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DUBAI OASIS CAPITAL - neu im - 500 Beiträge pro Seite (Seite 4)



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Nochmal was neues zu Dubai selbst:

DUBAI STELLT AB 01. SEPTEMBER WOCHENENDE UM

Zum ersten mal am letzten Wochenende ist der Samstag Teil des offiziellen Wochenendes in den VAE. Das Wochenende, bisher Donnerstag-Freitag ist jetzt auf Freitag-Samstag umgestellt. Die VAE wollen sich dadurch der westlichen Arbeitswoche (Montag bis Freitag) annähern. Von der Regelung betroffen sind insbesondere öffentliche Einrichtungen, die sich bisher traditionell an das Donnerstag-Freitag Wochenende gehalten haben. Vor allem europäische Unternehmen, hatten das Freitag-Samstag Wochenende in der Vergangenheit bereits für Ihre Sitze in den VAE praktiziert.

Quelle: quickfunds

Da habe auch ich eine Frage:

Wie sind die Arbeitstage in München und Dubai bei der TI organisiert?

Gab es tatsächlich bisher nur 3 gemeinsame Wochenarbeitstage?

Oder galt/gilt "deutsches Recht" mit deutschen Arbeitstagen (Mo-Fr)?

Oder haben sich wegen der Auslagerung des operativen Geschäftes zur TI die Wochenarbeitstage an der lokalen Regelung Dubai zu orientieren? Dann wären ab sofort Sonntag-Donnerstag die Wochenarbeitstage?

Oder gibt es noch andere Wochenarbeitszeitmodelle, z.B. eine rollierendes System?

Keine Rechts- oder Anlageberatung, sondern persönliche Meinung und Fragen von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.769.895 von habsburg123 am 05.09.06 13:43:03ferner gilt es zu fragen, ob man als ungläubiger von dubai aus in deutschland geschäfte betreiben darf, selbst wenn in dubai gerade ein verschiebares wochende ansteht und ob derartige geschäfte egal ob am wochenede oder nicht etwas mit der wirtschaftlichen entwicklung von dubai zu tun hätten und ein aktivgeschäft in dubai begründen würden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.770.494 von Countero am 05.09.06 14:23:27Die (wirkliche?) Naivität der Frage verwundert schon...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.770.823 von crude_facts am 05.09.06 14:40:14Ich meine pp ist nett zu lesen ;) , ist aber doch eher so etwas wie juana bei CBB :laugh: .
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.774.543 von Countero am 05.09.06 17:33:15;)Jetzt tust Du aber möglicherweise einem der Genannten Unrecht;)

meint Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.781.143 von habsburg123 am 05.09.06 22:35:24ich weiß auch wem.:laugh:

Aber ein Vergleich mit Kollege prater wäre eher angebracht gewesen.:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.783.230 von chuckyS am 06.09.06 08:58:03Ach ne, chucky, prater hatte wegen langer CBB-Abstinenz die Insolvenz nicht mitbekommen!! Na ja, jetzt weiß er es ;) und ich persönlich glaube, er wird kaum noch Gast sein bei CBB.

Ich schätze, bei beiden in Rede stehenden usern wäre das eher nicht passiert.

meint
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.769.792 von Kroisos_I am 05.09.06 13:33:392. Tobias Rolle, Office No. 23, Boutique Villa Nr. 7, Dubai Media City, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate

Gibt man bei einem Vergleich seine Geschäftsadresse an . . . oder seine private . . . ich bin mir nicht ganz sicher, aber war das nicht zuletzt die Adresse der Tatweer . . . ich kann mich natürlich auch irren . . . ??
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.791.120 von martingaleur am 06.09.06 15:48:16Die Ladungsfähige

ODER auch

Zustelladresse.

Hat NIX mit Privat und/oder Geschäflich zu tun.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.791.120 von martingaleur am 06.09.06 15:48:16Du fragt nach der Anschrift der TI.

Nehmen wir den Vergleich i.S. Fresenius am 19. Nov.2005, da wird genannt...

„2. Tatweer Isitithmar FZ LLC, vertreten durch den managing director
Tobias Rolle, Office No. 23, Boutique Villa No. 7, Dubai Media City,
Dubai, United Arab Emirates, - Kläger“

Die angegriffenen HV- Beschlüsse stammten vom 30. August 2005.

Ich gehe davon aus, dass das zum Zeitpunkt der Klagerhebung die korrekte Anschrift war. M.E gab es dann irgendwann einen Umzug in die Internet City, der spätestens Anfang Mai 2006 durchgeführt war, nehme ich an. Wenn ich mir die obige Schreibweise der Adresse zum Beispiel nehme, müsste die jetzige lauten:

Tatweer Isitithmar FZ LLC,
Office No. 25/26, Boutique Villa No. 7,
Dubai Internet City,
Dubai,
United Arab Emirates

So kann man es zumindest der site der dubaiinternetcity entnehmen. Und das passt auch zu den Angaben auf der homepage der Dubai Oasis.

Persönliche Meinung, keine Rechts- Steuer- oder Anlageberatung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.793.812 von habsburg123 am 06.09.06 17:46:11Schreibfehler:
statt "19. Nov.2005" 19. Dez.2005
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.793.812 von habsburg123 am 06.09.06 17:46:11irgendwie ist es doch nicht plausibel, dass man nach einem umzug von einer freihandelszone in die andere unter der selben adresse, was straßenname und hausnummer anbelangt unterkommt.

Das ist um so mehr unplausibel, asl du daüber berichtet hast, wie schwer es ist in dubai überhaup ein büro zu finden.

Mal davon abgesehen, dass es jedenfalls westlichen Gepflogenheiten nicht entspricht, in zwei stadtvierteln identische Straßennamen zu vergeben.

Deshalb stellen sich folgende fragen:

- stimmen die adressen die hier so kursieren überhaupt?
- ist die tatweer überhaupt (physikalisch)umgezogen?
- ist die tatweer innerhalb eines gebäudes ( Boutique Villa No. 7) von einem office in ein anderes gezogen?
- sind media und internetcity tatsächlich zwei stadtviertel oder nur (rechtliche) namen für zwei rechtlich zu unterscheidende freihandelszonen - für die man sich registriert, wenn man mit dem einen oder anderen business etwas zu tun hat -, die aber tatsächlich geografisch nicht an verschiedenen Orten liegen?
- was hat die tatweer eigentlich mit media oder internet zu tun?
- was hat die tatweer überhaupt mit der wirtschaftlichen entwicklung von dubai zu tun?
- begründet die teilnahme an prozessvergleichen in deutschland ein aktivgeschäft in dubai?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.820.015 von Kroisos_I am 08.09.06 10:38:31Hier ein Zitat zur Dubai Internet City (DIC) , stammt von www.emirates.com, Hervorhebungen von mir:

Idee und Konzept stammen vom Kronprinzen von Dubai, SH Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum. Dubai Internet City wurde innerhalb eines Jahres im Westen der Stadt geplant und errichtet, direkt neben der neuen Dubai Marina Anlage. Die offizielle Eröffnung fand im Oktober 2000 statt.

Eingetragen als weltweit erste freie Handelszone für E-Commerce bietet sie 100%ige fremde Eigentümerschaft, Steuerfreiheit, Schutz intellektueller Eigentumsrechte, Ausstellungseinrichtungen, ein hochmodernes Netzwerk und fortschrittliche Connectivity, ein Forschungs- und Entwicklungszentrum (F&E) sowie einen Technologiepark - und wird in Kürze Sitz der ersten Internetuniversität überhaupt sein.

Laut SH Scheich Mohammed werden die neuen Wirtschaftsaktionen zwar im Cyberspace stattfinden - Dubai Internet City bietet jedoch eine moderne High-Tech-Basis von internationaler Klasse in der physischen Welt. Seiner Ansicht nach ist Dubai ein strategischer Knotenpunkt als Geschäfts- und Freizeitzentrum für fast zwei Milliarden Einwohner in einer Region, die sich vom Nahen und Mittleren Osten bis auf den Indischen Subkontinent und von Afrika bis zu den GUS-Ländern erstreckt.

Die Infrastruktur der Stadt zielt darauf ab, die gesamte Wertkette der Internet-Industrie anzuziehen, von Risikokapital und Internet-Strategie- und Implementierungsunternehmen bis zu E-Commerce, Software- und Multimedia-Entwicklern - mehr als 200 Unternehmen verfügen in Dubai bereits über eine Geschäftslizenz.


Dann habe ich mal auf der Suche nqach einem Stadtplan ein Hotel in DMC gesucht,das Radisson gefunden. Da gab es vernünftige eine streetmap, die man auch bewegen kann. Dort gibt es durchnummerierte Straßen und ich habe die First Industrial Street gefunden. Entfernungsangabe nach Dubai City 35 km.

Boutique Villa ist keine Straßen-, sondern eine Gebäudebezeichnung, Abkürzung "BV".

Ich hatte bereits Fotos von den "Stadttoren" der DIC und DMC reingestellt, so etwas macht keine Sinn, wenn es sich nicht um räumlich getrennte Gebiete handelt.

Keine Rechts- Steuer- oder Anlageberatung , sondern persönliche Meinung von
Das hab noch vergessen:

Angabegemäß war das erste Büro der TI winzig, unter 10 qm, während man jetzt in DIC räumlich besser aufgestellt ist.

Persönliche Meinung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.822.111 von habsburg123 am 08.09.06 12:40:04"Boutique Villa ist keine Straßen-, sondern eine Gebäudebezeichnung, Abkürzung "BV"."

vielen dank für die saubere recherche. das sieht nach plausiblen erklärungen für eine reihe der fragen aus. dann ist es wohl nur ein zufall dass die tatweer auch nach ihrem umzug in der bv nr. 7 unterkam. eine bv nr. 7 gibt es dann wohl in beiden freihandelszonen.

reichen derartige adressangaben, bspw. um einen taxifahrer zu sagen wo man hinwill oder würde er nach straßennamen und hausnummer fragen? Könnte ja sein, dass sich hier mal jemand auf die offenen stellen bewerben will und zum vorstellungsgespräch nach dubai fährt. es wäre doch misslich wenn diese adressangaben dazu führen, dass man die tatweer gar nicht erreichen kann.

es freut mich im übrigen zu hören, dass man anfangs bei der tatweer sparsam war, aber 10 qm für drei gestandene aktienexperten, dass ist schon fast unmenschlich. bleibt zu hoffen, dass die klimaanlage funktioniert hat und man nicht alzuviel zeit in dem büro verbringen musste.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.822.487 von Kroisos_I am 08.09.06 13:04:28http://www.dubaitourism.ae/Map/DubaiMap.pdf

hier findet man eine schöne karte von dubai
unterhalb der palm jumeriah, oberhalb der sheikh zaved road befinden sich zwei Angaben zu DMC und DIC. Dann ist unterhalb der scheichstraße noch eine DMC extension ausgewiesen (beruhigend einer expansion steht also nichts im weg)

sieht so aus als seien es tatsächlich geografisch verschiedene areale, auch wenn die genaue lage nicht eingezeichnet ist. auch mit den straßennamen geht man sparsam um. baut man schneller als die verwaltung mit der benamung nachkommt oder ist nur der kartenersteller oberflächlich?

schön, das hard rock cafe, ein mövenpieck, ein golfclub und das bavarian appartment hotel sind in der nähe, da läßt es sich aushalten.


allmählich bekommt man ein gefühl dafür in welcher atmosphere aktienexperten im schweise ihres angeschts für die aktionäre der do geld verdienen.

aber bei der frage was die tatweer nun für geschäfte betreibt hilft das noch nicht weiter.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.822.873 von Kroisos_I am 08.09.06 13:27:01Danke, endlich wurde das Thema der Anschrift sauber gelöst.


:kiss:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.822.487 von Kroisos_I am 08.09.06 13:04:28Nach den Fotos sind die Freezones räumlich sehr überschaubar. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da Probleme gibt für einen Taxifahrer.

Neuerdings gibt es ja sogar Taxis, die sogar von Frauen ohne männliche Begleitung benutzt werden dürfen - ohne dass die Ehre der Frau beschädigt wird oder Strafe droht -, sie haben die Farbe rosa und werden von weiblichen Taxifahrerinnen chauffiert. So habe ich das gehört.

Als potentieller Bewerber würde das tun, was auf der hp steht:

Senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an:
jobs@dubai-oasis-capital.de
Weitere Informationen unter: Tel: 089 64282372
Dubai Oasis Capital AG Lindenstrasse 12a 81545 München


Ich würde daher einen Vorstellungstermin in München erwarten, nicht unbedingt einen Kurzurlaubstrips nach Dubai mit angehängten Vorstellungstermin auf Firmenkosten.

Dem Vernehmen nach gibt durchaus zahlreiche Bewerber. Ich persönlich erwarte daher die ersten tatsächlichen Einstellungen noch in diesem Jahr.

