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Zapf Creation kaufen

14.06.2006
Bankhaus Lampe

Westerburg, 14. Juni 2006 (aktiencheck.de AG) - Christoph Schlienkamp, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die Aktie von Zapf Creation (ISIN DE0007806002 / WKN 780600) von "verkaufen" auf "kaufen" herauf.

Die Bandai GmbH, eine Konzerngesellschaft des japanischen Spielwarenherstellers Namco Bandai Holdings Inc., habe der Gesellschaft am 12.06.2006 ihre Absicht mitgeteilt, den Aktionären der Zapf Creation AG ein Angebot zur Übernahme aller ausstehenden Aktien zu einem Preis von 10,50 EUR je Aktie zu unterbreiten. Dieses Angebot enthalte eine Prämie in Höhe von 18% auf den gewichteten, durchschnittlichen Börsenkurs der letzten drei Monate. Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Zapf Creation AG würden angabegemäß dieses Angebot unterstützen, um von der weltweiten Präsenz und Vertriebskraft Bandais, vor allem in den für die Gesellschaft strategisch wichtigen asiatischen und nordamerikanischen Märkten, profitieren zu können.

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Insgesamt würden die Analysten glauben, dass die Restrukturierung von Zapf Creation noch länger andauern werde, sodass sie auf der Basis der unternehmensspezifischen Daten des Konzerns keine Hochstufung der Aktie vornehmen würden. Mit dem nunmehr vorgelegten Übernahmeangebot ergebe sich für den Anleger jedoch ein verändertes Szenario.

Bandai strebe nach den Informationen der Analysten an, mehr als 75% an Zapf Creation zu halten und wolle die Gesellschaft langfristig von der Börse nehmen. Die Analysten würden nicht ausschließen wollen, dass es jedoch mehrere Interessenten wie z. B. Mattel oder Hasbro gebe, sodass ein Bieterwettbewerb denkbar sei. Zudem scheine dem Analysten die Prämie von 18% im Vergleich zu Übernahmeangeboten in der Vergangenheit als zu gering, sodass insgesamt auf Jahressicht von einem verbesserten Angebot auszugehen sei und gleichzeitig das Risiko auf 10,50 EUR beschränkt sein sollte.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe erhöhen ihr Rating für die Aktie von Zapf Creation von "verkaufen" auf "kaufen" sowie ihr Kursziel 12/2006 von 8,00 auf 12,00 EUR.
Zapf Creation Angebot annehmen

14.06.2006
AC Research

Westerburg, 14. Juni 2006 (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt derzeit, das Übernahmeangebot von Bandai an die Aktionäre von Zapf Creation (ISIN DE0007806002 / WKN 780600) anzunehmen.

Der japanische Spielwarenhersteller Namco Bandai Holdings Inc. wolle den Aktionären der Zapf Creation AG ein Angebot zur Übernahme der ausstehenden Aktien unterbreiten.

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Dabei seien die Japaner bereit, je Zapf Creation-Aktie 10,50 Euro zu zahlen. Gegenüber dem gewichteten Durchschnittskurs der vergangenen 3 Monate entspreche dies einer Prämie von rund 18%.

Der Vorstand der Zapf Creation habe bereits verlauten lassen, dass man vorbehaltlich einer Überprüfung der Angebotsunterlage das Übernahmeangebot unterstütze. Nach Ansicht der Analysten von AC Research erscheine das Übernahmeangebot für die Aktionäre von Zapf Creation attraktiv. So befinde sich die Gesellschaft derzeit noch in einer schwierigen operativen Lage und habe für das laufende Geschäftsjahr bereits einen erneuten Umsatzrückgang angekündigt. Gleichzeitig sei beim EBIT höchstens mit einem ausgeglichenen Ergebnis zu rechnen. Mit Bandai als starkem Partner könne die Gesellschaft die eingeleitete Restrukturierung besser zu Ende führen und so den langfristigen Fortbestand des Unternehmens sichern. Ohne strategischen Partner hätte das Unternehmen voraussichtlich zur Verbesserung der finanziellen Lage eine Kapitalerhöhung durchführen müssen.

Der Kurs der Zapf Creation-Aktie habe sich bereits deutlich dem angebotenen Übernahmepreis angenähert und notiere aktuell bei 10,23 Euro. Aus fundamentaler Sicht erscheine der angebotene Preis für die Aktionäre des Unternehmens in Anbetracht der schwierigen operativen und finanziellen Lage der Gesellschaft attraktiv.

Die Analysten von AC Research empfehlen, das Übernahmeangebot von Bandai für die Aktien von Zapf Creation anzunehmen.
Bandai GmbH will Zapf Creation übernehmen, Aktie deutlich im Plus

13.06.2006
aktiencheck.de

Westerburg, 13. Juni 2006 (aktiencheck.de AG) - Die in Nürnberg ansässige Bandai GmbH will den Spielzeughersteller Zapf Creation AG (ISIN DE0007806002 / WKN 780600) übernehmen.

Wie die zur Namco Bandai Gruppe gehörende Gesellschaft am Dienstag bekannt gab, hat man entschieden, den Aktionären von Zapf Creation anzubieten, ihre auf den Inhaber lautenden Stück-Stammaktien gegen Zahlung eines Angebotspreises von 10,50 Euro je Aktie im Rahmen eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots zu den in der Angebotsunterlage noch mitzuteilenden Bestimmungen und Bedingungen zu erwerben.

Bandai GmbH hält derzeit weder unmittelbar noch mittelbar Aktien der Zapf Creation AG, teilte die Gesellschaft weiter mit.

Die Aktie von Zapf Creation notiert aktuell mit einem Plus von 8,26 Prozent bei 10,35 Euro.
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.131.492 von stier123 am 15.06.06 18:13:39@alle:

Mal sehen ob ein weiterer Ritter die Arena betritt!

In jedem Fall positionieren sich aktuell die Abfindungsexperten, mit und ohne Barbie...



:)
sieht gut aus.. viell. seh ich ja doch noch meinen Einstand von vor 2 Jahren bei 15€ wieder:D
@German2:


Wie schon gesagt, sind aktuell nur die squezze out-Spezialisten dabei.

Allerdings ist dein 15 Euro-Ziel durchaus kein nackter Wunschtraum!

Hasbro (Marktkap. 3 Mrd) oder Mattel (Marktkap. 6 Mrd) könnten die Japaner locker überbieten.



:)
Ganz interessant ist noch der Text der 1. Pressemitteilung, denn hier werden gewisse Formulierungen gebraucht, die wir in der Ad hoc nicht mehr finden.

(12.06.06)
Freundliche Übernahme: Japanischer Spielwarenhersteller Bandai plant ein Angebot von 10.50 Euro je
Aktie der Zapf Creation

„Sehr attraktiver Preis für die Aktionäre“ - Große Synergien bei Produkten und Vertriebsregionen - Standort
Rödental soll erhalten bleiben - „Zapf Creation soll zum Global Player werden“

Der japanische Spielwarenhersteller Bandai, eine Tochtergesellschaft der Namco Bandai Holdings Inc., Tokyo
(Japan), plant eine freundliche Übernahme des deutschen Puppenherstellers Zapf Creation AG, Rödental: Namco
Bandai will den Aktionären der Zapf Creation AG, Rödental, über die deutsche Tochter Bandai GmbH,
Nürnberg, ein freiwilliges Übernahmeangebot in Höhe von 10.50 Euro je Aktie machen. Das Angebot zielt auf
eine Übernahme von mindestens 75 Prozent des Aktienkapitals. Bandai wird bei dieser Transaktion von der Bank
BNP Paribas beraten, die das Übernahmeangebot begleiten wird. Das beabsichtigte Übernahmeangebot entspricht
einem Aufschlag von mehr als 20% Prozent gegenüber dem Schlusspreis von 8,73 Euro vom 02.06.2006 und von
ungefähr 20% Prozent gegenüber dem gewichteten Aktienkurs der letzten sechs Monate. „Die finanzielle Stärke
von Bandai würde die Zukunft dieses deutschen Traditionsunternehmens langfristig sichern“, sagte Masayuki
Matsuo, Präsident von Bandai Europe
“Unser beabsichtigtes Angebot ist ein attraktiver Preis für die Aktionäre“, sagte Matsuo: „Wir können diesen
Preis nur bieten, weil wir an die großen Synergien unserer beiden Unternehmen glauben.“ Er ergänzte: „In der
besonderen Situation und unter den Umständen, unter denen Zapf Creation gelitten hat, sind wir davon überzeugt,
dass unser beabsichtigtes Angebot eine sehr gute und positive Nachricht ist – nicht nur für Mitarbeiter, Aktionäre
und Gläubiger, sondern auch für die Kunden und die Region Rödental.“ Durch den Verbund mit der weltweit
präsenten Namco Bandai Group könne Zapf Creation u.a. im japanischen und amerikanischen Markt unmittelbar
an Stärke gewinnen, sagte Matsuo: „Die geplante Übernahme würde Zapf Creation neue internationale Märkte
eröffnen und zu einem Global Player machen.“
„Die Produkte und Märkte von Zapf Creation und Bandai ergänzen sich perfekt“, sagte Matsuo. Zapf Creation ist
mit seinen wichtigsten Marken Baby Born, Baby Annabell und Chou Chou der europäische Marktführer im
Bereich der Spiel- und Funktionspuppen; Bandai hat mit wohlbekannten Produkten wie Tamagotchi und Power
Rangers seine Stärken bei Lizenz-Spielzeugen. Auch regional wäre die Kombination beider Unternehmen ideal:
Zapf Creation hat einen hohen Marktanteil in Zentraleuropa, insbesondere in Deutschland und Österreich,
während Bandai deutlich stärker in Westeuropa, USA und Asien vertreten ist. Bandai würde auch von der
deutlich höheren Präsenz von Zapf Creation in Osteuropa profitieren. „Zusammen wären Zapf Creation und
Bandai im europäischen Markt deutlich stärker als getrennt“, sagte Matsuo.
Im Falle einer Übernahme soll der Standort Rödental erhalten bleiben, kündigte Matsuo an. Durch die
Unterstützung von Bandai und mit Hilfe aller Synergien in Vertrieb, Produktion, Logistik und Verwaltung könne
Zapf Creation schon schnell wieder auf einen soliden Wachstumspfad zurückkehren.


Unternehmensprofil Bandai
Die 1950 gegründete Bandai Group mit Sitz in Tokio ist durch Erfolgsprodukte wie Tamagotchi, Pokémon und
Power Rangers weltweit ein Begriff. Im September 2005 verbanden sich Bandai und der Game-Hersteller Namco
(der 1980 das Videospiel Pac-Man herausbrachte) zur Namco Bandai Holdings Inc., Tokio, einem der führenden
Spielwaren- und Game-Hersteller der Welt. Der Unternehmensverbund mit 6.800 Mitarbeitern und einem
Gesamtumsatz von 450 Mrd. Yen (3,3 Mrd. Euro; 2005/06) vereint die Stärken von Bandai bei Lizenz-
Spielzeugen mit dem Namco Know-How bei Games und Spielstätten.
Gesteuert aus der europäischen Zentrale in Paris ist Bandai in Europa mit seinen Tochtergesellschaften in
Frankreich, Großbritannien, Spanien und Deutschland bereits seit Jahren sehr erfolgreich (Spielwaren-Umsatz
2005 ca. 200 Mio. Euro).

Für Presseanfragen:
BANDAI GmbH
Dr. Jürgen Gaulke, Tel. 0911-96274-24, Mobil 0177-6793060, E-Mail: juergen.gaulke@bandai.de
Zentrale:
Mülheimer Str. 45 • D-90451 Nürnberg • Tel. 0911-962 74-0 • Fax 0911-649 49-34 •
E-Mail: info@bandai.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.150.289 von SiebterSinn am 16.06.06 15:45:59Der Markt glaubt aber anscheinend an höhere Gebote!
Letzter 10,80 (TH immerhin 10,94)

12-12,50 sollten schon drin sein!
@depotcheck:


Einerseits gehe auch ich davon aus, dass das Rennen noch nicht entschieden ist!

Andererseits würde ich dem Kurs zumindest aktuell nicht hinterherlaufen; zwischen 10,40 und 10,70 Euro scheint noch genügend Material frei zu werden!

Dabei geht es bei dieser Spekulation ausnahmsweise nicht um die wirklich schlechten Geschäftszahlen der Vergangenheit, genau genommen hat diese Misere den Wert sogar zur Übernahme "freigeschossen".

Mit Kursen um 30 Euro wäre BABY born kein leckeres Püppchen!



:)
Zapf Creation AG / Personalie

19.06.2006

Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.---------------------------------------------------------------------------

Rödental, 19. Juni 2006 - Der Aufsichtsrat der Zapf Creation AG hat heuteHerrn Dr. Georg Kellinghusen (59)zum Vorsitzenden des Vorstandes ernannt.Dr. Kellinghusen wird die Funktion zusätzlich zu seiner Tätigkeit alsFinanzvorstand der Gesellschaft ausüben. Die Ressorts Sales und Marketingwerden von ihm interimistisch geleitet.

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knapp unter 10,50 :lick:
Erhöhte Nachfrage mit relativ großen Einzelorders im XETRA-Handel (Stand 13:15 Uhr)! :)
Zapf Creation Abfindungsspekulation (Prior Börse)

Westerburg, 23. Juni 2006 (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Prior Börse" sehen in der Aktie von Zapf Creation (ISIN DE0007806002/ WKN 780600) eine aussichtsreiche Abfindungsspekulation.


Namco Bandai, der größte japanische Spielzeugproduzent, wolle die in eine Schieflage geratene Zapf Creation übernehmen. Allerdings sei der gebotene Preis von 10,50 Euro viel zu niedrig. Diese Bewertung entspreche nur gut 60 Prozent des laufenden Jahresumsatzes in Höhe von 130 Mio. Euro. Der fränkische Puppenhersteller dürfe nicht verramscht werden. Längst sei Zapf nämlich durch harte Kostensenkungen auf Genesungskurs. Die Experten würden bereits für 2007 wieder mit einem Gewinn rechnen. Lediglich die Eigenkapitaldecke sei noch etwas dünn.
Der japanische Spielzeughersteller Bandai, vor allem bekannt durch die computergesteuerte Tamagotchi-Puppe, wolle Zapf Creation komplett von der Börse nehmen. Allerdings dürfte der Streubesitz (87 Prozent) ohne ein stark nachgebessertes Angebot nicht zu überzeugen sein. Immerhin sei die Aktie vor 7 Jahren für 19,65 Euro neu an die Börse gekommen. In der Spitze sei der Kurs sogar über 40 Euro gestiegen. Aktuell notiere das Papier bei 10,40 Euro. Die Experten würden die absolute Untergrenze für eine Offerte bei einer Bewertung mit mindestens einem Jahresumsatz sehen. Das entspreche einem Aktienkurs von mehr als 15 Euro. Es sei nicht auszuschließen, dass sich noch ein anderer Übernahmekandidat melde. Und dann dürften die Puppen so richtig tanzen.

In der Zapf Creation-Aktie sehen die Experten der "Prior Börse" eine aussichtsreiche Abfindungsspekulation.
Analyse-Datum: 23.06.2006

Also kaufen Marsch Marsch
@guinnnes03:


Dein "Also kaufen Marsch Marsch" war vermutlich humorvoll gemeint!?

Zapf Creation ist nun zwar eine Spekulation mit einem großen Fallschirm, allerdings dürfte das Priorsche Szenario noch nicht so klar ersichtlich sein.

Deswegen gilt nach meiner Ansicht weiterhin #10.



;)
Aktionärsstruktur (vor dem 13.06.2006):


Streubesitz: 58,03%

Eigene Anteile: 7,16%

Schroder Administration Limite.: 9,77%

Nicolas Mathys: 6,53%

Bestinver Gestión, SGIIC, Madr.: 5,10%

Fidelity Management & Research.: 4,69%

Henderson Global Investors Ltd.: 4,55%

Tocqueville Finance SA: 4,17%



Ich glaube, dass es Bandai mit dem 10,50 Euro-Angebot nicht gelingen wird die 75%-Schwelle zu erreichen!



