Agrana - Bioethanol - Empfehlung - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 06.04.06 15:33:35 von
neuester Beitrag 17.07.09 10:50:56 von


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06.04.06 15:33:35
Gute Chance auf steigende Kurse

Diese österreichische Holding baut ihre Geschäftstätigkeit weiter aus und engagiert sich verstärkt im Markt für Bioethanol. Dies gefällt den Analysten.

Die Agrana Beteiligungs AG besteht seit 1988 und entstand als Holding aus der österreichischen Zucker- und Stärkeindustrie. Da man im Zuckersektor aufgrund des Kartellrechts nicht mehr weiter expandieren konnte, wurde die Produktpalette zunächst um Fruchtsäfte erweitert. Nun jedoch baut das Unternehmen mit der neuen Tochter Agrana Bioethanol GmbH die Stellung im aussichtsreichen Wachstumsmarkt für alternative Kraftstoffe weiter aus. Die Produktionsstätte in Pischelsdorf soll bereits 2007 in Betrieb genommen werden. Dies sorgt für Kursfantasie, die Experten von CDC rechnen künftig mit deutlich höheren Kursen. :) Kaufen! :lick:


Quelle:
http://www.deraktionaer.de/xist4c/web/Gute-Chance-auf-steige…
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09.04.06 11:42:45
Internationale Investoren rennen Agrana die Tür ein

Der hohe Zuckerpreis wirkt sich auf die Agrana-Aktie positiv aus: Institutionelle Investoren aus Deutschland und der Schweiz greifen zu.S 16

Wirtschaftsblatt v.7.4.06

Für mich das Interessanteste im Artikel:
Das Bioethanolwerk in Ungarn wird gerade ausgebaut!
Die haben die Marktchancen begriffen und sind dabei in den Bioethanolmarkt größer einzusteigen.
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13.04.06 09:56:56
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.135.271 von hary07 am 09.04.06 11:42:4512.04.2006
Agrana: Good News von der Zuckerfront beflügeln
Zu viel Zucker ist schlecht für die Zähne, Zucker-Werte im Depot haben zuletzt den Zustand desselben aber verbessert. Wer sich gleich nach unserer letzten Agrana-Analyse Mitte Oktober 2005 das Papier angeschafft hat, konnte seither einen Gewinn von mehr als zehn Prozent verbuchen. Zwar kam die Aktie in den vergangenen Tagen vor allem auf Grund von Gewinnmitnahmen kurz unter Druck, gestern ging es aber bereits wieder aufwärts.

Für das Kursplus ist zum einen der stark gestiegene Weltmarktpreis verantwortlich. Das Niveau in London erreichte kürzlich mit knapp 480 US-Dollar je Tonne den höchsten Stand seit 1989. Gründe: Der grösste Zuckerproduzent der Erde, Brasilien, gibt sich dem Ethanol-Boom hin und verspritet einen guten Teil der Ernte. Zudem ist die Nachfrage nach den weissen Kristallen in Asien - vor allem in Indien und China - hoch. Das heisst, dass die Agrana ihren C-Zucker, der ja ab dem 22. Mai nach dem verlorenen WTO-Streit nicht mehr exportiert werden darf, derzeit zu sehr hohen Preisen absetzen kann. Spätere Überproduktionen werden in die Bioethanol-Anlage fliessen, die Mitte 2007 in Betrieb gehen soll.


Betriebe geben auf

Zum anderen gibt es auch kräftige Zeichen, dass sich der Zuckerpreis in der EU, der momentan auf einem niedrigen Niveau liegt - nur rund 50 Euro über dem Interventionspreis von derzeit noch 632 Euro je Tonne, in früheren Zeiten waren es einmal 100 Euro mehr - ab Herbst wieder erholen sollte. Denn die EU hat beschlossen, im Wirtschaftsjahr 2006/07 rund 2,5 Millionen Tonnen aus dem Markt zu nehmen. Ausserdem haben bereits einige europäische Produzenten gemeldet, dass sie sich infolge der EU-Zuckermarktreform ganz oder teilweise aus der Erzeugung zurückziehen werden. So schliesst etwa Danisco, Skandinaviens grösster Anbieter, drei seiner zwölf Werke. Und die irische Greencore verabschiedet sich zur Gänze und dreht im Mai ihren letzten Standort zu. So kommt Menge aus dem Markt, was wiederum zu besseren Preisen führt.

Das würde der schwachen EBIT-Marge der Agrana in diesem Geschäftsfeld gut tun. Denn nach den ersten drei Quartalen lag diese bei 6,89 Prozent, im Vergleichszeitraum des Vorjahres bei 11,78 Prozent. Langfristig strebt das Management rund zehn Prozent an. Doch dieses Niveau zu erreichen, wird noch einige Zeit dauern. Denn die grosse Unbekannte ist, wie schnell wie viele Unternehmen aus der Produktion aussteigen werden. Je schneller das passiert, desto schneller werden sich natürlich die Preise erhöhen.

Doch bevor der Zuckerschock einsetzt, zum zweiten grossen Zweig der Agrana - dem Spezialitätengeschäft, also Stärke und Frucht: Hier gefällt uns die EBIT-Marge besser, wenngleich auch sie in den ersten neun Monaten verglichen mit dem Vorjahreszeitraum gesunken ist - von 9,07 auf 8,07 Prozent. Aber auch hier zeichnet sich eine Verbesserung ab - vor allem im Fruchtbereich. Denn seit Anfang Februar - nach der Komplettübernahme der Steirerobst - besitzt die Agrana an allen Neuerwerbungen im Fruchtbereich 100 Prozent (neben Steirerobst sind dies Atys, Vallø Saft, Wink und Dirafrost). Die neue Frucht-Firma soll Mitte 2006 stehen. Der Konzern kann dann als geballte Einkaufsmacht auftreten, was - erraten - bessere Preise heisst.

Zum Schluss noch ein Blick auf die Konkurrenz, der zeigt, dass das Agrana-Papier nicht mehr ganz billig ist. Denn während die Österreicher ein geschätztes Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 16,15 aufweisen, liegt der Wert bei der Südzucker (Grossaktionär der Agrana) bei 15,04. Und ein Mitbewerber im Fruchtsegment - die amerikanische International Flavors & Fragrances - kommt auf ein KGV von 15,19.


Fazit

Wer schon investiert ist, sollte das auch bleiben. Denn seitdem, wie berichtet, auch ausländische institutionelle Investoren die Aktie entdeckt haben - ist Schwung reingekommen. Die Unbekannte Preisentwicklung in der EU könnte aber kurzfristig für Abschläge sorgen - ideal für Einsteiger. Die restlichen Aktionäre sollten dann nicht nervös werden, abwarten und Tee trinken - am besten mit Zucker.


