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Welche Sauerei Siemens-Benq!! - 500 Beiträge pro Seite



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das mit Siemens/Benq und den Taiwanesen!! Vor einem jahr noch Siemens Angestellter, heute Insolvenz (aller Voraussicht nach)
Damit hat ja wohl keiner gerechnet!! Nix Abfindungen oder Sozialverträge. Sauerei!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.262.366 von Long-John am 28.09.06 17:10:01ist doch keine neue Erfindung

Hat Philips mit LG genauso gemacht
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.262.366 von Long-John am 28.09.06 17:10:01ich habe damit gerechnet,passiert doch jedes Jahr.Aufkaufen,plattmachen und die eigenen Produkte über diesen Markt verkaufen.Nichts Neues :mad:
Die einstige Siemens-Handysparte mit 3.000 Beschäftigten
steht nur ein Jahr nach Übernahme durch den taiwanischen Elektronikhersteller
BenQ vor dem Aus. Die deutsche Tochter werde
voraussichtlich in den nächsten Tagen Insolvenzantrag stellen, sagte ein
Sprecher in München. "Wir wissen im Moment auch nicht, wie es weiter geht." Der
taiwanische Mutterkonzern habe bekannt gegeben, dass er keine weiteren Zahlungen
mehr leisten werde. Daher sei der Gang zum Amtsgericht unvermeidlich.

Betroffen sind die Zentrale in München mit 1.400 Beschäftigten sowie die
Produktionsstandorte in Bocholt und Kamp-Lintfort mit insgesamt 1.600
Mitarbeitern. BenQ will das Geschäft mit Handys der Marke BenQ-Siemens aus Asien
heraus fortführen und nur noch die dortigen Werke nutzen. "Ungeachtet der
Fortschritte bei dem Abbau der Kosten und Ausgaben ist diese sehr schmerzliche
Entscheidung unvermeidlich gewesen", sagte BenQ-Chef K.Y. Lee. Die Marktanteile
waren zuletzt stark rückläufig. Besserung war nicht in Sicht. "Umsatz- und
Margenentwicklung im wichtigen Weihnachtsgeschäft wird deutlich hinter den
Erwartungen liegen", hieß es in einer Mitteilung.

Die Beschäftigten in Bocholt und Kamp-Lintfort hatten bereits zu
Siemens-Zeiten auf einen Teil ihres Einkommens verzichtet, um ihre Jobs zu
sichern. Dennoch stehen sie nun vor einer ungewissen Zukunft. "Damit ist zum
wiederholten Mal traurig bewiesen, dass die Probleme in einzelnen Teilen von
Siemens nicht an den angeblich zu hohen Gehältern der Beschäftigten,
sondern an der Unfähigkeit des Managements liegen", kritisierte Bayerns
IG-Metall-Chef Werner Neugebauer. Eine Siemens-Sprecherin sagte, man bedauere
die Entwicklung bei BenQ.

Siemens hatte sich nach hohen Verlusten von seiner Handysparte getrennt.
BenQ zahlte nur einen symbolischen Kaufpreis und bekam noch eine Mitgift in
dreistelliger Millionenhöhe dazu. Die Mitarbeiter in den deutschen Werken
profitierten zunächst von einer Beschäftigungssicherung, die noch mit Siemens
ausgehandelt worden war. Seit der Übernahme ist der Marktanteil aber weiter
gefallen, zuletzt spielte Siemens-BenQ mit drei Prozent auf dem Weltmarkt nur
noch eine Nebenrolle.

NOCH HOFFNUNG

Wie es mit dem deutschen Standort nun weiter geht, gilt im Unternehmen als
ungewiss. Zunächst müsse der vorläufige Insolvenzverwalter seine Arbeit
aufnehmen. In der Arbeitnehmerschaft gibt es noch die Hoffnung, dass ein anderer
Handyhersteller die Werke übernehmen könnte. Zuletzt hatte es Spekulationen
gegeben, BenQ wolle seine Produktion von Mobiltelefonen an einen
Auftragsfertiger verkaufen. Schon seit zwei Monaten werde mit der taiwanischen
Foxconn sowie dem US-Unternehmen Jabil über die BenQ-Fabriken in Europa und
Asien verhandelt.

Nach Bekanntwerden der Probleme brach der Aktienkurs von Infineon
um zeitweise fünf Prozent auf 9,40 Euro ein. BenQ ist aus alter
Siemens-Tradition heraus noch ein wichtiger Kunde des Chipherstellers. "Ob und
in welchem Umfang das Konsequenzen bei uns haben wird, muss noch im Detail
analysiert werden", sagte ein Sprecher. Der Benq-Konzern insgesamt steuere aber
nur knapp fünf Prozent des Gesamtumsatzes von Infineon bei. Allerdings sei das
Ziel, in der kriselnden Kommunikationssparte von Infineon in vier Quartalen die
Gewinnzone zu erreichen, sicher nicht leichter geworden./ax/DP/sbi
Ein ganz normaler Vorgang ;)

man gibt die Sparte ab, der neue Besitzer fährt den laden an die Wand und schnappt sich das Know-How etc, Endeffekt:

* der neue Besitzer hat was er haben wollte: Know-How aber nicht das teure Werk
* der alte Besitzer hat auch was er haben wollte: Mitarbeiter losgeworden ohne Abfindugn etc und dazu noch die problematische Sparte in die ewigen Jagdgründe geschickt

:keks::keks::keks::keks:
Die IG Metall hat Siemens auch schon wieder an den Eiern. Komisch, erst sind es die Gewerkschaften mit ihren patentierten "Halbe Arbeitszeit für doppeltes Gehalt", die sich gegen jede Form von wirklicher Restrukturierung wehren. Und am Ende spielen die sich als Vertreter der entlassenen Arbeitnehmer auf. Volkswagen ist das beste Beispiel, was die anrichten.
und der Siemens Vorstand hat sich noch ganz nett sein Gehalt erhöht!

wo sind wir denn hier?

so eine bodenlose frechheit!

vielleicht kann er ja den geschädigten mitarbeitern die bald auf der straße stehen, etwas abgeben!

vor einem jahr zahlte siemens an benq 250 mio. euro, mit der hoffnung, dass benq die handy-sparte abwickelt!

Quelle: N24 !!!


Ulm und Aalborg wird geschlossen, und an Motorola verkauft!
#1

Was hat den SIEMENS damit zu tuen, wenn die Chinesen den Laden dichtmachen ?

:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.262.366 von Long-John am 28.09.06 17:10:01das war doch damals schon klar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.263.638 von Blue Max am 28.09.06 18:08:49
Siemens hat seine Handysparte an die Taiwanesen abgegeben!

BenQ will das Geschäft mit Handys der Marke BenQ-Siemens aus Asien
heraus fortführen und nur noch die dortigen Werke nutzen.


Deshalb verlieren nun 3.000 ( !! ! ! ) Leute ihre Arbeitsplätze !!!!

Und du fragst was SIEMENS damit zu tun hat?

:confused:
#9 & 10

Also wirklich denen jetzt unterstellen zu wollen, die hätten etwas davon gewusst.

Schlieslich hat SIEMENS den Laden doch ganz teuer an Benq verkauft...
zu #11


www.spiegel.de

"...Denn der Vorstandsvorsitzende Klaus Kleinfeld, 48, hat vor gerade einmal einem Jahr seine Not leidende Handysparte an den taiwanesischen Elektronikkonzern verschenkt und als Mitgift noch einmal 250 Millionen Euro draufgelegt...."

Also -250 Millionen Euro sind schon ein sehr hoher Kaufpreis...
Letzendlich war es eine dumme Idee von Siemens, in die Handy Produktion einzusteigen. Das Massengeschäft mit Endkonsumerprodukten aus der Unterhaltungs-und Kommunikationstechologie fuktioniert in Deutschland nicht. Da ist Siemens nicht die erste Firma, die das rausgefunden hat. Ob nun Siemens selbst oder BenQ (oder später einmal Motorola) dieses missratene Experiment zu Grabe trägt ist für die Mitarbeiter unerheblich. Moralisch ist wohl von Pierer aus Unternehmersicht der Schuldige. Dass sich Gewerkschaften bei Problemen als an langfristig tragbaren Lösungen interessierter Partner darbieten kann man aber auch nicht behaupten. IG Metall und Co. stehen Lösungen mehr im Weg und deshalb sind sie auch die letzten, die sich als Retter in der Not oder ewige Besserwisser aufspielen sollten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.263.844 von Blue Max am 28.09.06 18:21:04# 7 !!

vor einem jahr zahlte siemens an benq 250 mio. euro, mit der hoffnung, dass benq die handy-sparte abwickelt!

Quelle: N24 !!!
#14

250 Mio dürfte billiger gewesen sein als 3000 Leute eine Abfindung zahlen zu müssen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.263.894 von DeluxeTrader am 28.09.06 18:23:24Im Prinzip kann es Siemens doch egal sein, ob BenQ in München Erfolg hat oder nicht. Es ist nicht mehr Teil von Siemens. Seit ca. einem Jahr haben die Taiwanesen :p die alleinige Verantwortung. Sie hättens doch besser machen können.
Es wäre vielleicht ehrenvoll gewesen, wenn Siemens den Laden selbst zugesperrt hätte statt sich der bösen Taiwanesen zu bedienen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.263.844 von Blue Max am 28.09.06 18:21:04
Hallo Blue Max,

wer sagt uns denn das der Kleinfeld das nicht schon so geplant hat???

Erst alles loswerden, kostes was es wolle (250 Mio) um sich 1 Jahr später selber die Taschen voll zu stopfen.....( 1 Mio Gehaltserhöhung)

Man spart ja schließlich die Abfindungen für Mitarbeiter die schon 30 oder mehr Jahre dabei sind. Rechne mal selber nach.

Und um sich selbst zu feiern wie gut er es gemacht hat steht dann die Gehaltserhöhung an......

Man sollte einfach nix mehr von Siemens kaufen, bis die den Umsatzeinbruch merken.


ruesselmaus04
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.265.886 von ruesselmaus04 am 28.09.06 20:21:48OK, dann kaufe ich ab morgen Kraftwerke und Computertomographen nicht mehr bei Siemens ein. ;)

Und selbst wenn es der Klaus so geplant hat, war es doch im Nachhinein die richtige Entscheidung, wie die Meldung von heute zeigt. Man hat die Sparte um jeden Preis mit Draufzahlung abgestossen, damit hat man sich dem Problem entlädigt, ganz im Sinne der Siemens Aktionäre.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.263.871 von renuener am 28.09.06 18:22:36Da hat mal wieder einer super viel Ahnung. Respekt! Das man immer so schlau dahersülzt....

Kurzer Hinweis: Motorolas Handysparte gehts wieder richtig gut.

Mehr sag ich nicht. ;-)
Vorstand bekommt 30% mehr Gehalt
SBS-Mitarbeiter müssen Gehaltskürzungen zustimmen
Benq macht dicht

Ich habe meine Siemens-Aktien verkauft. Das Siemens Management scheint nicht in der Lage zu sein, eine wachstumsorientierte Unternehmensstrategie zu verfolgen. Außerdem scheint es dem Vorstand und insbesondere Herrn Kleinfeld egal zu sein, dass die obigen "Maßnahmen" die Motivation der Mitarbeiter im Konzern zerstören.
Mir als Aktionär (ehemaliger) ist dieses nicht egal, weil zukünftige Wertsteigerungspotentiale zerstört werden. Und mittelftistig die Basis des Konzerns zerstört wird

Das Verhalten von Kleinfeld erinnert mich an das rücksichtslose Verhalten von New-Economy-Luftikussen.

Mein Geld ist jetzt in Sicherheit vor diesen Anfängern.
Ganz einfach. Die Asiaten wickeln uns ab.
Unsere Bundesregierung pumpt jedes Jahr noch Millionen Entwicklungshilfe nach Asien und wir zahlen's.
Als Dankeschön werden Wege für die Konzerne eröffnet um in Asien Fuss zu fassen.

Dann spricht man von "Wachstum" weil die sogenannten Exportunternehmen erhöhte Gewinne einfahren.Fragt mal einen Arbeiter was er dadurch mehr verdient...

Fragt mal einen deutschen Einzelhändler (ohne WM oder bevorstehender MwSt -Erhöhung),Handwerker oder was auch immer wie er das Ganze sieht.

BenQ ist doch ein feines Beispiel.

Und die Arbeitslosenzahlen gehen zurück???Und die Bundesregierung wurde von dem BenQ Desaster überrascht??

Für wie blöd halten die einen eigentlich?:mad:

Earnie
Interessant ist, das vor 10 Jahren die Medizintechniksparte auch der größte Verlustbereich bei Siemens war, dieser dann Saniert wurde, ohne gleich zu verkaufen, und heute der größte Gewinnbringer des Konzerns ist. Quelle: Heute Morgenmagazin ARD!

Vielleicht mal drüber nachdenken!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.274.644 von brunnenmann am 29.09.06 09:26:39Und die Beschäftigten/Gewerkschaft incl. Betriebsrat waren noch so blöd auf 1/4 ihres Gehalts zu verzichten! Als ob jemals ein Gehaltsverzicht auch nur einen Arbeitsplatz gesichert hätte...:mad:
Diese Dämlichkeit hat zusätzlich zur Folge, dass ALG1 entsprechend niedriger ausfällt.

Man muss kein Atomkraftwerke kaufen, um Siemens zu boykottieren. Die stellen ganz nebenbei eine Menge andere Sachen her.

DV
Naja, ich schätze, dass das schon ne abgekartete Geschichte war.

Ich schätze allerdings nicht, dass Siemens von Anfängern geführt wird, die werden versuchen, mit Atom und co. cash zu machen, die Mobiltelefonsparte war einfach nicht konkurrenzfähig.

Traurig für die Arbeiter, aber auch klar, dass der Konzern einsparen möchte. In Zukunft machen die gar kein Werk in D mehr auf, dann brauchen sie auch keine kreativen Tricks am Rande der Legalität, um es wieder zu schließen.
Hallo Börsianer :D,
das nennt sich shareholder value :cool: wenn Siemens nicht unter einem solch riesigen Renditedruck stehen würde könnte man es sich als Unternehmen Siemens vielleicht überlegen eine hochdefizitäre Sparte wie Mobiltelefonproduktion im Hochlohnland Deutschland zu halten (im Gegensatz zu allen Konkurrenten). Aber da die Aktionäre von Siemens seit einigen Jahren Druck machen musste sich das Unternehmen von Sparten die eben keine 15-20% Rendite einfahren trennen. Nicht umsonst heisst Siemens seit einigen Jahren "Bank mit angeschlossenem Elektronikladen"
Seltsam,

wenn man hier zu anderen Sachverhalten schreibt daß deutsche Manager "skrupellos weil wertelos" und in der Firmenführung "ideenlose Flaschen" sind (schließlich haben es diese Möchtegernmanager jahrelang nicht geschafft die Handysparte zu sanieren), dann wird man belächelt, beschimpft und unter Neidverdacht gestellt.

