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Türkischstämmiger Links-Partei-Politiker angeblich Opfer eines fremdenfeindlichen Überfalls. - 500 Beiträge pro Seite



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Der türkischstämmige Linkspartei-politiker giyasettin Sayan ist angeblich opfer eines fremndenfeindlichen überfalls geworden. die beiden täter beschimpften den 56-jährigen am freitagabend in berlin-lichtenberg als `` scheiß ausländer, scheiss türke`` und schlugen ihn mit einer flasche nieder, wie die polizei am samstag mitteilte.
der migratiomspolitische sprecher der linkspartei im berliner abgeordenetenhaus wurde mit einer gehirnerschütterung und prellungen ins krankenhaus gebracht.

zu dem überfall kam es, als sayan aus seinem auto stieg.
die polizei geht von von meinem rechtsextremistischen hintergrund aus.
die schläger konnten unerkannt entkommen, von ihnen fehlt bisher jede spur.

[/b``]wenn die täter unerkannt entkommen sind, woher will man dann wissen, daß es rechtsextreme waren?
schlagen und dumme sprüche ablassen kann jeder.``

``nachdem der fall des italieners sich inzwischen in luft aufgelöst hat, scheint man schon wieder eine neue sau durchs dorf zu treiben.
wobei ich sage: erst fassen und aufklären und dann mit fakten an die öffentlichkeit.``

übrigens: sayan lebt seit fast 30 jahren in berlin und ist deutscher staatsbürger. von 1982 bis 1995 war er mitglied der grünen. seit ende 1995 sitzt er für die pds im berliner abgeordenetenhaus ( eine wahrhaft königliche karriere).

gruss

graf_von_kohle


quelle: aol-nachrichten von heute mit ausnahme meiner zusätze, die in anführungsstriche gesetzt sind.
der migratiomspolitische sprecher der linkspartei im berliner abgeordenetenhaus

Da hat man auch den Bock zum Gärtner gemacht... ;)
Der Spiegel bringt diesen Vorfall online.

Was dem Linksradikalen widerfuhr, erleben Frauen hundertfach täglich in der BRD.

Beschimpfung als Huren und Schalmpen mit dem Versuch oder Vollzug sexueller Gewalt.

Das ist dem Spiegel keine fette Meldung wert. Er wäre dann auch voll davon, obwohl es ja nur lauter Einzelfälle sind, und keineswegs Ergebnis diskriminierender Einstellung.

Das Wohl eines Migranten ist eben dem Spiegel etwas mehr Wert als das weiblicher Menschen, für die sich der Spiegel und fast alle anderen Medien schlicht zu schade sind.

Oder findet man Meldungen wie diese genauso verbreitet ?


Schülerin aus Schweden überfallen

Vom 20.05.2006

ist. AARBERGEN Opfer eines brutalen Überfalls durch vermutlich fünf männliche Jugendliche wurde eine 15 Jahre alte schwedische Austauschschülerin am frühen Dienstag Abend in Aarbergen-Michelbach. Das Mädchen entging dabei nur knapp einer Vergewaltigung.

Die Fünfzehnjährige befand sich zwischen 18.30 und 18.45 Uhr auf dem Gehweg der Kirchstraße in der Nähe einer Kirche, als neben ihr ein dunkelblauer oder schwarzer BMW der 3er Serie, ein Viertürer, anhielt. Den Schilderungen des Opfers nach handelte es sich bei den Insassen um deutschsprachige Türken im Alter von etwa 18 bis 25 Jahren. Die jungen Männer bedrängten die Schülerin massiv, zerrten sie unter Gewaltanwendung auf ein abschüssiges Wiesengrundstück, das von der vorbeiführenden Straße nicht einsehbar ist. Nur mit knapper Not entging die Schülerin einer Vergewaltigung, die Täter flüchteten mit ihrem Fahrzeug. In dessen Kennzeichen soll der Buchstabe "S" vorhanden sein, allerdings habe es sich nicht um ein RÜD-Kennzeichen gehandelt, so die verstörte Zeugin bei einer ersten Befragung.

Die Polizei bittet nun dringend um Hinweise (auf Wunsch vertraulich), die zur Ermittlung der Täter führen könnten, unter Telefon 0611 /3450 an das Kripo-Fachkommissariat K 10 in Wiesbaden.


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An der Bedeutung, die Medien einem Verbrechen zuerkennen, wird zugleich deutlich welche Wertigkeit man dem Opfer zubillig.

Handelt es sich um ein Verbrechensopfer ohne Migrationhintergrund oder ist es weiblich - im Verhältnis der Berichterstattung so gut wie keine.
1)
Staatsschutz ermittelt nach Angriff auf kurdischstämmigen Politiker

"Scheiß Ausländer, scheiß Türke", riefen zwei fremdenfeindliche Angreifer - dann schlugen sie auf den Berliner Abgeordneten Sayan ein. Politiker reagierten entsetzt. Der Regierende Bürgermeister Wowereit verurteilte diese "übelste Form von Gewalt". Jetzt ermittelt der Staatsschutz.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,417246,00.h…




2)
Monheim: Jugendliche schlagen 16-Jährige und beschimpfen sie als "Scheiß Deutsche"
Am vergangenen Mittwoch wurde einer 16-jährigen Schülerin aus Monheim von vier Jugendlichen mehrfach ins Gesicht geschlagen. Zudem wurde sie als "Scheiß Deutsche" tituliert. Das Opfer befand sich gerade auf dem Weg zur Schule.
Die 16-Jährige erlitt durch die Tat eine blutige Nase und Prellungen. Die Täter werden auf 16 Jahre geschätzt und waren circa 1,75 Meter groß.
http://shortnews.stern.de/shownews.cfm?id=604991&CFID=197880…





So sieht es also mittlerweile in Deutschland aus. In 1) ermittelt der Staatsschutz, die Journallie überschlägt sich mit einer Meldung nach der anderen.

In 2) ermittelt wohl nur noch ein Provinzpolizist, der sonst hinter Fahrraddieben her ist, vom Staatsschutz weit und breit nichts zu sehen. Und die Meldung erscheint in "Shortnews".



DAS IST RASSISMUS PUR!!!!!!!!!!!!!!!
Und ich dachte letztens noch, tiefer kann Deutschland nicht sinken.
:(:cry::cry:

Möglicherweise haben die Medien und Konzerne einfach nur zuviel Macht.

Und diese komischen Kameraden die da in Berlin den Politiker spielen....ohje..:cry::cry:

(es gibt sicher auch gute;))
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.700.173 von stiefelriemen am 20.05.06 17:28:03(es gibt sicher auch gute;))

Nur, wo sind sie????:confused::confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.699.712 von Zaharoff am 20.05.06 17:16:24Bei STERN Shortnews waren aber auch Zensoren am Werk. Das Jugendliche in der Überschrift war bei der Einlieferung der News noch Südländer. Da wird von den Moderatoren kategorisch drauf geachtet, dass bloß kein schlechtes Licht auf unsere armen Ausländer fällt... ;)

Bezeichnend auch, dass die Erstellerin der News bereits gelöscht wurde... :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.699.712 von Zaharoff am 20.05.06 17:16:24Danke für´s einstellen.

Da sieht man mal wieder daß die selbsternannten Anti-Rassisten von ihrer Gesinnung her genau das sind was sie vorgeben zu bekämpfen: Rassisten.


Was sich in diesem Land an Rassismus in Politik und Medien eingenistet hat, ist unfaßbar.



Übrigens sind in Europa Dutzende Islamkritiker und islamkritische Politiker von Mord bedroht - und sie wären bereits ermordet, würden sie nicht versteckt leben.

Jetzt, wo es mal einen Linken erwischt, der dazu noch Migrationshintergrund hat, tut man so als wäre der ganze Staat bedroht von ein paar unorganisierten Schlägern.



Und sonst das Gleiche wie bisher: Ein Verdacht genügt als Beweis für die Medien.

Nach den propagandistischen Fehlschlägen des Äthiopiers, des Italieners, muß nun endlich ein richtiger Knaller her, der aller Welt die BRD als eine Bruthölle voller Neonazis vorführt.


Mal sehen, ob diesmal Fleisch am Knochen ist. Doch wenn nicht, hat man mal wieder schön in die Hirne geträufelt, daß es kein Problem mit Migrantenkriminalität gibt, sondern nur eines mit Rechtsrassismus.

Darum sind in den letzten Wochen diese Einzelfälle dermaßen hochgekocht worden.
Kurdische Kommunisten leben gefährlich, nicht nur in Deutschland, ganz besonders auch in ihrer türkischen Heimat.

Nun ist Gewalt gegen Menschen natürlich immer zu verurteilen, aber mein Mitgefühl hält sich dann doch in Grenzen mit einem Mann, der hier in Deutschland Schutz vor Verfolgung gefunden hat und dann nichts Besseres zu tun hat als sich der Nachfolgepartei der SED anzuschließen. Jener Partei, die für die deutsche Teilung verantwortlich war und für die politische Verfolgung und Inhaftierung
von zehntausenden deutscher Bürger.

Mich würe auch interessieren, ob bei Herrn Sayan in der Vergangenheit Verbindungen zur verbotenen PKK bestanden haben, die heute als Terrororganisation eingestuft wird.

Zumindest hät Herr Sayan ein Verbot der PKK für falsch, weil es angeblich die kurdische Bevölkerung kriminalisiert:

Als Kurde will er sich auch für die Kurden einsetzen. "Das Verbot der PKK halte ich für falsch", sagt Sayan. Die kurdische Bevölkerung werde dadurch kriminalisiert. Es gebe außerdem keine Beweise, daß die PKK die Brandanschläge auf türkische Einrichtungen verübt habe. "Deutschland muß auf die Türkei Druck ausüben", fordert Sayan. Sollten die Deutschen auch auf den Türkei-Urlaub verzichten? Sayan muß überlegen: "Das müssen die Menschen selbst entscheiden." +++


http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump…
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.697.468 von Denali am 20.05.06 16:27:13Wird eine weiße Frau von Muslimen derb angemacht und beschimpft dürfen im Gegenzug fünf Ausländer von NeoNazis abgeklatscht werden.

Könntet ihr dieser Vorgehensweise zustimmen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.716.756 von StellaLuna am 21.05.06 11:42:33Stella, kleiner Tipp: falls es dir nur darum geht die Fingerchen zu bewegen,
könntest du anstatt zu posten auch was schönes häkeln oder Klavier spielen.

