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Ja,ja , die Wahlaussagen der Frau Merkel und der CDU - 500 Beiträge pro Seite



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Die Substanzlosigkeit der Merkelaussagen möchte ich einmal an ihrem Lieblingsthema festmachen! Sie sagt, das sie die Mehrwertsteuer um 2% erhöhen will und damit die Lohnnebenkosten( ALV-Beiträge) um 2% zu senken ! Sie will damit Arbeitsplätze schaffen! Der Ottonormalverbraucher glaubt diesen absoluten Schwachsinn auch, weil ihm jeden Tag dieses Märchen erzählt wird!

Nun einmal eine Beispielsrechnung!

Laut der deutschen Bundesbank betragen die Personalkosten 17,4 % des gesamten Umsatzes des Unternehmens! Um es einfacher zu rechnen , erhöhe ich diese Kosten sogar auf 20 %!
Dann betragen die Lohnnebenkosten rund 3,5 % der Gesamtkosten. Durch die 2 % Senkung der ALV senkt sich der Arbeitgeberanteil von 20 % auf 19%. Das andere Prozent geht ja zu Gunsten des AN . Daraus ergibt sich eine Ersparnis von 0,175 % an den Gesamtkosten des Produkts! Und nun sagt mir einmal einer von euch Wirtschaftsexperten, dass diese Ersparnis so gravierend viele neue Arbeitsplätze schafft, wie ständig von Frau Merkel behauptet wird!

Nun haltet einmal den Ball etwas flacher! Wie viele Arbeitnehmer benötigt man, um einen einzigen Arbeitsplatz zu schaffen?
Die Wettbewerbfähigkeit der deutschen Wirtschaft hängt doch nicht von diesen 0,175% ab!
Die Erhöhung der MWSt. ist doch viel gravierender und hemmt die Entwicklung der Wirtschaft vielmehr als sie nutzt !
Aber täglich wird das Märchen erzählt! Es soll Deutschland vor dem wirtschaftlichen Untergang retten!!!
Was sagst du denn zur MwSt Erhöhung von Eichel?
Oder ist das wiedermal in deinen Augen alles Lüge?
[posting]17.879.721 von Roman5 am 13.09.05 15:21:26[/posting]abgesehen davon, daß deine Zahlen nicht ganz korrekt sind, liegt der Hauptfehler deiner Milmädvchenrechnung hier:


Wenn ein Konzern mit, mal angenommen, 1 Mrd. Umsatz von diesem 0, 175% einsparen kann, lassen sich davon sehr wohl zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

Rechne selbst, wieviele das - kostenneutral für das Unternehmen - sein könnten, wenn ein Arbeitsplatz durchschnittlich 60.000,- Euro kostet.
Ich tippe auf knapp 30.:D



Das das trotzdem nicht geschieht, hat andere Ursachen.
Und deshalb halte ich diese Umsatzsteuererhöung auch für unlogisch.
[posting]17.879.721 von Roman5 am 13.09.05 15:21:26[/posting]@roman5
Es kommt zwar xiemlich selten vor, aber in diesem Punkt gebe ich Dir uneingeschraenkt Recht. Die MwSt-Erhoehung ist mitsamt ihrer Begruendung der groesste Nonsense, der z.Zt. als poltisches Vorhaben ueber die Marktplaetze gebloekt wird - und ist auch fuer mich ein Grund nicht CDU zu waehlen.
#3,
die Mehrwertsteuererhöhung von Eichel gibt es bisher nur in den Köpfen einiger schwarzen Phantasten.
Talonkarrde, mit deiner primitiven Antwort lohnt es sich nicht auseinanderzusetzen!

Deshalb geschenkt!
webmax, Bei einer Billion Umsatz sind es auch nur 30000 Arbeitsplätze! Nur diese Rechnung ist mehr als eine Milchmädchenrechnung!
[posting]17.879.721 von Roman5 am 13.09.05 15:21:26[/posting]Laut der deutschen Bundesbank betragen die Personalkosten 17,4 % des gesamten Umsatzes des Unternehmens! Um es einfacher zu rechnen , erhöhe ich diese Kosten sogar auf 20 %! Dann betragen die Lohnnebenkosten rund 3,5 % der Gesamtkosten

Was ist jetzt Deine prozentuale Bezugsgröße:

Die Gesamtkosten oder der Umsatz ?
Wie kommst Du von den 17,4 % Personalkosten (auf 20 % erhöht) auf 3,5 % Lohnnebenkosten ?
Rote konnten noch nie besonders gut rechnen.

Schröder kann es auch nicht. Denn :

Nach Schröder bekommen wir in Deutschland jeden Tag 1500 Arbeitsplätze hinzu, und 1000 werden abgebaut.

