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DAX-Werte im Chartcheck (Seite 15165)

eröffnet am 04.07.01 21:23:35 von
neuester Beitrag 23.06.21 18:40:21 von

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07.07.03 08:43:46
Beitrag Nr. 2.140 ()
Dax-Daily-Chartanalyse 07.07.2003
**********************************************************
Neuer Test der Juni-Hochs im Blick?




Einen weiteren korrektiven Tag ohne neue Erkenntnisse hat der Dax am Freitag hingelegt. Die Handelsspanne war mit 3.213 zu 3.243 Punkten ungewöhnlich eng im Vergleich zu den vorhergehenden Tagen. Aufgrund des Feiertags in den USA fielen die Umsätze sehr gering aus. Vorgaben für den Handelstag fallen damit weitgehend aus, auch wenn das Plus an der japanischen Börse mit Wohlwollen registriert wird. Die kurzfristige Markttechnik ist neutral zu werten. Einige eher mittelfristig ausgerichtete Indikatoren wie der MACD sind noch als Verkaufssignal zu werten, während die Stochastics bereits wieder positive Signale senden. Allerdings kann der Markt in der übergeordneten Sichtweise weiterhin als tendenziell überkauft angesehen werden.
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06.07.03 16:36:51
Beitrag Nr. 2.139 ()
DAX-Analyse vom 05.07.2003
Chart seit 1977, Chart seit Januar 2000 und Chart ab Oktober 2002



Mit einem Wochenplus von 15 Punkten oder 0,5 Prozent blieb der DAX in der Vorwoche nahezu unverändert. So verliefen denn auch drei der fünf Börsentage äußerst lethargisch, einzig am Dienstag und Mittwoch war bei den deutschen Standardwerten Bewegung zu verspüren.

Bedingt durch die Bewegungslosigkeit präsentiert sich das langfristige Schaubild auch praktisch ohne Veränderungen. Im mittleren Chart auf Wochenbasis wird deutlich, dass die Notierung nun schon seit einigen Wochen mit dem Widerstand bei 3235 Punkten zu kämpfen hat. Seit etlichen Wochen oszilliert der DAX um diese Marke, ohne nennenswert nach oben auszubrechen, per Wochenschlußkurs fällt der Index auch regelmäßig bis auf etwa 3235 Punkte zurück. Nun hat sich auch das obere Bollinger Band mit derzeit 3522 Punkten deutlich von der aktuellen Notierung entfernt.



Der untere Kurzfristchart zeigt den Test und die Bestätigung des seit März gültigen Aufwärtstrends. Wichtig wäre jetzt allerdings ein spürbarer Kursanstieg, um wieder einen sicheren Abstand zu der schon kommende Woche bei 3200 Punkten verlaufenden Aufwärtstrendlinie herzustellen. Die Bollinger Bänder reagierten auf die geringe Schwankungsbreite der letzten Wochen mit einem erheblichen Zusammenziehen: Der Abstand zwischen oberem und unterem Band beträgt derzeit keine 200 Punkte mehr, was zugleich der geringste Wert seit Jahren darstellt.

Nach der mehrwöchigen Konsolidierungsphase sollte der DAX schon bald wieder eine größere Bewegung starten. Die Richtung ist dabei noch offen, ein eindeutiges charttechnisches Signal sollte abgewartet werden. Bei einem Durchbruch des seit März bestehenden Aufwärtstrends (zu Wochenbeginn bei etwa 3180 Punkten) droht ein Rückgang bis in den 3000er-Bereich. Ein weiterer Kursvefall bis auf den GD200 bei derzeit 2922 Punkten ist dann keineswegs abwegig. Gelingt es aber endlich, die 3235 signifikant zu knacken und auch über das bisherige Jahreshoch bei 3304 Punkten zu klettern, ist der Weg bis auf 3500 Punkte frei.



