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...Großbritannien galt einmal als vorbildlich für seine ethnische Harmonie – wenn es nicht gerade Straßenschlachten in Bradford oder Oldham gab. Doch die letzte Woche brachte wieder nur Rückschläge für das alte Multikulti-Ideal. Ein muslimischer Taxifahrer wurde vor Gericht zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er sich weigerte, einen Blinden mit „unreinem“ Blindenhund zu befördern. Trotz 2 000 Euro Strafe werde er es wieder tun, gelobte er heilig. Mitfühlender war die Polizei, die einen muslimischen Polizisten aus Gewissensgründen vom Wachdienst bei der israelischen Botschaft befreite. Aber auch das gab einen Aufschrei der Entrüstung.

Nun platzte sogar den englischen Bischöfen der Stehkragen. Seit Jahren versuche man, Muslime durch „privilegierte Aufmerksamkeit“ zu integrieren, und erreiche nur das Gegenteil, heißt es in einem dem „Sunday Telegraph“ zugespielten internen Papier der anglikanischen Bischofskonferenz. Man habe radikale Prediger auf Staatskosten eingeflogen, das Gesetz zum Verbot von Zwangsehen auf die lange Bank geschoben – und nur „noch größere Abgrenzung“ geerntet....
http://www.handelsblatt.com/news/Politik/Das-politische-Feat…





Verkehrte Welt

Dr. Udo Ulfkotte

Wer sich mit gewaltbereiten Islamisten befasst, der lebt gefährlich. Mitunter jedoch geht die Gefahr dabei nicht von den in Deutschland lebenden Islamisten aus, sondern eher von deutschen Behörden. Zur Aufgabe von Historikern gehört es, geschichtliche Abläufe mitsamt ihren Hintergründen darzustellen.

Der nachfolgende Bericht wird einer späteren Generation dabei hilfreich sein, zu erklären, warum man in der christlich-abendländischen Kultur den Kampf gegen hasserfüllte radikale Islamisten sehenden Auges verloren hat.

Meine Person ist in dieser Geschichte vollkommen unwichtig. Sie ist austauschbar. Denn die dargelegten Erfahrungen haben auch andere gemacht, die sich mit dem Wirken von Islamisten in Deutschland befassen. Sie schweigen, weil sie Kinder haben. Und sie schweigen, weil sie um ihre Existenz fürchten. Als Leser sollten Sie nur wissen, dass ich Islamisten nicht etwa aus verstaubten Lehrbüchern kenne, sondern diese über etwa 15 Jahre hin in ihren Ursprungsländern beobachtet habe: in Afghanistan, im Irak, in Iran, im Libanon, in Saudi-Arabien und im Jemen, in Syrien und in den Emiraten, in Algerien und in Jordanien, in Indonesien und in Malaysia. Die Gruppe um Usama bin Laden lernte ich Mitte der neunziger Jahre in der sudanesischen Hauptstadt Khartum kennen. Dort wo der Weiße und der Blaue Nil zusammenfließen, hatten sie ein etwa zwei Hektar großes Grundstück.

Bin Laden hatte Khartum zum Zeitpunkt meines Besuches verlassen, einige seiner Anhänger waren noch dort. Schon im Morgengrauen saßen die Männer im Gebet vereint beisammen. Kaum hundert Meter entfernt war ein klimatisierter Kuhstall, in dem die einzige im Sudan lebende Familie jüdischen Glaubens in klimatisierten Ställen Milch produzierte. Die schwarz-weißen Kühe stammten aus Friesland. Zu den Abnehmern der Milch zählten auch die Anhänger von Al Qaida auf dem nebenan gelegenen Grundstück. In der westlichen Welt spielte Al Qaida damals keine Rolle. Keine Zeitung berichtete über die selbsternannten „Gotteskrieger“.

Eben diese Glaubenskämpfer traf ich später in Afghanistan wieder. Sie wollten mich unbedingt zum Islam bekehren. Das gleiche habe ich bei Hunderten Treffen mit Anhängern der Hamas, der Hizbullah, von Hizb ut-Tahrir und Dutzenden anderen Gruppen erlebt, die heute immer wieder mal die Schlagzeilen bestimmen. Sie alle sind davon überzeugt, mit ihrem Handeln die Welt in eine vermeintlich bessere Zukunft führen zu können. Ich durfte diese Islamisten damals beim Bau von Sprengfallen beobachten und mit Maschinenpistolen des Typs AK-47 haben wir in der Wüste aus einiger Entfernung auf leere Getränkedosen geschossen. Ich war stets der schlechteste Schütze. Und während sie mich zum Islam zu bekehren suchten, haben sie mir ihre zukünftigen Pläne skizziert. Sie sprachen von der Rückkehr des Kalifats. Sie sprachen über ein Europa, das in wenigen Jahrzehnten überwiegend islamisch geprägt sein werde. Sie verherrlichten den Terror. Sie waren überzeugt davon, die Kultur der „Ungläubigen“ zerstören zu können.

Ich erinnere mich daran, wie mir ein Islamistenführer in Teheran sagte, Bundeskanzler Kohl solle ihn lieber bald hofieren, sonst werde er es später bereuen. Ich habe das aufgeschrieben – und innerlich darüber gelacht. Ich habe den Mann nicht ernst genommen. In jener Zeit fragte ich mich, wie naiv diese Gotteskämpfer eigentlich seien. Rückblickend war ich der Naive. Der Teheraner Islamistenführer sollte später als Anführer jener Terroristen zu internationaler Bekanntheit gelangen, die nach der Einnahme des Irak durch amerikanische Truppen Sprengstoffanschläge auf westliche Truppen organisierten. Wie er stehen heute fast alle meiner früheren Gesprächspartner auf den Fahndungslisten der westlichen Sicherheitskräfte.

Zwangsläufig lernt man beim Dauereinsatz in Krisen- und Kriegsregionen Mitarbeiter von Geheimdiensten kennen. Man spricht über die gewonnenen Erkenntnisse, man tauscht sich aus. Im Laufe der Jahre entsteht so ein Netzwerk. Die Türen des Bundeskanzleramtes öffneten sich, die Liste der Kontaktpersonen beinhaltete mehrere tausend Namen. Man erhielt Unterlagen zugespielt: von Geheimdiensten, von Behörden und auch von Unternehmen. Und tausend Puzzle-Teile fügten sich allmählich zu einem Gesamtbild. Mit dem 11. September 2001 wurde dieses Mosaik schlagartig von öffentlichem Interesse. In den nachfolgenden Monaten fasste ich gewonnene Erkenntnisse in Zeitungsartikeln wie auch in Büchern zusammen. An einer norddeutschen Universität lehrte ich Sicherheitsmanagement und Terrorabwehr.

Viele ehrbare Beamte ließen mir – etwa am Rande von Vorträgen – unaufgefordert Erkenntnisse zukommen. Bundes- und Landesminister luden mich zu Gesprächen ein. Vor diesem Hintergrund entstand ein im Frühjahr 2003 veröffentlichtes Buch, für dessen Inhalt mich die Medien lange Zeit gescholten haben. „Der Krieg in unseren Städten – Wie radikale Islamisten Deutschland unterwandern“ war kein der Phantasie entsprungener Report. Wahrheitsgemäß hatte ich Seite für Seite die Erkenntnisse deutscher und ausländischer Sicherheitsbehörden über das Netzwerk des Terrors in Deutschland zusammengetragen. Über die fast alle radikalen Gruppen verbindende Muslimbruderschaft, die nach außen hin den „Dialog“ predigt und nach innen den Hass schürt, sowie über ihre Ableger, die sich friedfertig geben und heimlich die Gewalt unterstützen. Wenn ich rückblickend die Buchbesprechungen lese, dann wundere ich mich noch immer über den Hass und die Häme der Medien. Viele der Kritiker rückten mich vor dem Hintergrund eines von mir geforderten Maßnahmenkataloges gegen Islamisten in die rechtsextreme Ecke. Selbst als Innenminister Otto Schily in den nachfolgenden Monaten mit seinen Sicherheitspaketen und Vorschlägen meine Anregungen bei weitem übertraf, änderte sich das von mir gezeichnete Bild in den Medien nicht. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran, als Überbringer einer schlechten Nachricht an den Pranger gestellt zu werden. So freute ich mich denn, als ich im gleichen Jahr den „Staatsbürgerlichen Preis“ für meine Recherchen auf dem Gebiet der Terrorabwehr erhielt. Die Laudatio hielt der bayerische Innenminister Günther Beckstein.

Zeitgleich klagten immer mehr Islamisten gegen mein Buch. Dutzende Unterlassungsverpflichtungserklärungen und angedrohte Klagen brachten mich zunächst nicht aus der Ruhe. Denn immerhin hatte ich für jeden gedruckten Satz in dem Buch mehrere behördliche Schreiben, die den Inhalt bestätigten. Innerlich frohlockte ich. Was sollten mir Islamisten schon anhaben können? Über dem Portal der Freiburger Universität, wo ich in den achtziger Jahren studiert hatte, stand in Sandstein gemeißelt der Satz „Und die Wahrheit wird euch frei machen“. Der Satz hatte sich für alle Zeiten in mein Gedächtnis geprägt. Tausende Male hatte ich früher das Portal zur juristischen Fakultät durchschritten. Die Wahrheit konnte man doch nicht einfach unterdrücken?

Dummerweise stammten die Belege für die Richtigkeit meiner Aussagen aus den Unterlagen von Sicherheitsbehörden. Abgehörte Telefongespräche, heimlich fotografierte Islamistentreffen, Fahndungen, Austauschergebnisse zwischen europäischen Diensten. Ich hatte nicht bedacht, dass kein Geheimdienst vor Gericht seine Quellen offenbaren und den Werdegang der gewonnenen Informationen öffentlich darlegen würde. Ich stand somit allein vor Gericht. Und die Unterlagen nutzten mir nichts. Denn die Islamisten aus den Reihen der Tarnorganisationen der Muslimbruderschaft bestritten den Inhalt.

Selbst wenn öffentlich zugängliche Berichte – etwa Verfassungsschutzberichte – die gleichen Aussagen trafen, die Kläger bestritten den Inhalt und klagten auch noch gegen die Behörden. Auf die Dauer wurde der „Spaß“ teuer. Bald überschritten die Prozesskosten 50.000 Euro. Bei einigen der Kläger drängte sich mir der Eindruck auf, dass sie bewusst die Möglichkeiten des Rechtsstaates nutzen, um den Rechtsstaat zu zerstören: In Erinnerung ist mir ein Marburger Islamist, der Prozesskostenhilfe in Anspruch nahm und pauschal behauptete, alle ihn betreffenden Passagen in dem Buch seien unwahr. Der Mann gaukelte dem Staat vor, mittellos zu sein. Er verlor das Verfahren, noch ehe es begonnen hatte, da er Eigentümer mehrerer Eigentumswohnungen war. Solche Erfahrungen machten der Verlag und ich immer wieder. Rein zufällig ist sein Sohn heute einer der bekanntesten Vertreter muslimischer Verbände in der Bundesrepublik. Die Prozesse waren wirklich interessant. Da behaupteten Kläger, die Attentate des 11. September nie „gefeiert“ zu haben, obwohl Filmaufnahmen der Geheimdienste das Gegenteil bewiesen. Sie wussten, dass die Mitarbeiter dieser Behörden ihr Gesicht nie vor Gericht zeigen würden.

Hätte mir damals jemand gesagt, dass zahlreiche deutsche Sicherheitsbehörden zeitgleich gegen mich wegen „Geheimnisverrats“ ermittelten – ich hätte es nicht geglaubt. Denn die Vertreter der Sicherheitsbehörden sprachen mir während der Prozesse Mut zu und ließen mir weiterhin Dokumente zukommen. Vor diesem Hintergrund unterrichtete ich die Öffentlichkeit über Terrorstrukturen und deren Netzwerke. Am 11. März 2004 schlugen islamistische Attentäter in Madrid blutig zu. Mehrere Quellen berichteten mir wenige Tage später, dass Spuren der Attentäter nach Deutschland führten. Ich verbreitete diese Aussagen am 25. und 26. März 2004 in den Fernsehsendern. Innenminister Otto Schily soll wütend gewesen sein. Er dementierte meine Äußerungen. Hans Leyendecker hatte offenkundig ähnliche Informationen über meinen klassischen „Fehlalarm“ und überschrieb seinen Artikel über mich auf Seite 18 am 27. März 2004 in der Süddeutschen Zeitung mit "Schaum schlagen" - ein Experte über den Terror. Sechs Wochen später würden „Focus“ und „Spiegel“ vermelden, dass einer der spanischen Attentäter in Deutschland gelebt hatte und auf jene Spuren nach Deutschland hinweisen, über die man zuvor in den Behördenführungen angeblich keine Erkenntnisse gehabt hatte. Hans Leyendecker hatte sich geirrt.

Doch bis dahin hatte sich mein Schicksal gewendet: Am 31. März 2004 durchsuchten zahlreiche Beamte mein Wohnhaus und in einem anderen Gebäude auch die Büroräume meiner Frau. Der Vorwurf: Verdacht auf Beamtenbestechung und Verdacht auf Beihilfe zum Geheimnisverrat. Ich wähnte mich wie in einem Film. Niemals hatte ich einem Beamten Geld für Informationen geboten. Seit mehr als einem Jahrzehnt hatten deutsche Sicherheitsbehörden mir aktiv Informationen zukommen lassen. Und deren Leiter hatten mich stets darin bestärkt, diese Informationen zu veröffentlichen. Doch zur allgemeinen Lebenserfahrung des gegen mich ermittelnden Frankfurter Staatsanwaltes gehörte es damals noch, dass JournalistenInformationen auch durch Beamtenbestechung bekommen. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Der Überbringer der schlechten Nachrichten wurde öffentlich hingerichtet.

Die Islamisten feierten die Verlautbarungen der Frankfurter Staatsanwaltschaft im Internet. Der größte Teil der Medien stimmte in diesen Siegeschor ein. Auf einen Schlag war ich ein Krimineller. Langjährige Freunde zogen sich zurück, Nachbarn nahmen für einen „Kriminellen“ keine Pakete mehr an, meine Frau verlor ihre Existenz. Eine Außenaufnahme des Bürohauses meiner Frau in einer Boulevardzeitung mit bundesweiter Verbreitung sorgte bundesweit dafür, dass die Kunden ihres Buchhaltungs-Services vor einer vermeintlich „Kriminellen“ gewarnt wurden. Weil der Mietvertrag für die Büroräume eine Kündigungsfrist von zwölf Monaten hatte, durfte meine Frau ein volles Jahr lang – ohne Kunden – Miete zahlen. Ein Kollateralschaden deutscher Sicherheitsbehörden. Zudem hatte die Universität Lüneburg in jener Zeit beschlossen, mich in den Rang eines Professors zu erheben. Nun musste erst einmal der Ausgang des Strafverfahrens abgewartet werden.

