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Synagogen brennen - 500 Beiträge pro Seite



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PA übernahm Kontrolle des Gazastreifens



Jedoch stürmten Tausende Palästinenser die verlassenen jüdischen Siedlungen und zerstörten die Synagogen . Schwarze Rauchwolken schwebten über den Siedlungen, wo die Palästinenser den „Sieg“ feierten. Die PA und die Hamas gaben für die Zerstörung der ehemaligen Gebetshäuser die Begründung, den Juden keine Entschuldigung zu geben, um jemals in den Gazastreifen zurückkehren zu können. Terrorgruppen ließen auch verlauten, weiterhin Raketenangriffe auf israelische Städte vorzunehmen, bis Israel weitere Gebiet in Judäa und Samaria abtreten werde. Im Bild die Synagoge von Netzarim nach teilweiser Zerstörung durch die Palästinenser.

http://www.n-tv.de/578312.html
Wer die Kirchen des abgezogenen Besatzers anzündet und gleichzeitig die Trümmer seines Hauses nach restlichen "brauchbaren" Sachen durchwühlt ist nur noch verachtenswert.

Die palästinensische Kasperlregierung hat ja angekündigt sich jetzt um Investoren umzusehen.

Denen sollte man einmal die Privatkontonten von Arafat und dessen unmäßiger private Bereicherung vor Augen führen, dann Bilder der brennenden Synagogen zeigen, dann kann man investieren: Fähnchen und Schaufeln.
Fähnchen damit sie weiter ihren Hasspredigern zujubeln können, und Schaufeln - da haben sie dann wenigstens die Möglichkeit zu entscheiden ob sie weiter in den Schuttresten wühlen wollen oder auch mal das Land bearbeiten.
Gestern hat irgent so ein Schwachmat von Fersehkommentator den Vandalismus als "Demonstration von Stärke" der Hamas bezeichnet.


Das sind natürlich wiklich Heldentaten , eine verlassene Kirche/Synagoge zu zerstören. :rolleyes:

Für mich wäre es eine "Demonstration von Stärke" wenn es den Palästinernser gelingen würdede ein funktionierendes Gemeinwesen aufzubauen. Die Hände dazu sind schließlich bei 60 % Arbeitslosigkeit vorhanden. :rolleyes:









Kaum hatte der letzte Israeli den Gazastreifen verlassen, drangen tausende Palästinenser in die verlassenen und zerstörten Siedlungen ein.
Gil YaronGaza (SN). Der historische Augenblick der Befreiung Gazas nach 38 Jahren israelischer Besatzung wurde von den Palästinensern mit viel Freude, aber auch mit Gewalt begrüßt. Kurz nachdem der letzte israelische Soldat abgezogen war, glitt die Region ins Chaos . ClicK
"Vier Jahre Opfer erreichen mehr denn 10 Jahre Verhandlungen", ist auf den Plakaten der "Hamas" lesen.
Das wundert doch keinen, dass die sich so gerieren. Alles spricht dafür, dass dort eine ganz
spezielle Polizeitruppe die Regelungen übernimmt. Wird wohl ein neuert Hort für Terroristen werden...
Nachdem die Palästinenser da unten ja nun machen können was sie wollen, wäre es da nicht an der Zeit alle Asylbewerber in D, die aus dieser Gegend stammen, sofort dorthin abzuschieben ?

:confused:
:rolleyes: Das sollten wir oder andere mal mit Moscheen machen--die ganze Islamische Welt würde den "Heiligen krieg " erklären :rolleyes:
Verbrannte Erde zu hinterlassen ist auch nicht gerade ein Musterbeispiel zivilisierten Verhaltens. Alle Häuser, bis auf die Synagogen wurden von den Israelis zerstört, eine bewusste Provokation.:mad:
die Weltelite der Toleranz und Friedfertigkeit zeigt sich mal wieder von ihrer besten Seite. Nicht nur Synagogen brennen im Land der Freiheitskämpfer, ...........



Moslems randalieren in christlicher Ortschaft bei Ramallah

RAMALLAH (inn) - Palästinensische Moslems haben am Sonntag in einer christlichen Ortschaft bei Ramallah mehrere Häuser angezündet. Anlass war eine Beziehung zwischen einem Christen und einer moslemischen Frau - diese war offenbar zuvor von ihren Eltern getötet worden, weil sie Schande über die Familie gebracht hatte .