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06.07.03 16:23:46
Beitrag Nr. 2.138 ()
Sonntag, 06.07.2003, 12:38
Branchenkreise: Keine kurzfristige Übernahme von MAN durch VW
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Eine Übernahme der Lastwagensparte von MAN durch den VW-Konzern ist trotz neuer Spekulationen nach übereinstimmenden Angaben aus Branchenkreisen kurzfristig nicht zu erwarten. "Der Nutzfahrzeuge-Markt ist derzeit im Umbruch", hieß es am Samstag. Daher gebe es zahlreiche Gespräche und Verhandlungen zwischen den Herstellern in Europa. Ein Einstieg von VW bei MAN-Nutzfahrzeuge stehe aber nicht unmittelbar bevor. Es handele sich nur um eine Option von vielen.

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel"" hatte zuvor berichtet, VW-Chef Bernd Pischetsrieder habe sich bereits mit Allianz-Vorstand Paul Achleitner geeinigt. Die Allianz ist einer der dominierenden Aktionäre bei der MAN AG. Die beteiligten Unternehmen wollten die Gerüchte nicht kommentieren. Ein VW-Sprecher nannte den "Spiegel"-Bericht am Samstag eine Spekulation: "Daran beteiligen wir uns nicht." Auch Sprecher von Allianz und MAN wollten sich nicht äußern. Gerüchte kommentiere man grundsätzlich nicht.

Spekulationen über einen möglichen Kauf der MAN-Nutzfahrzeuge AG durch VW gibt es bereits seit Jahren. Die Wolfsburger haben eine eigene Lastwagen-Sparte und sind an Scania beteiligt. Im kommenden Jahr muss Volvo sein Scania-Paket aus kartellrechtlichen Gründen verkaufen. Spätestens dann werden die Karten in der Branche neu gemischt.

Da MAN bereits mit Scania im Getriebebereich kooperiert, würde eine Allianz der beiden Unternehmen nach Einschätzung von Branchenbeobachtern Sinn machen. Ob diese aber unter dem Dach von VW komme, sei noch völlig offen. "Es gibt keine Hinweise, dass sich da im Moment irgendetwas tut", heißt es in der Branche.

VOLKSWAGEN WILL NUR DIE MAN-NUTZFAHRZEUGESPARTE ÜBERNEHMEN

Nach Informationen des "Spiegel" will Volkswagen nur die MAN- Nutzfahrzeugesparte übernehmen. Daher solle diese aus dem MAN-Konzern abgespalten werden. "Über einen Verkauf der Nutzfahrzeuge kann nur MAN und nicht die Allianz entscheiden", hieß es in Branchenkreisen. MAN-Chef Rudolf Rupprecht habe aber immer betont, er wolle an der breiten Aufstellung des Unternehmens festhalten. Der Münchner Mischkonzern stellt auch unter anderem Druckmaschinen, Industrieanlagen und Schiffsdiesel her.

Die MAN-Lastwagensparte würde gut zu VW passen, da die Wolfsburger bisher vor allem bei leichten Nutzfahrzeugen engagiert sind. MAN ist nach Angaben von Branchenexperten mit einem Marktanteil von 14 Prozent der viertgrößte Lastwagen-Hersteller in Europa. An der Spitze stehen Volvo/Renault, DaimlerChrysler und Iveco.

Wegen der Konjunkturflaute haben alle Hersteller derzeit zu kämpfen. Im ersten Quartal verzeichnete die Nutzfahrzeugesparte von MAN einen stabilen Umsatz von 1,6 Milliarden Euro. Vor allem wegen der Probleme im Bus-Bereich betrug der Verlust vor Steuern und Zinsen 17 Millionen Euro. Größter Einzelaktionär der MAN AG ist die Regina Verwaltungsgesellschaft mit 27 Prozent. An der Regina sind die Allianz mit 50 Prozent und Commerzbank und Münchener Rück mit jeweils 25 Prozent beteiligt./ax/DP/as/mnr



info@dpa-AFX.de
Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
MAN AG STAMMAKTIEN O.N. 15,75 +3,01% 04.07., 20:05
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 37,41 -1,11% 04.07., 20:05
ALLIANZ AG VINK. NAMENS-AKTIEN O.N. 72,30 -0,01% 04.07., 19:57
FORD MOTOR CO 10,87 +0,00% 03.07., 19:00