Persönliche Meinung , keine Rechts- Steuer- oder Anlageberatung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.822.696 von cajadeahorros am 26.05.06 19:04:13 . . . so , so , pinkl schwärzt Mitposter beim Mod an , damit der Kurs seiner Aktie steigt . Von 4,8 auf 5,2 Freuros . Na da kommen sich doch Iniatoren und Family und Friends wieder näher , noch näher , geht den das überhaupt - :laugh::laugh::laugh::laugh: - tja, so is es eben , wenn man mit Naturalien bezahlt , Frohn Rappetitt :cool::cool::cool::cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.868.521 von kraftmobil am 11.09.06 07:04:47
Heute um 7:04 von Dir diese Ansage:

Von 4,8 auf 5,2 Freuros

Aktueller Kurs 5,20.

Muss ich mir jetzt was dabei denken????

fragt sich
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.872.100 von habsburg123 am 11.09.06 12:44:41Hallo,

um noch mal auf die adresse der tatweer zurückzukommen, war es eigentlich in beiden fällen office nr. 23?
Noch etwas zur Börse in dubai, das Gebäude kennt Ihr schon.
Quelle: http://www.drnicolemunk.de/Bankenmetropole-Dubai-Zwischensta…

Kapital-Drehscheibe der Zukunft

Dubai wird Big Player in der internationalen Finanzszene

.. Zwischen Frankfurt und Singapur gelegen, ist in der Freihandelszone Dubai International Financial Center (DIFC) binnen 18 Monaten eine eigene Aufsicht und Gerichtsbarkeit entstanden. Mit der Börse Dubai International Financial Exchange (DIFX) wird Dubai in der ersten Liga internationaler Handelsplätze mitspielen.

Neue Börse in Dubai hat am 26. September 2005 eröffnet.

Weltweite Kapitalströme werden nach Dubai gelenkt

... In Dubai wird der Wertpapierhandel direkt auf einer elektronischen Handelsplattform gestartet. Enorme Kapitalströme und Transaktionsvolumen werden erwartet, die weltweit beste Technik sowie Know How sind den Scheichs gerade gut genug.



Das markante Eingangsportal der neuen Finanzdrehscheibe des Nahen Ostens ähnelt dem Pariser Triumphbogen. Es wurde vom US-Architekt Gensler nach der architektonischen Vision von Scheich Mohammad gestaltet.

Deutsches Know How maßgeblich beteiligt

Mit der Realisierung der neuen Börse, samt elektronischer Handelsplattform, wurde der Deutsche Steffen Schubert betraut. Der ehemalige Chef der Münchner Börse und der europäischen Wachstumsbörse Easdaq leitet ein Team von Fachleuten aus insgesamt 16 Ländern.

In einer eigens dafür gegründeten Akademie werden derzeit in Zusammenarbeit mit der Deutschen Börse in Frankfurt die Börsenkandidaten, Händler und Investmentbanken mit den Regeln von DIFC und DIFX vertraut gemacht.

Internationalste Börse und neues Kapitalzentrum entsteht

Die DIFX soll sich als die mit Abstand internationalste Börse der Welt etablieren. Mittelfristig, so der Plan, sollen weniger als 10% der gelisteten Unternehmen aus den Emiraten kommen. Dubai möchte die führende Kapital-Drehscheibe für arabische und internationale Kapitalströme werden.

Dieses Ziel scheint angesichts des existierenden weltweiten Beteiligungsnetzes der Emiratis mehr als nur eine weitere logische Konsequenz zu sein. Bekanntlich finden sich DAX-und Weltunternehmen wie Daimler-Chrysler im Beteiligungsportfolio der Scheichs. Diese überlassen nichts dem Zufall und verfolgen ihre Investitionen mit strategischem Weitblick.



Hervorhebungen von mir.

Keine Anlageberatung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.883.107 von habsburg123 am 11.09.06 22:59:13fine.

Soll die D.O.C. denn auch dort gelistet werden ? DUALLISTING ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.884.432 von Countero am 12.09.06 08:09:43Das würde ich eher von der TI erwarten, dass die gelistet wird in Dubai.

Ich habe irgendwo mal was davon gelesen, finde es aber einfach immo nicht. Vielleicht kann mir jemand helfen.

Angabegemäß macht die TI in 2006 keinen Umsatz aus Vergleichen bei deutschen AGs, wie noch in 2005. Da habe ich mich also geirrt.
Für die Tatweer hat also offensichtlich mit der Einbringung bei der Oasis ein neues Zeitalter begonnen, so sehe ich das.



Nachdem ich mich etwa mit der Börse Dubai besachäftigt habe, das Logo kannte, fiel mir das auf:



Diese Karte, genau diese Karte findet man auch bei der Börse Dubai und an der rechten Seite des Bildes von der hp ist die Hälfte des Logos der Börse Dubai DIFX drauf.

meint Habsburg, die damit keine Anlageberatung betreibt.
Mit der Realisierung der neuen Börse, samt elektronischer Handelsplattform, wurde der Deutsche Steffen Schubert betraut. Der ehemalige Chef der Münchner Börse und der europäischen Wachstumsbörse Easdaq leitet ein Team von Fachleuten aus insgesamt 16 Ländern

Und siehe da, plötzlich gibt es einen ganz anderen Punkt, warum München als Sitz gewählt worden sein könnte.;)Nennen wir es Heimatverbundenheit?

Ganz persönliche Meinung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.884.874 von habsburg123 am 12.09.06 09:00:16Vielleich ist das alles untergegangen weil die todes.schwadroneure hier zusehr den Blick auf die Kleinigkeiten vernebelten mit Ihren wilden Theorien
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.883.107 von habsburg123 am 11.09.06 22:59:13Mir erschliesst sich zwar nicht, was die do/ti mit der börse in duai zu tun hat (bislang macht die tatweer in der internet öffentlichkeit auch nur mit der teilnahme an prozessvergleichen in deutschland von sich rede, so dass sich die frage stellt, wass sie mit der wirtschaftlichen entwikclung des aufstrebenden wüstenstaates überhaupt zu tun hat) aber der beitrag ist scheinbar in einer von dir hervorgehobenen passage nicht mehr aktuell:

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2006-04/artikel-…

"Der Schwede Per E. Larssonwird Anfang Juli den deutschen CEO der Dubai International Financial Exchange (DIFX), Steffen Schubert, ablösen. Schuberts Vertrag läuft Ende Juni aus. Per E. Larssonwar von 1996 bis 2003 Chairman der Stockholmer OM Group (heute OMX), welche die skandinavischen Börsen betreibt. Seitdem hatte Larssonverschiedene Management-Positionen bei schwedischen Outsourcing-, Biotechnologie- und Software-Firmen inne. "

Nicht dass ich glauben würde dass diese meldung etwas mit dr do/ti zu tun hat. aber das ist ja auch bei dem ausgangsbeitrag zweifelhaft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.884.790 von habsburg123 am 12.09.06 08:54:12Du schriebst:

"Angabegemäß macht die TI in 2006 keinen Umsatz aus Vergleichen bei deutschen AGs, wie noch in 2005. "

wer macht diese angabe wo?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.884.790 von habsburg123 am 12.09.06 08:54:12Du schriebst:

"Diese Karte, genau diese Karte findet man auch bei der Börse Dubai und an der rechten Seite des Bildes von der hp ist die Hälfte des Logos der Börse Dubai DIFX drauf."

Und was folgt daraus, dass die do/ti eine Grafik von der DIFX übernommen hat (BTW: Mit deren Einverständnis? Wie sieht es mit der Urheberrecht in Dubai aus?)? Ist das nun ein Indiz dafür, dass die do oder die ti einen Börsengang in Dubai vorbereitet?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.884.874 von habsburg123 am 12.09.06 09:00:16Wenn das der Grund für die Dislozierung des Sitzes der Gesellschaft (aka Telefonserviceagentur) ist fresse ich ein Bessen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.885.348 von Kroisos_I am 12.09.06 09:28:42abgemacht:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.885.239 von Kroisos_I am 12.09.06 09:22:15Hab viel nicht Alltägliches in meinem Berufsleben gemacht, war also auch mal Referentin für sowas wie Urheber-/Warenzeichen-/Patentrecht. Bin zwar nicht mehr aktuell drin, aber ich meine, dass genau die gewählte Darstellung o.k. ist. Die Karte ist nicht vollständig drauf, dass Logo erst recht nicht, nur für "Experten erkennbar" . Karten sind überhaupt schon schwer zu schützen. Da war was mit einer eigenen unverwechselbaren Disignleistung, die man als erster oder Marktführer im relevanten Verkehr verwendet. Maßstab sind überhaupt die verkehrsrelevanten Kreise oder so, also der normale aktieninteriesierte deutschsprachige Besucher einer hp. Und bei bestimmten Öffenlichen Dingen, dazu könnte die Börse gehören, geht gar kein Individualschutz.

Das Foto wird aber nicht von der Karte oder gar dem Logo dominert. Das ist ähnlich wie der Blick auf die Anzeigetafeln der Frankfurter Börse, der oft Hintergrund für Börsenbilder ist.

Entscheidend und Hauptaussage ist der "Scheich" bei der Arbeit, nämlich dem Telefonieren; Karte mit Teillogo ist nur Hintergrund. So kann aber dem, der sich mit Dubai auskennt, als "unterschwellige Botschaft " Börsennähe des "Scheichs" signalisieren. Ich kann auch nicht ausschließen, dass das so ist, nach dem was ich gehört habe. Aber ich weiß es nicht.

Alles gräßlich juristisch unsauber, eigentlich nicht meine Art, aber ich hab dafür keine Zeit; aber ich habe normalerweise ein immer noch ein ganz gutes Bauchgefühl für die Dinge, bilde ich mir ein.

Keine Rechts- Steuer- oder Anlageberatung, sondern persönliche Meinung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.885.122 von Kroisos_I am 12.09.06 09:15:51Danke für die Aktualisierung.

Das schließt aber vom Zeitstrahl der Entscheidungkette her für mich nicht aus, dass bei Gründung der Gesellschaft, die "Heimalgefühle" nicht doch wichtig waren.

Wir sollten uns überhaupt mehr mit der Börse in Dubai beschäftigen finde ich, auch unabhängig von diesem Investment. Könnte sich lohnen, wenn man die Potentiale sieht.

Keine Anlageberatung, sondern persönliche Meinung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.885.152 von Kroisos_I am 12.09.06 09:17:51Das hatte ich mit dem übliche Disclaimer als meine Meinung geschrieben:

In 2005 ist ein Teil des Umsatzes, davon gehe ich aus, über Einnahmen aus Vergleichen zustandegekommen.

Bei AXA, Fresenius oder PSB war die TI z.B. dabei. Da kann schon was zusammenkommen, auch, wenn es nur "Mitnahmegeschäft" war. Dieser Umsatz ist wegen der Veröffentlichung der Vergleiche für jedermann erkennbar.

Auch für 2006 gehe ich zu einem Teil von solchem Umsatz aus.


Der Vorstandsassistent hat mich freundlicherweise per BM darauf aufmerksam gemacht, dass ich da für die Zukunft falsch liege,"0 Ergebnis" wie es heißt.

Daher bin ich zuversichtlich, dass man die eine oder andere Frage noch vor der HV wird klären können.

Keine Rechts- Steuer- oder Anlageberatung, sondern persönliche Meinung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.884.987 von Countero am 12.09.06 09:06:54Mich ärgert, dass ich mich insgesamt zu wenig systematisch mit Dubai gefaßt habe, immer nur punktuell, meist nur für ein paar Minuten. An mancher Stelle habe ich Zeit verschwendet. Dabei ist uns vieles so fremd, wie das mir den Arbeitstagen und dem abweichenden Wochenende. Wer in Dubai lebt oder oft dort ist, für wird es sicher rasch zur Selbstverständlichkeit.

Da ist etwas Gigantischen am entstehen, auch im Bereich Börse, dem werden wir uns gar nicht entziehen können, auch wenn wir wollten. Und schon gar nicht Geld an der Börse verdienen will.

Persönliche Meinung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.888.535 von habsburg123 am 12.09.06 12:25:20läßt sich alles hören, wenn auch die macher von map24 das mit den karten mit einiger berechtigung anders sehen. Aber im Grunde ist die urheberrechtliche frage ja nur ein nebenkriegsschauplatz. Im Vordergrund steht doch die Frage, ob wir den umstand, dass die do/ti durch die teilweise(?) Übernahme von Grafiken der DIFX für ihren Webauftritt verwendet, ernsthaft schon als beleg dafür ansehen sollten, dass die do oder die ti einen börsengang in dubai anstreben.

Mag ja sein dass sie sich beabsichtigt oder unbeabsichtigt mit dieser darstellung in die nähe der börse in dubai gerückt hat. Aber der Deutungsversuch, dass dies ein Zeichen für derartige Pläne ist erscheint mir dann doch etwas spekulativ.

