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Panne im schwedischen Atomkraftwerk - 500 Beiträge pro Seite



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#1

Die Versorgungssicherheit (gibt auch Strom bei Windstille oder nachts), die Unabhängigkeit von arabischem oder russischem Erdöl, keine CO2-Emissionen oder andere schädliche Abgase...
#2 Das alles rechtfertigt in keinster Weise die Gefahr eines nuklearens Gaus!
Es geht nicht um mich alleine, sondern um unsere Kinder, unsere NAtur, unsere Erde.
Ich bin wahrhaftig kein Ök, aber AKW sind alles nur nicht mehr zeitgemäß.
...und erzählt mir nicht, dass diese Dinger sicher sind!
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.300.551 von AttiMichael am 03.08.06 16:33:19Eine kürzlich veröffentlichte Umfrage zeigt jedoch, dass eine wachsende Zahl Bürger an der Nukleartechnologie festhalten will.

Warum muss denn erst immer eine größere Panne passieren, um den Menschen die Gefahr der Nukleartechnologie begreifbar zu machen? :mad:
die halbwerterinnerunszeit eines gaus im menschlichen hirn beträgt ca. 20 jahre.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.300.730 von AttiMichael am 03.08.06 16:45:56Wie lächerlich zu denken, man könnte wie du mit Ökoansichten die welt mit Strom versorgen. Musst dich nur mal ein wenig über die Effizienz von Sonne oder Windenergie informieren. Nicht nur, dass es ein vielfaches kostet, man müsste nur knapp 2/3 von Deutschland mit Sonnenkollektoren pflastern um zumindest kurzfristig die Stromversorgung zu sichern. Aber selbst das ist nicht mal sicher, wegen so vielen Risikofaktoren des Wetters. Atomkraftwerke sind und bleiben das Beste. China wird schon wissen, warum die jetzt 18 AKWs bauen und nicht hübsche Solarplatten. Ich liebe Ökos die kann man immer so schön im 4 Augen Gespräch zerfleischen. Immer diese Sonnenschein und Blümchenansichten der Welt. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.300.551 von AttiMichael am 03.08.06 16:33:19Alles Phrasen, unsere Umwelt geht vor die Hunde und wir verbrennen immer mehr endliche fossile Brennstoffe. Komm nicht mit Windrädchen oder Solarzellen, für die müssen immer noch "konventionelle" Kapazitäten vorgehalten werden. ! Aber diese Themen wurden schon 1000x duchgenudelt.
mir stellt sich gerade die frage, ob es eigentlich wirklich so ist, dass die "entfernung" der netzanbindung und ein ausfall der notstromversorgung wirklich ein akw aufgrund des ausfall des stromversorgung und damit der aktuatorik und des leitstands unkontrollierbar macht (oder gibt es passive möglichkeiten der reaktorabschaltung ?) - wenn das der fall ist, dann ist das bisherige szenario eines anschlags durch einen flugzeugabsturz auf die reaktorhülle eines akw ja ein wirklich komplizierter weg - das wäre ja unglaublich, wenn man bedenkt, wo notstromaggregate stehen und dass es in der vergangnheit ein leichtes war "langzeitmesseinrichtungen" in tonnenform in der nähe von leitungsmasten zu platzieren ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.300.905 von Wiewel2005 am 03.08.06 16:55:49du scheinst wohl nicht ganz auf der höhe der zeit zu sein - vielleicht solltest du dich mal über moderne wka informieren - ein offhsore-windpark mit 200 maschinen ersetzt locker einen akw-blcok wie den der in stade abgeschaltet wurde - onshore gibt es 18000 maschinen - warum nicht bis 2020 auch offhsore ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.300.905 von Wiewel2005 am 03.08.06 16:55:49Wiewel, wie ich oben schon erwähnte bin ich kein erklärter Öko, Du solltest schon lesen, bevor Du abhetzt. Ich bin ein ganz normaler Mensch, der gegen Nukleartechnologie ist und da gehöre ich in Deutschland nicht zur Minderheit.
Im Übrigen habe ich nicht behauptet, dass man den Strom in Deutschland nur mit Solarenergie abdecken kann.
Aber eine Kombination aus erneuerbarer Energie und konventioneller Stromgewinnung macht AKW absolut überflüssig.
Den Pro-AKW-lern gehts nur ums Geld und sonst nichts.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.300.905 von Wiewel2005 am 03.08.06 16:55:49um die 18 akw mit einer jahresproduktion von 160 Twh komplett zu substituieren brauchen wir 6400 offshore-anlagen wie die repower 5m, die gerade offshore in 44m wassertiefe uind 25 km von der küste entfernt errichtet wird ...

das dürfte wohl kein problem in der awz der nordsee sein - beantragt sind ja beim bsh 50-70GW an offhsore-parks im endausbau ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.019 von jback am 03.08.06 17:01:01Wenn dir das summende Geräusch von Windanlagen gefällt, deine Sache, Tieren und Menschen gefällt das nicht.
Aus n-tv.de:

Donnerstag, 3. August 2006
Störfall im AKW Forsmark
Schweden entgeht Katastrophe

In Schweden sind nach einem Störfall vom 26. Juli im Atomkraftwerk Forsmark-1 vier der zehn Atomreaktoren abgeschaltet worden. Wie am Donnerstag von den zuständigen Behörden mitgeteilt wurde, soll die Gelegenheit genutzt werden, die Sicherheitssysteme zu überprüfen.

Atomkritiker sehen in dem Zwischenfall in dem Werk nördlich von Stockholm eine Beinahe-Katastrophe. Politiker und Umweltgruppen in Schweden forderten eine umfassende Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen in schwedischen Nuklearanlagen von unabhängiger Seite. Der Sprecher der staatlichen Kernkraftinspektion, Anders Jorl, sprach im schwedischen Rundfunk von einem "unglücklichen" Vorfall.

Die Organisation Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg erklärte, am 26. Juli habe es einen Kurzschluss außerhalb des Kraftwerks gegeben, was zur Trennung des AKWs vom Stromnetz geführt habe. Danach hätte die Notstromversorgung anlaufen sollen. Zwei der vier Dieselaggregate seien aber nicht wie geplant automatisch angesprungen. Es sei nur deshalb nicht zu einer Katastrophe gekommen, weil die Reaktorschnellabschaltung und Teile des Kühlnotsystems funktionierten.

Erinnerungen an Tschernobyl und Harrisburg

Grünen-Chef Reinhard Bütikofer erklärte, der "schwere Unfall " habe schlagartig "die fortdauernde Gefahr dieser Technologie" deutlich gemacht. Erinnerungen an Tschernobyl und Harrisburg seien wachgerufen worden.

Die Umweltorganisation Greenpeace schätzt den Störfall im Kraftwerk Forsmark als "schwerwiegend" ein und begrüßt das Vorgehen der Staatlichen Kernkraftinspektion in Schweden (SKI), die vier bauähnlichen Atomkraftwerke sofort vom Netz zu nehmen. Ein früherer Direktor der SKI habe gesagt, dass es "nur mit purem Glück nicht zu einer Kernschmelze gekommen ist", heißt in der Stellungnahme der Organisation vom Donnerstag.

In einer Volksabstimmung von 1980 waren in Schweden die Weichen gegen die Nutzung der Atomkraft gestellt worden. Zwei der ursprünglich 12 schwedischen Reaktoren, die beiden Blöcke in Barseback unweit Malmö und Kopenhagen, sind inzwischen stillgelegt worden. Etwa die Hälfte der Elektrizität des Landes wird aus Kernenergie gewonnen. Trotz der abgeschalteten Reaktoren wird jahreszeitbedingt nicht mit Strommangel gerechnet.

Neuer Störfall im AKW Temelin

Im umstrittenen tschechischen Atomkraftwerk Temelin sind mehrere tausend Liter von leicht radioaktivem Wasser ausgelaufen. Die Panne sei im nicht nuklearen Kreislauf aufgetreten, und die Flüssigkeit sei nicht in die Umwelt gelangt, sagte AKW-Sprecher Milan Nebesar am Donnerstag. Das Wasser sei am Mittwoch aus noch ungeklärten Gründen im zweiten Block aus einer nicht richtig geschlossenen, manuell bedienbaren Armatur ausgetreten.

In den vergangenen Tagen waren in dem Reaktor bereits zwei ernste Störungen an einer Turbine aufgetreten. Temelin-Gegner vor allem in Bayern und Österreich fordern seit längerem die Stilllegung des grenznahen Atomkraftwerks.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.048 von AttiMichael am 03.08.06 17:02:23Und den Pro Solar Aktien Besitzern oder Windrädchen Herstellern/Aktionären ? Betreiben die Ihre Geschäfte aus reiner Nächstenliebe und gratis ? Die lassen sich doch ihre Konten von der Allgemeinheit, sprich den Strombenutzern füllen ! So ein schwaches Argument, den Pro-WKWlern gehts nur ums Geld und sonst nichts !:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.153 von Brama am 03.08.06 17:07:29Brama: Was gibt es denn für Gründe, außer dem billigeren Strompreis, für Nukleartechnologie zu sein?
Fehlanzeige! :p
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.083 von TyphoonRally am 03.08.06 17:03:51klar, wenn du noch das summende geräusch eine wka in 25-40km küstenentfernung aus dem windgeräusch heraushören kannst - dann solltest du dich eventuell mal auf tinitus untersuchen lassen ...

ansonsten gibt es immissionsschutzrichtlinien nach denen wka genehmigt werden, die auch lärmschutz beinhalten - informier dich mal, wieviel du da noch hörst ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.198 von jback am 03.08.06 17:09:42klar, wenn du noch das summende geräusch eine wka in 25-40km küstenentfernung aus dem windgeräusch heraushören kannst - dann solltest du dich eventuell mal auf tinitus untersuchen lassen ...
:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.077 von jback am 03.08.06 17:03:36Und wie sieht das mit der Versorgungssicherheit aus ? Haben wir offshore immer ausreichend Wind ? Wie erfolgt der Transport nach Garmisch ? Gibt es Leitungsverluste und wie hoch sind die ? Was kosten die ? Es hört sich ja so bestechend an, aber die Praxis !
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.153 von Brama am 03.08.06 17:07:29also wenn ich mich recht entsinne liegt die umlage für den differenzbetrag für windenergie in diesem jahr so bei ca. 0.1-0.15 cent/kwh - das bedeutet du zahlst für strom aus wind pro kwh bei einem haushaltsstrompreis von 17 cent/kwh nicht mal 1% mehr - allein durch die überhöhten netzentgelte - die jetzt reguliert wurden - wurden in der vergangenheit die stompreise um ca. 3.3% überhöht angesetzt - komm mal klar ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.279 von Brama am 03.08.06 17:13:56wie es mit der versorgungssicherheit von akws während der jüngsten hitzwelle aussieht, haben wir gerade erlebt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.279 von Brama am 03.08.06 17:13:56unser leitungsnetz wird zu 20% für europäischen (!) stromhandel - also transit - genutzt - da soll es nicht möglich sein bis garmisch durchzuleiten - also bitte - wir können sogar bis nach österreich durchleiten - die haben und bauen nämlich massenhaft pumpspeicherkraftwerke - ansonten gibt es gaskraftwerke und man kann auch caes-kraftwerke einsetzen - und durch die aufgabe der defalkto nicht regelebaren akw werden auch jede menge pumpspeihcerkraftwerkskapazitäten in D frei - nebenbei sind wka durchaus abregelbar und somit kann hier ggf. sogar mit einem nennleistungsüberschuss arbeiten ...
Wenn jemand von den Befürwortern der Atomkraft die Argumente ausgehen sollte: Bei Wikipedia habe ich eine schöne Seite gefunden, wobei mich die Argumente alles andere als überzeugen, zumal unsere Bundeskanzlerin ebenfalls in der Liste der Befürworter aufgeführt ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Atomkraftbef%C3%BCrworter
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.345 von Heizkessel am 03.08.06 17:17:37Gott sei Dank hat uns ja die Versorgungssicherheit der Windrädchen und Solarzellen vor einem Absturz bewahrt !:laugh::laugh::laugh: Die Solarzellen fallen bei jeder Kumuluswolke aus und die Windrädchen bei jeder Flaute ? Das sind Argumente !
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.365 von jback am 03.08.06 17:18:53Pumspeicherwerke sind ideal, leider fehlen uns vermutlich die örtlichen Voraussetzungen. Daß WKA's abregelbar sind kann ich mir gut vorstellen, wenn du die Autobahn fährst siehts Du ja rechts und links dutzende Rädchen im Stillstand. Aber wie "regelst" du die dann an, wenn tiefe Flaute herrscht und Strom gebraucht wird ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.417 von Brama am 03.08.06 17:22:48wer schon nicht zwischen den wirtschaftlichen aspekten von photovoltaik und windkraft keine unterschiede macht - dem bringt es vieleicht nichts #21 zu lesen - aber da steht wonach du suchtest - ob du es verstehst liegt bei dir ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.198 von jback am 03.08.06 17:09:4225-40km küstenentfernung :laugh: Windanlagen werden neben Wohngebieten aufgebaut und das hörst du! Wenn kein Mensch in der nähe lebt, dann leiden auf jedenfall die Tiere. Aber das scheint dir egal zu sein. Hauptsache du hast deinen Öko-Strom.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.548 von Brama am 03.08.06 17:28:03du hast schon #21 gelesen ?

nebenbei machen offshore-wka 4000-4500 vollaststunden (das leigt in der grössenordnung eines mittellastkraftwerks) ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.586 von TyphoonRally am 03.08.06 17:29:53tja, was kann ich dafür wenn du keine ahnung hast - beatrice wind heisst das projekt vor schottland beispielsweise 25km küstenentfernung, 44m wassertiefe ...

ansosnten gelten abstandsreglungen von wohngebieten und schallschutzverordnungen - dein fahrzueg vor dem haus dürfte mehr krach machen als die wka hinterm haus :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.657 von jback am 03.08.06 17:34:49Natürlich habe ich von dem Projekt gehört, was hat es aber mit den klassischen in Deutschland stehenden Windkraftwerken zu tun?

Die Fischwelt wird bei dem Projekt trotzdem darunter leiden!
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.834 von TyphoonRally am 03.08.06 17:43:57mir kommen die tränen - schon mal fische aus dem kühlwasserauslauf eines akw gesehen ???
und wie war das mit den ausnahmegenehmigungen, die fast zum umkippen ganzer flussläufe geführt haben wor niicht ganz einer woche ?

und nebenbei solltest du mal den umweltbericht des projektes lesen - da wirst du über die belastung aufgeklärt ...

was onshore angeht - was wird da belastet - also in meiner umgebung grasen kühe ganz seelenruhig auf wiesen die wka umgeben - wo ist nochmal dein problem ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.301.019 von jback am 03.08.06 17:01:01:laugh::laugh::laugh:

Ein Windöko, die sind mir ja noch lieber, als die Solarökos..

Hast du dich mal erkundigt, wann Windräder überhaupt laufen können? Ja, es muss Wind gehen, und ja es darf aber nicht zu viel Wind gehen.

Und ja, Windräder sind ein Supergau für die Heimische Vogelwelt. Und nein, Windräder passen nicht unbedingt vom optischen in unsere Landschaft. Geschweige denn neben einer Wohnsiedlung.
Wind- und Solarenergie gehört solange verboten, bis sie sich selber rechnen. Und nicht nur durch staatl. Zuschüsse. Das Geld sollte in die Forschung von Blockheizkraftwerken für Einfamilien oder noch besser in die Forschung für gesteuerte Kernfusion gesteckt werden.
Das die Schweden nach so einem kleinen Störfall gleich die Hälfte ihrer Reaktoren abschalten, zeigt doch nur wie sicher die Technik ist und wie vorsichtig damit umgegangen wird...