Keine Ursache, ich helfe gern!
:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.718.963 von HetfieId am 21.05.06 13:20:00aus Posting # 5 von Denali:

Was dem Linksradikalen widerfuhr, erleben Frauen hundertfach täglich in der BRD.

Beschimpfung als Huren und Schalmpen mit dem Versuch oder Vollzug sexueller Gewalt.


so viel zum Thema "Stricken" :D

Und jetzt zur Sache:
Erkläre mir doch bitte, was der vermeintliche rechtsextreme Übergriff mit evtl. früheren Verbindungen zur PKK zu tun hatten?
Sind die vermeintlichten rechtsextremen Täter informiert über Äußerungen des Herrn Sayan zur PKK?
Könnte dies der Grund für den vermeintlichen rechtsextremen Überfall gewesen sein?
Wäre dem so, was ich allerdings stark bezweifle - Berlin liegt bei PISA weit hinter Bayern - so wäre der vermeintliche rechtsextreme Hintergrund nicht mehr nur vermeintlich sondern gegeben!

Warum wird so krampfhaft versucht, Hintergründe für den vermeintlichen rechtsextremen Überfall zu konstruieren, die den vermeintlichen rechtsextremen Hintergrund ausschließen?

Und jetzt darfst Du mit heißer Nadel - laß sie aber nicht zu heiß werden, denn da wird sie leicht bräunlich - stricken :laugh:
Vom Stricken hab ich aber nix geschrieben :confused:

Wird eine weiße Frau von Muslimen derb angemacht und beschimpft dürfen im Gegenzug fünf Ausländer von NeoNazis abgeklatscht werden.

Erklär du mir mal wie du auf das Verältnis 1:5 kommst!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.719.468 von StellaLuna am 21.05.06 13:39:43Erkläre mir doch bitte, was der vermeintliche rechtsextreme Übergriff mit evtl. früheren Verbindungen zur PKK zu tun hatten?


Ich habe nicht behauptet, daß es da Verbindungen gibt. Es würde nur darauf hinweisen, daß der Sayan möglicherweise noch andere Feinde hatte.

Darum ging es mir aber nicht, sonderen nur darum, darauf aufmerksam zu machen, daß es sich hier nicht um einen Heiligen handelt, sondern um einen linksradikalen Politiker der sich u.a. gegen das Verbot einer Terrororganisation ausgesprochen hat.

Der ein Verbot der PKK sogar als " Kriminalisierung der Kurden " bezeichnet hat, obwohl im sicher bekannt ist, daß nicht alle Kurden die PKK unterstützen und sich in der Türkei kurdische Gegner und Anhänger der PKK blutige Auseinandersetzungen liefern.

Auch bestreitet er, daß die PKK in Deutschland Anschläge auf türkische Einrichtungen verübt hat.
Dies ist eine glatte Lüge und das Gegenteil wurde von deutschen Gerichten festgestellt.
Ebenfalls war die PKK in der Vergangenheit für terroristische Anschläge in der Türkei verantwortlich , bei denen neben türkischen Zivilsisten auch Touristen getötet wuren.

Wenn Sayan tatsächlich Opfer einer Gewalttat wurde, dann müssen die Täter ermittelt und bestraft werden.

Bevor der Tathergang allerdings vollständig aufgeklärt wurde, sollte man keine voreiligen Schlüsse ziehen.
Bei der Aufklärung einer Straftat ist in alle Richtungen zu ermitteln und auch die Glaubwürdigkeit eines vermeindlichen Opfers zu überprüfen.
Was mich an dem Fall mit dem Sayan wundert ist, dass er ja optisch nicht unbedingt als Türke zu erkennen ist, jedenfalls nicht so eindeutig. Weder hat er schwarze Haare (sondern braun) noch hat er dunkle Haut.

Es muss ihn also jemand entweder gekannt haben und gezielt angegriffen haben (aber wer wusste denn, dass er da gerade auftaucht?). Oder er war schlicht zur falschen Zeit am falschen Ort. Tatsache aber ist auch, dass die Weitlingstraße als Neonazi-"Hauptquartier" bekannt ist. Türken gehen so gut wie nie nach Lichtenberg, umgekehrt gehen keine Neonazis nach Kreuzberg. Das ist so eine Art ungeschriebenes Gesetz.

LM
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.720.564 von susi_rules81 am 21.05.06 14:10:08daß es sich hier nicht um einen Heiligen handelt - Ich habe in Berlin noch niemanden mit Heiligenschein rumlaufen sehen, weder einheimisch Aussehende noch nicht einheimisch Aussehende. Darf ich annehmen, dass mangels Heiligenschein diese Menschen überfallen werden dürfen?

Haben die vermeintlichen rechtsextremen Täter Sayan auf die PKK angesprochen bevor sie ihm die Flasche überzogen :confused:
In der Berichterstattung habe ich diesbezüglich zwar nichts gefunden, aber da die Presse extrrrrem deutschfeindlich ist, könnte sie diese Kleinigkeit ignoriert haben :laugh:

Du möchtest eine vermeintlich rechtsextreme Tat rechtfertigen mit politischen Hintergründen die die vermeintlich rechtsextremen Täter nicht mal erahnen geschweige denn vermuten :laugh:

Ich warte im übrigen noch auf einen Kommentar, dass Sayan diese Schläger evtl. bestellt hat, um die Deutschen zu diskreditieren - oder steht dieser Verdacht evtl. schon weiter unten in diesem srd?
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.720.941 von LadyMacbeth am 21.05.06 14:19:29Was mich an dem Fall mit dem Sayan wundert ist, dass er ja optisch nicht unbedingt als Türke zu erkennen ist, jedenfalls nicht so eindeutig. Weder hat er schwarze Haare (sondern braun) noch hat er dunkle Haut. - das war vermutlich sein Glück, sonst würde er jetzt in der Leichenhalle liegen!
Möglich wäre natürlich auch, dass die Täter eine getönte Sonnenbrille getragen haben, die Farben schluckt :)

Ich empfehle allen Menschen mit Bronze-Teint und braunen Augen sich blaue oder grüne Linsen zuzulegen um so eine deutsche Abstammung zum Ausdruck zu bringen :)

Die Optiker sollten da mal eine große Werbeaktion starten, und für eine vierköpfige Familie einen Satz Linsen umsonst anbieten :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.720.564 von susi_rules81 am 21.05.06 14:10:08Wenn Sayan tatsächlich Opfer einer Gewalttat wurde, dann müssen die Täter ermittelt und bestraft werden.
- auch wenn er den Überfall selbst verschuldet hat :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.720.952 von StellaLuna am 21.05.06 14:20:01Du möchtest eine vermeintlich rechtsextreme Tat rechtfertigen mit politischen Hintergründen die die vermeintlich rechtsextremen Täter nicht mal erahnen geschweige denn vermuten

Ach was , allerdings ist der Mann kein Unbekannter in diesem Stadtteil, der immerhin sein Wahlkreis ist.

Auch einen rechtsextremistischen Überfall kann man vertäuschen.
Ein angebliches Opfer kann das, wie uns erst vor ein paar Tagen ein italienscher Immigrant bewiesen hat, aber auch Täter könnten einen rechtsextremistischen Überfall vortäuschen, owbohl die Tat ganz andere Motive hat.

Möglich ist das schon, daß ein paar Türken auf die Idee gekommen sind die Gunst der Stunde zu nutzen und dem kurdischen Aktivisten Sayan den Frack vollzuhauen.

Meine persönliche Vermutung ist zwar schon, daß es sich um ostberliner Hooligans gehandelt hat, dafür spricht vor allem der Tatort, trotzdem muss man erst einmal die Ermittlungen abwarten.

Interessant finde ich aber schon, daß das Thema " Fremdenfeindlichkeit" so plötzlich große Aufmerksamkeit erhalten hat. Alles hat mit der Rütli Schule begonnen und damit, daß konservative Politiker eine Zuwanderungsdebatte begonnen haben.

Scheinbar wurde diese Debatte von den linken MultiKulti Befürwortern als Bedrohung ihres Lebenstraums angesehen und sollte im Keim erstickt werden, indem man die gesamte öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema " Rechtsextremismus " gelenkt hat.

Man will damit die konservativen Politiker und die deutsche Öffentlichkeit zum schweigen bringen und instrumentalisiert dafür die Fußball WM. Man scheut nicht davor zurück Deutschland in einem Moment durch den Dreck zu ziehen, in dem die Augen der ganzen Welt auf das Land gerichtet sind.

Diese Form der Nestbeschmutzung wäre in keinem anderen Land auch nur ansatzweise denkbar. ´
Wenn es solche Vorfälle in einem anderen Land kurz vor einer WM gäbe, dann würde man versuchen sie möglichst klein zu halten, in Deutschland bläst man sie möglichst groß auf.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.723.088 von susi_rules81 am 21.05.06 15:19:49Auch einen rechtsextremistischen Überfall kann man vertäuschen. - das hat aber lange gedauert :laugh: :laugh: :laugh:

Die Ausländer bezahlen Rechtsextreme damit sie sie verprügeln :laugh: :laugh: :laugh:

Vermutlich haben Ausländer, die in Deutschland leben, sich schon so etwas wie eine Rechtsextremen-Mafia-Struktur aufgebaut, nach dem Motto "Bei Anruf Prügel" :laugh: :laugh: :laugh:
und die Journaille lauert im Gebüsch :laugh: :laugh: :laugh:

Mann oh Mann, aus diesem, dem Heye und Potsdam-srd müßte man ein Buch machen über "Bürgerlicher Rechtsextremismus - Gedanken aus der Gartenzwergperspektive" :laugh: :laugh: :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.727.246 von StellaLuna am 21.05.06 17:43:19Die vielen smilies kannst Du Dir sparen, es kommt sehr wohl vor, daß Ausländer einen rechtsextremistischen Überfall vortäuschen:

Bad Salzuflen (NRW), 2000: Angeblicher rechtsextremer Anschlag auf eine griechische Gaststätte mit Buttersäure und Nazi-Schmierereien. Am Ende eine Anzeige gegen den Besitzer wegen Deliktvortäuschung und Versicherungsbetrug.

Sebnitz (Sachsen), 2000: Der sechsjährige Joseph Abdulla ertrinkt im Freibad, angeblich ermordet von jugendlichen Neonazis. Ein Gewaltverbrechen ist nicht feststellbar. Dennoch folgt ein großes Medienspektakel, die Stadt wird als rechte Hochburg verunglimpft, die Eltern ermitteln auf eigene Faust und stützen sich auf Zeugenaussagen Minderjähriger, die später widerrufen. Bewiesen wird nichts. 2002 kommt der Fall endgültig zu den Akten.