Wenn aber einige Tausend betroffen sind, und davon vermutlich auch einige hier als Poster auftreten, dann taucht schon in der Überschrift das Wort "Sauerei" auf.

Nun, Sauereien werden in der Regel von Säuen in einem Schweinestall gemacht.

Was hier allerdings vergessen wird: je schneller die Sau fett und rund wird, desto schneller rückt das Ende näher.
Das ist doch keine Sauerei !

Wir leben zum Glück nicht in einem sozialistischen Staat, sondern in einer freien Marktwirtschaft, wo Unternehmen selbstverständlich veräußert werden dürfen.
Merkt Euch das ihr Sozialisten ! Wenn ihr eine andere Gesellschaftsordnung haben wollt, dann sagt dies aber bitte deutlich ! Wir hatten ja schon mal eine DDR, die das Land gegen die Wand gefahren hat .
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.276.232 von StillhalterTrader am 29.09.06 10:47:06Das ist eine Sauerei, denn merke:

Säue gibt es im Sozialismus und im Kommunismus.

Das Wesen einer sozialen Marktwirtschaft, die wir unser eigen nennen, (keineswegs eine freie Marktwirtschaft wie Du glaubst), unterscheidet sich in etwa so, wie ein Restaurant vom Kannibalismus.

Bitte informieren, dann wieder posten.

Danke
Leider gibt es, befürchte ich, nur zwei Arten von Markt:

einen freien und einen geregelten

Und das Beispiel von Siemens zeigt, dass sich klarerweise der freie Markt versucht, durchzusetzen - sprich unproduktive Ressourcenallokation zu eliminieren.

Der Versuch, den Unternehmen unproduktives Handeln vorzuschreiben -was ich unter "sozialer Marktwirtschaft" verstehe - ist zum Scheitern verurteilt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.276.393 von farniente am 29.09.06 10:56:17Man muß halt begreifen , dass eine Massenproduktion von Handys
aufgrund des hohen Lohnniveaus in Deutschland nicht machbar ist.
Die Leute kaufen doch alle Handys für einen Euro !
Das der Bruttolohn in Deutschland so hoch ist, hat doch die Politik (hohe Lohnnebenkosten) und die Gewerkschaften mit ihren überzogenen Lohnforderungen zu verantworten.
Daher sollten die Gewerkschaften die Klappe halten,die die Insolvenz mit zu verantworten hat, denn man kann von den Unternehmen nicht verlangen, weiterhin Verluste in Deutschland zu produzieren.
Es war daher vollkommen richtig, dass Siemens die Handy Verlustsparte verkauft hat; was auch die Firmenpolitik von Siemens ist, unrentable Bereiche aufzugeben oder zu verkaufen.
Sollte dies im Gewerkschaftsstaat Deutschland nicht mehr möglich sein, kann man der Siemens AG nur empfehen, den Sitz des Unternehmens so schnell wie möglich ins Ausland zu verlegen.
Schließlich sind die Eigentümer der Siemens AG die Aktionäre (die vielfach Ausländer sind) und nicht Gewerkschaftsfunktionäre !
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.276.871 von StillhalterTrader am 29.09.06 11:25:371 Euro?Wo gibt's Handys für 1 Euro?Tolle Sache...:eek:

Earbie
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.276.803 von minister.grasser am 29.09.06 11:21:45Deine Gedanken sind schon im Ansatz falsch:

soziale Marktwirtschaft = unproduktives Handeln vorschreiben

welch kapitales Unverständnis einer Marktordnung !
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.276.974 von Earnie38 am 29.09.06 11:30:04...jetzt war ich so Begeistert...
Earnie natürlich:)
"Von vornherein waren beide Verhandlungspartner auf die Entsorgung der deutschen Mitarbeiter aus, anstatt sich um die Sanierung des Unternehmens zu kümmern», heißt es in einem Betriebsratsschreiben an Siemens.

Bei den gesparten Abfindungen hat man sich doch angenehme 30% Gehalserhöhung verdient, oder?


Warum haben die Siemensianer dem Kleinfeld noch nicht längst die Hütte eingetreten?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.276.974 von Earnie38 am 29.09.06 11:30:04 Euro?Wo gibt\'s Handys für 1 Euro?Tolle Sache...

Mit Vertrag werden die doch überall angeboten; das ist doch nur dann möglich, wenn die Telefogesellschaften die Handys extrem billig einkaufen können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.276.871 von StillhalterTrader am 29.09.06 11:25:37Kannst ja mal bspw. die 1400 Mitarbeiter am Standort München fragen, warum sie sich einfach weigern, für asiatische Löhne zu arbeiten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.277.030 von Blofeld am 29.09.06 11:32:29Von vornherein waren beide Verhandlungspartner auf die Entsorgung der deutschen Mitarbeiter aus, anstatt sich um die Sanierung des Unternehmens zu kümmern», heißt es in einem Betriebsratsschreiben an Siemens.

Es war daher vollkommen richtig, dass Siemens die Handy Verlustsparte verkauft hat; was auch die Firmenpolitik von Siemens ist, unrentable Bereiche aufzugeben oder zu verkaufen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.277.126 von cajadeahorros am 29.09.06 11:37:03Kannst ja mal bspw. die 1400 Mitarbeiter am Standort München fragen, warum sie sich einfach weigern, für asiatische Löhne zu arbeiten

Niemand wird in Deutschland gezwungen für asiatische Löhne zu arbeiten; aber man kann natürlich Unternehmen zwingen, Verlustproduktionen in Deutschland weiter zu betreiben.
Das sollte man doch endlich mal begreifen !
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.277.231 von StillhalterTrader am 29.09.06 11:42:48Dann musst du aber auch nicht "überzogene Lohnforderungen" in das Posting schreiben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.276.871 von StillhalterTrader am 29.09.06 11:25:37Es macht sich halt immer gut auf die Gewerkschaften einzuprügeln (über deren Grundsätze man sehr wohl streiten kann), aber leider muß ich Dich aufklären daß die Gewerkschaften in dieser Angelegenheit überhaupt keine Schuld tragen.

Wieso soll in Deutschland keine Produktion von Handys möglich sein ?
Exportieren wir nur Käse und Rapskuchen ? Unsere Produkte sind weitgehend hochtechnischer Natur und weltweit gefragt.

Dein so furchterregender Rat an die Firma Siemens einfach in das Ausland zu gehen könnte bei näherem Nachdenken ein ganz schöner Rohrkrepierer werden. Es würde hier viel zu weit führen die engen politischen, wirtschaftlichen und persönlichen Beziehungsgeflechte zu erörtetrn von denen Siemens in Deutschland profitiert.

Soso, die Aktionäre sind die Eigentümer. Das glauben die Leute immer dann wenn der Focus ziemlich eng wird. Also haben die Eigentümer dem Siemensvorstand vor einigen Tagen die Gehälter um 30 % erhöht ? Lies doch mal das Aktiengesetz und informier Dich wie man das Ganze in den Resten der Deutschland AG handelt.

Leute wie Du machen mir Angst. Zu der dummen und gewissenlosen Rumwurstelei wird bei Deiner Generation offensichtlich eine weitere schwere Krankheit dazukommen: die Kurzsichtigkeit.

Du solltest Dich einmal umsehen wie kläglich deutsche Firmen (auch die Supermanager von Siemens in Frankreich) zuletzt gescheiter sind ein bein in den Markt zu bringen, wie die Spanier jetzt wieder EON am Nasenring vorführen. Der Grund ist ganz einfach. Die haben alle längst erkannt daß neben EU-Euphorie und Globalisierungsgequatsche die Basis eine gesunde Binnenwirtschaft ist.

Aber mach mal. Denn das letzte was andere Länder sich ins Land holen werden sind deutsche Manager. Also machen diese kaputten Vögel momentan in erster Linie eines: sie sägen den Ast ab auf dem sie sitzen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.276.871 von StillhalterTrader am 29.09.06 11:25:37> "Man muß halt begreifen , dass eine Massenproduktion von Handys
aufgrund des hohen Lohnniveaus in Deutschland nicht machbar ist."

Ich hab gelesen, daß es in diesem Geschäft darauf ankommt, entweder Skaleneffekte im Massengeschäft zu erzielen (da braucht man dann einen höheren Marktanteil als Siemens ihn hatte) oder im Premiumsegment abzusahnen (geht nur über attrativere Modelle). Die Gewerkschaften sind diesmal nicht schuld, wenn ich das richtig verstanden habe. Nokia läßt m. W. auch nicht in Billiglohnländern produzieren.

Daß BenQ die Sanierung gar nicht ernsthaft versucht hat, kann man wohl unterstellen. Sieht man schon an der Struktur, die mit der Übernahme gebildet wurde. Die wollten nur die Hülle, haben ja auch pünktlich zum Ablauf der Beschäftigungsgarantie zugesperrt.

Nun kann man das gut oder schlecht finden, aber wenn der Kleinfeld Eier und Anstand gehabt hätte, hätte er das selbst gemacht, trotz der höheren Kosten. Daß er letzteres nicht hat, sieht man an seiner fetten Gehaltserhöhung im Vorfeld der Insolvenz. Das fällt dem Unternehmen nochmal auf die Füße, denn der Imageschaden ist immens.

Bin mal gespannt, wie der Kleinfeld auf die Forderung reagiert, die 3000 Leute in eien Beschäftigungsgesellschaft zu übernehmen.
Soso, die Aktionäre sind die Eigentümer. Das glauben die Leute immer dann wenn der Focus ziemlich eng wird. Also haben die Eigentümer dem Siemensvorstand vor einigen Tagen die Gehälter um 30 % erhöht ? Lies doch mal das Aktiengesetz und informier Dich wie man das Ganze in den Resten der Deutschland AG handelt.



Selbstverständlich sind die Aktionäre die Eigentümer der Siemens AG, die in der Hauptversammlung ihre Eigentümerrechte wahrnehmen.

Der Aufsichtsrat wird von der Hauptversammlung gewählt und der Aufsichtsrat genehmigt die Gehaltserhöhungen des Vorstandes (auch bei Siemens) Auch die Gewerkschaftsverteter im AR haben zugestimmt.

Und die Geschäftspolitik der Siemens AG ist mit dem Aufsichtsrat abzustimmen und der Verkauf der Handy Sparte wurde vom Aufsichtsrat genehmigt.

Du solltest auch mal das deutsche Aktiengesetz lesen !
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.277.499 von StillhalterTrader am 29.09.06 11:56:19Es ist sinnlos.

Du hast von den meisten Dingen keinen blassen Schimmer und willst hier mit Deinem Azubi-Wissen etwas auf dicke Hose machen.

Schönes Wochenende.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.277.499 von StillhalterTrader am 29.09.06 11:56:19> "Der Aufsichtsrat wird von der Hauptversammlung gewählt und der Aufsichtsrat genehmigt die Gehaltserhöhungen des Vorstandes (auch bei Siemens) Auch die Gewerkschaftsverteter im AR haben zugestimmt."

Na klar! Die lassen den doch mit Freude in den Sack laufen und müssen dann nur noch zubinden. Die paar Millionen sind peanuts, das zahlt sich hinterher für die Gewerkschaftler doppelt und dreifach aus.
Bin mal gespannt, wie der Kleinfeld auf die Forderung reagiert, die 3000 Leute in eien Beschäftigungsgesellschaft zu übernehmen.


Es gibt doch nicht die geringste rechtliche Begründung, dass Siemens die 3000 Leute in eine Beschäftigungsgesellschaft zu übernehmen hat. Man kann doch nicht nach einem Verkauf noch in Haftung genommen werden !
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.277.575 von farniente am 29.09.06 12:00:07> "Du hast von den meisten Dingen keinen blassen Schimmer und willst hier mit Deinem Azubi-Wissen etwas auf dicke Hose machen."

:laugh: Wieder voll in Fahrt heute? Der arme Kerl...;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.277.584 von StillhalterTrader am 29.09.06 12:00:29> "Es gibt doch nicht die geringste rechtliche Begründung, dass Siemens die 3000 Leute in eine Beschäftigungsgesellschaft zu übernehmen hat. Man kann doch nicht nach einem Verkauf noch in Haftung genommen werden !"

Stimmt, aber der Kleinfeld hat jeden Grund, jetzt mal den Druck aus der Pipeline zu nehmen, sonst wird er selber weggepustet. Immerhin drängt sich der Verdacht auf, daß er die Leute reingelegt hat. Lies mal hier bei ]http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Kleinfeld#Kritik][u. Da sind eine Menge Quellen angegeben, z. B. von Pierer, Stoiber, das Manager-Magazin.

Und geschafft hat er noch gar nix, außer verkaufen, das sollte man nicht vergessen. Ich halte den für einen Blender wie damals den Schrempp.
Also ganz langsam!! Ich bin voll der Meinung, das Bereiche die Verlust machen langfristig Tod sind. ABe die Frage ist doch, ob es unbedingt so gemacht werden muss wie jetzt in diesem Fall!! Benq hat gewusst wie die Gehälter in Deutschland sind. Nokia weis es in Bochum auch, Motorola auch!! Jetzt nach nicht einmal einem Jahr kann mann ja gerne hart durchgreifen oder rationalisieren, auch alle Leute rauswerfen, aber die Insolvenz ohne jede andere Option herbeizuführen halte ich für eine sehr bedenkliche Sache!!

Wenn Siemens das Ding loshaben wollte, dann hätten die 3000 Mann entlassen werden müssen mit Sozialplänen. Aber dieses Abschieben und dann in Insolvenz schicken und vorher 20% den Lohn zu kürzen ist eine Sauerei. Die Auswirkungen auf ALG I hat ja jemand schon erwähnt. Aus Sicht der Siemens Aktionäre ist der Vorgang allerdings so natürlich zu begrüßen!! Mir geht es aber jetzt nicht darum, sondern eher um die menschliche Seite!!

Stell dir vor du bist noch vor 1 Jahr SIEMENS Angestellter, und heute Insolvenz. Nicht entlassen oder verschoben, Nein Insolvent. Damit hat keiner von den 3000 Mann gerechnet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.277.894 von A.Hultzsch am 29.09.06 12:20:01"Und geschafft hat er noch gar nix, außer verkaufen, das sollte man nicht vergessen. Ich halte den für einen Blender wie damals den Schrempp."

Stimmt,denn das Ganze wirkt doch eher wie ein Gaunerstücken , um die Mitarbeiter um ihre Abfindung zu betrügen.

Wenn auch nicht unbedingt justitiabel, der Image-Schaden für Siemens dürfte beträchtlich sein.

Auch nützt es dem Unternehmen nicht, wenn das Management sich selbst 30% mehr genehmigt während die Mitarbeiter bluten müssen - ein so unanständiges Verhalten , tötet die Motivation aller Mitarbeiter und schadet der Produktivität des ganzen Unternehmens.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.278.694 von cziton am 29.09.06 13:09:35Für mich steht Siemens ab jetzt auf "strong sell" !

