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Al-Qaida droht dem Papst - 500 Beiträge pro Seite



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Jetzt ist also auch Al-Qaida im Irak nicht mehr an einem herrschaftsfreien Diskurs mit unserem Sprachrohr Gottes interessiert. Die Welt wird wirklich immer schlechter.
Und wo bleibt die beschwichtingende Rede/Äußerung der deutschen Muslime???
Sobald etwas ist da die sich reinhängen können wir die Klappe aufgerissen, aber jetzt gibt es wohl nix zu sagen????
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.018.152 von phoenyx am 18.09.06 13:41:41ohhh mannn ohhh mannn, lern du erst einmal Deutsch...., dann schauen wir weiter OK...
:laugh::laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.018.152 von phoenyx am 18.09.06 13:41:41Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat die Entschuldigung des Papstes für seine Islam-Äußerungen begrüßt. Die Erklärung sei der wichtigste Schritt, um die Proteste der letzten Tage in vielen Teilen der Welt zu beruhigen, teilte der Verband am Sonntag mit. Gleichzeitig forderte der Zentralrat den Vatikan auf, das Gespräch mit Vertretern der Muslime zu suchen, "damit die Kontroversen der letzten Tage nicht zu einer langfristigen Beeinträchtigung des christlich-muslimischen Verhältnisses führen". Weiter heißt es in der Pressemitteilung: "Beleidigungen und die Androhung von Gewalt gegen Papst Benedikt XVI. verurteilen wir auf das Schärfste."

der vollständige Artikel:

http://isht.comdirect.de/html/news/actual/main.html?sNewsId=…
Unlängst hat bei Sabine Christiansen ein Diskutant gesagt daß der Islam Relgionsfaschismus ist.

Die Moslems geben sich die größte Mühe die Richtigkeit dieser Behauptung zu beweisen.
Diese Weltanschauung ist dermaßen aggressiv und gewalttätig, daß daß man es kaum anders ausdrücken kann.

Das "religiöse" Beiwerk des Islam ist ohnehin nur die ideologische Basis für die Radikalisierung und Fanatisierung der Massen und das überstaatliche Bindeglied einer Weltordnungsideologie.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.018.371 von karagoez23 am 18.09.06 13:54:18Gehts bei dir eigentlich noch???:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.018.379 von MFC500 am 18.09.06 13:55:00Das ist schon wieder so eine Sprachregelung der Muslime.
Der Papst hat sich keineswegs entschuldigt. Er hat klargestellt und bedauert daß er sich missverständlich ausgedrückt hat.

Wäre er unhöflich dann hätte er auch umgangssprachlich sagen können: "ich könnte mir in den Allerwertesten beissen daß ich mich nicht so ausgedrückt habe daß es auch Eurem geringen Verstand möglich gewesen wäre zu begreifen was ich sagen wollte".
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.018.379 von MFC500 am 18.09.06 13:55:00Sobald eine Islamkritische Äußerung kommt gibt es einen großen Aufschrei.
Warum nicht ein Aufschrei der rechtschaffenden Muslime wenn die Idioten Müll verbreiten???:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.018.476 von phoenyx am 18.09.06 14:01:21phoenyx

Mach' Dir nichts draus, mir selbst hat Herr Karagöz eben gerade empfohlen, ich solle doch auswandern, wenn mir der Islam nicht gefällt.

Was Konstruktives hat man bisher noch nicht von ihm gehört.

LM
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.018.543 von phoenyx am 18.09.06 14:04:47Das ist leider nicht möglich, da der oberste Glaubenswächter in der Türkei Zeter und Mordio geschrieen hat ohne die Rede zu kennen.

Wer solche I... als Führer hat der tut sich schwer sich zu orientieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.018.564 von LadyMacbeth am 18.09.06 14:06:09Danke dir.
Dachte schon bin im falschen Film gelandet!
mfg:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.018.595 von farniente am 18.09.06 14:07:54Tja, wer lesen kann ist im Vorteil.:laugh:
mfg:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.018.564 von LadyMacbeth am 18.09.06 14:06:09Mach\' Dir nichts draus, mir selbst hat Herr Karagöz eben gerade empfohlen, ich solle doch auswandern, wenn mir der Islam nicht gefällt.


Diese Aufforderung werden in den kommenden Jahren immer mehr Deutsche erhalten.
Der Papst hat sich zu recht nicht missverständlich ausgedrückt,warum lügt er?.
Wer soweit in die religionsgeschichte zurückgreift und gerade der Ratzinger,hat doch keinen black out.
Ich begrüße den trubbel ausdrücklich,es muss irgendwann in Europa die für uns erträgliche linie längst gezogen werden,wem es nicht passt soll zu seinen wurzeln zurückkehren.
Das joch der christlichen kirche in jahrhunderten gelungen abzuschütteln,darf nicht durch religiös und fanatisch verblödete moslems aufs neue bei uns errichtet werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.019.943 von shitpalaver am 18.09.06 15:25:36wenn jemand etwas mit absicht oder aus blödheit missversteht, heißt das nicht, daß sich jemand anderes mißverständlich ausgedrückt hat.
schön, daß du den "trubbel ausdrücklich begrüßt"
damit begrüßt du auch die menschen, die durch diesen moslemischen progrom noch umgebracht werden. gestern ist im jemen eine nonne erschossen worden.
die noch erträgliche linie hast du damit überschritten.
Die Reaktionen in der muslimischen Welt sind auf etwas anderes zurückzuführen als auf das von Benedikt XVI erwähnte Zitat.

Oder verursacht Dialogbereitschaft so eine Art von Ablehnung :confused:

Warum ist es eine Beleidigung des Islam Muslime zu einem Dialog einzuladen?

Hat der Papst den Islam beleidigt, weil er mit seinen geistlichen Führern reden will? Ist das die eigentliche Provokation?


Sosa
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.020.084 von Heizkessel am 18.09.06 15:32:06du kannst weder lesen noch denken,bei dir wundert mich garnichts mehr.
nimm dein valium dann gehts dir wieder besser,du pamperspupser.
ich hätte nicht gedacht, dass nach dem desaströsen Ende zweier totalitärer Ideologien 1945 und 1989/1990 der Irrsinn nochmal eine Steigerung erleben könnte. Man könnte immerzu schreien.

Jemand sagt, der Islam ist gewalttätig und was ist die Reaktion quer durch die ganze die islamische Welt? Die Moslems geraten in Rage, plündern, brandschatzen und morden, stoßen Todesumdrohung um Todesdrohung aus und bestätigen ein ums andere mal, dass dieser Vorwurf 100% zutrifft. Merken die denn gar nichts mehr?

Der Islam ist die Religion des Friedens und der Toleranz. Wer anderes behauptet, dem schlage ich den Kopf ab.

Wieso regt ihr euch ständig über Religionen auf? Das ist es doch garnicht wert!

Die meisten Muslime (99,99%) Leben in Frieden und wollen auch Frieden, genauso wie die Christen und allen anderen Religionen.

Durch eure Anti-Moslem und Anti-Christen-Threads werden die Terroristen nur gestärkt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.021.603 von TyphoonRally am 18.09.06 16:35:33
Ok - dann mein Wunsch an die 99,99 % Muslime. Könnt ihr den 0,01 % Idioten klarmachen dass Gewalt kein Mittel einer Religion sein darf. Und bitte macht auch den Sendern klar dass ihr die Bilder und Hetztiraden, die diese Sender mit zunehmenden Erfolg ausstrahlen, nicht wollt!
"Die meisten Muslime (99,99%) Leben in Frieden und wollen auch Frieden" :confused:

Ich hab bisher noch keinen Moslem gesehen, der für ein gleichberechtigtes Nebeneinander der Religionen eingetreten ist.
Gibt es einen einzigen moslemischen Prediger in Deutschland, der das Recht auf christliche Entfaltung z.B. in Saudia Arabien oder im Iran genauso vehement vertritt, wie den Bau neuer Moscheen in Deutschland.

Wer glaubt denn noch im ernst, dass z.B. die deutschen Muslime die Christen oder Atheisten tolerieren würden, wenn sie erst die Bevölkerungsmehrheit stellen.

In der Kette der Ereignisse (Van Gogh, Karikaturen, Papst) ist es nur noch einen Frage der Zeit, wann der erste große Anschlag auf christliche Einrichtungen oder Würdenträger erfolgt. Eine Nonne ist kürzlich ja schon erschossen worden. Aber was würde passieren, wenn beispielsweise ein Bischof oder Kardinal dran glauben müsste (der Papst ist vermutlich zu gut geschützt). Was passiert, wenn sich Selbstmordbomber inmitten einer großen Papstmesse beim nächsten Auslandsbesuch in die Luft jagen, was wenn bedeutende Symbole der Christenheit in die Luft gejagt werden (es dürfte wohl kein Problem sein, die Kuppel des Petersdoms mit einer Rakete anzugreifen). Wird man dann wieder auf Deeskalationskurs gehen?

Es wäre sicher falsch, gleiches mit gleichem zu vergelten. Es würde aber schon ausreichen, alle Muslime auszuweisen, die nicht nachweislich und ausdrücklich hinter unserer demokratischen Grundordnung stehen. Das heißt aber ganz klar: Das Grundgesetz steht über dem Koran. Wer dass nicht akzeptieren will, dem könnten z.B. alle stattlichen Transferleistungen gestrichen (nicht gekürzt) werden. Klar werden wieder einige fragen, wie man nachweisen will, dass ein Bekenntnis zum Grundgesetz ernst gemeint ist. Eine bloße Unterschrift reicht hier sicher nicht, aber wer willens ist, wird auch hier Mittel und Wege finden die Streu vom Weizen zu trennen.
Ich meinte natürlich "staatliche Transferleistungen" aber "stattliche Transferleistungen" passt eigentlich auch. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.021.979 von CK2004 am 18.09.06 16:56:20
Noch ein Wunsch

Wenn mal wieder eine Demo der geistig Verwirrten (0,01 % der Muslime) zum Hass und Unfrieden aufruft - bitte liebe Muslime macht doch eine Gegendemostration - oder ist das zuviel verlangt?
"Der Mufti von Saudi-Arabien empfahl dem Papst am Sonntag, „sich eingehender mit dem Islam zu befassen“. Dann werde Benedikt XVI. feststellen, dass der Islam nicht mit dem Schwert verbreitet worden sei, sondern durch „gute Worte“ und überzeugende Argumente."

:laugh::laugh::laugh:

Is klar...Was mit "überzeugenden Argumenten" gemeint ist, sieht man z.B. bei der Belagerungs Wiens durch die Türken:

"Außerdem ordnete er die Evakuierung mehrerer Tausend Frauen und Kinder an, die aber auf ihrem Weg in sicheres Territorium osmanischen Truppen zum Opfer fielen und versklavt oder zu Tode gefoltert wurden. Noch am 27. September schickte Süleyman I. eine Delegation in die Stadt, welche den Wienern die Kapitulation nahelegte und ihnen für diesen Fall die Verschonung von Garnison und Bevölkerung garantierte. Bei einer Weigerung, zu kapitulieren, würde das osmanische Heer die Stadt erstürmen."

Wenn das keine Argumente sind.....
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.022.051 von Plato am 18.09.06 16:58:24Meine volle Zustimmung!!!!!!!

Ich bezweifle, dass die meißten Muslime auf der Welt in Frieden, Freiheit und mit Toleranz gegenüber anderen Religionen und Kulturen leben wollen. Natürlich gibt es auch friedvolle Muslime in unserer europäischen Gesellschaft, die einen wertvollen Beitrag leisten. Aber das sind leider nur wenige.

Wieviele Muslime leben hier in Deutschland auf Staatskosten von Hartz4 und Kindergeld für die Horde Kinder, die sie aus der Heimat einfliegen lassen? Als nächstes kommt die Tante, der Schwager, ...

Aber das schon fast Schizophrene daran ist, das diese Menschen die hier eben auf UNSEREN Kosten leben, auf UNS schimpfen, UNS mißachten, und UNS als unwürdige Ungläubige betrachten, die man notfalls mit dem Schwert bekehren muß, und überhaupt kein Interesse daran haben sich in unsere Gesellschaft zu intergrieren.
Auf unsere Werte, für die viele Generationen unserer Vorfahren gekämft haben, wie Demokratie, Freihet, Menschenrechte, Gleichberechtigung von Frauen, wird gepfiffen!:mad:
Gegen die Demos der Rechten machen wir doch auch nichts, also dürfen wird von den 99,99% Muslime nichts erwarten.

Natürlich fallen auch unter den 99,99% viele unangenehm auf.
Schotten sich von der gesellschaft ab, schimpfen über andere in ihrer Region die eine andere Religion haben obwohl sie in Deutschland leben. Aber das ist schon wieder ein anderes Thema.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.022.376 von Planetrader am 18.09.06 17:16:31Ich Stimme dem zu.

Ich muss aber dazu sagen, dass meist streng religiöse Menschen negativ auffalen, egal ob Muslime, Christen oder andere Religionen.

Ich verstehe aber nicht wieso ein Mensch in ein Land fährt und dort auch noch lebt obwohl er das Land abgrundtief hasst? Nur wegen dem Geld?
Was die Rechten angeht: Ich fürchte, wenn die sogenannten Volksparteien weiterhin das Problem der zunehmenden Islamisierung nicht erst nehmen und weiter auf Multi-Kulti setzen, werden gerade die Rechten davon profitieren.

Hier noch eine interessante Meldung:
Ein türkischer Anwaltsverband will Papst Benedikt XVI. wegen dessen umstrittener Äußerungen zum Propheten Mohammed und zum Islam vor Gericht bringen. Mitglieder des Verbandes Hukuk-Der hätten am Montag eine entsprechende Eingabe beim Justizministerium eingereicht, meldete die online-Ausgabe der Zeitung "Hürriyet" unter Berufung auf die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Der Verbandsvorsitzende Fikret Karabekmez, ein ehemaliger islamistischer Parlamentsabgeordneter, beantragte demnach unter anderem die Verhaftung des Papstes bei dessen Türkei-Besuch im November. :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.022.440 von TyphoonRally am 18.09.06 17:21:47Gegen die Demos der Rechten machen wir doch auch nichts, also dürfen wird von den 99,99% Muslime nichts erwarten

Völlig falsch!

Bei den meisten Nazi-Demos gibt es mehr Gegendemonstranten als Glatzen. Informiere dich.


Sosa
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.022.729 von Plato am 18.09.06 17:36:39Der Verbandsvorsitzende Fikret Karabekmez, ein ehemaliger islamistischer Parlamentsabgeordneter, beantragte demnach unter anderem die Verhaftung des Papstes bei dessen Türkei-Besuch im November.

Das stimmt? Wenn ja sollte der Papst nicht einreisen. Eine Verhaftung des Papstes wäre die engültige Kriegserklärung an den Westen. Das wäre leider zurecht der Dritte Weltkrieg.