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.302.003 von jettschuff am 03.08.06 17:52:26ndräder sind ein gau für die heimische vogelwelt - ist ja ein lacher - wieviele grössenordnungen sind die verluste in der heimischen vogelwelt an häusern und im strassenverkehr nochmal grösser ? und wie ist das mit der gemeinen hauskatze - was für ein monster :laugh:

ob dir nun wkas optisch passen ist dein bier - ich habe damit kein problem - und letztlich tut es mir als jemand der einen prima ausblick auf den hamburger hafen hat und die dortige industrie, kraftwerke und raffinerien auch nur begrenzt leid, dass die landbevölkerung auch ein bischen an dem landschaftsbild teilhat, dass wir für unsere wirtschaftliche existenz benötigen ...

und was die lastkennlinie - ja so heisst das ding einer wka angeht - ja kenn ich - und was willst du mir damit sagen - völlig unerheblich für die debatte die du führen willst - was da zählt sind die vollaststunden - und da kann ich dir recht konkrete werte nennen - am gesetzlich nach 60% referenzertrag als schlechtest möglichen standort hat eine repower mm92 beispielsweise 1900-2000 vollaststunden - an einem referenzertragstandort hat sie 3100 vollaststunden - wo war jetzt nochmal dein problem, wenn du den rest mit den komplementär arbeitenden gaskraftwerken und den psw,caes verstanden hast ?

und was die sturmabschaltung angeht - schon mal eine windverteilung gesehen - ja ist weibull verteilt nicht wahr - und damit ergibt sich dann auch die wahrscheinlichkeit für sturmabschaltung - aber das wusstest du sicher schon und wusstest auch , dass sturmabschaltungen bei 25-30 m/s (immerhin um die 100km/h windgeschwindigkeit eher selten vorkommen)

ich bin kein öko - ich kann rechnen - und du kannst es nicht - das ist was uns unterscheidet :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.302.095 von TyphoonRally am 03.08.06 17:57:28dolles bild - fotomontage (unteres bild) ?

und ansonsten alte vestes v47 und alten enercon e40 - und darüber noch ältere kisten - nur wer keine ahnung von heutigen absatndsbestrimmungen und den abständen, die aus aerodynamischen gründen zwischen modernen anlagen eingehalten werden müssen, hat, kann solche bilder posten ...

kleiner anfänger was ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.302.043 von jettschuff am 03.08.06 17:54:56es gibt doch gar keine staatlichen zuschüsse für windenergie und photovoltaik - ist das hier ein börsenboard und treiben sich hier nur laien herum ...

und die massen sich auch noch an sich zu industrieenetwicklug im energiebereich zu äussern - am besten erklärst du mir auch gleich noch, dass akws inhärent sicher sind und niemals nicht tatsächlich massive direkte subventionen empfangen haben ...

wie hoch ist der forschungsetat für nukleartechnik und wie hoch der für alle regenerativen energien zusammen nochmal ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.302.267 von jback am 03.08.06 18:06:21..gut - Fotomontage ist nicht so doll....aber Windenergie kann ja nicht für sich alleine stehen, gibts keinen Wind gehen überall die Lichter aus oder kann man damit den Strom zwischenbunkern :D:laugh::D:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.302.115 von Blue Max am 03.08.06 17:58:26der witz ist ja, dass sie gerade vor einem jahr beschlossen haben, dass die kisten nicht nach 40 jahren vom netz gehen sollen - sondern eine betriebszeit von 60 jahren haben sollen ...

die ältesten akw sind meines wissens die magnox-reaktoren in grossbritannien mit 45 jahren und die haben immense alterungserscheinungen im reaktorkernbereich - die reaktor(druck)behälter gehört nunmal nicht zu den austauschbaren "ersatzteilen" und leidet unter einflüssen wie neutronenbeschuss ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.302.267 von jback am 03.08.06 18:06:21Das ist in vielen Städten, Dörfern realität!

Wenn du davon ausgehst das Windkraftwerke in Gebieten gebaut werden sollen wo sie niemanden stören, dann frage ich dich, wie sollen diese Anlagen die AKW's ersetzen? Oder gehst du davon aus das die Dichte der Städte und Dörfer abnimmt?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.302.354 von Charly_2 am 03.08.06 18:11:05lies doch mal #21 - und dann können wir ja nochmal reden ...
Gibts eigentlich soetwas wie einen "Verband der deutschen Atomindustrie" ?

Vielleicht haben die ja noch einen Nebenjob als deren Sprecher frei...

;)
Bereits 5,5% des deutschen Stroms werden durch Windkraft erzeugt. Und nach Willen der rot-grünen Bundesregierung soll der Anteil noch deutlich steigen. Die Stromerzeuger sind gesetzlich verpflichtet, die Kilowattstunde Windstrom für 8,5 Cent abzunehmen - das sind rund 5 Cent mehr, als konventioneller Strom kostet. Die saubere Energie gelangt ins Netz, unabhängig davon, ob Bedarf besteht oder nicht. Von Wettbewerb kaum eine Spur: Kritiker bemängeln, dass so auch ineffiziente Mühlen in windarmen Gebieten gefördert würden. Die Garantieabnahme sinkt nur langsam.


Mit nahezu 17.000 Windkraftanlagen ist Deutschland Rotoren-Weltmeister. Einige Windgoliathe sind bis zu 180 Meter hoch. Die Zukunft der Windenergie liegt vor der Küste: Riesige Offshore-Windparks sollen in bis zu 40 Meter tiefem Wasser entstehen. Das geht nur mit neuen Subventionen. Landschafts- und Naturschützern sind die Räder seit Jahren ein Dorn im Auge. Sie beanstanden die Privilegierung der Windmühlen: Eine Ausnahmeregelung im Baugesetzbuch erleichtert deren Bau. Die Energiekonzerne plagen indes andere Sorgen: Sie müssen jederzeit eine reibungslose Stromversorgung gewährleisten. Da der Wind auf derartige Auflagen wenig Rücksicht nimmt, halten die Stromerzeuger für jedes Megawatt Windenergie permanent 80 bis 90 Prozent Reserveleistungen vor - und die stammen aus konventioneller Stromerzeugung. Stellen CDU/CSU zukünftig die Regierung, könnte der Windboom ein Ende nehmen: Landschafts- und Emissionsschutz gehen vor. Außerdem will die Union genauer prüfen lassen, wo das Aufstellen der Windmühlen überhaupt lohnt.

Quelle: http://www.br-online.de/politik-wirtschaft/mittagsmagazin/dy…
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.302.407 von TyphoonRally am 03.08.06 18:13:51also - du hast ds schon mitbekommen, dass ich sagte 6400 offshore-wka a 5mw reichen um die erzeugung aller 18 akw zu substituieren - offshore bedeutert in D mind. 40 km von der küste - wenn nicht mehr - die ersten offshore-anlagen kommen in D im nächsten oder übernächsten jahr - im nächsten monat ist zu diesem zweck ein offshore-gipfel mit der regierung.

was die behauptung angeht das wäre in vielen dörfern so - jung, lies die gesetzeslage (schon mal was von eignungsgebieten gehört, die auszuweisen sind ?) - die hat sich im übrigen auch verändet seit der aufstellung der anlagentypen aus anfang/mitte der 90-iger, die du da zeigst.
und im weiteren weise ich dich freundlich darauf hin, dass es studien gibt die belegen, dass die leistung der anlagen sich verdreifachen liesse - einfach durch repowering - und die anzahl der onshore-anlagen sich dabei auch noch reduzieren liesse.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.302.531 von TyphoonRally am 03.08.06 18:22:02schon mal was von der 60%-referenzertragregelung gehört ?

und schon mal was davon gehört, dass die technik fortschreitet und mit anlagen mit niedrigen spezifischen nennleistungen pro rotorfläche auch windschwächere standorte so gesetzeskonform und effizient erschlossen werden können - letztlich muss sich die maschine ja auch rechnen ...

wenn du keine ahnung hast, dann fang doch lieber an fragen zu stellen - als mir so ein "chappi" hier vorzusetzen ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.302.531 von TyphoonRally am 03.08.06 18:22:02zur regelenergiefrage empfehle ich dir dann nochmal herzlichst die dena-studie zu lesen - erstellt in zusammenarbeit zwischen den verschiedenen interessensverbänden ...
mal was anderes - wieder zum thema - ich lese hier :

http://www.taz.de/pt/2004/02/11/a0149.1/text.ges,1

scheibar ein dem schwedischen problem ähnlich gelagertes problem ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.302.656 von jback am 03.08.06 18:31:50Gut, abwarten. Die letzten Atomkraftwerke in Deutschland werden 2020 stillgelegt? Danach sehen wir ob es Deutschland finanziell überhaupt aushält.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.302.531 von TyphoonRally am 03.08.06 18:22:02Die Stromerzeuger sind gesetzlich verpflichtet, die Kilowattstunde Windstrom für 8,5 Cent abzunehmen - das sind rund 5 Cent mehr, als konventioneller Strom kostet.

Was für ein Käse, aber der Reihe nach.

1.) laut EEG §10 (1) beträgt die Vergütung für Windstrom 5,5 ct/kWh, wobei besonders effektive Anlagen (150% ggü. Referenzanlage) für einen begrenzten Zeitraum von 3 Jahren 3,2 ct extra bekommen dürfen

2.) unterliegen die Vergütungsregelungen aller geförderten EE einer gesetzlich festgelegten Degression

3.) ist konventioneller Strom schon längst nicht mehr für 3,5 ct/kWh zu haben (Base aktuell knapp 6 ct, Peak sogar fast 8,5 ct/kWh)

Ist halt blöd, wenn man nur copy & paste beherrscht, weil man zum Selberdenken entweder nicht fähig oder einfach zu faul ist. In beiden Fällen sollte gelten: Einfach mal die Fresse halten ...
Schweden / Hamburg (ots) - 3. 8. 2006 - Greenpeace schätzt den
Störfall in dem schwedischen Atomkraftwerk Forsmark als
"schwerwiegend" ein und begrüßt das Vorgehen der Staatlichen
Kernkraftinspektion in Schweden (SKI), die vier bauähnlichen
Atomkraftwerke sofort vom Netz zu nehmen. Ein früherer Direktor der SKI hat gestern selbst davon gesprochen, dass es "nur mit purem Glück nicht zu einer Kernschmelze gekommen ist." "Das Atomkraftwerk ist durch den Störfall fast zwanzig Minuten lang im Geisterbetrieb gefahren, bis die Belegschaft den Betrieb des Kraftwerks manuell wieder in den Griff bekam", erklärt Heinz Smital, Atomexperte bei Greenpeace. Als Reaktion auf den Störfall fordert Greenpeace die Überprüfung der Notstromversorgung der deutschen Atomkraftwerke.

Bei einem Stromausfall im AKW Forsmark versagte letzte Woche die
Notstromversorgung. Vier starke Batterien hätten in einem solchen
Fall von vier Dieselgeneratoren gespeist werden müssen und die
Steuerzentrale des AKWs versorgen sollen. In Forsmark haben zwei
dieser vier Stromsysteme nicht funktioniert, so dass für einen
Zeitraum von zwanzig Minuten die elektronische Überwachung des
Reaktors ausgefallen war. Erst danach gelang es der Belegschaft, die Notstromversorgung wieder komplett in Gang zu setzten.

"So etwas darf in einem Atomkraftwerk nicht passieren", sagt
Smital. Probleme dieses speziellen Notstromsystems von AEG sind seit langem bekannt. In Deutschland gab es am 3. März 2004 im AKW Isar 2 eine kurzfristige Unterbrechung der Notstromversorgung. Smital: "Auch in Deutschland gibt es Atomkraftwerke mit diesem Typ von Notstromsystem. Wir nehmen zwar an, dass hierzulande nach dem Vorfall 2004 Nachrüstungen erfolgt sind, die man in Schweden unterlassen hat. Trotzdem muss die deutsche Atomaufsichtsbehörde umgehend klären, ob eine ähnliche Gefahr bei den hiesigen Atomkraftwerken droht."
http://www.presseportal.de/story_rss.htx?nr=856375
Wir schreiben das Jahr 2006 und hatten in diesem Jahrhundert bereits zwei sogenannte Jahrhundertsommer.

Wie bereiten sich AKW-Betreiber auf noch heißere Sommer vor? Zu diesem Thema habe ich noch nichts gehört. Oder gehen die AKW-Betreiber davon aus, dass unsere Flüsse zukünftig auf 30 und mehr Grad erwärmt werden dürfen?
Wenn die Flußpegel sinken, mit was soll dann gekühlt werden? Mit Grundwasser?

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Doch derzeit kann der Teil der Kernkraft- und Kohlekraftwerke nur eingeschränkt arbeiten, der zur Kühlung Flusswasser einsetzt und das wieder zurück in den Fluss leitet. Umweltschutzbestimmungen zufolge darf das Wasser durch die Einleitung nicht über bestimmte Grenzwerte - die je nach Gewässer differieren - hinaus erwärmt werden. "Hinzu kommt, dass durch das wärmere Wasser auch die Effizienz der Kraftwerke leidet", erklärt Stefan Rickelt vom Lehrstuhl für Energieanlagen und Energieprozesstechnik der Universität Bochum. Die Stromerzeugung sinke um 2,5 Prozent je zehn Grad höherer Temperatur.

Rund die Hälfte der 17 deutschen Atommeiler reichen derzeit bedenklich nahe an die festgelegten Grenzwerte heran, schätzen Experten. So musste das AKW Unterweser seine Leistung, je nach Ebbe oder Flut, um 30 bis 60 Prozent drosseln. Bei anhaltender Hitze könnte es Richtung null fahren müssen und nur noch Strom für den Eigenbedarf produzieren. Die Meiler Brunsbüttel und Krümmel haben in den jüngsten Hitzetagen ihren Betrieb um 20 bis 25 Prozent reduziert. Auch Biblis drosselt zumindest in den Nachmittagsstunden seine Leistung, umdas in den Rhein zurückfließende Kühlwasser nicht über den vorgeschriebenen Grenzwert zu erwärmen.

Fast alle AKW-Betreiber versuchen jetzt, sich mit behördlichen Ausnahmegenehmigungen über die Hitzeperiode zu retten. So hat Eon für Isar I beantragt, die bisherige Maximaltemperatur für das Kühlwasser von 25 auf 27 Grad erhöhen zu dürfen. Auch EnBW hat für seine derzeit drei Meiler von den baden-württembergischen Behörden einen Hitzerabatt von 0,5 Grad bekommen und darf das rückfließende Wasser jetzt auf 28,5 Grad aufheizen. Bisher, so ein Konzernsprecher, sei man von diesem Grenzwert jedoch "weit entfernt". Philippsburg 1 und Neckarwestheim 1 und 2, die mit ihren Kühltürmen weniger hitzeanfällig als andere sind, liefen derzeit im Volllastbetrieb.

Erzeugt und vertrieben

Kraftwerkspark: In Deutschland sind nach VDEW-Auskunft Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von rund 130 000 Megawatt (MW) am Netz.

Bedeutendster Energieträger waren im vergangenen Jahr Stein- und Braunkohle. Dahinter rangiert die Kernenergie. Kohle- und Kernkraftwerke benötigen Kühlwasser. Steht es nicht in ausreichender Menge zur Verfügung, wird weniger Elektrizität als zu Normalzeiten produziert. Ein knapperes Angebot sorgt tendenziell für höhere Preise.

Preise: Barometer für die Strompreise sind die Notierungen an der Strombörse in Leipzig. Am Spotmarkt, wo umgehend geliefert und gezahlt wird, werden derzeit Rekordpreise fällig. Der Großteil der in Deutschland verbrauchten Energie wird aber außerhalb der Börse und langfristig verkauft. ori
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fürchtet, dass die Atomkraftwerke die von der Wäre ohnehin strapazierten Flüsse so aufheizen, dass "demnächst viele Fische bauch- oben schwimmen". Da schon mit jeder kleinen Temperatur-Erhöhung der Sauerstoffgehalt des Wassers sinke, seien die "Ökosysteme der Flüsse derzeit massiv beeinträchtigt". Auch die hohen Verdunstungsmengen in den AKW-Kühltürmen gefährden die Umwelt, warnt die DUH. Selbst nach vorsichtigen Schätzungen verschlinge derzeit die Kühlung der Atom- und Kohlekraftwerke in Deutschland sogar mehr Wasser, als in der selben Zeit aus der Elbe in die Nordsee abfließt. Der ohnehin dramatisch niedrige Flusswasserstand würde so noch weiter abgesenkt.
...
"Da wir in den nächsten Jahrzehnten mit vergleichbaren Hitzesommern rechnen müssen, muss der Ausbau einheimischer Erneuerbarer Energien verstärkt vorangebracht werden", fordert daher auch Claudia Kemfert, Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. "Das betrifft gezielt den Ausbau der Solarenergie für die Strom- und Wärmeerzeugung", sagt sie. Oliver Ristau/ Vera Gaserow
Kommentar: Atomkraft schwächelt
http://www.fr-aktuell.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?…
Wenn die Flußpegel sinken, mit was soll dann gekühlt werden? Mit Grundwasser?

Vielleicht mit nem überdimensionalem Ventilator! ;)
Mann, mann, mann immer die gleiche Grütze...
*Windflaute ist ja nicht gleichzeitig in ganz Deutschland...
*Falls WKA Vogelmörder sind, dann sind Autos Katzen und Igelkiller.
*Teuer ist nicht der Strom aus regenerativen Energien, teuer sind die Durchleitunggskosten!
*Einmal reicht der Windstrom nicht aus, dann wird wieder behauptet wir hätten zuviel Strom und man müsste den "speichern". Schon mal darüber nachgedacht, dass man eben zukünftig nicht nur den Verbrauch, sondern auch das Angebot prognostizieren müsste.
*Atomstrom ist nur scheinbar günstig, da alle Risiken der Allgemeinheit aufgelastet werden, die Gewinne ein paar Monopolisten sich in die Tasche stecken.
*Was glaubt ihr eigentlich wo der Uranpreis hingeht wenn die chinesischen Karftwerke mal anlaufen?
*Wieso wird nicht in technik investiert, die es erlaubt Waschmaschinen etc. dann laufen zu lassen wenn das Stromangebot günstig ist?
*Es gibt kein Recht auf "billigen" Strom, es gibt aber eine Verpflichtung den nachfolgenden Generationen eine überlebensfähige Umwelt zu hinterlassen.
Viele der hier postenden Kinder scheinen keine Vorstellung von einem Melt-Down zu haben.

:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.305.909 von AdHick am 03.08.06 22:26:57schlimmer, sie wollen es nicht wissen. Es interessiert Sie einfach nicht. :mad::mad::mad:
Für die, die sich plötzlich als selbsternannte Landschaftsschützer aufführen ein Bild konventioneller Energiegewinnung:



Ist bei mir in der Nähe.
Ganze Ortschaften wurden weggebaggert.
Jeder hier hätte lieber "Windräder", ihr Ahnungslosen! :mad:
Aha, also ein deutsches Teil ist Schuld an der Beibah-Katastrohe! Und ich dachte, deutsche Wertarbeit ist perfekt! :rolleyes:

Aus der Süddeutschen:

"Nahe an der Kernschmelze"
Atompanne - Schuld ist ein deutsches Teil

Vier der zehn Kraftwerke Schwedens müssen nach einem ernsten Zwischenfall vom Netz - nun wird der Strom teurer.
Von Gunnar Herrmann



Der größte deutsche Energiekonzern Eon hat wegen möglicher Sicherheitsrisiken zwei seiner Atomreaktoren in der schwedischen Stadt Oskarshamn vom Netz genommen. Es gebe Bedenken wegen der Reserve-Generatoren der Kraftwerke, teilte die Tochter OKG des deutschen Stromkonzerns mit.

In der vorigen Woche hatte es einen Zwischenfall in einem Reaktor des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall in Forsmark gegeben. Die Kraftwerke Forsmark und Ringhals wurden danach vom Netz genommen.

Die OKG teilte mit, die beiden eigenen Reaktoren hätten dasselbe System an Reserve-Generatoren wie der Reaktor in Forsmark. Der dritte OKG-Reaktor in Oskarshamn sei dagegen sicher.



vergrößern Vorsicht, radioaktiv.
Foto: dpa



Der Produktionsstopp in vier der zehn schwedischen Reaktoren kostet die Energieunternehmen Schätzungen zufolge 1,6 Millionen Euro pro Tag, der Strompreis in Schweden stieg im Schnitt um 2,5 Prozent an.

Der Zwischenfall in Forsmark ereignete sich am 25. Juli. Bei einer Wartungspanne war ein Reaktor von der Stromversorgung getrennt worden. Für solche Fälle stehen vier Dieselgeneratoren bereit, die das Sicherheitssystem mit Strom versorgen sollen, um zum Beispiel die Kühlung zu gewährleisten.

Aber nur zwei der Generatoren sprangen wie vorgesehen automatisch an, die anderen wurden durch einen Kurzschluss lahm gelegt und mussten von den Mitarbeitern manuell in Betrieb gesetzt werden.

In der Zeitung Svenska Dagbladet kommentierte der frühere Konstruktionschef des Kraftwerks die Panne mit den Worten: „Das ist so nahe, wie man an eine Kernschmelze kommen kann.“

"Beinahe-Katastrophe"

Atomkritiker sprachen von einer Beinahe-Katastrophe. Die Betreiber teilten dagegen mit, die Gefahr einer Kernschmelze habe zu keiner Zeit bestanden, da die Sicherheit des Systems auch mit nur zwei Generatoren gewährleistet sei.

Die Panne in Forsmark war allerdings so schwerwiegend, dass Eon vorsorglich zwei Reaktoren in Oskarshamn abschaltete, in denen das gleiche Bauteil verwendet wird. Anders Markgren, Sprecher des Kraftwerks Forsmark, sagte, das Bauteil stamme aus Deutschland.

Den Hersteller wollte er nicht nennen. Einem Zeitungsbericht zufolge hatte es einen ähnlichen Vorfall in den neunziger Jahren im deutschen Kraftwerk Phillipsburg gegeben.

Schwedens Atomenergiebehörde eruiert nun, ob es Schwächen im internationalen Warnsystem gibt. Umweltministerin Lena Sommestad plant nun eine Sicherheitsprüfung aller schwedischen Atomreaktoren.

Nachdem in den achtziger Jahren bei einer Volksabstimmung der Atomausstieg beschlossen wurde, hat Schweden mehrere Reaktoren stillgelegt, die verbliebenen aber aufgerüstet, sodass heute mehr Kernenergie produziert wird als zuvor.

Umfragen deuten auf eine wieder wachsende Unterstützung für die Atomkraft hin. Die Sozialdemokraten, deren Minderheitsregierung von Umweltpartei und Linkspartei gestützt wird, halten am Ausstieg fest. Die bürgerlichen Parteien wollen nach einem Wahlsieg am 17. September an der Kernenergie festhalten.
Nuclear Myth #1 - The production of nuclear energy is more dangerous than any other energy source. Actually, the reverse is true - Every year, more than 1,000 people worldwide die in coal mines during the production of energy. Yet - with the exception of the 1986 Chernobyl disaster - no one has ever died as a result of exposure to radiation due to a commercial nuclear reactor incident.

· Nuclear Myth #2 - It's possible for a group of terrorists to blow up a nuclear reactor with catastrophic results. This one is easy to believe, but it's also not true. A commercial-type nuclear power reactor cannot - under any circumstances - explode like a nuclear bomb. Additionally, numerous studies have examined what would happen if a 9/11-style attack were carried out on a nuclear facility and the results have shown that nuclear reactors would actually hold up better than virtually any other civil installation.

· Nuclear Myth #3 - Nuclear facilities are a danger to their surrounding communities due to all of the radiation emitted. Here's what the research has shown: Even if you lived right next door to a nuclear power plant, you'd still receive less radiation each year than you would receive in just one round-trip flight from New York to Los Angeles. In fact, you would have to live near a nuclear power plant for over 2,000 years to get the same amount of radiation exposure that you get from a single diagnostic medical x-ray.

Here's one last fact about just how safe nuclear energy has become: U.S. Bureau of Labor statistics show that it's actually safer to work at a nuclear power plant than in the manufacturing sector and even in the real estate and finance industries.

In 2005, nuclear's industrial safety accident rate-which tracks the number of accidents that result in lost work time, restricted work or fatalities-was 0.24 per 200,000 worker-hours.


so und jetzt gehen bitte alle Ökos mit ihren Windrädern und Blumen spielen und der Rest baut was nutzvolles wie ein AKW :laugh:

P.S. 1 Kg Uran = 50000 kW/h Strom Solarenergie und vor allem Windenergie wird sich ei solchen werten niemals durchsetzen:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.311.492 von Wiewel2005 am 04.08.06 02:06:41es gibt unterschiedliche wege sich lächerlich zu machen - du hast den kopieren statt kapieren gewählt und dein mangelndes fachwissen und leseverständis eindrucksvoll dazu noch durch deinen kurzkommentar unten zum ausdruck bringen können - astrein vergeigt ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.315.234 von Wiewel2005 am 04.08.06 12:10:52ich weiss nicht, wie man da so einen smilie einstellen kann und so einen text posten kann, wenn es völlig klar ist, dass es selbst bei modernen akw kein containment im fall einer schmelze gibt - und somit im falle des schwedischen akw defakto stockholm kurz vor dem untergang stand - wie auch tschernobyl - und wir in D bei einer netten wetterkonstellation durchaus deutlich mehr abbekommen hätten als im fall von tschernobyl ...

im weiteren ist es doch ein witz, wenn man einen text einstellt, der soetwas wie in punkt 2 behauptet - cheinbar braucht es doch gar kein 9-11 szenario mit einem verkehrsflugzeugabsturz auf die reaktorhülle - spreng einfach ein paar leitungen zu ein paar akws und mit relativ hoher wahrscheinlichkeit kommt es zu einem vorfall wie in schweden - auch in biblis und isar 2 sind die notstromaggragte in den letzten 2 jahren ausgefallen - und in biblis gäbe es nicht mal eine verbunkerte notstandswarte - wozu auch ...

und dann hört man heute : es gab zudem einen fehler während des unkontrollierten reaktorbetriebs, der bisher unbekannt war - das heisst doch - trotz jahrzehnten von betriebsjahren - es sind nicht mal alle betriebs- und fehlerzustände bekannt, die hier auftreten können ...

und das alles nicht irgendwo im ostblock - nein, bei den schweden - die ihre akw gerade auf betriebsdauern von 60 jahren erweitern wollten - so etwas wie lebensdauerauslegung gibt es ja scheinbar bei akws nicht - und das vor dem hintergrund, dass sich akw-neubauten wie dem epr bei brennstoffpreisen von heute (!) gar nicht rechnen würden, wenn man sie nicht per se auf 60 betriebsjahre ansetzt ...

ich würde sagen, damit ist die laufzeitverlängerungsdebatte oder sind irgendwelche weitreichenderen anliegen der cdu beim energiegipfel im herbst erledigt - vorher gibt es einen offshore-gipfel und da wird dann hoffentlich klar gemacht, dass die wesentliche alternative offshore-windkraft heisst - und das es hier ab 2007/2008 in D mit der investitionsphase losgeht wie in anderen ländern auch - schweden war jedenfalls eine zimeliche steilvorlage - wohl auch für die schwedische offshorewindkraft ...

und wenn in diesem kontext noch die sicherheitstechnische nachrüstungsdebatte bei den akw kommt (paradebeispiel biblis) - dann wird es wirklich lustig sein zu sehen, wieviel der (sicheren) akws in D wegen unwirtschaftlichkeit wie bereits das akw stade vom netz gehen - sicherheitstechnisch und wirtschaflich bedingter beschleunigter atomausstieg :laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.315.861 von jback am 04.08.06 12:56:01man sollte sich vielleicht auch mal fragen, wie sich denn versicherungsprämien für den haftpflichtfall entwickeln würden, wenn sie denn nicht durch indirekte subventionen vom staat übernommen würden ...
umgelegt auf die betriebskosten würde das wohl einen netten effekt auf die erzeugungskosten haben ...
http://www.stern.de/politik/panorama/:Schweden-Reaktor-Kerns…

Reaktor kurz vor der Kernschmelze



Ich bin dafür, dass die Befürwortung von Atomkraft unter Strafe gestellt wird !

:D
Der WiPo bereich ist mal wieder der lustigste von allen!!! GEIL!!! :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.315.976 von jback am 04.08.06 13:04:24umgelegt auf die betriebskosten würde das wohl einen netten effekt auf die erzeugungskosten haben ... - das wäre unbezahlbar und die Betreiber würden freiwillig auf diese Form der Energiegewinnung verzichten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.316.421 von StellaLuna am 04.08.06 13:34:43Reactor cost projections creep upwards
With inflation and the prospect of competition for engineering services and labour, US reactor vendors are revising upwards their projected plant costs (overnight capital cost). Areva is now estimating US$ 1800-2000/kW capacity for US EPR, Westinghouse $1500-1800/kW for AP1000, and GE $1850/kW for ABWR and $1600/kW for ESBWR. At $2000/kW the cost of nuclear power would be likely to work out at 6 cents/kWh, higher than current short-term projections for coal or gas. Government incentives on offer for the first few GWe of new-generation plant could halve this however, and series construction would also reduce the cost.
Nucleonics Week 6/7/06.
nebenbei wird es richtig teuer werden - wenn die beiden grössten produzenten probleme bekommen :

Australian uranium production lags
Uranium production from Australia's three mines was down during the first six months of 2006. ERA announced production from Ranger of 1988 tonnes U3O8 (1686 tU), reduced due to acid plant problems and a cyclone. BHP Billiton reported Olympic Dam production of 1768.6 t U3O8 (1777.7 t UOC, 1500 tU), and Heathgate production from Beverley of 362.5 t U3O8 (307.4 tU). This gives total Australian production of 9951 t U3O8 (8438 tU) for the 2005-06 year.
ERA 26/7/06, BHPB 25/7/06, Heathgate.


Canadian uranium production drops
Production from Canada's three mines in the first six months of 2006 dropped 33% compared with 2005 rate. Cameco reported production of 3864 t U3O8 (3276.5 tU) from McArthur River and 1178 t (999 tU) from Rabbit Lake. Production from Areva's McClean Lake was 302 t U3O8 (256 tU) due to much lower grade ores. This gives Canadian total of 5344 t U3O8 (4531.5 tU) for the six months.
Cameco 28/7/06, Areva RC.
tja, jetzt schlägt es auch in D auf die betreiber in schweden zurück, dass sie so taktierend mit den informationen zum ziwschenfall umgegangen sind, schliesslich sind auch hier vattenfall und eon betreiber von akws, die schon heftige störfälle produziert haben, über die wie im fall der wasserstoffexplosion im akw brunsbüttel in der nähe des reaktordruckbehälters lange zeit informationen zurückgehalten wurden ...

da wird es selbst für die cdu schwierig - vielleicht wünschen sich da schon einige, dass sie lieber nicht in der regierungsverantwortung wären und dies besser aus sicht einer opposition zu rot-grün verfolgen könnten :D

http://www.verivox.de/News/ArticleDetails.asp?aid=15663
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.317.291 von jback am 04.08.06 14:40:35nebenbei - wir brauchen ehedem die anschlussleistung der leitungstrasse nach brunsbüttel bald für offshore-windkraft - also : abschalten ...
AKW-STÖRFALL IN SCHWEDEN

Der Mann, der den GAU verhinderte

Es war reines Glück, dass der Zwischenfall in einem schwedischen Atomkraftwerk nicht zum GAU wurde, sagen Experten. In letzter Sekunde sei die Welt vor einer Katastrophe bewahrt worden. Das lag daran, dass ein Mann sich über die Vorschriften hinwegsetzte.


Hamburg - Forsmark ist ein kleiner schwedischer Ort in der Provinz Uppsala. Nur etwa sechzig Menschen leben in Forsmark. Dass überhaupt jemand den Namen des Dorfes kennt, liegt nur an dem Atomkraftwerk, das dort steht - eines von drei Kernkraftwerken und insgesamt zehn Reaktoren in Schweden.

DPA
AKW Forsmark: "Näher kann man an eine Kernschmelze nicht rankommen"

Seit ein paar Tagen ist das Dorf in aller Munde und Forsmark hat einen Helden: Nicklas Sjulander. Der 34-Jährige arbeitet im Atomkraftwerk Forsmark, in dem es vergangene Woche zu einem schweren Störfall gekommen ist. Experten bezeichneten den Zwischenfall als den gefährlichsten nach Tschernobyl und Harrisburg. Näher könne man an eine Kernschmelze nicht herankommen. Dass es dazu nicht gekommen ist, sei reines Glück gewesen, sagte der Kernkraftexperte Lars-Olov Höglund dem "Svenska Dagbladet."

Glück - vielleicht auch Geistesgegenwärtigkeit. Denn hätte Nicklas Sjulander nach den Vorschriften gehandelt, erst 30 Minuten nach dem ersten Alarm einzugreifen, wäre Forsmark vielleicht als neues Tschernobyl in die Geschichtsbücher eingegangen. Sjulander sagte der schwedischen Zeitung "Expressen": "Ich hatte keine Angst, ich wusste, dass schnell gehandelt werden musste."

Es war 13.21 Uhr am letzten Dienstag als der Alarm im Kontrollraum von Reaktors zwei des Kernkraftwerks ertönte. "Ich habe mitbekommen, dass es mit Reaktor 1 ein Problem gab", sagte Nicklas Sjulander zu "Expressen". Nach einem Kurzschluss und anschließendem Stromausfall war der Reaktor kaum mehr zu kontrollieren. Das Personal im Kontrollraum hätte ihm bedeutet, es bekäme die Situation nicht mehr alleine in den Griff.

Zusammen mit seinem Kollegen Joakim Karlsson eilte Sjulander seinen Mitarbeitern zur Hilfe. "Als wir ankamen, waren knapp acht Minuten vergangen, seit der erste Alarm ertönt war. Es herrschte fiebrige Aktivität, wir sind ja trainiert darin, schwierige Situationen zu meistern", wird Sjulander in "Expressen" zitiert.

In den Sicherheitsanweisungen des Atomkraftwerks heiße es, das Personal solle in den ersten 30 Minuten nach dem Alarm keine manuellen Maßnahmen ergreifen. Zunächst müsse das Personal die Situation sorgfältig analysieren, erklärte Sjulander.

Aber wenn ein Zwischenfall in dieser Größenordnung passiere, breche eben Chaos aus, so Sjulander. Es gäbe niemanden, der direkte Anweisungen erteilt, zunächst werde eine Krisensitzung einberufen. Ein Problem könne schließlich mehrere Ursachen haben.

Resultat der Beratungen am Dienstag der vorherigen Woche war, dass Sjulander nach genau 21 Minuten und 41 Sekunden - also gut acht Minuten bevor die Mitarbeiter eigentlich in Aktion treten sollen - handelte. Sjulander ging in den Kontrollraum und legte einen Knopf um, der die fehlerhafte Schaltanlage steuert. "Ich habe Strom aus einem externen Netz angekoppelt und dadurch sind die beiden Dieselgeneratoren wieder angesprungen", sagt Sjulander. Forsmark war gerettet. "Nicklas stoppt die Katastrophe", titelt "Expressen".

anr

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,430124,00.html

Man sollte den tumben Befürwortern zumindest das Wahlrecht entziehen.
Wegen erwiesener Unfähigkeit!
:mad:
Zerschlagung und Enteignung sowie Zwangsverwaltung aller Stromkonzerne-Jetzt!!!!
Ich bin gerade nach zwei Tagen wieder aus England zurückgekommen. Zum ersten mal habe ich von dem Vorfall in Schweden in Dtld. gehört. In England war davon weder im Radio noch in der BBC was zu sehen.
Und wenn man sich dann den Vorfall so durchliest, weiß man auch warum.
Klar daß alle AKW Gegner, die inzwischen auch erkennen, daß sie zunehmend Alleinstehender werden, jetzt sofort die Chance sehen, ein neues Horrorszenario darzustellen.
Fakt ist, es war ein Vorfall der Stufe 2(INES) und damit ein normaler Störfall !
Und es zeigt, das selbst das Auftreten von mehreren Problemen beherrschbar bleibt !Natürlich sollten diese Vorfälle ernst genommen werden, und auch zum Anlass genommen werden, die Sicherheit weiter zu erhöhen.
Das abschalten einiger Kraftwerke zur Überprüfung ist deshalb ein richtiger Schritt.
Daß in Dtld. gleich wieder von Supergau und Tschernobyl gesprochen wird, ist in der technisch wissenlosen und ideologisch geprägten Medienwelt und Teilen der Öffentlichkeit leider nun einmal so.

