DAX-0,02 % EUR/USD+0,19 % Gold-0,10 % Öl (Brent)-1,04 %

Arbeitszeitverlängerungen vernichten Arbeitsplätze. Beispiel: VW - 500 Beiträge pro Seite



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

VW plant drastische Arbeitszeitverlängerung

14. April 2006 | 06:41



Der VW-Konzern plant nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" an den deutschen Standorten eine drastische Arbeitszeitverlängerung ohne Lohnausgleich. Das gehe aus dem Sanierungskonzept hervor, das Markenvorstand Wolfgang Bernhard am Mittwoch dem Aufsichtsrat präsentieren wird, berichtet das Magazin in seiner neuen Ausgabe.

Demnach sollen die Mitarbeiter künftig 35 Stunden statt bisher 28,8 Stunden für das gleiche Gehalt arbeiten. Die 35-Stunden-Woche soll mit Hilfe eines Stufenplans innerhalb der nächsten Jahre realisiert werden. Laut "Focus" werden durch die Arbeitszeitverlängerung nach Bernhards Berechnungen weit mehr als 20.000 Jobs überflüssig, etwa jeder fünfte VW-Arbeitsplatz in Deutschland.

Der Vorstand wolle diese Stellen aber nicht durch betriebsbedingte Kündigungen abbauen, sondern durch Abfindungsangebote und Altersteilzeitregelungen. Die Sanierung treffe vor allem den Stammsitz Wolfsburg. Dort sollen 5.000 der bisher 50.000 Jobs wegfallen. Im Gegenzug will die Konzernspitze den Gewerkschaften eine langfristige Jobgarantie anbieten.

Das VW-Werk in Brüssel steht nach "Focus"-Informationen vor der kompletten Schließung. Dort produzieren knapp 5.000 Mitarbeiter den Golf. Diese Arbeit solle nach Deutschland verlagert werden, damit die hiesigen Standorte besser ausgelastet sind.


http://www.salzburg.com/sn/nachrichten/artikel/2000686.html

Die Neoliberalen leugnen den arbeitsplatzvernichtenden Effekt der Arbeitszeitverlängerung. sie behaupten sogar, es werden dadurch Arbeitpläze geschaffen :eek::laugh: . Ob das nun an ideologischer Verblendung oder intellektuellem Autismus liegt, vermag nicht nicht zu sagen. . Auf jeden Fall sind Arbeitszeitverlängerungen in der jetzigen Situation der Todesstoß für Arbeitsmarkt und Gesellschaft.


Die 20.000 überflüssigen VW-Arbeiter können sich ja demnächst mit den Millionen anderen Arbeitslosen auf unseren Feldern nützlich machen, im Supermarkt Tüten packen, mit Hunden Gassi gehen, Unkraut jäten in Herren(menschen)häusern oder einfach als "Sozialschmarotzer" vor sich hinvegetieren. In die Szialversicherungskassen werden sie jedenfalls nicht mehr einzahlen. Auch als Steuerzahler und Verbrauche im Binnenmarkt werden sie fehlen...und das sind nur die 20.000 von VW. Wenn die Arbeitszeit flächendeckend verlängert wird, geht die Zahl in die Hunderttausende :eek::mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.201.268 von Punk24 am 14.04.06 10:01:58Demnach sollen die Mitarbeiter künftig 35 Stunden statt bisher 28,8 Stunden für das gleiche Gehalt arbeiten.

jetzt wäre es noch hilfreich zu wissen, was für 28,8Std. Arbeit bisher bezahlt wird.
Bin selber in der Metall und Elektoindustrie tätig und habe mal vor längerer Zeit einen Breicht im Fernsehen über die "armen" VW-Arbeiter gesehen.
Fakt war seinerzeit, dass diese Leute mit ihren 28,8 Std. in der Woche immer noch mehr Geld erhalten haben (von verdienen kann man hier ja wohl nicht sprechen)als meine Kollegen und ich bei einer 40 Std.- Woche!!!!!

Ich jedenfalls habe keinerlei Mitleid mit diesen Überbezahlten!!:D
Ich jedenfalls habe keinerlei Mitleid mit diesen Überbezahlten

Was für eine erbärmliche Form des Sozialneides :rolleyes::mad:

Lass mich raten, die Millionengagen von Ackermann und co. findest du ok....
Die VW-Qualität ist so besch***en und gleichzeitig sind die Kisten derart teuer...

...wenn die sich nicht langsam anstrengen, werden bald 4/5 aller VW-Arbeitsplätze in D überflüssig.:eek:
Diese Maßnahme von VW kommt bereits Jahre zu spät!

VW ist eine AG und hat seinen Aktionären Gewinn zu erwirtschaften. Für Sozialtaten ist unsere linke Regierung zuständig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.201.268 von Punk24 am 14.04.06 10:01:5835 Stunden in der Woche arbeiten, ist auch unmenschlich. Das erinnert ja an Sklavenarbeit.

Da solle sofort Amnesty Inernatioal eingeschaltet werden.



Oh Punkt24, du kapierst auch gar nichts, Das bei VW nur noch 28,5 Stunden gearbeitet wird, hat viel dazu beigetragen, dass 40% (Tendenz steigend) vom Golf inzwischen im östlichem Ausland produziert wird.

Hätte VW diese nie eingefuehrt, wäre es weniger gewesen, was aus Kostengruenden im Ausland produziert wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.201.782 von Punk24 am 14.04.06 12:07:22Bei deiner Methode geht es am Ende allen gleich schlecht.

45 Mio Hartz IV Empfänger, und keiner mehr, der es bezahlen kann.

Aber egal, hauptsache allen geht es gleich schlecht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.201.782 von Punk24 am 14.04.06 12:07:2231. Oktober 2004 Peter Hartz kokettiert gern damit, daß niemand in Wolfsburg länger Mitglied der IG Metall sei als er. Die Freundschaften zu Gewerkschaftlern pflegt er seit Jahrzehnten. Am Freitag saßen sie mal wieder nett beieinander, die alten Recken. Im VW-Werk in Kassel galt es, einen Betriebsrat zu verabschieden. Und alle waren sie gekommen: VW-Personalvorstand Hartz, IG-Metall-Chef Jürgen Peters, dessen Vorvorgänger Franz Steinkühler, der Bezirksleiter in Niedersachsen, Hartmut Meine. Man prostete sich zu, frotzelte, scherzte. Eine gemütliche Runde.

Am Montag ziehen sie dann wieder in den Tarifstreit - auf gegenüberliegenden Seiten der Barrikaden. Die IG Metall will mehr Lohn. Volkswagen will die Lohnkosten senken. Mit Autos verdient der Konzern kein Geld mehr; zumindest nicht mit VW-Modellen. 38 Millionen Euro Verlust verzeichnet das Unternehmen im reinen Automobilgeschäft in den ersten neun Monaten. Ohne die internen Subventionen durch die Erfolgsmarke Skoda käme man leicht auf einen Verlust von 200 Millionen Euro. Und für den Rest des Jahres sieht es nicht besser aus.

Ohne Autos kein rentables Finanzgeschäft

Solange der Konzern aber insgesamt einen Gewinn erwirtschaftet und die Aktionäre eine Dividende erhalten, so lange hätten auch die Arbeitnehmer ein Anrecht auf einen Zuschlag, argumentiert IG-Metall-Verhandlungsführer Hartmut Meine. "Im Unterschied zu Opel verdient Volkswagen Geld." Daß die Gewinne nicht von VW Golf oder Phaeton kommen, sondern vor allem aus den Finanzdienstleistungen, stört Meine nicht weiter: "Ohne Autos gäbe es auch kein Finanzgeschäft."

"Wir wollen eine Nullrunde", bekräftigt dagegen der VW-Vorstandsvorsitzende Bernd Pischetsrieder. Um 30 Prozent oder zwei Milliarden Euro will Personalvorstand Hartz die Lohnkosten bis zum Jahr 2011 drücken. Eine Milliarde Ersparnis soll diese Tarifrunde auf einen Schlag bringen. Wenn nicht, sei ein massiver Personalabbau in den deutschen VW-Werken unausweichlich.

Gewerkschaft will Druck aufbauen und verhandeln

Am Montag treffen sich die Tarifparteien zu den nächsten Gesprächen, dann wird die Vorentscheidung fallen, ob es beim VW-Konzern zum ersten Streik in der Nachkriegszeit kommt. "Unsere Strategie ist: mit Warnstreiks Druck aufbauen und gleichzeitig verhandeln", sagt IG-Metall-Bezirksleiter Meine. Sollten die Gespräche am Montag aus Sicht der Gewerkschaft enttäuschend verlaufen, könnte sie die Verhandlungen noch am selben Tag für gescheitert erklären und mit den Vorbereitungen für Urabstimmung und Streik beginnen. Am frühen Montag morgen haben jedenfalls die Beschäftigten in den VW-Standorten Braunschweig und Kassel die Arbeit niedergelegt. Rund 2.000 Arbeiter seien dem Aufruf zu Warnstreiks gefolgt, sagt ein Sprecher der IG Metall.

Für die Protagonisten im Hintergrund, die Metaller-Freunde Hartz und Peters, ist das ein riskantes Spiel. Arbeiterführer Jürgen Peters sitzt als stellvertretender Vorsitzender im VW-Aufsichtsrat und ist als solcher dem Wohl des Unternehmens verpflichtet. Mit einem Streik wäre Europas größtem Autobauer aber sicher nicht gedient.

Bei einem Arbeitskampf kann Peters nur verlieren

Zudem kann Peters bei einem Arbeitskampf eigentlich nur verlieren: Setzt sich der Konzern durch, sind die IG Metall und deren Vorsitzender beschädigt. Trotzt die Gewerkschaft dem Vorstand Lohnerhöhungen ab, bedeutet das in der Konsequenz den Verlust von Jobs bei Volkswagen. "VW kommt dann nicht um betriebsbedingte Kündigungen herum", prognostiziert Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer. "Die Meldung vom Abbau von Zehntausenden Stellen könnte auch das Ende der Ära Peters an der IG-Metall-Spitze einläuten."

Nicht minder schwierig ist die Lage von Peter Hartz. Seine Karriere als politischer Heilsprediger wurde ruhmlos beendet. Das Versprechen, mittels Hartz I bis IV die Arbeitslosigkeit in Deutschland zu halbieren, entpuppte sich als haltlos. Und daß die Reformgegner seinen Namen als Symbol für das neoliberale Böse gebrauchen, hat den VW-Manager persönlich getroffen. Zudem hört er immer häufiger den Vorwurf, erst sein mit wolkigen Vokabeln verzierter Wohlfühlkurs bei VW habe den Konzern in die jetzige Situation gebracht. Mit zuviel und zu teurem Personal an Bord.

„Das ist eine gewerkschaftliche Errungenschaft” - kein Grund Verzicht zu üben

20 Prozent liegt der Lohn bei VW über dem Flächentarif. 20 Prozent erhält der VW-Arbeiter auch mehr als sein Kollege bei Audi, der weit profitableren Marke im Volkswagen-Konzern. Für Verhandlungsführer Meine sind diese Zahlen kein Grund, jetzt Verzicht zu üben. "Das ist eine gewerkschaftliche Errungenschaft. Das hat die Belegschaft in guten Zeiten erstritten, im Gegenzug hat der Konzern mehr Flexibilität erhalten." Und Peter Hartz hat die passenden Schlagworte erfunden.

Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 31.10.2004, Nr. 44 / Seite 33; Dow Jones - VWD



Noch Fragen Punk????
das Problem
der Bundesstaat Niedersachsen hält irgendwie
Aktienanteile von VW.

Staats und Privat-Geschäft strikt trennen
denn Aktionäre verkaufen schnell ihre

"lame ducks"
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.201.716 von einLiberaler am 14.04.06 11:55:1528,8 stunden :laugh::laugh::laugh:
kein wunder das die scheiss karren so teuer sind.
das muss fast jeder selbständige in 2 tagen arbeiten.
VW hat kein Monopol
es gibt noch
Toyota
koreanische Autoanbieter
und die Chinesen haben auch schon Autos auf dem Markt

ich bezahle nicht die
Ingenieursgehälter von VW
und deren Familienurlaub.
Die 20.000 Arbeitnehmer werden nicht überflüssig, sie waren es schon immer! Das ist das Problem. Das veschwendetet Geld fehlte über Jahrzente zur modernisierung der Werke.
Wieder einmal einer dieser Punk24-Thread, die vor brandaktuellen oekeonomischen Einsichten geradezu platzen! Hier also mal wieder einer zum Thema Zusammenhang von Vollbeschaeftigung und Arbeitszeit: Demnach ist die zu leistende Arbeit eine statische Groesse und es geht darum, sie gerecht zu verteilen. Teile ich die in D vorhandene Arbeit auf Arbeitsplaetze mit einer Wochenarbeitszeit von 28,8 Stunden auf, habe ich Vollbeschaeftigung, wobei im Weltbild von Punk24 natuerlich klar ist, dass jede Arbeit gleich ist und folglich gleich viel kostet.

Leider kaufen die Leute ein Auto aber nicht deshalb, weil sie wissen, dass beim Hersteller die Arbeit gerecht verteilt wird, sondern weil dass Auto ein besondere gutes Preis/Leistungsverhaeltnis hat. Ich glaube sogar, dass sich Punk24 privat so verhaelt. Nun, wird er sagen (hat er auch schon gesagt), schliessen wir doch einfach jeden Konkurrenten von VW vom Markt aus, der keine Arbeitsplaetze in D unterhaelt. Ausserdem besteuern wir rigoros den von VW erzielten Gewinn, der nicht in die Erhaltung und Schaffung deutscher Arbeitsplaetze fliesst. Das hat ausserdem den erwuenschten Effekt, dass sich saemtliche "Heuschrecken" angewidert von VW-Aktien trennen und ein moralisch sauberer Staatsbetrieb uebrig bleibt. Alle VW-Arbeiter werden verbeamtet, der erzielte Gewinn wird 100% sozialisiert. Keine Konkurrenz, kein Profit mehr. Dann koennen wir uns also auch vom betrieblichen Rechnungswesen trennen und zur bewaehrten Planwirtschaft zurueckkehren.

Die Modellplanung sieht den Release einer neuen Familienlimousine fuer 2016 vor: es soll ein VW Warbant werden. Die Wartelisten sind eroeffnet!

P.S. Das Posting setzt sich aus oekonomischen Meinungen zusammen, die Punk24 im Lauf der Zeit hier son vertreten hat. Ich habe sie lediglich miteinander verbunden - und das Fazit gezogen. :laugh::D:mad:
Oder hat irgendjemand einen Vorschlag, wie man diese zusätzliche Arbeitslosen wieder beschäftigen kann....

man sollte niemanden entlassen, Löhne kürzen um 20% ist doch vollkommen ausreichend, dann arbeitet ein VW ler immer noch zu Konditionen von denen die meisten AN nicht zu träumen wagen und VW hat sein Sparziel erreicht. Aber hier wird die IG- Metall nicht zustimmen.


Das ist eine gewerkschaftliche Errungenschaft. Das hat die Belegschaft in guten Zeiten erstritten...........

also stimmt die Gewerkschaft ehr der Entlassung von 20.000 Leuten zu, als einem VW- Beschäftigen zuzumuten zu " normalen " Löhnen zu arbeiten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.201.782 von Punk24 am 14.04.06 12:07:22Lass mich raten, die Millionengagen von Ackermann und co. findest du ok....

