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Beate Uhse - Aussichten, Perspektiven und Prognosen - 500 Beiträge pro Seite (Seite 6)


ISIN: DE0007551400 | WKN: 755140 | Symbol: USE
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vielleicht sollte uhse auch mal öfter den namen wechseln,

AdultShop.com (ASX:ASC) has just closed its doors after shareholders on October 29 approved the sale of the company's retail and online business, and a name change to DELECTA (ASX:DLC).

is wohl ein hobby von den jungs in down under!
western minerals,adultshop,delecta oder die leckt da!?
"Der Entlastung des Aufsichtsrats und des Vorstands wurde wie zu allen anderen Tagesordnungspunkten mit eindeutiger Mehrheit
zugestimmt."

Die erwartete Fehlentscheidung.
Vielleicht bewusst, vieleicht haben die Mehrheitsaktionäre zu viel Geld und es macht ihnen Freude, die Firma endgültig zugrunde zu richten, eine seltsame und sicher auch seltene Art von Masochismus.

Meine Prognose ohne wenn und aber: Heute in einem Jahr gibt es die Beate Uhse AG in der jetzigen Form nicht mehr. Die Firma geht in Insolvenz oder sie wird als Ganzes oder in handlichen Stücken verkauft.
Seltsames Kursgebahren der Aktie - oder hat das Management gewechselt?

Charttechnisch hatte wohl ein paar Marktteilnehmer Lust zu zocken - und offenbar das Gap vom August geschlossen.

Wie Beate Uhse allerdings seinen zukünftigen Verpflichtungen nachkommen will bleibt vollkommen offen.

Ohne signifikante Verbesserung der Ertragslage - sprich von Gewinnen, wird Beate Uhse wohl mittel- und langfristig massive Schwierigkeiten bekommen.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
Was meint Ihr, verkauft man jetzt lieber für -,43??? wäre besser als nichts. Bei Insolvenz ist alles futsch. Hatte die Aktie für -,72 gekauft. Wäre dankbar für einen Rat.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.761.235 von hofenbitzer am 25.12.10 12:08:42Orientiere dich nie an deinem Einstieg sondern frage dich ob du die Aktie jetzt zu diesem Kurs kaufen würdest. Falls ja, halten/aufstocken. Falls nein, raus damit.
Vielen Dank für Deinen Rat. Kaufen würde ich sie bei diesen negativen Aussichten nicht mehr. Aber ich werde es jetzt doch noch eine Weile weiter verfolgen.
so heute letzte Gelegenheit nochmal unter 0,50 rein zu kommen. Morgen nach dem Investoren Webcast wirds wohl keine mehr unter 0,50 geben :cool::eek:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.765.293 von zuzlhuba am 27.12.10 17:47:40Morgen nach dem Investoren Webcast wirds wohl keine mehr unter 0,50 geben

Da wette ich dagegen!
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Was erwartet ihr euch denn von der Konferenz? Ich fürchte, das dürfte ein ziemliches Non-Event werden...
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.765.307 von Datteljongleur am 27.12.10 17:51:21villeicht gibts ja zum Frühstück noch ein paar zu 0,46 :D:cool:
Die Kernfrage ist nicht das mehr oder weniger reichhaltige Frühstücksmenü,
sondern wie lange die geprellten Banken noch stillhalten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.765.293 von zuzlhuba am 27.12.10 17:47:40so heute letzte Gelegenheit nochmal unter 0,50 rein zu kommen. Morgen nach dem Investoren Webcast wirds wohl keine mehr unter 0,50 geben

Ah ja....:laugh:
0,36 ... die Zocker steigen aus und legen sich wieder auf die Lauer.
Es könnte ja nochmal was gehen bevor es zum großen Knall kommt.

Aber so groß wird der Knall auch wieder nicht, es gibt keine Explosion, höchstens eine Verpuffung.
So wie es aussieht wird das die nächste Acandor.

Der Konsument kauft inzwischen wohl eher bei Ebay als bei Beate Uhse.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien könnens steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
Frau Uhse würde sich wahrscheinlich im Grabe umdrehen, wenn Sie mitbekäme, was das Management aus dem Laden macht.

Weiss jemand wann die ihre Schulden bedienen müssen?

Gruss.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien könnens steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
Zitat aus http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/beate-uhse-schwierigkeiten-mit-tmc-beteiligung-460566/

Beate Uhse hält 26,8 Prozent an dem börsennotierten Schweizer Lizenzhändler TMC Content Group. Doch der musste in der vergangenen Woche per Ad-hoc-Mitteilung einen Verlust in Höhe von rund zwölf Millionen Euro bekannt geben.

Das Problem für Beate Uhse: Die tmc-Beteiligung steht laut des letzten verfügbaren Geschäftsberichts mit einem Wert von 23,8 Millionen Euro in den Büchern der Flensburger. Doch dass die Summe angesichts der horrenden Verluste angemessen ist, darf bezweifelt werden. Zumal der Börsenwert des gesamtem Schweizer Unternehmens derzeit kaum mehr als acht Millionen Euro beträgt.


Beate Uhse hat Schwierigkeiten?
Das ist ja ganz was Neues, da ist man ja total überrascht.
Oh je, da hat die Wipo mal wieder einen Praktikanten ran gelassen. TMC dümpelt noch länger als Beate auf Tiefstständen, das haben auch die Banken mitbekommen. Daher stellt diese Meldung - außer für die Wipo und deren Leser - nichts neues dar. Bin übrigens der Meinung, dass der Boden gefunden ist. Während dieser Woche war Beate fast so sicher wie Tagesgeld. Jetzt heißt es abwarten, wann die großen Kräfte sich ihrer erbarmen.
Ich denke auch, dass die ZDF-Verfilmung einen ähnlichen Hype bei der Aktie bewirken wird, wie der Kursverlauf bei der Borusia Aktie. We will see.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 41.234.905 von R_Tiger am 18.03.11 23:24:43Wiwo, nicht Wipo, ich geh ja schon ins Bett...:laugh:
Ich denke auch, dass die ZDF-Verfilmung einen ähnlichen Hype bei der Aktie bewirken wird, wie der Kursverlauf bei der Borusia Aktie. We will see

kannst du dazu mehr sagen :confused:
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.235.320 von zuzlhuba am 19.03.11 09:14:12http://www.zeitsprung.de/production/tv-movies/beate-uhse.htm…

Anlass ist der zehnte Todestag von Beate Uhse am 16. Juli.
Zitat von R_Tiger: Daher stellt diese Meldung - außer für die Wipo und deren Leser - nichts neues dar.
Für mich schon. Mir war bisher nicht bekannt, dass eine Firma, an der Beate wesentlich beteiligt ist, erhebliche Luftbuchungen in der Bilanz stehen hatte. Die Luft muss jetzt rausgelassen werden, auch bei Beate. Die Beteiligung ist neu zu bewerten (meiner zugegeben unmaßgeblichen Meinung nach auf exakt Null), und damit dürfte der Jahresverlust 2010 noch krasser ausfallen als bei Bekanngabe der Ergebnisse des dritten Quartals in Aussicht gestellt.
Ich tippe mal, dass es nicht besser als mit 20 Mio Miesen ausgehen wird.

Ich habe es schon geschrieben, gegenüber den Banken ist Beates Schwäche ihre Stärke.
Diese werden nicht kündigen, so lange sie wenigstens noch etwas retten zu können vermeinen.
Hab mal ein paar tausend Aktien gekauft - vor allem charttechnisch scheint sich nach der Stasis der letzten Monate hier ein potentielles Reversal an zu deuten.

Sollte dies der Fall sein, dann sollte Beate zumindest die Vorjahreshochs ansteuern.

Gruss.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
Da schmeißt einer kräftig! Innerhalb von Minuten 64.000 Stück und dann mit 200 auf Tageshoch.

Solche Verkaufsaktionen stehen komischerweise immer im zeitlichen Zusammenhang mit "Aktionärs"-Kaufempfehlungen...

Wer fährt im August zur Hauptversammlung nach Flensburg? Ich bekomme leider nicht frei.
:laugh: Das hier war er, der Verkäufer: Christoph Siegler! 0,07% hatte er - so wie er immer geschrieben hat, ging ich eher von 7% Stimmrechtanteil aus...

Meldung: Herr Christoph Siegler hat seinen Anteil von 62000 Aktien der Beate Uhse AG verkauft, XETRA 08.07.11

Veröffentlichung
Im Geschäftsjahr 2011 gingen nachfolgende Meldungen bei der Gesellschaft Finanzen.net ein:
1. Herr Christoph Siegler, Deutschland hat uns am
08. Juli 2011 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil,
an der Beate Uhse AG, Flensburg, Deutschland, ISIN: DE0007551400, WKN: 755140 am
08.07.2010, die Schwelle von 0,07%, auf 0% unterschritten hat, er besitzt keine Stimmrechte mehr seit diesem Tag.

quelle
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Antwort auf Beitrag Nr.: 41.791.510 von cortezthekiller am 14.07.11 21:51:28Wer ist denn Christoph Siegler?

Na ja, Beate Uhse wüsste sicherlich, wie sie den Laden wieder ans laufen kriegt. Und ich denke es gibt da ein paar gute Leute, die auch gute Ideen haben, wie es wieder richtig in der Kiste rappeln wird.

Immerhin ist man bei Beate Uhse wohl nun auch im Goldgeschäft tätig... ;)

https://shop.beate-uhse.com/product/details/02074-halbschalen-bh-gold-fieber.html

Die Aktie gibt es derweil für weniger als 5 Euro...

Viele Grüsse.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
Weichmacher in Vibratoren - sogenannte Phtalate, wie sie auch in Plastikflaschen den Menschen einverleibt werden, stellen offenbar ein Gesundheitsrisiko dar.

Wer also bei Ebay und Co meint günstig einen Vibrator erstanden zu haben, hat wahrscheinlich einen Haufen krebserregenden Sondermüll gekauft.

Offenbar gilt dies aber nicht für Vibratoren aus dem Hause von Beate Uhse, wenn man dem Test von Ökotest liest:

http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=94093;bernr=06;co=

...Auch flexible Silikonstäbe sind meist unbelastet, wie die Produkte von Fun Factory, Tobis Dildos, Playstixx, Beate Uhse, Schneider & Tiburtius Rubber sowie der Joystick Vibrator Shello, Rosé zeigen.

Weiche Vibratoren, auf denen manchmal Bezeichnungen wie "Jelly" zu finden sind, bestehen überwiegend aus Weich-PVC. Beide Produkte im Test, in denen PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe nachweisbar waren, enthalten auch große Mengen bedenklicher Weichmacher aus der Gruppe der Phthalate. Während die meisten Verbindungen in Kinderspielzeug verboten sind, fehlen für Sexspielzeug entsprechende Regelungen. Der Florida Dolphin aus dem Hause Orion stinkt schon beim Auspacken so penetrant, dass jegliche Lust verfliegt. Zum Glück soll er laut Anbieter aus dem Programm genommen werden. Gleiches gilt für den ebenfalls "ungenügend" getesteten Bananen-Vibrator gelb.

Viele Stoffe aus der Gruppe der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) gelten als krebserregend. Erschreckend, dass erhöhte Mengen an PAK in vier Vibratoren stecken.

Immerhin drei der schwingenden, vibrierenden Stäbe enthalten erhöhte oder sogar stark erhöhte Gehalte von Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT). Die Stoffe aus der Gruppe der zinnorganischen Verbindungen sind hochgiftig und können bereits in kleinsten Mengen das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen beeinträchtigen....



Es lohnt sich also offenbar doch eher Markengeräte bei seriösen Anbietern, wie Beate Uhse, zu kaufen, als Billigimporte unbekannter Herkunft, es sei den man will eines Tages salopp formuliert an die Dialyse.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
Jetzt müsste doch endlich der Rebound kommen, wenn schon bei w.o
Werbung über den Ticker läuft ! :):laugh::D






12 € sollten wir bald wieder sehen ... wenn die Deutschen nur etwas mehr Fantasie
in ihr langweiliges Liebesleben bringen würden ! :D
Der Beate Uhse Film läuft am Sonntag den 09.10.2011 im ZDF.
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Heute wird aus dem Bid schön weggekauft - sieht gut aus!
Aus dem bid kaufen geht nicht, höchstens ins bid verkaufen.
Was auch immer war, ein gutes Zeichen war es wohl nicht.
Jaaa, ich meinte natürlich "kaufen aus dem ask" - danke aber für die Daumenhochbewertung meines Beitrags.

Stimmt, das ask wird ständig neu befüllt und es sah schon einen Tag später wieder Scheiße aus. Das ist bestimmt der Typ mit den 90.000 die wochenlang bei 0,34 eingestellt waren...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 41.867.129 von cortezthekiller am 29.07.11 20:19:17Spiel ja eigentlich keine Rolle wer was wo macht.

Aus technischer Sicht sieht es aus als ob die Aktie einen bereits über einige Monate verlaufenden Boden ausbildet.

Der Stasis folgt für gewöhnlich die Trendumkehr. ;)

Viele Grüsse.

M.
Hat noch einer außer mir das Orderbuch gesehen?

@Macro, noch dabei?
"Der Stasis folgt für gewöhnlich die Trendumkehr."

Es bleibt nichts wie es war.

Die Marktkapitalisierung hat sich Richtung 20 Mio bewegt. Mikroskopisch im Vergleich zu dem, was einmal war.


Ein Schnäppchen? Nein.

BU hat zwar einen guten Namen, aber operativ gibt es keinen Bereich, wo man es besser kann als die Konkurrenz.
Darauf kann man keine Zukunft bauen.
Da hat wirklich einer in Frankfurt 29.000 zu 0,20 rausgeschmissen.


Unglaublich!


Es würde mich nicht wundern, wenn wir heute wieder bei 0,30 schließen...
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.899.067 von cortezthekiller am 05.08.11 11:08:07Gratulation dem, der die Hand aufgehalten hat - die Dummies sterben halt nie aus.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.819.165 von cortezthekiller am 20.07.11 20:03:13Welcher Film läuft im ZDF demnächst über Beate Uhse?

Handelt es sich um eine Dokumentation zum Unternehmen?

Viele Grüsse.

M.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.899.067 von cortezthekiller am 05.08.11 11:08:07Vielleicht gibts morgen noch mal so einen Idioten, wer hat damit schon gerechnet, man kann ja nicht Alles verfolgen, genau wie Vivacon zu 0,50, habe ich auch verpasst und vorher schon 0,666 bezahlt...
Gut, ein Boden ist gefunden. Soeben wurden 60.000 zu 0,26 zum Kauf eingestellt. Jetzt müssen wir heute nur noch über 0,30 schließen...
Hier (klicken) kann man nachlesen, wie die SdK auf der Hauptversammlung abstimmen wird.
Sollte die SDK tatsächlich einmal den Mund aufmachen wollen?

Wäre ja mal was.

Gegen E&Y als Prüfer spricht übrigens mehr als das was die SDK angeführt hat.
(...) Allerdings warnt der Vorstand im Vorfeld der nächsten Hauptversammlung am 22. August, die Erwartungen allzu hoch zu schrauben: Dass sich die Neuausrichtung des Konzerns über drei mehrjährige Phasen erstrecken solle, hat er schon im Geschäftsbericht 2010 formuliert: 2010 und 2011 laufen unter dem Begriff "Fundament", während überhaupt eine "Stabilisierung aller Geschäftsbereiche und eine Neuausrichtung der Marken- und Produktbereiche" erst für 2012 und 2013 für machbar gehalten wird. Eine Expansion kommt erst danach in Phase drei in Betracht - allerdings diesmal in der Zielsetzung nach eigener Einschätzung ausdrücklich auf Europa beschränkt. (...)

Artikel in der SHZ
BU bringt es immer wieder fertig, irreführende Aussagen in die Welt zu setzen.

Da steht dann irgendwo als Überschrift in den Presse:
Beate Uhse verringert Verluste.

Tatsächlich sieht es aber so aus, dass im ersten Quartal ein ungefähr ausgeglichenes Ergebnis erzielt wurde, während im zweiten Quartal schon wieder 3 Mio Miese aufgelaufen sind.

Das Anschreiben im Halbjahresbericht ist von S. Müller geschrieben (SvdH und ich"). Sollte der Milchbubi auf der Abschussliste stehen?
Ich bin mir sicher, dass eine Ablösung dieses Herrn dem Kurs der Aktie gut tun würde (wenn auch nur kurzzeitig).
Schön auch die Bezeichnung Multichannel-Händler Beate Uhse der hippen Redaktion von Acquisa. Spätestens da sollte doch der Herr Stöckli wieder Interesse an der Beate haben. Ich weiß nicht wie 1997 der Franken-Euro-Kurs war, aber vom damaligen Kurs um die 4 Euro haben wir doch einiges an Abstand aufgebaut und wenn die Schweizer schon währungsbedingt Schuhe und Möbel bei uns kaufen, warum dann nicht auch bei einem Flensburger Erotikfirmenschnäppchen zugreifen? Ist der Patrik Stöckli eigentlich noch solvent genug, oder doch nur ein branchentypischer Schaumschläger?
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.951.778 von cortezthekiller am 15.08.11 11:57:54edit: Sorry, sollte natürlich nicht 1997 sondern 2007 heißen...
Hat sich schon jemand die Gegenanträge zur Hauptversammlung angeguckt? http://www.beate-uhse.ag/index.php?id=3469

:laugh:

Zitat:

Personen, ich habe hiermit beantragt, dass keinem Mitglied des Aufsichtsrates für das
Geschäfsjahr 2010 Entlastung erteilt wird.
Ich begründete meinen Antrag damit, dass der Einladung zur ordentlichen
Hauptversammlung an keiner Stelle zu entnehmen ist, dass es den Besuchern derselben
Hauptversammlung nicht nur erlaubt ist sondern dass es sogar äußerst erwünscht ist,
dass möglichst viele derselben Besucher splitternackt an derselben Hauptversammlung
teilnehmen mögen.
Ferner wäre es eine gute Idee, wenn die oben genannte Firma Beate -nur aus
hygienischen Gründen, versteht sich- Saunahandtücher für all diejenigen Aktionäre
bereithielte, die von dem Angebot Gebrauch machen möchten, nackt an der
Hauptversammlung teilzunehmen.


(...)

