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PKV -BAP 2006- Wer weiss schon was? - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo,

üblicherweise stehen ja zum Jahreswechsel evtl. Beitragsanpassungen an.

Wer weiss schon was?

Vielleicht können wir ja in diesem Thread die Informationen sammeln?
Jede Menge Anpassungen. DKV und Union in den Billigtarifen bis zu 20%.
Tisc, kleine Rüge von mir. Du bist zu unpräzise. Bei Nennung der Gesellschaft + Tarif + Geschlecht + Kind oder Erwachsene nenne ich gerne den Beitragszuschlag.
@Prof

Die genauen Zuschläge bezogen auf die einzelnen Tarife liegen mir auch vor. Allerdings nicht zur Veröffentlichung freigegeben, insofern habe ich mir nur die "negativen" Rosinen rausgepickt. ;)
Barmenia (in meinem Falle, Krankenvoll-, Krankentagegeld und Pflegeversicherung): Änderung plus 7 Cent / Monat :kiss:
Barmenia, VC2D (Mann): unverändert
Kinder VC2 +10,88
Krankentagegeld geringfügig runter

Gruß
bubu
Die Allianz erhöht moderat:laugh::laugh:
Die Inter ihren Basistarif auch nur um ein Drittel:D
Bei der DKV waren es bei mir mal wieder 7 %, nachdem es letztes Jahr schon 18 waren. Ich weiß nicht, wo das noch hinführen soll. Bin am Überlegen, irgendwann evtl. zur HUK zu wechseln. Es soll ja bald möglich sein, die Altersrückstellungen mitzunehmen.
Hallo Teufelstaube,

Du bist doch auch bei der Universa, hast Du schon etwas gehört? Ich bilde mir ein, dass die BAP in den letzten Jahren früher kamen.

Ich bim im Tarif A310 versichert.

Gruß,

DI
..wenn ich schon was wüsste, hätte ich es hier reingeschrieben.
Mein letzter "Nachtrag zum Versicherungsschein" wurde am 24.11.04 gedruckt. Sonst auch immer im letzten Novemberdrittel.
Teufelstaube,

PDF-File liegt für Dich bereit. Schicke mir eine Boardmail mit Deiner Emailadresse.

Gruß interna
Hallo Berni,

und die Kostensteigerung im Gesundheitswesen geht natürlich spourlos an der HUK KV vorbei.

Menschen bekommen, unabhängig von dem Namen Ihrer PKV, die gleichen Krankheiten, gehen zu den gleichen Ärzten, bekommen die gleichen Behandlungen und die gleichen Rechnungen.

Kann es sein, dass die HUK keine alten Versicherten hat und daher in Ihrer Kalkulation den Kostenaufwand alter Menschen gar nicht abgleichen kann???

Kann es sein, dass die HUK die Stornofaktoren noch nicht in dem Maße reduziert hat, wie es Versicherer getan haben, die aufgrund alter Menschen die Reduzierung des Altersstornos schon erkennen (hier geht es nicht um Sterblichkeit!), weil mehr Menschen nach Rentenantrag in der PKV bleiben, als vor 15 Jahren?? - und zwar deutlich mehr!!!!!

Kann es sein, dass die BAP`s der HUK durch Wachstum geglättet sind????

Du kannst nbicht weglaufen.

Und die fehlenden Anpassungen der Vergangenheit, die musst Du nachzahlen - mit Zins - und Zinseszins - und 90% des Überzinses.

Es kann natürlich aber auch sein, dass die DKV die Beiträge nur deshalb erhöht, weil Sie mehr Gewinn machen will! Das wäre natürlich ein eklatanter Verstoß gegen die KalkV! Und dann schüttet Sie den gewinn natürlich an den Aktionär aus! Das wäre dann ein eklatanter Verstoß gegen das VAG! "Ich vertrau der DKV" - selbst schuld! Das sind natürliuch Räuber, Diebe und Verbrecher, die sich die Taschen vollstopfen und die Kunden betrügen und gegen die Gesetze verstoßen!

Die HUK KV AG ist natürlich der einzig seriöse Versicherer in der PKV und hat keinerlei Gewinnorientierung! Lies mal das AG Gesetz!

Viele Grüße
Thorulf Müller
CreInPhan

info@derKVProfi.de
BAP in Euro oder in Prozent???

Hallo,

Beitragsanpassungen werden immer in Euro und niemals in Prozent durchgeführt.

Es ergibt sich ein höherer Betrag den ich für bestimmte Alter bis zum durchschnittlichen Lebensende benötige! Dieser wird aufdaddiert unter Berücksichtigung planmässiger Be- und Entsparungen bei 3,5% Zins. D.h., dass bei Anpassungen auch immer der Sparanteil erhöht wird. Daher sind Anpassungenn in der PKV immer höher als die durchschnittlichen Kostenerhöhungen, weil das ja bis zum Lebensende ausfinanziert werden muss.

Der Mehrbeitrag für den Bestandskunden ergibt sich aus dem Mehrbeitrag für den Neukunden entsprechend seines aktuellen Alters und reduziert sich ggf. um die Limitierung. D.h., dass der Ausgleich von Kostensteigerungen bei höherem Alter immer üpberproportional hoch ist. Das ist der Nachteil der Kapitaldeckung bei sich ändernden Rahmenbedingungen (Kosten und Lebenserwartung)!

