GEOTHERMIE AKTIEN - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 14.03.06 03:36:00 von
neuester Beitrag 07.12.07 10:25:15 von


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14.03.06 03:36:00
:):):) GEOTHERMIE AKTIEN :):):)
:):):):):):):):):):):):):):):):




The Stone Age did not end because people ran out of stones, it ended because they found something better. (Sheikh Yamani)



Ein neuer ENERGIE-TREND



Am Donnerstag 9.3.2006 war schon einiges zu spueren von einem kommenden Geothermie Trend, zumindest die Bereitschaft vieler in diesem Bereich zu investieren

Es gab Kursbewegungen von -8 bis + 40 % bei verschieden Werten

Aus diesem Grund moechte ich einen Neuen Thread eroeffnen, der sich mit dem Gesamtspektrum aller Geothermie Aktien befasst

Die Vorzuege der Geothermie lassen sich mittlerweile auf zahlreichen Websites nachlesen , kurz & gut gesagt: GRUNDLASTFAEHIG & Ueberall auf dem Planeten Erde realisierbar & SAUBER & Guenstig :):):)

Ich sammle schon seit einiger Zeit Infos zu diesem Sektor, will jetzt aber auch niemanden hier am Anfang erschlagen mit zahllosen Tabellen und Artikeln...:yawn:








Hier erst mal eine Uebersicht ueber die Werte, die ich bisher finden konnte:


ORMAT TECHNOLOGIES INC. Wkn : A0DK9X www.ormat.com

ENRO AG Wkn : 549282 www.enroag.de

Geodynamics LTD Wkn: 754506 www.geodynamics.com

Essential Innovations Technology Wkn: A0F6LB www.eitechcorp.com

Western Geopower Wkn: 254049 www.geopower.ca



Der Ehre halber sei hier noch Green-Energy erwaehnt(viel Werbung bei Onvista) Beteiligungsfond
green-energy.de



Weiterhin haben fast alle Versorger-Monopolisten mehrere Alibi-Projekte am laufen,
wobei sich die EnBw da positiv abhebt.
Natuerlich muss man auch eine Siemens dazu zaehlen, die z.B mit ihrer Industrial Solutions and Services (I&S) - Gruppe gerade in Unterhaching ein Projekt angekuendigt hat.



Prinzipiell auch alle Bohrfirmen, Explorationsunternehmen, Anlagenbauer und Geo-Consultants nennen, da das Suchen und erbohren der heissen Erdschichten am kostenintensivsten ist.



Im Moment ist,denke ich, ein sehr guter Zeitpunkt um einzusteigen, fast woechentlich gibt es neue Zertifikate und Fonds auf enereuebar Energietraeger(ABNAMRo,DWS, etc.pp)- schaut man dann in die betr. Broschueren ist ueberall schon die Rede von Geothermie und Erdwaerme, allerdings geben sie als offizielle Bestandteile dann nur Solar &Windkraft Werte an,d.h. sie brauchen Geothermie-Werte und decken sich gerade ein- deswegen hoert man bisher auch noch nichts von den Herren Analysten der grossen Investmenthaeuser...







Kurzbeschreibung der einz.Werte:


ORMAT Technologies : Der BIG-Player in der Branche. Das Unternehmen aus Nevada hat seit 1965 ueber 750 MW an EoS-Anlagen weltweit errichtet. Die Wertschoepfungskette reicht von Planung, Realisierung, Verkauf bis zum Betreiben. Die Produktpalette umfasst Geothermiekraftwerke, Abwaermekraftwerke, Biomassekraftwerke, freistehende Generatoren fuer extreme Klimabedingungen und Solaranlagen.
Ormat findet man gelegentlich schon in einigen EE-Fonds, so z.B. bei Sarasin



ENRO AG : Die erste deutsche Geothermie AG wurde relativ unbemerkt Ende 2005 von Valora Effekten released. Das Essener Unternehmen wurde schon 1985 von Dr. Karheinz Bund gegruendet. Kein Unbekannter im Energie-Sektor, so war der heutige Vorsitzende des Aufsichtsrats frueher Vorstand der damaligen Ruhrkohle AG. ENRO hat sich bisher einen Namen gemacht als Entwickler und Planer von Kraftwerken auf Basis erneuerbarer Energien( Blockheizkraftwerke, Biomassekraftwerke ...).Die selbst gesteckten Unternehmensziele sind: Oekologische Effizienz, technische Innovation und Rentabilitaet. Dazu besitzt das Unternehmen zahlreiche Beteiligungen an lokalen Versorgern und ist auch in einigen Joint Ventures im EE-bereich involviert.
In Brandenburg will ENRO nun Deutschlands groesstes Geothermie-Kraftwerk errichten mit einer Gesamtleistung von 25 MW. Die Planungs- und Genehmigungsphase ist bereits abgeschlossen. Als wissenschaftlicher Backbone sitz das Geothermie-Zentrum der Uni Bochum mit im Boot.
Zuletzt sorgte eine recht spontan angekuendigte Kapitalerhoehung(war schon seit laengerem genehmigt) fuer Unsicherheit an der Boerse.
Der Investor Relations Bereich laesst noch etwas zu wuenschen uebrig.




GEODYNAMICS : In Suedost-Australien errichtet Geodynamics gerade am heissesten Ort der Erde das groesste Geothermiekraftwerk(275 MW) der Erde(HOT-DRY-ROCK-Verfahren) Das 1000 Quadratkilometer Areal mit dem Namen Cooper Basin, fuer das Geodynamics alle Explorationsrechte besitzt, waere theoretisch in der Lage noch wesentlich mehr Kraftwerke mit Energie zu versorgen. Nachdem die Pilotanlagen fertiggestellt sind wird momentan mit Hochdruck an der Hauptanlage gebaut, die 2007 fertig sein soll. Fuer 2008 ist bereits die Gewinnschwelle anvisiert. Weitere Anlagen auf dem Areal sind bereits in Planung, sowie Joint Ventures auf andern Kontinenten
Sehr schoene Homepage mit vorbildlichem IR-Bereich



ESSENTIAL INNOVATIONS : Zu dem Unternehmen kann ich noch nichts sagen, da ich es erst seit letzter woche durch die Empfehlung von Trading Inside kenne. Es handelt sich wohl um Erdwaermeanlagen fuer Privat und Geschaeftshaeuser. Die Aktie kommt mir ein wenig gepusht vor, was natuerlich nicht heisst, das es ein schlechtes Unternehmen sein muss. Hier ist noch Recherche-Arbeit von Noeten.



WESTERN GEOPOWER : Das kanadische Unternehmen arbeitet an einer 100 MW-Anlage in British Columbia. Leider hat das alte Management bisher nur fuer viel Negativ-Schlagzeilen gesorgt, weswegen es dann auch entsorgt wurde und ein Beteiligungshaus als Verwalter eingesetzt wurde. Um weiter arbeiten zu koennen, wurde letztes Jahr noch einmal eine recht grosse Kapitalerhoehung durchgefuehrt, die dann noch einmal eine Option zu folgen haben kann. Die Fertigstellung der Anlage ist fuer 2007 geplant.
Die Aktie notiert momentan im Penny-Stock-Bereich, wirklich nur was fuer kaltbluetige Haudraufs, wobei die Fertigstellung der Anlage mit Sicherheit einen gehoerigen Kurssprung nach sich ziehen wird, da anscheinend viele Investoren daran schon den Glauben verloren haben.



GREEN-ENERGY Die Green Energy Emissionhaus GmbH aus Hanover begibt einen Fond als Beteiligung an dem Bau von 14 Geothermiekraftwerken im Oberrheingraben. Die Planungs- und Lizenzphase sind bereits abgeschlossen. Das Fondvolumen wird bis zu 40 Millionen Euro betragen. Die Mindestlaufzeit betraegt 12 Jahre und die Mindestanlage 5000 Euro, wobei Ratenzahlungen moeglich sind. Bis zur Kraftwerksfertigstellung kann man den Betrag zu 10% als Verlustzuweisung geltend machen. Ab 2008 werden dann 10% p.a. ausgeschuettet. Zwei ausgewiesene Experten fuer Geothermie und Tiefenbohrung sind im Beirat mit an Bord.





Fuer einen vollstaendigen Chart der amerikanischen Werte, am besten auf finance.yahoo.com nachsehen; auf der Homepage von Geodynamics findet sich ein Link zur australischen Boerse




Hompage-empfehlung: Wikipedia- Geothermie(sehr anschaulich) sowie Q-Con.de, die Seite von Ralf Weidler, Geo-Consultant, der u.a. fuer Enro und Geodynamics arbeitet. Aber dies ist wirklich nur ein kleiner Teil der vielen Pages die es gibt.







Ich hoffe die Geothermie wird sich als Energietraeger der Zukunft durchsetzen, da sie nachhaltig, oekologisch und auch ethisch sinnvoll ist. Denn sie ist ueberall auf der Welt erreichbar und ihrer bedarf es auch keiner Verteilungskaempfe mehr. Und hey-wir sitzen drauf!!!




Alle diejenigen deren Interesse an Geothermiewerten geweckt wurde moechte ich bitten hier ihre Ansichten zu aeussern, besonders wuerde ich mich ueber Mitteilungen zu neuen Geothermie Aktien freuen!





Viele Gruesse POKERDOG :):):)







P.S.
Fuer alle denen das jetzt zu spekulativ war, darf ich den DAX-Player TUI empfehlen - zu Unrecht heruntergepruegelte Perle, profitabel, nette Dividende(HV im Mai) - notiert momentan unter Buchwert!!! weitsichtiges Mangement, Langzeitinvestment --- sowie den dazugehoerigen Thread von Codiman-interessant bis amuesant ;)
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14.03.06 05:48:32
[posting]20.670.192 von PokerDog am 14.03.06 03:36:00[/posting]Vielen Dank ! Super Thread ! Bitte fortführen ;):kiss:
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14.03.06 06:59:46
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14.03.06 07:48:00
@PokerDog

Danke, sehr gute und informative Thread-Eröffnung :)

Welche Firma könnte wohl das Rennen in den nächsten Jahren in unseren Gefilden machen. "Still und heimlich" setzen in letzter Zeit nämlich immer mehr Häuslebauer auf geothermische Anlagen. Ich habe vor kurzem im Web einen Artikel gelesen, aus dem hervorging, dass in der Schweiz schon ziemlich viele dieser Anlagen bei Privathäusern in Betrieb seien.


Schöne Grüsse,

smoke
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14.03.06 07:49:00
Hallo emmischmied :)
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14.03.06 08:03:00
[posting]20.670.513 von smoke2000 am 14.03.06 07:49:00[/posting]hallo smoke2000 :)
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14.03.06 08:43:40
Erstmal ein Dankeschön an PokerDog für die umfangreichen Infos zu Geothermie-Aktien. Persönlich halte ich Geothermie mittel- und längerfristig auch für eine sehr interessante Form der Energiegewinnung und eigentlich sollten die hier tätigen Unternehmen auch beste Aussichten haben.


Habe bei Western Geopower leider sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Bin auf diesen Wert erstmals vor etwa einem dreiviertel Jahr aufmerksam geworden, kurz nachdem das Unternehmen bekannt gegeben hatte, dass die neuesten Testergebnisse eine wirtschaftliche Nutzbarkeit der Bohrlöcher nachgewiesen hätten.

Leider war diese Erfolgsmeldung wohl verfrüht, denn seitdem wurden z.B. die endgültigen Produktivitätstests (Flow Tests) permanen verschoben, und zumindest bei einem der drei (teuren) Bohrlöcher hat sich bereits herausgestellt, dass die Durchlässigkeit des Gesteins zu gering ist, um es wie geplant zu nutzen.

Höhepunkt war dann im Dezember die von PokerDog erwähnte Kapitalerhöhung. Um die vergleichsweise geringe Summe von 6,2 Millionen kanad. Dollar einzunehmen, hat man die Zahl der Aktien von rund 36 Millionen auf fast 90 Millionen mehr als verdoppelt. Die neuen Aktien, die m.W. ab Mai handelbar sind, wurden für 15 kanad. Cent ausgegeben. Zudem gab es für jede dieser Aktien noch die Option, innerhalb von drei Jahren eine weitere Aktie zum Preis von 35 kanad. Cent zu erwerben.

Die Situation muss wohl ziemlich verzweifelt sein, wenn man zu derartigen Maßnahmen greift. Im letzten Geschäftsbericht hatte man auch angekündigt, evtl. einen großen Partner mit ins Boot zu holen, allerdings scheint sich kein risikobereiter Investor zu finden. Angesichts der eigentlich recht positiven Aussichten für ein Geothermie-Kraftwerk ist dies eigentlich etwas verwunderlich.

Jedenfalls sollen jetzt ab Mai die endgültigen Flow-Tests durchgeführt werden, die eigentlich schon seit mehr als einem Jahr überfällig sind. Vor 2009 wird das Kraftwerk wohl ohnehin nicht mehr fertig werden.

Auf der Homepage gibt es eine kürzlich aktualisierte Broschüre http://www.geopower.ca/pdf/infosheet_Jan2006.pdf mit den genaueren Daten, auch die umfangreichere PDF-Präsentation http://www.geopower.ca/presentations/wgp%20trifold%20Jan%202…
ist auf einem recht aktuellen Stand.


Meiner Meinung nach ist ein Einstieg in WGP mit äußerst hohem Risiko behaftet. Ein Totalverlust scheint mir nicht gerade unwahrscheinlich, denn auch mit den 6 Mio aus der Kapitalerhöhung wird das Unternehmen nicht besonders weit kommen. Und falls die Test, so sie denn wirklich mal stattfinden, positive Ergebnisse bringen,dürfte das Aufwärtspotenzial durch die hohe Zahl der Aktien eher begrenzt sein. Das derzeitige Management scheint mir völlig überfordert zu sein, auch in der Vergangenheit war zumindest der CEO MacLeod an einigen Projekten beteiligt, die nicht besonders erfolgreich abgeschlossen werden konnten.


Soweit meine leider nicht all zu guten Erfahrungen mit WGP.
Bei Geodynamics sieht der Chart ja auch nicht gerade berauschend aus. Weiß vielleicht jemand, wo es denn hier hakt?

Am aussichtsreichsten scheint mir auf den ersten Blick Ormat zu sein, werde den Wert mal etwas beobachten.


Gruß

Tiefstseetaucher
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14.03.06 09:02:22
Jap, Western Geopower ist auch nach meinen Erfahrungen bestenfalls "halbseiden". :mad:
Die Motivation der Verantwortlichen ist m.E. eher an das Geld gutgläubiger Anleger zu kommen, als ein Erdwärmekraftwerk zu initiieren.

Finger weg !

Viele Grüsse
Mysti
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14.03.06 09:06:29
Im XsnX Thread habe ich am 9.3.06 zwischen anderen Kommentaren diesen hier gepostet:

Uebrigens noch `ne tolle Aktie: Essential Innovations, Geothermie, super Zukunft, ist der Kurskracher mit KGV 1.5, der immer oben durch`s Bild faehrt. Haben heute erstmal gut 8 Mio Aktien zu $0,001 ausgegeben und brauchen fuer die Verwaltung 10 Mal so viel Kohle wie sie Revenues haben. R&D=0, wollen aber andere uebernehmen, die R&D machen. Also, lasst Euch nicht verschaukeln. Verschaukelt lieber, wenn`s denn sein muss.

Die Trading-Empfehlung wurde damals auf einem WO Banner beworben. Ich habe mir daraufhin deren Geschaeftsbericht angesehen. Da ist ausser ziemlich hohen Spesen und einer KE am 9.3.06 zu absurden Konditionen IMHO wirklich rein gar nichts gewesen. Wer den Pioneer in der Umsetzung der Technik haben will, sollte also woanders schauen.

Lukanga
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14.03.06 09:31:14
Hier die meldung zur geplanten Acquisition der Essential Innovations von deren Webseite:

February 2006: Essential Innovations Technology Signs Share Purchase Agreement for Acquisition.

BELLINGHAM, Wash., Feb. 10, 2006 (PRIMEZONE) -- Essential Innovations Technology Corp. (OTCBB:ESIV) (Frankfurt:E6S), provider of cutting-edge geoexchange solutions for residential, commercial and industrial applications as both a geoexchange energy service company and as a manufacturer of proprietary geothermal heat pump technology, announced today that on February 8, 2006, the Company entered into a share purchase agreement with Earth Source Energy, Inc. and Pacific Geo Exchange, Inc. to acquire all of the issued and outstanding stock of each of these companies.

The businesses to be acquired comprise western Canada`s largest and most experienced geoexchange installers for commercial and residential applications with over 400 installations completed. The planned acquisition, will allow Essential Innovations to provide both the geoexchange equipment and the installation of that equipment as a turnkey solution.

Jason McDiarmid, President/CEO of ESIV said, "We are extremely happy with the official signing of the agreement to purchase. We feel that we have aligned ourselves with a proven industry leader in the design, application, and installation of geoexchange systems in this part of the World, and we look forward to the opportunity to be able to directly supply and support their efforts with our proprietary geoexchange technology."


Lukanga
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14.03.06 10:06:56
super Thread PokerDog!

Die Ormat Aktie sieht mir momentan und als größter Wert am aussichtsreichsten aus...!!

Wie steht es genau um die Deutsche Enro???
Wie ist die MK usw.???
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14.03.06 10:53:44
ENRO kommt auf ne MC von ca. 23 Millionen EUR, bei einem Umsatz von rund 5 Millionen EUR. Zudem sind massive Investitionen geplant (ca. 250 Millionen für den Bau von Geothermiekraftwerken). Für meinen Geschmack ziemlich ambitioniert um nicht zu sagen größenwahnsinnig ;)

Ormat scheint hingegen (vergleichsweise) sicher zu sein.
Dabei ist aber auch zu sagen, dass die Firma nen derzeitiges KGV von knapp 80 aufweist, also recht ambitioniert bewertet ist. Bei einem entsprechenden Wachstum würde sich das hohe KGV in den nächsten Jahren sicherlich relativieren, jedoch gehen die Analysten im Durchschnitte nur von lediglich 13,5% p.A. aus, woraus ein dementsprechend hohes PEG (>3) resultiert...

In dem Wert steckt meines Verachtens daher schon einiges an zukünftiger Phantasie!
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14.03.06 11:13:59
Ich kann nichts in eine Aktie investieren, von dessen Technologie ich nichts halte :
Geothermie ist stark stromabhängig, denn womit laufen die Pumpen ??
Neuanschaffung sehr teuer, NAchrüstung, wenn man schon ein Haus hat und der Gartenangelegt ist, auch fast unbezahlbar.
Solebohrungen sind schweineteuer, besonders, wenn der Bodennoch gesteinhaltig ist.

Wo liegen denn nun die Vorteile der Geothermie ?


Ich lasse mich gerne belehren, aber ich hab mehr von meiner solarthermischen Anlage mit 15qm und bald einer Photovoltaikanlage!
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14.03.06 11:45:07
@beamer007

Ganz einfach. Die Pumpen betreibt man mit Solarenergie. Solche Anlagen gibt es und dies funktioniert problemlos.

Die Bohrungen sind auch nicht schweineteuer. Einfach ein wenig googlen und du findest genug Informationen hierzu.

Bei den heutigen Öl- respektive Erdgaspreisen sind solche Anlagen (Geothermie / Solar) nach 10 bis 15 Jahren Betriebszeit mehr als rentabel. Da man davon ausgehen muss, dass der Öl- und Gaspreis stetig steigen wird, kann man sich vorstellen in welche Richtung es gehen wird. Dann rentieren sich die Anlagen schon nach ein paar Jahren Betriebszeit. Zusätzlich ist man nicht abhängig von den Energieversorgern ;)

Gruss,

smoke
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14.03.06 18:29:07
[posting]20.673.202 von beamer007 am 14.03.06 11:13:59[/posting]Ich glaub da verwechselst Du etwas.

Die meisten der hier genannten Unternehmen wie Western Geopower, Geodynamics oder demnächst auch Enro, wollen größere Geothermie-Kraftwerke errichten, die keinen Stom verbrauchen sondern ganz im Gegenteil Strom durch die Erdwärme erzeugen.

Die Wärmepumpen-Technik ist wohl ein etwas anderer Aspekt.



Gruß

Tiefstseetaucher
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14.03.06 20:07:18
Guten Abend!

Ja vielen Dank schon mal für das rege Interesse und an alle die einen Beitrag geschrieben haben :)
Aber das Thema ist ja nun auch wirklich interessant.

Besonders @emmischmied für das Vorstellen von Nevada Geothermal Power - auch sehr umfangreiche Website - muss man sich in Ruhe ansehen.



In Punkto Essential und Western Geopower scheint ja die Meinung einhellig zu sein - pardon, ich möchte jetzt keinen der dort investiert ist ärgern, aber lasst lieber die Finger davon.:mad:


Richtig ist, dass hier bis jetzt nur Unternehmen genannt wurden, die geothermische Kraftwerke zur Stromproduzierung erstellen. Wobei ich gerade auch den Aspekt der öberflächennahen Geothermie( dann meisten als Erdwärme bez.) recht sexy finde und ich auch privat nichts dagegen hätte die Gastherme sofort gegen eine Wärmepumpe auszutauschen. Denn Unabhängigkeit ist nunmal ein wirklicher Reichtum.(ist nicht von mir sondern von Kosto ;))

Ich denke dieser "Häusle-Bauer"-Effekt könnte auch analog sich zu dem 100.000 Dächerprogramm entwickeln.
Es geht hier jetzt auch nicht darum, was ist besser? - Sola oder Geo. Gerade im EE-Bereich können sich versch. Energieträger sehr gut ergänzen. So z.B. wäre ein Solarauto
Humbug und ein geothermisch betriebenes Auto schon mal gar nicht machbar - aber ein Fahrzeug, das mit Wasserstoff fährt, der vorher mit Strom aus Photovoltaik oder Geothermie hergestellt wurde, durchaus denkbar. Die Bandbreite der versch. Möglichkeiten lässt sich mit Sicherheit noch immens erweitern.


Wenn man sich so die Fakten zur Geothermie ansieht, kann man eigentlich nicht verstehen, warum diese Energie solange und so konsequent ignoriert wurde.

99% der Erde sind heißer als 1000°C - Der Wärmegehalt der Erde würde den heutigen Weltenergiebedarf der Menschheit für 30 Millionen Jahre decken. - JedenTag wird von der Erde ein Mehrfaches des täglichen Energiebedarfes der Menschheit in das Weltall abgestrahlt.:eek:

Wir hatten ja bisher auch kein Problem damit nach Öl und Gas zu bohren(sogar Offshore), also warum nicht auch nach Wärme bohren???

:cool:
Gruss Pokerdog
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14.03.06 21:12:49
@Tiefseetaucher !

Ja, das mag sein, ich bin von geothermischer Wärmepumpentechnik ausgegangen :-)

beamer007 aka fastsurfer :D
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14.03.06 22:35:08
Enro ist der einzige deutsche Wert in der Aufzählung. Und Sie betreiben schon Wärme- und Stromverkauf.

In Deutschland ist über EEG der Absatz Geothermiestrom bis 5 MW mit 15 cent garantiert, 20 planbare Jahre lang. Im Grundlastbereich.

Beschaffungsrisiko wie derzeit im Solar mit Silizium: gibt es nicht. Absatz wie in Planwirtschaft garantiert.
Grundlast 24 h, auch nachts, auch bei Windstille. Keine Netzprobleme. keine Emissionen. Es spricht mehr für als gegen Geothermie.

Wind ist durch, Solar (hoffnungslos übersubventioniert) ist bald durch, Geothermie kommt. Warum so spät? 15 cent gibts erst seit Novellierung EEG. Und schwups waren die claims im Rheintalgraben vergeben und die ersten Projekte Unterhaching, Erding, Landau abgeschlossen oder am laufen. Aber bisher alles Stadtwerke-Argen, keine AG.

Wenn zu Strom noch die Abwärme nach Auskopplung verkauft werden kann, umso besser.

Invstitionshinderniss ist die teure Bohrung, aber da wollen sie wohl an einer bestehenden 4300 m Altbohrung aus der früheren EE-erkundung ansetzen.

Gruß Ragtime
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15.03.06 00:07:36
Richtig Ragtime
Allerdings solange das IR-Management bei Enro immer noch vom Hausmeister mitgeschmissen wird, werden wir auf zeitnahe und evidente Infos verzichten müssen.
;)
Alleine das mit der Kapitalerhöhung...hätten die das ein bißchen früher berichtet und nicht neben den Todesanzeigen in irgend so einem Blättchen, oder vielleicht auf der Homepage(dafür lassen sich so Sites ja eigentlich ganz gut nutzen ) wäre der Kurs doch schnurstraks auf 12 euro hoch, aber ist cool - man übt sich in Understatement.
Auf der anderen Seite ist es aber auch ganz beruhigend, dass sie eher tief stapeln und einem nicht das Blaue vom Himmel runterlügen.
Gruß Pokerdog
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15.03.06 00:28:34
@ ragtime
Beispiel hier konnte man es ausnahmsweise finden- natürlich erst nach dem 10. - allerdings wurde die Mitteilung am 9. noch hier im Board veröffenlicht

13.03.2006: Umweltaktien-Wochenrückblick:

