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Natural Gas - Nicht nur charttechnisch interessant ?!? - 500 Beiträge pro Seite



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Ich würde sagen das schreit nach einer Korrektur bis ca. 10 $. Was meint Ihr, jetzt schon einsteigen???


... wenn Du wirklich eine Chance suchst was mit "natural gas" zu verdienen dann schau mal bei Running Fox :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.127.805 von Fastfoodlove am 07.04.06 22:32:34oder oracle energy
ich habe noch nie einen Future gekauft;
habe also keine Erfahrung im Futurehandel

was würde mich 1 Kontrakt kosten?

und was würde ich verdienen wenn das Gas wieder bis auf 10$ steigen würde

also 3$ MAL??

kann mir da jemand helfen?


Firstlead
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.127.900 von printguru am 07.04.06 22:45:27was würde mich 1 Kontrakt kosten?

Mit dem Kauf eines Kontrakts kaufst du Gas auf Termin.
"Kosten" ist da eine Frage der Definition - in Betracht kommen:

1. Das gesamte Volumen des Kontrakts

ein Kontrakt auf der Nymex ist beim QG:Trading Unit: 2,500 million British thermal units (mmBtu).
Der Multiplikator ist 2500, wenn der Kurs bei 6$ steht "kostet" der Kontrakt also 15.000$. Bei der ICE mußt selbst nachlesen.

Da du das Zeug vermutlich nicht physisch abholen und im Vorgarten lagern willst können wir etwas relativieren:)

2. Der Margin (also die notwendige "Anzahlung")

eine Übersicht über die Margin Requirements bei IB:http://www.interactivebrokers.com/en/trading/marginRequireme…
Natural Gas gibts der Nymex (1097/2194 USD), mußt also in der Tabelle nach unten scrollen.
Die erste Zahl ist für Intraday, die 2. für Overnight.

und jetzt kommen wir zum Geld:
jeder $ den das Zeug steigt bringt beim QG 2500 $ Gewinn.
wenn es bis 10 steigt also runde 8000.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.128.637 von big_mac am 08.04.06 06:25:24p.s.: bergab geht natürlich genau so schnell :eek:
und bei einem ordentlichen Crash kannst du nicht nur 100% verlieren sondern auf noch ein ordentliches Minus am Konto einfahren.:eek::eek:
Gas fällt noch auf 3,50 Dollar oder so bis diesen Sommer.

Wer auf steigende Energiepreise setzen will sollte auf Öl oder besser Benzin oder Diesel setzen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.652.836 von Robert_Reichschwein am 18.05.06 22:26:30Woher kommt die immer größer werdende Schere zwischen NG und Erdöl?
Bis zum Herbst 2005 sind beide parallel gelaufen und dann kam der große Absturz.
Die aktuellen Gasvorräte sind zwar weit über dem Durchschnitt (u.a. wg. des milden Winters in den USA), aber das reicht mir als Erklärung nicht.
Wenn man sich den Chart anschaut, könnte man meinen, NG sei neuerdings ein nachwachsender Rohstoff.
Das erinnert mich zum Teil an die Verläufe von Gold/Silber und Platin/Palladium.
Ich habe mich jedenfalls jetzt schon teilweise positioniert und kaufe in 0,50er Schritten (sowohl nach oben, als auch nach unten) nach
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.809.283 von Leh007 am 26.05.06 12:52:07Bist du investiert?
Ich bin bei 6,50 rein und habe bei 6,00 1/3 nachgekauft.
Schwerpunkt ist bei mir der IndexTracker ABN4L1 (da kann man die Sache notfalls aussitzen) und ein kleiner Teil in GS0MUD
bin auf der suche nach nem (long) open-end zertifikat auf den henry hub! leider habe ich bisher nur ABN36D gefunden mit nem KO bei 5,45USD, was mir die sache zu heiß macht... kennt jemand von euch eine interessante alternative!? danke!
habs eben überlesen, "GS0MUD" sieht gut aus... werds mir mal genauer angucken! :)
Halte Erdgas derzeit eher für eine Spekulation als für eine Investition.

1. Die Commercials sind short, die large specs sind short - und die small specs sind massiv long.

2. Die Saisonalität weist im Juni deutlich nach unten.

Ich weiß schon, es gibt andere Argumente für einen Anstieg. Aber der Henry Hub ist ein sehr volatiler Wert, in den ich derzeit nicht investieren würde - weder long noch short.

