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Ich oute mich: Die Dänischen Cartoons hätten zensiert werden müssen - 500 Beiträge pro Seite



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Natuerlich gibt es ein Recht auf freie Meinungsaeusserung, aber es gibt kein Recht auf Popularity. Soll heissen, niemand soll fuer diese Cartoons ins Gefaengnis, aber wir duerfen auch nicht erwarten, dass wir dann sonderlich populaer in der islamischen Welt sind.

Der Witz ist ja, dass diese Cartoons nun gerade von den linken Medien nachgedruckt werden. Ploetzlich und unerwartet spielen sich der Spiegel und die TAZ als Retter des frei-denkenden Abendlandes vor der Bedrohung des Islam mit seinen mittelalterlichen Sitten auf. Wo waren die Kritiker, als Saddam im Irak und die Taliban in Afghanistan gewuetet haben? Also, mal ehrlich, Leute: Dieses Spiel ist so einfach zu durchschauen. Die Linken giessen Oel ins Feuer und reiben sich die Haende, wenn es Aufruhr in der islamischen Welt gibt. Und dann im gleichen Atemzug aufregen, wie instabil doch der Irak ist. Ausbaden muessen es dann sowieso die US-Truppen. Und Daenemark ist ja zusammen mit USA und UK in der Achse des Boesen aus der Sicht der Linken.

In Deutschland wird ja auch wenig zimperlich mit der Meinungsfreiheit umgegangen. Es darf kein anti-juedischer Cartoon veroeffentlicht werden. In Israel wuerde es keine gewaltsamen Ausschreitungen geben. Einfach nur aus Anstand wird soetwas nicht gemacht. Aus gutem Geschmack aund aus Hoeflichkeit.

Warum duerfen Moslems nicht die gleiche Hoeflichkeit geniessen?
[posting]20.066.404 von helmut_kohl am 06.02.06 17:45:27[/posting]Ziemliches Gestammel...;)

Trotzdem eine Antwort auf deine Frage:
Warum duerfen Moslems nicht die gleiche Hoeflichkeit geniessen?

Weil sie sich nicht höflich und unauffällig - mit einem Wort: zivilisiert - benehmen wie die Juden, sondern zunehmend Problemghettos schaffen, aus denen heraus nach Lust und Laune Gewaltexkursionen stattfinden.
[posting]20.066.404 von helmut_kohl am 06.02.06 17:45:27[/posting]Sehe ich genau umgekehrt.

Die islamische Welt hat gefälligst vor unserer Kultur Respekt zu haben, denn es ich ein Grundrecht Religion zu kritisieren, was Satire mit einschließt.

Man sollte noch viel weiter gehen, und klar sagen, daß der Islam ein Kult ist, der gemäßt den vorliegenden Fakten, nichts weiter als die Psyche seines Erschaffer wiederspiegelt, und die Taten dieses Mannes verdienen nicht den geringsten Respekt, egal wieviele Moslems sich blindgläubig einbilden, sie müssten diesem Kult huldigen.

Sich der Intoleranz der islamischen Welt zu beugen, heißt unser kulturelles Erbe aufzugeben. Freiheit und Menschenrechte aufzugeben.

Denn die Einschränkung der Meinungsfreiheit ist erst ganz der Anfang einer grade beginnenden Entwicklung.

Korantreue Moslems können sich durch so gut wie alles verletzt fühlen, was nicht islamisch ist. Sie finden nach belieben einen Grund auszurasten, wenn man sie nur zuvor schön anstachelt.

Es führt direkt in eine Zensurgesellschaft, wenn man ausgerechnet den Intolerantesten gestattet mit der rein subjektiven Begründung ihrer "verletzten" Gefühlslage anderen vorzuschreiben, was man noch sagen darf, und wie man zu leben hat.

Nein - die islamische Welt muß toleranter werden, nicht wir zensiert.


Und wir sollten uns mal überlegen, ob nicht wir mal ernsthafte Gegenmaßnahmen gegen diese Welt der Intoleranz und Menschenrechtsverletzungen erwägen - denn der Islam verletzt nicht nur Gefühle - er beleidigt auch den Verstand.


so sah es zumindest Voltaire ;)

" Ich gebe zu, daß wir ihn hochachten müßten, wenn er, als legitimer Herrscher geboren oder mit Zustimmung der Seinen an die Macht gelangt, Gesetze des Friedens erlassen hätte. Doch daß ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, daß er mit ein paar Koreischiten (Stammesbrüdern, d. Red.) seine Brüder glauben machen will, daß er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; daß er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben läßt, daß er, um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, daß er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, daß er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben läßt: Das ist nun mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, es sei denn, er ist als Türke in die Welt gekommen, es sei denn, der Aberglaube hat in ihm jedes natürliche Licht erstickt."



Und wer Mohammed war - ja das würde die islamische Welt gewiß in Rage bringen, wenn man darüber berichtet. Denn nichts verkraftet ein faschistisches System weniger als die Wahrheit:

http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id141.htm

http://www.freitag.de/2002/03/02031802.php
http://www.frontpagemag.com/articles/ReadArticle.asp?ID=5195
http://europenews.blogg.de/eintrag.php?id=38

http://www.geocities.com/koraninfo/index.html
http://oesterreich1.com/topdog/ArabJuden.html

sowie - nur derzeit von (islamischen ?) Hackern lahmgelegt
http://www.jewishencyclopedia.com/view.jsp?artid=699&letter=…
1,

wenn Du "Linke" durch rechtspopulistische dänische Fremdenhasser und Volksverhetzer ersetzt, bin ich mit Deinem posting einverstanden.


Die Anständigen Dänen haben sich für ihre Schandflecke entschuldigt.

Ich hoffe, das die Clips auch in der arabischen Welt zu sehen waren, und hüben wie drüben Missverständnisse ausgeräumt werden und die Gewalt beendet wird.

Alles andere bringt nur die Radikalen beider Seiten weiter.
Also, zensieren ist wohl ein wenig stark.

Der cartoon war ja gar nicht an Moslems gerichtet, sondern wurde erst von ein paar verrückten Imamen publik gemacht.

Jetzt soll man sich bei allen entschuldigen, die sich eventuell getroffen fühlen, was der Redakteur auch schon gemacht hat und damit bitte Ruhe in dieser Farce.:yawn:
[posting]20.066.404 von helmut_kohl am 06.02.06 17:45:27[/posting]Da stimme ich Dir völlig zu.

1. Es gehört sich nicht die religiösen Gefühle von Menschen mutwillig zu verletzen. Man hat das Recht an einer Religion bzw der Auslegung einer Religion Kritik zu üben, aber nicht sie verächtlich zu machen oder ins Lächerliche zu ziehen. Dies gilt für alle Religionen ohne Außnahme.

2. Die Pressefreiheit ist kein Gut, das über allen anderen Gütern steht. Auch eine freie Presse ist verpflichtet abzuwägen und darf nicht die Sicherheit ihrer Bevölkerung in Gefahr bringen oder der Wirtschaft Schaden zufügen. Das ist ein unverantwortliches Verhalten.

3. Ist es völlig kontraproduktiv angesichts der geoplitischen Lage, vor allem im Bezug auf den Iran, aber auch den Irak, den Konflikt mit der islamischen Welt auf der Ebene der Religion auszutragen.
Man wird die Menschen nicht von Demokratie und Freiheit überzeugen können, wenn Demokratie und Freiheit dafür benutzt werden Mohammed verächtlich zu machen.
[posting]20.066.404 von helmut_kohl am 06.02.06 17:45:27[/posting]#1

Ich hoffe, du inkludierst nicht auch die Höflichkeit, die eine bestimmte deutsche Regierung den Juden VOR dem Verzicht auf Cartoons erwiesen hat ;)
[posting]20.066.812 von derdieschnautzelangsamvollhat am 06.02.06 18:11:28[/posting]wenn Du " Linke" durch rechtspopulistische dänische Fremdenhasser und Volksverhetzer ersetzt, bin ich mit Deinem posting einverstanden.

die Dänen hatten von den fremdenhaßenden Moslems, den Vergewaltiger-Moslems, den Frauenhaßer-Moslems zum Teil die Schautze voll. Und das völlig zu Recht.

Moslems sind diskriminierender, rassistischer und fremdenfeindlicher als irgendwer sonst in Europa.



In Dänemark hat ein Imam gepredigt, daß Frauen selbst schuld sind an ihrer Vergewaltigung, wenn sie kein Kopftuch tragen.


Nein - der Islam übertrifft jeden Rechtsradikalismus bei weitem qualitativ und quantitativ.



Es wird Zeit, den Islam an seiner Lehre, und Moslems an ihrem Handeln zu messen. Und zwar jeden einzelnen, um nicht zu pauschalieren.

Denn diese Zustände, die erst durch Moslems ein Europa eingetreten sind, - rassistisch motivierte Vergewaltigungen, sind absolut barbarisch:

http://www.frontpagemag.com/Articles/ReadArticle.asp?ID=2055…


Blinde Moslem- und Islamsolidarität ist nichts anderes als Unterstützung für den islamsichen Rassismus und dessen Unmenschlichkeit.

Wir müssen uns vom Klische verabschieden, daß nur Europäer böse sein können, und uns auch mit den Opfern des Islam solidarisieren.
Nabend.

Was mich seit Tagen erstaunt, ist, dass die Leute in der sogenannten moslemischen Welt, die nach "erfolgreichen" Selbstmordattentaten mittels Bomben jubelnd und mit Fotos der Märtyrer durch die Straßen ziehen nun die ersten sind , die sich über Karrikaturen mit Mohammed als Bombenleger aufregen.
Passt ja irgendwie nicht und deutet vielmehr auf einen generellen Hass auf den Westen und nicht auf eine Empörung der Sache wegen hin.

