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DAX-Werte im Chartcheck (Seite 17502)

eröffnet am 04.07.01 21:23:35 von
neuester Beitrag 27.06.22 10:24:44 von

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06.06.04 20:52:48
Beitrag Nr. 2.868 ()
06.06.2004

THILENIUS-KOLUMNE
Vom steigenden Ölpreis profitieren



Von Georg Thilenius

Lieferengpässe und geopolitische Spannungen haben den Rohölpreis auf ein Rekordniveau gehoben. Langfristig wird die Nachfrage eher steigen als abnehmen. Investoren sollten ihr Depot entsprechend ausrichten.

Zuerst die schlechte Nachricht: Der Ölpreis hat 40 Dollar pro Barrel erreicht. Dies ist der höchste Wert seit dem ersten und dem zweiten Irakkrieg 1991 und 2003. Jetzt die gute Nachricht: An den Öl-Terminmärkte wird für künftige Lieferungen schon wieder ein Preisrückgang auf 30 Dollar prognostiziert, in 5 Jahren soll der Barrel-Preis wieder bei 28 Dollar liegen.




Georg Thilenius



Spezialisten in der Ölindustrie sehen einen noch niedrigeren Preis in einigen Jahren, der zwischen 20 und 25 Dollar liegen könnte. Letztere Einschätzung ist besonders wichtig, da die Pläne für die Erschließung neuer Ölfelder vom künftig erwarteten Preis abhängen. Die Erschließung vieler Ölfelder, die bei einem Preis von 20 Dollar nicht rentabel ist, wird verschoben. Bei einem Preis von 30 Dollar dürfte die Erschließung dieser Ölfelder sehr wohl profitabel sein.

In den vergangenen 5 Jahren, seit dem Ende der Asienkrise 1998, ist der Ölpreis von einem Niveau von etwa 10 Dollar pro Barrel kontinuierlich gestiegen. Während diesem Anstieg der vergangenen 5 Jahre sah es regelmäßig so aus, als ob der nächste Schritt zu höheren Preisen nur von kurzer Dauer sein würde. Diese Ansicht erwies sich jedoch als falsch.

Ölförderung und Ölverbrauch haben sich in den letzten 20 Jahren kontinuierlich erhöht. Im Jahr 1984 lagen beide Werte bei 58 Millionen Barrel am Tag, derzeit liegen die Werte bei 82 Millionen Barrel pro Tag.

Bemerkenswert daran ist der kontinuierliche Anstieg - unabhängig von der Rezession in den Industrieländern im Jahr 2001 und 2002. Zum Anstieg der Produktion haben der Aufbau einer strategischen Ölreserve in China und der kontinuierlich höhere Verbrauch dieses in der Industrialisierung befindlichen Landes beigetragen. Mit zeitlicher Verzögerung gilt ähnliches auch für Indien. Beide Länder haben keine nennenswerte Ölförderung und sind deswegen auf Importe angewiesen.

Ölförderung bereits an der Kapazitätsgrenze

Die gegenwärtige Ölförderung bewegt sich in der Nähe der Kapazitätsgrenze. Lediglich Saudi-Arabien dürfte derzeit noch eine Förderreserve von etwa 2 Millionen Barrel am Tag haben. Dementsprechend hat das Land bereits angekündigt, durch Nutzung dieser Reserve der Ölpreis zu dämpfen.

Derzeit werden jedoch keine neuen Lagerstellen schnell genug erschlossen, um die alten zu ersetzen, die allmählich ausgebeutet sind. Im Jahr 2000 lag die weltweite Ölproduktion bei etwa 77 Millionen Barrel am Tag. Die Ausbeute eines Ölfeldes nimmt durchschnittlich um 4,8 Prozent im Jahr ab. Dies bedeutet, dass die bekannten Ölfelder im Jahr 2005 nur noch 60 Millionen Barrel am Tag und im Jahr 2010 nur noch 47 Millionen Barrel produzieren werden.


Ölverbrauch wächst stetig

Der Ölverbrauch wächst derzeit mit 1,5 Prozent im Jahr. Wenn sich dieses Wachstum fortsetzt, wofür derzeit alles spricht, dann steigt der Ölverbrauch auf 80 Millionen Barrels im Jahr 2005 und 86 Millionen Barrel im Jahr 2010. Als Ergebnis müssen 20 Millionen Barrel am Tag neue Förderkapazitäten im Jahr 2005 erschlossen sein. Im Jahr 2010 steigt die Zahl auf 39 Millionen Barrel am Tag.

Die Ölproduktion in Amerika, bekannt aus den Fernesehserien Dallas und Denver- Clan erreichte den Höhepunkt ihrer Produktion mit 9,4 Millionen Barrels am Tag im Jahr 1970. Seither hat sich die Förderung auf 4,8 Millionen Barrel pro Tag reduziert. Seit damals haben die US-Ölimporte von 1,3 Millionen Barrel am Tag im Jahr 1970 auf 9 Millionen Barrel am Tag zugenommen. Im Jahr 2025 dürften die Importe 70 Prozent des US-Bedarfs ausmachen, gegenüber 53 Prozent im letzten Jahr.

Neue Ölvorkommen müssen erst noch schlossen werden

Die Opec produziert etwa ein Drittel des weltweit verbrauchten Öls. Derzeit produziert sie mit etwa 90 Prozent ihrer Kapazität. Der Rest der Welt produziert mit ungefähr 100 Prozent der Kapazität. Es liegt auf der Hand, dass diese sehr geringen Kapazitätsreserven solange zu höheren Preisen führen, bis neue, größere Vorkommen erschlossen sind. Dies wird aber angesichts der Schwierigkeiten der Ölsuche einige Jahre dauern.

Das größte Ölförderland und gleichzeitig der größte Ölbesitzer Saudi-Arabien hat erklärt, man könne täglich 10 Millionen Barrel bis 2009 fördern und anschließend die Förderung auf 12 bis 15 Millionen Barrel innerhalb der nächsten 10 Jahre erhöhen und auf diesem Niveau für weitere 50 Jahre produzieren.

Öl ist vorhanden - es muss nur gefördert werden

Öl in der Erde gibt es genug, die Erschließung wird nur teurer. In Grönland beispielsweise sind 47 Milliarden Barrel, das ist etwa dreiviertel der Reserven der Nordsee. Bisher ist jedoch noch keine Ölgesellschaft in Grönland tätig geworden.

Kurzfristig ist nach dem steilen Anstieg mit einem Nachgeben des Ölpreises zu rechnen. Dies ist unabhängig von der kriegsbedingt niedrigen irakischen Ölproduktion und den Aussichten dieses Landes.

Saudi-Arabien hat ungenutzte Förderkapazitäten von ungefähr 1 Millionen Barrel am Tag, dies sind die höchsten Reserven in der Welt, aber deutlich unter den Produktionsreserven von 5,5 - 6 Millionen Barrels die in den letzten 5 bis 10 Jahren bestanden. Der Bedarf der Schwellenländer wie China und Indien steigt ebenfalls. Der Ölverbrauch Chinas hat sich von den 2,7 Millionen Barrels am Tag des Jahres 1992 im Januar dieses Jahres auf 6 Millionen Barrel am Tag erhöht.

Investoren sollten sich frühzeitig positionieren

Der Investor ist in dieser Lage gut beraten, die Aktien von Ölbesitzern zu kaufen. Einige konzernunabhängige amerikanische Unternehmen gelten als Übernahme-Kandidaten. Hier profitiert er direkt vom höheren Ölpreis, indem der innere Wert seiner Aktien mit dem Ölpreis steigt.

Eine stetigere Wertentwicklung und den Vorteil der großen Bekanntheit haben die großen integrierten Ölunternehmen. Diese unterhalten sowohl Reserven als auch, anders als die kleinen amerikanischen, Pipelines und Tankstellen.

Exxon Mobil ist das größte Ölunternehmen. Der Umsatz 2003 betrug 247 Milliarden Dollar. Bei einem erwarteten Ertrag von 2,40 Dollar pro Aktie beträgt das Kursgewinnverhältnis den moderaten Wert von 17,2, der in der Nähe des Durchschnitts aller amerikanischen Aktien liegt. Zusätzlich gibt es noch eine Dividendenrendite von 2,4 Prozent.
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06.06.04 20:38:57
Beitrag Nr. 2.867 ()
Merck KGaA: Erbitux bietet neue Behandlungsmöglichkeiten bei Darmkrebs


NEW ORLEANS/DARMSTADT (dpa-AFX) - Das Krebsmedikament Erbitux des Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzerns Merck bietet nach Ergebnissen einer klinischen Studie neue Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit metastasierendem Darmkrebs. Dies teilte Merck am Samstag anlässlich der Krebsforscherkonferenz der Amerikanischen Gesellschaft für klinische Onkologie (ASCO) in New Orleans mit.

Die Studienergebnisse zeigten die potenzielle Sicherheit und Wirksamkeit von Erbitux bei Kombination mit den Standard-Chemotherapien FOLFOX4 und FOLFIRI. Diese neue Daten stimmten mit früheren Studien überein und stützten einen möglichen Einsatz von Erbitux in früheren Therapieabschnitten./he



© dpa - Meldung vom 06.06.2004 15:26 Uhr
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06.06.04 19:28:11
Beitrag Nr. 2.866 ()
Sonntag 6. Juni 2004, 16:53 Uhr
Vodafone-Deal könnte deutschen Steuerzahler 50 Milliarden kosten

Berlin (AP) Bis zu 50 Milliarden Euro könnte den deutschen Steuerzahler die Übernahme von Mannesmann durch den britischen Mobilfunkgiganten Vodafone kosten. Der Berliner «Tagesspiegel» berichtete, bei der Düsseldorfer Finanzbehörde seien Wertverluste in dieser Höhe geltend gemacht worden. Das Bundesfinanzministerium nannte den Vorgang am Wochenende «sehr befremdlich», in der Union machte sich Empörung breit. Bei der Übernahme waren Millionenabfindungen für Top-Manager bezahlt worden.

«Die ganze Sache hat ganz klar einen sehr faden Beigeschmack», hieß es im Haus von Finanzminister Hans Eichel weiter: «Es kann nicht sein, dass ein Unternehmen ein anderes kauft, dann mit Hilfe von Transfers über das Ausland und andere Gestaltungsformen seine Steuerschuld klein rechnet, am Ende also der deutsche Steuerzahler diese Geschäft bezahlen soll - inklusive der Tantiemen und Abfindungen für die beteiligten Manager.» Der «Tagesspiegel» schrieb, sollte sich Vodafone mit seinem Antrag durchsetzen, dann müsse der Konzern auf Jahrzehnte keine Steuern mehr bezahlen.

Der stellvertretende CDU-Chef Jürgen Rüttgers: Es kann nicht sein, dass unsere Wirtschaft zum Monopoly verkommt und der Standort Deutschland immer weiter geschwächt wird. Christoph Böhr, ebenfalls CDU-Vize, bezeichnete den Fall in «Bild am Sonntag» als «Schlag ins Gesicht des Mittelstandes».

Unionshaushaltsexperte Dietrich Austermann erklärte, der «beabsichtigte steuerliche Beutezug durch Teilwertabschreibungen wegen eines angeblichen Wertverlustes» müsse verhindert werden. Der Vorsitzende der CDU-Sozialausschüsse, Hermann-Josef Arentz, sagte der «Frankfurter Rundschau», in der Union werde bereits über Änderungen im Steuerrecht nachgedacht. Um die geplante Steuerersparnis aufzubringen, müssten fünf Millionen Durchschnittsverdiener ein Jahr ehrlich ihre Steuern bezahlen.

Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Bundestag, Rainer Wend (SPD), sprach in «Bild am Sonntag» von einem «unglaublichen Skandal», dass die damalige Übernahme nach der «50-Millionen-Euro-Abzocke» durch Mannesmann Chef Klaus Esser jetzt auch noch auf Kosten aller Steuerzahler finanziert werden solle. FDP-Vizechef Rainer Brüderle warnte vor weiterem Imageverlust für Top-Managern, auch wenn ihr Plan rechtlich gedeckt sei.

Teilwertabschreibungen sind dem Zeitungsbericht zufolge im Steuerrecht dann erlaubt, wenn der Wert eines Bilanzpostens dauerhaft unter den Betrag fällt, mit dem er in den Büchern steht. So sei Mannesmann auf der Höhe des Aktienbooms 1999/2000 für knapp 200 Milliarden Euro gekauft worden. Von März 2000 an jedoch hätten die internationalen Aktienmärkte dramatisch an Wert verloren.

Im einzelnen schrieb die Zeitung, die Mannesmann-Aktionäre hätten bei der Übernahme Vodafone-Aktien im Gegenwert von 353 Euro pro Mannesmann-Aktie bekommen. Das Mannesmann-Aktienpaket sei von einer Luxemburger Vodafone-Tochter Ende 2000 für 146,9 Milliarden Euro an die deutsche Vodafone GmbH verkauft worden, was einem Kurs von 309 Euro entspreche.

Ein Jahr später sei der Wert der Aktie auf 200 Euro taxiert worden, worauf eine entsprechende steuerliche Abschreibung vorgenommen worden sei, hieß es weiter. Dies entspreche dem Buchverlust von fast 50 Milliarden Euro, den Vodafone nun gegen seither angefallene Gewinne aufrechnen wolle.
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06.06.04 19:23:43
Beitrag Nr. 2.865 ()
06.06.2004

RONALD REAGAN

Von Hollywood ins Weiße Haus

Der frühere Schauspieler gilt als Symbolfigur der US-Konservativen. Seine als "Reaganomics" bekannt gewordene Wirtschaftspolitik hat zwar die Kluft zwischen Arm und Reich verstärkt und einen gigantischen Schuldenberg hinterlassen, aber auch das Ende des Kalten Krieges mit herbeigeführt. Reagan ist am Samstag im Alter von 93 Jahren gestorben.

Frankfurt am Main - Die Stimme des einst als "großer Kommunikator" gerühmten 40. US-Präsidenten und ehemaligen Filmschauspielers verstummte schon lange vor seinem Tod. Ronald Reagan litt seit zehn Jahren an der Alzheimer-Krankheit und zog sich deshalb gänzlich aus der Öffentlichkeit zurück. Als Symbolfigur der amerikanischen Konservativen aber prägte Reagan eine Ära, die Schlussphase des Kalten Krieges.




© DPA


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"Herr Gorbatschow, reißen Sie die Mauer nieder!" Ronald Reagan während seiner Rede vor der Berliner Mauer am Brandenburger Tor am 12.6.1987, neben ihm Bundeskanzler Helmut Kohl (r) und Bundestagspräsident Philipp Jenninger



Mit Wehmut blicken noch heute viele Amerikaner auf die Präsidentschaft des republikanischen Politikers von 1981 bis 1989 zurück. Er verstand es, dem Präsidentenamt, das unter Richard Nixon und der Watergate-Affäre stark gelitten hat, wieder Glanz zu verleihen. Außerdem gab er mit seiner Politik der Stärke nach dem Vietnamkrieg und der Demütigung durch die Geiselnahme amerikanischer Diplomaten in Iran während der Amtszeit seines Vorgängers Jimmy Carter den Amerikanern die Selbstachtung zurück.

Zu den außenpolitischen Erfolgen von Reagans Amtszeit zählt zweifellos der Abschluss des Vertrags mit der Sowjetunion über die Vernichtung der landgestützten atomaren Mittelstreckenraketen (INF). Damit gelang erstmals die Abschaffung einer ganzen Kategorie von Atomwaffen. Zugleich wurde der jahrelange Streit um neue Mittelstreckenraketen der Nato beendet. Das Abkommen wurde im Dezember 1987 in Washington von Reagan und dem sowjetischen Parteichef Michail Gorbatschow besiegelt. Es war Ausdruck einer dramatischen Verbesserung der Beziehungen zwischen den beiden Supermächten und - wie sich später erweisen sollte - ein erster Schritt zur Beendigung des Kalten Krieges.

Annäherung an das "Reich des Bösen"

Mit der Annäherung an die Sowjetunion hatte Reagan Anhänger und Kritiker gleichermaßen überrascht. Noch in den ersten Jahren seiner Amtszeit war für ihn die UdSSR das "Reich des Bösen" gewesen. Und am Ende seiner Amtszeit spazierte er mit Gorbatschow in Moskau über den Roten Platz.

Vier Mal traf er mit dem Kremlchef zusammen, der 1985 an die Macht kam und innerhalb weniger Jahre die Welt veränderte. Wie jeder seiner Vorgänger seit John F. Kennedy besuchte auch Reagan das damals noch geteilte Berlin. In einer Rede vor dem Brandenburger Tor rief er am 12. Juni 1987 in Westberlin aus: "Herr Gorbatschow, reißen Sie die Mauer nieder!" - Zweieinhalb Jahre später fiel die Mauer.

Reagan setzte von Anfang an auf die Wiedererstarkung der USA als Führungsmacht in der Welt. Sein erklärtes Ziel war es, von einer Position der militärischen Stärke aus mit Moskau zu verhandeln. Dazu leitete er die gewaltigste Aufrüstung der USA in Friedenszeiten ein. Es ging der Satz um, er wolle die Sowjetunion totrüsten. Nach Ansicht mancher Historiker ist das Auseinanderbrechen des sowjetischen Imperiums zumindest teilweise das Ergebnis von Reagans Politik.

Die gewaltigen Summen, die Reagan für Rüstungsprojekte ausgab, belasteten allerdings auch den Staatshaushalt. Sie sind mit ein Grund für das enorme Haushaltsdefizit, das der Präsident seinen Nachfolgern hinterließ und das erst ein Jahrzehnt später abgebaut werden konnte. Reagans Wirtschaftspolitik, die als "Reaganomics" zum Begriff wurde, verstärkte die Kluft zwischen Arm und Reich. Kernpunkt dieser Politik waren drastische Einsparungen im Sozialbereich und gleichzeitige Steuersenkungen zur Belebung der Wirtschaft.

Attentat überlebt

Der am 6. Februar 1911 in der Kleinstadt Tampico in Illinois als Sohn eines Schuhverkäufers geborene Reagan ging erst spät in die Politik. Anfang der 30er Jahre begann er beim Radio als Sportreporter und Redner bei Werbeveranstaltungen. Durch seine Überzeugungskraft erwarb er sich damals den Ruf als "großer Kommunikator", ein Talent, das ihm später in der Politik zugute kam. Zum Film kam Reagan 1937. Die meisten seiner 53 Filme waren sogenannte B-Pictures: Für die Kinos in der Nebenstraße gedacht und am Fließband produziert.

Die politische Karriere begann Anfang der 60er Jahre. Zunächst eher bei den Demokraten beheimatet, schwenkte er in den 50er Jahren nach rechts und trat 1962 der Republikanischen Partei bei, wo Reagan bald als rechter Flügelmann galt und Senator Barry Goldwater als konservative Symbolfigur der Partei ablöste. Von 1967 bis 1975 war er Gouverneur von Kalifornien. Bei der Wahl 1980 schaffte Reagan mit 69 Jahres als bislang ältester Politiker den Sprung ins Weiße Haus, und vier Jahre später wurde er mit einem der größten Siege in der Geschichte der USA wiedergewählt.

Wenige Wochen nach seinem Amtsantritt im Januar 1981 entging Reagan nur knapp dem Schicksal von vier Vorgängern, die bei Attentaten getötet wurden: Er wurde von einem jungen Mann niedergeschossen, erholte sich aber von den Folgen des Attentats sehr schnell.

Fünf Jahre nach dem Ende seiner Amtszeit erkrankte der Expräsident an Alzheimer. Als er die Diagnose damals öffentlich machte, erklärte Reagan: "Ich trete jetzt die Reise in den Sonnenuntergang meines Lebens an."

Wolfgang Künzel, AP
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06.06.04 19:07:41
Beitrag Nr. 2.864 ()
CHART-KOLUMNE: Ausbildung neuer Konsolidierungsphasen


FRANKFURT - Technischer Marktkommentar vom 04. Juni 2004

ALLGEMEINE BEURTEILUNG

Wichtigste technische Entwicklungen vom letzten Donnerstag im Überblick:

(ÖL-PREIS)

- nach der bisherigen Preisspitze im Öl am letzten Dienstag, gaben die Notierungen auch am gestrigen Donnerstag weiter nach; Brent Crude Oil verlor 1.5 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Mittwoch, im WTI Cushing Spot stand ein Minus von 3.63 Prozent zu Buche;

- aus technischer Sicht setzt sich damit im kurzfristigen Blickwinkel eine Reaktion fort, die sich bereits in den letzten beiden Handelswochen ankündigte und eine jähe Zwischenunterbrechung zur Wochenmitte erfuhr; strategisch gesehen ist der übergeordnete Aufwärtstrend dagegen unverändert intakt;

- auffallend ist weiterhin der deutliche Rückgang an Schwungkraft und Dynamik, was auf eine weiterhin nachlassende Stabilität und Zuverlässigkeit des Aufwärtstrends hinweist;

- als charttechnisch wichtige Marken gelten weiterhin: der Bereich um 39.46 / 39.50 USD als Widerstand im Brent Crude Oil, als potentielles Unterstützungsniveau definieren wir die 35.75 USD; im WTI Cushing Spot definieren wir als aktuell gültiges Widerstandsniveau den Bereich um 41.88 / 42.33 USD, Unterstützung erwarten wir um 38 USD.

(AKTIEN-INDIZES)

- auf der Aktienseite sahen wir im Tagesverlauf vom letzten Donnerstag ein nervöses Handelsverhalten der Marktteilnehmer, verbunden mit einer kurzen Rallye in den Futures FDAX und FESX in den letzten Handelsstunden;

- beurteilen wir alle Kursverlaufskurven auf Tagesbasis, müssen wir für die international wichtigsten Aktienindizes mittlerweile feststellen, dass die Ausbildung neuer Konsolidierungsphasen aktuell wohl das dominante Element ist;

- diese Aussage stellt jedoch auch fest, dass sich der jüngste, aufwärts ausgerichtete Bewegungsimpuls, ausgehend von der Reaktion zur Wochenmitte, „tot läuft“; das, was wir in den letzten Tagen gesehen haben ist nicht das Bewegungsverhalten eines dynamikaufbauenden Aufwärtstrends, sondern Zeichen einer hohen Unsicherheit der Marktteilnehmer;

- grundsätzlich definieren wir die Aktienindizes zum aktuellen Zeitpunkt und im kurzfristigen Zeitfenster wieder als so genannte Trading-Märkte und halten an unserer Aussage fest, strategische Positionierungen auch weiterhin zurückzustellen; die markttechnische Bewertung der derzeit relevanten Kursentwicklung lässt kaum eine sinnvolle Erwartungshaltung mit Blick auf die „Ausbruchsrichtung“ aus den aktuell sich ausbildenden Konsolidierungszonen zu; zumindest mit den von uns genutzten Beurteilungskriterien können die Konsolidierungszonen in den europäischen Aktienindizes sowohl trendbestätigenden als auch trendumkehrenden Charakter tragen.

- in der Konsequenz halten wir die „Bälle flach“;

- auffallend ist das Reaktionsverhalten in den US-Aktienindizes; zeigten sie bisher innerhalb ihrer jüngsten Aufwärtsimpulse eine hohe innere Stärke, setzt sich seit zwei Tagen auch dort ein Reaktionsverhalten durch, welches mit einer sich abschwächenden Markttechnik einher geht; aus der Beurteilung des Reaktionsverhaltens der US-Aktienindizes heraus versprechen wir uns eine Indikation für eine mögliche Ausbruchsrichtung der europäischen Aktienindizes;

- konkret: reagieren die US-Aktienindizes nun auch nur um ihr errechnetes minimales Korrekturpotential und stabilisieren sich dann, um den (noch) übergeordneten Aufwärtsimpuls wieder aufzunehmen, sollte dies auch stützende Wirkung auf Europas Börsen haben;

- zur Orientierung berechnen wir für die von uns beurteilten US-Aktien-Indizes folgende Reaktionspotentiale: ^ Dow Jones:

10166 / 10147 (Minimumkorrektur) 10103 (Normalkorrektur) 10059 / 10041 (Maximumkorrektur)

S&P 500 Index:

1111 / 1109 (Minimumkorrektur) 1103 (Normalkorrektur) 1097 / 1095 (Maximumkorrektur)

NASDAQ 100

1446 / 1440 (Minimumkorrektur) 1432 (Normalkorrektur) 1422 / 1418 (Maximumkorrektur)°

- in den beiden beurteilten asiatischen Aktien-Indizes haben wir aktuell ein ähnliches Kursverhalten wie an den US-Börsen; auch hier begann am letzten Donnerstag eine etwas weiterführende Reaktion, ausgehend von einem, bisher stabilen tertiären Aufwärtsimpuls und einer ausgebildeten Schiebezone am Bewegungshoch vom Monat Mai;

- auch hier legen wir nun unser Augenmerk auf Ausmaß und Ablauf der jungen Reaktion, um Schlüsse für Europas Börsen ziehen zu können;

- interessant ist hierbei, dass der japanische Nikkei 225 bereits am Donnerstag sein errechnetes minimales Reaktionspotential, bezogen auf den jüngsten Aufwärtsimpuls, ausschöpfte; setzt auch hier nicht umgehend und rasch eine Wideraufnahme des Aufwärtsimpulses ein, wäre dies als weiterer kritischer Fakt im Zusammenhang mit einem vorläufigen, allgemeinen Ende der Aufwärtsbewegungen innerhalb der aktuell vorliegenden tertiären Aufwärtstrends zu bewerten.

(BUND-FUTURE)

- im Bund-Future (Juni-Kontrakt) schob sich das abwärts ausgerichtete Impulstief im Tagesverlauf vom letzten Donnerstag auf 112.59 und erreichte damit fast punktgenau die definierte untere Begrenzung der Konsolidierungszone mit den potentiellen Begrenzungen um 112.54 / 112.46 (untere Begrenzung) und 113.39 / 113.49;

- das sich per Donnerstag Schlusskurs ausgebildete Kursmuster ist der Kategorie eines „weißen Hammers“ zuzuordnen und sollte damit eine gute Chance bieten, einen Impulswechsel pünktlich vor der unteren Bereichsbegrenzung einzuleiten; wurden taktische Long-Positionen in diesem Zusammenhang aufgebaut, sollten diese engmaschig per Stop-Kurs abgesichert werden;

- als potentielles Kursziel auf der Oberseite definieren wir nun wieder die obere Bereichsbegrenzung der Konsolidierungszone bei etwa 113.39 / 113.49. ^ DAX

Widerstände: 3940 / 3945 (u), 3970 (u), 4094 (O); Unterstützungen: 3856 (u), 3808 (u), 3710 / 3692 (u)°

Sehen wir uns den deutschen Aktienindex DAX zum Wochenende hin unter strategischen Gesichtspunkten an, bleiben die Kernaussagen unverändert zu unseren vorangegangenen Ausführungen. Auf Wochenbasis beurteilt, befindet sich der DAX weiterhin innerhalb einer breit gefassten Konsolidierungszone, deren Begrenzungen unverändert in den Bereichen um 3700 / 3690 als untere Begrenzung und 4150 / 4170 als obere Begrenzung definiert sind. Hervorzuheben bleibt jedoch die Tatsache, dass der aktuell laufende Aufwärtsimpuls auf Wochenbasis, der zumindest analytisch gesehen keine übergeordneten Widerstandshürden bis 4150 / 4170 zu überwinden hätte, im Vergleich zu den vorangegangenen Sekundärtrends innerhalb der Konsolidierungszone deutlich weniger Kraft und Dynamik aufweist. In der Konsequenz müssen wir somit ein gesteigertes Risiko unterstellen, dass der laufende Aufwärtsimpuls möglicherweise nur als „Zwischenreaktion“ anzusehen ist und das übergeordnete Risiko auf der Unterseite bestehen bleibt.

Konkret bedeutet dies: noch befindet sich der DAX innerhalb einer Bewegungsphase auf Wochenbasis die durchaus eine positive und optimistische Erwartungshaltung erlauben könnte. Die sich deutlich eintrübende Markttechnik signalisiert jedoch, dass das Risiko eines Trendabrisses nachhaltig steigt. Sollte dies eintreten, möglicherweise getrieben durch weitere Kursanstiege im Öl-Preis oder ähnlichem, stünde erneut der Bereich um 3700 / 3690 zur Disposition. Würde dieser unterschritten, müssten wir zumindest mit Blick auf die klassische Formationslehre ein analytisches Abwärtspotential bis in den Bereich um 3250 / 3200 unterstellen.

Um eine klarere Indikation für eine kommende Bewegungsrichtung zu bekommen, sehen wir uns jetzt den Tageschart des DAX an. Hier fällt eine neue potentielle Ausbildung einer Schiebe- / Konsolidierungszone im Anschluss an den jüngsten Kursaufschwung auf. Die Begrenzungen dieser jungen Konsolidierungsphase, eingebettet in den breit gefassten Konsolidierungsbereich auf Wochenbasis, definieren wir aktuell in den Bereichen um 3856 und 3940 (im FDAX definieren wir die Begrenzungen in den Bereichen um 3858.5 und 3947).

Diese junge Konsolidierungsphase führt jedoch zu einem weiteren Verlust an Schwungkraft und damit zu einer immer „neutraler“ zu interpretierenden Markttechnik. In der Konsequenz wird der Kursverlauf des DAX damit immer instabiler und unberechenbarer mit Blick auf heftige Kursausschläge. In der Konsequenz steigt damit die Wahrscheinlichkeit von Ausschlägen in beide Richtungen. Gelänge dem Index kurzfristig ein kraftvoll geführter Ausbruch über die 3940 / 3945, könnten wir eine Fortsetzung des jüngst auf Wochenbasis ausgebildeten Aufwärtsimpulses unterstellen und weiterhin an der analytisch definierten, strategisch betrachteten Zielzone um 4150 / 4170 festhalten. Fällt der DAX dagegen unter die 3856, wird es auf der Unterseite dünn. In jenem Falle müssten wir unterstellen, dass der jüngste Kursanstieg von Mitte Mai nur noch eine technische Gegenbewegung zum vorangegangenen abwärts ausgerichteten Sekundärtrend wäre und sich ein strategisches Abwärtspotential in Richtung 3250 / 3200 eröffnen würde.

Als Fazit können wir demnach festhalten: unter strategischen Gesichtspunkten steht der DAX an einem Scheideweg und ist kurzfristig so lange als neutral zu interpretieren, wie er sich innerhalb der genannten Begrenzungen auf Tagesbasis aufhält. Strategische Neupositionierungen sollten so lange zurückgestellt werden, bis sich eine neue strategische Bewegungsrichtung abzuzeichnen beginnt. ^ EUROSTOXX 50

Widerstände: 2767 (u), 2822 / 2828 (u), 2841 (u), 2905 / 2919 (O), 2965 (u); Unterstützungen: 2710 (u), 2683 (u), 2630 (u), 2530 (O)°

Ähnlich dem DAX liegt uns nun auch im EUROSTOXX 50 Index ein sich jung ausbildender Konsolidierungs- / Staubereich vor. Die Begrenzungen definieren wir in den Bereichen um 2710 (untere Begrenzung) und 2767 (obere Begrenzung).

Innerhalb dieser Begrenzungen definieren wir den EUROSTOXX 50 ebenfalls als neutralen Markt mit Trading-Charakter. Strategisch interessant wird der Index erst bei Über- / Unterschreiten einer der Begrenzungen, wobei wir auch hier ein gesteigertes Risiko auf der Unterseite erwarten.

---Uwe Wagner---
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06.06.04 19:02:33
Beitrag Nr. 2.863 ()
TUI-Aktie droht der Dax-Abstieg
Frankfurt/M. - Für den Reisekonzern TUI bedeutet der Börsengang der Postbank möglicherweise den Abschied aus dem Dax. Experten zufolge reiche für TUI schon der Verlust eines Listenplatzes, um nach den Index-Regeln den Dax verlassen zu müssen. Dann würde wohl Puma aufsteigen. Die Deutsche Börse entscheidet allerdings erst Anfang September über die Monatsrangliste, die sich nach dem jeweiligen Marktwert richtet. rtr
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06.06.04 18:51:15
Beitrag Nr. 2.862 ()
Edelmetalle: Standortbestimmung und mittelfristiger Ausblick
von Boris Leschek, Freier Autor, 06. Juni 2004 09:08

Gold
Ausgehend vom Low bei 254 Anfang 2001 hat sich ein Doppel-Top bei 431 im Januar 2004 und April 2004 ausgebildet.
In der anschliessenden Korrekturbewegung wurde mit Break der D07-CL ein erstes Zeichen für eine signifikante Topbildung erzeugt.
Dieser Down-Move konnte erst im Bereich des D05-61,8%-RT bei 371 gestoppt werden.
Seitdem läuft eine Gegenbewegung.

Zentrale Support-Line für den langfristigen Up-Move ist die D08-CL (271/319).
Der zentrale horizontale Support befindet sich bei 361/363.

Aktuell befindet sich Gold im Bereich des D06-38,2%-RT bei 394.
Diese Marke konnte noch nicht signifikant überwunden werden.
Erst beim Break der 408 ist der Down-Move seit 431 neutralisiert.
Daher ist ein Kursziel von 339/348 dertzeit die wahrscheinlichste Variante.
Inwieweit die zentrale Supportzone im Bereich 360/370 den Preisverfall dann aufhalten kann ist aktuell nicht abzuschätzen.



Silber
Seit dem High bei 8.43 Anfang April 2004 erfolgte ein massiver Kurseinbruch, der ein Low bei 5.43 ausbildete.
Dort verläuft auch das D09-61,8%-RT des langfristigen Up-Moves seit 4.04, der Ende 2002 begann.

Der aktuelle Up-Move bis 6.23 lässt noch keine eindeutigen Rückschlüsse zu, ob das erste Kursziel 6.58 erreicht werden kann.
Ein erneuter Test des Lows und der dort verlaufenden D08-CL ist ebenso möglich.

Neue Signale ergeben sich erst beim verlassen der Range 5.43/6.23



Platin
Seit dem High bei 942 Mitte April 2004 ist der Kurs bis auf 764 abgerutscht.
Aktuell konnte mit einem Wochenhoch bei 845 lediglich das D06-38,2%-RT erreicht werden.
Diese Marke ist aber noch nicht signifikant überwunden.
Insgesamt muss man davon ausgehen, dass unterhalb von 874 ein Kursziel von 666/696 erreicht werden wird.

Inwieweit die masive Supportzone 731/740 diesen Down-Move stoppen kann, ist derzeitig noch völlig offen.



Palladium
Nach dem heftigen Kursrutsch von 335 Mitte April 2004 auf 226 4 Wochen später, fiel die Korrektur bislang sehr gering aus.
Mit einer Erholung bis 255 liegt dieser Wert noch weit unter dem D06-38,2%-RT bei 268.
Mit dem Test der 237 liegt es nahe, dass es zu einem erneuten Test der 226 kommen wird.
Dort verläuft auch die wichtige D06-CL (140/185), die den Up-Move seit April 2003 unterstützt.

Daher ist mit eindeutigen Signalen erst beim verlassen der Range 226/255 zu rechnen.


Fazit
Nach dem heftigen Kursrutsch befinden sich die einzelnen Werte in einer ersten Korrekturphase.

Ob damit bereits ein neuer Up-Move auf die alten Highs vorbereitet wird oder es lediglich zu einer Verschnaufpause vor dem nächsten Down-Move ist, kann aktuell nicht gesagt werden.

Zentraler Widerstand ist das 61,8%-RT des Down-Moves seit den Tops.
Erst bei Break ist ein Angriff auf die alten Highs möglich.
Ansonsten Seitwärtsbewegung oder Bildung neuer Lows.
Im Falle neuer Lows wäre die Hausse in den Edelmetallen allerdings für mehrere Jahre beendet.







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06.06.04 18:41:03
Beitrag Nr. 2.861 ()
Schönen Sonntag:):)

Postbank-Aktie kostet 31,50 bis 36,50 Euro


Bonn (dpa) - Die Aktie der Postbank soll zum Börsengang zwischen 31,50 und 36,50 Euro kosten. Diese Preisspanne teilte die Deutsche Post in Bonn mit. Die Wertpapiere können von morgen an bis zum 18. Juni gezeichnet werden. Anschließend wird der endgültige Emissionspreis festgelegt. Der Börsengang der größten Privatkundenbank Deutschlands ist für den 21. Juni geplant. Anleger müssen mindestens 20 Aktien der Banktochter der Deutschen Post ordern.



© dpa - Meldung vom 06.06.2004 18:25 Uhr
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05.06.04 20:04:14
Beitrag Nr. 2.860 ()
Schönen Samstag:):)

DAX: Retracement-Analyse für den 07. Juni 2004
von Boris Leschek, Freier Autor, 05. Juni 2004 17:52

Archiv
Links zu den Vorgänger-Analysen:
DAX: RT-Analyse vom 01. Juni 2004
DAX: Analyse vom 01. Juni 2004
Auch in den dazugehörigen Diskussionen finden sich weitere nützliche Informationen.



Aktuell gültige Waves mit RT und Degree
D07: Wave 1 (4157/3692)
D07: Wave 2 (3710/4157) mit 61,8% bei 3986
D06: Wave 4 (3710/4029)
D06: Wave 3 (3974/3710) mit 38,2% bei 3873 und 61,8% bei 3811
D05: Wave 7 (3974/3856) mit 38,2% bei 3915 und 61,8% bei 3892



Aktuelle RT-Ziele
Mit Break von 3986 wird Potential bis 4157 freigesetzt.

Mit Break von 3873 wird Potential bis 3811 freigesetzt.
Mit Break von 3811 wird Potential bis 3710 freigesetzt.

Mit Break von 3915 wird Potential bis 3892 freigesetzt.
Mit Break von 3892 wird Potential bis 3856 freigesetzt.



Widerstand- und Support-Zonen
W: 3986/4029
S: 3915
S: 3892
S: 3873
S: 3811



Interpretation
Aktuelles Kursziel ist 3986/4029.
Wird 3986 signifikant überwunden, so lautet das Kursziel 4157.
Wave 4 wird dann gelöscht.
Solange 3986 nicht eindeutig gebreakt ist, wird von einer Topbildung im Bereich 3986/4029 ausgegangen.

Oberhalb von 3915 wird es eine direkte Fortsetzung des Up-Moves seit 3856 geben. Kursziel ist 3986 und höher.

Oberhalb von 3892 wird es eine zeitlich verzögerte Fortsetzung des Up-Moves seit 3856 geben. Kursziel ist 3986 und höher.

Oberhalb von 3873 wird der Move seit 3710 fortgesetzt. Kursziel ist die Zone 3986/4029.

Oberhalb von 3811 ist ein Mindestziel von 3974 zu erwarten.

Unterhalb von 3811 hat sich ein signifikantes Top bei 3974 gebildet. Das Kursziel lautet dann 3710.



Fazit
Kurzfristig steht ein Move bis 3986/4029 an.

Erst unterhalb von 3873 beginnt der Bereich, der mindestens ein zeitliche Verzögerung einleiten wird, um dieses Kursziel zu erreichen.

Der Up-Move seit 3710 ist beendet, wenn 3811 unterschritten wird.




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04.06.04 22:28:31
Beitrag Nr. 2.859 ()
TecDax: Epcos spurtet davon
(Instock) Mit Unterstützung aus New York schleppte der TecDax seinen gesamten Tagesgewinn über die Ziellinie. Der Index legte am Ende 6 Zähler oder 1,2 Prozent auf 568 Punkte zu. Bei 571 Punkten wartet der nächste Widerstand (200-Tage-Linie).

Im Blickpunkt

Eine Verschnaufpause gönnte sich Qiagen und büßte 0,1 Prozent auf 9,39 Euro ein. Die bei 9 Euro befindliche Unterstützung ist noch nicht erreicht.

Süss Microtec gab bereits am Vormittag seine Führungsrolle ab. Anleger mußten sich mit einem Gewinn von 3,4 Prozent begnügen. Letzte Notiz: 7 Euro.

Dank der Prognoseanhebung durch Intel hellte sich die Stimmung im Halbleiterbereich wieder etwas auf. Bauelementehersteller Epcos verteuerte sich um 6,2 Prozent auf 17,40 Euro.

Nach erneuter Überwindung der 200-Tage-Linie erhöhte der Schweizer Chiphersteller Micronas sein am Vortag aufgebautes Polster um 5,2 Prozent auf 38,30 Euro.

GPC Biotech setzte seinen Höhenflug nach einem schwachen Start fort. Es ging 1,7 Prozent auf 13,93 Euro bergauf.

Gewinner des Tages

1. Epcos + 6,16 Prozent (Kurs: 17,40 Euro)
2. Micronas + 5,22 Prozent (Kurs: 38,30 Euro)
3. Repower + 3,69 Prozent (Kurs: 18,26 Euro)

Verlierer des Tages

1. FJH - 5,32 Prozent (Kurs: 11,03 Euro)
2. QSC - 2,69 Prozent (Kurs: 3,62 Euro)
3. IDS Scheer - 1,24 Prozent (Kurs: 15,92 Euro)

[ Freitag, 04.06.2004, 17:32 ]




MICRONAS SEMICONDUCTOR 38,30 EUR

+5,22 % [+1,90]



REPOWER SYSTEMS 18,26 EUR

+3,69 % [+0,65



JENOPTIK AG Inhaber 9,80 EUR

+2,73 % [+0,26]



FJH AG Inhaber 11,03 EUR

-5,32 % [-0,62



DRAEGERWERK AG 52,80 EUR

+0,59 % [+0,31



GPC BIOTECH AG 13,93 EUR

+1,68 % [+0,23


:eek::eek::eek:


Kontron AG Inhaber 6,83 EUR

+0,00 % [+0,00]



JUNGHEINRICH AG 17,35 EUR

+4,64 % [+0,77]




Kommt nicht recht "vom Fleck" - vielleicht dann n#chste Woche;)
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