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(erster) amokläufer in berlin - 500 Beiträge pro Seite



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16-jähriger läuft amok in berlin!
" hat aber nicht direkt was mit der Neueröffnung des bahnhofs zu tun
:eek:
Berliner Hauptbahnhof

Amokläufer sticht 26 Menschen nieder


| 27.05.06, 10:36 Uhr |

Ein Teenager hat am Rande der Eröffnungsfeier für den neuen Berliner Hauptbahnhof die Hauptstadt mit einer Bluttat entsetzt: Mit einem Messer verletzte er 26 Menschen.


Der Vorfall ereignete sich kurz vor Mitternacht nach dem Ende der Eröffnungsfeier des Hauptbahnhofs, als Hunderttausende Menschen von dort nach Hause strömten. Sechs Opfer hätten schwere Verletzungen erlitten, sagte ein Polizeisprecher am Samstagmorgen. Als mutmaßlicher Täter wurde ein 16-Jähriger aus dem Stadtteil Neukölln festgenommen. Das Motiv der Tat war zunächst unklar. Ein rechtsradikaler Hintergrund sei aber auszuschließen, teilte die Polizei mit. Es handele sich wohl um einen Einzeltäter.

“Wahllos um sich gestochen“

„Der Amokläufer hat wahllos um sich gestochen", sagte der Polizeisprecher auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz. Die Verletzten seien in einem weiten Umkreis zwischen Reichstag und dem Krankenhaus Charité im Regierungsviertel aufgefunden worden. Das Gebiet wurde nach der Tat vorübergehend weiträumig abgesperrt, was zu größeren Verkehrsbehinderungen führte. Es waren rund 100 Polizisten im Einsatz.

Der mutmaßliche Täter sei polizeilich bekannt, erklärte der Sprecher. Gegen ihn sei bereits wegen Körperverletzung ermittelt worden. :rolleyes: Zu den Umständen der Festnahme wollte er sich nicht äußern. Der Fall sei an die Mordkommission übergeben worden.



http://focus.msn.de/panorama/welt/berliner-hauptbahnhof_nid_…


Interessant, dass jetzt bei jeder Tat extra erwähnt wird, dass es sich nicht um Rechtsradikale handelt... :look:
....kann ein Linksradikaler Hintergrund ausgeschlossen werden oder nicht ?
ein deutscher kann es nicht gewesen sein,denn sonst wären die nachrichten schon voll mit schlagzeilen wie zb. "neonazi sticht um sich" oder "ausländerfeindlicher massenmordversuch"
vielleicht war es auch einfach jemand, der keine lehrstelle gefunden hat und sich darüber aufregt, wofür der staat das geld rausschmeißt.
Diese Unternehmer könnten schuld dran sein, hat vermutlich keinen Ausbildungsplatz bekommen.:(
Auf N-TV im Videotext habe ich gelesen, dass es sich um einen Deutschen ohne Migrationshintergrund handelt. Aber vielleicht hat ihn das Umfeld Neuköllns ja zu der Tat verleitet? ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.829.793 von Fuller81 am 27.05.06 11:19:17Verleitet?:confused: Müßte gezwungen heißen, jedenfalls hat er sicherlich keinerlei Schuld an seiner Tat.:look:
Der arme Bub! Hatte bestimmt Probleme die wir zu
verantworten haben. Ich weiß nicht was es war,
aber ich fühle mich jetzt schon schuldig und möchte
ausrufen "Verzeih mir, 16-jähriger Messerstecher, daß
ich nichts für dich getan habe! Kein Geld für Markenklamotten,
kein Geld für den neuen Crazy-Frog-Klingelton, doofe Lehrer,
Eltern immer besoffen ...egal - wir sind schuld!"
Den Messerfabrikanten sollte man in die Verantwortung nehmen!:mad:
Genau! Und auch den Architekten!:mad:
Hätte der den Bahnhof in Stuttgart gebaut,
wäre das nicht passiert!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.829.899 von Effektentiger am 27.05.06 11:27:40Nein - kohl ist natürlich schuld!

KD;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.829.931 von Kwerdenker am 27.05.06 11:30:34Logisch, der Junge wurde ja vor 16 Jahren geboren.:eek:
Ist es ein in Deutschlang geborener oder ein zugezogener Russland"deutscher"?
der knabe hat eben noch nicht gelernt, daß man seinem unmut nicht mit gewalt, sondern mit worten ausdruck geben kann, auch wenn diese worte im nichts verhallen.:D
]http://www.express.de/shtml/Satellite?pagename=XP/index&pag…

Ein heftig betrunkener 16-Jähriger hat in der Nacht zum Samstag im Berliner Regierungsviertel wahllos 28 Menschen niedergestochen.