Ich bin jedenfalls stolz darauf, in einer Kultur zu leben, in der jeder seine Meinung, wenn auch in gewissen Bahnen, äußern kann, sei es auch überspitzt.
Man kann nicht immer nur kuschen- Vergangenheit hin oder her.

Röhr
Aktienelch
[posting]20.067.095 von susi_rules am 06.02.06 18:30:12[/posting] Es gehört sich nicht die religiösen Gefühle von Menschen mutwillig zu verletzen. Man hat das Recht an einer Religion bzw der Auslegung einer Religion Kritik zu üben, aber nicht sie verächtlich zu machen oder ins Lächerliche zu ziehen.


Genauso könnte man sagen, daß es sich für Religiöse nicht gehört, Rationalismus, Wissenschaftlichkeit und Vernunft, bzw. Atheismus verächtlich zu machen.

Tatsächlich werden in religiösen Texten Andersgläubige und Ungläubige massiv herabgesetzt, ohne daß deshalb irgenwer Krawall entfacht - von den Gottlosen.

Religion beleidigt den Verstand - könnte man sagen. Mit der selben Berechtigung, wie daß eine Karikatur die Geühle der Religiösen beleidigt.

Zu 3. Man muß jedoch bedenken, daß die Karikaturen erschienen sind aus Protest, weil man in Europa ein hohes Mordrisiko eingeht durch Moslems, wenn man den Propheten nicht idealisiert.

D.h. der Konflikt mit dem Islam ist nur vermeidbar, wenn wir sämtliche islamischen Forderungen immer erfüllen.

Nein - der Konflikt ist unvermeidbar, weil der Islam unsere Kultur vernichten will. Christentum wie Säkularismus und Menschenrechte.

Dem Kult um die Lehre des Massenmörders Mohammed nachzugeben, bedeutet die Menschenrechte aufzugeben, die nirgendwo in der islamischen Welt geachtet werden.

Selbstzensur ist nichts als eine Kapitulation vor Intoleranz und Terror des Islam.
Sehe ich auch so wie #9. Hier gehts doch gar nicht mehr um die Sache an sich. Und im übrigen, wenn die in Europa lebenden Moslems mit unserer Presse nicht klarkommen, dann sollen sie eben wieder dahin gehen, wo sie herkommen. Was Moslems in Indonesien oder sonst wo über die Sache denken, das ist mir eigentlich piepegal. Genauso egal, wie die Karikaturen in dem dänischen Käseblatt.
Im zuge der Diskussion las ich folgendes Zitat, keine Ahnung von wem es stammt: Jesus ließ sich ermorden, Mohammed ließ morden. Damit ist doch wohl alles gesagt. Was ist übrigens die schlimmere Karikatur, die paar Zeichnungen oder OBL?
Im übrigen: Wie soll das in der Praxis aussehen, mit der vom Threaderöffner geforderten Zensur der dänischen Cartoons?

Soll die dänische Zeitung in Zukunft Artikel, die sich mit dem Islam beschäftigen, immer erst mal dem Orts-Imam zur Überprüfung vorlegen müssen? Wer soll bestimmen, durch was sich irgendwelche Moslems beleidigt fühlen könnten? Nimmt man bei einer solchen Zensur den "Durchschnittsmoslem" zum Maßstab oder eher die fundamentalistische Ausprägung?
Der Islam ist weder eine Religion noch eine Kultur.
Mittlerweile wird dort bei jedem Pups sofort zur Kalaschnikow gegriffen.

Gerade eben liefen Bilder in den Nachrichten daß Demonstranten gewaltigtätig wurden weil die Informationspolitik bei dem Fährunglück nicht zufriedenstellend sei.

Der Islam ist voll mit Hass, Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Aggression und Brutalität.
Ein vorsintflutlicher Sumpf der sicht seit Jahrhunderten nicht weiterentwickelt hat.

Daß ausgerechnet diese Ideologie, die frei von allen humanitären Gundsätzen und schwer erkämpften Bürgerrechten ist, ausgerechnet von den Gutmenschen so verteidigt wird wundert mich nicht.

Schließlich haben wir auch schon bei Zwangsprostituierten gelernt daß es ein Unterschied ist ob sie ein Multikultivisum hat oder nicht.
Zensur, um irgendwelchen unerwünschten Ausländern nicht auf die Zehen zu treten, kommt doch überhaupt nicht in Frage.
Da würde sogar ich noch zum Terroristen werden :rolleyes:
Hat ja auch nix mit religösen Gefühlen zu tun. Wenn ich als Diktaturoberhaupt die Möglichkeit habe mit einem Finger auf einen zu zeigen den man für alles verantwortlich machen kann, dann tue ich das. Normalerweise sind es Juden - jetzt mal Europaer (was hat ein rumänischer Bergbauer eigendlich mit einer dänischen Zeitung zu tun?),morgen ist es wieder Bush, übermorgen Marsmenschen. Leider sind halt die meisten moslemischen Geistlichen in dieses hochgradig kriminelle Machtkartell eingebunden so das ein Dialog eigendlich unmöglich wird.
Ich war bereits in mehreren Staaten dort unterwegs und habe eigendlich noch nie einen fanatischen Moslem gefunden und es wollte mich auch keiner umbringen. Die Cartoons waren meiner Meinung nach eine etwas ungeschickte Aktion die den Fanatikern neue Nahrung gegeben hat. Nun ja mal sehen was passiert, mich wird keiner fragen was zu tun ist, also kann man nur zuschaun und nehmen was kommt.
Denali hat absolut recht. Es gibt Tiere, und leider auch Menschen, die solange angreifen, zupacken und zerfleischen, bis man endlich selber den Mut hat die eigenen Zähne zu zeigen. Was macht ein Hund, egal welcher grösse, wenn man aus Angst vor ihm davonläuft? ........................
[posting]20.067.686 von Denali am 06.02.06 19:05:48[/posting]Dann frage ich Dich, warum wir es zugelassen haben, daß Millionen von Muslimen nach Westeuropa einreisen und sich dort niederlassen konnten?

War nicht bekannt, was der Islam für eine Reiligion ist und daß er mit unseren Vorstellungen von Freiheit nicht kompatibel ist.

Warum lassen wir es zu, daß fast täglich irgendwo in Westeuropa eine Moschee eingeweiht wird, wenn wir wissen, daß dort eben diese Religion verbreitet wird ?

Vielleicht mag es daran liegen, daß wir zu bequem waren uns überhaupt mit der Religion auseinderzusetzen, weil sehr viele so wie Du der Meinung sind, daß Religion ihren Verstand beleidigt.

Es waren vor allem linke Atheisten, die die Masseneinwanderung von Muslimen gefördert und den Multikulturalismus angestrebt haben in ihrem Irrglauben, daß wohl auch die Muslime so beistert von unserer freiheitlichen und moderenen, westlichen Welt sein würden, daß sie ihren Glauben vernachlässigen und fröhlich mit uns zusammenleben, im Idealfall sich sogar mit uns vermischen.

Jetzt geht einigen ein Lichtlein auf, weil der Traum geplatzt ist, andere verweigern sich weiterhin der Realität.

Das Christentum hat die westliche Wertegemeinschaft trotz aller Streitigkeiten und Kriege zusammengehalten und eine gemeinsame Kultur erschaffen und ohne ein vitales Christentum wird es niemals gelingen unsere Werte gegen eine radikal-dominate Religion wie den Islam zu verteidigen.
Jede westliche Zeitung sollte jeden Tag neue Karikaturen veröffentlichen. Einzig und allein um zu zeigen, dass der Westen sich nicht von religiösen Fanatikern einschüchtern lässt.
[posting]20.068.174 von susi_rules am 06.02.06 19:36:02[/posting]Die Moslemzuwanderer müssen uns aus der demographischen Katastrophe retten. Da muß man halt ein paar negative Aspekte in Kauf nehmen.
Viele Kommentare in letzter Zeit irritieren mich. Meistens irritiert mich die Unsauberkeit bei der Schlußfolgerung.

Um es klar zu sagen: Rücksichtnahmen, Pietät, das Verbot der Volksverhetzung usw., das alles sind in den europäischen Ländern mehr oder minder gut geschützte Rechtsgüter. Das Recht auf Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit finden ihre Grenzen bei der persönlichen Beleidigung, bei der Aufstachelung zum Rassenhass usw. In solchen Fällen steht Betroffenen der Rechtsweg offen. Alle Kommentatoren, die in der Weise argumentieren, Pressfreiheit ja, aber man hätte nicht religiöse Gefühle beleidigen dürfen, irren in genau dem Punkt, daß sie so tun, als gäbe es diese Rechtsmittel nicht.

In dem Rahmen, in dem in den europäischen Ländern die Presse- und Meinungsfreiheit gilt, darf sie dann eben deshalb nicht noch mehr eingeschränkt werden, vor allem nicht durch eine Schere im Kopf.

Es geht aber noch weiter, wenn es um die mögliche "Beleidigung" (die Anführungszeichen meine ich so!) von Menschen im Ausland geht. Die ist schlicht unbeachtlich. Man kann nur dem Gesetz des eigenen Landes verpflichtet sein, nicht dem anderer. Deshalb war und ist jede Entschuldigung ans Ausland falsch. Wir dürfen nicht um Entschuldigung bitten, denn das wäre eine Mißachtung unseres eigenen Rechtssystems.

Vielmehr ist uns, auch Deutschland, durch die Beschädigung von Botschaften und Vertretungen und durch Bedrohung, Erpressung, Mordaufrufe und Boykotte Schaden entstehen, und das islamische Ausland steht inzwischen in der Pflicht, sich bei uns um Entschuldigung zu bitten. Sie werden es natürlich nicht tun, aber das sind die wahren Rollen, was leider Politiker nicht verstehen - jemand müßte es ihnen erklären.