Ist der Beitrag sehr niedrig (Billigprodukte oder Umwandlungen aus hochpreisige in niedrigepreisige Produkte) ist der Prozentsatz immer relativ hoch!! Daher ist die prozentuale Anpassung auch nicht aussagefähig!

Zusammenfassung:

1. Ich bekomme immer die Anpassung, die ein Neukunde im gleichen Alter erhält.

2. Anpassungen sind immer in Euro - nie in Prozent.

3. Der prozentuale Vergleich ist immer falsch!

4. Anpassungen erhöhen immer auch den Sparanteil.

5. Anpassungen sind unumgänglich, solange Menschen versuchen länger zu leben und ständig die Kosten im Durchschnitt steigen.

6. Anpassungen sind bei allen Gesellschaften im Großen und Ganzen über lange Zeiträume gleich.

7. Beiträge müssen bei, in etwa, gleichen Leistungen im Durchschnitt auch immer Gleich sein. Abweichungen nach oben und unten sind kritisch zu hinterfragen!

Viele Grüße
Thorulf Müller

info@derKVProfi.de
Mein Beitrag bei der Universa verrringert sich ab Januar um 3,52€. :) A310, ZA100, ST2/100, KT43
Warum gibt die Universa eigentlich den "fiktiven Kapitalwert" der KV nicht mehr an?

Bei früheren BAP war der immer explizit aufgeschlüsselt.
zu # 15 - @CreInPhan:

Hast Du evtl. Infos, die das belegen, was Du sagst?
Kann auf die HUK wirklich noch ein Riesen-Kostenproblem zukommen?
Bin in anderen Sparten bereits bei der HUK versichert und da hat diese Versicherung schon über Jahrzehnte immer mit die günstigsten Tarife.

Bitte um Meinungen zur Preisentwicklung in der PKV bei der HUK.
lass bloß die finger von der huk! die erhöhen zweimal im jahr. krankenversicherung ist noch sehr jung und insofern keine langfristig seriöse kalkulation der beiträge möglich. Quersubvention mit sachversicherung funktioniert auch nicht. versuch besser innerhalb der dkv in einen anderen tarif zu wechseln.
dahool,

also zwei mal im Jahr erhöhen die nicht!
Wenn erhöht wird, dann zum 01.03. eines Jahres.

Deepimpact,
Den Kapitalwert erfährst Du von Deinen Vermittler, auf dessen Beitragsliste für 2006 steht dieser Wert.
Habe jetzt das Schreiben der Debeka zur BAP 2006 bekommen: wieder eine satte Steigerung von 317,14€ auf 355,64€ im Tarif PN.

Hier die Zahlenreihe Tarif PN bei mir (Jahrgang 1960, Eintritt 1994) der letzten 7 Jahre: 194,60€ (1999), 207,38€ (2000), 211,53€ (2001), 241,68€ (2002), 267,52€ (2003), 311,37€ (2004), 317,14€ (2005), 355,64€ (2006). Das entspricht einer Steigerung von rund 82% in nur 7 Jahren, und das trotz (angeblicher) Glättung der Tarife über das Alter. Aus Kundensicht ist es noch schlimmer, da oberhalb der AG-Beitragsgrenze alle Steigerungen voll auf Kosten des AN gehen.

Dagegen Einkommensteigerung im selben Zeitraum: rund 15%. Laut "Experten" alles versicherungsmathematisch korrekt (Fortschritt, usw.), aber irgendwer stopft sich immer mehr in die Tasche, während uns netto immer weniger bleibt.

Jetzt reicht`s! Werde mich und meine Familie da nicht enteiern lassen. Also erstmal Wechsel in Tarif PNW ohne Wahlleistungen. Wenn der auch so anzieht, dann Wechsel in eine PKV mit sehr hoher Selbstbeteiligung. Egal wie, der Kostenkrake muß man die gierigen Tentakeln abschlagen.

Gruß, Novalis
tja, die tolle debeka is wohl doch nicht so toll. such dir doch einen großschadentarif (sb.2000-3000€) bei einer guten gesellschaft und leg die gesparten beiträge an.;)
Als Arbeitnehmer würde ich einen Tarif mit einer Pauschalleistung von 6 MB wählen. Ich erhalte dadurch (fast) meinen Anteil an der Krankenversicherung zurückerstattet (bei Leistungsfreiheit). Dieses Geld würde ich komplett anlegen - daraus kann man dann anfallende Behandlungen selbst bezahlen (soweit die Pauschalleistung höher ist) bzw. fürs Alter zurücklegen.
[posting]19.101.955 von Versman am 30.11.05 11:18:56[/posting]Also z.B. wie der ASZG von der Hanse-Merkur, oder?
Hallo,

1. Bernie! Die anderen Sparten der HUK sind nicht mit denen der KV vergleichbar. Der Beitrag der HUK KV ist in Relation zu den leistungsaussagen und dem marktüblichen Durchschnittsbeitrag nicht mehr nachvollziehbar!

Die Kosten - der überwiegende Teil der Beiträge - sind aber letztendlich diegleichen, wie bei allen anderen PKV Versicherten, oder??? Ich kann nicht erkennen, wie die HUK Einfluss nehmen will auf die Aufwendungen bei Krankheit. Aber vielleicht bekommen ja HUK Kunden seltener Krebs oder herzinfarkte!

2. Novalis! Was erwartest Du? Die DeBeKa hat wegen der Bar BRE keine Mittel zur Limitierung bzw. weniger als der Markt! Und das, was an Bar BRE (ca. 3-4 soviel wie der Markt im Durchschnitt) aus dem Fenster geworfen wurde, dass muss jetzt zwangsläufig fehlen um Beitragsanpassungen im Bestand zu limitieren.