Ich begründete meinen Antrag damit, dass der Einladung zur Hauptversammlung ein
Tagesordnungspunkt "Verwendung des Bilanzgewinns" nicht zu entnehmnen ist.
Das Fehlen diesen erotischstmöglichen aller Tagesordnungspunkte könnte angesichts des
Umstandes, dass sich die oben genannte Firma angeblich das Befassen mit dem Thema Erotik
auf ihre Fahne geschrieben hat, ein Skandal sein.
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, verehrte Gäste und liebe Mitarbeiter,
ich begrüße Sie aufs Herzlichste zur heutigen Hauptversammlung an unserem
Flensburger Hauptsitz. Hinter uns liegt ein sehr schwieriges Jahr. Die Verluste waren
in jeder Hinsicht schmerzhaft. Doch wir haben daraus die Konsequenzen gezogen.
Wir haben uns von Altlasten befreit und das Unternehmen total umgekrempelt. Die
Talsohle ist noch nicht wirklich durchschritten aber es geht voran. Die ersten
positiven Zeichen und Ergebnisse sind da und wir werden immer mehr an Fahrt
aufnehmen.
Bevor ich Ihnen unsere Strategien, die aktuelle Situation und das Geschäftsjahr 2010
präsentiere, ist es mir ein großes Anliegen, meinen Dank auszusprechen an
unsere Aufsichtsräte, die uns bei der Restrukturierung beraten und
unterstützen
meinen Kollegen Sören Müller, der an meiner Seite kämpft und in seiner
Verantwortung über das B2C Geschäft immens viel bewegt hat
unsere Mitarbeiter, die in diesen schwierigen Zeiten immer vollen Einsatz
bringen
und ein ganz besonderes Dankeschön an Sie, unsere verehrten Aktionärinnen
und Aktionäre. Wir haben Ihr Wohlwollen sehr strapaziert. Ich kann Ihre
Ungeduld nur zu gut verstehen. Ich bin überzeugt, wir haben den Dreh
geschafft und hoffe, dass ich Sie ebenfalls mit meinen Ausführungen davon
überzeugen kann.
Meine Damen und Herren, das Jahr 2010 war beherrscht von zwei großen Themen:
1. die Entschuldung und damit einhergehend die Verhandlungen mit den Banken
2. die Einleitung eines Restrukturierungsprozesses und die Reorganisation
unseres Konzerns in allen seinen Bereichen
Unsere Verschuldung so gering wie möglich zu halten, das war und ist seit jeher
unsere Strategie. Im Laufe der letzten fünf Jahre ist es uns gelungen, unsere
Kreditlinien signifikant abzubauen.
Im September 2006 belief sich das Kreditvolumen auf 91,7 Millionen Euro. Zum
Halbjahresende 2011 belief sich das in Anspruch genommene Kreditvolumen auf
28,2 Millionen Euro.
Im letzten Jahr haben wir mit den Banken intensive Gespräche und Verhandlungen
geführt, um unsere Finanzierung neu zu gestalten. Im April/Mai 2010 haben wir den
Konzern finanziell in zwei Bereiche aufgeteilt: den Teilkonzern Deutschland und
den Teilkonzern Niederlande . Die Finanzierung für den Teilkonzern Deutschland
wurde mit drei Banken geschlossen - der Deutschen Postbank AG, der Nord-Ostsee
Sparkasse und der Investitionsbank Schleswig-Holstein. Diese Finanzierung belief
sich auf insgesamt 15,8 Millionen Euro und setzte sich aus Betriebsmittelkrediten von
8 Millionen Euro und Tilgungsdarlehen von 7,8 Millionen Euro zusammen mit
Laufzeiten bis maximal März 2015.
Gleichzeitig wurde die Finanzierung für den Teilkonzern Niederlande in Höhe von
25 Millionen Euro mit der ING Bank N.V. abgeschlossen. Diese Finanzierung setzte
sich aus Betriebsmittelkrediten von 15 Millionen Euro und einem Tilgungsdarlehen
von 10 Millionen Euro zusammen mit einer Laufzeit bis ebenfalls März 2015.
Alle Darlehensverträge waren mit bestimmten Auflagen und Verpflichtungen
verbunden, vor allem der Einhaltung der sogenannten Financial Covenants. Wie Sie
aufgrund unserer Quartalsberichterstattung wissen, haben wir unsere ursprüngliche
Planung für das Jahr 2010 verfehlt und damit diese Vorgaben nicht einhalten
können. Darüber haben wir unsere Bankenpartner frühzeitig in Kenntnis gesetzt und
wir standen regelmäßig und intensiv mit ihnen im Gespräch, um sie über unsere
Maßnahmen zur Stabilisierung unseres Unternehmens zu unterrichten und sie von
der Tragfähigkeit des Restrukturierungsprozesses zu überzeugen. Dabei hätten die
Banken durchaus ihr Recht auf eine vorzeitige Kündigung der Darlehensverträge
ausüben können. Dass sie darauf verzichtet haben, ist für uns ein Zeichen des
Vertrauens. Dafür möchte ich bei dieser Gelegenheit unseren Dank ausdrücken.
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 hatten wir Bankverbindlichkeiten inklusive
Avale bei unseren vier Kreditinstituten in Höhe von insgesamt 34,6 Millionen Euro
wie folgt in Anspruch genommen: 4,3 Millionen Euro bei der Nord-Ostsee Sparkasse,
3,3 Millionen Euro bei der Investitionsbank, 6,1 Millionen Euro bei der Postbank und
20,9 Millionen Euro bei der ING Bank N.V..
Ende April 2011 haben wir neue Kreditvereinbarungen abgeschlossen. Das
Engagement der Deutschen Postbank AG in Höhe von 6,6 Millionen Euro wurde
vollständig abgelöst. Die Nord-Ostsee Sparkasse und die Investitionsbank sind
weiterhin mit Kreditlinien von nur noch 6,1 Millionen Euro an Bord, die aufgrund
regulärer Tilgung per 30. Juni 2011 auf 5,9 Millionen Euro reduziert werden konnten.
Parallel wurde das Engagement der ING Bank N.V. für den Teilkonzern Niederlande
auf 16 Millionen Euro zurückgeführt. Darin berücksichtigt ist eine im Juni erfolgte
Zahlung einer Sondertilgung von 5,5 Millionen Euro.
Insgesamt wurden im Zusammenhang mit dem Abschluss der Neufinanzierung
Sondertilgungen in Höhe von 13,3 Millionen Euro geleistet: 7,8 Millionen Euro an die
drei deutschen Banken und 5,5 Millionen Euro an die ING Bank N.V.. Die deutsche
Sondertilgung wurde über den Verkauf der norwegischen Einzelhandelskette
Kondomeriet A/S mit 3 Millionen Euro und den Verkauf abgeschriebener
Forderungen aus dem Versandhandel über 1,3 Millionen Euro finanziert. Außerdem
zahlte die tmc Content Group AG eine Tilgung von 2,7 Millionen Euro für ein
Darlehen, das sie von der Beate Uhse AG erhalten hatte.
Die holländische Sondertilgung finanzierte sich mit 4 Millionen Euro über
Darlehen/Sale & Lease Back der DOBU. Weitere 1,4 Millionen Euro flossen aus dem
Verkauf holländischer Versandhandelsforderungen an die EOS Gruppe.
Damit haben wir seit September 2006 bis Juni 2011 unsere Kreditverbindlichkeiten
um 63,5 Millionen Euro reduziert. Bis Ende 2013 soll das Kreditvolumen auf 18,6
Millionen Euro zurückgefahren werden. Das ist ein ganz wichtiger Baustein unserer
Strategie. Denn - wie wir alle gesehen und gespürt haben - haben sich die
internationalen Finanzmärkte in den letzten Jahren sehr instabil entwickelt. Mit der
größeren Unabhängigkeit von den Banken minimieren wir unser Risiko.
Damit komme ich zum zweiten wichtigen Thema das Restrukturierungsprogramm.
Mit dem Ziel, mittelfristig und langfristig das Unternehmen wieder in die Gewinnzone
zu bringen, haben wir in 2010 einen Projektplan verabschiedet, der sich in drei
Phasen gliedert:
Phase I: Organisatorische Veränderungen in der Konzernstruktur zur Verbesserung
der Effizienz
Als erste fundamentale Maßnahme haben wir das Versandgeschäft operativ in einen
offline Bereich, also dem klassischen Kataloggeschäft, und einen online Bereich,
dem zukunftsträchtigen e-Commerce-Geschäft, getrennt. Wenngleich beide Bereiche
dem Versand zu zuordnen sind, so funktionieren sie nach völlig grundverschiedenen
Mechanismen. Ein Beispiel: Die Katalogentwicklung hat lange Vorlaufzeiten. Die
Planung von der Auswahl der Produkte bis zur Drucklegung des Katalogs nimmt ein
halbes Jahr und länger in Anspruch. Das Angebot im online Business hingegen ist
schnelllebig und kann ständig aktualisiert werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Wir
können im Online Business viel schneller auf das Kundenverhalten reagieren. Wenn
wir beispielweise feststellen, dass ein Produktangebot nicht die erwünschte
Resonanz hat, können wir es binnen von Minuten austauschen. Das ist im Katalog
nicht möglich gedruckt ist gedruckt. Damit auch das Angebot des Katalogs so
perfekt wie möglich auf die Kundenwünsche abgestellt ist, nutzen wir den Online
Shop als Testplattform
Die Kunst liegt eben darin, beide Plattformen gut aufeinander abzustimmen, so dass
das Zusammenspiel perfekt funktioniert.
Das erfordert auch ein völlig unterschiedliches Know how bei den Mitarbeitern.
Deshalb haben wir jetzt im Versand zwei Mitarbeiter-Teams jeweils für den offline
und den online Bereich aufgebaut.
Phase II wird im Wesentlichen von zwei Projekten bestimmt und soll bis 2013
abgeschlossen sein: Das Supply Chain Projekt und die Optimierung unserer
Markenpräsentation.
Das Supply Chain Projekt wurde im März angeschoben und hat allerhöchste
Priorität. Für diese sehr komplexe Aufgabe haben wir uns mit K&H Business Partner
einen Spezialisten ins Haus geholt, der bereits viele europäische Konzerne bei der
Lösung von Supply Chain Problemen beraten hat. Uns stehen sie mit einem
fünfköpfigen Team nicht nur beratend, sondern auch aktiv vor Ort zur Seite.
Ziele des Projektes sind: die Supply Chain Prozesse zu professionalisieren.
Darunter fallen alle Abläufe, die im Zusammenhang stehen mit der Auswahl und dem
Einkauf der Produkte, deren Lagerhaltung und Auslieferung sowohl an die externen
Kunden im B2B und B2C Geschäft als auch intern zwischen unseren beiden Lagern
in Walsoorden und Almere als auch an unsere eigenen Filialen. Viele Stellen dieser
Prozesskette waren durchaus gut durchdacht, doch gibt es an anderen Stellen noch
Potenziale. Wir wollen eben besser werden und uns optimal für die Zukunft
aufstellen.
Der Prozess ist komplex er gliedert sich in vier Abschnitte:
Erstens: Die operative Leistungsfähigkeit in Punkto Liefertreue und
Lieferschnelligkeit auf ein wettbewerbsfähiges Marktniveau zu bringen.
Herr Salge hat auf unserer Hauptversammlung im letzten Jahr sehr deutlich die
Schwachpunkte aufgezeigt und von seinen eigenen Erfahrungen als Kunde berichtet.
Wir haben daran gearbeitet und ich hoffe, Herr Salge, auch Sie haben als Kunde die
Verbesserungen gespürt. Heute kommen mehr als die Hälfte aller Bestellungen
innerhalb von 24 Stunden beim Kunden an. Diese Quote wollen wir weiter
verbessern. Amazon ist hier zumindest im Online Business unsere benchmark.
Zweitens: das Working Capital zu optimieren, indem die Warenbestände gesenkt
und die Zahlungsziele der Lieferanten verlängert werden.
Inzwischen haben wir die Lagerbestände um rund sieben Millionen Euro abgebaut
unter anderem durch Lagerverkäufe, die wir regelmäßig anbieten im Übrigen auch
hier in Flensburg. Davon können auch Sie heute profitieren. Wir schenken Ihnen
einen 40 Euro Shopping-Gutschein, den Sie heute in der Mittagspause beim Lunch
in unserer Lagerhalle einlösen können.
Drittens: Die Planungs- und Prognoseprozesse zu optimieren.
Damit gemeint ist, die Materialverfügbarkeit zu erhöhen, gleichzeitig aber die
Bestände zu optimieren. Also immer genau so viel Ware vorzuhalten, ohne
Lieferengpässe zu riskieren.
Viertens: Die Beschaffungskosten und Margen mit dem Aufbau eines strategischen
Produktportfolio-Managements zu reduzieren und die Produktvielfalt zu minimieren.
Das ist im Prinzip die hohe Schule des Einkaufs für jedes Land und für jedes
Produkt die Bedarfsmengen genau abzuschätzen und sich bei der Produktauswahl
auf genau die Artikel zu konzentrieren, die die größten Abverkaufszahlen erwarten
lassen, das erfordert Erfahrung und Kompetenz bei unseren Mitarbeitern.
Das zweite große Thema, mit dem wir uns in Phase II beschäftigen wollen, ist die
Professionalisierung und Optimierung unserer Marketingkompetenz, um unsere
Konzernmarken in der Öffentlichkeit zu positionieren. Mit
Beate Uhse
Pabo
Christine le Duc
und Adam & Eve
verfügen wir über Erotik-Brands im Portfolio, deren Stärke wir strategisch im
Marketing-Mix noch mehr herausstellen und für die Kundenansprache nutzen
werden.
Auch bei den Produkten verfolgen wir eine Markenpolitik. Mit unserem
Markenportfolio haben wir ein dickes Pfund in der Hand, auf das wir in der Zukunft
verstärkt setzen und das wir noch mehr bewerben werden.
Umschalten von Direktmarketing auf Markenmarketing das ist unsere Formel!
In der dritten Phase ab 2014 werden wir uns neben der Stabilisierung unserer
etablierten Märkte wieder auf Expansionskurs begeben. Es gibt in Europa
interessante Länder, die für die Erotik hohes Wachstumspotenzial bieten.
Ziel aller unserer Bemühungen ist es, Beate Uhse als das Unternehmen im Markt zu
positionieren, das den Kunden mehr bietet. Das heißt, wir möchten nicht nur
Kundenwünsche erfüllen, sondern Phantasien wecken und den sexuellen
Erfahrungshorizont der Menschen erweitern ganz so wie es Beate Uhse in den
Anfängen gemacht hat, indem sie für das Recht auf Liebe gekämpft hat.
Am Ende des Prozesses wird Beate Uhse als noch stärkerer Marktführer
hervorgehen.
Sex sells, das ist so und das wird immer so bleiben.
Auch wenn die Zahlen des Geschäftsjahres es noch nicht widerspiegeln, 2010 war
das Jahr der Wende. Die grundlegenden Veränderungen wurden gemacht, damit es
wieder aufwärts geht. Wir haben Fehler gemacht und wir haben bitter dafür büßen
müssen. Aber wir haben daraus gelernt. Der größte Fehler war die Segmentierung
der Versandkunden in soft und hard. Prinzipiell ist es eine logische und gute
Entscheidung, aber es haperte in der Umsetzung. Der Katalog entsprach nicht den
Erwartungen der Kunden. Die fehlenden Umsätze haben nicht nur die
Ergebnissituation des Versandhauses belastet, sondern auch die des gesamten
Konzerns beeinträchtigt.
Konzernweit sanken 2010 die Umsätze von 230,7 Millionen Euro im Vorjahr auf
197,7 Millionen Euro dabei entfällt von dem Rückgang in Höhe von 33 Millionen
Euro fast die Hälfte mit 15,2 Millionen Euro auf den Versandhandel.
Der rein operative Verlust das Ergebnis vor Steuern und Zinsen - belief sich auf
19,5 Millionen Euro. Mit unserem Restrukturierungsprogramm, das ich Ihnen in
seinen Grundzügen erläutert habe, haben wir bereits Mitte des Jahres operativ
gegengesteuert, doch konnten wir die rückläufige Entwicklung nicht mehr stoppen.
Zudem haben die aus dem Restrukturierungsprogramm resultierenden Sonder- und
Restrukturierungseffekte das Ergebnis mit 39,5 Millionen Euro zusätzlich stark
belastet. Darunter fallen hauptsächlich die Abschreibungen auf Firmenwerte und die
Rückstellungen für Drohverluste aus Shopschließungen. Ein Teil davon macht mit
12,3 Millionen Euro die Wertberichtigung auf unsere Beteiligung an dem Schweizer
Filmrechtehändler tmc Content Group AG aus.
Schauen wir uns die Entwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche an:
Im Einzelhandel wurden Umsatz und Ergebnis durch das reduzierte Filialnetz negativ
beeinflusst. In den letzten drei Jahren haben wir uns von 35 Objekten getrennt, die
nicht den Rentabilitätskriterien entsprechen. Zum Ende des Jahres bestand das
Filialnetz aus 244 Objekten, die einen Umsatz von 57,2 Millionen Euro
erwirtschafteten. 2009 erzielten wir mit 264 Shops Umsätze in Höhe von 62,8
Millionen Euro. Das EBIT wurde mit 7,2 Millionen Euro für die
Restrukturierungskosten im Zuge der Shopschließungen belastet. Insgesamt belief
sich der Verlust auf 10,8 Millionen Euro gegenüber einem plus von 0,2 Millionen Euro
im Vorjahr. Im ersten Halbjahr 2011 haben wir uns von 31 weiteren Shops getrennt,
darunter die Sandereijn Gruppe mit allein zehn Läden in Holland. Die Konzentration
auf renditestarke Objekte wird sich in Zukunft positiv auf das Ergebnis auswirken.
Dazu zählen in Deutschland unsere Premium-Objekte in guter City-Lage, die
Fachmärkte unter Marke Pabo in Belgien und die Christine le Duc Läden in den
Niederlanden. Außerdem werden wir unsere Mietverträge neu verhandeln. In
Deutschland konnten wir inzwischen für neun Objekte die Miete reduzieren.
Die größten Umsatzverluste kamen wie ich bereits verdeutlicht habe - aus dem
Versand. Diese blieben mit 88,9 Millionen Euro gegenüber Vorjahr um 15,2 Millionen
Euro zurück. Dies beeinträchtigte das Ergebnis, das von positiven 6,8 Millionen in
2010 mit 9,7 Millionen Euro ins Minus rutschte. Die Hauptursache habe ich bereits
erklärt: Stichwort Katalogumstellung in hard und soft, die von den Kunden nicht wie
erwartet angenommen wurde.
Der Versand ist unser wichtigster Umsatztreiber im Konzern und das wird auch in
Zukunft so bleiben, wobei wir verstärkt auf e-Commerce setzen. Die Frequenz der
Kataloge wurde auf drei im Jahr zurückgefahren, ebenso die Seitenanzahl reduziert.
Damit werden die Kosten gesenkt, die durch Druck und Mailings entstehen. und
das Wichtigste: Wir haben viel Energie in das Produktangebot und die Darstellung
gelegt. Überzeugen Sie sich selbst: Unser neuester Katalog ist gerade jetzt im
August herausgekommen und er liegt heute für Sie zum Mitnehmen bereit. Er hat
wirklich nichts mehr mit den Schmuddelheftchen der Vergangenheit zu tun. Wir
wollen ihn zum wertvollsten Erotik-Katalog entwickeln, den man gut hütet - ähnlich
wie den Katalog von IKEA oder OTTO.
Parallel haben wir in den Aufbau des e-Commerce Geschäfts investiert. Die
Neustrukturierung des Versandgeschäfts in jeweils getrennte Geschäftsbereiche -
Online und Offline - hat bereits erste positive Auswirkungen gezeigt: Im letzten Jahr
konnten wir den Anteil des e-Commerce Geschäfts von 42 auf fast 50 Prozent
steigern. Im ersten Halbjahr beträgt der Anteil mit 58,7 Prozent schon mehr als die
Hälfte.
Im e-Commerce sehen wir unsere Zukunft. Die Umsatzrentabilität ist hoch das
Risiko gering. Der Marketingaufwand ist wesentlich niedriger als im klassischen
Kataloggeschäft und die Warenauslieferungsquote hingegen höher. Denn im online
Shop wird nur das gezeigt, was auch auf Lager ist.
Kommen wir zum Bereich Entertainment. Die Vermarktung von kostenpflichtigen,
hochwertigen Angeboten ist durch die zahlreichen kostenfreien Contentangebote
sehr schwierig. Ebenso umkämpft ist der Markt für Telefonmehrwertdienste, deren
Vermarktung durch die strengere Gesetzgebung für die Werbezeiten stark
eingeschränkt wird. Die Umsätze fielen zwar mit 10,6 Millionen Euro um 2 Millionen
Euro niedriger aus, dennoch konnten wir operativ beim Ergebnis ein Plus um eine
halbe Million auf 2,1 Millionen Euro erwirtschaften. Die Kosten wurden weiter
reduziert und die Verträge mit Werbepartnern wurden erfolgreich nach verhandelt.
Jedoch musste eine Wertberichtigung auf eine Forderung vorgenommen werden, die
das Ergebnis auf 0,2 Millionen Euro schmälerte.
Weiterhin sehr schwierig ist das Großhandelsgeschäft und das wird auch in den
kommenden Jahren so bleiben. Die Gründe liegen auf der Hand. Die klassischen
Erotikanbieter damit meine ich die vielen kleinen Shopper, die Tante Emma Läden
der Sex-Branche - verschwinden allmählich vom Markt. Diese haben es versäumt,
sich auf die Wünsche einer neuen Kundengeneration einzustellen und konzentrieren
sich weiterhin auf den Handel mit Pornofilmen. Dieser wiederum verlagert sich mehr
und mehr ins Internet und wird nach unserer Einschätzung in wenigen Jahren so gut
wie ganz aus dem klassischen Handel verschwinden.
Zur Folge verzeichnen wir seit drei Jahren im Großhandel sinkende Umsätze. In
2010 waren diese mit einem Rückgang von 10,2 Millionen Euro auf 41 Millionen Euro
besonders deutlich. Das operative Ergebnis von minus 7,2 Millionen Euro wurde
zusätzlich von Sondereffekten und Restrukturierungskosten von 14 Millionen Euro
belastet. Diese bestehen zum einen aus Wertberichtigungen im Zuge des
Impairmenttests und zum anderen aus Restrukturierungseffekten. Hier ist vor allem
der Verkauf unserer Großhandelstochter Beate Uhse Schweden AB zu nennen, die
sich auf den nicht zukunftsträchtigen Verkauf von Filmen konzentriert hat. Zudem
sind Restrukturierungskosten zur Bündelung der Warenbeschaffung und Logistik am
Standort Almere angefallen. Hierzu zählt die Verlagerung der Logistik unserer
deutschen Großhandelstochter ZBF vom Standort Wiesbaden an den Standort
Almere, um die Effizienz unserer Großhandelslogistik besser auszuschöpfen. In
diesem Zuge haben wir im Übrigen auch das wenig margenträchtigen
Magazingeschäft als Teil des ZBF Sortiments abgestoßen. Das wird zwar den
Umsatz beeinträchtigen, aber die Ertragssituation verbessern.
Kommen wir zur Vermögenslage und die wichtigsten Positionen der Bilanz:
Die Bilanzsumme der Beate Uhse AG verringerte sich zum Bilanzstichtag 31.
Dezember 2010 um 32,5 Prozent auf 124 Millionen Euro. Im Vorjahr betrug die
Bilanzsumme 183,6 Millionen Euro.
Auf der Aktivseite verringerten sich die langfristigen Vermögenswerte um 39,7
Prozent auf 57,2 Millionen Euro.
Im Zuge von Wertminderungstests haben wir Abwertungen der Geschäfts- und
Firmenwerte im Einzelhandel und Großhandel, die sich um 53,8 Prozent auf 9,3
Millionen Euro verringerten. Die Sachanlagen lagen mit 19 Millionen Euro um 28,6
Prozent unter dem Vorjahreswert.
Unsere Beteiligungen in Höhe von 24,6 Millionen Euro wurden mit 0,1 Millionen Euro
nahezu vollständig aufgelöst. Dies resultiert aus einer Umgliederung der tmc Content
Group AG in die Position der assoziierten Unternehmen. Zusätzlich wurde eine
Wertberichtigung auf diese Beteiligung auf 8,8 Millionen Euro vorgenommen.
Die kurzfristigen Vermögenswerte verringerten sich um 24,8 Prozent auf 66,6
Millionen Euro. Dies ist im Wesentlichen auf die geringeren Vorräte im Einzelhandel
aufgrund von Filialschließungen zurückzuführen.
Die Eigenkapitalquote wurde vom Geschäftsergebnis beeinflusst und sank von 54,9
Prozent auf 27,1 Prozent.
Die langfristigen Schulden blieben mit 12,2 Millionen Euro gegenüber Vorjahr nahezu
konstant. Die kurzfristigen Schulden stiegen um 11,2 Prozent auf 78,2 Millionen
Euro.
Die Aktionärsstruktur ist seit dem 21. September 2009 unverändert:
Die Consipio BV ist mit 27,2 Prozent nach wie vor Hauptgesellschafter, gefolgt von
der Global Vastgoed BV mit 9,1 Prozent sowie der Unicredit Bank mit 8,9 Prozent.
Die Rotermund Holding AG hält 6,8 Prozent und im Free Float befinden sich 47,7
Prozent. Der Anteil der eigenen Aktien beträgt 0,4 Prozent.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei unseren Gesellschaftern, insbesondere
aber bei Ihnen, unseren Kleinaktionären, für die Loyalität gegenüber dem
Unternehmen bedanken. Gerade für diejenigen, die ihre Anteile an der Beate Uhse
AG schon sehr lange, vielleicht sogar schon seit Börsengang 1999 besitzen, ist die
Entwicklung des Aktienkurses alles andere als erfreulich. Auch ich habe persönliches
Geld als Aktionär in die Firma gesteckt. Glauben Sie mir: Genauso wie Sie möchte
ich, dass dieses Investment gut angelegt ist und seine Früchte bringt. Ich kann Ihnen
versichern, dass ich alles dafür tun werde.
2011 werden wir den Turn around noch nicht vollständig schaffen, doch wollen wir
die Verluste aus dem Jahr 2010 kräftig abbauen.
Trotz einer geringeren Umsatzentwicklung zwischen 140 und 144 Millionen Euro
erwarten wir ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen zwischen minus 4 bis minus 6
Millionen Euro.
Die Zahlen des ersten Halbjahres, die wir am 12. August veröffentlicht haben,
bestätigen unsere Prognose. Mit einem Konzernumsatz von 73,7 Millionen Euro
liegen wir voll im Plan und mit einem Ergebnis vor Steuern und Zinsen von minus 3
Millionen Euro sogar am oberen Rand unserer Erwartungen. Wenn wir uns die
Verluste aus dem Jahr 2010 noch mal vergegenwärtigen, ist die
Ergebnisverbesserung ein Quantensprung. Die Verluste aus dem ersten Halbjahr
haben wir halbiert und die Rendite gesteigert. In allen B2C Vertriebswegen haben wir
die Ergebnissituation verbessert und im Versand, unserem wichtigsten Vertriebsweg,
schreiben wir wieder schwarze Zahlen. Der Switch vom klassischen Kataloggeschäft
auf das zukunftsträchtige e-Commerce funktioniert. Damit haben den Dreh geschafft.
Mit unserer Restrukturierungsstrategie - meine Damen und Herren sind wir auf dem
richtigen Weg. Ich bin überzeugt von Beate Uhse und ich bin überzeugt vom Erfolg.
Ich würde mich freuen, wenn ich auch Sie überzeugen konnte.
Vielen Dank!
Quelle