Weil sich einfach kein Hinweis auf Beamtenbestechung finden ließ, folgten weitere Durchsuchungen. Zwischen März 2004 und März 2005 wurden mein Privathaus und die Büros meiner Frau jeweils zwei Mal durchsucht, mit einer weiteren Durchsuchung bei meinem Steuerberater hoffte man, einen Bewirtungskostenbeleg zu finden, auf dem vielleicht ein Beamter als Gast vermerkt war. Und obwohl ich an der Universität Lüneburg nie ein Büro unterhalten habe und die Staatsanwaltschaft Frankfurt über die bevorstehende Ernennung zum Professor unterrichtet war, durchsuchte man zum Abschluss auch noch die Universität Lüneburg – in der Hoffnung, vielleicht dort einen Bewirtungskostenbeleg zu finden, mit dem man den Verdacht auf Beamtenbestechung aufrecht erhalten könnte. Beim Rektor der Universität und den Professoren haben die Befragungen bis heute bleibenden Eindruck hinterlassen. Da ich Beamte – mit Ausnahme von Minister Beckstein – nie zum Essen eingeladen habe (meine Frau hatte für ihn und seine Personenschützer drei Kuchen gebacken), war ich zuversichtlich, dass die Staatsanwaltschaft Frankfurt sich für die falschen Verdächtigungen öffentlich entschuldigen würde.

In der Tat wurde das Verfahren wegen Verdacht auf Beamtenbestechung im Jahre 2005 ebenso eingestellt wie das Verfahren auf Verdacht wegen angeblicher Beihilfe zum Geheimnisverrat. Dummerweise kann man eine Staatsanwaltschaft, die die Einleitung eines Verfahrens öffentlich verbreitet, nicht dazu zwingen, auch die Einstellung der Verfahren mit gleicher Klarheit öffentlich kund zu tun. So besteht denn in der Öffentlichkeit weiterhin der Eindruck vor, ich hätte möglicherweise Beamte bestochen.

Statt der vorgenannten unwahren und ehrenrührigen Verdächtigungen ermittelt die Staatsanwaltschaft in der gleichen Angelegenheit nunmehr seit mehr als zweieinhalb Jahren wegen des Verdachts auf „Anstiftung zum Geheimnisverrat“. Seit fast einem Jahr ist auch Anklage erhoben. Doch das zuständige Gericht, dem ich schnell belegen könnte, dass ich niemals einen Beamten zum Geheimnisverrat angestiftet habe, hat leider keine Zeit für mich. Während ich diese Zeilen verfasse, besteht noch nicht einmal der Hoffnungsschimmer, einen Termin für eine Gerichtsverhandlung genannt zu bekommen. Nach mehr als zweieinhalb Jahren öffentlicher Demütigungen und Vorverurteilungen verlasse ich das Bundesland Hessen, weil ich dieses Vorgehen mit meinen Steuergeldern nicht länger mitfinanzieren möchte.

Von vielen Beamten weiß ich, dass die Finanzmittel bei der Anti-Terror-Fahndung knapp sind. Oft werden dringend erforderliche Abhöraktionen im Umfeld gewaltbereiter Islamisten von Staatsanwaltschaften und Gerichten nicht genehmigt, selbst wenn Geld für die Aktion vorhanden ist. In meinem Falle aber war und ist offenkundig reichlich Geld vorhanden. Nach Unterlagen, die ich einsehen durfte, wurde das oben genannte von mir verfasste Buch gleich von mehreren Beamten über Wochen hin Satz für Satz darauf analysiert, woher welche Erkenntnisse kamen. Es gab auch Geld für Telefonüberwachungsmaßnahmen. Wenn ich mit Journalisten telefonierte, wussten die Sicherheitsbehörden Bescheid. Zeitweise war ich „PB0“ – zur polizeilichen Beobachtung ausgeschrieben. Die sechs Durchsuchungen, die Telefonüberwachungsmaßnahmen, Observataionen durch von weither angereiste Spezialisten und die Auswertungen haben viel Geld gekostet – Geld, das offenkundig bei der Aufklärung terroristischer Netzwerke in Deutschland fehlt.

Nochmals zur Klarstellung: Niemand bezichtigt mich, in öffentlichen Verlautbarungen oder Büchern die Unwahrheit über die von Terrornetzwerken in Deutschland ausgehenden Gefahren verbreitet zu haben. Im Gegenteil, die Aussagen entsprechen der Wahrheit und sind offenkundig für die Öffentlichkeit so bedrohlich, dass die Verbreitung verhindert werden muss. Doch wenn man sich zu sehr auf den Überbringer einer Nachricht konzentriert, geraten manchmal die eigentlichen Gefahren vollends aus dem Blickwinkel.

Im Februar 2006 veröffentlichte ich in der Zeitschrift „Park Avenue“ einen langen Bericht über das Zusammenspiel von Telefon-Shops und Terrorzellen in Deutschland. Das Bundeskriminalamt hatte mir zuvor auf Anfrage stets mitgeteilt, diesen Zusammenhang gebe es nicht. Dabei lagen entsprechende Berichte bei deutschen Sicherheitsbehörden längst vor. Hätte ich sie veröffentlicht und das BKA damit Lügen gestraft, die nächste (siebte) Durchsuchung wäre wohl die Folge gewesen. So bedurfte es denn leider erst der nur durch einen glücklichen Zufall verhinderten Kofferbombenanschläge, bis man auch in Deutschland beim BKA auf das Zusammenspiel von „Call-Shops“ und Terrorzellen aufmerksam wurde. Heute ist klar: die aus dem Libanon stammenden Attentäter bildeten ihr Netzwerk über die Hamburger und Kieler „Call-Shop“ Szene. In Madrid und in London hatten die Sicherheitsbehörden solche Erfahrungen ebenfalls gemacht – jedoch auch erst nach den Anschlägen.

Das Buch „Der Krieg in unseren Städten – Wie radikale Islamisten Deutschland unterwandern“ gibt es heute nicht mehr. Man kann es nur noch antiquarisch bei http://www.amazon.de und bei Ebay erwerben. Zwar haben sich fast alle darin enthaltenen Aussagen bewahrheitet, doch haben Islamisten den Verlag im Sommer 2006 gezwungen, es in aller Stille vom Markt zu nehmen. Nachdem das Buch über drei Jahre alle Prozesshürden genommen hatte und weit verbreitet war, drohten Islamisten aus Birmingham und Wien mit einer Fülle von Klagen. Klagen, die erkennbar unbegründet waren. Einer der Kläger behauptete, anders als von mir beschrieben, sei er nie Mitglied der radikalislamistischen Muslimbruderschaft gewesen. Dabei hatte der Mann seinen Asylantrag in Deutschland damit begründet, er werde in seinem Herkunftsland verfolgt, weil er Mitglied von „Al ikhwan muslimoun“ sei. Das aber ist nichts anderes als das arabische Wort für: Muslimbruderschaft.

Die Androhungen der Islamisten waren begleitet von der Aussage, dass immer weitere Klagen von anderen Islamisten folgen würden, bis das Buch vom Markt sei. Verlag und Autor haben das Buch daher vom Markt genommen, nachdem nicht ein Politiker zur Unterstützung bereit war. Es hat bis heute niemanden interessiert. Unterdessen ist ein Ende der behördlichen Ermittlungen gegen den „Straftäter“ Ulfkotte nicht abzusehen: Ein Beamter ließ mich unlängst wissen, notfalls reiche ein „anonymer Hinweis“ mit einem „Verdacht auf Kinderpornografie“ auf meinem Rechner, um eine weitere Durchsuchung zu rechtfertigen. In der Zwischenzeit finde ich in meinem Briefkasten regelmäßig als „geheim“ oder „VS - vertraulich“ eingestufte Unterlagen des Bundeskriminalamtes und des Bundesnachrichtendienstes – gegen meinen Willen und unaufgefordert. Die ersten Unterlagen habe ich den Behörden noch per Einschreiben zurückgeschickt. Doch nahm das „Spiel“ bislang leider kein Ende. Nur reagiert man auf Behördenseite seither nicht mehr auf meine Anfragen, wohin ich denn die weiteren Unterlagen zurückschicken soll.

Unmittelbar nach den zahlreichen Durchsuchungen war ich zunächst wütend auf deutsche Behörden. Heute empfinde ich nur noch Mitleid. Und Bestürzung über Politiker, die die Augen verschließen, wenn statt Islamisten jene verfolgt werden, die über Terrorstrukturen aufklären. In der Islamistenszene gilt der Name Udo Ulfkotte inzwischen als Beleg dafür, dass die Radikalen und Gewaltbereiten auf dem „richtigen“ Weg sind. Immerhin sagte mir ein junger Muslim aus dem Umfeld meiner Studenten, es müsse doch ein Zeichen Allahs sein, dass der Autor des Buches „Der Krieg in unseren Städten“ Angeklagter in einem Strafprozess sei - während Islamisten derweilen ungehindert immer mehr Anhänger um sich scharen könnten.

Seit vielen Jahren gehe ich morgens zu einer Waldkapelle im Taunus. Ich entzünde dort eine Kerze und schöpfe im Gebet Kraft für den neuen Tag. Über all die Jahre der Demütigungen war mir die nahe gelegene Waldkapelle ein Ort, der mir immer wieder Zuversicht gegeben hat. Seit Februar 2006 wurde die Kapelle mehrfach von Unbekannten verwüstet. Am Morgen des 5. Juli fand ich sie im bislang schlimmsten Zustand vor: die Kerzenleuchter waren von der Wand geschlagen und die aus Lindenholz geschnitzte Madonna hatte als Zielscheibe für Flaschen gedient. Nachdem ich den Vorfall bei der Polizei zur Anzeige gebracht hatte, wurde ich gefragt, was ich denn eigentlich von der Polizei erwarte. Nichts gegen die zuständigen Beamten. Aber mir wurde schlagartig klar, dass sich die Werte unserer Gesellschaft sehr verändert haben. Wäre ein muslimischer Gebetsraum verwüstet worden – das Landeskriminalamt hätte wohl nicht gezögert, die Ermittlungen aufzunehmen. In diesem Falle passierte – nichts. Zwei Wochen nach der Verwüstung einer christlichen Gebetsstätte berichtete die örtliche Lokalzeitung darüber. Das wars. Inzwischen wurde die Kapelle ein viertes und fünftes Mal verwüstet, unmittelbar nachdem sie mit Spenden aus der örtlichen Bevölkerung liebevoll restauriert und gestrichen worden war. Ich belästige Sicherheitsbehörden heute nicht mehr mit solchen Hinweisen. Denn ich lebe offenkundig in einer verkehrten Welt.


copyright (c)2006 by Dr. Udo Ulfkotte
http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&Param_…
Da fällt mir ein, was ich kürzlich im Fernsehen sah. Eine Sendung namens "Stadtgespräch" auf HR. Das Thema lautete: "Flagge zeigen, Deutsch sprechen".

Da war was los. Ein richtiger Tumult auf seiten der "toleranzbewußten Alt68er". Selten erlebt, daß ein Publikum so am Thema vorbei argumentiert hat.

Nun aber erstmal zum Inhalt: Die CDU hatte den Antrag eingebracht, daß in Kindergärten und Schulen die deutsche Flagge samt eines Bildes unseres Bundespräsidenten aufgehangen werden solle. Zudem solle es ein verpflichtendes Deutschgebot geben.

Und das wurde dann von seiten einiger so verstanden: Nationalistisch, anderer Menschen Gefühle beleidigend, weil es verboten wäre, türkisch, marokkanisch oder spanisch zu sprechen, wobei von Verboten gar nicht die Regel war. Kinder sollten doch auch gefälligst Unterricht in türkisch erhalten und diese Sprache wannimmer anwenden wollen, wenn sie Lust haben. Es sei diskriminierend, wenn sie nicht nicht deutsch sprechen und würde sie ausgrenzen. Dabei ist gerade das Argument mit der Ausgrenzung völliger Schwachsinn. Kinder mit Migrationshintergrund erfahren doch gerade eine Ausgrenzug, wenn sie nicht Deutsch sprechen. Und nicht nur zu Deutschen, sondern auch Untereinander. Wie sollen sich so verschiedene Immigranten untereinander verständigen, wenn nicht in der Landessprache. Das haben doch alle gemein. Ein Türke versteht einen Marokkaner nicht. Ein Marokkaner dürfte sich ebenfalls schwer tun mit einem Ghanesen. Sprechen sie allerdings alle Deutsch gibts keine Ausgrenzung. Aber derartige Argumente, auch bezüglich ihrer Chancen, einmal einen (guten) Schulabschluß zu erlangen, wurden gar nicht akzeptiert. Wollte einfach nicht in den Schädel der ideologisch völlig indoktrinierten Fundis. Stattdessen krakelten die rum, wurden persönlich und absolut unsachlich.

Ich halte es da wirklich mit Cohn-Bendit. Der sagte vor kurzem, daß diese offene "Multikulti-Einstellung" ohne auch nur eine Gegenleistung zu erwarten, der völlig falsche Weg ist.
Wir haben kein Multikulti, sondern eine offene Multiethnische freie Gesellschaft und eine geschlossene islamische, also genau zwei Gesellschaften bzw, Kulturen.

Was wir wollen, ist eine Multiethnische Gesellschaft, die eine Kultur bevorzugt. Zwei oder gar noch mehr Kulturen auf einen Haufen geht nicht, gibt Zoff.
Wenn ich die Warnungen vor einem "Krieg der Kulturen" höre, kann ich nur lachen: wir haben ihn bereits.
Wann endlich begreifen diese Multikulti-Spinner im sog. "christlichen Abendland" endlich, daß dem Islam ein derartiges Sendungsbewußtsein innewohnt, daß diese Leute nicht eher ruhen wrden, bis auch der letzte konvertiert ist.
Oder tot, denn das ist denen egal!
Dazu hab ich keine Worte -

In der "Welt" sprach man von dem schönen Wort: "Gegenauflärung" :mad:
Alis Söhne


Als nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ganz Deutschland in Schutt und Asche lag und die erwerbsfähigen Männer entweder tot oder in Gefangenschaft, da kamen die Türken, um das Land wieder aufzubauen. Das heißt, die osmanischen Söhne kamen her und weil sie ihre Harems zurückgelassen hatten, mussten sie sich mit den deutschen Frauen vergnügen. Seitdem sind - bis auf den heutigen Tag - neunzig von hundert der weiblichen Wesen in Deutschland schwarzhaarig. Der Rest ist hennarot. Aber als die deutschen Männer dann nach und nach aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrten, von ihren angestammten Frauen Besitz ergriffen und sich auch sonst in das gemachte Nest setzten, zogen die Türken, ohne zu murren, zurück an den Bosporus. Und hinterließen den Deutschen das Wirtschaftswunder, das diese aber gekonnterweise recht bald herunterwirtschafteten. Da war\'s denn aus mit dem Wunder und es kam die Ölkrise.


Einwanderung

Das war Mitte der Siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts, damals bestand die Bevölkerung aus Deutschen und ein paar faulen Lusitaniern, Spaniolen und Itakern, die gemeinhin "Gastarbeiter" genannt wurden, das heißt, sie waren zu Gast und die Deutschen sollten schaffen, was die aber natürlich auch nicht taten. So konnte das ja nichts werden! Infolgedessen flehte die Industrie den damaligen Kanzler an, wieder einmal die bewährten osmanischen Brüder ins Land zu bitten. Die kamen gerne, brachten jedoch - aus Schaden klug geworden - diesmal ihren Harem und dessen zahlreiche Nachkommen mit. Weiteren Nachwuchs produzierten sie gleich im Lande.