Sosa
18.09.2006, 17:07 Uhr
Chamenei nennt Papstworte Teil einer «Verschwörung»
Rom (dpa) - Der oberste Führer des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, hat die «Empörung» über die Islam-Kritik von Papst Benedikt «XVI. als «verständlich» bezeichnet. Die Äußerungen seien ganz auf der Linie der amerikanischen «Verschwörung» gegen den Islam. Im irakischen Basra brannten bei einer Demonstration deutsche Flaggen. In Rom verschärften die Behörden inzwischen die Sicherheitskontrollen. Der Vatikan will nun Abgesandte in die muslimischen Länder schicken, um die Papst-Rede den Geistlichen dort genau zu erklären.
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Und sowas will zivilisiert sein!!!:cool:
LIVE-TICKER
18.09.2006, 17:41 Uhr
Irakische Terrorgruppe droht mit Angriff auf Rom
Kairo (dpa) - Die irakische Terrorgruppe Ansar al-Sunna hat wegen der Äußerungen von Benedikt XVI. mit Angriffen auf Rom gedroht. Den Papst beschimpften die Extremisten auf ihrer Internetseite als «Vertreter des Teufels». Der oberste Führer des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, nannte die Papstworte «ganz auf der Linie der amerikanischen Verschwörung» gegen den Islam. Im irakischen Basra brannten bei einer Demonstration deutsche Flaggen. In Rom verschärften die Behörden inzwischen die Sicherheitskontrollen.
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Wo bleibt der aufschrei der angeblich so friedliebenden Moslems?:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.022.051 von Plato am 18.09.06 16:58:24entspricht genau meiner meinung,der zunehmenden radikalisierung muss einhalt geboten werden.
im übrigen find ich die 0,01% viel zu tief gestapelt,es dürften um die 10% bei der heutigen jugend sein,die für eine parallel gesellschaft notfalls mit gewalt eintreten würden.
es ist nur eine frage der zeit sein, noch mehr freiräume zu erkämpfen,bis es durch zwang,auch bei den anderen ein widerstand dagegen zwecklos ist.
väter die heute ihrer tochter die freie wahl eines kopftuches lassen,müssen sich zunehmend im bekannten und verwandtenkreis rechtfertigen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.022.826 von A_Sosa am 18.09.06 17:40:10...hier würde dann der Natopartner Türkei den Bündnisfall ausrufen und die gesamte Nato gegen den Vatikan mobilisieren...:D

mfg, Lemmus
Deutsche Flaggen wurden verbrannt?

Kann einer diesem Pöbel mal erkären, dass Benedikt als Papst der Staatsoberhaupt des Vatikans ist, und nicht Deutschlands?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.023.471 von Planetrader am 18.09.06 18:06:38du meinst doch nicht etwa, ein dort eingewanderter religiöser extremist,würde seine herkunft dadurch verlieren.
man sagt ja auch bei uns ein extremist türkisch,libanesischer und ...herkunft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.017.812 von LadyMacbeth am 18.09.06 13:18:42Es gibt jetzt unverhohlene Morddrohungen gegen den Papst,....

Mir fällt da gerade dieser Vorzeige-Imam aus Leipzig (oder war´s
Dresden?) ein, der sich gelegentlich bei Christiansen produzieren
darf.

Und der da unwidersprochen publizieren darf, der Islam sei eine fried-
fertige Religion. Schließlich stände im Koran, "wer einen Menschen
tötet, tötet die ganze Welt". Das stimmt. Leider vergißt er zu erwähnen,
daß sich dies nur auf Moslems untereinander bezieht.

Für Nichtislamgläubige sieht der Koran ganz andere Verhaltensmuster
vor, die hier, dank Denali´s Aufklärungsarbeit, hinlänglich bekannt
sein dürften.

"Wir werden das Kreuz zertrümmern."

Das ist das offensichtliche Ziel. Egal was der Papst sagt. Da wird
doch in der Tat auf jede "Steilvorlage" gelauert. Und Idioten, die
sich gerne instrumentalisieren lassen, gibt es offenbar genug.

Was ja auch nicht ohne Folgen geblieben ist. Insbesondere für uns.
Analphabeten in völlig unterentwickelten Ländern beginnen, unser
Leben nicht unerheblich zu bestimmen. Kein Karikaturist mehr, der
etwas islamkritisches zeichnen würde. Kein Journalist mehr, der
etwas wirklich islamkritisches zu Papier bringen würde.

Und die Liste der Kuriositäten geht ja noch deutlich weiter, und
erreicht bisweilen skurille Züge. Ich zitiere mal aus einem Beitrag
des Users TradersNation.

Christen und Juden, die sich freiwillig unterwerfen, um als Menschen zweiter Klasse im Reich des
Islam zu leben, werden im Koran als Dhimmi bezeichnet. Immer häufiger beschleicht uns der
Eindruck, dass ein freiwilliges Dhimmitum um sich greift. Ein kleiner Ausflug in die Zeitungsarchive
der letzten zwei Jahre bringt eine erstaunliche Fülle von Dokumenten dieser merkwürdigen
Anpassung zutage. Was im Einzelnen vielleicht als skurrile Episode durchgehen mag, stimmt
in der Zusammenschau nachdenklich.

Der Staatsschutz in NRW bittet die Besitzerin eines Pferdes namens Mohammed, ihr Tier
schnellstmöglich umzubenennen. Die DRK-Klinik in Hannover richtet eine eigene Abteilung
für Muslime ein. Die Stadt Venedig verhindert bei der Biennale 2005 die Aufstellung eines
schwarzen Kubus, der an die Kaaba in Mekka erinnern könnte. Nachdem auf der Kölner
Karnevalsveranstaltung "Stunksitzung" ein Sketch über Selbstmordattentäter aufgeführt wird,
kritisiert der stellvertretende Bürgermeister, dies rücke den Dschihad und die Hamas in ein
schlechtes Licht. Der Geschäftsführer des Comitee Düsseldorfer Carneval erklärt: "Es wird
keine islamkritische Satire geben." Die Bezirksregierung Düsseldorf fordert die Betreiber einer
Internet-Seite auf, einen satirischen Beitrag über das islamische Bilderverbot vom Netz zu
nehmen. Die Düsseldorfer Kunstakademie entfernt die islamkritische Skulptur "Aggression"
aus ihrer Jahreswerkschau. (Was ist eigentlich in Düsseldorf los?) Ein Kaufmann aus Senden
wird zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, weil er das Wort Koran auf Klopapier druckte. Der
italienische Minister Roberto Calderoli muss zurücktreten, weil er ein T-Shirt mit dänischen
Mohammed-Karikaturen getragen hatte. Der Betreiber eines norddeutschen Internet-Providers
kündigt einem Kunden, der die Mohammed-Karikaturen auf seine Website gestellt hatte. Der
Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé veröffentlicht Zeitungsanzeigen in Saudi-Arabien mit dem
Text: "Wir sind Schweizer, keine Dänen." Harald Schmidt erklärt zum Thema Witze über den
Islam: "Davon lasse ich die Finger." Man brauche "die nötige Portion Feigheit". Ein Lehrer aus
Baden-Württemberg löscht nach massiven Drohungen einen Mohammed-Kupferstich aus dem
17. Jahrhundert von seiner Latein-Website. Die Betreiber
eines rheinischen Bordells schwärzen die Flaggen islamischer Teilnehmerstaaten der Fußball-
WM auf ihrem Werbeplakat. Die Sparkasse Mainfranken entschuldigt sich bei der islamischen
Gemeinschaft Würzburg und stoppt das Verteilen eines Fußballs, der mit den Flaggen der WM-
Teilnehmerstaaten bedruckt war, darunter der saudi-arabischen (zwei Quadratzentimeter groß),
auf der die Worte Allah und Mohammed stehen. In Riccione an der italienischen Adria wird ein
spezieller Muslime-Strand eingerichtet, zu dem Ungläubige keinen Zugang haben. Englands
größter Vergnügungspark offeriert einen National Muslim Fun Day, bei dem alles unterlassen
wird, was Muslimen missfallen könnte.


Und die Auflistung ist ja bei weitem nicht komplett. Und enthält
auch leider nicht die wirklich schlimmen Auswüchse. Wie z.B., daß
Ehrenmord vor deutschen Gerichten nur ganz langsam nicht mehr als
eine Art von Folklore angesehen wird, wie z.B., daß eine König-
Fahd-Akademie erst nach Jahren als Extremistenschmiede erkannt
wurde, wie z.B., daß Moslems Grundsatzurteile erstritten haben,
die Mädchen vom Sport- und erst recht vom Schwimmunterricht be-
freien.

Unsere freiheitliche, westliche Lebensweise wird nach und nach
schlicht abgeschafft. Es wird eben "alles unterlassen, was Muslimen
mißfallen könnte".

Ja sind wir denn bescheuert? Wenn denen was mißfällt, dann ist das
eben so. Uns mißfällt auch so manches. Und wenn die meinen, ihr
gekränktes religiöses Empfinden durch die Ermordung religiöser
Amtsträger, Anschläge auf christliche Einrichtungen und die Ver-
brennung deutscher Fahnen wiederherstellen zu müssen, dann, ja dann
ist doch wohl spätestens das Ende des Kuschelkurses angesagt.

Irgend so ein schlauer Islamführer hat in den letzten Tagen geäussert,
der Papst würde einen Religionskrieg anzetteln. Ich lach mich schlapp.
Den haben wir doch längst!

Wann begreift das endlich mal die Politik?
@goedeke
Vollste Zustimmung! Schade dass gestern Wahlen waren und deshalb die Themenstellung bei Christiansen vorgegeben war. Ich hätte gerne den Vorzeigeimman gesehen und wie er einmal in die Mangel genommen wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.025.147 von connorNurlaut am 18.09.06 19:18:47Ich fürchte, daß ich Dich da enttäuschen muss. Der wird nicht in die
Mangel genommen (in die er zweifellos gehört!).

Das traut sich nämlich keiner. Er müsste ja dann den Koran auseinan-
dernehmen. Und das nicht anonym, wie hier, sondern im TV!

Wer möchte sich denn freiwillig in eine Reihe mit van Gogh, Hirsli
Ali, Salman Rushdi und Ratzinger stellen?

Merkst Du was? Islam wirkt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.025.447 von Goedecke_Michels am 18.09.06 19:38:44Traurig aber WAHR!!!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.025.659 von TradingChancen am 18.09.06 19:51:44Es ist traurig. Es ist wahr. Und vor allem ist es INAKZEPTABEL!!!!

Wir waren einmal darauf stolz in einem wirklich freien Land zu leben.
Wo Meinungsfreiheit nicht nur in der Verfassung verankert ist sondern
tatsächlich stattfand. Und zwar völlig egal, wie abstrus die Meinung
auch war.

Vorbei!

Es gibt Themen, die fasst keiner mehr an. Weil das bestimmten Religi-
onsangehörigen nicht gefällt. Nicht, weil die Themen so brisant wären.
Nicht, weil da Unwahres verbreitet würde. Nein, weil es lebensgefähr-
lich ist, sich anders als in ehrerbietiger Form über den Islam und
seine Anhänger zu äussern.

Selbst eine Kultfigur wie Harald Schmidt hält zu diesem Thema Zurück-
haltung als eine Form von Feigheit, die eine gewisse Intelligenz
ausdrückt.

Wie lange sehen wir uns das noch an? Bis unsere Töchter und Enkel-
töchter Kopftücher tragen? Damit sie auf der Strasse nicht ange-
spuckt werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.026.152 von Goedecke_Michels am 18.09.06 20:12:12:confused:

Das ist doch nichts Neues !

Rudi Carrell mußte sich bereits entschuldigen !
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.026.345 von LastHope am 18.09.06 20:24:46Was ist das denn für ein Kommentar?

Schon die Formulierung. "Rudi Carrell mußte sich bereits entschul-
digen !"


Gut gewählt. Meinst du er wollte? Gab es einen Anlass für eine Ent-
schuldigung? Ich meine, abgesehen von Rudi´s Überlebenswillen.

Du scheinst das ja o.k. zu finden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.026.152 von Goedecke_Michels am 18.09.06 20:12:12Völli meine Meinung!!
Es ist immer wieder erfrischend Dich zu lesen!! Mach weiter so!
Merci beaucoup u schönen Abend!;);)
Wenn man über dieses Thema nachdenkt und die Ereignisse der letzten Tage, Wochen oder Monate revue passieren lässt dann klappt sich mir das Messer in der Hose auf. Ich persönlich zähle mich als Menschenfreund, und habe keinerlei Vorurteile gegen irgendeine Nation oder Religion, aber es ist doch für jeden der hier in Deutschland lebt und arbeitet ein Schlag ins Gesicht, wenn er mit ansehen muss wie diese angeblich 0,01%, wobei ich GLAUBE das es weit mehr als 10% sind, sich schmarotzend mit unserem Geld laben und uns in gleichem Atemzug uns ins Kreuz treten.
Es brauch sich auch keiner zu wundern das die NPD laufenden Zuwachs bekommen hat. Ich persönlich finde es unglaublich das eine solche Partei überhaupt zur Wahl zuzulassen wird, aber in unserem ach so geliebten deutschen Land ist halt auch dieses möglich. Wir müssen endlich aufhören uns andauernd für unsere Vergangenheit zu entschuldigen und es möglichst allen recht machen zu wollen, das geht so nicht. Warum verstehen das unsere Politiker nicht?
Ich kann auch die Äußerungen der Türkei nicht wirklich nach vollziehen. Ich denke die wollen sich der EU anschliessen, was ja eine gewisse Toleranz vorraus setzt, vorallem was die Rolle der Frau und natürlich das Streitthema Kirche betrifft (wollen den Papst verhaften! Ich lach mich krank...)
Ich hoffe das unsere Politiker das Thema Türkei-->Eintritt in die EU, ganz genau prüfen (lieber 10Jahre länger prüfen, als eine Minute zu wenig!) und um---->GOTTES WILLEN,<---- den wir hier übrigens als den richtigen auffassen und deshalb andere Gläubige weder als ungläubig abstempeln, noch bekämpfen oder drohen, keine voreiligen Entscheidungen treffen werden.
Ich möchte keinen beleidigen mit meiner Ansicht und ich setze hiermit auch nicht alle gleich, ich bin mir sogar ziemlich sicher das es mehr von den "guten" als von den "schlechten" hier in Deutschland gibt, nur zeigt uns das auch!!!

AtEic
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.027.529 von LadyMacbeth am 18.09.06 21:11:08Tja! Der Islam ist ja sooooooo friedlich!!:laugh::laugh::laugh::laugh:
Vielleicht merken endlich unsere "Gutmenschen" was der Islam WIRKLICH ist!! nämlich eine HASSERFÜLLTE "Religion" wenn man das Wort Religion überhaupt in den Mund nehmen darf!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.027.529 von LadyMacbeth am 18.09.06 21:11:08 Nach einem Sieg im Dschihad werde es für die Unterlegenen nur die Möglichkeit geben, zum Islam überzutreten oder "mit dem Schwert getötet zu werden".

Ja, gut....äh....wenn's denn sein muss...
dann gibts halt mal ne Weile kein Schweineschnitzel mehr.:rolleyes:
Viele finden es unverständlich dass im „Dritten Reich“ die Leute nicht aufgestanden sind und sich gegen das Regime gewehrt haben. Und was tun die Leute heute angesichts der Entwicklung des Islams. Eins dürfte klar sein - unsere Kinder werden dann die gleichen Fragen stellen!

Hier ein Artikel über Henryk Broder, einer der wenigen, der offensichtlich noch den Mut hat sein Meinung offen zu sagen! Dafür meinen Dank – ich stehe voll hinter Ihnen!


WAZ vom 16.09.2006´
Von Wilhelm Klümper

Die Kapitulation vor dem Islam

Die radikalen Islamisten haben der westlichen Zivilisation den Krieg erklärt und treffen dabei in unseren Reihen auch noch auf Verständnis Vor allem der Mainstream der Kulturarbeiter, die alles auf gesellschaftliche Ursachen zurückführen, löst Kopfschütteln bei Henryk M. Broder aus, der in seinem Buch „Hurra, wir kapitulieren! Von der Lust am Einknicken“ schreibt: „Wer sich mit einer Bombe im Rucksack in einem Bus in die Luft sprengt, der ist ein Märtyrer, ein gedemütigter Mensch, der sich nicht anders zu helfen wusste.“ Die Forderung europäischer Gutmenschen, die Gefühle von Moslems nicht zu provozieren, mit ihnen zu verhandeln, sei „Appeasement“, die vorzeitige Kapitulation, der Welt vor dem Islam.

