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FLUXX - Aktie des Jahres 2006 - 500 Beiträge pro Seite (Seite 24)


ISIN: DE000A2LQ009 | WKN: A2LQ00 | Symbol: XMY
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Antwort auf Beitrag Nr.: 23.719.942 von MaryJo am 01.09.06 15:03:35Nö, ich hab Klimaanlage... ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.719.818 von Browilix am 01.09.06 14:56:37danke, wünsche ich dir auch, binheute morgen rein
:lick:
Der Zug kommt ins rollen !
Wer jetzt nicht einsteigt rennt hinterher.
Wer zu spät kommt, den.................................!
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.719.388 von vestos am 01.09.06 14:33:42schau Dir mal den chart bei premiere an, nachdem man bei Buli wieder mit im Boot war:laugh::laugh::laugh:
Sieht so aus, als ob fluxxi hier gleiches plant
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.720.405 von herwoe am 01.09.06 15:29:43Kauf doch jetzt....ist billiger ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.719.498 von mfierke am 01.09.06 14:40:16ist das eine vorabmitteilung eines interviews, dass die in der nächsten ausgabe der eurams erscheinen wird?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.720.629 von ceco am 01.09.06 15:39:15vermute ich auch, freuen wir uns auf Montag:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.720.786 von Ballerbatsch am 01.09.06 15:47:33Hallo Moni hallo baller!;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.720.883 von lauslein am 01.09.06 15:52:05He....alles tabletti? ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.720.883 von lauslein am 01.09.06 15:52:05huhu:kiss::kiss: macht immer wieder Spaß nette User zu sehen, unser Ballermann :laugh: ist auch damit gemeint:kiss:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.720.913 von mfierke am 01.09.06 15:53:38Immer am ball ;)

Baller...der sich freut euch zu sehen :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.720.945 von Ballerbatsch am 01.09.06 15:55:01die 5,52 wird aber schwer verteidigt, da sind noch viel short:laugh::laugh: aber egal:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.720.984 von mfierke am 01.09.06 15:56:46Macht nix...krieg ist schlimmer ;) Ich mach erstmal mein nickerchen, bin schließlich nicht mehr der jüngste :cool:

Baller
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.720.484 von Ballerbatsch am 01.09.06 15:33:13also gut, wenn du meinst.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.720.984 von mfierke am 01.09.06 15:56:46Ich glaube nicht das viele noch short sind .. aber gleich wieder !! ;)
Euro am Sonntag wird viel gelesen....dann beginnt am Montag der Kaufrausch;)
Und wieder gute Werbung für Supermarktlotto...so kennt dann wenigstens jeder die Terminals und wird schon aus Neugier spielen...;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.721.422 von PaulchenPanther am 01.09.06 16:20:37;);) so isses;)
Verstehe gar nicht, dass der Kurs nicht steigt...gerade bei dem Bericht in der Euro am Sonntag.
Wer weiß was noch für gute Nachrichten kommen...;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.721.499 von PaulchenPanther am 01.09.06 16:25:27Mal schauen, was vor Handelsschluss noch geht... Wenn die 5,50-Marke nachhaltig noch geknackt werden sollte, kann man sehr optimistisch in die nächste Woche blicken.;)
Hallo @all
Zwar aus dem Betandwin-Forum, aber wohl auch interressant fur Fluxx in der kommenden Woche:


Der heimische Glücksspielanbieter Bwin (vormals Betandwin) darf in Deutschland vorerst weiterhin legal Wetten anbieten. Am Donnerstag vor zwei Wochen untersagte zwar das sächsische Innenministerium mit einer zweiwöchigen Frist der deutschen Bwin-Tochter die Geschäftstätigkeit. Bwin legte jedoch Einspruch gegen dieses Verbot ein. Und das zuständige Verwaltungsgericht Chemnitz lässt sich mit der Entscheidung über den Einspruch noch Zeit. "Der Einspruch wurde vom Verwaltungsgericht Chemnitz am vergangenen Dienstag an das zuständige Regierungspräsidium im Innenministerium weitergeleitet", sagt Peggy Darius, Sprecherin des sächsischen Innenministeriums, zur "Presse". Dieses habe nun bis kommenden Dienstag Zeit, eine Stellungnahme abzugeben. Das Gericht werde danach über den Einspruch entscheiden. Ob dies bereits am Dienstag geschehen werde, könne noch nicht gesagt werden. "Bis zur Entscheidung wird von unserer Seite jedoch nicht gegen Bwin vorgegangen", so Darius.

Also, wenn Bwin hier gewinnt, dann dürften eigentlich alle Zweifel bezüglich weiterbestehens des Wettmonopols beseitigt sein.
MfG
Schlurp
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.721.499 von PaulchenPanther am 01.09.06 16:25:27ich gehe davon aus, das jackken noch einiges in petto hat. und die geschichte mit dem firstmover kann ich den analysten auch nicht abnehmen, fluxx und jackken werden dem markt immer eine nasenlänge voraus sein.
sollte es mal soweit sein, das in d auch die europäische Lotterie, wie in anderen europaländern auch, zugelassen wird, dann ist fluxx sicherlich mit die erste wahl im vertrieb.
Auch die Sache mit PAyback klingt megagut...;)

Was mich immer wundert...die Kontakte scheinen ja Weltklasse zu sein....oder rennen die Fluxx die Bude ein???
Ich freue mich schon auf Montag....vielleicht mal wieder ein Tag mit + 15-20 Prozent ;)
Nochmals : wer als Jurist die Verfügung des Kartellamts liest, kann sich nicht vorstellen, wie die Beschwerde des DTLB vor dem OLG zu begründen wäre bzw. Erfolg haben könnte

Jedem Interessierten nochmals 200 höchst informative Seiten zum Nachlesen

Zu viel Schwachmaaten in der Politik und vor allem in dem Dunstkreis derer
Da wollen aber heute noch einige rein, bevor am Sonntag der Bericht in der Euro am Sonntag kommt....;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.722.489 von PaulchenPanther am 01.09.06 17:24:39kommt der denn ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.719.295 von voltago01 am 01.09.06 14:27:42
Da Fluxx erst 1.000 Terminals bestellt hat können bis Ende 2006 auch nicht mehr aufgestellt werden.

Zudem hat nicht jedes Outlet 2 Terminals. Kleine Outlets haben ein Terminal große wohl auch mal drei.

Aber egal, bald haben wir Österreichische Verhältnisse.
Dort hat die "Österreichische Lotterien" bereits 8.700 Terminlas im Einsatz und Anfang Juni weitere 4.400 bestellt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.722.530 von buy am 01.09.06 17:27:0201.09.2006 14:37
Fluxx will Zahl der Lottoterminals mehr als verzehnfachen - EamS

MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Fluxx AG, Kiel, will angesichts des jüngsten Kartellamtsentscheids zum staatlichen Lotteriemonopol ihre Expansion beschleunigen und die Zahl der Lotto-Annahmestellen bundesweit insgesamt mehr als verzehnfachen. "Wir wollen bis Ende des Jahres über unser Tochterunternehmen Jaxx 600 Lottoterminals in Tankstellen und Supermärkten haben", sagte Vorstandsvorsitzender Rainer Jacken im Gespräch mit "Euro am Sonntag" (EamS). Derzeit unterhält Fluxx bundesweit 150 Annahmestellen. Im kommenden Jahr soll sich die Zahl der Terminals dann nochmals mehr als verdreifachen. "Bis Ende des Jahres 2007 sollen es 2.000 werden", sagte Jacken. Anfang der Woche hatte das Bundeskartellamt den Weg frei gemacht für mehr Wettbewerb bei der Vermittlung von Lotterien wie 6 aus 49, Spiel 77 oder der Sportwette Oddset.

Die Kartellwächter untersagten den 16 staatlichen Landes-Lottogesellschaften, den Markt weiterhin regional unter sich aufzuteilen. Zugleich eröffneten sie privaten Lottovermittlern die Möglichkeit, Annahmestellen in Supermärkten und an Tankstellen einzurichten. Lottospieler sollen sich nach dem Willen des Bundeskartellamtes künftig bei gleichen Gewinnchancen den preisgünstigsten Lottoanbieter aussuchen können.

Trotz der verbesserten Wettbewerbssituation erwartet Jacken vorerst allerdings keinen positiven Ergebniseffekt. "Wir haben gesagt, dass wir in diesem Jahr ein ausgeglichenes Ergebnis haben wollen. Dabei bleiben wir." Bis Ende 2007 will der private Lottovermittler nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden einen ein- bis zweistelligen Mio-Euro-Betrag investieren. Fluxx wolle die "historische Chance", die sich den privaten Spielevermittlern nun biete, nutzen - was bedeute, dass Fluxx investieren müsse, um seine Marktposition auszubauen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.722.631 von tradejunkie am 01.09.06 17:34:09Bin auch mit 1000 Terminals zum Jahresende zufrieden.

Aber woher willst Du wissen, dass nicht inzwischen nachbestellt wurde? ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.722.802 von voltago01 am 01.09.06 17:45:23Denke schon das es am montag nen postiven effekt auf den kurs geben wird :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.722.802 von voltago01 am 01.09.06 17:45:23bist du auftrager oder nehmer ? :D

du schreibst ja noch sachliches... imm ggsatz zu vielen anderen usern hier :cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.722.957 von regenkobold am 01.09.06 17:55:29auftraggeber/nehmer
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.722.802 von voltago01 am 01.09.06 17:45:23
aus Österreich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.723.225 von tradejunkie am 01.09.06 18:14:17Da meine Info ca. 4 Wochen alt ist, könnte Fluxx nach der Entscheidung des Kartellamts tatsächlich schon die nächsten 1.000 Terminals bestellt haben. Vielleicht warten sie aber auch noch auf die Gerichtsentscheidung.
Was redet ihr immer mit S-Dax Entscheidung usw...soll da was demnächst kommen ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.722.118 von hcpzuhoch am 01.09.06 16:58:49@ hcpzuhoch

Du hast absolut recht. Ich habe mir die ersten 100 Seiten am Donnerstag Abend zu Gemüte geführt. Das liest sich teilweise wie ein Mafia-Krimi und ich bin mit dir einer Meinung, das Bundeskartellamt hat eine derart fundierte Analyse der Tatbestände und der Situation erstellt, dass die Lottogesellschaften vor einem unabhängigen Gericht NULL Chancen haben. Dieses Urteil ist eine Fundgrube für viele Infos. Ein paar Sachen, die mir aufgefallen sind:

- Der Rechtsausschuss der Lottogesellschaften war sich EINIG, dass man RECHTLICH keine Handhabe gegen Fluxx habe. Deshalb beschloss man, Fluxx die Leitungen zu kappen, mit vollem Wissen (protokolliert!) damit gegen das Kartellrecht zu verstossen!

- Es wird auch akribisch nachgewiesen, dass die Lottogesellschaften KEINE hoheitliche Aufgabe erfüllen, sondern rein nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführte Unternehmen sind. Deshalb kann das Kartellamt auch so rigoros durchgreifen.

- Fluxx wurde regelrecht genötigt: Entweder die Supermarkt-Terminals werden bis xxx entfernt, oder die Anbindung an das Lottosystem wird gekappt - Mafia pur.

- Ein Hauptargument der Lottogesellschaften, dass das System von Fluxx zu einem unkontrollierbaren Anschwellen der Spielsucht führen würde, haben die Lottogesellschaften mit einer EIGENEN STUDIE WIDERLEGT. Für ein anderes Verfahren bei einem der hohen Gerichte (weiss gerade nicht welches) wollten die Lottogesellschaften BEWEISEN, dass Lottospielen NICHT SUECHTIG macht, was ihnen erfolgreich gelungen ist. Mit unerwarteten Spätfolgen :p

- Tipp24 hatte auch die Absicht, ins stationäre Lottogeschäft einzusteigen (vielleicht jetzt wieder ?!), obwohl man dies immer in Abrede gestellt hat. Fakt ist jedoch, dass die Lottogesellschaften Tipp24 (wie bis anhin Fluxx) mit einem Boykott bedroht haben. Im Gegensatz zu Fluxx hat Tipp24 jedoch den Schweif eingezogen. Vielleicht kommen von daher die ausgezeichneten Verbindungen zu den Lottogesellschaften, deren sich Tipp24 rühmt, und die nach eigenem Bekunden dazugeführt haben, dass Tipp24 vor allen anderen über die notwendigen Informationen für das EXTRA-Lotto verfügt hat - hat irgendwie ein G'schmäckle. Uebrigens wollte Tipp24 über EC-Automaten an die Kunden rankommen.

- Die Lottogesellschaften haben selbst (!) den Nachweis geliefert, dass das terrestrische Vertriebssystem von Fluxx rechmässig ist! Wäre es dies nämlich nicht gewesen, hätten Sie die Aufsichtsbehörden eingeschaltet (einschalten müssen). Dies haben sie jedoch (aus dem Wissen heraus, dass dies nichts gebracht hätte) nicht getan, sondern den Weg des Boykotts und der Nötigung gewählt.

==> Aus dem ganzen habe ich auch noch selbst 2 Schlüsse gezogen:

1. Das Fluxx-Management hat fast täglich für das Shop-Lotto gekämpft und ich ziehe meinen Hut und verneige mich tief, dass man sich den Drohungen der Lottogesellschaften nicht gebeugt hat. Klar war es frustrierend für mich und alle Investierten, die Fluxx als Unternehmen und nicht nur als FXX auf dem Kursblatt wahrnehmen, dass es mit dem Rollout einfach nicht vorwärts gehen wollte und vom Unternehmen auch keine Informationen kamen, wo es klemmte. Aber Informationen über die Drohbriefe etc. wären dem jetzigen Erfolg vor dem Bundeskartellamt möglicherweise im Wege gestanden. Also nochmal: Hut ab und Dank an das Management von Fluxx (ach ja, meine Schlussfolgerung: Als Aussenstehender hat man wirklich keine Ahnung was in einem Unternehmen läuft und wenn man noch so intensiv Informationen sammelt)

2. Mit dem Informationen aus dem Kartellamts-Urteil sind auch viele der Kursstürze und vielleicht auch einige Postings, die das Kursziel von Fluxx z.B. bei 1 Euro sahen, erklärbar: wer über Hinweise aus den Führungsgremien der Lottogesellschaften verfügt (z.B. von der Frau des Bruders des Schwagers der Mutter des Sekretärs der Lottogesellschaft X: "Die machen Fluxx jetzt alle, es wurde beschlossen, die elektronischen Anbindungen zu kappen") hat Insiderwissen, welches nicht nachweisbar ist, da die Ausführung solcher Beschlüsse noch Wochen und Monate auf sich warten lässt. Aber die Kurse kommen dadurch halt doch unter Druck.

Gruss und schönes Wochenende
mwenture :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.724.725 von mwenture am 01.09.06 20:02:12Und wenn unser Vorstand derart hartnäckig für ein Urteil kämpft, werden sie auch sehr stark um Marktanteile und einen sehr schnellen Roll-Out kämpfen.

Die wollen doch wohl den Lohn Ihrer Klage einfahren.

Außerdem, wer zuerst angebunden ist, wird der Platzhirsch sein. Noch ein weiterer Grund die Supermärkte schnellstmöglich anzubinden.

Ich bin mir sehr sicher, dass alles viel schneller gehen wird, als so manche denken.

Klar muss jetzt erst einmal investiert werden. Es ist aber eine Investition in eine sehr sehr gute Zukunft.

Stay long and strong!!

tafasali
Kopf des Tages

Rainer Jacken: Der Spieler


von Andre Tauber

Zu seinem 48. Geburtstag am vergangenen Freitag hat Rainer Jacken, Chef des Glücksspielanbieters Fluxx, ein Geschenk vom Bundeskartellamt erhalten. Mit einem positiven Brief aus Bonn hatte Jacken bereits gerechnet.

Bereits zu Beginn des Jahres machten ihm die Wettbewerbshüter klar, dass alle 16 Lottogesellschaften Spielscheine auch dann annehmen müssen, wenn sie in Supermärkten und Tankstellen ausgefüllt wurden. Doch ein so weitgehendes Urteil hat Jacken dann doch überrascht: die Entscheidung müsse sofort umgesetzt werden, hieß es in dem 200 Seiten starken Papier. Andernfalls drohen den Lottogesellschaften saftige Strafen.

Jacken hat die Lottobranche gegen sich aufgebracht wie kein Zweiter. Die Besitzer der kleinen Zeitungskioske fürchten ihn, weil sich Lottoscheine im Supermarkt leichter verkaufen lassen als an der Straßenecke. Und die Lottogesellschaften haben Angst, die privaten Vermittler könnten ihre Marktmacht nun nutzen, um künftig deutlich höhere Provisionen auszuhandeln.

In der Branche gilt Jacken als sehr streitbarer und emotionaler Mensch. Selten sind Lottogesellschaften einer Meinung, heißt es. Wenn es also einer schaffe, sie geschlossen gegen sich aufzubringen, so sei das schon eine bedeutende Leistung. Statt behutsam eine Lösung mit den Lottogesellschaften zu suchen, habe Jacken knallhart die Konfrontation gewählt.


Leidenschaftlicher Glücksspieler

Indem er gegen eine Vertragskündigung der Lottogesellschaft Niedersachsen vorging, hat er das Bundeskartellamt auf den Plan gerufen, das nur auf eine Gelegenheit zu warten schien, das staatliche Lottomonopol anzugreifen.