:)
...die werden nichtmal die 50%-Schwelle erreichen.;)
Ich bin dabei, kaum Risiko und eine 30-50%-Chance, was will man mehr, zumal in dem zur Zeit unsicheren Gesamtumfeld.
Geduld ist hier gefragt.


funcha
@funcha:

Ja, sie werden erhöhen müssen und/oder eine andere Adresse kommt noch ins Rennen. Alles andere ist extrem unwahrscheinlich!


:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.355.648 von djimmi am 30.06.06 09:47:09Und die 11 ist gefallen!

Bid: 12:39:44 10,98 367
Ask: 12:41:36 11,02 300
Die 11 Euro scheinen für XYZ ein interessanter Aufkaufspreis zu sein! ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.364.501 von SiebterSinn am 30.06.06 16:32:36Bald wird es auch zu 11,00 keine Verkäufer mehr geben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.368.870 von depotcheck am 01.07.06 11:05:31Vielleicht war die folgende Formulierung von Bandai auch nicht besonders klug durchdacht!

"Bandai GmbH hält derzeit weder unmittelbar noch mittelbar Aktien der Zapf Creation AG, teilte die Gesellschaft weiter mit."


Sollten Mattel oder Hasbro bereits als Käufer im Markt sein?

Dürfen wir uns an die Schering-Story erinnern?



:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.369.473 von SiebterSinn am 01.07.06 11:58:59Was ist eigentlich, wenn die Übernahme scheitert und kein Aufkäufer kommt?:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.415.768 von soamfe am 05.07.06 10:40:13Sollte Bandai die 75% nicht erreichen und kein weiterer Interessent auftauchen, dürften die Japaner das 10,50 Euro-Angebot zunächst nicht erhöhen aber gleichzeitig verdeckt an der Börse zukaufen.

Da wird es dann ein Gerangel zwischen Bandai und gewissen Abfindungsexperten geben...


:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.420.678 von SiebterSinn am 05.07.06 15:47:56Zapf Creation AG:
06.07.2006, 12:59

Ad-hoc-Meldung übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Meldung ist der Emittent verantwortlich.
------------------------------------------------------------------------------

Rödental, 06. Juli 2006. Die Zapf Creation AG ist heute davon in Kenntnis
gesetzt worden, dass der US-amerikanische Spielwarenhersteller MGA
Entertainment Inc. über verschiedene Personen, die ihm zugerechnet werden,
eine Beteiligung von 18,05% an der Zapf Creation AG erworben hat. Über die
damit verbundenen Absichten ist der Vorstand nicht informiert. Dieser
Erwerb kann sich auf den Erfolg des von der Bandai GmbH veröffentlichten
Übernahmeangebots auswirken, das unter anderem unter der Bedingung steht,
dass Bandai eine Beteiligung in Höhe von 75% des Grundkapitals der
Gesellschaft erreicht. Der Vorstand und der Aufsichtsrat planen, in Kürze
ihre begründete Stellungnahme zu dem Angebot Bandais zu veröffentlichen.
Die Aktionäre der Gesellschaft werden gebeten, diese Stellungnahme
sorgfältig zu lesen.

---------------------------------------------------------------------------

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:




Weitere Informationen:

Zapf Creation AG
Monika Worofsky
Director Corporate Communications
Tel.: 09563-7251 511
Fax: 09563-7251 321
monika.worofsky@zapf-creation.de



(c)DGAP 06.07.2006
---------------------------------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: Zapf Creation AG
Mönchrödener Straße 13
96472 Rödental Deutschland
Telefon: +49 (0)9563-7251-511
Fax: +49 (0)9563-7251-321
E-mail: monika.worofsky@zapf-creation.de
WWW: www.zapf-creation.de
ISIN: DE0007806002
WKN: 780600
Indizes:
Börsen: Amtlicher Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in
Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

---------------------------------------------------------------------------
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Letzte Aktualisierung:
30. 06. 2006
Damit dürfte der Startschuß gefallen sein...;)


Euer Wächter
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.433.038 von WächterDerMatrix am 06.07.06 13:24:27Zwei Doofe, ein Gedanke...;)

funcha
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.433.091 von funcha am 06.07.06 13:28:04Wieso "zwei Doofe"?

Der Übernahmekampf beginnt und Du kannst sicher sein, dass die Beteiligten genau wissen, dass Zapf Creation deutlich mehr als 10,5 Euro wert ist!


:):)
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.434.384 von SiebterSinn am 06.07.06 15:03:14Gewinnmitnahmen ???

Oder will man den Kurs noch niedrig halten ?

Unter 12 EUR dürfte doch ein evl. erhöhtes Angebot kaum sein.
Bieterstreit bei Zapf?
Eine Ad-hoc-Meldung des Puppenherstellers Zapf Creation lässt aufhorchen. Mitte Juni erhielt der angeschlagene Puppenhersteller ein Übernahmeangebot von Bandai. Jetzt zeichnet sich ein Bieterkampf mit dem US Spielzeughersteller MGA ab.
Kopf einer Zapf-Puppe Puppe von Zapf Creation

Die amerikanische Firma MGA Entertainment Inc. hat über verschiedene ihr nahestehende Personen eine Beteiligung von 18,05% an der Zapf Creation AG erworben, hieß es in der Pflichtmitteilung. Man sei durch die US-Firma in Kenntnis gesetzt worden, wisse aber nichts von den Plänen der Amerikaner. "Über die damit verbundenen Absichten ist der Vorstand nicht informiert", hieß es bei Zapf. Wie der fränkische Puppenhersteller ferner bekannt gab, könne sich dies auf die geplante Übernahme durch Bandai auswirken.

Der Tamagotchi-Hersteller Bandai hatte Mitte Juni angekündigt, 75 Prozent der Aktien des Puppenherstellers übernehmen zu wollen. Das Bandai-Angebot liegt bei 10,50 Euro je Aktie (siehe Link " Tamagotchi greift nach Zapf"). Die Offerte der Japaner steht unter der Bedingung, dass es Bandai gelingt, eine Beteiligung von 75 Prozent des Grundkapitals der Zapf Creation zu erwerben.

Wie Bandai am Donnerstag in einer ersten Stellungnahme mitteilte, will man das gegenwärtige Angebot nicht erhöhen. Das Übernahmeverfahren soll planmäßig bis Ende Juli weiterlaufen.

MGA erhofft sich Synergien
Die US-Firma MGA teilte am Donnerstag mit, inzwischen sogar 19,4 Prozent der Zapf-Aktien erworben zu haben. MGA erklärte, dass die Aktionäre von Zapf durch den gegenseitigen Vertrieb von MGA- und Zapf-Produkten höhere Renditen erzielen könnten als mit dem Übernahmeangebot von Bandai.

Damit zeichnet sich ein Bieterwettkampf zwischen Bandai und MGA ab, zur Freude der Aktionäre. Schon vor drei Wochen hatte es an der Börse Spekulationen über ein Gegenangebot gegeben. Damals fiel allerdings der Name der US-Firma Mattel Inc. (siehe Link "Zapf Creation: Kommt ein Gegenangebot?" ).

Aktie profitiert
In Reaktion auf die MGA-Nachricht springt die Zapf-Aktie am Donnerstag zeitweise über fünf Prozent in die Höhe. Die Börsenumsätze sind hoch. Mit 11 Euro liegt das Papier mehr als fünf Prozent über dem Angebot aus Japan.
tf
Pfeil Überblick: Meldungen
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.434.710 von donaldzocker am 06.07.06 15:22:19Gewinnmitnahmen???

Sollen deine 3 Fragezeichen ein Witz sein?

Nie hatte ich auch nur die Idee!

Das wird ein Superdeal!



:)
"Wie Bandai am Donnerstag in einer ersten Stellungnahme mitteilte, will man das gegenwärtige Angebot nicht erhöhen. Das Übernahmeverfahren soll planmäßig bis Ende Juli weiterlaufen."


Nachdem wir hier gerade eben über die Doofen sprachen...
Wer nun verkauft, ist doof!


;)
in der jetzigen Konstellation wundern mich Kurse im Bereich von 11 EUR, die Chancen sind doch weit höher als die Risiken

die Stellunngnahme von Bandai kann man eigentlich nur als Beschwichtigung verstehen damit der Kurs nicht noch weiter wegläuft...

denn:

- Bandai wird mit dem 10,50 EUR - Gebot nicht zum Zuge kommen, die 75 % -Marke ist unerreichbar

- MGA wird weiterhin zukaufen

- falls Bandai auch an der Börse zukauft muß mindestens dieser Preis gezahlt werden (siehe Schering - Bayer - Merck)

- nach Sanierung ist Zapf deutlich mehr wert als 10,50 EUR

- ein starker Partner/Übernehmer begünstigt die Sanierung von Zapf und erschließt Zapf neue Absatzmöglichkeiten --> Umsatz und Rendite steigen, und damit steigen auch die Kurs-Chancen
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.435.793 von donaldzocker am 06.07.06 16:15:55Kann auch anders laufen. Bandai erhöht nicht, scheitert an der 75% Hürde und steigt aus. Kurs fällt wieder auf 8 € und MGA kauft den ganzen Laden Schritt für Schritt unter 10 € p.A. auf.
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.435.940 von MichaelFK am 06.07.06 16:23:30Möglich ist alles!

Und bestimmt werden noch ein paar Varianten ausprobiert um uns von unseren Aktien zu trennen.

Am wahrscheinlichsten ist ein baldiges Angebot von MGA.



:)
Hat jemand Background Info zu MGA ? Ist wenig zu finden.


5.02.2006 22:14
MGA chief says in talks with banks on IPO
NEW YORK (AFX) -- Toy maker MGA Entertainment said the company is talking to several banks as it considers an initial public offering possibly later this year. Chief Executive Isaac Larian told MarketWatch in an interview that the company, which makes the Bratz fashion dolls, has talked to Morgan Stanley, J.P. Morgan, UBS and Bear Stearns, and will "use one or a combination of them." The company said it would also look into tapping the private equity market. Larian also said he would consider buying an entertainment studio and a consumer electronics brand to expand the company beyond toys.

This story was supplied by MarketWatch. For further information see www.marketwatch.com.
Wenn MGA seit Tagen als Käufer im Markt ist (was ich vermute), so könnten sie bis zur nächsten Pflichtmeldung (25%) weitere ca. 400.000 Aktien zukaufen.

Ich bleibe dabei, dass Bandai gepatzt hat und erinnere an mein Posting #22.

Warum haben denn die Japaner zunächst nicht 5% gekauft oder von einem der investierten Fonds gleich einen 10%-Posten übernommen?!

Wollte keiner zu 10,50 verkaufen (?)!


;)
Aus wikipedia:

MGA Entertainment is a leading manufacturer of children's toys and family entertainment products. It makes a variety of toys including fashion dolls, action figures, and accessories including the popular Bratz line of trendy mini-dolls. The dolls come dressed in themed outfits such as Genie Magic and Rock Angelz. The company was founded by a quintessential entrepreneur in 1997 and is reputed to be turning over in excess of two billion dollars. MGA Entertainment is a private company that exists in lots of different categories and is not just a toy company.
Contents

MGA Entertainment's History

A year after he graduated from business school, Isaac Larian founded the company that would become MGA Entertainment. Originally from Iran, he left to travel to the USA at the age of 17 with just a few dollars in his pocket. In 1997 the first doll (Singing Bouncy Baby) was produced and won toy of the year award, selling over a million pieces. The company was originally called Micro Games, but changed its name in 1997 to MGA Entertainment – a name that was more fitting to a company selling dolls. Now it is best known for the phenomenal success of the Bratz Dolls, MGA Entertainment is reputed to be earning tens of thousands of dollars a minute.

After 18 months of research, the newly founded company came up with the Bratz Dolls as a product that would be able to compete with Barbie. Isaac Larian discovered that girls didn't want to play with Barbie after the age of seven, and managed to launch the Bratz Dolls to appeal to 'tween' girls – those aged between child and teenager. The Bratz Dolls were also made at 10 inches high (unlike most fashion dolls who are 11 inches tall) so their proportions would be more realistic, and were given diverse ethnicity. With their fashionable clothes and 'passion for fashion' attitude, the Bratz Dolls were an instant success – not only in the UK and USA, but also all over the world, including Brazil, Hong Kong and Spain. Before the launch of the Bratz Dolls, MGA Entertainment was growing by 40-60% each year, however after the Bratz Dolls hit the stores, this rose to a huge 200-300%! It is estimated that about 65-70% of MGA's business is from the Bratz, however the extra 30% still amounts to hundreds of millions of dollars, which makes MGA a hugely successful company.

With their headquarters in Van Nuys, California, MGA Entertainment manufactures innovative entertainment products for children of all ages. Although the recent success of the Bratz Dolls has been phenomenal, MGA Entertainment produce much more than just fashion dolls, and also manufacture toys, games, electronics, stationary, home décor and sporting goods. The success of the Bratz Dolls does tend to overpower the other products though, and MGA Entertainment have expanded the range to include Bratz Babyz, Itsy Bitsy Bratz, Lil Bratz, Bratz Petz, Bratz Electronics, Bratz Home Décor Collection and Bratz Play Sportz.

The company also has a line of action figures called Alien Racers that include remote controlled (RC) vehicles, and other doll sets like Yummi-Land Soda Pop Girls and Storytime Princesses. CEO Isaac Larian helped found a company called ABC Electronics in 1982, which changed its name to Micro Games of America in the late 1980s, then shortened it to MGA when it shifted from electronic games to dolls in the late 1990s.
[edit]

MGA Entertainment vs. Mattel Inc.

However, MGA Entertainment is definitely best known for the huge success of the Bratz Dolls. Since their introduction in 2001, they have taken the world by storm and have been able to appeal to 'tween' girls – something which competitors Mattel have been trying to do for years. The Bratz' popularity has grown from strength to strength and new lines such as Bratz Babyz and Lil Bratz have been launched with just as much success. MGA Entertainment has even managed to give Barbie a run for her money, after her 40-year reign of the doll market. The dolls war between Barbie and Bratz continues, but Barbie has a tough competition in the market, when her sales go down every year, since the release of the Bratz. MGA Entertainment's innovative products have also earned them numerous awards .
[edit]

Toys Produced by MGA Entertainment

* Bratz
* Bratz Babyz
* Bratz Big Babyz
* Itsy Bitsy Bratz
* Lil Bratz
* Bratz Petz
* Bratz Babyz Ponyz
* Bratz Play Sportz
* Alien Racers
* Rescue Pets
* Yummi-Land
* Creature Mix
* Big Fish Lil' Fish
Isaac Larian
From Wikipedia, the free encyclopedia
Jump to: navigation, search

Isaac Larian is the Chief Executive Officer of MGA Entertainment, the biggest privately owned toy company in the world. He was born in Iran to Jewish parents. He came to the US in 1971.

After graduating from CSULA in Civil Engineering, he started a business exporting electronic goods, and later (2000) expanded their company to include the creation, development and marketing of the Bratz doll. Two of the dolls bear the names of his children, son Cameron and daughter Jasmin (although her doll uses the Persian spelling Yasmin). Currently his third child doesn't have a Bratz doll, but that can change with the next release.

He was named "Entrepreneur of the Year" (Consumer Products category) by Ernst & Young in 2004.

His motto is "Fortune favors the bold" which is displayed throughout MGA's building.

He recently hired a chaufer, categorized as an extravagance, when he realized that he spent too much time on his cell phone and Blackberry while driving.
Ein Übernahmeangebot von MGA wird es wohl nicht geben, wenn ich die MGA Stellungnahme richtig interpretiere.

Die sind nur an einer Vertriebskooperation interessiert. Die (Minderheits-) Beteiligung soll einen Aufsichtsratsjob für MGA sicherstellen und natürlich das Bandai Angebot vereiteln. Weiterhin sind die zu einer Kapitalspritze bereit. Performt Zapf nicht wird debt in equity getauscht und dann haben die den Laden.

