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DAX-Werte im Chartcheck (Seite 15166)

eröffnet am 04.07.01 21:23:35 von
neuester Beitrag 21.06.21 17:52:23 von

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22.05.03 20:14:54
Beitrag Nr. 1.972 ()
Donnerstag, 22.05.2003, 18:16
Wella-Übernahme: Hedgefondsgruppe Elliott reicht Widerspruch ein
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die US-Hedgefondsgruppe Elliott hat am Mittwoch bei der Bundesanstalt für Finanzdiensleistungsaufsicht (BAFin) Widerspruch gegen die Genehmigung des Übernahmeangebots von Procter & Gamble (P&G) für den deutschen Haarpflege-Spezialisten Wella eingereicht. Eine BAFin-Sprecherin bestätigte der Onlineausgabe der Wirtschaftswoche (Düsseldorf), dass ein entsprechender Schriftsatz bei der Behörde eingegenagen sei. Elliott hält rund zehn Prozent der Wella-Vorzugsaktien. P & G bietet für Wella-Stammaktien 92,25 Euro, für die Vorzugsaktien aber nur 65 Euro.

Die Elliott-Anwälte sehen darin eine Benachteiligung der Vorzugsaktionäre. Sie fordern, dass Aktionäre eine Möglichkeit haben müssten, vor Gericht gegen Übernahmeangebote und Entscheidungen des BAFin vorzugehen./af



info@dpa-AFX.de
Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
WELLA AG STAMMAKTIEN O.N. 90,27 +0,02% 22.05., 18:02




elle Kursdaten


22.05. Zeit Kursfeststellungen 64

Geld 90,27 19:08 Gehandelte Stück 91.888

Stückvolumen 2.425 Handelsvolumen 8,29 Mio.

Brief 90,39 19:08 52W Hoch 91,49

Stückvolumen 104 52W Tief 35,12

22.05. Zeit Jahreshoch 91,49

Aktuell 90,27 18:02 Jahrestief 53,75

Eröffnung 90,25 Split (12.07.99) 1 : 26

Hoch 90,35

Tief 90,20

Schluss Vortag 90,25
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22.05.03 19:15:45
Beitrag Nr. 1.971 ()
TUI und Bahn

Der Strippenzieher: Michael Frenzel

Wie der Spitzenmanager den Aufsichtsrat der Bahn und den Touristikkonzern TUI leitet.

von Meite Thiede


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(SZ vom 23.05.2003) — Im Einflussbereich von Michael Frenzel hat es in jüngster Zeit mächtig gedonnert. Gleich zweimal in kurzer Folge ließ der Chef des Touristik-Konzerns TUI die Köpfe etablierter Vorstände rollen.

Hannover, 6. Mai: Frenzels Kollegen, die Touristik-Experten Ralf Corsten und Charles Gurassa, fallen völlig überraschend dem "Effizienzsteigerungsprogramm" bei TUI zum Opfer. Der Konzernchef kann die eigene Macht damit noch fester zementieren.

Berlin, 20. Mai: Als Aufsichtsratschef der Deutschen Bahn feuert Frenzel die Bahn-Vorstände Christoph Franz und Hans-Gustav Koch. Auch das ist eine Überraschung, denn im Zentrum der Kritik an der verfehlten Tarifpolitik des Staatsbetriebs hatte vor allem Bahn-Chef Hartmut Mehdorn gestanden.



Erfüllungsgehilfe

Frenzel, ein hart durchgreifender Manager? Die beiden Fälle gleichen sich nur scheinbar. Vorstandspersonalien sind zwar Sache des Aufsichtsrats, aber bei der Bahn war SPD-Mitglied Frenzel vor allem Erfüllungsgehilfe für Bundeskanzler Gerhard Schröder.

Bei TUI liegen die Dinge etwas anders. Hartes Durchgreifen kann man Frenzel dort gewiss bescheinigen. Seit 1994 ist der Mann Vorstandschef; sein Vertrag wurde erst im vergangenen November vorzeitig bis 2008 verlängert.