Wochenrückblick: Studie prognostiziert weiteres Wachstum für den Windkraftmarkt - Solaraktienkurse bröckeln auf breiter Front - Biopetrol Industries baut in Rotterdam - Whole Foods Market hat ehrgeizige WachstumszieleIn der zurückliegenden Woche verbesserte sich der DAX um 1,5 Prozent auf 5804 Punkte. Der US-amerikanische Dow-Jones-Index legte mit 0,5 Prozent leicht zu auf 11.076 Punkte und der japanische Nikkei-Index gewann 2,8 Prozent auf 16.115 Punkte. Kupfer verbilligte sich um 2,4 Prozent auf 4.809 US-Dollar pro Tonne und Rohöl um 5,3 Prozent auf 61,20 Dollar pro Barrel (Nordseesorte Brent Crude Oil). Der Euro verlor bis zum Wochenschluss 1,1 Prozent und wurde zuletzt mit 1,19 US-Dollar notiert.
Die Leistung der weltweit installierten Windkraftanlagen wird sich bis zum Jahr 2014 von gegenwärtig 59.000 Megawatt (MW) auf rund 210.000 MW erhöhen. Davon geht die internationale Windenergiebranche laut einer Studie aus, die das Deutsche Windenergie Institut (DEWI) veröffentlicht hat. Das Institut hatte international tätige Windenergie-Firmen zu ihrer Markteinschätzung befragt. Demnach wird der Schwerpunkt der weltweiten Windkraftbranche weiter in Europa liegen. Als die wichtigsten Zukunftsmärkte nannten die Firmen Deutschland, Frankreich, Spanien und die USA. In Deutschland wird der Studie zufolge der Onshore-Markt weiter wachsen, die Entwicklung auf dem Offshore-Sektor werde sich verzögern.Der Windkraftanlagenhersteller Nordex AG hat nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2005 den Umsatz um 44 Prozent auf rund 309 Millionen Euro gesteigert. Wie der Windturbinenbauer aus Norderstedt weiter mitteilte, betrug der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Sonderbelastungen (EBIT) rund 0,3 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte Nordex einen Verlust von über 21 Millionen Euro verbuchen müssen. Die Sonderbelastungen in Höhe von 5,4 Millionen Euro betreffen vor allem Aufwendungen im Zusammenhang mit der Rekapitalisierung, Wertberichtigungen von Forderungen und Gewährleistung für ältere Projekte. Im laufenden Geschäftsjahr will der Windanlagenbauer den Umsatz auf über 400 Millionen Euro steigern.
Wind- und Solarparks in einem Umfang von 1200 MW will der spanische Energiekonzern Iberdrola bis zum Jahr 2009 in der südspanischen Region Andalusien neu installieren. Dabei werde der Schwerpunkt mit 900 MW auf der Windkraft liegen, meldete das Unternehmen. Für die Vorhaben seien insgesamt rund 280 Millionen Euro an Investitionen veranschlagt worden. Mit bestehenden Anlagen in einer Größenordnung von 3800 MW zählt Iberdrola nach eigenen Angaben derzeit zu den größten Windkraftproduzenten der Welt.
Der spanische Windkraftanlagenbauer Gamesa hat mitgeteilt, seine Fertigungskapazitäten in den USA weiter auszubauen. Das Unternehmen mit Sitz in Vitoria-Gasteiz will demnach bis Mitte 2006 drei weitere Werke in Fairless Hills im Bundesstaat Pennsylvania errichten. Die Investitionssumme belaufe sich umgerchnet auf 28,5 Millionen Euro, hieß es. Die Produktionskapazität für Gondeln solle 1000 MW pro Jahr erreichen, die für Türme und Rotoren jeweils 300 MW pro Jahr. Gamesa wolle nun verstärkt auf das Auslandsgeschäft etwa in den USA setzen, wo die Betreiber von Windparks seit kurzem mit erheblichen Fördergeldern und Steuernachlässen rechnen könnten, hieß es.
Seine endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2005 hat der Hamburger Windanlagenbauer REpower Systems AG vorgelegt. Der Umsatz belief sich den Angaben zufolge auf 328,1 Millionen Euro nach 320,7 Millionen im Vorjahr. Das EBIT lag mit minus 4,3 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau von minus 3,6 Millionen. Das Nettoergebnis verbesserte sich laut der Meldung von minus 9,6 Millionen Euro im Vorjahr auf minus 6,8 Millionen Euro. Mit 73,1 Prozent erwirtschafteten die Hamburger den größten Teil ihres Absatzes außerhalb von Deutschland (Vorjahr: 32,7 Prozent).
Einer der größten europäischen Windparks auf See soll vor der Küste Schwedens gebaut werden. Das meldete der Essener Baukonzern Hochtief AG, der über seine Tochtergesellschaft Hochtief Construction AG am Bau beteiligt sein wird. Gemeinsam mit dem dänischen Partner E. Pihl Son solle das Projekt "Lillgrund" vor der Küste Malmös mit einem Investitionsvolumen von 33 Millionen Euro, 48 Anlagen und einer Nennleistung von insgesamt 110 Megawatt entstehen. Bauherr sei der schwedische Energieversorger Vattenfall, so Hochtief.
Wind-Aktien: Kursentwicklung in der vergangenen Woche, sortiert nach Performance:Name / Veränderung gegenüber der Vorwoche / Schlusskurs am 103.2006 / Schlusskurs am 3.3.2006 (Schlusskurse der Börsenplätze Frankfurt, Xetra, München und Berlin-Bremen; alle in Euro)Plambeck Neue Energien AG : plus 0,55 % / 1,82 / 1,81Iberdrola SA : plus 0,69 % / 26,45 / 26,27Empresa Nacional de Electricidad SA (Endesa) : plus 0,33 % / 27,66 / 27,57Gamesa Corp. Tecnologica S.A. : minus -0,59 % / 15,04 / 15,13REpower Systems AG : minus -2,25 % / 43,81 / 44,82Energiekontor AG : minus -2,53 % / 4,24 / 4,35Nordex AG : minus -4,04 % / 8,31 / 8,66Vestas Wind Systems A/S : minus -5,78 % / 17,43 / 18,50
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Solarzellenproduktion in Deutschland 2005 um 66 Prozent auf über drei Milliarden Euro gewachsen und die Exportrate von 30 auf 34 Prozent gestiegen. Das meldete der Bundesverband für Solarwirtschaft (BSW). Mit knapp 200.000 Solarstrom-Kraftwerken und einer installierten Leistung von 1400 Megawatt (MWp) liege Deutschland auf dem Weltmarkt an der Spitze vor Japan und den USA. Nach Angaben des BSW gingen allein im Jahr 2005 in Deutschland Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von über 600 MWp ans Netz. In Japan waren es 280 MWp, in den USA 90 MWp neu installierte Leistung. Der Verband prognostizierte, dass sich der Boom der deutschen Solarwirtschaft in den nächsten Jahren fortsetzen und noch beschleunigen werde, wozu auch das Exportgeschäft einen wesentlichen Teil beitragen werde.
Die Hamburger Reinecke + Pohl Sun Energy AG will sich Modulkapazitäten von 162 Megawatt sichern. Laut dem Solarunternehmen hat die Tochtergesellschaft Maaß Regenerative Energien GmbH eine entsprechende Absichtserklärung mit dem größten Photovoltaik-Hersteller in China, Baoding Tianwei Yingli, abgeschlossen. Die bereits bestehenden Lieferverträge zwischen den Unternehmen sollten bis 2010 erweitert werden, hieß es. Ein Großteil des Modulkontingentes solle voraussichtlich im Rahmen der Auslandsexpansion eingesetzt werden, so Reinecke + Pohl
Die Solon AG wird ab dem 20. März im Aktienindex TecDAX notiert sein und dort den Platz des Kommunikationstechnik-Herstellers Funkwerk einnehmen. Das meldete die Deutsche Börse AG. Damit werden dann fünf Solarwerte im TecDAX enthalten sein.
Die ErSol Solar Energy AG hat in China offiziell die Modulproduktion der Shanghai Electric Solar Energy Co., Ltd. eröffnet. An dem vor rund einem Jahr gegründeten Joint Venture hält ErSol 35 Prozent der Anteile. Derzeit arbeiten in dem Gemeinschaftsunternehmen 30 Beschäftigte im Einschichtbetrieb. Im zweiten Quartal 2006 soll auf ein Zwei-Schichtsystem und später auf einen Drei-Schichtbetrieb umgestellt werden.
Solar-Aktien: Entwicklung in der vergangenen Woche, sortiert nach Performance:Name / Veränderung gegenüber der Vorwoche / Schlusskurs am 103.2006 / Schlusskurs am 3.3.2006 (Schlusskurse der Börsenplätze Frankfurt, Xetra, München und Berlin-Bremen; alle in Euro)Conergy AG : plus 5,13 % / 144,34 / 137,30Solar Millennium AG : minus -1,17 % / 16,89 / 17,09Evergreen Solar Inc. : minus -2,00 % / 13,20 / 13,47Centrosolar AG : minus -3,74 % / 18,55 / 19,27ErSol Solar Energy AG : minus -4,26 % / 51,70 / 54,003S Swiss Solar Systems AG : minus -4,37 % / 3,72 / 3,89Solar-Fabrik AG : minus -5,49 % / 12,05 / 12,75Solon AG : minus -5,74 % / 39,58 / 41,99S.A.G. Solarstrom AG : minus -6,62 % / 7,19 / 7,70SolarWorld AG : minus -6,85 % / 215,00 / 230,80Q-Cells AG : minus -7,55 % / 82,49 / 89,23Sunways AG : minus -9,24 % / 17,88 / 19,70Suntech Power Holdings Co. Ltd. : minus -10,12 % / 27,98 / 31,13Dyesol Ltd. : minus -18,18 % / 0,63 / 0,77

Das Essener Neue-Energie-Unternehmen Enro AG will 250.000 neuen Aktien ausgeben. Wie die seit kurzem börsennotierte Gesellschaft meldete, soll damit das Grundkapital der Gesellschaft auf 3,25 Millionen Euro erhöht werden. Die Anteilscheine sollten den Aktionären im Bezugsverhältnis 12:1 angeboten werden, hieß es, der Bezugspreis je bezogener Neuer Aktie betrage 4,30 Euro. Die Bezugsfrist laufe vom 10. März bis einschließlich 24. März 2006.

In Rotterdam baut die Düsseldorfer Biopetrol Industries AG ihr drittes Biodieselwerk. Laut dem Unternehmen sollen in der Anlage jährlich 400.000 Tonnen Biodiesel und 60.000 Tonnen Pharmaglycerin hergestellt werden. Die Inbetriebnahme sei für das dritte Quartal 2007 vorgesehen. Vorstandsmitglied Klaus Henschel erklärte, man wolle die Vorteile des `größten Raffineriestandort Europas` nutzen.
Die US-amerikanische FuelCell Energy Inc. schreibt weiter rote Zahlen. Laut eigenen Angaben konnte das Unternehmen mit Sitz in Danbury, Conneticut, im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres allerdings den Nettoverlust verringern. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank er von 19,4 Millionen US-Dollar auf nun 16,7 Millionen Dollar. Die Erlöse verringerten sich im ersten Quartal von 7,55 auf 5,94 Millionen Dollar. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005 hatte FuelCell Energy einen Nettoverlust von 74,3 Millionen Dollar gemeldet.
Die australische Elders Global Wool Holdings Pty. Ltd. aus Adelaide hält mittlerweile über 95,01 Prozent der Aktien der Bremer Woll-Kämmerei AG (BWK). Elders beauftragte laut einer Meldung der BWK den Vorstand damit, das Squeeze-Out-Verfahren einzuleiten. Ziel sei die Übertragung der Aktien der freien Aktionäre auf den Hauptaktionär gegen Barabfindung. Es würden jetzt die notwendigen Bewertungen und Gutachten in die Wege geleitet.
Whole Foods Market, die größte Bio-Supermarktkette der USA, setzt sich laut Unternehmenschef John Mackey ehrgeizige Ziele. Medienberichten aus den USA zufolge will er bis 2010 die Umsatzerlöse auf 12 Milliarden Dollar steigern. 2005 beliefen sie sich auf 4,7 Milliarden Dollar. Bislang hatte der Gründer und CEO des Unternehmens für 2010 einen Anstieg der Umsatzerlöse auf 10 Milliarden Dollar prognostiziert. Wie er ausführte, will Whole Foods ab 2007 jährlich 25 bis 30 neue Filialen eröffnen. Whole Foods Market hatte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres den Umsatz um 22 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar und das Netto-Ergebnis um 26 Prozent auf 58,3 Millionen gesteigert.
Mit einem geringeren Umsatzvolumen hat die Wassertechnikspezialistin Best Water Technology AG (BWT) in 2005 mehr verdient. Wie das Unternehmen mit Sitz im österreichischen Mondsee mitteilt, sank der Konzernumsatz der Gruppe um fünf Prozent auf 463,5 Millionen Euro. Das EBIT verbesserte sich den Angaben zufolge von 24,6 Millionen Euro in 2004 um 9,8 Prozent auf 27 Millionen Euro, das Konzernergebnis kletterte von 16,8 Millionen Euro um 12,6 Prozent auf 19,0 Millionen Euro. Der Vorstand plane, der Hauptversammlung eine Dividendenerhöhung auf 0,30 Euro je Aktie vorzuschlagen, hieß es.
Die österreichische Christ Water Technology AG (CWT) beteiligt sich an einer deutschen Spezialistin für die Haltbarmachung von Getränken und Milchprodukten. Man habe 51 Prozent der Anteile der KF Service GmbH aus Ubstadt-Weiher übernommen, gab CWT bekannt. Zum Preis des Engagements machte das Unternehmen keine Angaben. Im Geschäftsjahr 2005 erzielte CWT eigenen Angaben zufolge einen konsolidierten Konzernumsatz von 183 Millionen Euro nach 178,4 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBIT erreichte vier Millionen Euro (Vorjahr: 3,2 Millionen Euro Verlust). Schwerpunkte in der Expansion lägen auf den Märkten in Asien und Osteuropa, hieß es weiter.
Einen Auftrag im Umfang von zwei Millionen Euro aus den Niederlanden meldet die Karlsruher Verkehrstelematik-Spezialistin init innovation in traffic systems AG. HTM, einer der größten niederländischen Verkehrsbetriebe hat den Angaben zufolge ein rechnergesteuertes Betriebsleitsystem (ITCS) für das Straßenbahnnetz in Den Haag bestellt. Hinzu kämen weitere Software-Ausstattung und eine Option für Folgeaufträge von über zwei Millionen Euro.
Die UmweltBank AG aus Nürnberg hat ihre Anlagezinsen erhöht. Sie reagierte damit auf die Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) vom 2. März 2006. Die Bandbreite der Anlagezinsen betrage nun zwischen 2,00 und 3,65 Prozent, so das Finanzinstitut.
Sonstige Nachhaltige Aktien: Entwicklung in der vergangenen Woche, alphabetisch geordnet: Name / Veränderung gegenüber der Vorwoche / Schlusskurs am 103.2006 / Schlusskurs am 3.3.2006 (Schlusskurse der Börsenplätze Frankfurt, Xetra, München und Berlin-Bremen; alle in Euro)Aixtron AG : minus -1,20 % / 3,28 / 3,32Biopetrol Industries AG : minus -0,55 % / 14,45 / 14,53Body Shop International Plc. : minus -6,96 % / 3,61 / 3,88Boiron S.A. : plus 4,43 % / 17,20 / 16,47BWT Best Water Technology AG : plus 1,67 % / 26,77 / 26,33Calpine Corp. : 0,00 % / 0,20 / 0,20CCR Logistics Systems AG : minus -4,43 % / 6,90 / 7,22CWT Christ Water Technology : minus -1,03 % / 9,60 / 9,70Creaton AG : plus 1,78 % / 24,05 / 23,63EOP Biodiesel AG : minus -0,30 % / 13,15 / 13,19FuelCell Energy Inc. : minus -11,67 % / 8,40 / 9,51Gamesa Corp. Tecnologica S.A. : minus -0,59 % / 15,04 / 15,13Geberit AG : minus -0,38 % / 767,65 / 770,55Hain Celestial Group Inc. : minus -1,83 % / 18,75 / 19,10Hydrotec Gesellschaft für Wassertechnik AG : minus -19,72 % / 2,85 / 3,55Hydrogenics Corp. : minus -1,04 % / 4,74 / 4,79Ifco Systems N.V. : minus -0,56 % / 10,65 / 10,71init innovation in traffic systems AG : minus -0,25 % / 7,85 / 7,87Interface Inc. : plus 16,17 % / 10,85 / 9,34Interseroh AG : minus -3,24 % / 29,31 / 30,29Kadant Inc. : plus 0,51 % / 15,62 / 15,54Masterflex AG : minus -4,10 % / 28,75 / 29,98Mayr-Melnhof Karton AG : plus 2,07 % / 125,00 / 122,47Mifa Mitteldeutsche Fahrradwerke AG : minus -2,30 % / 4,25 / 4,35New Value AG : minus -0,84 % / 10,65 / 10,74Ormat Technologies Inc. : minus -1,22 % / 32,47 / 32,87Pacific Ethanol Inc. : minus -8,24 % / 14,82 / 16,15Prescious Woods Holding AG : minus -2,70 % / 70,87 / 72,84PVA TePla AG : minus -1,34 % / 4,42 / 4,48SunOpta Inc. : minus -0,32 % / 6,29 / 6,31Tomra Systems ASA : minus -3,88 % / 6,69 / 6,96Triodos Groenfonds N.V. : minus -0,17 % / 57,33 / 57,43UmweltBank AG : 0,00 % / 14,85 / 14,85United Natural Foods Inc. : plus 0,07 % / 28,36 / 28,34versiko AG : plus 0,50 % / 10,15 / 10,10Wessanen N.V. : minus -1,17 % / 12,70 / 12,85Western GeoPower Corp. : minus -4,49 % / 0,17 / 0,18Whole Foods Market Inc. : plus 0,85 % / 53,30 / 52,85Wild Oats Markets Inc. : minus -5,54 % / 14,16 / 14,99Xcel Energy Inc. : minus -0,47 % / 14,97 / 15,04

Quelle Umweltbank AG
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15.03.06 01:18:56
Hey :)

- ich hab gerade gesehen, dass mein Thread schon einen Ableger entwickelt hat :

Thread: Geodynamic: Vorbild der Geothermie!! Geodynamics: Ein Vorbild der Geothermie von KINGPINDORI



Richtig so ! - Ich denke die Geothermie-Threads sollten sich nicht verstecken - es gibt einiges auf zu holen :)


Auf dem Thread begann auch gleich eine heiße Diskussion über Geothermie versus Kernfusion :eek::confused::eek:

- das erinnert mich an früher - so die guten alten Quartett-Zeiten - mein Schiff hat mehr Knoten als deins...wat sind schon 275 MW ???:laugh:

Wobei KERNFUSION:confused: jetzt wirklich nicht der Punkt des Anstoßes sein sollte. Es wurden zwar schon unglaubliche Summen in dieses Milliardengrab hineintransferiert, aber das ist wie an der Börse : man sollte kein gutes Geld schlechtem hinterher werfen...:cry:

Bisher haben in den letzten zwei Jahrzehnten weltweit die Steuerzahler der westlichen Hemisphäre ca 1,5 Milliarden Euro pro Jahr im Schnitt in diesen Spielplatz für abgefreakte Atomwissenschaftler investiert - dass die dann wenigstens ne Machbarkeitsstudie mit Horizont 10 Jahre heute hinlegen müssen, passiert schon allein aus Selbsterhaltungstrieb.:mad:

Hätte man diese Forschungsgelder in erneuerbare Energien gesteckt, würden wir uns heute über Bush, Bin Laden und Öl-Preis weglachen können.:laugh:

Und wir basteln uns mal eben eine Sonne, weil Solar-Energie gerade in ist und Fusionstemperaturen von mindestens 100 Mio°C zu beherrschen das einfachste auf der Welt ist. Das dabei kein verstrahltes Tritium austritt, ist natürlich Ehrensache!:rolleyes:

Dagegen mutet das Navigieren eines havarierten russischen Atom-U-Bootes an, wie Kindergeburtstag auf dem Baikal-See
:p

Es gibt bisher nur zwei reale Arten der Kernfusion : die Sonne und die Wasserstoffbombe (hierbei benutzt man eine Atombombe als Zünder, um die hohen Fusionstemperaturen zu erreichen)
Nein im ernst – die Kernfusion zu ökonomischen Zwecken ist genauso machbar, wie für einen Schimpansen in zwei Stunden eine Mondrakete zu bauen.:confused:

Im Übrigen finde ich auch den Ansatz komplett falsch – hier wird wieder an einem zentralen, hochtechnologischen Projekt geschraubt, wo man später wieder schön die Hand draufhält und allen anderen seine Willkür-Energiepreise diktieren kann. Das haben wir doch gerade, das will doch keiner mehr(ok eon, Rwe...)

Als Exportweltmeister hat Deutschland bisher auch gerade im EE-Bereich vieles umgesetzt, aber versucht doch mal so ein SuperNova-Kernfusions-Kraftwerk nach Burkina Faso zu verkaufen – die werden sich freuen!:D


Make it simpel ; dezentrale Systeme ; Insellösungen – jeder, der das gerade liest ist Teil des erfolgreichsten dezentralen System aller Zeiten!!!:):):)










Und genau dies ist wie bei Solar und Wind, auch bei der Geothermie möglich – natürlich in unterschiedlichen Ausführungen – von Erdsonden bis hin zu HDR-Verfahren je nach Gegebenheiten und Anforderungen.


Ich hab noch ein recht nettes Posting von Kingpindori gemopst, ich denke das geht klar – sein Einführungstext, kam mir auch ein wenig bekannt vor ;)




Unterschätzte Kraft Von Matthias Urbach

Wenn das Land über Energie diskutiert, können die Visionen nicht groß genug sein. Da geht es um „die Renaissance der Atomkraft“, um „sichere Kohle“ oder um das „Weg vom Öl“ mit einem großen Wurf: Brennstoffzellen und Wasserstoffwirtschaft. Nach ein paar Jahren bleibt davon meist wenig – bis auf die Schlagworte, die den Blick verstellen.


Das ist selbst bei den Erneuerbaren so: Viel zu lange wurde nur auf Windkraft und Solarzellen geschielt. Eine besonders günstige erneuerbare Energiequelle wie Biomasse wurde dagegen vernachlässigt.

Ganz im Schatten steht noch immer die Geothermie. So fand auch die Meldung vom Mittwoch kaum Beachtung, das die Essener Enro AG 250 Millionen Euro in die Hand nehmen will, um ein 25 Megawatt-Kraftwerk im brandenburgischen Finowfurt zu bauen. Im Sommer will man beginnen, 2009 fertig sein.

Damit erhält Stromerzeugung mit Erdwärme in Deutschland eine neue Dimension. Das Prinzip ist simpel: Auf dem Weg zum Erdinnern wird das Gestein im Durchschnitt pro Kilometer 30 Grad heißer. Eine nahezu unerschöpfliche Wärmequelle: Die Erdkugel strahlt täglich mehr als das Doppelte des Weltenergiebedarfes in den Weltraum ab. Auch in Deutschland ist im Prinzip genug Erdwärme vorhanden, um das Land komplett zu versorgen. Allerdings sind die Kosten zur Erschließung bisher nicht konkurrenzfähig.

Ende der Neunziger hatten Forscher noch geglaubt, dass sich in Deutschland nirgendwo sinnvoll im großen Stil Erdwärme gewinnen ließe. Das hat sich geändert. Im Oberrheintal, wo die Schichten doppelt so heiß sind wie anderswo, vergleicht das Bergbauamt Freiburg den Run auf die besten Konzessionen für geothermische Heizwerke mit dem „Goldrausch am Yukon“. Der Grund: Die alte Bundesregierung hatte 2004 die Versorger verpflichtet, den Erzeugern attraktive Preise für Geothermiestrom zu zahlen.

In Regionen mit heißen Quellen wie Island oder der Toskana wird schon lange durch tiefe Bohrungen heißes Wasser gefördert und dessen Dampf zur Stromerzeugung verwandt. Eine bewährte Technik, die weltweit schon so viel Strom liefert wie neun Atommeiler. Doch die deutschen Quellen sind weniger zahlreich und vor allem weniger heiß. Die Essener wollen daher Bohrungen bis zu fünf Kilometer tief in das trockene Vulkangestein treiben und das Wasser selbst einfüllen. Durch den Druck sollen Spalte im Gestein wassergängig gemacht werden. Mit seismischen Messungen des Gesteins wird nach der geeigneten Stelle für eine zweite Bohrung gesucht, das aufgeheizte Wasser wieder hoch zu pumpen. Das nennen die Experten das Hot-Dry-Rock-Verfahren (HDR).

Wie sehr die Geothermie ihren erneuerbaren Geschwistern noch nachhinkt, lässt sich an den eher unansehnlichen Websites wie www.geothermie.de ablesen. Vor ein paar Tagen hat der Europäische Lobbyverband EGEC gerade stolz seinen allerersten Newsletter herausgegeben. Ohnehin hat es die Geothermie schwer, solange Visionen immer glänzend aussehen müssen. Die kleinen Maschinenhäuser über unsichtbaren Bohrlöchern sind doch wenig faszinierend – anders als Solarfassaden oder mächtige Windrotoren. Doch wie die Biomasse hat die Geothermie einen großen Vorteil: Sie liefert kontinuierlich Strom und Wärme – auch bei Nacht und Flaute.

Sie hat allerdings auch einen großen Nachteil: Eine Bohrung ist leicht mal an die falsche Stelle gesetzt. Das kann schnell fünf Millionen Euro kosten. Deshalb kann die neue Energiequelle nur mühsam ohne die größeren kapitalkräftigen Energiekonzerne erschlossen werden. Doch die halten sich überwiegend zurück und entwickeln, wie derzeit Eon illustriert, jenseits von Fusionen wenig Phantasie.





hier noch eine Aufstellung, was in Deutschland für Strom aus Geothermieanlagen nach EEG vergütet wird :):
Bis 5 MW mindestens 15cent pro Kilowattstunde
Bis 10 MW mindestens 14cent pro Kilowattstunde
Bis 20 MW mindestens 8,95cent pro Kilowattstunde
Ab 20 MW mindestens 7,16cent pro Kilowattstunde

Da macht es natürlich Sinn die Kraftwerke so zu dimensionieren, wie Green Energy und Enro es vorhaben.



Viele Grüsse Pokerdog :cool:
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15.03.06 01:28:46
[posting]20.687.089 von PokerDog am 15.03.06 01:18:56[/posting]Richtig erkannt ;):kiss:

Anstatt zentraler Riesenkraftwerke (Leitungswege !), lieber kleine billige, dezentrale Einheiten

und zudem umweltfreundlich und unbedenklich :)
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15.03.06 09:00:40
pokerdog, IR ist echt der schwachpunkt bei Enro. So kommunizieren Sie nur begrenzt zu den geplanten beiden Biomassekraftwerken. Da sind sie schon weiter als mit der Geothermie.

Biomasse ist neben Geothermie der größte Gewinner der EEG-Novellierung. Strom, Wärme, Sprit. Gehört nicht in den geothermie-thread, aber zu Enro.

Gruß ragtime
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15.03.06 09:27:10
hier wieder die Empfehlung zu Trading Insider:
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Spottbilliger Wachstumsturbo mit KGV 1,5
Leser des Artikels: 59

Die Geothermie gehört nach Einschätzung der Experten von Trading INSIDER zu den von der Börse (noch) unentdeckten regenerativen Energiequellen. Ein Umstand, der sich ändern wird. Essential Innovations (WKN: A0F6LB) ist eine hochexplosive Aktie aus diesem Bereich, die aufgrund ihrer extremen Unterbewertung Anlegern die Chance auf immens hohe Kursgewinne bietet.

Das Jahr 2005 stand im Zeichen explodierender Energiepreise. Mittlerweile haben sich grundlegende Faktoren in der Einschätzung des Ölmarktes geändert. Zum einen hat sich Erkenntnis durchgesetzt, dass Öl ein endlicher Rohstoff ist. Wie jeder knapper werdende Rohstoff, so wird auch dem Öl ein zunehmender Preisaufschlag für die sich verstärkende Knappheit zugebilligt. Ein Umstand, der kaum noch rückgängig zu machen sein dürfte. Nachdem noch vor einigen Quartalen Preisprognosen von 100 Dollar je Barrel für Lacher sorgten, ist mittlerweile sogar von Preisen zwischen 200 und 250 Dollar in einigen Jahren die Rede.

Aber auch wenn man die sehr bullishen Preisprognosen einmal beiseite lässt, bringen die aktuellen Energiepreise schon jetzt tiefgreifende Probleme mit sich. Die hohen Energiepreise belasten Wachstum und Gewinne vieler Unternehmen und drücken die Konsumfreudigkeit vieler Verbraucher. Vor allem Länder mit ohnehin schon schwacher Binnennachfrage sind davon stark betroffen. Eine weitere Explosion der Energiepreise könnte die Probleme massiv vergrößern, wenn nicht rechtzeitig auf Alternativen gesetzt wird.

Gerade letzteres geschieht jetzt in zunehmendem Maße. Wenn auch die weltweiten Klimaschutzbemühungen längst nicht nach den Wünschen aller Beteiligten ablaufen, passiert insbesondere im Bereich der alternativen Energieerzeugung einiges. Regenerative Energien sind auf dem Vormarsch. Wind- und Solarenergie boomen in Sachen Umsatz und Ertrag und haben ihre explosiven Wachstumsphasen an der Börse größtenteils bereits hinter sich gebracht. Alternative Energielösungen benötigen allerdings Zeit, um zu reifen. Veränderungen gehen langsam vonstatten. Dies ist der Hauptgrund, weshalb viele Investoren die Megatrends übersehen, mit denen sich in den kommenden Jahren immer noch viel Geld verdienen lässt. Für Investoren, die sich rechtzeitig in aussichtsreichen Technologieaktien dieser Branche positionieren, werden in Zukunft die Gewinne reichlich sprudeln.

Dass hier die Geothermie ins Spiel kommt, mag einige wundern. Allerdings gibt es kaum börsennotierte Unternehmen, die sich im Schwerpunkt mit dieser Form der umweltschonenden Wärme- und Energieerzeugung beschäftigen. Dagegen sind Aktien anderer Anbieter alternativer Energielösungen wie Solarworld, Nordex oder REpower bei vielen Investoren in aller Munde. Aber gerade dort, wo derzeit aber „niemand“ investiert ist, lauern oftmals die größten Potenziale, wenn dieser Bereich entdeckt wird. Und die Geothermie, im Volksmund auch „Erdwärme“ genannt, hat das Zeug dazu.

Dies auch vor dem Hintergrund, dass neue chancenreiche Technologien auf den Markt kommen – so auch bei Essential Innovations. Das Unternehmen hat das Potenzial, in den kommenden Jahren vor einer wahren Umsatz- und Ertragsexplosion zu stehen. Wenn man sich nur 5 Prozent des Marktpotenzials in Nordamerika sichern kann, wären dies jährliche Umsätze von 100 Millionen Dollar, die in die Kassen von Essential Innovations fließen.

Bereits im laufenden Jahr sollte das Unternehmen bei Umsätzen von mehr als 5,5 Millionen Dollar in die Nähe der
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Break-Even-Schwelle kommen können. 2007 soll der Umsatz auf deutlich mehr als 22 Millionen Dollar steigen, rund eine Vervierfachung des für das laufende Jahr erwarteten Umsatzes. Entsprechend positiv wird sich der Gewinn entwickeln. Experten gehen davon aus, dass das Unternehmen 2007 einen Überschuss von mehr als 5 Millionen Dollar auf operativer Ebene einfahren wird – vorerst noch steuerfrei, daher auch mehr als 5 Millionen Dollar Gewinn unter dem Strich. 2008 soll sich der Umsatz dann auf mehr als 55 Millionen Dollar erhöhen, während beim operativen Gewinn mehr als eine Verdreifachung anstehen dürfte. Aufgrund einsetzender Steuerzahlungen ist unter dem Strich rund mit einer Gewinnverdoppelung auf mehr als 11 Millionen Dollar zu rechnen.

Einen Hammerdeal hat das Unternehmen jetzt kürzlich unterzeichnet: Essential Innovations hat 100 Prozent der Earth Source Energy Inc. übernommen, dem größten und erfahrensten Installateur von geothermischen Anlagen in Westkanada mit mehr als 400 Installationen. Positive Effekte der Übernahme sind insbesondere sinkende Projektkosten sowie Umsatzsteigerungen, was sich wiederum positiv auf den Gewinn von Essential Innovations Technology auswirken wird.