Das Glücksspiel ist eine Leidenschaft Jackens. Er selbst verbringt viel Zeit auf der Pferderennbahn in Hamburg, heißt es in seinem Umfeld. Und bei seinem eigenen Unternehmen zählt er zu den treuesten Kunden. Bereits Mitte der 80er Jahre hat er eine Beratungsgesellschaft gegründet, die Kasinos und Lottogesellschaften bei der Vermarktung half. Dabei brachte er das Rubbellos auf den Weg.

Jacken entdeckte als erster das gewaltige Marktpotenzial, das hinter Onlinewetten steckt. Und er wagte 1999 den Börsengang - in einer Zeit, in der auf dem Börsenparkett wie im Kasino gezockt wurde. Sein Internet-Startup mit unklarem Geschäftskonzept erlebte Kurshöhen von112 Euro und Tiefen von 26 Cent. Jacken trennte sich vom Beratergeschäft und konzentrierte sich auf das, was er am liebsten mag: Glücksspiel. Die Entscheidung zahlte sich aus: 2003 schrieb Fluxx schwarze Zahlen.

"Sex, Sport und Spiele" seien die Konstanten des Internets, philosophiert Jacken gerne. Er möchte sich auch künftig auf Spiele konzentrieren. Dass er sich dabei weiter mit Lottogesellschaften streiten wird, ist absehbar.

Quelle:http://www.ftd.de/karriere_management/koepfe/108475.html

Und noch als Info an alle

Gemäß Beschluß der Hauptversammlung vom 17.05.2006 werden die Aktienbestände vom 22.09.2006 abends von Inhaberaktien im Verhältnis 1:1 in Namensaktien umgestellt.

Durch die Umstellung in Namensaktien wird die Führung eines Aktienbuches erforderlich, in dem die Aktionäre der FLUXX AG mit Name, Vorname, Anschrift und Geburtsdatum sowie der gehaltenen Aktienzahl eingetragen werden.

bs
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.723.007 von regenkobold am 01.09.06 17:58:56Ich bemühe mich jedenfalls. :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.724.725 von mwenture am 01.09.06 20:02:12Sali mwenture,

schön, dass Du auch mal wieder was schreibst, inmitten des tosenden Ozeans von Beiträgen mit suboptimalem Informationswert!

En schöne Firabig!
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.725.279 von boersensoldat am 01.09.06 20:38:14also Leute. Haltet Euro Aktien, damit Ihr den Schadenersatz ausbezahlt bekommt, hahaha. Denn in Zukunft weiss man, wem er zusteht. Nur meine Meinung.
Aus der FAZ. Rhein-Main-Teil.


Lotterie

Kioskbetreiber fürchten Umsatzverlust

29. August 2006
Nach der Entscheidung des Bundeskartellamtes, das staatliche Lotteriemonopol zu lockern, befürchten einige Kioskbetreiber Umsatzeinbußen. 2200 Lotto-Annahmestellen gibt es in Hessen, zwei Drittel davon sind Kioske. Etwa 20 Prozent des Umsatzes macht nach Schätzung der Betreiber das Lotteriegeschäft aus. Lotto Hessen geht sogar von bis zu 30 Prozent aus. Ein Anteil, der sich in absehbarer Zeit verringern könnte: In Tankstellen und Supermärkten sollen Glücksspieler künftig auch bei privaten Wettvermittlern wie Fluxx oder Tipp24 Lottoscheine abgeben können. Das Monopol der staatlichen Annahmestellen gibt es nicht mehr.
„Wenn das so weitergeht, können wir zumachen“, sagt Marianne Karn, die einen Kiosk am Bahnhof Griesheim in Frankfurt betreibt. Sie zieht einen Vergleich zum Zeitungsverkauf. Auch bei Bäckern gebe es inzwischen Tageszeitungen, mit dem Lottogeschäft werde es auch so enden, sagt Karn. Dabei sei sie angewiesen auf die Einkünfte durch das Glückspiel, sie machten ein Fünftel ihres Umsatzes aus. Karn überlegt, ihr Geschäft zum Jahresende zu schließen. Von der „Handvoll Zwei-Euro-Tips“, die bei ihr gespielt würden, könne sie nicht überleben, sagt sie.

„Ich werde Kundschaft verlieren“

Auch Muammer Coskun ist gegen die Liberalisierung. Der Kioskbesitzer in Frankfurt-Bornheim fürchtet vor allem die Konkurrenz von Supermärkten. „Ich denke, daß ich Kundschaft verlieren werde.“ Existenzbedrohend sei das für ihn aber nicht. Viele Spieler seien Stammkunden, die ihm auch weiter die Treue halten würden, meint Coskun. Mit Einbußen rechnet er nur bei der Laufkundschaft.

Daß das Glücksspiel das Geschäft belebt, kann Shahram Miri bestätigen. Zwei Jahre lang hat er seinen Kiosk in Darmstadt ohne Lotto-Lizenz geführt. Seit er auch eine Lottoannahmestelle betreibe, habe der Umsatz deutlich angezogen, sagt Miri: „Die Kunden waren zufrieden und haben ab und zu auch etwas anderes gekauft.“ Der Wegfall des Lotto-Monopols freut auch ihn nicht. Sorgen macht er sich trotzdem keine: „Man muß abwarten, ob es überhaupt angenommen wird.“

Heinz-Georg Sundermann, Geschäftsführer von Lotto Hessen, sieht in den Privatanbietern keine Konkurrenz. „Ihr System ist teurer und bietet weniger als unseres. Warum sollte jemand dafür zahlen?“ So könnten Kunden von Fluxx ihren Gewinn nur in der gleichen Annahmestelle abholen, in der sie den Tippschein gekauft hätten, oder sie müßten sich direkt an das Unternehmen wenden. Der Entscheid des Kartellamts habe den Markt öffnen sollen, sagt Sundermann. Tatsächlich sei aber nur „ein Mund mehr zu stopfen“.

Text: wies., F.A.Z., 30.08.2006
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.724.725 von mwenture am 01.09.06 20:02:12aus blöd-zeitung-online:

wollen die kranken gehirne sowas tatsächlich anleiern????:laugh::laugh:

Lotto: Ziehung nie mehr im TV?
Von BERNHARD KELM

Bald Geschichte? Noch wird die Ziehung der Lottozahlen im Fernsehen übertragen


Essen – Acht Milliarden Euro werden jährlich im Deutschen Lotto- und Totoblock eingesetzt. Noch kontrollieren die staatlichen Lottogesellschaften diesen Markt weitestgehend – und kassieren.

Doch nach dem Beschluss des Bundeskartellamts (BILD berichtete), private Lotto-Vermittler zukünftig nicht mehr zu behindern, sehen sie ihre Gewinne gefährdet! Die Bundesländer wollen sich wehren – mit einem neuen Lotto-Staatsvertrag!

BILD liegt exklusiv der streng vertrauliche Entwurf eines „Staatsvertrages zum Lotteriewesen in Deutschland“ vor.

LottoFamilienvater (55)
räumt 21-Millionen-
Jackpot ab

Wird dieser Vertrag in den Länderparlamenten abgesegnet, können Faber, Fluxx und Tipp 24 einpacken.

Und auch die Werbung im Fernsehen oder Postwurfsendungen sollen verboten werden.

Lottoshows, die SKL-Show und vielleicht auch die Ziehung der Lottozahlen im TV dürfen nicht mehr übertragen werden!

In § 5, Absatz 3 des Vertrages heißt es: „... Werbung für öffentliches Glücksspiel ist im Fernsehen oder im Internet verboten ...“ Die Lottoscheine sollen Warnhinweise wg. Spielsucht bekommen.

Auch die bekannten Postwurfsendungen werden untersagt. Internet-Lotto, Sportwetten im Internet – verboten.

In einer „streng vertraulichen“ Mitteilung des Deutschen Lotto-Blocks an seine Geschäftsführer wurde der Entwurf des Staatsvertrages schon verschickt. Tenor: Lieber auf TV-Werbung verzichten und dafür das Monopol halten...
Aus der FAZ.

Lotterie

Ohne Furcht
Von Manfred Köhler


01. September 2006
Es muß einmal ein ruhiger Job gewesen sein - Chef der Lottogesellschaft eines Bundeslands. Als Eigentümer nicht etwa nach Dividenden gierende Aktionäre, sondern der Staat in all seiner Gelassenheit. Keine Konkurrenz. Und mit der Lizenz zu allerhand guten Taten, aus den Einsätzen finanziert. Keine Frage: Der größte Lottogewinner sitzt in einer Lottogesellschaft ganz oben.
Vorbei, vorbei. Seit Monaten sind die Lottogesellschaften der Bundesländer im Gespräch. Zuerst wegen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zu den Sportwetten. Jetzt wegen der Entscheidung des Bundeskartellamtes, die die bisherigen Monopole in Frage stellt. Den Lottogesellschaften bläst der Wind entgegen wie nie.


Fürchtet die Konkurrenz privater Tip-Annehmer nicht: Heinz-Georg Sundermann
Doch Heinz-Georg Sundermann, seit vier Jahren Geschäftsführer der Lotterie-Treuhandgesellschaft Hessen in Wiesbaden, bleibt gelassen. „Wir haben ein attraktives Produkt und ein gutes Vertriebsnetz“, sagt er, „was wollen wir noch?“ Sollen die Privaten doch kommen, die mit dem Segen der Kartellbehörde in Supermärkten und an Tankstellen Lottoautomaten aufstellen dürfen. „Ein absolut reduziertes Angebot zu deutlich überhöhten Preisen in reduzierter Umgebung“, fällt dem Lottochef zu diesem Plan des Kieler Unternehmens Fluxx ein. Systemscheine ließen sich an derartigen Automaten nicht ausfüllen, bei der Glücksspirale könne man nicht mitmachen, und außerdem müßten die Kunden mehr zahlen als in den Lottoannahmestellen. Die lobt Sundermann natürlich in höchsten Tönen, schwärmt von der engen Kundenbindung und meint sogar, wenn sich einer zu sehr beim Spielen verausgabe, werde ihn das Personal hinter der Theke schon bremsen.

Fluxx will in Deutschland Lotto-Automaten aufbauen

Bei Fluxx sieht man die Lage zwangsläufig anders. Ein Sprecher bekräftigt das Ziel, bis Jahresende ganz Deutschland mit einem Netz aus Lotto-Automaten zu überziehen. Bisher stünden in Hessen gerade zwei oder drei. Sundermann mag sich aber trösten, daß ausgerechnet der Kooperationspartner Edeka in Hessen bisher eher schwach vertreten ist. Von Schlecker, mit dem Fluxx auch zusammenarbeitet, läßt sich das allerdings nicht sagen.

Ganz spurlos gehen die Wandlungen des Marktes am staatlichen Lotto aber doch nicht vorbei. Sundermann berichtet, von Januar bis August habe der Umsatz mit Sportwetten um 25 Prozent niedriger gelegen als im gleichen Zeitraum 2005 - Folge des Booms der privaten Wettbüros, die aber jetzt wohl nach und nach schließen müssen. Der Gesamtumsatz von Lotto Hessen sank in dieser Zeit nur um zwei Prozent - so wichtig sind die Sportwetten, wiewohl darüber so lebhaft diskutiert wird, auch wieder nicht.

Beim Lottospiel ist das anders. Sundermann setzt darauf, daß die Menschen die vertraute Annahmestelle über alles schätzen und also nicht zu seelenlosen Automaten abwandern, bei denen angeblich die Lottozahlen von der Maschine vorgegeben werden. Die einzige Sorge, die der Lottochef zugibt, ist eine andere: Keiner rede mehr von den guten Taten seines Unternehmens. Dabei sei Lotto Hessen der größte Sozial- und Sportsponsor des Landes.

Wettbewerbsrecht und Staatsmonopol

Die Entscheidung des Kartellamtes, die staatlichen Lotteriegesellschaften müßten sich stärker dem Markt öffnen, basiert allein auf wettbewerbsrechtlichen Überlegungen. Im Blick auf die Diskussion, ob auch private Unternehmen Sportwetten anbieten dürfen, hatte die Intervention der Wettbewerbshüter den Eindruck verstärkt, nicht nur beim Vertrieb der Lottoscheine, sondern auch inhaltlich sei damit das umstrittene staatliche Glücksspielmonopol angegriffen worden. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Otto etwa forderte als Konsequenz der Kartellamtsbeschlusses den Frankfurter Ordnungsdezernenten Boris Rhein (CDU) auf, die Schließungsverfügungen gegen die Betreiber von Sportwettbüros zurückzunehmen.

Das kann vorläufig allenfalls eine politische, aber keine juristische Schlußfolgerung aus der Verfügung des Kartellamtes sein. Die Behörde hat ausdrücklich nicht dem Bundesverfassungsgericht vorgreifen wollen. Die Karlsruher Richter haben den Lottogesellschaften bis Ende 2007 Frist gelassen hat, Sportwetten nur noch in einer Form anzubieten, die dem gesetzlichen Gedanken entspricht, unter staatlicher Kontrolle lasse sich Spielsucht eher bekämpfen. Andernfalls wird das Monopol der öffentlichen Hand wohl nicht mehr zu halten sein.

Bis dahin jedenfalls bleibt es dabei, daß Betreiber von Glücksspielen einer Konzession bedürfen, ansonsten machen sie sich strafbar und müssen mit Schließung rechnen. Das hat vor kurzem der Verwaltungsgerichtshof in Kassel für Hessen entschieden; er liegt damit auf einer Linie mit den oberen Gerichten in anderen Bundesländern. Konzessionen aber erteilen die Länder nur ihren Lottogesellschaften - bis Karlsruhe sie womöglich 2008 zum Umdenken zwingt. (hs.)
Text: F.A.Z., 02.09.2006
Bildmaterial: F.A.Z., picture-alliance / dpa/dpaweb
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.729.272 von hcpzuhoch am 02.09.06 01:19:08soll mit diesem Artikel nicht das Volk mobil gemacht werden, damit es gegen diesen Schwachsinn Sturm läuft?

Ausserdem - was ist das für eine "streng vertrauliche" Mitteilung, wenn sie in der Bildzeitung steht, hmmm?

Na ja - und das mit dem "wir setzen uns mal hin und machen uns kurzerhand neue Gesetze oder Verträge, die uns genehm sind" geht auch nicht mehr so einfach, wie noch vor 73 Jahren. Die Brüder müssen sich an geltendes Recht halten. Und dazu gehört auch das Kartellgesetz.

Sollte an dieser "verbrannte Erde" Nachricht etwas wahres dran sein, steht der Lottoblock kurz vor der Kapitulation.

:confused::confused::confused:
Dieser Rainer Jacken sieht auf dem Foto in 11492 aus wie ein Cousain vom guten alten Jabba the Hut. Schade, man sieht die Schale mit den Glibbertieren nicht. . .
:D:D:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.729.997 von chewbacca am 02.09.06 07:54:16Hey Chewy! Und wie du aussiehst, wissen wir alle.:D:laugh::laugh::laugh::laugh:;)
Ich lese aus allen Artikel eigentlich immer nur eins raus:
"Alle haben Angst vor dem Terminals von Fluxx" :D

Ich hab im anderen Thread noch einen weiteren Vorteil beschrieben und das sind die Öffnugszeiten :) Lest mal nach , ich gehe jetzt shoppen, evl. spiele ich ja auch Lotto, aber dann nur am Terminal :laugh:
Morgen @all

Der Glücksspielanbieter Fluxx will Lotto-Scheine künftig auch in Drogerien anbieten und mit der Rabattkarten-Firma Payback zusammenarbeiten. :D
Fluxx-Vorstandssprecher Rainer Jacken will nach einem Bericht der „Rheinischen Post“ mit der Drogeriekette Schlecker und dem Rabattkarten-Anbieter Payback kooperieren, um Lottoscheine zu vertreiben. Die Lotto-Scheine könnten künftig auch als Payback-Prämien eingesetzt werden.

Warnung vor „Glücksspiel-Mentalität“

Suchtexperten sind allerdings unglücklich über die Entscheidung des Kartellamts für eine Ausweitung der Lotto-Verkaufsstellen ab. „Dies ist das falsche Signal zur falschen Zeit“, sagte die Vorsitzende des Fachverbandes Glücksspielsucht, Ilona Füchtenschnieder, der „Frankfurter Rundschau“. Damit werde eine „Glücksspiel-Mentalität“ in der Gesellschaft verbreitet.

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom März zu Sportwetten habe ein Umdenken eingesetzt hin zu mehr Vorbeugung gegen Spielsucht. Diesen Prozess ignoriere das Kartellamt jetzt. Glückspiele müssten sehr sorgfältig angeboten werden, auf keinen Fall im Supermarkt oder an der Tankstelle.

Lotto als Einstiegsdroge ins Glücksspiel

Auch die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen hält die Kartellamts-Entscheidung für gefährlich. „Lotto ist ganz klar eine Einstiegsdroge ins Glücksspiel“, warnte Vize-Geschäftsführer Raphael Gaßmann in der Zeitung. Das Kartellamt senke die Schwelle für Glücksspiele.

Die Fluxx-Aktie hatte sich von März bis August fast geviertelt. Jetzt will Fluxx-Chef Jacken prüfen, ob den Aktionären wegen des vom Kartellamt als widerrechtlich eingestuften Boykott-Aufrufes Schadensersatz zusteht.:D Zwischenzeitlich ist der Kurs allerdings wieder angesprungen und hat seit Montag deutlich zugelegt.