"Mehr als 500 moslemische Männer, die `Allahu akbar` (Allah ist größer) sangen, griffen uns in der Nacht an", sagte ein Bewohner der Ortschaft Taibeh nordöstlich von Ramallah. "Sie gossen Kerosin auf viele Gebäude und steckten sie in Brand. Viele der Angreifer brachen in Häuser ein und stahlen Möbel, Schmuck und Elektrogeräte ."

Die Schwester des Bürgermeisters von Taibeh, Buthaina Scha´aban, berichtete: "Die jungen Männer warfen Molotowcocktails auf die Häuser, die nacheinander in Brand gerieten. Sie zerstörten geparkte Autos und schlugen Bewohner der Ortschaft, die auf den Straßen unterwegs waren. Ganze Familien wurden hinausgeworfen, nachdem ihre Häuser angezündet worden waren. Von ihrem Besitz blieb nicht viel übrig. Wir fordern alle internationalen, israelischen und palästinensischen Akteure auf, einzuschreiten und die Dorfbewohner vor dem moslemischen Zorn zu beschützen."

Die Moslems aus der nahe gelegenen Ortschaft Dir Dscharir, dem Heimatort der jungen Frau, zündeten etwa 15 Häuser an. Die meisten gehören Verwandten des christlichen jungen Mannes. Er war aus Taibeh geflüchtet . Zudem setzten sie Läden, einen Bauernhof und eine Tankstelle in Brand - diese konnte jedoch gelöscht werden, bevor es zu einer Explosion kam. Laut der Tageszeitung "Jerusalem Post" zerstörten sie auch eine Marienstatue. Die palästinensischen Sicherheitskräfte, die später eintrafen, retteten die berühmte Bierfabrik von Taibeh.

Behörden nicht über Tod informiert

Die moslemische Frau war vor einigen Tagen gestorben und schnell bestattet worden. Nun ordneten die palästinensischen Sicherheitskräfte eine Exhumierung an, um die Leiche obduzieren zu können. Dies verärgerte die Familie der jungen Palästinenserin. "Als ihre Familie entdeckte, dass sie eine verbotene Beziehung zu einem Christen hatte, zwangen sie sie vermutlich, Gift zu trinken", hieß es aus einer Sicherheitsquelle. "Dann begruben sie sie, ohne ihren Tod den zuständigen Behörden mitzuteilen."

Taibeh hat etwa 1.500 Einwohner. Es ist die einzige Ortschaft im Westjordanland, die ausschließlich von Christen bewohnt wird. Diese gehören der römisch-katholischen, der griechisch-orthodoxen oder der griechisch-katholischen Kirche an. In biblischer Zeit hieß der Ort Ephraim. (eh)

http://www.israelnetz.de/show.sxp/9775.html?sxpident=5217254…
Synagoge wird Waffenmuseum
Die radikal-islamische Terrorgruppe Hamas plant als Teil des Propagandakrieges, das Gebäude der Synagoge von Netzarim in ein „Waffenmuseum“ umzuwandeln mit dem Ziel, „die Vertreibung der zionistischen Besatzer aus dem Gazastreifen“ darzustellen. Ferner wird die Synagoge in Newe Dekalim bereits total auseinander genommen, bis hin zu den Stahlwänden und den schönen Keramikkacheln des Bodens. Die neueste Idee der Hamas ist, die „besiegte“ Siedlung Kfar Darom in „Jassin-Village (Jassin-Dorf)“ umbenennen, den Kopf und sogenannten Märtyrer der Hamas, Scheich Achmed Jassin.

Zum Glück gibt es auch andere Palästinenser, eben Menschen

Heilige Synagogen-Bücher zurückgeben

Fünf Jahre nachdem die Synagago „Schalom al Israel“ in Jericho von den Palästinensern in Brandt gesetzt wurde, überreichte ein Palästinenser gestern die zum Teil „geretteten“ Überreste dieser Synagoge. Dem Palästinenser, der aus Sicherheitsgründen anonym bleibt, gelang es damals, die heiligen Überreste geheim zu bewahren, und erst jetzt die 19 Bücher des Heiligtums an die israelischen Armee zu übergeben. Seitdem wurde die Synagoge in Jericho schon wieder neu renoviert und jüdischen Betern in kleinen Gruppen der Zugang erlaubt.
# 1
eben dazu haben die Siedler die Synagogen stehenlassen, damit der Weltpresse genau diese Bilder präsentiert werden können und Gueldener seinen Thread aufmachen kann mit dem himmelschreienden Unrecht, dass den militanten Siedlern angeblich geschieht und welche Wüstlinge doch die Palästinenser sind, denn anders als gut und böse kann die Welt eines Fundamentalisten nicht aussehen. Von den Moscheen der vertriebenen Palästinenser dagegen erfahren wir nirgends etwas:

Von den etwa 140 Dorfmoscheen, die im Krieg 1948 verlassen wurden, wurden etwa 100 total abgerissen. Die übrigen – ca. 40 – sind in einem fortgeschrittenen Stadium des Verfalls oder werden von jüdischen Bewohnern zu anderen Zwecken gebraucht. In einem Moschav in den Karmelbergen gibt es eine Moschee, deren Ruinen noch heute die vergangene Größe ahnen lassen. Sie ist in einem traurigen Zustand des Verfalls, ihre Mauern bröckeln und drum herum liegt Stacheldraht. siehe den ganzen Artikel: http://www.zmag.de/artikel.php?id=1586

Ebenso wie die Räumung des Gazastreifens durch die Weltpresse gegangen ist, während nichts über die Vertreibung der Palästinenser berichtet worden ist und wie im Laufe des blutigen Konfliktes der letzten Jahre etwa 30 000 palästinensische Bewohner des Gazastreifens aus ihren Häusern vertrieben wurden. Ganze palästinensische Stadtteile entlang der Philadelphi –Route, am Rand des Khan-Yunis-Flüchtlingslagers, entlang der Straße nach Netzarim und im Norden am Rand von Beit Hanun sind vom israelischen Militär in Schuttberge verwandelt worden, wie hier nachzulesen:


Persönliche Gedanken

Freitagabend hatte ich Besuch. Ich kam nach Hause und sah, wie ein Mann zur hinteren Tür rennt. Später merkte ich: mit meinem Laptop, meiner Uhr und etwas Bargeld. Ich rief eine Freundin an, aber sie hatte wenig Zeit für mich: ihre Schwester in Ramat Gan hatte die Freude eines ähnlichen Besuches: ihr wurde der Wagen geklaut. Ein anderer Freund nahm meinen Fall als Warnung, doch vergeblich: eine Woche später wurde in seinem Haus in Hod Hasharon eingebrochen, während die Familie schlief. Mein Schlosser in Netanya war nicht überrascht: „Seit 30 Jahren bin ich in diesem Geschäft und noch nie war es so schlimm wie in dieser Woche. Ich nehme im Augenblick nur Aufträge von Kunden, bei denen eingebrochen wurde. Die ganze israelische Polizei ist in und rund um den Gazastreifen. Außer ein paar Einheiten, die den friedlichen Anti-Mauer-Demonstranten in Bilin die Knochen brechen sollen, sind alle israelischen Kräfte im Süden. Die Herren des Staates kämpfen mit den Herren des Landes, und wir die gewöhnlichen Israelis müssen mit der wachsenden Kriminalität leben. Danke, teure Siedler!