Meine Investmentidee : Am schlechten Management bezeiten durch die entprechenden Puts profitieren.
;):laugh:
Mir ist beim besten Willen nicht klar, warum ich mit Siemens-Mitarbeitern, die sicher zu den Spitzenverdienern ihre Branche gehörten nun besonders Mitleid haben sollte, nur weil keine Abfindung erhalten. Wenn nun zB die Zahntechnik nun nach China geht, dann betrifft das wesentlich mehr Arbeitnehmer, von Abfindungen träumen die nicht mal und kosten wird uns das als Steuerzahler bedeutend mehr.

Das ist die alte Schei..., die ich ewig anprangere! Auf die Vergleichbarkeit von Arbeit durch die Globalisierung wird allseits mit einem Böckchen reagiert: Wir können nicht für asiatische Löhne arbeiten. Wenn so überhaupt nicht reagiert wird, und damit meine ich nicht stumpfen Protektionismus ala Berliner Mauer, dann tun wir das bald! :(

Das Verhalten der Gewerkschafter im Aufsichtsrat finde ich richtig spitze. In der Realität wurden durch Aufsichtsräte und Vorstände so oft aktionärsfeindliche Entscheidungen getroffen, dass dieser Regelmechanismus in der Praxis nicht wirklich funktioniert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.279.129 von puhvogel am 29.09.06 13:37:13Nee, puhvogel, das laß ich nicht gelten. Andere Vorstände finden sich auch damit ab und löhnen, wenn sie die Leute loswerden wollen. So sind nun mal die Spielregeln. Und wenn da jemand schlauer sein will als die anderen und den betroffenen Leuten obendrein was vorgaukelt, ist er einfach nur ein Arsch. Die Leute haben sich auf ernsthafte Bemühungen verlassen und Gehaltsabschläge hingenommen, die sich jetzt auf das ALG I auswirken.

Lies dir das mal hier durch (tagesschau.de):

"Die Mitarbeiter seien beim Verkauf der Handysparte an BenQ "von der Siemens AG arglistig getäuscht" worden, zitiert die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" aus dem vom Betriebsrat aufgesetzten Brief an den Siemens-Konzern, der im vergangenen Jahr seine hochdefizitäre Handysparte an BenQ verkauft hatte. "Von vornherein waren beide Verhandlungspartner auf die Entsorgung der deutschen Mitarbeiter aus, anstatt sich um die Sanierung des Unternehmens zu kümmern.". Die Vereinbarung sah damals vor, dass Siemens seinen Käufern 350 Millionen Euro überweisen musste, damit sie die Produktion übernehmen konnte.

Dies belege die Aufsplittung der Siemens-Handysparte in eine Management GmbH, in der die Abfindungen der BenQ-Mobile-Chefmanager "gesichert" seien, in eine Asset GmbH, in der die Vermögenswerte der Siemens Handysparte wie Know-how gebündelt wurden und die von der Insolvenz bedrohte BenQ Mobile GmbH & Co OHG, in der "ausschließlich die deutschen Mitarbeiter zusammengefasst wurden". Das Kapital der BenQ Mobile habe 25.000 Euro betragen - zu wenig, um "die Gehälter der deutschen Angestellten für einen Tag zu sichern". Beim Insolvenzverwalter sei nichts zu holen, sagte der Betriebsrat der Zeitung. Dagegen habe BenQ Know-how "im Wert von knapp einer Milliarde Euro" aus Deutschland abgezogen."
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.279.129 von puhvogel am 29.09.06 13:37:13Ich bin mir nicht sicher , wer bei Siemens die aktionärsfeindlicheren Entscheidugen getroffen hat : das Management mit seiner Selbstbedienungsmentalität oder die Gewerkschaften, die ja alles abgenickt haben .

... wie gesagt "strong sell" der Laden
#51

Wieso denn ? Die haben die Angelegenheit doch für die Aktionäre geldschonend gedeichselt...

:eek:
Unglaublich, dabei hat der deutsche Konsument im patriotischen Eifer sich so angesterengt und nur noch BenQ Mobiltelefone gekauft. Wo man schaut und hört wird nur noch mit BenQ telfoniert.
Auch mein Schwager hat erst neulich ein neues Mobiltelefon von seinem Vater, einem Siemensmitarbeiter in Altersteilzeit, geschenkt bekommen. Allerdings hat mich das Samsung-Logo doch ein wenig verwirrt.
Das eigentliche Problem war doch, daß bei Siemens in der Handysparte nur Nieten in Chefetagen saßen.
Waru, geht es denn bei Nokia so gut, die mit über 30% den Markt beherrschen. Siemens hatte wohl nur über 5%.
wilbi
#57

Vielleicht auch weil Nokia nicht im Hochlohnland D produziert und sich nicht mit deutschen Gewerkschaftsfunktionären herumschlagen muss...
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.279.445 von A.Hultzsch am 29.09.06 13:57:41Klar haben die getrickst. Nun ist das aber ziemlich offenbar, so dass die nächsten Verhandlungen für unseren Rolexträger ziemlich schwierig sein dürften. Der persönliche Ruf ist extrem ruiniert, und das ist auch sehr gut so.

Aber ich komme sowieso nicht mit den Abfindungen klar. Der angesprochene Zahntechniker wird ebenfalls niemals Abfindungen sehen, muss auch weitere Einkommensverluste hinnehmen (die im Übrigen wesentlich dramatischer waren), bis sein Job entgültig gen China entschwindet. Auch Manager dürften im übrigen keine Abfindungen erhalten, aber als Alleinaktionär bekommt man so etwas niemals durch! Allein die Arbeitnehmer könnten ihre Löhne an die ihrer Manager koppeln.
Als Siemens-Arbeitnehmer würde ich mir trotzdem als Erstes die Gewerkschaftsvertreter zur Brust nehmen.
Diese Anspruchshaltung auf Abfindungen verhindert im Endeffekt doch wieder nur, dass Arbeitsplätze entstehen.
Nokia produziert auch sehr wohl handy in Deutschland. Und zwar in Bochum!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.279.768 von puhvogel am 29.09.06 14:16:25> "Diese Anspruchshaltung auf Abfindungen verhindert im Endeffekt doch wieder nur, dass Arbeitsplätze entstehen."

Ja, das ist schon ein Problem, aber jetzt sind die Leute ohne Abfindung arbeitslos und haben trotzdem Probleme bei der Jobsuche, die was mit den Abfindungsregelungen zu tun haben. Obendrein bekommen sie wegen des Gehaltsverzichts weniger ALG I. Da wär ich auch stinksauer.

An die Rolexgeschichte kann ich mich auch noch erinnern. Hab mir damals schon gedacht: Was für ein komischer Vogel!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.279.504 von Blue Max am 29.09.06 14:01:35 #55
Wieso denn ? Die haben die Angelegenheit doch für die Aktionäre geldschonend gedeichselt...


Wirklich? Imageschaden für Siemens , demotivierte Mitarbeiter - schlechte Produktivität , gieriges Management mit Selbstbedienungsmentalität ohne jede Glaubwürdigkeit - für mich sieht so kein erfolgreiches Unternehmen aus.

Da scheint allerlei schief zu laufen bei Siemens , allein der BenQ-Coup offenbart eine billige Trickser-Mentalität , deren Schaden vorhersehbar größer sein wird als der Nutzen.

Vielleicht sollten die mal beim Porsche-Wiedeking ("Auf welchem Stern leben wir?") um Nachhilfeuntericht nachfragen

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,438927,00.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.279.940 von Blue Max am 29.09.06 14:26:28Mensch, googel doch: Kleinfeld Rolex
Ich glaube nicht, daß die Siemens-Manager alles s o geplant haben. Das Timing spricht eigentlich dagegen. Wenn die 30%tigen Gehaltserhöhungen längere Zeit zurücklägen, würde man sicherlich keinen direkten Zusammenhang mehr rekonstruiren können. So wird der Ruf von Siemens gewaltig beschädigt.
wilbi
Willkommen in Deutschland, ihr ehemaligen Siemens-Leute.
So sind vor einigen Jahren auch viele Haste-mal-ne-Mark-Privatisierungen von unrentablen DDR-Betrieben abgelaufen, als Freigabe zum Ausschlachten und Plattmachen, sogar noch mit Zuschüssen versüßt.
Die Drecksarbeit überläßt man doch lieber anderen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.279.940 von Blue Max am 29.09.06 14:26:28Sofern ich weiss wird der Grossteil der Nokia Telefone für Europa in D zusammengeschustert. Motorola produziert auch in D (z.B. in Flensburg). Nicht zu vergessen, dass auch wichtige Teile der Zulieferindustrie in D sitzt. Hier hat es eindeutig das Management vermasselt.

"Der Marktanteil von Benq Mobile ist in den vergangenen Quartalen entgegen den eigenen Planungen gesunken. Zuletzt lag dieser nach Angaben von Gartner bei 3,2 Prozent und damit um ein Drittel unter dem Vorjahreszeitraum."

"BenQ Mobile muss das Steuer schnell herumreißen, leidet doch der ganze Konzern unter dem schlechten Abschneiden. Die Taiwanesen haben vor allem wegen des harten Wettbewerbs auf dem weltweiten Handymarkt das dritte Quartal in Folge mit einem Minus abgeschlossen. Wie BenQ am Donnerstag mitteilte, betrug der Nettoverlust in den drei Monaten bis Ende Juni 2,51 Mrd. Taiwan-Dollar (knapp 60 Mill. Euro) im Vergleich zu einem Nettogewinn von 480 Mill. Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten für das zweite Quartal einen leicht höheren Verlust von 2,54 Mrd. Dollar erwartet."

Quelle: Handelsblatt


Letzlich geht es hier nicht um die hohen Lohnkosten, sondern um die niedrigen Marktanteile. Das ist Marktwirtschaft, da kann man nichts machen!! Die Art des Deals hat allerdings ein Geschmäckle. Um die Mitarbeiter ist es schade, aber was soll man machen, wenn die Produkte nicht vom Markt angenommen werden.
Dieser Thread ist uu 90 % Prozent ein Gejammer von ewig Gestrigen. Geht doch zur IG Metall Zentrale und heult euch da aus !

Siemens/Kleinfeld sollte also noch jahrelang Milliarden in diesen Verlustbringer investieren, wenn es schon klar ist, dass man gegen Nokia, Motorola und Co. garnicht mehr die kritische Masse hat, im Markt profitabel zu bestehen ? Siemens hat genug andere Problembereiche aus der von Pierer Era zu sanieren, da kann man es nicht mehr leisten offensichtliche Warheiten zu ignorieren und weiter gutes Geld schlechtem hinterher zu werfen.

Das Handy Geschäft abzustossen, war die richtige Entscheidung.
#65

Hab ich schon:



Und die ganze Aufregung nur weil der Kleinfeld keine Zeit für ein neues Foto hatte...

:eek:
#68

In D "zusammengschustert" mag ja sein, aber wieviel % der gesamten Wertschöpfung macht das aus ?

Oder machen die in D nur den Deckel drauf, um dann das begehrte "Made in Germany" aufdrucken zu dürfen ?

:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.280.662 von Blue Max am 29.09.06 15:03:20Die deutsche Wertschöpfung ist innerhalb der Telefone gar nicht so klein, teilweise höher als bei sogenannten deutschen Autos in der Autoindustrie. Als Aktionär kennst du ja sicherlich Unternehmen wie Balda (z.B. machen die die Gehäuse). Plastik kommt von BASF. Oder Dialog Semi (die designen Stromsparchips). F&E für Nokia und Motorola findet auch hier statt. Der Lohnkostenanteil bei den Dingern ist minimal (gerüchteweise 3%). Siemens hat ganz klar den Trend zu Klapphandies, Kameras, MP3 und weiterem Schnickschnack verpennt.

Gehobene Business Telefone mit UMTS bzw W-Lan (wäre eine Nische gewesen) hatte man auch kaum noch im Programm. BenQ konnte das nicht ändern (wohl nicht zuletzt wegen der Arbeitsplatzgarantie und Kündigungsschutz, die es schwer machten, die Schnarchnasen freizusetzen).
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.280.896 von derbewunderer am 29.09.06 15:17:08Intern habe ich mal gehört, dass die reinen Produktionskosten für so mobiles Nervgerät von Nokia bei durschschnittlich ca. 20 USD liegen. Der Großteil geht für F&E, Marketing usw. drauf.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.280.555 von renuener am 29.09.06 14:57:43iemens/Kleinfeld sollte also noch jahrelang Milliarden in diesen Verlustbringer investieren, wenn es schon klar ist, dass man gegen Nokia, Motorola und Co. garnicht mehr die kritische Masse hat, im Markt profitabel zu bestehen ?

Hmmm, ich habe verdammt wenig Ahnung vom Handymarkt, aber Motorola hat auch jahrelang die dicken Verluste geschrieben und Samsung war bis vor einiger Zeit auch ein unbeschriebenes Blatt in Sachen Handymarkt.
Generell alles zu schliessen, was aktuell unprofitabel ist, ist reichlich einfallslos. Puma und Porsche wären jedenfalls zu. Klar aber auch, dass gewisse Branchen auf ewig gen Osten abwandern.
Ich habe gerade einen ganz interessanten Beitrag zum Thema gefunden:
http://www.dialog.igmetall.de/Forum.46.0.html?&cat_uid=2&con…

Danach klingt das nicht mehr so nach einem abgekarteten Spiel und geplantem Szenario.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.281.338 von puhvogel am 29.09.06 15:38:45Der Artikel bringt es auf den Punkt. Außerdem kann man natürlich noch Geld reinpumpen, aber der Mobilfunkmarkt entwickelt sich zunehmend zu einem Segment der Unterhaltungseleletronik (s. Sony oder Samsung) bzw. Medienindustrie (vergl. iPod, Microsoft Zune). Und hier hat Siemens (als klassischer Telekomausrüster) strategisch nichts zu suchen (auch nicht Alcatel).
Die, die hiernoch die Gewerkschaften verteidigen und das böse Management angreifen sollten sich mal den Murks zu Gemüte führen, den die IG Metall jetzt wieder bei VW angerichtet hat. Kein deutscher Standort wird demnach geschlossen, keine durchweg 35 Stunden Woche (geschweige denn 40) und trotzdem 1/3 mehr Gehalt als bei anderen Autokonzernen + einmal 1000 Bonus, dafür dass die keinen Gewinn machen.

Und in 3 oder so Jahren, wenn VW von einem Konkurrenten aufgekauft wird, ist die IG Metall wieder die erste, die angesch... kommt und die Managementfehler und fehlende Restrukturierung anmahnt. Das ist doch ein Witz.
Mesch, vergesst doch einmal die Aktionärsbrille. Wir sind alle Menschen und ich sehr ja ein um was es geht, aber die Art ist Scheiße!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.283.171 von Long-John am 29.09.06 16:57:55Passend zum Thema

Premiere im Mobilfunk: Siemens zeigt UMTS-Weiterentwicklung NGMN live
29.09.2006
Das Mobilfunknetz der vierten Generation heißt NGMN – Next Generation Mobile Network. Im Rahmen einer Hausmesse im Münchner Siemens Forum präsentierte Siemens zum ersten Mal weltweit live die Funktionalität und Vorteile dieses Netzes.