Kindheit und Adoleszenz

Türkische Kinder, ganz gleich ob Junge oder Mädchen, kommen mit einem walrossartigen schwarzen Schnurrbart zur Welt, der aber bald nach der Geburt abfällt und von den Eltern zwecks späterer Verwendung sorgfältig aufbewahrt wird. Die Mädchen werden mit dreieinhalb Jahren geschlechtsreif, müssen ein Kopftuch tragen und gelten damit als heiratsfähig. Die Buben treten mit achtundzwanzig Jahren in die Vorpubertät ein und verbleiben für immer dort (Opel Manta-Stadium). Bei feierlichen Gelegenheiten, z.B. Beschneidungsritualen und öffentlichen Besäufnissen, kleben sich die Buben den mitgeborenen Schnurrbart auf die Oberlippe; die Mädchen dagegen, früh zu Frauen gereift, verwenden ihren Schnauzer als Naturtampon. Da langt einer für die komplette Lebenszeit, weil Türkinnen, bevor sie zu Marmarameer-Matronen mutieren und somit unfruchtbar sind, immer entweder gerade schwanger sind oder stillen.


Bestnoten in allen Fächern

In Fortpflanzung, Religion und Nationalstolz erreichen Türken stets die Bestnote, doch ebenso in Biotechnologie, Informatik, Gemüsehandel und Döner. Dank ihrer ungewöhnlich guten linguistischen Befähigung ist die Beherrschung der deutschen Sprache in der Regel exzellent, was man umgekehrt - in Bezug auf das Verhältnis der deutschen Ureinwohner zum türkischen Idiom - so nicht behaupten kann. Die allermeisten der Alemannen kommen über ein paar simple Vokabeln, wie "Schaafe Sosse" oder "Knoblauch-Sosse", nicht hinaus, und das auch noch mit notorisch falscher Aussprache! In der Wirtschaft der Bundesrepublik Deutschland tragen die türkischen Einwanderer zu über 99 Prozent des Bruttosozialprodukts bei, obwohl sie nicht mehr als null Komma drei Prozent der Einwohner stellen. Bedeutsam ist in erster Linie der gewaltige Döner-Ausstoß; Döner aus bundesrepublikanischer Fertigung gehen von hier aus in die ganze Welt und bescheren den türkischen Anteilseignern auf der Basis eines geschätzten Konsums von mindestens fünf Stück pro Tag und Nase ein nicht unbeträchtliches Vermögen. Den Hammeln für den Döner wird die Kehle durchgeschnitten, nachdem man ihnen zwecks Erzeugung akuter Blutleere im Hirn ausgiebig aus dem Koran vorgelesen hat. Eindeutiger Favorit ist die Sure "Die Kuh". Da werden alle Lämmlein willfährig.


Bildung

Nicht weniger als 153,87 Prozent aller türkischen Immigranten besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit und das Gurkensalat-Abitur. Beides ist im türkischen Konsulat am Ku\'damm, Ecke Joachim-Friedrich-Straße, erhältlich, kostenfrei oder gegen ein kleineres Bakschisch, je nachdem, welcher der Konsuln gerade Dienst hat. Das Gurken-Abitur berechtigt zur Herstellung von Tsatsiki, das dann aber anders genannt wird, um den griechischen Erbfeind zu ärgern. Die deutsche Staatsbürgerschaft berechtigt den Inhaber zum sofortigen Bezug von Arbeitslosengeld, Sozialhilfe und Bundesliga-Sammelbildchen.

:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
Ich muß zu dem Thema jetzt doch noch ne Anmerkung machen.
Vielleicht öffnet das ja dem einen oder anderen hier die Augen, besonders weil ich in
meinem letzten posting hier von "Verlierern" sprach.
Ich hab ne ganze Weile als Ungläubiger unter denen gelebt, welche durch die Erkenntnisse
den Propheten schon erhellt wurden (Nouakchott und Tidjikdja/Mauretanien). Ich habe mit-
geholfen, das Land auszubeuten und sage dies auch erhobenen Hauptes.
Ca. drei Viertel der Bevölkerung dort sind Araber, der Rest Schwarzafrikaner (echt schwarz,
die dunkelbraune Haut ist dort praktisch nicht zu finden).
Die Araber dort verachten die Schwarzen zutiefst, wenn hier in Zentraleuropa jemand
Worte wie Rassendünkel oder Rassismus verwendet kann ich nur empfehlen mal dort hin zu
fahren. Dieses Erlebnis würde wohl vielen die Augen öffnen.
Sobald es aber darum geht, gegen die westliche Welt zu schreien und zu agieren, sind sie
alle ein einig Volk von Brüdern. Auch wenn ich mir Mühe gab, mich dort anzupassen (Kleidung
etc.) konnte in jedem Blick man den Haß spüren, den sie einem entgegebrachten.
Viele dort würden sofort loslegen und den Westen abschlachten, so sie es denn könnten.
Jetzt zurück: wodurch ist Zentraleuropa geprägt?
1.Griechisch-römische Kultur
2.Christlich-jüdische Ethik
3.Die Gedanken der Aufklärung

Dies gilt es gegen diese religiösen Fanatiker zu verteidigen. Und wenn wir nicht aupassen,
dann bricht uns die Aufklärung das Genick und wir werden verlieren.
Aber auch ich bin nicht ohne Fanatismus und sage dem Islam: Lieber stehend sterben als kniend leben
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.614.899 von unlocker am 14.10.06 13:33:24Dafür braucht die ARD Gebühren:
Tagesschau auf türkisch!
http://www.tagesschau.de/haberler

Und auch vor einem CDU-Ministerpräsidenten ist die deutsche Sprache nicht mehr sicher:
Ha now!


12. Januar 2006
Treffen sich zwei Schwaben, die sich seit ewigen Zeiten nicht mehr gesehen haben. Murmelt der eine völlig begeistert: "Yes what! Yes what! Well, you lovely little God from Biberach, now I can not more!" (übersetzt: "Ja was! Ja was! Du liab's Hergöttle von Biabarach, ja jetz ko e gar nemme!") Bricht der andere in fassungsloses Freudenbrummen aus: "Yes, now let me yet go!" (Ja, jetz laß me no ao ganga!) Erwidert der eine, stammelnd in namenlosem Entzücken: "Yes, now kiss me yet my backside!" (Ja, jetz leck me no am Arsch) Handelt es sich hierbei um Feierabendschwaben? Oder um Schaffensschwaben? Um letztere. Denn nur noch die Feierabendschwaben dürfen die obigen Texte in ihrer Mutter- beziehungsweise Großmuttersprache sprechen. Die Schaffensschwaben dagegen müssen sich in Zukunft des Englischen bedienen. Das hat der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger verfügt: in einem Film von Harald Wötzel, für den Oettinger interviewt wurde. Titel des Films: "Wer rettet die deutsche Sprache?" Oettinger nicht. Der Mann, der sich in einer Sprache, die weder Deutsch noch Schwäbisch ist, sondern eine Art Stuttgarter Vorstadt-Schleiflack-Idiom darstellt, so lang in sein neues Amt geschwätzt hat, bis das Amt gar nicht mehr anders konnte, als auf Oettinger zuzufallen (und da liegt es jetzt rum und weiß nicht weiter), findet laut Interview-Text: "Deutsch bleibt die Sprache der Familie, der Freizeit, die Sprache, in der man Privates liest, aber Englisch wird die Arbeitssprache." Und: "Das wird die entscheidende kommunikative Aufgabe der nächsten Jahre sein." Da es aber in Württemberg bekanntlich keine Freizeit (das Wort "Gruaba" fürs Ausruhen erinnert nicht von ungefähr an die Grube und ans Grab), sondern ausschließlich Arbeit gibt - wird das Schwäbische in Schwaben aussterben. Vom Deutschen, einer literarisch nicht weiter ins Gewicht fallenden dialektalen Unterart des Schwäbischen, ganz zu schweigen. Und die paar übriggebliebenen, sich dunkel wütend an ihren Hochkultur-Dialekt erinnernden Ur-Einwohner werden in sauberstem Arbeitsenglisch replizieren: "Ha now!" Die ganz Wütenden mit: "This dackel!" oder schärfer noch "This half-dackel!", am schärfsten mit: "This grass-dackel!" Man erinnere sich an die Imidsch-Kampagne, die Oettingers Vorgänger, der große Erwin Teufel, auf den Weg brachte. Da prangte von allen Plakaten der Stolz aufs genial Eingemachte: "Wir können alles außer Hochdeutsch." Little Prime Minister Oettinger dagegen wird nun umplakatieren lassen müssen, damit ihn die globale Arbeitswelt auch versteht: "We understand all except High German." Oder wie Oettingers weiland sauerländischer, immerhin zum Bundespräsidenten aufgestiegener kommunikativer Schaffensgeistesbruder Heinrich Lübke gesagt haben würde: "He have not all his teatasses in the cupboard." G.St.
Text: F.A.Z., 12.01.2006, Nr. 10 / Seite 33
http://www.faz.net/s/Rub5A6DAB001EA2420BAC082C25414D2760/Doc…
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.614.843 von nichtdie am 14.10.06 13:20:31>>Als nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ganz Deutschland in Schutt und Asche lag und die erwerbsfähigen Männer entweder tot oder in Gefangenschaft, da kamen die Türken, um das Land wieder aufzubauen>>

Selten so einen Blödsinn gelesen. Als Mitte der Sechziger die ersten Türken kamen, war Deustchland bereits in der Blüte seines wirt. Zenits. Bis Anfang der 70 waren wenige hunderttausend erwerbstätige Türken in Deutschland.
Also erzähl bitte nicht, das die Türken Deutschland aufgebaut haben. :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.650.198 von Tetris am 16.10.06 07:46:36das ist ein Witz, ich denke er hat vergessen [Satiere on] und [Satiere off] zu schreiben :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.650.450 von Peter_Pan.com am 16.10.06 08:30:59Jetzt hab ich's auch gemerkt! ;)
@Tetris:

Wäre es nicht Nichtdie wäre ich mir mit Satire nicht so sicher. Was haben wir nicht hier schon an Geschichtsbildern gelesen. Fasst man die letzten Erkenntnisse zusammen (gemeinsam mit den letzten Beiträgen im Blair-Antiamerikanismusthread) so ist die Geschichte wie folgt verlaufen:
a) die USA haben zuerst Hitler groß gemacht (Bush dabei federführend)
b) anschließend haben sie erst ihren Fehler eingesehen als die Sowjets schon vor Berlin gestanden sind
c) dann haben die Amis die glorreiche rote Armee behindert auch in Westdeutschland eine demograddische Rebubblich zu errichten, sie sind somit schuld an der Teilung Deutschlands
d) in den CARE-Pakete war nicht mal ordentlicher Kaffee sondern nur das amerikanische Schludderwasser, die Amis haben also nicht nur alles verbockt sondern das Volk sogar noch gedemütigt
e) ab 1945 haben die Türken das Land wiederaufgebaut.

---

@Peter-Pan:
Nur aus Interesse : was sind bitte Satiere? Mitgeschöpfe die gemäß deutscher Ladenschlußgründlichkeit nur am Samstag im Zoo besucht werden dürfen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.650.198 von Tetris am 16.10.06 07:46:36vollkommen richtig,eine mär die gerne zur rechtfertigung verbreitet wird.sie waren mehr in bereichen beschäftigt wie müllabfuhr,bergwerken unsw. die nicht unbedingt als nachträgliche aufbauleistung bezeichnet werden kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.652.292 von shitpalaver am 16.10.06 10:29:14Stimmt, und diese rassistischen Nazideutschen haben die Bergwerke im Land nur dicht gemacht, damit die fleissigen Türken arbeitslos werden und die Deutschen dann auf sie herabsehen können.... :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.653.509 von Fuller81 am 16.10.06 11:30:34Elisabeth II richtet muslimisches Gebetszimmer in Schloss Windsor ein

Königin Elisabeth die Zweite hat jetzt wohl bei vielen Muslimen einen Stein im Brett. Während des Fastenmonats Ramadan hat sie in Schloss Windsor ein Büro zu einem Gebetszimmer umfunktioniert. Der Raum wurde mit Gebetsmatten und Ausgaben des Koran ausgestattet. Eine Markierung weist in Richtung Mekka. Die Angestellten sind anscheinend zufrieden mit der royalen Offerte. Es sei wunderbar, dass die Königin als Oberhaupt der anglikanischen Kirche andere Glaubensrichtungen akzeptiere, erklärte eine junge Mitarbeiterin.
http://www.dradio.de/kulturnachrichten/20061002090000/drucke…

SPIEGEL ONLINE - 16. Oktober 2006, 21:20
URL: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,442891,00.h…
Menschenrechte
"Wir nehmen unseren Glauben nicht ernst genug"

Von Sonja Pohlmann

In vielen Ländern werden Christen unterdrückt oder müssen sogar um ihr Leben fürchten. Bei einem Diskussionsforum analysierte die Unionsfraktion die Gründe für die Menschenrechtsverletzungen: Es mangele am Bekenntnis zum Glauben.

Berlin - Günter Nooke will sich nicht mehr entschuldigen müssen, er will jetzt in die Offensive gehen. Seine Mission: Allen Menschen soll es möglich sein, den christlichen Glauben zu leben - so fern sie es wollen. Sich für Religionsfreiheit einzusetzen, gehört zu seinen Aufgaben als Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung.

80 Prozent der Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, sind Christen - ihre Religion ist damit zurzeit die meistverfolgte auf der Welt. Grund genug für die CDU/CSU-Fraktion, ein Diskussionsforum zum Thema "Christenverfolgung heute" zu veranstalten.

"Im Gegensatz zu Menschen anderer Glaubensrichtungen, nehmen wir unsere Religion nicht ernst genug", sagt Nooke. Er sieht im mangelnden Bekenntnis einer der wesentlichen Gründe, dass so viele Christen verfolgt werden - doch haben die meisten von ihnen kaum eine Chance, sich für ihren Glauben einzusetzen. Teilweise müssen sie sogar mit Todesstrafe rechnen - wie der vom Islam konvertierte Christ Abdul Rahman in Afghanistan. Erst nachdem die internationale Gemeinschaft Druck machte, wurde er freigesprochen. Doch ist sein Schicksal kein Einzelfall.

"Kredite mit Auflagen für Menschenrechte verknüpfen"

Vor allem in Nord-Korea haben Christen unter Repressionen zu leiden. Das Land führt derzeit die aktuelle Rangliste der Länder an, die Christen am stärksten verfolgen - vor Saudi-Arabien, Iran und Somalia. Ebenso ist China auf der Liste zu finden. "Wir müssen gegenüber diesen Ländern unsere Stimme lauter erheben", sagt Nooke. Ein mögliches Druckmittel, um dort die Menschenrechte zu verbessern: Mittel für Entwicklungshilfe. "Wir sollten diese Kredite mit Auflagen verknüpfen, damit die Länder im Bereich Menschenrechte endlich etwas tun", sagt Nooke.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Türkei - auch hier können Christen ihren Glauben nicht frei ausleben. "Christen werden hier nicht nur diskriminiert, sondern tatsächlich verfolgt", sagt Otmar Oehring, Leiter der Fachstelle Menschenrechte bei der "missio", dem Internationalen Katholischen Missionswerk. Um der Europäischen Union beitreten, muss das Land die Kopenhagener Kriterien erfüllen - zu denen auch die Wahrung der Menschenrechte und damit die Religionsfreiheit gehört.