Das Unternehmen hat das Potenzial, einer der Highflyer im stark wachsenden Geothermiemarkt zu werden. Die Technologie von Essential Innovations ist führend, der Ausbau des Vertriebs- und Produktionsnetzes läuft auf Hochtouren. Dies wird sich mittelfristig in stark steigenden Umsätzen und Erträgen niederschlagen. Das erfahrene Management des Unternehmens besitzt alle Fähigkeiten, das Unternehmen auf diesem Wachstumspfad zu führen und diesen erfolgreich zu managen.

Ein Blick auf die Bewertung des Unternehmens zeigt das immense Potenzial, das in der Aktie schlummert: Derzeit ist das Unternehmen nur mit rund 10 Millionen Euro bewertet. Basierend auf den Schätzungen für 2007 entspricht dies gerade einmal einem KGV von 1,5! Damit zählt die Aktie von Essential Innovations zu den absolut günstigsten Wachstumswerten, in die findige Anleger derzeit bei gleichzeitig hohen Kurschancen an den Weltbörsen investieren können. Das Papier bietet spekulativ orientiere Investoren zurzeit eine der interessanten Einstiegschancen überhaupt zum absoluten Schnäppchenpreis!

Lesen Sie den kompletten Artikel zu Essential Innovations in der aktuellen Ausgabe von Trading INSIDER unter: http://www.trading-insider.com.


Autor: Trading INSIDER, 09:00 15.03.06
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15.03.06 09:33:55
[posting]20.688.681 von emmischmied am 15.03.06 09:27:10[/posting]zu Essential Inn. von TI :rolleyes:
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15.03.06 17:30:04
und hier gleich noch eine Nachricht von Essential Innovations:


Essential Innovations Technology Corp.: The Exclusive Geothermal Providers for `Wakefield Beach`

BELLINGHAM, Wash., March 14, 2006 (PRIMEZONE) -- Essential Innovations Technology Corp. (OTCBB:ESIV) (Frankfurt:E6S), provider of cutting-edge geoexchange solutions for residential, commercial and industrial applications as both a geoexchange energy service company and as a manufacturer of proprietary geothermal heat pump technology, is extremely pleased to announce that property site sales are underway at the Wakefield Beach residential project site. Wakefield Beach is a collection of 31 unique seaside homes overlooking the Pacific Ocean and Howe Sound located in Sechelt on the Sunshine Coast of British Columbia, Canada. Each of the homes face south to take advantage of the sun`s natural energy as they showcase the breathtaking views that stretch from Mount Baker, in Washington State to Mount Washington on Vancouver Island, and all the islands in between. www.wakefieldbeach.com

Essential Innovations has contracted the exclusive right to provide geoexchange heating and cooling systems and ongoing geothermal services to each of the residential properties at Wakefield Beach. It is expected that the total build-out and occupancy of the project will take approximately 1 year to complete from this time forward. Under the terms of the Contract between Wakefield Beach and Essential Innovations, Wakefield Beach has included specific language within their property Disclosure statement that formally causes both the Strata Corporation that will govern the entire property site, and those homeowners on the property governed by the Strata, to be bound to an energy service contract (ESCO) with Essential Innovations. This contract is structured as a 25-year Operating Lease directly relating to the use of the Geothermal Loop field (GLF) installed by Essential Innovations to supply the geothermal energy to each of the homes to be constructed. Essential will install individual GLF`s for each of the 31 property sites and will collect from the Strata an on-going monthly lease payment for a period of 25 years for the use of the GLF by the Strata and the homeowners on each of the individual properties throughout the Wakefield Beach site. The cash flow modeling for the long-term geothermal loop-lease represents an estimated revenue stream of $1,250,000 USD to Essential Innovations over the life of the Operating Lease.

In addition to the recurring revenue stream Essential Innovations is to receive from the loop-lease, the Company is also to be the exclusive provider of the Geothermal Heat Pump, or Geoexchange, equipment to be utilized in each of the homes. Furthermore, Essential Innovations is also to be the sole and exclusive provider of the installation and on-going maintenance of all of the geoexchange equipment that services the entirety of the site. The Company estimates that the supply and installation of equipment to the 31 individual Wakefield Beach should bring the Company $400,000 USD in revenue.

Says Jason McDiarmid, President/CEO, "Wakefield Beach clearly represents the growing demand and interest amongst the development community and homeowners alike, for Geoexchange to be THE `Green` technology of choice when seeking affordable and effective solutions to deal with the current and future escalations in home heating and cooling costs. This project represents the second (2nd) of these types of large-scale subdivision or mixed-use project development opportunities that Essential Innovations is pursuing and negotiating at the present time. It has become commonplace for key decision makers within major development companies to make the application of geothermal technology a primary component of their planning and marketing processes within their on going residential and commercial project schedules. Our Company is now poised to take full advantage of a plethora of available developments whereby we can work towards the successful implementation of our turnkey geo-loop operating lease model in both the near and long-term."

Essential Innovations Technology currently has operations in the USA, Canada and Hong Kong; exclusive distributors in Canada and Mexico; exclusive sales agents or sales agents in Mexico, Hungary, China and Alaska; and the Company is now actively seeking further distributors, dealers and project opportunities throughout the North American and international marketplace for its proprietary geoexchange systems and solutions.

http://bigcharts.marketwatch.com/quickchart/quickchart.asp?s…
Avatar
16.03.06 00:25:19
Thanks to emmyschmied - aber beim nächstenmal bitte vorher übersetzen ;););)
Schau ich mir noch genauer an - mit dem Langenscheidt(Technikausgabe)
Gruss pokerdog:)
Avatar
16.03.06 00:37:22
So hier kommt was für alle "Reichrechner" - soll ja ein Lieblinghobby der Deutschen sein ... ;)




Vergütungssätze pro Kilowattstunde in Cent - EEG Novelle
Solarstrom

Anlage =<30 kW =< 100 kW > 100 kW zum Vergleich, bis 31.07.04:
Dach 57,4 ct 54,6 ct 54,0 ct 45,7 ct
Fassade 62,4 ct 59,6 ct 59,0 ct 45,7 ct
Freilandanlagen 45,7 ct 45,7 ct
Degression: 5 % jährlich ab 2005, bei Freiflächenanlagen: 6,5 % ab 2006 Jahr 2004 2005 2006 2007 2008
Gebäudeanlagen 57,4 ct 54,53 ct 51,80 ct 49,21 ct 46,75 ct
ab 30 kW 54,6 ct 51,87 ct 49,28 ct 46,82 ct 44,48 ct
ab 100 kW 54,0 ct 51,30 ct 48,74 ct 46,30 ct 43,99 ct
Fassadenbonus 5,00 5,00 ct 5,00 ct 5,00 ct 5,00 ct
Freilandanlagen 45,7 ct 43,42 ct 40,60 ct 37,96 ct 35,49 ct


Windkraft an Land

Basisvergütung 5,5 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04: 5,9 ct
Erhöhte Vergütung 8,7 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04: 8,8 ct
- Erhöhte Vergütung wird mindestens 5 Jahre gezahlt- "60 %-Klausel": Keine Vergütung für Anlagen, für die vor der Inbetriebnahme nicht nachgewiesen wurde, dass sie an dem geplanten Standort mindestens 60 % des Referenzertages erzielen können.- Degression: 2% ab 2005- Repowering-Regelung bei Ersatz alter Anlagen, mindestens 3-fache Leistung

Offshore-Windkraft

Basisvergütung 6,19 ct/kWh
Erhöhte Vergütung 9,1 ct/kWh


- Erhöhte Vergütung wird 12 Jahre lang gezahlt (bislang 9 Jahre)- diese Sonderregelung gilt bis 2010 (bislang 2006)- Degression: 2% ab 1.1. 2008

Geothermie

bis 5 MW 15 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04: 8,95 ct
bis 10 MW 14 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04:: 8,95 ct
bis 20 MW 8,95 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04: 8,95 ct
ab 20 MW 7,16 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04: 7,16 ct


- Degression: 1% ab 01.01.2005

Bioenergie (Auch für Strom aus Gasdurchleitung)

bis 150 kWh 11,5 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04: 9,9 ct
bis 500 kWh 9,9 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04: 8,9 ct
bis 5 MW 8,9 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04: 8,9 ct
5 MW - 20 MW 8,4 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04: 8,4 ct


- Degression jährlich 1,5 % ab 01.01.2005
Zuschläge: kumulativ:- Zuschlag: Kraft-Wärme-Kopplung (KWK): 2 Cent- Zuschlag: Innovative Technologien und Verfahren 2 Cent, Voraussetzung ist die KWK - Nutzung.Innovative Verfahren Innovative Technologien
• Aufbereitung auf Erdgasqualität • Brennstoffzellen
•thermochemische Vergasung • Gasturbinen
•Trockenfermention • Dampfmotoren
• ORC - Anlagen
• Mehrstoffgemischanlagen
• Stirlingmotoren
- Zuschlag: Nachwachsende Rohstoffe, Gülle und Schlempeaus bäuerlichen Brennereien (NAWARO) bis 500 kW 6 ct/kWh
bis 5 MW (nicht Holz) 4 ct/kWh
bis 5 MW Holz 2,5 ct/kWh

Deponiegas, Klärgas, Grubengas

bis 500 kW 7,67 ct/ kWh
bis 5 MW 6,65 ct/kWh
Grubengas über 5 MW 6,65 ct/kWh

Um 2 ct/ kWh höhere Vergütung für Strom aus- aufbereitetem und durchgeleitetem Gas- innovativen Techniken: Brennstoffzellen, Gasturbinen, Dampfmotoren, ORC-Anlagen, Mehrstoffgemischanlagen, Stirlingmotoren. Degression: jährl. 1, 5% ab 1.1. 2005

Kleine Wasserkraft (bis 5 MW)

Vergütung 6,65 ct/kWh. - Vorlage der wasserrechtlichen Zulassung erforderlich.- keine Degression


Große Wasserkraft (5 MW bis 150 MW, bis 31.12.2012)

bis 500 kW 7,67 ct/kWh
bis 10 MW 6,65 ct/kWh
bis 20 MW 6,10 ct/kWh
bis 50 MW 4,56 ct/kWh
ab 50 MW 3,70 ct/kWh

Degression jährlich 1% ab 01.01.2005.

§ 12 - § 21

- Gemeinsame Vorschriften für die Übernahme, Übertragung und Vergütung:Die Mindestvergütungen für Strom aus Erneuerbaren Energien sind vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme an jeweils für die Dauer von 20 Kalenderjahren zuzüglich des Inbetriebnahmejahres zu zahlen. Für Wasserkraftwerke mit einer Leistung von bis zu 5 Megawatt ist die Mindestvergütung für die Dauer von 30 Jahren zu zahlen, für Wasserkraftwerke mit einer Leistung von über 5 Megawatt ist die Mindestvergütung für die Dauer von 15 Jahren zu zahlen. - - NetzkostenDie Anschlusskosten trägt der Anlagenbetreiber. Die notwendigen Kosten eines Netzausbaus für neu anzuschließende oder erneuerte Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien oder aus Grubengas trägt der Netzbetreiber.- - TransparenzDie Netzbetreiber müssen bis zum 30. September eines jeden Jahres die Energiemenge ermitteln und veröffentlichen, die sie im vorangegangenen Kalenderjahr abgenommen und vergütet haben. Dies gilt auch für den Anteil an der gesamten Energiemenge, die Elektrizitätsversorgungsunternehmen im Bereich des jeweiligen Netzbetreibers im vorangegangenen Kalenderjahr an Endverbraucher geliefert haben. - - Bundesweite AusgleichsregelungNetzbetreiber, die größere Mengen abzunehmen hatten, als es diesem durchschnittlichen Anteil entspricht, haben gegen die anderen Netzbetreiber einen Anspruch auf Abnahme und Vergütung, bis auch diese Netzbetreiber eine Energiemenge abnehmen, die dem Durchschnittswert entspricht.- - Härtefallregelungen für Unternehmen des produzierenden GewerbesUnter die Härtefallregelungen fallen Unternehmen mit einem eigenen Stromverbrauch von mehr als 10 Gigawattstunden und Stromkosten, die 15 % der Bruttowertschöpfung überschreiten, Die Unternehmen können auf Antrag bis max. 10% des Umlagevolumens zu Ihrer Entlastung erhalten.- - HerkunftsnachweisAnlagenbereiber können sich für Strom aus Erneuerbaren Energien von einem Gutachter einen Herkunftsnachweis ausstellen lassen. - - DoppelvermarktungsverbotStrom aus Erneuerbaren Energien und aus Grubengas darf nicht mehrfach verkauft werden. Anlagenbetreiber, die die Vergütung in Anspruch genommen haben, dürfen Nachweise für Strom aus Erneuerbaren Energien und aus Grubengas nicht weitergeben (wichtig für Emissionshandel).- - ClearingstelleDas Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) kann zur Klärung von Streitigkeiten eine Clearingstelle einrichten. - ErfahrungsberichtDas BMU legt ab 2007 alle 4 Jahre einen Erfahrungsbericht vor.

Na da wurde doch bei den 5 & 10 MW-Kraftwerken ganz nett nachgelegt!!! :)
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16.03.06 00:43:38
So jetzt kommt was für alle "Reichrechner" - soll ja ein Lieblingshobby der Deutschen sein ... ;)


Vergütungssätze pro Kilowattstunde in Cent - EEG Novelle
Solarstrom

Anlage =<30 kW =< 100 kW > 100 kW zum Vergleich, bis 31.07.04:
Dach 57,4 ct 54,6 ct 54,0 ct 45,7 ct
Fassade 62,4 ct 59,6 ct 59,0 ct 45,7 ct
Freilandanlagen 45,7 ct 45,7 ct
Degression: 5 % jährlich ab 2005, bei Freiflächenanlagen: 6,5 % ab 2006 Jahr 2004 2005 2006 2007 2008
Gebäudeanlagen 57,4 ct 54,53 ct 51,80 ct 49,21 ct 46,75 ct
ab 30 kW 54,6 ct 51,87 ct 49,28 ct 46,82 ct 44,48 ct
ab 100 kW 54,0 ct 51,30 ct 48,74 ct 46,30 ct 43,99 ct
Fassadenbonus 5,00 5,00 ct 5,00 ct 5,00 ct 5,00 ct
Freilandanlagen 45,7 ct 43,42 ct 40,60 ct 37,96 ct 35,49 ct


Windkraft an Land

Basisvergütung 5,5 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04: 5,9 ct
Erhöhte Vergütung 8,7 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04: 8,8 ct
- Erhöhte Vergütung wird mindestens 5 Jahre gezahlt- "60 %-Klausel": Keine Vergütung für Anlagen, für die vor der Inbetriebnahme nicht nachgewiesen wurde, dass sie an dem geplanten Standort mindestens 60 % des Referenzertages erzielen können.- Degression: 2% ab 2005- Repowering-Regelung bei Ersatz alter Anlagen, mindestens 3-fache Leistung

Offshore-Windkraft

Basisvergütung 6,19 ct/kWh
Erhöhte Vergütung 9,1 ct/kWh


- Erhöhte Vergütung wird 12 Jahre lang gezahlt (bislang 9 Jahre)- diese Sonderregelung gilt bis 2010 (bislang 2006)- Degression: 2% ab 1.1. 2008

Geothermie

bis 5 MW 15 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04: 8,95 ct
bis 10 MW 14 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04:: 8,95 ct
bis 20 MW 8,95 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04: 8,95 ct
ab 20 MW 7,16 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04: 7,16 ct


- Degression: 1% ab 01.01.2005

Bioenergie (Auch für Strom aus Gasdurchleitung)

bis 150 kWh 11,5 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04: 9,9 ct
bis 500 kWh 9,9 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04: 8,9 ct
bis 5 MW 8,9 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04: 8,9 ct
5 MW - 20 MW 8,4 ct/kWh zum Vergleich, bis 31.07.04: 8,4 ct


- Degression jährlich 1,5 % ab 01.01.2005
Zuschläge: kumulativ:- Zuschlag: Kraft-Wärme-Kopplung (KWK): 2 Cent- Zuschlag: Innovative Technologien und Verfahren 2 Cent, Voraussetzung ist die KWK - Nutzung.Innovative Verfahren Innovative Technologien
• Aufbereitung auf Erdgasqualität • Brennstoffzellen
•thermochemische Vergasung • Gasturbinen
•Trockenfermention • Dampfmotoren
• ORC - Anlagen
• Mehrstoffgemischanlagen
• Stirlingmotoren
- Zuschlag: Nachwachsende Rohstoffe, Gülle und Schlempeaus bäuerlichen Brennereien (NAWARO) bis 500 kW 6 ct/kWh
bis 5 MW (nicht Holz) 4 ct/kWh
bis 5 MW Holz 2,5 ct/kWh

Deponiegas, Klärgas, Grubengas

bis 500 kW 7,67 ct/ kWh
bis 5 MW 6,65 ct/kWh
Grubengas über 5 MW 6,65 ct/kWh

Um 2 ct/ kWh höhere Vergütung für Strom aus- aufbereitetem und durchgeleitetem Gas- innovativen Techniken: Brennstoffzellen, Gasturbinen, Dampfmotoren, ORC-Anlagen, Mehrstoffgemischanlagen, Stirlingmotoren. Degression: jährl. 1, 5% ab 1.1. 2005

Kleine Wasserkraft (bis 5 MW)

Vergütung 6,65 ct/kWh. - Vorlage der wasserrechtlichen Zulassung erforderlich.- keine Degression


Große Wasserkraft (5 MW bis 150 MW, bis 31.12.2012)

bis 500 kW 7,67 ct/kWh
bis 10 MW 6,65 ct/kWh
bis 20 MW 6,10 ct/kWh
bis 50 MW 4,56 ct/kWh
ab 50 MW 3,70 ct/kWh

Degression jährlich 1% ab 01.01.2005.

§ 12 - § 21

- Gemeinsame Vorschriften für die Übernahme, Übertragung und Vergütung:Die Mindestvergütungen für Strom aus Erneuerbaren Energien sind vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme an jeweils für die Dauer von 20 Kalenderjahren zuzüglich des Inbetriebnahmejahres zu zahlen. Für Wasserkraftwerke mit einer Leistung von bis zu 5 Megawatt ist die Mindestvergütung für die Dauer von 30 Jahren zu zahlen, für Wasserkraftwerke mit einer Leistung von über 5 Megawatt ist die Mindestvergütung für die Dauer von 15 Jahren zu zahlen. - - NetzkostenDie Anschlusskosten trägt der Anlagenbetreiber. Die notwendigen Kosten eines Netzausbaus für neu anzuschließende oder erneuerte Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien oder aus Grubengas trägt der Netzbetreiber.- - TransparenzDie Netzbetreiber müssen bis zum 30. September eines jeden Jahres die Energiemenge ermitteln und veröffentlichen, die sie im vorangegangenen Kalenderjahr abgenommen und vergütet haben. Dies gilt auch für den Anteil an der gesamten Energiemenge, die Elektrizitätsversorgungsunternehmen im Bereich des jeweiligen Netzbetreibers im vorangegangenen Kalenderjahr an Endverbraucher geliefert haben. - - Bundesweite AusgleichsregelungNetzbetreiber, die größere Mengen abzunehmen hatten, als es diesem durchschnittlichen Anteil entspricht, haben gegen die anderen Netzbetreiber einen Anspruch auf Abnahme und Vergütung, bis auch diese Netzbetreiber eine Energiemenge abnehmen, die dem Durchschnittswert entspricht.- - Härtefallregelungen für Unternehmen des produzierenden GewerbesUnter die Härtefallregelungen fallen Unternehmen mit einem eigenen Stromverbrauch von mehr als 10 Gigawattstunden und Stromkosten, die 15 % der Bruttowertschöpfung überschreiten, Die Unternehmen können auf Antrag bis max. 10% des Umlagevolumens zu Ihrer Entlastung erhalten.- - HerkunftsnachweisAnlagenbereiber können sich für Strom aus Erneuerbaren Energien von einem Gutachter einen Herkunftsnachweis ausstellen lassen. - - DoppelvermarktungsverbotStrom aus Erneuerbaren Energien und aus Grubengas darf nicht mehrfach verkauft werden. Anlagenbetreiber, die die Vergütung in Anspruch genommen haben, dürfen Nachweise für Strom aus Erneuerbaren Energien und aus Grubengas nicht weitergeben (wichtig für Emissionshandel).- - ClearingstelleDas Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) kann zur Klärung von Streitigkeiten eine Clearingstelle einrichten. - ErfahrungsberichtDas BMU legt ab 2007 alle 4 Jahre einen Erfahrungsbericht vor.


Na da wurde ja ganz nett nachgelegt, bei den 5 & 10 MW-Kraftwerken :)
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16.03.06 00:50:19
AAAHRG :mad:- sorry dat pasiert mir heut schon zum zweitenmal:rolleyes:
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16.03.06 00:58:28
Marktanreizprogramm: Verbesserungen für die tiefe Geothermie

Am 01. Januar treten die neuen "Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien" in Kraft.
Für die so genannte tiefe Geothermie ergeben sich einige entscheidende Verbesserungen gegenüber dem alten "Marktanreizprogramm".
Das berichtet die Geothermische Vereinigung e. V. in einer Pressemitteilung. Ein wichtiger Punkt sei, das nun auch Kommunen, kommunale Betriebe oder Körperschaften öffentlichen Rechts Anträge stellen können.
Bis zu 40% der Investitionssumme könnten künftig aus Bundesmitteln gefördert werden. Die alte Richtlinie habe den Bundesanteil auf 20% begrenzt und eine Beteiligung der Bundesländer vorausgesetzt.

Die Beteiligung der Bundesländer sei jedoch häufig entfallen, auf Grund nicht vorhandener eigener Länderprogramme, fehlender Mittel oder einfach aus mangelndem politischen Willen(wohl am ehesten) , so die Geothermische Vereinigung.

Die Förderung erfolgt über Darlehen und durch Teilschuldenerlasse aus Eigenmitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Der Teilschuldenerlass beträgt 103 EUR je Kilowatt errichteter Nennwärmeleistung, höchstens jedoch 1.000.000 EUR je Einzelanlage. Für ein im Rahmen der Investition zu errichtendes Fernwärmenetz wird ein zusätzlicher Teilschuldenerlass von 50 EUR pro Meter Rohrleitung und höchstens 600.000 EUR gewährt, wenn ein Mindestwärmeabsatz von 1,5 Megawattstunden pro Jahr und Meter Rohrlänge nachgewiesen wird.

Die Fördersätze für die tiefe Geothermie sollen ab 2005 sinken. Die Förderung ist bis zum 31.12.2006 befristet. Anträge können bis zum 15.10.2006 eingereicht werden. Über die Fortführung der Richtlinie über das genannte Datum hinaus soll auf Grundlage einer Programmevaluierung im Herbst 2005 entschieden werden.

ät läppert sich...:)
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16.03.06 01:15:12
Hier wieder eine enro-typische Meldung :rolleyes:

Die Enro AG kann seit Mitte Dezember 2005 an verschiedenen deutschen Börsenplätzen gehandelt werden. Über den Wechsel an die öffentlichen Handelsplätze hatte es keine Mitteilung seitens der Essener Gesellschaft gegeben . Gebaut wurden von der Enro bisher unter anderem ein Gichtgasentspannungskraftwerk für die Stahlwerke Bremen und verschiedene Heizkraftwerke. Die Enro-Aktie kostete am Freitag zuletzt 7,50 Euro, 12,9 Prozent mehr als zu Wochenbeginn. (Quelle Umweltbank Feb06)

:confused: he-psst wir gehen an die Börse, nicht weiter sagen!:cool: - Was soll das ? Haben die Angst RWE könnte sie verprügeln ? :cry:
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16.03.06 01:40:52
Ok - soviel zu Enro
(der neue Unternehmens_Slogan:"Reden ist Silber - Schweigen ist Gold" ;))

Auf jedenFall wird langsamer klarer, wie sie die 250 Mil stemmen wollen - Cash + Kapitalerhöhung + Kfw-Kredit + normalen Kredit - dazu sukessiv die Kraftwerke errichten, d.h. die ersten finanzieren den Bau der darauffolgenden mit... + Uni Bochum wird wohl aus was blechen + wahrscheinliche Subventionen vom Lande Brandenburg ...:rolleyes:schauen wir mal

Vielleicht schaffen die es ja mal bis zum Ablauf der KE ein Statement rauszubringen - bis dato wird die Aktie wahrscheinlich eh auf Eis liegen, oder noch eher gen Süden wandern - vielleicht gibts ja nochmal Kaufkurse ??? :)
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16.03.06 01:49:07
Gibt es eigentlich keine isländischen Geothermie-AGs???
:look:


Die geothermischen Kraftwerkskapazitäten auf Island werden bereits seit einigen Jahren kräftig ausgebaut. Absicht der Inselregierung ist, durch ein Angebot an unschlagbar preiswertem Ökostrom die energieintensive Aluminiumindustrie ins Land zu holen.

Die Geothermische Vereinigung hate.V. bereits mehrfach auf die Entwicklungen in Island hingewiesen. Inzwischen gehen die isländischen Pläne auf. Aus den USA und Europa verlagern die großen Hersteller wie Alcoa oder Norsk Hydro zukünftig ihre Schmelzen an den Polarkreis. Auch Deutschland ist davon betroffen.
Gestern teilte der Wirtschaftsdienst Bloomberg mit, dass der weltweit größte Aluminiumproduzent Alcoa mehr als 900 Mio. Euro in ein neues Werk in Island investieren wird. Basis für diese Entscheidung ist ein Stromliefervertrag mit dem staatlichen Energieversorger Landsvirkun Hf mit einer Laufzeit von 40 Jahren. Auch die Pläne der norwegischen Norsk Hydro, weltweit Nr. 3, ihr gemeinsames Werk mit Alcoa in Hamburg (VAW AG) zu schließen, ist auf dem Hintergrund von Überlegungen zu sehen, auf der Insel im Nordmeer neue Kapazitäten aufzubauen. Isländischer Geothermiestrom kostet etwa ein Drittel der Preise, zu denen in Deutschland industrielle Großabnehmer ihre Energie beziehen können.
Die Umzugspläne treffen aber nicht nur Deutschland. Standorte in den USA, Frankreich oder den Niederlanden sind ebenfalls von Schließungen bedroht. Allein bei Alcoa in den USA könnten bis zu 6.500 Arbeitsplätze entfallen. Für Deutschland ist von einem Verlust von 870 Jobs die Rede.
Der Autor des Bloomberg-Artikels, Matthew Craze, verwies in seinem Beitrag darauf, dass die Aluminium-Industrie in den nächsten zehn Jahren rund 63 Milliarden Euro für ihre weltweiten Umzugspläne in Länder mit Billigstromangeboten ausgeben wird. Zu den Gewinnern neben Island zählt u.a., wegen seiner Erdgasvorkommen, Katar am Persischen Golf.


Weitere Informationen zu Geothermie Island finden Sie in den Länderinformationen der Geothermischen Vereinigung e.V..


Quelle: www.geothermie.de/
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16.03.06 03:04:01
@ florie78
Um noch mal auf Ormat einzugehen



– sie ist sicherlich schon was gelaufen die Aktie, aber Du hast hier ein Intraday-P/E angegeben, das eigentlich KGV für 2006 liegt bei Yahoo finance auf 37,39
Die Deutsche Bank sieht Orads Kgv bei 39,44 06e und 28,9 07e – wobei ich auch gerade festgestellt habe, dass sie Deutsche Bank mit ca 1,5% an Orad beteiligt ist – ein Schelm wer Böses dabei denkt - Merril Lynch hängen übrigens mit 2,5 % mit drin
Postbank liefert ein 05er KGV von 49 und ein 06er von 38,2
Dazu kommt noch das Orad wohl einen recht großen verbilligten Staatskredit bekommen hat betreff der Förderung erneuerbarer Energien– deswegen ist auch glaube ich der Operating Margin von 26,85% 05 aussagekräftiger.

Bei allen kontroversen Diskussionen, die auch auf den US-Boards herrschen, lässt sich aber auch immer wieder rauslesen, dass Orad aggressiv wachsen will – organisch als auch durch Übernahmen – habe mehrmals auch das Kursziel 100$ gesehen, aber das kennen wir ja...
;)
Ich meine was ein klarer Pluspunkt ist bei Orad, dass sie die jahrelange Erfahrung haben überall auf der Welt schon funktionierende Anlagen erstellt zu haben, das müssen die meisten anderen erst noch beweisen.