Jetzt kommt es also auf Bandai an.
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.437.492 von MichaelFK am 06.07.06 17:49:59"Ein Übernahmeangebot von MGA wird es wohl nicht geben, wenn ich die MGA Stellungnahme richtig interpretiere."

Bei Übernahmen grundsätzlich fast nichts glauben!


;)
Was ist, wenn Zapf gezielt in die Krise getrieben wird, um günstig und ggf. lastenfrei zu erwerben. Siehe Heinkel
Was ist, wenn morgen ein Meteorit auf das Firmengebäude in Rodenthal fällt.....!!!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.450.202 von marvellous am 07.07.06 14:02:02Jede Brieforder (auch wenn mehr als 10K stehen) wird weggekauft, und das zu Kursen von 6% über Übernahmeangebot.

Also ich seh das positiv, denn diese Aktien liegen erstmal definitiv in festen Händen!
DGAP-Adhoc: Vorstand und Aufsichtsrat der Zapf Creation AG veröffentlichen begründete Stellungnahmen
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Zapf Creation AG / Stellungnahme

10.07.2006

Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.---------------------------------------------------------------------------

Adhoc-Meldung nach § 15 WpHG

Vorstand und Aufsichtsrat der Zapf Creation AG veröffentlichen begründeteStellungnahmen

Rödental, 10. Juli 2006. Vorstand und Aufsichtsrat der Zapf Creation AG,Europas führendem Hersteller von Spiel- und Funktionspuppen, haben heuteihre begründeten Stellungnahmen zum Übernahmeangebot der Bandai GmbH gemäߧ 27 Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG) veröffentlicht.

Die Bandai GmbH ("Bieterin"), eine Konzerngesellschaft des japanischenSpielwarenherstellers Namco Bandai Holdings Inc., hat am 28. Juni 2006 einAngebot zur Übernahme aller Aktien der Zapf Creation AG zum Preis von 10,50Euro je Aktie in bar veröffentlicht. Die Annahmefrist für das Angebot läuftbis einschließlich 31. Juli 2006. Der US-amerikanische SpielwarenherstellerMGA Entertainment Inc. hat am 6. Juli 2006 mitgeteilt, über verschiedenePersonen, die ihm zuzurechnen sind, eine Beteiligung von 18,05 % amGrundkapital der Zapf Creation AG erworben zu haben. Laut einerPressemitteilung strebt MGA die Realisierung von Synergien zwischen beidenGesellschaften durch eine strategische Partnerschaft an.Vorstand und Aufsichtsrat haben den Kontakt zu MGA gesucht. EinZusammentreffen bzw. eine Telefonkonferenz von MGA und dem Vorstand zurErläuterung der von MGA angestrebten Synergien konnte aber noch nichtstattfinden.

Vorstand und Aufsichtsrat haben das Angebot der Bandai GmbH ausführlichgeprüft. Sie sind zu unterschiedlichen Bewertungen gelangt, die sie ingetrennten begründeten Stellungnahmen veröffentlichen.

Der Vorstand unterstützt das Angebot und erachtet den Angebotspreis alsangemessen. Grundlagen für diese Einschätzung sind die Analyse derhistorischen Börsenkurse der Gesellschaft, die aktuellen Einschätzungen vonFinanzanalysten und eine Fairness Opinion durch den Finanzberater Lazard &Co. GmbH. Der Vorstand hat zudem berücksichtigt, dass Bandai unter mehrerenInteressenten die höchste Preisindikation unterbreitet und bisher alseinziger Interessent ein konkretes Übernahmeangebot vorgelegt hat. Er istder Auffassung, dass die in der Angebotsunterlage geäußerten Absichten desBieters hinsichtlich der Unternehmensstrategie und der Entwicklung desoperativen Geschäfts der Zapf Creation AG im Interesse der Gesellschaftsind.

Der Vorstand gibt den Aktionärinnen und Aktionären keineHandlungsempfehlung, das Angebot der Bieterin anzunehmen oder abzulehnen.Der Grund dafür ist, dass er nicht vorhersagen kann, ob der Kurs der ZapfCreation-Aktie nach Ablauf des Angebots von Bandai bei einer möglichenkünftigen Zusammenarbeit mit MGA über den Angebotspreis der Bieterinsteigen wird. Es ist zudem nicht auszuschließen, dass der Aktienkurs unterdas aktuelle Niveau fallen wird, sollte das Angebot von Bandai scheiternund MGA kein alternatives Übernahmeangebot gemäß WpÜG vorlegen.

Der Aufsichtsrat lehnt das Angebot der Bieterin mehrheitlich ab undempfiehlt den Aktionärinnen und Aktionären, ihre Aktien nicht zu dem vonBandai gebotenen Preis zu verkaufen.Der Aufsichtsrat ist in Anbetracht der jüngsten Entwicklungen der Ansicht,dass der Angebotspreis das Potenzial der Aktie der Zapf Creation AG nichtangemessen reflektiert. Er stützt sich bei dieser Einschätzung auf dieAnnahme, dass MGA bereit gewesen ist, für den Erwerb der Beteiligung von18,05 % einen höheren Preis als die von Bandai offerierten 10,50 Euro jeAktie zu zahlen. Zudem notierte die Aktie seit Veröffentlichung desAngebots konstant über dem Angebotspreis.Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Herr Martin Gruschka, hat zu dieserStellungnahme des Aufsichtsrates ein Minderheitenvotum abgegeben, das derbegründeten Stellungnahme beigefügt ist.

Die vollständigen begründeten Stellungnahmen können auf der Homepage derGesellschaft unter www.zapf-creation.de in deutscher und englischer Spracheabgerufen werden. Die Dokumente werden zudem Aktionärinnen und Aktionärenauf Anfrage kostenlos zugesendet.

Weitere Informationen:Zapf Creation AG Frank Elsner Kommunikation GmbHMonika Worofsky Tel: 05404-91 92 0Director Corporate CommunicationsTel.: 09563-7251 511 Fax: 09563-7251 321 monika.worofsky@zapf-creation.de

Die Zapf Creation AG ist Europas führender Markenhersteller von Spiel- undFunktionspuppen mit Zubehör.Zu den bekanntesten Marken von Zapf Creation gehören Deutschlandsmeistverkaufte FunktionspuppeBABY born(TM), die seit 1991 weltweit über 13 Millionen Mal verkauft wurde,sowie Baby Annabell(TM) und CHOU CHOU. Alle Markenspielkonzepte verbindet einhoher Anspruch an Design, Qualität, Sicherheit und Spielwert.Zapf Creation ist international mit 8 Tochtergesellschaften in Amerika,Europa und Asien vertreten. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Rödental,Deutschland, erzielte im Geschäftsjahr 2005 einen Konzernumsatz von 140,7Mio. Euro und beschäftigt weltweit 408 Mitarbeiter (per 31.12.05). Die ZapfCreation AG, 1932 von Max Zapf gegründet, wurde 1992 von der TATriumph-Adler AG erworben und im April 1999 erfolgreich an die Börse(SDax:ZPF) geführt. Weitere Informationen erhalten Sie unter:www.zapf-creation.de.

DGAP 10.07.2006 --------------------------------------------------------------------------- Sprache: DeutschEmittent: Zapf Creation AG Mönchrödener Straße 13 96472 Rödental DeutschlandTelefon: +49 (0)9563-7251-511Fax: +49 (0)9563-7251-321E-mail: monika.worofsky@zapf-creation.deWWW: www.zapf-creation.deISIN: DE0007806002WKN: 780600Indizes: Börsen: Amtlicher Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart Ende der Mitteilung DGAP News-Service ---------------------------------------------------------------------------
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.450.202 von marvellous am 07.07.06 14:02:02das wäre ziemlich schlecht....
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.499.050 von MichaelFK am 10.07.06 10:50:23"Der Aufsichtsrat lehnt das Angebot der Bieterin mehrheitlich ab undempfiehlt den Aktionärinnen und Aktionären, ihre Aktien nicht zu dem vonBandai gebotenen Preis zu verkaufen.Der Aufsichtsrat ist in Anbetracht der jüngsten Entwicklungen der Ansicht,dass der Angebotspreis das Potenzial der Aktie der Zapf Creation AG nichtangemessen reflektiert. Er stützt sich bei dieser Einschätzung auf dieAnnahme, dass MGA bereit gewesen ist, für den Erwerb der Beteiligung von18,05 % einen höheren Preis als die von Bandai offerierten 10,50 Euro jeAktie zu zahlen. Zudem notierte die Aktie seit Veröffentlichung desAngebots konstant über dem Angebotspreis.Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Herr Martin Gruschka, hat zu dieserStellungnahme des Aufsichtsrates ein Minderheitenvotum abgegeben, das derbegründeten Stellungnahme beigefügt ist."

Einmalig, mal wieder was neues!

Die Börse schlägt doch wirklich fast jeden Krimi!


:):)
Auch wenn MGA eine Übernahme plant, würde sie dies wohl kaum in einer Stellungnahme kundtun. Es ist daher fast bedeutungslos , was die Betreffenden jetzt äußern.
Zapf ist angeschossen und geradezu prädestiniert für eine Übernahme. Die Frage ist nur, wieviel Geduld mitgebracht werden muß. Sowohl Bandai als auch MGA könnten die Übernahme von Zapf aus der Portokasse zahlen.;)
1.07.2006 - 08:13 Uhr
Namco Bandai will Zapf trotz negativem AR-Votum übernehmen

TOKIO (Dow Jones)--Der japanische Spielwarenkonzern Namco Bandai wird seine Bemühungen fortsetzen, die Mehrheit am deutschen Wettbewerber Zapf Creation zu übernehmen. Daran würden auch die unterschiedlichen Stellungnahmen des Zapf-Vorstandes und -Aufsichtsrates nichts ändern, teilte Namco Bandai am Dienstag mit. Das Unternehmen, bekannt für seine "Power Rangers"-Actionfiguren und das virtuelle Haustier "Tamagotchi", hatte im Juni angekündigt, mehr als 75% an Zapf zu einem Preis von 10,50 EUR je Aktie übernehmen zu wollen.

In der vergangenen Woche hatte dann der US-Spielwarenkonzern MGA Entertainment überraschend mitgeteilt, 19,4% der Zapf-Anteile zu halten und eine Vertriebskooperation mit dem deutschen Puppenhersteller vorgeschlagen. Der Vorstand von Zapf hatte zwar am Montag seine Unterstützung für das Namco-Bandai-Gebot bekräftigt, aber den Aktionären keine Verkaufsempfehlung gegeben. Der Aufsichtsrat von Zapf hatte sich dagegen mehrheitlich gegen die Übernahme durch den japanischen Spielzeugkonzern ausgesprochen; der Aufsichtsratsvorsitzende von Zapf hatte sich der Stimme enthalten.

Die 1932 gegründete Zapf Creation befindet sich seit einigen Jahren in Schwierigkeiten. Das Unternehmen mit Sitz im fränkischen Rödental hat empfindliche Umsatzverluste hinnehmen müssen. Zudem war ein Neuausweis der Bilanz 2004 nötig geworden, nachdem Unregelmäßigkeiten festgestellt worden waren. Zapf hält einen mehr als 60-prozentigen Anteil am deutschen Puppenmarkt.

Die Aktien von Zapf verloren am Montag 1% auf 10,99 EUR.

-Von Sayaka Yakushiji and Hiroyuki Kachi, Dow Jones Newswires,
+49 (0) 69 29 725 108, unternehmen.de@dowjones.com
DJG/DJN/mim/brb
11.07.2006 10:20
Schroder kauft bei Zapf zu
Die Investmentgesellschaft Schroder hat ihre Beteiligung an dem Puppenhersteller Zapf Creation auf über 10 Prozent aufgebaut. Hofft das Unternehmen auf einen Bieterkampf?
Produktion von Zapf-Puppenköpfen

Der Anteil von Schroder betrage nun 10,06 Prozent, teilte das Unternehmen in einer am Dienstag in der "Börsen-Zeitung" veröffentlichten Finanzanzeige mit. Zuvor lag der Anteil bei 9,77 Prozent.

Der angeschlagene Puppenhersteller steht vor der Übernahme. Es könnte sich ein Bieterkampf entfachen. Neben dem japanischen Tamagotchi-Hersteller Bandai hat auch das amerikanische Spielwarenunternehmen MGA ein Auge auf Zapf geworfen.

Doch während Bandai den Eignern ein Übernahmeangebot unterbreitete, hielt sich der US-Konzern bisher zurück. MGA hatte zwar kürzlich 18 Prozen erworben, spricht aber derzeit nur von einer Partnerschaft und hat bisher keine Gegenofferte für die börsennotierte fränkische Firma lanciert.

Bieterkampf?
Ermöglicht wird ein solcher Bieterkampf dadurch, dass der Aufsichtsrat sich gegen die Bandai-Offerte stellte. Das Kontrollgremium lehnte am Montag überraschend das Kaufangebot der Japaner ab. Der Preis sei nicht angemessen.

Dagegen hatte der Vorstand die Übernahme-Offerte gutgeheißen. Allerdings sprach auch die Konzernleitung den Aktionären keine Empfehlung zur Andienung ihrer Anteilen aus. Diese zurückhaltende Position wurde mit der Unsicherheit der Absichten von MGA Entertainment begründet.

Bandai hatte vor rund zwei Wochen 10,50 Euro je Aktie offeriert und wollte so mindestens 75 Prozent an Zapf übernehmen. Damit gewährt Bandai eine Prämie auf den durchschnittlichen Börsenkurs der vergangenen drei Monate von 19,5 Prozent.

Zapf befindet sich seit einigen Jahren in Schwierigkeiten. Der Puppenhersteller hat empfindliche Umsatzeinbußen erlitten und wird derzeit umstrukturiert. Zudem war ein Neuausweis der Bilanz 2004 nötig geworden, nachdem Unregelmäßigkeiten festgestellt worden waren.
bs
1.07.2006 12:01
Zapf: Verwirrung um Schroder-Beteiligung
Die Investmentgesellschaft Schroder hat ihre Beteiligung an dem Puppenhersteller Zapf Creation doch nicht aufgestockt sondern abgebaut. Sie hält nur noch 3,8 Prozent.
Produktion von Zapf-Puppenköpfen

Am 15. Juni habe Schroder die Schwelle von fünf Prozent unterschritten, teilte Zapf in einer am Dienstag in der "Börsen-Zeitung" veröffentlichten Finanzanzeige mit. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur dpa-AFX falsch aus dieser Anzeige zitiert und von einer Aufstockung des Anteils berichtet. Schroder hatte bereits 2004 einen Anteil von über 10 Prozent, dieser wurde aber schrittweise verringert.

Bieterkampf?
Der angeschlagene Puppenhersteller steht vor der Übernahme. Es könnte sich ein Bieterkampf entfachen. Neben dem japanischen Tamagotchi-Hersteller Bandai hat auch das amerikanische Spielwarenunternehmen MGA ein Auge auf Zapf geworfen.

Doch während Bandai den Eignern ein Übernahmeangebot unterbreitete, hielt sich der US-Konzern bisher zurück. MGA hatte zwar kürzlich 18 Prozen erworben, spricht aber derzeit nur von einer Partnerschaft und hat bisher keine Gegenofferte für die börsennotierte fränkische Firma lanciert.

Ermöglicht wird ein solcher Bieterkampf dadurch, dass der Aufsichtsrat sich gegen die Bandai-Offerte stellte. Das Kontrollgremium lehnte am Montag überraschend das Kaufangebot der Japaner ab. Der Preis sei nicht angemessen.

Dagegen hatte der Vorstand die Übernahme-Offerte gutgeheißen. Allerdings sprach auch die Konzernleitung den Aktionären keine Empfehlung zur Andienung ihrer Anteilen aus. Diese zurückhaltende Position wurde mit der Unsicherheit der Absichten von MGA Entertainment begründet.

Bandai hält dagegen
Doch Bandai lässt sich nicht abschrecken. Die unterschiedlichen Stellungnahmen des Zapf-Vorstandes und -Aufsichtsrates würden nichts daran ändern, dass man sich weiter bemühe, die Mehrheit am deutschen Wettbewerber zu übernehmen, teilte Bandai am Dienstag mit.

