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Moslems weltweit mal wieder empört: Diesmal über Papst Benedikt XVI - 500 Beiträge pro Seite



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Antwort auf Beitrag Nr.: 23.937.432 von Fuller81 am 14.09.06 19:58:54Na, dann sollte er aufpassen bei seinem Türkeibesuch, wenn mich nicht alles täuscht, dann ist dort gerade ein Buch erschienen, in welchem der Papst beim Besuch in der Türkei ermordet wird.
Der Papst heute gegen Dschihad und für Vernunft im Dialog der Kulturen


Der auf Besuch weilende Papst freute sich heute, wieder an einer Uni eine Vorlesung halten zu dürfen. Sie drehte sich auch über den Islam. Auszug:

In der von Professor Khoury herausgegebenen siebten Gesprächsrunde kommt der Kaiser auf das Thema des Djihad (heiliger Krieg) zu sprechen. Der Kaiser wußte sicher, daß in Sure 2, 256 steht: Kein Zwang in Glaubenssachen – es ist eine der frühen Suren aus der Zeit, in der Mohammed selbst noch machtlos und bedroht war. Aber der Kaiser kannte natürlich auch die im Koran niedergelegten – später entstandenen – Bestimmungen über den heiligen Krieg. Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von „Schriftbesitzern“ und „Ungläubigen“ einzulassen, wendet er sich in erstaunlich schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“. Der Kaiser begründet dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. „Gott hat kein Gefallen am Blut, und nicht vernunftgemäß zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung... Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann “.

Der entscheidende Satz in dieser Argumentation gegen Bekehrung durch Gewalt lautet: Nicht vernunftgemäß handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider. Der Herausgeber, Theodore Khoury, kommentiert dazu: Für den Kaiser als einen in griechischer Philosophie aufgewachsenen Byzantiner ist dieser Satz evident. Für die moslemische Lehre hingegen ist Gott absolut transzendent. Sein Wille ist an keine unserer Kategorien gebunden und sei es die der Vernünftigkeit. Khoury zitiert dazu eine Arbeit des bekannten französischen Islamologen R. Arnaldez, der darauf hinweist, daß Ibn Hazn so weit gehe zu erklären, daß Gott auch nicht durch sein eigenes Wort gehalten sei und daß nichts ihn dazu verpflichte, uns die Wahrheit zu offenbaren. Wenn er es wollte, müsse der Mensch auch Idolatrie treiben.

Hier tut sich ein Scheideweg im Verständnis Gottes und so in der konkreten Verwirklichung von Religion auf, der uns heute ganz unmittelbar herausfordert. Ist es nur griechisch zu glauben, daß vernunftwidrig zu handeln dem Wesen Gottes zuwider ist, oder gilt das immer und in sich selbst...


http://myblog.de/kewil/art/4370937/


Hier kann man sich die komplette Vorlesung des Papstes durch…
darauf konnte man eigentlich warten, daß der vatikan irgendwann zur zielscheibe wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.937.569 von Neonjaeger am 14.09.06 20:07:12

Das Buch „Papa’ya suikast“ („Attentat auf den Papst“) mit dem Untertitel „Wer wird Benedikt XVI. in Istanbul umbringen?“ wurde von Yücel Kaya verfasst, einem Krimiautor.

Es klingt wie ein gewaltig schlechter Scherz in diesen Tagen: Papst Benedikt XVI. wird bei seinem Besuch in drei Monaten in Istanbul umgebracht. Das ist die Handlung eines Romans, der kürzlich in der Türkei erschienen ist.



Nicht, dass das einer der Fanatiker da unten in die Tat umsetzen will? :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.937.663 von Fuller81 am 14.09.06 20:11:07Ja, genau das hatte ich gemeint.:):)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.937.663 von Fuller81 am 14.09.06 20:11:07Nur so kommt die Türkei in die EU.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.937.617 von Fuller81 am 14.09.06 20:09:27Jihad jetzt gegen den Papst? Was kommt noch?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.937.432 von Fuller81 am 14.09.06 19:58:54Die Ausführungen des Papstes zur Vernunft konterte Bardakoglu mit den Worten: "Zunächst einmal sollen sie die Dreifaltigkeit Gottes erklären. Sie sagen, dass Jesus Gottes Sohn sei. Wie ist das mit der Vernunft in Einklang zu bringen?"

:laugh:

Wenn sich Gläubige gegenseitig den Mangel an Vernunft in ihrer Glaubenslehre vorwerfen, dann wird es wirklich grotesk !
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.937.663 von Fuller81 am 14.09.06 20:11:07Der Propagandaeffekt für die kath. Kirche wäre natürlich unbezahlbar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.938.249 von cajadeahorros am 14.09.06 20:37:32Glaubst Du, dass der Papst als Märtyrer sterben will, damit sich die Christen weltweit vereinen, um einen Gegenschlag durchführen zu können? :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.938.406 von Fuller81 am 14.09.06 20:44:18Wo bleibt Claudia Roth um zu vermitteln???

Blauhelme in den Vatikan???

Hören sich die Moslems eigentlich jeden Scheiß an, der in den westlichen dekadenten Medien kommt???
Es wäre sehr erfreulich , wenn die heilige katholische Kirche endlich die Konfrontation mit dem Islam suchen würde. Bislang hat man sich geradezu fahrlässig zurückgehalten und den Eindruck erweckt, daß ein Dialog zwischen Islam und Christentum möglich wäre.
Heutzutage muß jedes Wort und jede Zeichnung bedacht werden.
Moslems legen alles auf die Goldwaage.

Der Papst steht mit seiner Reise in die Türkei vor einer fast übermenschlichen Herausforderung.

Ob der Papst als Märtyrer sterben will? - kann schon sein. Mit einem Attentatsversuch rechnet er auf jedenfall.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.938.089 von LastHope am 14.09.06 20:29:17Wenn sich Gläubige gegenseitig den Mangel an Vernunft in ihrer Glaubenslehre vorwerfen, dann wird es wirklich grotesk !

Und wenn dann noch zu guter Letzt Atheisten wie LastHope die Bühne betreten und sich über Religion äußern wird es erst Recht zum Schreien komisch. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.938.571 von long rider am 14.09.06 20:53:35die legen nicht alles auf die goldwaage, die steigern sich in eine kollektive raserei. das ganze kommt mir vor wie eine gigantische suizidparty.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.938.506 von susi_rules81 am 14.09.06 20:50:41Ha, Kirche und Konfrontation suchen? Schau doch mal zurück auf 1933-1945....

kal.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.938.406 von Fuller81 am 14.09.06 20:44:18Warum nicht. Santo subito sag ich da nur.

Nun gut, er wird es natürlich nicht vorhaben, seine Rede war sicherlich erst einmal ein Versuchsballon auf dem Weg zum Endziel: Die Fusion der "abrahamischen" Religionen unter dem Dach Roms.

Dringender ist es erst einmal, die innerchristliche Konkurrenz zu übernehmen. Mama Käßmann und Partner haben ja nun zum zweiten Male nach dem WJT vergeblich auf eine liebevolle Anerkennung durch den Papst gewartet und beklagen schon wieder lauthals "mangelnde Impulse in Richtung der Ökomene", weil es eben nur einen einfachen Gottesdienst für sie gab (und zum zweiten Mal brüskierte der Papst die Vertreter der Millionen Lutheraner durch die protokollarische Gleichstellung mit den Vertretern von ein paar tausend Orthodoxen).
.


Wie ein ehemaliger Moslem den Islam sieht:



"Wir hören immer wieder von so genannten "Islamexperten", dass der Koran und die islamische Religion, die auf dem Koran basieren,friedlich seien und mit Demokratie und Toleranz vereinbar seien.

Ich bin weissgott kein Experte im Sinne der islamischen Theorie, sondern wenn überhaupt etwas Fachkundig, was die islamische Praxis angeht. Ich war lediglich ein Moslem aus dem heutigen Iran und bin erst hier in Deutschland aus dem Islam ausgetreten, weil dies in meine Heimat die Todesstrafe nach sich zieht.

Mein Austritt kam unmittelbar nach den schrecklichen Ereignissen von 11/9. Letztlich ist das der einzige Weg, sich von Terroristen im Namen Allahs zu distanzieren, WEIL dieser Terror leider islamisch gesehen legitimiert werden kann. Hier geht es nicht darum, ob friedliche Muslime ihr Handeln islamisch legitimieren können, sondern um islamische Terroristen, die ihre Taten völlig zurecht als islamische Taten im Sinne Allahs und Mohammeds bezeichnen.

Ich möchte dies anhand einiger Beispiele aus dem Koran verdeutlichen. Meine Koranübersetzungen habe ich ausschließlich von der Seite www.islam.de. Diese Seite gehört zum "Zentralrat der Muslime in Deutschland". der Vorsitzende dieses Vereins ist der in Saudi-Arabien geborener "Dr. Nadeem Elyas". Dieser Mann war Gegenstand einer Panorama-Sendung, wo Videoaufzeichnungen gezeigt wurden, auf denen er die Vernichtung des Westens vorhersagte, wenn dieser sich nicht so entwickelt, wie er es für Richtig hält. Ferner war dieser Mann nachweislich Mitglied der Muslimbruderschaft und er hat sich strikt geweigert, die Steinigung als Strafe abzulehnen.



Wenn man Koranübersetzungen von solch einer Seite nimmt, dann kann einem wohl kaum "Verdrehung" und "Verfälschung" vorgeworfen werden, was Muslime besonders gerne gegen Fakten aus dem Koran tun.

Ich fange also an:

-Kann ein Muslim, der gezielt ungläubige Zivilisten tötet, dies mit dem Koran vereinbaren?

Leider JA.:eek:

In der Koranübersetzung von www.islam.de heißt es in der Sure 2, Vers 191:

"Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten."

Dies nimmt man auch gerne als Legitimation, Islamaustreter (Apostaten) und Missionare zu töten.


Weiter heißt es in der Sure 4, Vers 89:

".... ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer."


-Legitimiert der Koran Selbstmordanschläge?

JA!!!!!

Hierzu aus der Sure 9, Vers 111:

"Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft: Sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und werden getötet;"



Die Gläubigen kämpfen also gegen die Ungläubigen (Jeder, der Mohamad als letzten Propheten Gottes leugnet) mit dem Versprechen Allahs, dass auf sie das Paradies wartet, wenn sie fallen.



-Kann man sich als Nicht-Moslem auf Waffenstillstandsversprechen von Moslems einlassen?

NEIN.

Hierzu die klare und unmissverständliche Forderung Allahs in Sure 47, Vers 35:

"So lasset (im Kampf) nicht nach und ruft nicht zum Waffenstillstand auf, wo ihr doch die Oberhand habt. Und Allah ist mit euch, und Er wird euch eure Taten nicht schmälern."



Solange Moslems also schwächer als die Ungläubigen sind, sollen sie diese in Frieden einlullen, um dann plötzlich den Waffenstillstand zu brechen und die Ungläubigen zu Vernichten. So hat es Mohammed mit den Bewohnern von Mekka gemacht und leider Gottes haben unsere Medien dieses islamische "Hudna" mit dem Begriff "Waffenstillstand" (Waffenruhe mit darauf folgende Friedensverhandlungen) wie wir es kennen gleichgesetzt. Diese Medien haben sich dann auch gewundert, warum Israel z.B. auf eine Hudna der islamischen Terrorbanden nicht eingegangen ist.



Diese Sure kann man auch perfekt auf hier lebende Moslems anwenden. Solange sie in der Minderheit sind, sollen sie sich ruhig verhalten und uns täuschen. :eek:Wenn sie aber stark genug sind, dann müssen sie uns und unsere Demokratie bekämpfen.
:eek:



-Wer ist eigentlich in den Augen Allahs ein Ungläubiger. Wo wir doch hier soviel über Tötung von Ungläubigen im Namen Allahs reden?

Dazu heißt es in der Sure 5, Vers 17:

"Wahrlich, ungläubig sind diejenigen, die sagen: "Allah ist der Messias, der Sohn der Maria."

Also alle Menschen, die behaupten, Jesus sei Gottes Sohn gelten als Ungläubige. Das sind etwa 2 Milliarden Christen Weltweit. Wer die islamische Version von Jesus infrage Stellt, ist ein Ungläubiger und somit ein legitimes Ziel.

Weiter heißt es (im Koran):

" Der Lohn derer, .... soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden oder dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil. "

Wenn es also jemand wagt, Mohammed nicht als Propheten nicht zu, dann ist es aus der Sicht des Koran Pflicht, dass er diese schreckliche Behandlung erfährt, die oben so detailliert gefordert wird. Fast könnte man meinen, dass Allah ein Folterknecht ist. Von einem barmherzigen Gott der Liebe ist hier jedenfalls keine Spur.


Die Folter und der Terror im Namen Allahs gehen jedoch weiter in der Sure 8. Vers 12:

"Da gab dein Herr den Engeln ein: "Ich bin mit euch; so festigt denn die Gläubigen. In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen. Trefft (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen jeden Finger ab!"



-Dürfen Moslems sich in eine mehrheitlich christliche/jüdische Gesellschaft integrieren?


Dazu ist der Koran sehr Klar und Unmissverständlich in der Sure 5, Vers 51:

"O ihr, die ihr glaubt! Nehmt nicht die Juden und die Christen zu Beschützern (Freunden). Sie sind einander Beschützer (Freunde). Und wer sie von euch zu Beschützern (Freunden) nimmt, der gehört wahrlich zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg."



Wie kann sich jemand in eine Gesellschaft integrieren, deren Schutz (viele andere Übersetzungen sprechen von Freundschaft, wie oben angemerkt und nicht von Schutz) und Freundschaft er nicht annehmen darf?



Ist es unter diesen Umständen noch Verwunderlich, dass moslemische Minderheiten von den Philippinen über Thailand und Kaschmir bis nach Israel, Frankreich, und Deutschland so viele Probleme mit der Integration in eine unislamische Mehrheitsgesellschaft haben? Liegt das Scheitern der Integration an all diesen unterschiedlichen Gesellschaften oder hat das etwa doch mit dem Islam zutun?



Was ist nun das Ziel des Islam, wenn man den Koran als Quelle nimmt?



Hierzu gibt es Auskunft in Sure 8, Vers 39:



" Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft,) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist. Stehen sie jedoch (vom Unglauben) ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun."



Verehrung Allahs bedeutet wohlgemerkt die Annerkennung Mohamads als letzten Propheten Allahs. Das ist etwas, was kein Christ oder Jude der Welt tun kann, ohne seine eigene Religion aufzugeben. Es soll also gekämpft werden, bis ein "islamischer Frieden", also eine Gleichschaltung aller Meinungen und Glauben im Sinne des Islam erreicht ist. Es gibt andere totalitäre Systeme, die auch etwas Ähnliches als Idealbild und Endziel anstreben. Ist es jetzt noch verwunderlich, dass die einst höchste islamische Geistlichkeit (der damalige Großmufti von Jerusalem) ein enger Verbündeter Hitlers war und für diesen SS-Divisionen aufgestellt hat? Wundert noch jemanden, dass es enge Kooperationen zwischen islamischen und linksextremen Terrorgruppen gab und gibt?



Weiter heißt es in Sure 48, Vers 28:

"Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf dass Er sie über jede andere Religion siegen lasse. Und Allah genügt als Zeuge."


Dies bedarf wohl keinerlei Erklärung, dass das Ziel klar und unmissverständlich formuliert ist. Wenn sich also Jemand Moslem nennt, dann muss er sich mit diese totalitäre und nach Alleinherrschaft strebende Zielsetzung des Islam identifizieren lassen. Weder darf ein Moslem Mohamads Angriffskriege und Massaker kritisieren, noch darf er Passagen aus dem Koran einfach weglassen, da dies das Wort Allahs ist und nur als Ganzes wahrzunehmen ist.



Nun mögen einige Leute sagen, dass es ja auch in der Bibel oder in der Thora solche Passagen gibt.


Diesen Leuten will ich mit folgende Argumentation entgegentreten:

Der Islam sieht sich nicht nur als eine Religion, sondern eher als eine Weltanschauung, welche alle Lebensbereiche dominieren will. Eine Teilung der Macht kommt nicht in Frage. Ebenso kommt es nicht in Frage, dass von Menschenhand gemachte Gesetze über die Gesetze Allahs gestellt werden.


Dies ist nicht meine Ansicht, sondern die Ansicht von gläubigen Moslems.

Dies ist auch der Grund, warum keines der fast 50 mehrheitlich islamischen Staaten der Welt z.B. auch nur annähernd so demokratisch ist, wie der einzige jüdisch geprägte Staat der Welt oder wie der "christliche" Westen. Es gibt heutzutage keine einzige christliche Diktatur, aber etliche moslemische Diktaturen, die zu den schlimmsten Regimes der Welt gehören. Ich selbst habe in einem dieser Regime gelebt.


Die Webseite "Muslim§Recht" bringt es auf den Punkt:

http://www.muslimrecht.de/muslimrecht/vorfaelle/Inland/1713.php


"Der Islam ist eine Lebensordnung, die alle Aspekte des Lebens und eines Staates erfolgreich zu regeln vermag. Die Entscheidungsfreiheit, unter welchen Gesetzen die Muslime in ihren Ländern regiert werden wollen, existiert nicht."



Dies lässt etwaige Zitate aus der Bibel oder Thora in einem völlig anderen Licht erscheinen, als solche Befehle Allahs aus dem Koran.


-Ist es wahr, dass Moslems keine Demonstration gegen Terror im Namen des Islam veranstalten können, weil (die Lieblingsausrede von Moslems) ihnen die "Organisation" dafür fehlt?

Als Anfang der 90er Jahre in Mölln und Solingen Nazis Ausländer töteten, gingen Millionen Deutsche auf die Strasse. Selbst im seit 50 Jahren terrorgeprüften Israel sind die größten Demonstrationen in der Geschichte des Landes Friedensdemonstrationen. Moslems, die ja angeblich keine Organisation haben sollen, organisieren Europaweit perfekt vorbereitete Demonstrationen gegen ein Kopftuchverbot. Andere Moslems sind dazu in der Lage, Einmal im Jahr an einem bestimmten Datum, am so genannten "Al-Quds Tag" weltweite Demonstrationen mit mehrere Millionen Teilnehmer zu organisieren, wo zur Vernichtung Israels aufgerufen wird.



