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DAX-Werte im Chartcheck (Seite 15142)

eröffnet am 04.07.01 21:23:35 von
neuester Beitrag 22.06.21 11:51:53 von

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12.08.03 09:16:18
Beitrag Nr. 2.290 ()
12.08.2003, 08:24 Uhr
DAX, spekulativ interessant
Deutsche Bank
Bei der Betrachtung der Kursmuster der letzten Tage, fällt auf, dass als neutral zu bewertende „Doji-Tagesmuster“ vorliegen, so Uwe Wagner, Händler bei der Deutschen Bank.

Daraus ließe sich der Schluss ziehen, dass im Grunde Bewegungsimpulse in jede Richtung denkbar seien. Der Markt weise kaum eine nennenswerte Schwungkraft bzw. Dynamik auf. Aus dem übergeordneten Kursverlaufsmuster heraus erwartet der Profitrader aktuell jedoch eine höhere Chance für steigende Kurse. Somit ergebe sich daraus für uns folgende Konsequenz:

Nach Ansicht des Experten ist es aktuell sinnvoll, sich wieder spekulativ auf der Long-Seite zu positionieren (Positionierungen auf der Grundlage von Handelssystemen betrachtet hier der Händler, Eigenangaben zufolge, hier nicht). Das Kursziel könne bei 3.480, der Stop-Kurs knapp unter 3.299 angesetzte werden. Eine Positionseröffnung könne intraday erfolgen, wenn der DAX das gestrige Hoch bei 3.362 übersteige. Je nach Risiko-Management könne hier der intraday-Kurs bzw. der Schlusskurs betrachtet werden.

Fiele der DAX unter die 3.299, sei eine Abschwächung in Richtung der unteren Bereichsbegrenzung bei 3.254 / 3.245 denkbar und spekulativ interessant mit Stop-Kurs knapp oberhalb der 3.320.





12.08.2003, 07:58 Uhr
DAX, die Orientierungsmarke
Deutsche Bank
Durch den gestrigen Handelstag hat sich im Gesamtbild des Kursverlaufes des DAX für heute nichts grundsätzliches geändert, so Uwe Wagner, Händler bei der Deutschen Bank.

Weiterhin gelte der Bestand einer potentiellen Konsolidierungszone mit den Begrenzungen um 3.254 / 3.245 auf der Unterseite und 3.487 auf der Oberseite im weiteren Sinne. Innerhalb dieser Schiebezone bewege sich der DAX in Bewegungsimpulsen, die als Tertiärtrends klassifiziert werden könnten und bisher kaum ausreichend Dynamik hätten entwickeln können, um nachhaltig die laufende Konsolidierungsphase auch wirklich zu beenden.

Innerhalb der übergeordneten Konsolidierungszone definiert der Experte eine Orientierungsmarke als potentiell junge Unterstützung im Bereich um 3.299. Dieses Niveau sei aktuell weniger als klassische Unterstützung von Interesse, sondern diene vielmehr dem Niveau, oberhalb dessen Uwe Wagner wieder mit einem tertiären Aufwärtsimpuls in Richtung 3.480 rechnet und unterhalb dessen er spekulativ ausgerichtete Trading-Long-Positionen per Stop-Kurs absichert. Falle die 3.299, sollte die 3.254 / 3.245 greifbar werden, übersteige der DAX das Hoch von gestern (3.362) per Schlusskurs, solle ein Aufwärtsimpuls in Richtung 3.480 wahrscheinlich sein.
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12.08.03 08:41:38
Beitrag Nr. 2.289 ()
Dax-Daily-Chartanalyse 12.08.2003

