Oskar Lafontaine ein Luxus-Linker? - 500 Beiträge pro Seite



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 



Brie kritisiert Lafontaine als "Luxus-Linken"

Streit in Linkspartei um Spitzenkandidaten


von Martin Lutz

Berlin - Luxus-Urlaub auf Mallorca, ein angeblich geplanter Flug mit einem Privatjet - der Lebensstil des Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine stößt in der Linkspartei auf Kritik. "Ich stimme den Kritikern in meiner Partei zu, die Oskar Lafontaine als Luxus-Linken bezeichnen. Die Glaubwürdigkeit des Einsatzes für die sozial Benachteiligten leidet darunter", sagte der Europaabgeordnete und frühere PDS-Wahlkampfmanager André Brie der WELT. Lafontaine sei der "Napoleon von der Saar" gewesen, der es immer verstanden habe, gut zu leben: "Das ist unsereinem fremd. Ich finde das auch fragwürdig." Brie warnte die Spitzenpolitiker seiner Partei davor, sich in "Privilegien zu verirren". Für ihn seien die "Bonusmeilen"-Flüge von Gregor Gysi mit der Lufthansa 2002 eine prägende Erfahrung gewesen. Gysis Äußerung damals, daß ihm seine Privilegien nicht richtig bewußt waren, sei auch für ihn eine deutliche Warnung gewesen. "Und es sollte weit darüber hinaus für Linke eine sein", sagte Brie der Zeitung. Auch vor dem Hintergrund, daß die SED-Oberen den Protz liebten, sollten die Spitzenpolitiker sehr sensibel sein und bescheiden auftreten.

Den Kritikern zufolge paßt vieles nicht zum Image von Lafontaine, der öffentlich als Fürsprecher der Arbeitslosengeld II-Empfänger und Geknechteten auftritt. Gestern einigte sich die Führung der Linkspartei darauf, ihre Mindestlohnforderung auf 1000 Euro monatlich zu reduzieren.

Mitten im Wahlkampf legte Lafontaine einen zehntägigen Urlaub in einer Finca ein, die laut Anbieter für bis zu neun Personen 3000 Euro in der Woche kostet. Während seiner Ferien sollte der frühere SPD-Chef an einem Leserforum der "Bild am Sonntag" an der Saarschleife teilnehmen. Das klappte aus terminlichen Gründen nicht. Anderen Kreisen zufolge sol es keinen bequemen Linienflug gegeben haben. Deshalb sei ein Flug mit einem Privatjet geprüft worden. Dieser hätte 17 500 Euro gekostet, fand der "Tagesspiegel" heraus. Mit einem privaten Charterflug soll Lafontaine laut "Süddeutscher Zeitung" sehr zufrieden gewesen sein. Der Sprecher der Linkspartei, Hendrik Thalheim, bestreitet hingegen vehement, daß Lafontaine einen Privatjet angefordert hat. Die Redaktion habe ihr Angebot zurückgezogen, nachdem klar war, daß ein zeitlich zumutbarer Flug zu hohe Kosten verursacht hätte. Thalheim weist auch Berichte zurück, wonach eine Mitarbeiterin des saarländischen Innenministeriums als Privatsekretärin für Lafontaine Wahlkampftermine koordiniert haben soll. Ein "Terminmanagement" für Fernsehauftritte, Reisen und die Vermarktung von Büchern räumte er aber ein - im Nebenjob nach der Dienstzeit. Das Ministerium hat die Mitarbeiterin zu einer Stellungnahme aufgefordert.

Thalheim spielt die Kritik an Lafontaine herunter. "Auch wer sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt, muß nicht in Sack und Asche gehen", sagte Thalheim der WELT. Es werde versucht, "Sozialneid" zu schüren. Allerdings gefällt sich Lafontaine selbst in der Rolle des Lebemanns. Seine Kritiker führen als bestes Bespiel seine Residenz am Rande des saarländischen Ortes Oberlimberg an, die sie gern als "Palast der sozialen Gerechtigkeit" verspotten. Die gelbe Prunkvilla im Costa-Brava-Stil, die auf einem 20 000 Quadratmeter großen Grundstück steht, hat 280 Quadratmeter Wohnfläche.

[URL Quelle]http://www.welt.de/data/2005/08/24/764541.html[/URL]


Verständnis für den Luxus-Linken Lafontaine

Linkspartei spricht von Neiddebatte


VON DAMIR FRAS UND MIRA GAJEVIC

BERLIN, 24. August. In der Debatte um den Umgang ihres Spitzenmannes Oskar Lafontaine mit Privilegien bemüht sich die Linkspartei.PDS betont um Disziplin. Zahlreiche Funktionäre wollten sich am Mittwoch nicht einmal der leisen Kritik des Europaabgeordneten André Brie anschließen. So sagte etwa Peter Porsch, Fraktionschef der Linkspartei.PDS im sächsischen Landtag, der Berliner Zeitung: "Ich habe mich nie für den Lebensstil von Lafontaine interessiert. Mir sind die politischen Inhalte wichtiger."

Nach Medienberichten wäre der frühere SPD-Vorsitzende Lafontaine nur bereit gewesen, an einem Leserforum der Bild am Sonntag teilzunehmen, wenn das Blatt einen Privatjet für den Flug von seinem Ferienquartier auf Mallorca nach Deutschland gechartert hätte. Die Reise hätte mindestens 17 500 Euro gekostet. Einen billigeren Linienflug über Luxemburg dagegen habe Lafontaine abgelehnt, weil die Reise zu beschwerlich gewesen wäre. Der frühere PDS-Wahlkampfmanager Brie hatte daraufhin zunächst gesagt, er stimme jenen zu, die Lafontaine einen "Luxus-Linken" nannten. Kurz darauf erklärte Brie jedoch, Lafontaine habe "das Recht so zu leben, wie er es möchte und sich erarbeitet hat".

Holter: Kein Sonderstatus

Vertreter von Linkspartei und der Wahlalternative WASG, deren Bundestagsbewerber auf den Linkspartei-Listen kandidieren, schlossen sich dieser Sichtweise an. "Natürlich genießt Lafontaine keinen Sonderstatus, aber er hat sich was erarbeitet, und das kann man ihm nicht nehmen", sagte Helmut Holter, Arbeitsminister in Mecklenburg-Vorpommern: "Im Wahlkampf in Ostdeutschland spielt das keine Rolle." Ähnlich äußerte sich Sandro Witt, einer der Bundessprecher der PDS-Jugend Solid: "Was Lafontaine mit seinem Geld macht, ist uns egal. Die ganze Diskussion kommt einer Neiddebatte gleich und die wollen wir bei Solid nicht." Es sei wichtig, dass Lafontaine die Positionen der PDS vertrete und für die Vermögensteuer sowie für eine solidarische Bürgerversicherung sei.