Düsseldorf, 2001: Eine 15-jährige Koreanerin ritzt sich ein Hakenkreuz in den Unterarm und erfindet einen Neonazi-Angriff. Ermittler vermuten psychische Probleme.

München, 2001: Um den Diebstahl einer Sektflasche zu rechtfertigen, täuscht ein 16-Jähriger eine Misshandlung durch drei Rechtsextreme vor: Sie hätten ihn zum Klauen gezwungen und ihm Runen und Hakenkreuze in die Haut geritzt.

Mühldorf am Inn (Bayern), 2001: Ein 16-Jähriger von der Elfenbeinküste täuscht einen Nazi-Überfall vor, weil er zu spät nach Hause kommt und Angst vor einer Strafe hat. Seine Verletzungen hat er sich bei einem Sturz zugezogen.

Düsseldorf, 2000: Angeblicher rechtsextremer Brandanschlag auf eine Synagoge. Kanzler Gerhard Schröder (SPD) eilt an den Tatort und ruft mit viel Pathos zum "Aufstand der Anständigen" gegen Rechtsextremismus auf. Tatsächlich wurde der Anschlag von einem Palästinenser und einem Deutschmarokkaner verübt. Ihr Tatmotiv: Wut auf die Gewalt der Israelis im Nahen Osten.

Dessau, 2002: Vermeintlich rechter Anschlag auf ein indisches Restaurant. Strafanzeige gegen den Besitzer wegen Versicherungsbetrugs.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.727.443 von susi_rules81 am 21.05.06 17:52:52Ach ja Quelle ist die TAZ, bekanntermaßen eine rechtsradikales, ausländerfeindliches Kampfblatt:

http://www.taz.de/pt/2006/05/19/a0136.1/text
Das isser



Na ja, wie ´ne rheinische Frohnatur sieht er nun nicht gerade aus.
Aber das immer, aber auch immer, wenn in diesem Land jemand mit Mi-
grationshintergrund was auf die Nase kriegt, das sofort rassistische
und neonazistische Hintergründe hat, ohne das der Vorfall im Geringsten
aufgeklärt wurde, das geht mir schon gewaltig auf den Sack. Selbst-
verständlich geht der Vorfall einschließlich der auf nichts zu
stützenden Bewertung über alle Ticker, erscheint als Tatsachenmeldung
in aller Welt.

Wir sind wirklich Weltmeister im Nestbeschmutzen! Ich finde das zum
kotzen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.729.242 von Goedecke_Michels am 21.05.06 19:15:08... und die Zeugen, die sich gemeldet haben, sind das auch Nestbeschmutzer? Hätten die ihre Augen zudrücken müssen, damit sie nicht sehen, was nicht gesehen werden darf?

Irgendwann ist Mord- und Totschlag an der Tagesordnung und jeder, der dies thematisiert oder gar versucht aufzuklären, ist ein Nestbeschmutzer: Ist es das, was Du möchtest? Deutschland zum rechtsfreien Raum zu erklären, damit jeder seine niederen Instinkte ausleben kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.729.242 von Goedecke_Michels am 21.05.06 19:15:08schreib doch einen offenen Brief an die Täter, übermittle ihn der Presse damit er über die Ticker läuft und lass die Täter wissen, dass das Opfer ein Nestbeschmutzer und nicht nur wehleidig sondern auch eine Petze ist - sonst würde die Presse nicht darüber berichten und die Polizei ermitteln - und sie, die Täter, überhaupt nichts mit der Selbstverstümmelung des Opfers zu tun haben :laugh: :laugh: :laugh:
Ich frage mich, ob diese Tat auch so grosse Wellen geschlagen hätte, wenn die Täter Herrn Sayan nicht als "scheiß Türke" sondern "scheiß Kommunist" beschimpft hätten?
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.729.811 von StellaLuna am 21.05.06 19:40:08Freut mich ja, daß du so fröhlich bist. Aber welche Zeugen meinst du?
An welcher Stelle wurden Zeugen erwähnt? Was sind das für Zeugen? Was
haben die gesehen.

Hilf mir mal! Damit ich mitlachen kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.730.059 von Goedecke_Michels am 21.05.06 19:51:08in der Presse steht, dass es Zeugen gibt!
Den Link werde ich jetzt nicht suchen und reinstellen, denn Du würdest vermutlich nur behaupten, dass diese Zeugen "gekauft" wurden :laugh: :laugh: :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.729.889 von detektivrockford am 21.05.06 19:43:28wenn die Täter Herrn Sayan nicht als "scheiß Türke" sondern "scheiß Kommunist" beschimpft hätten? - das ist eine Mutmaßung und somit vernachlässigbar :p
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.730.085 von StellaLuna am 21.05.06 19:52:12Na bitte, geht doch! Jetzt kann ich mitlachen. Weils in der Zeitung
stand!:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:

Na, dann ist ja alles klar.
Bei der Fahndung nach ihnen wurde die Bevölkerung zur Mithilfe aufgerufen – es werden weiter Zeugen gesucht. Polizeipräsident Dieter Glietsch setzte für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung von bis zu 3000 Euro aus. Der Staatsschutz hat den Fall übernommen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.729.625 von StellaLuna am 21.05.06 19:31:54Cool Stella. Wie bist du denn heute drauf?

"Irgendwann ist Mord- und Totschlag an der Tagesordnung und jeder,
der dies thematisiert oder gar versucht aufzuklären, ist ein
Nestbeschmutzer"


Ja, aber das haben wir doch schon. Und die Täter sind in der Mehr-
zahl nicht die Nestbewohner. Du liest doch Kriminalstatistiken?
Und thematisiert wird das auch nicht.

"Ist es das, was Du möchtest? Deutschland zum rechtsfreien Raum zu
erklären, damit jeder seine niederen Instinkte ausleben kann."


Ganz sicher nein!!!

Und damit meine ich, daß niemand hier niedere Triebe auslebt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.730.107 von StellaLuna am 21.05.06 19:53:15Ich frage mich, ob diese Tat auch so grosse Wellen geschlagen hätte, wenn die Täter Herrn Sayan nicht als "scheiß Türke" sondern "scheiß Kommunist" beschimpft hätten?

das ist eine Mutmaßung und somit vernachlässigbar

Das heißt dann wohl nein.

Übrigens, daß es sich bei den Tätern tatsächlich um Nazis gehandelt hat - und nicht etwa um Leute, die den Anschein eines Fremdenfeindlichen Übergriffs erzeugen wollten (z.B. nationalistische Türken, die was gegen kommunistische Kurden haben) - ist auch nur Mutmaßung.

Damit also auch vernachlässigbar. :p
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.730.085 von StellaLuna am 21.05.06 19:52:12Kommt gerade in den WDR-Nachrichten. Die Polizei teilt mit, daß es
Zeugen gibt, kann aber nichts konkretes sagen.

Das scheinen ja regelrechte Kronzeugen zu sein!
Man sagt doch endlich die Fußball-WM wegen akuter Todesgefahr für Ausländer in allen Bereichen Deutschlands ab, damit auch der letzte Bürger von Tuvalu weiß, was wir Deutschen für Deppen sind. Vergesst aber nicht, Heyes Bild dabei der internationalen Presse als Initiator zu zeigen. :D

Ich weiß nicht ob die Weitlingstraße tatsächlich eine Rechtsextremen-Hochburg ist, aber die Gegend ist tatsächlich sehr ärmlich und auf den Hinterhöfen sieht es aus wie in denen vom Ostwedding. Trotzdem ist das längst keine ausländfreie Gegend, da gibt es von China-Schnellimbiß bis zur Dönerbude alles, was die vielen Alg II satt macht und ungesund ist.

Also werden die beiden dem guten PDS-Politiker wohl bewußt aufgelauert haben.
Eben in der "Abendschau" wurde gesagt, dass es keine Zeugen gibt bzw. es gibt ein paar vereinzelte Aussagen, aber "nichts Brauchbares".

Ne Flasche hat der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht über den Kopf bekommen, da dies wohl zumindest zu einer Schnittwunde geführt hätte. Diese hat er aber nicht. Er hat überhaupt keine sichtbare Kopfverletzung.

Ich bin sehr gespannt. Erinnert mich irgendwie an den Bombenanschlag in der Keupstraße in Köln-Mühlheim, wo man ja auch flugs einen blonden "Täter" am Wickel hatte. Am Ende jedoch war der Mann unschuldig, weil es sich um eine Auseinandersetzung innerhalb der türkischen Mafia handelte.

Ich will solche Überfälle nicht runterspielen, aber es häufen sich in letzter Zeit die Ungereimtheiten, und wie bei dem Italiener auch gibt es wohl tatsächlich immer wieder Dumpfbacken, die meinen, man könnte das alles ja auch mal testen, um sich ins Gespräch zu bringen. Ich habe den Sayan ja gestern im TV gesehen. M. E. hätte der Barschel noch was von ihm lernen können, aber das ist nur mein subjektiver Eindruck. Irgendwas ist nicht koscher an der Sache.

Ach übrigens ist der Vorwurf "Mordversuch" hinsichtlich der beiden Potsdamer Täter fallengelassen worden. Tja, von dort hört man ja wenig inzwischen.

LM
Ich habe mal nachgeschaut, welche Wahlbezirke das sind und wie die NPD bei der letzten Bundestagswahl abgeschlossen hat
601,612,613 und 616
Dort hat die NPD ungefähr 3-5,5 % eingefahren, die PDS immer so 35-40%. Also eine echte Hochburg ist das eigentlich nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.731.768 von puhvogel am 21.05.06 21:49:31Also eine echte Hochburg ist das eigentlich nicht.


Doch, aber der Linksextremisten! :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.731.768 von puhvogel am 21.05.06 21:49:31Nee, aber die Weitlingstraße ist bekannt dafür, dass da relativ viele Rechte wohnen. M. W. hat ein Extrem-Rechter da mal ein paar Mietshäuser aufgekauft, die er natürlich gerne dann auch an Rechte vermietet. Speziell in der Weitlingstraße sammelt sich ein bisschen was.

Außerdem hat eine rechte Gruppierung, ich glaube die NPD (bin aber nicht sicher), ihren Sitz in der Normannenstraße.

Da laufen für Berliner Verhältnisse schon relativ viele Rechte herum, allerdings muss man sagen, dass es insgesamt in Berlin nicht so wahnsinnig viele Rechtsextreme gibt, wie zurzeit getan wird. Es gibt beispielsweise in Berlin KEINEN einzigen rechten jugendlichen Intensivtäter - von insgesamt 180.