Na klar doch, denn diese Leute haben nämlich allesamt mehr Grips in der Birne als Du und Deinesgleichen! :D
Es gibt einen rechnerischen Effekt, der bei Arbeitszeitverlänmgerung Arbeitsplätze überflüssig macht. Wer das leugnet ist intellektuell desorientiert.

:laugh:

Welch eine Blamage!:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.203.743 von ThorVestor am 14.04.06 18:01:40Sie USA leiden momentan unter einer Massenarbeitslosigkeit von 4,7%. Nun weiss man ja, dass ein amerikan. AN ein armes ausgebeutetes Schwein ist, das pro Jahr 2000 Stunden arbeiten muss. Wuerde jeder von denen 94 Stonden weniger arbeiten, haetten sie 0,0% Arbeitslose.

Wuerden die Deutschen auch 2000 Stunden arbeiten, dann haetten sie nicht den einem Zustand der Vollbeschaeftigung recht nahen, minimalen Satz von 11%, sondern 15,5% Arbeitlsose. Ist doch logisch, oder? :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.203.340 von Punk24 am 14.04.06 16:15:00Übrigens, der Pöbeltroll QCOM/PräserAbel ist bei mir auf Ingnore. anscheinend darf der hier noch immer ungestraft hetzen, lügen und verleumden. Er muss mächtige Fürsprecher unter den Mods haben.

1. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Ich habe jetzt keine Lust, aber auf besonderen Wunsch wuerde ich mir mal die Zeit nehmen und alle deine Postings mit Luegen und Verleumdungen raussuchen.

Im Uebrigen hat PräserAbel recht.

Die 20.000 sind doch jetzt schon ueberfluessig, Wenn weniger Leute genauso viel schaffen, wie jetzt, können die VW PKW´s billiger werden. Vielleicht steigert das den Absatz, und VW schreibt endlich mal wieder Gewinne. Was wäre den VW heute noch, wenn nicht Skoda seine Ueberschuesse in den Konzern spuelt. Was ist denn Skoda. VW Autos, die in einem Billigland gebaut werden. Wenn VW jetzt keine Kehrtwendung macht, wird bald 60€ vom Golf im Ausland gebaut, Und ueber kurz oder lang 100%.

Bei anderen Autohersteller arbeiten die Leute 40 Stunden fuer weniger Geld. Kein Wunder das VW Absatzprobleme hat. Die anderen sind einfach, bei gleicher Leistung, billiger.
Und damit komme ich zum zentralen Satz der revolutionaeren Punk24-Lehre: Wenn ich es schaffe, die Gesamtsumme der zu leistenden Arbeit auf 0 zu reduzieren und sie gerecht auf alle Arbeitsfaehigen zu verteilen, habe ich eine Arbeitslosenquote von 0,0%! richtig? Die stelle ich auf Lebenszeit ein und gebe ihnen Spitzenloehne. Dann haben sie Zeit und Geld genug, mit iher Konsumnachfrage die Binnenkonjunktur zu beleben! :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.203.743 von ThorVestor am 14.04.06 18:01:40Irgendwie hat Puinkt24 aber auch recht.

VW sollte es so lassen. Da die Autos aber zu teuer sind, wird der Absatz weiter zurueck gehen. Dann kann man ganz sozial gedacht, die Wochenarbeitszeit auf 20 Stunden senken.

Da dann die Autos noch teurer werden, wird der Absatz noch mehr einbrechen, und wir werden endlich die erste Firma mit eine 20 Stundenwoche haben.

Das wird immer so weiter gehen. Bis die Belegschaft komplett am einzigen Auto - dann komplett per Handarbeit - rumfeilt, was dann noch in einem Monat produziert wird, und an einen Scheich verkauft wird. Jede Schraube, jede Mutter, jeder Kolben wird dann handgefeilt ein Unikat. Mit Namengravur des jeweiligen Mitarbeiters, auf jede Schraube, Mutter, und Kolben.

Dieser eine VW Wagen, der dann im Monat noch produziert werden, wird einen Wert haben, dagegegen werden die Ferraris "Armeleuteautos" sein.

Zu diesem Zeitpunkt werden die VW Mitarbeiter dann nur noch 15 Minuten in der Woche arbeiten, wobei da aber noch eine 10 Minuten "Steinkuehlerpause" drin ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.203.340 von Punk24 am 14.04.06 16:15:00@15

Die 20000 sogenannten zusätzlichen Arbeitslosen sind uns sogar weniger egal, wie der sozialistisch romanzenden Politkaste in Berlin.

Nur, man bekommt die nicht in Arbeit, sie müssen sich schon auf machen und selber aktiv werden.
Und umgekehrt muß natürlich die sozial romanzende Politkaste die Finder weg von dem "Steuerknüppel" (in doppeltem Sinn) lassen, was sie ganz offensichtlich noch nicht hin kriegt.

So wird also wahr, was wir schon lange befürchteten: Die Karre muß noch weiter in den Dreck gefahren werden, bis man schmerzlich kapiert, das dies die nur logische Folge einer jenseits von 50% liegenden Steuerquote ist!

Wir haben nun Jahrzehnte des Experiments mit verkürzten Arbeitszeiten und ernteten outsourcing und Abwanderung ganzer Branchen.

Das immer noch darliegende Problem des Überbürokratismus wird auch nicht angefasst, jedenfalls bei weitem nicht ausreichend. Erst vor 2 Wochen kam die Nachricht zur Abschaffung der Abfallbilanz. Man stelle sich vor, wie lange man hier braucht, um überflüssige Zöpfe abzuschneiden.

Da liegen die Probleme.

Und das logisch folgende bahnt sich nun brutal seinen Weg. Der "soziale" Arbeitsmarkt wird nun kalt auf die Seite gelegt, weil keiner mehr unbefristete Arbeitsverträge anbietet, die Folge einer vollkommen überzogenen Arbeitsmarktregulierung.

Und da oben drauf sattelt sich nun auch noch der Niedergang der Gewerkschaften, die zwar ehemals einen gewichtigen Sinn hatten, es aber dann auch übertrieben und sich jüngst selber die Schlinge um den Hals legten mit der Azssage:

"Wir kämpfen nur noch für unsere Mitglieder" Oh ja, und die Mitglieder werden immer weniger bis hin zur kleinen Minderheit irgendwann, sodaß es bei den Betrieben nur noch ein mitleidiges lächeln für die Gewerkschafter geben wird, weil ihnen andere längst den Job streitig machten.(z.Zt. mehrheitlich noch im Ausland!;))
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.203.804 von PresAbeL am 14.04.06 18:19:33Was spricht dagegen. Wir wollten doch eine Freizeitgesellschaft
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.203.804 von PresAbeL am 14.04.06 18:19:33In etwa so hat bereits Hitler - kurzzeitig -für Vollbeschäftigung gesorgt.
Es gab nicht wirklich viel sinnvolles zum arbeiten, aber jeder wurde beschäftigt und die Gehälter wurden von der Staats-Druckmaschine "bezahlt".:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.203.782 von PresAbeL am 14.04.06 18:14:35Wenn keiner mehr arbeitet und wir die Arbeit per se abschaffen haben wir auch keine Arbeitslosen mehr! :laugh:

Wer das leugnet ist intellektuell desorientiert. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.203.826 von 23552 am 14.04.06 18:28:54Es ist doch immer wieder schoen zu sehen, welch einen erleeenen Kreis von Liebhabern seiner ebenso orignellen wie hoch differnzierten theoretischen Konstrukte Punk24 in seinen Threads um sich zu scharen weiss! Das war schon in seinem nobelpreisverdaechtigen Pleitethread so und setzt sich hier fort. Schade, dass sich dieser Titan der Wirtschaftstheorie immer scheu in seinen Elfenbeinturm zurueckzuziehen pflegt, sobals das spannende Kolloquium seinen Lauf nimmt.

Mir hat es diesmal besonders der eine, durch und durch handegfertiget VW angetan, in dem jede Schraube ihre einzigartige Signatur traegt. Seinen idealen Platz faende dieses kostbare Einzelstueck vermutlich neben dem unvergaenglichen Porsche im Deutschen Museum in Muenchen, in der direkten Nachbarschaft der Modellstollen, in denen nach wie vor der deutsche Steinkohlefoerderindustrie ihre global uneinholbare technische Fuehrungsposition unter Beweis stellt ...

Vielleicht sollte man das Ensemble noch um den typischen Arbeitsplatz eines Beamten im Dortmunder Bergbauamt erweitern: Sessel, Akten (maximal 2), Butterbrotpapier, Aktentasche mitsamt Thermos und Mandarinenschalen, Bilschirm mit w : o Website ...

Natuerlich fordern auch Deutsche Gewerkschafter ihren gerechten Tribut: wenn 1 Arbeitsminute in Wolfsburg dermassen teuer geworden ist wie von 23552 prognostiziert, wird es natuerlich hoechste Zeit, die gerkschaftlich organisierten AN angemessen am Minutenpreis zu beteiligen. Man zeigt sich aber durchaus grosszuegig und begnnuegt sich mit der Bezahlung in Naturalien: die Nutten werden mit der Concorde aus Rio eingeflogen und in mit Brillianten besetzten Stretchlimos vor dem BR-Buero geparkt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.105 von PresAbeL am 15.04.06 00:48:36Mal wieder die Neoliberale Elite hier vertreten :D:laugh:

Da ihr alle so megaschlau seid, erzählt mir bitte mal wieviele Arbeits (mann)stunden in einem PKW stecken ?

Ich meine damit VW selber, nicht die Zulieferer ;)

Und noch eine Frage:
Wenn man die 50Std. Woche (ohne Lohnausgleich) wieder einführen würde, wieviele Arbeitsplätze würde das schaffen und vor allem WIE ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.176 von 789456123 am 15.04.06 01:54:36Hey Insalata Numerata! Nach dem, was ich im Hinterkopf habe (ist schon ein paar Tage her), waren es bei einem Golf um die 30 und bei einem entsprechenden Toyota so um die 19 Stunden. Wobei nach den 30 - versteht sich bei freizeit- und pufforientierten Arbeitnehmern von selbst - natuerlich mindestens das 3x an Nachbessserungen im Vergleich zum Toyota erforderlich sein duerfte! Falls ich ganz falsch liege, lasse ich mich gern belehren. Aber Deine "besten Autos der Welt" belegen bekannt;ich in der Pannenstatistik ziemlich peinliche hintere Plaetze ... das ist eben freizeitorientiert: protzigen Stern vorne drauf - und mangels Qualitaet - darf jeder Hyundai-Idiot im Vorbeifahren schadenfroh Euer unfreiwilliges Picknickspektakel am Strassenrand beaeugen! :laugh::laugh::laugh:
- wobei mir bei Euren Stundenloehnen allerdings die Erdbeere im Hals stecken bleiben wuerde!

Euch Gewerkschaftspennern werden zur Zeit global gnadenlos die Tarifhosen ausgezogen - und das ist gut so. Und wenn Ihr den Dreh mit den Lohnkosten pro picccobello produzierter Einheit immer nicht kapiert, seid ihr eben weg vom Fenster!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.204.013 von CaptainFutures am 14.04.06 19:23:10Aber wozu dann die ganze Aufregung hier im Forum.

Jedes Unternehmen, das seine Arbeitsplätze ins Ausland verlegt sorg doch dafuer, dass die Arbeit, und damit die Arbeitslosigkeit abgeschafft wird.

Jedes Unternehmen sollte sich ein Beispiel an der Bevölkerung nehmen. Genauso wie die Bevölkerung fasst nur noch ausländische Kuehlschränke, Waschmaschinen, Fernseher, Stereoanlagen, Digitalkamera, Autos, Kleider, Motorräder, Lampen, Möbel, und sonstiges kauft, sollte dieser nur noch ausländische Arbeitskr¨äfte nehmen.

Die Disksion ist doch schon pervers hier. Da hackt einer hier am Ikea Schreibtisch auf seinen Acer, oder Samsung Computer, und seiner Browser Mouse made in China, beschwert sich, das deutsche Unternehmen auswandern, weil deutsche Arbeitnehmer zu teuer sind.

Kein Arsch ist hier aber in der Lage zu sagen, wie die Unternehmer hier Arbeitsplätze halten soll, wenn nur noch die Billigware "Made in China" gekauft wird. Und wenn internationale, oder ausländische Unternehmen eben auch billig Schiffe in polnischen und koreanischen Werften kaufen, weil sie billiger sind, sollen deutsche Werften nur deutsche Fachkräfte einstellen, auch wenn sie dann so teuer sind, dass sie keine Schiffe bauen können.

Und als Lösungsvorschlag kommt dann, so was wie, Import verbieten, oder durch Steuern verteurern, polnische Arbeiter auf Werften verbieten.
[b]
Also Mauer bauen. Was anderes ist es nämlich nicht.

Der Dumme macht immer die gleichen Fehler, nur der Intelligente immer neue. - Aber nur so kommen wier weiter. Wenn wir immer nur die gleichen Fehler wieder machen, wuerden wir immer noch mit einem Seinspitzenspeer (oder wohl sogar ohne den) vor der Hölle sitzen und auf das nächste Mammut warten. - Ohne Zentralheizung. Das wäre im letzen Winter sicher unangenehm gewesen.
[/b]
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.176 von 789456123 am 15.04.06 01:54:36Also da du schon wieder von der 50 Stunden Woche redet, ueber die hier keiner gesprochen hat, und du somit gleich wiede uebertreibst, holen wir doch noch mehr, als du aus.

Verlanen wir eine 70 Stundenwoche (fuer selbständige durch aus schon heute Ralität)

Bei VW (jetzt) 28 Stunden wäre das eine Personakostenreduzierung pro Auto von 60% auf 40 %.

Das wäre bei einem jetzigem Personalaufwand erst einmal eine Ersparnis von schlappe 8 Milliarden. Diese Einsparung könnte man na klar daduchr drastisch reduzieren, in dem man eben nicht viele Teile fuer das Auti billig im Ausland produziert, sondern wieder selbst in den eigenen Hallen. Dadurch wuerde zwar die Esparnis im Personalbereich wieder wegfallen, aber die Beschaffungskosten wuerden sic entsprechend reduzieren. Die WVW Autos könnten billiger werden. Da die Leute erst einmal genauso viel vedienen wurden, könnten sie sich weiterhin einen VW leisten. Da der VW billiger wäre könnten sich sogar mehr einen VW leisten. Es wuerden weniger Autos importiert werden. Wenn VW nicht mehr 40% seiner Autos im Ausland produzieren wuerde, sondern bei uns. wuerde der Umsatz der eigenen Herstllung sich alleine von 60% auf 100% um 67% stigern. Das heisst schon mal, dass man statt nur noch 40% vom Personal doch noch 67% des heutien Personals benötigte. Da aber die Autos billige wuerden, könnten eben in Deutschland mehr Autos vekauft werden, in der ganzen Welt, und VW könnte seinen Umsatz drastisch steigern, und damit bei Mitarbeiterzahl halten.

