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Haus der Bank überlassen und Rente beziehen !? - 500 Beiträge pro Seite



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Ein interessantes Modell hat die Dresdner Bausparkasse entwickelt: Die eigene, schuldenfreie Immobilie im Alter bei lebenslangem Wohnrecht ratenweise zu verkaufen und dadurch seine Rente aufzubessern.

Das von der Dresdner Bausparsparkasse "Heim und Rente" entwickelte Konzept sieht vor: Der Immobilien-Eigentümer, der sein schuldenfreies Haus nicht irgendwelchen Erben hinterlassen möchte, kann das Haus oder die Eigentumswohnung ratenweise an eine Bank oder Bausparkasse verkaufen und bessert mit den monatlichen Beträgen die Rente auf. Er erhält diese Zahlungen bis ans Lebensende und wohnt mietfrei. In den USA und Großbritannien gibt es diese "umgekehrte Hypothek" (riverse mortage) längst. Sie wird auch "eat your brick" (Iss deinen Ziegelstein) genannt.

Ich weiß nicht genau ob das in Deutschland ankommt. Könnte mir
vorstellen, dass die Mentalität der Deutschen sowas eher verhindert.Man lebt dann in einem Haus, welches einem auf einmal
nicht mehr gehört.Der Gedanke ist schon komisch. Denke aber,dass
dieses Thema für Menschen ohne Kinder sicher ganz interessant ist.

Würdet Ihr sowas machen ? Aber was sage ich, wahrscheinlich
müssen das in Zukunft vielleicht viele sogar machen weil die
Rente zu schmal ausfällt.

Gruß
Bolany:cool:
Finde ich eine Tolle Idee.
Hoffentlich lohnt sich das Bauen überhaupt noch, denkt mal daran wenn ihr arbeitslos seid.
Eigentum wird in Deutschland immer mehr zum Verzehr gedacht, damit der Staat dich nicht ernähren muß.
Staat verlangt nur , verkauf dein Haus und zieh in eine Mietwohnung oder in ein kleineres Haus.
Im eigenen bleiben dürfen ist etwas anderes.

Aber wie sieht es das Sozialamt oder das Arbeitsamt:rolleyes:
Wird sicherlich nur für kinderlose Ehepaare der Fall sein.
Trotzdem muß hier weitergedacht werden:)
möglicherweise die Frage
Hast Du Kinder - hast Du nur Dich.

wenn letzteres - durchaus gut vorstell
bare Konstellation!
Wie sonst sollst Du das Geld aufbringen, jemanden zu
bezahlen, der Dich zum Arzt fährt, oder Deine Fenster putzt,
Dir Deine Einkäufe bringt, etc.

im ersteren Fall: Sind die Kinder soweit selbständig -
dann: komm ich, wenn ich's brauche.
Sollten es die Kinder nötig (nicht notwendig) echt nötig haben,
dann niemals Haus - ratenweise - verkaufen!.
Dann kann ich auch Hypothek aufnehmen, die entweder von den kids zurückgezahlt werden kann nach meinem Tod - oder eben nicht.
cf
Die Leibrentenversion hat durchaus was für sich, die Verkauf-Miete-Rentenversicherungsversion generiert vor allem einmal Provisionen für Schmarotzer.
Dumm nur, wenn die Immobilienpreise fallen, die Rente somit plötzlich das Kapital vorab aufgezehrt hat und die Bank mittels Gummiparagraph raus kommt aus der Zahlungspflicht.

Noch dümmer, wenn die Immopreise steigen, man im Alter pflegebedürftig wird und keiner mehr Interesse hat, in so einen gebrechlichen Alten auch nur noch ein bißchen Mitgefühl zu investieren.

Und saudumm, wenn man weiß, bis zum Lebensende einer Bank ausgeliefert zu sein. Die sind ja alle so lieb und wollen nur Dein Bestes ;)
Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 20983614 von hak2006 am 28.03.06 22:49:09
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Hallo hak2006.

Ich stelle mal ne kleine Empfehlung aus dem Jahr 2004, ich
glaube September oder so, rein.

Da steht\'s nochmal ausschnittsweise...