Ähnlich spekulativ geraten Überlegungen, ob die tatweer nun im immobiliengeschäft in dubai aktiv werden will, oder wie die tatweer nun von der wirtschaftlichen Entwicklung von dubai profitieren will und wie es um das aktivgeschäft in dubai nun bestellt ist. Im raum steht für mich immer noch der umstand auf den EURO2006 hingewiesen hat, nämlich, was es denn nun mit dem business type web based software provider auf sich hat. In was für geschäftsideen investiert man eigentlich, wenn man sich bei der do/ti engagiert. Der webauftritt der do/ti bleibt da nebulös, deshalb kann ich verstehen, dass du dich schon darauf verlegt hast, die sublimalen botschaften des webauftritts einer exegese zu unterziehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.888.608 von habsburg123 am 12.09.06 12:29:28"Das schließt aber vom Zeitstrahl der Entscheidungkette her für mich nicht aus, dass bei Gründung der Gesellschaft, die "Heimalgefühle" nicht doch wichtig waren."

Dass der bayrische Geschäftsführer der DFIX mittlerweile abgelöst wurde, schliesst natürlich nicht aus, dass München als "Sitz" der doti gewählt, weil ein Bayer einmal in Duabi tätig war. Wahrscheinlicher macht dieser spitzfindige Schluss es jedoch nicht, dass der "Sitz" aus diesem Grund gewählt wurde. Bei nüchterner Betrachtung müßte man im Gegenteil zum Schluß kommen, dass mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit, der ehemalige Geschäftsführer der DFIX nichts mit der Sitzwahl der DO zu tun hat. (ich fresse einen besen, wenn herr schubert nach dem ausscheiden bei der DFIX nun im aufsichtsrat der do auftaucht) Und wenn heimatgefühle eine rolle spielen würden, wäre man wohl nicht an die isar gezogen sondern wäre am rhein geblieben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.889.416 von Kroisos_I am 12.09.06 13:22:24Da bin ich mir sicher, dass es irgendwo schon explizit gesagt wurde, gleich zu Anfang. Ich finde es nicht, hab aber auch nicht die Zeit immo, gründlich zu suchen. Inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher , ob es nicht doch die DO selbst war??? Man muss schauen, ob so geht vom Grundsatz her in Dubai. So viele Gesellschaften sind da noch nicht. Es gibt dort eine eigene Rechtsprechung, sicher auch eigene Gesetze, meine ich, und ich kenne nichts davon, hab mich nicht drum gekümmert:cry:

Bin jetzt weg.
Keine REchts-Steuer- oder Anlageberatung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.888.767 von habsburg123 am 12.09.06 12:40:10na da bin ich ja mal gespannt wie das geneigte publikum diese neuigkeit vom vorstandsassistent (darf man vermuten vom vorstandsassistent vom vorstand der dubai oasis?) aufnimmt. die teilnahme an derartigen arbitragegeschäfte erschien hier einigen doch als lukratives geschäft.

wenn die ti damit in der vergangenheit (teilweise?) ihr geld gemacht hat und es in der zukunft damit nicht mehr machen wird, stellt sich doch um so mehr die frage quo vadis taweer? also doch web based software provider???
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.889.896 von Kroisos_I am 12.09.06 13:46:38Ich habe beim Arbitragegeschäft deshalb von einem "Mitnahmegeschäft" gesprochen. Damit lag ich aber falsch, es wird nicht "mitgenommen".

Es dürfte damit genau bei dem bleiben, was man laut hp als Betätigungsfeld vorgestellt hat:

DUBAI OASIS CAPITAL AG
Die DUBAI OASIS CAPITAL AG, München, ist eine deutsche Private Equity Aktiengesellschaft mit geografischem Investmentschwerpunkt Dubai (Vereinigte Arabische Emirate). Die Gesellschaft partizipiert an der wirtschaftlichen Entwicklung und am nachhaltigen Aufschwung der Region. Fokus der Aktivitäten sind die Bereiche Internationaler Aktienhandel, lokaler Immobilienmarkt und Asset Management. Das operative Geschäft erfolgt über die in Dubai ansässige 100-Prozentige Tochtergesellschaft TATWEER ISTITHMAR FZ-LLC mit sechs Mitarbeitern vor Ort.


Ich gehe also davon aus, dass man per TI über die elektronische Plattform der Börse in Dubai DIFX internationalen Aktienhandel betreibt.
Man holt den Ertrag aus dem spread, daher braucht man für einen guten Unternehmensertrag großen Umsatz, so stelle ich mir das vor.


Und derzeit tut man wohl nichts anderes, damit bin ich zufrieden. Auch wenn das Arbitragegeschäft lukrativ sein kann. Denn das Arbitragegeschäft in Deutschland bindet ganz einfach Kapazitäten, die man einfach nicht hat. Außerdem könnte es ja für Steuerdiskussionen sorgen, die muss man nicht haben. Also erst mal

- Konzentration auf die Kernkompetenz Aktienhandel.

Dass das Immobiliengeschäft trotz großen Chancen auch nicht zu unterschätzende Risiken birgt, habe ich an der einen oder anderen Stelle schon durchblicken lassen. Einen gestandenen Profi hat man derzeit wohl nicht an Bord. Je länger man in Dubai ist, um so besser wird die Immobilien-Marktkenntnis und die Kontakte der Geschäftsführung, die man besser hat in dem Geschäft, denn das ist vor allem lokal.

Keine Rechts- Steuer- oder Anlageberatung, sondern persönliche Meinung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.889.732 von Kroisos_I am 12.09.06 13:39:13Heimatgefühle aus Sicht des Ex-Münchner-ex-Börsenchefs, wenn er zu Dubai Amtszeiten eine Münchner AG oder deren Tochter zu seiner DIFX zuzulassen angefragt wird, so hab ich das gemeint.

Reine Vermutung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.892.787 von habsburg123 am 12.09.06 16:07:25na dann bin ich mal gespannt ob sich sich das bewahrheitet dass die tatweer in diesem metier nicht mehr aktiv ist.

das mit den kapazitäten überzeugt mich indes nicht. sartingen rolle und wagner werden doch nicht selbst auf diese geschäfte verzichten, oder? und wenn sie es schon für sich privat machen könnten sie es doch arbeitsmäßig für die doti mitbewältigen.

das mit der steuer klingt schon eher überzeugend.

trotzdem, alles in allem, dürfte die news doch eine gewisse enttäuschung für die leute sein, die in derartigen geschäften das lukrative standbein der tatweer gesehen haben. Ob das wegfallen dieser geschäfte durch immobiliendeals kompensiert werden kann noch dazu ohne \\\
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.894.505 von Kroisos_I am 12.09.06 17:24:12(hoppla da fehlt ja was, also weiter im text) gestandenen Profi an Bord?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.894.505 von Kroisos_I am 12.09.06 17:24:12TI - oder deren hier postende Protagonisten - haben nie behauptet, dass TI in diesem Metier tätig ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.894.505 von Kroisos_I am 12.09.06 17:24:12Persönlich glaube ich, dass jedes einzelne der verschiedenen Geschäftsfelder auch für sich allein genommen den in Zahlen angestrebten Unternehmenserfolg bringen kann, und den Aktioären die gewünschte Dividende, wenn eben Profis in ausreichender Zahl an Bord sind.

Für das Geschäftsfeld internationaler Aktienhandel sind für mich ganz klar Profis an Bord, die Zahl könnte vielleicht noch etwas höher sein, das dürfte im Werden sein.

Auch asset management, sofern es sich bei den assets um Finanzanlagen/Aktien/Wertpapiere und/oder Gesellschaften/Beteiligungen handelt, nicht also um asset management von Immobilien, sollte kein Problem sein, nehme ich an.

Also ist es nicht verwunderlich, dass man sich, wie schon gesagt, auf die vorhandenen Kernkompetenzen besinnt und sich auf diese Geschäftsfelder konzentriert. Das ist mir auch als Investor lieber, als dass Immobilienrisiken eingegangen werden, nur weil man es als mögliches Geschäftsfeld so festgehalten hat. Ich weiß, wovon ich rede!!!

Der Aktienhandel ist für mich des "schnellste Geld" von allen Geschäftsfeldern, birgt also auch die schnellste Chance auf Dividende. Also in der Konstellation, wie sie derzeit ist, kann ich damit gut leben.

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Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.895.259 von Countero am 12.09.06 18:02:37wieso eigentlich nicht gibt's da etwas zu verbergen?

enn ja ist es wohl ärgerlich, dass Prozessvergleiche veröffentlicht werden müssen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.899.418 von habsburg123 am 12.09.06 21:42:30na, kernkompetenzträger kann man doch einstellen, wenn auch die personalpolitik der do/ti bislang eher behutsam vorgeht, könnte man doch einen zahn zulegen, damit nicht schon alle claims vergeben sind, bevor man in immobiliengeschäfte einsteigt.

wenn ein lukratives geschäftssegment aufgegeben wird (man wird gespannt prozessvergleiche auswerten um festzustellen ob das tatsächlich so ist), muss das doch irgendwie kompensiert werden. UNd dann steht ja noch die aussage im raum, man wolle von der wirtschaftlichen entwicklung in dubai profitieren, also do/ti ran an die schweinfleischlosen bouletten!
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.895.259 von Countero am 12.09.06 18:02:37Ich möchte hier noch einmal aus dem Beitrag #507 von Euro2006 17.07.06 14:31:21 Beitrag Nr.: 22.643.777 wiedergeben (weil ich immer noch keine funktion gefunden habe wie man in threads suchen kann):


"Ich habe da einen interessanten Link gefunden, als ich versucht habe, die Internet City Dubai im Internet zu finden. Ziel war es, die Adresse der Tatweer Istithmar zu überprüfen. Die existiert, ich kann mittlerweile auch sagen, wo das liegt (näheres für ICG-Mitglieder im Plaza), nur bin ich jetzt :

Eigentlich sollt die Tatweer doch ein Fonds sein, oder? Laut der Website der Dubai Internet City ist sie aber als "Web based Software Solution Provider" und "Software Provider" registriert. (Quelle: http://www.dubaiinternetcity.com/partner_directory/, dort auf das "T" klicken, Tatweer Istithmar FZ-LLC auswählen - die Adresse paßt).

Company: Tatweer Istithmar
Building No: Boutique Villa # 7 (Offices)
Office No: FSBV - Off 25
P.O. Box: 73030
Phone No: +971 (4) 367 8259
Fax No: +971 (4) 391 2786
E-mail: dubai@meyer-reumann.com
Web Site:
Business Type: Web based
Software Solution Provider
Software Provider"


ist das fettgedruckte etwa das geschäftsfeld mit dem man den wegfall des metiers (wenn es stimmt was ein vorstandsassistent habsburg mitgeteilt hat) kompensieren möchte?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.899.418 von habsburg123 am 12.09.06 21:42:30Habsburg,

hast Du Dir die Bilanz mal angesehen? Und auch die GuV? Mit welchen Mitteln soll denn dieses Rad gedreht worden sein? Mit den eigenen? Oder in analoger Anwendung der Cambridge-Gleichung, dass man bei konstanter Geldmenge nur die Umlaufgeschwindigkeit drastisch erhöhen muss?

Und dann auch noch für eigene Rechnung auf ganz normalem Wege, sonst würde es nämlich nicht durch die GuV in den Positionen laufen, sondern wir hätten es mit der Bilanz- und GuV-Struktur eines Finanzdienstleisters zu tun, mit Kundeneinlagen, Treuhandvermögen oder verwaltetem Fremdvermögen. Und wir hätten als Umsätze nur Provisionserlöse und Maklererträge bzw. auf der anderen Seite -aufwendungen drin. Dann würde man damit allerdings auf Jahresbasis und aus dem Stand beispielsweise MLP fast um den Faktor 4 übertreffen.

Ich weiß nicht, wie man so unkritisch über einfache Fragen hinweggehen kann.

An jedem Goldrausch verdient am Anfang wie am Ende zunächst einmal der Ausrüster. Dubai macht da in vielerlei Hinsicht keinen großen Unterschied, vor allem nicht in Bezug auf Leute, die sich vorher nicht ausreichend informiert haben, sondern die undifferenziert auf jeden Zug auspringen, der gerade in aller Munde ist. Seien es früher die Unternehmen des Neuen Marktes, Immobilienwerte oder nunmehr Dubai, China oder Rohstoff-Aktien. Und wenn es dann wirklich mal an der Straße von Hormuz Probleme geben sollte, dann schreit alles. Genau wie beim Schneider. Da hatte auch niemand in der Euphorie einen Zollstock zur Hand, um auf der Zeil mal nachzumessen. Oder bei Comroad, um beim größten Übersee-Kunden mal anzurufen.