Michaela Lexau

aus dem Wirtschaftsblatt vom 12.04.06
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13.04.06 12:05:47
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.187.188 von hary07 am 13.04.06 09:56:5613.04.2006
ATX: AGRANA - Klar bullisches Chartbild

AGRANA WKN: 779535 ISIN: AT0000603709Intradaykurs: 83,42 EuroAktueller Wochenchart (log) seit 12.12.2003 (1 Kerze = 1 Woche)Rückblick: Die AGRANA Aktie konsolidierte nach dem Allzeithoch bei 87,86 Euro aus dem Februar 2005 in einem symmetrischen Dreieck. Aus diesem brach die Aktie in der vorletzten Woche mit einer langen weißen Kerze aus. Damit kam es zu einem mittelfristigen Kaufsignal. In der letzten Woche erreichte die Aktie schon das Allzeithoch, scheiterte aber zunächst. Damit befindet sich die Aktie aktuell in einem Pullback. Bei 79,15 Euro liegt der kurzfristige Aufwärtstrend. Er stellt eine wichtige Unterstützungslinie dar.Charttechnischer Ausblick: Ganz kurzfristig kann die AGRANA Aktie noch auf 79,15 Euro zurückfallen. Spätestens von dort aus, sollte die Aktie eine mittelfristige Aufwärtsbewegung starten, in deren Verlauf sie über das Allzeithoch ausbricht und bis ca. 101,80 Euro ansteigt. Unter den Aufwärtstrend bei 79,15 Euro sollte die Aktie aber nicht mehr abfallen. Denn sonst ist eine Ausdehnung der Konsolidierung zu erwarten.
http://www.wirtschaftsblatt.at/pages/471707/overridexsl=be/a…
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13.04.06 15:48:07
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.189.396 von hary07 am 13.04.06 12:05:47Link zur Chartanylse:
http://www.godmode-trader.de/news.php?ida=429166&idc=20|12|6…
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14.04.06 13:26:42
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.193.370 von hary07 am 13.04.06 15:48:07Hier kann man den Kurs in Wien gut verfolgen:
http://www.wiener-boerse.at/cms
Kurse/Statistiken - Kurse Kassamarkt - Agrana
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14.04.06 16:27:49
Eine ausführliche aktuelle Studie für alle die an Ethanol interessiert sind:
WORLD FUEL ETHANOL
ANALYSIS AND OUTLOOK
By Dr. Christoph Berg
April 2004.
http://www.distill.com/World-Fuel-Ethanol-A&O-2004.html
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14.04.06 16:43:28
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.203.386 von hary07 am 14.04.06 16:27:49Studie von oben doch eher als "historisch" zu werten.
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18.04.06 11:55:32
In D soll hier der Ethanolabsatz angekurbelt werden:
http://www.ethanol-statt-benzin.de/
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18.04.06 17:54:37
ok, jetzt hat mich hary07 überzeugt.
nachdem der Ölpreis weitersteigt, wird ein Investment hier lohnend sein.
:D:D:D
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23.04.06 11:09:07
"Die Zukunft gewinnen"

Sigmar Gabriel zur Klimaschutzpolitik
Der neue Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Sigmar Gabriel (SPD), setzt beim Klimaschutz vor allem auf die Entwicklung neuer Technologien. Welche Anstrengungen darüber hinaus notwendig sind, beschreibt er in einem ZDF-Interview.

(Auszug)
ZDF: Europa hat sich verpflichtet, acht Prozent des CO2-Ausstoßes bis 2012 zu reduzieren. 1,4 Prozent sind im Moment geschafft und es bleibt ja nicht mehr viel Zeit. Wie kann das Ziel noch erreicht werden?


Siegmar Gabriel: Ich gehe davon aus, dass alle Staaten der Europäischen Union ihre Klimaschutzverpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll erfüllen können. Die flexiblen Mechanismen des Protokolls - Emissionshandel, Transfer von Umwelttechnologie, gemeinsame Umsetzung von Klimaschutzprojekten -geben den Industrieländern die Möglichkeit, ihre Emissionsminderungen kostengünstig zu erreichen.


In Deutschland setzen wir vor allem auf mehr Energie-Effizienz, moderne Kraftwerkstechnologien und die effektivere Nutzung erneuerbarer Energien. Wir können weg vom Öl, es ist ohnehin zu teuer. Wir müssen zum Beispiel mittelfristig neue Antriebstechniken zur Anwendung bringen und heute mehr Biokraftstoffe einsetzen -- und zwar nicht nur aus Rapsöl, sondern generell aus Biomasse bis hin zum Klärschlamm.

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/25/0,1872,3011673,00.html
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24.04.06 13:34:29
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.286.318 von hary07 am 23.04.06 11:09:07Mehr Ethanol aus Brasilien erwartet
Saturday, 22. Apr 2006, 19:57

22.04.06 (www.emfis.com)



Brasiliens Zuckerrohrproduktion 2006/07 wird in der Region Zentral-Süd auf eine Rekordmenge von 370 Mio. t geschätzt, gegenüber 337 Mio. t im Vorjahreszeitraum. Von der Erntemenge geht jeweils die Hälfte in die Zucker- und in die Bioethanolproduktion, ist der Direktor des Internationalen Handelshauses Glencore in Brasilien überzeugt, berichten einflusssreiche Personen . Damit würde das Land 2006/07 25,3 Mio. t Zucker und 15,3 Mrd. Liter Ethanol produzieren

http://www.emfis.com/Index.1+M50f8579e644.0.html
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26.04.06 11:32:59
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.294.415 von hary07 am 24.04.06 13:34:29"Long-term we need to power our automobiles with something other than oil," Mr Bush said in Washington.

What the US now needs to do is step up its efforts to conserve energy, and invest in new, environmentally friendlier sources of fuel such as ethanol , he explained.
http://news.bbc.co.uk/2/hi/business/4943378.stm
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07.05.06 17:55:09
Auch China setzt verstärkt auf Ethanol und will sogar aus Brasilien importieren. (und sich wahrscheinlich die Technologie abschauen.)Hier nachlesen:
http://www.atimes.com/atimes/China_Business/HE04Cb01.html
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20.05.06 11:18:33
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.466.736 von hary07 am 07.05.06 17:55:09Aus der 3-Sat Börse vom 19.05.06:

.....Wer auf einen Einzel-Agrar-Rohstoff setzen will, sollte sich Zucker genauer ansehen. Hier bestimmen zwei Faktoren derzeit die Preisentwicklung. Einerseits der steigende Bedarf: Das aus Zuckerrohr gewinnbare Bioethanol ist nämlich als alternativer Treibstoff nutzbar und wird mit steigenden Ölpreisen immer attraktiver. Anderseits die nicht mit dem wachsenden Bedarf einher gehende Erhöhung der Anbauflächen......

http://www.3sat.de/
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22.05.06 09:47:17
euro adhoc: AGRANA Beteiligungs-AG / Geschäftszahlen/Bilanz / AGRANA wuchs im Geschäftsjahr 2005|06 um 52,9 %
Montag 22. Mai 2006, 08:25 Uhr

