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Putin schlägt Rubel Öl Börse vor. (!) - 500 Beiträge pro Seite



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MOSCOW, May 10 (RIA Novosti) - President Vladimir Putin said Wednesday that a ruble-denominated oil and natural gas stock exchange should be set up in Russia.

Speaking before both chambers of parliament, cabinet members, and reporters, Putin said: "The ruble must become a more widespread means of international transactions. To this end, we need to open a stock exchange in Russia to trade in oil, gas, and other goods to be paid for with rubles."

"Our goods are traded on global markets. Why are not they traded in Russia?" Putin said.
http://en.rian.ru/russia/20060510/47915635.html
:eek::rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.515.139 von Hohlbrot am 11.05.06 00:01:14:cool: GOOD BYE AMERICA! :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.515.139 von Hohlbrot am 11.05.06 00:01:14MOSKAU, 10. Mai (RIA Novosti). Der russische Präsident Wladimir Putin hält es für notwendig, ernsthafte Schritte zur Stimulierung des Wachstums der Investitionen in die Produktionsinfrastruktur und in die Innovationsentwicklung zu unternehmen.

Ihm zufolge müssen in nächster Zeit günstige Steuerbedingungen für die Finanzierung der Innovationstätigkeit geschaffen werden. Außerdem ist ein zuverlässiger Schutz des geistigen Eigentums notwendig.

Laut Putin unternimmt die russische Regierung richtige Schritte zur Änderung der Struktur der russischen Wirtschaft in Richtung Innovation.

Zugleich forderte er von der Regierung, die Gründung der Flugzeug- und der Schiffbauholding in Russland möglichst schnell abzuschließen.

Putin erklärte auch die Notwendigkeit, ein wirksames Programm auf dem Gebiet der Nanotechnologien zu schaffen. Hier könnte Russland zu einem der Spitzenreiter werden.

Was die extraktiven Zweige betreffe, so sei Russland darin schon konkurrenzfähig geworden, sagte der Präsident.

Als Beispiel führte er den Konzern Gasprom an, der nach der Marktkapitalisierung unter den Weltkorporationen auf den dritten Platz kam und dabei die niedrigen Tarife für die russische Bevölkerung beibehielt.

Außerdem stellte der Präsident die Aufgabe, bis zum 1. Juli des laufenden Jahres die Arbeit an der Rubelkonvertibilität abzuschließen.

Putin schlug auch vor, auf dem russischen Territorium eine Börse für den Handel mit Erdöl, Erdgas und anderen Waren mit Verrechnung in Rubeln zu gründen.

"Mit unseren Waren wird auf den Weltmärkten gehandelt. Warum nicht bei uns?", sagte er.

Auf die Verhandlungen über den Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation eingehend, betonte der Präsident, dass sie nicht zu einem Instrument zum Feilschen bei Fragen werden dürfen, die in keiner Beziehung zur Tätigkeit dieser Organisation stehen.

Zugleich hob Putin hervor, dass die Festigung des Eigentumsrechts sowie die Sicherung der Bürgerrechte und -freiheiten eine unabdingbare Voraussetzung für die Lösung von Aufgaben sei, denen sich Russland im Wirtschaftsbereich gegenüber sieht.

Der Präsident erinnerte daran, dass 2003 die Aufgabe gestellt worden sei, das Bruttoinlandsprodukt innerhalb von zehn Jahren zu verdoppeln. Laut Putin ist ein jährliches Wirtschaftswachstum um etwas mehr als sieben Prozent für die Erreichung dieses Ziel notwendig.

"Wenn wir aber einige Probleme nicht beseitigen, die makroökonomischen Kennziffern nicht verbessern, das entsprechende Niveau der Wirtschaftsfreiheit nicht sichern, keine gleichen Konkurrenzbedingungen schaffen und das Eigentumsrecht nicht festigen, so wird es kaum gelingen, die im Wirtschaftsbereich gestellten Aufgaben in den genannten Fristen zu lösen", betonte der russische Präsident.

http://de.rian.ru/business/20060510/47929889.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.515.139 von Hohlbrot am 11.05.06 00:01:14Klasse Rezept zur endgültigen Vernichtung der russischen Industrie, welche nicht im Energiesektor tätig ist und im Wettbewerb mit ausländischen Firmen steht. Diesen Schlag werden sie kaum überleben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.515.193 von Neonjaeger am 11.05.06 00:12:12Sicher?

Shanghai Cooperation Organization
http://de.wikipedia.org/wiki/Shanghaier_Organisation_f%C3%BC…

http://de.rian.ru/world/20060425/46869056.html
http://de.rian.ru/world/20060424/46858699.html
http://de.rian.ru/world/20060424/46858825.html

China und Russland festigen ihre "strategische Partnerschaft"
Beim Besuch des russischen Präsidenten in China ging es vor allem um Wirtschaft und Energie
Am 21./22. März 2006 besuchte der russische Präsident China. In Peking ( Beijing) fanden zahlreiche Begegnungen und Gespräche statt, die wohl in erster Linie der weiteren wirtschaftlichen und energiepolitischen Kooperation zwischen beiden Ländern gewidmet waren. Im Kasten unten haben wir ein paar offizielle Verlautbarungen von Radio China International dokumentiert. Darüber hinaus dokumentieren wir zwei Artikel, die den Hintergrund und die Ergebnisse des Staatsbesuchs ausleuchten.




Das neue Russland und das neue China lernen einander von neuem kennen
Offensichtlich gibt es ein gegenseitiges Interesse und Entgegenkommen in den Beziehungen der beiden Völker.

Von Dmitri Kossyrew*

Die Beziehungen zwischen Russland und China muss man "auf der Grundlage einer erneuerten Denkweise" gestalten. Das sagte der chinesische Botschafter in Moskau, Lu Guchang, in der kürzlichen Internet-Konferenz im Unternehmen RosBusinessConsulting. Thema war der bevorstehende Peking-Besuch des russischen Präsidenten, Wladimir Putin, der dort das Russland-Jahr in China eröffnen wird.

Die Worte des chinesischen Botschafters haben einen ziemlich bedeutsamen, unausgesprochenen Sinn, wie dies in den vorab vorbereiteten chinesischen Statements immer üblich ist. In diesem Fall kann man die Worte über eine "erneuerte Denkweise" als Andeutung auf die Notwendigkeit verstehen, dass eine immer größere Zahl von Russen und Chinesen einander von neuem kennen lernt. Genauer gesagt, auf die Notwendigkeit, ihre Vorstellung voneinander mit der Realität in Einklang zu bringen und, sollte es gelingen, das zu wiederholen, was in den 1950er Jahren gewesen war, da Hunderttausende und Millionen Bürger unserer Länder Umgang miteinander gehabt hatten. Und dabei im Auge zu haben, dass heute nicht die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts sind und China und Russland in den vergangenen 50 Jahren ganz andere Staaten wurden.

Im Grunde ist das das Schlüsselthema des bevorstehenden China-Besuches Wladimir Putins. Seine Teilnahme an der Eröffnung des Russland-Jahres in China (danach wird das China-Jahr in Russland stattfinden) ist keine gewöhnliche Maßnahme, sondern eine massive Antwort auf das mögliche Hauptproblem unserer bilateralen Beziehungen. Die Spitzenvertreter der beiden Staaten haben vor ungefähr zwei bis drei Jahren begonnen, dieses Problem zu formulieren. Denn es war eine Diskrepanz zu beobachten zwischen dem erfolgreichen Umgang zwischen der Führung der beiden Länder und dem fehlenden Kontakt zwischen wichtigen Teilen der Zivilgesellschaft Russlands und Chinas. Einfacher gesagt, endeten gerade jetzt die 50er Jahre, eine Periode der "großen Freundschaft". Und sie endeten mit jenen Generationen, die einander so gut verstanden hatten.

Ein Beispiel aus dem Gebiet von Kultur und Kunst mag dies belegen. Zahlreichen Chinesen der älteren Generation gefallen die russischen Lieder der 50er Jahre, die in Russland selbst fast völlig vergessen wurden. Bis heute treten in China die Ballettgruppen, Sinfonieorchester und Schauspielensembles erfolgreich auf. Und zwar genau jene Kollektive, die dort in denselben goldenen Jahren der Freundschaft populär geworden sind. Nebenbei gesagt, besuchten im letzten Jahr 23 künstlerische Ensembles China, was nicht viel ist.

Dasselbe lässt sich auch über die Literatur sagen: Nach der russischen Klassik des 19. Jahrhunderts (Tolstoi und Dostojewski), nach der sowjetischen Klassik des 20. Jahrhunderts (Scholochow und Gorki) lösten schon wenigstens drei Epochen in der russischen Literatur einander ab. Heute streiten russische Bürger über moderne Schriftsteller und Dichter, deren Namen nur einige wenige in China kennen. All das bedeutet, dass das chinesische Publikum in seiner Kenntnis der russischen Kultur ein halbes Jahrhundert hinter der Realität steht, indem es lediglich die bewährte Klassik anerkennt. Das russische Publikum hingegen leidet an einem anderen Extrem: Heute ist in Russland ein Boom des Interesses für alles Asiatische zu beobachten, der mit der "Entdeckung Europas" in den 90er Jahren vergleichbar ist. Aber in der heutigen Mode der russischen Großstädte für alles Chinesische überwiegt die Oberflächlichkeit und es mangelt an der Einsicht in die chinesische Klassik und die Grundlagen der Existenz dieser alten Zivilisation.

Das russische Publikum schafft in seinem Denken eine Gestalt Chinas, die weit von der Realität entfernt ist. Und genauso sieht ein großer Teil des chinesischen Publikums nicht jenes Russland, wie es in Wirklichkeit ist.

Aber ganz offensichtlich sind das gegenseitige Interesse und Entgegenkommen der beiden Völker. Laut Statistiken, die der Botschafter Liu Guchang auf derselben Pressekonferenz anführte, begann zwischen Russland und China ein Tourismusboom. In vorigem Jahr besuchten mehr als eine Million chinesische Touristen Russland, und über zwei Millionen russische Touristen hielten sich in China auf.