LM
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.729.889 von detektivrockford am 21.05.06 19:43:28Ich frage mich, ob diese Tat auch so grosse Wellen geschlagen hätte, wenn die Täter Herrn Sayan nicht als "scheiß Türke" sondern "scheiß Kommunist" beschimpft hätten?



Wenn Migranten jemand mit der Bemerkung "Scheiß Deutsche" zusammenschlagen, interessiert das Medien und Politik nicht im Geringsten.

Vielleicht lernen die Rechtsrassisten das mal bei Gelegenheit, und kommentieren ihre Verbrechen politisch korrekt: Scheiß Deutscher - wenn sie sich den nächsten Deutsch-Exoten vornehmen.

Oder "Schwule Sau", oder "miese Schlampe", auch wenn es sich um ein männliches Opfer handelt.

Jedenfalls kann das Verbrechen dann nicht mehr rechtsrassistischen Motiven zugeordnet werden, was sich sehr, sehr mildernd beim möglichen Strafmaß auswirkt und der Herr Generalbundesanwalt und der Staatsschutz können endlich wieder ruhig schlagen.:p
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.731.918 von Denali am 21.05.06 22:15:19pardon.......ruhig schlafen.:D
Drei lesenswerte Leserbriefe aus der Berliner Morgenpost:

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Ohne das Ergebnis polizeilicher Ermittlungsarbeit abzuwarten, wurde nach dem Auffinden des verletzten italienischen Staatsangehörigen sofort auf einen ausländerfeindlichen Übergriff geschlossen. Wie kann verantwortungsvolle Politik Straftaten herbeireden, die den inneren Frieden bedrohen und auch außenpolitischen Schaden verursachen? Parlamentarier, vor allem aber Senatoren, sollten schadenbegrenzend handeln und nicht schadenverursachend. Es mag aber auch eine Strategie hinter dieser Politik stecken: Werden Gerüchte über ausländerfeindliche Straftaten von verantwortlichen Personen gestreut, werden zumindest für eine begrenzte Zeit beispielsweise der jugendliche nichtdeutsche Intensivtäter aus den Schlagzeilen verschwinden und die fehlgelaufene Integrationspolitik relativiert. Hierbei wird bewußt ein innen- und außenpolitischer Schaden in Kauf genommen, um sich sein ausländerpolitisches Scheitern nicht eingestehen zu müssen. In dieses Szenario paßt auch die Stellungnahme von Ex-Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye: Kurz vor der WM ("Zu Gast bei Freunden" ) wird ein Bundesland kollektiv der Ausländerfeindlichkeit bezichtigt. Ist Heye überhaupt bewußt, welch ein Schaden international für die Bundesrepublik eintreten könnte, wenn die internationale Presse ungeprüft seine Aussagen übernimmt? Ulrich Merz, Charlottenburg

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Müssen wir uns über den vorgetäuschten ausländerfeindlichen Übergriff wundern? Der Fall zeigt doch, daß die permanente Hervorhebung von Straftaten mit rechtem Hintergrund gerade dazu einlädt, sich auf diese Art und Weise Aufmerksamkeit zu verschaffen. Was wäre gewesen, wenn der Italiener an einer anderen Stelle gestürzt wäre? An einer Stelle, wo keine Kamera sein "Mißgeschick" gefilmt hätte? Wenn sich vielleicht noch wie rechte Schläger aussehende Jugendliche in der Nähe aufgehalten hätten, die er dann als mögliche Täter beschrieben hätte? Und daraufhin wären dann Unschuldige in Verdacht geraten. So etwas kann durchaus einmal die Folge von einseitiger Hervorhebung von Straftaten sein. Gewalt gegen Menschen sollte endlich wieder gleich behandelt werden. Niemand ist mehr wert. Erstaunlich ist, daß kurz nach der Tat schon eine Demonstration gegen rechte Gewalt stattgefunden hat. Wo war eigentlich die Demo, als eine Schülerin von vier ausländischen Jugendlichen vergewaltigt wurde? Oder wird so etwas als Dummejungenstreich abgetan? Uwe Hennig, Wedding

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Ja, so ist das in unserem Gutmenschen-Staat: Gleich 500 von ihnen gingen mal wieder auf die Straße, um gegen dieses böse Verbrechen zu demonstrieren. Jetzt, nachdem herausgekommen ist, daß es ein frei erfundenes Verbrechen war, sind sie wieder ganz still. Nicht zu vergessen ist, daß diese Menschen am 1. Mai auch demonstrieren und dabei oft Straftaten begehen. Aber bei den Schlagworten "Rassismus" oder "Neonazis" ist das alles gleich vergessen. Natürlich durfte auch gleich der Aufschrei der Politik nicht fehlen. Wer geht eigentlich auf die Straße, wenn Ausländerbanden deutsche Bürger berauben, schlagen oder bedrohen? Karl Müller, Lichtenberg

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http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/05/21/politik/8305…
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.732.180 von susi_rules81 am 21.05.06 23:03:14"Wer geht eigentlich auf die Straße, wenn Ausländerbanden deutsche
Bürger berauben, schlagen oder bedrohen? Karl Müller, Lichtenberg"



Kaine Sau.

Noch!
Rechtsradikale (rechte Hooligans) aus Lichtenberg gehen gern am 1.Mai nach Kreuzberg, um mit linksradikalen und muslimischen Hooligans zu toben.

Wenn man sich eine Regierung wünscht, die ganze Mischpoke auf die brandenburgischen Spargelfelder zur Arbeit treibt, wird man als Nazi
beschimpft.
Hier mal ein Beitrag aus dem bekannten Rechtsradikalen-Propaganda- und Kampfblatt "TAZ", eine üble Postille aus dem braunen Sumpf der Ewiggestrigen.

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No-go-Zone wächst


Überfall auf einen Politiker facht die Debatte über Fremdenfeindlichkeit erneut an


von FELIX LEE


Da tobt seit Tagen ein heftiger Streit über das Ausmaß rechtsextremer Gewalt in Ostdeutschland. Und dann so etwas: Wie die Polizei vermeldet, ist der migrationspolitische Sprecher der Linkspartei.PDS-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Gyasettin Sayan, am Freitagabend im Ostberliner Bezirk Lichtenberg Opfer eines "offenbar fremdenfeindlichen Überfalls" geworden. Zwei Männer hätten den 56-Jährigen gegen 22.30 Uhr im Berliner Stadtteil Lichtenberg zunächst als "Scheißtürken" beschimpft und ihn dann mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen. Als er versuchte, zu entkommen, sei er von hinten niedergeschlagen worden. Sayan liegt schwer verletzt mit einer Gehirnerschütterung in einem Berliner Krankenhaus. Die Polizei geht von einem "extremistischen Hintergrund" aus. Von den Tätern fehlt jede Spur.


Nun, vielleicht hätte der PDS-Politiker diesen Teil von Lichtenberg nicht mehr betreten sollen. Der Weitlingkiez ist bekannt dafür, dass man als nichtdeutsch Aussehender dort nicht hingeht. Zumindest nicht um diese Uhrzeit. Das Problem: Sayan wohnt in Lichtenberg. "Der Türkischstämmige ist vor Jahren bewusst in diesen Teil Ostberlins gezogen", sagt Parteifreundin und Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Linkspartei.PDS). Er wollte ein Zeichen setzen.


Seit fast 30 Jahren lebt Sayan in Berlin. Er besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft. Von 1982 bis 1995 war er Mitglied der Grünen, seit 1995 sitzt er für die Linkspartei im Berliner Abgeordnetenhaus. Er ist migrationspolitischer Sprecher und vertritt dort einen der fünf Wahlkreise in Lichtenberg. Dazu gehört auch der Weitlingkiez.


Seit der Wende gilt der Kiez als Hochburg von Rechtsextremisten. Während sich die Polizei im angrenzenden Friedrichshain Anfang der 90er-Jahre überwiegend mit linken Hausbesetzern heftige Straßenschlachten lieferte, konnten Neonazis von der Öffentlichkeit fast unbemerkt leer stehende Häuser in der Weitlingstraße beziehen. Diese rechte Struktur gibt es auch heute noch. Angehörige der inzwischen verbotenen Berliner Kameradschaft "Tor" wohnen hier, es gibt eine Szenekneipe und einen Laden für rechte Hooligans. Von "No-go-Area" oder gar "Nationalbefreiter Zone", wie es die Neonazis selbst bezeichnen, wollte ein Polizeisprecher gestern nicht sprechen. Es handele sich bloß "um eine bevorzugte Gegend von Neonazis". Richtig sei, "dass sich die Rechten im Weitlingkiez wohl fühlen". Deswegen habe die Polizei "ein besonderes Augenmerk auf diese Gegend". Erst vor vier Wochen hatten Neonazis einen vietnamesischen Blumenhändler angegriffen und seinen Laden zerstört. "Heil Hitler, das macht man so in Lichtenberg", hatten sie gebrüllt.


In der Berliner Linkspartei gibt es aber auch ganz andere Einschätzungen. Gestern wollte die Linkspartei eigentlich ihre Kandidaten für die Abgeordnetenhauswahlen am 17. September nominieren. Sayans Kandidatur galt innerparteilich bereits als chancenlos. Ob er nun versucht hat, aus der Debatte um so genannte No-go-Areas seinen eigenen Profit zu schlagen - dazu wollte in der Partei namentlich niemand zitiert werden. Es gibt jedoch Stimmen, die an Sayans Version zweifeln.


Die Debatte um das Ausmaß rechtsextremer Gewalt geht indessen weiter. Heute will nun auch das Bundesinnenministerium den Verfassungsschutzbericht von 2005 veröffentlichen. Demnach gab es nicht nur deutlich mehr rechtsextreme Skinhead-Konzerte. Auch die Zahl gewaltbereiter Rechtsextremisten ist im Vergleich zum Vorjahr um 400 auf insgesamt 10.400 gestiegen. Doch Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble bleibt dabei: Jeder könne sich sicher fühlen, "egal, wo in Deutschland er sich aufhält", sagte Schäuble.