Der AGRANA-Konzern konnte im Geschäftsjahr 2005|06 (1. März 2005 bis 28. Februar 2006) einen Umsatzanstieg um 52,9 Prozent auf 1.499,6 (Vorjahr 981,0) mEUR erzielen. Die Umsatzsteigerung resultierte im Wesentlichen aus der Einbeziehung der Wink-Gruppe ab dem 1. Jänner 2005 und des Weltmarktführers für Fruchtzubereitungen - Atys - ab dem 2. Quartal 2005|06 in den Konsolidierungskreis sowie aus deutlich gestiegenen Zuckerverkäufen. Das Operative Ergebnis erhöhte sich um 9,6 Prozent auf 99,5 mEUR (Vorjahr 90,8 mEUR). Ursache dafür war das Ergebniswachstum bei Stärke und Frucht, wodurch der Ergebnisrückgang in der Division Zucker überkompensiert werden konnte. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (nach Restrukturierung) verringerte sich auf 75,0 mEUR (Vorjahr 90,8). Darin enthalten ist ein einmaliger Restrukturierungsaufwand in Höhe von 24,5 mEUR. Als Folge der Reform der EU-Zuckermarktordnung wurden zwei der elf Zuckerfabriken geschlossen.Das Finanzergebnis verringerte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005|06 von plus 2,4 mEUR im Vorjahr auf minus 3,3 mEUR. Belastet wurde das Finanzergebnis vor allem durch den Erwerb der restlichen Anteile an Atys und Steirerobst und die damit verbundenen höheren Zinsaufwendungen. Der Konzernjahresüberschuss ging von 84,3 mEUR auf 64,7 mEUR zurück. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 14. Juli 2006 die Auszahlung einer zum Vorjahr unveränderten Dividende von 1,95 EUR je Aktie vorschlagen. Die Ausschüttungssumme, ausgezahlt auf 14,2 Mio Stück Aktien, wird damit rund 27,7 mEUR betragen. Die Ausschüttungsquote wird sich restrukturierungsbedingt von rund 35 % im Vorjahr auf rund 44 % erhöhen und spiegelt so eine auf Kontinuität ausgerichtete Dividendenpolitik der AGRANA wider.

Segment Zucker Der Umsatz der Division Zucker stieg im Geschäftsjahr 2005|06 um 13,9 Prozent auf 753,8 mEUR (Vorjahr 661,6 mEUR) deutlich an. Diese Steigerung ist eine Folge der erhöhten Zucker-Exportmengen und erstmaliger Lieferungen in die EU-Intervention. Aufgrund niedrigerer Inlandspreise, gesunkener Exporterstattungen sowie Steigerungen bei EU-Abgaben, Frachten und Energiekosten lag das Operative Ergebnis bei Zucker im Jahr 2005|06 mit 38,7 mEUR unter dem Rekord-Vorjahreswert von 60,7 mEUR.

Segment Spezialitäten (Stärke und Frucht) Das Segment Spezialitäten war im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005|06 von der Vollkonsolidierung der Wink- und Atys-Gruppe geprägt. Dadurch stieg der Umsatz um 133,5 % auf 745,8 mEUR (Vorjahr 319,4 mEUR). Das Segment Spezialitäten erwirtschaftete somit bereits 49,7 % des Gesamtumsatzes der AGRANA. Das Operative Ergebnis verdoppelte sich auf 60,8 mEUR (Vorjahr 30,1 mEUR).

Ausblick Im laufenden Geschäftsjahr 2006|07 wird unverändert die auf wertorientiertes Wachstum ausgerichtete Konzernstrategie weiter verfolgt werden. Mit der im vergangenen Geschäftsjahr durchgeführten Restrukturierung im Zuckerbereich werden Einsparungen realisiert und die Effizienz verbessert werden. Zusätzlich sind keine weiteren Belastungen aus Restrukturierungserfordernissen zu erwarten. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung wird maßgeblich durch das Segment Spezialitäten getrieben werden, wobei die Kapazitätsausweitungen im Stärkebereich mit Fokus auf Spezialstärkeprodukte, die Ausweitung der Bioethanol-Aktivitäten in Ungarn sowie das starke organische Wachstum im Bereich Frucht die wesentlichen Faktoren sein werden. Die Eigenkapitalquote von zuletzt rund 48 %, der Cashflow aus den laufenden Aktivitäten und das moderate Gearing geben zusätzlichen Spielraum für weitere Akquisitionen. Insgesamt wird für 2006|07 eine weitere Steigerung des Umsatzes von knapp 1,5 Mrd EUR auf rund 1,8 Mrd EUR - auch infolge der Umstellung des Bilanzstichtages der Fruchtgesellschaften vom 31. Dezember auf Ultimo Februar - erwartet.

~ in mEUR 2005|06 2004|05 Umsatz 1.499,6 981,0 Operatives Ergebnis 99,5 90,8 Restrukturierungsergebnis - 24,5 - Ergebnis der Betriebstätigkeit 75,0 90,8 Ergebnis vor Ertragsteuern 71,7 93,2 Konzernjahresüberschuss 64,7 84,3 - davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG 62,7 79,9 - davon Minderheitenanteile 2,0 4,4 Ergebnis je Aktie 4,42 7,18/5,62* Investitionen in Sachanlagen 91,2 52,1 Mitarbeiter 8.130 4.958

* Bezogen auf die Aktienanzahl am 28. Februar 2005

Die Presseaussendung und der aktuelle Geschäftsbericht 2005|06 sind in Deutsch und Englisch auch auf www.agrana.com abrufbar.

Ende der Mitteilung euro adhoc 22.05.2006 07:25:00 -------------------------------------------------------------------------------- AGRANA Beteiligungs-AG Mag. Doris Schober Investor Relations/Corporate Communications Tel.: +43-1-211 37-12084 e-mail:investor.relations@agrana.at AGRANA Beteiligungs-AG www.agrana.com Agrana Donau-City-Straße 9 Österreich AT-1220 Wien +43-1-21137-0 Nahrungsmittel
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25.05.06 20:19:48
Ethanolpreis in USD:

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26.05.06 12:59:04
24.05.2006 - 10:09 Uhr
MS erhöht Agrana-Gewinnreihe 2007 bis 2009

Einstufung: Bestätigt "Overweight"
Kursziel: Bestätigt 92 EUR
Schätzung Gew/Aktie 2006: Bestätigt 5,78 EUR
2007: Erhöht auf 7,39 (7,07) EUR
2008: Erhöht auf 7,80 (7,65) EUR
2009: Erhöht auf 8,89 (8,41) EUR


Morgan Stanley (MS) erhöht die Gewinnreihe für Agrana zwischen 2007 und
2009 auf Grund der Ausweitung der Bioethanol-Aktivitäten in Ungarn. Zudem
erwarten die Analysten eine langfristig niedrigere Steuerrate und senken ihre
Schätzung auf 22% von 24%. Die jüngste Kursschwäche der Agrana-Aktie halten die
Analysten für übertrieben, schließlich bestehe vor dem Hintergrund der
Kostenreduzierungspläne weiteres Aufwärtspotenzial.
DJG/kth/pes
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29.05.06 18:59:32
So schaut es bei Südzucker mit den Bioethanolaktivitäten aus:

Bericht im Handelsblatt über die Biosprit-Aktivitäten der
Südzucker AG.
Leider kein vollständiger Bericht, hört sich aber trotzdem gut an. Denke jetzt Mittwoch erfahren wir mehr über die Bioethanol-Aktivitäten, wäre natürlich auch gut für den weiteren Kursverlauf.