Man muss sich ernsthaft mit solchen Aspekten und mit derartigen Fragen im Vorfeld befassen, bevor man im Goldrausch jedem sein Geld in die Hand drückt.

Meint
crude_facts
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.903.970 von Kroisos_I am 13.09.06 09:19:30ein vorstandsassistent habsburg

Diese Bezeichnung verbitte ich mir!!!!!

Ich kenne Herrn Sartingen nicht!

Und ich ich suche auch keinen Job!!!!!!!!!!!!!!!!


Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.909.270 von zuhle01 am 13.09.06 14:28:54Klasse !(ist ein insider!)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.909.188 von habsburg123 am 13.09.06 14:23:22jaja der Kroisos, dichtet gerne mal was zu tun und nimmts mit der Wahrheit nicht so genau.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.905.295 von Kroisos_I am 13.09.06 10:27:02da müßte man schon absolute spitzenkräfte mit langjähriger erfahrung anheuern, die es verstehen, auch in schwierigen umfeldern zu agieren und besonderheiten des marktes mit lokalen beratern zu meistern.


Genauso sehe ich das, freut mich, dass wir da einer Meinung bist.

Ich möchte auch eines noch hinzufügen, gegenwärtig sind entsprechende Positionen in Dubai kaum zu besetzen, meine Meinung.

Ob die DO oder TI sich darum bemüht(hat) - keine Ahnung.

Aber einzelne andere Firmen schaffen es z.Zt. definitiv nicht.( Man kennt sich in der Branche, ist meine persönliche Meinung;).)

Keine Rechts- Steuer- oder Anlageberatung, sondern persönliche Meinung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.909.188 von habsburg123 am 13.09.06 14:23:22Liebste Habsburg,

nicht aufregen, denn das hast Du offenbar in den falschen Hals gekriegt. Aus dem Zusammenhang warst Du Objekt, nicht Subjekt. Denke Dir zwischen "Vorstandsassistent" und "Habsburg" ein "der", dann wird`s klar.

Meint
crude_facts
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.909.372 von immer_runter am 13.09.06 14:35:19etwas voreilig...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.909.188 von habsburg123 am 13.09.06 14:23:22ich bitte vielmals um entschuldigung. auf keinen fall wollte ich sagen dass du vorstandsasstsitent bist und schon gar nicht von herrn sartingen. leider ist das posting auf das du dich beziehst gelöscht - auf wessen veranlassung auch immer und warum auch immer -, so dass ich nicht mehr recht nachvollziehen kann woran es liegt, dass du mein posting so gelesen hast. wahrscheinlich wollte ich darauf bezug nehmen dass ein vorstandsassistent (wer -> subjekt) habsburg (wem -> objekt) - also dir - etwas über die arbitragegeschäfte erzählt (prädikat) hat, mit denen die tatweer in der vergangenheit von sich reden gemacht hat.

auf keinen fall sollte der satz so verstanden werden als seist du dieser vorstandsassistent oder würdest diese position anstreben.

das tut mir wirklich leid, dass dieser eindruck entstanden ist, denn ich schätze deine sachlichen beiträge, die schon viele fragen geklärt haben, und es ist mir unverständlich, wie du auf die idee kommst ich wollte dich in die nähe der do/ti rücken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.913.550 von crude_facts am 13.09.06 17:51:14Danke,
hatte schon diverse Post bekommen, völlig unnötig die Aufregung also, soll mir recht sein.:) .

Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.909.486 von habsburg123 am 13.09.06 14:41:55noch mehr leid tut mir das missverständnis, wenn es dazu führt, dass du auf die solidarität von immer_runter angewiesen bist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.914.347 von Kroisos_I am 13.09.06 18:21:18Entschuldigung angenommen. Das posting ist zumindest in dem für mich entscheidenden Teil beim ICG gesichert; lies bitte Deine BM;)

Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.913.550 von crude_facts am 13.09.06 17:51:14ah, da bin ich aber froh, dass jemand den satz so wie er gemeint war verstanden hat
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.914.772 von habsburg123 am 13.09.06 18:41:12prima, da bin ich aber froh dass das missverständnis ausgeräumt ist, könntest du mir bitte mein posting noch einmal mailen, damit ich mir einen reim darauf machen kann warum es gelöscht wurde?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.915.011 von Kroisos_I am 13.09.06 18:52:13nochmals sorry, das posting ist doch noch da, ich habe es mir nocheinmal durchgelesen und verstehe jetzt deinen ärger. In der tat durch das einfügen von "dir" wäre die sache eindeutig gewesen.

bei der gelegenheit ist mir aber aufgefallen, dass ein anderer beitrag von mir gelöscht wurde, in dem ich festgestellt habe, dass ich keinen streit suche, insbesondere nicht mit pink-panther.

mir ist schleierhaft, warum dieser beitrag gelöscht wurde, hast du zufällig auch diesen beitrag archiviert und könntest ihn mir mailen?

ich möchte jetzt nicht näher ausführen, warum ich mich veranlasst sah dies festzustellen, weil ich mir nicht sicher bin, ob dies nun wieder grund wäre diesen beitrag zu löschen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.915.534 von Kroisos_I am 13.09.06 19:13:43Hab ich leider nicht.
Ich weiß noch nicht, ob es relevant für uns ist.

Beim Aufarbeiten von Zeitungsartikeln finde ich eine FAZ-Meldung vom 08.09.06, Seite 19 oben links:

Wartungsbetrieb SR Technics findet neuen Eigentümer

Ein Konsortium in den Emiraten zahlt 1 Milliarde Euro/Börsenplände der Schweizer sind von Tisch.

Es geht um die Schweizer Flugwartungsfirma SR Technics. Und dies sind die Konsortialpartner auf Erwerberseite:

Mubadala Development,

Dubai Aerospace Enterprise (SAE) und

Istithmar.

Der Hauptsitz Zürich soll bestehen bleiben.



Wie wir gelernt haben, ist Isthitmar ein allgemein gebräuchliches Wort, ich wollte es also rein vorsorglich hier reingestellt haben.

Persönliche Meinung , keine Anlageberatung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.914.347 von Kroisos_I am 13.09.06 18:21:18Das Posting ist nicht gelöscht.

Der Satz lautete:

"ist das fettgedruckte etwa das geschäftsfeld mit dem man den wegfall des metiers (wenn es stimmt was ein vorstandsassistent habsburg mitgeteilt hat) kompensieren möchte?"

Nun das "der" dazwischen und schon wirds auch wirklich jedem klar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.917.066 von habsburg123 am 13.09.06 20:14:37im tagesanzeiger.ch heißt es am 14. September am Ende:

Nach dem Ausstieg von 3i, Star Capital und anderer Investoren hält das neue Konsortium 92 Prozent an SR Technics. Davon hält Mubadala 40 Prozent, DAE und Istithmar je 30 Prozent. Die restlichen Anteile besitzt das SR Technics-Management. Die Transaktion soll in zwei Monaten abgeschlossen sein. (cpm/raa/ap/sda)


Da wären also von der Istithmar von den ca 300 MIOEUR möglicherweise 30 MIO als Eigenkapital zu bringen gewesen, sollte kein Thema sein, denke ich; je nach Finanziers, da wüßte ich sofort jemanden, der das gerne mit Kußhand machen würde, möglicherweise, wäre aber auch eine 110% Finanzierung für den Rest oder sogar alles oder mehr denkbar.

(Nicht, dass ich irgendeinem Finanzier etwas unterstellen möchte, aber die "Sicherheitenverwertung" durch Übernahme ins eigene Beteiligungsprtfolio der Bank soll es schon mal gegeben haben. Sowas kann schon mal eine hohe Finanzierung beflügeln, denn das ist ein Sahneteilchen!!)

Dann wäre sogar noch Liquidität für alle möglichen Aufwendungen übrig, die mit Sicherheit bei einem Dubai-Geschäft dieser Art anfallen dürften.

Ich bleibe dran-:D

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Habsburg
vielleicht handelt es sich bei dem investor in sr technics um folgendes Unternehmen???:

ISTITHMAR
Emirates Towers
Floor 4
Sheikh Zayed Road
P.O. Box: 17000
Dubai
United Arab Emirates

Istithmar heißt wohl investment so dass es nicht verwunderlich ist, dass es neben der ti weitere unternehem gibt, die diesen namensbestandteil in der firmierung führen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.928.629 von Kroisos_I am 14.09.06 11:59:39Hab jemanden gebeten, sich umzuhören.

Die auf Käuferseite stehende Istithmar scheint dem Herrscherhaus Dubai zugeordnet und nichts mit unserer TI zu tun zu haben. Auch das Herrscherhaus aus Abu-Dhabi soll auf der Käuferseite dahinterstehen.

Aber für den Standort Dubai selbst ist das Geschäft schon sehr interessant. Das ist ein weiterer Meilenstein hin zur angestrebten Rolle als Flughafendrehkreuz von Weltgeltung.

Übrigens beziffert die Financial Times am 29. Juni 2006 den geschätzten Wert der SR mit 1,3 Mrd €. Mit der Sahneteilchenbeurteilung lag ich da möglicherweise nicht ganz schief, wenn man den jetzt vorgesehenen Kaufpreis von 1 Mrd € sieht.

Und noch eines. Ich konnte keinen Finanzier finden. Wyvern Partners, London, war alleiniger Finanzberater auf Seiten SR. Auch Rothschild war als Berater mit drin. Beide wollten sich gemeinsam im Frühjahr noch um den Börsengang der SR kümmern. Bei den üblichen "Verdächtigen" ließ sich keine Finanzierung ausfindig machen. Allenfalls Rothschild kommt noch in Betracht, wäre auch naheliegend, - reine Vermutung - denkbar wäre auch eine Finanzierung als Blankokredit, falls man das nicht einfach aus der Portokasse zahlt.

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Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.888.767 von habsburg123 am 12.09.06 12:40:10Du schriebst:

"In 2005 ist ein Teil des Umsatzes, davon gehe ich aus, über Einnahmen aus Vergleichen zustandegekommen.

Bei AXA, Fresenius oder PSB war die TI z.B. dabei. Da kann schon was zusammenkommen, auch, wenn es nur "Mitnahmegeschäft" war. Dieser Umsatz ist wegen der Veröffentlichung der Vergleiche für jedermann erkennbar.

Auch für 2006 gehe ich zu einem Teil von solchem Umsatz aus.

Der Vorstandsassistent hat mich freundlicherweise per BM darauf aufmerksam gemacht, dass ich da für die Zukunft falsch liege,"0 Ergebnis" wie es heißt. "

Unter http://www.psb.de/investor/adhoc/PSB_September.pdf kann man nachlesen, dass die ti tatsächlich bei psb geklagt hat:

"1. Tatweer Isitithmar FZ-LLC, 2. EO Investors GmbH, 3. Rolle,
AZ: - 8 O 94/05, TOP 2, 3, 4, 5 und 6,"

Soweit ersichtlich wurde bei der psb bislang kein vergleich geschlossen.

- Wie verträgt sich das mit den angaben des vorstandsassistenten, dass zukünftig keine umsätze in diesem metier mehr gemacht werden?
- bedeutet das, dass die ti ihre klage gegen psb zurückgenommen hat oder zurücknehmen wird?
- BTW: was bedeutet es, dass unter dem AZ 8 O 94/05 zwei unternehmen und eine Person aufgeführt werden? Gibt es weitere Verbindungen zwischen der TI und EO? Hat die EO wiederum etwas mit der exchange investors zu tun?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.930.874 von Kroisos_I am 14.09.06 14:25:30ruf doch mal bei der IR an oder wo ist das problem? wer soll dir diese fragen sonst beantworten?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.930.874 von Kroisos_I am 14.09.06 14:25:30kroisos

bist du nun eigentlich aktionär geworden? :confused::confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.930.874 von Kroisos_I am 14.09.06 14:25:30Doch meines Wissens kam in allen aufgeführten Sachen der Vergleich in 2005 zustande. Die Sachen waren daher alle bereits in 2005 erledigt, so weit ich das festestellen konnte. Alle Vergleiche sind veröffentlicht, so hab ich mir das notiert; ich meine mich zu erinnern, dass der zeitlich letzte Vergleich am 19. Dezember 05 zustande kam. Ich müßte jetzt aber genau so suchen wie jeder andere und ich hab sehr wenig Zeit. Bitte um Verständnis.

Kein Rechts- Steuer- oder Anlageberatung, sondern persönliche Meinung von Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.931.367 von pink-panther am 14.09.06 14:53:07Denke Kroisos kann kein Telefon bedienen, ansonten haette er das schon laengst mal getan.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.930.874 von Kroisos_I am 14.09.06 14:25:30Bekanntlich betreibe ich keinerlei Rechtsberatung.