Wie glaubwürdig klingen dann noch billige Ausreden, dass Moslems keine Organisation für eine Anti-Terror Demonstration hätten?

Der wahre Grund ist (leider), dass eine islamische Anti-Terror Demonstration gegen den weltweiten islamischen Terror eine Demonstration gegen den Koran, gegen Allahs Wort und gegen Mohamads´ Taten wäre. Und das wird und darf kein Moslem tun.




MFG, Mehrdad


Quelle:
http://www.geocities.com/koraninfo/mehrdad1.htm



Viele weitere Artikel von Mehrdad finden sie unter:

http://german.faithfreedom.org/forum
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.939.946 von TradingChancen am 14.09.06 22:00:10gelungener Beitrag, endlich kommt die Disskussion auf den Punkt und Benedetto wird mir am Ende doch noch symphatisch:)

Wir kommen um die Konfrontation mit dem Koran nicht drumherum. Und das geht alle Ungläubige an.


Der Koran ist über Strecken eine einzige Beleidigung der Christen (u. Juden). u.a.:" ...sie haben einen anderen gekreuzigt der Jesus ähnlich sah."

Die sollen mal aufpassen, dass nicht noch mehr Christen den Koran lesen und danach beleidigt sind.... wir können auch anders:lick:

KORAN LESEN!
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.941.226 von AdHick am 14.09.06 22:58:42ich kann das erste bild und dein konterfei nicht unterscheiden. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.941.304 von Heizkessel am 14.09.06 23:04:30Kein Wunder, mein Sohn... :cool:
Wenn Jesus tatsächlich wiederkäme,
er hätte keine Chance.

Höchstens auf ein lauschiges Plätzchen in Guantanamo... :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.937.432 von Fuller81 am 14.09.06 19:58:54Die Reaktionen sind total übertrieben. Der Pabst ist auch nur ein Mensch. Muß man immer das sagen, was jeder hören will. Der Pabst kennt die Glaubensgeschichte sicherlich besser, als wir alle zusammen.
als atheist würdest du es gar nicht bemerken, wenn er wiederkäme.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.941.048 von Herostratos am 14.09.06 22:50:19Zum Glück gehöre ich keiner Religion an. Drum regt mich auch nichts mehr auf. :laugh:
Der Papst ist ein weiser Mann mit Überzeugungen und Standfestigkeit. Es dürfte wohl nicht zu erwarten sein, dass er nun nach erbosten Reaktionen aus Ankara etc. nun wie beispielsweise der Platzek seinerzeit verhuscht und verkuscht "unter dem Tisch verschwindet" und dienst- und eilfertig sich bemüht, von nun an jeden Wunsch aus Ankara zu erfüllen.

So wird der Papst nicht reagieren. Leider gibt es auf politischen Parkett derzeit eigentlich so gut wie gar keine Persönlichkeiten mit dieser Ratzi-Standfestigkeit, was aber auch daran liegt, dass er in sich ruht in seinen Überzeugungen, was bei Politikern meistens nicht so der Fall ist.

LM
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.941.509 von borsenmakler am 14.09.06 23:19:07Seit ich zu den Rechtschreiblern konvertiert bin,
weiß ich, daß der Papst Papst heisst und nicht Pabst!
Finde auch du den richtigen Weg, Bruder! :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.941.541 von LadyMacbeth am 14.09.06 23:23:25Seit dem 11. Sept. steht doch die Welt Kopf. Es ist für mich nicht mehr nachvollziehbar, daß man jedwede Aussage auf die Goldwaage legt. Wenn ich mich über jeden Ali, Abdull oder Mohamed aufregen würde, der in der Stadt rum läuft, dürfte ich in D nicht mehr leben. Und wir Deutschen sind besser, als unser Ruf. Wenn in der ganzen Welt soviel Toleranz, wie in unserer geliebten Heimat herrschen würde, könnten wir rundum zufrieden sein. Der Weltfriede wäre damit in greifbare Nähe gerückt. Aber leider ist dem nicht so. Wir sollen alles respektieren und akztepieren und das im eigenen Lande. Sobald wir uns im Ausland befinden, sollen wir uns denen anpassen, die sich nicht mal in unserem Lande anpassen können oder wollen. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.941.572 von HetfieId am 14.09.06 23:25:24Ich habe heute kein Zielwasser getrunken! :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.941.572 von HetfieId am 14.09.06 23:25:24Wenn das der Pabst wüßte. :laugh:
Leider befürchte ich, dass es irgendwann zwischen Moslem und Christen zu einem schweren Glaubenskrieg kommen wird.
Und wie sagte der Papst vor kurzem: In einem Krieg gibt es keine Gewinner, sondern nur Verlierer...
Aus der Süddeutschen vom späten Abend:

14.09.2006 22:56 Uhr

Muslime verärgert
Vatikan weist Kritik an Papst-Äußerungen zurück

Der Papst respektiere den Islam, erklärte Vatikansprecher Federico Lombardi nach der Rückkehr des Kirchenoberhaupts von dessen Deutschlandbesuch. Benedikt wolle den Respekt und den Dialog mit anderen Religionen und Kulturen vorantreiben, auch mit dem Islam.



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Dokumentation
Die Vorlesung des Papstes in Regensburgweiter






Führende Muslime in Deutschland und der Türkei hatten sich zuvor verärgert über die Äußerungen des Papstes zum Islam während seines Deutschlandbesuchs geäußert.

Benedikt XVI. will im November der Türkei einen Besuch abstatten. Er folgt einer Einladung von Staatspräsident Ahmed Necdet Sezer. Papst Benedikt XVI. hatte in Regensburg erklärt, Religion dürfe niemals zur Rechtfertigung von Gewalt missbraucht werden oder gar selbst zur Gewalt aufrufen.

Der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, sagte dem Tagesspiegel, es falle ihm schwer zu glauben, „dass der Papst gerade im Verhältnis zur Gewalt die Grenze zwischen Islam und Christentum sieht“. Schließlich sei auch die Geschichte des Christentums blutig gewesen – „man denke nur an die Kreuzzüge oder die Zwangsbekehrungen von Juden und Muslimen in Spanien“.

Auch Benedikts Einschätzung des Islams als einer Religion, die nicht auf Vernunft baue, verstehe er nicht, sagte Mazyek: „Gerade im Islam ist der Vernunftgedanke besonders präsent. Für die islamische Rechtsprechung ist der Gebrauch des eigenen Kopfes sogar eine der Säulen.“

Der Vorsitzende des Islamrats, Ali Kizilkaya, nannte die Aussagen des Papstes während seines Deutschlandbesuchs „irritierend und höchst bedauerlich“. Benedikt habe zu Beginn des Besuchs an die Politik appelliert, den Dialog der Kulturen und Religionen zu verstärken. Dies sei allerdings „kein positiver Beitrag dazu“, sagte Kizilkaya dem Blatt. „Wenn wir alle in die historische Kiste greifen wollten, dann wäre der Dialog kaum möglich.“

Der oberste islamische Geistliche in der Türkei, Ali Bardakoglu, forderte den Papst auf, seine Äußerungen zurückzunehmen und sich zu entschuldigen. Er fühle sich von den Bemerkungen beleidigt, sagte der Vorsitzende des Direktorats für religiöse Angelegenheiten laut der Nachrichtenagentur Anadolu.

Papst Benedikt wird Ende November die Türkei besuchen. Er folgt damit einer Einladung von Staatspräsident Ahmet Necdet Sezer. Bardakoglu richtete zugleich Vorwürfe gegen das Christentum. Nicht der Islam, sondern das Christentum habe das Schwert zur Bekehrung genutzt, sagte der Geistliche. „Die Kirche und die westliche Öffentlichkeit haben Kreuzzüge begonnen, weil sie im Islam den Feind sehen.“
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.941.735 von AttiMichael am 14.09.06 23:40:15Vorher gibt es vor allem für Christen aber noch wichtigeres zu erledigen. Siehe mein Beitrag unten.

Danach, nun, danach geht es gegen die, gegen die es immer geht und dann kann man sich um das Problem Christen gegen Moslems kümmern. Ich nehme an, daß man sich irgendwie halbe halbe einigen wird.
Haben die Bayern den Pabst :D und seine Pfaffen mit Ekelfleisch gefüttert?? :eek: :eek:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,437119,00.html

Es passiert nix, ohne dass GOtt es will... :D
Wie erwartet wollte der Papst nur mal die Gefühlslage testen. Der Vatikan fühlt sich wohl noch nicht stark genug für den Endkampf um die Seelen. War ja alles nicht so gemeint:

Vatikan versucht Wogen zu glätten

Rom/ Istanbul (dpa) - Nach der Kritik an Äußerungen von Papst Benedikt XVI. zum Thema Islam und Gewalt auf seiner Bayernreise versucht der Vatikan die Wellen zu glätten. Benedikt habe in keiner Weise «die Absicht gehabt, die Gefühle der muslimischen Gläubigen zu verletzten», sagte Vatikansprecher Federico Lombardi.

Der Papst habe mit seinen Äußerungen in Regensburg zugleich die Notwendigkeit eines Dialogs zwischen den Religionen betont, so Lombardi nach der Rückkehr des Papstes am Donnerstagabend in Rom.

Vor allem in der Türkei aber auch in Pakistan gab es Kritik an den Papstworten. Benedikt hatte einen christlichen Kaiser aus dem Mittelalter zitiert, der den Propheten Mohammed scharf kritisierte. Er zitierte Kaiser Manuel II. Palaeologos mit den Worten: «Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst Du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten....».

Der Präsident des Religionsamtes in der Türkei, Ali Bardakoglu, nannte die Papstworte «einseitig, voreingenommen, feindselig und provozierend». Benedikt solle sich entschuldigen. Auch italienische Vatikankenner hatten die Worte als befremdlich empfunden.

erschienen am 15.09.2006 um 08:40 Uhr
© WELT.de

http://www.welt.de/appl/newsticker2/?channel=pol&module=dpa&…
auf jeden Fall ist das die passende Entschuldigung wenn wieder irgendein durchgekanllter deutscher Student arabischer - türkischer Herkunft den Papst abknallt.

Wie kann man nur über Mohamed die Warheit sagen ? das muss doch mit einem Todesurteil enden ! Der Papst ist "nur ein Mensch" aber Mohamed ein göttlicher Prophet :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.945.263 von cajadeahorros am 15.09.06 09:21:44Der Papst zitiert einen byzantischen Kaiser, um eine Abrechnung mit der Entwicklung des westlichen Denkens zu starten. Aber lesen wird die ganze Rede wieder mal keiner, weder hier noch in der muslimischen Community. Die Rede ist zumindest sehr interessant, wenn auch in Teilen durchaus angreifbar. In der Rede geht es auch nicht um Unvernunft im landläufigen Sinne, sondern um die Beeinflussung des Christentums durch den griechischen Begriff des "Logos" (und die war unbestreitbar stärker als im Islam).
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.941.735 von AttiMichael am 14.09.06 23:40:15"Leider befürchte ich, dass es irgendwann zwischen Moslem und Christen zu einem schweren Glaubenskrieg kommen wird."

Die wackeren Glaubenskrieger mögen aber bitte aufpassen, daß keine Unbeteiligten (Atheisten) in den Krieg einbezogen werden.
Sonst bekommen beide Seiten eins auf die Rübe. Von den Atheisten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.945.695 von Borealis am 15.09.06 09:52:02Bezeichnend dieser Satz aus der Rede:

"In der westlichen Welt herrscht weithin die Meinung, allein die positivistische Vernunft und die ihr zugehörigen Formen der Philosophie seien universal. Aber von den tief religiösen Kulturen der Welt wird gerade dieser Ausschluß des Göttlichen aus der Universalität der Vernunft als Verstoß gegen ihre innersten Überzeugungen angesehen. Eine Vernunft, die dem Göttlichen gegenüber taub ist und Religion in den Bereich der Subkulturen abdrängt, ist unfähig zum Dialog der Kulturen."

Quelle: Der Papst

Der Papst wettert also gerade nicht gegen den Islam (den findet eigentlich ganz gut), sondern gegen Atheisten und ein positivistisches Weltbild.
Also Vorsicht Boralis!!!
Da lese ich überall Bardakoglu richtete zugleich Vorwürfe gegen das Christentum. Nicht der Islam, sondern das Christentum habe das Schwert zur Bekehrung genutzt, sagte der Geistliche.

Unstrittig ist, dass die Kreuzzüge brutale Eroberungsfeldzüge waren und dass insbesondere die späteren Kreuzzüge immer weniger vom eigentlichen Gedanken getrieben waren, die Geburtsstätte Jesu von den "Ungläubigen" zu befreien. Dramatisch ist aber, dass auch unter eigentlich friedlichen Muslimen der Irrglaube verbreitet ist, dass

a) der Islam per se für den Frieden stehe und noch nie einen gewaltsamen Konflikt ausgelöst habe und

b) der Islam nicht gewaltsam missioniert habe, wie auch dem Zitat oben wieder so treffend zu entnehmen ist.

Da kann ich immer wieder nur fragen: Wie war das doch gleich mit Mohammed? Ist der im Land herumgereist und hat gepredigt, woraufhin sich ganze Landstriche und Völkerscharen vollkommen freiwillig und ohne Zwang ihm angeschlossen haben? Was ist mit den nichtmuslimischen Reichen in Nahost und im Mittleren Osten geschehen? Hat Mohammed da freundlich angeklopft und die haben ihm gerne die Türen geöffnet? Mitnichten! Mohammed war ein Kriegsfürst, der seine Religion mit dem Schwert verbreitete. Der Krieg steht am Anbeginn des Islam!

Anders das Christentum, denn hier steht Jesus am Anfang, Jesus, der Vergebung für seine Feinde forderte und jegliche Gewalt strikt ablehnte.

Unstrittig ist, dass das Christentum über Jahrhunderte politisch wie kommerziell mißbraucht wurde. Zwangsbekehrungen und Kriege im Namen des Christentums sind keine Seltenheit und - das stimmt tatsächlich - über weite Strecken war das Christentum anderen gegenüber wesentlich intoleranter als der spätmitelalterliche Islam.

Das hanebüchene dabei ist aber, dass viele Muslime das Christentum auf längst vergangene Jahrhunderte reduzieren, während heute führende Christen jeglicher Konfession führend den Frieden und Ausgleich predigen. Das Christentum ist nicht mehr das intolerante kriegführende Element des Mittelalters. Wie weit es den eigentlichen Lehren Jesu nahekommt, steht sicherlich noch auf einem ganz anderen Blatt.

An der Erregung vieler Muslime kritisiere ich, dass sie strikt und permanent jegliche Kritik am Islam ablehnen. Jede Kritik wird sofort als Beleidigung des Glaubens oder des Propheten empfunden und wird mit der Retourkutsche "Kreuzzüge" beantwortet, wobei komplett ausgespart wird, dass die Gewinnung der in den Kreuzzügen umkämpften Gebiete ein paar Jahrhunderte zuvor abertausende von Toten gekostet hat, als der Islam sich gewaltsam ausbreitete. Anstatt diese Kreuzzugsgeschichten alte Kamellen sein zu lassen und sich mit den tatsächlichen Problemen der Jetztzeit zu beschäftigen, sind viele Muslime einfach immer nur und ständig betroffen. Sogar Richter werden verklagt, wenn sie sich in einer Urteilsbegründung negativ zu fundamentalistischen Einstellungen des Islam äußern.

Eine Gruppierung, die für sich ständig die Opferrolle einfordert, wird sich auf Dauer als absolut reformresistent erweisen. Schlimmer noch: Sie bereitet den Radikalen unter ihnen, die sicherlich eigentlich von der Mehrheit abgelehnt werden, geradezu den Nährboden.

Es hat mir gefallen, dass es zum 11.9. in Berliner Moscheen viele Gedenkveranstaltungen für die in den USA unschuldig Ermordeten gab, denn dies ist ein richtiger Schritt. Aber wenn nun jede Kritik mit "Beleidigung, Verunglimpfung, der Islam ist Toleranz, Intelligenz, Friede, Freude, Eierkuchen!" beantwortet wird, dann ist festzustellen, dass der Islam an sich viel schlimmer in einer doktrinhaftigen Fallgrube sitzt, als es das fast säkularisierte Christentum heute ist. Das Christentum wird, wenigstens in den westlichen Ländern, mehr und mehr an politischem Einfluß verlieren, Steinzeitchristen in den USA leider ausgenommen. Der Islam mit seiner permanenten eigenen Geschichtsklitterung, er sei immer friedlich gewesen und sei es auch heute, während um den Erdball von Extremisten im Namen des Islam Gewalt, Mord und Totschlag gepredigt und auch ausgeübt wird, ohne dass es massiven Widerstand von seiten der Mehrheit der eigentlich friedlichen Gläubigen gibt, bedroht mit seiner immer offener zutage tretenden Reform- und Kritikunfähigkeit allerdings sowohl die Muslime selbst wie aber auch den Rest der Welt.

Abschließend sei von mir noch angemerkt, dass ich es für nicht besonders geschickt hielt, dass Benedikt für seine Kritik ausgerechnet ein Zitat aus dem Mittelalter wählte, ein Zeitalter, in dem das Christentum sich nicht gerade vorteilhaft ausgezeichnet hatte. Er hätte also wissen müssen, was das zur Folge hat. Natürlich sollte es eine theologische Vorlesung sein, und da paßt diese Quelle auch wieder, aber eine theologische Vorlesung eines Papstes ist eben mehr als eine theologische Vorlesung.

Nun ja, ich hoffe stark, dass Benedikt während seines Türkeibesuches deutlich auf die Unterdrückung Andersgläubiger in der Türkei selbst aufmerksam macht und lautstark die Aufhebung der Unterdrückung fordert...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.946.284 von mausschubser am 15.09.06 10:27:59Benedikt wird (ich seh es schon vor mir) vor allem auf die Unterdrückung der Moslems in der Türkei aufmerksam machen, schließlich verbietet der tyrannische laizistische Staat dort noch den Frauen ihr Kopftüchlein in öffentlichen Gebäuden oder Universitäten zu tragen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.945.734 von Blue Max am 15.09.06 09:54:09Der Papst hat immer recht !