NGMN ist die Weiterentwicklung des Mobilfunkstandards UMTS und wird bis 2010 auf den Markt kommen. Die Technik holt die maximale Übertragungsleistung aus den vorhandenen UMTS-Frequenzen heraus und verspricht Datenraten von theoretisch bis zu 100 Megabit pro Sekunde. „Wir sind bei der Entwicklung dieser Technik Pionier“, sagte Christoph Caselitz, Leiter von Mobile Networks bei Siemens Communications. „NGMN wird auf vorhandenen Infrastrukturen aufsetzen, so dass es Betreiber 2010 sehr rasch und kostengünstig einführen können.“ Für die Demonstration des Zukunftsnetzes simulierte Siemens ein komplettes NGMN-Radionetz und übertrug darüber live Spiele und hoch auflösende Videos auf mobile Endgeräte.

Der Siemens-Bereich Communications zeigte auf seiner Hausmesse „Mobile Network Evolution Days“ im Münchner Siemens Forum als weltweit erstes Unternehmen live die Funktionalität des NGMN-Radionetzes. Die Vorteile gegenüber dem UMTS-Netzturbo High Speed Packet Access (HSPA) liegen in deutlich höheren Übertragungsraten,. NGMN erreicht theoretisch bis zu 100 Megabit pro Sekunde, in einer effizienteren Ausnutzung des Spektrums, in bis zu Faktor drei kürzeren Latenzzeiten und einer vereinfachten Netzwerkarchitektur. Und dies bei gleicher Mobilität des Nutzers und gleicher Netzreichweite.

Für die Demonstration übertrug Siemens zwei hoch auflösende HDTV-Videos mit einer Datenrate von jeweils fünf Megabit pro Sekunde über das simulierte NGMN-Netz an zwei Endgeräte. Dabei konnte der Nachweis erbracht werden, dass Videos unabhängig vom Aufenthaltsort des Nutzers in der Netzzelle in gleich bleibend hoher Qualität übertragen werden. Zudem veranschaulichte Siemens die verbesserte Latenzzeit mit einem Online-Spiel, bei dem neben der Reaktionsfähigkeit des Anwenders besonders eine extrem niedrige Verzögerung des Systems gefragt war.

Die Standardisierung des NGMN-Radionetzes erfolgt durch das Standardisierungsgremium Third Generation Partnership Project (3GPP) seit Anfang 2005. Seither forscht und entwickelt Siemens an diesem Standard. NGMN basiert wie die anderen zellularen Funktechnologien WiMAX oder Flash-OFDM auf OFDM. Bei NGMN werden jedoch die einzelnen Frequenzen adaptiv vergeben. Jedem Nutzer werden genau diese Frequenzen zugewiesen, welche für ihn am besten sind. Darüber hinaus wird die Vergabe der Netzressourcen in bis zu 0.5 Millisekunden kleinen Zeitabständen – das heißt 2000 mal in der Sekunde – neu entschieden, was das Verzögerungsverhalten im Vergleich zu anderen OFDM-Systemen massiv verbessert.

Quelle: http://www.siemens.de/communications


Na bittte, geht doch
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.281.906 von renuener am 29.09.06 16:06:43> "Und in 3 oder so Jahren, wenn VW von einem Konkurrenten aufgekauft wird..."

Das wird wohl kaum passieren, deshalb ist Porsche ja eingestiegen. Und sonst ist das off-topic, was du schreibst. Hier gehts nicht um Outplacement an sich, sondern um die Art und Weise. Daimler baut auch ab, zahlt den Leuten aber wenigstens was.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.283.534 von A.Hultzsch am 29.09.06 17:12:42Fakt ist doch wohl, dass die Kosten für Abfindungen in der GuV verbucht werden. Diese wirken also steuermindernd. Ein Grossteil der Abfindungen werden also vom Steuerzahler finanziert. Wer mal in einem kleineren Betrieb gearbeitet hat, der Pleite geht, weiss was es bedeutet, nicht gezahlten Gehältern hinterherzulaufen (von luxuriösen Abfindungen mal ganz zu schweigen). Die Mitarbeiter bei BenQ haben dort gearbeitet, sie sind bezahlt worden, die Gesellschaft ist nun Inso. So what? Ich weiss, dass das hart klingt, aber so ist das!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.283.534 von A.Hultzsch am 29.09.06 17:12:42Off-topic ? Na ich weiss nicht, das ist doch das selbe Grundproblem bei allen großen deutschen Firmen.

Porsche hat 1. nicht die Mehrheit und 2. kann man Porsche gleich mitübernehmen in so einem eventuellen Übernahmeangebot. Einfach erpressen und Posche die Wahl lassen, den VW Anteil entweder zu verkaufen oder selbst mitübernommen zu werden. So würd ich da rangehen. Oder falls Porsche´s Free Float nicht groß genug ist für einen Mehrheit dann einfach 25 % + eine Aktie kaufen, damit kann man auch einiges erreichen. Aber das ist jetzt wirklich off topic.

Nochmals zu BenQ, Siemens ist seid einem Jahr nicht mehr der Besitzer, egal ob man beim Verschenken der Handysparte davon ausgegeangen ist, dass diese vom neuen Besitzer weitergeführt oder aber abgewickelt wird, diese Entscheidung lag letztendlich einzig und allein bei BenQ.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.284.005 von renuener am 29.09.06 17:30:21Mensch, so richtig Ahnung hast du aber auch nicht. Von Porsche werden nur die stimmrechtslosen Vorzüge gehandelt, da nutzen dir selbst 100% nix. Die stimmberechtigten Stämme kannst du nicht an der Börse kaufen, die gehören den Familien Porsche und Piech. Ferdinand Piech ist übrigens AR-Vorsitzender von VW, früher war er VV.

Porsche hat rd. 25% von VW, außerdem hat das Land Niedersachsen knapp 20%, da ist nix mehr mit Übernahme. Ich gehe davon aus, daß Porsche noch mehr von VW will. Wenn überhaupt jemand VW übernimmt, dann Porsche. Und Porsche steht wie gesagt gar nicht zur Debatte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.284.190 von A.Hultzsch am 29.09.06 17:38:35Das VW Gesetz steht doch schon auf der Kippe, die 20 % wird das Land auch bald verscherbeln müssen. Und 50,1 % reichen schon aus. Bei einem Bietergefecht müsste sich Porsche schon arg verschulden, ob das in Wiedekings Interesse ist ? Es könnte auch eine Heuschrecke vorfühlen, um später die Einzelteile zu verscherbeln. Nur weil in der Vergangenheit keiner versucht hat, sollte man sich gerade bei VW nicht zu sicher sein. Die Käufer werden jedenfalls keinen Stein auf dem anderen lassen und dann wird man sich wünschen, man könnte die Zeit einige Jahre zurück drehen um VW wettbewerbsfähig zu machen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.284.464 von renuener am 29.09.06 17:49:52Nein, das VW-Gesetz hat einen ganz anderen Inhalt, es sieht eine Stimmrechtsbeschränkung auf (glaube ich) 20% vor. Wenn es fällt, muß Niedersachsen nicht verkaufen. Die werden das auch nicht tun.

Mal abgesehen davon, daß man nur schwer 50% +1 Aktie bekommt, wenn andere schon zusammen über 40% haben (Für Aufkäufe gibts ja Meldeschwellen), braucht ein Übernehmer schon 75%, sonst nutzt der Anteil ihm nicht viel, wenn die beiden anderen querschießen.

Eine Übernahme ist jetzt praktisch unmöglich, das ist auch die einhellige Meinung in der Fachpresse. Und damit meine ich nicht Börse Online oder den Frick Newsletter. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.284.724 von A.Hultzsch am 29.09.06 17:58:11Die 20 % muss Niedersachsen bei einem Bietergefecht dem Höchstbietenden aushändigen, nicht dieses Jahr mehr, auch nicht nächstes aber glaube mir das sind effektiv Goldene Aktien. Die EU wird das nicht mehr lange dulden und wird dann ein Wörtchen mitzusprechen haben. Dieser ganze protektionistische Müll wird VW dann auch nicht mehr helfen. Letzendlich ist das nüchtern betrachtet nur eine Autofirma und keine Beamtenversorgungsstelle von Niedersachsen und der IG Metall.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.277.894 von A.Hultzsch am 29.09.06 12:20:01Stimmt, aber der Kleinfeld hat jeden Grund, jetzt mal den Druck aus der Pipeline zu nehmen, sonst wird er selber weggepustet. Immerhin drängt sich der Verdacht auf, daß er die Leute reingelegt hat. Lies mal hier bei Wikipedia. Da sind eine Menge Quellen angegeben, z. B. von Pierer, Stoiber, das Manager-Magazin.

Und geschafft hat er noch gar nix, außer verkaufen, das sollte man nicht vergessen. Ich halte den für einen Blender wie damals den Schrempp.



Da bin nicht der Meinung, da Kleinfeld die Unternehmensstrategie, die von Pierer in die Wege geleitet hat, weiter im Sinne von Pierer durchführt.

Und diese Unternensstrategie lautet, dass unrentable Unternehmensbereiche der Siemens AG aufgegeben bzw. verkauft werden. So wird sicher in Kürze auch der unrentable Bereich SBS
veräußert werden. Die Zeiten, dass Siemens , Verlustbereiche durchgeschleppt hat, sind bei Siemens für alle Zeiten vorbei.

Das erwartet auch der Kapitalmarkt und die Eigentümer der Siemens AG und zwar die Aktionäre.

Kleinfeld wird noch einige Jahre brauchen, um die Siemens zu einem Top rentables Unternehmen zu trimmen, wie das zum Beispiel General Electric ist; GE erzielt die Hälfte des Umsatzes von Siemens, aber den vierfachen Gewinn von Siemens; das ist der Maßstab , an dem Kleinfeld gemessen wird. Das Geschrei der Gewerkschaften ist demgegenüber recht unmaßgeblich !
Für Siemens war der Hanybereich nur eine kleine Sparte, die von den größeren Sparten Medizintechnik und Kraftwerke subventioniert werden musste. Sehts mal so, das freigesetzte Geld kann jetzt in diese Breiche investiert werden, um hier nicht auch noch den Anschluss an GE zu verpassen.

Für Nokia dagegen, von der Größe (Börsenwert) nicht so weit entfernt von Siemens, ist die Handyproduktion das Kerngeschäft. Die machen nichts anderes als alle Ihre finanziellen, kreativen und technologischen Resourcen jeden Tag aufs neue darauf zu konzentrieren, die Marktführerschaft auszubauen. Gegen solche fokussierten Firmen mit einem Track Record wie Nokia oder im Netzwerkbereich Cisco Systems haben diversifizierte Konglomerate wie Siemens von Anfang an keine Chance und zählen fast immer zu den ersten Verlierern.

Ach ja, wer hier gesagt hat, Siemens sollte den Anstand haben und den Handybereich selbst dichtmachen, verstehe ich absolut nicht. BenQ war nochmal eine letzte Chance für die Sparte. Wenn die BenQ Leute in Taiwan keinen Sinn mehr darin sehen, die deutschen Standorte drastisch zu rationalisieren (oder zumindest an einem festzuhalten), bevor man sie dichtmacht spricht das für sich. Von der Gewerkschaftszentrale ist es halt leicht sich den Standort Deutschland schön zu reden, in Taiwan und anderswo hält man halt nicht soviel von deutschen Sonderwegen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.285.405 von renuener am 29.09.06 18:15:49Mach Dir keine Sorgen. Bei VW geht keine Heuschrecke ran. Da haben hauptsächlich die Gewerkschaften das Sagen un d das wird sich auch nicht ändern, wenn das VW-Gesetz fällt.
wilbi
BenQ sieht ganzen Konzern in der Krise

Siemens hat nach den Worten eines BenQ-Managers seine ehemalige Handysparte in der Stunde der Not im Stich gelassen. Noch in der letzten Woche habe die Siemens-Spitze finanzielle Hilfen für den Bereich abgelehnt, sagte BenQ-Strategiechef Rick Lei der Nachrichtenagentur Reuters. Als Konsequenz habe BenQ die Notbremse ziehen müssen. Zugleich machte der taiwanische Handy-Hersteller die Übernahme der Siemens-Mobilfunksparte für eine Krise des Gesamtkonzerns verantwortlich. Die deutsche BenQ Mobile meldete am Freitagmorgen Insolvenz an. Rund 3000 Beschäftigte sind damit akut von Arbeitslosigkeit bedroht.


HB MÜNCHEN. „Wir haben Siemens um Hilfe gebeten. Letzten Donnerstag haben wir die ganze Nacht lang mit hochrangigen Siemens-Managern gesprochen. Aber am Ende haben sie gesagt: „Geschäft ist Geschäft'“, sagte Lei. Ein Siemens-Sprecher sagte, BenQ habe nach der Übernahme des Mobiltelefons vor einem Jahr immer wieder Ansprüche an die Münchener gestellt. Im Frühjahr hatte der inzwischen ausgeschiedene Siemens-Finanzchef Heinz-Joachim Neubürger bereits angekündigt, die Taiwaner würden diesbezüglich noch „Geräusche machen.“
....


http://www.handelsblatt.com/news/Unternehmen/IT-Medien/_pv/_…
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.286.923 von renuener am 29.09.06 18:58:02Für Siemens war der Hanybereich nur eine kleine Sparte, die von den größeren Sparten Medizintechnik und Kraftwerke subventioniert werden musste. Sehts mal so, das freigesetzte Geld kann jetzt in diese Breiche investiert werden, um hier nicht auch noch den Anschluss an GE zu verpassen.

Für Nokia dagegen, von der Größe (Börsenwert) nicht so weit entfernt von Siemens, ist die Handyproduktion das Kerngeschäft. Die machen nichts anderes als alle Ihre finanziellen, kreativen und technologischen Resourcen jeden Tag aufs neue darauf zu konzentrieren, die Marktführerschaft auszubauen. Gegen solche fokussierten Firmen mit einem Track Record wie Nokia oder im Netzwerkbereich Cisco Systems haben diversifizierte Konglomerate wie Siemens von Anfang an keine Chance und zählen fast immer zu den ersten Verlierern.

Ach ja, wer hier gesagt hat, Siemens sollte den Anstand haben und den Handybereich selbst dichtmachen, verstehe ich absolut nicht. BenQ war nochmal eine letzte Chance für die Sparte. Wenn die BenQ Leute in Taiwan keinen Sinn mehr darin sehen, die deutschen Standorte drastisch zu rationalisieren (oder zumindest an einem festzuhalten), bevor man sie dichtmacht spricht das für sich. Von der Gewerkschaftszentrale ist es halt leicht sich den Standort Deutschland schön zu reden, in Taiwan und anderswo hält man halt nicht soviel von deutschen Sonderwegen.



Genauso ist es; Siemens hat BenQ 500 Mio Euro geschenkt , damit die Standorte in Deutschland aufrecht erhalten werden können.