Ansonsten ist die Entwicklung zwar rasant, aber noch im Rahmen! Das dicke Ende kommt erst noch!

3. FCO_Alpha! Das mit ASZG läuft aber in eine andere Ríchtung als eine Pauschalleistung. Lies Dir bitte einmal die Spielregeln der Bedingungen ganz genau durch!

Viele Grüße
Thorulf Müller

info@derKVProfi.de
Habe heute mit der DKV telefoniert, weil ich bis dato noch keine Beitragsanpassung für meinen Tarif (den Top-Tarif ohne SB AM0 und ZM3) bekommen hatte und siehe da, die Mitarbeiterin witzelte:

"Die DKV hätte ausnahmsweise mal richtig kalkuliert und es gibt für meinen Tarif keine Beitragserhöhung, zumindest für ein Jahr!" :D
Moin, mal was anderes,

hier wird ja doch des öfteren kritisiert, daß der Beitrag in der PKV ständig steigt.
Hat mal jemand einen Plot, wie sich der (absolute) Beitrag in der GKV entwickelt hat, wenn man immer an der BBG bzw. darüber verdient?

Wäre auch mal interessant!

Gruß
bubu
@#29 bubu

...auf der HP der universa kannst Du "reale" Vertragsverläufe herunterladen, dort wird auch ein jeweiliger "Referenzwert der GKV" aufgeführt.
Der Vertragsverlauf berücksichtigt von den Zahlen her nicht die SB beim PKV-Verlauf, diese wird aber in der "Chronik" erläutert.
Danke für den Hinweis.
Hier wird ja oft der Eindruck erweckt, die Universa wäre soviel beitragsstabiler als andere Versicherer.
Überrascht hatte mich daher, in der FAS zu lesen, die Universa habe die Beiträge in den letzten 8 Jahren im Schnitt um 7,2 % erhöht. Das ist nur geringfügig besser als bei der Mannheimer (7,9 %), unter deren Erhöhungen ich zu leiden hatte.
Sieht man sich das Verlaufsbeispiel bei einem seit 24 Jahren versicherten Mann genauer an, und zwar ab dem Zeitpunkt des letzten Tarifwechsels im Jahr 2000 (auf einen Tarif mit sehr hoher SB von 1300 EUR, der in der Tabelle natürlich nicht berücksichtigt wird), so ist der Jahres-Beitrag in nur 5 Jahren von 1079 auf 2279 EUR.

Ich will damit nicht sagen, die Universa sei ein schlechter Versicherer. Im Gegenteil, ich denke es ist einer der besten.
Aber sie kochen auch nur mit Wasser, und die Beitragsentwicklung in den letzten Jahren war letztlich ähnlich wie bei den anderen Versicherern auch.
@#31

...wobei der SB nahezu gleich geblieben ist (abgesehen von optischen Rundungen i.R. der €-Umstellung.

Incl. SB hab ich Stand Januar 99 ca 2200 € p.a. incl SB bezahlt (ohne KT, Pflege etc.), 2006 werden es 3100€ sein (jew. ohne zus. ges. AR).
Macht knapp 41% in 7 J., also rd 5% p.a.

Zusätzlich beinhaltet mein Tarif bereits eine Halbierung des SB ab 65 (derzeit von 1300 auf 650€ p.a.), also quasi eine zus. "Altersentlastungsstufe".
Hallo

lese hier schon länger mit und hab noch was. wer mal auf www.fondsfinanz.de geht kann dort mit ein bisschen stöbern den demo zugang zu deren intranet finden. dort sind alle pkv erhöhungen mit tarifnamen usw. hinterlegt.

arbeite selber für einen versicherer der kräftig erhöht hat und weiss auch nicht mehr wie ich das meinen kunden erklären soll. das einzig wirkliche argument ist eben nur die beitragserhöhung die in der gkv genauso stattfindet.

ein ganz großes problem ist für uns die HUK. jeder sagt zwar immer die müssen irgendwann erhöhen, aber wann ist irgendwann? die kunden die ich an die huk verloren habe, behaupten steif und fest, sie sparen immer noch im vergleich zu ihrem damaligen beitrag einige euro...

naja, ist halt ein kampf und bleibt einer. die deppen sind die kunden und die außendienstler.. die stecken sich das geld meist nicht in die tasche... besonders wenn es keine bestandsprov. gibt. :rolleyes:
Wenn ihr Arbeitnehmer seid:

Lasst bloß die Finger von den Großschadentarifen mit 3000 € Selbstbeteilgung.

Die sind noch frisch auf dem Markt, sobald die ersten Leute darin krank werden, da steigen die wie Raketen. In 10 Jahren werdet ihr merken, dass der einzige, der dabei wirklich spart, euer Arbeitgeber ist, am AG-Zuschuss nämlich.

Gruß,
Markus
[posting]19.400.549 von Marky_Mark am 23.12.05 23:35:56[/posting]Marky,

Welcher Arbeitnehmer macht denn einen KV- Tarif mit einer SB über 1000€?
Ich kenne viele, die knapp Tausend Euro SB haben.

Aber ich meine die echten Großschadentarife. Ich habe schon oft gelesen, dass diese Tarife von Leuten gewählt werden, die die Beitragssteigerungen der normalen Tarife satt haben. Nach dem Motto: Da sind sehr gesundhetsbewusste Leute versichert, ich selbst bin doch gesund, usw.