Bandai hatte vor rund zwei Wochen 10,50 Euro je Aktie offeriert und wollte so mindestens 75 Prozent an Zapf übernehmen. Damit gewährt Bandai eine Prämie auf den durchschnittlichen Börsenkurs der vergangenen drei Monate von 19,5 Prozent.

Zapf befindet sich seit einigen Jahren in Schwierigkeiten. Der Puppenhersteller hat empfindliche Umsatzeinbußen erlitten und wird derzeit umstrukturiert. Zudem war ein Neuausweis der Bilanz 2004 nötig geworden, nachdem Unregelmäßigkeiten festgestellt worden waren.
bs
Pfeil
4.07.2006 11:49
Angemeldete Zusammenschlussvorhaben: MGA / Zapf Creation
Angemeldete Zusammenschlussvorhaben: MGA / Zapf (Nachrichten/Aktienkurs) Creation

Datum der Anmeldung:
12.07.2006

Aktenzeichen:
B4-162/06

Unternehmen:
MGA / Zapf Creation

Produktmärkte:
Spielwaren

Bundesländer/Unternehmenssitz:
Bayern
Man sollte sich die Original-Pressemeldung durchlesen.

http://www.mgae.com/downloads/pressreleases/MGA%20Entertinme…

Dort ist von "terrific synergies" die Rede sowie von "additional capital" und "with all such steps in accordance with German law".

Wie bereits verlautbart wurde, hat MGA über EUR 10,50 zugekauft und hält bei fast 20%. Somit ist das Erreichen der 75%-Grenze durch die Japaner so gut wie unmöglich, wenn ich daran denke, dass hier im Forum auch einige zu EUR 10,50 nicht verkaufen.

Mein Tipp wie bei Dr. Scheller Cosmetics: Ein paar Euros drauflegen, dann besteht Diskussionsbereitschaft. Dort war das erste Angebot bei EUR 4,20. Nun stehen wir über EUR 7,-.
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.601.070 von dragon99 am 14.07.06 22:21:08"wenn ich daran denke, dass hier im Forum auch einige zu EUR 10,50 nicht verkaufen."

Vielleicht drückt der schwache Gesamtmarkt den Kurs doch noch einmal Richtung 10,50; wäre das nicht toll?!


;):)
Der Gesamtmarkt ist hier von untergeordneter Bedetung, solange das derzeitige Angebot zu EUR 10,50 im Markt ist.
Ein Großinvestor, der fast 20% hält, wird sich wohl mit einem Minderheitsanteil in dieser Größenordnung nicht zufrieden geben bzw. nur zu einem höheren Preis verkaufen.

Andererseits kostet die Beauftragung von Anwälten usw. zur Erstellung eines Angebots und die ganze Durchführung auch etwas. Die Japaner werden wohl nicht so schnell das Handtuch werfen.
Ermittlungen gegen Winning dürfte den Kurs wohl nicht beeinflussen. Interessanter ist allerdings die Tatsache das MGA bereits ein Büro in Darmstadt eröffnet hat. Orderbuch sieht zur Zeit auch besser aus.




ZAPF

Fahnder ermitteln gegen Ex-Finanzchef

Offenbar über mehrere Jahre hinweg sind die Bilanzen des Puppenherstellers Zapf gefälscht worden. In diesem Zusammenhang ermitteln Staatsanwälte jetzt gegen den ehemaligen Finanzvorstand Rudolf Winning.

Rödenthal - Nach dem Verdacht der Bilanzmanipulation beim Puppenhersteller Zapf Creation Chart zeigen hat die Staatsanwaltschaft Hof ein Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Finanzvorstand Rudolf Winning eingeleitet.

Er stehe unter dem Verdacht von Vermögensstraftaten, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Gerhard Schmitt der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe). Es dürfte noch einige Monate dauern, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind, sagte ein Justizsprecher gegenüber manager-magazin.de.

Winning werde momentan als "einziger Beschuldigter" geführt. Winning war im vergangenen Jahr von seinem Posten zurückgetreten. Später war bekannt geworden, dass die Bilanzen des Puppenherstellers offenbar über mehrere Jahre hinweg gefälscht worden waren. Im Mai hatte sich das Unternehmen auch von Eichhorn getrennt.

Seitdem hält vor allem der Übernahmepoker um das fränkische Unternehmen die Belegschaft in Atem. Ursprünglich wollte der japanische Spielwarenkonzern Bandai den Hersteller der Puppe "Baby Born" übernehmen. Der Zapf-Aufsichtsrat hatte das Angebot Anfang der Woche aber überraschend abgelehnt. Dagegen hatten sich der Vorstand sowie der Aufsichtsratsvorsitzende dafür ausgesprochen. Bandai will 75 Prozent an der oberfränkischen Firma übernehmen.

Nach der Ablehnung des Aufsichtsrats könnten die Chancen für den Gegenspieler, den US-Konzern MGA Entertainment, auf die Übernahme gewachsen sein. Der Konzern hat sein Fusionsvorhaben beim Bundeskartellamt bereits angemeldet. MGA will durch den Kauf vor allem Zugang zum deutschen Spielzeugmarkt erhalten.

Vor wenigen Wochen habe MGA bereits ein Büro in Darmstadt eröffnet, um seine Offensive vorzubereiten, berichtete das Magazin DER SPIEGEL. Vor allem wolle MGA sein Konkurrenzmodell zur Barbie-Puppe, die "Bratz"-Puppen, in die deutschen Läden bringen. Eine Kooperation mit Zapf könne dies erleichtern. Ein Angebot von MGA hatte Zapf nach Angaben einer Sprecherin bis Freitag aber nicht erhalten.

dpa, manager-magazin.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.628.066 von dragon99 am 16.07.06 21:20:29Der Gesamtmarkt ist in meinem Sinn durchaus von Bedeutung, da er uniformierte und lange mit Zapf leidende Anleger dazu bringt ihre Aktien zwischen 10,50 und 11,00 (nach meiner Ansicht) zu "verschenken"!

Freundlichst :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.640.262 von MichaelFK am 17.07.06 11:30:38"...den US-Konzern MGA Entertainment, auf die Übernahme gewachsen sein. Der Konzern hat sein Fusionsvorhaben beim Bundeskartellamt bereits angemeldet."

Da bin ich mal sehr gespannt wann wir die nächste Pflichtmitteilung (Überschreiten der 25%-Schwelle) von MGA bekommmen!


;)
Sieht nicht so aus, als ob zwischen Bandai und MGA Gespräche laufen. Theoretisch wäre ja eine Vertriebskooperation auch zwischen Bandai/Zapf und MGA möglich.



Poker um Puppenhersteller Zapf - Bandai kritisiert MGA

Im Poker um die Übernahme des Puppenherstellers Zapf Creation<ZPF.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) hat der japanische Bandai-Konzern den Konkurrenten MGA Entertainment kritisiert. Der amerikanische Spielekonzern habe seine Absicht, eine Partnerschaft mit Zapf einzugehen, bisher nicht konkretisiert. "Für ein Unternehmen, das sich als seriöser strategischer Partner etablieren will, ist das sehr ungewöhnlich", sagte der Europa-Chef von Bandai, Masayuki Matsuo, am Dienstag in Nürnberg.

Bandai will die Mehrheit an Zapf übernehmen und bietet den Aktionären 10,50 Euro je Aktie. Während der Zapf-Vorstand die Offerte begrüßte, lehnte der Aufsichtsrat sie überraschend ab. Im Gegenzug gab MGA bekannt, man habe 18,05 Prozent des Aktienkapitals von Zapf erworben. Zudem meldete MGA beim Bundeskartellamt Fusionspläne an.

Nach Matsuos Ansicht lässt MGA die Aktionäre im Unklaren über die geplante finanzielle Unterstützung. Er zeigte sich "besorgt" über die Zukunft des Rödentaler Puppenherstellers, falls das eigene Angebot scheitern sollte. Man sei überzeugt, dass Zapf einen starken Eigentümer brauche und dass dieser Eigentümer ein Angebot an alle Aktionäre machen müsse, um die Finanzkraft des Unternehmens wiederherzustellen. Bandai sei weltweit bekannt als finanziell starker und verlässlicher Partner. "Wir werden Zapf nicht zur "Spielpuppe" für kurzfristige Interessen machen", unterstrich Matsuo./sm/bb/DP/mur

ISIN DE0007806002 JP3778700009

AXC0066 2006-07-18/10:40
Servus allerseits



Aus "Der Aktionär" - Mehr aus der aktuellen Ausgabe siehe Thread: Der Aktionär Empfehlungen Ausgabe 30/2006


Die Schlacht geht weiter. MGA versucht wie Merck den Übernahmepreis zu treiben. Anlegern bietet sich die Chance auf ein höheres Übernahmeangebot. Kurs nach unten durch die Offerte zu 10,50 Euro gut abgesichert. Kursziel 13,50 Euro.
Bandai kämpft mit Angriff auf Wettbewerber um Zapf
Di Jul 18, 2006 4:03 MESZ7

München (Reuters) - Der japanische Spielwarenkonzern Bandai kämpft um die Übernahme des angeschlagenen fränkischen Puppenhersteller Zapf.

In einem ungewöhnlichen Schritt griff Bandai am Dienstag den US-Puppenhersteller MGA Entertainment, der mehr als 18 Prozent der Zapf-Anteile zusammengekauft hat, direkt an und unterstellte dem Rivalen mangelnde Seriosität. MGA habe nicht konkretisiert, wie die angekündigte strategische Partnerschaft aussehen könnte. "Für ein Unternehmen, das sich als seriöser strategischer Partner etablieren will, ist das sehr ungewöhnlich", kritisierte Bandai-Europa-Chef Masayuki Matsuo. Das Gebot von Bandai sei das Beste für Zapf, da das Unternehmen zur Stärkung der Finanzkraft einen starken Partner brauche.

Bandai will Zapf übernehmen und bietet 10,50 Euro pro Aktie, insgesamt 78 Millionen Euro. Das Angebot läuft bis 31. Juli und steht unter der Bedingung einer Mehrheit von 75 Prozent. Zuletzt lag der Kurs der Zapf-Aktie allerdings über der gebotenen Summe, am Dienstag wurde sie 0,7 Prozent höher als am Vortag für 10,93 Euro gehandelt.

Matsuo warnte die Zapf-Aktionäre vor dem Risiko, dass das Angebot von Bandai scheitern könnte. Dann könnte Zapf in eine schwierige Lage geraten. Nur bei einem erfolgreichen Gebot könne Zapf langfristig die notwendigen finanziellen Mittel erhalten. Bei MGA dagegen sei eine finanzielle Unterstützung nicht sicher.

Die Aussicht auf ein konkurrierendes Gebot von MGA hatte den Aufsichtsrat und den Vorstand entzweit. Das Kontrollorgan lehnt die Bandai-Offerte gegen den Willen des Aufsichtsratschefs und des Vorstands ab.

MGA, ein in den USA erfolgreicher Hersteller von Modepuppen ("Bratz") , hat eine Vertriebskooperation angeboten, seine Pläne aber nicht näher erläutert. Zudem hat MGA angedeutet, zum Kauf weiterer Anteile und zu einer Finanzspritze für Zapf bereit zu sein.

BANDAI WILL KERNOPERATIONEN VON ZAPF IN DEUTSCHLAND BEHALTEN

Bandai stellt unter anderem "Power-Rangers"-Spielpuppen und das künstliche elektronische Haustier "Tamagotchi" her. Europa-Chef Matsuo bekräftigte, Zapf könne das Potenzial seiner Produkte durch die weltweiten Ressourcen von Bandai ideal ausnutzen. Es gebe keine Absichten, den Firmensitz von Zapf oder wesentliche Firmenteile zu verlagern, auch ein substanzieller Stellenabbau sei nicht geplant.

Zapf war in die Krise geraten, da seine Funktionspuppen, die gebadet werden und weinen können, unerwartet schlecht verkauft wurden. Später musste Zapf nach einer Bilanzprüfung die ohnehin schwachen Bilanzen für 2004 und 2005 nach unten korrigieren, die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ex-Finanzchef Rudolf Winning.

Eine große Bedeutung bei der Übernahme von Zapf kommt einem schweizerischen Investor zu, der sechs Prozent der Anteile hält und nach Angaben aus Branchenkreisen noch unentschieden ist.
Die heutige Meldung aus Japan ist auch schon puppenspielermäßig.
Ich würde meinen ein schlechter Puppenpielertrick.

Die Besorgnis der Japaner um die Absichten aus Amerika ist rührend, auch um das Schicksal von Zapf, falls das Angebot nicht erfolgreich ist.

Man sein, dass das Vorgehen aus Amerika ungewöhnlich ist. Genauso ungewöhnlich würde ich es ansehen, wenn ein Konkurrent fast 20% erwirbt und der Angebotspreis dann nicht angehoben wird.
Na mal sehen, wer sich zuerst bewegt. Das Bandai Angebot ist wohl bei dem derartigen Kurs unattraktiv. MGA kann mit 20% auch nichts anfangen.

Zur Zeit kein Handlungsbedarf. Orderbuch ist zu. Mehr als 60.000 Aktien stehen zwischen 10.90 und 11.00 zum Verkauf. Scheinbar kein Kaufinteresse.
Auch heute absolut kein Handlungsbedarf. Wer noch nicht dabei ist, kann versuchen zu 10.76 € eine Position aufzubauen.
Übernahmeschlacht um Zapf

Um den finanziell angeschlagenen deutschen Puppenhersteller buhlen jetzt gleich zwei Konkurrenten: Die US-amerikanische MGA und die japanische Bandai

München - Der US-Spielwarenkonzern MGA hat die kartellrechtliche Freigabe für eine Übernahme von Zapf Creation erhalten und will nun weitere Aktien des fränkischen Puppenherstellers kaufen.

Bei Verhandlungen über eine Vertriebskooperation seien sich MGA und die Zapf-Spitze näher gekommen, teilte die US-Firma am Freitag mit. Damit entfesseln die US-Amerikaner endgültig eine Übernahmeschlacht um Zapf mit der japanischen Bandai, die ebenfalls für die Rödentaler bietet und ihr Angebot von 10,50 je Aktie an den Erwerb von mindestens 75 Prozent der Anteile geknüpft haben. MGA hält bisher rund 18 Prozent an Zapf. (APA/Reuters)
Noch eine Heuschrecke die sich an Zapf beteiligt hat. Komisch nur, dass der Kurs nicht über 11 € steigt.


Britische Beteiligungsfirma kauft Anteile an Zapf
Sa Jul 22, 2006 11:37 MESZ136


Frankfurt (Reuters) - Der von zwei übernahmewilligen Firmen umworbene Puppenhersteller Zapf Creation hat einen weiteren Großaktionär bekommen.

Wie das Unternehmen aus dem fränkischen Rödental am Samstag in einer Finanzanzeige mitteilte, hält die britische Beteiligungsgesellschaft Trafalgar Asset Management seit dieser Woche 5,63 Prozent der Zapf-Aktien.

Am Freitag hatte der amerikanische Spielwarenkonzern MGA mitgeteilt, er wolle seine Beteiligung nun weiter aufstocken. MGA hält mehr als 18 Prozent der Anteile an Zapf und will damit den Übernahmeversuch des Tamagotchi-Herstellers Namco Bandai torpedieren. Die Japaner haben zur Bedingung gemacht, 75 Prozent an Zapf erwerben zu können.

Zapf war in die Krise geraten, weil sich seine Puppen unerwartet schlecht verkauften. Später musste Zapf nach einer Bilanzprüfung die ohnehin schwachen Zahlen für 2004 und 2005 nach unten korrigieren. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ex-Finanzchef Rudolf Winning.
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.885.244 von MichaelFK am 22.07.06 14:03:43"Komisch" ist an der Börse kein Fremdwort!

Ich freue mich und habe in dieser Hinsicht keinerlei Ängste...