Wie ist es dann zu erklären das Deutschland seit der Ära Schröder 1,1 Millionen Arbeitsplätze verloren hat ? :laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:

Ne ne, mit RotGrün wird das nix mehr............
[posting]17.880.246 von DARTHVADER1 am 13.09.05 15:49:22[/posting]Du kommst mir genauso vor wie diejenigen, die 2003 auch die Wende am Aktienmarkt verschlafen haben weil sie die Vergangenheit als Gegenwart angesehen haben.
#10 Endlich hat es mal jemand gemerkt! :cry:

Personalkosten auf den Umsatz beziehen!! Auf sowas
kann nur ein Sozi kommen!
[posting]17.880.523 von HetfieId am 13.09.05 16:02:36[/posting]U.a. die Bundesbank tut genau das, du Schnösel:laugh:
Laut der deutschen Bundesbank betragen die Personalkosten 17,4 % des gesamten Umsatzes des Unternehmens! Um es einfacher zu rechnen , erhöhe ich diese Kosten sogar auf 20 %! Dann betragen die Lohnnebenkosten rund 3,5 % der Gesamtkosten

Richtig, alfred, es muss nicht Gesamtkosten , sondern Umsatzquote lauten!

Wie kommst Du von den 17,4 % Personalkosten (auf 20 % erhöht) auf 3,5 % Lohnnebenkosten ?

100% Personalaufwnd entspricht 17,4 % der Gesamtaufwandes
20 % Lohnnebenkosten von diesen 17,4% sind dan 3,48 % des Gesamtaufwandes!
Die 20% AG-Anteil entsprechen dann 3,48 % des Gesamtumsatzes. Ein Prozent davon entsprechen 0,174 % des Gesamtumsatzes!
Sollte etwas falsch sein, berichtige mich!

Gruß Roman5
[posting]17.880.523 von HetfieId am 13.09.05 16:02:36[/posting]Wohl noch nie einen Geschäftsbericht gelesen? Zur Darstellung bestimmter Kennzahlen ist es durchaus üblich, Personalkosten auf den Umsatz zu beziehen. Herr, lass Hirn regnen.
[posting]17.880.716 von Roman5 am 13.09.05 16:12:24[/posting]... es wird immer verrückter!


"100% Personalaufwnd entspricht 17,4 % der Gesamtaufwandes"

Willst du uns hier Umsatz als Gesamtaufwand verkaufen?
[posting]17.880.716 von Roman5 am 13.09.05 16:12:24[/posting]weiterer Fehler in deiner Milchmädchenrechnung:


Unternehmen berechnen in Deutschland Personalkosten mit ca. 175 -185 % der Bruttolohnsumme, darin enthalten sind rechnerische Anteile für Urlaub, Krankheit, Fortbildung etc.

Die Lohnnebenkosten, die ja fürs Unternehmen um 1 Prozent abgesenkt werden sollen, sind darin also nur teilweise enthalten.
[posting]17.880.840 von webmaxx am 13.09.05 16:18:45[/posting]Ich habe eben gelernt, daß es nicht auf Exaktheit ankommt. Wer das verlangt ist ein Erbsenzähler. Und ich bitte Dich, welchen Unterschied macht es schon ob Gesamtaufwand oder Gesamtleistung gemeint ist.
[posting]17.880.960 von new_kid_in_town am 13.09.05 16:27:12[/posting]:laugh: du solltest Sarkasmus hier im Board als solchen kennzeichnen, man weiß nie:laugh:
[posting]17.881.102 von webmaxx am 13.09.05 16:36:28[/posting]Du hast Recht, ich vergesse immer wieder, daß so mancher offensichtliche Ironie für bare Münze nimmt.
Laut der deutschen Bundesbank betragen die Personalkosten 17,4 % des gesamten Umsatzes des Unternehmens! Um es einfacher zu rechnen , erhöhe ich diese Kosten sogar auf 20 %! Dann betragen die Lohnnebenkosten rund 3,5 % der Gesamtkosten


Wenn Du die Personalkosten auf 20 % erhöhst und den Arbeitgeberanteil von knapp über 20 % auf 20 % abrundest, dann kommen wird zur Aussage:

Die Lohnnebenkosten belaufen sich auf 4 % des Gesamtumsatzes . So müsste der Satz dann m.E. richtig sein.

Steht in der Bundesbankstudie auch das Verhältnis Lohnnebenkosten zu Gesamtkosten, da ich den Umsatz als unscharfe Bezugsgröße ansehe
[posting]17.880.960 von new_kid_in_town am 13.09.05 16:27:12[/posting]Ich habe eben gelernt, daß es nicht auf Exaktheit ankommt. Wer das verlangt ist ein Erbsenzähler. Und ich bitte Dich, welchen Unterschied macht es schon ob Gesamtaufwand oder Gesamtleistung gemeint ist.

Klar, wir sind hier bei Roman.

Da ist doch (Aufzählung in der Reihenfolge des Erscheines im Thread) "Personalkosten", "Umsatz", "Gesamtkosten", "Umsatzquote" (köstlich), "Personalaufwand", "Gesamtaufwand", "Gesamtumsatz" im Prinzip alles dasselbe.

Hauptsache es kommt dabei raus, dass Merkel blöd, wir alle nichts blickend und Roman der Größte ist.