Zusammenfassung: Es gab einen 40-Euro-Einkaufsgutschein für die Mittagspause und Serge hat auch viel Geld mit der Aktie verloren...
...und noch jemand dabei außer meinereiner?

(Bei Beate machen läppische 25.000 Euro ein Kursplus von 20 Prozent aus!) :kiss:
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.037.056 von cortezthekiller am 02.09.11 16:03:19Klar doch, und das seit langem. Allerdings halte ich mich mit Stellungnahmen sehr zurück.

Läppische 25000 Euro hin oder her - jedenfall war irgend wer bereit zu diesem
höheren Preis zu kaufen. Und die optische Wirkung sollten wir auch nicht vergessen.

Gutes Gelingen
Solange wir bei Beate Uhse, wie heute zum Beispiel, einen Kursvolumen über den ganzen Tag über alle Börsenplätze einschliesslich XETRA von nicht einmal EUR 2000,00 haben, ist jeder gehandelte Kurs willkürlich und ohne Wert.

Auf DAuer glaube ich sogar an eine langsame wirtschaftlich Erholung von der Fa. Beate Uhse; jedoch auf einem niedrigen, abgespeckten Niveau....., d.h. weitere Schliessungen von Filialen, auf Druck der Banken weiterer Abbau der Bankverschuldung, Abbau der Mitarbeiter und solange wie möglich vom Namen Beate Uhse im Internet zerren.....

Was jedoch komplett bei Beate Uhse fehlt und auch anlässlich der HV zu keinem Zeitpunkt erwähnt wird ist die Frage, woher die Phantasie in diese Aktie herkommen soll die dazu führt, dass man Tages-Aktienumsätze jenseits der TEUR 50 generiert.

Eine einfache Sanierung der Beate Uhse AG, der den Aktionären eine Dividende von 2 bis 5 Cent auf Dauer pro Aktie bringt, lockt keinen Investor in diese Aktie; von daher gehe ich von einem weitern dümpeln der Aktie während der nächsten 2 Jahre aus..........und weil das die Mehrzahl der Anleger das genauso sehen, ist der Umsatz so niedrig wie er ist - und da wird er auc die nächsten Monate / Jahre bleiben.......

und das das Thema Übernahme der Beate Uhse AG durch Dritte ebenfalls kein Thema ist, beweist der mickrige Umsatz der letzten Monate in diser Aktie.... Ferner hat die Uni Credit immer noch Ihre Beteiligung an Beate Uhse, obwohl sie diese bereits seit Jahren los werden wollte - und dies liegt sicherlich nich an überhöhten Preisforderungen seitsns der Uni Credit; eher daran, dass die anderen Hauptaktionäre eher an weitere, fallende Aktienkurse glaubt als an steigende........ Im Übrigen, ist m.E. der letzte meldepflichtige Insiderkauf des Vorstandes / Aufsichtsrates auch schon sehr sehr sehr lange her.....

Schöne Grüsse

Schulzse
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Antwort auf Beitrag Nr.: 42.179.814 von schulzse am 06.10.11 17:56:33Man muss ferner einfach auch mal konstatieren, dass es andere, vielversprechender Investments in Unternehmen gibt, wo die wirtschaftliche Wende hoffentlich früher und kurstechnisch intensiver kommen wird.

Ich nenne mal einige Namen; z.B: eine Firma Heidelberger Druckmaschinen; analog zu Beate Uhse verfügt diese Fa. ebenfalls einen Namen mit Weltruf; eng verwoben mit der Deutschen Bank; natürlich aktuell in einem schwierigen Umfeld tätig, der Druckmaschinenindustrie, aber innerhalb dieses Sektors einer der namhaften Anbieter. Alle anderen Konkurrenten, wie z.B. König & Bauer, MAN Roland oder Orlikon haben aktuell wirtschaftliche Probleme. Hier kann man schon eher davon ausgehen, dass hier über kurz oder lang notgedrungene Fusionsphantasie herrscht. Ferner wird bei einer Konjunkturwende diese Branche als erstes profitieren; ferner ist die Aktie im MDAX gelistet und daher eher auf dem Fokus der Investmentfonds oder Spekulanten als eine Beate Uhse AG, deren aktuellen Phantasie in einem mageren Turn-around in GF 2013 besteht......

Generell alle namhaften Bankatien, eine Societe Generale, eine Uni Credit oder auch eine Comba oder eine Deutsche Bank sind m.E. Turn-around Kanidaten ohne Ende, sofern man nicht an einer Auflösung der EURO-Zone glaubt......Aktuell liegt das Geschäft der Banken brach; Misstrauen überall. Weil man auf Dauer aber Geschäfte machen muss, ein Staat neben bankrotten Länder wie Griechenland, Italien, Portugal und Island nicht auch noch bankrotte Banken sich leisten kann, dürfte es für die BAnken in 2012 deutlich aufwärts gehen - und dies wird auch zu deutlich höheren Aktienkursen führen.....

Ich glaube, wenn ich aktuell den deutschen aber auch internationalen Kurszettel nach möglichen Turn-arround-Kanditaten schaue, fallen mir viele andere, und bedeutendere Unternehmen ein (Deutsche Bank, Commerzbank, Allianz, Siemens, RWE, EON,BP, Nokia, HP, amerikanische Banken)die alle, zugegebenermassen ihre indivduellen Handicaps haben, aber auf alle Fälle mehr Turn-around-Phantasie haben als Beate Uhse............

Die zentrale Frage lautet doch: WAS SOLL EINEN MÖGLICHEN INVESTOR DAZU BEWEGEN, Z,B EUR 10.000,00 anstatt in eine Commerzbank-Aktie, BP-Aktie oder Heidelberger Druckmaschinen Aktie in eine Beate Uhse Aktie zu stecken ?

Mir fällt keiner ein, der Erotikmarkt liegt darnieder, alle Märkte sind erschlossen, alle Märkte werden von Osteuropa und Asien mit Billigprodukten zugeschüttet, Produktqualität hat auf dem Erotikmart keinen Stellenwert, für den Herstellernamen kannst Du im Erotikmarkt meinen Mehrerlös generieren (im Gegensatz zum Automobil-, Handy- oder PC-Markt)..... und dann sagt selbst der GF anlässlich der HV, dass der Turn-arround des Unternehmens langsam und gemächlich mit Umsatzrückgang von statten gehen wird, und frühestens 2012, eher aber 2013, die ´schwarze Null erreicht werden soll - wo ist da die P H A N T A S I E ? ?

Im Übrigen noch ein kurzer Hinweis zum Schluss, bei einem Unternehmen, dass es in 2010 "geschafft" hat Ihre Eigenkapitalquote nahezu zu halbieren. Ein Unternehmen, dass anlässich der HV die Entschuldung bei den Banken als freiwilliges Vorgehen darstellt, aber sicherlich zu einem größten Teil von den involvierten Banken gefordert wurde. Diese Banken haben dieser Vorgehensweise mangels werthaltiger Sicherheiten wohl oder übel mitgetragen. In diesem Zusammenhang wäre mal eine interessante Frage zu erfahren, warum die Postbank die Tilgung Ihrer Kredite gefordert und durchgesetzt hat.

In der Vergangenheit war Beate Uhse auch hinsichtlich Ihrer Bilanzkreativität berühmt; so frage ich mich, inwieweit die Bewertungen der "verbundenen Unternehmen" in ihrer bilanzierten Höhe werthaltig sind.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 42.180.001 von schulzse am 06.10.11 18:25:03und noch eine Anmerkung zum Schluss; das EK von Beate Uhse liegt aktuell bei EUR 33 Mio.; aufgrund der vielen emmitierten Aktien beträgt der aktuelle Kurswert von Beate Uhse EUR 25 Mio; für ein Unternehmen, was wohlgemerkt aktuell Verluste erwirtschaftet . ich sehe hier also keine starke Untertreibung des Aktienkurses; vielmehr eine aktuell faire Bewertung. Stille Reserven sehe ich ebenfalls nicht bei Beate Uhse; bei Vorräten oder Beteiligungen sehe ich eher "stille Bewertungsrisiken"; werthaltiges Immobilienvemögen ebenfalls "Fehlanzeige". Nachdem für Beate Uhse Produkte nicht mehr bezahlt wir als für irgend einen anderen Anbieter entfällt m.E. auch eine Bewertung eines "immateriellen Firmenwertes" bei Beate Uhse.
Was soll man da dagegen setzen, schulzse?

Ich habe mir in den letzten Wochen ein paar Shops angesehen, zu verschiedenen Zeiten, einschließlich Zeiten, wo man vermuten würde, dass "etwas los" ist. Bei Beate: Fehlanzeige. Gähnende Leere.

Das krasseste Beispiel: Frankfurt, Samstag nachmittag. Die Straßen voller Leute in Kauflaune, und dann steht man so gut wie allein in einem großen Laden. Auffällig auch, dass in Läden anderer Ketten mehr los ist.
Und das ist nicht nur in FfM so, in anderen Städten konnte ich das genau so feststellen.