;):)
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.890.711 von SiebterSinn am 22.07.06 15:32:46Du bist ja ein richtiger Schlauberger...:laugh:Wer hat denn die fast 400.000 Aktien zu diesen Preisen an den britischen Hedgefond verkauft ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.900.401 von MichaelFK am 22.07.06 17:48:521) Das hat nichts mit schlau zu tun, wenn man Profi ist.

2) Während der letzten Monate, viele Frischlinge!



:)
Könnte interessant werden.

Bandai hält mittlerweile 0,30% des Grundkapitals oder 24.332 Aktien. (http://www.bandaigmbh.de/MeldungDeutsch060718.pdf).


Trafalgar Catalyst Fund

The Trafalgar Catalyst Fund is an event driven hedge fund focusing on strategies around corporate events such as takeovers, mergers, bond reorganizations, liquidations, and other special situations. All positions have a determined catalyst and a clear path to trade exit. Options are used to aim to define downside and to create a more symmetrical risk/reward.

http://www.trafalgarfunds.com/product.cfm?page=3&fund=1
24.07.2006 16:38
DGAP-Adhoc: Zapf Creation AG (deutsch)


Zapf Creation AG (Nachrichten/Aktienkurs) : Aufsichtsratsvorsitzender tritt zurück

Zapf Creation AG / Personalie

24.07.2006

Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------

Rödental, 24. Juli 2006. Martin Gruschka, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Zapf Creation AG, hat heute entsprechend den satzungsmäßigen Bestimmungen seinen Rücktritt als Mitglied und Vorsitzender des Aufsichtsrates erklärt. Herr Gruschka ist seit 11. Mai 2005 Mitglied des Aufsichtsrates und wurde am 7. Juli 2005 zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt.

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Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Die Zapf Creation AG ist Europas führender Markenhersteller von Spiel- und Funktionspuppen mit Zubehör. Zu den bekanntesten Marken von Zapf Creation gehören Deutschlands meistverkaufte Funktionspuppe BABY born(TM), die seit 1991 weltweit über 13 Millionen Mal verkauft wurde, sowie Baby Annabell(TM) und CHOU CHOU. Alle Markenspielkonzepte verbindet ein hoher Anspruch an Design, Qualität, Sicherheit und Spielwert. Zapf Creation ist international mit 8 Tochtergesellschaften in Amerika, Europa und Asien vertreten. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Rödental, Deutschland, erzielte im Geschäftsjahr 2005 einen Konzernumsatz von 140,7 Mio. Euro und beschäftigt weltweit 408 Mitarbeiter (per 31.12.05). Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.zapf-creation.de.

Kontakt: Zapf Creation AG, Corporate Communications, Monika Worofsky, Tel.: +49 (0) 9563 - 7251 511 und Frank Elsner Kommunikation GmbH, Tel.: +49 (0) 5404 - 91 92 0

DGAP 24.07.2006 -------------------------------------------------------------------- -------

Sprache: Deutsch Emittent: Zapf Creation AG Mönchrödener Straße 13 96472 Rödental Deutschland Telefon: +49 (0)9563-7251-511 Fax: +49 (0)9563-7251-321 E-mail: monika.worofsky@zapf-creation.de WWW: www.zapf-creation.de ISIN: DE0007806002 WKN: 780600 Indizes: Börsen: Amtlicher Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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ISIN DE0007806002

AXC0141 2006-07-24/16:37
Zapf Creation droht ein heißer Sommer

Von Christine Benders-Rüger und Michael Matern
Dow Jones Newswires

RÖDENTAL (Dow Jones)--Dem fränkischen Puppenhersteller Zapf Creation droht bis zur Hauptversammlung Ende August ein heißer Sommer. Nicht nur hat der Aufsichtsrat in seiner HV-Einladung vorgeschlagen, den meisten ehemaligen Vorständen die Entlastung zu verweigern. Im derzeit herrschenden Übernahmekampf um das angeschlagene Unternehmen hat sich ein dritter Akteur eingeschaltet. Die britische Trafalgar Asset Managers ließ Zapf wissen, dass sie 5,65% der Aktien halte. Weitere Angaben zu ihren Plänen wollte sie am Montag nicht machen.

Der Einstieg des Beteiligungsfonds zeige, dass die Branche auf ein höheres Übernahmegebot spekuliert, meint Analyst Roland Koenen vom Bankhaus Lampe. Für die Aktionäre von Zapf sei dies eine gute Entwicklung. Trotzdem rät der Analyst zum abwarten, bis klarer wird, wie die weitere Entwicklung bei Zapf aussieht. Weder habe der US-Spielwarenkonzern MGA Entertainment, der 19,4% an Zapf hält, ein konkretes Übernahmeangebot vorgelegt, noch habe er Angaben zur angestrebten Beteiligung gemacht.

Mit dem Einstieg des Hedgefonds Trafalgar spitzt sich die Situation eine Woche vor dem Ende der Übernahmefrist von Bandai zu. Denn mit der Übernahme von 5,65% durch Trafalgar und den 19,4%, die MGA direkt und indirekt hält, kann Bandai die selbst gesteckte Latte von mindestens 75% nicht mehr erreichen, wenn nicht einer der beiden Aktionäre verkauft.

Auch Gerhard Jäger von der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) glaubt nicht, dass die vom japanischen Bandai-Konzern gebotenen 10,50 EUR je Zapf-Aktie das letzte Wort sein könnten. "Der erste Preis war wohl nicht das Ende der Fahnenstange", so der Aktionärsschützer. Für den Zapf-Aktienkurs sei die aktuelle Entwicklung auf jeden Fall positiv.

Seit der Tamagotchi-Hersteller Namco Bandai im Juni seine Absicht veröffentlicht hat, Zapf vollständig zu übernehmen, notierte der Aktienkurs kontinuierlich über dem gebotenen Preis von 10,50 EUR. Am Montag legen die Aktien bis zum frühen Nachmittag um 0,4% auf 10,81 EUR zu, ihr Jahreshoch hatten sie im Juli mit 11,10 EUR markiert.

Neuer Spieler im Übernahmepoker

Der kalifornische Spielwarenkonzern MGA Entertainment hält seit seinem Einstieg Anfang Juli ziemlich bedeckt. Während es zunächst geheißen hatte, MGA strebe "die Realisierung von Synergien zwischen beiden Gesellschaften durch eine strategische Partnerschaft" an, kam vergangenen Freitag die Mitteilung, MGA habe die kartellrechtliche Freigabe für eine Übernahme von Zapf erhalten. Nun habe MGA die Möglichkeit, weitere Aktien zu kaufen, hieß es lediglich.

Zapf Creation selbst scheint nun wieder hin- und hergerissen, nachdem es zunächst schien, dass das Traditionsunternehmen mit der Übernahme durch Namco Bandai die Turbulenzen der vergangenen Monate endlich hinter sich lassen könnte. Nach Manipulationen, die zu einem Neuausweis der Bilanzen 2004 führten, und einem umfassenden Umbau des Vorstandes sah Zapf in der Übernahme durch Namco Bandai die Möglichkeit, "von der weltweiten Präsenz und Vertriebskraft Bandais" zu profitieren, "vor allem in den für die Gesellschaft strategisch wichtigen asiatischen und nordamerikanischen Märkten".

Doch während das Bandai-Angebot vom 12. Juni noch einen 18-prozentigen Aufschlag auf den durchschnittlichen Aktienkurs der drei vorhergehenden Monate darstellte, hat die MGA-Beteiligung auch die Harmonie bei Zapf durcheinander gebracht. Der überwiegende Teil des Zapf-Aufsichtsrates kam Anfang Juli zu der Überzeugung, dass MGA mit ihrem Einstieg deutlich gemacht habe, mehr als die von Bandai gebotenen 10,50 EUR je Zapf-Aktie zu zahlen. Der Aufsichtsrat empfahl daher, dass Bandai-Angebot nicht anzunehmen. Nur der Vorsitzende des Gremiums enthielt sich der Stimme.

Der Vorstand von Zapf unterstützt das Angebot von Bandai dagegen weiterhin und erachtet den Angebotspreis als angemessen. Trotzdem wollte auch er seinen Aktionären nicht mehr empfehlen, dass Bandai-Gebot anzunehmen. Er begründete dies mit Unsicherheiten über den künftigen Aktienkurs. Weder sei auszuschließen, dass der Kurs "bei einer möglichen künftigen Zusammenarbeit mit MGA über den Angebotspreis" von Bandai steigen werde, noch sei auszuschließen, "dass der Aktienkurs unter das aktuelle Niveau fallen wird, sollte das Angebot von Bandai scheitern und MGA kein alternatives Übernahmeangebot gemäß WpÜG vorlegen".

MGA hat indes deutlich gemacht, dass die Zeit drängt. "Aber Schnelligkeit ist ein wichtiger Faktor und wir müssen sofort handeln, damit uns jetzt nicht die Chance entgeht, mehr Produkte in diesem Herbst sowie im Frühjahr 2007 verkaufen zu können, insbesondere in Nordamerika", sagte der Gründer und CEO von MGA, Isaac Larian laut einer Mitteilung.

Bilanzunregelmäßigkeiten haben ein Nachspiel

Als hätte Zapf Creation mit seinen beiden Interessenten nicht genug offene Fragen zu klären, sind auf der kommenden Hauptversammlung am 29. August auch noch verschiedene Altlasten aufzuarbeiten. Der Aufsichtsrat von Zapf will eine Entlastung seiner Ex-Vorstände verhindern und hat einen dementsprechenden Antrag in die HV eingebracht. Nur Entwicklungsvorstand Angelika Marr soll für das Geschäftsjahr 2005 die Entlastung erteilt werden.

Die Entlastung der übrigen Vorstandsmitglieder soll "aufgrund der laufenden Untersuchungen" dagegen vertagt werden, heißt es in der Zapf-Einladung zur Hauptversammlung weiter. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende Thomas Eichhorn sowie die Ex-Finanzvorstände Rudolf Winning und Peter Klein sollen nicht entlastet werden. Damit wolle sich das Unternehmen die Möglichkeit offen halten, auch rechtlich gegen die ehemaligen Manager vorzugehen und eventuelle Schadenersatzansprüche geltend zu machen, heißt es von Beobachtern.

Seltsam still bleibt dagegen Zapf selbst. Mehrfacher Versuche, das Unternehmen zu kontaktieren, schlugen fehl. Man sei in Besprechungen, hieß es stets.

Gerhard Jäger von der Sdk wollte sich zu der bevorstehenden HV noch nicht im Detail äußern. In einem Punkt zeigte er sich aber sicher: Es werde wohl eine "turbulente" Veranstaltung.

-Von Christine Benders-Rüger und Michael Matern, Dow Jones Newswires,
+49 (0)69 29725 111, unternehmen.de@dowjones.com
DJG/DJN/cbr/mim/smh
ZAPF

AR-Chef gibt auf

Der Aufsichtsratschef des Puppenherstellers Zapf, Martin Gruschka, ist zurückgetreten. Querelen bei der Übernahme der Spielzeugfirma sind offenbar der Grund. Derzeit buhlen das japanische Unternehmen Bandai und der US-Puppenkonzern MGA um die Kontrolle von Zapf.


München - Der Aufsichtsratschef von Zapf Creation ist nach dem Konflikt über die Übernahme des angeschlagenen Puppenherstellers zurückgetreten.

Martin Gruschka, der dem Kontrollgremium seit gut einem Jahr vorstand, habe seinen Rückzug am Montag bekannt gegeben, teilte das Unternehmen mit Sitz im fränkischen Rödental mit, ohne einen Grund zu nennen. Gruschka hatte sich für die Übernahme des Puppenherstellers durch die japanische Bandai eingesetzt, war mit diesen Plänen aber im Aufsichtsrat gescheitert.

Derzeit buhlen der Spielehersteller Bandai und der US-Puppenhersteller MGA um die Kontrolle bei den Franken. Bandai, der Hersteller von "Power-Rangers"-Spielpuppen und des elektronischen Haustiers Tamagotchi, hatte Mitte Juni ein Übernahmeangebot für 10,50 Euro je Aktie vorgelegt. MGA konterte mit dem Erwerb von mehr als 18 Prozent der Zapf-Anteile und dem Angebot einer Vertriebskooperation. Nach der Freigabe durch das Bundeskartellamt in der vergangenen Woche kündigte MGA an, seinen Zapf-Anteil weiter aufstocken zu wollen.

Der Aufsichtsrat hatte - in der Hoffnung, einen höheren Preis herauszuholen - gegen die Absichten von Vorstand und AR-Chef Gruschka das Bandai-Angebot abgewiesen.

Bandai hatte jedoch erklärte, sein Angebot nicht erhöhen zu wollen. Am Wochenende wurde bekannt, dass die britische Beteiligungsgesellschaft Trafalgar Asset Management 5,63 Prozent der Zapf-Aktien hält.

Ein Nachfolger für Gruschka stehe noch nicht fest, sagte ein Sprecher von Zapf. Satzungsgemäß bliebe der AR-Chef nach der Ankündigung noch vier Wochen Chef des Gremiums. Sollte bis dahin kein Nachfolger gefunden sein, würde der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Gustavo Perez Chef des Kontrollgremiums.

MGA ist in Amerika mit seinen "Bratz-Puppen" sehr erfolgreich. Zapf macht Puppen, die gebadet werden oder weinen können. Aufgrund von Absatzschwierigkeiten in den USA und in Deutschland war Zapf in die Krise gerutscht und musste mehrfach seine Geschäftsprognosen zurücknehmen. Im Zuge der Restrukturierung baute der Hersteller von "Baby Born" oder "Chou Chou" massiv Personal ab. Zusätzlich belastete eine Sonderprüfung wegen Unstimmigkeiten in den Bilanzen das

reuters
Andreas Wölfl, Vorstand und Gründer Minerva Investments

Sondersituation bei Zapf nutzen
Titel nur noch knapp über dem Take Over-Preis

Die Situation beim finanziell angeschlagenen Puppenhersteller Zapf Creation spitzt sich weiter zu und das ist für Investoren ausgesprochen interessant.

Während Tamagotchi-Herstellers Namco Bandai ein öffentliches Angebot in der Höhe von 10,50 Euro ausgegeben hat, und der Spielwarenkonzern MGA als "Reaktion" darauf eine Beteiligung von 18 Prozent aufgesammelt hat, ist nun bekannt, dass auch die britische Beteiligungsgesellschaft Trafalgar Asset Management einen Anteil von mehr als fünf Prozent aufgesammelt hat.

Wir gehen davon aus, dass das Übernahmeangebot zu diesen Konditionen nicht fruchten wird und entweder MGA selbst ein Offer in der Region 11,30 bis 11,60 Euro abgibt, oder Namco Bandai "rechtzeitig" auf zumindest 11,25 Euro erhöht und sich die freien Stücke sichert.

Fazit: Auf dem aktuellen Kursniveau von 10,77 Euro - das entspricht maximal 27 Cent Verlust, sollte das Take Over doch bei 10,50 Euro durchgehen - sehen wir ein exzellentes Chance/Risiko-Verhältnis. Wir raten zum Kauf einer Startposition mit Limit 10,80 Euro und dem Zukauf weiterer Tranchen mit Limit 10,75 Euro und 10,65 Euro. Kursziel auf Sicht sechs Wochen zumindest 11,25 Euro.
Bei dieser Konstellation mit einem Bieter, einem potentiellen Bieter und einem Fonds mit über 5%, sodass auch ein Squeeze-Out unmöglich ist, würde ich ein Kursziel von EUR 11,25 als sehr pessimistisch ansehen.
Zapf Creation: Perez-Carballo neuer Aufsichtsratsvorsitzender
Rödental (aktiencheck.de AG) - Die Zapf Creation AG (ISIN DE0007806002 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 780600) hat einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden.

Wie der Konzern am Donnerstag erklärte, hat das Kontrollgremium der Gesellschaft in seiner heutigen Sitzung Miguel Perez-Carballo Villar zum neuen Vorsitzenden und Herrn Francesc Robert zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Beide Herren gehören dem Gremium seit dem 11. Mai 2005 an. Am 27. Juli war der Aufsichtsratsvorsitzende Martin Gruschka von seinem Amt zurückgetreten und aus dem Kontrollgremium ausgeschieden.

