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EM.TV mit seinem Sportsender DSF in Sachen Bundesliga vor weitreichender Kooperation mit Deutsche Te - 500 Beiträge pro Seite



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anscheinend wird die Deutsche Telekom AG in Sachen Bundesliga nicht, wie ursprünglich geplant, mit Premiere eine weitreichende Kooperation eingehen;

aktuell sei wahrscheinlicher, dass EM.TV, mit seinem Sportsender DSF zum Zuge kommt; nicht zuletzt in dem Lichte, da EM.TV mit seiner Tochter Plazamedia in der Lage sei die komplette Produktion zu übernehmen.

Besonders wichtig !

Eine endgültige Entscheidung soll lt. Unternehmenskreisen noch im April getroffen werden !

WKN: 91 47 20

:)
Telekom spricht auch mit DSF über ... (zwei)
Die Telekom (Nachrichten/Aktienkurs) muss mit einem TV-Sender bei der Ausstrahlung von Bundesliga-Fußball zusammenarbeiten, weil es als unwahrscheinlich gilt, dass sie aufgrund des hohen Staatsanteils eine Sendelizenz bekommen würde. Diese benötigt die Telekom aber auch, wenn sie Spiele live im Internet ausstrahlt, um so mehr Kunden für DSL-Anschlüsse zu gewinnen. Die "Financial Times Deutschland" (FTD) hatte am Freitag berichtet, dass sich die Telekom und Premiere auf wesentliche Eckpunkte einer Zusammenarbeit verständigt hätten.

Die Chancen für EM.TV, zum Zuge zu kommen, seien aber gegenwärtig genau so hoch, sagte eine der mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Eine Kooperation mit der Telekom könnte für Premiere die letzte Chance darstellen, auch ab der kommenden Saison noch Live-Bundesliga-Fußball zu zeigen. Der Pay-TV-Rechteinhaber Arena, der Premiere im Dezember beim Bieterwettstreit ausgestochen hatte, hat mehrfach bekräftigt, mit Premiere nicht über eine Sublizenz zu sprechen.

Ein Premiere-Sprecher bestätigte Dow Jones Newswires zuletzt am Donnerstagabend Verhandlungen zwischen dem Bezahlfernsehsender und der Telekom. EM.TV-Vorstandsmitglied Rainer Hüther sagte auf Nachfrage von Dow Jones Newswires lediglich: "Wir bündeln unsere Kompetenz in den Bereichen Sportredaktion und Produktionsdienstleistung. Diese können wir Rechteinhabern anbieten." Zu den Spekulationen über eine Zusammenarbeit mit der Telekom wollte er sich darüber hinaus nicht äußern.

-Von Archibald Preuschat, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 138 72 18,

archibald.preuschat@dowjones.com

DJG/apr/kgb/brb
WM: Telekom verhandelt auch mit DSF
[jv] München - Die Deutsche Telekom verhandelt bei der Suche nach einem Kooperationspartner für die Ausstrahlung der Bundesliga über das Internet nicht nur mit Premiere.



Auch mit dem Deutschen Sportfernsehen (DSF), einer Tochter von EM.TV, befinde sich die Telekom derzeit in Verhandlungen, hieß es am Freitag aus mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen.

Die Gespräche mit beiden Sendern befänden sich in einem fortgeschrittenen Stadium. Eine Entscheidung zu Gunsten von Premiere sei noch nicht gefallen. Vielmehr sei der Prozess noch völlig offen.

Die Telekom muss mit einem TV-Sender bei der Ausstrahlung von Bundesliga-Fußball zusammenarbeiten, weil es als unwahrscheinlich gilt, dass sie aufgrund des hohen Staatsanteils eine Sendelizenz bekommen würde. Diese benötigt die Telekom aber auch, wenn sie Spiele live im Internet ausstrahlt, um so mehr Kunden für DSL-Anschlüsse zu gewinnen. Die "Financial Times Deutschland" hatte am Freitag berichtet, dass sich die Telekom und Premiere auf wesentliche Eckpunkte einer Zusammenarbeit verständigt hätten.

Die Chancen für EM.TV, zum Zuge zu kommen, seien aber gegenwärtig genau so hoch, verlautete aus den Kreisen. Eine Kooperation mit der Telekom könnte für Premiere die letzte Chance darstellen, auch ab der kommenden Saison noch Live-Bundesliga-Fußball zu zeigen. Der Pay-TV-Rechteinhaber Arena, der Premiere im Dezember beim Bieterwettstreit ausgestochen hatte, hat mehrfach bekräftigt, mit Premiere nicht über eine Sublizenz zu sprechen.

Ein Premiere-Sprecher bestätigte Verhandlungen zwischen dem Bezahlfernsehsender und der Telekom. EM.TV-Vorstandsmitglied Rainer Hüther sagte auf Anfrage lediglich: "Wir bündeln unsere Kompetenz in den Bereichen Sportredaktion und Produktionsdienstleistung. Diese können wir Rechteinhabern anbieten." Zu den Spekulationen über eine Zusammenarbeit mit der Telekom wollte er sich darüber hinaus nicht äußern. (ddp)
versteh ich jetzt nicht so ganz, wie soll denn Premiere oder DSF live-Fußball zeigen können. Die Telekom hat doch nur die Rechte fürs Internet, oder nicht?! :confused:
ganz genau, die Deutsche Telekom AG hat die Bundesliga Rechte für das Internet, besitzt jedoch keine Sendelizens zur Austrahlung, welche sie wiederum aufgrund des hohen Staatsanteiles nicht erhalten wird.

Ergo, benötigt sie einen Partner mit Sendelizens.

Und EM.TV mit seinen Fernsehsender DSF besitzt nun eben einmal eine solche Sendelizens, und produziert mit seiner Tochter Plazamedia auch die Bundesliga, u. a. so auch schon bereits für den Rechteinhaber Arena !

;)
Nachtrag:

Zudem ist die in dieser Woche seitens EM.TV bekanntgegebene Wandelanleihe durchweg positiv zu bewerten; der Kursverfall der letzten zwei bis drei Wochen bis maßlos übertrieben !

Die Aktie ist überverkauft !

Mit heutigem Datum, Karfreitag 2006 lasse ich mich an meinem Kursziel bis zur WM von 6,80 EUR messen !
SDAX: EM.TV erreicht Kaufmarke
Auf vielfachen Wunsch von "invest" Messebesuchern hier eine aktuelle Analyse zu EM.TV. (Nachrichten/Aktienkurs) Diese Analyse wurde bereits am 31.03.2006 nur im geschlossenen Member Bereich der Godmode "Premium-Services" veröffentlicht, die über die Vollversion der Deutschen Trackbox verfügen.




EM.TV WKN: 914720 ISIN: DE0009147207

Intradaykurs: 4,97 Euro

Tageschart (log) seit 29.08.2005 (1 Kerze = 1 Tag)

Rückblick: Der EM.TV Aktie vollzog nach einer Abwärtsbewegung Ende 2005 eine schleppende Bodenbildung an einer ehemaligen Pullbacklinie. Im Februar 2006 brach die Aktie schließlich über den Abwärtstrend seit Juli 2005 aus und kletterte auch gleich über den Horizontalwiderstand bei 4,65 Euro. Nach einem Zwischenhoch bei 5,35 Euro startete korrigierte die Aktie in einem bullischen Dreieck, aus dem sie am 23.03.2006 mit einem Gap Up nach oben hin ausbrach. Nur wenige Tage später folgte aber ein heftiger Rückschlag, der die Aktie wieder ins Dreieck zurückwarf. Heute erreicht sie den Unterstützungsbereich bei 4,61 - 4,65 Euro, wo eine Gegenbewegung nach oben hin zu erwarten wäre.

Charttechnischer Ausblick: An aktueller Stelle bietet sich eine zumindest kurzfristige Tradingchance für antizyklische Longpositionen. Steigt die Aktie nach erfolgter Gegenbewegung nachhaltig über 5,04 Euro an, stehen die Chancen auf einen Folgeanstieg bis 5,50 relativ gut. Darüber wird ein kurzfristiges Kaufsignal mit Ziel bei 6,27 Euro generiert. Unter 4,61 Euro neutralisiert sich das bullische Chartbild vorübergehend, Abgaben bis 4,51 und 4,37 Euro werden dann wahrscheinlich. Ein Verkaufsignal mit Ziel bei 3,95 - 4,00 Euro wird aber erst bei einem Rückfall unter den Aufwärtstrend seit August 2004 bei 4,37 Euro ausgelöst.




Chart erstellt mit TeleTrader Professional
EM.TV AG: outperform (Cheuvreux)
Die Analysten von Cheuvreux stufen die Aktie von EM.TV (Nachrichten/Aktienkurs) (ISIN DE0009147207/ WKN 914720) unverändert mit "outperform" ein und sehen das Kursziel bei 5,70 EUR.

EM.TVs vorsichtige Guidance für das Umsatzwachstum im laufenden Jahr stelle eine Enttäuschung dar. Investoren sollten jedoch den Rückgang des Aktienkurses nach den im Rahmen der Erwartungen ausgefallenen Q4-Gewinnen als gute Einstiegsgelegenheit betrachten.

Nach Ansicht der Analysten biete der Ausblick ein erhebliches positives Überraschungspotenzial. EM.TV dürfte seine Guidance im Verlauf des Jahres anheben müssen.

Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten von Cheuvreux die Aktie von EM.TV weiterhin mit dem Votum "outperform".
Analyse-Datum: 03.04.2006
Deutsche Bank adelt EM.TV
Die Aktie des Medienunternehmens ist nach Ansicht der Deutschen Bank kaufenswert. Das Kreditinstitut setzte seine Anlageempfehlung von "Hold" auf „Buy“ herauf. Das gibt der Aktie einen kleinen Schub.
Der Kurs legt am Donnerstagmorgen zeitweise mehr als vier Prozent zu bis auf 5,15 Euro. Gestern hatte das im Kleinwertesegment SDax notierte Papier den Xetra-Handel bei 4,94 Euro beendet. Die Deutsche Bank hat neben ihrer Heraufstufung auch ihr Kursziel nach oben angepasst – auf 5,50 Euro statt zuvor 4,10 Euro.

Vielleicht hat aber auch der „Klinsi-Effekt“ der EM.TV-Aktie Auftrieb gegeben: der 4:1-Erfolg der Deutschen gegen die USA am Mittwochabend. Denn das einstige Neuer-Markt-Vorzeigeunternehmen ist für die europaweite Vermarktung der Merchandisingrechte der Fußball-WM zuständig. Zusammen mit Karstadt hat EM.TV die Rechte für den Fanartikelartikelverkauf von der Fifa erworben. Und wenn die Chancen auf einen WM-Erfolg steigen, steigen auch die Chancen, dass sich die Fans um die Artikel reißen: Gut für die Umsätze von EM.TV.

Entsprechend ist die Aktie in den vergangenen Wochen bereits gut gelaufen. Seit Jahresanfang legten die Papiere von EM.TV rund 25 Prozent zu. Allerdings kennt der Kurs auch andere Höhen: Mitte vergangenen Jahres erreichte die Aktie einen Spitzenwert von 6,22 Euro, von den luftigen Höhen der "alten EM.TV" aus skandalösen Neuer-Markt-Zeiten ganz zu schweigen.

Schub durch das Sportwettengeschäft
Das operative Geschäft von EM.TV ruht seit der "Neuerfindung" unter Vorstandschef Werner E. Klatten auf zwei Säulen: Kinder- und Jugendunterhaltung sowie dem Sportgeschäft, das heute mehr als vier Fünftel zum Umsatz beisteuert. Der Sportbereich soll der Wachstumsgarant für die kommenden Jahre sein.

EM.TV plant außerdem den Einstieg ins Sportwetten-Geschäft. So sollen deutsche Sportfans künftig direkt über den TV-Kanal, als auch über das Online-Portal Sport1.de, auf ihre Favoriten setzen können.

Das Medienunternehmen sieht hier ein großes Umsatz- und Renditepotenzial und baut eine entsprechende technische Infrastruktur auf, um für die zu erwartende Liberalisierung des Sportwettmarktes in Deutschland gewappnet zu sein. Mit DSF und Sport1.de hat der Medienkonzern über lange Jahre hinweg bereits die richtige Klientel an sich gebunden.

bs
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Bundesliga droht Eigentor
Die DFL hat die Pay-TV-Rechte aus Versehen doppelt vergeben. Hinter verschlossenen Türen tobt ein Streit
von Tina Kaiser

Tina Kaiser Christian Seifert ist eigentlich ein Gewinnertyp. Mit gerade einmal 36 Jahren stieg der Vorstandsvorsitzende der KarstadtQuelle New Media AG am 1. Juli vergangenen Jahres zum Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL) auf. Kein halbes Jahr später verhalf er der DFL mit der Neuvergabe der Bundesligarechte zum lukrativsten Deal aller Zeiten. 420 statt wie bisher 300 Millionen Euro kassiert die DFL ab der kommenden Saison für ihr Rechtepaket.


Der Clou von Seiferts Gesellenstück: Bei den Live-Rechten sahnen die 36 Proficlubs zukünftig gleich doppelt ab. Arena, eine hundertprozentige Tochter des zweitgrößten deutschen Kabelkonzerns Unity Media, zahlt 220 Millionen Euro pro Jahr für die Pay-TV-Lizenz, 50 Millionen Euro jährlich legt zusätzlich die Deutsche Telekom für Internet-Übertragungsrechte auf den Tisch.


Doch genau dieses Doppelgeschäft droht Seifert jetzt um die Ohren zu fliegen. Denn so klar abgrenzbar wie er ursprünglich annahm, sind das TV-Paket von Arena und das IP-TV-Paket der Telekom keineswegs. Da kann Seifert noch so gebetsmühlenartig verkünden, es werde keine zwei Pay-TV-Angebote geben, die Wirklichkeit sieht anders aus. Denn die Lizenzen unterscheiden sich faktisch nur durch den Übertragungsstandard.


Weil die Telekom nun ausgerechnet mit dem bisherigen Pay-TV-Rechte-Inhaber Premiere paktieren will, bekommt Arena überraschend gefährliche Konkurrenz. Sollten sich die Telekom und Premiere einig werden, könnte Premiere seine Kunden auch weiterhin mit Live-Fußball-Spielen versorgen. Damit wäre die Arena-Lizenz deutlich weniger wert als gedacht. Im Gegensatz zu Arena verfügt Premiere bereits über 3,5 Millionen Abonnenten. Arena fängt dagegen quasi bei null an.


Die DFL zeigt sich verstimmt und zürnt, von einer Zusammenarbeit mit Premiere habe die Telekom während der Ausschreibungsphase nie etwas gesagt. Das stimmt zwar, allerdings waren die DFL-Manager so ziemlich die einzigen im Land, die ahnten, daß Arena und nicht Premiere die Pay-TV-Rechte bekommen würde. Nach der Rechtevergabe lag eine Kooperation des Telekommunikationsriesen und des Münchner Bezahlsenders dagegen auf der Hand. Als teilstaatlicher Konzern hat die Telekom keine Chance auf eine Sendelizenz. Die kann Premiere liefern. Dazu ist der Sender nach 15jähriger Bundesliga-Erfahrung der Experte, wenn es um Produktion und redaktionelle Aufbereitung der Fußballbilder geht.


Noch im Dezember rühmte sich die DFL dank 233 verschiedenen Rechtepaketen mit der "komplexesten Ausschreibung in der Geschichte der Bundesliga". Jetzt wird klar, daß die Fußballmanager vor lauter Komplexität selbst den Überblick verloren haben. Denn die Ausschreibungsunterlagen verbieten eine Kooperation mit Premiere keineswegs. Auch räumen sie der Telekom weitreichende Rechte ein. Sie darf "Breitband-Internet basiertes Fernsehen" senden, und zwar nicht nur über ihr derzeit im Aufbau befindliches VDSL-Glasfasernetz, sondern auch "über Satellit, Kabel oder Terrestrik", also über die Hausantenne. Dieses Szenario wäre für Arena der finanzielle Supergau. Für die DFL könnte das entstandene Chaos nicht nur peinlich, sondern auch teuer werden. Sie besitzt nämlich eine Option für einen Einstieg bei Arena. Jederzeit kann sich die DFL kostenlos mit zehn Prozent bei dem Pay-TV-Sender beteiligen. Attraktiv ist diese Option freilich nur, wenn Arena Gewinne abwirft.

Nach außen gibt sich Seifert weiterhin gelassen. Neben der Ausschreibung gäbe es ja noch die eingereichten Konzepte der Lizenznehmer. "Die von den Partnern erworbenen Inhalte sind auf diese Weise klar definiert, was allen Bewerbern auch bewußt war", vermeldete Seifert im hauseigenen Newsletter.


Daß dem keineswegs so ist, belegt ein Verkaufsprospekt von einer Anleihe, mit der die Arena-Mutter Unity Media ihr Bundesliga-Engagement finanzieren will. "Es ist nicht klar, inwieweit die Telekom gemäß ihrer IP-TV-Rechte das Recht hat, ihr Bundesligaprogramm auf die gleiche Weise zu TV-Geräten zu übertragen, wie wir unser Programm übertragen", heißt es dort. Selbst Arena weiß offenbar nicht, wie viel Exklusivität ihr zusteht.


Hinter verschlossenen Türen ist deswegen ein Streit ausgebrochen, was die Telekom darf oder nicht darf. Arena hat fast viermal soviel für ihr Lizenzpaket bezahlt und fühlt sich über den Tisch gezogen. Um die Konkurrenz der beiden Pay-Anbieter zu entschärfen, versucht die DFL darum, die Telekom-Rechte nachträglich einzuschränken.


Deshalb hat die Telekom bereits vor einigen Wochen eine Taskforce aus Vertragsjuristen, Vertriebsmanagern, Marketingfachleuten und Inhalteeinkäufern zusammengestellt, die mit der DFL zu einer gütlichen Lösung kommen soll. Fast wöchentlich reisen die Herren mit immer neuen Präsentationen und Konzepten unter dem Arm zur DFL-Zentrale in den Frankfurter Stadtwald, in der Hoffnung, daß Seifert & Co. das Okay geben.


Es ist nicht üblich, daß ein Dax-Konzern sich in solcher Form vorführen läßt. Daß es noch nicht zum offenen Eklat gekommen ist, verdankt die DFL allein den langfristigen Interessen der Telekom. Der Bonner Konzern braucht für den Ausbau seines hyperschnellen Glasfasernetzes dringend Inhalte und möchte auch bei der nächsten Rechtevergabe 2008 wieder zum Zug kommen.

Mitarbeit: Thomas Heuzeroth


Artikel erschienen am 16. April 2006


;)

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wie auch immer die Entscheidungen in den nächsten Tagen lauten werden, EM.TV ist in jedem Fall der Gewinner
EM.TV AG / Anleiheemission

12.04.2006

Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Unterföhring, 12. April 2006 - Der Vorstand der EM.TV AG hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, über das 100%ige niederländische Tochterunternehmen EM.TV FINANCE B.V. als Emittentin eine Wandelschuldverschreibung mit einer Laufzeit von sieben Jahren zu begeben.

Insgesamt werden von der EM.TV FINANCE B.V. bis zu 15 Millionen Schuldverschreibungen mit einem Emissionsvolumen zwischen 50 und maximal 100 Millionen Euro begeben. Die Schuldverschreibungen werden von der EM.TV AG garantiert und sind wandelbar in Aktien der EM.TV AG. Mit der Emissionsdurchführung wurde Merrill Lynch International beauftragt.

Der Netto-Emissionserlös soll für folgende Maßnahmen verwendet werden:
> für die vorzeitige Rückzahlung der nominal noch ausstehenden 37,1 Millionen Euro der 8% Optionsschuldverschreibung 2004/2009 am 30. Juni 2006,
> für die Rückzahlung der nominal noch ausstehenden 23,1 Millionen Euro der 4% Wandelschuldverschreibung 2000/2005 am 9. Januar 2007,
> sowie für sonstige Zwecke. Die Anleihe ermöglicht der EM.TV AG die langfristige Refinanzierung der bestehenden Kapitalmarktverbindlichkeiten auf einem deutlich niedrigeren Zinsniveau.

Mit Ausnahme eines Spitzenbetrags von 652.806 Schuldverschreibungen, für den das Bezugsrecht ausgeschlossen wurde, werden die Schuldverschreibungen den Aktionären der EM.TV AG zum Bezug angeboten. Das Bezugsverhältnis beträgt 4:1. Die Bezugsperiode läuft vom 18. April 2006 bis einschließlich 2. Mai 2006.

Die Verzinsung der Wandelschuldverschreibung wird zwischen 4,75% und 5,75% p.a. betragen. Der Bezugspreis einer Schuldverschreibung, der auch dem Nennwert einer Schuldverschreibung entspricht, wird zwischen 30% und 35% über dem volumengewichteten Durchschnittskurs für eine Aktie der Gesellschaft in XETRA von Handelsbeginn am 26. April 2006 bis zur Beendigung des Bookbuilding-Verfahrens (voraussichtlich am 27. April 2006) liegen. Die endgültige Verzinsung und der endgültige Bezugspreis werden unter Berücksichtigung von Preisindikationen aus einem Bookbuilding-Verfahren voraussichtlich am 27. April 2006 festgelegt und am 28. April 2006 im elektronischen Bundesanzeiger sowie im Internet auf der Webseite der Gesellschaft www.em.tv veröffentlicht. Jede Schuldverschreibung kann in eine Aktie der EM.TV AG gewandelt werden (vorbehaltlich etwaiger Anpassungen).

Nicht bezogene Schuldverschreibungen bzw. solche, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wurde, werden von Merrill Lynch International an institutionelle Investoren im In- und Ausland mit Ausnahme von USA, Kanada, Australien und Japan im Rahmen von Privatplatzierungen platziert. Merrill Lynch International wird nach Ablauf der Bezugsfrist nur Schuldverschreibungen in dem Umfang übernehmen, in dem ihr von Aktionären innerhalb der Bezugsfrist Bezugsanmeldungen zugehen und von Investoren im Rahmen einer Privatplatzierung erteilte Angebote zum Erwerb vorliegen. Eine über diesen Umfang hinausgehende Verpflichtung der Merrill Lynch International zur Übernahme von Schuldverschreibungen besteht nicht.

Diese Veröffentlichung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf irgendwelcher Wertpapiere dar.

Das Bezugsangebot und der Wertpapierprospekt werden voraussichtlich am 13. April 2006 veröffentlicht. Der Prospekt wird voraussichtlich ab dem 13. April 2006 bei der EM.TV AG, Beta-Straße 11, 85774 Unterföhring, Fax Nr. +49 89 99 500 111, der EM.TV Finance B.V., Polakweg 14-C, 2288 GG Rijswijk, Niederlande, Fax-Nr. + 31 703907 627 und bei der Merrill Lynch International, 2 King Edward Street, London EC1A 1HQ, Vereinigtes Königreich, Fax-Nr. +44 207 995 2516 kostenlos erhältlich sein.

Die Notierungsaufnahme erfolgt voraussichtlich am 9. Mai 2006.

München, 12. April 2006

Der Vorstand

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ich kann mir einfach nicht helfen, die ganze Angelegenheit läßt einen Zukauf, eine Übernahme, oder sonstiges in Bälde erwarten..,
und damit auch einhergehend deutlich steigende Kurse.........


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