Vielleicht geschieht noch ein Wunder und die Firma kriegt irgendwo die Kurve. Dazu muss sie aber gewaltig schrumpfen und den Wasserkopf komplett abschlagen. Das überdimensionierte Logistikzentrum gehört so schnell wie möglich weg.
Hi Graustark,

das Problem ist der Erotikmarkt an sich......Früher gab es gesellschaftliche "No goes", war Erotik verrucht und man sprach nur hinter vorgehaltener Hand über das Thema Sex und Erotik..... Jetzt ist jegliches Erotikthema ausgelutscht, ob Sadomaso, ob Swinger Club, ob Gruppensex, Schwul- oder lespisch sein, es lockt keinen mehr vom Ofen vor....

Was will ich damit sagen ? Früher waren jährliche, zweitstellige Steigerungsraten im Bereich der "Ehehygiene" sowie im Videobereich bei Beate Uhse möglich, weil die Bevölkerung von Jahr zu Jahr aufgklärter wurde. Auch waren jährliche zweistellige Wachstumsraten möglich, weil in den 80 bzw. 90 er Jahren abgeschottete Märkte (Osteuropa und das kommunistische Asien) durch Ihre Öffnung nach Westen zur Verfügung standen.

Man muss einfach konstatieren, dass es

a.) keine neuen, nicht erschlossenen Märkte mehr gibt,
b.) auf der sexuellen Ebene nunmehr alles erforscht und mehr als nur
einmal "ausgelutscht" ist
c.) die Billigkonkurrenz aus Osteuropa und Asien die Preise und den Markt
dauerhaft so kaputt gemacht haben
d.) Beate Uhse für Ihren durchaus namhaften Brandingname kein Mehrerlös
erzielen kann
e.) Beate Uhse die Internetentwicklung in der Boomphase verschlafen hat
f.) Der heutige Sextoy-Käufer nicht auf die Beate Uhse Internetseite geht

Ferner zersplittert sich m.E. der Markt. Es gibt Spezialmärkte die Boomen stark; diese "Spezialboom" gehen aber an Beate Uhse vorbei, weil sie in der Stückzahl für Beate Uhse zu gering sind. Beispiele gefällig ? Vor 2 bis 3 Jahren war z.B. Sexmöbel ein Trend, d.h. Möbelstücke, die man für Erotikspiele nutzen bzw. umbauen konnte (z.B: im Rahmen von SadoMaso-Spiele). Auch gab es mal eine Zeit bei den Dessous, wo Corsagen aller Art, Farbe, mit unterschiedlichen Materialien, ein Thema waren - sicherlich nicht für die Hausfrau um die Ecke, aber sicherlich für die sexuell stark aktive Frau. Diese Themen wurden zwar von BU bedient - aber stiefmütterlich ! Neben dem Schmuddelimage der BU-Läden aus den 80er Jahren haftet auch bei BU das negative Qualitätsimage bei Dessous an - ich kann mich noch daran erinnern, dass man bei BU ein "Überraschungsgeschenk" oder auch "Überraschungspaket" für DEM 10,00 bestellen konnte, wo erotische Utensilien versprochen wurde. Der Inhalt war eine Gleitcreme, 10er Pack Kondome und ein Dessou. Dieses Dessou war qualtiätsmässig unter aller Sau (bei dem Preis logisch); aber wenn ich meiner Frau heute ein Dessou kaufen will, gehe ich sicherlich nicht in einem BU-Laden....

Ich sage ganz ehrlich - ich weiss ehrlicherweise auch nicht, aus welcher Richtung die "Musik" bei BU kommen soll. Wie bei meiner ersten Mail gesagt, ist sicherlich Kostensenkung / Schrumpfung der richtige 1. Schritt - aber dieser 1. Schritt ist für eine positive Aktienkursentwicklung von BU nicht ausreichend und ehrlich gesagt ich weiss keine Lösung bzw, keine Richtung für den erforderlichen 2. Schritt......
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Antwort auf Beitrag Nr.: 42.182.146 von schulzse am 07.10.11 09:41:48gute geschrieben , ich teiel deine auffassungnen:)
Zitat von schulzse: Wie bei meiner ersten Mail gesagt, ist sicherlich Kostensenkung / Schrumpfung der richtige 1. Schritt - aber dieser 1. Schritt ist für eine positive Aktienkursentwicklung von BU nicht ausreichend und ehrlich gesagt ich weiss keine Lösung bzw, keine Richtung für den erforderlichen 2. Schritt......
Geht mir genau so. Normalerweise hat jede Firma eine Kernkompetenz, etwas, was sie besoinders gut kann. Wenn man schrumpfen muss, schrumpft man die Randbereiche weg und behält die Kernkompetenz. Das Problem bei BU: Die Kernkompetenz ist (genauer: war) der diskrete Versandhandel mittels Katalog. Diese Kompetenz ist heute wertlos, weil ohne Basis. BU ist die Migration des Katalogs ins Internet nicht gelungen, jedenfalls nicht überzeugend. Im Internet ist BU nur ein "also-ran", und hat kaum Aussichten, je etwas besseres zu werden. Der Einzelhandel, siehe weiter oben. Novum, Erdbeermund, WoS, Orion und wie sie alle heißen machen vor wie es erfolgreicher geht.

Eine Idee hätte ich vielleicht: Schluss mit dem ganzen Billigramsch, Konzentration auf absolut hochwertige "edle" Ware, und vor "live" nicht mehr halt machen. Wer via tmc Kontakte zu Topmodellen hat, könnte auch einen Escortservice der Oberklasse anbieten.
Hi Graustark,

zu Deiner Idee folgende Anmerkung:

1.) BU versucht Deine Idee bereits seit einigen Jahren umzusetzten;
beispielsweise durch Umbau der Shops (Entfernung der "Kabinen",´oder
auch verstärkte Zuwendung auf die Bedürfnisse der weiblichen
Kundschaft; Entwicklung neuer exklusiver Produktlinen). Auch versucht
man wie bei Tupperware-Parties Dessous, Dildos etc. bei Hausverantstal-
tungen zu verkaufen. Jedoch haben diese Maßnahmen meines Wissens bis
dato nicht zu mehr Umsatz geführt und meines Wissens bestand
Kundenseitig bisher nicht die Bereitschaft hierfür mehr für die
Produkte zu bezahlen....

2.) Kosten solche Ideen viel Geld, was BU aktuell nicht hat.......

3.) Wenn man ehrlich ist, ist Escortservice mehr als nur Escort......dieses
inoffizielle "mehr" (zwischen Kunde und Dame vereinbart) kann ein
börsenorientiertes Unternehmen nicht anbieten ohne mit dem Gesetz in
Konflikt zu kommen. Fener verlangt man als Kunde Diskretion; diese
vermutet man bei einem kleinen Anbieter eher als bei einem großen
Anbieter. Zu guter Letzt ist das Escort-Service-Angebot in den
interessanten Großstädten wie Frankfurt, Hamburg, Berlin und München
mehr als gesättigt, sodass auch hier wieder ein Verdrängungswettbewerb
über den Preis herrschen würde.


Eine andere Frage; produziert BU seine Artikel eigentlich selbst ? und wenn ja, in Flensburg oder im billigeren Ausland ? Vielleicht wäre dies eine Idee... (zugegebenermassen nicht gerade originell....)
Im Großen ganzen hast du mit 1-3 wohl recht (nur was bei Börsennotierung gegen Escortvermittlung sprechen würde weiß ich nicht), aber was die Produktion betrifft, muss man wohl differenzieren. Textilien sehen jedenfalls aus wie Zeug aus finsteren chinesischen Garagen.
http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/erotik-unterne…

Guter Beitrag im Focus, mit der Quintessenz:

„Die Firma ist jetzt auf dem richtigen Weg, die Probleme werden angegangen“, sagt Analyst Schrade. „Aber die Talsohle ist noch nicht durchschritten.“
Inhaltlich steht da nichts Neues, aber es gibt ja auch nichts Neues, es ist auch so ein guter Beitrag.
Bemerkenswert ist, dass der Name SvdH in dem Beitrag nicht auftaucht.
Ich hoffe für BU, dass das seinen Grund in realen bevorstehenden Veränderungen im Management hat.
Ich finde interessant, dass der Autor die Beate Uhse AG genau so bewertet, wie der aktkuelle Aktienkurs ist - somit ist die Aktie aktuell kein "Schnäppchen".......... wie von mir bereits gesagt, besteht aktuell keine Eile für den Einstieg, nachdem auch noch 2011 mit weiteren, jedoch mit niedrigeren, Verlusten zu rechnen ist.......
Hallo Leute

Das ist zwar alles richtig was ihr schreibt, aber das wäre beunruhigend, wenn die Aktie bei 8 oder 10 Euro wäre. Die Firma hat ganz gut den Hals aus der Schlinge gezogen und wird sich nächstes Jahr sehr gut entwickeln. Für mich ein STRONG BUY. Ich denke,ich werde in nächster Zeit 40.000 Aktien kaufen.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
HI nejlepsi,

wie wir festgestellt haben, entspricht die aktuelle Börsenkapitalisierung des Unternehmens in etwa dem aktuell ausgewiesenen Eigenkapital; somit ist das Unternehmen aktuell fair bewertet (nicht unterbewertet aber auch nicht überbewertet). Somit stellt sich insbesondere die Frage nach der zukünftigen Perspektive des Unternehmens. Bei dieser Frage kommen von Dir, Entschuldigung meine Wortwahl, nur allgemeine Phrasen. Fakt ist, das Unternehmen hat eben nicht seinen Hals gut aus der Schlinge gezogen; vielmehr ist festzustellen das das Unternehmen im letzten Jahr 50 % des EK verloren hat und selbst feststellt, dass es auch das Jahr 2011 mit Verlust beenden wird und auf einen Turn-around erst in 2012 hofft. Ferner hat das Unternehmen selbst die finance covernance der kreditgebenen BAnken mit dr Folge nicht erfüllt, dass zumindet eine Bank ausgestiegen ist. Zu guter Letzt dürfte das Beteiligungsvermögen oder das "in verbundene Unternehmen investierte Kapital" auch noch Abschreibungsbedarf haben. Vor diesem Hintergrund ist Deine Aussage "wird sich BU nächstes Jahr sehr gut entwickeln" mehr als vewunderlich - zumal das Unternehmen selbt sagt, das es hofftin 2012 wenigstens die "Null" zu erreichen...... Vor dem Hintergrund dieser vielen Fragezeichen ist m.E. Dein "STRONG BUY" mehr als ambotioniert......... Zumal gerade das Grundgeschäft von Beate Uhse seit Jahren am Boden ist und keinerlei Tendenzen einer Trendwende erkennbar sind - gerade das Gegenteil ist der Fall, es werden Filialen geschlossen; somit ist eher mit einem weiteren, m.E. deutlichen Umsatzrückgng zu rechnen - inwieweit dieser Umsatzrückgang allein mit Kostensenkung aufzufangen ist, bleibt für mich zumindest eher fraglich; zumindest verfügt BU keine "hervorragende Perspektive" die m.E. ein "STRONG BUY" rechtfertigen würde........

P.S.: bei Deinen 40000 Stück setz Limite; da Tagesumsätze von Unter 10000,00 EUR keine Seltenheit sind :-)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.194.933 von nejlepsi am 11.10.11 02:03:28Habe gerade mal nachgelesen; 2011 hofft der Vorstand auf einen Gesamtumstatz von 140 bis 144 Mio.; gegenüber einen Umsatz von 198 Mio. in 2010 (übrigens 2006 waren es mal 271 Mio.), d.h. ein Minus von - 28 % !!!!!
Erfahrungsgemäß kannst Du nicht ohne weiteres im gleichen Zeitraum auch die Kosten um 28 % senken (trotz neu verhandelter Mietverträge etc.)

Ferner plant der Vorstand 2011 bereits jetzt noch mit einem negativen Ergebnis von 4 bis 6 Mio. EUR..........Sollte tatsächlich der Umsatz so niedrig ausfallen, dürfte der Verlust höher als 6 Mio. EUR ausfallen - woher da Dein Optimismus herkommt möchte ich gerne mal wissen.............

Wenn der Vorstand bereits im Vorfeld mit einem Verlust für das Gesamtjahr 2011 auftritt kannst Du Dir sicher sein, dass dann anlässlich des Jahresabschlusses 2011 der tatsächliche Verlust nochmal deutlich höher ausfallen wird - und wenn es nur dem endültigen "Reinemachen" der Zahlen dient.......

Es würde mich auch nicht wundern, wenn anlässlich der Zahlen auch ein Kapitalschnitt erfolgt mit anschliessender Kapitalerhöhung. Aktuell verfügt BU noch über ein wirtschaftliches EK von 33,64 Mio bzw. 27 % (aktuelle Marktkapitalisierung ca. 24 Mio. EUR); zieht man jetzt geistig von diesen 33 Mio. EK nochmal 10 Mio. Verluste für 2011 ab und evtl. weitere 2 - 3 Mio. Verluste aus Beteiligungsabschreibungen ab, dann hast Du ein Unternehmen, deren EK-Quote unter 20 % liegt und das in 2012 bewisen muss, keine Verluste mehr zu erwirtschaften. Ferner wird der Druck weiter zunehmen, die Bankebindlichkeiten abzubauen
Da werden ja ganz schön Stücke abgeladen, heute!

90.000 auf Xetra bis jetzt und bei 0,35 auch wieder 70.000 reingestellt...
Am Kursverlauf der letzten Tage lässt sich nicht ablesen, dass die Präsentation von SvdH auf dem Eigenkapitalforum besonders überzeugend gewirkt hätte.
Welchen Sinn der Auftritt hatte, erschließt sich ohnehin nicht unmittelbar. Oder erwägt man insgeheim doch eine Kapitalmaßnahme (Schnitt verbunden mit Erhöhung)?
Ja, sieht echt schlimm aus. Absolut keine Nachfrage mehr - nicht mal unter 0,30€.

Mal sehen ob wenigstens das alljährliche Windowdressing Ende Dezember stattfindet!?
Das wir die 0,25 in 2011 noch sehen, hätte ich ehrlich nicht gedacht. Wer schmeißt denn zu diesen Preisen seine Stücke raus?
Die Venus Hyggelig GmbH aus Kiel hält seit 23. Dezember 13,11 Prozent an Beate Uhse (10.237.617 Shares). Der Kusverlauf deutete
Der Kursverlauf zeigt: Aus dem Freefloat kommen die 10000000 Aktien nicht. Wer hat sie also zu welchem Preis abgegeben? Die Deppen von der UniCredit Bank AG?

Mensch, sieht der Chart Scheiße aus!!!

Apropos: Guten Rutsch allen Investierten!
Rotermund Holding AG hat auf 2839182 Aktien reduziert und ich denke der Rest kam von der UniCredit. Also sind es immer noch knapp drei Millionen Stücke, die in naher Zukunft auf den Markt geworfen werden.

Immerhin erklärt das die unnormale Schwemme von Aktien und den beschissenen Kursverlauf der letzten Wochen...

Ist hier keiner mehr investiert? Meinungen?
Hi Cortezkiller,

Meine negative Meinung zu Beate Uhse wird durch diese Entwicklung nur bestätigt......die ansonsten bei Gesellschaftsveränderungen übliche positive Kursreaktion ist ausgeblieben - anscheinend sieht die Mehrzeit der Aktionäre diese Entwicklung ähnlich wie ich.....

Der neue Gesellschafter ist dem Sparkassen-Giroverband zuzuordnen; wie wir alle wissen, ist die Sparkasse einer der Hauptgläubiger von BU; sodass davon auzugehen ist, dass dieser Gesellschafterwechsel nicht ganz freiwilliger Natur gewesen wein dürfte; und zwar von beiden Seiten !!!! Ich könnte mir gut vórstellen, dass über kurz oder lang die Sparkasse ihre Kreditforderungen, wohl oder übel aufgrund schlechter Entwicklung der wirtschaftlichen Fakten bei BU und fehlender werthaltiger Sicherheiten, in Eigenkapital umwandeln wird / muss.....

Das die Rotermund Holding AG, die branchenerfahren ist, trotz jahrelanger Arbeit es nicht geschafft hat, die Beate Uhse in die Gewinnzone zu führen, bestätigt ferner meine negative Einschätzung der Unternehmensperspektive.....insbesondere dann, wenn man feststellen muss, dass die Rotermund Holding, trotz des dramatischen Aktienkursverfalls bei BU, bereit ist ihre Anteile zu verkaufen anstatt ihren Anteil durch Käufe an der Börse auszustocken....

Dieser Gesellschafterwechsel gleicht meines Erachtens einem Offenbarungseid; ich fürchte, dass demnächst weitere negative Meldungen bei BU ins Haus stehen. Die einzige positive Hoffnung ist, dass vielleicht die Sparkasse als eine der Hauptgläubigerin in die Geschäftsführung bei BU eingegriffen hat und vermutlich auch zukünftig eingreifen wird, nachdem die KSK anscheinend auch nicht von der Unternehmensentwicklung bei BU begeistert ist
Meine Hoffnung ist erst einmal, dass sich der Kurs mit dem Jahreswechsel stabilisieren wird. Irgend jemand hat ja nun eindeutig das Bestreben gehabt vor der (zwischen dem Jahreswechsel möglichst unauffällig versteckt veröffentlichten) Gesellschafterveränderung den Kurs ins Bodenlose zu drücken. Die Sparkasse war bisher sicher nicht an höheren Kursen interessiert...
Meteor ALF Beteiligungsgesellschaft mbH hat auf Null reduziert. Die tauchten auf der Website von Beate Uhse bisher gar nicht als Anteilseigner auf! Da kamen also die restlichen Stücke für die Sparkasse her (neben dem Rotermund-Paket)...
Jetzt auch noch die AMP Art Media Productions GmbH aus Flensburg. Ebenfalls von über 3% auf Null!

Wahnsinn, was die für ein Geflecht aufgebaut hatten - und keiner hat von nichts gewußt...
"Besagtes Aktienpaket hat eine wahre Odyssee hingelegt, bis es jetzt beim Sparkassenverband gelandet ist. Von der Sparkasse Flensburg gelangten die Papiere durch Übernahme an die Nord-Ostsee-Sparkasse (Nospa). Die Nospa allerdings hatte sich mit der Übernahme verhoben und musste Schützenhilfe der Sparkassengruppe in Anspruch nehmen. Im Zuge dieser Maßnahme gelangte der Sparkassenverband Schleswig-Holstein an das Paket."

quelle
Ich persönlich verstehe die aktuelle positive Diskussion um den Gesellschafterwechsel nicht....

Fakt ist, wir haben bei BU einen neuen Großaktionär, der dies vermutlich aus freiwilliger Basis nicht geworden ist.....

Fakt ist, mehrere Gesellschafter, die Branchenerfahrung haben (Rothemund Holding), familäre Beziehung zu BU haben oder Risikokapitalgeber sind, sind bei BU zu so niedrigen Kursen ausgestiegen, dass die ausgeschiedenen Gesellschafter lieber Verluste in Mio.-Höhe aktzeptiert haben anstatt auf ein Reversal bei BU zu hoffen - warum wohl ? (vermutlich, weil bald die nächsten Leichen im Keller veröffentlicht werden....höhere Verlustem Abschreibung der Beteilungung auf "0"....wie auch immer..)

Fakt ist, ein Gesellschafter, der sich selbst im Eigentum der Bank befindet, die Hauptkreditgeber der BU ist steigt bei BU ein - hier ist doch der nächste Interessenkonflikt (Verfolgung von Gesellschafter- oder Gläubigerinteressen) vorprogrammiert......

Aus all diesen Gesichtspunkten kann ich dieser Entwicklung nichts positives abgewinnen; ich glaube ferner nicht, dass der neue Großaktionär sich bereiterklären wird, an einer Kapitalerhöhung sich zu beteiligen......

Ich bitte daher mal um Erläuterung, worin das Positive an diesem Gesellschafterwechsel liegt ? Ich sehe eigentlich nur Negativess - s.o.
o
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Antwort auf Beitrag Nr.: 42.554.438 von schulzse am 05.01.12 14:49:50Sparkassen im Norden beteiligen sich an Beate Uhse
05.01.2012, 06:42 Uhr 05.01.2012, 06:42 Uhr
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Flensburg. Die schleswig-holsteinischen Sparkassen sind bei dem Flensburger Erotikhändler Beate Uhse eingestiegen. Sie halten über die Tochtergesellschaft Venus Hyggelig jetzt 13,11 Prozent der Aktien an dem Unternehmen, wie ein Sprecher des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein dem Abendblatt sagte. Zu den Hintergründen wollte der Sprecher jedoch keine Stellung nehmen.

Klar ist: Die Sparkassen sind damit der zweitgrößte Aktionär von Beate Uhse. Dafür könnten sie nach Informationen des Abendblatts einen Kredit in die Beteiligung umgewandelt haben. Dies wollte eine Beate-Uhse-Sprecherin jedoch nicht bestätigen. Mit 27 Prozent ist die niederländische Consipio Holding der größte Anteilseigner. Hinter ihr steht die Familie des Aufsichtsratsvorsitzenden Gerard Philippus Cok. Mehrere kleinere Aktionärsgruppen mit Anteilen zwischen drei und fünf Prozent haben sich dagegen zurückgezogen, darunter eine Rotermund-Holding in Liechtenstein. Ulrich Rotermund, Sohn von Firmengründerin Beate Uhse, hat sich aus der Firma seit Längerem weitgehend zurückgezogen.

Die Aktie hat zuletzt an Wert verloren und ist nur noch wenige Cent wert. Das Unternehmen leidet an sinkenden Umsätzen durch das Internet. Statt auf Sex-DVDs setzt es mehr auf Kleidung, Dessous und Toys.(dpa/rz)
http://www.orion.de/
Verantwortlich für den Inhalt
ORION Versand GmbH & Co. KG
Amtsgericht Flensburg
HRA 2514
Ust.-Ident-Nr.: DE 134 639 343

persönlich haftende Gesellschafterin
Orion Versand GmbH, Sitz Flensburg
Registergericht Flensburg
HRB 1417

EAR-Registrierungsnummer:
WEEE-Reg.-Nr. DE 93982290

Geschäftsführer: Dirk Rotermund
Schäferweg 14
24941 Flensburg

Tel: 0180 - 40 50 417
Fax: 0180 - 40 10 999
dtms dt. Festnetz 0,20 €/Anruf // Mobil max. 0,42 €/Min


könnte natürlich auch ein Grund sein warum er bei Uhse abbaut. Villeicht braucht er es bei Orion:kiss:
Die Equicon Aktiengesellschaft, Vaduz, Fürstentum Liechtenstein hat uns

gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 4.1.2012 in Korrektur ihrer Stimmrechtsmitteilung

vom 29.12.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Beate Uhse AG,

Flensburg, Deutschland am 23.12.2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten)

betragen hat. 0,00% der Stimmrechte (das entspricht 0 Stimmrechten) sind

der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Meteor ALF

Beteiligungsgesellschaft mbH zuzurechnen.

05.01.2012 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche

Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de


Grosse Adressen verabschieden sich offenbar bei dem Unternehmen, was natürlich Fragen hinsichtlich der Überlebensfähigkeit aufwirft.

Gruss.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
Fakt ist, dass man das Unternehmen derzeit unter EK kaufen kann und alles Negative im Kurs drin ist. Das 4. Quartal ist traditionell das stärkste Quartal und wir erleben daher sicher eine Überraschung, wenn man sich mal allgmein den Anstieg der Einzelhandelsumsätze in Deutschland ansieht. Fakt ist auch, dass die Sparte Versandhandel bereits schwarze Zahlen schreibt (siehe 9 Monatszahlen). Ich glaube, dass das Tal durchschritten ist und die Zeit für Hoffnung gekommen ist. Das positive an dem Einstieg der Sparkasse ist nicht der Einstieg selbst, sondern dass man dadurch die vergessene Aktie eventuell wiederenteckt.

Wer einen Taler übrig hat, kann drauf spekulieren.
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Zitat von Macrocosmonaut: Die Equicon Aktiengesellschaft, Vaduz, Fürstentum Liechtenstein hat uns

gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 4.1.2012 in Korrektur ihrer Stimmrechtsmitteilung

vom 29.12.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Beate Uhse AG,

Flensburg, Deutschland am 23.12.2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten)

betragen hat. 0,00% der Stimmrechte (das entspricht 0 Stimmrechten) sind

der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Meteor ALF

Beteiligungsgesellschaft mbH zuzurechnen.

05.01.2012 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche

Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de


Grosse Adressen verabschieden sich offenbar bei dem Unternehmen, was natürlich Fragen hinsichtlich der Überlebensfähigkeit aufwirft.

Gruss.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.


Bitte bei der Wahrheit bleiben:( Erst mal informieren und dann posten. Der Freefloat von 50% auf knapp 38 % gesunken:p

http://www.beate-uhse.ag/index.php?id=3465
@zuzlhuba, Ulrich und Dirk haben den gleichen Nachnamen weil sie Brüder sind und Konkurrenten waren (Uhse vs. Orion).

...und Dirk ist als Unternehmer leider erfolgreicher!

So richtig weißt Du über die Beate Uhse AG nicht Bescheid, oder?
Fakt ist meines Erachtens etwas anderes.....

Ausgewiesenes Eigenkapital 2010 von EUR 33 Mio. minus voraussichtlicher Verlust in 2011 von 7 Mio. (Mitte von 6 bis 8 Mio. geplanter Verlust) = 26 Mio. "noch vorhandenes, rein buchhalterisch ausgewiesenes Eigenkapitla" zu einer aktuellen Börsenkapitalisierung von EUR 25 Mio.... Berücksichtigt man nur einen anteiligen Quartalsverlust für das 1. Quartal 2012 von nur EUR 2,00 Mio., ist die Aktie aktuell genau mit dem EK bewertet; und damit genau richtig bewertet !!!, vielleicht ist dies sogar immer noch zu teuer, wenn man nicht an die Zukunft des Unternehmens glaubt !!!!! und genau auf diese Frage bist Du eine Antwort schuldig geblieben !!!!

Fakt ist, dass die bisherigen Aktionäre, die weiss Gott aus der Branche kommen, es nicht geschafft haben Beate Uhse aus dem Tief zu holen.....

Fakt ist ferner, für den durchaus bekannten Namen Beate Uhse zahlt kein Kunde einen Aufschlag........

Fakt ist auch, dass alle bisherigen Versuche, aus der "Schmuddelecke" herauszukommen, komplett gescheitert sind.......(Sexshops nur für Frauen, eigene Exklusivlinie, Produktverkauf aller Tupperware, Schliessung der Videokabinen, Schliessung von unrentablen Sexshops etc.)

Fakt ist, dass mit einem weiteren Filialsterben bei Beate Uhse zu rechnen ist; entstsprechend ist auch auf Dauer mit weiteren Umsatzrückgängen zu rechnen, die bereits in der Vergangenheit nur teilweise mit Kosteneinsparungen aufgefangen werden konnten.....

Fakt ist des weiteren, dass Wachstumsraten, wenn überhaubt, im Erotikbe-reich nur über den Internetsektor zu generieren war, ein Bereich in dem BU unterrepräsentiert ist.......

Der neue Zielmarkt "Osteuropa" bereits verteilt ist, BU hier nicht auf ihren "Namen" setzen kann und für eine solche "Marktbearbeitung" erst neues Geld in die Hand genommen werden muss; somit sehe ich auf Dauer nicht die großen Gewinne (weitere Umsatzverluste in den Heimatländern durch Filialschliessungen plus Neuinvestititionen in Osteuropa = weitere Verluste zumindest in 2012....)

Fakt ist meines Erachtens auch, das der Gesellschafterwechsel alles andere als positiv ist; der Sparkassenverband musste zwangsweise die Anteile der Sparkasse Flensburg übernehmen; dies ist sicherlich keine strategische Beteiligung sondern eine Zwangsfinanzbeteiligung die der Sparkassenverband so schnell als möglich wieder los werden will.... Ferner ist davon auszugehen, dass dieser Aktionär zumindest nicht bereit sein wird, weiteres Geld in BU stecken zu wollen.......

Zu guter Letzt muss man sich doch die Frage stellen, warum die bisherigen Aktionäre ausgetiegen sind; sicherlich nicht um Kasse zu machen :-) Vor diesem Hintergrund ist meines Erachtens zumindest kurzfristig mit weiterem Ungemach zu rechnen...... Ich gehe daher persönlich davon aus, dass weitere Abschreibungen auf den Beteiligunsbestand erforderlich sind und die Verluste eher bei den EUR 8,00 Mio. als bei den EUR 6,00 Mio. anzusiedeln sind..... Ferner stelle ich eine weitere Frage, wenn BU positive Aussichten hätte, hätte doch einer der bisherigen Großaktionäre die Anteile der Sparkasse für ein "Appel und ein Ei" übernehmen können; warum wollte dies keiner ? Dies bestätigt auch meiner Sicht auch die aktuelle Perspektiv-losigkeit dieses Wertes.....

Am Schluss möchte ich auch noch auf die geringen Umsätze in dieser Aktie in den letzten Monaten hinweisen; spricht also auch nicht dafür, dass irgendein Insider positive, kurzfristige Kursreaktionen erwartet.......

Ich denke einfach mal, dass man erkennen muss, dass auch das Produkt "Sex" brutal gesagt vor die Hunde gekommen ist. Es gibt keine Tabuthemen mehr (egal ob Gruppensex, Swingerparties, Homo- oder Lesbenthematik, od Latex, ob Sadomasokult) deren Endeckung bzw. " werbemässige Bearbeitung" durch BU für mehr Umsatz sorgen könnte.... Auch neue Märkte gibt es nicht mehr zu beackern (wie nach der Wende in der ehemaligen DDR oder in Osteuropa nach Glasnost....). Auch die Osteuropa-Expansionsstrategie ist m.E. mit Vorsicht zu geniesen......; ich verweise in diesem Zusammenhang auch die seinerzeit verfolgte Expansionsstrategie von BU in den anderen europäischen Ländern (Niederlande, Spanien etc.) die grandios bei BU gescheitert ist. Ich hätte daher gerne mal gewusst, was an Osteuropa soviel anders ist als in Spanien; zumal in Osteuropa sicherlich noch weniger auf Qualität wert gelegt wird zumal in Osteuropa der Durchschnittsbürger, gerade jetzt in der Finanzmarktkrise, noch weniger Geld in der Tasche halt als in Westeuropa...
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.556.828 von MrEstate am 05.01.12 21:25:55MrEstate,

noch ein kurzer Hinweis zum Thema Eigenkapital...........

Die Beate Uhse AG besitzt 11 Mio. Aktien der TMC Content Group (siehe Bilanz 2010); dieses Aktienpaket wurde noch in der Bilanz 2010 von BU mit TEUR 8.800 unter "assozierte Unternehmen" bilanziert, obwohl bereits damals der Kurswert aller Aktien zum Bilanzstichtag nur TEUR 3.300 wert war (Aktienkurs damals 30 Cent). Aktuell steht die Aktie bei 14 Cent (Stand 05.12.2011); somit ist dieses Aktienpaket aktuell nur noch TEUR 1.540 wert, was meines Erachtens weitere Abschreibungen von EUR 5,30 Mio. zum Stichtag 31.12.2011 notwendig macht - diese Abschreibung ist sicherlich nicht berücksichtigt bei dem geplanten Verlust von 6 Mio. bis 8 Mio. bis zum Jahresende......vermutlich ist dies ja eine der "Kröten" die die restlichen Großaktionäre dazu veranlasst haben, ihren Aktienanteil an BU nicht zu erhöhen...... Ferner kannst Du "Gift" darauf nehmen, dass der Sparkassenverband generell bei BU in Zukunft auf eine konservative Auslegung der Bilanzvorschriften Wert legen wird; somit sind meines Erachtens bei BU mit weiteren "bilanzellen Verlusten", aufgrund der Anwendunhg konservativer Bilanzierungsregeln, zu rechnen. Dem Sparkassenverband dürfte es schon reichen, aufgrund Ihrer Beteiligung an einem Erotikunternehmern generell "ins Gerede zu kommen"; die wollen sicherlich nicht noch später als Mitwisser bei der Anwendung von zu optimistischen Wertansätzen bei BU ins Zwielicht zu geraten. Meines Wissens war BU schon früher für ihre "kreative Bilanzierung" bekannt (Verbuchung von Druckkosten für die Kataloge, Bewertung von Vorräten etc.), wobei ich zugeben muss, dass diese Aussage auf meine Erinnerung und früherer Kommentare hier im wallstreetonline beruht..

Sofern Du diese EUR 5,00 Mio. Abschreíbung bei meiner letzten Berechnung Börsenkapitalisierung versus Eigenkapital bei BU berücksichtigt, bezahlst Du also aktuell für eine BU-Aktie mehr als das aktuelle Eigenkapital pro Aktie....... Wohlgemerkt für ein Unternehmen, was weiterhin mit Umsatzrückgang zu kämpfen hat, was aktuell über kein plausibles Geschäftsmodell verfügt, über aktuell mehrheitlich branchenfremde Großaktionäre verfügt und deren Bereitschaft für die Zuschiessung von weiterem Eigenkapital vermutlich als eher gering zu erachten ist und was überhaupt ersteinmal beweisen muss, in Zukunft keine Verluste mehr erwirtschaften zu müssen....

Aus meiner Sicht ist auf dieser Datenbasis ein Aktieneinstieg bei BU noch viel zu früh und ein reine Zockerei......
Die aktuelle Kursentwicklung gibt mir anscheinend auch Recht, dass es sich bei dem Kursanstieg bei BU nur um ein kurzfristiges Strohfeuer gehandelt hat; akttuell - 12 % !
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Antwort auf Beitrag Nr.: 42.568.589 von schulzse am 09.01.12 14:39:31@schulze, Deine Analysen lesen sich gut. Von der realistischen Gesamteinschätzung her hast Du vollkommen recht.

Trotzdem DER positive Punkt ist: Schon seit Monaten ist ein Großreinemachen zu beobachten und das ist für langjährige Aktionäre durchaus nicht selbstverständlich. Die Zeit der Lügen, Verfälschungen und Verschleierungen scheint bei den Verantwortlichen im Unternehmen endgültig vorbei zu sein!?

Deshalb sehe ich auch den "Einstieg" der Sparkassenverwaltung positiv. Nicht zuletzt dadurch erfuhr man das zwielichtige Tatortleichendarsteller aus der Schweiz über fünf Prozent der Anteile hatten. Ich zumindest wußte davon nichts. Es würde mich auch einmal interessieren warum die ganzen im Dezember ausgestiegenen Großaktionäre ihre Einstiege nicht öffentlich machen mußten. Gelten für Luxemburger bzw. Lichtensteiner Beteiligungsgesellschaften andere Regeln als für uns? Das Porno-Stöckli großmäulig eine Übernahme angekündigt hatte, war mir klar. Das er ein Fünfprozentpaket in Händen hielt hingegen nicht.

Schön aber, dass ein nach Eigendarstellung stets erfolgreicher Selbstdarsteller auch mal einen hohen Verlust mit einem Sexinvestment zu verzeichnen hat - willkommen im Club, Herr Stöckli!

Ich finde es gut, dass diese Typen nun draußen sind. Im Sinne der anderen Aktionäre hätten die sowieso nie gehandelt. Vielleicht eröffnet der Sparkasseneinstieg langfristig doch völlig neue Perspektiven und lockt Investoren die sich sonst nie ihren Ruf verschmuddelt hätten...
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Hi cortezkiller,

Ich gebe Dir Recht, das sich der relative Kursverfall der BU-Aktie innerhalb des letzten Jahres abgeschwächt hat (bereits längere Zeit in der Range zwischen 0,50 EUR und 0,28 EUR verhaftet....); allerdings leider auch die Umsätze...

Was ich grundsätzlich anders sehe, ist die Beurteilung des Einstiegs der Sparkassenbeteiligungsgesellschaft; diese ist für mich nicht freiwilliger Natur, sondern dem Umstand geschuldet, dass man mit größtenteils unbesicherten Krediten bei BU engagiert ist und demzufolge lieber als Gesellschafter bei Managemententscheidungen mitredet bzw. diese beeinflussen kann als als Gläubiger auf Gedeih und Verderb die jeweilige Entwicklung hinnehmen zu müssen. Wenn ich richtig liege, ist gerade diese Beteiligung nicht lang- sondern eher kurzfristig ausgelegt. Dies kann man auch positiv sehen; jeder Großinvestor, der bei BU einsteigen will, kann davon ausgehen diese Anteile für ein relativ geringes Aufgeld kaufen kann; man kann es aber auch negativ sehen, weil hinter dieser Entscheidung kein wirklicher Beteiligungswille steckt, langfristige Investitionsentscheidungen eher schwieriger werden (Ziel der Beteiligungsgesellschaft ist es sicherlich, dass auf mittelfristige Sicht die Kredite der Sparkasse von BU getilgt werden und nicht neue Investitionskreidite aufzunehmen...). Vorallem ist sicherlich ein solcher Gesellschafter nicht so geduldig mit dem Turn-around einer BU wie ein normaler Investor........

Was mich vorsichtig werden lässt ist einfach die Tatsache, dass nicht nur andere, bestehende Investoren diese Anteile nicht übernommen haben (diese wurden ihnen sicherlich zum Kauf/Übernahme angeboten) sondern sich sogar weitere Altaktionäre verabschiedet haben - dieses Verhalten kann meines Erachtens nur bedeuten, dass dieser Aktionärskreis nicht an eine kurz-/mittelfristige Zukunft von BU glaubt.......und wenn einer Insiderwissen hat, dann sind es doch in erster Linie diese Altaktionäre.....und wenn sogar die Rothemunds dieser Welt sogar ihre eigenen Aktienanteil, trotz eines extrem zu realisierenden Aktienkursverlustes, ihre Aktien verkaufen, befürchte ich einfach, dass weitere Negativmeldungen anstehen - im Gegensatz zu Dir gehe ich davon aus, dass diese Negativmeldungen nicht im aktuellen Kurs enthalten sind.....

Ich würde erst dann bei BU einsteigen, wenn das aktuelle Geschäftsjahr abgeschlossen ist und die von mir erwähnte, nahezu Komplettabschreibung ihrer Beteiligung vorgenommen wurde, das neue, reduzierte Eigenkapital bekannt ist und wenn erstmals der Quartalsumsatz gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode zumindest gehalten wurde - somit eine Bodenbildung bei BU erkennbar ist....

Ferner hätte dieses Abwarten bis nach Bilanzerstellung einen weiteren Vorteil; eine Beteiligungsgesellschaft der Sparkasse wird sich sicherlich intensiv um die herangezogenen Bewertungsansätze beim Warenlager, Materialeinkauf, Bewertung von Beteiligungen etc. ansehen und schon aus Eigeninteresse (nicht in Verruf zu geraten, bei Bilanzmanipulationen mitgewirkt oder geduldet zu haben) auf einen konseravativen Wertansatz bestehen - sofern dies erfolgt, sind hier weitere Bewertungsverluste bei BU zu fürchten, die ebenfalls die EK-Quote absinken lässt...


Ferner hat BU sicherlich auf Dauer ein Liquiditätsproblem; die eine oder andere Bank hat ihre Kredite im Hinblick auf die Nichteinhaltung der Covenants gekündigt; die erzielten Umsätze sinken weiter, um weitere Kostensenkungen durchsetzen zu können, muss vermutlich auch weiteres Geld in die Hand genommen werden und Ihre Investitionsstrategie in Osteuropa erfordert weiteres Geld; dieses Geld wird BU sicherlich nur schwerlich von den involvierten Banken bekommen; vorallem dann nicht, wenn es, wie es bei BU der Fall ist, kaum oder keine werthaltigen Sicherheiten mehr zur freien Verfügung hat. Einen werthaltigen Wertansatz aus der Raumsicherungsübereignung eines Warenlagers, bestehend aus Dildoss, Sex-Videos, DVD`s uns Latexunterwäsche, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen :-) Die Firmengebäude wurden meines Wissens im Rahmen eines Sale-and-Lease-Back-Verfahrens schon weiterverkauft (in der Bankpraxis auch ein negatives Indiz für die zukünftige Entwicklung eines Firmenkunden einer Bank). Wenn Du ferner die Entwicklung der Bankverbindlichkeiten bei BU in den letzten Jahren ansiehst wirst Du feststellen können, dass diese drastisch zurückgeschraubt wurde - diese Entwicklung werte ich als Folge einer restriktiven Kreditvergabepolitik der beteiligten Banken gegenüber BU und nicht als freiwillige Vorgehensweise von BU....

Vielleicht sehe ich alles zu finster; und sicherlich rechtfertigt auch ein solcher, kontinuierlicher Aktienkursverfall wie bei BU auch den einen oder anderen negativen Umstand (z.B: der aktuelle, negative Einschätzung der Erotikbranche...) und vielleicht verpasse ich durch mein Zögern den ersten Kursanstieg bei BU; andererseits sagt mir meine Erfahrung aus der Bankpraxis, dass eine Firma mit einer schlechten Bilanz tatsächlich deutlich schlechter darsteht (Ziel: Reduzierung der EK-Quote soll verhindert werden) und eine Firma mit einer guten Bilanz tatsächlich sehr viel besser darsteht (Kosten / Abschreibungen / Rückstellungsbildung werden aus steuerlichen Gründen aufgestockt...).....

Ferner sagt mir meine Erfahrung, dass bei einem solchen Gesellschafterwechsel (wie auch bei einem Wechsel des Managements) im ersten Jahr alles Negative im 1. Jahr des Wechsels publik gemacht wird, um die Schuld dem Vorgänger (sei es Gesellschafter oder Manager) in die Schuhe zu schieben...........

Wir werden sehen; und wenn ich mir die "Jetzt-ist-der-richtige-Einstiegszeitpunkt-Parolen" des letzten Jahres so ansehe, habe ich zumindest bis dato richtig gelegen nicht einzusteigen...(und dafür mein Geld woanders zu "verbrennen" :-))

We, will see.......
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.572.065 von cortezthekiller am 10.01.12 09:53:22Hi cortezkiller,

zu guter Letzt versuch doch mal, den Aspekt Deines eigenen Einstiegs mal aussen vor zu lassen, und versuch BU nüchtern zu betrachten. Wenn ich dies tue, komm ich zu folgenden zentralen Aussagen, wobei ich Dich bitte meine Aussagen kritisch zu beleuchten:

1.) Es ist festzustellen, dass die Erotikbranche sich derzeit am Boden befindet; es zeichnen sich keine Tendenzen der Besserung ab. Die negativen Aspekte sind:

- keine wirklichen, wesentlichen neuen Trends in der Erotikbranche, die
neue Umsatzmöglichkeiten erkennen lassen..
- weiterhin ruinöser Wettbewerb aus Asien und aus Osteuropa
- in der aktuellen Lage wird kein Aufschlag für Brandingnahmen bezahlt
- weiterhin ruinöser Umsatz-Kanabalismus mit Internetanbietern zu Gunsten
der Internetanbieter; ein Markt, auf den BU unterrepräsentiert ist.
- diese negative Entwicklung zeigt sich auch auf der alljährlich
stattfindenen Venus-Erotik-Preisverleihung; keinerlei Presseecho mehr,
die Darsteller sind unter sich, der Rahmen der Veranstaltung wird immer
kleiner...
- es aktuell auf kurz-/mittelfristige Sicht keine Trendumkehr in Sicht

2.) Manager und Gesellschafterstruktur bei BU:

- in der Erotik erfahrene Manager und Gesellschafter sind in den letzten
Jahren bei BU gescheitert;
- alle Versuche, über Kostensenkung, Marktfocussierung, Gewinnung von neuen
Märkten, Genierung von Frauen als Kunden, Generierung von neuen Absatz-
wegen (Verkauf analog zu Tupperware)sind gescheitert bzw. haben zumindest
nicht die Ertragswende ermöglicht.....
- Alteigentümer steigen trotz erheblicher Verlustrealierung entnervt bei BU
aus....
- Neue Gesellschafter werden mehr oder weniger zwangsweise zur Gesellschafterrolle gezwungen...
- Eine branchennahe, langfristig orientierte, Gesellschafterstruktur ist nicht vorhanden
- Der aktuelle Aktienkurs schrenkt zukünftig erforderliche Neuinvestitionen
stark ein; eine Kapitalerhöhung ist beim aktuellen Aktienkurs nur
schwerlich möglich ohne die Bestandsaktionäe zu verprellen

3.) Aktienkurs und Bilanz

- der Aktienkurs ist in den letzten Jahren stark gefallen; aber dies erfolgte analog zum Umsatzrückgang, Verlustausweitung (letzten Jahre) bzw. Nichterreichung einer "schwarzen Null" sowie eines deutlichen Abbaus des ausgewiesenen Eigenkapitals. Im Ergebnis bleibt damit festzuhalten, dass die BU Aktie, trotz starken Kursverfalls, nicht unterbewertet sondern maximal fair bewertet ist. Meines Erachtens ist die Aktie immer noch zu hoch bewertet, weil in 2011 weitere deutliche Verluste ausgewiesen werden, die zu einer weiteren deutlichen Eigenkapitalreduzierung führen werden - somit steigt auch die Gefahr der Überschuldung bei BU; zugegebenermassen ist dieses Risiko aktuell noch als überschaubar anzusehen. Wann rechtfertigt ein Aktienkurs einen deutlich höheren Kurs als das jeweils auf die Aktie ausgewiesene Eigenkapital ? Wenn die Branche, die zukünftige Geschäftsentwicklung einen positiven Ausblick rechtfertigt. Ich sehe BU in 2012 nicht hohe Gewinne erwirtschaften; wenn es positiv läuft, schafft BU vielleicht eine schwarze Null. Wo ist hier der erforderliche Turn-around zu sehen, der Kursaufschläge auf den aktuellen Aktienkurs rechtfertigen würde ?
- die Umsätze bei der BU-Aktie ist in den letzten Monaten drastisch eingebrochen; es fehlt somit an eine Nachfrage in diese Aktie. Die Gefahr besteht daher, dass BU auf Dauer ein Schattendasein fristen wird und evtl. Verkäufe, auch schon von kleinerern Paketen, nur auf Grundlage weiterer, deutlicher Kursrückgänge möglich sind.

4.) Umsatzentwicklung in 2012

- Ich sehe aktuell keine Trendwende beim Preisverfall in der Erotikbranche (aber positiv, der Boden ist seit langem erreicht...)
- BU wird weitere Filialen schliessen (müssen); somit ist mit einem weiteren Umsatzrückgang zu rechnen
- Trotz umfangreicher, unrentabler Filialschliessungen in der Vergangenheit hat dies alleine nicht bei BU dazu gereicht, eine schwarze Null zu erreichen.
- die geplante Gewinnung von Märkten in Osteuropa wird erstens noch eine Zeit lang dauern, bis diese sich umsatzwirksam auswirken wird,
- zweitens werden hierbei weitere Investitionen erforderlich sein, was die weitere finnzielle Lage von BU erschweren wird..
- drittens ist die Frage ob Osteuropa auf BU gewartet hat, das Risiko eines Scheiterns ist auch hier durchaus vorhanden nachdem BU bereits in anderen Märkten gescheitert ist,

Auf dieser Grundlage besteht meines Erachtens keine Eile für einen Einstieg; aber wie Du meinem Interesse an dieser Aktie an diesem Thread entnehmen kannst, heisst dies nicht, dass ich nicht noch in 2012 einsteigen werde :-)

Ich wäre Dir jetzt nur für sachliche Argumente dankbar, die aktuell für BU sprechen (ausser der generellen Hoffnung an sich....)
Hallo zusammen,

ich verfolge seit ein paar Tagen dieses Forum.

Eine Sache verstehe bzgl. der TMC-Beteiligung ich nicht ganz. Genau wie Schulzse sehe ich ein erhebliches Abschreibungspotential aufgrund der Kursentwicklung der TMC. Hätte es aber dann nicht auch schon im 9-Monatsbericht knallen müssen? Da lag der Kurs der TMC bei ca. 12ct. Abgeschrieben wurden aber nur 761 TEUR.
Kann mir das jemand erklären?
Es gib t einen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen Bilanzen in Zwischenberichten und Jahresberichten. Letztere werden testiert.
Na, dann wird jawohl noch was kommen. Ob das den Banken schmecken wird? Bin gespannt, wie die reagieren werden. Besonders die ING, die noch keine Beteiligung hat.
Anbei habe ich Dir die wesentlichen Sätze im Gechäftsbericht 2010 der Beate Uhse AG auf Seite 50 reinkopiert:

Risiko von Beteiligungen und langfristigen Vermögenswerten

Im Konzernabschluss werden langfristige Vermögenswerte von
57,2 Mio. Euro (2009: 94,8 Mio. Euro) ausgewiesen, davon entfallen
8,8 Mio. Euro (2009: 23,8 Mio. Euro) auf die Anteile an der
tmc Content Group AG.
Die Anteile an Beteiligungsunternehmen sowie sonstige langfristige
Vermögenswerte des Beate Uhse Konzerns unterliegen dem Risiko
möglicher Wertminderungen.
Im Gegensatz zu den Tochterunternehmen ist die Einflussnahme
der Beate Uhse AG auf Beteiligungsunternehmen eingeschränkt.
Aufgrund des hohen Buchwerts stellt eine Wertminderung der
Beteiligung an der tmc Content Group AG einen besonderen Risikofaktor
dar
. Die Anteile der an der Börse notierten tmc Content
Group AG weisen zum 31.12.2010 einen Buchwert von 8,8 Mio.
Euro (31.12.2009: 23,8 Mio. Euro) aus. Der Börsenwert der vom
Beate Uhse Konzern gehaltenen Anteile beträgt zum Bilanzstichtag
3,3 Mio. Euro (31.12.2009: 2,1 Mio. Euro); das anteilige Eigenkapital
beträgt 5,8 Mio. Euro (2009: 7,6 Mio. Euro). Da der Markt
für Anteile an der tmc Content Group AG aufgrund des unverändert
äußerst geringen Transaktionsvolumens nicht aktiv und ein
Rückgriff auf unlängst aufgetretene Geschäftsvorfälle nicht möglich
ist, ermittelt die Gesellschaft den beizulegenden Zeitwert mit
Hilfe eines Bewertungsgutachtens unter Anwendung eines DCFVerfahrens.
Wäre der Börsenwert als maßgeblich für die Ermittlung
des erzielbaren Betrags angesehen worden, läge das Eigenkapital
des Konzerns um 5,5 Mio. Euro niedriger.
Der Beate Uhse Konzern hat für das Geschäftsjahr 2010 außerplanmäßige
Abschreibungen auf den Beteiligungsansatz der tmc
Content Group AG sowie auf sonstige langfristige Vermögenswerte
vorgenommen. Diese verringern das Risiko möglicher weiterer
Abschreibungen in der Zukunft. Nichtsdestotrotz können
bei weiteren Ergebnisverschlechterungen bei der tmc Content
Group AG und im eigenen operativen Geschäft des Beate Uhse
Konzerns zukünftig weitere Abschreibungen erforderlich werden.

Mit anderen Worten: Die Beate Uhse AG hat das geringe Handelsvolumen in 2010 zum Anlass genommen, einen auf Basis eines "Discount-Cash-Flow" basierten Wertermittlungsvefahrens höheren Wertansatz bei Ihrer TMC Beteiligung heranzuziehen. Ob man das machen kann oder nicht, weiss ich nicht (hängt sicherlich davon ab, nach welchen Bilanzrichtlinien bilanziert wurde (HGB etc.). Aber eines ist auch Fakt; egal ob rechtmässig oder nicht, es ist ein latenter Abschreibungsbedarf vorhanden. Vorallen Dingen gerade dann, wenn kaum Umsatz in dieser Aktie stattfindet, weil man dann als Beate Uhse AG seine Beteiligung nicht einigermassen kursschonend an der Börse verkaufen kann.......

Sofern die Sparkasse als Gesellschafter únd Kreditgeber Einfluss auf den Geschäftsbericht 2011 nimmt (obwohl sie das ja ausdrücklich anlässlich der letzten AD-HOC ja ausgeschlossen hat), ist von einer weiteren, deutlichen Abschreibung auszugehen - sofern dies nicht passiert, muss man aber das ausgewiesene EK um diesen Beteilungsansatz zumindest in der Buchwertberechnung pro Aktie nach unten korrigieren......

Es bewahrheitet sich bei dieser Thematik wieder der Leitspruch eines bekannten Analysten der sagt: " Ein Unternehmen mit einer guten Bilanz steht eigentlich besser das als wie die Bilanzzahlen einem suggeriert; ein Unternehmen mit einer schlechten Bilanz steht eigentlich deutlich schlechter da als die Bilanz einem suggerieren soll "

Nachdem Überschuldung ein Konkursgrund bei einer Kapitalgesellschaft ist, trifft dies m.E: insbesondere auch bei BU zu.

Übrigens gibt mir auch die aktuelle Akienkursentwickung bei BU seit Veröffentlichung der geänderten Beteiligungsverhältnisse recht; wir sind wieder bei einem Kurs von 0,28 EUR angelangt
Da du, schulzse, dich in diesen Dingen auszukennen scheinst, möchte ich deine Aufmerksamkeit auf die Frage lenken, ob nicht doch die Hälfte des Grundkapitals aufgezehrt ist.
In der Vergangenheit hat BU es geschafft, mit nach meiner Meinung fragwürdigen Tricks mit einer Differenzierung zwischen "Konzern" und AG, hart an dieser Sache vorbeizusegeln.

M. E. kann das nicht mehr lange gut gehen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 42.598.898 von Graustark am 16.01.12 12:01:48Hi Graustark,

wie schon mehrmals gesagt, ich wäre vorsichtig; daher würde ich auch auf alle Fälle vor einem Einstieg die testierten 2011er Zahlen lesen. In letzten, 2010er Geschäftsbericht, steht vieles, Interessantes drin, so z.B: folgende Sätze unter "Vermögenslage"

Die Sachanlagen lagen 2010 bei
19,0 Mio. Euro und damit um 28,6 % unter dem Vorjahreswert
von 26,7 Mio. Euro. Neben der laufenden Abschreibung und
Filialschließungen mussten 2010 auch in signifikantem Umfang
außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 28,7 Mio. Euro
auf immaterielle Wirtschaftsgüter, Sachanlagen[/b], Beteiligungen
und assoziierte Unternehmen vorgenommen werden
. Die nahezu
vollständige Verringerung der Beteiligungen um 24,6 Mio. Euro
auf 0,1 Mio. Euro resultiert aus der Umgliederung der tmc Content
Group AG in die Position der assoziierten Unternehmen
sowie der Abwertung auf eine Beteiligung an einer Personengesellschaft.Aufgrund der Verlustsituation des Beate Uhse Konzerns
im Geschäftsjahr 2010 war eine Werthaltigkeit eines Teils
der aktiven latenten Steuern nicht mehr gegeben. Die latenten
Steueransprüche verringerten sich somit zum Bilanzstichtag
31.12.2010 um 83,4 % auf 1,2 Mio. Euro (2009: 7,3 Mio. Euro).
Zu einer leichten Erhöhung der langfristigen Vermögenswerte
trugen die sonstigen finanziellen Vermögenswerte bei. Sie stiegen
um 61,8 % auf 5,2 Mio. Euro (2009: 3,2 Mio. Euro). Grund
war der Rückkauf eines 2005 an die tmc Content Group AG gewährten
Darlehens in Höhe von 5,0 Mio. Euro, welches 2008 an
einen Dritten verkauft worden war
. Die Beteiligung an assoziierten
Unternehmen stiegen 2010 um 8,8 Mio. Euro (2009: 0 Mio.
Euro). Nach dem Auslaufen einer Kaufoption auf Aktien der tmc
Content Group AG, die von der Beate Uhse AG gehalten wurden,
erfolgt der Ausweis seit Oktober 2010 in der Position Anteile an
assoziierten Unternehmen. Der Vorjahreswert der Beteiligung an
der tmc Content Group AG von 23,8 Mio. Euro reduzierte sich
infolge von Wertberichtigungen sowie dem anteiligen Verlust am
assoziierten Unternehmen um insgesamt 15,0 Mio. Euro.

Weiss jemand von euch, um welche Beteiligung an welcher Personengesellschaft es sich hier handelt ? Vielleicht ist ja auch hier in 2011 weiterer Abschreibungsbedarf vorhnaden......

Nachdem seitens BU an der Geschäftsstrategie von 2010 auch in 2011 festgehaltn wurde, kann von weiteren Filialschliessungen ausgegangen werden; die dann ebenfalls zu weiteren Abschreibungen auf Sachanlagen führen werden. Ferner muss man generell vorsichtig bei Unternehmen sein, die immaterielle Wirtschaftsgüter in der Bilanz aktivieren (hierbei handelt es sich i.d.R. um die Bilanzierung von Firmennamen etc.). Üblicherweise verzichten gute Unternehmen auf eine entsprechene Aktivierung / Bilanzierung des Firmennamens; was dann zu stillen Reserven im Unternehmen führt; sieht sich jedoch ein Unternehmen veranlasst, eine Aktivierung in der Bilanz vorzunehmen (=Erhöhung des Eigenkaptials); ist dies in vielen Fällen als Alarmzeichen zu werten. Ich kenne die Zahlen von BU zu wenig um dies abschliessend zu beurteilen, um welche Art von immateriellen Wirtschaftsgütern es sich hierbei handelt (Patente wird wohl BU in der Eroticbranche für sich wohl kaum reklamieren :-)).......
BEATE UHSE zuckt - Wann handeln?
Autor: wo/bg | 16.01.2012, 13:15 | 25 Aufrufe | 0 |
Beate Uhse - WKN: 755140 - ISIN: DE0007551400



Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 0,338 Euro



Rückblick: Die Aktie von Beate Uhse erreichte als einer der schwachen deutschen Werte im August ein Allzeittief bei 0,229 Euro und befindet sich seitdem in einer Stabilisierungsphase.



Seit Jahresbeginn kommt leichter Kaufdruck auf, der Wert zieht nach oben und steht am Kreuzwiderstand aus einer Abwärtstrendlinie und dem EMA50 (blau). Am EMA50 wurden sämtliche Erholungsversuche der letzten Jahre beendet.



Charttechnischer Ausblick: Als hochspekulativer "Zockerwert" könnte die Beate Uhse jetzt engmaschig beobachtet werden, ein nachhaltiger Ausbruch über 0,35 Euro könnte - sofern er unter hohen Umsätzen vollzogen wird - eine größere Kurserholung in Richtung 0,58 - 0,60 und später ggf. 0,88 - 0,90 Euro einleiten.



Kippt der Wert jedoch wieder nach unten ab und fällt unter 0,26 Euro zurück, könnte der Abwärtstrend fortgesetzt werden bis zum Tief bei 0,229 und darunter mittelfristig ca. 0,15 - 0,16 Euro.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 42.599.310 von zuzlhuba am 16.01.12 13:24:13Hi zuzlhuba,

bei diesem Wert würde ich das Thema "Chartanalyse" / Charttechnik " aussen vor " lassen; der aktuelle Kursanstieg von 0,287 auf 0,339 erfolgte auf Grundlage von 7 Trades und einem Kurswert von insgesamt TEUR 7 ! Die aktuellen Kurse werden m.e. aktuell eher vom Zufall bestimmt; bei BU würde ich generell eher darauf achten, wohin sich die Aktienkurse bei steigenden Umsätzen hinbewegen, d.h. verkauft ein oder mehrere Großaktionäre, trotz des gefallenen Aktienkurs "auf Teufel komm raus" Aktien aus dem Bestand oder kauft einer dazu......solange aber der Umsatz unter 75.000 bis 100.000 Stück im Xetra liegt, ist der jeweilige Aktienkurzs m.E. ziemlich unrelevant....(eine einzige unlimitierte Order von 10.000 Stück, d.h. unter TEUR 3, kann den Kurs um 5 % nach oben oder unten schicken...).
Der langfristige Abwärtstrend ist gebrochen, der kurzfristige Aufwärtstrend dreimal bestätigt.

Ende April stehen wir also über 0,40 Euro!
Von einem kurzfristigen Aufwärtstrend ist nichts zu sehen, aber bis Ende April ist ja noch lang.

Was wird 2012 bei Beate Uhse passieren?
Als wahrscheinlichste Ereignisse tippe ich in dieser Reihenfolge der Wahrscheinlichkeit auf:
- Bekanntgabe, dass die Hälfte des Grundkapitals aufgezehrt ist
- HV-Beschluss über Kapitalschnitt und Kapitalerhöhung
- Berufung eines neuen VV
Hi Graustark,

sehe ich ähnlich, für die Mitteilung für die Aufzerrung der Hälfte des Eigenkapitals wird die erforderliche Abschreibung auf die Kapitalbeteiligung,Sondereffekte mit der Schliessung weiterer Filialen, Abschreibung auf Vorräte sowie Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der Erschliessung des neuen Marktes in Osteuropas herhalten müssen. Ferner wird der Umsatz gegenüber der Vorperiode stärker gesunken sein, als dies durch Kostensenkungsmaßnahmen (die übrigens auch zu zusätzlichen Kosten geführt haben) aufgefangen werden konnte.......

Vielleicht wird auch die eine oder andere Bank die "Reissleine" im Zuge von nicht eingehaltender Covernance ziehen...

Wir werden sehen......ich sehe den Aktienkurs aktuell eher bei 0,20 EUR als bei 0,40 EUR.......Man muss sich in diesem Zusammenhang vergegenwärtigen, dass die Bude immer noch mit 24 Mio. EUR an der Börse bewertet wird und den berühmten Turn-arround kann ich im Moment auch beim besten Willen nicht feststellen.......
Serge spricht: Link

Kurze Zusammenfassung: 2012 will er ohne Verluste beenden und ein Mercedes ist sein Dienstwagen. Eigene Insiderkäufe hingegen hat er nicht angekündigt.
Der Junge braucht noch 12 Wochen, um das Ergebnis von 2011 zu veröffentlichen, und kennt schon das Ergebnis von 2012?

Es ist ja ziemlich klar, worauf das hinausläuft.
Der Markt wird auf ein katastrophales Ergebn is 2011 vorbereitet und in 2012 wird endlich alles besser.
Wie oft hatten wir diesen Trick schon?
Es ist trotzdem rätselhaft. Monatelang geht der Kurs seitwärts entlang der 0,30 Euro und bildet einen ordentlichen Boden aus. Alles Miese ist mehr oder weniger bekannt.

Dann wird der Wechsel in den General Standard publiziert und wieder drängen unendlich viele Stücke KONTROLLIERT in den Verkauf. Von einem unkontrollierten panischen Ausverkauf kann absolut keine Rede sein!

Wer verkauft denn jetzt noch seine Stücke, nur weil der Prime Standard verlassen wird?

Schlimm!
Im Focus diese Woche ein zweiseitiger Bericht über die Beate Uhse AG als Weltmarktführer mit 200 Shops...
Hi cortezkiller,

ich möchte mal wissen, woher Du Dein Optimismus hernimmst ! Das erinnert mich an die Durchhalteparolen, als der Volkssturm ins Leben gerufen wurde...

Fakt ist, dass

- die letzten Gesellschafterwechsel alles andere als positiv zu bewerten sind,
- der Umsatz Jahr für Jahr sinkt, und der Erfolgsbeitrag durch erzielte Kostensenkungen durch erzielte Verluste im "Brot und Buttergeschäft" wieder aufhebt....
- die Marke Beate Uhse keinen Mehrerlös erzielt,
- das Produkt "Porno" & "Erotik" kein Wachstums- sondern eher ein Verdrängungsmarkt ist...
- das BU den Vertriebsweg Internet mehr oder weniger verschlafen hat und nun nicht mehr die Mittel hat hier noch groß einzusteigen,,,,,,
- BU über keine wesentlichen "Substanzwerte" verfügt, die einen akzeptablen Vermögenwert pro Aktie rechtfertigt......
- In der BU Bilanz Bewertungsrisiken, insbesondere bei den Beteiligungen, schlummern, die noch die eine oder andere negative Meldung erwarten lassen.......
- Das Management, ausser Kostensenkung. keine schlüssigen Konzepte vorgelegt hat, wie das Ruder rumgerissen werden kann.......
- Die Aktie als solches absolutes Desinteresse bei den Anlegern weckt, bis heute nachmittag nur 2 Trades !!!!! einfach lachhaft !!!!!!!!
- BU im letzten Jahr mal wieder Bilanzvorgaben mit der Folge nicht errreicht hat, dass sich die eine oder andere Bank von BU verabschiedet hat....
- das mit weiteren Schliessungen von BU-Erotik-Shops mit der Folge zu rechnen ist, dass der Umsatz weiter nach unten geht......
- der aktuelle Aktienkurs einen Kapitalschnitt, vermutlich anlässich der nächsten Negativ-Meldung, zu rechnen ist um die Möglichkeit einer Kapitalerhöhung zu haben......

Für Dein Kursziel von 0,40 Euro bis Ende April haste nicht mehr viel Zeit !!!

Nix fur unguat,


Euer Schulzse
schulzse, deine Liste ließe sich noch verlängern.
Damit es nicht gar zu depri wird, nenne ich nur mal noch einen Aspekt.

Diverse Preisvergleichsportale im Internet listen mittlerweile auch Produkte, die unter der Bezeichnung Liebesspielzeug bekannt sind. Die potenziellen Kunden können also leicht vergleichen und ihre Folgerung ziehen.
Nach einigen Proben stellt sich heraus, dass, falls BU überhaupt auftaucht, der Preis bei BU stets in der oberen Hälfte der Preisspanne aller Anbieter liegt.
Meiner Meinung nach ist "Hochpreis" für einen Anbieter, der über ein ohnehin nicht ausgelastetes Logistikzentrum verfügt, die pessimale Preisstrategie.
Nein.

Optimismus ist nicht und das Kursziel 0,40 längst hinfällig (das bezog sich auf den extrem kurzfristigen Aufwärtstrend und die langfristige Stabilisation über/um 0,30).

"Volksturm"-Vergleiche! Irgendwas stimmt bei Euch im Kopf nicht!
Wäre BU eine seriöse Firmea, so käme diese Woche eine Vorabbekanntmachung zur Größenordnung des erwarteten Jahresergebnisses.
Hi cortezkiller,

zugegeben, der Vergleich war deplaziert.....ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, wie wahrscheinlich ich die Realisierung des Kursanstieges auf 0,40 EUR bis Ende April sehe.......andererseits sind solche Kurszielankündigungen genauso deplaziert, wenn man nicht zum Zeitpunkt der Veröffentlichung sagt, unter welchen Prämissen dieses Kursziel steht......

Du wirst mir sicherlich dahingehend Recht geben, dass Deine Mails rund um B.U. nur so von Optimismus strotzen (dafür ist man ja auch Aktionär :-)); andererseits treibt man vielleicht durch solche Mails Neuanleger in eine Aktie, die vielleicht eher die Finger von der Aktie lassen sollten........

Die generelle Frage lautet doch, für was so ein Forum, wie wallstreetonline, da sein sollte; meines Erachtens für positive und negative Einschätzungen zu einer Aktie; viele User verwechseln jedoch positive Einschätzungen, basierend auf Hartfacts oder persönliche Ewartungshaltungen baierend auf fundementalen Fakten, mit eíner positven Einschätzung, basierend auf der persönlichen Hoffnung, der Kurs möge steigen weil man selbst zu früh eingestiegen ist....... Ich will Dir letzteres nicht unterstellen, mir ist nur schleierhaft worauf Dein Optimimus basiert...

Die User, die zur letzten Kategorie gehören erkennt man oft daran, dass deren Begründung für steigende Kurse entweder auf den starken Kursrückgang in der Vergangenheit beruht (die Leute vergleiche ich immer mit denjenigen, die am Roulettetisch in der Spielbank auf "rot" setzen, weil "rot" vorher schon 5x hintereinander gekommen ist, und daher "nur noch schwarz" kommen kann.....) oder die sagen, der Aktienkurs ist so stark gefallen, dass bald mit einer Übernahme zu rechnen ist...

Wie ich dies mal bereits an anderer Stelle gesagt habe, sehe ich eher wahrscheinlich an, dass auf Dauer Kurssteigerungen bei Deinem anderen Wert, der Heidelberger Druckmaschinen, möglich sind......

Schulzse
???

Bei der Beate Uhse AG bin ich investiert. Mein Optimismus hält sich dabei jedoch stark in Grenzen. Sinnfreies Gepusche liegt mir fern. Entschuldigung, wenn mein bisheriges Geschreibsel als Puscherei rüberkam.

Bei Heidelberger Druckmaschinen bin ich nicht investiert.
So, gestern auf Xetra das Allzeittief von Frankfurt nachgeholt (0,20!). Sinn macht das alles nicht wirklich. Erst die Nichtmeldung des Wechsels in General Standard, der einen stetigen Abverkauf auslöste und gestern im Vorfeld der absolut nichtssagenden ad hoc der Absturz bei allerdings geringen Umsätzen.

War das jetzt die endgültige Panik? Hat nur einer gehört das eine ad hoc kommt und blind geschmissen? Hat ein investierter Mitarbeiter einen Blick auf die kommenden Zahlen erheischen können? Keine Ahnung was die Choose mit der Uhse-Aktie soll...
Die Zahlen sind uninteressant. Sie werden schlecht bis katastrophal sein. Der Vorstand wird wie immer einen optimistischen Ausblick geben, die fischköpfigen Lemminge werden sagen, geben wir ihm noch eine Chance, vielleicht bekommt er es ja doch noch hin, und es wird Nichts passieren.
Die Quartalszahlen in ein paar Wochen werden erträglich sein (die Verluste hat man für 2011 verbucht), und so wird das Management auch die sommerliche HV wieder überstehen.

Aktionärskapital vernichten und dabei gut leben, das ist das Motto.

Bis jetzt ging es gut, nur, irgendwann ist Schluss.

Bei der Unternehmenskommunikation hat man möglicherweise jetzt schon Schluss gemacht. Wann hat man zuletzt etwas von Frau Tschernookoff gehört?
5,2 Millionen Verlust in 2011 und Verschuldung auf 23,7 Millionen abgebaut. Gewinn 2012 soll 0 bis 2 Millionen betragen. Umsatz soll weiter sinken.
Eine bessere Zukunft zu prognostizieren, das gehört bei BU einfach dazu.
Wenn es dann anders kommt, sagt man "Hoppla" und sagt die Wende für das Jahr danach voraus.

Im Vergleich zu anderen Vorständen ist das Gehalt von SvdH eher moderat. Man könnte sagen, wer nichts kostet, taugt auch nichts. Aber er kostet ja mehr als nichts.
Der Mann ist für den Job ungeeignet und hat nun lange genug herumgestümpert. Seit 2008 ist er in leitender Funktion bei BU, und seit 2008 geht es nicht mehr sanft, sondern steil abwärts.

Wenn BU noch irgendwie gerettet werden soll (was schwierig genug ist), muss ein geeigneter Manager an die Spitze.
Mal sehen was am Dienstag zwischenberichtet wird. Das Volumen zum Wochenschluß hin war recht ordentlich und auch der Schluß bei 0,32 ist positiv zu bewerten...
Die Zahlen kamen wieder sehr pünktlich, heute morgen auf der Uhse-Webite. Eine ad hoc zu den Termkinen gab es schon vor Wochen. Das wirkt alles ziemlich seriös und unaufgeregt, die Waldundwiesenbörsendienste bleiben außen vor. Mal sehen welches Medium wann über die Zahlen berichtet.

Meinungen zu den Zahlen? (link)

Beate Uhse AG 3-Monatsbericht:
Unternehmensgruppe zurück in Gewinnzone

• Positives operatives Ergebnis (EBIT) von 0,7 Mio. Euro
• Versandhandel: e-commerce auf 72 Prozent ausgebaut
• Einzelhandel stabilisiert Umsatz
• Kreditvolumen um 1,1 Mio. Euro abgebaut
• Prognose für 2012 bestätigt

Flensburg, 15. Mai 2012. Mit dem ersten Quartal 2012 ist der Beate Uhse Konzern in die Gewinnzone zurückgekehrt: Die Unternehmensgruppe schließt die ersten drei Monate des Jahres im Plan mit einem Umsatz von 36,0 Mio. Euro (3M/2011: 39,9 Mio. Euro) und einem EBIT von 0,7 Mio. Euro (3M/2011: -0,1 Euro) ab.

Die B2B und B2C Sparten der Unternehmensgruppe entwickelten sich zufriedenstellend – sie sind die Grundlage für das traditionell in der Branche schwächere zweite Quartal. Serge van der Hooft, CEO der Beate Uhse AG: „Wir haben ein gutes Fundament geschaffen – die strategische Stärkung unserer Vertriebsbereiche trägt erste Früchte und zahlt sich nun auch in der Ertragskraft unseres Konzerns aus. Diesen Weg gehen wir ausdrücklich weiter.“ Das laufende Jahr sowie 2013 wird der Konzern für die weitere Stabilisierung der Geschäftsfelder nutzen und deren Effizienz erhöhen.