Grüße, Myrrdin
Habe meine Positionen jetzt auf SL $6.50 gestellt.
Die Performance, insbesondere des IndexTrackers ABN4L1, lässt arg zu wünschen übrig. Teilweise liegt dieses am extrem starken Euro, jedoch wohl hauptsächlich an der weiteren Rücknahme der Partizipation nach dem Rollen auf den Juli Future.
Ähnliches Verhalten beim Hebelzertifikat GS0MUD. Wenn man den Emissionspreis am 27.03.06 mit €3.7 bei NG $7.47 mit der aktuellen Notierung €2.5/$6.78 vergleicht, sieht man, dass neben dem Währungsverlust mittlerweile auch die Finanzierungskosten erheblich zu Buche schlagen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.853.433 von florie78 am 28.05.06 21:56:39Erstmal ein Hallo an alle!

Beschafftige mich schon langer mit dem gas natural!
Halte zur zeit auch den ABN4L1. Wobei ich mir auch sorgen mache um die sinkende partizipationsrate von 66,3669%!
insofern kann keine rede mehr vom IndexTracker sein!

Wie schätzt ihr das risiko ein mit den GS0MUD long zu gehen!?
Einen totalverlust kann man ja immer erleiden aber mittlerweile sind wir auch schon 37% vom Knock-Out brei 4,150 USD entfernt!

Ich würde mich freuen über eine fundierte meinung;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.118.900 von gotalookat am 15.06.06 03:01:42Grüß dich gotalookat!
Der NG Future hat ja in letzter Zeit im Bereich von $6 immer schön wieder gedreht. Insoweit ist man mit dem GS0MUD noch auf der sicheren Seite. Für mich ist die Marke von $5.5 die alles entscheidene. Wenn wir auf SK darunter liegen, löse ich meine Position in GS0MUD auf. Sollten wir uns "dauerhaft" über $6.50 etablieren, überlege ich einen Wechsel auf einen höheren Finanzierungslevel, um mehr Hebel zu bekommen
Gruß zurück an ichwillsjetztwissen !

Erstmal vielen Dank für die antwort!
Ich denke für den moment bleibe ich zunächst im Indexpapier investiert!

sobald sich abzeichnet wie hetfig die Hurricaneseasion in USA wird kann man immer noch umswitchen.

Ist ziemlich viel spekulation im markt. Da kann der Hebel natürlich schnell einen Totalverlust bedeuten.

Das muss man immmer im hinterkopf haben.
Also evtl nen stop setzten.

Viel glück u meinen segen beim traden:cool:

CU
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.437.995 von cobraa am 06.07.06 18:16:41Ja langsam könnte man uberlegen wieder einzusteigen!
Ich persönlich gedenke die nächsten tage den index nachzukaufen.

Alle Rohstoffe steigen nur der NG nicht! Da läuft doch irgendwas verkehrt. Da sind wohl großere Mächte am Werk:kiss:
Wenn man nun wüsste, ob der heutige Anstieg beim NG allein auf den steigenden Ölpreis zurückzuführen ist, oder wir jetzt die Trendwende sehen, könnte man sich ja mal was ins Depot legen
Ich trau dem Braten irgendwie nicht
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.572.602 von ichwillsjetztwissen am 13.07.06 19:28:34Wenn alle kneifen wer gewinnt dann???

Konservative investieren nur ca 1% ins spekulative Investments.
und wenn das nicht reicht, dann brauch man schon ordentlich glück oder muss auf sowas wie Charttechnik hoff (siehe Indikatoren)!

Sehr zu empfehlen ist http://www.futuresource.com

Also viel glück;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.597.996 von gotalookat am 14.07.06 19:23:38Hast du den Artikel gelesen?
http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/190367…
Besonders die drohende Knappheit an Lagerkapazitäten gibt mir etwas zu denken. Ich werde wohl, wenn NG wieder unter $6 notiert, meine Position liquidieren und dann auf den Herbst warten
Hab NG jetzt zweimal gut getradet, bin aber von der Entwicklung insgesamt überrascht - wohl hauptsächlich aufgrund mangelnder Marktkenntnis
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.603.074 von ichwillsjetztwissen am 15.07.06 12:34:52Hi @, ich beobachte schon länger die Situation beim HH und war bis jetzt immer ein stiller Mitleser des Threads. Ich habe eine Frage zu den Zertis/Future-Preisen:
zz. beziehen wir uns ja auf den im August fälligen Terminkontrakt (TK), der bei ca. 5,7x USD liegt. Wenn ich mir jetzt die Preise für den jeweiligen TK im Dez. (bei 9,285) und Jan. (bei 10,050) anschaue, dann nimmt ja der Markt die zu erwartenden Preissteigerung zum Winter hin vorweg!