Viele Kommentatoren argumentieren zur Zeit in völliger Mißachtung unseres Rechtssystems. helmut-kohl sei entschuldigt - er ist schon so lange im Ausland, daß im die Details unseres Rechtssystems nicht mehr gewärtig sind. Aber den Zeitungskommentatoren in Deutschland müßte jemand mal ins Stammbuch schreiben, daß es eine Pflicht auf Rücksichtsnahme für Journalisten oder Karikaturisten im speziellen über den bestehenden Rechtsrahmen hinaus nicht geben darf, ohne daß die Grundrechte, die Grundlage unsereer Verfassung, in Gefahr gerieten. Es darf keine Schere im Kopf geben, die ist ein Merkmal der Unterdrückungssysteme, nicht der freiheitlichen Demokratie.
@#21,

vielleicht sollten wir uns um qualifiziertere Retter bemühen. Ich bin zwar sicher, dass es uns im Alter an Döner-Buden nicht fehlen wird, habe aber meine Zweifel, ob die das Land entscheidend voranbringen werden.
[posting]20.068.735 von hase100 am 06.02.06 20:05:33[/posting]Ich würde die Gründe für die Zuwanderung ja auch anders nennen, vertraue aber auf die freie Presse, in der es anders steht.
22,


du glaubst doch nicht ernsthaft; wenn Firma X einen Werbeetat von 2 Mio. zugunsten Magazin Y lockermacht, und einer der Schreiberlinge dieses Blattes etwas Negatives über den Kunden recherchiert, dies anschliessend auch gedruckt wird?:laugh:
[posting]20.068.657 von for4zim am 06.02.06 20:02:08[/posting]#22
Klasse Beitrag.
Mohammed- Cartoon.

Der uns vorgehaltene Verstoß ist mehrstufig.

Zunächst: die schiere Abbildung Mohammeds wird bereits als verwerflich angesehen.

Bedeutet dies - die sich äußernden Politiker bleiben da ja unscharf - daß wir im Westen nun keine Bilder von Mohammed mehr sehen dürfen ?

Oder richtet sich der Anstoß gegen die Cartoons ?

Auch das wäre durchaus zwiespältig. Beispielsweise der bekannte Cartoon mit der Bombe im Turban kann durchaus in verschiedener Weise betrachtet werden.

Einmal als ein gewalttätger Prophet, der mit einer entzündeten Bombe im Turban rumläuft. Eine Analogie zu den Selbstmordattentätern ? die im Namen des Islam, gegen das Versprechen von Paradies und 72 Jungfrauen sich selber in die Luft sprengen ? Ist das gemeint ?

Der Cartoon kann auch anders interpretiert werden.

Sozusagen ein Prophet, dem übergeschnappte Glaubensanhänger eine Bombe unter die Mütze geschoben haben.

Mohammed als Vehikel.

Letzteres ist für mich übrigens die glaubwürdigere Aussage.

Dazu paßt dann der Aufruhr, den ich für ähnlich überzogen, wenn nicht verlogen ansehe. Wieder wird der Prophet zum Vehikel.

Die Bombe im Turban, die paßt durchaus. Dann wird auch klar, warum die so in Wallung geraten.

Aber so genau will das auch bei uns niemand differenzieren.

Es geht um Randale.

Es geht um einen Vorwand, Putz zu machen, Anstoß nehmen zu können.

Es hat ja lange genug gedauert, bis interessierte Kreise dann endlich, endlich Erfolg hatten mit ihren Cartoon- Zündeleien.

Ich finde es empörend, wie man sich nun in den Staub wirft, andererseits sage ich mir, die Leute hier haben es letzten Endes auch nicht besser verdient. Wer auf so wenig gefestigten, eigenen Werten steht, der muß sich halt vorschreiben lassen, wo andere für ihn die Grenzen ziehen.

Besser, daß er auch dies gleich noch selber erledigt.
Ich bin nicht der Meinung, dass man hätte zensieren müssen. Gläubige Moslems sollten sowas aushalten und einfach drüber stehen anstatt beleidigt zu tun. Satire, Witze, lächerlich machen usw. können ebenso beantwortet werden. Mittlerweile glaube ich auch, dass Moslems dies tun. Wie gross der Anteil der Moslems ist die so denken weiss ich nicht, jedenfalls zeigte das ZDF vorher Bilder wo gemässigte Moslems versuchten radikale am anzünden der österreichischen Botschaft zu hindern.
Heute geht es um Karikaturen, die anscheinend nicht genehm sind, morgen geht es darum, dass Mosleminnen am Kunst- oder Musikunterricht teilnehmen müssen oder dass es in deutschen Schulen keine getrennte Toiletten für Moslems und für "Ungläubige" gibt - wie es in manchen französischen Schulen offenbar schon der Fall ist.

Hier muss man frühzeitig die rote Karte zeigen und klarmachen, dass in Europa immer noch die Europäer die Spielregeln machen.

LM
.... jedenfalls zeigte das ZDF vorher Bilder wo gemässigte Moslems versuchten radikale am anzünden der österreichischen Botschaft zu hindern

Ja, habe ich auch gesehen. Man muß differenzieren. Ich werde mich auch nicht an einem generellen Moslem- Bashing beteiligen.

Auch aus Kreisen deutscher Moslem- Vertreter wird Befremden geäußert über die Ausschreitungen.
[posting]20.067.237 von big_mac am 06.02.06 18:39:25[/posting]Hattet ihr nicht ein paar Jahre die gleiche Regierung? :confused:
31 #

Ich werde mich auch nicht an einem generellen Moslem- Bashing beteiligen

das hast du noch nie gemacht und das erkenne ich positiv an.

im gegensatz zu denali besitzt du zumindest ein verantwortungsgefühl in bezug auf die wirkung deines eigenen geschreibsels.
[posting]20.068.174 von susi_rules am 06.02.06 19:36:02[/posting]Es waren vor allem linke Atheisten, die die Masseneinwanderung von Muslimen gefördert und den Multikulturalismus angestrebt haben in ihrem Irrglauben, daß wohl auch die Muslime so beistert von unserer freiheitlichen und moderenen, westlichen Welt sein würden, daß sie ihren Glauben vernachlässigen und fröhlich mit uns zusammenleben, im Idealfall sich sogar mit uns vermischen.

Dieser Analyse kann man nur zustimmen. Die Multikulits haben Migranten ins Land geholt, so viel sie nur konnten, und jetzt schreien sie "die böse Gesellschaft" hat sie nicht integriert.

Die Linken wollten doch grade Multikulti - nicht Integrierte zum Zwecke der Vielfalt haben.

Die Kirchen sind aber mittlerweile nicht mehr weit weg von den Linken Positionen, und der Papst JP2 hat den Islam sogar massiv gelobhudelt, daß er eigentlich schon fast seinen eigenen Glauben verraten hat. Wie kann ein Christ, der einen Pazifisten verehrt, nur den Kult eines Kriegstreibers und Massenmörders für gleichrangig erachten ?

Dem Westen fehlt es komplett an Selbstbewußtsein und Werterichtschnur, um diesem aggressiven Repressionskult etwas zur Wahrung von Christentum und Menschenrechten zu entgegnen.



Mißverständnis: "Religion beleidigt den Verstand" war im Konjunktiv. Mir ging es darum zu sagen, daß diese Aussage die selbe Berechtigung hätte, wie "Religionskritik verletzt die Gefühle der Gläubigen".

Ich bin für die Freiheit des Wortes und Gedankens, und jede Religion, jede Ideologie, muß sich Kritik und Satire stellen können.

Dem Christentum hat dies nur genützt, denn seit es die weltliche Macht verloren hat, konnte es sich mehr und mehr auf seine humanen Inhalte besinnen. Gut so.

Das Christentum verträgt nur dann keinen Witz, wenn es dogmatisch praktiziert wird.

Der Islam verträgt überhaupt keinen Witz, weil es eben Faschismus pur ist, wenn schon der Prophet persönlich Attentate in Auftrag gab, um Spötter und Kritiker zu beseitigen.


Man kann objektiv sagen, daß der Islam das Konstrukt eines Mörders ist - au weia.

Da beschleicht einen ein laues Gefühl im Bauch, wenn man die Wahrheit sagt.

In solchen Zeiten leben wir wieder.

Die Ausbreitung des Islam ist der direkte Weg ins 4.Reich.

Die Christen können im Reich Allahs als Minderwertige weiter leben - aber unbeugsamen Atheisten wird der Kopf runtergesäbelt, wenn sie nicht die Klappe halten.

Was die bekennenden Atheisten erwartet, wenn in vielleicht 40 Jahren spätestens Europa islamisiert wird, erfährt man bei einem Blick in die ach so fortschrittliche, liberale Türkei:

http://www.ibka.org/artikel/miz90/morde.html
ich stelle mal den Text aus dem Link von unten rein.

Er stammt von 1990, und bezieht sich auf Morde an Säkularisten und Islamkritikern in der Türkei.

Da wurde richtig ausgemerzt - denn nach einer solchen Mordserie greift Angst um sich. Selbstzensur.

Das war 1990 in der Türkei.

Inzwischen leben auch in Europa Islamkritiker und Menschenrechtsaktivisten mit hohem Mordrisiko. Das war vorhersehbar.

Man sieht - mit der Ausbreitung des korantreuen Islam werden spiegelbildlich die Grundrechte eingeschränkt, nimmt Repression bis hin zum Mord als Druckmittel zu.

