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Attacken aus dem „Attac“-Umfeld

Unter den 6,3 Millionen erfassten Straftaten im Jahr 2005 gab es 277.508 Fälle von Sachbeschädigung an Kraftfahrzeugen. Es geschieht also alle zwei Minuten, dass der Lack zerkratzt, ein Reifen aufgeschlitzt oder ein Spiegel abgebrochen wird. Seit dem 28. April 2006 hat auch Professor Thomas Straubhaar eine sehr konkrete Vorstellung davon, wie es ist, wenn das eigene Auto abgefackelt wird. Der Chef des Hamburger Instituts für Weltwirtschaft (HWWI) hatte seinen Mitsubishi-Kombi in seiner Garage geparkt und lag längst im Bett. Um drei Uhr morgens rollten die „fighting 4 revolution crews“ sein Fahrzeug aus dem Carport und steckten es in Brand. „Der wird keine Ein-Euro-Jobs mehr feiern“, feixten sie und machten sich davon. Bis heute gibt es keine Spur von ihnen. Über Jahre hinweg richtete sich die Gewalt von Linksextremisten überwiegend gegen den vermeintlichen Gegner von Rechtsaußen. Jetzt hat die extreme Linke den wirklichen Feind wiederentdeckt: den „neoliberalen Mainstream“. Angesichts der Erfolglosigkeit realer Neonazis, einer staatlichen Anti-Rechts Industrie und öffentlicher Anti-Rassismus-Projekte im ganzen Land stimmte das Feindbild der Autonomen Szene einfach nicht mehr. Amtlich zertifiziert „mutig“ und „anständig“ sollten sie plötzlich gemeinsam mit Merkel und Stoiber marschieren. Was lag da näher, als den alten Hauptkontrahenten, das Kapital, wiederzuentdecken und mal wieder anzugreifen? Ponto, Schleyer, Buback – mit diesen Opfern hatten sich die Gesinnungsgenossen der Roten Armee Fraktion mal bekanntgemacht. An solch große Namen traut sich der gewaltbereite Arm der Hamburger Hafenstraße oder von Berlin Kreuzberg heute (noch?) nicht heran. Also begnügt man sich mit Wissenschaftlern oder ihren Instituten, mit Leuten ohne Staatskarosse und ohne Personenschützer also, die eigentlich selbst dem zornigsten Che-Guevara-Fan als harmlose Gestalten aus der zweiten und dritten Reihe vorkommen müssten. Deshalb muss zu Propagandazwecken einem wie Straubhaar auch erst einmal die Gefährlichkeit zu- und die Kompetenz abgesprochen werden: „Straubhaar ist einer der schlimmsten Apologeten des Neoliberalismus, versteckt unter dem wissenschaftlichen Mäntelchen“, heißt es auf einer linksradikalen Webseite. Und weiter wird vom Autor gedroht: „Ich frage mich, wie weit es diese neoliberale und menschenverachtende Clique noch treiben kann, bis es zu Übergriffen kommt, die weit über den auf Straubhaar verübten Anschlag hinausgehen.“ Andere Forumsteilnehmer auf linksradikalen Seiten bekennen sich noch offener zur Gewalt. „Besser etwas machen als gar nichts“, „über die Notwendigkeit von Aktionen kann man nicht streiten“ und „tolle Aktion, mehr davon“, lauten die Einträge. Ein anderes Ziel von Anschlägen war in Berlin das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Diese „Schulungsschmiede des Kapitals“, „dieses Sprachrohr des Arbeitgeberverbandes“ (Auszüge aus Brandbriefen) hatte 2004 und 2005 unangemeldeten Besuch aus Kreuzberg. Solche Übergriffe fallen in den Bereich der politisch motivierten Gewaltkriminalität. Mehr als die Hälfte aller Gewalttaten dieser Kategorie wurde 2005 von Linken verübt. Und das bei einem rasanten Wachstum (plus 57,2 Prozent in nur einem Jahr). Solche Straftaten wurzeln in einer Atmosphäre der Gewalt, die in deutschen Jobcentern – formerly known as Arbeitsamt – schon lange herrscht. Angestellte werden da schon mal bespuckt, Türen aus den Angeln gehoben, Scheiben „entglast“. 2004 gab es die erste Bombenattrappe – im Arbeitsamt Berlin-Neukölln. Neulich wurde in Berlin-Charlottenburg eine richtige Brandbombe gefunden. Und kurz darauf wurden die Scheiben der Arbeitsagentur Hamburg-Elmbüttel eingeschmissen. Während linke Gewalt sich nun mehr und mehr gegen Liberale und Marktwirtschaftler richtet, rasant ansteigt und von der Presse weitgehend verschwiegen wird, konzentrieren sich Politik und Mainstreammedien weiterhin auf den Windmühlenkampf „gegen rechts“. Würden die Zeitungen über die feige antikapitalistische Gewalt berichten, so würde das „globalisierungskritische“ Umfeld von Attac vermutlich schnell an Sympathie verlieren. An der Universität, der einstigen Hochburg radikaler Linker, war die Reaktion jedenfalls eindeutig: Straubhaars Studenten am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Uni Hamburg applaudierten ihrem Professor minutenlang und versicherten ihn so ihrer Solidarität. Einer meinte hinterher: „Es ist wirklich Klasse, wenn es auch an einer sonst so sterilen Massen-Uni wie hier in Hamburg solche menschlichen und herzlichen Momente gibt.“

