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DAX-Werte im Chartcheck (Seite 15106)

eröffnet am 04.07.01 21:23:35 von
neuester Beitrag 13.06.21 17:09:26 von

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27.05.03 15:34:53
Beitrag Nr. 1.995 ()
Dienstag, 27.05.2003, 14:57
Aktien Frankfurt: Eurostärke belastet DAX - Autowerte und Finanzaktien leiden
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der sorgenvolle Blick der Investoren auf den Devisenmarkt hat den Deutschen Aktienindex DAX am Dienstag stark belastet. Der schwache Dollar bringt den exportorientierten Schlüsselbranchen in Deutschland geringere Erträge. Selbst die Aussicht auf eine immer wahrscheinlichere Zinssenkung der EZB zur Belebung der Konjunktur in der kommenden Woche unterstützte die Stimmung laut Händlern nicht nachhhaltig.

Der DAX gab bis zum frühen Nachmittag in Frankfurt 1,82 Prozent auf 2.777,67 Punkte ab. Der MDAX verlor 0,63 Prozent auf 3.272,50 Zähler. Der TecDAX sank um 2,21 Prozent auf 375,75 Punkte. "Der haussierende Rentenmarkt und die Devisenkapriolen werden die Börse auf absehbare Zeit in ihrem Bann halten", sagte Finanzexperte Caryl Krick von der Frankfurter Helaba. Der Euro setzte seinen Höhenflug gegenüber US-Dollar und japanischem Yen am Devisenmarkt unvermindert fort und erreichte mit 1,1921 Dollar bislang unerreichte Höhen.

Nach der vorbörslichen Vorlage von Quartalszahlen haben die Aktien von MLP kräftig an Wert verloren. Das Papier des Finanzdienstleisters gab um 2,23 Prozent auf 10,50 Euro nach. Die Ergebnisse des Konzerns waren im ersten Quartal wie erwartet eingebrochen. Die Prognose für das laufende Jahr bestätigten die Heidelberger indes. "Die Zahlen sind am unteren Ende der Erwartungen ausgefallen", sagte ein Händler.

Auch andere Finanzwerte gaben nach. So ignorierten die Anleger der Deutschen Bank eine Heraufstufung durch die Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW). Die Aktie der führenden deutschen Großbank sank um 2,33 Prozent auf 45,79 Euro. DrKW hatte den Wert von "Hold" auf "Add" hochgestuft und ein Kursziel bei 52 Euro gesetzt. Commerzbank gaben um 1,58 Prozent auf 8,71 Euro nach. HypoVereinsbank verbilligten sich um 3,17 Prozent auf 11,00 Euro noch heftiger.

Der feste Euro setzte den Aktien der Automobilbranche besonders zu. "Natürlich setzt der Eurokurs exportorientierte Titel unter Druck", sagte Marktstratege Stephan Linz von der Baden-Württembergischen Bank. Der Kurs der Volkswagen-Aktie gab um 4,49 Prozent auf 28,54 Euro nach. BMW verloren 3,15 Prozent auf 26,12 Euro. Der Kurs von DaimlerChrysler verbilligte sich um 1,99 Prozent auf 25,13 Euro.

Zusätzlich leide die gesamte Automobilbranche in Europa unter schwachen Wirtschaftsperspektiven, sagte Linz. Es gehe die Furcht vor der Deflation um. Fallende Preise bei schwachem Konsum könnten die schmalen Gewinne der Unternehmen weiter belasten. Die japanische Wirtschaft wird bereits seit Jahren von einer hartnäckigen Deflation und einer starken Währung gelähmt./mnr/sf



info@dpa-AFX.de
Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
DAX Performance-Index 2.784,57 -1,55% 27.05., 15:12
MDAX Performance-Index 3.271,75 -0,58% 27.05., 15:12
TecDAX Performance-Index 377,39 -1,89% 27.05., 15:12
EUR/USD Spot 1,19 +0,33% 27.05., 15:12
MLP AG STAMMAKTIEN O.N. 10,53 -2,95% 27.05., 14:54
DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 45,68 -2,56% 27.05., 14:56
COMMERZBANK AG AKTIEN O.N. 8,75 -1,13% 27.05., 14:57
BAYER.HYPO- UND VEREINSBANK AGINHABER-STAMMAKTIEN O.N. 10,84 -4,66% 27.05., 14:57
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 28,66 -4,05% 27.05., 14:57
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1 26,20 -2,86% 27.05., 14:56
DAIMLERCHRYSLER AG NAMENS-AKTIEN O.N. 25,13 -1,99% 27.05., 14:57






