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Großes Lob für deutsches Gesundheitswesen - Dank Rot/Grün - 500 Beiträge pro Seite



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Das deutsche Gesundheitswesen ist einer Studie zufolge im Vergleich zu anderen Industrieländern äußerst wirksam und kostengünstig. Nach dem vorgestellten Gutachten des Kieler Instituts für Gesundheits-System-Forschung (IGSF) bietet Deutschland allein aufgrund seiner Arztdichte das höchste Versorgungsniveau bei den Gesundheitsleistungen. Auch bei Geldleistungen, also etwa der Lohnfortzahlung, schneidet das Gesundheitswesen überdurchschnittlich gut ab.

"Deutschland hat im internationalen Vergleich nachweislich ein umfassendes, ein preiswertes und damit ein überdurchschnittlich effizientes Gesundheitswesen", erklärte IGSF-Leiter Fritz Beske. Es gebe zwar kein perfektes System, nicht zuletzt, weil Missbrauch nicht ausgeschlossen werden könne. Doch das deutsche Gesundheitswesen gehöre zu den effizientesten der Welt, "wenn es in Verbindung mit dem hohen Versorgungsniveau nicht das effizienteste Gesundheitswesen überhaupt ist".

In der umfangreichen Studie verglichen die Forscher unter anderem Arztdichte, Zahl der Klinikbetten, Wartezeit im Krankenhaus, das Recht der freien Arztwahl, Zuzahlungen, Heilmittel im Leistungskatalog sowie Zahlungen bei Arbeitsunfähigkeit und Mutterschaft in 14 Industriestaaten. "Deutschland stellt der Bevölkerung den umfassendsten Leistungskatalog im Gesundheitswesen zur Verfügung", stellt die Studie fest. Danach folgen Österreich, die Niederlande, Belgien, Schweden, Frankreich und Japan. Die USA bieten demnach am wenigsten Leistungen.

3560 Euro pro Kopf unterdurchschnittlichLaut dem IGSF wendet Deutschland trotz seines hohen Versorgungsniveaus weniger Geld als der Durchschnitt auf. Die Pro-Kopf-Ausgaben der Gesundheits- und Geldleistungen liegen bei 3560 Euro im Jahr, höhere Ausgaben haben Schweden, Österreich, die Niederlande, Dänemark und die Schweiz. Das teuerste Gesundheitswesen haben die USA mit Pro-Kopf-Ausgaben von 6195 Euro. Weniger wird in Japan, Frankreich, Kanada, Belgien, Australien und Großbritannien ausgegeben. Die geringsten Pro-Kopf-Ausgaben hat Italien mit 2187 Euro.

Die Forscher wiesen zudem darauf hin, dass die unvollständige Datenlage in einigen Ländern mit geringen Ausgaben den Schluss zulasse, dass die Ausgaben für das Gesundheitswesen dort höher seien und sich so die Position Deutschlands weiter verbessere.

Stand: 31.08.2005 16:41 Uhr

:eek:
reden wir wirklich von deutschland?
deutschland hat mit sicherheitdas teuerste gesundheitssystem der welt.
[posting]17.753.751 von Gebirge am 01.09.05 12:55:20[/posting]Prof. Dr. med Fritz Beske, MPH, gehört zu den bekanntesten Gesundheitssystemforschern mit internationaler Reputation. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Politikberatung, wobei Prof. Beske Politikberatung als Angebot sowohl an die Politik als auch an alle anderen versteht, die im Gesundheitswesen gestaltend mitwirken. Politik, so Prof. Beske, hat ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten. Politische Entscheidungen sollten jedoch auf wissenschaftlicher Grundlage erfolgen oder wissenschaftlich begründet sein. Hierzu hat die Wissenschaft eine Bringschuld. Prof. Beske kann auf vielfältige Erfahrungen im Staatsdienst, so 10 Jahre als Staatsekretär im internationalen Bereich durch eine mehrjährige Tätigkeit in der Weltgesundheitsorganisation und als langjähriger Vorsitzender des Bundesfachausschusses für Gesundheitspolitik der CDU zurückgreifen.
Das von ihm vor 25 Jahren gegründete Institut für Gesundheits-System-Forschung Kiel, Kooperationszentrum der Weltgesundheitsorganisation für Health Care Systems Research and Development, gehört zu den anerkanntesten Instituten dieser Art.