B2C Bereich: Konzentration auf rentable Filialstandorte zahlt sich aus; weitere Stärkung des Versandhandels im e-commerce
Der Einzelhandel verbesserte sein operatives Ergebnis (EBIT) in der Periode auf 0,3 Mio. Euro (3M/2011: -0,4 Mio. Euro) bei einem Umsatzrückgang um 0,8 Mio. Euro, der auf die weitere Verkleinerung des Filialnetzes zurückzuführen ist. Die Umsätze der Bestandsfilialen waren stabil.

Des Weiteren baute der Versandhandel den e-commerce weiter aus: Im Berichtszeitraum stieg der Anteil der Online-Umsätze des Versandhandels auf 72 Prozent (3M/2011: 52 Prozent). Mit der weiteren Fokussierung auf das Online-Geschäft wurden Auflage und Frequenz der Kataloge stark verringert, was erwartungsgemäß einen Umsatzrückgang zur Folge hatte. Dieser sank um 3 Mio. auf 14,5 Mio. Euro.

Der Bereich Entertainment verbesserte seine Rohertragsmarge deutlich und steigerte damit sein operatives Ergebnis um 0,3 Mio. Euro. Der Vertriebsweg erzielte im ersten Quartal 2012 einen Umsatz von 2,3 Mio. Euro und lag damit nahezu auf dem Vorjahresniveau.

B2B Bereich: Entwicklung des Großhandels erfreulich
Der Großhandel steigerte seinen Umsatz leicht auf 8,4 Mio. Euro (3M/2011: 8,3 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) wurde um 1,2 Mio. Euro auf -0,2 Mio. Euro deutlich verbessert (3M/2011: -1,4 Mio. Euro). Gründe hierfür waren die Optimierung der Materialeinsatzquote sowie Kostensenkungen durch die Neugestaltung des deutschen Großhändlers ZBF als Vertriebsagentur. Die Verbesserung der Warenströme und der Exklusivvertrieb etablierter Marken wie Leg Avenue tragen wie schon in den beiden Vorquartalen zu einer insgesamt positiven Entwicklung bei.

Fortsetzung der Restrukturierung und konsequente Entschuldung
Neben der weiteren Stabilisierung der Vertriebswege stehen im laufenden Geschäftsjahr Maßnahmen zur Kostenoptimierung, Stärkung der Vertriebsmarken und Verbesserung des Warensortiments im Fokus. Optimierungen der Prozesse im Großhandel sollen sich auch auf die Endkonsumenten-Vertriebsbereiche Versand- und Einzelhandel positiv auswirken. In der Folge rechnet der Konzern mit einer Stabilisierung der Umsätze in diesen Bereichen.

Der eingeschlagene Weg zur Entschuldung wird geradlinig fortgesetzt. Im ersten Quartal 2012 hat der Konzern seine Darlehensverbindlichkeiten um weitere 1,1 Mio. Euro gesenkt. Bis 2013 ist eine Absenkung der Kredite auf 16,1 Mio. Euro geplant.

Für das Jahr 2012 bestätigt der Beate Uhse Konzern seine Prognose von einem operativen Ergebnis von 0,0 bis 2,0 Mio. Euro.

Über die Beate Uhse AG
Das Unternehmen Beate Uhse, dem die Firmengründerin ihren Namen gab, wurde 1946 gegründet. Heute ist die Firma europaweit mit 743 Mitarbeitern in zwölf Län-dern aktiv und erzielte 2011 einen Umsatz von 149,0 Mio. Euro. Seit Mai 1999 ist Beate Uhse (XETRA:USE.DE) im Prime Standard an der Frankfurter Börse gelistet. Im B2C Geschäft ist Beate Uhse mit 95 eigenen Shops in neun Ländern, Katalog- und e-Commerce sowie einem medialen Entertainment-Programm präsent. Die Großhandelsgruppe ScalaPlayhouse ist mit weltweiten Exporten in über 60 Ländern Marktführer im B2B-Geschäft. Mit Beate Uhse, Pabo, Adam et Eve und Christine le Duc ist das Unternehmen im Besitz der bekanntesten Marken der Erotikbranche. Daneben gehören ToyJoy, Besired, BLove und Geisha zum europaweit erfolgreichen Produktportfolio.


Diese Presseinformation enthält vorausblickende, in die Zukunft gerichtete Aussa-gen. Diese beruhen nicht auf historischen Fakten, sondern auf unseren aktuellen Planungen, Schätzungen und Annahmen. Darüber hinaus enthalten sie Ausführun-gen zu unseren Überzeugungen, Erwartungen und den daraus resultierenden Annahmen. In die Zukunft gerichtete Aussagen haben demnach nur Gültigkeit an dem Tag, an dem sie gemacht wurden und wir übernehmen - außer den gesetzlichen - keine weiteren Publizitätspflichten.
Fehlerhafte Rechnungslegung

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/4929287-dgap-news-beate-uhse-ag-veroeffentlichung-fehlers-rechnungslegung-gem-37-q-abs-2-wphg

Eine schallende Ohrfeige für den damaligen Rechnungsprüfer.
Konsequenz für ihn?
Fröhlich so weiter falschbewerten! Die Kunden wünschen es so.
Ich wüßte nicht wann in den letzten Jahren das Orderbuch Xetra je so gut ausgesehen hat wie derzeit. 300.497 zu 87.072 Stück (1:0,29). Ich denke die Bodenbildung steht vor einer Auflösung nach oben.
Die AMOR® Gummiwaren GmbH hat mit Wirkung zum 01. Juni Großteile der
größten Produktionsstätte für Vibratoren, Gleitmittel, Auflegevibratoren
und medizinische Gleitmittel von der ungarischen BU productions Kft.
erworben, einem Tochterunternehmen der Beate Uhse Gruppe. Bestandteil des
Vertrages ist auch der Erwerb diverser etablierter Marken, u.a. Lavetra und
Vibratissimo. Der Kauf macht die Arnstädter zu einem der führenden
Vollsortimenter für erotische Produkte in Europa. Gleichzeitig avanciert
AMOR® damit zu einer ernstzunehmenden Alternative zu asiatischen
Billig-Produkten. Ãoeber den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.


Quelle
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Der Batzen bei 0,28 Euro ist zum 01.06.2012 verschwunden. Dafür wurden roundabout 130.000 Stück bei 0,30 Euro eingestellt.

Der Kurs ist somit gut unterstützt und das Orderbuch sieht weiter gut aus...
Der Ausbruch über die 0,35 kann als geglückt & vollzogen bezeichnet werden, weil 100.000 Stück bei 0,351 eingestellt wurden und die Beate gut absichern.

Sehr schön das ganze, sehr schön!
Eine sehr schöne Woche für alle Investierten.

Die 160.000 wurden auf 0,356 und 0,358 hochgezogen und sichern den Ausbruch weiter ab.

Der Chart sieht aus wie aus dem Lehrbuch. Meine Vermutung ist, dass hier ein Börsenbrief oder eine Börsenzeitung mit relativ wenig Kapital an einer Bilderbuchbodenbildung mit erfolgreichem Ausbruch nach oben arbeitet. Ich bin echt gespannt welcher Verdächtige zuerst eine Kaufempfehlung mit Analyse bringt. "Der Aktionär" ist jedenfalls auffällig ruhig in Sachen Beate Uhse.

Egal, Hauptsache der Ausbruch bleibt erfolgreich und nachhaltig.
Nachdem seit heute leider die Daytrader und ShortSqueezeSeher ein- u. (teilweise wieder) ausgestiegen sind, war`s das vorerst mit der kurzfristigen Aufwärtsbewegung. Die Aktie sollte jetzt konsolidieren und die Kurzfristzocker abschütteln. So lange wir nicht unter den Bereich um 0,35 gehen sieht die mittelfristige Lage weiterhin hervorragend aus...

PS: Warum meldet sich eigentlich der Threaderöffner nicht mehr? Seine Chartgedanken kämen jetzt genau richtig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.237.778 von cortezthekiller am 01.06.12 13:47:01Halte es für Beate Uhse problematisch die eigenen Produktionsstätten - sprich deren Kerngeschäft - zu verkaufen.

Damit begibt sich das Unternehmen in Abhängigkeiten und verliert vertikale Strukturpotentiale, die elementar für nachhaltige Geschäftsentwicklungen sind.

Mich beschleicht der Eindruck, dass hier das Tafelsilber von Beate Uhse zu Lasten der Aktionäre verschachert wird - gegen im Grunde wertlose Euros - um Schulden noch bedienen zu können.

Wenn dies stimmen sollte, dann muss auch diskutiert werden, ob es um Beate Uhse noch gutgestellt ist.

Der Verkauf von Kernkompetenzen an die Konkurrenz ist meines Erachtens ein Managementfehler par excellence.

Ich wüsste nicht, dass die Aktionäre bezüglich eines solchen Verkaufs gefragt worden sind.

Das Management hat in den letzten Jahren im Grunde nur Werte zerstört und nicht geschaffen.

Die Konkurrenz stärkt seine Positionen auf Kosten von Beate Uhse.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
Welcome back, Macro.

Interessanter fände ich aktuell aber Deine Charttechnikanalyse. Der Xetra-Chart gefällt mir jedenfalls ausgesprochen gut. Die Nachfrage im Orderbuch kam zwar von 100k-Stückzahlen in den fünfstelligen bereich zurück, aber auch dort sieht es noch ganz o.k. aus. Ich hätte nichts dagegen, wenn die 0,40er Marke das Ende der Konsolidierung makieren würde...
Hallo Macro,

eine kurze Anmerkung zu Deinem Beitrag:

1. Die ungarische Produktion hat € 650.000 Verlust im Jahre 2011 beigesteuert.

2. Beate Uhse hat noch 61 weitere Beteiligungen

3. Durch die Eigenmarken kann man auch preiswert in Fernost produzieren lassen (worauf ich eigentlich gar nicht stehe, aber in dem Fall ist einem das eigene Hemd das nächste!)

Grüße,

VOLVO7777
Wenn wir auf diesem Niveau schließen, war das ein guter Tag. Einbruch auf Tagesbasis bis zur Ausbruchlinie um 0,351 und Schluß auf Tageshoch. Umsatz geht für Beateverhältnisse auch o.k. - Indikatoren zwar noch fallend, aber immerhin aus dem überkauften Bereich herausgekommen...
Zitat von cortezthekiller: Wenn wir auf diesem Niveau schließen, war das ein guter Tag. Einbruch auf Tagesbasis bis zur Ausbruchlinie um 0,351 und Schluß auf Tageshoch. Umsatz geht für Beateverhältnisse auch o.k. - Indikatoren zwar noch fallend, aber immerhin aus dem überkauften Bereich herausgekommen...


Da kann ich nur den Hut ziehen !!!
Naja, der Schlußkurs Xetra wurde leider mit wenigen Stücken auf 0,396 gedrückt. Es hat sich eine ordentliche Tageslunte gebildet. MACD hat nach unten gekreuzt. Vom Umsatz her könnte das wieder ein Ausverkauf gewesen sein, andererseits zeigen die mittelfristigen Indikatoren weiter nach unten.

Mal sehen was der morgige Tag bringen wird!?
Zitat von cortezthekiller: Naja, der Schlußkurs Xetra wurde leider mit wenigen Stücken auf 0,396 gedrückt. Es hat sich eine ordentliche Tageslunte gebildet. MACD hat nach unten gekreuzt. Vom Umsatz her könnte das wieder ein Ausverkauf gewesen sein, andererseits zeigen die mittelfristigen Indikatoren weiter nach unten.

Mal sehen was der morgige Tag bringen wird!?


....wenn sich meine Vermutung für heute bestätigt, sollte das Tagestief bei 0,40 sein vom Umsatz her dürfte es sich wieder ähnlich verhalten. Das einbrechen von gestern war wohl ein "kleiner Test"

Ich bin mal gespannt.
Ein sechsstelliger Stückumsatz auf Xetra ist für Beate außergewöhlich hoch und Umsätze um die 30.000 wie z.B. heute immer noch sehr gut. Es gab hier nicht weit zurückliegende Zeiten, da wurden keine 1000 Stück in einer Handelswoche gedealt!

Zum Chart: Noch sieht das alles gut aus. Ich denke noch höchstens zwei Tage können wir in einer kleine Eröffnungs- u. Schlußkursspanne um 0,41 herumgurken und dann wird sich zeigen wohin die Reise geht. Das Orderbuch und die Indikatoren sehen gar nicht mehr schön aus! Ich hätte so langsam nichts mehr gegen eine Empfehlung eines Börsenbriefs einzuwenden (in den nächsten zwei bis vier Tagen) - warum bespricht eigentlich der "Aktionär" den Wert nicht mehr?

Verdammt @Macrokosmonaut, jetzt sage doch Du endlich einmal etwas aus charttechnischer Sicht!!! Ich holpere hier auch nur aus Laiensicht vor mich hin...
Zitat von cortezthekiller: Ein sechsstelliger Stückumsatz auf Xetra ist für Beate außergewöhlich hoch und Umsätze um die 30.000 wie z.B. heute immer noch sehr gut. Es gab hier nicht weit zurückliegende Zeiten, da wurden keine 1000 Stück in einer Handelswoche gedealt!

Zum Chart: Noch sieht das alles gut aus. Ich denke noch höchstens zwei Tage können wir in einer kleine Eröffnungs- u. Schlußkursspanne um 0,41 herumgurken und dann wird sich zeigen wohin die Reise geht. Das Orderbuch und die Indikatoren sehen gar nicht mehr schön aus! Ich hätte so langsam nichts mehr gegen eine Empfehlung eines Börsenbriefs einzuwenden (in den nächsten zwei bis vier Tagen) - warum bespricht eigentlich der "Aktionär" den Wert nicht mehr?

Verdammt @Macrokosmonaut, jetzt sage doch Du endlich einmal etwas aus charttechnischer Sicht!!! Ich holpere hier auch nur aus Laiensicht vor mich hin...


Da bin ich der gleichen Ansicht. Mit dem Volumen von gestern hatte ich mich verschätzt, denn ich hatte damit gerechnet, dass es zu starken Nachkäufen kommt. Ich denke, das wird auch noch kommen (aus meinem Gefühl heraus so zwischen "0,43-0,45"). Anleger warten da wohl noch ab wg.Terminen (6-Monatsabschluss+HV).

Was die Charttechnik angeht - na ja, ich ziehe mir da meine eigenen Linien, über einen von mir ausgewählten persönlichen Betrachtungszeitraum.
Ist für die meisten Profis auch "Laienhaft" für mich als Laie persönlich aber voll o.k. meine eigene Linie zu verfolgen.

Warum der "Aktionär" den Wert nicht mehr bespricht - nun.......?

Was uns jedoch bleibt ist....

" SELBST DEN WERT ZU BESPRECHEN UND ZU DISKUTIEREN "
Gut Umsatz heute - auf Xetra wurde jetzt bis 0,44 alles abrasiert. Gab es denn am Wochenende Empfehlungen?

Das schnuppert kräftig nach einem Ende der Konsolidierung des ersten kräftigen Anstiegs!
Ist zwar noch einige Stunden hin, aber mal so als Gedankenfutter in den Ring geworfen: Seit mehr als einem Jahr lag der Schlußkurs Xetra nicht mehr über 0,43 Euro!

Das wäre doch mal ein Ziel für heute...
...kann gut sein, wenn am Nachmittag nochmal die 0,45er Marke angekratzt wird.
Ich bin schon mit knapp unter 0,43 für heute sehr zufrieden.
Was war denn das heute für eine Show? Da werden 135000 Stück zu hohen Preisen umgesetzt um dann mit 3568 Stück die Choose wieder auf 0,411 zu drücken. Der 50000er Block um 0,45 wird dabei nicht abgebaut.

Irgendwie sieht das so aus als ob ein Börsenbrief seine Leser hier reingetrieben hat. Nicht bzw. leicht auszudenken was passiert, wenn diese Neueinsteiger Ende der Woche ihre Stücke wieder schmeißen...

Weiß jemand wo die Käufer heute herkamen, bzw. wer da eine Kaufempfehlung abgegeben hat?
Zitat von cortezthekiller: Was war denn das heute für eine Show? Da werden 135000 Stück zu hohen Preisen umgesetzt um dann mit 3568 Stück die Choose wieder auf 0,411 zu drücken. Der 50000er Block um 0,45 wird dabei nicht abgebaut.

Irgendwie sieht das so aus als ob ein Börsenbrief seine Leser hier reingetrieben hat. Nicht bzw. leicht auszudenken was passiert, wenn diese Neueinsteiger Ende der Woche ihre Stücke wieder schmeißen...

Weiß jemand wo die Käufer heute herkamen, bzw. wer da eine Kaufempfehlung abgegeben hat?


....keine Ahnung, trotz mühevoller Suche nach News/Empfehlungen nicht fündig geworden. Könnte auch denkbar sein, dass ggf von vorläufigen Halbjahreszahlen irgendwo bereits was bekannt ist?
Das würde darauf hindeuten, dass insgesamt das 1.Hj. positiv ausgefallen ist. Das wäre ja wieder nur gut!
Heute dann der Schlußkurs von 0,435 nachgeholt und massiver Verkaufsblock bis 0,45...
Zitat von cortezthekiller: Heute dann der Schlußkurs von 0,435 nachgeholt und massiver Verkaufsblock bis 0,45...


....mal sehen, wie lange der noch bleibt? Ich bin da mal optimistisch für heute.....!
ja sieht super aus. Bis ende des Jahres stehen wir wieder über 1 Euro.:lick:
Seit April 2009 halte ich diese Aktie. Gekauft für -,72 Eur.
Was für ein realistisches Kursziel könnte man sich vorstellen mit
einiger Geduld???
Zitat von cortezthekiller: So Freunde, der Ausbruch ist da!


Ich weiß auch nicht, war aber fast zu vermuten.....die nächste Hürde wird wohl bei 0,52 liegen, nachhaltig gebrochen kann es dann weiter aufwerts gehen
Der Deckel um 0,45 mit einem Schlag weggekauft - ein sehr gutes Zeichen!

Schluß Xetra: 0,485 Euro!!!