Kernkraft ist keine Ideale Energie, aber die gibt es leider nicht.
Und im zuge der Energiesicherheit und des CO2 Ausstoßes werden wir darauf nicht verzichten(jedenfalls ökonomisch) können.
Entweder CO2 verminderung oder Atomausstieg. Beides gleichzeitig ist mit enormen Kosten verbunden, die die Volkswirtschaft nicht verkraften wird.
Windkraft wird die AKW´s bis 2020 nicht substituieren(weder ökonomisch noch technisch) können. PV schon gar nicht !
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.317.437 von Spree0 am 04.08.06 14:51:02also ich habe kein problem den vorfall in der britischen presse zu finden - und die klassifizierung soll ja wohl ein witz sein - wenn man sich mal ansieht wie die den notstromgenerator gestartet haben - auch ist es ziemlich bemerkenswert, dass ein manuelles nicht vorschriftengerechtes eingreifen dazu führte, dass keine höhere klassifizierung vorgenommen werden musste ...

das windkraft akws nicht substituieren kann bis 2020 glaubst auch wirklich nur du - nur mit wissen und rechnen hat das aber auch wirklich nichts zu tun ...

6400 5mw-anlagen oder nur halb soviele 10+mw-nachfolgeanlagen ab 2015 in der nordsee und die sache ist erledigt - kostengünstig - windkraft wird im nächsten jahrzehnt jede andere energieerzeugung von den kosten her deutlich schlagen (bis auf wasserkraft) - und atomkraft hat schon heute mit den kostenstukuren im fossilen bereich zu kämpfen ;)

besser man stellt sich rechtzeitig darauf ein und erreicht somit auch hohe marktanteile ...

im übrigen - wie war nochmal die klassifizierung der wasserstoffexplosion in der nähe der reaktordruckhülle in brunsbüttel - pures glück, dss die klassifizierung nicht geändert werden musste - genauso wie bei den ausfällen der notstromaggreagte in isar 2 und biblis ...

wie steht es eigentlich um die risse in den reaktorhüllen in den agrs und magnox-reaktoren in grossbritannien ? - wenn wir schon mal dabei sind - ist dir sicherlich in der britischen presse auch nicht aufgefallen - mir schon ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.317.437 von Spree0 am 04.08.06 14:51:02Spree: Die Meldung kam auch derst gestern Nachmittag, auch in England!"
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.317.768 von AttiMichael am 04.08.06 15:14:33tja, und genau das ist wohl auch ein problem von vattenfall jetzt ;)
Jback
Die Klassifizierung ist kein Witz, kannst du ja überall nachlesen. Wenn du Technik nicht kapierst, solltest du es lassen, darüber zu schreiben. Es wurden nur zwei Diesel manuell gestartet, die anderen liefen ja. Es reicht schon ein Diesel aus, um zu kühlen.
Im Isar 2 ist lediglich ein Diesel von vieren nicht sofort angesprungen(mechanisches Problem), das gibt Vorfall Kat. 0 !!

"das windkraft akws nicht substituieren kann bis 2020 glaubst auch wirklich nur du - nur mit wissen und rechnen hat das aber auch wirklich nichts zu tun ..."

Ja wenn man so rechnet wie du... dann ist 1+1 = 5 !!

"6400 5mw-anlagen oder nur halb soviele 10+mw-nachfolgeanlagen ab 2015 in der nordsee und die sache ist erledigt"

1. Es gibt noch keine getestete 5Mw Anlage offshore!
2. 10 Mw gibts noch gar nicht.
3. Es gibt noch keinen getesteten 5Mw Offshore Park !
4. Fast kein Offshore Park ist bislang vollständig genehmigt.
5. Es gibt kein Leitungsnetz !
6. Selbst optimisten gehen nur von max. 120 TWh WKA Energie bis 2020 aus.
7. Es gibt keine ausreichenden Back Up Krafwerke über das Jahr 2015 hinaus. Hier wären weiter Milliardeninvestitionen nötig.
8. Es gibt derzeit keine ökonomische und umwelfreundlichen Backup Kraftwerke
Man brauch 160 TWh WKA ab jetzt zusätzlich um die AKW´s zu ersetzen.
Deine Rechnung ist absolute Phanasie, in der du wohl vermutlich auch lebst.


Mit 6400 Anlagen kommst du bestenfalls auf 130 TWh. Vom Platzbedarf ganz zu schweigen, ein Netz dafür kann ebenfalls kaum errichtet werden. Der Preis, vergisse es, 100 Mrd Euro(allein für die WKA´s) dürften nicht reichen.
Du kannst dich aber ja davorstellen und Pusten. Vielleicht hilfts !!
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.318.199 von Spree0 am 04.08.06 15:41:28...und was ist, wenn gar kein Dieselmotor anspringt? :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.320.488 von AttiMichael am 04.08.06 18:05:10... dann wird der Fahrradgenerator in Betrieb gesetzt :D
AKW sind genauso sischer wie Norbert Blüms Rente! :mad:

Aus Spiegel online:
ATOMKRAFTWERK-STÖRFALL

Rätselraten um Notstrom-Aggregat

Von Sönke Klug

Nicht einmal der Hersteller AEG weiß, warum die Notstrom-Aggregate im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark versagt haben. Dennoch melden deutsche Kraftwerksbetreiber, ein solcher Störfall sei hier nicht möglich. Die Bundesregierung will das genauer prüfen.

Nur wenige Tage nach der Panne am schwedischen Reaktor Forsmark-1 geben sich deutsche Kraftwerksbetreiber unbeirrt, was die Sicherheit in ihren Atommeilern betrifft. Der Vorfall in Schweden - bei dem die Dieselaggregate für die Notstromversorgung kurzzeitig ausgefallen waren - sei nicht auf Deutschland übertragbar. E.On-Sprecherin Petra Uhlmann erklärte, in den deutschen Kraftwerken des Konzerns gebe es einen anderen Stromversorgungs-Plan als im Fall Forsmark. Daher könne E.On einen solchen Vorfall ausschließen, obwohl die Untersuchungen in Schweden noch nicht beendet seien.

Knapp an der Katastrophe vorbei: Das Atomkraftwerk Forsmark
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Vattenfall / Hans Blomberg
Knapp an der Katastrophe vorbei: Das Atomkraftwerk Forsmark
"Natürlich haben wir auch AEG-Bauteile", sagte Uhlmann, "aber die sind in ein ganz anderes Konzept eingebaut - mit ganz anderer Wirkung bei Notfällen." E.On ist in Deutschland am Betrieb der Kraftwerke Isar-1 und -2, Brunsbüttel, Grohnde, Brokdorf, Krümmel, Unterweser, Grafenrheinfeld sowie Gundremmingen-B und -C beteiligt.

"Erstaunlich" findet Heinrich Otterpohl solche frühen Beteuerungen. Otterpohl ist Geschäftsführer von AEG Industrial Engineering - der Firma, in der die in Schweden eingesetzten Notstrom-Aggregate hergestellt wurden. Er bestätigte, dass sowohl die Anlage zur unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) als auch die Diesel-Notstromaggregate von AEG hergestellt und an das Kraftwerk Forsmark geliefert wurden. "Aber was da passiert ist, weiß ich nicht", sagt Otterpohl. Er kenne bisher nicht einmal die Typnummer der in Schweden eingesetzten Geräte, vom schwedischen Kraftwerk sei noch keine Anfrage gekommen.

Ohnehin wollte sich Otterpohl nur zu den USV-Geräten äußern, die im Unterschied zu den wuchtigen Diesel-Aggregaten "gerade mal genug Strom für einen Fernseher liefern". Die USV-Geräte stellen die Funktion von elektrischen Kontrollen sicher. Nach dem, was er wisse, "ist da bei Reparaturarbeiten ein Kurzschluss ausgelöst worden", so Otterpohl. "Wenn man die USV kurzschließt, ist das ja nicht die Schuld des Geräts."

Einzelanfertigungen, ohne Wartung von AEG

Dass die für die Stromversorgung des Reaktors wichtigen Diesel-Aggregate dann offenbar nicht angesprungen sind, wollte Otterpohl nicht kommentieren. Diese Anlagen seien extra für das Kraftwerk einzeln angefertigt worden, und die zuständige Abteilung bei AEG gebe es nicht mehr. Einem Bericht der "taz" zufolge soll die AEG die schwedischen Kraftwerke gewarnt haben, nachdem im Jahr 2004 das deutsche Kernkraftwerk Isar-2 einen Defekt an der Notstromanlage gemeldet hatte.

Allerdings seien von AEG aus Wartungen in vielen europäischen Kraftwerken unternommen worden, "aber aus Forsmark hatten wir keine Serviceorder. Wir wurden nicht gerufen", sagt Otterpohl.

Das deutsche Umweltministerium will trotz der Beteuerungen der Kraftwerksbetreiber weiter prüfen, ob in Deutschland die Aggregate eingesetzt wurden, die in Schweden möglicherweise versagt haben. Beteiligt an der Untersuchung sind die Gesellschaft für Reaktorsicherheit, das Bundesamt für Strahlenschutz und die Atomaufsichtsbehörden der Länder.

Schnelle Aufklärung unmöglich

Greenpeace hat bereits gestern gefordert, sämtliche deutschen Notstromaggregate unabhändig vom Hersteller zu überprüfen. Heinz Smital, Atomexperte der Umweltorganisation, sagte, bei derart vielen Unterkomponenten in einer solchen Anlage sei unmöglich so schnell zu klären, wo der Fehler lag und welche Komponente wo in Deutschland eingebaut sei.

In den vergangenen Jahren hatte es mehrere Zwischenfälle mit Notstromsystemen in deutschen Atomkraftwerken gegeben. Im Juli 2004 führte ein Elektronikfehler zu einer Panne im Notstromaggregat der Anlage Biblis. Ein Riss an einem Dieselaggregat im AKW Philippsburg konnte im Dezember 2003 schnell repariert werden und hatte nach Angaben des Stuttgarter Umweltministerium keine schwerwiegenden Folgen. Einen ähnlichen Riss hatte man dort erst ein halbes Jahr zuvor entdeckt. Beide Vorfälle wurden in die geringste Gefährdungsstufe eingeordnet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.320.533 von AttiMichael am 04.08.06 18:07:25Vorhin kam ein interessanter Hinweis in den Nachrichten:
Da Schweden den Atomausstieg plant, investieren die Betreiber nicht mehr viel in die Sicherheit ihrer Atomanlagen - das klingt plausibel!
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.316.175 von LastHope am 04.08.06 13:18:26Und Herr Glos sollte gleich mit ausgetauscht werden
der betet ja die Atomkraft an...:mad:und sie uns vor :mad:

dieses Gesinge von Atomkraft geht mir aufn Docht Herr Wirtschaftsminister! :mad::mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.318.199 von Spree0 am 04.08.06 15:41:28die klassifizierung ist ein witz, da sie nur wiedergibt was pasiert ist, aber zum beispiel nicht den 20 minütigen kontrollverlust reflektiert durch den ausfall aller (!) notstromgeneratoren - wenn du ein wenig ahnung von technik hättest - dann könntest du beweten, wie weit so eine klassifizierung argumentativ reicht - ich für meinen teil lache jedenfalls herzlich und einige leute, die mal bei vattenfall schweden gearbeitet haben und sich gestern ja geäussert haben dürften herzlich über deine platte argumentation schmunzeln - im besten fall für dich ..

und dann ist es ja wohl mehr als peinlich, wenn man jemanden korrigiert und dabei falsch liegt - also die leistungskennlinie der repower 5m ist vermessen und die erträge offshore sind damit ziemlich klar - an einem 10m/s-durchschnittswindstandort wie z.B. in beartrice wo die anlagen gerade in 44m wassertiefe 25 km von der küste offshore gestellt werden, sind 25 mio kwh ertrag erwartet. wie du leicht nachlesen kannst erwarten windpark-projektierer in D wie sandbank 24 sogar 26 mio kwh an ihren standorten - den rest der rechnung bekommst du sicherlich hin ...
(p.s. nette vollaststundenzahl nicht ;) - man könnte auch meinen die anlage könnte bis 2010 noch ein upscaling durchlaufen wie die e112 auf 6mw - oder gar auf 7mw ...)

und was die investitionssumme angeht - hast du den bezug zur realität verloren oder keine ahnung - eine anlage kostet 10-12 mio euro all inclusive samt netzanbindung (was ja bei einem akw nicht immer der fall ist) - ich komme da beim besten willen nicht auf 100 mrd - aber ich könnte dir locker vorrechnen, was eine substitution durch akw kosten würde - nur letztlich ist das ziemlich schnuppe solange die erzeugungskosten stimmen ...

was war noch : erprobung - natürlich sind die anlagen erprobt - seit 2002 bis 2004 drehen sich eine ganze reihe der mühlen bereits onshore - und teilweise nearshore - ab 2006 auch in der 5mw-klasse offshore (siehe repower 5m in schottland gerade)- und zwar richtig offshore - zuvor gab es eine ganze reihe an projekten mit einigen 100 anlagen von 2-3.6mw in regionen mit 10-25m wassertiefe ...
um 2009/2010 sind die anlagen definitif marktreif - und ich habe keinen blassen schimmer warum es nicht möglich sein soll in 10 jahren jährlich 640 anlagen zu stellen - wir stellen derzeit onshore mehr in D ...
d.h. wenn der erste erpobungs-epr in finnland 2010 oder vielleicht auch erst nach den problemen 2012 ans netz geht dann sind diese anlagen schon lange marktreif und eine echte alternative - der epr hat dann noch nicht eine betriebsstunde hinter sich - und die passiven und aktiven sicherheitssyteme haben allenfalls simulatorische und modellhafte trockenübungen hinter sich - ich habe da ein nettes pdf wie sie die auffangwanne für die kernschmelze getestet haben - also bei der anordnung kann man nur hoffen, dass sich al und anderes ähnlich verhält wie die reale situation ...

aber kommen wir zum thema zurück - das netz wird wie geagt ja on den betreibern selbst bezahlt ;)

vollständige genehmigung - es gibt 13 offshore-parks die durch das bsh genehmigt sind - und die netzanbindungen sind doch gerade in der mache - eine ist bereits durch - also komm mal wieder runter ...

platzbedarf - simple antwort 80 x 80 km^2 kumuliert - oder du siehst dir einfach mal die abmessungen bei dem für 2009 geplanten 200 anlagen beatrice-projekt an und legst das über die awz - 32 solche parks brauchste dann - wo da das problem sein soll - musst du mal erklären - nebenbei sind bereits heute zwischen 50-70 GW bei bsh an projektanträgen anhängig - also wird's wohl gehen ...

10mw-anlage - ja es gibt f&e-projekte - ich denke 2015 kann man wohl mit einer anlage in dieser klasse rechnen - aber mit sicherheit werden dann die upgescalten 5mw-ablagen (mit 7-8mw) den markt dominieren ...

lastmangement - natürlich gibt es alternativen - nur darf man natürlich eines nicht tun und hier alles über den haufen werfen - wenn ich damit gleichzeitig peakload zur verfügung stellen kann - dann sollte man das auch so erkennen.
nebenbei - wenn eine repower 5m offshor 4500+ vollaststunden macht - dund man eine gute windprognose hat - wie sie heute bereits möglich ist - dann kann man den verbleibenden kohle- und g&d-kraftwerkspark sehr gut danach fahren - nur die prognoseunsicherheit bleibt als regelreserve - siehe auch ausführungen dazu in der dena-studie ...

und zu den kosten - ein caes-kraftwerk liegt bei 300-400 euro/kw - und ich habe irgendwo mal eine studie gelsen, dass auf diese weise massive einsparungen (4 mrd ?) auch im bereich des heutigen kraftwerksmixes erzielt werden könnten, wenn so verbessert regelleistung zur verfügung stände ...

soweit erstmal ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.320.680 von StellaLuna am 04.08.06 18:16:37die haben aber noch die kohle gehabt für ein bischen um aus den alten blöcken noch mehr leistung zu holen ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.322.681 von jback am 04.08.06 20:40:03nebenbei sei noch erwähnt, dass durch upscaling der anlagen sowie skaleneffekte zu erwarten ist, dass sich der preis der anlagen weiter reduziert - richtung 1500 euro/kw - zudem ist zu bedenken, dass die investitionen nicht nur hier durch den anlagenbetrieber getragen werden - sondern dass sie auch lebensdauern haben, die deutlich über der betriebsdauer der wwka selbst liegen und somit für weitere generationen am gleichen standort verwendet werden können - bei bis zu 25% investitionskostenanteil ein nicht unwesentlicher aspekt ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.322.681 von jback am 04.08.06 20:40:03"und dann ist es ja wohl mehr als peinlich, wenn man jemanden korrigiert und dabei falsch liegt"

Diesen Satz muss man bei dir wohl öfters anwenden !!