Weiterhin große Unsicherheit




Kaum Veränderungen hat der Montag im charttechnischen Setup des Dax gebracht. Die leichten Kursgewinne des Index haben die kritische Situation nicht behoben. Intraday lag die Trading-Spanne nahezu wie erwartet bei 3.309 bis 3.361 Punkten, in der sich antizyklische Positionen handeln ließen. Ansonsten stellt sich die Lage nur wenig verändert dar. Die Bullen sind zurückhaltend, richtiger Verkaufsdruck kommt aber auch nicht auf. Die uneinheitlichen Vorgaben für den Tag verstärken diesen Eindruck. Die Aufwärtstrends, siehe Chart, sind weiterhin gefährdet, wobei die 38-Tage-Linie weiterhin zumindest auf Schlusskursbasis eine Unterstützung bildet. Intraday wurde diese Marke allerdings bereits mehrfach unterschritten.
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11.08.03 21:13:13
Beitrag Nr. 2.288 ()
DAX-Schluss: Behaupteter Wochenbeginn
11.08.2003 20:24:00



Zum Wochenstart haben die deutschen Standardwerte den Handel im grünen Bereich beendet. Nach einem zunächst hoffnungsvollen Auftakt drehte das wichtigste deutsche Börsenbarometer am Mittag in die Verlustzone. Im Sog der sich freundlich entwickelnden US-Börsen schaffte es der DAX wieder gegen Abend in die Gewinnzone zurückzukehren und dort zu schließen. Abschläge mussten am ersten Handelstag in dieser Woche insbesondere die Finanz- und Versicherungswerte hinnehmen.
DAX30: 3339,58 (+0,22%)

MDAX: 3838,05 (+0,02%)

Tops des Tages: Infineon, Adidas, Allianz

Flops des Tages: MLP, MAN, Fresenius

Konjunktur und Wirtschaft:

Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden gab am Montag die vorläufigen Daten für den Wareneingang im Monat Juni bekannt. Demnach wurden im Berichtszeitraum in Deutschland Waren im Wert von 54,1 Mrd. Euro ausgeführt, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Rückgang um 4,1 Prozent entspricht. Das Volumen der Warenimporte lag im Berichtsmonat bei 43,7 Mrd. Euro, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Rückgang von 3,6 Prozent entspricht. Saisonbereinigt lag der Rückgang der Ausfuhren gegenüber dem Vormonat dieses Jahres bei 2,5 Prozent. Die Importe gingen im Vergleich zum Vormonat um 1,0 Prozent zurück. Die Außenhandelsbilanz schloss im Berichtsmonat mit einem Überschuss von 10,4 Mrd. Euro ab, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Plus in Höhe von 11,1 Mrd. Euro erwirtschaftet werden konnte. Unter Berücksichtigung der Salden für die Bereiche Warenverkehr (-0,4 Mio. Euro), Dienstleistungen (– 2,9 Mrd. Euro), Erwerbs- und Vermögenseinkommen (– 1,6 Mrd. Euro) sowie laufende Übertragungen (– 2,6 Mrd. Euro) lag der Außenhandelsüberschuss nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank bei 2,7 Mrd. Euro. Im Vorjahresmonat lag das Aktivsaldo der deutschen Leistungsbilanz noch bei 4,7 Mrd. Euro. Im Berichtsmonat wurden aus Deutschland Waren im Wert von insgesamt 23,4 Mrd. Euro in die Eurozone exportiert und Waren mit einem Wert von 20,5 Mrd. Euro aus den Ländern der Eurozone bezogen. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag das Exportvolumen in die Eurozone damit um 5,2 Prozent niedriger. Das Einfuhrvolumen ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,7 Prozent zurück. Der Waren-Export in EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, lag im Berichtsmonat bei 6,2 Mrd. Euro (-6,6 Prozent), während der Warenimport mit insgesamt 4,1 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11,6 Prozent zurückging.

Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, lag die Produktion der deutschen Hüttenwerke im Juli 2003 bei 2,40 Mio. Tonnen Roheisen und 3,54 Mio. Tonnen Stahl. Wie das in Wiesbaden ansässige Institut weiter ausführte, lag der Produktionsrückgang bei Roheisen und Rohstahl im Vergleich zum Vorjahresmonat damit bei -8,3 Prozent bzw. bei -7,8 Prozent. Gegenüber dem Vormonat dieses Jahres wurde hingegen 1,2 Prozent mehr Roheisen produziert, während die Rohstahlproduktion um 2,0 Prozent rückläufig war. In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres wurden insgesamt 17,43 Mio. Roheisen und 26,53 Mio. Tonnen Rohstahl hergestellt. Im Jahresvergleich verzeichnete das Statistische Bundesamt damit einen Produktionsanstieg bei Roheisen und Rohstahl um 2,6 bzw. 1,0 Prozent. In den Alten Bundesländern lag die Rohstahlproduktion im Berichtsmonat Juli bei 3,09 Mio. Tonnen was gegenüber dem Vorjahresmonat einem Rückgang um 8,1 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Juni ergibt sich bei der Produktionsmenge ein Minus von 0,4 Prozent. Gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum nahm die Rohstahlproduktion in den Monaten Januar bis Juli um 1,1 Prozent auf 22,77 Mill. Tonnen zu.

Der deutsche Automobilsektor zeigte im Juli dieses Jahres nach Angaben der Interessensgemeinschaft Verband der Automobilindustrie (VDA) nach einem schwachen Vormonat wieder Anzeichen einer Erholung. Nach Untersuchungen der VDA konnte die Pkw-Produktion im Berichtsmonat gegenüber dem Vorjahresmonat um insgesamt 13 Prozent auf insgesamt 445.200 Einheiten anziehen. Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich demnach auf saisonbereinigter Basis ein Anstieg um 28 Prozent. In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres wurden nach Angaben der VDA insgesamt 3 Millionen Pkw produziert, was einem Anstieg um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Beim Export konnte die Automobilindustrie im Berichtsmonat gegenüber dem Vergleichszeitraum deutlich Boden gutmachen. Demnach erzielte man mit insgesamt 315.700 exportierten Pkw´s für den Monat Juli einen absoluten Rekord. Gegenüber dem Vergleichsmonat konnte der Absatz ins Ausland dabei um 7 Prozent zulegen. Das Absatzergebnis wurde im Berichtsmonat durch die Lage der Werksferien positiv beeinflusst. In den ersten sieben Monaten konnte der Pkw-Export gegenüber dem Vergleichszeitraum um insgesamt 2 Prozent zulegen. Die Zahl der Neuzulassungen konnte im Monat Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um circa 2 Prozent auf insgesamt 288.000 Fahrzeuge zulegen. Damit ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr in den ersten sieben Monaten des Kalenderjahres ein Rückgang um nunmehr lediglich 0,5 Prozent. Die ausländischen Automobilhersteller erreichten nach Angaben des VDA in Deutschland, ohne Berücksichtigung der importierten Konzernmarken im Juli einen Marktanteil von 30 Prozent.

Unternehmensnachrichten:

Der deutsche Sportartikelhersteller adidas-salomon AG hat dem englischen Fußball-Nationalspieler David Beckham einen Werbevertrag angeboten, der bis zu 100 Mio. Pfund wert sein könnte. Dies berichtet der "Sunday Mirror" in seiner gestrigen Ausgabe. Dieser Vertrag wäre der höchste, den ein Sportler je abgeschlossen hat. Selbst Golf-Star Tiger Woods oder der Basketballer Michael Jordan kamen nicht an diese Summe heran. Bei dem Abkommen handelt es sich um einen lebenslangen Werbevertrag. Selbst wenn Beckham aus dem Profi-Fußballgeschäft aussteigt, wird er Adidas weiterhin vertreten und an den Einnahmen beteiligt sein.