"Ende der Beitrittsverhandlungen wären eine Katastrophe"

Vor allem syrisch orthodoxe Christen in der Südosttürkei hätten unter Repressionen durch die islamische Mehrheitsbevölkerung zu leiden. So könnten christliche Kinder beispielsweise in kurdischen Dörfern nicht zur Schule gehen - sie würden dort bedroht, Frauen müssten sich vor Vergewaltigungen fürchten, berichtet Oehring. Türkische Christen seien deshalb schon vor etwa 30 Jahren nach Deutschland geflüchtet, um Asyl zu beantragen.

Heute würden viele von ihnen wieder in ihre Heimat zurückgeschickt. "Zwar gibt es dort heute keinen Bürgerkrieg mehr, aber sonst hat sich nichts verändert", sagt Oehring. Der türkische Staat würde sich für die Rechte der Christen überhaupt nicht stark machen. "Zwar stehen die Reformbemühen auf dem Papier, aber gebracht haben sie nichts", sagt Oehring. Trotzdem hofft er, dass die Beitrittsverhandlungen nicht ausgesetzt werden. "Das wäre eine Katastrophe für die Menschenrechte und die Religionsfreiheit in der Türkei", sagt Oehring.

Erika Steinbach sieht das anders. Sie ist klar gegen den Beitritt des Landes zur Europäischen Union. "Das Land ist von einer tatsächlichen Religionsfreiheit weit entfernt", sagt sie. Dem Islam steht sie kritisch gegenüber. "Diese Religion hat ein hierarchisches Menschenbild, wir dürfen sie nicht naiv verkennen", sagt sie. Steinbach will gemeinsam mit ihrer Fraktion den christlichen Glauben stärker verbreiten. "Schließlich gibt es ein Missionsgebot", sagt sie. Allerdings auch die Freiheit, keiner Religion angehören zu müssen.
Was es nicht alles so gibt:

CSU-Politiker rufen zu British-Airways-Boykott auf

CSU-Politiker haben zu einem Boykott der Fluggesellschaft British Airways aufgerufen. Anlass: Die Airline verbietet ihren Mitarbeitern Kreuze sichtbar zu tragen - Kopftücher sind hingegen erlaubt.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,442876,00.h…
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.669.837 von Neonjaeger am 17.10.06 00:01:37Muslimische Gräber: Muss die christlich infizierte Erde weg?


Gräberstreit

In Liestal bei Basel soll auf dem Friedhof ein Gräberfeld für Muslime entstehen. Dafür aber muss die Erde, in der früher Christen lagen, entsorgt werden. So verlangt es die Regel im Islam. Handkehrum empfinden dies einige Christen als Respektlosigkeit gegenüber ihren Toten. Deshalb erheben sie gegen das islamische Vorhaben Opposition.
http://www.3sat.de/sfdrs/schweizweit/98794/index.html#Dienst…
Video

CBN Interview mit Robert Spencer über die kriegerische Natur des Islam und warum westliche Politiker diesen zur "Religion des Friedens" umdeuten. Sehenswert!

http://outcut.blogspot.com/2006/10/robert-rumt-auf.html" target="_blank" rel="nofollow">http://outcut.blogspot.com/2006/10/robert-rumt-auf.html
Kanadische Gerichte akzeptieren das muslimische Religionsrecht Scharia

In der kanadischen Provinz Ontario wurde Ende letzten Jahres ein Islamisches Institut für zivile Gerichtsbarkeit gegründet.
Es darf künftig zivile Streitfälle (Scheidungsverfahren, Erbschaftsangelegenheiten, Geschäftsfälle etc.) nach dem islamischen Scharia-Recht behandeln.

Diese islamische Rechtsprechung darf nicht gegen kanadisches Recht verstoßen und wird von kanadischen Gerichten anerkannt.

Die kanadischen Scharia-Gerichte bzw. -Schiedsstellen wurden von einer Gruppe recht unbekannter Muslime durchgesetzt.
Ein Großteil der etwa eine Million Muslime in Kanada ist von diesen Schiedsstellen gar nicht erbaut.
Viele davon - vor allem Frauen - leben in Kanada, um gerade der strengen Scharia zu entkommen.
Kritiker befürchten nun, dass arme und schlecht englisch- bzw. französischsprechende Muslime sich mit einem Scharia-Schiedsurteil zufrieden geben, was aber dennoch gegen kanadisches Recht verstoßen könnte.



Quelle:Topic 04/2004
Zukunftsrat soll Weltpolitik machen

Ein völlig neuer und einmaliger Zukunftsrat soll in Hamburg seinen Sitz haben. Der noch zu gründende Rat erhielt von der Hansestadt Hamburg eine Anschubfinanzierung von 50 000 Euro.
Wer steckt hinter diesem Zukunftsrat und welche Aufgaben sind ihm zugedacht?
Die Idee zu diesem Zukunftsrat hatte der Club of Budapest.

Der Club of Budapest, zu dem Persönlichkeiten wie der Dalai Lama und Michail Gorbatschow gehören, bezeichnet sich als eine „Vereinigung von schöpferischen Menschen", die u. a. das Ziel verfolgen, „das Bewusstsein zu revolutionieren".
Nur so könne der Übergang von „alten Denk- und Wertmustern" zu der vor uns liegenden „neuen Welt mit planetarischem Bewusstsein" schöpferisch begleitet werden.

Um dieses Bewusstsein voranzutreiben, bedürfe es eines Zukunftsrates, der nur einem „Weltethos" verpflichtet sei, wie es beispielsweise das Parlament der Weltreligionen (s. TOPIC 1/2000) verabschiedet hat.
Dass dieser Zukunftsrat jetzt zügig aufgebaut wird, belegt auch die Existenz einer sehr professionellen Internetseite (www zukunftsrat de). Dort erfährt man, dass zur Zeit „weise planetarische Älteste" vom Schlage eines Nelson Mandela gesucht werden, die den Rat personell ausstaffieren sollen.

Die 100 Ältesten sollen dann einen „direkten Einfluss auf die politischen Entscheidungsfindungen nehmen".
Dazu wird zur Zeit eine Datenbank mit 25 000 Parlamentariern aufgebaut. Dass dieser Zukunftsrat kommen wird, zeigt einfach die Tatsache, dass bedeutende Medien wie das ZDF, Banken wie die Deutsche Bank oder B.A. UM., Europas größter Umweltverband der Wirtschaft mit rund 500 Mitgliedsunternehmen, ihre Unterstützung zugesagt haben.
Der Zukunftsrat soll gezielt Weltpolitik machen. Dazu gehört auch, die „Erdcharta" weiter voran zu bringen.
Ihr Ziel ist die Welteinheit.

Hinter der Charta stehen Michail Gorbatschow und der New Ager Maurice Strong, ein Verehrer von „Mutter Erde".

Quelle:Topic
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.650.198 von Tetris am 16.10.06 07:46:36tetris, bist du wirklich so blöd?
frag mal deine mutter,die erklärt dir diese vorzüglich geschriebene glosse.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.669.541 von redbulll am 16.10.06 23:17:34Heute würden viele von ihnen wieder in ihre Heimat zurückgeschickt. "Zwar gibt es dort heute keinen Bürgerkrieg mehr, aber sonst hat sich nichts verändert", sagt Oehring. Der türkische Staat würde sich für die Rechte der Christen überhaupt nicht stark machen. "Zwar stehen die Reformbemühen auf dem Papier, aber gebracht haben sie nichts", sagt Oehring. Trotzdem hofft er, dass die Beitrittsverhandlungen nicht ausgesetzt werden. "Das wäre eine Katastrophe für die Menschenrechte und die Religionsfreiheit in der Türkei", sagt Oehring.


Das heißt doch nichts anderes, als daß Nicht-Moslems das erpresserische Faustpfand der Türkei sind, wenn sie nicht in die EU käme !!!
Und so ein Land, sollen in die EU ???

Man sollte sich mal fragen, was es für uns Ungläubige bedeutet, wenn die Türkei, die nur noch formell laizistisch ist, sich aber in Wirklichkeit immer mehr zum radikal-islamischen Staat wandelt, bei uns Einfluß nehmen kann. Was wird dann aus uns, wenn diese islamische Diktatur künftig unsere Gesetze bestimmt. Denn so wie die Türkei schon jetzt der EU vollständig ihren Willen aufzwingt, wie wird das sein wenn diese islamische Diktatur erst im EU-Parlament eine riesige Fraktion von Islamisten stellt, und in allen EU-Gremien vertreten ist ?

Wer glaubt, die Türkei würde sich humanisieren, weil sie in die EU kommt, der irrt. Die Türkei will, daß die EU islamisiert wird - und zeigt keinerlei Bereitschaft ihre Unrechtsgesellschaft in Frage zu stellen.

Die Antwort an die Türkei muß darum lauten: Alle islamisch Verfolgten gnießen in der EU politisches Asyl. Damit die überhaut wirksam werden kann, muß im Gegenzug der Islam in Europa wieder zurückgedrängt werden. Es muß Konsenswissen werden, daß Islam identisch ist mit Gewalt, Intoleranz und Verfolgung bis hin zum Mord. Soll das Grundgesetz gewahrt bleiben, darf es niemals zum Türkei-Beitritt kommen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.694.374 von Denali am 18.10.06 08:30:20Das heißt nichts anderes, als daß die Türkei nur vortäuscht, sich für Menschenrechte und Religionsfreiheit einzusetzen. Innere Überzeugung ist was anderes.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.697.436 von Sexus am 18.10.06 11:26:58Türkei «offenes Tor» für deutsches Schwarzgeld
Dienstag 10. Oktober 2006, 15:17 Uhr



Mainz (AP) Immer mehr Schwarzgeld aus Deutschland wird nach Angaben des Zollkriminalamts in die Türkei gebracht. «Wir haben allein im letzten Jahr Beträge von über 18 Millionen Euro entdeckt und gehen der Herkunft der Gelder nach», sagte ZKA-Sprecher Wolfgang Schmitz dem ZDF-Magazin «Frontal 21». Die Zahl der Geldfunde durch den Zoll habe sich seit dem Jahr 2003 fast verdoppelt. Zur Zeit spiele die Türkei beim Transfer von Geld aus kriminellen Aktivitäten im internationalen Vergleich eine dominierende Rolle.
Das bestätigte der Steuerfahnder beim Finanzamt für Steuerstrafsachen in Bochum, Reinhard

Kilmer, in derselben Sendung. «Die Türkei ist offensichtlich ein ganz beliebter Waschsalon», sagte er: «Wir wissen das aus dem Bereich der Banken.» Nach Erkenntnissen der Deutschen Bundesbank habe es erhebliche Kapitalverlagerungen ins Ausland gegeben, insbesondere seit der Einführung der Zinsabschlagsteuer. «Man spricht davon, dass in die Türkei und nach Ex-Jugoslawien insgesamt etwa 40 Milliarden Euro geflossen sind», sagte Kilmer. «Das Ganze hat sicher einen erheblichen Stellenwert und mit Sicherheit auch einen großen volkswirtschaftlichen Schaden.»
Der Steuerfahnder wies darauf hin, dass in der Türkei nicht die EU-Regelungen des Geldwäschegesetzes gelten: «Insofern ist das natürlich ein offenes Tor für schwarzes Geld.» Mit versteckter Kamera dokumentierten «Frontal 21»-Reporter, wie sich türkische Banken in Deutschland bereit erklärten, Geld unbekannter Herkunft anzunehmen und auf türkische Konten zu überweisen. Die vorgeschriebene Information der Bankenaufsicht erfolgte offenbar nicht. «Das ist ein klassischer Fall von Verschleierung nach dem Geldwäschegesetz», beurteilte Kilmer das Verhalten der Banken. «Man muss ganz klar sagen, dass das rechtswidrig ist.»
http://209.85.129.104/search?q=cache:B0wdUHyyaGQJ:de.news.yahoo.com/10102006/12/tuerkei-offenes-tor-deutsches-schwarzgeld.html+frontal+21+geldw%C3%A4sche&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=5
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.713.101 von redbulll am 19.10.06 00:25:30Die armen Verwandten in der Heimat müssen ja unterstützt werden.
Rein in die EU! Nur so kann dieser Sumpf trockengelegt werden! :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.713.153 von unlocker am 19.10.06 00:37:09SPIEGEL ONLINE - 21. Oktober 2006, 15:55
URL: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,443929,00.h…

NACH MORDDROHUNGEN
Politikerin verlangt Unterstützung von Deutschtürken
Die Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz hatte in Deutschland lebende Musliminnen aufgefordert, das Kopftuch abzulegen und daraufhin Morddrohungen erhalten. Alle demokratischen Kräfte müssten nun ein Zeichen gegen Gewalt setzen, sagte sie dem SPIEGEL - vor allem auch Deutschtürken.

Hamburg - Die in Deutschland lebenden Türken müssten auf solche Entwicklungen reagieren, sagte sie dem SPIEGEL. Sie hoffe, dass "alle demokratischen Kräfte in Deutschland an diesem Punkt ein Zeichen zu setzen wissen", sagte sie. "Das erwarte ich auch von den Türken in Deutschland."

Deren Vereine und Gruppierungen hätten bisher Gewalt abgelehnt, sagte Deligöz: "Sie sollten sich auch dazu bekennen, dass verschiedene Meinungen über den Islam in diesem Land möglich sein müssen."
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.760.155 von redbulll am 21.10.06 17:01:53Aus Rücksichtnahme Fiestas ohne Mauren


wie. MADRID, 22. Oktober. Die vorbeugende Selbstzensur aus Furcht vor muslimischen Extremisten hat jetzt auch die spanischen Volksfeste der "Christen und Mauren" erreicht. So defilierten unlängst die als Ehrengäste zur Feier der Hispanität nach New York eingeladenen "Christen" aus der Gemeinde Alcoi bei Alicante bei einer Parade auf der Fifth Avenue ohne "Mauren". An mehreren Orten in der Region Valencia überprüfen nun die Organisatoren der jahrhundertealten Fiestas zur Erinnerung an die Reconquista Form und Inhalt ihrer Präsentationen. Um möglichen "Empfindlichkeiten" zu entsprechen, soll daher künftig zum Beispiel auf "La Mahoma" verzichtet werden. Bislang wurde die hölzerne Puppe mit einem Pappkopf am Schluß mit Böllern in die Luft gesprengt. Auch sollen Nachbildungen von im fünfzehnten Jahrhundert unterlegenen maurischen Kriegern fortan nicht mehr von den Zinnen erfolgreich "belagerter" Burgen gestoßen werden.


