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In BILD : 38 Mrd. € durch Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer - 500 Beiträge pro Seite



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Gestern konnte man in der BILD ( - Zeitung ) folgendes lesen:

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Liebe Frau Merkel, lieber Herr Müntefering: Schaffen SIe endlich ein gerechtes Steuersystem

“Dank ungerechter Besteuerung können sich Superreiche in Deutschland JEDE Regierung leisten. Soll das auch in der großen Koalitiion so bleiben?”
….
“Es ist ein Skandal, dass im internationalen Vergleich in Deutschland Vermögen am NIEDRIGSTEN besteuert wird. ”
….
“Folgt Deutschland dem Beispiel von Großbriannien und passt die Besteuerung von Vermögen um weitere
3 Prozent an das Bruttosozialprodukt an, ergäbe dies Mehreinnahmen VON 38 MILLIARDEN EURO JÄHRLICH.

Außerdem werden Zahlen genannt: Die geplante Mehrwersteuererhöung “bringt nur 16 Milliarden und belastet auch Rentner und Arbeitslose. Die von der SPD gewünschte Erhöhung der Einkommenssteuerspitzensatzes von 42 auf 45 Prozent bringt gerde mal 1,5 Millilarden Euro. Das eine ist UNSOZIAL, das andere ist eher LÄCHERLICH.”
...
Einige von den Unterzeichnern müssten dann höhere Steuern zahlen und sind dazu bereit!

Günther Bock, persönlich haftender Gesellschafter ( Hamburg )

Gabriele Gillen, Journalistin ( Köln )

Frank Hansen, Privatier ( Berlin )

Erich Loest, Schriftsteller ( Leipzig )

Percy Rohde ( Berlin )

Paul Tiefenbach, Politologe ( Bremen )

Thilo Bode, Ökonom ( Berlin )

Günter Grass, Schriftsteller ( Lübeck )

Rudolf Hickel, Okonom ( Bremen )

Oskar Negt, Soziologe ( Hannover )

Peter Rühmkorf, Schriftsteller ( Hamburg )

...

Peter Krämer, Reeder, ( Hamburg )

Tom A. Plange ( Düsseldorf )

Klaus Staeck, Grafiker und Rechtsanwalt ( Heidelberg )

...

Oliver Rohde ( Oldenburg )

Johano Strasser, Schriftsteller ( Berg )


V.I.S.d.P. Peter Krämer ...

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Es stand in einer ganzseitigen Anzeige mit obiger Überschrift.
Wieso gerade die Rentner von einer Mwst. Erhöhung besonders betroffen sein sollen, erschließt sich mir.
Wenn ein Rentner Ø 1.000€ Rente hat, dann zahlt er in etwa 500 € Miete, ca. 250€ für Lebensmittel, die ja auch noch billiger werden sollen. Also -5 € Mwst.
Die anderen 250€ würden dann mit dem höheren MwSt-Satz belegt. 5€ mehr im Monat.
Tatsächlich für Rentner also +-0!! :D

Ein Angestellter der z.B. 1.800€ verdient, zahlt vielleicht 700€ Miete, 300€ für Lebensmittel und konsumiert 600€. 200 € würden gespart, für schlechte Zeiten. :D
Der würde dann tatsächlich 7€ monatlich mehr zahlen.

Also gerade Rentner stehen mit einer Mwst. Erhöhung nicht besser oder schlechter als vorher da!
[posting]18.620.057 von Birk35 am 06.11.05 09:14:40[/posting]#4

ca. 250€ für Lebensmittel, die ja auch noch billiger werden sollen. Also -5 € Mwst.

Glaubst du an den Weihnachtsmann?
Ich glaube nicht an den Weihnachtsmann, aber daran, dass Grundnahrungsmittel billiger werden.

Im übrigen glaubst Du, dass Konsumgüter wegen der Mwst. Erhöhung tatsächlich teurer werden?
Glaubst Du wirklich, dass ein Produkt, welches heute 99€ kostet, dann mit 100,98€ ausgezeichnet wird? :D
#4

Aha ein Rentner zahlt nur 500 euro Miete er hat ja nur
1000euro !
Ich wußte gar nicht das die Miete an die Rentenhöhe gekoppelt ist!

Übrigens was sind heute noch 1000euro Rente????
zum verhungern zuviel zum leben zu wenig!

Kastor
Kastor,
wäre die Miete höher, hätte der Rentner ja noch weniger zum konsumieren. Er würde also von einer Mwst. Erhöhung erst rRecht nicht betroffen sein!
:D
Birk35 deine Rechnung stimmt na klar im Grundsatz.

Außerdem wird ja auch die Ware netto (ohne MWST) billiger, wenn die Lohnnebenkosten gesenkt werden. Somit wird die höhere MWST auf einen niedrigeren Nettopreis berechnet.

Des weiteren hast du recht, dass die Grundnahrungsmittel eigentlich in den letzten Jahren eher billiger geworden sind. Dafür hauen sich Aldi, Lidl, und noch ein paar andere, eben die Preise zu stark um die Ohren.

Trotzdem ist deine Rechnung falsch.

Die Rentner müssen bei einer MWST benachteiligt werden. Das muss so sein. Auch wenn du das Gegenteil mathematisch belegen kannst, kann es nicht wahr sein. Wenn die Parteidoktrin vorschreibt,dass bei einer MWST Erhöhung die Rentner benachteiligt werden, dann ist es so.
Punkt, aus, basta.
Tatsächlich wird die Reichensteuer unterm Strich wenig bringen...doch sie bringt was!!!

Mehr Arbeitskräfte in den Finanzämtern, Steuerkanzleien und Anwalstskanzleien.

Und die Abschreibemodelle?! Die bleiben GARANTIERT BESTEHEN! Man wird kürzen, aber abschaffen wird man sie nicht! Schließlich will amn keine gerechten Steuern. Was man hier plant, ist eine RIESENSAUEREI!
Hier sind ja mal wieder alle Wirtschaftsfachleute und Rechenkünstler versammelt. :laugh::laugh::laugh:
Lieber @Waldsperling. Die Reichensteuer ist doch zur Beruhigung der Deppen. Willst Du Steuern sparen oder machst Du´s bereits?! Dann bist Du so schlau wie die unteren Nutzer (aus einem Emissionsprospekt einer Schiffsbeteiligung) sogar die steuerfreien Veräusserungsgewinne kann man dabei hervorragend nutzen!
_________________________________________

Auszug:

Besteuerung
Die wirtschaftliche Attraktivität dieser Beteiligung basiert in hohem Maße auf der Anwendung der Tonnagesteuer sowie auf der Höhe der zu erwartenden Ausschüttungen und des steuerfreien Veräußerungserlöses.
Da alle sechs Zielfonds bereits bei Infahrtsetzung der Schiffe zur Besteuerung nach § 5a EStG (Tonnagesteuer) optieren werden, bedeutet dies eine äußerst geringe Besteuerung während der Betriebsphase und Auszahlungen erfolgen nahezu steuerfrei. Auch bei Schiffsverkauf fällt dadurch keine zusätzliche Steuerbelastung für den einzelnen Gesellschafter an.

_____________________________________

SCHÖNEN ERTRAGREICHEN SONNTAG! Den Doofen die Reichensteuer den Intelligenten die Abschreibungsmodelle!;)
[posting]18.620.676 von Dorfrichter am 06.11.05 10:49:06[/posting]Sehe ich genauso.
Glaube aber nicht, daß unsere Politiker blöd sind. Sie nutzen nur intensiv diese Schätzchen. Als Ventil dient die Reichensteuer(Neidsteuer).

Und somit fahren wir die Republik an die Wand.
Es gibt jetzt keine Rettung mehr.
Außer Grass und Hickel , ist mir keiner der Unterzeichner bekannt.

Finde ich etwas dürftig, sie hätten wenigstens noch Herbert Grönemeyer , Ewald Lienen oder einen anderen bekannten Wohlstandskommunisten auf die Liste setzen können.
[posting]18.620.759 von Insolvenzverwaltung am 06.11.05 10:58:15[/posting]Da stellt man sich die Frage, warum man die nicht gefragt, oder, wenn man sie gefragt hat, wieso sie nicht unterschrieben haben.

Hat ja vielleicht seine berechtigtn Gründe
05.11.2005 00:08

`FAS`: Wirtschaftsweise warnen große Koalition vor Steuererhöhungen


Die Finanzpläne von Union und SPD stoßen nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" beim Wirtschafts-Sachverständigenrat auf scharfe Kritik. Die fünf Wirtschaftsweisen wollten in ihrem Jahresgutachten, das sie am Mittwoch vorlegen, die bisherigen Abmachungen der potenziellen Koalitionspartner zur Haushaltssanierung ablehnen und vor Steuererhöhungen warnen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf das Gutachten. Zugleich werde eine große Koalition dazu aufgefordert, massiv zu sparen anstatt die Einnahmen zu erhöhen.

Unter dem neuen Vorsitzenden Bert Rürup wird der Rat am Mittwoch das Gutachten an Bundeskanzler Gerhard Schröder als Chef der amtierenden Bundesregierung übergeben. Doch der Text sei unter dem Eindruck einer kommenden großen Koalition verfasst und verstehe sich als Auftrag für das geplante schwarz-rote Bündnis, berichtet die "FAS".

ÖKONOMISCHES ARMUTSZEUGNIS

Die Absicht der finanzpolitischen Unterhändler Peer Steinbrück (SPD) und Roland Koch (CDU), Subventionen "mit dem Rasenmäher" zu streichen, sei "ein ökonomisches Armutszeugnis", moniert laut "FAS" der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Die unabhängigen Wirtschaftsberater erneuerten ihren vor zwei Jahren gemachten Vorschlag eines differenzierten Subventionsabbaus, durch den sich bis zu 25 Milliarden Euro sparen ließen. Neben der Abschaffung der Eigenheimzulage und der Zuschüsse für die Steinkohle müssten besonders die Ausgaben für die aktive Arbeitsmarktpolitik radikal gestrichen werden. Die Pendlerpauschale solle indes nicht gänzlich abgeschafft, sondern gegebenenfalls reduziert werden./rh/DP/js

AXC0001 2005-11-05/00:06
[posting]18.620.057 von Birk35 am 06.11.05 09:14:40[/posting]Natürlich würden insbesondere Rentner stark belastet.:(

Sie würden ja nicht von einer Senkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge profitieren.:mad:
Eingerechtes Steuersystem wäre eines wie es Kirchhof vorgeschlagen hat.
Übersichtlich, für alle verständlich (bis auf ein paar Deppen), und mit Freibeträgen ausgestattet die nur bei geringen Einkommen ins Gewicht fallen.


In Frankreich gibt es übrigens eine Vermögenssteuer.
Und irgendwie sind die Erfahrungen damit nicht so gut:

>..."Die ungerechteste Steuer, die es gibt"...
... Es trifft diejenigen, die an ihrem Besitz hängen. Die mobilen Reichen - Stars, Sportler und Unternehmer - haben schon längst das Weite gesucht, wobei in letzter Zeit die Welle auch mittlere Unternehmer erreicht hat. Mit Abstand beliebtestes Steuer-Ausland ist Belgien, wo als weiterer Vorteil die Sprache hinzukommt. Belgien verzichtet auf Vermögenssteuer, auf die Versteuerung von Aktiengewinnen und bei Schenkungen sind die Abgaben erfreulich niedrig. Nach Schätzungen der Zeitschrift "Le Point" verlagern pro Jahr 350 gutbetuchte Franzosen ihren Hauptwohnsitz ins steuerfreundlichere Ausland....<
http://www.stern.de/wirtschaft/steuern/:Frankreich-Normalver…

>Frankreich will den Exodus Vermögender stoppen
Hohe Kapitalgewinn- und Vermögenssteuern haben in Frankreich zu einem Exodus vermögender Familien beigetragen....
http://www.nzz.ch/2005/10/27/wi/articleD9LT8.html


>Regierungen kommen und gehen, doch Frankreichs saftige Vermögenssteuer bleibt - und das, obwohl sie dem Finanzministerium zufolge fast täglich eine reiche Familie ins Steuerexil treibt. Wer ein Vermögen von über 732.000 Euro hat, muss in Frankreich eine von 0,55 bis 1,8 Prozent gestaffelte Steuer zahlen. Der schmerzliche Obolus habe viel schlimmere Auswirkungen als die Regierungszahlen ahnen lassen, versichert Finanzprofessor Eric Pichet. Seit der Einführung der Steuer 1988 hätten 100 Milliarden Euro das Land verlassen. Jüngster Abwanderer ist die Champagner-Dynastie Taittinger, die ihre Firma Ende September verkauft hat. Doch scheint die Steuer unantastbar - sie sei "symbolisch beladen", so der einstige Finanzdirektor des Landes, Robert Baconnier.
http://66.249.93.104/search?q=cache:Kg9h6RJSkPcJ:www.steuern…


Allerdings muß man sagen, daß die nun geplante "Reichensteuer" offenbar keine Vermögenssteuer, sondern lediglich eine Erhöhung der Einkommensteuer darstellt.


