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Adriano Leite Ribeiro - 500 Beiträge pro Seite



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Lucio - Der größte Sieg des Lebens

Wir Brasilianer sind sehr emotionale Menschen. Also könnt ihr euch vorstellen, was los war, als unsere "selecao" im Juli 2002 für Brasilien zum fünften Mal den Weltmeister-Titel gewann. Schon auf dem Spielfeld lagen meine Mitspieler im Freudentaumel gestapelt übereinander und konnten ihr Glück kaum fassen: Wir waren in diesem Moment vor den Augen der ganzen Welt die besten Fußballspieler auf diesem Planenten. Was für ein unbeschreibliches Gefühl!
Für mich persönlich war schon vor dem Anpfiff des WM-Finales gegen Deutschland klar, dass ich meine Dankbarkeit Gott gegenüber auf irgendeine Weise ausdrücken musste. Wenn ich im Leben etwas tolles erlebe, dann denke ich im tiefsten meines Herzens beinahe automatisch an Gott. Denn seitdem ich ihn kenne, weiß ich ganz sicher, dass es keine Zufälle gibt und dass er es gut mit mir meint. Mit meinem "Jesus loves you" T-Shirt wollte ich vor der ganzen Welt bekennen, dass mein Dank an ihn allein gerichtet war – aber ich wollte damit auch ausdrücken, dass andere Menschen dieselben wunderbaren Erfahrungen machen können, wie ich sie mit Gott erlebt habe.
Seitdem ich eine persönliche Beziehung zu Gott habe, erkenne ich immer mehr, auf welche Werte es im Leben tatsächlich ankommt. Viele Fußballfans denken oft, dass wir Profis glücklich sind, weil wir viel Geld verdienen und uns somit alles kaufen können. Das ist aber ein großer Irrtum! Die Dinge, die einen im Leben wirklich glücklich machen, kann man mit keinem Geld der Welt kaufen. Ich spreche hier vor allem von dem Gefühl und Wissen, bei Gott ein echtes "Zuhause" zu haben und nicht mehr auf der Suche nach dem Sinn des Lebens zu sein. Gott ist für mich seit einigen Jahren ein echter Vater geworden, genauso wie wir es im "Vaterunser" auch beten.
Jesus, dessen Auferstehung wir an Ostern feiern, ist für mich mein bester Freund und ständiger Begleiter. Er ist immer treu an meiner Seite – ob im verlorenen Champions-League Finale gegen Real Madrid, oder im Siegestaumel nach dem WM-Finale – ER bleibt auch dann bei mir, wenn mein Name einmal längst vergessen sein wird.
Ich bin heute so froh darüber, mich dafür entschieden zu haben, dem lebendigen Gott zu vertrauen. Denn es ist eine Sache des Glaubens, ob ich mich darauf verlasse, dass Gott mich tatsächlich liebt – bedingungslos – oder ob ich daran zweifle und versuche mein Leben selbst in den Griff zu kriegen. Seitdem ich mich im tiefsten Herzen auf Gottes Liebe eingelassen habe, bin ich ein anderer Mensch geworden. Gott gab mir die Freude, eine liebe Frau zu haben und meine Kinder aufwachsen zu sehen. Er gab mir Frieden in Herz, weil er mich mehr liebt, als ich je meine Familie lieben kann.
Ich bin Gott so dankbar für so viel Talent und Begabung und dass ich in so großen Mannschaften mit wirklich begnadeten Fußballern spielen darf. Meinen ganz persönlichen Weg zu Glück und Zufriedenheit fand ich nur deswegen, weil ich das getan habe, was in der Bibel steht: "Überlass dem Herrn die Führung für dein Leben, vertrau auf ihn, er macht es richtig." (Psalm 37,5)
Jesus ist dieser Herr und durch ihn steht auch dir dieser Weg offen. Wenn du Jesus vertraust, hast du die Chance, den größten Sieg einzufahren, den es im Leben gibt: Gott liebt dich!
Dein Lucio
(Lucimar da Silva Ferreira)
„Danke, Jesus“ – Platzverweis im Latino-Final



Er köpfelt das entscheidende 2:1 ein, reisst das Trikot hoch und zeigt den Fans sein „Obrigado, Jesus" auf dem Leibchen. Der Schiedsrichter schickt den bereits verwarnten Mittelfeldregisseur vom Platz – und dieser wiederholt die Geste: Tinga, der zu Borussia Dortmund wechselt, macht gelb-rote Schlagzeilen
Bei der Copa Libertadores, dem lateinamerikanischen Gegenstück zur Champions League, ist „Danke, Jesus!“ zuviel des Jubels. Doch das zweite Tor, das Tinga für Internacional Porto Alegre letzte Woche im Finalrückspiel auf eigenem Terrain schoss, sicherte dem Club zum erstenmal die begehrte Trophäe und versetzte die Stadt in einen Freudentaumel.
Der Titelverteidiger (und Weltpokalsieger) FC São Paulo glich im dramatischen Finish zwar noch aus, doch zu mehr reichte es nicht. Der Club aus der Metropole war er den Gaúchos im Hinspiel mit 1:2 unterlegen.


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