Aber selbst wenn wir die Arbeitszahl nur von 28 auf 40 steigern wuerden, wären das immer noch Kostenersparnisse von ca 4 Milliarden. Eine Produktsionsteigerung eines Mitarbeiters u 42% wurde den Konzern wieder gesunden. Vieles wuerde wieder in den eigenen Hallen gebaut werden können, was den Personalabbau wieder revidieren wuere. Es wuerden weniger Fremdautos importiert werde, und VW könnte eine Exportoffensive starten, wie seit den 50ern Jahren nicht mehr. Man könnte Firmen wie GM, Ford, und Toyota im grössten Automarkt der Welt Marktanteile abknöpfen. Es wuerde bei VW boomen. Das wuerde alleine im Umkreis von Wolsburg fuer andere Firmen auch Auschwung bringen. - Und wenn es nur fuer meine heisgeliebte mobile Eisbude, vor dem Hauptor vor VW wäre.;)

Es wuerde aufwärts gehen. Genau das Gefuehl, was uns zur Zeit fehlt. Uns geht es finanziell besser, als den meisten anderen Völkern, auch in Europa. Trotz alledem laufen wir mit bedribsten Gesicht rum. Wärend die Ungarn in ihren schlechten Wohnungen voller Zuvesicht in die Zukunft schauen, blasen wir in unseren vollausgestatteden Wohnungen truebsal. Warum, weil wir kein Licht am Ende des Tunnels sehen. Aber genau dass wuerde passieren.

Auch Bosch wuerde davon profitieren, wenn VW mehr Autos verkauft, usw. usw. usw.

Es wuerde aufwärts gehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.250 von PresAbeL am 15.04.06 03:55:13Es scheint dir Spass zu machen Unwissenheit gepaart mit Behauptungen die durch nichts zu belegen sind in die Welt zu setzen.
Eine Äußerung wie " Freizeit- und pufforientierte Arbeitnehmer " verallgemeinert und ist nicht auf alle Arbeitnehmer anwendbar.

Auch dein Wissen um die Pannenstatistik scheint = 0 zu sein und entspricht deinem Wunschdenken.

Pannenstatistik von 1999 - 2004 ( Kleine Klasse 23 Modelle )

VW Polo auf Platz 5

Pannenstatistik von 1999 - 2004 ( Untere Mittelklasse 18 Modelle )

Mercedes A-Klasse ....... Platz 1 ( Bewertung 2,3 grün )
Toyota Corolla/Verso......Platz 3 ( Bewertung 6,0 gelb )
VW Golf/Bora .................Platz 6 ( Bewertung 3,0 grün )


Pannenstatistik von 1999 - 2004 ( Mittelklasse 17 Modelle )

Toyota Avensis/Verso ..... Platz 6 ( Bewertung 5,8 gelb )
VW Passat ........................Platz 7 ( Bewertung 3,9 grün )

( grün zuverlässig ...rot unzuverlässig )

http://www.verbrauchernews.de/verkehr/artikel/2005/04/0138/P…
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.315 von 23552 am 15.04.06 08:17:10Noch was habe ich vergessen.

Die Hallen von VW selbst sind, sollte meine Information richtig sein, nur um die 50 bis60% ausgelastet. Wuerde man also wieder mehr in den eigenen Hallen produzieren, wäre der Spareffekt noch viel grösser, weil man fuer diese Produktionsteigerungen, nicht viel investieren muesste.

Mit ein bisschen Willen, könnte man einen bombastischen Aufschwung hinlegen. Und wenn das alle Konzerne tun wuerden, hätten wir bombastische Wirtschaftsteigerungszahlen, wir könnten, wie die Schweden sicher unsere Arbeitslosenzahlen dritteln, oder mindestens halbieren, was auch schon ein Erfolge wäre. Der Staat wäre so finanziell entlastet, dass er, trotz aller Bemuehungen das Gegenteil zu tun, wohl doch schwarze Zahlen schreiben wuerde.

Das Szenario wäre wirklich grauenhaft. Erschuetternd. Wir hätten einen langfristigen Aufschwung. Mehr als 95 % der arbeitsfähigen Buerger wuerden wieder ausgebeutet werden, und nicht wie jetzt weniger als 90%.

Wirklich eine grauenhafte Vorstellung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.105 von PresAbeL am 15.04.06 00:48:36Eines habe ich bei meinem zukuenftigen vW Unikat vergessen.

Wenn sich dann mehrere tausend Mitarbeiter nur noch um die Herstellung eines Autos kuemmern, wird naklar auch jede Gluehbirne hand- genauer gesagt mundgeblasen.

Dafuer werden extra mehrere Mitarbeite zu eine, mehrere Monate dauernde, Ausbildung auf die Glasbläserinsel Merano geschickt.

Herr Hartz fliegt persönlich zweimal die Woche nach Italien, um den Auszubildenden in venezianischen Bordellen, die Feinheiten des Mundblasens zeigen zu lassen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.285 von 23552 am 15.04.06 07:30:25Aha, da haben wir also doch was falsch gemacht, für die Firma wieder eine dt. Karre - BMW - bestellt...:cry: naja, wenigstens keinen VW.:D
Bei diesen Diskusionen, primär den logischen Prozessen von punk 24 folgend, fällt mir immer der uralte, aber offensichtlich immer noch treffende Witz ein. Bei einer Betriebsratsversammlung tönte der Vorsitzende lautstark, man werde darum kämpfen nur noch Mittwochs zu arbeiten. Eine zögerliche Anfrage aus dem Hintergrund "aber doch nicht etwa jeden Mittwoch" !:cry::cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.285 von 23552 am 15.04.06 07:30:25eines der Probleme könnte sein das immer mehr Leute an der produzierten Ware verdienen möchten, ohne an der direkten Produktion beteiligt zu sein. So ist in vielen Firmen das Pers. in der Verwaltung gewachsen während in der Produktion abgebaut wurde.
Somit ist ein " gesundes " Verhältnis zwischen gewerblichen Arbeitnehmern und Verwaltung nicht mehr gegeben.
Deutschland geht immer mehr den Weg der " Handelsgesellschaft "
und dazu braucht man halt keine Produktion in Deutschland.

Eine kleine Rechnung :
Ein Unternehmer fertigt in Deutschland T-Shirts
VK : 40€
Ein anderer Unternehmer fertigt im Ausland T-Shirts
VK : 49€
( Preise Online Shops )

Kuehlschränke, Waschmaschinen, Fernseher, Stereoanlagen, Digitalkamera, Autos, Kleider, Motorräder, Lampen, Möbel

Welches dieser Produkte wird denn wirklich noch in ( voll ) D produziert ??
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.285 von 23552 am 15.04.06 07:30:25Natürlich kommt das immer als einziger "Lösungsvorschlag" aus dieser Ecke, denn die andere Alternative wäre ja endlich einmal wirtschaftsfreundliche Bedingungen zu schaffen und den Staatsgötzen im Keller verstauben lassen. :D

Aber das wäre ja ein Eingeständnis für eine neoliberale-kapitalistisch-faschistisch-rechtsextremistische Politik. :laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.450 von Doc21 am 15.04.06 09:46:39Trigema fertigt angeblich nur hier in Deutschland, habe deswegen trotzdem noch nie ein shirt von denen gekauft.:look:
Warum?:confused:
Ich "stolpere" beim shoppen eben nirgends über diese Marke, also wird halt was anderes gekauft.:cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.450 von Doc21 am 15.04.06 09:46:39Kuehlschränke, Waschmaschinen, Fernseher, Stereoanlagen, Digitalkamera, Autos, Kleider, Motorräder, Lampen, Möbel

Kuehschränke, Waschmaschine wohl nur noch Miele. Jetzt wo AEG dicht mache.

Fernseher, Stereoanlagen. Ja wo sind den die grossen Firmen, die so etwa herstellten. Telefunken, z.B. Und warum wird den selbst bei Grundig nur noch Import zusammen geklebt. Das is doch das Problem.

Wie ich ja schon schchrieb. Beim VW Golf soll 40 % Tendenz steigern ausserhalb hergestellt.

Es kommt doch vieles aus dem Ausland, weil dort billiger produziert wird.
Aber selbst wenn wir die Arbeitszahl nur von 28 auf 40 steigern wuerden, wären das immer noch Kostenersparnisse von ca 4 Milliarden. Eine Produktsionsteigerung eines Mitarbeiters u 42% wurde den Konzern wieder gesunden. Vieles wuerde wieder in den eigenen Hallen gebaut werden können, was den Personalabbau wieder revidieren wuere. Es wuerden weniger Fremdautos importiert werde, und VW könnte eine Exportoffensive starten, wie seit den 50ern Jahren nicht mehr. Man könnte Firmen wie GM, Ford, und Toyota im grössten Automarkt der Welt Marktanteile abknöpfen. Es wuerde bei VW boomen. Das wuerde alleine im Umkreis von Wolsburg fuer andere Firmen auch Auschwung bringen. - Und wenn es nur fuer meine heisgeliebte mobile Eisbude, vor dem Hauptor vor VW wäre..

Und die Konkurenz sieht tatenlos zu, die Erde ist eine flache Scheibe und Zitronenfalter falten Zitronen :rolleyes:

Es geht um kurzfristige Gewinnsteigerung durch Kostenreduktion, weil man auf einem übersättigten Markt mit gleichzeitig schwindender Massenkaufkraft seine Verkaufszahlen nicht mehr erhöhen
kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.514 von Punk24 am 15.04.06 10:11:43Die Konkurenz hat es doch schon. Die lachen seit 30 Jahren tot, ueber unsere Kostenexplosion durch die Kuerzungen der Wochenarbeitszeiten. Glaubst du im ernst, dass Toyota plötzlich auf 60, oder 70 Stunden hoch schraubt.

Wir werden nur klar kommen, wenn wir langsam aber sicher, die Kostenstrukturen auf der Welt ueberall angleichen.

Nicht Japan und Korea haben sich da abgenabelt. Sondern wir waren es. Und wir muessen da wieder zurueck. China wird auch deshalb nicht zurueckrudern, und die Löhne kuerzen, oder die Wochenstunden erhöhen. Da aber der Kostenunterschied sich verringert, wird die Entwicklung von China nicht aufgehalten werden. Sie wird sich nur etwas verlangsamen. Was fuer uns ein sanfteres angleichen bedeutet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.506 von 23552 am 15.04.06 10:07:46und genau das meinte ich.......
im Ausland produzieren.... in Deutschland teuer verkaufen.

Deutschland wird ein nur " Handelsstaat " wobei die Produktion auf der Strecke bleibt.
In der Produktion werden Arbeitsplätze geschaffen und NICHT im NUR Handeln !!
Es nützt also den Staat gar nichts wenn ich 1000 Firmen habe die nur Handel betreiben...aber nicht in Deutschland produzieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.491 von Effektentiger am 15.04.06 10:00:39und damit das Boss oder Joop T-Shirt,
teurer und im Ausland hergestellt.
Das " angeblich " bei Trigema kannst du dir verkneifen.
Es ist wirklich so.!!

Firmen in der Türkey und Indien fertigen u.a. für Joop und Boss.
Da sie ja günstiger produzieren und einkaufen, könnte man die Preise senken.... aber nein... der Name macht es.!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.250 von PresAbeL am 15.04.06 03:55:13Hello Mister PresAbel !

Die 30 Std. lass ich mal so stehen - Bitfiseln ist nicht mein Ding - wobei ich "freizeit- und pufforientiert" als Ausdruck für die tatsächliche Akkordarbeit nicht akzeptiere :mad:
So einen Pimmelpammel schreibt nur jemand der nie in seinem Leben erfahren hat, was es heißt jahrelang Akkord im 3-Schicht-Betrieb zu arbeiten :D

Deine Infos zur Pannenstatistik sind schlicht weg falsch. Guckst du hier:

http://www.verbrauchernews.de/verkehr/artikel/2005/04/0138/

Kommen wir auf die 30 Std. zurück:
Wenn jetzt also diese 30 um 20% fallen (auf 24) wg. der Arbeitszeitverlängerung und man einen Stundensatz von 80€ ansetzt, verbilligt sich z.b. ein Golf demnach um 480€

480€ - das wird einen gewaltigen Nachfrageschub bringen :laugh::laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.514 von Punk24 am 15.04.06 10:11:43Du ziehst schon wieder die falschen Schlüsse. Das man den Konsum doch noch bedeutend steigern kann, beweisen die USA. Auf noch höherem Lebensstandard haben die gesundere Märkte und weniger Arbeitslosigkeit, obwohl der einzelne erheblich länger arbeiten muß, aufs Jahr betrachtet.

Hier würgt unser perverses Umverteilungs/Steuersystem von weit über 50% Staatsquote den Konsum ab. es ist nur logische Folge, das der Konsum darbt.

Solange das nicht energisch angegangen wird, wirds nix mit höherem Lebensstandard.

Die längeren Arbeitszeiten, deren Trend ja gerade wieder belebt wird, sind da nur eine Maßnahme, die sich brutal durchsetzen wird, wirtschaftlich aber begründet ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.315 von 23552 am 15.04.06 08:17:10Herrlich, wie du dich in deiner neoliberalen Scheinwelt suhlst :laugh::laugh:

Ich will es mir etwas einfacher machen und erhöhe deshalb die Arbeitszeit auf 58Std. (2x29) ;)

Wie in #47 festgehalten, sind es nur 30 Std. die bei VW an einer Kiste rumgefummelt werden. Durch die Verdoppelung sinken die Kosten um 15 Std a 80€ = 1200€ pro Stück. Dies ist zwar eine klare Senkung, in Bezug auf die Gesamtkosten (20000€) für einen Golf aber nur 6% !
Wie daraus ein Absatzboom werden soll ist wohl nur dir klar :laugh:

Denn eines wird in der schönen Scheinwelt immer gerne übersehen:

Entweder der Absatz VERDOPPELT sich oder 30-50% der Belegschaft sind überflüssig !
Maschinen und Arbeitslose kaufen aber keine PKW`s !
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.967 von 789456123 am 15.04.06 12:37:05Deine Dummheit schreit ja zum Himmel.

Die Absatzahlen muessen sich nicht verdoppeln. Das reicht schon, wenn man durch diese Kosteneinsparung es schafft, die in Ausland ausgelagerten Arbeitsplätze (Der Golf wird zu 40% im Ausland gefertigt, Tendenz steígend wueder zurueckholen könnte. Oder dieses zumindest zum grossen Teil, und den internationalem Absatz steigern.

Es waren die Errungenschaften der Gewerkschaften in den 70/80ern Jahren des vorigen Jahrhunderts, der unsere Produkte sovie teurer gemacht haben, dass man vieles ins Ausland verlagert hat.

In den 70/80ern Jahren wurde fasst die ganze VW PKW Produktion, die in Deutschland vom Band lief, auch wirklich in Deutschland produziert. Heute kommt ein grosser Teil aus dem (oft östeuropäischem) Ausland. Warum wohl ? Weil Arbeier, die nur 28 Stunden, bei voller Bezahlung zu teuer sind. Die Leisten nicht den Gegenwert, den sie kosten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.821 von Doc21 am 15.04.06 11:57:05Es nützt also den Staat gar nichts wenn ich 1000 Firmen habe die nur Handel betreiben...aber nicht in Deutschland produzieren.



Ist schon lustig: was hat denn diese ganze Diskussion mit dem Staat zu tun? Du kannst Deinen ganzen verdammten, parasitaeren, gefraessigen SozenStaat in die Tonne kloppen! Was produziert der denn, bitteschoen?

Nichts gegen Deine Pannenstatistik weiter oben, aber mir in groebster Poebelei Ahnungslosigkeit zu unterstellen, geht ja nun doch ein bisschen weit! Meine Anspielung (und mehr war es nicht!)auf Mercedes bezieht sich auf Angaben zur E-Klasse von AAA aus dem jahr 2005. Mercedes Benz: Platz 10 - extrem roter Bereich, wuerde ich mal sagen! :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.967 von 789456123 am 15.04.06 12:37:05Entweder der Absatz VERDOPPELT sich oder 30-50% der Belegschaft sind überflüssig !
Maschinen und Arbeitslose kaufen aber keine PKW`s !