Die unter Frenzel gefeuerten Vorstände, meist Experten im operativen Bereich, lassen sich kaum noch zählen. Sie alle waren Opfer eines beispiellosen Konzern-Umbaus, der niemals nach organischen, sondern ausschließlich nach visionären Aspekten durchgezogen wurde. Frenzel, der promovierte Jurist mit Bankerfahrung, ist kein operativer Manager, sondern ein Portfolio-Stratege. Das aber praktiziert er mit einer solchen Konsequenz, dass jeglicher Widerstand – ob in Form einer Person oder Sache – aus dem Weg geräumt wird.

Was der 56 Jahre alte Manager bei dem Hannoveraner Konzern geleistet hat, hat jahrelang enormen Respekt und große Begeisterung bei Analysten und Aktionären hervorgerufen.

Vor neun Jahren hieß TUI noch Preussag, und im Mittelpunkt der Geschäfte standen Stahl, Anlagen- und Schiffbau, Energie. Diese Branchen galten nicht als besonders zukunftsträchtig. Frenzel hatte einen Auftrag zum Komplettumbau.

Aus Preussag sollte der mächtigste Reisekonzern der Welt werden. Die Idee stammte von Frenzels Ziehvater Friedel Neuber, der als damaliger Chef der West-LB eine glücklose LTU im Industrie-Portfolio hatte und den Traum von einer integrierten Touristik-Gruppe hegte.

Sie sollte durch die Steuerung aller Stufen des Reisegeschäfts – vom Reisebüro über den Flugbetrieb und die Hotelbelegung bis zur Reiseleitung vor Ort – traumhafte Renditen hervorbringen. Neuber schickte Frenzel nach Hannover, wo er selbst als Aufsichtsratschef die Dinge unter Kontrolle hatte und noch heute hat.

Bei Preussag blieb kein Stein auf dem anderen. Das Konzept war in der Tat atemberaubend – weil es so simpel war: Fast alles aus den ungeliebten Branchen wurde verkauft, und mit dem Geld ging es auf Einkaufstour in der verheißungsvollen Touristik – manchmal zu Höchstpreisen.

So kam die „alte“ TUI zu Preussag, die bei der Hapag-Lloyd angesiedelt war; Thomas Cook wurde gekauft und wieder abgestoßen, weil die viel interessantere Thomson Travel zu haben war. Heute ist TUI der weltgrößte Reise-Konzern mit einem Umsatzvolumen von 20 Milliarden Euro.



Reißbrett-Pläne

Organisch verlief der Umbau freilich nicht. Der Plan eines Portfolio-Austausches war am Reißbrett entworfen worden und wurde Zug um Zug in die Praxis umgesetzt. Frenzel bewies herausragende Qualitäten als Stratege, Theoretiker, Rechner.

Er wurde nicht müde, die Pläne in phantasiereichen Wortgebilden vor Anlegern, Journalisten und Aktionären zu beschreiben. Dabei halfen ausgefeilte Manuskripte ebenso wie aufwändige Charts – aber nicht Charisma. Der schlanke Manager und passionierte Jogger wirkt eher unauffällig und still, scheint öffentliche Auftritte nicht wirklich zu genießen, mehr zu erdulden. Öffentlich wird er niemals laut, und sogar wenn er einmal lacht, wirkt das gezwungen.

Natürlich ging der gewaltige Kraftakt in Hannover nicht immer ohne Widerstände ab. Nicht alles ließ sich nach Plan verkaufen, wie zum Beispiel der Anlagenbau (Noell). Diese Sparte war Mitte der Neunziger derart heruntergewirtschaftet worden, dass nur noch an Entsorgung zu denken war.

Das gelang mit Hilfe von Babcock – auch eine West-LB-Beteiligung. Schließlich war Neuber ja bei Preussag und bei Babcock Aufsichtsratschef. Doch diese Transaktion hatte Folgen, die das TUI-Management bis heute belasten. Denn mit dem Anlagenbau wurde auch ein Teil der Kieler Werft HDW zu Babcock geschoben; heute ist Babcock Pleite und HDW in amerikanischer Hand. Gegen Frenzel und seinen Finanzvorstand Rainer Feuerhake wie auch gegen Neuber läuft in diesem Zusammenhang ein Ermittlungsverfahren wegen Untreue beziehungsweise Beihilfe dazu.