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Mit großer Betroffenheit haben wir erfahren, daß vor wenigen Tagen Frau Prof. Bahriye Ücok in der Türkei ermordet wurde. Die 71jährige Sozialdemokratin und ehemalige Senatorin war Dozentin und Dekanin an der theologischen Fakultät in Ankara. Ihre Bücher beschäftigten sich kritisch mit der Rolle der Frau im Islam. Prof. Ücok wandte sich gegen eine Islamisierung der Hochschulen in der Türkei und hatte sich noch am 4. Oktober öffentlich gegen einen Gesetzentwurf ausgesprochen, der das Tragen einer Haarbedeckung für Studentinnen vorsah. Prof. Ücok starb in der Universitätsklinik, nachdem ihr eine Paketbombe Arme und Beine zerfetzt hatte. :mad: Zu dem Mord bekannte sich die islamisch-fundamentalistische Organisation "Islamische Bewegung".

Prof. Ücok ist bereits das elfte Opfer einer Serie von politisch-religiös motivierten Anschlägen , die seit Anfang dieses Jahres die Türkei überschatten. Zu den ersten Opfern zählte der bekannte Verfassungsrechtler Muammer Aksoy, der am 31. Januar vor seiner Wohnungstür in Ankara durch drei Schüsse aus nächster Nähe getötet wurde.

Der 73jährige Aksoy war Vorsitzender des Türkischen Rechtsinstitutes. "Noch nie in der Geschichte der türkischen Republik war die Gefahr religiös reaktionärer Massenbewegungen so akut wie heute. Die Scharia [das islamische Recht] bedeutet das Ende der Meinungsfreiheit in der Türkei", schrieb Aksoy wenige Tage vor seiner Ermordung. :mad: Auch zu diesem Mord hatte sich die "Islamische Bewegung" bekannt. Aksoy sei "wegen seiner Feindschaft zur islamischen Bekleidungsordnung bestraft worden", :mad::mad: lautete ein Bekenneranruf. Mit dem Mord an Aksoy begann eine Terrorwelle, der am 4. September auch der laizistische Journalist und Schriftsteller Turan Dursun zum Opfer fiel. Seine 12bändige kritische Koran-Enzyklopädie fand aufgrund von Morddrohungen bereits keinen Verleger mehr in der Türkei. Und erst vor wenigen Tagen ging der kritische Verlag "Sosyal" in Istanbul in Flammen auf. Dutzende von Morddrohungen wurden gegen Schriftsteller, Professoren und Intellektuelle ausgesprochen - darunter auffallend viele Laizisten und Religionskritiker. :mad::mad::mad::mad:

Mit den Anschlägen wurden Menschen getötet, die sich kritisch mit dem Islam auseinandersetzten. Damit soll langfristig eine Reflektion innerhalb des Islam, ein Prozeß der Reformation unterbrochen werden. Gleichzeitig werden auch jene eingeschüchtert, die sich vom Islam gelöst haben.

Als Konfessionslose und Atheisten, die im christlichen Europa vor nur wenigen Jahrhunderten mit ähnlicher Brutalität verfolgt wurden, möchten wir unsere Betroffenheit über diese Morde zum Ausdruck bringen. Die Attentate ersticken alle Versuche eines kritischen Dialogs mit dem Islam, sie vergiften die Atmosphäre im Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religion oder Weltanschauung, sie erzeugen ein Klima der Angst. Die Ermordung von Prof. Ücok zeigt, daß der Hinrichtungsbefehl gegen Salman Rushdie kein Einzelfall ist und daß die Drohungen islamischer Terroristen ernst genommen werden müssen. Obwohl hohe Politiker der Islamischen Republik Iran mehrfach die Gelegenheit nutzten, den Mordaufruf gegen Rushdie vor ausländischer Presse zu wiederholen, gingen die europäischen Staaten inzwischen zur Tagesordnung über. Großbritannien nahm unlängst die diplomatischen Beziehungen zum Iran wieder auf.

Dabei betreffen solche Morddrohungen längst nicht mehr nur Intellektuelle in Ländern mit islamischen Hintergrund, sondern auch in europäischen Staaten. Erst Anfang vergangenen Jahres wurde der oberste moslemische Geistliche der Beneluxländer al-Ahdal in Belgien erschossen. Mit ihm starb auch der Bibliothekar des islamischen Kulturzentrums Brüssel, Salem el-Behir. Eine pro-iranische Gruppe "Soldaten der Gerechtigkeit" bekannte sich damals in Beirut dazu, ein "Gottesurteil" an ihnen vollstreckt zu haben. Auch andere Moslemführer in Europa, die abweichende oder kritische Meinungen äußerten, wurden mit dem Tode bedroht. :mad:

Die arabische Zeitschrift An-Naqid, die in London erscheint, veröffentlichte 1988 eine Todesliste, die in sämtlichen arabischen Ländern auf Kassetten kursiert. Mit dieser Liste wurden "wegen Verrats am Islam" rund 50 bekannte Schriftsteller, Dichter und Philosophen der islamischen Welt "im Namen Allahs und des Propheten" offen mit ihrer Hinrichtung gedroht. :mad: Darunter befanden sich bekannte Namen, der Poet Adonis (Libanon), die Soziologin Prof. Fatima Mernissi (Marokko) oder Edward Khurat (Agypten). Auch der libanesische Denker Hassime M`roua und der linksintellektuelle Demokrat Mehdi Amal standen auf dieser Liste. Sie wurden inzwischen ermordet. :cry: :mad: Viele Intellektuelle aus islamischen Ländern leben bereits seit Jahren in Europa im Exil. Mit ihnen befürchten wir, daß ein Exil in Europa langfristig keine Sicherheit mehr bieten könnte.

Auch in der Bundesrepublik erhielten mehrere Journalisten und Rundfunkredakteure Morddrohungen. Ende 1987 gingen beispielsweise bei drei großen Tageszeitungen in der Bundesrepublik Morddrohungen ein, weil sie über die blutigen Ereignisse in der Pilgerstadt Mekka berichtet hatten. :eek::mad: Morddrohungen erhielten auch Verleger und Verkäufer des Romans Satanische Verse. Seit einigen Jahren stuft der Verfassungsschutz einige islamische Gruppierungen als "politische Extremisten" ein. In Nordrhein-Westfalen wurde erst vor kurzem ein islamisch-fundamentalistischer Verein durch die Polizei aufgelöst und gilt seitdem als verboten.
..........

Berlin, 14. Oktober 1990


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Ein Blick in ehemal liberale islamische Länder, und man weiß, daß Europa die Wahl hat zwischen Unterwerfung unter Schria-Ethik, oder "in ihrem Glauben tief verletzten" Muslimen.

Wobei man klar sagen muß: Die Berichterstattung komprimiert die Krawallbilder, im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung waren nur sehr wenige randalieren.

Doch worauf es ankommt ist nicht, daß nicht jeder Moslem radikal ist - sowas sollte eigentlich selbstverständlich sein und keines Lobes würdig, sondern daß der Islam weitaus mehr Intoleranz und Gewalt hervorbringt, als jede andere Kultur der Gegenwart.


Und neben dem politischen Terror in der islamischen Welt gibt es noch jenen auf der familiären Ebene (Geschlechterapartheid, Zwangsehen, Ehrenmorde,...), der weitaus grausamer und umfassender ist, als das was sich auf den Straßen abspielt.

Der Westen wählt nun wegen etwas islamischem Krawall den Weg der "Besonnenheit" und das heißt im Klartext nichts anderes, als Selbstzensur, moralisch aufgemotzt als Tugend.

Wer die Wahrheit sagt über den Islam, lebt schon jetzt unter Polizeischutz, (Ali, Raddatz, Kelek,........).

Mit diesen Verfolgten des Islam gibt es keine Solidarität, deren Gefühle der Todesangst - sie zählen nicht.

Dafür umso mehr die Gefühle der Intolerantesten, die der Islam zu bieten hat.
@ #4 von derdieschnautzelangsamvollhat

wenn Du " Linke" durch rechtspopulistische dänische Fremdenhasser und Volksverhetzer ersetzt, bin ich mit Deinem posting einverstanden.

Beide Seiten. Fremdenhasser aus offensichtlichen Gruenden und die Linken, weil denen nichts lieber ist als ein brennender Naher Osten.


@ #22 von for4zim

Um es klar zu sagen: Rücksichtnahmen, Pietät, das Verbot der Volksverhetzung usw.,

Also wenn diese Cartoons keine Volksverhetzung sind, was denn sonst?

Wir dürfen nicht um Entschuldigung bitten, denn das wäre eine Mißachtung unseres eigenen Rechtssystems.

Seltsames Rechtsverstaendnis. Es gibt Dinge, die sind legal, aber fuer die muss man sich trotzdem entschuldigen. Inzwischen ist es aber ohnehin zu spaet. Der Schaden ist angerichtet, fuer (ehrlich gemeinte!!!) Entschuldigungen ist es allein deshalb zu spaet, weil die Irren Brandstifter da unten schon mehr Schaden angerichtet haben als die Daenen. Jetzt koennte man nur noch eine Entschuldigung abgeben und gleich wieder eine zurueckverlangen, weil daenische Botschaft abgefackelt wurde.


@ alle, besonders denali

Ich will hier mal eines sicherstellen: Ich bin nicht der durchschnittliche MultiKulti. Was Du ueber Islamisten schreibst stimmt ja alles. Ich bezweifle nur, dass diese Cartoons etwas aendern. Im Gegenteil, wenn etwas die Machtstellung der Mullahs staerkt, dann sind es solche Cartoons mit denen die Massen mobilisiert werden.