Handelsblatt Nr. 100 vom 24.05.06 Seite c03, 24.05.2006

Ein Prosit der Nachhaltigkeit
Korn an der Zapfsäule - Mit Bioethanol der Mannheimer Südzucker AG tanken wir demnächst Hochprozentiges

[...]HARALD RAU | MANNHEIM Der Volksmund nimmt so einiges vorweg, mit dem die Autofahrer Europas bald rechnen müssen.[...][...]Hier hat mit der Südzucker AG Europas größter Zuckerverarbeiter seinen Stammsitz und hier ist auch die neue Südzucker Bioethanol GmbH zuhause.[...][...]Lutz Guderjahn, Geschäftsführer der Südzucker Bioethanol GmbH und verweist dabei auf die eigentliche Kernkompetenz im Konzern: Die großtechnische Verarbeitung von Agrarrohstoffen.[...][...]Denn mit 110 Oktan ist das Südzucker-Bioethanol, das zwischenzeitlich unter dem Namen "CropPower85" vermarktet wird, leistungsstärker als jeder andere bisher an der Tankstelle verfügbare Kraftstoff.[...][...]Die noch junge Südzucker Bioethanol GmbH will vor diesem Hintergrund ihre Produktionskapazität deutlich ausbauen, um für den kommenden Boom gerüstet zu sein.[...]
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12.06.06 11:48:08
Wien/Peking, 12. Juni 2006


AGRANA startet Apfelsaftkonzentratproduktion in China

AGRANA, der führende europäische Produzent von Apfelsaftkonzentraten, engagiert sich im Rahmen eines Joint Ventures in China. AGRANA hat 50% des Produktionsunternehmens Xianyang Andre Juice Co. Ltd erworben, eine Tochtergesellschaft der an der Börse in Hong Kong notierten Yantai North Andre Juice Company, Ltd.
Ein Teil des Investments wird im Rahmen einer Kapitalerhöhung in die Gesellschaft eingebracht und zum weiteren Ausbau der Fabrik verwendet werden. Die derzeitige Jahreskapazität von 30.000 Tonnen Apfelsaftkonzentrat soll bereits 2007 verdoppelt werden.
China ist der weltgrößte Produzent für Apfelsaftkonzentrat. Die Produktionsmenge liegt je nach Ernte zwischen 500.000 und 600.000 Tonnen p.a., wovon 80 bis 85 % exportiert werden. Chinesischer Apfelsaft wird qualitativ als „süß“ bezeichnet, da ihm die für europäisches Konzentrat typische Säure fehlt.
„Der Einstieg in China ist ein Meilenstein im weiteren Ausbau unserer Division Frucht“, kommentiert AGRANA Vorstandsvorsitzender Johann Marihart die Investitionsentscheidung. „Mit dem Produktionseinstieg in China wollen wir vorrangig Exporte auf den nord-amerikanischen Markt forcieren, aber auch unsere Marktstellung in Europa bei süßen Apfelsaftkonzentraten weiter ausbauen“. Mit der Yantai North Andre Juice Company, einem der führenden Apfelsaftkonzentrat-Hersteller Chinas, habe man einen optimalen Partner gefunden, dessen lokales Know-how die Vorraussetzung für eine gewinnbringende Zusammenarbeit beider Seiten darstellt.
Das neue AGRANA-Joint Venture Xianyang Andre Juice Co. Ltd. betreibt eine 2005 in Betrieb gegangene neue Fabrik direkt im größten Apfelanbaugebiet Chinas, in der Provinz Shaanxi. 2005 wurde bereits von August bis Dezember mit rund 160 Mitarbeitern rund 12.000 Tonnen Apfelsaftkonzentrat produziert. Für das Geschäftsjahr 2007 wird ein Umsatz von umge-rechnet rund 24 m€ erwartet.
Der AGRANA-Joint Venture Partner Yantai North Andre besitzt insgesamt fünf weitere eigene Konzentratproduktionen. Zusätzlich wird derzeit eine Pektin-Produktion aufgebaut. Die Gruppe erwirtschaftete 2005 einen Umsatz von umgerechnet rund 66 m€.
Die Verträge werden nach Vorliegen der Genehmigung durch die zuständigen Behörden wirksam.
Sie finden diese Presseaussendung auch im Internet unter www.agrana.com.
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30.06.06 18:56:52
30.06.06
Neustrukturierung des Fruchtbereiches ist abgeschlossen

http://www.agrana.at/com/de/52_2477.asp
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04.08.06 18:50:09
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.365.382 von hary07 am 30.06.06 18:56:52Neue Bioethanol-Anlage entsteht in Pischelsdorf
25.7.2006
Anlage bringt Vorteile für Umweltschutz und Landwirtschaft


"Nicht nur der Umweltschutz steht dabei an erster Stelle, sondern auch, dass mit der Gewinnung von Energie aus erneuerbaren Energieträgern die heimische Landwirtschaft nachhaltig gestärkt werden kann. Die Förderungen des Landes Niederösterreich leisten dazu einen maßgeblichen Beitrag. Für die Bioethanol-Anlage in Pischelsdorf wurde nun ein Finanzierungsbeitrag des Landes in der Höhe von 4 Millionen Euro beschlossen", berichtet der Tullner SP-Landtagsmandatar, LAbg. Helmut Cerwenka.

Die Anlage soll jährlich rund 200.000 Kubikmeter Bioethanol produzieren. Es ist geplant, rund 374.000 Tonnen Weizen, 81.000 Tonnen Nassmais und 46.000 Tonnen Rübendicksaft zu Bioethanol zu verarbeiten.

"Das Projekt ist für Umwelt und Landwirtschaft gleichermaßen positiv. Mit der Lieferung für die Erzeugung von Bioethanol haben die LandwirtInnen ein zusätzliches Standbein, das gerade in für die BäuerInnen wirtschaftlich schwierigen Zeiten besonders wichtig ist", meint Cerwenka. "Bioethanol kann aus jeder beliebigen stärkehaltigen Pflanze gewonnen werden. Laut der EU-Bio-Treibstoffrichtlinie soll die Beimischungsverpflichtung zu Treibstoffen bis zum Oktober 2008 auf 5,75 % steigen. Für die Jahre 2008 bis 2010 wird in Österreich mit einem Benzin-Gesamtverbrauch von 2,3 bis 2,4 Milliarden Liter gerechnet. Zur Erfüllung der Beimischungsverpflichtung bei Benzinen ergibt das einen jährlichen Bedarf an 160.000 bis 170.000 Kubikmetern. Damit erfolgt auch ein wichtiger Schritt in die Richtung einer unabhängigeren Energieversorgung - ein in Zeiten ständig steigender Preise und zunehmender Knappheit bei fossilen Brennstoffen nicht unerhebliches Argument", sagt LAbg. Cerwenka.

http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1015820
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27.08.06 07:59:45
Zwangsquote kommt teuer
Biosprit-Pläne stehen

Die Regierung hat am Mittwoch die Beimischungspflicht von Biosprit in Benzin und Diesel ab 2007 beschlossen. Das Finanzministerium geht zwar in seinem Gesetzesentwurf nur von geringen Preissteigerungen an der Zapfsäule aus. Die Mineralölbranche rechnet allerdings damit, dass der Liter Diesel und Benzin durch die Regelung rund drei Cent teurer wird

Autofahrer müssen sich auf weitere Preissteigerungen an Tankstellen einstellen. Grund sind Pläne der Bundesregierung zur Einführung einer Biokraftstoffquote bei Benzin und Diesel zum 1. Januar 2007. Im Gesetzentwurf, den das Kabinett am Mittwoch in Berlin beschlossen hat, räumt auch das Finanzministerium ein, dass ein leichter Anstieg der Kraftstoffpreise möglich sei. Zuvor hatte der Bundestag bereits eine weitgehende und schrittweise Aufhebung der Steuerbegünstigung für Biokraftstoffe beschlossen.

