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HURRA, Weniger Arbeitslose in Deutschland - 500 Beiträge pro Seite



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1.Nur vorübergehender Trend oder Auswirkungen der Reformen?

2.Ist das Gerd oder der Angie zu verdanken?

3.Wieviele Arbeitslosen haben wir nächstes Jahr zu der Zeit?

4. Was könnte noch unternommen werden?




Deutschland:
Rückgang bei Arbeitslosen
(diepresse.com) 28.09.2006
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im September um 134.000 auf 4,2 Millionen zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 10,1 Prozent.

Deutschland verzeichnet erstmals seit Jahren einen Rückgang bei den Arbeitslosen. Im September ist die Zahl um 134.000 auf 4,2 Millionen zurückgegangen. Der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, begründete dies am Donnerstag in Nürnberg insbesondere mit der Konjunkturbelebung.

Nach Angaben der Bundesagentur liegt die Zahl der Arbeitslosen um 409.000 unter der im gleichen Monat des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote ging um 0,4 Punkte auf 10,1 Prozent zurück. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 11,2 gelegen.

Zahl der offenen Stellen wächst

Weise sagte: "Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wächst weiter und die Zahl der offenen Stellen konnte nochmals zulegen." Die Zahl der offenen Stellen betrug im September 621.000. Das waren 154.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten lag im Juli mit 26,28 Millionen um 194.000 über dem Vorjahresniveau.

Arbeitslosenquote liegt im Osten bei 16,4 Prozent

In Westdeutschland gab es im September 2,836.000 Arbeitslose. Das waren 106.000 weniger als im August und 298.000 weniger als im Vorjahresmonat. In Ostdeutschland sank die Zahl der Erwerbslosen im September um 28.000 auf 1,402.000. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang von 114.000. Die Arbeitslosenquote liegt im Westen bei 8,5 Prozent, im Osten bei 16,4 Prozent.

Für 2006 geht die Bundesagentur für Arbeit von einem etwas stärkeren Rückgang der Arbeitslosigkeit aus als bisher erwartet. Bisher habe man mit einem Jahresdurchschnitt von 4,6 Millionen Arbeitslosen gerechnet, sagte BA-Vorstand Heinrich Alt. "Wir werden nach der guten Entwicklung nun etwas besser herauskommen", sagte er.

Weise zeigte sich skeptisch, dass sich der Aufbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung im kommenden Jahr fortsetzen kann: "Die Wachstumsprognosen für 2007 hätten wahrscheinlich bei der Beschäftigungsentwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten einen Stillstand zur Folge. Das wäre für den Arbeitsmarkt nicht schön." Die meisten Experten gehen davon aus, dass sich die Wachstumsrate 2007 gegenüber dem laufenden Jahr auf etwa ein Prozent halbieren wird. (APA)
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.256.230 von Planetrader am 28.09.06 11:51:51Wenn es wirklich ein Abwärtstrend ist, sollte man ihn nicht durch höhere Steuern brechen :mad:

Aber das wollen sie ja nicht hören.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.257.390 von Leh007 am 28.09.06 13:14:54Das kommt natürlich ganz darauf an, wie und ob die Zahlen geschönt wurden :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.256.213 von Planetrader am 28.09.06 11:50:131. weder noch sondern Statistikschönung durch Streichung
2. z.Zt höchstwarscheinlich beiden
3. höchstwarscheinlich 400.000 mehr als heute also etwa 9.8 Millionen
4. Die Statistik abschaffen und einfach erklären wir hätten Vollbeschäftigung

:cool:
#1

Das ist natürlich Edmund zu verdanken. Dadurch, dass der nicht nach Berlin gegangen ist hat der den Aufschwung erst möglich gemacht... ;)
Der eigendliche Skandal ist dass 26,28 Millionen (von 53 Millionen arbeitsfähigen Menschen abzüglich Beamte und Selbsständige)sozialversicherungsbeschäftigten (auch Teilzeit) Arbeitnehmern etwa 15 Millionen Rentner gegenüberstehen. :(
#8

Deshalb sollte man die Rente mit 67 auch nicht erst 2030 einführen, sondenr bereits heute...
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.258.433 von Blue Max am 28.09.06 14:09:49lol damit die Leute länger ALGII kassieren statt Rente :confused:
Bitte wieder 3000 Leute von BenQ-Siemens zu den Arbeitslosen addieren... :(
Sobald der Herbst wieder da ist und die Baubranche saisonbedingt einbricht, haben wir wieder mehr... :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.258.994 von borsenmakler am 28.09.06 14:39:45Daß die Arbeitslosen im Winter, wenn die Baubranche still liegt, wieder mehr werden, ist für Dich wohl was Neues. Ich weiß das schon seit Jahrzehnten.
Es wird aber nicht ganz so gravierend, weil in der Vorweihnachtszeit der Handel und Produktion wieder mehr einstellen, wenn auch nur Teilzeit.
wilbi
#15

