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General Motors.....wie lange noch - 500 Beiträge pro Seite (Seite 2)



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GM to cut production in Spain due to slowdown

MADRID, Aug 27 (Reuters) - General Motors (News/Aktienkurs) <GM.N> will trim production at its Figueralas plant in Zaragoza in eastern Spain due to the slowdown in its main markets, a spokeswoman said on Wednesday.

'There will be a two-day technical stoppage in September as well as a four-day break in October to reduce output in line with demand,' the spokeswoman at the plant said.

The six-day shutdown will mean production will be reduced by about 12,000 cars.

A union source told Reuters management had not ruled out further technical stoppages if car sales continue to decrease.

'Management has informed unions that there may be another day off if the market does not meet supply,' the source said.

The 7,500 strong workforce at GM's Figuerelas plant produces about 2,000 vehicles per day, making the company's Combo, Meirca and Corsa vehicles.

Last year, output at the Figuerelas plant, which exports 90 percent of its production, hit a new record of 486,000 cars.

General Motors is the first car manufacturer operating in Spain to announce a cut in production due to the economic slowdown.

According to data from car manufacturers' association Anfac, new car sales in Spain fell 19.2 percent over the first seven months of the year. Local media have said this decrease sharpened in the month of August to a drop of nearly 40 percent.

Anfac is due to publish car sales data for August on September 1.

(Reporting by Robert Hetz; Writing by Jonathan Gleave; Editing by Quentin Bryar) Keywords: SPAIN GM/

tf.TFN-Europe_newsdesk@thomson.com
Die Politik und die damit verbundene Finanzhilfe ist ein wesentlicher Faktor.

Deswegen bin ich auch der Meinung, dass GM nur was für Insider oder Masochisten ist.

26.08.2008
US-Autoindustrie
Staatshilfen sollen GM & Co. retten
von Carsten Herz

Die angeschlagenen US-Autohersteller haben sich angesichts des laufenden US-Wahlkampfs in Position gebracht und dringen auf staatliche Hilfen in Milliardenhöhe. Nach Informationen von US-Medien versuchen General Motors, Ford und Chrysler staatlich garantierte Kredite zu erhalten, um schneller sparsame Fahrzeuge und neue Technologien zu entwickeln.
General-Motors-Werk in Michigan. Barack Obama besuchte bereits im Februar eine Fabrik des Autobauers in Wisconsin. Foto: APLupe

General-Motors-Werk in Michigan. Barack Obama besuchte bereits im Februar eine Fabrik des Autobauers in Wisconsin. Foto: AP

FRANKFURT. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass die US-Autohersteller ihre Anfrage von zunächst 25 Mrd. Dollar auf 50 Mrd. Dollar verdoppelt hätten. Die US-Autobauer wittern damit offenbar eine Chance, vor den US-Wahlen im November doch noch Fördergelder in Milliardenhöhe für die notleidenden US-Ikonen durchsetzen zu können.

Im vergangenen Jahr war ein Hilfsprogramm für die Automobilbranche im US-Kongress vorerst gescheitert. Das „Advanced Technology Vehicles Manufacturing Incentive Program“ sah Kredite von bis zu 25 Mrd. Dollar für die US-Hersteller vor. Die Mittel sollten die Unternehmen für die Entwicklung spritsparender Fahrzeuge einsetzen. Nun sehen die Hersteller offensichtlich die Chance für einen zweiten Anlauf, nachdem sowohl der Demokrat Barack Obama als auch sein republikanischer Rivale John McCain als Präsidentschaftsbewerber im Wahlkampf bereits grundsätzliche Unterstützung für Finanzhilfen signalisiert haben.

McCain hatte für den Fall seiner Wahl sogar einen Preis von 300 Mill. Dollar für die Entwicklung einer leistungsstarken, kostengünstigen Batterie zum Antrieb von Elektroautos angekündigt. Für McCain und Obama haben die Industriegürtel in Michigan und Ohio, wo viele Zulieferer sitzen, möglicherweise wahlentscheidende Bedeutung. Allerdings haben sich die Bewerber noch nicht zu konkreten Rettungsversprechen hinreißen lassen. Bestenfalls von Umschulungshilfen für entlassene Autoarbeiter war bislang die Rede.

Der Vorstoß der US-Autobauer zeugt von der tiefen Ratlosigkeit, wie die einstigen amerikanischen Ikonen aus ihrer bisher größten Krise finden sollen. Die verlusteschreibenden US-Hersteller leiden unter einem starken Einbruch des Heimatmarkts. Wegen der hohen Ölpreise kaufen die Amerikaner wesentlich weniger schwere Pick-ups und Geländewagen – die bisherige Domäne der US-Hersteller. Als Folge hatten sowohl GM als auch Ford im zweiten Quartal desaströse Zahlen vorgelegt und neue Sorgen über die Kreditwürdigkeit der Hersteller geweckt. Die Ratingagentur Standard & Poor’s stufte alle drei US-Autobauer wegen ihrer hohen Barmittelverluste weiter herunter. Staatliche Bürgschaften würden die Refinanzierungskosten für die US-Autobauer deutlich vermindern, da die Zinsen deutlich unter denen am Kapitalmarkt liegen dürften.

Experten schätzen, dass die US-Autoindustrie von den erteilten Milliardenhilfen der US-Regierung für die beiden größten Hypothekenfinanzierer des Landes, Fannie Mae und Freddie Mac, angelockt wird. Um das Finanzsystem zu stabilisieren, hatte die Regierung den beiden maroden Adressen umfangreiche Hilfe angedient.

Die notleidende Autoindustrie beißt dagegen bisher beim scheidenden US-Präsidenten George W. Bush in Sachen Kreditbürgschaften weitgehend auf Granit. Bush hat stattdessen den Autobossen nahegelegt, sich darauf zu konzentrieren, „ein relevantes Produkt zu entwickeln“. Ein neuer Präsident könnte dies allerdings nun anders sehen. Schon im Jahr 1979 hatte der damalige Präsident Jimmy Carter Chrysler Kreditgarantien in Höhe von 1,5 Mrd. Dollar gewährt, um das Überleben des Autobauers zu sichern.

Auch heute kämpfen die US-Autobauer um ihre Existenz. Allein der Opel-Mutterkonzern GM und Ford verzeichneten im vergangenen zweiten Quartal Verluste von zusammen mehr als 24 Mrd. Dollar. Beide hatten zuletzt sogar Insolvenzgerüchte dementieren müssen. Die Investmentbank Merrill Lynch hatte Anfang Juli eine Pleite von GM nicht mehr ausgeschlossen. Am Ende des zweiten Quartals hatte GM noch Barreserven von 21 Mrd. Dollar. Der US-Autobauer will bis Ende 2009 mit einem Bündel von Maßnahmen seine Barmittel um 15 Mrd. Dollar erhöh

Obere nachrichten ist nur 2 Tage Alt.
GM steigt wieder nach oben.
Aber nur Geduld.




General Motors HydroGen 4
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.887.295 von solarsemi45 am 28.08.08 10:15:28In dem Bericht steht doch eigentlich alles drin, wenn man ihn bis zum Schluss durchliest.
Sogar das Bush ab und an eine vernünftige Entscheidung trifft.
Vor den Wahlen tut sich nichts mehr und danach wird festgestellt
das der Staat mit seinen eigenen Schulden schon nicht mehr klar kommt.
Automobilindustrie: VW weltweit auf Platz drei

© ZEIT online, Tagesspiegel | 28.08.2008 13:42

Meilenstein für Volkswagen: Der Wolfsburger Automobilhersteller ist in die Top drei der weltweit absatzstärksten Automarken vorgedrungen. Erfolgreicher sind derzeit nur noch zwei Produzenten – ein Konzern aus den USA und einer aus Japan.

Der Autobauer Volkswagen ist mit seinem Absatz im ersten Halbjahr 2008 auf Platz drei der Weltrangliste vorgerückt und hat den Konkurrenten Ford hinter sich gelassen. Nur Toyota und General Motors verkauften mehr Autos als der VW-Konzern.


Winterkorn: "Wachstumskurs konsequent vorantreiben"

VW-Chef Martin Winterkorn erklärte dazu am Donnerstag in Wolfsburg: "Wir freuen uns, dass der Volkswagen Konzern erstmals zur Top drei der globalen Automobilindustrie zählt." Die Entwicklung zeige, dass VW auf dem richtigen Weg sei. "Wir werden diesen Wachstumskurs auch in dem derzeit schwierigen Marktumfeld konsequent vorantreiben", sagte Winterkorn.
Meistgelesen

Mit 3,31 Millionen Autos, die der Konzern im ersten Halbjahr 2008 auslieferte, steigerte Volkswagen seinen Absatz um 7,2 Prozent. Ford verkaufte im selben Zeitraum nach eigenen Angaben 3,22 Millionen Fahrzeuge. (iba/dp

Langsam spielt Musik Auto Firmen.

Bush ist Waffen Lobby und Pistolen President Seit 8 Jahre USA Amerikanische Waffen überall voll verkauft.
Aber Zivile bereich sind pleite.
Opel-Händler setzen auf Schauraum-TV mit Dingo
28.08.2008 14:43:17

(PA) Der Automobilkonzern General Motors Europe entscheidet sich mit dem Instore-TV-System Dingo des hannoverschen Herstellers Cybay New Media für mehr Flexibilität in der PoS-Kommunikation. Dingo setzte sich dabei nach Pitch und sechsmonatiger Evaluierungsphase gegen den Mitbewerb durch und kann nun im Rahmen einer Konzernlizenz europaweit in der GM-Gruppe eingesetzt werden.

Dabei werden in der ersten Roll-Out-Phase 2008 die "Opel Car Creator"-Stationen von über 300 OPEL-Händlern in Deutschland mit Aktionsinfos, TV-Spots und News über das "dingo"-Netzwerk versorgt. So werden die integrierten LCD-Monitore zu einem neuen Kommunikationskanal in der Kundenansprache und ermöglichen Echtzeit-Marketing am Point-of-Sale.

"Dingo ermöglicht uns ein Echtzeit-Marketing am Point-of-Sale", so Volker Brien, Direktorn Marketing Mid-Europe Cluster, und ergänzt: "Mit unserer redaktionell gesteuerten Sendeschleife erschließen wir einen neuen Kommunikationskanal."

Bei General Motors kommt die neue Version des Digital-Signage-Systems Dingo zum Einsatz, die komplett auf die Kommunikation über Web-Services setzt und den Verantwortlichen mit dem "Management Cockpit" noch mehr Übersicht bei der Systembetreuung bietet.

General Motors ist in Deutschland durch die Marken Opel, Saab, Chevrolet, Cadillac und Corvette vertreten, die über ein großes Netz von Händlern und Servicepartnern vertrieben werden. GM beschäftigt 27.226 Mitarbeiter in Deutschland und verkaufte im Jahre 2006 in Deutschland insgesamt 380.199 PKW und leichte Nutzfahrzeuge.

Dingo ist das mehrfach ausgezeichnete Produkt des Software-Herstellers Cybay New Media. Mit dem webbasierten Instore-TV-System können Informationen in Echtzeit über TV-, Plasma- oder LC-Displays im Bewegtbild am Point of Interest platziert werden. Weitere Informationen sind auf der Produkt-Homepage unter http://www.dingo.info zu beziehen.

GM sollte eigentlich 10 € sein.
Aktie steigt oben.
Sehr oft 7,70 getestet worden.
Auto-News
US-Autobauer suchen Hilfe beim Staat


Die drei großen amerikanischen Autohersteller General Motors, Ford und Chrysler suchen Berichten in US-Medien zufolge Hilfe beim Staat. „The Big Three“ – die großen Drei - wünschen sich zinsgünstige Milliarden-Kredite, um schneller sparsame Modelle entwickeln zu können.

Der US-Markt befindet sich seit Monaten auf Talfahrt. Die einst so beliebten, aber verbrauchsintensiven SUVs und Pick-ups sind den Kunden wegen der steigenden Kraftstoffpreise mittlerweile auch in Amerika zu teuer im Unterhalt geworden. Da hilft auch das Angebot an Hybrid-Modellen nur wenig. GM möchte sich vor diesem Hintergrund auch von seiner Marke Hummer trennen und sucht ebenso wie Ford Hilfe bei den europäischen Konzerntöchtern, deren Kompaktmodelle auch jenseits des Atlantiks immer attraktiver werden.

Das veränderte Käuferverhalten bekommt derzeit vor allem Smart positiv zu spüren. Der seit Januar 2008 dort erhältliche Fortwo entwickelt sich in den USA zum Verkaufsschlager. 14 000 Stück sind bereits auf den amerkanischen Straßen unterwegs, weitere 30 000 Bestellungen sollen bereits vorliegen.

(ar/jri)

Endlich geht Bush weg,Aktie steigt nach oben.

Mfg

3 Bewertungen *****

25.08.2008
Neues Werk in Russland
GM spielt in Europa russische Karte
von Carsten Herz


Aufgrund der rasant wachsenden Nachfrage in Osteuropa liebäugelt der Opel-Mutterkonzern General Motors mit einem neuen Werk in Russland. Nach Ansicht von Experten könnte der Autokonzern dafür auf dem Gelände der neuen GM-Produktionsstätte in St. Petersburg eine weitere Fabrik errichten oder ein Joint Venture eingehen.
Der Blick von GM-Europachef Carl-Peter Forster richtet sich gen Osten. Foto: APLupe

Der Blick von GM-Europachef Carl-Peter Forster richtet sich gen Osten. Foto: AP

ZÜRICH. „Wenn das Wachstum in Russland sich so fortsetzt, ist ein neues Werk für General Motors dort nur eine Frage der Zeit“, sagte GM-Europachef Carl-Peter Forster dem Handelsblatt in Zürich. Es gebe dazu zwar noch keine Entscheidung. „Aber angesichts der Absatzsteigerungen auf dem russischen Markt steht das Thema Kapazitätserweiterung bereits auf der Tagesordnung“, sagte Forster.

Nach Ansicht von Experten könnte General Motors (GM) dafür auf dem Gelände der neuen GM-Produktionsstätte in St. Petersburg eine weitere Fabrik errichten oder ein Joint Venture eingehen. Der russische Autobauer GAZ hatte jüngst bereits angekündigt, dass es mit dem US-Konzern eine Gemeinschaftsfirma zum Bau von jährlich 300 000 Autos gründen werde. GM hatte dies aber nicht bestätigt.

Osteuropa gewinnt damit für GM noch stärker an Bedeutung. „Der russische Markt wächst weiter rasant – und bisher sehen wir keinen Grund, warum sich das ändern soll“, sagte Forster. So werde Russland voraussichtlich bereits 2009 Großbritannien als größten Markt für GM in Europa ablösen. Angesichts der rasch steigenden Nachfrage muss GM nun schneller als gedacht bereits einen weiteren Kapazitätsaufbau ins Auge fassen, obwohl die Amerikaner im November diesen Jahres erst die Großproduktion in ihrem dritten GM-Werk im russischen St. Petersburg eröffnen werden.

Neben St. Petersburg, wo bereits in einem kleinen Werk Geländewagen von Chevrolet und Opel gebaut werden, und einem Joint Venture mit Avtovaz in Togliatti fertigt der US-Konzern noch im russischen Kaliningrad mit dem Autobauer Avtotor.

Opel ist die derzeit nach eigenen Angaben am stärksten wachsende Auslandsmarke auf dem boomenden russischen Markt. Im laufenden Jahr rechnet Forster mit einer Absatzsteigerung von GM auf 380 000 bis 390 000 Fahrzeuge in Russland. Im Vorjahr waren es noch rund 258 000 Autos gewesen. In den ersten sieben Monaten stieg der Absatz von GM auf dem russischen Markt – auch wegen der großen Nachfrage nach der Einstiegsmarke Chevrolet – um 60 Prozent


Obama hat für GM über 50 Milliarde Dollar versprochen für Umwelt Freundlichen Technik.