"durch den ausfall aller (!) notstromgeneratoren - wenn du ein wenig ahnung von technik hättest - dann könntest du beweten, wie weit so eine klassifizierung argumentativ reicht "

Es sind eben nur zwei Diesel ausgefallen bzw. nicht angesprungen. Die anderen zwei liefen sofort. Es gab noch ein Problem in der UPS der Warte, deshalb der Ausfall der Messgeräte. Der Reaktor lief automatisch gesteuert weiter!
So stehts auf der Homepage der Reaktorsicherheitskommission von Schweden.
Was andere Medien daraus machen, ist wieder ein anderes Thema, die können nicht mal richtig abschreiben. Soviel zu technischem Verstand.

Zu den WKA´s!
Ein Zitat von der Vestas Homepage:
"Langfristig, also bis etwa 2030, sind sogar bis zu 25.000 MW installierter Leistung möglich" (gemeint ist Offshore)
Und nun zu deinen Berechnungen:
Ich war auf der Homepage von Sandbank 24. Die wissen noch nichtmal welchen Anlagentyp sie verwenden. Und sie gehen ebenfalls von 4000 Vollaststunden aus !! Genau wie ich geschrieben habe !
Genau wie Alle Expertenmeinungen die ich bisher gelesen habe !!

Deshalb brauchst du deutlich mehr als deine 6400 Anlagen. So ca. 8000. Und wenn du die mit 12 Mio. Ansetzt, sind wir bei 96 Mrd. Nur mit einer Stromverbindung bis zum Festland. Weiter Leitungen zur Verteilung braucht man zusätzlich!!Dazu noch Backup Kraftwerke in Höhe von 50 - 70 Prozent der Installierten Leistung. Und man hat immer noch keine 100% Versorgungssicherheit.
Viel Spaß bei einem Orkan über der Nordsee, mit Windgeschwindigkeiten über 110 km/h ! Da läuft kein Windrad mehr, und 40 GW Installierte Windkraft fallen weg.
Da kann man nur hoffen daß der Notstromdiesel im Krankenhaus besser funktioniert als in Schweden(aber die haben nur einen oder zwei)

Und übrigens: Warum fordern die WKA Betreiber eine erhöhung der Einspeisevergütung für Offshore Anlagen um fast 40%, wenn es doch jetzt schon angeblich wirtschaftlich ist ??
Sehr Interressant !!
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.325.421 von Spree0 am 04.08.06 23:42:09Der Reaktor lief automatisch gesteuert weiter!

Was ein Quatsch! :rolleyes:

Nach einem Kurzschluss und anschließendem Stromausfall war der Reaktor kaum mehr zu kontrollieren. Das Personal im Kontrollraum habe ihm bedeutet, es bekomme die Situation nicht mehr alleine in den Griff.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,430124,00.html

Da lief gar nichts mehr, außer dem Angstschweiß des Personals! :mad::eek:

Der größte und schlimmste Reaktorunfall Europas wurde nur deshalb abgewendet, weil ein Mitarbeiter auf eigene Faust entgegen den Vorschriften gehandelt hat!!

Ein Unfall der BILLIONEN von Euros Schaden und tausende Tote verursacht hätte! :(:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.325.421 von Spree0 am 04.08.06 23:42:09dem mann kann geholfen werden ;)

http://www.oldenburg.de/stadtol/fileadmin/oldenburg/Benutzer…

was die srturmabschaltung angeht - stürme sind porgnostizierbar und entstehen nicht aus dem nichts - insofern sind hier durchaus komplementäre mittellastkraftwerke einsetzbar - ansonsten empfehle ich dir eine auseinandersetzung mit der gut dokumentierten sturmabschaltung von enercon für grenzfälle ...

tja, die erhöhung ist fällig, weil hier nicht wie im fall von akw die netzanbindung durch die netzgebühren vorfinaziert wurde - den rest habe ich ja unten schon ausgeführt ...



was den reaktor angeht - tja - dann stimmt entweder nicht das was du beim ski herausliest (vielleicht kannst du ja mal genau sagen wo du das so gelesen hast) oder aber die jungs in schweden reagieren etwas empfindlicher auf störfälle die vergleichbar sind mit denen in biblis und isar 2 ;)
schon merkwürdig das die es wegen so einer lapalie dann zulassen, dass insgesamt 60% aller akw (es sheinen ja noch zwei ehedem in revision zu sein) offline sind - wofür sind die eigentlich da - um im winter den schweden die elektroheizungen zu speisen ? :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.325.774 von schoafseggel am 05.08.06 00:06:42Du kannst dir den Bericht von SKI ja gerne mal durchlesen. Er ist halt sehr langweilig, weil da nichts von schwitzenden heldenhaften Arbeitern steht. Aber da steht was passiert ist, und da steht auch nichts von Kernschmelze und Supergau.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.325.827 von jback am 05.08.06 00:14:22nebenbei zu vestas - die haben einfach das von der bundesregierung angegebene ziel abgeschrieben - aber das ist weder ein technisches noch ein wirtschaftliches limit ...

soll ich jetzt mal ein paar alte meldungen aus den 90-ern raussuchen, was sich die schwarze regierung bei ihrem 100/250mw-programm für windenergie mal vorstellte, das vor nicht allzu langer zeit (märz 2006) aus der wissenschaftlichen begleitung entlassen wurde ;) - 15 jahre sind eine menge zeit in der entwicklung der windenergie - das mag bei akws anders sein - und dieser nachteil in der entwicklungsmethodik ist auch ein weiterer intrinsischer nachteil der atomkraft ....
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.325.855 von Spree0 am 05.08.06 00:16:50also wenn ich den report lese http://www.ski.se/dynamaster/file_archive/060804/13c0bcbc1d9… - dann hast du recht mit den 2 notstromgeneratoren - nur eines wird auch klar - das sich die inverter dieser beiden verbliebenen "diesel" nicht auch gleich "verabschiedet" haben war wohl nach dem dort gesagten reines glück und es ist bis jetzt nicht klar warum !!! (siehe 3. absatz) - und das das nervös macht ist ja dann wohl kein wunder - insofern - schwein gehabt - aber das kann es dann ja wohl nun wirklich nicht sein ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.325.827 von jback am 05.08.06 00:14:22Du solltest mal den Bericht durchlesen. Da steht was von 1,8 TWh, die für den Windpark prognostiziert werden. Die sind entscheidend.
Hier handelt es sich wohl um den Nettowert.
Die 26.000 sind wohl der Bruttowert, aber der ist ja sinnlos.
Gut in einem Prospekt so viele verwirrende Zahlen zu präsentieren.


Genau wie auf der eigenen Homepage statt 1,8 TWh nur 1,6TWh anzugeben. Eine sehr vertrauenserweckende Firma !!!

Zum SKI
Ich habe das auf der Homepage von SKI gelesen. Dort gibt es einen Englischen Bericht.
ISAR2 war ganz anders. Der Ausfall eines Notstromdiesels ist kein Störfall. Das Hauptproblem in Schweden war der zusätzliche (wohl durch den Kurzschluß im Umspannwerk)Ausfall der UPS(Notstromversorgung der Leitwarte über Batterien). Deshalb waren die Blind. Die beiden sofort laufenden Notstromdiesel haben ja für Reaktorkühlung gesorgt. Dadurch daß die zwei anderen Diesel wieder liefen, kam auch wieder Strom für die Warte !
Bei Isar 2 fiel nur ein Diesel aus, die Notstromversorgung der Warte ist nicht ausgefallen. Deshalb die Einstufung Kategorie 0 !!

Ausserdem ist dort die Schaltung der Notstromeinrichtungen anders. Man kann Strom aus Isar 1 bekommen, oder aus dem Nebenliegenden Wasserkraftwerk Altheim. Zusätzlich hat man je 4 Diesel pro AKW (also 8 insgesamt)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.325.964 von jback am 05.08.06 00:41:47allerdings wenn ich das hier lese nd mir klar mache, dass dieses unter partiellem kontrollverlust der bedienmannschaft abgelaufen ist und sich somit einer bewertung entzog - dann ist das definitif ein erschreckender blindflug : http://www.ski.se/dynamaster/file_archive/060803/33cd15dfe7e…
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.325.964 von jback am 05.08.06 00:41:47also halten wir fest - reines glück, dass die beiden verblibenen subnetze nicht auch ausgefallen sind und keineswegs ein determiniertes verhalten - bei genausoviel pech wie in sub-a und b wäre es vorbei gewesen. (und keiner weiss derzeit, warum es so glücklich ausgegangen ist).

sorry, aber da ist jede FEA bei einer wka besser ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.325.985 von Spree0 am 05.08.06 00:44:53ok - guter mann - es gibt abschattungsverluste - also sind es 22.5 gwh und nicht 25 gwh - also sagen wir das ist ein meat in the middle zwischen 25 und 20 gwh ;) - zieh ich die anlage auf 6mw hoch und gebe 3 m mehr auf jedes rotorblatt sind es definitf 25 gwh ;)

ziehen sie die maschine auf 75m-blätter und 7mw hoch dann sind wir über 30 gwh - und das das passiert bis anfang des nächsten jahrzehnts ist aus meiner sicht ziemlich sicher - frag mal bei ge wind was die so machen ;) - und lm hat sich bereits festgelgt, dass sie blätter bis 80m bauen können, wenn die maschinen soweit sind - das testbed steht bereits ...
die getriebteststände sind ehedem schon auf 7-8mw teilweise auch bis zu 12 mw ausgelegt - das sollte zu denken geben ...

nebenbei sei angemerkt - die 160 (eigentlich 167 ?) twh sind doch bei den akw auch brutto nicht wahr :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.325.985 von Spree0 am 05.08.06 00:44:53"Genau wie auf der eigenen Homepage statt 1,8 TWh nur 1,6TWh anzugeben. Eine sehr vertrauenserweckende Firma !!!"

auf der homepage weiss ich nicht mit welcher maschine sie gerechnet haben - aber in der präsentation ist es klar ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.325.985 von Spree0 am 05.08.06 00:44:53und was ist mit biblis a/b 8.2.2004 ? ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.325.855 von Spree0 am 05.08.06 00:16:50Ich glaube dir gerne das im SKI nur von einer kaputten Glühbirne berichtet wird :mad:

Aber inzwischen senden nahezu alle Fernsehkanäle was wirklich passiert ist

Und das SKI kannst du getrost als "Grimm`s Märchenstunde" einstufen ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.326.398 von schoafseggel am 05.08.06 02:10:54Naya, vielleicht sollte man so spät in der NAcht keine Postings mehr machen, wenn die Wahrnehmung und das Denkvermögen schon eingetrübt sind...
Glaub was du willst, von mir aus auch deinem Friseur, wenn alle Fernsehsender zu blöde sind von einer Website abzuschreiben, einen Pressebericht zu lesen oder vom Englischen ins Deutsche zu übersetzen, so zeigt das nur einmal mehr, welche ahnungslosen technisch völlig ungebildeten dort arbeiten !
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.300.551 von AttiMichael am 03.08.06 16:33:19Das alles rechtfertigt in keinster Weise die Gefahr eines nuklearens Gaus!

Dann bitte sofort alle Kraftwerke, Fahrzeuge, Flugzeuge, Züge, Rauchwaren, alkoholische Getränke, Waffen, Hieb- und Stichwerkzeuge, etc. sofort verbieten und einstampfen um Schlimmeres zu verhindern.
Es ist verantwortungslos, dass durch diesen rückständigen und unzeitgemäßen Schnickschnack jährlich zig tausende, zehn- und hunderttausende Menschen lebensgefährlich verletzt oder bedroht und getötet werden.

P.S. Die bei dieser Diskussion immer wieder benötigten und gerne eingestellten, auf die Tränendrüse drückenden, Agitationsfotos Marke Stalinpropaganda möge sich bitte jeder selbst aus dem Internet ergoogeln.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.332.439 von CaptainFutures am 05.08.06 21:24:25das war ja wohl mindestens genau so panne wie das posting von schloafseggel - lass mal lieber spree machen ...


@spree

deinen kommentar zur biblis geschichte würde ich dennoch gerne hören ;)

nebenbei wollte ich dich noch darauf hinweisen - offensichtlich scheint der drehzahlregler der notstromgeneratoren aufgrund des ausfalls der umrichter ja nicht funktioniert zu haben - und daher konnten die diesel nicht synchronisierenbzw auf nenn hochlaufen - so habe ich das zumindest verstanden - das ist ein weiterer wesentlicher punkt - und da mna derzeit nicht genau weiss - wie gsagt warum die umrichter ausgestiegen sind - hätte das so auch die beiden anderen subnetze und diesel erwischen können ...
das ist der andere wesentliche punkt - neben dem ausfall der warte selbst - wobei so ein blindflug ja auch schon heftig ist bei so einer notabschaltung (insbesondere wenn man bedenkt, das hier ja auch manuell - zwar in anderen bereichen - eingegriffen wurde) ...

und das die schweden bei ausfall aller diesel ziemlich am ende gewesen wären - ohne netz und turbinen ohne synchronisierung - da sind wir uns doch einig - hmmm ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.332.483 von jback am 05.08.06 21:39:38Daß Du Dich überhaupt noch traust hier zu posten angesichts der Peinlichkeiten und der vielfältigen Unkenntnisse alleine in diesem Thread wundert mich schon gewaltig.
Macht Dir mit dem Kopf gegen die Wand laufen Spaß?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.332.530 von CaptainFutures am 05.08.06 21:47:35was hast du denn für ein leseverständnisproblem ?

die schweden sind knapp an einem gau vorbeigelaufen - und haben lediglich glück gehabt - und wenn du dir auch nur mal das pdf durchgelesen hättest - die notabschaltung hat sich gewaschen gehabt - niemand fährt so ein procedere wie auf seite 2 des berichts beschrieben, wenn die kiste noch einigermassen unter kontrolle ist - wer sich das dort mal auf der zunge zergehen lässt, der wird sehen - das einige leute, die am anfang von einem nahezugau gesprochen haben nicht ganz im unrecht waren - so sehen jedenfalls die möglichen gegenmassnahmen aus solange noch etwas läuft - und ich würde sagen, die schweden waren gut beraten nicht daruf zu vertrauen, dass die verbliebenen beiden diesel durchhalten würden ...

nebenbei : ist dir schon mal aufgefallen, wann die berichte bei ski publiziert wurden ?

letzten endes wird diese nummer einer der gründe sein, warum die laufzeitverlängerungsfrage scheitern wird - und sie wird ein grund sein, weshalb die restlaufzeitverlagerungen möglicherweise noch restiriktiver ausfallen als bisher anzunehmen war - schweden hat gezeigt - wir können auch in D locker brunsbüttel, biblis a und b (alles andere wäre ja in hinblick auf die notstromproblematik in biblis fahrlässig) und neckarwestheim 1 abschalten in dieser legislaturperiode - und das reicht mir voll und ganz erstmal :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.332.483 von jback am 05.08.06 21:39:38Wenigstens kommen hier meistens vernünftige(diskutable) Postings.

Zu Biblis kann ich nicht viel sagen, hab mir dazu noch keine Infos geholt.
Bei ISAR 1/2 kenne ich mich aus, da ich dort vor einigen Jahren mein erstes Pflichtpraktikum gemacht habe, und noch immer einige Leute kenne und Infos erhalte. In diese Leute habe ich vollstes Vertrauen, und kann auch ruhig schlafen, obwohl meine Arbeitsstätte nur wenige Kilometer entfernt liegt.

Den Vorfall in Schweden sehe ich genauso wie du, und du hast Recht, wenn schon einige Probleme aufgetreten sind, sollten nicht mehr allzuviel andere auftreten. Irgendwann ist auch das dickste Sicherheits Netz durch. Aber trotzdem muss man auch vertrauen in die Technik haben. Als ich 1999 von Frankfurt mit Delta Airlines(767 2Motorig) nach Chicago geflogen bin, hatten wir einen Ausfall des rechten Triebwerks. Da hätte also das zweite auch nicht mehr ausfallen dürfen. Sonst wäre es ein Problem geworden. Statistisch wäre das viel unwahrscheinlicher als ein Lottosechser, und den hatte ich auch noch nicht!!
Je dicker das Sicherheitsnetz, desto besser ist es. Aber auch bei einer Viermotorigen Maschine können alle Vier ausfallen.
Deshalb ist es wichtig, aus Fehlern zu lernen, und die Sicherheit weiter zu erhöhen. Wie gesagt in deutsche AKW´s habe ich vollstes vertrauen. Was für andere Länder nicht immer zutrifft, obwohl ich Schweden ebenfalls für verantwortungsvoll einstufe !!
Wie weit dieser Vorfall von einem grösseren Unfall entfernt war, kann ich aber nicht beurteilen, und muß mich da auf die Schweden verlassen !!