s. http://quotes.tradingcharts.com/futures/quotes/NG.html

So und jetzt meine Frage: wenn ich heute ein ZE kaufe (zB. GS0MUD, das sich ja dann preislich auf den TK im Aug. bezieht), dann muss der Future-Preis im Winter deutlich über 10 USD steigen, damit ich Gewinne mache?

Denn schließlich "verliert" das ZE ja bei jedem rollen in den nächst höheren Kontrakt immer an Wert (Contango), oder?

Kann mich hier bitte mal jemand aufklären - danke Euch schon mal vorab!
tja, kaum macht man sein erstes Posting, schon geht was schief:confused: ... Meine Frage bezog sich natürlich nicht auf den letzten Beitrag von ichwillsjetztwissen, sondern war eine allg. Verständnisfrage, sorry

:keks:...

ciao, rolix.
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.691.341 von rolix am 18.07.06 11:21:22Beim GS0MUD hast du keine Extrakosten für das Rollen
Er bildet immer exakt den Stand des NG Future ab (100% Partizipation)
Die Finanzierungskosten die du hast, werden durch ein sich ständig erhöhendes Finanzierungslevel abgebildet.
Wenn du jetzt z.B. den Mini bei $6 für NG zu 2€ kaufst und NG bis Dez. wirklich auf $10 steigt, wirst du ca. €3,20 - Finanzierungskosten an Gewinn haben
Steht der NG im Dez. immer noch bei $6 sollte dein Schein €2 - Finanzierungskosten Wert sein
Gibt's bei GS kein Tool, mit dem man Minis hochrechnen kann?
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.693.281 von ichwillsjetztwissen am 18.07.06 12:06:46und kannst Du in etwa sagen, wie hóch die Finanzierungskosten sein werden??

Ich glaube irgendwie nicht, daß (sollte Gas steigen, wie alle ja schon vermuten) man bei einem Schein soo eine Gewinnwahrscheinklichkeit hat. Die von der Bank sind doch auch nicht blöd.
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.703.248 von 10000prozent am 18.07.06 17:34:30Mit dem GSMUD handelst du einen Mini Future. Das ist wie eine Art Optionsschein ohne Vola, der jedoch mit einem KnockOut (StoppLoss) und einem Offset zum Futurepreis (Finanzierungslevel) versehen ist
Du bezahlst also nicht den vollen Preis für den Future, sondern den Preis verringert um den Finanzierungslevel. Den Betrag, den der Finanzierungslevel ausmacht, bekommst du quasi geliehen und zahlst dafür Zinsen - Finanzierungskosten.
Genau wie der Optionsschein geht der Mini dann entsprechend mit dem Basiswert mit. Der GS0MUD hat ein Ratio von 1,0 -> 1:1
Lies dich mal ein
http://www.goldman-sachs.de/derivatives/factsheet.html?tab=p…
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.705.232 von ichwillsjetztwissen am 18.07.06 18:41:19danke für die Info

10000


Sieht doch charttechnisch wieder besser aus! Und dazu fallende Lagerbestände im Sommer! Die Chancen auf Long stehen nicht schlecht!

;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.506.426 von daybreak am 19.08.06 08:58:53http://www.nymex.com/chart.aspx?image=1275836187

Ernesto nimmt Kurs auf Florida und NG verliert 10%???

Hab ich irgendwas verpasst???
Hallo, so hab mal eine Frage, interessiere mich für ein Zertifikat auf Gas, hab mir das GS2MMG ausgesucht und beobachte es seid heute. Basiswert ist der Henry Hub Gas Wert. Jetzt ist heute Henry Hub mit 3-5% im Plus und das Zerti mit ca. 12% im minus. Wenn da ja nicht stehen würde Basiswert henry hub würde ich ja denken der würd auf natural gas laufen (das in etwa die Performance gerechtfertigen würde)

Kann mich da kurz jemand aufklären?
fyi

HANDELSBLATT, Dienstag, 12. September 2006, 07:00 Uhr
Knappes Angebot - Die Tanks füllen sich langsamer

Ein knappes Angebot gibt den Erdgasnotierungen Auftrieb. Ein Grund: Die USA können ihr früheres Produktionsniveau nicht halten.

