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Der kulturelle Selbstmord Europas - 500 Beiträge pro Seite



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http://www.welt.de/data/2006/02/09/842944.html


Selbstmord Europas - Essay


Den postchristlichen Wohlfahrtsstaaten fehlen Kinder und Mut. Demographie ist die beste Waffe der Moslems
von Mark Steyn




Viel von dem, was wir vage die westliche Welt nennen, wird dieses Jahrhundert nicht überleben. Vermutlich wird es auf den Landkarten noch eine Region geben, die als Italien oder Deutschland bezeichnet wird, so wie es in Istanbul immer noch ein Bauwerk gibt, das St.-Sophia-Kathedrale heißt. Nur ist es eben keine Kathedrale mehr, sondern bloß eine Immobilie. Ebenso werden Italien und Deutschland Namen von Liegenschaften sein. Für jene, die glauben, daß die westliche Zivilisation per saldo besser ist als alle Alternativen, besteht die Herausforderung darin, zumindest einen Teil des Westens zu retten.
So ziemlich alle Parteien im Westen haben sich dem verschrieben, was man die sekundären Impulse einer Gesellschaft nennen könnte - Gesundheitsversorgung, Kinderbetreuung, Elternzeit. Wir haben den sekundären Impulsen Vorrang vor den primären eingeräumt: Landesverteidigung, Familie, Glaube, und, am elementarsten, die Fortpflanzung - "Geht hin und mehret euch". Wenn nicht, dann könnt ihr all die sekundären Impulse nicht bezahlen. Der Konstruktionsfehler der säkularen sozialdemokratischen Staaten ist, daß sie die Geburtenrate einer gläubigen Gesellschaft bräuchten, um sich zu erhalten. Das Problem ist, daß Gesellschaften des sekundären Impulses ihre Schwächen als Stärken - oder wenigstens als Tugenden - mißverstehen, und deshalb versagen sie kläglich im Umgang mit einer Urgewalt wie dem Islam.
Apropos: Wenn wir uns tatsächlich im Krieg befinden - eine Annahme, die die Hälfte der Amerikaner und ein deutlich höherer Anteil der Europäer nicht teilt -, worum genau wird dieser Krieg dann geführt?

Es gibt viele Brandherde auf der Welt, aber generell läßt sich auf eine Konfliktpartei stets verläßlich schließen: Moslems gegen Juden in "Palästina", Moslems gegen Hindus in Kaschmir, Moslems gegen Christen in Afrika, Moslems gegen Buddhisten in Thailand, Moslems gegen Russen im Kaukasus, Moslems gegen Touristen auf Bali. Wie die Umweltschützer denken diese Leute global, aber agieren lokal. Sie wissen, daß sie auf dem Schlachtfeld niemals gewinnen können, aber sie rechnen sich eine Chance aus, die Sache so lange hinzuziehen, bis die westliche Zivilisation an sich selbst zugrunde geht.

Darum geht es in diesem Krieg: um unser mangelndes zivilisatorisches Selbstvertrauen. Das fortschrittliche Programm - verschwenderische soziale Wohlfahrt, Abtreibung, Säkularismus, Multikulturalismus - ist, zusammengenommen, das eigentliche Selbstmordattentat. Das Tolle am Multikulturalismus beispielsweise ist, daß man gar nichts von anderen Kulturen wissen muß. Alles, was es braucht, ist, andere Kulturen cool zu finden. Multikulti heißt, daß Ihr Kind für die Weihnachtsfeier statt "Stille Nacht" irgendeinen Stammesgesang lernt, aber nicht, daß Sie in einer afrikanischen Gesellschaft leben möchten.
Wir machen uns um die falschen Dinge Sorgen. In seiner bahnbrechenden Studie "Die Grenzen des Wachstums" von 1972 erklärte der Club of Rome, daß uns bis 1993 Gold, Quecksilber, Blech, Zink, Erdöl, Kupfer, Blei und Gas ausgegangen wären. Nichts davon trat ein. Genaugenommen schwimmen wir in Ressourcen, aber die Menschen gehen uns aus - die eine wirklich unersetzliche Ressource. Wenn es darum geht, die Zukunft vorherzusagen, sprechen die Geburtenraten eine unmißverständliche Sprache.

Wenn im Jahr 2006 eine Million Babys geboren werden, dann werden 2026 dem Arbeitsmarkt wohl kaum zwei Millionen junge Erwachsene zur Verfügung stehen. Die harten Fakten besagen, daß der westlichen Welt die Kinder viel schneller ausgehen als das Öl. Die zur Erhaltung der Bevölkerungszahl notwendige Geburtenrate liegt bei 2,1 Babys pro Frau. Manche Länder liegen deutlich drüber: Somalia bei 6,91, der Niger bei 6,83, Afghanistan bei 6,78, der Jemen 6,75. Haben Sie bemerkt, was diese Länder verbindet?
Am Ende der Geburtenratenrangliste finden Sie schließlich die USA - mit 2,07 Geburten pro Frau in etwa auf Erhaltungsniveau. Irland liegt bei 1,87, Australien bei 1,76. Kanada ist mit 1,5 schon deutlich unter dem Erhaltungsniveau, Deutschland und Österreich befinden sich mit 1,3 bereits am Rande der Todesspirale. Rußland und Italien liegen bei 1,2, Spanien bei 1,1 - ungefähr die Hälfte dessen, was zur Erhaltung nötig wäre. Bis 2050 wird Italiens Bevölkerungszahl um 22 Prozent gesunken sein. Bis 2050 wird es 100 Millionen Europäer weniger geben. Während die Geburtenraten sinken, altert die Gesellschaft wie noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte. Diese Länder werden aus dem Geschäft ausscheiden - es sei denn, sie finden den Mut zur Veränderung. Was ich nicht glaube. Wenn Sie sich die europäischen Wahlergebnisse anschauen - zuletzt in Deutschland -, fällt die Schlußfolgerung nicht schwer, daß die Wähler mit ihrer politischen Elite unglücklich sind.

Und zwar deshalb, weil sie nicht gern aufgefordert werden, die Höhe der staatlichen Zuschüsse, die sie bekommen, zu überdenken, ganz egal, wie unbezahlbar diese für die kommende Generation auch sein mögen.1970 scheint gar nicht lange her, und doch hat sich die Welt seitdem grundlegend verändert. 1970 hatten die Industrieländer einen zweimal höheren Anteil an der Weltbevölkerung als die Moslems: 30 gegen 15 Prozent. Im Jahr 2000 waren sie gleichauf: Jeder hatte etwa 20 Prozent. Die Welt ist heute also viel islamischer als damals, 20 Millionen Moslems sind (offiziell) seitdem dazugekommen - das entspricht der Bevölkerung von zusammen vier europäischen Ländern (Irland, Belgien, Dänemark, Estland). Keine Religion breitet sich im Westen schneller aus als der Islam: In Großbritannien besuchen jede Woche mehr Moslems als Christen den Gottesdienst. Können diese Trends weitere 30 Jahre anhalten, ohne daß das Konsequenzen hätte?

Wir leben in einem außergewöhnlichen Zeitalter: dem der Selbstauslöschung jener Völker, die die moderne Welt formten. Die Spinner von al-Qaida werden nie genug selbstmörderische Piloten finden, um genug Flugzeuge in genug Wolkenkratzer zu fliegen. Aber anders als wir denken die Islamisten langfristig, und angesichts ihres demographischen Vorteils in Europa und des Tons, den die entstehenden moslemischen Lobbys dort anschlagen, kriegen sie viel von dem, wofür sie bisher Flugzeuge in Gebäude steuern, in ein paar Jahren wahrscheinlich einfach so. Die Wolkenkratzer werden ihre sein; warum sie einreißen?

Um den Zusammenbruch zu verhindern, werden die europäischen Nationen mehr Einwanderer aufnehmen müssen, als es je eine stabile Gesellschaft versucht hat. Die CIA sagt den Zusammenbruch der EU für das Jahr 2020 voraus. Zwar hat die CIA im letzten halben Jahrhundert so ziemlich alles falsch verstanden. Aber sogar ein mieser Agent landet einmal in 30 Jahren einen Treffer. Der Zeitpunkt des EU-Zusammenbruchs ist eher noch vorsichtig geschätzt. Wahrscheinlicher scheint, daß die Widersprüche der EU schon innerhalb der nächsten paar Wahlperioden auf die übliche Weise zutage treten. Ab 2010 können wir dann auf amerikanischen Nachrichtenkanälen zuschauen, wie in Europa die Häuser brennen und es zu Straßenkämpfen und Mordanschlägen kommt. Und selbst wenn es gelingt, das zu verhindern, bleibt die Vorstellung eines kinderlosen Europas, das Amerika militärisch oder ökonomisch Konkurrenz macht, lachhaft. Irgendwann in diesem Jahrhundert wird es 500 Millionen Amerikaner geben, und was in Europa noch übrig ist, ist dann entweder sehr alt oder sehr moslemisch. Westliche Liberale haben feine Antennen. Wann immer man die Frage aufbringt, ob in einer oder in drei Generationen noch Italiener in dem als Italien bezeichneten Landstrich leben werden, schreien sie "Rassismus!". Und sich um den Anteil der "Weißen" an der Bevölkerung zu sorgen ist tatsächlich grotesk und unangebracht. Aber es geht ja auch gar nicht um Rasse, es geht um Kultur. Wenn 100 Prozent einer Bevölkerung an die liberale, pluralistische Demokratie glauben, ist es egal, ob sie zu 70 oder zu fünf Prozent "weiß" ist. Aber wenn der eine Teil einer Bevölkerung an die liberale, pluralistische Demokratie glaubt und der andere nicht, spielt es eine große Rolle, ob der Teil, der es tut, 90 oder nur 60, 50 oder 45 Prozent der Bevölkerung auf sich vereint.
Laut einer Umfrage von 2004 wollen 60 Prozent aller britischen Moslems unter der Scharia leben - und zwar in Großbritannien. Wenn eine Gemeinschaft "in Zwietracht mit der modernen Welt" die sich am schnellsten vermehrende des Planeten ist, wie stehen dann die Chancen, daß die "moderne Welt" überlebt? Nicht gut.

Aus dem Amerikanischen von Wieland Freund. Der stark gekürzte Text erschien zuerst in der Januarausgabe der amerikanischen Zeitschrift "New Criterion" (©) Mark Steyn
Artikel erschienen am Do, 9. Februar 2006
Daten über die muslimische Bevölkerungsentwicklung in Deutschland

Das Zentralinstitut Islam-Archiv in Soest veröffentlicht jährlich Daten vom Bundesamt für Statistik zum Islam in Deutschland. Demnach ist die Zahl der in Deutschland lebenden Muslime im Jahre 2002 auf 3,45 Millionen gestiegen (2000: 3,04 Millionen, 2001: 3,24 Millionen). Nach Angaben des Islaminstituts hat die muslimische Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland eine jährliche Steigerungsrate von 6,6 %. Die Steigerungsrate entsteht durch Geburtenüberschuss und muslimische Zuwanderung (vor allem Heiratsimmigration).

Ausgehend von einem Steigerungsquotienten von 6,6 % ergibt sich die nachfolgende Bevölkerungsentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland. Zu beachten ist, dass die Steigerungsrate in Zukunft wohl noch höher als 6,6 % sein wird, da durch das Bevölkerungswachstum in den arabischen Staaten und in der Türkei, die nach demographischen Berechnungen von gegenwärtig 70 Millionen Einwohnern auf 100 Millionen Einwohner im Jahre 2050 anwachsen wird, in den folgenden Jahrzehnten ein bedeutend höherer Migrationsdruck ausgehen wird, als es heute der Fall ist.

Ein etwaiger EU-Beitritt der Türkei, mit einer Niederlassungsfreiheit von Arbeitnehmern, führt nach Expertenberechnungen zu einer Zuwanderung von etwa 10 Millionen Muslimen aus der Türkei. Diese sind in der folgenden Statistik nicht berücksichtigt.

Muslimische Bevölkerungsentwicklung in Millionen:

2000: 3,04 2001: 3,24 2002: 3,45 2003: 3,67 2004: 3,91 2005: 4,17 2006: 4,44
2007: 4,73 2008: 5,04 2009: 5,37 2010: 5,72 2011: 6,09 2012: 6,49 2013: 6,91
2014: 7,36 2015: 7,84 2020: 10,66 2030: 19,72 2040: 37,57 2045: 51,72 2050: 71,17

Zum Vergleich:

Jahr 2030: deutschstämmige Bevölkerung lt. Prof. Birg: 62,3 Mio, Muslime gem. Hochrechnung: 19,72 Mio Jahr 2050: deutschstämmige Bevölkerung lt. Prof. Birg: 49,0 Mio, Muslime gem. Hochrechnung: 71,17 Mio, dies entspräche einem Verhältnis von 40 zu 60 %.

Wenn man von einer realistischen Kapazitätsgrenze von zukünftig etwa 100 – 105 Millionen Bürgern in Deutschland ausgeht, pendelt sich das Verhältnis Deutschstämmige zu Muslime etwa um das Jahr 2045 bei folgenden Zahlen ein: Deutschstämmige: 51 Mio, Muslime 51 Mio.





Diese Zahlen belegen: gelingt die wünschenswerte Integration in unsere Gesellschaft nicht, würden um das Jahr 2050 herum die Mehrheitsverhältnisse kippen: Derzeit schätzungsweise noch über 50% integrierten bzw. integrationsbereiten Muslimen stehen etwa 25-30% eine fundamental islamische Parallelgesellschaft praktizierende Muslime gegenüber. Während deren Geburtenrate konstant hoch bleibt, passt sich die der integrierten Muslime dem Durchschnitt an.

Hier nicht zwingend zu handeln würde bedeuten, nicht mehr die Frage nach dem "ob" zu stellen, sondern nur noch nach dem "wann" die islamisch fundamentale Parallelgesellschaft zur Mehrheitsgesellschaft wird. Ob dies in 40-50 oder erst in 100 Jahren der Fall sein wird, ist dann belanglos:

Zu erwarten, dass diese sich dann genauso tolerant gegenüber unseren Werten und Vorstelllungen von Freiheit und Individualität verhalten würde, wie sie selbst heute Toleranz erfährt, wäre eine Ignoranz von Fakten und Gegebenheiten.

Statistische Berechnungen ab wann und wie weit eine mohammedanische Mehrheitsgesellschaft zu einer Fundamentalisierung (hin zum wörtlichen Koranfundament) der gemäßigten Muslime führt, existieren nicht. Die Beobachtung dieses Phänomens weltweit spricht aber eine deutliche Sprache.

Demnach bleibt nur 1 Möglichkeit um Kultur und Heimat, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte den kommenden Generationen zu erhalten: Integration fordernd fördern !




http://www.buergerbewegungen.de/info.htm#Bev%F6lkerungsentwi…
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=13188&CategoryID=82

Abendland unter
Von Hanspeter Born

Nach den Karikaturen kamen die Bücklinge, im Zusammenprall mit dem Islam werden zentrale Werte der Aufklärung geopfert. Wie schwach ist Europa eigentlich? Überalterung, Kindermangel und fehlendes Selbstbewusstsein – der alte Kontinent zeigt alle Symptome einer untergehenden Kultur.

Wenn wir im Stau stecken, uns durch das Gewühl im Warenhaus ringen, im Fernsehen die von Kindern wimmelnden Elendsquartiere der Drittweltmetropolen sehen, haben wir den Eindruck, dass die «Bevölkerungsbombe», die Paul Ehrlich in seinem Bestseller von 1968 prophezeite, losgegangen ist. Hartnäckig hält sich das Gefühl, dass der Globus hoffnungslos übervölkert ist und dass das Zuviel an Menschen die Erde ruiniert. Wir machen uns Sorgen über Folgen der Übervölkerung, Hunger, eine drohende Klimakatastrophe, den Ansturm von Migranten, das Schwinden der Rohstoffe. Gemäss statistischen Berechnungen wird die Weltbevölkerung, die heute 6,5 Milliarden beträgt, im Jahr 2045 die 9-Milliarden-Grenze überschreiten.

Was uns in der Schweiz und in Europa im Jahr 2006 jedoch zu denken geben sollte, ist nicht die Zu-, sondern die Abnahme der Bevölkerung und die tektonischen Verschiebungen in der Bevölkerungsstruktur der Welt. Weil der in Europa seit drei Jahrzehnten registrierte ständige Geburtenrückgang sich bloss in den Entbindungskliniken praktisch auswirkt und im Alltag nicht gespürt wird, halten wir die bevorstehende unaufhaltsame Schrumpfung der Bevölkerung für kein dringliches Problem – eher gar für einen Segen. Die Zukunft wird uns eines Besseren belehren.

Der englische Historiker Arnold Toynbee hat geschrieben, dass oberflächliche, Schlagzeilen machende Dinge unsere Aufmerksamkeit von den «langsameren, ungreifbaren, unwägbaren Bewegungen, die unter der Oberfläche arbeiten und in die Tiefen vordringen», ablenken. Doch es sind diese «tieferen, langsameren Bewegungen», die Geschichte machen, während die «sensationellen, vorübergehenden Ereignisse» in Vergessenheit geraten.


Zu alt zum Überleben

Vor hundert Jahren lebte ein Viertel der Weltbevölkerung in Europa, 1950 betrug der europäische Anteil noch 21,7%, heute ist er bei 11,5%, 2050 wird er noch bei 7% sein. Während die europäische Bevölkerung sich verringert, steigt diejenige der islamischen Länder. Innert fünf Generationen (von 1900 bis 2000) hat sich die Zahl der Muslime auf der Welt von 150 Millionen auf 1200 Millionen verachtfacht. Die Muslime vermehrten sich im letzten Jahrhundert doppelt so schnell wie der Rest der Welt.

Inzwischen erlebt Europa insgesamt, Süd- und Osteuropa speziell, einen dramatischen Bevölkerungsschwund. In Italien, in unserer Vorstellung immer noch das kinderreiche Land, in dem die Bambini verhätschelt werden, sind heute bloss noch 13,9% der Gesamtbevölkerung Kinder (unter 15), während die Alten (über 65-Jährigen) bereits 19,4% ausmachen. Im Vergleich: In Algerien gibt es 29% Kinder, 4,7% Alte, in Äthiopien 43,9% Kinder, 2,7% Alte; in Gaza gar 48,5% Kinder und nur 2,6% Alte. (Schweiz: 16,6% unter 15, 15,4% über 65).

Italien ist heute das «älteste» Land Europas. Letztes Jahr sind mehr Italiener gestorben als auf die Welt gekommen. Nur die Einwanderung von geschätzten 118000 hielt die Bevölkerungszahl stabil. In den sechziger Jahren brachten italienische Frauen jährlich eine Million Kinder zur Welt, seit den neunziger Jahren sind es noch eine halbe Million jährlich. Dies bedeutet, dass schon in zehn Jahren die Zahl der potenziellen Mütter auf die Hälfte zurückgegangen sein wird. Der Bevölkerungsrückgang wird sich beschleunigen. Bis 2050 rechnet man mit einer Schrumpfung der Gesamteinwohnerzahl Italiens von heute 58,1 Millionen auf 52,2 – sogar wenn die Einwanderung anhält und die Fertilität oder Gesamtfruchtbarkeitsrate von heute 1,28 Kindern pro Frau wieder, wie heute im «fruchtbaren» Skandinavien oder in Frankreich, auf 1,7 oder 1,9 steigt. Um die Bevölkerungszahl (ohne Einwanderung) stabil zu halten, braucht es eine Fertilität von 2,1, die heute in Europa nirgends erreicht wird.

Schon nach dem 1. Weltkrieg mit seinen Millionen von Toten warnten Forscher und Politiker vor einer bevorstehenden Entvölkerung und ihren möglichen Folgen für die westliche Zivilisation. Für den Geschichtsphilosophen Oswald Spengler waren Hochkulturen «wie die Blumen auf dem Felde». Sie blühten auf, reiften und welkten. Das «Abendland» hatte gemäss Spengler seinen Zenit überschritten und ging unentrinnbar dem «Untergang» entgegen.

Der apokalyptische Schwarzseher täuschte sich. Nach einem durch Stalins und Hitlers Völkermorde und den 2. Weltkrieg verursachten Bevölkerungsrückgang setzte ein unerwarteter Baby-Boom ein, der bis in die frühen sechziger Jahre anhielt. Es waren nun die Probleme der Übervölkerung und der Umweltzerstörung, die Öffentlichkeit und Politiker alarmierten. Niemand störte es, als die Gesamtfruchtbarkeitsraten in den europäischen Ländern unter das Ersatzniveau von 2,1 sanken – im Gegenteil. Keiner Regierung fiel es ein, wie dies in den dreissiger Jahren die italienischen und deutschen Diktaturen ebenso wie die französischen und schwedischen Demokratien taten, aktiv «Natalismus» oder Geburtenförderungspolitik zu betreiben. Staatliche Propaganda, die Frauen zum Gebären auffordert, gilt als anrüchig. Es erinnert an den rassistischen Fortpflanzungsfimmel der Nazis. Selbst eine aktive Familienpolitik, die Betreuungsmöglichkeiten schafft und das Kinderkriegen steuerlich begünstigt, hatte in den meisten europäischen Staaten noch bis vor kurzem einen niedrigen Stellenwert.


Der Preis des Wohlstands

In der Vergangenheit verursachten Hungersnot, Epidemien, Kriege oder andere vorübergehende Katastrophen einen Rückgang der Bevölkerung. Heute sind es die sichersten und wohlhabendsten Länder, deren Einwohnerzahl schrumpft und in denen Kinder rar sind. Modernität ist der Hauptgrund für sinkende Geburtenraten. In unseren Gesellschaften haben die am besten ausgebildeten und materiell erfolgreichsten Mitglieder die wenigsten Kinder.

Wenn ein Evolutionsbiologe beim Studium einer anderen Gattung feststellen würde, dass diejenigen Männchen und Weibchen, die bei der Nahrungssuche am erfolgreichsten sind, hohe Unfruchtbarkeitsraten aufweisen, müsste er daraus schliessen, dass diese Gattung im Begriff ist auszusterben oder vor einer dramatischen Mutation steht. Sind die menschlichen Populationen in Europa eine glückliche Ausnahme?

Ein demographisches Vakuum wird aufgefüllt. Einzig Einwanderung kann verhüten, dass die Abwärtsspirale in der europäischen Bevölkerungsentwicklung sich immer schneller dreht. Die EU braucht jährlich 1,6 Millionen Einwanderer, um die im arbeitsfähigen Alter stehende Bevölkerung auf gleichem Niveau zu halten. Um 2050 wird in Italien und Spanien das Verhältnis von Erwerbstätigen zu Pensionierten 1:1 sein. Im europäischen Durchschnitt (zu dem die Schweiz gehört) werden vier Erwerbstätige für drei Pensionierte aufkommen müssen.

Im südlichen «Hinterland» Europas, dem Gürtel von Pakistan bis Marokko, wo die Bevölkerung vorläufig immer noch stark zunimmt, steht ein riesiges Reservoir von in ihren Ländern überschüssigen, beschäftigungslosen jungen Menschen bereit, die darauf brennen, die Bevölkerungslücken in Europa zu schliessen. Fast alle sind Muslime. Bereits heute leben in der EU schätzungsweise 20 Millionen oder 5% Muslime. Hält der Trend an, werden es 2020 schon 10% sein. 7% aller letztes Jahr in Europa geborenen Kinder sind muslimisch, in einer Stadt wie Brüssel sind es gar 57%. Schätzungsweise ein Viertel aller französischen Schüler sind schon heute Muslime. Der Historiker und Islamforscher Bernard Lewis fasst die Entwicklung so zusammen: «Europa wird Teil des arabischen Westens sein, des Maghrebs. Dafür sprechen Migration und Demographie. Europäer heiraten spät und haben keine oder nur wenige Kinder. Aber es gibt die starke Immigration: Türken in Deutschland, Araber in Frankreich und Pakistaner in England. Diese heiraten früh und haben viele Kinder. Nach den aktuellen Trends wird Europa spätestens Ende des 21. Jahrhunderts muslimische Mehrheiten in der Bevölkerung haben.»


Secondos träumen vom Kalifat

Diese Entwicklung wird die europäische, «abendländische» Kultur verändern. Steffen Kröhnert vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung gibt ein Beispiel: «Schauen Sie sich eine Region wie das Ruhrgebiet an. Dort werden schon 2010 etwa 50 Prozent der unter 30-Jährigen einen Immigrationshintergrund haben, weil die Deutschen kaum Kinder kriegen und aus den Städten weggezogen sind und die, die zurückbleiben, viele Kinder kriegen. Natürlich sind das Migranten. Wenn man davon ausgeht, dass jüngere Menschen unter 30, 35 viel aktiver in die Gesellschaft wirken als Ältere und Rentner, kann man sich vorstellen, dass dies die öffentliche Kultur verändert, weil diese 50 Prozent Ansprüche stellen, ihre Kultur in dem Land zu verankern.»

Während die grosse Mehrheit der Einwanderer damit zufrieden ist, ein Auskommen zu finden, Familien zu gründen und im Gastland heimisch zu werden, haben junge, von einer islamistischen Ideologie beseelte Hitzköpfe der zweiten Generation oft ehrgeizigere Ziele. Diese von radikalen Imamen oder Websites indoktrinierten, aus Westasien oder Nordafrika stammenden Secondos träumen von der Wiedererrichtung des Kalifats, von der Vereinigung aller Muslime unter einer Flagge. Deren Extremismus ist nicht bloss eine Reaktion ausgegrenzter Unterschichtler. Unter den Neoislamisten finden sich viele erfolgreich integrierte Söhne und Töchter von Emigranten, wie der niederländische Informatikstudent Mohammed Bouyeri, Kind mausarmer analphabetischer Einwanderer aus Marokko und Mörder des Künstlers Theo van Gogh.

Letzten Monat berichtete die Washington Post über Hizb ut-Tahrir, eine in 40 Ländern aktive Ablegerorganisation der Muslimbruderschaft, deren erklärtes Ziel die Islamisierung der Welt ist. Der Artikel beschreibt, wie 800 junge, gutgekleidete Dänen, meist muslimische Secondos, an einem Sonntagmorgen sich vier Stunden lang Vorträge anhörten, in denen man ihnen erklärte, wie die islamische Welt durch westliche Ideen wie Nationalismus und Demokratie verdorben wurde. Grausliche Bilder getöteter irakischer Kinder wurden an die Wand projiziert, und Fadi Adbullatif, ein dänischer Sprecher von Hizb ut-Tahrir, rief aus: «Niemand kann bezweifeln, dass der sogenannte Krieg gegen den Terrorismus ein Krieg gegen den Islam ist. Der islamische Staat ist der einzige Schutz, der einzige Schild für Muslime.» Am Ende der Veranstaltung, die mit einem machtvollen Chor «Allahu akbar!» endete, blickte der im Libanon geborene Muziz Abdullah in den bis auf den letzten Platz besetzten Saal und sagte dem Reporter: «Vor zehn Jahren war es völlig unrealistisch, zu denken, dass es je ein Kalifat geben würde. Heute glauben die Leute, dass es in wenigen Jahren geschehen kann.»

Wenn nicht das Kalifat angestrebt wird, dann mindestens die Ausdehnung der islamischen Scharia. Laut einer Meinungsumfrage von 2004 wünschen 60% der britischen Muslime (1,6 Millionen), unter dem religiösen Gesetz der Scharia und nicht dem althergebrachten englischen Recht (Common Law) zu leben.

In allen Städten und Gegenden Europas leben junge Muslime, die im Islam einen neuen Lebenssinn entdeckt haben, die an den Dschihad, den heiligen Krieg, glauben und bereit sind, für ihre Sache zu töten und zu sterben. Der radikale Islam, sagt Bernard Lewis, habe eine grosse Anziehungskraft auf junge Menschen, da er ihnen Überzeugungen und Gewissheiten vermittle, ihnen die Erfüllung einer Mission gebe.

Mehr noch als die Anschläge von Madrid und London ist die Ermordung des Filmemachers Theo van Gogh in Amsterdam ein Vorbote dessen, was auf uns zukommen könnte. Die vorsätzliche Tötung oder bereits schon die Einschüchterung von im Rampenlicht stehenden Personen, die sich der Ausbreitung des Islams in Europa widersetzen oder einfach die Gefühle der Muslime verletzt haben, ist eine wirkungsvolle Taktik zur Aufweichung des Bürgersinns der einheimischen Bevölkerungen. Im Falle Theo van Gogh schoben wohlmeinende Zeitgenossen und wohlgesinnte Medienleute dem provozierenden Filmemacher die Schuld für die eigene Ermordung zu. Er hätte eben die Muslime nicht beleidigen dürfen. Wie in Frischs Theaterstück neigen Biedermänner dazu, sich einnistende Brandstifter gewähren zu lassen.