Die Arbeit von Prof. Beske hat in über 500 Publikationen ihren Niederschlag gefunden.

http://www.wernerschell.de/Aktuelles/beske.htm
Dank Rot/Grün

Aber in dem Text steht doch gar nix von Rot/Grün!
Ist unser Gesundheitssytem nicht etwas älter
als 7 Jahre :confused:
[posting]17.755.513 von HetfieId am 01.09.05 14:49:30[/posting]Das schon, aber Rot/Grün hat wahrscheinlich mit Ihren Reformen im Gesundheitswesen dazu beigetragen, daß heute noch solche Aussagen wie in #1 möglich sind.
Les ich da grad richtig - überdurchschnittlich effizientes Gesundheitssystem? :laugh:

Die Frage ist doch, für WEN das System so effizient ist. Und da fallen mir in erster Linie die Pharmaindustrie, Apothekerlobby, Kassenärztliche Vereinigungen sowie die Verwaltungen der 263 gesetzlichen Krankenkassen (nebst üppig bezahlter Vorstände) ein, die hier ordentlich abkassieren.:rolleyes:
vom 6.6.2005

"Kassenbeiträge allein reichen nicht mehr"

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt will mehr Steuermittel in die Krankenversicherung pumpen

http://www.welt.de/data/2005/06/06/728217.html
Welches SPD-Gutachachten von welchen bezahlten SPD Gutachter handelt es sich hier ?

Wenn man schon ein Gutachten hier hereinstellt, dann kann man wohl erwarten zu erfahren, welche Auftraggeber hinter dem Gutachten stehen
[posting]17.756.000 von StillhalterTrader am 01.09.05 15:22:34[/posting]Vielleicht sollte man die Beiträge eines Threads nicht nur lesen, sondern auch wahrnehmen. Zur Person von Prof. Fritz Beske siehe Posting #4.



"Die Behauptung, im Gesundheitswesen in Deutschland werden mit hohen Kosten nur durchschnittliche Leistungen erzielt, ist nicht haltbar." Zu diesem Fazit kommt Prof. Fritz Beske nach der Analyse des WHO-Rankings. In diesem landete Deutschland auf Platz 25 – hinter Ländern wie Singapur, Kolumbien und Zypern. Jetzt zeigt eine Studie des Kieler Fritz-Beske-Instituts, dass das Ranking-System der Weltgesundheitsorganisation unwissenschaftlich war. Und: Das deutsche Gesundheitssystem ist wesentlich leistungsfähiger als oftmals behauptet.

191 Länder untersucht
Im Weltgesundheitsbericht 2000 präsentierte die World Health Organisation (WHO) eine vergleichende Übersicht über die Gesundheitssysteme ihrer 191 Mitgliedsländer. Bewertet wurden unter anderem das Gesundheitsniveau der Bevölkerung, die Patientensouveränität und die soziale Gerechtigkeit des Gesundheitssystems. Deutschland landete auf dem 25. Platz.
Der Bericht der WHO und das zwei Jahre später veröffentlichte Gutachten der "Konzertierten Aktion im Gesundheitswesen" über Über-, Unter- und Fehlversorgung wurden von der Gesundheitspolitik genutzt, um das Gesundheitssystem zu ändern. Der argumentative Grundtenor: In Deutschland würden mit einem überdurchschnittlich hohen finanziellen Aufwand nur unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielt. Nicht beachtet wurde dabei das hohe Versorgungsniveau in Deutschland.

Vergleich methodisch unmöglich
In ihrer Studie "Das Gesundheitswesen in Deutschland im internationalen Vergleich" setzen sich Professor Beske und seine Mitautoren mit dem WHO-Bericht auseinander. Ihr Urteil über die Rangliste: "Es zeigt sich, dass die von der WHO berechneten Rangordnungen Zufallsprodukte ohne praktische Relevanz sind, nicht zuletzt darum, weil es methodisch unmöglich ist, die Gesundheitssysteme von 191 Ländern mit verschiedenartiger Gesellschafts- und Wirtschaftsstruktur und einem unterschiedlichen Entwicklungsstand miteinander zu vergleichen." Es sei daher auch kein Zufall, dass die WHO auf eine Fortführung des Rankings verzichtet habe.