Die weltweit rund 1,5 Milliarden Moslems neigen nach Auffassung von Henryk Broder zum chronischen Beleidigtsein und unvorhersehbaren Reaktionen. Damit rüttelten sie an den Grundfesten unserer bürgerlichen Gesellschaften „Es geht um Meinungsfreiheit, den Kern der Aufklärung und der Demokratie, und um die Frage ob Respekt, Rücksichtnahme und Toleranz die richtigen Mittel im Umgang mit Kulturen sind, die sich ihrerseits respektlos, rücksichtslos und intolerant gegenüber allem verhalten, das sie für dekadent, provokativ und minderwertig halten.“

Auf breiter Front sei der Westen auf die Befindlichkeiten der Muslime nach der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen in der dänischen Zeitung „Jyllands-Posten“ eingegangen. Vermeintlich kritische Geister, die eigentlich mit Marx der Auffassung sind, Religion sei Opium fürs Volk, hätten sich plötzlich stark gemacht für die Rücksicht auf religiöse Gefühl der Moslems. Broder ist empört über Karnevalisten, die in der Folge auf provokante Darstellungen des Islam verzichtet hätten. „Keine Bedenken hatten dagegen die rheinischen Frohnaturen, den Kölner Kardinal Meisner als einen Inquisitor zu zeigen.“

Broder hält vor allem Günter Grass für einen der Sorte Gutmenschen, die Verständnis aufbringen für alles, was die „Underdogs der Geschichte“ anstellten. Dessen Forderung vor einiger Zeit, eine Lübecker Kirche in eine Moschee zu verwandeln, hätte nach Auffassung Broders durchaus Charme, wenn zugleich eine Moschee in Riad in eine Kirche umgewandelt werde. In Deutschland gebe es bereits 2000 Moscheen, während in Saudi-Arabien schon der Besitz einer Bibel ein unkalkulierbares Risiko darstelle.

Und selbst Unterhaltungssender wie RTL 2 entblödeten sich nicht, dem Islam aufzusitzen. Da verwandelt sich auf Initiative des Senders für vier Wochen eine Studentin in eine Muslima, lebt in einer türkischen Familie, um hernach mit leuchtenden Augen von ihren Erfahrungen zu berichten. Umgekehrt hätte aber ein Beitrag zur Integration daraus werden können: “Wenn eine Muslima das Kopftuch ablegen, das lange Kleid gegen einen Minirock tauschen und ausprobieren kann, wie es sich in einer deutschen Familie lebt.“

Neben der Rückständigkeit der islamischen Welt auf dem Gebiet der Wissenschaften und Technologie sei nach Auffassung säkularer Moslems auch verletzte Männerehre Ursache für den Terror. Das lässt Broder spöttisch fragen, ob der Dialog mit Menschen sinnvoll sei, „die allen Ernstes diskutieren, ob völlige Nacktheit beim ehelichen Verkehr die Ehe ungültig macht.“ Dass unter dem Schleier eher die Verzweifelung als die Tugend wohne, zeige sehr gut eine Google-Auswertung, wonach sieben moslemische Staaten unter den Top-Ten-Besuchern von Sex-Sites seien.
Der Islamismus, der von säkularen Moslems für den Totalitarismus des 21. Jahrhunderts – vergleichbar dem Stalinismus und Nationalsozialismus – gehalten werden, sei unaufhaltsam auf dem Vormarsch. So wage der Islamwissenschaftler Bernard Lewis die These, dass Europa in weniger als 100 Jahren islamisch sein werde.

Broders sarkastisches Fazit angesichts des Einknickens der zaudernden bürgerlichen westlichen Gesellschaften: „Wer als Reaktion auf Geiselentführungen und Enthauptungen, auf Ausbrüche kollektiver Hysterie mit der Forderung nach einem „Dialog der Kulturen“ reagiert, der hat es nicht besser verdient.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.022.729 von Plato am 18.09.06 17:36:39> ein ehemaliger islamistischer Parlamentsabgeordneter, beantragte demnach unter anderem die Verhaftung des Papstes bei dessen Türkei-Besuch im November.

Vielleicht sollte der Papst seine Reise um ein paar Jahrhunderte verschieben. Vielleicht ist der Islam dann säkularisiert und friedlich. Ich glaub nämlich nicht, dass ich sowas noch erleben darf.
Es war vorauszusehen!

DER SPIEGEL (33/2006) - 14.08.2006
ESSAY im Spiegel vom

"Wir kapitulieren!"

Von Henryk M. Broder


Vor zehn Jahren, im Frühjahr 1996, war die Welt noch weitgehend in Ordnung. Die Türme des World Trade Center dominierten die Skyline von Manhattan, der amerikanische Präsident hatte eine Affäre mit einer Praktikantin, in Deutschland neigte sich die Ära Kohl ihrem Ende zu, die Intellektuellen vertrieben sich die Zeit mit Debatten, ob Francis Fukuyama mit seiner Behauptung vom "Ende der Geschichte" richtiglag und ob der Kapitalismus wirklich gesiegt oder der Sozialismus nur einen Probelauf verloren hatte. Auch die feinsinnige Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus war noch nicht im Schwange.

Man musste schon sehr genau hinschauen, um die ersten Anzeichen einer heraufkommenden Krise zu bemerken: In Berlin spielte die Theatergruppe Rote Grütze ein Aufklärungsstück mit dem Titel "Was heißt hier Liebe?". Um auf das Stück aufmerksam zu machen, wurden an Schulen Plakate verteilt, auf denen ein junger Mann und eine junge Frau zu sehen waren, nackt und voller Unschuld.

Die Schulen hatten kein Problem damit, die Plakate aufzuhängen, bis eine Schulrätin aus dem Bezirk Tiergarten eine Genehmigung des Berliner Landesschulamts verlangte. Diese wurde verweigert. Das Plakat, entschied die Behörde, sei dazu angetan, "die Gefühle nicht christlicher Schüler" zu verletzen. Das Landesschulamt handelte präventiv, aus überzogener Fürsorge gegenüber einer kulturellen Minderheit, die noch nicht in der permissiven Gesellschaft angekommen war. Weder hatten sich muslimische Schüler über eine Verletzung ihrer Gefühle beklagt noch deren Eltern über die unsittliche Anmache beschwert.

Zehn Jahre später ist alles anders. Gleich geblieben ist allein die Entschlossenheit, die Gefühle der Muslime nicht zu verletzen. Nur dass es inzwischen nicht um Berliner Schüler mit "Migrationshintergrund" geht, sondern um 1,3 Milliarden Muslime in aller Welt, die chronisch zum Beleidigtsein und unvorhersehbaren Reaktionen neigen. Es geht um Meinungsfreiheit, den Kern der Aufklärung und der Demokratie, und um die Frage, ob Respekt, Rücksichtnahme und Toleranz die richtigen Mittel im Umgang mit Kulturen sind, die sich ihrerseits respektlos, rücksichtslos und intolerant gegenüber allem verhalten, was sie für dekadent, provokativ und minderwertig halten, von Frauen in kurzen Röcken bis hin zu Karikaturen, von denen sie sich provoziert fühlen, ohne sie gesehen zu haben.

Der Streit um die zwölf Mohammed-Karikaturen, die im September vergangenen Jahres in der dänischen Zeitung "Jyllands-Posten" erschienen sind und zu einem weltweiten Aufruhr der Muslime geführt haben, war nur ein Vorspiel, eine Art Kostümprobe für Auseinandersetzungen, mit denen Europa in Zukunft rechnen muss, wenn es seine Appeasement-Politik nicht überdenkt. Wie schon in den dreißiger Jahren, als mit dem Münchener Abkommen die Tschechoslowakei dem Frieden zuliebe geopfert und der Krieg trotzdem nicht verhindert wurde, meinen die Europäer auch heute, durch Wohlverhalten, Konzessionen und vorauseilende Selbstaufgabe einen Gegner gnädig stimmen zu können, der den Tod mehr liebt als das Leben und deswegen unbesiegbar scheint. Das Beste, was die Europäer in diesem asymmetrischen Konflikt für sich herausholen können, ist eine Gnadenfrist, eine Schonzeit, die 10, 20 oder auch 50 Jahre dauern kann. Jeder zum Tode Verurteilte atmet auf, wenn seine Exekution auf unbestimmte Zeit verschoben wird.

Der Aufruhr über die Mohammed-Karikaturen war deswegen so symptomatisch, weil der Anlass so nichtig war. Die Zeichnungen selbst waren von einer erschütternden Harmlosigkeit.

Immerhin dauerte es zwei Wochen, bis sich "spontaner" Protest artikulierte. Am 14. Oktober demonstrierten 3000 Muslime nach dem Freitagsgebet auf dem Rathausplatz von Kopenhagen. Elf Botschafter islamischer Länder forderten in einem Brief an den dänischen Ministerpräsidenten, er solle die "notwendigen Schritte" unternehmen, um eine Schmähung des Islam zu verhindern. Rasmussen antwortete, es sei nicht seine Aufgabe, Journalisten zu maßregeln, und weigerte sich, die empörten Botschafter zu einem Gespräch zu empfangen. Worauf Ägyptens Außenminister die Arabische Liga und die Organization of the Islamic Conference (OIC) dazu bewog, sich einzuschalten. Was die OIC wollte, hatte sie schon 1990 in einer "Deklaration der Menschenrechte im Islam" verkündet: "Alle haben das Recht, ihre Meinung frei auf eine Weise auszudrücken, die der Scharia nicht zuwiderläuft." Die westlichen Staaten sollten genötigt werden, ihre Form der Meinungsfreiheit der Scharia anzupassen.

Dann reiste eine Delegation dänischer Muslime in die muslimische Welt, im Gepäck eine Dokumentation mit den zwölf Karikaturen aus "Jyllands-Posten", dazu drei weitere Zeichnungen, die ein paar Zacken schärfer waren: der Prophet als pädophiler Teufel, mit Schweineohren und beim Sex mit einem Hund. Woher das Bonusmaterial stammte und wie es in die Dokumentation geraten war, ist bis heute ungeklärt. Irgendjemand muss ein wenig nachgeholfen haben, um die Reaktionen zu optimieren. Prompt schrieben die Zeitungen in den arabischen Ländern, dänische Medien hätten Mohammed als Schwein dargestellt, die Rede war von 120 Zeichnungen und davon, dass die dänische Regierung hinter allem stecke.

Am 30. Januar 2006 trafen sich die Außenminister der EU in Brüssel, um über die Krise zu beraten. Einige waren der Meinung, Dänemark habe die Gelegenheit, den Konflikt selbst zu lösen, verpasst; der luxemburgische Außenminister sprach nicht nur für sein Land, als er erklärte, die ganze Sache sei "eher ein dänisches als ein europäisches Problem"; die österreichische Außenministerin ging noch weiter: "Äußerungen und Handlungen, die eine Religion auf anstößige Weise herabsetzen, sollten klar verurteilt werden." Auch die USA ließen ihren dänischen Verbündeten im Stich. Im Laufe eines einzigen Tages gebrauchten drei Sprecher des State Department Adjektive wie "inakzeptabel", "verletzend" und "anstößig". Die Botschaft kam bei den Muslimen an.

Der 3. Februar 2006 wurde zum "Tag des Zorns" ausgerufen. Überall, wo Muslime leben, waren die Mohammed-Karikaturen Thema der Freitagsgebete. Millionen Muslime, die nicht einmal wissen, wo Dänemark liegt, demonstrierten gegen die Kränkung des Propheten, angefeuert von Imamen, die eine eigene Agenda hatten. In Damaskus wurden die Botschaften Dänemarks und Norwegens angezündet, in Beirut brannte die dänische Botschaft, in Teheran flogen Brandbomben in die dänische Vertretung, in Nigeria wurden dänische und norwegische Fahnen verbrannt, ebenso in Algerien.

Wäre früher der Angriff auf eine Botschaft noch ein Kriegsgrund gewesen, so bemühten sich nun die betroffenen Staaten um "De- eskalation". Die Opfer übten sich in Demut und baten die Täter um Nachsicht. Nur nicht weiter provozieren, die Irren könnten böse werden!

Der Karikaturenstreit war objektiv ein Sturm im Wasserglas, subjektiv eine Machtdemonstration und im Kontext des "Kampfes der Kulturen" eine Probe für den Ernstfall. Die Muslime haben bewiesen, wie schnell und effektiv sie Massen mobilisieren können, und der freie Westen hat gezeigt, dass er der islamischen Offensive nichts entgegenzusetzen hat - außer Angst, Feigheit und der Sorge um seine Handelsbilanz. Nun wissen die Islamisten, dass sie es mit einem Papiertiger zu tun haben, dessen Gebrüll nur vom Band kommt.

So verschieden die Reaktionen des Westens auf die muslimischen Proteste im Detail auch ausfielen, allen gemeinsam war, dass sie dem Gefühl der Macht- und Hilflosigkeit entsprangen. Kritische Geister, die gestern noch mit Marx der Meinung waren, Religion sei Opium fürs Volk, fanden plötzlich, man müsse doch Rücksicht nehmen auf religiöse Empfindungen, vor allem wenn sie von Gewaltakten begleitet werden. Die Repräsentanten der offenen Gesellschaft reagierten wie Insulaner, die von einem Hurrikan bedroht werden. Da sie gegen die Macht der Natur nichts ausrichten können, bunkern sie Vorräte, nageln Fenster und Türen zu und hoffen, dass der Sturm bald vorbei sein möge. Freilich: Was bei einer Naturkatastrophe die einzig richtige Option ist, führt bei einer Auseinandersetzung mit Fundamentalisten nur dazu, dass diese immer entschlossener auftreten, weil sie auf keinen Widerstand treffen. Völlig zu Recht halten die muslimischen Fundamentalisten den Westen für schwach, dekadent und nicht einmal bedingt abwehrbereit.

Wer als Reaktion auf Geiselentführungen und Enthauptungen, auf Massaker an Andersgläubigen, auf Ausbrüche kollektiver Hysterie mit der Forderung nach einem "Dialog der Kulturen" reagiert, der hat es nicht besser verdient.

"Der Westen sollte alle Provokationen unterlassen, die Gefühle von Erniedrigung und Demütigung hervorrufen", plädierte der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter, "wir sollten die kulturelle Identität der islamischen Länder mehr achten ... Für die Muslime ist es wichtig, als ebenbürtig anerkannt und gewürdigt zu werden." Was die islamischen Völker brauchten, wäre "eine Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe".

Wie das aussehen könnte, sagte Richter nicht. Sollen, um auf gleiche Augenhöhe zu kommen, eigene Abteile für Frauen in Bussen eingerichtet werden, wie das in Saudi-Arabien der Brauch ist? Sollte das Heiratsalter für Mädchen auf zwölf Jahre gesenkt werden, wie es in Iran der Fall ist? Oder für Ehebruch die Todesstrafe durch Steinigen eingeführt werden, wie es die Scharia verlangt? Was könnte der Westen noch unternehmen, um seinen Respekt vor der kulturellen Identität der islamischen Länder zu bekunden? Würde es reichen, Horst-Eberhard Richter von Fall zu Fall darüber entscheiden zu lassen, ob der Tatbestand der Provokation erfüllt ist, zum Beispiel dann, wenn in Herne ein Wet-T-Shirt-Contest stattfindet, durch den sich gläubige Muslime in Haiderabad erniedrigt und gedemütigt fühlen könnten?

Die Diskussion darüber, welche Provokationen WIR unterlassen sollten, damit SIE sich nicht gekränkt fühlen, führt zwangsläufig in das Reich des Absurden.