Auch zum Verkauf des Stahlbereichs (Salzgitter Stahl) brauchte es das Brecheisen. Nicht immer war bei Preussag genug Zeit, um den passenden Käufer zu suchen, denn die gewaltigen Summen, die in die Touristik investiert werden sollten, mussten ja finanziert werden.

Damals hatte Frenzel sich einen Feind auf Lebenszeit geschaffen: Der ehemalige Stahl-Manager Hans-Joachim Selenz nutzt noch heute jede Gelegenheit, um alte Ungereimtheiten, die den Preussag-Umbau flankierten, öffentlich zu machen. Selenz war damals so erbost über die Verschiebungen im Konzern, dass er sich sogar weigerte, als Preussag-Vorstand einen Jahresabschluss zu unterschreiben.

Operative Verluste wurden gelegentlich durch außerordentliche Erträge ausgeglichen, allerdings nicht immer sichtbar für die Öffentlichkeit. „Umrubeln“ sei das intern genannt worden, sagt Selenz. Frenzel kämpft inzwischen an anderer Front: Das Touristik-Konzept scheint nicht aufzugehen, die TUI-Touristik steckt tief in den roten Zahlen, der Aktienkurs stürzt ab.



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22.05.03 13:44:10
Beitrag Nr. 1.970 ()
ftd.de, Do, 22.5.2003, 11:36, aktualisiert: Do, 22.5.2003, 12:35
Metro nimmt neue Märkte ins Visier

Der weltweit fünftgrößte Handelskonzern Metro hält an seinen Wachstumszielen für 2003 fest. Impulse für den Einzelhandel erhofft sich das Unternehmen von der Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten.






"Wir bekräftigen unsere für 2003 abgegebene Prognose, den Konzernumsatz vor Wechselkurseffekten um rund fünf Prozent und das Ergebnis je Aktie um sechs bis zehn Prozent zu steigern", sagte Metro-Chef Hans-Joachim Körber bei der Hauptversammlung am Donnerstag in Düsseldorf. Metro werde seine internationale Expansionsstrategie auch im laufenden Jahr fortsetzen und dabei rund 2 Mrd. Euro investieren.

Der Metro-Konzern war dank seiner starken Großhandelssparte und guten Ergebnissen bei Saturn mit einem kräftigen operativen Gewinnanstieg und einem Umsatzplus ins Jahr gestartet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern kletterte im ersten Quartal auf 22,2 Mio. Euro, nachdem Metro im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch einen Verlust von 5,9 Mio. Euro verzeichnet hatte. Der Umsatz stieg in den ersten drei Monaten auf 12,1 Mrd. Euro, wobei das umsatzstarke Ostergeschäft anders als 2002 nicht ins erste Quartal fiel.


Expansion nach Indien und in die Ukraine

Metro profitierte von seiner internationalen Expansion, die die Abhängigkeit des Konzerns vom schwachen deutschen Markt in Grenzen hält. Fast zwei Drittel des operativen Ergebnisses wurden im vergangenen Jahr außerhalb Deutschlands erwirtschaftet. Der Konzern will deshalb seine Internationalisierung fortsetzen. Noch in diesem Jahr plant Metro mit der Eröffnung zweier Märkte in Bangalore den Eintritt in den riesigen indischen Markt. Außerdem soll im August der erste Metro-Markt in der Ukraine eröffnet werden. Die Großhandelslinie Metro Cash & Carry werde dann insgesamt in 26 Ländern vertreten sein, sagte Körber.


Auch die Elektronik-Fachmärkte Media Markt und Saturn sollen mit der Eröffnung weiterer 45 Fachmärkte im In- und Ausland ihre Marktführerschaft in Europa ausbauen. Geplant sind unter anderem der Markteintritt in Griechenland und Portugal.