Kampfbegriff «Islamophobie»

Eine andere, subtilere Taktik der Islamisten besteht darin, Kritiker ihres Tuns, Redens und Denkens des Rassismus und der Islamophobie zu bezichtigen. Sie stellen sich selber als Opfer westlicher kolonialistischer Denkweise dar und erzeugen dabei bei der einheimischen Bevölkerung Schuldgefühle, die den Widerstandswillen ebenfalls schwächen. Der gegenwärtig lodernde Propagandakrieg um die dänischen Mohammed-Karikaturen zeigt, wie eine gutorganisierte Kampagne – diplomatische Initiativen, Demonstrationen, Lügen, Morddrohungen, Verbrennung von Fahnen, Boykotte, Angriffe auf Botschaften – europäische Regierungen und Bevölkerungen in die Defensive drängen kann.

Nach den Bombenanschlägen in London vom 7. Juli letzten Jahres beeilten sich nicht nur muslimische Notabeln, sondern auch britische Politiker, vor einem «backlash» gegen die muslimische Bevölkerung zu warnen. Für viele war weniger die Ermordung braver, ihrer Arbeit nachgehender Leute tadelnswert als die daraus möglicherweise resultierende, hypothetische «Islamophobie». Wie der kanadische Kommentator Mark Steyn sarkastisch bemerkte: «Die alte Definition einer Nanosekunde war die Zeitspanne zwischen dem Wechseln der Verkehrsampeln in New York auf Grün und dem ersten Hupen eines Wagens hinter dir. Die neue Definition ist die Zeitspanne zwischen einem Terrorbombenanschlag und dem Pressecommuniqué einer vor einem ‹backlash› gegen die Muslime warnenden islamistischen Lobby.»


Permanent schlechtes Gewissen

Angst, man könnte die Gefühle der Muslime verletzen, hat zu komischen Auswüchsen geführt. So wurden Beamte in der Sozialhilfeabteilung von Dudley in den britischen West Midlands dazu angehalten, alle Gegenstände, die Schweine darstellten, darunter Spielzeuge, Sparschweinchen, Porzellanfiguren, Kalender und eine mit den Kinderbuchfiguren Winnie the Pooh und Piglet illustrierte Papiernastuchschachtel, verschwinden zu lassen oder mindestens zuzudecken, um nicht muslimische Mitbürger vor den Kopf zu stossen.

Um die Sensibilität von Leuten zu schonen, die nichts dabei finden, wenn islamistische Websites Videos von der blutigen Enthauptung von Geiseln verbreiten, üben wir in Europa eine immer einschneidendere Selbstzensur. Als Kenan Malik, ein britischer Autor indischer Herkunft, von der Zeitung Independent eingeladen wurde, über den berühmten Freidenker des 18. Jahrhunderts Tom Paine zu schreiben, setzte er seinem Essay ein Zitat aus Salman Rushdies «Satanischen Versen» voran. Damit wollte er zeigen, dass Paines Kampf gegen religiöse Popanze auch heute noch relevant ist. Das Zitat wurde von der Redaktion als «zu beleidigend für Muslime» herausgestrichen.

Noch bevor die dänische Zeitung Jyllands-Posten ihre Mohammed-Zeichnungen veröffentlichte, erklärte Ian Jack, Chefredaktor der angesehenen literarischen Zeitschrift Granta: «Es gibt kein staatliches Gesetz, das eine bildliche Darstellung des Propheten verbietet. Trotzdem erwarte ich nicht, ein solches Bild zu sehen. Auf der einen Seite steht das Recht des Individuums, ein solches Bild auszustellen oder zu veröffentlichen, auf der anderen Seite die masslose Beleidigung und der Schaden an Leben und Gut, die die Ausübung eines solchen Rechtes verursachen würde. In diesem Fall verstehen wir, dass der Preis zu hoch ist, obschon wir als Ungläubige die Kränkung nicht verstehen.» Die Dschihadisten unter Europas Muslimen haben bloss Verachtung für diese Leisetreterei. Sie sehen jedes Zurückweichen vor ihren Forderungen als Zeichen der Schwäche einer dekadenten, sturmreifen Zivilisation.

Wohlstand, Verweichlichung, Verfall und Auslöschung sind die Stufen des Abstiegs von Hochkulturen. «Ich habe den Triumph von Barbarei und Religion beschrieben» – mit diesen Worten fasste Edward Gibbon im 18. Jahrhundert sein monumentales Werk «The Decline and Fall of the Roman Empire» zusammen. Demographie und Überlebenswillen spielten bei dem von Gibbon beschriebenen Aufstieg des Christentums zur führenden Weltreligion die entscheidende Rolle. Der Soziologe Rodney Stark weist nach, dass im Römischen Reich die frühen Christen eine höhere Geburtenrate als die Heiden hatten, weniger Kindsmord praktizierten und weniger früh starben. Ihr demographischer Vorteil trug dazu bei, dass die marginale Jesus-Bewegung zur dominierenden kulturellen Macht des Westens wurde.


Im Bett mit der höheren Macht

Nie seit dem Fall des Römischen Reiches hat die Welt einen Fruchtbarkeitsrückgang wie den heutigen erlebt. In seinem Buch «The Empty Cradle» zeigt Philip Longman, dass ein zunehmend grösser werdender Anteil der Weltbevölkerung von Menschen produziert wird, die glauben, dass eine höhere Macht ihnen die Fortpflanzung befiehlt. Diese höhere Macht kann «Gott, der durch Abraham, Jesus oder Mohammed oder irgendeinen Heiligen der letzten Tage spricht, oder eine totalitäre Macht» sein.

Fundamentalisten jeder Art haben mehr Kinder. Wenn dieser Trend sich fortsetze, sagt Philip Longman, dann werde «die menschliche Kultur von ihrem gegenwärtigen marktorientierten, individualistischen, modernen Kurs weggetrieben und schrittweise eine von fundamentalistischen Werten dominierte marktfeindliche Kultur schaffen».

In den USA haben die Staaten im Bibelgürtel die höchsten Fruchtbarkeitsraten mit dem Spitzenwert im Mormonenstaat Utah. Im laizistischen, modernen Europa sind dagegen gläubige Muslime die einzige ins Gewicht fallende fundamentalistische Bevölkerungsgruppe, die sich rasch fortpflanzt. Ihr kultureller und politischer Einfluss wird unweigerlich wachsen.

Dies um so mehr, als Europa nicht nur einer demographischen Krise mit unabsehbaren Folgen entgegengeht, sondern auch in einer geistigen Krise steckt. Der amerikanische Denker David Hart glaubt, Europa leide an «metaphysischer Langweile» – an «Langeweile am Mysterium, an der Passion und dem Abenteuer des Lebens». Ein Europa ohne spirituelle Visionen und Ziele langweilt sich zu Tode. Schon 1976 sah Raymond Aron die Zeichen an der Wand. In «Plaidoyer pour l’Europe décadente» gab er der Befürchtung Ausdruck, dass Westeuropa sein Selbstvertrauen, seinen Siegeswillen, «die Fähigkeit zu kollektiver Handlung und historische Vitalität» verliere – überhaupt das, was Machiavelli «virtu» nennt. «Die Zivilisation egozentrischen Geniessens», schrieb er, «verurteilt sich selber zum Tode, wenn sie das Interesse an der Zukunft verliert.» Was Aron nicht ahnen konnte, war, dass ein wiedererwachter Islam bereitstehen würde, das Erbe einer Selbstmord begehenden humanistischen europäischen Zivilisation anzutreten.

Der amerikanische Theologe George Weigel meint, dass die radikalisierten Muslime des 21. Jahrhunderts, welche die militärischen Niederlagen ihrer Glaubensbrüder bei Poitiers 732, Lepanto 1571 und Wien 1683 sowie deren Vertreibung aus Spanien 1492 bloss als temporäre Rückschläge anschauen, nicht zu Unrecht hofften, die Stunde des Endsiegs sei nahe. Wenn ein Europa, das sich selber kulturell entwaffnet hat, zu «Eurabia», einem blossen Zusatz der arabisch-islamischen Welt, werde, sagt Weigel, dann entbehre dies nicht der Ironie: «Das Drama des atheistischen Humanismus, der Europa von seiner Seele entleert, würde im Triumph eines gänzlich unhumanistischen Theismus enden. Europas gegenwärtige Krise zivilisatorischer Moral würde ihren bitteren Abschluss erreichen, wenn die Notre-Dame-Kathedrale zu einer Hagia Sophia an der Seine, eine andere grosse christliche Kirche zu einem islamischen Museum wird.»

So weit wird es kaum kommen. Aber die demographischen Verschiebungen der nächsten zwei oder drei Jahrzehnte werden zu gefährlichen Konflikten, zu Bürgerkriegswirren und zu Verschiebungen in den internationalen Machtverhältnissen führen. Wie Steffen Kröhnert und der Bremer Völkermordforscher Gunnar Heinsohn aufzeigen, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Bevölkerungsstrukturen und gewaltsamen Konflikten. Gesellschaften mit einem sogenannten «youth bulge», das heisst mit einem grossen Anteil von jungen Männern im Alter von 15 bis 30, die keine angemessenen Positionen finden können, werden entweder die eigenen Länder destabilisieren, oder sie bilden für ihre Umgebung eine aggressive Gefahr. Bei überzähligen jungen Männern, schreibt Heinsohn, sei es «so gut wie immer zu blutigen Expansionen sowie zur Schaffung und Zerstörung von Reichen» gekommen und es spreche wenig dafür, «dass diese Sprengkraft gerade bei der grössten Sohneswelle der Geschichte ausbleiben könnte».


«Entschuldigt euch nicht!»

Dieser muslimischen «Sohneswelle» an der Südgrenze Europas wird eine alternde Gesellschaft in Spanien, Italien und Griechenland gegenüberstehen. Zwar sind die europäischen Gesellschaften nicht die einzigen, die an Überalterung leiden. Japans Bevölkerungszahl wird im nächsten halben Jahrhundert um einen Drittel sinken. Die erwartete Einbusse ist vergleichbar mit dem durch Pestepidemien verursachten Bevölkerungseinbruch im Europa des «schrecklichen» 14. Jahrhunderts. Selbst China wird sich bald mit den Problemen der Vergreisung herumschlagen müssen. Aber das Bevölkerungsgefälle zu den benachbarten Kontinenten Afrika und Asien macht Europas Lage besonders kritisch. Die internationalen Machtverhältnisse werden sich verschieben.

Steffen Kröhnert kann sich vorstellen, dass die Länder mit stark wachsenden und jugendlichen Bevölkerungen – und dies sind die muslimischen Länder von Pakistan bis Marokko – «natürlich immer mehr Ansprüche stellen werden – Ansprüche auf Zugang zu Ressourcen und zu internationalen Machtpositionen – und dass diese alternden Gesellschaften dann Zugeständnisse werden machen müssen. Man kann nicht mit einem grossen Drohpotenzial auftreten, wenn man eine stark alternde Bevölkerung hat.» Wenn das Potenzial, überhaupt Streitkräfte zu stellen, nicht mehr da ist, wie können sich die politischen Eliten in Europa terroristischen oder künftigen militärischen Drohungen von Ländern mit grossem Jugendanteil entgegenstellen? In den kommenden 15 Jahren werden – gemäss Heinsohn – in den Entwicklungsländern etwa 720 Millionen Jungen ins kampffähige Alter kommen, von denen «mindestens 300 Millionen – zweite bis vierte Söhne – in die Territorien der entwickelten Welt drängen». Diesen 300 Millionen entschlossenen, harten, wagemutigen jungen Männern werden 100 Millionen zu Frieden und Gewaltlosigkeit erzogene Gleichaltrige in der entwickelten Welt gegenüberstehen. Die Hereindrängenden haben nichts zu verlieren, die Einheimischen ihren Wohlstand und Komfort.

Der Streit um die Mohammed-Karikaturen zeigt, welchen Druck islamistische Gruppen und islamische Staaten schon heute ausüben können. Gefährdet ist die grosse Leistung der Aufklärung: die Gedanken- und Redefreiheit. Voltaire und seinen Mitstreitern gelang es, die Macht der Kirche über das Denken der Menschen zu brechen. Jetzt fordern muslimische Vordenker eine Beschränkung der Redefreiheit. Ein zentraler Wert des aufgeklärten Europas steht auf dem Spiel. In einem diese Woche im Spiegel online erschienenen Essay sagt der in pakistanischen Koranschulen erzogene, heute im Westen lebende Schriftsteller Ibn Warraq klar, worum es geht: «Ohne das Recht der freien Meinungsäusserung kann eine Demokratie nicht lange überleben – ohne die Freiheit zu diskutieren, unterschiedlicher Meinung zu sein, sogar zu beschimpfen und zu beleidigen. Es ist eine Freiheit, der die islamische Welt so bitter entbehrt, und ohne die der Islam unangefochten verharren wird in seiner dogmatischen, fanatischen, mittelalterlichen Burg; verknöchert, totalitär und intolerant. Ohne fundamentale Freiheit wird der Islam weiterhin das Denken, Menschenrechte, Individualität, Originalität und Wahrheit ersticken. Solange wir keine Solidarität mit den dänischen Karikaturisten zeigen, unverhohlene, laute und öffentliche Solidarität, so lange werden diejenigen Kräfte die Oberhand gewinnen, die versuchen, dem freien Westen eine totalitäre Ideologie aufzuzwingen – die Islamisierung Europas hätte dann in Raten begonnen. Entschuldigt euch also nicht!»

Die Machtverschiebung zugunsten muslimischer Gesellschaften und der wachsende Anteil junger, von ihrer Religion überzeugter Muslime in den europäischen Ländern sollten eigentlich vor allem die politische Linke aus dem Busch klopfen. Ihre Ziele und Ideale laufen am ehesten Gefahr, unter die Räder islamistischer Intoleranz zu kommen. Der konservative Kommentator Mark Steyn formulierte dies so: «Wieso denn, wenn eure grossen Anliegen Feminismus, Abtreibung und Schwulenrechte sind, seid ihr euch so sicher, dass der Kult der Toleranz überlebt, wenn der grösste demographische Anteil in eurer Gesellschaft frisch-fröhlich intolerant ist?»


Kopftuch für alle?

Schon heute werden in niederländischen Stadtvierteln mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit Juden, Homosexuelle und «unzüchtig» gekleidete Frauen von jungen Muslimen bedroht. Werden sich unter zunehmendem islamischem Druck unsere Sitten weiter verändern? Werden Buchhandlungen islamkritische Werke weiterhin verkaufen dürfen? Wird man den Alkoholausschank beschränken? Werden sich unsere Frauen dezenter kleiden müssen? Wird es sich eine französische Regierung noch erlauben können, muslimischen Schülerinnen das Tragen des Kopftuchs zu verbieten? Wird es unser Fernsehen wagen, Islamkritiker in den «Zischtigsclub» und die «Arena» einzuladen?

Weil die zu erwartenden gewaltigen und vermutlich leider auch gewaltsamen Auswirkungen des Bevölkerungsschwunds in Europa sich kaum schon in den nächsten Jahren bemerkbar machen werden, stecken wir – Politiker und Öffentlichkeit – den Kopf in den Sand. Während die Lunte zum Brand von Europa bereits glimmt, schwätzen wir über alles andere – wir ereifern uns über Feinstaub, Steuerwettbewerb, Pitbulls, die Privatisierung der Swisscom und weitere der von Toynbee beschriebenen «oberflächlichen, Schlagzeilen machenden Dinge». Arnold Toynbee hat auch gesagt, dass Zivilisationen nicht ermordet werden, sondern Selbstmord begehen. Europa ist auf dem besten Weg dazu.


Hier beginnt der aufgeklärte Sektor

Besteht die Hoffnung, dass die jahrtausendealte europäische Zivilisation ihren anscheinend vorprogrammierten Selbstmord abwenden kann? Ausgeschlossen ist es nicht. Drei Szenarien kann man sich vorstellen, die den Niedergang bremsen oder aufhalten könnten.

Erstens müsste ein geistiger Schub – vergleichbar etwa mit den grossen religiösen Erweckungsbewegungen, wie sie England und die USA im 19. Jahrhundert erlebten – durch Europa gehen, der eine höhere Geburtenrate begünstigen würde.

Zweitens müssten die europäischen Staaten durch eine die nichtmuslimischen Kulturkreise bevorzugende Einwanderungspolitik eine grössere kulturelle Diversifizierung erreichen.

Drittens müsste es den europäischen Gesellschaften durch sozialpolitische Massnahmen gelingen, die einwandernden Muslime von der Gültigkeit der aufgeklärten Moderne zu überzeugen und sie kulturell zu assimilieren. Dies würde der europäischen Kultur ihre Souveränität und den europäischen Staaten ihre Identität bewahren. Voraussetzung allerdings ist, dass Europa sein Selbstvertrauen und den Willen zur Selbstbehauptung wiedererlangt.

Statt an den Amerikanern herumzumäkeln, täten wir gut daran, von der immer noch erfolgreichen Schmelztiegelpolitik der USA zu lernen. Die USA mit einer Gesamtfruchtbarkeitsrate von 2,1 und einer ungebrochenen Einwanderung werden im Gegensatz zu Europa auch bis 2050 kontinuierlich wachsen. In europäischen Publikationen formulierte Prophezeiungen über den Niedergang der Supermacht USA sind reines Wunschdenken.

Über einen Niedergang der europäischen Zivilisationen könnten sich auch die Amerikaner nicht freuen. In einem «Brief an die Europäer» erinnert der amerikanische Historiker Victor Davis Hanson daran, dass Europa die Quelle der westlichen Tradition ist, wie dies am offensichtlichsten Kulturgüter wie die Akropolis, das Pantheon, die Uffizien oder der Vatikan zeigten: «Wir Amerikaner müssen gestehen, dass die ‹grossen Bücher› – wir selber haben bisher noch keinen Homer, Vergil, Dante, Shakespeare oder Locke hervorgebracht, von da Vinci, Mozart oder Newton gar nicht zu reden – und die ‹grossen Ideen› des Westens von der Demokratie zum Kapitalismus bis zu den Menschenrechten alle auf eurem Kontinent gewachsen sind.» Gerade deshalb, fährt Hanson fort, klammerten sich die Amerikaner an die Hoffnung, dass Europa «in der elften Stunde» aufwachen werde, sein Erbe wieder entdecke, um zusammen mit Amerika «die Idee des Westens gegen die neueste illiberale Geissel des islamischen Faschismus» zu verteidigen.

Hanson schliesst mit den Worten: «Die Geschichte verzeiht nicht. Niemand erhält einen Freibrief einzig aufgrund des Dunstes vergangener Glorie. Entweder wird eure Wirtschaft sich erneuern, eure Bevölkerung sich vervielfachen und eure Bürgerschaft sich verteidigen – oder eben nicht. Und wenn nicht, wird das Europa, das wir gekannt haben, sterben – zur grossen Freude der Islamisten und zur schrecklichen Trauer Amerikas.»



Bernard Lewis: Die Wut der arabischen Welt. Campus, 2003. 192 S., Fr. 34.90

Gunnar Heinsohn: Söhne und Weltmacht. Terror im Aufstieg und Fall der Nationen. Orell Füssli, 2003. 189 S., Fr. 39.80

Oswald Spengler: Der Untergang des Abendlandes. dtv, Reprint 1997. 1250 S., Fr. 35.50
[posting]20.113.487 von Denali am 09.02.06 10:56:22[/posting]:confused:
Demnach bleibt nur 1 Möglichkeit um Kultur und Heimat, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte den kommenden Generationen zu erhalten: Integration fordernd fördern !

Die einzige möglichkeitm.e. wäre realistisch jetzt radikal, ähnlich wie die dänen, den zuzug von islam geprägten menschen zu drosseln und gleichzeitig die sozialhilfe für immigranten fallen zu lassen, d.h. die jeweiligen hier arbeitenden clanmitglieder für den unterhalt der nachziehenden sippe verantwortlich halten.

Der verfasser des artikels zeigt mit seinem letzten satz eigentlich nur das hauptproblem unserer schöngeistigen intellektuellen elite, nämlich die feigheit vor konsequenten lösungen. Die fantasie erschöpft sich in gesundbeten. Wie gehabt, nichts neues von diesem artikelschreiber.
diese studie ist eine von vielen, die uns vor augen führen, dass die Bevölkerung unseres Landes im jahre 2050 zur Hälfte aus Moslems besteht. Schon weit vorher dürfte hierzulande Krieg zwischen Christen und Moslems herrschen. Den die deutschen Christen aufgrund ihrer Zivilisiertheit und "Michel-haftigkeit" mit Pauken und Trompeten verlieren dürften.
Mir ist lieber, dass unsere Wirtschaft wie auch immer einen Bevölkerungsrückgang zu verkraften hat, als dass unser Land von Kopftuchträger, Messerstechern, Vergewaltigern, Drogenhändlern und Türken-Prolls nur so wimmelt. Da haben wir schon seit Jahren genug von.
[posting]20.113.800 von Nannsen am 09.02.06 11:11:44[/posting]Leider ist man noch nicht einmal so weit, einfach nur mal die Fakten anzuerkennen, auf der eine Handlungsgrundlage überhaupt entstehen könnte. Denn sobald man die erwähnt, schreibt Steyn in #1 treffend, heißt es "Rassist".
Der Kampfposter wieder bei der Arbeit!

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Gruß Kirschkern1
Kirschkern1 wie immer mit überzeugenden Argumenten...:D
Nun, wie mit allen Hochrechnungen kann man auch hier nur die theoretische Entwicklung aufweisen. Die Praxis sieht dann oft ganz anders aus.

Wenn wir weiterhin statt Ingenieure nur Ziegenhirten ins Land holen, dann wird unsere Wirtschaft immer mehr an Boden verlieren.

Verliert unsere Wirtschaft an Boden bei gleichzeitig höherem Aufwand für integrationsunwillige aber vermehrungsbereite Muslime, dann bricht uns der Staatshaushalt endgültig weg.

Im Günstigsten Fall bedeutet dies eine starke Verminderung der muslimischen Zuwanderung, denn wer will noch nach Deutschland wenn er nicht im sozialen Netz abhängen kann, im ungünstigeren Fall brechen Unruhen aus.

Unruhen, wie wir es uns nicht vorstellen können, da waren die brennenden Autos in Frankreich eine müde Grillparty.

Daß diese professoralen Bildchen-Statistiken einfach so vollzogen werden ist völlig surreal.

Da aber offensichtlich sich in Deutschland momentan jeder für ganz besonders intellektuell hält wenn er alleine schon bei "Reizwörtern" wie Nationalhymne, Leitkultur, Verfassungseid, deutsche Sprache usw. einen komplexen Ausschlag bekommt, Brechreiz und Multikultierektionen mit tolerangeschwängertem Dauerrückzug, schwant mir nichts Gutes, denn Kulturen kann man verteidigen oder sie untergehen lassen.

Ein wenig verteidigen gibt es nicht, dafür sind auch die Töne des Islam mittlerweile viel zu schrill.
Das ist unsere Zukunft, wenn man linear weiterdenkt.

Aber die Moslems werden nicht warten bis sie die Bevölkerungsmehrheit stellen, sondern die Radikalen werden bereits bei einem Bevölkerungsanteil von 20-30% Moslems versuchen uns ihre Wertvorstellungen aufzuzwingen und dies wird ihr Verhängnis sein.
[posting]20.114.125 von for4zim am 09.02.06 11:28:07[/posting]Besten Dank für deine Steilvorlage!

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Zahlen und immer gleiche Inhalte sind für mich Argumente!

Gruß Kirschkern1
da hilft nur eins, Pille, Kondom verbieten und Abtreibung abschaffen, jedes Deutsche Mädchen / Frau muss sich deutschen Männern sexuell zur Verfügung stellen und die daraus resultierenden deutschen Kinder werden vom Staat ernährt, oder wie :confused: :D
Es gibt viele Brandherde auf der Welt, aber generell läßt sich auf eine Konfliktpartei stets verläßlich schließen: Moslems gegen Juden in " Palästina" , Moslems gegen Hindus in Kaschmir, Moslems gegen Christen in Afrika, Moslems gegen Buddhisten in Thailand, Moslems gegen Russen im Kaukasus, Moslems gegen Touristen auf Bali.

Holla, deutliche Worte.

Zum Glück haben wir in Europa ja den friedlichen Teil der Moslems abbekommen. Also lasst uns weiter schlafen und uns selbst verwirklichen und nicht im Traum an Nachkommen denken. Wozu auch? Nach mir die Sintflut.

;
nochmal der Hinweis auf #3, (auch wenn´s viel zu lesen ist)
der sehr gut die Situation beschreibt,
und Lösungsansätze beinhaltet
[posting]20.113.964 von Denali am 09.02.06 11:20:09[/posting]Wir müssen gegreifen, dass der bisherige selbstzerstörerische genetisch begründete rassismus der westlichen welt endlich abgelöst werden muss von einem, unseren kulturkreis verbindenden eigenen kulturrassismus als gegengewicht gegen den islamischen offensiver werdenden kulturrassismus.

Erst mit dem gefühl einer eigenen, dem islam überlegenden und abgrenzenden kultur werden wir die kraft aufbringen, uns zu wehren um unsere werte und die eigene kultur zu erhalten.

Wenn wir unsere, in unseren überlegenen werten begründete eigene identität nicht finden, haben wir unsere existenzberechtigung verloren.

Wir müssten dies so akzeptieren und das recht des stärkeren, in diesem fall, den islam anerkennen und uns weiter deren kultur unterwerfen.

Alles andere ist selbstillusionierung und gesundbeterei von sich bereits aufgegebenen weicheiern.
[posting]20.114.367 von Nannsen am 09.02.06 11:39:08[/posting]Wenn wir unsere, in unseren überlegenen werten begründete eigene identität nicht finden, haben wir unsere existenzberechtigung verloren

Europa kann kulturell nur überleben, wenn eine Rückbesinnung auf die Werte unserer Kultur stattfindet.

Wenn wir uns wieder erinnern, was Aristoteles, Jesus, Luther, Galilei, Voltaire, Kant, Darwin und Freud für uns geleistet haben, und erkennen, daß dieses kulturelle Erbe es Wert ist erhalten zu bleiben.

Und dazu gehört für dieses kulturelle Erbe einzustehen, es zu verteidigen, und dafür zu werben in der Welt und ganz besonders bei den Mirgranten, speziell den islamischen.
[posting]20.114.148 von Fuller81 am 09.02.06 11:29:00[/posting]Ich sehe das sogar dramatischer. Selbst ein Bevölkerungsanteil von 5 bis 6 % wahlberechtigter Muslime kann in unserer Demokratie, einmal als Partei im Bundestag gebündelt, als Zünglein an der Waage erhebliche Macht ausüben.
Und dann ist es für demokratische Abwehrmaßnahmen (Zugzugsstopp, Einschränkung der Einbürgerung, Streichung Sozialhilfe für Migranten etc. zu spät.)

Leider haben wir kein Öl, um uns im kommenden Gottesstaat trotz Sharia genauso behaglich einzurichten, wie vorher.

;
[posting]20.114.223 von Fuller81 am 09.02.06 11:32:30[/posting]Bei diesem Bild kommt man ins Grübeln.

Ob die verschleierte "Dame" weiß was auf dem Schild steht ? Meint sie den Westen ?
Dann wäre dies natürlich ein weiterer Beweis für die Friedfertigkeit des Islam.

Oder meint sie nolens volens die eigenen Landsleute ?
Es mag sein daß der Westen bereits so dekadent ist daß er dem Islam nicht widerstehen kann.

Aber Israel ist stark. Die sind keineswegs besonders interessiert an einem unfreiwilligen Bad im Mittelmeer oder an einer Datscha in Brandenburg.

Dann bekommt aber dieses Plakat einen völlig neuen Sinn.
[posting]20.114.488 von Denali am 09.02.06 11:45:45[/posting]Hört sich alles großartig an, lieber denali, man könnte sich förmlich an diesem schwulst berauschen.
Tatsache ist jedoch, dass wir bei der positiven erwähnung einer, nennen wir sie mal völkischen partei, sofort ein tabu brechen und erschreckt und eher peinlich berührt zusammenzucken, so ähnlich als ob uns jemand vorsichtig flüsternd ein pornoheft etc. andrehen will.

Solange wir nicht gegreifen wollen und können, dass wir zur verteidigung unserer werte dringend auch nationale parteien als weckruf in unseren parlamenten brauchen und in zukunft auch die für uns nützlichen nützliche idioten und schlägertypen dieser parteien, die für uns schwanzlosen mickrigen schöngeister die drecksarbeit in der verteidigung von übergriffen etc zu machen bereit sind.