Die mg technologies AG gab bekannt, dass sie im zweiten Quartal unter den bisherigen Erwartungen geblieben ist, was vor allem auf Sondereffekte zurückzuführen ist. Demnach lag der Umsatz mit 2,0 Mrd. Euro um 6,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Halbjahr verringerte sich der Umsatz von 4,3 Mrd. Euro auf 3,9 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Steuern betrug im zweiten Quartal -21,2 Mio. Euro, womit es um 100,4 Mio. Euro unter dem Ergebnis des Vorjahres lag. In den ersten sechs Monaten belief sich das Konzernergebnis vor Steuern auf 18,1 Mio. Euro, was einem Rückgang um 107,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht. Allein im ersten Halbjahr belasteten Sondereffekte in Höhe von 53,1 Mio. Euro das Ergebnis. Zudem wurde das Konzernergebnis durch den starken Euro mit rund 25 Mio. Euro belastet.

Wie die Mannheimer AG Holding am Samstag in einer ad-hoc Meldung verlauten ließ, beteiligt sich die Continentale Holding AG zunächst mit 51 Prozent an der Mannheimer Krankenversicherung AG. Damit kann der Außendienst der Continentale zukünftig Spezialprodukte der Mannheimer Versicherung AG vermitteln. Gleichzeitig kann auch der Außendienst der Mannheimer die Lebensversicherungsprodukte der Continentale anbieten, so die Mitteilung.

Wie der Maschinen und Fahrzeugbauer MAN AG mitteilte, hat seine Tochter Ferrostaal AG von der Methanol Holdings Trinidad Ltd. (MHTL) den Auftrag zum schlüsselfertigen Bau der weltgrößten Methanol-Anlage mit einer Tageskapazität von 5.400 Tonnen erhalten. Die Investitionssumme für die Anlage liegt bei über 500 Mio. Dollar. Nach der für 2005 geplanten Inbetriebnahme der Anlage wird MHTL die Produktionskapazität aus den vier bestehenden Methanol-Anlagen, von denen drei ebenfalls von Ferrostaal geliefert wurden, fast verdoppeln. Die zusätzliche Methanol-Kapazität in Trinidad soll vor allem den Angebotsausfall in Nordamerika ersetzen. Wegen der hohen Erdgaskosten waren Anlagen zur Methanol-Gewinnung dort stillgelegt worden. Die Fremdfinanzierung der Investitionssumme wird wieder unter der Federführung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) dargestellt.

Die Fraport AG, der Betreiber des Frankfurter Flughafens, meldete, dass sie mit der Shanghai Airport Group als ersten konkreten Schritt ihrer vereinbarten Kooperation eine Absichtserklärung unterschrieben hat, welche die Gründung einer gemeinsamen Tochter in China noch in diesem Jahr vorsieht. Beide Partner werden mit 50 Prozent beteiligt sein, der Vertrag wird über 20 Jahre abgeschlossen. Sitz der neuen Gesellschaft soll Shanghai sein. Im Mittelpunkt ihrer Geschäftstätigkeit werden Airport-Consulting sowie Personaltraining stehen. Das Kapital soll sich auf ca. 200.000 Euro beschränken. Ein erstes Kooperationsabkommen war Ende 2002 geschlossen worden. Bei einem Treffen von Experten beider Flughafen-Gesellschaften im März kam man überein, ein Joint Venture in Shanghai zu prüfen, das sich vornehmlich um die Vermarktung von Know-How in China bemühen soll. Nun bedarf die Einigung noch der Zustimmung der Entscheidungsgremien beider Unternehmen, der Unterzeichnung von Gesellschafterverträgen und der Firmenregistrierung nach chinesischem Recht.

Aktuelle Ratings:

Siemens - Outperform, Credit Suisse First Boston

Infineon - Kaufen, Independent Research

adidas-Salomon - Neutral, Bankhaus Reuschel

Linde - Verkaufen, Independent Research

RWE - Halten, Independent Research

Deutsche Börse - Hold, Merck Finck & Co

Linde - Reduzieren, WGZ-Bank

RWE - Outperformer, Merck Finck & Co

BMW - Übergewichten, Bankhaus Reuschel

Deutsche Börse - Neutral, Merrill Lynch

Deutsche Börse - Outperformer, Sal. Oppenheim

Deutsche Telekom - Hold, Merck Finck & Co

BMW - Outperformer, Merck Finck & Co

BMW - Outperformer, Sal. Oppenheim

BASF - Overweight, JP Morgan

BMW - Overweight, JP Morgan

E.ON - Neutral, Helaba Trust

adidas-Salomon - Neutral, Helaba Trust

Deutsche Börse - Neutral, Helaba Trust

Altana - Neutral, Helaba Trust

Deutsche Börse - Kaufen, Independent Research

Deutsche Bank - Halten, M.M. Warburg












Münchner Rück










Infineon



Dt. Telekom



Dt. Post









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11.08.03 10:13:50
Beitrag Nr. 2.287 ()
adidas-salomon bietet Beckham 100 Mio. Pfund Werbevertrag
11.08.2003 08:51:00



Der deutsche Sportartikelhersteller adidas-salomon AG hat dem englischen Fußball-Nationalspieler David Beckham einen Werbevertrag angeboten, der bis zu 100 Mio. Pfund wert sein könnte. Dies berichtet der "Sunday Mirror" in seiner gestrigen Ausgabe.
Dieser Vertrag wäre der höchste, den ein Sportler je abgeschlossen hat. Selbst Golf-Star Tiger Woods oder der Basketballer Michael Jordan kamen nicht an diese Summe heran.

Bei dem Abkommen handelt es sich um einen lebenslangen Werbevertrag. Selbst wenn Beckham aus dem Profi-Fußballgeschäft aussteigt, wird er Adidas weiterhin vertreten und an den Einnahmen beteiligt sein.

Die Aktie von adidas-salomon notierte zuletzt bei 70,39 Euro.

red / -red-


Aktuell 70,85 09:54
Diff. Vortag +0,65%
Volumen 2,05 Mio.
Geld 70,83 09:54
Geld Vol. 188
Brief 70,87 09:54
Brief Vol. 975
Spread 0,04





Jetzt wird es Zeit, dass sie wieder auf die "Beine" kommt:). Hinauf auf 85,--:):).
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11.08.03 09:40:06
Beitrag Nr. 2.286 ()
Ressort: Blue News Deutschland Deutsch, 11.08.2003 08:41:10

Deutsche Telekom: Globe Verkauf vorerst gescheitert



Berlin (BLUeBULL) – Die Deutsche Telekom konnte innerhalb einer gesetzten Frist ihren Anteil an dem philippinischen Telekommunikationsunternehmen Globe Telecom Inc nicht verkaufen. Der 24,8 prozentige Anteil an Globe Telecom wurde den beiden Großaktionären Singapore Telecommunications Ltd(SingTel) und der philippinische Ayala Corp mit einer gesetzten Frist bis zum Wochenende zum Kauf angeboten. Wie beide asiatischen Telekomunternehmen mitteilten, konnte jedoch keine Einigung über den Verkauf erzielt werden. Über Gründe für das Scheitern wurde nichts bekannt. /tws



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11.08.03 09:32:13
Beitrag Nr. 2.285 ()
Touran erklimmt in Deutschland Platz eins


VW erobert bei Kompakt-Vans die Spitze


Im hart umkämpften Markt für kompakte Großraumlimousinen hat Europas größter Hersteller Volkswagen einen ersten Etappensieg errungen: Wenige Monate nach dem Verkaufsstart hat der neue VW Touran unter den Kompakt-Vans in Deutschland die Spitze erobert.








hz FRANKFURT/M. Dennoch sind einige Analysten skeptisch, ob das Modell 2003 die Erwartungen erfüllt. WestLB-Experten glauben nicht, dass der angepeilte Jahresabsatz erreicht wird. VW wies diese Bedenken allerdings zurück und hält auch für das kommende Jahr am geplanten Verkaufsziel für das Modell fest. Für dieses Jahr peilt VW eine Jahresproduktion von 180 000 Touran an, 130 000 davon sollen an Kunden ausgeliefert werden.

