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Steuerhammer - 500 Beiträge pro Seite



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bin schon dabei, werd auch daran "teilnehmen".
ist echt lächerlich was da geplant ist. die wissen gar nicht, was die damit in gang setzen. noch mehr arbeitslose, alle online-broker können dann einpacken und WO evtl auch.

keine trader - kein leben bei WO.:rolleyes:
Nun jammert mal nicht rum! Wer viel an der Börse verdient, der soll auch entsprechend für die Allgemeinheit bezahlen.
Ist doch nichts anderes als ein Job.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.763.143 von AttiMichael am 04.09.06 22:41:15Habe die Ehre.

Es gibt sie noch: die Nicht-Lobbyisten.

Wunderbar, dass es tatsächlich noch jemanden gibt, der sich nicht in die allgemeine Motzki-Stimmung einreiht.

Wo ist der Unterschied zwischen Tradern an der Börde und Tradern am Gemüsestand? Richtig, es gibt keinen, nur das Produkt ist anders. Warum wird der eine besteuert und der andere gar nicht oder nur zur Hälfte? Weil Aktien wichtiger fürs Land sind als Gemüse?

Btw: Unabhängig davon, dass es natürlich nicht so weit kommen wird, aber unser Land wird auch ohne Online-Broker und Daytrader wnicht auseinanderbrechen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.764.109 von RackeRauchzart am 05.09.06 00:53:51Und wenn der Gemüsehändler niemand mehr findet der im die verderbliche Ware abnimmt, ist der Kuckuck nicht mehr weit.

Wem ist damit geholfen?:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.763.245 von Aarondac am 04.09.06 22:52:40gut das es
die guten michels gibt.
die merken es erst nach jahren , wer und wie sie abgezockt hat
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.764.109 von RackeRauchzart am 05.09.06 00:53:51eben gemüsestand mäntalität:keks:
mal über über deine tellerrand geschaut?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.764.109 von RackeRauchzart am 05.09.06 00:53:51Wo ist der Unterschied zwischen Tradern an der Börde und Tradern am Gemüsestand? Richtig, es gibt keinen, nur das Produkt ist anders.

Natürlich kann es vordergründig ungerecht scheinen, wenn ein "Trader" derzeit mit 21% maximal besteuert wird. Das liegt aber eben am deutschen Steuersystem, welches von Gerechtigkeitsaposteln derart verunstaltet wurde und dem normalen Bürger so hohe Sätze auferlegt. Da wird dann eben unterscheiden zwischen Kapitalgesellschaften und der Einkommensteuer für natürliche Personen und Personengesellschaften. Warum? Weil viele Kapitalgesellschaften einen Steuersatz von 42/45(Reichensteuer) durch Verlagerung begegenen würden. Wär natürlich ein Traum für den ganzen Abschaum, die Kap-gesellschaften auf mit so sagen 50-70% zu belasten um die Einnahmen dann in fette Pensionen und bescheuerte Kulturprojekte und dergleichen zu stecken. Oder Hartz4 auf 2000 Euro damit anzuheben und dergleichen "Gerechtigkeiten" mehr. Aber ich komme vom Thema ab. Nun haben wir also ein "duales" Steuersystem. Kapitalgesellschaften hier - Personen da. Was, wenn einen inländische Person (ja, so was gibt es NOCH) Anteile an einer Kapitalgesellschaft hält? Derzeit ist das so

Kapitalgesellschaft AG/GmbH will Gewinn an natürliche Person ausschütten(oder halt Anteil verkaufen durch Person/Daytrader der mit Anteilen an Kap-gesellschaften handelt:

Gewinn 100 Euro
ab Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer, Soli ca 39% = 39 Euro

bleibt zum Ausschütten 61 Euro

zu versteuerndes EK beim Anleger 61 Euro

nach Halbeinkünfteverfahren zu versteuern: 30,50 Euro

darauf maximal 45% = 13,725 Euro Steuer

Verbleibt beim Anleger 47,275 Euro

Du siehst, der Investor hat eine Steuerquote bezogen auf den Gewinn der Gesellschaft von deutlich über 50%. Bei derzeitiger Regelung.

Aber das reicht Meister Rauchzart ja nicht. Er fordert, die vollen Steuersätze für Anteilseigner an Kapitalgesellschaften.