Am anfang steht das brechen von barrieren in unseren köpfen und das sich klarmachen müssen, dass es in zukunft nur noch ein entweder/oder gibt.
#19, an anderer Stelle habe ich schon darauf verwiesen, eine eigene muslimische Partei, vertreten im Bundesrat, egal mit wieviel %, wird nie demokratische Entscheidungen akzeptieren, wenn diese zu ihren Ungunsten ausgehen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie sich als Diskriminierte, Unterdrückte, von Christen geknechtete Gruppe mitleidsheischend ihren Glaubensbrüdern und -schwestern darstellt und auf die Straße geht. Herr Erdogan hat es angedeutet: DieTürkei ist nicht bereit, Entscheidungen des Christenclubs zu akzeptieren, hat er nicht auch in diesem Sinne die NS-Vergangenheit angesprochen und Deutschland die Legitimation zu Themen wie EU-Beitritt abgesprochen ?
[posting]20.114.285 von Peter_Pan.com am 09.02.06 11:35:19[/posting]Tja, das hilft leider auch nichts mehr. Mit so was in der Art, hätte man vor 20-30 Jahren anfangen müssen.*hüstel

Heute Geborene (9 Monate Produktionszeit eingerechnet) würden frühestens 2025 als Wahlberechtigte als erster Tropfen auf den heißen Demographiestein zur Verfügung stehen. Wenn die Hochrechnung in #1 nur einigermaßen stimmt, wird da der Bevölkerungsanteil der Muslime schon bei 15 % sein, vermutlich viele mit Wahlrecht, weil dieses schon vorher weitgehend modifiziert wurde.

Da hilft nur eins, sich schonmal den Koran und die sonstigen Gebräuche genauer anschauen, so dass man 2030 sich im Altersheim mit den dann vorherrschenden Gebetszeiten, Essens und sonstigen Gewohnheiten schon vertraut ist, damit man dann später nicht evtl. von einem jungen fanatisch erzogenen Pfleger mal zufällig von den entsprechenden Versorgungsdrähten abgestöpselt wird.

;
[posting]20.114.790 von Nannsen am 09.02.06 11:59:49[/posting]National ausgerichtete Parteien brauchen wir nicht.

Sondern welche, die zu den liberalen, humanistischen Werten unserer Kultur, und wie sie im Grundgesetz verankert sind, mit Überzeugung und Selbstbewußtsein stehen.

Davon ist ansatzweise nur noch in der CDU ein bißchen übrig.

Der Rest hat sich der Ideologie des Kulturrelativismus ergeben. Wie der Westen insgesamt, incl. Kirchen. Wo Schariaelemente gleichberechtigt neben Menschenrechten, neuem Testament und Grundgesetz stehen - trotz all der inhaltlichen Gegensätzlichkeit und strukturellen Unvereinbarkeit.

Eine Kultur, die ihre eigenen Werte nicht mehr als wertvoll erachtet, kann einfach nicht überleben.

Besonders wenn sie auf eine andere Kultur trifft, die ihre Werte für überlegen und durchsetzungswürdig hält.

Das ist wie wenn zwei Boxer aufeinander treffen:
Der eine teilt voll aus, der andere hebt absichtlich nicht mal die Arme zur Deckung.
In der Hoffnung, daß der andere dann nicht ganz so fest zuschlägt. :D:D:D
schöner thread, Glückwunsch!

Endlich stoßen wir zu den eigentlichen Ursachen vor: unsere eigene Schwäche, unser kultureller, zivilisatorischer und religiöser Nihilismus, unser vollkommen abhanden gekommenes Selbstvertrauen, unser reproduktives Verhalten. Es ist unsere Schwäche, die tragischerweise zusammenfällt mit "deren" Entschlossenheit, uns zu vernichten. Kultureller Selbstmord ist da ein sehr treffender Begriff. Was nicht verteidigt werden will, hält auch nicht lange stand.

Nur: etwaige Anflüge von Optimismus hier im board teile ich nicht (mehr). Dazu ist die Sklerose schon viel zu weit fortgeschritten.

Persönlich habe ich diesen Kontinent Europa aufgegeben. Meine Vorfahren haben Ostpreußen verlassen müssen, jetzt ist die Zeit, auch hier die Koffer zu packen. Keine Heimat nirgendwo, homo viator, we`re on the move. Etwas besseres als den Tod finden wir überall (frei nach den Bremer Stadtmusikanten). Der weltflüchtige Winterreisende, das ist sowieso Teil der conditio humana, wir haben das nach 40 Jahren Wohlstand nur verdrängt und es uns hier allzu gemütlich gemacht. Wer will, daß es "seine Kinder mal besser haben," der geht weg, besser früher als später. Der Treck der 100000 Auswanderer pro Jahr (inzwischen sind es wohl eher 150000) zeigt die Richtung.

Servus, und viel Spaß noch beim Untergang (den bis zum bitteren Ende auszukosten gerade das deutsche Volk schon immer eine besondere Neigung hatte),

Novalis ("der das Neuland bestellende")
[posting]20.115.021 von Denali am 09.02.06 12:12:59[/posting]Das Problem mit unseren Parteien ist doch, sie sind mehr oder weniger Feinde der Freiheit. Ihre Standardantwort auf alles ist die Einschränkung der Bürgerrechte, von daher auch ihr Wachsweiches einstehen für die Meinungsfreiheit.
[posting]20.115.021 von Denali am 09.02.06 12:12:59[/posting]:confused:

National ausgerichtete Parteien brauchen wir nicht.

Sondern welche, die zu den liberalen, humanistischen Werten unserer Kultur, und wie sie im Grundgesetz verankert sind, mit Überzeugung und Selbstbewußtsein stehen.
:laugh::laugh::laugh:

Genau das ist dein problem denali, die klappe fällt und aus...
[posting]20.114.576 von Semikolon am 09.02.06 11:50:09[/posting]Selbst ein Bevölkerungsanteil von 5 bis 6 % wahlberechtigter Muslime kann in unserer Demokratie, einmal als Partei im Bundestag gebündelt, als Zünglein an der Waage erhebliche Macht ausüben.

Treffend: Der Kulturwandel zeigt schon jetzt enorme Auswirkungen, wie die Cartoo-Affäre zeigt im Vergleich dazu, wie man noch mit dem Fall Rushdie umging - geschlossene Solidarität.

Jetzt war Solidarität eine schon fast isolierte Minderheitenposition.
Ach Denali, Du glaubst auch noch daß der Klapperstorch die Kinder bringt ?

Du kannst zu Deinen "liberalen, humanistischen Werten unserer Kultur .... stehen mit Überzeugung und Selbstbewußtsein" wie Du willst, Du wirst nur herumstehen.

Das Problem was die Meisten nicht sehen wollen, und was Dir offensichtlich entgangen ist, die 68-er haben den angedrohten Marsch durch die Instanzen geschafft. Fischer war nur ein Laberer, der auch noch beim Visaverteilen nach Art eines Kölner Karnevaljeckens, erwischt wurde.

Die richtig gefährlichen dieser Multikultis sitzen in unseren Gerichten. Schau Dir Urteile an, ob es um das Schächten geht oder Nachzug der Zweitfrau und und und, teilweise bremsen mit Mühe die höchsten gerichte, teilweise sind dort schon Urteile zu lesen da reibt man sich die Augen.

Diese Richter wurden gerade unter Rotgrün in großer Zahl nach oben gehievt, und solange eine Claudia Roth im Fernsehen Müll erzählen darf und diese Dumpfbacken, die sich bei uns Journalisten nennen, trauen sich nicht dieser Dame einmal richtige Fragen zu stellen, solange steht doch nicht zu erwarten daß man das Hirn verlangen kann einmal ein Urteil richtig in der Luft zu zerreisen.

Hilft zwar nichts aber würde den Blick schärfen.
[posting]20.115.264 von farniente am 09.02.06 12:27:42[/posting]Solange sich die denalis dieser welt an ihren eigenen weitsichtig vorhergesehenen untergang mit großartigem pathos selber berauschen dürfen, ist diese scheinbar masochistische welt für sie selbst in ordnung.

Denn sonst könnte man eine Frau wie claudia roth und deren partei nicht mit den nachstehenden attributen versehen

zitat:
Sondern welche, die zu den liberalen, humanistischen Werten unserer Kultur, und wie sie im Grundgesetz verankert sind, mit Überzeugung und Selbstbewußtsein stehen.

ich kanns nicht glauben...
[posting]20.115.047 von novalis1 am 09.02.06 12:14:32[/posting]Etwas besseres als den Tod finden wir überall (frei nach den Bremer Stadtmusikanten).

Sehr gut (natürlich auch dein erster Absatz),

aber ich werde hier die Stellung halten und "dem Ansturm der Muselmanen bis zum letzten Blutstropfen die Stirn bieten."
Frei nach "Kingdom of Heaven": "We all go into sure death".

(Leider fehlt mir hier der Name des ritterlichen Film-Charakters, der diesen einprägenden Spruch zum jungen Filmhelden sagte, als dieser ihn vor der absehbaren katastrophalen Schlacht gegen Saladin bewahren wollte.)

Ich wünsche Dir und den Deinen beim "Bestellen des Neulands" viel Erfolg.

;
[posting]20.115.264 von farniente am 09.02.06 12:27:42[/posting]Siehe aus #3

Nach den Bombenanschlägen in London vom 7. Juli letzten Jahres beeilten sich nicht nur muslimische Notabeln, sondern auch britische Politiker, vor einem «backlash» gegen die muslimische Bevölkerung zu warnen. Für viele war weniger die Ermordung braver, ihrer Arbeit nachgehender Leute tadelnswert als die daraus möglicherweise resultierende, hypothetische «Islamophobie».

---------------------------------------------

Du beschreibst treffend, wie die Personengruppe, die den Kulturrelativismus als Leitkultur etabliert hat, die Institutionen erfolgreich unterlief.

Anders ist nicht erklärbar, daß man heute die Mohammed-Cartoons als Problemursache benennt, und die Intoleranz der anderen Kultur nur an ihren Auswüchsen kritisiert, nicht jedoch vom Grundsatz her. Heute erginge es Rushdie genauso wie Jylands Posten - ohne Solidarisierung, dafür mit Rufschädigung.

Für integrationswillige Moslems ist das ein verheerendes Signal: Sie erleben, daß wir unsere eigene Kultur für nicht integrationswürdig halten.

Das ist so als würde ein Schokoladenfabrikant damit werben, daß sein Produkt schlechter schmeckt als das der Konkurrenz. :D
Aus dem Blog "politically incorrect":http://myblog.de/politicallyincorrect

Gestern rief US-Präsident Bush anlässlich eines Besuches des jordanischen Königs die Regierungen in den betroffenen Ländern auf, die Gewalt zu stoppen, nachdem er bereits am Tag zuvor dem dänischen Regierungschef Rasmussen seine Solidarität zugesichert hatte. US-Außenministerin Condi Rice warf Ländern wie Iran und Syrien vor, den Zorn der Moslems absichtlich zu schüren und die Karikaturen nur als Vorwand zu benutzen. Auch im US-Kongress werden die Rufe nach einem entschlossenen Auftreten gegenüber islamischen Extremisten lauter. "Daniel Fried, der Politische Direktor für Europäische und Eurasische Angelegenheiten, legte (...) großen Wert darauf, dass "die Solidarität mit Dänemark und Norwegen und anderen europäischen Ländern, die bedroht werden, eindeutig ist". Auch die Medien behandelten das Thema zunächst sehr zurückhaltend, und nur drei amerikanische Zeitungen druckten die Karikaturen teilweise nach. Washington Post und Wall Street Journal sehen in dem Vorgang einen neuen Beweis ihrer These, dass Europa vom Islam unterminiert werde. Daniel Schwammenthal schrieb im Wall Street Journal, dass die EU zwar für jedes lächerliche Problem Sondersitzungen einberufe, "aber als eines ihrer kleinsten Mitgliedsländer für nichts weniger unter Feuer kam als dafür, ein europäisches Land zu sein, weil es die Werte verteidigte, auf denen die EU beruht, kam aus Europas Hauptstädten nichts als Schweigen. Es ist in der islamischen Welt vernommen und verstanden worden." Das Schweigen habe "Dänemarks Schicksal - und womöglich dasjenige Europas - besiegelt". Schweres Geschütz gegen die Zurückhaltung auch in der Washington Post durch Anne Applebaum: Etliche liberale Zeitungen hätten den Abdruck der Karikaturen als "billige Attacke auf religiöse Symbole" verworfen, es 1989 hingegen aber mit großer Freude unternommen, ein Jesus-Schmähbild abzudrucken. Zur Jyllands-Posten aber schweige man nun. Entschlossener Protest dagegen bei den Redakteuren des alternativen New Yorker Wochenblattes New York Press. Sie legten dieser Tage geschlossen ihre Posten nieder, nachdem in letzter Minute der Abdruck der Zeichnungen vom Herausgeber untersagt wurde.


Wenn man in den USA sieht, daß Europa sich bereitwillig islamischem Gesinnungsdiktat unterwirft, und die Islamisierung Europas in den kommenden Jahren noch deutlicher vor Augen hat, wird man in den USA, (auch dort ist der Kulturrelativismus stark verbreitet, siehe Clinton, der sich auf die Seite der islamischer Zensurforderungen gestellt hat), die bisherige Haltung des Kulturrelativismus einer Prüfung unterziehen.

Die USA werden zu einem Land werden, wohin man in wenigen Jahrzehnten als Asylbewerber flüchten kann, bzw. muß, sofern man sich gegen den anstehenden Kulturwandel offen auflehnt.
Der Grundfehler ist die Behauptung wir bräuchten Einwanderung. Wir brauchen keine Einwanderung. Es auch möglich mit 60 Mio Einwohnern einen Staat zu machen. Wer arbeitet heutzutage noch körperlich? Selbst auf dem Bau wird das allermeiste mit Maschinen erledigt, in den Fabriken sowieso. Die Leute gehen mit 60 in Pension, sind dann aber noch bis zum 80. Geburtstag in der Lage 3 Mal jährlich auf Weltreise zu gehen, sofern die Kassa stimmt. Wir leben in einer Wissensgesellschaft, der Geist ist auch in hohem Alter noch leistungsfähig, solange man ihn benutzt.

Vorerst steigt die Lebenserwartung, daher wird der Geburtenrückgang etwas aufgefangen. Der Geburtenrückgang tritt erst seit 20 Jahren auf, das ist eine relativ kurze Zeit, das kann sich auch wieder bessern.

Ich fürchte nicht die Muslime von Marokko bis Indonesien. Die können sich von mir aus von 1.3 Milliarden auf 5 Milliarden Menschen vermehren. Mit ihrer Art einen Staat zu machen stellen sie zumindestens wirtschaftlich keine Konkurrenz dar, und damit auch nicht militärisch in Bezug auf den Zugriff auf Ressourcen.

Die Gefahr besteht in der Islamisierung Europas. Die Muslime werden von uns wirtschaftlich subventioniert, und danken es mit der Destabilisierung der Gesellschaft.

Die Muslime in Deutschland
-sind unterqualifiziert (seltener Schulabschluß bzw Berufsausbildung)
-sind häufiger arbeitslos
-werden häufiger kriminell (incl. Eingebürgerte, darf aber nicht statistisch ausgewiesen werden, da rassistisch, lol)
-nehmen mehr Sozialleistungen in Anspruch (Kindergeld, Arbeitslose, Wohnbeihilfe)
-machen den wenig qualifizierten Deutschen Konkurrenz, belasten daher den Arbeitsmarkt
-integrieren sich nicht, soviel kann man jetzt nach 3 Generationen sagen, im Gegensatz zu Zuwanderern aus anderern Ländern, wo man nur noch am Namen merkt daß die Familie zugewandert ist.

Im Endeffekt muß man die Grenzen dicht machen. Im Gegensatz zum Mittelalter verfügen wir heutzutage über ausreichende Technik um uns die Afrikaner und Orientalen vom Leib zu halten. Manchmal vielleicht etwas unschön, wie letztes Jahr am Zaun in Nordafrika, aber es hat sie ja niemand eingeladen.

Zusätzlich muß man hier im Land die Gesetze konsequent anwenden.
-Illegale aufgreifen
-kein Asyl an Wirtschaftsflüchtlinge, damit fast überhaupt kein Asyl mehr
-kein Familienzuzug
-mehr Polizeiarbeit, Überprüfung auf Sozialbetrug, Steuerbetrug, Schwarzarbeit
-Einstufung vieler islamischen Vereinigungen als politische Interessensgruppen, der Islam ist ja nach Eigendefinition politisch, das hätte viele unangenehme Folgen

Das Einzige was uns wirklich Sorgen machen muß ist unsere Ignoranz. Der Islam an sich als politische Bewegung kann sich überhaupt nicht behaupten, das hat er jetzt seit hunderten Jahren bewiesen. Wenn Europa wirklich islamisiert werden würde, dann würde Europa sofort mindestens gegenüber den USA und China abstinken. Deutschland mit 120 Millionen Einwohnern und 50% Muslimen würde eher an Bangladesh erinnern, und viel schlechter dastehen als mit 60 Millionen Einwohnern.
Früher dachte man ein Land braucht Boden um zu prosperieren (Volk ohne Raum Denken) und heute glaubt man, man braucht Menschen?
Der Autor aus #1 übertragt die Gegenwart statisch 1:1 auf die Zukunft ohne die technologische Entwicklung mit zu berücksichtigen.
Es ist doch Unsinn anzunehmen, dass wir in Zukunft Millionen von Emigranten benötigen.
Wir haben schon jetzt durch den Rationalisierungsdruck Millionen von Arbeitslose, und wer weiss ob sich nicht sogar ein Bevölkerungsrückgang günstig für uns auswirkt, während es in kinderreichen Ländern zu sozialen Spannungen im Kampf um die immer weniger werdenden Arbeitsplätze kommt?
[posting]20.116.487 von proevo am 09.02.06 13:37:55[/posting]Treffende Analyse !!!

Auch die Feststellung, daß eine schrumpfende Bevölkerung nicht automatisch nur Probleme beinhaltet, sondern auch Vorteile, bzw. handhabbare Nachteile.

Um eine Erhöhung der Geburtenrate auf ca. 2,3 Kinder pro Frau kommt die europäische Stammbevölkerung dennoch nicht herum, wenn sie sich nicht in Luft auflösen will.

Konkrete Maßnahmen den Kulturwandel aufzuhalten wären:

- jeglichen Zuzug aus islamischen Ländern europaweit unterbinden
- massive Vermittlung unserer Werte (also der Werte bevor Multikulti aufkam), incl. Missionierung der Muslime durch die Kirchen zwecks besserer kultureller Integration
- jeglichen Heiratsnachzug und Familienzusammefürhung untersagen
- Rückkehrhilfen anbieten
- eine offensive, anhand objektiver Darstellung, geführte Auseinandersetzung mit dem Islam


Wenn doch Bedarf an Zuwanderern besteht, so nur noch Personen aus Lateinamerika und Ostasien, teils auch dem nicht-islamischen Schwarzafrika einwandern lassen.
Sowie Asylanten aus islamischen Ländern, die den Islam abgelegt haben - denn diese sind höchst gefährdet an Leib und Leben !!!!


Leider lassen sich diese Ansätze nicht durchsetzen, es ist nicht einmal möglich, darüber zu diskutieren, da wirklich jeder Standpunkt, der nicht islamischen Interessen entspricht, als Rassismus definiert und gebrandmarkt wird.*

Während zugleich die Lage der Menschenrechte in der islamischen Welt nur punktuell (Reduktion der Situation auf Einzellfälle), aber nicht prinzipiell thematisiert wird, und so eine idealisierte Überzeichnung der islamischen Welt ensteht, die das Erkennen der Folgen einer Islamisierung erheblich erschwert.


* Vorraussetzung für die Wahrung des kulturellen Erbes Europas ist folglich, die Vormacht des Multi-Kulturalismus in Medien und Politik zu brechen.
[posting]20.117.026 von Denali am 09.02.06 13:58:16[/posting]Bleibt die Frage: Was kann ich tun um die Freiheit zu verteidigen?
[posting]20.117.783 von ZufallsTrader am 09.02.06 14:39:37[/posting]Das darf hier nicht öffentlich gesagt werden, sonst trifft dich die Nazikeule. :laugh:
[posting]20.117.783 von ZufallsTrader am 09.02.06 14:39:37[/posting]Versuchs doch mal mit der hier schon propagierten alten rammler "massenvermehrungs-kaninchen-methode"

Kollabierte,weil geplünderte sozialsysteme kannst du damit wieder zum wohle weiterer zuwanderung funktionsfähig machen.

Und spaß macht das auch noch, sozusagen um die wette rammeln, wer überzeugt biologisch wen??
[posting]20.117.994 von Sealion am 09.02.06 14:49:33[/posting]Du hast recht. Aus diesem grunde wird sich nach wahlerfolgen des le pen in frankreich und möglicher erfolgreicher aktiver bekämpfung der dortigen zuwanderungsproblematik hier m.e. sofort ein politischer wandel einstellen, den sich in dieser dimension niemand wünschen sollte.
[posting]20.117.994 von Sealion am 09.02.06 14:49:33[/posting]Die NPD ist ganz friedlich (darf man das sagen???) und will eine Plakataktion starten. Das ist doch nett, oder?
Vielleicht sollten wir auf politischer Ebene damit anfangen die Kolaborateure des Islam, die Grünen, raus aus den Parlamenten und zurück in die Wälder und Krötentümpel zu jagen.
[posting]20.118.758 von ZufallsTrader am 09.02.06 15:31:52[/posting]:confused:naja, verdächtig machst du dich schon mit dieser aussage.
Die frage ist nur, was und wem nützt noch eine friedliche npd??
@ Nannsen

Das ist die große Gefahr und die politische Linke sowie die Grünen hierzulande haben mit ihrer verfehlten Politik diese Probleme radikal verschärft aber sie bleiben erkenntnisresistent. Wenn in Folge dessen, die echten Nazis Oberwasser bekommen, dann braucht man sich eigentlich nicht mehr zu wundern.

@ Zufallstrader

Das Volk ist doch über Jahrzehnte so erzogen worden, dass bei der kleinsten emotionalen Regung von Widerstand gegen Ausländer sofort das schlechte "das darfst du nicht" Gewissen zuschlägt. Sobald du versuchst ausserhalb des ausgelatschten linken Weges mit den Menschen zureden, findet sich mindestens einer, der dich in die rechte Ecke schiebt und die anderen drehen sich dann "schuldbewusst" weg.
Okay! Dann gebe ich hiermit die Hoffnung auf, daß wir das Ruder nochmal rumreißen können.
[posting]20.119.620 von ZufallsTrader am 09.02.06 16:18:54[/posting]Besser du setzt deine hoffnung auf eine zweite französiche revolution.

frankreich ( das heist die etablierten versager) wird m.e. durch den le pen faktor nach rechts rücken müssen und dann die populisten rechts überholen.
Hier dürfen wir noch einmal erleben, wie die vermeintlichen linken nach dem motto, erst das fressen, dann die moral zu nationalsozialisten mutieren werden.

Erst ein radikales,sich auf seine wurzeln besinnendes rechtes frankreich wird wieder einmal die notwendige segensreiche signalwirkung auf das restliche europa entfalten.

Ich könnte mir aus heutiger sicht deshalb durchaus vorstellen, dass einige heute noch etablierte und sich sicher fühlende mitverantwortliche mal im günstigsten fall nur ihre pensionen verlieren werden.
Die sind ja schneller als befürchtet.
Wahrscheinlich wollen sie die Stimmung bei einigen Laberpolitikern ausnutzen die gerade wieder ihre Multikultierektion haben.

Man darf gespannt sein wer sich als Erste/Erster für diesen Unfug einsetzt.

http://derstandard.at/?url=/?id=2336854
[posting]20.120.637 von farniente am 09.02.06 17:09:57[/posting]Hisbollah-Chef: "Wir verteidigen den Propheten mit unserem Blut"
700.000 Schiiten demonstrieren in Beirut - Nasrallah verlangt von europäischen Parlamenten Anti-Blasphemie-Gesetze

na ja, es kommt wie es kommen muss.Diese idioten sägen weiter an ihren eigenen ast und spielen leuten meiner politischen facon in die hände. aus meiner sicht kann nichts besseres passieren. Wir europäer, das heist der westen, werden israel als unseren vorposten als stachel im fleisch dieser idioten und im falle einer kriegerischen auseinandersetzung als in not befindliches brudervolk begreifen.

Fast wie von einem dirigenten im hintergrund zu gunsten des westen ochestriert. muhahaha....
# 42 Aussagen in dieser Tonlage sind in diesem Thread nicht erwünscht.

Sachliche Analyse, Krikik und Information ist zum Thema erbeten. Bei allem berechtigten Ärger über z.B. die Grünen, - auch die sollen an ihren Aussagen und Taten gemessen werden.

Zum Dampf ablassen bitte andere Threads aufsuchen.


# 47 - die Christen in der islamischen Welt sind dazu gezwungen, sich dem islamischen Druck zu beugen, da sie von der Mehrheitsbevölkerung vollkommen abhängig sind.

Der Libanon ist ein gutes Beispiel dafür, was geschehen kann, wenn die islamische Bevölkerung, bzw. deren Anfüherer die Oberhand gewinnen - man erinnert sich noch an den Bürgerkrieg, der die einstige "Schweiz des Ostens" heimgesucht hat im dortigen Kampf der Kulturen.

Im Westen verschließt man vollkommen die Augen davor, daß der Machtwille von islamischer Seite ausgeprägt ist, und letztlich keine Kompromiße geduldet werden, bzw. nur so lange bestehen, wie es der islamischen Seite von Nutzen ist.


Mit der Respektsforderung vor dem Islam soll jede Möglichkeit der Gegenwehr mittels Analyse und Kritik in den Ruch des Tabubruches gebracht werden, um so die Gegenseite der Bewußtwerdung der Situation durch offene Debatte zu verhindern.

Es ist nichts anderes als ein diktatorisches Herrschaftsprinzip das hier angewandt wird, nur religiös bemäntelt, da der Prophet als religiöser Verkünder dargestellt wird - und so abgelenkt wird vom politischen Herrschaftsanspruch des Islam.

Denn ist erst einmal der Prophet unantastbar geworden im Westen, so ist der nächste Schritt, auch Ablehnung seiner angeblichen Gottesbotschaft zum Tabu zu erklären.


Neben der demografischen Expansion nach Europa erfolgt zugleich die kulturelle des Islam, und Europa ist willig, seine Rechte zu Opfern auf dem Altar des Multikulturalismus.
[posting]20.118.915 von ZufallsTrader am 09.02.06 15:40:03[/posting]Ich halte deine ansage für Sachliche Analyse, Krikik und Information wie zum Thema erbeten. Bei allem berechtigten Ärger über z.B. die Grünen, - auch die sollen an ihren Aussagen und Taten gemessen werden.

Ich kann dies nur unterstreichen.
Nahezu unbemerkt vom Westen, sind schon lange Liberale Stimme innerhalb der islamischen Welt unter enormen Druck geraten.

Dialogsüchtig wie der Westen ist, sucht man sich ausgerechnet die korantreuen Kräfte in der islamischen Welt, während man pro-Westliche im Sinne des Wortes links liegen läßt.

Somit wertet man die Korantreuen auf, und fällt den Liberalen in den Rücken, die sich vom Westen verraten und verlassen fühlen müssen.


Aus dem Spiegel vom 8.8.05:

Ägyptens Intellektuelle weichen dem Terror

Aus Kairo berichtet Volkhard Windfuhr

Aus Angst vor Anschlägen schrecken Liberale und Intellektuelle in Ägypten vor öffentlicher Kritik am Fundamentalismus zurück. Ein populärer Essayist widerrief jetzt aus Furcht sogar sämtliche Artikel, die er bisher gegen den religiösen Wahn geschrieben hatte .


Kairo - Das Café Rishe in Kairo ist das letzte Refugium der Intellektuellen. Seine Besucher schätzen es als einen Ort, in dem man seine Meinung frei äußern kann wie im Londoner Hyde Park. Es gilt seit jeher als ein geistiger Treffpunkt des Nahen Ostens, und die Tatsache, dass es nach 98 Jahren etwas baufällig ist, hat bisher kaum gestört. Denn reparaturbedürftig sind viele Gebäude in der ägyptischen Hauptstadt.

Doch mit dem fröhlichen Meinungsstreit im Café Rishe soll nun bald Schluss sein. Islamistische Bürokraten wollen das Lokal schließen lassen - unter dem Vorwand, es sei nicht mehr sicher. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die Gefahr für die Freigeister in Ägypten lauert nicht im morschen Gebälk, sondern im grassierenden religiösen Fundamentalismus, gegen den kaum noch jemand öffentliche Einwände erheben mag.

Die brutalen Sprengstoffanschläge in Ägyptens mondänen Rotmeer-Paradiesen Scharm al-Scheich und Taba wirken sich nicht nur verheerend auf die Tourismus-Industrie aus. Der Terror drückt wie ein Alb auch auf liberale Schriftsteller. Aus Furcht vor den Todesschwadronen der Qaida-Extremisten sah sich jetzt auch der populäre Islamistenkritiker Saijid al-Qimni genötigt, in einem aufsehenerregenden handschriftlichen Entschuldigungsschreiben seinen Entschluss bekannt zu geben, seine schriftstellerische Tätigkeit "bis auf weiteres" einzustellen .