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27.05.03 11:15:52
Beitrag Nr. 1.994 ()
KOENIG & BAUER AG STAMMAKTIEN O.N. 12,52 27.05., 10:52 -5,58% 59.830,40

13,00, -1,96%





Koenig & Bauer übernimmt Spezialist für Verpackungsdruckmaschinen Mittwoch, 21.05.03, 09:33


Die Koenig & Bauer AG meldete am Mittwoch, dass sie die Bauer und Kunzi Gesellschaft für Drucktechnik mbH mit sofortiger Wirkung vollständig übernimmt. Das Unternehmen fertigt Systeme für den Metallverpackungs- und Blechdruck (ohne Getränkedosen), die vor allem im technischen Verpackungsbereich und in der Lebensmittelindustrie zum Einsatz kommen. Mit 45 Mitarbeitern wurde zuletzt ein Jahresumsatz von rund 20 Mio. Euro erwirtschaftet.


Mit der Übernahme, die noch der behördlichen Genehmigung bedarf, ergänzt Koenig & Bauer seine Stellung im Bereich des mittel- und großformatigen Verpackungsdruckes um eine interessante Marktnische, die bislang im Segment Metall- und Blechdruck nicht direkt bedient werden konnte.


Die Aktie von Koenig & Bauer notiert in Frankfurt aktuell mit einem Plus von 0,75 Prozent bei 13,40 Euro.



Keine Erklärung für den Absturz:look: :look: !
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27.05.03 09:20:55
Beitrag Nr. 1.993 ()
27.05.2003, 09:11 Uhr
DAX-Future, Marken bleiben gültig
Hamburgische LB
Beim DAX-Future (FDAX) kann nach Meinung der Handelsexperten der Hamburgischen Landesbank weiterhin an den vorgeschlagenen Handelsmarken festgehalten werden.

Aktuell sei keine Position eingegangen worden. Die Start-buy-Marke bleibe unverändert bei 2.895 Zählern, das Ziel für diese mögliche Long-Position liege auf der 2.970er Marke. Gestoppt würde das Aufwärtsengagement nötigenfalls bei 2.860 Punkten. Auch auf der Short-Seite ergebe sich keine Änderung und so bleibe die Start-sell-Marke weiterhin bei 2.770 Zählern. Das Ziel für diesen etwaigen Leerverkauf läge dann bei 2.710 Punkten, der Stop auf der 2.800 Punktemarke.

Das Aufgeld des Futures mit einer Restlaufzeit bis Juni 2003 zum DAX in der Kasse betrage derzeit 5,5 Zähler.

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27.05.03 08:52:16
Beitrag Nr. 1.992 ()
Dax-Daily-Chartanalyse 27.05.2003
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Kaufsignal vom Slow Stochastic?




Seitwärts lautete die Tendenz am Montag - und damit trat die befürchtete Langeweile ein. Der Dax bewegte sich im Rahmen der neutralen Zone (2.800 bis 2.888 Punkte) bei einer Tages-Schwankungsbreite von 2.812 bis 2.855 Punkten. Die Umsätze waren schwach, was zum großen Teil aber auch an den Feiertagen im angelsächsichem Raum lag. Gegenüber der Situation am Montag hat sich damit nichts geändert: Der Dax hat die Nackenlinie einer SKS-Formation unterschritten. Aufgrund eines im Vorfeld dieses Breaks großen Pessimismus hat sich der zu erwartende Abwärtstrend noch nicht eingestellt. Dieses Verhalten ist aufgrund der Einfachheit der SKS-Formation nicht selten zu sehen. Trendorientierte Trader warten damit weiter auf einen Ausbruch aus dem Seitwärtstrend.
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26.05.03 22:13:52
Beitrag Nr. 1.991 ()
Aus der FTD vom 27.5.2003
Beiersdorf kämpft gegen Markenkopierer
Von Oliver Fischer, Hamburg

Der Kosmetikhersteller Beiersdorf hat den Handelskonzern KarstadtQuelle zur Änderung des neuen Firmenlogos der Warenhauskette Karstadt veranlasst. Der neue Karstadt-Auftritt sieht bislang dem Logo der Nivea-Creme von Beiersdorf ähnlich.