Was deinen enthusiasmus für Windenergie betrifft, so kann ich ihn nicht ganz teilen. Zwar bin ich auch für den Ausbau der Erneuerbaren, und da ist Wind neben Biomasse wohl das effektivste.
Ich habe selbst seit 3Jahren eine PV auf dem Dach, doch bei genauer Betrachtung sind die Ergebnisse doch eher entäuschend.
Durch das EEG werde ich eine gute Rendite erziehlen, aber ohne Förderung wäre es zappenduster !!
Offshore Windenegie kann meiner meinung durchaus eine signifikante Grösse werden, nur glaube ich eben nicht so stark daran wie du. Und an den Ersatz der AKW´s dadurch glaube ich auch nicht.
Aber ich halte es eben für wichtiger, schneller unabhängig vom Öl zu werden , als von der Atomkraft auszusteigen !!
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.332.576 von jback am 05.08.06 22:00:41die schweden sind knapp an einem gau vorbeigelaufen

Quatsch!
Das Leseverständnisproblem ist auf Deiner Seite.
In Schweden ist ein ganz harmloser Zwischenfall aufgetreten, wie er auch in ähnlicher Form schoneinmal in Deutschland aufgetreten ist.
Alles in allem hatte man die Situation zu jeder Zeit unter Kontrolle, binnen Minuten gelöst und hat nun Maßnahmen ergriffen um diesen Vorfall in Zukunft komplett zu verhindern und erst gar nicht auftreten zu lassen.
Nimms zur Kenntnis oder geil Dich weiter an den Horrorszenarien auf, aber bitte ohne mich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.332.609 von Spree0 am 05.08.06 22:19:31zu isar1/2 ging mir noch folgendes durch den kopf - ich will es nicht auf die spitze treiben - aber zumindest mal äussern - bei den schweden ist, so wie ich das verstehe im endeffekt die hv-verbundnetzanbindung für 20 minuten komplett abgängig gewesen.
wenn du sagst, dass ein backup bei isar 2 (nicht in dem speziellen fall über den wir hier sprachen) hier über isar 1 und das wasserkrafterk erfolgen kann - gibt es da ein eigenes subnetz - anonsten würde ich die ja in erster näherung abschreiben - und dann bist du da wo die schwedn auch waren - die ja wohl auch mehr als 1 block dort eigentlich stehen haben ...
der zweite aspekt den ich auch anlässlich neckarwestheim 1 hinzufügen wolllte ist, dass ja auch isar 1 weit vor dem zweiten block abgängig sein wird - damit reduziert sich natürlich auch das backup ...

das nur mal für's protokoll - wenn du etwas zu sagen möchtest - gerne ...


das mit dem flugzeug ist richtig vor dem hintergrund, dass man sicherheitssysteme einbauen kann und mit wahrscheinlichekeiten für deren ausfall belegen kann und das die ausfallsicherheit dennoch immernoch endlich bleibt - ist halt wie bei der unterschiedlichen eintrittswahrscheinlichkeit für einen reaktorunfall bei generation 2 und 3+ reaktoren ;)
nur bei den schweden zumindest scheinen sie ja von einer zum einen komplexen fehlerakkumulation/-abfolge und von fehlern überascht worden zu sein, die sie sio gar nicht auf der rechnung hatten und die somit auch gar nicht in der rechnung inbegriffen waren - und auch wenn ich die gleitzahl der 767 nicht kenne (aber sie dürfte wohl nicht allzu doll sein ;)) hättest du eine reelle chance gehabt - wenn in einem akw die sprinkler angehen - dann gilt wohl der gleiche spruch wie in jeder anderen fabrik - "gehen die an, dann gehst du besser ab" ;) ..
nein, der wesntliche punkt ist, dass die jungs das hier nicht auf der rechnung hatten - das dürfte jeden ingenieur in der konstellation irgendwie eiskalt den rücken runter laufen - und dazu (manuelles) "basteln" im blindflug halte ich einfach nicht für tragbar bei den möglichen folgen - die - ohne dir zu nahe treten zu wollen - eben nicht so begrenzt sind ...
und das macht dann eben auch die betroffenheit der leute aus ...

was deine priorisierung angeht - die streite ich nicht mal ab - ich wage allerdings zu sagen, dass wenn man mal die noch frei verfügbaren restlaufzeiten im wesentlcihen von mühlheim-kärlich mal mit einbezieht - dann kann man alle kraftwerke aus den 80-igern bis 2018/2022 laufen lassen - diese haben ungefähr 2/3 (jetzt mal schnell überschlagen - also mach mich nicht wieder auf 10% fest ;)) der nennleistung und sind wohl auch diejenigen die technisch die bessere verefügbarkeit haben (was den ertrag beeinflusst) - und irgendwie habe ich zu einem konvoi-reakor einfach mehr zutrauen als zu einer kiste wie brunsbüttel ...

daher ist mein ansatz - wir werden kaum ein problem haben im zeitraum bis 2015 die reaktoren aus den 70-igern zu substituieren - das wird meienr ansicht nach auch von der energiemenge kein problem sein - interessant wird es dann eben um 2020+/-2 jahre - da geht es eigentlich zur sache ...
daher halte ich das aufheben, umd den atomausstieg eigentlich für übertrieben ...
soviel vielleciht nochmal um meinen enthusiasmus für eine substuitution etwas fassbarer zu machen - es geht hier nicht darum, dass das 2009 passiert - aber 60 Twh bis 2015 nebenbei sind aus meiner sicht kein problem ...

was die ölfrage angeht - das ist ein guter punkt - aber ich bin der meinung hier zieht man das pferd falsch herum auf - erst muss die nachfrage kommen und dann muss die produktion schnell folgen - so wie ich das gelesen habe, kann wasserstoff aus elektrolyse(dezentral mit anschliessender hochdruckkompression auf 350/700bar) durchaus bei benzinäquivalten von 1.20-1.50 euro - allerdings ohne steuerliche belastung rentierlich sein. das wäre sicherlich ein interessanter ansatz - da hier ehedem zwischenspeicher vorgesehen sind - um beispieslweise dies mit windstromzu koppeln - die vorteile für das lastmanagement sind ja deutlich - aber dazu muss man erstmal die verbraucher haben - dann wird das schon - ich bin mir nicht sicher, wie schnell dieser markt wirklich wachsen wird - und ich habe die vermutung, dass anfänglich die reformierung aus erdgas noch eine starke konkurrenz sein wird - auch wenn das nachteilig ist.

andere möglichkeit scheint mir btl (biomass to liquid) zu sein, wie choren dies nun beispielsweise versucht - bei diesem prozess erhält man vorteilhafter einen flüssigen kraftstoff mit hoher oktanzahl der in dieseln ohne probleme einsetzbar ist - die wirtschaftlichkeit scheint gegeben und der grosse vorteil gegenüber biodiesel ist, dass hier nicht nur samen verwendet werden als ausgangsstoff sondern die gesamte biomasse - aber ich will hier mal keine werbung machen ;)
wichtig ist nun, dass man wasserstoff zusetzen kann und somit den brennwert des wasserstoff in den btl mit einfliessen lassen kann - oder kurz gesagt - h2-zusatz verdoppelt die btl-ausbeute wohl ...
derzeit fehlt billiger wasserstoff - könnte man allerdings tatsächlich - wenn man wasserstoff direkt ggf. aufgrund der fahrzeuge für schwierig hält und die dezentrale erzeugung für zu teuer - dann ggf. zentral aus elektrolyse und nach meinem gusto aus windkraftstrom - wiederum klasse für's lastmanagement, wenn du ehedem einen zwischenspeicher als puffer für die btl-prozessführung brauchst ...

kann man natürlich auch alles mit atomstrom machen - aber ;)


ich bin der meinung, dass wir 2009 serienreife und erprobte offshore-wka haben werden und das wir dann hier wirklich in serie kommen müssen - und wie andere länder gezeigt haben - ohne binnenmarkt wird das nichts - ein problem das beim epr ja auch existiert - wenn de edf erst ab 2020 (!) mit den epr in serie gehen will und einen pro jahr bauen will, dann sollte einem dass zu denken geben - u.a. wo beispielsweise offshore-windkraft dann sein kann - und damit sind wir dann auch wieder beim punkt, dass ich der meinug bin, dass wir die 12gw die wir zwischen 2018 und 2022 wohl stillegen werden - zu diesem zeitpunkt auch ohne laufzeitverlängerungen und ohne dass wir prioritätem für anderes zurückzustellen substituieren können - und bei offhsore-wka sind wir dann meiner ansicht nach entweder bei mehr 10-15 jahre erprobten hochgezogenen 5m-klasse anlagen mit wohl 7-8 mw oder aber wir sehen 10+mw-anlagen (es ist ja nicht so, dass es projekte wie upwind auf eu-ebene nicht schon gibt ;)) - und dann sollte windkraft auch wirklich deutlich preiswerter sein als alles andere - darauf fusst mein enthusiasmus ...

ok soweit erstmal - einfach nur runtergeschrieben - insofern musst du mit stilblüten und fehlern klarkommen ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.332.704 von CaptainFutures am 05.08.06 22:56:31es gibt da eine simple regel in solchen situationen :

ingenieure basteln ...
physiker experimentieren ...
wirtschaftswissenschaftler halten die klappe ...

dann klappt es auch mit der lösung ...


oder glaubst du das controling von vattenfall und eon würde nicht schon lange wegen der ausfälle durch die vier abgeschalteten reaktoren rotieren, wenn ihnen ihre ingenieure nicht das gleiche sagen würden, was ich dir aus dem ski text erzähle ...

scheint so als ob du auch noch ein wenig im blindflug unterwegs bist ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.332.704 von CaptainFutures am 05.08.06 22:56:31ein harmloser ziwschenfall - hallo - hast du seite 2 des berichts nicht gelesen - simple sache auch für laien : wenn die sprinkler laufen - dann ist es zeit sich zu "verpissen" - und dann ist nichts mehr harmlos - die arie mit dem kühlwasserstand in dem abschnitt erspare ich mir jetzt mal - kommt bei dir sowieso nicht an ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.332.782 von jback am 05.08.06 23:29:27und davon zu sprechen, dass alles unter kontrolle war ist ja wohl lächerlich in anbetracht des ausfalls derselben ...

manche leute begreifen eben nicht, wann sie mehr glück als verstand gehabt haben - zum glück ist das bei den schweden anders ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.332.704 von CaptainFutures am 05.08.06 22:56:31Noch ein paar harmlose Zwischenfälle:

1950er
Chalk River, Kanada
12. Dezember 1952 – Der erste ernste Reaktorunfall ereignete sich in einem NRX-Reaktor in Chalk River in der Nähe von Ottawa, Kanada.

Während eines Tests wurde durch Fehlbedienungen, Missverständnisse zwischen Operator und Bedienpersonal, falsche Statusanzeigen im Kontrollraum, Fehleinschätzungen des Operators und zögerliches Handeln der Reaktorkern bei einer partiellen Kernschmelze zerstört.
Dabei warf eine Knallgas-Explosion im Reaktorkern die Kuppel eines vier Tonnen schweren Helium-Gasbehälters 1,2 m hoch, wo sie im Aufbau stecken blieb.
Durch die Explosion wurden mindestens 100 TBq an Spaltprodukten in die Atmosphäre freigesetzt.
Bis zu vier Millionen Liter mit etwa 400 TBq langlebigen Spaltprodukten radioaktiv kontaminiertes Wasser wurden aus dem Keller des Reaktorcontainment in eine sandige Sickergrube gepumpt, um eine Kontaminierung des nicht weit entfernten Flusses Ottawa zu verhindern.
Der beschädigte Reaktorkern wurde vergraben.
Der spätere US-Präsident Jimmy Carter, damals Nukleartechniker in der Navy, half bei den mehrere Monate dauernden Aufräumarbeiten. Der Reaktor ging erst zwei Jahre später wieder in Betrieb. [1
Kyschtym, Russland
29. September 1957 – Auch bekannt als Unfall von Majak.

Die dortige Wiederaufbereitungsanlage lagerte ihre Abfallprodukte in großen Tanks. Durch den radioaktiven Zerfall der Stoffe entsteht Wärme, weswegen diese Tanks ständig gekühlt werden müssen.

Nachdem im Laufe des Jahres 1956 die Kühlleitungen eines dieser 250 m³ fassenden Tanks undicht geworden waren, und deshalb die Kühlung abgestellt wurde, begannen die Inhalte dieses Tanks zu trocknen.
Ausgelöst durch einen Funken eines internen Messgerätes explodierten die enthaltenen Nitratsalze und setzten große Mengen an radioaktiven Stoffen frei (INES 6).
Die Belastung der Gegend um Kyschtym, Russland entsprach nahezu der doppelten Menge des Tschernobyl-Unfalls.
Da die Kontamination sich lediglich auf den Ural beschränkt, schlugen Messgeräte in Europa nicht Alarm (vergleiche Tschernobyl-Unfall), wodurch der Unfall 30 Jahre vor der Weltöffentlichkeit geheim gehalten werden konnte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.332.896 von AdHick am 06.08.06 00:31:53AdHick, muss ich dich immer extra um die Quelle (wenn möglich Link auf den Text) bitten?
Windscale bzw. Sellafield, Vereinigtes Königreich
7. bis 12. Oktober 1957 –

Im Kernreaktor Pile No. 1 in Windscale bzw. Sellafield nahe Liverpool heizten Techniker den Reaktor an, um die so genannte Wigner-Energie aus dem als Moderator dienenden Graphit zu glühen.

Bei dem Reaktor handelte es sich um einen von zwei luftgekühlten und graphitmoderierten Reaktoren.
Sie werden mit Uran betrieben und dienen dazu, Plutonium für Atomwaffen herzustellen.

Der verwendete Reaktortyp war noch sehr primitiv und eher als Aufhäufung denn als Atomreaktor zu bezeichnen. Sie werden durch einen von riesigen Lüftern erzeugten Luftstrom gekühlt.

Am Morgen des 7. Oktober 1957 wurde der Reaktor kontrolliert heruntergefahren und die Luftkühlung abgestellt.
Der Reaktor wurde danach im unteren Leistungsbereich wieder angefahren.
Die Techniker stellten einen Temperaturabfall anstelle eines Temperaturanstiegs fest.
Um die Wigner-Energie schneller beseitigen zu können, wurde der Reaktor am nächsten Tag in einen nicht erlaubten Leistungsbereich gefahren. D
ie Techniker saßen allerdings einem Trugschluss auf: Im normalen Betrieb waren die Temperaturspitzen und die Messung der selbigen in ganz anderen Regionen als während des Ausglühens.
In nicht kontrollierten Bereichen fing das Graphit deshalb an zu brennen.
Das Feuer und der Rauch wurden nur am Anfang gefiltert. Danach konnte die Radioaktivität nach außen gelangen.
Blaue Flammen schlugen aus dem hinteren Bereich des Reaktors. 750 TBq gelangten in die Atmosphäre. Das Feuer brannte vier Tage und verbrauchte einen Großteil des Graphitmoderators.
Den Technikern gelang es nicht, die 150 Kernbrennstäbe aus dem Reaktor zu ziehen. Stattdessen schlugen sie eine Feuerschneise, indem sie benachbarte Stäbe herauszogen. Als letzte Konsequenz wurde der Reaktor mit Wasser geflutet.
Diese Flutung war sehr gefährlich, da das Wasser durch die hohe Temperatur hätte verdampfen können. Dies hätte infolge chemischer Reaktionen zu einer Explosion geführt. Das Wasser erstickte glücklicherweise das Feuer.

Einem Bericht zufolge konnten radioaktive Gase in die Atmosphäre entweichen. Diese waren vor allem Jod, Krypton und Xenon. Die Milcherzeugung in einem Gebiet von 520 km² wurde verboten. In den folgenden Jahren wurden Reaktor Nr. 1 und 2 abgeschaltet. Mit der völligen Stilllegung der abgeschalteten Reaktoren wurde 1990 begonnen, und erst 1999 beendet.

Der Unfall, der im Ausmaß dem von Three Mile Island ähnlich ist und von der IAEO als INES 5 eingestuft wurde, wird später für Dutzende von Krebstoten verantwortlich gemacht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.332.901 von PolyMod am 06.08.06 00:34:52Du solltest wissen, dass ich einer der Wenigen bin, die das generell tun.
Wäre auch hier selbstverständlich gekommen (mehrere Teile einer Quelle).

Ich würde es sehr begrüßen, wenn du bei denen, die dauernd ohne Quelle (teilweise freche Lügen)posten, ähnlich ungeduldig wärest! :mad:
Beim letzten Mal wars das Gleiche (mehrere Quellen).
Ihr geht mir ganz schön auf den Sack mit eurer Einseitigkeit!
:mad:
Selbstverständlich gilt das für alle:

Für nicht selbst verfasste (d.h. kopierte oder zitierte) Texte ist immer eine Quelle (nach Möglichkeit Link) anzugeben.
Die Notstromversorgung versagte, aber nicht der Mensch
Im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark I konnte eine Kernschmelze verhindert werden - weil ein Kontrolleur sich nicht an die Vorschriften hielt
http://www.wams.de/data/2006/08/06/987865.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.332.389 von Spree0 am 05.08.06 21:04:54Naya, vielleicht sollte man so spät in der Nacht keine Postings mehr machen, wenn die Wahrnehmung und das Denkvermögen schon eingetrübt sind...:D
Glaub was du willst, von mir aus auch deinem Friseur, wer so blöde ist und ausschließlich die hübsch geschminkten (oder soll ich sagen:zugespachtelte) Bericht der AKW-Betreiber liest, dem ist nicht mehr zu helfen!
Die würden auch noch von harmlosem Zwischenfällchen schreiben, wenn in Stockholm schon tausende Menschen gestorben wären - siehe Tschernobyl! :mad:
Es ist ja kaum zu fassen;

Es bleibt doch wohl festzuhalten, dass Teile der Notversorgung nicht funktioniert haben. Glücklicherweise waren in Schweden nicht solche Chaoten am Werk wie in Tschernobyl. Aber wir lernen auch die "sicheren" schwedischen AKWs sind es nicht. Wir lernen weiter 20 Jahre sind eine lange Zeit und die doofe Masse der Menschen scheinen das Deasaster zu vergessen.