26.08.2008
US-Autoindustrie
Staatshilfen sollen GM & Co. retten
von Carsten Herz

Die angeschlagenen US-Autohersteller haben sich angesichts des laufenden US-Wahlkampfs in Position gebracht und dringen auf staatliche Hilfen in Milliardenhöhe. Nach Informationen von US-Medien versuchen General Motors, Ford und Chrysler staatlich garantierte Kredite zu erhalten, um schneller sparsame Fahrzeuge und neue Technologien zu entwickeln.
General-Motors-Werk in Michigan. Barack Obama besuchte bereits im Februar eine Fabrik des Autobauers in Wisconsin. Foto: APLupe

General-Motors-Werk in Michigan. Barack Obama besuchte bereits im Februar eine Fabrik des Autobauers in Wisconsin. Foto: AP

FRANKFURT. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass die US-Autohersteller ihre Anfrage von zunächst 25 Mrd. Dollar auf 50 Mrd. Dollar verdoppelt hätten. Die US-Autobauer wittern damit offenbar eine Chance, vor den US-Wahlen im November doch noch Fördergelder in Milliardenhöhe für die notleidenden US-Ikonen durchsetzen zu können.

Im vergangenen Jahr war ein Hilfsprogramm für die Automobilbranche im US-Kongress vorerst gescheitert. Das „Advanced Technology Vehicles Manufacturing Incentive Program“ sah Kredite von bis zu 25 Mrd. Dollar für die US-Hersteller vor. Die Mittel sollten die Unternehmen für die Entwicklung spritsparender Fahrzeuge einsetzen. Nun sehen die Hersteller offensichtlich die Chance für einen zweiten Anlauf, nachdem sowohl der Demokrat Barack Obama als auch sein republikanischer Rivale John McCain als Präsidentschaftsbewerber im Wahlkampf bereits grundsätzliche Unterstützung für Finanzhilfen signalisiert haben.

McCain hatte für den Fall seiner Wahl sogar einen Preis von 300 Mill. Dollar für die Entwicklung einer leistungsstarken, kostengünstigen Batterie zum Antrieb von Elektroautos angekündigt. Für McCain und Obama haben die Industriegürtel in Michigan und Ohio, wo viele Zulieferer sitzen, möglicherweise wahlentscheidende Bedeutung. Allerdings haben sich die Bewerber noch nicht zu konkreten Rettungsversprechen hinreißen lassen. Bestenfalls von Umschulungshilfen für entlassene Autoarbeiter war bislang die Rede.

Der Vorstoß der US-Autobauer zeugt von der tiefen Ratlosigkeit, wie die einstigen amerikanischen Ikonen aus ihrer bisher größten Krise finden sollen. Die verlusteschreibenden US-Hersteller leiden unter einem starken Einbruch des Heimatmarkts. Wegen der hohen Ölpreise kaufen die Amerikaner wesentlich weniger schwere Pick-ups und Geländewagen – die bisherige Domäne der US-Hersteller. Als Folge hatten sowohl GM als auch Ford im zweiten Quartal desaströse Zahlen vorgelegt und neue Sorgen über die Kreditwürdigkeit der Hersteller geweckt. Die Ratingagentur Standard & Poor’s stufte alle drei US-Autobauer wegen ihrer hohen Barmittelverluste weiter herunter. Staatliche Bürgschaften würden die Refinanzierungskosten für die US-Autobauer deutlich vermindern, da die Zinsen deutlich unter denen am Kapitalmarkt liegen dürften.

Experten schätzen, dass die US-Autoindustrie von den erteilten Milliardenhilfen der US-Regierung für die beiden größten Hypothekenfinanzierer des Landes, Fannie Mae und Freddie Mac, angelockt wird. Um das Finanzsystem zu stabilisieren, hatte die Regierung den beiden maroden Adressen umfangreiche Hilfe angedient.

Die notleidende Autoindustrie beißt dagegen bisher beim scheidenden US-Präsidenten George W. Bush in Sachen Kreditbürgschaften weitgehend auf Granit. Bush hat stattdessen den Autobossen nahegelegt, sich darauf zu konzentrieren, „ein relevantes Produkt zu entwickeln“. Ein neuer Präsident könnte dies allerdings nun anders sehen. Schon im Jahr 1979 hatte der damalige Präsident Jimmy Carter Chrysler Kreditgarantien in Höhe von 1,5 Mrd. Dollar gewährt, um das Überleben des Autobauers zu sichern.

Auch heute kämpfen die US-Autobauer um ihre Existenz. Allein der Opel-Mutterkonzern GM und Ford verzeichneten im vergangenen zweiten Quartal Verluste von zusammen mehr als 24 Mrd. Dollar. Beide hatten zuletzt sogar Insolvenzgerüchte dementieren müssen. Die Investmentbank Merrill Lynch hatte Anfang Juli eine Pleite von GM nicht mehr ausgeschlossen. Am Ende des zweiten Quartals hatte GM noch Barreserven von 21 Mrd. Dollar. Der US-Autobauer will bis Ende 2009 mit einem Bündel von Maßnahmen seine Barmittel um 15 Mrd. Dollar erhöhen
28.08.2008 20:52
Daimler und RWE starten Elektroauto-Offensive - FTD

DJ Daimler (News/Aktienkurs) und RWE (News/Aktienkurs) (News/Aktienkurs) starten Elektroauto-Offensive - FTD

HAMBURG (Dow Jones)--Der Automobilkonzern Daimler und der Stromversorger RWE planen offenbar eine groß angelegte Elektroauto-Offensive. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD - Freitagausgabe) wollen die Unternehmen in Berlin und anderen europäischen Metropolen Netze mit Ladestationen für eine Flotte von Elektro-Smarts aufbauen. Schon 2009 sollen die ersten Modelle der neuen stromgetriebenen Serie des Zweisitzers an interessierte Kunden ausgeliefert werden.

Insgesamt rund 500 Ladestationen sollen alleine in Berlin eingerichtet werden, berichtet das Blatt am Donnerstagabend vorab. Die Leistung der Elektroautos entspreche der vergleichbarer diesel- oder benzingetriebener Fahrzeuge. Die Reichweite werde im Stadtverkehr bei 150 km liegen. Für das Laden der Akkus sollen jeweils rund 2 EUR berechnet werden. Die Kosten pro Kilometer lägen damit deutlich niedriger als beim Verbrennungsmotor.

Allerdings sei die Produktion der Akkus noch teuer und bislang nur in überschaubaren Stückzahlen möglich. Daher werde die Zahl der für den Start in Berlin vorgesehenen Elektro-Smarts zunächst auf etwa 150 begrenzt sein. Ingesamt soll ein Kontingent von etwa 1.000 Fahrzeugen auf mehrere europäische Metropolen verteilt werden. Später könnten die aufladbaren Smarts auch in den USA auf den Markt kommen.

Nach Informationen der "FTD" soll das Vorhaben am Freitag kommender Woche in Berlin vorgestellt werden. Ein Sprecher von RWE bestätigte Dow Jones Newswires den Termin zu dem Projekt, wollte aber zu den weiteren von der Zeitung genannten Informationen nicht Stellung nehmen. Bei Daimler war am Abend zunächst niemand für weitere Informationen zu erreichen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.907.405 von traeder am 29.08.08 17:01:42Die Leistung der Elektroautos entspreche der vergleichbarer diesel- oder benzingetriebener Fahrzeuge. Die Reichweite werde im Stadtverkehr bei 150 km liegen.

:laugh: lächerlich, wer kauft sowas?? :eek::eek:

Klingt für mich eher nach einer Kurzschlussoffensive um den Markt zu testen. Da wird man dann feststellen das niemand die FZ möchte und kein Kunde Elektroautos will. :rolleyes:

Vielleicht sollten sie die Herren bei Daimler mal umschauen was die Konkurrenz so macht :laugh:

Stichworte wie Radnabenmotoren, Reichweiten von 450 km und Ladezeiten von 5 Minuten dürften dann Mercedes die Tränen in die Augen drücken :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.908.129 von VaJo am 29.08.08 17:49:40ich glaube du verwechselst da was mit einem Autoscooter.
1. September 2008 - 09:00 Diesen Artikel drucken Diesen Artikel versenden RSS Feed

PRESSE/Furcht vor Pleite bei ehemalige GM-Tochter Delphi



HAMBURG (AWP International) - Beim grössten US-Autozulieferer Delphi geht die Furcht vor einer Pleite um. "Der Schuldner verliert weiter Geld in einem alarmierenden Ausmass", zitiert die "Financial Times Deutschland" (FTD/Montagausgabe) aus einem Schreiben des Gläubigers Highland Capital an ein New Yorker Konkursgericht. Zudem liefen bis Jahresende mehr als vier Milliarden US-Dollar an Darlehen an die ehemalige GM-Tochter aus.

Das "Wall Street Journal" spekulierte am Freitag bereits über das endgültige Aus von Delphi. General Motors werde einige der US-Werke der Gesellschaft übernehmen, hiess es unter Berufung auf Insider. Ein Delphi-Sprecher dementierte in dem Blatt, dass die Firma aufgelöst werden soll.

Delphi versucht seit mehr als zwei Jahren, aus der Insolvenz herauszukommen. Unmittelbar vor dem erhofften Abschluss einer nötigen Umschuldung hatte Anfang April eine Investorengruppe ihre Zusage über 2,55 Milliarden Dollar zurückgezogen.

Das Unternehmen mit Sitz in Troy braucht mehrere Milliarden Dollar, um Gläubiger zu bedienen und aus der Insolvenz zu kommen. Eine weitere Verzögerung oder gar ein Scheitern der Sanierung von Delphi wäre auch für GM angesichts eigener Milliardenverluste ein grosses Problem. Die Verhandlungen mit den Gläubigern und Investoren waren zuletzt auch durch die Finanzmarktkrise ins Stocken geraten./ne/tw

Negative nachrichten sollen Raus!
Ein endgültiges Aus von Delphi würde für GM eine milliardenschwere Belastung bedeuten. Denn im Zuge des Börsengangs hatte der Konzern Verpflichtungen zur Zahlung von Pensionen und Krankversicherungsbeiträgen in großem Umfang auf Delphi übertragen - sich später auf Druck der Gewerkschaft UAW aber dazu bereit erklärt, im Notfall einzuspringen.

GM musste allein im zweiten Vierteljahr 2008 einen Verlust von mehr als 15 Mrd. $ hinnehmen. Charles Millard, Direktor der US-Pensionssicherung Pension Benefit Guaranty Corporation, hatte sich jüngst in einem Brief an Delphi-Chef Robert Miller und GM-Chef Rick Wagoner "zunehmend besorgt" über die Entwicklung gezeigt.


http://www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/:Letzte_Ausfahrt…
Krise - Deutscher Autoabsatz bricht im August ein!

Motors Corp (GM) sieht sein Hauptziel eigenen Angaben zufolge darin, auf dem Heimatmarkt in den USA die Wende zu schaffen. "Wir sind zwar auf Wachstumsmärkten gut positioniert, aber unsere wichtigste Aufgabe ist der Turnaround im Nordamerikageschäft"

ÖL zeitweise unter 105 Dollar

GM blickt nach seiner Aussage optimistisch in die Zukunft: Vor allem die mittel- und langfristige Automobilnachfrage auf Wachstumsmärkten, speziell aber in Indien und China, sei sehr hoch. Künftig würden vor allem alternative Antriebs- und Kraftstofftechnologien im Mittelpunkt stehen, so Henderson.


Egal was macht Deutsche Auto Industrie.
GM Jahres Chart zeigt Wie GM unterbewertet.

Wir werden Zukunft 15 € schnell wieder sehen.


:D
Mfg
solarsemi45
GM pessimistisch für USA-Geschäft: Hoffen auf Wachstumsmärkte
Dienstag, 2. September 2008, 15:26 Uhr

Talegaon (Reuters) - Der angeschlagene US-Autobauer General Motors rechnet 2008 nicht mit einer Erholung auf seinem kriselnden Heimatmarkt.

"Für den Rest des Jahres sind wir nicht besonders optimistisch, da die Konsumenten weiter unter Druck stehen", sagte der für das operative Geschäft zuständige Vorstand (COO) Fritz Henderson am Dienstag. Im August sei das Geschäft ähnlich schwierig gelaufen wie im Vormonat, als die Verkäufe um rund ein Viertel eingebrochen waren. "Unser wichtigstes Ziel bleibt es, eine Trendwende am nordamerikanischen Markt zu erreichen", sagte Henderson.

Parallel wolle GM jedoch seinen Marktanteil in den Wachstumsmärkten weiter ausbauen, erklärte Henderson bei der Eröffnung des zweiten indischen GM-Werks. In Indien werden die Amerikaner ab 2009 einen Kleinwagen bauen und wollen ihren Marktanteil verdoppeln. Auch in China, Korea und Australien rechnet der einst weltgrößte Autobauer mit starkem Wachstum. Trotz eines schwachen zweiten Quartals sei der Konzern auf gutem Weg, seine Jahresziele für den Asien-Pazifik-Raum zu erreichen, sagte der zuständige GM-Bereichsleiter Nick Reilly.

http://news.google.de/news?q=GM&sourceid=navclient-ff&ie=UTF…

GM ziel erst 15 €.

solarsemi45
02.09.2008

General Motors eröffnet zweites Werk in Indien
Das neue Werk in Telegaon nahe der Stadt Pune im Westen des Landes, der US-Autobauer will mit der wachsenden Nachfrage Schritt halten

Telegaon - Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) hat am Dienstag sein zweites Werk in Indien eröffnet. Das neue Werk in Telegaon nahe der Stadt Pune im Westen des Landes helfe GM mit der wachsenden Nachfrage nach Autos in Indien Schritt zu halten, sagte GM-Vizechef Nick Reilly. Immer mehr Inder stiegen von ihren motorisierten Zwei- oder Dreirädern auf Autos um. GM habe in das Werk insgesamt rund 300 Mio. US-Dollar (207 Mio. Euro) investiert, teilte das Unternehmen mit.


In dem Werk sollen künftig 140.000 Autos pro Jahr vom Band rollen. Damit verdreifacht der US-Autobauer nahezu seine Produktion in Indien, wo das Unternehmen derzeit jährlich rund 85.000 Wagen fertigt. Erst im vergangenen Jahr hatte GM in Indien ein Rekordwachstum bei den Verkaufszahlen verzeichnet. Demnach war der Autoabsatz 2007 um 68 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen, von rund 36.000 Fahrzeugen auf knapp 60.000 Fahrzeuge. (APA)

Trennlinie
Opel Gebrauchtwagen finden Sie auf derStandard.at/Auto

Erste ziel 15 €.
03.09.08, 12:51
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Detroit/USA
Ford und GM prüfen Kooperation

Eine Kooperation bei der Entwicklung von Motoren prüfen offenbar die krisengeschüttelten US-Automobilhersteller General Motors (GM) und Ford. Das berichtet „Detroit News unter Berufung auf Quellen in beiden Unternehmen.
Eine Kooperation bei der Entwicklung von Motoren prüfen offenbar die krisengeschüttelten US-Automobilhersteller General Motors (GM) und Ford. Die Zusammenarbeit der unter starken Absatzeinbußen leidenden Rivalen soll Einsparungen bei Forschung und Entwicklung ermöglichen, berichtet „Detroit News“ unter Berufung auf Unternehmensquellen. Zudem könnte so die Entwicklung von sparsameren Autos und alternativen Antrieben beschleunigt werden

Ob stimmt mann weises nicht.