HB FRANKFURT. An den Energiemärkten in den USA sind die Preise zuletzt wieder leicht gefallen. Der Rohölpreis sank leicht und liegt derzeit wieder marginal unter der Marke von 70 Dollar je Barrel, und der Erdgaspreis liegt nach leichten Verlusten im nahen Termin unter der Marke von sechs Dollar je Million British Thermal Units (MMBtu). Einen solchen Einklang in der Preisentwicklung hatte es zwischen diesen beiden wichtigsten Primärenergieträgern der USA und Kanadas über das vergangene Jahr hinweg nicht gegeben. Denn während sich der Preis für Erdöl auf vergleichsweise hohem Niveau gehalten hat, sind die Notierungen für Erdgas zeitweise stark unter Druck gekommen.

Noch im Oktober des vergangenen Jahres waren für Natural Gas an der New York Mercantile Exchange (Nymex) fast 16 Dollar je MMBtu bezahlt worden. Die Gründe für diesen Preisverfall lagen zum einen in günstigen Witterungsbedingungen und zum anderen in wachsenden Lagervorräten. "Steigende Regenfälle erfordern zum einen eine geringere Nutzung von Klimaanlagen und sie führen zum anderen zu einer stärkeren Stromgewinnung aus Wasserkraft", erklärt Ron Barone von der UBS in New York.

"Erdgas hat mit dem jüngsten Preisrutsch die bei eins zu sechs liegende langfristige Preisrelation zum Erdöl unterschritten", sagt Hans-Jürgen Klisch, Energie-Experte des Investmenthauses Raymond James & Associates. Bei Annahme einer solchen Relation müsse Erdgas an der Nymex bei rund zwölf Dollar handeln. In normalen Marktphasen werde diese Preisrelation dadurch hergestellt, dass die Energieversorger die günstigsten Preise suchen und zwischen Erdöl und Erdgas wechseln.

Der Markt scheint sich an dieses Preisverhältnis zu erinnern; denn die Preise für die Dezember-Lieferung liegen in der Tat bereits wieder bei über zehn Dollar je MMBtu. "Wir haben unsere Prognose für den durchschnittlichen Erdgaspreis des Jahres 2006 von 7,75 Dollar auf 6,90 Dollar reduziert", sagt Barone. Da die langfristigen Fundamentalfaktoren - sprich die absehbare Verknappung - bei Erdgas nach wie vor intakt seien, hat Barone seine Prognose für 2007 unverändert bei 9,00 Dollar/MMBtu beibehalten. Für steigende Preise spricht die langfristig geringe Verfügbarkeit von Gas in Nordamerika, vor der sogar die US-Notenbankchefs Greenspan und Bernanke gewarnt haben.

"Für uns ist das Preisrisiko am Erdgasmarkt auf dem derzeitigen Niveau stark begrenzt", sagen die Experten der US-Investmentbank Goldman Sachs. Wegen noch immer hoher Bestände sehen die Fachleute dieses Hauses - im Gegensatz zur Konkurrenz - vorerst auch nur geringes Preispotenzial. Anders beurteilt Richard Egelton, Chefökonom der Bank of Montreal, die aktuelle Situation,. Wegen des in einigen Regionen Nordamerikas heißen Sommers und der anhaltenden Gefahr einer aktiven Hurrikan-Saison bestehe die Gefahr, dass die Bestände rascher schrumpfen als angenommen.

Die traditionellen geschäftlichen Abläufe an den Energie-Terminbörsen machten eine Preisdifferenz von 50 Prozent von den Kassa- zu den Terminpreisen auf Dauer praktisch unmöglich, heißt es. Auch am Terminmarkt bestimme neben spekulativen Einflüssen auch die fundamentale Lage eines Rohstoffs dessen Preistrend. Das niedrige Preisniveau am Kassamarkt könnte wegen geringerer Erlöse der Produzenten eine Einschränkung der Suche und Exploration nach neuen Vorkommen und demzufolge eine rückläufige Produktion zur Folge haben, wird gewarnt. In einer Welt knapper Energie-Ressourcen gilt dies jedoch als wenig realistisch.