"Wir haben uns darüber mit KarstadtQuelle einvernehmlich geeinigt", sagte Beiersdorf-Vorstand Uwe Wölfer der FTD. "Wir müssen unser geistiges Eigentum schützen." Beiersdorf hat in den vergangenen Monaten mehrere Handelsketten veranlasst, Farben und Designs von Produkten so zu ändern, dass sie Beiersdorf-Marken wie Nivea, 8x4 oder Labello nicht mehr ähneln.

Laut Wölfer, der die Cosmed-Sparte von Beiersdorf leitet, ist die Diskussion mit Karstadt ein ungewöhnlicher Fall, in dem Beiersdorf seine Marken durch die Aktivitäten eines Händlers tangiert sieht. "Was viel häufiger vorkommt und schlimmer wiegt, sind die Kopien unserer Markenprodukte." Vor allem Drogerieketten verkaufen unter Eigenmarken wie Balea (DM/Budnikowsky), Isana (Rossmann) oder Rilanja (Schlecker) Cremes, Deos oder Sonnenöle, die den Originalen Beiersdorfs bei Namen, Farben und Packungen ähneln.



Einsichtige Gesprächspartner


"Wenn es gelänge, den Eindruck zu erwecken, derlei Produkte kämen von Nivea, hätten wir ein Problem", so Wölfer. "Wir gehen daher konsequent dagegen vor, notfalls mit allen rechtlichen Mitteln." Beiersdorf hatte zuletzt mit den genannten Drogisten sowie mit Rewe Auseinandersetzungen - und war erfolgreich. Wölfer versucht indes den Anschein zu vermeiden, die Gespräche würden allzu kontrovers geführt. "Wir stoßen meist auf Einsicht bei unseren Handelspartnern." Tatsächlich kann Beiersdorf nicht daran gelegen sein, einen der mächtigen Kopierer vor den Kadi zu ziehen: Die fünf führenden Händler bestreiten in Deutschland 50 Prozent des Lebensmitteleinzelhandels.


Den durch Markenkopien angerichteten Schaden kann Beiersdorf nicht beziffern. Die Anwaltskosten liegen im sechsstelligen Euro-Bereich. Kopien machen aber nur einen kleinen Teil der Handelsmarken-Produkte aus, die etwa sechs bis acht Prozent oder 300 bis 400 Mio. Euro des Marktes für Körperpflegemittel bestreiten. Die Kopien seien laut Wölfer aber besonders gefährlich, weil sie den Verbraucher in die Irre führen und die Marke zu verwässern drohten. Der Wert der Nivea wird auf das Dreifache ihres internationalen Umsatzes von 2,7 Mrd. Euro taxiert.


Als wichtige Produzenten von Körperpflege-Handelsmarken gelten unter Kennern der Branche beispielsweise der Schweizer Handelskonzern Migros und die deutsche Wella-Tochter Kießling; sie liefert Produkte im Wert von schätzungsweise 80 Mio. Euro aus.



Schädliche Debatten


Wölfer kritisierte auch die häufigen Debatten um eine mögliche Änderung der Beiersdorf-Aktionärsstruktur, die er für "schädlich" halte: "Gute Mitarbeiter drohen abzuwandern oder gar nicht erst zu uns zu kommen, wenn ständig der Eindruck entsteht, Beiersdorf wird bald verkauft. Auch der Handel spricht uns auf einen möglichen Eigentümerwechsel an."


