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Donnerstag, 23.03.2000, 16:53
NEMAX - Korrektur vor Beendigung!
Seit dem 10.3. und einem Kurs von 9.665 Pkt. für den NEMAX50 Index ist Sand im Getriebe der manischen Hausse im Neuen Markt. Doch ein Grund für Panik besteht nicht. Die Hausse ist nach vorliegender Analyse nicht beendet. Ich habe es anderer Stelle bereits formuliert:

"Vor dem Ende der Hausse kommt ein mächtiger Kursrückgang von 15-20%. Anschließend sehen wir dann neue historische Rekorde und dann das Ende dieser Giga-Hausse oder besser Manie."



Und exakt diese Korrektur spielt sich nun im Neuen Markt ab. Dabei sollten die Tiefstände (aktueller Stand des NEMAX50: 8.114Pkt.) unmittelbar vor uns liegen.




Gemäß der Zyklenanalyse lassen sich seit dem bedeutenden Tief am 30. September vergangenen Jahres folgende Zyklen berechnen:

30.09.-7.1. = 99 Kalendertage

Seit dem 7.1. befinden wir uns in einem neuen übergeordneten Zyklus, den man wiederum in 3 Teile aufsplitten kann:

1. Unterzyklus 7.1. – 31.1.; Zyklenlänge 24 Tage;

2. Unterzyklus 31.1. – 28.2.; Zykluslänge 28 Tage

Seit dem 28.2. befindet sich der NEMAX50-Index in seinem dritten Unterzyklus. Erwarteter Tiefpunkt: 25.3. plus/minus 2 Tage.

Diese Prognose ist bereits rund zwei Wochen alt, doch der Markt scheint tatsächlich um den 25.3. in ein massives Tief zu laufen. Massives Tief deshalb, da zu Ende eines Zyklus das Korrekturpotential am höchsten ist. In dieser Phase werden negative Nachrichten, die bereits seit Wochen dem Markt bekannt sind, entsprechend gewürdigt. Man kann es sich so vorstellen, daß in einer Aufwärtsbewegung negative Nachrichten negiert werden (sie passen nicht zum Trend). Wenn der Aufwärtstrend an Dynamik verliert, werden auch bereits bekannten Nachrichten zur Erklärung dieses Prozeßes herangeführt. Der Markt dreht, ebenso das Sentiment, während positive Nachrichten vom Markt negiert werden. Ein Tief bildet sich, wenn dieses negative Sentiment seinen Höhenpunkt erfährt. Und dieses sollte sich in den nächsten Tagen ereignen. Dann sollte ein neuer, etwa 3-4 Monate währender Zyklus beginnen. Neue historische Höchststände sind dann unsere Erwartung im Rahmen dieses Zyklus.



Fazit

Die Korrektur, die den blow-off seit Januar unterbrochen hat, sollte in den nächsten Tagen enden und von einer neuen Aufwärtsbewegung abgelöst werden. Diese erwartete Rekordjagd allerdings sollte von deutlich geringerer Dynamik begleitet sein, als die im 1. Quartal dieses Jahres. Favoriten bleiben sicherlich die Werte, die bereits in den vergangenen Monaten deutlich performten.



Dipl.-Kfm. Volker Arndt

Herausgeber der http://www.boersenprognose.de

Markttiming im Internet – seit 28.10.1999 "Hausse 2000"

Leitender Redakteur beim Hanseatischen Wirtschaftsdienst für die Publikationen: Aktie des Monats und Berlin Stock-News



Die hier enthaltenen Informationen beruhen auf sorgfältigster Recherche. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Prognosen beruhen immer auf ungesicherten Daten in der Zukunft und können deshalb einem Irrtum unterliegen. Bitte berücksichtigen sie dieses, denn langfristiger Börsenerfolg verlangt die Anerkennung dieser Tatsache.


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