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06.07.03 16:03:53
Beitrag Nr. 2.137 ()
Hallo Trader 13:)

Sonntag, 06.07.2003, 12:26
`Focus`: Henkel plant Milliarden-Zukauf in den USA
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Henkel-Vorstandschef Ulrich Lehner will nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" den US-amerikanischen Klebstoff- und Stärkeproduzenten National Starch übernehmen. Wie "Focus" meldet, liegt der Kaufpreis für das Unternehmen mit 2,8 Milliarden Euro Umsatz und 9.700 Beschäftigten bei bis zu 2,6 Milliarden Euro.

National Starch, US-Tochter des angeschlagenen britischen Chemieriesen Imperial Chemical Industries Plc (ICI) , solle Henkels Geschäft mit Industriekunden wie etwa Automobilbauern stärken. Henkel-Chef Lehner braucht laut "Focus" einen Erfolg, nachdem ihm Procter & Gamble im Frühjahr beim Kauf des Haarpflegekonzerns Wella zuvorkam./gp/DP/as/mnr



info@dpa-AFX.de
Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
HENKEL KGAA STAMMAKTIEN O.N. 48,94 +0,06% 04.07., 17:53
IMP.CHEM. ORD #1 123,75 -1,20% 04.07., 17:35
PROCTER GAMBLE CO 89,96 -0,17% 03.07., 19:00
IMP.CHEM. ORD #1 123,75 -1,20% 04.07., 17:35
IMPERIAL CHEMICAL IND. PLC SHARES LS 1 1,79 G +0,56% 04.07., 09:43
HENKEL KGAA VORZUGSAKTIEN O.ST. O.N. 52,95 +0,15% 04.07., 20:05
PROCTER & GAMBLE CO., THE SHARES O.N. 78,55 +0,00% 04.07., 14:42



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06.07.03 15:29:00
Beitrag Nr. 2.136 ()
Finanzen.net-Nachricht




Sonntag, 06.07.2003, 09:40
Steuerreform: Deutschland im Aufbruch? (EuramS)
Gerhard Schröders jüngster Coup kam nicht überraschend. Gelungen war er trotzdem. Mit seinem Plan, die dritte Stufe der Steuerreform um ein Jahr vorzuziehen, hat der Bundeskanzler auf dem politischen Parkett wieder das Heft des Handelns übernommen. Schröder verspricht: "Was wir tun, haben wir gut durchgerechnet. Deutschland schafft das."


Längst nicht jeder mag den Rechenkünsten des Kanzlers vertrauen. Und doch - seiner neu entdeckten Lust am Steuernsenken haben die Widersacher im Parlament nicht viel entgegenzusetzen. Zwar gaben die Partei-Granden von CDU und CSU zunächst ihrem natürlichen Oppositionsreflex nach und wetterten heftig gegen die Kanzlerpläne. Doch schnell reifte bei Angela Merkel und Edmund Stoiber die Erkenntnis, dass sie eine Blockade nicht durchhalten würden.Die Chancen, dass Deutschlands Bürger im kommenden Jahr tatsächlich im Durchschnitt zehn Prozent weniger Steuern zahlen müssen, wie Schröder verspricht, stehen somit nicht schlecht - auch wenn es nach wie vor erhebliche Widerstände gibt. Durch die Zusammenfassung der zweiten und dritten Stufe der Steuerreform steigt der Grundfreibetrag von 7235 auf 7664 Euro. Der Eingangssteuersatz sinkt von 19,9 auf nur noch 15 Prozent, der Spitzensteuersatz von 48,5 auf 42 Prozent.