Kompakt-Vans sind Autos in der Größe eines VW-Golf, die einen extra großen Innenraum bieten. Sie sind damit unterhalb der klassischen Großraumlimousinen (Vans) wie etwa VW Sharan oder Ford Galaxy angesiedelt.

VW hatte nach Einschätzung von Branchenkennern den Trend zu diesen kompakten Vielzweckautos zunächst verschlafen und lange Zeit der Konkurrenz von Opel Zafira und Renault Scénic das stark wachsende Marktsegment überlassen. Mit dem Start des Touran will VW-Chef Bernd Pischetsrieder diese Scharte nun auswetzen. Der Spätstarter soll schnell zur Konkurrenz aufzuholen und bereits im kommenden Jahr Marktführer sein. Die jüngsten Zahlen aus Flensburg dürften deshalb mit Erleichterung in Wolfsburg aufgenommen worden sein.

Nach den jüngsten Zulassungszahlen des Kraftfahrtbundesamtes verwies der neue Wolfsburger Van auf Golf-Basis im Juni die Konkurrenz auf die hinteren Plätze. Mit rund 5 800 Neuzulassungen führte der Touran vor Opel Zafira und Renault Scénic, von denen 4 600 bzw. 2 600 Fahrzeuge neu zugelassen wurden. Dennoch muss der Touran nach Meinung des WestLB-Experten Ellinghorst im zweiten Halbjahr noch deutlich zulegen, um das vorgegebene VW-Absatzziel zu halten. Europaweit zeigt der deutsche Marktführer Opel Zafira dem Touran noch immer die Rücklichter. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres verkauften die Rüsselsheimer rund 130 000 Zafira in Westeuropa, der Touran fand dagegen bisher nur etwa 21 000 Liebhaber, heißt es. Damit hält der Zafira den Touran vorerst auf Abstand, selbst wenn man berücksichtigt, dass der VW-Van erst im März auf dem Markt kam.

Die Anlaufkurve in der Fertigung des Touran sei im Wettbewerbsvergleich extrem flach, monierte Ellinghorst. Die Produktion komme deshalb der Nachfrage nicht nach. „Nach unseren Schätzungen wird die Fertigung mit einer Jahresproduktion von rund 120 000 Fahrzeugen unter den Erwartungen bleiben.“

Volkswagen gibt sich aber weiter siegessicher. „Der Touran werde sicherlich das Absatzziel von 130 000 Stück inklusive Exporte erreichen“, sagte ein VW-Sprecher. Auch für das kommende Jahr bekräftigte Pischetsrieder jüngst bei der Präsentation der VW-Quartalszahlen das Verkaufsziel für den Touran von 170 000 bis 180 000 Fahrzeugen. Allerdings muss sich VW auch im Kompakt-Van-Segment wachsender Konkurrenz erwehren. Noch in diesem Jahr tritt Ford, mit dem Galaxy bisher nur im oberen Segment vertreten, mit dem Focus C-Max nun auch in dieser Klasse an. Der französische Autokonzern Renault rollt nach der zweiten Auflage des Scénic im ersten Halbjahr 2004 mit einer längeren siebensitzigen Variante vor und auch der angeschlagene italienische Hersteller Fiat steigt Anfang 2004 mit einem Van auf Grundlage des Punto in das Segment ein. Opel hat zudem noch eine Trumpfkarte im Ärmel, den etwas kleineren Meriva auf Corsa-Basis, der im Mai 2003 ins Rennen ging.

Das Marktpotenzial in dem Segment gilt allerdings als immens. In Westeuropa stellen die so genannten Multi Purpose Vehicles eine der am stärksten wachsenden Fahrzeuggruppen. Die Strategen der Autokonzerne erwarten, dass sich das Wachstum fortsetzt und in Europa das Segment bis 2007 nahezu eine Verdoppelung auf 2,3 Mill. Fahrzeuge schafft.