Quelle:http://focus.msn.de/finanzen/news/glueckspiel_nid_34460.html

bs
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.730.803 von boersensoldat am 02.09.06 10:11:46Aus der payback.de Webseite:

"Mit über 30 Millionen eingesetzten Karten ist PAYBACK mit Abstand das führende und beliebteste Bonusprogramm in Deutschland.
......
Herzstück des innovativen Konzepts ist die PAYBACK Karte. Sie ist kostenlos erhältlich, frei von Mindestumsätzen und deutschlandweit einsetzbar. Beim Bezahlen wird die Karte an der Kasse vorgezeigt, pro Einkauf gibt es Rabatte in Form von Punkten. Sie werden dem PAYBACK Kunden auf ein persönliches Konto gutgeschrieben. Jeder Punkt ist einen Eurocent wert.
.......
In kurzer Zeit hat es PAYBACK geschafft, zu einer der zehn populärsten Marken in Deutschland zu werden. Die Karte steckt in den Geldbörsen der Deutschen bereits an dritter Stelle, gleich nach der Krankenversicherungskarte auf Platz 1 und der EC-Karte auf Platz 2.
............."

Wer im Supermarkt Lotto spielt, wird wohl Payback-Punkte erhalten. Dank den Zusatzgebühren kann Fluxx sich dies leisten. Clever.Clever.

Gruss - mwenture :cool:
Das Bundeskartellamt hat aus den unterschiedlichen 'Lottoschein-Gebühren' der Lottogesellschaften (von 10 Cent bis 50 Cent) messerschaft geschlossen, dass diese (v.a. bei 50 Cent) nicht in erster Linie dazu dienen die, 'Lottoschein-Kosten' zu decken, sondern dem Spieler mehr Geld abzuknöpfen. Die ist eines der wichtigen Argumente des Bundeskartellamts, weshalb jeder Spieler in ganz Deutschland die Möglichkeit haben muss, dort Lotto zu spielen, wo diese Zusatzgebühren am niedrigsten sind.

Dies als Vorbemerkung. Und nun mein Punkt. Der Wettbewerb auf der Basis 'Lottoschein-Gebühr' wird dazu führen, dass wohl in ganz Deutschland diese Monopol-Rente abgeschafft wird (das Schweizer Lotto kennt z.B. keine solche Scheingebühr mehr), oder zumindest auf das unterste Niveau (also aktuell 10 Cent) bundesweit absinkt.

Hiermit fällt nun auch eine Einnahmequelle von Tipp24 und Fluxx weg. Die bundesweit gesammelten Lottoscheine konnten nämlich bevorzugt dort abgegeben werden, wo die 'Lottoschein-Gebühr' am niedrigsten war (z.B. zu 10 Cent oder 25 Cent). Dem Kunden wurden bzw. werden jedoch immer 50 Cent abgezogen (bei Fluxx ist dies in die Spielkosten integriert.

Für Tipp24 würde dies bedeuten:

a) Entweder müssten Zusatzgebühren verlangt bzw. ausgewiesen werden, um die Ausfälle zu kompensieren (der USP: "Ohne Zusatzkosten" würde dann wegfallen) und man darf sich mit Fug die Frage stellen, wie die Kunden von Tipp24 dies gouttieren würden.

b) Oder Tipp24 nimmt diese Einnahme Ausfälle in Kauf. Nehmen wir an, die Scheingebühr wird abgeschafft. Tipp24 würde dann an einem durschnittlich ausgefüllten Lottoschein zu 6 Euro noch eine Provision von 45 Cent verdienen statt heute 45 Cent und vielleicht 30 Cent aus der Differenz bei der Scheingebühr ==> Netto-Umsatz-Rückgang bei Lotto: 40% ; und mit Fug darf man sich die Frage stellen - könnte Tipp24 dies überleben?

Für Fluxx:

sieht die Rechnung dank der heute schon ausgewiesenen Zusatzgebühren wir folgt aus (Handgelenk mal PI): Ein Lottoschein mit Spieleinsätzen von etwa 6 Euro bringt eine Provision von 45 Cent, 30 Cent aus der Differenz bei der Scheingebühr (wie bei Tipp24) und so etwa 100 Cent aus den Zusatzgebühren also ingesamt 1.75 Euro. Nettoumsatz-Rückgang bei Abschaffung der Scheingebühr bei Lotto: 17% - Fluxx würde dies überleben (im schlimmsten Fall 17%, denn da Fluxx die Scheingebühr nicht ausweist, könnten die Spielkosten auch nur moderat gesenkt werden (z.B. um 10 Cent).

Hier noch ein schönes Zusatz-Szenario:
Wenn die Lottogesellschaften auf die naheliegende Idee kommen sollten, ihre Annahmestellen mit einem Fix-Betrag zu entschädigen (z.B. 6000 Euro pro Jahr und dafür die Umsatzabhängige Provision von derzeit 6.5 bis 7.5% auf z.B. 3% zu senken) um damit das weitere Wegsterben von Annahmestellen zu stoppen (dies geschieht aktuell rasend schnell auch ohne das Shop-Lotto von Fluxx), dann würde Fluxx dies ein Lächeln mit der linken Po-Backe kosten, Tipp24 hingegen würde nackisch an die Wand geklatscht. Auf diese Schwäche des Tipp24-Konzepts wurde schon früher hingewiesen. Als Tipp24-Investor wäre ich deshalb ganz schön vorsichtig!

Gruss - und schönes Wochenende - tauche jetzt ab.
mwenture :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.722.631 von tradejunkie am 01.09.06 17:34:09Aber egal, bald haben wir Österreichische Verhältnisse.
Dort hat die "Österreichische Lotterien" bereits 8.700 Terminlas im Einsatz und Anfang Juni weitere 4.400 bestellt.
:laugh::laugh::laugh:

Die ösis zeigen den Germanen wieder mal wies geht.:laugh::laugh::laugh:
hmmm, weiß denn jemand von welchem Hersteller die Terminals sind, wer sie baut:confused::confused:;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.730.879 von mwenture am 02.09.06 10:31:12...Wer im Supermarkt Lotto spielt, wird wohl Payback-Punkte erhalten...

...und Fluxx die Daten derer, die keinen Gewinn über Euro 100.- haben. So wird jeder einzelne Lottospieler transparent.
Bei uns im Edeka, kann ich schon Lotto spielen...vielleicht kooperieren sie schon mit Fluxx...muss das nächste mal fragen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.731.293 von buy am 02.09.06 12:03:17Wenn die Zocker aus diesem Wert draussen sind kann man auch wieder mit einer kontinuierlichen Aufwärtsentwicklung rechnen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.732.987 von i-Project am 02.09.06 15:59:07nur das die Zocker uns noch lange treu bleiben, es gibt keine besser Aktie im Moment, Short ist angesagt, dann wieder long, einmal Nord-. einmal Südwind:laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.730.879 von mwenture am 02.09.06 10:31:12
Sollte nicht Fluxx-Lotto als Prämie angeboten werden?

Also keine Punkte Punkte für's Lotto spielen, dafür mit den Punkten Lotto spielen!

Auch so bringt man Leute zum Lotto!


Außerdem werde derzeit eine Kooperation mit dem Rabattkarten-Anbieter Payback vereinbart, so dass die Lotto-Scheine künftig auch als Payback-Prämien zum Einsatz kommen.

http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/wirtschaf…
Moin!
Kam grad ein schöner bericht im zdf über die terminals von fluxx.
Aufgestellt werden sie je nach raumangebot - also kasse oder im laden. Farben je nach umgebung, auf display blinkt gross die jeweilige jackpottsumme (ist tatsächlich ein blickfang!) und der schein wird in windeseile durch die kasse gescant. Sah wirklich kinderleicht aus und war fix gemacht. Die kommentare der interviewten nutzer durchweg positiv mit verschiedensten begründungen warum das fluxxsystem besser als die übliche scheinabgabe ist ( nicht extra in lottokiosk, sehr schnell in den kassiervorgang integriert, jackpottsumme auf display zieht an). Für mich war das der erste eindruck der terminallösung den ich selbst sehen konnte und ich kann sagen, dass es eine runde sache ist. Bin positiv überrascht, zumal in der letzten Zeit doch manchmal zweifel bei mir auftraten.
gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.733.216 von tradejunkie am 02.09.06 17:13:13Yepp - hier das Interview dazu (Quelle: rp-online):

"Die börsennotierte Fluxx AG gehört zu den größten privaten Glücksspielspezialisten in Deutschland. Die RP sprach mit Vorstands-Mitglied Rainer Jacken.

Was bedeutet die Entscheidung des Kartellamtes für die Lottospieler?
Jacken: Mehr Vielfalt und mehr Bequemlichkeit. Wir werden unsere Verkaufsstellen von jetzt 150 auf 600 Ende dieses Jahres und auf 2000 Ende nächsten Jahres ausdehnen. Einer unserer neuen Vertriebspartner wird der Drogerist Schlecker sein.

Werden die Lottoscheine jetzt billiger?
Jacken: Ja, vor allem wenn Sie sich einen Lotto-Schein als Payback-Prämie aussuchen. Mit diesem Rabattkarten-Anbieter haben wir soeben eine neue Kooperation geschlossen.

Nachdem die Lottogesellschaften zum Boykott gegen Sie aufgerufen haben, ist Ihre Aktie eingebrochen. Haben die Anleger Anspruch auf Schadensersatz?
Jacken: Das ist gut möglich. Genau das lassen wir zur Zeit sehr genau prüfen.

Wie ist derzeit Ihr Verhältnis zu ihren Geschäftspartnern, den staatlichen Lotto-Gesellschaften?
Jacken: So ein Geschäftsgebahren habe ich noch nie erlebt. Das Verhältnis ist sehr angespannt. Die Lottobetreiber nutzen ihr Monopol schamlos aus. Ich wünsche mir, dass die Entscheidung des Kartellamtes jetzt Ordnung in das Verhältnis bringt und wir endlich ruhig und vernünftig miteinander reden können."

Gruss - mwenture :cool:
3 Fragen an einen Juristen

- Die erste Frage: Dass die Aktionäre Schadenersatz erhalten können glaube ich nicht, Schaden lässt sich ja hier kaum nachweisen. Wie sieht es jedoch mit Schadenersatz für Fluxx selbst aus? Die Lottogesellschaften als Unternehmen privaten Rechts haben sich immerhin zusammengetan, um Fluxx wirtschaftlichen Schaden zuzufügen, was ihnen auch gelungen ist. Nachdem das Kartellamt dies nun nachgewiesen hat, könnte Fluxx meines Erachtens (bin kein Jurist) für den entstandenen Schaden Ersatz verlangen.

- Die zweiter Frage: Erhält Fluxx als Gewinner des Kartellamtsentscheids nun die Kosten für seine Anwälte, die Rechtsberatung sowie den Aufwand der hauseigenen Juristen etc von den Gegenparteien zurückerstattet? Da die Rechtskosten gemäss Halbjahresbericht wesentlich zum gedrückten Ergebnis beigetragen haben, würde es hier wohl um einen sehr stattlichen Betrag gehen.

- Die dritte Frage: Sind die gegen Fluxx gerichteten Aktivitäten der Lotto-Geschäftsführer (Nötigung! Androhung der Geschäftschädigung! Bandenbildung!), um sich für ihre eigenen Unternehmen Vorteile zu verschaffen, Offizialdelikte, die nun von Amtes wegen verfolgt werden oder um Antragsdelikte, wodurch Fluxx ein Mittel in der Hand hätte, eine vernünftiges Gesprächsklima herbeizuführen?

Wäre interessant zu wissen. Danke im voraus.
Gruss - mwenture :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.733.638 von mwenture am 02.09.06 19:32:04@ mwenture, schön daß hier wieder Ruhe einkehrt.:eek::eek:
Bin auch kein Jurist. Aber vor Gericht und auf hoher See, ist alles möglich, aber du bist dabei immer auf die Hilfe Gottes angewiesen.
Du / wir werden hier von Juristen keine Antwort erhalten.
Mit hervorragenden Anwälten, wäre meines Ermessens ein Schadenersatzanspruch durchsetzbar. Der vermutlich durch alle Instanzen läuft. Und die Prozeßkosten sind vorzulegen.
Wenn Du ein Großaktionär bist, lohnt es sich vielleicht.
Die besten Aussichten hätte Fluxx selbst.
In Sachen Werbung sieht es künftig nicht so gut aus, insbesondere könnte die öffentlichkeitswirksame Ziehung der Lottozahlen im Fernsehen künftig ganz wegfallen !!!

Siehe:

© ZEIT online, Tagesspiegel | 02.09.2006 10:22

Fernsehen: Ziehung der Lottozahlen droht das Aus
Die Ziehung der Lottozahlen im Fernsehen könnte bald der Vergangenheit angehören. Der neue Lotto-Staatsvertrag verbietet in der derzeitigen Fassung die Werbung für das Glückspiel.

Der Entwurf für einen neuen Lotto-Staatsvertrag der Bundesländer verbiete Werbung für öffentliches Glücksspiel im Fernsehen oder im Internet und schließe damit auch die Übertragung der Lotto-Ziehung im Fernsehen aus, wie die "Bild"-Zeitung berichtete.

Dem Entwurf zufolge sollten künftig auch Postwurfsendungen von Lotto-Vermittlern verboten werden und Lottoscheine mit speziellen Hinweisen vor Spielsucht warnen, berichtete die Zeitung. Die Bundesländer reagierten mit dem neuen Staatsvertragsentwurf auf einen am Montag veröffentlichten Beschluss des Bundeskartellamts, der private Lotto-Vermittler vor einer Benachteiligung durch staatliche Lotto-Gesellschaften schützen soll. (tso/ddp)

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Ich befürchte, die rechtlichen Auseinandersetzungen um viele Details sind noch lange nicht zu Ende.

:rolleyes: abs
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.729.272 von hcpzuhoch am 02.09.06 01:19:08Ein solcher Staatsvertrag könnte für Fluxx ein Segen sein:

- Keine Postwurfsendungen mehr --> Faber würde marginalisiert
- Keine Internetwerbung mehr --> Tipp24 würde marginalisiert und die Online-Portale der Lottogesellschaften würden verschwinden.
- Keine Lottowerbung mehr inkl. keine Ziehungen mehr am TV: Die Lottoumsätze würden zwar insgesamt zurückgehen, aber gespielt würde nur noch dort, wo die Leute ans Lotto dranlaufen: In den bestehenden Annahmestellen und an den Supermarktterminals von Fluxx!

Uebrigens: Jaxx.com gehört einer Firma des Europäischen Auslands (nicht Malta). Fluxx hat vorausgedacht!

Gruss - mwenture :cool:

P.S. Die Zwängerei der Lotto-Oberen hat etwas tragikomisches, irgendwie eine Mischung aus Suppenkaspar "Nein, meine Suppe esse ich nicht" und "lieber hacken wir uns die Hände ab, als dass wir Fluxx die Hand reichen würden".
Den Artikel der Bild Zeitung empfinde ich nicht nur als eine bittere Pille, sondern sie könnte m.E. das Aus für Fluxx bedeuten.
Es wundert mich sehr, dass dies hier keine Beachtung findet.


Bisher war ich überaus optimistisch für Fluxx.

Es war für jeden Menschen offensichtlich das der Staat keineswegs aus Gründen der Suchtbekämpfung sein Monopol krampfhaft halten wollte, sondern weil sie damit Geld verdienen wollten.


Wenn ich die vorletzte Entscheidung ( u.a. auch zu Sportwetten Odset) richtig in Erinnerung habe, wurden dem Staat zwei Möglichkeiten gelassen.


1) Öffnung des Marktes

2) Einstellung sämtlicher Werbung (inklusive TV-Werbung Odset. Lottoziehung im TV usw ) UND Schützung der Bürger vor Spielsucht etc. ( zB Kennzeichnung der Lottoscheinen mit Warnheinweisen Sucht usw usw)


Wenn Punkt 2 eingehalten würde, war immer klar das sie das Monopol behalten können ( Und jetzt reden wir nicht nur über Lotto Station, sondern auch über Lotto Online und Sportwetten. (also alles was Fluxx betreibt)


Nur bin ich bis heute immer davon ausgegangen das der Staat bzw Lotto das nie durchziehen würde.


ABER GENAU DAS SAGT DER ARTIKEL BILD AUS!!




Einstellung der TV-Ziehung Lotto, Warnhinweise auf Lottoscheinen usw.

Sie würden sich also an Punkt 2 halten und würden das Monopol halten.
Sie töten zwar den Markt, aber behalten das Monopol.

Dann ist Fluxx tot, ist euch das richtig klar ??????????


Ich kann das noch immer nicht richtig fassen, aber genauso sieht das aus!

Ende!!


Nochmal der Bericht Bild ( Quelle Bild Zeitung)







Lotto: Ziehung nie mehr im TV?
Von BERNHARD KELM

Bald Geschichte? Noch wird die Ziehung der Lottozahlen im Fernsehen übertragen


Essen – Acht Milliarden Euro werden jährlich im Deutschen Lotto- und Totoblock eingesetzt. Noch kontrollieren die staatlichen Lottogesellschaften diesen Markt weitestgehend – und kassieren.

Doch nach dem Beschluss des Bundeskartellamts (BILD berichtete), private Lotto-Vermittler zukünftig nicht mehr zu behindern, sehen sie ihre Gewinne gefährdet! Die Bundesländer wollen sich wehren – mit einem neuen Lotto-Staatsvertrag!

BILD liegt exklusiv der streng vertrauliche Entwurf eines „Staatsvertrages zum Lotteriewesen in Deutschland“ vor.



:mad:Wird dieser Vertrag in den Länderparlamenten abgesegnet, können Faber, Fluxx und Tipp 24 einpacken.:eek:

:(Und auch die Werbung im Fernsehen oder Postwurfsendungen sollen verboten werden.:cry:
Lottoshows, die SKL-Show und vielleicht auch die Ziehung der Lottozahlen im TV dürfen nicht mehr übertragen werden!