Längere Öffnungszeiten für besseres Konsumklima

Positive Impulse erhoffe sich Metro auch von der Reform des Ladenschlussgesetzes in Deutschland. Die Novellierung sei schon lange überfällig gewesen, hieß es. Endlich erhalte der deutsche Einzelhandel die Freiheiten, die bei den europäischen Nachbarn schon lange eine Selbstverständlichkeit seien. In Deutschland dürfen die Geschäfte ab Juni - wie an Wochentagen schon üblich - nun auch am Samstag bis 20:00 Uhr geöffnet bleiben. Längere Öffnungszeiten an Samstagen seien gut für das Konsumklima, sagte Körber. Die Gewerkschaften dürften diese Effekte aber nicht durch überzogene Forderungen zunichte machen. Die Gewerkschaft Verdi trifft im Tarifkonflikt des Einzelhandels in mehreren Tarifbezirken Vorbereitungen für Streiks.



© 2003 Financial Times

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22.05.03 13:37:24
Beitrag Nr. 1.969 ()
ftd.de, Do, 22.5.2003, 12:25, nächste Aktualisierung: Do, 22.5.2003, 15:00
MDax & TecDax am Mittag: Jenoptik-Prognose erfreut die Anleger
Von Heino Reents, Hamburg

Die deutschen Nebenwerte haben sich am Donnerstag freundlich präsentiert. T-Online und Jenoptik zählten im TecDax zu den gefragten Werten.









Der MDax gewann 0,8 Prozent auf 3274 Zähler. Der Nemax-50-Nachfolger TecDax verbesserte sich um 1,3 Prozent auf 376 Punkte. Spitzenreiter im Technologieindex war das Papier von Medigene, das sich um fünf Prozent verteuerte.

Jenoptik zogen um 4,7 Prozent an, nachdem der größte ostdeutsche Technologiekonzern seine Prognose bestätigt hatte. Das Unternehmen erwartet in diesem Jahr einen Umsatzsprung und einen Gewinn von mindestens 40 Mio. Euro. Im ersten Quartal 2003 sei bei leicht gestiegenen Umsätzen allerdings ein Betriebsverlust ausgewiesen worden, teilte Jenoptik mit.


Papiere des Index-Schwergewichts T-Online kletterten 3,1 Prozent. Händler verwiesen auf einen Zeitungsbericht, wonach die Telekomtochter mit Disney-Filmen sein Geschäft mit Bezahldiensten weiter ausbauen will. Die Gespräche zwischen dem größten europäischen Internetanbieter mit dem US- Medienunternehmen liefen gut, sagte T-Online-Marketing-Vorstand Burkard Grassmann dem "Handelsblatt".




Repower hält an Prognose fest

Der Hamburger Windanlagenbauer Repower Systems (unverändert bei 23,33 Euro) hat seine Verluste im ersten Quartal auf 1,1 Mio. Euro halbiert. Die Lage der gesamten Branche in Deutschland hat sich nach Einschätzung von Finanzchef Jens-Peter Stöhr aber verschlechtert. "Das Marktumfeld ist schwieriger geworden", sagte er. Für das Gesamtjahr hält die Gesellschaft dennoch an ihren Planungen fest.


Zu den Verlierern zählten FJA. Das Münchener Beratungs- und Softwareunternehmen kauft nach den eigenen Angaben den auf Altersvorsorge spezialisierten Berater Heubeck AG. FJA übernehme 100 Prozent an Heubeck und bezahle dafür 570.000 eigene Aktien aus einer Kapitalerhöhung und einen Barbetrag, hieß es. Die Papiere gaben 1,1 Prozent nach.




Gute Zahlen von Rheinmetall

Im MDax notierten Rheinmetall unverändert. Der Düsseldorfer Rüstungs- und Technologiekonzern hat im ersten Quartal 2003 auf Grund gesunkener Finanzschulden sein Vorsteuerergebnis gesteigert und auch nach Steuern einen Gewinn verbucht.


Douglas trotzten einer Analystenabstufung und rückten um 2,3 Prozent auf 16,60 Euro vor. Das Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt hatte die Aktie auf "Reduce" von "Add" heruntergestuft. Das Kursziel liege bei 15,50 Euro. Die Papiere der Parfümerie-Kette seien im europäischen Vergleich teuer, hieß es zur Begründung.