Die Aktie von Zapf Creation notiert aktuell mit einem Minus von 0,28 Prozent bei 10,71 Euro. (27.07.2006/ac/n/nw)
ZAPF

Dompteur im Puppenzirkus

Der Puppenhersteller Zapf kommt nicht zur Ruhe. Vor wenigen Tagen ging der Aufsichtsratschef im Streit, gegen den Ex-Kämmerer ermittelt die Staatsanwaltschaft. Ob der neue Oberkontrolleur die laufende Übernahmeschlacht im Sinne der Anleger entscheidet, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

München - Der vor der Übernahme stehende fränkische Puppenhersteller Zapf Creation hat wenige Tage nach dem Rücktritt des bisherigen Amtsinhabers einen neuen Aufsichtsratschef gefunden. Der Spanier Miguel Perez-Carballo Villar sei zum neuen Chef des Kontrollgremiums gewählt worden, teilte Zapf mit. Das Gremium, das derzeit nur aus drei Personen besteht, habe zudem Francesc Robert zu Villars Stellvertreter bestimmt.

© DDP
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Unprofitabel, aber begehrt: Der Puppenhersteller Zapf
Villars Vorgänger Martin Gruschka war am vergangenen Montag mitten im laufenden Zapf-Übernahmepoker zwischen dem japanischen Bandai-Konzern und dem US-Unternehmen MGA ohne Angabe von Gründen zurückgetreten. Zuvor hatte sich Gruschka mit den drei spanischen Aufsichtsratsmitgliedern überworfen. Der zurückgetretene Aufsichtsratschef stellte sich wie der Vorstand an die Seite der Japaner und befürwortete deren Angebot von 10,50 Euro je Zapf-Aktie. Die restlichen Aufsichtsratsmitglieder lehnten nach dem Einstieg des US-Puppenhersteller MGA die Offerte jedoch ab - offensichtlich in der Hoffnung, einen höheren Preis erzielen zu können. Der Spielehersteller Bandai jedoch erklärte, sein Angebot nicht erhöhen zu wollen.

Derzeit streiten Bandai und MGA um die Kontrolle bei den Franken. Bandai, der Hersteller von "Power-Rangers"-Spielpuppen und des elektronischen Haustiers Tamagotchi, hatte Mitte Juni sein Übernahmeangebot vorgelegt. MGA konterte mit dem Erwerb von mehr als 18 Prozent der Zapf-Anteile und dem Angebot einer Vertriebskooperation. Nach der Freigabe durch das Bundeskartellamt kündigte MGA an, seinen Zapf-Anteil weiter aufstocken zu wollen. Vor wenigen Wochen hat MGA nach SPIEGEL-Informationen bereits ein Büro in Darmstadt eröffnet, um seine Offensive vorzubereiten.

MGA ist in Amerika mit seinen "Bratz-Puppen", die den Barbie-Puppen von Mattel ähneln, sehr erfolgreich. Zapf produziert Puppen, die gebadet werden oder weinen können. Aufgrund von Absatzschwierigkeiten war Zapf in die Krise gerutscht und musste mehrfach seine Geschäftsprognosen zurücknehmen. Im Zuge der Restrukturierung baute der Hersteller von "Baby Born" oder "Chou Chou" massiv Personal ab. Zusätzlich belastete eine Sonderprüfung wegen Unstimmigkeiten in den Bilanzen das Unternehmen.

Der Rödentaler Puppenhersteller beschäftigte Ende März 374 Mitarbeiter und wies im Geschäftsjahr 2005 einen Verlust von rund 27 Millionen Euro bei einem Umsatz von 140,7 Millionen Euro aus. Die Staatsanwaltschaft Hof ermittelt gegen den früheren Zapf-Finanzvorstand Rudolf Winning wegen Verdachts des Betrugs und der Untreue.

manager-magazin.de mit Material von reuters
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.068.873 von invest2hot am 26.07.06 19:12:18Wölfi könnte auch Anlageberater bei der Sparkasse Bergisch-Gladbach werden. Montag läuft das Angebot von Bandai aus und eine Anhebung auf 11.25 wird auch keinen dazu bewegen seine Aktien anzudienen.

Dann wird wohl erst einmal gar nicht passieren und der Kurs kann deutlich unter 10.50 fallen weil die ersten kalte Füsse bekommen und ihre Aktien schmeissen.

Interessant wird es dann erst wieder, wenn jemand über 50% der aktien hat und das kann durchaus dauern.
31.07.2006 09:33
Nacht der Entscheidung bei Zapf
Um Mitternacht läuft die Frist ab, die der japanische Spielehersteller Bandai dem angeschlagenen Puppenhersteller Zapf gesetzt hat. Bis dann müssen sich die Aktionäre für oder gegen die Übernahme entscheiden.
Kopf einer Zapf-Puppe

10,50 Euro je Aktie lautet das freundliche Übernahmeangebot aus Fernost. Bandai (Tamagotchi, Power Rangers) will den Traditionskonzern (Baby Born, Chou Chou) aus Nordbayern übernehmen und sich bis Mitternacht mindestens 75 Prozent des Aktienkapitals sichern.

Bis jetzt sieht es allerdings so aus, als sollte dies den Japanern nicht gelingen. Bis Freitag abend hatten nur rund ein Prozent der Zapf-Aktionäre ihre Papiere angeboten. Die Anleger spekulieren auf eine deutliche Verbesserung des Angebots, weil es einen Spielekonzern aus den USA gibt, der angeblich ebenfalls an Zapf interessiert ist.

MGA hält schon jetzt ein Fünftel der Zapf-Aktien und wird deshalb als Interessent am Gesamtpaket gehandelt. Allerdings hat MGA bisher weder ein Angebot gemacht noch offiziell Interesse bekundet.

Es könnte eine böse Überraschung geben
Ob es zum erhofften aufgestockten Angebot an die Aktionäre kommt, ist fraglich. Am 13. Juni, zum Zeitpunkt des Bandai-Angebots, notierte die Aktie bei knapp über 8,50 Euro, und machte erst danach einen deutlichen Kurssprung in Richtung Übernahmeangebot. In den vergangenen Wochen notierte Zapf zeitweise sogar über elf Euro.

Analysten gehen davon aus, dass die Aktie auf etwa acht Euro zurückfällt, sollte Bandai um Mitternacht nicht über 75 Prozent der Aktien verfügen. Der Konzern mit einem Jahresumsatz von 3,3 Milliarden Euro hatte angekündigt, sich in diesem Fall zurückzuziehen und das Angebot nicht zu erhöhen.

Die Beharrlichkeit der Zapf-Aktionäre, die auf ihren Papieren sitzen bleiben, weil sie hoffen, dass sich dies auszahlt, könnte teuer werden. Denn sollte Bandai sich tatsächlich, wie angekündigt, aus dem Übernahme-Poker zurück ziehen, wird der Phantasieaufschlag bei der Zapf-Aktie ebenso schnell verpuffen wie die Sektlaune bei den Anlegern.
kle
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Antwort auf Beitrag Nr.: 23.252.805 von MichaelFK am 31.07.06 12:00:10"Analysten gehen davon aus, dass die Aktie auf etwa acht Euro zurückfällt, sollte Bandai um Mitternacht nicht über 75 Prozent der Aktien verfügen. Der Konzern mit einem Jahresumsatz von 3,3 Milliarden Euro hatte angekündigt, sich in diesem Fall zurückzuziehen und das Angebot nicht zu erhöhen."

Der deutsche Wetterdienst geht davon aus, dass es bald überall kräftig regnen wird! ;)

1) Zapf befindet sich mitten in einer sehr aussichtsreichen Restrukturierung (man studiere den netten Geschäftsbericht)!

2) Die Japaner und die Amerikaner warten nur auf Schnäppchenkurse!

3) Der Puppenhersteller ist in jedem Fall zur Übernahme "freigeschossen", daran führt kein Weg vorbei!


Ich habe um die 10,25 mit weiteren Nachkäufen begonnen...



:)
Unsere Spezialisten von n-tv:laugh:. Aktien werden in der Regel kurz vor Schluß des Übernahmeangebots angedient. Wie viele bisher angedient worden ist also völlig bedeutungslos.





Montag, 31. Juli 2006
Bandai-Frist läuft aus
Zapf-Aktionäre nicht interessiert

Das Übernahmeangebot des japanischen Spielwarenkonzerns Namco Bandai für den fränkischen Puppenhersteller Zapf Creation steht kurz vor dem Scheitern. Die Zapf-Aktionäre zeigten Bandai bis kurz vor Ablauf der Offerte die kalte Schulter.

Wie aus einer am Montag veröffentlichten Finanzanzeige von Bandai hervorgeht, sind den Japanern bis Freitagnachmittag nur 43.911 Zapf-Aktien oder rund 0,55 Prozent der Stimmrechte angedient worden. Die Annahmefrist endet am Montag um Mitternacht (MESZ). Bandai hat die Offerte an den Erwerb von mindestens 75 Prozent der Anteile geknüpft und stets betont, dass weder eine Verlängerung der Frist noch eine Aufstockung des Angebots in Frage käme.

Bandai hat 10,50 Euro je Zapf-Aktie geboten, am Montag lag sie mit 10,29 Euro allerdings unter diese Schwelle. Neben Bandai buhlt auch der US-Puppenhersteller MGA um die angeschlagene Zapf Creation. Bandai, der Hersteller von "Power-Rangers"-Spielpuppen und des elektronischen Haustiers Tamagotchi, hielt vor dem Start des Angebots Mitte Juni keine Zapf-Aktien. Die in den USA mit ihren "Bratz"-Puppen" erfolgreiche MGA hatte die Japaner mit dem heimlichen Aufkauf von gut 18 Prozent an Zapf überrascht und bietet den Franken eine Vertriebskooperation.

Die konkurrierenden Angebote hatten auch den Zapf-Vorstand und den Aufsichtsrat entzweit. Während sich der Vorstand und der inzwischen zurückgetretene Aufsichtsratschef für das Angebot von Bandai aussprachen, lehnt es der Aufsichtsrat in der Hoffnung auf ein höheres Gebot der Amerikaner ab.

Zapf war in die Krise geraten, da seine so genannten Funktionspuppen, die gebadet werden und weinen können, schlecht verkauft wurden. Zudem musste Zapf nach einer Bilanzprüfung die ohnehin schwachen Bilanzen für die Jahre 2004 und 2005 nach unten korrigieren. Zwei Finanzvorstände nahmen 2005 ihren Hut. Gegen den ehemaligen Finanzchef Rudolf Winning ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.256.151 von MichaelFK am 31.07.06 16:07:42Nun 74 % werden es wohl nicht mehr schaffen bis heute abend .
Warum aktuell die 10.000 Paktet verkauft werden, verstehe ich nicht. Sollen die demnächst billiger wieder zurückgeholt werden? Dass verschiedene Beteiligte an Zapf Interesse haben, ist wohl klar, der Firma geht es immer besser und eine Übernahme kommt (irgendwann).
10.000 Blöcke wurden nicht angeboten, die meisten Umsätze finden bis max. 3000 Stück statt, was durchaus normal ist

es ist zu vermuten, dass der Kurs heute gezielt gedrückt wurde, um die Unentschlossenden zum Andienen zu bewegen.

Immerhin würde man mit einem sofortigem Kauf und sofortigem Andienen eine schöne Rendite einfahren.

Es kann durchaus sein, dass sich Bandai mit weniger als 75 % zufrieden gibt,

evtl. bieten ja auch die diversen Hedge -Fonds die in Zapf engagiert sind ihre Stücke an

insgesamt ist dieser Abfindungspoker aber schon recht ungewöhnlich
nach 17 Uhr hat aber jemand noch mal richtig zugeschlagen und den Kurs über 10 EUR gehoben
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.257.494 von donaldzocker am 31.07.06 17:37:12Intraday-Shortseller!
@alle:

Die Kurse von unter 10 Euro waren schon sehr nett!

Ich wiederhole mich gern; die Firma ist über den Berg und natürlich hat es seinen Grund, dass zwei Konkurrenten zu 10,50 an Zapf interessiert sind.

In jedem Fall aber sollte man nicht glauben, dass der Kurs auf das Niveau vor dem Übernahmeangebot zurückfällt.

Man will uns das nur glauben machen!


;):)
es ist ein Pokerspiel, wer am Besten blöfft gewinnt

für die scheinbar aussichtslose Ausgangssituation hat sich Bandai gut geschlagen

normalerweise werden Angebote verlängert wenn Aussicht auf weitere Andienungen besteht ... bei Bandai angeblich nicht

normalerweise wird ein Angebot noch verbessert wenn dann Aussicht auf eine deutliche Erhöhung der Annahmequote besteht ... bei Bandai angeblich nicht

der größte Hebel ist die Kursdrückerei ... dadurch stehen auf einmal viele unter Zugzwang (vor allem die Größeren) die Angst vor einem Scheitern haben

MGA möchte sicherlich auch nicht das der Kurs wegläuft, daher sieht man dem Treiben zu und nutzt vielleicht die derzeitigen Schnäppchenkurse
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.264.935 von donaldzocker am 01.08.06 11:11:1401.08.2006 - 06:48 Uhr
Namco Bandai erhielt bis 28. Juli 0,55% Zapf-Aktien angedient
TOKIO (Dow Jones)--Dem japanischen Spielwarenhersteller Namco Bandai Holdings Inc sind bis zum 28. Juli 0,55% der Aktien der Zapf Creation AG, Rödental, angedient worden. Das Gebot war bis zum 31. Juli befristet, am Freitag soll über das endgültige Ergebnis des Übernahmegebotes berichtet werden, wie Namco Bandai am Dienstag mitteilte.

Die Japaner hatten Ende Juni angekündigt, eine Mehrheit an dem deutschen Puppenhersteller kaufen zu wollen. Ziel war der Erwerb von mehr als 75% der Aktien für je 10,50 EUR. Der Zapf-Aufsichtsrat hatte den Bandai-Vorschlag jedoch mehrheitlich abgelehnt.

Neben Namco Bandai ist auch die MGA Entertainment Inc an Zapf interessiert. Sie hatte bereits mitgeteilt, über 19,4% der Aktien zu verfügen. Das US-Spielwarenunternehmen sieht in einer Partnerschaft mit den Deutschen einen größeren Nutzen für die Zapf-Aktionäre als durch die Übernahme des Puppenherstellers durch die Japaner.

-Von Sayaka Yakushiji und Hiroyuki Kachi, Dow Jones Newswires,
+49 (0)69 - 297 25 108, unternehmen.de@dowjones.com
DJG/DJN/jhe/rio



Also noch 3 Tage Zeit!
Entweder bessern die das Angebot nach, oder treten halt zurück. Spannender Zock jedenfalls!!:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.266.080 von Isabartels am 01.08.06 12:29:09Kurs zieht jetzt deutlich an!!:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.265.789 von depotcheck am 01.08.06 12:10:20danke für die Info,

die sind ja noch cleverer als ich dachte...

jetzt können die bis Freitag in aller Ruhe weitere Aktien billig einsammeln

vielleicht gibt es im Hintergrund bis dahin auch noch Verhandlungen mit den versch. Interessengruppen... Würde mich nicht wundern wenn Bandai auf einmal doch die 75 % hat.
@alle:

Kein weiterer Kommentar, der doch einer sein soll oder:

"Wer jetzt unter 10 oder bald noch tiefer verkauft, dürfte sich noch sehr aufregen..."


:)
Zapf Creation: Übernahme durch Bandai weiter offen

RÖDENTAL/NÜRNBERG (dpa-AFX) - Die geplante Übernahme des Puppenherstellers Zapf Creation durch die japanische Bandai-Gruppe bleibt weiter offen. Einen Tag nach Ablauf des Annahmefrist hat Bieter Bandai noch kein Ergebnis veröffentlicht. 'Wir werden dies voraussichtlich am Freitag tun', sagte ein Sprecher am Dienstag.