Nun, das fordert nicht mal der Papst selbst, denn die Unfehlbarkeit des Papstes bezieht sich bei weitem nicht auf alle seine Äußerungen, sondern nur darauf, dass er innerkirchlich diskutierte Lehrsätze ex cathedra kraft seiner eigenen Entscheidung zum nicht mehr diskutablen Dogma erklären kann. Diese Unfehlbarkeit hat bis heute übrigens nur ein einziger Papst ein einziges Mal genutzt, als Pius XII. nämlich die leibliche Himmelfahrt Mariä dogmatisierte.

Ich finde es immer wieder interessant, dass so eine im wirklichen Leben vollkommen unbedeutende Machtposition wie die Unfehlbarkeit des Papstes immer wieder so verabsolutiert wird, ohne dass die meisten wissen, was eigentlich dahintersteckt. Da gibt es am Papstum anderes weitaus mehr zu kritisieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.946.350 von cajadeahorros am 15.09.06 10:29:48Nun, in der Türkei dürfen christliche Gemeinden nicht einmal Grundeigentum erwerben, das erschwert die Ausübung des Glaubens in Versammlungsräumen, genannt Kirchen, wesentlich. Zudem haben sie eine stark eingeschränkte Rechtsfähigkeit, da sie nicht so einfach als Institution auftreten können. Auch der Klageweg ist so fast unmöglich. Meiner Kenntnis nach gelten solche erheblichen Einschränkungen für Muslime und deren Gemeinden in der Türkei mitnichten. Ich glaube, es gibt da sogar ein paar Moscheen...

Was das immer wieder bemühte Kopftuch angeht: Es wurde doch im Kopftuchstreit von seiten der Kopftuchbefürworter immer wieder betont, dass es nicht durch den Koran vorgeschrieben sei, sondern nur ein Ausdruck ihrer Lebenseinstellung sei. Vor diesem Hintergrund ist das Kopftuchverbot in der Türkei kaum als Behinderung der Ausübung des muslimischen Glaubens zu sehen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.946.523 von mausschubser am 15.09.06 10:40:27Abwarten. Der getötete Priester in der Türkei hat Benedikt ja auch nicht gerade zu Proteststürmen hingerissen. Erst einmal muß der Laizismus zerstört werden, wo immer er noch in Resten existiert. Dann kommt die innerchristliche Konkurrenz dran. Dann kann man sich dem Islam widmen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.946.284 von mausschubser am 15.09.06 10:27:59Unstrittig ist, dass die Kreuzzüge brutale Eroberungsfeldzüge waren

Da muss ich widersprechen :D, hier ein posting aus dem Selbstmordthread :
Die Kreuzzüge werden oft als ein militärischer Angriffsschlag dargestellt. Waren sie das?

Nein. Papst Urban II., der auf dem Konzil von Clermont im Jahr 1095 zum ersten Kreuzzug aufrief,
hat dies aus Gründen einer längst fälligen Verteidigung getan. In seinem Aufruf erklärte er, daß er
deshalb zum Kreuzzug aufrufe, weil „die Angriffe auf die Christen", die „Gottgläubigen", durch die
Türken und andere muslimische Streitkräfte ohne Verteidigung noch viel größere Ausmaße
annehmen würden. „Denn die Gläubigen wurden, wie die meisten von euch bereits gehört haben,
von Türken und Arabern angegriffen und das Territorium der \'Romania\' (des hellenistischen, also
griechischen Imperiums), das im Westen bis zur Mittelmeerküste und dem Hellespont
(Dardanellen), der der Arm St. Georgs genannt wird, reichte, wurde erobert." In dem Aufruf Papst
Urbans II. heißt es desweiteren wörtlich: „Sie haben immer mehr Länder der dortigen Christen
besetzt und diese in sieben Kriegen besiegt. Sie haben viele von ihnen getötet und
gefangengenommen, die Kirchen zerstört und das Kaiserreich (von Byzanz) verwüstet. Wenn man
sie das weiter ungestraft tun läßt, werden die Gläubigen in einem noch weit größerem Ausmaß von
ihnen angegriffen werden." Was der Heilige Vater damals gesagt hat, stimmte. Im Verlaufe des
Dschihad, des „Heiligen Krieges", sind vom siebten Jahrhundert an bis zur Zeit Papst Urbans über
die Hälfte der christlich besiedelten Gebiete erobert und islamisiert worden. Bis zu den Kreuzzügen
hatte die europäische Christenheit auf diese Provokationen nicht reagiert.

Was sind die am weitest verbreiteten Irrtümer über die Kreuzzüge?
Eines der häufigsten Mißverständnisse ist die Vorstellung, die Kreuzzüge seien ein unprovozierter
Angriff von Seiten Europas gegen die islamische Welt gewesen. In Wirklichkeit stand die
Eroberung Jerusalems durch die Muslime im Jahr 638 am Anfang jahrhundertelanger Angriffe von
Seiten des Islam, und die Christen im Heiligen Land sahen sich einer Spirale der Verfolgung
ausgesetzt, die zu eskalieren drohte. Zu Beginn des achten Jahrhunderts wurden zum Beispiel 60
christliche Pilger, die von Amorion, einer byzantinischen Stadt im Zentrum Anatoliens, kamen,
gekreuzigt. Um dieselbe Zeit ließ der muslimische Kommandant von Caesarea eine Gruppe von
Pilgern aus Ikonium (antiker Name für Konya, einer Stadt in Inneranatolien) gefangen nehmen und
alle „bis auf eine kleine Zahl, die zum Islam konvertierten“ als Spione hinrichten. Die Muslime
verlangten von den Pilgern auch Geld „unter der Drohung, die Auferstehungskirche zu plündern“,
falls sie nicht zahlten. Im späteren Verlauf des achten Jahrhunderts ließ ein muslimischer Herrscher
in Jerusalem das Symbol des Kreuzes in der Öffentlichkeit verbieten. Er ließ auch die Steuern für
Nicht-Muslime erhöhen, die „dschizya ", die die Christen zu zahlen hatten, und verbot ihnen, ihre
eigenen Kinder und ihre Mitchristen im Glauben zu unterweisen. Zu Beginn des neunten
Jahrhunderts wurden die Verfolgungen so grausam, daß eine große Zahl von Christen nach
Konstantinopel und in andere christliche Städten floh. Im Jahr 937 wüteten Muslime am
Palmsonntag in Jerusalem und plünderten und zerstörten die Kirche auf dem Kalvarienberg sowie
die Auferstehungskirche. Im Jahr 1004 ordnete der Fatimidenkalif Abu \'Ali al-Mansur al-Hakim,
die Zerstörung von Kirchen, das Verbrennen von Kreuzen und die Aneignung von Kirchenbesitz an.
In den darauffolgenden zehn Jahren wurden 30.000 Kirchen zerstört, und unzählige Christen traten
zum Islam über, um ihr Leben zu retten. Im Jahr 1009 ließ al-Hakim die Grabeskirche in Jerusalem
zusammen mit mehreren anderen Kirchen, darunter die Auferstehungskirche, zerstören. Im Jahr
1056 vertrieben die Muslime 300 Christen aus Jerusalem und verboten europäischen Christen, die
wieder aufgebaute Grabeskirche zu betreten. Als die seldschukischen Türken im Jahr 1077
Jerusalem einnahmen, versprach der Seldschuke Emir Atsiz bin Uwaq, die Einwohner zu
verschonen. Als jedoch seine Männer die Stadt betreten hatten, ermordeten sie rund 3.000
Menschen.(...)
Auszüge aus: Die Wahrheit über die Kreuzzüge, Robert Spencer über die Folgen der verbreiteten
historischen Irrtümer

Der Islam ist eine Religion der nicht nur das Jenseits sondern auch das Dieseits regelt. Und genau
dagegen hab ich ebenfalls etwas. Nach christlichen Grunsätzen zu leben ist etwas anderes als nach
der islamischen Sharia zu leben. Allerdings ist bisher noch überall wo die Moslems in der Mehrzahl
waren dieses Recht eingeführt worden. Der Satz "Recht und Gesetz mit Religion in Zusammenhang
zu bringen" zeigt, dass das Wesen dieser "Religion" kein bischen verstanden wurde bzw. wird
unsere aufgeklärte westliche Sicht als Maßstab angelegt, was grundsätzlich falsch ist. Genau
deswegen kann der Islam ja von Frieden sprechen wenn er Unterwerfung meint und von Toleranz
wenn er mal keine Christen und Juden für den Zeitraum von 50 Jahren tötet.

Provokation und Gegenangriff :

635 n.Ch. besetzten die Heere des Halbmonds das christliche Syrien und das christliche Palästina
638 n.Ch. nahmen sie Jeruslem ein
640 n.Ch. eroberten sie Persien, Armenien und Mesopotanien
668 n.Ch. erster Angriff auf Knstanopel mit 5jähriger Belagerung
711 n.Ch. erster Schritt in Richtung Europa über die Straße von Gibraltar, Überfall auf das
erzkatholische Spanien und Portugal
721 n.Ch. Angriff auf das katholische Frankreich, dort wüteten sie 11 lange Jahre und schlachteten
jeden Christen ab der sich nicht in Demut in den Dreck warf wenn ein Herr vorbeikam.
731 n.Ch. landeten 380.000 Mann und 10.000 Reiter in Bordeaux, welches sich um das Leben
seiner Bewohner zu retten sofort ergab, jedoch ohne großen Erfolg, 140000 Christen werden
abgeschlachtet.

hätte Karl Martell nicht 732 die Schlacht von Poitiers-Tours gewonnen, wäre der europäische
Kontinent abendländischer Prägung wohl nicht zu retten gewesen.

827 n.Ch. Landung auf Sizilien
836 n.Ch. Landung in Brindisi
840 n.Ch. Landung in Bari
841 Landung in Ancoa
846 Landung in Ostia mit der Plünderung Roms
898 Landung in der Provence
911 Vormarsch über die Alpen bis Piemont, Bündner Tal und Genfer See
940 Besetzung von Toulon

Dann begann von 1096-1099 der Erste Kreuzzug um Palästina von den Heiden (Moslems) zu
Befreien und als Antwort auf die permanten Eroberungen durch die Truppen des Halbmonds. Die
damalige Kirche ist durchaus vergleichbar mit dem damaligen und heutigen Islam, die heutige
aufgeklärte Form des Zusammenlebens ist unvereinbar mit dem seit Mohamed unveränderten Islam.

1356 (also 84 Jahre nach dem 8. Kreuzug) fielen die Türken in Gallipoli ein
1357 Eroberung von Thrakien, Mazedonien und Albanien
Erst 1396 wurden diese Eroberungen quasi von den Mongolen (einem Bruderstamm der
Turkmenen, heute Türken) gestoppt, denn die damals verstrittenen und ungeeinten Türken mussten
sich diesen erwehern (was nicht klappte, erst eine Ägyptische Armee hat die Monngolen
vernichtend geschlagen)
1430 nahmen die Türken ihre Eroberungsfeldzüge in Richtung Europa wieder auf und eroberten das
venezianische Saloniki
1453 Belagerung von Konstantinopel und dessen Eroberung am 29. Mai durch Mohammed II
1456 Eroberung von Athen
1476 Angriff auf die Republik Venedig bis ins Isonzo Tal hinein
1512 Angriff auf Ungarn und totale Vernichtung von Buda
bis 1515 Versklavung von 3 Millionen Ungarn
1529 Angriff auf Ungarn/Österreich allerdings gescheitert
1565 Eroberung von Malta
1571 Eroberung von Zypern
1621 und 1672 Eroberungszzug bis nach Polen
1683 Großangriff auf Wien, der damaligen Hauptstadt der Christenheit mit 500000 Soldaten, 1000
Kanonen, 40000 Pferden 20000 Kamelen
Engländer, Spanier, Deutsche, Ukrainer, Polen, Genuesen, Venezianer, Toskaner, Piemonteser und
Papsttreue errangen am 12. September 1683 den bis heute wohl wichtigsten Sieg gegen den Islam
und verteidigten die Stadt gegen die Horden des Halbmondes.


:cool: pp
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.946.284 von mausschubser am 15.09.06 10:27:59"Abschließend sei von mir noch angemerkt, dass ich es für nicht besonders geschickt hielt, dass Benedikt für seine Kritik ausgerechnet ein Zitat aus dem Mittelalter wählte, ein Zeitalter, in dem das Christentum sich nicht gerade vorteilhaft ausgezeichnet hatte."

Also ich lese da nicht unbedingt Kritik heraus. Vielmehr stellt der Papst zwei diamentrale Standpunkte dar, nämlich einerseits den Kaiser, der im Sinne griechischer Tradition meint Vernunft und Religion bildeten eine Einheit und dem islamischen Lehrer, der das ablehnt (und wie der Papst ausführt, damit die Reformatoren und Kant vorwegnahm (der Papst spricht von insgesamt drei Enthellenisierugnswellen). Letzte kann der Papst natürlich nicht voll befürworten (diese Wellen nennen wir heute Aufklärung). Immerhin gesteht er uns aber zu, dass wir nicht hinter diese Wellen (hinter die Aufklärung zurückfallen müssten, denn diese hätten "dem Menschen große Möglichkeiten erschlossen und uns Fortschritte an Menschlichkeit geschenkt." Der Papst postuliert anscheinend irgendwie einen dritten Weg, den er aber nicht so genau definieren kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.946.577 von cajadeahorros am 15.09.06 10:44:18War in sachen des getöteten Priesters nicht von allen Seiten, insbesondere natürlich von türkischer und muslimischer Seite, betont worden, dass es sich um einen bedauerlichen Einzelfall gehandelt haben sollte? Dann wäre ein massiver Protest von Benedikt übertrieben, und er kann lieber im Kämmerlein für das Seelenheil des Ermordeten beten. Oder möchtest du mir, wenn du Proteststürme forderst (und dies wegen ihres Ausbleibens nutzt, um der katholischen Kirche ganz andere Pläne zu unterstellen), jetzt sagen, dass irgendwie doch alle Priester, vielleicht sogar alle Christen in der Türkei in einer lebensbedrohlichen Situation stecken? Dann müßte Benedikt massiv seine Stimme erheben, nicht wahr?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.946.770 von mausschubser am 15.09.06 10:56:23Nun wie gesagt, warten wir ab.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.937.569 von Neonjaeger am 14.09.06 20:07:12Na, dann sollte er aufpassen bei seinem Türkeibesuch, wenn mich nicht alles täuscht, dann ist dort gerade ein Buch erschienen, in welchem der Papst beim Besuch in der Türkei ermordet wird.


Komisch das sich darüber keiner hier aufregt.

Aber wenn einem das Islamgelaber auf den Sack geht und man das sagt ist man ein Rassist oder Ausländerfeind ! Danke ihr Multikultifreunde.
Deutschland hat fertig ! :laugh:


Stutz
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.946.557 von Peter_Pan.com am 15.09.06 10:44:32Peter_Pan.com, deine Aufstellung betont nur, dass die Kreuzzüge nicht einfach aus sich heraus entstanden sind. Sie zeigt auch noch mal, ergänzend zu meinen Ausführungen bezüglich einer gewalttätigen Eroberungsphilosophie Mohammeds und seiner ersten Anhänger, dass islamische Staaten brutal gegen christliche Gemeinden vorgegangen sind.

Das alles ändert aber nichts daran, dass die Kreuzzüge im Endeffekt alles andere als Verteidigungsfeldzüge waren. Schließlich wurden ganze Städte vernichtet und ihre Bevölkerungen niedergemetzelt. Besonders christlich ist das wohl nicht, bestenfalls ist es ein Heimzahlen mit gleicher Münze, wobei, ich weise noch einmal darauf hin, zum Zeitpunkt der Kreuzzüge in vielen Bereichen Andersgläubige trotz der aufgelisteten Exzesse mehr Rechte und Möglichkeiten unter islamischen Regierungen hatten als unter christlichen. Natürlich ist auch das abhängig von der jeweiligen Region, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Die Kreuzzüge pervertierten von religiös inspirierten Verteidigungs- und Abwehrkämpfen zu brutalen politischen Machtfeldzügen, die auch vor Glaubensgenossen nicht Halt machte. Die Eroberung Konstantinopels durch ein christliches Kreuzfahrerheer 1204 vernichtete vermutlich nicht weniger Menschenleben und Kultur als die muslimische Eroberung zweieinhalb Jahrhunderte später...

Auch hier zeigt sich wieder: Das Christentum dieser Zeit war pervertiert, aber der Islam war auch kein Hort der Glückseligkeit...
APOSTOLISCHE REISE VON PAPST BENEDIKT XVI.
NACH MÜNCHEN, ALTÖTTING UND REGENSBURG
(9.-14. SEPTEMBER 2006)

TREFFEN MIT DEN VERTRETERN AUS DEM
BEREICH DER WISSENSCHAFTEN

ANSPRACHE VON BENEDIKT XVI.

Aula Magna der Universität Regensburg
Dienstag, 12. September 2006



Glaube, Vernunft und Universität.
Erinnerungen und Reflexionen.

Eminenzen, Magnifizenzen, Exzellenzen,
verehrte Damen und Herren!

Es ist für mich ein bewegender Augenblick, noch einmal in der Universität zu sein und noch einmal eine Vorlesung halten zu dürfen. Meine Gedanken gehen dabei zurück in die Jahre, in denen ich an der Universität Bonn nach einer schönen Periode an der Freisinger Hochschule meine Tätigkeit als akademischer Lehrer aufgenommen habe. Es war – 1959 – noch die Zeit der alten Ordinarien-Universität. Für die einzelnen Lehrstühle gab es weder Assistenten noch Schreibkräfte, dafür aber gab es eine sehr unmittelbare Begegnung mit den Studenten und vor allem auch der Professoren untereinander. In den Dozentenräumen traf man sich vor und nach den Vorlesungen. Die Kontakte mit den Historikern, den Philosophen, den Philologen und natürlich auch zwischen beiden Theologischen Fakultäten waren sehr lebendig. Es gab jedes Semester einen sogenannten Dies academicus, an dem sich Professoren aller Fakultäten den Studenten der gesamten Universität vorstellten und so ein Erleben von Universitas möglich wurde – auf das Sie, Magnifizenz, auch gerade hingewiesen haben– die Erfahrung nämlich, daß wir in allen Spezialisierungen, die uns manchmal sprachlos füreinander machen, doch ein Ganzes bilden und im Ganzen der einen Vernunft mit all ihren Dimensionen arbeiten und so auch in einer gemeinschaftlichen Verantwortung für den rechten Gebrauch der Vernunft stehen – das wurde erlebbar. Die Universität war auch durchaus stolz auf ihre beiden Theologischen Fakultäten. Es war klar, daß auch sie, indem sie nach der Vernunft des Glaubens fragen, eine Arbeit tun, die notwendig zum Ganzen der Universitas scientiarum gehört, auch wenn nicht alle den Glauben teilen konnten, um dessen Zuordnung zur gemeinsamen Vernunft sich die Theologen mühen. Dieser innere Zusammenhalt im Kosmos der Vernunft wurde auch nicht gestört, als einmal verlautete, einer der Kollegen habe geäußert, an unserer Universität gebe es etwas Merkwürdiges: zwei Fakultäten, die sich mit etwas befaßten, was es gar nicht gebe – mit Gott. Daß es auch solch radikaler Skepsis gegenüber notwendig und vernünftig bleibt, mit der Vernunft nach Gott zu fragen und es im Zusammenhang der Überlieferung des christlichen Glaubens zu tun, war im Ganzen der Universität unbestritten.