Aber dann gibt es satte Beitragserhöhungen von 20%.

Gruß,
Markus
lt. Schreiben der HUK-Coburg vom 16.12.2005 bleibt mein PKV-Beitragssatz in 2006 unverändert!:D
Könnte es sein, dass die HUK insgesamt günstiger ist, was den eigenen Kostenapparat angeht?
Kann nämlich nicht nachvollziehen, warum die weiterhin so günstige Tarife anbieten und kaum Erhöhungen vornehmen.
Bei meiner jetzigen KV bin ich schon seit fast 20 Jahre Kunde und trotz der Beitragsrückstellungen wäre ein Einstieg bei der HUK einige Euro günstiger. Wie kann so was sein?
Was mich immer wieder wundert,sobald die jährlichen
Beitragserhöhungen raus sind, erinnert man sich, das die HUK so preiswert ist.
u. a. betragen die Verwaltungskosten bei der HUK nur ein
Viertel im Vergleich der Mitbewerber.
Seit 13 Jahren bin ich bei der HUK. Auch meine anderen
Versicherungen laufen dort.
Also, dass die HUK kaum die Beiträge erhöht stimmt nicht. Ich bin seit 1994 bei der HUK. Seit dem hat sich mein Beitrag in etwa verdoppelt. Kann mich in den letzten Jahren auch nicht mehr an ein Jahr erinnern in dem nicht erhöht wurde. Trotzdem ist die HUK immer noch im Vergleich zu den anderen PKV günstig. Ob dies so bleibt kann man denke ich sowieso nicht voraussagen. Die können sich ja nicht auch von Kostensteigerungen im Gesundheitswesen abkoppeln.
Verwaltungs- und Vertriebskosten sind bei der HUK zwar günstiger als bei vielen anderen PKVs, damit kann man aber maximal 5 % Beitragsunterschied erklären.
Alles darüber hinaus sind geringere Leistungen oder künftige Beitragserhöhungen.
Etwas anderes anzunehmen wäre m.E. naiv.
Temporana,

Die HUK hat Dir am 16.12.2005 die Unterlagen fürs Finanzamt und für den Arbeitgeber geschickt - nicht aber das der Beitrag stabil bleibt.
Beitragserhöhungen der HUK werden im üblicherweise im Januar / Februar zum 01.03. eines jeden Jahres bekannt gegeben.
Mir ist kein Jahr bekannt wo die HUK nicht erhöht hat.
Würde mich also sehr wundern wenn es zum 01.03. keine Anpassung nach oben gibt oder die SB erhöht wird.
Und dann erinnere ich daran das die HUK ihre Bedingungen zu ungunsten der Versicherungskunden ändern wollte, aber durch massiven Protest daran gehindert wurde.
[posting]19.407.150 von Versman am 26.12.05 12:39:44[/posting]Hi,
ich bin seit 1990 bei der HUK und damit eines der ersten PKV-Mitglieder. Nachdem während der ersten ca. 6-8 Jahre alle 2 Jahre eine Beitragserhöhung vorgenommen wurde, findet diese nun jährlich im Frühjahr statt. Bin insgesamt dennoch sehr zufrieden. Zahle als inzwischen 43-jähriger € 244,20 KV-Beitrag (Eigenbeteiligung € 250) und € 19,41 PV-Beitrag.

dahlmann14
Hallo,

die Bedingungen der HUK wurden durch die HUK geändert und die Wirksamkeit der Änderung wurde bereits durch das LG Nürnberg / Fürth bestätigt.

Die Änderung wurde nicht zurückgenommen. Gleiches gilt aber auch für ARAG (macht keine Aussagen), Barmenia (hat für den Bestand umgesetzt!) und AXA (hat vorläufig auf die Wirksamkeit der Bedingungen für den Bestand bis 31.12.2003 verzichtet!)!

Änderung ist § 5.2. MB/KK - einfügen der Herabstezungsbefugnis der Leistung bei unangemessen hohen Abrechnungen!

Viele Grüße
Thorulf Müller

info@derKVProfi.de
[posting]19.408.602 von CreInPhan am 26.12.05 17:08:14[/posting]Hallo,

wann werden die entsprechenden Downloads auf Ihrer Seite verfügbar sein und was werden sie kosten ?

Gruß
dahlmann14
Hallo,

wenn wir alles geschrieben und abgestimmt haben, dann wird es verfügbar sein!

Und kosten wird es je nach dem! Mal mehr, mal weniger, mal gar nichts!

Viele Grüße
Thorulf Müller

info@derKVProfi.de
Cre,

Danke für die Aufklärung bezüglich der Bedingungsänderungen bei der HUK - um so schlimmer kann man da nur sagen!
Wäre ja mal interessant zu erfahren welche Bedingungsteile geändert wurden um zu ermessen was da auf den Kunden zukommt.
Hallo Versmann,

das steht doch da - geändert § 5.2 MB/KK Teil 1:

Eingefügt wurde die Herabsetzungsbefugnis bei unangemessen hohen Kosten!

Das hat auch die Barmenia und die ARAG so gemacht!

Die AXA hat es anders gemacht. Die Herabsetzungsbefugnis ist in Teil II der MB/KK als TB geregelt. An mehreren Stellen. z.B. zu § 5.2. - aber vor allem als TB 1 zu § 1.1. MB/KK Teil 1: Versichert sind maximal angemessene Kosten. Und das ist definitiv etwas anderes als unangemessen hohe Kosten.