"Nutrition 21 einsteigen
Global Biotech Investing

Die Experten von " Global Biotech Investing" raten den Anlegern bei Nutrition 21 (ISIN US67069V1089/ WKN 890068) einzusteigen.

Das Unternehmen habe sich bei der Entwicklung von nahrungsergänzenden Produkten vornehmlich auf die Erforschung von Chromax konzentriert. Chromax sei eine Chrom-Picolin-Verbindung zur Vorbeugung von Diabetes. In den nächsten Wochen werde die FDA darüber entscheiden, ob sich der Wirkstoff als medizinisch sinnvolle Vorbeugung gegen Diabetes eigne. Chromax sei von verschiedenen medizinischen Einrichtungen mehrfach als unbedenklich eingestuft worden. Nutrition 21 habe in mehreren Studien die Wirksamkeit bei der Regulierung des Blutzuckers unter Beweis gestellt.

Die FDA wolle bis spätestens November eine Entscheidung bekannt geben. Die Wertpapierexperten würden fest damit rechnen, dass diese positiv ausfallen werde. Anscheinend werde die Einschätzung auch von anderen geteilt. So hätten sowohl der CEO als auch der CFO eigene Aktien zum Kurs von 0,65 USD geordert.

Die Analystenhäuser würden dem Titel in den nächsten 3 Jahren ein Kursanstieg um knapp 1.200% auf 7,75 USD zutrauen. Als Bewertungsmaßstab habe man das KGV der Peer-Group genommen. Im Sektor bewege sich dieses im Schnitt bei 30, der Konkurrent Martek Bio habe sogar einen Wert von 107. Das KUV der Peer-Group habe einen Wert von 12, bei Martek Bio bewege er sich bei 14. Lege man diese Kennzahlen nun bei den erwarteten Unternehmensdaten von Nutrition 21 im Jahr 2007 an, müsste der Titel zwischen 6 und 9,50 USD notieren. Laut den Wertpapierexperten sollte Nutrition 21 schon in drei Jahren bei Umsätzen von 34 Mio. USD einen Gewinn von 0,20 USD je Aktie erwirtschaften.

Die Experten von " Global Biotech Investing" empfehlen die Nutrition-Aktie zum Kauf."



Inzwischen ist hier einiges passiert und die Vermarktung beginnt
gerade sehr "erfolgreich".

Es werden (meinerseits) gute Quartalszahlen erwartet...usw.

Sieht jedenfalls rosig aus
hallo bolany,

ich finde du hast ein sehr interessantes thema angeschnitten.

für mich käme es in betracht. die frage ist, wie die vertragsgestaltung aussieht, sprich wie hoch die mtl. rente ist, wer für die lebenserhaltende aufwände aufkommmt.

aber generell finde ich es eine gute idee ?

liebe grüsse

rolf
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.128.055 von Bolany am 07.04.06 23:12:50Eigentlich nix neues, man kann ja auch auf Rentenbasis verkaufen. Hier wird das halt nur professionell gemanaget, und das finde ich gut.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.130.885 von TopShoot am 08.04.06 12:14:56Wenn dieses durch ein Gesetz geregelt wird und evtl. mit einer Mindestrentengarantie abgesichert wird, und vor allen Dingen das was man mal am Haus abbezahlt hat steuerfrei bleibt, dient es sowohl dem Rentner und auch der Bauindustrie.

Sozusagen die eigene Immobilie gewinnt an Interesse für die eigene Alterssicherung !

Fördert Neubauten, Altbau-Modernisierung und Instandhaltung !
und warum sollten sich die banken immer mehr immobilien für immer weniger potentielle käufer anschaffen? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.130.502 von Learner6 am 08.04.06 11:37:27Rolf,

Die Rente kannst du über Kaufpreis, Lebenserwartung und Zinsen ausrechnen. In den Vertrag gehört natürlich eine hypothekarische Absicherung + die Bestimmung, daß die Immobilie zurückfällt, falls der Käufer ein paar Monate in Verzug gerät.