All dies ist mir wieder in den Sinn gekommen, als ich kürzlich den von Professor Theodore Khoury - Münster - herausgegebenen Teil des Dialogs las, den der gelehrte byzantinische Kaiser Manuel II. Palaeologos wohl 1391 im Winterlager zu Ankara mit einem gebildeten Perser über Christentum und Islam und beider Wahrheit führte. Der Kaiser hatvermutlich während der Belagerung von Konstantinopel zwischen 1394 und 1402 den Dialog aufgezeichnet; so versteht man auch, daß seine eigenen Ausführungen sehr viel ausführlicher wiedergegeben sind, als die seines persischen Gesprächspartners. Der Dialog erstreckt sich über den ganzen Bereich des von Bibel und Koran umschriebenen Glaubensgefüges und kreist besonders um das Gottes- und das Menschenbild, aber auch immer wieder notwendigerweise um das Verhältnis der, wie man sagte, „drei Gesetze“ oder „drei Lebensordnungen“: Altes Testament – Neues Testament – Koran. Jetzt, in dieser Vorlesung möchte ich darüber nicht handeln, nur einen – im Aufbau des ganzen Dialogs eher marginalen – Punkt berühren, der mich im Zusammenhang des Themas Glaube und Vernunft fasziniert hat und der mir als Ausgangspunkt für meine Überlegungen zu diesem Thema dient.

In der von Professor Khoury herausgegebenen siebten Gesprächsrunde (διάλεξις – Kontroverse) kommt der Kaiser auf das Thema des Djihād, des heiligen Krieges zu sprechen. Der Kaiser wußte sicher, daß in Sure 2, 256 steht: Kein Zwang in Glaubenssachen – es ist eine der frühen Suren aus der Zeit, wie uns die Kenner sagen, in der Mohammed selbst noch machtlos und bedroht war. Aber der Kaiser kannte natürlich auch die im Koran niedergelegten – später entstandenen – Bestimmungen über den heiligen Krieg. Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von „Schriftbesitzern“ und „Ungläubigen“ einzulassen, wendet er sich in erstaunlich schroffer, uns überraschend schrofferForm ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst dunur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“. Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat,dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. „Gott hat kein Gefallen am Blut”, sagt er, „und nicht vernunftgemäß, nicht „σὺνλόγω” zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann...".

Der entscheidende Satz in dieser Argumentation gegen Bekehrung durch Gewalt lautet: Nicht vernunftgemäß handeln ist dem Wesen Gottes zuwider. Der Herausgeber, Theodore Khoury, kommentiert dazu: Für den Kaiser als einen in griechischer Philosophie aufgewachsenen Byzantiner ist dieser Satz evident. Für die moslemische Lehre hingegen ist Gott absolut transzendent. Sein Wille ist an keine unserer Kategorien gebunden und sei es die der Vernünftigkeit. Khoury zitiert dazu eine Arbeit des bekannten französischen Islamologen R.Arnaldez, der darauf hinweist, daß Ibn Professor Khoury Hazn so weit gehe zu erklären, daß Gott auch nicht durch sein eigenes Wort gehalten sei und daß nichts ihn dazu verpflichte, uns die Wahrheit zu offenbaren. Wenn er es wollte, müsse der Mensch auch Götzendienst treiben.

An dieser Stelle tut sich ein Scheideweg im Verständnis Gottes und so in der konkreten Verwirklichung von Religion auf, der uns heute ganz unmittelbar herausfordert.Hier tut sich ein Scheideweg im Verständnis Gottes und so in der konkreten Verwirklichung von Religion auf, der uns heute ganz unmittelbar herausfordert. Ist es nur griechisch zu glauben, daß vernunftwidrig zu handeln dem Wesen Gottes zuwider ist, oder gilt das immer und in sich selbst? Ich denke, daß an dieser Stelle der tiefe Einklang zwischen dem, was im besten Sinn griechisch ist und dem auf der Bibel gründenden Gottesglauben sichtbar wird. Den ersten Vers der Genesis, den ersten Vers der Heiligen Schrift überhaupt abwandelnd, hat Johannes den Prolog seines Evangeliums mit dem Wort eröffnet: Im Anfang war der Logos. Dies ist genau das Wort, das der Kaiser gebraucht: Gott handelt „σὺνλόγω”, mit Logos. Logos ist Vernunft und Wort zugleich – eine Vernunft, die schöpferisch ist und sich mitteilen kann, aber eben als Vernunft. Johannes hat uns damit das abschließende Wort des biblischen Gottesbegriffs geschenkt, in dem alle die oft mühsamen und verschlungenen Wege des biblischen Glaubens an ihr Ziel kommen und ihre Synthese finden. Im Anfang war der Logos, und der Logos ist Gott, so sagt uns der Evangelist. Das Zusammentreffen der biblischen Botschaft und des griechischen Denkens war kein Zufall. Die Vision des heiligen Paulus, dem sich die Wege in Asien verschlossen und der nächtens in einem Gesicht einen Mazedonier sah und ihn rufen hörte: Komm herüber und hilf uns (Apg 16, 6 – 10) – diese Vision darf als Verdichtung des von innen her nötigen Aufeinanderzugehens zwischen biblischem Glauben und griechischem Fragen gedeutet werden.

Dabei war dieses Zugehen längst im Gang. Schon der geheimnisvolle Gottesname vom brennenden Dornbusch, der diesen Gott aus den Göttern mit den vielen Namen herausnimmt und von ihm einfach das „Ich bin“, das Dasein aussagt, ist eine Bestreitung des Mythos, zu der der sokratische Versuch, den Mythos zu überwinden und zu übersteigen, in einer inneren Analogie steht. Der am Dornbusch begonnene Prozeß kommt im Innern des Alten Testaments zu einer neuen Reife während des Exils, wo nun der landlos und kultlos gewordene Gott Israels sich als den Gott des Himmels und der Erde verkündet und sich mit einer einfachen, das Dornbusch-Wort weiterführenden Formel vorstellt: „Ich bin’s.“ Mit diesem neuen Erkennen Gottes geht eine Art von Aufklärung Hand in Hand, die sich im Spott über die Götter drastisch ausdrückt, die nur Machwerke der Menschen seien (vgl. Ps 115). So geht der biblische Glaube in der hellenistischen Epoche bei aller Schärfe des Gegensatzes zu den hellenistischen Herrschern, die die Angleichung an die griechische Lebensweise und ihren Götterkult erzwingen wollten,dem Besten des griechischen Denkens von innen her entgegen zu einer gegenseitigen Berührung, wie sie sich dann besonders in der späten Weisheits-Literatur vollzogen hat. Heute wissen wir, daß die in Alexandrien entstandene griechische Übersetzung des Alten Testaments – die Septuaginta – mehr als eine bloße (vielleicht sogarwenig positiv zu beurteilende) Übersetzung des hebräischen Textes, nämlich ein selbständiger Textzeuge und ein eigener wichtiger Schritt der Offenbarungsgeschichte ist, in dem sich diese Begegnung auf eine Weise realisiert hat, die für die Entstehung des Christentums und seine Verbreitung entscheidende Bedeutung gewann. Zutiefst geht es dabei um die Begegnung zwischen Glaube und Vernunft, zwischen rechter Aufklärung und Religion. Manuel II. hat wirklich aus dem inneren Wesen des christlichen Glaubens heraus und zugleich aus dem Wesen des Griechischen, das sich mit dem Glauben verschmolzen hatte, sagen können: Nicht „mit dem Logos“ handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider.

Hier ist der Redlichkeit halber anzumerken, daß sich im Spätmittelalter Tendenzen der Theologie entwickelt haben, die diese Synthese von Griechischem und Christlichem aufsprengen. Gegenüber dem sogenannten augustinischen und thomistischen Intellektualismus beginnt bei Duns Scotus eine Position des Voluntarismus, die schließlich in den weiteren Entwicklungen dahinführte zu sagen, wir kennten von Gott nur seine Voluntas ordinata. Jenseits davon gebe es die Freiheit Gottes, kraft derer er auch das Gegenteil von allem, was er getan hat, hätte machen und tun können. Hier zeichnen sich Positionen ab, die denen von Ibn Hazn durchaus nahekommen können und auf das Bild eines Willkür-Gottes zulaufen könnten, der auch nicht an die Wahrheit und an das Gute gebunden ist. Die Transzendenz und die Andersheit Gottes werden so weit übersteigert, daß auch unsere Vernunft, unser Sinn für das Wahre und Gute kein wirklicher Spiegel Gottes mehr sind, dessen abgründige Möglichkeiten hinter seinen tatsächlichen Entscheiden für uns ewig unzugänglich und verborgen bleiben. Demgegenüber hat der kirchliche Glaube immer daran festgehalten, daß es zwischen Gott und uns, zwischen seinem ewigen Schöpfergeist und unserer geschaffenen Vernunft eine wirkliche Analogie gibt, in der zwar – wie das vierte Laterankonzil 1215 sagt – die Unähnlichkeiten unendlich größer sind als die Ähnlichkeiten, aber eben doch die Analogie und ihre Sprache nicht aufgehoben werden. Gott wird nicht göttlicher dadurch, daß wir ihn in einen reinen und undurchschaubaren Voluntarismus entrücken, sondern der wahrhaft göttliche Gott ist der Gott, der sich als Logos gezeigt und als Logos liebend für uns gehandelt hat.Gewiß, die Liebe „übersteigt“, wie Paulus sagt, die Erkenntnis und vermag daher mehr wahrzunehmen als das bloße Denken (vgl. Eph 3, 19), aber sie bleibt doch Liebe des Gottes-Logos, weshalb christlicher Gottesdienst, wie noch einmal Paulus sagt, „λογικη λατρεία“ ist – Gottesdienst, der im Einklang mit dem ewigen Wort und mit unserer Vernunft steht (vgl. Röm 12, 1).

Dieses hier angedeutete innere Zugehen aufeinander, das sich zwischen biblischem Glauben und griechischem philosophischem Fragen vollzogen hat, ist ein nicht nur religionsgeschichtlich, sondern weltgeschichtlich entscheidender Vorgang, der uns auch heute in diePflicht nimmt. Wenn man diese Begegnung sieht, ist es nicht verwunderlich, daß das Christentum trotz seines Ursprungs und wichtiger Entfaltungen im Orient schließlich seine geschichtlich entscheidende Prägung in Europa gefunden hat. Wir können auch umgekehrt sagen: Diese Begegnung, zu der dann noch das Erbe Roms hinzutritt, hat Europa geschaffen und bleibt die Grundlage dessen, was man mit Recht Europa nennen kann.

Der These, daß das kritisch gereinigte griechische Erbe wesentlich zum christlichen Glauben gehört, steht die Forderung nach der Enthellenisierung des Christentums entgegen, die seit dem Beginn der Neuzeit wachsend das theologische Ringen beherrscht. Wenn man näher zusieht, kann man drei Wellen des Enthellenisierungsprogramms beobachten, die zwar miteinander verbunden, aber in ihren Begründungen und Zielen doch deutlich voneinander verschieden sind.

Die Enthellenisierung erscheint zuerst mit den Anliegender Reformation des 16. Jahrhunderts verknüpft. Die Reformatoren sahen sich angesichts der theologischen Schultradition einer ganz von der Philosophie her bestimmten Systematisierung des Glaubens gegenüber, sozusagen einer Fremdbestimmung des Glaubens durch ein nicht aus ihm kommendes Denken. Der Glaube erschien dabei nicht mehr als lebendiges geschichtliches Wort, sondern eingehaust in ein philosophisches System. Das Sola Scriptura sucht demgegenüber die reine Urgestalt des Glaubens, wie er im biblischen Wort ursprünglich da ist. Metaphysik erscheint als eine Vorgabe von anderswoher, von der man den Glauben befreien muß, damit er ganz wieder er selber sein könne. In einer für die Reformatoren nicht vorhersehbaren Radikalität hat Kant mit seiner Aussage, er habe das Denken beiseite schaffen müssen, um dem Glauben Platz zu machen, aus diesem Programm heraus gehandelt. Er hat dabei den Glauben ausschließlich in der praktischen Vernunft verankert und ihm den Zugang zum Ganzen der Wirklichkeit abgesprochen.

Die liberale Theologie des 19. und 20. Jahrhunderts brachte eine zweite Welle im Programm der Enthellenisierung mit sich, für die Adolf von Harnack als herausragender Repräsentant steht. In der Zeit, als ich studierte, wie in den frühen Jahren meines akademischen Wirkens war dieses Programm auch in der katholischen Theologie kräftig am Werk. Pascals Unterscheidung zwischen dem Gott der Philosophen und dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs diente als Ausgangspunkt dafür. In meiner Bonner Antrittsvorlesung von 1959 habe ich mich damit auseinanderzusetzen versucht, und möchte dies alles hiernicht neu aufnehmen. Wohl aber möchte ich wenigstens in aller Kürze versuchen, das unterscheidend Neue dieser zweiten Enthellenisierungswelle gegenüber der ersten herauszustellen. Als Kerngedanke erscheint bei Harnack die Rückkehr zum einfachen Menschen Jesus und zu seiner einfachen Botschaft, die allen Theologisierungen und eben auch Hellenisierungen voraus liege: Diese einfache Botschaft stelle die wirkliche Höhe der religiösen Entwicklung der Menschheit dar. Jesus habe den Kult zugunsten der Moral verabschiedet. Er wird im letzten als Vater einer menschenfreundlichen moralischen Botschaft dargestellt. Dabei geht es Harnack im Grunde darum, das Christentum wieder mit der modernen Vernunft in Einklang zu bringen, eben indem man es von scheinbar philosophischen und theologischen Elementen wie etwa dem Glauben an die Gottheit Christi und die Dreieinheit Gottes befreie. Insofern ordnet die historisch-kritische Auslegung des Neuen Testaments, wie er sie sah, die Theologie wieder neu in den Kosmos der Universität ein: Theologie ist für Harnack wesentlich historisch und so streng wissenschaftlich. Was sie auf dem Weg der Kritik über Jesus ermittelt, ist sozusagen Ausdruck der praktischen Vernunft und damit auch im Ganzen der Universität vertretbar. Im Hintergrund steht die neuzeitliche Selbstbeschränkung der Vernunft, wie sie in Kants Kritiken klassischen Ausdruck gefunden hatte, inzwischen aber vom naturwissenschaftlichen Denken weiter radikalisiert wurde. Diese moderne Auffassung der Vernunft beruht auf einer durch den technischen Erfolg bestätigten Synthese zwischen Platonismus (Cartesianismus) und Empirismus, um es verkürzt zu sagen. Auf der einen Seite wird die mathematische Struktur der Materie, sozusagen ihre innere Rationalität vorausgesetzt, die es möglich macht, sie in ihrer Wirkform zu verstehen und zu gebrauchen: Diese Grundvoraussetzung ist sozusagen das platonische Element im modernen Naturverständnis. Auf der anderen Seite geht es um die Funktionalisierbarkeit der Natur für unsere Zwecke, wobei die Möglichkeit der Verifizierung oder Falsifizierung im Experiment erst die entscheidende Gewißheit liefert. Das Gewicht zwischen den beiden Polen kann je nachdem mehr auf der einen oder der anderen Seite liegen. Ein so streng positivistischer Denker wie J. Monod hat sich als überzeugter Platoniker bezeichnet.

Dies bringt zwei für unsere Frage entscheidende Grundorientierungen mit sich. Nur die im Zusammenspiel von Mathematik und Empirie sich ergebende Form von Gewißheit gestattet es, von Wissenschaftlichkeit zu sprechen. Was Wissenschaft sein will, muß sich diesem Maßstab stellen. So versuchten dann auch die auf die menschlichen Dinge bezogenen Wissenschaften wie Geschichte, Psychologie, Soziologie, Philosophie sich diesem Kanon von Wissenschaftlichkeit anzunähern. Wichtig für unsere Überlegungen ist aber noch, daß die Methode als solche die Gottesfrage ausschließt und sie als unwissenschaftliche oder vorwissenschaftliche Frage erscheinen läßt. Damit aber stehen wir vor einer Verkürzung des Radius von Wissenschaft und Vernunft, die in Frage gestellt werden muß.

Darauf werde ich zurückkommen. Einstweilen bleibt festzustellen, daß bei einem von dieser Sichtweise herbestimmten Versuch, Theologie „wissenschaftlich“ zu erhalten, vom Christentum nur ein armseliges Fragmentstück übrigbleibt. Aber wir müssen mehrsagen:Wenn dies allein die ganze Wissenschaft ist, dann wird der Mensch selbst dabei verkürzt. Denn die eigentlich menschlichen Fragen, die nach unserem Woher und Wohin, die Fragen der Religion und des Ethos können dann nicht im Raum der gemeinsamen, von der so verstandenen „Wissenschaft“ umschriebenen Vernunft Platz finden und müssen ins Subjektive verlegt werden. Das Subjekt entscheidet mit seinen Erfahrungen, was ihm religiös tragbar erscheint, und das subjektive „Gewissen“ wird zur letztlich einzigen ethischen Instanz. So aber verlieren Ethos und Religion ihre gemeinschaftsbildende Kraft und verfallen der Beliebigkeit. Dieser Zustand aber ist für die Menschheit gefährlich: Wir sehen es an den uns bedrohenden Pathologien der Religion und der Vernunft, die notwendig ausbrechen müssen, wo die Vernunft so verengt wird, daß ihr die Fragen der Religion und des Ethos nicht mehr zugehören. Was an ethischen Versuchen von den Regeln der Evolution oder von Psychologie und Soziologie her bleibt, reicht einfach nicht aus.