Mfg
solarsemi45
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.971.115 von MarginCall1 am 04.09.08 00:30:09
03.09.2008 23:18
Wall Street schließt uneinheitlich - GM und Finanzwerte stützen DJIA

NEW YORK (Dow Jones)--Nach einem recht volatilen Verlauf haben die Kurse an Wall Street am Mittwoch mit einer uneinheitlichen Tendenz geschlossen. Lediglich der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) konnte sich aufgrund der Gewinne bei General Motors (GM) und den Finanzwerten in positives Terrain retten. Dagegen sorgten die erneuten Abgaben bei den Rohstoffwerten vor dem Hintergrund des weiter fallenden Ölpreises und der sinkenden Rohstoffpreise für Druck auf den Markt. Der Ölpreis war zwischenzeitlich schon bis auf rund 107 USD je Barrel gefallen, konnte dieses Niveau allerdings nicht verteidigen und schloss an der Nymex bei 109,35 USD.

Der DJIA beendete die Sitzung mit einem leichten Plus von 0,1% bzw 16 Punkten bei 11.533, nachdem er sich im Handelsverlauf in einer Spanne zwischen 11.416 und 11.554 Punkten bewegt hatte. Für den marktbreiteren S&P-500-Index ging es dagegen um 0,2% oder drei Zähler auf 1.275 nach unten. Der technologielastige Nasdaq-Composite-Index reduzierte sich um 0,7% bzw 16 Punkte auf 2.334. Umgesetzt wurden 1,21 (Dienstag: 1,15) Mrd Aktien. Den 1.610 Gewinnern standen 1.483 Verlierer gegenüber, unverändert schlossen 100 Titel.

Grund für die kurzzeitigen Ausflüge des Marktes in positives Terrain waren die um 16 Uhr MESZ veröffentlichten Zahlen zum Auftragseingang der US-Industrie im Juli. Mit einem Plus von 1,3% gegenüber dem Vormonat hatte die Entwicklung den Konsens eines Anstiegs um 0,5% deutlich übertroffen. Gleichzeitig war das Plus für den Vormonat auf 2,1% von zuvor 1,7% revidiert worden.

Der Konjunkturbericht "Beige Book" der US-Notenbank zeichnete nach Aussage von Händlern dagegen das Bild einer schwachen konjunkturellen Entwicklung und sorgte dementsprechend für einen Rückfall der Kurse. "Die Berichte der zwölf Federal Reserve Distrikte weisen in den meisten Regionen auf ein langsames Tempo der Wirtschaftsaktivität hin", erklärte die US-Notenbank. Die Wirtschaftslage sei zumeist als schwach, flau oder gedämpft beschrieben worden. Der Arbeitsmarkt habe sich zudem seit dem vergangenen Bericht kaum verändert oder sei etwas schwächer geworden. Im Zuge einer allgemein rückläufiger Einstellungen sei auch der Lohndruck zumeist moderat geblieben.

Bei den Standardwerten stützte vor allem das Plus bei General Motors, die um 5,8% auf 11,27 USD zulegten. Damit war die Aktie Tagesgewinner im DJIA. Und das obwohl das Unternehmen im August einen Absatzrückgang in den USA von rund 20% verzeichnete. Auch die Finanzwerte zeigten sich mit Aufschlägen. So erhöhten sich J.P.Morgan um 1,8% auf 39,71 USD und Citigroup kletterten um 2,6% auf 19,61 USD.


Die vor Handelsbeginn veröffentlichten Nachrichten vom US-Immobilienmarkt halfen dem Kurs der Baumarktkette Home Depot: Nach Berechnungen des Verbands der Hypothekenbanken des Landes ist der Index für die Zahl der Hypothekenanträge in der Vorwoche saisonbereinigt um 7,5% auf 453,1 Zähler gestiegen. Home Depot legten um 4,5% auf 29,33 USD zu und waren zweitgrößter Gewinner im DJIA.

Dagegen zeigten sich die Technologiewerte mit Abgaben. Für Intel ging es um 4,6% auf 21,54 USD nach unten. Die Papiere des Chipherstellers waren damit der schwächste Wert im DJIA. Hewlett-Packard verbilligten sich um 2,0% auf 45,09 USD. Bei den Rohstoffwerten verloren Alcoa nach den Abgaben des Vortages weitere 2,2% auf 29,80 USD.

Im S&P-500 legten Ambac deutlich zu. Die Papiere des Anleiheversicherers stiegen um 22,3% auf 8,65 USD. Die Behörden des US-Bundesstaats Wisconsin haben dem Unternehmen die Genehmigung zur Reaktivierung der Tochter Connie Lee erteilt. "Damit kann Ambac nun wieder Kommunalobligationen versichern, was so genanntes 'easy money' ist", so ein Marktteilnehmer.
DJG/DJN/ros

(END) Dow Jones Newswires

September 03, 2008 17:18 ET (21:18 GMT)

© 2008 Dow Jones & Company, Inc.

Erste kurz ziel 15 €.

Mfg
semi45
Wie ich sehe viele weises was rechnet GM.
Deutsche Autobauer haben 8 Jahre lang geschlafen.
GM.Mit neuer Technik steigt Weltmarktführer.
Niemand verkauft sein Aktie.
Jetzt mann sollte kaufen.(Kein Kaufempfehlung)


Erste ziel ist 15€.
semi45


Jahres Chart.
Aktie ist Boden.
GM hat 40 Verschiedene Beine.


GM hat nicht verschlafen.
Jetzt Arbeiter bekommt Bj.2008-2009 sogar bis 80% preis Nachlass Auto-LKW von GM.
Deutschland sowas gibst nicht.
Jetzt kommt neuer Technik,mann kann sehen wie Auto baut Amerikaner.


Mfg
semi45



Jahres Chart über Rohöl.
Öl fällt.


GM 1Jahr.
Ich schätze fällt noch tiefer.
Für GM.Ölpreis+Neuer Technik helft Aktie nach oben fliegen.
Viele sind so wie so raus.
Das ist auch für Aktie Gut.
Rohöl fällt 108 Dollar.

Mfg
semi45
HONDA MOTOR
Japaner überholen Chrysler
[11:45, 04.09.08]

Von Erich Gerbl

Die japanischen Autohersteller profitieren von der Krise der US-Konkurrenten. Während sich der Marktanteil der US-Hersteller im August den zehnten Monat in Folge verringerte, hat Honda den drittgrößten US-Hersteller Chrysler überholt und ist die neue Nummer Vier auf dem US-Markt. Japanische und koranische Hersteller haben ihren Marktanteil in den USA im Vergleich zum Vorjahr von 42,2 auf 47,3 Prozent vergrößert.


Wegen der hohen Benzinpreise kehren die US-Konsumenten den drei US-Herstellern den Rücken, deren Modellpalette vor allem aus spritfressenden Geländewagen und Pickup-Trucks besteht. Nachgefragt werden derzeit jedoch kleinere, effizientere Fahrzeuge mit einem geringeren Verbrauch. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Absatz von Chrysler um 24 Prozent eingebrochen. Trotz der sinkenden Kaufkraft auf dem größten Automarkt der Welt hat Honda auch im August den Absatz um 1,7 Prozent erhöht. Für den zweitgrößten japanischen Hersteller ist die USA eine Erfolgsgeschichte. Seit 1994 wurden die Autoverkäufe jedes Jahr gesteigert. Eine so lange Expansionsphase hat bisher noch kein einziger Autohersteller verbucht.

Besonders gut lief der August in den USA für Nissan. Der Autobauer hat den Absatz im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 14 Prozent vergrößert.

Teuer bezahltes Geschäft

Entsprechend dem Trend zum spritsparenden Auto konnten deutsche Hersteller ihre US-Absätze nur mit kleinen Modellen halten. Daimler hat mit dem Kleinwagen Smart, der sich seit Jahresanfang auf dem US-Markt befindet, einen Rückgang der Marke Mercedes-Benz aufgefangen. Mit 18.507 Mercedes-Fahrzeugen wurden 11,8 Prozent weniger verkauft als im Vorjahr. Der Smart-Absatz belief sich auf 2420 Stück. Insgesamt ging der Fahrzeugabsatz nur um 53 Fahrzeuge zurück. Dennoch: Die Margen eines Mercedes bringt der Smart freilich nicht.

Ähnlich lief es bei BMW. Dort wurde der Mini vermehrt nachgefragt. Der Kleinwagen verkaufte sich im August in den USA 5469 mal, ein Zuwachs von 34 Prozent. Die Marke BMW wies einen Absatzrückgang von 4,1 auf 25.462 Stück auf. Insgesamt brachte es die BMW-Group mit 30.931 Fahrzeugen auf ein Plus von einem Prozent.

Der VW-Konzern musste bei den Audi-Modellen zwar einen Rückgang von 15,9 Prozent einstecken, hat es aber insgesamt auf einen Zuwachs von 2,9 Prozent gebracht.

Unter den deutschen Herstellern sieht es in den USA bei Porsche besonders düster aus. Aufgrund des Modellwechsels beim 911er und dem Targa brach der US-Absatz um 45 Prozent auf 1516 Fahrzeuge ein.

BÖRSE ONLINE empfiehlt Honda Motor zum Kauf. Japans Nummer zwei hält sich selbst im schwierigen US-Markt sehr gut. In der Spritspartechnologie ist Honda weit voraus. Der Civic und der Accord sind zudem als sparsame Hybridfahrzeuge erhältlich. Im kommenden Jahr soll ein weiter Hybrid folgen. Die Hälfte der jährlichen Produktion von 200.000 Fahrzeugen soll seine Käufer in den USA finden. Damit setzt Honda zum Überholmanöver auf den Hybrid-Marktführer Toyota Prius an.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.908.129 von VaJo am 29.08.08 17:49:4004.09.2008 10:16
GM Daewoo 'pleased' with LG Chem battery tech-CEO

SEOUL, Sept 4 (Reuters) - GM Daewoo Auto&echnology Co, the South Korean unit of General Motors Corp, (News/Aktienkurs) said Thursday it was 'very pleased' with battery technology from LG Chem (News) <051910.KS>, a bidder to supply batteries to GM's Chevy Volt electric car.

'We are working with LG Chem on batteries and we are very pleased with the progress LG Chem is making,' Michael A. Grimaldi, GM Daewoo's president and chief executive officer, told a launch event for the Veritas sedan.

General Motors <GM.N> said last month it would finalize the design of the all-electric Chevy Volt by mid-September and aims to complete 50 prototypes with production-ready parts by the end of 2008.

GM has been racing to finish development of the Volt in time for its planned launch in 2010. The Volt is the centrepiece of GM's effort to move away from large SUVs, as truck sales tumble and gasoline prices remain high.

GM has not made a formal announcement on a battery supplier for the Volt, a plug-in model that the company is designing to run for 40 miles (64 kilometers) on a lithum-ion battery pack.

The Volt marks one of the first attempts to adapt lithium-ion batteries, widely used in consumer electronics, for cars.

LG Chem is battling to supply batteries to the Volt with other makers such as German auto parts supplier Continental AG <CONG.DE>.

In June, an LG Chem unit said it was ready to supply next-generation batteries to the Volt.

Shares in LG Chem closed 4.97 percent lower at 89,900 won on Thursday, underperforming a flat wider market <.KS11>.

Meanwhile, GM Daewoo plans to launch a hybrid model in South Korea over the next two years and is working with its parent on hybrid technologies, Grimaldi said.

(Reporting by Cheon Jong-woo; Editing by Marie-France Han and Jonathan Hopfner)

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Antwort auf Beitrag Nr.: 34.979.823 von traeder am 04.09.08 14:56:58Danke für den Post traeder.

Das ist für mich völlig neu! Bisher war immer davon da die Rede das Altair die Zellen für den Volt herstellt.

Vielleicht ist deshalb Altair auch so in die Knie gegangen?

Gruß
VaJo
Amis verschmähen US-Autos

Der Autoverkauf in den USA läuft harzig. Besonders die heimischen Hersteller haben schlechte Karten, während einige ausländische Autobauer durch innovative Fahrzeuge punkten können.

Handelszeitung 04.09.2008

Der August hat sich für die drei grossen US-Autohersteller General Motors (GM), Ford und Chrysler als schwarzer Monat entpuppt. Ford’s Verkäufe sanken, verglichen mit dem Vorjahresmonat, im August um 26 Prozent. Chrysler und GM mussten im selben Zeitraum einen Rückgang von 34 respektive 20 Prozent hinnehmen.
Düstere Aussichten

Es könnte aber noch schlimmer kommen: Laut Ford-Marketingvizechef Jim Farley erwartet der Konzern in der zweiten Jahreshälfte nämlich ein noch schwierigeres Marktumfeld als im vergangenen Semester 2008. Grund dafür sind die schwache Wirtschaft und die Kreditkrise, wie Falrey gegenüber BBC News erklärt. Daneben wirken sich aber auch die wachsende Jobunsicherheit und der binnen eines Jahres um 37 Prozent gestiegene Ölpreis negativ auf den Autoabsatz aus.
Nissan gibt Gas

Chrysler-Chef Jim Press betont, dass sich das Marktumfeld rapide verändert hat. Die Kunden verlangten heute kleinere und energieeffizientere Autos als früher. Von diesem Trend haben besonders die ausländischen Hersteller profitiert, allen voran Nissan. Der japanische Autohersteller setzte im August fast 14 Prozent mehr Fahrzeuge ab als noch ein Jahr zuvor. Konkurrent Toyota musste zwar einen Absatzrückgang von über 9 Prozent über die gesamte Produktepalette hinnehmen, der Verkaufrückgang wurde aber durch die grosse Nachfrage nach den Hybrid- und spritsparenden Modellen deutlich abgefedert.
Sparsame und kleine Autos im Trend

Die deutschen Autoproduzenten Volkswagen, BMW und Daimler sind im August relativ glimpflich davongekommen. VW verbuchte einen leichten Anstieg der Verkäufe um 2,9 Prozent. Besonders das Modell Jetta ist in den USA beliebt. Die BMW-Gruppe darf sich über ein Absatzplus von einem Prozent freuen. Die guten Zahlen verdankt der Konzern hauptsächlich der Premium-Sparte und der Marke Mini. Bei Daimler ist es der Smart, welcher die Verkaufszahlen auf das Niveau des Vorjahres gerettet hat. Ohne dessen Verkäufe wäre der Absatz um 11,8 Prozent gesunken. (scc/ahi)

Ich hoffe wir werden langsam solche nachrichten nicht sehen.

Mfg
solarsemi45
Na hier ist ja gar nix mehr los, bis auf solarsimi45, der ständig seitenlange Nachrichtenmeldungen hier reinkopiert und in sehr schlechtem Deutsch (sorry, ist aber so) kommentiert.

Naja, das große Elend ist ja auch gerade anderswo. Aber die Geier kommen zurück, wenn GM endgültig den Arsch zukneift.

Die Forschungskredite können sich die Autobauer auf jeden Fall abschminken, so wie ich das sehe. Das Geld geht für den Versuch der Rettung des Finanzsystems drauf. Und das ist wichtiger als Autobauer.

Auf der anderen Seite ist der Spritpreis jetzt nicht mehr das Überthema, was auch SUVs wieder einigermaßen akzeptabel erscheinen laßt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.132.513 von Die rote Zora am 16.09.08 16:37:19GM wird heute 100 Alt.Jubiläum 100 Jahre.
Aktie wartet Wahl Ergebnis.
Ich denke wir sehen wider im 6 Monat über 20 € .

Mfg

semi45
16.09.2008 | 16:48 Uhr
Zum Geburtstag blickt GM zuversichtlich in die Zukunft
Automobilhersteller feiert sein hundertjähriges Jubiläum mit dem GMnext Day
PreviewDeta
ilsSpeichern Grund zur Freude bei Opel-Chef Hans Demant, Gesamtbetriebsratsvorsitzendem ... Grund zur Freude bei Opel-Chef Hans Demant, Gesamtbetriebsratsvorsitzendem Klaus Franz und GM-Europe-Präsident Carl-Peter Forster (von links). Anläßlich des 100jährigen Geburtstags von General Motors, der auch am Opel-Stammsitz in Rüsselsheim gefeiert wurde, präsentierten sie die automobile Technologie von morgen: Das Elektroauto Volt, das in Europa ab 2011 auf den Markt kommen wird. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/General Motors (GM Europe)"
Grund zur Freude bei Opel-Chef Hans Demant, Gesamtbetriebsratsvorsitzendem ...