Das Russland-Jahr in China, das Wladimir Putin eröffnen wird, ist durchaus nicht nur ein umfassendes Kulturprogramm. Besondere Aufmerksamkeit gilt zum Beispiel den Kontakten zwischen Unternehmern der beiden Länder. Boris Titow, Vorsitzender des russisch-chinesischen Wirtschaftsrates, nannte unter diesen Kontakten ein Forum der Geschäftskreise Russlands und Chinas, das während des offiziellen China-Besuches Wladimir Putins stattfinden wird; eine Ausstellung von Gemeinschaftsprojekten für wirtschaftliche Zusammenarbeit, die für diesen Besuch anberaumt ist; eine russisch-chinesische Investitionswoche und eine russische nationale Ausstellung in Schanghai im November. In diesem Bereich sind die Ereignisse wie auch in allen anderen für zwei Jahre hinaus bestimmt. Aber dabei ist der humanitäre Aspekt in den bevorstehenden zwei Jahren offensichtlich. China erhöhte zum Beispiel die Stipendien für russische Studenten, welche die chinesische Kultur und Sprache studieren. Ebensolche Schritte Moskaus wird anscheinend auch Wladimir Putin in Peking bekannt geben. In vorigem Jahr bekundeten etwa 4.000 chinesische Studenten den Wunsch, in Russland zu studieren. Ihre Gesamtzahl in unserem Land macht heute 15.000 aus. Viel aktiver wurde schließlich die Zusammenarbeit zwischen Journalisten. Zum Beispiel zwischen den Nachrichtenagenturen ITAR-TASS und Xinhua, der RIA Novosti und der Renmin Ribao, TV-Kanälen, dem Sender "Stimme Russlands" und dem Internationalen Radio Chinas, um nur einige zu nennen. Auf der 13. internationalen Buchmesse in Peking (Ende August-Anfang September), deren Ehrengast Russland sein wird, werden seine Bücher auf einer Rekordausstellungsfläche von 1000 Quadratmetern vorgestellt.

Insgesamt also legen die Spitzenvertreter der beiden Staaten die Entwicklung der Beziehungen zwischen ihnen den Millionen Bürgern Russlands und Chinas in die eigenen Hände. Lediglich künftige Generationen werden das Ergebnis dieses Vorhabens bewerten können.

* Aus: Russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti, 21. März 2006; Internet: http://de.rian.ru



Profitable "Luftlandeoperation" Putins
Besuch in Peking stärkte die strategische Partnerschaft Russlands und Chinas

Von Irina Wolkowa, Moskau**

Der zweitägige Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in China ist ertragreich zu Ende gegangen. Vor allem ging es um Ökonomie und ganz besonders um Energie.

Mit einer Entourage von über 1.000 Mann, vor allem Unternehmern, fiel Russlands Präsident Wladimir Putin zum Besuch in Peking ein. Sogar die regierungsnahe »Iswestija« sprach von »Luftlandeoperation«. Offiziell ging es darum, das Jahr Russlands in China zu eröffnen, dem 2007 das Jahr Chinas in Russland folgt. In Wahrheit stand der weitere Ausbau der strategischen Partnerschaft im Mittelpunkt. Hielten beide Länder im letzten Sommer die bisher größten gemeinsamen Manöver der Geschichte ab, probten sie nun den wirtschaftlichen Schulterschluss.

Sogar in der gemeinsamen Erklärung – dem einzigen politischen Dokument, das Putin mit seinem chinesischen Amtskollegen Hu Jintao unterzeichnete – geht es fast ausschließlich um Ökonomie.

Vor allem um Kooperation im Energiebereich. Die, so heißt es dort wörtlich, sei für beide Seite eine der Hauptrichtungen der strategischen Partnerschaft und habe ein qualitativ neues Niveau erreicht. In der Tat: Peking, das Öl bisher vor allem aus den Golfstaaten importierte, plant eine Umorientierung in den nächsten 15 Jahren. Auf Importe aus Kasachstan und vor allem aus Russland, wo das Reich der Mitte auch seinen Bedarf an Erdgas und teilweise sogar an Strom decken will. Das bringt beiden Seiten Vorteile, Westeuropa dagegen mittelfristig eine Menge Probleme. Spätesten 2010 wird sich die Öl- und Gasförderung in Westsibirien rückläufig entwickeln.

Verluste, die Russland durch die Ausbeute der Vorkommen im Osten ausgleichen will. Der Export ist jedoch nur bei überschaubaren Entfernungen rentabel. Nach Japan oder nach China. Peking aber ist für Moskau allein schon wegen der Wachstumsraten der attraktivere Partner. Experten kalkulieren dessen Jahresverbrauch an Öl, der momentan bei zirka 300 Millionen Tonnen pro Jahr liegt, 2025 auf stolze 710 Millionen. Der Bedarf an Gas steigt jährlich um 20 Prozent. bei Strom um über zehn Prozent. Statt ursprünglich einer will Russland daher gleich zwei Gaspipelines mit einer Durchlassfähigkeit von insgesamt bis zu 80 Milliarden Kubikmeter jährlich bauen. Auch beim Kampf um das ostsibirische Öl lief Peking gestern dem Erzrivalen Japan der Rang ab. Wie Beobachter zu Recht vermuten, wegen Nippons Unnachgiebigkeit im Streit um vier Kurilen-Inseln.

Vorrangig um Politik geht es Putin auch bei der Diversifizierung der Gasexporte, von der in der politischen Deklaration die Rede ist. Bei gut der Hälfte der geplanten Lieferungen an China greift Russland nämlich auf Vorkommen zurück, mit denen momentan die Kunden in Westeuropa versorgt werden. Moskau, schreibt die »Iswestija«, gebe Europa damit zu verstehen, dass ohne Rücksicht auf langjährige Partnerschaft jetzt globaler Konkurrenzkampf angesagt sei. Zusagen, wonach das russische Gas für alle reicht, seien ein bloßer diplomatischer Kotau.

Die künftige Verteilung der knapper werdenden Ressourcen, gibt auch die »Wremja Nowostjej« zu bedenken, hänge von der Kompromissbereitschaft der potenziellen Kunden ab, nicht zuletzt von politischen Zugeständnissen.

** Aus: Neues Deutschland, 23. März 2006


Meldungen von Radio China International zum Putin-Besuch in Peking
China will die strategische Partnerschaft mit Russland weiter festigen und vertiefen (22. März 2006)

Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao hat am Mittwoch (22. März) den russischen Präsidenten Vladimir Putin empfangen. Bei dieser Gelegenheit betonte Wen Jiabao, dass beide Länder die chinesisch-russischen Beziehungen auf eine herausragende Ebene ihrer Außenpolitik setzen sollten, um die strategische Partnerschaft zwischen beiden Ländern weiter zu festigen und vertiefen.

Weiter sagte Wen Jiabao, China und Russland sollten den bilateralen Handel weiter ausbauen, die Zusammenarbeit in Energiebereich verstärken und die gegenseitigen Investitionen fördern, um eine solide Grundlage für die künftige Entwicklung der bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern zu schaffen.

Der russische Präsident traf anschließend mit dem Vorsitzenden des Ständigen Ausschusses des Chinesischen Nationalen Volkskongresses Wu Bangguo zusammen. Bei diesem Treffen klärte Putin, dass sein Besuch in China substanzielle Ergebnisse erzielt habe. Die bilaterale Zusammenarbeit beider Länder umfasse alle Bereiche mit gemeinsamen Interessen und weitreichenden Perspektiven. Gleichzeitig sagte Putin, sein Land freue sich über die schnelle Entwicklung der Wirtschafts- und Handelskontakte zwischen beiden Ländern. Russland hoffe, dass beide Seiten die Zusammenarbeit im Energiebereich, im Maschinenbau, Verkehr und Transport, Telekommunikation, Finanzen, Raumfahrt und Umweltschutz weiter verstärken könnten.

Am Dienstag (21. März) begann Putin seinen zweitägigen Staatsbesuch in China. Während seiner China-Reise unterzeichneten China und Russland 22 Dokumente über eine enge Zusammenarbeit in Sachen Außenpolitik Energie, Finanzen, Transport und Finanzierung der Bekämpfung des internationalen Terrorismus.

China und Russland vereinbaren Ausbau der Zusammenarbeit (21. März 2006)

Der chinesische Staatspräsident Hu Jintao hat am Dienstag (21. März) in Beijing ein Gespräch mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin geführt. Beide Seiten haben sich darauf geeinigt, die strategische Koordination und die pragmatische Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern weiter zu verstärken und zu vertiefen. Beide wollen die strategischen und kooperativen Beziehungen auf ein höheres Niveau setzen.

Hu Jintao sagte, seit Aufnahme der strategischen Partnerschaft vor zehn Jahren hätten sich die Beziehungen zwischen beiden Ländern schnell entwickelt. China sei bereit, gemeinsam mit Russland die allseitige Zusammenarbeit weiter voranzutreiben. Dazu solle die Förderung des gegenseitigen politischen Vertrauens als langfristige Aufgabe betrachtet werden. Die Koordination der wirtschaftlichen Entwicklungsstrategie müsse als Richtung für eine Vertiefung der Zusammenarbeit weiter erhöht werden. Der gegenseitige Austausch und die Zusammenarbeit im humanitären Bereich müssen eine wichtige Grundlage für die Freundschaft zwischen China und Russland bilden.

Putin versprach China seine volle Unterstützung in der Taiwan-Frage. Russland hoffe auf eine Intensivierung der Zusammenarbeit in den Bereichen Verkehr und Bankwesen, auf einen Ausbau des Exports von mechanischen und elektrischen Produkten nach China und auf eine verstärkte Kooperation in den Bereichen Raumfahrt und mobile Kommunikation.

Am selben Tag haben China und Russland ein gemeinsames Kommuniqué abgegeben. Darin wiederholten beide Seiten, die Vermessung der restlichen Grenzsektoren bis zum Ende 2007 zu vollenden, das Pipelineprojekt für Erdöl- und Erdgasexport von Russland nach China weiter zu fördern und möglichst schnell ein Abkommen über den Schutz und die Nutzung der Grenzflüsse zu unterzeichnen. Ferner hob Russland hervor, gegen eine sogenannte Unabhängigkeit Taiwans in jeder Form, inklusive der De-jure-Unabhängigkeit, aufzutreten.