Der japanische Spielzeughersteller hatte angekündigt, mindestens 75 Prozent der Aktien der Zapf Creation AG übernehmen zu wollen. Der Tamagotchi-Hersteller hatte den Zapf Creation-Aktionären 10,50 Euro je Aktie geboten.

Allerdings hatten der amerikanische Spielzeughersteller MGA und der britische Investor Trafalgar zuletzt zusammen knapp 24 Prozent der Aktien des Rödentaler Puppenherstellers erworben. Der Vorstand der Zapf Creation AG hatte sich für die Übernahme durch Bandai ausgesprochen, der Aufsichtsrat lehnte dagegen mehrheitlich das Angebot der Japaner ab. /cg/DP/sb

Quelle: dpa-AFX

("zusammen", durch mich hervorgehoben!) ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.268.653 von SiebterSinn am 01.08.06 15:28:24wie sieht Dein Szenario aus ?

Erhöhung, Verlängerung, Preiskampf ... ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.274.641 von donaldzocker am 01.08.06 21:39:23Mit Gewinn verkaufen! :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.294.977 von Isabartels am 03.08.06 10:22:33man versucht sicherlich den Umsatz nochmal anzukurbeln, indem man versucht Panikverkäufe auszulösen

ich denke, wenn sicher wäre, das Bandai das Angebot zurückzieht wären wir schon etwas tiefer (denn irgendwas sickert immer vorher durch)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.295.164 von donaldzocker am 03.08.06 10:34:56Geht aber gerade noch tiefer. Vielleicht wissen da einige doch schon etwas!?
9.60 9.74
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.268.377 von SiebterSinn am 01.08.06 15:11:23Na, dass war wohl eine kleine Fehleinschätzung!:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.295.725 von donaldzocker am 03.08.06 11:10:28Aber irgendwie macht einen das schon misstrauisch!:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.295.799 von Isabartels am 03.08.06 11:16:06Die Umsätze sind viel zu gering, als dass das aussagekräftig ist. Auch viele shorties noch unterwegs, denke ich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.295.410 von Isabartels am 03.08.06 10:50:56Wieso?

Im Übrigen könnte ich meine Bestände bei dieser lächerlichen Umsatztätigkeit nur mit einem Kursrutsch unterbringen.

Ich werde diese Aktien aber irgendwann mit einem hohen Gewinn verkaufen; vielleicht nach Japan, vielleicht nach Amerika, vielleicht am Markt!

Versuche mal bitte zu verstehen...

Danke!


:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.297.772 von SiebterSinn am 03.08.06 13:39:28Aha, weil Du den siebten Sinn hast??:laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.297.772 von SiebterSinn am 03.08.06 13:39:28Andere scheinen Dich auch nicht zu verstehen!:D

9.66 9.69
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.298.692 von Isabartels am 03.08.06 14:47:53SiebterSinn ist ein Schwätzer aber man sollte schon eine Strategie haben, wenn man in Werte wie Zapf investiert. Morgen sind wir (wahrscheinlich) ein bischen schlauer.

Zapf Bandai sind keine Konkurrenten und würden sich gut ergänzen, Zapf und MGA sind dagegen Konkurrenten, da sie ähnliche Produkte vertreiben. MGA wird daher erst einmal versuchen, die Übernahme durch Bandai zu verhindern. Beide sind Unternehmen mit Milliardenumsatz und leicht in der Lage Zapf zu übernehmen. MGA wird Zapf -einem Konkurrenten- sicher nicht über eine Vertriebskooperation helfen, profitabeler zu werden. Bandai weiss, dass das erste Gebot in den wenigsten Fällen zu einer Übernahme führt, zumal dieses erste Gebot recht konservativ gepreist war (vgl. Linos)

Früher oder später werden wir den Bieterwettkampf sehen. Bis dahin wird man gute Nerven brauchen, da beide kein Interesse haben den Preis in die Höhe zu treiben. Solange Trafalgar dabei ist, ist Zapf m.E. ein guter Zock.
hallo,
vielleicht sollten wir uns nochmal die fakten anschauen:
1) 2 unternehmen sind der meinung, dass zapf mindestens 10,50 euro/aktie wert ist. beide unternehmen gehen mit sicherheit davon aus dass der tatsächliche wert von zapf zumindest mittelfristig höher ist, sonst würde sich eine investition nicht lohnen
2) obwohl bandai nur sowenige aktien angedient wurden haben sie die übernahme nicht sofort abgesagt. warum wohl?
3) selbst wenn bandai die übernahme absagt, hat zapf mit mga einen starken partner bekommen und die möglichkeit durch synergieeffekte den turnaround zu vollziehen (ohne zusätzliche kosten kann das vertriebsnetz massiv ausgeweitet werden, zusatzeinnahmen durch den mitvertrieb der mga produkte). mga hat sicher nicht fast 20% der aktien gekauft um damit verluste zu erzielen.
4) wir haben noch einen hedgefonds an bord, der sicherlich deshalb eingestiegen ist, da er grössere chancen als risiken sieht.
Fazit: alle kurse unter 10,50 euro sollten kaufkurse ein. jeder der im übernahmebereich investiert weiss, dass in so einer situation die aufkaufenden banken versuchen durch unsicherheit, billig an weiteres material zu kommen (vgl. axa, schering)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.295.410 von Isabartels am 03.08.06 10:50:56Gerne nochmal!

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Du schriebst auf meine Aussage:

Kein weiterer Kommentar, der doch einer sein soll oder:

"Wer jetzt unter 10 oder bald noch tiefer verkauft, dürfte sich noch sehr aufregen...

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"Na, dass war wohl eine kleine Fehleinschätzung!"


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Warum sollte das eine Fehleinschätzung gewesen sein (Vergangenheitsform!)?

Ich behaupte das weiterhin und freue mich über fallende Kurse.


:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.299.642 von MichaelFK am 03.08.06 15:42:41woraus schliesst du dass mga und zapf konkurrenten sind? habe mir gerdae die homepage von mga angeschau und finde dort bei der produktübersicht vor allem diese kleinen bratz puppen die aber sicherlich ne andere alters-zielgruppe als die grösseren funktionspuppen von zapf haben. einziger berührungsbereich sind die minidolls, die bei zapf aber ziemlich unbedeutend sind.
denke das programm der beiden ergänzt sich ganz gut.
zudem bin ich überzeugt dass mga nicht nur ne vertriebskooperation will. aber wenn die das jetzt melden, läuft ihnen der preis davon.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.299.642 von MichaelFK am 03.08.06 15:42:41Was habe ich denn Dir getan?

Der Schwätzer ernährt von diesem Job eine kleine Familie!


:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.300.057 von Licher am 03.08.06 16:03:13Ein sehr kluger Kommentar, danke! :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.377 von Licher am 03.08.06 17:19:39Dass MGA nicht nur eine Vertriebskooperation möchte, ist auch meine Auffassung. Wer stärkt schon seinen Konkurrenten. Die Bratz Puppen und die Zapf Funktionspuppen stehen m.E. schon in Konkurrenz, während Bandai gar keine Puppen herstellt.

Denke Bandai hat nur sehr wenige Aktien angedient bekommen. Mal sehen, was sie machen werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.298.903 von Isabartels am 03.08.06 14:59:47Du scheinst nicht viel oder besser gesagt überhaupt keine Ahnung zu haben was Übernahmespekulationen betrifft.

Und diese Postings an "Siebter Sinn" zeigen doch sehr deutlich in welchem Bereich dein Intelligenzquotient anzusiedeln ist.

Wenn du Gewinn gemacht hast, dann ist es okay (vergiß nicht die Spekulationssteuer abzuziehen). Freu dich und lass es gut sein damit.

Hier jedoch andere in's Lächerliche zu ziehen, nur weil sie eine andere Meinung vertreten, ist schon mehr als kindisch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.359 von SiebterSinn am 03.08.06 17:18:32Na ja, weil man jetzt z.B. wieder viel günstiger rein könnte oder nicht??
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.299.139 von nikittka am 03.08.06 15:14:18Na ja, die gibts gerade deutlich billiger!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.302.923 von hansa0815 am 03.08.06 18:51:57Ich ziehe Dinge ins lächerliche, wenn leute ihre Einschätzung oder meinung als praktisch als unumstösslich darstellen.
Übrigens:

EUR 9.20 9.50
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.303.676 von Isabartels am 03.08.06 19:53:07Man kann sich hier nämlich auch verzocken; das sagt ihr aber nicht. Ihr seid ja auch die Profis!!;)
geht schon wieder hoch

hat wohl jemand die Stopp-loss abgegrast

die Unsicherheit der letzten Tage werden sicherlich einige genutzt haben um ihre Position aufzustocken

auch Bandai hatte unter 10,50 genügend Möglichkeiten zu kaufen

ich denke, das die Annahmequote nicht so klein sein wird wie wir alle erst dachten, allerdings sind die 75 % nahezu unerreichbar
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.303.676 von Isabartels am 03.08.06 19:53:07Wie gesagt! Du hast keinerlei Ahnung was Übernahmespekulationen betrifft.

Hier geht es nicht um den schnellen Euro, sondern darum ob die Spekulation aufgeht oder nicht. Dies bedeutet, sich darüber im klaren zu sein das man ein Risiko eingeht. Geht die Spekualtion auf und die Übernahme klappt hast du gewonnen. Ansonsten halt nicht.

Im Falle Zapf herrscht nun mal starke Unsicherheit. Einige Leute sind nun verunsichert und streichen die Segel. Ausserdem kommt es doch immer darauf an zu welchem Kurs und mit wievielen Stücken man eingestiegen ist.

Du scheinst anscheinend hier lieber auf den kurzfristigen Gewinn aus zu sein, während Siebter Sinn ein gänzlich anderes Ziel verfolgt. Das solltest du bei deinen Postings auch berücksichtigen.

Wenn du bei 10,02 ausgestiegen bist, und vielleicht wieder einsteigen willst, hast du das Problem des richtigen Wiedereinstiegszeitpunkts.

Es ist eine Spekulation! Einige werden gewinnen, einige verlieren. Nur so funktioniert Börse. Sich über andere lustig zu machen führt zu nichts und zeugt nicht gerade von geistiger Reife.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.303.795 von Isabartels am 03.08.06 20:02:00Was hast du denn für ein Problem? Ist doch klar das Leute die von einer Übernahme überzeugt sind, dies auch so darstellen.

Das es auch schief gehen kann muss hier nicht extra beschrieben werden.

Dass weiss ja wohl jeder.
zur info: der letzte kurs VOR abgabe des bandai übernahmeangebots am 12.juni 2006 betrug 9,50 euro.
Möglicherweise verhandelt Bandai mit MGA und Trafalgar.
Ist eine Verlängerung des Angebots nach Ablauf der Frist noch möglich, oder nicht? Ist ein Verzicht auf die 75% nach Ablauf noch möglich?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.304.192 von dragon99 am 03.08.06 20:33:43Ja! Eine Verlängerung des Angebots um 2 Wochen ist möglich.
Wie meinst du das mit dem Verzicht auf die 75%?

Bandai läßt sich die Aktien von den Aktionären andienen. Heißt, die signalisieren ihre verbindliche Bereitschaft ihre Aktien an Bandai für 10,50 Euro zu verkaufen.
Wenn nun die Frist (und eine evtl. Verlängerungsfrist) abläuft und Bandai hat nicht die zur Übernahme nötigen 75% Prozent der Anteile angedient bekommen, dann können sie natürlich das ganze abblasen und es bleibt alles so wie bisher. Die Aktionäre behalten ihre Aktien und Bandai verzichtet auf die Übernahme. Der Kurs geht in den Keller und der Rest wird sich zeigen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.303.815 von donaldzocker am 03.08.06 20:03:23Bandai darf offiziell keine Zapf Aktien an der Börse kaufen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.304.396 von hansa0815 am 03.08.06 20:48:49ich dachte es darf keine Aktie teurer als das Abfindungsangebot gekauft werden und wenn doch ist der höhere Wert für das Abfindungsangebot maßgebend

ansonsten kann man natürlich auch über Strohleute kaufen
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.306.633 von donaldzocker am 03.08.06 22:54:05seh ich genauso. bayer hat z.b auch massiv schering über die börse zugekauft
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.306.633 von donaldzocker am 03.08.06 22:54:05Es handelt sich hier um eine öffentliches Übernahmeangebot von Bandai. Also um eine freundliche Übernahme. Hierbei dürfen in diesem Falle von Bandai während der Andienungsfrist keine Aktien des zu übernehmenden Unternehmens (Zapf) über die Börse erworben werden.
Über dritte die die aufgekauften Aktien Bandai dann andienen geht das natürlich immer.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.303.995 von hansa0815 am 03.08.06 20:18:01"Du scheinst anscheinend hier lieber auf den kurzfristigen Gewinn aus zu sein, während Siebter Sinn ein gänzlich anderes Ziel verfolgt. Das solltest du bei deinen Postings auch berücksichtigen."

Richtig, zumindest ich verfolge ein ganz anderes Ziel!

Ich wiederhole hier letztmals:

1) Zapf Creation steckt in der Endphase einer Restrukturierung und bereits die Halbjahreszahlen werden dies positiv unterstreichen.

2) Der neue Vorstandsvorsitzende hat mit dem lesenswerten Geschäftsbericht deutlich gemacht, dass er aktionärsoffen und ehrlich ist!

3) Die Japaner und die Amerikaner haben den Status der Turnaround-Story erkannt und dies mit einem 10,50 Euro Angebot sowie mit verdeckten Käufen angezeigt.


Mit diesem Standpunkt interessiert mich zunächst nur wie tief die Aktie fallen kann. Genau genommen würde ich mich über einen Rutsch sogar sehr freuen. Buffett und Kostolany lassen grüßen!


:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.307.184 von SiebterSinn am 03.08.06 23:13:13Ich denke mal IsaBartels hat es nicht böse gemeint. Sie hat dich ganz einfach nicht verstanden!
HANDELSBLATT, Donnerstag, 3. August 2006, 20:02 Uhr
Spielwarenkonzern

Bandai scheitert mit Zapf-Übernahme

Rückschlag für Namco Bandai: Der japanische Spielwarenkonzern ist mit seiner Übernahmeofferte für den Puppenhersteller Zapf Creation gescheitert.

Mehr zum Thema: Zapf
Aufsichtsratschef von Zapf tritt zurück (24.07. 22:06)

Zapf Creation droht ein heißer Sommer (24.07. 17:07)

Britische Beteiligungsfirma kauft sich bei Zapf ein (22.07. 11:40)


Zum Special ...




HB FRANKFURT. Von den Zapf-Aktionären seien lediglich 4,38 Prozent der Stimmrechte angedient worden, teilte Bandai in einer Donnerstag veröffentlichten Finanzanzeige mit. Der für seine „Power-Rangers“-Puppen und das elektronische Spielzeug „Tamagotchi“ bekannte Hersteller hatte den Erwerb von mindestens 75 Prozent der Anteile zur Bedingung gemacht und stets betont, dass weder eine Verlängerung der Frist noch eine Aufstockung in Frage komme. Bandai hatte 10,50 Euro je Zapf-Aktie geboten.

Das Scheitern der Offerte hatte sich bereits Anfang der Woche abgezeichnet, als Bandai über ein äußerst geringes Interesse der Zapf-Anteilseigner an dem Angebot informiert hatte. Die Aktie war daraufhin deutlich gefallen. Am Donnerstag beendete sie den elektronischen Handel 3,6 Prozent schwächer bei 9,64 Euro.

NAMCO BANDAI HLDGS INC.


Weitere Kursdaten:

ZAPF CREATION AG O.N.
Nun geht die Suche des angeschlagenen fränkischen Puppenherstellers nach Investoren weiter. Branchenkreisen zufolge führt Zapf bereits Gespräche mit dem US-Puppenhersteller MGA Entertainment. Dieser hatte zuvor gut 18 Prozent an Zapf gekauft. Zwar habe MGA eine Vertriebskooperation mit Zapf in Aussicht gestellt, aber bislang keine finanziellen Zusagen getroffen, hatte es geheißen. Es gebe keine Signale, dass das Unternehmen ein Übernahmeangebot unterbreiten wolle. Ausgeschlossen hätte die in den USA mit ihren „Bratz“-Puppen“ erfolgreiche MGA dies aber auch nicht.