Nach den neuen Plänen der Bundesregierung zur Sicherung eines Mindestanteils an Biokraftstoffen soll künftig jeder Liter Diesel gut fünf Prozent Biosprit enthalten und jeder Liter Benzin etwa drei Prozent. Gemessen am Energiegehalt der Kraftstoffe muss der Bio-Anteil bei Diesel mindestens 4,4 Prozent betragen, bei Benzin müssen bis 2009 mindestens zwei und von 2010 an drei Prozent garantiert werden. Insgesamt muss ein Mineralölunternehmen 2009 jeweils mindestens 5,7 Prozent Biokraftstoff auf den Markt bringen, von 2010 an sechs Prozent - entweder durch Beimischung oder reinen Biokraftstoff.

Nach Berechnungen des Mineralölwirtschaftsverbandes könnten allein durch die "Zwangsquote" zur Beimischung von Biokraftstoff die Preise an den Zapfsäulen vom kommenden Jahr an um etwa 2,5 bis drei Cent je Liter steigen. Hinzu komme die höhere Mehrwertsteuer, die mit weiteren drei Cent zu Buche schlage, hieß es im Verband.

Im Gesetzentwurf des Finanzministeriums heißt es, die weitgehende Aufhebung der Steuerbegünstigung für Biokraftstoffe und die Verpflichtung zu einem Mindestanteil werde zu Mehrkosten für die Wirtschaft führen. "Dies dürfte auch zu einem leichten Anstieg der Kraftstoffpreise führen, sofern die Mehrkosten von den Unternehmen auf die Abnehmer der Kraftstoffe umgelegt werden."

Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) erwartet von der Neuregelung im ersten Jahr für den Bundeshaushalt Steuermehreinnahmen von 1,1 Mrd. Euro. 2008 wird mit 950 Mio. Euro und 2009 mit rund 1,2 Mrd. Euro gerechnet. 2010 soll das Plus für den Bund etwa eine Mrd. Euro betragen.

Die Quotenregelung kann aus Sicht des Finanzministeriums "einfach, unbürokratisch und mit vertretbaren Kosten für die Verbraucher und die Mineralölwirtschaft" umgesetzt werden. Unternehmen, die die Quote nicht erfüllen können, dürfen den Anteil bei anderen Unternehmen erwerben. Für Anbieter, die gegen die Vorgaben verstoßen, sind Sanktionen vorgesehen. Auch müssen Qualitätsnormen erfüllt werden. Zudem werden in die Quote fallende Biokraftstoffe nicht mehr steuerlich begünstigt.

Erst Ende Juni hatten Union und SPD im Bundestag beschlossen, reinen Biodiesel von diesem August an zu besteuern - zunächst nur mit 9 Cent. 2008 bis 2011 steigt der Satz um je sechs Cent. Reines Pflanzenöl bleibt bis Ende 2007 steuerfrei. Dann steigt die Besteuerung auch hier stufenweise. Beim Biodiesel in Beimischungen beträgt der Satz in diesem und im kommenden Jahr 15 Cent je Liter. Bioethanol und neue Biokraftstoffe bleiben bis 2015 steuerbegünstigt. Der eigene Verbrauch von Biosprit in der Landwirtschaft bleibt steuerfrei.

n-tv.de
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13.09.06 09:19:33
P R E S S E I N F O R M A T I O N

Wien, 1. September 2006

AGRANA startet Fruchtzubereitung in Brasilien

AGRANA weitet seine Fruchtzubereitungsaktivitäten in Lateinamerika aus. Neben den bestehenden Produktionen in Argentinien und Mexiko wird AGRANA zukünftig auch in Brasilien mit einer eigenen Produktion vor Ort sein. AGRANA Fruit wird mit einer Erstinvesti-tion von rund 5 Mio. EUR eine neue Fabrik in Cabreuva im Bundesstaat Sao Paulo errichten. Diese soll bereits im zweiten Quartal 2007 in Betrieb gehen und im ersten Geschäftsjahr 2007 rund 3.000 Tonnen Fruchtzubereitungen für die brasilianische Molkereiindustrie herstellen. Ab 2008 ist eine Produktionsmenge von rund 5.500 Tonnen geplant. Die neue brasilianische Tochtergesellschaft AGRANA FRUIT BRASIL LTDA. wird gemeinsam mit dem brasilianischen Tiefkühlunternehmen RICAELI betrieben. RICAELI, Produzent von Tiefkühl-früchten und Tiefkühlpürees für den Einzelhandel und industrielle Abnehmer, wird bis zu
25 Prozent der Geschäftsanteile halten. AGRANA nutzt das lokale Know-how von RICAELI, insbesondere im Rohwareneinkauf sowie in der Bereitstellung der nötigen Infrastruktur.

„Mit der Produktionsstätte in Brasilien können wir einen bislang weißen Fleck auf unserer Fruchtzubereitungslandkarte schließen. Brasilien, als mit Abstand größtes Land Lateinameri-kas ist für uns ein interessanter und wichtiger Markt, der sich auch durch dynamisches Wachstum auszeichnet, welches sich in den nächsten Jahren sicherlich noch verstärken wird“, kommentiert AGRANA-Vorstandsvorsitzender Johann Marihart den Wachstumsschritt. Brasilien weist eine hoch entwickelte Molkereiindustrie auf, wobei Milchprodukte und Fruchtjoghurt wichtige Bestandteile der Ernährungsweise der Brasilianer sind.

„Nach dem Start des China Joint Ventures für Apfelsaftkonzentrate setzen wir mit dem Standbein in Brasilien im laufenden Geschäftsjahr einen zweiten, strategisch bedeutsamen Schritt in ein wirtschaftlich bedeutendes Land. Zudem folgen wir unseren global agierenden Kunden bei deren Expansion in aufstrebende Märkte“, berichtet AGRANA-Vorstandsdirektor Walter Grausam.

Das AGRANA Segment Frucht mit den beiden Geschäftsfeldern Fruchtzubereitungen und Fruchtsaftkonzentrate verfügt nunmehr über 39 Produktionsstätten in 23 Ländern auf allen fünf Kontinenten und wird im laufenden Geschäftsjahr 2006|07 rund 50 Prozent des Gesamtumsatzes von AGRANA erwirtschaften. AGRANA Fruit ist Weltmarktführer bei Fruchtzubereitungen für die Molkereiindustrie.

Sie finden diese Presseaussendung auch im Internet unter www.agrana.com.
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13.09.06 13:39:58
11.09.2006, 08:28 Uhr
Grundsteinlegung für das AGRANA Bioethanol-Werk in Niederösterreich

Wien - AGRANA hat den Grundstein für ein neues Bioethanol-Werk in Pischelsdorf, Niederösterreich, gelegt. Insgesamt werden nach Unternehmensangaben 125 Mio. Euro in den Standort investiert. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2007 geplant. Am AGRANA-Standort Pischelsdorf sollen bis zu 240.000 m³ Bioethanol pro Jahr erzeugt werden, das schwerpunktmäßig als Benzin-Beimischung in Österreich eingesetzt werden soll. 60 neue Arbeitsplätze werden geschaffen. An der AGRANA Bioethanol GmbH sind zu 75 Prozent AGRANA und zu 25 Prozent Rübenproduzenten Beteiligungs GesmbH beteiligt.