Ich würde mir aber in so einem Fall ohnehin die Differenz zwischen Kaufpreis und abgezinsten Mieten sofort bar auszahlen lassen - ist für beide Teile das Einfachste (setzt natürlich ein gewisses Lebensalter des Verkäufers voraus).

liebe Grüße :)
manfred
Vielleicht weil die Bank weiß, daß selbst die heutige Vor-PISA-Rentergeneration in weiten Teilen schon so weit weg ist vom gesunden Menschenverstand, daß sie nicht mehr merkt, wann sie über'n Tisch gezogen wird? Und weil sie genügend Klauseln drin hat, die das Risiko beim Ex-Hausbesitzer belassen, das Geld aber bei der Bank?

Merke: Die Bank hat Geld und Zeit, der 80-jährige Rentner, dem die Bank eines tags die Zahlung kürzt, dann weder das eine noch das andere. Und wer besitzt dann - schon allein aufgrund dieser Konfiguration - im Konfliktfall die besseren Karten? De bank weiß, wer nichts hinterlassen will, der wird im Ernstfall ziemlich sicher auch nichts dafür investieren, einen langwierigen Prozeß zu beginnen, von dem er nichts mehr haben wird und dessen 'Ertrag' er ja erklärtermaßen selber vervespern und niemandem anderem zukommen lassen wollte.
Eine deutlichere Aufforderung, einen ggfs. über's Ohr zu hauen und am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen, kann es eigentlich gar nicht mehr geben. Insofern sollte man sich keinen Illusionen hingeben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.132.605 von antonazubi am 08.04.06 15:54:37irgendwie will mir nicht klar werden, wozu man bei so einer Transaktion eine Bank braucht (ausser als Dienstleister beim Überweisen) :confused:
Mir ist das ganze Konstrukt nicht klar: Warum soll die Bank sich mit 1.000 oder wieviel auch immer verschiedenen Popel-Immobilien eindecken, die über die ganze Republik verstreut sind? Kein Mensch kauft heute noch gebrauchte Immobilien, wenn sie nicht eine ausgezeichnete Lage oder ähnliches bieten.

Wo liegt der Nutzen der Bank außer der Hoffnung, der Verkäufer stirbt bald und nach zwei gezahlten Raten gehört der Bank das Haus???

Sofern das nicht in der Tat der Gedanke hinter steht, den Verkäufer zu vera....., sehe ich keinen Vorteil für die Bank.
In Ösiland kenn ich Fälle wo Versicherungen gegen Leibrente Eigentumswohnungen übernommen haben. Die Alteigentümer bleiben in Ihrer Wohnung, bekamen monatlich Kohle, nach deren beiderseitigem Tod haben die vermeintliche Erben nichts bekommen, gehörte ja der Versicherung.
Übrigens, war alles im Grundbuch, für beide Seiten daher klare Verhältnisse.

Dividendenabstauber
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.133.702 von JuliaPapa am 08.04.06 21:44:55wetten, daraus werden die nächsten Fonds :D - denn scheinbar kauft in Deutschland überhaupt keiner mehr irgendwas, abgesehen von möglichst undurchsichtigen Finanzprodukten :eek:

Kein Mensch kauft heute noch gebrauchte Immobilien
ist ja nicht der schlechteste Zeitpunkt um zu kaufen
Liebe Mitmenschen,:)

Es wurde Hier ein Thema angeschnitten und einige fühlten sich berufen – in der schnelle – ein Kommentar abzugeben. Nachdem was ich bisher alles lesen konnte, hat keiner – oder sagen wir kulanterweise die wenigsten - eine genaue Vorstellung worum es genau geht und wen es ansprechen soll. Ich werde es auch nicht vorstellen, denn jeder der Interesse hat, findet im Internet oder bei seiner Bank genug Informationen ums sich ein besseres Bild zu machen.
Es geht in erster Linie um ältere Menschen die relativ wenig Einkommen haben aber eine schuldenfreie Immobilie als Ihre eigene bezeichnen. Und zu diesen Menschen gehöre ich auch.