Zuletzt wurde über einen Einstieg Henkels spekuliert; Beiersdorf-Chef Rolf Kunisch hatte über mögliche Kooperationen mit Henkel gesprochen, solch ein Vorhaben aber nun dementiert. "Wir hatten schon Vertriebskooperationen, unter anderem mit Wella in Korea und mit Henkel in Italien", so Wölfer: "Das ist aber ein völlig üblicher Vorgang in der Branche. Mehr kann man daraus nicht ableiten."



Mitarbeiter contra Synergien


Nach wie vor bewerten einige Branchenexperten den Kauf durch einen der großen Konzerne wie Procter & Gamble (P&G) oder L´Oréal als schlechte Option für Beiersdorf. Deutsche Firmen wie Blendax, Dralle oder Jade, die von diesen Konzernen übernommen worden waren, seien geraume Zeit danach zerlegt worden. Auch bei Wella könnten nach Schätzungen in Branchenkreisen bis zu 5000 Mitarbeiter ihre Jobs verlieren, damit P&G die versprochenen Synergien in Höhe von 300 bis 400 Mio. $ ausschöpfen kann.


Wie Wölfer sagte, denke Beiersdorf grundsätzlich über den Einstieg in neue Segmente nach. Aktuell gebe es aber keine entsprechenden Überlegungen. Nivea ist nicht im Mund- und Zahnpflegebereich vertreten, seitdem es in der Nachkriegszeit eine Zahncreme "in Friedensqualität" gab. Auch in den Märkten für Parfums oder pflegenden Haarfärbemitteln ist die Beiersdorf-Hauptmarke nicht präsent.


BEIERSDORF AG AKTIEN O.N. XETRA 520000 115,00 -2,00 -1,71% 7,22 Mio. 19:48/26.05.
Frankfurt 520000 115,00 -T -2,00 -1,71% 436.785,90 16:25/26.05

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26.05.03 22:00:39
Beitrag Nr. 1.990 ()
Montag, 26.05.2003, 20:39
DGAP-Ad hoc: WCM Bet. und Grundbes. deutsch
Ergebnis zum ersten Quartal 2003 Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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WCM teilt mit, dass das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Konzern im ersten Quartal 2003 minus 15 Mio. Euro beträgt, gegenüber 3 Mio. Euro im Vorjahr. Davon entfielen minus 1,25 Mio. Euro auf den Immobilienbereich und minus 13,82 Mio. Euro auf den Beteiligungsbereich. Das EBITDA im Segment Immobilien verbesserte sich und betrug 23,5 Mio. Euro gegenüber 22,7 Mio. Euro im Vorjahr. Im Beteiligungsbereich lag das EBITDA bei 1,4 Mio. Euro nach 14,6 Mio. Euro im Vorjahr. Frankfurt am Main, den 26. Mai 2003 Der Vorstand Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 26.05.2003
--------------------------------------------------------------------------------
WKN: 780100; ISIN: DE0007801003; Index: MDAX Notiert: Amtlicher Markt in Berlin-Bremen, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg und Stuttgart; Freiverkehr in Hannover und München



info@dpa-AFX.de
Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
WCM BETEIL.U.GRUNDBESITZ AG AKTIEN O.N. 2,10 -4,55% 26.05., 20:06


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26.05.03 21:56:35
Beitrag Nr. 1.989 ()
Montag, 26.05.2003, 20:48

Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 26. Mai 2003

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 26. Mai 2003:


MLP




Einen Tag vor Veröffentlichung der Quartalszahlen von MLP haben die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) die Aktien des Finanzdienstleisters mit "Underperform" bestätigt. Die Analysten erwarten für das erste Quartal einen Rückgang beim Vorsteuerergebnis von 67 Prozent auf 8 Millionen Euro, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Studie. Die Bilanz werde vor allem dadurch belastet, dass die Veräußerung künftiger Provisionserträge aus Versicherungspolicen an Rückversicherer entfällt.


LUFTHANSA



Wegen der anhaltenden Schwierigkeiten in der Luftfahrtbranche und der geopolitischen Unwägbarkeiten haben die Analysten vom Bankhaus Lampe die Aktie der Lufthansa nach Vorlage der Quartalszahlen von "Marketperform" auf "Underperform" herabgestuft. Das Kursziel betrage unverändert 8 Euro, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Studie.