Alles im Lot also? Bringt die Steuersenkung endlich den lang ersehnten Kick für die Konjunktur? Zweifel sind erlaubt. Das zeigt schon ein Blick auf die Börse. Dort nämlich wurde die Steuersenkung eher verhalten aufgenommen. Der Dax beendete die vergangene Woche mit einem Schlussstand von 32xx Punkten fast unverändert - von Steuer-Euphorie keine Spur."Kommt noch!", meint der unabhängige Anlagestratege Robert Halver. Bedingung: "Unterm Strich muss für die Menschen im Portemonnaie etwas übrig bleiben." Mit anderen Worten: Die Steuerentlastungen dürfen nicht durch Erhöhungen an anderer Stelle wieder hereingeholt werden. "Wenn das der Fall ist und dann noch die Agenda 2010 umgesetzt wird, ist das ein extrem positives Signal für Deutschland, das auch im Ausland deutlich registriert werden wird", sagt Halver. Die Folgen, glaubt der Experte, würden sich auch in höheren Aktienkursen widerspiegeln - früher oder später.


Lob für den Regierungskurs gibt es auch von Stephan Rieke, Volkswirt bei der ING BHF-Bank: "Das Vorziehen der Steuerreform ist sicher eine richtige Maßnahme." Am wichtigsten sei, dass sich die Stimmug wieder drehe. Rieke: "Eine Kombination von positiven Klimafaktoren und einer steigenden Konsumnachfrage kann deutliche Impulse auslösen. Das würde sich auch auf den Aktienmarkt auswirken." Andere sind weniger euphorisch: "Noch ist unklar, wie die Gegenfinanzierung aussieht. Viele Menschen haben sicher Angst, dass das Ganze am Ende als Nullsummenspiel endet", sagt Aktienstratege Volker Borghoff von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Zudem verweist er darauf, dass die im Dax notierten Unternehmen nur noch 30 Prozent ihrer Umsätze im Inland erwirtschaften. "Für die großen Konzerne dürfte der Effekt der Steuerreform also begrenzt sein", so Borghoff. Skeptisch ist auch Christian Jasperneite von M. M. Warbug: "Nur eine Senkung der Staatsausgaben kann dazu führen, dass das Wachstum langfristig in Gang kommt", meint der Analyst. Dann allerdings seien bis zu 0,5 Prozent mehr Wachstum allein durch die Steuerreform drin.


Knackpunkt bleibt die Finanzierung. Genau in diesem Punkt aber blieben Schröder und sein Finanzminister bislang die Antwort schuldig. Immerhin hat Hans Eichel auch ohne das Steuergeschenk Mühe genug, einen Haushalt für 2004 aufzustellen, der den Regeln der Verfassung entspricht. Schon der Entwurf, den er vor der Verkündung der Steuerpläne präsentiert hatte, sah massive Einsparungen von immerhin 14 Milliarden Euro vor - etwa bei der Eigenheimzulage, der Pendlerpauschale, den Bezügen von Beamten und Pensionären oder dem Erziehungsgeld.


Diese Kürzungen im unionsdominierten Bundesrat durchzusetzen, dürfte schwer genug werden - zumal führende Oppositionspolitiker wie Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber und sein hessischer Kollege Ronald Koch gegen einzelne Maßnahmen bereits Widerstand angekündigt haben. Und Eichel ist ein gebranntes Kind: Erst im Frühjahr war er mit seinem Steuervergünstigungsabbaugesetz abgeblitzt, das viele der Maßnahmen enthielt, die jetzt wieder zur Debatte stehen.


Vorsorglich erhöhte Eichel deshalb in seinem Haushaltsentwurf für 2004 den Ansatz für die Neuverschuldung nachträglich von 23,8 auf 30,8 Milliarden Euro. Die zusätzlichen sieben Milliarden entsprechen genau dem Anteil, den der Bund für die Steuerreform zu schultern hätte. Laut Eichel ist das aber noch nicht das letzte Wort: "Wir finanzieren die Steuerentlastungen ausdrücklich nicht auf Pump", versichert er unverdrossen. Die tatsächliche Kreditaufnahme werde in dem Maße verringert, wie sich Bund und Länder über den Subventionsabbau einigten. Außerdem wolle der Bund Vermögen verkaufen, wenn es sich lohne.