;
Man beachte die beiden Nonsenseaspekte in dem Vorhaben:

- Erhoehung der Mehrwertssteuer (damit nachhaltige Abschwaechung der Nachfrage)

- die angebliche dezidierte Zuordnung zu einer Senkung der Lohnnebenkosten. Das soll mir mal hinterher einer nachweisen, dass die Kohle nicht zum Stopfen irgendwelcher Loecher verwendet wurde! Wenn ich den Roman-Effekt beruecksichtige (rechnen kann der Knabe als Mathe-Pauker ja ein bisschen), nichts als eine weitere Nebelkerze zur Volksverbloedung!
Ich denke, es ist immer problematisch, wenn man zu kurz denkt. Etwa bei der Frage, was eine Senkung der Lohnnebenkosten bringt. Senkt man die um 2%-Punkte ab und rechnet man mit einem Lohnkostenanteil von 17,4%, dann bedeutet das in der Tat eine Reduktion der Kosten um 0,17%-Punkte.

Die Frage ist nun, welche Rendite das Unternehmen hat. Im Einzelhandel gibt es Renditen im Bereich von 2% des Umsatzes. Diese Kostensenkung würde also die Rendite um 8% erhöhen. War die Eigenkapitalrendite vorher im Bereich von 10%, steigt sie nun auf 10,8%. Was macht man bei steigender Eigenkapitalrendite? Man holt sich mehr Fremdkapital und investiert. Und da kommen die Arbeitsplätze her. Der Effekt kann beachtlich sein.
Preisrätsel:
Der Personalaufwand der Deutschen Bundesbank
betrug im Geschäftsjahr 2004 1Mrd. Euro (s.Geschäftsbericht).
Wieviel Umsatz machte die Deutsche Bundesbank,
nach den in Posting #1 genannten Zahlen/Sätzen
im Jahr 2004 ?

Schwer, gell ? :eek:
[posting]17.879.721 von Roman5 am 13.09.05 15:21:26[/posting]Man kann es ja auch anders rechnen und sich die ganzenNebelkerzen-Zahlen sparen:

(Grundlage vorweg: geplant ist die Senkung der Lohnnebenkosten von 6,5 auf 4,5% = 2%, davon je 1% für AN und AG)


Eine Einsparung von 1% der volkswirtschaftlichen Bruttolohnkosten könnte für eine Mehreinstellung von 1% der AN führen

Also bei 26 Mio AN 260.000 mehr.

Wie ich bereits bemerkte, tut ein Unternehmen dies nicht, aus mehreren Gründen:

Es ist keine soziale Aufbewahrungsanstalt mit Heimckarakter, sonder an Umsatz und Gewinnausweitung interessiert.

Und: Die Personalkosten sind nicht zu verwechseln mit den Bruttolohnkosten (die sind nur eine Untermenge):

Leicht zu verstehen: Eine Maschine z.B. an einem Arbeitsplatz kostet immer auch Kapitaldienst - egal ob einer dran steht und arbeitet ofder nicht

Im Ergebnis gebe ich dir also recht. Die Rechenweise hingegen...
[posting]17.881.337 von for4zim am 13.09.05 16:50:16[/posting]Bei Deiner Detailbetrachtung im Promillebereich fehlt freilich die Betrachtung der kraeftigen Nachfragebelebung, die eine Mwst-Erhoehung nach sich zoege ...
[posting]17.881.337 von for4zim am 13.09.05 16:50:16[/posting]Auch hier Nebelkerzen-Arithmetik.....:laugh:

"Was macht man bei steigender Eigenkapitalrendite? Man holt sich mehr Fremdkapital und investiert. Und da kommen die Arbeitsplätze her..."

Gerade im Lebensmittel-Einzelhandel... ich empfehle die Einstellung von Menschenfängern, die dann ihren Opfern die Lebensmittel nach dem Prinzip der Hafermastgans reinstopfen:laugh:

Lieschen Müller Romantik! (das kennen wir aber schon auis früheren Disputen. Merke: auch der Autodidakt kann irren:laugh:)

Was tut der Lebensmitteleinzelhandel wirklich? ER investiert in elektronische Bezahlsysteme und spart die Kassiererinnen ein:laugh::cry::mad:
Was macht ihr es euch so kompliziert?
Die 2% Senkung der Lohnnebenkosten sollen angeblich 16 Mrd EUR betragen.
Teilt diese Summe doch mal durch die Anzahl der versicherungspflichtigen Beschäftigten. Habe da 38 Mio. AN im Kopf. Ich komme da auf eine Einsparung von ca. 420 EUR pro Jahr pro AN. Wenn ein Unternehmen also ca. 100 AN hat, kann es von der Ersparniss 1 neuen Arbeitsplatz schaffen.
Da aber 60% aller Unternehmen in D weniger als 10 MA haben, sollten sich davon mehrere zusammen tun und sich ggf. einen neuen Arbeitnehmer teilen.Montags bei dem, Dienstag dort usw.
Man muss halt mal kreativ sein:yawn:
Bei der 2%igen Erhöhung der MWST tut hier jeder so, als wenn die voll durchschlagen würde auf die Endpreise. Da die Unternehmen ja ein Entlastung durch die Verringerung der Arbeitslosenversicherungskosten haben, werden manche Unternehmen die Preise wahrscheinlich nicht oder nur gerinfügiger erhöhen.
Richtig, oder habe ich was übersehen?
Ja natürlich, die Sozen werden natürlich behaupten, daß der Vorteil sicherlich den Aktionären oder den Vorständen in die Tasche fließt.
wilbi
[posting]17.881.702 von gernDabei am 13.09.05 17:06:12[/posting]nicht ganz richtig, du kannst hier nur die ca. 26 Mio. Vollzeit-AN rechnen. Nur bei diesen fallen diese Lohnnebenkosten überhaupt an.
#28, bei 1,9 % Preissteigerungsrate, wie konsumsensitiv wirken da wohl Preissteigerungen von 1,7% durch die Mehrwertsteuererhöhung bei etwa der Hälfte des verausgabten Einkommens (ermäßigter Satz wird ja nicht erhöht; 2%-Punkte bei Mehrwertsteuer erhöhen den Produktpreis um 1,7%; Ermäßigung der Lohnnebenkosten lasse ich noch außen vor), wenn gleichzeitig die Nettolöhne um 1,2% bis 1,3% ansteigen? Ich denke, der Effekt dürfte kaum wahrnehmbar sein. Bedenklich wird es eher noch bei der Nachfrage der Rentner, Freiberufler und Beamten, da hier die Senkung der Lohnnebenkosten nur sehr indirekt wirken kann. Und das alles wäre effektiver, wenn die Länder ihren Anteil an der Mehrwertsteuer auch konjunkturfördernd einsetzen würden.
Ich denke, bei solchen volkswirtschaftlichen Rechnungen überschätzen sich alle hier, mich eingeschlossen...:laugh:
@Wilbi