Dürfen fromme Juden von Nichtjuden den Verzicht auf Schweinefleisch verlangen? Und mit Sanktionen drohen, wenn ihre Forderung nicht erfüllt wird? Darf ein Hindu in Indien Amok laufen, weil die Niederländer die Heiligkeit und Unantastbarkeit der Kuh nicht anerkennen? Wer Muslimen das Recht einräumt, sich darüber zu empören, dass die Dänen sich nicht an ein islamisches Verbot halten, von dem nicht einmal feststeht, dass es tatsächlich existiert, muss solche Fragen mit einem klaren Ja beantworten. Und schließlich auch Analphabeten erlauben, Buchhandlungen zu verwüsten, denn in einer Welt, in der sich jeder gekränkt und gedemütigt fühlen darf, darf auch jeder entscheiden, welche Provokation er nicht hinnehmen mag.

Wie weit Realitätsverweigerung gehen kann, machte u. a. das "Wort zum Sonntag" vom 11. 2. 2006 klar, gesprochen von Burkhard Müller. "Der Islam ist eine großartige Religion", sagte der Gottesmann, Minuten nachdem in den "Tagesthemen" brennende Fahnen, verwüstete Botschaften und "Tod den Ungläubigen" schreiende Gotteskrieger zu sehen waren. Woher kommt die Entschlossenheit, Tatsachen zu leugnen oder sie so zurechtzubiegen, dass sie den Blick auf die Wirklichkeit versperren?

Aus Angst. Angst mag ein schlechter Ratgeber sein, aber als Mittel der Massenerziehung gibt es nichts Besseres. "Bestrafe einen, erziehe hundert", hat schon Mao gesagt und mit Hilfe dieser Regel seine Macht konstituiert.

Es ist nicht der Respekt vor anderen Kulturen, der das Verhalten der Menschen bestimmt, sondern das Wissen um die Rücksichtslosigkeit der Fanatiker, mit denen man es zu tun hat. Je wilder und brutaler sie auftreten, umso eher verschaffen sie sich Gehör und Respekt. Ob es sich um eine Gang aus dem Nachbarviertel handelt oder um eine fremde Kultur, spielt dabei keine Rolle, man geht dem Ärger lieber aus dem Weg.


"Der Terror wird heute ja nicht um seiner selbst Willen ausgeübt, sondern im Namen einer Ideologie, die man Nazi-Islamismus nennen könnte", urteilt der rumänisch-amerikanische Schriftsteller Norman Manea, der einzige Unterschied sei der, "dass diese Ideologie sich auf eine Religion beruft, die Nazis dagegen waren mythisch, ohne religiös zu sein". Manea spricht von einem "Dritten Weltkrieg", der bereits begonnen habe. "Die Europäer zögern - wie schon in den dreißiger Jahren - die Wahrnehmung hinaus, welch ungeheure Tragödie sie erwartet, ja eigentlich schon da ist."

Das klingt nach einer maßlosen Übertreibung, nach Jüngstem Tag, Apocalypse now! Freilich konnte sich auch 1938 kaum jemand vorstellen, wohin die Appeasement-Politik gegenüber den Nazis führen würde. Geschichte wiederholt sich nicht, aber es gibt Pa- rallelen, die nichts Gutes verheißen. Die Bereitschaft zur Selbsttäuschung und zum Selbstbetrug ist heute so verbreitet, wie sie es damals war.

Ende Juni 2006 meldeten alle deutschen Zeitungen eine Sensation - die Hamas sei zu einer Anerkennung Israels bereit. Grundlage der Meldung war nicht etwa eine verbindliche Erklärung des regierenden Hamas-Ministerpräsidenten oder ein Beschluss des palästinensischen Parlaments, sondern ein "Dokument", das in israelischer Haft einsitzende Palästinenser erarbeitet hatten, um die "nationale Einheit" zwischen den sich bekämpfenden Gruppen von der Hamas und der Fatah wiederherzustellen. "Hamas erkennt Israel indirekt an", titelte die "Welt". "Hamas will Israel offenbar anerkennen", las man in der "Süddeutschen Zeitung". "Die Hamas lenkt ein - Indirekte Anerkennung Israels", schrieb die "Frankfurter Allgemeine". "Hamas: Israel existiert ... irgendwie", sinnierte die "Tageszeitung". "Anerkennung Israels mitten in der Krise", freute sich die "Frankfurter Rundschau", die Jerusalemer Korrespondentin des Blattes sprach von einem "Manifest für einen Staat in den Grenzen von 1967, was sich als indirekte Anerkennung Israels verstehen lässt". Noch weiter ging die "Berliner Zeitung": "Hamas erkennt Israel an", im dazugehörigen Kommentar war von einer "Einsicht in die Notwendigkeit" die Rede und davon, dass die Hamas sich "mit Israels Existenz" abfindet und eine "Zwei-Staaten-Lösung" akzeptiert.

Zumindest die letzte Unterstellung war nicht ganz aus der Luft gegriffen. Die Hamas zeigte sich bereit, zwei palästinensische Staaten zu akzeptieren, einen in den seit 1967 besetzten Gebieten und einen auf dem Gebiet Israels in den Grenzen von 1967. Eine "Anerkennung" des zionistischen Gebildes, wie "indirekt" sie auch erfolgen sollte, wurde in dem "Dokument der Gefangenen" nicht einmal angedeutet. Sie existierte nur in der Phantasie der Kommentatoren. Zum Glück waren es verschiedene Sprecher der Hamas, die bald darauf Klarheit herstellten: Die Hamas denke nicht daran, Israel anzuerkennen, weder direkt noch indirekt, sie sei zudem entschlossen, den bewaffneten Kampf für die Befreiung Palästinas fortzusetzen.

Das Wunschdenken der Europäer entspringt ihrem Bedürfnis, Konflikten aus dem Weg zu gehen, verbunden mit einem starken Selbsterhaltungstrieb. Sie nehmen die Wirklichkeit wahr, aber nur selektiv.

Das Berliner Büro der "Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges" hat ein Papier veröffentlicht, in dem die Folgen eines amerikanischen Atomschlags gegen Iran beschrieben werden: Mehr als zwei Millionen Menschen würden in den ersten 48 Stunden sterben, eine Million würde schwere Verletzungen erleiden. Zehn Millionen würden verstrahlt. Nur eine Frage wurde in dem Papier weder gestellt noch beantwortet: Was wären die Folgeschäden eines iranischen Atomschlags, sobald das Land in der Lage wäre, die A-Bombe herzustellen und einzusetzen?

Diese Frage will man sich nicht stellen, und das hat einen guten Grund: weil niemand weiß, wie man einen iranischen Atomschlag verhindern, wie man überhaupt auf die Politik der Iraner Einfluss nehmen könnte. Während im Falle der amerikanischen Regierung eine sehr kleine, aber doch reale Möglichkeit besteht, sie durch öffentlichen Druck in die eine oder andere Richtung bewegen zu können. Das wissen auch die Friedensfreunde, deren Demonstrationen sich gegen Amerikas Pläne, Iran anzugreifen, richten und nicht gegen die Atompolitik der Mullahs. Sie sind nicht auf einem Auge blind, wie ihnen oft vorgeworfen wird, im Gegenteil, sie haben einen klaren Blick auf das ganze Geschehen. Und sie freuen sich wie Kinder, die in einem Schokoladenei eine Überraschung finden. "Friedenssignal aus Teheran", frohlockte die "Berliner Zeitung" Anfang Juni, als Iran einen der vielen Kompromissvorschläge der EU nicht gleich zurückwies, sondern erklärte, man werde ihn "ernsthaft in Betracht ziehen".

In einer Situation, die aussichtslos ist, in der man nichts machen kann, bringt es Erleichterung, sich wenigstens etwas vorzumachen.

Eine andere Option ist "Wandel durch Anbiederung". Oskar Lafontaine, immerhin einmal Vorsitzender und Kanzlerkandidat der SPD, hat "Schnittmengen zwischen linker Politik und islamischer Religion" ausgemacht. In einem Interview mit dem "Neuen Deutschland" sagte er: "Der Islam setzt auf die Gemeinschaft, damit steht er im Widerspruch zum übersteigerten Individualismus, dessen Konzeption im Westen zu scheitern droht. Der zweite Berührungspunkt ist, dass der gläubige Muslim verpflichtet ist, zu teilen. Die Linke will ebenso, dass der Stärkere dem Schwächeren hilft. Zum Dritten: Im Islam spielt das Zinsverbot noch eine Rolle, wie früher auch im Christentum. In einer Zeit, in der ganze Volkswirtschaften in die Krise stürzen, weil die Renditevorstellungen völlig absurd geworden sind, gibt es Grund für einen von der Linken zu führenden Dialog mit der islamisch geprägten Welt."

Lafontaine forderte den Westen zur Selbstkritik auf ("Wir müssen uns immer fragen, mit welchen Augen die Muslime uns sehen") und äußerte Verständnis für die "Empörung" der Muslime: "Die Menschen in den islamischen Ländern haben viele Demütigungen erfahren - eine der letzten ist der Irak-Krieg. Es geht um den Rohstoff-Imperialismus."

Lafontaine ließ bei seinen Schnittmengenbetrachtungen einen wichtigen Punkt unbeachtet: wie lange er es ohne seinen geliebten Sancerre aushalten würde, wenn es wirklich zu einer Vereinigung von linker Politik und islamischer Religion käme. Der Dialog, den er mit der islamisch geprägten Welt führen wollte, hätte bei Fruchtsaft und Mineralwasser stattfinden müssen. "If you can\'t beat them - join them!"

Dabei sind alle Ereignisse der letzten Wochen nur ein Vorgeschmack auf etwas Größeres, das noch keinen Namen hat. Wenn es vorbei ist, werden sich die Davongekommenen fragen: Warum haben wir die Zeichen an der Wand nicht sehen wollen, als es noch Zeit war? Wenn der Protest gegen ein paar harmlose Karikaturen die freie Welt dazu bringt, vor der Gewalt zu kapitulieren, wie wird diese freie Welt reagieren, wenn es um etwas wirklich Relevantes geht? Schon jetzt ist es kaum zu vermitteln, dass Israel nicht gegen ein paar Freischärler kämpft, sondern seine Existenz gegen einen Angriff aus Iran verteidigt, dass der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad den ersten Schritt getan hat, um seine Forderung nach einer "Welt ohne Zionismus" in die Tat umzusetzen, worauf auch denjenigen Europäern, die es mit Israel gut meinen, nur das milde Prädikat "inakzeptabel" einfiel. Wie würden sie reagieren, wäre Iran in der Lage, seine Forderungen mit Atomwaffen zu bekräftigen?

Vor über 30 Jahren, 1972, hatte der dänische Anwalt und Hobby-Politiker Mogens Glistrup eine Idee, die ihn über Nacht berühmt machte. Um Steuern zu sparen, sollte die dänische Armee aufgelöst und im Verteidigungsministerium ein Anrufbeantworter geschaltet werden: "Wir kapitulieren!" So eine Maßnahme würde nicht nur Geld sparen, sondern im Ernstfall auch Menschenleben retten. Mit diesem "Programm" wurde Glistrups Fortschrittspartei bei den Wahlen 1973 zur zweitstärksten Fraktion im dänischen Parlament.

Glistrup hatte den richtigen Einfall, nur viele Jahre zu früh. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, den Anrufbeantworter zu aktivieren.


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Auszüge aus Henryk M. Broders Buch "Hurra, wir kapitulieren!". Wolf Jobst Siedler Verlag, Berlin; 144 Seiten; 16 Euro. DER SPIEGEL (33/2006) - 14.08.2006
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.027.529 von LadyMacbeth am 18.09.06 21:11:08"Im Grunde bestätigt sich ja jetzt auf traurige Weise genau das, was der vom Papst zitierte Manuel gesagt hat. Es wird wirklich immer bekloppter"

Aber Manuels Aussage findet nicht die Zustimmung des Papstes. D.h., der Papst kennt im Gegensatz zu diesem Kaiser die guten und humanen Seiten Mohammeds, und lehnt darum Kaisers Meinung ab, die da lautet, es liese sich NUR Schlechtes finden.

Wäre es jetzt nicht langsam an der Zeit, diese positiven Seiten Mohammeds der Allgemeinheit vorzustellen, damit die Unwissenheit hierzulande ein Ende findet?

Also bitte, her damit, mich interessiert es wirklich. Nennt bitte die positiven Seiten des Islam. Die Burka allein kann es doch nicht sein?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.027.529 von LadyMacbeth am 18.09.06 21:11:08Der Kölner Kardinal Joachim Meisner unterstützte den Papst und erklärte: "Wer meint, der Papst habe den Islam verunglimpfen wollen, hat seine Worte überhaupt nicht verstanden." Es gehe nicht um Gewalt und Islam, sondern grundsätzlich um Gewalt und Religion.

:cry:

Das Schlimme an der Katholischen Kirche ist, dass sie mit ihren Erklärungen die Situation eher verschlimmert !


Natürlich geht es um das Verhältnis von Gewalt und Islam !:cool:

Ansonsten hätte man sich ja in Rom gerade bei dem Thema mit der eigenen Vergangenheit beschäftigen können, weil man dort Beispiele ohne Ende findet für Gewalt und Religion.

Jetzt werden die Muslime noch als die Doofen dargestellt, die den Papst falsch verstanden haben !
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.028.295 von LastHope am 18.09.06 21:39:06Ansonsten hätte man sich ja in Rom gerade bei dem Thema mit der eigenen Vergangenheit beschäftigen können, weil man dort Beispiele ohne Ende findet für Gewalt und Religion.


Worum es geht bzw. nicht geht:
Es geht nicht um die mehr oder weniger gewalttätige Vergangeheit oder Gegenwart der jeweiligen Religion, es geht darum, was die entsprechende Religion grundsäzlich lehrt.

Meine Laienhafte Meinung:
Im neuen Testament wirst Du schwerlich Stellen finden die zur Gewalt gegen "Ungläubige" aufrufen.
(Gegenbeweise? Bitte reinstellen)

Im Koran wohl sehr viel eher.

Jetzt endlich verstanden?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.028.295 von LastHope am 18.09.06 21:39:06Jetzt werden die Muslime noch als die Doofen dargestellt, die den Papst falsch verstanden haben

Na und?? Stimmt doch!! Und gerade WEIL sie soo doof sind, lassen sie sich sooo leicht manipulieren!!!:cry::cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.028.581 von detektivrockford am 18.09.06 21:47:19Das habe ich schon beim ersten Mal verstanden ! ;)

Gerade das bringt doch die muslimische Welt auf die Palme !

Hätte er die gewalttätige Gegenwart - also islamistischen Terror - angegriffen, hätte das kaum jemanden gekratzt ! :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.028.295 von LastHope am 18.09.06 21:39:06Das Schlimme an der Katholischen Kirche ist, dass sie mit ihren Erklärungen die Situation eher verschlimmert !


Du hast es immer noch nicht kapiert

Die wolllllen dass immer missverstehen, weil sie einen Grund brauchen sich selbst als die Guten darzustellen!:mad:

es ist daher völlig egal ob sich wer für irgendetwas entschuldigt,
Eine Entschuldigung wird dann eher noch als Schwäche ausgelegt.

:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.027.820 von CK2004 am 18.09.06 21:22:39Viele finden es unverständlich dass im „Dritten Reich“ die Leute nicht aufgestanden sind und sich gegen das Regime gewehrt haben. Und was tun die Leute heute angesichts der Entwicklung des Islams. Eins dürfte klar sein - unsere Kinder werden dann die gleichen Fragen stellen!