Detroit (ots) - Zum hundertjährigen Geburtstag blickt General Motors zuversichtlich ins nächste Jahrhundert. Mit dem Fokus auf einer führenden Rolle bei Design und Innovation baut das Unternehmen auf dem Erbe von 100 Jahren Automobilgeschichte auf, - darunter zahlreiche Marken - Ikonen und technologische Meilensteine.

Um den Tag des hundertjährigen Bestehens als wegweisendes Datum in Erinnerung zu behalten und seine Zukunftsvision für den Individualverkehr zu unterstreichen, hat GM heute den GMnext Day gefeiert. Höhepunkt war eine weltweite Live-Übertragung aus der GM-Zentrale im Renaissance Center in Detroit, wo Firmenchef Rick Wagoner das Produktionsmodell des Chevrolet Volt enthüllte. Das revolutionäre Elektrofahrzeug erlaubt 60 Kilometer benzin- und emissionsfreies Fahren und ermöglicht dank erweiterter Reichweite hunderte zusätzlicher Kilometer.

General Motors hat in den letzten hundert Jahren weltweit mehr als 450 Millionen Fahrzeuge verkauft. Das am 16. September 1908 von William C. (Billy) Durant gegründete Unternehmen ist mit Fabriken in 35 Ländern und fast 24.000 Händlern weltweit führend.

Während der vergangenen hundert Jahre hat GM viele Innovationen hervorgebracht, die die Welt des Automobils und des Individualverkehrs nachhaltig geprägt haben. Dazu gehören der elektrische Anlasser, das Automatikgetriebe, der Katalysator, das Sicherheitsglas und die energieabsorbierende Lenksäule.

Oft gingen die Entwicklungen von GM gehen über die reine Fahrzeugherstellung hinaus. So hat das Automobilunternehmen zum Beispiel die erste mechanische Herzpumpe der Welt gebaut, das von der Besatzung von Apollo 15 genutzte Mondfahrzeug gefertigt und war maßgeblich an der Entwicklung des weltweit ersten Computerbetriebssystems beteiligt.

Mit seinen bahnbrechenden Entwicklungen bei der Brennstoffzelle, flexiblen Antriebslösungen und dem Plug-In Hybrid zählt GM heute zu den führenden Unternehmen bei alternativen Antriebstechnologien. Während der GMnext-Initiative, die zu Feedback und öffentlicher Auseinandersetzung anregen soll, sind diese Technologien besonders unterstrichen worden.

Weitere Informationen zum GMnext Day finden Sie unter: http://day.gmnext.com

Pressekontakt:

Jörg Schrott
GME Corporate Communications
Adam Opel GmbH
Tel.: ++49-6142-7-72279
Fax: ++49-6142-7-78353
Mobil: 0170-3396329
e-mail: joerg.schrott@de.gm.com
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.136.440 von VaJo am 16.09.08 20:34:44GM has not made a formal announcement on a battery supplier for the Volt, a plug-in model that the company is designing to run for 40 miles (64 kilometers) on a lithum-ion battery pack.

The Volt marks one of the first attempts to adapt lithium-ion batteries, widely used in consumer electronics, for cars.

Revolution pur: Reichweite 64 Km, Aufpreis 10000€.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.137.287 von traeder am 16.09.08 21:19:17Hallo Traeder,

bevor Du kommentierst solltest Du auch wissen über was Du schreibst.
Inhaltlich und faktisch falsch ;)

Der Volt hat eine reine Akkureichweite von ca. 65km. Dann bleibt der Volt aber nicht stehen, sondern bezieht seinen Strom weiter über einen kleinen (wirklich sehr kleinen Dieselmotor) der die Akku lädt und nicht wie bei konventionellen Hybriden das FZ antreibt.

Der Verbrauch liegt dann um die 2 Liter Diesel auf 100km. Der Motor springt aber erst an wenn die Akkus leer sind.

Bitte lieber Traeder sachlich bleiben und keine Lügen verbreiten :mad:
Wat denn wat denn???

Dieselmotor verwandelt Diesel in Bewegungsenergie, Dynamo verwandelt Bewegungsenergie in Strom, Elektromotor verwandelt Strom in Bewegungsenergie und das Ganze soll für den Volt nur 2 L pro 100 km kosten? Dabei hat der noch recht schwere Batterien an Board.

Ich würde mich für die Welt freuen, wenn´s so einfach wäre. Ich glaube aber nicht dran.

Zora

P.S.: Würde vorschlagen die Batterien komplett rauszulassen. Dann kommt man mit 1,5 Liter schon 100 km weit.

PPS.: Wenn mich jemand davon überzeugen kann, dass das genau so abläuft, dann investiere ich sofort in GM! Kein Scheiß!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.134.189 von solarsemi45 am 16.09.08 18:11:20Hier aus dem Focus von heute:

Die Reichweite des viersitzigen Stufenhecklimousine beträgt im reinen Elektrobetrieb 60 Kilometer, egal bei welcher Geschwindigkeit. Sind die Lithium-Ionen-Akkus leer gefahren, sorgt ein mit Benzin oder Ethanol betriebener Generator für die nötige Elektrizität an Bord. Alternativ können die Akkus in drei Stunden an einer haushaltsüblichen Steckdose wieder voll aufgeladen werden. Laut GM kostet das Auffüllen weniger als einen Euro. Für einen Kilometer im Elektrobetrieb sollen laut Hersteller rund zwei Cent fällig werden.

Beim Design übernimmt der Volt Stilelemente des bereits vorgestellten Prototypen und ist vornehmlich auf eine gute Aerodynamik ausgelegt, um die Reichweite nochmals zu verbessern. Der Elektroantrieb des Fünftürers leistet 111 kW/150 PS und schafft es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 161 km/h. Der neue Volt soll ab 2010 in Detroit-Hamtramck vom Band rollen.

____

Bisher war von Diesel die Rede, jetzt Super/Ethanol. Ich denke mal wegen dem amerikanischen Markt, da ist Diesel nicht so populär wie in Europa.

Die Höchstgeschwindigkeit hat mich jetzt im Moment etwas irritiert, liegt aber wahrscheinlich an einer Begrenzung wegen der Aerodynamik. Rein Theoretisch können Elektrofahrzeuge ja unbegrenzt beschleunigen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.144.307 von Die rote Zora am 17.09.08 09:36:50Motor - produziert Strom -> Strom treibt FZ an.

Kein Verlust mehr von 60% im Wirkungsgrad wie bei "normalen" Antrieben. Das ist die Revolution. Ich finde es wirklich erschreckend wieviele einfach an alt hergebrachtem Festhalten und nicht sein kann, was nicht sein darf.
Wenn statt GM ein Stern auf dem Prototypen prangern würde, wäre der Jubel sicher größer. :laugh:
"Wenn statt GM ein Stern auf dem Prototypen prangern würde, wäre der Jubel sicher größer."

Das mag sein. Ich glaube aber, dass Daimler GM nicht deshalb übernehmen wird. Die haben erst mal genug noch Amiland;-)
Aufpassen, hier gibts bald einen großen Knall

Es wird gemunkelt das GM die Trucksparte verkauft. Damit wird sehr viel Geld in die Kasse gespühlt und auch eine wie auch immer geartete Insolvenz abgewendet.
Das verschaft GM auch Luft für den Start des Volt 2010

:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.185.457 von VaJo am 19.09.08 12:00:06ufpassen, hier gibts bald einen großen Knall

Es wird gemunkelt das GM die Trucksparte verkauft. Damit wird sehr viel Geld in die Kasse gespühlt und auch eine wie auch immer geartete Insolvenz abgewendet.
Das verschaft GM auch Luft für den Start des Volt 2010



Macht euch keine Hoffnungen, GM ist nicht mehr zu retten.

Hoffnungslos überschuldet und erdrückende Pensionslasten.

das ist die Realität

Die Bereinigung will man noch verzögern kann ich mir denken.
GM to Tap Rest of $4.5 Billion Credit Line By JOHN D. STOLL and KATHY SHWIFFArticle

General Motors Corp. said it intends to draw down the remaining $3.5 billion of an existing $4.5 billion secured revolving credit facility to boost its liquidity amid uncertainty in the capital markets.

The move reflects concern at GM about the effect tight credit markets are having on the company's cash cushion. GM's liquidity has been drained by falling sales in the U.S. and restructuring charges recorded in recent years.

The $4.5 billion secured revolving credit facility was put in place in July 2006 with a consortium of banks and provides liquidity that GM can draw on to fund working capital and other needs. Earlier this year, GM drew down about $1 billion from the line of credit, but in the past it has avoided relying heavily on its credit lines, as it enjoyed a relatively solid liquidity position.

GM executives said as recently as June that drawing down the credit line may send a negative signal to investors.

GM also said Friday that it completed a $322 million debt-to-equity exchange. The auto maker issued 28.3 million new shares of its common stock in exchange for a $322 million principal amount of its 1.5% Series D senior convertible debentures, which mature in June.

"Accessing the funds available to us is a prudent liquidity measure," GM Treasurer Walter Borst said. "Drawing on the revolver now improves our liquidity position at a time when the capital markets have become more challenging."

In 4 p.m. New York Stock Exchange composite trading Friday, GM's shares rose $1.68, or 15%, to $13.08. GM's shares have rallied on wider optimism on Wall Street and hopes the auto maker will receive billions of dollars in loans from the U.S. government.

In July, GM unveiled a $15 billion fund-raising plan designed to keep the company afloat through the end of 2009. About $10 billion of that would be achieved through cost cuts, such as a dividend cut and capital-expenditure reductions, while another $5 billion would be raised through asset sales and secured-financing deals.

But GM, like many companies, has had difficulty tapping the credit markets this year. The auto industry has been pressured as U.S. auto sales have hit a 15-year low, and the profitable truck and sport-utility-vehicle segments have collapsed under the weight of high gasoline prices.

As GM in recent months has sought new financing, it has found the costs of the loans to be prohibitive. It is lobbying Washington to approve funding for $25 billion in loans. Without those loans or a loosening of the credit markets, many analysts and investors fear GM will run into a cash crunch that could lead to an inability to meet its day-to-day funding needs.

A tough economy and falling market share have led GM to post a string of losses and spend billions of dollars on a restructuring of its North American operations and on assisting Delphi Corp. -- its top parts supplier -- through a three-year bankruptcy process. GM recently has been burning $1 billion in cash on a monthly basis and had $20.5 billion in cash at the end of the second quarter.

Its credit lines weren't counted in the $20.5 billion figure.

GM reported a $15.5 billion net loss for the second quarter, the third biggest in its history, and the entire business is in turmoil amid the U.S. economic slowdown. GM and its two Detroit rivals are being forced to ratchet back or phase out their leasing programs, long a linchpin of sales, because declining car values are undermining the economics of the business.

Proceeds from the draw will be available to retire $750 million of debt maturities coming due in October and to pay Delphi more than $1.2 billion as part of its reorganization efforts, if revised agreements between GM and Delphi are approved by the bankruptcy court.

Under the agreement, GM would assume more of Delphi's pension obligations and would contribute an additional $4.6 billion to help Delphi emerge from bankruptcy protection under a plan Delphi will submit to the court this month. Delphi filed for bankruptcy in 2005 but hasn't been able to exit from Chapter 11 as planned after investors backed out of a deal to pump $2.55 billion into the company.

Write to John D. Stoll at john.stoll@wsj.com and Kathy Shwiff at kathy.shwiff@dowjones.com
Na mich würde mal interessieren, wie hoch die Verzinsung für diese Kreditlinie ist. Und welche Bank dazu zur Zeit noch die Nerven hat bzw. was dafür verpfändet wurde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.251.651 von Die rote Zora am 24.09.08 13:16:15Trifft das nicht auf Tausende US Firmen zu?
Ich denke da nur an die ganzen NASDAQ Werte die in der letzten Phase der Produktentwicklung stehen und damit meist ihren zuvor eingesammelten Cash aufgebraucht haben.

Wie sieht es aus mit all den Tausenden von ImmoFonds die unsere Banken die letzten 10 Jahre propagiert haben?

Schiff und Flugzeugbeteiligungen, Bürokomplexe, Fabriken... die halbe Welt bis in den letzten Zipfel wurde auf Pump gebaut, gekauft und gemietet.

Denk mal daran bevor Du Dir den Kopf über ein Reiskorn zerbrichst. Denn mehr ist GM nicht... ;)
Tja, das ist aber hier der Reiskornthread. Wenn du über die globale Wirtschaft diskutieren willst, dann gibt´s genug andere Treads.

Solche Sachen wie FK-Verzinsung sind in der jetzigen völlig überschuldeten Situation nun mal einer der neuralgischen Punkte.
Nu scheint der 25 Mrd. Kredit wirklich durchzugehen. Hätte gedacht, dass die Amis ein wenig sparen müssten... Wettbewerbswidrig hoch zehn! Das nennt man nun freie Marktwirtschaft. GRUMMEL!

Scheine mich geirrt zu haben. Mit zusätzlichen zehn zinsgünstigen Mrd. Entwicklungskrediten, die dann wahrscheinlich irgendwann nicht mal mehr zurückgezahlt werden müssen, kann GM wohl noch ein wenig länger durchhalten, als gedacht.

Donnerstag, 25. September 2008
Ohne Wandel wirkungslos
Milliarden für Autobauer

Die Milliardenhilfe für die US-Autoindustrie wird aus Sicht des deutschen Autoverbands VDA ohne einen tiefgreifenden Wandel der Branche wirkungslos bleiben. "Wenn die amerikanische Autoindustrie ihre strukturellen Probleme nicht löst, helfen alle Subventionen nichts", sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann am Rande der Messe IAA Nutzfahrzeuge in Hannover.

Das US-Repräsentantenhaus hatte am Vortag einer Initiative zugestimmt, die den Autobauern zinsgünstige Kredite in Höhe von bis zu 25 Mrd. Dollar in Aussicht stellt. Mit der Zustimmung des Senats wird in Kürze gerechnet, mit der Unterzeichnung durch US-Präsident George W. Bush noch vor dem 1. Oktober.

Sollten das Gesetzesvorhaben in Kraft treten, wäre dies der erste staatliche Eingriff in die US-Autoindustrie seit der Milliarden-Rettung von Chrysler im Jahr 1980. Die Autobauer leiden derzeit unter der Kaufzurückhaltung der Verbraucher und unter Schwierigkeiten bei der Kreditbeschaffung im Zuge der Finanzkrise.

Das industrielle Herz der USA

Von dem Programm profitieren dürften vor allem die drei großen US-Hersteller General Motors, Ford und Chrysler, die in der Vergangenheit stark auf spritschluckende Geländewagen gesetzt haben. Da sich wegen der gestiegenen Benzinpreise die Nachfrage rasant hin zu sparsameren Modellen verschoben hat, stehen sie unter besonders großem Druck, ihre Produktion umzustellen. Den Autobauern zufolge könnten ohne Hilfen Zehntausende Arbeitsplätze in Gefahr sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.275.027 von Die rote Zora am 25.09.08 17:14:4285 mrd für AIG
200 mrd für Fannie und Freddie
700 mrd für die diversen sicheren und gesunden Banken
x mrd Aufstockung für diese.

was sind da schon 25 mrd für die Autoindustrie ? nicht einmal der Cashburn eines Jahres :eek:

bezüglich oben: keine Ahnung, wer die Bank ist (vermute ein Konsortium) und wie die Konditionen sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.275.027 von Die rote Zora am 25.09.08 17:14:42Der Artikel ist nicht gerade schlau!
Denn: das Geld brauchen die Autobauer ja gerade für den Wandel.