Mein lieber spree0 auch wenn ich in weiten Teilen überhaupt nicht Deiner Meinung bin, kommen wenigstens ein paar Ansätze die Unbelehrbaren zu "verstehen". Aber das Verharmlosen der Tatsachen und das Eröffnen von Nebenkriegsplätzen bringt die Diskussion nicht weiter.
offensichtlich scheint sich das argument, dass atomkraft geringe co2-emissionen hat, nur gerade noch für highgrade-erze zu halten - da man aber immer mehr auf low-grade zurückgreifen muss - ist die co2-neutralität der atomkraft wohl in zunehmendem maße ein pr-märchen ...

http://www.stormsmith.nl/
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.336.291 von jback am 06.08.06 21:22:12und da spree ja grossbritannien ansprach - ich denke dass die meldungen über die 70 mrd pfund an kosten, die der rückbau der akws in grossbritannien wohl kosten dürfte - der in einigen medien mit der tatsache kombiniert wird, dass dieser rückbau im wesentlichen von "yankies" und anderen ausländischen firmen erledigt werden wird, der opposition von torries, liberalen und anderen in grossbritannien gegen den plan von blair den neubau akws zu ermöglichen ziemlichen auftrieb geben wird - auch vor dem hintergrund, was in naher vergangeheit mit be, etc bereits gelaufen ist ...


http://news.bbc.co.uk/1/hi/business/4859980.stm
zusatz :

http://news.independent.co.uk/business/news/article1215880.e…

so kann man nämlich den eindruck bekommen, dass die vorteile lokaler wertschöpfung und die vorteile für die violkswirtschaft konterkariert werden ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.336.291 von jback am 06.08.06 21:22:12Mann, Mann, Mann, was für ein kompletter Schwachsinn. Da sie niemals etwas mit externen Quellen begründen, kann man auch nicht mit Gegenargumentationen dagegen halten: Das haben reine Phantasiegebilde so an sich. Mit Wissenschaft hat das aber so viel zu tun wie Astro-TV.

Aber vielleicht hilft ja pure Vernunft, auch wenn ich hier so meine Zweifle habe: Niemand, der nicht das Geld anderer Leute verschleudern darf, sondern sein eigenes einsetzen muss, würde mehr Energie un damit CO2 für ein irgendein Kraftwerk aufwenden als am Ende dabei rauskommt, außer bei Solaranlagen natürlich.
Es sind nicht alle Menschen so ... komisch .. :rolleyes: wie die beiden.

Noch machen die Materialkosten weniger als ein 1/10 der gesamten Stromkosten aus, und damit erübrigt sich die Diskussion vollkommen. Ob da also die Urankonzentration hoch oder niedrig ist, ist solange egal wie der Uranpreis nicht bei 1000 $/kg liegt.

Man könnte sich im Gegenzug mal den Spass machen, wieviel mal mehr Solarkraftanlagen an radioaktiver Strahlung als Atomkraftwerke gleicher Nennleistung in die Atmosphäre freisetzen, durch die ganzen Kohlekraftwerke die im Hintergrund bereit stehen müssen. :laugh:
Zwei drei schicke Kurven dazu mit um den Faktor 10-100 aufgehübschte Zahlen, dann passt es schon.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.338.304 von puhvogel am 07.08.06 10:14:40also ich kenne keine bessere studie - vor allem keine die so klar und offen dargelegt argumentiert - und btw. die antwort zu denen sich einige utilities viel genauso schwach aus wie die antwort von eon auf die studie, dass erdkabel im 110- und 220kv-bereich nicht teurer sind als überlandkabel ...

also bevor du hier das maul aufreisst - komm doch erstmal klar und versuch dich mal inhaltlich mit dem gesagten auseinanderzusetzen ...

ansonsten bleibt nur : grosses maul - nichts dahinter :D


p.s.: was für materialkosten ???? und was soll denn diese komische nummer mit dem u3o8-preis ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.338.304 von puhvogel am 07.08.06 10:14:40p.p.s.: dir scheint bei deiner oberflächlichen lektüre noch nicht einmal aufgefallen zu sein, dass hier gegen erdgas-kraftwerke gebenchmarked wird - au backe ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.338.304 von puhvogel am 07.08.06 10:14:40und nebenbei wäre die alternative zunächst einmal nicht photovoltaik sondern windkraft - die lässt sich was co2 und auch wirtschaftlichkeit wiederum sehr gut gegen erdgas benchmarken - so wird ein schuh daraus - wenn du das klar hast, dann darfst du gerne nochmal aufmucken :D
" Da sie niemals etwas mit externen Quellen begründen, kann man auch nicht mit Gegenargumentationen dagegen halten"

hast du probleme, die verwendeten quellen/referenzen zu finden - bei einem paper sind die immer am schluss zu finden - sind 7 seiten in diesem fall - hier : http://www.stormsmith.nl/References.PDF
So viel habe ich ja nun geschreiben, dass Du mit meinem Text überfordert sein solltest, aber na ja, Pisa halt. :rolleyes:
Dass die gegen ein Erdgaskraftwerk gegen.... "rechnen" kann man ja nicht sagen, das habe ich sehr wohl gelesen. Bleibt nebenher die Frage: Woher nehmt ihr eigentlich im nächsten Jahrhundert das ganze Erdgas her? :laugh:

Na gut ich will mal nicht so sein und wiederholen: Ich habe eine andere Phantasiestudie dieses Typs angeregt, in der man die radioaktive Produktion von Solaranlagen berechnen könnte. Denn Öl ist ziemlich endlich, Gas ist bald verbraucht. Am größten ist die Reichweite von Kohle die aber verdammt viel vom Alpha-Strahler Radon enthält. Und wenn Du nachts nicht im Dunklen sitzen willst, dann benötigst Du langfristig Kohle.

Windenergie ist anderen windreichen Orten profitabel und konkurrenzfähig, bloß an solchen Orten wie den Aleuten oder Kap Hoorn wird leider meistens nur wenig Energie nachgefragt. Solarenergie ist doch nur eine riesige Subventionsschlacht aus ideologischen Gründen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.338.829 von puhvogel am 07.08.06 11:01:41ach schon argumentativ am ende - kein wort zur studie ...

dann will ich mal kurz die nebenkriegsscauplätze abkaspern, die du ansprichst :

- wie lange ist die reichweite von erdgas, wenn man es für elektrizitätserzeugung in kombination mit windkraft einsetzt im gegensatz zu den 40-60 jahren reichweite für uranerze ? ich gebe dir mal die möglichkeit der präsentation einer rechnung, damit du den ersten zug hast und dich nicht soeingeschränkt durch meine rechnung fühlst ...

- und was windkraft angeht - wazrm kap horn - schon mal eine windkarte zur hand genommen und die hervorragenden windverhältnisse in der deutschen nordsee gesehen - allein in der deutschen awz ist genug potential um den geasamten energiebedarf von 500 Twh im e-sektor potentiell abzudecken ...

bei weiteren fragen helfe ich dir gerne weiter :D
Du magst auch nur auf Fragen antworten, die Du dir selbst stellst, wa? :laugh: `

Soo hervorragend ist die deutsche Nordsee nicht, und bereits der Unterschied der FLHs zwischen Schottland und der deutschen Nordsee ist deutlich . Oder meinst Du die Windkraftbetreiber gehen offshore aus Langeweile?
Das Uran (4.5 Millarden Tonnen) der Meere reicht für Millionen Jahre. Und Thorium gibt es oberflächennah deutlich mehr als Uran.

Ich kann Deine von dir verlinkte "Studie" nicht argumentativ angreifen, weil die "Autoren" außer ein paar Allgemeinplätzchen kaum belastbaren Daten liefern und selten mit externen glaubwürdigen Quellen belegen. Eine Literaturliste anzugeben reicht nicht, sondern man muss Behauptung anhand eines Quellenindex belegen! Ansonsten gebe ich als Quelle nächstes mal Google an. Verarsche pur!

Und wenn sie sich tatsächlich mal zu konkreten Berechnungen bequemen, dann fall ich vom Baum. Da berechnen sie mal die Energiekosten bei der Errichtung eines Atomkraftwerks, indem sie zu einer unerreichbaren Studie von vor 40 Jahren greifen und dann tatsächlich die Aufbaukosten eines AKWs stumpf mit einem Faktor aus dieser Studie aus der Vör-Ölkrisenzeit in Energieverbrauch umrechnen.
Wenn ich da mal die ganzen Kosten zusammenrechnen würde, die der ganze deutsche Bürokratieapparat verursacht, dann kommt da so enorme Summen an CO2 zusammen. :laugh:

In einer anderen "Analyse" rechnen sie die pure Masse des Bauwerks in CO2 Konsum um. Da sorgt dann der Zement für den enormen CO2-Produktion von AKWs. Das wäre ja das Killerkriterium für alle Staudämme der Welt.

! Ich glaube es hackt ! :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.341.923 von puhvogel am 07.08.06 15:28:18also du scheinst farbenblind zu sein - wenn du nicht mal eine windkrafte lesen kannst ...

und uran aus dem meer zu gewinnen - ja super - allein um die heutige uranversorgung zu decken müsstest du jedes jahr mehr als die wassermenge der gesamten ostsee umwälzen - und nebenbei gibt es da noch ein paar andere probleme - findest du teilweise auch im paper ...

nebenbei ist das ganz noch so teuer - wenn denn technisch realisierbar - dass die brennstoffkosten dann höhwer liegen als bei gas oder gar kohle - und dabei sind die investkosten in das kraftwerk und die entsorgung noch gar nicht inbegriffen - thorium - klar - am besten auch noch fusion - komm klar junge ...

du scheinst ja ein ganz besonderer "wissenschaftler" - also jeder ingenieur kommt mit so einem paper klar - du hast wohl nicht so oft kontakt mit solcher literatur - geh doch mal einfach in die nächste TU bibo und schmöcker ein bischen in ein paar IEEE bänden deiner wahl - also manche leute erzählen einen müll ...
wer das nicht nachvollziehen kann in anbetracht des anhangs und der referenzen, der hat wohl ein massives problem ...

die kosten für die akw sind ziemlcih konkret dargelegt - und angegeben - vergleiche mit der realität und einschlägigen wuellen führen zu erkenntnisgewinn ...

was hat denn die deutsche bürokratie nun damit zu tun ? leichte probleme mit dem roten faden ?

wenn du auch nur ein wenig ahnung hättest wüsstest du etwas über die strukutr ein akw und auch über die energiebilanz der zementherstellung - aber das es da mangelt ist offensichtlich ...

ja, dass es bei dir irgendwo hakt ist ganz offensichtlich ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.341.923 von puhvogel am 07.08.06 15:28:18das wäre nebenbei kein killterkritierium für staudämme - wenn man die lebensdauer betrachet ...

denken hilft ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.342.357 von jback am 07.08.06 16:02:03was mir aufgefallen ist, war die Berichterstattung

wenn es mal irgendwo schneit, machen sie im Fernsehen sofort einen Brennpunkt!

hier war das alles sehr still fand ich und das macht mich mißtrauisch
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.342.989 von Rhondo am 07.08.06 16:52:01ja, teilweise ist das ziemlich oberflächlich, was da in den medien berichtet wird - ansonsten hätte ja auch die geschichte in geesthacht - wenn wir schon über thorium reden - mit den pac-kügelchen mehr aufsehen erregen müssen - die dort angesetzte untersuchungskommision ist ja auch vor nicht allzu langer zeit grandios gescheitert ...

wie ich im übrigen hingewiesen wurde, handelt es sich wohl bei dem weiter unten geposteten bild zu windparks nicht um eine fotomontage - wie vermutet wurde - sondern hier scheint jemand in den 90-igern es wohl wirklich mit den abstandsregeln bei wka nicht so ernst genommen zu haben - schönen gruss und dank an big.m ;) (aber in ein paar jahren lässt sich das dann ja hoffentlich durch ein repowering mit 2-3 ausreichend hohe 2-3mw mit ausreichedem abstand ersetzen ;))
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.343.611 von jback am 07.08.06 17:38:49tja wer sich mit jback anlegt sollte schon sehr gut vorbereitet sein:laugh::laugh::laugh:
Wir kommen aber immer wieder vom Thema (Un)Sicherheit von AKWs ab...
Sicherheit in Atomkraftwerken
Gabriel verlangt schnellen Nachweis

Nach dem Störfall in Schweden hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel einen "lückenlosen Sicherheitsnachweis" für deutsche Atomkraftwerke verlangt. Er forderte die Länder auf, bis Dienstagmittag ihre Kraftwerke insbesondere auf solche Sicherheitsaspekte hin zu überprüfen, die in Schweden zu dem Störfall geführt hatten. Ein einfacher Kurzschluss außerhalb des Netzes hatte dort das Versagen mehrerer Systeme verursacht.
Betrieb der Anlagen steht zur Disposition

Atomkraftwerk Obrigheim in Baden-Württemberg Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Das Atomkraftwerk Obrigheim in Baden-Württemberg]
Zwar habe sich bislang der Verdacht nicht erhärtet, dass sich ein ähnliches Ereignis in deutschen Atommeilern ereignen könnte. Es seien jedoch nicht alle Fragen geklärt, um dies völlig ausschließen zu können. Sollten gravierende Nachweislücken vorliegen, die die Sicherheit des Anlagenbetriebs in Frage stellen, dann sei der Betrieb der Anlage bis zur Klärung der Sicherheitsfragen vorläufig zu untersagen, teilte das Bundesumweltministerium mit.

Gabriel bestand auf einer behördlichen Überprüfung der deutschen Anlagen. Die zuständigen Länderminister würden ihrer Verantwortung nicht gerecht, "wenn sie sich lediglich auf die Beurteilungen und Versicherungen der Betreiber verlassen würden".
Prüfberichte werden morgen erwartet

Das Ministerium erwartet die Prüfberichte der Atomkraftwerke am Dienstagnachmittag. Der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg wies noch einmal darauf hin, dass sich Union und SPD im Koalitionsvertrag bis 2009 festgelegt haben. Sie halten an den Beschlüssen zum Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie fest. Der Störfall in Schweden hatte die atompolitische Debatte neu entfacht. Vor allem die CSU hatte nach dem starken Anstieg des Ölpreises unter dem Motto "Ausstieg vom Ausstieg" für eine weitere Nutzung der Kernenergie plädiert.
Störfall in Schweden geklärt

Die Ursache für den Störfall im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark ist offenbar geklärt. Ein Sprecher der Forsmark Kraftgrupp, Claes-Inge Andersson, teilte mit, bei Computersimulationen in Deutschland sei "eindeutig geklärt worden", warum zwei von vier Stromgeneratoren bei dem Vorfall am 25. Juli nicht automatisch angesprungen sind. Einzelheiten nannte er nicht.