Und deswegen wiederhole ich noch einmal meine These: Die TAZ und der Spiegel, sonst die Schutzpatronen der MultiKultis, giessen Oel ins Feuer. Denen ist nichts lieber als anti-westliche Gewalt.
[posting]20.073.898 von helmut_kohl am 07.02.06 02:27:56[/posting]Ich verstehe dein Anliegen. Nur ist dieser Konflikt ohnehin nur umgänglich, wenn wir endlos nachgeben.

Die islamischen Massen könnten genauso gut aufgehetzt werden wegen einer Kopftuchregelung, oder auch nur eines einzigen Übergriffes auf eine Moschee.

Dutzdende etliche Frauen wurden Opfer von Massenvergewaltigungen durch Moslems - wäre auch nur ein solcher Fall von einer Kopftuchfrau durch Ungläubige bekannt, wir hätten schon fast den Weltkrieg.
Doch unsere Medien und behörden vertuschen diese Verbrechen sogar, während die isalmische Welt wegen Karikaturen Krawall macht.

Die islamische Welt will uns ihre Rechtsnormen aufzwingen, und das dürfen wir niemals zulassen, nicht im kleinsten Ansatz.

Wir müssen von der islamischen Welt Respekt für unsere Werte fordern, nicht umgekehrt. Denn unsere Werte sind die der Menschenrechte - die unendlich viel humaner sind als die Gesetzes dieses Allah.

Wenn die sagen, "ihr verletzt unsere Gefühle" müssen wir sagen: Ihr beleidigt unsere Gefühle genauso und noch dazu unseren Verstand.


Die Cartoon-Affäre ist ein riesiger Triumpf für die islamische Welt über Freiheit und Menschenrechte. Der Westen hat gekuscht - jetzt wissen sie, wie mächtig sie sind. Sie brauchen nur ein paar Häuser anzünden, und schon zerfleischt sich der Westen selbst in Anschuldigungen.

So ist jetzt faktisch Islam-Zensur eingeführt, wie bereits in Frankreichs Schulen, wo mit keinem Wort erwähnt wird, daß Mohammed ein Kriegstreiber und Massenmörder war. Wo die islamischen Heere Schlachten gewonnen haben ohne zu töten. Wo Geschichte auf das Extremste verfälscht wird.

Und warum dies: Weil Moslems beim zuständigen Ministerium eine Umschreibung der Geschichtsbücher erzwingen konnten, da sie sich von den Tatsachen in "ihren Gefühlen" verletzt sahen.

Ich prophezeihe dir: Die Forderungen von islamischer Seite werden jetzt massiv zunehmen, der islamische Einfluß auf die Gestaltung Europa enorm ansteigen.

Und niemand wird noch wagen ein kritisches Wort über den Islam zu verlieren - bis auf ein paar bedeutungslose Ecken im Internet, und ein paar Bücher in 10000-Auflage.

Das perfide dran ist die Umdeutung der Begriffe.

Zensur ist gemeint - Besonnenheit wird verlangt
Wenn´die Wahrheit für Moslems unterträglich ist - wird verantwortungsvoll berichtet


Ahmedinadschad nannte die Europäer "erbärmlich schwach" oder so ähnlich. Wie Recht er damit hat. Einmal kann man einem korantreuen, keineswegs radikalen Moslem von Herzen zustimmen.
"Also wenn diese Cartoons keine Volksverhetzung sind, was denn sonst?" Keine Volksverhetzung. Aus dem schlichten Grund, weil kein Gericht etwas in dem Sinne festgestellt hat. Nicht irgendein Mob auf der Straße, noch irgendein bärtiger Scheich, sondern alleine ein Gericht urteilt darüber, was Volksverhetzung ist. Genau dieser Punkt kennziechnet unser Rechtssystem und trennt uns von den Leuten, die ein Rechtssystem nicht anerkennen, sondern nur die eigenen religiösen Gefühle als Maßstab nehmen. Und wir müssen uns gegen die wehren, die unser Rechtssystem bedrohen - gegen die, die als Mob auf die Straße gehen, um ihre Ansicht der Dinge zu erpressen, und - genauso wichtig - gegen die, die unser Rechtssystem aus falsch verstandener Anpassung und eingebildeter Rücksichtsnahme einfach so verhandelbar machen wollen. In dem Zusammenhang leisten sich gerade viele liberale Politiker zur Zeit unglaubliche Klöpse.

Ich muß es so lange wiederholen, bis es in die Köpfe einsickert: niemand braucht eine Schere im Kopf. Es gibt einen Rechtsweg, und der reicht völlig aus, den Gesichtspunkt der Beleidigung oder der Volksverhetzung usw. zu berücksichtigen. Die Presse soll die Pressefreiheit ausüben - bis an die Grenze. Und die Gerichte sagen "Halt!" Und niemand anderer. Kein Mob. Schon gar kein Mob im Ausland.

Deshalb habe ich auch nicht ein "Seltsames Rechtsverstaendnis.", sonder ndas einzig richtige. Wer ein anderes hat, tut mir leid, der hat unser Rechtssystem nicht verstanden. Der hat nicht kapiert, wozu Grundrechte dienen. Der hat nicht kapiert, wozu wir Gerichte haben. Wenn jeder seien Rechte mit Verantwortung nutzt, pardon, aber was brauchen wir dann Gerichte? Dann können uns ja gleich die Ermahnungen der Prediger auf den rechten Pfad halten, mit der Schere in unserem Kopf bei jedem Freitagsgebet geschärft.

"Es gibt Dinge, die sind legal, aber fuer die muss man sich trotzdem entschuldigen." Nein. Legal ist legal. Punkt.

Was die Behauptung angeht, linke Blätter wie der Spiegel würden den Konflikt mit Absicht schüren: eine typische Verschwörungstheorie, von nichts gestützt, aus eigenen Vorurteilen.
Verzeihung, viele Tippfehler: letzter Satz: "...außer eigenen Vorurteilen."
[posting]20.074.216 von for4zim am 07.02.06 07:33:13[/posting]Ich tue mich schwer mit solchen Feststellungen:

Deshalb habe ich auch nicht ein " Seltsames Rechtsverstaendnis." , sonder ndas einzig richtige

Besonders nach:

" Also wenn diese Cartoons keine Volksverhetzung sind, was denn sonst?" Keine Volksverhetzung. Aus dem schlichten Grund, weil kein Gericht etwas in dem Sinne festgestellt hat.

Tatsache ist, daß kein Gericht bisher aufgerufen wurde, dies zu beurteilen. Ich kann nur davor warnen, vorab wissen zu wollen, wie ein Gericht urteilt. Regelmäßig hinterläßt das Urteil eines Gerichtes immer 2 Parteien, von der eine nicht obsieght hat. Bist Du sicher, daß Du immer auf der siegenden Seite stehst ?

Scheinbar ja, wie ich ja auch aus anderen Beiträgen von Dir entnehmen konnte, in der es lediglich um Akademiker handelte, denen Du Dein überlegenes Wissen entgegenhalten wolltest.

Obwohl ich also nicht, wie Du, über das "einzig richtige Rechtsverständnis" verfüge, so sagt auch mein "unvollkommenes Rechtsverständnis" mir, daß diese Cartoons nicht gegen geltendes Recht verstoßen.

Das Problem ist, daß eine diesbezügliche gerichtliche Klärung zu großen Problemen führen wird. Und zwar ganz egal, wie das Urteil ausgehen würde.

Das könnte damit gemeint sein:

" Es gibt Dinge, die sind legal, aber fuer die muss man sich trotzdem entschuldigen."

Ich bin weit davon entfernt, zu denjenigen zu gehören, die sich für irgendetwas glauben entschuldigen zu müssen. Tatsache ist aber auch, daß ich in einem Land lebe, wo dies offenbar anders gesehen wird, und wo, vom Bundespräsidenten angefangen bis hinunter zu sich öffentlich äußernden Abgeordneten, meine Rechtsauffassung in politischen Abwägungen versenkt wird.

Seien wir froh, daß uns, unsere Gerichte niemanden zum Schwur zwingt. So bleibt Dir die Illusion, über das einzig richtige Rechtsverständnis zu verfügen.



Nicht irgendein Mob auf der Straße, noch irgendein bärtiger Scheich, sondern alleine ein Gericht urteilt darüber, was Volksverhetzung ist. Genau dieser Punkt kennziechnet unser Rechtssystem und trennt uns von den Leuten, die ein Rechtssystem nicht anerkennen, sondern nur die eigenen religiösen Gefühle als Maßstab nehmen. Und wir müssen uns gegen die wehren, die unser Rechtssystem bedrohen - gegen die, die als Mob auf die Straße gehen, um ihre Ansicht der Dinge zu erpressen, und - genauso wichtig - gegen die, die unser Rechtssystem aus falsch verstandener Anpassung und eingebildeter Rücksichtsnahme einfach so verhandelbar machen wollen. In dem Zusammenhang leisten sich gerade viele liberale Politiker zur Zeit unglaubliche Klöpse.

Ich muß es so lange wiederholen, bis es in die Köpfe einsickert: niemand braucht eine Schere im Kopf. Es gibt einen Rechtsweg, und der reicht völlig aus, den Gesichtspunkt der Beleidigung oder der Volksverhetzung usw. zu berücksichtigen. Die Presse soll die Pressefreiheit ausüben - bis an die Grenze. Und die Gerichte sagen " Halt!" Und niemand anderer. Kein Mob. Schon gar kein Mob im Ausland.
[posting]20.068.657 von for4zim am 06.02.06 20:02:08[/posting]Gutes posting. Schliesse mich uneingeschränkt an.
#41, danke, dickdiver.

#27, nachträglich auch danke an detektivrockford.
[posting]20.074.761 von Sep am 07.02.06 08:22:26[/posting]Korrigierte Version zu meinem #40. Grund: Dort findet sich am Ende ein Text, der versehentlich von mir nicht gelöscht wurde. Es handelt sich um Textfragmente von for4zim, auf die ich mich in #40 bezog.