Text: F.A.Z., 23.10.2006, Nr. 246 / Seite 11
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.651.504 von PrinzValiumNG am 16.10.06 09:46:54:D kleine Krabbelkäfer auf deiner Sat-Schüssel :D Meiner Meinung nach ist nach den erfolgten bzw. erfolglosen Rechtsschreibreformen alles erlaubt, auch Satierchen :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.799.677 von redbulll am 23.10.06 15:12:53SPIEGEL ONLINE - 26. Oktober 2006, 15:13
URL: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,444869,00.html

SKANDAL-PREDIGT IN AUSTRALIEN
Mufti gibt Unverschleierten Schuld an Vergewaltigungen
Australiens oberster muslimischer Geistlicher hat mit einer Predigt einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Unverschleierte Frauen, so hatte der Mufti gesagt, seien selbst Schuld, wenn sie Opfer sexueller Gewalt würden. Kritiker fordern nun, er solle das Land verlassen.

Hamburg - "Wenn man Fleisch unabgedeckt nach draußen auf die Straße stellt, in den Garten, in den Park oder auf den Hinterhof - und die Katzen kommen und fressen es: Wessen Schuld ist das dann - die der Katze oder die des unabgedeckten Fleisches?", fragte Scheich Taj el-Din Hamid al-Hilali in seiner Predigt vor einigen Wochen, die jetzt übersetzt worden ist - und beantwortete die Frage gleich selbst. "Das nicht abgedeckte Fleisch ist das Problem."


Debatte in Australien: Die Schuld der Unverschleierten
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"Wenn die Frau sich zu Hause aufhalten würde und verhüllt wäre, gäbe es keine Probleme", hieß es in der Predigt weiter. Der Scheich verurteilte Frauen, die sich "anzüglich bewegen" und Make-up tragen - sie würden sexuelle Übergriffe provozieren. "Und der Richter kennt dann keine Gnade - und verurteilt dich zu 65 Jahren", fuhr er fort.

Die Zeitung "The Australian" druckte eine Übersetzung der Predigt, die Hilali im Fastenmonat Ramadan vor rund 500 Gläubigen gehalten hat. Ein Sprecher des Scheichs sagte, das Zitat müsse im Kontext gesehen werden. Die Richtigkeit der Übersetzung zweifelte er nicht an. Bei den Ausführungen sei es nicht um sexuelle Übergriffe, sondern um eheliche Untreue gegangen. "Er sprach über Menschen, die andere anlocken, um außerhalb der Ehe Sex mit ihnen zu haben, und dazu verlockende Kleidung tragen", erklärte der Sprecher des Geistlichen, Keysar Trad. Mit den Fleisch-Kommentaren seien Prostituierte gemeint.

Eine Aufforderung, Straftaten zu begehen

Die Äußerungen des Geistlichen haben nicht nur öffentliche Empörung, sondern auch Spannungen zwischen der konservativen Regierung und der muslimischen Gemeinde ausgelöst. Immerhin 1,5 Prozent der australischen Bevölkerung sind Muslime.

"Ich hoffe, dass die gemäßigten Muslime diese Äußerungen verurteilen werden und klar machen, dass es sich bei den Äußerungen nicht um die allgemeine Sicht des Islam handelt und dass man etwas dagegen unternehmen wird", sagte Finanzminister Peter Costello im australischen Fernsehen.

Australiens Gleichstellungsbeauftragte Pru Goward forderte, Hilali solle des Landes verwiesen werden, weil er Vergewaltigungen verharmlose. "Ich möchte die islamische Führung dazu ermahnen, ihn dazu aufzufordern, das Land zu verlassen. Wir würden das alle unterstützen", sagte sie dem Radiosender ABC. "Junge Muslime, die Frauen vergewaltigen, können vor Gericht diesen Mann, ihren Anführer, zitieren", sagte sie. Die islamische Gemeinschaft müsse mehr tun, als ihr Entsetzen zu bekunden.

Auch Vertreterinnen muslimischer Gemeinden kritisierten die Äußerungen des Scheichs: Die Bemerkungen seien "widerlich", erklärte Sherene Hassan vom islamischen Rat des Bundesstaates Victoria. Iktimal Hage-Ali, der die Regierung bei Fragen zum Islam berät, forderte den Rücktritt des Geistlichen. Premierminister John Howard erklärte: "Das sind fürchterliche und verwerfliche Bemerkungen. Die Idee, Frauen seien für ihre eigenen Vergewaltigungen verantwortlich, ist absurd."

Kritiker des Scheichs hatten ihm in der Vergangenheit vorgeworfen, die Attentäter des 11. September zu heroisieren. Hilali hatte behauptet, die Anschläge seien "Gottes Werk gegen die Schinder".

han/Reuters/AP
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.873.064 von redbulll am 26.10.06 19:11:39Solche Mufftis sollten mit einem arschtritt nicht nur aus Australien rausgeworfen werden,sonder der anhang solcher thesen gleich mit.
http://www.theaustralian.news.com.au/story/0,20867,20653032-…

Edited transcript of Sheik Hilali's speech
This is an edited transcript, by SBS translator Dalia Mattar, of Sheik Taj Din al-Hilali's speech
October 27, 2006
"Those atheists, people of the book (Christians and Jews), where will they end up? In Surfers Paradise? On the Gold Coast?


"Where will they end up? In hell. And not part-time. For eternity. They are the worst in God's creation.

"Who commits the crimes of theft? The man or the woman? The man. That's why the man was mentioned before the woman when it comes to theft because his responsibility is providing.

"But when it comes to adultery, it's 90 per cent the women's responsibility. Why? Because a woman possesses the weapon of seduction. It is she who takes off her clothes, shortens them, flirts, puts on make-up and powder and takes to the streets, God protect us, dallying. It's she who shortens, raises and lowers. Then it's a look, then a smile, then a conversation, a greeting, then a conversation, then a date, then a meeting, then a crime, then Long Bay jail. (laughs).

"Then you get a judge, who has no mercy, and he gives you 65 years.

"But when it comes to this disaster, who started it? In his literature, scholar al-Rafihi says: 'If I came across a rape crime – kidnap and violation of honour – I would discipline the man and order that the woman be arrested and jailed for life.' Why would you do this, Rafihi? He says because if she had not left the meat uncovered, the cat wouldn't have snatched it."

"If you take a kilo of meat, and you don't put it in the fridge or in the pot or in the kitchen but you leave it on a plate in the backyard, and then you have a fight with the neighbour because his cats eat the meat, you're crazy. Isn't this true?

"If you take uncovered meat and put it on the street, on the pavement, in a garden, in a park or in the backyard, without a cover and the cats eat it, is it the fault of the cat or the uncovered meat? The uncovered meat is the problem.

"If the meat was covered, the cats wouldn't roam around it. If the meat is inside the fridge, they won't get it.

"If the meat was in the fridge and it (the cat) smelled it, it can bang its head as much as it wants, but it's no use.

"If the woman is in her boudoir, in her house and if she's wearing the veil and if she shows modesty, disasters don't happen.

"That's why he said she owns the weapon of seduction.

"Satan sees women as half his soldiers. You're my messenger to achieve my needs. Satan tells women you're my weapon to bring down any stubborn man. There are men that I fail with. But you're the best of my weapons.

"The woman was behind Satan playing a role when she disobeyed God and went out all dolled up and unveiled and made of herself palatable food that rakes and perverts would race for. She was the reason behind this sin taking place.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.878.117 von puhvogel am 26.10.06 22:16:34Nur Stunden nach der Scheidung
Ehemann sticht Ex-Frau
nieder und zündet sie an
Von F. STEUER, C. ATTENBERGER, W. RANFT und S. KIENER

Verhaftet! Kazim M. (35) brachte seine junge Ex-Frau bestialisch um
München – Die junge Mutter liegt auf dem Asphalt vor dem Wohnhaus. Sie blutet aus tiefen Stichwunden. Ihre Haut ist verkohlt. Notärzte versuchen, ihr Leben zu retten.


Mutter Sazan E. (24) wurde auf der Straße von ihrem Ex-Mann überfallen und niedergestochen

Notärzte kämpfen vor einem Wohnhaus um das Leben von Sazan E. (24). Helfer haben Söhnchen Rondiq (5) weggetragen


Es war die furchtbare Rache ihres Ex-Mannes – nur wenige Stunden nach der Scheidung!

Die Tragödie geschah in Garching (Bayern). Nachmittags kam Sazan E. (24, Irakerin) mit Söhnchen Rondiq (5) nach Hause. Endlich geschieden!

Ehemann Kazim M. (35), ebenfalls Iraker, hatte sie jahrelang tyrannisiert, bedroht und erniedrigt.

Jetzt wollte sie mit ihrem Sohn ein neues Leben beginnen. Sie waren fast zu Hause, wohnten schon seit einem Jahr getrennt vom Vater. Da raste er mit dem Auto heran. Er stoppte mitten
auf der Straße, sprang aus dem Wagen.

Er zog sein Stiefelmesser. Die junge Mutter stellte sich schützend vor den kleinen Sohn. Da traf sie der erste Messerstich.

Der Killer rammte ihr die Klinge in den Kopf, in die Brust, in den Rücken. Mit letzter Kraft lief die Schwerverletzte mit dem Kind über die Straße. Der rasende Ex-Mann nahm eine Plastikflasche mit Benzin aus seinem Auto.

Er holte sein Opfer ein, übergoss es mit Benzin und zündete es an.

Sein Sohn musste alles mit ansehen! Nachbarn hörten die Todesschreie der Mutter. Sie liefen mit Decken und Wasser auf die Straße, löschten die brennende Frau. Sie starb wenige Stunden später im Krankenhaus. Nach der Bluttat nahm ein Polizist den Sohn mit zu sich nach Hause, um ihn zu beruhigen.

Der Killer wurde verhaftet. Er hatte seine Frau immer wieder bedroht. Drei Anzeigen liefen gegen ihn, es bestand ein Kontaktverbot.
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/10/27/sche…
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.799.677 von redbulll am 23.10.06 15:12:53gerechte strafe für die KINDER

10 stunden sozialer dienst.
die oma die er im rollstuhl spazieren fährt, gibt ihm noch 5€ taschengeld, weil sie angst vor dem kind hat

richter bekommst wegen gerichtsaalstauballergie die typische beamtenkrankheit und wird dauerkrank
schreibt anschliessend seine memoiren und bekommt aus politischen gründen den literaturnobelpreis
unsere demokratie hat keine chance gegen multikulti.

da werden zwei, sich illegal in D aufhaltende rumänen, in einem aufgebrochenen haus in düsseldorf von der polizei festgenommen.

sie trugen rucksäcke mit diverser sore bei sich (u.a. ein kilo goldschmuck) , aber nichts aus dem haus.
ausserdem sprachen sie kein wort.

polizeikommentar:
wir müssen jetzt innerhalb von 48 stunden nachweisen, dass irgend etwas von der sore die sie bei sich tragen gestohlen ist.
schaffen wir das nicht, schickt der richter sie mit dem ganzen offensichtlichen diebesgut wieder nachhause.
in der kurzen zeit gelingt das sehr selten.

wenn ich ein knöllchen nicht bezahle und mich nicht melde, verfolgt die justiz mich bis zur erzwingungshaft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.881.776 von rohrberg am 27.10.06 09:08:52Ein interessanter Nebensatz aus der heutigen FAZ:
"Es dauerte nicht lange, bis diese Worte Proteste hervorriefen, denn die Lakemba-Moschee, in der der Geistliche predigte, liegt nicht in paschtunischen Stammesgebieten oder in Hochburgen radikaler Araber, sondern mitten in Australien, genauer: im freizügigen Sydney, wo in den vergangenen Jahren wiederholt muslimische Männergangs wegen Vergewaltigungen verurteilt wurden."
Text: F.A.Z., 27.10.2006 S.7
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.892.511 von Neonjaeger am 27.10.06 16:42:53
Ausländer
Türkische Studenten halten Ehrenmorde für legitim
Die Integrationsministerin Maria Böhmer hält die Zahlen für „erschreckend, geradezu alarmierend“. Und Recht hat sie. Ein gutes Drittel junger Türken sieht nichts Schlimmes am Ehrenmord.
Von Mariam Lau

Berlin - Bis zu 30 Prozent aller türkischen Studenten halten „Ehrenmord“ für eine legitime Reaktion auf eine Verletzung der Familienehre. Schockiert berichtet die türkische Tageszeitung „Hürriyet“, die seit über zwei Jahren eine sehr erfolgreiche Kampagne gegen häusliche Gewalt betreibt, über eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Metropol. Danach sprechen sich insbesondere in den osttürkischen Universitäten viele Studenten für Ehrenmorde aus.

Für die Integrationsministerin Maria Böhmer (CDU), die gerade einen Tag vor Veröffentlichung der Ergebnisse in Berlin mit der türkischen Frauenministerin Nimet Cubukcu gesprochen hatte, ist die Nachricht „erschreckend, geradezu alarmierend“. „Was in der Türkei dazu in die Wege geleitet worden ist“, sagte Böhmer WELT.de, „muss weitergehen und noch verstärkt werden.“

Böhmer, die unter anderem auch Vorsitzende der Frauenunion ist, erinnert die Nachricht an die Debatten, die in den siebziger Jahren auch in Deutschland anlässlich des Baus von Frauenhäusern geführt wurden. Damals hatten viele behauptet, es handele sich um ein reines Unterschichtenphänomen. „Es stellte sich aber heraus“, so die Staatsministerin, „dass alle Schichten betroffen waren. Da muss es eine Enttabuisierung geben“.

Unterschichten-Debatte einmal anders! Böhmer war vor kurzem in die Türkei gereist, speziell nach Anatolien, um die Region, in der die Ehrenmorde angeblich besonders häufig vorkommen, in Augenschein zu nehmen. Dort war die Staatsministerin aber auf blankes Unverständnis getroffen, speziell vonseiten der großbürgerlichen Frauenverbände aus Kayseri – der Stadt der „muslimischen Calvinisten“, die mit täglich 500 Unternehmensgründungen für sich wirbt. „Wovon Sie da sprechen“, hatte ihr Zekiye Ucan von der Frauenunion gesagt, „das gibt es vielleicht bei Ihnen in Deutschland, bei den eingewanderten Türken, aber doch nicht bei uns!“

Darauf lief es schließlich bei sehr vielen hinaus, mit denen Maria Böhmer in Anatolien sprach: dass ein Großteil der 2,5 Millionen Türken in Deutschland in den Sechzigerjahren direkt vom Dorf in die deutsche Großstadt gezogen ist, zum Teil nicht einmal lesen und schreiben konnte und deshalb in Berlin-Kreuzberg oder Duisburg einen Zustand konserviert hat, den es in der Türkei angeblich gar nicht mehr gibt. "Plötzlich kommen hier Leute in Trachten an, die wir seit Jahrzehnten nicht gesehen haben", sagte Ucan. Die Almancis gelten bei vielen als die Verlierer, die es zu nichts gebracht haben.