AHOLD




Nach den jüngst bekannt gewordenen Fehlbuchungen beim niederländischen Einzelhandelskonzern Ahold fürchten die Analysten vom Bankhaus Lampe, dass auch bei anderen Sparten oder Tochtergesellschaften Posten falsch verbucht sein können. Sie haben deshalb die Gewinnerwartungen für 2002 bis 2004 drastisch gesenkt. Die Analysten waren bislang davon ausgegangen, dass sich die Probleme auf die US-Foodservice-Sparte beschränkten und bereits im Griff seien, teilten sie am Montag in Düsseldorf mit und bestätigten die Aktie mit "Verkaufen".


BMW




PORSCHE




In Erwartung der erstmals veröffentlichten Neunmonatszahlen von Porsche haben die Analysten der WGZ-Bank ihre "Kaufen"-Einstufung für die Aktie des Sportwagenherstellers bekräftigt. Die Analysten erwarten in dieser Woche Zahlen zur Umsatz- und Absatzentwicklung sowie qualitative Aussagen zur Ertragslage, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Kurzstudie.

HVB




Die HypoVereinsbank (HVB) hat ihre Gewinnprognose für die Münchener Rück vor Veröffentlichung der Quartalszahlen deutlich gekürzt. Als Gründe wurden die anhaltende Börsenflaute und der schwache US-Dollar genannt. Die Einstufung der Aktie wurde mit "Neutral" beibehalten und ein Kursziel von 95 Euro ausgegeben./js
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26.05.03 21:10:17
Beitrag Nr. 1.988 ()
Neueste Meldung von dpa-AFX Montag, 26.05.2003, 20:42
Aktien Frankfurt Schluss: ifo-Index lässt DAX freundlich schließen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der überraschend starke Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindex im Mai hat die deutschen Standardwerte am Montag mit leichten Kursgewinnen schließen lassen. Händler nannten die Aussagekraft der Kursbewegungen jedoch gering, da die Börsen in London und New York wegen eines Feiertags geschlossen blieben.

Bei nur geringen Umsätzen schloss deshalb der Deutsche Aktienindex 0,19 Prozent fester mit 2.828,28 Punkten. Während der MDAX um 0,13 Prozent auf 3.290,81 Zähler zulegte, ging es für den TecDAX um 0,33 Prozent auf 384,66 Punkte hinauf.

"Eigentlich hat es nach den ifo-Zahlen keinen Grund mehr für (zeitweise) Kursverluste gegeben", sagte ein Händler einer ausländischen Großbank in Frankfurt. Die weiteren Kursgewinne des Euro am Montagnachmittag hätten jedoch die Kurse gedrückt. Übereinstimmend berichteten Aktien- und Devisenhändler von einem ruhigen Handel: "Es ist erschreckend zu sehen, wie stark wir an der Entwicklung in New York und auch London kleben", sagte ein Händler einer Frankfurter Großbank.

Gegen den Trend legten Einzelhandelswerte zu, nachdem das ifo Institut auf den Optimismus im deutschen Einzelhandel hingewiesen hatte. Aktien des DAX-Spitzenreiters Metro schlossen als Tagesgewinner 3,99 Prozent fester mit 25,04 Euro, während sich KarstadtQuelle im MDAX um 1,75 Prozent auf 16,30 Euro verteuerten. Die Versandsparte Quelle will in Zukunft auch Autos verkaufen.

Die Autobauer selbst präsentierten sich nach den überraschend guten Bilanzzahlen des japanischen Konkurrenten Mitsubishi uneinheitlich. Der Kurs von DaimlerChrysler , das rund 37 Prozent an Mitsubishi Motors hält, legte um 0,51 Prozent auf 25,64 Euro zu. BMW stiegen um 0,45 Prozent auf 26,97 Euro. Finanzvorstand Stefan Krause hatte die Gesamtjahresprognose bestätigt. Die Aktien von Volkswagen gaben hingegen 0,83 Prozent auf 29,87 Euro nach.