Ich war und bin der Meinung das GM einer der Vorreiter in zukunftweisenende Technologien sein wird. Auch wenn das niemand glauben mag. Die Krise für die deutschen Autobauer wird noch kommen und ob da unser Staat genauso helfend zu Seite springen wird bezweifel ich ernsthaft.

Europa betrachtet die USA immer noch wie vor 200 Jahren. Das hat der Finanzminister gestern offen zum Ausdruck gebracht. Die USA ging aus jeder Krise in ihrer Geschichte stärker als zuvor heraus. Der Riese wacht gerade auf ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.286.490 von VaJo am 26.09.08 09:12:37Die USA verlieren vielleicht/wahrscheinlich ihre Autoindustrie, so wie Deutschland die Chemie-, Pharma-, Foto-, und Elektronikindustrie verloren hat.
Deutschland hats überlebt, die USA werden es auch überleben.

Für einen Wandel braucht man Kapital. Und da hat GM den Nachteil, mit einem gewaltigen Minus zu starten. Eine NEUE GM, die aus einem Ausgleichsverfahren hervorgeht, hätte Chancen - die derzeitige nicht. Die drückende Last der Überschuldung sorgt dafür.
Die derzeitigen Aktien werden natürlich wertlos in so einem Verfahren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.286.901 von big_mac am 26.09.08 09:35:18Shorty oder einfach nur Dr. Hiob - im Moment bin ich mir da noch nicht sicher ;)
"Die USA ging aus jeder Krise in ihrer Geschichte stärker als zuvor heraus. Der Riese wacht gerade auf"

Na dieser Riese wird auf jeden Fall mit einem Riesenschädel aufwachen :laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.293.811 von Die rote Zora am 26.09.08 15:48:02Die USA haben sich zum 700 Milliarden Rettungsplan für ihre Bankrotten Banken entschlossen.
;) Wie immer machen die USA das was andere nicht machen würden :laugh:
der Chart sieht ja gelungen aus - wenn man short gewesen wäre
cf
Tja, der Kurs geht ja Dank Turboantrieb mit Schallgeschwindigkeit gen Süden. Hier die aktuellsten Feststoffraketen:

1. Weiteres Dowgrade der Kreditwürdigkeit angekündigt. (S&P)
Theoretische Bondsrenditen zur Zeit bei 44%!!! vgl. WKN 819487 Da wird nicht mehr unbedingt davon ausgegangen, dass es hier zur Tilgung der Anleihe kommt.
2. Absatzeinbruch in Amiland und jüngst auch in Europa (alle Opelwerke machen ein paar Tage lang dicht)
3. Aktuelle sinnfreie Zerschrotung aller Aktien und Junk Bonds (zur Zeit ist ja alles Junk, was nicht gerade Staatsanleihe heißt).

Positiver Punkt: Der Ölpreis sackt auch total ab. Hängt aber wohl damit zusammen, dass die Konjunkturaussichten (besonders betroffen zyklischer Konsum - wenn ihr versteht was ich meine) total beschissen sind.

Ja, also meine Schätzung, dass GM nur noch bis nach der US-Wahl notbeatmet wird, scheint ein immer realistischeres Szenario zu werden. Kann aber auch sein, dass die vorher zusammenklappen. Derzeit ist ja nichts mehr sicher.

Jungs, haltet die Ohren steif!
Leerverkäufe werden das Ende schneller besiegeln als einigen lieb ist. Das Finanzsystem ist krank und evtl. auch schon leblos. Von Opel abgesehen sehe ich nichts Werthaltiges bei GM....im Gegenteil: erdrückende Pensionslasten :eek:
Von den anfänglichen "Optimisten" ist hier sowieso niemand mehr da. Die haben alle längst mit Verlust verkauft.
Ich bin zwar nicht optimistisch, aber heute morgen habe ich mir einfach mal ein paar Stück für € 3,53 gekauft - wenn es heute in Amiland keinen fetten Rebound gibt, dann gehen die Lichter aus - nicht nur bei GM.......
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.515.404 von Dollkopf am 10.10.08 13:52:47von der Automobilwoche...

Die dramatische Lage von GM und Ford bedroht laut Experten die gesamte US-Wirtschaft. Niemand mag sich die Folgen ausmalen, wenn die Giganten mit Hunderttausenden von Beschäftigten etwa plötzlich keine Gehälter mehr auszahlen. Eine Insolvenz sei keine Option, betonen GM-Chef Rick Wagoner und sein Ford-Kollege Alan Mulally unisono. Es wäre der größte Fall von Gläubigerschutz nach US-Insolvenzrecht aller Zeiten.

"Die Möglichkeit der Pleite besteht", meinte US-Fachmann David Cole vom Center for Automotive Research in der "New York Times". Die Wahrscheinlichkeit sei dennoch gering. Der Grund: Das Risiko sei für den Staat viel zu groß, so Experten. Spekuliert wird bereits über weiter staatliche Hilfen über die der Branche gerade zugesagten Kredite von 25 Milliarden Dollar hinaus.
Verglichen mit der Finanzkrise wäre der Konkurs von GM gut verkraftbar.

Eine Bilanzsumme von 200 Milliarden ist gigantisch. Aber die USA besteht auch aus 52 Staaten. Da war der Konkurs der Swissair im Verhältnis zur kleinen Volkswirtschaft Schweiz von grösserem Ausmass. Die Swissair hatte eine Bilanzsumme von 20 Milliarden. (Und die Schweiz gibt es nur 1 Mal und nicht 52 Mal!).

Aber in der aktuellen Situation wäre ein Konkurs nicht ideal.

Unter anderen Umständen hingegen, wenn sich die Finanzbranche normalisiert hat, sehe ich nicht ein, warum eine GM nicht Konkurs gehen kann und warum der Staat da unbedingt eingreifen sollte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.515.404 von Dollkopf am 10.10.08 13:52:47Abgesehen davon gehörst du auch nicht zu den "Optimisten" sondern machst einen Kurzfristzock.
Jetzt wollen GM und Chrysler zusammengehen, anscheinend weiss keiner mehr, wie er überleben kann.

ein Geniestreich, denn sie wissen ja: Minus x Minus = Plus

Auszug aus:
http://www.helden-der-nation.de/die-chronik-der-finanzkrise-…
eines habe ich gelernt:
"They always can hurt you more"
(Samuel Sham in "House Of God")

leider ist auch General Motors nicht unsterblich.
Den Volt hätte ich trotzdem noch vorher gerne gesehen,
vielleicht erbarmt sich ja Toyota vor der Insolvenz und
das auch noch vor den Wahlen. Hoffentlich macht es
Barack Obama besser.
chrysler und gm gehen zusammen um dann "too big to fail" zu werden.
der staat wird diese firmen verstaatlichen, auf die eine oder andere staatsübernahme mehr, kommt es jetzt auch nicht mehr an, somit haben wir doch noch gute chancen, den volt in aktion zu sehen.:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.540.297 von steven_trader am 12.10.08 23:40:15den Volt vielleicht, aber den Aktien könnt ihr dann einen Abschiedskuss geben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.543.371 von big_mac am 13.10.08 08:10:32Und was denkst über Anleihen von GM?? Sollten doch auch vom Staat zurückgezahlt werden?? Obwohl die Kurse für 2013 nur bei ca. 30% stehen
Warum sollte der Staat die Anleihen zurückzahlen ? Er hat keinen Grund dazu.
Der Staat wird, wenn überhaupt, zum Wohl der Arbeiter und Lieferanten eingreifen. Für die Bonds gibts bestenfalls neue Bonds nach einem Haircut und/oder junge Aktien einer GM-neu.
Besitzer von GM-Anleihen sind keine wichtigen Wirtschaftsobjekte. Pensionsfonds und die meisten Banken sind raus seit dem Downgrade auf das junk-Bonds Level im Frühjahr 2005. Und Zocker, die jetzt auf Rediten >30% spekulieren, sind nicht die Zielgruppe für Staatshilfen.
Ja, heilige Scheiße...

Opel Absatzeinbruch September 2008 -19,1 % ggü. Vorjahr.

Zum Vergleich:
Markt Europa - 8,2%
Markt Deutschland - 1,5%

Also die ganz große Stütze kann Opel seiner Mutter GM wohl nicht mehr sein im Moment. Ganz im Gegenteil.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.558.005 von Die rote Zora am 14.10.08 08:53:39so ist es. Als Steuerzahler würde ich da auch auf die Barrikaden gehen !
Ich finde GM sieht gar nicht so schlecht aus.

Die Schulden sind nicht so riesig (vergleicht mal mit GM).
http://yahoo.brand.edgar-online.com/displayfilinginfo.aspx?F…

Der Verlust scheint allein durch die hohen Kosten bei der Herstellung zu entstehen. Diese lassen sich senken.
http://yahoo.brand.edgar-online.com/displayfilinginfo.aspx?F…


Im Moment ist GM Schrott, wenn aber das Management wechselt, der Staat gewisse Lasten übernimmt, so sollte es gut ausgehen.
Leisten sich die USA den Verlust von GM?

Wer GM hat, sollte einen Blick auf GE werfen. Diese scheinen der nächste Pleitekandidat zu sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.587.877 von Sonnwinn am 16.10.08 02:42:21Wenn andere die Lasten übernehmen schaut es nirgends schlecht aus.
@Sonnwinn: Was soll ich denn bitte mit deinem Beitrag anfangen???

Die Schulden sind nicht so riesig (vergleicht mal mit GM).
http://yahoo.brand.edgar-online.com/displayfilinginfo.aspx?F…


GM mit GM vergleichen? Sehr schlau!

Der Verlust scheint allein durch die hohen Kosten bei der Herstellung zu entstehen. Diese lassen sich senken.
http://yahoo.brand.edgar-online.com/displayfilinginfo.aspx?F…


Ja, das heißt halt, dass sie in ihrer Kernkompetenz massive schwächen haben. Und Kernkompetenzen, die zur Zeit schlechter sind als die der Konkurrenz kurzfristig auf Konkurrenzfähiges Niveau zu bringen ist sicher nicht leicht. Außerdem wird einen gehörigen Teil der Defizite auch die ungünstige EK/FK verteilung und die damit verbundenen Zinszahlungen ausmachen.


Im Moment ist GM Schrott, wenn aber das Management wechselt, der Staat gewisse Lasten übernimmt, so sollte es gut ausgehen.
Leisten sich die USA den Verlust von GM?


Es gibt den sogenanten "Point of no Return". Also wenn man nix mehr machen kann. Vgl. Titanic kurz vor dem Aufprall auf dem Eisberg. Dann ist man nur noch Passagier. Ich bezweifele, dass ein neues Managemant noch viel reißen kann. GM wird nicht von der Landkarte verschwinden. Chapter 11. Aber Aktionäre sind raus.

Wer GM hat, sollte einen Blick auf GE werfen. Diese scheinen der nächste Pleitekandidat zu sein.

Suchzst du dir ein Graupendepot zusammen? GE ist doch stark in Investitionsgütern und zyklischer Konsum :confused: Die sind zu beginn einer Rezession natürlich voll der Renner. :cry:
HALLLOOOO! Keiner mehr da?

Da wird´s doch gerade mal wieder interessant.

GM und Chrysler wollen wohl ne Notfusion machen. Anders kann man es ja wohl kaum nennen, wenn man unbedingt noch vor der US Wahl damit fertig sein will. Und Uncle Sam soll 25 Mrd. als Mitgift beisteuern. Naja, ist ja mittlerweile Kummer gewohnt. Fragt sich nur, wer die häßlichere Braut ist :laugh:

Was sagt die Gemeinde zu der Nummer? Kann man aus zwei hochdefizitären Automobildinos unter zur Hilfenahme von 25.000.000.000,-- USD und sinkenden Ölpreisen auch während einer schweren Wirtschaftskrise ein funktionierendes Unternehmen machen? Oder hat Bush nur Angst, dass GM und Chrysler noch in den letzten Tagen seiner Amtszeit kollabieren und so seine verpatzte Präsidentschaft krönen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.632.542 von Die rote Zora am 20.10.08 17:26:402 Leichen geben keinen Lebenden.
Bei den beiden kann man nur mehr diskutieren, wer töter ist.:rolleyes:
Hab ja von dem ganzen Geschehen keine Ahnung und hab mich auch nicht gross eingelesen. Könnte mir aber vorstellen, dass dieses Vorgehen auch mit der Regierung abgesprochen wurde. Ein Konkurs von GM wäre aktuell ein sehr schlechter Moment.

Dann lieber fusionieren (aus 2 mach 1), ganz viele Teile verkaufen, sodass aus 2 wirklich nur noch 1 wird und den Rest später versenken.
"Der Verlust scheint allein durch die hohen Kosten bei der Herstellung zu entstehen. Diese lassen sich senken."

Das halte ich für ein Gerücht. GM ist bekannt für seine rücksichtslose Shareholder-Mentalität. Schon seit Jahren wird in der Produktion gespart wo man kann. Das bezweifle ich doch sehr, dass dort der Hund begraben ist. Die Probleme sind tiefer.

Bla, bla, bla bla... Der Zug ist sowieso abgefahren. Jegliches Philosophieren erübrigt sich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.663.979 von Brennmeisterin am 22.10.08 18:48:05Sollte eine Insolvenz (Chapter X) nicht folgen, fresse ich einen Besen. Ist ja jetzt praktisch schon ein TOTALVERLUST !!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.679.102 von Brennmeisterin am 23.10.08 20:25:10Dann fang schon mal an mit Kauen :laugh:

Eine Insolvenz wird es nicht geben. Die Krise wird Fiat, Daimler, VW und Co so hart treffen das es vielen die Tränen in die Augen treiben wird. Im Gegensatz zu den USA werden dann aber keine 10 stelligen Milliardenbeträge in die deutschen Autobauer fließen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.680.736 von VaJo am 23.10.08 22:02:08* S&P500 futures hit limit down at 855.2...trading halted until Chicago opens
* rumour US markets to remain closed today and concerted action over the week
end to shut down stock exchanges worldwide for 1 week..... based on ROUBINI
commenst yesterday
* rumour GM have gone bust
http://www.mmnews.de/index.php/200810241388/MM-News/US-Futur…

US-Futures ausgesetzt //


GM pleite ???


Freitag, 24. Oktober 2008
S&P Futures vom Handel ausgesetzt: Kursverluste zu stark. Auch Dow Future "Limit" Down. Handelsstopp. Strenge Regeln für Wiederaufnahme des Handels. Panikverkäufe an allen Weltbörsen. GERÜCHTE ÜBER PLEITE VON GENERAL MOTORS .



Der Future für den S&P 500 Index an der Chicago Merchantile Exchange, kurz CME, wurde vor wenigen Minuten wegen der "Limit Down"-Regel vom Handel ausgesetzt. Der Indexfuture kann vor Börseneröffnung so nicht mehr unter 855,2 US-Dollar fallen, heißt es in der Erklärung der CME.
Auch der Dow Jones Future steht aktuell "Limit-Down", das heißt, es gibt ein Handelsstopp. Er fiel bis auf 8.224 Punkte geht, ein Minus von 550 Punkten oder 6,27%.

Begleitet wurde der Ausverkauf von Gerüchten einer möglichen Pleite von General Motors. Dies wurde jedoch nicht bestätigt. Insider halten dies aufgrund der weltweiten Verwerfungen an den Finanzmärkten für möglich.



Auch der Nasdaq Future kann derzeit nicht mehr gehandelt werden.