http://www.ef-magazin.de/ef63-glaeser-attac.pdf

Kommt mir alles irgendwie sehr bekannt vor! :mad::mad::mad:
nach jedem krieg oder katastrophe setzen längere boomphasen ein.
du solltest dein linkes feindbild mal überprüfen, wenn du nur 5 min. nachdenken würdest, wärest du der stadtguerilla dankbar, daß sie in ihrem selbstlosen einsatz, unter in kaufnahme persönlicher risiken, etwas für das wachstum zu tun bereit sind.
apropos che und straubhaar. report mainz befragte den zuständigen staatsanwalt zu dem anschlag:
»Das sind Leute, die eben sich Ziele gesetzt haben und diese Ziele auch verfolgen. Und die eben ja Widerstand im alten Sinne üben, in dem sie nämlich das, was ihnen nicht passt, bekämpfen.«

wenn ein staatsanwalt ein bild von Che Guevara an der wand hängen hat und verbrechen von linken verharmlost, dann läuft irgendwas falsch.
http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=1200440/…
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.123.017 von Veers am 15.06.06 10:55:42Und das schon länger. Unter dem Drohslogan der "rechten Gefahr" hat sich die Linke in Politik- und Beamtensesseln festgesetzt, nun fangen sie an Politik zu machen und ihresgleichen zu befördern.
Randalierer, die mit Deutschland nüschts im Sinn haben außer es zu zerstören, werden auch weiterhin großzügig alimentiert werden.
Und wenn die schwarzen Kapuzenshirts wieder teurer werden, dann kommt ganz sicher von oben die nächste HARTZ - Erhöhung.
Warum ist CHE ein Held?
Etwa, weil er Bürgerkriege in einem halben Dutzend Länder entfesselt hat, bei denen nie ein offizielle Zahl über die Opfer gab???
Demnächst wird Osama bin Laden den selben Staus bei der Linken erreichen. Er macht ja nüschts anderes.
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.123.223 von Sealion am 15.06.06 11:07:33dem kann ich nur zustimmen.

warum che ein held der linken ist?
vielleicht weil die träumer einen modernen robin hood in ihm sehen und dabei ausblenden, dass che einfach nur ein kriegstreiber, kz-betreiber und widerlicher massenmörder war. leider konnte unsere "friedensikone" nicht alle wünsche ausleben, wie etwa atomwaffeneinsatz gegen die amis. da gerade die linksextremisten so tolerant sind, werden sie che bestimmt nachsehen, dass er new york nicht wie versprochen ausradieren konnte.

http://www.welt.de/data/2005/07/19/747753.html
Wer sind denn nun die guten, die Linksextremisten oder die Liberalextremisten? Und wer sind die bösen?
:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.128.066 von Borealis am 15.06.06 15:42:27Natürlich die extremen Libslinkeralen.
:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.126.472 von Veers am 15.06.06 14:13:35>Che Guevara ist nicht cool
Kolumne
von Jeffrey Gedmin