HANDELSBLATT, Montag, 11. August 2003, 08:29 Uhr




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10.08.03 23:44:02
Beitrag Nr. 2.284 ()
DAX: Zweckoptimismus!
10.08.2003 - 18:33,

In der letzten Standortbestimmung stellte ich als Fazit fest, dass die Marktteilnehmer tendenziell einen recht entspannten Eindruck machten. Eine Flut von positiven Schlagzeilen waren zu lesen. All dieses mahnte mich weiterhin zur Vorsicht. Dem Braten war nicht zu trauen.

Bis auf eine knappe Verschnaufpause war die vergangene Woche negativ belegt. Der Dax verlor in der Spitze 136 Punkte und beendete sie per Saldo noch mit minus 106 auf 3.332 Punkte. Damit hat er sich weiter seiner charttechnischen Unterstützungszone zwischen 3.320 und 3.250 Punkte angenähert.

Die jüngste Datenerhebung zeigt indes signifikante Verschiebungen bei den animusX®-Ratios sowie beim animusX®-Sentiment. Letztgenanntes hat um 8 auf 45 Punkte zugelegt. Zwar haben wir es hier mit einem relativ starken Anstieg auf Seiten der Optimisten zu tun, jedoch liegt das Sentiment per Saldo nach wie vor unterhalb von 50 Punkte - der Verteidigungsline zwischen Bullen und Bären.

In Verbindung mit den animusX®-Ratios könnte man fast auf einen gewissen Zweckoptimismus schließen. Denn diese offenbaren, dass die befragten Marktteilnehmer schon kleinere Kurssteigungen tendenziell zum Verkaufen nutzen möchten. So sind zumindest die Verschiebungen auf der Angebotsseite bei 3.320 und 3.360 Punkte zu interpretieren. Kann sich der Markt hingegen nachhaltig über 3.360 Punkte bewegen, so sind schnell noch einmal explosionsartige Kursgewinne möglich. Laut Datenerhebung können diese bis 3.615 Punkte erfolgen. Aus der Erfahrung weiß man aber auch, dass die Niveaus tendenziell schnell angepasst werden - in diesem Falle nach unten hin. Von daher ist zunächst nicht mit einem Überwinden der alten Höchststände zu rechnen.

Nach unten hin bleibt es bei den Nachfrageüberhängen ab 3.160 Punkte. Dieses Niveau verzeichnet sogar einen Anstieg und untermauert dadurch eine Unterstützung.

Fazit:

Die Daten deuten auf einen gewissen Zweckoptimismus der befragten Marktteilnehmer hin. Zwar sind in der 33. Kalenderwoche noch einmal kurzfristige Kursgewinne möglich, diese werden jedoch mit einiger Sicherheit eher zum weiteren Ausstieg genutzt. Von daher dürfte dem Dax kein nachhaltiges Überwinden der 3.360er Marke gelingen.



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10.08.03 22:38:38
Beitrag Nr. 2.283 ()
Reuters
MG mit Rückgang bei Umsatz und Ergebnis im 2. Quartal
Sonntag 10. August 2003, 21:34 Uhr

Aktienkurse
MG Technologies
660200.DE
8.95
+0.09






Berlin, 10. Aug (Reuters) - Der Chemie- und Anlagenbau- Konzern mg technologies agist im 2. Quartal sowohl beim Umsatz wie beim Ergebnis deutlich hinter den Erwartungen zurück geblieben. In einer am Sonntagabend veröffentlichten Pflicht- Mitteilung nannte das Unternehmen Sondereffekte als ausschlaggebend für das schwache Abschneiden.
Das Unternehmen setzte den Angaben zufolge im 2. Quartal 2,0 Millarden Euro um, 6,2 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Steuern ANZEIGE

betrug danach im 2. Quartal minus 21,2 Millionen Euro, 100,4 Millionen Euro schwächer als das Ergebnis des Vorjahres. Allein im 1. Halbjahr hätten Sondereffekte in Höhe von 53,1 Millionen Euro das Ergebnis belastet. Darüber hinaus sei das Konzernergebnis durch den starken Euro mit rund 25 Millionen Euro belastet worden.

