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Kongresskandidat fordert VERHAFTUNG von Bush und Cheney im Falle eines Angriffes auf den Iran - 500 Beiträge pro Seite



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Dennis Morrisseau ist Veteran aus dem Vietnamkrieg, ehemaliger Leutnant der Armee und kandidiert für ein Amt im Kongress der USA.

Morrisseau ist eigentlich Republikaner, aber bei dieser Wahl wird er parteilos und unter dem Logo “Impeach Bush Now” kanditieren. Denn trotz der offensichtlichen Verfassungsmissachtungen der Regierung weigern sich sowohl Republikaner als auch Demokraten, den Präsidenten seines Amtes zu entheben.

Angesichts des immer lauter werdenden Säbelrasselns aus Washington gegenüber dem Iran bezieht Morrisseau klare Position gegen die Kriegstreiber und beweist, dass er im Gegensatz zu vielen Abgeordneten noch versteht, was die Verfassung der USA bedeutet:

“Anscheinend operieren bereits US-amerikanische Einheiten innerhalb des Irans, und Marineeinheiten haben den Befehl erhalten, Kurs auf den Iran zu nehmen. Der Präsident hat nicht die geringste Autorität, ohne eine vollständige Kriegserklärung durch den Kongress den Iran anzugreifen.

(Wenn Bush diesen Befehl geben sollte) sollten die Offiziere (der US-Streitkräfte) diesen Befehl verweigern. Wenn der Präsident darauf besteht und ohne Kriegserklärung einen Angriff auf den Iran befiehlt, dann rufe ich General Pace, den Stabschef der Streitkräfte, (…) dazu auf, Präsident Bush und Vizepräsident Cheney festzunehmen.”

Dennis Morrisseau ist also neben Mary Maxwell, die die Bushregierung der Mithilfe bei 9/11 beschuldigt, einer der guten Kandidaten für den Kongress. Der Einzug dieser beiden in das Parlament wäre ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.





http://bridgenews.org/news/092006/morrisseau/newsitem_view
http://politblog.net/internationale-politik/usa-kongresskand…

Es ist beruhigend zu wissen daß wenigstens einige wenige die US-Verfassung achten. Diesen Demokraten sollten wir helfen, die Faschisten in Amerika zu stoppen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.264.739 von depotbooster am 28.09.06 19:15:43Tatsächlich ist die Frage, wie weit der Präsident ohne den Kongress gehen darf, umstritten. Mit Bush hat das wenig zu tun.

Auch Präsidenten aus der demokratischen Partei haben den Kongress regelmäßig in solchen Fragen aussen vor gelassen und sich auf ihre Rechte als Commander in Chief berufen :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.264.851 von big_mac am 28.09.06 19:22:52Auch Präsidenten aus der demokratischen Partei haben den Kongress regelmäßig in solchen Fragen aussen vor gelassen und sich auf ihre Rechte als Commander in Chief berufen

Dann wird es dir sicher nicht schwer fallen deine Behauptung durch Quellen zu belegen big_brain.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.265.039 von InvestigativTrader am 28.09.06 19:35:53Es ist schwierig, Quellenangaben zu nicht existierenden Kongressbeschlüssen zu finden :rolleyes:
Kannst dir ja die Mühe machen :D

Ich würde bei Kennedy und Johnson anfangen, mit Schweinebucht und Vietnam.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.267.496 von big_mac am 28.09.06 21:32:23Sehr gut erkannt. Demokraten und Republikaner stellen zwei Seiten der selben Medaille dar.
Die einen spielen den good, die anderen den bad cop für die Öffentlichkeit.
Es gibt sicherlich viele Abgeordnete beider Parteien die idealistisch sind und an ihre Verfassung glauben, diese schaffen es aber nicht bis an die Schalthebeln der Macht.
Es zeigt desweiteren daß die US-Machthaber schon seit Jahrzehnten auf ihre eigene Verfassung scheissen und die US-Präsidenten Spielball/Marionetten des industriell-militärischen Komplexes sind.

Es gab auch beim letzten Irakkrieg Zweifel ob der Kongressbeschluss eine offizielle Kriegserklärung war. Auch diesmal gibt es einen Kongressbeschluss der sich für einen Irankrieg missbrauchen lässt obwohl es keine offizielle Kriegserklärung ist.

http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2006/nr31-vom-3172006/us-…