Der Gasbranche in Nordamerika ist es trotz der Rekordzahl neuer Bohrungen nicht gelungen, das Produktionsniveau durch neue Quellen auf dem Niveau der Vorjahre zu halten. Denn die "Depletion" - die Ausbeutungsquote von Gasreserven im ersten Produktionsjahr - liegt in den USA bei 30 Prozent und in Kanada bei etwa 50 Prozent. "Auch daher wird der Gaspreis in den alten Trendkanal zwischen acht und zehn Dollar zurückfinden", sagt Klisch.

Lei Shen von JPMorgan glaubt, dass der Preis für an der Nymex gehandeltes Natural Gas im vierten Quartal 2006 im Durchschnitt bei 7,7 Dollar und im zweiten Quartal 2007 bei 7,3 Dollar/MMBtu liegen. Mehr Zuversicht zeigt Patricia M. Mohr, Rohstoff-Analystin der Scotiabank in Toronto, die für 2006 durchschnittlich acht Dollar prognostiziert und damit den gleichen Preis erwartet wie Lloyd Byrne von Morgan Stanley. Während Byrne für 2007 einen unveränderten Durchschnittswert erwartet, glaubt Mohr, dass Erdgas dann auf durchschnittlich 8,50 Dollar steigt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.884.925 von rolix am 12.09.06 09:03:31Verfolge Gas auch schon länger ...
Hier ein etwas älterer m.E. nicht ganz so aussagekräftiger Beitrag von den goldseiten.de :

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.940.424 von Skipper am 14.09.06 22:21:49und heute theoretisch 150% plus ! Fing gerade an, mich für einen Einstieg zu interessieren :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.943.839 von falcon23 am 15.09.06 07:45:06kann mir mal eben einer kurz erklären was es mit dem 20prozentigen anstieg beim natural gas auf sich hat!? war gestern noch der verzweiflung nahe, weil mein opti GS2MMG über 50% im minus notierte... :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.945.108 von florie78 am 15.09.06 09:11:21was er jetzt immer noch tut (9.17uhr: 1,03 EUR +3%), der müsste doch durch die decke gehen, eigentlich :D :confused: :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.945.347 von florie78 am 15.09.06 09:28:14ich glaube den Chart bei Onvista kann man getrost vergessen.
Die Angaben bei finanztreff sind wohl realistischer - aber meistens total in der zeit hinterher.
Es existieren wohl auch 2 Gasmärkte in USA und GB was das Ganze noch undurchsichtiger macht.
Ich glaube, ich bleib doch besser bei den Metallen :laugh:

Gruss fc23
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.945.835 von falcon23 am 15.09.06 10:00:08kann es sein, dass schon in den nächsten Kontrakt gerollt wurde? Also dass sich der Futurepreis von HHNG jetzt auf den Nov. bezieht?

Hier eine Auflistung der jeweiligen Kontrakte:
http://www.futuresource.com/markets/market.jsp?id=energy&s=N…

Die ZEs von GS beziehen sich auf den Gaspreis an der NYMEX (s. Verkaufsprospekt)!

p.s.: ich habe gerade mit der Hotline von GS tel. Dort habe ich mit insg. 4 verschiedenen MA gesprochen. Keiner war i.d. Lage, mir zu erklären, wann hier i.d. nächsten Kontrakt gerollt wird. Eine Aussage war: "...ich solle mich doch im Internet an dem Preis fürs Gas orientieren, dann erkenne ich, in welchem Kontrakt wir uns befinden..." :cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.945.108 von florie78 am 15.09.06 09:11:21s. mein vorhergehendes Posting.

die Angabe bei Onvista stimmt so nicht. Hier wird ab heute der Preis für den Nov.-Kontrakt angezeigt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.946.190 von rolix am 15.09.06 10:22:25@florie78
@rolix
Das Rollen in den nächsten Kontrakt ist wohl die plausibelste Erklärung. Und dann kommen nämlich die Contango-Effekte hinzu, die erklären, warum sich Flories Papiere so schlecht entwickeln..
Aktuell müsste sich Erdgas bis Dezember mehr als verdoppeln, um Rollverluste durch den Contango zu entgehen, behauptet der Rohstoffspiegel.
Nachzulesen im Rohstoffspiegel 6/2006 von den goldseiten.de .
Wer hier investiert ist, sollte sich den unbedingt einmal runterladen.

Gruss fc23
fyi:

Vom Erdgas ausgezockt!