Aktuell verfolgen Neonazis eine ganz neue Strategie. Sie wollen die Fußball-Weltmeisterschaft nutzen, um nun auch weltweit auf sich aufmerksam zu machen. Auf rechten Internetseiten mobilisieren sie zu einer Demonstration am 10. Juni in Gelsenkirchen und zu einem Aufmarsch zum Spiel Iran gegen Angola am 21. Juni in Leipzig. Dort wollen sie ihre Sympathie für den iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad bekunden, der den Holocaust leugnet und Israel das Existenzrecht abspricht. Zudem findet das Spiel am Geburtstag des Neonazi-Idols Michael Kühnen statt, der 1991 an Aids starb. Kühnen war homosexuell. Aber das scheint die Neonazis nicht zu stören.


taz vom 22.5.2006, S. 3, 120 Z. (TAZ-Bericht), FELIX LEE
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.739.365 von LadyMacbeth am 22.05.06 14:35:34Sayans Kandidatur galt innerparteilich bereits als chancenlos. Ob er nun versucht hat, aus der Debatte um so genannte No-go-Areas seinen eigenen Profit zu schlagen - dazu wollte in der Partei namentlich niemand zitiert werden. Es gibt jedoch Stimmen, die an Sayans Version zweifeln.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.739.365 von LadyMacbeth am 22.05.06 14:35:34aus dem bekannten Rechtsradikalen-Propaganda- und Kampfblatt "TAZ"

Wo stehst du denn, Lady: Rechts oder links von der TAZ?
Aus der Jungen Welt von morgen ....

Hier steht der Zweifel an der Version Sayans zwischen den Zeilen, aber deutlich genug gesetz.

Fall Sayan: Noch kein Hinweis

Erste Befragung des in Berlin zusammengeschlagenen Linkspartei-Politikers durch den Staatsschutz. Unbehagen bei Parteifreunden
Peter Wolter

Im Fall des am Freitag abend von Unbekannten zusammengeschlagenen Linkspartei-Politikers Giyasettin Sayan hatte die Berliner Polizei auch am Montag noch keine konkreten Hinweise auf den oder die Täter. Ein Polizeisprecher sagte, bislang hätten sich noch keine Tatzeugen gemeldet. Sayan war am Nachmittag etwa anderthalb Stunden lang vom Staatsschutz zu dem Überfall vernommen worden.

Der 56 Jahre alte migrationspolitische Sprecher der Linksfraktion.PDS im Berliner Abgeordnetenhaus war mit einer Gehirnerschütterung und Prellungen in ein Berliner Krankenhaus eingeliefert worden. Er gab an, in seinem Wahlkreis im Bezirk Lichtenberg von zwei rechten Schlägern mit den Worten überfallen worden zu sein: »Scheiß Türke, wir kriegen dich.« Sie hätten ihn mit einer Flasche schwer verletzt.

Sayan wurde erst am Montag vom Staatsschutz zum Tathergang befragt, da ihn die Ärzte zunächst für vernehmungsunfähig erklärt hatten. Allerdings hatte er sich am Wochenende schon gegenüber dem Fernsehsender rbb und der Tageszeitung Neues Deutschland zum Tathergang geäußert.

Bei der Befragung seien Sayan auch Fotos möglicher Tatverdächtiger vorgelegt worden, sagte ein Polizeisprecher zur jW. Welche Ergebnisse das Gespräch hatte, wurde zunächst nicht bekannt. Polizeipräsident Dieter Glietsch hat für Hinweise, die zur Ergreifung des oder der Täter führen, eine Belohnung von bis zu 3000 Euro ausgesetzt.

Der gebürtige Kurde Sayan lebt seit 30 Jahren in Deutschland und hat auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Von 1982 bis 1995 war er Mitglied der Grünen und wechselte dann zur PDS. In Berlin-Lichtenberg war er zwei Mal direkt in das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt worden.

In Kreisen der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus herrschte am Montag ein gewisses Unbehagen über den Fall. »So mancher ist bei uns mißtrauisch geworden«, sagte ein Linkspartei-Politiker, der es vorzog, anonym zu bleiben. »Wer ihn gut kennt, dem ist es bei der Nachricht über den Überfall etwas mulmig geworden.«

Wie die jW erfuhr, sollte Sayan für die anstehenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus nicht wieder für einen Direktwahlkreis aufgestellt werden. »Es hängt mit der Qualität seiner bisherigen Arbeit und unserem mangelnden Vertrauen zu ihm zusammen, daß er nicht wieder nominiert werden sollte«, sagte der Linkspartei-Vertreter. Die für vergangenes Wochenende angesetzte Nominierung sei nach Bekanntwerden des Überfalls erst einmal abgesetzt worden. Aufgrund der Einladefristen könne die verschobene Sitzung frühestens in drei Wochen stattfinden – Sayan habe dann also eine neue Chance.

Erst kürzlich hatte Sayan in einem jW-Interview zu migrationspolitischen Fragen Stellung genommen. Anschließend gab es Beschwerden aus der Linkspartei.PDS bei der jW-Redak­tion, er habe politische Vorgänge falsch wiedergegeben. Es sei offensichtlich, daß er »mit Gewalt« wiedergewählt werden wolle, hieß es.

Der Überfall auf Sayan hat bundesweit Entsetzen ausgelöst. Mehrere westdeutsche Politiker, wie die Innenminister von Niedersachsen und Schleswig-Holstein, Uwe Schünemann (CDU) und Ralf Stegner (SPD), hatten der Polizei in Ostdeutschland am Wochenende unterstellt, nicht entschlossen genug gegen Rechtsextreme vorzugehen. Unionsfraktionsvize Wolfgang Bosbach (CDU) betonte am Montag, das Rassismusproblem in Deutschland dürfe nicht verschwiegen werden, »nur weil wir eine Fußballweltmeisterschaft haben«. Er warf der Polizei Defizite im Vorgehen gegen rechte Gewalttäter vor.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.748.680 von Zaroff am 22.05.06 23:47:57Unionsfraktionsvize Wolfgang Bosbach (CDU) betonte am Montag, das Rassismusproblem in Deutschland dürfe nicht verschwiegen werden, »nur weil wir eine Fußballweltmeisterschaft haben«. Er warf der Polizei Defizite im Vorgehen gegen rechte Gewalttäter vor.


Nachdem das Rassismusproblem die Titelseiten sämtlicher Zeitungen schmückt, die erste Meldung in den Abendnachrichten ist und mehrstündige Talkshows zu diesem Thema abgehalten werden, kommt also der Herr Bosbach von der CDU und betont, daß das Thema nicht verschwiegen werden darf.

Scheinbar leben nicht nur Muslime , sonderen auch Politiker in Parallelgesellschaften.
Mir ist nach wie vor ein Rätsel, wie man mit einer Flasche dermaßen massiv auf den Schädel gedroschen bekommen kann, dass man einerseits eine schwere Gehirnerschütterung davon trägt, aber andererseits nicht mal eine Mini-Schnittwunde.

Na ja, vielleicht war des ja eine PET-Flasche oder Tetrapak.


Und rv: Es ist für mich nicht interessant, ob man links oder rechts von der TAZ steht und wo man politisch überhaupt sich einordnen will. Das ist für mich überhaupt kein Kriterium, sehr wohl weiß ich aber, dass es dies für Dich ist.

Mich selbst interessiert für meine eigene Person nur, ob ich das Gefühl habe, mein eigener "gesunder Menschenverstand" hat nicht versagt, ebenso mein Ethos und Gerechtigkeitsgefühl, und dass ich selbst vor mir bestehen kann oder ob ich inzwischen ethisch völlig verwahrlost bin. Ob das irgendein Herr X. oder Frau Y. als rechts oder links empfindet, interessiert mich persönlich dabei nicht im Geringsten. Das mag bei anderen anders sein.

LM
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.748.799 von susi_rules81 am 23.05.06 00:10:27Politik und Medien geht es ganz überwiegend nicht darum gegen das "Verschweigen des Rechtsrassismus" etwas zu tun, sondern darum alle anderen Formen und Verbrechen von Diskriminierung und Rassismus unter mit teils erfundenem, hochgekochtem Rechtsrassismus zu begraben.

Es werden wesentlich mehr Frauen oder alte Menschen Opfer diskriminierender Gewalt als Ausländer durch angebliche Neonazis.

Die ganze Inszenierung erinnert immer mehr an mittelalterliche Geisteszustände ganzer Gesellschaften auf der Jagd nach dem vermeintlichen Teufel.

Dabei ließe sich der Rechtsrassismus durch lange (viel längere) Haftstrafen wirkungsvoll eindämmen ohne daß man das ganze Land als Rassistenhölle global hinstellen muß.

Aber von Verschärfungen der Haftstrafen war bislang nichts zu hören. Es geht nicht wirklich um die Problembekämpfung, sondern um das dankbare Ausschlachten von tatsächlichen oder erfundenen Verbrechen als Mittel der Machtpolitik und Massenmanipulation.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.748.921 von LadyMacbeth am 23.05.06 00:44:40Es ist für mich nicht interessant, ob man links oder rechts von der TAZ steht und wo man politisch überhaupt sich einordnen will. Das ist für mich überhaupt kein Kriterium, sehr wohl weiß ich aber, dass es dies für Dich ist.

Warum redest du denn dann ständig davon? Wieso ist es dir wichtig, wo die TAZ politisch steht? :D


Bei dir, bei susi_rules81, Denali und einigen anderen tauchen Zweifel immer bei politisch motivierten Verbrechen auf, die von Rechten begangen werden (ich weiß, das spielt für dich gar keine Rolle;)) oder wenn die Opfer Ausländer oder Linke sind. Vielleicht solltest du mal Deine Motive hinterfragen - allein "Ethos und Gerechtigkeitsgefühl" kann es wohl kaum sein.


Konkret zu der "Begründung" deiner Zweifel, dass keine Scherben oder Schnittwunden gefunden wurden:

So weit ich mich erinnere, wurde Sayan in der Presse mit der Aussage zitiert, er glaube, der Gegenstand, mit dem er niedergeschlagen wurde, sei eine Flasche gewesen. Macht es einen wesentlichen Unterschied, ob es eine Flasche oder ein Totschläger war? Eine Flasche wäre eher harmloser, weil sich darauf kein Vorsatz stützen lässt (obwohl die Umstände, wenn die Version von Sayan stimmt, für eine geplante Tat sprechen).
Tatsache ist jedenfalls, dass er eine schwere Gehirnerschütterung davongetragen hat - und dass es (nach allem, was bisher bekannt ist) keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass er sich die selbst zugefügt hat.
Natürlich kann auch ich nicht ausschließen, dass ihn in Wirklichkeit Parteifreunde aus dem Weg räumen wollten, oder dass seine Frau ihm einen Denkzettel verpassen wollte; solange es für solche Versionen keinerlei Anhaltspunkte gibt, enthalte ich mich aber solcher Spekulationen - völlig unabhängig davon, ob das Opfer rechts oder links, deutsch oder fremdländisch ist oder aussieht, und völlig unabhängig davon, wer als Täter verdächtigt wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.748.943 von Denali am 23.05.06 00:53:11Es werden wesentlich mehr Frauen oder alte Menschen Opfer diskriminierender Gewalt als Ausländer durch angebliche Neonazis.