Das sehe ich exakt genau so. Bemerkenswert finde ich auch, dass gerade diejenigen, die seit Jahr und Tag von Zivilcourage reden, vom "Gegen-den-Strom-schwimmen", sich für wandelnde Antifaschisten halten etc., dass gerade aus diesem Spektrum weggeknickt wird, dass man es kaum fassen kann. Ich hatte schon immer das Gefühl, dass sich gerade unter diesen viele befinden, die bei Hitler vorneweg den Arm gehoben hätten, und jetzt bestätigt sich mehr und mehr dieses Gefühl. Leute, denen es v. a. darum geht, sich selbst als etwas zu stilisieren, deren Ethos sich jedoch wenn es drauf ankommt, in einem mehr als erbärmlichem Zustand befindet.

Die wirklich tapferen Personen, das sind vor allem Leute wie Theo van Gogh (der sicher niemals lauthals moralische Vorträge gehalten hat), Hirsi Ali, Seyram Ates und eine Handvoll Journalisten (nur wenige). Im politischen Spektrum fällt mir nicht ein einziger ein. Nicht einer. Ich weiß auch nicht, ob es da viele gibt, die begreifen, was für eine Schuld die auf sich laden.

LM
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.029.046 von LadyMacbeth am 18.09.06 22:04:48Traurig aber WAHR!!:cry::cry::cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.028.936 von insti am 18.09.06 22:00:21Er soll sich überhaupt nicht entschuldigen !

Ratzinger wollte auf islamistische Gewalt aufmerksam machen.
Aber er greift zu einem historischen Zitat und greift damit den Islam als Religion an.

Das war sein Fehler.
Der Papst soll klar und deutlich sagen, dass er die gewalttätigen Aktionen im Islam verurteilt -
und dass er dazu irrtümlicherweise auf ein historisches Zitat zurückgegriffen hat.
Thema: Jesu oder die Juden dürfen verunglimpft werden--nicht aber die Moslems sonst gibt es Terror Thread: Jesu oder die Juden dürfen verunglimpft werden--nicht aber die Moslems sonst gibt es Terror

Proteste gegen Benedikt XVI. im Irak
Papst-Bild und deutsche Fahne
auf Hass-Demo verbrannt
Al-Qaida droht mit Terror: „Wir werden das Kreuz zertrümmern“




http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/09/18/paps…


Montag, 18. September 2006 Von ih Redaktion


Brandstiftung in der 170 Jahre alten Kirche

Nachdem am Samstag Palästinenser fünf Kirchen angegriffen haben; in der Kirche von Nablus sogar um sich schossen und in anderen Kirchen Brandsätze legten, griffen Palästinenser am gestrigen Sonntag zwei weitere Gotteshäuser an. In der 170 Jahre alten griechisch-orthodoxen Kirche von Tulkarem setzten Moslems auf dem Altar die Christus-Ikone in Brand und das Innere der Kirche erlitt erheblichen Sachschaden. Moslem-Führer im Gazastreifen drohen den Papst zu ermorden, wenn er nicht den Islam als einzig wahre Religion akzeptiert. Die Christen, die unter den Palästinensern nur einen Bevölkerungsanteil von 2,3 % ausmachen, fürchten nun, dass Islamisten als nächstes ihre Häuser anzünden und ihre Kinder attakieren könnten. Arabische Christen, die früher opportun an der Seite der Moslems gegen Israel auftraten, suchen nun Zuflucht im Judenstaat, da ihnen die palästinensischen Sicherheitsbehörden keinen Schutz gewähren können.

http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=179&nid=9536

ob endlich die Christen wach werden???

Shalom,
für die Moslems hat sowieso koltur usw. nichts zu bedeuten... sie waren unwissend und bleiben unwiessend.was kann man erwarten alles kommt aus Angst.Teufel weiss er hat nicht mehr viel zeit.
aber hoffe dass die Christen endlich lehrnen nicht eigene fleisch zu Verraten für fremde... jedoch wünsche ich mir dass hier inEuropa endlich die Christen auf die str. gehen wie lange noch??? z.B: in iran waren die Christen so oder so unter druck jetzt noch mehr... und nicht durch iranische Volk sondern öffentlich durch Regierung/ Hesbolah.oder auch die andere länder china, Phlipnen,Pakistan....
bitte betet jetzt ganz besonders für die Christen und Juden in solche länder.
Shalom
Shalom Al Israel

Avisha 18.09.2006 22:34
Erstaunlich - oder eben auch nicht...

die Weltpresse scheint dies wenig zu interessieren. Nicht wie damals, als geschrieben wurde, die Israelis haben nur auf eine Gelegenheit gewartet (die Entführungen) um Krieg anzufangen. Die Presse vepassen jedoch die Gelegenheit nicht, dem Papst eins auszuwischen, das wird dann fett gedruckt. Wer macht hier eigentlich Jagd auf wen?

Brigitte 18.09.2006 23:10

http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=179&nid=9536
Alles Absicht vom Vatikan, vermute ich mal.
Die Reaktionen der islamischen Welt waren bekannt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.029.333 von LastHope am 18.09.06 22:12:45Du kannst davon ausgehen, dass der Papst nichts "irrtümlicherweise" tut. Der Ratzinger ist einer der letzten Universalgelehrten überhaupt, dem "rutscht" auch nicht mal eben was raus. Möglicherweise hat er die Reaktionen unterschätzt, jedoch hat er seine Rede gut und reflektiert vorbereitet. Aber der Ratzinger ist kein Plapperer, der mal eben die falschen Worte wählt - nein.

Ich glaube, dass der Papst diese Rede sehr bewusst gehalten hat, nicht zuletzt, weil er merkt, welche Gefahren für unsere Kultur vom Islam ausgeht und weil er möchte, dass in Sachen Gewalt und Islam klar Stellung bezogen wird.

Er hat diese Aussage ganz bewusst als "Zitat" verpackt, aber im Grunde haben alle Menschen auf der ganzen Welt kapiert, dass es genau um das auch noch in der Gegenwart geht: dass im Islam nach wie vor Gewalt ein massives Problem ist. Das war schon ziemlich durchdacht vom Ratzi, davon kann man wohl ausgehen.

LM
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.030.007 von LadyMacbeth am 18.09.06 22:29:47
Nö - das war Murks, wie vieles, was aus Rom kommt !

Denken wir nur an seine spirituellen Erotikanalysen.
Aber damit kann er wenigstens kein Unheil anrichten ! :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.030.007 von LadyMacbeth am 18.09.06 22:29:47Sehr richtig! Genauso sehe ich das auch. Und, obwohl ich kein Kathole
bin, auf diesen Papst bin ich stolz.

@CK2004

"Dabei sind alle Ereignisse der letzten Wochen nur ein Vorgeschmack auf etwas Größeres, das noch keinen Namen hat. Wenn es vorbei ist, werden sich die Davongekommenen fragen: Warum haben wir die Zeichen an der Wand nicht sehen wollen, als es noch Zeit war? Wenn der Protest gegen ein paar harmlose Karikaturen die freie Welt dazu bringt, vor der Gewalt zu kapitulieren, wie wird diese freie Welt reagieren, wenn es um etwas wirklich Relevantes geht?"

"Viele finden es unverständlich dass im „Dritten Reich“ die Leute nicht aufgestanden sind und sich gegen das Regime gewehrt haben. Und was tun die Leute heute angesichts der Entwicklung des Islams. Eins dürfte klar sein - unsere Kinder werden dann die gleichen Fragen stellen"

Das sehe ich genauso. Wirklich gute Beiträge!

@ #46 Frenchmen

Danke, es ist mir ein Bedürfnis!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.030.319 von LastHope am 18.09.06 22:40:43Entschuldigung, aber manchmal hast Du eine Neigung zu Geschwätz, wenn ich das mal so sagen darf.

Man muss ja nicht allem, was der Papst sagt oder was aus Rom kommt, zustimmen, jedoch sollte man doch imstande sein, sich dezidiert auf seine Aussagen zu konzentrieren und darauf reagieren.

Ich habe mich vorher nie besonders für Päpste interessiert und das, was sie gesagt haben (kann mich aber auch nur an einen vorher bewusst erinnern).

Allerdings muss ich sagen, dass das, was der Ratzinger in seinen Predigten sagt, wirklich ziemlich beeindruckend ist. Er hat irgendwie ein Talent, einem Dinge, die man eigentlich ablehnt oder an der Katholischen Kirche zumindest kritisch sieht, plausibel zu machen. Man muss ihm ja nicht zustimmen, aber er hat auf vieles, was einem verquer kam, doch auch nachvollziehbare Antworten. Ohne Zweifel ist er einer der ganz großen Theologen, der aber mit Sicherheit auch manche Menschen intellektuell etwas überfordert.

Ingesamt würde ich Goedecke_Michels zustimmen: den Ratzi finde ich schon ziemlich klasse, obwohl ich überhaupt nicht katholisch bin. Es ist ein bisschen wie mit der Fußball-Nationalmannschaft, wenn ich mir den etwas gewagten Vergleich erlauben darf. Irgendwie freut man sich, dass ab und zu ein Glanzlicht aus Deutschland kommt, zumal man doch letztendlich die gleiche Sprache spricht.

LM
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.030.788 von Goedecke_Michels am 18.09.06 22:57:58Stellt sich die Frage nach der Agenda. Was ist zu tun.

Vielleicht erst mal Tatsachen als solche akzeptieren. Nämlich, daß
der Islam keine Religion sondern eine Weltanschauung ist. Eine, die
weder mit unserem Grundgesetz, noch mit unseren Wertevorstellungen
kommuniziert.

Würde ich ein Buch mit dem Inhalt des Korans verfassen, und fände
unwahrscheinlicher Weise sogar einen Verleger, so ist doch jedem
klar, was dann passieren würde.

1. Ich hätte alle Menschenrechtsorganisationen auf den Fersen.
2. Ich hätte alle Frauenrechtsorganisationen auf den Fersen.
3. Ich hätte den Verfassungsschutz auf den Fersen.
4. Das Buch stände auf dem Index.
5. Ich säße in Haft.

Und da frage ich mich, warum der Koran vor diesem Schicksal ver-
schont bleibt.

Warum besinnen wir uns nicht auf die Grundlagen der Spielregeln,
die wir uns selbst gegeben haben. Auf unser Grundgesetz!

Warum wird der Islam in Deutschland nicht verboten. Warum steht
ein Buch wie der Koran nicht auf dem Index? Warum werden Leute,
die den Islam pflegen, nicht des Landes verwiesen? Warum erblöden
wir uns, den Bau von Moscheen auch noch mit den Steuergeldern der
"Ungläubigen" zu finanzieren?

Die Gefahr, die vom Islam ausgeht ist doch inzwischen unübersehbar.
Der Koran ist keineswegs bildlich gemeint.Seine Anhänger sehen ihn
durchaus wörtlich. Das zeigt sich ja gerade jetzt wieder. Und da
ist viel von Schwertern und "Birne ab" die Rede.

Warum wehren wir uns nicht. Die Gefahr, die sich da aufbaut, und
sich immer unmißverständlicher artikuliert, ist doch unvergleich-
lich größer als die, die von einem Oberlippenbart tragenden Öste-
reicher vor rd. 70 Jahren ausging. Und der war schon nicht ohne.
Aber was jetzt kommt, das wird alle Vorstellungen sprengen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.031.234 von LadyMacbeth am 18.09.06 23:14:57Komisch LadyMacbeth, ich habe manchmal das Gefühl, Du bist ein bischen begriffstutzig - wenn ich das mal so sagen darf.

:keks:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.031.398 von Goedecke_Michels am 18.09.06 23:22:45Warum wehren wir uns nicht. Die Gefahr, die sich da aufbaut, und
sich immer unmißverständlicher artikuliert, ist doch unvergleich-
lich größer als die, die von einem Oberlippenbart tragenden Öste-
reicher vor rd. 70 Jahren ausging. Und der war schon nicht ohne.
Aber was jetzt kommt, das wird alle Vorstellungen sprengen!

WARUM erkennt nur eine Minderheit diese Gefahr???
Für jede "Scheisse" gibt es Lichtketten und Demos!!
Aber gegen diese WIRKLICHE Gefahr, NIX, rein gar NIX!!
Wenn sogar die Jugentlichen, in der 3. Generation , im Westen aufgewachsen, von unseren Geldern wohl ernährt u gebildet, noch FANATIKER sind als ihre eigene Eltern, dann darf man diese Gefahr NICHT klein beireden!! Alle Fanatiker und Ihre "Bewunderer" müssen sofort ausgewiesen werden, selbst wenn sie europäische Pässen haben!! NULL Toleranz ist angesagt!
Bonne nuit Monsieur!;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.031.733 von Frenchmen am 18.09.06 23:42:45Freut mich, daß es Leute gibt die meine Gedanken teilen.

Auch Dir, eine gute Nacht!;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.031.733 von Frenchmen am 18.09.06 23:42:45
Frenchmen wehr Dich ! Besser alle ausweisen ! Werde Mitglied der NPD !
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.031.592 von LastHope am 18.09.06 23:34:20Du bist ein bischen begriffstutzig - wenn ich das mal so sagen darf.

Das darfst Du sagen. Ich bin tolerant. Ich werde nun weder eine Strohpuppe verbrennen, auf der "Last Pope" steht, noch werde ich Dich in die Hölle schicken oder eine Fatwa beim Papst beantragen. Versprochen!

LM
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.031.879 von LastHope am 18.09.06 23:50:13Booah, du hast ja klasse Kommentare drauf. Wie heißt du im bürger-
lichen Leben? Ügsel Ününü?
Zum Abschluss möchte ich allen Verkrampften noch sagen, dass auch Araber Spaß verstehen:

Ein Mann kam zu Nasreddin, um sich einen Esel von ihm zu borgen. „Sehr gerne“, sagte Nasreddin „aber heute ist mein Esel nicht da!“. In diesem Augenblick schreit der Esel hinterm Haus: „Iaaah“. „Warum lügst du? Dein Esel ist doch zu Hause!“ „Was willst du? Glaubst du mir oder dem Esel?“, fragte der Mullah.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.031.879 von LastHope am 18.09.06 23:50:13Wenn du KEINE Antwort mehr parat hast, dann wirdst du PERSÖNLICH!!:cry::cry:
Du bist schon bekannt als MUSLIME-FREUND !!:cry::cry:
Geh endlich zu deinen "lieben" Brüdern nach Irak oder sonst wo und lasse uns in Ruhe!!
Die Idee mit der NPD ist ja nicht schlecht! Aber leider sind diese "Genossen" Judenfeind sowie Amerikafeind, was ich NICHT bin!! Ausserdem wurden kürzlich "Allianzen" bekannt zwischen NPD und Moslems !! Also wäre diese Partei, für mich absolut NICHT das Richtige!!
Wenn Du eine entsprechende Partei für mich findest, dann sage es mir bitte! Danke Uzkur oder Moammed oder Ügsel oder???:laugh::laugh:
@,
In Basra wurden deutsche und amerikanische Fahnen verbrannt.
HHHHHHaaaaalllllllllllllllllooooooooooooooooooooooooooo,
sind die zu blöde die deutsche und die vatikanische Fahnen zu unterscheiden???????
Wenn die typen schon nicht lesen können was der Papst in der gänze bei der Rede gesagt hat dachte ich die sind nicht auch Farbenblind?:cool:Aber irren ist menschlich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.031 von LastHope am 19.09.06 00:03:13Das ist ja ein ganz netter Witz. Und es freut mich, daß auch Du als
Araber Sinn für Humor hast.