Die korrigierte Fassung lautet also:

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Ich tue mich schwer mit solchen Feststellungen:

Deshalb habe ich auch nicht ein " Seltsames Rechtsverstaendnis." , sonder ndas einzig richtige

Besonders nach:

" Also wenn diese Cartoons keine Volksverhetzung sind, was denn sonst?" Keine Volksverhetzung. Aus dem schlichten Grund, weil kein Gericht etwas in dem Sinne festgestellt hat.

Tatsache ist, daß kein Gericht bisher aufgerufen wurde, dies zu beurteilen. Ich kann nur davor warnen, vorab wissen zu wollen, wie ein Gericht urteilt. Regelmäßig hinterläßt das Urteil eines Gerichtes immer 2 Parteien, von der eine nicht obsieght hat. Bist Du sicher, daß Du immer auf der siegenden Seite stehst ?

Scheinbar ja, wie ich ja auch aus anderen Beiträgen von Dir entnehmen konnte, in der es lediglich um Akademiker handelte, denen Du Dein überlegenes Wissen entgegenhalten wolltest.

Obwohl ich also nicht, wie Du, über das " einzig richtige Rechtsverständnis" verfüge, so sagt auch mein " unvollkommenes Rechtsverständnis" mir, daß diese Cartoons nicht gegen geltendes Recht verstoßen.

Das Problem ist, daß eine diesbezügliche gerichtliche Klärung zu großen Problemen führen wird. Und zwar ganz egal, wie das Urteil ausgehen würde.

Das könnte damit gemeint sein:

" Es gibt Dinge, die sind legal, aber fuer die muss man sich trotzdem entschuldigen."

Ich bin weit davon entfernt, zu denjenigen zu gehören, die sich für irgendetwas glauben entschuldigen zu müssen. Tatsache ist aber auch, daß ich in einem Land lebe, wo dies offenbar anders gesehen wird, und wo, vom Bundespräsidenten angefangen bis hinunter zu sich öffentlich äußernden Abgeordneten, meine Rechtsauffassung in politischen Abwägungen versenkt wird.

Seien wir froh, daß uns, unsere Gerichte niemanden zum Schwur zwingt. So bleibt Dir die Illusion, über das einzig richtige Rechtsverständnis zu verfügen.

<<<<<<<<<<<<<
sehe es ähnlich.

man sollte nicht einknicken und niemand sollte sich für etwas entschuldigen was er nicht zu verantworten hat.

die dänische regierung ist nicht verantwortlich für den inhalt einer dänischen zeitung.

ob die sich für inhalte entschuldigen wollen ist ihre sache.

das problem das moslems mit den karikaturen haben können ist ebenfalls deren angelegenheit, wir können wenn wir wollen deren problem begleiten und entschärfen - aber entschuldigen müssen wir uns für garnichts.

wenn ein straftatbestand - z.b. dem der volksverhetzung - festgestellt werden soll, dann muß man gerichte bemühen, die das gegebenenfalls bestätigen oder auch nicht.

die unruhe in die sich moslems in damaskus oder teheran versetzen ist meiner meinung nach gepushte und aufgehetzte heiße luft - man braucht sich aus angst davor nicht verbiegen oder freiheitlich-demokratische grundsätze überboard werfen, das sind auswüchse einer ebenfalls gepushten und aufgehetzten moslemphobie - ebenfalls heiße luft.

allerdings sollte man in zukunft vielleicht aus pragmatischen überlegungen heraus eher mal abwägen, ob es notwendig ist mit der veröffentlichung von auflagesteigernden mohammed-karikaturen den bestand von botschaftmobiliar zu gefährden.

wenn man überlegt entführungsopfer die das recht der reisefreiheit wahrgenommen haben an den befreiungskosten zu beteiligen, dann kann man auch überlegen, ob man eine zeitung die meint auf ihr recht der freien meinungsäußerung pochen zu müssen an den kosten für die botschaftrenovierungen zu beteiligen (okay nicht ganz ernst gemeint).

im übrigen gilt : die strasse gibt in der regel ruhe wenn es ein paar blutige nasen gegeben hat, das geht nur weiter wenn erfolgreich nachgelegt werden kann.
[posting]20.075.474 von Sep am 07.02.06 09:07:41[/posting]Es mag chauvinistisch klingen, dass unser Rechtssystem das einzig richtige ist, aber ein Rechtsystem, in welchen sich jeder "rechtsgelehrte" dazu berechtigt fühlt, Todesurteile zu verhängen und zwar ohne den Angeklagten ein faires Verfahren zu geben, ist sicher das schlechtere, meiner Meinung nach.
[posting]20.076.290 von Neonjaeger am 07.02.06 09:51:20[/posting]Neonjäger, das sehe ich auch so.

eierdieb, Deine zwischendurch eingebauten Scherze haben etwa atemberaubendes. Immerhin schreibst Du es nun mittlerweile dazu.
Mich erstaunt noch mehr, bei der Diskussion, nämlich der Punkt, daß anscheiennd einige ganz andere Karikaturen gesehen haben als ich. Da zitiert die Welt zum Beispiel den Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Kuhn: "Manche fühlen sich durch die Karikaturen stigmatisiert. Mich haben sie an die antijüdischen Zeichnungen in der Hitler-Zeit vor 1939 erinnert."


Ich dachte bisher, ich wüßte, wie die Nazihetzbilder ausgesehen hatten. Da waren meist finster und zugleich debil dreinblickende Männer mit schwarzen Mänteln und großen Nasen abgebildet, die kleine blonde Mädchen unzüchtig anfaßten oder sich Geld in dicke Taschen stopften. Das ist klar eine ganz andere Qualität als Bilder, auf denen ein Däne mit Turban eine Strichmännchenzeichnung hochhält, auf denen qualmende Selbstmordattentäter sich beim Eintritt in den Himmel eine Enttäuschung abholen, auf denen ein sympathisch aussehender Mann mit beladenem Esel durch die Wüste wandert, auf denen ein strenger Mohammed eine Bombe als Turban trägt, was ja wohl das große Problem mit den Islamisten klar benennt, auf denen ein Kind was auf persisch an die Tafel malt, und...und...und...kurz gesagt, hier wurden nirgendwo Untermenschen dargestellt, allenfalls das offenkundige Gewaltproblem angesprochen udn halt die Verklemmtheit, die Europäer im Umgang mit dem Islam haben.

Ich weiß also nicht, was Kuhn da gesehen hat, aber jedenfalls nicht das, was da wirklich in den Zeitungen abgebildet war.

Er wird weiter zitiert: "Die deutsche Politik muß eine Antwort darauf geben, wie sie zur Deeskalation beitragen kann." Pardon, aber Deutsche haben keine Botschaften angegriffen und nicht zur Gewalt aufgerufen. Die deutsche Politik hat bereits geantwortet, sie hat erst gar nicht eskaliert, was also sollte sie deeskalieren, die islamischen Staaten sind aufgerufen, nicht weiter zu eskalieren und statt dessen gegen ihren Mob vorzugehen.


Schließlich zitiert die Welt noch daß, zudem diskutiert werden müsse "über das Verhältnis der Meinungsfreiheit zu der Verantwortung, die daraus erwächst." Es ist sehr sonderbar, so etwas von dem Fraktionsvorsitzenden einer Partei zu hören, die in anderen Belangen eine ganz andere Diskussionskultur pflegt. Erinnert sich noch wer an die Debatten, ob man einen Unterschied zwischen der Gewalt an Sachen und ein Menschen machen kann? An Unterstellungen im Sinne von Atommafia, Genmafia und eine Rhetorik, aus der manche schließen konnten, Anschläge und Nötigung gegen bestimmte Einrichtungen und Unternehmen könnten wohl gerechtfertigt werden? Ist es nicht seltsam, welche Leute auf einmal Meinungsfreiheit und Verantwortung für das, was dabei herauskommt, verknüpfen wollen? Leute, die mal voller Verständnis auf Sätze wie "Soldaten sind Mörder" blickten? Deren Gesinnungsgenossen auf Demos skandierten "Polizisten - Mörder und Faschisten" und ähnliche wüste Hetzereien, die natürlich auch zur Gewalt anstachelten. Warum hat man damals nichts zum Thema "Verantwortung in der Meinungsfreiheit" aus den Reihen der Grünen gehört? Wenn gar der frühere RAF-Apologet Ströbele in dieses Horn bläst, da fällt mir nur noch eines ein: Heuchler.
47 #

okay das geht jetzt mehr in richtung grünen-bashing.

ein auseinanderklaffen von wort und tat, versprechen und vergessen ist bei allen parteien zu beobachten.

eben auch bei den grünen - so what ?

-------------------

vielleicht können wir festlegen wie stark wir an freier meinungsäußerung festhalten und wann wir uns zu entschuldigen haben und wann nicht.

wir können aber nicht festlegen wer sich wann beleidigt zu fühlen hat und wann nicht.

wir können uns darüber wundern, aber die welt hält nicht an der eigenen nasenspitze auf.
"ein auseinanderklaffen von wort und tat, versprechen und vergessen ist bei allen parteien zu beobachten." Natürlich, je nach Thema. Und es findet sich auch immer jemand, der das dann benennt. Hier halt mache ich es.

Es sind allerdings nicht nur Grüne, die diese unsinnige Verknüpfung von Meinungsfreiheit und gleichzeitiger Schere im Kopf (Verantwortung) befürworten, der Threaderöffner kommt ja zum Beispiel aus einem ganz anderen Lager.

Was die Festlegung angeht, die besteht. Auf der Grundlage urteilen Gerichte.
scheint sich ja nun doch in die Richtung zu bewegen, daß Zensur notwendig ist.