Eichel hofft zudem auf eine Arbeitsgruppe der Ministerpräsidenten Koch (CDU) und Peer Steinbrück (SPD). Diese will bis August einen Vorschlag erarbeiten, wie Subventionen binnen drei Jahren um zehn Prozent gekürzt werden können. Die Hängepartie geht also vorerst weiter.


Ohnehin gehen die Expertenmeinungen darüber, wie die Steuersenkungen zu finanzieren sind, auseinander. So plädiert der Konjunkturexperte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Gustav-Adolph Horn, dafür, die Steuerreform ausschließlich auf Pump zu finanzieren, um endlich den dringend benötigten Impuls für die Wirtschaft auszulösen. Deren Situation ist nach Auffassung des DIW inzwischen schlichtweg dramatisch. Als erstes der großen Forschungsinstitute sagt es für dieses Jahr sogar ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung voraus - wenn auch nur leicht um 0,1 Prozent. Fürs kommende Jahr geht das DIW lediglich ein Wachstum von 1,4 Prozent aus. Zu wenig, um etwa auf dem Arbeitsmarkt spürbare Verbesserungen zu erwarten. Im Laufe der vergangenen drei Jahre sei in Deutschland "jegliche konjunkturelle Dynamik erloschen", kritisieren die Forscher.


Für die schuldenfinanzierte Variante spricht also einiges - auch wenn Deutschland dadurch das EU-Stabilitätskriterium mit Sicherheit zum dritten Mal in Folge verfehlen wird. An der Börse setzen viele darum schon jetzt auf dieses Szenario. Einzelhandelstitel gehören zu den wenigen Aktien, die bereits deutlich von der Hoffnung auf die Steuersenkung profitieren konnten.Das Kalkül: Eine vorgezogene Steuerreform, die durch Staatsschulden finanziert und nicht durch Abgabenerhöhungen an anderer Stelle wieder zunichte gemacht wird, spült viel Geld in die Kassen der Verbraucher. Und wer mehr hat, kann mehr einkaufen. KarstadtQuelle legten vergangene Woche um x,xx Prozent zu, Marktführer Metro um x,xx Prozent, die Parfümeriekette Douglas um x,xx Prozent.Ohnehin mehren sich die Anzeichen für eine Erholung im Einzelhandel. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes stiegen die Umsätze in den ersten fünf Monaten des Jahres gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs leicht um 0,4 Prozent. Auch für den jüngsten Anstieg des viel beachteten Ifo-Geschäftsklima-Index’ machen die Konjunkturforscher vor allem die zunehmende Zuversicht des Einzelhandels verantwortlich. Dessen Hauptverband tritt freilich noch auf die Euphorie-Bremse: Dort rechnet man weiter mit einem Schrumpfen der Umsätze. Allerdings fällt die aktuelle Prognose mit minus einem Prozent deutlich moderater aus als noch zu Beginn des Jahres.


Doch nicht nur der Handel würde zu den Gewinnern zählen, wenn es tatsächlich zu einer Verbesserung des Konsumklimas käme. Auch Autohersteller, der gebeutelte Reiseveranstalter TUI oder die Lufthansa dürften davon profitieren, wenn die Deutschen künftig wieder mehr Geld auszugeben haben, meint Aktienstratege Halver. "Und springt der Markt erst einmal an, werden sich schnell auch Banken und Versicherungen auf den Gewinnerlisten finden." Besonders Letztere profitieren wegen ihrer großen Aktienbestände überproportional von einer Markterholung. Allerdings schließt auch Experte Halver nicht aus, dass es noch einmal zu Rückschlägen kommen wird. "Man muss jetzt nicht gleich in Euphorie verfallen. Aber der strukturelle Bärenmarkt ist mausetot."