Die Stände vor dem Handelsstop:

Dow- 548 (Fair Value -90)

S&P -60 (Fair Value -6,7)

Nasdaq - 85 (Fair Value -10)

Eine solche Maßnahme ist in den letzten Jahrzehnten nicht mehr zu beobachten gewesen. Händler in New York befürchten, dass sich die ganze Wucht des Ausverkaufs zur Eröffnung der Börse entladen wird. So richtig scheint an der Wall Street niemand zu wissen, wie es weiter geht.
Planmässig kann der Future zur Eröffnung wieder gehandelt werden. Sollte er dann 10% im Minus sein, wird der Handel erst mal wieder für 2 Minuten unterbrochen. Nach 2 Minuten wird die Limit Down Regel auf 20% Verlust erweitert. Wird auch diese erreicht, dann gibt es wieder für 2 Minuten einen Handelsstopp. Dabei wird das maximale Verlustpotenzial auf 30% erweitert. Wird auch dieses Ziel erreicht, wird der Handel ganz gestoppt für den Rest des Tages.

Es halten sich aber auch Gerüchte, dass die Wall Street gar nicht erst aufmacht. Dies wird aber von Händlern eher für unwahrscheinlich gehalten.

Händler sprachen von Panikverkäufen rund um den Globus. Es sei derzeit nicht absehbar, wann diese Zwangsverkäufe enden würden. Es bestehe aber die Hoffnung, dass das Ende der Panik sichtbar werde. Es komme darauf an "wieviele Leute noch raus müssen".

Kleiner Scherz am Rande:

AMTLICHE MITTEILUNG DER US REGIERUNG
Due to recent budget cuts and the cost of electricity, gas and oil,
as well as current market conditions and the continued decline of the U.S. economy,
The Light at the End of the Tunnel has been turned off.

We apologize for the inconvenience.
Ist das heute eine kleine Zwischenerholung, bevor es morgen wieder kräftig abwärts geht??
Was ist los mit euch Misepeter? Ich warte immer noch auf die Pleite Meldung? :laugh:

Wenn ihr mit euren Prognosen immer so falsch liegt, würde ich mir eine neues Hobby suchen :D

"..Verhandlungsgespräche des Unternehmens mit dem Chrysler-Eigentümer Cerberus über eine mögliche Fusion zwischen General Motors und Chrysler immer weiter voranschreiten. Hintergrund der Fusion ist die Absicht der beiden Unternehmen, durch ihre Finanzierungstöchter GMAC und Chrysler Financial Zugang zu dem Rettungspaket der US-Regierung zu erlangen. Dazu müsste die Finanzierungssparte GMAC in eine Bankholding umgewandelt werden. Zusätzlich kursieren Gerüchte, dass der Firmenchef von General Motors in Kontakt mit dem japanischen Autoriesen Toyota wegen dem Verkauf einzelner Produktionsstätten stehe."
Die GM Pleite kommt definitiv nicht mehr vor der US Wahl. Wahrscheinlich nicht mal vor der Amtsübergabe. Danach ist alles möglich.

Allerdings ist es auch möglich, dass die Regierung noch Milliardenkredite reinbuttert. Dann verschiebt sich das traurige Ereignis eben um ein paar Monate. Hab´ einfach noch ein wenig Geduld.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.765.065 von Die rote Zora am 30.10.08 15:46:47:laugh:

Auf die Pleite wartest du bis zum St. Nimmerleinstag. Die Finanzkrise hat bereits ein neues Auto Zeitalter eingeläutet. Wie damals bei der Eisenbahn, wird das klassische Automobil mit Verbrennungsmotor verschwinden. GM wird einer Rosskur unterzogen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.757.918 von VaJo am 30.10.08 07:18:17Zusätzlich kursieren Gerüchte, dass der Firmenchef von General Motors in Kontakt mit dem japanischen Autoriesen Toyota wegen dem Verkauf einzelner Produktionsstätten stehe."

Es existieren mind. 30% zuviel Produktionsstätten.
Selbst Toyota fährt die Prod. zurück und auch wenn Toyota zukaufen wollte, können sie aus der Konkursmasse mind. 50% billiger einsteigen.
Frankfurter Tagesdienst - General Motors Zuschauer bleiben

17:15 29.10.08

Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der Aktie von General Motors (Profil) nach wie vor Zuschauer.

Der Titel sei 8,4% leichter bei 5,45 US-Dollar aus dem Handel gegangen. Und das trotz der Konkretisierung der Fusionspläne zwischen General Motors und Chrysler. Jetzt überlege offenbar sogar die US-Regierung eine Unterstützung des Zusammenschlusses beider Autoproduzenten mit einer Finanzhilfe von bis zu 10 Mrd. US-Dollar. Es werde auch über den Kauf von Vorzugsaktien im Volumen von 3 Mrd. US-Dollar gesprochen. Außerdem habe das Private Equity-Unternehmen Cerberus darum gebeten, dass der Staat Pensionsverpflichtungen von 3 Mrd. US-Dollar übernehme. Darüber hinaus verhandle man noch über eine Kreditlinie, mit dem Ziel, die Liquidität von General Motors zu steigern.

Dass der Wert trotzdem mit einem deutlichen Verlust den Handel beendet habe, sei auf die unverändert sehr schwache Geschäftsentwicklung zurückzuführen. Allein im abgelaufenen Monat habe die Gesellschaft bei Verkäufen ein Minus von 18% verbucht. Seit Jahresanfang sei der Titel um rund 80% zurückgegangen. Die Marktkapitalisierung liege mittlerweile unterhalb des Niveaus von 1929.

Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der General Motors-Aktie weiterhin
GM wird überleben ... subventioniert und total abgespeckt ...
Onkel Sam läßt seinen großen Autobauer nicht pleite gehen

und man sollte die Chinesen nicht vergessen
die haben Devisen ohne Ende und werden sich genüßlich etliche Sahnestückchen
auf dem weltweiten Automarkt zusammen suchen .... ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.783.481 von Elrond am 31.10.08 22:41:47"Die Marktkapitalisierung liege mittlerweile unterhalb des Niveaus von 1929."

Da nicht von Konkurs zu sprechen ist Wortklauberei. Man kann Dinge technisch umschreiben und ihnen verschiedene Namen geben.

Was ist das Hauptmerkmal an einem Konkurs? Die Aktionäre verlieren ihr investiertes Kapital. Und genau das ist bereits geschehen.
Ich mache keinen Unterschied zwischen 98% Verlust und Totalverlust.

Die Fusion mit Chrysler findet doch nur statt, weil sonst GM die Zeit des Jahresberichts nicht mehr überstehen würde.

Und dann die Gesamtmarktsituation:
Die Finanzkrise wird vorbeigehen. Und der Ölpreis verharrt immer noch auf hohem Niveau. Ich zweifle keine Sekunde daran, dass wir die kommenden Jahre einen Ölpreis von 150$ wieder sehen werden. Die Konsumenten kaufen nicht keine neuen Autos wegen der Finanzkrise, sondern weil sie wissen, dass das Zeitalter des günstigen Benzins vorüber ist.

Und China und die USA sind ja wahnsinnig gute Freunde. Das ist ein Supergau, wenn jetzt gewisse Teile an die Chinesen verkauft würden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.799.431 von Nobbele_2010 am 02.11.08 14:58:57Ich mache keinen Unterschied zwischen 98% Verlust und Totalverlust.

Ich finde da ist ein riesen Unterschied. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.799.530 von VaJo am 02.11.08 15:10:16

Wie würdest Du das beschreiben? ;)
Ach, ich hör gerade, dass hier schon davon gesprochen wird, dass der Totalverlust schon eingetreten ist. Also faktischer Konkurs. Also, ich würde vorschlagen, dass wir die Grabrede erst halten, wenn der Patient wirklich Hirntod ist. Alles andere ich pietätlos.

Der Unterschied zwischen Konkurs und 98 % Wertverlust ist, dass es Leute gibt, die z. B. erst nach 97% Werverlust eingestiegen sind und nur einen Teil ihres Einsatzes verloren haben. Die wenigsten Anteile sind sein 1929 in der gleichen Hand. Bei einem Konkurs haben alle 100% des Einsatzes verloren. Egal wann sie eingestiegen sind.

Nebenbei auch wenn´s einigen Anlegern wahrscheinlich egal ist: Die bauen immernoch so um die 7 Mio Fahrzeuge im Jahr und haben einen wichtigen Einfluss auf die US Ökonomie. Tod ist anders.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.807.997 von Die rote Zora am 03.11.08 09:53:47Du hast Recht.

Wenn aber GM aufgrund politischer Entscheide überlebt und man den Konkurs technisch abwendet, falsifiziert dies die ökonomische Analyse der "Quasi-Pleite" nicht.

Ich habe Mühe damit, wenn user, welche eine Jahresrechnung nicht lesen können, dies erstens nicht einmal zugeben und dann zwischen den Zeilen behaupten, diejenigen, welche von einem Konkurs reden würden, hätten aufgrund politischer Rettungsaktionen Unrecht.

Die Eigenleistung, selbstständig zu denken ist höher als dem "Geschwätz" von Analysten zu folgen, welche sowieso nie schreiben würden, dass GM Konkurs geht.

Zudem hat hier bisher keiner der user, welcher bei einem Wertverlust von 97% eingestiegen ist Gewinne gemacht.
Also eine Rettung durch den Staat bei völliger Erhaltung der Aktionärsrechte wäre zwar unfair, aber so ähnlich wie der sogenannte Tatsachenentscheid beim Fußball (vgl. die Hand Gottes bei Maradonna). Wenn die Aktienkurse hinterher wieder hochgehen sollten, hat der Aktionär nicht verloren und kann vom Erlös seine Rente finanzieren.

Ich glaube aber nicht, dass so eine Nummer bei GM durchgeführt werden wird. Vor der Wahl hätten die Republikaner mit großer Patriotischer Geste vielleicht die Rettung hätten durchziehen können. nachher machts nicht so wahnsinnig viel Sinn. Außerdem: Es ist halt Scheißenteuer. GM hat ja jetzt schon 60 Mrd. negatives EK. Dazu die Restrukturierungskosten bei Fusion mit Chrysler und dann muss man auch noch die komplette Modellpalette erneuern. Und das Ganze bei mieserablem Cash Flow bzw. negativem Cash Flow.

Aber mal ernsthaft: Den Amis ist ja mittlerweile alles zuzutrauen. Und vielleicht haben sie seit der Lehman-Pleite ja Angst einen so großen Laden Bankrott gehen zu lassen.

Mein Tip: Vor Ostern wir es laut knallen. Dann kommt entweder die Rettung oder Chapter 11. Eventuell auch Chapter 7.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.808.289 von Die rote Zora am 03.11.08 10:15:42Wenn ich von "politischer Rettungsaktion" spreche, so schliesst das für mich unternehmenspolitische Entscheide ein.
Ja, guten morgen!

Da war das, was dem alten Hiob so an Nachrichten überbracht wurde, ja noch ein einigermaßen guter News Flow gegen...

Der Opel-Mutterkonzern General Motors verbuchte ebenfalls einen kräftigen Absatzeinbruch. Die Zahl der verkauften Fahrzeuge sei um 45 Prozent auf 170.585 Stück zurückgegangen, teilte das Unternehmen am Montag in Detroit mit. Die Zahl der abgesetzten Pkw ging um 34 Prozent auf 73.466 Exemplare zurück, die Zahl der Lastwagen um 51 Prozent auf 97.119 Stück.

Die schrumpfen ja schneller als Immobilienblasen platzen. RESPEKT!
Uncle Sam tankt noch mal für 25 Mrd. USD nach. Kredite sind bewilligt. Dauert das Drama wohl noch ein paar Monate länger. Der Herr Bush will wohl den Exitus finalis unbedingt nach den 20.01.2009 verlegen. Teuere Aktion, aber für Kosten hat er sich ja eh noch nie interessiert.

Wie Obana schon sagte: Das Aufräumen wird vermutlich nicht in 4 oder 8 Jahren erledigt sein, sondern eine ganze Generation dauern.
Da ist er, der Stich ins Herz.

Gerade in CNBC: GM to announce suspension of product development for many future models.

Klar, wenn man Geld sparen will. Aber auch, wenn das Ende naht.


Und nicht vergessen: Billige Aktien können immer noch viiiiiiiiieeeeeeeel billiger werden. Z. B. wenn der Staat sich denn doch einkauft (AIG), oder die Pleite (vorerst) nicht abgewendet werden kann. Da sind dann manchmal Welten zwischen 3,75 Euro und 13 Cent.

GM wird m. E. bankrott gehen. Anders können die ihre Schulden nicht loswerden. Und danach gibt's dann neue Aktien und die alten werden wertlos, oder können, wie bei beispielsweise bei Calpine - glaub ich mir zu erinnern -, zu einem "besonderen" Kurs in neue Aktien getauscht werden.

Nach dem Motto: Gibst du mir 1.000 alte, bekommst du 1 neue.

Viel Erfolg!

Ich glaube der Obama Effekt tritt ein. Die Wirtschaftselite in den Staaten ist gegen Obama. Statt den Wechsel gibts die fetteste Depression aller Zeiten und in das Chaos wird gleich die ganze Welt mit rein gestürzt.

Ja ich denke jetzt auch das GM den Bach runter geht. Aber, ich denke auch das es noch viele andere Autowerte mit erwischen wird.

Wir dürfen uns alle warm anziehen... :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.858.365 von VaJo am 06.11.08 19:34:17Ich gehe auch von aus, daß man GM krachen gehen läßt, damit zum einen die enormen Pensionsansprüche in die Masse gehen und man die profitabelsten Sparten verkaufen kann - wobei sicher die spannensten Bereiche bereits als externe Firmen existieren ;)

Aber was passiert mit Opel ? Wieweit ist die Adam Opel GmbH von dieser Pleite betroffen ?

Der neue Insignia sorgt derzeit durchgängig für Furore. Ist denn ein anonymer Opelaner an Board, der einen Ausblick geben könnte ? Wenn auch nur ein Szenario ?
http://www.mittelstandsblog.de/2008/11/euler-hermes-misstrau…

Euler Hermes misstraut Autoherstellern

Einen Knaller präsentierte Donnerstagabend die Sendung “Aktuelle Stunde” im WDR Fernsehen: Die Redaktion meldete, der Marktführer unter den Kreditversicherern, die Allianz-Tochter Euler Hermes, habe den Versicherungsschutz für Lieferanten von Opel und Ford mit Wirkung vom 20. Oktober aufgehoben und alle bestehenden Limite auf General Motors und Ford auf Null gesetzt. Betroffen seien alle Gruppen der beiden amerikanischen Konzerne.

Für die Zulieferer von Opel und Ford bedeutet diese Maßnahme, dass sie sich bei Geschäften mit ihren Abnehmern nicht mehr über Euler Hermes gegen Zahlungsrisiken versichern können.

Als Begründung heißt es in einem Schreiben, das der Redaktion der Aktuellen Stunde nach eigenen Angaben vorliegen soll: “Die Situation sowohl bei GM, als auch bei Ford hat sich [seitdem] erheblich verschlechtert. [...] Beide Konzerne verbrauchen pro Monat circa 1 Milliarde US Dollar an Liquidität. Eine Aufrechterhaltung bestehender Limite lässt sich unter Risikogesichtspunkten (für den Versicherer) nicht mehr vertreten.”

Der Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer prognostizierte in der Sendung vom 6. November, Insolvenzen und Konkurse seien jetzt nicht mehr auszuschließen. Der Automobilexperte warnte vor einer Kettenreaktion mit dramatischen Folgen für die Zuliefererbranche. Die Politik sei nun mit Überbrückungshilfen und Bürgschaften gefordert. Ansonsten seien bis zu 20.000 Arbeitsplätze allein in Nordrhein-Westfalen gefährdet.

Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium teilte auf Anfrage der WDR-Redaktion mit, dass zur Zeit geprüft würde, in wie weit einzelne Unternehmen betroffen sind. Für die durch Produktionsstopps ohnehin schon angeschlagene Zulieferbranche dürfte die nun eingetretene Situation laut Redaktion des Senders zu neuen Belastungen und Liquiditäts-Engpässen führen.