(mit Agenturen)

RHEINMETALL AG VORZUGSAKTIEN O.ST. O.N. XETRA 703003 15,50 +0,00 +0,00% 262.341,10 13:15/22.05.
Frankfurt 703003 15,50 +0,15 +0,98% 89.125,70 13:11/22.05




JENOPTIK AG AKTIEN O.N. XETRA 622910 9,99 +0,44 +4,61% 423.004,02 13:03/22.05.
Frankfurt 622910 9,98 +0,43 +4,50% 165.108,95 13:09/22.05.

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22.05.03 11:09:13
Beitrag Nr. 1.968 ()
Donnerstag, 22.05.2003, 10:27
AKTIE IM FOKUS: ALTANA-Aktie gesucht - Hoffen auf Patentverlängerung für Panto
FRANKFURT (dpa-AFX) - ALTANA-Aktien haben am Donnerstag von der Hoffnung auf eine Patentverlängerung für das Magenmedikament Pantoprazol (USA: Protonix) profitiert und sich gegen den schwachen Trend im DAX gestemmt. Die Aktie der Bad Hombuger Pharma- und Spezialchemiekonzerns verteuerte sich um 2,76 Prozent auf 50,65 Euro, während das Börsenbarometer DAX um 0,25 Prozent auf 2.820,13 Zähler nachgab.

"ALTANA rechnet in den kommenden Wochen mit einer Entscheidung zur Patentverlängerung von Pantoprazol in den USA und in einem recht nachrichtenlosen Markt sorgt dies für Kaufinteresse", sagte ein Händler einer Frankfurter Wertpapierhandelsbank. "Das Patent in den USA läuft noch bis 2005 und wir rechnen in den kommenden vier bis acht Wochen mit einer Nachricht, ob das Patent für Pantoprazol bis zum Juli 2010 verlängert wird", sagte ein Unternehmenssprecher der dpa-AFX.

"Auch die auf einer Konferenz präsentierten Ergebnissen zu dem Atemwegsmedikament Roflumilast haben zusätzlich Interesse an dem Titel geweckt", sagte der Händler. ALTANA will Ende 2003 die Zulassung für Europa beantragen. Das Medikament, das hauptsächlich bei Raucherlungen eingesetzt werden soll, hat nach Einschätzung von ALTANA ein maximales Umsatzpotenzial von weltweit 1 Milliarde Euro.

Zuletzt bestätigte Pharmavorstand Hans-Hermann Lohrisch die bisherige Prognose eines zweistelligen Umsatzzuwachs für Pantoprazol in 2003. Das Mittel, das seit Anfang Dezember 2002 in den USA Konkurrenz durch das Schwarz-Pharma -Generikum (Nachahmermedikament) Omeprazol bekommen hat, soll auch 2003 Wachstumstreiber für ALTANA bleiben./ep/ak/


51,12, +3,82%


info@dpa-AFX.de
Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
ALTANA AG AKTIEN O.N. 51,25 +4,08% 22.05., 10:50
DAX Performance-Index 2.846,25 +0,67% 22.05., 11:05
SCHWARZ PHARMA AG AKTIEN O.N. 36,65 -0,03% 22.05., 10:47



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22.05.03 08:36:20
Beitrag Nr. 1.967 ()
Dax-Daily-Chartanalyse 22.05.2003
**********************************************************

Rettet die Markttechnik die Bullen vorerst?



Der Dax hat sich noch einmal gerettet. Zwar rutschte der Index im Tagesverlauf unter die eminent wichtige Unterstützung bei 2.821, drehte aber im weiteren Handel wieder aufwärts und konnte einen Teil der Tagesverluste wieder aufholen. Wichtig war dabei der Rebreak über die genannte Marke. Das eigentliche Verkaufssignal, den Break unter die Unterstützung auf Schlusskursbasis, konnte der Dax damit noch einmal vermeiden. Damit wäre die SKS-Formation endgültig vollendet worden. Bullish ist der Chart dadurch allerdings noch lange nicht. Auch die Vorzeichen aus den USA sind nur leicht positiv, da ein Großteil der Intraday-Aufwärtsbewegung des Dow bereits vom Dax nachvollzogen wurde. Insofern keine Strategieänderung gegenüber Mittwoch.
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21.05.03 21:22:45
Beitrag Nr. 1.966 ()
Mittwoch, 21.05.2003, 20:11
DAX-Schluss: Index wieder mit Abschlägen
Der Deutsche Aktienindex konnte auch in der heutigen Mittwoch-Sitzung nicht überzeugen und setzte nach behaupteten US-Vorgaben die schlechte Dienstag-Performance fort. Vor allem die erschreckenden Aussichten deutscher Unternehmen drückten an diesem Tag deutlich die Stimmung und die Kurse auf dem Frankfurter Parkett. Hinzu kamen noch aufschreckende Konjunkturberichte, wie beispielsweise von der Deutschen Bundesbank, die für weitere Verunsicherungen sorgten.


Am morgigen Donnerstag lädt der METRO-Konzern zu seiner Hauptversammlung nach Düsseldorf ein. Zudem wird auch Fresenius Medical Care seine Aktionäre zu einem solchen jährlichen Event einladen. Von Seiten der Konjunktur gibt es am Nachmittag aus den USA die neueste Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Hierzulande werden neben den scheinbar täglich neu erscheinenden Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft und Konjunktur keine offiziellen Daten erwartet.


DAX 30: 2.827 (-0,4%)


MDAX: 3.249 (-0,7%)


Tops des Tages: Deutsche Telekom, Fresenius MC, Volkswagen, Deutsche Börse, adidas-Salomon


Flops des Tages: MLP, Allianz, HypoVereinsbank, Metro, Münchener Rück


Konjunktur und Wirtschaft:


Die Deutsche Bundesbank präsentierte ihren Monatsbericht für Mai 2003. Demnach sehen die Währungshüter keine Anzeichen für einen konjunkturellen Aufschwung in Deutschland und rechnen mit einer weiterhin andauernden Stagnation. Zudem bewerten die Notenbanker die Wachstumsprognose der Bundesregierung von real 0,75 Prozent in 2003 für zu optimistisch. Die Verbraucherstimmung sei auch weiter getrübt. Begründet wurde dies mit der Angst vor einem Arbeitsplatzverlust sowie der Unsicherheit infolge der angekündigten Reformen . Bei den Unternehmen sieht die Lage nicht besser aus. Der starke Euro mache deutsche Exporte teurer und bedeute einen Wettbewerbsnachteil für die exportorientierte deutsche Wirtschaft


Im Tarifkonflikt der ostdeutschen Stahl- sowie der Metall- und Elektroindustrie stehen Streiks unmittelbar bevor. IG Metall-Chef Klaus Zwickel gab bekannt, dass der Vorstand der IG Metall einstimmig eine Urabstimmung über Streiks beschlossen hat. Nun soll die Urabstimmung für die gesamte ostdeutsche Stahlindustrie am Donnerstag anlaufen und am Samstag enden. Die Abstimmung für die sächsische Metall- und Elektroindustrie soll in der Zeit vom 26. bis 28. Mai stattfinden. Zwickel rechnet fest mit der erforderlichen Mehrheit von 75 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder und glaubt, dass ab Anfang Juni gestreikt werden könnte.


Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hält seine Prognose für das Gesamtjahr aufrecht und erwartet nach dem schwachen Start in 2003 eine stärkere Nachfrage nach Automobilen in der zweiten Jahreshälfte. Verbandspräsident Prof. Dr. Bernd Gottschalk teilte auf dem 3. VDA-Mittelstandstag in Mainz mit, er rechne in Deutschland weiterhin mit einem geringen Wachstum gegenüber dem Vorjahr auf 3,25 Millionen Neuzulassungen. In den ersten vier Monaten 2003 gingen die Zulassungen um 2 Prozent zurück.


Unternehmensnachrichten:


Der Touristikkonzern TUI AG hat am Mittwoch Abend mitgeteilt, dass sich das Konzernergebnis im abgelaufenen Quartal verschlechtert hat. Das Konzernergebnis nach Steuern betrug demnach minus 96 Mio. Euro nach minus 83 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis der Sparten (EBTA) des Konzerns lag im ersten Quartal mit minus 80 Mio. Euro ebenfalls unter dem Wert des Vorjahres von minus 29 Mio. Euro. Besonders das Ergebnis in der Touristik-Sparte fiel deutlich negativ aus und lag bedingt durch die Auswirkungen des Irak-Krieges bei minus 250 Mio. Euro. Wie TUI weiter mitteilte, fiel der Konzernumsatz von 4 Mrd. Euro auf 3,8 Mrd. Euro.


Der Vorstandschef der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank , Dieter Rampl, hat sich aktuellen Presseberichten zufolge selbst eine Frist gesetzt, die Probleme seines Unternehmens zu lösen. Dies berichtet die „Financial Times Deutschland“. Demnach habe sich Rampl eine Frist bis zum Jahresende gesetzt. Wenn bis dahin der Umgestaltungsplan des DAX30-Unternehmens nicht funktioniere, sei er dafür verantwortlich, so der Konzernchef gegenüber der Zeitung. Folge wäre ein Rücktritt, sollte er seine Ziele nicht erreichen.


Europas größter Reisekonzern TUI AG hat aktuellen Presseberichten zufolge einen äußerst schlechten Start in das neue Jahr hingelegt. Die „Hannoversche Allgemeine Zeitung" schreibt, dass der DAX30-Konzern in den ersten drei Monaten des neuen Jahres ein operatives Ergebnis von minus 65 Mio. Euro erwirtschaftet hat. Die Zeitung beruft sich hierbei auf Unternehmenskreise. Der Vorstand hatte aber vor geraumer Zeit nur ein Minus von 47 Mio. Euro erwartet. Offiziell will TUI seine Zahlen erst nächsten Dienstag veröffentlichen.


Die DOUGLAS Holding gab ihre Zahlen für die ersten drei Monate des Jahres 2003 bekannt. Der Konzern erzielte im ersten Quartal Nettoumsätze in Höhe von 454 Mio. Euro nach 469 Mio. Euro im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang um 3,1 Prozent. Das EBITDA wurde mit 13,4 Mio. Euro nach 20,4 Mio. Euro im Vorjahr angegeben, während das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -10,5 Mio. Euro nach -4,5 Mio. Euro im Vorjahr betrug. Dennoch gehe der Vorstand davon aus, dass der DOUGLAS-Konzern in 2003 bei Umsatz und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit das Vorjahresniveau erreichen kann.


Aktuelle Analysen-Ratings:


Volkswagen - Hold , Commerzbank Securities


Siemens – Outperform, Goldman Sachs


ThyssenKrupp - Equal-Weight, Morgan Stanley Dean Witter


SAP – Marketperformer, Merck Finck & Co


Infineon – Kaufen, WGZ-Bank


adidas-Salomon – Marketperformer, LB Rheinland-Pfalz


Deutsche Telekom – Outperformer, Sarasin Research



info@finance-online.de
Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 29,87 +1,43% 21.05., 20:05
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 12,16 +2,18% 21.05., 20:05
SAP AG SYSTEME ANW.PRD.I.D.DV.STAMMAKTIEN O.N. 85,94 -0,14% 21.05., 20:05
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 39,45 -0,53% 21.05., 20:05
ADIDAS-SALOMON AG AKTIEN O.N. 76,00 +0,36% 21.05., 20:05
BAYER.HYPO- UND VEREINSBANK AGINHABER-STAMMAKTIEN O.N. 10,88 -2,94% 21.05., 20:05
TUI AG AKTIEN O.N. 10,90 +0,46% 21.05., 20:05
DOUGLAS HOLDING AG AKTIEN O.N. 16,22 -3,74% 21.05., 18:52

VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 29,87 21.05., 20:05 +1,43% 70,46 Mio



ALLIANZ AG VINK. NAMENS-AKTIEN O.N. 59,80 21.05., 20:05 -2,84% 387,06 Mio



DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 12,16 21.05., 20:05 +2,18% 326,14 Mio



FRESENIUS MEDICAL CARE AG AKTIEN O.N. 41,90 21.05., 20:05 +1,50% 10,31 Mio



MLP AG STAMMAKTIEN O.N. 10,02 21.05., 19:59 -7,39% 7,80 Mio



IVG Immobilien AG AKTIEN O.N. 8,55 21.05., 19:59 +4,91% 3,19 Mio.

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21.05.03 09:12:28
Beitrag Nr. 1.965 ()
Mittwoch, 21.05.2003, 08:08
Aareal Bank steigert Gewinn um 4 Prozent - deutliches Plus bei Zinsüberschuss
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Immobilienfinanzierer Aareal Bank hat im ersten Quartal den Konzerngewinn trotz rückläufiger Provisionserträge wegen eines höheren Zinsüberschusses leicht gesteigert. Der Gewinn sei um 4,3 Prozent auf 24 Millionen Euro gestiegen, teilte die im MDAX notierte Bank mit. Der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge sei um 56,4 Prozent auf 86 Millionen Euro geklettert.

Die Risikovorsorge wurde von 24 auf 29 Millionen Euro angehoben. Damit kletterte der Zinsüberschuss vor Risikovorsorge um knapp die Hälfte auf 115 Millionen Euro (Vorjahr: 79 Millionen Euro). Beim Überschuss im Provisionsgeschäft verzeichnete die Aareal Bank einen Rückgang um 23 Prozent auf 37 Millionen Euro nach 48 Millionen Euro.

Mit dem Ergebnis im ersten Quartal habe die Bank eine annualisierte Eigenkapitalverzinsung von 9,5 Prozent (Vorjahr 8,9 Prozent) nach Steuern und Anteilen Dritter erzielt. Dies liege im Rahmen der eigenen Planungen./zb/she



info@dpa-AFX.de
Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
Aareal Bank AG Aktien o.N. 15,20 -0,65% 20.05., 20:06
MDAX Performance-Index 3.267,15 -0,24% 21.05., 09:10


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21.05.03 08:44:18
Beitrag Nr. 1.964 ()
Dax-Daily-Chartanalyse 21.05.2003
**********************************************************
SKS-Gefahr wird konkret



Der Dax hat seine Kraft verloren. Die Konsolidierungsgewinne am Dienstag, die aufgrund der starken Abwärtsbewegung vom Montag entstanden, waren nur unterdurchschnittlich und reichten bis knapp an das von uns genannte Niveau von 2.883 Punkten heran. Bei 2.875 Punkten hatten die Bullen ihr Pulver verschossen, große Umsätze waren nicht zu verzeichnen, sodass der Dax wie erwartet Richtung Unterstützungszone 2.821/34 abfiel und mit 2.838 nur knapp darüber schloss. Es war ein letzter Rettungsanker für die Bullen: Fällt der Dax unter diese Marke, vollendet sich eine Schulter-Kopf-Schulter Formation endgültig, nachdem die leicht ansteigende Nackenlinie bereits nach unten durchstoßen würde. Dies wäre ein klares Verkaufssignal.
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20.05.03 18:50:30
Beitrag Nr. 1.963 ()
20.05. 17:02
MDAX: TELEPLAN kämpft charttechnisch ums Überleben
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Teleplan

Intraday aktuell 2,69 Euro

Wochenchart seit April 2001 als Kurzupdate.

Die Aktie kämpft charttechnisch im wahrsten Sinne des Wortes um ihr Überleben.

Im Bereich von 3,15-3,5 Euro ist ein wichtiger maßgeblicher charttechnischer Key Support lokalisiert. Wird er aufgegeben, müßte mit deutlichen Kursverlusten auf mittelfristige Sicht gerechnet werden. Ein Unterschreiten dieses Supports ist gleichbedeutend mit der Ausbildung eines neuen Alltimelows.




TELEPLAN INTERNATIONAL N.V. AANDELEN EO 0, 25 XETRA 916980 3,72 -0,06 -1,59% 185.030,86 18:29/20.05.
Frankfurt 916980 3,70 -0,06 -1,60% 142.906,20 18:17/20.05

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