Ändert aber nichts an der Tatsache, daß Du unbequemen Fragen aus dem
Weg gehst, dich mit Tatsachen möglichst nicht auseinandersetzt und
bedauerlicher Weise keinerlei Verständnis für die Sorgen der Opfer-
nationen deiner "Religion" aufbringst.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.201 von phoenyx am 19.09.06 00:21:07Amerikanische Flaggen sind bei solchen Volksfesten ein Standardutensil ;)

Alles was für den Westen steht wird dort verbrannt. Ist dir das noch nie aufgefallen :confused:

Sosa
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.201 von phoenyx am 19.09.06 00:21:07Als der Karikaturen-Streit im Gange war, wurden auch schon mal Schweizer Fahnen verbrannt - rote Fahne mit weißem Kreuz - irgendwie kann man ja da auch schon mal durcheinanderkommen.

Was willst Du erwarten von Leuten, die in Koranschulen erzogen werden und von morgens mit mittags Koransuren auswendiglernen.

LM
Alles was für den Westen steht wird dort verbrannt

Stimmt nicht ganz. Euro´s sind noch nie verbrannt worden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.290 von Goedecke_Michels am 19.09.06 00:32:47Geld stinkt nicht :D

Da kann der Koran auch nichts dran ändern und schon gar kein Mullah :D

Sosa
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.290 von Goedecke_Michels am 19.09.06 00:32:47:laugh::laugh::laugh:
Und Dollars wahrscheinlich auch nicht oder??:laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.244 von Goedecke_Michels am 19.09.06 00:28:05Für mich gibt es überhaupt keine unangenehmen Fragen, denn ich bin Atheist und werde so oder so in der Hölle schmoren. ;)

Allerdings gehe ich davon aus, dass auch mal quer in anderen Threads gelesen wird und ich nicht alles 10fach wiederhole !
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.314 von A_Sosa am 19.09.06 00:35:25Wollte ich damit sagen.

Und damit meine ich gerade Palästina. Die sind so arm, daß sie den
Fensterkit fressen müssten, ohne EU-, und insbesondere Deutschland-
Hilfe schlicht verrecken würden, und trotzdem unsere Flagge verbrennen
und christliche Einrichtungen mit Anschlägen "verwöhnen".

Diese Leute sollte man der Obhut Mohameds überlassen! Der wird´s
schon richten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.031.592 von LastHope am 18.09.06 23:34:20Auch mit deinen persönlichen Angriffen wirst du über die Dürftigkeit deiner Argumentation nicht hinwegtäuschen können, da ist wirklich alle Hoffnung verloren, last hope.

Ich bin zugleich erfreut und entsetzt, wenn ich diesen Thread lese. Erfreut, weil die große Leistung, die der Papst vollbringt von den meisten hier gesehen und gewürdigt wird. Mit Mut und Klarheit zwingt er die islamischen Geistlichen zur Absage an das Schwert oder öffnet uns allen alternativ dazu die Augen für das Ausmaß der Gewalt, der wir in Zukunft und in der Gegenwart durch den Islam ausgesetzt sind.
Seine Worte waren harmlos, die Reaktionen sind es nicht.
Seine Worte waren klar: Gott ist kein Gott des Schwertes, sondern der Vernunft und der Einsicht. Ein Prophet, der auf das Schwert setzt, um zu Gott zu führen, missversteht Gott und irrt. Es besteht die Möglichkeit, dass Mohammed irrte.
Die hasserfüllten Reaktionen des islamischen Pöbels, aber auch - und das ist das Erschreckendste - der Politiker, Rechtsanwälte und Geleehrten aus der islamischen Welt überstiegen alles, was ich erwartet hätte und fügen sich zu einem äußerst bedrohlichen Bild zusammen: diese Gedanken zu äußern, wie es der Papst getan hat, kommt, in den Augen des Islam, schon einem Frevel gleich!!!
Eigentlich ist Religion in meinen Augen die Privatangelegenheit jedes Einzelnen und der Papst hat auch nur seine Meinung und bedeutet mir gar nichts. Aber das ist eine Einstellung, die auch mit dem Islam nicht vereinbar ist, die Katholiken haben diese Einstellung zu akzeptieren bitter lernen müssen. Die sind mir nicht in meinem religiösen Individualismus gefährlich - der Islam ist es.
Wir müssen in der nächsten Zeit sondieren, für welche Islamgläubigen das so ist, vor allem bei denen, die bei uns leben. Mit denen kann man, stellen sie Mohammed über alles andere, nicht mehr reden, diese radikale Denkweise kann man nur mit aller Macht, mit allen rechtlichen, politischen und wo nötig, militärischen Mitteln (Iran, Israel)zurückdrängen und eingrenzen.
Ich sage es ganz offen: diese Menschen will ich hier nicht und ihre Einbürgerung will ich verhindert wissen. Grenzen haben auch ihr Gutes.
Auch die demographische Zunahme einer solchen, islamisch geprägten, absolutistisch denkenden Bevölkerung in Europa und in Deutschland muss mit allen rechtlichen und humanen Mitteln be- und verhindert werden. Sollte eine kritische Menge überschritten werden, haben wir Bürgerkrieg. Auch den will ich nicht. Noch gibt sich der Islam hier kooperativ und tolerant. Man backt kleine Brötchen, schließlich ist man in der Minderheit - aber wie lange noch?
Und ein Blick zurück in die Geschichte zeigt doch auch, von welcher Religion die heftigsten Eroberungskriege ausgingen.
Nicht christliche Heere eroberten Damaskus, sondern islamisch-türkische Truppen griffen immer wieder tief nach Europa und standen noch 1680 mit einer Großmacht vor Wien. Und auch dort wäre ja nicht Schluss gewesen. Die Kriegszüge des Islam griffen auch im Osten immer wieder nach Indien und eroberten, zerstörten und unterwarfen über die Jahrhunderte immer wieder die dortigen älteren tiefreligiösen und friedlichen hinduistischen und buddhistischen Völker. Auch dort zeigt im heutigen Zusammenleben der Religionen der aggressivere Impuls eher auf Seiten des Islam.
Sicher gab es die mehrfachen christlichen Kreuzzüge. Doch ursprünglich ging es dabei nur darum, die heiligen Stätten in Israel wieder für Christen zugänglich zu machen, nie um die Unterwerfung der "Ungläubigen" und die Eroberung derer Gebiete oder die Schaffung einer rein christlichen Weltherrschaft.
Die Unterwerfung der islamischen Länder im Zeichen des Imperialismus steht da auf einem ganz anderen Blatt - sie war allerdings nie christlich-religiös begründet, sondern politisch und wirtschaftlich, auch wenn sie von den islamischen Völkern als religiöse Unterwerfung ganz im mittelalterlichen Sinne verstenden wurde.
Das ist ja das Problem: die Menschen im Islam haben sich letztlich bis heute nicht aus ihrer religiös fundierten absolutistischen Denkweise gelöst und verstehen ihre heutige, auch demographisch begründete Ausbreitung als späten Sieg über den christlichen Erzfeind, während wir genüßlich dekadent in der homosexuellen Wohngemeinschaft oder im Swingerclub unserem Individualismus frönen, den Chablis genießen, aber auf keinen Fall Familie gründen, auf Egoismus verzichten und Kinder erziehen wollen.
Entweder wir verteidigen unseren Lebensstil, oder wir lassen uns Bärte wachsen und lernen Koransuren auswendig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.405 von Goedecke_Michels am 19.09.06 00:43:49Genau!

Keine Sorge ich wollte dich nicht belehren, ich wollte einfach nur mal sagen was (faktisch) über dem Koran steht :D

Sosa
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.399 von LastHope am 19.09.06 00:41:57"werde so oder so in der Hölle schmoren."

Das ist ein Widerspruch. Atheisten glauben weder an den Himmel noch
an die Hölle. Das sind beides religionsursächliche Einrichtungen.

Also, entscheide Dich!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.408 von Manohar_I am 19.09.06 00:44:14Ein SCHÖNES Schlusswort!!;);)
Dem ist nix zuzufügen! Merci!;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.445 von Goedecke_Michels am 19.09.06 00:48:24:laugh: Jetzt muß ich dich doch belehren. LastHope ist für ausweichende Argumentation und wie in diesem Fall wenig einfallsreicher Ironie bekannt ;)

S:Dsa
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.408 von Manohar_I am 19.09.06 00:44:14So ist es!

Sehr guter Beitrag!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.459 von A_Sosa am 19.09.06 00:51:43Hä?

Ausweichende Argumentation? Einfallsreiche Ironie?

Wo finde ich das denn?

Meinst Du mit ausweichender Argumentation, daß er gar nicht antwortet?
Und wo siehst Du denn Ironie? Ich sehe da nur Hilflosigkeit in der
Argumentation.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.543 von Goedecke_Michels am 19.09.06 01:02:06Wer hilflos ist weicht aus, nicht wahr?

WENIG einfallsreiche Ironie (bitte richtig lesen) bezog sich auf dein Posting #89. Da hast du die letzte Hoffnung wohl zu Ernst genommen.

Sosa
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.459 von A_Sosa am 19.09.06 00:51:43Pass mal auf !

Ich habe hier bereits klipp und klar in 3 Sätzen gesagt,
was der Papst falsch gemacht gemacht und was er jetzt noch machen kann !:cool:

Dazu muss ich nicht noch in 150 Aufputsch-Threads seitenweise fabulieren !
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.568 von LastHope am 19.09.06 01:06:31Wo hast Du das denn gesagt?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.565 von A_Sosa am 19.09.06 01:06:15Sorry, Du hast Recht. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.593 von Goedecke_Michels am 19.09.06 01:13:10Bevor Du lange suchen mußt:

Er soll sich überhaupt nicht entschuldigen !

Ratzinger wollte auf islamistische Gewalt aufmerksam machen.
Aber er greift zu einem historischen Zitat und greift damit den Islam als Religion an.

Das war sein Fehler.
Der Papst soll klar und deutlich sagen, dass er die gewalttätigen Aktionen im Islam verurteilt -
und dass er dazu irrtümlicherweise auf ein historisches Zitat zurückgegriffen hat.





Die akademische Diskussion und dazu noch das Kaiserzitat müssen als Religionskritik aufgefasst werden. Der Vatikan setzt noch einen drauf durch die Vernunftdiskussion.

Dieser Versuch, um 8 Ecken eigentlich die Gewalt im Islam, die politische Ausrichtung anzugreifen ist voll in die Hose gegangen.
Es muß die heutige Gewalt klar und deutlich verurteilen und von der dämlichen akademischen Diskussion wegkommen.
Er ist Papst und kein Professor !
Dann gibt es keinen Grund für eine Beleidigung !

Jetzt verstanden ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.715 von LastHope am 19.09.06 01:28:34Dieser Versuch, um 8 Ecken eigentlich die Gewalt im Islam, die politische Ausrichtung anzugreifen ist voll in die Hose gegangen.
Es muß die heutige Gewalt klar und deutlich verurteilen


Würde er das tun hätten wir einen Religionskrieg. Du bist echt ein Schwachkopf Lasthope.
Viele Menschen haben seinerzeit Hitlers "Mein Kampf" nicht ernstgenommen. Der Koran sollte zur Pflichtlektüre eines jeden Demokraten werden. Man sollte schon wissen was der "Feind" denkt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.408 von Manohar_I am 19.09.06 00:44:14> ... da ist wirklich alle Hoffnung verloren, last hope

:laugh::laugh::laugh::D:laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.032.934 von Kurzschluss am 19.09.06 02:09:41Nein, es gäbe keinen Religionskrieg.

Du kapierst den Unterschied nicht zwischen überheblichen Missionierungsversuchen und einer klaren Verurteilung eines Missbrauchs von Religionen, der zu Hass, Gewalt und Unterdrückung Andersdenkender aufruft.