Durch die EU-Biotreibstoffrichtlinie wird die Nachfrage nach Biokraftstoffen und damit die Beimischung von Bioethanol zum Benzin in Europa nach Ansicht von AGRANA in den nächsten Jahren kräftig steigen. AGRANA will mit dieser Bioethanol-Produktionsstätte in Österreich, aber auch durch den Ausbau der Bioethanolproduktion in ihrer ungarischen Tochter Hungrana dieses Absatz-Potenzial optimal nutzen.

"Der Bau des Werkes Pischelsdorf ist eine der größten Einzelinvestitionen der AGRANA in den letzten Jahren. Der Einstieg in das Geschäftsfeld erneuerbare Energieträger ist für AGRANA ein logischer Schritt, denn wir können damit unser umfassendes Know-how bei agrarischen Rohstoffen mit der technologischen Erfahrung eines großen Industrieunternehmens kombinieren", erläutert Johann Marihart, Vorstandsvorsitzender der AGRANA. Bioethanol sei somit auch ein wichtiger Teil der Wachstumsstrategie der AGRANA.

Für die Bioethanol-Produktion in Pischelsdorf werden vor allem Weizen, aber auch Mais und Zuckerrüben-Dicksaft verwendet. Der Rohstoffbedarf sichert zahlreiche Arbeitsplätze in der österreichischen Landwirtschaft langfristig ab. Darüber hinaus werden am Standort Pischelsdorf auch bis zu 170.000 Tonnen pro Jahr Eiweißfuttermittel erzeugt. Dieses fällt als Nebenprodukt der Bioethanol-Produktion an und kann künftig Österreichs Futtermittelimporte auf Sojabasis teilweise ersetzen, teilte das Unternehmen mit.

Quelle: iwr/11.09.06/
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29.09.06 21:26:53
Wenn ich mir den ersten Tag der reinen Ethanolaktie von cropenergies anschaue, bin ich froh in der Zuckeraktie geblieben zu sein. Hier hat man doch mehrere Standbeine und ist nicht nur von einem Geschäftszweig abhängig.
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03.10.06 19:43:40
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.292.153 von hary07 am 29.09.06 21:26:53den ersten Tag der reinen Ethanolaktie von cropenergies anschaue, bin ich froh in der Zuckeraktie geblieben zu sein...

Da hast Du nicht unrecht. CorpEnergies hat heute den Boden von 7,50€ gesehen, wo ca. 18.000 Aktien im Bid standen. Wenn die fehlen, wo ist dann der nächste Boden??
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21.01.07 11:39:50
APA News
Prudential in Agrana über 5 Prozent
Laut Pflichtveröffentlichung

Der britische Finanz- und Versicherungsriese Prudential hält seit kurzem mehr als 5 Prozent der Aktien am börsenotierten österreichischen Frucht-, Zucker- und Stärkekonzern Agrana.


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Wie die Agrana Beteiligungs AG am Freitag in einer Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt der Wiener Zeitung mitteilte, haben Prudential plc und einige ihrer Tochtergesellschaften den Anteil am Grundkapital der Gesellschaft auf zuletzt 5,01 Prozent erhöht und. Ein Anteil von mehr als 5 Prozent am Aktienkapital einer Börsefirma ist meldepflichtig. (Schluss) rf/wyl
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02.05.07 21:05:56
02 Mai 2007
Österreich setzt auf E85

5 Punkte-Aktionsprogramm für Superethanol (E85) in Österreich unterzeichnet

„Bei der Bewältigung des Klimawandels und der Verbesserung der Luftqualität spielt der Verkehrssektor eine zentrale Rolle. Derzeit wird fast der gesamte Energiebedarf des motorisierten Verkehrs durch Erdöl abgedeckt. Der CO2-Ausstoß aus diesem Bereich ist zwischen 1990 und 2005 um 93 Prozent gestiegen. Der verstärkte Einsatz von Biokraftstoffen ist daher ein wesentlicher Beitrag, um die Treibhausgasemissionen sowie die Abhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren.
Die Verwendung von Biokraftstoffen ist darüber hinaus auch ein Zukunftsimpuls für den ländlichen Raum. Investitionen in neue Produktionsanlagen schaffen zusätzlich langfristig Arbeitsplätze“, betonte Umweltminister Josef Pröll anlässlich der Unterzeichnung des gemeinsamen 5 Punkte-Aktionsprogramms zur Forcierung von Bioethanol als E85-Kraftstoff im Verkehrssektor in Österreich von Lebensministerium, OMV, AGRANA, der Landwirtschaftskammer Österreich, der Vereinigung der österreichischen Rübenbauern sowie Ford, Volvo und General Motors.

Österreich hat beim Einsatz von Biokraftstoffen in der EU eine Vorreiterrolle. Schon seit 1. Oktober 2005 müssen 2,5 Prozent der in Verkehr gebrachten Otto- und Dieselkraftstoffe durch Biokraftstoffe energetisch substituiert werden. Ab 1. Oktober 2007 beträgt die verpflichtende Substitution 4,3 Prozent. Mit 1. Oktober 2008 wird sich dieser Wert auf 5,75 Prozent erhöhen. Damit setzt Österreich die EU-Biokraftstoffrichtlinie bereits zwei Jahre früher als vorgegeben um. Im Regierungsprogramm wurde als ambitioniertes Ziel ein Anteil von Biokraftstoffen von 10 Prozent bis 2010 und von 20 Prozent bis 2020 festgelegt. Darüber hinaus hat Umweltminister Josef Pröll bereits im Juni 2006 ein 5 Punkte-Aktionsprogramm mit der OMV zur Forcierung von Erdgas und Biogas unterzeichnet.

Wichtigste Substitutionsmaßnahmen sind die Beimischung von Biodiesel zu fossilem Diesel seit 1. Oktober 2005 und ab 1. Oktober 2007 die Beimischung von Bioethanol zu Benzin. Biodiesel und Bioethanol haben den Vorteil, dass bestehende Motoren bis zu einem Beimischungsgrad von 5 Prozent technisch nicht verändert werden müssen. Für Benzinmotoren gilt: bei einem Ethanolanteil von 85 Prozent wir der größte derzeit technisch mögliche Umweltnutzen erreicht.

Für die Verwendung von Superethanol (E 85) bedarf es allerdings spezieller Adaptierungen am Kraftstoffsytem des Fahrzeugs. So genannte Flex-Fuel-Cars können sowohl mit herkömmlichem Benzin als auch mit einem Bioethanolanteil von bis zu 85 Prozent betrieben werden. Diese Technologie ist zwar schon verfügbar, was fehlt ist ein ausreichendes Angebot von Rohstoff über Tankstellen bis zu einer Flotte von entsprechend ausgestatteten PKWs. Die neue Partnerschaft soll eine möglichst rasche Einführung dieses klimafreundlichen E85-Angebots für die Konsumenten in Österreich ermöglichen.

OMV und Raiffeisen wollen Tankstellennetz aufbauen

„Für die OMV ist Umweltschutz Teil der Geschäftsstrategie. Mit dem OMV Future Energy Fund, der mit 100 Millionen Euro dotiert ist, stellen wir uns aktiv der Herausforderung, Lösungen für eine nachhaltige Energieversorgung zu finden. Es ist daher ein logischer Schritt, dass wir das 5 Punkte-Aktionsprogramm des Lebensministeriums unterstützen und einen Beitrag zum Ausbau eines E-85 Tankstellenetzes leisten“, betonte Wolfgang Ruttenstorfer, Generaldirektor der OMV Aktiengesellschaft.