Wieso bringst du diesen Schwachsinn ueberhaupt wieder. Du weisst, dass ein groser Teil der Produktion im Ausland geschaffen wird, und dann zum zusammenbauen nur nach Deutschland importiert wird.

Wenn man Kosten einspart, könnte man davon einen grossen Teil zurueck holen.

Wenn deine Theorie stimmen wuerde, dann wuerden wirklich irgendwann zigtausende sich um den letzten VW PKW scharen, und ihn in Handproduktion herstellen.

Je teurer die Stueckkosten werden, desto weniger Autos werden produziert.Psast man, gemäss deiner Theorie wieder die Arbeitzeit an, gibt es bei VW bald eine 20 Stundenwoche. Die kosten pro PKW wuerden dadurch noch mehr steigen. Also verringert sich die Produktion. Dann werden nurn noch 10 Stunden gearbeitet, was die Kosten wieder in die Höhe treibt. Und irgendwann basteln alle VW Mitarbeite an dem einen Wagen, der pro Monat produziert wird.

Das passiert, wenn man einfach die vorhandene Arbeit einfach auf die vorhandene Belegschaft aufteilen.
Zwischendurch ein ehrlich gemeintes Kompliment an @all: mal endlich wieder eine muntere Diskussion mit originellen Beitraegen! Was bin ich dagegen diesen ritualisierten conspriacy-Kram im Ottonormathread satt! :mad::rolleyes::cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.104 von 23552 am 15.04.06 13:20:51Laß ihn doch in dem Glauben. Es MUSS ja keiner arbeiten wenn er partout nicht will und sich lieber mit dem zufrieden geben will was ihm andere übrig lassen. :D

Jeder hat für sich selbst eigenverantwortlich die Wahl zwischen Selbst- und Fremdbestimmung. :yawn:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.152 von CaptainFutures am 15.04.06 13:38:27Das Problem geht doch aber weiter. In unseren Werften, Weinbergen, Spargelfeldern arbeiten Polen. Deutsche Autos werden im Ausland hergestellt, und du zahlt die Kosten, die durch die hohe Arbeitslosigkeit entsteht. Fasst die Hälfte des Bundeshaushaltes geht fuer Soziales drauf. Auf der anderen Seite können die, die von ALG I und ALG II leben, keine Lohnkosten, keine Krankenkassenbeiträge, keine Rentenbeiträge bezahlen.

Das kann auch dir nicht egal sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.079 von PresAbeL am 15.04.06 13:13:56erst mal habe ich nicht gepöbelt sondern dir klar gesagt das sich deine Äußerungen gegen jeden Arbeitnehmer bei VW richten.
Desweiteren ist diese Aussage von dir klar gegen VW gerichtet.
( ich arbeite nicht bei VW )

Hey Insalata Numerata! Nach dem, was ich im Hinterkopf habe (ist schon ein paar Tage her), waren es bei einem Golf um die 30 und bei einem entsprechenden Toyota so um die 19 Stunden. Wobei nach den 30 - versteht sich bei freizeit- und pufforientierten Arbeitnehmern von selbst - natuerlich mindestens das 3x an Nachbessserungen im Vergleich zum Toyota erforderlich sein duerfte!

Und das stimmt einfach nicht was du sagst.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.078 von 23552 am 15.04.06 13:13:42Deine Dummheit schreit ja zum Himmel.

Das ist der Unterschied, meine schreit bis zum Himmel, deine ist maß- und grenzenlos :p

Es waren die Errungenschaften der Gewerkschaften in den 70/80ern Jahren des vorigen Jahrhunderts, der unsere Produkte sovie teurer gemacht haben, dass man vieles ins Ausland verlagert hat.

Nein die Errungenschaften waren den Menschen anständige Löhne für angemessen Arbeit zu zahlen. In Ländern, in denen es keine Gewerkschaft gibt, oder diese sogar noch mit Gewalt bekämpft wird, "dürfen" die Menschen 60 Std. pro Woche für einen Hungerlohn der kaum zum Überleben reicht, arbeiten gehen :mad:
Du blendest in deinen Beiträgen aus, dass wir in den letzen 40 Jahren eine erhebliche Produktivitätssteigerung erlebt haben. Heute können wir pro Mitarbeiter mit 30 Wochenstunden das x fache produzieren, wie in den 60ern mit 50-60 Wochenstunden. Wir können diesen Produktüberschuss jedoch nicht absetzen, weder national noch weltweit. Das hat viele Gründe. Ja, andere produzieren teilweise billiger, aber deren Lebensstandard können wir hier nur mit einer Diktatur und Blutvergießen einführen. Selbst ein Rückschritt auf polnisches Niveau würde (zurecht) Unruhen auslösen. Es würde auch den Verfall von Staat und Gesellschaft nicht aufhalten, dann nicht nur ALG1- und ALG2-Bezieher zahlen keine Steuern und Sozialabgaben, sondern auch Billiglöhner. An die sog. Eigenverantwortung kann man bei diesen Menschen auch nicht apellieren, weil das notwendige Geld dafür fehlt.

Das Grundübel des Kapitalismus ist der Zwang zu quantitativem Wachstum.:look:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.241 von 789456123 am 15.04.06 14:08:31Anständige Löhne fuer anständige Arbeit

Da die Löhne zu hoch waren, wurde die Arbeit ins Ausland verfrachtet, und hier wurden Arbeitsplätze vernichtet.

Ein angemessener Lohn fuer eine angemessene Arbeit ist, wenn eine Firma mit diesen Kosten leben kann und die Ware zu einem Preis verkaufen kann, der immern noch Abnehmer findet, und der Firma Gewinn ermöglicht.

Wenn der Gewinn aber nur noch ermöglicht wird, in dem mann die Kosten dadurch senkt, in dem man die Produktion ins Ausland verlegt, oder die Automatisierung vorantreibt, dann waren die Lohnerhöhungen eben nicht anständig und angemessen, sondern zu hoch.

Gewonnen haben die, die den Job behalten haben, verloren die, die ihren Job verloren haben.

Die Koreaner haben eine andere Auffassung von angemessener entlohnung. Genauso die Chinesen, Polen Tchechien, Briten, Schweden.

Du, und deines gleichen, haben nicht das Recht, und die Macht, der Rest der Welt die deutshe Einstellung aufs Auge zu druecken.

Am deutschen Wesen wird die Welt genesen. Sorry, aber das wurde 1942/43 versaut. Wäre es damals anders ausgegangen, hätten wir unsere Herrenrassenmenthalität, dass die Welt sich nach uns zu richten hat, aufdriecken können. Aber ob nun zum Guten, oder Schlechten sei dahingestellt, es hat damals nicht geklappt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.506 von 23552 am 15.04.06 10:07:46Wo oder was soll ich denn noch " deutsch " kaufen ???
Wird doch eh alles im Ausland gebaut.

Die Frage ist doch nur die ;
was kostet eine Waschmaschine , die voll in Deutschland produziert und in Deutschland verkauft wird. Hat ein Deutscher überhaupt noch das Geld sich alle 3 Jahre, egal ob im Ausland oder in Deutschland produziert, eine neue Maschine zu kaufen ??

Mit jeden neuen Arbeitslosen schwindet die Binnennachfrage.
Habe mir die überwiegenden beiträge durchgelesen!
Bestaunendswert wie Deutschlands Chefökonomen wie 23552 (an Primitivität kaum noch zu übertreffen - Deine Dummheit schreit ja zum Himmel. Er hatte gerade sich im SDpiegel betrachtet !!!!!!:laugh::laugh:), Presappel (vor Nullintelligenz tropfend- -Du kannst Deinen ganzen verdammten, parasitaeren, gefraessigen SozenStaat in die Tonne kloppen! Was produziert der denn, bitteschoen? sehr inntelligente Feststellung nicht wahr Pressappel), der Captein darf auch nicht fehlen, der ist ja immer so fleißig beim Erarbeiten des BIP in D, Ich frage mich nur wann, wenn er 7 Tage und das 24 Std hier sinnloses Zeug rumpostet).
Ja, ja Deutschlands Eliteökonomen , wie seid ihr doch " produktiv"!!!!
Hier mal ein kleines Diagramm:
"index_files/http://www.jjahnke.net13020.gif"

Dann mal die Lohnstückkostenentwicklung betrachten!! Aber nur , wenn ihr nicht überfordert seid.Thread: IGNIF im freien Fall ! (Pusherwert) eom.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.201.268 von Punk24 am 14.04.06 10:01:58Punk,

als die Arbeitszeiten immer kürzer wurden, wurden ganz viel Arbeitsplätze geschaffen, gelle?:laugh::laugh::cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.907 von Rhum56 am 15.04.06 12:18:56Hier würgt unser perverses Umverteilungs/Steuersystem von weit über 50% Staatsquote den Konsum ab. es ist nur logische Folge, das der Konsum darbt.

Dieses resultiert daraus das immer weniger Leute Arbeit haben. Immer mehr Arbeitslose verursachen immer mehr Kosten.
Also ist nicht das Umverteilungs/Steuersystem das Übel sondern die Gewinnsucht der Unternehmer die immer mehr Profit haben wollen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.311 von Wilbi am 15.04.06 14:31:01Mit immer längeren Arbeitszeiten , werden ganz viel Arbeitsplätze geschaffen, gelle? :laugh::laugh::cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.213 von 23552 am 15.04.06 14:00:04Mittlerweile ist es mir schon egal. Einige Leute wird man halt nie mit vernünftigen Argumenten überzeugen oder aufklären können über wirtschaftliche Tatsachen. Bei denen hilft nur noch der Weg über die Politik. Und Dank unserer schwarz-roten Regierung wird sich der Druck auf diese Leute auch endlich einmal verschärfen. Siehe auch: Thread: Union will Druck auf Arbeitslose verschärfen

Denn endlos wird und kann die Alimentierung nicht weitergehen. Je mehr Arbeitslose desto weniger wird für jeden einzelnen übrig bleiben. Dann merken es auch die Letzten wohin ihre Einstellung und neunmalkluges Gequatsche geführt hat.

Lernen durch Schmerzen war und ist schon immer die beste Methode gewesen um sich uneinsichtige Sturköpfe zu erziehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.328 von 789456123 am 15.04.06 14:34:53Mit immer längeren Arbeitszeiten , werden ganz viel Arbeitsplätze geschaffen, gelle?

Da du darüber lachst:
Mit immer kürzeren Arbeitszeiten werden ganz viel Arbeitsplätze geschaffen, gelle?:laugh::laugh::laugh:

So einfach kann Wirtschaft sein!!!

Ergo: Alle arbeiten in Zukunft nur noch 10 Std. die Woche. Aus diesem Grund haben wir dann Vollbeschäftigung und einen massiven Überhang an Arbeitsplätzen, gelle!!:D
Also Du offensichtlich schon damit ueberfordert, hier einen Link reinzustellen. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.456 von CaptainFutures am 15.04.06 15:31:14Mittlerweile ist es mir schon egal. Einige Leute wird man halt nie mit vernünftigen Argumenten überzeugen

Selten solchen amüsanten Witz gelesen! Du und vernünftige Argumente! Wenn du mir von dir ein einziges hier im Thread aufzeigst, dann tue ich Abbitte!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.323 von Doc21 am 15.04.06 14:33:48Und hier ist offenbar jemand logisch ueberfordert:

[/i]Hier würgt unser perverses Umverteilungs/Steuersystem von weit über 50% Staatsquote den Konsum ab. es ist nur logische Folge, das der Konsum darbt.

Dieses resultiert daraus das immer weniger Leute Arbeit haben. Immer mehr Arbeitslose verursachen immer mehr Kosten.
Also ist nicht das Umverteilungs/Steuersystem das Übel sondern die Gewinnsucht der Unternehmer die immer mehr Profit haben wollen. [/i]

Die perverse Staatsquote ist nicht etwa eine Folge der Arbeitslosigkeit, sondern sie war schon vor der Arbeitslosigkeit da und hat diese mit verursacht! Wenn man jetzt angesichts der Massenarbeitslogkeit die Steuern senkte und die Staatsquote reduzierte, dann kaeme man aus dem Teufelskreis heraus!

Das schoenste Beispiel in Sachen Staatsquote kann uns doch Roman5 aus eigener Anschauung berichten: DDR=100% Staatsquote=bankrott!

Bei einem AN kommen doch von den Lohkosten, die sein Arbeitsplatz verursacht, gerade einmal 18-22% in der Lohntuete an! Das duerfte international einsame Spitze sein! Den Rest steckt sich nicht etwa der Unternehmer in die Tasche, sondern landet bei den SV-Sytsmen, bei der alles ueberwuchernden Sesselfurzapparat und in den ausladenden Backentaschen eines hoffungslos ueberfressenen Herrn Beck!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.552 von PresAbeL am 15.04.06 15:53:39Hier noch einmal schoen saeuberlich in Zitat und Kommentar getrennt ...

Und hier ist offenbar jemand logisch ueberfordert:

Hier würgt unser perverses Umverteilungs/Steuersystem von weit über 50% Staatsquote den Konsum ab. es ist nur logische Folge, das der Konsum darbt.

Dieses resultiert daraus das immer weniger Leute Arbeit haben. Immer mehr Arbeitslose verursachen immer mehr Kosten.
Also ist nicht das Umverteilungs/Steuersystem das Übel sondern die Gewinnsucht der Unternehmer die immer mehr Profit haben wollen.


Die perverse Staatsquote ist nicht etwa eine Folge der Arbeitslosigkeit, sondern sie war schon vor der Arbeitslosigkeit da und hat diese mit verursacht! Wenn man jetzt angesichts der Massenarbeitslogkeit die Steuern senkte und die Staatsquote reduzierte, dann kaeme man aus dem Teufelskreis heraus!

Das schoenste Beispiel in Sachen Staatsquote kann uns doch Roman5 aus eigener Anschauung berichten: DDR=100% Staatsquote=bankrott!

Bei einem AN kommen doch von den Lohkosten, die sein Arbeitsplatz verursacht, gerade einmal 18-22% in der Lohntuete an! Das duerfte international einsame Spitze sein! Den Rest steckt sich nicht etwa der Unternehmer in die Tasche, sondern landet bei den SV-Sytsmen, bei der alles ueberwuchernden Sesselfurzapparat und in den ausladenden Backentaschen eines hoffungslos ueberfressenen Herrn Beck!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.547 von Roman5 am 15.04.06 15:53:01Was ist denn jetzt mit Deinem tollen Link? Schaffst Du es vielleicht heute noch, den hier reinzustellen, Du Computerakrobat? :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.328 von 789456123 am 15.04.06 14:34:53Ja, das haben wir doch durchgekaut, und warum soll es bei uns nicht funktionieren, wenn es in anderen Ländern funktoniert.

Da stellt sich auch die Frage, was ist ein angemessener Lohn.

Wenn eine deutsche Werft nur noch mit polnischen Fachschweissern auf dem Weltmarkt Aufträge reinbekommen kann, ohne Verluste zu machen, dann können die Löhne der deutschen Schweisser wohl nicht angemessen sein. Denn sie sind zu teuer.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.547 von Roman5 am 15.04.06 15:53:01Argumente ? Vom Capitano ? :laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:

WO ??? Das gab`s ja noch nie bei W:0 :eek::eek::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.666 von 789456123 am 15.04.06 16:11:15Und wenn man nicht weiterweiss, wird man lachhaft. Da ich Roman5 bei mir zum glueck gesperrt habe, weiss ich nicht, was er von sich gegeben hat. Aber ich wette, dass kein Argument von ihm kam, kein Versuch des Nachweises, dass man mit Arbeitsverkuerzung, eine Vollbeschäftigung erreichen kann. Von ihm kam doch sicher nur irgendwelche Lästereien.