Aber wenn ich das richtig weiß, kann es in einem Verfahren mehrere Kläger geben. In Deutschland dürfen sowohl natürliche Personen als auch juristische Personen klagen und verklagt werden. Es kann auch sein, dass mehrere zunächst unterschiedliche Verfahren zu einem Verfahren zusammengefaßt werden, so dass sie dann alle ein Aktenzeichen haben. Eine solche Entscheidung ergeht vermutlich durch Beschluss, "Beschlossen und verkündet..."

Wenn Du da Fragen hast, empfehle ich stets, einen Rechtsanwalt zu konsultieren.

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Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.933.463 von habsburg123 am 14.09.06 16:30:54
"In Deutschland dürfen sowohl natürliche Personen als auch juristische Personen klagen und verklagt werden. Es kann auch sein, dass mehrere zunächst unterschiedliche Verfahren zu einem Verfahren zusammengefaßt werden, so dass sie dann alle ein Aktenzeichen haben"

Vielen dank für die darstellung der beiden möglichkeiten. wenn man sich die klageliste ansieht, fällt auf dass dort mehrere aktenzeichen angegeben sind. http://www.psb.de/investor/adhoc/PSB_September.pdf

Häufig stehen dann mehrere Kläger bei einem zeichen. Bspw.:
"- 1. Schulz, 2. Scheunert, AZ: - 8 O 105/05
- 1. Tatweer Isitithmar FZ-LLC, 2. EO Investors GmbH, 3. Rolle
AZ: - 8 O 94/05, TOP 2, 3, 4, 5 und 6,"

Dann wird es sich wohl eher um die variante 1 handeln (mehrere klagen irgendwie zusammen???), weil ja nicht alle ein Aktenzeichen haben, oder? Ist jetzt auch keine Frage nach Rechtsberatung nur so eine allgemeine frage, ob aus dieser liste ein hinweis auf eine verbindung zwischen der ti und der eo ergibt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.933.960 von Kroisos_I am 14.09.06 16:54:27Natürlich nicht.
Gibts ne verbindung zwischen mir und dir, nur weil wir im gleichen Forum posten?

Deine Fragen waren auch schonmal besser.

:keks:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.933.960 von Kroisos_I am 14.09.06 16:54:27kroisos

bist du nun aktionär?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.933.960 von Kroisos_I am 14.09.06 16:54:27Häufig stehen dann mehrere Kläger bei einem zeichen. Bspw.:
"- 1. Schulz, 2. Scheunert, AZ: - 8 O 105/05
- 1. Tatweer Isitithmar FZ-LLC, 2. EO Investors GmbH, 3. Rolle
AZ: - 8 O 94/05, TOP 2, 3, 4, 5 und 6,"

welche verbindung besteht zw dir und den o.g., weil die diese immerwährend erwähnst?? bitte um ausführliche beantwortung oder kannst du nur fragen stellen....
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.934.085 von immer_runter am 14.09.06 17:00:00naja das ist doch immerhin schon mal was, auch wenn es wenig mit der ti zu tun hat. wir mögen ja in einem thread posten, da hören die gemeinsamkeiten aber schon auf, kann mich jedenfalls nicht entsinnen, dass wir mal gemeinsam einen beitrag verfasst haben. wie dem auch sei, solche gedankenspielereien sind an sich off topic, aber du verführst mich gelegentlich zu solchen schlenkern.

trotzdem, danke! dass du mir gelegenheit gibst den gedanken weiter zu extemporieren:

wenn ti und rolle zusammen klagen mag man das ja noch verstehen, er ist ja immerhin managing director von der ti. (wobei mir noch niemand erklärt hat, was das soll - einmal klagen reicht doch?) die frage ist doch aber was hat die ti mit der eo zu tun, dass sie es vorgezogen haben, zusammen zu klagen? die mögen ja beide gegen die psb klagen wollen - gut und schön, aber warum tun sie es denn zusammen?

warum hat denn die eo bei der psb nicht mit scheunert geklagt?
scheunert ist doch nach dem vergleich der allianz (kann man hier nachlesen: http://www.allianz.com/Az_Cnt/az/_any/cma/contents/1194000/s… Geschäftsführer bei der eo investors gmbh. nach der logik rolle klagt mit der ti, hätte man doch erwartet, dass eo mit scheuert klagt.

Aber nein, scheunert klagt mit schulz und die eo mit der ti sowie rolle. da soll einer draus schlau werden.

"- 1. Schulz, 2. Scheunert, AZ: - 8 O 105/05
- 1. Tatweer Isitithmar FZ-LLC, 2. EO Investors GmbH, 3. Rolle
AZ: - 8 O 94/05, TOP 2, 3, 4, 5 und 6,"

da liegt doch die frage nahe, ob es verbindungen zwischen der eo und der ti gibt, oder etwa nicht?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.933.241 von habsburg123 am 14.09.06 16:21:37Du schriebst:

"Doch meines Wissens kam in allen aufgeführten Sachen der Vergleich in 2005 zustande. Die Sachen waren daher alle bereits in 2005 erledigt, so weit ich das festestellen konnte. Alle Vergleiche sind veröffentlicht, so hab ich mir das notiert; ich meine mich zu erinnern, dass der zeitlich letzte Vergleich am 19. Dezember 05 zustande kam. Ich müßte jetzt aber genau so suchen wie jeder andere und ich hab sehr wenig Zeit. Bitte um Verständnis. "

Habe verständnis und selbst nochmal nach dem vergleichsdaten gesucht:
axa 9.12.2005
fresenius 19.12.2005
psb fehlanzeige

kann natürlich daran liegen, dass google das nicht findet. da du dir das notiert hast, schau doch bitte noch einmal nach wenn du wieder zeit hast.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.935.752 von Kroisos_I am 14.09.06 18:26:25Hab es jetzt auf Anhieb auch nicht gefunden. :confused:

Ich weiß aber genau, dass ich eigentlich unbedingt einen Vergleich aus 2006finden wollte. (Dass es da nichts gibt, wußte ich ja noch nicht. )Ich hab aber keinen gefunden. Und ich erinnere mich, dass der Vergleich vom 19.12.05 erst im Januar 06 veröffentlicht worden ist. Hmmm. Sollte ich mich geirrt haben??? Ich weiß, ich mußte ziemlich lange suchen, ich probiers noch mal zu finden.....

meint Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.937.006 von habsburg123 am 14.09.06 19:35:47Ich hab es mir einfach gemacht und eine höfliche Anfrage nach Ober-Mörlen geschickt.

Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.937.006 von habsburg123 am 14.09.06 19:35:47einen vergleich in 2006 habe ich allerdings auch nicht gefunden, trotzdem wäre es interessant was nun mit der psb ist
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.944.995 von Kroisos_I am 15.09.06 09:01:54Ich habe auch schon eine Antwort, hier ein Auszug:

...an das Landgericht Frankfurt verwiesen werden. Wie bei laufenden Verfahren üblich, können wir daher zum jetzigen Zeitpunkt keine weiterführenden Aussagen treffen. Selbstverständlich informieren wir aber umgehend, sobald das Verfahren abgeschlossen ist.


Verfahren ist also noch offen.

Dennoch gehe ich davon aus, dass vor der Einbringung das "Altgeschäft" der TI durch die entsprechenden vertraglichen Vereinbarungen so geregelt ist, dass es in 2006 in der Tat 0 ist.

Keine Rechts- Steuer- oder Anlageberatung, sonder persönliche Meinung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.949.187 von habsburg123 am 15.09.06 13:29:32"Verfahren ist also noch offen.

Dennoch gehe ich davon aus, dass vor der Einbringung das "Altgeschäft" der TI durch die entsprechenden vertraglichen Vereinbarungen so geregelt ist, dass es in 2006 in der Tat 0 ist."

naja, mag sein, du hast die Äusserung des vorstandsassistenten und kannst seine worte wohl am autentischsten auslegen.

wie könnte so eine regelung aussehen? so in etwa: erträge aus geschäften, die vor der einbringung angebahnt wurden, stehen den altgesellschaftern zu???? Wer könnte den soetwas vereinbaren (altgesellschafter, neugesellschafter oder gesellschaft selbst)???

Wäre denn so eine regelung der normalfall bei einer einbringung oder hat der vorstandsassistent, soetwas in diese richtung geschrieben oder weshalb gehst du davon aus, dass dem so ist???
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.949.510 von Kroisos_I am 15.09.06 13:48:36Ich sehe keinen Anlass an der Richtigkeit der Angaben zu zweifeln.

Ein solches Prozedere sehe ich als üblich an. Es ist zwar auch schon wieder eine Weile her, dass ich im Rahmen von m & a für so etwas zuständig war, aber spontan fällt mir da - je nach Interessenlage- ein halbes Dutzend an Gestaltungsmöglichkeiten ein, die ich dann über legal und tax opinion zur Dokumentation abgesichert hätte.

Keine Rechts-Steuer- oder Anlageberatung, sondern perrsönliche Meinung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.949.187 von habsburg123 am 15.09.06 13:29:32Wie soll das denn gehen? Durch Forderungsabtretung in einem Aktiv-Prozess? Und die Beteiligung als Kläger im Verfahren? Einfach austauschen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.949.510 von Kroisos_I am 15.09.06 13:48:36Eine Einbringung bedeutet aus Sicht der eingebrachten Gesellschaft einen Gesellschafterwechsel und hat auf die Geschäfte einer juristischen Person keinerlei Auswirkungen, schließlich ist die Gesellschaft rechtlich selbständig und bleibt es auch nach Änderung des Gesellschafters.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.954.072 von habsburg123 am 15.09.06 17:28:07Wirklich???
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.966.900 von crude_facts am 16.09.06 11:29:56tja, so in etwa hatte ich mir das vorgestellt.

wenn da eine forderung aus einem altgeschäft nicht berücksichtigt werden sollte, müßte das doch auswirkungen auf den einbringungspreis (richtiger begriff?) haben, oder?

hm, oder hat die einbringung etwas mit einer sachkapitalerhöhung zu tun? könnte man dann im handelsregister etwas einsehen aus dem sich die bewertung des einbringungsobjekts und die behandlung von altgeschäften zu ersehen ist?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.966.909 von crude_facts am 16.09.06 11:30:47Ja, hat auch alles gehalten, und es wurde reichlich und extrem kritisch überprüft ein Zeit später. Ich möchte es trotzdem hier nicht schreiben. Sind zwei richtig kreative Lösungen dabei, nirgends abgekupfert. (Vielleicht beantrage ich doch noch mal irdgendwann meine Anwaltszulassung ;))

Lass es mich als Märchentante ausdrücken. Etwas was da ist, kann man wegzaubern, ungeschehen machen, man vertilgt es, man zieht ihm Siebenmeilenstiefel an oder haut es in 1000 Stücke, auf dass es unbrauchbar wird und nicht mehr es selbst ist.

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Antwort auf Beitrag Nr.: 23.969.905 von Kroisos_I am 16.09.06 15:54:09Die Einbringung erfolgte im Wege einer Sacheinlage. D.h. die Anteile an einer Kapitalgesellschaft werden gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten (Kapitalerhöhung) in die Zielgesellschaft eingelegt, § 183 AktG, zur Prüfungspflicht insbesondere Abs. 3.

Die Unterlagen sind beim Handelsregister einzusehen und können dort in Kopie angefordert werden. Natürlich ist die Fertigung von Kopien nicht kostenfrei.

Ein derartiger Vorgang hat zunächst einmal keinerlei Auswirkungen auf das Geschäft einer rechtlich selbständigen Kapitalgesellschaft, es sei denn, es gäbe sog. coc-Klauseln (Change of Control), die dem jeweiligen Vertragspartner ein Sonderkündigungsrecht einräumten im Falle eines Kontrollwechsels. So etwas gibt es aber nicht als Partei in einem Aktiv-Prozess vor einem deutschen Gericht, vor dem man seine Aktionärsrechte einklagt. Die einzige Möglichkeit wäre die Prozesserledigung / Klagerücknahme bzw. der Zusammenfall von Antragsteller und Antragsgegener - Kläger und Beklagter.

Ohne aktive Mitwirkung der Geschäftsführung/ des Vorstands einer einzubringenden Kapitalgesellschaft könnte also kein Altgeschäft durch eine Einbringung abhanden kommen. Das ist ja gerade der Unterscheid zu einer nicht-juristischen Person wie beispielsweise Personen(handels)gesellschaften.

Wirtschaftlich kann man natürlich eine einzubringende Gesellschaft mit Mitwirkung der Geschäftsführung so stellen, indem die Forderungen aus einem dennoch zu führenden Prozess vorab an einen Dritten abgetreten werden. Nur was machte das für einen Sinn, denn Prozesse kosten ja auch Geld?

Die Sache ist so etwas von konstruiert, je man darüber auf verschiedenen Wegen erfährt, desto mehr festigt sich das Bild.