In § 5, Absatz 3 des Vertrages heißt es: „... Werbung für öffentliches Glücksspiel ist im Fernsehen oder im Internet verboten ...“ Die Lottoscheine sollen Warnhinweise wg. Spielsucht bekommen.
Auch die bekannten Postwurfsendungen werden untersagt.:eek: Internet-Lotto, Sportwetten im Internet – verboten.:(
In einer „streng vertraulichen“ Mitteilung des Deutschen Lotto-Blocks an seine Geschäftsführer wurde der Entwurf des Staatsvertrages schon verschickt. Tenor: Lieber auf TV-Werbung verzichten und dafür das Monopol halten...:eek:








Es wundert mich sehr das diese dramatische Entwicklung hier bisher keine Beachtung gefunden hat.
Das Kartellamt hat es m.E. immer betont. WENN der Staat die Punkte Suchtbekämpfung und Einstellung sämtlicher Werbung einhält, können sie ihr Monopol behalten und damit können sie machen was sie wollen und entfernen wen sie wollen. Und Fluxx ist bei denen natürlich inzwischen ein Feindbild!!, da machen wir uns nichts vor.
Ich habe nur nie damit gerechnet das sie das konsequent durchziehen, aber genau das machen sie offensichtlich jetzt.


Wenn der Staat das tatsächlich durchzieht ( Eine Vorgabe MUSS er erfüllen ( 1 ) Öffnung des Marktes , 2) Aufgabe sämtlicher Werbung (inklusive Lottoziehung TV, SKL Show usw) + Schutz vor Sucht (Vermerk auf Lottoschein etc) und einfach Punkt 2 einhält ( Und genau das sieht dieser Staatsvertrag ja offensichtlich vor), dann ist Game over für Fluxx.

Lotto im Internet und Sportwetten im Internet sollen verboten werden!!!! Dazu die Behaltung des Monopols, dann ist Lotto Station Geschichte.


Ist euch das klar ?????????????


Ich kann noch immer nicht glauben das diese Genossen zu solchen Mitteln greifen, bin regelrecht fassungslos.

Wo leben wir hier eigentlich ?




Aber wenn es so kommt und das ist nach diesem Bericht ja fast als gesichert anzusehen, dann geht dieses Urteil komplett in die andere Richtung und ist für Fluxx kein Befreiungsschlag, sondern der Genickschuss.


Ich brauche jetzt erstmal bis Montag um zu verdauen was hier in Deutschland abgeht.




MEINE MEINUNG
mventure


Das siehst du jetzt mE völlig falsch.


Der Staatsvertrag sieht u.a. den Verbot von Internetlotto vor. (Kerngeschäft Fluxx)

Und wenn sich Lotto/Staat an die Vorschriften des Kartellamts hält (Einstellung Werbung (inklusive TV-Ziehung Lotto), dann können sie ihr Monopol behalten.
Also haben auch die Kündigungen Fluxx Bestand.
Lotto direkt ist dann Geschichte.

Das gesamte Geschäft von Fluxx ist dann mehr als nur bedroht.

Ein Segen sieht für mich aber anders aus.


Meine Meinung




Lotto: Ziehung nie mehr im TV?
Von BERNHARD KELM

Bald Geschichte? Noch wird die Ziehung der Lottozahlen im Fernsehen übertragen


Essen – Acht Milliarden Euro werden jährlich im Deutschen Lotto- und Totoblock eingesetzt. Noch kontrollieren die staatlichen Lottogesellschaften diesen Markt weitestgehend – und kassieren.

Doch nach dem Beschluss des Bundeskartellamts (BILD berichtete), private Lotto-Vermittler zukünftig nicht mehr zu behindern, sehen sie ihre Gewinne gefährdet! Die Bundesländer wollen sich wehren – mit einem neuen Lotto-Staatsvertrag!

BILD liegt exklusiv der streng vertrauliche Entwurf eines „Staatsvertrages zum Lotteriewesen in Deutschland“ vor.

LottoFamilienvater (55)
räumt 21-Millionen-
Jackpot ab

Wird dieser Vertrag in den Länderparlamenten abgesegnet, können Faber, Fluxx und Tipp 24 einpacken.


Und auch die Werbung im Fernsehen oder Postwurfsendungen sollen verboten werden.

Lottoshows, die SKL-Show und vielleicht auch die Ziehung der Lottozahlen im TV dürfen nicht mehr übertragen werden!

In § 5, Absatz 3 des Vertrages heißt es: „... Werbung für öffentliches Glücksspiel ist im Fernsehen oder im Internet verboten ...“ Die Lottoscheine sollen Warnhinweise wg. Spielsucht bekommen.

Auch die bekannten Postwurfsendungen werden untersagt. Internet-Lotto, Sportwetten im Internet – verboten.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
In einer „streng vertraulichen“ Mitteilung des Deutschen Lotto-Blocks an seine Geschäftsführer wurde der Entwurf des Staatsvertrages schon verschickt. Tenor: Lieber auf TV-Werbung verzichten und dafür das Monopol halten...
Die Länder sind gereizt und hauen zurück!

Nicht vergessen: Das Kartellamt hat nicht das Lottomonopol des Staates angegriffen, sondern nur das Monopol der Vermittlung staatlicher Lottospiele und (Sport-)Wetten (Oddset).

Insofern hat Kartellamtschef Ulf Böge zu Recht auch den Hinweis getätigt, dass aus dem Kartellamtsentscheid keine Ableitungen oder gar Automatismen für die anstehenden Gerichtsentscheide über das originäre staatliche Glücksspielmonopol möglich sind. Denn dort wird ja dann nicht mehr über die Vermittlung der staatlichen Lotterien und Wetten (Oddset) entschieden, sondern über die Frage, ob die Privaten eigene, private Wetten (mybet.com, bwin.de) veranstalten dürfen.

Insofern ist dieser feine Unterschied unbedingt zu beachten, wer das nicht beachtet, könnte sich im Übermut verspekulieren. Meines Erachtens ist hier noch allerlei Vorsicht angesagt, zumal sich die Fronten anscheinend weiter verhärten statt aufweichen. Der Bund und die Länder haben die gesetzgeberische und gestalterische Macht, nicht zuletzt mit einem neuen Staatsvertrag. Don't forget that.

Siehe exklusiv:

Lotto: Ziehung nie mehr im TV?
Von BERNHARD KELM

Essen – Acht Milliarden Euro werden jährlich im Deutschen Lotto- und Totoblock eingesetzt. Noch kontrollieren die staatlichen Lottogesellschaften diesen Markt weitestgehend – und kassieren.
Doch nach dem Beschluss des Bundeskartellamts (BILD berichtete), private Lotto-Vermittler zukünftig nicht mehr zu behindern, sehen sie ihre Gewinne gefährdet! Die Bundesländer wollen sich wehren – mit einem neuen Lotto-Staatsvertrag!
BILD liegt exklusiv der streng vertrauliche Entwurf eines „Staatsvertrages zum Lotteriewesen in Deutschland“ vor.

Wird dieser Vertrag in den Länderparlamenten abgesegnet, können Faber, Fluxx und Tipp 24 einpacken.
Und auch die Werbung im Fernsehen oder Postwurfsendungen sollen verboten werden.
Lottoshows, die SKL-Show und vielleicht auch die Ziehung der Lottozahlen im TV dürfen nicht mehr übertragen werden!
In § 5, Absatz 3 des Vertrages heißt es: „... Werbung für öffentliches Glücksspiel ist im Fernsehen oder im Internet verboten ...“ Die Lottoscheine sollen Warnhinweise wg. Spielsucht bekommen.
Auch die bekannten Postwurfsendungen werden untersagt. Internet-Lotto, Sportwetten im Internet – verboten.
In einer „streng vertraulichen“ Mitteilung des Deutschen Lotto-Blocks an seine Geschäftsführer wurde der Entwurf des Staatsvertrages schon verschickt. Tenor: Lieber auf TV-Werbung verzichten und dafür das Monopol halten...


Einschränkung meinerseits: BILD übertreibt natürlich ein bißchen, von Einpacken bei der Lottovermittlung staatlicher Spiele kann keine Rede sein; aber für die Veranstaltung eigener, privatwirtschaftlicher Wetten droht das Aus.

Deshalb bleibe ich vorerst bei Tipp24: Werbeslogan: "staatlich, sicher & kostenfrei" (nehmen im Gegensatz zu Fluxx/Jaxx keine Handlinggebühren) - mit Abstand größter privater Lottovermittler und gute Beziehungen zum Staat (übrigens auch im Kartellamtsentscheid, in den 200 Seiten, nachzulesen ...:laugh::laugh: )

Grüsse,

:cool: abs
Das darf man jetzt wirklich nicht verwechseln und auch noch glauben dieser Staatsvertrag wäre für Fluxx ein Segen.

Er wäre nicht nur ein Fluch, es könnte noch viel schlimmer sein.


Denn Lotto Staat verzichtet ja nicht aus Spass auf TV-Ziehung Lotto und SKL-Show etc und bringt zusätzlich Wanrnhinweise an den Lottoscheinen an.


Das machen sie ja nur, weil sie ihr Monopol halten wollen.


Dann können sie im Gegenzug Internet-Lotto, Sportwetten im Internet und alles andere verbieten!

Sie können praktisch alle privaten Wett und Lottoanbieter verbieten!


So sieht das für mich aus und so ist für mich dieser Staatsvertrag beschrieben und zu interpretieren.



Ich bin entsetzt über solche Möglichkeiten in D, aber so verstehe ich das.


Aber ich lasse mir gerne erklären das alles nur falsch verstanden zu haben. Würde mich freuen, aber daran glaube ich nicht .


Meine Meinung
Oh, Kanaren hat den Artikel auch schon gesehen.

Und flugs die Seiten gewechselt ... :eek::eek::eek:

Mensch, Kanaren, Du bist aber auch immer sehr extrem,

jetzt short ?? :D

:cool: abs
@ABS


Das haste eben falsch verstanden.

Tipp 24.de betrifft das genauso.

Wenn Lotto das Monopol behält, dann deswegen weil sie Suchtbekämpfung betreiben. ( Keine Werbung mehr, keine TV-Ziehung, Warnungen , Suchtstelle usw)

Das können sie dann aber nur gewährleisten (werden sie jedenfalls behaupten), wenn sie alles exklusiv machen können ( weil sie ja sonst wegen Suchtbekämpfung den Überblick verlieren) und DESWEGEN DÜRFEN SIE DANN JA AUCH DAS MONOPOL BEHALTEN.

Deswgen dann auch folgerichtig Verbot von Internetlotto, Postwurfsendungen usw.

Verstehst du das ?

Das würde das Ende aller privaten Vermittler bedeuten.

Ich kann zwar auch noch nicht glauben, aber so steht es dort und wenn man der gesamten Argumentation folgt, ist es auch nur so schlüssig.


1) Totale Freiheit und offener Markt (so sah es bis Fr aus)

2) Absolutes Monopol und Ende der privaten Player (Internet etc) (und so sieht es nach diesem Staatsvertrag aus)

Das wurde doch vom Kartellamt gefordert.

Der Staat soll sich an Punkt 2 halten, oder den Markt komplett öffen.

Ist wohl klar wofür sie sich entschieden haben.


Game over!



Meine Meinung










Lotto: Ziehung nie mehr im TV?
Von BERNHARD KELM

Bald Geschichte? Noch wird die Ziehung der Lottozahlen im Fernsehen übertragen


Essen – Acht Milliarden Euro werden jährlich im Deutschen Lotto- und Totoblock eingesetzt. Noch kontrollieren die staatlichen Lottogesellschaften diesen Markt weitestgehend – und kassieren.

Doch nach dem Beschluss des Bundeskartellamts (BILD berichtete), private Lotto-Vermittler zukünftig nicht mehr zu behindern, sehen sie ihre Gewinne gefährdet! Die Bundesländer wollen sich wehren – mit einem neuen Lotto-Staatsvertrag!

BILD liegt exklusiv der streng vertrauliche Entwurf eines „Staatsvertrages zum Lotteriewesen in Deutschland“ vor.

LottoFamilienvater (55)
räumt 21-Millionen-
Jackpot ab

Wird dieser Vertrag in den Länderparlamenten abgesegnet, können Faber, Fluxx und Tipp 24 einpacken. Und auch die Werbung im Fernsehen oder Postwurfsendungen sollen verboten werden.

Lottoshows, die SKL-Show und vielleicht auch die Ziehung der Lottozahlen im TV dürfen nicht mehr übertragen werden!

In § 5, Absatz 3 des Vertrages heißt es: „... Werbung für öffentliches Glücksspiel ist im Fernsehen oder im Internet verboten ...“ Die Lottoscheine sollen Warnhinweise wg. Spielsucht bekommen.

:eek:Auch die bekannten Postwurfsendungen werden untersagt.:eek: Internet-Lotto, Sportwetten im Internet – verboten.:eek::eek::eek:
In einer „streng vertraulichen“ Mitteilung des Deutschen Lotto-Blocks an seine Geschäftsführer wurde der Entwurf des Staatsvertrages schon verschickt. Tenor: Lieber auf TV-Werbung verzichten und dafür das Monopol halten...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.733.672 von Funkenpuster1 am 02.09.06 19:42:46
Bin auch kein Jurist. Aber vor Gericht und auf hoher See, ist alles möglich, aber du bist dabei immer auf die Hilfe Gottes angewiesen.
Du / wir werden hier von Juristen keine Antwort erhalten


Ganz genau so ist es ... :laugh::laugh:

Ein wirklich seriöser Jurist kann hier auch nicht in dem Sinne "antworten", als er das Ergebnis der derzeitigen Entscheidungsprozesse vorhersagen kann. Denn es geht hier nicht nur um eine gegenwärtige Rechtslage (offen), sondern auch um eine künftige Rechtslage. Und diese wird bestimmt durch:

- zeitnah durch Gerichtsentscheide
- zeitnah durch EU-Entscheide (EuGH, Kommission)
- kurz- und mittelfristig aber durch:
Neues Gesetz,
neuer Staatsvertrag

Und wer sich im Gesetzgebungsprozess durchsetzt oder wer von den Ministerpräsidenten bei der Entwicklung des neuen Staatsvertrages,
das ist politische Kaffeesatzleserei.

Demzufolge wäre es unsinnig, von den Juristen eine "Antwort" zu verlangen, die sich auf ein Szenario festlegen würde.

Ganz abgesehen davon, dass es hier soviel Pro&Kontra gibt, dass es letztlich auf politische Grundsatzentscheidungen ankommt.

Und da befürchte ich fast, dass der Staatsglaube mal wieder obsiegt ... :rolleyes::rolleyes:

Grüsse,

abs
Das hat doch nichts mit short zu tun.

Ich war noch nie short und weiß nicht einmal wie es praktisch funktioniert.


Ist das so schwer zu begreifen ?

Dieser Staatsvertrag beinhaltet eine völlig neue Sachlage.
Das sah doch noch bis Fr ganz anders aus.


Ich wollte nur auf die Dramatik hinweisen.

Jeder muss seine eigenen Entscheidungen treffen.

Meine Meinung
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.733.865 von Kanaren2010 am 02.09.06 20:12:05
@kanaren2010:

Tipp24 - "staatlich, sicher & kostenfrei" ... :laugh::laugh: ;)

Tipp24 hat keine Rechtsstreitigkeiten, bleibt auf sicherem Terrain, gute Beziehungen in die Staatsetagen.

Ich bin heilfroh, Fluxx mit einem stattlichen Tradinggewinn abgestoßen zu haben. Seitdem hat Fluxx 20 % an Wert verloren (in der Spitze sogar 30 % auf 5 €).

Dagegen habe ich mit der gewinnsprudelnden und übrigens mit Abstand marktführenden Tipp24 seitdem nur ein bescheidenes Minus von 1 % !!!

Diese 19 % sind der Unterschied, mit welchen der Markt die aktuelle Situation bewertet!

Meine Meinung!

:cool: abs
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.733.895 von Kanaren2010 am 02.09.06 20:15:45
"Dieser Staatsvertrag beinhaltet eine völlig neue Sachlage.
Das sah doch noch bis Fr ganz anders aus."


Nicht für mich.

Kümmere mich halt frühzeitig um die rechtlichen Details.
Und nicht um Stimmungen (d.h. nur kurzfristig, für den Trade interessiert mich die Stimmung).

Ist zwar mühselig, aber lohnt sich.

:cool: abs
Nur mal so nebenbei zur Klarstellung:

Bislang ist das ja nur ein Entwurf.

Der allerdings wieder einmal die Staatsdenke in frappierender

Weise offenlegt.

Allerdings könnte dieser Entwurf genauso als Rohrkrepierer

enden wie kürzlich der ebenso staatslastige Entwurf für die

Gesundheitsreform aus dem Hause Ulla Schmidt; da hat unsere

freiheitsliebende Kanzlerin Angela, die Starke ja ein

"Machtwort" gesprochen ... :laugh::laugh: ;)

:cool: abs, der Trostspender
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.733.865 von Kanaren2010 am 02.09.06 20:12:05Mein Gott. Dann bricht Fluxx eben die Zelte ab und wandert ins Ausland ab. Dann sollen diese Hirnlosen und machtgeilen Wohlstandvernichter eben ihr substanzloses Monopol haben. Mit den Lottoscheinen können sie sich dann den Hintern putzen. Denn das wichtigste ist ja, dass sie das Monopol verteidigt haben. Dann hätte ich noch den Vorschlag, dass man die Mauer wieder aufbaut. Diesmal um ganz Deutschland herum.