Nicht nur der Kanzler ist somit in diesen Tagen mit Rechenaufgaben beschäftigt. Auch für Investoren lohnt es sich, schon mal die kommende Steuerersparnis zu überschlagen. Einen Teil davon für Aktienkäufe zu reservieren, sollte sich rentieren.


von Stefan Beste / Euro am Sonntag


Gruss
Trader13
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06.07.03 15:20:11
Beitrag Nr. 2.135 ()
Schönen Sonntag:):)

Sonntag, 06.07.2003, 14:41
Altana sieht eigene Wachstumsziele wegen Eurostärke mit Skepsis
BERLIN/BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Der Bad Homburger Pharma- und Chemiekonzern Altana AG betrachtet die eigenen Wachstumsziele 2003 wegen der aktuellen Eurostärke inzwischen mit Skepsis. "Wenn der Euro auf einem Niveau bleiben sollte wie bisher, nämlich um 1,15 Dollar im Jahresdurchschnitt, dann werden wir beim Umsatz ein zweistelliges Wachstum in Euro nur schwer erreichen können", sagte der Altana- Vorstandsvorsitzende Nikolaus Schweickart dem Berliner "Tagesspiegel" (Montagausgabe).

ZWEISTELLIGE ZUWÄCHSE

Schweickart hatte im Mai als Ziel ausgegeben, 2003 mit zweistelligen Zuwächsen bei Gewinn und Erlösen das achte Rekordjahr in Folge zu schaffen. Schon damals hatte der Altana-Chef allerdings eingeschränkt, die Höhe der Zuwächse sei in erster Linie von der weiteren Dollar-Entwicklung abhängig. Im ersten Quartal 2003 hatte sich das Vorsteuerergebnis um 37 Prozent auf 177 Millionen Euro erhöht. Der Umsatz lag mit 678 Millionen Euro 10 Prozent über dem Vorjahresniveau. Ohne den schwachen Dollar wäre der Anstieg doppelt so stark gewesen.

Gleichwohl will Altana auch künftig große Teile seiner Produkte in Deutschland herstellen. "Wir lassen uns von Währungsschwankungen in den Produktions- und Standortentscheidungen nicht beeinflussen", sagte Schweickart. Eine überstürzte Flucht aus Europa in den derzeit schwachen Dollarraum wäre keine kluge Entscheidung, denn Währungsrelationen könnten sich schnell ändern./kf/DP/mnr



info@dpa-AFX.de
Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
ALTANA AG AKTIEN O.N. 55,25 +0,00% 04.07., 19:59



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04.07.03 22:24:03
Beitrag Nr. 2.134 ()
Freitag, 04.07.2003, 20:33
Aktien Frankfurt Schluss: DAX geht knapp behauptet ins Wochenende
FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei sehr geringen Umsätzen hat der Deutsche Aktienindex DAX am Freitagabend knapp in der Verlustzone geschlossen. Das Börsenbarometer schloss 0,07 Prozent unter dem Vortagesschluss mit 3.239,61 Punkten. Wegen des Unabhängigkeitstags in den USA fehlten der Börse Impulse und auch Kundschaft, sagten Händler übereinstimmend. Während der MDAX um 0,18 Prozent auf 3.547,82 Zähler anzog, gewann der TecDAX um 0,74 Prozent auf 430,84 Punkte.

Von einem ruhigen Handelstag berichtete Stephan Linz, Chefhändler der Baden-Württembergischen Bank. Der DAX habe in einer engen Spanne von plus 10 und minus 20 Punkten geschwankt, weil wegen des Feiertags in den USA gerade die Anleger aus den angelsächsischen Ländern zu Hause geblieben seien. «Es war schon erschreckend schwach. Von der Telekom sind bis 17.00 Uhr 6,5 Millionen Aktien gehandelt worden. Sonst sind es 15 bis 20 Millionen.» Die unerwartet schwachen Auftragseingänge der deutschen Industrie hätten zudem die Kauflaust der Investoren gebremst.