Bei Verringerung der Arbeitszeit ignroriert ihr ganz einfach dass, was die Sozis schon immer ignoriert haben. Den Faktor Kosten. Der interessiert euch nämlich nicht. Das aber schon wegen diesem Faktor viele Arbeitsplätze ins Ausland gewandert sind, oder eben, wie z.B auf deutschen Werften, an Polen abgegeben wurden, wird einfach ignoriert. Man kommt höchstens auf die Idee, den Polen das arbeiten auf deutschen Werften zum Niedriglohn zu verbieten. Dass dann konsequenter Weise die Schiffe gar nicht mehr in Deutschland gebaut werden, und damit wieder Arbeitsplätze verschwinden,wird auch einfach ignoriert. Das kann man auch nicht kompensieren, in dem man einfach die 10 Stundenwoche auf den Werften einfuehrt. Selbst die braucht man nicht, wenn keine Aufträge rein kommen.
>>>polnischen Fachschweissern <<< :laugh::laugh::laugh:



Mit welchem Pinsel braten die eigentlich?

Ich wette, die haben nicht mal RG II.

Bei Steh- und Überkopfnähten war Polen immer schon verloren. :laugh::laugh::laugh::p
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.650 von 23552 am 15.04.06 16:09:30Du weißt genauso gut wie ich, das Löhne länderspezifisch sind.
Schließlich muß man davon leben können.
Wäre ich Inder und bekäme 3,16€ pro Stunde, wäre ich in Indien ein reicher Mann.
Und in Deutschland ne arme Sau :cry:

Arbeiten um arm zu sein - das braucht hier kein Mensch!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.723 von 789456123 am 15.04.06 16:22:51Eine deutsche Werft kann einem Schweisser nur soviel bezahlen, wie sie selbst, nach Abzug der Materialkosten, Verwaltungskosten, Finanzierungskosten, und sonstige Herstellungskosten vom Kunden erhält.

Der Schiffsmarkt ist nicht national, sondern global.

Wenn die Arbeit aber da ist, nur ein deutscher Schweisser nicht fuer das Geld arbeiten will, hat er meinen Seegen. Aber er soll dann nicht auf Kosten der Steuerzahler, auf dem Sofa liegen.

Wir haben nun mal den globalen Wettbewerb, da eine Lohnmauer zu bauen, schafft das gleiche Ergebnis, wie der "Antifaschistische Schutzwall", der 1961 gebaut wurde. Schiffe werden einfach nur noch im Ausland gebaut. VW wird irgendwann pleite gehen. Die Musik der Chemieindustrie spielt woanders. Wir werden nicht mal mehr Geld haben um Toyotas und Sonygeräte zu kaufen. Und es wird nicht mehr das Geld da sein, um Gas aus Russland, und Öl aus Arabien und Norwegen zu kaufen. Das Endergebnis wird das gleiche sein, wie bei der DDR 28 Jahre nach dem Mauerbau. Nur welcher grosser Bruder uebernimmt uns? Frankreich? Ist kleiner als wir, und wird genauso kaputt sein. Amerika? die werden nicht so bekloppt sein. Nordkoera? Die wuerden es vielleicht tun. Aber wuerde es uns helfen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.723 von 789456123 am 15.04.06 16:22:51Und noch was.

Wenn Schiffe nur noch im Ausland gebaut werden. VW pleite ist, die Chemie nur noch im Ausland sein wird. Daimler nur noch Chryslerautos verkaufen kann. Opel endgueltig dicht ist; únd wenn wir dann nicht mal mehr das Geld fuer Gas aus Russland, und Öl aus Arabien und Norwegen kaufen können, werden wir indische Verhältnisse bekommen. Das wird keine wollen, aber es ist unausweichlich. Das wird dann niemand verhindern können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.205.491 von Effektentiger am 15.04.06 10:00:39Trigema wird immer so gern als leuchtendes Beispiel hingestellt!

Aber der "freie Markt" ist für diesen selbstgefälligen Herrn Grupp nur in zweiter Linie maßgebend, weil er als Haus und Hoflieferant die Bundesrepublik Deutschland mit ihren Steuergeldern als Hauptkunden im Rücken hat und zwar in Form der Bundeswehr, Marine und der Luftwaffe.
Es ist also gar kein Wunder dass dir im Laden keine Trigema-Ware über den Weg läuft, er hat es einfach nicht nötig.
Auf dem "freien Markt" wäre er mit seinen Preisen in kürzester Zeit verdampft. Meiner Meinung nach wird er vom Staat, aus ziemlich durchsichtigen Gründen, indirekt subventioniert. Er muss sich eien Dreck um realistische Marktpreise kümmern.

Als Gegenleistung spielt er in den Medien den guten deutschen Unternehmer. Bloß leider auf Kosten des deutschen Steuerzahlers, der von diesen Zusammenhängen natürlich keinen Schimmer hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.569 von PresAbeL am 15.04.06 15:57:02Bravo!

Jetzt müßten es selbst der Nummernsalat und Roman5 trotz eingeschränkter Aufnahmefähigkeit begriffen haben!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.712 von 23552 am 15.04.06 16:19:21Da ich Roman5 bei mir zum glueck gesperrt habe, weiss ich nicht, was er von sich gegeben hat. Aber ich wette, dass kein Argument von ihm kam

100% ins Schwarze getroffen! :eek:

Kannst Du etwa hellsehen? :eek:

:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.830 von 23552 am 15.04.06 16:52:33Geschmeidiges Fähnchen auf der Rotorachse:

Es folgt die strikte Ablehnung indischer Verhältnisse:

"Und noch was.

Wenn Schiffe nur noch im Ausland gebaut werden. VW pleite ist, die Chemie nur noch im Ausland sein wird. Daimler nur noch Chryslerautos verkaufen kann. Opel endgueltig dicht ist; únd wenn wir dann nicht mal mehr das Geld fuer Gas aus Russland, und Öl aus Arabien und Norwegen kaufen können, werden wir indische Verhältnisse bekommen. Das wird keine wollen, aber es ist unausweichlich. Das wird dann niemand verhindern können."


... und hier die Befürwortung:


"Die Massenentlassungen kommen ja nicht, weil wir bessere Technik einsetzen, sondern weil sicher durch neue Technik Jobs ueberfluessig werden, wir aber nicht in der Lage sind schnell genug neue Jobs zu erstellen. Das liegt aber daran, dass wir im Verhältnis zu anderen zu teuer sind. Die Löhne werden sich auf der Erde innerhalb der nächsen 25 bis 50 Jahren angleichen. Wir werden kuerzer treten muessen, und bei anderen werden die Löhne steigen. Wesentliche Faktoren werden da sicher die Lohnentwicklungen in den beiden bevölkerungsreichsten Ländern der Erde sein, die ja zusammen alleine schon 1/3 der Menscheit ausmachen. Die Löhne in Indien steigen ja rasant. Und je mehr sich China entwickelt, desto mehr werden sich auch die Löhne entwickeln. Erst wenn die Entwicklung so gelaufen ist, das der Lohnunterschied wesentlich kleiner ist, wird man dann, wenn die technische Entwicklung es erlaubt, wieder Arbeitszeitverkuerzungen geben."
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.853 von Kaperfahrer am 15.04.06 16:59:58Danke fuer den interessanten Hinweis, Kaperfahrer. Ich war busher uch immer auf das Maerchen vom Ettlinger Vorzeigeunternehmer reingefallen.

Die Hinweise von 23552 und TimeTunnel auf die Lohentwicklung in Asien enthalten wiederum den Schluessel zur Loesung - bloss aus einer anderen Perspektive (die Amis beginnen es gerade zu schnallen): Wir werden in China, vor allem aber in Indien (hat eine aehnliche Wirtschaftsverfassung wie die USA und die Menschen ticken aehnlich wie die Amis! Ich halte daher momentan viel mehr von Indien als vom reichlich versozten China) in den naechsten 10 Jahren eine wahre Explosion der Loehne erleben! Die daraus entstehende Konsumnachfrage wird alles bis dahin Dagewesene in den Schatten stellen. Die Japaner stehen schon Gewehr bei Fuss, die Amis raeumen einen Investitionsgueterauftrag nach dem anderen ab.

Natuerlich haben nach wie vor auch noch die deutschen ihre Chancen. Aber dann muss endlich die braesige Arbeitsverfassung entschlackt werden, die Staatsquote um 15% runter, das Beamtenrecht gehoert in die Tonne! Die Briten machten es vor, teilweise auch Daenen, Niederlaender und Oesterreicher.

Sich dagegen an Frankreich zu orientieren (wofuer Punk24, Nummernslat, doc21 oder roman5 zumindest indirekt plaedieren), waere ein Irrweg. Die gehen - wenn sie so weiter machen - definitiv den Bach runter!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.923 von CaptainFutures am 15.04.06 17:26:28Was Roman5 betrifft ja.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.853 von Kaperfahrer am 15.04.06 16:59:58So wird es sein. Es ist unübersehbar, das der Standort Deutschland für "Stricker" lange nicht mehr taugt, die meisten sind schon pleite.

Nur einer stellt sich dahin und erzählt was vom Gegenteil. Das paßt nicht. Selbst noblere Modestricker, z. B. Berger Moden, sind pleite. Es gilt also schon nicht einmal mehr für die Billigprodukte allein, sondern geht schon etwas höher.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.853 von Kaperfahrer am 15.04.06 16:59:58Trigema

Trigema ("Trikotwarenfabrik Gebrüder Mayer") ist der größte T-Shirt-, Sweat-Shirt- und Tennis-Bekleidungs-Hersteller Deutschlands.

Bekanntheit erlangte er durch seinen Einsatz und Festhalten am und für den Produktionsstandort Deutschland. Nach eigenen Angaben werden die Rohstoffe für die Bekleidungsprodukte ausschließlich innerhalb der EU erworben.

Das 1919 gegründete Unternehmen hat rund 1200 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist ein vierstufiges Textilunternehmen mit Stoffherstellung, Ausrüstung, Druckerei/Stickerei und Zuschneiderei/Konfektion.

Nach eigenen Angaben gab es seit über 30 Jahren weder Kurzarbeit noch Entlassungen aufgrund von Arbeitsmangel. Den Kindern der Mitarbeiter wird ein Arbeits- oder Ausbildungsplatz nach dem Schulabgang garantiert.

Besonders bekannt bei Konsumenten ist das Unternehmen durch die seit vielen Jahren kurz vor der Tagesschau laufenden Werbespots mit einem sprechenden Schimpansen.


http://de.wikipedia.org/wiki/Trigema

Natürlich wird der Werbespot nur gesendet um den netten Affen zu zeigen - nicht etwa als Verkaufsförderung :laugh::laugh::laugh:

Hier noch die belieferten Heereseinheiten:





Mit etwas googeln findet man übrigens in dutzenden deutschen Städten Verkaufsangebote und auch Onlineshops :D

Aber was dich stört, ist die Tatsache das Herr Grupp diese tolle unternehmerische Leistung vollbringt und gleichzeitig seine "Alles zu teuer" Kollegen damit als unfähige Schwätzer dastehen

Nach deinem realitätsfreiem Posting zu urteilen gilt dein einziger Glauben Letzteren :laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.206.928 von TimeTunnel am 15.04.06 17:29:22TimeTunnel

Die jetzigen indischen Verhältniss will hier keiner. Trotz alldem ist die Entwicklung in Indien rasant nach oben gehen. Wie schrieb, was du ja auch noch mal erwähnt hast, werden sich die Löhne in den nächsten 25 bis 50 Jahren angleichen´.

Im heutigem Indien leben heute 25% in bitterster Armut. Das klingt schlimm, aber vor 50 Jahren waren es noch 50%.

Man kann nicht nur auf das heute schauen. Man muss bei Indien auch sehen, wo sie waren und wo sie heute stehen. Und dann kann man sich ausrechnen, wo Indien in 25 bis 50 Jahren sein wird.

WEnn ich geschrieben habe, das wir indische Verhältnisse bekommen, meine ich die, wie sie heute sind, oder was noch schlimmer wäre, wie sie vor 50 Jahren waren. Wen 7689456123 schrieb, dass er keine indischen Verhätlnisse will, meint er auch eben die heutigen. Es gibt eine Studie, dass bis 2030 wir nicht mehr unter den grossen 7 Industriestaaten sein wird. An 7.Stelle wird dann Mexiko, vor uns sein. Wir verlieren. Und wollen aber immer noch,dass wir am meisten verdienen. Das passt einfach nicht zusammen. Und je länger wir uns daran festhalten, desto tiefer werden wir fallen.
Von VW zu Trigema! :laugh:

Wie verzweifelt müssen einige hier schon sein! :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.207.069 von 789456123 am 15.04.06 18:06:46Da bin ich gespannt was Kaperfahrer und Preasabel dazu zu sagen haben. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.207.234 von InvestigativTrader am 15.04.06 18:58:09Wieso eigentlich? habe ich mich hier als Trigema-Experte oder -Gegner versucht? Ich habe nur geschrieben, dass ich den Kaperfahrer-Hinweis interessant fand. Der wird uebrigens auch im posting von Nummernsalat nicht mit einem der Logos entkraeftet! Man kann doch fuer eine Reihe von Firmen die Berufskleidung liefern und trotzdem sein ueberelebenswichtiges Geschaeft der Bundeswehr und damit dem deutschen Steuerzahler verdanken. Oder braucht hier ein durchauis ueberfluessiger Neuankoemmling im Thread mal wieder eine Lektion in Sachen Logik?
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.207.288 von PresAbeL am 15.04.06 19:16:14und trotzdem sein ueberelebenswichtiges Geschaeft der Bundeswehr und damit dem deutschen Steuerzahler verdanken.

So lange für dieses Gesülze nicht der geringste Anhaltspunkt angeführt wird, bezeichne ich es als Möchtegerndummschwätzerlüge :p:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.207.069 von 789456123 am 15.04.06 18:06:46Na mit den Logos wird Trigema aber keine Massen umsetzten. Wieviel T-Shirts verkauft den die Adler Apotheke. Sind das besondere T-Shirts, gegen Kopfschmerzen. Das gleiche ist mit der Ulmenapotheke. Bei allen Logos die hier abgebildet werden, werden T-Shirts nicht als Bekleidungsstueck, sondern als Werbemittel verkauft. Wo ist C&A, Plaza, Karstadt, ode die ganzen Jeans-shops, die auch T-Shirts verkaufen.

Auch Porsche ist nicht der billigste, und sehr erfolgreich. Das kann Porsche aber auch nur, weil er keine Massenautos herstellt.

Trigema wird nie was fuer Massen sein. Die werden nämlich T-Shirts made in Taiwan kaufen. Das ist nun mal Fakt.

Und was sind seine 1200 Mitarbeiter. Wieviel haben noch vor 50 Jahren in der Bekleidungsindustrie gearbeitet.