Ich bin auch schon sehr lange am überlegen ob ich diesem feudalistischen System nicht den Rücken kehren soll? Ich habe keine Lust mehr, in solch einem idiotischen Staat zu leben. Das beleidigt meinen Intellekt.
"Ich habe keine Lust mehr, in solch einem idiotischen Staat zu leben. Das beleidigt meinen Intellekt."

Ganz abgesehen davon, dass man die private Vermittlungsgeschichte staatlicher Wetten (ja, Private-Public-Partnership, das können wir gerade noch hinnehmen ... :laugh::laugh: )von der Geschichte mit dem staatlichen Veranstaltungsmonopol immer fein säuberlich trennen sollte,


teile ich zu 100,01 % Deine Aussage.

Grüsse,

:cool: abs
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.733.865 von Kanaren2010 am 02.09.06 20:12:05
Nein,

staatliche Lotterien und Wetten dürften weiter vermittelt werden (Tipp24),

allerdings sagt der (Veranstaltungs-)Monopolist:
Keine Werbung mehr.

Sehe nicht, dass Tipp24 grosse Werbung macht; die Verlinkung über einen einfachen Lottobutton wie z.B. bei wallstreet-online, sueddeutsche, hamburger abendblatt usw. usf. ist noch keine Werbung (=Anpreisung ausserhalb des eigentlichen Angebots)!

Dass die öffentlichkeitswirksame Ziehung der Lottozahlen im Fernsehen wegfallen könnte, ist natürlich nicht positiv.

Entscheidend ist, dass mit diesem Staatsvertrag das Veranstaltungsmonopol in Sachen Glücksspiel zu erneuter Blüte gebracht werden soll; dies richtet sich nicht gegen die Vermittlung staatlicher Spiele (z.B. Tipp24, Faber, Jaxx), sondern gegen die Veranstaltung eigener Lotterien und Wetten, also vor allem Sportwetten durch Private - also gegen mybet.com (Fluxx), bwin.de, etc.

Da ist Tipp24 als reiner (und mit Abstand größter) Onlinevermittler staatlicher Spiele auf der sicheren Seite.


Bei Fluxx dagegen dürfte es meines Erachtens noch einige Turbulenzen geben. Für einen Trade wird Fluxx immer mal wieder gut sein. Aber nur für erfahrene Trader ...

Meine Meinung!


:cool: abs
Lotterie Staatsvertrag § 17 Kündigung

Dieser Staatsvertrag kann von jedem der vertragsschließenden Länder mit einer Frist von zwei Jahren zum Schluss eines Kalenderjahres gekündigt werden. Die Kündigung kann erstmals zum ...... erfolgen. Die Kündigung ist schriftlich gegenüber dem Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz zu erklären. Die Kündigung eines Landes lässt das zwischen den übrigen Ländern bestehende Vertragsverhältnis unberührt, jedoch kann jedes der übrigen Länder das Vertragsverhältnis binnen einer Frist von drei Monaten nach Eingang der Benachrichtigung über die gegenüber dem Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz erfolgte Kündigungserklärung zum selben Zeitpunkt kündigen.

...und als Abendlektüre empfehle ich http://lotterie-staatsvertrag.de/

bs
eines kann man doch schon logisch herleiten:

die lottogesellschaften geben sich doch nicht einen erbitterten kampf mit fluxx, wenn die wirklich keine bedrohung sind. lachhaft!die terminals werden in anderen ländern sogar von lottogesellschaften genutzt und die hersteller von den dingern können sich weltweit über steigende aufträge freuen.
das konzept wird aufgehen!

:cool:
Das wird noch ein heißer Herbst werden

Bayerisches Staatsministerium des Innern zum Lotteriestaatsvertrag (18.08.2006)

Schmid bei Treffen mit Suchtverbänden: "Wirksame Bekämpfung der Glücksspielsucht hat
höchste Priorität bei Änderung des Lotteriestaatsvertrages"

"In der Konsequenz der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum staatlichen
Wettmonopol vom März dieses Jahres wird der Lotteriestaatsvertrag der 16 Länder der
Bundesrepublik Deutschland strikt nach den Vorgaben des Bundesverfassungsgericht
geändert werden. Höchste Priorität wird dabei die Bekämpfung der Glücksspielsucht haben.
Die Suchtverbände haben in der mündlichen Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht
eindrücklich über Erkenntnisse der Glückspielsuchtforschung berichtet und die Gefahren
und fatalen Konsequenzen für Menschen geschildert, die der Glücksspielsucht verfallen
sind. Nach dem heutigen Gespräch sind wir uns einig, dass im künftigen
Lotteriestaatsvertrag wirksame Mechanismen enthalten sein müssen, um die Menschen
zuverlässig vor Wettsucht zu schützen und ihr vorzubeugen", teilte Innenstaatssekretär
Georg Schmid nach einem Treffen mit dem Fachverband Glücksspielsucht e.V., vertreten
durch die Vorsitzende Ilona Füchtenschnieder und das Vorstandsmitglied Dr. Jörg Petry,
und der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) vertreten durch den
Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Jobst Böning und den stellvertretenden Geschäftsführer
Dr. Raphael Gaßmann am 17. August in München mit. Der neue Staatsvertrag soll noch in
diesem Jahr von der Ministerpräsidentenkonferenz verabschiedet werden. Im Herbst soll
dazu eine Anhörung aller Beteiligten und Verbände stattfinden.


Die Suchtverbände machten deutlich, dass zur effektiven Bekämpfung der Glücksspielsucht
die Rahmenbedingungen für alle Glücksspiele in Deutschland erheblich verändert werden
müssen und vor allem eine Begrenzung des Glücksspielmarktes sicher gestellt werden
muss. "Wir brauchen ein Werbeverbot für Glücksspiele aller Art, ein konsequentes Verbot
von Internet-Wetten und Online-Glücksspielen und wirksame Regelungen der Spielersperren.
Der Vertrieb von Glücksspielen im Supermarkt muss genau so verhindert werden, wie
jeglicher Zugang von Jugendlichen zu Glücksspielen. Die Verbände forderten darüber
hinaus, zwei Prozent der steuerlichen Einnahme durch Glücksspiele als zweckgebundene
Abgabe den Gesundheitsministerien für Prävention, Hilfe und Forschung zur Verfügung zu
stellen. Schmid: "Die Anregungen und die Vorschläge der Suchtverbände bilden eine
Grundlage für die Arbeiten am neuen Lotteriestaatsvertrag. Gerade Werbeverbote und das
Vorgehen gegen illegale Internetangebote werden wichtige Faktoren zur Eindämmung der
Spielsucht sein". Der Staatssekretär dankte den Suchtverbänden für ihre engagierte und
fachlich fundierte Arbeit und sagte zu, bei der Vorbereitung des Entwurfs für einen
neuen Lotteriestaatsvertrag alle Vorschläge und Forderungen vorbehaltlos zu prüfen.

Pressesprecher: Michael Ziegler
Telefon: (089) 2192 -2114
Telefax: (089) 2192 -12721
E-Mail: presse@stmi.bayern.de

bs
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.734.798 von dijay am 02.09.06 21:06:00die Staatsesel haben geschlafen. Und das ist das, was denen stinkt. Jetzt wüten sie herum, weil ihnen die Felle davonschwimmen. Aber keine Sorge. Das Gute hat am Schluss immer obsiegt. Das Problem ist, dass das Schlechte bei seinem Untergang noch versucht, alles mit sich zu reißen.
alpenjodel


Der Gedanke ist richtig.

Sie könnten vom Ausland via Internet agieren.

Das würde dann allerdings nur das Internet betreffen.

Lotto direkt ( Station) ist dann allerdings nicht möglich und erledigt.



abs


Du hast es eben nicht richtig verstanden.

Ich habe es jetzt x-mal geschildert und außer dir wird es auch jeder verstanden haben.



Aber gehen wir das nochmal in Ruhe und sachlich durch.


Ich habe mir ja damals Ausschnitte des Entscheids des Kartelamtes aus Mai 06 durchgelesen und habe die Berichte (ich meine u.a. mventure ) dazu hier im Board verfolgt.



Hier ging es auch GRUNDSÄTZLICH um das Monopol des Staates Lotto.
(worauf dann Details wie Lotto-Station , Internet , Annahmeverweigerung etc aufbauen)


Und ich meine (das können wir bis Mo ja nochmal aufarbeiten und diskutieren) das der Staat Lotto zwei Möglichkeiten hatte.



1) Öffnung des Marktes


2) Bei Suchtbekämpfung und Warnung vor Sucht, bei kompletter Einstellung Werbung (inklusive der Ziehung der Lottozahlen im TV) , können sie ihr Monopol behalten.


Wir ALLE sind davon ausgegangen das der Staat NIEMALS die Ziehung der Lottozahlen im TV absetzen würde und deswegen war die Einhaltung der Monopolforderung durch den Staat für uns auch nie ein Thema ( abs: Deswegen sind deine Aussagen auf eigene Vorbereitung auch schlichtweg Unsinn.Keiner von uns hat mit dieser Entscheidung Lotto gerechnet)


Anders formuliert (so habe ich es damals verstanden)


Wenn der Staat also jegliche Werbung und Öffentlichkeitsarbeit einstellt, Maßnahmen gegen Sucht einleitet (angefangen mit Warnhinweisen auf Lottoscheinen) , dann kann sie ihr Monopol behalten.




Dieser Staatsvertrag sieht die Einstellung von Lottoziehung im TV vor, er sieht die Einstellung der Megashow SKL mit Jauch vor und beinhaltet Warnungen auf Lottoscheinen.


Man muss schlichtweg dumm sein, wenn man meint das machen die aus Spass an der Freude.

Das machen sie nur deswgegen, weil sie dann ALLE privaten Anbieter aus dem Weg haben.

Dem Staat wurde ja immer vorgeworfen das Suchtbekämpfung nur Heuchelei wäre, weil sie es eh nicht garantieren können.

Sie können es jetzt aus zwei Gründen garantieren.



1) Oben beschriebene Maßnahmen

2) Es gibt nur noch Lotto Staat und das können sie kontrollieren ( Suchtbekämpfung, keine werbung)


Und nur darum geht es!!!


Bis Montag sollten wir das diskutiert und abgearbeitet haben.
Vor allem mit Leuten wie mventure, die da voll im Thema sind.


Ich weiß auch nicht warum hier immer wieder nur etwas von Verbot Internetwerbung etc gefaselt wird.


In diesem Bericht steht ganz klar darin das Internet-Lotto und Sportwetten verboten werden sollen.
Also Internet-Lotto über private Vermittler soll verboten werden.


Internet-Werbung zwar auch, aber das ist ja nicht das Hauptthema.



Um da auf Tipp 24.de zu kommen, die ja wohl ausschließlich Internet-Lotto machen, ist ebenfalls das gesamte Geschäft bedroht.


Aber vielleicht sehe ich es ja falsch.

Aber bisher konnte ich keine sinnvolle Entkräftung lesen.


Meine Meinung
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.734.943 von boersensoldat am 02.09.06 21:13:00"Der Staatssekretär dankte den Suchtverbänden für ihre engagierte und
fachlich fundierte Arbeit und sagte zu, bei der Vorbereitung des Entwurfs für einen
neuen Lotteriestaatsvertrag alle Vorschläge und Forderungen vorbehaltlos zu prüfen."



Tja, wer eine dem Staat(ssekretär) genehme Meinung vertritt,

dem wird natürlich für die "engagierte und fachlich fundierte

Arbeit" gedankt und dessen Vorschläge und Forderungen werden

natürlich "vorbehaltlos" geprüft ... :laugh::laugh::laugh:

M.a.W.: Alles andere wird, wenn überhaupt, nur mit Vorbehalt

"geprüft" ... :laugh::laugh:

Meine Güte, was für eine elende Heuchelarie ... :rolleyes:


Was ist das eigentlich für ein Sekret,

das man als Staatssekretär absondert ?

Scheint mir von schleimiger Beschaffenheit zu sein ... :laugh::laugh: ;)

:cool: abs
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.735.120 von Kanaren2010 am 02.09.06 21:21:37
Ja, ja, ich weiß ja, dass Du einen Narren an mir gefressen hast ...

:rolleyes::rolleyes:

Gehab' Dich wohl,

in der Sache bleibt es bei meinen bisherigen Aussagen.

:cool: abs
Lotto: Ziehung nie mehr im TV?
Von BERNHARD KELM

Bald Geschichte? Noch wird die Ziehung der Lottozahlen im Fernsehen übertragen


Essen – Acht Milliarden Euro werden jährlich im Deutschen Lotto- und Totoblock eingesetzt. Noch kontrollieren die staatlichen Lottogesellschaften diesen Markt weitestgehend – und kassieren.

Doch nach dem Beschluss des Bundeskartellamts (BILD berichtete), private Lotto-Vermittler zukünftig nicht mehr zu behindern, sehen sie ihre Gewinne gefährdet! Die Bundesländer wollen sich wehren – mit einem neuen Lotto-Staatsvertrag!

BILD liegt exklusiv der streng vertrauliche Entwurf eines „Staatsvertrages zum Lotteriewesen in Deutschland“ vor.


Wird dieser Vertrag in den Länderparlamenten abgesegnet, können Faber, Fluxx und Tipp 24 einpacken. Und auch die Werbung im Fernsehen oder Postwurfsendungen sollen verboten werden.

Lottoshows, die SKL-Show und vielleicht auch die Ziehung der Lottozahlen im TV dürfen nicht mehr übertragen werden!

In § 5, Absatz 3 des Vertrages heißt es: „... Werbung für öffentliches Glücksspiel ist im Fernsehen oder im Internet verboten ...“ Die Lottoscheine sollen Warnhinweise wg. Spielsucht bekommen.

Auch die bekannten Postwurfsendungen werden untersagt. Internet-Lotto, Sportwetten im Internet – verboten.


Anmerkung von mir : Hier ist von Verbot Internet-Lotto und Sportwetten die Rede. Verbot Internet-Lotto!!




In einer „streng vertraulichen“ Mitteilung des Deutschen Lotto-Blocks an seine Geschäftsführer wurde der Entwurf des Staatsvertrages schon verschickt. Tenor: Lieber auf TV-Werbung verzichten und dafür das Monopol halten...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.735.211 von Kanaren2010 am 02.09.06 21:27:40
"Anmerkung von mir : Hier ist von Verbot Internet-Lotto und Sportwetten die Rede. Verbot Internet-Lotto!!"


Erstens: Es handelt sich um einen BILD-Artikel. Da fehlt es schon mal an Genauigkeit.

Zweitens: Veranstaltung eigenen Lottos wird verboten. Wie auch Veranstaltung eigener Wetten.
Nicht aber private (Online-)Vermittlung staatlicher Wetten und Lotterien.

Immer hübsch unterscheiden: Private Vermittlung staatlicher Lotterien und Wetten (6 aus 49, Keno, oddset) einerseits,
private Veranstaltung eigener, nicht-staatlicher Wetten und Lotterien.

Für letzteres droht das Aus. Nicht für das erstere. Für das erstere ist das Quatsch.

:cool: abs
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.735.180 von ambodenstaendig am 02.09.06 21:24:37eigentlich macht es der Jacken richtig. Er bietet diesen Aliens die Stirn. Nicht ich oder Du sollten uns überlegen, diesen Staat zu verlassen. Eigentlich sollten diese heuchlerischen Versager die Koffer packen und sich auf nie mehr wiedersehen aus diesem Land verabschieden. Verdammt noch mal. Wer ist hier das Volk?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.735.120 von Kanaren2010 am 02.09.06 21:21:37"Wir ALLE sind davon ausgegangen das der Staat NIEMALS die Ziehung der Lottozahlen im TV absetzen würde "

Trotzdem würden die Lottozahlen weiter gezogen werden.

Es wird bloß nicht im Fernsehen ausgestrahlt, weil dies nach Auffassung der Entwurfsverfasser Werbung wäre.

Es werden dann die Lottozahlen nur noch als Nachricht verkündet.

Nur so ein sachlicher Hinweis.

Die staatlichen Lottoscheine können aber weiterhin privat online vermittelt werden.

Es darf nur kein Privater sein eigenes, privates Lotto veranstalten.

Aufgrund Deiner Angriffe nur eine polemische Anmerkung: Wenn Du den juristischen Unterschied zwischen Vermitteln fremder (staatlichen) und Veranstalten eigener Wetten nicht begreifen möchtest, dann hast Du allerdings schon den eigentlichen Kartellamtsentscheidung nicht richtig einordnen und deren Reichweite inhaltlich eingrenzen können.

Grüsse,

:cool: abs
abs


Ist das eigentlich wirklich so schwer zu begreifen ?


Was steht da ?


Verbot von Internet- Lotto !!!!!!!!!!


Was faselst du da immer von privaten Angeboten.

Bisher gibt es ja wohl nur ein Lotto und das ist das des Staates!

Es geht doch ganz eindeutig um Internet-Lotto!!

Also das Kerngeschäft von Tipp 24.de


Wir können darüber reden das der Artikel Bild ungenau ist.

Aber da ist eindeutig von einem Verbot Internet-Lotto die Rede (ebenso wie Faber Postversand)

Faber Lotto Postversand ist ja wohl auch eine Vermittlung Lotto Staat und keine Privatwette.

Wie man so ignorant sein kann, kann ich nun wirklich nicht verstehen.

Auch nur so macht die Einhaltung Monopol und Suchtbekämpfung auch Sinn. Somit ist der Artikel auch schlüssig.