Branchenkreisen zufolge ist auch denkbar, dass die in der Restrukturierung steckende Zapf das operative Geschäft künftig allein weiter führt, was das Finanzierungsproblem allerdings nicht lösen würde. Deshalb lote der Vorstand mögliche Kapitalmaßnahmen aus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.307.591 von donaldzocker am 03.08.06 23:29:34Das war abzusehen!

Nun wird es interessant! Sollte Bandai abspringen (und davon gehe ich aus) wird der Kurs von Zapf schwächeln.

MGA wird sich nicht melden und weiterhin bei fallenden Kursen zukaufen.

Nun heißt es das Volumen der gehandelten Aktien zu beachten.

Börse ist Psychologie! Die Gier und die Angst der Menschen bestimmen sehr oft deren Handeln.

Da wollen sie für 10,50 nicht verkaufen und ein paar Tage später hauen sie das Ding für 9 oder noch weniger raus.

Hier ist noch einiges zu holen!
vor dem Angebot standen die Kurse ja etwa auf dem derzeitigem Niveau, d.h. rational betrachtet dürfte es kaum tiefer gehen

Vorstand und Aufsichtsrat sind ja sowieso der Meinung das Zapf mehr als 10,50 wert ist

und wenn man sich den langfristigen Chart anschaut wird klar welches Potential in Zapf mittelfristig stecken könnte wenn man zu alter Stärke zurückfindet

MGA hat natürlich jetzt beste Voraussetzungen für weitere Zukäufe
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.308.718 von donaldzocker am 04.08.06 00:04:39Du sagst es: Rational!
Aber Börse ist nicht rational!

Hör nicht immer auf Vorstand und Aufsichtsrat! Da ist manchmal auch viel Eigeninteresse vorhanden. Die haben nach der Übernahme evtl. keinen Job mehr.

Jetzt kommt es drauf an was heut passiert. Natürlich kann auch alles ganz anders kommen. Ich vermute auch nur!

Und nun Gute Nacht!
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.308.324 von hansa0815 am 03.08.06 23:50:45So ist das. Allerdings werden heute eine Menge Shorties Jagd auf Zapf machen, deshalb könnte die Aktie auch deutlich unter 9 € fallen. War schon geschickt gemacht von MGA.
08:57 04Aug2006 RTRS-Zeitung - US-Firma MGA erhöht Anteil an Zapf auf 20 Prozent

München, 04. Aug (Reuters) - Der US-Spielwarenhersteller MGA Entertainment hat einem Zeitungsbericht zufolge seinen Anteil an dem angeschlagenen Puppenhersteller Zapf Creation<ZPFG.DE> auf über 20 Prozent von rund 19 Prozent aufgestockt.
Eine weitere Aufstockung des Anteils sei genauso möglich wie ein Kauf der Gesellschaft, sagte MGA-Chef Isaac Larian der "Financial Times Deutschland" (Freitagausgabe). Zuvor war der japanische Spielwarenkonzern Namco Bandai<7832.T> mit seiner Übernahmeofferte für Zapf gescheitert. Von den Zapf-Aktionären seien lediglich 4,38 Prozent der Stimmrechte angedient worden, teilte Bandai in einer am Donnerstag veröffentlichten Finanzanzeige mit. Der für seine "Power-Rangers"-Puppen und das elektronische Spielzeug "Tamagotchi" bekannte Hersteller hatte den Erwerb von mindestens 75 Prozent der Anteile zur Bedingung gemacht und stets betont, dass weder eine Verlängerung der Frist noch eine Aufstockung in Frage komme. Bandai hatte 10,50 Euro je Zapf-Aktie geboten. MGA hatte mit dem Erwerb von zunächst gut 19 Prozent der Zapf-Anteile gekontert.
Nun geht die Suche des fränkischen Puppenherstellers nach Investoren weiter. Branchenkreisen zufolge führt Zapf bereits Gespräche mit MGA. Zwar habe MGA eine Vertriebskooperation mit Zapf in Aussicht gestellt, aber bislang keine finanziellen Zusagen gemacht, hatte es geheißen.
Branchenkreisen zufolge ist auch denkbar, dass die in der Sanierung steckende Zapf das operative Geschäft künftig allein weiter führt, was das Finanzierungsproblem allerdings nicht lösen würde. Deshalb lote der Vorstand mögliche Kapitalmaßnahmen aus.
ked/zwi

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<ZPFG.DE> <7832.T>
Friday, 04 August 2006 08:57:45RTRS [nL04824680] {DE}ENDS
Bandai scheitert mit Zapf-Übernahme
Der japanische Spielwarenkonzern Namco Bandai ist mit seiner Übernahmeofferte für den Puppenhersteller Zapf Creation gescheitert. Gleichzeitig hat der US-Spielwarenhersteller MGA seinen Einfluss vergrößert.

Die Website von Zapf CreationMGA habe seinen Anteil von 19,4 Prozent der ausstehenden Aktien auf inzwischen über 20 Prozent aufgestockt, sagte MGA-Chef Isaac Larian der Financial Times Deutschland. Eine der Optionen sei es, diesen Anteil noch weiter zu erhöhen. Wie Larian sagte, strebt er eine strategische Partnerschaft an, bei dem der deutsche Konzern unabhängig bleiben soll. Zu den Optionen, die er prüfen werde, gehöre aber auch ein Kauf der Gesellschaft.

Wie Bandai mitteilte, seinen von den Zapf-Aktionären lediglich 4,38 Prozent der Stimmrechte angedient worden. Der für seine "Power-Rangers"-Puppen und das elektronische Spielzeug "Tamagotchi" bekannte Hersteller hatte den Erwerb von mindestens 75 Prozent der Anteile zur Bedingung gemacht und stets betont, dass weder eine Verlängerung der Frist noch eine Aufstockung in Frage komme. Bandai hatte 10,50 Euro je Zapf-Aktie geboten.

Das Scheitern der Offerte hatte sich bereits Anfang der Woche abgezeichnet, als Bandai über ein äußerst geringes Interesse der Zapf-Anteilseigner an dem Angebot informiert hatte. Die Aktie war daraufhin deutlich gefallen. Am Donnerstag beendete sie den elektronischen Handel 3,6 Prozent schwächer bei 9,64 Euro.

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Unternehmen ISIN
Zapf Creation DE0007806002.DE Detailinformationen Zum Portfolio hinzufügen Zur Watchlist hinzufügen Newsletter abonnieren

ftd.de, 03.08.2006
© 2006 Financial Times Deutschland, © Illustration: http://www.zapf-creation.com
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.313.207 von rabsbaer am 04.08.06 09:52:01Es wird sicher eine Lösung unter Umgehung der Interessen aller Kleinaktionäre gesucht.:cry:
den von einigen vorausgesagten Kurssturz auf 8 EUR gab es nicht, vielmehr wurde die gescheiterte Übernahme schon in den letzten Tagen eingepreist
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.313.207 von rabsbaer am 04.08.06 09:52:01Man muss hier eigentlich nur mal die Fakten zur Kenntnis nehmen:

1. Zwei Unternehmen sind an Zapf interessiert, wollen nach wie vor eine Partnerschaft
2. Das Übernahmeangebot von 10,50 EUR war für über 95 % der Anleger zu niedrig
3. MGA hält mittlerweile über 20 % an Zapf und kann daher langfristig kein Interesse an einer Bewertung unter dem durchschnittlichen Einstandspreis haben
4. Der operative Turnaround ist mehr als zur Hälfte abgeschlossen, weshalb auch die Unternehmensinsider ihre Stücke nicht angedient haben
5. der aktuelle Kurs ist selbst ohne Übernahme- oder Kooperationsphantasie zumindest fair

Shorties können hier nicht viel reißen, da maximal ein paar Cent pro Aktie nach unten drin ist, falls wirklich 9er-Stops fallen. Aber unter 9 EUR ist bestimmt alles eisbergverseucht (ich stehe da auf jeden Fall:)

Der Kurs dürfte aber ohne große Umsätze vor sich hindümpeln zwischen 9 und 10,30 EUR bis die nächste entscheidende Meldung kommt und den Kurs nach oben treibt. Das kann aber eine Zeit lang dauern (einige Wochen bis zu ein paar Monaten), da MGA weiterhin Stücke ohne Übernahmeangebot mit kleiner Size günstig erwerben kann. Die sind halt auch nicht doof und versauen sich den Kurs nach oben! Ein paar unruhige Aktionäre werden sich also erstmal von den Stücken trennen und ärgern sich dann in ein paar Monaten, warum sie 20-30 % zu tief verkauft haben!

Fazit: Ohne neue schlechte Nachrichten zur eigentlichen Unternehmensentwicklung ist ein Verkauf nicht sehr sinnvoll und für Shorties ist die Aktie nicht attraktiv, da jederzeit eine positive Meldung kommen kann und eh maximal nur ein paar Cents drin sind! Falls ihr es versuchen wollt: Ich warte unter 9 EUR auf Euch!!!
Beteiligungsquoten lt. comdirect:

Streubesitz
33,50%

MGA Entertainment
19,40%

Schroder Administration Limite..
9,77%

eigene Anteile
7,16%

Nicolas Mathys
6,03%

Trafalgar Asset Managers Ltd.,..
5,63%

Bestinver Gestión, SGIIC, Madr..
5,10%

Fidelity Management & Research..
4,69%

Henderson Global Investors Ltd..
4,55%

Tocqueville Finance SA
4,17%


Es sind erstaunlich viele Finanzinvestoren im Boot und diese werde sicher ihre Gründe haben

Weiterhin hält Zapf auch eigene Anteile, also sollte man sich als Übernehmer auch mit dem Management gutstellen

und 33 % Streubesitz kann man wohl kaum übergehen
korrekt! und nur 4% hätten das angebot angenommen.... ergo: selbst die grossen profis glauben an höhere kurse!!!

vielleicht zaubert Zapf ja noch einen derzeit unbekannten 3. bieter aus dem hut! vielleicht eine andere US-adresse? wie man so hört, sollen da bereits gespräche laufen...... PT 12-12,50

lass dich überraschen, schnell kann es geschehn`.........
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.313.824 von rabsbaer am 04.08.06 10:25:31Nun ist es amtlich

Bandai GmbH
Bekanntmachung gemäß § 23 Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG) – Veröffentlichung des Nichteintritts der Bedingungen Bandai GmbH ("Bieter") hat am 28. Juni 2006 die Angebotsunterlage für ihr freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot an die Aktionäre der Zapf Creation AG, Rödental, Deutschland, zum Erwerb der von ihnen gehaltenen, auf den Inhaber lautenden Stück-Stammaktien (ISIN DE 000 780 6002) ("Stammaktien") der Zapf Creation AG gegen Zahlung einer Gegenleistung im Betrag von EUR 10,50 je Aktie veröffentlicht. Die
Annahmefrist endete am 31. Juli 2006, 24.00 Uhr mitteleuropäische Zeit ("Stichtag").

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der o.g. Angebotsunterlage war der Bieter im Sinne des WpÜG weder direkt noch indirekt an der Zapf Creation AG beteiligt. Bis zum Ablauf der Annahmefrist am Stichtag wurde das Angebot für insgesamt Stück 350.028 Stammaktien der Zapf Creation AG angenommen. Dies entspricht einem Anteil von
ca. 4,38 % des Grundkapitals und ca. 4,38 % der Stimmrechte der Zapf Creation AG.

Der Bieter ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der französischen Bandai S.A. Mit dem Bieter gemeinsam handelnde Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 und Abs. 6 WpÜG sind Namco Bandai Holdings Inc. mit Sitz in Japan sowie deren hundertprozentige
Tochtergesellschaft Bandai S.A. Weder dem Bieter noch mit dem Bieter gemeinsam handelnden Personen oder deren Tochtergesellschaften stehen zum Stichtag weder unmittelbar noch mittelbar Anteile an der Zapf Creation AG zu, noch werden dem Bieter oder mit dem Bieter gemeinsam handelnden Personen oder deren Tochtergesellschaften Stimmrechte zugerechnet.

Ausweislich Ziffer 3.4.1 der unter http://www.bandaigmbh.de erhältlichen Angebotsunterlage stehen das Angebot und die mit der Annahme des Angebots geschlossenen Aktienkauf- und Aktienübertragungsverträge u.a. unter der aufschiebenden Bedingung, dass mit dem Ablauf der Annahmefrist dem Bieter mindestens sechs Millionen plus eine Aktie der Zapf Creation AG zustehen, was mehr als 75% des Grundkapitals der Zapf Creation AG entspricht.
Da diese Bedingung nicht eingetreten ist und der Bieter auf den Eintritt dieser Bedingung auch nicht gemäß Ziffer 3.4.7 der Angebotsunterlage verzichtet hat, wird das Angebot nicht weiter
durchgeführt (Ziffer 10.6 der Angebotsunterlage).


Die eingereichten Aktien der Zapf Creation AG werden unverzüglich in die ISIN DE 000 780 6002 (WKN 780600) zurückgebucht. Nach der Rückbuchung können alle eingereichten Aktien der Zapf Creation AG wieder unter der ursprünglichen ISIN DE 000 780 6002 (WKN 780600) gehandelt werden.

Nürnberg, 4. August 2006
Bandai GmbH
US-Konzern MGA verhindert Zapf-Übernahme

04. Aug 10:14

Nicht einmal fünf statt der gewünschten 75 Prozent: Weil der japanische Bandai -Konzern weit weniger Aktien von Zapf kaufen konnte als erhofft, kommt vielleicht der US-Konkurrent MGA beim deutschen Puppen-Produzenten zum Zuge.

Die angestrebte Übernahme des schwer angeschlagenen Puppenherstellers Zapf Creation |ZPF 9,70 0,62%| durch den japanischen Bandai-Konzern ist zumindest vorerst gescheitert: Wie das Unternehmen mitteilte, wurden bis Donnerstag lediglich 4,83 Prozent der Aktien des in Rödental ansässigen Produzenten erworben. Die Japaner hatten indes den Erwerb von 75 Prozent der Papiere zur Bedingung für die Übernahme gemacht. Das Unternehmen bot 10,50 Euro für die Aktie und hatte bislang stets betont, die Offerte weder verlängern noch aufstocken zu wollen.

Nun kommt möglicherweise doch der US-Spielwarenhersteller MGA zum Zuge: Zwar strebe sein Unternehmen noch immer vorrangig eine Allianz mit Zapf an, ließ sich MGA-Chef Isaac Larian von der «Financial Times Deutschland» zitieren. Er prüfe aber auch andere Möglichkeiten, zu denen auch der Kauf der Gesellschaft zähle.

Anleger hoffen auf Übernahmeschlacht

MGA hatte kurz nach der Bandai-Ankündigung überraschend mitgeteilt, 19,4 Prozent der Zapf-Anteile erworben zu haben. Inzwischen ist der Anteil auf mehr als 20 Prozent ausgeweitet worden, wie die «FTD» berichtete. Anleger hatten daraufhin auf einen Übernahmekampf um den Puppenhersteller spekuliert.

Die US-Amerikaner haben bereits vorsorglich ihr Übernahmevorhaben beim Bundeskartellamt angemeldet.

Bei Zapf, wo die Geschäfte zuletzt schlecht liefen und hohe Verluste anfielen, gab es zudem Streit um den Kaufversuch: Ende vergangenen Monats war Aufsichtsratschef Martin Gruschka im Streit mit dem Management aus dem Kontrollgremium ausgeschieden. Nachdem sich der Vorstand bereits für die Annahme der Bandai-Offerte ausgesprochen hatte, lehnten die Aufseher das Geschäft mehrheitlich ab. (nz)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.313.824 von rabsbaer am 04.08.06 10:25:31wo hast du denn das Gerücht gelesen/gehört ???:eek:
Wie ich schon in Posting 138 erwähnt habe:

Für 10,50 Euro wollten sie nicht verkaufen. Nun verkaufen sie für 9,30!

Das ist Börse live!