PS
Ich glaube kaum, daß Mitunterzeichner Prof. Hickel soviel verdient, bzw. soviel Vermögen angesammelt hat, daß er von einer "Reichensteuer" stark betroffen wäre.
Wenn überhaupt.
[posting]18.621.122 von detektivrockford am 06.11.05 11:36:07[/posting]>>>Eingerechtes Steuersystem wäre eines wie es Kirchhof vorgeschlagen hat.<<<



Zu wieviel Prozent ist der eigentlich verheiratet? :laugh::laugh::laugh:
Wie immer, wenn Pseudoökonomen rechnen. Da nehmen die doch tatsächlich das BIP und rechnen davon 3% Reichensteuer. Das dieses Rechenbeispiel absoluter Quatsch ist, muss jedem normal denkenden Menschen einleuchten. Denn dann müssten alle Einwohner in Deutschland Reich und Vermögend sein, Das das nicht so ist, ist wohl allen klar.

coke
[posting]18.620.950 von ConnorMcLoud am 06.11.05 11:18:47[/posting]Von der Senkung der ALV-Beiträge spricht ja mittlerweile keiner mehr.

Die hohen Lohnnebenkosten / hohe Arbeitslosigkeit ist anscheinend kein thema mehr.
Über so einen Unsinn kann man sich nur an den Kopf fassen.

Zur Reichensteuer
Diese angebliche Reichensteuer wäre lediglich eine kleine Korrektur der letzten Steuerreformen.
1999 lag der Spitzensteuersatz noch bei 53%
2004 bei 45%
und 2005 sollen es 42% sein.
Man könnte die letzte Stufe der Steuerreform vorläufig aussetzen und 2005 weiterhin mit 45% Spitzensteuersatz vorerst fortführen.
Damit hätte man wohl mehr einnahmen als mit dieser 3% Reichensteuer, die nichts weiter ist als ein Spitzensteuersatz.

Zur höheren Erbschaft- und Vermögenssteuer
In ihrer Wirkung kontraproduktiv und zum Teil höchst ungerecht.
Kapitalflucht wird zunehmen.
Älterr Mitbürger uU gezwungen ihr Eigenheim (ihr Lebenswerk) zu verkaufen, falls es in einem Hochpreis-Gebiet liegt und nicht genügend liquides Vermögen vorhanden.
Auch FamilienAGs könnten gezwungen sein Fremdaktionäre reinlassen zu müssen, falls die Erben die Erbschaftssteuer nicht bezahlen können und ihre Anteile zum Teil verkaufen müssen.
...

Der richtige Weg wäre die erzielten Einkommen auch zu besteuern und erstmal unsinnige Subventionen abschaffen.
Ebenso wäre zu überlegen, ob man nicht den Weg der USA folgt.
Jeder US-Bürger ist in den USA steuerpflichtig, egal wo er sich aufhält.
Ebenso sollte die Steuerhinterziehung stärker bekämpft werden.
Daneben können noch Mrden eingespart werden, in dem man die ausgeartete Bürokratie und Verordnungswut auf einen "europäischen Maßstab" zurückführt

Von einem Günter Grass, Schriftsteller ( Lübeck ) hätte man mehr erwarten dürfen, als sich bei einer so dümmlichen Aktion zu beteiligen.
Wenn man schon mit dem Ausland vergleicht, dann müssen auch Sozialabgaben und Steuern berücksichtigt werden.

Und so weh es auch tut, eine MWSt.-Anpassung auf EU-Niveau dürfte unterm Strich besser sein als Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer-Erhöhung.

Nur bräuchte man vermutlich weder das eine noch das andere, wenn der Staat die ihm zustehenden Steuern auch eintreiben würde.
Die Nebenkosten für Arbeit könnte vermutlich sogar noch gesenkt werden und es wäre dann immer noch mehr im Staatssäckel.
[posting]18.620.759 von Insolvenzverwaltung am 06.11.05 10:58:15[/posting]wieso sollte Herbert Grönemeyer auf der Liste erscheinen?
Der zahlt doch hier überhaupt keine Steuern, und braucht sich demzufolge hier gar nicht einmischen, Mensch!
:D
...1998 Im April wird mit "Bleibt alles anders" das erste deutschsprachige Studiowerk seit fünf Jahren veröffentlicht; die Produzententätigkeit teilt sich Herbert Grönemeyer mit dem Briten Alex Silva; die Abmischung der Songs erfolgt in Berlin, Düsseldorf, London und Paris
Mitte des Jahres Umzug von Berlin nach London
Viele Stationen der "Bleibt alles anders"-Tour sind schon mehrere Monate vor dem eigentlichen Termin ausverkauft; am Ende des Jahres muss die Konzertreise aus privaten Gründen abgebrochen werden: in der ersten Novemberwoche sterben seine Frau Anna und sein Bruder Wilhelm ...
[posting]18.621.122 von detektivrockford am 06.11.05 11:36:07[/posting]Wurde der Kirchhoff nicht bei der letzten Wahl gerade von den Linken niedergemacht! Eigentlich hätte sie ihn in den Himmel hoch loben müssen aber die Obersten und damit auch die Profiteure dieses System haben den Finger halt nach unten gesenkt und das Volk damit verdummt!:cry:
So langsam bleibt einem ob der (absichtlichen oder nur pure Unfähigkeit?) Desinformationspolitik der Linken die Spucke weg:
Da werden irgendwelche Zahlen wie 3% BIP, die Großbritannien mehr Vermögenssteuer erheben soll, in den Raum geworfen, keine Quellenangabe gemacht, andere interessierte Gruppen zitieren diese Aussage wieder und wieder, bis selbst an Stammtischen im Halbsuff über diese Ungerechtigkeit geschimpft wird.

Macht man sich die Mühe und sucht auf www.oecd.org nach entsprechenden Quellen, wird schnell klar, dass für die Vergleiche die Werte für die "property taxes" zugrunde gelegt wurde, die in UK 4% BIP betragen (Deutschland 1%), davon aber über 3% über Steuern auf Immobilien ("recurrent taxes on immovable property") eingenommen werden. Der Grund für den Unterschied dafür wird hier genannt:

The undervaluation of housing investment for tax purposes is also reflected in the low revenues
from property taxes as a share of GDP in the EU area compared to most other OECD countries, the United
Kingdom and France being the main exceptions (Figure 8). The general trend, however, has been to reduce
the generosity of some of owner-occupied housing tax privileges. The most decisive move has been made
in the United Kingdom which is fully phasing out the mortgage interest relief but Denmark, France,
Ireland, the Netherlands, and Spain have also reduced these tax privileges recently.

d.h. wollte man mit UK gleichziehen, müßte man "Omma ihr klein Häussche" und Vermieter stärker belasten, im Endeffekt müßte also der kleine Mann über höhere Abgaben und Mieten die Zeche zahlen. Erbschaftssteuer spielt übrigens in beiden Ländern mit <0.3% BIP kaum eine Rolle

Quelle:
http://www.oecd.org/dataoecd/4/7/1897173.pdf
Seite 27 ff
[posting]18.621.320 von Waldsperling am 06.11.05 11:56:45[/posting]Was gibt es da zu lachen?
Das Kirchhof Konzept war (ist) besser als alles was bisher von irgendeiner Regierungspartei kam.
[posting]18.619.068 von Erstausgabe am 06.11.05 07:43:20[/posting]Meine Hochachtung gilt dem Unterzeichner Erich Loest,
den haben die Stalinisten in den 1950er eingesperrt.

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1957 wurde Loest wegen angeblicher "konterrevolutionärer Gruppenbildung" im Zusammenhang mit Diskussionen über die Entstalinisierung verhaftet und anschließend zu siebeneinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Er verbüßte diese Strafe im Zuchthaus Bautzen II. Während dieser Zeit war ihm ein striktes Schreibverbot auferlegt. Nach seiner Haftentlassung 1964 ... 1979 geriet er erneut in Konflikt mit der DDR-Staatsführung, als er sich mit anderen Autoren gegen die Zensur in der DDR engagierte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Loest
--------------------------------------------------

Habe während meines Studiums von ihn " Es geht seinen Gang oder Mühen in unserer Ebene" gelesen.

In diesem Zusammenhang ist das Getue der Neoliberalen bezüglich Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer sehr interssant.
[posting]18.622.651 von Erstausgabe am 06.11.05 15:20:40[/posting]Man braucht keine neoliberale Gesinnung um zu erkennen dass in Deutschland die jetzige Diskussion um Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer unsinnig ist.

Der Staat verzichtet um einiges mehr an Einnahmen nur weil er nicht fähig und willens ist irrsinnge Bürokratie und Verordnungswut auf das Nötigste zu reduzieren und seine Steuern (nach gültigem Recht) konsequent auch einzuziehen.

Aber zB für so einen Irrsinn wie den biometrischen Ausweiss, der bei weitem nicht ausgereift ist, verschwenden unsere Politiker sinnlos Geld und Zeit.
Wohl auch nur eine Frage der Zeit, bis die ersten unbescholtenen Deutschen in den USA in "Gewahrsam" genommen werden, nur weil der Chip im Pass spinnt.
...
[posting]18.622.169 von detektivrockford am 06.11.05 13:27:52[/posting]Deswegen hat die CDU Kirchhof auch so schnell in die Wüste geschickt.:laugh::laugh::laugh:
[posting]18.624.099 von Durchschnitt am 06.11.05 18:21:37[/posting]dass man in den USA in Gewahrsam genommen und mit der nächsten Maschine zurückgeschickt wird, passiert auch heute schon!

Die US-Fluggesellschaften transportieren irgendwann mal keine Passagiere mehr, weil jeder ein Terrorist sein könnte. Eine US-Ordensschwester stand auf der Liste, Kennedy stand auf der Liste und ein weltbekannter Sänger - die von den Fluggesellschaften verweigert wurden. In einem Fall landete das Passagierflugzeug auf einen US-Army-Flugplatz wegen extremer Gefährdung - ich glaube, es handelte sich damals um Kennedy :laugh: :laugh: :laugh:
[posting]18.624.567 von ConnorMcLoud am 06.11.05 19:19:56[/posting]Nee, die CDU hat Kirchhoff nicht in die Wüste geschickt.
(dahin gehörst Du übrigens).
Kirchhoff hat das Handtuch geworfen, als er realisierte, daß die Mehrheit der Wähler solche Deppen wie Du sind. :cool:
[posting]18.624.762 von detektivrockford am 06.11.05 19:40:31[/posting]Wie kann man als Wähler ein Depp sein? :confused:

Wie will man das messen? Wenn du die PDS oder die NPD wählst, ist das völlig Wertneutral.
[posting]18.624.938 von Waldsperling am 06.11.05 19:58:16[/posting]Ich habe damit nicht sagen wollen daß jemand, nur weil er eine bestimmte Partei wählt ein Depp ist.

Allerdings läßt sich nicht abstreiten, daß das Einbringen von Prof. Kirchhoff und seinem Steuerkonzept für massiven Unmut bei den meisten Wählern geführt, und damit wohl auch zum schlechten abschneiden der Union beigetragen hat.

Da war von einem angeblich ungerechten Steuersystem die Rede. ("Die wähl ich nicht")
25% Einkommenssteuer für den Einkommens-Millionär genau wie für die alleinerziehende Krankenschwester mit zwei Kindern. ("wie gemein")

Dabei haben die Kritiker des Einheitssteuersatzes übersehen (oder nicht verstanden) daß Kirchhof einen Freibetrag von 8000 Euro pro Person vorgesehen hat.
Damit wären bei der oben genannten Krankenschwester immerhin 24000 Euro (für die Deppen: 3 x 8000 = 24000)
Einkommenssteuerfrei.
Erst das, was darüber hinausginge wäre mit 25% zu versteuern.

Der Millionär hätte natürlich auch diesen Freibetrag zur Verfügung, jedoch würde er sich bei einem hohen Einkommen kaum nennenswert auswirken.
Eine intelligente degressive Progression. Oder ist es eine progressive Degression? Egal.

Abgesehen davon, daß durch ein stark vereinfachtes Steuersystem Verwaltungkosten reduziert und Finanzbeamte freigesezt würden um z.B. Steuerhinterziehung besser zu verfolgen.

Alles in allem spräche vieles für ein solches Steuersystem.

Leute wie Connor die darüber lachen, weil sie es einfach nicht begriffen haben, kann man durchaus als Deppen bezeichnen.
[posting]18.625.267 von detektivrockford am 06.11.05 20:29:38[/posting]Du vergisst aber, dass er alle Subventionen streichen wollte.

Ich hätte dabei drauf gezahlt.:mad:
rockford,

noch etwas aus dem RL.

3-4 X im Jahr bin ich bei meiner Steuerberaterin.

Wir lachen uns immer schlapp über den Bierdeckelspezialisten Merzlein.

Sie meinte, im ganzen Keller wären schom Bierdeckel als neue Formulare eingelagert. Prost! :laugh::laugh::laugh:
#1

Hickel??? Ist das nicht der hauptberufliche Talkshow-Prof, der im Nebenberuf noch eine Professorenstelle in Bremen hat, der er eigentlich seine volle Aufmerksamkeit widmen sollte.

Außerdem wäre die Threadüberschrift: "Anzeige in Bild: ..." passender.

#23

Oft wird beim Thema abgesenkter Spitzensteuersatz übersehen, daß alle davon profitieren, die mehr als den Eingangssteuersatz zahlen.
[posting]18.625.380 von Waldsperling am 06.11.05 20:52:35[/posting]Dann scheint ja deine Steuerberaterin nicht gerade hochqualifiziert zu sein. Wahrscheinlich befürchtet sie, dass ihr die Arbeit bei einer vereinfachten 4-Seiten-Steuererklärung ausgehen würde.

Qualifizierte Steuerberater jedenfalls begrüßen die Vereinfachung des Steuerrechts, dann können die endlich beraten - dies bringt wesentlich mehr Umsatz und Gewinn, als ein bißchen Buchführung und Steuererklärungen machen.
Zum Thema Vermögenssteuer habe ich ja schon öfter einen Beitrag geschrieben.