Sind Ihnen schon die Che-Guevara-T-Shirts aufgefallen, die man seit einiger Zeit überall sieht, sei es bei Fußballspielen, in Buchläden, in den Cafés am Prenzlauer Berg, bei Mcdonald's oder Hartz-IV-Demonstrationen? Carlos Santana, dessen Musik mir übrigens sehr gefällt, hatte bei der Oscar-Verleihung eines an. Er sang zusammen mit Antonio Banderas den Titelsong des Films "Motorcycle Diaries", des jüngsten Tributs an den verstorbenen großen Revolutionär und Kämpfer für weltweiten Frieden und soziale Gerechtigkeit.


An dieser Stelle möchte ich Alvaro Vargas Llosa danken, der in der aktuellen Ausgabe des politisch eher links einzuordnenden Magazins "New Republic" ein bißchen davon erzählt, wer Che Guevara wirklich war. Che ist natürlich für seine Rolle in Fidel Castros kubanischer Revolution bekannt. Danach war er unter anderem Leiter des La-Cabana-Gefängnisses. Hier war er verantwortlich für ein Militärtribunal, das im Rausch der ersten Revolutionstage Hunderte, nach einigen Aussagen sogar Tausende Revolutionsgegner ohne Prozeß zum Tode verurteilte. Javier Arzuaga, der Geistliche des Gefängnisses, erinnerte sich in einem Gespräch mit Vargas Llosa daran, wie erbarmungslos Che sein konnte, sogar bei der Exekution von Kindern. Soziale Gerechtigkeit?


All das sollte nicht überraschen. Che sagte einmal, daß Haß wichtig sei, da er einen zu einer "effektiven, grausamen, selektiven und kaltblütigen Tötungsmaschine macht". Che liebte es zu töten. Einmal erschoß er einen Kameraden, den er der Untreue verdächtigte. "Ich habe das Problem mit einem Schuß erledigt", prahlte er, "rechts in sein Gehirn." Che war leidenschaftlich und kompromißlos bei der Sache. Während der glorreichen Revolutionstage schrieb er einmal an seine Frau: "Hier im kubanischen Dschungel, am Leben und blutdurstig."


Che liebte es natürlich auch, das beste für das Volk zu tun. So experimentierte er einmal mit der Umsetzung von einer Art Scharia-Rechtssystem, das die Beziehungen zwischen Männern und Frauen sowie den Konsum von Alkohol regeln sollte. Er unterstützte den Aufbau eines Polizeistaates in Kuba und schuf Arbeitslager für gefährliche Revolutionsgegner. Diese Lager waren die Vorläufer späterer Camps für Homosexuelle, Aids-Kranke und andere unerwünschte Elemente. Und Che bewunderte den sowjetischen Kommunismus. Er half 1962 dabei, die Stationierung sowjetischer Nuklearwaffen auf Kuba zu verhandeln, und er war außer sich vor Wut, als die Sowjets später mit den Amerikanern den Abzug der Raketen vereinbarten. "Wären die Raketen geblieben, hätten wir sie alle benutzt." Er sprach von "unvorstellbarer Zerstörung zur Verteidigung des Prinzips".


Zu Ches Vermächtnis gehören mißlungene Revolutionen in Nicaragua, der Dominikanischen Republik, Panama und Haiti. Er kann stolz darauf sein, Castro bei der Schaffung des kubanischen Erfolgs geholfen zu haben. Che sagte einmal: "Man mißt die Nachhaltigkeit von Wandel an der Zahl der Menschen, die sich von der neuen Gesellschaftsform ausgeschlossen fühlen." Das soll wohl bedeuten, daß die Revolution lebt, solange die Kubaner weiter ihr Leben riskieren und versuchen, durch Gewässer voller Haie an die Küste Floridas zu schwimmen.


Wenn sie also das nächste Mal jemanden mit so einem Che-T-Shirt sehen, stellen sie keine Fragen. Sagen Sie einfach: "Heil Che, es lebe die Revolution!" Wir sind nämlich alle für weltweiten Frieden und soziale Gerechtigkeit<
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.129.148 von detektivrockford am 15.06.06 16:33:28Heil Che

Kommt nur mir dieser Gruß irgendwie bekannt vor? :confused:


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