Du begreifst es nur einfach nicht.

Das Postversand (Faber) und Internet-Lotto im Zusammenhang Verbot in einem Atemzug genannt werden, müsste auch für dich der letzte Beleg sein das wir hier über ein Verbot Vertrieb Staatslotto für private Vermittler via Post und Internet reden.

So schwer kann das doch nicht zu begreifen sein, oder ?


Das ist mir jetzt auch zu mühsam.

Andere User können das gerne konstruktiv aufnehmen und diskutieren.

Mir reicht es erstmal.


Meine Meinung
Lotto: Ziehung nie mehr im TV?
Von BERNHARD KELM

Bald Geschichte? Noch wird die Ziehung der Lottozahlen im Fernsehen übertragen


Essen – Acht Milliarden Euro werden jährlich im Deutschen Lotto- und Totoblock eingesetzt. Noch kontrollieren die staatlichen Lottogesellschaften diesen Markt weitestgehend – und kassieren.

Doch nach dem Beschluss des Bundeskartellamts (BILD berichtete), private Lotto-Vermittler zukünftig nicht mehr zu behindern, sehen sie ihre Gewinne gefährdet! Die Bundesländer wollen sich wehren – mit einem neuen Lotto-Staatsvertrag!

BILD liegt exklusiv der streng vertrauliche Entwurf eines „Staatsvertrages zum Lotteriewesen in Deutschland“ vor.


Wird dieser Vertrag in den Länderparlamenten abgesegnet, können Faber, Fluxx und Tipp 24 einpacken. Und auch die Werbung im Fernsehen oder Postwurfsendungen sollen verboten werden.

Lottoshows, die SKL-Show und vielleicht auch die Ziehung der Lottozahlen im TV dürfen nicht mehr übertragen werden!

In § 5, Absatz 3 des Vertrages heißt es: „... Werbung für öffentliches Glücksspiel ist im Fernsehen oder im Internet verboten ...“ Die Lottoscheine sollen Warnhinweise wg. Spielsucht bekommen.

Auch die bekannten Postwurfsendungen werden untersagt. Internet-Lotto, Sportwetten im Internet – verboten.

Nochmal für abs : Was steht da ? DIE BEKANNTEN POSTWURFSENDUNGEN, INTERNET-lotto!!! Damit sind ja nun völlig eindeutig die bestehenden Services wie Faber-Post + Internet gemeint!




Anmerkung von mir : Hier ist von Verbot Internet-Lotto und Sportwetten die Rede. Verbot Internet-Lotto!!




In einer „streng vertraulichen“ Mitteilung des Deutschen Lotto-Blocks an seine Geschäftsführer wurde der Entwurf des Staatsvertrages schon verschickt. Tenor: Lieber auf TV-Werbung verzichten und dafür das Monopol halten...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.735.120 von Kanaren2010 am 02.09.06 21:21:37"Wenn der Staat also jegliche Werbung und Öffentlichkeitsarbeit einstellt, Maßnahmen gegen Sucht einleitet (angefangen mit Warnhinweisen auf Lottoscheinen) , dann kann sie ihr Monopol behalten."

Bingo, richtig.

Welches "Monopol" ?

Bingo, das Veranstaltungs[/i]monopol.

Aber man deswegen kann man doch weiterhin seine eigenveranstalteten staatlichen Wetten und Lotterien durch Privatunternehmen vermitteln lassen.

Gelle ?

Bringt dem Staat nämlich auch eine Menge Geld, hier ist es ja keine (Veranstaltungs-)Konkurrenz durch Private, sondern Vermittlung des eigenen Geschäfts.

Capito, inkognito ?

Tipp von mir: Nicht immer gleich so extrem werden. ;)

:cool: abs
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.735.513 von Kanaren2010 am 02.09.06 21:41:00
Tatsächlich,

dieses Posting ist der Beweis:

Kanaren2010 kann nicht zwischen der

privaten Vermittlung staatlicher Lotterien und Wetten

(6 aus 49, ARD-Fernsehlotterie, Keno und im Sport oddset)

und der Veranstaltung eigener, privater, nichtstaatlicher Wetten

(z.B. bwin.de, mybet.com)

unterscheiden.

Dann wird der auch noch dauernd (extrem) ausfallend ... :laugh::laugh: ;)

Unterhaltung zwecklos,

vielleicht bist ja mal ein Jurist on board,

der ihm das verklickert.

Na ja, wo und BILD liegen ja nicht weit auseinander ... :laugh:

:cool: abs
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.735.730 von ambodenstaendig am 02.09.06 21:50:41FABER, usw. : Aufzählung vom BILD-Redakteur.

Journalist. Kein Jurist.

Mangel an Genauigkeit, Mangel an Trennschärfe.

:cool: abs
Und reißerisch und sensationsheischend formuliert.

Journaille halt.

Wie immer nur die Hälfte richtig - wie bei wo ... :laugh::laugh:

;) abs
abs

Über dein Bildungsniveau lasse ich mich lieber nict aus.

Ist besser für dich.

Wer so ignorant und d ist, wird an der Börse früher oder später bestraft.

Ganz sicher!


Auch die bekannten Postwurfsendungen werden untersagt. Internet-Lotto, Sportwetten im Internet – verboten.

Nochmal für abs : Was steht da ? DIE BEKANNTEN POSTWURFSENDUNGEN, INTERNET-lotto!!! Damit sind ja nun völlig eindeutig die bestehenden Services wie Faber-Post + Internet gemeint
!



Meine Meinung!
Es zeugt nicht von Niveau,

beleidigend und ausfallend zu werden,

sobald man merkt,

dass man sich mit seiner Meinung nicht "durchsetzen" kann,

da sie den Tatsachen leider nicht standhält.

:cool: abs
"... börse bestraft ... bla, bla"

eben:

Seit meinem Wechsel zu Tipp24 habe ich dort nur ein Prozent verloren.

Fluxx ist im gleichen Zeitraum um 20 - 30 % (wenn man von dem Hochpunkt 7,40 € und Tiefpunkt 5,00 € ausginge, sogar noch mehr)
gefallen.

Na, Kanaren,

wer wurde bestraft ?

Masochist ? ;):laugh:

:cool: abs
Er hat es noch immer nicht begriffen:laugh:

Das ist ja einfach nur noch lächerlich.


Wollen wir mal tippen wo seine Tipp 24 in 4 Wochen steht ?



Ich tippe mal darauf das sie nur noch einstellig notiert.


Für abs deutlicher : Unter 10 Euro!:laugh:



Ist so mein persönlicher Tipp 24.



Gucken wir uns das mal Ende Sep in aller Ruhe an!

Meine Meinung



An alle restlichen User :

Schönes Restwochenende
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.735.822 von Kanaren2010 am 02.09.06 21:55:24"Nochmal für abs : Was steht da ? DIE BEKANNTEN POSTWURFSENDUNGEN, INTERNET-lotto!!! Damit sind ja nun völlig eindeutig die bestehenden Services wie Faber-Post + Internet gemeint!"

In puncto Werbung durch Postwurfsendungen ist dies zutreffend.

Schlecht für FABER! Da tragende Säule ihres Geschäfts.

:cool: abs
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.735.968 von Kanaren2010 am 02.09.06 22:03:55Neidisch ?

:D:D:D

Tja,

ICH habe Fluxx rechtzeitig verkauft!


:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:;););):laugh::laugh::laugh::laugh:;););)


Ätschebätsch und noch einen schönen Sonntag!!!

:cool: abs


P.S.:

Ist er nicht gar leicht zu reizen ? :D
Ich sach' ja:


TIPP24 - "staatlich, sicher & kostenfrei"

Offizieller Werbeslogan.

Keine Einwendungen des Staates.

:laugh::laugh::laugh::laugh:

:cool: abs


P.S.:

"Kostenfrei" bedeutet, dass Tipp24 im Gegensatz zu Fluxx/Jaxx keine Handlinggebühren nimmt - bzw. nehmen muss ... :laugh::laugh:
Lotto: Ziehung nie mehr im TV?
Von BERNHARD KELM

Bald Geschichte? Noch wird die Ziehung der Lottozahlen im Fernsehen übertragen


Essen – Acht Milliarden Euro werden jährlich im Deutschen Lotto- und Totoblock eingesetzt. Noch kontrollieren die staatlichen Lottogesellschaften diesen Markt weitestgehend – und kassieren.

Doch nach dem Beschluss des Bundeskartellamts (BILD berichtete), private Lotto-Vermittler zukünftig nicht mehr zu behindern, sehen sie ihre Gewinne gefährdet! Die Bundesländer wollen sich wehren – mit einem neuen Lotto-Staatsvertrag!

BILD liegt exklusiv der streng vertrauliche Entwurf eines „Staatsvertrages zum Lotteriewesen in Deutschland“ vor.


Wird dieser Vertrag in den Länderparlamenten abgesegnet, können Faber, Fluxx und Tipp 24 einpacken. Und auch die Werbung im Fernsehen oder Postwurfsendungen sollen verboten werden.

Anmerkung : oben stehend geht es um Werbung via Post, TV und Internet.


Lottoshows, die SKL-Show und vielleicht auch die Ziehung der Lottozahlen im TV dürfen nicht mehr übertragen werden!

In § 5, Absatz 3 des Vertrages heißt es: „... Werbung für öffentliches Glücksspiel ist im Fernsehen oder im Internet verboten ...“ Die Lottoscheine sollen Warnhinweise wg. Spielsucht bekommen.

Auch die bekannten Postwurfsendungen werden untersagt. Internet-Lotto, Sportwetten im Internet – verboten.

Anmerkung : Hier geht es dann um das Geschäft und nicht mehr um Werbung. Und es bezieht sich ganz eindeutig auf bestehende Vertreibsformen Lotto Staat via Postversand (Faber), Internet (Tipp24,Fluxx)

Das ist nun völlig eindeutig. Wer das nun überhaupt nicht begreifen kann, sollte eigentlich keine Börsengeschäfte tätigen.


Meine Meinung
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.736.102 von ambodenstaendig am 02.09.06 22:09:15Also für Bildzeitungsartikel kann ich euch nur eins empfehlen:

www.bildblog.de

..und Ihr werdet sehen, dass Ihr euch umsonst so aufgeregt habt :laugh:

Jetzt weiter Fussball gucken und dann meine Tipps, bei mybet.com kontrollieren ;)

Als guter Fluxx-Aktionär verzocke ich meine Kohle natürlich dort :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.736.303 von Gogos1 am 02.09.06 22:17:01sehr gut;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.736.196 von Kanaren2010 am 02.09.06 22:12:55
Könnte das etwa

eine Wiederholung

der Wiederholung

der Wiederholung

...


sein ?

:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:

Erst ohne Ende pushen,

jetzt hier ohne Ende bashen.

Oh Mann, oh Mann ... :rolleyes::rolleyes:

Also, wie gesagt,

bin ja eher für Tipp24,

halte ich für sicherer,

aber so schlecht steht es um Fluxx nun auch nicht ... :laugh::laugh: ;)

Den Unsicherheitsfaktor sehe ich derzeit weniger

im Geschäftsfeld www.jaxx.de an und für sich,

auch halte ich die Lotto-Terminals nicht für falsch

(in Österreich macht das die Österreichische Lotterie bereits,

weiß aber nicht, wie es angenommen wird - weiß da jemand was ?),

nur das kostet erst einmal heftig und der Erfolg muss ja hier erst

noch kommen.

Aber das Geschäftsfeld: Vermittlung staatlicher Wetten wird kaum verlorengehen. Nur für die Terminals ergibt sich ein Vorbehalt der kaufmännischen Vorsicht, solange die Kartellamtsentscheidung nicht endgültig durch OLG Düsseldorf bestätigt ist. (DAS Problem hat Tipp24 nicht).

Skepsis beschleicht mich in bezug auf das Geschäftsfeld: Veranstaltung eigener Wetten. Da macht Tipp24 wohlweislich bislang nichts, während Fluxx von Untersagung bedroht ist (mybet.com). Ganz glauben mag ich das noch nicht, glaube auch, dass kurzfristig erst mal die vorläufigen Eilentscheidungen, bei denen ja immer das Risiko einer rechtlich falschen Entscheidung gegen das Interesse des Betroffenen an dem - vorläufigen - Fortbestehen seiner wirtschaftlichen Existenz abgewogen wird, zugunsten bwin.de & Co. ausfallen; da könnte das VG Chemnitz (bwin.de) nächste Woche ja mal einen Schub geben. ;)

Alles in allem:

Tipp24 - "staatlich, sicher & kostenfrei"

Sorry, ich kann's nichts anders sagen,

warum soll ich aus politischer Rechthaberei

(bin ja in der Sache voll für Fluxx)

mein Geld unnötig auf's Spiel setzen ?

Deshalb ist meine Strategie:

Tipp24 long mit Geduld,

Fluxx: Trades je nach aktueller Nachrichten- und Stimmungslage.

Grüsse,

;) abs
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.735.822 von Kanaren2010 am 02.09.06 21:55:24Lieber Kanaren,

leider fällst Du mir so langsam unangenehm auf. Erst postest Du reißerische Kursziele für die nächsten Jahre und erklärst jeden zum Deppen, der deine - manchmal sehr eigenwilligen - Interpretationen von Gerichtsentscheidungen etc. nicht teilt.

Aber heute, mit Deinen Kommentaren zum neuen Lotteriestaatsvertrag, schießt Du den Vogel ab.

Du verwechselst:

- BVG und Kartellamt
- Sportwetten und Lotto
- Das Veranstalten mit dem Vermitteln von Lotto.

Im übrigen solltest Du Dir angewöhnen, die Formulierungen aus den Zeitungen und anderen Medien nicht für bare Münze zu nehmen, dort wird reihenweise ungenau und manchmal sogar unsinnig berichtet- siehe z.B. die Zitate von Jacken, wo von Terminals statt Veranstaltungsorten die Rede war.

Ich werde nun versuchen, eine kurze Zusammenfassung der Situation zu geben, ganz subjektiv, aus meiner Sicht und ohne Gewähr:

1.) Entscheidung des BVG zu Sportwetten

Die Veranstalter der staatlichen Lotterie Oddset müssen entweder

a) Private Veranstalter von Sportwetten zulassen oder
b) dürfen ihr Monopol behalten, wenn Sie auf Werbung weitgehend verzichten

2.) Entscheidung des Kartellamtes zu Lotto

Die Landeslottogesellschaften sowie der Lottoblock verstossen gegen Kartellbestimmungen durch den Verzicht von Wettbewerb untereinander und dürfen keine privaten Vermittler von Lottoscheinen behindern.

(Anmerkung: Dass die Lottogesellschaften die Scheine von privaten Vermittlern annehemen müssen, wurde bereits 1999??? höchstrichterlich beschlossen, das Kartellamt hat hier also nur den Verstoss gegen diese Entscheidung festgestellt).

Das Kartellamt hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es in ihren Entscheidungen nicht um das Monopol des staatlichen Lottoveranstalters geht.

Was bedeutet hier nun der Entwurf des neuen Lotterievertrages?

1.) Hier handelt es sich um eine Reaktion des Lottoblocks etc. auf das Urteil des BVG, nicht des Kartellamtes. Es wäre auch zeitlich gar nicht möglich gewesen, binnen einer Woche nach der Entscheidung des Kartellamtes einen neuen Lottovertrag zu entwerfen.

2.) Bisher hat weder das BVG noch das Kartellamt das Veranstaltungsmonopol des staatlichen Lottos in Frage gestellt.

3.) Der neue Lotteriestaatsvertrag soll genau dem vorbeugen, was bei Sportwetten beim BVG passiert ist. Es soll also durch Verzicht auf Werbung sichergestellt werden, dass das Veranstaltungsmonopol bei Lotto unangreifbar gemacht wird. Sonst bestünde die Gefahr, dass private Gesellschaften versuchen würden, ihr eigenes Lotto zu veranstalten. (Vielleicht ist damit jetzt auch verständlich, was abs gemeint hat).

4.) Die neuen Maßnahmen folgen dem Beschluß des BVG, sind aber nicht geeignet, irgendeinen Beschluß des Kartellamtes zu Fall zu bringen. Somit sind auch die Vertragskündigungen der Lottogesellschaften gegenüber fluxx nach wie vor ungültig.

5.) Natürlich darf staatliches Lotto weiterhin vermittelt werden, wie ja schon 1999 gerichtlicht festgestellt. Somit Vermittlung sowohl als Stationär- wie als. Internetlotto.

6.) Verboten wird Werbung im Internet für Lotto, sowie das Veranstalten von Lotto durch andere Veranstalter (was es auch heute schon ist).


Was bedeutet das alles für fluxx:

Wenn die genannten Maßnahmen in voller Härte beschlossen werden, ist die einzige "Werbung" die Präsenz von Lotto in den Annahmestellen, sowie bei den Terminals in den Supermärkten. Fluxx dürfte damit seinen Marktanteil sogar weiter erhöhen können!

Im übrigen: Sollte es tatsächlich möglich sein, das Vermitteln von Lotto über das Internet zu verbieten, woran ich persönlich nicht glaube, wäre es die Rettung für fluxx, daß man das Stationärlotto aufbaut. Denn bereits Ende 2007 dürften die Umsätze hieraus den Umsatz den fluxx bisher online erzielt, übertreffen. Fluxx würde damit im Gegensatz zu reinen Onlinevermittlern überleben und vermutlich einen sehr hohen Marktanteil erreichen.

Wie gesagt, alles nur meine persönliche Auffassung.