Ok, das sehe dann so aus:

Gewinn 100 Euro
ab Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer, Soli ca 39% = 39 Euro

bleibt zum Ausschütten 61 Euro

zu versteuerndes EK beim Anleger 61 Euro

zu versteuern: 61 Euro

darauf maximal 45% = 27,45 Euro Steuer

Verbleibt beim Anleger 33,55 Euro

Steuerlast nahe 70%. Das findest du sicher gut?

Das HEV wurde ja eingeführt um solche Steuern zu vermeiden, weil niemand dann mehr Anteile an Kapitalgesellschaften als natürliche Person halten würde. Man wäre ja rauchblöde! Und das betrifft nicht nur die großen börsennotierten Gesellschaften sondern deinen Bäcker oder eben den Gemüsehändler, wenn er seinen Betrieb als GmbH organisiert hat.

Wenn jetzt die geplante Abgeltungssteuer kommt, dann ist das vor allem für geringe Einkommen eine drastische Steuererhöhung. Und das von einem SPD Finanzminister. O tempora o mores. Wenn man durch handwerklichen Pfusch eine Verlustverrechnung erst später beim Finanzamt erwirken kann, dann ist das eben nicht praktikabel, in Deutschland zu traden. Ob der Steuersatz dann 25-oder 30% beträgt, ist mir nicht egal aber eher nebensächlich. Zu hoch ist er allemal. Denn die Gewinne der Kapitalgesellschaften sind ja schon mal besteuert worden. Und das Geld, was man zum investieren hat auch. No tax für Kapitalanlagen wie wäre daher angebracht. Das wäre übrigen eine Vereinfachung. :laugh: Steuerausfälle befürchte ich nicht. Deutschland wäre derart attraktiv für Kapitalanleger, das hunderttausende neuer Jobs entstehen würden. Sicher, die Schweizer und Luxemburger wären erstmal stinksauer, aber wir wollen ja auch mal an die Heimat denken! Schade, das die Spackos das alle nicht begreifen. No tax würde keinen Cent Steuerausfall bringen, im Gegenteil.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.764.109 von RackeRauchzart am 05.09.06 00:53:51Wenn es so läuft wie geplant, hat der Gemüsehändler weiterhin die Möglichkeit des Verlustvortrags, der Anleger nicht. Außerdem kannst du die Besteuerung von Unternehmen nicht pauschal mit der Besteuerung vo Aktiengewinnen vergleichen.

Als ob die Steuersätze alle gleich sind.

Bitte konkretisiere oder lass diesen blöden Populismus auf dem Parteitag der Linken raus, hier wirst du entlarvt.

Sosa
Nun jammert mal nicht. In der Lesart der SPD müssen die "Reichen" und die mit den starken Schultern halt noch mehr abdrücken.

Und in den Augen der Sozis ist jeder ein "Reicher", der 100 Euro auf dem Sparbuch hat, schliesslich sind die Sozis selber ja alle arme Hungerleider. Was man ja auch ganz plastisch an Beck und Gabriel sieht...

:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.766.545 von A_Sosa am 05.09.06 09:46:211. hat niemand davon gesprochen, dass keine Verlustverrechung bei Aktiengewinnen mehr möglich ist--> reine Spekulation und verfassungsrechtlich nicht haltbar
2.Warum kann man Gewinne aus Aktienverkäufen nicht mit Gewinnen aus Verkäufen von anderen Gütern vergleichen? Wie ich bereits konkretisiert habe, sehe zumindest ich da keinen Unterschied
3. War mein Statement konkret genug. Devise: Alle Gewinne, egal wo sie herkommen (Gemüsehändler oder AKtienhändler oder Vermieter oder sonst was), gleich besteuern; ganz nach Prof. Kirchhof.--> also keine verschiedenen Einkunftsartenm mehr
4. versteh ich Deine Aussage zu den Steuersätzen nicht
5. bin ich kein Linker, sondern jemand, der für ein einfacheres und gerechteres Steuerrecht ohen Ausnahmeregelungen etc. ist
6. wenn ich ein Linker wäre, müsstest Du mich nicht "entlarven", gott sei dank muss in D niemand seine politische Gesinnung verstecken
7. Hat das alles nix mit Populismus zu tun, sondern ist einfach eine objektive Betrachtung der Verhältnisse ohne Lobbyisten-Brille, so wie Du sie aufhast

Racke
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.766.506 von Michelraketen am 05.09.06 09:44:02Prinzip im deutschen Einkommensteuerrecht ist die Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit. Warum diese gemindert sein soll wenn das Einkommen /der Gewinn nach einer Spekulationsfrist von 1 Jahr erzielt wird, müßtest du mal erläutern.