Meint
crude_facts
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.970.860 von habsburg123 am 16.09.06 16:55:55Bist Du Dir sicher, dass es sich um die Sacheinlage von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten handelte und nicht um eine Personengesellschaft, insbesondere nicht um eine GmbH & Co KG?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.034.732 von crude_facts am 19.09.06 08:40:36Kann mir keinen Sinn vorstellen, warum man vor Einbringung Altgeschäft abtreten sollte. Vielleicht macht man soetwas wenn das altgeschäft nicht werthaltig ist und man bei der wertermittlung keine schwierigkeiten haben will.

aber wenn ich dich richtig verstehe kann altgeschäft also nicht im rahmen der einbringung "beim altegsellschafter verbleiben/übertragen werden" sondern nur durch einen selbständigen rechtsakt vor der einbringung, nämlich abtretung.

mal unterstellt, das ist passiert, müßte die abtretung nicht gegenüber der bekalgten partei angezeigt werden? Wenn ja habsburg hatte da doch einen kontakt zur psb und könnte mal nachfragen, ob die von soetwas gehört haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.970.860 von habsburg123 am 16.09.06 16:55:55war in dem was da geprüft wurde die rede von dem prozess gegen die psb?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.034.745 von crude_facts am 19.09.06 08:42:10hm, wenn da etwas eingebrcht wurde dann doch sicher die anteile an der freezone llc (oder gabs da noch eine zwischenholding???). llc klingt doch nach kapitalgesellschaft oder nicht?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.904.617 von crude_facts am 13.09.06 09:48:34Weil die Fragen noch nicht beantwortet sind:

Um diesen Umsatzerlös im Konzern-Zwischenabschluss ausweisen zu können, hätte man beispielsweise die in der Konzernbilanz zum 30.06.2006 ausgewiesenen Wertpapierbestände in diesem Zeitraum 1.612 mal drehen müssen - oder unter Einbezug sämtlicher liquider Mittel 368 mal.

Und jedesmal im eigenen Namen und auf eigene Rechnung, also nicht Finanzdienstleistungsgeschäft, sondern eigener Handelsbestand.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.035.004 von crude_facts am 19.09.06 09:03:45wäre das so ungewöhnlich wenn man sich vorstellt dass da agile junge aber zugleich erfahrene börsenprofis den ganzen tag mit nichts anderem beschäftigt sind als mit geldvermehren?
Vom ausgewiesenen Konzern-Zwischenergebnis in Höhe von rd. T€ 551 stammt rd. 1/4 aus einem außerordentlichen Posten: dem Forderungsverzicht ("Tantiemeteilverzicht") des Tatweer-Managements.

Warum haben die eigentlich verzichtet? Waren die so von der Rolle - angesichts der überraschenden neun Nullen im Umsatz? Oder hat man kurzerhand mit Parallelgeschäft verrechnet? Oder haben die mit dem ausgewiesenen Umsatz und Ergebnis gar nichts zu tun, so dass auch keine Tantieme gerechtfertigt wäre? Woraus stammt noch mal der Umsatz?

Gibt es eigentlich auch mal plausible Antworten auf die vielen aufgeworfenen Fragen? Oder kann es die gar nicht geben?

Also, womit haben wir es bei der Dubai Oasis Capital AG zu tun?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.035.093 von Kroisos_I am 19.09.06 09:07:45Power-Daytrader mit Ansinnen auf das Profitieren nachhaltiger Wachstumsprozesse in Dubai, wenn man rein technisch 13 mal je Handelstag die Bestände dreht. Ja - nee, iss klar...
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.034.995 von Kroisos_I am 19.09.06 09:03:25LLC= Limited Liability Company

Entspricht weitgehend einer deutschen GmbH.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.035.151 von crude_facts am 19.09.06 09:10:47Du schriebst:

"Vom ausgewiesenen Konzern-Zwischenergebnis in Höhe von rd. T€ 551 stammt rd. 1/4 aus einem außerordentlichen Posten: dem Forderungsverzicht ("Tantiemeteilverzicht") des Tatweer-Managements.
...
Oder haben die mit dem ausgewiesenen Umsatz und Ergebnis gar nichts zu tun, so dass auch keine Tantieme gerechtfertigt wäre?"

Zunächst eine Bemerkung: wenn es sich um Geschäfte gehandelt hätte, für die es nicht gerechtfertigt gewesen wäre Tantime zu fordern, da gäbe es doch nichts worauf man verzichten könnte. Damit müßte man doch diese Variante ausschliessen können, oder?

Dann noch ein paar Fragen:
- Das mit der tantieme ist hochinteressant. Könnte man als Aktionär in der HV der do sich hoffnungen machen, dass auskunft über die details der tantiemeregelung (wohl bei der ti???) zu
bekommen?
- Scheinbar ist ja von einem Teilverzicht die Rede, könnte man erfahren auf wieviel nicht verzichtet wurde?
- Könnte man - sagen wir mal die 20 wichtigsten - transaktionen genannt bekommen, die für die berechnung des rest maßgeblich sind, auf den nicht verzichtet wurde?
- mit was für Parallelgeschäften könnte verrechnet werden? Meinst du damit soetwas, wie man es aus den prozesslisten ersehen kann (gesellschaft und management klagen parallel???)?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.035.235 von crude_facts am 19.09.06 09:14:25hm, im gegenteil ich bin immer verwirrter
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.035.093 von Kroisos_I am 19.09.06 09:07:45Ich bin kein Händler, aber immer neugierig, Neues hinzuzulernen. Da die TI softwarebezogen arbeitet, auch die Börse in Dubai nur elektronisch handelt, habe ich versucht, was in der Richtung zu finden.

In der Tat gibt es da sog. automatisierte Tradingroboter. Die IFIT Institut for Innovatioon Trading AG in Zürich hat da etwas entwickeln, das sich wohl auch schon seit einiger Zeit im Einsatz ist, einen Asset Manager kenne ich vom Namen her, der dies einsetzt und nicht ohne Erfolg, wenn seine veröffentlichten Zahlen zutreffen.

Hier das link dazu:
http://www.ifit.net/institute/products_services/

Keine Rechts- Steuer- oder Anlageberatung, sondern persönliche Meinung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.034.968 von Kroisos_I am 19.09.06 09:02:04Nein, die Überprüfung bezog sich auf etwas ganz anderes.

Damals wurden sämtliche immobilien- und gesellschaftsbezogenen Urkunden, sowie JAs die ich in etlichen Jahren "gemacht" hatte, von jetzt auf gleich genau 5 x kopiert, notariell beglaubigt, 3 Kopien gingen zur Überprüfung an unterschiedliche namhafte Wirtschaftsprüfer, 1 Kopie an eine Bundesbehörde mit Sitz in Wiesbaden, eine Kopie an eine Behörde mit Sitz in Frankfurt am Main.

Nicht eine einzige Beanstandung an meinen Urkunden aus all den Jahren, kein einziger Testatwiderruf bei "meinen" Gesellschaften. Sonst war man aber schon fündig geworden und ich durfte mithelfen, den Karren wieder flott zu kriegen.( Von der Schweigepflicht bin ich natürlich befreit.) Daher bin ich so sicher was die möglichen Lösungswege, an die ich denke, angeht.- Aber natürlich kann sich auch was an den Rahmenbedingungen geändert haben.

Keine Rechts- Steuer- oder Anlageberatung, sondern persönliche Meinung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.035.443 von Kroisos_I am 19.09.06 09:25:19Na ja,

wenn ich ein Zahlenwerk mit einem Re-Invoicing-Geschäft von außen aufblähen würde, würde ich nicht den daran völlig Unbeteiligten unverdientermaßen auch noch eine Erfolgsprämie auf ein an diesen völlig vorbeigegangenes Buch-Geschäft (inkl. Gewinn) zahlen. Auch wenn deren Management-Verträge aufgrund des Buchwerks und der vertragsgemäßen Bemessungsgrundlage vielleicht nicht zwischen den einzelnen Geschäften unterscheiden können. Aber wer hat an so eine Nummer auch schon im Vorfeld denken können? :D

So locker sitzt das Geld bei den geringen Erträgen dann wohl auch nicht, schließlich schiebt hier eine Maus einen Elefanten durch die Bücher - und das in Formel-1-Tempo.

Meint
crude_facts
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.253.998 von crude_facts am 28.09.06 09:59:56Interessanter Artikel heute im Performaxx Letter zu Dubai Oasis.
http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/194385…
Der Kurs steigt auch schon ziemlich an bei vergleichweise hohen Umsaetzen!
Performaxx ist einer der seriösen Börsenbriefen. Ich sehe das als gutes Zeichen an.

Und nun darf wieder losgebasht werden. :p
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.373.020 von GEZ-Preller am 03.10.06 11:26:45"Oasis Capital: Auf der Jagd nach dem Juwel von Dubai
Seit Ende Mai ist mit der Dubai Oasis Capital AG (WKN A0H 1K1) ein interessantes Unternehmen im deutschen Freiverkehr gelistet. Geschäftsgegenstand ist die Entwicklung – und natürlich Umsetzung –komplexer Investment- und Handelsstrategien. Warum sich hier ein Kauf lohnen könnte, lesen Sie in Kapitel 3 dieser Ausgabe. "



heißt es in dem kostenlosen neuesten Infoletter von performaxx, der dann per link zum Abo leitet;)

Werd mal nachsehen, ob der Artikel auf der HP unter Presse komplett zu lesen ist, wäre ja denkbar.

meint habsburg, keine Anlageberatung
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.373.911 von habsburg123 am 03.10.06 12:13:01ich glaube es ist nicht erlaubt den ganzen Artikel hier reinzukopieren.
Ist aber wirklich lesenwert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.373.911 von habsburg123 am 03.10.06 12:13:01Nee, bei Presse steht nix, schade. Kommt vielleicht noch????

Schade auch, dass man uns bis Mai 2007 auf die nächsten Zahlen warten will, laut Finanzkalender, hab gerade noch mal nachgesehen. Immerhin ist gerade das 3. Quartal vorbei.

Wie heißt es doch eigentlich bei den Bayern ?

A bissl wos geht alleweil!! Dann in diesem Sinne!!

Keine Anlageberatung, sondern persönliche Meinung von
Habsburg.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.374.071 von habsburg123 am 03.10.06 12:20:58aus wo:

Nachricht vom 05.10.2006 | 13:32 62 mal gelesen

Dubais Rolle als Finanzdrehscheibe wächst
Leser des Artikels: 62

Für weltweite Schlagzeilen ist Scheich Mohammad Bin Rasheed Al Maktoum, Vizepräsident der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Premierminister von Dubai immer gut. So als er der Welt verkündete, Dubai würde sich in den nächsten Jahren zu einer internationalen Finanzdrehscheibe und Wirtschaftsmetropole entwickeln.

Wie so vieles in Dubai, nimmt auch diese Vision Formen an, denn inzwischen entwickelt sich die Region tatsächlich zu einem zentralen Knotenpunkt zwischen den großen internationalen Finanzzentren New York und London im Westen und den asiatischen Finanzmetropolen wie Hongkong und Singapur.

Möglich wurde dies insbesondere durch die Schaffung des Dubai International Financial Center (DIFC) im Jahr 2002. Erst vor wenigen Tagen erhielt die UBS von der Dubai Financial Services Authority (DFSA) eine Lizenz für die Eröffnung einer Geschäftsstelle im DIFC. Mit der Erteilung der DFSA-Lizenz zur Eröffnung einer Geschäftsstelle erhält UBS die Möglichkeit, ihr bestehendes Geschäft in diesem Wachstumsmarkt weiter auszubauen.

Derzeit sind über 200 UBS-Mitarbeiter für den Mittleren Osten zuständig, 65 davon arbeiten bereits in der Golfregion. Unterstützt wird diese Entwicklung als Finanzdrehscheibe auch durch ein Projekt, das selbst für Verhältnisse in Dubai alle Grenzen zu sprengen scheint und gerade vorgestellt wurde: Die Dubai World Central International (DWC) mit dem – nach Fertigstellung – mit Abstand größten Flughafen der Welt. Das in der Nähe von Jebel Ali ausgewiesene Areal umfasst 140 Quadratkilometer (doppelt so groß wie Hong Kong Island). Die Kapazität entspricht zusammen genommen der der Flughäfen Chicago O’Hare und London Heathrow. Mehr als 57.000 Tausend Menschen sollen dort künftig arbeiten und 12 Millionen Frachttonnen und 120 Millionen Passagiere pro Jahr betreuen. Der Preis für das Megabauwerk wird mit 33 Milliarden US-Dollar angesetzt.