Der Erdgasmarkt hat eine erstaunliche Achterbahnfahrt hinter sich. Anfangs 2005 stand der Gaspreis bei $6.00 pro mcf (1000 Kubikfass). Nach zunehmenden Verknappungen, ansteigenden Ölpreisen und den Verwüstungen durch Hurrikan Katharina verzeichnete der Erdgaspreis einen all time Höchstpreis von $15.75 pro mcf.

Das Erdgas-Angebot hängt stärker noch als andere Energieträger vom Wetter ab und speziell von Hurrikans vor der amerikanischen Küste. Zudem ist der Transport von Erdgas, beispielsweise um örtliche Verknappungen oder Überschüsse auszugleichen, weitaus schwieriger als der von Öl. Daraus ergeben sich an den Energiemärkten besonders starke Preisschwankungen, die wiederum Spekulanten magisch anziehen.

Der Preis für Erdgas fiel in den letzten Wochen auf unglaubliche $4 pro mcf. Dieser Kursrückgang schlägt sogar die im September 2003 und 2004 erreichten Tiefstkurse.

Wie kann der Preis für Erdgas innerhalb neun Monate von $16 um 75 % fallen?

Wir glauben, dass der Kollaps des amerikanischen Hedge-Fonds durchaus eine Erklärung für die Entwicklungen sein könnte.

Der amerikanische Hedge-Fond Amaranth Advisors spekulierte im letzten Jahr mit großem Erfolg im Erdgasmarkt. In Erwartung weiterer verwüstenden Hurrikans positionierte sich der von Calgary, Kanada aus gemanagte Fond im Frühsommer wiederum im großen Stil. Als die erwartenden Wirbelstürme und die Preisanstiege ausblieben, behielten die Fondsmanager die Position bei und erhöhten sie sogar noch. Nach extrem hohen Verlusten mussten die Leute von Amaranth schließlich die Schieflage eingestehen und versuchten die enorm große Long-Position zu verkaufen um das Überleben des Fonds zu sichern.

Unglücklicherweise war die enorme Größe der Amaranth Advisors Erdgasspekulation bei verschiedenen Erdgashändlern bekannt. Die wiederum „rochen den Braten“ und fingen an ihre Transaktionen auf einen fallenden Erdgaspreis zu erhöhen. Dadurch kam der Erdgaspreis immer mehr unter Druck und die Schieflage für Amaranth wurde immer größer. Die logische Folge war, dass die Banken ihre Kredite kündigten und Amaranth gezwungen wurde ausstehende Transaktionen umgehend zu verkaufen.

interessanterweise haben sie J.P. Morgan Chase und Citadel Investment Group bereit erklärt die ausstehenden Transaktionen zu übernommen. Es wird gemunkelt, dass beide Investmenthäuser enorme Positionen gegen den Erdgaspreis (Short) in den Büchern hatten. Der Clou der ganzen Geschichte ist die Tatsache dass wahrscheinlich beide Käufer ihre Erdgas Shortpositionen durch den Kauf des Amaranth Portfolios ausgleichen konnten. Der Schachzug der beiden Investmenthäuser kann durchaus als brilliant bezeichnet werden. Während die Amaranth Investoren fast $6 Milliarden abschreiben mussten, konnten J.P. Morgan und Citadel fette Gewinne einfahren. Wir vermuten zudem, dass Amaranth aufgrund der Situation keine andere Wahl hatte, als die Positionen mit einem markanten Abschlag zu verhökern.

Wie hat sich diese ganze Tragödie auf die Erdgaspreisentwicklung ausgewirkt? Hätten J.P. Morgan und Citadel ihre Short Positionen auf das Erdgas über den Markt eindecken müssen, wäre der Preis mit großer Wahrscheinlichkeit markant angestiegen. Wir erachten die im September verfolgten Kursrückgänge im Erdgas aufgrund der Vorkommnisse um Amaranth als übertrieben. Es wird vermutlich eine gewisse Zeit dauern bis sich der Erdgaspreis von den „Strapazen“ der vergangenen Wochen erholt. Die aktuellen Kurse bieten unserer Meinung nach eine einmalige Einstiegsmöglichkeit. 85 % der Kursentwicklung beim Erdgas wird durch das Wetter beeinflusst. Kanada verbuchte im letzten Jahr einer der wärmsten Winter seit 60 Jahren. Sollten sich vor allem im Osten Kanada wieder ein „normaler“ kalter Winter einstellen, würden die Gaspreise ziemlich rasch wieder Richtung $10 per mcf klettern.
Auch viele Erdgasaktien erreichten ihre Tiefstkurse und das Risiko/Chancen Verhältnis ist bei vielen Unternehmen als sehr günstig zu betrachten. Gut gemanagte Öl –und Gasunternehmen in Kanada können interessierten Investoren nette Gewinne einfahren.