Schade, dann kann ich Dir auch nicht mehr helfen.
In diesen Zeiten, die leider nicht arm an Gewalt sind, stellt sich die Frage: Wohin driftet die Welt - und wie kann dies enden? Von verschiedenen Seiten wurde - dankenswerter Weise - ein Kulturdialog als Mittel der Verständigung vorgeschlagen. Allein die Teilnehmer dieses Dialogs und ihre Strukturen stehen nicht ohne weiteres fest. Der sogenannte Westen umfasst eine Anzahl von Ländern, die sehr wohl Gemeinsamkeiten aufweisen, jedoch auch Unterschiede, teils gewaltvoll, teils zurückhaltend und Krieg ablehnend. Das Christentum, quer über Länder verteilt, wird an der Spitze durch den Papst vertreten und kennt daneben weitere, vom Papst unabhängige Zweige. Der Islam kennt wiederum einerseits Vertreter einer friedfertigen und toleranten Religion, andererseits berufen sich auch Gewalttäter, die nicht nachlassen, Mord und Terror zu begehen und dies für die Zukunft fortgesetzt vehement ankündigen, auf dieselbe Religion und bestehen um nichts geringer als die friedfertigen Muslim darauf, dass sie das bessere Verständnis über den Islam haben. Angenommen, man folgte der Empfehlung, als westlicher Mensch und gegebenenfalls als Christ durch intensive Beschäftigung mit dem Koran sich selbst in Erfahrung zu bringen, wer könnte so gewährleisten, dass nicht genauso divergierende Ansichten wie unter den Muslim entstünden? Es mag sein, dass die große Mehrheit der Muslim friedfertig und tolerant ist, jedoch darf nicht übersehen werden, dass nicht die Zahl der Menschen allein entscheidend ist, vielmehr was Macht und Durchsetzungswille letztendendes bis hin zum Alleinvertretungsanspruch alles bedeuten kann. -- Der Dialog -- Die Anlässe, die einen Dialog ratsam sein lassen, sind leider nicht Entspanntheit und der Friede. In dieser Situation ergreift der Papst das Wort. Dies geschieht nicht in einer Rede von hunderttausenden von Zuschauern in großer Arena sondern in einem akademischen Rahmen, wohl wissend, dass sein Vortrag die Welt erreichen und ebenso akademisch analysiert werden wird. Er konnte zumindest der Meinung sein, dass er diesen Anspruch stellen durfte. Wir sind inzwischen eines anderen belehrt und wissen, dass ein offener Dialog so gut wie unmöglich ist, weil zu risikoreich und unkontrollierbar. Man bekommt das Gefühl, dass jeglicher hinterfragende Gedankengang als Beleidigung ausgelegt und zur Bombe unter unseren Stühlen werden könnte. Was hat der Papst gesagt? Er zitiert einen im Ablauf des Original-Dialogs zwischen dem byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaeologos und einem nicht näher genannten, gebildeten Perser, für den damaligen Dialog eher marginalen Punkt - der nunmehr im Hier und Heute allerdings für erhebliche Aufregung sorgen sollte. Der Kaiser, aus heutiger Sicht Zeitzeuge des damaligen Geschehens, gibt mit scharfen Worten Auskunft, was er von der Gewalt jener mitbekommen hatte, die unter der Flagge des Islams operierten - und vergleicht dies mit seiner Kenntnis von den späteren, eingeflossenen Bestimmungen des Koran zum heiligen Krieg. Des weiteren denkt der Papst laut über die Gewalt bzw. Gewaltlosigkeit betreffenden Grundlagen in den religiösen Werken nach. Dabei leitet er mit Logik und Verstand her, dass für ihn als Christ nur die Gewaltlosigkeit infrage kommen kann. Überflüssig zu erwähnen, dass damit zwangsläufig die früheren gewaltsamen Kreuzzüge im Namen der Kirche sowie jede andere Gewalt zu Missionszwecken nachträglich abgelehnt werden. Für den Islam rezitiert der Papst hingegen über Hinweise, die in seinen Grundlagen entsprechend prinzipielle -logische- Herleitungen zur Gewaltlosigkeit finden lassen könnten und nennt dazu Stichpunkte. Dazu werden auch die Gedanken des französischen Islamologen R. Arnaldez zitiert, welche zu den Kernfragen bezügliche der logischen Herleitbarkeit von Gewaltfreiheit oder ihrem Gegenteil Auskunft geben könnten. Hinterfragung und auch durchaus nicht ohne Anlass zu zweifeln, ist nicht dasselbe wie behaupten oder wissen. Vor Publikum Gedanken vorzutragen und zu vergleichen ist kein Behaupten oder sich zueigen machen. Gerade die verschiedenartige Deutbarkeit unter Islamwissenschaftlern zusammen mit nicht vorhandenen Befugnissen eines denkbaren Oberhauptes des Islam darf Anlass zu Fragen sein. Darf der Papst oder jeder andere das Prinzip der Gewaltlosigkeit des Islam in seinen Gedanken hinterfragen? Darf er über unausgeräumte Zweifel im Kontext eines akademischen Vortrags nachdenken, nachdem im Namen des Islam - ob selbigen falsch verstanden oder nicht - Herleitungen für mögliche Anhaltspunkte zur Gewaltanwendung ausgesprochen wurden, zumal heutzutage im Namen des Islam von Leuten, die sich selbst überzeugt auf den Koran berufen, Türme zum Einsturz gebracht, Züge und Busse in die Luft gesprengt, Kirchen angezündet und Sprengstoffkoffer auf Bahnhöfen hinterlassen werden? Darf sich nicht jedermann fragen, welchen Islam er für den echten Islam halten soll, den friedlichen oder den gewaltsamen, und wie dies möglichst zweifelsfrei aus den Grundlagen der Religion hergeleitet werden kann? -- War dieser Vortrag des Papstes notwendig und warum? -- Was wäre zu Beginn eines Dialogs wichtiger, als Prämissen für denselben beidseitig übereinstimmend festzuhalten? Dialog mit dem WORT, kann gar nichts anderes als eine Sache des Verstandes sein unter der Voraussetzung der Gewaltlosigkeit. Dabei muss eine ernsthafte, respektvolle aber auch eine unverzichtbar -freie- Äußerung zwischen den gelehrten Teilnehmern stattfinden können, die geeignet ist, widerspruchsfreie Herleitung, und falls nicht möglich, zumindest kompetenteste Interpretation und damit Eindeutigkeit in der Aussage zu erreichen. Papst Benedikt XVI hat dies für das (katholische) Christentum mit seinem Vortrag zum Gegenstand der Gewalt von seiner Seite aus getan. Ohne dies als Vorwurf zu formulieren und Einmischung betreiben zu wollen, besteht objektiv gesehen eine nicht unbedeutende Schwierigkeit darin, dass der Islam kein singuläres weltliches Oberhaupt kennt, das befugt und anerkannt wäre, Verbindlichkeit in der Auslegung des Islam zu schaffen. Wen hat der Papst also überhaupt konktet zum Gesprächspartner? Der Papst wählte den offenen und niemanden im islamischen Bereich benachteiligenden Weg eines potentiellen, konkreteres Dialogansatzes unter Benennung der einzig möglichen und sinnvollen Dialog-Prämissen von der zurückgezogenen Position der Universität aus in der Hoffnung, er möge so verstanden werden, wie er akademisch eigentlich nur verstanden werden kann, bedenkt man nicht nur den aktuellen Vortrag sondern auch den inzwischen schon längeren, auf Respekt gegründeten Anlauf zu einem Dialog. Der Papst hat ein logisches und legitimes Meisterwerk abgeliefert. Die Hinterfragung der Gewalt ist keineswegs unwichtig. Im Nachinhein wissen wir auch, dass es mutig war, wenngleich die Reaktionen keineswegs zwangsläufig so zu erwarten waren - es sei denn, man unterstellte dem Islam generell unkontrollierbare Reaktionen. Letztenendes ist es nicht das Christentum, das beweisen muss, wie friedlich und ansprechbar der (echte) Islam auf drückende Zeitfragen ist. Der Papst hat auch hier wiederum durch sein Bedauern getan, was ihm möglich war. So wie man den liebenswürdigen Ratzinger kennenlernen konnte, würde es ihm wohl das Herz zerreißen, wenn durch die Folgen seiner Worte Menschen zu Schaden kämen. Und der Papst hat mit der Werte- und Glaubensansprache mit Kritik in die eigenen, westlichen Reihen hinein noch nicht mal gespart....
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.037.547 von LastHope am 19.09.06 11:21:47Grundsätzlich magst du Recht damit haben, dass die Aufregung um die Papstrede bei weitem nicht so groß gewesen wäre wenn er lediglich die "gewalttätigen Aktionen im Islam verurteilt" hätte ohne das historische Zitat in den Raum zu stellen. Ich finde aber gerade diese Zitat essentiell in der Rede. Ohne dieses Zitat wäre m.E. nicht deutlich geworden, dass das problematische der Islam Gewalt zur Durchsetzung der eigenen Ziele (Islamisierung der Welt) nicht nur duldet ja sogar fördert.

Ein Dialog, der helfen soll die Ursachen für die Gewalttätigkeiten zu vermeiden, ist doch nur dann sinnvoll, wenn man aus Sicht der katholischen Kirche auch die Gründe für die Gewaltttätigkeiten benennt! Auch die islamische Kirche hat im übrigen das Recht sich kritisch gegenüber der katholischen Kirche zu äußern (man denke nur an die Inquisition) - was sie ja auch tatkräftig tut.

Mit der Rede hat sich der Papst nicht in die Reihe der "Verdränger" und "Schönredner" eingereiht. Er macht uns Mut für den eigenen Glauben und damit für die eigenen Werte einzutreten - Opportunisten (wenn´s mal kritisch wird) haben wir jedenfalls mehr als genug.

Wenn man immer nur auf die hört, die am lautesten schreien, dann hat die Vernunft keine Chance!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.037.951 von CK2004 am 19.09.06 11:47:02Sind Dir die Konsequenzen bewußt, wenn der Papst im Grunde seiner Seele wie ein Denali denkt ?

Ist der Islam für den Papst nur eine dumme Gewaltreligion ?
Dann muß er dazu stehen ! Dann müßte er Mohammed als "falschen Propheten" demontieren.

Aber dann hätte er nicht Papst werden dürfen. Für einen Papst sollte jeder Gläubige näher sein, als die Verleugner Gottes.
OK, ich sehe wir sind uns hier, mit einigen Ausnahmen von leuten die die rosarote Brille tragen, einig.

Anhand der lezten Ausschweifungen sei es zu Karikaturen, Papst-Rede,
Burkas an deutschen Schulen, verbrannte deutsche Fahnen in Ländern, die ohne unsere Entwicklungshilfe am Hungertuch nagen würden, wird das wahre Gesicht des Islams sichtbar. Möge es auch friedliche Islamistische Bürger geben, viele sehen in uns Menschen 2. Klasse, Ungläubige, die man mit der Schwert bekehren muß.

Hinzu kommt der durch den im Namen des Islam verbreitete terror,
11.09, Madrid, London, vereitelte Attentäte in Düsseldorf...
Terrorstaaten die nach Atomwaffen streben...
Was soll noch geschen bis auch die Politiker aller westlichen Staaten kapiert haben, dass es mit dem Schmusekurs und der Toleranz gegenüber dem Islam eine Grenze hat, und dass wir uns auch mal an die alte Doktrin halten sollte:
AUGE um AUGE, ZAHN um ZAHN

Eine Bombenangriff auf den Vatikan? Attentat auf den Papst oder die Ermodung eines ranghohen Politikes?

Ich frage mich was könnte der einzelne von uns auch dagegen tun, damit in einigen Jahren nicht die christliche Religion, sondern der Islam Europa dominiert?
Was schlägt IHR vor?

NPD wählen, also einen Haufen Hohlköpfe zu untertützen ist nun wirklich nicht mein Ding, die darüber hinaus sogar mit Muslimen sympathiesieren, nach dem Motto, der Feind meines Feinds, ist mein Freund.

Auf die Strasse gehen und Fahnen von islamischen Staaten und islamische Symbole verbrennen?
Urlaub in islamischen Länder, sowie allen deren Produkte zu boykotieren?
Eine Anti-Islamistische/Terrror Demonstration organisieren?

Bitte um Vorschläge, die jeder einzelne tun kann, und bitte nicht nur auf Politiker verweisen
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.038.419 von LastHope am 19.09.06 12:14:12"Für einen Papst sollte jeder Gläubige näher sein, als die Verleugner Gottes."

Genau das soll der Papst ja gerade nicht sein. Wenn die katholische Kirche nur die eigene "Klientel" vertritt dann ist sie um kein Deut besser als andere Religionen. Jeder kann sich für oder gegen die katholische Kirche entscheiden - im Islam hätte das fatale Folgen, da der Moslem mit dem Kirchenaustritt für vogelfrei erklärt wird.
Jeder Mensch ist für die katholische Kirche (natürlich auch evangelische und viele sonstige Kirchen) gleichviel wert - ob Katholik, Jude, Moslem oder auch Atheist.

Ist der Islam für den Papst nur eine dumme Gewaltreligion ?

Nicht der Islam ist gewalttätig - sondern die Menschen die im Namen des Islams morden. Der Papst hat ja auch nicht gesagt dass der Islam dumm ist sondern hat rhetorisch gefragt wo der Islam denn besser sei. Wenn Gewalt in einer Religion ausdrücklich erlaubt ist dann stellt sich doch wohl die Frage ob die Religion dann auch (Mit)Verantwortung für daraus entstehende Gewaltakte trägt.

"Dann müßte er Mohammed als "falschen Propheten" demontieren."

Was ist falsch - was ist richtig? Mohammed´s Aufruf Gewalt als Mittel der Verbreitung des islamischen Glaubens einzusetzen kann kein zivilisierter Mensch für richtig halten! Dies gilt vor allem für die katholische Kirche schon seit Jahrhunderten. Wenn diese unterschiedliche Auffassung von Gewalt als (Macht)Instrument tatsächlich als Demontage Mohammed´s aufgefasst wird, denn haben wir nur zwei Alternativen - entweder wir halten es mit dem Papst oder wir kapitulieren da wir sonst unseren eigenen Glauben aufgeben! Im übrigen sieht die islamische Kirche Jesus nicht als Sohn Gottes sondern ebenfalls nur als Propheten - ist das keine Demontage in den Augen der Katholiken!

Wovor hast du Angst - dass der Papst einen driten Weltkrieg auslösen könnte. Dazu braucht es keinen Papst da diese Leute immer einen Anlaß finden werden! Ich respektiere den moslemischen Glauben und setze mich auch dafür ein dass Moslems in Deutschland ihren Glauben ausüben können - aber ich erwarte im Gegenzug auch den Respekt dieser Leute vor meiner Religion, oder bin ich ein Mensch zweiter Klasse!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.039.244 von CK2004 am 19.09.06 12:56:17Jeder Mensch ist für die katholische Kirche (natürlich auch evangelische und viele sonstige Kirchen) gleichviel wert - ob Katholik, Jude, Moslem oder auch Atheist.

Glaubst Du das wirklich ?

"Dann müßte er Mohammed als "falschen Propheten" demontieren."
Was ist falsch - was ist richtig?


Ein falscher Prophet verkündet nicht Gottes Willen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.040.068 von LastHope am 19.09.06 13:37:42Jeder Mensch ist für die katholische Kirche (natürlich auch evangelische und viele sonstige Kirchen) gleichviel wert - ob Katholik, Jude, Moslem oder auch Atheist.

Ja, das ist so, LastHope, und das ist etwas, was Atheisten und Anhänger anderer Religionen meistens überhaupt nicht nachvollziehen können.

Der Grundgedanke dabei läuft letztlich auf die christliche Idee hinaus, dass nicht der Mensch schlecht ist (auch nicht der Sünder), sondern die Sünde selbst. Daher kann man auch verzeihen.

Das ist einer der ganz wesentlichen Unterschiede zum Islam.

Diesen Hass auf Menschen, nur weil sie einer anderen oder gar keiner Religion anhängen - den gibt es im Christentum im Gegensatz zum Islam nicht, bzw. es gibt ihn zwar, er ist aber nicht durch das Christentum "legitimiert".

LM
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.040.068 von LastHope am 19.09.06 13:37:42"Ein falscher Prophet verkündet nicht Gottes Willen."

Dann ist Mohammed folglich auch kein falscher Prophet, denn es wird keiner Mohammed ernstlich unterstellen wollen dass er nicht versucht hat Gottes Wille zu verkünden! Also steht nur noch die Frage im Raum ob Mohammed unfehlbar ist (ebenso die Frage nach der Richtigkeit der Unfehlbarkeit des Papstes in der katholischen Kirche).
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.040.331 von LadyMacbeth am 19.09.06 13:48:54:rolleyes:

Ja, basteln wir uns einfach eine christliche Wunschreligion !

Und einen Katholischen Antisemitismus hat es nie gegeben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.040.068 von LastHope am 19.09.06 13:37:42Es ist doch egal welchem Propheten jemanden seinem glauben schenckt,solange er mir nicht mit seinem scheiss auf dem säckel geht.
Ich will keine ausländer,aber auch keine von deutschen befreiten zonen haben.Lässt sich dies nicht realisieren im zusammenleben aus welchen gründen auch immer,ziehe ich ersteres vor.
Noch ist es nicht soweit das durchgeknallte unseren lebensrhytmus in allen bereichen bestimmen können,der weg dahin ist aber immer mehr sichtbar,wird dem sich nicht entgegengestellt.
Ab einem bestimmten punkt wird ein mob nicht mehr unterscheiden, wie weit ein moslem einer bestimmten richtung angehört,sondern gegen alle seiner wut freie bahn lassen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.038.992 von Planetrader am 19.09.06 12:42:40OK, ich sehe wir sind uns hier, mit einigen Ausnahmen von leuten die die rosarote Brille tragen, einig.:laugh::laugh:

Lösung?? Tja! Frage mich auch! NPD ist undiskutabel wegen ihren Juden und Amerika- HASS , sowie, wie Du richtig geschrieben hast, das Taktieren mit Muslimen!!:cry::cry:
Eine NEUE Partei muss her!! Wo CHRISTLICHE Werten WIRKLICH verankert sind, nicht wie bei CDU oder ähnlichen!!
PS. Habe KEINE Religion! Aber mit den CHRISTLICHEN Werten kann ich ganz gut damit leben! Mit Islam überhaupt NICHT!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.040.711 von LastHope am 19.09.06 14:08:33Spielst Du jetzt auf die Nazi-Zeit an, oder was?

Ich rede von der christlichen Lehre und nicht von Verbrechern, die katholisch oder evangelisch sind.

Wo bitte wird denn im Christentum empfohlen, Andersgläubigen die Rübe abzuhacken? Sag es doch bitte mal. Und jetzt nicht wieder ausweichen.

LM
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.040.927 von Frenchmen am 19.09.06 14:19:08Christentum und Islam sind gleichermaßen gift für die Gesellschaft sie unterscheiden sich in keinster weise. Gläubige leben in Parallelgesellschaften und das kann kaum dein Wunsch sein?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.041.019 von LadyMacbeth am 19.09.06 14:24:21Christentum ist gelebte Religion und nicht irgendeine Idealreligion, wie Du sie gern hättest !


Ein Forumsteilnehmer schrieb mal, die Kirche läßt genau so viel Freiheit und Demokratie zu, wie man ihr abtrotzt !
Das ist die bittere Realität ! :(

Antisemitismus ist ein Wesensmerkmal des Christentums - der Jude als Verräter.
Sonst hätte es den Holocaust gar nicht gegeben.