Bevor ich zu den Schlußfolgerungen komme, auf die ich mit alledem hinaus will, muß ich noch kurz die dritte Enthellenisierungswelle andeuten, die zurzeit umgeht. Angesichts der Begegnung mit der Vielheit der Kulturen sagt man heute gern, die Synthese mit dem Griechentum, die sich in der alten Kirche vollzogen habe, sei eine erste Inkulturation des Christlichen gewesen, auf die man die anderen Kulturen nicht festlegen dürfe. Ihr Recht müsse es sein, hinter diese Inkulturation zurückzugehen auf die einfache Botschaft des Neuen Testaments, um sie in ihren Räumen jeweils neu zu inkulturieren. Diese These ist nicht einfach falsch, aber doch vergröbert und ungenau. Denn das Neue Testament ist griechisch geschrieben und trägt in sich selber die Berührung mit dem griechischen Geist, die in der vorangegangenen Entwicklung des Alten Testaments gereift war. Gewiß gibt es Schichten im Werdeprozeß der alten Kirche, die nicht in alle Kulturen eingehen müssen. Aber die Grundentscheidungen, die eben den Zusammenhang des Glaubens mit dem Suchen der menschlichen Vernunft betreffen, die gehören zu diesem Glauben selbst und sind seine ihm gemäße Entfaltung.

Damit komme ich zum Schluß. Die eben in ganz groben Zügen versuchte Selbstkritik der modernen Vernunft schließt ganz und gar nicht die Auffassung ein, man müsse nun wieder hinter die Aufklärung zurückgehen und die Einsichten der Moderne verabschieden. Das Große der modernen Geistesentwicklung wird ungeschmälert anerkannt: Wir alle sind dankbar für die großen Möglichkeiten, die sie dem Menschen erschlossen hat und für die Fortschritte an Menschlichkeit, die uns geschenkt wurden. Das Ethos der Wissenschaftlichkeit– Sie haben es angedeutet Magnifizenz – istim übrigen Wille zum Gehorsam gegenüber der Wahrheit und insofern Ausdruck einer Grundhaltung, die zu den wesentlichen Entscheiden des Christlichen gehört. Nicht Rücknahme, nicht negative Kritik ist gemeint, sondern um Ausweitung unseres Vernunftbegriffs und -gebrauchs geht es. Denn bei aller Freude über die neuen Möglichkeiten des Menschen sehen wir auch die Bedrohungen, die aus diesen Möglichkeiten aufsteigen und müssen uns fragen, wie wir ihrer Herr werden können. Wir können es nur, wenn Vernunft und Glaube auf neue Weise zueinanderfinden; wenn wir die selbstverfügte Beschränkung der Vernunft auf das im Experiment Falsifizierbare überwinden und der Vernunft ihre ganze Weite wieder eröffnen. In diesem Sinn gehört Theologie nicht nur als historische und humanwissenschaftliche Disziplin, sondern als eigentliche Theologie, als Frage nach der Vernunft des Glaubens an die Universität und in ihren weiten Dialog der Wissenschaften hinein.

Nur so werden wir auch zum wirklichen Dialog der Kulturen und Religionen fähig, dessen wir so dringend bedürfen. In der westlichen Welt herrscht weithin die Meinung, allein die positivistische Vernunft und die ihr zugehörigen Formen der Philosophie seien universal. Aber von den tief religiösen Kulturen der Welt wird gerade dieser Ausschluß des Göttlichen aus der Universalität der Vernunft als Verstoß gegen ihre innersten Überzeugungen angesehen. Eine Vernunft, die dem Göttlichen gegenüber taub ist und Religion in den Bereich der Subkulturen abdrängt, ist unfähig zum Dialog der Kulturen. Dabei trägt, wie ich zu zeigen versuchte, die moderne naturwissenschaftliche Vernunft mit dem ihr innewohnenden platonischen Element eine Frage in sich, die über sie und ihre methodischen Möglichkeiten hinausweist. Sie selber muß die rationale Struktur der Materie wie die Korrespondenz zwischen unserem Geist und den in der Natur waltenden rationalen Strukturen ganz einfach als Gegebenheit annehmen, auf der ihr methodischer Weg beruht. Aber die Frage, warum dies so ist, die besteht doch und muß von der Naturwissenschaft weitergegeben werden, an andere Ebenen und Weisen des Denkens – an Philosophie und Theologie. Für die Philosophie und in anderer Weise für die Theologie ist das Hören auf die großen Erfahrungen und Einsichten der religiösen Traditionen der Menschheit, besonders aber des christlichen Glaubens, eine Erkenntnisquelle, der sich zu verweigern eine unzulässige Verengung unseres Hörens und Antwortens wäre. Mir kommt da ein Wort des Sokrates an Phaidon in den Sinn. In den vorangehenden Gesprächen hatte man viele falsche philosophische Meinungen berührt, und nun sagt Sokrates: Es wäre wohl zu verstehen, wenn einer aus Ärger über so viel Falsches sein übriges Leben lang alle Reden über das Sein haßte und schmähte. Aber auf diese Weise würde er der Wahrheit des Seienden verlustig gehen und einen sehr großen Schaden erleiden. Der Westen ist seit langem von dieser Abneigung gegen die grundlegenden Fragen seiner Vernunft bedroht und könntedamit nur einen großen Schaden erleiden. Mut zur Weite der Vernunft, nicht Absage an ihre Größe – das ist das Programm, mit dem eine dem biblischen Glauben verpflichtete Theologie in den Disput der Gegenwart eintritt. „Nicht vernunftgemäß, nicht mit dem Logos handeln ist dem Wesen Gottes zuwider“, hat Manuel II. von seinem christlichen Gottesbild her zu seinem persischen Gesprächspartner gesagt. In diesen großen Logos, in diese Weite der Vernunft laden wir beim Dialog der Kulturen unsere Gesprächspartner ein. Sie selber immer wieder zu finden, ist die große Aufgabe der Universität.

Anmerkung: Der Heilige Vater hat sich vorbehalten, diesen Text später mit Anmerkungen versehen zu veröffentlichen. Die vorliegende Fassung ist also als vorläufig zu betrachten
ISLAM-VORLESUNG DES PAPSTES

Muslimbruderschaft ruft zum Protest gegen Benedikt auf

Die islamkritischen Äußerungen von Papst Benedikt XVI. während einer Vorlesung in Regensburg sorgen für immer schärfere Kritik in der muslimischen Welt. Die ägyptische Muslimbruderschaft hat alle muslimischen Länder aufgefordert, mit dem Abbruch ihrer Beziehungen zum Vatikan zu drohen.



Kairo/Vatikanstadt - Nach der Kritik türkischer Religionsführer hat nun auch die einflussreiche Muslimbruderschaft in Ägypten die islamische Welt zum Protest gegen Papst Benedikt XVI. aufgerufen. Der Leiter der Muslimbruderschaft, Mohammed Mahdi Akef, fordert eine Entschuldigung des römisch-katholischen Kirchenoberhaupts für dessen Äußerungen zum muslimischen Verständnis des heiligen Krieges. :laugh:


Er rief alle muslimischen Staaten dazu auf, mit dem Abbruch ihrer Beziehungen zum Vatikan zu drohen, sollte der Papst seine Äußerungen nicht zurücknehmen.
:eek: Die Bemerkung zeuge von einem falschen Verständnis des Islam. Er sei erstaunt, dass der höchste Vertreter der katholischen Kirche, der Einfluss auf die öffentliche Meinung des Westens habe, sich so geäußert habe. Die ägyptische Muslimbruderschaft ist eine der ältesten, größten und einflussreichsten Organisationen in der arabischen Welt.


Zuvor hatte bereits die oberste türkische Religionsbehörde eine Entschuldigung für die während der Deutschlandreise gefallenen Bemerkungen des Papstes gefordert. Die Worte des Kirchenoberhauptes seien "extrem bedauerlich und besorgniserregend", sagte der Präsident des Amtes für religiöse Angelegenheiten, Ali Bardakoglu. Er warf dem aus Bayern stammenden Pontifex Hassgefühle vor und stellte dessen für November geplante Reise in die Türkei in Frage.

Auch Muslime in Deutschland reagierten empört. Der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, sagte dem "Tagesspiegel", es falle ihm "schwer zu glauben", dass der Papst "gerade im Verhältnis zur Gewalt die Grenze zwischen Islam und Christentum" sehe. Schließlich sei auch die Geschichte des Christentums blutig gewesen - "man denke nur an die Kreuzzüge oder die Zwangsbekehrungen von Juden und Muslimen in Spanien". Gerade im Islam sei der Vernunftgedanke "besonders präsent". Für die islamische Rechtsprechung sei "der Gebrauch des eigenen Kopfes sogar eine der Säulen".

Der Vorsitzende des Islamrats, Ali Kizilkaya, verwies darauf, dass Benedikt XVI. zu Beginn seines Besuchs an die Politik appelliert habe, den Dialog der Kulturen und Religionen zu verstärken. Dies sei allerdings "kein positiver Beitrag dazu", sagte Kizilkaya dem "Tagesspiegel". "Wenn wir alle in die historische Kiste greifen wollten, dann wäre der Dialog kaum möglich."


Der Vatikan erklärte, der Pontifex habe die muslimischen Gläubigen nicht beleidigen wollen. Ein Sprecher des Papstes sagte, das Zitat von Kaiser Manuel II. Palaiologos habe lediglich dazu gedient, das Thema zu illustrieren, nicht aber, die gesamte muslimische Religion als gewalttätig zu verurteilen. "Es war sicherlich nicht die Intention des Heiligen Vaters, eine detaillierte Studie zum Dschihad auszuführen und darüber, was die Muslime darüber denken - noch weniger, die Gefühle der muslimischen Gläubigen zu verletzten", teilte das Pressebüro des Vatikans mit.

Papst Benedikt XVI. war am Dienstag während einer Rede an der Universität Regensburg auf das muslimische Verständnis des Heiligen Krieges eingegangen und hatte bei dieser Gelegenheit einen christlich-byzantinischen Kaiser aus dem 14. Jahrhundert mit den Worten zitiert: "Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten." Der Pontifex vertrat dabei die Ansicht, dass Gewalt mit dem Wesen Gottes und dem Wesen der Seele nicht vereinbar sei.

hen/Reuters/dpa/AP


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,437177,00.h…


Die spinnen die Moslems. :rolleyes:
Papst-Rede

Moslems beklagen „Verleumdungskampagne“


| 15.09.06, 11:01 |

In der islamischen Welt wird die Kritik an den Äußerungen von Papst Benedikt XVI. während seines Bayern-Besuches lauter. Die Organisation der Islamischen Konferenz sprach von einer „Verleumdungskampagne“ des Papstes gegen den Propheten Mohammed.


Die Organisation, der 57 Staaten mit islamischer Bevölkerung angehören, erklärte am Donnerstagabend bei einer Konferenz im saudi-arabischen Dschidda: „Die OIC hofft, dass diese Kampagne nicht der Prolog für eine neue Politik des Vatikans gegenüber dem Islam ist.“


Der Papst habe Mohammed in seiner Vorlesung in Regensburg als „böse und unmenschlich“ dargestellt. Außerdem habe er behauptet, der Islam sei vor allem durch Blutvergießen und Gewalt verbreitet worden, „was mit der Natur Gottes nicht zu vereinbaren ist“. Dies stehe in krassem Widerspruch zum Ruf des Propheten Mohammed, der ein „Prophet der Gnade für die gesamte Menschheit“ sei. :eek::laugh::laugh::laugh:

„Papst verletzt UN-Charta“

In der Erklärung hieß es weiter, die OIC hoffe, dass der Vatikan eine Stellungnahme abgeben werde, die „seine wahre Haltung und seine wahren Ansichten über den Islam und die Lehren des Islam reflektiert“. Die OIC habe sich ihrerseits immer zurückgehalten und sich nie auf eine Polemik über die Kreuzzüge und Religionskriege der Kirche und die Verfolgung von Moslems während der Inquisition eingelassen, betonten die Vertreter der Mitgliedsstaaten.

Die Nationalversammlung Pakistans verabschiedete am Freitag einstimmig eine Resolution, in der es heißt: „Die Rede hat die Gefühle der Moslems verletzt.“ Benedikt habe auch gegen die Charta der Vereinten Nationen verstoßen. :confused: Der Papst werde im Interesse der Harmonie zwischen den verschiedenen Welt-Religionen aufgefordert, seine Aussagen zurückzunehmen.

Auch der Leiter der Moslem-Brüderschaft in Ägypten, Mohamed Mahdi Akef, forderte eine Entschuldigung des Papstes. Er rief alle moslemischen Staaten auf, mit dem Abbruch der Beziehungen zum Vatikan zu drohen. Die ägyptische islamische Arbeiterpartei rief zu Protestkundgebungen gegen den Pontifex auf. :rolleyes:

...


http://focus.msn.de/politik/papst/papst-rede_nid_35592.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.946.889 von mausschubser am 15.09.06 11:05:40um die Kreuzzüge gegen die Ungläubigen als barbarische Angriffskriege darzustellen taugt die Eroberung Konstantinopels 1204 genausowenig wie einige Kriege zwischen England und Frankreich oder andere Konflikte im Europa dieser Zeit.
Selbstredend geht es bei Krieg immer um Macht und Geld und Land und Frauen. Die Frage ist dann aber schon warum haben die Christen den Eroberungen durch den Halbmond so lange tatenlos zugesehen ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.947.397 von Peter_Pan.com am 15.09.06 11:43:36Die Frage ist dann aber schon warum haben die Christen den Eroberungen durch den Halbmond so lange tatenlos zugesehen ?



Vielleicht weil damals genauso tolerante Weicheier wie heute in Europa an der Macht waren? :confused:
Was regt ihr euch mal wieder auf,wie eine Schar Hühner.

Es wächst doch längst zusammen was zusammen gehört.

Dazu folgende Meldung:

Belgien: Ausbildung für Islam-Führungskräfte

Radio Vatikan - The Vatican

Die Katholische Universität in Löwen bietet zum neuen Studienjahr einen
Lehrgang für islamische Führungskräfte an. Die Ausbildung ...


http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=934…
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.947.424 von Fuller81 am 15.09.06 11:44:55ich vermute eher dass die Araber durch die Eroberungen in Persien eine überlegene Technik und Kriegsmaschinerie hatten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.947.436 von Eddy_Merckx am 15.09.06 11:45:44Die Katholische Universität in Löwen bietet zum neuen Studienjahr einen
Lehrgang für islamische Führungskräfte an.



Villeicht ein Scheinmanöver? In Wahrheitr werden das Führungskräfte ausgebildet, dass sie Tausende Moslems zum Christentum bekehren sollen... :eek:;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.947.510 von Fuller81 am 15.09.06 11:50:07
Ja,ich weiß schon das katholische Ja/Nein-Prinzip und die islamische Taqiya,man ist sich ja so ähnlich .... einlullen,einschläfern,umgarnen und dann den Sack zumachen. ... wie clever sie doch sind ....


Die Ausbildung richte sich insbesondere an künftige Imame und Religionslehrer, stehe aber auch allen anderen Interessierten offen, meldet die Katholische Nachrichtenagentur. Das Pilotprojekt laufe in Kooperation mit dem belgischen Islamrat und sei die erste theologische Hochschulausbildung für Muslime in Belgien. Der Abschluss wird mit einem Zertifikat bestätigt.
(kna 01.09.06 sp)


http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=934…
Es heißt doch immer, der Islam sei der Inbegriff der Toleranz.

Dazu gehört doch wohl auch, daß man eine Ansicht vertreten kann, die Moslems nicht teilen, oder ?

Offenbar nicht.

Erneut zeigt sich, daß der Islam eine Ideologie maßloser Intoleranz und des Haßes gegen alles unislamische ist.

Die Islamfürsprecher haben damit kein Problem. Wahrscheinlich ist ihnen der Islam in seiner gehäßigen Intoleranz genau aus diesem Grund so sympathisch. Wäre dem nicht so, so würden sie vom Islam Toleranz für unsere Kultur einfordern.

Inzwischen darf der Islam fast alles, selbst in unseren Ländern, und wir immer weniger, bis am Ende die Scharia kommt, sobald die demografische Entwicklung dies ermöglicht hat.
Der Papst kann froh sein, dass Stoibers Gesetzesverschärfung in punkto Beleidigung religiöser Gefühle (noch?) nicht in Kraft ist.
Sonst hätte man ihn wohl verhaften müssen. :laugh: lol
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.947.397 von Peter_Pan.com am 15.09.06 11:43:36Der Vergleich zwischen den Konflikten beispielsweise zwischen England und Frankreich und den Kreuzzügen hinkt, denn die Kreuzzüge waren per definitionem Kriege gegen Andersgläubige, die innereuropäischen Feldzüge aber in der Regel nicht, auch wenn da natürlich das Papsttum immer mal die eine oder andere Seite als die Vertreterin des "rechten Glaubens" unterstützte.

Dazu kommt, dass gerade der Vierte Kreuzzug zeigte, wie pervers die Verquickung zwischen Religion und Wirtschaft war. Eigentlich sollte Ägypten erobert / befreit werden, angegriffen und vernichtet wurde aber unter scheinheiligen Gründen das christliche Byzanz, das seit Jahrhunderten ein christliches Bollwerk gegen den nach Westen drängenden Islam bildete.

Und da kommen wir zu deiner Frage, warum alle Christen solange zugesehen haben. Anders als Fullers Kommentar, es seien alles Weicheier gewesen, waren die christlichen Staaten eben ganz normale Staaten mit ganz normalen Menschen, meistens egozentrisch eingestellt. Konstantinopel verhinderte das Vordringen des Islam aus dem Osten, die spanischen Königreiche das Vordringen aus dem Süden, also konnte man sich herrlich damit beschäftigen, sich bei der Verteilung von Land und Handelswegen intern die Rüben einzuschlagen. Die islamischen Eroberungen hatten nur bedingt etwas mit überlegenen Kriegstaktiken zu tun, denn im wesentlichen scheiterte das Christentum an seiner Unfähigkeit, die eigenen Parteien dauerhaft zu einigen. Der Fall von Konstantinopel im 15. Jahrhundert war beispielsweise nur möglich, da Byzanz schlichtweg im Stich gelassen worden war. Oder die Eroberung von Heraklion auf Kreta 1669 nach unglaublichen 21 Jahren Belagerung war nur möglich, weil die Europäer die Verteidigung dieser Stadt als Hobby für Heranwachsende und Jugendliche ansahen, die da halt mal während ihres Wachstums Krieg spielen, anstatt wirkliche Gegenmaßnahmen auch nur anzudenken.