Halt Selbstzensur.

1. Bei den Vor- Grünen, um deren damalige Verantwortung heute sichtbar zu machen.

2. Aus wirtschaftlichen Gründen.

3. Aus Gründen der Abwägung, um andere nicht vor den Kopf zu stoßen. Also eine recht deutsche Sichtweise, die nun eben auch Moslems einbezieht. Man will keinen Knatsch.

4. Ich füge hinzu: aus reiner Vorsicht. Laßt uns der Illusion weiter frönen, wir hätten Meinungsfreiheit. Auch um des Preises willen, dieser Illusion dazu die Spitze, also das Salz der Meinungsfreiheit opfern zu müssen.

Eine Mainstream- Meinungsfreiheit.

Jede Illusion ist besser, als das Risiko einzugehen, hier eine richterliche, udn damit womöglich eine gerechte Entscheidung heraufzubeschwören.

Meinungsfreiheit kann nicht gerecht sein.

Daher wohl auch die Absetzbewegungen.

Gerecht oder frei, das sind halt sehr verschiedene Dinge, egal was z.B. Platzek dazu sagt.

Also dann: es lebe die sebstbeschränkte Meinungsfreiheit.
Was die Festlegung angeht, die besteht. Auf der Grundlage urteilen Gerichte.

sehe ich nicht so.

gerichte können festlegen ob jemand z.b. in bezug auf eine erlittene beleidigung ansprüche erheben kann, aber sie können nicht festlegen ob er sich beleidigt zu fühlen hat oder nicht.
eierdieb, ich verstehe Dich nicht. Wieso soll jemand anderes feststellen, ob sich jemand beleidigt fühlt? Häh?

Wenn sich jemand beleidigt fühlt, und es für wichtig hält, zieht er vor Gericht. Das Gericht urteilt dann, ob die Beleidigung im Verhältnis zu dem Freiheitsrecht steht und dieses daher begrenzt. Daran kann sich eine Sanktion anschließen. Zumindest die, daß die Beleidigung nicht wiederholt werden darf.
jaja wir reden an einander vorbei.

ich will sagen wir können nicht allgemeingültig festlegen ob sich moslems auf grund der mohamed-karikaturen beleidigt fühlen dürfen oder nicht das müssen wir ihnen schon selbst überlassen.
SPIEGEL ONLINE - 07. Februar 2006, 10:56
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,399471,00.html
Cartoon-Streit

Iranische Zeitung plant Karikatur-Wettbewerb über Holocaust

Der Konflikt über die Mohammed-Bilder wird immer abstruser. Irans größte Zeitung plant jetzt als Reaktion auf die "Jyllands-Posten"-Veröffentlichung einen Karikatur-Wettbewerb über den Holocaust. Die besten Zeichner sollen mit Goldstücken belohnt werden.

Teheran - "Es wird ein internationaler Karikatur-Wettbewerb über den Holcaust", sagte Farid Mortazavi, der Grafiker der Zeitung "Hamschahri", die von der konservativen Teheraner Stadtverwaltung herausgeben wird. Der Westen habe die "frevlerischen Mohammed-Karikaturen" mit dem Verweis auf die Meinungsfreiheit gedruckt. "Jetzt lasst uns sehen, ob sie meinen, was sie sagen, und auch die Holocaust-Karikaturen drucken", sagte er laut einem Bericht des arabischen TV-Senders al-Dschasira. Es solle nun die vom Westen viel zitierte Meinungsfreiheit ausgelotet werden. Die besten Zeichner sollen mit Goldstücken belohnt werden.

DPA
Teheran: Muslime protestieren vor der österreichischen Botschaft
"Die wichtige Frage für Muslime lautet: Erlaubt die Meinungsfreiheit des Westens die Beschäftigung mit Fragen wie die Verbrechen Amerikas und Israels oder einen Zwischenfall wie den Holocaust, oder ist die Meinungsfreiheit nur dazu gut, die heiligen Werte von göttlichen Religionen zu beleidigen?", hieß es in einer Erklärung der Zeitung.


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Das dumme am Antisemitismus ist, daß er auch eine lediglich latente Variante kennt. Die sich schüren, und damit auch aufwecken läßt. Man muß dies nur offiziell machen, also zum Staatsanliegen erheben.

Empfängliche dafür werden sich auf der ganzen Welt finden lassen. Das haben wir ja schon einmal überprüft.

Selbstbeschränkte Meinungsfreiheit gegen rassistische Propaganda.

Wir spannend werden.

Man unterschätze Propaganda nicht, die auf Antisemitismus setzt.
In der Welt ist ein Artikel von Raddatz über das Bilderverbot http://www.welt.de/data/2006/02/07/842031.html .
Die ganze Aufregung ist ne riesen Verarsche. Wenn ich schon bei der Welt bin, hier noch ein Kommentar aus ihr http://www.welt.de/data/2006/02/07/842283.html
Verrückte Welt, ich bin mit for4zim und Denali weitgehend einer Meinung :look:
#53, klar müssen wir das denen selbst überlassen. Die dürfen sich auf den Tod beleidigt fühlen. Die dürfen sich meinetwegen auch davon beleidigt fühlen, wenn ich keinen Bart trage. Nur, alle diese Gefühle dürfen keinerlei Einfluß auf irgend etwas haben. Erst der Rechtsweg öffnet den Pfad zur Sanktion. Und da muß der Antragsteller dann plausibel machen, ob sein Beleidigtsein im angemessenem Verhältnis zu einem Grundrecht steht. Der Beleidigte kann diese Abwägung nicht machen, er ist Betroffener. Der Beleidiger kann diese Abwägung auch nicht machen. Er muß seine eigenen Rechte wahren. Einige Kommentatoren tun aber so, als müßte der Karikaturist gleich das zukünftige Gerichtsverfahren voraussehen und daher so handeln, daß es erst gar nicht stattzufinden braucht, ja noch mehr, sogar auf Belange von Leuten Rücksicht nehmen, die mit ihren Vorstellungen vor Gericht gar nicht durchkämen. Und das ist nun einmal eine völlig unsymmetrische Sicht der Grundrechte. Genauso gut könnte man von Muslimen fordern, sie sollten mit Augenmaß beleidigt sein, und sich nicht beleidigen lassen von Dingen, die vor Gericht nicht verurteilt würden. So etwas kann man nicht fordern. Man kann nur die Achtung der Gesetze einfordern.
§ 130 Volksverhetzung

(1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,

1. zum Haß gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder

2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, daß er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,

wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

(2) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

1. Schriften (§ 11 Abs. 3), die zum Haß gegen Teile der Bevölkerung oder gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihr Volkstum bestimmte Gruppe aufstacheln, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordern oder die Menschenwürde anderer dadurch angreifen, daß Teile der Bevölkerung oder eine vorbezeichnete Gruppe beschimpft, böswillig verächtlich gemacht oder verleumdet werden,

a) verbreitet,

b) öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht,

c) einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überläßt oder zugänglich macht oder

d) herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Buchstaben a bis c zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen, oder

2. eine Darbietung des in Nummer 1 bezeichneten Inhalts durch Rundfunk verbreitet.

(3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung der in § 220a Abs. 1 bezeichneten Art in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost.

(4) Absatz 2 gilt auch für Schriften (§ 11 Abs. 3) des in Absatz 3 bezeichneten Inhalts.

(5) In den Fällen des Absatzes 2, auch in Verbindung mit Absatz 4, und in den Fällen des Absatzes 3 gilt § 86 Abs. 3 entsprechend.
[posting]20.078.147 von for4zim am 07.02.06 11:35:48[/posting]Erst der Rechtsweg öffnet den Pfad zur Sanktion.

Ist ja in der Theorie alles schön und gut. Die Frage ist aber doch, was machen wir, wenn eine Million rachsüchtige Islamisten gen Kopenhagen ziehen? Stellst Du Dich vor die und sagst "Nun bleibt mal ruhig, die Gerichte werden sich der Sache annehmen und in 2-3 Jahren erfahrt ihr, ob die Karikaturen innerhalb der Rechtsnormen waren oder nicht"?

Wenn ein Politiker wie Matthias Hohmann sich in einer Art und Weise äußert, die mit ganz viel Fantasie und bösem Willen als judenfeindlich gelten könnte, wird der auch von den Medien ohne Einschaltung des Rechtswegs sanktioniert.

Als Agnostiker teile ich etliche Bedenken von Denali. Mir geht jegliche Form von Religion am (_!_) vorbei und am liebsten würde ich auf einer Insel leben, auf der noch kein Mensch auf die Idee gekommen ist, eigenes Versagen, eigene Dummheit und eigenes Machtstreben als Teil eines göttlichen Plans zu verkaufen. Geht aber leider nicht :(


Die westlichen Länder haben einen noch nie dagewesenen Wohlstand erreicht, während weite Teile des Nahen und Mittleren Ostens in der Steinzeit hängen geblieben sind. Das schafft Neid und Begehrlichkeiten. Wir haben alles zu verlieren, was wir uns in den letzten 150 Jahren aufgebaut haben, die dagegen haben meistens nix. Einzig und allein darum geht es meiner Meinung nach. Religion war und ist (siehe Bushs Einmarsch im Irak) immer nur ein Deckmäntelchen für wirtschaftliche Interessen.