Wenn er betrunken war, dann wird er wohl mit 20 Sozialstunden davonkommen. :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.830.200 von Fuller81 am 27.05.06 11:50:54Wären nicht 28 angemessen?:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.829.502 von Fuller81 am 27.05.06 11:01:35 Ein rechtsradikaler Hintergrund sei aber auszuschließen, teilte die Polizei mit
Dann bin ich BERUHIGT!!!:laugh::laugh::laugh::mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.830.316 von Frenchmen am 27.05.06 11:57:47Frenchman, lach nicht!
Bis spätestens Montag wird sich irgend so ein
grünes A?´"-"§h vor eine Kamerea stellen und
sagen, daß das zwar alles sehr schlimm sei aber
die Gesellschaft sich auch fragen muss wie sie es zu
solchen Gewaltausbrüchen kommen lassen kann.

Vorsorglich war ich eben schon mal im TV-Fachhandel
und hab mir einen neuen Fernseher ausgesucht.
Denn das wird der Zeitpunkt sein an dem ich meinen
alten mit einer Axt zerhacke!
Nee, ich glaube, das fragen sich die Grünen immer nur dann, wenn es sich um einen Jugendlichen MIT Immigrationshintergrund handelt und nicht um so eine Neuköllner Einheimischen-Göre aus dem bekannten Neuköllner Unterschicht-Milieu. Bei dem wird mit Sicherheit eine "rechtsextreme Veranlagung" festgestellt werden, weil er bestimmt irgendwo eine CD von den "Böhse Onkelz" rumliegen hat oder ähnliches oder auch schon mal zu seinen türkischen Klassenkameraden "Scheiß-Türke" gesagt hat oder "Dönerfresser" oder etwas in der Art. Bin gespannt, ob der Nehm schon einen neuen Aktenordner angelegt hat.

Was mich allerdings am meisten gewundert hat ist, dass es sich um einen Neuköllner OHNE Immigrationshintergrund handeln soll, denn in dieser Altersklasse gibt es fast keine in Neukölln. Es ist wie in Kreuzberg: es gibt zwar deutsche Rentner, deutsche Studenten, deutsche junge Eltern und deutsche Kleinkinder. Aber sobald die Kinder in die Schule kommen, sind die Familien in aller Regel über alle Berge. Und so kommt es, dass fast keine deutschen Jugendlichen in diesen Bezirken wohnen. Die kommen bestenfalls als Studenten wieder, weil es dort halt billigen Wohnraum gibt und eine gute Verkehrsanbindung.

Würde mich schon sehr interessieren, was der sich dabei gedacht hat.

LM
da is schon wieder ein posting von mir verschwunden...
jetzt weis ich dummerweise nicht mehr genau was drin stand
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.831.294 von HetfieId am 27.05.06 12:55:52Dein Humor ist UNSCHLAGBAR!:laugh::laugh::laugh:
Ich lese immer SEHR GERN Deine Posting! ;);)
Hast Du bemerkt, das jede Menge Posting WIEDER GELÖSCHT wurden??
Wir sind auf dem Weg zu einer LINKEN DIKTATUR!!!:cry::cry:
Wahrscheinlich wird eh mein Posting ebenfalls gelöscht!
Salut und schönen Tag noch!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.832.576 von derFaulpelz am 27.05.06 14:10:57JA ! LEIDER!! Ich glaube, Du hast geschrieben, dass die Mods noch nicht eingegriffen haben....
Ja! Die ZENSUR!:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.832.656 von derFaulpelz am 27.05.06 14:14:42Mutig!;)
Es dauert nicht mehr lange, und Dein Posting wird wieder gelöscht!
Salut
Ich will nicht wissen was für eine Diskussion ausgebrochen wäre, wenn es sich um einen Türken aus Neukölln gehandelt hätte :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.833.555 von Kanada-Rohstoff-Aktien am 27.05.06 15:15:29es handelt sich nunmehr um einen teeager:eek:
natürlich teenager( tee-nager-, na is heutzutage auch egal, ich bin eben ein pisa opfer:D
Schon seltsam die Formulierung, es handelt sich um einen "ohne Migrationshintergrund" , aber also wohl auch nicht um einen Deutschen, sonst könnten sie ja schreiben, es war ein Deutscher. Bin gespannt, was da in Wahrheit los war, wenn man die Wahrheit dann jemals erfährt.
Leute ,egal ob er aus der Rudower Einfamilienhaussiedlung stammt oder einer Libanesen-Gang angehört:

Amok-Läufer haben grundsätzlich einen gewaltigen Schuß weg. Der muss sicher in die Psychatrie, nicht ins Gefängnis. Kurz gesagt: Drogenbosse und die braunsten Nazis sind niemals schizophren.
was muss ich da gerade auf n-tv hören :mad:

eines der Opfer hatte Aids. alle die danach mit demselben
Messer verletzt wurden müssen jetzt Angst haben sich
infiziert zu haben. :(

wenn ich an das Urteil denke das wohl in 2-3 Jahren
gesprochen wird, dann wird mir jetzt schon übel :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.833.555 von Kanada-Rohstoff-Aktien am 27.05.06 15:15:29Ich will nicht wissen was für eine Diskussion ausgebrochen wäre, wenn es sich um einen Türken aus Neukölln gehandelt hätte

Hier im Forum magst Du Recht haben.

Generell ist es jedoch wohl eher umgegehrt.
Daß es sich bei dem Täter nicht um einen Ausländer handelt, ist jedenfalls sofort publik gemacht worden.

Im umgekehrten Fall, spricht man üblicherweise schlicht von einem Jugendlichen.
Und die Medienresonanz fällt bei Gewalttaten von Ausländern ohnehin eher verhalten aus. Derzeit ganz im Gegensatz zu Gewalttaten mit vermeintlich Fremdenfeindlichen Hintergrund begangen von Deutschen.







...ach ja, Messerstecherei kann
durch die vielen Krankheiten , die es
in Berlin gibt, im Massenmord
(ach nee Mord gibts ja nicht mehr,
weil jeder irgendwie ´ne schwere Jugend hatte)
enden. Es wird dort allerhöchste
Zeit, dass mal wieder mit
Betroffenheit paroli geboten wird .
Eine Verständnisoffensive für Aids
wäre jetzt hier vielleicht unpassend.

Die käme dann vielleicht beim nächsten Treffen dran....
Mich würde der Freundeskreis interessieren und deren Einstellung zu Deutschland.Jemand der zu sowas zustande ist, hat wahrscheinlich wirklich echte Probleme. Dies kann man durchaus mit einem Bombenselbstmordanschlag vergleichen.
Wirklich eine Tragödie, sollte sich ein Verletzer, durch diese Tat mit HIV infiziert haben. Hoffentlich beginnt langsam mal eine Diskussion über der Zustand unserer Gesellschaft, ganz unabhängig von der Tat währe dies Bitternötig.

Sehr wahrscheinlich ist jedoch, dass einige Politiker diesen Vorfall nur wieder dazu benutzen, sich kurz im Fokus der Öffentlichkeit darzustellen und dann nach diesem kurzen Populismuss wieder alles beim Schlechten bleibt. Bis zum nächsten mal...:(:O:mad:

Um Deutschland kann man wirklich Angst haben, völlig unabhängig davon.

AMOKLAUF IN BERLIN

Opfer könnten sich mit HIV infiziert haben

Neuer Schock für die Opfer des Amokläufers von Berlin: Einer der Verletzten ist eigenen Angaben zufolge HIV-positiv. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich die Menschen, die der Täter anschließend mit dem Messer verletzte, mit dem Virus infiziert haben.


Berlin - Ein Polizeisprecher bestätigte gegenüber SPIEGEL ONLINE, dass ein Opfer entsprechende Angaben über seine Infektion gemacht hat. Er betonte, eine Infektion der Verletzten sei "nicht zwingend die Folge, kann aber nicht ausgeschlossen werden".

Der Ablauf der Ereignisse vom Freitagabend sei noch nicht vollständig aufgeklärt, sagte der Polizeisprecher weiter. Deshalb sei bisher unklar, als wievielter genau das mit dem Aids-Virus infizierte Opfer verletzt worden sei.