"Diese Projekte sind ein deutliches Zeichen für eine anhaltend positive wirtschaftliche Entwicklung mit entsprechender Nachfrage nach Wohn- und Büroimmobilien", meint Marco Quacken vom Marktführer für Dubai-Immobilienfonds, der Alternative Capital Invest (ACI) aus Gütersloh. "Blauäugig sollte man allerdings auch in Dubai nicht mehr investieren", rät Quacken. "So zeigt die unterschiedliche Nachfrage in den einzelnen Stadtvierteln Dubais, dass sich zunehmend Premium-Lagen, aber auch 2b-Lagen für Immobilien in Dubai herausbilden. Herausforderung für Fondsinitiatoren von Dubai-Immobilienfonds wird es daher sein, auch künftig derartige Premium-Lagen zu erkennen", erläutert Marco Quacken.

Quelle: Alternative Capital Invest (ACI)
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.424.551 von pink-panther am 05.10.06 18:24:16Willkommen im Goldrausch. Und verdienen tun immer die Ausrüster. Mit dem Argument "Hauptsache Dubai" darf sich nicht alles unkritisch verkaufen lassen. Gelle? :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.437.239 von crude_facts am 06.10.06 11:42:30Verkaufen schon. Nur der Käufer sollte bei der Auswahl sehr kritisch sein :D
Da mir noch immer nicht klar ist, womit die eigentlich ihren Milliardenumsatz gemacht haben, habe ich mal ein wenig umgeschaut, mit welchen Methoden gewisse Firmen operieren und was zu einem bestimmten Stichwort einem in die Hände fällt . . .

Offshore-Zentren sind Länder und Regionen, in denen es keine oder kaum Steuern und wirtschaftliche Beschränkungen für Unternehmen gibt, die ihre Geschäftstätigkeit außerhalb des Landes haben. Die oft umfangreichen Geldtransfers können leicht verschleiert werden. Offshore-Unternehmen eignen sich als Holdinggesellschaften oder für die Verwaltung von Privatvermögen sowie von Patenten, Lizenz- und Markenrechten; ebenso für das "Reinvoicing": Kauft etwa ein europäischer Händler Waren in China ein, schaltet er seine Offshore-Zweigstelle ein. Die Waren werden direkt nach Europa geliefert; die Rechnung geht an die Offshore-Zweigstelle. Von dort geht eine überhöhte Rechnung an den Importeur und reduziert dadurch den zu versteuernden Gewinn; die Differenz ist "steuerfrei". Offshore-Firmen können unter Umständen auch Vorsteuer kassieren, wenn sie eine Mehrwertsteuernummer innerhalb der EU erhalten.

zu finden unter http://www.bmi.gv.at/oeffentlSicherheit/2003/05_06/artikel_6…
Seit 15.07.06 bietet eine der am schnellsten wachsenden Free Zones der Nördlichen Emirate wieder das bei kleinen Unternehmen und Freiberuflern/Freelancern sehr beliebte E-(lektronik)-Office an. Aufgrund der massiven Nachfrage aus aller Welt, war das Kontingent ausgeschöpft und diese interessante und kosteneffiziente Form der Firmengründung für einige Monate nicht möglich. Das E-Office beinhaltet eine vollwertige Business Lizenz in einem Virtual Office innerhalb der Free Zone. Vorteil: Der unbestrittene Vorteil für kleine Unternehmen ist die Tatsache, dass diese Form der Geschäftsgründung mit minimalem Kapitaleinsatz (besonders im Vergleich zu den grossen und bekannten Freihandelszonen Dubais, wo die Kosten ab EUR 15.000 aufwärts beginnen für eine Firmenregistrierung) erfolgen kann. Auch hier gilt komplette Steuerfreiheit, keine Buchführungspflichten, Kapital kann jederzeit repatriiert werden. Die Free Zone ist ISO 9000 zertifiziert. Entfernung zu Dubai 35 km, über die neue Emirates Road bequem erreichbar. Der Firmengründer kann, muss aber nicht permanent in den VAE wohnen. Mit einem Visum der Freihandelszone kann man überall in den VAE seinen Wohnsitz beantragen.

http://www.dubai-biz.info/VORTEILE.asp
Hier stand ursprünglich etwas u.a. zum Thema Re-Invoicing.

Statt sich mit der Sache auseinander zu setzen, lässt man löschen. Ohne Kommentar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.524.262 von crude_facts am 09.10.06 20:27:13:eek::eek:

Interessantes Thema, vielleicht wurde deshalb gelöscht . . . kann man auch als ein Signal verstehen . . . vielleicht ins Schwarze getroffen . . .

:eek::eek:

Es lebe der Scheich :D
Auch ich bin geloescht worden, dabei habe ich - da bin ich persoenlich mir sicher- nicht gegen Urheberrecht verstossen mit dem Exzerpt des performaxx-Briefes. Hab es daheim noch auf dem PC!!:D Das kommt dann noch mal, sobald es moeglich ist.;)

Persoenliche Meinung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.531.754 von habsburg123 am 10.10.06 11:35:06Irrtum, war im falschen thread, die Sonne ist eben heiss hier. aber dann soll auch auch hier rein:

#20 von habsburg123 04.10.06 00:09:18 Beitrag Nr.: 24.390.554
Dieses Posting: versenden | melden | drucken | Antwort schreiben DUBAI OASIS CAPITA


Es ist schon spät heute, dennoch möchte ich noch auf die Performaxx-Abschnitte eingehen, den ich für den wichtigsten halte.

Der erste Abschnitt trägt die Überschrift Die jagd nach dem Juwel von Dubai. Hier wird in aller Klarheit dargelegt, dass das begehrte Juwel die Handelslizenz als Asset Manager für Fremdkapital ist; eine solche Lizenz gibt es im DIFC, das Bild vom Dubai International Finance Centre (DIFC)habe ich hier schon mehrfach reingestellt. Gleichzeitig strebt man nach der Zulassung als Market Maker für Wertpapiere, die an der Börse in Dubai, der DIFX gelistet sind. Das Verfahren mit dem Ziel einer solchen Zulassung sei im Gang, heißt es, aber es gäbe unendlich lange Wartelisten ausländischer Bewerber. Wie Herr Sartingen angabegemäß gegenüber Performaxx bestätigt hat, kämpfe man auch massig und extrem nachdrücklich um entsprechenden Büroraum. Aber man hoffe auf das deutsche Mitglied der Genehmigungsbehörde.

Der zweite besonders wichtige Abschnitt trägt die Überschrift Sein und Schein. Wenn also das vor geschildete Genehmigungsverfahren wie vorgesehen verlaufe, beabsichtige man in 2007 den Mitarbeiterstamm auf 10 bis 12 auszuweiten. Man habe sich, so die Aussage gegenüber der Behörde in Dubai, die Softwareentwicklung für Arbitragesysteme auf die Fahnen geschrieben und deren Anwendung auf neuem internationalen Finanzparkett. Das müsse man so verstehen: die Gesellschaft beabsichtigt, diese Software für sich selbst zu nutzen. Dies so zu kommunizieren, ermögliche allerdings erst die vor bezeichnete Handelslizenz. Genau das sei in den vergangenen Monaten die Schwierigkeit in der Außendarstellung gewesen, so verstehe ich den Artikel.

Soweit mein umformulierter Exzerpt aus dem Performaxx-Artikel zur Dubai Oasis, so wie ich ihn aufgenommen habe.

Daher wie immer keine Rechts- Steuer- oder Anlageberatung, sondern persönliche Meinung von
Habsburg



Bin wieder weg:cool:
. . . ich erlaube mir die noch immer ungeklärte Frage noch mal nach oben zu holen . . .

einen IFRS-Konzern-Halbjahresumsatz in fast Mrd.-€-Höhe (Oha! Gerundet 9 Nullen) aus und einen Konzern-Überschuss in Relation dazu im 1/10-Promille-Bereich (Huch, nur 5 Nullen). Gerade so, als würde man den Umsatz eines MacDubai über den Bierdeckel einer neu aufgestellten Frittenbude schieben - und das Fleisch zeitgleich in Form des Materialaufwands auch gleich dazu. Und hängen bleiben nur die Samonellen.

Ach ja: Das ganze soll aus dem Nichts angebahnt und finanziert worden sein.

Ach ja 2: Alle Zahlen kommen aus der Wundertüte der frisch eingelegten Dubai-Tochter.

Aber bitte keine Fragen stellen?

Wie gesagt: Konntet Ihr kein größeres Rad finden, das man hätte an die Waschmaschine tackern können?

Oder ist da real Geld durch die Company geschoben worden? Wenn ja, wessen Fast-Milliarde wurde denn da als weißer Riese auf die Leine gehängt? Oder darf man das nicht fragen? Nicht, dass einer so böse Worte in den Mund nimmt, die unliebsame Fragensteller auf den Plan riefen.


Also, womit haben wir es bei Dubai Oasis zu tun?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.584.717 von martingaleur am 12.10.06 18:10:10das mit der fast 1 mrd eur ist denke ich relativ einfach, zu erklären:

die bilanzieren nach dem umsatzkostenverfahren, dementsprechend haben die wohl alle verkäufe als umsatzerlöse gebucht (z.B.: -10.000 ABC @ 100 EUR = 1.000.000 EUR Umsatzerlöse) und alle käufe als materialbeschaffung (z.b.: +10.000 ABC @ 99.90 = 999.000 EUR Materialbeschaffungskosten). Für so einen Geschäft braucht man bei jeden normalen Clearer max. 100.000 EUR an Net Tangible Current Assets. Wenn die jeden Tag nur einen Deal davon machen, haben die schon (bei 250 Handelstagen) ca. 250 mio umsatzerlöse.

deutsche makler/handelshäuser bilanzieren allerdings nach dem gesamtkostenverfahren.

Vermute daher die verwirrung. Hätten die aber ruhig in den Bericht schreiben können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.597.141 von chma am 13.10.06 12:36:53Genauso hatte ich es mir auch vorgestellt, muss irgendwo ziemlich am Anfang stehen.

Keine Rechts- oder Steuer- oder Anlageberatung, sondern persoenliche Meinung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.597.141 von chma am 13.10.06 12:36:53#56 von crude_facts 11.10.06 17:07:09 Beitrag Nr.: 24.562.586

Na denn weiter im Text:

Zu #30, Umsatzerlöse:

Warum soll der Umsatz denn keine Rolle spielen, wenn man ihn innerhalb weniger Monate in einem IFRS-Konzern-Zwischenabschluss gleich mit fast neun Nullen vor dem Komma ausweist?

Erträge im Zusammenhang mit eigenen Kapitalanlagen sind grundsätzlich nicht unter den Umsatzerlösen, sondern je nach Art unter den sonstigen betrieblichen Erträgen, Beteiligungserträgen, Erträgen aus Wertpapieren etc., Zinserträgen oder aus Ergebnisabführungsverträgen zu erfassen, wenn sie denn zusätzlich für eigene Rechnung erfolgen würden. Unter den Umsatzerlösen sind immer dann Erträge zu erfassen, wenn Leistungen Dritten in Rechnung gestellt werden, also z.B. für gegenüber Dritten erbrachte Dienstleistungen, beispielsweise in Form von (erfolgs(un)abhängigen) Provisionen etc.

Sonst könnte man ja die eigenen (bescheidenen) liquiden Mittel wirklich mit einem Trading-Roboter mehrmals am Tag durch die Bücher jagen, quasi in Anlehnung an die Cambridge-Gleichung, dass man bei konstanter Geldmenge höchstens dessen Umlaufgeschwindigkeit erhöhen kann. Wie würden dann die und die GuV der Deutschen Bank aussehen?

Nein, hier werden Umsatzerlöse fast in Mrd-€-Höhe und fast gleich hohe Materialaufwendungen, also für eigene Rechnung gegenüber Dritten ausgewiesen, auch nicht Inter-Company, weil diese im Konzern wegkonsolidiert würden. Und diese Umsätze werden in Rekordzeit von einem frisch in eine Vorratsgesellschaft eingelegten Unternehmen erzielt und finanziert, dessen Ertragswert inklusive ewiger Rente gerade mal rd. € 2,5 Mio. ausmacht und dessen Buchwert des EK gerade mal etwas mehr als eine halbe Mio. € beträgt, also für Finanzierungszwecke noch nicht einmal ein Promille des Umsatzes. Heraus kommt ein Ergebnis im 1/10-Promille-Bereich. Dieses Unternehmen verfügt ferner laut Börsenbrief nicht über eine Handelslizenz für fremdes Kapital.

Also: Welche Leistung war fast eine Mrd. € wert und welche Leistung wurde mit fast der gleichen Mrd. € innerhalb weniger Monate wieder vergütet? War es ein Differenz- oder Optionsgeschäft unter family & friends oder ein Re-Invoicing? Wie gesagt, nicht die Differenz in Form einer Provision ist die ausgewiesene Vergütung bzw. der Umsatz, etwa wie bei einem Immobilienmakler, nein das ganze Geschäft läuft durch die Bücher, auf eigene Rechnung und auf eigenes Finanzierungsrisiko...