Richtig erkannt. Die Unternehmen, insbesondere Handel und Handwerk können das nicht an die Kunden weitergeben.
Aber irgendwie müssen diese Unternehmen das ja kompensieren. Und das geht immer noch am einfachsten, indem Leute entlassen werden? Und das Ende von Lied. Eher mehr als weniger Arbeitslose und weniger Geld in den Taschen der Bürger.

Kann man einen Wahlkampf dümmer führen als die CDU? Wohl kaum. Wie wollen die eigentlich ein Land regieren?
[posting]17.881.835 von for4zim am 13.09.05 17:11:26[/posting]...noch mehr Nebelkerzen...


"Bedenklich wird es eher noch bei der Nachfrage der Rentner, Freiberufler und Beamten, da hier die Senkung der Lohnnebenkosten nur sehr indirekt wirken kann.

Dafür schlägt die preistreibende Umsatzsteuererhöhung auf diese Gruppen voll durch ! :mad:
[posting]17.881.901 von PlanschProtectionTeam am 13.09.05 17:14:04[/posting]Plantschi,


wenn man sich die überregional sehr unterschiedlichen Preise bei Kettenunternehmen wie z.B.Karstadt,OBI, McDoof, Bahr, Nordsee, Goschu.a. mal ansieht, dann erkennt man:

Jedes Unternehmen nimmt, was der Markt hergibt - nicht mehr und nicht weniger.

Und Vorkosten (hier MwSt. mit dem Zinsanteil) und deren Erhöhung fallen bei allen Unternehmen in die betriebswirtschaftliche Kalkulation rein (sogar die Software ist wohl inzwischen identisch).

Also?
Nochmal etwas deutlicher...


Wenn ich als Unternehmer 2% mehr Vorsteuer auf meine Einkäufe habe (lass die mal 50% des Umsatzes sein) die ich sofort bezahlen muss wegen Rabatt-Skontierung, ich den/die Artikel im Weiterverkauf aber mit einer Umlaufgeschwindigkeit von 30 Tagen "drehe", fallen zusätzliche Finanzierungskosten an.


Bin ich jemand mit großer Nachfragemacht, werde ich natürlich versuchen, meine Lieferanten im Preis zu drücken - mit dem Ergebnis, daß dort noch weiter rationalisiert wird.

Erhöhe ich aber meine Preise (wie beim Benzin zu sehen) wird der Markt das zähneknirschend schlucken müssen - und dieses Geld steht dann für andere Dinge nicht mehr zur Verfügung.

Fazit: es ist alles wie Kindergeburtstag; es wird versucht, den Kuchen aufzublasen, bevor man ihn ißt...

:D
Um auch nochmal was G`scheits zum philosophischen Threadthema beizusteuern:

Die Bäcker könnten zum Beispiel auch versuchen, weniger Teig für ihre Brötchen zu nehmen. Dann könnten sie die Verkaufspreise auch konstant halten.

Mal `ne Frage an Wirtschaftsfachmann Roman:

Wieviel Teig müssen Bäcker weniger nehmen, um eine 2-Prozent(punkt)tige Mehrwertsteuererhöhung bei gleichzeitig 2 Prozent(punkt)iger Lohnnebenkostensenkung für den Endkunden preisneutral zu gestalten?

Zusatzfrage:
Wie hoch muss der Personalkostenanteil (ob vom "Umsatz", "Aufwand" oder den "Gesamtkosten" ist hier jetzt egal, wir wollen keine Erbsen zählen) im Bäckerbetrieb sein, dass er bei dieser politischen Maßnahme evtl. sogar ohne kleinere Brötchen zu backen, auskommt?

;
[posting]17.881.788 von Wilbi am 13.09.05 17:09:54[/posting]...was sollen die Unternehmen denn nun tun, mit dem eingesparten Lohn-Nebenkosten-Anteil?