Verblüffend für die türkischen Berichterstatter waren gestern auch die Ergebnisse der Metropol-Umfrage zum Thema „Jungfräulichkeit“. Türkeiweit sprechen sich 55,3 Prozent der Studenten dafür aus, dass sie„unbedingt“ bis zur Ehe erhalten werden solle. 32,3 Prozent räumen den Frauen ein, dass es ihre eigene Entscheidung sei und nur 5,4 Prozent empfinden die „Erhaltung der Jungfräulichkeit“ als „veraltete Tradition“.

In Böhmers Gesprächen mit hochrangigen Politikerinnen der regierenden AKP hatte es so gewirkt, als habe man praktisch kein anderes Anliegen als die Befreiung der Frau. Auch der Regierungschef - dessen Töchter in den USA studieren, weil sie dort ihre Kopftücher tragen dürfen - versichert, wie ernst es ihm damit sei. Aber was häusliche Gewalt betrifft, ergab eine andere kürzlich veröffentlichte vergleichende Studie, dass die Zahlen in deutschen und türkischen Familien etwa gleich hoch sind - dass aber die moralische Akzeptanz von Gewalt gegen Frauen in der Türkei erheblich höher ist. Ratlos berichtet Ucan Supurge vom Netzwerk Fliegender Besen, dass gerade junge Frauen von der Middle East University in Ankara, einer der besten des Landes, zu 77 Prozent sagen, ein Mann habe das Recht, seine Frau zu schlagen, wenn sie beispielsweise das Essen anbrennen lasse.

Artikel erschienen am 27.10.2006

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WELT.de 1995 - 2006
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.901.602 von redbulll am 27.10.06 22:51:55SPIEGEL ONLINE - 31. Oktober 2006, 20:58
URL: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,445797,00.h…

MORDDROHUNG GEGEN GRÜNE
Kopftuch-Streit stürzt Muslime in Zwiespalt
Von Sonja Pohlmann

Krisengipfel zwischen den Grünen und den Verbänden der deutschen Muslime: Die Islam-Vertreter verurteilten die Morddrohungen gegen die Abgeordnete Ekin Deligöz. Doch zugleich geißelten sie deren Aussagen gegen das Tragen von Kopftüchern als "Unsinn" und "Populismus".

Berlin - Es sollte der Auftakt sein für eine große Debatte. Endlich sollte diskutiert werden über Muslime in Deutschland, über Meinungs- und Religionsfreiheit, über die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Vertreter von muslimischen Verbänden und die Bundestagsfraktion der Grünen trafen sich heute mit diesem hehren Ziel, doch was am Ende als Ergebnis da stand, trug nicht ganz so weit. "Die Meinungsfreiheit steht nicht zur Disposition" - dies verkündete Renate Künast nach zwei Stunden Diskussion.

Die Fraktionschefin hatte die fünf Islam-Vertreter eingeladen, um über den Fall Ekin Deligöz zu sprechen. Deligöz ist Bundestagsabgeordnete der Grünen und bekommt Morddrohungen, seit sie vor knapp zwei Wochen in einem Zeitungsinterview muslimische Frauen und Mädchen aufforderte, das Kopftuch abzulegen. Rund um die Uhr wird sie deshalb jetzt vom Bundeskriminalamt geschützt. Das gemeinsame Treffen sollte ein Zeichen der Solidarität mit Deligöz sein - und ein Beweis dafür, dass die muslimischen Verbände hinter der Meinungsfreiheit in Deutschland stehen. Doch nach der Konferenz ist Künast die einzige, die vor die Presse tritt und sich offiziell äußert. Die anderen muss man bitten, etwas zu sagen.

Künast sagt: Für die Islam-Vertreter sei es zu schwer, die Debatten um Kopftuch und Meinungsfreiheit auseinander zu halten. Die einzelnen Meinungen seien zu unterschiedlich.

"Populistisch und unsinnig"

Klar ist: Auch nach der Diskussion gibt es noch verschiedene Auffassungen über Deligöz. "Sicher muss Ekin Deligöz alles sagen dürfen können", sagt Kenan Kolat vom Türkischen Bund Berlin und Brandenburg am Rande. Dann schiebt er eine Einschränkung hinterher: "Aber sie muss aufpassen was sie sagt." Für die Öffentlichkeit im Lande sei es nicht möglich, islamistischen Terror und islamisches Kopftuch auseinander zu halten - deshalb "gefährdet Ekin Deligöz mit ihren Forderungen den sozialen Frieden", sagt Kolat am Rande zu SPIEGEL ONLINE.

Es ist der gleiche Zwiespalt, den Kolat schon vor dem Treffen erkennen ließ: Die Morddrohungen seien "auf das Schärfste" zu verurteilen. "Das darf in einer Demokratie natürlich nicht vorkommen." Gleichwohl nannte er Deligöz' Aufruf zum Ablegen des Kopftuchs "populistisch". Und fügte hinzu: "Was sie gesagt hat, ist für mich Unsinn." Wichtig sei allerdings auch, "dass sie diesen Unsinn verbreiten darf".

Im selben Dilemma steckte zum Beispiel Ali Kizilkaya vom Islamrat: Deligöz vertrete eine bedauerliche Einzelmeinung, sagte er. Das Tuch zu tragen, sei ein religiöses Gebot des Korans. "Und Integration kann nicht bedeuten, dass man dieses Gebot nicht praktiziert." Allerdings respektiere er eine inhaltliche Auseinandersetzung: "Zur Meinungsfreiheit gehört gewiss auch, dass man Muslime kritisieren darf."

Symbolischer Streit um ein Stück Stoff

Es ist eine Debatte, die alle politischen Parteien erregt. Schon bei der Islamkonferenz, die Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) ins Leben gerufen hat, war das Kopftuch eines der größten Streitthemen - in vielen westlichen Ländern ist es das zentrale Symbol in der Debatte um die Integration des Islam.

Schäuble stellte sich nun hinter Deligöz: Ihr Aufruf sei "absolut legitim". CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla sagte: "Ein solches Klima des Hasses gegen eine Person, die lediglich ausspricht, was viele denken, ist nicht hinnehmbar." Der bayerische Innenminister Günther Beckstein (CSU) nannte die Drohungen einen "unverhohlenen Versuch, die Meinungsfreiheit einzuschränken und damit die Grundlagen unserer Rechtsordnung zu erschüttern". FDP-Generalsekretär Dirk Niebel forderte, Meinungsäußerungen nicht "mit aggressiven verbalen Attacken und Gewaltandrohungen zu beantworten".

Deligöz hatte vor zwei Wochen nach den Morddrohungen "alle demokratischen Kräfte in Deutschland" aufgefordert, ein Zeichen gegen den Hass zu setzen - "auch die Türken in Deutschland". Heute Abend sagt sie, es sei bei dem wichtigen Treffen um Inhalte gegangen. Darum sei es "erfolgreich gewesen". Auch wenn im Streit um das Kopftuch "ein Zusammenkommen nicht möglich" war, das sie "für eine bestimmte Form von Rollenzuweisung und von Patriarchat" hält.

Ihre Kernforderung in der ganzen Debatte: "Religions- und Meinungsfreiheit dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden." Die heftige Reaktion auf ihre Forderung habe sie nicht erwartet. "Allerdings habe ich keine Angst, sonst könnte ich nicht weiterarbeiten. Ich werde mein Leben genauso weiterführen wie bisher auch." Sie sagt es und verschwindet mit ihrem Personenschützer durch den Hintereingang.

mit Material von ddp/AP
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.051.540 von redbulll am 31.10.06 22:32:15So ich mich nicht irre habe ich diesen Herrn Ali Kizilkaya vor einem jahr ,so wie der zufall es will,in meinen appartement persönlich kennen gelernt.

Er besitz oder ist teilhaber einer schädlingsbekämpfungsfirma in Neuss,die zwecks vermuteten schadensbefall im haus,überall fallen aufstellen lies.

Er gab sich als journalist im nebenberuf und als mitglied des neusser karnevalvereins aus.

Dieser "nette" herr kam aufgrund eines spiegeltitelbildes "Die Folterer von Bagdad" ,das bei mir als bild an der wand hängt,natürlich auch sofort auf dem Islam zu sprechen.

Im verlaufe des gesprächs outete ich mich als atheist,worauf er mich ernsthaft den tot und in der hölle wünschte,im gegensatz zu christen und anderen die wenigstens an einem gott glauben,so ich mich nicht schnellstens einem gottesglauben zuwenden würde.

Nach mehreren ausfälligem wortgebrauch der von seiner seite fast körperlich ausgeartet wäre,bin ich doch über die aussergewöhnliche
integration dieses angesehenen neusser bürgers erstaunt.

Da ich diesen herrn sehr oft im tv sehe und mir seine öffentliche stellung sehr wohl bekannt ist,sehe ich mich veranlasst auf seine dialogbereitschaft in theorie und praxis einmal hinzuweisen.

Wie gesagt,so ich mich nicht irre;)handelte es sich dabei um den Herrn Ali Kizilkaya.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.052.598 von shitpalaver am 01.11.06 01:05:35Atheisten haben im Islam einen ähnlichen Status wie Juden bei den Nazis. Wir sind lebensunwerte Kreaturen. Das gilt für alle die nicht Christen, Juden oder Zoroastrier sind.

Man achte mal auf die Formulierungen von Moslems, wenn sie von religiöser Toleranz reden. Damit sind nie Atheisten gemeint, sondern immer nur Juden und Christen, und die natürlich auch nur im Status Miderwertiger.

Es gibt in der gesamten islamischen Welt keinen einzigen bekennenden Atheisten. Die, die sich so bekennen, wie Hirsi Ali, Ali Sina, Ibn Warraq, leben anonym oder unter Polizeischutz im Westen. Wer sich zum Atheismus bekennen würde, würde ziemlich schnell ermordet. Und zwar in jedem islamischen Land.

Europa hat hohe Anteile an Atheisten. Sollten sich diese Menschen (und deren Nachkommen) noch dazu öffentlich bekennen, wenn der Islam in wenigen Jahrzehnten demografisch bedingt die Herrschaft an sich gezogen hat, findet in Europa ein erneuter Holocaust statt. Denn für Atheisten sieht der Islam nur die totale Vernichtung vor, einen Dhimmi-Status wie für Christen gibt es nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.052.651 von Denali am 01.11.06 01:38:42Islamdebatte



In ein Wespennest

Von Peter Carstens, Berlin



Als "Schande der Menschheit" beschimpft: Eglin Deligöz
01. November 2006
Wer am Minneapolis-Saint Paul International Flughafen mit einer Flasche Wein im Gepäck ein Taxi besteigt, sollte dem Fahrer vielleicht besser nichts davon sagen. Denn muslimische Taxifahrer weigern sich dort mitunter, Alkohol zu transportieren. Das Verhalten einiger aus Somalia stammender Fahrer hat in Minneapolis für viel Streit gesorgt. Einer der Lösungsvorschläge war, es sollten Lichtzeichen installiert werden an jenen Taxis, die bereit wären, mit Alkohol an Bord zu fahren. Dagegen sprach unter anderem die Befürchtung, demnächst könnten Lämpchen nötig werden für diejenigen Minneapolis-Muslim-Taxis, die sich noch dazu bewegen lassen, unverschleierte Frauen zu transportieren. Andere Bürger von Minneapolis verteidigen ihre Freiheit, indem sie neuerdings jedem Taxifahrer sagen, sie hätten Alkohol in der Tasche, auch wenn das häufig gar nicht zutrifft.


In Deutschland hat der jüngste Fall islamistischer Bedrohungskultur abermals dazu geführt, daß eine Bundestagsabgeordnete sich nicht mehr ohne Polizeischutz fortbewegen kann. Spätestens seit dem Mord an dem niederländischen Regisseur Theo van Gogh weiß man in Europa, solche Drohungen ernstzunehmen. Im vorletzten Jahr mußte sich die hessische CDU-Innenpolitikerin Kristina Köhler telefonische Beschimpfungen und Drohungen anhören, weil sie gewagt hatte, die antisemitische und gewaltverherrlichende islamistische Zeitung „Vakit“ im Bundestag zu attackieren. Sie möge „auf ihre Gesundheit achten“, riet man ihr nach Art der Mafia. Das Bundeskriminalamt sorgte auch damals für Leibwächter, Innenminister Schily verbot kurze Zeit später das Hetzblatt.


Kopftuch ein Symbol „der entrechteten Frau“



"Mehr Solidarität gewünscht": Deligöz mit Parteifreunden und muslimischen Vertretern
Nun hat die in der Türkei geborene Grünen-Abgeordnete Ekin Deligöz einen Vorschlag gemacht, den Hunderttausende muslimische Einwanderinnen längst beherzigen, andere aus jeweils ihren Gründen aber nicht. In der „Bild-Zeitung“ wurde sie zitiert mit der Aufforderung an Frauen aus der muslimischen Welt: „Kommt im Heute an und legt das Kopftuch ab.“ Das Kopftuch sei, so findet die Grünen-Abgeordnete, kein Ausdruck individueller religiöser Haltung oder gar ein modisches Kleidungsstück junger Muslima (“naiv“ nennt sie diese Annahme), sondern vielmehr Symbol „der entrechteten Frau“.


Offenbar studieren recht viele strenggläubige Muslime das Massenblatt mit den zahlreichen Bildern nackter Frauen, denn umgehend nach der „Bild“-Äußerung erreichten Frau Deligöz jede Menge Schmähungen und Drohungen mit der Post, per Internet und am Telefon. Alsbald wurde sie auch in türkischen Zeitungen beschimpft, unter anderem als „Schande für die Menschheit“ und als Nazi. Ausdrücklich wurde ihr Ayan Hirsi Ali genannt. Ein Drohbrief gegen die niederländische Politikerin stak an dem Messer, das der Mörder Theo van Gogh in den Leib gestoßen hatte.


„Du bist selber schuld, wenn du das ansprichst“


Die Beleidigungen und Mordankündigungen haben der Grünen-Politikerin unfreiwillig Recht gegeben: „Ich wußte nicht, in was für ein Nest ich hineinstoße“, sagte sie letzte Woche in Zeitungsinterviews. Im Prinzip gehe es den Radikalen darum, „Kritik an religiösen Symbolen oder Traditionen unmöglich zu machen“. Beklagenswert fand die in der Türkei geborene und seit 1979 in Deutschland lebende Politikerin die zumindest anfänglich zaghaften Reaktionen muslimischer Vereinigungen in Deutschland auf die Drohungen gegen ihre Person. „Ich hätte mir mehr Solidarität der demokratischen Muslime gewünscht“, bemerkte Frau Deligöz. „Sie sagen letztendlich, du bist selber schuld, wenn du das ansprichst, dann mußt du damit rechnen, daß so etwas kommt.“


Inzwischen haben sich mehrere muslimische Vereinigungen - darunter der Zentralrat der Muslime und der Islamrat - von den Morddrohungen und Beschimpfungen distanziert, allerdings nicht ohne zugleich die Auffassung von Frau Deligöz zu kritisieren. Die Türkische Gemeinde solidarisierte sich „voll und ganz“ mit Frau Deligöz gegen die Anfeindungen, nannte ihren Kopftuch-Vorschlag allerdings im gleichen Atemzug „unsinnig“ und „populistisch“. Beim Islamrat ist man der Meinung, ein Kopftuchverbot, beispielsweise für Lehrerinnen bei der Arbeit, sei „Diskriminierung“, es schade der Integration.