Mich wuede aber auch mal das mit der Bundeswehr interessieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.207.434 von 23552 am 15.04.06 19:56:41Ja klar, der Nummernsalat steht schon logisch auf schwankendem Grund, aber ich verstehe ihn andererseits auch gut, wenn er auf Belegen fuer die BW-Sache insistiert. Kaperfahrer, woher hast Du die Info?
Jeder, der auch nur ein bißchen wirtschaftlichen Sachverstand hat, weiss, daß der Preis nicht alleine eine Kaufentscheidung bestimmt. Und man weiß auch, daß gerade in hochautomatisierten Industrieproduktionen, wie es nun mal die Autoindustrie ist, die Personalkosten nicht der entscheidende Faktor ist. Vielmehr sind es intelligente Produktionsverfahten und deren Realisierung mit zuverlässigen Produktionsmitteln, sowie eine gesunde Balance zwischen dem technisch machbaren und dem Nutzen von technischen Möglichkeiten, die die Produktionskosten nachhaltig bestimmen.

Zur ersten These: Vielleicht ist es für eine staatliche Institution auch ein Entscheidungskriterium für einen Einkauf, daß durch diesen Kauf bei einem etwas teureren inländischen Anbieter, einige hundert oder gar tausende von Arbeitsplätzen gesichert werden, die bei ihrem Wegfall sonst durch eine andere staatliche Institution durch Transferleistungen viel teuerer alimentiert werden müssten.
Ob das Geschäft mit der Bundeswehr, so es denn wahr ist, überlebenswichtig für Trigema ist, entbehrt dabei jeglichen Beweises. Und selbst wenn es so wäre, würde ich es als kluge Ausgabenpolitik des Staates bezeichnen.

Oder zweites Beispiel: Vor mehr als 10 Jahren habe ich mir einen Loewe Fernseher gekauft. Der war seinerzeit gut doppelt so teuer wie vergleichbare asiatische Ware. Der Fernseher tut noch heute wunderbar seinen Dienst und hat sogar einen Sturz aus 2 Meter Höhe auf einen Steinfußboden fast unbeschadet( nur ein paar Schrammen am Gehäuse) überlebt. Ich bin der festen Überzeugung, daß ich einen wirtschaftlich sinnvollen Kauf getätigt habe, der noch heute aus meiner Sicht, was die Bildqualität angeht, einen großen Teil des LCD-Schrotts, der heute so angeboten wird, alt aussehen läßt.

Kommen wir aber zurück zu VW. Ich schätze mal, daß die Personalkosten dort ca. 17% bis 18 % an den Gesamtkosten ausmachen. Angesichts dieser Größe scheint mit ein viel größeres Einsparpotential in den Material- und Fertigungs-(fix)kosten zu liegen. Nur scheint es für die verantwortlichen Manager einfacher sein (vor allem in der augenblicklichen SItuation) Arbeitszeitverlängerungen und damit Personalabbau zu erwirken, als mal darüber nachzudenken, ob nicht auch die durch sie installierten Produktionsverfahren bzw. der betriebene technische Aufwand optimiert wwerden können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.207.459 von new_kid_in_town am 15.04.06 20:06:33Oder zweites Beispiel: Vor mehr als 10 Jahren habe ich mir einen Loewe Fernseher gekauft. Der war seinerzeit gut doppelt so teuer wie vergleichbare asiatische Ware. Der Fernseher tut noch heute wunderbar seinen Dienst und hat sogar einen Sturz aus 2 Meter Höhe auf einen Steinfußboden fast unbeschadet( nur ein paar Schrammen am Gehäuse) überlebt. Ich bin der festen Überzeugung, daß ich einen wirtschaftlich sinnvollen Kauf getätigt habe, der noch heute aus meiner Sicht, was die Bildqualität angeht, einen großen Teil des LCD-Schrotts, der heute so angeboten wird, alt aussehen läßt.

Da kann man dir ja nur gratulieren. Aber wer ist denn heute bereit, mehr fuer einen deutschen Fernseher auszugeben. Loewe kann doch auch heute keine Massen mehr bewegen. Er mag der Porsche bei den Fernsehern sein. Aber entsprechend ist auch seine Marktbeteiligung.
480€ - das wird einen gewaltigen Nachfrageschub bringen

VW hat bereits rund 2000 Euro pro Fahrzeug eingespart, etwa bei
Marketing- und Vertriebskosten, nun sollen zusätzlich 850 Euro bei
den Personalkosten herausgeholt werden. Nur dann, so argumentiert die
VW-Spitze, könne das Auto im harten Konkurrenzkampf zu attraktiven
Preisen angeboten und profitabel in die USA exportiert werden.


http://www.glaubeaktuell.net/portal/journal/journal.php?IDD=…

Hier sehen mal wieder ALLE Boardteilnehmer beispielhaft WER hier sog. Möchtegerndummschwätzerlügen verbreitet! :laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.207.686 von CaptainFutures am 15.04.06 21:36:41Yeah Capitano! Diese Stueckkostenrechnung fuehrt naemlich wirklich weiter, man kann namelich noch einen drauf setzen: wenn sie noch einmal 2000 Euros einsparen, dann ist der Golf konkurrenzfaehig - und rechnet sich vielleicht sogar fuer den Hersteller!
Kapitalschnitt auf 0 und verstaatlichen, dann kann man 90000 Mitarbeiter einstellen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.207.434 von 23552 am 15.04.06 19:56:41wenn alle wie Trigema gehandelt hätten hätten wir heute mehr Arbeitsplätze in dieser Branche.
Da bin ich ja wieder mal in einen Sozialisten Thread hoch 3 geraten. Man kann VW nur raten , die Produktion in Billiglohnländer wie Polen , Tchechien usw. zu verlagen, falls sich die linken Gewerkschaften in Sachen Arbeitszeitverlängerung weiterhin so stur verhalten. Die Sozialisten glauben immer noch,
dass Deutschland mit der kürzesten Arbeitszeit in der Welt kokurrenzfähig ist. Da hilft nur noch die Produktionsverlagerung ins Ausland als angemessene Antwort !
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.207.452 von PresAbeL am 15.04.06 20:03:20Eine ehemalige Mitarbeiterin der Fa. Trigema, erzählte mir, dass ein maßgeblicher Teil der Produktion für die Bundeswehr gefertigt wird, T-shirts, Unterwäsche, Trainingsanzüge u. dergl. mehr. Ich habe auch keinen Grund gesehen ihr nicht zu glauben, da das eine vollkommen nebensächliche Bemerkung, in einem Gespräch über ihren beruflichen Werdegang war.
Und im Prinzip ist daran ja auch nichts auszusetzen. Allerdings sollte der Herr Grupp dann nicht so den Superunternehmer heraushängen lassen, der vorgibt besser zu wissen wie der Hase läuft und alle anderen als Blödmänner hinstellen. Er hat ganz sicher clever gehandelt und mit seinem "ehrenhaften deutscher Unternehmer"getue einen genialen PR-Gag für sich und seine Firma ausgeklügelt. Sehr gut gemacht! Aber verallgemeinern lässt sich doch so etwas nicht. Damit kann man vielleicht mal mit einer mittelständischen Klitsche mit 80 Mio Jahresumsatz und 1200 Angestellten einen Nischenplatz belegen, aber das ist doch kein Rezept für den Massenmarkt.

Interessant ist aber auch, wenn das alles so toll ist was er da macht, müsste es doch auch durch eine wenig konkretere Umsatzzahlen oder eine Unternehmensstatistik zu belegen sein. Aber da schweigt sich der gute Herr Grupp vollkommen aus. Man findet buchstäblich nichts über die Ertragslage seines Unternehmens, außer seinen vollmundigen Worten und vagen Angaben über 1200 Angestellte und 80 Mio Umsatz!
Und ich scheine auch nicht der Einzige zu sein, den das ein wenig erstaunt.

http://www.wer-weiss-was.de/theme70/article3196254.html#3196…

btw. mir kommen die oben genannten Zahlen sowieso ein wenig merkwürdig vor, mit 1200 Angestellten hätte er bei 80 Mio Umsatz einen Personalkostenanteil der weit über dem normalerweise wirtschaftlich machbaren liegt, selbst wenn er im Schnitt nur absolute Hungerlöhne zahlen würde.
Die Diskussion ist schon erstaunlich hier. Es dürfte doch wohl nicht angezweifelt werden, daß die überwiegende Anzahl der Arbeitnehmer in kleinen und mittelständischen Betrieben arbeitet. Und diese Unternehmen bedienen fast alle irgendeine Nische im internationalen Markt oder treten nur auf dem Binnenmarkt in Erscheinung. Was also soll der Hinweis auf den Massenmarkt? Nur weil wir in diversen Marktsegmenten nicht konkurrenzfähig sind, heißt das doch lange noch nicht, daß wir insgesamt nicht konkurrenzfähig sind.

Auf Vox lief gerade ein Spiegel-Spezial zur Exportweltmeisterschaft Deutschlands. Die in dem Bericht vorgestellten Unternehmen waren bis auf die LKW-Sparte von Daimler Benz alles Mittelständler. Und da hat keiner über zu hohe Löhne oder zu kurze Arbeitszeiten geklagt. Ganz im Gegenteil war man überwiegend der Meinung, daß vergleichbar gut ausgebildete und vor allem auch motivierte Mitarbeiter nicht so schnell ein zweites Mal auf der Welt anzutreffen seien. Diese Unternehmen gründeten Ihren Erfolg auf eine überragende Qualität und hohe Flexibilität in Bezug auf Kundenwünsche. Und immer wieder klang durch, dass es der internationalen Kundschaft wichtig war, daß das Produkt auch in Deutschland hergestellt wurde und der Preis nur eine zweitrangige Rolle spielte. Es dürfte dem Rest der Welt auch klar sein, daß deutsche Unternehmen auch Vorprodukte aus dem Ausland beziehen. Offensichtlich ist es aber so, daß man großes Vertrauen in das Qualitätsmanagement der Deutschen hat, was ja auch greift, wenn aus dem Ausland bezogene Vorprodukte zu einem Endprodukt zusammengefügt werden.
Qualität hat viele Gesichter und erschöpft sich nicht nur in der Qualität des Produktes selbst. Dass wir auf dem Massenmarkt nicht konkurrenzfähig sind (bis auf wenige Ausnahmen), ist doch inzwischen eine Binsenweisheit. Und ebenso ist es eine Binsenweisheit, dass Qualität ihren Preis hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.171 von Kaperfahrer am 16.04.06 00:39:55Liebe Zuseher, erleben sie Livedemontage eines schwäbischen Vorzeigeunternehmens das außer Erfolg keine Probleme hat:




Eine ehemalige Mitarbeiterin der Fa. Trigema, erzählte mir, dass ein maßgeblicher Teil der Produktion für die Bundeswehr gefertigt wird, T-shirts, Unterwäsche, Trainingsanzüge u. dergl. mehr.

Ich habe auch keinen Grund gesehen ihr nicht zu glauben, da das eine vollkommen nebensächliche Bemerkung, in einem Gespräch über ihren beruflichen Werdegang war.


Ich habe auch keinen Grund der Dame nicht zu glauben - Qualität setzt sich immer durch ! :D


Und im Prinzip ist daran ja auch nichts auszusetzen. Allerdings sollte der Herr Grupp dann nicht so den Superunternehmer heraushängen lassen, der vorgibt besser zu wissen wie der Hase läuft und alle anderen als Blödmänner hinstellen.

Herr Grupp sieht das völlig richtig: Die pausenlos "Ist zu teuer Schwätzer" machen Deutschland kaputt !
Und welcher dieser BLÖDMÄNNER leitet seid 30 Jahren ein Unternehmen mit persönlicher Haftung !!

Er hat ganz sicher clever gehandelt und mit seinem "ehrenhaften deutscher Unternehmer"getue einen genialen PR-Gag für sich und seine Firma ausgeklügelt. Sehr gut gemacht! Aber verallgemeinern lässt sich doch so etwas nicht. Damit kann man vielleicht mal mit einer mittelständischen Klitsche mit 80 Mio Jahresumsatz und 1200 Angestellten einen Nischenplatz belegen, aber das ist doch kein Rezept für den Massenmarkt.

Mittelständige Klitschen bringen Arbeitsplätze !! :D:D

Interessant ist aber auch, wenn das alles so toll ist was er da macht, müsste es doch auch durch eine wenig konkretere Umsatzzahlen oder eine Unternehmensstatistik zu belegen sein. Aber da schweigt sich der gute Herr Grupp vollkommen aus.

Man findet buchstäblich nichts über die Ertragslage seines Unternehmens, außer seinen vollmundigen Worten und vagen Angaben über 1200 Angestellte und 80 Mio Umsatz!
Und ich scheine auch nicht der Einzige zu sein, den das ein wenig erstaunt.

btw. mir kommen die oben genannten Zahlen sowieso ein wenig merkwürdig vor, mit 1200 Angestellten hätte er bei 80 Mio Umsatz einen Personalkostenanteil der weit über dem normalerweise wirtschaftlich machbaren liegt, selbst wenn er im Schnitt nur absolute Hungerlöhne zahlen würde.

Tja, faktisch - zumindest nach deinen Ausführungen - ist ALLES KONKURS

Nur praktisch, da hapert`s massiv

:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
Tja, auch nicht mehr so sehr new_kid_in_town, nach diesem exportweltmeisterlichen posting stellt sich mir schon die Frage:
Wenn es sich so verhaelt, wie Du sagst, warum
- sind in einem weltweit einzigartigen Boom (vgl. Dorfrichterthread) die Deutschen nicht dabei und vor allem,
- warum finden die superausgebildeten, weltmeisterlich motivierten und ueberhaupt unschlagbaren (Deutschland, Deutschland ueber alles) Arbeitskraefte zu mindestens 11% keine Job?

Oder sind sie am Ende so gut wie ihre Fussballer: ueberbezahlt, faul und unterbelichtet - und der wirklich gute Rest ;) hat laengst die Flucht ergriffen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.250 von 789456123 am 16.04.06 02:15:11Nummernsalat, Deine Beschaeftigung beim Daimler hat zwar Deinen postings einen erheblichen Qualitaetsschub beschert, aber mit den Fakten und der Logik hapert es trotzdem noch:

Wenn der Typ mit 1200 Angetsellten 80 Mio Euro Umsatz macht, dann sind das gerade einmal die beruehmten 66,666.66 pro Nase. Um Dir, oh Nummernsalat, einen Begriff von den passenden Groessenordnungen zu geben: Die Firma Nike inc. setzte in 2005 pro Mitarbeiter 527,000.00$ um! Also um eine einleuchtende Erklaerung der trigema-Zahlen moechte ich schon bitten!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.278 von PresAbeL am 16.04.06 04:36:08Auch der ewige Zweite Adidas schaffte immerhin noch 414,000 Euros pro Nase, mehr als das 6x von trigema!

D.h. 6.2 von den weltmeisterlich tollen deutschen trigema-Mitarbeitern bringt genauso viel zustande wie 1 adidas-Mitarbeiter! Und das, obwohl angeblich bei trigema-Produkten niemand aufs Preisschild glotzt!

:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.207.985 von Waldsperling am 15.04.06 22:53:45Und woher soll jeden Monat das Geld fuer das Gehalt kommen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.215 von new_kid_in_town am 16.04.06 01:22:31Was also soll der Hinweis auf den Massenmarkt? Nur weil wir in diversen Marktsegmenten nicht konkurrenzfähig sind, heißt das doch lange noch nicht, daß wir insgesamt nicht konkurrenzfähig sind.

Unser Problem sind neben den zu hohen Lohnstückkosten eben auch die kurzen Arbeitszeiten.