Darüber hinaus haben beide Länder 15 Kooperationsdokumente unterzeichnet.

Am Dienstagabend (21. März) erschienen Hu Jintao und Putin bei der Eröffnungszeremonie des "Russlandjahres". In ihren Reden erklärten sie die Veranstaltungen im Rahmen des "Russlandjahres" für offiziell eröffnet.

China und Russland wollen Handel mit mechanischen und elektrischen Produkten verstärken (22. März 2006)

China und Russland wollen den Anteil von mechanischen und elektrischen Produkten am bilateralen Handelsvolumen anheben, um die vom Energiehandel dominierte Handelsstruktur zu verbessern. Das erklärten ranghohe Außenhandelsvertreter Chinas und Russlands am Mittwoch auf dem bilateralen Forum über Wirtschaft, Industrie und Handel in Beijing. Der stellvertretende chinesische Handelsminister Ding Guangzhou betonte, dass die Handelskooperation beider Länder im Bereich der mechanischen und elektrischen Produkte über ein großes Potenzial verfüge.

Im vergangenen Jahr erreichte der Handel zwischen China und Russland mit 29,1 Milliarden US-Dollar ein neues Rekordvolumen. Daran hatten aber mechanische und elektrische Produkte lediglich einen Anteil von 2,2 Prozent.

Putin beendete seinen China-Besuch (23. März 2006)

Russlands Präsident Vladimir Putin hat am Mittwochabend (22. März) seinen China-Besuch beendet und ist von der Hauptstadt Zhengzhou der zentralchinesischen Provinz Henan aus nach Moskau zurückgeflogen.

Während seines Aufenthaltes in China wurden gemeinsam 29 Dokumente über die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und Russland unterzeichnet. Putin versicherte, dass diese Dokumente umfassend umgesetzt werden.

Vor seiner Rückkehr nach Moskau äußerte Putin am Dienstag in einem Interview mit der russischen Zeitung "Labour" seine Zufriedenheit mit dem Ergebnis seines Chinabesuchs. Ferner teilte Russlands Präsident mit, dass die Kooperationen zwischen Russland und China ein sehr hohes Niveau erreicht habe. Dies unterstütze die neuen Schritte beider Seiten bei der Erweiterung der bilateralen Zusammenarbeit.
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/China/russland…
Die Meldung ist absoluter Humbug.
Wird auch von keiner anderen Quelle unterstützt.
Das einzige, was Putin vorgeschlagen hat, ist die Konvertibilät des Rubel. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.
Was anderes wäre es, Euros für Gas und Öl zu nehmen.
Das ist eine Meldung die schon öfter kolportiert wurde, auch im Zusammenhang mit der iranischen Ölbörse, die auf Eurobasis rechnen soll, und von der es in den neusten Meldungen heißt, sie würde nächste Woche eröffnet.
Aber nichts genaues weiß man!
http://news.google.com/news?ned=us&ncl=http://www.nytimes.co…
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.515.223 von Hohlbrot am 11.05.06 00:19:52Natürlich bin ich sicher. Wenn die Prognose stimmt, daß die Energie immer teurer wird, dann ist ein Rubel als Fakturierungswährung für Energie, der Todesstoß für die anderen Industrien. Der Rubel wird teurer werden, mit allen Problemen für die Nichtölfirmen. Oder kennt jemand Wettbewerbsfähig Firmen aus Ölstaaten?
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.515.269 von Joerver am 11.05.06 00:33:47Die Aussage findet man auf der offiziellen Kreml Seite, auf der die Ansprache veröffentlicht wurde, ist den Nachrichtenagenturen wohl keine Meldung wert :look:


Zitat Putin:
But making the rouble genuinely convertible depends in great part on its attractiveness as an instrument for settlements and savings. In this respect we still have a great deal of work to do. In particular, the rouble must become a more universal means for carrying out international settlements and should gradually expand its zone of influence.

To this end we need to organise markets on Russian territory for trading oil, gas and other goods, markets that carry out their transactions in roubles.:eek::eek::eek:
Our goods are traded on world markets, but why are they not traded here in Russia? The government should speed up work on settling these issues.


http://www.kremlin.ru/eng/speeches/2006/05/10/1823_type70029…
Iranian Oil Bourse Opens for Business: A Final Step Toward US Dollar Collapse & Preemptive Nuclear Strike

Infowars | May 9, 2006
By Daniel L. Abrahamson

The impending opening of the Iranian International Oil Bourse (IOB), set to commence trading next week on the island nation of Kish, strongly increases the chances of an imminent nuclear American-Israeli strike on Iranian nuclear and financial facilities. The electronic oil bourse, much discussed by terrorism expert Webster Tarpley, appears ready to launch in the coming weeks or even days. Because it will offer oil in euros, it may trigger the rapid collapse of the U.S. dollar.

Over the past four days, the Western media has finally ended their blackout and acknowledged the possibility of an imminent dollar collapse, as gold reaches nearly $700 an ounce.

On Friday, May 5, the Associated Press covered the oil bourse with their article “Iran wants oil market in Euros.” The article warns of a rapid decline in the dollar while feebly attempting to minimize the importance of the oil bourse.

Nevertheless, the AP quotes a top Wall Street analyst who gives a far more realistic assessment: “But if one day the world's largest oil producers allowed, or worse demanded, euros for their barrels, ‘it would be the financial equivalent of a nuclear strike,’ said A.G. Edwards commodities analyst Bill O'Grady.

‘If OPEC decided they didn't want dollars anymore,’ he added, ‘it would signal an end of American hegemony by signaling an end to the dollar as the sole reserve currency status.’

Incredibly, some neocon warmongers are now openly calling for a strike on Iran because of the bourse.

On May 8, Bush apologist Jerome Corsi penned an editorial entitled “Iran Signs It’s Own Death Warrant.” Corsi is the same GOP hack who helped sponsor the Swift Boat ads & wrote Unfit for Command during the staged 2004 presidential election. In his article he admits a major reason for the US invasion of Iraq was the oil-for-euros policy of Saddam Hussein, and warns of China’s interest in the oil bourse.

He then goes further, predicting an imminent US attack: “If Iran wants also to seriously threaten the dollar's position as a dominant foreign reserve currency, a war becomes almost certain. The Iranian oil bourse may never be mentioned by U.S. policymakers as a official reason the United States decides to go to war with Iran, but it may end up being the straw that broke the camel's back.”

According to Forbes, the bourse may open this week. In their May 7 coverage, they suggest the electronic oil market is ready for trading: “Iran's oil ministry on Friday also made a move to establish an oil-trading market denominated in euros instead of U.S. dollars, granting a license for the bourse, according to a report from the country's state-run television.”

Warren Buffett who is a well known Rothschild banker is predicting demise, Bill Gates, George Soros are all predicting economic demise

The Forbes coverage echoes another article from April 26, when the Iranian state media reported their oil-for-euros market will open some time in the next week. Iranian Oil Minister Kazem Vaziri-Hamaneh made the announcement at the 10th General Assembly of International Energy Agency and consultations with OPEC member states.

Meanwhile, Reuters is reporting the bourse will not open for another two months, based on quotes from President Ahmadinejad.

So assuming the bourse opens sometime between now and the next two months, how might it disrupt the fragile geopolitical balance which has reached near Cuban Missile crisis proportions?

Clearly the economic threat of the Iranian Oil Bourse is one of the main motives behind the pending US invasion, rather than the bogus official claims of a nuclear threat. The National Intelligence Estimate from the US State Department acknowledges Iran is at least 10 years away from acquiring a nuclear weapon. Even the more hawkish estimates from within the White House estimate Iran is at least three years away from acquiring a nuclear weapon.

On April 30, Al-Jazeerah reported the oil bourse has widespread international support, and “Some of the major oil-producing countries such as Venezuela (which has boosted its economic ties with Iran) and a few of the larger oil consuming countries, most notably China and India, have already announced their support for the IOB.”

The Al-Jazeerah article, entitled “Petro-Euro: A reality or distant nightmare for U.S.?” warned that the Iranian oil bourse could sink the U.S. dollar and lead to the rise of the euro as the world’s reserve currency: “Such a move could lead to a collapse in value for the American currency, potentially putting the U.S. economy in its greatest crisis since the depression era of the 1930s.”

The same article mentions how Saddam Hussein’s decision to trade oil for euros in 2000 may have been a major trigger for the U.S. invasion of Iraq. Al-Jazeerah also quotes American security expert William Clark as predicting that “if Iran threatened the hegemony of the U.S. dollar in the international oil market, the White House would immediately order a military attack against it.”

Before this week, the mainstream media had tried desperately tried to blackout news about the bourse. A small mention came in a UPI article from April 25, while an April 2 piece in the San Francisco Chronicle warned, “the bourse would rival the New York Mercantile Exchange and International Petroleum Exchange in London -- the twin centers of the oil-trading world. They quoted the cogent analysis of finance scholar Krassimir Petrov, who wrote, “The Iranian government has finally developed the ultimate 'nuclear' weapon that can swiftly destroy the financial system underpinning the American Empire."

Why would Iran’s oil exchange present such a threat to the U.S. dollar and worldwide economy?

The dollar accounts for more than two thirds of all central bank reserves worldwide because all international oil transactions have to be in US Dollars. This reserve status creates a constant demand for dollars, despite the underlying weakness of the U.S. economy. Hence, central banks are willing to overlook the massive trade and budget deficits are expanding with on-the-books Federal debt at record highs over 9 trillion and a fiscal gap estimated at $72 trillion.

But the United States is an economy on life support and nearing default, ravaged by agreements like NAFTA, CAFTA, and MFN trade status with China (all under the auspices of the WTO). The industrial and machine tools factories in America have been eviscerated, with Ford posting a quarterly loss of 1.2 billion. GM posted a quarterly loss of $325 million and both companies had their bonds cut to junk status back in 2005.