Gewinnmitnahmen nach den kräftigen Kursgewinnen der Vortage drückten die Aktien des Gabelstapler- und Industriegas-Spezialisten Linde um 4,06 Prozent auf 33,12 Euro. Ihnen folgten die Versorgertitel RWE mit einem Abschlag um weitere 2,01 Prozent auf 25,34 Euro und E.ON , die sich um 2,10 Prozent auf 44,30 Euro verbilligten.

Nach dem Verkauf des Anteils an der Deutschen Börse blieb die Aktie der Commerzbank lange Zeit unauffällig. Im Abendhandel zog sie schließlich um 1,06 Prozent auf 12,41 Euro an. Marktteilnehmer begrüßten den Schritt, zumal die Aktie der Deutschen Börse seit Mitte März um rund 20 Prozent gestiegen sei. Der Kurs des Börsenbetreibers schloss 0,7 Prozent fester mit 46,30 Euro.

Im MDAX verlor die Aktie der Beteiligungsgesellschaft WCM 2,36 Prozent auf 2,07 Euro. Die angeschlagene Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft plant Kreisen zufolge eine Kapitalerhöhung um rund 500 Millionen Euro. Im TecDAX gewannen T-Online-Aktien 0,81 Prozent auf 8,72 Euro, nachdem Goldman Sachs die Gewinnprognosen für 2003 und 2004 gehoben hatte./so/zb



info@dpa-AFX.de
Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
DAX Performance-Index 3.239,61 -0,07% 04.07., 20:15
MDAX Performance-Index 3.547,82 +0,18% 04.07., 20:15
TecDAX Performance-Index 430,84 +0,74% 04.07., 20:15
LINDE AG AKTIEN O.N. 33,12 -4,06% 04.07., 20:05
RWE AG STAMMAKTIEN O.N. 25,34 -2,01% 04.07., 20:05
E.ON AG AKTIEN O.N. 44,30 -2,10% 04.07., 20:05
COMMERZBANK AG AKTIEN O.N. 12,41 +1,06% 04.07., 20:05
DEUTSCHE BOERSE AG NAMENS-AKTIEN O.N. 46,30 +0,70% 04.07., 19:42
WCM BETEIL.U.GRUNDBESITZ AG AKTIEN O.N. 2,07 -2,36% 04.07., 20:05
T-ONLINE INTERNATIONAL AG NAMENS-AKTIEN O.N. 8,72 XB +0,81% 04.07., 19:56







EUROP.AERON.DEF.+SPACE CO.EADSAANDELEN EO 1 11,73 04.07., 19:53 +2,45% 1,89 Mio




RHEINMETALL AG VORZUGSAKTIEN O.ST. O.N. 15,89 04.07., 19:43 +3,92% 681.003,25




WCM BETEIL.U.GRUNDBESITZ AG AKTIEN O.N. 2,07 04.07., 20:05 -2,36% 2,51 Mio




SGL CARBON AG AKTIEN O.N. 13,19 04.07., 19:45 +3,05% 2,16 Mio

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04.07.03 09:10:16
Beitrag Nr. 2.133 ()
04.07.2003, 08:06 Uhr
DAX-Future, Signal des Doji
Deutsche Bank
Nach einem festen Handelsstart und einem darauf folgenden recht nervösen Tagesverlauf, schloss der DAX fast punktgenau auf dem Niveau seines Vortages; die Differenz betrug lediglich 0.88 Indexpunkte, was zur Ausbildung eines neutralen Kursmusters, einem Doji, führte, so Uwe Wagner, Händler bei der Deutschen Bank.

Es sei hierbei interessant, dass dieses Kursmuster auch im DAX-Future (FDAX) vorliege.