Ein Video-Podcast zur Sendung kann auf der Website des WDR abgerufen werden.
Wußte noch gar nicht, dass Herz des investigativen Finanzjournalismus Deutschlands beim Regionalprogramm der Aktuellen Stunde schlägt. Dachte immer, die würden über Schuleröffnungen und Seniorennachmittage berichten.

Zur Meldung: Tja, das nenne ich mal Auflösungserscheinungen. Wenn ich jetzt für Opel so 200 Zulieferer veranschlage (keine Ahnung ob das reicht) und nur einer stellt sich quer und liefert nur noch gegen Vorkasse? Das geht dann aber böse schief, wenn dann alle Vorkasse wollen.
Eine GM Pleite dürfte weltweit für mehrere Millionen Arbeitslose sorgen.
...mehrere Millionen Arbeitslose.

Das mag auf den ersten Blick so ausschauen. Aber eigentlich ist es anders. Es werden auch in Zukunft so viele Autos gebaut, wie benötigt werden. Das ist nicht Abhängig von der Zahl der Hersteller. Und der Bau eines Autos wird auch in Zukunft einen Arbeiter einen bestimmte Zahl von Arbeitsstunden lang in Lohn und Brot halten. Diese Arbeiter werden dann halt für ein anderes Unternehmen arbeiten. Oder weiter für GM/Ford/Chrysler nur stehen diese Unternehmnen dann unter Chapter 11.

Aber es wird ordentlich Lärm geben, wenn die Finanzstrukturen dieser Unternehmen kollabieren.
Sind wir denn hier bei "Wünsch´ Dir was"?

25 Mrd. gerade bekommen und noch mal 50 Mrd. fordern? UND ZWAR ALLEINE UM ZAHLUNGSFÄHIG ZU BLEIBEN UND DIE KRANKENVERSICHERUNGEN DER MITARBEITER ZAHLEN ZU KÖNNEN! :eek::eek::eek: Aber lest selbst...

Die notleidenden US-Autobauer General Motors, Ford und Chrysler rufen nach neuen Staatshilfen in Milliardenhöhe, da sie unter dramatischen Kapitalproblemen leiden. Die drei Hersteller benötigen laut US-Medienberichten kurzfristig 50 Milliarden Dollar. Bei einem Autogipfel in Washington hätten die Konzerne von Spitzenpolitikern rasche Hilfe in dieser Höhe erbeten. Rund 25 Milliarden Dollar bräuchten die Hersteller, um zahlungsfähig zu bleiben, berichtete Bloomberg am Freitag. Noch einmal so viel Geld sei akut für Beiträge zur Krankenversicherung der Beschäftigten nötig. Die Bush-Regierung hatte den US-Autobauern bereits 25 Milliarden Dollar zinsgünstiger Kredite genehmigt. Nun soll der Staat nachlegen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.861.736 von RebellSeaskip am 06.11.08 23:34:33Na ja, Opelaner, ich hatte früher mal einen Oppel. Zählt das auch?

Für mich grenzt es nach wie vor an ein Wunder, wie sich ein offenbar von allen guten Geistern verlassener CEO so lange halten kann, obwohl GM seit Jahren den Bach runtergeht.

Warum schmeißt man den Mann nicht einfach raus und holt sich einen gestandenen, deutschen Automanager?
@S1
das ist ein Himmelfahrtskommando, wer tut sich denn sowas an.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.869.529 von Die rote Zora am 07.11.08 13:23:24Eine Finanzhilfe von 50 Milliarden entspricht 1 Milliarde pro Staat. Und GM ist ja auch ein riesiger Koloss. Die Wirtschaft braucht in der aktuellen Situation wirklich keinen Konkurs in der Grössenordnung von GM.

Ich vermute, dass im Moment alle hoffen, dass sich die Wirtschaft doch wieder erholt. Wobei es interessant wäre zu wissen, was das Management bezweckt.

Die beste aller Varianten wäre wohl, möglichst rasch so viel von GM zu verkaufen wie nur möglich, damit der Schaden bei einem Konkurs nicht auf einen Schlag eintritt.
Das Ganze kann jetzt rasend schnell gehen. Der Aktienkurs bricht ein, niemand ist mehr bereit, GM Geld zu geben und auf der anderen Seite wollen die Lieferanten und Kreditgeber ihr Geld und/oder liefern nur noch gegen Vorauszahlung.


Gute Nacht. Ich sehe schon die nächste Schlagzeile in der Presse.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.873.906 von Nobbele_2010 am 07.11.08 18:11:43Das normale Zahlungsziel von Opel ist 3 Monate nach Lieferung.
Wenn die Zulieferer jetzt ihre Kohle fordern ist Schicht im Schacht.
Autos kaufen keine Autos, hatte Henry Ford schon vor 80 Jahren festgestellt. Und wenn man den Leuten ausreichende Kaufkraft vorenthält und auch die "aufPump"-Option nicht mehr geht, und zwar weltweit nicht mehr geht, dann ist das Ende nah, dann muss die Gesellschaft mal ihre Paradigmen überdenken. Auch bei uns hier: alternative, nur scheinbar utopische Verkehrskonzepte ernsthaft diskutieren:
Transrapid in Vakuumröhren zwischen Hamburg und München und Köln und Berlin. Kaum Reibungsverlust und Bremsenergierückspeisung.
Zustieg über Vakuumschleusen dürfte technisch kein Problem sein.
Ein gigantisches Fern-U-Bahnnetz in Deutschland:
Verwendung der Transrapid-Technologie (endlich!) und Vollbeschäftigungsprogramm insbesondere für die qualifizierten und von Arbeitslosigkeit bedrohten Facharbeiter, Techniker und Ingenieure aus der KfZ-Industrie. Ja, und wie bezahlen?
Kein Problem!
Es liegen hunderte von Milliarden in den Vermögensverwaltungen brach, die dort, volkswirtschaftlich gesehen, onanistischen Unsinn treiben, wie hinreichend gesehen, und nochmals hunderte von Milliarden in den nicht trocken zu legenden Steueroasen. Das alles zur Heimkehr mit Amnestie (trotz des Geschreis der Gewerkschaften) und zum Einsatz animieren mit einem steuerfreien (!) Coupon von max. 3 % p.a., fest auf 30 Jahre. Eine bessere Wertschöpfung können sich die Investoren gar nicht wünschen, wenn sie's nicht mit heißer Luft vergleichen. Die steuerfreien Anleihen gab es im Rahmen des Marshall-Plans schon mal von 1949 - 1979, hat auch bestens funktioniert für den Wiederaufbau. Dieses Mal geht es nicht um den Wiederaufbau, sondern um den konsequenten Umbau.
Das Thema Umwelt würde dabei mit gelöst, weitestgehend jedenfalls:
die zu betreibenden Fern-U-Bahnen haben ja kaum Reibungsverluste und werden aus Wind-/Solarparks längs der Strecke mit großen Akku-Puffern betrieben. Ja, mancher Baum würde wohl auf der Strecke bleiben bei dieser Umweltmaßnahme. Aber wägt mal ab! Und der Beschäftigungsschub wäre gigantisch. Es würde brachliegendes Kapital von der blödsinnigen Spekulation in volkswirtschaftliche Wertschöpfung umgeleitet.
(Schon die deutsche Wiedervereinigung vor knapp 20 Jahren hätte man mit einer solchen Anleihe finanzieren können, nicht zuletzt der Soli-Zuschlag würgt uns heute die Kaufkraft ab!)

GM und Chrysler: zwei Ertrinkende, die sich aneinander festklammern
wollten.
Sie werden absaufen, und sie werden nicht die letzten sein.
Da muss man doch mal Mut zur Utopie haben.
Wer beweist mir, dass ich Unsinn halluziniere?
Zur Klarstellung: ich bin nüchterner Ökonom, kein Science-Fiction-Autor.
Meine ich jedenfalls.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.876.098 von eckbusch am 07.11.08 21:00:19Super Beitrag!
Endlich neigt sich ein Irrsinn dem Ende zu, nun sollen wir gelich den nächsten Irrsinn in die Welt setzen?

Die Menschen müssen und werden zur Kenntnis nehmen, dass die Mobilität ihre Grenzen hat und wir unser Kontingent deutlich überstrapaziert haben. Der Ölverbrauch muß auf 10% zurückgehen Entfernungen werden ihre Bedeutung wieder erlangen. Das Fahrrad wird unser täglicher Begleiter werden. Da kann Vermögen liegen wo es will. Sparsamkeit und Genügsamkeit wird die Zukunft sein, schon deshalb, weil es nicht für alle reichen kann!(So reicht z.B. das gesamte Kupfer der Erde nicht aus, um die Welt auf europäischem Niveau zu elektrifizieren!)
GM und Ford leiden ausschließlich an ihrer Geschäftsphilosophie! Energieverschwende Kleinlaster für Personentransporte sind definitiv out! Die beiden haben es einfach nicht geschnallt! Porsche will eben nicht umsonst auf Biegen und Brechen VW übernehmen!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.873.906 von Nobbele_2010 am 07.11.08 18:11:43Und genau diese headline kann sich Oh-Barmer nicht leisten. Es wird keine Katastrophe in Detroit geben. Ich bin gestern nach der Meldung eingestiegen.
http://www.news.at/articles/0845/30/224928/dramatischer-hilf…


Der US-Autobauer General Motors hat sich nach einem Milliarden-Verlust düster über seine Lage und die Situation der gesamten Branche geäußert. Der Opel-Mutter und weltweiten Nummer zwei der Autobranche werde im ersten Halbjahr 2009 das Geld ausgehen, falls es nicht zu weiteren Hilfen oder drastischen Schritten komme, teilte der Konzern mit.

Um die Krise zu überleben werde GM die Einführung neuer Modelle verschieben, die Produktion herunterfahren und weitere Stellen abbauen. "Noch nie dagewesene Turbulenzen in der Wirtschaft und am Kreditmarkt haben die Ergebnisse von GM und der Autobranche dramatisch beeinflusst", erklärte der Konzern. Die Lage sei so schlimm wie seit der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren nicht mehr.

Allein im abgelaufenen Quartal verringerten sich die verfügbaren Geldmittel bei GM um 6,9 Milliarden Dollar (5,4 Mrd Euro). Per Ende September betrug der Bestand noch 16,2 Milliarden Dollar. GM hat wiederholt erklärt, der Konzern brauche ständig elf bis 14 Milliarden Dollar, um die Autosparte am Laufen zu halten und Zulieferer zu bezahlen.

Es sei absehbar, dass die Liquidität bis Jahresende so weit abschmelze, dass sie zur Aufrechterhaltung der Geschäfte gerade noch ausreiche, warnte GM. "Mit Blick auf die ersten beiden Quartale 2009 gehen wir selbst bei der Umsetzung laufender Programme zur Kostensenkung davon aus, dass die Liquidität deutlich unter die notwendige Höhe fallen wird." Dies sei nur zu verhindern, wenn sich die Wirtschaftslage und die Situation für die Autobranche massiv verbessere. GM benötige hohe Einnahmen aus dem Verkauf von Vermögenswerten, einen besseren Zugang zum Kapitalmarkt oder zu anderen Geldgebern oder weitere staatliche Hilfen. Das Kreditpaket der US-Regierung über 25 Milliarden Dollar sei wichtig, reiche aber nicht aus, sagte GM-Chef Rick Wagoner. "Es muss aber weitere Maßnahmen geben."

GM schloss betriebsbedingte Kündigungen in Nordamerika nicht aus. Bei Opel in Rüsselsheim hieß es am Freitagabend, es liefen weite Gespräche zwischen Management und Arbeitnehmervertretern. "Es geht darum, das operative Geschäft in Europa der Nachfrage anzupassen." Opel hatte schon in den vergangenen Wochen die Bänder in vielen westeuropäischen Werken stillstehen lassen, um die Produktion zu drosseln.

Netto wies GM im abgelaufenen Quartal ein Verlust von 2,5 Milliarden Dollar aus, was 4,45 Dollar pro Aktie entsprach. Der Umsatz fiel um rund 13 Prozent auf 37,9 Milliarden Dollar. Analysten hatten einen Verlust pro Aktie von 3,70 Dollar und 40,1 Milliarden Dollar Umsatz erwartet. Weltweit wurden mit 2,1 Millionen Autos elf Prozent weniger als vor Jahresfrist verkauft. In Westeuropa sank der Absatz um 12,3 Prozent,

GM leidet wie alle Autobauer unter der Kreditklemme infolge der Finanzkrise und einbrechenden Verkaufszahlen. Dabei konnte GM einer raschen Nachfrageverschiebung hin zu verbrauchsarmen, kleineren Autos nicht folgen. Für 2009 nahm GM am Freitag seine Prognose für den US-Absatz über alle Hersteller hinweg auf 11,7 Millionen und für 2010 auf 12,7 Millionen Fahrzeuge zurück. 2007 wurden auf dem US-Markt noch 16,1 Millionen Autos verkauft.

Eine Fusion mit dem Wettbewerber Chrysler , über die zuletzt spekuliert worden war, scheint vorerst vom Tisch. Ohne Chrysler namentlich zu nennen erklärte GM, Überlegungen eines Zukaufs seien zurückgestellt worden. Vorrang hätten Schritte, mit denen im Verlauf des Jahres 2009 etwa 20 Milliarden Dollar Liquidität freigesetzt werden sollen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.882.376 von endex am 08.11.08 12:13:56Und genau diese headline kann sich Oh-Barmer nicht leisten. Es wird keine Katastrophe in Detroit geben. Ich bin gestern nach der Meldung eingestiegen.

Rot oder Schwarz? Gehe mal davon aus, dass du dir dessen bewusst bist.

Für mich wäre es eine echte Überraschung, wenn GM überlebt. Wenn ich vorsichtig wetten müsste, würde ich auf einen Konkurs noch vor Sommer 2009 tippen. Irgendwann um das Ende des 1. Quartals.
Bei der Swissair war es auch so, dass plötzlich alle Geld wollten. Kerosin wurde nur gegen Vorauszahlung geliefert und die Flughafenbetreiber wollten Cash sehen. Ansonsten wurde die Starterlaubnis nicht erteilt.

In einer solchen Phase ist eine Firma mit Geld kaum noch zu retten. Der Staat müsste Unsummen ausgeben, mit dem Wissen, dass es sich um ein Fass ohne Boden handelt. Da reichen 20 Milliarden nicht. Vielleicht würden 100 MIlliarden reichen, um umfassende Sanierungsmassnahmen einzuleiten, welche ja ebenfalls wiederum kosten.

Das Problem bei GM ist, dass der Zeitpunkt für einen Konkurs ungünstig ist. Aber ein Konkurs wäre die beste Lösung. Für die Umwelt und letztlich auch für die Verbraucher. Denn in die Lücke werden Firmen springen, welche sparsame und umweltverträgliche Modelle anbieten. Und diese schaffen dann auch wieder Arbeitsplätze. Autofirmen wie Toyota oder VW würden davon profitieren.
Das Problem ist ja auch, dass es in den Köpfen der Konsumenten zu grundlegenden Veränderungen gekommen ist. Es liegt nicht an der Finanzkrise. Die Menschen wollen keine Autos kaufen mit dem Risiko, dass man nach 3 Jahren die Benzinpreise nicht mehr bezahlen kann. Und auch das Umweltbewusstsein hat radikal zugenommen. Wer will schon schief angeschaut werden, wenn er mit einem Offroader herumfährt. Das Auto ist ein Statussymbol. Leute, die Offroader kaufen, wollen sicher nicht blöd angemacht werden.