Daß in der Vergangenheit wenig Wert auf korrekte oder vorhandene Kongressbeschlüsse gelegt wurde macht diese Nachricht nicht so bedeutsam. Es ist dennoch eine wichtige Tat dieses Kongresskandidaten die Öffentlichkeit darüber zu aufzuklären daß das amerikanische Volk immer noch über eine Verfassung verfügt und daß Bush und Cheney Betrüger sind die sich an diese Verfassung versündigt haben und nicht vorhaben damit aufzuhören.
Es ist dennoch eine wichtige Tat dieses Kongresskandidaten die Öffentlichkeit darüber zu aufzuklären daß das amerikanische Volk immer noch über eine Verfassung verfügt

stimmt, das war eine heldentat, ich bin sicher, die meisten amis wissen nicht mal, wo amerika liegt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.268.739 von InvestigativTrader am 28.09.06 22:18:58Invest,

da kannst Du mal sehen, was in einem demokratischen Land alles möglich ist, ohne daß der Abgeordnete bestraft wird.
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.268.739 von InvestigativTrader am 28.09.06 22:18:58Dennis Morrisseau ist voll zuzustimmen. Endlich einer, der aus den eigenen Erfahrungen gelernt hat und nicht mehr blind, wie die Schafsherde, der korrupten Regierung folgt. Wichtig für die Amerikaner wäre auch eine gründliche Systemveränderung hin zur Demokratie mit Bürgerentscheiden und Entmachtung des kriegstreibenden regierenden Kapitals.

Der hauptsächliche Skandal liegt in der privatisierten Staatsbank FED. Solange der Dollar privat gedruckt wird, kommt Amerika kaum zur Ruhe.
Aaron Russo beschreibt in einem Video eindruckvoll den Drift Amerikas in Richtung Faschismus unter der Bushregierung.

http://de.liberty.li/?id=2252&t=America:+From+Freedom+To+Fas…

:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.269.082 von Wilbi am 28.09.06 22:36:23Redefreiheit ist tatsächlich eine große angelsächsische Errungenschaft, aber Demokratie besteht nicht nur daraus.

Ausserdem werden diese Stimmen in den Medien, vor allem den US-amerikanischen marginalisiert. Wäre dieser Kandidat einigermaßen mächtig oder populär, würde er ausserdem von den meisten Mainstream-Medien, mit eine Kampagne durch den Dreck gezogen.

Durchaus eleganter als ihn zu verhaften aber effektiv um ihn in Disskredit zu bringen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.269.114 von pur13 am 28.09.06 22:38:13Genauso siehts aus. ;)

Das Video kann ich nur weiterempfehlen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.268.799 von Heizkessel am 28.09.06 22:21:52Bist Du Dir sicher, dass nicht eventuell doch verkappte Islamisten auf ihn Einfluß genommen haben ? ;)

Mensch wach endlich auf und erkenne das Spiel ... und mach Dich nicht zum Instrument.
das ist alles pipifax und interesiert hier keinen......viel interesanter ist in momment ueberall der aufruf citgo zu meiden...und die amis machen das auch so wie ich das beobachte
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.272.162 von arbeitpferd am 29.09.06 04:16:53Ja, das muss man aber erst einmal wissen! Als ich vor ein paar Monaten von O"Reilly erfuhr, dass der Laden Hugo gehoert, habe ich erst einmal im WSJ nachrecherchiert. Als es stimmte, habe ich auf der Arbeit eine Email herumgehen lassen. Die Leute haben alle (auch Kennedy und Dean Fans!) ganz geschockt reagiert und Stein auf Bein geschworen, nicht mehr bei Citgo zu tanken. Das ist auch gar nicht so schwer: denn zum einen sehen seine pumps alle ziemlich run down und ungesund aus, zum anderen gibt es genuegend Gesellschaften, die den sprit mindestens so guenstig abgeben: Pilot z.B. oder Sheez.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.269.082 von Wilbi am 28.09.06 22:36:23da kannst Du mal sehen, was in einem demokratischen Land alles möglich ist, ohne daß der Abgeordnete bestraft wird.




Alternativer Nobelpreis für Daniel Ellsberg
Von Chefarztfrau | 29. September 2006 | 11:50

Der Altvater aller Whistleblower engagiert sich seit Jahrzehnten für Frieden und Wahrheit.


(Foto: Common Dreams News) Mehr als siebzigmal Verhaftet - Dan Ellsberg

STOCKHOLM - Mit dem Right Livelihood Award, so wird der "Alternative Nobelpreis" offiziell genannt, sollen Menschen geehrt werden, die sich für Umwelt, Frieden, Menschenrechte, Gesundheit, Kultur und Bildung einsetzen. Der mit 215.000 Euro dotierte Preis wird jährlich vergeben. Zu den vier diesjährigen Preisträgern [Alternativ-Nobelpreis 2006] gehört der us-amerikanische Bürgerrechtler und Friedensaktivist Daniel Ellsberg.