Ravaged by capital flight, mired in debt, and borrowing $2 billion a day just to stay afloat, the U.S. economy is increasingly reliant on this petrodollar reserve status. The vast size of U.S. liabilities means that any threat to the dollar hegemony could result in a rapid currency collapse, sinking the world into recession. Hence the dire threat of the Iranian Oil Bourse, which may put an end to the fiat currency charade that began after the US defaulted on its gold payments in 1971.

On Wednesday May 3, the dollar fell to one-year lows against the euro and the lowest level since 1970 against the Canadian dollar. A Telegraph article entitled “Dollar drops as great sell-off looms” described the impending currency crisis as the dollar loses its role as the world’s reserve currency: “Greenback liquidation comes amid growing concerns that global central banks and Middle East oil funds are quietly paring back their holdings of US bonds… Gold leapt to a 25-year high of $660.95 an ounce on fears the dollar decline could spiral out of control, disrupting the global financial system.”

The demise of the dollar looms as the Federal Reserve stopped releasing M3 money supply numbers on March 20. Some unconfirmed internet rumors claim the Fed recently ordered 2 trillion greenbacks printed. While such reports may seem outlandish, new Federal Reserve Chairman Ben Bernanke said in a speech in 2003: “"The US government has a technology called a printing press that allows it to produce as many US dollars as it wishes at essentially no cost.”

A February 6 article in the London Telegraph expounded on Bernanke’s reputation as an inflationist. Discussing Bernanke’s position, they wrote: “Ultimately, the Fed can flood the system by buying any kind of asset, or even dropping bank notes from helicopters, he said. The speech earned him the epithet ‘Helicopter Ben’"

Even before Bernanke took over, Alan Greenspan helped direct the Fed’s desperate scheme of raising interest rates 15 times since June 2004, vastly increasing liquidity, and debasing the value of the U.S. dollar.

The Financial Times reported on May 16 that the dollar was facing a freefall collapse, in an article entitled “Fears for dollar as central banks sell US assets.” The article explained the recent sell-off in the dollar was triggered by dollar divestiture by the European central banks: “The world's central banks were net sellers of US assets in March for the first time since September 2002, according to figures that may hint that the recent rebound in the dollar will be temporary. Central banks sold a net $14.4bn in US assets during the month, the largest sale since August 1998, the US Treasury revealed.”

Russia’s Finance Minister Alexei Kudrin recently warned of a dollar collapse on April 21 at the opening spring session of the International Monetary Fund. He said “Russia cannot consider the dollar as a reliable reserve currency because of its instability. This currency has devalued by 40% against the euro in recent years.” Two years ago Russia had nearly 90% holdings in US dollars and today that proportion has fallen to below 80%

The same IMF conference featured the release of the 2006 World Economic Outlook, which warned of a U.S. dollar collapse due to global trade imbalances, spiraling U.S. debt, and the demise of the petrodollar reserve standard. The report stated, "global current account imbalances are likely to remain at elevated levels for longer than would otherwise have been the case, heightening the risk of sudden disorderly adjustment".

“Disorderly adjustment” is the newest banker euphemism for the hyperinflationary spiral and worldwide economic depression which will accompany a dollar collapse.
On that same day of April 21, Sweden’s Riksbank recently cut their dollar holdings in half, instead favoring Euros. Reuter reported that, “The Riksbank's move to increase its euro holdings to 50 percent of its reserves follows comments by Gulf central banks in recent weeks that they are considering increasing the share of the euro in their reserves.

Back in February, South Korea shocked the currency markets when they announced a move away from dollar-denominated assets. CNN reported, “The world's fourth-largest stockpile of reserves that has traditionally been held in U.S. debt…announced its plans to diversify into other currencies.”

Recently, currency shocks hit Iceland and New Zealand and may portend a global financial meltdown in its growing stages.

Within hushed circles on Wall Street, the impending dollar crisis has been long predicted. In a closed-door meeting in 2004, the chief economist at Morgan Stanley, Stephen Roach, predicted “economic Armageddon.”

The Boston Herald article reported Roach’s comments as follows: “His prediction: America has no better than a 10 percent chance of avoiding economic "Armageddon…Roach sees a 30 percent chance of a slump soon and a 60 percent chance that ‘we'll muddle through for a while and delay the eventual Armageddon.’"
Furthermore, globalist banker & billionaire Warren Buffett is warning of a global financial collapse and the precipitous drop in the dollar in a recent Forbes Magazine. Buffett has personally bet at least $20 billion against the U.S. dollar, and said the following: "The rest of the world owns $10 trillion of us, or $3 trillion net. If lots of people try to leave the market, we'll have chaos because they won't get through the door."

The article went further: “A continuing fall in the dollar ‘could cause major disruptions in financial markets. There could be unpredictable side effects. It could be precipitated by some exogenous event like a Long-Term Capital Management,’ Buffett says, referring to the 1998 collapse of a steeply leveraged hedge fund.”

Warren Buffett is strongly linked to the Rothschild banking syndicate, and Buffett brought Arnold Schwarzenegger to visit Lord Jacob Rothschild’s Buckinghamshire estate in 2002. Buffett’s dire warnings likely represent the sentiments of the Rothschilds and others in European financier dynasties dominating the New World Order overclass; those who hope to use a worldwide depression to seize assets, depopulate the planet of “useless eaters,” and create a unipolar biometric police state.

Billionaire software kingpin and Bilderberg member Bill Gates, who recently hosted Chinese police state head President Hu, is also shorting the dollar. Last January, Bloomberg quoted Gates predicting a collapse in the U.S. currency. He said, “I’m short the dollar. The ‘ol dollar, it’s gonna go down…It is a bit scary. We're in uncharted territory when the world's reserve currency has so much outstanding debt.”
The article continued: “Gates's concern that widening U.S. budget and trade deficits are undermining the dollar was echoed in Davos by policymakers including European Central Bank President Jean-Claude Trichet and German Chancellor Gerhard Schroeder.”
Billionare investor and Bilderberg member George Soros recently predicted a U.S. recession in 2006 or 2007. Soros believes a the U.S. housing bubble will soon collapse the Fed cannot keep the dollar propped up. Soros told the press, “Europe is growing relatively well... but a hard landing in the U.S. will be associated with a decline in the dollar which would hurt the European economy,"

It appears the bottom may already be falling out from under the financial house of cards. The fiat currency ponzi scheme, bloated by hundreds of trillions in leveraged derivatives, hedge fund manipulations, and unregulated currency speculation, appears doomed.

In order to stave off the collapse, the Cheney-led shadow government and their Anglo-American financiers appear ready to launch a nuclear strike on Iran, destroying the oil bourse and shutting off oil shipments at the Straits of Hormuz. The larger invasion of the Middle East appears to be a plan to limit oil supply and spike prices, as Iraq is now a net importer of oil since the US/UK invasion.

Major financial analysts are now warning of $100 a barrel oil, which will further increase the artificial demand for dollars and perhaps stave off a dollar collapse. Daniel Eustulin and Jim Tucker reported back during the 2005 Bilderberg, the New World Order announced the coming $120 a barrel oil at the secret world government conference.

In June 2005, Eustulin wrote, “A British Bilderberger noted that oil at $120 a barrel will greatly benefit Britain and the US, but that Russia and China would be the biggest winners.” Eustulin also described the strong sentiment for moving away from the dollar and toward the euro for the world currency.

The insane plan to attack Iran with nuclear weapons will likely backfire, producing massive financial upheaval and a potential Armageddon. The inflation caused by $120+ a barrel oil will likely shock markets and the dollar will collapse regardless. The neocon endgame, which envisions an apocalyptic “World War 4” conflict against Russia and China, might become inevitable.

The Anglo-American oligarchs and their shadow government moles inside the Pentagon are desperate to stop the Iranian bourse and seize control of the oil in the tiny region Khuzestan (containing 90% of Iran’s oil wealth). The possibility of a false-flag terror attack or joint Israel-U.S. strike during the months of May or June appears more grave than ever before.

Recent mainstream reports of TOPOFF 2 drills in Chicago and a wave of other drills in May and June may indicate the final planning for a synthetic terror attack is complete.
Additionally on July 18, the Defense Department is wargaming a military strike on Iran. The Asia Times reports, “This particular ‘war game’ is the fifth in a series that has also included exercises related to a purported avian-influenza pandemic and a crisis in Pakistan.’

Will the Iranian Oil Bourse be the final straw that inspires one of these drills to go live? Will the potential dollar collapse usher in the next stage in insane neocon push toward World War Three?


http://www.infowars.com/articles/economy/iranian_oil_bourse_…
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.515.358 von hacko200 am 11.05.06 01:27:39Iran-Krise
Putin warnt vor Krieg

In seiner Rede zur „Lage der Nation“ hielt sich der russische Präsident Wladimir Putin überwiegend an die Innenpolitik, doch eine subtile Warnung an die USA blieb nicht aus.

„Gewaltsame Methoden erzielen selten das erwünschte Ergebnis und oft sind die Konsequenzen schlimmer als die ursprüngliche Bedrohung“, sagte Putin am Mittwoch. Zuvor hatte er versichert, Russland wolle ohne Zweifel verhindern, dass Atomwaffen verbreitet würden. Der russische Außenminister Sergej Lawrow beharrte in New York darauf, dass nur ernsthafte Gespräche zwischen allen fünf Vetomächten plus Deutschland und dem Iran eine Lösung des Konflikts bringen könnten.

Bald neue Atom-U-Boote im Einsatz

Ausführlich setzte sich Putin mit der Wehrfähigkeit seines Landes auseinander. Russland müsse sein Atomwaffenarsenal modernisieren und eine mobile Streitmacht aufbauen, um in lokalen, regionalen und globalen Krisen bestehen zu können. Putin kündigte an, dass Russland in nächster Zeit zwei hochmoderne Atom-U-Boote mit neu entwickelten Nuklearwaffen in Betrieb nehmen werde. Zugleich stellte er die Verteidigungspolitik der USA als Vorbild dar. „Ihr Wehretat ist in absoluten Zahlen fast 25mal höher als der russische", sagte Putin. Russland hat in diesem Jahr den Wehretat um 20 Prozent auf 18 Milliarden Euro erhöht. Es dürfe aber nicht der Fehler der Sowjetunion wiederholt werden, durch einen zu hohen Wehretat die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig zu schaden, warnte Putin.