Da spielt es gerade jetzt Orad in die Hände , das in den USA nun verstärkt auf Geothermie gesetzt wird. Und es ist auch nun wirklich keine Bretterbude bei 1,2 Milliarden $ Mk, 107,32 Mil $ EBITDA und 700 Mitarbeitern - dazu sichern noch 70 Patente den technologischen Fortschritt ab.
Also sooo überbezahlt finde ich den Laden nicht, für einen Marktfüher:):):)
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16.03.06 03:58:14
Hier noch ein paar Meldungen zu Ormat :)




Geothermie: ORMAT sichert sich Auftrag für neues Kraftwerk in Japan

Geothermischer Kraftwerkskomplex in Hatchobaru.

Seinen ersten Auftrag aus Japan verzeichnet der israelisch-amerikanische Turbinen- und Anlagenbauer ORMAT. Für den geothermischen Kraftwerkskomplex in Hatchobaru wird das Unternehmen eine ORC-Turbine mit einer Leistung von 2 Megawatt (MW) liefern. Dort arbeiten bereits zwei Anlagen mit einer installierten Kapazität von insgesamt 110 MW, berichtet die Geothermische Vereinigung in einer Pressemitteilung. Die Kraftwerke produzieren Strom mit Heißwasser aus Reservoiren in Tiefen von 1000 bis 1800 Metern. Der Auftraggeber, die Kyushu Electric Power Co. Inc., will mit dem neuen Aggregat Wasser und Dampf aus einer Bohrung nutzen, die wegen ihres niederen Drucks bislang nicht in den normalen Kraftwerksbetrieb integriert werden konnte. Die ORC-Maschine wäre die erste ihrer Art in Japan.

Für Kyushu Electric Power stellt die Anlage daher einen Testfall dar. "Sollen die Ergebnisse des Feldtests zufriedenstellend ausfallen, werden Anlagen dieses Typs auch an anderen Standorten eingesetzt werden" erklärte der Chef der Abteilung Wärmekraftwerke im Japan Eletricity Journal.
09.12.2003 Quelle: Geothermische Vereinigung e.V.
Bildquelle: ORMAT





21.11.05
Ormat Technologies Inc. hat ein weiteres Geothermie-Kraftwerk in Betrieb genommen. Laut dem US-Unternehmen erzeugt die neue Anlage 20 Megawatt (MW) Strom und ergänzt einen bestehenden Kraftwerkskomplex. Ormat werde außerdem "Ormat Energy Converter" im Wert von 8,25 Millionen US-Dollar nach Italien liefern. Wie das Unternehmen aus Sparks im US-Bundesstaat Nevada mitteilte, können mit Hilfe der Anlagen Deponiegase in Strom umgewandelt werden, ohne dass dafür zusätzlicher Brennstoff benötigt wird. Auftraggeber dafür sei das italienische Unternehmen ICQ Energetica s.r.l. Der Kurs der Ormat-Aktie verbesserte sich im deutschen Handel um 2,6 Prozent auf 18,82 Euro.(Umweltbank)


2.1.06
Das US-amerikanische Geothermieunternehmen Ormat Technologies Inc. hat einen Auftrag im Wert von 7,72 Millionen US-Dollar aus Neuseeland erhalten. Wie Ormat mit Sitz in Sparks, Nevada, berichtete, soll innerhalb von zwölf Monaten ein luftgekühlter `Ormat Energy Converter` (OEC) an die Tuaropaki Power Company geliefert werden. Im deutschen Handel verlor die Ormat-Aktie 17,2 Prozent auf 29,40 Euro.(Umweltbank)


30.1.06
Bis zu einer Milliarde US-Dollar will die börsennotierte Ormat Technologies Inc. am US-Kapitalmarkt aufnehmen. Laut dem Bericht eines israelischen Wirtschaftsdienstes plant das Geothermieunternehmen dafür die Emission von verschiedenen Wertpapieren. Wie das Magazin mutmaßt, will Ormat mit Hilfe der frischen Liquidität möglicherweise Geothermie-Anlagen des insolventen kalifornischen Kraftwerksbetreibers Calpine Corp. kaufen, falls und sobald diese zur Disposition stünden. Die Ormat-Aktie kostete zuletzt 29,19 Euro im deutschen Handel, 2,4 Prozent mehr als zu Wochenbeginn



Ormat Technologies ein Kauf
Die Experten von "Öko Invest" empfehlen die Ormat Technologies-Aktie (ISIN US6866881021/ WKN A0DK9X) zum Kauf.
Nach nur 8 Monaten Bauzeit sei im November 2005 über die Tochter Ormat Nevada ein neues Geothermiekraftwerk in der Steamboat-Geothermieregion in Betrieb genommen worden. Dieses sei als erstes nach der neuen "Nevada Renewable Portfolio Standard"-Verordnung erstellt worden und habe 20 MW Leistung.
Die Gesellschaft habe ebenfalls im November einen Liefervertrag in der Größenordnung von 8,5 Mio. US-Dollar für die italienische ICQ Energetica s.r.l. gemeldet, wonach "ORMAT Energy Converter (OEC)"-Systeme für ICQ-Deponiegarkraftwerke eingesetzt würden. Diese würden zum italienischen Kyoto-Programm beitragen. Bis dato habe Ormat damit Geothermie- oder sogenannte "Recovered Energy Generation"-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 750 MW in unter dem Strich 23 Ländern (von USA über Island bis Thailand) installiert.
Für die Experten von "Öko Invest" ist die Ormat Technologies-Aktie weiterhin ein Kauf.
Quelle: AKTIENCHECK.DE




Israel`s Ormat: Power From Unlikely Sources

By Elinor Arbel
TheStreet.com Contributor
3/7/2006 4:00 PM EST

Israel`s Ormat Technologies (ORA:NYSE - commentary - research - Cramer`s Take) had a remarkable year in 2005 thanks to climbing oil prices and a wave of favorable regulation.

Shares of the geothermal energy producer rose 60% in 2005, and have more than doubled since the company went public in November 2004. Analysts on average are expecting to see a 5.5% rise in the company`s profit in 2005 when it reports its full-year earnings on Wednesday.

Shares of Ormat are currently trading at 55.9 times the 2006 earnings estimates, according to Thomson Financial data, compared with an average energy industry multiple of 25.91. The rich valuation could prove durable, however, if energy prices don`t collapse. Analysts surveyed by Thomson expect Ormat`s per-share earnings to rise by 25% in 2006 and 45% in 2007.

Ormat produces clean electricity through its geothermal power plants. The company drills and extracts hot water from geological depths near the earth`s core, which heats other liquids, releases steam and creates electricity. The water is then pumped back into the ground and used again.

"After President Bush`s last State of the Union address about America being too dependent on oil, and the following legislation, together with Sweden`s commitment to convert its entire energy system to renewable sources, it has become clear that the direction of the western world is toward renewable energy," says Yuval Ben Zeev, analyst at the Israeli brokerage firm Clal Finance Batucha who covers Ormat.

"Not only is Ormat one of the most important securities in Israel, it is also the leading player in the world in geothermal energy production as the manufacturer, owner and subcontractor of these plants."

Ormat`s geothermal power plants already feed power grids in many locations, including Nevada, California, New Zealand and the Philippines (the technology can operate only in the "Rim of Fire," the area that stretches from South East Asia through Hawaii to California and Guatemala, where the ground is shallow and closest in depth to the core.)


Motley Fool Rule Breakers
By Rick Aristotle Munarriz (TMFBreakerRick)
March 15, 2006
ApprenticeFool1 votes for Ormat Resources (NYSE: ORA), a force in geothermal and recovered-energy power plants. ApprenticeFool1 notes that the company has 70 technology patents, and likes "the ability of its products to produce energy from biomass, solar, and geothermal energy."



:cool: Gruss Pokerdog
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16.03.06 10:37:32
Hallo pokerdog, der Sinn der schlechten IR von Enro erschließt sich mir nicht. Auch der Abverkauf der eigenen Anteile (an wen?) ist nicht hilfreich, wenn nicht bald die Meldung eines strategischen Investors kommt. Grundsätzlich mehr free float als bisher schadet natürlich nicht.

Geothermie ist zunächst kapitalintensiv und braucht EK. Kann nur über eine Kapitalerhöhung gehen, da ein (ein) Gt-Kraftwerk mit Dublette (Förderbohrung, Verpreßbohrung)und Krafftwerksblock ca. 20 bis 30 Mio je nach Größe im Bereich bis 5 MW kostet. KFw etc kommt erst danach und nicht ohne EK-Nachweis. Und eine erfolgreiche größere KE braucht eben eine gute IR.

Andere Variante wäre die Initiierung eines Fonds, dann reicht die jetzige Kapitalisierung.

Und nicht vergessen: Der Bau der Biomassekraftwerke kommt im richtigen Zeitpunkt, bindet aber zunächst auch Kapital.

Gruß ragtime
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16.03.06 14:26:48
schöner Link vom ZDF
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/1/0,3672,2129089,00.html
Gruss aus der Mittagspause:cool:Pokerdog
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16.03.06 18:42:03
:) AUSBLICK :)

Geothermal generates power for 60 million people

Posted on Thursday, June 09, 2005 - 11:13 AM

Geothermal power is generated in 24 countries and on all continents except Antarctica, according to a new study presented at the World Geothermal Congress in Turkey.

Since 2000, generation from geothermal facilities has tripled in France, Russia and Kenya while three new countries, Austria, Germany and Papua New Guinea, have been added to the list of producing countries, says Rugerro Bertani of ENEL.

In 2003, geothermal generated 57,000 GWh of power, an increase of 15% from 2000 and 50% from 1995. Countries producing geothermal power include Australia, Austria, China, Costa Rica, El Salvador, Ethiopia, France (Guadeloupe), Germany, Guatemala, Iceland, Indonesia, Italy, Japan, Kenya, Mexico, New Zealand, Nicaragua, Papua New Guinea, Philippines, Portugal (Azores), Russia, Thailand, Turkey and the United States.
Canada is developing its first geothermal project of 100 MW of capacity, near the site of the 2010 Winter Olympic Games( Western Geopower??? :laugh: ).

“Geothermal energy is today meeting the total electricity needs of some 60 million people worldwide, roughly the population of the United Kingdom,” says Karl Gawell of the U.S. trade group Geothermal Energy Association. “Countries as diverse as the Philippines, Iceland and El Salvador generate an average of 25% of their electricity from geothermal sources, and geothermal serves 30% of Tibet`s energy needs.

”The U.S. produces 32% of the world’s total geothermal power, more than any other country, but its lead is being seriously challenged, he explains.“Several countries are moving aggressively ahead with new development, particularly the Philippines and Indonesia, and while U.S. research budgets are being cut, other countries are investing more in new technology,” says Karl Gawell.

The new Hot Dry Rock technology is expected to produce hundreds of megawatts in Australia this year, and the technology could allow geothermal power production anywhere in the world.( Geodynamics :) )

The U.S. geothermal power industry appears to be on a rebound, with state renewable policies and federal tax incentives spurring a wave of new investment, he adds. Projects are planned in Alaska, Arizona, California, Hawaii, Idaho, Nevada, New Mexico and Oregon.“We have just begun to tap the tens of thousands of megawatts of geothermal resources available," says Gawell. “It`s just a question of the right economic incentives and continued advances in technology.” :) Let`s do It :D

Source: http://www.sparksdata.co.uk/refocus
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17.03.06 12:58:18
:) hier eine neue kleinere Geothermie-Aktie aus Kanada:


POLARIS Geothermal Symbol GEO.V - scheint in Deutschland nicht gehandelt zu werden:(

POLARIS GEOTHERMAL OVERVIEW
Polaris Geothermal Inc. is a renewable energy company currently focused on the development of geothermal energy projects in Latin America.

Polaris is currently developing the initial project on its San Jacinto-Tizate geothermal concession near Leon, Nicaragua, located 90 km due northwest of the capital, Managua. The Company has a controlling interest in the project, which will produce 66 Megawatts (MW) upon completion in 2007 with the first 10 MW of production on stream in early 2005. Polaris has assembled a world-class team including Sinclair Knight Merz Ltd. (SKM), one of the world`s leading geothermal science and engineering companies, to develop the US$157 million project.

Polaris has entered into a 20 year 66 MW Power Purchase Agreement with the Spanish utility, Union Fenosa, for the sale of power at a price of US$0.0595 per kilowatt hour (kWh). The 20-year PPA provides a solid economic foundation for project and the Company projects an IRR of approximately 23 percent. Any power produced in excess of the 66 MW can be sold at market price. A recent report by SKM on the potential of the SJT resource currently defined has indicated a 90 percent probability that it will exceed 173 MW and a 50 percent probability that it will exceed 240 MW.

In addition, Polaris also holds the right to develop two additional concessions in Nicaragua. The Casita geothermal concession, located near San Jacinto - Tizate, which has been assigned a 90 percent probability of containing 115 MW of capacity, and the 10 MW Larreynaga hydro concession.

Polaris is focused on geothermal energy because it provides a clean, renewable, indigenous source for electrical power generation. The use of geothermal energy for electricity generation is a mature technology based on more than 50 years operating experience. Skills and human resources for geothermal development are readily available internationally and in Central America. In addition, with the ratification of the Kyoto Protocol, Polaris, through the generation of clean, geothermal power, will derive incremental income from the sale of its Certified Emission Reductions, or carbon credits.

Nicaragua provides the ideal geological conditions required for the development of geothermal power. Commercially viable geothermal resources are most frequently found in areas of strong tectonic activity, where the interaction of the earth`s plates creates the friction required to produce geothermal heat. Economically, there is a pressing need for additional indigenous energy development in Nicaragua; a country which is experiencing a growing economy, infrastructure requirements and presently enjoys, political and economic stability with policies in place to provide comfort to foreign investors.

Polaris is a Yukon incorporated company whose shares are listed for trading in Canada on the TSX-Venture Exchange under the symbol "GEO".


siehe auch http://www.polarisgeothermal.com



Ist auch im MLIIF NEW ENERGY FUND A enthalten



noch eine ältere Meldung:
San Jacinto, Nicaragua: Banken geben weitere Finanzierung für Kraftwerksbau frei

Projektentwickler Polaris Geothermal Inc. gab bekannt, dass sein Banken-Konsortium aus der Standard Bank London Limited und der Banco Centroamericano de Integracion Economica (CABEI) eine zweite Tranch von 5 Mio. US$ zur Finanzierung des Kraftwerksprojekts San Jacinto-Tizate, Nicaragua bewilligt haben.

Die Maßnahme ist Teil der ersten Stufe für den Bau eins 66 MW-Kraftwerks. Am Standort sind Förder- und Injektionsbohrungen vorhanden. Nach einer Analyse von Sinclair, Knight, Merz Ltd. besteht die 90%ige Wahrscheinlichkeit, dort ohne weitere Explorationsmaßnahmen bis zu 75 MW Leistung installieren zu können.

Das Projekt wird in zwei Phasen errichtet. Phase 1 betrifft die Installierung einer Kraftwerksleistung von 20 MW. Die ersten 10 MW sollen im Quartal 1 2005 in Betrieb genommen werden. Die Planung für die nächsten 10 MW sind abgeschlossen. Sie sollen ein Jahr später ans Netz gehen. Phase 2, der Bau von 2 x 23 MW Kraftwerkseinheiten soll 2007 beendet werden.

Weitere Anlagen sind am gleichen Standort und im benachbarten Feld von Casita-San Christobal mit einer installierten Leistung von insgesamt rund 160 MW geplant.

werde ich noch unter die Lupe nehmen:look:

Gruss Pokerdog:cool:
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21.03.06 15:16:34
das Licht der Erkenntnis scheint auch die Allianz erreicht zu haben :look: :


Energie für die Welt von morgen – Trends, Szenarien, Zukunftsmärkte
Die Struktur der weltweiten Energieversorgung wird sich in den kommenden Jahrzehnten grundlegend ändern. Dabei werden erneuerbare Energien zunehmend an Bedeutung gewinnen. Ursache für den Umbruch in der Energiewirtschaft wird ein deutlicher Preisanstieg für die knapper werdenden fossilen Brennstoffe sein. Hinzu kommen Klimaschäden, die dem Einsatz von Öl und Kohle zur Energiegewinnung schon heute Grenzen setzen. Die Energieprobleme werden nur durch den Ausbau umweltfreundlicher Energieträger sowie die effizientere Erzeugung und Nutzung von Energie zu lösen sein.
31. Oktober 2005




In den kommenden Jahrzehnten sehen wir erhebliche Investitionen in Techniken zur rationellen Energieumwandlung und Energienutzung. Auch der Anteil erneuerbarer Energieträger wird deutlich steigen. Die Wasserstofftechnologie kann die Nutzungsgrenzen von erneuerbaren Energien erheblich erweitern. Dies setzt aber zunächst eine wesentlich stärkere Nutzung dieser Energiequellen voraus. Den gängigen Prognosen, wonach der Weltenergieverbrauch im Jahre 2030 um 60 Prozent über dem heutigen Niveau liegt und auch dann noch vorwiegend mit fossilen Brennstoffen gedeckt wird, stellen wir ein Szenario gegenüber, in dem es im Laufe der nächsten Jahrzehnte zu tief greifenden Veränderungen des Energiesystems kommt.Auf der Basis verbesserter Technologien wird langfristig auch Kohle noch stärker zur Stromerzeugung genutzt. Grund dafür ist die voraussichtlich ab 2020 mögliche emissionsfreie Verstromung der Kohle. Für Erdgas sind die Perspektiven bereits auf mittlere Sicht überaus günstig, vor allem, weil neue Märkte in Schwellenländern erschlossen und Gas zunehmend in Kraftwerken eingesetzt wird. Die Substitution von Kohle und Öl durch Erdgas ist darüber hinaus ein wirksamer Schritt zur Entschärfung der Klimaproblematik. Allerdings erfordert der steigende Erdgasverbrauch in den nächsten Jahren weltweit erhebliche Investitionen der Gaswirtschaft. Denkbar ist auch eine Renaissance der Kernenergie: Technisch weiterentwickelte Kraftwerkstypen der vierten Generation werden etwa ab dem Jahr 2020 Marktreife erreichen und deutlich weniger radioaktive Abfälle verursachen.Der zuletzt stark gestiegene Ölpreis ist unserer Einschätzung nach kein Zeichen für die drohende Verknappung der Ölreserven. Selbst wenn der Ölverbrauch weiter steigt, reichen die Reserven noch bis weit in die zweite Hälfte dieses Jahrhunderts. Das Angebot an Öl kann aufgrund ausgeweiteter Kapazitäten schon in wenigen Jahren deutlich steigen. Ein Sinken des Ölpreises auf ein Niveau von unter 30 Dollar pro Fass ist allerdings unwahrscheinlich. Dagegen sprechen die immer schwierigere Suche nach neuen Ölvorkommen, die steigenden Kosten der Förderung und die zunehmende Preismacht der OPEC-Länder.Für Kapitalanleger sehen wir besonders gute Wachstumschancen bei Technologien für eine effizientere Stromversorgung (Kraft-Wärme-Kopplung, fossile Kraftwerkstechnik, dezentrale Energiesysteme) sowie Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz beim Endverbraucher. Aber auch erneuerbare Energien im Verbund mit dezentralen Energiesystemen und der Erdgasmarkt sollten bei der Zusammenstellung eines Energieportfolios in jedem Fall Beachtung finden.Neben Investments, die auf eine nachhaltige Energieversorgung ausgerichtet sind, versprechen auch die klassischen Energiewerte in den kommenden Jahren unserer Ansicht nach eine überdurchschnittliche Performance; vor allem dann, wenn der Ölpreis hoch bleibt.

Gruss Pokerdog:cool:
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21.03.06 15:18:45
hier die betreffende Studie der Dresdner Bank
besonders Seite 13 beachten :)

http://www.allianz.com/Az_Cnt/az/_any/cma/contents/972000/sa…


Gruss Pokerdog:cool:
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21.03.06 20:59:58
Guten Abend PokerDog,

erstmal Glückwunsch zu dem neuen Thread, ist sehr gut.

Nur die Enro gefällt mir nicht, die IR ist nicht

vorhanden. Wir wissen auch den Sinn nicht für die fast

geheimgehaltene

KE. Warum macht man das wohl? Meine Meinung:

Hier stimmt was nicht!!!
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23.03.06 12:30:15
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.896.897 von hiasi am 21.03.06 20:59:58Hallo hiasi

ja danke schön ! :)

Ja.ja die Investor Relation von Enro ist wirklich ein Mysterium:rolleyes:

Aber wahrscheinlich ist sie vielleicht noch gar nicht vorhanden :confused: oder der betreffende Mitarbeiter ist gerade in Kur :cry: ich kann da auch nur mutmaßen:confused:

Obwohl es schon eigentlich recht witzig ist, dass eine Aktie die unter dem SIEGEL DER VERSCHWIEGENHEIT am Markt plaziert wird, dann doch so eine Performance hinlegen kann :confused::eek::confused:
möchte nicht wissen, was passiert wäre wenn Enro hier mit groß TAM-TAM eingeführt worden wäre.:eek:

Vielleicht kümmern sie sich auch nicht um die Kleinanleger, sondern versuchen die Aktien bei Instutionellen unterzubringen - oder sind der Meinung: Qualität setzt sich durch, da brauch man keine IR
;)

aber hey an alle arbeitslosen BWLer, Marketing-Freaks etc... macht doch mal eine Initiativ -Bewerbung bei Enro für den Posten des IR-Manager !!!:)
Vielleicht suchen die ja wirklich gerade einen !


Gruss Pokerdog (toll der Smily mit der Sonnenbrille ist weg:( )
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23.03.06 12:34:04
Ormat Technologies(vergl. vorh. im Thread) stieg gestern in NY um knappe 5% auf 38,45$ - warum konnte ich allerings bisher auch nicht erschließen:confused:
Gruss Pokerdog:)
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23.03.06 18:03:31
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.919.676 von PokerDog am 23.03.06 12:34:04http://www.westgov.org/wga/initiatives/cdeac/Geothermal-full…

for those, who want go deeper

Gruss Pokerdog :cool:
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23.03.06 19:54:18
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.924.930 von PokerDog am 23.03.06 18:03:31Thema Geothermie/ Wärmepumpen vom 01.03.2006 @ 11:45:46 CET

Energieprobleme? Wieso? Es gibt doch die Geothermie
:):):)



Steigende Energiepreise, Klimaprobleme, zu Ende gehende Ressourcen, Versorgungssicherheit: Da tauchen in der Energiediskussion immer neue Fragezeichen auf. Antworten liefert auch die wachsende Geothermie-Branche. Inzwischen hat es sich herumgesprochen, dass sich mit der Geothermie so einige Energieprobleme sauber lösen lassen. Nur wie das geht, das ist für viele Akteure immer noch die Frage…

Im Münchener Umland zum Beispiel entstanden in München-Riem, Unterschleißheim, Pullach in den vergangenen Jahren neue Heizwerke, die Thermalwasser aus der Tiefe nutzen. Der Zweckverband Geowärme Erding will seine Anlage kräftig ausbauen. In Unterhaching entsteht ein geothermisches Heizkraftwerk. Südbayern ist inzwischen mit Erlaubnisfeldern überzogen, auf denen die unterschiedlichen Akteure Quellen für Wärme und Strom erschließen wollen.

Die gesamte Region ist geothermisch hellwach geworden. Ähnlich sieht die Entwicklung im Oberrheintal aus: In Landau und bei den Nachbarn in Bellheim wird in die Tiefe gebohrt. Und wie in Bayern stehen auch in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Südhessen die Projektgesellschaften bereit, an zahleichen Standorten umweltfreundliche Kraftwerke zu errichten.

Schon lange kein Geheimtipp mehr ist die Oberflächennahe Geothermie, die den Bereich bis etwa 150 m Tiefe zum Heizen und Kühlen von Gebäuden erschließt. Bereits vor dem rasanten Anstieg der Energiepreise seit Mitte 2005 verzeichneten diese Systeme eine stark steigende Nachfrage. Inzwischen boomt die Branche. Viele Unternehmen sind bereits an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen.

Beim Fachverband Geothermische Vereinigung e.V. (GtV-BV) kann man sich vor Anfragen "kaum noch retten." Egal ob bei Neubauten oder im Bestand, die Eigentümer, überall auf der Suche nach Auswegen aus der Preismisere, entscheiden sich immer häufiger dafür, die saubere, komfortable und wirtschaftliche Alternative Erdwärme einzusetzen.

Mit den "Tipps für Häuslebauer", die direkt auf der Homepage www.geothermie.de bestellt werden können, stellt der Fachverband allen Interessierten eine kostenlose Erstinformation bereit.

dieses Heftlein ist ganz ansprechend - für Häuslebauer-besitzer schon mal zu empfehlen - man kann auch sofort erkennen, dass der Bereich für die Privatnutzung fest in GmbH-Betrieben liegt

Gruss Pokerdog :cool:
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23.03.06 20:25:04
hier ev. eine Erklärung für den rasanten Kursanstieg bei Ormat von gestern und heute:

:look:


Cramer's 'Mad Money Lightning Round': Bristol Buyers By TheStreet.com Staff3/21/2006 7:22 PM ESTClick here for more stories by TheStreet.com Staff


Here's what Jim Cramer had to say about some of the stocks that callers offered up during the "Mad Money Lightning Round" Tuesday evening:

Amgen: "I would be a buyer of Amgen, and under 70, 'mon backster*."

Google: "This stock is 30 up, 30 down. ...
Don'tBuyDon'tBuyDon'tBuy."

Martha Stewart Living Omnimedia: "This stock has come down and down. ... I would still sell it."

Hercules Offshore: "You're talking about shallow drilling. With the decline in that group, I would have to send you to the big three: Nabors, Halliburton and Schlumberger."

Dynegy: "Do you mind doing a 'mon back right here? Excellent management."

Bristol-Myers: "I will pay up to 26 right here right now for Bristol-Myers."

Ormat Technologies: "Any time you get a pullback in an Ormat [geothermal] , you gotta do a 'mon back."

Panera Bread: "All-aboard situation and I need you to buy it."

Williams Sonoma: "I want you to stay long." Cramer said he also likes Pottery Barn.

Western Digital: "I'd be more inclined to take some Western Digital off the table."

Corning: "If it gets to 26, that is your real chance."

Lightning Round
Cramer was bullish on Amgen (AMGN:Nasdaq - news - research - Cramer's Take), Nabors Industries (NBR:NYSE - news - research - Cramer's Take), Halliburton (HAL:NYSE - news - research - Cramer's Take), Schlumberger (SLB:NYSE - news - research - Cramer's Take), Dynegy (DYN:NYSE - news - research - Cramer's Take), Bristol-Myers Squibb (BMY:NYSE - news - research - Cramer's Take), Newpark Resources (NR:NYSE - news - research - Cramer's Take), Ormat Technologies (ORA:NYSE - news - research - Cramer's Take), Panera Bread (PNRA:Nasdaq - news - research - Cramer's Take), Starbucks (SBUX:Nasdaq - news - research - Cramer's Take), Alltel (AT:NYSE - news - research - Cramer's Take), Williams-Sonoma (WSM:NYSE - news - research - Cramer's Take) and Corning (GLW:NYSE - news - research - Cramer's Take).

Cramer was bearish on Google (GOOG:Nasdaq - news - research - Cramer's Take), Martha Stewart Living Omnimedia (MSO:NYSE - news - research - Cramer's Take), Hercules Offshore (HERO:Nasdaq - news - research - Cramer's Take), Todco (THE:NYSE - news - research - Cramer's Take), Piedmont Natural Gas (PNY:NYSE - news - research - Cramer's Take) and Western Digital (WDC:NYSE - news - research - Cramer's Take).

*For all you home-gamers, a 'mon-back opportunity means Cramer would back up the figurative truck and load up on a stock.


Gruss Pokerdog :cool:
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23.03.06 21:33:45
:look: hier noch eine Nachricht von der Geodynamics Homepage :


http://www.geodynamics.com.au/IRM/Company/ShowPage.aspx?CPI…



Gruss Pokerdog:D
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23.03.06 21:49:09
gerade reingekommen :look: :

Ormat Subsidiary Acquires 50% in Geothermal Project in Guatemala

23. M䲺 2006

[RenewableEnergyAccess.com] Ormat Technologies' ORPOWER 3 has acquired an additional 50.8% partnership interest in Orzunil I de Electricidad, Limitada (Orzunil), which owns the Zunil Geothermal Project in Guatemala. Increasing the company's existing 21% ownership interest in the Zunil Project to 71.8%, the purchase costs USD$14,750,000. The Zunil project resumed regular operation in early March 2006, after being offline following recent hurricane activity that caused the plant to cease operation on October 14, 2005. Ormat currently has operations in the U.S., Israel, the Philippines, Guatemala, Kenya and Nicaragua.


Gruss Pokerdog :)
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24.03.06 00:52:35
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.928.827 von PokerDog am 23.03.06 21:49:09:look: Der Boom ist da ! - Man muss es den Deutschen nur sagen :laugh:


Geothermal energy booms in Germany

By STEFAN NICOLA
UPI Germany Correspondent

HANNOVER, Germany, Feb. 17 (UPI) -- Geothermal energy plants, which make use of our planet's interior heat, are becoming increasingly popular in Western Europe. While Switzerland, Italy and Iceland have long harvested the heat from deep down, the latest country with a geothermal boom is Germany.