Ich will es dir mal an einem Fallbeispiel versuchen, auf einfache Weise, zu veranschaulichen. 1000 Ingenieure beschäftigen sich 220 Arbeitstage im Jahr, täglich 7 Stunden (35-Stundenwoche) mit der Entwicklung eines auf dem Markt gefragten Produktes. Das ergibt also 1.540.000 Entwicklungsstunden. Nun beschäftigt aber die Konkurrenz im Ausland ebenfalls 1000 Ingenieure, aber an 240 Arbeitstagen (weniger Urlaubs und Feiertage, wie z.B. in den USA) und 8 Stunden (40-Stundenwoche). Das ergibt 1.920.000 Entwicklungsstunden!!!!

Wer, glaubst du, wird wohl eher mit einem marktfähigen und gefragten Produkt, auf dem Markt sein und den Rahm abschöpfen????

Und das gilt für Massen, wie für Nischenprodukte!

Von den Lohnstückkosten, verursacht durch diejenigen minder Ausgebildeten die dieses Produkt dann stupide am Band herstellen, brauchen wir da noch garnicht zu reden!!! Das kommt noch als "Sahnehäubchen" oben drauf.

Und anzunehmen, dass der Deutsche soviel besser ist, diesen gravierenden Unterschied auszugleichen, wie ein gleich Ausgebildeter im Ausland, ist reines sozialistisches Wunschdenken dem zu einem nicht geringen Anteil vermiefte Deutschtümelei anhängt. Damit wird man baden gehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.276 von PresAbeL am 16.04.06 04:08:17Hier findet sich ein weiter Beleg für die Überlegenheit der Deutschen, weil Sie nämlich diesen nebelkerzenwerfenden "guten Rest" - wie z.B. PresAbel - ohne auch nur einen Versuch ihn umzustimmen, die Flucht ergreifen ließ. ;)

Wenn Du Dir den Dorfrichter-Thread durchgelesen hättest, hättest Du in Posting #4 meine Antwort auf Deine Fragen gelesen.

Im übrigen entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, wenn ein mit unreflektiertem Hurra-Patriotismus, in seiner neuen Heimat um Anerkennung heischendes Mitglied der geflüchteten geistigen Elite mir, der gerade mal die ersten zwei Zeilen der Nationalhymne kennt, Deutschtümelei vorwirft. Aber diese "Haltet den Dieb"-Taktik ist mir hinreichend bekannt und deswegen für mich auch einfach uchschaubar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.250 von 789456123 am 16.04.06 02:15:11Ich gönne Dir ja deine, durch die sozialromantisch, rosarote Heilsbrille verklärte Heldenverehrung für den Herrn Grupp.

Aber mal ganz unemotional und realistisch betrachtet, drängen sich mir bei ihm doch einige Fragen auf, die ich schon geklärt haben möchte, ehe ich ihn als Guru zukünftiger Managergenerationen akzeptiere.
Und die Frage nach der Wirtschaftlichkeit ist eine davon.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.301 von 23552 am 16.04.06 07:41:25Und woher soll jeden Monat das Geld fuer das Gehalt kommen?

Aus dem Bankautomaten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.394 von Kaperfahrer am 16.04.06 10:02:29Na, ich behaupte mal ganz keck und deutschtümelnd, daß es sicher nicht allein von der Anzahl der Arbeitsstunden abhängt, wer in Deinem Beispiel den Rahm abschöpft.

Ich bin auch nicht unbedingt gegen höhere Arbeitszeiten. Ich selbst arbeite oftmals 10 - 12 Stunden am Tag, halt für mich bzw. in meine eigene Tasche.

Was ich nicht einsehen kann, ist, daß man mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln versucht, dem Teil der am Wirtschaftsprozess Beteiligten, der durch die Zurverfügungstellung seiner Arbeitskraft eben auch einen gewichtigen Anteil an der Schaffung der erbrachten Leistungen hat, einen angemessenen Anteil an der Wertschöpfung zu verweigern.

Und am schlimmsten sind dabei für mich jene, die trotz nachgewiesener Erfolge auf dem Weltmarkt, trotzdem alles kaputtreden wollen. Sie sind wie der Partner/die Partnerin in einer größtenteils erfolgreichen Lebensgemeinschaft, die durch ihr fortwährendes Nörgeln (nichts gegen konstruktive Kritik) selbst den größten Optimist, mit der Zeit zermürben und so seine Leistungsfähigkeit zumindest untergraben. Self-fulfilling Prophesy eben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.460 von CaptainFutures am 16.04.06 10:37:59Das ich dran nicht gedacht habe. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.171 von Kaperfahrer am 16.04.06 00:39:55@101

Als GmbH ließe sich sicher durch die Creditreform Zahlenmaterial beschaffen, wenn es denn sein muß.

Brauchen wir aber eigentlich nicht: 80MIO mit 1200 MA ergeben 5555,- Umsatz pro Person und Monat.

Wer bitte kann mir dazu eine Unternehmenskalkulation machen?

Ist doch wohl lachhaft.
Nochmal zur *Klitsche* TRIGEMA - das Geheimnis mit EUR 66.666.-/MA Umsatz einen Gewinn zu erwirtschaften liegt darin, dass Trigema eben eine sehr hohe Wertschöpfung inhouse erzielt, das kann man mit einem reinen Handelsgeschäft nicht vergleichen.
Wenn bei einem Textiler vorne Garn zu EUR 1.- angeliefert wird und hinten davon ein T-shirt zu EUR 10.- die Fabrik verlässt, macht man auch mit kleinen Umsätzen gute Gewinne, wenn man die Kosten halbwegs im Griff hat.:look:

*Ist mir bei weitem lieber, als jeder Bluechip.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.576 von Effektentiger am 16.04.06 11:32:40Du fällst auch drauf rein. Die Zahlen können nicht stimmen!

Gebe den Mitarbeitern nur 1500 Brutto plus AG Anteilen, nehm alle Betriebskosten, Materialkosten und erkläre mir, wie das gehen soll!

Die Zahlen können nicht stimmen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.215 von new_kid_in_town am 16.04.06 01:22:31"Auf Vox lief gerade ein Spiegel-Spezial zur Exportweltmeisterschaft Deutschlands. Die in dem Bericht vorgestellten Unternehmen waren bis auf die LKW-Sparte von Daimler Benz alles Mittelständler. Und da hat keiner über zu hohe Löhne oder zu kurze Arbeitszeiten geklagt. Ganz im Gegenteil war man überwiegend der Meinung, daß vergleichbar gut ausgebildete und vor allem auch motivierte Mitarbeiter nicht so schnell ein zweites Mal auf der Welt anzutreffen seien. Diese Unternehmen gründeten Ihren Erfolg auf eine überragende Qualität und hohe Flexibilität in Bezug auf Kundenwünsche. "

Dann ist Dir sicher auch nicht entgangen, dass der gute Mann von Recaro erzählt hat, dass flexible Arbeitszeiten Pflicht sind: flexibel zwischen 4 und 10 Stunden am Tag, wobei der Beschäftigte morgens noch nicht weiss, ob es 4 oder 10 Stunden sein werden. SAMSTAG ist regulärer Arbeitstag. "Wenn der Kunde kommt, sind wir auch da."

Das erzähl mal dem VW-Werker mit 28h-Woche.:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.603 von Teufelstaube am 16.04.06 11:43:17Dann ist Dir sicher auch nicht entgangen, dass der gute Mann von Recaro erzählt hat, dass flexible Arbeitszeiten Pflicht sind: flexibel zwischen 4 und 10 Stunden am Tag, wobei der Beschäftigte morgens noch nicht weiss, ob es 4 oder 10 Stunden sein werden. SAMSTAG ist regulärer Arbeitstag. "Wenn der Kunde kommt, sind wir auch da."


So kann nur jemand ohne Kinder arbeiten. Das ist ja familienfeindlich hoch drei :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.394 von Kaperfahrer am 16.04.06 10:02:29Fast schon unerträglich, wie du verallgemeinerst.

Kuck dir doch die US-Produkte mal genauer an, dann wird klar, warum deutsche Produktion gefragt ist (z.B. Sondermaschinenbau).

Der Ingenieurmangel in D ist eine Sache, pauschale Arbeitszeitverlängerung für alle eine ganz andere.

Es gewinnt also der, der schneller und öfter in den Pool für marktreife Massen- und Nischenproduktegreifen und dies abarbeiten kann? Entschuldige, aber so ein Stuß...
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.621 von Punk24 am 16.04.06 11:48:25...genau, dann besser gar nicht arbeiten!:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.597 von Rhum56 am 16.04.06 11:41:44#116

Du weist nicht was bei so einer gewaltigen Wertschöpfung an Gewinn hängen bleibt.

Trigema hat bestimmt einen Rohertrag von um die 90%, weil sie vom Faden bis zum shirt alles selber fertigen.

Das bedeutet bei 80Mio. Umsatz einen Rohertrag von EUR 72 Mio.!:eek:

Nimm den von dir genannten Bruttolohn von EUR 1500.- plus 30% AG-Anteil = EUR 1950.- x12 Monate = EUR 23.400.:look:

So, dann das ganze mal 1200 Mitarbeiter = ca. 28Mio. Personalkosten p. a..:eek:

Da bleiben nach Abzug der Personalkosten also noch 53Mio. Gewinn liegen, von denen sollten - am billigen Standort auf der schwäbischen Alb - alle anderen Kosten + Grupp zu zahlen sein, oder.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.603 von Teufelstaube am 16.04.06 11:43:17Stimmt, ist mir nicht entgangen. Mein erster Gedanke dazu war, wie man als Mitarbeiter bei Recaro dann eine vernünftige private Terminplanung hinbekommen kann. Dieser Frage nachzugehen finde ich auch weiterhin interessant. Vielleicht wurde dort eine Regelung gefunden, die den Bedürfnissen aller Seiten gerecht werden kann. Aber vielleicht ist es auch so, daß angesichts der realen Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt, den Mitarbeitern einfach die "Friss oder Stirb"-Alternative geboten wird. Das fände ich dann nicht so prickelnd.

Ob ein VW-Mitarbeiter sich einer ähnlichen Flexibilisierung unter Berücksichtigung der privaten Interessen der Mitarbeiter widersetzen würde, darüber könnte ich jetzt nur spekulieren. Die Deiner Bemerkung innewohnende Annahme, daß sowas mit VW-Mitarbeitern nicht zu machen wäre, kann ich a priori, genauso wie die gegenteilige Annahme, erstmal nicht teilen.
Da hier immer gerne spekuliert und viel mit "Beispielrechnungen" hantiert wird: Kann bitte jemand den Geschäftsbericht für 2005 von Trigema einstellen oder sagen wo man diesen, der für die Raubtierkapitalistischen Aktiengesellschaften selbstverständlich und sogar verpflichtend ist, finden kann?
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.649 von Effektentiger am 16.04.06 11:56:41Vielleicht etwas zu optimistisch gerechnet, jedoch dürfte sicher sein, dass der Grupp mehr als genug zur Finanzierung seines persönlichen Lebensstils übrigbehält. Dabei kann es natürlich durchaus sein, wenn er die relative Rendite betrachtet, dass ihm dann die Tränen in die Augen schiessen, aber absolut ist er wahrscheinlich sehr zufrieden mit dem Einkommen, daß er aus der Firma zieht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.494 von new_kid_in_town am 16.04.06 10:53:57...dass es sicher nicht allein von der Anzahl der Arbeitsstunden abhängt, wer in Deinem Beispiel den Rahm abschöpft.

Das behaupte ich ja auch garnicht. Es ist eine von mehreren Stellschrauben an denen gedreht werden muss, um wieder auf die Beine zu kommen, aber eben eine maßgebliche und unverzichtbare.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.621 von Punk24 am 16.04.06 11:48:25Blödsinn hoch zehn! :mad:

Früher wurden auch Großfamilien mit 10 und mehr Kindern in Deutschland erfolgreich groß gezogen bei damals noch 12 und mehr Arbeitsstunden inklusive Samstagsarbeit! :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.649 von Effektentiger am 16.04.06 11:56:41@121

Tschuldige, aber Du nennst reine Vermutungszahlen aus dem Nirwana.
Solche Roherträge gibt es nicht, vollkommen unrealistisch.

Die 1500 hab ich nur genannt, damit man schnell darauf stößt, die genannten Zahlen definitiv falsch sind. Hab aber auch keinen Bock, Geld für ne Crefo auszugeben, ist mir nicht wichtig genug.

Ich halte es mit dem Grupp, wie es Kaperfahrer auch sagte. Hat er nen tollen PR hingelegt, das wars, aber die Wirtschaft, geschweige die Branche hat er damit beileibe nicht erklärt.
Wie heißt es doch? Tausend Fliegen können nicht irren.:D

Tausende von Pleiten hatten wir aber schon in der Textilbranche in Deutschland. Sollen die alle unfähig gewesen sein?

Und wenn Du den Mitarbeitern nur 1000 Euro brutto geben willst, paßt es immer noch nicht zusammen, abgesehen davon, das man 14 Gehälter kalkuliert;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.723 von Kaperfahrer am 16.04.06 12:19:47Ob das Drehen an dieser Stellschraube so maßgeblich und unverzichtbar ist, dafür fehlt doch erstmal jeder praktische Beweis. Arbeitszeitverlängerungen bedeuten bei gleichbleibend hoher Beschäftigungszahl zunächst einmal eine höhere Produktion. Und diese muß dann auch abgesetzt werden. Gelingt dies nicht, ist die Folge, daß Mitarbeiter freigesetzt werden. Sagt mir zumindest meine, evtl. nur bescheidene Fähigkeit zur Logik.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.734 von CaptainFutures am 16.04.06 12:22:43Blödsinn hoch zwanzig!!

Wir leben nicht mehr früher, sondern heute. Und haben nunmal andere familiäre Strukturen. Diese wahrzunehmen gehört doch zur hier viel geforderten Anerkennung der Realitäten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.735 von Rhum56 am 16.04.06 12:23:0214 Monatsgehälter sind ja inzwischen auch mehrheitlich eine Erscheinung aus dem Paralleluniversum.

Deutschland ist sicher kein Standort mehr, in dem eine Textilindustrie profitabel und konkurrenzfähig betrieben werden kann. Insofern ist Trigema, aus welchem Grund auch immer, die berühmte Ausnahme von der Regel und leistet einen Beitrag hiesigen Beschäftigung.

Daß dem Grupp lediglich eine geniale PR gelungen ist, glaube ich nicht. Ich bin mir sicher, der verdient auch Geld mit seiner Firma.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.773 von new_kid_in_town am 16.04.06 12:41:16Dann aber bitte nicht meckern über den Bevölkerungsrückgang (und den vielfältigen damit verbundenen Auswirkungen) und über die von Unternehmen wie Recaro anerkennende Gestaltung der heute so gewollten Arbeitszeitstrukturierung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.756 von new_kid_in_town am 16.04.06 12:34:59@new_Kid

Das Aussparen einzelner Stellschrauben, aus ideologischen oder Befindlichkeitsgründen, bewirkt nur, dass um so stärker an anderen gedreht werden muss um das gleiche Ergebnis zu erreichen! Es ist einzig die Kombination aus mehreren Möglichkeiten, die überhaupt eine Chance auf Besserung verspricht.
Das es auch auf Unternehmerseite Idiotien gibt, weil bloß auf Teilbereiche geschaut wird, ist nicht zu widerlegen.
Wenn, wie mir aus dem Verlagswesen bekannt, in Hongkong spottbillig Bücher für den deutschen Markt gedruckt werden, um sich dann hinterher Vertriebskosten einzufangen die um das Doppelte die Ersparnis beim Druck übersteigen, dann ist das natürlich Schwachsinn. Aber so etwas ist nicht die Regel, sondern eher die unrühmliche Ausnahme und genau so wenig ein Regelfall wie beispielsweise die Fa. Trigema als (angeblich) weißer Rabe.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.802 von new_kid_in_town am 16.04.06 12:50:02In der Tat, sehr ueberzeugend ... Du bist ja auch so eine Art PR-Gag, der hier als Sozenvorzeigeunternehmer auftritt, richtig? Also, Du Freund aller Geknechteten und Entrechteten, gestatte mir die indiskrete Frage: wie sieht in Deinem Unternehmen die Relation zwischen Mitarbeiteranzahl und erzieltem Umsatz aus?
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.832 von PresAbeL am 16.04.06 13:02:22In er Tat eine indiskrete Frage, die ich auch nur insofern beantworte, daß diese Kennzahl bei weiten nicht an die von Adidas geschweige denn Nike heranreicht. Ansonsten mag noch erwähnt sein, daß meine Gier vergleichsweise gering ausgeprägt ist.
Ich erwirtschafte mit meinem kleinen Unternehmen genug, um die notwendigen Kosten abzudecken, die Investitionen tätigen zu können, um das Unternehmen auf der Höhe der Zeit zu halten, und meinen Mitarbeitern und mir ein auskömmliches Leben zu ermöglichen. Wobei meines auskömmlicher sein dürfte, als das meiner Mitarbeiter.