Zweierlei Maß bei Menschenrechten

Nur indirekt ging der Präsident auf die jüngste Kritik der US-Regierung an der Energiepolitik Moskaus sowie an Menschenrechtsdefiziten in Russland ein. Putin unterstellte den USA, beim Thema Demokratie mit zweierlei Maß zu messen. Der „gesamte Pathos von der Notwendigkeit eines Kampfes für Menschenrecht und Demokratie“ bleibe auf der Strecke, wenn es um die Wahrnehmung eigener Interessen gehe. „Da ist ohne Einschränkungen alles möglich", sagte Putin mit Blick auf die Politik Washingtons.

Familie hat Priorität

Angesichts des dramatischen Bevölkerungsrückgangs bezeichnete Putin die Förderung der Familien als oberste innenpolitische Priorität. Die Regierung werde deutlich mehr Geld für Eltern, Schulen und Kindergärten bereitstellen, um die Geburtenrate zu steigern. Das Kindergeld solle verdoppelt werden. Experten befürchten, dass die russische Bevölkerung von derzeit 142 Millionen auf 100 Millionen Menschen im Jahr 2030 schrumpfen könnte.

Lob für Gasprom

Ohne auf den jüngsten Energiekonflikt mit der EU einzugehen, lobte Putin den Energieriesen Gasprom, der dank staatlicher Lenkung zum drittgrößten Konzern der Welt aufgestiegen sei. Russland müsse „neue aussichtsreiche Märkte“ für seine Öl- und Gasexporte erschließen, ohne dabei die Verpflichtungen gegenüber seinen traditionellen Partnern zu vernachlässigen.
(nb/Reuters/dpa)
http://focus.msn.de/politik/ausland/iran-krise_nid_28795.htm…
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.515.273 von Neonjaeger am 11.05.06 00:34:25Ich sehe vielmehr die Gefahr einer neuen Blockbildung. Durch die Shanghai Cooperation Organization und die stark expandieren Handelsbeziehungen mit China und den anderen Mitgliedsländern, wird die Abwicklung leichter für Russland werden. Alle Staaten die Rohstoffe aus Russland beziehen, werden sich Währungsreserven anlegen, was erfahrungsgemäss zu stärkeren Investionen führt.

Ziel dieser Organisation ist ja eine Freihandelszone, vielleicht sogar ein Gegengewicht zur OPEC.

Welche Auswirkungen dies alles auf den Dollar haben wird, möchte ich gar nicht spekulieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.519.250 von Hohlbrot am 11.05.06 11:54:11viel gefährlicher finde ich in diesem zusammenhang eine aufnahme des irans in die sco, welcher ja bereits observer status besitzt

auch wenn die sco kein offizieller gegenpol zur nato ist, so erstreckt sich die zusammenarbeit auch auf den militärischen bereich (siehe gemeinsames manöver china/russland)

gleichwohl wird die zusammenarbeit auf terrorbekämpfung reduziert, andererseits sehe ich einen angriff auf ein sco-mitglied als risiko für einen größeren konflikt

wenn die amis den iran bomben, müssen sie es schnell machen, möglichst vor einer eventuellen aufnahme des iran in die sco --> darauf deutet die bisherige bush-regime vorgehensweise ja auch hin
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.519.398 von hacko200 am 11.05.06 12:01:22Schanghaier Kooperationsorganisation hat keine Sicherheitsverpflichtungen gegenüber Iran

"Der Iran hat innerhalb der SOZ den Status eines Beobachters. Niemand hat irgendwelche Verbindlichkeiten gegenüber Teheran."
http://de.rian.ru/world/20060424/46858699.html

Zwischen China und Russland könnten schon Bündnissverpflichtungen bestehen, so kann man diese Meldung auch verstehen.

Ich hoffe nur die Usa werden China und Russland nicht so abservieren wie 1999, dass wird nicht gut gehen.

Das Eskalationspotenzial eines Irankrieges ist gigantisch. Iran ist für China, ähnlich wie Venezuela für die Usa!
:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.519.541 von Hohlbrot am 11.05.06 12:08:05richtig, NOCH gehört iran zu den 4 oder 5 ländern mit beobachterstatus

sollten sie aber vollständiges mitglied werden, wird ein angriff auf den iran mit sicherheit noch mehr empörung bei russland und insbesondere china hervorrufen

dann können auch schnell wieder themen wie die taiwan frage in den mittelpunkt rücken

ich hoffe die amerikanische generalität wird einen militärschlag verweigern, nur weiss mn nicht wie die derzeitige militärführung in der masse eingestellt ist
die kritik an rumsfeld kam ja hauptsächlich von hochrangigen militärs a.D.
eine clever idee,nur er wird sich nicht durchsetzen können -> alles nur heiße Luft!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.521.089 von Yussuf_Islam am 11.05.06 13:37:05Rohstoffhandel in Rubel bereits ab 08.06.(!)
RTS bourse to start trading oil, oil products, gold on June 8

MOSCOW, May 22 (RIA Novosti) - The Russian Trading System, Russia's premier stock market, announced Monday that it would start trading in gold, oil and oil products on June 8.

The announcement comes in the wake of President Vladimir Putin's state of the nation address May 10, when he said Russia, as a leading oil exporting nation, should establish its own oil exchange to trade crude and petroleum products for rubles.

"The first trading in contracts for gold will commence in Russia on June 8," the RTS said in a statement.

The stock exchange also said it would start trading in futures and options on oil and oil derivatives, including Urals brand, diesel fuel, jet fuel and fuel oil. Trade will be in rubles based on prices calculated by the Platts agency. The settlement period for a contract is one month and the minimum security guarantee on a contract is 10% of its overall value.

The derivatives section of the RTS, known by its Russian acronym Forts, will trade futures and options on gold in rubles based on the London Stock Exchange evening fixing rate. The settlement period for a contract is one month and the minimum security guarantee on any contract is 5% of its overall value.

The statement said RTS would collect a 1-ruble commission for each concluded contract.
http://en.rian.ru/russia/20060522/48434383.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.761.505 von Hohlbrot am 23.05.06 17:30:01hallodri, die wollens wissen...armer usdollar

Zugleich hob Putin hervor, dass die Festigung des Eigentumsrechts sowie die Sicherung der Bürgerrechte und -freiheiten eine unabdingbare Voraussetzung für die Lösung von Aufgaben sei, denen sich Russland im Wirtschaftsbereich gegenüber sieht.


:rolleyes:

Klar Vladimir, wir glauben dir auf's Wort ...

Yukos, Neftyanaya Kompaniya Reg. Shs
AFX News Limited
OECD warns rebalancing of US deficit may drive dollar down sharply
http://www.forbes.com/finance/feeds/afx/2006/05/23/afx276570…

LONDON (AFX) - The OECD has warned that the eventual rebalancing of the US current account gap 'looks increasingly unavoidable' and will send shock waves across the globe, starting with a slump in the dollar's exchange rate.

The OECD said in its world economic outlook that the depreciation faced by the dollar could be 'of the order of one-third to one-half.'

The adjustment in the deficit would 'need to induce a sharp slowdown in US domestic demand and that this would have adverse spill-over effects on other economies both through the trade and asset revaluation channels,' it said.

The rebalancing may be accompanied by an increase in risk premiums and a reversal of private capital flows, it added.

Countries with current account surpluses have been accumulating dollar reserves and 'their willingness to hold dollar assets on their balance sheets may diminish,' the OECD warned.

It also cautioned that a protectionist response from the US may accelerate the dollar's falls.

'The US deficit is becoming a pretext for protectionist pressures. If this were to prompt surplus countries to reduce their official US dollar reserves or raise expectations thereof, support for the US dollar could wane.'

Already, the widening of current account imbalances has been sustained far longer and with much smaller exchange rate responses than would have been judged plausible even a decade ago, it said.

So far the United States has attracted the capital needed to finance its current account deficit with relative ease. But it has also moved from being a major international creditor to a net external liability position amounting to slightly over 20 pct of GDP, and the current US external deficit is approximately twice the level that would be consistent with a stable net foreign liability position.

To facilitate the inevitable adjustment in the current account that the US is likely to face, the OECD advocates changes in the US tax system to shore up the domestic savings rate.

'Removing some well-known anti-savings biases in the tax code. Decisions to maintain the tax cuts and to reduce the incidence -- such as the income tax-deductibility of mortgage interest payments -- and moving more generally towards a consumption tax would be particularly helpful,' said.

However, the OECD said that it is not immediately obvious what would trigger a rebalancing and when it would occur.

And, a case can be made that a correction of the US current account deficit, once it occurs, could be 'orderly and gradual',it added.

Firstly, as the bulk of US international financial liabilities are denominated in dollars, their burden to the US economy does not rise with a depreciation in the currency. At the same time, US external assets are largely denominated in foreign currency, which means that they benefit from positive valuation adjustments if the dollar depreciates.

Additionally, the central banks which have piled on dollar reserves may prove to be reluctant sellers.

And, the US currency does not appear to be overvalued in purchasing power parity terms. Its position as an international reserve currency as well as the attractiveness of the comparatively liquid US asset markets also make it less vulnerable to confidence crises.