Roughly 99 percent of the Earth's mass is hotter than 1800 degrees. Granted, those temperatures can be found mostly deep inside the globe, but even closer to the surface, the heat they can be harvested.

Some geothermal plants drill down only a hundred yards, others as much as 3 miles down, where the rock literally burns at several hundred degrees Fahrenheit.

"The Renewable Energy Law really has jumpstarted that boom," said Egbert Brossmann, who headed Germany's first-ever geothermal energy project, a still active plant in Neustadt-Glewe.

He said the 2003 law requires energy companies to support geothermal energy with some 18 cents per kilowatt/hour. "Before, geothermal energy was at the border to be economically feasible."

The boom is also fueled by a steep increase in heating and electricity costs; Germany's four large energy companies, EnBW, Vattenfall Europe, E.on and RWE, in the past months have increased heating and electricity rates by 10 percent, and in some cases 15 percent.

That's why private households already use the Earth's interior heat by installing "heat sondes." A well is drilled roughly 100 meters deep, tapping into the hot groundwater. A plastic tube circulates the hot water right into a pumping system in the basement of the house. The pump draws out the heat of the water and the spreads it through the building. During the summer months, the pump can be reversed to cool the house.

The system costs roughly $100,000, but industry officials say that money is back in less than a decade. Some 75,000 households are already using the technique, according to the Federal Geothermic Association, an industry group, and many more are expected to join over the next few years.

The system works similarly on a large scale, causing a boom there as well: Roughly a dozen geothermal energy plants already exist in Germany, and several new plants are in the making, the most recent project some 20 miles north of Berlin. Commissioned by energy giant Vattenfall Europe, Germany's first geothermal power plant will supply some 3,000 households with electricity, said Brossmann, who heads the project.

Until a few years ago, geothermal energy plants solely delivered heat. But the new law now makes electricity from the hot groundwater feasible.

"And it really makes sense now," Brossmann said. "People need only heat in the winter, so in the summer we produce just electricity."

Germany's oldest geothermal energy facility in Neustadt-Glewe, which taps into temperature below boiling, is the world's "coolest" geothermal energy plant.

"Germany is not as lucky as, let's say Italy. The volcanic character of the ground there enables temperatures a few hundred (yards) below the surface for which we have to dig down (2 miles to 4 miles)."

Geothermal energy plants have quite a bit going for them: They are safe, they don't create waste material, and there is plenty of heat around to tap into. The pump usually circulates the cool water back into the reservoir, where the earth heats it up again. Usually, plants can work over a reservoir for 30 years without experiencing a significant drop in temperature, according to the industry.

However geothermal energy still has some hurdles to overcome: Their energy output, when it comes to electricity, is low, while the drilling is expensive.

A geothermal power plant usually delivers between 5 and 10 megawatts, Brossmann said. Compare that to a nuclear power plant, which produces roughly 1,500 megawatts.

EnBW, an energy company from southern Germany, funds the geothermal technology with some $5 million a year. The Karlsruhe-based company just decided to join a Swiss geothermal power plant project in Basel, Switzerland.

Basel is right at the border to France and Germany and could provide power for houses in all three countries.

EnBW spokesman Ulrich Schroeder on Friday told UPI: "Geothermal energy is one of several building blocks for the future. For now, you have to see it as partly research."

--

(Comments to energy@upi.com)



© Copyright 2006 United Press International, Inc. All Rights Reserved

Gruss Pokerdog ;)
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24.03.06 11:41:21
gerade gesehen: KGV-Schätzungen der DB für Geodynamics


SCHÄTZUNGEN

2006e 2007e 2008e

KGV 162,13 29,48 6,12

Dividende in EUR 0,00 0,00 0,00

Wobei in 08 von einem Gewinn von ca etwas über 15 Cent(EUR) ausgegeangen wird

Gruss Pokerdog :)
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24.03.06 14:00:18
:confused::confused::confused:
Gelesen heute über 1400 ?
Gabs irgendwo einen Querverweis?
Oder ist das nur ein neuer Systemfehler?
:confused::confused::confused:
Gruss Pokerdog
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24.03.06 14:59:10
von der Green Energy Homepage:


Favoritenwechsel bei alternativen Energien




Bonn - Die Aktienkurse von Erneuerbare-Energien-Unternehmen, allen voran Titeln aus der Solarbranche, sind in den vergangenen Jahren mit teils dreistelligen Zuwachsraten gestiegen. Doch nach wie vor schätzen Finanzexperten das Risiko einer Überhitzung als gering ein. Zwar könne es kurzfristig zu Kurskorrekturen in der Solarbranche kommen, mittel- bis langfristig spreche aber alles für attraktive Kurschancen in der Branche.

Die weltweite Energienachfrage steige rasant und sei nicht allein durch fossile Energieträger oder Atomkraft zu stillen, sagt Olaf Martin, Portfoliomanager bei Vontobel Asset Management. Überdies seien Wind-, Wasser-, Bio- und Solarenergie sowie Erdwärme wichtig für den Klimaschutz. „An ihnen führt kein Weg vorbei“, meint Martin. Alternative Energien seien zudem wichtig, um die Abhängigkeit von Ölimporten und politisch instabilen Regionen zu senken, sind sich Fachleute einig. „Es wäre sträflich, hierauf nicht ein gewaltiges Augenmerk zu legen“, sagt Rüdiger von Rosen, Geschäftsführer des Deutschen Aktieninstituts.

Allerdings schauen sich Portfoliomanager nach dem Boom der Solaraktien inzwischen nach neuen Favoriten um. Im Bereich Geothermie, Biomasse und Biokraftstoffe entstünden viele Firmen, die neue Investmentchancen böten, sagt Karl-Heinz Brendgen, geschäftsführender Direktor von Ökoworld Lux. „Großes Potenzial besteht auch beim Thema Energieeffizienz“, sagt Gerhard Wagner von UBS Deutschland. An der Börse werde dieses Thema noch nicht gespielt, obwohl Energieeffizienz der erste Schritt zur Senkung des Ölbedarfs sei. „Wenn die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen stimmen, kann der Boom in den nächsten fünf Jahren weitergehen.“ Nicht nur Technikfirmen böten attraktive Chancen, sondern auch Firmen, die energieeffizienter arbeiteten als Wettbewerber oder energieeffizientere Produkte anböten – auch wenn das zurzeit noch wenige Unternehmen glaubhaft täten.

Karl Fickel, Fondsmanager bei Lupus Alpha, bevorzugt Technikfirmen wie Kabelhersteller, die dauerhaft vom Trend zu neuen Energien profitieren. Dazu zählt er auch Hersteller von Wärmedämmung oder Wärmepumpen, mit denen in der Schweiz bereits 60 Prozent aller Neubauten ausgestattet seien. Ähnlich handelt die Schweizer Bank Sarasin. Ihr Erneuerbare-EnergienFonds investiert auch in den Großküchenhersteller Rational, dessen Küchen deutlich weniger Energie brauchten als andere Fabrikate und stark nachgefragt würden, erläutert Sarasin-Direktor Andreas Knörzer.

Knörzer erwartet aber auch für Solarfirmen weitere Zuwächse. Anders als zu Hochzeiten der New-Economy-Blase die Internetfirmen hätten die Solaranbieter oft ein gut entwickeltes Geschäft und erzielten Gewinne. Zukunftsfelder seien der Export und solarthermische Kraftwerke in heißen Regionen.

Skeptischer ist Frank Fiesinger, Dachfondsmanager bei Warburg Invest. Da inzwischen auch konventionelle Energiefonds in Solaraktien investierten, sei kurzfristig kaum mit großer Nachfrage zu rechnen. Angesichts sehr hoher Kurse habe er seine Beimischungen abgebaut. Vorsicht sei auch geboten, weil die Firmen vor dem Wachstum stünden, das enorme Wachstum zu managen.

„Die einfachen Zeiten mögen vorbei sein, aber damit kann man umgehen. Man muss sich auf solide Unternehmen konzentrieren und Trittbrettfahrer vermeiden", rät Vontobel-Experte Martin. Als Beimischung seien Erneuerbare Energien in jedem Depot zu empfehlen, sind sich alle Experten einig.



Hoffnung auf Erneuerbare Energien


Wachstum

Die deutsche Branche will bis 2020 ein Fünftel des Energiebedarfs an Strom, Wärme und Kraftstoffen liefern. Das Europäische Parlament hält bis dahin 25 Prozent am EU- Gesamtenergieverbrauch für realistisch.

Strom

Erneuerbare Energien sollen laut Bundesregierung bis 2020 mindestens 20 Prozent des Stroms liefern. 2005 haben sie mit 10,2 Prozent gut die Hälfte dieser Zielmarke erreicht. Die Windenergie leistete mit 27 Mrd. Kilowattstunden (kWh) den größten Beitrag, gefolgt von Wasserkraft (22 Mrd. kWh) und Biomasse (10 Mrd. kWh). Die Solarstromproduktion verdoppelte sich auf rund eine Mrd. kWh.

Wärme

Erneuerbare Energien tragen 5,4 Prozent zum Wärmemarkt bei, Biomasse liefert davon 94 Prozent. Die Bedeutung von Solarthermie wächst aber. Der Absatz von Biokraftstoffen hat sich 2005 gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt.


VON: HANDELSBLATT


Gruss Pokerdog :)
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24.03.06 17:26:03
Uih:eek: - bei Enro tut sich was - läuft gerade bei Xetra auf die 9 euro zu - über 10.000 Stück gehandelt(sehr viel im Vergleich zu den letzten tagen)- liegt das wohl an der heute auslaufenden Kapitalerhöhung, die ja wirklich nicht riesig war???:confused:

Meinungen :kiss: bitte

Gruss Pokerdog :)
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24.03.06 19:33:52
ACHTUNG - gleich kommt die Shockermeldung des Tages !!!:eek::eek::eek:
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24.03.06 19:45:14
Tatatata :laugh::laugh::laugh: TATAATTATAAAAAAAAAAAAA

Wie mir eben mitgeteilt wurde, haben sich grundlegende Dinge bei ENRO getan:eek::eek::eek:

Aud der Enro Homepage gibt es nun ein Laufband:eek:



Mit folgendem O-Text:

In Krze werden wir uns hier neu prsentieren!

Mit aktuellen Daten, zeitgemer Gestaltung ... und neuem Schwung!

Klicken Sie sich hier wieder ein! - Ihr ENRO Team.


:eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek:
WOW


Also wenn das heute den Kursschub ausgelst hat, dann bin ich mal auf aktuelle Daten gespannt :look:
Zeitgeme Gestaltung ist auch wnschenswert - brigens auch fr WAllSTREET-Online...;)

Gruss Pokerdog :)
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24.03.06 19:47:38
zeitgemaee Benutzerfreundlichkeit vermisse ich auch - die AEs UEs und OEs gehen nicht!!! :mad:
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24.03.06 20:35:22
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.940.938 von PokerDog am 24.03.06 17:26:03Hallo PokerDog,

danke fuer diesen sehr informativen Thread!

Heute "erwaermen" sich ja einige User an Geothermie:

Beitraege: 55
Gelesen gesamt: 11433
Gelesen heute: 8985

Hoffentlich bleibt Dein Thread auch weiterhin so sachlich.

Geothermie gehoert die Zukunft. Es ist unglaublich, da dieses Potential bis auf wenige Ausnahmen ungenutzt blieb!

Mal sehen was die ENRO AG aus dieser Zukunftsperspektive macht!
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25.03.06 12:48:31
Danke für die Blumen..:)

Das sprunghaft gestiegene Interesse seit gestern erstaunt mich auch - mit Ausnahme des Tages der Thread-Eröffunung, gabs hier immer so zwischen 100 & 150 Klicks

Gibts es vielleicht irgendwo einen Zeitungsartikel über Geothermie-Aktien etc.???:confused:

Über einen Newsflew bei Enro freue ich mich auch und hoffe dass das Thema auch irgendwann mal in den einschlägigen Anlegermagazinen wahrgenommen wird!

Wobei man,meines Erachtens, die Geotehrmie schön ruhig angehen sollte, da die Markteintrittsbarrieren hoch und die Produktionszyklen langfristig sind.

Deshalb nicht sofort auf jede brandheiße Empfehlung aufspringen - gab da letztens wieder so ein Fall von Trading Insider...für Zocker ist das ja dann ok, aber für Leute die langfristig in eine Zukunftsenergie investieren möchten sollten dann erstmal abwarten

Viele Grüsse Pokerdog :)
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25.03.06 17:03:48
hallo liebe leute
seit gestern bin ich also auch dabei. zum kurs von 8,15 eur denke ich ist wohl ganz gut.
die info's die hier zur verfügung gestellt werden sind eine sehr gute einführung in die materie und haben mich auch überzeugt.
besonders mit pokerdog haben wir einen sehr guten informanten.
deshalb auch einen großen blumenstrauß von mir.
besonders interesant war auch die studie von der dresdner bank zu den alternativen energien, wo auch die geothermie besonders gewürdigt worden ist.
in dieser studie wurde auch von der zukunft der kraft-wärme-kopplung für den hausgebrauch gesprochen. die technik ist mir nicht unbekannt und ich bin auch selbst davon überzeugt das sich das durchsetzen wird. es gab da mal oder immer noch die sogennanten sterlingmotoren, die meistens mit diesel angetreiben werden/wurden.
das ganze kombiniert mit geothermie, gas als einsatzstoff, super.
nun aber die frage, welches börsennotierte unternehmen stellt solche oder ähnliche produkte her?
in der schweiz sollen schon laut studie schon fast 70% der haushalte mit wärmepumpen ausgestattet sein, frage auch hier wieder, wer stellt sowas her.
für tipps und hinweise bin ich sehr dankbar
gruß ESPA
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26.03.06 00:06:37
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.947.549 von espa am 25.03.06 17:03:48Thanks to espa !!!:)

Ja der Markt für die Anlagen zum "Hausgebrauch" ist schon recht groß, insbesondere in der Schweiz, es gibt da auch massenhaft Unternehmen - allerdings alles nur im GmbH-Bereich - sollte jemand doch eine AG kennen -bitte posten !!!:kiss:

Viele grüsse Pokerdog :D
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26.03.06 00:10:17
für Leute die Geodynamics beobachten - das Äquivalent zu unserem EEG in Australien- hier ein Fact-Sheet :look: :

SECURING AUSTRALIA'S ENERGY FUTURE

Renewable Energy Support


The Australian Government will continue and expand on its extensive and effective support for renewable energy technologies. Renewable energy will play an important part in Australia 's long-term greenhouse response, and Australia will seize the economic opportunities that leadership in these technologies presents.

The Mandatory Renewable Energy Target will continue to 2020, providing incentives for over $2 billion in renewable energy investment. This will lead to an estimated increase in Australian renewable electricity output of 60 per cent over the first decade of this century. The government will also increase the efficiency of the MRET, by improving the transparency and operation of the market for renewable certificates to provide greater certainty for investment.

In addition, the Australian Government will provide $134 million in new funding to address specific barriers impeding the uptake of renewable energy:

Renewable Energy Development Initiative (REDI) - $100 million over seven years, comprising $50 million new funding and $50 million from the Commercial Ready Programme, will be allocated to promote strategic development of renewable energy technologies, systems and processes that have strong commercial potential. This will ensure a continuing supply of innovative ideas for renewable energy technologies.
Intermittent Energy Storage - $20 million will be provided to support development of advanced electricity storage technologies for renewable energy, including batteries, electro-mechanical and chemical storage. Important renewable energy technologies, including wind and solar, produce electricity intermittently, which can reduce their attractiveness and ability to contribute to the electricity system. Breakthroughs in storage could rapidly accelerate renewable energy use, and Australia has technological leadership in some storage technologies.
Wind Forecasting - up to $14 million will be used to develop and install systems to provide accurate long-range forecasts for wind output. This will facilitate greater penetration of wind in energy markets and allow for more strategic planning of new wind farms.
The $75 million Solar Cities trials will also demonstrate the economic benefits of photovoltaics in reducing electricity demand during peak times, and reducing the need for distribution infrastructure. Renewable energy will also continue to be an important focus of Australia 's general innovation effort, including through national research priorities and CSIRO's Energy Transformed flagship.

The government will ensure that Australia continues its leadership in development of these technologies.


Viele Grüsse Pokerdog :cool:

Hinweis - one billion ist nicht eine Billion sondern immer nur eine Milliarde im engl.Sprachgebrauch
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26.03.06 03:16:41
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.670.192 von PokerDog am 14.03.06 03:36:00Setzen 1 :)
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26.03.06 04:59:55
wie mir gerade mitgeteilt wurde (witziger Weise nicht im Board-sondern gerade im Pub) gab es in der aktuellen Ausgabe des AKTIONÄRs eine Erwähnung über Enro - habs mir dann auch eben zur Ausnahme in der Tanke geholt


DER AKTIONÄR Nr13 22.03 - 28.03.06

Seite 13:

Bio-Energie-Neuling

ENRO 549282

Die seit Dezember 2005 im Freiverkehr gelistete Enro Ag hat agressive Wachstumspläne. Wie DER AKTIONÄR erfahren hat, soll der Umsatz bis 2009 auf rund 50 Millionen Euro verzehnfacht werden. Zur Finanzierung neuer Biomasse- und Geothermiekraftwerke ist jedoch eine größere Kapitalerhöhung zu erwarten.

Mit einer Marktkapitalisierung von 23 Millionen Euro ist Enro schon mit vielen Vorschusslobeeren geschmückt. Risikobereite Anleger legen sich das Papier auf die Watchlist und warten Details zur Kapitalerhöhung ab.


5 Punkte Chance 5 Punkte Risiko

Nicht gerade sehr aussagekräftig :rolleyes: aber bei dem bisherigen Newsflew seitens Enro schon bemerkenswert ;)

Ok - viel schlauer sind wir jetzt auch nicht - also weiterhin das Laufband kontrollieren ;)

Gruss Pokerdog :cool:
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26.03.06 05:03:20
man kann es nicht oft genug betonen:





Schönen Sonntag & die Uhren umstellen :)

Gruss Pokerdog
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26.03.06 19:51:10
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.949.076 von PokerDog am 26.03.06 05:03:20hallo leute

ich hab mir mal die Homepage und die Zahlen genauer angeschaut und
möchte euch jetzt fragen, ob die Aktie Enro AG nicht total überbewertet ist??

Nach meinen Berechnungen ist die Unternehmung EUR 2.35/pro Aktie wert.

Danke für eure Antwort und Gruss
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27.03.06 00:27:30
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.952.771 von s.oehri am 26.03.06 19:51:10@ s.oehri - :) Hi ok wenn Du Dir die Seite + Zahlen genauer angesehen hast - wirst Du festgestellt haben, das aktuelle Zahlen und Fakten fehlen. ;) ein hier oft bemängelter Zustand:cry:

Meiner Meinung kann bis dato niemand qualitativ, als auch quantitativ hier eine exakte Beschreibung liefern.
Auf der Homepage gibts nur die vorläufigen Zahlen von 2004 und im PDF die von 2003 - weiterhin ist neben dieser Zeitdiskrepanz, in der ja auch einiges geschehen ist, noch die Frage - wie bewertet man Enros Beteiligungen?:confused:

Der Aktionär war anscheind aus Ermangelung an Zahlen auch nur in der Lage die Marktkapitalisierung auszurechnen.:look:

Allerdings würden mich schon, die von Dir verwendeten Zahlen interessieren, da Du ja auf ein recht exaktes Ergebnis von 2,35 eur pro Aktie gelangst???
In der am Freitag ausgelaufenen Kapitalerhöhung - konnten Enro Aktionäre für 12 Aktien eine neue zeichnen zum Emissionspreis von 4,3 eur, wobei nicht umgewandelte Bezugsrechte ersatlos verfallen sind :mad:- also ist es nocheinmal interessant wie viele gezeichnet haben!
D.h. wir haben eine maximale Aktienstückzahl von 2,75 Millionen + 229167
Also poste bitte einmal Deine Rechnung!

viele Grüsse Pokerdog :cool:
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27.03.06 00:58:38
auch recht brauchbare Seite aus NRW :)

http://www.energieland.nrw.de/
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27.03.06 01:22:21
hier nocheinmal die etwas ausführlichere Pressemitteilumg des Geothermie Zentrum der FH Bochum:




Pressemitteilung
Bochum, 24. Februar 2006


Wissenschaft und Wirtschaft in NRW starten Kooperation zur großtechnischen Stromgewinnung aus Geothermie

ENRO plant für 250 Mio. € den Bau des größten deutschen Erdwärme-Kraftwerks in Brandenburg. Das GeothermieZentrumBochum, eine Verbundforschungseinrichtung von Hochschulen aus Aachen, Bochum und Gelsenkirchen prüft die Machbarkeit.
Nicht zuletzt die Entwicklung der Öl- und Gaspreise in den vergangenen Monaten verdeutlicht die Abhängigkeit unserer Volkswirtschaft von einer sicheren Energieversorgung. Als besonders aussichtsreiche und zugleich klimafreundliche Komponente im Energiemix bietet sich die Nutzung der Geothermie an. Dieser natürliche Wärmestrom aus dem Erdinneren ist als einzige erneuerbare Energiequelle jahres- und tageszeitenunabhängig verfügbar.

Erdwärme wird an vielen Stellen der Erde bereits in Tiefen von bis zu 4000 m - 5000 m zur Strom- und Wärmeerzeugung erschlossen. Eine Studie des Deutschen Bundestags beziffert das theoretische Deckungspotenzial durch Geothermie auf die Hälfte des deutschen Strombedarfs. Erdwärme kann auch hierzulande nach dem heutigen Stand in Strom gewandelt werden. Allerdings steckt die Technologie neben Fündigkeitsrisiken häufig noch in der Kostenfalle.

Um diese Hindernisse abzubauen, haben die drei nordrhein-westfälischen Hochschulen RWTH Aachen, FH Bochum und FH Gelsenkirchen im vergangenen Herbst mit dem GeothermieZentrumBochum (GZB) ein gemeinsames Institut für die Anwendungsforschung gegründet. Die Kompetenz von 14 interdisziplinären Fachgebieten der Natur- und Ingenieurwissenschaften wird dort zusammengeführt und von dem für Bohrtechnik zuständigen Prof. Rolf Bracke (FH Bochum) koordiniert. Flankiert wird das GZB durch die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW.
Im Mittelpunkt der GZB-Arbeiten steht die wirtschaftliche Erschließung der enormen Wärmevorräte im Untergrund. Die Arbeiten erfolgen im engen Schulterschluss mit kommerziellen Partnern.

Ein solcher Schulterschluss ist nun mit der ENRO-Gruppe aus Essen erfolgt. Das Unternehmen beabsichtigt den Bau eines geothermischen Kraftwerkparks - bestehend aus vielen Einzeleinheiten von jeweils 2-3 MW elektrischer Leistung. Der Vorsitzende des ENRO-Aufsichtsrates, Dr. Bund betont, dass das Konzept die wesentliche Wirtschaftlichkeits-Grundregel aller industriellen Produkte und Prozesse verfolgt: Größe und Menge. Im Endausbau soll der Kraftwerkpark deshalb im sogenannten "Konvoi-Prinzip" eine Größenordnung von 25 MW elektrisch installierter Leistung erreichen.
Das Gesamtinvestitions-Volumen soll bei 250 Mio € liegen.

Überträgt man das Prinzip der industriellen Massenfertigung auf Geothermie-Kraftwerke, so müssen die vier Voraussetzungen erfüllt sein::
gesteinsphysikalische Eigenschaften, welche die Zirkulation großer Volumenströme von heißem Wasser ermöglichen;
hohe Gesteinstemperaturen von deutlich über 150 °C;
geologische Formationen mit die eine großräumiger und gleichmäßiger Verbreitung, die
deshalb eine hohe Reproduzierbarkeit der über- und untertägigen Kraftwerkstechnik ermöglichen.
Untergrundschichten, welche diese Bedingungen erfüllen können, sind die ca. 300 Mio Jahre alten Vulkan-Gesteine des Perm-Zeitalters. Diese sogenannten Vulkanite besitzen eine große Verbreitung im Nordostdeutschen Becken in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern und sind durch viele Erdöl- und Erdgasbohrungen erkundet. Diese Gesteine liegen in ca. 5000 m Tiefe und haben eine relativ gleichmässige Mächtigkeit von mehreren Hundert Metern bei erwarteten Gesteinstemperaturen von über 170 °C.

Das macht sie interessant für die EGS-Technologie. (Enhanced Geothermal Systems). Bei diesem Verfahren wird das im natürlichen Zustand für Wasser wenig durchlässige Gestein durch das Einpressen von unter hohem Druck stehendem Wasser hydraulisch aufgebrochen. Die auf diese Weise geschaffenen Kluftsysteme bilden ein großvolumiges Wärmeaustauschsystem im Untergrund, in dem von übertage zugeführtes Wasser auf Gebirgstemperatur erhitzt wird. Das in weiteren Bohrungen geförderte Heißwasser dient als Wärmequelle für oberirdische konventionelle Dampfturbinen zur Stromerzeugung. Der am GZB für das Reservoir-Engineering zuständige Geophysiker Ralph Weidler setzt dieses Prinzip derzeit bereits beim größten EGS-Geothermieprojekt der Welt in Australien (derzeitige Marktkapitalisierung 160 Mio. Australische Dollar, geplante Kapazität: 275 MWel) um.

Das Konvoi-Konzept von ENRO sieht die Erschließung gleichartiger geologischer Reservoire mit Einzeleinheiten - bestehend aus 3 Tiefbohrungen zu je 5000 m (Triplette) - vor. Eine solche Triplette besteht aus zwei Produktionsbohrungen zur Förderung des heißen Tiefenwassers und einer Injektionsbohrung zur Rückführung des nach der Stromerzeugung abgekühlten Wassers in den tiefen Untergrund. Drei solcher Tripletten sollen zu Standardeinheiten (sogenannte Cluster) mit einem zentralen Kraftwerk von ca. 7,5 MWel zusammengefasst werden. Die Entwicklung einer geothermischen Stromgewinnung muss dabei nach industriellen Methoden erfolgen: Zuerst wird die Erstanlage gebaut, danach erfolgt der Endausbau mit Standardeinheiten. Zunächst sind drei Cluster vorgesehen. Eine Ausweitung ist geplant.

Um die Vulkanite in Nordostdeutschland zu erschließen, hat ENRO bereits die bergrechtliche Erlaubnis für ein Feld von 230 km2 Größe bei Eberswalde erhalten. Die geowissenschaftliche und technologische Machbarkeit des Projektes soll nun von den Fachleuten des GZB ermittelt werden. Dazu wird am 24. 2. 2006 in Bochum ein Kooperationsabkommen zwischen ENRO und dem GZB geschlossen. Fachlich unterstützt wird die Initiative durch den stellvertretenden Leiter des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe des Landes Brandenburg, Dr. Stackebrandt. Dessen Haus verfügt bereits über viele Informationen zu den geothermisch interessanten Vulkanitgesteinen.

Neu an dem Projekt ist auch seine Finanzierung. Sie erfolgt analog zu dem australischen Geothermieprojekt auf privatwirtschaftlicher Basis. Hierzu wurde eigens eine ENRO Geothermie AG mit einer Erstausstattung von 0,5 Mio € gegründet. Das Financial Closing für die Finanzierung der Investition der Erstanlage ist für Mitte 2006 geplant. Mit dem Bau in Eberswalde soll noch im Jahr 2006 begonnen werden.

Die Investitionsentscheidung erfolgt auch vor dem Hintergrund, dass alleine in Deutschland in den nächsten 20 Jahren etwa die Hälfte des Kraftwerksbestandes aus Altersgründen ersetzt werden muss. Deren Kapazitäten lassen sich jedoch nur begrenzt mit wetterabhängiger Sonnen- und Windenergie abdecken. Um eine Versorgungssicherheit zu gewährleisten, muss die Energiewirtschaft als Puffer für schwankend anfallende Wind- und Sonnenkraft grundlastfähige Kraftwerke in gleicher Kapazität bereit halten. Geothermie - der kontinuierliche natürliche Wärmefluss aus dem Erdinneren - ist im Gegensatz zu anderen erneuerbaren Energien grundlastfähig. Sie ist also eine ernst zu nehmende Option für eine umweltfreundliche Energieversorgung der Zukunft.