Das Politmagazin "Rose El-Youssef", das seine Essays und Kommentare regelmäßig abdruckte, kritisierte den "Kniefall vor den Menschen verachtenden Irregeleiteten" und weigerte sich, Al-Qimnis Reuebrief abzudrucken. In seiner Erklärung hatte sich der Autor zu der selbst erniedrigenden Feststellung hinreißen lassen, all seine bisherigen Artikel und Einlassungen basierten auf "falschen Schlussfolgerungen". Es täte ihm leid, die Gefühle Anderer verletzt zu haben.
Die Islamisten haben al-Qimni offenbar so eingeschüchtert , dass er seine Überzeugung verleumdete wie weiland Galileo Galilei . Ob seine Widersacher diesen Canossagang ernst nehmen, steht dahin.

Seine Bücher sind aus den Buchhandlungen verschwunden, ebenso wie die Werke des Anfang der neunziger Jahre von Islamisten ermordeten liberalen Autors Farag Foda. Selbst das preisgekrönte Werk "Kinder unserer Gasse" des Literaturnobelpreisträgers Nagib Machfus ist nur noch unter dem Ladentisch zu bekommen. Prominente Muslimführer hatten den Dichter als "Abweichler" gebrandmarkt .

Der Chefverkäufer der bekannten Buchhandlung "Madbuli" am Soleiman-Pascha-Platz in Kairo warnt stellvertretend für viele Berufskollegen: "Wenn der Staat nicht schnell eingreift, gibt es bald keine Aufklärungsliteratur mehr auf dem Markt." Doch es geht längst nicht nur um Bücher. Insider berichten, dass seit den Anschlägen in Sinai ein Dutzend anonym bleiben wollender Zeitungskommentatoren bereits angekündigte Attacken auf die gefährlichen Islamisten und ihre Hintermänner zurückgezogen haben. Das Land der Pharaonen geht dunklen Zeiten entgegen .



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Angesichts dieser Entwickulungen in der islamischen Welt erzählen uns die Multikultis, daß es zu keinen Problem kommen werde wenn sich der Islam in Europa ausbreitet.


Was in Ägpyten geschehen ist, wird sich auch in Europa vollziehen. Dort wo Türken sind, etwas langsamer, in Frankreich und England umso schneller, da dort die Migranten überwiegend aus "richtigen" islamischen Ländern stammen.


Europa selbst propagiert nun den Respekt vor den Gefühlen der radikalsten Muslime. D.h. man räumt diesen Kräften Zensurrechte ein nach belieben - sie brauchen sich nur noch auf ihre Gefühle berufen, und Europa kuscht.

Europa kommt nicht in den Sinn, sich für oben verfolgten Intellektuellen aus der islamsichen Welt einzusetzen.

Man hat weder für diese Leute Meinungsfreiheit gefordert, noch gesteht man sie sich nun selbst noch in vollem Umfang zu.
Aber es gibt sie noch , die couragierten Gegenstimmen; nehmen wir uns ein Beispiel!

FOCUS:
"Das Recht zu beleidigen

Hirsi Ali
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Ayan Hirsi Ali glaubt nicht an Gott


| 09.02.06, 17:40 Uhr |

Die niederländische Islamkritikerin Ayan Hirsi Ali hat in Berlin den mutlosen Kurs der westlichen Demokratien angeprangert.
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„Ich bin hier, um das Recht zu verteidigen, andere zu verletzen.“ Mit diesem provozierenden Satz leitete die bekannte Islamkritikerin Ayan Hirsi Ali ihre Pressekonferenz in Berlin ein. In der deutschen Hauptstadt wolle sie sich in den „Wettstreit der Ideen“ einmischen, um für die Meinungsfreiheit zu kämpfen, erklärte die in Somalia geborene Politikerin am Donnerstagnachmittag.

„Submission“ mit van Gogh gedreht

Ali ist durch den Mord an dem Filmemacher Theo van Gogh international bekannt geworden. Mit ihm hatte sie den Film „Submission“ gedreht, der fundamentalistische Moslems empört hatte. Das Verbrechen hatte eigentlich ihr gegolten.

Gleich zu Beginn ihrer etwa 45-minütigen Stippvisite in Sachen Karikaturenstreit verteidigte sie den Kurs Dänemarks. Sie unterstütze die Entscheidung der dänischen Zeitung „Jyllands Posten", die zwölf Karikaturen des Propheten Mohammed zu veröffentlichen und sprach sich für weitere Nachdrucke aus.

Strenge Einlasskontrolle

An die hundert Journalisten hatten sich, nach strenger Einlasskontrolle und genauer Durchsuchung, von der kämpferischen Frau, die sich als „Dissidentin des Islam“ bezeichnet (Ali: „Ich glaube nicht an Gott“), beeindrucken lassen.

Figurbetont in hohen Schuhen

Die 37-Jährige überzeugte ihr wohlwollendes Publikum durch rationale Argumente, eloquente Sprache und ernste Schönheit. Bewacht von mehreren Leibwächtern plädierte die grazile Person, elegant-figurbetont gekleidet in hohe Schuhe, lange Hosen und enge Bluse, für „mehr
Selbstbewusstsein des Westens.“

Die Strategie der Entschuldigungen und des Einknickens nach früheren vermeintlichen Entgleisungen gegenüber dem Islam habe nichts bewirkt, so ihr Resümee. Sie verlangt: „Schande über die Politiker, die behaupteten, die Veröffentlichung sei unnötig oder unsensibel gewesen. Ich werde mich nicht der Tyrannei all jener beugen, die die Freiheit hassen.“ An die vielen Medienvertreter aus den Niederlanden und Dänemark gerichtet, pries sie den Mut des dänischen Premiers Rasmussen und forderte die europäischen Staaten zu mehr Solidarität mit Dänemark auf.

„Ich klage an“

Die Gefahr der Radikalisierung von gemäßigten Moslems sieht die Publizistin – ihr 2005 im Piper-Verlag erschienenes Buch „Ich klage an“ verkaufte sich bereits 100 000 Mal – nicht. Ali: „Ich sehe vielmehr eine Tendenz von Moslems, sich als Opfer darzustellen.“

Deutliche Worte richtete sie auch an die Adresse all derer, die nun zur Ruhe mahnen: „Wer soll sich beruhigen? Nicht-Moslems haben keine Menschen umgebracht, keine Botschaften niedergebrannt.“ Sie befürchtet zudem einen zunehmenden Trend der Selbstzensur der Medien und rief die Journalisten dazu auf, die Pressefreiheit zu verteidigen.

Ayan Hirsi Ali hatte sich nach dem Mord an Theo van Gogh und weiteren Morddrohungen an einen sicheren Ort zurückgezogen, auch jetzt fürchtet sie um ihr Leben. Zugleich gibt sie selbstbewusst bekannt: „Ich arbeite an dem zweiten Teil von Submission. Und ich werde mir weder Panik noch Schweigen erlauben.“
Wenn man logischerweise nach einem scheitern des menschheitsexperiments multikult in deutschland anfängt schuldige zu suchen, dann muss man den mut haben diese schuldigen zu benennen.


http://pawek.de/14-09-05.html
e
Der letze absatz aus der beschreibung der grünen aus der sicht paweks:
zitat.
Allein die Fremdenfreundlichkeit der Grünen scheint so gar nicht rechten Denkmustern zu entsprechen. Doch auch sie scheint mir irrational und entsprechend wankelmütig. Der oder die Fremde (richtiger: das Bild vom Fremden) ist für Grüne das Gegenmodell zum eigenen Mief und Muff. Ihr Fremdenbild ist sehr romantisch. Sie können sich vorstellen, mit Fremden zu wohnen, essen, tanzen, sie sogar zu heiraten. Tun sie es auch, schwindet oft sehr rasch die Begeisterung. Partnerschaften mit Fremden sind selten von Dauer, und mancher Szenebezirk wurde zum Ghetto, weil auch die grünen Bewohner sich inzwischen eine ruhigere, geordnetere Nachbarschaft gesucht haben.

Wie ihre Großväter, die die russische Seele so sehr liebten und doch Millionen Russen umbrachten, werden auch die Grünen ihre Fremdenfreundlichkeit verlieren, wenn die Erfahrung das Bild vom Fremden als frommen Wunsch entlarvt. In kindischer Ichbezogenheit projizieren die Grünen ihr Selbstverständnis auf die Fremden, deren reizvolle Andersartigkeit nicht als gründlich andere Haltung begriffen wird. Für viele Fremde sind die Grünen nur nützliche Idioten. Merken sie erst die Verachtung, werden sie wie enttäuschte Liebhaber dem Hass verfallen.

Die Grünen sind der Keim einer neuen Rechten, weil ihre Vorstellung von Zukunft nur die harmonisierte Gegenwart ist. Das macht sie geistig, ökonomisch und technologisch impotent, aber alles andere als harmlos. Und wer meint, all die hier aufgeführten Charakteristika rechter Weltanschauung träfen doch nicht nur auf die Grünen, sondern auf sehr viele Deutsche zu, liegt nicht falsch. Das lässt die Grünen doch so attraktiv erscheinen: Wer sie wählt, dünkt sich fortschrittlich und kann zugleich guten Gewissens den Rechten seine Stimme geben.


pawek@web.de © 2005 Karl Pawek a
[posting]20.122.005 von Nannsen am 09.02.06 18:24:14[/posting]Die Grünen sind der Keim einer neuen Rechten, weil ihre Vorstellung von Zukunft nur die harmonisierte Gegenwart ist. Das macht sie geistig, ökonomisch und technologisch impotent, aber alles andere als harmlos.

Die Grünen weisen viele Charakteristika des extremen Rechtsradikalismus auf, vor dem sie selbst immer so warnen (so ähnlich, wie wenn Islamisten warnen vor Fremdenfeindlichkeit - man bemerkt die geistige Verwandtschaft).

Die Grünen sind rassistisch: Sie idealisieren dort, wo die klassischen Rechtsradialen diffamieren - und sie diffamieren dort, wo klassische Rechtsradiale idealisieren.

Damit sind sie genauso "rechtsradikal", nur sind die Rollen vertauscht.

Aber schlimmer noch: Die Grünen machen sich zum Schutzpartron schwerster Menschenrechtsverletzungen.

Offiziell verurteilen sie Zwangsehen und Ehrenmorde. Doch zugleich fördern sie jede Struktur, angefangen vom Kopftuch bis zur Erleichterung des Familiennachzuges, die Zwangsehen und Ehrenmorde begünstigen, da sie sowohl die dahinter stehende Ethik begrüßen, als auch die Ausbreitung dieser Ethik - als kulturelle Bereicherung.


Die Grünen verwenden sehr gerne Nazi-Methoden in ihrer Rethorik:
Die Grünen diffamieren und rufmorden ihre Opponenten permanent durch den undiffernzierten Vorwurf des Rassismus, der Fremdenfeindlichkeit,....... und Nazi-Vergleiche (gestern der Kuhn bezüglich der Mohammed-Cartoons mit einem Stürmer-Vergleich) als besonders schwere Form der Rufschädigung, fast nach belieben.

Verunglimpfen bis zum äußersten ist grüne Politmasche, die sehr einschüchternd wirkt, und die Gesellschaftspolitik in der BRD einem sehr von Furcht geprägten Klima unterworfen hat.



Umgekehrt - vieles von dem was die Grünen bei den Einheimischen als unerträglich hinstellen - auf der islamischen Seite unterstützen sie dies.

Nur eben hübsch bemäntelt: Als Respekt vor den Gefühlen der Muslime, als Wertschätzung derer reichhaltiger Kultur, als anderen Weg zusammen zu leben, bla bla bla.


An dieser Doppelmoral zeigt sich die rassistische Ausrichtung der Grünen.

Zusammen mit ihrer rufmörderischen Intoleranz ist das eine sehr gefährliche Mischung, die den Weg bereitet in eine Gesinnungsdiktatur des Multikulturalismus als Übergangsform zum islamischen Staat.


In ganz Europa gibt es Pendants zu den Grünen, im Regelfall den Linksparteien.


D.h. die Grünen/Linken sind die Sargnägel für unsere Rechte und Freiheiten, indem sie bereitwillig islamischer Ethik und Zuwanderung Raum verschaffen, und es auch gezielt als wünschenswert erachten, daß unsere Gesetze den Vorstellungen islamischer Migranten angepaßt werden.

Deren Vorstellungen sind, falls koranorientiert, konträr zu den Menschenrechten.

Die Grünen & Co. arbeiten gezielt auf eine Aufweichung unserer Grundrechte hin zugunsten einer immer repressiveren, letztlich totalitären Gesellschaft.


Am kulturellen Selbstmord Europas haben die Grünen ganz erheblichen Anteil.
Die Grünen,
das ist das Schlimmste das Deutschland politisch passieren konnte.....
Da sind NPD,WASG,usw... nur Komiker dagegen....
Cl.
Der gerechtigkeithalber sollte man an dem scheitern des multikulti nicht nur die grünen verantwortlich machen.

Alle sogenannten demokratischen parteienhaben in dieser frage versagt und versagen immer noch.( siehe islam unterricht in niedersachsen usw.)
Das versagen wurde unter anderem erst dadurch möglich, dass mögliche neue nationale parteien, die dies von anfang an kritisiert haben, massiv und undemokratisch verleumdet und verfolgt wurden. Somit war nir eine auseinandersetzung mit anderen auffassungen möglich.
Somit sind natürlich auch die bürger in die verantwortung zu nehmen, die sich ihre eigenen metzker selber demokratiscg gewählt haben.

Ich setze deshalb meine hoffnung auf die islamisten selber, weiterhin ein umdenken bei uns und eine notwendige radikalisierung im angemessenen umfang herbei zuführen.

Frankreich dürfte inzwischen für diese radikalisierung zur änderung reif sein. Siehe die prognosen für le pen von über 20% und das plötzliche rattenhafte geschäftige herumwieseln der linken staatsparteien, nun möglichst die rechte kurve zu bekommen um weiterhin am futtertrog zu bleiben.
Macht euch keine Illusionen:
Kulturen kommen und gehen, - haben ihre Blütezeit und ihren Untergang. Das einzige was bleibt, ist die Dummheit der Menschen, die aus der Geschichte nicht lernen wollen, sich die Welt schön reden und Realitäten ignorieren.

Meine Befürchtung ist, das sich der jetzt beschrittene Weg nicht umkehren läßt, aus oben genannten Gründen [Stichwort: Kulturnihilismus, Erkennisresistenz, Feigheit].

Und schaut euch unsere politische Klasse an: Geschichtliche Witzfiguren und Ignoranten. Die Historiker werden ungläubug auf die heutige Zeit zurückschauen.

Auch Rom ist an seiner Dekadenz zugrunde gegangen!

Und noch etwas: Die Moslems sind bereit für ihren Glauben in den Tod zu gehen. Wofür sind die Europäer bereit zu sterben?

Wir haben dieser mentalen Stärke rein garnichts entgegenzusetzen!
spätestens seit heute kann man Hirsi Alii höchstens noch partiell Glaubwürdigkeit schenken; sie ist weder in der Lage Zusammenhänge zu erkennen, noch Rückschlüsse zu ziehen.

Immer mehr scheint ihr Weg Richtung "Hau einfach drauf" zu gehen. Das ist zurzeit auch "in". Als hübsche Exotin mit Leibwächterstab schindet man beim deutschen und internationalen Publikum zusätzlich Eindruck, nutzt dies geschickt als PR fürs nächste Buch und bleibt im Gespräch.

Gell, Denali.:D
[posting]20.123.572 von derdieschnautzelangsamvollhat am 09.02.06 19:43:09[/posting]wenn du das so siehst, wird´s wohl stimmen.

Wahrscheinlich hat sie den Mord an van Gogh selbst in Auftrag gegeben, wegen der Publicity.

Anders ist der ganze Auftritt von Ali nicht mehr schlüssig zu erklären.
@ Tetris: Völlig richtig. Wir haben der mentalen Stärke der islamischen Welt absolut nichts entgegen zu setzen.

Im pro-islamischen Stern, dessen Chefredakteur den Propheten als Erschaffer einer Religion des Friedens preist - könnte man dann genauso gut von Hitler sagen, daß dieser Pazifist war, wird die öffentliche Meinung auf Kriechertum vor dem Islam konditioniert.

Ebenso natürlich von der Politik:

EU-Kommissar dringt auf Presse-Kodex
In Brüssel erwägt die Europäischen Union unterdessen, mit einem Pressekodex, auf den sich Medien selbst verpflichten, auf die Eskalation des Karikaturen-Streits zu reagieren. Damit könnten die Medien zur Vorsicht bei religiösen Themen ermutigt werden, sagte Innenkommissar Franco Frattini dem in London erscheinenden "Daily Telegraph". "Die Presse wird der moslemischen Welt zeigen: Wir sind uns der Konsequenzen bewusst, wenn wir unser Recht auf Meinungsfreiheit ausüben. Wir können dieses Recht selbst regulieren, und wir sind auch bereit dazu", sagte der frühere italienische Außenminister. Der Kodex solle die Medien verpflichten, religiöse Empfindsamkeiten zu respektieren. Die Europäische Kommission könne ihn gemeinsam mit Pressevertretern ausarbeiten. Er würde aber nicht rechtlich bindend sein.
http://www.stern.de/politik/deutschland/:Mohammed-Karikature…


Im Klartext: Hier wird eine islamische Zensurinstanz geschaffen, die es künftig völlig unmöglich macht, am Islam noch Kritik zu üben. Es ist unglaublich, daß sich der Westen dieser Kultur der Repression und Intoleranz bereitwillig unterwirft, und das ohne auch nur die geringste Gegenleistung zu fordern !!!!
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[posting]20.124.192 von Denali am 09.02.06 20:13:01[/posting]Die Reaktion der EU zeigt schon heute, das man kapituliert hat vor einer agressiv auftretenden Glaubengemeinde, die selbst keine Gnade gegenüber Andersgläubigen kennt.
Die bloße Drohgebärde dieses islamischen Glaubenkultes reicht, um Inkontinenz bei unseren Volksvertretern auszulösen, und eine der größten Errungenschaften freier Gesellschaften zu relativieren! :mad:

Die Moslems können nur zu dem Schluß kommen: Europa ist eine leichte Beute. Und sie werden nachsetzten, so viel ist sicher. Die Barrien sind gefallen, Europa hat das Signal zur eigenen Eroberung gegeben! :mad:

Was kommt als nächstes? Woran stößt sich der Muselmane noch im Verhalten europäischer Zivilisationen?
Dürfen wir demnächst kein Schweinefleisch mehr essen oder müssen unsere Frauen vehüllen?

Es ist unfaßbar, wie schnell Gesellschaften auch heute noch manipuliert werden können!
Und es ist erschreckend was für naive Knaller am politischen Steuerrad sitzen!
Ich habe doch heute wieder tatsächlich eine Frau, ohne Kopftuch, allein auf der Strasse gesehn. :eek:

Das ist doch unsern Multikulti-Mitbürgern nun wirklich nicht zuzumuten. :eek:
# - Denali, erneut ein herzliches Danke für die umfänglichen Hintergrundinformationen und Deinen geradlinigen Einsatz für Recht, Mut und last not least Freiheit. Den heutigen Artikel von dem Amerikaner Mark Steyn hätte ich hier selbst in`s Board gestellt, wenn Du mir nicht dankenswerterweise zuvorgekommen wärst. Natürlich hast Du damit auch eine lohnenswerte Diskussion auf erfreulich hohem Niveau ausgelöst und ich stelle mit Zufriedenheit fest, dass meine vielleicht ergänzenden Gedanken zu diesem Thema schon längst auch von anderen Usern, die mit beiden Füßen auf der Erde stehen, klar ausgesprochen worden sind. Das erspart mir Wiederholungen.

Momentan halte ich es für besonders wichtig, ohne jedes "Wenn und Aber" für die Pressefreiheit einzustehen und den sich windenden Politheuchlern, die hier von "verletzten Gefühlen" faseln, ein klares "nicht mit mir" entgegenzusetzen. Je entschiedener sich die Bürger gegen schwammige Halbwahrheiten widersetzen und je fester ihr unverrückbarer Standpunkt bleibt, je eher besteht zumindest die vage Hoffnung auf Einsicht und Umkehr.

Zum inzwischen vielseits propagierten "Kampf der Kulturen" habe ich mir meine eigenen Gedanken gemacht und bin der Meinung, dass diese Zustandsbeschreibung den Kern des Problems nur unzureichend trifft, denn diese Denkweise setzt unbewusst voraus, dass sich zwei unterschiedliche Kulturen mit der Zeit auf etwa gleichem Level miteinander versöhnen könnten. Das ist unwahr, denn es handelt sich nicht um einen Kampf der Kulturen, sondern um einen Kampf der Zivilisation gegen die Barbarei. Dieser Kampf ist leider nur mit Entschlossenheit und Stärke zu gewinnen.

# - webmaxx, ich bewundere den Mut von Frau Ayan Hirsi Ali, die kompromisslos den Wesenskern dieses irrwitzig missbrauchten Aberglaubens aufdeckt und die mittelalterliche Verbrecherdoktrin entlarvt. Diesen Mut brauchen wir alle.


Beste Grüße KP
[posting]20.115.264 von farniente am 09.02.06 12:27:42[/posting]...Du hast mit der Zustandsbeschreibung einerseits Recht.

Andererseits findet aber inzwischen auch hier ein Umdenken statt. Es könnte schneller gehen, aber es bewegt sich was. Wenn vor 10 Jahren noch selbstverständlich jeder Moslem Recht bekam, wenn er seine Kinder nicht der verderbten westlichen Welt aussetzen wollte und daher Befreiung vom Schwimmunterricht, Klassenfahrten und Biologieunterricht einklagte - bekam er Recht.

Dies hat sich inzwischen wieder geändert. Die Integration wird erwartet, denn die berechtigte Frage lautet: wenn die Welt hier so schlecht ist, warum muss man dann gerade hier leben....

Ähnliches kann man auch in anderen Bereichen feststellen, die Kinder der 68-er sind mit den Fehlern ihrer Eltern nicht weniger kritisch als andere Nachkömmlinge es waren...
[posting]20.125.483 von xylophon am 09.02.06 21:19:10[/posting]Du beschreibst in der Tat eine interessante Entwicklung.

Der Sprachstreit in der berliner Schule wurde von Medien und Politik so dargestellt, als sei es ein rassistischer Willkürakt, auf dem Pausenhof deutsch sprechen zu sollen.

Tatsächlich hatte die Schulleitung dies mit Schülern und Eltern abgestimmt, und gemeinsam beschlossen. Und diese Schüler und Eltern sind ganz überwiegend Migranten !!!!

Medien und Politik leben in abgehobenen, ideologischen Sphären, speziell natürlich das was in die grüne Ecke tendiert, aber es strahlt längst tief über die Mitte der Gesellschaft hinaus. Während die islamische/türkische Seite in diesem Konflikt schlicht ihre Besitzstände verteidigt hat, und lustvoll das Vorurteil von den häßlichen Deutschen als rassistische Unterdrücker gespielt hat.

Es mußten etliche Tage vergehen, mindestens eine Woche, bis die Medien ausnahmsweise die Betroffenen selbst nach ihrer Sicht gefragt haben. Zuvor waren ausschließlich die Grünen und die islamisch-türkischen Integrationsgegner zu vernehmen. Und da stellte sich heraus, daß die Grünen ect. nichts als Ideologie gedroschen hatten über die Köpfe der Betroffenen hinweg.


Die mediale Einseitigkeit ist phänomenal.

Jeder hat Angst davor, sich mit den politisch Korrekten anzulegen, bzw. ist man bei denen extrem unkritisch, und glaubt erstmal, bevor man nachfragt.
[posting]20.125.019 von Kartoffelpürree am 09.02.06 20:53:26[/posting] denn es handelt sich nicht um einen Kampf der Kulturen, sondern um einen Kampf der Zivilisation gegen die Barbarei.


So ist es. Unglaublich, daß sich das kulturell so unendlich viel höher stehende Europa einer Kultur unterordnet, die noch hinter dem Zivilisationsgrad des europäischen Mittelalters liegt.

Angeregt aus dem Blog Politically Incorrect:

Der eigentliche Konflikt ist nicht Islam-Westen, auch nicht Religion-Säkularismus, sondern:

Totalitarismus ([Islamo-]Faschismus aka Stalinismus) vs. Antitotalitarismus (entweder Liberalismus, oder aber Konservatismus).

Die faschistoiden bis faschistischen Strömungen auf der einen Seite: Grüne, ganz-Linke, Islam, multikulti-Naivlinge

auf der anderen die liberalen, freiheitsliebenden, Menschenrechte befürwortenden: Konservative, Freidenker, Ex-Muslime, echte Liberale (keine Grünliberalen).


Es ist der ewige Kampf zwischen diesen beiden Lagern.

Das eine für Freiheit und Selbstbestimmung, das andere für Zwang, Entrechtung, Diskriminierung, Unterdrückung.
Was jammert ihr?

Ihr habt doch jene Politiker gewählt die ihr nun anklagt.

Es einfach klasse wie die Meinungsmacher das hinkriegen.

Rechts erschrecken, damit die Horde nach links läuft...:rolleyes:

Erinnert mich irgendwie an die hegelsche Dialektik...:confused:

These und Antithese aufbauen um so zur Synthese zu gelangen.

:cool: :cool: :cool:
Denali

1-3 hört sich dramatisch an, ist aber nichts neues, wir kennen die Prognosen seit Jahren.

Ich denke nicht das es so kommen wird. Die Dt Bevölkerung wird sich nicht alles gefallen lassen, der Druck auf die Politik wird wachsen. Wenn es wirklich so weit kommen sollte das es persöhnlich spürbar ist wird es einen Aufschrei geben.
Hör Dich mal bei Freunden, Bekannten, in den Firmen oder am Stammtisch um, die Anti Islam Stimmung ist doch schon seit Jahren da, nur öffentlich sagen darf man das nicht, aus bekannten Gründen.
Wir hier aufn Dorf haben eher Probleme mit den Rußlanddeutschen ( Kriminalität etc ), vor 20 Jahren waren es die Türken, da gibt es heute keine Probleme mehr.
Von ( radikalen ) Islamisten spürt man hier überhaupt nichts, das mag in Großstädten anders sein?

Aber bevor unsere Deutsche oder Europäische Kultur zugrunde geht werden auch andere Länder Wiederstand leisten. Länder mit mehr Nationalstolz wie z.B Frankreich, Niederlande oder England, eigentlich alle..

Europa muß in der Beziehung näher zusammenrücken,
und es wird zusammenrücken.
Xylophon

Einerseits würde ich Dir Recht geben - es gibt teilweise ein Umdenken und auch Kritik der 68er-Kinder an ihren Eltern.

Leider nur werden viele 68er erst nach und nach pensoniert und sitzen nach wie vor an politischen, juristischen und journalistischen Schaltstellen.

Gerade heute habe ich gehört, dass eine Berliner Kita kein keine schweinefleischhaltigen Gerichte mehr zum Mittag kredenzt - ein weiterer Dominostein, sich dem Diktat dieser Ideologie zu beugen. Es ist ohnehin kein Kind gezwungen, dieses Essen zu essen. Aber anscheinend ist es schon eine "Demütigung" für moslemische Kinder in einen Kindergarten zu gehen, in dem andere Kinder so etwas essen. Wenn Du Dir hier einige Lokalpolitiker von den Grünen, der PDS und Co. ansiehst, dann hast Du manchmal das Gefühl, die wollen in Sachen Ausländerpolitik noch die Milli Görüs rechts überholen. Die sind sich nicht mal zu blöd, die Deutsch-Sprachregelung an einer Weddinger Realschule als rassistisch zu bezeichnen, obwohl die ausländischen Schüler diese Regelung selbst für sich so entschieden haben. Wir sind also an einem Punkt angekommen, wo etliche Lokalpolitiker schon die türkischen Mitbürger, die sich integrieren wollen, als "rassistisch" brandmarken - das ist einfach nur noch ideologischer Nonsens hoch zehn, Absurdistan, Klappsmühlenhausen.

LM
Hier in Berlin wird auf Druck moslemischer Eltern in bestimmten Kitas kein Schweinefleisch mehr den Mittagsessen beigemengt. Schweinefleisch essende deutsche Kinder würden als Schweine verspottet. Der zuständige Stadtrat findet das in Ordnung, beläuft sich doch der Anteil deutscher Kinder in diesen Einrichtungen bei nur ca. 10 Prozent.
Ein anderer Lokalpolitiker erlaubte sich allerdings die Frage, wie man mit Mädchen umgehen solle, die im selben Umfeld ohne Kopftuch zur Schule gingen und deshalb von Muslimen angepöbelt werden. Mit der selben Konsequenz vorzugehen würde bedeuten, Mädchen besser gar nicht erst einzuschulen.