Despite these factors, however, the risk of a 'costly unwinding remains,' the OECD cautioned.

sivakumar.sithraputhran@afxnews.com

ss/cw



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PSR - Warnsignale an den Märkten

Teil V unseres Spezialreports „Warnsignale an den Märkten“!
Nachdem die Weltbörsen am vergangenen Montag vorübergehend ein Ausverkaufsniveau erreichten,
drehten die Aktien wieder nach oben. Geht man nach den Massenmedien, so ist das Schlimmste bereits
überstanden. „Die Korrektur war gesund“; „Die Blue Chips übernehmen jetzt die Führung“;
„Die guten Aussichten für Aktien bleiben intakt“; „Der Profittrend bleibt intakt“ und „Die Bewertungen
sind immer noch sehr attraktiv“ waren dabei nur einige der Kommentare. Sind die aktuellen
Kursniveaus von DAX, Euro-Stoxx jedoch wirklich als günstige Einstiegsgelegenheiten zu betrachten?
Lesen Sie bitte den nachfolgenden Artikel.
Der Yen-Carry-Trade
Wenn man die Geschehnisse der jüngsten Vergangenheit einmal unvoreingenommen – und nicht durch die
„Schönwetterbrille“ der Boulevard- und Finanzpresse – unter die Lupe nimmt, so sind die Risse an den
Weltaktienmärkten deutlich zu erkennen. Einige davon haben wir bereits in den vergangenen Ausgaben von
Pennystockraketen behandelt. Heute wollen wir auf ein Phänomen eingehen, was zwar vordergründig nichts
mit Aktien zu tun hat, aber dennoch eine große Gefahr für das weltweite Finanzsystem und damit auch für
die Weltbörsen darstellt. Es geht dabei um den sogenannten „Yen-Carry-Trade“. Was hat es damit auf sich?
Wie wir alle wissen, hat die japanische Notenbank seit Anfang der 90er Jahre mit nahezu auf Null zurückgenommenen
Langfristzinsen die Wirtschaft im Land der aufgehenden Sonne überaus üppig mit Liquidität
versorgt. Die stark deflatorischen Tendenzen sollten auf diese Weise bekämpft werden. Dies führte allmählich
dazu, dass immer mehr Investoren billige Kredite in Yen aufnahmen. Die geliehenen Beträge aus diesen
billigen Krediten (mit nahezu Nullzinsen) wurden in ganz Europa in umfangreiche Immobilieninvestments
gesteckt. Ein hoher Anteil an Kapital aus diesen Yen-Krediten floss auch in US-amerikanische
Staatsanleihen. Bei diesen beiden Engagements liegt der gleiche Grundgedanke zugrunde: Man leiht sich
Geld im Nullzinsbereich und investiert den geliehenen Betrag in eine andere Anlageklasse, die einen deutlich
höheren Ertrag bietet, woraus sich ein ansehnlicher Zinsdifferenzgewinn ergibt.
Derartige „Investments“ drohen schon bald in die Luft zu fliegen!
Das Fatale an diesen Konstruktionen ist, dass sie viele lange Jahre gut funktioniert haben, jetzt aber mit einem
Schlag unter Wasser zu geraten drohen. Japan ist zu 100 Prozent vom Import von Rohstoffen abhängig,
wobei man sich wegen der exorbitanten Preissteigerungen auf den Rohstoffmärkten auch zunehmend
(importierte) Inflation ins eigene Land holt. Die Preissteigerungen aus den Rohstoffmärkten werden mit
zeitlicher Verzögerung auch Preiserhöhungen bei den Verbraucher- und Industriegüterpreisen nach sich
ziehen. Damit nicht genug: Die japanische Notenbank geht seit kurzer Zeit dazu über – wie die anderen Notenbanken
auch - , Liquidität zu verknappen und die Zinsen anzuheben. Der Verfall der Immobilienpreise
in den USA droht auch die Immobilienpreise in Europa mit nach unten zu reißen. Besonders gefährlich ist
aber, dass der US-Dollar in Gefahr steht, seinen bisherigen Status als Weltreservewährung (Stichwörter
iranische Ölbörse; Umstellung der russischen Öl- und Gasexporte auf den Rubel; zunehmende Ausschaltung
des Dollars aus dem Öl-Transaktionszyklus in Südamerika) zu verlieren. Damit drohen sämtliche Investments
in Dollar-Anlagen (auch in US-Staatsanleihen) auf mittlere Sicht erheblich an Wert zu verlieren.
Fazit:
Die Kosten für Yen-Kredite werden wegen der zu erwartenden Zinserhöhungen der japanischen Notenbank
steigen. Zusätzlich stehen die mit diesen Krediten finanzierten „Geschäfte“ (europäische Immobilien und
US-Anleihen) in Gefahr, massiv an Rendite einzubüßen. Das Fatale dabei ist, dass auch Hedge-Fonds
mit diesen Yen-Carry-Trades ein gigantisches Rad drehen. Da diese Institutionen einen hohen Fremdkapitalanteil
einsetzen, braucht das Pendel noch nicht einmal lange in die andere Richtung auszuschwenken,
um existenzbedrohende Krisen (mit Kettenreaktionen) auszulösen.
Uns jedenfalls erinnert die aktuelle Situation ganz stark an das Jahr 1998. Damals gab es den Milliardenzusammenbruch
des Hedge-Fonds Long Term Capital Management (LTCM), der das Weltfinanzsystem an
den Abgrund brachte.
Wir empfehlen Ihnen vor diesem Hintergrund nach wie vor, einen hohen Cashanteil zu halten!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.871.481 von Hohlbrot am 30.05.06 12:47:13Entwurf: Blockfreie stellen sich im Atomstreit hinter den Iran
Di Mai 30, 2006 11:22 MESZ
Putrajaya (Reuters) - Die Blockfreien Staaten stellen sich im Streit um das iranische Atomprogramm offenbar hinter den Islamischen Gottesstaat.

In einem Entwurf einer Erklärung der 114 Staaten hieß es am Dienstag, der Iran kooperiere mit der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA). Atomforschung sei zudem das unveräußerliche Recht jedes Staates. "Jeder Angriff und jede Drohung mit einem Angriff gegen zivile atomare Anlagen stellt eine große Gefahr für Menschen und die Umwelt dar", hieß es in dem Entwurf, der der Nachrichtenagentur Reuters vorlag. Über den Text sollten Vertreter der Staaten im Laufe des Tages im malaysischen Putrajaya abstimmen.

Der Iran hatte Außenminister Manuchehr Mottaki zu dem Treffen entsandt, um für die Position seines Landes zu werben. Zwar kann der Resolutionstext noch geändert werden. Nach Protesten von US-Verbündeten wie Singapur, Jamaika und Chile waren einige Formulierungen jedoch bereits abgemildert worden. Am Vortag hatte Malaysias Ministerpräsident Ahmad Badawi dazu aufgerufen, den Iran zu unterstützen. Die Blockfreien machen zwei Drittel der Staaten der Vereinten Nationen (UN) aus. In ihren Reihen befinden sich die prominentesten Gegner der USA, darunter der Iran, Nordkorea, Kuba, Birma, Simbabwe und Venezuela. Die Gruppe entstand 1961 während des Kalten Kriegs.
http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=topNe…
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.871.594 von Hohlbrot am 30.05.06 12:55:02USA: Kapitalzufluss gerät ins Stocken
Den Vereinigten Staaten sind im März aus dem Ausland 69,8 Milliarden Dollar an ausländischem Kapital zugeflossen. Dies berichtete heute das US-Finanzministerium. Im Februar hatten die Zuflüsse aber noch bei 90,5 Milliarden Dollar gelegen. Der Rückgang wurde auf umfangreiche Verkäufe von US-Staatsanleihen durch institutionelle Investoren zurückgeführt.Dabei erwarben die ausländischen Investoren für weitere 89,2 Milliarden Dollar US-Staatstitel mit langen Laufzeiten. Davon wurden Anleihen im Umfang von 87,6 Milliarden Dollar von privaten Investoren gekauft, während ausländische Zentralbanken für lediglich 1,6 Milliarden Dollar zukauften. Demgegenüber schafften sich die US-Anleger ausländische Titel für 19,4 Milliarden Dollar an. Im Vormonat hatten sie in diese Anlageklasse lediglich 12 Milliarden Dollar investiert
http://www.deraktionaer.de/xist4c/web/USA--Kapitalzufluss-ge…
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.871.594 von Hohlbrot am 30.05.06 12:55:02Iranisches Außenministerium bestätigt Beteiligung des Präsidenten des Landes an SOZ-Gipfel
16:10 | 30/ 05/ 2006




TEHERAN, 30. Mai (RIA Novosti). Das iranische Außenministerium hat bestätigt, dass Präsident Mahmud Ahmadinedschad die Absicht hat, am Gipfel der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) am 15. Juni in Schanghai teilzunehmen.

"Sollte keine außerordentliche Situation entstehen, so plant der iranische Präsident, sich an dem SOZ-Gipfel zu beteiligen", erklärte der offizielle Sprecher des iranischen Außenministeriums, Hamid Reza Asefi, am Dienstag vor der Presse.

Ihm zufolge erwartet Teheran von diesem Treffen die Festigung des Zusammenwirkens mit den Mitgliedsländern der SOZ.

"Wir setzen uns zum Ziel, die Möglichkeiten dieser internationalen Organisation für die Sicherung der Interessen sowohl der SOZ-Mitgliedsländer als auch kleinerer Staaten zu nutzen, die Mitglieder derartiger Vereinigungen werden wollen", sagte Asefi.

Der SOZ gehören China, Kasachstan, Kirgisien, Russland, Tadschikistan und Usbekistan an. Iran, Indien, Pakistan und die Mongolei haben einen Beobachterstatus in dieser Organisation.
http://de.rian.ru/world/20060530/48823378.html

Die SOZ kann bei der Lösung regionaler Probleme Iran nicht ignorieren
18:13 | 30/ 05/ 2006




TEHERAN, 30. Mai (RIA Novosti). Die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) kann Iran bei der Lösung von regionalen Problemen nicht ignorieren.

Das sagte Dr. sc. pol. Mehdi Sanai, Direktor des Zentrums für Studien Russlands, Zentralasiens und des Kaukasus, in einem RIA-Novosti-Interview.

Ihm zufolge ist die SOZ für Iran von wesentlichem Interesse, und Teheran strebt aus mehreren Gründen danach, ein vollberechtigter Teilnehmer an dieser Organisation zu werden.