Viele Grüße an alle besonnenen Leser! ;)
Als
Vertragspartner hat Fluxx inzwischen Schlecker, Edeka, Netto, die Oil-Tankstellen und
Kaiser's Tengelmann angeworben.


:lick:
Hamburgs Glücksspielanbieter jubeln: In Zukunft dürfen Lottoscheine auch in privaten
Annahmestellen abgegeben werden, zum Beispiel in Supermärkten, Tankstellen, Drogerien.
Den Weg dafür bahnte gestern das Bundeskartellamt. In einer "sofort vollziehbaren
Entscheidung" schaffte es die Grundlage dafür, dass private Lottovermittler ab sofort
viele neue Annahmestellen für staatliche Lotterien wie 6 aus 49, Spiel 77 oder Oddset
eröffnen können. Gleichzeitig verboten die Kartellwächter den Landes-
Lottogesellschaften, den Markt weiterhin unter sich aufzuteilen.

Von der Entscheidung profitieren viele Hamburger Anbieter. "Jetzt gibt es eine
einwandfreie rechtliche Grundlage", sagte Rainer Jacken, Vorstand der Fluxx AG der WELT.
Es sei nun viel leichter, in Filialen von Supermärkten und Tankstellen Terminals zum
Lottospielen aufzustellen. Seit Ende der neunziger Jahre vermittelt die in Altenholz bei
Kiel ansässige Fluxx AG Glücksspiele in Deutschland. Bis Ende 2007 wollen die Kieler in
2000 Supermärkten und Tankstellen Automaten einrichten. Dort können die Kunden dann an
den Kassen oder eigens aufgestellten Automaten tippen.

"Jetzt können wir unseren Roll-out mit Vollgas vorantreiben", freute sich gestern
Jacken. An 160 Lottostationen in Schleswig-Holstein testen sie ihr Programm bereits. Als
Vertragspartner hat Fluxx inzwischen Schlecker, Edeka, Netto, die Oil-Tankstellen und
Kaiser's Tengelmann angeworben.

Auch der Hamburger Anbieter Tipp 24 profitiert, wenn auch nur indirekt. "Wir haben jetzt
größere Rechtssicherheit", sagte Vorstand Jens Schuhmann der WELT. Doch auch der Gewinn
der privaten Anbieter könnte künftig kräftig steigen. Grund ist die Provision - bisher
durften die Firmen nur neun bis zwölf Prozent nehmen, diese künstliche Grenze fällt
jetzt weg. Und es gibt noch zwei Gewinner des Kartellamtsbeschlusses: Hamburg und
Bremen. Künftig ist jedes Land für sein eigenes Lottogeschäft verantwortlich. "Bisher
führt Hamburg den Großteil seiner Einnahmen an den Bund ab", sagt Martin Bahr,
Rechtsanwalt in Hamburg und Spezialist für Glücksspielrecht. Jährlich geben die
Hamburger rund 200 Millionen Euro für ihren Lottotippschein aus. Der Großteil davon
fließt in den bundesweiten Lottotopf, das Geld wird je nach Größe der Länder
anschließend wieder verteilt. Bisher bekommt die Hansestadt kaum Geld zurück. Das wird
sich nun ändern.

Experten vermuten, dass die Entscheidung des Kartellamtes auch Auswirkungen auf die
Liberalisierung des Marktes für Sportwetten haben wird. Schon im Mai haben die Bonner
den Lottogesellschaften eine Abmahnung geschickt: Die Staatsbetriebe sollen mit den
privaten Wettfirmen kooperieren.

In Hamburg ist der Markt groß. "Zwischen 200 und 300 werden es wohl sein", sagt
Rechtsanwalt Martin Bahr. "Genau lässt sich das schwer sagen, viele dieser kleinen Büros
gibt es nur wenige Wochen." Die privaten Büros sind beliebt, denn sie bieten bessere
Quoten. Doch bisher bewegen sie sich am Rand der Legalität, Sportwetten sind verboten.
Eine Ausnahme bilden Pferdewetten.

Viele Länder, darunter auch Hamburg, kündigten an, die Büros rasch zu schließen. Doch
das Bundeskartellamt sieht das anders. In seinem Beschluss erklärte es, dass die
stationäre gewerbliche Spielvermittlung den Spieltrieb "fördern oder gar kräftig
anheizen" werde. Wer spielen wolle, habe dazu bereits heute vielerlei Gelegenheit.

Die Lottogesellschaften befürchteten lediglich, dass mit der Errichtung stationärer
Vermittlungsstellen Spieler von den bisherigen Annahmestellen zu den Vermittlungsstellen
der gewerblichen Spielvermittler wechseln würden. Das aber sei Wettbewerb, der nicht
verhindert werden dürfe.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.736.932 von voltago01 am 02.09.06 22:40:40
Très bien, le sommaire ...

;) abs
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.738.146 von kade_I am 02.09.06 23:27:02de10.shop.schlecker.com/cgi-bin/pg.exe?0000001300000016008c7b3b0000001000007cfd&speichernOK=

siehe "Lotto" unten/grün
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.738.221 von kade_I am 02.09.06 23:29:51mann, sorry ich bin zu blöd... naja :keks:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.736.803 von ambodenstaendig am 02.09.06 22:35:52
wie ich bereits schrieb hat die "Österreichische Lotterien" 8.700 Terminals im Einsatz und weiter 4.400 im Mai bestellt.

Bereits 1999 wurden die ersten 4.420 KeWin Multimedia Terminals angeschafft.
In 2002/2003 dann noch mal 4.870 KeWin Mini (die hat auch Fluxx).
Und im Mai 2006 noch mal 4.400 KeWin Multimedia.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.742.008 von kade_I am 03.09.06 05:19:08vom 02.09.06 !
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/22/0,3672,3974006,00.htm…

Ganz vorne mit dabei: die Firma Fluxx aus Kiel. Jahrelang hatte Geschäftsführer Rainer Jacken versucht, das Monopol der staatlichen Lottogesellschaften zu knacken. Bislang durfte die Firma ihre Scheine nämlich nur per Internet oder Telefon vertreiben. Zusammen mit anderen privaten Anbietern wie Faber oder Tipp24 kam sie so bislang auf einen Marktanteil von rund fünf Prozent. Das soll sich jetzt ändern. Jacken - übrigens Erfinder des Rubbel-Loses - wird aber kein eigenes Lotto anbieten, sondern unter dem Markennamen Jaxx staatliche Lottoscheine weiterverkaufen - gegen Provision. Der Aktie des seit 1999 börsennotierten Unternehmens tat das außerordentlich gut: Sie stieg zwischenzeitlich um mehr als 50 Prozent.

:eek::eek::eek:
Und hier das neueste Gerücht aus dem Ariva-Forum:

Achtung, jetzt kommt ein Gerücht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Jack 99 02.09.06 12:39

Hallo Freunde,

ich habe mich lange nicht mehr gemeldet. Ich habe sehr gute News. Ich habe mitbekommen, dass ein Unternehmen in China, Fluxx zu 50% aufkaufen möchte. Das ist doch etwas Gutes, oder. Rasanter Kuranstieg in den nächsten Wochen :-). Jetzt aufsteigen, oder?

MfG
Schlurp
Das ist schon wieder so verrückt das schon wieder was Wahres dran sein kann....:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.742.240 von buy am 03.09.06 07:44:08nur bereits bekanntes auf seite 3.
keine kauf- bzw. verkaufsempfehlung
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.736.932 von voltago01 am 02.09.06 22:40:40guten morgen :)


nach ca. 80-100 langweiligen und oft einseitigen postings...

endlich mal wieder ein vernünftiges...schliches und auf den punkt gebrachtes posting ;)

ich dachte schon....ich bekomme das TV-syndrom :laugh::laugh:

(ewige wiederholung der inhaltlich gleichen postings :cry:)

gruß reko
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.736.932 von voltago01 am 02.09.06 22:40:40Vielen Dank voltago01, ein Posting mit balsamischer Wirkung ....

Einen Punkt daraus möchte ich aufgreifen, nämlich dass dieser Staatsvertrags-Entwurf unter dem Eindruck des Urteils des BVG erstellt wurde. Aus diesem Urteil haben die Lottogesellschaften nämlich haarscharf geschlossen: AHA, wenn wir Lotto unter dem Mäntelchen der Suchtprävention anbieten (also ein bisschen weniger Werbung machen und ein Traktat 'Suchprävention' auflegen), dann muss das BVG später seiner 'Sportwetten-Argumentation' folgen und unser Monopol schützen - clever clever clever. ABER:

Dumm gelaufen: Nun kommt mittendrin der Bericht des Bundeskartellamts, welcher akribisch belegt (u.a. mit einer Studie des Lottoblocks) dass Lotto nicht süchtig macht, ganz im Gegenteil, gemäss einer weiteren Untersuchung des Spielsuchtverbandes (oder so ähnlich, vermutlich der gleiche Verein, der von Bayerns Staatssekretär für die gute Lobbyarbeit über den gründen Klee gelobt wird) dient Lotto vielen Spielsüchtigen sogar als AUSSTIEGS-DROGE! (so ähnlich Methadon bei Heroinsüchtigen). Fazit des Bundeskartellamtes: Das Suchtpotential von Lotto ist vernachlässigbar.

Und deshalb sag ich 'DUMM GELAUFEN'. Hätten die Lottogesellschaften Fluxx die Hand gereicht, wäre es nicht zu diesem Urteil des Bundeskartellamtes gekommen und die Lottogesellschaften könnten noch lange ihr Monopol pflegen. Jetzt aber hat eine der höchsten gerichtlichen Institionen Deutschlands schwarz auf weiss dargelegt, dass der einzige Grund, der gemäss BVG ein Staatsmonopol auf Glücksspiel rechtfertigen würde - die Eindämmung der Spielsucht -, beim Lotto nicht geltend gemacht werden kann!

Ach ja noch was: die Ziehung der Lottozahlen wird weiterhin am Fernsehen übertragen werden: http://www.satundkabel.de/modules.php?op=modload&name=News&f…

Gruss - mwenture :cool:
Ok, jetzt kommen meine beiden letzten Postings.

Ich muss schließlich zur Kenntnis nehmen das negative Entwicklungen lieber ausgeblendet werden.

Aber ich möchte kurz mit Missverständnissen aufräumen.

Keinesfalls wünsche ich mir eine Entwicklung von einem Verbot Internet-Lotto und Stationärslotto.

Vielmehr beängstigen mich die Ausführungen zu dem Staatsvertrag.

Nicht nur wegen Fluxx und Lotto, sondern weil der Staat hier m.E. versucht freien Wettbewerb zu verhindern.


Wenn ihr meint das der Artikel falsch wiedergegeben ist, dann nehme ich das als Hoffnungsschimmer, aber so richtig daran glauben kann ich nicht.

Meine Meinung
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.735.051 von alpenjodel am 02.09.06 21:18:25alpenj. du hast völlig recht, die haben sowas von gepennt, :laugh::laugh::laugh:
alledings können die das rad der geschichte auch nicht mehr in ihrem sinne zurückdrehen, wäre m.e. klarer verstoß gegen Art. 14 GG.

mit interesse würde ich verfolgen wollen, wie der staat den vertrieb dann über eigens eingerichtete behörden stemmt, das hieße
lottokiosk= behörde= hoheitliches Handeln gegen öfentlich rechtliche Gebühr :eek::eek::laugh::laugh::laugh:

die schwachköpfe in der politik sind viel zu viele derer, mind. die hälfte derer gehört sowieso abgeschafft, wäre nur die hälfte unsinn produziert. aber die müßten sich ja selbst abschaffen:p:p:p
Lieber Voltago01,



zunächst vielen Dank für deine Ausführungen und deine Mühe.


Deine Vorwürfe finde ich allerdings erstaunlich.


Ich habe den Orginalbericht mit Quellenangabe gepostet, meine Interpretation dargestellt und um Diskussion und Meinungsabgabe (von Leuten die hier voll im Thema sind) gebeten.

Das hast du gemacht, darüber freue ich mich und das ist so auch völlig in Ordnung.

Die Meinung von ABS halte ich für falsch, seine aus meiner Sicht ignoranten Wiederholungen haben mich geärgert und dann kommt es eben zu so einem Wortwechsel.

Nicht weiter tragisch und dramatisch und somit auch erledigt.


Deine Vorwürfe zu meiner Person kann ich in keinster Weise nachvollziehen.

Ich war kurstechnisch letzte Woche aus zwei Gründen für Fluxx aus überaus optimistisch.

1) Die unglaubliche Aufwärtsdynamik bis deutlich über 7 Euro, die leider danach abflachte

2) Weil für mich nach der Entscheidung Kartellamt die Entwicklung Stationärslotto feststand und ich hier für 07 eine massiv positive Entwicklung auf Umsatz und Gewinn gesehen habe


Zusätzlich habe ich meine Beiträge immer als meine persönliche Meinung gekennzeichnet (Meine Meinung)
Ich bin ja schließlich auch nur ein Amateur und Privatanleger.(Was meine Verluste in 06 eindeutig belegen;):( )


Mag sein das ich bei positiven und negativen News zu emotional reagiere, aber mehr lasse ich mir nicht vorwerfen.

Ich habe gedacht, dass das Thema mit der Entscheidung des Kartellamtes erledigt ist.
Nie habe ich damit gerechnet das der Staat so massiv dagegen vorgeht und sogar in Erwägung zieht die Lottoziehung im TV abzusetzen, um dann Stationärslotto etc zu verhindern.


Und jetzt zu deiner Interpreation : Ausschnitt aus deinem Beitrag


Im übrigen: Sollte es tatsächlich möglich sein, das Vermitteln von Lotto über das Internet zu verbieten, woran ich persönlich nicht glaube, wäre es die Rettung für fluxx, daß man das Stationärlotto aufbaut. Denn bereits Ende 2007 dürften die Umsätze hieraus den Umsatz den fluxx bisher online erzielt, übertreffen. Fluxx würde damit im Gegensatz zu reinen Onlinevermittlern überleben und vermutlich einen sehr hohen Marktanteil erreichen.




Lieber Voltago01,

das halte ich für naiv und weltfremd.


Primär geht es den Lottogesellschaften darum Stationärslotto zu verhindern.
Es ist völlig klar das sie Lotto-Post und Internet-Lotto dann in diesem Zusammenhang verbieten wollen.

Es kann ja kein ernsthafter Gedanke sein das Lotto u.a. Internet-Lotto verbietet und Stationärslotto zulässt.

Dafür muss ich keine Fachkenntnisse zu den jeweiligen Entscheidungen haben, sondern das sagt einem der gesunde Menschenverstand.




Du hast dir in deinen vorherigen Sätzen so viel Mühe gegeben die These der Bildzeitung (bzw deren Interpretation des Staatsvertrages. bzw meine Interpretation des Artikels) über den Verbot von Internetlotto als unsinnig und falsch zu widerlegen.


Mit dem oben zitierten Abschnitt haste das dann aber sogar bestätigt!!

Aber dann wieder mit dem Hinweis das für Fluxx das Verbot von Internetlotto ja nicht so schlimm wäre, weil sie dann ja Stationärslotto machen können und das ein viel höheres Umsatzvolumen hat.

Das ist einfach nur naiv.

Tut mir leid, aber das ist meine Meinung.


Aber ihr wisst es offensichtlich besser und das ist dann ja schön für euch.

Ich melde mich Ende Sep nochmal.





MEINE MEINUNG
Vielen Dank voltago01, ein Posting mit balsamischer Wirkung ....

Einen Punkt daraus möchte ich aufgreifen, nämlich dass dieser Staatsvertrags-Entwurf unter dem Eindruck des Urteils des BVG erstellt wurde. Aus diesem Urteil haben die Lottogesellschaften nämlich haarscharf geschlossen: AHA, wenn wir Lotto unter dem Mäntelchen der Suchtprävention anbieten (also ein bisschen weniger Werbung machen und ein Traktat \'Suchprävention\' auflegen), dann muss das BVG später seiner \'Sportwetten-Argumentation\' folgen und unser Monopol schützen - clever clever clever. ABER:

Dumm gelaufen: Nun kommt mittendrin der Bericht des Bundeskartellamts, welcher akribisch belegt (u.a. mit einer Studie des Lottoblocks) dass Lotto nicht süchtig macht, ganz im Gegenteil, gemäss einer weiteren Untersuchung des Spielsuchtverbandes (oder so ähnlich, vermutlich der gleiche Verein, der von Bayerns Staatssekretär für die gute Lobbyarbeit über den gründen Klee gelobt wird) dient Lotto vielen Spielsüchtigen sogar als AUSSTIEGS-DROGE! (so ähnlich Methadon bei Heroinsüchtigen). Fazit des Bundeskartellamtes: Das Suchtpotential von Lotto ist vernachlässigbar.

Und deshalb sag ich \'DUMM GELAUFEN\'. Hätten die Lottogesellschaften Fluxx die Hand gereicht, wäre es nicht zu diesem Urteil des Bundeskartellamtes gekommen und die Lottogesellschaften könnten noch lange ihr Monopol pflegen. Jetzt aber hat eine der höchsten gerichtlichen Institionen Deutschlands schwarz auf weiss dargelegt, dass der einzige Grund, der gemäss BVG ein Staatsmonopol auf Glücksspiel rechtfertigen würde - die Eindämmung der Spielsucht -, beim Lotto nicht geltend gemacht werden kann!

Ach ja noch was: die Ziehung der Lottozahlen wird weiterhin am Fernsehen übertragen werden: http://www.satundkabel.de/modules.php?op=modload&name=News&f…

Gruss - mwenture







Das hier keine Missverständnisse entstehen.