Auch Raiffeisen wird einen Beitrag zur besseren Versorgung mit dem neuen Treibstoff leisten. „Der RWA/Lagerhausverbund will wesentlich die Einführung des neuen Kraftstoffes „Superethanol (E85)“ vorantreiben. Als wichtigster Vermarkter landwirtschaftlicher Produkte sehen wir dabei neue Chancen, Stilllegungsflächen wieder einer Qualitätsproduktion zuzuführen. Der Treibstoff ist rasch in das bestehende Tankstellennetz implementierbar und wird ab 1. Oktober 2007 über die Tochterfirma Genol und die österreichischen Lagerhäuser vermarktet. Wir sehen mittel- bis langfristig ausgezeichnete Marktchancen für das umweltfreundliche Produkt Superethanol, so Klaus Buchleitner, Vorstandsvorsitzender Generaldirektor der RWA AG/Genol.

Neue Chancen für die Landwirtschaft

Nicht nur für die Mineralölwirtschaft bringt der neue Kraftstoff neue klimafreundliche Perspektiven, auch für die österreichische Landwirtschaft und die AGRANA eröffnen sich neue Chancen. „Wir begrüßen die Initiative der österreichischen Bundesregierung, in Europa bei der Umsetzung der Roadmap 2020 eine Vorreiterrolle bei der Einführung von erneuerbaren Energien als KFZ-Treibstoff wiederum einzunehmen. Die AGRANA hat dafür gemeinsam mit den Rübenbauern mit dem Bau des Bioethanolwerks Pischelsdorf mit einer Investitionssumme von rund 125 Millionen Euro rechtzeitig produktionsmäßige Voraussetzungen geschaffen, damit Österreich Bioethanol von Anfang an aus heimischen Rohstoffen verfügbar hat“, so AGRANA-Vorstandsvorsitzender Johann Marihart.

Die Rübenbauern, der Zusammenschluss der rund 9.000 Zuckerrübenbauern in Österreich, sehen die Agrana Bioethanolanlage in Pischelsdorf als eine von vielen notwendigen Lösungen zur Reduktion der schädlichen Treibhausgase und sind an der Anlage mit 25,1 Prozent beteiligt. „Wir leisten unseren aktiven Beitrag zum Klimaschutz in Form von Zuckerrüben und Getreide für die Ethanolproduktion, die enorme Mengen an CO2 binden. Mit dem entstehenden Futtermittel tragen wir maßgeblich zur Reduktion der Sojaimporte bei und den Konsumenten liefern wir einen CO2-neutralen Treibstoff, der mit gutem Gewissen eingesetzt werden kann“, resümierte Ernst Karpfinger, Präsident der Vereinigung DIE RÜBENBAUERN.

Der neue Treibstoff Superethanol (E85) bringt nicht nur Vorteile für Umwelt und Wirtschaft, er erhöht zudem die heimische Versorgungssicherheit und gibt auch der Landwirtschaft neue Impulse. „Die Landwirtschaft sieht diese Zukunftsinitiative als eine großartige Chance im Rahmen einer ganzheitlichen und nachhaltigen Erzeugung von Wärme, Energie und Treibstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen. Durch die regionale Erzeugung bleibt die Wertschöpfung im und vor allem am Land. In der Landwirtschaft und auch in der Zuckerindustrie werden Arbeitsplätze gesichert, in anderen Bereichen sogar neue Arbeitsplätze geschaffen. Wichtig für die Bäuerinnen und Bauern ist aber Planungssicherheit. Dann können sie in diese neue klimafreundliche Produktionsschiene einsteigen. Außerdem sind die notwendigen Flächen zur Produktion in die Fruchtfolge leicht integrierbar“, erläuterte Rudolf Schwarzböck, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich.

Automobilindustrie steht in den Startlöchern

„Ethanol ist momentan eine ausgezeichnete Option, Mobilität noch umweltfreundlicher zu gestalten“, so Fritz Schmutzhart, Generaldirektor von Ford Austria. „Mit dieser effizienten und umweltfreundlichen Technologie können wir sofort, einfach und wirkungsvoll etwas gegen den Klimawandel tun, ohne unsere Grundbedürfnisse in Sachen individueller Mobilität zu stark einschränken zu müssen. Die Flexifuel-Technologie ist verfügbar, sie ist bezahlbar und nützt sowohl der Umwelt als auch dem Kunden. Deshalb werden ab Frühjahr 2008 – neben den bereits erhältlichen Flexifuel-Varianten des Ford Focus und des Ford C-MAX – die Modelle Galaxy, S-MAX („Auto des Jahres 2007“) und der neue Mondeo mit diesem alternativen Antrieb verfügbar sein. Die Marke mit dem blauen Oval hat damit das europaweit breiteste Angebot an diesen umweltfreundlichen Fahrzeugen.“

„General Motors zeigt mit der Entwicklung alternativer Antriebstechnologien seit Jahren großes Engagement im Umweltbereich. Unsere Bio-Ethanol-Initiative unter der Marke „Saab BioPower“ feiert in Schweden und anderen europäischen Märkten bereits Erfolge. Deshalb freut es uns, dass nun auch in Österreich eine Infrastruktur für Bio-Ethanol geschaffen wird. Ab Herbst werden wir – neben den bereits verfügbaren – sämtliche Saab-Modelle als „BioPower-Modelle“ für den umweltfreundlichen Betrieb mit Superethanol (E85) anbieten”, so Jürgen Keller, Geschäftsführer der General Motors Austria GmbH.

„Volvo setzt auf klimafreundliche Mobilität und bietet ab sofort die ersten Fahrzeuge mit dem umweltschonenden FlexiFuel-Antrieb an. Sie können sowohl mit dem erneuerbaren Superethanol (E85) als auch mit Benzin betrieben werden. Zur „grünen Flotte“ des schwedischen Herstellers zählen das neue Kompaktmodell Volvo C30 1.8F, die Limousine Volvo S40 1.8F und der sportliche Kombi Volvo V50 1.8F. Bei dem modernen und ausgereiften Antriebskonzept sinkt der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) beim Ethanolbetrieb im Vergleich zum Benzinbetrieb um bis zu 80 Prozent. Darüber hinaus überzeugt der umweltschonende Antrieb durch seine uneingeschränkte Alltagstauglichkeit. Die Fahrzeuge kommen im Sommer mit der Einführung des Volvo Modelljahrgangs 2008 auf den österreichischen Markt, können aber schon jetzt bei den österreichischen Volvo Partnern bestellt werden. Weitere Modelle mit der FlexiFuel-Technologie befinden sich derzeit in Planung“, sagte Gerd Battenfeld, Generaldirektor der Volvo Austria GmbH.

Quelle: Pressemitteilung Lebensministerium

gerhard.popp@lebensministerium.at
24.04.2007, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit
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09.05.07 10:56:44
Bau der Bioethanol-Anlage in Pischelsdorf im Zeitplan


Agrana Beteiligungs-ag
Im Mai 2005 hat der Zuckerkonzern Agrana grünes Licht zur Errichtung einer Bioethanol-Anlage in Pischelsdorf bei Tulln (NÖ) gegeben, im September 2006 folgte die Grundsteinlegung. Noch herrscht am Areal reger Baustellenbetrieb, in zwei Wochen laufen aber bereits die Vorbereitungen für die geplante Inbetriebnahme Anfang Oktober an, erklärte Johann Marihart, Vorstandsvorsitzender der Agrana-Beteiligungs AG, bei einem Pressegespräch am Dienstag.