Verkehrs- und Tourismuswerte erholten sich von den kräftigen Verlusten der Vorwoche. Die Aktien der Deutschen Lufthansa verteuerten sich um 2,21 Prozent auf 8,77 Euro. TUI kletterten um 1,25 Prozent auf 10,52 Euro.

Die Aktien der WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG bildeten den Boden im MDAX. Am Wochenende waren neue Fragezeichen in Zusammenhang mit der geplanten Kapitalerhöhung aufgetaucht. WCM gaben 4,55 Prozent auf 2,10 Euro nach. Das Unternehmen gab außerdem nachbörslich bekannt, dass es im ersten Quartal beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in die roten Zahlen gerutscht ist. Zugleich zogen Aktien der im TecDax notierten GPC Biotech um weitere 11,57 Prozent auf 5,98 Euro an./so/zb




info@dpa-AFX.de

Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
DAX Performance-Index 2.828,28 +0,19% 26.05., 20:15
MDAX Performance-Index 3.290,81 +0,13% 26.05., 20:15
TecDAX Performance-Index 384,66 +0,33% 26.05., 20:15
METRO AG STAMMAKTIEN O.N. 25,04 +3,99% 26.05., 20:05
KARSTADT QUELLE AG AKTIEN O.N 16,30 +1,75% 26.05., 20:05
MITSUB.MTR. Y50 245,00 +0,62% 23.05., 16:52
MITSUBISHI MOTORS CORP. SHARES YN 50 1,83 +1,10% 26.05., 19:26
DAIMLERCHRYSLER AG NAMENS-AKTIEN O.N. 25,64 +0,51% 26.05., 20:05
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1 26,97 +0,45% 26.05., 20:05
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 29,87 -0,83% 26.05., 20:05
DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. 8,77 +2,21% 26.05., 20:05
TUI AG AKTIEN O.N. 10,52 +1,25% 26.05., 20:05
WCM BETEIL.U.GRUNDBESITZ AG AKTIEN O.N. 2,10 -4,55% 26.05., 20:06
GPC BIOTECH AG AKTIEN O.N. 5,98 +11,57% 26.05., 20:05



METRO AG STAMMAKTIEN O.N. 25,04 26.05., 20:05 +3,99% 16,34 Mio



ALTANA AG AKTIEN O.N. 52,59 26.05., 20:05 -2,38% 17,30 Mio



DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. 8,77 26.05., 20:05 +2,21% 11,93 Mio



DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 12,27 26.05., 20:05 +1,24% 110,04 Mio



BASF AG AKTIEN O.N. 34,09 26.05., 20:05 -1,90% 71,11 Mio.

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26.05.03 16:29:35
Beitrag Nr. 1.987 ()
LEONI AG Namens-Aktien o.N. XETRA 540888 37,50 +1,50 +4,17% 1,07 Mio. 15:55/26.05.
Frankfurt 540888 37,30 +1,10 +3,04% 391.061,55 16:03/26.05.





LEONI steigert Ergebnis im ersten Quartal Mittwoch, 14.05.03, 09:25


Die Nürnberger LEONI AG gab am Mittwoch ihre Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2003 bekannt.


Den Angaben zufolge konnte der Hersteller von Drähten, Kabeln und Bordnetz-Systemen einen Umsatz von 277,7 Mio. Euro erwirtschaften. Das Vorsteuerergebnis (EBT) stieg imVergleichszeitraum um 5 Prozent auf 12,5 Mio. Euro an, während der Konzernüberschuss gegenüber dem bereinigten Vorjahreswert (7,3 Mio. Euro) um rund 15 Prozent auf 8,4 Mio. Euro anstieg.


Trotz des konjunkturell schwachen Umfelds hält das Unternehmen an den Prognosen für daslaufende Geschäftsjahr fest. Das Unternehmen rechnet für 2003 mit einem Umsatzauf Vorjahresniveau und aufgrund erheblicher Vorleistungen für Großprojekte imBordnetz-Bereich mit einem Jahresüberschuss von 15 Prozent unter dem Vorjahr.