Deshalb werden alle bei den Angriffen verletzten Personen gebeten, sich umgehend zur ärztlichen Begutachtung in die Rettungsstelle des Klinikums der Charité Campus Mitte, Schumannstraße 20-21, oder zur Rettungsstelle Innere Medizin des Campus Rudolf-Virchow-Klinikums am Augustenburger Platz 1 im Wedding zu begeben. Auch Helfer sollten sich melden, da sie womöglich mit dem Blut der Opfer in Berührung gekommen seien und sich so angesteckt haben könnten.

Wer keine Möglichkeit habe, sich selbst in die Rettungsstellen zu begeben, kann die Polizei über den Notruf 110 alarmieren.

16-Jähriger betstreitet die Tat

Der 16-jährige, der nach der Einweihungsfeier des Berliner Hauptbahnhofs wahllos mindestens 28 Menschen niedergestochen haben soll, bestreitet die Tat - oder kann sich zumindest nicht mehr daran erinnern. Die Staatsanwaltschaft spricht dagegen von versuchtem Mord.

Derzeit wird der junge Mann vom Berliner Landeskriminalamt verhört. Weil er betrunken gewesen sei, könne er sich außerdem kaum an etwas erinnern, sagte ein LKA-Sprecher heute. Die Polizei habe jedoch die Tatwaffe, ein Messer, sichergestellt, die der 16-Jährige bei sich getragen habe. Der Berliner Polizeivizepräsident Gerd Neubeck sagte, es gebe 60 Zeugen für die Tat, die derzeit vernommen würden.

Der Teenager aus dem Berliner Stadtteil Neukölln hatte am späten Abend nach der prunkvollen Einweihungsfeier des neuen Berliner Hauptbahnhofs in einem regelrechten Amoklauf zwischen Reichstag und Luisenstraße wahllos auf Frauen und Männer eingestochen, die von der Feier auf dem Heimweg waren. Die ersten Notrufe gingen bei der Polizei gegen 23.30 Uhr ein.

Mindestens 28 Menschen wurden angegriffen, davon seien 24 ins Krankenhaus gebracht worden. 15 würden stationär versorgt, sagte ein Polizeisprecher. Möglicherweise hätten sich noch nicht alle Verletzten bei der Polizei gemeldet. Neubeck sprach von Messerstichen "in den Rücken und in den Gesäßbereich, aber auch in den Brustbereich". Sechs erlitten lebensgefährliche Verletzungen, einige der Opfer wurde notoperiert. "Mittlerweile besteht bei niemandem mehr Lebensgefahr." Neubeck sagte, die Tat habe sich innerhalb von nur zehn Minuten abgespielt.

Staatsanwältin will Haftbefehl beantragen

Oberstaatsanwältin Ute Segelitz sprach von versuchtem Mord, es liege Heimtücke im juristischen Sinne vor, da die meisten Angriffe von hinten erfolgt seien und sich die Opfer nicht wehren konnten. "Das ist eines der schwersten juristischen Vorwürfe", sagte Segelitz. Jetzt sei zu klären, ob der Jugendliche - derzeit in Untersuchungshaft - im Gefängnis bleibe. Wegen des jungen Alters und aufgrund der Tatsache, dass er bisher nur wegen "geringfügiger Delikte" polizeilich aufgefallen ist - wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung in einer Schule -, sei ein Verbleiben in Haft unklar. Die Staatsanwaltschaft werde aber auf jeden Fall einen Haftbefehl bei einem Richter beantragen.

Auch Berlins Innensenator Ehrhart Körting sprach sich wegen der Schwere des Vorwurfs für einen Haftbefehl aus, auch wenn der mutmaßliche Täter erst 16 Jahre alt ist. Körting gab sich überzeugt, dass diese Tat das Bild der Stadt Berlin nicht beschädigen werde. "Es handelte sich hier um ein singuläres Ereignis. Eine solche Tat wird man leider nie ausschließen können."

Die Polizei erklärte, der Jugendliche sei von privaten Sicherheitsleuten gestellt worden, nachdem er eine Frau ohne Grund in den Bauch geboxt hatte. Mehrere Zeugen hätten ihn anschließend als den Messerstecher identifiziert. Die Sicherheitsleute übergaben ihn der Polizei, die wegen der Menschenmassen auf den Straßen verspätet eintraf. Angeblich war der Jugendliche schon am frühen Abend zusammen mit Freunden wegen seines alkoholisierten Zustands aufgefallen. Im Verlauf des Abends muss er sich von ihnen getrennt und allein auf den Weg gemacht haben.