Läßt man die letzte Konsequenz vermissen, spielen Kriegstaktiken nur eine kleine Rolle. Entschlossenheit ist eine manchmal wichtigere Sache. Die Kreuzfahrer des ersten Kreuzzuges haben dies übrigens gezeigt, als ein gar nicht so großes und mehrfach geteiltes Heer nach tausenen von Kilometern immer noch in der Lage war, die ausgeruhten und dort heimischen Einheiten in Nahost zu vernichten. Die ersten Kreuzfahrer waren durch ihr Gemisch an religiöser Inspiration (da gab es das noch), Abenteuerlust und Gewinngier so stark getrieben, dass die größeren Truppen des Gegners chancenlos waren (die zudem auch noch - zugegeben - kein taktisches Konzept gegen Panzerreiter entwickelt hatten). Wie gesagt, Entschlossenheit ist oftmals ein Punkt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.947.900 von Denali am 15.09.06 12:13:57Die Toleranz gilt ja! Allerdings, und das ist der entscheidende Haken, nur bei gleichzeitiger Einhaltung religiöser und gesellschaftlicher Grundprinzipien. Damit ist der Islam, wie ich weiter vorne schon schrieb, mehr und mehr reformationsunfähig, weil Kritik bestenfalls als unberechtigt weggeschoben, mehr und mehr und umso lautstarker aber als Beleidigung ausgelegt wird. Und gleichzeitig wird die falsche Fahne der Toleranz und Friedfertigkeit vorangetragen...

Wenn nun Kritiker sich auch noch entschuldigen müssen, schlägt das dem Faß den Boden aus...
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.947.900 von Denali am 15.09.06 12:13:57Naja,vielleicht richtet die Al-Azhar Universität in Kairo demnächst analog zu Löwen/Belgien einen Studiengang für katholische Geistliche ein.Jedenfalls hat Rom den ersten Schritt getan.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.947.988 von AdHick am 15.09.06 12:18:46Ach ad...entweder hast du nicht richtig gelesen oder hast es nicht verstanden. Der Papst hat niemanden beleidigt, die achso selbstgerechten und selbsterhöhten Muslime fühlen sich nur beleidigt. Deswegen das ganze Tamtam.
Benedikt gebrauchte ein Zitat, das aufzeigt, dass sich der Islam seit dem Mittelalter nicht im mindesten gewandelt hat.
Aber wer (atheistisch eingestellt und sich selbst deshalb für etwas besseres haltend) lieber mit den Muslimen paktiert, um gemeinsam ideologisch über die wesentlich fortgeschrittenere, weil reformierte katholische Kirche herzufallen, der ist nicht besser als das, was er gutmeinend zu bekämpfen gedenkt.

Beleuchten wir die Ansprache des Papstes in dem Licht, wie er sie meinte:


Der Papst verteidigt die Aufklärung

Benedikt XVI. als Theologe

Während Stimmen laut werden, die den Besuch des Papstes inhaltlich als konservative Volte werten, feiert Benedikt XVI. seine letzte große Messe in Deutschland. Und an der Regensburger Universität hält er eine bemerkenswerte Vorlesung.

Von Mirko Weber, Regensburg

Noch in der Nachschau wird kaum zu klären sein, wo der Papst sich in Bayern nun am meisten daheim gefühlt hat, was aber keinen Hiesigen hindert, die prinzipiell müßige Frage täglich neu zu diskutieren. Hatte München sich mit einer Leichtigkeit präsentiert, die der Stadt in ihren lichtesten Momenten tatsächlich eigen ist, offenbarte sich Altötting als erzkatholisches, bieder bayerisches Dorfidyll. Regensburg nun zeigt sich am Abend der Papstankunft von der schönsten Seiten - goldgelb strahlend, von Fackellicht erhellt und bevölkert mit lauter feierwilligen, freundlichen Menschen. Man tut das Mögliche für die anhaltend gute Stimmung im Land.

Alle Großmessen seit den Zeiten von Johannes Paul II. ähneln einander. Irgendwo, weit vorne ist der Protagonist gerade noch als pontifexisches Pünktchen sichtbar. Andererseits ist im Regensburger Fall schon der Weg hin zum Ereignis bemerkenswert. Er wird kilometerlang gesäumt von nahezu allen Tempeln der modernen kapitalistischen Verkaufs- und Bewusstseinsindustrie: Porsche, VW, der Media Markt und Aldi und so weiter. Es ist alles da, was die Warenwelt gemeinhin so ausmacht. Und all dies scheint doch, zumindest für einen Tag, ins zweite Glied gerückt. Wer aufs Islinger Feld kommt, mag, bildlich gesprochen, hinter all diesen Bäumen wieder den Wald erkennen.

Papst Benedikt nimmt die allbekannte Metapher in seinem Sinne auf, wenn er in der Predigt darauf zu sprechen kommt, dass es dem Gläubigen wohl oft so gehe, dass er angesichts der Flut an auslegender Literatur (zu der Joseph Ratzinger nicht wenig beigetragen hat) verzage. Religion an sich, sagt das Kirchenoberhaupt, könne dem Einzelnen schnell zu kompliziert und zu viel werden. Dabei sei alles so einfach. "Wir glauben an Gott", sagt der Papst und macht eine Pause, als sei damit erst einmal alles gesagt.

Wie mittlerweile nicht mehr weiter erstaunlich, setzt Benedikt XVI. auch auf dem Islinger Feld vor ungefähr 200 000 bis 250 000 Menschen auf eine Form der Ansprache, die sich bereits seit Anfang der Reise herauskristallisiert hat. Er spricht zum anwesenden Kirchenvolk in einfachsten Worten - die es freilich in sich haben. Denn an Gott glauben, fragt Papst Benedikt weiter, könne man das eigentlich heute noch? Diese Kernfrage berührt ein Lieblingsthema des Theologen Ratzinger. Es ist das Verhältnis der katholischen Kirche zu den Folgen der Aufklärung. Seitdem, so sagt Benedikt XVI. in Regensburg, arbeite zumindest ein Teil der Wissenschaft daran, "eine Welterklärung zu finden, in der Gott überflüssig wird". Die Gegenformel Benedikts lautet: Wäre der Mensch ein Zufall der Evolution, ließe sich nicht von schöpferischer Vernunft sprechen. Der vernünftige Mensch aber könne sich nur über einen vernünftigen Schöpfer definieren - den "Schöpfer Geist" des Himmels und der Erde. Das wiederum verpflichte den Menschen dazu, sein Leben nicht für sich selbst zu nehmen, sondern jeweils die "Sendung der Geschichte zu begreifen". Zu verneinen sei die Angst, zu schultern die Verantwortung.

Dass der Glaube per se vernünftig sei, ist so etwas wie der Generalbass der ratzingerschen Theologie. Gedanklich elegant improvisiert er darüber am frühen Abend in der Regensburger Universität, eingepasst in einen Rahmen, in dem er sich vielleicht doch ein wenig mehr heimisch fühlt als sonst wo. In der von einem 1391 geführten Dialog zwischen dem byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaeologos und einem gebildeten Perser inspirierten Überlegung geht es zunächst explizit um die Absage an den heiligen Krieg. Papst Benedikt begründet diese damit, dass der Dschihad dem Wesen Gottes nicht gemäß sei. Im Gegensatz zur moslemischen Lehre, wo Gott als absolut transzendent gelte und nicht die Wahrheit offenbaren müsse, sei es dem Wesen des christlichen Gottes zuwider, nicht vernunftgemäß zu handeln. Es folgen einige interessante gedankliche Brücken. Dann aber resümiert der Papst, dass es sich für seine Kirche von selbst verbiete, gedanklich hinter die Aufklärung zurückzufallen.

"Das Große der modernen Geistesentwicklung", sagt Papst Benedikt, werde seitens der katholischen Kirche "ungeschmälert anerkannt". Allerdings gelte es den dadurch entstehenden Bedrohungen Herr zu werden. Vernunft und Glaube müssten "auf neue Weise zueinander finden", nur dergestalt werde es zu einem wirklichen Dialog der Kulturen kommen. Eine Vernunft, die sich dem Göttlichen gegenüber taub stelle und "Religion in den Bereich der Subkultur" abdränge, sei dazu nicht in der Lage. Geschickt zitiert der Papst als - gewissermaßen weltliches Zeugnis - ein Wort aus einem Dialog des Sokrates: Wenn einer das Sein schmähe, weil so viel Falsches darin sei, gehe er der Wahrheit des Seienden doch verlustig. Was genau die grundlegenden Fragen sind, die der Westen laut Benedikt XVI. derzeit nicht ernsthaft bedenken mag, führt der Papst in diesem Fall nicht aus.

Aber anhand seiner früheren Äußerungen lassen sie sich leicht denken. Vom Verfall der Familie und der sozialen wie religiösen Strukturen in unsren Breiten hat der Papst seit seinem Amtsantritt schließlich schon häufiger gesprochen.

Aktualisiert: 13.09.2006, 06:12 Uhr
Artikel aus der
Stuttgarter Zeitung
vom 13.09.2006
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Also, ...wer von den Selbstgerechten hat hier etwas gegen die Aufklärung?
:keks:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.948.406 von Sealion am 15.09.06 12:44:04nee, hier hat nur mal wieder adhicks linker selbstbezichtigungsreflex gegriffen. das kommt periodisch immer wieder vor. ist wie wolken und regen, ist auch sinnlos, sich darüber zu morkieren. der christliche glaube hat den masochismus befördert, selbst bei leuten, die den glauben abgelegt haben, bleibt der masochismus erhalten, wie eine alte jacke.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.948.406 von Sealion am 15.09.06 12:44:04Seht zu, daß euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus.

Kol.2,8



Vielleicht sollten wir zuerst bei "Adam und Eva" beginnen.

Warum wird in der Bibel Paulus als Apostel der Nationen und Petrus als Apostel der Beschneidung bezeichnnet.

siehe: Thread: Papst "Verbrecher" ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.948.406 von Sealion am 15.09.06 12:44:04Der Papst kann die Aufklärung nicht verteidigen, er kann sie nur einstweilen (solange Reste noch in der Gesellschaft verankert sind) ein wenig mit Milde behandeln.

Er fängt ja schon an, die "Vernunft" (Luther pflegte sie die "Hure Vernunft" zu nennen) zeigt sich seines Erachtens also nur, falls sie auch dem "Göttlichen" gegenüber toleraaaant ist. Er, der die allein seligmachende Wirkung des Christentums postuliert (Dominus Iesus), will, daß die Vernunft den Glauben als mindestens gleichwertig, schlußendlich aber natürlich als überlegen anerkennt, also bspw. den Glauben an den zeitweisen Teilselbstmord des EINEN Gottes in Gestalt seines Sohnes, wobei der dritte Teil des EINEN Gottes die Befruchterrolle der Jungfrau Maria übernommen hat damit der EINE Gott diesen Sohn von sich ca. 30 Jahre abspalten kann (wobei immer noch nicht geklärt ist, wo die männlichen Chromosomen für den Sohn herkamen, nun gut, dem Herrn ist nichts unmöglich).

Tut mir leid, wenn ich daran glaube (oder wahlweise an den Ritt des Propheten in den Himmel, das Diktat des Koran durch den Erzengels oder die 197. Wiedergeburt des Dalai Lama in irgendeinem tibetanischen Bauernkaff) und mich auch noch für überlegen halte, dann ist die Vernunft doch schon lange tot.
es ist unglaublich wie die fanatischen moslems alles bevormunden wollen und nicht kritik- und diskussionsfähig sind. mir passen die Äusserungen der fanatischen moslems auch in keinster weise.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.947.988 von AdHick am 15.09.06 12:18:46Der Papst kann froh sein, dass Stoibers Gesetzesverschärfung in punkto Beleidigung religiöser Gefühle (noch?) nicht in Kraft ist.
Sonst hätte man ihn wohl verhaften müssen


Der § 166 gehört ersatzlos gestrichen. Aber wenn man dem Islam zugesteht jede Kritik als "Beleidigung religiöser Gefühle" zu bewerten, dann gesteht man dem Islam Totalzenur der Meinungsfreiheit zu.

Gefühle der Intoleranz dürfen keinen Respekt genießen, sondern die Respektsforderung muß an die islamische Seite zurück gegeben werden.

Übrings bist du als Atheist gemäß Islam lebensunwert, insbesondere wenn du dich islamischer Machtergreifung widersetzt. Laut Koran gehörst du vernichtet, wenn du nicht konvertierst.
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Islam-Äußerungen des Papstes schlagen hohe Wellen bei Moslems
Spitzenmeldung bei "Al-Jazeera" - Warnungen vor "Zorn" der Gläubigen - Hinweis auf Mohammed-Karikaturen

Rom/Wien - In der islamischen Welt schlagen die Äußerung von Papst Benedikt XVI. über den Islam hohe Wellen. Nach Angaben italienischer Tageszeitungen widmete der arabische Nachrichtensender "Al-Jazeera" den Beginn seiner Hauptnachrichtensendung den kritischen Stimmen zu den Aussagen, die der Papst bei einem akademischen Vortrag an der Universität Regensburg gehalten hatte. Benedikt hatte dabei insbesondere die gewaltsame Bekehrung zu einer Religion, etwa durch einen "Heiligen Krieg", kritisiert.


"Der Papst kritisiert den Islam und zitiert eine Beleidigung seines Propheten", betitelte der Sender seine Spitzenmeldung. "Er muss seine Äußerungen zurückziehen", "Gefährliche Worte, die nicht einmal ein Volksschulkind aussprechen würde, weil es weiß, dass es damit dem Terrorismus einen Nährboden bereitet", "Man wusste ja, dass sich dieser Papst mit dem internationalen Zionismus verbündet hat", lauteten die von "Al-Jazeera" wiedergegebenen Kommentare.

"Zorn der islamischen Welt"

Ähnlich war die Berichterstattung von "Al-Arabiya", des zweitgrößten arabischen Satellitensenders. Er übertitelte seine Meldung so: "Der Papst übt wenige Wochen vor seinem geplanten Türkei-Besuch Kritik am Islam" und fügte hinzu: "Damit dürfte er den Zorn der islamischen Welt heraufbeschwören." :eek:

Die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) forderte vom Vatikan eine Klarstellung. "Die OIC hofft, dass der Vatikan seine wirkliche Position gegenüber dem Islam und seinen Glaubensregeln zum Ausdruck bringt", heißt es in einer Stellungnahme.

"Kreuzzug"

In einem Islam-Forum im Internet, in dem auch Videos und Erklärungen des Terrornetzwerks "Al-Kaida" veröffentlicht werden, heißt es unter anderem: "Der Papst des Vatikan hat den Propheten beleidigt. Wo sind die, die vom Dialog der Religionen reden? In Wirklichkeit ist das ein Kreuzzug ob man will oder nicht."

Auch der Sprecher der Fatah von Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas im Westjordanland, Fahmi al-Zaarir, verurteilte die Aussagen Benedikts XVI. "Seine Rede bringt nicht die Prinzipien der Toleranz des Christentums zum Ausdruck, die vom palästinensischen Botschafter der Christenheit verbreitet werden", meinte er.

Fawi Zefzaf, Vorsitzender des Ausschusses für den Religionsdialog im ägyptischen Parlament, nannte den Papst einen "Lügner" und warnte: "Gewöhnliche Karikaturen (des Propheten Mohammed, Anm.) haben eine wütende Antwort der moslemischen Massen ausgelöst, was wird wohl die Reaktion auf derartige Aussagen sein?" :eek::mad::eek:

Zwei hochrangige moslemische Geistliche in Kuwait, Haken al-Mutairi, Chef der Partei der Islamischen Gemeinschaft, und Sayed Baqer al-Mohri, Vorsitzender der schiitischen Ulema-Versammlung, verlangten eine offizielle Entschuldigung. Mutairi sagte, das Kirchenoberhaupt müsse sich "sofort" für seine "Verleumdungen" beim moslemischen Volk entschuldigen. Seine Aussagen reihten sich in den Krieg ein, den der Westen gegenwärtig gegen die moslemische Welt führe, wie in Afghanistan, im Irak und im Libanon. (APA)


http://derstandard.at/?url=/?id=2587728
Neues Buch in der Türkei

"Attentat auf den Papst - Wer wird Benedikt XVI. umbringen?"


Bestseller in der Türkei: Papa’ya suikast ('Das Attentat auf den Papst')

Während die Empörungsmaschinerie der islamischen Welt auf Hochtouren läuft, erscheint kurz vor dem Papst-Besuch im November in der Türkei ein neues Buch mit dem Titel "Attentat auf den Papst - Wer wird Benedikt XVI. in Istanbul umbringen?".

Kath.net berichtet:

Es klingt wie ein gewaltig schlechter Scherz in diesen Tagen: Papst Benedikt XVI. wird bei seinem Besuch in Istanbul umgebracht. Das ist die Handlung eines Romans, der kürzlich in der Türkei erschienen ist. Entsetzt reagiert der apostolische Vikar in Istanbul auf die Publikation. Monsignore Louis Pelâtre beklagte im Interview mit I.Media den fehlenden Respekt gegenüber der Religion. „Das ist sehr traurig“, stellte er fest.[/re] Das Buch „Papa’ya suikast“ ("Attentat auf den Papst" mit dem Untertitel "Wer wird Benedikt XVI. in Istanbul umbringen?" wurde von Yücel Kaya verfasst, einem Krimiautor. (...)