Moslems vergiften nicht nur unsere Gesellschaft, sie vergiften unseren rar gesäten Nachwuchs mit ihren Wertvorstellungen für ihr aggressives Expansionsstreben.

Leider beobachte ich zunehmend ein gewisses Bewunderungsverhalten unserer Jugendlichen mit der muslemischen Kultur und Sprache. Korrrrektdeutsch, eine ekelhafte Verballhornung unserer Muttersprache mit Elementen arabisch/agressiver Mundart gehört heute zum guten Ton unter Pubertierenden und entzieht sich erfolgreich dem Einfluss der Erziehenden. Gerade unter Jungen wird die anscheinend zügellose Lebensfreude heranwachsener Jungmoslems als nachahmenswert empfunden und verherrlicht. Und gerade da packt der Islam uns an einer ganz empfindlichen Stelle, denn hat er erstmal unsere Kinder für seine Sache interessiert, dann hat er uns alle überrannt.

kal.
Hier ein Kommentar von Bassam Tibi aus der FTD:
"Gastkommentar: Dialog statt Brandstiftung
von Bassam Tibi

Es wäre fatal, wenn aus dem von beiden Seiten geschürten Karikaturenstreit ein Kulturkampf würde. Doch zugleich muss der Westen seine Blauäugigkeit gegenüber dem militanten Islam überwinden.

In der nach der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen aufgeheizten und polarisierten Situation müssen die Vertreter Europas und des Islam Krisenmanagement betreiben und deeskalieren, um Schlimmeres zu verhindern. Die Mehrheit der Muslime fühlt sich durch die dänischen Karikaturen zu Recht religiös verletzt und auch politisch beleidigt. In einer solchen Atmosphäre scheint rationales Denken nicht gefragt. Fakt ist, dass die Karikaturen für Muslime nicht hinnehmbar sind, für die Europäer wiederum ist die islamische Forderung inakzeptabel, die Presse zu zensieren; sich darauf einzulassen wäre der Anfang vom Ende der Demokratie.

Was beide tun können, um aus der Sackgasse herauszukommen, ist, miteinander zu reden, also Dialog statt Brandstiftung. Dabei muss zweierlei erreicht werden: zunächst deeskalieren, um dann gemeinsam die Situation mit der Frage "What went wrong" zu analysieren, damit ein solch überflüssiger Konflikt nicht noch einmal eintritt und die ohnehin angespannte Beziehung Europas zum Islam zusätzlich belastet.

Sowohl Europäer als auch rational denkende Muslime müssen erkennen, dass auch die in die Welt des Islam aus Kopenhagen eingereisten Imame, also nicht nur die Karikaturen selbst, den Konflikt aufgeheizt haben. Diesen Imamen wird Nähe zu den fundamentalistischen Muslimbrüdern nachgesagt. Auf folgender rationalen Ebene müssen die Fronten geklärt werden: Auf europäischer Seite gibt es unsensible Karikaturisten, auf islamischer Seite militante Islamisten, die den Zivilisationskonflikt berechnend schüren, um politisch zu mobilisieren.

Unerträgliche Situation

Worum geht es? Im Islam gibt es ein Bilder- und Abbildungsverbot, das für alle Sakralien gilt. Unser Prophet Mohammed gilt nicht als Heiliger, sondern nur als ein Mensch, der die göttliche, im Koran festgehaltene Offenbarung empfangen hat. Aber weil seine Tradition, die Sunna, im Islam gleich an zweiter Stelle nach dem Koran rangiert, ist er für jeden Muslim - auch für mich als Reformmuslim - die höchste Würde im Islam. Sich über ihn karikaturistisch zu belustigen, zudem als Terroristen abzubilden ist für jeden Muslim unerträglich.

Es muss möglich sein, sich ohne Zensur und unter Beibehaltung des Grundrechts auf uneingeschränkte Pressefreiheit auf einer ethischen und rationalen Grundlage dialogisch darüber zu verständigen, dass solche Karikaturen nicht sein dürfen.

Ein weiterer Punkt ist die Implikation von Karikaturen, die unseren Propheten Mohammed als Terroristen darstellen: die, dass alle Muslime Terroristen sind. Bei großen westlich-islamischen Dialogen in Jakarta nach dem 11. September habe ich gegen den Argwohn der Muslime, der "War on Terror" sei ein "War on Islam", argumentiert und geltend gemacht, dass der Dialog auch Sicherheitsfragen einschließen müsse und wir Muslime uns daran beteiligen müssen. Ich habe westliche Politiker, die meinen Rat suchten, vor der islamischen Wahrnehmung gewarnt, der Anti-Terror-Kampf sei gegen den Islam gerichtet. Wenn sich nämlich diese Wahrnehmung durchsetzen würde, wäre das ein Erfolg für al-Kaida. Denn dann hätte der Westen statt geschätzt sieben Millionen Dschihadisten 1,5 Milliarden Muslime gegen sich, und jeder "War on Terrorism" wäre von Anfang an verloren.

Gelungene Wirkung

Die Karikaturen dienen politisch ungewollt eben dieser Richtung, und man fragt sich ironisch, ob die dänischen Karikaturisten wohl im Auftrag Bin Ladens handelten. Die Tatsache, dass Islamisten weltweit gegen Europa mobilisieren, beweist die gelungene Wirkung. Als muslimischer Araber und Nahostexperte weiß ich, dass die analphabetischen Slumbewohner in der Welt des Islam - wie etwa in Gaza - nicht einmal wissen, ob Dänemark ein Land oder eine Käsesorte ist, geschweige denn je eine dänische Flagge gesehen haben.

Woher bekommen diese Muslime denn massenhaft die dänische und andere europäische Fahnen, um sie zu verbrennen und verachtend darauf herumzutrampeln? Die Fahnen werden von Islamisten besorgt und mit den entsprechenden Instruktionen zur Verfügung gestellt. Es verletzt nicht die Demokratie, wenn die den Konflikt schürenden islamistischen Kopenhagener Imame, auf deren Konto der Konflikt teilweise geht, nach ihrer Rückkehr nach Europa demokratisch zur Rechenschaft gezogen würden.

Die Zivilgesellschaft in Europa muss aber auch die Brunnenvergifter auf der eigenen Seite, also die verantwortungslosen Karikaturisten, moralisch zur Verantwortung ziehen, ohne dabei die Pressefreiheit im Kleinsten zu berühren. In dieser Situation ist Konfliktmanagement gefragt, wir benötigen weder Beschuldigungen gegen Europa, so wie dies häufig von muslimischer Seite geschieht, noch Moralpredigten über Demokratie und Pressefreiheit von europäischer Seite. Beides ist in dieser konfliktbeladenen Situation zwischen den Zivilisationen schädlich.

Der Karikaturenkonflikt ist überflüssig, ihn anzuzetteln war - das betrifft beide Seiten - unverantwortlich. Francis Fukuyama schrieb kürzlich, Europa sei das "Schlachtfeld des Islamismus". Mit antieuropäischen Predigten im Al-Dschasira-Propagandafernsehen will der Islamistenführer Jusuf al-Karadawi, genannt "globaler Mufti", dazu beitragen, dass dieser Satz zur sich selbst erfüllenden Prophezeiung wird. Derselbe Karadawi wird als "Dialogpartner" nach Deutschland eingeladen. Anstelle europäischer Blauäugigkeit und islamischer Militanz brauchen wir ein deeskalierendes euro-islamisches Krisenmanagement.

Bassam Tibi ist A. D. White Professor-at-Large an der Cornell University und lehrt in Göttingen. Er ist Autor des Buches "Fundamentalismus im Islam. Eine Gefahr für den Weltfrieden".

Aus der FTD vom 10.02.2006
______________________________________________________-

Es ist imho dringend erforderlich, daß ein geschlossen auftretender Westen darauf dringt, daß sich islamische Staaten vom Terrorismus, d.h. von Gewaltanwendung zur Durchsetzung nationaler Ziele explizit lossagen.Dies als Vorbedingung für finanzielle Hilfe.

Aber: Bedingt dies nicht auch eine gleiche Vorleistung unsererseits, auch betreffend Israel? Muß der Landraub hier, wenn er schon nicht rückgängig zu machen ist, nicht wenigstens finanziellen Ausgleich (Pacht) an die Palästienser erfordern?
Ich möchte den selbstauferlegten Burgfrieden nicht brechen, daher nur kurz: "Den 68ern" ist es zu verdanken, daß religiöser Unfug wie der "Kuppeleiparagraph" oder die §§ 218 oder 175 aus dem deutschen Recht entfernt wurden und daß die Diskussion über die fortgesetzte Verwendung von führenden NSDAPlern in führenden Positionen der damaligen BRD offen geführt werden konnte. Daß von diesen meist idealistischen, jedoch in der Regel politisch naiven "Kämpfern" lediglich die widerlichsten Opportunisten und Wendehälse übrig blieben ist bedauerlich und ich gebe offen zu, daß "die 68er" zur Bezeichnung dieser Gruppe einfach griffiger ist als bspw. "die etikettenschwindlerisch `grün-pazifistisch` genannte neoreaktionäre Beamtenpartei". Daher laß ich es dabei bewenden.

Die Verblödung der Untertanen und die Unterdrückung der Kritikfähigkeit wurde ja schon durch die Einführung der "PC" in den besagten Kreisen begonnen, besonders an englischen Universitäten ist ja der Prof. die längste Zeit der Vorlesung damit beschäftigt, "he OR SHE" zu sagen. Das Schweinefleischverbot ist die direkte Folge, dann folgen die Rinder wegen der Inder und die Hühner wegen der Veganer und am Ende fressen die Kinder irgendeinen Runkelrübenpampf, damit keiner beleidigt wird. Damit werden die Kinder dann andererseits schon einmal an das entbehrungsreiche Leben in Arbeitslosigkeit gewöhnt, bei dem nur noch beten hilft, womit wir wieder beim Ausgangsthema sind, warum der Islam als aufstrebende Religionsgruppe so gehätschelt wird.
Hallo Denali, Hallo an die anderen Diskutanten,
dieser Thread ist aus meiner Sicht einer der Besten bei W : O.

Das hier ein beitragender sein Süppchen im Wind der Ereignisse kocht
kann nicht verhindert werden. Zumindest nicht wenn dieser, so wie hier
geschehen, mit angezogener Handbremse unterwegs ist.

Damit müssen wir leben.

Das angesprochene Thema ist ja nicht so wirklich neu.

Geben und nehmen, in Verbindung mit dem Islam, hatte ich in einem ähnlichen
Kontext hier schon thematisiert.

In Marl eskaliert der Streit um den Ruf des Muezzin

Gegner kippten Pfarrerin Bier ins Gesicht



Von Irene Stock
WAZ Marl. Der Ruf des Muezzin ertönt schon in
Recklinghausen, Duisburg und Dortmund.
Dasselbe will nun auch der Moschee-Verein in
Marl-Hamm. In dem Stadtteil ist ein erbittert
geführter Kulturkampf entbrannt.

"Wir wollen mit den deutschen Nachbarn gut
zusammenleben", betont Hidayet Bekmezci vom
Vorstand der Fatih-Moschee (400 Mitglieder).
Aber notfalls werde man vor Gericht ziehen.

Für viele deutsche Anwohner wäre der Ruf zum
Freitagsgebet ein Dammbruch. In Marl-Hamm
stellen Türken ca. 16 Prozent der Bevölkerung.
Seit 1989 haben sie eine eigene Moschee. Als
die Stadt 1988 das 1200 qm große Gelände
veräußerte, sicherte der Moscheeverein
schriftlich zu, "dass weder durch einen
Muezzin noch per Lautsprecher zum Gebet
aufgerufen wird".

Darauf berufen sich die Gegner des Rufes
jetzt, der vor allem von der jüngeren
türkischen Generation immer lauter gefordert
wird. Sie sehen Marl als ihre Heimat an.

Bürgermeisterin Uta Heinrich beschlich wohl
ein ungutes Gefühl, als das Anliegen des
türkischen Vereins auf ihren Schreibtisch
flatterte. Sie reichte das Thema an die
evangelischen und katholischen
Kirchengemeinden weiter. Kirchenvorstände,
Gemeinderäte und Presbyterien nahmen
überwiegend positiv Stellung dazu. Sie mahnen
zur Toleranz, versuchen Brücken zu schlagen.

Die CDU griff inzwischen das Thema auf, lud
zur Diskussion in die Kneipe "Zum
Taubenschlag", wo es zu tumultartigen
Auseinandersetzungen kam. Über die
Gemeindepfarrerin ergoss sich gar ein Glas
Bier, weil sie für Toleranz warb. Beim
Moschee-Verein stieß die Versammlung auf
Unverständnis. "Wie kann die CDU in eine
Kneipe einladen, wo getrunken wird und dann
über dieses Thema reden", wundert sich Bekmezci.

Ein weiteres Argument der Befürworter: Die
Moschee liegt an der A 52 - die ist
verkehrsreich und ohnehin schon laut. Doch
davon wollen die deutschen Anwohner nichts
wissen. Sie lehnen den so genannten "Ezan"-Ruf
ab - wegen Lärmbelästigung.


Zwischen diesen beiden Thread liegen ca. 2,5 Jahre.

In 2003 war noch jeder ein Nazi sich Gedanken in dieser Richtung gemacht hat.

Heute haben wir, zumindest lese ich das zuweilen zwischen den Zeilen, einige die
mal so richtig reinlangen möchten.

Den „reinlangenden“ möchte ich das Feld nicht unbedingt überlassen, da deren reinlangen
auch nicht vor meiner Tür enden wird. Langfristig zumindest.

Den Muftis und den Muftikultis aber auch nicht. Erstere wissen was sie wollen, die Zweiten
sind einfach nur panne.

Die Auswirkungen und demographischen Hochrechnungen werden mich persönlich
nicht direkt tangieren. Meine Kinder, mehr als die erforderlichen 2,xy, schon mehr.

Meine Überlegungen, dass bescheidende Vermögen für den Nachwuchs zu erhalten
irren leider bisher im Kreis. Zumal es sich um überwiegend unbewegliches Vermögen handelt.

Auch bei allen Unzulänglichkeiten, die ich in Deutschland sehe, war mein langfristiger
Plan hier zu bleiben.

Ich werde diesen Plan überdenken.
Man sollte allen Politikern und Medien-Verantwortlichen folgende Fragen stellen:

Deutschland hat im 20. Jahrhundert schlimme Verbrechen begangen. Weil fast niemand wagte sich rechtzeig den Nazis in den Weg zu stellen, gelang es einer kleinen Klicke von Verbrechern ganz Europa in den Abgrund zu führen und das eigene Volk mit unverzeihlichen Verbrechen zu besudeln. Heute schämen wir Deutsche uns dieser Verbrechen, dieser Barbarei und die Deutschen Politiker stehen an vorderster Stelle wenn es gilt zu rufen "Nie wieder....",

aber wenn Deine Enkel und Urenkel, die Opfer der Scharia in Deutschland und Europa werden Dich eines Tages fragen, wo warst Du, als es galt, den neuerlichen Aufstieg der Unfreiheit zu verhindern, was wirst Du dann sagen?

Ich war bei den Mutigen
oder ich war bei den feigen, den Schweigern, den Wegsehern?

Jeder ob Politiker oder Bürger muss sich die Frage stellen! Wer sieht, was in Deutschland und Europa derzeit passiert und schweigt, macht sich schuldig!



mfg
thefarmer
Ich kann eigentlich nur noch abkotzen in Berlin-Neukölln. Die Ausländer hier sind für mich einfach nur noch eine Last und Bedrohung.
Ich habe neulich in der Sonnenallee ganztätig draußen gearbeitet. Ich habe nur Ausländer und Schwarze gesehen, die ständig in Hauseingängen herumstanden oder hin und her flanierten. Zwischendurch sah man mal vereinzelt einen deutschen Rentner. Ich muß schon wieder kotzen!:mad:




...komischerweise sieht
es so aus als wären
gerade auch Frauen
von Parteien, die
sich gerne mal sehr
basisdemokratisch gerieren,
besonders für die Scharia
[posting]20.113.598 von Denali am 09.02.06 11:01:58[/posting]Abendland unter

Jetzt ruhen alle Hoffnungen auf :

"Heiliges Rußland" - Moskau als das "Dritte Rom"


http://www.kultura-extra.de/kunst/spezial/ikonen.html

Deswegen wollen viele Russinnen auch deutsche Männer heiraten ...
Guten morgen, zusammen. Und schönen Dank für die sehr interessanten Beiträge.

Kein guter Tag heute - schwache Börse, und im Bundestag wird das Grundgesetz geschlachtet via Auferlegung der Selbstzensur für die Medien, aus Rücksicht auf die Intoleranz des Islam. Sowas nennt man dann in orwellscher Begriffsumkehr "Verantwortung" und "Besonnenheit".

Ok, wenn eine Frau ohne Kopftuch vergewaltigt wird, hat sie es offensichtlich an Verantwortung fehlen lassen, denn man weiß ja, "wie leicht reiz- und erregbar" einige aus diesem Kulturkreis so sind.......


Zu den einzelnen Postings:

@ Vakataka

Im Moment sind alle angewiedert wegen der häßlichen Bilder aus der islamischen Welt. Doch das wird sich nicht halten, da die Medien und Politik uns permanent einreden, wir seien schuld. Zugleich werden wir darauf konditioniert, die Ethik des Islam zu "respektieren", d.h. uns dieser Ethik anzupassen = zu unterwerfen.

Es wird gezielt ein Wertewandel propagiert, in dem sich der Westen dem Islam ethisch annähert, während der Islam nicht einen Kompromiß eingehen muß.

Einzige Chance: Außerhalb der fast durchweg pro-islamischen Medien bilden sich neue Informationswege via Internet, die über das informieren, was die Medien zensieren.

Unsere wirlich letzte, einzige Chance in dieser Gesinnungsdiktatur !!!!


@ kalori

Wirklich beängstigend, deine Beschreibung, wie die Moslem-Machos Eindruck machen auf die restdeutschen Jugendlichen.

Psychologisch gesehen logisch: Identifikation mit dem Siegertyp - kopieren verspricht eigenen Erfolg !!!!

Moslems haben enormes Selbstvertrauen, leistungsunabhängig. Weil es ihnen anerzogen wurde. Deutsche hingegen werden belastende Schuldkomplexe anerzogen. Logisch sind die Moslem-Machos attraktive Vorbilder um dieser permanenten Anforderung an Selbsterniedrigung zu entgehen.

Man hat dann zugleich sofort jemand, der noch weit unter einem steht, an dem man die Schuhe abwischen kann: Frauen.
Immer gut für das Ego von Schwächlingen.


Ich rechne in wenigen Jahren mit massiven Übertritten zum Islam von Europäern. Der Islam wird schöngeredet, seine perversen, grausamen Seiten verborgen, so daß er akzeptabel wirkt.
Zugleich setzt der Herdentrieb ein, man will dabei sein, weil es was Neues, was Cooles ist, Moslem zu sein.
Ist der Islam dann etabliert, kommt die Durchsetzung des Scharia-Rechtes.


@ webmaxx, # 72

Von Basam Tibi hatte ich eine hohe Meinung. Jetzt nicht mehr.
Jetzt hat auch dieser Fürsprecher des Euro-Islam sein wahres Gesicht gezeigt:

Es muss möglich sein, sich ohne Zensur und unter Beibehaltung des Grundrechts auf uneingeschränkte Pressefreiheit auf einer ethischen und rationalen Grundlage dialogisch darüber zu verständigen, dass solche Karikaturen nicht sein dürfen.

Tibi ein liberaler Vorzeigemoslem. Doch auch er steht hinter der Scharia !!!!!
Auch er fordert die blinde Unterwerfung unter islamische Despotie, die Akzeptanz islamischer Tabus. Nicht für Moslems - für die Ungläubigen !!!!!!!!!

Das ist kultureller Imperialismus.

Religionskritik ist seit Jahrhunderten Tradition in Europa, und war Voraussetzung dafür, das Mittelalter zu überwinden !!!!!!!!!

Daß einer wie Tibi sich als Fürsprecher von Zensur äußert, läßt Zweifel an der Loyalität zu unseren Grundrechten selbst liberaler Moslems aufkommen. D.h. auch für einen Tibi steht letztlich der Koran über dem Grundgesetz und den Menschenrechten !!!!!!



@ caja

Stimmt. Die Hirnwäsche der 68er hat die westliche Gesellschaft ethisch vollkommen umgeformt. Wer hätte je gedacht, daß die Krawaller von 68, die zugleich love&peace predigten, heute für Strukturen eintreten, die Geschlechterapartheid, Kopftuchzwang und Zwangsehen nach sich ziehen.


@ aek

als wir über Marl diskutierten, war der ganze Themenkomplex enorm tabubeladen.

Heute befaßt sich der Bundestag damit, die Selbstzensur der Medien durchzusetzen, um eine mögliche Debatte über die Islamisierung zu ersticken.

Ich sehe es so: Hier wird eine Hetzjagd eröffnet gegen jeden, der nicht pro-Islam ist.

Es wird sich kein Medium mehr trauen, ein kritisches Wort zum Islam zu verlieren.

Wir stehen unmittelbar vor Totalzensur in diesem Bereich.
In wenigen Stunden werden im Bundestag die grünen und multikulturellen Feinde der Menschenrechte und des Grundgesetzes ihr Plädoier für Selbstzensur und Unterwerfung unter isalmische Befindlichkeiten und Willkürtabus zum Tugendideal für uns **** Proklamieren.

Der Faschismus ist wiederauferstanden


für solche Leute gilt ab sofort: Oberste Toleranzstufe

Das fällt unter "Religionsfreiheit" :laugh:

Kämpft bis aller Glaube bei Allah ist - steht im Koran.

Wie wohl die Chancen stehen, daß der gerühmte Dialog mit dem Islam so endet ?




Naja, wer sich an die Gesetze (der Scharia) hält, braucht nichts zu befürchten.

Dieser hier, hat offensichtlich etwas falsch gemacht:



Selbst schuld, er hätte ja wissen müssen, daß er die Gefühle gläubiger Muslime verletzt.

Strafe muß sein.
Mann,
war Deutschland mal schön,
da konnte man vor die Haustüre gehen u.es wurde ausnahmslos Deutsch gesprochen....
Alle hatten so eine helle Hautfarbe,und einen schwarzen Mann den kenne ich nur von den Kohle-Ausfahrern.....
Mann war da die Welt noch in Ordnung......
Aber dann eines Tages gab es eine neue politische Partei.....
Die Grünen u.abwärtst gings mit unserem schönen Deutschland.....
Wir stehen vor einem Scherbenhaufen,der nie mehr zu kitten ist.....
Danke Grüne,
ihr habt uns ruiniert.....
denn wo Multikulti ist,da ist auch Chaos......
Cl.
!
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Denali, ich empfehle Dir mal 1-2 Tage Auszeit, jeden Tag wirst Du extremer.

Der Beitrag von Tibi scheint mir durchaus vernünftig zu sein, natürlich darf er seinen Propheten in der dort geschilderten Art in Schutz nehmen, dies tun Christen und Gläubige anderer Religionen auch, wenn ihre Heiligen angegriffen werden. Und dass man auf deren Gefühle Rücksicht nehmen und sie nicht bewußt verletzen sollte, ist eigentlich auch eine Selbstverständlichkeit.

Ich bin auch ein Freund der Pressefreiheit, aber einen gewissen Ehrenkodex gibt es auch für Journalisten und man darf nicht glauben, alles was die freie Presse schreibt, sei richtig, weder faktisch noch ethisch.

Natürlich war es dennoch richtig, dass nach der übermäßigen Reaktion der Muslime viele Presseorgane die Karikaturen nachgedruckt haben, doch das nicht, weil die Karikaturen so toll waren, sondern weil man die Dänen nicht allein lassen darf im Visir der fanatischen Spinner.
Gibt es den Ehrenkodex der Presse auch wenn mal wieder die in Not geratenen Menschen als Sozialschmarotzer beschimpft werden? Natürlich nicht, was ist ein lebender Arbeitsloser schon im Vergleich zu einem toten Propheten.
[posting]20.132.039 von xylophon am 10.02.06 11:10:03[/posting]Die andere Seite wird ebenfalls extremer. Und sie hat die Macht ihren Extemismus durchzusetzen.


Religionskritik ist ein essentielles Kulturgut, und eine Notwendigkeit, da man sonst der Religion eine willkürliche Macht zugesteht, die in gesellschaftspolitischen Fragen ausgespielt werden kann.

Religiöse Tabus haben ausschließlich für die Anhänger des jeweiligen Kultes zu gelten, und sonst für niemand.

Sonst können wir gleich anfangen, sämtliche religiösen Tabus aller Religionen zu berücksichtigen.

In dem Punkt stimme ich mit dir überein, daß man nicht verunglimpfen darf.

Einen Jesus als Bombenwerfer - das wäre nicht tolerabel.

Einen Mohammed als Bombenwerfer - das ist verharmlosend.

Die Wahrheit ist nunmal, daß dieser Mohammed ein Kriegstreiber und Massenmörder war, einer der Attentate in Auftrag gab.

Und genau darum muß es erlaubt sein, Mohammed mit Turbanbombe darzustellen.

Die islamische Welt sollte konfrontiert werden mit ihrer Intoleranz, und ihrem Anspruch, uns ihre Tabus aufzuzwingen, und nicht wir uns einer Gesellschaft unterordnen, die in keinem ihrer Länder die Menschenrechte respektiert.

Und sie sollte konfrontiert werden mit dem Faktum, daß sie nunmal der Botschaft eines Kriegsfürsten folgt, der jeden umbringen ließ, der sich ihm nicht unterwarf.

Wir haben ganz einfach ein Recht, gesicherte historische Fakten auch auszusprechen, egal was die islamische Welt davon hält, egal ob sie beleidigt spielt.


Und wo fängt dann das nächste Tabu an: Darf man dann nicht mehr veröffentlichen, daß Mohammed ein Massaker veranstaltet hat an einem jüdischen Stamm ?
Daß er Morde in Auftrag gab ?

Siehst du, wohin das führt, wenn man hier auch in nur einer Kleinigkeit nachgibt ?

Xylo - hier sind ernsthaft elementarste Grundrechte in Gefahr.

Es geht nicht um Verunglimpfung - es geht darum, ob man noch die Wahrheit sagen darf. Und sei es in satirischer Form.


p.s. In Frankreich wurde der Geschichtsunterricht von sämtlichen Bluttaten Mohammeds und seiner Nachfolger "gereinigt", weil islamische Schüler gegen die realistische Darstellung ihrer Kulturgeschichte protestiert hatten.
[posting]20.132.039 von xylophon am 10.02.06 11:10:03[/posting]Du solltest noch der guten ordnung halber dem geneigten leser erläutern was extrem deiner meinung nach ist???

Dann den begriff des extremer werdens???? Vermutlich die steigerung deines extrembegriffes???

Dein beitrag, ohne dir nahetreten zu wollen, zeigt exemplarisch die ganze misere in der wir stecken.

Du beschreibst den jetzigen zeitgeist damit ungefähr so, wie er sich präsentiert,- wasch dem hund endlich den pelz, aber mach ihm bitteschön nicht das fell nass.

Diese wird unsere probleme nicht nur nicht lösen können, sondern im gegenteil so weit verstärken, bis es endlich zur gewaltsamen und notwendigen explosion kommt.

Der grund für dieses dann natürlich von niemanden gewollte ergebnis liegt in der vorgeschichte der ständigen beschwichtigung, der verdrängung, der angst vor der eigenen,
möglicherweise zum mainstream vergleich zu extremen ansicht, und letztendlich die uns eigene passivität, die man vor sich selber dann noch der bequemlichkeitshalber als dialogwillig oder sonstwas bemäntelt.
Wir werden sehen, was bei der aktuellen Stunde herauskommt. Nichts gutes, nehme ich an, die Grünen sind ja nicht nur gegen Religionen, sondern auch gegen Gewalttäter sehr tolerant, wie in der Erklärung zur Einberrufung zu lesen ist:

*********************+
GRÜNE initiieren aktuelle Stunde und mahnen zu Deeskalation
7.02.2006 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mahnen im Karikaturen-Streit zu Besonnenheit, Deeskalation und Dialog. Forderungen aus der CDU, die diplomatischen Beziehungen mit Staaten im Nahen Osten auszusetzen, werteten der stellvertretende Fraktionssprecher der GRÜNEN im Bundestag Jürgen Trittin und der sicherheitspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion Winfried Nachtwei als besorgniserregenden Versuch, "sich mit unvernünftigen Positionen profilieren zu wollen". Für Donnerstag haben die GRÜNEN eine aktuelle Stunde des Bundestags über den "Beitrag der deutschen Politik zur Deeskalation des Konfliktes um den Karikaturen-Streit" beantragt.