Der frühere Pentagon-Mitarbeiter Daniel Ellsberg hatte Ende der Sechziger Jahre die sogenannten „Pentagon-Papiere" an die amerikanische Presse weitergegeben. Das siebentausendseitige Dokument wurde 1971 in Auszügen von der Washington Post und der New York Times veröffentlicht. Diese Informationen lösten ursächlich den Watergate-Skandal aus. Richard Nixon beschloss nach Ellsbergs Verhaftung dessen Psychiater abzuhören, um Ellsberg, wenn möglich, zu diskreditieren. Diese Entscheidung führte später zu Nixons Rücktritt und dem Ende des Vietnamkrieges. [Ich erkläre den Krieg. Vietnam - Der Mechanismus einer militärischen Eskalation]

Derzeit arbeitet der Ökonom am Massachusetts Institute of Technology, seinem politischen Engagement ist Ellsberg bis heute treu geblieben. In Vorträgen, Interviews und Artikeln kritisierte er sowohl die Irak-Kriege als auch die amerikanische Innenpolitik [TAZ-Inteview 2005: "Den USA droht ein Polizeistaat"].

O-Ton Ellsberg: „Regierungsbeamte lügen jedes Mal, wenn sie den Mund aufmachen." Vermutlich ist diese Feststellung heute zutreffender denn je. Für mich repräsentiert Dan Ellsberg das "Andere Amerika", also herzlichen Glückwunsch!

Die Chefarztfrau

http://politik.germanblogs.de/archive/2006/09/29/ngqa0nmr59u…
"Verhaftung von Bush und Cheney im Falle eines Angriffes auf den Iran"

Man könnte ja vielleicht schon einmal für diese Herren ein Sonderinternierungslager nach dem Vorbild von Guantanamo einrichten.
Abu Ghraib oder Haditha wären doch ein geeignete Orte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.285.533 von Borealis am 29.09.06 18:18:47Ganz deiner Meinung und dann sollte man auch so tolerant sein, es nicht an der großen Glocke zu hängen wenn einem Befrager mal die Hand oder der Fuß ausrutscht.

Zum Glück haben die Neocons die Vorrausetzungen dafür geschaffen daß keiner dafür bestraft würde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.284.588 von InvestigativTrader am 29.09.06 17:54:17In den von Euch propagierten Kommunistisch/Sozialistisch geführten Ländern käme für so einen Ausspruch dem Regierungschef gegenüber eher "Rübe ab" infrage. Das hätte über den von Euch geliebten Saddam, oder auch über Erich und Ulbricht und Breschnew ein Abgeordneter mal sagen sollen.
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.286.488 von Wilbi am 29.09.06 18:44:11wer liebt denn saddam, oder die parteifunktionäre des ehemaligen ostblocks?:laugh:

was den ostblock angeht, war die führung doch keinen deut besser als das heutige bush-regime

damals war die propaganda nur sehr offenkundig, während sie heute durch die kartellisierung regierung/kapital/medien teilweise subtil ist. nachdem das experiment kommunismus aufgegeben wurde, kann man sich der vollendung der Neuen Weltordung widmen, welche schon im 2. WK, m.e. sogar schon im 19. jh. geplant wurde.

faschismus liegt vor, wenn kapital und regierung eine einheit bilden.
das sagt nicht nur der kommunist dimitroff, sondern auch mussolini, der begründer des sogenannten korporativen faschismus oder aaron russo in seinem nur zu empfehlenden und sehr mutigen film "america: from freedom to fascism"
]http://www.911komplott.de/index.php?option=com_content&task…

31.10.2006

In den USA kursieren Gerüchte über einen möglichen Coup gegen die Bushregierung, vor allem wenn diese versuchen sollte einen Krieg gegen Iran zu starten. Zunächst ist die prinzipielle, grosse Unzufriedenheit innherhalb des US-Militärs mit Verteidigungsminister Rumsfeld aufgrund seiner fehlgeschlagen Kriegsführung anzumerken. Vor einigen Wochen kamen Beschwerden von Marineoffizieren dazu, die den Befehl zum Kriegskurs in Richtung Iran bekamen ("prepare-to-deploy" Befehl), ohne dass eine Genehmigung dafür vom Kongress vorlag.

Jetzt berichtet die Zeitung "Idaho Observer" in ihrer Oktoberausgabe:

"...
Zum ersten Mal in neuerem Gedächtnis werden die Wörter, die mit "Coup D'etat," als Geflüster beginnen, lauter und lauter. Der Idaho Observer erhielt die Kopie eines Briefes welcher Admiral Timothy J. Keating dazu aufforderte Washington, D.C. zu einem Verbrechenstatort zu erklären und die Bushregierung, den Kongress und einige Zivilisten in Schlüsselpositionen für eine Unmenge an Verbrechen festzunehmen und den friedlichen Wechsel der politischen Macht zurück in (aufrichtige) Zivilistenhände zu übersehen.

Dennis Morrisseau, ein früherer Armeeleutnant und Kandidat für den Kongress aus Vermont hat öffentlich dazu angerufen, dass der Generalsstabsvorsitzender General Peter Schritt Präsident Bush und Vizepräsident Cheney festnehmen lassen möge, um einen unbefugten Angriff auf Iran zu verhindern.
..."


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