Im übrigen fröhne ich nicht dem Wachstumsfetischismus. Ich kenne meine Grenzen und möchte ja gern auch noch ein bißchen Zeit haben, um hier beispielsweise als PR-Gag zu fungieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.802 von new_kid_in_town am 16.04.06 12:50:02@130

Woher willst Du denn wissen, das es dem Grupp so gut geht?

Eben war noch zu lesen, das man nirgendwo Zahlen von Trigema findet.

Und wenn Du, wie in @134 Unternehmer sein willst, dann solltest Du mit den 14 klakulierten Gehältern was anfangen können. Ok, Du kannst natürlich sagen, das es bei Dir keine Weihnachts- und Urlaubsgelder gibt, dann wären es immer noch 13, wegen des Ausfallrisikos, gelle.

Auch solltest Du dann die Aussage von mir, das der mit angeblichen 5555,- Euro Monatsumsatz/MA betriebswirtschaftlich nicht erklärbar ist, verstehen. Ich hätte allerdings dafür Verständnis, das Du das nicht verstehst, weil Du in Unternehmenskalkulationen nicht bewandert bist.:rolleyes:

Erschwerend für die Textilbranche kommt das saisonale Käuferverhalten dazu, welches Anfangs kräftige Aufschläge voraus setzt, weil am Ende alles verammscht wird.
Ihr haltet hier Grimm`s Märchenstunde, du laberst alles papageimäßig nach und verlangst von mir Beweise ? :p:laugh::laugh::laugh:

Schade das es kein Smilie gibt, das sich umdreht und die Hose runterzieht :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.209.275 von 789456123 am 16.04.06 15:00:56uuupppssss....war die Antwort auf #105 PresAbel :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.802 von new_kid_in_town am 16.04.06 12:50:02Dem Herr Grupp und seinen Mitarbeitern geht`s prima, ich fahre ab und zu dran vorbei :D

Ablachen muß ich über das "Lättegschwätz" einiger Anderer hier, das nur zeigt das sie außer einer miesen Phantasie nichts zu bieten haben :laugh::laugh:

Ich denke ich sollte jeden Tag eine Grupp-Spruch bringen :D:kiss:

1.: Grupp zu Entlassungen

"Wenn die Herren dieser Firmen wieder arbeiten würden anstatt Daimler-Prospekte zu wälzen, dann müßten sie auch Keinen entlassen!" :D:kiss::D:kiss:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.208.734 von CaptainFutures am 16.04.06 12:22:43Ziemlich unerfindlich, warum du dich CaptainFuture(s -jaa, ich weiß!) nennst, wo du doch hier direkt der Steinzeit das Wort redest.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.209.360 von MinMacker am 16.04.06 15:37:32Ja, ist schon ne tragische Figur:laugh:
Ich glaube, er würde sogar seine Großmutter zum Zeitungaustragen schicken, um hier weiter seine Profilneurose füttern zu können .

Da ist ihm argumentatives Eingehen auf Sachverhalte zu zeitraubend
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.209.241 von Rhum56 am 16.04.06 14:43:38Ich weiss selbstverständlich nicht, wie gut es dem Grupp geht. Ich gehe jedoch wg. des bis zum heutigen Tage bestehenden Fortbestandes der Firma davon aus, dass sie sich auch trägt. Ob die Ertragslage dabei den Ansprüchen von Shareholder-Value getriebenen Kapitalanlegern genügt, kann sicherlich bezweifelt werden.
Letztentdlich kann über die Ertragslage wohl nur spekuliert werden. Aber wie gesagt, weil die Firma weiterhin besteht, gehe ich mal davon aus, daß Sie auch ausreichend Gewinne erwirtschaftet.

Auch dürfte das Kerngeschäft des Unternehmens weniger der saisonalen oder modischen Verfallbarkeit unterliegen, als das der Mehrheit der Bekleidungshersteller. Trigema hat m.E. eher eine funktionale denn eine modische Kompetenz. Mir ist zumindest nicht aufgefallen, dass sich Trigema als Trendsetter hervorgetan hätte.

Ganz sicher liegt meine Kompetenz nicht in der Unternehmenskalkulation. Nichtsdestotrotz meine ich aber die Aussage treffen zu können, daß gerade der Ansatz von Risiken in der Kalkulation unter den verschiedensten Gesichtspunkten erfolgen kann. U.a. muß dieser nicht zwingend nach Lehrbuch erfolgen, sondern kann auch - gerade bei schon länger existierenden Unternehmen- auf Erfahrungen aus der Vergangenheit basieren. Und dies kann ergeben, dass ich z.B. nicht zwingend ein Monatsgehalt pro Mitarbeiter als Ausfallrisiko kalkulatorisch ansetzen muß. Wenn sich ein mit hohen Risiken kalkulierter Preis auf dem Markt erzielen läßt und wenn die kalkulierten Risiken am Ende einer Abrechnungsperiode nicht im vollen Umfang gedeckt werden mußten, dann haben ich einen zusätzlichen Gewinn erzielt.
Genausogut kann ich aber auch z.B aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit hergehen, diese Risiken von vornherein geringer ansetzen, um so einen eher am Markt akzeptierten Preis ausweisen zu können.

Für die Kennzahl Umsatz/MA dürfte es auch wichtig sein, welche Art von Unternehmen ich betrachte. Ein auf ständige Innovation seiner Arbeits- bzw. Produktionsmittel angewiesenes Unternehmen muß sicherlich einen höheren Umsatz/MA erwirtschaften, als ein Unternehmen, daß seine Anlagen im allgemeinen weit über die steuerliche Nutzungsdauer hinaus nutzen kann. Und auch der Anteil des Materialeinsatzes kann von Branche zu Branche erheblich voneinander abweichen. Im Falle Trigema schätze ich, daß beide Kalkulationsgrößen eher im unteren Bereich anzusetzen sind.

Wie gesagt, das sind Schätzungen und Vermutungen und keine Gewißheiten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.209.241 von Rhum56 am 16.04.06 14:43:38Rhum,

das kann ich mit auch nicht vorstellen. Mit 1200 Beschäftigten mit 80 Mio Umsatz im Jahr in dieser Branche auszukommen, erscheint mir unwahrscheinlich, es sei denn, von den Beschäftigten sind die meisten in Teilzeit oder zu den 400 €-Beträgen beschäftigt.
Ist darüber was bekannt?
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.209.417 von new_kid_in_town am 16.04.06 16:15:48Man kann es in viele Richtungen weiter schätzen, ok. Auch findet natürlich dann, wenn der Markt schwer geworden ist, regelmäßig eine Verdichtung statt, bei der dann überall abgeknappst wird, ok.

Weisst Du, wie teuer eine Fernsehminute bei den großen Anstalten ist?
Und das mit einer T-Shirt Firma in Deutschland?

Also ich weiss es ebenso wenig, wie Du. Was ich aber sagen kann, auch tat, ist, das 1200 halbwegs normale MA Gehälter nicht zu 80MIO Umsatz passen.
Entweder, die machen erheblich mehr Umsatz, oder Wilbi könnte recht haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.209.428 von Wilbi am 16.04.06 16:18:34Die Rechnung "Trigema" ist doch in #121 bereits gemacht, einfach mal gut durchlesen.
Rhum hat das offensichtlich nicht getan, denn es ist ihm entgangen, dass ich auf das vermutete Bruttoeinkommen von EUR 1500.- bereits 30% Zusatzkosten für den AG draufgerechnet habe. Darin sind zusätzliche Leistungen und Krankheit etc. bereits in etwa enthalten.
Dann bezweifelt er, dass ein Rohetrag von 90% möglich ist...gibt es natürlich und das sogar häufig, ein Unternehmen muss eben nur eine große Wertschöpfungskette abdecken. Solche Roherträge gibts nicht nur bei Textil oder Metall oder in der sonstigen Industrie, die hat auch der Pizzabäcker, die Eisdiele oder der Coffeeshop um die Ecke.:look:
Die Frage ist, wie Trigema u. a. ihre Kosten im Griff haben und hier kommt bei Trigema eben auch noch der billige Standort hinzu. Zudem muss ein MA im abgelegenen Burladingen bei weitem nicht so viel verdienen, wie z. B. in München.;)
;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.209.417 von new_kid_in_town am 16.04.06 16:15:48Hier noch ein paar spärliche Infos aus 2003 zu trigema:

"Der passionierte Jäger kann nach über 30 Jahren Geschäftsführung gute Ergebnisse vorweisen: Keine Schulden, der Umsatz hat sich von umgerechnet rund 8,5 Millionen Euro auf heute über 80 Millionen Euro fast verzehnfacht, die Mitarbeiterzahl ist um etwa 500 gestiegen."

"Grupp kann sich Lokalisierung statt Globalisierung leisten. Er ist kaum auf das Ausland angewiesen: Weder bei seinen Produktionsanlagen, die zu einer Wertschöpfungsquote von 78 Prozent im eigenen Haus führen, noch beim Absatz der Textilien, die zu 95 Prozent an Kunden im Inland gehen."

"Der Direktverkauf macht heute bereits 54 Prozent des Umsatzes aus – und zeigt damit, dass es auch in Zeiten der Globalisierung noch alternative Geschäftskonzepte gibt."



http://www.karrierefuehrer.de/manager/grupp.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.209.735 von Rhum56 am 16.04.06 17:19:16Habe leider auch keine Ahnung, wie teuer eine Werbeminute zur besten Sendezeit bei der ARD ist. Mein Tip: ca. € 20 - 25 Tsd.

Der weitaus größte Teil der Belegschaft dürfte aus MA bestehen, an die nicht so hohe Qualifizierungsansprüche gestellt werden. Darüberhinaus sind wahrscheinlich auch alle möglichen Maßnahmen zur Verringerung der Lohnzusatzkosten (also Job-Sharing auf 400,-- €-Basis) ergriffen worden. Und ausserdem dürfte der grösste Teil der Belegschaft aus Frauen bestehen, die dann nochmal geringer entlohnt werden, als männliche Mitarbeiter. Bei genauer Betrachtung wird sich der Grupp wohl nicht (Zitat @PresAbel, allerdings auf mich bezogen) als Sozenvorzeigeunternehmer :laugh: eignen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.209.741 von new_kid_in_town am 16.04.06 17:22:37Danke für den Artikel.

Da haben wir schon Eine Erklärung mit drinn, die mir aber noch nicht ausreicht.

Der fehlende Kapitaldienst.

Mit so einer Gestaltung kann er sich eigentlich unmöglich als Musterunternehmer hinstellen, mindestens 95% aller Unternehmen haben eben diesen Kapitaldienst mit zu rechnen, das lernt man schon in der Schule.

Es gibt eine Anzahl anderer, meist kleinerer Unternehmen, die, in Familienhand, schuldenfrei existieren, quer durch die Branchen. Die haben natürlich einen weiteren Grund fürs Überleben.

Aber wer will ernsthaft das für normal erklären?
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.209.741 von new_kid_in_town am 16.04.06 17:22:37Ueber Trigema findet man wirklich nicht viel.

Ausser, dass er uber kleine Firmen, die dann indviduelle Aufrucke machen, wie z.B spreadshirt, verkauft wer wohl direkt, als Frabrikvekrauf. Daher auch logisch, dass man sie eben nicht in irgendwelchen Läden bekommt.

Daher duerften aber auch die 1200 Mitarbeiter bei weitem nicht nur in de Produktion sitzen, sondern in den Fabrikverkaufshops, also im Handel. Er verkauft nicht billig an Läden, die dann ja auch wieder einen Gewinnerwirtschaften muessen, sondern ganz weit betrachtet, wird auf der einen Seite das Garn angeliefert, und auf der anderen Seite läuft der Kunde mit dem T-Shirt raus. Dadurch hat er na klar eine relativ hohe Wertschöpfung. Wenn er des weiteren die Möglichkeit hat, direkt an Sportvereine zu liefern, ist die Wertschöpfung auch da sehr gross. Der ganze Zwischenhandel fällt weg. Bei so einem kleinem T-Shirt-Shop in der Fussgängerzone duerften doch die grössten Kostenfaktoren, die Miete und die Löhne betragen. Der Einkaufspreis der T-shirts duerfte wohl das geringste sein.Das alles fehlt weg. Dadurch kann er, obwohl er in Deutschland produziert, ueberleben. Und mit seiner bewussten Werbung, dass er in Deutschland produziert, hat er dann auch bei einem Sportverein, der selbst in der Öffentlichkeit steht, gegen jemanden anzustinken, der in Vietnam produziert. Und wenn ein Sportler ein paar Millionen verdient, oder wenigstens ein paar 100 T. Kommt es villeicht auch bei dem Trikot nicht so drauf an, und es kann auch mal 5 teurer sein.

Troty dem wuerde ich gerne mal die Bilanz von ihm sehen. Wirkliche Lohnkosten, Anlagevermögen, Abschreibungen, usw.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.209.800 von Rhum56 am 16.04.06 17:46:32Dir kann Trigema wohl nichts recht machen. Erst bestreitest du vehement, dass hier überhaupt Gewinne möglich sind, dann merkst du dass Trigema schuldenfrei ist, also offenbar recht satte Gewinne schreibt. Jetzt ist es plötzlich ein Makel, dass kein Kapitaldienst - mangels Schulden - zu erbringen ist...was hast du persönlich gegen den Grupp?:confused:

Ich mag ihn als Typ auch nicht so sehr, aber mir scheint, er macht nicht all zu viel verkehrt.:look:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.209.852 von Effektentiger am 16.04.06 18:06:42Anscheinend laufen wir beide auf verschiedenen Bahnen:D

Wenn ich fair eine Persönlichkeit als hervoragend heraus stellen will, sollten doch wenigstens der Fairneß halber die Voraussetzung zum Wettbewerb gleich sein, oder?

Im vorliegenden Fall aber streicht sich jemand hier selber als Vorzeigeunternehmer an, der

1. den Laden von Pappa geerbt hat.
2. Schon beim Kapitaldienst den Wettbewerber etwas voraus hat.

Sich aber dann hinstellt und mit dem Finger auf andere getrauchelte zeigt.

Das ist doch nicht mein Ding, es steht doch in dem Artikel. Ließ ihn!!

Und mit Verlaub, ein solches Verhalten nennt mna im Volksmund Arrogant
Avatar