"Die deutsche Politik muss gemeinsam einen Weg erörtern, wie wir einen Beitrag zur Deeskalation dieser beunruhigenden Entwicklung leisten können", erläuterte Fraktionssprecher Fritz Kuhn den GRÜNEN Vorstoß. Man wolle gemeinsam mit den anderen Fraktionen im Bundestag debattieren und eine gemeinsame Linie finden.

Scharf kritisierten die GRÜNEN die Äußerungen des stellvertretenden Unions-Fraktionschefs Andreas Schockenhoff. Der hatte am Sonntag der Zeitung Die Welt gesagt, ein Land, in dem Botschaften nicht geschützt würden, verabschiede sich von den internationalen Beziehungen. "Einem solchen Land muss man androhen, die diplomatischen Beziehungen auszusetzen", wird Schockenhoff in der Welt zitiert. Derartige Forderungen, so halten Jürgen Trittin und Winfried Nachtwei dem CDU-Politiker Schockenhoff entgegen, offenbarten das "schwache Nervenkostüm" einiger CDU-Politiker. "Es kommt jetzt darauf an, einen kühlen Kopf zu bewahren und den zuständigen Behörden die Möglichkeit zu geben, angemessen zu reagieren", so Trittin und Nachtwei. Das Thema sei "zu sensibel, um mit eskalationstreibenden Forderungen in der Öffentlichkeit zu reüssieren."
*************************************

Man fragt sich schon warum solche Politiker überhaupt noch von "freiheitlich demokratischer Grundordnung" reden dürfen wenn sie nicht der Meinug sind, daß bspw. Botschaften (bekanntermaßen "unantastbar", was jedem DDR-Flüchtling in Ungarn bspw. zu Gute kam) nicht mehr geschützt werden müssen.
[posting]20.132.338 von cajadeahorros am 10.02.06 11:24:42[/posting]ist ein anderes Thema, alledings werden diejenigen, die als Sozialschmarotzer beschimpft werden, ja oft mit Beispiel vorgestellt und es sind dann keine in Not geratenen Menschen, sondern solche, die sich im Sozialstaat bestens eingerichtet haben....übrigens auch und gerade viele der Sorte, um die es hier geht.


Zu Denali: Einen Jesus als Bombenwerfer - das wäre nicht tolerabel.

Einen Mohammed als Bombenwerfer - das ist verharmlosend.


Du wirst einem gläubigen Moslem zugestehen müssen, dass er das anders sieht.


Ich stimme Deinem ersten Satz und der "Wehret den Anfängen" -These durchaus zu und krieg auch die Wut, wenn ich sehe, wie Pseudo-Menschenrechtler wie Grass oder einige Grüne die Gewalt der Muslime mal wieder entschuldigen und die eigentlichen Täter wie immer bei uns sehen. Islamo-Faschismus ist schon das treffende Wort und Grass und Co sind die Mitläufer der neuen Faschisten, die ihnen in den .... kriechen.
Aber unsere Zeitung hat beispielsweise vom ersten Tag an die Proteste ins richtige Licht gerückt und die Frage gestellt, wieso man gegen Kariakturen so einen Aufstand macht, während man Selbstmordattentäter zur Kenntnis nimmt oder sogar feiert. Sie hat auch berichtet, dass die Berliner Schule aufgrund einer Vereinbarung zwischen Eltern, Lehrern u. Schülern Deutsch auf dem Pausenhof beschlossen hat....und so weiter.

Wenn man Deine Postings so liest, steht der Untergang des Abendlandes unmittelbar bevor, Tibi ist ein intoleranter Schein-Liberaler (ein U-Boot ?) und man kann fast nichts mehr ändern, weil die Gesellschaft von Mitläufern und Opportunisten an den Schaltstellen durchsetzt ist.

Das sehe ich aber ganz anders (übrigens sehen es Bin Laden und Co vermutlich eher wie Du).
Je radikaler und dreister die andere Seite wird und je mehr die "westlichen Werte" in Bedrängnis geraten, desto eher wird ein Wille entstehen, sie wieder zu verteidigen (ist dies aber nicht der Fall und man bleibt weiter bequem, opfert alle Überzeugungen und kriecht zu Kreuze, solange man nicht selbst zum Opfer wird, dann hat es diese Zivilisation auch nicht besser verdient...dann hätte Bin Laden im Ergebnis Recht).

Dafür muss man sich ihrer aber erst einmal bewußt werden (wie die derzeit in Hochform befindliche Frau Merkel neulich richtig festgestellt hat).
Dafür sind die Moslem-Krawalle sogar ganz hilfreich. In Bedrängnis (sieh auch die Oder-Flut) merken die Leut, was wirklich wichtig ist.
Die Niederländer brauchten den Mord an Van-Gogh, um aufzuwachen. In Deutschland kommen wir vielleicht ohne eine solche Extrem-Tat zur Vernunft.

Immerhin sind die Grünen schon abserviert, die Gerichte werden wieder vernünftiger (siehe mein Beitrag weiter oben) und so weiter...

Übrigens gilt auch hier wie beim Sozialstaat: je später die überfälligen Korrekturen stattfinden, desto brutler werden sie ausfallen. Und desto mehr wird es wirklich auf einen "Kampf der Kulturen" hinauslaufen, dem auch viele Unschuldige zum Opfer fallen würden.
[posting]20.132.402 von Nannsen am 10.02.06 11:28:14[/posting]Der grund für dieses dann natürlich von niemanden gewollte ergebnis liegt in der vorgeschichte der ständigen beschwichtigung, der verdrängung

so ist es. Dieses ständig Appeasent löst keine Probleme, es steigert sie nur - siehe die Gewaltorgien in Frankreich.

Wir können eine Konfliktexplosion nur verhindern, wenn wir nachgeben, bis wir die Scharia haben. Denn dies zu etablieren, dazu ist die islamische Seite entschlossen, zumindest was deren Repräsentanten anbetrifft. Doch in GB wollen schon 60% der Moslems nach Scharia-Recht leben. Bei uns über 20%.

Einem Recht, das diskriminierender und totalitärer kaum sein kann.

Tibi hätte sich auch für unsere Grundrechte aussprechen können. Hat er nicht.

Er hat sich für die Scharia-Ethik entschieden.

Intgration gescheitert.

Es ist dermaßen absurd, daß wir uns Vorwürfen hingeben wegen verharmlosender Mohammed-Karikaturen, während jemand wie Hirsi Ali, die sich so verdienstvoll für die Menschenrechte einsetzt, nur noch unter schwerer Bewachung leben kann.

Ohne daß dies als unerträglicher Skandas aufgefaßt und thematisiert wird.
[posting]20.132.402 von Nannsen am 10.02.06 11:28:14[/posting]...Komisch, ich wollte Dir gerade zustimmen und Deine Beiträge hier im Thread als Gegenbeispiel nennen, die nicht mutlos sind, sondern an die Verteidigung der Freiheit glauben.

Offenbar hast Du mich falsch verstanden. Oder ich Dich.
“How dreadful are the curses which Mohammedanism lays on its votaries! Besides the fanatical frenzy, which is as dangerous in a man as hydrophobia in a dog, there is this fearful fatalistic apathy. The effects are apparent in many countries. Improvident habits, slovenly systems of agriculture, sluggish methods of commerce, and insecurity of property exist wherever the followers of the Prophet rule or live. A degraded sensualism deprives this life of its grace and refinement; the next of its dignity and sanctity.

The fact that in Mohammedan law every woman must belong to some man as his absolute property, either as a child, a wife, or a concubine, must delay the final extinction of slavery until the faith of Islam has ceasedto be a great power among men. Individual Moslems may show splendid qualities – but the influence of the religion paralyses the social development of those who follow it. No stronger retrograde force exists in the world. Far from being moribund, Mohammedanism is a militant and proselytizing faith. It has already spread throughout Central Africa, raising fearless warriors at every step; and were it not that Christianity is sheltered in the strong arms of science, the science against which it had vainly struggled, the civilization of modern Europe might fall, as fell the civilization of ancient Rome.”

-Sir Winston Churchill (The River War, first edition, Vol. II, pages248-50 (London: Longmans, Green & Co., 1899).


http://www.americanthinker.com/comments.php?comments_id=4403
[posting]20.132.928 von LunkwillFook am 10.02.06 11:57:05[/posting]Soll ich mal ein Churchill-Zitat über die Deutschen heraussuchen? :D:D
[posting]20.132.039 von xylophon am 10.02.06 11:10:03[/posting]Und dass man auf deren Gefühle Rücksicht nehmen und sie nicht bewußt verletzen sollte, ist eigentlich auch eine Selbstverständlichkeit

Die Grenze der Meinungsfreiheit wird durch unser Grundgesetz defginiert, nicht durch das Empfinden ethnischer Gruppen oder Reiliöser Geimenschaften. Von denen im Ausland schon gar nicht.
[posting]20.133.054 von Peter_Pan.com am 10.02.06 12:01:28[/posting]Du hast es erfasst.

Das Grundgesetz schützt alle Religionen - auch den Islam.
[posting]20.132.661 von xylophon am 10.02.06 11:42:39[/posting]Welche Zeitung du liest, weiß ich nicht. Aber es hat Tage gedauert, bis auch andere Darstellungen zum Thema kamen, als sie der Anti-Diskriminierer.

Die Tendenz ist leider so, daß auf islamkritische Artikel deutlich mehr beschwichtigende kommen, bzw. verständnisvolle - siehe Tibi.

Oder heute morgen auf N-TV. Da konnte ein Korantreuer lang und breit seine Propaganda verbreiten, und gestern der Koch bei der Maische für die Selbstzensur plädieren.

Im GEZ-TV die gleiche Tendenz: Appelle zur Selbstzensur. Kein Wort über die Notwendigkeit der Religionskritik.

Und fast nie ein Wort darüber, daß die Karikaturen veröffentlich wurden aus Protest gegen Selbstzensur aus Furcht vor Mord durch islamische Eiferer.
Todesangst bei Islamkritikern - das ist überhaupt kein Thema !!!!!

Wo bleibt die andere Sicht der Dinge ?

Wo bleibt die Wertung, daß Mord und Morddrohung unendlich viel schlimmer ist als Karikaturen ?

Warum wirft niemand der islamischen Welt Heuchelei vor ?
Gestern wurden in Pakistan ein Dutzend Schiiten per Bombe ermordet - wo bleibt hierzu der Protest in der islamischen Welt ?

Warum machen wir uns zu Sklaven islamischer Doppelmoral ?




Wenn Moslems ihren Propheten idealisieren - schlimm genug.

Doch hier geht es doch letztlich um unser Recht, sich anhand historischer ideologischer Fakten ein Bild machen zu können, und dazu ist es nötig, daß man diese äußern kann.

Doch das getraut sich ja fast niemand mehr !!!!

Noch nie gab es in deutschen Leitmedien eine objektive Bestandsaufnahme der Handlungen dieses Propheten.
Warum, wo doch dieses Thema derartige Relevanz hat ?

Nur weil Moslems diesen halbgöttisch verehren, sollen wir nicht mehr die Fakten nennen dürfen ?
Auf eines unserer elementarsten Rechte verzichten ?

Sollen wir uns, die Erben der Aufklärung, dieser religiösen Irrationalität und Dogmatik blindlings unterordnen ?


Ja, der Untergang des Abendlandes steht tatsächlich an.

Siehe #1 - # 3

Schon rein demografisch.
Und so wie diese Karikaturen-Diskussionen laufen, ist es sogar schon in Titanic-Schieflage.


Die Fakten sind so erschreckend, daß man kaum noch wagt hinzusehen. Denn man müsste unverzüglich handeln, um unsere Kultur vor der völligen Auslöschung in den kommenden Jahrzehnten zu bewahren.
[posting]20.133.101 von rv am 10.02.06 12:04:00[/posting]Das Grundgesetz schützt alle Religionen - auch den Islam

Zuerst sollte das Grundgesetz die Menschenrechte schützen - dann kommen die Religionen.
#100, repektiert der Islam auch andere Rechtsordnungen, z.B. das Grundgesetz ?
Frontal21

Judenhetze
im Namen Allahs


Propagandakrieg
gegen den Westen

Sie bezeichnen Juden ungehindert als Schweine. Sie schüren Hass auf die westliche Welt und auf Israel. Mehrere arabische Sender, die islamistische Propaganda verbreiten, sind auch in Deutschland über Satellit zu empfangen. Dazu gehören die Sender Al-Manar aus dem Libanon und Iqra-TV aus Saudi-Arabien. Die Wirkung der Hetze bleibe nicht aus, berichtet die Berliner Schuldirektorin Marion Berning Frontal21.



"Wir haben den Eindruck, dass gerade diese Fernsehsender einen sehr großen Einfluss auf die arabischen Jugendlichen haben", sagt Berning, die die Rixdorfer Grundschule im Bezirk Neukölln leitet. "Vor allen Dingen auch auf die männlichen Jugendlichen." Ein Schüler der sechsten Klasse habe beispielsweise in einem Aufsatz geschrieben, man solle alle Juden ins Meer treiben und das Land den Palästinensern zurückgeben. Die Schule hat nach Bernings Angaben einen Ausländeranteil von 82 Prozent.

Auch die Medienforscherin der Pariser Online-Zeitschrift Proche-Orient-Infoservice, Nicole Leibowitz, ist von der hasstreibenden Wirkung der islamistischen Programme überzeugt. "Es handelt sich um eine sehr ausgefeilte Strategie, die zudem ihre Früchte trägt", sagt die Wissenschaftlerin, die auch im Auftrag des Transatlantischen Instituts in Brüssel die Inhalte arabischsprachiger Sender untersucht hat. Als Beispiel verwies sie auf die Affäre um dänische Karikaturen, auf die Gläubige in der arabischen Welt mit Gewalt und Demonstrationen reagieren.




Nach Einschätzung von Leibowitz erzeugen die Propaganda-Programme Gewalt. "Natürlich handelt es sich hier um einen Aufruf zur Gewalt, da durchweg behauptet wird, dass die Juden das Blut von arabischen Kindern trinken, dass die Juden arabische Kinder töten, dass die Juden Barbaren seien", erklärt Leibowitz. Das Ziel der Fernsehmacher sei sehr deutlich. "Wenn man so etwas sendet, möchte man vermutlich unter denen, die zuschauen und verstehen, Hass und vielleicht sogar Krieg anheizen, zumal es sich hier auch um Aufrufe zur Vernichtung des Anderen handelt."

Die Regierungen der Länder, aus denen die Programme stammen, tolerieren die Hass-Propaganda der Fernsehsender oder unterstützen sie sogar finanziell. Das erklärt der Medienwissenschaftler Jochen Müller vom Middle East Media Research Institute (MEMRI) in Berlin. Das Institut beobachtet arabischsprachige und iranische Medien, die auch in Deutschland zu sehen sind.



Hass-Propaganda sei keine Randerscheinung sagt Müller. Regierungen würden selbst dann nicht gegen Sendungen einschreiten, wenn bei uns der Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt würde. Auch innerhalb der Bevölkerung gebe es sehr wenige Stimmen, die an den Inhalten Anstoß nähmen.



Die Hassbotschaften werden dann über arabische Satelliten in der ganzen Welt ausgestrahlt. Viele der insgesamt mehr als 100 arabischen Satellitenkanäle sind auch in Europa zu empfangen. Dort würden sie vor allem in muslimischen Haushalten eingeschaltet, sagt Leibowitz. "Denn dort, wo arabisch gesprochen wird, werden auch diese Sender gesehen."


Für europäische Regierungen ist es schwierig, das Angebot zu kontrollieren. Zwar gibt es mittlerweile einzelne Verbote auf europäischen Satellitensystemen. Solange jedoch arabische Satellitenanbieter wie Arabsat und Nilesat die Sender im Angebot behalten, können sie auch weiter in Europa empfangen werden. Ein prominentes Beispiel ist der Sender Al-Manar aus Beirut: Er wurde mittlerweile vom europäischen Satellitensystem verbannt, kann aber trotzdem auch in Deutschland weiter gesehen werden.



Die Neuköllner Schuldirektorin Marion Berning versucht unterdessen weiter, den Folgen der Hasspropaganda entgegenzuwirken. [/b]Sie entgegnete dem Schüler, der die Vertreibung der Juden gefordert hatte: "Ist es nicht so, dass alle Menschen wie Menschen behandelt werden sollen?" Daraufhin habe sie die Antwort bekommen: "Alle ja, nur nicht die Juden." [/b]


http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/28/0,1872,3892444,00.html



Antisemitismus und Judenhetze im Namen des Islam. Und ihr Prophet, der selbst Juden umbringen liess, darf also nicht karikiert werden. Hab ich Dich da richtig verstanden rv? :confused:
[posting]20.133.176 von Denali am 10.02.06 12:08:53[/posting]Art. 4 GG steht an prominenter Stelle unter den Grundrechten.
#104, Sei vorsichtig, gleich erscheint hier einer und wird Dir klarmachen, daß die ganzen Aktionen von Bushisten arrangiert und bezahlt werden um einen Popanz gegen die friedliebenden Moslems aufzubauen und gegen diese vorgehen zu können. Die Bushisten wollen nämlich das ÖL.:laugh::laugh::laugh:
[posting]20.132.661 von xylophon am 10.02.06 11:42:39[/posting]Jesus ließ sich ermorden, Mohammed ließ morden. Jeder kann es sehen, wie ihm belieb, noch sind wir ein freies Land, aber der geneigte Zuhörer sollte schon die Fakten (in diesem Fall die Überlieferungen) kennen.

Kleiner Tip: diesen Zeit.de Artikel lesen http://www.zeit.de/2006/07/Muslime
Dieser Artikel wird jedem den Zahn ziehen, der glaubt es gibt eine Zukunft für Islam und unseren Werten zusammen in Europa.
Wo bleibt die andere Sicht der Dinge ?

Wo bleibt die Wertung, daß Mord und Morddrohung unendlich viel schlimmer ist als Karikaturen ?

Warum wirft niemand der islamischen Welt Heuchelei vor ?



Genau deshalb empfehle ich Dir ja die Pause. Genau dies geschieht doch ununterbrochen. Du bist dabei, einen Tunnelblick zu entwickeln, wo die Realität nicht mehr durchdringt, sondern nur noch die negativen Punkte, die Deine pessimistische Sicht bestätigen.

Natürlich könnte man sich von einigen Sendern klarere Worte wünschen, gerade die ARD fällt ja oft mit Beschwichtigung und Verharmlosung islamistischer Gewalt und übergroßem Verständnis für deren Morde auf. Im WDR werden die Terroristen im Irak häufig genug "Aufständische" genannt, die seltsamerweise bevorzugt Irakische und ausländische Zivilisten ermorden, seltsamer Aufstand. Es gibt tatsächlich genug zu kritisieren, aber das ist so in einer Gesellschaft mit Meinungsfreiheit und daher auch Meinungsvielfalt.
Denn es kommen immer wieder auch andere Stimmen zu Wort, deutlich kritischere.

Insgesamt sehe ich, dass der Wendepunkt schon überschritten ist, spätestens seit dem Mord an Van Gogh in den Niederlanden, aber auch schon seit dem 11. September (und der Spur nach Deutschland) wächst das Bewußtsein für den Islam-Faschismus. Der Irre Präsident der Iraner tut ein übriges. Die Unterstützung für Israel dürfte unter den letzten Ereignissen auch nicht gelitten haben usw....

Ich kommen noch einmal auf Frau Merkel zurück und ihre Reden bei der Sicherheitskonferenz und ihre Stellungnahme zu den Krawallen. Beides war sehr überzeugend und wäre bei Schröder undenkbar gewesen.
Auch hier sehe ich mich bestätigt, dass Deutschland beginnt, das Ruder herumzureißen und endlich wieder Bereitschaft entwickelt, für die hier geltenden Werte einzustehen. Statt sie dem Opportunismus zu opfern, wie es unter Schröder oberste Maxime war....:mad:
[posting]20.133.229 von rv am 10.02.06 12:11:31[/posting]http://dejure.org/gesetze/MRK

die sind auch nicht ohne und sind irgendwie wichtiger als die Religionsfreiheit.
[posting]20.133.219 von Fuller81 am 10.02.06 12:11:00[/posting]Du kennst mich doch nicht erst seit gestern und solltest bemerkt haben, dass ich ein strikter Gegner von Antisemitismus bin. Ich würde mich freuen, wenn dies für alle Diskussionsteilnehmer gelten würde.

Manchmal scheint mir, dass der Anti-Antisemitismus nur als Vorwand für den Anti-Islamismus dienen soll. ;)

Für islamistische Hasspropaganda habe ich keinerlei Verständnis. Aber darauf zu verweisen, dass Mohammed Juden ermordet habe ist doch wohl angesichts der Geschichte des christlichen Antisemitismus lächerlich.
[posting]20.131.152 von Claptoni am 10.02.06 10:23:35[/posting]wisch dir mal den Weißbierschaum vom Mund, Claptoni:D

......denn wo Multikulti ist,da ist auch Chaos......

Heiner Geissler klopft sich seit mehr als 2 Jahrzehnten an die Brust,
denn nur er selbst hat diesen Terminus in die deutsche Politik eingeführt:

Auf "multikulturelle Gesellschaft" hat der alte CDU-Haudegen das copyright.
[posting]20.133.393 von rv am 10.02.06 12:21:14[/posting]Für islamistische Hasspropaganda habe ich keinerlei Verständnis. Aber darauf zu verweisen, dass Mohammed Juden ermordet habe ist doch wohl angesichts der Geschichte des christlichen Antisemitismus lächerlich.

Wer auch immer im Christentum antisemitisch war, von dem darfste ja auch gerne eine Karikatur anfertigen.

Jesus aber ist lediglich durch die Weltgeschichte gepilgert, hat ein paar Wunder vollbracht, viel geredet und mit seinen Jüngern gechillt. Von Mordaufträgen, Kampfhandlungen und eheähnlichen Verhältnissen mit Kindern ist mir nix bekannt. Und trotzdem gibt es auch Jesus-Karikaturen und satirische Filme über sein Leben.
[posting]20.133.370 von Peter_Pan.com am 10.02.06 12:20:06[/posting]Danke für deinen Verweis auf die Europäische Menschenrechtskonvention:

Artikel 9
Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit

(1) Jede Person hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfaßt die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung zu wechseln, und die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung einzeln oder gemeinsam mit anderen öffentlich oder privat durch Gottesdienst, Unterricht oder Praktizieren von Bräuchen und Riten zu bekennen.

(2) Die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung zu bekennen, darf nur Einschränkungen unterworfen werden, die gesetzlich vorgesehen und in einer demokratischen Gesellschaft notwendig sind für die öffentliche Sicherheit, zum Schutz der öffentlichen Ordnung, Gesundheit oder Moral oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer.


Artikel 14
Diskriminierungsverbot

Der Genuß der in dieser Konvention anerkannten Rechte und Freiheiten ist ohne Diskriminierung insbesondere wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen oder sozialen Herkunft, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt oder eines sonstigen Status zu gewährleisten.
[posting]20.133.513 von rv am 10.02.06 12:28:06[/posting](1) Jede Person hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfaßt die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung zu wechseln,

Sein Abo beim Islam zu kündigen könnte die Lebenserwartung aber rapide senken. :rolleyes:
[posting]20.133.365 von Neonjaeger am 10.02.06 12:19:59[/posting]..der Beitrag bestätigt mich doch.

1: Mir sind die Fakten durchaus bekannt und ich bin wohl auch unverdächtig, den Islam-Faschismus zu verharmlosen. Seit Jahren bin ich bei denen, die die Blindheit gegenüber dieser Form des Faschismus und die Beschwichtigungen von Rot-Grün (Fettung nach Anteil am Appeasement) kritisiert haben.

2. Aber gerade, dass liberale Zeitungen wie die ZEIT sich des Themas immer häufiger annehmen zeigt doch (wie, dass die Kanzlerin ohne Probleme mit ihren PR-Leuten sich hierzu eindeutig äußern kann), dass mittelerweile in Wandel im öffentlichen Bewußtsein stattfindet. Dass das Problem erkannt wird, auch wenn in den oberen Etagen leider immernoch einige Bremser sitzen, die die Lösung verhindern wollen.



Zur Frage der Religionsfreiheit usw...: selbstverständlich stellt das GG die Würde des Menschen und sein Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit über diese Freiheit. Eine Religion, die bspw. Menchenopfer propagieren würde, fiele daher niemals unter den Schutz des GG.
[posting]20.133.366 von xylophon am 10.02.06 12:20:00[/posting]Grundsätzlich: Ich wünschte du hättest Recht, daß man aufwacht. Doch weder die kulturelle Expansion, noch die demografische des Islam werden in Zielsetzung und Ausmaß in ihren absehbaren Folgen (siehe hierzu wie es ägyptischen Inellektuellen ergeht weiter unten) begriffen.

Sonst würde man nicht mehr den Dialog als Lösungsansatz preisen.


Gut, das mit den Medien siehst du anders.

Deine Argumente sind stichhaltig.

Jedoch zeigt der völlig andere Umgang mit den Cartoons im Vergleich zu Rushdie eher das Gegenteil: Damals war man noch geschlossen für die Meinungsfreiheit eingetreten - heute nicht mehr.

Im Gegenteil - es wird immer krasser umgedeutet: Je aggressiver der Islam agiert, umso mehr sucht man die Schuld bei sich. So wahren die Multikulturalisten ihren ideologischen Besitzstand von der kulturellen Bereicherung.

Die Ablehnung zielt einzig auf die islamische Gewalt, nicht aber auf die dahinter stehende Ideologie.

Daran krankt die ganze Angelegenheit.

Nach 9/11 war man kurz aufgewacht. Doch die islamische Infiltration ist inzwischen massiv fortgeschritten.

Hierzu am Beispiel der USA, das für Europa im Grundton genauso gilt:

Ich bin schwermütig: Wir sind wieder zurück beim 10. September
von Daniel Pipes
New York Sun
20. Dezember 2005
Englischer Originaltext: My Gloom: Back to September 10

Anders als bei den meisten Amerikanern sorgte der 11. September 2001 dafür, dass ich mich sicherer fühlte. Endlich konzentrierte sich das Land auf Fragen, die mir schon lange Sorge bereiteten.

„Das FBI befindet sich in der größten Operation seiner Geschichte", schrieb ich Ende 2001. „Bewaffnete Air Marshals werden wieder in amerikanischen Flugzeugen mitfliegen und die Einreisebehörde überprüft verstärkt ausländische Studenten. Ich fühle mich sicherer, wenn islamistsche Organisationen überprüft werden. Die Ansammlung amerikanischer Soldaten am Irak und Afghanistan muntert mich auf. Das neu gefundene Erschrecken ist gesund, das Gefühl der Solidarität erfreulich, die Entschlossenheit ermutigend."

Aber ich zermarterte mir den Kopf, ob das andauern würde. „Sind die Amerikaner wirklich bereit Freiheiten und Leben zu opfern, um den Krieg gegen den militanten Islam ernsthaft zu verfolgen. Ich sorge mich um die Konstanz und die Zielgerichtetheit der USA."

Ich hatte recht mich zu sorgen, denn das Erschrecken, die Solidarität und Entschlossenheit von Ende 2001 sind neuerdings abgestürzt und kehrten in etwa zur Mentalität von vor dem 11.9. zurück. Eine Reihe jüngerer Entwicklungen machen mich pessimistisch. Innerhalb Amerikas:

Der USA Patriot Act, ein Meilenstein für die Zusammenarbeit zwischen Militär und Gesetzeshütern in der Zeit seit dem 11.9., wurde vom Senat mit 98 zu 1 Stimme im Oktober 2001 verabschiedet. Letzte Woche blieb dieses Gesetz im Senat stecken.

Die Mainstream-Medien nehmen Islamistische Bestrebungen nicht ernst und sehen den Krieg gegen den Terror als im Prinzip beendet an, wie Maureen Dowds Kommentar in der „New York Times" zeigte; sie sagte, die Bush-Administration versuche „die Menschen mit Gerede von der Al Qaidas Traum von einem neuen islamischen Kalifat zu ängstigen".

Die Universitäten Harvard und Georgetown akzeptierten jede 20 Millionen Dollar für islamische Studien von Alwalid bin Talal, einem saudischen Prinzen, der offen für die wahhabistischen Ansichten seiner Regierung wirbt

Eine Jury in Florida schaffte es irgendwie die massiven Beweise für die führende Rolle Sami Al-Arians beim Palästinensischen Islamischen Jihad zu übersehen und ihn von dieser Anklage frei zu sprechen.