Ihr naturalgasinvestor.eu TEAM


Keiner mehr investiert von Euch???
Cold weather gives a boost to natural gas futures
By Geoffrey Smith

Published: October 6, 2006
NEW YORK Prices for natural gas rose Thursday to a five-week high on expectations that cold weather would increase demand for the furnace fuel as winter approaches.

Natural gas typically rallies before the official start of winter, as traders anticipate colder weather and higher consumption of the fuel from households and businesses.

"We're seeing the beginning of the winter natural-gas rally," said Jason Schenker, an economist with Wachovia in Charlotte, North Carolina. "It's getting colder out and that's a fundamental driver of natural gas prices."

"As we move through October, we're going to see natural weather pressures to the upside," he said. "Ever since the beginning of the current contract, we've seen the prices moving higher."

Gas for November delivery gained 30.3 cents, or 5 percent, to $6.298 per million British thermal units on the New York Mercantile Exchange.

Natural gas also rose after a U.S. report showed that inventories rose by a smaller-than-expected 73 billion cubic feet, reaching 3.327 trillion cubic feet last week, matching the all-time peak set in November 2004, the highest level since the Energy Department began tracking weekly fluctuations in 1994.

Gold gained in New York, rebounding from a three-month low on speculation that recovering commodity prices would increase the metal's appeal as a hedge against inflation.

Gold futures for December delivery rose $8.80 to $575.50 an ounce on the Comex division of the New York Mercantile Exchange. Before Thursday, prices had fallen 6.2 percent this week.

The price of an ounce of gold is up 11 percent this year, partly because of rising costs for some raw materials. The Reuters/Jefferies CRB commodity index climbed for a second day after plunging 12 percent in the third quarter, the most in 50 years. The gauge of 19 commodities reached a record in May, and oil prices jumped to the highest level recorded in July.

"The commodity markets are on the road to recovery, and that's going to provide support for gold," said Stephen Platt of Archer Financial Services.


NEW YORK Prices for natural gas rose Thursday to a five-week high on expectations that cold weather would increase demand for the furnace fuel as winter approaches.

Natural gas typically rallies before the official start of winter, as traders anticipate colder weather and higher consumption of the fuel from households and businesses.

"We're seeing the beginning of the winter natural-gas rally," said Jason Schenker, an economist with Wachovia in Charlotte, North Carolina. "It's getting colder out and that's a fundamental driver of natural gas prices."

"As we move through October, we're going to see natural weather pressures to the upside," he said. "Ever since the beginning of the current contract, we've seen the prices moving higher."

Gas for November delivery gained 30.3 cents, or 5 percent, to $6.298 per million British thermal units on the New York Mercantile Exchange.

Natural gas also rose after a U.S. report showed that inventories rose by a smaller-than-expected 73 billion cubic feet, reaching 3.327 trillion cubic feet last week, matching the all-time peak set in November 2004, the highest level since the Energy Department began tracking weekly fluctuations in 1994.
Erdgas statt Öl - Experten erwarten Wachablösung
von Thomas Koch
Der vergleichsweise immer noch hohe Ölpreis lässt Rohstoffexperten verstärkt nach Alternativen suchen. Als einer der Favoriten gilt Erdgas. Bei Erdgaszertifikaten müssen Anleger aber einiges beachten.

Die Schweizer Bank UBS geht in einer aktuellen Studie davon aus, dass Erdgas als Primärenergiequelle künftig Öl den Rang ablaufen wird. Kommt es zu dieser erwarteten Nachfragesteigerung, sollte mittel- bis langfristig auch der Preis steigen.

Einen einheitlichen Weltmarkt-preis für Gas gibt es auf Grund der eingeschränkten Transportmöglichkeiten noch nicht. Am Kapitalmarkt dreht sich aber fast alles um den an der Nymex gehandelten Erdgas-Future "Henry Hub". Mit diesem oder anderen Gaspreisen Geld zu verdienen, gestaltet sich jedoch sehr schwierig.

Das musste gerade erst der Hedge-Fonds Amaranth Advisors feststellen, der bei spekulativen Gaswetten rund 5 Mrd. $ in den Sand setzte und damit die Hälfte des zu verwaltenden Vermögens verzockte.