Flut von Solidaritätsbekundungen


Um solche Meinungen zu erörtern, zugleich aber um ein gemeinschaftliches Auftreten gegen Gewaltbereitschaft und Morddrohungen zu demonstrieren, haben sich Vertreter von fünf muslimischen Verbänden am Dienstag in Berlin zum Gespräch mit Abgeordneten der Grünen getroffen. Bereits am 20. Oktober hatte die Fraktionsvorsitzende Künast einen Brief an den türkischen Botschafter Mehmet Ali Irtemcelic geschrieben, in dem sie die türkische Regierung aufgefordert hatte klarzustellen, daß die „Medienhetze“ gegen Frau Deligöz „mit demokratischen und rechtsstaatlichen Grundsätzen nicht zu vereinbaren ist und nicht zu den Beitrittswünschen der Türkei paßt“. Eine Antwort darauf hat sie bislang nicht erhalten.


Nach dem kleinen Islam-Gipfel bei den Grünen, der anderthalb Stunden dauerte, wiederholten die Vertreter der Muslim-Organisationen ihre Standpunkte: Die Drohungen und Beschimpfungen fanden sie falsch, die Empfehlung, das Kopftuch abzulegen aber auch. Bewirkt hat die Grünen-Einladung eine Flut von Solidaritätsbekundungen für Frau Deligöz aus anderen Parteien, Organisationen und dem Innenministerium, die allesamt die Meinungsfreiheit verteidigten. Solche Bekundungen sind in der Berliner Republik zum alltäglichen Bedürfnis geworden - mal geht es um die türkischstämmige Rechtsanwältin Seyran Ates, mal um eine Berliner „Idomeneo“-Opernaufführung.


In einer Berliner Zeitung wird derzeit vor dem Hintergrund eines Messerüberfalls auf einen jungen Mann erörtert, wie man mit jugendlichen Pöblern und Randalierern in der S- und U-Bahn umgeht. Ob man etwa türkisch oder arabisch aussehenden Jungs bitten kann, ihre Schuhe von der Sitzbank zu nehmen, ohne ein Messer in den Bauch zu bekommen.

Text: F.A.Z., 01.11.2006, Nr. 254 / Seite 3
Bildmaterial: dpa
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.059.149 von redbulll am 01.11.06 14:11:21SPIEGEL ONLINE - 01. November 2006, 18:39
URL: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,445991,00.html

ERFURT
Pfarrer verbrennt sich aus Angst vor dem Islam
In einem Erfurter Kloster hat sich ein evangelischer Geistlicher selbst verbrannt. In Abschiedsbriefen an seine Frau gibt er als Motiv Sorge vor der Ausbreitung des Islam an. Vorgesetzte, Kollegen und Bekannte sind entsetzt.

Erfurt - Der Mann übergoss sich gestern am Reformationstag gegen 10.45 Uhr auf dem Gelände des Erfurter Augustinerklosters mit Benzin und zündete sich an. Damit habe der 73-Jährige, der heute Mittag seinen Verletzungen erlag, seine große Sorge über die Ausbreitung des Islams zum Ausdruck bringen wollen, teilte Pröpstin Elfriede Begrich mit.

In einem Brief habe er dazu aufgefordert, das Problem ernster zu nehmen, sagte Begrich. In den letzten drei, vier Jahren habe er immer wieder gesagt, dass sich die evangelische Kirche stärker mit dem Islam befassen müsse. Bevor sich der Pfarrer im Ruhestand mit Benzin übergoss, soll er "Jesus und Oskar!" gerufen haben. Am 18. August 1976 hatte sich der Pfarrer Oskar Brüsewitz auf dem Marktplatz in Zeitz selbst verbrannt, was als Fanal gegen das DDR-Regime verstanden worden war.

Der Pfarrer, der sich seit 1989 im Ruhestand befand, wollte möglicherweise sogar am Gottesdienst im Augustinerkloster teilnehmen, doch die Tür am Westportal sei wegen Zugluft geschlossen gewesen, sagte Kurator Lothar Schmelz. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Mann sich während des Gottesdienstes habe verbrennen wollen, sagte Schmelz. Was dann geschehen wäre, wage er nicht zu denken.

Der Mann sei schließlich während des Gottesdienstes in eine Baugrube neben die Bibliotheksruine geklettert und habe sich dort mit Benzin übergossen und angezündet. Mitarbeiter des Klosters, die dies bemerkten hätten, seien sofort herbeigeeilt und hätten Hilfe geleistet. Der Pfarrer sei mit schwersten Verbrennungen in eine Spezialklinik nach Halle gebracht worden. Der Pfarrer hinterließ einen Abschiedsbrief an seine Frau. Sie bat jedoch, diesen nicht zu veröffentlichen.

Der Bischof der Kirchenprovinz Sachsen, Axel Noack, äußerte seine tiefe Bestürzung und Betroffenheit über die Tat. Zugleich betonte er, dass Christen einen Kampf der Kulturen ablehnten. Angst vor anderen Kulturen resultiere aus eigener Unsicherheit, betonte der Bischof. Christen dürften den Nächsten nicht aus den Augen verlieren, ob er einer anderen Religion angehöre oder Atheist sei. Sowohl Noack als auch Begrich räumten ein, dass das Islam-Thema immer wieder von anderen Diskussionen verdrängt worden sei. "Das Thema Islam diskutieren wir im Osten noch sehr unter uns", sagte Noack. Es gebe nur wenig muslimische Gesprächspartner, praktische Begegnungen seien eher die Ausnahme. "Wir befassen uns damit sehr viel in der Theorie."

Das Motiv für die Selbstverbrennung mache die Sache nicht leichter, sondern noch komplizierter, sagte Noack. "Die Tragik bleibt." Er hoffe, dass es nun in der Frage, wie Christen zum Islam stehen, keine Unruhe gebe.

ffr/ddp/AP/dpa
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.072.592 von redbulll am 01.11.06 22:40:04Auch geistliche bedürfen manchmal therapheutischer betreuung,das fanal zeigt dies deutlich auf.
finde den islam sehr bedrohlich - die biedermänner hier lassen die

branstifter gewähren und ernähren sie auch noch-

habe zwar persönlich guten kontakt zu muslimen, die hier einfach ihr

leben gestalten wollen - das ist eben so , wie es im nazideutschland

auch nette deutsche gab , die aber ... ihr wisst schon ...
In einer Berliner Zeitung wird derzeit vor dem Hintergrund eines Messerüberfalls auf einen jungen Mann erörtert, wie man mit jugendlichen Pöblern und Randalierern in der S- und U-Bahn umgeht. Ob man etwa türkisch oder arabisch aussehenden Jungs bitten kann, ihre Schuhe von der Sitzbank zu nehmen, ohne ein Messer in den Bauch zu bekommen.


Die Erfahrung hab ich selber gemacht. Ich hab (als früherer Eisenbahner) einen jungen Türken eigendlich freundlich gebeten er solle doch seine dreckigen Schuhe von der Sitzfläche nehmen oder sie ausziehen. Normale Menschen würden sofort Ihre Schuhe runter nehmen, von dem kleinen vielleicht 16jährigen Türken wurde ich als ungewaschener stinkender Schweinefleischfresser bezeichnet, das ginge mich nichts an und ich solle doch am Bahnhof rauskommen dann würde ich schon sehen was mir passiert. Leider hab ich es verpasst den Kleinen übers Knie zu legen und ein paar auf den Popo zu hauen wie man das eben schon mal macht mit rotzfrechen Kindern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.074.963 von Peter_Pan.com am 02.11.06 09:01:59
Islamdebatte
Das Kopftuch als Symbol der Verachtung
Im Kopftuchstreit haben sich Grüne und Muslime für die Meinungsfreiheit stark gemacht. Das kostet nichts und kann jeder. Um eine ernsthafte Debatte drückten sich beide Seiten. Warum nur fällt es den Grünen so schwer, sich hinter den Aufruf ihrer Abgeordneten Deligöz zu stellen: Legt das Kopftuch ab! Es ist ein Symbol der Verachtung der deutschen Gesellschaft.
Von Mariam Lau

„Ein gutes Treffen“ sei das gewesen, erklärte Grünen-Fraktionschefin Renate Künast, nachdem man sich mit Vertretern muslimischer und türkischer Verbände wegen der Morddrohungen gegen die Abgeordnete Ekin Deligöz getroffen hatte, die in der „Bild“-Zeitung vor zwei Wochen zum Ablegen des Kopftuchs aufforderte. Es war aber kein gutes Treffen. Es war eine beschämende Demonstration von Gratismut. Es kostet nämlich nichts, sich für Meinungsfreiheit stark zu machen – das kann Ali Kizilkaya vom Islamrat auch.

Teuer wäre es geworden, wenn die Grünen-Fraktion sich auch hinter den Aufruf von Frau Deligöz gestellt hätte: legt das Kopftuch ab! Es ist ein Symbol der Abgrenzung von der deutschen Gesellschaft, in vielen Fällen sogar der Verachtung! Legt es ab und kommt im Heute an! Stattdessen kommen gebetsmühlenartig die immer gleichen Phrasen und Ausflüchte: so lange das Tuch freiwillig getragen werde, sei es Auslegungssache jeder Einzelnen. Und schließlich schleppe die katholische Kirche ja auch noch etliche Atavismen mit sich herum; kein weibliches Priestertum, Ablehnung der Homosexualität! Und wolle man einen Feldzug gegen das Kopftuch, müsse man auch gegen die jüdische Kippa vorgehen, wird mit unschuldigem Augenaufschlag zu bedenken gegeben, und das könne doch nun wirklich niemand wollen.

Diese Art von Heuchelei kommt natürlich den Gegenspielern auf der anderen Seite sehr gelegen. Es war der Vorsitzende der säkularen Türkischen Gemeinde Deutschlands, Kenan Kolat, der Frau Deligöz bescheinigte, „Unsinn“ zu reden - und der dann großzügig konzidierte, er sei dafür, „sie diesen Unsinn auch frei reden zu lassen“. Eine Bemerkung, die er sich einem männlichen türkischen Politiker gegenüber niemals erlaubt hätte.

Der türkische Botschafter in Deutschland hingegen, Herr Irtemcelik, hat es seit zehn Tagen nicht für nötig befunden, Frau Künast auf einen Brief zu antworten, indem sie um seine – und des türkischen Staates – Hilfe bei der Abwehr der Morddrohungen gegen ihre grüne Fraktionskollegin gebeten hatte. Das sei nicht Sache des türkischen Staates. Herr Irtemcelik ist aber der erste, von Angelegenheiten des türkischen Staates zu sprechen, wenn es um Deutsch im Kindergarten oder Fragebögen an Muslime geht.




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Es gibt keine neutralen Kopftücher. Mag sein, dass eine Frau, die in einem anatolischen Dorf aufgewachsen ist und es seit Generationen nicht anders kennt, keine Feindseligkeit damit verbindet, sondern einfach das Gefühl, vollständig angezogen zu sein. Trotzdem ist es auch in ihrem Fall eine praktizierte Abgrenzung von der deutschen Gesellschaft; wie ja auch in der Tat sehr viele dieser Frauen kein Deutsch können und auch keinen Wert darauf legen.

Eine Studie der Adenauer-Stiftung – deren empirische Basis zweifelhaft ist, weil sie zu viele Akademikerinnen enthält, um repräsentativ für die türkischstämmigen Frauen zu sein - stellt sogar unter dieser Klientel 30 Prozent fest, die glauben, dass die Menschheit nicht gleich vor Gott sei; einige sind deutlich gleicher als andere, und drei Mal dürfen Sie raten wer. 90 Prozent von ihnen sprechen sich gegen die Demokratie als Staatsform aus, und immerhin elf Prozent – der Akademikerinnen! – wollen eine „Regierung von Gottes Gnaden“. 87 Prozent von ihnen sind überzeugt, dass der Islam anderen Religionen überlegen sei.

Überlegenheitsgefühle sind das eine, das Bild vom Mann das andere. Die jungen Mädchen, die in hochhackigen Schuhen aus ihren Kajal-Augen in die Welt blitzen, lassen irgendwie gewisse Zweifel daran aufkommen, dass es hier um Keuschheitsbezeugungen geht. In Wahrheit geht es um etwas, dass im amerikanischen College-Jargon „Prick teasing“ heißt, und das wir jetzt hier mal höflich mit „wasch mich, aber mach mir den Pelz nicht naß“ übersetzen wollen. Die Koketterie besteht darin, zu signalisieren, dass die Männer nicht anders könnten, als zum Tier werden, wenn man einmal herzeige, was man so alles hat. Dass man den deutschen Altersgenossinnen bei der Gelegenheit mal eben signalisiert hat, dass man sie für Huren hält, versteht sich von selbst. Obendrein ist die Betonung der kajalumrandeten Augenpartie auch ein Spiel mit dem Bild der Terroristen – keine Zuschreibung von außen, ein freiwilliges Spiel. Versuchen Sie mal, hinter einem Augenschlitz ein freundliches Gesicht zu machen: es ist unmöglich. Es geht hier also beim Gespräch über das Kopftuch nicht nur um die Frauen als Opfer der Patriarchen, obwohl es von ihnen noch viel, viel zu viele gibt. Es geht auch um die, die es freiwillig tun. Warum sollte man ihnen nicht deutlich signalisieren, dass wir sie lieber offen in unserer Mitte hätten?

Artikel erschienen am 01.11.2006

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WELT.de 1995 - 2006
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.074.963 von Peter_Pan.com am 02.11.06 09:01:59Peter,
ja der Schritt vom anatolischen Ziegen oder Eseltreiber kommt zu schnell,
vom Esel zum BMW,
leider machen die Grünen viel möglich....
Cl.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.111.594 von Claptoni am 03.11.06 21:20:17Jugendgewalt

„Spring doch endlich“

Von Rüdiger Soldt

Großeinsatz vor dem Rathaus: Lörracher Polizei
07. November 2006
In der südbadischen Stadt Lörrach haben am Montag jugendliche Randalierer versucht, eine junge Frau, die sich von einer etwa 70 Meter hohen Terrasse im 16. Stock des Rathauses stürzen wollte, in ihrer Absicht zu bestärken. Während Polizei, Feuerwehr, Ärzte, Rettungskräfte und Psychologen die Frau seit 11 Uhr mit allen Mitteln zu überzeugen versucht hatten, nicht Selbstmord zu begehen, forderten einige junge Männer die 21 Jahre alte Frau auf, vom Dach zu springen. Sie riefen mehrfach und laut: „Spring doch endlich!“ Und: „Es wird langweilig.“

Als einige Obdachlose auf dem Lörracher Rathausplatz dann für die selbstmordgefährdete Frau Partei ergriffen und den Jugendlichen „Haltet die Schnauze“ zuriefen, sie aber auch mit ausländerfeindlichen Sätzen attackierten, kam es zu einer Schlägerei. Die Randalierer hatten sich auf dem an den Rathausplatz grenzenden Bahnhofsvorplatz versammelt und konnten nur mit großer Mühe von der Polizei zurückgedrängt werden. Ein vergleichbarer Fall, bei dem eine vor dem Selbstmord stehende Person öffentlich von Passanten hierzu aufgefordert wurde, ist zumindest der baden-württembergischen Polizei nicht bekannt.