Ich lach mich kaputt, wenn jetzt solche Forderungen von ein paar "linken Reichen" kommen.

Im übrigen gehört zum Vermögen auch ein (fiktiver) Anspruch gegen Lebensversicherungen und Renten/Pensionen.

Ein A 13 Beamter hat einen Pensionsanpruch von 1 Mill. € = vermögenssteuerpflichtiges Vermögen.

Ich freue mich schon, wenn einfache Angestellte und kleine Beamte so ab A 9 plötzlich Vermögenssteuer zahlen müssen.:laugh::laugh:
[posting]18.625.433 von Adam Riese am 06.11.05 21:07:59[/posting]Weil sie so qualifiziert ist, kann sie darüber lachen.

Wäre sie unqualifiziert, wäre ich nicht ihr Kunde.

Ich bin mit ihr sehr zufrieden.
[posting]18.625.462 von Waldsperling am 06.11.05 21:13:40[/posting]"Ich bin mit ihr zufrieden"

Ja, aber du bist ja auch nicht qualifiziert. Oder bräuchtest du sonst eine Beraterin?

Ob die qualifiziert ist oder nicht, kannst du also weniger beurteilen.

Aber vielleicht hilft da ja der Bund der Steuerberater weiter, der sich seit Jahren schon eine Vereinfachung wünscht, da durch das jetzige System kaum noch einer durchblickt. Nicht umsonst kommt die meiste Steuerfachliteratur aus Deutschland.
[posting]18.625.380 von Waldsperling am 06.11.05 20:52:35[/posting]Was machst du 3-4x im Jahr bei deiner Steuerberaterin?

Neue Subventionen schmarotzen?
[posting]18.625.380 von Waldsperling am 06.11.05 20:52:35[/posting]Also ich find´s nicht zum lachen.

Ich glaube ein Grund für die Wirtschaftlichen Schwierigkeiten dieses Landes ist der Drang alles und jedes haarklein regeln zu wollen.
Das hat zu angeblich über 90000! (in Worten neunzigtausend) Steuergesetzen und Regellungen geführt.
2/3 oder (waren es 3/4?) der Steuerliteratur dieses Planeten beziehen sich angeblich auf das deutsche Steuerecht.

Der Aufwand ein solches Dickicht zu verwalten dürfte auch finanziell immens sein.

Wer Aufgrund eines eigenen (vermutlich kleinen) Vorteils eine Vereinfachung ablehnt, verkennt daß wir alle (auch DU) unter den Folgen zu leiden haben.

PS
Zur Frohnatur Deiner Steuerberaterin (sie sieht hoffentlich wenigstens gut aus) sei folgendes gesagt :

Wo man lacht da laß dich nieder,
dumme Menschen lachen immer wieder.

Gute Nacht
[posting]18.625.380 von Waldsperling am 06.11.05 20:52:35[/posting]Ach ja und noch was:

Im Falle einer Vereinfachung des Steuerrechts muß man nicht, wie Deine phantastische Steuerberaterin Bierdeckel für die Steuererkärung verwenden.

Mann kann dann sicher auch neuartige, durchdachte, biometrische und wohl auch TÜV geprüfte kleinformatinge einseitige Vordrucke verwenden.

Und zum Abschluß noch eine Bitte:
Stell doch mal ein Bild von Dir und Deiner Steuerberaterin rein.
Wir wollen auch was zu lachen haben.:D
[posting]18.625.657 von Antifor am 06.11.05 21:49:14[/posting]Mein "lieber" Antifor, ich hoffe du hast heute erst die Hälfte von dem getrunken was ich vertragen kann. :laugh::laugh::laugh:

Geh mal davon aus, dass ich durch die frühe Erkenntnis das lebenslanges Lernen eine besondere Gewichtung generiert, auf mehreren Gebieten qualifiziert bin. Steuerrecht ist auch bei mir optimierungsbedürftig. Hast du schon mal 100 % Steuern bezahlt und 120 % zurück erhalten? Ich nicht!

Aber 100 % reichen mir. Da hat sie in den vergangenen Jahren ganze Arbeit geleistet. :lick::lick::lick: Ich bin sehr zufrieden mit der Steuerberaterin und dem deutschen Steuersystem.;):)
[posting]18.625.716 von siebi71 am 06.11.05 21:57:11[/posting]Hallo siebi,

viel schmarotzen kann ich da nicht, da ich schon vieles ausschöpfe. :lick:

Mehr als keine Steuern bezahlen geht nicht.

Vermögen auf Kosten der Allgemeinheit zu bilden machen doch alle.

Ich hoffe, du freust dich mit mir.
[posting]18.625.797 von Waldsperling am 06.11.05 22:12:55[/posting]Wird eine Steuerberaterin bei einem Beamten wie dir überhaupt gefordert?

Ich habe da so meine Zweifel. Aber mach ruhig weiter auf dicke Hose. :laugh:
[posting]18.625.736 von detektivrockford am 06.11.05 22:00:14[/posting]>>>Zur Frohnatur Deiner Steuerberaterin (sie sieht hoffentlich wenigstens gut aus) sei folgendes gesagt :<<<<


Oooooooooooooh Rockford, :lick::lick::lick: Eine Mischung aus Sandra Bullock und Daryl Hannah. Den Charme einer Emma Peel und den Geist eines Einstein.

Von mir aus können die Steuergesetze noch komplizierter werden. Wenn ich diese Frau sehe, ist für mich immer ein Feiertag.

Und finanziell lohnt es sich auch noch.:lick:
[posting]18.625.828 von Antifor am 06.11.05 22:23:23[/posting]Ich bin kein Beamter. Zahle meine Altersvorsorge selbst.
[posting]18.625.854 von Waldsperling am 06.11.05 22:29:07[/posting]Ach Du scheiße, dicke Eier und Steuern.

Meine lieber Herr Wachtmeister, das sind zwei Dinge, die überhaupt nicht gut zusammenpassen.
[posting]18.624.762 von detektivrockford am 06.11.05 19:40:31[/posting]Ich würde es in der Wüste nicht lange aushalten.
Ständig gescheiterten Figuren wie Kirchhof, Merz und demnächst Stoiber zu begegnen, das wäre zuviel für mich.;)
[posting]18.625.957 von ConnorMcLoud am 06.11.05 22:55:29[/posting]Connor, wir brauchen eine große Wüste. Friedbert der Kriegsminister, Antifor und der kleine Guido beanspruchen auch viel Sand.:laugh::laugh::laugh:
[posting]18.625.820 von Waldsperling am 06.11.05 22:20:20[/posting]Ja klar, 0 Steuern zahlen.

Entweder
[ ] trollst du
[ ] hast du eine der gierigsten Steuerberaterinen, die dem dummen Sperling sogar bei nur 19 % Progression noch ein Steuersparmodell verkauft oder
[ ] kommst mit dem Einkommen gar nicht über das steuerfreie Existenzminimum hinaus
[posting]18.625.957 von ConnorMcLoud am 06.11.05 22:55:29[/posting]Wo dran ist Kirchhof gescheitert ?
Er sollte Finanzminister werden, und Schröder hat ihn mit Lügen an die Wand gedrückt.

Schröder hat zum Beispiel behauptet, dass eine Krankenschwester durch den Wegfall der Steuerfreiheit bei dem Nacht/Wochenendzuschlag einige 100 € weniger im Portomonaie hätte.

Wenn du wüßteste, wie viel, oder genauer gesagt wie wenig, eine Krankenschwester verdient, würderst du wissen, dass sie gar nicht über den Steuerfreibetrag von Kirchhof herauskommen würde. Sie hätte also mehr, statt weniger.

Nun ist Kirchhof, unter anderem, an den Lügen von Schröder gescheitert. Anstatt Schröder zu verurteilen, dass er die Unwahrheit gesagt hat, lachst du Kirchhof aus.

Tolle Moral :laugh::laugh:
[posting]18.629.837 von 23552 am 07.11.05 08:21:54[/posting]Mein Gott, wie kann man nur so einen Blödsinn schreibn. *kopfschüttel*
#dickdiver

Nimms bitte nicht persönlich, aber 23552 hat wirklich Recht.

Das Kirchhoffschen Model hätte jede Krankenschwester entlastet statt belastet. ;)
Der "kleine" Mann hätte mehr im Portemonaie gehabt und die "besserverdienenden" eindeutig weniger.

Leider haben das immer noch nicht viele erkannt, dabei ist das Konzept eigentlich sehr einfach zu verstehen.
Aber mit den "Lügen" von Schröder ist das Konzept kleingeredet worden.

Schade auch.. Deutschland hat hier verloren. :eek:
Sorry, kein Angriff beabsichtigt, aber der Blödsinn ist Posting #55 in diesem Fall, weil sich nämlich Posting #54 in fast allen Punkten gut verteidigen läßt. Vielleicht war #55 als scherzhafte Polemik gemeint?
@Connor an dieser Stelle möchte ich Dich mal was fragen. Du schreibst hier und ich lese mit. Sei bitte mal ehrlich, glaubst Du das was Du schreibst wirklich? Ich rätsele nun schon seit geraumer Zeit, warum die SPD sich selbst so zerlegt, ich denke aber, ich bin der Sache schon ziemlich nahe, wenn ich behaupte:

Deine Ansichten decken sich zu 100% mit den linken Parteiflügel. Interessant auch, daß genau diese Ansicht der Dinge sich so fatal auswirken auf die Steuer-, die Wirtschafts,-und Sozialpolitik.

Was ich aber nicht verstehe ist, daß Du nicht begreifst, daß die SPD Steigbügelpolitik der Globalisierer betreibt!

Oder willst Du nur Gegenreaktionen erzeugen?
Mal ganz ehrlich bitte.
@56, 57: Hallo Ihr Zwei. :)

Sorry, aber wenn ich lesen muss, dass Schröder den "armen" Prof. Kirchhoff mit Lügen an die Wand gedrückt hat", dann betrachte ich das als Blödsinn. Der "arme" Professor hätte sich doch wehren können, zumal ihm der gewaltige Wahlkampf-Apparat von CDU/CSU zur Verfügung stand.

Und der "arme" Professor ist sicherlich nicht an Schröder gescheitert, sondern auch daran, das Bürgerinnen und Bürger (= Wählerinnen und Wähler) Kirchoff als BMF nicht haben wollten. Auch innerhalb von CDU/CSU war Prof. Kirchoff nicht unumstritten. Seine Nominierunmg war ein Alleingang von A. Merkel.
Lediglich die FDP betrachtet ihn noch als "Gott". ;)

CDU/CSU und der "arme" Professor selbst haben sich sein Scheitern zuzuschreiben.

Über steuerrechtlichen Bewertungen von "Einkommen der Krankenschwestern" gibt es schon sehr viele threads. Dies soll kein neuer thread dazu werden.

dickdiver
#59

Das mag ja alles Stimmen, aber Schröder hat bewust gelogen. :eek:
Er hat "Stimmung" gemacht..... ;)

Aber das Konzept von Kirchhoff ist ideal.....
Das natürlich aus den Reihen der CDU/CSU einige ihn "torpediert" haben ist auch verständlich.
Schliesslich gibt es dort auch "Besserverdienende" und außerdem geht es auch um die Stelle als Minister.
Hier hatten sich einige auch Chanchen ausgerechnet. ;)

Leider war das "pisageschädigte" Volk nicht in der Lage diese Zusammenhänge zu erkennen.

Und damit haben sich die "kleinen" selber in die Pfanne gehaun. :(

Schade auch...
Kirchhof ist passé. Würde er Finanzminister, würde er kläglich scheitern an den Politikern jeglicher Coleur. Er hätte nicht die geringste Chance bei diesen Aasgeiern.
dickdiver, Faktum ist, daß gegen Kirchhof mit Lügen vorgegangen wurde. Die Sache mit der angeblichen Belastung der Krankenschwester im Vergleich zum Besserverdiener war eine Lüge. Und da hatte auch der Wahlkampfapparat der Union keine Chance gegen, wie Du gut weißt, denn die SPD hat hier mit Emotionen gearbeitet, während die Widerlegung der Lüge das Nachrechnen erfordert. Jedem Psychologen und jedem erfahrenen Wahlkämpfer war klar, daß die Union in dem Augenblick verloren hatte, als die Neidreflexe der Menschen mit dieser primitiven Propaganda angesprochen wurden.

Und diese ganze Geschichte war vor allem eine peinliche Niederlage der Demokratie, denn es wurde mal wieder gezeigt, daß auf die Sache bezogene Quereinsteiger in der Politik keine Chance haben. Eine Chance hat nur, wer die Wähler emotional anspricht, völlig unbeachtet seiner sachlichen Anliegen und seiner fachlichen Kompetenz, und dies bis hin zum Wählerbetrug durchzieht. Hier haben viele Politiker, auch der Union, noch mehr aber der SPD, moralisch versagt, denn die meisten, die Kirchhof angriffen, wußten, daß der Mann grundsätzlich recht hatte - über Details hätte man imemr reden können.

Es ist auch genau dieser Punkt, der Umgang der SPD mit dem Quereinsteiger, die Lügen um die Steuern (übrigens, die Koalitionsverhandlungen zeigen ja, wie stark die Regierung im Wahlkampf gelogen hatte - wie auch schon 2002), was ich dieser Partei ganz persönlich übel nehme.
dickdriver

Deine Postings sind bei mir ausgeklinkt. Da aber so viele auf dein Posting # 55 geantwortet haben, habe ich mir es doch mal angeschaut. Immerhin habe ich dich schon vor Monaten, oder Wochen rausgeklinkt, und wußte gar nicht mehr, warum. Nach dem lesen von deinem Posting weiß ich es wieder. Du bleibst bei mir ausgeklinkt.

Du brauchst dir nur das Steuerkonzept, mit den Freibeträgen , von Kirchhof anschauen, und dich dann erkundigen, wieviel eine Krankenschwester, inkl. Nacht- und Wochenendzuschläge verdient.

Für den Rest brauchst du nur das Wissen der 4 Grundrechenarten. Das reicht.
@Jau: Ok! Aber Du weisst auch, das "Stimmung machen" im Wahlkampf dazugehört. Es ist nun einmal so und wird sich auch in den Zeiten der großen Koalition nicht ändern. Das Kirchoff-Modell ist nicht nur den meisten Bürgerinnen und Bürger suspekt, sondern auch vielen Wirschaftswissenschaftlern. Das "pisageschädigte Volk", wie Du schreibst, gibt es anscheinend auch in Bayern. Denn dort hatte die CSU bei der Bundestagswahl massive Verluste hinzunehmen. ;)

for4zim, ich bleibe dabei. Kirchoff und die CDU-Strategen hätten rechtzeitig die Unions-Wahlkampfmaschinerie anwerfen müssen. Gemeinsam mit dem unionsnahem Massenblatt BILD-"Zeitung" u.a. Blätter bzw. weiterer geeigneter Medien wäre es durchaus möglich gewesen den SPD-Wahlkämpfern mit entsprechenden Argumenten zu entgegnen.

Die "Steuerlügen", die natürlich nur die SPD verbreitete (Was ist eigentlich mit der Eigenheimzulage, dem Mehrwertsteuerversprechen der Union im Frühjahr etc?), entpuppen sich als Wahlkampfversprechen, die, wie sich jetzt herausstellt, nicht einzuhalten sind. Ich stimme Dir aber zu und verabscheue solche Vorgehensweise auch.
Nun genug von mir dazu. Wie schon geschrieben, gibt es viele Steuer-threads hier auf dem board.

@ 23552 #63: Du tust mir Unrecht. Aber gut, wenn Du Deine board-Einstellugen so vorgenommen hast, dann ist das halt so.


dickdiver
[posting]18.630.580 von jaujazu am 07.11.05 09:44:39[/posting]Aber das Konzept von Kirchhoff ist ideal.....


Ja, für den millionenschweren Manager wäre es natürlich ideal, wenn er genau wie sein Fahrer, 25% Steuern zahlen würde. Für Letzteren wäre es unsozial.:(
dickdiver, klar können wir den steuerlichen Aspekt ausblenden. Nur war der ein wesentlicher Gehalt des Beitrags, den Du als Blödsinn abqualifiziert hattest. Ich bin weiter der Meinung, daß Du dem Beitrag damit Unrecht getan hast.

Unbenommen bleibt es, daß zu einem gewissen Grad alle Parteien Versprechen im Wahlkampf machen, die sie hinterher nicht halten können. Zumal die Koalitionsverhandlungen ja dann zu Kompromissen zwingen. Um aber auch hier fair zu bleiben: die Union hat die Eigenheimzulage nicht als unverhandelbar hingestellt (immerhin hat sie ja den Koch-Steinbrück-Kompromiß mitgetragen), sondern wollte sie nicht in den Eichel-wir-verheizen-alles,um-uns-noch-ein-Jahr-weiter-zu-retten-Topf schmeißen. Ein Wahlbetrug wäre es. wenn die Union eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes mittrüge, weil das nicht einfach die Wahlversprechen dehnt, sondern ihrem Geist entgegenstünde. Gleiches gilt bei der SPD für die Unterstützung einer Mehrwertsteuererhöhung. Der moralische Unterschied liegt darin, daß die Union bereits vor der Wahl den Bürgern Belastungen angekündigt hatte und dafür Stimmenverluste hinnahm, während sich die SPD um die Realisierbarkeit ihrer Versprechen einen Sch... kümmerte. Und exakt um diese moralische Komponente geht es mit.

Was Kirchhof angeht: das ist nicht so einfach, wie Du das darstellst. Es wäre ebenso ein Gebot der Moral, daß sich Parteien manchmal Beißhemmungen anlegen. Wenn sie da dann zu sehr dem Populismus dienen, haben sie Kritik verdient. Diese Kritik steht z.B. an, wenn die Ausländerfrage in bestimmter Weise zum Wahlkampfthema wird. Da war mal Kochs Hessenwahlkampf in der Kritik. Und diese Kritik steht auch an, wenn man rein emotional gegen einen Steuertarif vorgeht und dabei nicht etwa einfach die Wahrheit dehnt, sondern wirklich lügt. So wie bei den Steuerbeispielen. Und weil man hier der Union gar keine Chance gelassen hat, das Thema auf sachlicher Ebene zu behandeln, weil das nun einmal komplizierte Dinge sind (unter anderem auch, daß Kirchhofs Tarif gar nicht zur Wahl stand), muß sich die SPD den Schuh anziehen, daß sie hier für billigen Populismus ein Stück weit die demokratische Diskussion zerstört hat.

Daß die SPD nun die angebliche Merkel-Steuer durchsetzen will, darf ihr ruhig noch für längere Zeit immer wieder unter die Nase gehalten werden. Die zusätzlichen Sitze dafür hat die Partei ja eingestrichen. Den Denkzettel dafür hat sich die SPD für 2009 verdient. Schade, daß die Wähler bis dahin alles vergessen haben.
[posting]18.634.170 von ConnorMcLoud am 07.11.05 15:15:01[/posting]Ja, für den millionenschweren Manager wäre es natürlich ideal, wenn er genau wie sein Fahrer, 25% Steuern zahlen würde. Für Letzteren wäre es unsozial.

Unsozial ?

Beispielrechnung:

Der Millionenschwere Manager (unverheiratet)
Einkommen 1 000 000 Euro im Jahr.
Ergibt ein zu versteuerndes Einkommen 992000 Euro.
Davon 25% sind 248000 Euro.
Das macht einen Steuersatz von 24,8% .

Der Fahrer (Frau zwei Kinder):
Einkommen 35000 Euro im Jahr.
Ergibt ein zu versteuerndes Einkommen 3000 Euro.
Davon 25% sind 750 Euro.
Das macht einen Steuersatz von 2,14%



Connor, kann das sein, daß Du dumm wie Brot bist?
also bitte diver den dwB bitte vorsichtige verwenden (-;

aber McZero ist einfach resistent gegen alles ... (speziell Fakten&Logik) :(

BdB
den diese Steuerberechnung richtig motivieren würde mehr zu verdienen.
[posting]18.624.099 von Durchschnitt am 06.11.05 18:21:37[/posting]Na, Durchschnitt, inzwischen wieder als Janis unterwegs?

bis die ersten unbescholtenen Deutschen in den USA in " Gewahrsam" genommen werden, nur weil der Chip im Pass spinnt.

Es werden keine "unbescholtenen" Deutschen in Gewahrsam genommen. Diejenigen, welche etwas auf dem Kerbholz haben (z.B. unbezahlte Speeding Tickets) duerfen postwendend den Rueckflug antreten! Und das ist auch gut so, denn das Pack will keiner hier haben!
[posting]18.635.680 von Bernd_das_Brot am 07.11.05 16:36:42[/posting]Sorry Bernd,
ich wollte Dir nicht zu nahe treten.
Aber "schlau wie Brot" paßt auf connor so überhaupt nicht.:D
[posting]18.635.578 von detektivrockford am 07.11.05 16:29:41[/posting]#67,

kann es sein daß der Manager nach geltendem Steuer-Tarif wesentlich mehr Steuern bezahlen würde und sein Fahrer gar keine?;)

Es wäre also eine klassische Umverteilung von unten nach oben.:(

Ein Glück daß Merkel diesen schweren Fehler rechtzeitig erkannt und Kirchhof in die Wüste geschickt hat.;)
Connorchen Connorchen wieder nichts verstanden... :laugh:

Sag einmal kommst du eigentlich immer ganz von alleine auf den Unfug ????:laugh:

Lies bitte noch einmal im Kirchhofschen Model nach ....
und dann such dir jemanden, der etwas mit der %-Rechnung anfangen kann.


Und siehe da !!!! Plötzlich hat der "kleine" mehr im Portmonaie und der "große" muß endlich Steuern zahlen !!!
(Weil es keine Abschreibungsmöglichkeiten mehr gibt)

Selbst Deine Genossen haben das schon erkannt. ;)
@connor

kann es sein daß der Manager nach geltendem Steuer-Tarif wesentlich mehr Steuern bezahlen würde und sein Fahrer gar keine?

Kann sein, oder auch nicht.
Denn nach geltendem Steuerrecht, hat der Manager unzählige Möglichkeiten seine Steuerlast zu drücken.
Ob man sich als Einkommensmillionär tatsächlich arm rechnen kann und seine Steuerlast auf annähernd Null zu drücken wie viele behaupten, weiß ich nicht.
Aber den theoretischen Spitzensteuersatz wird er garantiert nicht zahlen müssen.

Ein Chauffeur mit 35000 Euro Jahresbrutto, dürfte auch nach geltendem Steuerrecht nicht ohne Abgabe davon kommen.
Und 2,14% Einkommenssteuer dürften schwer zu unterbieten sein.


Aber darum ginge es mir in #67 überhaupt nicht.
Ich wollte nur klarstellen, daß es eben nicht so ist, daß der Millionär nach dem Kirchhof Tarif den gleichen Steuersatz hat wie sein Fahrer.
Ist ja für einige offensichtlich nicht so einfach zu verstehen. ;)


Das Hauptproblem besteht doch darin, daß die meisten Wähler glauben Änderungen im Steuersystem dienten dazu ihnen Vorteile zu verschaffen.
Sind diese für sie nicht ersichtlich, oder scheinen sich daraus (wenn auch nur geringe) Nachteile zu ergeben, wird grundsätzlich abgelehnt.

Darum geht es aber nicht.
Prof. Kirchhof wollte das Steuersystem entrumpeln um es effektiver (und gerechter!) zu machen.
Denn ein Steuersystem das sich wie sich unseres mit rund 300 Gesetzen und 70.000 Verordnungen zu einem unüberschaubaren Monster entwickelt hat, ist sicher nicht effektiv im Sinne von Aufwand und Ertrag. Über 60 % der gesamten Weltliteratur über das Steuerrecht werden in Deutschland produziert - kein Staat hat ein derart unüberschaubares System entwickelt. Der Verwaltungsaufwand dürfte immens sein.

Eine Steuerreform, die bei etwa gleichem Ertrag (Kirchhof nennt seine Reform Aufkommensneutral) viel weniger kostet, wäre es ein gewaltiger Fortschritt gewesen.

Im Gegensatz zu dem was manche glauben, besteht der Sinn Steuern zu erheben übrigens allein darin, dem Staat das nötige Geld für die notwendigen Aufwendungen zu verschaffen.
Der Sinn besteht nicht darin, möglichst vielen Steuerberatern, Finanzbeamten usw. eine Beschäftigung zu geben.
Und meiner Meinung nach auch nicht darin, mit den Steuern Kapitalströme zu „steuern“ um das Geld etwa dem Wohnungsbau etc. zukommen zu lassen. Diverse, längst mißbräuchlich angewandte Steuersparmodelle lassen grüßen.

Aber bitte, der Wähler hat entschieden das er Vereinfachungen nicht will.
Auch wenn sie langfristig Vorteile bedeuten mögen.
Leute wie Du sind Teil des Problems.
[posting]18.635.578 von detektivrockford am 07.11.05 16:29:41[/posting]Beispielrechnung:

Der Millionenschwere Manager (11 Frauen und 114 Kinder)
Einkommen 1 000 000 Euro im Jahr.
Ergibt ein zu versteuerndes Einkommen 0,00 Euro.
Davon 25% sind nix Euro.
Das macht einen Steuersatz von kein % .

Der Fahrer (Frau zwei Kinder):
Einkommen 35000 Euro im Jahr.
Ergibt ein zu versteuerndes Einkommen 3000 Euro.
Davon 25% sind 750 Euro.
Das macht einen Steuersatz von 2,14%



"Besser" kann man in deinem Posting die Parameter propagandistisch nicht ausschlachten. Warum kann der Fahrer nicht verhüten und hat einen Harem? Ist der Manager schwul?
[posting]18.639.205 von jaujazu am 07.11.05 19:47:23[/posting]jaujazu, Du hast mal wieder den Durchblick!:laugh::laugh::laugh:

Jetzt mußt Du nur noch Roland Koch und A. Merkel von Deinem Unsinn überzeugen!:laugh::laugh::laugh:

Das wäre allerdings vergebens Liebesmüh: selbst diese beiden sind vernünftiger als Du und haben das Wind-Ei Kirchhof dahin entsorgt wo es hingehört.;)
[posting]18.639.989 von Waldsperling am 07.11.05 20:37:59[/posting]Auch zu Dir kann ich nur sagen:
Leute wie Du sind Teil des Problems.
[posting]18.640.047 von detektivrockford am 07.11.05 20:41:10[/posting]Wieso das denn?

Du hast was verglichen, was man so nicht vergleichen kann.

Ist der Fahrer unverheiratet, zahlt er 6750,00 €.
[posting]18.640.105 von Waldsperling am 07.11.05 20:45:38[/posting]Jemand der als Single 35000 im Jahr verdient, ist mit 6750 € (19,28%) auch nicht so schlecht bedient.

Wo liegt er denn heute?
Wenn der Gehaltsrechner http://www.n-heydorn.de/gehaltsrechner.html richtig liegt bei 6408 €.
Das macht 18,3%.

Aber nur so weiter. Wegen einem Prozent auf die Barrikaden gehen, und irgendwann zahlt man dann überhaupt keine Steuern mehr, weil die Wirtschaft dieses Landes ganz im Eimer ist, und man keinen Verdienst mehr hat den man versteuern könnte.
Wirklich intelligent und vorausschauend. :rolleyes:
Reiche wollen mehr Steuern zahlen
Der Hamburger Reeder Peter Krämer hat einen offenen Brief an SPD und CDU geschrieben: Es sei "zutiefst unsozial", die Mehrwertsteuer zu erhöhen. Stattdessen sollten Vermögende 38 Milliarden Euro jährlich mehr aufbringen

BERLIN taz Eine ungewöhnliche Botschaft für einen Unternehmer: "Schaffen Sie das Steuerparadies für wirklich Reiche in Deutschland ab", fordert der Hamburger Reeder Peter Krämer. Seinen offenen Brief hat er an die "sehr geehrte Frau Merkel" und den "sehr geehrten Herrn Müntefering" gerichtet. Und damit die beiden Verhandlungsführer einer großen Koalition das Schreiben auch bemerken, hat es Krämer als einseitige Anzeige in die FAZ und in die Bild-Hamburg vom Samstag gesetzt.

"Es ist ein Skandal", schreibt Krämer dort, "dass Deutschland im internationalen Vergleich die niedrigste Besteuerung für Vermögensbestände hat." In Großbritannien würde die Quote der Besitzsteuern bei 4,3 Prozent des Bruttosozialprodukts liegen, in Deutschland nur bei 0,8 Prozent. Krämers Vorschlag: Die Reichen sollten 38 Milliarden jährlich mehr aufbringen. "Belasten Sie die Vermögenden!" Stattdessen die Mehrwertsteuer zu erhöhen, sei "zutiefst unsozial".

Mit dem SPD-Projekt einer Reichensteuer kann Krämer hingegen nur wenig anfangen: "lächerlich". Denn es würde "gerade einmal 1,5 Milliarden Euro" bringen, den Spitzensteuersatz von 42 auf 45 Prozent zu erhöhen, wenn das Jahreseinkommen 250.000 Euro übersteigt.

Unterschrieben haben noch 20 weitere Prominente und Firmeninhaber, darunter die Schriftsteller Günter Grass und Erich Loest sowie die Millionenerben Percy Rohde und Susann Haltermann. Auch der 28-jährige Bruno Haas gehört zu den Unterzeichnern. Seine Familie besitzt eine Chemiefirma; er selbst promoviert in Philosophie zur "Meta-Ethik" und hat sich "noch nicht im Detail ausgerechnet", was eine Steuererhöhung für ihn bedeuten würde. Auch seine momentane Belastung hat er "nicht im Kopf". Ihm geht es um das Signal: "Es gibt Vermögende, die nicht so denken, wie alle denken, dass sie denken."

Allerdings reagieren Union und SPD bisher nicht auf dieses Angebot. Stattdessen steht die erhöhte Mehrwertsteuer weiterhin ganz oben auf der Hitliste, um den Haushalt zu sanieren. Auch die SPD sperrt sich nicht mehr entschieden dagegen. Ihr rheinland-pfälzischer Ministerpräsident Kurt Beck befand gestern etwas kryptisch: "Verweigern darf man sich sicher einem solchen Gedanken nicht."

Verwirrung löste hingegen gestern die Frage aus, ob es ein "Junktim" gibt: Stimmt die SPD einer erhöhten Mehrwertsteuer nur zu, wenn auch die Reichensteuer kommt? SPD-Steuerexperte Joachim Poß schien dies nicht zu verneinen: "Alles hängt von allem ab." Der designierte SPD-Finanzminister Peer Steinbrück widersprach. "Es gibt eine solche Konstruktion nicht, da es zum gegenwärtigen Stand der Verhandlungen noch nicht einmal Zwischenergebnisse gibt." Nur so viel ist sicher: Ende dieser Woche soll die Koalitionsvereinbarung stehen, damit die Parteitage am nächsten Montag darüber beraten können.

Obwohl Union und SPD bisher nicht auf die Anzeigen-Offerte eingehen, dass Vermögende ruhig mehr Steuern zahlen könnten, bleibt Firmenerbe Haas optimistisch. Zumindest langfristig. "Immerhin haben wir Öffentlichkeit geschaffen."
ULRIKE HERRMANN

taz Nr. 7813 vom 7.11.2005, Seite 7,
http://www.taz.de/pt/2005/11/07/a0111.nf/text.ges,1
[posting]18.640.273 von Erstausgabe am 07.11.05 20:59:03[/posting]Toll was?
Darauf kann man sich als Linker so richtig schön einen (pardon) runter holen.

..." Es ist ein Skandal" , schreibt Krämer dort, " dass Deutschland im internationalen Vergleich die niedrigste Besteuerung für Vermögensbestände hat." In Großbritannien würde die Quote der Besitzsteuern bei 4,3 Prozent des Bruttosozialprodukts liegen, in Deutschland nur bei 0,8 Prozent. Krämers Vorschlag: Die Reichen sollten 38 Milliarden jährlich mehr aufbringen. " Belasten Sie die Vermögenden!" Stattdessen die Mehrwertsteuer zu erhöhen, sei " zutiefst unsozial" ...

Reiche für Vermögenssteuer? Hab ich das richtig verstanden?
Na ja, auch unter Reichen soll es weniger kluge geben.
Die (möglichen) Folgen einer Verögenssteuer am Beispiel Frankreichs sind ja in #19 dargestellt.

Aber wenn das ganze daneben geht, und eine Vermögernssteuer dem Land eher schadet als nutzt, kann man als reicher ja problemlos die Koffer packen und ins sonnige Exil gehen.
[posting]18.640.268 von detektivrockford am 07.11.05 20:58:45[/posting]Mein lieber detektiv, :laugh: mir ging es in erster Linie nur um die Feststellung, dass man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen kann.

Aber du schreibst es doch selber: Jener Professor aus Heidelberg hätte den Fahrer um 342,00 € rasiert. :mad:
[posting]18.640.434 von Waldsperling am 07.11.05 21:10:29[/posting]342 Euro im Jahr.
Das sind nicht mal 30 Euro im Monat.

Ist auch ärgerlich, ich weiß, aber die Vorteile einer Steuerreform überwiegen.

PS
Was kostet Deine Steuerberaterin eigentlich?
[posting]18.634.170 von ConnorMcLoud am 07.11.05 15:15:01[/posting]Ach Conner. Du verstehst es einfach nicht.
Der Fahrer würde wahrscheinlich keine Steuern zahlen, da er wahrscheinlich unter der Bemessungsgrenze liegen würde.

Genauso, wie die bereits erwähnte Krankenschwester.

Ist das wirklich so schwer :confused::confused:
[posting]18.640.553 von detektivrockford am 07.11.05 21:20:10[/posting]Schwarz, mit / ohne Mehrwertsteuer / Rechnung oder offiziell? :confused:
[posting]18.640.703 von Waldsperling am 07.11.05 21:27:32[/posting]Offiziell selbstverständlich.

Denn wer ohnehin keine Steuern zahlt weil er grundsätzlich hinterzieht wo er nur kann, dem kann eine wie auch immer geartete Änderung im Steuerecht egal sein.
[posting]18.640.023 von ConnorMcLoud am 07.11.05 20:39:17[/posting]Connor

hör doch endlich damit auf, so unkonstruktive Postings zu schicken.

Bevor du auf Merkel, Kirchhof, und Merz rumhackst, nehme dir doch mal das Kirchhofmodell (von mir aus auch das von Merz), lese es dir durch, versuche es zu verstehen, und wende dann, die Hilfe eines Taschenrechners ist ausdrücklich erlaubt, die simple Mathematik der vier Grundrechenarten an.

Vielleicht bekommst du ja dann ganz neue Erkenntnisse.

Aber nur etwas, ohne Argumente schlecht zu machen, weil es nicht in das eigene Parteibuch passt, ist wirklích billig. Genau genommen, ist es zu billig.
[posting]18.640.553 von detektivrockford am 07.11.05 21:20:10[/posting]Und sobald er heiraten würde, würde er super da stehen.

Mal ganz ehrlich. Ein Junggeselle mit 35 T Brutto im Jahr, knappert ja nun auch nicht gerade am Hungertuch. Und sobald er eine Familie gründet, kommt er bei Kirchhof voll auf seine Kosten.
[posting]18.640.741 von detektivrockford am 07.11.05 21:31:21[/posting]>>>Offiziell <<<:confused:

Woher soll ich das wissen? :laugh::laugh::laugh:
[posting]18.640.821 von 23552 am 07.11.05 21:36:16[/posting]Eben.
Du weißt nicht viel (auch sonst nicht).
War mir schon klar.:D
[posting]18.640.741 von detektivrockford am 07.11.05 21:31:21[/posting]Ich muss doch sehr bitten. Mitnehmen was man legal bekommen kann und Steuern hinterziehen sind 2 Paar Schuhe. Letzteres weise ich weit von mir und distanziere mich ausdrücklich.:mad:
[posting]18.640.992 von Waldsperling am 07.11.05 21:49:00[/posting]Mustest wohl meine #86 mehrmals lesen, bis die die Passage mit der Steuerhinterziehung auffiel.:D


Ist die Steuerberaterin "schwarz" bezahlen, eigentlich nicht auch Steuerhinterziehung?
Frag doch mal.
[posting]18.641.078 von detektivrockford am 07.11.05 21:54:44[/posting]Im Gegenteil. Wenn der Kunde keine Rechnung hat, kann es sie auch nicht absetzen.

Und niemand hindert die Steuerberaterin daran das Geld welches sie auf die Kralle bekommen hat, zu versteuern.

Imgrunde nützt das dem Staat. Ohne Rechnung kann man auch nicht 368 Fahrten a 472 Km zur Steuerberaterin absetzen.

Tja rockford, es lässt sich einiges Mitnehmen.
[posting]18.640.756 von 23552 am 07.11.05 21:32:00[/posting]#23552,

ich weiß, ich weiß, der kongeniale Kirchhof hätte alle Steuerzahler entlastet. Das dafür notwendige Geld wäre dann halt gedruckt worden, gell?:laugh::laugh::laugh:

Aber im Ernst: Kirchhof war ne Nullnummer, ein so genannter Nullinger.
Das wußte Merkel natürlich von Anfang an. Als sich diese Täuschung der Öffentlichkeit dann aber nicht mehr länger aufrecht erhalten ließ (u.a. weil die SPD geoutet hat, was Kirchhof wirklich bedeuten würde), wurde Kirchhof schneller als manche konservative Zeitungen ihre Kommentare drucken konnten zurückgezogen.

Genau deswegen ist Kirchhof heute auch dort, wo er hingehört und nirgendwo anders.;)
[posting]18.634.957 von for4zim am 07.11.05 15:51:30[/posting]for4zim, Dein posting kann ich unterstützen.

Politik und Moral? Die Moral ist eindeutig der Verlierer. Politiker jedweder Coleur vergessen leider zu oft, dass ihre Entscheidungen auch moralisch vertretbar sein sollen und m.E. auch müssen.

Ich habe die Hoffnung, dass die große Koalition (soweit sie denn auch zustande kommt) den Ansprüchen gerecht wird, die große Reformvorhaben an sie stellten.

<Den Denkzettel dafür hat sich die SPD für 2009 verdient.>
Nun ja, das Gleiche gilt für die Union.

<Schade, daß die Wähler bis dahin alles vergessen haben.> Stimmt! Diesen Satz schreibe ich in die entsprechenden Polit-threads, seit ich bei W: O angemeldet bin.
dickdiver, wir werden uns in den Einzelpunkten natürlich nie einig werden. Aber ich sehe Konsens darin, daß wir wohl beide es begrüßen würden, wenn sich die Politiker Regeln geben würden, was im Namen eines demokratischen Konsenses schützenswert ist. Das gilt sowohl dafür, wie weit die Zusammenarbeit mit Parteien außerhalb dieses Konsenses gehen darf, aber auch dafür, was an Populismus erlaubt sein darf. Vielleicht würde das auch dem Ansehen der Politiker helfen? Es wäre einen Versuch wert.
[posting]18.665.981 von for4zim am 08.11.05 08:25:38[/posting]Richtig. :)
[posting]18.642.428 von ConnorMcLoud am 07.11.05 23:12:10[/posting]Warum kriechst du nicht wieder in deine kaledonische Bergwelt. ?

Es ändert sich bei deinen Postings sowieso nicht. Du redest von Nullnummern usw. Das sind keine Argumente. Das ist simple Polemik. Wenn du schon was gegen Kirchhoffs Modell zu sagen hast. Dann bring Argumente.

Nur zu sagen: "Das ist scheiße" weil es aus einer politschen Ecke kommt, die man einfach, schon aus Prinzip, nicht mag, und die nicht recht haben darf, ist einfach nur billig.

Kirchhof wollte zwar bei allen Steuern senken.

Er wollte aber auch die Schlupflöcher schließen. Und das hätte die reichen (erstmal) mehr belastet, als die armen. Aber da das von einem Konserativen kommt, kann es ja nicht in Ordnung sein..
#96
Es ist immer wieder erschreckend wie wenig du verstehst Connorchen. ;) :eek:
[posting]18.666.368 von 23552 am 08.11.05 08:54:10[/posting]Die Schlupflöcher könnte man auch bei den heutigen Steuersätzen schließen. Dafür muß man in der Spitze nicht von 42 auf 25% Steuersatz runtergehen.:rolleyes:

Das Schließen der Schlupflöcher war für Kirchhof doch zweitrangig und nur als Lockmittel gedacht. Sein zentrales anliegen war, daß Spitzenverdiener nur 25% Steuern zahlen müssen.:look:
#102

Das schliessen der Schlupflöcher war die Vorraussetzung für das Steuermodel !!!!

Und es ist natürlich besser, wenn "Grossverdiener" 25% zahlen anstatt fast gar nichts. (so wie es heute der Fall ist) ;)
@#102
"Sein zentrales anliegen war, daß Spitzenverdiener nur 25% Steuern zahlen müssen."


..hat Dir das Deine rote Brille geflüstert, oder woher nimmst Du diese Erkenntnis?:eek:
[posting]18.669.400 von Teufelstaube am 08.11.05 11:37:44[/posting]Das schließen der Schlupflöcher war nur das Lockmittel mit dem er den 25%-Satz schmackhaft machen wollte.;)

Bei den jetzigen Steuer-Sätzen könnte man nämlich auch die Schlupflöcher schließen.:D
@#105,

es ist unbestritten, dass man die Schlupflöcher auch so schliessen kann.

Aber nochmal:Woher nimmst du die Erkenntnis, dass

"Sein zentrales anliegen war, daß Spitzenverdiener nur 25% Steuern zahlen müssen."


??
[posting]18.669.779 von Teufelstaube am 08.11.05 12:03:44[/posting]Lies Dir #103 durch, dann weißt Du es.;)
[posting]18.669.881 von Teufelstaube am 08.11.05 12:13:13[/posting]Steht doch in #103,

Das schliessen der Schlupflöcher war nur die Vorraussetzung für das Steuermodell.

Heißt: eigentliches Ziel war die Absenkung auf 25%.:look:
#109 :laugh::laugh::laugh::laugh:
Connorchen .... immer mitreden, aber vorher nicht informieren.

( Es sei denn auf der Parteiseite der SPD :laugh::laugh: )
Ziel der Reform war eine Vereinfachung, welche aufkomensneutral erfolgen sollte.

Dazu müssen nach Kirchhofs Auffassung alle Ausnahmebestände abgeschafft werden.

Die Einführung eines 25%igen Spitzensteuersatzes und der 8000 Euro Freibetrag pro Person diente in gewisser Weise tasächlich dazu, den Bürgern (eigentlich allen - ausser den Deppen) die Reform schmackhaft zu machen.

Eine einheitlicher Steuersatz sollte es sein um das Ganze möglichst einfach zu halten.
Die 25% sollten laut Kirchhofs Rechnung in Verbindung mit der Streichung aller Ausnahmebestände zu einem gleichen Steueraufkommen wie zuvor führen.
(connor, bevor Du jetzt wieder loslachst über Kirchhofs Rechenkünste - halt erst mal die Luft an. Der kann, im Gegensatz zu Dir, wenigstens die Grundrechenarten :D )

Im übrigen war die Annahme, daß bei einem Satz von 25% am wenigsten Widerstände zu erwarten gewesen wären.
So kann man sich irren.
Und auch das Hamburger Abendblatt meldete es:

=================================================
Grass, Rühmkorf und Co. fordern: Vermögen stärker besteuern
HAMBURG -
Mit einer ungewöhnlichen Aktion wollen sich 21 Persönlichkeiten in die laufenden Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD einschalten. In ganzseitigen Anzeigen appellieren die Unterzeichner eines offenen Briefes an Angela Merkel und Franz Müntefering, endlich ein gerechtes Steuersystem in Deutschland zu schaffen.

Hintergrund dieses Appells ist die Tatsache, daß im internationalen Vergleich in Deutschland Vermögen am niedrigsten besteuert wird. Dies werde auch durch eine Studie der OECD aus dem Jahr 2004 belegt: Fasse man Grundsteuer-, Erbschafts-, Schenkungs- und Vermögenssteuer zusammen, sei Großbritannien mit einem Anteil von 4,3 Prozent am Bruttosozialprodukt Spitzenreiter, es folgen Frankreich mit 3,3, die USA mit 3,2, Japan 2,8 Prozent. Schlußlicht sei Deutschland mit 0,8 Prozent.

Die Unterzeichner regen an, dem Beispiel von Großbritannien zu folgen. Eine Anpassung der Vermögensbesteuerung um weitere drei Prozent an das Bruttosozialprodukt, ergäbe eine Summe von 66 Milliarden Euro Mehreinnahmen.

Initiator des Appells ist der Hamburger Reeder Peter Krämer. Unterzeichner des Briefes sind: Günther Bock, Thilo Bode, Ulrich Brömmling, Rüdiger Dammann, Gabrielle Gillen, Günter Grass, Bruno Haas, Susann Haltermann, Frank Hansen, Rudolf Hickel, Peter Krämer, Barbara Krebs, Erich Loest, Oskar Negt, Tom A. Plange, Oliver Rohde, Percy Rohde, Peter Rühmkorf, Klaus Staeck, Johano Strasser und Paul Tiefenbach.

HA
erschienen am 5. November 2005
http://www.abendblatt.de/daten/2005/11/05/500034.html
Qdetektivrockford dahinter steckt viel mehr. für eine Einfachsteuer reichen wesentlich weniger Steuerbeamte, das Einkommensteuergesetz würde derart abgespeckt, daß man es nicht wiedererkennen würde. Fast alle Rückerstattungsanträge lösten sich in Luft auf!
[posting]18.674.849 von detektivrockford am 08.11.05 17:21:26[/posting]Die CDU will halt keine Vereinfachung des Steuer-Rechts und hat Kirchhof abgesägt. Das mußt Du schon akzeptieren.;)
[posting]18.678.746 von ConnorMcLoud am 08.11.05 20:29:32[/posting]Offenbar will kaum einer, nicht mal die Mehrheit des Volkes, eine Vereinfachung des Steuerrechts.:rolleyes:
[posting]18.677.994 von Dorfrichter am 08.11.05 19:47:57[/posting]Wär doch gut.
[posting]18.677.956 von Erstausgabe am 08.11.05 19:46:47[/posting]#112

Und?
[posting]18.679.123 von detektivrockford am 08.11.05 20:54:05[/posting]Ich nehme mal an das fast alle Bürger das Steuerrecht rauf und runter beten können! Und wenn das so sein sollte dann bracut man auch kein einfaches Steuerrecht!:rolleyes:























Ich hoffe nicht das es so endet wie bei der Stromrechnung, die in der Zwischenzeit nur noch von ein paar Experten gelesen und auch verstanden wird!:cry:
[posting]18.678.746 von ConnorMcLoud am 08.11.05 20:29:32[/posting]Kirchhof wurde abgesägt, weil Schröder durch seinen manipulierten Wahlkampf, Kirchhof bei der Bevölkerung unmöglich gemacht hat.

Darüber brauchen wir aber nicht wieder näher eingehen. Die Lügen mit der Besteuerung des Nacht- und Wochenendzuschlages bei einer Krankenschwester haben wir schon am Anfang dieses Threads durchgekaspert.

Und wenn man eine Vereinfachung des Steuersystem machen will, ohne Steuererhöhungen, dann muss man, wenn man die Schlupflöcher schließt, die Steuersätzt senken.

Ansonsten hätte man ja eine Steuererhöhrung.

Wenn du so darauf pochst, dass man das Schließen der Schlupflöcher, auch ohne Senkung der Steuersätze hätte machen können, dann willst du eine Steuererhöhung.

Wir wollen eine Vereinfachung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
[posting]18.680.868 von 23552 am 08.11.05 23:18:25[/posting]Nein, ich will keine Steuer-Erhöhung. Die Tatsache, daß jemand einen geltenden Steuer-Satz ( der über die Jahre laufend gesenkt wurde) bezahlt, als Steuer-Erhöhung zu bezeichnen, ist schon eine ziemlich schräge "Argumentation".;)
Weil man sich an die Großen nicht herantraut (Erbschaftssteuer und Vermögenssteuer könnten 38 Mrd. € bringen siehe #1 ), versucht man nun ideologisch symbolhaft an den bösen Spekulanten sein Mütchen zu kühlen. Eine halbe Milliarde Mehreinnnahmen erhofft man sich davon.


Ebenso verweigern sich CDU und SPD der Einführung einer Börsenumsatzsteuer. In der Schweiz z:B: gibt es diese Steuer ( Stempelsteuer ).


Bisher waren die Spekulationsgewinne nach dem Ablauf der Spekulationsfrist von einem Jahr steuerfrei (früher sogar nach einem halben Jahr).

Diese Regelung soll zukünftig ersatzlos gestrichen werden.

Aber clevere Brösenakteuere werden sicher wissen, wie man diese Steuer umgehen kann.

Weiß eigentlich jemand wie hoch der bürokratische Aufwand zur Eintreibung der Steuer ist?

Zitat aus der FAZ von Heute:
---------------------------------------------------------------------------------------------------------
[...]
Erst zum 1. Januar 2008 sollen private Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren und Immobilien grundsätzlich steuerpflichtig werden.

Bisher sind sie steuerfrei, wenn diese länger als ein Jahr beziehungsweise zehn Jahre gehalten wurden. Hier wird mit Mehreinnahmen von einer halben Milliarde Euro im Jahr auf längere Sicht gerechnet. Den Vorschlägen der Finanzpolitiker soll mittlerweile die Koalitionsrunde zugestimmt haben. [...]
http://www.faz.net/s/Rub192E771724394C43A3088F746A7E2CD0/Doc…
---------------------------------------------------------------------

Mehr :
Spekulationsgewinne künftig nicht mehr steuerfrei ( Große Koalition )
Thread: Spekulationsgewinne künftig nicht mehr steuerfrei ( Große Koalition )
[posting]18.681.764 von ConnorMcLoud am 09.11.05 01:14:23[/posting]Wenn du den Status Quo beim Steuersatz halten willst, und die Schlupflöcher schließen willst, ist es eine Steuererhöhung. Ob du das nun willst, oder nicht.
# Connorchen

Die Tatsache, daß jemand einen geltenden Steuer-Satz ( der über die Jahre laufend gesenkt wurde) bezahlt, als Steuer-Erhöhung zu bezeichnen, ist schon eine ziemlich schräge " Argumentation" .

Eben nicht !!!!
Was nützt eine Steuererhöhung, wenn sie ehhhhh keiner bezahlt ???
Nichts......!!!!

Dann kann man es auch lassen ;)

Und genau deshalb war das Kirchhofsche Model so genial.
Endlich zahlen alle den Steuersatz, denn sie eigentlich bezahlen müsten....

Ist einfach ... ist logisch ... nur Connorchen blendet alles wieder aus. :laugh:
[posting]18.696.043 von jaujazu am 09.11.05 08:51:13[/posting]Genau, nur Merkel hat Deine geniale Logik nicht kapiert und Kirchhof geschaßt.


:laugh::laugh::laugh:
[posting]18.701.659 von ConnorMcLoud am 09.11.05 13:42:36[/posting]Das wirst Du niemals in Deinen ganzen Leben verstehen!:p
[posting]18.702.068 von Albatossa am 09.11.05 14:16:56[/posting]Aber das hier verstehst sogar Du:



;)
[posting]18.702.118 von ConnorMcLoud am 09.11.05 14:20:08[/posting]Auch wenn dort tatsächlich "bewiesen" ist, daß Oberschwestern und Facharbeiter stärker belastet würden, kann ich nicht nachvollziehen, wo es sich hierbei um schutzbedürftige Geringverdiener handelt.

Facharbeiterfamilie (vermutlich ist der Mann der einzige Erwerbstätige in diesem Haushalt) mit 52500 Euro brutto Jährlich. :eek:
Das macht doch "nur" 4375 Euro (oder gut 8700 DM) im Monat.:cry:

Wenn ich bedenke, daß eine Familie mindestens aus 3 Personen besteht, komme ich bei Kirchhof auf eine Belastung von 7125 Euro. Oder 13,57%.
Wenn die Rechnung in #126 so stimmt, und die Mehrbelastung 1266 Euro betragen würde, müßte er nach geltendem Recht 5859 Euro zahlen. (11,16%)
Der Gehaltsrechner http://www.n-heydorn.de/gehaltsrechner.html sagt bei einen Brutto von 4375 € allerdings 7806 €. (14,86%)
Was stimmt nun?
[posting]18.701.659 von ConnorMcLoud am 09.11.05 13:42:36[/posting]ich dachte immer Schröder hat Kirchhof an die Wand gedrückt.

Jetzt war es auf einmal Merkel.

Der CDU muss man den Vorwurf machen, dasss sie nicht den Mut hatte sich hinter Kirchhof zu stellen.

Schröder hatte mit seinen emotonoalen Lügen Punkte gesammel, und der CDU fehlte der Mut, sich hinter Kichhof zu stellen, da sie Angst hatte, dass Schröder die unsachliche, voll auf Emotionen ausgelegte Diskusion beim Volk gewinnen würde.

Aber geschaßt wurde Kichhof von Schröder. Nicht von Merkel
>>>Schröder hatte mit seinen emotonoalen Lügen Punkte gesammel<<<



Da muss ich Gerd aber loben. :laugh:
#Connorchen :laugh::laugh::laugh:

Das lügen geht weiter :laugh::laugh::laugh:

Du solltest mal besser auf deine Quellen achten . ;)
[posting]18.709.185 von 23552 am 09.11.05 21:19:59[/posting]Stimmt, die CDU hat ja Kirchhof gar nicht geschaßt.:D


Das war ja die Merkel von der allmächtigen SPD.:laugh::laugh::laugh:
Die Geschichte ist doch noch gar nicht so lange her...
Und schon hast du "Bildungslücken" ???? :rolleyes:

Vielleicht war Schröder ja auch der Kanzler der Wiedervereinigung :laugh::laugh:


Und Eichel Finanzexperte ..... :laugh::laugh:



Connorchen ich mach mir Sorgen.... Geh bitte mal zum Arzt ;)
Union verhängt vier Jahre Kirchhof-Sperre :laugh::laugh::laugh:

10. Sep 2005 17:39

Die Unionsspitze geht weiter auf Distanz zu den radikalen Steuerplänen des Finanzexperten Paul Kirchhof.


In der Union verfällt der Wert des Wahlkampf-Finanzexperten Paul Kirchhof zusehends. Kanzlerkandidatin Angela Merkel stellte klar, dass sie das Steuermodell ihres Schatten-Finanzministers in den nächsten vier Jahren nicht realisieren will.


In der nächsten Legislaturperiode werde das Steuerprogramm der Union umgesetzt, betonte sie am Samstag in Interviews. CSU-Chef Edmund Stoiber erklärte: «Entscheidend ist, was wir beschlossen haben.» Finanzminister Hans Eichel dementierte energisch, er plane ein milliardenschweres Sparprogramm.


Nicht zur Abstimmung

Merkel sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung», für die nächste Legislaturperiode stehe bei der Steuerreform eine Senkung des Eingangssatzes von 15 auf zwölf Prozent und des Spitzensatzes von 42 auf 39 Prozent zur Debatte - einschließlich der Abschaffung bestimmter Ausnahmetatbestände.

«Was darüber hinaus geht, steht jetzt nicht zur Abstimmung», sagte sie unter Anspielung auf die Vorstellungen Kirchhofs wie der Einführung eines Einheitssteuersatzes von 25 Prozent. Der SPD warf sie vor, Angst zu schüren und die Unwahrheit zu sagen.



Prinzip der Leistungsfähigkeit

Stoiber sagte dem Berliner «Tagesspiegel am Sonntag», für die Union gelte bei der Besteuerung das Prinzip der Leistungsfähigkeit des Einzelnen:eek:. Die Diskussion um Kirchhofs Einheitssteuersatz komme ihm so vor, «als ob wir noch gar nicht am Ufer sind und schon über die Brücke treten wollen».

Schon die geplante Steuerreform der Union bedeute «für alle die niedrigsten Steuersätze in der Geschichte der Bundesrepublik». (nz)


http://www.netzeitung.de/spezial/neuwahl2005/357181.html


Kirchhof-Sperre - gilt wohl doch lebenslang.:laugh::laugh::laugh:
[posting]18.744.566 von ConnorMcLoud am 10.11.05 20:10:35[/posting]connor, sag doch mal was zu #127
[posting]18.744.630 von detektivrockford am 10.11.05 20:15:57[/posting]#127 ist zusammengeschusterter Unsinn.;)
[posting]18.744.801 von ConnorMcLoud am 10.11.05 20:28:58[/posting]Unsinn?

Kannst Du mal konkret werden?
Union und SPD einig in zentraler Frage:
Mehrwertsteuer wird auf 19 Prozent erhöht
10. Nov 21:02, ergänzt 21:09

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer ist beschlossene Sache: Union und SPD einigten sich auf eine Anhebung um drei Prozent ab 2007, wie die Netzeitung aus Kreisen des CDU-Bundesvorstands erfahren hat.

Union und SPD haben sich bei ihren Koalitionsverhandlungen auf eine Erhöhung der Mehrwertsteuer geeinigt. Wie die Netzeitung aus Kreisen des CDU-Bundesvorstands erfuhr, steigt demnach der Satz von 16 auf 19 Prozent zum 1. Januar 2007.
http://www.netzeitung.de/deutschland/367188.html

====================================================0

Dazu Lafontaine:


Außerdem warf er der Union Feigheit vor: " Die Schwarzen wollen die Mehrwertsteuer um zwei Prozentpunkte erhöhen weil sie zu feige sind, die Reichen mehr zu besteuern." [...]

Berliner Morgenpost im Juli 2005
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/07/11/politik/7657…
[posting]18.744.949 von detektivrockford am 10.11.05 20:39:41[/posting]Unsinn ist und bleibt Unsinn. Das muß man nicht "konkretisieren". Diese Ablenkungsversuche bringen auch gar nichts.;)
[posting]18.744.949 von detektivrockford am 10.11.05 20:39:41[/posting]Glaubst du noch an den Weihnachtsmann und an den Osterhasen ??
Kommt bei euch noch der Klapperstorch ??

Wenn du das tust, dann darfst du auch noch daran glauben, dass unser kaledonischer Emigrant konkret wird, und auch mal Fakten von sich gibt.
[posting]18.746.103 von ConnorMcLoud am 10.11.05 22:06:26[/posting]Unsinn ist und bleibt Unsinn. Das muß man nicht " konkretisieren" . Diese Ablenkungsversuche bringen auch gar nichts.

Tolle Argumente. Du kannst nichts mit Fakten belegen, also wird einfach weiter behauptet, dass die Andersdenkenden Unsinn bringen. Wer anders denkt, muss Unsinn bringen. Da braucht man das gar nicht mit Zahlen beweisen.

Du bist mir zu hohl. Brauchst mir auch nicht antworten. Deinen Namen drücke ich weg. Keine Postings mehr aus Caledonien, die mich erreichen
[posting]18.746.871 von 23552 am 10.11.05 23:29:35[/posting]Mann kann nicht erwarten, daß der gute conor, nachdem er gut 1 1/2 Stunden gebraucht hat, um herauszufinden was "konkret" bedeutet, jetzt auch noch in der Lage ist Fakten zu bringen, und zu belegen warum meine #127 Unsinn ist.

PS
Ich könnte eher an den Weihnachtsmann und den Osterhasen glauben, als daß ich glauben könnte connors Hirn hätte zumindest das Volumen einer Erbse.:laugh::laugh::laugh:
Arbeiter oder Millionäre?
Wer zahlt am meisten Steuern?





Und 55 Millionen Bürger zahlen überhaupt keine Steuern!
[posting]18.756.257 von detektivrockford am 11.11.05 15:42:30[/posting]Das kennt man ja von Dir: wenn Du nicht mehr weiter weißt, wirst Du persönlich.


:laugh::laugh::laugh:
Connorchen ... wenn hier einer am laufenden Band Unsinn postet, dann du.

Und das nur weil du das Kirchhofsche Steuermodel nicht verstanden hast. :laugh::laugh::laugh:

Armer Conner... Prozentrechnen ist wohl nicht Deine Stärke. ;)
Merkel hat Kirchhof am 10. September geschaßt. ;)
Über Nacht wurde er vom Edel-Joker der CDU zur persona non grata.:laugh::laugh:
[posting]18.758.587 von ConnorMcLoud am 11.11.05 18:19:15[/posting]Na, jedenfalls nimmst Du´s mit Humor. Das ist doch schon was.
Ach Connorchen Connorchen ... du merkst nicht einmal, warum Merkel Kirchhoff nicht durchsetzen kann.

Ein Tipp .... Überleg bitte einmal, wer hier eine Koalition eingeht. :rolleyes:

Na schon bemerkt ???? Leider muß Merkel einen Kompromiss eingehen.....

Schade für Deutschland. :cry:
[posting]18.759.538 von jaujazu am 11.11.05 19:21:13[/posting]Merkel hat Kirchhof vor der Wahl geschaßt, als sie noch tönte sie würde den vollen Wechsel schaffen und dann "durchregieren". :D
[posting]18.756.582 von Albatossa am 11.11.05 15:59:52[/posting]Und 55 Millionen Bürger zahlen überhaupt keine Steuern!
:eek::eek:

Wenn die Quelle nicht das Statistischen Bundesamt wäre würde ich´s fast nicht glauben!
[posting]18.622.651 von Erstausgabe am 06.11.05 15:20:40[/posting]Meine Hochachtung gilt dem Unterzeichner Erich Loest,
den haben die Stalinisten in den 1950er eingesperrt.



Habe während meines Studiums von ihm " Es geht seinen Gang oder Mühen in unserer Ebene" gelesen.

In diesem Zusammenhang ist das Getue der Neoliberalen bezüglich Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer sehr interessant.

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Wohlhabend und zahlungswillig
ERSTELLT 10.11.05, 21:54h
Es gibt zwei Sätze, die hört man so gut wie nie in Deutschland. Ich bin reich. Und: Ich zahle zu wenig Steuern. In Hamburg gibt es einen Reeder, der ist anders. Er sagt diese Sätze, und er schaltet auch noch eine Anzeige in der Frankfurter Allgemeinen, um mehr Aufmerksamkeit zu erregen: Ich will mehr Steuern zahlen. Die Rede ist von Peter Krämer. 54 Jahre, Hanseat, der eine Reederei erbte und sein Geld mit dem Vermieten von Ozeanriesen verdient.

Krämer und 20 Mitstreiter appellieren an Angela Merkel und Franz Müntefering: „Belasten Sie die Vermögenden statt den Arbeitnehmern und Rentnern weitere Opfer abzuverlangen.“ Deutschland brauche „exzellente Lehrer, bessere Schulen und gute Kinderbetreuung, aber keine Steuerparadiese für Reiche.“ Klingt wie neulich am PDS-Wahlstand.

Krämer meint es ernst. Er wolle keine „französischen Verhältnisse“, sagt er in Anspielung auf die Krawalle in den Trabantenstädten. Ob er die Reichensteuer bezahlen würde, um die die SPD mit der Union ringt? „Sicher“, sagt Krämer, der sich selbst als einen „Gerechtigkeitsfanatiker“ bezeichnet.

Es ist ja nicht gerade so, dass die Reichen hier zu Lande überhaupt keine Steuern zahlen. Zur Einkommensteuer tragen sie sogar recht erheblich bei: Das obere „ein Prozent“ der Einkommenspyramide - etwa 290 000 Steuerpflichtige mit einem Durchschnittseinkommen von 442 000 Euro - trägt rund ein Fünftel zum gesamten Einkommensteueraufkommen bei. Noch kräftiger wird bei den 29 000 Steuerpflichtigen zugelangt, die einkommenstechnisch zur 0,1-Prozent-Creme gehören: Sie verdienen im Schnitt 1,7 Millionen Euro und steuern mehr als acht Prozent zum Einkommensteueraufkommen bei. „Ich sehe nicht ein“, sagt Krämer dennoch, „dass es bei allen Einschnitte gibt, und wir Reichen ungeschoren davon kommen.“

Unter Deutschlands Topverdienern steht Krämer mit dieser Ansicht recht allein da. Als er die Idee zur Anzeige hatte, fand sich kaum jemand. Nur die Schriftsteller Günter Grass und Peter Rühmkorf wollten mitmachen. „Da war für mich die Idee eigentlich gestorben“, erzählt Krämer. „Ich habe keine prominenten Konservativen gefunden, die die Idee unterstützten“. Erst per Zufall stieß er auf Gleichgesinnte. Er hielt eine Rede bei einer Stiftung junger Erben und erzählte von seiner Idee. Sie sicherten ihm Unterstützung zu. Auch der Leipziger Schriftsteller Erich Loest hat unterschrieben. „Ich verstehe das als moralischen Appell“, sagt er. „Ich gehöre zwar nicht zu den Reichen. Ich habe aber mehr Geld als ich brauche.“ Und davon könne er abgeben. „Es geht bestimmt vielen Menschen ganz ähnlich.“

Nicht so ganz, und auch dass der Hamburger Reeder Krämer mit seiner weiteren Forderung - „Schaffen Sie das Steuerparadies für wirklich Reiche ab“ - wenig Fans im Unternehmerlager findet, hat einen Grund: 83 Prozent der Unternehmen sind Personengesellschaften. Sie zahlen ihre Gewinne in Form von Einkommensteuern. Höhere Steuern mindern somit die Gewinne der Unternehmen, was Folgen haben kann für die Wettbewerbsfähigkeit. Einer der wenigen Unternehmer, der sich zur Reichensteuer bekennt, ist der Burladinger Textilfabrikant (Trigema) Wolfgang Grupp. „Wenn unser Land nach vorne gebracht werden soll, müssen wir eine Vorbildfunktion übernehmen.“

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1131049240296.sh…
Irendwie wird dies auch wieder ausgegeben!:rolleyes:


http://www.statistik-berlin.de/pms2000/sg12/pms-sg12.htm

Archiv Soziale Leistungen
Pressemitteilungen seit Januar 2000


29.9.05 2004 erhielten in Berlin 23 000 Personen bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung


18.8.05 Weniger Empfänger von Hilfe in besonderen Lebenslagen


11.8.05 Zahl der Berliner Haushalte, die Sozialhilfe beziehen, stieg bis Ende 2004 weiter an


10.8.05 Erneuter Anstieg der Zahl der Sozialhilfeempfänger vor HARTZ IV


9.8.05 Deutlich weniger Empfänger von Asylbewerberleistungen


4.8.05 Erstmals seit acht Jahren deutlich weniger Erziehungshilfen für Berliner Familien gemeldet


3.8.05 Sozialhilfeausgaben 2004 erneut gestiegen


27.6.05 Jeder siebente Berliner Haushalt bezieht Wohngeld


9.3.05 Erheblich weniger Erziehungshilfen für junge Berliner bei kürzerer Betreuungsdauer gemeldet


3.12.04 In Berlin leben 19 400 Schwerbehinderte weniger


30.8.04 Mehr Empfänger von Hilfe in besonderen Lebenslagen


20.8.04 Sozialhilfeausgaben 2003 weiter gestiegen


9.8.04 Weniger Empfänger von Asylbewerberleistungen


28.7.04 Jeder dreizehnte Berliner Haushalt bezieht Sozialhilfe


23.7.04 2003: Zunahme der Zahl der Sozialhilfeempfänger um 3,0 Prozent


28.6.04 Jeder siebente Berliner Haushalt bezieht Wohngeld


26.2.04 Zahl der Wohngeldempfänger um 16 Prozent gestiegen


15.1.04 Immer mehr junge Menschen erhalten stationäre Erziehungshilfen


9.12.03 Bedarf an Erziehungshilfe für Berliner Familien weiter gestiegen


11.11.03 Kürzere Betreuungsdauer bei ambulanter Erziehungshilfe durch soziales Lernen in der Gruppe


5.11.03 Ältere Menschen bisher mit geringerem Sozialhilferisiko


10.9.03 Mehr Kinder, aber weniger Jugendliche in der Erziehungsberatung


28.7.03 Jeder dreizehnte Berliner Haushalt bezieht Sozialhilfe


22.7.03 10 Prozent mehr Empfänger von Hilfe in besonderen Lebenslagen in 2002


11.7.03 Rund 260 000 Sozialhilfeempfänger in Berlin


10.7.03 Sozialhilfeausgaben 2002 weiter gestiegen


9.7.03 Empfängerzahl von Asylbewerberleistungen weiter verringert


4.7.03 Junge Menschen erhalten in Berlin besonders lange erzieherische Einzelhilfen


5.5.03 Wieder mehr Berliner Jugendliche in Heimen und Wohngemeinschaften betreut


14.3.03 9,7 Prozent der über 60-jährigen Berliner erhalten Pflegeleistungen


11.3.03 Zahl der Wohngeldempfänger gestiegen


11.2.03 Immer mehr Familien werden in Berlin sozialpädagogisch unterstützt


25.11.02 Weiterer Rückgang der Erziehungsberatung junger Menschen in Berlin


12.11.02 Berlin leistet bundesweit am häufigsten Erziehungshilfe außerhalb des Elternhauses


6.11.02 Rund 105 600 Sozialhilfeempfänger als mögliches Arbeitskräftepotenzial


16.10.02 Jeder zehnte Berliner Einwohner besitzt einen Schwerbehindertenausweis


5.9.02 Fast 1 100 Empfänger von Hilfen in besonderen Lebenslagen weniger


23.8.02 Jede vierte allein Erziehende bezieht Sozialhilfe


19.8.02 Zahl der Sozialhilfeempfänger leicht gesunken


2.8.02 Erneuter Rückgang der Empfänger von Asylbewerberleistungen


1.8.02 Berliner Jugendämter immer seltener als Vormund und Pfleger von Kindern und Jugendlichen


30.7.02 Seit Jahren rückläufige Entwicklung des Adoptionswesens in Berlin


23.7.02 Sozialhilfeausgaben 2001 um 2,8 Prozent gestiegen


28.6.02 Seit 1998 stetiger Rückgang vorläufiger Schutzmaßnahmen für Minderjährige in Berlin


25.2.02 Leichter Rückgang der sozialen Leistungen für das Jahr 2000 in Berlin gegenüber dem Vorjahr


1.2.02 Deutlich weniger pädagogische Jugendhilfe außerhalb des Elternhauses


23.1.02 2 800 Berliner Familien erhielten sozialpädagogische Jugendhilfe


30.10.01 Deutlich mehr junge Menschen in der ambulanten pädagogischen Einzelbetreuung - Soziale Gruppenarbeit als wichtigste Therapiemaßnahme


18.9.01 Weniger junge Menschen in der Erziehungsberatung


4.9.01 Rund 108 000 Sozialhilfeempfänger als mögliches Arbeitskräftepotenzial


22.8.01 Mehr Empfänger von Hilfen in besonderen Lebenslagen


14.8.01 Wohngeld an jeden neunten Berliner Haushalt


31.7.01 Sozialhilfeausgaben 2000 fast unverändert bei 3,6 Mrd. DM


18.7.01 Zahl der Empfänger von Asylbewerberleistungen um fast ein Fünftel gesunken


17.7.01 Anteil der Langzeitbezieher von Sozialhilfe hat weiter zugenommen


28.6.01 Nach der Gebietsreform leben die meisten Berliner Sozialhilfeempfänger im Bezirk Mitte


22.6.01 Zahl der Versorgungsempfänger nahm zum 1. Januar 2001 um 4 Prozent zu


7.5.01 Jugendhilfe 1999: Mehr als 11 000 junge Menschen erhalten Erziehungshilfen außerhalb des Elternhauses


4.4.01 8,1 Milliarden DM für soziale Leistungen in Berlin aufgewendet


5.3.01 1999 wieder mehr junge Menschen in der pädagogischen Betreuung - Kinder- und Jugendhilfe setzt immer mehr auf soziale Gruppenarbeit und Betreuungshelfer


20.2.01 Fast 86 000 Pflegebedürftige bezogen Leistungen der Pflegeversicherung


4.1.01 Öffentliche Jugendhilfe in Berlin 1999: Immer mehr alleinerziehende Mütter und Väter erhalten eine sozialpädagogische Familienhilfe


7.11.00 Rund 112 000 Sozialhilfeempfänger als Arbeitskräftepotenzial


27.9.00 Beratung junger Menschen 1999: Immer mehr Kinder in der Erziehungsberatung


22.8.00 1999: Weniger Empfänger von Asylbewerberleistungen


9.8.00 Zahl der Empfänger von Hilfe in besonderen Lebenslagen gesunken


31.7.00 Jeder neunte Berliner Haushalt erhielt 1999 Wohngeld


21.7.00 Sozialhilfeausgaben 1999 weiter gestiegen


4.7.00 Durchschnittseinkommen eines Sozialhilfehaushalts 1 548 DM


20.6.00 1999: Leichter Rückgang der Zahl der Sozialhilfeempfänger


17.4.00 Betreuung junger Menschen 1998: Geringfügiger Rückgang der Hilfeleistungen


10.3.00 Erziehungsberatung 1998


28.2.00 Öffentliche Jugendhilfe in Berlin 1998


14.1.00 Statistik und Jugendhilfeplanung in der Großstadt
Oder wie geben es hier aus!:rolleyes:

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wirtschaft/49717…


Donnerstag, 03. November 2005 Ressort auswählen: Suche Die erste Seite --- Tagesthema Seite 3 Meinung Politik Wirtschaft Sport Berlin Berlin Berlin Brandenburg Feuilleton Wissenschaft Media Vermischtes Kulturkalender Spielplan Auto Immobilien Reise Gesundheit Berlin Kultur Freizeit Genuss Recht Job in Sicht --- Archiv Berlin-Fotos Probe-Abo Leserservice Impressum





Berlin hat jetzt die höchste Arbeitslosenquote
Hauptstadt übernimmt erstmals rote Laterne / Betriebe nutzen Altersteilzeit zum Job-Abbau
Thorsten Knuf

BERLIN, 2. November. Berlin entwickelt sich zum größten Sorgenkind auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In keinem anderen Bundesland war im Monat Oktober die Arbeitslosenquote so hoch wie in der Hauptstadt. Das geht aus den aktuellen Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor, die die Behörde am Mittwoch in Nürnberg veröffentlichte. Mit 18,1 Prozent lag die Quote in Berlin deutlich über den Werten aller anderen Länder. In der Vergangenheit mussten stets Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern den höchsten Anteil Jobsuchender an der Erwerbsbevölkerung ausweisen. Nun wurden sie erstmals von Berlin überholt. Die geringste Arbeitslosigkeit gibt es nach wie vor in Baden-Württemberg und Bayern. Ein Sprecher der BA-Regionaldirektion in Berlin sagte auf Anfrage, man hoffe, im kommenden Monat die rote Laterne wieder abgeben zu können.

Trendwende nicht in Sicht

In der Hauptstadt gab es Ende Oktober rund 304 000 Arbeitslose. Das waren 8 000 weniger als im Monat zuvor, aber 15 500 mehr als vor einem Jahr. Gegenüber dem Vormonat sank die Quote zwar leicht um 0,5 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr stieg sie aber um 1,0 Prozent. Die meisten Job-Verluste gab es in der Bauwirtschaft, in Erziehung und Unterricht sowie im verarbeitenden Gewerbe. Lediglich die Gastronomie konnte ein leichtes Beschäftigungsplus vorweisen. Im Land Brandenburg waren im Oktober rund 222 800 Menschen ohne Arbeit. Das waren 3 500 oder 0,3 Prozent weniger als im September.

Insgesamt hat sich der Arbeitsmarkt in Deutschland zuletzt recht günstig entwickelt. Eine grundlegende Wende ist jedoch noch in Sicht. Wie BA-Chef Frank-Jürgen Weise in Nürnberg sagte, registrierte die Behörde Ende Oktober 4,556 Millionen Arbeitslose - rund 94 000 weniger als im Vormonat. Damit fiel die Herbstbelebung deutlich größer aus als in den vergangenen Jahren. Gegenüber dem Vorjahresmonat gab es rund 350 000 Jobsuchende mehr. Nach Angaben der BA ist dies jedoch fast ausschließlich auf statistische Effekte durch die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zu Beginn des Jahres zurückzuführen.

Für den bevorstehenden Winter befürchtet die Bundesagentur allerdings, dass am Arbeitsmarkt wieder die Marke von fünf Millionen Arbeitslosen erreicht werden könnte. BA-Vorstand Heinrich Alt sagte: "Wenn sich politisch nichts Durchgreifendes ändert, liegen die fünf Millionen im Bereich des Wahrscheinlichen." Ob es dazu kommt, hänge von der Konjunkturentwicklung und von der Witterung während der Wintermonate ab. Vor wenigen Tagen hatte die Bundesagentur allerdings auch schon deutlich gemacht, dass sie einen neuen Schub an Entlassung älterer Arbeitnehmer befürchtet. Grund ist die für Anfang Februar vorgesehene Verkürzung der Bezugsdauer beim Arbeitslosengeld I. Die Umstellung könnte nach BA-Einschätzung ein Anreiz für viele Arbeitgeber sein, sich noch im Winter von älteren Beschäftigten zu trennen.

Schon jetzt deutet sich nach Informationen der Berliner Zeitung an, dass immer mehr Unternehmen über das Instrument der Altersteilzeit Arbeitsplätze abbauen und damit die Sozialkassen zusätzlich belasten. Nach Angaben aus BA-Kreisen steigt die Zahl der Altersteilzeitfälle rapide an. Im vergangenen September förderten die Agenturen rund 90 000 Personen mit diesem Instrument. Ein Jahr zuvor waren es noch 10 000 weniger, zwei Jahre zuvor sogar 20 000 weniger. Auch die Ausgaben klettern kontinuierlich. Allein bis Ende September gab die BA rund 821 Millionen Euro aus Beitragsmitteln für die Altersteilzeit-Förderung aus.

Unternehmen profitieren

Ein Nürnberger Experte sagte dazu: "Die Arbeitgeber schicken ältere Mitarbeiter in der Regel nur deshalb in Teilzeit, weil es Zuschüsse gibt." Das Instrument war ursprünglich entwickelt worden, um Beschäftigten ab 55 einen gleitenden und frühen Übergang in den Ruhestand zu ermöglichen. Gleichzeitig sollten Anreize geschaffen werden, um junge Kräfte einzustellen. Faktisch benutzen aber viele Unternehmen die Altersteilzeit, um ihre Belegschaften mit Zustimmung der Betroffenen kostengünstig zu verkleinern. Die Arbeitsagenturen erstatten dem Arbeitgeber bei der Altersteilzeit zusätzliche Rentenbeiträge und einen Aufschlag auf das Entgelt des Arbeitnehmers.
[posting]18.619.068 von Erstausgabe am 06.11.05 07:43:20[/posting]Ebenso verweigern sich CDU und SPD der Einführung einer Börsenumsatzsteuer. In der Schweiz z:B: gibt es diese Steuer ( Stempelsteuer ).

dazu in anderem Forum dieses Posting
http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpbp…

bzw. der ganze Thread
Thread: 19% MWST ab 2007

#10
#16, #17, #18
#155
Danke für das Plakat. :D
Rechne mal nach und du wirst merken, dass du von der SPD angelogen wurdest. ;)
[posting]18.782.450 von jaujazu am 14.11.05 14:08:04[/posting]Stimmt, das tatsächliche Minus ist noch viel größer. :(

Bei den Arbeitnehmern hat Merkel brutal abkassiert.:mad:
:laugh::laugh::laugh:
Connorchen Prozent - Rechnung ist wohl nicht Deine
Stärke .... oder ????


Das diese Zahlen falsch sind rechnet dir jeder Drittklässler vor. ;)


Es sei denn er geht zu einer Gesamtschule in NRW. :D