Wir sollten mehr CO2 in die Luft blasen. Dann werden bei uns die Winter wärmer und die Arbeitslosenzahlen steigen im Winter weniger stark an...
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.258.343 von Blue Max am 28.09.06 14:05:55nein,Klos! endlich ein Wirtschaftsminister der sich aus der Wirtschaft raushält :laugh:
Könnt Ihr sozialistischen Gutmenschen Euch denn gar nicht freuen, wenn die Arbeitslosen weniger werden?
wilbi
1.Nur vorübergehender Trend oder Auswirkungen der Reformen?
Ist nur ne Gewinnmitnahme.

2.Ist das Gerd oder der Angie zu verdanken?
Wer CEO ist ist egal

3.Wieviele Arbeitslosen haben wir nächstes Jahr zu der Zeit?
Das hängt von den Analystenschätzungen ab

4. Was könnte noch unternommen werden?
Mehr U(u)nternehmen
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.267.021 von Kurzschluss am 28.09.06 21:09:39Kurzschluß, ist doch scheißegeal. Wichtig ist doch zunächst erstmal, daß die Arbeitslosen jetzt weniger werden. Es mußte doch erst mal angefangen werden, nach den dürren Rot/Grün-Jahren.
Was nächstes Jahr ist, weiß doch ohnehin keiner mit Sicherheit, aber es muß gemäkelt werden. Aber es ist wohl in den Köpfen einiger nicht verkraftbar, daß unter der Merkel jetzt was geht, was unter Schröder nicht möglich war.
wilbi
ARBEITSLOSIGKEIT: ZEITARBEITER BILDEN EINE NEUE JOB-KLASSE

Leichter Aufschwung, ungleiche Chancen

Gibt es einen echten Aufschwung in der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt? Hält er an? Die Antworten auf diese Frage beeinflussen die Befindlichkeiten. Und da sind die Zahlen auf den ersten Blick erfreulich: Im September gingen die Erwerbslosenzahlen erneut leicht zurück, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm im Vorjahresvergleich um knapp 200.000 Stellen zu. Auf den zweiten Blick aber ist in solcher Zuwachs sehr bescheiden, denn rein rechnerisch profitierte nicht mal jeder 20. Erwerbslose von diesem Anstieg. Mehr noch aber fällt ins Gewicht, dass sich hinter dem zarten Aufschwung strukturelle Veränderungen verbergen, die neue Klassen an Jobbern und Erwerbslosen entstehen lassen.

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Ein großer Posten sind etwa die "unternehmensnahen Dienstleistungen", wozu auch die Zeitarbeit zählt. Die Leiharbeitsjobs bieten zwar vielen Arbeitslosen eine Chance, stellen in der Regel aber immer nur recht kurze Phasen im Erwerbslauf von Jobsuchenden dar. In den USA bilden die Leiharbeiter, die "temps", schon lange eine benachteiligte Extraklasse der Erwerbstätigen.

Unter den Erwerbslosen sind zudem neue "A-Klassen" entstanden. So profitieren vor allem Bezieher von Arbeitslosengeld I vom Aufschwung, während die Hartz-IV-Empfänger sehr viel schlechtere Chancen haben, wieder in einen Job zu kommen. In manchen Gebieten Ostdeutschlands beklagen sich Firmen, die expandieren wollen, inzwischen über Fachkräftemangel. Die Tausende von Hartz-IV-Beziehern vor Ort, so heißt es, seien für neue Jobs schon zu lange draußen und nicht ausreichend qualifiziert. Im Osten Deutschlands ist die Arbeitslosigkeit saisonbereinigt denn auch nicht gesunken, sondern sogar leicht gestiegen.

Die Arbeitslosenkurve ist also eine Messgröße mit begrenzter Aussagekraft. Nicht nur, weil im nächsten Februar, wenn die Mehrwertsteuererhöhung greift und die Außentemperaturen absacken, alles schon wieder ganz anders aussehen kann. Sondern auch, weil sie wenig aussagt über die Verteilung von Chancen. Wer aber am Aufschwung teilhaben kann und wer nicht, dass dürfte in Zukunft zu einem noch drängenderen politischen Thema werden. BARBARA DRIBBUSCH

taz vom 29.9.2006, S. 11, 48 Z. (Kommentar), BARBARA DRIBBUSCH


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