Das Werk ist mehr als eine geschmacklose Fiktion: Es ist ein Affront angesichts der Situation der Einschüchterung und Rechtlosigkeit, in der Minderheiten in der Türkei leben müssen. (...) Der apostolische Vikar von Anatolien, Luigi Padovese gibt zu, dass die Türkei zwar offiziell ein laizistischer Staat sei, in den letzten Jahrzehnten der Islam jedoch sehr gewachsen sei. Das habe die Türkei sehr beeinflusst. „Nicht auf dem Papier, aber faktisch”, sagte er dem „Messaggero di Sant’Antonio”. Religiöse Minderheiten haben nichts zu lachen. Es brauche zuallererst eine juridische Anerkennung der verschiedenen Konfessionen, fordert Padovese. „Als katholische Kirche existieren wir zum Beispiel in der Türkei gar nicht. Die Behörden wissen, dass ich das Oberhaupt der katholischen Gemeinschaft bin, aber tatsächlich werde ich wie ein privater Bürger betrachtet.“

Ein Priester, der anonym bleiben wollte, richtete im März ein Schreiben an die Agentur „AsiaNews“, wo er den Alltag beschrieb. „Einige nationalistische Zeitungen sprechen weiterhin von den Missionaren und ihrem Proselytismus. In den Köpfen der Leute wird weiterhin der Gedanke eingetrichtert, dass die Kirche die Türken ,bekehren’ will und deswegen eine Gefahr darstellt. Die Türkei zählt über 70 Millionen Einwohner, und unter ihnen gibt es nur rund 150.000 Christen. Ich frage mich, wie ein Land, das laizistisch und demokratisch ist, Angst vor ein paar Bekehrungen haben kann, wenn gleichzeitig einige Zeitungen für Konversionen vom Christentum zum Islam – vor allem durch Hochzeiten mit Einheimischen – werben, die nicht gerade wenig sind.“



Die Frage, "was wäre, wenn..." kann man in diesem Fall schwer stellen, denn die islamische Welt hat ja kein gemeinsames Oberhaupt, weil sie damit beschäftigt ist, sich auch gegenseitig umzubringen. Aber was wäre, wenn unmittelbar vor dem Besuch eines hohen islamischen Geistlichen, bei uns ein Buch erscheinen würde, in welchem zum Mord an diesem aufgerufen wird? Ich denke, die "spontane Wut" der Moslems wäre deutlich und natürlich auch "verständlich". Wir würden auch eine Menge Lehrstunden über Respekt und Toleranz über uns ergehen lassen müssen.


http://myblog.de/politicallyincorrect/art/4384291/
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.949.217 von Fuller81 am 15.09.06 13:31:18Mit Bewertungen zu diesem Buch wäre ich erst mal vorsichtig. Soweit ich verstanden habe, ist das ein Krimi mit einer fiktiven Handlung, die natürlich publikumswirksam um eine bekannte Person aufgezogen wird, ergo wird das Buch ein Renner. Abgesehen davon, dass das geschmacklos ist, sehe ich daran noch keinen expliziten Aufruf, dass der Papst in realiter getötet werden soll.

Mit ein bißchen Suchen werden wir sicherlich auch Bücher aus anderen Ländern, auch aus dem Westen, finden, in denen andere lebende oder zum Zeitpunkt des Schreibens noch lebende Personen fiktiv sterben. Wie gesagt, absolut geschmacklos, aber keine Aufforderung zum Mord.

Um das zu bewerten, müßte man das Buch erst mal lesen oder eine bessere Inhaltsangabe haben.

Das mal ganz losgelöst von den Querelen, denen die Kirchen in der Türkei ausgesetzt sind...
Auf Telepolis beschäftigt sich ein Artikel http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23547/1.html auch mit dem Vortrag des Papstes, ich denke, es ist die selbe Rede, bin mir aber nicht sicher, jedenfalls geht es um Evolution und so. Der Schlußsatz lautet Zitat:"...Und zum dritten: Die Aussage stellt auch eine markante Abgrenzung zum Islam dar, weshalb heftiger Protest von dieser Seite zu erwarten ist. Denn immerhin, so wirkt es jedenfalls, bescheinigt Ratzinger dem Islam nichts weniger, als eine grundsätzliche Entwicklungsunfähigkeit."
In Mailand meint die Corriere della Sera:

Joseph Ratzinger hat sich in Regensburg nicht gescheut, das Wort Islam zu erwähnen. Nicht nur das: Er sah sich gedrängt, vom Obersten Propheten zu sprechen, zitierte Suren des Korans und gab dabei eine "pazifistische" Lesart - zugunsten der so genannten gemäßigten Muslime, was jedoch die Entrüstung der radikalen Flügel hervorrufen wird. Denn für diese ist es nicht hinnehmbar, das ein "Ungläubiger", und sei es auch der Papst, den Gläubigen Allahs Lehren erteilen darf. Ist eine Fatwa gegen Papst Benedikt XVI. in Sicht? Angesichts der heutigen Zeiten und des heutigen Klimas ist das nicht auszuschließen. :eek:


In Rom kommentiert (die kommunistische) La Repubblica:

Papst Ratzinger exkommuniziert das Schwert Mohammeds. Der islamische Gotteskrieg, so erklärt er, ist gegen die Vernunft und gegen Gott. Als Ratzinger in Regensburg mit Studenten und ehemaligen Kollegen feierte, setzte er die Brille des Professors auf und legte den Finger in die Wunde der heutigen Zeit: Die Wiederkehr des "heiligen Krieges". Und er tut dies auf eine etwas bizarre Art und Weise, indem er nämlich eine Schmähschrift eines mittelalterlichen Herrschers gegen Mohammed zitiert.



http://www.taz.de/pt/2006/09/14/a0175.1/text
Papst wie Hitler :eek:




Der Papst werde als negative Figur in die Geschichte eingehen wie Hitler und Mussolini, sagte der stellvertretende Vorsitzende der türkischen Regierungspartei AKP, :eek::mad::mad::eek: Salih Kapusuz als Reaktion auf ein von Papst Benedikt XVI. verwendetes Zitat über Mohammed.


Papst Benedikt XVI. war in Regensburg auf das moslemische Verständnis des Heiligen Kriegs eingegangen und hatte einen christlich-byzantinischen Kaiser aus dem 14. Jahrhundert zitiert: «Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.»

...



http://www.20min.ch/news/ausland/story/25032910


Das riecht nach Ärger! :eek: Und sowas will in die EU? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.950.061 von Fuller81 am 15.09.06 14:08:46Die katholische Kirche verdammt jeden,
wer sich dem römischen Pontifex nicht beugt und unterordnet und lehrt:

Wer also sagt, der römische Bischof habe nur das Amt einer Aufsicht oder Leitung und nicht die volle und oberste Gewalt der Rechtsbefugnis über die ganze Kirche - und zwar nicht nur in Sachen des Glaubens und der Sitten, sondern auch in dem, was zur Ordnung und Regierung der über den ganzen Erdkreis verbreiteten Kirche gehört -; oder wer sagt, er habe nur einen größeren Anteil, nicht aber die ganze Fülle dieser höchsten Gewalt, oder diese seine Gewalt sei nicht ordentlich und unmittelbar, ebenso über die gesamten und die einzelnen Kirchen wie über die gesamten und einzelnen Hirten und Gläubigen, der sei ausgeschlossen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.950.864 von Eddy_Merckx am 15.09.06 15:07:57Quelle: (CIC 1983 - Canon 331)
"Jemanden, der über unseren Propheten herzieht, wollen wir in der Türkei nicht sehen", sagte der Gewerkschaftsvorsitzende der Angestellten im türkischen Religionsamt, Ahmet Yildiz, der islamistischen Zeitung "Anadolu\'da Vakit". ....."

Und wer frägt uns wen wir in Deutschland sehen wollen :cry:

Ein Dreifach-Hoch auf unseren Benedikt !!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.938.089 von LastHope am 14.09.06 20:29:17..mit welchem Recht wagen es Muslime, den Papst zu kritisieren? Regen sich bei uns Geistliche auf und fordern zu Protestmärschen auf, wenn in der Türkei oder in sonstigen islamischen Ländern fundamentalste Rechte mit Füßen getreten werden??? Man kann nur hoffen, dass wir in der westlichen Welt endlich begreifen, mit welchem Hass, mit welcher Arroganz hier unsere Kultur, deren soziale, politische und wirtschaftliche Errungenschaften man ja ansonsten nur zu gerne in Anspruch nimmt, angegriffen wird... Verständnis oder ein Einlenken, ganz zu schweigen von einer Entschuldigung sind hier völlig fehl am Platze, nur unnachgiebige Härte in der Verteidigung unserer aller Freiheit hilft hier weiter! Gleichzeitig muß aber auch darüber nachgedacht werden, ob wir uns eine kulturelle Infiltration und das Entstehen von Gegenwelten mitten in unserer Gesellschaft weiter leisten können und wollen, deren Ziel es ist, all das, wofür in Europa in den letzten 300 Jahre Millionen Menschen gestorben sind abzuschaffen: Christliche Werte, Menschenrechte, Freiheit von Wort und Schrift, Gleichberechtigung der Frau, Toleranz und Nächstenliebe, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie .... was sind das nur für Menschen!! Wacht endlich auf und begreift, dass wir uns im Krieg befinden, den uns der Islam spätestens seit dem 11.09.2001 erklärt hat!! Von den vielen, friedlich in Deutschland lebenden Muslimen ist jetzt ein klares Bekenntnis zu unserer politischen Grundordnung, eine klare Absage an radikale Tendenzen und eine deutliche Bereitschaft zur Integration zu fordern....
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.950.061 von Fuller81 am 15.09.06 14:08:46

mitte Chefdiplomat Eugenio Pacelli später Papst Pius XII,2.v.rechts Mortini später Pabst Paul VI


Vor 70 Jahren schloss der Vatikan mit dem nationalsozialistischen Deutschland am 20. Juli 1933 das sogenannte Reichskonkordat. AEs war ein großer Propagandaerfolg für Hitler in seinem ersten Jahr als Kanzler: Er hatte mit diesem Übereinkommen eine neue Grundlage für das Verhältnis von Staat und Kirche geschaffen - ein Ziel, das während der Weimarer Republik mehrmals gescheitert war.


Im Reichskonkordat machte Hitlers Unterhändler Franz von Papen, der deutsche Vizekanzler, dem Kardinalstaatssekretär Eugenio Pacelli (später Pius XII (1939-1958)) große Zugeständnisse. Die katholische Kirche erhielt die Zusicherung, weiterhin öffentlich ihr Bekenntnis ausüben zu dürfen und die theologischen Hochschulen und katholischen Religionsunterricht an Schulen beizubehalten.
Pacelli versicherte seinerseits, für katholische Geistliche ein Verbot der Mitgliedschaft in politischen Parteien durchzusetzen.
Hitler wollte durch diese weitreichenden Zugeständnisse vor allem gegenüber dem In- und Ausland seine Politik der Gleichschaltung verschleiern. Er hielt es - wohl berechtigterweise - nicht für nötig, auch mit der evangelischen Kirche Vereinbarungen zu treffen, da er sich deren Loyalität und "Deutschtums" fast sicher sein konnte.

Auch wenn schon bald nach der Unterzeichnung des Reichskonkordats Streit über die Nichteinhaltung seitens der Nazis ausbrach, veränderte die 1937 verfasste Enzyklika Mit brennender Sorge von Papst Pius XI nichts. Sein Nachfolger Pius XII, dessen Rolle in Rolf Hochhuths Drama "Der Stellvertreter" problematisiert wurde, arrangierte sich mit Hitler und verschwieg die Verfolgung der Juden, über die er als ehemaliger Nuntius für Deutschland informiert war.
Das Bundesverfassungsgericht sprach sich 1957 für die Beibehaltung des Reichskonkordats als Grundlage für das deutsche Verhältnis zur katholischen Kirche aus.




Das Bundesverfassungsgericht sprach sich 1957 für die Beibehaltung des Reichskonkordats als Grundlage für das deutsche Verhältnis zur katholischen Kirche aus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.951.288 von Eddy_Merckx am 15.09.06 15:31:49Seht euch vor vor den falschen Propheten,
die in Schafskleidern zu euch kommen,
inwendig aber sind sie reißende Wölfe.
An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.

Matthäus 7, 15-16


Eine harte Rede Jesu - nicht nur für unsere Zeit
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.951.406 von Eddy_Merckx am 15.09.06 15:36:39Grüne: Papst äußerte sich „einseitig und geschichtsblind“


Papstkritisch: Volker Beck
Foto: dpa

Der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen sieht in der Rede des Kirchenoberhaupts eine Abwertung des Islam. Rückendeckung bekommt der Papst dagegen von der CSU. Die Regierung hält sich aus der Debatte heraus.

Berlin - Papst Benedikt XVI. hat mit seinen Aussagen über den Islam auch in Deutschland einen Streit über das Verhältnis der Religionen ausgelöst. Volker Beck, parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen, sagte: „Die Äußerungen des Papstes zu Islam und Christentum sind merkwürdig einseitig und geschichtsblind.“

Alle drei großen monotheistischen Religionen „müssen bzw. mussten sich die Akzeptanz von Religionsfreiheit und Pluralismus erst erarbeiten“, so Beck weiter. Deshalb gebe es keinen Anlass, eine dieser Religionen gegenüber der anderen als überlegen hinzustellen.

Die CSU dagegen nimmt den Papst in Schutz. Benedikt XVI. habe in seiner Rede ausschließlich den theologisch-intellektuellen Austausch thematisiert, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Hartmut Koschyk. „Hier feindselige Motive zu vermuten, ist nicht hinnehmbar.“ Zum Dialog zwischen Kulturen und Religionen gehöre aber auch, dass der Islam sich einem kritisch-konstruktiven Dialog nicht verschließe. Die islamische Welt müsse sich selbstkritisch mit Auslegungen ihrer Religion auseinander setzen, „die der Anwendung von Gewalt Vorschub leisten und zu Fanatismus, Hass und Intoleranz gegenüber Juden und Christen aufrufen“, sagte Koschyk.

Die Bundesregierung gibt bisher keine eigene Stellungnahme zu der Debatte ab. Sprecher Ulrich Wilhelm verwies auf eine Erklärung des Vatikan, die betonte, dass der Papst den Islam respektiere und den Dialog mit den Religionen vorantreiben wolle. Diese Erklärung gebe eine Antwort auf die von islamischer Seite geäußerte Sorge über die Haltung Benedikts des XVI. zum Islam, so Wilhelm. Auch die Bundesregierung bemühe sich um einen Dialog, etwa bei der geplanten Islamkonferenz Ende des Monats.

WELT.de

Artikel erschienen am 15.09.2006
Jetzt geht das gleiche Spielchen wieder los, wie bei den Mohammed-Karikaturen. Volker Beck hat natürlich schon mal Verständnis für die Islamisten geäußert ("bezeichnete Grünen-Fraktionsgeschäftsführer Volker Beck die Papst-Äußerungen als merkwürdig einseitig und geschichtsblind). Er muss es ja wissen.

Es wird nicht lange dauern, dann brennen die ersten Kirchen. Dann wird man wieder zur Beschwichtigung aufrufen.

Ich kann nur dieses Buch empfehlen:
http://www.amazon.de/Hurra-wir-kapitulieren-Lust-Einknicken/…
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.951.919 von nichtdie am 15.09.06 15:58:23apst-Äußerungen

Brennt die erste Kirche?

© Joerg Koch/DDP
Nach den Äußerungen des Papstes hagelte es Kritik aus zahlreichen Ländern

Im Gazastreifen haben Palästinenser einen Anschlag auf eine Kirche verübt - angeblich als Reaktion auf provokante Äußerungen des Papstes über den Islam. Die weltweite Kritik am Kirchenoberhaupt wird lauter, der Vatikan versucht die Wogen zu glätten.

Palästinenser haben als Reaktion auf kritische Äußerungen des Papstes einen Sprengstoffanschlag auf eine Kirche im Gazastreifen verübt. Vor dem Eingang einer römisch-orthodoxen Kirche in Gaza sei eine selbstgebaute Bombe gezündet worden, die Sachschaden angerichtet habe, teilte die Polizei mit. Hintergrund seien offensichtlich Äußerungen des Papstes.

...


Quelle: Stern






Ja, so ist sie, die Religion des Friedens... :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.951.724 von spicault am 15.09.06 15:51:21Unglaublich was sich dieser Schwule wieder erlaubt. Soll er doch in ein islamisches Land auswandern und dort glücklich werden. :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.952.049 von Fuller81 am 15.09.06 16:03:19"Ja, so ist sie, die Religion des Friedens.."

mit den Palis als Avantgarde dieser "Friedensapostel" :D
...so langsam aber sicher gehen mir diese islamischen Heulsusen extrem auf den Wecker...

Keiner von denen hat mit Sicherheit überhaupt ein Wort der Rede selbst gelesen oder gehört. Aber zum beleidigt sein reicht es immer noch. Bald kommen dann die "verschärften Versionen" der Rede, um das Volk weiter aufzuhetzen und am Ende tobt wieder der Mob.

Kann diese Primitivlingen eigenlich mal jemand erklären, was ein "Zitat" ist...? Und dass man manchmal etwas zitiert - ohne dass es vollkommen der eigenen Meinung entspricht - um sich dann mit diesem Zitat auseinanderzusetzen?


Kein Wunder, dass die Islamischen Staaten auf keinen grünen Zweig kommen. Wenn der Stand der Wissenschaft dort so ist, dass man jede kritische Diskussion im Keim erstickt und man sich darauf beschränkt, das ewige Opfer der Geschichte sein zu wollen - dann wird man auch noch die nächten 100 Jahre abgehängt werden vom Westen.

Peinlich und Primitiv.:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.952.049 von Fuller81 am 15.09.06 16:03:19...komisch. Die bauen eine Bombe und legen sie an eine Kirche. Keine Regierung äußert sich, auch von der Autonomiebehörde hört man keine Entschuldigung. Obwohl das ein recht provokantes Verhalten zu sein scheint gegenüber den Christen in aller Welt.

Aber der Pabst zitiert einen alten Text und die Regierungen jedes 2. islamischen Staates macht die Welle.

Gestörte Irre.
Langsam sollten die Europäer mal auf die Straße gehen und gegen die Intoleranz der Islamisten demontrieren. Samuel Huntington hatte mit seinem \\\
Huntington hatte mit seinem "Kampf der Kulturen" recht - aber keiner will es wahrhaben.