Marihart: Produktionsstart im Oktober

Der Produktionsstart im Herbst 2007 mit Einführung der Steuerbegünstigung von Bioethanol ab 1. Oktober sei zu nahezu 100 Prozent sicher. Agrana investiert 125 Mio. Euro in die Anlage mit einer Kapazität von bis zu 240.000 Kubikmetern pro Jahr. Bioethanol wird aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen hergestellt, in Pischelsdorf kommen Getreide (75 Prozent), Mais (15 %) und Rübendicksaft (10 %) zum Einsatz. Der Vorgang besteht aus Vermahlung, Verzuckerung, Fermentation, Destillation und Dehydrierung.

Bei der Getreideverarbeitung entsteht als wertvolles Nebenprodukt ein hochwertiges Eiweißfuttermittel, genannt "DDGS" (Distillers Dried Grains with Solubles), das über 30 Prozent Protein enthält und Importe im Ausmaß von rund 150.000 Tonnen Eiweißfuttermittel ersetzen werde. Österreich importiert derzeit bis zu 600.000 Tonnen hauptsächlich Soja jährlich. Agrana Pischelsdorf wird bis zu 170.000 Tonnen DDGS pro Jahr herstellen.

In Österreich sei ausreichend Anbaufläche für Bioethanol-Rohstoffe vorhanden, so Marihart, Die Bioethanol-Produktion werde Rohstoffe von rund 70.000 Hektar Fläche beziehen (Hauptanteil: Getreide mit rund 63.000 Hektar). Dadurch können Getreideüberschüsse, frei gewordene Rüben- und Stilllegungsflächen absorbiert werden.

Superethanol (E85), das bis zu 85 Prozent aus Ethanol und bis zu 15 Prozent aus Benzin besteht (und von der Mineralölsteuer befreit ist), soll ab Herbst an rund 30 OMV-Tankstellen erhältlich sein, so Marihart. Jeder Liter verbrauchtes Bioethanol erspare der Umwelt rund zwei Kilogramm CO2, die Motorleistung steige.

An der Agrana Bioethanol GmbH sind zu 74,9 Prozent Agrana und zu 25,1 Prozent die Rüben-Produzenten Beteiligungs-GesmbH beteiligt. (Schluss) fra/wyr/wi

WKN 60370
ISIN AT0000603709
WEB http://www.agrana.com
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16.07.07 15:52:09
AGRANA verbucht Ergebnisrückgang im ersten Quartal

12.07.2007
aktiencheck.de

Wien (aktiencheck.de AG) - Der österreichische Agrarkonzern AGRANA Beteiligungs-AG (ISIN AT0000603709 / WKN 779535) verbuchte im ersten Quartal angesichts der rückläufigen Entwicklung im Zuckersegment einen Ergebnisrückgang.

Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemeldung hervorgeht, lag der operative Gewinn bei 28,2 Mio. Euro, nach 35,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Konzernjahresüberschuss verringerte sich von 20,5 Mio. Euro bzw. 1,35 Euro je Aktie auf 18,2 Mio. Euro bzw. 1,26 Euro je Anteilsschein. Beim Konzernumsatz verbuchte man einen Rückgang von 472,0 Mio. Euro auf 449,0 Mio. Euro. Dabei wurde im Zucker-Segment ein Umsatzrückgang von 243,0 Mio. Euro auf 171,0 Mio. Euro ausgewiesen, während man in den Segmenten Frucht und Stärke jeweils zulegen konnte.

Für das Geschäftsjahr 2007/08 geht der Konzern von einem leichten Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr aus. In diesem Zusammenhang wurde auf den Wegfall von zwei zusätzlichen Umsatzmonaten des Segmentes Frucht als Folge der vorjährigen Angleichung der Berichtsperiode vom Kalenderjahr auf das AGRANA-Geschäftsjahr verwiesen. Als weitere Gründe wurden temporäre Quotenkürzungen bei Zucker und der Wegfall der C-Zucker-Exporte angeführt. Dabei wird das starke organische Wachstum der beiden Segmente Stärke und Frucht diese Effekte nicht vollständig kompensieren können. AGRANA ist jedenfalls bestrebt, an das gute Vorjahresergebnis anschließen zu können, teilte der Konzern weiter mit.

Die Aktie von AGRANA notiert aktuell mit einem Minus von 0,89 Prozent bei 79,79 Euro. (12.07.2007/ac/n/a)



http://www.worldofinvestment.com/wkn/779535/

Läuft wirklich mehr als bescheiden in letzter Zeit... :rolleyes:
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16.11.07 08:59:11
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.712.203 von Alex_Der_Seher am 16.07.07 15:52:09"Einzigartige" Biogasanlage von Agrana in Ungarn in Betrieb gegangen
Der Zucker-, Stärke- und Fruchtkonzern Agrana errichtete 2007 am Standort der ungarischen Zuckerfabrik Kaposvár eine laut Firmenangaben in der europäischen Zuckerindustrie bisher einzigartige großtechnische Biogasanlage. Als Energielieferant dienen Rübenpressschnitzel.
Wenige Tage nach dem Start der diesjährigen Zuckerrübenkampagne im Oktober, nahm die mit einem Investitionsvolumen von umgerechnet rund 6,8 Mio. Euro in siebenmonatiger Bauzeit errichtete Biogasanlage ihren Betrieb auf. Sie wird direkt mit den bei der Zuckerrübenverarbeitung anfallenden Rübenpressschnitzeln gespeist. Diese decken nunmehr einen wesentlichen Teil des Energieverbrauchs der Zuckerfabrik
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23.01.08 20:40:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.447.204 von marbel am 16.11.07 08:59:11Umsatzplus bei Agrana :confused:

http://www.agrarheute.com/index.php?redid=202756
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23.02.08 23:01:08
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.148.205 von marbel am 23.01.08 20:40:20http://www.boerse-express.com/pages/643719:cry::D:D
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28.02.08 13:36:37
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.457.775 von marbel am 23.02.08 23:01:08:laugh:
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21.05.08 10:22:49
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16.10.08 09:03:29
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16.07.09 18:42:05
auf besonderen Wunsch enthistorisiert...;)
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17.07.09 10:50:56
Las gerade den Agrana GB und neuen Hj-Bericht.

Die Südzucker-Tochter kommt nach dem schwachen Vorjahr nur langsam voran. Das Bioethanolgeschâft produziert zwar auf Hochtouren, doch der Markt und der Preis stimmt wohl immer noch nicht.

Wâre es da nicht besser, Agrana trennte sich von diesem Sektor und verkaufte ihn an die andere Südzucker Tochter Crop Energies?

Dort könnten dann die gesamten Konzernaktivitäten der Südzucker im Bereich der neuen Energien gebündelt werden und im Verwaltungs-bereich sicher auch Kosten gesenkt werden.

Und braucht eine Konzern-Tochter einen so grossen Aufsichtsrat?
übrigens, die Südzucker AG eignet sich sicherlich auch zur Umwandlung in eine SE, die neue Rechtsform der EU für Aktiengesellschaften.


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