Das ist ganz sicher wahr. Bei uns ist der Größte Teil aller Verbrechen nicht politisch motiviert. Ist es das, was du sagen wolltest?



Hier geht es um politisch motivierte Verbrechen. Und da sieht es eindeutig aus:



Die Zahl der rechtsextremistisch motivierten Gewalttaten (die Fälle, in denen diese Motive nachweisbar waren) stieg von 776 auf 958.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.752.798 von rv_2011 am 23.05.06 11:01:36Natürlich kann auch ich nicht ausschließen, dass ihn in Wirklichkeit Parteifreunde aus dem Weg räumen wollten, oder dass seine Frau ihm einen Denkzettel verpassen wollte; solange es für solche Versionen keinerlei Anhaltspunkte gibt, enthalte ich mich aber solcher Spekulationen


Sehr löblich. Würden Politik und Medien selbiges tun, und nicht immer von rassistisch motivierter Gewalt sprechen, solange die Ermittlungen nicht abgeschlossen sind und Täter bzw. Tatmotiv fest stehen, wären auch Spekulationen über den möglichen Wahrheitsgehalt rein spekulativer Rassismusmotive überflüssig.

Wie gesagt: Hier wird gezielt aufgebauscht, um von anderen, viel umfangreicheren Diskriminierungsverbrechen abzulenken.

D.h. nicht, daß man rechtsrassistische Verbrechen ignorieren darf - aber sie sind Randgrößen im Vergleich zu dem was Frauen, alten Menschen, Deutschen, wiederfährt durch diskriminierende Handlungsmotive.

Nicht zu vergessen: Die CDU dachte darüber nach, unsinnige Jobs "gegen Rechts" zu streichen, völlig zurecht. Man sieht ja, daß das Geld rausgeschmissen war.

Um diese Jobs zu erhalten, die zugleich Bestandteil der institutionalisierten Dramatisierung von Rechtsrassismus sind, wird nun heute das was schon seit Jahren an Rechtsrassismus vorkommt, zur nationalen Katastrophe hochgespielt.

Wöllte man tatsächlich gegen Rechtsrassismus vorgehen, würde völlig ausreichen für Verbrechen wie Körperverletzung ect. die Strafen deutlich zu erhöhen, genauso wie für die Verbreitung von Nazisymbolik und Propaganda. Doch von konkret wirksamen Maßnahmen um diese Verbrecher an ihren Verbrechen zu hindern hört man garnix.


P.S. Gehirnerschütterung des Linksextremisten (darf man doch sagen von einem Mitglied einer Partei die den Sozailismus für erstrebenswert hält).

Symptom Filmriß bei schwerer Gehirnerschütterung. Aber was man vor dem Zuschlagen zu ihm gesagt hat, weiß er noch ganz genau.

Und sonst kann man eine Gehirnerschütterung sehr leicht simulieren.

Nur mal so, bevor man einfach alles glaubt was uns die Medien eintrichtern wollen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.753.618 von Denali am 23.05.06 11:47:20Denali, verdächtigst du Grundsätzlich die Opfer von Straftaten, zu simulieren?
Erkundige dich bitte mal bei einem Neurologen, ob man die Symptome einer [urlschweren Gehirnerschütterung]http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/gehirnerschutterung.htm[/url] bei den modernen Diagnosemethoden (EEG, CT, MRT) simulieren kann. Schon einfache Reflexuntersuchungen lassen sich schwer täuschen.


Strafverschärfung - das zeigen nicht zuletzt die Erfahrungen aus den USA - ist eher kontraproduktiv. Eher muss man die Reizschwelle bei offenem Rassismus senken, in den Schulen aufklären etc.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.753.948 von rv_2011 am 23.05.06 12:02:54Na ob´s denn überhaupt ne schwere Gehirnerschütterung war....

die Medien "wußten" in letzter Zeit so einiges, was sich als falsch herausstellte - wenn es um dieses Thema ging.

Denali, verdächtigst du Grundsätzlich die Opfer von Straftaten, zu simulieren?

Es ist ja noch nicht einmal gesichert, ob es sich um ein Opfer einer Straftat handelt, und bisher ist der mutmaßliche Tathergang nicht bekannt.

Da schon öfters bahauptete Angriffe von Rechtsrassisten als unwahr aufgeflogen sind, wäre angebracht mit der Bewertung zu warten, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind. Ganz einfach. Dann ist immer noch genügend Zeit sich zu überlegen, was man dagegen tun.


Strafverschärfung - das zeigen nicht zuletzt die Erfahrungen aus den USA - ist eher kontraproduktiv. Eher muss man die Reizschwelle bei offenem Rassismus senken, in den Schulen aufklären etc.


Falsch: Wer lange im Bau sitzt, kann in dieser Zeit anderen nichts antun. Intensivtäter mit hunderten Verbrechen frei herumlaufen zu lassen wie in der BRD üblich, trägt nun gewiß nicht zur Eindämmung von Kriminalität bei, sondern ermuntert dazu.

Aufgeklärt gegen rechten Rassismus wurde genug. Manche wollen es nicht kapieren, und da hilft im Sinne des Opferschutzes nur eines: Wegsperren. Und zwar sehr lange.
Warum reden sofort alle von einem rechtsradikalen Überfall?

A) Das Opfer ist türkischer Abstammung --> Ausländer 1.Indiz
B) Das Opfer ist politisch links angesiedelt --> Feind 2.Indiz

Damit ist die Richtung der polizeilichen Ermittlungen schon eindeutig vorgegeben. Der Täter steht eigentlich schon fest, er muss bloß noch gefunden werden, andere Verdächtige gibt es überhaupt nicht, die omnipräsente Mediendiktatur hat den Fall eigentlich schon gelöst.
Woran mich das erinnert?

Hat jemand mal zufällig ähnliches bei Heinrich Böll gelesen? Wie heißt der Titel des Buches? Na? ;)
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Kann sich denn einer noch an den Anschlag in Düsseldorf erinnern? An der S-Bahn Station Werhahn wurde eine Splitterbombe gezündet, die mehrere Menschen zum Teil erheblich verletzte. Da es sich bei den Opfern größtenteils um Angehörige der jüdischen Religion handelte (mit russischem Migrationshintergrund, endlich kann ich mein Lieblings-PC Wort mal wieder schreiben) wurde sofort in allen Zeitungen von fremdenfeindlichen Anschlägen gesprochen, auf allen Titelseiten wurde zum Aufstand der Anständigen aufgerufen, die Integrationspolitiker hatten Feiertag und selbst die peinlichsten Veranstaltungen wie das Kölner "Arsch hu, Zäng ussenander" (man erkennt die Propaganda ja regelmäßig an der Wortwahl. Wenden sich seriöse, hochgelahrte Zeitungsschmierer in der kernigen Sprache des Volkes an den Leser, ist Behämmerung angesagt) wurden genutzt, um den Menschen in Deutschland ein richtig schönes schlechtes Gewissen einzupflanzen, sollten sie Worte wie "Ausländer" oder "Zuwanderungsbegrenzung" auch nur denken.

Mit großem Brimborium wurde dann noch ein Waffenhändler mit rechtsradikalem Hintergrund verhaftet (und mit viel weniger Brimborium wieder freigelassen) und dann war Ruhe.

Ein Jahr später wurde dann (nur noch regional) über das verstärkte Rätselraten berichtet. Mehrere Jahre später, nachdem man dann doch auch in Richtung "Täter mit osteuropäischem oder arabischen Migrationshintergrund" ermittelt hat und sich ausreichend über den Sprengstoff Gedanken gemacht hat ist nun völlig Gras über die Sache gewachsen. Aber seinen Zweck hat der Anschlag erfüllt.

2000: http://www.wdr.de/online/nachrichten/aktuell/synagogen/sbahn…
2003: http://www.wdr.de/themen/panorama/kriminalitaet02/wehrhahn_a…
2005: http://www.wdr.de/themen/panorama/kriminalitaet02/wehrhahn_a…
Bei dir, bei susi_rules81, Denali und einigen anderen tauchen Zweifel immer bei politisch motivierten Verbrechen auf, die von Rechten begangen werden (ich weiß, das spielt für dich gar keine Rolle) oder wenn die Opfer Ausländer oder Linke sind. Vielleicht solltest du mal Deine Motive hinterfragen - allein "Ethos und Gerechtigkeitsgefühl" kann es wohl kaum sein.

Das ist Dein übliches, mit Verlaub: schäbiges Spiel, andere zu diffamieren, um Dich selbst ethisch zu überhöhen. Die Wahrheit ist, dass ich selbst häufig und regelmäßig mein Bedauern und Mitgefühl mit den WIRKLICHEN Opfern rechtsextremistischer (und auch anderer Gewalt) zum Ausdruck gebracht habe. Und nicht nur einmal, sondern wiederholt und regelmäßig. Trotzdem schreckst Du nicht davor zurück, wiederholt Leuten einen braunen Touch anzuhängen. Irgendwie scheint Dich das anzuturnen, keine Ahnung warum.

Du hast anscheinend in all der Zeit nicht kapiert oder kapieren wollen, worum es mir hier geht: um die Verlogenheit im so genannten Gutmenschen-Milieu. Und wie auf Knopfdruck produzierst Du hier einen Beitrag, der genau all das verkörpfert: Diffamierung anderer, Unterstellungen abseits jeglicher Tatsachen, um selbst moralisch im Vergleich besser abzuschneiden. Das hat jedoch mit Gerechtigkeit oder Ethos nichts zu tun, sondern ist Dein persönlicher Ego-Trip. Wenn es Dir wirklich um Gerechtigkeit ginge, würdest Tatsachen nicht ständig leugen und wiederholt für Straftäter Partei ergreifen, nur weil sie Dir irgendwie sympathisch sind oder leid tun.

Und ob Du das wahrhaben willst, verstehst oder nicht: ethisch bin ich mit mir im Reinen, mir fehlt jedoch jegliches Bedürfnis, mir und anderen zum Beweis jeden Tag eine neue Lichterkette zu häkeln.