GM steckt fest. Die alten Produktelinien kann man alles schliessen. Und von heute auf morgen kann man nicht einfach umstellen und neue Produktelinien herzaubern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.884.270 von Nobbele_2010 am 08.11.08 16:18:40Du triffst den Nagel auf den Kopf. GM ist ja deshalb am Ende, weil man sich verkalkuliert hat, und nun in dieser schwierigen Zeit einem hochverschuldeten Unternehmen, dass auf die falschen Pferde gesetzt hat, nicht möglich ist, ihren Finanzierungsstil aufrecht zu erhalten. Genau genommen waren die Dinge schon lange erkennbar und wurden jetzt nur etwas beschleunigt. Die Autos, die GM nicht mehr bauen wird, werden von anderen verkauft werden. Opel wird geschluckt, Ford vielleicht eine deutsche Firma werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.885.782 von Azotobacter am 08.11.08 19:39:21Al Gore war von Anfang an für den Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Es ist unglaublich, was Bush und seine Anhänger die letzten 8 Jahre kaputt gemacht haben.

Die Automobilindustrie macht 10% der US-Wirtschaft aus. Vielleicht löst das den nächsten Crash aus. Wird interessant, wie die USA dieses Problem löst.

GM hat noch für 2 Monate Cash. Und der Markt nimmt alles vorweg. Kommt hinzu, dass Ford und Chrysler auch Probleme haben. Diese sind aber weniger dramatisch. Also wen rettet man nun? Alle drei? Und wie? Und vor allem müsste man, wenn man eingreift, das Management von GM komplett auswechseln.

Variante 1: Verstaatlichung, Management komplett auswechseln und alle Schulden tilgen. Das kostet locker 100 Milliarden.
Variante 2: Man lässt die Firma Konkurs gehen.

Wenn man die volkswirtschaftlichen Folgeschäden bedenkt, wäre Variante 1 vermutlich sogar besser. Bei einem Konkurs entstehen 5 Millionen Arbeitslose, wenn man die Zulieferer usw... mit einbezieht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.887.243 von Nobbele_2010 am 08.11.08 23:50:343. Alternative:
GM schließt den größten Teil seiner Werke und verkauft diese. Entläßt 90% seiner Mitarbeiter und konzentriert sich im Kern auf die neue Voltserie.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.890.084 von VaJo am 09.11.08 10:09:48Schreibfehler??
"Vollserie" oder tatsächlich Volt = Elektro gemeint?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.891.060 von eckbusch am 09.11.08 12:34:50Volt = Elektro ist gemeint.
GM intends to have the Volt on the road by the end of 2010, and says it will produce 10,000 units in 2011 from its Hamtramck assembly plant in inner Detroit, which it intends to retool to build hybrid-electric vehicles.

"General Motors' second century starts right now," Wagoner said as vice-chairman Bob Lutz drove a silent Volt on stage before several thousand cheering GM employees in the company's Wintergarden lobby, overlooking the Detroit River.

"We intend to lead the reinvention of the automobile" with the Volt, Wagoner said. "The Volt symbolizes General Motors' commitment to the future of the automobile."

While not as racey-looking as the low-roofed concept version which wowed crowds at the 2006 North American International Auto Show, the sleek production version of the Volt appears to be more practical - and saleable - with its higher roofline and seating for five.

Wagoner noted that GM's competitors and others claimed it was impossible to produce battery-powered car that travels as far as the Volt does on electrical power alone. Yet prototype versions of the car have been doing just that for the past year on the company's test track in Milford, Mich., virtually without a flaw.

GM had hoped the first generation of the compact car would be a mass-market car brought to market for under $30,000. But production challenges - particularly with the Volt's lithium-ion battery pack, which are rumoured to cost $10,000 each - have pushed the Volt's expected sticker price up to about $40,000.

Subsequent generations of the Volt are expected to be significantly lower in price as volume production brings unit costs down, company officials say. In the meantime, the Volt will serve as the world's introduction to having a plug-in electrical alternative to gasoline.

"The Volt is beautifully proportioned, nice and slick," Lutz said of the car during an hour-long broadcast that highlighted GM's worldwide operations, including its Canadian production facilities east of Toronto.

The look of the Volt will be crucial to the car's success, Lutz said, because design "is one of the last big differentiators left" between automotive products.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.890.084 von VaJo am 09.11.08 10:09:483. Alternative:
GM schließt den größten Teil seiner Werke und verkauft diese. Entläßt 90% seiner Mitarbeiter und konzentriert sich im Kern auf die neue Voltserie.


Versteh mich jetzt nicht falsch - aber das ist genau das, was viele falsch beurteilen und nicht sehen, weil sie die Jahresrechnung nicht anschauen.

Egal wie gross eine Firma ist und egal wie kompliziert eine Sachlage ist, gewisse Regeln sind treffen immer zu. Sanieren kann man auf zwei Arten:
1. Kapitalerhöhung
2. Kapitalherabsetzung

Was du vorschlägst, ist eine Kapitalherabsetzung. Genau das geht aufgrund der so massiven Überschuldung inzwischen nicht mehr. Ansonsten lass ich mich gerne eines Besseren belehren. Bilde doch hier mal die Bilanz mit vereinfachten Zahlen ab und erkläre mir, wie man das anstellen soll!

Wenn schon bräuchte es beides. Jemand muss die Schulden übernehmen und gleichzeitig reduziert man den ganzen Betrieb um 60%. Das Problem ist, dass das niemand macht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.891.482 von VaJo am 09.11.08 13:35:06
GM intends to have the Volt on the road by the end of 2010, and says it will produce 10,000 units in 2011 from its Hamtramck assembly plant in inner Detroit, which it intends to retool to build hybrid-electric vehicles.

GM braucht 200 Milliarden Dollar, wenn GM:
1. So lange überleben will
2. Die nötigen Investitionen tätigen kann, die eine Umstellung ermöglichen.

Das ist alles leeres Geschwätz. GM überlebt nie bis Ende 2010. Und ein Auto kann ja wohl nicht die ganze Flotte retten.
Und wenn ich mir den Schrott Volt anschaue, wieder zu groß, wieder zu schwer. Die haben nichts gelernt, null. Gut klar, der 150kilo Durchschnittsami passt in kein anderes Auto, aber so wird es nie etwas, die Energiedichte von Batterien ist zu gering, als dass man so einen Panzer lange damit befeuern könnte.
Am geilsten ist
"We intend to lead the reinvention of the automobile"
klar, in 100 Jahren 50 zurückgefallen und heute noch V8 Stoßstangenmotoren und Leiterrahmen Autos bauen und jetzt mal eben aus dem Stand an den anderen vorbeiziehen, weil das ja alles Vollidioten sind in D und J.

GM ist am Enden, dass ist fakt und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regierung noch lange diesen Kurst duchhält. Rover war für UK auch wichtig aber nicht mehr zu retten, es gibt kein toBigToDie an das sich die Amis klamern.

gilles
hi

ich schätze das es im Januar Februar schon fast zu spät ist. Sollte nicht schnellstens eine massive Kostenreduzierung gestartet werden ist GM im Sommer 09 platt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.891.785 von Nobbele_2010 am 09.11.08 14:19:17Die gesamte US Autobranche wird zusammenbrechen, wenn GM die Pforten schließt. Einige Millionen Arbeitslose mehr in den USA wären die Folge. Die Schockwelle die dadurch entsteht wird die Bankenkrise nur als lächerliche Korrektur dastehen lassen.

Jeder der sich hier die Pleite wünscht sägt auch an seiner Finanziellen Zukunft. Ich glaube das ist hier den wenigsten klar.

Die Schulden der US Autoindustrie muß der Staat übernehmen.

Im übrigen fährt unsere Politik gerade die deutsche Autoindustrie in die Sackgasse. Anstatt mit Vehemenz die ökologischen Forderrungen durchzusetzen wird ein Schmusekurs gefahren. Bei der nächsten Ölpreiswelle werden auch bin uns die Hiobsbotschaften verkündet werden.
Ich bin 100%ig Deiner Meinung, wenn GM pleite geht dann ist Amerika tot. Ich hoffe GM überlegt diese schwierige Zeit.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.893.478 von BULLE2004 am 09.11.08 18:21:08GM wird nicht pleite geben. Wirst Du am Dienstag lesen können...
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.893.334 von VaJo am 09.11.08 18:01:37Die Schulden der US Autoindustrie muss der Staat übernehmen.

Echt Krass deine Meinung.Firmen die in guten Zeiten jahrelang keine Steuern gezahlt haben und uns alle betrogen haben, sollen jetzt mit Steuergeldern gerettet werden.
Du kannst dir ja einen Hummer kaufen zur Förderung unfähiger Manager.

Das ist ein Fass ohne Boden, wir stehen gerade erst am Anfang dieser Krise.GM ist einfach nicht konkurrenzfähig.

Wenn 2-3 Marken vom Markt verschwinden steht nach der Bereinigung der
Rest auch wieder gut da.
2008-11-10 NEWSPAPER EDITION




General Motors Corp, der größte Übersee Auto-Hersteller in China, ist in Gesprächen mit einem lokalen Partner, um ihre Beteiligung in einem Venture produziert, dass Lieferwagen und leichten Nutzfahrzeugen unter der Marke Wuling.

Die Vereinigten Staaten auto-Maker ist es, eine Kauf zusätzlicher Anteile an SAIC-GM-Wuling Automobile Co, Hu Maoyuan, Vorsitzender der SAIC Motor Corp, sagte Bloomberg News in Tianjin am Samstag.

SAIC ist der größte Aktionär der Venture mit 50,1 Prozent, GM besitzt 34 Prozent und Liuzhou Wuling Motors Co. hält den Rest für Sie.

GM ist es, eine Steigerung der Marktanteile in den weltweit am schnellsten wachsenden großen Volkswirtschaft, wo die Venture mit Sitz in den südlichen Guangxi Zhuang Autonomen Region entfallen etwa die Hälfte ihrer lokalen Vertrieb. GM hat gesagt, es kann nicht genügend Bargeld zu halten Betriebssystem in diesem Jahr.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.896.334 von ribey1308 am 10.11.08 01:42:11Übrigens, es ist keine Schande, sich in vernünftigem Deutsch zu äußern!
Der Vergleich mit Rover in UK sollte allen zu denken geben. Natürlich werden Mio dadurch arbeitslos, aber es werden auch zahlreiche gute Leute durch andere Firmen dankbar aufgenommen.

Ich sehe auch den Konkurs aus einfachsten Gründen:
Pensionsansprüche
Krankenversicherungen
Modellpalette

Kurios ist nur, daß sie in USA fertige Modelle von Opel übernehmen könnten, die in die Zeit passen. Aber GM nimmt Opel doch nicht mal für voll.

Von daher - ab dafür und Opel soll mal wieder ne deutsche Firma werden, von mir aus unter einer blau-weißen Fahne. Die Modelle würden sich in allen Nischen ergänzen.

P.S. Die Entwicklung eines Autos beansprucht ca. 7 Jahre - GM hat sehr früh angefangen, sich ihre Grube zu schachten :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.901.349 von RebellSeaskip am 10.11.08 13:08:25Gute Leute? Ingenieure und Techniker aus der Autobranche gibts wie Sand am Meer.

Das Thema zeigt aber das hier immer noch ein hämischer Unterton auf die USA vorherrscht. Auf die deutsche Autoindustrie würde ich im Moment keinen Euro wetten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.898.115 von S1_2011 am 10.11.08 07:54:01Du hast selbstverständlich recht.Sorry ,es war der Google Übersetzer.Kennst du vielleicht einen anderen Übersetzer für mich?
DANKE
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.901.464 von ribey1308 am 10.11.08 13:17:16Da hilft keine Übersetzer. Liegt an den ganzen Fachbegriffen.:)
Das schafft kein Programm.
Upps!

http://www.marketwatch.com/news/story/Deutsche-Bank-views-GM…

Deutsche Bank views GM shares as worthless


By Simon Kennedy
Last update: 8:09 a.m. EST Nov. 10, 2008
Comments: 2
LONDON (MarketWatch) -- Deutsche Bank downgraded General Motors Corp. (GM:
General Motors Corporation
News, chart, profile, more
Last: 4.36-0.44-9.17%
4:07pm 11/07/2008
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Sponsored by:
GM 4.36, -0.44, -9.2%) to sell from hold, with a price target of $0, saying the car maker may not be able to fund its U.S. operations beyond December without government intervention. Deutsche Bank said it believes the U.S. government will be compelled to intervene through a capital infusion or loan. "Without government assistance, we believe that GM's collapse would be inevitable, and that it would precipitate systemic risk that would be difficult to overcome for automakers, suppliers, retailers, and sectors of the U.S. economy," the broker said. Even if GM avoids bankruptcy, equity shareholders are unlikely to get anything back, it added. End of Story
Und der auch noch:

General Motors cut to sell from hold at Deutsche Bank


(gerade auf MarketWatch)
General Motors am Ende

Die Deutsche Bank spricht für General Motors eine Verkaufsempfehlung aus. Kursziel: Null!



http://www.mmnews.de/index.php/200811101475/MM-News/Analyste…
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.902.306 von pirat_x am 10.11.08 14:34:14Vielleicht verspricht sich ja die Deutsche Bank einen Trade-Deal.
GM werden die Amis auf keinen Fall untergehen lassen.
Da wird es eine fette Subventionshilfe geben.
Was meint ihr, wie hoch steigt (!) der DOW an dem Tag, an dem GM Chapter 11 anmeldet?
@Max
quatsch
GM ist NICHT zu retten, so wie Rover. Glaubst Du Rover war nicht wichtig für UK, wichtiger als GM für die USA, aber sie waren nicht zu retten, genau wie GM.

Die sind am Ende und die USA auch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.902.649 von Gilles027 am 10.11.08 15:01:41Die sind am Ende und die USA auch.

Das ist quatsch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.902.637 von S1_2011 am 10.11.08 15:00:58GM hat im Dow von der Bewertung her keine Daseins Berechtigung.
@Max
ja lebt Rover noch? Hab ich etwas verpasst?

Und GM machen die auch zu, weil 500 Milliarden nicht reichen um die wieder auf den Weg zu bringen.

USA am Ende bedeutet, dass sie als global Player und Wirtschaftsmotor Ihre Bedeutung verlieren, verschwinden werden sie nicht, sie sind aber auf einer Augenhöhe mit Bulgarien und Rumänien zu nennen. Die Infrastruktur ist in 90% der USA jedenfalls nicht besser als in Bulgarien, nämlich die eines 3t Welt Landes. Dass das einige nicht gerne hören kann ich mir schon denken, macht es aber nicht weniger wahr.

50 Millionen Amis stehen ohne KV da, dass sind Zahlen wie in Burkinafaso. In Deutschland gibt es vielleicht 50 Personen ohne KV, und dass auch nur weil die zu blöd sind.

Ich weiß das sich einige Amis und Amilover hier immer aufregen wenn man so etwas sagt und ich meine es ja nicht hämisch, aber face the facts sollte schon objektiv möglich sein.

Die DB hat auch keine häme empfunden bei Ihrem KZ für GM, aber die DB ist zuerst Ihren Anlegern verplfichtet und erst dann Barack Obama, man mag es kaum glauben.

Gruß
Gilles
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.903.083 von Gilles027 am 10.11.08 15:33:50In Deutschland gibt es übrigens über 2 Millionen Menschen ohne Krankenversicherung. Tendenz steigend.

Aber egal: GM benötigt keine 500 Mrd zur Rettung. Ich weiß nicht, wo Du solche Zahlen hernimmst.


Ich bin mir sicher, dass es keinen Konkurs für GM geben wird.
300 Mrd Schulden, 65 Mrd Rückstellungen für Pensionen, 200+ Mrd für die Entwicklung neuer konkurrenzfähiger Modelle auf dem Stand der Technik, 50 Mrd für Retooling von Fabriken.

Die von mir genannte Summe reicht gar nicht und GM wird Pleite gehen, dass ist 1000% sicher.

2 Millionen sind das bei uns? Ich kenne keinen, aber ich zweifle Deine Zahlen nicht an wenn Du Quellen hast.

Was sagst Du zu Rover? Die waren nicht so kaputt wie GM und man hat sie trotzdem Hops gehen lassen.

Gruß
Gilles