Zur Kostendeckung bei der MwSt-Erhöhung einsetzen

oder

doch mehr Leute einstellen ?

Beides geht eben nicht.
Semi, wie immer große Klappe aber unwissend sein!
Mit deinen Angaben kannst du überhaupt nichts berechnen!
Wenn dein Beitrag weiter so unterstrukturiert ist, lass es sein!
Es ist mir klar, dass du dem nicht folgen kannst! Ich verlange es von dir auch nicht!
Mag sein , dass der eine oder andere Begriff für einen Volkswirt nicht stimmig ist, aber die Rechnung ist stimmig! Und ich glaube darauf kommt es an!
[posting]17.883.109 von Roman5 am 13.09.05 18:00:27[/posting]Mit deinen Angaben kannst du überhaupt nichts berechnen

Da hätte ich anhand deiner bisherigen Berechnungskunstvorführungen hier aber mehr erwartet.

Selbstverständlich kann man (mit ein bischen guten Willen) meine Frage beantworten.

Kannst ja mal beim Bäcker vor Ort nachfragen (sollte es nicht in der von dir zitierten Bundesbank-Statistik stehen) wie seine Kostenstruktur im Hinblick auf Personal, Rohteigmasse und sonstigen Kosten (Zinsen, AfA, etc.) ist.

Dann kann man meine Frage aber ganz problemlos errechen.
Nicht drücken, trag hier mal was zum Threadthema (Mikro- und makroökonomische Effekte von MWST-Erhöhung bei gleichzeitiger Lohhnebenkostenredutkion) bei.

;
[posting]17.883.407 von Semikolon am 13.09.05 18:15:49[/posting]... nicht jeder Esel geht über jede Brücke aufs Glatteis....:laugh:



Also, ich habe roman5 so verstanden in#1, daß er die Merkelschen Maßnahmen für kontraproduktiv hält.

Und da hat er eben auch (vielleicht intuitiv ) recht.
Siehst du semi, ich habe recht! Du verstehst nichts! Nur so nebenbei!
Es müssen mindesten zwei Größen bekannt sein, um eine dritte zu berechnen!
Weiterhin muss ich dir sagen , das man aus Äpfel nicht Birnen berechnen kann!
Aber für deine Leistungsfähigkeit zu hoch! Das wars!

Grüß Gott und übe!
[posting]17.883.595 von webmaxx am 13.09.05 18:26:19[/posting]Also, ich habe roman5 so verstanden in#1, daß er die Merkelschen Maßnahmen für kontraproduktiv hält.

Netter Ansatz, webmaxx, aber ich habe Roman hier so verstanden:

Wenn ich Pi mal Daumen multipliziere, ein paar Quadratzentimeter Wasser hinzuaddiere, dann ein paar wirtschaftswissenschaftliche Begriffe und eine Bundesbankstatistik wild um mich werfe, dann kommt das raus, was in allen seinen Beiträgen bisher raus kam:
Wir User sind alle blöd und Merkel sowieso.

;
[posting]17.883.781 von Semikolon am 13.09.05 18:39:35[/posting]:laugh: und dann neigt er noch zum Nachkarten !:laugh:

Aber mach dir nichts draus, wir haben alle mal klein angefangen , oder?

Deine schöne Beschreibung seiner Vorgehensweise erinnert mich allerdings fatal daran, wie Eichel,Clement und Co so ihre Aufgaben wahrnehmen...
@ Voodoo - Mathematiker

Ich hab das Gefühl das deine Zahlen hinten und vorne nicht stimmen.

Wenn 17,4 % des Umsatzes Personalkosten sind , was ist dann der Rest? Wareneinsatz,Abschreibungen, usw. wendest du ein?

Leider vergisst du, dass hierin auch überall Personalkosten stecken. Verfolgt man die Wertschöpfungskette nur weit genug zurück kommt man auf Personalkosten von 100%. (Abzüglich eines Kapitalanteils)

Die Zahl von der Bundesbank hast du wahrscheinlich - wie so oft- aus dem Zusammenhang gerissen.


PS.: Ich halte die MwSt auch für überflüssig. Im großen und ganzen wird der Effekt aber neutral sein, wenn gleichzeitig Lohnebenkosten gesenkt werden. Der Affentanz der SoBeKo´s um dieses absolut unwichtige Randthema zeigt wieder nur die Beschränktheit dieser Zunft.
Roman5, registriert seit 20.6.2005, wohnhaft vermutlich in Marzahn. Noch fragen ?
[posting]17.880.173 von AlfredHerrhausen am 13.09.05 15:45:42[/posting]Alfred ,
ich muß Dir gestehen, ich bin zu dumm, um das nachzuvollziehen,was Roman errechnet hat.Die Größe Umsatz irritiert mich.Ne Bank hat riesige Umsätze, ein Handwerksbetrieb kleine. Was hat das mit Personal zu tun? Kann man das denn nicht einfacher in EU-Beträgen berechnen.Ich benötige dazu die Bruttosummen der im vorigen Jahr gezahlten Löhne und Gehälter der sozialversicherungspfl.Arbeitnehmer, die womöglich bei der Rentenversicherung vorliegen (?). Schlage für dieses Jahr schätzungsweise 2% Erhöhung drauf, davon 1%, das müßte die eingesparte Summe jeweils für Arbeitnehmer und Arbeitgeber sein.
Und die Summe die 2% MWST ausmacht, dürfte doch wohl auch schätzungsweise bekannt sein.
Diese Berechnung müßte doch eigentlich das Gremium, welches für CDU/CSU dieses Regierungsprogramm beschlossen haben, auch gemacht haben.
Auf jeden Fall wird den Marktteilnehmern Geld entzogen, was Ihnen nicht, wie dargestellt, in vollem Umfang zurückgeben wird.