Ich bin moralisch zu 100% der Meinung von mventure und voltago.


Ich hoffe auch das der Staat eine andere Entscheidung trifft.

Es wäre unfassbar, wenn der Staat freien Wettbewerb verhindern will.


Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen was sie offensichtlich vorhaben und was das für Fluxx bedeuten könnte.

Vielleicht war es auch nur ein Missverständnis in der Interpretation meiner Zeilen.


Meine Meinung
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.743.729 von Kanaren2010 am 03.09.06 12:09:33statt euch anzufeinden, überlegt doch mal, wie ein neuer staatsvertrag den vertrieb für lotto regeln wollte hab das szenario zuvor schon etwas aufgemalt
So, werde heute punkt 16 Uhr Fluxx mal so richtig einshorten bei L&S!

:D:D

Lotto: Ziehung nie mehr im TV?
Von BERNHARD KELM

Bald Geschichte? Noch wird die Ziehung der Lottozahlen im Fernsehen übertragen

Essen – Acht Milliarden Euro werden jährlich im Deutschen Lotto- und Totoblock eingesetzt. Noch kontrollieren die staatlichen Lottogesellschaften diesen Markt weitestgehend – und kassieren.

Doch nach dem Beschluss des Bundeskartellamts (BILD berichtete), private Lotto-Vermittler zukünftig nicht mehr zu behindern, sehen sie ihre Gewinne gefährdet! Die Bundesländer wollen sich wehren – mit einem neuen Lotto-Staatsvertrag!

BILD liegt exklusiv der streng vertrauliche Entwurf eines „Staatsvertrages zum Lotteriewesen in Deutschland“ vor.

Wird dieser Vertrag in den Länderparlamenten abgesegnet, können Faber, Fluxx und Tipp 24 einpacken.

Und auch die Werbung im Fernsehen oder Postwurfsendungen sollen verboten werden.

Lottoshows, die SKL-Show und vielleicht auch die Ziehung der Lottozahlen im TV dürfen nicht mehr übertragen werden!

In § 5, Absatz 3 des Vertrages heißt es: „... Werbung für öffentliches Glücksspiel ist im Fernsehen oder im Internet verboten ...“ Die Lottoscheine sollen Warnhinweise wg. Spielsucht bekommen.

Auch die bekannten Postwurfsendungen werden untersagt. Internet-Lotto, Sportwetten im Internet – verboten.

In einer „streng vertraulichen“ Mitteilung des Deutschen Lotto-Blocks an seine Geschäftsführer wurde der Entwurf des Staatsvertrages schon verschickt. Tenor: Lieber auf TV-Werbung verzichten und dafür das Monopol halten...


Quelle: Bild.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.743.848 von SupermarioWin am 03.09.06 12:16:45viel glück mbeim shorten:laugh::laugh::laugh:
Die Optimisten widersprechen sich hier auch gegenseitig.



ABS ist für Tipp 24 optimistisch, weil er meint das nur Lotto-Station betroffen ist und das Tipp 24 nicht betrifft.


Voltago meint das im Falle des Verbots Internet-lotto die Sache für Fluxx nicht so dramatisch wäre, weil diese ja Stationärslotto ab 07 haben.


Fällt euch da irgendetwas auf ?

Wenn nicht, kann ich es auch nicht ändern.


Meine Meinung





Bayerisches Staatsministerium des Innern zum Lotteriestaatsvertrag (18.08.2006)

Schmid bei Treffen mit Suchtverbänden: "Wirksame Bekämpfung der Glücksspielsucht hat
höchste Priorität bei Änderung des Lotteriestaatsvertrages"

"In der Konsequenz der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum staatlichen
Wettmonopol vom März dieses Jahres wird der Lotteriestaatsvertrag der 16 Länder der
Bundesrepublik Deutschland strikt nach den Vorgaben des Bundesverfassungsgericht
geändert werden. Höchste Priorität wird dabei die Bekämpfung der Glücksspielsucht haben.
Die Suchtverbände haben in der mündlichen Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht
eindrücklich über Erkenntnisse der Glückspielsuchtforschung berichtet und die Gefahren
und fatalen Konsequenzen für Menschen geschildert, die der Glücksspielsucht verfallen
sind. Nach dem heutigen Gespräch sind wir uns einig, dass im künftigen
Lotteriestaatsvertrag wirksame Mechanismen enthalten sein müssen, um die Menschen
zuverlässig vor Wettsucht zu schützen und ihr vorzubeugen", teilte Innenstaatssekretär
Georg Schmid nach einem Treffen mit dem Fachverband Glücksspielsucht e.V., vertreten
durch die Vorsitzende Ilona Füchtenschnieder und das Vorstandsmitglied Dr. Jörg Petry,
und der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) vertreten durch den
Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Jobst Böning und den stellvertretenden Geschäftsführer
Dr. Raphael Gaßmann am 17. August in München mit. Der neue Staatsvertrag soll noch in
diesem Jahr von der Ministerpräsidentenkonferenz verabschiedet werden. Im Herbst soll
dazu eine Anhörung aller Beteiligten und Verbände stattfinden.

Die Suchtverbände machten deutlich, dass zur effektiven Bekämpfung der Glücksspielsucht
die Rahmenbedingungen für alle Glücksspiele in Deutschland erheblich verändert werden
müssen und vor allem eine Begrenzung des Glücksspielmarktes sicher gestellt werden
muss. "Wir brauchen ein Werbeverbot für Glücksspiele aller Art, ein konsequentes Verbot
von Internet-Wetten und Online-Glücksspielen und wirksame Regelungen der Spielersperren.
Der Vertrieb von Glücksspielen im Supermarkt muss genau so verhindert werden, wie
jeglicher Zugang von Jugendlichen zu Glücksspielen. Die Verbände forderten darüber
hinaus, zwei Prozent der steuerlichen Einnahme durch Glücksspiele als zweckgebundene
Abgabe den Gesundheitsministerien für Prävention, Hilfe und Forschung zur Verfügung zu
stellen. Schmid: "Die Anregungen und die Vorschläge der Suchtverbände bilden eine
Grundlage für die Arbeiten am neuen Lotteriestaatsvertrag. Gerade Werbeverbote und das
Vorgehen gegen illegale Internetangebote werden wichtige Faktoren zur Eindämmung der
Spielsucht sein". Der Staatssekretär dankte den Suchtverbänden für ihre engagierte und
fachlich fundierte Arbeit und sagte zu, bei der Vorbereitung des Entwurfs für einen
neuen Lotteriestaatsvertrag alle Vorschläge und Forderungen vorbehaltlos zu prüfen.

Pressesprecher: Michael Ziegler
Telefon: (089) 2192 -2114
Telefax: (089) 2192 -12721
E-Mail: presse@stmi.bayern.de
Lotto: Ziehung nie mehr im TV?
Von BERNHARD KELM

Bald Geschichte? Noch wird die Ziehung der Lottozahlen im Fernsehen übertragen

Essen – Acht Milliarden Euro werden jährlich im Deutschen Lotto- und Totoblock eingesetzt. Noch kontrollieren die staatlichen Lottogesellschaften diesen Markt weitestgehend – und kassieren.

Doch nach dem Beschluss des Bundeskartellamts (BILD berichtete), private Lotto-Vermittler zukünftig nicht mehr zu behindern, sehen sie ihre Gewinne gefährdet! Die Bundesländer wollen sich wehren – mit einem neuen Lotto-Staatsvertrag!

BILD liegt exklusiv der streng vertrauliche Entwurf eines „Staatsvertrages zum Lotteriewesen in Deutschland“ vor.

Wird dieser Vertrag in den Länderparlamenten abgesegnet, können Faber, Fluxx und Tipp 24 einpacken.

Und auch die Werbung im Fernsehen oder Postwurfsendungen sollen verboten werden.

Lottoshows, die SKL-Show und vielleicht auch die Ziehung der Lottozahlen im TV dürfen nicht mehr übertragen werden!

In § 5, Absatz 3 des Vertrages heißt es: „... Werbung für öffentliches Glücksspiel ist im Fernsehen oder im Internet verboten ...“ Die Lottoscheine sollen Warnhinweise wg. Spielsucht bekommen.

Auch die bekannten Postwurfsendungen werden untersagt. Internet-Lotto, Sportwetten im Internet – verboten.

In einer „streng vertraulichen“ Mitteilung des Deutschen Lotto-Blocks an seine Geschäftsführer wurde der Entwurf des Staatsvertrages schon verschickt. Tenor: Lieber auf TV-Werbung verzichten und dafür das Monopol halten...


Quelle: Bild.de
Gähn..der Artikel wurde jetzt schon 20 Mal reingestellt?
Kannst Du dem Geschehen hier überhaupt folgen?
@Kanaren2010

Die Info über den neuen Staatsvertrag hat uns ja alle überrascht, und was letztlich daraus wird und wie dadurch die Entwicklung von Fluxx beeinflusst wird, wissen wir alle nicht. Wir können nur alle aus den vorhandenen Informationen unsere Szenarien zusammenbauen, und da ist Dein Szenario (deine Interpretation) so gut wie jedes andere.

Aus dem Bericht der Kartellamtes kann man sehen, zu welchen (Unterwelt-)Massnahmen die Lottogesellschaften fähig sind, und ich könnte mir vorstellen, dass sie auf dieser Schiene weiterfahren werden. Nur gut, dass etwas 'streng Vertrauliches' ab und an den Weg an die Oeffentlichkeit findet. Letzlich liegt die Macht beim Staat. Für uns wichtig, ob die Mittel, die uns (und Fluxx) vor dem Machtmissbrauch durch den Staat schützen sollen, wirksam sind und greifen. Man wird sehen.

Ich warte nun vor allem auf EINE "News", nämlich dass Fluxx mit der Lottogesellschaft XY auf der Basis der Entscheids des Bundeskartellamts einen Vertrag abgeschlossen hat, der die elektronische Ablieferung aller Shop-Lotto-Tipps ermöglicht. Dann wäre der Damm gebrochen.

Gruss - und einen schönen Sonntag noch, bin jetzt weg.
mwenture :cool:
wieso werden hier die mittlerweile allen lesern bekannten aktikel 10 tausendmal gepostet? spam!?
Hm...vermute mal Kanaren verfolgt das Geschehen hier nicht. Oder versteht Zusammenhänge nicht...wurde ja schon öfter bewiesen...;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.737.995 von ambodenstaendig am 02.09.06 23:21:53Merci beaucoup. :look:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.744.060 von mwenture am 03.09.06 12:30:20Ich denke das es nicht nur gegen die spielsucht geht oder um die einnahmen der länder. Hier sitzen die moralapostel auf dicken gepolsterten sesseln und mit fetten gehältern. Es wäre doch merkwürdig und das erste mal das politiker sich um des volkes bemühen, hier stehen in erster linie eigene interessen im vordergrund. Wenn es um spielsuchtbekämpfung ginge, müssten in jeder kneipe die daddelautomaten und spielcasinos abgeschafft werden. Ich kenne selbst einige leute die nur an daddelautomaten haus und hof verzockt haben. Oder wie sieht es mit der börse aus?....auch da kann man sich ruinieren. Ich bin dafür das man auch die börse abschafft, auch das ist eine sucht wie man sieht. :laugh::laugh::laugh:

Ich sehe nur noch das wir von schwachsinnigen regiert werden :cry:

Baller
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.744.296 von Ballerbatsch am 03.09.06 12:46:17Ich bin dafür das man auch die börse abschafft

Ja weisst Du es denn nicht??:eek:
Dies wird im übernächsten Staatsvertrag geregelt. Die meisten Trader (mehr als 1 Trade pro Woche) sind süchtig. Deshalb sollen Trader ihre Aufträge nur noch in den staatlichen Lotto und Trade-Annahmestellen abgeben dürfen. Schliesslich ist dort GESCHULTES Personal tätig, welches die süchtigen Trader erkennen kann (Zuck-Finger über der Enter-Taste). Dazu wird auch ein neues Traktat aufgelegt: "10 Punkte wie ein Trader erkennen kann, dass er süchtig ist". Ja, ja, auch das Aktienhandels-Monopol wird des Staates sein. Glückliches Deutschland. Die Zukunft hat begonnen.

Und ich bin jetzt endgültig weg
Gruss - mwenture :cool:
@Kanaren2010

Die Info über den neuen Staatsvertrag hat uns ja alle überrascht, und was letztlich daraus wird und wie dadurch die Entwicklung von Fluxx beeinflusst wird, wissen wir alle nicht. Wir können nur alle aus den vorhandenen Informationen unsere Szenarien zusammenbauen, und da ist Dein Szenario (deine Interpretation) so gut wie jedes andere.
Aus dem Bericht der Kartellamtes kann man sehen, zu welchen (Unterwelt-)Massnahmen die Lottogesellschaften fähig sind, und ich könnte mir vorstellen, dass sie auf dieser Schiene weiterfahren werden. Nur gut, dass etwas \'streng Vertrauliches\' ab und an den Weg an die Oeffentlichkeit findet. Letzlich liegt die Macht beim Staat. Für uns wichtig, ob die Mittel, die uns (und Fluxx) vor dem Machtmissbrauch durch den Staat schützen sollen, wirksam sind und greifen. Man wird sehen.

Ich warte nun vor allem auf EINE "News", nämlich dass Fluxx mit der Lottogesellschaft XY auf der Basis der Entscheids des Bundeskartellamts einen Vertrag abgeschlossen hat, der die elektronische Ablieferung aller Shop-Lotto-Tipps ermöglicht. Dann wäre der Damm gebrochen.

Gruss - und einen schönen Sonntag noch, bin jetzt weg.
mwenture




Mventure


Ich bin zu 100% deiner Meinung.

Du bist der einzige Börsianer, der es richtig vestanden hat. (und seine Meinung nicht nur daran ausrichtet ob investiert oder nicht)


Ich habe nämlich NIE behauptet das es so kommt wie von mir geschildert.

Ich habe immer wieder geschrieben das es so kommen kann und was dies für Fluxx bedeuten würde.

Es ist kaum zu fassen das dies außer von mventure hier nicht begriffen wird.

Natürlich können sich der Staat und Fluxx noch einigen, aber es kann eben auch zur Horrorentwicklung kommen. (nach der völlig überrachenden Entwicklung Staatsvertrag mit Ende für Internet-Lotto und Stationärslotto)


Die restlichen Aktionäre meinen wohl das man mit Ignoranz und dem Verschließen der Augen besser leben kann.


So etwas hat m.E. an der Börse noch nie zum Erfolg geführt.

Man muss alle möglichen Szenarien betrachten.
Und jetzt ist eben auch das Horrorszenario möglich.


Mventure,

ich danke dir ganz herzlich für deinen Beitrag.

Ich war schon der Verzweiflung nahe.

Nun weiß ich das der beste Schreiber hier im Board es richtig verstanden hat und das beruhigt und erfreut mich sehr.

Nachdem ich eine vernünftige Antwort bekommen habe, bin ich zufrieden und lasse euch in Ruhe.

Meine Meinung


Beste Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.743.729 von Kanaren2010 am 03.09.06 12:09:33Lieber Kanaren,

von "Vorwürfen" kann gar keine Rede sein.

Grundsätzlich finde ich positiv, dass Du dich selbst um Informationen bemühst und Artikel mit Quellenangabe postest.

Es fällt nur auf, daß Du extrem emotional auf die News reagierst. Deine Postings haben da manchmal den Stil der Zeitung, deren Artikel Du nun schon 20mal gepostest hast. Der Artikel wird dadurch aber auch nicht besser...

Generell halte ich sachliche Diskussionen für besser, als anderen zu unterstellen, sie hätten als einzige einen Sachverhalt nicht verstanden oder wären naiv.

Ich führe deine Aufgeregtheit einfach mal auf Dein jugendliches Alter von Mitte 30 zurück...

Daß der Staat so heftig reagiert, liegt daran, daß er in erster Linie einmal sein eigenes Monopol, Lotto zu veranstalten, schützen muß. Stationärlotto ist daneben auch ein Dorn im Auge, da man quasi väterlich die Annahmestellen als klassischen Vertriebsweg zu schützen versucht, obendrein wird befürchtet, dass bei einem Wettbewerb der Landeslottogesellschaften höhere Provisionen an die Vermittler bezahlt werden müssen.

Das Verbot von Internetlotto habe ich natürlich nicht bestätigt, da in meiner Formulierung ja auch "woran ich persönlich nicht glaube" enthalten war.

Ich glaube auch nicht, dass es den Lottogesellschaften gelingen wird, den Vertrieb durch private Vermittler(Internet, stationär oder sonstwie) ganz zu verbieten, da müssten sie im Grunde genommen auch ihre eigenen Annahmestellen verbieten, dies sind nämlich auch private Vermittler, die nicht dem Lottoblock gehören...

Insofern denke ich, es wird nicht alles so heiss gegessen, wie die Blind-Zeitung es gekocht hat.

Auch in Deinem weiteren geposteten Artikel kommt das Zitat über das Verbot von Stationär- und Internetlotto nicht vom Lottovertreter, sondern von einem Suchtverband. Diese würden natürlich am liebsten Alkohol, Zigaretten, Lotto, Wetten und Casinos ganz verbieten lassen. Für wie wahrscheinlich hältst Du das?

Im übrigen: abs und ich sind bei den Fakten ziemlich nah beieinander, nur die Schlussfolgerungen aus den einzelnen Punkten sind teilweise unterschiedlich. Trotzdem respektieren wir des anderen Meinung.

Noch einen schönen Restsonntag,
voltago01