LM
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.755.597 von hasenbrot am 23.05.06 13:36:18Mit dem Spruch "Scheißtürke" könnten sich genauso Migranten armenischer, bulgarischer, griechischer oder kurdischer Abstammung als Täter schuldig gemacht haben. Aber das wird erst gar nicht in Betracht gezogen. Sehr bitter...Hauptsache man kann medial das Bild vom "häßlichen Deutschen" bedienen. :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.752.798 von rv_2011 am 23.05.06 11:01:36Bei dir, bei susi_rules81, Denali und einigen anderen tauchen Zweifel immer bei politisch motivierten Verbrechen auf, die von Rechten begangen werden (ich weiß, das spielt für dich gar keine Rolle) oder wenn die Opfer Ausländer oder Linke sind. Vielleicht solltest du mal Deine Motive hinterfragen - allein "Ethos und Gerechtigkeitsgefühl" kann es wohl kaum sein.


Mein Motiv ist nicht, rassistische Gewalt zu leugnen oder rassistische Täter zu verteidigen. Ganz im Gegenteil, ich bin dafür , daß alle Gewalttäter hart bestraft werden und z.b. in dem Fall des kleinen schwarzen Jungen , der stundenlang von gequält wurde, halte ich das Strafmaß für viel zu milde.

Ich sehe es aber auch als meine Aufgabe als mündige Bürgerin Zweifel an der Berichterstattung in der Presse zu artikulieren, wenn ich Zweifel habe und nicht alles zu schlucken was mir Bild, Spiegel und ARD als Wahrheit vorsetzen.

Das hat sich im Fall Potsdam als richtig erwiesen, denn der Tathergang war ein ganz anderer als zuvor berichtet.
Im Fall des Italieners haben sich Zweifel am Tathergang ebenfalls bestätigt und der Fall dieses PDS Politikers ist ebenfalls noch nicht geklärt und meiner meinung nach bestehen begründete Zweifel an der Glaubwürdigkeit dieses Mannes.

Diese drei Fälle wurden benutzt um Deutschland wochenlang durch den Dreck zu ziehen, genau in dem Moment, in dem die internationale Aufmerksamkeit am höchsten ist.
Der Schaden , der hier angerichtet wurde ist beträchtlich und ich lasse sowas als Deutsche nicht einfach unwidersprochen auf mir sitzen.

Ich gehöre nicht zu denen, die die Schuld immer zuerst bei sich selbst, ihren Freunden, ihrer Familie oder ihrem Volk suchen.
Ich bin keine Nestbeschmutzerin, es bereitet mir kein Vergnügen mich vor den Augen der ganzen Welt im Dreck zu suhlen.

Ich wehre mich dagegen, daß ein Ereignis wie die Fußball WM, auf die sich Millionen Deutsche seit Jahren freuen von Heye, Roth, Cohn Bendit und friends instrumentalisiert wird für ihre eigenen politischen Ziele.

Man kann Probleme klein reden, man kann sie aber auch riesig aufblasen und genau das ist hier geschehen.

Die Deutschen sind kein Volk von Rassisten und es gibt in Deutschland auch kein im internationalen Vergleich beonders großes Rassismusproblem.
Das heißt nicht, daß es keinen Rassismus gibt, aber wer einmal durch eine x- beliebige deutsche Großstadt geht, der wird ganz objektiv erkennen, wie unrecht das Medien Rollkomando den Deutschen mit dieser konzertierten Schmähkampagne tut.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.756.336 von LadyMacbeth am 23.05.06 14:30:25Und wie auf Knopfdruck produzierst Du hier einen Beitrag, der genau all das verkörpfert: Diffamierung anderer, Unterstellungen abseits jeglicher Tatsachen, um selbst moralisch im Vergleich besser abzuschneiden. Das hat jedoch mit Gerechtigkeit oder Ethos nichts zu tun, sondern ist Dein persönlicher Ego-Trip. Wenn es Dir wirklich um Gerechtigkeit ginge, würdest Tatsachen nicht ständig leugen und wiederholt für Straftäter Partei ergreifen, nur weil sie Dir irgendwie sympathisch sind oder leid tun.

Ganz im Gegenteil werte Lady:

Ich ergreife stets Partei für die Opfer - und versuche nicht, die Täter zu exculpieren. Was du meinst, ist etwas anderes: Ich bin gegen pauschale Hetze gegen Bevölkerungsgruppen, aus denen bestimmte Tätergruppen stammen.

Ich bin auch gegen Vorverurteilung - aber nicht nur gegen eine Vorverurteilung der Täter, sondern vor allem gegen eine Vorverurteilung der Opfer.

Hier wende ich mich dagegen, dass hier abseits jeglicher Tatsachen Opfer (nach allem, was wir wissen, geht bei Sayan um ein WIRKLICHES Opfer) diffamiert werden, nur weil sie Ausländer und Linke sind. Wie sich das mit Ethos und Gerechtigkeitsgefühl vereinbaren lässt, mag dir vielleicht einleuchten - mir nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.755.855 von cajadeahorros am 23.05.06 13:51:36Aber seinen Zweck hat der Anschlag erfüllt.

Dann scheinst du ja mehr über den Zweck dieses Anschlags zu wissen, als die Ermittler. Lass hören!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.759.068 von rv_2011 am 23.05.06 16:04:05 Hier wende ich mich dagegen, dass hier abseits jeglicher Tatsachen Opfer (nach allem, was wir wissen, geht bei Sayan um ein WIRKLICHES Opfer) diffamiert werden,...........




Auszug aus dem Thread: Italiener verprügelt


Moderator: PolyMod [Mod]


Ich habe einige Postings gelöscht, in denen ohne Anlass dem Verbrechensopfer eine Schuld an dem Verbrechen unterstellt wurde.

Was mit dem Türken genau passiert ist, weiß im Moment niemand.

Da Du aber erst vor wenigen Tagen mit der gleichen Argumentation wie in diesem Fall komplett daneben gelegen hast, solltest Du Dich vielleicht ein wenig zurückhalten.
Dann formulieren wir es so:

Ausreichend instrumentalisiert konnte der Anschlag ja werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.759.799 von hasenbrot am 23.05.06 16:28:09Willst du damit sagen, dass man zwar die Opfer, nicht aber die Täter vorverurteilen sollte?

Oder gilt das nur, wenn die Opfer zufällig Ausländer sind?
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.760.078 von rv_2011 am 23.05.06 16:36:41Niemand hat bisher irgendjemanden Vorverurteilt, da niemand weiß, was tatsächlich geschehen ist. Aber Du kannst mir ja einmal erläutern, was nach dem bisherigem Kenntnisstand der Unterschied zwischen dem Türken und dem Italiener ist.

Und warum Du eine Argumentationsweise bei der Du erst vor kurzem vollkommen daneben gelegen hast, jetzt schon wieder anwendest.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.760.078 von rv_2011 am 23.05.06 16:36:41Willst du damit sagen, dass man zwar die Opfer, nicht aber die Täter vorverurteilen sollte?


Man sollte ganz grundsätzlich keinen Menschen vorverurteilen. Verurteilungen sind in Deutschland Sache der Justiz und nicht die Aufgabe von Politikern und Medien.

Genau das ist das Problem, irgendjemand stellt Behauptungen auf und bevor der Sachverhalt geklärt ist, beginnt ein mediales Trommelfeuer.

Dass deutsche Rechtsextremisten einen Italiener verprügelt haben wurde in Italien zur großen Schlagzeile. Daß die Geschichte erstunken und erlogen war und der Mann ein alkoholkranker Betrüger ist, findet dort allerdings kaum Aufmerksamkeit. Sowas will man dort auch gar nicht lesen, dafür ist der Nationalstolz viel zu ausgeprägt.

Schuld daran sind diejenigen in Deutschland, die zuerst schießen und später die Fragen stellen, die man stellen sollte.
Haupsache die hatten Gelengeheit eine Demo gegen Rassismus abzuhalten und das Ansehen Deutschland zu schädigen.

Man sollte diese Nestbeschmutzer und Schreibtischtäter wegen Rufmord vor Gericht stellen und mit rechtsextremen Straftäteren in eine U -Haft Zelle stecken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.760.812 von susi_rules81 am 23.05.06 17:04:46In Thread: Ausländerkriminalität - ein deutsches Tabuthema findest du in jedem zweiten Posting eine Vorverurteilung. In den meisten Fällen ist vermutlich der Beschuldigte auch der Täter - aber nicht in allen.

Wie oft wird dort den Opfern vorgeworfen, sie simulierten?

Warum also hier?
Nicht doch, weil es sich um einen Ausländer handelt, der es zudem wagt, sich politisch zu engagieren?
Oder kannst du mir eine andere Erklärung anbieten?
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.761.215 von rv_2011 am 23.05.06 17:18:59Nochmal, ich behaupte nicht, daß der Mann den Anschlag vorgetäuscht hat.

Ich finde es absolut richtig, daß die Polizei im rechtsextremen Mileu ermittelt, wenn ein Ausländer oder ein Linker behauptet, er wäre von Rechtsextremen zusammengeschlagen worden.

Es gehört aber auch zur Ermittlungsarbeit die Aussagen eines mutmaßlichen Opfers zu hinterfragen und wenn Zweifel aufkommen, in eine andere Richtung zu ermitteln.

Es war in der TAZ zu lesen, daß wohl selbst Mitglieder der Linkspartei Zweifel an seiner Aussage haben.

Gründe hätte der Mann schon gehabt einen Anschlag durch Rechtsextreme vorzutäuschen oder zu provozieren, um damit seinen Bekanntheitsgrad zu pushen und seine wohl bislang geringen Chancen auf einen vorderen Listenplatz bei der anstehenden Wahl in Berlin zu erhöhen.

Der Zeitpunkt um Opfer von rechter Gewalt zu werden konnte günstiger nicht sein und daß es sich bei Politikern, egal welcher Partei , alles mögliche zutrauen kann, wird wohl kaum jemand bestreiten.

Dort , wo der Mann hingezogen ist, leben auch viele Personen aus der ostberliner Hooliganszene, die eine ausländerfeindliche Grundhaltung haben.
Es ist sehr gut möglich, daß er von solchen Personen motiviert oder unmotiviert angegriffen wurde, aber das muss die Ermittlungsarbeit ergeben.

Mal ehrlich, man tut doch auch den Ausländern, die wirklich Opfer von rechter Gewalt werden, keinen Gefallen, wenn man sich an Einzelfällen hochzieht, die nicht geklärt sind und hinterher zum Eigentor werden, weil angebliche Opfer oder wie in Potsdam Zeugen falsche Aussagen gemacht haben.
Neuester Stand: Der Täter soll schwarzhaarig gewesen sein. Und ich Dummerchen dachte immer, die Neonazis im Weitlingkiez tragen vorzugsweise oben kahl. Kann auch sein, dass man sich für die Tat sozusagen zur Tarnung verändert hat. Möglich isses.