Das Council on American-Islamic Relations, eine führende Islamisten-Organisation, prahlt mit der Unterstützung durch die Wells Fargo Bank, einer Einladung durch Außenministerin Condoleeza Rice und einem Gratulationsbrief von Jeb Bush, dem Bruder des Präsidenten. Eine weitere, das Muslim Public Affairs Council, war eine Woche später Gastgeber für das Justiz- und das Innenministerium.

Dann die US-Außenpolitik:

Fixiert auf das Ziel den Irak zu perfektionieren, wo keine bedeutende Gefahr mehr verbleibt, scheint die Regierung Bush dem Regime im Iran zu erlauben Atomwaffen zu bauen, weil sie nur zur Bedingung macht, dass die Russen die Uran-Anreicherung machen, was eine uneffektive Sicherheitsmaßnahme ist.

In der Verfolgung seiner Demokratie-Kampagne zu ihrem logischen Schluss signalisiert Washington eine Bereitschaft sich mit den Islamisten im Libanon, der Palästinensischen Autonomiebehörde, Ägypten und andernorts klar zu kommen, womit die Macht des radikalen Islam gestärkt wird.

Dann die internationalen Rückschläge:

Die Meinung der Elite schreibt die französische Intifada nur den Fehlern in der französischen Gesellschaft zu – Arbeitslosigkeit und Diskriminierung. Als Alain Finkielkraut, ein führender Intellektueller, es wagte den Islam in die Diskussion zu bringen, wurde er wegen Verleumdung wüst kritisiert und bedroht, also machte er einen Rückzieher.

Die Bomben auf das Nahverkehrs-System in Großbritannien hob scheinbar die Gefahr einheimisch entwickelten Islamismus hervor. Fünf Monate später jedoch sind die aus diesem Gräuel gelernten Lektionen fast vergessen. So ernannte die Regierung Blair z.B. Tariq Ramadan, einen Islamisten, dem die Einreise in die USA verweigert wird, zum Mitglied einer prestigeträchtigen Projektgruppe; und sie verzichtete auf Versuche extremistische Moscheen auch nur zeitweise zu schließen.

Während Israels Bevölkerung, geführt von einer defätistischen Regierung (Vize-Premierminister Ehud Olmert erklärt: „Wir haben das Kämpfen satt, wir haben das mutig sein satt, wir haben es satt zu gewinnen, wir haben es satt unsere Feinde zu besiegen.") nach links schlingert, vergisst es die Lehren aus Oslo, beschwichtigt seine Feinde und lädt praktisch zu mehr Gewalt gegen sich ein.

Rudolph Guiliani sorgt sich, dass wir uns „im Kampf gegen den Terror zurückentwickeln". Andrew McCarthy schließt, dass „der Geist des 10. September lebt und es ihm gut geht". Steven Emerson sagt mir, dass die „Political Correctness der Zeit vor dem 11.9. sich neu Geltung verschafft".

Und ich mache mir Sorgen, dass nicht einmal ein katastrophaler Terrorakt einen desensibilisierten Westen zu ihrem Erschrecken, der Solidarität und Entschiedenheit der Zeit kurz nach dem 11. September zurückkehren lassen wird. John Kerrys Ansichten zum Terrorismus als eine Unannehmlichkeit ähnlich wie der Prostitution oder des Glücksspiels hat sich festgesetzt, was andeutet, dass bei zukünftige Gewalttaten nur mit der Schulter gezuckt wird. Und selbst, wenn Massenmorde die Öffentlichkeit aufrütteln sollten, wird die nächste Runde der Wachsamkeit vermutlich genauso flüchtig sein wie die letzte.

Wenn es je eine Krise gab, dann ist sie vorbei. Das Leben ist gut, die Gefahren weit weg, die Sicherheitsmaßnahmen scheinen ausreichend zu sein – der Schlaf lockt.
[posting]20.133.513 von rv am 10.02.06 12:28:06[/posting]Artikel 14
Diskriminierungsverbot

Der Genuß der in dieser Konvention anerkannten Rechte und Freiheiten ist ohne Diskriminierung insbesondere wegen des Geschlechts , der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen oder sozialen Herkunft, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt oder eines sonstigen Status zu gewährleisten.

-------------------------------------

Genau dagegen verstößt die islamische Ethik massiv.


So, ich nehme mir jetzt die von xylo empfohlene Auszeit für ein paar Stunden.:cool::yawn:

Macht´s gut, und bleibt sachlich, werdet nicht persönlich.

Argumente statt Beleidigungen! Hat sehr gut geklappt bisher, trotz des brisanten Themas. ;):kiss:
[posting]20.133.891 von Denali am 10.02.06 12:48:12[/posting]Benutzername: Denali
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Auf wieviel Kampfpostings bringst du es in den Letzten Tagen?

Schätze mal 30 pro Tag oder sind mehr?

Ganz schöne stramme Leistung.

Gruß Kirschkern1
[posting]20.133.989 von Kirschkern1 am 10.02.06 12:54:42[/posting]In wie viele Threads willste noch Userinfos posten und dann darüber klagen, dass sie Deiner Meinung nach zu viele Beiträge schreiben?
Oder biste nur neidisch und versuchst durch die ganzen Userinfos auch auf so viele Beiträge zu kommen, da Dir sonst leider kein Inhalt einfällt?
[posting]20.134.103 von Fuller81 am 10.02.06 13:01:41[/posting]Benutzername: Fuller81
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Das du mit deinen mehr als 10.000 Postings was da gegen zu Motzen hast, wundert mich nicht!

Wie lange studierst du denn schon?

Kampfposter, ein einträglicher Beruf?

Gruß Kirschkern1
117 #

diskriminierung ist nur justiziabel wenn sie an personen oder organisationen festgemacht werden kann.

eine religion wirst du schwerlich vor den kadi zerren können.

wenn von moslems strafrechtlich relevante diskriminierungen begangen werden dann wird man bestimmte personen oder organisationen haftbar machen müssen und nicht pauschal deren glaubensbekenntnis.

ethik kann nicht verordnet werden, ethik erweist sich im praktischen leben - ethik muß gelebt werden.

ich bin gespannt auf den großen prozeß !

:laugh::laugh::laugh:

denali klagt die islamische religion der diskriminierung nach § 140 an.

live-übertragung vom bundesverfassungsgericht zur besten sendezeit.

entweder ist dann kein einziger angeklagter im gerichtssaal weil niemand die islamische religion 100 % nach den vorgaben des korans lebt, oder es sind sämtliche moslems deutschlands im saal, weil das bekenntnis zum islamischen glauben automatisch sämtliche vorgaben des korans 100 % gutheißt.

das wird ein spannender prozeß denali !
Bringen wir es auf einen Nenner....
Christen u.Moslems,
das geht einfach nicht......
Cl.
Man sollte es aber dann rigoros handhaben......
Mir z.Bsp. bringt ein Moslem nichts,
kann auch deren Kultur nichts abverlangen......
Darum habe u.werde auch nie einen Fuß in deren Länder setzen,das heißt auch kein Urlaub in Türkei,Ägypten,Tunesien,Marroko usw....
Cl.
[posting]20.135.090 von eierdieb am 10.02.06 14:00:30[/posting]na dann probiers mal mit einem Esel....
:laugh::p:cool:
[posting]20.135.090 von eierdieb am 10.02.06 14:00:30[/posting]Warum outest du dich jetzt auch noch als anhänger der konstellation mann mann ???:confused:
:laugh::laugh::laugh:

ich habe nicht gesagt das ich es ablehne ich habe nur gesagt es geht eigentlich nicht.

genauso ist es mit den christen und moslems.

paßt eigentlich nicht, aber trotzdem gibt es genug die mit einander auskommen und wieder andere schlagen sich den schädel ein.

genau wie in einer ehe.

und in einer globalisierten welt wird es keine trennung auf dauer mehr geben können.

da braucht sich niemand hier etwas vormachen.

ein reines arisches deutschland wird es nie mehr geben.

und ein reines christliches deutschalnd auch nicht mehr.

es ist so - seht es ein und fangt an euch daran zu gewöhnen - besser ist es !
[posting]20.135.322 von eierdieb am 10.02.06 14:14:27[/posting]ich kenne niemand der die von dir beschriebenen zustände wünscht.

Was verlangt wird ist nur die mehr als bescheidene forderung der respektierung und die gewöhnung an unsere eigenen gebräuche und sitten.

Scheint mir nicht zuviel verlangt, oder????
130 #

wird schon noch !

deutschland ist doch verdammt ruhig trotz seiner 4 millionen mordgieriger und genitalverstümmelter moslems oder ?

totale harmonie ist ebenso unsinning wie totaler krieg.

anpassungsprozesse brauchen zeit, und die zeit fließt langsam und deshalb werden entwicklungen nicht von heute auf morgen stattfinden, da kann sich denali die finger im auftrag von sonstwem wundschreiben.

diese untergangs des abendlandes diskussion wird nur in deutschland geführt.

in england lacht man über diese jammernde und verängstigte volk das einmal die welt beherrschen wollte und sich jetzt wegen ein paar wildgewordenen moslemfanatikern in die hose scheißt !
[posting]20.136.255 von eierdieb am 10.02.06 15:02:55[/posting]ich bin beeindruckt und werde mich in zukunft deinen vorstellungen und wünschen willig und entschlossen anschließen. Du hast ja so recht. Gäääääähn!

Verdammt noch einmal,warum kapieren das die anderen kontrahenten einfach nicht????

Deshalb eierdieb, immer dranbleiben, mit deiner methode schleifst du jede festung.

Die frage ist, was schleifst du danach??????
[posting]20.136.255 von eierdieb am 10.02.06 15:02:55[/posting]In England lacht man? Da sind sie schon ein Stück weiter, aus Angst haben sie dort schon ihre Freiheit verkauft.
131 #

nannssen - warum so zartbesaitet ?

ich dachte du bist darwinist ?

dem darwinsiten ist es egal wie die festung fällt hauptsache sie fällt - oder ?

132 #

Da sind sie schon ein Stück weiter, aus Angst haben sie dort schon ihre Freiheit verkauft.

versteh ich nicht ! was meinst du damit ?
[posting]20.136.620 von eierdieb am 10.02.06 15:21:23[/posting]Das meine ichhttp://www.zeit.de/online/2006/06/karikaturen_gb
Die totalitären Gegner der Freiheit setzen darauf, dass sich demokratische Gesellschaften einschüchtern lassen. Weicht man zurück, werden sie nur zu weiterer Aggression ermuntert. Würde es heute ein westlicher Verleger noch wagen, die Satanischen Verse Salman Rushdies zu publizieren? :-(
beim Lesen bin ich auf einen weiteren lesenswerten Artikel gestossen, den Ausgangsartikel kenn ich zwar nicht, aber dennoch ist die Abrechnung mit den "Forschern", denen es eher darum geht, ihr Weltbild und ihre Pfründe zu sichern, sehr wichtig, zumal sie von einer Angehörigen der "in Schutz genommenen Minderheit" nicht einfach als Rassistin oder Rechtsaußen abgestempelt werden kann, wie es bei einem Deutschen sicher die erste Lösung gewesen wäre....




http://www.zeit.de/2006/07/Kelek
Wie die christlichen Kirchen nach Jahrhunderte langen Kämpfen sich inzwischen mit den laizistischen Staaten arrangiert und zähneknirschend Religionsfreiheit und Bürgerrechte akzeptiert haben, so ist dies auch in islamischen (sogar in fast rein islamischen) Ländern möglich. So wie im christlichen Frankreich die französische Revolution möglich war (die ja nicht nur aus Massenhinrichtungen bestand und deren Errungenschaften bis heute fortwirken), so war in der islamischen Türkei ein Atatürk möglich, (der ja auch nicht nur für den Massenmord an den Armeniern mitverantwortlich war, sondern bis heute für den weitgehend laizistischen Staat steht). Auch Andalusien war (worauf du immer hinweist) sicher kein moderner Musterstaat - aber im Kontext der damaligen Zeit war er vorbildlich.

Es ist nicht bestreitbar, dass sich die meisten islamischen Gesellschaften bezüglich der Entwicklung der Menschen- und Bürgerrechte in einem Entwicklungsstadium befinden, das in den allermeisten christlichen Ländern seit Jahrhunderten überwunden ist.
Ich sehe auch, dass es Unterschiede zwischen den Religonen gibt, die zum Teil auf die Persönlichkeiten der Religionsgründer (wobei man über den historischen Jesus nicht allzu viel weiß - aber sicher hat er keine Kriege geführt oder Massenmorde begangen, schon aus Mangel an Gelegenheit) und die Entwicklung des Urchristentums als eine Religion der Unterdrückten zurückzuführen sind - aber schon an der Geschichte des Christentums zeigt sich ein Umschlag zu teils extremer Intoleranz in dem Moment, wo es Staatsreligion wurde (also seit Konstantin).

Das Entscheidende ist aber, es gibt auf Dauer nur drei Alternativen (oder sieht hier jemand eine weitere?):

- Der Islam arrangiert sich wie das Christentum mit pluralistischen Gesellschaften; die islamischen Minderheiten werden integriert.

- Der Islam wird auf Dauer aus der ,,zivilisierten" Welt ausgeschlossen - mit einer Ausgrenzung der islamischen Minderheiten in freiheitlichen Gesellschaften.

- Die pluralistischen Gesellschaften passen sich der Intoleranz vieler islamischer Gesellschaften an.

Mich würde interessieren, welche dieser alternativen Ihr anstrebt.
Ich selber oute mich als Freund der ersten.
[posting]20.139.791 von rv am 10.02.06 17:58:06[/posting]sorry - das Posting war ursprünglich an Denali gerichtet. Das ,,worauf du immer hinweist" am Ende des ersten Absatzes richtet sich an ihn.
#137: die vierte Möglichkeit ist eine Art kalter Krieg. Punktuelle Konflikte, ansonsten ein geduldetes Nebenher der Systeme, bis der forcierte Islam an seinen inneren Widersprüchen zugrunde geht. Wie schon bei dem kalten Krieg mit dem Kommunismus kann es Phasen geben, in denen über die Niederlage des schwachen, dekadenten, widersprüchlichen Westens nachgedacht wird, in denen Entspannungspolitik betrieben wird (oder was der Westen dafür hält) oder Formen der Konvergenz für möglich gehalten werden (etwa ein an den Islam angepaßter, "multikultureller" Westen). Das Ende ist natürlich offen, aber Analogien zum Wettbewerb mit dem Kommunismus beabsichtigt.
natürlich wird jeder auf ein friedliches Miteinander hoffen, aber ich fürchte, es läuft auf etwas anderes hinaus. Die weitere Verelendung der vom Islam geprägten Gegenden, die ihre Rückständigkeit nicht überwinden, sondern weiter den Rest der Welt verantwortlich machen.
Dementsprechend weiter zunehmender Terrorismus.

Und umgekehrt eine Abschottung des Westens gegenüber allen, die auch nur in Verdacht stehen könnten, mit dem Islamismus zu sympathisieren. Das heißt, die Muslime werden sich auf harte Zeiten einstellen müssen, solange sie nicht voll integriert und weltlich sind. Was den Konflikt weiter verschärft und die derzeitigen Ereignisse in frz. und engl. Vorstädten zum Normalfall werden lässt. Leider auch in Deutschland. Und mit vielen unschuldigen Opfern auf beiden Seiten.

Das sehe ich als realistisch an. Bestimmt nicht als Wunsch.



Die einzige Chance, das zu verhindern, dürfte sein, sich zum einen wieder der Grundwerte einer freien Gesellschaft zu besinnen und so bald wie möglich die faulen Äpfel aus dem Korb zu schmeißen, die die ganze Ernte vernichten würden.
Einer Auseinandersetzung zwischen westlicher und islamischer Welt sähe ich sehr viel gelassener entgegen wenn diese beiden Welten sich an ihren Rändern reiben oder im schlimmeren Fall bekriegen. Die Konflikte holen wir uns mit der muslimischen Masseneinwanderung, gepaart mit der Schrumpfung der Ursprungsbevölkerung aber mitten in unsere Welt.

Ihr solltet vielleicht die ersten Postings von denali nochmal durchlesen. Und zwar die über die Bevölkerungsprognosen. Ich teile sie zwar nicht, einen Gleichstand von moslemischer Bevölkerung mit der nicht-moslemischen Bevölkerung bereits um die Jahrhundertmitte halte ich für überzogen, aber sie geben ganz klar den Trend vor. Es ist zu fragen, wer sich langfristig zu integrieren hat: die einheimische oder die zugewanderte Bevölkerung. In den Städten und in der jungen Bevölkerung spüren wir das jetzt schon. In gar nicht mal so vielen Jahren wird eine nach der anderen unserer Großstädte eine nicht-deutsche Mehrheit bei den Unter-40jährigen haben. Es braucht ja noch nicht mal eine numerische Mehrheit, es reicht doch bereits ein Anteil von 20-30% muslimischer Bevölkerung, damit sich entscheidende qualitative Änderungen ergeben. Es ist doch blauäugig anzunehmen, bei einer Verdreifachung der muslimischen Bevölkerung würden die Probleme eben auch nur quantitativ um den Faktor drei zunehmen.
[posting]20.144.565 von smirnow am 10.02.06 22:07:14[/posting]ja,
es wird so kommen....
Die Muslime werden BMW`s fahren und
wir werden dann auf Esel reiten.....
:laugh::p
..Du siehst das zu statisch. Die muslimische Gemeinschaft ist ja auch sehr vielfältig, es gibt dort einen hohen Prozentsatz vernünftiger Leute, die mit den Spinnern da unten nichts zu tun haben wollen, die dänische und gern auch mal ähnlich aussehende Fahnen verbrennen und die Juden ins Meer treiben wollen....

Wenn man die vernünftigen Muslime (weiter) integriert, den anderen aber mit Zuckerbrot und Peitsche die Entscheidung aufzwingt, "entweder Integration oder Abschied", ist nicht alle Hoffnung vergebens.

Nur müssten die Deutschen (Europäer) sich vielleicht erst mal selbst darüber klar werden, für welche Werte sie eigentlich stehen, bevor sie von anderen verlangen, diese Werte zu akzeptieren.

Das geht sicher leichter mit der Haltung einer Frau Merkel, die auch bereit ist, für Prinzipien Unbequemlichkeiten in Kauf zu nehmen - als es unter einem Opportunisten Schröder möglich war, der immer den Weg des geringste Widerstandes gewählt hat, ob es der Verzicht auf die Auslieferung Öcalans trotz dt. Haftbefehls war, später der Irak-Krieg und so weiter.....so zerstört man eine Wertordnung von innen.
meine prognose ist eine ganz andere.

durch den zunehmenden islamischen fundamentalismus im nahen und mittleren osten werden die im christlichen europa lebenden moslem forciert sich gedanken zu machen wie sie leben wollen - im zwangskorsett religiöser bevormundung oder doch eher selbstbestimmt ohne oder zumindest mit stark eingeschränkter religiöser gängelungsmöglichkeit.

die hier bis zum erbrechen kolportierten schreckensszenarien von brennenden städten an hand der französischen vorstädte zeigt die von phobie geprägte wahrnehmung der verängstigten desorientieren europäer.

was war denn groß ?

ein paar 1000 jugendliche haben aufgehetzt von ein religiösen scharfmachern oder aus purer lust an randale ein paar tage wilde sau gespielt - dann war wieder sang und klanglos schluß.

warum ?

weil es einfach keine ausreichende unterstützung für umsturz und fanatischen fundamentalismus unter den moslems gab.

die moslemische gemeinschaft macht auch innerhalb von europa verschiedene entwicklungsphasen durch - der hinwendung zum fundamentalismus steht die abkehr von religiöser gängelung gegenüber, das über den haufen werfen alter traditionen.

ich behaupte der überwiegende teil der in europa lebenden moslems hegt starke symphatie für die hier gültige feriheitlich-demeokratische grundordnung, möchte um nichts in der welt wieder in einer gesellschaft leben in der bigottes mullahtum das sagen hat.

auch unter moslems gibt es die überall anzutreffende schweigende mehrheit - diese mehrheit drückt durch ihr schweigen und auch durch ihre passivität religiösen einredungen gegenüber aus was sie vom fundamentalistisch-radikalen islam hält - wenig bis nichts.

leider ist der gemeine mitteleuropäer zu faul zu differenzieren, zu bequem um sich ernsthaft mit der islamischen gemeinde auseinander zu setzen.

die regierungen europas täten meiner meinung nach gut daran islamische oder auch nationale migranten-organisationen mit mehr verantwortungsspielraum in die administrative organisation vor allem auf kommunaler ebene einzubinden, sie in die pflicht zu nehmen um so die gesellschaftlichen bindungskräfte zu stärken.

ich denke bei zunehmeder mitverantwortung für das gesellschaftliche gelingen wird die neigung sich islamischen heilsbringern an den hals zu werfen noch stärker schwinden und somit der von einigen verängstigten untergangspropheten an die wand geklaschte untergang des abendlandes fiebriger albtraum bleiben.
[posting]20.145.226 von eierdieb am 10.02.06 22:43:02[/posting]1933 bis 1945 war die schweigende Mehrheit der Deutschen auch gegen so manches, was sie an Befehlen, als Mitläufer oder als Zuschauer und Mitwisser selbst nie so wollte.

Wenn die Mehrheit schweigt, bestimmen eben eine Handvoll Radikale wo es langt geht.


mfg
thefarmer
nur waren die deutschen damals unter sich, die moslems sind es nicht, selbst die schweigende mehrheit derselben ist in diesem lande nur eine minderheit, d.h. die radikalen moslems sind hier in europa chancenlos.

eine übernahme europas durch radikale moslems ist irreal, die grundvoraussetzungen sind denkbar schlecht.

mfg
eierdieb
[posting]20.146.076 von eierdieb am 11.02.06 00:29:58[/posting]Vertu Dich da bloß nicht, was die Chancen anbelangt!

Schau in die Geschichte:

Wie groß waren die Chancen eines Alexander über die Perser zu siegen?

Wie groß waren die Chancen der Sapnier mit wenigen 100 Mann Heere von 50.000 und mehr Inidanern zu schlagen?

Wie großen waren die Chancen der Europäer die Chinesen zu überrunden und sich die Erde zu unterwerfen?

Wie groß waren die Chancen des Christentums zur größten Religion zu werden?

Wie groß waren die Chancen, dass Englisch, von der Sprecherzahl her lange weit hinter Deutsch, Französisch, Russisch oder Sapnisch zur Weltsprache wird?

Die Geschichte ist voll von Beispielen über den Aufstieg derer, die eigentlich keine Chance hatten.

Oder nehmen wir den Bereich Wirtschaft:

Wie groß war die Chance von Toyota, die nach dem Krieg ein paar Hundert veraltete Autos pro Jahr bauten, eines Tages zur Nummer eins der Welt zu werden - bezüglich Gewinn sind sie es schon, beim Umsatz demnächst?

Wie groß waren die Chancen, dass ein Studienabbrecher wie Bill Gates einen Weltkonzern wie Bill Gates schlägt.

Wie groß war die Wahrscheinlichkeit, dass der Sohn eines kleinen indischen Stahlkochers binnen weniger Jahre den weltgrößten Stahlkonzern zimmert?

...etc. etc. etc.


Sag niemals nie!


mfg
thefarmer
[posting]20.146.135 von thefarmer am 11.02.06 00:45:37[/posting]Es muss natürlich heißen:


Wie groß waren die Chancen eines Studienabbrechers wie Bill Gates einen Weltkonzern wie IBM zu schlagen.


mfg
tehfarmer
[posting]20.146.205 von thefarmer am 11.02.06 01:14:51[/posting]Interessant, wie man es in der Schweiz so sieht (Kommentar NZZ)

"10. Februar 2006, 17:27, NZZ Online





Manipulation der Kulturen



Ist das nun ein akutes Beispiel vom «Kampf der Kulturen»? Das griffige Schlagwort, das der amerikanische Politologe Samuel Huntington vor mehr als einem Jahrzehnt geprägt hat, wird im Zusammenhang mit dem Streit um die von einer dänischen Zeitung veröffentlichten Mohammed-Karikaturen in diesen Tagen wieder besonders häufig bemüht. Huntington hatte 1993 in einem Aufsatz für die Zeitschrift «Foreign Affairs» mit dem Titel «Clash of civilizations?» die Hypothese untersucht, ob die alten Konflikte zwischen Staaten künftig durch Zusammenstösse zwischen verschiedenen Kulturkreisen verdrängt würden. In seinem drei Jahre später veröffentlichten dickleibigen Buch zu diesem Thema fiel das Fragezeichen im Titel dann weg, obwohl immer noch sehr viele Fragen offen blieben. Die deutsche Übersetzung spitzte den Titel noch zusätzlich zu.
Pauschalisierungen

Störend an der jetzigen Debatte über die umstrittenen Mohammed-Karikaturen sind die allzu häufigen und allzu groben Pauschalisierungen. Da wird in manchen Stellungnahmen der Eindruck erweckt, als ob die ganze muslimische Welt mit weit über einer Milliarde Menschen sich geschlossen gegen das Abendland erhoben hätte, dessen wichtigste zivilisatorische Werte nun aufs Schwerste bedroht seien. Von Szenarien eines Weltbürgerkrieges ist da und dort die Rede, und einige Kommentatoren malen wieder einmal düster den Untergang des Abendlandes an die Wand.

Dazu muss festgehalten werden, dass die offenkundig bewusst provozierende Veröffentlichung von Karikaturen über den muslimischen Propheten Mohammed durch die Zeitung «Jyllands Posten» auch in aufgeklärten westlichen Gesellschaften keineswegs auf ungeteiltes Verständnis stösst. Der Chefredaktor der dänischen Zeitung hat inzwischen eingeräumt, dass er diesen publizistischen Husarenritt wohl unterlassen hätte, wenn er geahnt hätte, was das für Folgen haben würde.

Auch Dänemarks Ministerpräsident Rasmussen lieferte kein Muster an diplomatischem und psychologischem Geschick, als er sich in einem früheren Stadium des Konflikts weigerte, die Botschafter von fünf arabischen Ländern zu einem Gespräch über den Karikaturen-Konflikt zu empfangen. Einige der veröffentlichten Zeichnungen muten zwar in der Tat harmlos oder einfach nichtssagend an. Aber muss man den Gründer einer grossen Weltreligion mit einer Bombe im Turban darstellen – was den Schluss zulässt, Millionen von Gläubigen verehrten eigentlich einen Terroristen? Natürlich geht es in diesem Konflikt auch um das für eine funktionierende Demokratie hohe Gut der Pressefreiheit. Aber muss man von diesem Recht immer und unbedingt Gebrauch machen, rücksichtslos und ohne Respekt für die religiösen Empfindlichkeiten von Mitbürgern? Ein kluger Kommentator der britischen «Financial Times» hat seine Antwort so formuliert: Die Redefreiheit sei ein garantiertes Recht, Selbstbeschränkung aber in bestimmten Fällen eine Tugend. Ist es blosser Zufall, dass ausgerechnet in den alten angelsächsischen Demokratien Grossbritannien und USA die kontroversen Mohammed-Karikaturen von keiner grösseren Zeitung publiziert wurden?
Kalkulierte Mobilisierung

Offenkundig manipulative Kräfte sind bei den angeblich spontanen Empörungs- und Gewaltausbrüchen in verschiedenen Ländern mit mehrheitlich islamischer Bevölkerung mit im Spiel. Darauf deutet schon der Umstand hin, dass diese Ausbrüche erst gut vier Monate nach der Publikation der dänischen Karikaturen zustande kamen. Inzwischen weiss man, dass islamistische Scharfmacher das Feuer durch gezielte Kampagnen und zum Teil auch erfundene Behauptungen über die dänische Provokation geschürt haben. Einige autoritäre Regime wie etwa in Syrien, in Iran oder in Ägypten nutzen den Karikaturen-Streit nicht ohne Heuchelei als Vehikel, um sich als kämpferische Verfechter muslimischer Werte und Würde in Positur zu werfen. Dass es bei dieser Art von Mobilisierung kaum um wahre religiöse Gefühle geht, sondern vor allem um kalkulierte Politik und Ablenkungsmanöver, ist durchsichtig genug.

Um kalkulierte Manipulation und Provokation geht es fraglos auch bei dem angekündigten Wettbewerb der Teheraner Zeitung «Hamshari», einen internationalen Wettbewerb für Karikaturen über den Holocaust durchzuführen und die zwölf besten Einsendungen zu prämieren. Doch sollten jene Verfechter der Pressefreiheit, die die Publikation der dänischen Mohammed-Karikaturen mit Vehemenz verteidigen, mit dem definitiven Urteil über dieses Projekt noch zuwarten. Wenn satirische Darstellungen über die Figur des Propheten Mohammed, die viele Muslime als Sakrileg empfinden, grundsätzlich erlaubt sind – sind auch beim Thema Holocaust satirische Aspekte möglich, ohne dass sie dessen Tragik verneinen oder verhöhnen? Im Prinzip ja, doch die Knebelung der Pressefreiheit in Iran und die üble Vernichtungsrhetorik von Präsident Ahmadinejad gegen Israel lassen in diesem Fall nichts Gutes ahnen.