Kontakt: GZB- GeothermieZentrumBochum e.V.
c/o Fachhochschule Bochum
Lennershofstraße 140 – 44801 Bochum
Tel: 0234 / 32 - 10702, Fax: - 14312
rolf.bracke@fh-bochum.de

ENRO Geothermie AG
Gerda E. Winterhagen
Huyssenallee 86 - 88, 45128 Essen
Tel +49 (0) 201 /24536-22, Fax -39
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27.03.06 14:47:46
so ganz allgemein interessant :) :

Wie reich macht grünes Geld? (EurAmS)
19.03.2006 12:01:00



Daß da Power drin ist, hat sich rumgesprochen: Sonne, Wind und Wasser haben sich auch an den Börsen längst als ernstzunehmende Branchen etabliert. Wie es weitergeht mit dem Aufstieg der Öko-Investments
von Jens Castner, Euro am Sonntag

Regenerative Energien? Öko-Investments? Ist das nicht was für diese Leute in Birkenstock-Sandalen, die selbstgestrickte Pullover tragen und regelmäßig an Greenpeace spenden? Von wegen. Spätestens mit dem Boom der Solaraktien hat auch die in feinsten Zwirn gehüllte Investmentbanker-Zunft die Renditechancen erkannt, die alternative Energien bieten. Ob Windparks, Geothermiekraftwerke oder Biodiesel, ob Einzelaktien, Offene oder Geschlossene Fonds – immer mehr Anleger interessieren sich für Investments mit Ökosiegel. Kein Wunder: Angesichts der explodierenden Öl, Gas- und Strompreise werden regenerative Energien zunehmend konkurrenzfähig. Und auch die Politik hilft in verstärktem Maße mit.

Nicht nur in Deutschland wird Solarenergie vom Staat gefördert. Auch Länder wie Spanien und China wollen die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern. Selbst die USA sind dank des Vorstoßes des kalifornischen Gouverneurs Arnold Schwarzenegger auf dem besten Weg, das Image des weltweiten Energieverschwenders Nummer 1 abzulegen. Nach Kalifornien denkt inzwischen auch Texas über Solar-Förderprogramme nach, was der Branche einen neuerlichen Nachfrageschub bescheren könnte. Auch der Stromerzeugung durch Windkraft werden weiterhin große Chancen eingeräumt. Zwar hat sich das Wachstum in den vergange- nen Jahren in Deutschland abgeschwächt, nachdem die günstigsten Standorte mit Rotoren zugepflastert worden sind und der Widerstand der Bevölkerung gegen die Verschandelung der Landschaft durch die Windmühlen zugenommen hat. Die Unternehmen weichen jedoch immer häufiger auf Offshore-Projekte auf dem Meer aus, die 20 Kilometer von der Küste entfernt in flachen Gewässern mit günstigen Windverhältnissen aufgestellt werden.

Die größte Nachfrage dürfte jedoch – ähnlich wie bei der Solarenergie – vorwiegend aus dem Ausland kommen. Auf Grund der steigenden Energiepreise sowie dem drohenden Klimawandel durch die zunehmende Umweltbelastung setzen auch Weltwirtschaftsmächte wie China und die USA vermehrt auf Windkraft. Obwohl die Kapazitäten der Anlagen seit der Jahrtausendwende um jährlich 20 Prozent weltweit gestiegen sind, wird erst ein Prozent des Strombedarfs durch Windkraftanlagen abgedeckt. Experten rechnen deshalb in den kommenden Jahren nochmals mit einer Verdoppelung der Kapazitäten. Davon dürften vor allem die deutschen Hersteller profitieren, die einen Marktanteil von knapp 50 Prozent aufweisen. Die starke Nachfrage aus dem Ausland sollte das schwächere Wachstum in Deutschland überkompensieren. Neben den bereits etablierten Solar- und Windkraftanlagen werden verstärkt alternative Verfahren zur Energiegewinnung angewandt. So werden Wärme und Strom unter anderem aus Holz, Pflanzenölen und Biomassen-Heizkraftwerken gewonnen. Auch Erdwärme wird zunehmend genutzt.

Der jüngste Boom bei erneuerbaren Energien wirkt zudem als Antriebsmotor für die gesamte Wirtschaft. So verzeichnete die Branche 2005 mit einem Umsatzanstieg um 30 Prozent auf 30 Milliarden Euro ein Rekordjahr. Rund 30000 neue Arbeitsplätze entstanden. Mittlerweile machen erneuerbare Energien in Deutschland zehn Prozent des Stromverbrauchs aus. Und dennoch: Trotz des Umwelt- und Solar-Booms an der Börse hinkt Deutschland in Sachen grünes Geld noch hinterher.

Andere europäische Länder, vor allem Österreich und die Schweiz, seien meilenweit voraus, sagt Harald Waldhoff, Geschäftsführer von Focus Asset Management. Noch machen die jährlichen Mittelzuflüsse bei Nachhaltigkeits- und Ökofonds trotz stark ansteigender Tendenz nur magere 1,5 Prozent des Gesamtmarkts aus. Nach neueren Studien dürfte der Anteil in den nächsten Jahren aber auf bis zu zehn Prozent steigen. Obwohl der Markt hierzuland noch in den Kinderschuhen steckt, läßt das Angebot kaum Wünsche offen. Die Anzahl an Öko- und Nachhaltigkeitsfonds wuchs innerhalb von fünf Jahren von 50 auf 120. Zertifikate auf Ethik- und Ökologie-Indizes kommen noch hinzu.

Es sei allerdings "nicht seriös, Anlegern höhere Renditen zu versprechen, als sie mit anderen Aktieninvestments zu erzielen wären", meint Christoph Butz, Nachhaltigkeitsexperte beim Schweizer Bankhaus Pictet. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sei allenfalls eine "marktgerechte Rendite" zu erzielen.

Der Schweizer stapelt tief. Der Pictet-Fonds European Sustainable Equities brachte in den vergangenen drei Jahren ein Plus von 104 Prozent – 28 Prozent mehr als der MSCI-Welt-Index, an dem sich die meisten Investmentfonds messen. Gute Gewinne und ein gutes Gewissen müssen beileibe kein Widerspruch sein. Der aus 25 Titeln bestehende Natur-Aktienindex hat sich seit seiner Auflage 1997 mehr als vervierfacht. Dabei hat er den MSCI Welt weit hinter sich gelassen. Dies widerlegt das alte Vorurteil, daß grüne Geldanlagen mit einem Verlust an Rendite verbunden sind. Und macht ökologische Investments für institutionelle und auch private Anleger immer interessanter. Deutschlands grüner Klassiker, der vor zehn Jahren aufgelegte Ökovision-Fonds, muß sich auf Drei-Jahres-Sicht mit einer Performance von exakt 100 Prozent nicht verstecken. Allein im zurückliegenden Jahr stiegen die Fondsanteile um 35 Prozent und schlugen den MSCI Welt um 11,4 Prozent. Seinen überdurchschnittlichen Wertzuwachs in den vergangenen Monaten verdankt der Ökovision keineswegs nur der Rally von Solarworld oder Q-Cells. Die sind im Portfolio zwar ordentlich gewichtet, allerdings setzt das Fondsmanagement auch auf Branchen, die mit dem Öko-Label nichts zu tun haben. Denn auch Unternehmen aus anderen Branchen haben durchaus die Chance, sich mit dem Prädikat "nachhaltig" zu schmücken. So erhielt beim Sustainability Congress in Bonn vergangene Woche der Konsumgüterhersteller Henkel den Sustainability Award, da das Unternehmen CO2-Ausstoß, Energie- und Wasserverbrauch seit Jahren kontinuierlich absenkt, Zwangs- und Kinderarbeit ablehnt und auf Tierversuche so weit verzichtet, wie es der gesetzliche Rahmen zuläßt. Auch den Innovationspreis erhielt kein Solarzellen- oder Windkraftanbieter: Für den verbrauchssenkenden Hybridantrieb im Prius wurde mit dem Autohersteller Toyota ebenfalls ein Unternehmen ausgezeichnet, das – durch die Öko-Brille gesehen – in einer Bäh-Branche sein Geld verdient.

Das klassische Sustainability-Investment gibt es gar nicht, da die Bewertungskriterien zwischen den einzelnen Indexanbietern und Investmentgesellschaften stark variieren. Oft sage die Auswahl der Titel "mehr über die Ideologie des Analysten aus als über die Umweltbilanz des Unternehmens", kritisiert etwa Pictet-Experte Butz. Er plädiert für wenige einfache, aber aussagekräftige Schlüsselindikatoren. Unter Umweltgesichtspunkten müßten beispielsweise Autohersteller und Fluglinien nach Flottenverbrauch und CO2-Emissionen beurteilt werden, da Produktionsverfahren oder Recycling-Fähigkeit nur einen Bruchteil der Schadstoffbilanz ausmachen würden. Butz: "Man muß da graben, wo die Kartoffeln sind." Von nachhaltigen Investments erwarten nicht wenige Experten langfristig durchaus eine bessere Performance, auch wenn das in der Vergangenheit bislang nur in Ausnahmefällen geklappt hat. Der Schlüssel liegt möglicherweise im Fondsvertrieb. Wenn es die Berater richtig anpacken, können sie Kunden sehr viel schneller und einfacher für einen Sustainability-Fonds begeistern als für andere Produkte. Frauen etwa beschäftigten sich stark mit der Welt, in der ihre Kinder aufwachsen sollen, und seien für nachhaltige Investments zugänglicher, weiß Tjark Goldenstein, Chef der Kapitalanlagegesellschaft Ökorenta.

Mit den zunehmenden Marktanteilen der Sustainability-Fonds fließt logischerweise auch mehr Geld in Aktien der entsprechenden Unternehmen. Deren Anteilsscheine sollten allein wegen der stärkeren Nachfrage besser abschneiden als die der Umweltsünder – ganz davon abgesehen, daß diese Probleme bekommen: Auf Initiative der UNO werden die großen Ratingagenturen wie Moody’s, Fitch und S&P Umweltrisiken künftig stärker in die Bewertung von Kreditrisiken einbeziehen.

Denn Probleme wie Asbestklagen können ein Unternehmen durchaus an den Rand des Ruins treiben. Das Beispiel ABB hat das hinreichend bewiesen, obwohl die Firma unverschuldet in diese Situation geraten ist und heute mit einer so blitzsauberen Umweltbilanz dasteht, daß selbst der Ökovision-Fonds bereits eine größere Position aufgebaut hat.

Der Fonds, der gerade sein zehnjähriges Jubiläum feierte, ist eben keine Geldanlage, die nur für linksalternative Ideologen taugt. In den Anfangszeiten war das noch anders, erinnert sich Goldenstein: "Wer damals bei uns investiert hat, tat das wirklich aus Idealismus." Die meisten Anleger hätten ihr Investment eher als Spende betrachtet. Goldenstein: "Die Leute, die uns damals auf die Beine geholfen haben, hätten nie und nimmer damit gerechnet, daß sie ihr Geld jemals wiedersehen."

red

Gruss Pokerdog :cool:
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27.03.06 19:20:06
zu Geodynamics :
14. August 2005,
NZZ am Sonntag

Energie aus der Tiefe

Erdwärme könnte in Australien einen Teil der Kohle ersetzen. Von Rudolf HermannDer Anblick, den das aus dem roten Steppenboden ragende Rohr bietet, ist nicht eben beeindruckend - bis es mächtig zu zischen beginnt und eine Dampfwolke hervorschiesst. Der gewaltige Lärm ist Musik in den Ohren der Ingenieure, die das Schauspiel verfolgen. Denn was sie hier in Zentralaustralien beobachten, ist das erste kontrollierte Ablassen von Dampf, der in fünf Kilometern Tiefe entstanden ist und aus dem in Zukunft eine gewaltige Menge elektrischer Energie CO2-frei gewonnen werden soll.StimulationDie Technologie, die erprobt wird, trägt die Bezeichnung Hot Fractured Rocks (HFR). Unter dem winzigen Ort Innamincka im Cooper Basin, wo sich Queensland, South Australia und New South Wales berühren, breitet sich ab rund 3500 Metern unter der Erdoberfläche eine der weltweit heissesten Gesteinsformationen nichtvulkanischen Ursprungs in technologisch zugänglicher Bohrtiefe aus. Es ist eine Granitschicht, überlagert von isolierenden Sedimenten, die in 5000 Metern Tiefe rund 280 Grad Celsius heiss ist weit mehr als die durchschnittliche Temperatur der Erdkruste in solcher Tiefe. Ähnliche Testgelände wie in Australien gibt es auch im Elsass bei Soultz-sous-Forêts und in der Schweiz bei Basel.Die Idee hört sich einfach an. Die Granitschicht unter den Sedimenten weist feine Risse auf, die es durch ein Bohrloch zu «stimulieren» gilt: Durch massiven, hydraulisch erzeugten Druck werden die einzelnen Blöcke, aus denen der Fels besteht, leicht gegeneinander verschoben. Dadurch erweitern sich die Ritzen, und es entsteht ein sogenanntes Untergrund-Reservoir, in dem Wasser zirkulieren kann.In einem nächsten Schritt wird in den Zirkulationsbereich dieses Reservoirs ein zweites Loch gebohrt. Das erste dient der Zuführung von Wasser, das sich dann in den Ritzen erhitzt. Durch das zweite wird dieses an die Oberfläche geholt. Dort gibt es die Hitze in einem Wärmeaustauscher an einen Sekundärkreislauf ab und wird dann durch das erste Bohrloch zurück ins Untergrund-Reservoir geführt. Der Sekundärkreislauf basiert auf in anderen geothermischen Anlagen bereits eingesetzter Technik und benützt eine Flüssigkeit mit niedrigem Siedepunkt zur Dampferzeugung.Das Rezept für emissionsfreie Energieproduktion klingt verblüffend, doch es gibt Fallstricke. Entscheidende Faktoren für den kommerziellen Erfolg sind die Hitze der Gesteinsschicht in einer Tiefe, die mit vertretbaren Kosten erschlossen werden kann; der Verlauf der Ritzen (horizontal, geneigt oder vertikal) und ihre Durchlässigkeit; ferner die Druckverhältnisse im Gestein, von denen das Ausmass der Wasserverluste im Primärkreislauf abhängt. Keith Evans von der ETH Zürich weist darauf hin, dass jedes Reservoir- System seine eigene Charakteristik habe. Ferner sei noch relativ wenig über die Prozesse bekannt, die bei der Stimulation und der Nutzung einer Felsformation abliefen. Langfristige Erfolgsprognosen sind daher sehr schwierig. Ist ein entsprechender Ort aber einmal gefunden, ist für die Erschliessung von Hot-Rocks-Energie keine neu zu entwickelnde Technologie nötig. Und das Potenzial scheint - im Unterschied zu anderen Alternativenergien - so gross zu sein, dass HFR- Energie im Falle Australiens sogar die allgegenwärtige Kohle für die Stromerzeugung ersetzen könnte.Die Konkretisierung solcher Projektionen ist zwar noch einige Jahre entfernt. Doch sowohl in Innamincka als auch beim europäischen Forschungsprojekt im elsässischen Soultz- sous-Forêts, den Anlagen, die weltweit am weitesten fortgeschritten sind, ist die technische Machbarkeit der Hot- Rocks-Energieproduktion bereits demonstriert worden. An beiden Standorten sollen nun Versuchsanlagen die Wirtschaftlichkeit nachweisen. Basel, wo der Akzent mehr auf Fernwärme als auf Elektrizität liegen dürfte, ist in der Entwicklung etwa zwei bis drei Jahre zurück. Ein Reservoir-Test steht hier noch bevor.Billiger StromGeht die Entwicklung nach Plan, rechnet der Geodynamics-Chef Bertus de Graaf mit Kosten von umgerechnet etwa 4 Rappen pro Kilowattstunde auf der Basis eines Kraftwerks, das über 200 Megawatt elektrischen Strom produziert. Das wäre in Australien ein ähnlicher Preis wie für die derzeitige Stromproduktion aus Kohle.In Zentralaustralien liegt aufgrund der spezifischen Bedingungen die Stromproduktion als Nutzung der Hot- Rocks-Energie auf der Hand. Andere Regionen haben wegen niedrigerer Temperaturen zwar ein kleineres Potenzial, könnten durch ihre Nähe zu grossen Siedlungsgebieten aber Fernwärme produzieren. Die Wirtschaftlichkeitsrechnung ist deshalb für jeden Standort individuell und verbessert sich vor allem dann, wenn bei anhaltend hohen Erdöl- und Erdgaskosten lokale Hot-Rocks-Fernwärmesysteme an Bedeutung gewinnen.



Diesen Artikel finden Sie auf NZZ Online unter: http://www.nzz.ch/2005/08/14/ws/articleD1GLQ.html

Gruss Pokerdog :cool:
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27.03.06 19:37:30
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.952.771 von s.oehri am 26.03.06 19:51:10Hallo s.oehri,

wie bist du auf das Ergebnis gekommen? Kannst du uns deine Rechnung bitte näher legen?
Wenn ich richtig kombiniert habe, hat Enro im Jahr 2005 ca. 5 Millionen Umsatz gemacht. Ich beziehe mich dabei auf den Arkikel aus DER AKTIONÄR vergangene Woche, wo es heißt: ...soll der Umsatz bis 2009 auf rund 50 Millionen Euro verzehnfacht werden...
Wie die meisten wissen, die sich mal mit Enro beschäftigt haben, findet man nicht viel im Internet und kann halt nur vermuten, aber vielleicht wird es sich mit den Informationen zu Enro bald ändern und Enro geht mehr auf die Privatanlegen ein...
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27.03.06 21:03:31
schon was älter, aber auch aufschlußreich! :)
http://www.platts.com/Content/Magazines/POWER/2005/february/…
:D
Gruss Pokerdog
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27.03.06 22:19:37
ORMAT & die Navy ;)


Navy plans 30-megawatt power plant at NAS Fallon


BURKE WASSON
January 24, 2006

If you drill it, they will come. Or so the U.S. Navy and Ormat Technologies believe when it comes to drilling for geothermal power at NAS Fallon.

The two parties announced a 50-year contract Monday to further develop geothermal energy on Naval Air Station property.

The first step in that process is the construction of an estimated 30-megawatt geothermal power plant near the base's southeast border. A 30-megawatt plant would provide enough power for 30,000 homes.

According to Ormat's contract with the U.S. Navy, the company has seven years to build the geothermal hub. But Ormat Nevada Vice President Dan Schochet said the facility will likely be on line within three to four years.

Any output from the plant will be sold through a long-term power purchase agreement to the Sierra Pacific Power Company.

The U.S. Navy stands to profit from the deal as well. The Navy will be compensated in the amount of 5 percent of all gross income from the power sales during the first 20 years of the plant's existence. After 20 years, the Navy's cut will jump to 15 percent of that income.

Schochet said Ormat would first look to any contractors in Northern Nevada to award bids to the project and added that the company has worked with A & K Earth Movers in the past.

But before any bids can be given out, Schochet said Ormat workers must first drill the area for up to one year to accurately determine the area's geothermal capability. Based on estimated 350-degree temperatures of water that had previously been found through drilling at NAS Fallon, Schochet said he is optimistic that a 30-megawatt plant is possible.

Couple a state mandate of 15 percent of Nevada energy coming from renewable resources by 2013 with Ormat's drive to establish power, and Schochet said the company has good reason to drill.

"We don't sit on our resources," Schochet said. "Our company is aggressive in pursuing renewable resources and generally prudent in finding that energy.

"Why buy oil from countries that hate us?"

Schochet said Ormat has also approached the U.S. Bureau of Land Management about acquiring parts of 6,000 acres of land adjacent to NAS Fallon for possible geothermal use in the future.

Ormat Nevada already has made an appearance in Churchill County with a plant near Salt Wells.

The company produces roughly 75 megawatts in Nevada, or enough power for about an estimated 75,000 homes.

Previous BLM studies have shown that as much as 1,000 megawatts of geothermal energy could be available as untapped power in Churchill County alone.

That kind of geothermal energy would be enough to provide power to a million homes.

Burke Wasson can be contacted at bwasson@lahontanvalleynews.com


Gruss Pokerdog :cool:
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27.03.06 23:04:08
Hallo PokerDog,

erst mal herzlichen Glückwunsch für den informativen Thread, ich beobachte ihn schon seit längerem und finde ihn echt gut!
Bezüglich Geothermie hab ich mal eine Frage und hoffe das du, bzw. ein Anderer mir diese beantworten kann!
Wenn man eine Geothermie-Anlage nach dem HDR (Hot-Dry-Rock) Verfahren betreibt, ist es ja so, dass kaltes Wasser in der Tiefe erwärmt wird und das später wieder an die Oberfläche transportiert wird um es zum Heizen, oder zum Strom erzeugen zu nutzen. Meine Frage ist jetzt, wie bekommt man das erwärmte Wasser wieder an die Erdoberfläche? Dazu benötigt man doch eine Pumpe, die zum Arbeiten auch wieder Strom benötigt, oder? Theoretisch würde man dann mit der Anlage Strom erzeugen, der dann aber wieder für die Pumpe drauf geht.

Hoffe das mir jemand auf die Sprünge helfen kann.
Danke!

P.S:
Hier noch ein kleiner Betrag von meiner Seite zu diesem Thread, eine Machbarkeitsstudie von RWE:
http://www.rwe.com/generator.aspx/konzern/fue/strom/regenera…
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28.03.06 00:37:28
Hallo Svesch

Ok - ich versuchs mal -aber bitte -ein Experte bin ich da auch nicht

Ich denke als erstes muß man immer eine Energiebilanz aufstellen, um den Wirkungsgrad von so einem Kraftwerk zuberechnen - da wäre dann bei geothermischen erst mal die Arbeitsleistung(von mir aus auch in KW) zubetrachten um so ein Loch zu bohren - bei einem Kohlekraftwerk musst Du auch erstmal die Arbeitsleistung der Förderung, Transport usw. berechnen...

Ja mit dem Wasser und dem Raufpumpen - da stellen wir uns erst mal jans dumm ;) - also, ich gehe mal von einem HDR-Verfahren aus - Du hast zwei Bohrungen, 5Km tief und die liegen 250m auseinander - die Gesteinschicht dazwischen ist diffus - also wie ein Schwamm - Du füllst jetzt von oben in das eine Loch Wasser ein - das Wasser durchdringt die Gesteinschicht und erhitzt sich - man könnte auch sagen wir haben jetzt einen Teekessel in 5km Tiefe - oder es findet eine isobare und isotherme (alle Physiker mögen verzeihen - Thermodynamik ist schon Ewigkeiten her bei mir) Zustandsänderung statt - da das Wasser durch das alte Loch nicht zurück kann, weil da immer neues Wasser nachkommt - drückt es sich dann als heißer Dampf durch das andere Loch wieder hinaus(wie in Island bei einem Geisir) - und kann dann dort einen Generator antreiben.

Ok ich hoffe das die Erklärung in etwa so den Kern trifft

Viele Grüsse Pokerdog :)
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28.03.06 00:51:43
:mad:AAARGH:mad:
Ich habe gerade ne Antwort geschrieben-und jetzt isse weg!
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28.03.06 02:01:37
Hallo:confused: - Warum werden meine Sachen nicht gepostet???:mad::mad::mad:
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28.03.06 02:16:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.967.548 von svesch am 27.03.06 23:04:08test:confused:
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28.03.06 09:09:17
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.968.074 von PokerDog am 28.03.06 00:37:28Hallo PokerDog,

danke erstmal für deine Erklärung! Habe mir sowas ähnliches auch schon gedacht, dass das heiße Wasser wieder von alleine an die Oberfläche kommt ohne das man es hoch pumpen muss.
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28.03.06 18:42:43
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.969.001 von svesch am 28.03.06 09:09:17so viel zu dem Teilausfall von gestern


WO-Operator:
hi,

das liegt daran das das forum grad damit beschäftigt ist die ganzen aktienverknüpfungen aufzuarbeiten die ich ihm im laufe des tages an den hals geworfen hab.

dürfte frühestens in einer stunde wieder reagieren.

gruß,
mave


Aha - das Forum hat also einen Hals ;)
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28.03.06 18:46:38
uuuups - was war denn hier heute los ???

:eek:enro bei fast 10 eur - fast viermal soviel Umsätze wie gestern

Gab es eine Nachricht?:confused:
Geht die Homepage?:confused:
Gabs eine Kaufempfehlung?:confused:

Last es mich wissen :kiss:

Gruss Pokerdog
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28.03.06 18:59:48
Hmh :rolleyes:- das Laufband vertröstet immer noch auf "bald"

und eine Nachricht oder Sonstiges kann ich nicht finden - und ich bin mittlerweile darauf spezialisiert nicht vorhandene Enro-Mitteilungen zu finden :laugh:

Gruss Pokerdog :cool:
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28.03.06 19:28:56
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.979.664 von PokerDog am 28.03.06 18:59:48Moin Pokerdog

Dein Alleinunterhalter-Dasein hat ein Ende, ich habe auch Interesse an der Geothermie gefunden als kleine Beimischung ein paar Enro-Aktien gekauft.

Allerdings kenne ich das Sentiment noch gar nicht.

Den heutige Anstieg kann ich ebenfalls nicht deuten. Es geht aber charttechnisch betrachtet einfach nach einer kurzen Konsolidierungsphase weiter.

Der einzige aktuelle Zusammenhang, den ich mir vorstellen kann, ist die Meldung bzgl. Bezugsrecht neuer Aktien.
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28.03.06 19:35:20
Hallo,

ich frag mich ehrlich gesagt auch, was bei Enro abgeht. Sind im moment 15% im plus und das ohne irgendwelche Nachrichten! Was ist da los?
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28.03.06 19:36:42
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.980.304 von svesch am 28.03.06 19:35:20ich wollte es gerade rausposaunen; 10,50!!
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28.03.06 20:08:27
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.979.664 von PokerDog am 28.03.06 18:59:48Wenn Enro wie angekündigt nicht auf das Thermalwasser im Norddeutschen Becken abzielt, sondern auf die tieferen Schichten mittels hot dry rock, sind Sie die ersten in Europa, die das privatwirtschaftlich umsetzen. Als geförderte Forschung gibts HDR-Bohrungen schon in Frankreich (Soultz) und Bad Urach. Urach eingestellt wegen ausufernder Kosten, kam einfach zu früh und vor EEG mit 15 c für Gt, Soultz wird weiterlaufen.

Der Ansatz ist grundsätzlich richtig, nur hot dry rock lässt sich an anderen Standorten duplizieren. Thermalwasser wie im Oberrhein technisch einfacher, aber regional begrenzt. Die Größendegression muß die Wirtschaftlichkeit bringen. hat übrigens Solar immer versprochen, aber auch bei 50 cent Förderung bis heute nicht umgesetzt.

First mover, mit entsprechenden technischen und wegen hohen Invest auch kaufmännischen Risiken.

Die Nachricht dichter an der Umsetzung wäre Meldung zu Baubeginn des Biomassekraftwerkes in Ludwigsfelde wie angekündigt.

Außerdem darf man den geringen free flow nicht vergessen, da reagiert der Preis schon bei kleiner Nachfrage.

Gruß ragtime
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28.03.06 20:57:36
is ja schon bekannt - oder?

[22.02.06] ENRO will Kraftwerk in Brandenburg bauen

Die Essener ENRO AG plant den Bau eines geothermischen Kraftwerks in Brandenburg. Mit einer veranschlagten installierten Leistung von 25 MW wäre es die größte Anlage dieser Art in Deutschland. Mit einer Investition von rund 250 Mio. Euro sollen in 5000 m Tiefe Vulkanitgesteine erschlossen werden. Die Tochter Enro Geothermie-Entwicklungs GmbH in Ludwigsfelde (Landkreis Teltow-Fläming) hatte bereits 2005 die Aufsuchungserlaubnis für ein geothermisches Feld in Finowfurt (Landkreis Barnim) erhalten. Die Arbeiten, die bereits im Sommer 2006 aufgenommen werden sollen, stellen erst den Auftakt für eine Serie von insgesamt 10 Kraftwerken gleichen Typs in Brandenburg dar.



Wissenschaftlich-technisches Know-how steuern das GeothermieZentrum Bochum (GZB), die RWTH Aachen und die FH Gelsenkirchen bei.
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28.03.06 23:37:58
Hallo allerseits! :)

Moin Wasn ;)

@ ed23 ist schon bekannt -aber danke :)!

Ragtime - immer ein aufmerksamer Beobachter :)


- ne ist wirklich nichts im Netz :(

Allerdings spricht das Orderbuch ein klare Sprache :D

Wenn man sich die Paketgrößen, insbesondere die, die den Kursschub ausgelöst haben ansieht - hat da ein Institutioneller(mehrere :confused: ) gekauft - immer 1000-1500 Stk in der selben Minuten bei nach oben gehendem Preis - gegen Ende haben dann noch ein paar private zugegriffen


Wie wir alle wissen ist der Newsflew ja nicht gerade doll um Enro:mad: (bisher)

Also - würde ein Fond, bei der mageren Nachrichtenlage kaufen?:rolleyes:

- wahrscheinlich nicht, es sei denn er hat Schimpansen als Portfolioverwalter (obwohl ich diesen Verdacht bei dem einem oder anderem Haus schon länger hege);)

- ergo muss der Fond über eine Nachrichtenpipeline verfügen, die ihn dazu ermutigt einzusteigen - wahrscheinlich hatte da ein Herr Analyst ein persönliches Gespräch mit dem Vorstand :p

- ok das ist zwar unfair :( uns kleinen Fussvolk-Anlegern gegenüber, aber normal - wenn Sal.Oppenheim vor der Tür steht-sagt man nicht "Schauen Sie ab und zu mal auf unsere Homepage."