Das Kieler Autorenteam stellt einen eigenen Vergleich der Gesundheitssysteme von 14 hoch industrialisierten Ländern dagegen.
Darin fließen vor allem ein:
Ausgaben für Gesundheit
Leistungsumfang und Qualität der medizinischen Versorgung

Dadurch wird deutlich: Die deutschen Pro-Kopf-Ausgaben für Gesundheit lagen im Jahr 2001 bei 3.566 Euro. Werden die Preisniveauunterschiede sowie Wechselkursschwankungen zwischen den Ländern herausgerechnet, befindet sich Deutschland auf einem ähnlichen Niveau wie die Niederlande oder Schweden – aber 567 Euro über dem Durchschnitt der 14 untersuchten Industrieländer. Deutschland nimmt bei den jährlichen Pro-Kopf-Ausgaben für Gesundheit hinter den USA und der Schweiz den dritten Platz ein.

Leistungen den Ausgaben gegenüberstellen
Die Gesundheitsausgaben können auch mit Bezug auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dargestellt werden. 14,2 Prozent des BIP werden bei uns für die Gesundheit aufgewendet. Der Durchschnitt aller Vergleichsländer liegt bei 11,5 Prozent.
Es reicht aber nicht, allein die Ausgaben für Gesundheit zu betrachten. Notwendig ist, diese den Leistungen des Gesundheitssystems gegenüberzustellen. Die Kieler Studie kommt zu einer eindeutigen Aussage: Die flächendeckende Versorgung mit qualitativ hochwertigen medizinischen Leistungen, ein umfassender Leistungskatalog, eine hohe Arztdichte und praktisch fehlende Wartezeiten begründen die hohen Ausgaben.
Im internationalen Vergleich verfügt Deutschland über eine überdurchschnittliche Zahl an Ärzten, Zahnärzten, Pflegepersonen und Krankenhausbetten. Durchschnittlich 3,3 Ärzte versorgen in Deutschland 1.000 Einwohner. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Vergleichsländer; hier versorgen 3,0 Ärzte 1.000 Einwohner.

Höchste Arztdichte in Italien
Falsch ist die Behauptung, in Deutschland gebe es die höchste Arztdichte in Europa. Mit 4,3 Ärzten je 1.000 Einwohner liegt Italien an erster Stelle und Deutschland erst auf dem siebten Platz.
Die niedergelassenen Haus- und Fachärzte bilden die Grundlage für die hohe Leistungsfähigkeit des deutschen Gesundheitswesens. Sie sind für die Patienten meist jederzeit erreichbar. Damit gibt es in Deutschland im Gegensatz zu vielen anderen Ländern praktisch keine Wartezeiten auf Arzttermine.
Dies unterscheidet Deutschland besonders von den Ländern, in denen die fachärztliche Versorgung überwiegend im Krankenhaus konzentriert ist. So müssen in Großbritannien, Schweden aber auch den Niederlanden vor einem Facharztbesuch oft monatelange Wartezeiten in Kauf genommen werden.

Arztkontakte unter dem Durchschnitt
Die Behauptung, in Deutschland nähmen die Patienten überdurchschnittlich viele Leistungen in Anspruch, lässt sich nicht belegen. Die Zahl der jährlichen Arztkontakte liegt in Deutschland mit 6,5 unter dem Durchschnitt der Vergleichsländer, der bei 6,9 liegt. In Österreich, Frankreich und Belgien zum Beispiel sind die Zahlen viel höher. Spitzenreiter sind die USA mit 9,0 und Japan mit durchschnittlich 14,4 Kontakten.