Der Gesetzgeber plant übrigens eine Änderung des VVG. Die Kommission hat bereits einen Vorschlag ausgearbeitet. Da gibt es dann ein Wirtschaftlichkeitsgebot - also z.B. eine Herabsetzungsbefugnis bei unangemessen hohen Kosten. Das gilt dann aber für alle PKV`n. Was noch zu klären wäre, wie die Gerichte das dann auslegen und welche PKV den Paragraphen wie nutzt!

Viele Grüße
Thorulf Müller

CreInPhan

info@derKVProfi.de

P.S.: Das ist nicht zwangsläufig negativ zu beurteilen - das führt eindeutig zu stabileren Beiträgen. Es ist eine Frage wie es nachher genutzt wird! Alles hat immer Vor- und Nachteile!
Cre,

Danke.
Ich halte das keineswegs für negativ, allerdings finde ich die etwas schwammige Aussage für Nachbesserungswürdig. Denke aber das man ähnlich wie beim Zahnersatz mit einem Heil- und Kostenplan sich vor unliebsamen Überraschungen schützen kann. Eventuell bauen das die PKVen dann in Ihren Bedingungen ein (beispielsweise für Behandlungen ab einem bestimmten Betrag)?

Da wo Geld fließt kann man nicht Disziplin erwarten, das geht nur über ein lückenloses Regelwerk.
BAP bei der HUK für 2006:

Im stationären Tarif SM gibt es eine Anpassung von über 51% :eek::eek::eek:

Der ambulante Tarif bleibt unverändert - nachdem sich hier der Beitrag ab 01.01.2000 verdreifacht hat(A1200).

Der Zahntarif Z100 erhöht sich um 10%

Nennt man das denn HUK- Günstig?:rolleyes:
Die Beitragssteigerung hängt immer vom ehemaligen Eintrittsalter und anderen Rahmenbedingungen ab, so dass prozentuale Angaben allein wertlos sind.

Versicherungsmathematische Grundaussagen:
1. Wenn ich schon lange versichert und dabei trotzdem noch einigermaßen jung bin, dann wirken sich Steigerungen der Kosten auf den Beitrag heftiger aus, da ich ja die Altersrückstellungen nachzahlen muss.
2. Ein Tarif mit hoher Selsbtbeteiligung wird prozentual immer stärker erhöht als ein Tarif mit niedriger Selbstbeteiligung.
Mein BAP bei der HUK für 2006:

Stationär SE: + 10,07 €
Zahn Z100: + 3,80 €
Krankentagegeld: - 2,09 €

Macht: + 11,78 €; bezogen auf den Gesamtbeitrag sind das 3,8% .... ist doch moderat, oder? :D
andjessi,

Der Tarif SM (schöner Name für einen stationären Tarif:D) hat keine SB!

Sorry, aber eine Steigerung von 51% kann ich nicht nachvollziehen. Da hat man entweder die Jahre zuvor "vergessen" zu erhöhen oder schlichtweg bei der Kalkulation aus Wettbewerbsgründen so eng gearbeitet und kurzfristig gedacht - nur um in den Hitlisten ein letztes mal vorn dabei zu sein!
Hallo,

1. ist diese Anpassung m.E. zu niedrig - da fehlen locker 30-40 Euro pro Monat! Grundlage der Überlegung ist der durchschnittliche Preis unter Berücksichtigung niedrigerer Kosten!

2. bei niedrigen Beiträgen erscheinen Anpassungen prozentual betrachtet immer höher! Anpassungen erfolgen in Euro - nicht in Prozent!

3. jeder Euro, der heute nicht gezahlt wird, wird später nachentrichtet - mit Zins und Zinseszins!!!!

Zum großen Erstaunen - die Beiträge für das Krankengeld, dass schon sehr günstig ist, wird weiter gesenkt. da stellt sich die Frage, ob die HUK überhaupt Kunden im schdenträchtigen Alter hat - vergl. Kopfschaden des PKV Verbandes!!!

Aber aller Voraussicht nach schützt das Schild der HUK vor Kra´nkheiten und Inanspruchnahme. Vielleicht ist es aber nur das exorbitante Wachstum, dass Anpassungsbedarf zeitlich verschiebt, weil er durch Neukunden nicht sichtbar wird!

Viele Grüße
Thorulf Müller

P.S.: Wenn nicht heute, dann 2007! Irgendwann knallt es!
Wenn es wirklich 51% sein sollten, ist das bei Dir natürlich schon heftig.

Fairerweise darf man aber nicht nur einen Teilbereich (stationäre Versorgung) der Gesamtversicherungsschutzes herauspicken. Das überdramatisiert und in absoluten Geldbeträgen (wichtiger als der Prozentsatz) werden es vermutlich nur 15,- bis 25,- EUR sein.
Hallo andjessi,

natürlich darf man das bei Modultarifen, weil jedes Modul unabhängig von den anderen kalkuliert wird.

Für den Beistand bezüglich prozentualer und absoluter Anpassung danke ich Dir.

Schön wäre es jetzt, wenn Du auch darauf hinweisen könntest, dass unabhängig von der Höhe der Anpassung, der tatsächliche monatliche Beitrag realistisch sein muss.

Ist er nämlich weiterhin zu niedrig, dann stehen weitere Anpassungen aus!