LM

Ach so ja, die Quelle: Das Extremistenblatt "Der Tagesspiegel".
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.787.555 von LadyMacbeth am 24.05.06 23:21:38Ich zitiere mal grob aus dem Kopf Sjöwall/Wahlöö:

"Daß Problem an den Linksextremisten war folgendes: Sie konnten sich ihre Bärte abrasieren und die langen Haare abschneiden und waren damit perfekt getarnt."

(Gedanken eines Mitarbeiters der schwedischen Sicherheitspolizei, ca. 1970)
So meldete sich ein Zeuge, der die Beschreibung des einen Täters hinsichtlich der Frisur präzisieren konnte. Demnach hatte einer der beiden schwarze Haare, die an den Seiten ausrasiert sind und auf dem Kopf hoch stehen:laugh:. Bei diesem soll es sich auch um den Schläger handeln.

http://www.meinberlin.de/Polizeiticker/index.php?id=29706

Erinnert mich irgendwie an das Erscheinungsbild " perspektivloser Migrantenkinder ", die sich am 1. Mai eine Auszeit nehmen, nachdem sie sich monatelang nur mit dem Schreiben von Bewerbungen beschäftigt haben.
Vielleicht war es ja ein Rechtsextremist mit Migrationshintergrund.


Mal schauen wie die Sache weitergeht.
"Erinnert mich irgendwie an das Erscheinungsbild " perspektivloser Migrantenkinder ""

warum, hasenbrot? kannst du dir nicht vorstellen, dass ein
deutscher so aussieht?
Man sollte lieber mal etwas genauer schaeuen, wie der Herr Sayan zu einem deutschen Pass kam....
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.788.922 von Cole_T am 25.05.06 09:58:25Doch kann ich, ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass ein Anhänger der autonomen Szene einen Türken als " scheiß Türken " beschimpft und ihm den Schädel einschlägt.

Aber wie gesagt, wir wissen nicht was passiert ist und solange wir den Täter nicht kennen, sollten wir diese Tat nicht beurteilen.

Für mich hat die ganze Hysterie um die angebliche Ausländerfeindlichkeit der deutschen nur noch einen sehr hohen Unterhaltungsfaktor. ( Obwohl es traurig ist, das wir solch eine Genugtuung dabei empfinden, wenn wir das eigene Land durch den Dreck ziehen ). Eine ernsthafte Diskussion über dieses Thema hat eigentlich gar keinen Sinn, da der Anteil der Straftaten in dieser Hinsicht nahezu bedeutungslos ist.

Etwa 25-30% aller Straftaten werden von Ausländern begangen, weniger als 1% von rechtsextremisten.

Der " Afrikarat " ( oder so ähnlich ) gibt eine Reisewarnung für Deutschland bekannt und warnt davon sog. No go Areas zu betreten, das aber westliche Reisende die die Touristenhochburgen besuchen in den meisten afrikanischen Ländern von mit MP`S bewaffneten Soldaten geschützt werden müssen, wird in diesem Zusammenhang natürlich nicht erwähnt.

Bei uns liegt die NPD/DVU bei Bundestagswahlen im Bereich von 1-3% in anderen Europäischen Ländern liegt man teilweise schon deutlich im zweistelligen Bereich.

Worüber regen wir uns eigentlich auf?????
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.789.304 von hasenbrot am 25.05.06 10:29:00wieso angebliche ausländerfeindlichkeit?
ich finde, die ausländerfeindlichkeit erkennt man in diesem forum
sehr gut.
@birk

"Man sollte lieber mal etwas genauer schaeuen, wie der Herr Sayan zu einem deutschen Pass kam.... "

warum sollte man das?
@hasenbrot

also ein schwarzhaariger deutscher ist der autonomen szene zuzuordnen? :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.789.455 von Cole_T am 25.05.06 10:39:28Demnach hatte einer der beiden schwarze Haare, die an den Seiten ausrasiert sind und auf dem Kopf hoch stehen

sorry, ich wußte ja nicht, das Du auch einen Hahnenkamm auf dem Kopf trägst.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.789.432 von Cole_T am 25.05.06 10:38:01Nicht dass es auch bei uns einen 2. Ayan Hirsi Ali Fall gibt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.789.424 von Cole_T am 25.05.06 10:37:27ich finde, die ausländerfeindlichkeit erkennt man in diesem forum sehr gut.


wie kommst Du denn darauf???

Ich kenne hier niemanden der etwas gegen integrationswillige, leistungsbereite Ausländer hat, die nach Deutschland kommen um sich hier eine neue Exsistenz aufzubauen.

Meinetwegen können noch hunderttausende Vietnamesen, Inder, Chinesen oder Brasilianerinnen:lick: nach Deutschland einreisen.

Ich und viele andere haben jedoch etwas gegen integrationsunwillige Muslime, die unsere Kultur und unser Wertesystem verachten, hochgradig kriminell und Bildungsresistent sind, die scheinbar nur nach D kommen, weil wir weltweit die höchste Sozialhilfe zahlen.
Diese Leute und das trifft sicher nur auf einen Teil der islamischen Gemeinde zu, sollten aus meiner Sicht jedoch besser heute als morgen dieses Land wieder verlassen.

Dies hat jedoch nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, sondern mit dem eigenen Überlebenskampf, ich bin nicht dazu bereit den wirtschaftlichen und kulturellen Niedergang dieses Landes auch noch zu unterstützen
Berlin

Polizei sucht Scherben

Nach Überfall auf Linkspartei-Politiker: Beamte sprachen mit dem Opfer. Unklare Angaben zur Tatwaffe. Sayan will fürs Parlament kandidieren

Andreas Kopietz und Christine Richter

Zu den Schlägern, die in Lichtenberg den Abgeordneten der Linkspartei.PDS, Giyasettin Sayan, schwer verletzten, gibt es noch keine Spur. "Wir haben zwar einige Hinweise, doch sie brachten uns nicht weiter", sagte gestern ein Polizeisprecher. Der 56-jährigen Sayan war am Freitagabend in der Margaretenstraße niedergeschlagen worden, als er dort sein Auto parkte. Er liegt mit Prellungen und einer Gehirnerschütterung im Krankenhaus.

Die Polizei geht noch immer davon aus, dass die Angreifer fremdenfeindliche Motive hatten. Denn Sayan berichtete den Ermittlern, dass die Schläger "Scheiß Türke" zu ihm gesagt hätten. Gleichwohl hat die Polizei bislang keine Zeugen gefunden, die die Tat gesehen haben - trotz ausgesetzter 3 000 Euro Belohnung. Die Ermittler haben lediglich die Aussage von Sayan, der gestern das erste Mal anderthalb Stunden lang vernommen werden konnte. Dabei wurden ihm auch Fotos von Verdächtigen vorgelegt. Die Beamten versuchen unter anderem einen Widerspruch bezüglich der Tatwaffe zu klären. Sayan hatte kurz nach dem Angriff der Polizei gesagt, dass die Täter ihm eine Flasche auf den Kopf geschlagen hätten. Scherben wurden am Ort aber nicht gefunden.

Polizisten zeigten sich verärgert, dass sie erst gestern ausführlich mit dem Verletzten reden konnten, weil er bislang als nicht vernehmungsfähig galt. Trotzdem empfing Sayan bereits am ersten Tag seines Krankenhausaufenthaltes - am Sonnabend - neben Familienmitgliedern auch zahlreiche Freunde, Politiker und Journalisten.
:eek: Die Ärzte, die Sayan am Wochenende für nicht vernehmungsfähig erklärt hatten, zogen gestern Konsequenzen. Sie ließen keinen Besuch mehr zu.

Sayan, seit 1995 Mitglied im Abgeordnetenhaus, will wieder fürs Parlament kandidieren. Allerdings muss er um den Direktwahlkreis in Lichtenberg, den er 2001 für die PDS gewonnen hatte, kämpfen. Bislang wollten drei PDS-Politiker ebenfalls als Direktkandidat aufgestellt werden. Auch Sayans Chancen, auf der Landesliste abgesichert zu werden, sind gering. Vor fünf Jahren gewann die PDS mit Spitzenkandidat Gregor Gysi noch 22,6 Prozent, jetzt liegt sie in Umfragen bei rund 15 Prozent. Die künftige Fraktion wird also wesentlich kleiner ausfallen.

Die Lichtenberger Linkspartei.PDS wollte eigentlich am Sonntag die Direktkandidaten nominieren. Wegen des Überfalls wurde dies verschoben. "Sayan soll auf jeden Fall dabei sein", sagte die Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch gestern. Voraussichtlich wird die Nominierung kurz vor dem Landesparteitag am 10. Juni stattfinden. Laut Lötzsch hatte Sayan Chancen, als Direktkandidat aufgestellt zu werden. Ob es nun, nach dem Überfall, überhaupt noch Gegenkandidaten gibt, wisse sie nicht.



http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/552846.ht…

Da ging es einem wohl mehr um die mediale Inszenierung als um die Aufklärung der Tat. :(
Bei dem "Fall" des 56 Jahre alten Kurden, mit deutschem Paß, Giyasettin Sayan, kommen seiner eigenen Partei, der PDS mittlerweile Zweifel an seiner Version des Tathergangs.

Eine andere „fremdenfeindliche Gewalttat“ löste sich nach wenigen Tagen im Nichts auf. Gianni C., der 30 Jahre alte Italiener, der seit zehn Jahren illegal in Deutschland lebt, ist im Suff auf U-Bahn-Schienen gefallen und hat sich dabei einige Knochen gebrochen. „Rechte Gewalttäter“ existierten nur in seinen Erzählungen.
Das alles hindert bekannte und unbekannte Politiker und Medienvertreter nicht daran, „rechte Gewalt“ zu beschwören und weitreichende Maßnahmen gegen nationale Parteien, Gruppen und Jugendliche zu fordern. Antirassismus-Initiativen jeder Coleur halten die Hände auf, weil der „Kampf gegen Rechts“ intensiviert werden müsse. Man muß fast vermuten, daß die drei Vorfälle selbst und das Geschehen danach nach Drehbuch ablaufen. Und es ist zu erwarten, daß es bald auch den nächsten fremdenfeindlichen Überfall geben wird. Dann geht alles wieder nach bekanntem Drehbuch.


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