Bereits eingepreist

Aber auch Privatanleger machten mit den angebotenen Endloszertifikaten auf den Gas-Future bislang überwiegend schlechte Erfahrungen. Das Problem: Erdgas notiert überwiegend in Contango, die länger laufenden Futures sind teurer als die mit einer kürzeren Restlaufzeit (siehe Seiten 8 und 10). Ein deutlicher Preisanstieg ist also am Markt (und damit auch im Zertifikat) bereits eingepreist.

Aktuell kostet zum Beispiel der November-Future 5,76 $, der Dezember-Kontrakt aber 7,24 $. Für Anleger bedeutet das: Wenn der Gaspreis bis zum nächsten Rolltermin nicht um mindestens 25,7 Prozent auf ebendiese 7,24 $ steigt, dann erleiden sie mit den Open-End-Zertifikaten auf jeden Fall Verluste. Investments machen hier zurzeit also nur für extrem bullishe Investoren Sinn.

Als Alternative bietet ABN ein Zertifikat auf den Amex Natural Gas Index an. Der spiegelt nicht die Gaspreisentwicklung wider, sondern die Performance von 15 Unternehmen aus den Sektoren Förderung, Produktion, Transport und Vertrieb von Gas. Das Rollproblem besteht hier also nicht. Seit Mitte 2002 konnte das Zertifikat deutlich zulegen.
Natural-gas futures rally, end with a nearly 14% gain
By Myra P. Saefong, MarketWatch
Last Update: 3:11 PM ET Oct 16, 2006

SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- Prices for natural-gas futures rallied Monday to close with a nearly 14% gain, recouping last week's loss with cold weather in parts of the U.S. and forecasts for more of the same raising awareness that winter is on the way and demand can quickly eat through record supplies.

At the same time, crude-oil futures closed at a one-week high after key oil producers scheduled a meeting later this week to discuss a possible reduction in output.

"Weather forecasts for the remainder of October and into November have moved sharply colder over the weekend," said Ben Smith, a managing partner at First Enercast Financial.

"This cooler weather should help alleviate some concerns of gas storage levels hitting capacity," he said.

The November contract for natural gas closed up 78.5 cents, or 13.8%, at $6.444 per million British thermal units on the New York Mercantile Exchange.

The contract traded as high as $6.45, its strongest intraday level since last Wednesday. It lost nearly 12% last week.

"The predicted cold snap is a fresh reminder that one should prepare for a potentially harsh winter," said John Person, president of National Futures Advisory Service.

"If Mother Nature delivers what the Farmers' Almanac predicts as an unusually cold winter, then consumers will need to take measures to prepare to better winterize their homes or brace themselves for higher home and business heating bills," he said. See the Farmers almanac prediction.

Person expects natural-gas prices to climb back above the $10 mark by mid-January "and if there are any corrections between today's prices and a low $5.60, I see that as a tremendous buying opportunity," he said.

Still, last week's forecast from the National Oceanic and Atmospheric Administration, part of the U.S. Commerce Department, said most of the country will see winter temperatures above normal, though this still would be slightly cooler than last year's "very warm" winter. See the NOAA forecast.

Over the weekend, "temperatures throughout the high-consumption regions dipped close to freezing levels," said John Kilduff, an analyst at Fimat USA, said in a note to clients. But conditions are forecast to improve by the middle of this week with mostly seasonal temperatures, he said.

Traders "shouldn't expect much from the temporary heat load," he said, noting that "a few days of intemperate weather won't go too far toward eating into the 3.389 [trillion cubic feet] currently stored -- a record for this time of year."

For now, however, the recent cold weather and likely higher demand for natural gas "will be reflected in this week's storage report," he said. The Energy Department will issue an update on natural-gas supplies in storage on Thursday.
Ist es jetzt endlich so weit, daß Gas wieder anzieht ? Habe meine Scheine behalten und hoffe nun zumindet +/-0 rauszukommen.
Aktuell entwickeln sich Gaspreis und ERdölpreis sehr unterschiedlich. Wären Gas weiterhin seitwärts abwärts tendiert, steht Erdöl nahe dem Allzeithoch aus der Zeit von Hurricane \"Kathrina\".

Lohnt es sich jetzt, eine spekulative Long-Position im Bereich ERdgas einzugehen ? Diskussion ausdrücklich erwünscht.

SSSM


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