Thorulf Müller
Meine Steigerung über alle Tarife bei der HUK ist m.E. akzeptabel und geringer als erwartet.

Inwieweit die Kritiker bez. HUK Recht behalten werden, kann ich nicht sagen. Viele Argumente klingen plausibel. Fairerweise weiß man aber bei keiner Gesellschaft, wie die Tarife in Zukunft aussehen werden. Ich habe mir aber selber einmal einige Fragen gestellt:

Kann es nicht doch sein, dass eine PKV im Durchschnitt gesündere Menschen hat als eine andere? Und zwar nicht aufgrund strengerer Aufnahmekriterien? Falls man einmal davon ausgeht, dass viele Finanztest-Kunden zur HUK gegangen sind: Ist diese Lesergruppe gesünder/ungesünder?

Inwieweit wirken sich die steigenden Versichertenzahlen positiv aus?

Inwieweit ist eine geringe Verwaltungskostenquote interessant?

Inwieweit profitiert man als Kunde von einem Versicherungsverein?

Überaltert bei einer Gesellschaft mit hohen Beiträgen nicht der Versichertenstamm? Gehe ich nicht deshalb lieber zu einer Gesellschaft mit günstigen Beiträgen?
Beachwetter,

Die HUK Krankenversicherung ist noch relativ neu am Markt.
Hat also nicht viele alte Versicherte und damit höhere Risiken. In den nächsten 20 Jahren ändert sich das aber gewaltig, die Folge: Beitragssteigerungen, die sicher höher als im Durchschnitt ausfallen werden. Dadurch werden die Platzierungen bei Finanztest schlechter (ist aktuell schon zu beobachten) und damit kommen weniger Neukunden.

Das ist eine Spirale die eine um so höhere Abwärtsbewegung nach sich zieht je schlechter (knapper) der Tarif kalkuliert wurde. Die Rückstellungen der letzten 10-15 Jahre fehlen und können nicht mehr aufgeholt werden!

Außerdem sind HUK und DEBEKA in meinen Augen typische Beamtenversicherer, eine Klientel die in den nächsten Jahren deutlich abgebaut werden muss - auch in diesen Bereich werden Neukunden fehlen.
Hallo Beachwetter,

hier finde ich die klassischen "Voruteile" versammelt!

"Kann es nicht doch sein, dass eine PKV im Durchschnitt gesündere Menschen hat als eine andere?"

Ja, aber nicht nachhaltig und dauerhaft - temporär ist das möglich!

"Und zwar nicht aufgrund strengerer Aufnahmekriterien?"

Bei der HUK nun wahrlich nicht!

"Falls man einmal davon ausgeht, dass viele Finanztest-Kunden zur HUK gegangen sind: Ist diese Lesergruppe gesünder/ungesünder?"

Mitnichten, Finanztestleser sind nicht vor Krankheit geschützt und weder gesünder noch ungesünder als der Durchschnitt - es ist nämlich Otto Normalverbraucher!

"Inwieweit wirken sich die steigenden Versichertenzahlen positiv aus?"

Die wirken sich "positiv" aus, obwohl das Wort "positiv" in diesem Zusammenhang nur schwer über meine Lippen kommt. Wachstum verschiebt Anpassungsbedarf in die Zukunft - ob das "positiv" ist??? Temporär als Betroffener vielleicht - langfristig auf keinen Fall!

Dieses Wachstum muss jedes Jahr gesteigert werden um den Effekt zu wiederholen - und das geht langsam nicht mehr!

"Inwieweit ist eine geringe Verwaltungskostenquote interessant?"

Die wirkt sich aus, auch die niedrigere Abschlusskostenquote! Das sind aber Effekte, die man schnell selbst überprüfen kann und die niedriger sind, als die derzeitigen Preisunterschiede! Darüber hinaus haben die niedrigen Verwaltungskosten natürlich auch viel mit dem jüngeren Bestand zu tun und werden mittel- bis langfristig steigen müssen, weil die Schäden mit zunehmenden Alter steigen und sich häufen! Darüber hinaus hat der Verzicht auf die Card für Provatversicherte auch Kosteneffekte. Die Kunden zahlen also die günstigen Kosten im weitesten Sinn mit.

"Inwieweit profitiert man als Kunde von einem Versicherungsverein?"

Eigentlich nicht! Die HUK KV ist eine AG und kein VVaG! Der VVaG darf wegen der Spartentrenn ung "eigentlich" auch nicht subventionieren, obwohl er es auf Umwege legal wohl macht!

Ein VVaG schüttet keine Dividende aus, muss dafür aber ein höheres Eigenkapital bilden und pflegen!

"Überaltert bei einer Gesellschaft mit hohen Beiträgen nicht der Versichertenstamm?"

Das alte Märchen von vergreisenden Tarifen - ist leider falsch! Tarife vergreisen nicht. Die guten Risiken gehen und die schlechten bleiben - d.h. der Risikoausgleich stimmt nicht mehr! Das sind temporäre Verwerfungen, die sich mittelfristig wieder einpendeln!

"Gehe ich nicht deshalb lieber zu einer Gesellschaft mit günstigen Beiträgen?"

Und dann passiert es - das wachstum verlangsamt sich, die beiträge steigen. Durch die niedrige Basis und den überdurchschnittlichen Anpassungsbedarf (in Euro) erscheint die gefühlte Anpassung extrem hoch. Die guten Risiken und Preissensiblen suchen sich andere Versicherer, die schlechteren Risiken bleiben, die nächste Anpassung, etc. - siehe auch GS der BelinKölnischen. Das ist die Wiederholung!