Wenn nun BenQ die deutschen Mobilfunkstndorte platt macht, kann man dies mit Sicherheit nicht der Siemens AG vorwerfen.
Und man kann nicht erwarten, dass Siemens weitere Millionen in einen bereits verkauften Bereich hereinpuddert

Siemens muß endlich Anschluss an so rentable Unternehmen wie GE
finden und das weiß auch der Vorstand Kleinfeld, denn das erwartet der Kapitalmarrkt und die Eigentümer der Siemens AG , die Aktionäre. Ansonsten würde der Kleinfeld gefeuert, wenn er es nicht schaftt, endlich die geplanten Renditeziele der Siemens AG zu erreichen.
Gewerkschaft und Politiker drehen durch:

Financial Times Deutschland
Politik geht jetzt auf Siemens los
Freitag 29. September 2006, 13:45 Uhr

Die IG Metall warf Siemens (Xetra: 723610 - Nachrichten) eine Mitschuld an der Pleite vor. "Wären die Beschäftigten über die tatsächlichen Absichten von Siemens und BenQ informiert gewesen, hätten sie dem Übergang ihres Arbeitsverhältnisses widersprochen", kritisierte am Freitag der IG-Metall-Bevollmächtigte Harald Flassbeck. "Offenbar handelt es um einen schmutzigen Trick, mit dem sich Siemens seiner Beschäftigten entledigt hat." Die IG Metall drohte auch mit juristischen Schritten gegenüber Siemens.


Der Elektrokonzern bedauerte die Entwicklung. Im Umfeld des Konzerns wurde darauf hingewiesen, dass Siemens an die langfristige Zukunft unter der Führung von BenQ geglaubt habe. Nur deshalb habe man auch die Marke Siemens für eine Übergangszeit mit

abgegeben.

Rüttgers: "Es ist eine große Sauerei"

Auch Ministerpräsident Rüttgers erinnerte daran, dass das Werk lange Zeit eine Siemens-Fabrik gewesen sei. "Ich bin der Auffassung, dass auch die Siemens AG noch eine Verantwortung für den Standort Kamp-Lintfort hat". Auf BenQ ist Rüttgers ohnehin wütend: Es sei "eine große Sauerei", wenn diejenigen,die den Beschäftigten eine Zukunft versprochen hätten, nun das Werk schlössen. Der IG Metall-Chef in NRW, Detlef Wetzel, sieht den Siemens-Konzern weiter in der Pflicht und bezeichnete die drohenden Entlassungen als "Riesenschweinerei".

Der bayerische SPD-Vorsitzende Ludwig Stiegler sagte: "Die Bayern-SPD sieht die Siemens AG in einer nachwirkenden Verantwortung." Wenn nationale Tochtergesellschaften durch Kappung der finanziellen Zusammenarbeit in den Konkurs getrieben werden könnten, müssten Verkäufer von Unternehmensteilen künftig in eine "gesamtschuldnerische nachwirkende Haftung" genommen werden können.

Die Börse war dagegen begeistert: Die Aktien von BenQ gewannen in Taipeh mehr als sechs Prozent. "Das ist eine positive Entwicklung, da sie die nötigen Schritte unternehmen, um weiteren Schaden von sich abzuwenden", sagte Analyst Dominic Grant von Macquarie Securities der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Asiaten hatten vor knapp einem Jahr das Handygeschäft von Siemens übernommen. Der Traditionskonzern hatte vor der Übergabe noch 250 Mio. Euro in die Sparte investiert und

100 Mio. an Abschreibungen übernommen. In Deutschland stehen durch die Pleite 3000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. BenQ will das Handygeschäft künftig von Asien aus betreiben.

BenQ Mobile, wie die ehemalige Siemenssparte inzwischen heißt, stellte am Freitag beim Amtsgericht München einen Insolvenzantrag.

Was ist so schwer daran zu begreifen, dass BenQ und Siemens 2 verschiedene Firmen sind un Siemens mit der BenQ Handyproduktion nichts mehr zu tun hat. Aber das in Deutschland wieder diese Moralpredikt Richtung Siemens kommen würde, war ja klar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.285.758 von StillhalterTrader am 29.09.06 18:24:18Du hast ja bereits unter deinen Vorgänger Nick lustige Beiträge, gekennzeichnet durch vollkommene Lebensfremdheit (kannst du dich noch an deine Steuerberatung und wie du darauf als Putzfrau in einer Steuerberatung tituliert wurdest erinnern? Sicherlich nicht. Macht nix), zur Belustigung der wo Gemeinde geliefert.

Du solltest aber vielleicht aktuell dein Fenster schließen. Es besteht die Gefahr das du dich beim hinauslehnen verletzen könntest.

Fangen wir einmal mit deinen 1€ Handys an.
Für so Menschen wie StillhalterTrader ist in den Verkaufsräumen der Mobilfunkanbieter jeweils der Preis eines Handys für die Option a) Mit Vertrag und b) Ohne Vertrag gekennzeichnet.

Aufgabe an dich:
Warum kostet ein Handy mit Vertrag 1€ und das gleiche Handy ohne Vertrag ein vielfaches mehr? Was bezweckt damit der Anbieter und wodurch unterscheiden sich dessen Einkaufspreise bei einem und dem gleichen Type an Hand der anschließenden Vertragsgestaltung? Um dem Niveau deiner Beiträge Rechnung zu tragen schlage ich vor das du o.g. Aufgaben innerhalb der näxten drei Monate zu lösen versuchst.


Damit du deine irrigen Ansichten bezüglich der Siemens Weiterentwicklung in Bezug auf den Bereich SBS noch rechtzeitig korrigieren kannst kopiere ich hier zwei Beiträge der Computerwoche ein.

Und NEIN, ich bin weder Siemens Mitarbeiter noch war ich jemals einer. Der Kleinfeld, wie auch einige unter seinen Vorgängern, sind genau die Typen um eine Aktie zu shorten. Wenn du dich dann noch vehement für diese “Vordenker“ und das durch diese repräsentierte Unternehmen einsetzt ist das shorten sicherer als eine Festgeldanlage. Ich wünsche dir noch viel Freude mit deinem finanziellen Engagement in dieses Unternehmen.

Mein Mitleid ist bei den Arbeitnehmern, denen ich aber weder durch meine persönliche Long oder Short Strategie helfen kann.

IT-Services
Verkaufsgespräche zwischen SBS und Atos Origin geraten erneut ins Stocken
23.08.2006 um 15:19 Uhr

Der IT-Dienstleister will offenbar weitere Stellenstreichungen bei SBS durchsetzen.

Die Versuche der Siemens AG, ihre verlustbringende IT-Servicetochter Siemens Business Services (SBS) an Atos Origin zu verkaufen, sind erneut ins Stocken geraten. Nach Angaben des Brancheinformationsdiensts "Computerwire" besteht der französische IT-Dienstleister darauf, dass bei SBS weitere 1000 Stellen abgebaut werden.


Nach den monatelangen Gesprächen zwischen den beiden Unternehmen schien der Verkauf vergangene Woche zum Greifen nahe. Einer firmennahen Quelle zufolge gab es dann jedoch Unstimmigkeiten darüber, wie viele SBS-Mitarbeiter Atos Orign mit dem Kauf übernehmen soll. SBS hatte bereits insgesamt 5400 Stellenstreichungen angekündigt. Fest steht in jedem Fall, dass Atos und Siemens eine IT-Outsourcing-Vereinbarung treffen. Damit müsste die SBS-Mutter allerdings noch tiefer in die Tasche langen, um das SBS-Geschäft loszuwerden.

Siemens hatte im April dieses Jahres bereits den SBS-Geschäftsbereich Siemens Product Related Services an Fujitsu Siemens verkauft. Damit wurde SBS noch abhängiger von den anderen Siemens-Bereichen, auf deren Geschäft im Ende Juni abgelaufenen dritten Quartal fast ein Drittel des Gesamtumsatzes entfiel. Ein Jahr zuvor waren es noch 26,4 Prozent. Vor diesem Hintergrund fällt jede Outsourcing-Vereinbarung von Siemens noch stärker ins Gewicht.

Der Verkauf des Hardware-Supports erfolgte im Rahmen eines Kostensenkungsprogramms, das SBS-Bereichsvorstand Christoph Kollatz bei seinem Amtsamtritt im September 2005 angekündigt hatte. Als weitere Maßnahmen beschloss Kollatz die Streichung von 2400 Stellen innerhalb von zwei Jahren sowie den Abbau von 3000 weiteren Jobs im kommenden November.

Ein positiver Effekt der Restrukturierungsmaßnahmen muss sich noch zeigen: Im dritten Quartal waren die Einnahmen um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 1,08 Milliarden Euro gesunken. Den Verlust konnte SBS allerdings von 109 Millionen auf 99 Millionen Euro eindämmen. (sp)

Seite: 1
Mehr zum Thema:
Atos Origin, SBS. Siemens, Verhandlungen, Stellenabbau


Siemens lotet SBS-Sanierung aus
12.09.2006 um 09:23 Uhr
Siemens lotet SBS-Sanierung aus

Die Konzernspitze hat sich in einem Gespräch mit dem Gesamtbetriebsrat und der IG Metall für den Verbleib von SBS im Konzern ausgesprochen. Weitere Einschnitte kündigen sich an.
Siemens plant eine strategische Neuausrichtung für SBS und möchte die kriselnde IT-Tochter aus eigener Kraft sanieren. Vertreter aus dem Konzern und von SBS bestätigten entsprechende Presseberichte der vergangenen Wochen gegenüber der SBS-Mitarbeitervertretung (siehe auch "Siemens will an IT-Dienstleister SBS festhalten"). Das Gespräch war auf ausdrücklichen Wunsch von Siemens zustande gekommen. Dabei legte die Arbeitgeberseite die wirtschaftliche Gesamtsituation von SBS offen und skizzierte die strategische Ausrichtung für die Zukunft. Ziel kommender Maßnahmen sei es, wieder wettbewerbsfähig agieren zu können.


Das Siemens-Management möchte zudem Anpassungen von Arbeitsbedingungen mit möglichst viel Akzeptanz und deshalb über tarifvertragliche Regelungen mit der IG Metall realisieren, das berichtet die Gewerkschaft auf ihrer Online-Seite "Siemens Dialog". Sobald der Zentralvorstand sich auf ein Geschäftsmodell und Sanierungskonzept verständigt habe, sollen die Beschäftigten an allen Standorten über dieses Konzept informiert werden. (jha)

Seite: 1
Mehr zum Thema:
SBS, Siemens, Kollatz, Kleinfeld

www.computerwoche.de Suchbegriff sbs
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.285.405 von renuener am 29.09.06 18:15:49> "...das sind effektiv Goldene Aktien."

Nein, stimmt wieder nicht, goldene Aktien sind Aktien mit Sonderstimmrechten, z. B. eine Aktie mit Vetostimme. Die müssen ihren Anteil definitiv nicht verkaufen, auch das ist klar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.290.945 von renuener am 29.09.06 20:54:10Um evt. ungerechtfertigte Forderungen abzuweisen sollte Siemens sich beraten lassen.

Meine Empfehlung wäre ein versierter RA aus FFM, der Herr Puttkammer (Freiherr Baron Borislaw von, der Bruder des gleichnamigen NASA Zukunftsplaners). Der könnte in dieser Angelegenheit Siemens kompetent beraten. Bei Bedarf aber auch die ehemaligen Siemensmitarbeiter. Vielleicht sollten sich zur Kostenoptimierung beide Seiten einen gemeinsamen Termin besorgen. Das könnte sehr aufschlussreich für beide werden.

Ja. Siemens hat eine sicherlich sehr gute Rechtsabteilung. Doch schadet es sich einmal neutral beraten zu lassen? (Ich arbeite weder in dieser Kanzlei, noch bin ich finanziell mit dieser verbunden. Doch dieser Herr ist eine Koryphäe)
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.285.758 von StillhalterTrader am 29.09.06 18:24:18> "So wird sicher in Kürze auch der unrentable Bereich SBS veräußert werden. Die Zeiten, dass Siemens, Verlustbereiche durchgeschleppt hat, sind bei Siemens für alle Zeiten vorbei."

Weißt du, wer seit 2004 für die Sanierung der SBS zuständig ist? Der Kleinfeld selbst, und er hat offensichtlich versagt, denn andere Unternehmen erzielen mit einer solche Sparte Gewinne, der Markt ist OK. Gute Idee, die Leiche jetzt so schnell wie möglich zu verscharren. ;)

> "Das erwartet auch der Kapitalmarkt und die Eigentümer der Siemens AG und zwar die Aktionäre."

Wer hier noch freiwillig Aktionär ist, verdient die Narrenkappe.

> "Kleinfeld wird noch einige Jahre brauchen, um die Siemens zu einem Top rentables Unternehmen zu trimmen..."

Im Dezember steht die Vertragsverlängerung an, sein Vertrag läuft 9/07 aus. Selbst wenn er eine Verlängerung bekommt, wird er nicht mehr viel Zeit haben, denn beim nächsten Fehler ist er weg. Und den wird er schnell machen, auf ihn ist insofern Verlaß.

Und daß gerade so ein Typ die GE einholt, das glaube ich nun wirklich nicht. Im neuen Capital ist ein Artikel über alle seine Fehlleistungen, würde ich mir mal an deiner Stelle durchlesen. Und Capital ist nicht die erste Zeitung, die was über ihn schreibt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.293.073 von aekschonaer am 29.09.06 21:50:22Siemens muss garnichts. Ist BenQ eine Siems Tochter ? Nein !
Mehr gibt es da eigentlich nicht zu sagen imho.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.293.306 von renuener am 29.09.06 21:57:20Mir ist das eigentlich pillepalle was Siemens muss oder auch nicht.

Bitte entschuldige dass ich einen Vorschlag in dieser Richtung unterbreitete.
War auch blöd von mir, da ich mangels fehlender Beauftragung ja auch nicht abrechnen kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.292.862 von A.Hultzsch am 29.09.06 21:44:36Schon klar, aber eigentlich ist das Haarspalterei. VW ist kein Infrastruktur -oder Rüstungsunternehmen, dessen Erhalt als deutsche AG von nationalem Interesse ist. Die 20 % von Niedersachsen würden aber erstmal zur Blockierung eines feindlichen Angebotes eingesetzt. Dadürch sind sie gleichgesetzt mit den Golden Shares, spätestens dann müsste sich Niedersachsen von seinem Anteil trennen. Diesen Sonderweg kann VW nicht ewig gehen. Und umso länger sie unter der Fuchtel der IG Metall und Bonzen sind, umso weiter verlieren sie den Anschluss an die Konkurrenz. Später wird das Erwachen nur brutaler.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.293.751 von renuener am 29.09.06 22:09:03Ist ja auch egal, ich streit mich nicht um Kaisers Bart, wenn du Recht behalten willst, soll mir das Recht sein. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.294.032 von A.Hultzsch am 29.09.06 22:17:25Wer Recht behält sieht man erst wenns soweit ist. Dafür muss erst das VW Gesetz gekippt werden. Dann warte noch 1 Jahr oder 2 und dann gehts los. VW ist geradezu prädestiniert um einer Heuschrecke zum Opfer zu fallen. Allein Audi wäre einzeln und ohne Mitbestimmung mehr wert als der momentane VW Börsenwert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.294.637 von renuener am 29.09.06 22:32:42Mensch, du läßt aber auch nicht locker! :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.295.427 von A.Hultzsch am 29.09.06 22:46:17:mad: IG METALL :mad:

OK OK, Nacht ! :D
Herzlich Willkommen in der Sozialistischen Volksrepublik Deutschland. Erst wird Dank hoher Steuern und zu hoher Loehne der Faktor Arbeit in Deutschland so unattraktiv gemacht, dass sich die Produktion in D nicht mehr lohnt, und dann regt sich jeder auf, wenn Firmen dicht machen. Die Firma Benq kann mit seinem Vermoegen machen was sie will. Alles andere ist Sozialismus.