Wird die Lebenserwartung der Bevölkerung oder die Mortalität bei ausgewählten Gesundheitsindikationen betrachtet, liegt Deutschland meist im Mittelfeld der 14 Länder. Mortalität und Lebenserwartung lassen indes nur bedingt Rückschlüsse auf das Gesundheitssystem zu. Denn diese werden auch durch viele nichtmedizinische Faktoren wie Hygiene, Lebensgewohnheiten oder Ernährung beeinflusst. "Keinesfalls lässt sich aus diesen Daten eine mittelmäßige oder sogar unterdurchschnittliche Leistungsfähigkeit der Gesundheitsversorgung in Deutschland ableiten", betont Beske.
Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass die flächendeckende haus- und fachärztliche Versorgung eine wesentliche Voraussetzung für die hohe Versorgungsqualität in Deutschland darstellt, sagt Dr. Leonhard Hansen, Vorsitzender der KV Nordrhein. "Es lohnt sich, für einen Erhalt dieser Strukturen einzutreten – und uns die Versorgung nicht schlecht reden zu lassen."
Ulrich Siering, KV Nordrhein

Bestelladresse
Die Studie "Das Gesundheitswesen in Deutschland im internationalen Vergleich" von Professor Beske ist als Band 100 in der Schriftenreihe des Fritz-Beske-Instituts für Gesundheits-System-Forschung (IGSF) in Kiel erschienen. Sie kann für 10 Euro zuzüglich Versandkosten bestellt werden bei:
IGSF Kiel
Weimarer Straße 8
24106 Kiel
Tel.: (04 31) 8 00 60-0
Fax: (04 31) 8 00 60-11
E-Mail

http://www.kvno.de/mitglieder/kvnoaktu/04_06/whoranki.html
[posting]17.756.390 von new_kid_in_town am 01.09.05 15:44:10[/posting]14,2 Prozent des BIP werden bei uns für die Gesundheit aufgewendet. Der Durchschnitt aller Vergleichsländer liegt bei 11,5 Prozent.

Also zählt unser Gesundheitssystem doch mit zu den Teuersten. Da hilft auch das Argument der hohen Ärztedichte nichts. Die ist eh nicht sonderlich aussagekräftig, denn in immer mehr Regionen im Osten der Republik ist eine medizinische Unterversorung zu verzeichnen.
"Vielleicht sollte man die Beiträge eines Threads nicht nur lesen, sondern auch wahrnehmen"

Das gilt auch für Dich, Newkid.

Der stillhaltetrader fragte nämlich nicht nach dem Verfasser, sondern dem Auftraggeber.

Es sollte sich ja inzwischen rumgesprochen haben, dass die Herren Professoren solche Studien des öfteren nicht nur aus akademischem Interesse machen.
[posting]17.756.579 von hase100 am 01.09.05 15:54:10[/posting]Kann ich nur zurückgeben. In #10 ist fett hervorgehoben, daß es sich bei der Studie um eine eigene handelt.
[posting]17.756.571 von Mistral1978 am 01.09.05 15:53:53[/posting]Fakt bleibt jedoch, wenn ich mal davon ausgehe, daß die Behauptungen der Studie zutreffend sind, daß die Arztedichte vergleichsweise höher ist. Ob es dabei Regionen gibt, auf die das nicht zutrifft, halte ich für das Gesamtbild für unwesentlich.
[posting]17.756.777 von new_kid_in_town am 01.09.05 16:04:35[/posting]Wenn du die Sache oberflächlich betrachtest, mag dies vielleicht stimmen. Aber es ging hier ja um die Frage der Effizienz - also der Relation aus Kosten und Nutzen. Eine Überversorgung im Westen steht dabei einer Unterversorgung im Osten gegenüber. Beide Zustände sind vom Nutzenaspekt aus betrachtet nicht optimal. Wenn man dann noch die überdurchschnittlichen Kosten (siehe # 11) hinzunimmt, ist es um die Effizienz nicht mehr so gut bestellt, wie der Artikel suggeriert :p
Da steht, dass sie einen eigenen Vergleich vorgenommen haben.

Das hat mit dem Auftraggeber nichts zu tun ...
... das Ganze erinnert mich fatal an den alten Statistik-Witz...

Wenn ein Mann mit einem Bein in flüssigem Stickstoff steht und mit dem anderen auf einer heißen Herdplatte, sagt er Statistiker immer, im Durchschnitt geht es ihm ausgezeichnet:laugh:

Churchill sagte, er traut nur den Statistiken , die er selbst gefälscht hat.

So ist es auch mit (Gefälligkeits-/Auftrags)gutachten bzw. -Studien.

Allein der Veröffentlichungszeitpunkt macht stutzig !!!