Thorulf Müller
@60

Ich kann viele Punkte nachvollziehen; irgendwie ist mir aber Deine Argumentation zu einseitig. Es werden auch Behauptungen aufgesetllt, die nicht bewiesen werden (z.B. Finanztest und Otto-Normalverbraucher).

Oder die These, dass die schlechten Risiken bleiben und die guten gehen. Ich dachte immer, dass es sich eigentlich nicht lohnt, nach einigen Jahren die Versicherung zu wechseln.

Naja, die Zukunft wird es erst zeigen...
Hallo Beachwetter,

welche These ist unbewiesen???

Das Finanztestleser normale Deutsche sind und weder gesünder noch ungespünder sind als der Durchschnitt?

Beweis doch bitte erstmal Deine These, die Du hier als Frage in den Raum gestellt hast - meine wird durch den normalen Menschenverstand bewiesen, weil Finaztestleser sterben auch an Krebs!

Oder, dass gesunde gehen und das verlassen einer PKV nach mehreren Jahren keinen Sinn macht. Nun die Aussage, dass der wechsel keinen Sinn macht, die ist richtig. das sich die Kunden so nicht verhalten, dass ist bewiesen - durch die Zahlenberichte des PKV Verbandes und einige interne Statistiken der Versicherer. ich habe da, und davon kannst Du ausgehen, recht guten Einblick.

Thorulf Müller
Hallo,
mir hat die HUK den Tarif SE (stationäre Heilbehandlung) um 20 % und den Z100 um 10,7 % angehoben. Krankentagegeld (KT6) wurde um 19 % abgesenkt und der ambulante Tarif (A150) unverändert belassen. Der Gesamtbeitrag liegt ab 01.03. damit um 5,7 % höher als bisher.
Im Anschreiben der HUK steht "Unser Verwaltungskostensatz von 1,2 % in 2004 ist der niedrigste am gesamten PKV-Markt". Stimmt das ? Und warum werden für 2005 keine Angaben gemacht ? Die müßten doch schon bekannt sein !
#63
Bei mir wurde SM von 50.77 auf 75,77 € erhöht, Z 100 von
34,99 auf 37,99 €.
A 1200 wurde nicht erhöht, dafür in den Jahren davor
immer recht deftig.
Trotzdem ist die HUK immer noch preiswert, zumal 3 Monats-
beiträge BRE für ein leistungsfreies Jahr gezahlt wird.
Boddenblick,

3 MB aber nur vom ambulanten Tarif!
Prozentual sind Deine Erhöhungen in etwa gleich.

Die Einschätzung das die HUK noch immer preiswert ist kann man gerade noch teilen, aber nur unter den Aspekt des jetzigen Eintrittsalters. Etwas Bange wird mir aber für die nächsten Jahre.
Hab aber meine Ersparnis zur GKV gut arbeiten lassen und mein eigenes Polster aufgebaut. Das Polster muss nur schneller wachsen als der Beitrag:rolleyes:
HUK Beitragsänderung zum 01.03.2006
A150 unverändert
SE um 10,44 auf 85,02 erhöht
Z 100 um 3,80 auf 41,79 erhöht
KT 6 um 3,00 auf 27,25 gesenkt

Die Beiträge meiner Tochter in den gleichen Tarifen blieben unverändert.
Versmann,

zum ambulanten Tarif kommt noch der Zahntarif (zumindestens
bei mir in all den Jahren) als BRE.
Hatte als Student den XL von der Victoria.

Ich meine, die Beitragsanpassung betrug 5%, die Selbstbeteiligung wurde allerdings um 10% von 3000EUR auf 3300 EUR angepasst :eek:

Als Student ohne Möglichkeit in eine gesetzliche Kasse zu kommen habe ich nun in einen Studententarif von Inter gewechselt.
Wieso eigentlich als Student ein Großschadentarif mit 3000 € SB ?

Ich dachte, der wird nur Selbstständigen oder gut verdienenden Angestellten ans Herz gelegt, weil man schließlich das Geld fürs Alter zurücklegen muss.

Als Student ist doch die GKV billiger als der XL.
Hallo,

nocheinmal:

1. Prozentuale Aussagen sind falsch!!!

2. SB Anpassung muss in dem Maß erfolgen, indem die durchschnittlichen Kosten steigen, sonst hebel ich die Kalkulation aus!!!! 10% seit Einführung entsprechen ca. den durchschnittlichen Kostensteigerungen!!!

3. XL ist im Durchschnitt zu billig, muss also mittel- bis langfristig deutlich stärker angepasst werden!

4. Studenten könnten Geld haben!!!!!! Erst fragen, dann schießen!!!!!

5. XL zu Inter - vom Regen in die Traufe - nein - in die Jauchegrube unter Umgehung der Traufe!!!

6. Viel Spaß, viel Freude und viel Erfolg - damit Sie das Geld verdienen, das Sie in Zukunft brauchen um die Steigerungen zu finanzieren!!! Aber vor allem gute Gesundheit - damit Sie niemals erfahren was ELEND bedeutet!!!!

Thorulf Müller
Ich habe nicht gesagt, dass sich ein Student den VICTORIA XL grundsätzlich nicht leisten kann, nur: Als Student kann man sich so billig GKV-versichern, dass man billiger weg kommt als mit dem XL. Falls man mal etwas schwieriges hat kann man sich immer noch auf Privatrezept behandeln lassen.