Das Motiv ist weiterhin unklar. "Es spricht überhaupt nichts dafür, dass es sich um eine geplante Tat handelt", erklärte Neubeck. Körting sagte, weder aus dem Umkreis des Jugendlichen noch aus seiner Familie ergebe sich ein Hinweis für eine Erklärung der Tat.

Vater des mutmaßlichen Täters erschüttert

Laut Zeugenberichten wurden die ersten Opfer nahe des ARD-Hauptstadtstudios an der Marschallbrücke attackiert. In dem Gedränge sei anfangs nicht bemerkt worden, dass jemand niedergestochen wurde. Passanten gingen von Schwächeanfällen aus. Erst nachdem mehrere Menschen zusammenbrachen, fiel der Täter auf. Panik sei aber nicht ausgebrochen, widersprach Landesbranddirektor Wilfried Graefling anders lautenden Berichten.

Der Vater des 16-Jährigen reagierte mit Betroffenheit und Erschütterung. Der "Berliner Morgenpost" sagte er, dass er keine Erklärung für die Tat habe. Zu den Umständen des Amoklaufs wisse er nichts, stehe aber mit der Polizei in telefonischem Kontakt. Er bitte darum, er und die Familie mögen jetzt nicht in Sippenhaft genommen werden. Sie hätten mit der Tat nichts zu tun.

Der Bürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, wehrte sich gegen eine erneute Stigmatisierung seines Bezirks nach dem Amoklauf. "Ich warne davor, jetzt wieder die Verhältnisse in Neukölln für die Tat verantwortlich zu machen. Dafür kann man keinen Bezirk oder eine Stadt verantwortlich machen. Der mutmaßliche Täter hätte auch ein Hamburger sein können oder ein Bürger aus anderen Berliner Bezirken", sagte der SPD-Politiker SPIEGEL ONLINE. "Bei 300.000 Einwohnern in Neukölln kann auch schon einmal ein unter Alkoholeinfluss stehender Irrer darunter sein", so Buschkowsky weiter. Vermutlich werde sich der Jugendliche "gar nicht mehr an die Tat erinnern, vermutlich hat er einen Filmriss gehabt".

Teile des Berliner Bezirks Neukölln gelten seit Jahren als Problemzonen. Kürzlich hatte ein Brandbrief von Lehrern an der Rütli-Hauptschule in Neukölln wegen zunehmender Gewalt unter Schülern eine bundesweite Debatte über Integrationsprobleme ausgelöst. Die Berliner Kriminalpolizei dementierte am Samstag auf der Pressekonferenz, dass der 16-Jährige von der Rütli-Schule komme. Das sei nicht der Fall.

Rund 500.000 Menschen hatten gestern Abend das Konzert und die anschließende Lichtshow zur Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofs unweit des Kanzleramtes in Berlin- Mitte gesehen.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,418339,00.html
Wegen des jungen Alters und aufgrund der Tatsache, dass er bisher nur wegen "geringfügiger Delikte" polizeilich aufgefallen ist - wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung in einer Schule -, sei ein Verbleiben in Haft unklar.

Das heißt im Klartext: der kommt u. U. nicht mal ins Gefängnis. In Berlin ist es ja so, dass Jugendliche grundsätzlich nicht ins Gefängnis kommen, erst ab 21. Deswegen laufen in Berlin auch so viele Intensivstraftäter frei herum. Die Justizsenatorin Schubert (SPD) verteidigt dies, weil sie meint, Gefängnis würde die Jugendlichen verderben. Die Tatsache, dass diese Jugendlichen viele Opfer produzieren, die durch eine Tat ebenfalls seelisch "verdorben" werden, spielt für Frau Senatorin Schubert keine Rolle. Opferschutz sei außerdem kein Haftgrund. Ich Dummi dachte immer, das ist der Grund, dass es überhaupt Gefängnisse gibt: Schutz der bisherigen und potenziellen zukünftigen Opfer.

Na ja, in Berlin gehen die Uhren irgendwie anders. Man ist auf dem Weg zurück zum Faustrecht.

Ach mir fällt gerade ein, dass man erst letzte Woche eine Ausnahme gemacht hat und einen Jugendlichen in Haft genommen hat (14 Jahre alt). Grund: er hat in Lichtenberg den "Führer-Gruß" gemacht. Ich sehe ein, dass Mord, Amok, schwere Körperletzung, Vergewaltigung etc. gegen einen "Führer-Gruß" absoluter Pipifax sind.