Unsere armen Siedler

Man findet aber kein Wort über die Welle von Verbrechen in den Medien. Die Medien befinden sich gerade in einer Empathie-Form: wir feiern das schreckliche Leiden unserer Brüder und Schwestern , den Siedlern. Und wie sie leiden. Es bricht einem das Herz. „Die Leute werden auf die Straße geworfen,“ sagte Rabbi Shlomo Aviner von Bet-El, der nach Gaza eingedrungen war, um seine Jünger anzustacheln. „Unser Leben wurde angehalten und es wird nicht weitergehen,“ trauert ein Siedler. „Meine Mutter wurde aus ihrer Wohnung in Polen geholt und in einen Bus gesetzt“, schreit ein anderes Opfer, „und nun machen sie dasselbe mit mir.“ Das selbe. „ Sie sind dabei, 20 Synagogen zu zerstören, fast wie in der Kristallnacht“, klagt ein dritter Idiot. Einige von ihnen sagen es laut: „Es ist ein Holocaust“. Vielleicht noch schlimmer? „Wenn die Eingeborenen mir dies getan hätten, dann wäre es besser gewesen; aber Juden ...“ sagte ein Siedler im TV. Haaretz Journalist Ari Shavit – einmal die Hoffnung des israelischen Friedenslagers, nun ein widerlicher Rechter – zog einen Vergleich zwischen einer Siedlerin, die ihren Sohn verloren hat und ihrem Haus: „So wie sie ihren Sohn verloren hat, wird sie nun ihr Haus verlieren.“ Einen Sohn verlieren und ein Haus verlieren – ist das denn alles das selbe? Es scheint, dass je mehr sich Siedler widersetzen und die Demokratie, Moral, Vernunft, Geschichte, ja sogar den Holocaust verachten, um so mehr werden sie von den Medien umarmt. Sie werden nicht als Wahnsinnige dargestellt, sondern als traumatisierte Opfer, deren verrücktes Benehmen der letzte Beweis für ihr Leiden ist. Das Bild des „armen Siedler“ beherrscht die israelischen Medien, nicht weil sie sie besonders liebten, sondern weil sie gehorsam sind. Ministerpräsident Sharon wollte, dass die Räumung als großes nationales Trauma dargestellt wird – als vorbeugendes Mittel gegen jeden weiteren Rückzug – das war es, was die Medien taten. Das adoptierte Narrativ ist das Narrativ der Siedler. Die Tränen, die Tag und Nacht von meinem Fernseher tropften, kamen von den Siedlern und den evakuierenden Militärs, und es sind dieselben Tränen: beide teilen dieselbe Geschichte, die die Auflösung der illegalen Siedlungen oder die Entkolonisierung des besetzten palästinensischen Landes, als eine historische Tragödie, als „Entwurzlung“ oder „Deportation“ darstellen. Weder die Regierung noch die Medien bieten eine Alternative an – weder ein Narrativ der Entkolonisierung als ein Schritt in Richtung Frieden ( das letzte, was Scharon annehmen würde) noch etwas anderes. Woran sich die Soldaten und Polizisten hielten, war allein die offizielle Argumentation, dass man legitimen Befehlen gehorche, die einer demokratisch gefällten Entscheidung folgten. Auf jeden Fall war ihnen befohlen worden, nicht mit den Siedlern zu argumentieren, so dass das Narrativ der letzteren die Bühne beherrschte. Die Siedler „verloren an Grund, gewannen aber im Fernsehen“ (Ehud Asheri)

Unsere verwöhnten Siedler

Dieser Darstellung konnten israelische Fernsehkonsumenten nicht entrinnen, aber es ist bestimmt nicht die einzig Mögliche. Da gab es eine Menge Widersprüche gegen die Siedler – doch keine erreichte die Medien, abgesehen von seltenen Erstmeldungen wie die von dem Polizeioffizier, - der nicht wusste, dass dies aufgenommen wurde - zu seinen Leuten sagte: „Diese verdammten Siedler!“ (Er wurde daraufhin natürlich sofort entlassen.). Warum sollte man die Siedler hassen? Man schaue sich den Armutsbericht an: es ist der schlimmste, der je veröffentlicht wurde: Israel steht in der westlichen Welt mit seiner Kinderarmut an 1. Stelle: 33% der Kinder leben in Armut, verglichen mit 22% in den USA, 15% in Kanada, 10% in Deutschland und 4% in Schweden. Mit dieser Hintergrundinformation sollte man sich die Siedlungen näher ansehen: eine große Villa für jede Familie, ein schöner Garten, gute Straßen, luxuriöse Gemeindeeinrichtungen. Nicht zu vergleichen mit den Slums des nahen Sderot, der armen, von Arbeitslosigkeit geplagten Stadt innerhalb Israels, und nicht einmal mit den gewöhnlichen Wohnblocks der israelischen Mittelklasse innerhalb der Grünen Linie. In einem der seltenen Interviews mit einem älteren Mann von Sderot sagte der dem israelischen TV: wenn nicht alles Geld in die Siedlungen flösse, könnte seine Stadt eine blühende Stadt sein. Inzwischen werden Reihen von Slumstraßen, die oft von palästinensischen selbstgebastelten Bomben getroffen wurden, zum Verkauf angeboten. Anders als in den Siedlungen werden hier keine großzügigen öffentlichen Einrichtungen, keine kugelsicheren Fenster und ganz gewiss keine Entschädigung denen angeboten, die weggehen wollen. Die Siedler sind vom Staat in einem Maß verwöhnt worden, dass die wirkliche Frage nicht die ist, warum sie verärgert sind, sondern warum sie nicht noch mehr verärgert sind. Die Antwort liegt in der Offenheit des Siedlungsprojektes: Israelische Familien der unteren Mittelklasse haben die Möglichkeit, ihre Sachen zu packen, ihren Slum zu verlassen und sich in umgekehrter Richtung zu „entwurzeln“ in eine hoch-qualifizierte, hoch subventionierte Wohnung innerhalb einer großzügig unterstützten Gemeinde in den besetzten Gebieten . Tatsächlich machten dies viele besonders zu den größeren Siedlungen in der Nähe der Grünen Linie, wie Maale Adumim. Das ist die Macht der israelischen Kolonisierungspolitik – es ist aber auch ihre Achillesferse. Es sind diese Siedler, die eher durch wirtschaftliche Vergünstigungen als durch ultra-nationalistischen Fanatismus motiviert waren, die nun bereit sind, für sehr großzügige Entschädigungen nach Israel zurückzukehren. ...