Vier der insgesamt zehn schwedischen Atomreaktoren wurden von der staatlichen Aufsichtsbehörde SKI wegen des als ernst eingestuften Störfalles bis auf Weiteres stillgelegt. SKI-Chefin Judith Melin hatte erklärt, sie rechne nicht mit einer neuen Betriebsgenehmigung für die vier Reaktoren in den nächsten Wochen, weil eine umfassende Sicherheitsprüfung stattfinden müsse.
Der Störfall in Forsmark

Bei dem Störfall am 25. Juli hatte zunächst ein Kurzschluss den Reaktor 1 in Forsmark gestoppt. Von vier in einem solchen Fall für die Kühlung benötigten Notstromaggregaten waren zwei nicht wie vorgesehen automatisch angesprungen. Behörden wiesen die Erklärung des früheren Forsmark-Chefkonstrukteurs Lars-Olov Höglund zurück, wonach man bei dem Störfall nur etwa 20 Minuten von einem "Super-GAU" durch Kernschmelze entfernt gewesen sei.
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5789236…
Keine Ahnung was IHR hier so macht, ich bin Investor :)

Seit 2002 dabei, Kaufpreis 29€ :D

http://www.wallstreet-online.de/informer/common/charttool.ph…

Und ich liebe die Sonne :lick:;)
Also Leute, wenn man so mitbekommt, dass weltweit zig AKWs gebaut werden, kommt mir das nackte Grausen. Mit der Fülle der Akws steigt natürlich auch die Wahrscheinlichkeit von Störfällen.
Ich weiß ja und hab es schon tausendmal gehört, dass AKWs, vor allem natürlich die DEUTSCHEN, absolut sicher sind. Ist ja klar.
Aber wenn dann doch mal was passiert, ist das Gejammere riesengroß.
Aber es gehört zum Menschen, dass er zumeist erst hinterher schlauer ist.
Von mir aus sollen die bestehenden Akws wenns gar nicht anders geht ein paar Jährchen länger laufen, aber genauso, wie wir vom Öl weg müssen, müssen mir soweit es geht auch von den Akws weg.
Das ist doch alles der absolute Witz. Wegen dem Scheiß Öl schlagen die sich da unten die Köpfe ein, und wegen der Scheiß Atomanlage im Iran könnte uns theoretisch der absolute Gau noch bevorstehen. Total bescheuert sowas. Die Alternativen könnten, und da bin ich mal etwas großsspurig, zum größten Teil das Öl oder die Atomkraft im Laufe der nächsten 10 Jahren ersetzen, WENN ES NUR GEWOLLT WÜRDE!
Massive Investitionen im Bereich alternative Energien würden uns viel weiter helfen als die maroden Renten- und Sozialkassen mit immer neuen Schulden aufrechtzuerhalten.
Und das sage ich, ein waschechter Schwarzer, dessen grüne Seele immer größer wird und auch mit Gelb ziemlich viel anfangen kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.346.725 von WePeHA am 07.08.06 22:02:59Ach Gottchen, dieser Papiertiger. :rolleyes:
Er weiß ja offensichtlich nichts von von den formellen Standards, die beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit gelten, ebenso wie offenbar die beiden Autoren, die deshalb auch auf einer privaten Homepage ihren Senf vertreiben.
http://www.ims.tuwien.ac.at/teaching/se_inf/wiss_schreiben.p…

Ich erkenne meine Esoteriker schnell an solchem hahnebüchenden Unsinn, wenn suggeriert wird, allein die Herstellung Beton eines AKW würde so viel CO2 erzeugen, dass das Kraftwerk Jahre für den Ausgleich benötigen würde. Der Lehrter Bahnhof/Berliner Hauptbahnhof hat ja schon 4 mal so viel Beton verbraucht als der angegebene Reaktor. Oder 65 Autobahnkilometer, die ja bekanntlich auch ewig halten *ömmel*. Also schreibt mal schöne Protestnoten an Herrn Mehdorn. :rolleyes:

Mit solchem haarsträubenden Unsinn wird tatsächlich von der Kernproblematik abgelenkt, dass offensichtlich in Schweden ganze Fehlerketten in den Redundanzsystemen aufgetreten sind, was einfach nicht passieren darf. Hier wurde offensichtlich zu nachlässig überprüft und getestet.

Allerdings darf es keine Illusion geben, dass die Alternativen in näherer Zukunft einzig AKWs oder fossile Brennstoffe lauten, oder matthias, hast Du bei Lektüre von ausländischer Presse einen anderen Eindruck?

Und bei Kommentaren egal von Adhick oder Helmut Kohl merkt man an, dass sie die möglcihe Problematik des Treibhauseffektes noch nicht ansatzweise erfasst haben. Wie adaptiert die Menschheit sich an, wenn die Weltmeere absterben wie in der mittelspäten Kreidezeit, als Vulkane für erhebliche Zunahme der CO2-Konzentration bis 1200 ppm in der Atmosphäre gesorgt hatte? Jetzt wird der ganze Rotz, der damals in der Erde in Form von Öl und Kohle zwischengespeichert wurde (und als in Alaska offenbar eine grüne Hölle stand, die BP heute mit schlecht abgedichteten Pipelines ausbeutet) , wieder in einem geologischen Sekundenbruchteil in die Atmosphäre geblasen.
Dann werden keine Kriege mehr um Rohstoffe geführt, sondern um Land zum Überleben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.355.671 von puhvogel am 08.08.06 16:10:47oh, der rückzug ins formale beginnt :D

na, dann - was stört dich denn "formal" an der machart des betreffenden beitrags ?




den rest, den du da geschrieben hast, meinst du doch wohl nicht wirklich ernst, oder ? aber bei bedarf nehm ich dir das gerne auseinander ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.355.671 von puhvogel am 08.08.06 16:10:47also mein lieber Vogel, Atomkraft gegen CO2 gegenrechnen ist alswürde man Tod durch Erhängen durch Tod durch erschiessen ersetzen. Atomkraft ist keine Alternative, zu garnix.
Die einzigen Alternativen heißen Energiesparen und regenerative Energien. Energie sparen hießt ja nicht im Kalten oder Dunkeln zu sitzen. So wie nur Autos zugelassen werden die bestimmte Abgasnormen erfüllen, sollten Energieeffizienzstandards für Elektrogeräte zukünftig gelten.
Gabriel misstraut Atomindustrie
Nach dem Störfall in Schweden hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) einen "lückenlosen Sicherheitsnachweis" für deutsche Atomkraftwerke verlangt. Die Länderminister würden ihrer Verantwortung nicht gerecht, "wenn sie sich lediglich auf die Beurteilungen und Versicherungen der Betreiber verlassen würden".

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sorgt sich um die Kraftwerkssicherheit
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sorgt sich um die Kraftwerkssicherheit

Gabriel forderte die Länder auf, bis Dienstagmittag ihre Kraftwerke insbesondere auf solche Sicherheitsaspekte hin zu überprüfen, die in Schweden zu dem Störfall geführt hatten, teilte Gabriels Ministerium am Montag in Berlin mit. Zwar habe sich bislang der Verdacht nicht erhärtet, dass sich ein ähnliches Ereignis in deutschen Atommeilern ereignen könnte. Es seien jedoch nicht alle Fragen geklärt, um dies völlig ausschließen zu können.

"Das Bundesumweltministerium wird die Sicherheit der deutschen Kernkraftwerke bei einem solchen Störfall erst dann bestätigen, wenn die Nachweise hierfür detailliert geführt sind", hieß es in einer Mitteilung. Gabriel bestand in der Mitteilung auf einer behördlichen Überprüfung der deutschen Anlagen. Die zuständigen Länderminister würden ihrer Verantwortung nicht gerecht, "wenn sie sich lediglich auf die Beurteilungen und Versicherungen der Betreiber verlassen würden".

"Große Unsicherheit"

Die "gravierende Bedeutung" des Störfalls in Schweden liegt nach Einschätzung Gabriels darin, dass ein Kurzschluss außerhalb der Anlage "wesentliche sicherheitstechnische Systeme lahm legte und zum Ausfall wichtiger Überwachungseinrichtungen" führte. "Für rund 20 Minuten - bis zur Inbetriebnahme zusätzlicher Notstromdiesel, die per Hand gestartet werden mussten - bestand eine Situation großer Unsicherheit", sagte Gabriel nach Auswertung der neuesten Berichte der schwedischen Atomaufsicht.

Die parlamentarische Linke der SPD-Fraktion nannte es einen Skandal, dass dieser gravierende Störfall, aus "dem ein GAU hätte werden können", verspätet und zunächst nur unzureichend öffentlich gemacht worden sei. Zudem sei es skandalös, den Unfall jetzt herunterzuspielen, sagte ihr Sprecher Ernst Dieter Rossmann.

ZUM THEMA

* Amt rügt laxe Reaktion der Atomkonzerne (http://www.ftd.de/politik/international/102399.html)
* Deutsche Energiekonzerne halten ihre AKW für sicher (http://www.ftd.de/politik/deutschland/101946.html)
* Europa entgeht nur knapp einer Atomkatastrophe (http://www.ftd.de/politik/deutschland/101792.html)
* Dreiundzwanzig Minuten Blindflug (http://www.ftd.de/politik/europa/101847.html)
* Atombranche plant Pakt gegen Ausstieg (http://www.ftd.de/politik/deutschland/84956.html)
* Diesen Artikel jetzt anhören

Nach Darstellung der Internationalen Ärzte für die Verhütung eines Atomkrieges (IPPNW) gab es vor 30 Jahren im bayerischen Atomkraftwerk Gundremmingen einen ähnlichen Störfall wie im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark. Auch damals sei ein externer Kurzschluss die Ursache gewesen. Die Konzentration auf Detailfragen lenke heute wie damals von dem grundlegenden und ungelösten Problem ab, dass Unwetter und Kurzschlüsse in Atomkraftwerken jederzeit zur Katastrophe führen können. Ähnliche Störfälle gab es nach Darstellung der Ärzte zudem bei den Anlagen Neckarwestheim-1 (1982), Isar-1 (1983), Krümmel (1984), Biblis B (1986), Brokdorf (2003) und Brunsbüttel (2004).
http://www.ftd.de/politik/deutschland/102525.html
Amt rügt laxe Reaktion der Atomkonzerne
von Michael Gassmann (Düsseldorf) und Timm Krägenow (Berlin)
Aufsichtsbehörden und kernenergiefreundliche Wissenschaftler haben scharfe Kritik am Verhalten der deutschen Atomkraftwerksbetreiber nach dem Ausfall von zwei Notstromgeneratoren in einem schwedischen Kernkraftwerk geübt.

Das Kraftwerk Voerde
Das Kraftwerk Voerde

"Die deutschen Betreiber leisten ihrem eigenen Anliegen einen Bärendienst, wenn sie nach dem gravierenden Störfall im schwedischen Kernkraftwerk Forsmark für ihre Anlagen reflexartig Entwarnung geben", sagte der Präsident des Bundesamts für Strahlenschutz, Wolfram König der Deutschen Presse-Agentur. Störfälle müssten wissenschaftlich fundiert und unabhängig bewertet werden.

Auch der Energie-Experte Bernhard Hillebrand, der generell für eine Verlängerung der Reaktorlaufzeiten in Deutschland eintritt, warnte die Branche davor, die Ereignisse zu verharmlosen. Der Störfall sei "ein deutlicher Hinweis darauf, dass mit dieser Technik nicht zu spaßen ist", sagte Hillebrand der FTD. Der Wissenschaftler forderte von den Konzernen eine genaue Analyse der Ursachen, um mögliche Schwachstellen an anderen Meilern auszumerzen. Bei sorgfältiger Aufarbeitung von Fehlern sei eine Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken gegenüber dem geltenden Ausstiegsbeschluss in Deutschland verantwortbar, so Hillebrand. "Mit einer Verlängerung schaffen wir uns acht Jahre mehr Spielraum zur Entwicklung regenerativer Energien."

Das Forsmark-Kraftwerk
Das Forsmark-Kraftwerk

Zuvor hatten die deutschen Kernkraftwerksbetreiber erweiterte Sicherheitsmaßnahmen für ihre Meiler als Reaktion auf den Störfall in Schweden kategorisch abgelehnt. "Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen über die Abläufe bei Forsmark kann ausgeschlossen werden, dass ein solcher Zwischenfall in deutschen Kernkraftwerken die gleichen Folgen hätte", sagte ein Sprecher des Deutschen Atomforums, der Vereinigung der Kernkraftwerksbetreiber. Umweltschützer forderten dagegen, am Atomausstieg in Deutschland festzuhalten und sprachen von einem "Beinahe-Gau in Schweden". Die Debatte macht deutlich, dass der Streit um den Atomausstieg in Deutschland auch die Erörterung von technischen Details der Anlagensicherheit überschattet.

Keine Unterstützung bei IAEA angefragt

Die deutschen Kraftwerksbetreiber, alarmiert durch Medienanfragen, starteten die Überprüfungen ihrer Anlagen erst Mitte vergangener Woche, also rund eine Woche nach dem Vorfall in Schweden. Grund für die langsame Reaktion war offenbar, dass der Forsmark-Betreiber Vattenfall, der auch in Deutschland Meiler betreibt, den Vorfall in Schweden auf der zweiten Stufe der siebenstufigen Störfall-Skala (INES) eingestuft hatte. Deshalb hat die Internationale Atomenergiebehörde IAEA die Informationen über den Störfall auch nicht aktiv an andere Länder weitergeleitet.

ZUM THEMA

* Deutsche Energiekonzerne halten ihre AKW für sicher (http://www.ftd.de/politik/deutschland/101946.html)
* Europa entgeht nur knapp einer Atomkatastrophe (http://www.ftd.de/politik/deutschland/101792.html)
* Dreiundzwanzig Minuten Blindflug (http://www.ftd.de/politik/europa/101847.html)
* Leitartikel: Kernenergie - Erst die Fakten (http://www.ftd.de/meinung/kommentare/101775.html)
* Schweden entgeht Atom-Katastrophe offenbar nur knapp (http://www.ftd.de/politik/europa/101561.html)
* Treibhauseffekt verdoppelt das Tempo (http://www.ftd.de/politik/deutschland/101355.html)
* Diesen Artikel jetzt anhören

"Die schwedischen Behörden haben keinerlei Unterstützung der IAEA angefragt", begründete ein Sprecher in Wien die Passivität. Die Agentur könne die Einstufung durch den Betreiber allerdings nicht überprüfen. "Wir haben keine Gendarmerie, um festzustellen, ob die Einordnung stimmt", sagte er.

Ein Sprecher des Kraftwerkbetreibers EnBW betonte am Freitag, dass ein Ausfall von Teilen der Notstromversorgung in seinen Reaktoren auszuschließen sei. Es gebe "in wesentlichen Punkten" einen anderen Aufbau der Notstromversorgung. Um welche Unterschiede es sich handelt, konnte der Sprecher aber nicht sagen. Er betonte, dass es auch bei einem Problem mit der Notstromversorgung im Reaktor Philippsburg im Jahr 1992 "keinen Zusammenhang" mit dem aktuellen Störfall in Schweden gebe. Auch hier konnte er jedoch keine Details nennen.

Auch die übrigen Betreiber sehen keine Notwendigkeit, Konsequenzen aus dem Störfall zu ziehen. "Die Sicherheitskonzepte unterscheiden sich bedeutend, etwa in der Gerätetechnik und in der Dimensionierung", sagte eine Sprecherin von Eon Kernkraft. Man werde dies gegenüber den Aufsichtsbehörden detailliert erläutern. Eon betreibt auch Kernkraftwerke in Schweden. Auch RWE schloss eine Ereigniskette wie bei Forsmark für seine Meiler aus.

Die vier in Schweden nach dem Störfall abgeschalteten Reaktoren bleiben aus Sicherheitsgründen noch für mehrere Wochen vom Netz getrennt. Die Chefin der Kernkraftinspektion SKI kündigte eine "sehr umfassende" Untersuchung an.
http://www.ftd.de/politik/international/102399.html
Länder informieren über Notstromsysteme
AKW-Berichte reichen Gabriel noch nicht

Atomkraftwerk Neckarwestheim (Archivbild) (Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Blick vom Neckarufer auf das Atomkraftwerk Neckarwestheim.]
Nach dem Störfall im schwedischen Kernkraftwerk Forsmark erwartet Bundesumweltminister Sigmar Gabriel weitere Sicherheitsüberprüfungen deutscher Atommeiler. Die Bundesländer hätten gestern Fragen des Bundesministeriums beantwortet, berichtete Gabriel nach Angaben seines Ministeriums im Kabinett. Wegen der kurzen Fristen hätten aber noch keine Überprüfungen vor Ort stattfinden können.

Gabriel betonte zugleich, der Störfall in Forsmark sei nicht direkt auf deutsche Reaktoren übertragbar. Die dort verwendete Technik gebe es in Deutschland nicht und könne deshalb auch nicht ausfallen. Da ein Kurzschluss bei deutschen Kernkraftwerken nach bisherigem Kenntnisstand keine gravierenden Auswirkungen hätte, sehe er von Betriebsstilllegungen ab.
Auch Betriebsgenehmigungen sollen auf den Prüfstand

Zugleich müsse aber generell geklärt werden, ob durch einen Blitzschlag Sicherheitssysteme ganz oder teilweise unwirksam werden könnten, erklärte der Sozialdemokrat. Diese Untersuchung werde ein halbes Jahr in Anspruch nehmen. Dabei solle auch überprüft werden, ob der Zustand der Anlagen mit den Genehmigungen übereinstimme. Dies sei nicht immer der Fall gewesen.
Standorte und Restlaufzeiten deutscher Atomkraftwerke

Gabriel sprach sich darüber hinaus für höhere Sicherheitsstandards bei AKW aus. So drängte er auf ein erweitertes Informationssystem zwischen den Akw-Betreibern, um schneller aus Störfällen lernen zu können. Zudem müssten die nach Gefahrenstufen ausgelegten Warnmeldungen Details zur Ursache der Störung enthalten. Den deutschen Betreibern empfahl er, ältere Reaktoren früher vom Netz zu nehmen.
Notstromaggregate versagten

In Forsmark waren zwei von vier Notstromaggregaten erst nach 20 Minuten angesprungen, nachdem sie per Hand aktiviert wurden. Schweden hat daraufhin sicherheitshalber vier von 10 Kraftwerken abgeschaltet.

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Nach Bekanntwerden des Störfalls hatte Gabriel seine Länderkollegen kurzfristig zu Sicherheits-Bewertungen über die 17 deutschen Atomkraftwerke aufgefordert. Die zuständigen Landesministerien schlossen in ihrer Antwort einen ähnlichen Störfall aus. Sie betonten, die zur Reaktor-Kühlung nötigen Notstrom-Systeme ihrer Kernkraftwerke seien mit denen in Forsmark nicht vergleichbar. Eine Übertragung der Ereignisse in Schweden auf deutsche Atommeiler sei deshalb nicht möglich.http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5789236…