LM
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.839.326 von LadyMacbeth am 27.05.06 21:40:33Solange in Berlin Wowereit & Co. das sagen haben, wird es keine Nulltoleranz gegenüber Straftätern geben. Hätte W. diese untolerante Haltung, dann würde er sich selbst in Frage stellen und das geht naturgemäß überhaupt nicht.:rolleyes:
.
...der Weg in die Barbarei ist diemal gepflastert mit viel Verständnis...
.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.839.326 von LadyMacbeth am 27.05.06 21:40:33Guter Beitrag!
Leider scheint dies traurige Wirklichkeit in D. zu sein!

Wir verkommen moralisch immer nehr. Es scheint so als wenn, das Böse mehr achtenswert ist, als das "Gute". Man sehe sich nur die Jugendlichen heute an,- Höflichkeit, Optimismus, Disziplin, Ehrgeiz,.... solche Eigenschaften schätzen die halt nicht mehr.

aber ich sehe gerade erster,......

...kommen davon jetzt noch mehr ?
...solange alles ständig so in der öffentlichkeit breitgetreten wird und die gewalt in TV und kinos gezeigt wird, könnte das duchaus von den usa hierher schwappen.
...könnte man nicht eher sagen, dass es von Russland hier rüberschwappt ? .... :rolleyes:
moddiva hat schon wieder meine postings hier gelöscht,weil sie angeblich ausländern einen hang zu straftaten unterstellen...

also ich möchte an dieser stelle ausdrücklich sagen,dass ich niemals pauschal ausländer für irgendwelche straftaten verdächtigen will...

...bin mir aber trotzdem absolut sicher das es in diesem fall kein deutscher sein kann,denn sonst wären bereits die üblichen nazi-wahn-schlagzeilen zugegen.

wenn demnächst irgendwo ein fahrrad umfällt war es bestimmt auch ein nazi-furz der es umgeblasen hat...
39 von Hohlbrot 27.05.06 18:59:32 Beitrag Nr.: 21.837.790
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Wirklich eine Tragödie, sollte sich ein Verletzer, durch diese Tat mit HIV infiziert haben. Hoffentlich beginnt langsam mal eine Diskussion über der Zustand unserer Gesellschaft, ganz unabhängig von der Tat währe dies Bitternötig.

Sehr wahrscheinlich ist jedoch, dass einige Politiker diesen Vorfall nur wieder dazu benutzen, sich kurz im Fokus der Öffentlichkeit darzustellen und dann nach diesem kurzen Populismuss wieder alles beim Schlechten bleibt. Bis zum nächsten mal...

Um Deutschland kann man wirklich Angst haben, völlig unabhängig davon.


Und da haben wir schon die ersten "politischen Trittbrettfahrer.:mad:

Das Niveau in diesem Land sinkt, wie auch in diesem Thread teilweise nachzulesen, unter die Grasnarbe.

Die Unfähigkeit der Politik, ist deutlich an solchen Aktionen zu erkennen. Floridarolf, Reichensteuer, Ballerspieldiskussion, jetzt war wieder der Alkohol schuld, nicht die Perspektivlosigkeit und die Persöhnlichkeit dieses 16 jährigen Kindes, natürlich auch nicht der Egoismuss und die Feigheit von hunderten Passanten die sich direkt in der Nähe aufgehalten haben.

Ein Volltrunkener 16jähriger, greift mit einem Messer 28 (achtundzwanzig) Menschen an und verletzt 24.

Ich glaube ich bastel mir ne Steinschleuder und nehme Morgen den Reichstag ein...:eek::cry::cry:

FOLGEN DES AMOKLAUFS

Politiker wollen Alkoholausschank bei WM einschränken

Die Politiker sind alarmiert: Der Amoklauf eines Messerstechers in Berlin hat die Debatte über die Sicherheitsvorkehrungen bei der Fußball-Weltmeisterschaft angeheizt. Berlins Innensenator Körting schlägt vor, den Alkoholausschank schärfer zu kontrollieren.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,418394,00.h…
In Berlin sind doch nur noch 9 Prozent katholisch, was erwartet ihr da noch ?
Die Todfeinde Atheisten und Moslems werden bald nicht mehr in der Lage sein, sich aus dem Weg zu gehen und dann beginnt der Vulkanausbruch. So ist Geschichte.