- am Ende wissen wir genau so viel wie vorher:confused:, mit der Ausnahme, dass die zu erwartenden Zahlen, Fakten, etc. positiv sind - da ich mir sonst nicht das Engagement eines "Großen" erklären könnte - und die müssen ja bei mieser Performance immerhin ihren Kopf hinhalten, wobei, wie bekannt man ja durch manipulieren wieder viel gerade rücken kann...

Damit bleibt ENRO nach wie vor ein spekulatives Investment - aufbauend auf einer tollen Thematik, aber ohne richtige Zahlen spekulativ!:look:

Gruss Pokerdog:cool:
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29.03.06 00:15:17
!
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29.03.06 00:22:32
Strom aus der Tiefe


von Ute Kehse
Mit aufwändiger Technik suchen Forscher nach Erdwärmevorkommen. Sie wollen eine Methode entwickeln, um Thermalwasser zielsicher aufzuspüren - die Voraussetzung für geothermische Stromkraftwerke.
Die Schorfheide ist eine beschauliche Gegend. Das Waldgebiet 65 Kilometer nordöstlich von Berlin ist die Naherholungsregion für die Hauptstädter. Hier finden sie Natur, Ruhe und Entspannung. Normalerweise. Nicht so in den vergangenen Wochen: Lastwagen des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) rumpelten über verschneite Waldwege, Montageteams bohrten alle 800 Meter ein 25 Meter tiefes Loch in den Boden und zündeten darin eine 30-Kilogramm- Sprengladung. Tagelang erschütterten Detonationen die ländliche Gegend.
Die GFZ-Forscher suchen heißes Wasser. Sie wissen zwar schon, dass sich unter ihrem 40 Kilometer langen Messprofil 150 Grad heißes Thermalwasser befindet. Aber nun wollen sie mit ausgeklügelter Technik eine Methode entwickeln, um es auch anderswo zielsicher aufzuspüren - die Voraussetzung für geothermische Stromkraftwerke.
Die Messungen in Brandenburg sind Teil des Projektes I-GET (Integrated Geophysical Exploration Technologies for Deep Fractured Geothermal Systems) der Europäischen Union, bei dem noch drei weitere Erdwärme-Reservoirs in Island, Italien und Polen untersucht werden. Die Suche nach dem heißen Wasser ist für die Forscher eine Herausforderung: "Für tiefe geothermische Lagerstätten gibt es bislang keine Erkundungsmethoden", sagt Ernst Huenges, Sektionsleiter Geothermie am GFZ. Das Risiko, bei einer Bohrung nur trockenes Gestein statt des gewünschten Thermalwassers zu finden, ist hoch: "Selbst bei guten geologischen Voraussetzungen ist eine von sechs Bohrungen trocken", sagt Projektleiter David Bruhn.
Physikalische Gesteinseigenschaften entscheidend
Daher betreiben die GFZ-Forscher bei ihrer Suche viel Aufwand. Mit den Sprengungen erzeugen sie Schallwellen, die in den Untergrund eindringen und an den Grenzen zwischen Gesteinsschichten zurückgeworfen werden. Das Echo aus dem Untergrund fangen so genannte Geophone auf. Diese Methode ist Standard bei der Erdölexploration. Während Ölsucher jedoch an bestimmten geologischen Strukturen interessiert sind, kommt es bei der Thermalwassersuche auf physikalische Gesteinseigenschaften an. Die Kombination mit einem weiteren Verfahren soll daher die Suche verbessern: Mit der Magnetotellurik lässt sich die Leitfähigkeit des Untergrunds bestimmen. Da Thermalwasser einen hohen Salzgehalt hat, leitet es elektrischen Strom und lässt sich daher mit dieser Methode gut aufspüren.
Anfang März wollen die Forscher beginnen, Wasser zu fördern. Eine erste, 4300 Meter tiefe Bohrung gibt es bereits, daneben soll eine zweite entstehen. Mit hydraulischem Druck sollen dann Gesteinsrisse erweitert werden, damit das Wasser besser zirkulieren und an die Oberfläche befördert werden kann. Reicht die Kapazität, will Vattenfall Europe hier kommendes Jahr eines der ersten geothermischen Stromkraftwerke Deutschlands bauen.

Erdwärmekraftwerke
Technik 4000 Meter unter der Erde schlummert wertvolle Energie: Mit 150 Grad heißem Wasser wollen Forscher Turbinen antreiben und Strom erzeugen. Das I-GET-Projekt soll nun neue Erdwärme-Reservoirs aufspüren. Die Gesamtkosten liegen bei 3,8 Mio. €. Davon finanziert die EU 2,7 Mio. €.
Anwendung Bislang spielt Erdwärme für die Stromproduktion keine große Rolle. Das Potenzial gilt als riesig: Ein Viertel der Stromproduktion in Deutschland ließe sich theoretisch mit Geothermie decken, hat das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) errechnet.

Aus der FTD vom 17.02.2006
© 2006 Financial Times Deutschland
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29.03.06 00:28:30
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29.03.06 01:01:20
:):):) tatataaaaa - und noch eine Geothermie Aktie aus den Staaten:



Heute glatt um 13% gefallen(warum weiß ich nicht) - sieht sehr ambitioniert aus - schreiben noch rote Zahlen (EBITDA -2,69Mil) - ACHTUNG!-extrem geringe MK 16,8 Mil - Wkn A0HL4W - planen großes Projekt -müssen aber noch Geld einsammeln - extrem Speku !!!:O

aber seht selbst

http://www.usgeothermal.com/
(cooles Intro ! )

Beschreibung:

U.S. Geothermal, Inc. (OTCBB: UGTH, TSX.V: GTH) is a renewable energy development company with assets in Idaho, U.S.A. The company currently owns and/or leases approximately 8.2 square miles of land which contains a proven geothermal reservoir that GeothermEx estimates may be capable of producing up to 110 MW of power. Our mission is to rapidly grow these resources for electrical energy production in Idaho and the Pacific Northwest based on management’s extensive resource development experience, domestic contacts, and operating skills.
GEOTHERMAL ENERGY
Geothermal energy (geo meaning “earth” and thermal meaning “heat”) is energy recovered from the heat of the earth’s interior. Geothermal heat can appear in the form of volcanoes, hot springs and geysers. The high temperatures in the earth’s interior are a result of heat trapped during the formation of the planet, as well as the decay of naturally occurring radioactive elements. Temperatures below the surface can reach 4,200° C, decreasing to 650 - 1200° at depths of 80km-100km. Through the deep circulation of groundwater and the intrusion of molten magma into the earth’s crust at depths of only 1km-5km, the heat is brought closer to the earth’s surface. The molten rock then heats the surrounding groundwater, which is forced to the surface in certain areas in the form of steam or hot water (i.e. hot springs, geysers). The heat energy close to or at the earth’s surface can be utilized as a source of energy.
THE RAFT RIVER PROJECT
The Raft River geothermal project is located in southern Idaho, approximately 200 miles SE of Boise, at the site of a former U.S. Department of Energy geothermal installation. The DOE spent over $40 million dollars from 1974 to 1982 on the discovery of the geothermal reservoir and the construction and operation of a 7 MW binary cycle geothermal power plant.
US Geothermal acquired the project in 2002 and has contracts to sell 30 MW of electricity to the Idaho Power Company, starting with a phase one, 10 MW power plant scheduled to begin production in late 2006. The site includes 5 existing geothermal wells and 2 injection wells, and is located adjacent to a 138 kV transmission line. The Company has reserved 36 MW of transmission capacity to insure project access to the western power markets.

Gruss Pokerdog :cool:
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29.03.06 01:09:52
und für die hartgesottenen gleich noch der Quartalsbericht von US Geothermal ;)


Form 10QSB for US GEOTHERMAL INC

15-Feb-2006
Quarterly Report

ITEM 2. MANAGEMENT'S PLAN OF OPERATION
U.S. Geothermal Inc., a Delaware corporation, is a renewable energy development company focused on geothermal energy. The Company's shares of common stock trade on the TSX Venture Exchange under the symbol "GTH" and on the Over-The-Counter Bulletin Board under the symbol "UGTH". The Company's 10-KSB for the year ended March 31, 2005 filed with the SEC provides additional information about the Company's corporate development and business.
In January, 2005, the Company finalized its first power purchase agreement ("PPA") as a "Qualifying Facility" under PURPA with the Idaho Power Company for the phase one power plant of 10 megawatts (MW). In May 2005, the Company signed two additional power purchase agreements with Idaho Power for the phase two and phase three power plants. The PPAs form the basis for the economic development of the first three phases of the Raft River project and will serve as a basis for the arrangement of a financing package to construct the necessary facilities, including each power plant. Each PPA has a 20-year term and includes annually adjusted electric power prices based on the avoided cost method, which the Company believes will be adequate for the successful development of each 10 MW power plant. The scheduled operations commencement date for the first PPA is August 1, 2007, and the scheduled operations commencement date for the second and third PPAs (for power plants that will be constructed concurrently) is December 15, 2008.
-22-

For the first phase of development at Raft River, the Company plans to commercialize the existing production wells and energy field by construction of a 13 MW geothermal power plant to provide the energy to be delivered under the first PPA with Idaho Power Company. The Company solicited bids from interested parties for an engineering, procurement and construction ("EPC") agreement for the project. In response to the solicitation, the Company received four EPC and other construction-related bids from which it selected the bid of Ormat Nevada Inc. ("Ormat"). On July 26, 2005, GTH signed a letter of intent with Ormat to provide interim financing and construction services and to supply equipment for the construction of the Raft River phase one power plant, including a performance guarantee for the plant by Ormat. Under this proposal, another firm would be solicited to assume responsibility for all other aspects of the project, including field development, permitting and the engineering, procurement and construction of the substation, geothermal production and injection wells, and the gathering system. Under the letter of intent, once Ormat completed its due diligence and an EPC Agreement for the power plant with Ormat was executed, Ormat or an affiliate was to provide up to $15,000,000 as a bridge loan to fund initial power plant manufacturing and supply. GTH and Ormat also would have options to build the next two power plants at Raft River on substantially the same terms and conditions, including price, subject to subsequent changes in costs of materials and labor and cost reductions from potential economies of scale. GTH paid Ormat an advance payment of $300,000 as an incentive to incur the expense associated with the due diligence and other aspects of the loan. As of September 30, 2005, GTH and Ormat decided not to pursue the $15,000,000 interim financing. Ormat has returned the unused portion of the amount advanced to cover due diligence expenses, $135,000. Negotiations on the EPC Agreement with Ormat were completed and the agreement signed on December 5, 2005. Bids have been solicited from several engineering firms to provide engineering, procurement and construction services on all remaining aspects of the project not included in the Ormat EPC agreement.
Marathon Capital LLC had been acting as GTH's exclusive financial advisor for financing of the phase one power plant, including the Ormat bridge loan. Marathon developed a term sheet to evaluate potential financing sources and initiate discussions regarding financing structure, and the Company anticipated that financing would be completed and initial construction activities would have begun during the second quarter, 2006. Marathon's agreement to act as financial advisor to the Company expired as of November 15, 2005. Since then, financing proposals have been solicited from nine other financing entities, with bids anticipated to be received during January, 2006, without any material projected delays in financing and construction. Final engineering, equipment procurement and construction is anticipated to take approximately 14 to 16 months (assuming no significant or unusual delays from weather, supply issues or similar events), and the initial power plant is anticipated to begin production by the end of the third quarter of 2007.
On June 24, 2005, GTH signed a transmission agreement with the U.S. Department of Energy's Bonneville Power Administration- Transmission Business Line ("TBL") for firm, point-to-point power transmission with the TBL for up to 12 megawatts (MW) of electrical transmission capacity for an initial term of 30 years, beginning June 1, 2006. The agreement is intended to provide transmission capability in support of the phase one plant. Charges under the transmission agreement are based on federal tariff; the non-refundable annual reservation fee for the first year is $12,336, which represents an estimation of likely annual charges under the agreement, without taking into account potential "short distance" discounts.
-23-

In addition to the transmission agreement for the first phase of the Raft River project, the Company has reserved capacity through December 1, 2010, for two plants of up to 12 MW each, for an additional 24 MW of transmission capacity with TBL to support the Company's other two Power Purchase Agreements with Idaho Power Company, and has paid fees of $24,672 for the first year. The term of service will be increased once the projects are further along in the development process. In addition, if the TBL receives a firm request from a third party for transmission capacity for the period after December 1, 2010 (assuming the Company has not already extended the term), the Company will have the first right to match the term proposed by the third party. On September 8, 2005, the Raft River Rural Electric Co-op (RRREC) received an amended right-of-way from the Department of the Interior- Bureau of Land Management that allows the construction upgrade of an existing transmission line that will provide the interconnect for the Raft River project to the RRREC Bridge substation. An interconnection agreement between the Company and the RRREC is currently under negotiation and is expected to be finalized during the first quarter of 2006.
Three new leases and two property purchase option agreement were entered into by the Company during 2005. The three additional geothermal leases- the Doman Lease, the Big Horn Mortgage Lease and the Griffin Lease- have added 1,080 acres of surface and geothermal rights to the Raft River project in areas the Company believes have high potential for geothermal reservoir development. On August 8, 2005, the Company paid $15,000 to purchase an option for approximately 960 acres of surface and water rights on the Wilcock ranch, adjoining the Company's property to the west with closing by January 5, 2006 at a purchase price of $850,000. The purchase of the Wilcock ranch property rights will provide cooling water for the proposed power plants. Application has been made to the Idaho Department of Water Resources for approval to change the use of the water from irrigation to commercial, change the location of use, and change the time of use so that the water can be used year around in the power generation process. On November 8, 2005, the Company paid $2,500 to purchase an additional option for approximately 123 acres of surface and water rights for use in future plant phases, with closing by March 10, 2006 and a purchase price of $210,681.
On December 30, 2005, the Company signed an amendment to the purchase option agreement on the Wilcock ranch property. As consideration for the extension of the effective date of the sale to July 6, 2006 and inclusion of pivot sprinkler equipment in the purchase, the Company paid $40,228 in January, 2006 to the mortgage holder of the property on behalf of William C. and Sandra Wilcock, and increased the purchase price to $1,025,000. The payment to the mortgage holder will be deducted from the purchase price of the property.
In preparation for project financing, a Phase I Environmental Site Assessment was completed by Kleinfelder on October 21, 2005. The Phase I assessment identified two underground storage tanks, which have since been removed. An ALTA land title survey is underway that covers all lands owned or leased by the company and Land America Commercial Services is preparing an ALTA Extended title insurance policy for the project, which the Company anticipates acquiring for the benefit of its project financing lenders.
The Company's permitting activities are continuing as the project develops. A Conditional Use Permit for the first two power plants was issued by the Cassia County Planning and Zoning Commission on April 21, 2005. The Department of Army Corps of Engineers and the Idaho Department of Water Resources, after the submittal of a joint application by the Company, have
-24-

determined that the Raft River project does not need to obtain a Section 404 Clean Water Act permit for the project as it is currently designed. Various other county, state and federal permits will be required for the project, including a Cassia County Building Permit and an Idaho Air Quality Permit.
PLAN OF OPERATIONS
The Company's plan of operations for the next 12 months includes the following elements:
(1) Finalize negotiations with qualified lenders for financing to construct the phase one power plant and close the transaction to allow financing drawdown.
(2) Obtain bids from engineering firms regarding the engineering, procurement and construction for aspects of the project not included under the Ormat agreement.
(3) Continue permitting activities.
(4) Initiate project construction for first power plant.
(5) Continue to seek and acquire additional geothermal resource properties and/or operations.
Project Financing. Our cash position as at December 31, 2005, is inadequate to fund our activities past February 28, 2006. The Company will have to raise additional capital for working capital and to construct the initial Raft River power plant.
Total capital expenditures for the phase one project are currently estimated to be between $34 and $36 million. We expect we will finance the project through either a sale/leaseback or a combination of debt and equity, with the equity portion being up to 50% of the total. We anticipate that some or all of the equity portion may be raised through the issuance of shares, exercise of existing outstanding warrants, and/or through the sale of tax credits and benefits.
Discussions for both construction and long-term financing for the initial facility are currently taking place with several financing entities, which specialize in project debt financing and raising the tax oriented equity portion of the capital cost for the project, and with potential participants who may be interested in utilizing tax credits and benefits that may be available to the project. In connection with the anticipated financing, on August 18, 2005, GTH created a "special purpose entity" (an "SPE") by filing a Certificate of Formation with the state of Delaware to create Raft River Energy I LLC. As a condition of the anticipated financing, GTH may be required to transfer the geothermal assets associated with the phase one power plant to this SPE, and the ownership interests of the SPE would form part of the security for the financing.
Potential Acquisitions. GTH intends to continue its growth through the acquisition of ownership or leasehold interests in properties and/or property rights that it believes will add to the value of the Company's geothermal resources, and through possible mergers with or acquisitions of operating power plants and geothermal or other renewable energy properties.

Quelle Edgar Online
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29.03.06 01:18:22
und hier mal in Bild in eigener Sache...









Das Pokerdog-Research-Team ;)
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29.03.06 01:35:10
Am 3.April gibts bei Angi Kaffe, Kuchen und Energiegipfel...:look:

anzunehmen, dass es hier auch Impulse für die erneuerbaren Energien gibt - allerdings sieht es fast so aus als würde das ein Heimspiel für unsere Ex-doch nicht - Monopolisten - die würden wahrscheinlich am liebsten Kohle & Atom-Kraft zur Lösung unseres Energieproblems erklären :cry:

Andererseits - sah sich die alte Regierung vor 8 Jahren genötigt bei einem Ölpreis von um 30$ das EEG zu verabschieden - das hieße Frau Bundeskanzlerin müsste heute die doppelte Förderung merkeln ;)



Der Energiegipfel

Am 3. April treffen sich Vertreter aus der Wirtschaft mit Mitgliedern des Bundeskabinetts um Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum so genannten Energiegipfel. Dabei sollen Fragen rund um das Thema Energie erörtert werden: Versorgungssicherheit, Modernisierung, Strompreise, Klimaschutz etc. Über die Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken will die Kanzlerin allerdings nicht reden. Wirtschaftsminister Glos (CSU) hatte zuvor gefordert, über alle Themen des Energiemixes zu sprechen, und hatte damit die Debatte um den Ausstieg aus der Atomenergie angeheizt. Der war unter Rot-Grün festgeschrieben worden. Auch die Firmen der Energiebranche bringen sich vor dem Gipfel in Stellung. Mitreden dürfen neben den Vorstandschefs der Energieriesen Eon, RWE, EnBW und Vattenfall auch Firmenvertreter der regenerativen Energiezweige Wind, Solar und Biogas sowie Klaus Töpfer (CDU), ehemals Direktor des UN-Umweltprogramms. BPR
taz vom 21.3.2006, S. 8, 31 Z. (TAZ-Bericht), BPR






Energiegipfel bei Merkel klammert die Atomkraft aus

EU legt Grünbuch zur Versorgungssicherheit vor

von Daniel Wetzel und Thomas A. Friedrich

Brüssel/Berlin - Die Erwartungen der Industrie und Energiewirtschaft sind hoch: Eigentlich soll der "Energiegipfel" am 3. April, zum dem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Manager der Strom- und Gaskonzerne einlädt, Ausgangspunkt einer "nationalen Energiepolitik aus einem Guß" werden. Doch ob der Gipfel die hochgesteckten Erwartungen auch erfüllt, ist zweifelhaft: Denn nach Informationen der WELT wird das Thema Atomenergie auf dem Merkel-Gipfel keine Rolle spielen. Das geht aus einem "Statusbericht" hervor, der zur Zeit von Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium zur Vorbereitung des Gipfels erstellt wird.
Dem Vernehmen nach stimmten Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) am Dienstag mit Bundeskanzlerin Merkel die Tagesordnungspunkte des Energiegipfels ab. Über die Ergebnisse des Treffens wurde zunächst nichts bekannt.
Aus Kreisen der Energiewirtschaft äußerte man sich aber bereits enttäuscht über die Aussichten: Ohne Klarheit über die Zukunft der Atomkraft, die heute rund 30 Prozent des deutschen Strombedarfs und sogar 50 Prozent der sogenannten "Grundlast" im Stromnetz deckt, sei ein "nationaler Energieplan" undenkbar, hieß es. Investitionssicherheit werde so nicht hergestellt. Auch die Optionen zur Erreichung der Klimaschutzziele könnten nicht sinnvoll diskutiert werden, wenn das Thema aus politischen Rücksichtnahmen ausgeklammert bleibe.
Unterdessen wurde in Brüssel bekannt, daß die Europäische Union ihre Energiepolitik neu ausrichten will. Angesichts weiter steigender Ölpreise, knapper werdender Ressourcen und einer sich verschärfenden Klimaerwärmung will die EU verstärkt auf Gaseinfuhren und einen deutlichen Ausbau der regenerativen Energien setzen. Dies geht aus dem der WELT vorliegenden EU-Grünbuch zur "Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltiger Energie" hervor. Es soll an diesem Mittwoch in der EU-Kommission verabschiedet werden.
Auch wenn im EU-Vertrag keine gemeinsame Energiepolitik vorgesehen sei, so EU-Energiekommissar Andris Piebalgs, hätten sich die EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem Treffen in Hampton Court bei London vergangenen Oktober für mehr Gemeinsamkeiten auf diesem Gebiet ausgesprochen.
Piebalgs plädiert neben einer verbesserten Energieeffizienz für eine stärkere Nutzung regenerativer Energien wie Sonne, Wind und Wasser. Das Grünbuch schreibt vor allem der Biomasse ein großes Potential zu, um Europas zunehmende Importabhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Gas, Kohle und Öl zu verringern.
Derzeit beträgt die EU-Abhängigkeit von Öl- und Gaslieferungen bereits mehr als 50 Prozent. Bis 2030, so erwartet Brüssel, werde die Abhängigkeit trotz eines Umsteuerns in der Energiepolitik um weitere 15 Prozentpunkte steigen. Die EU-Kommission geht davon aus, daß beim Endenergieverbrauch der Anteil des Öls von 38,4 Prozent im Jahr 2000 auf 33,8 Prozent 2030 abnimmt, während der Gasanteil von 22,8 auf 27,3 steigen wird.
Die Nuklearenergie könne den jährlich um zwei Prozent steigenden Energieverbrauch in Europa allerdings nicht decken, heißt es. Im deutlichen Aufwind sind dagegen die Erneuerbaren Energien. Sie sollen ihren Gesamtanteil von derzeit 5,8 auf 12,2 Prozent mehr als verdoppeln. Seit 2000 bedeutete das gar eine Verdreifachung.
Artikel erschienen am Mi, 8. März 2006
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29.03.06 03:30:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.984.848 von PokerDog am 29.03.06 01:18:22Ein ehrlicher Beitrag in eigener Sache; ja klar, nur so geht es:
235 clicks die Minute, mitten in der Nacht...

-----------------------------------------------------------
P.S.:

Neustadt-Gl.:
Projektstart:1984
Inbetriebnahme Geoth.-Heizkraftwerk:1994
Ende 2003 ergänzt durch ein
0,21 MW-Turbinchen zur Geoth-Stromerzeugung, ORC-Prinzip,
brachte bis jetzt 0,05 MW im Jahresdurchschnitt

Weil die Sole natürlich nicht von alleine nach oben kommt,
braucht es eine Tauchpumpe mit 140 KW. Pumpe für's Kühlwasser: 15 KW...


Bad Urach:
Projektstart:1975
Vorläufige Beerdigung:Juli 2004, heimlich still und leise, kaum dass ENBW die Finger drin und die Hand drauf hatte...
In 30 Jahren wurden da vielleicht gerade mal 10 Mio Euro verwurschtelt, zum Vgl. Kosten eines Castortransport: 25 Mio.
Zum Vgl. Förderprogramm Geothermie, BaWü 2006: 2 Mio.
Zum Vgl. Gewinne von RWE, Eon,...


Also nichts wie her mit euren sorglos hinterhergeworfenen
Anlegermillionen.
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29.03.06 09:21:26
naja, bad urach wurde nicht unbedingt wegen der enbw heimlich still und leise beendet - da hätten wohl firmen wie repower systems und die stadtwerke, die daran auch anteile haben wohl etwas gehabt - das projekt hat dadurch probleme bekommen, dass es bei den bohrungen schwierigkeiten gab, die die kosten massiv getrieben haben - die firmen waren bereit geld nachzuschiessen unter der bed. , dass baden-würtemberg dieses pilotprojekt mit unterstützt - leider ist dies trotz grosser worte damals aus der regierung nicht erfolgt - ergo - "stalling" des projekts - konzentration der beteiligten firmen auf's kerngeschäft - schade - aber konsequent ...
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29.03.06 12:51:37
Beitrag Nr. 100 ()
Hallo in die Runde!

Verfolge den Thread schon seit geraumer Zeit und halte die Aktie für ein sinnvolles Investement. Aber nicht aus Gründen der Geothermie... wer sagt eigentlich, dass die ENRO Geothermie AG und/oder die ENRO Geothermie-Entwicklungs GmbH Konzernteile der ENRO AG sind? Ich habe dafür noch keinen Beleg gefunden...?!

Insofern verstehe ich den Hype um die Auswirkungen des Geothermie-Projektes in Brandenburg nicht... !?

Gruß macboers
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29.03.06 13:12:50
Beitrag Nr. 101 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.989.676 von macboers am 29.03.06 12:51:37hier ein kleiner Presseartikel dazu:

http://www.fh-bochum.de/geothermie/pressemitteilung-enro.htm

auf der homepage v. ENRO gibt es übrigens den hinweis, dass der webauftritt in Kürze überarbeitet werden soll.

Die geplante Gesamtinvestition von 250 Millionen € soll privatwirtschaftlich finanziert werden und dazu hat ENRO als Trägerunternehmen die ENRO Geothermie AG gegründet (Börsengang geplant).
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29.03.06 13:32:38
Beitrag Nr. 102 ()
lesezeichen
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29.03.06 13:42:35
Beitrag Nr. 103 ()
Hallo kla4

ich wundere :confused: mich zwar auch über die vielen Clicks, die der Thread in der letzten Zeit jeden Tag bekommt - aber ich habe nun wirklich besseres zu tun als mitten in der Nacht den Thread hochzubieten - ich sitze sowieso schon viel zu oft davor - wie jetzt in meiner Mittagspause :(

mal da von abgesehen, dass dieser Thread nicht der Versuch ist kurzfristig kleinere AGs zu pushen - sondern ein Diskussionforum für Anlage und Förderung in einem zukunftsweisenden langfristigen Energietrend darstellen soll :)

Weg von den endlichen Gütern - sinnvolles Ausnutzen der unendlichen Güter :):):)

Auf RWE, Eon und den Rest der Monopolistenbande :mad: kann ich getrost verzichten!

Konstruktive Kritik ist natürlich auch willkommen - davon lebt ja schließlich auch ein Diskusionsforum ;)

Allerdings würde ich sie mir in Deinem fall etwas expliziter wünschen.

Man kann nicht Brieftauben mit Faxgeräten vergleichen

OCR ist nicht HDR

Sole ist nicht Wasserdampf

Pilotprojekt ist nicht Grundlastkraftwerk

Förderprogramm(übrigens gibts da noch viel mehr) ist nicht Gewinn

Deinen Vergleich mit Castortransport vertsehe ich nicht:confused:


Natürlich gibt es auch Projekte die scheitern - gerade bei der Erbohrung(vergl im Thread) können Komplikationen bis Totalausfall entstehen - aber das passiert auch in anderen Branchen (Tschernobyl...)

Atomstrom schafft auch keine Arbeitsplätze mehr - Erneuerbare Energien schon

EE sind die Zukunft und ich hoffe Monopolisten & Verteilungskämpfe um Energie bald die Vergangenheit!:)

Gruss Pokerdog :cool:
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29.03.06 15:30:15
Beitrag Nr. 104 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.990.425 von PokerDog am 29.03.06 13:42:35weiter im text, ganz aktuell

GABL Baden-Württemberg vom 29.03.2006

"Richtlinie des Wirtschaftsministeriums über den Bieterwettbewerb Tiefe Geothermie".

Kern: BW beteiligt sich bei einzelnen beispielhaften Vorhaben im Rahmen einer Teilabdeckung des Bohrrisikos im Risikofall mit 25 der Kosten für die erste Bohrung, max 1 Mio.


Zeigt, das
a, positiv) die Geothermie nun nach EEG auch bezüglich der Risiken in der Politik angekommen ist.

b, negativ) eben ein erhebliches Fündigkeitsrisiko besteht. Und BW zielt auf den Oberrheingraben ab und nicht auf auf das tiefere und damit risikoreichere HDR. Je tiefer je Risiko, alte Regel.