Der Sinn dieser Aktion ist doch einfach die Einnahmen des Staates zu erhöhen. Dieser eigentliche Zweck wird halt durch die Behauptung dies sei ein erster Schritt zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, verschleiert.
Ich bin mir sehr sicher, daß die Auswirkungen der MWST-Erhöhung auf den Markt, also entweder Kostenerhöhung in den Unternehmen, sei es durch steigende Finanzierungkosten, oder noch schlimmer, der gestiegene MWST-Anteil kann am Markt nicht durchgesetzt werden, oder sei es, weil der Verbraucher, und hier vor allem die Mittelschicht, höhere Preise für Ihren Konsum entrichten müssen. Ich denke mal, dass diese Zeche auf Unternehmensseite der Mittelstand (wg. zu geringer Marktmacht) und die Verbraucher (die Mittelschicht vor allem deswegen, weil deren Konsumanteil an Gütern, die dem Regelsatz unterworfen sind und deren Verlust an Kaufkraft eben keine vernachlässigbare Größe ist) zahlen müssen.

Frau Merkel hat in der Sendung "Wahlarena" erläutert, daß die MWST-Erhöhung zum 1.1.2006 und die Absenkung der EST-Tarifs, die sie ja auch als Argument zur Darstellung des angeblich auch für den Bürger aufkommensneutrale Ausgestaltung des Gesamtsteuerpakets aufführt, erst zum 1.1.2007 in Kraft tritt. Ihr Gespächspartner vermutete dahinter einen kostenlosen Kredit für den Staat. Ich gehe da weiter, das ist nur nochmal ein weiteres Stückchen, das der Staat sich hier einverleibt. Kleinvieh macht auch Mist.

Dabei wäre noch nicht einmal was dagegen zu sagen, wenn bei ehrlicher Analyse und zielgerichteter Verwendung der Mittel (also z.B. Abbau der Schulden), vorübergehend etwas höhere Steuern abverlangt werden (Gesetz mit Verfallsdatum), um tatsächlich bestehende finanzielle Probleme zu lösen. Aber dieses Gefühl verarscht zu werden, macht ärgerlich.
Würde man nicht einen Großteil seiner Energie für die Verschleierung von Steuererhöhungen verwenden, wären die vielleicht dennoch notwendigen Anpassungen für jeden einzelnen von uns wahrscheinlich mit weitaus geringeren Belastungen verbunden.
[posting]17.884.017 von Steigerwälder am 13.09.05 18:56:45[/posting]woow.

Das ist richtig. Wir diskutieren hier immer nur einen Ausschnitt - leider - weil die Politiker uns dies in ihrer Argumentation vorgeben (sind eben Politiker :( )

Eine ganzheitliche Betrachtung - angefangen von dem, der das Zeug aus dem Boden kratzt, bis hin zur späteren Entsorgung -
scheint nicht mehr möglich.

Ich fordere schon länger Pflichtseminare, Prüfungen und Abschlüsse für Politiker !


Der Kapitalanteil (Zins) ist übrigens mit ca. 33% erschreckend hoch, wie wir "Freigeldgänger" wissen.

(Die Sektierer -Vorwürfe gegen mich haben schwer nachgelassen. Macht Not doch einsichtig?):D
webmaxx,

richtig, man kann darüber sicherlich geteilter Meinung sein. Ich sehe eine Erhöhung der Mwst. auch keinsfalls so dramtisch wie dies derzeit propagiert wird. Der Vorteil ist m.E., dass dadurch auch verstärkt die an den Kosten der Arbeit beteiligt werden, die dazu bisher relativ wenig beigetragen haben. Z.B. Beamte, Freiberufler etc.