Plumpsack


Dreh' dich nicht um, denn der Plumpsack geht um.
Wer sich umdreht oder lacht, kriegt den Buckel voll gemacht.

Die Kinder stellen sich im Kreis mit dem Rücken nach außen auf. Ein Kind beginnt als Plumpsack und hat ein Taschentuch in der Hand.

Die Kinder beginnen das Lied zu singen. Der Plumpsack geht außen um den Kreis der Kinder herum. Unvermutet lässt der Plumpsack das Taschentuch hinter einem der Kinder fallen.

Bemerkt das Kind das Taschentuch hinter sich, hebt es das Taschentuch auf und läuft hinter dem Plumpsack her. Der Plumpsack versucht, die frei gewordene Stelle zu erreichen. Schafft er es, ist jetzt das andere Kind der Plumpsack.

Holt das Kind aber den Plumpsack vorher ein, muss der Plumpsack in die Mitte des Kreises und dort bleiben, bis ein anderes Kind in die Mitte muss.

Bemerkt ein Kind das Taschentuch hinter sich nicht und der Plumpsack läuft eine ganze Runde, so klopft der Plumpsack dem Kind dreimal auf den Rücken und ruft: "Eins, zwei, drei, ins faule Ei!" Jetzt muss sich dieses Kind in die Mitte setzen und darauf warten, dass ein anderes Kind in die Mitte muss.

Ist alles nur ein Spiel.

:D:D:D
Und unsrer Boardidioten wollten den Herrn von Pierer als Bundespräsidenten sehen. :laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.301.099 von helmut_kohl am 30.09.06 03:36:34Na helmut, kannst dich daran aufgeilen wenn 3000 Leute in der Scheiße stecken? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.301.099 von helmut_kohl am 30.09.06 03:36:34Helmut,

k
BenQ kann man sicherlich keine Vorwürfe machen. Aber Herrn Kleinfeld von Siemens moralisch schon. Wenn der der Belegschaft versprochen hatte, daß die Handyproduktion auf Jahre gesichert sei, hat er entweder gelogen, oder sich nicht richtig informiert. Deshalb muß er auch Konsquenzen tragen. Hier kann es nicht nur um Kapital gehen, sondern auch um Menschen. Aber vielleicht sind die mit $-Zeichen in den Augen schon so entmenschlicht, daß sie das gar nicht mehr merken.
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.303.449 von Waldsperling am 30.09.06 12:15:07Na Waldsperling, kannst dich daran aufgeilen wenn Deutschland von den Sozen in die Scheiße geritten wird?:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.303.991 von CaptainFutures am 30.09.06 13:00:48Nein, du?:p
Na Leute, könnt ihr euch daran aufgeilen, euch gegenseitig Geilheit vorzuwerfen?:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.304.399 von A.Hultzsch am 30.09.06 13:32:55Natürlich, ist doch geil.
wo da die sauerei ist ,ist mir nicht so ganz klar.

es ist eine unternehmerische glanzleistung,sowohl von siemens,also auch von benq.

und die mitarbeiter haben dabei auch nicht schlecht abgesahnt.

zudem gewinnen die aktionäre.

wenn jetzt noch die politik weiter reformiert ist das eine typische win win win-stiuation.

-siemens wird eine unrentable sparte geschickt los,kann sich so von tausenden mitarbeitern geschickt und preiswert trennen
-tausende mitarbeiter kassieren jahrelang fette gehälter obwohl sie nicht konkurrenzfähig sind
-benq kann know-how abziehen und bekommt nun power für ihr werke in asien
-der aktienkurs steigt
-china bekommt neue jobs


-druch hartz4 und zwangs-eine euro jobs bekommt die gesellschaft neue verzweiflungsunternehmer und neue leistung die am markt nachgefragt wird.

der aktienkurs steigt .


weiter so :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.304.688 von whitehawk am 30.09.06 13:57:52Eine ganzheitliche und nachhaltige Betrachtung! Geil!! :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.304.845 von A.Hultzsch am 30.09.06 14:11:15Find ich auch ey! :D
whitehawks Beiträge haben immer sowas philosophisches an sich. :look:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.301.099 von helmut_kohl am 30.09.06 03:36:34Herzlich Willkommen in der Sozialistischen Volksrepublik Deutschland. Erst wird Dank hoher Steuern und zu hoher Loehne der Faktor Arbeit in Deutschland so unattraktiv gemacht, dass sich die Produktion in D nicht mehr lohnt, und dann regt sich jeder auf, wenn Firmen dicht machen. Die Firma Benq kann mit seinem Vermoegen machen was sie will. Alles andere ist Sozialismus.
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Sehr wahr, die Verursacher der Misere, die Politik , die die Lohnnebenkosten nach oben getrieben haben und die Gewerkschaften mit ihren maßlosen Lohnforderungen sind die Hauptverantwortlichen
der Misere; und jetzt regen sich die Verursacher auf; diese scheinheiligen Brüder !
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.303.822 von Wilbi am 30.09.06 12:37:02Siemens hat schon richtig gehandelt: Unproduktive Sparten werden verkauft. Fertig. Das ist nun einmal so in einer Marktwirtschaft. Die Tatsache, dass 3000 Leute ihren Job verlieren, ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass Dank hoher Steuern und viel zu viel Regulierung des Arbeitsmarktes, diese 3000 Leute Schwierigkeiten haben werden einen neuen Job zu finden. Und das ist die Schuld der Politiker.

Stellt Euch einfach den Tatsachen: Der Sektor des produzierenden Gewerbes ist auf dem absteigenden Ast, zumindest in westlichen Volkswirtschaften. Je laenger sich deutsche POlitker dieser Entwicklung entgegenstellen desto schmerzhafter wird der Weg.

Deutsche Politiker und Teilnehmer wie wilbi verfolgen naemlich eine Politik der Arbeitsplatzerhaltung, anstatt der Schaffung neuer Jobs. Deswegen faellt Deutschland im internationalen Vergleich immer weiter zurueck.
Die Schlacht ist verloren! Wenn Kleinfeld Siemens zu einem Infrastrukturkonzern umbauen will, ist das sein gutes Recht und vielleicht auch Verpflichtung den Aktionären gegenüber. Es wird immer wieder gesagt, wir müssten das Bildungsniveau anheben und uns auf innovative Lösungen konzentrieren. Genau dies tut Kleinfeld eigentlich. Für die moralische Keule ist es ausserdem zu spät. Kleinfeld wird es egal sein, wie der Ruf der Firma Siemens im Volk ist, weil seine zukünftigen Kunden andere Konzerne und Staaten sein werden. Dieser Kundenkreis teilt nicht die moralische Entrüstung des Volkes, sondern schaut allein auf die Leistung, die geliefert wird.

Gleichwohl sollte der Benq-Vorfall dazu anregen, darüber zu diskutieren, wie der notwendige Umbau der Gesellschaft, deren Mitgleider auch die Konzerne sind, so vonstatten gehen kann, ohne dass eine große UZahl von Menschen in ein Loch fallen. Es wird so nicht funktionieren, die Versaorgung von immer mehr Menschen dem Staat aufzubürden und gleichzeitig nach Steuererleichtungen zu rufen. Kurzfristig vielleicht, aber auf lange Sicht keinesfalls.

Reine Produktion wird in Deutschland, soweit die Arbeit von Menschen dazu benötigt wird, auf lange Sicht nicht zu halten sein. Das kann aber kein Grund sein, die in der Vergangenheit nützlichen, aber nun nicht mehr gebrauchten Menschen, einfach mehr oder weniger sich selbst zu überlassen bzw. sehr kutrzfristig, in eine drastische Verringerung ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu stürzen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.306.343 von new_kid_in_town am 30.09.06 16:36:34Gleichwohl sollte der Benq-Vorfall dazu anregen, darüber zu diskutieren, wie der notwendige Umbau der Gesellschaft, deren Mitgleider auch die Konzerne sind, so vonstatten gehen kann, ohne dass eine große UZahl von Menschen in ein Loch fallen.

Das Problem ist doch in Deutschland hausgemacht, dass die Leute nach der Insolvenz von Benq nur noch schwer einen neuen Arbeitsplatz finden (besonders wenn sie älter sind)
In den USA haben die Leute keine Probleme einen neuen Arbeitsplatz zu bekommen, da die USA einen dynamischen Arbeitsplatz haben.

In Deutschland überlegt aber jeder Unternehmen dreimal , ob er jemand einstellen wird. Gründe sind hohe Lohnnebenkosten, Kündigungsschutz, Bürokratie usw., usw.
Solange Deutschland von solchen unfähigen Politikern regiert werden, die nicht in der Lage sind, den unflexiblen deutschen Arbeitsmarkt zu reformieren, wird die Zahl der Arbeitslosen weiter steigen.
Nicht Siemens ist schuld an dem Schlamassel, sondern eine total unfähige Politik einschließlich ihrer Vasallen den Gewerkschaften.

Man kann dem Vorstand der Siemens AG nur raten, den Sitz des Unternehmens ins Ausland zu verlegen, falls die sozialistische
Politik in Deutschland weiterhin fortgeführt werden sollte !
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.307.239 von StillhalterTrader am 30.09.06 18:21:32Sorry, aber Deine Gedanken sind zu eng ... wie auch die Deines Vorredners im Sinne ... "es muß sich rechnen".

Natürlich stehen wir in einem globalen Wettbwerb, aber es gibt auch diverse andere positive Beispiele im Sinne einer anderen Unternehmenskultur.

Ist Dir ein Unternehmer aus dem süddeutschen Raum bekannt ... Hersteller von Industriefußböden ?

Beschäftige Dich einmal mit seiner Unternehmensphilosophie ... es ist die Philosphie der Gründerväter ... und Du wirst verstehen, was falsch läuft in diesem Land ... unbenommen von inkompetenten Politikern, einem fetten Staat und so vielem mehr.

Es würde sehr wohl gehen ... wenn die entsprechenden Leitbilder stimmen würden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.307.368 von Idealist6 am 30.09.06 18:37:20Eigentlich genau meine Rede. Ich rede davon, dass wieder an die gegenseitige Verantwortung gedacht und entsprechend gehandelt wird. Eine Diskussion mit dem Ziel, ein langfristiges Renditeziel im Auge zu haben, und dabei die Menschen nicht zu vergessen. Auich unter Hinnahme kurzfristiger Mehrbelastungen.

@StillhalterTrader redet m.E. einen ziemlichen Unsinn, wenn er lediglich die Politker und die Gewerkschaften für die Misere verantwortlich macht. Scheinbar braucht er einen oder gar zwei Sündenböcke. Aber darum geht es nicht. Sondern darum, Wirtschaft für die Menschen zu betreiben und nicht wegen der Rendite. Die Kehrseite der Medaille Freiheit ist die Verpflichtung. Nur Freiheit zu verlangen führt in die Beliebigkeit.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.307.368 von Idealist6 am 30.09.06 18:37:20Es gehört nicht zur Unternehmenskultur, Verlustbereiche wie der Mobilfunkbereich fortzuführen. Das kann sich kein internationonaler Konzern leisten, der international im Wettbewerb steht. Siemens konkurriert mit General Electric, die den vierfachen Gewinn wie Siemens erzielen (trotz geringerer Umsätze !)

Wenn Siemens sich danach richten würde, was zur Zeit Gewerkschaften und Politiker fordern, wäre Siemens nach einiger Zeit selbst ein Konkursfall !
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.306.326 von helmut_kohl am 30.09.06 16:34:08>>>Der Sektor des produzierenden Gewerbes ist auf dem absteigenden Ast, zumindest in westlichen Volkswirtschaften.<<< :laugh::laugh::laugh:


Dann wird die Achse für deinen Trabbi auf dem Papier gezogen.

Kopfbatsch! :laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.306.343 von new_kid_in_town am 30.09.06 16:36:34Gleichwohl sollte der Benq-Vorfall dazu anregen, darüber zu diskutieren, wie der notwendige Umbau der Gesellschaft, deren Mitgleider auch die Konzerne sind, so vonstatten gehen kann, ohne dass eine große UZahl von Menschen in ein Loch fallen.

Darüber wird in Deutschland schon seit Jahren wenn nicht Jahrzehnten diskutiert. Wohlgemerkt "diskutiert". Die Lösungen und Notwendigen vorzunehmenden Veränderungen sind dagegen schon längst klar und schon vorhanden. Jetzt müssen sie nur noch konsequent und ohne Rücksicht auf irgendwelche Lobbyisten umgesetzt werden: Bürokratieabbau, Liberalisierung des Arbeitsmarktes, Abschaffung des Kündigungsschutzes, Steuern runter vor allem die Unternehmenssteuern, Lohnkürzungen.

Aber in Deutschland wurde und wird schon immer viel lieber weiterdiskutiert (wie übrigens in diesem Forum auch) und die Dinge zerredet anstatt sie endlich einmal anzupacken und umzusetzen.
Deutschland ist schon längst zum zahnlosen Tiger verkommen, zu einem überkandidelten Debattierclub der oberschlauen und stest besserwissenden aber immer wieder nur in die Scheiße reitenden SozPäds, Gewerkschaften, Betriebsräte, Sozialwissenschaftler, Pädagogen, Philosophen, Verbände, Organisationen, Aktionsbündnissen, Vereinigungen und sonstigen pipapo Initiativen.
Warten wir mal weiter ab!! So wie es aussieht kommt Siemens irgendwie mit ins Boot. Einige werden wieder zu Siemens wechseln. Angeblich gibt Siemens jedes Jahr dick Geld aus um den Fachkräfte Mangel im Ingenieursbereich irgendwie decken zu können. Jetzt gibt es ja ein paar sehr gute einzustellen. Sogar schon eingearbeitet und mit der Firmenphylosophie vertraut!! Der Rest bekommt Geld bis Jahresende und wird sich dann in Zeitarbeitsfirmen oder am Arbeitsamt wieder finden. Einige werden auch gute Jobs finden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.315.869 von CaptainFutures am 01.10.06 09:50:50Darüber wird in Deutschland schon seit Jahren wenn nicht Jahrzehnten diskutiert. Wohlgemerkt "diskutiert". Die Lösungen und Notwendigen vorzunehmenden Veränderungen sind dagegen schon längst klar und schon vorhanden. Jetzt müssen sie nur noch konsequent und ohne Rücksicht auf irgendwelche Lobbyisten umgesetzt werden: Bürokratieabbau, Liberalisierung des Arbeitsmarktes, Abschaffung des Kündigungsschutzes, Steuern runter vor allem die Unternehmenssteuern, Lohnkürzungen.