Nur ein Beispiel:

Im Jahre 1555 ließ Papst Paul IV. das Römische Ghetto errichten und verpflichtete die Juden durch einen Kanon, in diesem besonderen Bereich zu leben. Papst Pius V. befahl allen Grenzländern die Errichtung von Ghettos. Anfang des 17. Jahrhunderts wiesen alle Hauptstädte ein Ghetto auf (ausgenommen Livorno und Pisa). Um die Ghettos verliefen Mauern, und nachts wurden die Tore geschlossen. Oft wurden die jüdischen Ghettobewohner gezwungen, außerhalb des Ghettos bestimmte Kennzeichen zu tragen, die sie als Juden auswiesen. Die Ghettos wurden zur Gefangenschaft für ihre Bewohner, die dorthin zwangsweise umgesiedelt wurden, und sie wurden immer wieder zum Ziel von brutalen Angriffen, Raubzügen und Plünderungen.
(wikipedia)



Auch die Christianisierung erfolgte überwiegend mit dem Schwert und nicht mit Gottes Wort und Gottes Liebe.
Selbst wenn es im NT schon weniger Gewalt gibt (ein kleiner Fortschritt) liefert die Bibel die Rechtfertigung dafür !



Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm. Joh 3,36
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.040.711 von LastHope am 19.09.06 14:08:33Ja, basteln wir uns einfach eine christliche Wunschreligion !

Und einen Katholischen Antisemitismus hat es nie gegeben.



Geniales Argument.

Wenn mal wieder jemand einen Ofen anwirft wie in Auschwitz, darf man das nicht ablehnen, denn im 3.Reich hat man ja auch.....


Als würden im Westen Inquisition und Holocaust, inquisitorische Foltermörder und Naziverbrecher als Vorbilder Verehrung genießen, als gälten deren Taten als nachahmenswert.

Vom Islam muß man das gleiche verlangen, wie wir es unserer Geschichte gegenüber getan haben. Aufarbeiten und von Verbrechen distanzieren.

Konkret heißt das natürlich, daß der heute im Westen üblichen Ablehnung der Inquisition, der Islam die Verbrechen seiner Kultur verurteilen muß. Und die reichen eben bis hin zum Propheten selbst - das ist der Unterschied.

Würde der Islam einen islamisch motivierten Massenmörder verurteilen, müsste er sich von Mohammed distanzieren, aber das wäre zugleich das Ende vom Islam.

Darum ist der Islam reformunfähig und ein Kult, der Krieg, Massenmord und Massenmörder heiligt und verehrt. Früher - und heute !!!!

Im Islam steht ein Massenmörder und Massenmord im Zentrum der Verehrung. Ergibt sich klar aus dem Koran. Im Westen jedoch hält niemand (bis auf ein paar Irre) Massenmord und Massenmörder, Vernichtungsideologie oder auch Pädophilie für Tugenden, auch wenn es solche Verbrecher gab, gibt und wahrscheinlich auch immer wieder geben wird.

Was im Westen als Verbrechen gilt, sind im Islam höchste Tugenden.

Bei solch vollkommen gegensätzlicher Ethik sind Konflikte vorprogrammiert, es sei denn, der Westen schließt sich dem Islam ethisch an und zelebriert künfitig die Tugenden des Islam, bzw. akzeptiert diese als "kulturelle Bereicherung" wie etliche Politiker im Westen fordern.

Wer jedoch das 3.Reich oder die Inquisition ablehnt, kann gar nicht anders, als auch den Islam abzulehnen, und von der islamischen Weltbevölkerung das gleiche verlangen, was unsere Kultur durchmachte mit Reformation, Aufklärung und Entnazifizierung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.043.991 von LastHope am 19.09.06 16:28:20"Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm. Joh 3,36"

Nur zur Info: Damit ist das "ewige Leben im Himmel" gemeint und nicht die Ankündigung Gottes Gehorsamsverweigerern die Rübe abzuschlagen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.042.790 von TyphoonRally am 19.09.06 15:44:02Zumindest weiss ich dass KEIN Christ mit einem Sprenggürtel meine Kinder in die Luft jagt!!!
Mann seid Ihr DUMM!!!
Christentum mit Islam vergleichen!!???????
Das ist echt NICHT zu fassen!!!!!
Haben die Christen zum MORD-Aufruf geschrien wegen LAPALIEN????
Habe ich was verpasst????????
Ich kriege einen Hals wegen solchen Leuten wie du!!!:cry::cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.042.790 von TyphoonRally am 19.09.06 15:44:02 Gläubige leben in Parallelgesellschaften

Welche Gläubigen? Aller Religionen? :O

Ich glaube du lebst in einer Parallelwelt.
Erzähl uns mehr von ihr....................

Sosa
Antisemitismus ist ein Wesensmerkmal des Christentums

Du hast Deine Kenntnisse über das Christentum entweder von der SED-Hochschule oder aus der Koranschule, anders kann man das nicht mehr erklären.

LM
MUSLIMISCHE PROTESTE
Kardinal sieht Papst-Aussagen bestätigt
Ein australischer Kardinal hat die gewalttätigen Proteste von Muslimen als Beleg für die Richtigkeit der umstrittenen Äußerungen des Papstes gewertet. Er wurde dafür umgehend von muslimischen Verbänden des Landes kritisiert.

Sydney - "Die gewalttätige Reaktion in vielen Teilen der islamischen Welt rechtfertigen eine der Haupt-Ängste von Papst Benedikt", sagte Kardinal George Pell, Erzbischof von Sydney und oberster Vertreter der römisch-katholischen Kirche Australiens. "Das zeigt, dass es für viele Islamisten eine Verbindung zwischen Religion und Gewalt gibt. Es zeigt ihre Verweigerung, auf Kritik mit rationalen Argumenten zu antworten, und stattdessen mit Demonstrationen, Drohungen und aktiver Gewalt zu reagieren", hieß es in der Stellungnahme des Chefs der 5,1 Millionen australischen Katholiken weiter, die heute auf der Internet-Seite der Kirche zu lesen war.

Einige muslimische Verbände in Australien kritisierten Pell umgehend wegen seiner Stellungnahme. Viele geistliche und politische Vertreter der islamischen Welt hatten Benedikt XVI. für Äußerungen zum Islam attackiert, die er in der vergangenen Woche während seiner Deutschland-Reise gemacht hatte. An einigen Orten kam es dabei auch zu Gewalt. Im palästinensischen Westjordanland wurden Brandanschläge auf Kirchen verübt, im Irak verbrannten Demonstranten ein Abbild des Papstes.

als/Reuters


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,437893,00.h…


Na bitte. Endlich macht einer den Mund auf. Die Muslime liefern ja wirklich nur Steilvorlagen.

An alle Linksintellektuellen. Wofür braucht man da noch eine Verschwörungstheorie :D


Sosa
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.051.232 von LadyMacbeth am 19.09.06 21:58:26Historisch betrachtet ist die Aussage durchaus zutreffend. Schließlich galten die Juden als Mörder von Jesus. In der heutigen Zeit dürfte sich dies aber anders darstellen. Zumal es ja ohnehin Quatsch ist. Sofern "die Juden" tatsächlich für den Tod Jesu´verantwortlich waren, müsste jeder gläubige Christ ihnen im Gegenteil dankbar sein. Heißt es doch, Jesus starb, um die Menschen von ihren Sünden zu erlösen. Demzufolge musste Jesus sterben, da sonst die Menschen nicht hätten erlöst werden können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.051.518 von MFC500 am 19.09.06 22:09:28Dankbar nicht, es war nach dem Wort der Bibel so vorgesehen. Die Juden haben sich damals vielleicht in ihrer Religion angegriffen gefühlt aber es war alles im Sinne Gottes.



Sosa
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.051.232 von LadyMacbeth am 19.09.06 21:58:26... von der SED-Hochschule ? :laugh:

Die wissen das nicht, aber der Martin Luther, der kannte sich gut aus mit der Bibel.
Und der hat den Judenhass der Christen auch nochmal richtig angestachelt !
Eine Orgie der Entrüstung
Erst die Dänen, jetzt der Papst: Es steht zwei zu null für die Fundamentalisten / Von Henryk M. Broder


Scheich Jussuf al Kardawi hat den Freitag dieser Woche zu einem „Tag des Zorns“ gegen den Papst ausgerufen, den Muslimen allerdings verboten, bei den Protesten „Kirchen anzugreifen“. Kardawi, für die sunnitischen Muslime eine hohe Autorität, war mit der Klarstellung des Papstes nicht zufrieden. „Das sind keine Entschuldigungen“, sagte er in einer Fernsehansprache auf Al Dschasira, „das ist ein an die Muslime gerichteter Vorwurf, dass sie seine Worte nicht verstanden haben.“ Solange Benedikt XVI. seine Worte nicht zurückziehe, werde der Dialog zwischen Muslimen und Christen eingestellt, erklärte der Sprecher der „Weltunion der muslimischen Ulemas“, der Vereinigung der Rechtsgelehrten.

Wie ich sie liebe, die Bilder der empörten Massen, die durch die Straßen toben, die Fäuste geballt, die Gesichter von Wut und Hass gezeichnet, als wären sie vor dem Leibhaftigen auf der Flucht. Ich kann nicht anders, ich muss mich jedes Mal fragen: Woher nehmen diese Menschen die Zeit für solche Randale, müssen sie nicht zur Arbeit, haben sie keine Familien daheim, um die sie sich kümmern, keine Kinder, denen sie bei den Hausaufgaben helfen könnten?

Diese „spontanen“ Ausbrüche der Wut sind gut choreografiert und präzise synchronisiert. Irgendwo in Saudi-Arabien oder Pakistan gibt es eine Fahnenfabrik, die Anfang des Jahres dänische Fahnen hergestellt hat und in der jetzt im Akkord Vatikan-Fahnen genäht werden – für den arabisch-islamischen Binnenmarkt. Es gibt über eine Milliarde Muslime, wenn nur jeder hundertste eine Fahne kauft, um sie anschließend zu verbrennen, macht das mehr als zehn Millionen „Winkelemente“ mit extrem kurzer Lebensdauer.

Was wir derzeit erleben, ist keine Kundgebung politischen Willens, sondern der Ausbruch einer Massenhysterie, die mit einer Selbstentzündung anfängt, zu einem Flächenbrand eskaliert und erst endet, wenn die Teilnehmer zu erschöpft sind, um weiter zu toben. Aber die Empörung, die der Erregung vorausgeht, ist auch ein Ersatz für Produktivität und Kreativität. Denn die Massendemos – gestern gegen die Dänen, heute gegen den Papst – sind so ziemlich das einzige Produkt, das zum Export taugt. Die Dänen stellen Schokolade und Milchprodukte her, die Finnen produzieren Hightech-Geräte, die Japaner Kameras, die Isländer Lachs und Literatur, die Italiener Schuhe und Parmaschinken. Welche Produkte sind es, die uns aus dem arabisch-islamischen Raum erreichen, von Erdöl und Falafel einmal abgesehen?

Wahrscheinlich fällt es inzwischen unter „Islamophobie“, wenn man feststellt, dass der Beitrag der arabisch-islamischen Region zur Weltkultur seit dem Mittelalter ständig abgenommen hat. Die Liste der Nobelpreisträger der letzten Jahrzehnte, vor allem in den Naturwissenschaften, belegt, dass sich die arabisch-islamische Welt vom Fortschritt abgekoppelt hat. Stattdessen beschäftigen sich islamisch-arabische Gelehrte mit so bedeutenden Fragen wie der, ob völlige Nacktheit beim ehelichen Verkehr erlaubt oder eine Sünde ist. In Gesellschaften, in denen die eine Hälfte der Gesellschaft (die Männer) damit beschäftigt ist, die andere Hälfte der Gesellschaft (die Frauen) zu unterdrücken, kann es keinen politischen, sozialen oder ökonomischen Fortschritt geben, zu viele Ressourcen werden für die Erhaltung des Status quo verbraucht. Arabisch-islamische Intellektuelle wie Salman Rushdie, Ibn Warraq, Bassam Tibi, Wafa Sultan oder Necla Kelek wissen das, sind aber nicht in der Lage, die Situation zu ändern, schon deswegen, weil sie es aus guten Gründen vorziehen, fern ihrer ursprünglichen Heimat zu leben.

Die wellenartig verlaufenden Empörungsausbrüche geben die Gemütslage der Empörten wie eine Fieberkurve wieder. Die Abstände zwischen den Ausbrüchen werden immer kürzer, dass sich nur wenige Zeitungen (darunter eine jordanische) getraut haben, die Mohammed-Karikaturen aus „Jyllands-Posten“ nachzudrucken, und dass sich keine Regierung der „freien Welt“ mit Dänemark solidarisiert hat, als die Botschaften der Dänen in Beirut und Damaskus abgefackelt wurden, hat die Empörung nicht gedämpft, sondern nur weiter angefacht. Dass der Papst seine Äußerungen „bedauert“ und erklärt hat, es sei nicht seine Absicht gewesen, die religiösen Gefühle der Muslime zu verletzen, wird den nächsten Ausbruch der Empörung nicht verhindern, sondern beschleunigen.

Wollte man nett sein, könnte man die Randale als eine Art Wortmeldung verstehen, wie sie auch bei verhaltensauffälligen Kindern vorkommt, die nicht wissen, womit sie die Aufmerksamkeit auf sich lenken sollen. „Da sind wir, es gibt uns noch, schaut mal her!“ Was aber bei Kindern mit therapeutischen Maßnahmen aufgefangen werden kann, führt bei Kollektiven in die Selbstaufgabe. Jede Entschuldigung, jeder Verzicht auf selbstverständliche Grundrechte, wie sie auch dem Papst zustehen, wenn er eine Predigt oder eine philosophische Vorlesung hält, legitimiert nur den Protest, dessen Träger ihrerseits sich jede Kritik verbitten. Den Vorwurf, sie hätten ein gestörtes Verhältnis zur Gewalt, beantworten militante Muslime mit der Drohung, jeden umzubringen, der ihnen das unterstellt.

Es steht nun zwei zu null für die Fundamentalisten. Die Dänen haben „deeskaliert“ und der Papst hat einen Rückzieher gemacht. Jetzt geht die Fieberkurve langsam nach unten, aber bald wird sie wieder steigen. Nur der Anlass steht noch nicht fest. Sollte sich ein Theaterintendant trauen, Voltaires Stück „Mahomet“ aus dem Jahre 1741 aufzuführen, muss er sich der Folgen bewusst sein. Sollte ein Berliner Bezirksbürgermeister die Genehmigung für den Bau einer Moschee davon abhängig machen, dass auch in Riad oder Islamabad eine Kirche gebaut werden darf, weiß er, welches Risiko er eingeht.

Dabei ist der fundamentalistische Terror längst in der deutschen Etappe angekommen. Die deutsch-türkische Rechtsanwältin Seyran Ates, die vor allem türkische Frauen gegen ihre Männer vertrat, hat unlängst ihre Berliner Kanzlei zugemacht, nachdem sie vor Jahren einen Mordanschlag überlebt hatte und seitdem immer wieder bedroht worden war. Diese Geschichte spielte im Wahlkampf kaum eine Rolle; die Berliner SPD, der Seyran Ates angehört, hat sich weder vor noch hinter die Anwältin gestellt, vermutlich um ihre türkisch-deutsche Klientel nicht zu verärgern. Inzwischen hat ihr eine Berliner Anwaltskanzlei Arbeit und Schutz angeboten.

Vergangene Woche hat der holländische Justizminister Piet Hein Donner, ein Christdemokrat, erklärt, er könnte sich die Einführung der „Scharia“ in Holland vorstellen, wenn die Mehrheit der Wähler dafür wäre. Ging es um Drogen, Pornografie, Abtreibung und Euthanasie, waren die Holländer immer schneller als der Rest von Europa. Jetzt gehen sie wieder mit gutem Beispiel voran. Leider in die falsche Richtung.

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