Deine Beispielsrechnungen beziehen sich auf Gewinnausschüttungen von Kapitalgesellschaften. Der „Trader“ erzielt aber sein Einkommen aus Spekulationsgewinnen und nur zu einem ganz geringen Teil aus Dividenden. Eine Doppelbesteuerung findet hier nicht statt. Daher ist hier auch das HEV ungerechtfertigt.

Mit dem derzeitigen Recht werden doch die leistungslosen Einkommen Spekulationsgewinne steuerlich begünstigt. Es ist nicht einzusehen das die, die für ihr Einkommen arbeiten und Leistung erbringen (Unternehmer und Arbeitnehmer) Spekulanten alimentieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.778.923 von CColumbus am 05.09.06 21:07:57Im ersten Satz muß es heißen "nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit".

Letztendlich sollte man die Körperschaftsteuer abschaffen und dann die Ausschüttungen voll besteuern. Bei Einzel- und Personenunternehmen dürften dann nur die entnommenen Gewinne besteuert werden. Das fördert nebenbei auch die Eigenkapitalbildung. Ansparabschreibungen und ähnliches könnten dann entfallen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.777.271 von RackeRauchzart am 05.09.06 19:51:511. hat niemand davon gesprochen, dass keine Verlustverrechung bei Aktiengewinnen mehr möglich ist--> reine Spekulation und verfassungsrechtlich nicht haltbar

Natürlich will niemand davon gesprochen haben. Bei dem zu erwartenden System wird es aber unmöglich Gewinne mit Verlusten zu verrechnen geschweige denn einen Verlustvortrag zu erstellen. Du solltest dich mal mit der Praxis auseinandersetzen. D.h. das Gesetz lesen und auf konkrete Fälle anwenden. Beispielhaft wurde hier im board schon aufgezeigt, welche krassen Benachteiligung es für den Kleinanleger ist, falls diese Gesetz in Kraft treten sollte.


Sosa

P.S.: Ich habe nicht behauptet du wärst ein Linker, Beleidigungen sind hier schließlich nicht erwünscht :D Ich meinte nur daß du Wahnsinnserfolg hättest, falls du auf dem Parteitag der WASG oder PDS diese Rede hälst :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.785.642 von A_Sosa am 06.09.06 10:58:35Welches Gesetz soll ich lesen??????

Falls Du es noch nicht mitbekommen hast, es gibt noch gar kein Gesetz !!!!!!!!!!!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.785.921 von RackeRauchzart am 06.09.06 11:11:17Dann eben den den vorläufigen Gesetzentwurf du Erbsenzähler. Du weißt doch was ich meine. Du solltest meine und deine Zeit nicht mit solchen Nichtigkeiten verschwenden oder hast du nichts zu tun?

Informiere dich und du wirst feststellen, daß es eine Katastrophe für die Anlegerkultur in Deutschland wäre.

Aktien sind keine gewöhnliche Handelsware, denk mal darüber nach in Bezug auf Wertschöpfung und Verlustrisiko.


Sosa
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.786.896 von A_Sosa am 06.09.06 12:01:55Du verschwendest die Zeit mit Deinem Halbwissen.

Es gibt auch keinen Gesetzesentwurf, verdammt nochmal.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.787.809 von RackeRauchzart am 06.09.06 12:53:07Es gibt auch keinen Gesetzesentwurf, verdammt nochmal.

:laugh: Verdammt noch mal, ich spring gleich in meinem Kinderbettchen herum :laugh:

:keks:

Hart.

Schön wärs, ist aber nicht.


Sosa
Obendrein werden nächstes Jahr die Sparerfreibeträge schon wieder drastisch gekürzt...

:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.806.911 von Blue Max am 07.09.06 14:14:36Macht doch nix, diejenigen, die NOCH sparen können, werden von Tag zu Tag sowieso weniger.
Dank unserer sogenannten und regierenden Volksparteien.:D


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