Demnächst wird noch der Gammelfleich Skandal als Verschwörung gegen islamistische Döner Verkäufer interpretiert.
„Indem er vom Propheten Mohammed und dem Koran spricht, hat Benedikt ein Tabu verletzt“, versucht die römische Zeitung „La Repubblica“ zu erklären. Zwar dürften Geistliche über die Ethik, die Friedensidee oder etwa die Familienpolitik der jeweils anderen Religion reden und dabei auch Kritik üben. „Aber niemals über die heiligen Texte und die Dogmen“ der jeweils anderen Religion. Vor allem: Kritik am Propheten Mohammed sei tabu.

Tatsächlich hatte Ratzinger in seiner strittigen Rede auf Koransuren verwiesen, zudem die alte „Streitaxt“ des Jihad ausgegraben, der Heilige Krieg des Islams. Gleichsam im Vorbeigehen streifte er noch die hochkomplizierte Debatte zwischen Vernunft und Glauben (sein Lieblingsthema). Doch dann zitierte er einen christlichen Herrscher aus dem Mittelalter, ausführlich - scheinbar genüsslich ließ er den Mann zu Wort kommen, der vor gut 600 Jahren meinte, Mohammed habe „nur Schlechtes und Inhumanes“ gebracht. War dem Professor bewusst, welche Empfindlichkeiten er da berührte?

„Ratzinger eröffnet eine Debatte“, meint dagegen ein Theologe in Rom. „Der Islam muss sein Verhältnis zur Gewalt und zum Heiligen Krieg klären.“ Seit längerem gibt es Stimmen in Rom, die meinen, allein mit der Forderung nach „Dialog“ komme man kaum weiter beim Thema Islam und Gewalt. „Wenn es im Namen des christlichen Gottes Anschläge wie vom 11. September gäbe, würde jeder Dorfpfarrer dagegen von der Kanzel wettern“, meinte ein Insider schon vor einiger Zeit. Soll heißen: Auch islamische Geistliche müssten Farbe bekennen. Das hatte Johannes Paul, der kämpferische Pole, auch schon gefordert - allerdings ohne missverständliche und gelehrige Zitate aus dem Mittelalter.
was jetzt noch logischerweise folgen muss ist daß die "friedensliebenden Hizbullahzivilisten" aus "gerechtem Zorn" heraus einen deutschen Marinesoldaten kidnappen, oder eine kleine deutsche Fregatte mal in die Luft jagen, damit die Welt auf diese "unglaubliche Beleidigung des einzig wahren Glaubens" so richtig reagieren kann... :lick:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.952.464 von Plato am 15.09.06 16:22:14und plato - was, bitteschön, sind "Islamisten"?

von dieser unterdrückten Nation habe ich noch nie etwas gehört...
:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.951.724 von spicault am 15.09.06 15:51:21Der grüne Schwule Volker Beck:

"Alle drei großen monotheistischen Religionen „müssen bzw. mussten sich die Akzeptanz von Religionsfreiheit und Pluralismus erst erarbeiten“, so Beck weiter. Deshalb gebe es keinen Anlass, eine dieser Religionen gegenüber der anderen als überlegen hinzustellen."

Gut, dass Beck so denkt. Ich frage mich nur, was Schwulen in moslemischen Ländern von der moralischen Gleichwertigkeit der drei großen monotheistischen Religionen denken.


Aus der Wikipedia:



Länderkarte zum Status von Homosexuellen, Saudi-Arabien hier dunkelrot für die Todesstrafe

Homosexualität

Die Homosexualität ist laut Koran Sure 4 Vers 16/17 zu bestrafen und wird in Sure 7 Vers 79/80 als noch nie da gewesene "Schandtat" beschrieben, daher ist die Homosexualität in Saudi-Arabien ein schweres Vergehen; so wurden bisher 103 Männer wegen homosexueller Handlungen festgenommen und zu 14.200 Peitschenhieben verurteilt. (14.200 Peitschenhiebe sind die Standardbestrafung für homosexuelle Handlungen.) Am 16. April 2000 wurden 9 Männer zu 2.600 Peitschenhieben und 5 Jahren Gefängnis verurteilt, wegen "Merkwürdigem Verhalten". Da die Männer bei ihrer Verhaftung mit Frauenkleidung bekleidet waren, nimmt man an, es waren Transvestiten.

Nach offiziellen Zahlen wurden bisher vier Männer wegen Homosexualität sicher hingerichtet, die wirkliche Anzahl könnte aber auch bei 5-10 liegen. Homosexuelle Handlungen stehen unter schwerer Strafe wie Peitschenhiebe und Gefängnis, können aber auch mit dem Tode bestraft werden.Auf homosexuellen Geschlechtsverkehr steht die Todesstrafe. Bisher wurden nur Männer für diese Straftat verurteilt, ein Fall von weiblicher Homosexualität ist bisher in Saudi-Arabien nicht bekannt. Da Frauen nicht mit Peitschenhieben bestraft werden können, würde man sie mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Gefängnisstrafen verurteilen. Die Todesstrafe bei weiblichem homosexuellen Geschlechtsverkehr ist unwahrscheinlich, jedoch existieren keine konkreten Rechtsgutachten zu dieser Sache. Das Verbot der Homosexualität wurde Ende 2005 durch eine Fatwa durch den Rat der Geistlichen weiter verschärft.
Nicht vergessen:


Also haben WIR alle die Moslems weltweit beleidigt. Ich würde jetzt nicht mehr in der Türkei oder Ägypten Urlaub machen.
Ich finde Ihn auch immer besser unseren Papst.

Er will das das Christentum wieder Kraft bekommt und diese weiche Multi-kulti Strategie endlich aufhört.
2.Johannes 10
Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, so nehmt ihn nicht ins Haus und gruesst ihn auch nicht.

Erst dann wird es wieder aufwärts gehen.:D
"Auge um Auge, Zahn um Zahn". Was wurden wohl die Moslems sagen, wenn ein von christlichen Fanatikern entführtes Flugzeug in die Petronas Towers in Kuala Lumpur fliegen würde? Aber wer könnte die Rolle eines christlichen Bin Ladens einnehmen?
machs doch selber, ich jedenfalls nicht...

Vielleicht Denali? :laugh:


ie Islam-Kritik von Papst Benedikt hat in Indien Ärger in der nationalen Minderheitenkommission ausgelöst, die dem Papst die Haltung eines mittelalterlichen Kreuzfahrers vorwirft



Diese jungen Männer von der Moslemliga Jammu Kaschmir ziehen durch die Straßen von Srinagar



n Kairo schreien Männer nach den Freitagsgebeten vor der El-Azhar-Moschee ihren Ärger heraus



Die Straßen um die El-Azhar-Moschee füllen sich mit aufgebrachten Moslems
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.953.155 von nichtdie am 15.09.06 16:52:11super Bild. Vor allem der Typ neben dem Arm (der ohne Hamas-Kopfschmuck). Wie unter einer sehr starken Droge....:laugh:
sehen aus wie eine Hammelherde aus vier verschiedenen Perspektiven :D

Und dann sagt man noch, Gammelfleisch gäbe es nur bei uns :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.953.472 von nichtdie am 15.09.06 17:07:05Wenn sie wenigstens Pope's statt Pop's schreiben würden. Englisch Sprach, schwer Sprach!!!:laugh::laugh:
...und sie schämen sich nicht, die Erfindungen der christlichen Gehirne (Ungläubigen) tagtäglich als Selbstverständlichkeit zu nutzen.
Welche weltbewegenden Erfindungen sind den Anhängern Alas zuzurechnen, außer dass getrockneter Kamelmist als Brennmaterial zu gebrauchen ist????:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.953.986 von Aarondac am 15.09.06 17:23:23das würde ich nicht zu laut behaupten - entsprechend einer in der muslimischen Welt allgemein anerkanneten saudi-arabischen Studie ist schon die Technik des Verbrennungsmotors im Koran beschrieben :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.954.441 von nichtdie am 15.09.06 17:39:46Na ja, den fliegende Teppich gibt´s auch nur in Druckform!:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.953.986 von Aarondac am 15.09.06 17:23:23"außer dass getrockneter Kamelmist als Brennmaterial zu gebrauchen ist????"

Hast du mal ne WKN, für ne Firma mit diesem Biorohstoff!!!:laugh::laugh:



Außerdem, sie haben der Welt hübsche feminine Kleidung gebracht.:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.955.502 von derbewunderer am 15.09.06 18:22:16die vor allem so sexy ist :laugh:
Stimmt es, dass der Bürgermeister von Marktl am Inn schon die Bundeswehr zum Schutz angefordert hat? ;)
Neben dem Vatikan dürfte dieser Ort ein bevorzugtes Ziel von islamistischen Terroristen werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.953.030 von xylophon am 15.09.06 16:46:38#111 Was wurden wohl die Moslems sagen, wenn ein von christlichen Fanatikern entführtes Flugzeug in die Petronas Towers in Kuala Lumpur fliegen würde? Aber wer könnte die Rolle eines christlichen Bin Ladens einnehmen?


machs doch selber, ich jedenfalls nicht...

Vielleicht Denali?

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Ganz bestimmt werde ich nicht zum Islam konvertieren. Aber vielleicht finden sich ein paar Islamfreunde. Die unterscheiden sich ja kaum noch von den "radikalen" Mullahs und Imamen in Feindbild, Rethorik und Zielsetzung (Frauendiskriminierung, Zensur, Koranbegeisterung,....). Man müsste denen nur verklickern, daß in den Petronas-Türmen ein CIA-Büro untergebracht ist. :laugh:
Bundeskanzlerin nimmt Papst Benedikt XVI. vor Kritikern in Schutz

Berlin (dpa) - Die Äußerungen von Papst Benedikt XVI. über das Verhältnis von Islam und Gewalt haben in Deutschland ein unterschiedliches Echo ausgelöst. Die Kanzlerin und andere Unions- Politiker nahmen ihn in Schutz. Grünen-Fraktionsgeschäftsführer Volker Beck nannte die Äußerungen dagegen merkwürdig einseitig und geschichtsblind . Benedikt XVI. hatte in Regensburg die gewaltsame Ausbreitung des Glaubens verurteilt und dabei indirekt auch Mohammed kritisiert. In der islamischen Welt sorgte das für Entrüstung.
der pabst wird sich natürlich nicht entschuldigen !

er ist vorsitzender einer christlichen kampforganisation die älter ist als jede islamische vereinigung.

da gilt es auf die rangordnung zu pochen.

die mullahs werden sich an ihm die zähne ausbeißen, er ist zumindest ebenso störrisch wie sie selbst.

meinen segen hat er.
So so, der Moslem ist also empört über den bösen Papst?

Das ist ja beinahe noch aberwitziger und verlogener als die deutsche Linke, die sich hier über Guantanamo echauffiert und einen Thread weiter dem kubanischen Verbrecherstaat auch noch zujubelt und Bestnoten verteilt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.952.610 von Plato am 15.09.06 16:28:48 Doch dann zitierte er einen christlichen Herrscher aus dem Mittelalter, ausführlich - scheinbar genüsslich ließ er den Mann zu Wort kommen, der vor gut 600 Jahren meinte, Mohammed habe „nur Schlechtes und Inhumanes“ gebracht. War dem Professor bewusst, welche Empfindlichkeiten er da berührte?


Der damalige byzantinische Kaiser sah sich dem Vernichtungsversuch des Islam ausgesetzt, warum sollte er denn freundlich über den Vernichtungsideologen Mohammed sprechen, wo dessen Koran ausdrücklich die Vernichtung allen Unglaubens zum Ziel hat, und zwar ausdrücklich auch mit brutalster Gewalt ?

Ist Konstantinopel nun vernichtet worden oder nicht ?

Der Islam redet immer von den Kreuzzügen. Wir im Westen sollten endlich kontern und dem Islam seine Vernichtungskriege vorhalten. Wir lehnen heute die Kreuzzüge ab - der Islam nennt nach dem Sultan Mehmmet 1., dem Vernichter von Konstantinopel, in der BRD Moscheen.

Wir sind doch bescheuert, daß wir dem Islam jedes noch so grausige Verbrechen zubilligen, anstatt Distanzierung zu verlangen, so wie wir es auch tun. Solange der Islam sich seinen Verbrechen nicht kritisch stellt, ist keine weitere Dialogbasis vorhanden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.956.813 von Plato am 15.09.06 19:25:52"1413 vereint Mehmed I. die osmanischen Herrschaftsgebiete und 1422 belagern die Osmanen zum zweiten Mal Konstantinopel. Sie verleiben sich die Reste des byzantinischen Reiches ein."

Mehmet, war das nicht der Mehmet, der mit dem vom Papst zitierten Manuel II befreundet war und in dessen Herrlager Manuel II den nunmehr berühmt geworden Satz abgelassen hat (und das Lager der Türken trotz Islamkritik offenbar unversehrt verlassen konnte).
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.957.272 von CaptainFutures am 15.09.06 19:43:59Die Karrikatur triffts, da der gute Manuel offensichtlich klüger war als heutige Politiker
Unser Papst nimmt kein Blatt vor dem Mund - Und das ist auch gut so .

Auch wenn ich persoenlich nicht an Gott glaube, hat Benedikt meine volle unterstuetzung.

Endlich kommt Kritik aus hoechster Stelle.

Die ewige Verharmlosung dieser TEUFELSRELIGION- ISLAM muss endlich ein ENDE haben.

Trotzdem gibt es heute auch eine TRAURIGE NACHRICHT:


Oriana Fallaci ist tot

(Die Presse) 16.09.2006

Sie lehrte die Mächtigen das Fürchten. Oriana Fallaci (76), Journalistin, Autorin, starb.



"Ich schreibe, brülle, provoziere, weil ich mich stark engagiere, weil meine Interviews nie kalt sind, weil ich mich in mein Gegenüber verliebe, auch wenn ich sie oder ihn hasse. Ein Interview ist für mich eine Liebesgeschichte, ein Kampf, ein Koitus." Eine "Kreuzritterin mit pubertärem Abscheu vor der Macht", nannte die "Weltwoche" Oriana Fallaci. Geprägt wurde die Florentinerin von ihrem Vater, Widerstandskämpfer gegen Mussolini.



Bereits mit 16 schrieb Fallaci ihre ersten Artikel. Von den Sechzigern bis zu den Achtzigern führte sie die schärfsten politischen Interviews; mit existenzialistischen Fragen (nach Gott, Tod) lockte sie ihre Partner aus der Reserve. Sie sprach mit Arafat, Golda Meir, Indira Gandhi, Deng Xiaoping, Henry Kissinger; über diesen bemerkte sie provokant: "Wo liegt die Größe dieses Mannes? Darin, dass er ein Mädchen geheiratet hat, das doppelt so lang ist wie er?" Kissinger nannte das Treffen "das katastrophalste Gespräch", das er je mit einem Presse-Vertreter hatte. Bei Ayatollah Khomeini riss sich Fallaci ihren Tschador vom Kopf mit den Worten, das sei ein "dummer, mittelalterlicher Fetzen". Äthiopiens Kaiser Haile Selassi drohte sie, wenn sie ihm in Hosen nicht willkommen sei, werde sie nackt erscheinen.


Fallaci schrieb u. a. für "L'Epoca", "Life", die "New York Times". Bei einer Reportage über Unruhen in Mexiko wurde sie 1968 von drei Kugeln getroffen. In Vietnam flog sie bei einem Kampfeinsatz der US-Luftwaffe mit und interviewte den nordvietnamesischen General Giap. Über ihre Erfahrungen in Vietnam schrieb sie das Buch "Wir, Engel und Bestien".


Dramatisch wie ihr berufliches Leben gestaltete sich auch das private. Ende der Siebziger erschien "Brief an ein nie geborenes Kind", in dem sie eine Abtreibung verarbeitete. "Ein Mann" handelt von ihrem vermutlich ermordeten Lebensgefährten, dem griechischen Widerstandskämpfer Alexandros Panagoulis.


Fallaci sorgte stets für Sensationen, lange vor der Zeit, als sie ihren Feldzug gegen Islam und Islamismus startete. Unter dem Titel "Die Wut und der Stolz" veröffentlichte sie 2001 unter dem Eindruck der Anschläge auf das World-Trade-Center, die die Wahl-New-Yorkerin hautnah miterlebt hatte, polemische Essays. Europa verkomme zu "Eurabien", es sei längst zur "Kolonie des Islam erniedrigt", "verweichlicht, träge, blind" inszeniere das Abendland eine "Komödie der Toleranz", wütete sie. "Die Söhne Allahs können nur erobern und besetzen", schrieb sie in einem weiteren Buch "Die Kraft der Vernunft". Die Bücher sorgten für Debatten, auch über einen neuen "europäischen Liberalismus"; sie wurden Bestseller. "Wut und Stolz" wurde in 20 Sprachen übersetzt. Fallaci wurde aber auch mehrfach geklagt von islamischen Gemeinschaften.


Seit Jahren litt sie an Krebs. Die Krankheit stachle ihre Wut an, hieß es. Interessant: Dass die engagierte Linke rechtswärts rückte, die Atheistin sich der Kirche annäherte. In einem Krankenhaus in Florenz ist Fallaci gestorben, eine Pionierin des investigativen Journalismus und der Emanzipation - mit einem wahrhaft italienischen Temperament. bp


Fuer mich war Oriana eine der groessten und mutigsten Frauen unserer Zeit.

Die folgenden ZWEI Buecher von ihr sind Pflichtlektueren fuer jden aufgeklaerten Menschen:


Die Wut und der Stolz


und


Die Kraft der Vernunft



mfg bkb
Man braucht nicht bis zu irgendwelchen byzantinischen Kaisern zurückgehen, um ein treffendes Zitat zu finden.
Eins der besten ist folgendes:

"Ich gebe zu, daß wir ihn hochachten müßten, wenn er, als legitimer Herrscher geboren oder mit Zustimmung der Seinen an die Macht gelangt, Gesetze des Friedens erlassen hätte. Doch daß ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, daß er mit ein paar Koreischiten (Stammesbrüdern) seine Brüder glauben machen will, daß er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; daß er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben läßt, daß er, um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, daß er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, daß er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben läßt: Das ist nun mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, es sei denn, er ist als Türke in die Welt gekommen, es sei denn, der Aberglaube hat in ihm jedes natürliche Licht erstickt."
Voltaire
Der Islam will Andersgläubige auch mit Gewalt bekehren. Deshalb muss er mit den eigenen Waffen vernichtet werden. Toleranz ist hier fehl am Platz.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.958.526 von eierdieb am 15.09.06 20:30:50Beeindruckend was man mit Photoshop heutzutage so alles machen kann.