Und die USA mit den höchsten Gesundheitskosten pro Kopf ???

Wenn man den zahnlosen Opfern des Hurricanes ins Gesicht schaut, weiß man , daß es sich hier nur um Schönheits-OPs
a la Pam Anderson gehandelt haben kann.:D
[posting]17.756.925 von Mistral1978 am 01.09.05 16:13:26[/posting]Ich gebe Dir recht, daß diese Umstände nicht optimal sind. Warum diese Zustände so sind wie sie sind, dazu bedarf es sicherlich einer umfassenderen Analyse. Im Bericht werden aber auch andere Merkmale einer effizienten Gesundheitsversorgung angesprochen, wie freie Arztwahl, keine oder nur geringe Wartezeiten bei Bedarf einer fachärztlichen Untersuchung, Qualität und Umfang der Leistungen u.a. Ich habe Erfahrungen mit der Gesundheitsversorgung in Spanien und Indien (20 bzw. 4 Jahre her). In beiden Fällen habe ich mich nach dem deutschen Gesundheitssystem gesehnt. Ob als gesetzlich (vor 20 Jahren) oder als privat Versicherter (vor 4 Jahren) war dabei unwesentlich.
#18 wir wollen doch nich Äpfel mit Birnen vergleichen , vielleicht noch BRD und Burundi?

Effizienz-Vergleiche beinhalten immer auch Kosten;

auch müssen Leistungen vergleichbar sein.
[posting]17.757.180 von hase100 am 01.09.05 16:27:16[/posting]Also, wenn da von einer eigenen Studie die Rede ist, gehe ich davon aus, daß diese auf Eigeninitiative des Instituts zurückgeht. Ansonsten würde es doch heißen "Lt. einer Studie des ..., die im Auftrag von... erstellt wurde". Oder sehe ich das falsch?
[posting]17.757.350 von webmaxx am 01.09.05 16:37:00[/posting]Nichts anderes ist meine Rede! Ich denke mal, daß die Kosten für die Gesundheitsversorgung in Spanien bzw. Indien unter den deutschen liegen. Dafür sind sie aber m.E. bei weiten nicht so effizient im Sinne der Studie.
Profesessor Beske betreibt mit seinem Institut Politikberatung, was Du selbst in #4 schreibst; demzufolge enstehen solche Gutachten im Auftrag politischer Auftraggeber; demzufolge sind solche Gutachten parteiisch, da alle kritischen Aspekte in solchen parteiischen Gutachten nicht angesprochen werden.

Die kritischen Aspekte wie viel zu hohe Arztdichte in Deutschland, viel zu viele Apotheken, viel zu viele Krankenkassen, wo sich die Vorstände nur so die Taschen vollstopfen und, und .... werden in solchen parteiischen Gutachten nicht angesprochen; daher sind solche Gutachten am besten im Müll aufgehoben .

Schlimm ist es nur, wenn solche Gutachten auch noch vom Steuerzahler finanziert werden !
[posting]17.757.223 von webmaxx am 01.09.05 16:29:41[/posting]"Allein der Veröffentlichungszeitpunkt macht stutzig !!!"

Die Studie wurde im Jahre 2004 veröffentlicht. Was macht daran stutzig?
[posting]17.757.593 von StillhalterTrader am 01.09.05 16:50:33[/posting]Darf ich mal um die Quellen für Deine Aussagen bitten?
Vor allem dafür, daß diese Studie im Auftrag einer politischen Partei und von Steuergeldern finanziert wurde.
Vielen Dank.
Da steht, dass der WHO-Studie eine eigene entgegengehalten wird. Mehr nicht.

Das macht keinerlei Aussagen über die Auftraggeber oder die Geldgeber der Studie und beides sind - grundsätzlich - immer wichtige Informationen, die einem helfen, die tatsächliche Bedeutung einer Studie besser einschätzen zu können.


Hier im vorliegenden Fall ist die These der Studie ja schon recht provokant, insofern wärs halt interessant gewesen, wer da dahintersteckt.
[posting]17.757.722 von hase100 am 01.09.05 16:58:19[/posting]Ich vermute mal, daß zumindest die KV Niederrhein den Auftraggeber der Studie erfragt hat und diesen auch veröffentlicht hätte.


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