Eine wichtige Frage (auf die ich auch keine Antwort habe) für mich ist ob man sich durch großzügigere Entwicklungshilfe (aka "Durchfüttern von Faulpelzen") den Frieden erkaufen kann, oder ob dies nur noch größere Begehrlichkeiten weckt :confused:

In Ordnung fände ich es nicht, denn es gibt genug Länder, die wirklich und unverschuldet arm sind. Denen sollte man helfen, aber da die nicht mal Geld für Bomben haben, finden sie keine Beachtung. Pervers :mad:

Was will ich damit sagen? Keine Ahnung :D
Die Frage ist aber doch, was machen wir, wenn eine Million rachsüchtige Islamisten gen Kopenhagen ziehen

machen sie nicht ich gebe dir mein wort drauf !

auch füttern wir die islamische welt nicht durch !

viele islamische länder wurden reich weil sie mit uns handel trieben.

und islamische länder wie mauritanien die vielleicht entwicklungshilfe in nennenswerter höhe in bezug auf das eigene bruttosozialprodukt erhalten sind für die in diesem thread angesprochene problematik ohne belang.

und staaten oder regierungen (wie die hamas) sollte wenn sie weiterhin zerstörung im programm haben ohne wenn und aber der geldhahn abgedreht werden.
#59: Ich schildere keine Theorie, sondern unser Rechtssystem. Einige Politiker und Kommentatoren haben das nicht verstanden. Darum geht es.

Wenn 1 Million Moslems nach Kopenhagen ziehen, dann ist das eine Frage des Grenzschutzes, der Polizei, notfalls der Armee.

Hohmann gehört in den Kontext nicht hinein. Der hat sich gegen seine Fraktion gestellt, und ist deshalb aus der rausgeflogen. Alles legitim, und die Union muß das selbst mit sich ausmachen. Und die Kommentare zu ihm, pro oder contra, waren natürlich von der Presse- und Meinungsfreiheit gedeckt.

Die Empörung in den islamischen Ländern auf Reichtumsverteilungsfragen zu reduzieren, ist mir zu simpel. Saudi-Arabien ist nicht arm, und trotzdem wird hier besonders stark gehetzt. Hier drückt sich eher ein kulturelles Problem aus; die Einstellung in diesen Ländern zur Gewalt, die fehlende Diskussionskultur, die fehlende demokratische Übung, die fehlende Säkularisierung der Religion. Diese Region hatte nie einen deutlichen Dualismus von Staat und Religion - anfangs waren Staat und Religion deckungsgleich. In Europa geht der Pluralismus auf die Griechen zurück und wurde über Römer, über das Christentum im Untergrund, über Scholastiker im Mittelalter, Reformation und schließlich die Aufklärung in die moderne Zeit fortgesetzt. Solche Traditionen fehlen dem Islam, und fehlen den islamischen Staaten. Allenfalls die Türkei hat einen Hauch Aufklärung via Atatürk abbekommen.

Den Hintergrund, fehlende Diskussionskultur, fehlende Freiheit, können dann Populisten ausnutzen, um die Massen zu lenken. Mangelndes Selbstwertgefühl mag mitspielen, aber das ist weniger eine Frage der Reichtumsverteilung und mehr eine des technologischen Vorsprungs und der globalen Bedeutung des Westens. Und die einzige Möglichkeit, hier die Moslems von ihrem Minderwertigkeitskomplex zu befreien, wäre wohl der Untergang des Westens. Den Freundschaftsdienst sollten wir ihnen nicht tun. Das Geld nicht hilft, zeigt ja die EU-Hilfe für Palästina, und was die Palästinenser dann mit den EU-Büros dort machen.
>>>Deshalb habe ich auch nicht ein " Seltsames Rechtsverstaendnis." , sonder ndas einzig richtige. Wer ein anderes hat, tut mir leid, der hat unser Rechtssystem nicht verstanden.<<<:laugh::laugh::laugh:



Wie kann man nur so auf die Birne fallen?
Zur Threadüberschrift:

Man hätte die dänischen Cartoons zensieren müssen....



http://www.sueddeutsche.de/,tt1m2/ausland/artikel/763/69694/

Irans geister Führer Ajatollah Ali Chamenei rechtfertigte die Proteste. „Diese Wut ist gerechtfertigt und sogar heilig. Sie wendet sich jedoch nicht gegen die Christen weltweit, sondern gegen einige diabolische Kräfte, die an dieser teuflischen Affäre beteiligt sind.“

Chamenei beschuldigte stattdessen Israel. Die Affäre um die Karikaturen sei eine „Verschwörung der Zionisten, um Spannungen zwischen Muslimen und Christen zu erzeugen“. Der Westen zeige mit den Zeichnungen seinen Unmut über den Sieg der Terrorgruppe Hamas bei den palästinensischen Parlamentswahlen.



Meine Frage ist, ob man mit Antisemiten ins Gespräch kommen kann. Ob es funktioniert, sich mit solchen Kräften argumentativ, zivilisiert auseinanderzusetzen.

Ob man denen, der Sehnsucht nach Verständigung folgend, nicht alles opfern wird. Also nicht nur Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, um am Ende nicht doch mit leeren Händen dazustehen.

Ich glaube nicht, daß man durch eigenes Verhalten die dortigen Aggressionen dauerhaft vermeiden, beschwichtigen kann, die sind nicht auf rationales Vorgehen angewiesen.

Das ist auch der mögliche Fehler der Merkel, die der Meinung zu sein scheint, man hätte Jitler entgegentreten können, wenn dies nur rechtzeitig genug geschehen werde.

Die sich anschließende Frage muß dann lauten: Womit ?

Auch darauf gibt es eine Antwort, sie wird aber weder in Selbstbeschränkung liegen, wie der Threaderöffner zur Diskussion stellt, noch wird man sich lediglich argumentativ der sichtbar werdenden Problematik erwehren können.

Verhandeln heißt in deren Augen "Schwäche".

Hitler selber hat dies nicht nur selber so gesagt, er hat das auch eindrücklich deutlich gemacht.

Wenn man also aus Geschichte wirklich lernen will, Merkel also, dann muß man vermutlich den ganzen Weg gehen wollen.
von FOCUS-Korrespondent
Manfred Weber, Paris
Karikaturen-Sonderheft
Die nächste Pariser Lunte glimmt




Mohammed-Karikaturen in der „France-Soir“


| 08.02.06 |
Nachdem fünf Islam-Vereinigungen mit ihrer einstweiligen Verfügung abgewiesen wurden, kommt ein Pariser Wochenblatt mit einer verschärften Version der Mohammed-Karikaturen heraus.

Wenn die Situation nicht so angespannt wäre, könnte man sagen: Endlich sind die Moslem-Karikaturen da, wo sie hingehören: in ein Satire-Blatt.

Doch die Lage ist ernst und droht heute noch ernster zu werden in der französischen Hauptstadt. Denn die satirische Wochenzeitung „Charlie-Hebdo“ wird sich nicht mit dem mittlerweile oft gedruckten zwölf-Karikaturen-Programm des Propheten Mohammed begnügen. Die französischen Redakteure und Zeichner machen gleich ein Sonderheft mit Cartoons und satirischen Texten zu Mohammed.

Konfliktpotential am Kiosk

Das geht dann auf der ersten Seite los mit einem karikierten Propheten, der seufzt: „Es ist hart, von Idioten geliebt zu werden.“ Wohl wissend, welches Konfliktpotential da an die Kioske kommt, wurden die Sicherheitsvorkehrungen vor der Redaktion drastisch verschärft.

Fünf moslemische Vereinigungen hatten in letzter Minute versucht, mit einer einstweiligen Verfügung das Erscheinen des Satireblattes zu vereiteln. Abgelehnt, entschieden die Richter am Dienstagabend, ohne in der Sache zu entscheiden. Der Beschluss scheiterte bereits an einem Formfehler.

Konflikt innerhalb Islamischer Vereinigungen

Dabei gibt es einen krassen Konflikt innerhalb der Islamischen Vereinigungen Frankreichs. Während ein Teil der der Leitung der Anti-Rassismus-Bewegung MRAP die neuerliche Veröffentlichung des Karikaturen gerichtlich untersagen lasen wollte, distanzierte sich ein zweiter Teil der Führung öffentlich: „Angesichts des Rassenhasses, der sich derzeit in den arabischen Ländern breit macht, wollen wir uns nicht instrumentalisieren lassen.“
Hier übrigens die "Karikatur", die angeblich Mohammed als Schwein zeigt, und nie in einer dänischen Zeitung veröffentlicht wurde:



Und hier das Original, ein Foto von einem "Wettbewerb für Schweinequieken" in Frankreich:



Quellen:
http://www.n-tv.de/631590.html
http://www.myblog.de/politicallyincorrect/cat/119087/0

Wie zu erwarten ist das Ganze also eine plumpe Fälschung, um gläubige Moslems gegen den Westen auszustacheln.
[posting]20.094.568 von for4zim am 08.02.06 11:00:55[/posting]Warum? Nichts anderes lese ich doch verstärkt, daß man mehr Verständnis und Toleranz für Straftaten aufgrund von "Gefühlen" haben müßte.
Ich sag euch wie es läuft:

Muslime: raus aus Europa, nicht wegen Religion sondern weil anderes sozialisiert und nach unseren Maßstäben unbelehrbar, auch nach Generationen.

Amis: raus aus islamischen Ländern da einziger Sinn die Energieversorgung und Stützung korrupter Regime ist. Militärische Präsenz bringt keinen nennenswerten Vorteil gegenüber Stützpunkten in näheren befreundeten Staaten, siehe Irak, sondern provoziert nur

Amis im Speziellen + industrialisierte Welt: Energiesparen und Investition in erneuerbare Energien, langfristig sowieso bitter notwendig und viel billiger

Israel: Abgabe der Atomwaffen, Sicherheitsgerantie durch die Nato, ständige Präsenz im Mittelmeer

Islam: langes Leiden an eigener Unfähigkeit, und hoffentlich irgendwann einmal Einsicht. Wachstumsschmerzen bitte in eigenen Staaten ausleiden und nicht in Europa.


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