Der XL lohnt sich am ehesten für gesunde Selbstständige, deren Kapital sich z.B. in der Firma besser rentiert als in einer PKV. Die müssten sonst in der GKV ziemlich blechen.

Ansonsten sind die Großschadentarife ein heißes Eisen. Die Altersrückstellung sind mager, im Alter wird es teuer. Nebenbei darf man noch die happige SB latzen.
Ansonsten sind die Großschadentarife ein heißes Eisen. Die Altersrückstellung sind mager, im Alter wird es teuer. Nebenbei darf man noch die happige SB latzen.

Die ALterungsrücksrttellungen sind mager, richtig, aber daqs persönliche Konto umso praller:laugh:

Mit der Beitragsersparniss gegenüber "100%"-Tarifen lässt
sich ein Vermögen bilden, dagen sehen die normalen Alterungsrückstellungen wie ein Taschengeld aus.

Damit lassen sich dann im Alter die höhere SB und der Beitrag locker finanzieren!
Wie schon gesagt, lohnt sich, wenn man das Kapital prima anlegt. Kriegt man dagegen die Hälfte vom Arbeitgeber geschenkt wird die Rechnung für den Großschadentarif schon knapper.

Die Rechnung mit dem Geld sparen und damit im Alter die SB bezahlen funktioniert nur, wenn man
1. mit dem Kapital alle Krisen umschifft (denn gute Rendite gibt`s nur für Risiko)
2. nicht schwer krank wird (SB beachten)
3. die SB nicht zu schnell steigt

Wer kann heute schon genau kalkulieren, wie im Alter der Tarif und die SB aussieht ?

Keiner.
Das Arbeitnehmer den Arbeitgeberzuschuß voll ausschöpfen sollte bedarf wohl nicht andauernder Erwähnung.

Für diesen Personenkreis gibts es ja auch spezielle Modelle mit hoher Beitragsrückerstattung/Pauschalleistung
was letztendlich genauso wirkt wie ein hoher SB!

Die Rechnung mit "100%"-Tarifen funktioniert nur wenn:

1.) Die Versicherung mit dem Kapital alle Krisen umschifft, was schwierig ist, weil Kapitalmaktprodukte nur sehr eingeschränkt verwendet werden dürfen.
Aktuelll ereichbare Bruttoverzinsing von 3,5% ergibt nach abzug der inflationsrate gerade mal 1% Nettorendite!
Zuwenig um wirklich nachhaltigen Vermögenszuwachs für die Versicherten zu erzielen!

2.) Mann sehr früh dauerhaft Krank wird und entsprechende
Leistungen auch nanspruch nimmt. Statistisch dürfte die Chance hierfür bei 20:80 liegen,weil, wie allgemein bekannt sein dürfte, hohe Behandlungskosten statistisch erst im Alter anfallen!

3.) Der Beitrag nicht zu schnell steigt.
Was gerade bei "100%"-Tarifen aufgrund der "moral-hazzard-Effekte" meits der Fall ist.

4.) Mann z.B. keine neuen und moderne Operations-/Behandlungsmethoden in Anspruch nehmen will, die "wissenschaftlich" aber noch nicht anerkannt sind.
Dann hat mann trotz hoher Beiträge und "100%" Tarif schnell eine Leistungsablehnung seitens der PKV (die GKV ist hier auch nicht besser!) Wer weniger Beitrag bezahlt hat kann hier die 5.000,-- EUR für eine OP aus ersparten
Beiträgen finanzieren und ist klar im Vorteil.

Generell sollte mann sich sowieso nicht als "Versicherten"
betrachen sondern als "Kunden".

Und als Kunde will ich zuallererst selbst entscheiden welche "Mittelchen", welche Hilfsmittel und welche Behandlungsmethoden Gut für mich sind und welche nicht!
Könnten wir uns darauf verständigen, dass das Gegenteil zu einem GKV Mitglied der Selbstzahler ist. Und vor allem, dass jede PKV Vor- und Nachteile hat - und jeder Kunden entscheidet was er will.

Dann würden wir mit diesem Blödsinn aufhören können, ob das Eine oder das Andere richtig ist!

Thorulf Müller
Ich wollte nahtlos versichert sein, darum hat mir ein Bekannter den XL Tarif vermittelt.

Zur Inter bin ich, weil das für mich der günstigste Studententarif war.

In eine gesetzliche Kasse komme ich als Student während des Studiums nicht mehr rein.

Darum ist mir das nun schnurzpiep egal, ob ich mit 30 Jahren ein höheres Einstiegsalter habe, denn JETZT habe ich kein Geld für einen Großschadenstarif oder überhaupt um 150 EUR oder so für die Krankenversicherung auszugeben.
Hallo,

das mag ja sein und wurde hier (in einem anderen Tread) auch ausgiebig diskutiert. Frage mich aber welchen Mehrwert Ihr Beitrag zu diesem Tread bringt - keinen!

Thorulf Müller

Und im Prinzip haben Sie Recht - als Student spielen andere Kriterien eine Rolle!
Ging es im Ausgangsposting nicht darum, um wieviel Prozent sich die PKV verteuert hat?

Hatte nur die Beitragsanpassung MEINER PKV geschrieben, dass ich sie nebenbei gekündigt habe war nur beiläufig erwähnt und sollte nicht wirklich Thema einer Diskussion werden.


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