Es gibt nachhaltige Chancen, aber ohne erstes fündiges Bohrloch sehe ich keinen Grund für Kursverdopplungen wie aktuell.

Gruß ragtime
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29.03.06 15:35:46
Beitrag Nr. 105 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.990.032 von wasn am 29.03.06 13:12:50danke, den Artikel kenne ich natürlich. Gleichwohl findet sich weder auf der Internetsite noch im letzten verfügbaren Geschäftsbericht ein Hinweis darauf, dass es sich um ein und dieselbe "ENRO" handelt, die im übrigen (man kann es auf der Internetsite sehen) ein farblich anderes Logo hat....

Ich möchte nur darauf aufmerksam machen, denn ich habe bis dato keinen hieb- und stichfesten "Beweis" gefunden, dass es sich um dasselbe (Mutter-)Unternehmen handelt... "ENRO" muss nicht gleich "ENRO AG" sein... und das ist in jedem mir bekannten Artikel sehr nebulös umschrieben....

Und wer sich bei der Eintragung von Firmennamen etwas auskennt... da kann "ENRO" durchaus auch BEstandteil der Firma eines wirtschaftlich anderen Unternehmens sein...

Gruß
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29.03.06 15:49:27
Beitrag Nr. 106 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.992.205 von macboers am 29.03.06 15:35:46bißchen sorgfältiger lesen, es ist von ENRO in Essen die Rede!

"Essener Unternehmen plant größtes Geothermie-Kraftwerk Deutschlands"

und: (wahllose Quelle via google)

"Essen/Ludwigsfelde - Die Essener ENRO AG will im kommenden Sommer mit dem Bau des größten deutschen Geothermie- Kraftwerks in Brandenburg beginnen. Das Kraftwerk soll 250 Millionen Euro kosten und 25 Megawatt Strom zu wettbewerbsfähigen Preisen liefern. Zur Begleitforschung arbeitet ENRO künftig mit dem Geothermie-Zentrum-Bochum zusammen, einem Verbundforschungszentrum der Fachholschulen Bochum und Gelsenkirchen und der RWTH Aachen."
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29.03.06 17:39:07
Beitrag Nr. 107 ()
Hallo liebe Leute,
das geht ja mit dem Kurs ganz schön rauf und runter.
wenn ihr mal bei onvista euch die startseite anguckt , könnt ihr dort unter anderem einen fond finden der in geothermie investiert
mit 10% p.a.
es wird mit der geothermie genauso noch abgehen wie bei der solar-
industrie.
gruß espa
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29.03.06 17:50:08
Beitrag Nr. 108 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.995.164 von espa am 29.03.06 17:39:07ob Fonds da momentan schon eine gute Wahl sind?

Ein oder zwei ausgewählte Einzeltitel würde ich bevorzugen, sofern man sich mit der Materie UND den Unternehmen auskennt.



"Fond" ist Suppe :D



[Schuldigung, das konnte ich mir nicht verkneifen...]
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29.03.06 18:03:29
Beitrag Nr. 109 ()
ich wollte jetzt nicht zum fond kaufen animieren
sondern nur darauf hinweisen das geothermie zum thema wird
was fond betrifft, da mache ich mir schon meinen eigenen.
in dem ist auch enro enthalten.
gruß espa
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29.03.06 23:57:08
Beitrag Nr. 110 ()
nabend allerseits :)

danke espa - auf der ersteb Seite des Threads hatte ich aber auch schon einen Hinweis auf Green-energy angegeben - allerdings ist dies kein klassischer Aktienfond - sondern ein geschlossener, der sich direkt am Bau von 14 Geothermiekraftwerke beteiligt - gute Rendite mit Sicherheit - aber halt auch sehr langfristig ausgelegt - 12 Mindestanlagedauer
Gruss Pokerdog

P.S. die Homepage und die Broschüre von green-energy ist recht informativ !!!:)
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30.03.06 00:10:23
Beitrag Nr. 111 ()
joo - enro fährt wieder Achterbahn:rolleyes:

aber bitte keine Panik !!!:cool:
nach oben und nach unten nicht - die Erde wird in einem Monat noch genau so heiß sein - und bis die Fakten kommen vergeht mit Sicherheit noch eine woche oder mehr - who knows?

so - und wenn dann mal alle Daten da sind, gehts wahrscheinlich so zu wie nach einem Fernsehnduell der Kandidaten für das Amt des Bundeskanzlers - jede Seite versucht die Sachlage so darzustellen wie es ihr gerade perpektivisch passt :D:cry:

Irgendwo in der Mitte trifft man sich und zu guter letzt entscheiden dann die Fundamentals :look:

seht euch alles in Ruhe an - auch die anderen Werte sind interessant - mich würde auch interssiern, wer euer Meinung indirekt von Geothermie profitiereen könnte? - wem das alles zu langweilig ist - der kann ja die SCHLACHT UM TUI mitverfolgen ;)

Gruss Pokerdog :cool:
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30.03.06 00:13:26
Beitrag Nr. 112 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.995.726 von espa am 29.03.06 18:03:29uups soll natürlich 12 Jahre Mindestanlagedauer heißen:D
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30.03.06 00:39:11
Beitrag Nr. 113 ()
wir können jetzt aber auch von Green-Energy und indirekten Profiteuren auf die GEA Aktie zu sprechen kommen - gutes Beispiel dafür

Viele die länger dabei sein werden sie noch als Metallgesellschaft kennen - der Wert hat einem Investor nicht immer Freudentränen in die Augen getrieben :cry:

obwohl es sich immer um beste Technik aus good old Germany handelte...Probleme lagen wo anders, aber Schall & Rauch...

Die Gea könnte man zu einem kleinen Teil auch als grüne Aktie bezeichnen - da hübsche Töchter:lick:

Die Tochterfirma Lurgi baut Anlagen zur Gewinnung von Biodiesel und Ethanol

Die Tochterfirma Lentjes baut Kraftwerkanlagen, u.a. hat sie Siemens den Auftrag für die 14 Kraftwerke von Green-Energy im Oberrheingraben weggeschnappt.

Sad but true- will Gea diese und zwei andere Töchter verkaufen(als geplagter Vater kann ich das nachvollziehen ;))

Am liebsten im Paket - es soll wohl aber auch über einen Börsengang spekuliert werden:confused:

Gerade als der Kurs mal so richtig ins laufen kam - verkündet dann der alte Unruheherd Happel, dass er sein Paket auf den Markt schmeißt:confused:

Deswegen auch hier - ein klares Bild ist nicht zu erkennen im Moment

Die Aktie würde ich aber trotzdem mal beobachten - passender Thread: Mein Favorit 2006 im MDAX: GEA Group

Gruss Pokerdog :cool:
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30.03.06 01:50:13
Beitrag Nr. 114 ()
hab gerade gesehen bei den anderen Geo-werten gings heute auch rund : :rolleyes:

Ormat Techn. -3,74%
Geodynamics -2,69%
Nevada Geothermal + 10,13%
Polaris unv
U.S. Geothermal +18,6%
Essential Innovations -12%
Western Geopower -4,35%




bei Ormat wurde eine Kapitalerhöhung angekündigt zum Aufbau neuer Anlagen, als auch möglicher Akquisitionen und anderer Investments

Ormat Technologies Launches Follow-On Offering of 3.5 Million Shares of Common Stock

SPARKS, Nevada, March 28, 2006 -- Ormat Technologies, Inc. (NYSE: ORA) today announced that it plans to offer 3,500,000 shares of its common stock in an underwritten follow-on public offering. The Company also plans to grant the underwriters a 30-day option to purchase up to an aggregate of 525,000 additional shares of common stock.

The Company expects to use the aggregate net proceeds from this offering for its general corporate purposes and those of its consolidated subsidiaries, which may include construction of geothermal and recovered energy generation power plants and other investments, and financing possible acquisitions.

Lehman Brothers Inc. and Goldman, Sachs & Co. are acting as joint book-running managers, Citigroup Global Markets Inc. is acting as joint lead manager and RBC Capital Markets Corporation and HSBC Securities (USA) Inc. are acting as co-managers for the offering.

This press release does not constitute an offer to sell or the solicitation of an offer to buy any of the securities nor shall there be any sale of these securities in any state in which such offer, solicitation or sale would be unlawful prior to registration or qualification under the securities laws of any such state. This offering of shares of common stock may be made only by means of a prospectus. Copies of the prospectus can be obtained from Lehman Brothers Inc., c/o ADP Financial Services, Prospectus Fulfillment, 1155 Long Island Avenue, Edgewood, New York 11717, by e-mail: monica_castillo@adp.com or fax: (631) 254-7268, or from Ormat Technologies, Inc., 980 Greg Street, Sparks, Nevada , 89431, telephone (775) 356-9029.
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30.03.06 02:01:44
Beitrag Nr. 115 ()
hier noch ein Artikel zum allg.Verständins über Geothermie -zwar engl. aber gut :)

WHAT DOES THE WORD "GEOTHERMAL" MEAN?

"Geothermal" comes from the Greek words geo (earth) and therme (heat). So, geothermal means earth heat.

WHAT IS GEOTHERMAL ENERGY?

Our earth's interior - like the sun - provides heat energy from nature. This heat - geothermal energy - yields warmth and power that we can use without polluting the environment. Geothermal heat originates from Earth's fiery consolidation of dust and gas over 4 billion years ago. At earth's core - 4,000 miles deep - temperatures may reach over 9,000 degrees F.

HOW DOES GEOTHERMAL HEAT GET UP TO EARTH'S SURFACE?

The heat from the earth's core continuously flows outward. It transfers (conducts) to the surrounding layer of rock, the mantle. When temperatures and pressures become high enough, some mantle rock melts, becoming magma. Then, because it is lighter (less dense) than the surrounding rock, the magma rises (convects), moving slowly up toward the earth's crust, carrying the heat from below. Sometimes the hot magma reaches all the way to the surface, where we know it as lava. But most often the magma remains below earth's crust, heating nearby rock and water (rainwater that has seeped deep into the earth) - sometimes as hot as 700 degrees F. Some of this hot geothermal water travels back up through faults and cracks and reaches the earth's surface as hot springs or geysers, but most of it stays deep underground, trapped in cracks and porous rock. This natural collection of hot water is called a geothermal reservoir.

HOW HAVE PEOPLE USED GEOTHERMAL ENERGY IN THE PAST?

From earliest times, people have used geothermal water that flowed freely from the earth's surface as hot springs. The oldest and most common use was, of course, just relaxing in the comforting warm waters. But eventually, this "magic water" was used (and still is) in other creative ways. The Romans, for example, used geothermal water to treat eye and skin disease and, at Pompeii, to heat buildings. As early as 10,000 years ago, Native Americans used hot springs water for cooking and medicine. For centuries the Maoris of New Zealand have cooked "geothermally," and, since the 1960s, France has been heating up to 200,000 homes using geothermal water.

HOW DO WE USE GEOTHERMAL ENERGY TODAY?

Today we drill wells into the geothermal reservoirs to bring the hot water to the surface. Geologists, geochemists, drillers and engineers do a lot of exploring and testing to locate underground areas that contain this geothermal water, so we'll know where to drill geothermal production wells. Then, once the hot water and/or steam travels up the wells to the surface, they can be used to generate electricity in geothermal power plants or for energy saving non-electrical purposes.

HOW IS ELECTRICITY GENERATED USING GEOTHERMAL ENERGY?

In geothermal power plants steam, heat or hot water from geothermal reservoirs provides the force that spins the turbine generators and produces electricity. The used geothermal water is then returned down an injection well into the reservoir to be reheated, to maintain pressure, and to sustain the reservoir.There are three kinds of geothermal power plants. The kind we build depends on the temperatures and pressures of a reservoir.1. A "dry'" steam reservoir produces steam but very little water. The steam is piped directly into a "dry" steam power plant to provide the force to spin the turbine generator. The largest dry steam field in the world is The Geysers, about 90 miles north of San Francisco. Production of electricity started at The Geysers in 1960, at what has become the most successful alternative energy project in history. 2. A geothermal reservoir that produces mostly hot water is called a "hot water reservoir" and is used in a "flash" power plant. Water ranging in temperature from 300 - 700 degrees F is brought up to the surface through the production well where, upon being released from the pressure of the deep reservoir, some of the water flashes into steam in a 'separator.' The steam then powers the turbines. 3. A reservoir with temperatures between 250 - 360 degrees F is not hot enough to flash enough steam but can still be used to produce electricity in a "binary" power plant. In a binary system the geothermal water is passed through a heat exchanger, where its heat is transferred into a second (binary) liquid, such as isopentane, that boils at a lower temperature than water. When heated, the binary liquid flashes to vapor, which, like steam, expands across and spins the turbine blades. The vapor is then recondensed to a liquid and is reused repeatedly. In this closed loop cycle, there are no emissions to the air.

WHAT ARE SOME OF THE ADVANTAGES OF USING GEOTHERMAL ENERGY TO GENERATE ELECTRICITY?

· Clean. Geothermal power plants, like wind and solar power plants, do not have to burn fuels to manufacture steam to turn the turbines. Generating electricity with geothermal energy helps to conserve nonrenewable fossil fuels, and by decreasing the use of these fuels, we reduce emissions that harm our atmosphere. There is no smoky air around geothermal power plants -- in fact some are built in the middle of farm crops and forests, and share land with cattle and local wildlife. For ten years, Lake County California, home to five geothermal electric power plants, has been the first and only county to meet the most stringent governmental air quality standards in the U.S.· Easy on the land. The land area required for geothermal power plants is smaller per megawatt than for almost every other type of power plant. Geothermal installations don't require damming of rivers or harvesting of forests -- and there are no mine shafts, tunnels, open pits, waste heaps or oil spills. · Reliable. Geothermal power plants are designed to run 24 hours a day, all year. A geothermal power plant sits right on top of its fuel source. It is resistant to interruptions of power generation due to weather, natural disasters or political rifts that can interrupt transportation of fuels. · Flexible. Geothermal power plants can have modular designs, with additional units installed in increments when needed to fit growing demand for electricity.· Keeps Dollars at Home. Money does not have to be exported to import fuel for geothermal power plants. Geothermal "fuel'" - like the sun and the wind - is always where the power plant is; economic benefits remain in the region and there are no fuel price shocks. · Helps Developing Countries Grow. Geothermal projects can offer all of the above benefits to help developing countries grow without pollution. And installations in remote locations can raise the standard of living and quality of life by bringing electricity to people far from "electrified" population centers.

HOW MUCH ELECTRICITY IS FROM GEOTHERMAL ENERGY?

Since the first geothermally-generated electricity in the world was produced at Larderello, Italy, in 1904 the use of geothermal energy for electricity has grown worldwide to about 7,000 megawatts in twenty-one countries around the world. The United States alone produces 2700 megawatts of electricity from geothermal energy, electricity comparable to burning sixty million barrels of oil each year.

WHAT ARE SOME NON-ELECTRIC WAYS WE CAN USE GEOTHERMAL ENERGY?

Geothermal water is used around the world, even when it is not hot enough to generate electricity. Anytime geothermal water or heat are used directly, less electricity is used. Using geothermal water 'directly' conserves energy and replaces the use of polluting energy resources with clean ones. The main non-electric ways we use geothermal energy are DIRECT USES and GEOTHERMAL HEAT PUMPS.

DIRECT USES

Geothermal waters ranging from 50 degrees F to over 300 degrees F, are used directly from the earth:· 'to soothe aching muscles in hot springs, and health spas (balneology); · to help grow flowers, vegetables, and other crops in greenhouses while snow-drifts pile up outside (agriculture); · to shorten the time needed for growing fish, shrimp, abalone and alligators to maturity (aquaculture); · to pasteurize milk, to dry onions and lumber and to wash wool (industrial uses);· Space heating of individual buildings and of entire districts, is - besides hot spring bathing - the most common and the oldest direct use of nature's hot water. Geothermal district heating systems pump geothermal water through a heat exchanger, where it transfers its heat to clean city water that is piped to buildings in the district. There, a second heat exchanger transfers the heat to the building's heating system. The geothermal water is injected down a well back into the reservoir to be heated and used again. The first modern district heating system was developed in Boise, Idaho. (In the western U.S. there are 271 communities with geothermal resources available for this use.) Modern district heating systems also serve homes in Russia, China, France, Sweden, Hungary, Romania, and Japan. The world's largest district heating system is in Reykjavik, Iceland. Since it started using geothermal energy as its main source of heat Reykjavik, once very polluted, has become one of the cleanest cities in the world.Geothermal heat is being used in some creative ways; its use is limited only by our ingenuity. For example, in Klamath Falls, Oregon, which has one of the largest district heating systems in the U.S., geothermal water is also piped under roads and sidewalks to keep them from icing over in freezing weather. The cost of using any other method to keep hot water running continuously through cold pipes would be prohibitive. And in New Mexico and other places rows of pipes carrying geothermal water have been installed under soil, where flowers or vegetables are growing. This ensures that the ground does not freeze, providing a longer growing season and overall faster growth of agricultural products that are not protected by the shelter and warmth of a greenhouse.

GEOTHERMAL HEAT PUMPS

Animals have always known to burrow into the earth, where the temperature is relatively stable compared to the air temperature, to get shelter from winter's cold and summer's heat. People, too, have sought relief from bad weather in earth's caves. Today, with geothermal heat pumps (GHP's), we take advantage of this stable earth temperature - about 45 - 58 degrees F just a few feet below the surface - to help keep our indoor temperatures comfortable. GHP's circulate water or other liquids through pipes buried in a continuous loop (either horizontally or vertically) next to a building. Depending on the weather, the system is used for heating or cooling.Heating: Earth's heat (the difference between the earth's temperature and the colder temperature of the air) is transferred through the buried pipes into the circulating liquid and then transferred again into the building.Cooling: During hot weather, the continually circulating fluid in the pipes 'picks up' heat from the building - thus helping to cool it - and transfers it into the earth. GHP's use very little electricity and are very easy on the environment. In the U.S., the temperature inside over 300,000 homes, schools and offices is kept comfortable by these energy saving systems, and hundreds of thousands more are used worldwide. The U.S. Environmental Protection Agency has rated GHP's as among the most efficient of heating and cooling technologies.

WHAT PARTS OF THE WORLD HAVE GEOTHERMAL ENERGY?

For electricity and direct use: Geothermal reservoirs that are close enough to the surface to be reached by drilling can occur in places where geologic processes have allowed magma to rise up through the crust, near to the surface, or where it flows out as lava. The crust of the Earth is made up of huge plates, which are in constant but very slow motion relative to one another. Magma can reach near the surface in three main geologic areas: 1. where Earth's large oceanic and crustal plates collide and one slides beneath another, called a subduction zone The best example of these hot regions around plate margins is the Ring of Fire -- the areas bordering the Pacific Ocean: the South American Andes, Central America, Mexico, the Cascade Range of the U.S. and Canada, the Aleutian Range of Alaska, the Kamchatka Peninsula of Russia, Japan, the Philippines, Indonesia and New Zealand.2. spreading centers, where these plates are sliding apart, (such as Iceland, the rift valleys of Africa, the mid-Atlantic Ridge and the Basin and Range Province in the U.S.); and3. places called hot spots-- fixed points in the mantle that continually produce magma to the surface. Because the plate is continually moving across the hot spot, strings of volcanoes are formed, such as the chain of Hawaiian Islands. The countries currently producing the most electricity from geothermal reservoirs are the United States, New Zealand, Italy, Iceland, Mexico, the Philippines, Indonesia and Japan, but geothermal energy is also being used in many other countries.· For geothermal heat pumps, use can be almost world-wide. The earth's temperature a few feet below the ground surface is relatively constant everywhere in the world (about 45 - 58 degrees F), while the air temperature can change from summer to winter extremes. Unlike other kinds of geothermal heat, shallow ground temperatures are not dependent upon tectonic plate activity or other unique geologic processes. Thus geothermal heat pumps can be used to help heat and cool homes anywhere.

HOW MUCH GEOTHERMAL ENERGY IS THERE?

Thousands more megawatts of power than are currently being produced could be developed from already-identified hydrothermal resources. With improvements in technology, much more power will become available. Usable geothermal resources will not be limited to the "shallow" hydrothermal reservoirs at the crustal plate boundaries. Much of the world is underlain (3-6 miles down), by hot dry rock - no water, but lots of heat. Scientists in the U.S.A., Japan, England, France, Germany and Belgium have experimented with piping water into this deep hot rock to create more hydrothermal resources for use in geothermal power plants. As drilling technology improves, allowing us to drill much deeper, geothermal energy from hot dry rock could be available anywhere. At such time, we will be able to tap the true potential of the enormous heat resources of the earth's crust.
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30.03.06 02:15:07
Beitrag Nr. 116 ()
:laugh::laugh::laugh:
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30.03.06 02:16:28
Beitrag Nr. 117 ()
Keine Sorge - bin nicht verrückt geworden!;)
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30.03.06 02:17:34
Beitrag Nr. 118 ()
:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
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30.03.06 02:29:24
Beitrag Nr. 119 ()
AH - Die Welt ist klein!:look:

:eek:ich darf gleich eine weitere deutsche Geothermieaktie vorstellen:eek:

und das beste - diese Ag ist gleich bei mir um die Ecke :laugh:

Klicken Sie sich bald wieder ein!:laugh::laugh:
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30.03.06 03:12:34
Beitrag Nr. 120 ()
tatatataaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa:laugh:

ich darf den Bohrtechnikspezialisten für Wärmepumpenbohrungen vorstellen - die FAL Technologie AG - aus Mechernich Kommern!

jetzt nicht wild bei Onvista rumtippen - es gibt zwar Aktien, aber nur als vinkulierte Namensaktien - gutes Timing - bis zum 31.03.2006 läuft noch eine Zeichnungsfrist - Zeichnungschein als PDF gibts auf der homepage - so what!





Vision
Zweifellos haben neue Technologien der Energiegewinnung aus Geothermie und Wasser in der Zukunft außergewöhnliche Chancen der Einsparung und Wertschöpfung. Für die Energieverbraucher sollen Kostenreduzierung und überzeugender Komfort das System attraktiv machen. Für Kapitalanleger will die FAL Technologie AG einen anhaltenden Wachstumswert neben den so sehr im Vordergrund stehenden Börsenfavoriten der IT-Branche anbieten, dessen Vorzüge technisch hochentwickelte Geräte für wesentliche und dauerhafte Grundbedürfnisse weltweit sind.In der BRD werden jährlich etwa 240.000 Heizungen (Stand 2004) in Ein- und Zweifamilienhäusern und in Altbauten installiert. Davon entfallen ca. 50 % auf Neubauten. Der Bedarf in den EU-Ländern beträgt das Mehrfache. Die Energieversorgung der Zukunft ist zu einem globalen wirtschaftlichen Problem geworden. Die Vorräte der nicht erneuerbaren Energien nehmen ab, dauerhaft steigen die Preise bei weltweit zunehmendem Bedarf. Immer mehr Hausbesitzer im Süden Europas bauen eine Öl- oder Gasheizung ein, weil Holz knapp wird. Schwer zu ermitteln sind die Bedarfszahlen in den osteuropäischen Ländern. Interesse wurde aus diesen Ländern auf vielen Messen, auf denen das FAL-Bohrsystem ausgestellt wurde, bereits gezeigt. Wenn es der FAL Technologie AG gelingt, bis 2007 einen Marktanteil von 0,25% in den EU-Ländern zu erreichen, würde das den Absatz von ca. 85 Bohreinheiten mit je 3 Bohrern bedeuten. In ca. 25 Jahren wird sich das Öl und das Erdgas so reduziert haben, dass es nicht mehr für Heizzwecke einsetzbar sein wird. Wer hat Anfang 2004 vermutet, dass der Ölpreis sich bis Ende 2005 noch einmal verdoppelt? Aber auch Preisanhebungen bei Strom und Gas werden bereits heftig diskutiert.Wir müssen aus den erneuerbaren Energiequellen mehr Energie ziehen, die uns selbst, der Umwelt und unserem Planeten nicht noch mehr Schaden zufügt und die kostengünstig ist. Erdsonden schöpfen Wärme aus der Erdkruste. Wer in diese Technologie jetzt investiert, der platziert sein Kapital in Zukunft, Wachstum und Rendite.Keine Branche wird in den nächsten Jahrzehnten die Wirtschaft so bestimmen wie die Energie-, Wasser- und Medizinbranche. Ohne preiswerte Energie wird es keinen nennenswerten Wirtschaftsaufschwung geben. Wer heute in diese Technologien investiert, kann sicher sein, auf der richtigen Seite zu stehen.FAL-Technologie entspricht nicht nur dem heutigenStand der Technik sondern ist seiner Zeit voraus.Und das ist unsere Chance.

Der Markt
In der BRD werden nach Daten des Statistischen Bundesamtes jährlich etwa 240.000 Heizungen (Stand 2004) in Ein- und Zweifamilienhäusern und in Altbauten installiert. Davon entfallen etwa 50% auf Neubauten. Der Bedarf in denEU-Ländern beträgt das Mehrfache. Immer mehr Hausbesitzer im Süden Europas bauen eine Öl- oder Gasheizung ein, weil Holz knapp wird. Schwer zu ermitteln sind die Bedarfszahlen in den osteuropäischen Ländern. Interesse wurde aus diesen Ländern bei Messen, auf denen der Bohrer ausgestellt wurde, bereits gezeigt.Wir müssen aus den erneuerbaren Energiequellen mehr Energie ziehen, die uns selbst, der Umwelt und unserem Planeten nicht noch mehr Schaden zufügt und kostengünstig ist. Erdsonden schöpfen Wärme aus der Erdkruste. Überzeugte Anhänger der Geothermie warten auf uns.Keine Branche wird in den nächsten Jahrzehnten die Wirtschaft so bestimmen, wie die Energie-, Wasser- und Medizinbranche. Ohne preiswerte Energie wird es keinen nennenswerten Wirtschaftsaufschwung geben. Das FAL-Bohrsystem ist seiner Zeit voraus. Das erteilte Patent bedeutet sicheren Schutz und Vorsprung in der Bohrtechnologie. Wir investieren in diese Technologie und platzieren Kapital in die Zukunft, in Wachstum und Rendite. Das ist unsere Chance – die Chance des FAL-Bohrsystems.

Planzahlen
Die Annahmen der folgenden Planung gehen aus vom Geldzufluss aus der Erhöhung des Grundkapitals und von einer mit dem Bohrer Typ 3 gelungenen Serienversion. Bis Ende 2005 haben Grundkapital (€212.751.00) und Rücklagen (€ 18.828,00) die bisherige Produktentwicklung finanziert. Nach voller Zeichnung erhöht sich das Gesamtkapital auf T€ 1.032. Es ist beabsichtigt, auch weiterhin ohne Fremdkapital die Ziele zu erreichen.Die Gewinn- und Liquiditätsentwicklung 2006 bis 2009 lässt sich wie folgt beschreiben:Umsatzerlöse werden bereits in 2006 aus Testbohrungen für wartende Partner und sonstigen Verkäufen entstehen. Bis 2009 entwickeln sich die Verkaufserlöse aus Lizenzen und aus Wartung und Überholung aller eingesetzten Bohrer nach heutigen marktgerecht kalkulierten Preisen. Aus den eingesetzten FAL-Bohrsystemen können geothermische Wärmequellen für ca. 3.500 Alt- und /oder Neubauten in dieser Zeit installiert werden.Materiaufwand sind die kalkulierten Stückkosten für alle Komponenten des Bohrers mit Nebenaggregaten und Rohren. Ein möglicher degressiver Verlauf bei zunehmender Stück-zahl blieb unberücksichtigt.Personalaufwand steigt zunächst durch Erweiterung des technischen Personals, insbesondere mit einem Spezialisten für Erdbohrungen. Mehr Erkenntnisse über die Alternativen Zulieferung oder Eigenfertigung werden zeigen, wieweit eigenes Personal aufgestockt werden muss. Betriebs- und Verwaltungsaufwand enthält Miet- und Raumkosten, Personal- und Sachkosten der Verwaltung, Versicherungen, Beratungsaufwand und Lizenzgebühren an den Patentgeber nach Umsatzprognose. Vertriebsaufwand entsteht vor allem durch die notwendigen Ausgaben zu Markteinführung und Werbung. Für Mehrkosten hierfür sind Reserven unter Sonstiges geplant.Abschreibungen ergeben sich aus geplanten Investitionen im Anlagevermögen bei möglichst enger Beschränkung auf die Kernkompetenz der Herstellung des patentierten Bohrers.Investitionen im Umlaufvermögen beruhen auf Schätzungen von Materialbeständen und Forderungen aus laufendem Geschäftsverkehr.Sonstiges ist ein Reservepolster für Kalkulationsrisiken.Ertragssteuern sind mit 40% vom Jahresüberschuss eingesetzt.Dividenden sollen das frühe Investment der Aktionäre belohnen.Die P