Das Konzept ist – wie schon erwähnt – nicht neu.
--In England ist es in Kraft seit Anfang der 60er Jahre mit durchschnittlichem Erfolg, ca. 40.000 Abschlüsse pro Jahr.
--In den USA seit 1989 mit sehr magerem Erfolg, ca. 10.000 Abschlüsse p./a.. Grund: zu teuer.
--In Deutschland wurde es um 2000 eingeführt, ohne Erfolg. Grund: ein unverschämtes Angebot der Dresdner Bank, der die Interessierten als „ dumm, dümmer, am dümmsten“ hielt und etwas vorschlug – und immer noch vorschlägt -, dass man eher als Betrug oder gar Diebstahl bezeichnen könnte.

Grundsätzlich ist der Gedanke wünschenswert und bei einem vernünftigen, ehrlichem und für beide Seiten tragbarem Angebot, ein Segen für die Volkswirtschaft, der möglicherweise die Lösung des Arbeitslosen Problems inne hat. Nämlich der neu erweckte Konsum.

Dieses Konzept – mit seinen wundervollen Folgen, wenn es richtig gestaltet- und dadurch akzeptiert wird, wurde jetzt endlich auch von Spanien und Frankreich entdeckt. In Spanien wird es – noch Versuchsweise – seit 6 Monate angeboten und in Frankreich wurde letzte Woche ein Gesetz verabschiedet, dass die Banken bevollmächtigt ein Angebot den Interessierten zu unterbreiten, für ende 2006 erwartet. Eine Umfrage Anfang 2005 gab endlich die Zündung. Das Ergebnis war: 30% würden davon gebraucht machen, 40% würden es sich überlegen wenn es soweit ist und der Rest war unentschlossen. Die wenigsten sagten: kommt nicht in Frage.

Diese beide Länder, Spanien und Frankreich, werden aber ein faires Angebot – für den Immobilienbesitzer – unterbreiten ( müssen).

In wenigen Sätze das spanische Angebot ( noch nicht gut genug, weil zu hohe Anfangsgebühren). Die Regierung hat schon gemahnt und verlangt Verbesserung. Also das Angebot:
--Das wichtigste vorab: der Hyponehmer, also der Immobilien Besitzer, bleibt Eigentümer seiner Immobilie bis zu seinem Tod oder bis zu dem Tag wo er sich entscheidet seine Immobilie selbst zu verkaufen.
--Die Bank, an Hand eines Gutachten und des Alters des Besitzer, rechnet aus wie viel das Eigentum Wert sein könnte am Ableben des Kreditnehmers. 60 oder 70% dieses Wertes werden dann zu Verfügung gestellt unter Berücksichtigung der bis dahin anfallenden Zinsen, in Form von einer monatlichen Rente oder des Kapitals. ( Bisher nur in Form von Rente, muss noch ergänzt werden )
--Bei Verkauf der Immobilien oder Tod dessen Besitzer, wird das ausgezahlte Kapital – und nur dieses mit den schon beinhaltenden Zinsen – als Schuld fällig.
--Die Erben haben die Wahl zwischen Rückzahlung dieser Schuld oder Transformation dieser in eine neue Hypothek, nach neuer Berechnung, falls Sie nicht mehr die „ Jüngsten“ sind.
--Falls die Bank mehr ausgezahlt hat als die Immobilien wert ist am Ableben des Besitzer - wenn er 115 Jahre alt wird z.B. - hat sie Pech gehabt ( dafür wollen die Banken den Staat ins Obligo nehmen.

Die Franzosen wollen Ihr Modell auf der gleiche Basis errechnen. Ich finde hierbei handelt es sich um „ faire und interessante“ Modelle die nicht von der Hand zu weisen sind.

Übrigens. Der Grund warum Spanien und Frankreich sich dafür engagiert ist einfach: allein in Spanien, bei einer Akzeptanz von 50% der „ älteren“ Immo. Besitzer könnten bis zu 1.400 Milliarden € frisches Geld in den Umlauf kommen. Noch mal: 1.400.000.000.000 €

Was für ein Umsatz, dafür holen wir dann wieder Einwanderer, und anstatt Einbürgerungstest geben wir wieder Prämien, z.B. ein Mofa für jeden 1000ndsten.;)

Schön überlegen und liebe Grüße bei blauen Himmel und 28°

Tropezon


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