Genau, dass sind die Notwendigkeiten, die schon seit Jahrzehnten hätten in Angriff genommen werden müssen; das es eine weltweite Globalisierung gibt, wissen wir schon lange.
In Deutschland werden nicht die Ursachen der Misere beklagt und beseitigt, sondern es wird laut über die Folgewirkungen dieser fatalen Ursachen heftig geklagt.
Auf den Gedanken, dass man in erster Linie die Strukturen in Deutschland ändern muß, kommen die wenigsten.
So einen total unflexiblen Arbeitsmarkt wie in Deutschland gibt es in kaum einen anderen Land auf dieser Erde und daher wird der Arbeitsplatzabbau in Deutschland weitergehen. Bei unserer jetzigen unfähigen Regierung, die nicht mal fähig ist, irgeneine vernünftige Gesundheitsreform hinzubekommen, ist jede Hoffnung , dass es zukünftig beser ist, eine pure Illusion !
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.316.122 von StillhalterTrader am 01.10.06 10:36:43sabbel dir hier keinen ab. du hast in #93 eine klare aufgabe bekommen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.306.326 von helmut_kohl am 30.09.06 16:34:08Helmut,

Deine Aussagene mögen für die gesamte Wirtschaft in Deutschland richtig sein. Hier, in diesem speziellen Fall Siemens, sehe ich das anders. Daß womöglich 3000 Leute arbeitslos werden, liegt in diesem Fall ursächlich darin, daß Siemens es über Jahre nicht geschafft hat Handys zu bauen, die vom Markt angenommen wurden.Andere waren eben unter gleichen Voraussetzungen besser.
Die Politik und Gewerkschaften würde ich hier nicht als erste Schuldige sehen.
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.319.512 von Wilbi am 01.10.06 15:03:40Die Aktionäre hätten alleine allen Grund , Siemens zu kritisieren,
da der Kurs der Siemens AG sich miserabel entwickelt hat, da Siemens in der Vergangenheit Verlustbereiche durchgeschleppt hat, was zu einer miserablen Unternehmensrendite führte. General Elelectric erzielt den vierfachen Gewinn von Siemens, obwohl GE geringere Umsätze erzielt. USA Unternehmen stoßen unprofitable
Unternehmensteile sofort ab und sind daher viel profitabler wie deutsche Unternehmen.
Der Vorstand Kleinfeld versucht nun Siemens ebenso auf die Erfolgsspur
zu bringen und schon schreit das sozialistische Deutschland laut auf. Man kann nur hoffen, dass sich Kleinfeld davon nicht beeinflussen läßt und den Kurs im Interesse der Eigentümer der Siemens AG, den Aktionären fortführt. Nur dann hat Kleinfeld auch seine Gehaltserhöhung von 30 % verdient.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.315.869 von CaptainFutures am 01.10.06 09:50:50>>>Abschaffung des Kündigungsschutzes, Steuern runter vor allem die Unternehmenssteuern, Lohnkürzungen.<<<


Das kannst du doch mal im richtigen Leben so von dir geben.

Ob du dann allerdings von der Intensivstation mit anschließender Sicherheitsverwahrung noch posten kannst, weiß ich nicht.:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.316.122 von StillhalterTrader am 01.10.06 10:36:43Sind in Bayern heute alle Narren los? :laugh:
Kleinfeld - „Der Ruinator“

Siemens-Chef Klaus Kleinfeld ist auf dem besten Weg, seinem Kollegen Josef Ackermann von der Deutschen Bank den Rang als oberster Buhmann unter den Top-Managern abzulaufen.

]http://www.handelsblatt.com/news/Default.aspx?_p=200811&_t=… Kleinfeld wird von Gewerkschaften, Politikern und Medien heftig gescholten: Seit Wochen hagelt es Kritik wegen der geplanten Gehaltserhöhung von 30 Prozent für die Vorstandsetage, während bei einzelnen Sparten des Konzerns Jobabbau droht. Nun kommt die Pleite des an BenQ verkauften Handygeschäfts hinzu, für die Kleinfeld ebenfalls einstecken muss.

„Der Ruinator“ lautet die Überschrift der „Bild am Sonntag“ über ein Bericht zu BenQ und Kleinfeld. Der Siemens-Chef, einst als „Wunderknabe“ und „Querdenker“ gefeiert, habe binnen weniger Tage seinen Ruf ruiniert, heißt es da. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos zeigte sich in der „Bild am Sonntag“ enttäuscht „von den unternehmerischen Leistungen“ bei Siemens. Was Nokia geschafft habe, hätte Siemens auch schaffen müssen. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers verlangte in der „Bild“ Angaben über die Hintergründe der Pleite. BenQ und Siemens müssten den Verdacht aufklären, ob die Insolvenz seit der Übertragung von Siemens auf BenQ von langer Hand vorbereitet worden sei.

Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ schrieb unter dem Titel „Das Versagen des Klaus Kleinfeld“, ausnahmsweise könnten sich die Manager nicht mit den Mängeln am Standort Deutschland herausreden. „Nicht das Gemurkse der großen Koalition, nicht die hohen Steuersätze sind haftbar zu machen für das Handy-Debakel.“ Auch hohe Löhne seien kein Grund, denn deren Anteil an den Produktionskosten liege bei Mobiltelefonen bei unter 10 Prozent.

Motorola führe in Flensburg vor, wie in Deutschland profitabel Handy gebaut werden. „Wenn sich ein Unternehmen unter diesen Umständen nicht behaupten kann auf einem Markt, der weltweit wächst, dann muss es an den Köpfen liegen“, schreibt die „FAS“. Der heutige Siemens-Chef selbst habe das Telefongeschäft im Konzern geführt, ehe er zum Vorstandsvorsitzenden befördert wurde und die Mobiltelefonsparte an BenQ verkaufte.

Dass sich Gewerkschafter auf Kleinfeld eingeschossen hätten, könne der Siemens-Chef wohl verkraften. Bedrohlicher sei indes die Unzufriedenheit unter Spitzenmanagern im Konzern sowie bei Investoren. „Im Aufsichtsrat grummelt es, und der hat über Kleinfelds Vertragsverlängerung zuentscheiden“, erklärte die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ die derzeitige Lage.

Schon am Freitag hatte der Münchner IG-Metall-Chef Harald Flassbeck im Zusammenhang mit der BenQ-Pleite von einem „schmutzigen Trick“ gesprochen, mit dem sich Siemens seiner Beschäftigten entledigt habe: „BenQ war offensichtlich für die Drecksarbeit, nämlich das Abwickeln der Siemens-Handysparte, zuständig“.

Klaus Nieding von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) räumte Kleinfeld nach der Pleite von BenQ Mobile nur noch eine Schonfrist an der Spitze des Konzerns ein. „Herr Kleinfeld ist mit großen Ansprüchen angetreten, wird diesen aber momentan nicht gerecht. Der Konzern sollte seinen obersten Angestellten noch mal zwölf Monate beobachten und - wenn der große Wurf weiter ausbleibt - die nötigen Konsequenzen ziehen“, sagte Nieding der „Bild am Sonntag“.
auf einem Schleudersitz.“

„Teilweise haben die Manager den Mund sehr voll genommen, da ist die Erwartungshaltung entsprechend groß“, betonte der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK), Klaus Schneider, im „Tagesspiegel am Sonntag“. „Wer so hohe Ansprüche weckt, der hockt auf einem Schleudersitz.“ Es werde Zeit, dass auch mal ein Vorstand gehe. „Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, sich aus Neid auf andere Vorstände die Gehälter um 30 Prozent zu erhöhen und gleichzeitig die Ziele zu verfehlen“, sagte Schneider.

„Viele Chefs glauben, dass nur die Politik Akzeptanz nötig hat, doch die Unternehmen brauchen diese gesellschaftliche Akzeptanz genauso dringend“, kritisierte der ehemalige Berliner Senator für Stadtentwicklung und heutige Partner beim Beratungsunternehmen Pleon Public Affairs, Peter Strieder.

„Die Entscheidungen einiger Top-Manager fördern nicht gerade einen gesellschaftlichen Konsens“, sagte der Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Karl-Josef Laumann. „Der normale Bürger schüttelt dabei nur noch den Kopf. Auch Manager haben eine soziale Verantwortung für ihre Mitarbeiter - nicht nur für ihre Aktionäre“, betonte der CDU-Politiker, der auch Arbeitsminister in Nordrhein-Westfalen ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.328.441 von A.Hultzsch am 01.10.06 20:30:04Siemens-Chef Klaus Kleinfeld ist auf dem besten Weg, seinem Kollegen Josef Ackermann von der Deutschen Bank den Rang als oberster Buhmann unter den Top-Managern abzulaufen.

Dem Kleinfeld bzw. dem Ackermann ist es doch schnurzegal, wenn er im sozialistischen Deutschland als oberster Buhmann darsteht.

Der Ackermann bzw. der Kleinfeld haben den Job, im Interesse der Eigentümer, den Aktionären die Gesellschaft die Gesellschaften an die internationale Spitze zu führen und da machen Kleinfeld und Ackermann bisher einen guten Job und das ist entscheidend. Die deutsche Bank und Siemens ist schon lange nicht mehr ein rein deutsches Unternehmen, sondern sind beide überwiegend auf Auslandsmärkten tätig.
Da ist das kleinkarierte Denken der Deutschen völlig unmaßgeblich !
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.329.545 von StillhalterTrader am 01.10.06 21:13:34Lies dir mal den Artikel durch. Das Handelsblatt ist nun bestimmt keine sozialistische Quelle.
Als sich mein damals,neuer grosser chef nach 2 Tagen sowas erlaubte



war klar was für ein Blender den arbeitnehmerfreundlichen Von Pierer ablöste.

Seit dem sitze ich auch in einer ausgegliederten GmbH und co, und warte auf den Tag, wo wohl genau der selbe Deal wie mit BenQ, stattfindet.


In eine GmbH ausglidern-> Verkaufen oder Verschenken-> Händereibend, Gehaltserhöhend und ecklig grinsend zuschauen, wie der "Käufer", die isolierte Bude plattmacht.

Der Alte Her Siemens hat wohl schon mehrmals im Grabe rotiert.

Er sagte damals noch: Jeder Taler den er nicht mit seinen Mitarbeitern teilen könne, brenne in seiner Tasche.

Es ist traurig wie dieses Unternehmen veraten, verkauft und ausgeschlachtet wird.

Vor 5 Jahren war man noch stolz bei Siemens zu arbeiten! Heute sagt man es besser keinem mehr.

Die spielen immer den Vorreiter in allen ekelhaften Dingen, wie man die Mitarbeiter los wird und rausmobbt. Hoffentlich werden sie bald von GE aufgekauft, und die tollen Obergötter abgesägt.

Ein EX-Siemensianer
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.328.282 von Waldsperling am 01.10.06 20:25:10Hast Du ein Problem damit die Wahrheit zu ertragen? :mad:
01.10.06, 20:16 |
Neue Hinweise erhärten den Verdacht, dass die Pleite der früheren Siemens-Handysparte durch den neuen Eigentümer BenQ bewusst vorbereitet wurde.



Verhandlungskreisen zufolge forderten Unterhändler aus Taiwan Siemens vor zwei Wochen auf, ausstehende Zahlungen von mindestens 50 Millionen Euro an die deutsche Tochter vorzuziehen und nach Taiwan umzuleiten. Als Grund hätten sie die akute Finanzschwäche des gesamten Konzerns genannt. Siemens habe einem Vorziehen der Zahlung zwar zugestimmt, das Umleiten des Geldes nach Taiwan aber abgelehnt. „Daraufhin verlor BenQ das Interesse an der Zahlung. Seitdem herrscht Funkstille“, hieß es.



Teure Trennung

Warum die Millionensumme nicht vertragsgemäß dazu genutzt werden sollte, das finanzschwache Geschäft in Deutschland zu stützen, dazu wollte sich der Elektronikkonzern BenQ am Sonntag nicht äußern. Siemens sei weiter bereit, die Zahlungen wie vereinbart zu leisten, sagte Finanzchef Joe Kaeser. Man werde aber bei den insgesamt ausstehenden 167 Millionen Euro genau prüfen, was nach Taiwan überwiesen werden muss oder dem insolventen deutschen Tochterunternehmen ausgezahlt werden kann.

Den Verdacht, die Schließung nach nur einem Jahr sei ein abgekartetes Spiel zwischen Siemens und BenQ, wies Kaeser zurück. Siemens hätte an andere Interessenten verkaufen können, die weniger Geld mitbekommen, aber im Anschluss zahlreiche Arbeitsplätze abgebaut hätten. Insgesamt kam Siemens die Trennung vom Handy-Geschäft im vergangenen Jahr laut Kaeser wesentlich teurer als bislang bekannt. Sein Konzern habe den Taiwanesen Finanzmittel in Höhe von insgesamt 413 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, räumt er ein. Bislang hatte Siemens die Kosten mit 350 Millionen Euro beziffert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.332.113 von CaptainFutures am 01.10.06 22:44:56Nein, du?
Das Geld kriegen jetzt die Mitarbeiter
Siemens-Chef verzichtet
auf 30 % Gehalts-Erhöhung

Nach tagelanger, scharfer Kritik aus Politik, Gewerkschaften und Medien geht der Siemens-Vorstand im Streit um die Pleite der ehemaligen Handy-Sparte (heute BenQ Mobile) in die Offensive!

In einer Sondersitzung im ersten Stock der Siemens-Hauptverwaltung am Wittelsbacherplatz in München beschloss der Vorstand gestern einen 30-Mio.-Euro-Fonds, mit dem Härten bei den erwarteten BenQ-Mobile-Entlassungen abgemildert sowie Qualifizierung, Umschulung oder Weiterbildung Betroffener bezahlt werden sollen.

Siemens-Chef Klaus Kleinfeld zu BILD: „Wir finden die Vorgehensweise von BenQ in Deutschland inakzeptabel und helfen, so gut wir können. Wenn BenQ die Mitarbeiter im Regen stehen lässt, wollen wir aktiv tatkräftig helfen – und zwar schnell.“

Und auch die Gehaltserhöhung für die Siemens-Chefs ist vom Tisch!

Siemens-Chef Klaus Kleinfeld und seine Vorstands-Kollegen verzichten auf die geplanten Gehaltserhöhungen. Das eingesparte Geld (rund 5 Mio. Euro) soll ebenfalls in den Härtefonds fließen.

Ein Siemens-Sprecher dementierte gestern, dass es sich bei der geplanten Erhöhung des Kleinfeld-Gehalts um eine Summe von 1,3 Mio. gehandelt haben soll. Die Summe sei „beträchtlich niedriger“ gewesen.

Siemens-Chef Kleinfeld zu BILD: „Der Aufsichtsrat hat die Gehaltsmaßnahmen sachlich und ausführlich begründet. Wir haben aber jetzt eine neue Situation und wir möchten den Menschen ein Zeichen der Solidarität geben“.

Energisch widerspricht der Siemens-Chef auch Spekulationen, nach denen die Einstellung der Handy-Sparte schon beim Verkauf an BenQ beabsichtigt gewesen sei.