Klaus Ernst, Spitzenkandidat der Linkspartei in Bayern und WASG-Wortführer, sprach von einer "unerträglichen Hetzkampagne": "Ein Spitzenkandidat soll fertig gemacht werden." Lafontaine war auch wegen der Höhe des Honorars für seine Kolumnisten-Tätigkeit kritisiert worden. Zudem hatten Spötter Lafontaines Wohnhaus im Saarland als "Palast der sozialen Gerechtigkeit" ironisiert. Klaus Ernst verteidigte dagegen Lafontaine: "Ein Linker muss nicht in zerrissenen Hosen herumrennen und in einer Einzimmer-Wohnung leben." Wer einen Lebensstil habe, der nicht dem eines Hartz-IV-Empfängers entspreche, könne sich immer noch für Hartz-IV-Empfänger einsetzen.

[URL Quelle]http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/476932.html[/URL]
[posting]17.704.110 von AttiMichael am 27.08.05 11:30:51[/posting]@

Atti,

das gehört nicht zum Thema. Falls du beabsichtigst, meinen Thread mit themenfremden Sachen zu überladen, werde ich die Moderation um Löschung deiner Beiträge bitten. Ich verweise insoweit auf Thread: Neue Boardrichtlinie: Abweichung vom Thema verboten ???.

Wenn du auf Kohl hinauswillst, mach einen eigenen Thread darüber auf.
#2

Kohl predigt Wein und trinkt Wein!

Lafontaine predigt Wasser, trinkt aber auch Wein!

Lafontaine praktiziert nicht was er predigt!

Bei Kohl weiss man wenigstens wo er steht, bei Lafontaine klafft eine riesige Lücke zwischen dem was er sagt und was er tut!
#4 Stahlbein - weit entfernt davon, Attis Beiträge immer zu schätzen, fand ich diesen hier durchaus sinnvoll.

Toleranz heißt doch, die Meinung des anderen zu respektieren (nicht, zu teilen!)

Oder soll das Board hier zu Selbstdarstellungs-Threads a la for4zim verkommen ( das ist der mit der "dezidierten Meinung" :laugh:)


Überdiese -wird deine Haltung zu der von dir aufgeworfenen Frage (noch?) gar nicht ganz klar.

Nix für ungut, schönes WE


Lafontaine beharrt auf Gehalt vom Springer-Verlag

Als Spitzenkandidat der neuen Linkspartei schimpft Oskar Lafontaine gern gegen die "Selbstbedienungsmentalität" von Managern oder Politikern. Geht es um seine persönlichen Finanzen, ist der frühere SPD-Chef alles andere als bescheiden.

----------------------------------------------------------

Neben seiner Pension aus öffentlichen Ämtern oder Einkünften als Buchautor kassiert der 61-Jährige derzeit vom Axel-Springer-Verlag monatlich mehr als 5000 Euro - ohne verwertbare Gegenleistung.

Die stattliche Überweisung beruht nach Angaben von "Bild"-Verlagsgeschäftsführer Christian Nienhaus auf einer alten Honorar-Vereinbarung: Seit seinem Rücktritt als Finanzminister und Parteichef 1999 hatte Lafontaine regelmäßig für das Springer- Blatt "Bild" Kolumnen über politische Themen verfasst. Als der Saarländer dann im Mai ankündigte, wieder aktiv in die Politik einzutreten, wollte die Redaktion die Zusammenarbeit beenden. Doch Lafontaine bestand schriftlich auf Erfüllung der "vertraglichen Verpflichtungen" bis zum Januar 2006. "Pacta sunt servanda", teilte er dem Verlag mit. Texte werden von ihm nicht mehr angefordert.

Von "Bild"-Chefredakteur Kai Dieckmann, der im Urlaub weilte, war am vorigen Freitag keine Stellungnahme zu erhalten. Lafontaine berief sich auf die verabredete Vertraulichkeit: "In dem Vertrag steht, dass der Vertrag nicht öffentlich ist."

Im Herbst könnte mit dem komfortablen Deal Schluss sein: Sollte Lafontaine nach der Bundestagswahl in das Parlament einziehen, muss er sämtliche Nebentätigkeiten und Verdienste publizieren. Einkünfte ohne Gegenleistung sind Abgeordneten verboten.

[URL Quelle]http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,364423,00.html[/URL]
@Stahlbein:
Ebenso wie Du habe ich nichts ausgesagt, sondern nur dargestellt. Wo ist Dein Problem?
#7 - jetzt wird sie klarer, deine Haltung....:D


Für mich sind das alles Nebenkriegsschauplätze, auf denen viel Rauch und Getöse eine echte inhaltliche Auseinandersetzung der Etablierten einschl.ihrer Schreiberlinge in der Hauptsache - recht plump, wie ich finde -vermeiden werden soll.


Eigentlich können nur echte Kommunisten so argumentieren - igittigitt
Die Hetzkampagne gegen den Sozialismus
führt sich doch selbst ad absurdum.

Lafontaine ist doch der beste Beweis dafür,
dass auch Sozialisten reich sein können. :)
[posting]17.704.181 von webmaxx am 27.08.05 11:49:21[/posting]@

Maxx,

ich habe einen Link zum Feedback gepostet, dort ist darüber diskutiert worden. Atti hat zu mir mal gesagt, daß er mit mir grundsätzlich nicht diskutiert. Für mich stellt sich daher die Frage, was er hier will. Fast alle seiner Beiträge, die ich gelesen habe, sind aus meiner Sicht nicht diskussionswürdig gewesen.

Wenn ihr beide über Kohl und Geld reden wollt, ist das ein ganz anderes Thema. Kohl ist nämlich kein Linker, der Wasser predigt (siehe # 5 - mouse_potato). Und deshlab kann er auch kein Luxus-Linker sein.

Überdiese -wird deine Haltung zu der von dir aufgeworfenen Frage (noch?) gar nicht ganz klar.

Das ist doch nicht wichtig, oder?


1993 recherchierte der Journalist Kuno Haberbusch für das Nachrichtenmagazin "Panorama" in der sog. Rotlichtaffäre über Verstrickungen Lafontaines im Rotlichtmilieu. Unter anderem soll Lafontaine während seiner Amtszeit als Oberbürgermeister von Saarbrücken einem befreundeten Bordellbesitzer Steuervorteile gewährt und Informationen über bevorstehende Razzien ins Rotlichtmilieu weitergeleitet haben. Lafontaine verweigerte die Stellungnahme und verhinderte die Ausstrahlung der Reportage durch eine gerichtliche Verfügung. Er kritisierte die unbewiesenen Vorwürfe als "Schweinejournalismus" und setzte 1994 eine Änderung des saarländischen Presserechts durch, das die redaktionelle Kommentierung von Gegendarstellungen verbot. Die Affäre beschädigte vor allem seinen Ruf außerhalb des Saarlandes, innerhalb der saarländischen Bevölkerung und vor allem in der Saar-SPD selbst war die Anzahl der Kritiker dagegen eher gering.

[URL Quelle]http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Lafontaine[/URL]
#12 Bei,


diesen Hintergrund kannte ich natürlich nicht, sorry.

Ich finde auch, daß jemand, der eine solche Aussage trifft (nicht diskutieren wollen, etc.) sich auch dran halten sollte.

Dann fällt Attis Beitrag also in die Rubrik "Sticheln". Du wirst es überleben.

Deine Haltung, wie ich es nannte, ist jetzt schon klarer geworden und mir auch wichtig.

Meinen Standpunkt habe ich ja schon ausgedrückt, vielleicht wollte Atti ja auch nur sagen, daß es überall Fehlhaltungen gibt - im Falle des unverurteilten (!) Kriminellen H.K. war es Machterhalt durch schwarze Kassen unter Inkaufnahme von Steuerhinterziehung.


Das hält den Ball in Sachen Lafontaine doch etwas flacher, oder nicht?:laugh:


...

In der nächsten Folge sehen Sie: Oskar Lafontaine, den Spitzenkandidaten der Linkspartei und Anwalt des "kleinen Mannes", der so gern gegen die "Selbstbedienungsmentalität" von Managern und Politikern wettert, aber offenbar keinen Widerspruch darin sieht, sich vom Axel-Springer-Verlag Kolumnen bezahlen zu lassen, die er gar nicht schreibt. Mehr als 5.000 Euro monatlich kassiert Lafontaine nach Spiegel-Informationen - ein nettes Zubrot zu seiner Pension aus öffentlichen Ämtern und Einkünften als Buchautor. Nachdem er im Mai angekündigt hatte, wieder in die Politik zu gehen, wollte Bild die Zusammenarbeit beenden, Lafontaine aber nicht. "Pacta sunt servanda", Verträge sind zu erfüllen, teilte er dem Verlag trocken mit. Je dreister, desto feister!

Irgendwie passt das alles nicht zusammen - die soziale Realität aus hoher Arbeitslosigkeit und Hartz IV auf der einen Seite und der Realitätsverlust von Politikern und Managern, die es eigentlich besser wissen müssten, auf der anderen. Hartz und Lafontaine erscheinen besonders schamlos, weil sie sich ungeniert persönlich bereichern - und gleichzeitig Durchhalteparolen an die wachsende Gruppe der sozial Schwachen ausgeben. Offenbar nur Lippenbekenntnisse. Wasser predigen und Wein trinken. Diese biblische Weisheit mag so alt sein wie die Menschheit, als Entschuldigung für Maßlosigkeit taugt dieser Hinweis allerdings nicht.

...

[URL Quelle ]http://www.taz.de/pt/2005/07/11/a0146.nf/text[/URL]
[posting]17.704.263 von webmaxx am 27.08.05 12:11:32[/posting]@

...vielleicht wollte Atti ja auch nur sagen, daß es überall Fehlhaltungen gibt...

Nein, Atti sieht Fehlhaltungen immer nur beim politischen Gegner.


...

Lafontaine hat schon immer la dolce vita genossen. Als saarländischer Ministerpräsident leistete er sich einen so teuren Koch, dass von dessen Gehalt heute acht oder neun Empfänger des Arbeitslosengeldes 2 monatlich ausbezahlt werden könnten. Geld muss vor allem für seine Villa, die er mit Frau und Sohn bewohnt und im Volksmund „Sozialpalast“ genannt wird, her. Und im Urlaub darf´s auch a bisserl mehr sein: Der selbsternannte Vorkämpfer für die Millionen entrechtete Hartz-IV-Opfer verbrachte schöne Tage in einer Finca für angeblich 3000 Euro auf Mallorca mitten in der heißen Wahlkampfphase.

Seinen zuhause wahlkämpfenden Parteifreunden wollte er in dieser Zeit nicht zur Seite springen. Für die Teilnahme an einer Veranstaltung der „Bild am Sonntag“ war er sich zu gut, dass zu tun, was alle machen: in ein Linienflugzeug zu steigen und nach Deutschland zu fliegen. Er forderte vom Veranstalter eine Sondermaschine. Kosten: 17 5000 Euro.

...

[URL Quelle ]http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=18485[/URL]
Wieso, das ist bei den Kommunisten doch schon immer so gewesen, dass die Herrscher gut lebten, nur das Volk nicht...:D
Die ausführliche mediale Begleitung des "Luxuslebens" des OL lässt sich mühlelos unter das einordnen, was ich kürzlich geschrieben habe. Sie ist sozuzsagen nur ein Teilaspekt, der dazu dienen soll, die "alten Machtverhältnisse" zu bewahren und vom Kern der Dinge und denjenigen, die sie zu verantworten haben, abzulenken:

"Wir, das Volk, leisten uns den ungeheuren Luxus uns von einer Horde von unfähigen Phrasendreschern (siehe den Thread zu den Berufspolitikern) regieren zu lassen, die sich wiederum von sinistren Fatzkes a la Esser & Co. fokussieren (und schmieren) lassen. Die ganzen Medienhuren sind sich ebenfalls nicht zu schade, sich vor diesen Karren spannen zu lassen. Mittlerweile ist die Lage so verfahren (Energiekosten, Staatsverschuldung, Globalisierung, Arbeitslosigkeit, Vergreisung der Gesellschaft, Moslemterror), dass keiner mehr weiss, wie es eigentlich weiter gehen soll und weitergehen kann. Vor diesem Hintergrund weckt ein Bericht wie der dargestellte Hoffnung, dass "endlich" einmal durchgegriffen wird. Populismus pur. Und verwerflich dazu".
[posting]17.704.343 von Stahlbein am 27.08.05 12:32:56[/posting]Nicht schlecht,

wenn man bedenkt, dass viele Links-Wähler so wohnen:

[posting]17.704.470 von jay77 am 27.08.05 13:21:15[/posting]@

Interessanter Beitrag. Aber inwieweit ist Esser (welcher Esser? Mannesmann-Esser?) in Schmiergeldgeschichten verwickelt?

Wäre für weitergehenden Hinweis dankbar.

Der ganze Auszug leist sich wie ein Kommentar aus einem roten Frontblatt: Ist es die Junge Welt?
@stahlbein
Als Luxuslinker ist er ja dann auch von der Vermögenssteuer betroffen. Er predigt in diesem Fall nicht nur Wasser, sondern trinkt auch Wasser. Kannst mir sicher noch ein paar Politiker nennen, die zu sowas bereit sind?;)
P.S:Ich wähle nicht die Linke.
Ein Mensch in herausragender Position - nennen wir ihn den 2. Kopf* einer Vereinigung, die sich u.a. auf die Fahne geschrieben hat, als einzige für die Rechte der sog. einfachen Menschen einzutreten - beweist mit seinem Handeln, dass dieses diametral zu den von ihm propagierten Zielen steht.
Wäre er der kleine Oskar aus dem Land wo der Pfeffer wächst (sorry, da gehört er eigentlich angesiedelt) - Schwamm drüber.

Insofern kann die Intention des Threads klarer nicht sein.

*Es steht allerdings zu vermuten, dass die PDS(SED)-Guillotine, repräsentiert durch ihre Hardliner, der kleinen WASG in nicht allzu ferner Zukukunft derart die Leviten liest, was zur Folge haben dürfte, dass nicht nur dieser Kopf rollt.

#14 - mit Verlaub - weil es bis dato den Anschein hatte, dass Du um größtmögliche Sachlichkeit, Objektivität etc.
bemüht wärest, und ohne Herrn Kohl - der ja explixit an der mißlichen Situation grundsätzlich schuld ist, nicht wahr Connorchen? - auf den Schild der absoluten Unbeflecktheit heben zu wollen, scheint diese Passage:

...Meinen Standpunkt habe ich ja schon ausgedrückt, vielleicht wollte Atti ja auch nur sagen, daß es überall Fehlhaltungen gibt - im Falle des unverurteilten (!) Kriminellen H.K. war es Machterhalt durch schwarze Kassen unter Inkaufnahme von Steuerhinterziehung....

im Sinne der Rechtsprechung ziemlich diskussionswürdig.
Diesen (meinen) Beitrag konnte ich mir nicht verkneifen.. Und es hieß auch "a la Esser".

Im übrigen ist anzumerken, dass die Tatsache rund um den im Saarland erbauten "Palast der sozialen Gerechtigkeit" nicht neu und dieser nicht nur von den Lanfontaines noch von dessen Schwiegereltern und seiner Mutter bewohnt wird.

Ebensowenig ist neu, dass OL einem guten Leben nicht abgeneigt ist. Soll der sein (hoffentlich ehrlich verdientes) Geld verbrennen, nur weil er eine Linkspartei vertritt? Die hier gezogenen Vergleiche hinken. Sie treffen z.B. zu, wenn ein Firmeninhaber (weil es der Firma schlecht geht) Wasser predigt und selbst Wein trinkt. Denn hier besteht eine Schicksalsgemeinschaft.

Aus wahltaktischen Gründen wäre hier Heuchelei die bessere Strategie gewesen. Wie z.B. bei einem bekannten Biedermann aus Oggersheim, der damals zur Wiedergutmachung seiner Spendenaffäre eine Hypothek von 300.000 DM auf seinen Biedermann-Bungalow beurkundete und dies im Fernsehen als gezeigte Reue öffentlich werden ließ. Dabei hatte gerade eben jener (und auch sein Sohn) neben seinen sonstigen guten Einkünften so ganz nebenbei millionenschwere und obskure "Beraterverträge" mit der Kirch-Gruppe.
Luxus-Lafontaine ist eine Schande für alle Linken! Sein Herz schlägt vielleicht links, aber seine Brieftasche sitzt rechts, genau wie bei Esser!
[posting]17.704.609 von jay77 am 27.08.05 14:02:42[/posting]@

Also hat die Sache mit dem Esser gar keinen Hintergrund und ist nur so dahingeschrieben. Soll ich das so verstehen? Das wäre allerdings sehr bedenklich.

Warum soll ich glauben, daß der Beitrag von dir ist? Ich glaube ja auch nicht, daß das Profilbild von dir ist. Im Internet wird nun mal viel abgekupfert. Da muß man nicht alles glauben. Und wie genau du es mit der Wahrheit hältst, zeigt ja dein Eingeständnis wg. Esser. Eine erfundene Beschuldigung war das.

In der Sache selbst habe ich nicht behauptet, daß die Vorwürfe gegen den Frontmann der Linken neu sind. Das ist m. E. nicht wichtig. Tatsache ist, daß ein Mann, der sich gerne Luxus leistet und auf mich äußerst geldgierig wirkt, über Raffgier und Mitnahmementalität schwadroniert. Kurz vor den Wahlen kann sowas thematisiert werden. Halte ich auch für wichtig, darüber zu reden.

So ein Mann ist in den Augen vieler Leute nicht besonders glaubwürdig. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf die Einschätzung des PDS-Vordenkers Brie, der in #1 zitiert wird.
Stahlbein, die Sache mit Esser ist immer noch rechtsanhängig, weil die auch die Staatsanwaltschaft der Gemeinung ist, dass es sich hier nur formell um eine Abfindung handelte. Im übrigen stand das Wort schmieren in Klammer und hatte somit einen anderen Bezug.

Wenn Glaubwürdigkeit eine Voraussetzung für Politiker sein soll, dann kannst du sie alle verbrennen. Oder wir unterwefen sie einmal einem Glaubwürdigkeitstraining. Vielleicht rekrutieren wir auch ein paar professionelle Schauspieler, ähnlich wie in den USA. Das erhöht zumindest den Unterhaltungswert und erspart uns solche Langeweiler wie Herrn Eichel, die nicht nur unglaubwürdig und inkompetent sondern auch Gähnen auslösen.
Ehrliche, aufrichtige undglaubwürdige Politiker werden nicht gewählt. Das Volk will belogen und betrogen werden, also bekommt es wonach es verlangt.
[posting]17.704.711 von jay77 am 27.08.05 14:34:26[/posting]@

Deine Einschätzung der Politiker ist falsch, denn du erwartest zu viel. Wenn der sprichwörtliche kleine Mann (die kleine Frau) sich rücksichtslos verhält, die Steuer beschummelt, schwarz arbeitet, in Kaufhäusern klaut, besoffen Auto fährt, seine Versicherung betrügt, den Ehepartner bescheißt, Kollegen beim Chef anschwärzt, Gott und die Welt belügt, darf er/sie sich nicht wundern, wenn die `Menschen aus dem Volke`, die er wählt, auch keine Engel sind.

Nach meinen Maßstäben sind die Politiker recht normale Menschen. Manche sind besser als andere, Gauner sind auch dabei, aber alle in Bausch und Bogen zu verurteilen, geht m. E. zu weit.
Vielleicht nocht deutlicher, bevor die Diskussion um Esser weiter geht. Esser stand hier, wegen seiner eigenen Affäre, stellvertretend für "sinister", deswegen hieß es auch "a la Esser & Co.". Es wurde nicht behauptet, dass Esser Politiker geschmiert hat.

ja, Nr. 29, Jedes Volk hat die Politiker, die es verdient.
[posting]17.704.751 von jay77 am 27.08.05 14:44:45[/posting]@

Ihr habt beide Unrecht, denn ihr habt die Politiker, die so sind wie das Volk. Von verdienen kann keine Rede sein...
[posting]17.704.208 von cyberwilly am 27.08.05 11:58:11[/posting]"Die Hetzkampagne gegen den Sozialismus
führt sich doch selbst ad absurdum.

Lafontaine ist doch der beste Beweis dafür,
dass auch Sozialisten reich sein können."


In sozialistischen Systemen waren/sind immer einige wenige reich.

Aber die Masse ist "gleich" ...... gleich arm.
[posting]17.704.781 von datterich am 27.08.05 14:54:27[/posting]@

Datterich,

der Oskar hat es aber auch im Kapitalismus geschafft, reich zu werden. Durch die redliche Arbeit seiner beiden Hände hat der sparsame Mann unter Verzicht auf alle Freuden, die das Leben so bietet, Mark um Mark (später Euro) eingesammelt und zur Seite gelegt...;)
Es ist halt Wahlkampf. Also gräb man die bekannten Untugenden wieder aus.

Dass noch niemand erneut die dubiose Adoption der Schröder-Tochter aufgewärmt hat, wundert mich.
[posting]17.704.794 von atschl am 27.08.05 14:57:54[/posting]@

Dass noch niemand erneut die dubiose Adoption der Schröder-Tochter aufgewärmt hat, wundert mich.

Du kommst ja wirklich aus dem Mußtopf, der Schröder ist out, der wird eh nicht mehr Kanzler. Dessen Affären und Geschichtchen interessieren doch keine Sau mehr.

Noch ein paar Wochen, dann ist er Polit-Rentner.
Schon zu Zeiten des römischen Reiches ging mit dem damals eingetretenen Werteverlust und der Tabuabnutzung eine völlige Entpolitisierung eines nur noch Brot und Spiele (panem et circenses) einfordernden Volkes einher.

In seiner Götterdämmerung saßen Schwuchteln auf dem Kaiserthron (Elagabalus, Caligula, Heliogabal), war es gar für manchen Herrschenden en vogue in Frauenkleidern durch die Stadt zu streichen. Jedenfalls so lange, bis sie nicht dahingemeuchelt den Tiber herunterschwammen.

Nie war die Diskrepanz zwischen Arm und Reich, zwischen moralischem Anspruch und dekadentem Lebensstil, größer als zu dieser Zeit.

Und heute?

Ist die déformation professionelle der meisten Politiker nicht bereits ein vom Volk akzeptierter Standard?

Hört man nicht landauf und landab die Chefstrategen des Marketings jauchzen, dass dem dem „metrosexuellen“ (oh je) Mann gehöre? Sind nicht erneut Schwucheln die Leitbilder der Jugendszene? Schaffen wir nicht erneut Konsumzombies, Armut und schnüffelnden Obrigkeitsstaat?
muss heißen: dass dem „metrosexuellen“ (oh je) Mann die Zukunft gehöre?
[posting]17.704.849 von jay77 am 27.08.05 15:22:06[/posting]@

Jay,

immer mit der Ruhe. Erstmal sind Elagabalus und Heliogabal [URL zwei Namen des selben Kaisers]http://de.wikipedia.org/wiki/Elagabalus[/URL].

[URL Caligula]http://de.wikipedia.org/wiki/Caligula[/URL] war zur Blütezeit des römischen Reiches Kaiser. Mit dem Verfall des Reiches hatte er nix zu tun und eine `Schwuchtel` war er m. W. auch nicht. Seine Rolle in der Geschichte wird in letzter Zeit wieder diskutiert. Vielleicht war er gar nicht so dekadent wie bisher beschrieben.

Warum siehst du alles so schwarz?

PS: Hübsches Foto hast du...:)
Lafontaine: Starke Linke wird in Bundestag einziehen

Berlin (Reuters) - Der Spitzenkandidat des Linksbündnisses aus früherer PDS und Wahlalternative WASG, Oskar Lafontaine, hat sich überzeugt gezeigt, dass das Bündnis in den Bundestag einzieht.

"Es ist nach menschlichem Ermessen sicher, dass eine starke linke Kraft im Bundestag vertreten sein wird", sagte der frühere SPD-Chef am Samstag in Berlin auf einem Bundesparteitag der in Linkspartei umbenannten PDS. Lafontaine warb für eine gesamtdeutsche, sozialistische Linke. Er sehe darin einen historischen Aufbruch. SPD und Grünen warf er vor, für sieben Jahre neoliberaler Politik zu stehen. "Wir müssen dem Neoliberalismus einen linken Gegenentwurf entgegensetzen", sagte Lafontaine bei seinem ersten Auftritt vor der PDS-Basis unter dem Beifall der Delegierten. Er verteidigte seine umstrittene Fremdarbeiter-Äußerung und sprach von einem Missverständnis.

Lafontaine bildet mit Gregor Gysi das Spitzenduo der Linksbündnisses bei der Bundestagswahl am 18. September. Formell tritt nur die Linkspartei zur Wahl an. Auf ihre Kandidatenlisten hat sie in den Ländern aber auch WASG-Mitglieder wie Lafontaine platziert. Der Parteitag sollte das Wahlprogramm verabschieden.

Lafontaine stufte seinen Auftritt als historisch ein. "Ich spreche hier das erste Mal als ehemaliger SPD-Vorsitzender auf einem Bundesparteitag der PDS", sagte Lafontaine, der Anfang 1999 als SPD-Chef und Bundesfinanzminister zurückgetreten war. "Das ist ein historisches Datum." Er sehe seinen Auftritt auch im Rahmen der Geschichte der Arbeiterbewegung. Unter großem Beifall erwies Lafontaine ausdrücklich dem PDS-Ehrenvorsitzenden Hans Modrow seine Referenz, für den er "gebührenden Respekt" verlangte. Modrow trat in den späten 80er Jahren als Chef der Dresdner SED-Bezirksleitung für Reformen nach dem Vorbild des sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow ein, was ihm Konflikte mit der DDR-Staats- und Parteiführung eintrug.

Einen großen Teil seiner 36 Minuten langen Rede verwandte Lafontaine auf die Außenpolitik, wo Rot-Grün auf wichtigen Feldern schlichtweg versagt habe. In der Wirtschaftspolitik forderte er eine Reregulierung des internationalen Kapitalverkehrs. "Wir müssen dafür kämpfen, dass dieses internationale Spielkasino endlich in die Schranken gewiesen wird", forderte Lafontaine.

Der 61-jährige ging auf seine umstrittene Äußerung bei einer Wahlkampfkundgebung ein, wonach Fremdarbeiter in Deutschland Arbeitsplätze verdrängten. "Ich bedaure, dass es hier ein Missverständnis gab", sagte Lafontaine. Lohndrücker seien "nicht die Arbeitnehmer, die zu Hungerlöhnen arbeiten, das sind die Ausbeuter hier in Deutschland".

[URL Quelle ]http://de.today.reuters.com/news/NewsArticle.aspx?type=topNews&storyID=2005-08-27T130938Z_01_DEO747362_RTRDEOC_0_DEUTSCHLAND-LINKSPARTEI-ZF-20050827.xml[/URL]
[posting]17.704.930 von Stahlbein am 27.08.05 15:49:58[/posting]Immerhin kann man Lafontaine nicht vorwerfen, dass er seinen Reichtum auf der Ausbeutung Anderer aufgebaut hat. Er hat ja keinen einzigen Arbeitsplatz geschaffen...
[posting]17.704.936 von Zaharoff am 27.08.05 15:54:07[/posting]Er hat ja keinen einzigen Arbeitsplatz geschaffen...

Ganz im Gegenteil!:laugh:
Immerhin war er ein halbes Jahr Finanzminister und Weltökonom, einer rot/grünen Regierung, in Personalunion und damit ganz sicher für ein paar tausend verlorene Arbeitsplätze gut.
[posting]17.705.098 von Kaperfahrer am 27.08.05 17:00:39[/posting]Eben das macht ihn ja zum Befreier der armen Arbeiterklasse.
[posting]17.704.584 von Peterich am 27.08.05 13:55:11[/posting]Hi Peterich,

meine Meinung ist, da vom jeweiligen Kenntnisstand abhängig, so gut wie nie unveränderlich.


Ich bemühe mich aber schon um eine vorgehensweise nach der Regel "Audiatur et altera pars"

Im Falle des Kriminellen hätte ich wohl nicht übel Lust, einen Thread zu eröffnen mit dem Titel "Helmut Kohl- ein Krimineller?" - Es scheint mir nur momentan nicht zum Allgemeinen Interesse passend und soll auch n i c h t als Retourkutsche zum Stahlbein´schen Therad wirken.
(Ich bedaure nur, daß sich damals nicht ein einziger, popeliger kleiner Staatsanwalt fand, der dieser Angelegenheit von öffentlichem Interesse nachgehen wollte- klar, der Karriere-Selbstmord wäre ja auch vorprogrammiert gewesen).

Ich empfinde die Debatte um Oskars angebliches Luxusleben höchst nebensächlich und als reines Ablenkungsmanöver von den zu klärenden Inhalten künftigen Zusammenlebens unserer " Schicksalsgemeinschaft", wie weiter oben ausgeführt

Da liegt übrigens auch des Pudels wahrer Kern: Wäre Oskar ein Kommunist (Aussage: alle sind gleich/-berechtigt, alle haben gleichviel), würde ich in vorderster Front gegen ihn wettern - und ich kann sowas wirklich gut:mad:
Ist er aber nicht, sondern nur seines Glückes SozialSchmied und mit einem Herz für Randgruppen. Die Motivation für dieses Herz ist aber ein ganz anderes, weites Feld.
Armer, leerer Zaharoff!
Dein blinder Hass muss dich von innen zerfressen!
Ein deinen schlauen Kopf geht nicht hinein, das ein Mensch auch einen anderen Blick auf die Realität wie du!
[posting]17.705.579 von Antifor am 27.08.05 19:35:41[/posting]Antifor, trittst Du hier nicht für die FDP ein ?

Dann wären solche Beiträge wie in #45 besonders erbärmlich. Auch ein FDP- Protagonist wäre sich demnach nicht zu schade, auf der Neid- Welle mitzudenunzieren ?

Für welchen teil der FDP erwärmst Du Dich eigentlich besonders ?

Für den Wirtschaftsliberalismus ?

Oder für den den bürgerlichen Liberalismus ?

Und wie bekommst Du das mit Deiner inneren Haltung in Übereinstimmung ?

Jaja, die Freunde der FDP. Warum soll man glauben, daß die Partei- Repräsentanten sich tatsächlich von denen unterscheiden, die sie wählen ? Und dann eine Politik gegen die eigene Basis machen müßten.
Es geht hier nicht um Parteienzugeörigkeit, sondern insgesamt um Glaubwürdigkeit!
Sep, wie richtig! Dieser Antifor gibt vor, Anhänger der FDP zu sein!
Wenn es gegen Oskar geht, dann wird gleich die Neiddebatte geführt! Neiddebatte wäre noch zu akzeptieren! Nein, es wird eine Verleumdungshysterie betrieben! Kein lügnerischen Zitat ist gut genug! Würde und Scham wurde für 50 Cent an der Gardarobe4 abgegeben!
Aber diese Typen sind das klassische Abbild eines deutschen Spießers!
[posting]17.705.568 von webmaxx am 27.08.05 19:32:51[/posting]@

Ich empfinde die Debatte um Oskars angebliches Luxusleben höchst nebensächlich und als reines Ablenkungsmanöver von den zu klärenden Inhalten künftigen Zusammenlebens unserer "Schicksalsgemeinschaft" , wie weiter oben ausgeführt

Maxx,

den darin liegenden Vorwurf muß ich zurückweisen. Ich habe nicht die Absicht von etwas abzulenken, ich will im Gegenteil die Diskussion auf etwas lenken, was vielen vielleicht nicht ganz klar ist, nämlich wem sie da ihre Stimme anvertrauen wollen und welche Motive diesen Menschen treiben.

Ich empfinde diesen Menschen als geldgierig, als einen sog. Raffke. Wie glaubwürdig ist so ein Mensch, wenn er die Raffke-Mentalität bei anderen anprangert? Das ist nur ein von vielen Fragen, die sich mir stellen, wenn ich mich mit seiner Vita beschäftigte.

Warum setzt sich dieser Mensch, dem nix teuer genug sein kann, verbal so sehr für die sozial Schwachen ein? Tut er auch sonst was für sie? Finanziert er z. B. aus seinen reichlich verhandenen Geldern Projekte für Benachteiligte o. ä., wie es unter reichen Leuten durchaus üblich ist?

Reicht es in Dt. aus, ein Rabulistiker zu sein, um von den `verarmten Massen` geliebt zu werden? Warum zählen seine Taten nicht?
[posting]17.705.628 von Roman5 am 27.08.05 19:48:56[/posting]Du solltest dich mal in Behandlung begeben. Das ist ernsthaft gemeint.
[posting]17.705.634 von Sep am 27.08.05 19:50:29[/posting]@

Sep,

da hat Antifor schon Recht, es geht vor allem um die Glaubwürdigkeit. Wer andere `Raffkes` nennt und vor allem durch `antikapitalistische` Rabulistik auffällt, muß sich gefallen lassen, daß sein Lebensstil näher beleuchtet wird.

Oder nimms mit der Bibel (frei übersetzt): Wer Neid säht, soll Neid ernten.
Da gab es doch mal einen Künstler Staeck.
So ein Plakat Anfang der 70er

"Deutsche Arbeiter, die SPD willeuch eure Villen im Tessin wegnehmen"

In den 90er gehörte es durchaus zum guten Ton für Sozialdemokraten, die etwas auf sich hielten, ein Ferienhaus in der Toskana zu haben.

Hatte der Künstler doch recht?

Die deutschen Arbeiter haben immer noch keine Villen im Tessin.

Liegt es vielleicht an Oskar:confused:
[posting]17.705.874 von Durchschnitt am 27.08.05 21:09:59[/posting]@

Was willst du damit sagen, Durchschnitt?
Gut gebrüllt, Löwe :D

Berlin - Oskar Lafontaine ist heute eleganter als gewöhnlich. Er trägt einen grauen Dreiteiler und eine silbrig schimmernde Krawatte. Er ist so herausgeputzt, weil er eine Attacke gegen seine Peiniger reiten will. "Ich trage einen Luxus-Anzug, eine Luxus-Krawatte. Luxus-Schuhe und ein Luxus-Unterhemd", ruft er in den Saal. "Ich bin mit einem Luxusflieger von Air Berlin von der Luxus-Insel Mallorca gekommen".

Lafontaine hat sich entschieden, offensiv mit der Kampagne der "Bild"-Zeitung umzugehen, die Fotos vom urlaubenden Lafontaine vor seinem Ferienhaus auf Mallorca gedruckt und ihn als "Luxus-Linken" bezeichnet hatte. "Mallorca", sagt der gut gebräunte Lafontaine voller Sarkasmus. "Das kann sich ja kein deutscher Arbeitnehmer leisten". Und einen Pool von zwölf Meter Länge habe er, das sei ja nicht zu fassen.

Das Parteitags-Publikum im Berliner Estrel-Hotel lacht und klatscht. Parteichef Lothar Bisky und Wahlkampfmanager Bodo Ramelow hatten bereits am Morgen den Delegierten erklärt, dass ein Linker nicht in Sack und Asche gehen müsse. Für einen "fröhlichen Sozialismus" hatte Ramelow geworben. Lafontaine sagt: "Ein Linker kann sich ruhig selbst etwas gönnen, dann kann er ab und zu auch anderen etwas gönnen". Gregor Gysi ergänzt später: "Wir predigen nicht Wasser und trinken selbst Wein. Wir predigen Wein".
Oskar hat es drauf, Gysi auch....
Offenbar muß man als Linker ein Gelübde der Armut beachten.


Ich frage mich, ob das nicht auch ein Grund sein könnte, daß die Deutschen so auf Grundeis gehen. Wer möchte für diese Neidhammel schon seinen Arsch hinhalten. Das können in der überwiegenden Mehrheit eigentlich nur Leute sein, die es zu nix gebracht haben im Leben, aber eine Bühne benötigenm auf denen sie als wichtig rüberkommen.

Offenbar ist ist in den Augen dieser Neid- Nation ein Linker nur dabb würdig, soziale Fragen zu vertreten, wenn er es nachweislich zu nichts gebracht hat.

Und da habt ihr recht, solche Leute haben wir genug in der Politik. Man möge sich bei denen bedienen.

Übriges: "Glaubwürdig". Das hat was mit Glauben zu tun. Das ist schon mal schlecht. Und dann steckt da noch würdig drin. Daran ist unter anderem gut, daß die allermeisten nicht wissen, was Würde überhaupt ist.

Die Hauptsache: Lafontaine ist nicht glaubwürdig.

Sanella brät 3 mal schneller als jede andere Schuhcreme.
[posting]17.705.922 von webmaxx am 27.08.05 21:26:36[/posting]@

Maxx,

das schadet aber, weil der `kleine Mann` (kleine Frau) diesen Schwindel sofort bemerkt. Wer sich nix leisten kann, reagiert böse, wenn `die da oben` abfeiern.

Du kapierst nicht, wie das Volk tickt. Machst du eigentlich immer noch in Immos?
[posting]17.705.930 von Sep am 27.08.05 21:29:42[/posting]Sep - touché et dáccord:)
[posting]17.705.898 von Stahlbein am 27.08.05 21:19:55[/posting]Da sich bis jetzt so ziemlich alle Politiker an der Macht schamlos bereichert haben und für maßlose Geldverschwendung verantwortlich sind.

Egal ob rot, schwarz, gelb, grün oder sonstwas.

Macht und Kapital, wer kann da schon widerstehen.

Oskar ist kein PDSler und wird es auch nie sein.
98 ist auch er der Gier nach Macht erlegen und zur Erlangung von mehr Macht scheint ihm nun jedes Mittel recht.

Gerade Oskar und das Wahlpromm der PDS.
:laugh:

Der weiss genau, dass das Unfug ist, was darin steht, da nie und nimmer finanzierbar.
...

Ist so mein Eindruck
[posting]17.705.948 von Durchschnitt am 27.08.05 21:34:16[/posting]@

Klingt mir zu pessimistisch, was die Politiker angeht. Aber sonst hast du wie immer Recht...:)
4 #

@

Atti,

das gehört nicht zum Thema. Falls du beabsichtigst, meinen Thread mit themenfremden Sachen zu überladen, werde ich die Moderation um Löschung deiner Beiträge bitten


:laugh::laugh::laugh:

damit ist die intention des threads schon deutlich geworden, dies soll ein keimfreier hetzthread der schwarz-gelben bleiben.

ist ja auch in ordnung man wittert morgenluft und die schweine die solange gewartet haben wollen auch mal an die tröge.

good luck stahlbein

und wie gesagt immer mit löschung drohen das zieht immer.
lafontaine und seine Geldgier !!!

obwohl lafontaine seine kolumne nicht mehr weiter schreiben darf, da er wieder in die politik gegangen ist, läßt er sich seinen bis ende des jahres laufenden vertrag bei einem bekannten deutschen verlag weiterhin monatlich bezahlen.

er ist gegangen. warum erhebt lafontaine weitere ansprüche.
da soll er sich vorher mal schlau machen.
Im Ergebnis kann man also sagen: Ein "Drecksack de luxe", der den führenden Drecksäcken richtig weh tut. lol
[posting]17.705.985 von eierdieb am 27.08.05 21:53:11[/posting]@

dies soll ein keimfreier hetzthread der schwarz-gelben bleiben.

Ich bitte höflich darum, beim Thema zu bleiben und nicht ausfallend zu werden. Thema ist die Glaubwürdigkeit bestimmter Politiker.

Du kannst dich aber mit dem Atti zusammentun und einen Thread über Kohl und seine Geldsachen aufmachen. Da könnt ihr euch austoben. Ist das nicht ein Angebot, eierdieb? Ich kann dir auch helfen, den Thread aufzumachen und in Gang zu bringen...:rolleyes:
Thema ist die Glaubwürdigkeit bestimmter Politiker

halte ich für eine dreiste lüge.

die glaubwürdigkeit eines politikers definiert sich über die deckungsgleichheit seiner politischen reden mit denen seiner politischen handlungen und nicht über die innenausstattung seiner hundehütte.
[posting]17.706.008 von eierdieb am 27.08.05 22:06:36[/posting]@

eierdieb,

ich bin kein dreister Lügner und verbitte mir derartige Ausfälle. Da du offensichtlich nur auf Pöbeleien aus bist (angetrunken?), stelle ich die Diskussion mit dir ein. Piß dich woanders aus...:rolleyes:
[posting]17.705.973 von Stahlbein am 27.08.05 21:44:03[/posting]"Klingt mir zu pessimistisch, was die Politiker angeht."

Der Prozess gegen den Ex-Rüstungsstaatssekretär Ludwig-Holger Pfahls wegen Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung (Bayern - Augsburg).

Politischer Alltag was da verhandelt wurde.

Bayern zählt ja wohl auch zur Hochburg des schwarzen Sumpfs.
Den Strauss Sohn Max haben sie ja da auch verknackt.
War wohl nicht so klever wie sein Vater.
...
[posting]17.706.028 von Durchschnitt am 27.08.05 22:13:25[/posting]@

Zeigt aber auch, daß selbst solche Strippenzieher nicht davonkommen...
"Politischer Alltag" ist milde ausgedrückt. Das war eine Posse. Ein gut einstudiertes Theaterstück, dessen Ziel es war, alles unter der Decke zu halten. So waren im Ergebnis alle mit dem Ausgang glücklich und schüttelten sich noch anerkennend die Hand. Was auf der Strecke blieb war wieder einmal die viel beschworene Glaubwürdigkeit. Wenn überhaupt noch ein Quentchen vorhanden war.
@ 70

und von nun an alle 10jahre eine neue rechtschreibreform ?

welcher politiker läßt sich denn da von der bücherlobby schmieren um neue bücher absetzen zu können ? Nur ein Gedanke !





schwarzer Sumpf :laugh:
[posting]17.706.048 von jay77 am 27.08.05 22:18:40[/posting]Unsere gesamte Politik gleicht vielfach einer Posse.

Nur Parteien wie die PDS sind da keine Lösung.
Ein Relikt aus der Vergangenheit.
Nicht mehr und nicht weniger.

Man nehme nur das Wahlprogramm der PDS.
Sowas haben die Juso Anfang der 70er propagiert.

Dann kammen ja auch die Wohltaten der SPD an deren Folgen wir heute noch knabbern.
Und Kohl hat bei der Wiedervereinigung nur noch eins draufgesetzt, anstelle Vernunft walten zu lassen.

Solange die Politiker nur in Wahlperioden denken werden die Probleme der Zukunft wohl kaum gelöst.
Warum sollen immer nur die Wirtschaftsliberalen und die Christkonservativen im Luxus leben?

Ja, auch Linkslinke wie Oscar dürfen das.

druschba
Wie sagte Harald Schmidt:

"Warum sollte Lafontaine schlechter leben als ein VW-Betriebsrat ? Immerhin verzichtet er ja auf die Luxusnutten!" :laugh::laugh:
[posting]17.706.188 von 789456123 am 27.08.05 23:20:49[/posting]genau, hab mich auch gekringelt:laugh:
Lafontaine wäre nur glaubwürdig, wenn er seine Luxus-Villa verkauft hätte und den Erlös den Obdachlosen spenden würde und er mit seiner Frau in eine bescheidene 3 Zimmer Wohnung ziehen würde.
Zunächst muß man selbst als Politiker Vorbild sein, wenn man in Reden anprangert, dass es in Deutschland so viele Reiche gibt und die Armut andererseits immer größer wird.

Und selber im größen Luxus leben; solche scheinheiligen Brüder wie Lafontaine etc. habe ich ganz dick !!!
[posting]17.706.188 von 789456123 am 27.08.05 23:20:49[/posting]@

Immerhin verzichtet er ja auf die Luxusnutten

Steht das denn wirklich fest? Immerhin gibt es ja diese Rotlichtaffäre...
[posting]17.706.224 von Stahlbein am 27.08.05 23:41:03[/posting]:D halber Punkt für dich...:D weil schon zu lange her...
Stahlbein
Der Lafontaine hat es nicht mehr nötig sich in das Rotlichtmilieu wie früher zu begeben, wo er sofort erkannt wird.
Der Lafontaine kann sich doch das Beste vom Besten leisten; wie sein letzter Luxus Urlaub auf Mallorka in einer Super Finka .
Da fehlt es an nichts;)
[posting]17.705.568 von webmaxx am 27.08.05 19:32:51[/posting]#44 ohne überzeugende Wirkung.

Hilfloser Versuch, wenn auch in hübsch einbalsamierter Lyrik, die Existenz eines schwarzen Schimmels nachzuweisen.

Mahlzeit


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


Es handelt sich hier um eine ältere Diskussion, daher ist das Schreiben in dieser Diskussion nicht mehr möglich. Bitte eröffnen Sie hier eine neue Diskussion.