"Die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit spielt mit jedem Jahr eine immer größere Rolle sowohl in der Region als auch in der internationalen Arena. Sie gewinnt als starke regionale Struktur an Autorität. Um so mehr, als es notwendig ist, zu berücksichtigen, dass die Hauptakteure dieser Organisation, solche wie Russland und China, wirtschaftliche Hauptpartner Irans sind", sagte Mehdi Sanai.

Ihm zufolge wird die wirtschaftliche SOZ-Komponente zur vorrangigen Richtung in der Tätigkeit dieser Organisation werden.

"Der SOZ-Beitritt der Islamischen Republik wird sich positiv auf die Lösung des Transports von Waren und Energieträgern aus mittelasiatischen Ländern über iranisches Territorium in den Golfraum auswirken", sagte der iranische Politologe.

"Zugleich ist die SOZ für Teheran auch vom politischen Standpunkt aus anziehend. Ein Wesenszug der Organisation sind die gemeinsamen Ansichten ihrer Mitglieder über die diplomatische Lösung vieler internationaler und regionaler Probleme. Das betrifft unter anderem auch das iranische Nuklearproblem", betonte Sanai.

"Aber auch die SOZ selbst kann Iran nicht ignorieren. Denn Fragen, die mit dem Kampf gegen den illegalen Drogenhandel und den Terrorismus in der Region zusammenhängen, lassen sich ohne Teilnahme und Zusammenwirken mit Teheran nicht lösen", unterstrich der Experte.

Er äußerte, dass Iran die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit als Gegengewicht zur USA-Politik in der Region betrachte.

"Den USA gefällt die zunehmende Rolle der SOZ nicht. Denn die Wege zur Lösung vieler regionaler und internationaler Probleme durch diese Organisation fügen sich nicht in den Rahmen der amerikanischen Politik in der Region ein", sagte Mehdi Sanai.
http://de.rian.ru/world/20060530/48830399.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.878.806 von Hohlbrot am 30.05.06 20:18:50Ich bin gegen einen möglichen Krieg, allerdings nur weil ich der festen Hoffnung bin, dass das iranische Volk, dieses "große Gefahr" in den nächsten Jahren selbst entfernt und natürlich auch wegen des Eskalationspotenzials, sowie dem Völrechtsbruch.

Allerdings gibts da scheinbar doch noch ein anderes Problem, die momentane Blockbildung.

Iran sollte wirklich vorerst "Blockfrei" bleiben. Die Soz könnte hier einiges bewirken, z.B. wenn sie Iran Beitrittsverhandlungen in 3-5 Jahren anbieten würde, natürlich mit Bedingungen.

Eine direkte Aufnahme währe ein brandgefährliche Entwicklung.
"Nesawissimaja Gaseta": Russland und USA am Rande eines neuen Kalten Krieges
13:41 | 31/ 05/ 2006



MOSKAU, 31. Mai (RIA Novosti). Der jetzige Stand der russisch-amerikanischen Beziehungen ist sehr besorgniserregend. Ein neuer Kalter Krieg hat zwar noch nicht begonnen, wir balancieren aber an seinem Rande, schreibt Sergej Rogow, Direktor des Instituts für USA und Kanada der russischen Wissenschaftsakademie, am Mittwoch in der "Nesawissimaja Gaseta". Angesichts des "Faktors 2008" kann diese Situation nicht mehr lange so andauern.

Das Ende des Kalten Krieges wurde in Washington eindeutig als ein USA-Sieg ausgelegt, führt der Experte weiter aus. Die UdSSR als der geopolitische Rivale wurde beseitigt. Damals wurde auch die Aufgabe gestellt, die Entstehung eines anderen "ebenbürtigen Rivalen" zu verhindern. Das wurde zum Wesen der amerikanischen Strategie.

Die strategische Partnerschaft zwischen Russland und den USA wurde dann ausgehend von den gemeinsamen Bedrohungen - internationaler Terrorismus und Verbreitung von Massenvernichtungswaffen - proklamiert. In einem beträchtlichen Maße erwies sich diese aber als deklarativ.

Diese Partnerschaft wurde auf persönlichen Beziehungen zwischen den führenden Repräsentanten beider Länder aufgebaut, sie hat keine ständigen Institute der militärpolitischen Zusammenarbeit nach der Art des Mechanismus des Zusammenwirkens zwischen den USA und ihren Nato-Verbündeten.

Ein weiterer Mangel besteht im Ausbleiben einer wirtschaftlichen Basis der Zusammenarbeit. Mit China haben die USA gut entwickelte Handels- und Wirtschaftsbeziehungen, was ein Stabilitätsfaktor ist. Trotz der ideologischen und der geopolitischen Widersprüche ist zwischen Amerika und China eine gegenseitige Abhängigkeit entstanden. Zwischen Russland und den USA besteht sie nicht.

Unter solchen Bedingungen erweisen sich die Beziehungen zwischen Moskau und Washington infolge von Meinungsdifferenzen selbst zu zweitrangigen Fragen als überaus anfechtbar.

Vorerst wirken sich die persönlichen Beziehungen zwischen beiden Spitzenpolitikern weiterhin positiv auf das Verhältnis zwischen beiden Ländern aus. Das Jahr 2008, in dem die Amtszeiten Putins und Bushs ablaufen, kann da aber eine Wende bringen.

Man muss berücksichtigen, dass der Kalte Krieg nicht von heute auf morgen begonnen hat. Heute könnte eine Aufnahme der Ukraine in die Nato zu einem entsprechenden signifikanten Ereignis werden. Die Allianz wird zwar auf diese Weise in militärischer Hinsicht nicht stärker, dies wird aber ein Versuch sein, Russland in Europa zu isolieren. Dies wird ein markantes geopolitisches Ereignis und ein absichtlicher Versuch sein, Russland in eine Art Moskowien, eine drittrangige Figur in den internationalen Angelegenheiten, umzuwandeln.

http://de.rian.ru/world/20060531/48858914.html

Russia to Establish Naval Base in Syrian Port of Tartus — Paper
Created: 02.06.2006 11:55 MSK (GMT +3), Updated: 18:53 MSK


MosNews


Russia has begun works in the Syrian port of Tartus seeking to built a full-scale naval base for the ships of the Black Sea Fleet, currently based in Ukraine’s Sevastopol, the Kommersant newspaper reported on Friday, quoting unnamed sources in the Defense Ministry and the General Staff of the Russian Navy.

The paper noted that this is the first time Russia is setting up a military base outside the CIS since the fall of the USSR and that the base will allow Moscow to pursue its own line in the Middle East.

Russia has also started work in the port of Latakia in Syria, the newspaper said. The base in Tartus and the new mooring in Latakia will be able to serve the needs of the Black Sea Fleet and possibly the North Sea Fleet as well.

The newspaper quoted its sources as saying that in the nearest future the Russian Navy will form a squadron headed by the Moskva missile cruiser which will permanently operate in the Mediterranean, taking part in joint exercises with NATO forces.

The sources said that the new base would allow Russia to strengthen its positions in the Middle East and also enhance Syrian security.

However, the Russian Defense Ministry has refuted the report. Russia is not building a military base in Syria, spokesman for the Ministry Colonel Vyacheslav Sedov was quoted by RIA Novosti as saying.
http://www.mosnews.com/news/2006/06/02/syrianbase.shtml" target="_blank" rel="nofollow">http://www.mosnews.com/news/2006/06/02/syrianbase.shtml



Russland unterstützt keinen Druck gegen Syrien


Russland hat sich im UN-Sicherheitsrat gegen eine Resolution gewandt, mit der auf Syrien Druck ausgeübt werden soll, denn diese sei einer Regelung der syrisch-libanesischen Beziehungen nicht dienlich.
http://russlandonline.ru/schlagzeilen/morenews.php?iditem=24…


Putin: Russland kann Abhängigkeit von internationalen Ölpreisen stark reduzieren
21:08 | 02/ 06/ 2006



MOSKAU, 02. Juni (RIA Novosti). Russland kann seine Abhängigkeit von den internationalen Ölpreisen stark reduzieren. Diese Ansicht vertrat der russische Präsident Wladimir Putin am Freitag bei einem Treffen mit führenden Repräsentanten der Nachrichtenagenturen der G8-Länder in Moskau.

"Eines der Hauptanliegen besteht darin, die Wirtschaft des Landes zu diversifizieren. Wir haben eine ganze Liste von Maßnahmen und einen Plan zur Umwandlung der Wirtschaft in eine innovative Sparte." Der Präsident erinnerte daran, dass dem russischen Haushalt ein Ölpreis von 27 Dollar je Barrel zu Grunde liegt.

Zu diesem Plan gehörten die Änderung der Fördersteuer und die Schaffung besonderer Wirtschaftszonen. "Wenn das gelingt, werden sich die Preisschwankungen auf internationalen Energieträgermärkten nicht mehr auf die russische Wirtschaft auswirken", sagte Putin.
http://de.rian.ru/business/20060602/48983073.html

Russland plant einen Venture-Fonds mit 15 Milliarden Rubel
MOSKAU, 19. April (RIA Novosti). Die russische Regierung will noch in diesem Jahr einen mit 15 Milliarden Rubel (ca. 440 Millionen Euro) dotierten staatlichen Innovationsfonds für Risikokapital gründen.

"Das wird eine rein staatliche Aktiengesellschaft sein", teilte der stellvertretende Wirtschafts- und Handelsminister, Andrej Scharonow, am Dienstag auf einer Investmentkonferenz in Moskau mit. Das Geld des Fonds werde in acht bis 15 Venture-Fonds angelegt, die privat verwaltet werden.

Geleitet wird der Fonds von einem Direktorenrat, bestehend aus drei staatlichen und zwei unabhängigen Direktoren, sagte Scharonow weiter. Bei Entscheidungen werden mindestens vier Ja-Stimmen notwendig sein.

Die Venture-Fonds sollen in Treuhand verwaltet werden. Die Treuhänder werden per Ausschreibung bestimmt, sagte Scharonow.

Als Treuhänder könnten rein russische Unternehmen auftreten. Da diese keine ausreichenden Erfahrungen im Bereich der Risikoinvestitionen haben, werden sie sehr wahrscheinlich mit ausländischen Partnern kooperieren müssen, räumte Scharonow ein. Ausländische Partner könnten ihm zufolge fremde Investitionen nach Russland mitbringen.