Was mich aber ängstigt ist die Schwäche von Merkel sich gegen die Ministerpräsidenten, die ja jetzt überwiegend aus ihrem Lager kommen, durchzusetzen um die Mehreinnahmen in vollem Umfang zur Senkung der Lohnnebenkosten zu verwenden.
Da liegt das eigentliche Problem und er wird spannend, sollte sie denn Kanzlerin werden, wie das in anderen Sachgebieten dann weiter geht.
# 52 Gerndabei,
es wurde doch eindeutig gesagt, daß die Arbeitslosenversicherung um 2% reduziert wird. Wenn noch was übrig sein sollte aus der MWST-Erhöhung, wer soll es denn bekommen?
Roman,
warum sagst Du nichts zu meinem Vorschlag der einfacheren Berechnungsart. Oder ist Dir die Spucke weggeblieben?
wilbi
Wilbi, leider steht ja die Hälfte der Mwst.-Erhöhung den Ländern zu und es ist wohl jetzt schon klar, dass die darauf nicht verzichten wollen. Die fehlenden ca. 8 Mrd EUR sollen durch Einsparungen bei der Arbeitsagentur eingesammelt werden.
Würden die Länder auf ihren Anteil verzichten, dann könnte evtl. der Beitrag zur Alovers. noch weiter gesenkt werden.
Fakt ist, die Mwst.-Erhöhung dient nur zur Hälfte dem propagierten Zweck.
Wilbi, was soll ich zu deiner Rechenart sagen?
Willst du eine ehrliche Antwort? Nichts, weil es so nicht geht!
Webmax, eigentlich ist dein Beitrag # 27 keiner Antwort notwendig, aber wer so überheblich ist wie du und dann solch einen Schwachsinn ablässt, der sollte sich etwas zurückhalten!

Eine Einsparung von 1% der volkswirtschaftlichen Bruttolohnkosten könnte für eine Mehreinstellung von 1% der AN führen
Also bei 26 Mio AN 260.000 mehr.
Welchen Sachverstand hast denn du????

Das ist eine Milchmannsrechnung ohne Substanz! Das einzig Richtige an der Rechnung ist, das 1 % vonn 26000000 260000 ist!
[posting]17.896.360 von Roman5 am 14.09.05 17:13:38[/posting]Du erinnerst mich an den Mann auf der Autobahn der über den Radiosprecher schimpft:

"Keine Ahnung der Idiot! Von wegen hier ein Geisterfahrer. Das sind ja Hunderte!"
Die Mehrwertsteuerdebatte wird Frau Merkels erste große Niederlage im Parlament - falls sie denn Kanzlerin in einer CDU/FDP-Regierung werden sollte.

Die ostdeutschen FDP-Abgeordneten werden nicht zustimmen.
[posting]17.896.360 von Roman5 am 14.09.05 17:13:38[/posting]Roman,

a) wenn Deine Kernaussage am Anfang gewesen wäre : Eine durch Lohnnebenkostensenkungen refinanzierte MWSt-Erhöhung erhöhe nicht automatisch die Beschäftigung - dem hat jeder zugestimmt.

b) die Anmerkungen von Kollegen webmaxx, Semikolon et aliter sind wirklich wahr. Echt! Dein Rechenbeispiel ist wirklich voll daneben. Und glaub mir, webmaxx ist absolut der letzte der im Verdacht steht ein `Claqueur` von mir zu sein. Den kann ich dank Ignore-Funktion nur lesen wenn ich nicht angemeldet bin.

Das ist jetzt Deine ganz große Chance wie ein Mensch zu erscheinen und zuzugeben : ja, da war ich wohl ein wenig daneben.. Ist das so schwer? Selbst Bush schafft es mal `nen Fehler zuzugeben, und dem wird in Deinen Gesinnungskreisen ja ein extrem niedriger Intellekt zugestanden...
#55 Roman - das mit dem Schwachsinn überlese ich mal.

Wir sollten doch hier immer ein gemeinsames Interesse aSache im Auge haben und dem Diskussions"gegner" nicht a priori schlechte Absichten unterstellen.

In einer gewissen Hinsicht ist diese Rechung von mir rein theoretisch zu verstehen, weil dem Vergleich Durchschnittslöhne zu Grund liegen. 260.000 Straßenkehrer verdienen wohl nicht so viel wie die gleiche Anzahl Elektroingenieure, oder?

Ich wußte nicht, daß meine Ausführungen überheblich wirken und entschuldige mich gern dafür - weil ich das Oberlehrerhafte ebenfalls hasse. Also - es tut mir leid!

Ansonsten habe ich dir doch zugestimmt, daß diese Merkelsche 2%-Maßnahmeverpuffen wird. Sogar die genauen Gründe hatte ich genannt.

Ich ergänze gern, daß 260.000 Leute mehr in Arbeit angesichts einer realen Zahl von 8,5 Millionen Arbeitslosen in D (Quelle Wirtschaftswoche!) auch nur ein paar Tropfen auf dem heißen Stein sind...
Seine Hoheit , der Prinz, das Rechenbeispiel ist absulut richtig! Auch wenn seine Hoheit was anderes behauptet!
Dieses Rechenbeispiel ist bis auf die letzte Kommastelle korrekt1
Wenn du Semis hetze und undisqualidfizierte Äußerungen verteidigst, das ist dein gutes recht, Aber es qualifiziert dich! Denn es kommt dir nicht auf Richtigkeit und Sachlichkeit, sondern auf eine Hetze in eine bestimmte Richtung!

Dir wüsnsche ich noch einen guten Abend und übe die Mathematik ( richtig gesagt den Dreisatz)!
[posting]17.901.235 von Roman5 am 14.09.05 22:35:14[/posting]... du selbst beherrscht ja noch nicht einmal den "Einsatz", oder was meintest du mit "undisqualidfizierte Äußerungen"? :laugh: :laugh: :laugh:
Lifetrader, der Weltmeister in ....., kannst du denn den Rechenweg überhaupt folgen! Was ich aufgeschrieben habe sind Zahlen! Wenn du es bisher nicht wußtest, nun weisst du es!
[posting]17.901.334 von Roman5 am 14.09.05 22:48:06[/posting]ein letzter Versuch...