Alkoholverbot.:laugh: Ich glaube, das Wort gab es bei unserer WM 1974 noch nicht einmal.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.849.935 von Hohlbrot am 28.05.06 16:31:27Politiker wollen Alkoholausschank bei WM einschränken - darauf dürften unsere Politiker keinen Einfluß haben.

Anheuser Busch hat für die WM-Bierrechte an die Fifa 40 Mio € bezahlt, und man wird sich das Geschäft nicht kaputt machen lassen. Im übrigen kann davon ausgegangen werden, dass unsere Republik während der WM nicht von unseren Politikern regiert wird sondern von der Fifa und den WM-Sponsoren :laugh:
Ich schlage vor!

Neo-Nazis und ähnlich radikales Fanatikergesocks in dem Anhaeuser Gebräu zu strandrechtlich ersäufen!

Ich wette aber die Grün-Alternaiven werden aus Umweltschutzgründen (Chemiebier) was dagegen haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.851.796 von long rider am 28.05.06 19:14:111990 wurde übrigens am Finalwochenende in ganz Rom kein Alkohol verkauft. Hat das jemand interessiert?

a) Ja. Wir waren alle nüchtern und haben brav 5.000 Lire für eine Cola im Stadion gezahlt.
b) Nein. Wir kamen schon voll ins Stadion, weil wir 100 Liter Bier und 50 Liter Wein aus Deutschland importiert hatten.
c) Nein. Wir haben viele neue Freunde aus allen Ländern dieser Welt gefunden, weil wir unser Bier natürlich mit anderen geteilt haben, z.B. im Autokorso nach dem Spiel um den 3. Platz.
#1

War es "Deutschenhass" ?

Oder ging es mal wieder um die "Ehre" ?

Stecken da irgendwelche Brüder oder gar die ganze Familie dahinter ?

Kann ein linksextremistischer Hintergrund ausgeschlossen werden ?

Und wo bleiben die Bilder vom Hubschrauberflug nach Karlsruhe ?

Wann äussert sich endlich der Generalbundesanwalt zu dem Fall ?

Und wo bleibt die objektive Medienberichterstattung ?

:confused:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,418641,00.html


"...war der Jugendliche schon in der Grundschule durch Schulschwänzen, Schlägereien und Rangeleien mit Mitschülern aufgefallen. ..."

"...Zudem hatte er gestohlen und Lehrer beleidigt. Innensenator Erhard Körting (SPD) aber betont: Die beiden Vorstrafen, die eine wegen Körperverletzung, die andere wegen Sachbeschädigung, seien nichts, was einen solchen Exzess erwarten ließen...."

:eek:
Ich hoffe, es gibt wenigstens ein Täter-Opfer Gespräch, oder dass man zumindest mal irgendwie drüber reden kann....
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.873.657 von Harry_Schotter am 30.05.06 15:11:34Stimmt...die Opfer sollten wenigstens ihren Täter verstehen lernen und begreifen, dass er ihres vollen Mitgefühls bedarf.
...das Täter-Opfergespräch findet doch immer statt.
Allerdings eher etwas nonverbal. Der Täter spricht,
und das Opfer schweigt, es weiss oft noch nicht mal dass
es gleich angesprochen wird, sondern erfährt dies oft erst
etwas spät(er), dass da ein Dialog stattfindet/fand bei dem
er der schweigende Part war. Beim späteren eventuellen
Opfer-Tätergespräch sind die Argumente ungleich verteilt.
Denn das Opfer kann ja nicht mit Täterargumenten kontern.
Der Täter hat alle schlagenden Argumenten auf seiner Seite.
Deswegen ist es (hier) immer besser Täter als Opfer zu sein.
Den Täter schützt der Staat , das Opfer höchstens Gott....:cry:
Ausser in diesem inszenierten Fall, wo der Staat (Bundestagsabgeordneter) sich in eine Opferrolle camoufliert
um noch sein eigenes scheinmoralisches Süppchen darauf zu kochen....
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.874.290 von turboalf am 30.05.06 15:43:17Man muss das halt so sehen, in unserem bösen bösen Ellebogenstaat muss man halt kucken, das man Oberwasser behält, notfalls auch mit'm Messer. Ist es nicht so?



Deutschland 2006: Den Täter schützt der Staat , das Opfer höchstens Gott!

Wohl wahr.....:cry:


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