Zuerst soll das Geld aus dem Venture-Fonds ausschließlich in russische Innovationen investiert werden, sagte Scharonow. Doch russische High-Tech-Firmen dürfen dabei ausländische Forscher und Ingenieure anstellen. "Unser Ziel ist es, russische Hochtechnologien zu entwickeln und Geld in die russische Wirtschaft heranzuziehen", sagte der stellvertretende Minister.
http://de.rian.ru/business/20060530/48825011.html
Chinesisch-kasachische Pipeline - neue Realität der Weltpolitik


[von Dmitri Kossyrew] Hier ist es wichtig, zu verstehen, dass es nicht nur um das chinesisch-kasachische Projekt, sondern auch um den Beginn der Schaffung eines neuen Rohrleitungssystems geht, an dem sich neben Russland einige zentralasiatische Staaten in dieser oder jener Form beteiligen werden.

Die Eröffnung der Erdölleitung Kasachstan-China in diesem Monat ist ein Ereignis von Weltbedeutung. Kasachstan eröffnete erstmals den östlichen Weg für sein Erdöl. Früher strömte es nur gen Westen. Für Russland ist das auch ein großes Ereignis und ein Teil seiner "östlichen" Wirtschaftspolitik, die für Moskau immer wichtiger wird.

Die fast 1000 Kilometer lange Pipeline Atasu-Alaschankou endet in Xinjang, dem Autonomen Gebiet der Uiguren. Durch diese Rohrleitung wird China bis zu 20 Millionen Tonnen Erdöl im Jahr beziehen. Bei Xinjang handelt es sich um ein Gebiet, das von allen chinesischen Territorien zum europäischen Teil Russlands am nächsten liegt. Dieses Gebiet galt bis in die jüngste Zeit hinein als ein schlafender, problematischer und unzureichend entwickelter Teil Chinas. Heute hat sich die Situation geändert. Die Schlussfolgerung für Moskau ist sehr einfach: In der neuen Region vollziehen sich Prozesse schneller, an denen es aktiv teilnimmt.

Bislang brachte die Situation mit dem chinesischen Erdölimport Russland nur einen sehr geringen Vorteil, abgesehen von den Erdöllieferungen per Eisenbahn über den russischen Fernen Osten. Und es ist sehr gewinnbringend, Erdöl an China zu verkaufen. Das Land, das heute bis zu 150 Millionen Tonnen Erdöl im Jahr braucht, hat im vorigen Jahr für seinen Import 50 Milliarden US-Dollar verausgabt.

Bekanntlich kam Russland beim Export von mineralischen Rohstoffen auf den ersten Platz in der Welt, von dem es Saudi-Arabien verdrängte. China ist ein unmittelbarer Nachbar Russlands. Aber auch heute werden bis zu 80 Prozent des von China importierten Erdöls auf dem Seewege, über die Straße von Malakka, hauptsächlich aus dem Nahen Osten geliefert. Diese Situation ist für China auch deshalb riskant, weil lediglich einer von zehn Tankern, die dieses Erdöl transportieren, China gehört.

Es galt, dass die Pazifik-Pipeline, genauer gesagt ihre Abzweigung, über die ostsibirisches Erdöl an den chinesischen Nordosten geliefert wird, ein Schlüsselprojekt ist. Aber das ist ein sehr großes Projekt, das gemeinsame Investitionen nicht nur in die Verlegung der Rohrleitung selbst, sondern auch in die Erkundung von ostsibirischem Erdöl erfordern wird. Diese Pipeline wird in einer großen Entfernung vom ökologischen Naturschutzgebiet um den Baikalsee verlaufen. Allgemein gesagt, geht es um ein umfassendes Projekt, das das Antlitz des ganzen russischen Ostens ändern und einige Jahre in Anspruch nehmen wird.

Indessen wurde ein anderer Weg für die Lieferungen von Erdöl und Erdgas nach China - der nordwestliche Xinjang-Weg - recht schnell, im Laufe von etwa zwei Jahren und mit Ausgaben von insgesamt 700 Millionen US-Dollar, zu einer Realität. Hier ist es wichtig, zu verstehen, dass es nicht nur um das chinesisch-kasachische Projekt, sondern auch um den Beginn der Schaffung eines neuen Rohrleitungssystems geht, an dem sich neben Russland einige zentralasiatische Länder in dieser oder jener Form beteiligen werden.

Es muss daran erinnert werden, dass über die russischen Rohstofflieferungen an die nordwestlichen Territorien Chinas während des jüngsten Peking-Besuches Wladimir Putins gesprochen wurde. Im Prinzip hindert nichts daran, das russische Erdöl in die kasachische Rohrleitung einzupumpen. Denn Kasachstan und Russland verbindet ein Netz von Rohrleitungen, die die Lösung dieser Aufgabe ermöglichen.

Das europäische Territorium vom Ural bis zum Ärmelkanal ist von einem komplizierten Netz von Rohrleitungen durchdrungen. Darin finden die Realitäten der europäischen wirtschaftlichen Zusammenarbeit ihren Niederschlag. An den südöstlichen Grenzen Russlands gibt es keine solchen internationalen Netze, weil die Zusammenarbeit zwischen den Ländern dieser Region bis in die jüngste Zeit hinein nicht so aktiv wie in Europa war. Aber heute sehen wir den Beginn der regionalen Integration von Erdölleitungssystemen in ein einheitliches Netz.

Als Bestätigung dafür dienen Pläne von Astana und Peking, parallel zur Pipeline auch eine Gasleitung zu verlegen. Das erklärte unlängst der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew beim Empfang des stellvertretenden Vorsitzenden Chinas, Zeng Qinghong.

Wenn die USA (vor allem der Erdölgigant Chevron, genauer gesagt, das Joint Venture Tengischevroil) beim Erdöl der Schlüsselpartner von Kasachstan sind, so ist Russland bei der Gewinnung und dem Transport von Gas der größte Partner Kasachstans. Moskau und Astana arbeiten Pläne zur Rekonstruktion und Verbesserung nicht einzelner Rohrleitungen, sondern der ganzen Netze aus. Geplant ist, das Gastransportsystem Zentralasien-Russland, Buchara-Ural und andere gemeinsam zu rekonstruieren. Das seit 2002 bestehende Joint Venture KasRosGas ist auch auf anderen Märken sehr aktiv, und dies steht in direkter Beziehung zu China. Unter anderem wird KasRosGas die Funktionen eines Betreibers beim Gastransport über das Territorium Kasachstans und Russlands auf Märkte von Drittländern ausüben.

Schließlich nicht zu vergessen, dass nicht nur Kasachstan in Zentralasien liegt. Usbekistan ist auch an Gas reich und spielt obendrein die Rolle eines Transitterritoriums für turkmenisches Gas, das auch nach China geliefert wird.

Wenn man in Betracht zieht, dass die Instabilität oder einfach die unzureichende wirtschaftliche Entwicklung wenn auch eines kleinen, aber doch benachbarten Staates (Kirgisien oder Tadschikistan) die Sicherheit der Rohrleitungswege verkomplizieren würde, so wird verständlich: Ganz Zentralasien ist in einem gewissen Sinne eine Transitregion für jegliche Wirtschaftspläne in dieser geographischen Richtung. Das russisch-chinesisch-zentralasiatische Gemeinschaftsprojekt mit dem Namen Schanghaier Kooperationsorganisation (SOZ) spiegelt unter anderem auch diese Realität wider.

Alles, was heute mit Wegen für den Transport von russischem oder kasachischem Erdöl und Erdgas oder mit Wegen für die Lieferung dieser Rohstoffe an China passiert, heißt Diversifikation der Energiepolitik dieser Staaten. Aber die Diversifikation ist der wichtigste Teil des globalen Prozesses, der insgesamt zunehmender Einfluss Asiens in der Weltwirtschaft heißt. [ RIA Novosti ]
http://russlandonline.ru/schlagzeilen/morenews.php?iditem=25…
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.939.175 von Hohlbrot am 04.06.06 11:42:11Finanzkrise einfach erklärt
http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyi…

Wieder ein Artikel von Goldseiten.de.
Russland baut Marinebasis in Syrien und plant die Stationierung von S-300PMU-2 Favorit Raketen


Russia Plans To Build Naval Base In Syria

June 5, 2006 3:00 a.m. EST


Nidhi Sharma - All Headline News Contributor
Moscow, Russia (AHN) - Russia is planning to set up a naval base in the Syrian port of Tartus where the Russian Navy has had a maintenance station since Soviet times.

It will be used to redeploy some of the warships from Sevastopol, a Russian naval base.

According to Vladimir Zimin, Economic Counsellor at the Russian embassy in Syria, the move will dramatically increase Moscow's presence in West Asia and shift the balance of forces in the region.

According to the Kommersant business daily, in order to protect the base, Russia plans to set up an air defense system consisting of S-300PMU-2 Favorit ballistic missiles, which will provide cover over a large part of Syria.
http://www.allheadlinenews.com/articles/7003809105

Es handelt sich um ein Raketenabwehrsystem, scheinbar plant Russland teile der Schwarzmeerflote aus der Ukraine nach Syrien zu verlegen.

S-300PMU-1
Die S-300PMU-1 (NATO-Codename: SA-20) wurde 1992 eingeführt, zum ersten Mal in einem bodenbasierten System mit den neuen und größeren 48N6 Raketen ausgestattet. Damit brachte sie auch die gleichen Verbesserungen wie bei der S-300FM mit. Der Sprengkopf ist mit 143 kg etwas kleiner als die Marineversion.

S-300PMU-2
Die aktuelle S-300PMU-2 Favorit (NATO-Codename: SA-20; US-DoD-Bezeichnung: SA-20B), 1997 eingeführt, ist der S-300PMU-1 ähnlich, hat aber die Reichweite mit der 48N6E2-Rakete erneut erweitert, nun auf 195 km. Damit ist dieses System auch fähig, Mittelstreckenraketen abzufangen.
http://de.wikipedia.org/wiki/S-300


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