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Deutsche Bank AG: Weitere Kursgewinne möglich!

Wochenchart


Rückblick:
Nach dem Bruch des blauen Abwärtstrendkanals im November 2003 hatte sich die charttechnische Lage erheblich verbessert. Infolge des Bruchs des Widerstands bei rund 75 Euro folgte ein zweites bedeutendes Kaufsignal. Dementsprechend verbuchte die Aktie weitere ewinne bis knapp an das bisherige Allzeithoch von 105,64 Euro. Zuletzt musste der Kurs jedoch einen kleinen Rückschlag hinnehmen.

Bedeutende charttechnische Marken:
51/52 Euro: Unterstützung
75 Euro: Unterstützung
81 Euro: Aufwärtstrendlinie
100/106: Widerstandsregion

Interpretation:
Trotz der Verluste seit Anfang Mai hat sich an der übergeordneten charttechnischen Lage nichts verändert. Der Aufwärtstrend ist nach wie vor intakt und sollte dementsprechend fortgesetzt werden. Ein Bruch der Region zwischen 100 und 106 Euro würde weiteres Potenzial bis 125 Euro eröffnen. Ein erstes Verkaufsignal gäbe es hingegen im Falle eines Bruchs der Aufwärtstrendlinie bei aktuell 81 Euro. Dies hätte einen Test der Unterstützung bei 75 Euro zur Folge. Ein Bruch dieses markanten Supports würde das Chartbild erheblich verschlechtern, es müsste sogar mit weiteren Verlusten bis rund 50 Euro gerechnet werden!

Quelle: www.chart-signal.de
Diese News könnte einiges bewegen:
Deutsche Bank kauft Berliner

Im monatelangen Übernahmepoker um die Berliner Bank hat die Deutsche Bank den Zuschlag errungen. Die Deutsche Bank übernehme für 680,5 Millionen Euro das unter der Marke Berliner Bank betriebene Geschäft mit Privat- und Geschäftskunden einschließlich der Mitarbeiter und das gesamte Filialnetz, teilte die Bankgesellschaft Berlin am Dienstagabend in Berlin mit. Die Aufsichts- und Kartellbehörden müssten der Transaktion noch zustimmen.

Zuvor hatte bereits die der "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf Finanzkreise berichtet, dass die Verträge schon am Dienstag unterzeichnet wurden. Die Bankgesellschaft Berlin und die Deutsche Bank wollen danach die Vereinbarung am Mittwoch vor der Presse in Berlin vorstellen. Die größte deutsche Bank garantiert den Angaben zufolge die 900 Arbeitsplätze der Berliner Bank.


Mit dem Zuschlag hat die Deutsche Bank eine der wenigen Möglichkeiten im Inland genutzt, den Marktanteil in einem extrem harten Wettbewerbsumfeld zu steigern. Denn mehr als 40 Prozent des Privatkundengeschäfts werden in Deutschland von den Sparkassen kontrolliert, die für private Investoren Tabu sind.

Citibank hat das Nachsehen

Die Bankgesellschaft muss die Berliner Bank mit ihren 14.000 Firmen- und 318.000 Privatkunden auf Druck der EU verkaufen, nachdem das Land Berlin den Mutterkonzern 2001 mit milliardenschweren Beihilfen vor dem Zusammenbruch rettete. Der Kaufvertrag muss bis 1. Oktober unterzeichnet sein. Bis Ende 2007 muss sich das Land Berlin dann in einem weiteren Schritt von seinem 81-prozentigen Mehrheitsanteil an der Bankgesellschaft trennen.

Der Verkaufsprozess für die Berliner Bank war im Herbst vergangenen Jahres gestartet worden. Mitte Mai hatte die Bankgesellschaft dann den Bieterkreis verengt und Finanzkreisen zufolge Deutsche Bank und die Mittelbrandenburgische Sparkasse (MBS) als bevorzugte Bieter ausgewählt. MBS geriet dann ins Hintertreffen, so dass zuletzt neben der Deutschen Bank noch die Citibank favorisiert worden war. Ursprünglich hatten 22 Investoren ihr Interesse an der Berliner Bank bekundet.

Die Berliner Bank war 1950 gegründet worden und sollte den Wiederaufbau der Wirtschaft im Westteil der Stadt fördern. 1994 wurde das Institut in die neu gegründete Bankgesellschaft Berlin AG eingegliedert.

http://www.n-tv.de/680696.html
Auf geht´s!
Nächsten Dienstag gibt´s die Ergebnisse fürs Q2 und die Jagd auf das letzte Top bei 100 ist eröffnet:

Deutsche Bank kaufen

27.07.2006
National-Bank AG

Essen (aktiencheck.de AG) - Ute Haibach, Analystin der National-Bank AG, nimmt vor dem Hintergrund ihrer positiven Gesamtmarkteinschätzung die Aktie der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) mit dem "kaufen"-Votum neu in ihre Anlageempfehlungen auf.

Als Hauptgewinntreiber sehe man das anhaltend vorteilhafte Umfeld im Investment Banking sowie Kosteneinsparungen. Die Überschüsse würden nach Erachten der Analysten neben selektiven kleinen Akquisitionen auch für Aktienrückkäufe und überdurchschnittlich hohe Dividendenzahlungen verwendet und dürften den Aktienkurs daher nach unten abstützen.

Die Analysten der National-Bank AG raten im Vorfeld der Publikation der Zahlen für das zweite Quartal, von denen eine Positivüberraschung ausgehen könnte, zum Positionsaufbau in der Aktie der Deutschen Bank bis zu einem Kurs von 97,00 EUR und sehen Kurspotenzial bis 106,50 EUR. Zur Risikobegrenzung empfehle man ein Stopp-Loss-Limit bei 61,70 EUR zu setzen. (27.07.2006/ac/a/d)


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