Bis zum Spätherbst will das Unternehmen eine gründliche Bestandsaufnahme abgeschlossen haben, auf deren Grundlage sich die mg finanzielle Spielräume für neue Wachstumsmöglichkeiten zu eröffnen hofft. Die Ergebnisentwicklung 2003 werde aber "unter großem Druck bleiben". Auch in der zweiten Jahreshälfte erwarte die mg daher keine Verbesserung des schwachen Ergebnisses aus dem 1. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres.

rin



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10.08.03 22:21:47
Beitrag Nr. 2.282 ()
DAX-Analyse vom 09.08.2003
Chart seit 1977, Chart seit Januar 2000 und Chart ab Oktober 2002



Gleich zu Beginn der Vorwoche rutschte der DAX nach unten, der Widerstand bei 3440 Punkten wurde nicht mehr getestet. Damit war die Richtung für den weiteren Wochenverlauf vorgegeben. Unter dem Strich brachte die Handelswoche dann ein Minus von 107 Punkten bzw. 3,1 Prozent.

Jetzt ist auch im mittleren Wochenchart der Aufwärtstrend, der sich seit März gebildet hatte, nach unten durchbrochen. Damit drohen aus charttechnischer Sicht weitere Kursverluste oder bestenfalls eine Seitwärtsbewegung. Entwarnung kann erst gegeben werden, wenn die Notierung umgehend in den Trend zurückkehrt, was allerdings wenig wahrscheinlich erscheint.






Im unteren Schaubild entfernte sich der Index deutlich von der aufwärtsgerichteten Trendlinie, und auch das mittlere Bollinger Band bei aktuell 3365 Punkten wurde nach unten durchbrochen. Nun ist ein Rückgang bis zum unteren Band bei derzeit 3263 Punkten in Reichweite. Der Stochastik ist zwar schon wieder deutlich gefallen, erreichte aber noch nicht den überverkauften Bereich. Damit lässt dieser Oszillator dem DAX noch Spielraum für weiter fallende Notierungen.

Kursziel könnte hierbei die Unterstützung bei 3235 Punkten sein. Wesentlich größere Kursverluste sind aus derzeitiger Sicht kurzfristig nicht zu erwarten, der doch eher verhaltene Rückgang in der vergangenen Woche deutet nicht auf eine unittelbar bevorstehende größere Verkaufswelle hin.

Insofern sollten leicht bröckelnde Kurse bei den deutschen Standardwerten nicht überraschen, vorerst zeigt sich aber kein Ausbruch aus dem Bereich 3235/3440 Punkte an.



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10.08.03 22:11:41
Beitrag Nr. 2.281 ()
Schönen Sonntag, Trader:):):).

Ich sage nur eines: HOT:):)




Dow Jones-Analyse vom 09.08.2003

Chart seit 1982, 3-Jahres- und 6-Monats-Chart



In der vergangenen Handelswoche schöpfte der Dow den Spielraum seiner aktuellen Seitwärtsrange voll aus. Zunächst ging es bis auf 8997,11 Punkte abwärts (Verlaufskurs), anschließend eroberte der Index das verlorene Terrain zurück. Per Saldo bleibt ein minimales Plus von 37,12 Punkten oder 0,4 Prozent gegenüber Vorwochenschluss.




Damit blieb der signalgebende Ausbruch aus der 2-monatigen Seitwärtsphase einmal mehr offen. Die Indikatoren im unteren Schaubild geben nun widersprüchliche Signale: Die Kursgewinne am Donnerstag und Freitag sorgten beim Stochastik für eine untere Trendwende. Dieser Indikator spricht für kurzfristig weiter steigende Kurse.
Der MACD hingegen zeigt weiter abwärts. Für Anleger bleibt sicherheitshalber weiter Abwarten angezeigt.



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