Die LEONI-Aktie schloss am Dienstag mit einem Minus von 1,54 Prozent bei 33,80 Euro.
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26.05.03 16:17:18
Beitrag Nr. 1.986 ()
L P

Deutlicher Gewinnrückgang erwartet

Der angeschlagene Finanzdienstleister legt am Dienstag seine Geschäftszahlen vor. Analysten geben sich angesichts der Branchenflaute und der schwachen Neukunden-Zahlen zurückhaltend.

Frankfurt - MLP dürfte bei der Vorlage der Zahlen für ds erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres ein positives Ergebnis ausweisen. Von VWD befragte Analysten erwarten durchschnittlich ein Vorsteuerergebnis von 9,1 Millionen Euro, wobei die Schätzungen von sechs Millionen bis 14,3 Millionen Euro reichen. Der deutliche Rückgang zum Vorjahr, als vor Steuern 24,5 Millionen Euro übrig blieben, gründet sich auf das gesunkene Neukundenwachstum aber auch auf die deutlich zurückgefahrenen Rückversicherungserträge im Rahmen einer konservativeren Bilanzierung.

Nach Steuern wird der Erstquartalsgewinn im Durchschnitt bei 5,7 Millionen Euro erwartet, wobei auch hier die Streuung mit 3,8 Millionen bis 8,5 Millionen Euro relativ groß ist. Im Vorjahreszeitraum betrug das Nettoergebnis 15,0 Millionen Euro. Die erwarteten Gesamterlöse beziffern die Befragten im Schnitt auf 234,0 Millionen Euro, ein Minus von vier Prozent zum ersten Quartal 2002. Die Spanne der Schätzungen reicht von 219 Millionen bis 246 Millionen Euro.

Das Neukunden-Wachstum enttäuscht

Der Finanzdienstleister hatte bereits bei seiner Bilanzpressekonferenz vor einem Monat mitgeteilt, dass die Zahl der Neukunden im ersten Quartal auf 13.000 (Vorjahr: 24.000) gesunken ist. Der Vorstandsvorsitzende Bernhard Termühlen hob damals aber den Aufwärtstrend gegenüber den beiden Vorquartalen hervor, als lediglich 9000 bzw. 10.000 Neukunden gewonnen wurden.

Bekannt ist ebenfalls, dass die Beraterzahl um elf Prozent auf 2895 stieg, jedoch drei Prozent unter dem vierten Quartal 2002 lag. Das Lebens-, Sach-, Finanzierungs- und Geldanlage-Neugeschäft habe in der Periode Januar bis März etwa auf bzw. einstellig unter Vorjahr gelegen, hieß es weiter.

Zudem hatte Finanzvorstand Uwe Schroeder-Wildberg erst vor wenigen Tagen mitgeteilt, die auf dem Neugeschäft beruhenden Erlöse seien - bereinigt um Konsolidierungseffekte - im ersten Quartal gestiegen. Im Vorjahreszeitraum war noch der zum Jahresende 2002 für rund 85 Millionen Euro verkaufte 50-Prozent-Anteil an der MLP Lebensversicherung AG, Wien, konsolidiert worden.

Analyst: Der Konkurrenzdruck nimmt zu

Die bereits veröffentlichten Indikationen für das erste Quartal zeigen laut Nicolai Schill, Analyst der BW Bank, dass das Geschäftsmodell von MLP intakt und das Vertrauen der Kunden vorhanden ist. Durch die höhere Transparenz und die konservativere Bilanzierung gewinne das Unternehmen Anlegervertrauen zurück. Schill sieht jedoch die wachsende Konkurrenz durch andere Finanzdienstleister wie AWD als Risiko für die Heidelberger.

Frank Ertz von der HypoVereinsbank erwartet für den Berichtszeitraum eine bessere Performance als im vierten Quartal 2002. Der bereits genannte Beraterrückgang sei nicht Besorgnis erregend, da ein Resultat von Kündigungen aus dem turbulenten Vorjahr. Grund zur Sorge gäbe es allerdings, wenn sich der Schwund im zweiten Quartal fortsetzen sollte, meint Ertz.


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