Alternativen

Da gibt es andere Geschichten, andere Perspektiven, die die Medien wählen könnten. Z.B. Die Geschichte von Dugit. Die kleine Siedlung an der nördlichen Küste von Gaza wird genau wie alle anderen dargestellt: „entwurzeln“, Tränen , etc. Keiner scheint sich daran zu erinnern, dass vor 10 Jahren die Siedler von Dugit vor dem Büro des Ministerpräsidenten Rabin in Jerusalem demonstrierten und darum baten, ein Stück Küste innerhalb Israels zu bekommen, um aus Gaza rauszukommen. „Es ist jetzt die Zeit für Frieden, lass uns raus!“ Die Regierung verweigerte dies. Ich hätte gern ihre Meinungen gehört. Wie viele von ihnen waren seitdem von palästinensischem Terror getötet oder verletzt worden? Was denken sie über das schmutzige Spiel, das mit ihnen gespielt wurde? Kein Wort darüber in den Medien.

Äußerst selten hörte man auch die Meinung von Siedlern, wie sie Akiva Eldar zitierte: „Ab drei Jahre bis 30 leckten wir Honig,“ sagte ein Siedler aus dem Gazastreifen: Wir lebten in einem gemieteten Haus mit Meeresblick, und wir zahlten vielleicht ein Zehntel der Miete und der Vermögensteuer für ein ähnliches Haus in Herzlia und da gab es welche, die nicht mal dieses zahlten und Strom und Wasser umsonst bekamen. Wir haben uns entschieden, keine Entschädigung anzunehmen.“ Die Medien hätten sich auch auf solche Stimmen konzentrieren können, die viel anständiger, viel authentischer sind als diese ständig sich wiederholende Propaganda der Fanatiker. „Was mich erschüttert hat,“ sagte der gewissenhafte Siedler, „war der Landraub zwischen Neveh Dekalim und Shirat Hayam. Ich sah einen Burschen, der wie ein normaler Bürger aussah, wie er eine Gruppe Araber von ihrem Stückchen Gemüsegarten in Muwasi vertrieb... Ich war schockiert. Mir wurde klar, dass diese Leute die Ideologie heranzogen, um die Kontrolle übers Land zu bekommen.“ Ja, die Medien hätten fragen können, auf wessen Land die Gazasiedlungen standen, von wem und wie sie in Besitz genommen wurden. Stattdessen wurden die Palästinenser nur in ihrer fixierten Rolle erwähnt: „Wird nach dem Rückzug mehr Terror sein?“ Eine einzige andere Stimme ist die von Danny Rubinstein, der, während alle Medien den heuchlerischen Aufschrei über die „Entwurzelung“ von 8000 Siedlern ständig wiederholten, uns daran erinnerte, dass „Im Laufe des blutigen Konfliktes der letzten Jahre etwa 30 000 Bewohner des Gazastreifens aus ihren Häusern vertrieben wurden. Ganze palästinensische Stadtteile entlang der Philadelphi –Route, am Rand des Khan-Yunis-Flüchtlingslagers, entlang der Straße nach Netzarim und im Norden am Rand von Beit Hanun sind vom israelischen Militär in Schuttberge verwandelt worden.“

Die israelischen Medien könnten solche Perspektiven bringen – Ansichten von vielen Opfern der israelischen Kolonisierung, innerhalb und außerhalb (Israels, der besetzten Gebiete), aus Vergangenheit und Gegenwart. Sie hätten die TV-Konsumenten daran erinnern können, dass in diesem Fall das Ende auch ein neuer Anfang ist, da jede Siedlerfamilie im Durchschnitt 250 000$ erhält und somit ein neues Leben an einem freundlicheren Ort beginnen kann. Dann besteht die Hoffnung, dass der Abzug ein erster Schritt zu wahrer Entkolonisierung ist. Doch in der Art, wie dieser Abzug bis jetzt gezeigt wurde, scheint dies nur zu bestätigen, dass sich im Grunde nichts an Israels kolonialistischer Ideologie geändert hat.


http://www.zmag.de/artikel.php?id=1595


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