Deine Rechnung in #1 ist - anscheinend nicht nur mir - völlig unverständlich

Obwohl dir alle in der Sache hier weitestgehend Recht gegeben haben (daß die Merkel-Nummer nämlich nichts bringen wird),
beharrst du auf einer Rechenmethode mit uns unbekannten Größen.

Vielleicht ist es dir ja möglich, die Sache nochmal zub erläutern, bevor du in die Ecke gestellt wirst, wo sich auch schon ein paar andere Zeitgenossen hier befinden...:laugh:

Mehr sage ich jetzt nicht, weil ich nicht überheblich klingen will:cool:
[posting]17.896.360 von Roman5 am 14.09.05 17:13:38[/posting]Ich meine, Deine Durchschnittberechnungsart ist für die Praxis nicht brauchbar. Das erinnert mich so ein bischen an die Berechnungsart: Das Privatvermögen der Deutschen im vergangenen Jahr betrug 4 Billionen Euro, das sind pro Haushalt 104.000,00 EURO.
Konsequenz: Jetzt kann sich jeder Deutsche Haushalt einen Mercedes für rd.100.000 Euro kaufen.So ist halt ne Statistik. Die von Dir genannten Zahlen der Bundesbank sind genauso statistisch mit genau so großen Unterschieden.Schon auf der ersten Googleseite waren die Unterschiede von Unternehmen von 0,22% bis über 40 % Lohnquote vom Umsatz. Die Ersparnis der Unternehmen von 1% ABV wirkt sich doch bei Lohnintensiven Betrieben anders aus als bei personalarmen Firmen.Im übrigen wird für die einzelne Firma solche Berechnungen unnütz sein, denn die stellen nur ein, wenn die Geschäfte besser gehen. Insofern alle Berechnungen nur theoretisch.
[posting]17.901.235 von Roman5 am 14.09.05 22:35:14[/posting]Roman,
Hartnäckigkeit ist an sich ja nichts Schlechtes, aber ein letzter Versuch in bildlicher Sprache:
Wärst Du ein Fleischermeister und würdest Du wie in #1 die Zusammensetzung einer Wurstmischung berechnen, dann würden wohl alle Addition und Divisionen korrekt sein, aber es käme ein Bügeleisen in Naturdarm heraus...
:rolleyes:
Prinz Entschuldigung, aber mache mich doch nicht Verantwortlich, das dir die elementarsten Recdhenkenntnisse fehlen!

# Wilbi, es ist doch selbstverständlich, dass die Lohnanteile am Gesamtumsatz einer Firma gegenüber einer anderen unterschiedlich ist!
Ein Handwerksbetrieb ist lohnintensiver als ein Großkonzern!
Man muss doch unter Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft unterscheiden!
Ich wiederhole deshalb: Die einprozentige Senkung der ALV für die Arbeitnehmer ist volkswirtschaftlich wenig relevant! Der erhoffte Erfolg ist wesentlich, wesentlich wesentlich geringer wie immer von den Politikern verkündet!

Wilbi, du beantwortest doch deine Frage selbst und zeigst, dass die Behauptungen einfach falsch sind!
Du schreibst:
Im übrigen wird für die einzelne Firma solche Berechnungen unnütz sein, denn die stellen nur ein, wenn die Geschäfte besser gehen

Richtig, Arbeitsplätze werden nicht durch Senkung der Lohnnebenkosten entscheidend bestimmt, sondern von der Möglichkeit, die Produkte zu verkaufen und damit Gewinn zu erwirtschaften!
Sollte ich heute noch Zeit haben, werden ich es an einer Handwerkerstunde aufzeigen!
[posting]17.907.790 von Roman5 am 15.09.05 14:09:19[/posting]Danke Roman,

aber mach Dir bitte nicht die Mühe weiterer Berechnungen.
wilbi
Um mein geschriebenes zu unterlegen, hier ein Artikel aus der Frankfurter Rundschau!
Der Link dazu:
http://www.f-r.de/_inc/_globals/print.php?client=fr&cnt=7088…

Prins, damit dein Wissen erweitert wird!
Was sagte mein Chef neulich am Ende eines Meetings: "Glaubt die Merkel im Ernst dass auch nur einer mehr Leute einstellt? Nein, glaubt sie nicht aber die daemlichen Waehler schon!!"
Genau so sieht es aus....:cry:
Ja,ja, die Merkel und die CDU sagen nur die reine Wahrheit und alle anderen Politiker lügen! Das ist die Wahrheit der CDU!
Die Wahlversprechen der CDU schaffen nicht einen einzigen Arbeitsplatz, das ist die bittere Wahrheit!
Obwohl soie gebetsmühlenartig immer die Parole brüllen Sozial is was Arbeit schafft! Aber sie vernichten Arbeitsplätze! Und die CDU- Wahrheit bleibt wieder auf der Strecke!
Die CDU hat kein vernünfziges Konzept! Sie irren in der Politik herum, wie ein Blinder in einem Irrgarten!


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