Kein Zweifel, es fehlt nicht an akuten Krisen und Spannungsfeldern zwischen dem islamischen und dem westlichen Kulturkreis. Im Streit um die Mohammed-Karikaturen bündeln sich mancherlei gegenseitige Ängste, Ressentiments, Frustrationen und harte Interessengegensätze – von der rasch wachsenden Präsenz muslimischer Einwanderer in den pluralistischen westlichen Demokratien über den ungelösten israelisch-palästinensischen Konflikt und den anhaltenden Krieg im Irak bis zur Auseinandersetzung um die iranische Nuklearindustrie. Dennoch bleibt es fragwürdig, diese Spannungen und Gegensätze pauschal auf das Schlagwort vom «Kampf der Kulturen» zwischen Orient und Okzident zu vereinfachen.
Zwei Tugenden

Zum einen wird mit dieser Formel ausgeblendet, dass gerade auf Seiten der muslimischen Länder die Interessen und das praktische Handeln kaum je auf einen Nenner zu bringen sind. Zum andern unterschlagen die Prognosen von einem immer bedrohlicher aufflammenden «Kampf der Kulturen» zwischen westlicher und islamischer Welt die Warnung des britischen Historikers Toynbee vor der «Fata Morgana der Unsterblichkeit», die Huntington in seinem Buch auch zitiert. Gemeint ist damit die illusorische Überzeugung vieler Bürger bestimmter Kulturen, dass ihre Gesellschaftsordnung die endgültige sei.

In Wirklichkeit aber verändern sich die sozialen Verhältnisse und mit ihnen zum Teil auch die Werte oder deren Prioritätenordnung im Zeitalter der Globalisierung schneller denn je. Das gilt nicht nur für die westliche, sondern auch für die muslimische Welt. Es steht nirgends geschrieben, dass solche Wandlungsprozesse unausweichlich zu schärferen Konfrontationen führen müssen. Auch die gegenteilige Entwicklung ist vorstellbar – was nicht bedeuten darf, dass der Westen mühsam erkämpfte demokratische Grundrechte auf dem Altar eines schwammigen Multikulturalismus opfern soll. Aber Festigkeit in Prinzipienfragen und Fingerspitzengefühl im Umgang mit Bürgern und Völkern anderer Kulturen sind keine unvereinbaren Tugenden.

R. M. "
[posting]20.146.682 von webmaxx am 11.02.06 02:35:36[/posting]Die NZZ ist ein ausgesprochen pro-Islamistisches Blatt.

Mit keinem Wort geht man auf den Grund ein, aus dem die Karikaturen veröffentlcht wurden:

Dem Zensurdruck ausgehend vom Islam, der unsere Grundrechte aushebelt und aufhebt.


Einer der ganz seltenen Artikel, der Jylands Posten ins richtige Licht rückt, aus der Zeit:
http://www.zeit.de/2006/07/01_leit_1?page=1
.............

Auslöser war zwar Dänemarks auflagenstärkste Zeitung Jyllands-Posten, die entgegen einem dankbar verbreiteten Gerücht keinesfalls rechtsradikal gesinnt ist, sondern konservativ. Es ist ihr allerdings ein Hang zu Kampagnen und Provokationen eigen, der bei hiesigen Qualitätszeitungen nicht sehr verbreitet ist – und auch nicht wünschenswert wäre. Die Karikaturen waren eine Antwort auf ein in Dänemark spürbares Klima der Einschüchterung; denn aus Angst vor Fanatikern hatte sich für ein Kinderbuch über das Leben Mohammeds kein einziger Illustrator gefunden. Und sie hatten, auch das wird kaum erwähnt, nicht Mohammed oder den muslimischen Glauben zum Ziel, sondern die Perversion von Glauben – den gewalttätigen Fundamentalismus. Die Verbreitung in der arabischen Welt besorgten aber nicht die Journalisten, sondern in Dänemark ansässige Imame, womöglich aufgebracht wegen der rabiaten Ausländergesetze im Lande. Sie zeigten sogar noch Karikaturen herum, die der Jyllands-Posten gar nicht veröffentlicht hatte.

...............


Die NZZ kann man durchaus als Rufmordorgan des Multikulturalismus bezeichnen, genauso wie Güther (Mohammed) Grass, oder den Grünen Kuhn, die Jylands Posten als "rechtsradikal" verunglimpften.


Gegen das Ermordungsrisiko von Islamkritikern haben all diese politisch Korrekten nichts einzuwenden.

Aber gegen ein paar Karikaturen, die überhaupt erst dann die Gefühle der islamischen Massen verletzen, nachdem der islamische Klerus die Massen an diese Gefühle erinnert hat.

Seltsam, seltsam.
[posting]20.139.791 von rv am 10.02.06 17:58:06[/posting]Die islamische Welt hatte 3 große Chancen, sich weiter zu entwickeln.

- Einfluß griechischer Philosophie
- Suffismus
- westlicher Einfluß

Sie alle sind gescheitert, aus dem simplen Grund, weil sie sich nicht auf den Koran berufen konnten.

Solange der Koran nicht hinterfragt und neutralisiert wird in der islamischen Welt, sind keine Reformen möglich.

Ignorieren des Koran genügt nicht, denn er beläßt den Korantreuen ihre Macht, die sie jederzeit ausspielen können, um etwaige Reformen zu revidieren.

Zudem fehlt den Reform-Moslems sowohl die sie legitimierende Glaubensschrift, als auch die organisatorische Struktur.

Während die Korantreuen ihre Fakultäten und die Propaganda-Infrastruktur der Mosheen haben - haben die Islamreformer dem so gut wie nichts entgegen zu setzen.


Reformunfähigkeit ist im Islam gewollt - im Koran selbst festgeschrieben. Denn die islamische Gesellschaftsform gilt als unabänderlich und perfekt.

Dazu Hintergrund aus der Zeit:

http://www.zeit.de/2006/07/Muslime?page=1

Derzeit erleben wir, wie der westliche Einfluß zurück gedrängt wird, anstatt sich auszubreiten. Sowohl in der islamischen Welt, als auch bei uns im Westen.

60% der Moslems in GB wünschen in einer Scharia-Gesellschaft zu leben. (siehe # 3).


Es gibt natürlich auch Moslems, die sich dem Westen zuwenden.

Dazu gehören: Ali Sina, Ibn Warraq, Mark Gabriel, Hirsi Ali, Necla Kelek, Seyran Ates,.........

Doch aufgepaßt: Sie alle haben den Islam verlassen. Sind heute Atheisten, Christen, Esotheriker.


Gegenbeispiel Bassam Tibi: Fordert (siehe Link) Abtrennung des politischen Anspruches vom Glaubensaspekt des Islam. OK. Doch angesichts der Karikaturen fordert er die Einschränkung unseres Rechtes auf Meinungsfreiheit.

Ein Moslem kommt früher oder später immer in einen Loyalitätskonflikt zwischen Menschenrechten und islamischen Normen, Ethik, und Gesetzen.


Wie soll es weiter gehen mit dem Islam und Europa ?
"Soll" oder "wird" ?


Europa muß sich zuerst einmal klar darüber werden, wofür es überhaupt noch steht und stehen will.

Dann darüber, was der Islam aufgrund seiner inneren Struktur anstrebt.

Mit dem Bewußtsein das Europa derzeit zur Problematik Islam zeigt, werden die Thesen von #1 - #3 zur Realität.

Aufzuhalten ist dies nur durch einen grundlegenden Bewußtseinswandel in Europa.

Dieser muß beinhalten, die Muslime als Opfer des Islam zu sehen, der sie elementarster Menschenrechte beraubt.

Europa muß aufklären über den Islam, und Muslimen, die sich vom Islam abwenden, eine sichere Zuflucht bieten.

Doch genau daran besteht im derzeitigen Europa kein Interesse. Ein paar Karikaturen über einen Massenmörder - das empört in Europa deutlich mehr, als Morddrohungen gegen Islamoppositionelle.
[posting]20.138.506 von xylophon am 10.02.06 16:59:38[/posting]Bei der Kampagnie gegen Kelek, ausgehen von selbst ernannten Migrationsforschern, handelt es sich um eine üble, für Linke und Multikultis typische Rufmordorgie.

Die Zeit war sich nicht zu schade, sich an diesem Rufmord zu beteiligen !!!!!

Denn wie sich rausgestellt hat, dank engagierter Blogs - die etablierte Presse glaubt den Linken und Grünen nur allzu gerne ihre Propaganda, sind diese 60 Migrationsforscher weitaus weniger qualifiziert als Kelek !!!!


Alice Schwarzer hierzu aus der FAZ:


Quer über dem Text mit dem pathetischen Titel "Gerechtigkeit für Muslime" steht ein Foto, aus dem acht fröhliche junge Frauen und ein lächelnder Mann herausschauen. Der Mann trägt eine modische Wollmütze, die Frauen tragen ihr Haupthaar. Offen. Es ist sehr unwahrscheinlich, daß auch nur eine der acht sich in dem Text, dem sie als Illustration dienen, wiederfinden würde. Denn in dem "Offenen Brief" in der "Zeit" vom 1.Februar, geschrieben von einer Frau und einem Mann, und unterzeichnet von "sechzig deutschen Migrationsforschern", geht es eben nicht um diese Art junger Frauen, die aussehen wie alle anderen, egal ob sie nun muslimisch, christlich, jüdisch oder atheistisch sind. Es geht um die anderen.

Die drei Frauen allerdings, gegen die der "Offene Brief" im Namen der "Wissenschaft" polemisiert, könnten locker zwischen den acht stehen. Sie heißen Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelek und Seyran Ates und sind von Beruf Politikerin, Soziologin und Anwältin. Doch das, wofür sie bekannt geworden sind, hat weniger mit ihrem Beruf zu tun und eher mit ihren Lebenserfahrungen.

Die eine, Hirsi Ali, hat ihre Familie irgendwie überlebt, ist vor einer Zwangsverheiratung geflohen und hat mit ihrer Kritik am fundamentalistischen Islam mitten in Europa eine lebensbedrohliche Fatwa auf sich gezogen. Die andere, Ates, hat sich von einer traditionellen muslimischen Familie, die sie bis heute liebt, schmerzlich emanzipiert und als Mitarbeiterin eines Frauenladens die Schüsse eines Türken, Motiv Frauenhass, nur knapp überlebt. Die dritte, Kelek, ist ebenfalls den langen Weg der zweiten Generation von der Türkei nach Deutschland in die Selbständigkeit gegangen und macht zur Zeit Furore als Autorin von Büchern, die über diese Erfahrung subjektiv berichten und objektiv informieren.

Die Frauen sind drei von vielen, die endlich - nach Jahrezehnten des Schweigens - reden. Und es werden jeden Tag mehr. Diese Frauen riskieren viel: den Verlust der Liebe ihrer Familie, die Ächtung ihrer Community, die Heimatlosigkeit zwischen allen Fronten oder auch die psychische und physische Einschüchterung bis hin zur Vernichtung. Doch ihrem Mut verdanken wir alles. Sie waren es, die die Omerta gebrochen haben. Das Gesetz des Schweigens, das besagt: Was innerhalb der Familie passiert, geht draußen niemanden etwas an. Draußen, das sind die Nachbarn, das sind die Deutschen, das sind die Anderen.

Wir können heute von einer regelrechten Emanzipationsbewegung junger Musliminnen in Westeuropa reden: vom Wedding Seyran Ates` über das Amsterdam Ayaan Hirsi Alis bis hin zu den Pariser Vororten der Gruppe "Ni putes, ni soumises" (Weder Huren noch Unterworfene). Dieser Bewegung verdanken wir die Wahrheit über das, was da hinter verschlossenen Türen - oder auf offener Straße - Tag für Tag passiert. Das Private ist eben immer noch politisch.

Die Autoren des "Offenen Briefes" in der "Zeit" sind nach eigenen Angaben "Migrationsforscher", also aus einer Branche, die unter den Fittichen rotgrüner Multi-Kulti-Förderung boomte. Sie haben es jahrelang verstanden, mit ihrem politisch korrekten "Dialog" und ihrem Anti-Rassismus-Diskurs die wirklichen Verhältnisse zu verschleiern. So wurde nicht nur deutsche Ignoranz genährt, sondern auch der überwältigenden Mehrheit der nicht-fundamentalistischen Menschen im muslimischen Kulturkreis schwer geschadet. Denn deren Probleme wurden geleugnet und so immer größer.

Eigentlich wäre zu vermuten gewesen, daß diese Islamisten-Freunde nach dem 11. September endlich nachdenklich werden. Oder aber spätestens erschrecken angesichts der Terror-Welle gelenkter Gottesstaatler, die für ein paar Karikaturen Botschaften und Menschen abfackeln. Mitnichten. Sie gehen in die Offensive, im Jahr 2006. Was Gründe hat. Das politische Klima wird kühler für die Multi-Kultis. Und der warme Strom der Pfründe fließt jetzt weniger in die oft separatistische Migrationsforschung und eher in integrative Initiativen.

Die Erfahrungen, Proteste, Bücher oder Filme der sich befreienden Musliminnen sind für diese sechzig deutschen, vorgeblichen Migrationsforscher (von denen laut F.A.Z. vom 9.Februar 2006 nur jeder fünfte auch einer ist) nichts als "unwissenschaftlich" und "unseriös", "reißerische Pamphlete" und "Boulevardliteratur". Und arrangierte Ehen sind für sie lediglich "das Ergebnis der Abschottungspolitik Europas gegenüber geregelter Einwanderung".

Daß Migrationsforscher wagen, so etwas zu schreiben, kann nur so erklärt werden, daß sie von ihren Schreibtischen an den Unis in Bremen und Hamburg (daher kommen die meisten) oder Köln und Essen (daher kommen ein paar) selten wegkommen und Berlin-Kreuzberg, Köln-Mülheim oder Anatolien vorwiegend vom Papier her kennen. Vor allem aber: Seit wann hätte jemals die Wissenschaft die Gesellschaft verändert? Das tun Betroffene - und die Wissenschaft liefert im besten Fall die objektive Informationen und Analysen dazu.

Vollends grotesk aber wird der in der "Zeit" erhobene Vorwurf der "Unwissenschaftlichkeit", wenn wir uns die Autoren des Traktats ansehen: Yasemin Karakasoglu und Mark Terkessidis. Die eine ist Erziehungswissenschaftlerin an der Uni Bremen und der andere ist freier Autor in Köln. Beide haben interessanter Weise binationale Eltern, sie einen türkischen Vater, er einen griechischen. Sie kommt aus der militanten Pro-Kopftuchszene, deren hervorragende Stimme sie ist; er kommt aus der radikalen Linken.

Yasemin Karakasoglu selbst ist sehr, sehr weit von wissenschaftlicher Neutralität entfernt und sehr, sehr eng mit der islamistischen Szene in Deutschland verbandelt. Es war ihr Gutachten, das beim so genannten Kopftuch-Urteil des Verfassungsgerichtes - bei dem es um die Frage ging, ob Lehrerinnen in deutschen Schulen das Recht haben sollen, in der Klasse Kopftuch zu tragen - den Ausschlag gab für die halbherzige Entscheidung, nichts zu entscheiden. Karakasoglu, für die ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst eine "deutsche Fatwa" ist und Kopftuchträgerinnen "glückliche Töchter Allahs" sind, stützte sich dabei auf eine eigene "wissenschaftliche Untersuchung", die beweise, daß das islamische Kopftuch absolut vereinbar sei mit einer "modernen Lebensführung". Für diese Untersuchung hatte die Professorin fünfundzwanzig (!) von ihr ausgesuchte türkische Pädagogikstudentinnen nach ihrer Haltung zum Kopftuch befragt. Übrigens: Yasemin Karakasoglu selbst wurde noch nie mit Kopftuch fotografiert.

Seit den neunziger Jahren ist die Erziehungswissenschaftlerin politisch sehr aktiv, seit 2004 hat sie eine Professur in Bremen für "interkulturelle Bildung". WissenschaftlerInnen, die es wagen, auf die Gefahr der Identitätsstörungen und Gewaltbereitschaft islamischer Jugendlicher in Deutschland aufmerksam zu machen, wie Wilhelm Heitmeyer in einer Studie, greift sie als rassistisch an. Und gern gibt sie über diesen "rassistischen Diskurs" ellenlange Interviews, zum Beispiel in der "Islamischen Zeitung".

Letzten Monat saß Karakasoglu mal wieder auf einem Podium mit den Freunden und Freundinnen der bärtigen Brüder, wie dem deutschen Konvertiten Mohammed A. Hobohm (Geschäftsführer der König Fahad Akademie in Bonn, die der Verfassungssschutz eigentlich geschlossen wissen möchte wegen fundamentalistischer Umtriebe), dem Konvertiten Murat Hofmann (Ex-Botschafter, deklarierter Fundamentalist und Verantwortlicher des Annemarie-Schimmel-Forums) und last but not least Tariq Ramadan (führender islamistischer Theoretiker in Europa) etc..

Auch Sabiha El-Zayat saß mit auf dem Podium bei diesem "Internationalen Symposium" am 21./22. Januar 2006 im Bonner Haus der Evangelischen Kirche. Sie ist die Tochter von Amina Erbakan, Nichte des Islamistenchefs Necmettin Erbakan, Schwester des langjährigen Milli Görüs-Chef Mehmet Erbakan und Ehefrau von Ibrahim El-Zayat, "der als Multi-Manager in ein weitgefächertes islamistisches Geflecht hineinwirkt" (Raddatz). Kurzum, da saßen mal wieder alle beieinander. Und Karakasoglu mittendrin.

Es wären noch etliche Namen aus dem harten Kern dieser Kreise der Rede Wert, die selbstverständlich auch 2003 bei dem von der grünen Ex-Ausländerbeauftragten Marie-Luise Beck initiierten "Aufruf wider eine Lex-Kopftuch" dabei waren. Barbara John zum Beispiel, ehemalige Berliner Ausländerbeauftragte und Initiatorin und Kuratoriumsmitglied der "Muslimischen Akademie"; oder Ursula Boos-Nünning, Pädagogin von der Universität Duisburg/Essen; oder Ursula Neumann, an der Hamburger Universität zuständig für "interkulturelle Pädagogik" (Neumann antwortet der "Welt" übrigens auf die Nachfrage, ob ihr Forschungen zum Problem der Ehrenmorde bekannt seien: "Man kann nicht über alles forschen."). Oderoderoder. Es sind eben immer dieselben.

Aber was macht ein Mark Terkessidis in der Runde? Diplom-Psychologe in Köln, Ex-"Spex"-Redakteur und Mitglied von "Kanak Attak", seine Themen: Populärkultur, Identitätsbildung, Rassismus. Zu letzterem liefert Terkessidis auch gleich eine wissenschaftliche Definition: "Ich möchte Rassismus als eine Verbindung von sozialer Praxis und gleichzeitiger Wissensbildung fassen". Terkessidis gehört also zu dieser Sorte postmoderner, selbstreferenzieller, pseudoradikaler Intellektueller, die viel mit ihrer Selbstdarstellung und wenig mit dem Begreifen der Welt zu tun haben.

"Eine einzige geballte Peinlichkeit" nennt nicht nur die Islamwissenschaftlerin Prof. Ursula Spuler-Stegemann (Muslime in Deutschland) das Traktat dieser "sechzig sogenannten Migrationsforscher, die den Islam und die hiesige Lebenswirklichkeit nur selektiv wahrnehmen - und die offenbar ihre Pfründe schwinden sehen. Nun, für eine Seite in der so liberalen "Zeit" reicht es noch immer. Doch die war aufschlussreicher, als es ihren Autoren und deren Gefolgschaft lieb sein kann. (F.A.Z., 11.02.2006, Seite 40)
@ xylophon

Du hattest Recht. Die letzten Tage kam eine Reihe Artikel in der Printpresse, die sich kritischer mit Multikulti ect. befaßt haben.

Die Kommentierungen im TV (das was ich mitbekommen habe) bleibt jedoch ausgesprochen grün gefärbt.


In der aktuellen Zeit-online gibt es gleich 4 gute Arktikel.

Dcoh zu früh gefreut.

Auf Spiegel-online prangt heute ein Tarik Ramadan, und darf seien Propaganda verbreiten.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,399977,00.html

Dieser Artikel zeigt exemplarisch den naiven Umgang der westlichen Medien mit radikalen Islamisten.

Die Sprache die Ramadan verwendet klingt liberal, aufgeklärt, um Kompromisse und Versöhnung bemüht.

Doch seine Botschaft ist eine ganz andere:

Er beklagt sich über rechte Parteien in Europa.

Niemand fragt Ramadan, was daran eigentlich so schlimm ist.

Denn was fordern schon rechte Parteien, das über die Forderungen von Moslems hinaus ginge ?

- Akzeptanz und Einfühung für/von Geschlechterapartheid
- rassistische Diskriminierungen von Ungläubigen (z.B. Toilletten für Gläubige und Ungläubige (=Unreine) in Frankreich)
- aktive Geschichtsfälschung in den Schulen zu Gunsten des Islam (Frankreich)
- Akzeptanz für die Verehrung eines Massenmörders (Mohammed) und dessen Lehre
- Zensurhoheit des Islam über die Meinungsfreiheit, mit der Begründung angeblich "verletzter Gefühle"

- schließlich steht dem ggf. rassistisch motivierten "Ausländer raus" ein genauso rassistisch motiviertes "Moslems rein" von islamischer Seite gegenüber.


Man sieht: Die politische, islamische Bewegung in Europa ist weitaus "rechtsradikaler", diskriminierender, intoleranter und weitaus fordernder als die heutigen "Rechtsradikalen" (Auschwitz-Irre ausgenommen) Europäer.


Wer ist nun dieser Tarik Ramadan, den Blair zu seinem Berater bei "Integrationsfragen" ernannt hat ?

Er stammt direkt aus dem familiären Umfeld der Begründer der ägyptischen Moslembruderschaft.

1994 hat er verhindert, daß in Genf Voltairs religionskritisches Stück Muhammed aufgeführt werden könnte. Schon dies zeigt - Ramadan ist steht voll hinter dem islamischen Faschismus, der islamischen Intoleranz, dem islamischen Unterdrückungswillen Ungläubiger.


Seine Demagogie geht noch weiter: Vor ein paar Wochen bezeichnete er sich als "muslimischer Jude" - das ist der Hohn !!!!

Moslems sind die proportional und absolut schlimmsten Judenhaßer im Europa der Gegenwart.




Zum Hintergrund über Ramadan, den Lieblingsmoslem europäischer Medien:

http://www.eussner.net/artikel_2005-11-15_23-54-57.html

Und dann natürlich die ewige Leier von den diskriminierten Moslems.

Mit Moslems machen viele Europäer schlechte Erfahrungen (besonders Frauen), weil diese sich weit überproportional rassistisch und diskriminierend gegen andere verhalten.

Von einem Schwarzen verlangt man doch auch nicht, daß er Sympahtie für einen weißen Ku-Klx-Claner empfindet.



xylo: Ich fürchte, daß nach dem jetzigen Schrecken, wo die islamische Welt mal wieder ihre gegensätzliche Auffassung zur Ethik der Menschenrechte gezeigt hat, wird bald wie schon nach 9/11 die Beschönigungs- und Beschwichtigungsmaschinerie anlaufen.


Es benötigt viel Information, die Lügen und Propaganda der Multikultis und des Islam zu durchschauen.


Es wäre tatsächlich ein wünschenswerter Kurswechsel, wenn solche Veröffentlichungen wie in der momentanen Zeit-online anhalten.

Wir werden sehen, ob sich die Islambeschönigung von der Zeit nach 9/11 wiederholt - siehe Daniel Pipes weiter unten.
"Schweine-Esser sind Schweine"
Wie sich Kita-Kinder beschimpfen


(Foto: Uhlemann/ Montage: Saba)

Neukölln - Ein Schinkenbrot? Wer so was isst, der ist ein "Schwein". Auf Schulhöfen und selbst in Kindergärten tobt der "Kinder-Kampf der Kulturen" – um Kopftücher und Essgewohnheiten. In Neukölln sind die Kinder, die nicht an den Propheten Mohammed glauben, auf dem Rückzug.

Kampfschauplatz ist zum Beispiel die Richard-Grundschule in Neukölln. Rund 400 Schüler zählt sie. Der Anteil der deutschen Kinder liegt bei 20 Prozent, in den unteren Klassenstufen sogar bei nur zehn Prozent. "Christ ist hier ein häufig gebrauchtes Schimpfwort",:eek: musste Schulleiterin Hannelore Mainusch auf einer Sitzung des Schul-Ausschusses des Bezirks einräumen. Und: "Deutsche Kinder werden nicht recht geduldet. Wir versuchen, das im Unterricht aufzuarbeiten." Doch den Erfolg der "Aufarbeitung" bewertet die Pädagogin als gering.

"Schweinefleischfresser stinken!" "Wer Schweinefleisch isst, ist ein Schwein." :mad: Das bekommen nicht-muslimische Kinder unterdessen in Nordneuköllner Kitas zu hören.

Unter dem Stichwort "Glaubenskrieg in Neuköllner Kitas" hakte der FDP-Kommunalpolitiker Sebastian Kluckert mit einer Anfrage nach, wollte wissen, was das Bezirksamt gegen solche Pöbeleien unternimmt.

Solche Vorfälle hat es gegeben, räumt Jugendstadtrat Thomas Blesing (SPD) in seiner Antwort ein. Aber es gibt ja kaum noch deutsche Kinder in Nordneuköllner Kitas – und so wurde Schweinefleisch inzwischen eben vom Kita-Speiseplan gestrichen. Blesing in seiner schriftlichen Antwort: "Da den muslimischen Speisevorschriften Rechnung getragen wird, gibt es in der Regel keinen Anlass zu gegenseitigen Beschimpfungen." :eek:

Doch diese Antwort ist für Kluckert ein Zurückweichen vor islamischen Forderungen. Und er sorgt sich: "Was ist, wenn ich nachfrage, was das Bezirksamt dagegen unternimmt, dass in den Schulen Mädchen ohne Kopftuch gemobbt werden? Vielleicht bekomme ich dann irgendwann die Antwort: Wir schulen keine Mädchen mehr ein?"




http://www.berlinonline.de/.bin/mark.cgi/berliner-kurier/ber…


Wehret den Anfängen! No Pasaran! :cool:
sowas wie 155 sollte man nicht zu ernst nehmen. Kinder ärgern einander mit allem möglichen, Roten Haaren, Sommersprossen, zu dick, zu dünn, .....

Zu Denali: erfreulich ist doch, dass vor 1 Jahr diese "Migrationsforscher" noch durchgekommen wären mit ihrer Masche. Doch jetzt regt sich Widerspruch und wie schreibt Frau Schwarzer, "die "Pfründe" sind in Gefahr"....(nicht zu Unrecht, und eigentlich ist es eine Schande, dass insbesondere die Grün-Lobby jahrelang für derartige "Forschung" von inkomptenten selbsternannten ExpertenGeld zu Fenster rausgeworfen hat).
Aber wie gesagt: der offene Brief ist - wie Schwarzer zutreffend schreibt - eine Reaktion darauf, dass die Luft dünner wird für die Mulit-Kulti-Verherrlicher.

Finanziell wird es enger und es gibt argumentativ Contra. Wer hätte sich das in der Blütezeit von Rot-Grün und der polit. Überkorrektheit zu erträumen gewagt, dass dies so schnell gehen könnte.
Ist doch wunderbar, ich hoffe, dass sich diese Entwicklung (beschleunigt) fortsetzt, denn die derzeitigen Ereignisse zeigen nur zu deutlich, warum das nötig ist.

Vermutlich auch deshalb die heftigen (und verlogenen) Reaktionen einiger Linker, die genau wissen, dass wieder ein Steinchen aus der Mauer fällt, wenn man die Gewalt-Bilder sieht wegen ein paar Bildchen. Da muss man dann natürlich diejenigen für schuldig erklären, die "aufgestachelt und provoziert" haben. (Das waren allerdings auch Moslems, ohne deren Mithilfe die Menschen im Libanon mit Sicherheit nie eine dänische Zeitung gekauft oder gar gelesen hätten.

Ich hab es woanders schon geschrieben heute: wenn diese Bilder in Arabien provozieren, dann mag das unsensibel sein, sie dorthin zu bringen. Aber man braucht sich nicht in Dänemark verbieten zu lassen, etwas in die Zeitung zu setzen, was irgendwo auf der Welt vielleicht nicht gut ankommt. Wer als Moslem in Dänemark oder einer anderen säkularen westlichen Gesellschaft lebt, der muss sich mit den dortigen Regeln ganz einach abfinden, zu denen auch die Pressfreiheit gehört.
Wem das nicht passt, der kann ja gehen. Dänemark hält keine fest. Deutschlan übrigens auch nicht.
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