Und zu all dem gibt es weder im IFRS-Konzern-Zwischenabschluss noch in dem vom pinken Panther als so neutral und informativ beschriebenen Börsenbrief noch sonstwo irgendeine Auskunft. Statt dessen der Verweis auf eine unglückliche Außendarstellung. Und - wie hier in den Threads gepostet wurde - die Beteiligung an diversen Anfechtungs- und Nichtigkeitsklagen gegen HV-Beschlüsse als "lästiger" Aktionär.

Also: Womit haben wir es bei der Dubai Oasis Capital AG zu tun?


Anmerkung: Hier geht es um den Ausweis eines oder mehrerer Geschäfte dem Grunde und der Höhe nach unter den Umsatzerlösen, ohne die Quellen der Erlöse auch nur ansatzweise zu erläutern. Die Frage, ob und in wie weit von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht wurde, die GuV nach dem Umsatzkostenverfahren (cost of sales method) zu gliedern und den Umsatzerlösen die Herstellungskosten des Vertriebs gegenüber zu stellen, ist dafür ohne Belang. Ich empfehle hierzu die Lektüre u.a. von IAS 18.

Einmal davon abgesehen, entspricht die Gliederung der GuV eindeutig dem Gesamtkostenverfahren.

Sie entspricht ferner nicht der GuV-Struktur eines Finanzdienstleistungsunternehmens (z.B. Makler/Broker). Kein Finanzdienstleister weist die von ihm gehandelten Aktien/ Wertpapiere auf fremde Rechnung etc. als Umsatzerlöse und die Einstandswerte als Materialaufwand aus, sondern nur die daraus bzw. der zugrundeliegenden Dienstleistung erzielten Provisionen etc. Siehe hierzu auch explizit die Vorschriften in IAS 18. Sonst hätte beispielsweise die Comdirect Bank AG in einem einzigen Quartal (Q1/2006) statt € 46,6 Mio. an Provisionserträgen € 14,41 Mrd. an Wertpapierumsätzen in der GuV ausweisen müssen. Das wäre natürlich grober Unfug.

Mir ist momentan auch nur ein Unternehmen geläufig, das als reines Beteiligungsunternehmen (keine Software-Entwicklung, nicht mal als Feigenblatt) im Falle von Wertpapieren für Trading-Zwecke (held for trading) bzw. mit Verfügbarkeit zum Verkauf (available for sale, siehe auch Abgrenzung IAS 32 und IAS 39) die Erlöse aus einem Verkauf der Wertpapiere nicht in einer gesonderten Position im Finanzergebnis oder unter den sonst. betrieblichen Erträgen, sondern unter den Umsatzerlösen erfasst hat, dies aber unter deutlicher Kennzeichnung und mit Erläuterungen. Und dabei handelte es sich trotz deutlich höherer Eigenmittel um betragsmäßig viel kleinere Größenordnungen und ferner nicht um Positionen, die mehrmals täglich durch die Bücher gejagt wurden.

Nein, die Inkonsistenz in der Außendarstellung ist nicht zu übersehen. Auf der einen Seite Software-Entwicklung als DBA-Aktiv-Geschäft (ohne Umsatz?), auf der anderen Seite Mrd-€-Umsatz innerhalb weniger Monate ohne Erläuterung, möglicherweise als vielfach-Dreher pro Handelstag des eigenen geringen kurzfristigen Wertpapierbestands. Oder eben aus einer "besonderen" Transaktion. Wer kann das bei den Zahlen ohne Erläuterungen schon sagen?!

Also: Womit haben wir es bei der Dubai Oasis Capital AG zu tun?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.604.269 von habsburg123 am 13.10.06 17:07:18Ach ja? Wo denn?

Was ist hier los???
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.614.666 von crude_facts am 14.10.06 12:48:52Ich habe immo nicht die Moeglichkeit , lange yu suchen, aber ich bin mir ziemlich sicher, es war gleich nach dem Halbjahresbericht.
Ich aknn mich aber auch irren und es steht nur im plaza, dann bitte ich um Nachsicht.

Persoenliche Meinung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.620.249 von habsburg123 am 14.10.06 18:25:40Und da stand von offizieller D90-Seite, dass die im Zwischenabschluss dargestellte GuV nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt sei?

Nicht ernsthaft, oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.660.302 von crude_facts am 16.10.06 16:25:58Nein, stand da nicht, das hab ich auch nicht sagen wollen.

meint
Habsburg, die sich nur um vernuenftige Erklaerungen bemueht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.661.295 von habsburg123 am 16.10.06 17:01:55... und die weiss, dass Du das auch tust.

LG
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.661.360 von habsburg123 am 16.10.06 17:03:56Klar,

jeder versucht, die auffällige Berichterstattung irgendwie in einen sinnvollen Zusammenhang zu bekommen, weil es eben der Vorstand unterlässt. Letzteres ist allerdings kaum erklärlich.

Meint
crude_facts
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.670.813 von crude_facts am 17.10.06 08:41:02 . . . wattn los hier , wer hat all meine Mitaktionäre vertrieben : DIE NEUE SACHLICHKEIT :cry::cry::cry::cry: . . .
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.727.808 von kraftmobil am 19.10.06 19:45:37all meine Mitaktionäre vertrieben

Dat gloob ick nich:D

Und überhaupt waren Herbstferien, zumindest für einige;)Vertrieben ist anders.


ist aber rein persönliche Meinung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.727.808 von kraftmobil am 19.10.06 19:45:37Nein,

vielleicht hoffen die Beteiligten nur, dass man durch "Nichtfüttern" des Threads sich die eine oder andere Blamage ersparen kann.

Meint
crude_facts

PS: Trifft es nun eigentlich zu, dass Peter Eck und Frank Scheunert Mitbegründer der Dubai Oasis Capital AG sind?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.737.684 von Ghostine am 20.10.06 11:36:19"als" oder "über einen"?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.735.018 von crude_facts am 20.10.06 09:43:08Du fragst:
Trifft es nun eigentlich zu, dass Peter Eck und Frank Scheunert Mitbegründer der Dubai Oasis Capital AG sind?




Ich zitiere noch mal auszugsweise aus meinem posting
1110 von habsburg123 22.08.06 23:57:42 Beitrag Nr.: 23.569.951
Dieses Posting: versenden | melden | drucken | Antwort schreiben DUBAI OASIS CAPITA


...
Ich möchte mich beschränken auf einen (Akten-) Bericht von der Hauptversammlung vom 24. Februar 2006. Laut HV-Protokoll hatte es bereits am 22. Februar 2006 eine Hauptversammlung gegeben. Das Protokoll der HV vom 22. 02. 06 liegt mir nicht vor.

Die HV vom 24. Februar 06 fand in den Amtsräumen der beurkundenden Notars Dr. Peter Limmer, Würzburg statt.

Alleiniger Erschienener / Aktionär zu Beginn der HV war Herr Nico Obert. .....

Herr Obert übernahm die Versammlungsleitung. Auf die Einhaltung der Form- und Fristvorschriften wurde verzichtet.

.....

TOP 5 Kapitalerhöhung von EUR 50.000,- um EUR 350.000,- auf EUR 400.000,-

Der Alleinaktionär hat auf sein Bezugsrecht verzichtet. Zur Zeichnung der neuen Aktien wurden zugelassen

1. Frank Scheunert, Thurwiesenstr. 21, Zürich, CH für 70.000 Inhaberstückaktion zu EUR 1,-,
2. die Milaco GmbH , Köln, für 70.000 Inhaberstückaktion zu EUR 1,-,
3. die EO Investors N.V. TP Brouwershaven, NL für 70.000 Inhaberstückaktion zu EUR 1,-,
4. Guido Schmitt, Johannes- Weyer-Str. 2, 40225 Düsseldorf für 70.000 Inhaberstückaktion zu EUR 1,-,
5. die Nomia GmbH Würzburg für 70.000 Inhaberstückaktion zu EUR 1,-,


Der Vorstand wurde ermächtigt, die weiteren Einzelheien der Kapitalerhöhung, ihrer Durchführung und der Bedingungen für die Ausgabe der Aktien festzulegen.

Sodann wurde unter demselben TOP die dem entsprechende Satzungsänderung beschlossen: „§ 4 Aktien
Das Grundkapital ist eingeteilt in 400.000 nennwertlose Stückaktien…“

Anmerkung: Das war also ein Private Placement

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TOP 9 Weitere Kapitalerhöhung von EUR 400.000,- um EUR 700.002,- auf EUR 1.100.002,-

Kapitalerhöhung im Wege der Sacheinlage durch Übertragung von jeweils 100 Shares of Dhs 1.000,- , insgesamt 300 Shares of 1.000 Dhs der Herren Tobias Rolle, Alexander Wagner und Franz Billmann, alle Dubai an der Tatweer Isthitmar FZ-LLC, Dubai , VAE.

Bezugsverhältnis und Bezugsrecht wurden nicht festgesetzt, der Alleinaktionär und die zur Zeichnung der Barkapitalerhöhung zukünftigen Aktionäre hatten bereits auf ihr Bezugsrecht verzichtet.
Es folgt die Ermächtigung des Vorstands, die Einzelheiten der Kapitalerhöhung und Ihrer Durchführung festzusetzen.

Anmerkung: Also wissen wir nicht genau, wer aktuell wie viel hält.

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Ich tendiere daher dazu Deine Frage nach dem "Mitbegründer" zu verneinen.

Ganz persönliche Meinung, keine Rechts-Steuer- oder Anlageberatung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.750.273 von habsburg123 am 20.10.06 20:15:40Es kommt gelegentlich vor, dass Investoren aus den unterschiedlichsten Gründen nach außen nicht als Aktionär in Erscheinung treten möchten. Vielen wählen in diesem Fall das Investitionsmodell eines Treuhandvertrages. Solchen Verträgen bin ich des öfteren, vor allem bei nicht börsennotierten Aktiengesellschaften begegnet.

Nach meiner persönlichen Erfahrung habe ich derartige Verträge, wenn ich sie zu beurteilen hatte, zunächst daraufhin untersucht, ob sie zeitnah, in jedem Fall aber in einem deutlichen Abstand vor einer Hauptversammlung oder dem Bilanzstichtag bei der Buchhaltung eingegangen waren. War das der Fall, habe ich persönlich nie Probleme erlebt.

Es gibt andere sehr viel komplexe Gestaltungsvarianten, wo das nicht immer zutraf.

Nur eine allgemeine Betrachtung und Meinungsäußerung, auf der Grundlage rein persönlicher Erfahrung, keinesfalls Rechts- Steuer- oder Anlageberatung von
Habsburg
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Antwort auf Beitrag Nr.: 24.752.378 von 4ju1 am 20.10.06 22:13:40Na, da ist ja wieder etwas Platz geschaffen worden;)

meint Habsburg
Habsburg:
Nach meiner persönlichen Erfahrung habe ich derartige Verträge, wenn ich sie zu beurteilen hatte, zunächst daraufhin untersucht, ob sie zeitnah, in jedem Fall aber in einem deutlichen Abstand vor einer Hauptversammlung oder dem Bilanzstichtag bei der Buchhaltung eingegangen waren. War das der Fall, habe ich persönlich nie Probleme erlebt.

Bilanzstichtag 30.06.2006

Tja, war leider nicht so.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.754.698 von habsburg123 am 21.10.06 09:51:43 . . . :D:D:D:D:DHHIIMMMMEELLSSHHEERRRRGGOOTTSSAAKKRRAAMMEENNTT watt hab ick denn da wieder verpaßt . Wer zu spät geht den bestraft die Leber :cry::cry::cry::cry: . . .
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.755.929 von Ghostine am 21.10.06 10:54:14Nach § 2 der Satzung ist folgendes geregelt:

"Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr."

Bilanzstichtag ist also zunächst der 31.12. eines jeden Jahres.

Der Bilanzstichtag ist der Stichtag, zu dem der Abschluss in der Buchführung durchgeführt wird.

Nun hat man aber auch einen Konzernzwischenabschluss zum 30.06.06
aufgestellt. Stichtag für diesen Konzernzwischenabschluss ist also der 30.06.06.

Ich kenne das Eingangsdatum bei der Buchhaltung nicht und kann daher auch nicht dazu sagen.

Persönliche Meinung, keine Rechts- Steuer- oder Anlageberatung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.758.489 von kraftmobil am 21.10.06 14:33:21Dann ist Deine Leber aber stark geschädigt!!!:D

Persönliche Meiung von
Habsburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.759.311 von habsburg123 am 21.10.06 15:26:58 . . . In die Meierei geht die M e i n u n g , raus kommt sie als M e i u n g . Tja , Herr Habsburg wat glooben se wieviel Völkerstämme mir über die Leber geloofen sind und wat de nich abgekochte Sambesiplärre so allet sprießen läßt :D:D:D: . . .
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.751.874 von Ghostine am 20.10.06 21:46:50:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:

ohne Worte. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen :D:D