Eingepasst in das Gesamtbild des Kursverlaufes, liege im DAX noch immer eine intakte Konsolidierungsphase vor, deren untere Begrenzung mit der Kursabschwächung vom Dienstag auf 3.122 / 3.119 Indexpunkte gesenkt worden wäre. Das 3.165 / 3.157er Niveau (ursprünglich untere Bereichsbegrenzung), könne zur Orientierung beibehalten werden, aber solle keine erhöhte Bedeutung als potentielle Unterstützung mehr zugestanden werden. Interessant sei, dass mit der Entwicklung vom letzten Dienstag streng genommen noch immer einen abwärts gerichteten Tertiärtrend im DAX vorliege, dennoch könne man diesen Sachverhalt derzeit wohl kaum noch als richtungsweisend betrachten. Der letzte Abwärtsimpuls vom Wochenbeginn sei zudem fast vollständig korrigiert worden, sodass auch aus dieser Sicht heraus eine unmittelbar bevorstehende erneute Kursabschwächung wenig wahrscheinlich erscheine. Im Vergleich zu den übrigen europäischen Aktienindizes, könne der deutsche DAX derzeit als das wohl stabilste Börsenbarometer in Europa angesehen werden, so der Profitrader.

Ordne man das Gesamtbild unter charttechnischen Gesichtspunkten, so lägen die aktuell relevanten Marken die Niveaus um 3.122 / 3.119 auf der Unterseite und das Niveau um 3.271 auf der Oberseite. Diese Chartmarken definiert Uwe Wagner aktuell als die potentiellen Bereichsbegrenzungen einer sich möglicherweise erneut ausbildenden Schiebezone. Oberhalb der 3.271 verlaufe der nächst höhere Widerstand im Bereich um 3.321 / 3.324 und markiere das aktuell gültige Jahreshoch, auf der Unterseite (unterhalb der 3.122 / 3.119) könne man Unterstützung im Bereich um 3.004 / 3.000 erwarten.




04.07.2003, 08:32 Uhr
DAX, ein Trading-Markt
Deutsche Bank
Nach Angaben von Uwe Wagner, Händler bei der Deutschen Bank, liegt im DAX noch immer ein Trading-Markt vor.

Markttechnisch sei der DAX weitestgehend als neutral zu beurteilen. Weiterhin fallende Bewegungsdynamik (ADX in seiner Standardeinstellung sei mittlerweile bei 18.30) und eine „neutral“ ausgewiesene Schwungkraft, bestätigten den derzeit charttechnisch neutralen Aspekt der Kursentwicklung.

In der Konsequenz hält der Handelsexperte an den Aussage der letzten Tage fest: Der DAX sei vorerst weiterhin als Trading-Markt zu interpretieren. Für eine weiterreichende, neue Trendausbildung läge derzeit sowohl chart- als auch markttechnisch kein wirkliches Argument gesehen vor. Der Aufbau strategischer Positionen solle somit noch immer auf dem Zeitstrahl nach hinten verschoben werden, der Schwerpunkt im Handel liege nach dessen Meinung sinnvollerweise im kurzfristigen Zeitfenster.
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04.07.03 08:55:12
Beitrag Nr. 2.132 ()
Dax-Daily-Chartanalyse 04.07.2003
**********************************************************
Angst vor Anschlägen contra sehr positives Sentiment



Überraschend gering fielen am Donnerstag die Gewinne des Dax aus, gemessen an den US-Vorgaben (die zum Teil aber auch schon eingepreist waren). Der Bereich zwischen 3.261 und 3.271 erweist sich nunmehr seit mehreren Tagen als hartnäckiger Widerstand, sodass ein Test der Juni-Hochs bislang nicht stattgefunden hat. Die im Vergleich zum Vormonat deutlich schwächere Umsätze, gepaart mit der genannten Kraftlosigkeit des Dax, geben Bedenken auf. Derzeit bewegt sich der Index weiter im Seitwärtstrend zwischen 3.119 und 3.271 bzw. 3.324 Punkten. Per Saldo ist seit dem 12. Juni kein Fortkommen mehr zu verzeichnen - gerade danach waren die Umsätze aber besonders stark. Diese Positionen machen Sorgen, wenn sie wieder abgebaut werden.
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03.07.03 20:32:27
Beitrag Nr. 2.131 ()












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