Kleinfeld zu BILD: „Alle Behauptungen, wir hätten die Insolvenz von BenQ Mobile in Deutschland billigend in Kauf genommen, sind böswillige Unterstellungen. Das lassen wir uns nicht gefallen. Unser Ziel war immer, für das Siemens-Handy-Geschäft eine solide Zukunft zu schaffen. Dafür haben wir finanzielle Mittel, Patente und sogar unsere Marke Siemens zur Verfügung gestellt.“

Kleinfeld beteuert: „Das haben wir nur gemacht, weil wir von den Zusicherungen von BenQ überzeugt waren. Uns wurde versichert, dass die Standorte in Deutschland erhalten bleiben und sogar gestärkt werden. Dieses Versprechen wurde gebrochen. Wir prüfen alle juristischen Schritte gegen BenQ.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte gestern noch mit Siemens-Chef Kleinfeld telefoniert. Die Kanzlerin zu BILD: „Ich verstehe den Ärger und die Gefühle der Beschäftigten, die zum Erhalt ihrer Arbeitsplätze große Opfer gebracht haben. Ich habe gegenüber Siemens deutlich gemacht, dass dieses Traditionsunternehmen in einer besonderen Verantwortung steht! Angesichts dieser Gesamtverantwortung begrüße ich es, wenn Siemens jetzt alles tut, um möglichst vielen Beschäftigten eine Zukunftsperspektive zu geben!“
Der taiwanesische Konzern BenQ wollte einem Pressebericht zufolge Zahlungen von Siemens <SIE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) für dessen ehemalige Mobiltelefonsparte nach Taiwan umleiten. Unterhändler aus Taiwan hätten Siemens vor zwei Wochen aufgefordert, ausstehende Zahlungen von mindestens 50 Millionen Euro an die deutsche Tochter vorzuziehen und nach Taiwan umzuleiten, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Montagausgabe) unter Berufung auf Verhandlungskreise.

Als Grund hätten sie die akute Finanzschwäche des gesamten Konzerns genannt. Siemens habe einem Vorziehen der Zahlung zwar zugestimmt, das Umleiten des Geldes nach Taiwan aber abgelehnt. Daraufhin habe BenQ das Interesse an der Zahlung verloren. "Seitdem herrscht Funkstille“, habe es geheißen./he
Ich schlage vor, die Aktionäre verzichten auf die Dividende. Und wir sind im Sozialismus.
be.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.336.248 von dr.wssk am 02.10.06 08:37:34Mach dir mal keine Sorgen, wenn der Kleinfeld weiter so macht wie bisher, gibt es bei Siemens bald sowieso keine Dividende mehr. Auch ohne Sozialismus.
Siemens. Kenne ich nur unter ausgliedern, auslagern etc.Die haben ja die negativ Schlagzeilen gepachtet. Was machen die eigentlich? Was ist ihr Kerngeschäft? Geschirrspüler könnens ja nich sein denn die sind Scheisse. :laugh:

Kann mir mal einer auf die Sprünge helfen was Siemens eigentlich als Kerngeschäft macht?

Danke
Torsten1000
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.336.705 von A.Hultzsch am 02.10.06 09:08:44Mach dir mal keine Sorgen, wenn der Kleinfeld weiter so macht wie bisher, gibt es bei Siemens bald sowieso keine Dividende mehr. Auch ohne Sozialismus.




Wenn der Kleinfeld das zukünftig machen würde, was das linkslastistige Deutschland (Politik, Gewerkschaften) von Siemens erwartet, Verlustbereiche fortzuführen, könnte Siemens bald keine Dividende zu zahlen. Insofern hättest Du recht.
Siemens hat hoch profitable Bereiche wie Medizintechnk, Energieerzeugung, Osram, Bosch usw. und würde hochprofitabel darstehen, wenn die Verlustbringer vollständig abgestoßen werden.

Wenn BenQ sich unverschämt verhält und dann die Siemens AG schwer beschuldigen, war schon eine Frechheit der letzten Tage !
Im linkslastigen Deutschland wundere ich mich über nichts mehr !
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.348.100 von Torsten1000 am 02.10.06 18:20:59Jau, alles einfach nur "scheisse". Genauso "scheisse" wie Dein Beitrag.
Kannst Du eigentlich auch lesen? Dann probier mal www.siemens.de und such mal nach Investor Relationship z.B..

Man sollte auf einen Alterscheck per Perso auf wallstreetonline einführen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.348.100 von Torsten1000 am 02.10.06 18:20:59"Kann mir mal einer auf die Sprünge helfen was Siemens eigentlich als Kerngeschäft macht?"

Sicherheitseinrichtungen für den Transrapid.
Sind allerdings noch in der Entwicklungsphase.
Also ich verstehe dieses ganze Theater nicht. Vor allem erschließt sich mir nicht, warum als Hauptkritikpunkt immer wieder die Managergehälter hervorgekramt werden. Als ob der ordinäre Steuerzahler dafür aufkommen müßte. Dieser populistische Dünnpfiff überrascht mich umso mehr, als daß er in einem Forum geäußert wird, daß den Nimbus eines Wirtschaftsforums für sich in Anspruch nehmen will.

Managergehälter werden von den Aktionären gezahlt. Nicht von Steuerzahler. Lösung wäre, die Arbeitnehmer als Aktionäre am Unternehmen zu beteiligen. Dann hätten die Arbeitnehmer Einsfluß auf die Gehälter ihrer Chefs. Aber das wollen die Gewerkschaften nicht, weil dann die Gefahr bestünde, daß die Arbeiter auch mal eigenständig nachdenken könnten. Einfluß soll nur über Gewerkschaften genommen werden können. Der Arbeitnehmer sollte sich mal fragen, ob für Gewerkschaften wirklich die Interessen der Arbeiter im Vordergrund stehen oder nicht doch viel mehr die eigenen
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.488.464 von Sexus am 08.10.06 12:39:00Nur mal am Rande: Wieviel verdient eigentlich so ein "Manager" beim DGB, bei der IG Metall, bei Verdi und den vielen anderen "Interessensgemeinschaften"? Wer bezahlt den Sommers und Bsirskes eigentlich ihr "Managergehalt" und hat derjenige auch Einfluß auf die Höhe?

Hmmm.....:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.488.523 von Sexus am 08.10.06 12:41:33Peters (IG-Metall) hatte 2005 ungefähr 17.000 € brutto pro Monat, Huber (IG-Metall) 13.500 € und Bsirske (Verdi) rd. 13.000 €. Das saind die Top-Leute, die anderen haben weniger, z. T. deutlich weniger. Einige veröffentlichen ihr Salär gar nicht. Die Gelder kommen im wesentlichen von den Mitgliedern. Die wählen die Bonzen auch, jedenfalls indirekt.

Das Geld wird dort jedenfalls immer knapper, es sieht so aus, als ob das Thema sich ganz langsam von selbst erledigt. Die Mitglieder hauen ja auch seit Jahrzehnten in Scharen ab.
Wenn der Kleinfeld es schafft, Siemens auf Vordermann zu bringen
und auch so erfolgreich wie General Electric zu sein, dann vergönne ich dem Kleinfeld auch das doppelte Gehalt.
Für großartigen Leistungen bekommt auch der Schuhmacher ein hohes Gehalt; warum nicht auch für Manager, die hervoragendes leisten.

Das hohe Gehalt zahlen doch nicht die Steuerzahler (wie an Politiker für oft miserable Leistungen), sondern das Unternehmen, die Siemens AG, deren Eigentümer die Aktionäre sind. Und jeder Aktionär vergönnt dem Vorstand der Siemens AG ein dickes Gehalt,
wenn der Aktienkurs steigt und gute Dividenden gezahlt werden, da der Vorstand eine erfolgreiche Arbeit macht.

Das Gewerkschaftler bzw. Politiker sich bei der Gehaltsfindung des Vorstandes einmischen, ist eine Unverschämtheit, weil es diesen Leuten überhaupt nichts angeht, wieviel der Vortand verdient !
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.494.388 von StillhalterTrader am 08.10.06 17:32:43Das Gewerkschaftler bzw. Politiker sich bei der Gehaltsfindung des Vorstandes einmischen, ist eine Unverschämtheit, weil es diesen Leuten überhaupt nichts angeht, wieviel der Vortand verdient !

Ich darf höflich an den Umstand erinnern dass in den deutschen AGs per Gesetz 50% Gewerkschaftsfuzzis in den Aufsichtsräten sitzen die idR brav die Managergehälter abnicken und selber gerne die AR-Entgeltungen und Sitzungsgelder mitnehmen. Wenn man sich die AR-Mitglieder der DAX30 ansieht so scheint eine wichtige Entsendungsvoraussetzung für die AN-Vertretung im AR zu sein dass der entsprechende Gewerkschaftsfuzzi möglichst unbelastet von jeder persönlichen praktischen Wirtschaftserfahrung ist.

Conclusio : Gewerkschaften sind ähm Menschen die wenn ein Mikro und Kamera auf sie gerichtet sind sich über Managergehälter empören, und wenn die Kameras weg sind dann im AR genau diese Gehälter im AR abnicken und dafür ein schönes Zubrot aus AR-Tätigkeit dafür kassieren, wobei sie etwas beaufsichtigen wofür sie weder Ausbildung noch Berufserfahrung haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.496.026 von PrinzValiumNG am 08.10.06 18:06:35Genau so ist es,
Oft werden im Zusammenhang mit der Erhöhung der Vorstandsgehälter
auch die Aufsichtratsvergütungen erhöht und daran sind die Gewerkschaftsfunktionäre dann wieder voll beteiligt. Da gilt für die Gewerkschaften der Grundsatz: "Eine Hand wäscht die andere"

Der größte Skandal war, dass Gewerksschaftsfunktionäre die Abfindung Essers in Höhe von 60 Mio (durch Enthaltung) ermöglicht
haben , um die Fusion Mannesmann/Vodafone für das Management der Mannesmann zu vergolden.

Diese Scheinheiligkeit dieser Gewerkschafts-Brüder ist einfach nicht mehr zu ertragen !
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.499.468 von StillhalterTrader am 08.10.06 19:16:04Nun muß man aber fairerweise sagen, daß die AR-Vergütungen zu 95% an die Hans-Böckler-Stiftung abgeführt werden. Mit dem Geld werden dann unter anderem Forschungsprojekte finanziert. Die Ergebnisse der gewerkschaftlichen Forschungen über Wirtschaft udn soziale Gerewchtigkeit werden dann von "aufrechten" Usern hier im Forum im Minutentakt gepostet. Aus dieser Sicht wärs mir lieber, die würden sich das Geld in die eigene Tasche stecken, dann wär die Hans-Böckler-Stiftung nämlich mit ihrem Wirstchaftslatein schnell am Ende und wir hätten unsere Ruhe, weil den "Aufrechten" die Argumente ausgingen. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.499.468 von StillhalterTrader am 08.10.06 19:16:04Kleine Schrulle nebenbei, die Ösi-Gewerkschafter sind zwar absolut gesinnungsverwandt und haben zur Hochphase ihres Protest gegen Privatisierungen und den Ausverkauf ans Böse Ausland damals die Hälfte ihrer Gewerkschaftsbank an die ausländische Hypovereinsbank verscherbelt (was dank des dem deutschen ebenbürtigen weitverbreiteten Wirtschaftsanalphabetum im Volk nur einer Minderheit überhaupt aufgefallen war); aber ansonsten läuft es hier bei den Ösis beschaulicher ab, vielleicht auch weil hier selbst die Gewerkschaften ein Monopol haben.
Bei uns müssen zwar nicht 50% im AR sitzen, dafür ...
a) ...hat der ÖGB das gesetzlich abgesicherte Privileg als einzige Organisation der Arbeitnehmer Kollektivverhandlungen zu führen (dank Gewerkschaftsmonopol kann somit niemand anderer eine Alternativgewerkschaft außerhalb des ÖGBs gründen die dann auch gesetzliche Rechte hätte) - somit hat der ÖGB eigentlich den Status einer gesetzlichen öffentlich-rechtlichen Organisation.
b) ...das aber nicht wirklich, weil vor dem Gesetz ist der ÖGB und seine Teilgewerkschaften selbstverständlich ein privatrechtlicher Verein. Das hat man deshalb gemacht damit kein böser Rechnungshof in die Gebahrung und in den Streikfonds blicken darf. Als bei den Rechten sind se Gesetzesmonopol, wenns um Geld geht alle Privilegien die ein Hilfsverein für Bedürftige auch hat.

Die Bezüge sind in Ö etwas niedriger aber doch saftig (dank Vielfachbezüge, nicht alle im Link angeführt). Schrulligerweise hat die GLB-Fraktion (die sind wirklich gegen absolut alles, und ungefähr so links wie die MLPD) dafür extra ne Tabelle gemacht um die eigenen Leute anzuprangern: http://news.glb.at/news/article.php/20060528172424354.
Unnötig zu sagen dass gleichqualifizierte Erwerbstätige im freien Wettbewerb in Ö so zwischen einem 5tel bis zu einem 10tel verdienen.

Die eigentliche Gewerkschaft in Österreich ist die Arbeitskammer, bei der sind alle Ösi'Arbeitnehmer Zwangsmitglied (0,5% vom Bruttolohn, also Bemessung vom steuerbaren Einkommen plus Zwangsabgaben an Kranken- und Pensionskassen). Dadurch profilieren sich die Arbeiterkämmerer auch als die wesentlichsten Bekämpfer von Beitragssenkungen im Gesundheitsbereich, schließlich schneiden sie durch den Zwangsmitgliedsbeitrag auf den Bruttolohn an jeder Erhöhung der Krankenkassenbeiträge automatisch mit. Aber dank Wirtschaftsanalphabetismus auch weitgehend unbemerkt von der breiten Bevölkerung...

Anerkennen muss man aber das stimmige Gesamtkonzept von Sozen, Alt68er und Gewerkschaftern:
a) schon in der Schule sorge man dafür dass möglichst alle gleich blöd werden und keiner auf den Gedanken kommt leistungsorientiert zu werden oder gar eigenverantwortlich
b) die Ergebnisse dieser Schulpolitik sind nona zu kaum was zu gebrauchen, werden aber sicher keine UNternehmer. Die geringeren Versager melken wir als unmündige Steuerzahler, die größeren bringen wir in Politik und wer dort nicht mal reüssieren kann in Gewerkschaft unter.
c) da eine doofe Generation jede weitere Generation noch doofer heranzieht, alle Schlüsselpositionen (Alt68er-Lehrer, Seilschaften in den öffentlich-rechtlichen Rundfunken) fest in Gesinnungshand sind ist sichergestellt dass die Idioten die bezahlen und sogar immer wieder dieselben wählen oder denen nachlaufen wie die Hammler Ratten sichergestellt.

Und da sag noch einer die Sozen hätten kein funktionierendes Zukunftskonzept....
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.500.320 von PrinzValiumNG am 08.10.06 19:34:47> "Und da sag noch einer die Sozen hätten kein funktionierendes Zukunftskonzept...."

:laugh: