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Staat muss für Stellenabbau bei Telekom bezahlen - 500 Beiträge pro Seite



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Da wird mal wieder in die unterstes Schublade gegriffen!!

Natürlich hat die DTE seit der Privatisierung auch für die Beamten in die Rentenkasse (Staat) eingezahlt. Und sicherlich ist es nur fair wenn die DTE nicht für die vorhergehenden Jahre zahlen muß - dies wurde auch deutlichst beim Börsengang vor 10 Jahren dargelegt. Der Staat wollte einem Teil des Verkaufserlöses als Rücklage für die Pensionsansprüche nutzen.

Ich werde das ungute Gefühl nicht mehr los dass der Großteil der Medien überhaupt nicht mehr recherchiert sondern die Artikel nur noch entsprechend der Erwartungen der Zielgruppen aufbaut.
Der Staat wollte einem Teil des Verkaufserlöses als Rücklage für die Pensionsansprüche nutzen.

Und, wurde etwas daraus?
Nichts, das Geld wurde zum Stopfen der Löcher benutzt, aber ein paar Milliarden mehr oder weniger, die nun finanziert weden müssen, fallen doch auch nicht mehr ins Gewicht. Wird die Mehrwertssteuer ebend auf 25 % angehoben. Aber nicht vergessen, DU bist DEUTSCHLAND :D
[posting]18.625.998 von Antifor am 06.11.05 23:05:05[/posting]Doch, denn allmählich wird ein Schuh daraus!:)

Altlasten müssen irgendwann abgebaut werden und irgendeiner zahlt die Zeche - warum nicht der, der sie verursacht hat?
[posting]18.626.052 von Aldy am 06.11.05 23:24:23[/posting]Richtig, Aldy!

Und für die 20.000 Beamten ist der Staat zuständig.

Dumm ist nur, daß viele nicht begreifen können (wollen), wer der Staat überhaupt ist.

Aber da könnte ja das Medium Fernsehen weiterhelfen mit der Persiflage "Du bist der Staat".

Das wäre dann auch mal echtes Bildungsfernsehen, Leute.
Der Staat sind wir alle, schon klar.
Aber die Telekom kann nicht die halbe Republik alimentieren.
Das Gewurschtel - linke Tasche, rechte Tasche - muß endlich aufhören. Das dient doch nur der Zeitschinderei.

Nee, nee - jeder soll da aufräumen wo er kann. Und wenn´s 20.000 Beamte bei der Telekom zuviel hat, gehört das korrigiert. Und zwar so schnell wie möglich.

Als Aktionär der Telekom will ich Dividende sehen. Punkt.
Das ist schließlich keine gemeinnützige Veranstaltung.:rolleyes:

Daß die Bundesregierung damit ein Problem hat steht auf einem anderen Blatt und muß auch woanders diskutiert werden.

Aldy
[posting]18.626.130 von Aldy am 06.11.05 23:49:22[/posting]Mir war schon bewußt, daß du weißt, wer der Staat eigentlich ist.

Mir ging es auch darum, aufgrund dieses Ereignisses weniger die Telekom anzugreifen, als vielmehr den Staat selbst. Uns also.

Wenn wir so blöde sind, zuzulassen, daß es immer mehr Beamte sind, dann dresch ich doch nicht auf den ein, der meine Dummheit ausnutzt, sondern ich versuche meinen Fehler zu korrigieren. Und genau das ist es, was jetzt angegangen werden sollte. Imgrunde kann man den Fall auch als eine Art Segen ansehen. Nämlich als Auslöser dafür das bestehende System endlich mal zu ändern. Aber dazu fehlt vielen offnbar die Intelligenz als auch der Wille.
Es wird genau dieselbe Politik gefahren als die letzten 20 Jahre-in Allem!

-Steuererhöhungen
-Frühverpensionierungen
-höhere Verschuldung
massive Förderung des Stellenabbau´s durch ein seichtes Aktiengesetz
-und durch Abschreibungsmöglichkeiten


Es geht sowieso in den Graben.
Deutsche Telekom im dritten Quartal wieder mit Milliarden-Gewinn

Bonn (dpa) - Die Deutsche Telekom hat im dritten Quartal wieder einen Milliarden-Gewinn eingefahren. Der Überschuss betrug gut 2,4 Milliarden Euro nach einem Minus von 1,36 Milliarden Euro im Vorjahresquartal, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Bonn mit.

Seit Anfang des Jahres verdiente der Telekom-Konzern damit 4,37 Milliarden Euro gegenüber einem Verlust von 150 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Der Quartalsumsatz stieg um 4,8 Prozent auf 15 Milliarden Euro. Die Telekom profitierte vor allem von Zuwächsen im Mobilfunk.

Europas größter Telekom-Konzern hatte zuletzt mit dem Plan zum Abbau von 32 000 Arbeitsplätzen für Aufregung gesorgt. Unter anderem die Gewerkschaften kritisierten die Streichungen mit Blick auf die Milliarden-Gewinne scharf. Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke verweist jedoch darauf, dass der Konzern im harten Wettbewerb die Kosten weiter senken und Überkapazitäten abbauen müsse.

Die Mobilfunk-Tochter T-Mobile steigerte im dritten Quartal die Zahl der Kunden um 2,2 Millionen. Davon entfielen 530 000 auf Deutschland.

Im kommenden Jahr will die Telekom 1,2 Milliarden Euro zusätzlich ausgeben, um ihre Marktposition zu verteidigen, hieß es weiter. Dadurch werde der operative Gewinn etwas geringer als 2005 sein. Im Jahr 2007 solle sich die größere Kundenbasis dann wieder in Gewinnzuwächsen niederschlagen, kündigte die Telekom an. Ricke hatte mehrfach betont, die Telekom werde auch einen zeitweisen Ergebnisrückgang hinnehmen, um Marktanteile gegen den wachsenden Druck der Wettbewerber zu halten.

http://de.biz.yahoo.com/051109/3/4r9bz.html


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