Brutale Schlägerei in Musikkneipe

Die jugendlichen Randalierer sind der Polizei seit Jahren bekannt, weil einige zur Gewalt neigen und auch schon straffällig geworden waren. Nach Auskunft der Polizei stammen sie gebürtig aus dem Kosovo, Albanien und aus der Türkei, die meisten von ihnen sind aber deutsche Staatsbürger. Einige der Jugendlichen, die zwischen 16 und 20 Jahre alt sind, waren auch an der brutalen Schlägerei in einer Lörracher Musikkneipe in der Grabenstraße im Oktober 2004 beteiligt, bei der einige Polizisten verletzt wurden. Bei der Schlägerei vor dem Rathaus am Montag wurden von etwa 35 Polizisten sechs verletzt. Nur mit Hilfe der Bundespolizei und zehn zusätzlicher Bereitschaftspolizisten gelang es überhaupt, die Situation zu entschärfen.

Zur Aufklärung des Zwischenfalls setzte die Polizei eine Ermittlungsgruppe ein. Gegen zwölf Jugendliche wird wegen Körperverletzung, Beleidigung und wegen des Widerstands gegen Vollzugsbeamte ermittelt. Acht Jugendliche nahm die Polizei vorübergehend fest. Seit den Krawallen in der Grabenstraße im Oktober 2004 hat die Polizei ein Programm zur repressiven Bekämpfung der Jugendkriminalität aufgelegt. Straftaten Jugendlicher sollen schneller und konsequenter verfolgt werden; die Polizei ist bei Veranstaltungen von Jugendlichen mit mehr Beamten vertreten als normalerweise üblich.

Die große Kreisstadt Lörrach, die nur wenige Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt liegt, hat 47.000 Einwohner und ist die größte und wichtigste Stadt im Markgräflerland. Nennenswerte wirtschaftliche und soziale Probleme hat Lörrach nicht - die Arbeitslosenquote liegt bei fünf Prozent. Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm (CDU) sagte, sie sei entsetzt, die „Rufe der bekannten gewaltbereiten Jugendlichen“ seien nicht nachvollziehbar und ließen jede Anteilnahme vermissen. Die Obdachlosen dagegen hätten „Verantwortungsbewußtsein“ gezeigt, indem sie die Jugendlichen kritisiert hätten. Etwa um 16 Uhr konnten Psychologen der Polizei die junge Frau auf der Rathausterrasse dann endlich davon überzeugen, nicht in die Tiefe zu springen.
Text: rso., F.A.Z., 08.11.2006, Nr. 260 / Seite 11
Bildmaterial: picture-alliance/ dpa/dpaweb
das türken oder moslems gläubiger sind als christen halte ich für ein gerücht.

schaut man in die kriminalitätsstatistik berlins und das faktum das 40 prozent der berliner türken arbeitslosengeld(2) kassieren,dann stellt man schnell fest :

da im islam und in der bibel gefordert wird,fleissig zu sein:

fast die hälfte der berliner türken hat mit anständigem religiösem leben und mit glauben nix zu tun.



oder heisst glauben etwa:

allah ist geil,und jetzt lasst uns alle den typen dort verprügeln und dann im amt stütze abgreifen :laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.235.469 von whitehawk am 09.11.06 10:22:47Biste eigentlich Koch?,es kommt immer eintopf bei dir raus.:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.237.764 von shitpalaver am 09.11.06 12:35:22Doppelt geförderte Föderation
Islam-Föderation bekam laut Magazinbericht unrechtmäßig doppeltes Fördergeld für Lehrer - Verwaltungsgericht weist Klage des Dachverbands auf Staatsvertrag zurück
Die Islamische Föderation Berlin (IFB) hat nach Informationen des ZDF-Magazins "Frontal 21" in mindestens vier Fällen unrechtmäßig doppelte Fördergelder für von ihr eingestellte Lehrer bezogen. Dies habe die zuständige Agentur für Arbeit bestätigt, teilte das Magazin vorab mit. Die Arbeitsagentur habe die IFB aufgefordert, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Sollte sich der Verdacht in einer Anhörung erhärten, wolle die Behörde die Mittel zurückfordern.

Nach Angaben von "Frontal 21" steht die Föderation im Verdacht, bei der Beantragung der Fördergelder falsche Angaben gemacht zu haben und so eine Doppelförderung erreicht zu haben, da zusätzlich Mittel vom Berliner Senat geflossen seien. Die Förderung der Arbeitsagentur sei für von der IFB angestellte Lehrer gezahlt worden, die auf dem Arbeitsmarkt als schwer vermittelbar galten. Der Vizepräsident der IFB, Burhan Kesici, räumte ein, dass es zu Doppelförderungen gekommen sei. Hierzu seien jetzt Gespräche mit der Agentur für Arbeit geplant. Unterdessen wurden die Ermittlungen der Berliner Staatsanwaltschaft gegen die IFB wegen Subventionsbetrugs und Nötigung eingestellt. Bei den Ermittlungen habe sich kein Tatverdacht dafür ergeben, dass die Föderation die von ihr angestellten Lehrer genötigt hat, 20 Prozent ihrer Gehälter an die Föderation abzutreten, sagte der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Michael Grunwald.

Die Islamische Religionsgemeinschaft hat in der Zwischenzeit vor dem Berliner Verwaltungsgericht eine weitere Niederlage erlitten. Die Richter wiesen eine Klage des Berliner Dachverbandes von Moscheevereinen der umstrittenen Islamischen Föderation als unbegründet zurück, mit der der Verband den Senat zum Abschluss eines Staatsvertrages zwingen wollte.

Nach Ansicht des Verwaltungsgerichtes ist der Berliner Senat nicht verpflichtet, einen Staatsvertrag wie mit den beiden großen Kirchen abzuschließen. Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes stehe es "völlig im Belieben" und damit auch im politischen Ermessen des Staates, ob er einen solchen Vertrag abschließen will, heißt es in der erst jetzt vorliegenden schriftlichen Begründung zu dem am 9. August ergangenen Urteil. Die Religionsgemeinschaft hat auf eine Berufung gegen das Urteil verzichtet und prüft stattdessen eine Verfassungsklage. ddp, dpa

taz Berlin lokal Nr. 8120 vom 8.11.2006, Seite 24, 81 Agentur

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Antwort auf Beitrag Nr.: 25.247.919 von redbulll am 09.11.06 21:03:19Das die IFB überhaupt gefördert wird halte ich schon für falsch.
Als erwiderung von #52 kann ich allerdings damit wenig anfangen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.247.919 von redbulll am 09.11.06 21:03:19...wenn einer schon Keseci heißt ... muß man Schlimmes befürchten .. die Steigerung wäre ja nur noch Zlatko und/ oder Kübelböck



Komm in meine Jurrrrrrrrrrrrte!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.251.166 von Gammelfleischer am 10.11.06 02:05:03#54:
es war auch nicht als Erwiderung zu #52 gemeint,
das wurde automatisch so eingestuft.


Kriminalität
Freispruch im "Ehrenmord"-Prozess
Einem türkischen Mann aus Iserlohn wurde vorgeworfen, die Ex-Freundin seines Bruders erschossen zu haben. Zuvor war die Frau über Monate bedroht worden. Doch der mutmaßliche Täter entging jetzt einer Verurteilung - aus Mangel an Beweisen.
Hagen - Im Prozess um den Iserlohner "Ehrenmord" hat das Landgericht Hagen den Angeklagten aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Es gebe keine ausreichende Gewissheit für eine Verurteilung des 38-Jährigen, sagte der Vorsitzende Richter am Freitag. Zuvor hatten Verteidigung und Staatsanwaltschaft auf Freispruch plädiert.

Dem Türken war vorgeworfen worden, am Silvesterabend des vergangenen Jahres die 32-jährige ehemalige Lebensgefährtin seines Bruders und deren neuen Freund (23) mit Kopfschüssen getötet zu haben. Motiv der Tat soll laut Staatsanwaltschaft die Wiederherstellung der "Familienehre" gewesen sein.

Das Opfer hatte über fünf Jahre mit dem Bruder des Angeklagten zusammengelebt. Sie hatten einen zur Tatzeit zweijährigen Sohn. Im August 2005 trennten die beiden sich. Die Frau ging später eine neue Beziehung ein. Der ehemalige Partner hatte die Frau daraufhin Monate lang schikaniert. Der Richter sprach in der Urteilsbegründung von einem "unerträglichen Kesseltreiben" mit Beschimpfungen, Auflauern, Einschüchterungsversuchen und Todesdrohungen. Dem Mann sei gerichtlich verboten worden, sich der Frau zu nähern.

In der Tatnacht schoss der weiterhin unbekannte Täter aus etwa 50 Zentimetern je zwei Mal den Opfern in den Kopf. Ein 19-jähriger Cousin des 23-Jährigen überlebte einen Kopfdurchschuss schwer verletzt. Der Richter sagte, es sei kein "annähernd nachvollziehbares Motiv für die Tat erkennbar".

Die Staatsanwaltschaft hatte ihre Anklage zunächst unter anderem auf Schmauchspuren, die bei dem 38-Jährigen gefunden wurden, gestützt. Ein Sachverständigen-Gutachten konnte jedoch keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen den Spuren und einer Täterschaft des Mannes nachweisen.

Es gelte der Grundsatz: Im Zweifel für den Angeklagten, sagte der Vorsitzende Richter.

WELT.de/dpa

Artikel erschienen am 12.11.2006

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WELT.de 1995 - 2006
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.297.542 von redbulll am 11.11.06 18:15:43kandal bei Sat.1
Dieser Rüpel beleidigt alle Ostdeutschen

Dancer Mohamad startete bei „You Can Dance“ (immer freitags, 20.15 Uhr) eine Pöbel-Attacke

Berlin – Gestern Abend startete die neue Sat.1-Show „You Can Dance“ – und schon gibt’s den ersten Skandal!

Kandidat Mohamad (20) und seine Kollegen Khaled (19) und Felix (20) scheiterten an der Jury, schimpften anschließend:

„Das Schlimmste hier, sind diese dicken hässlichen Mädchen aus Dunkeldeutschland. Diese Ostmädchen, diese richtig fetten, die denken, sie sind sexy, und dann mit so engen Klamotten, wo so der Speck an den Seiten rausquillt.“

Doch damit nicht genug!

Sein Kumpel Felix zetert:

„Oder noch schlimmer, diese Jungs aus dem Osten, die ihre Strümpfe über dem Hosenbein tragen und dann mit ihrer Braut hier entlangstelzen, mit irgendwelchen dicken Silbergürteln.“

Die Politik ist empört!

Bundestagsabgeordnete Antje Blumenthal (CDU), Mitglied des Rundfunkrates, zu BILD:

„Wer so etwas ausstrahlt, sollte selber mal in den Spiegel gucken. Solche menschenfeindlichen Aussagen gehören nicht ins deutsche Fernsehen!“ (dac)
http://www.bild.t-online.de/BTO/leute/aktuell/2006/11/11/rap…
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.327.242 von redbulll am 12.11.06 13:01:03Angeblich staatenlos
"Geduldete" erschlichen Sozialhilfe in Millionenhöhe


Eine Mutter hatte zwölf Kinder angegeben, für die sie Sozialhilfe bezog - doch war die Frau so jung, daß sie die Kinder im Abstand von wenigen Monaten hätte bekommen haben müssen. Die neue Ermittlungsgruppe rechnet mit 200 Verdächtigen allein im Kreis Offenbach.


as. KREIS OFFENBACH, 12. November. Polizei und Mitarbeiter der Offenbacher Kreisverwaltung sind mindestens 71 Asylbetrügern aus Jordanien auf die Spur gekommen, die aufgrund falscher Angaben zu ihrer Herkunft und Identität seit Anfang der neunziger Jahre mindestens 3,4 Millionen Euro Sozialhilfe erschlichen haben. Die Beschuldigten hatten behauptet, staatenlose Palästinenser zu sein und politisch verfolgt zu werden. Als Heimatstädte nannten sie häufig Jenin oder Ramallah im Westjordanland. Wer staatenlos ist, kann nicht abgeschoben werden - so mußten die Beschuldigten auch nach Ablehnung ihrer Asylanträge geduldet werden.

Polizei und Kreisverwaltung in Dietzenbach - einer südhessischen Kleinstadt mit hohem Ausländeranteil - hatten im April dieses Jahres eine gemeinsame Ermittlungsgruppe "Wohlfahrt" gegründet, nachdem sich Verdachtsmomente auf diese Form des Asyl- und Sozialhilfebetrugs gehäuft hatten. 32 Verfahren sind inzwischen abgeschlossen; 71 Menschen wurden seither abgeschoben oder haben Deutschland freiwillig verlassen. In weiteren 75 Fällen dauern die Ermittlungen noch an, so daß sich die Schadenssumme noch deutlich erhöhen dürfte. Die Zahl der Verdächtigen im Kreis Offenbach wird auf insgesamt 200 Personen geschätzt.

Nach Angaben des Offenbacher Polizeipräsidenten Heinrich Bernhardt und Landrats Peter Walter (CDU) haben die Beschuldigten zwar mit "hoher krimineller Energie" gehandelt und "unsere liberalen Gesetze konsequent ausgenutzt", organisierte Kriminalität schlossen sie jedoch aus. Vielmehr sei davon auszugehen, daß sich in Jordanien herumgesprochen habe, wie gut es sich in Deutschland leben lasse. Bernhardt glaubt auch nicht, daß es sich um ein spezifisches Problem des Kreises Offenbach handelt. Er vermute vielmehr, daß es ähnliche Fälle auch anderswo gebe. "Wir sind nur die ersten, die dem nachgegangen sind", sagte er.

Bernhardt berichtete von einem Fall, in dem der Großteil einer Großfamilie in Jordanien lebte, aber in Deutschland weiter Sozialleistungen bezog und die zur Verfügung gestellte Wohnung untervermietet war. Einer 40 Jahre alten Jordanierin, die 2001 als angeblich staatenlose Palästinenserin mit ihren sieben Kindern nach Deutschland eingereist war, zahlte der Kreis insgesamt 208 000 Euro an Unterstützung. Für einen jungen Mann, der gefälschte Dokumente vorgelegt hatte, wurden medizinische Behandlungskosten in Höhe von 530 000 Euro übernommen.

Bernhardt zufolge ist der Erfolg der Ermittlungsarbeit nur der sehr engen und unkomplizierten Zusammenarbeit zwischen Polizei und Kreisverwaltung zu verdanken. Nur durch die Vernetzung von Informationen habe sich überhaupt erst ein Anfangsverdacht ergeben. Um allerdings die wahre Identität der Verdächtigen herauszubekommen, waren aufwendige Ermittlungen notwendig. Zwar reichte manchmal auch ein Aktenstudium wie im Fall der Mutter von angeblich zwölf Kindern, die noch so jung war, daß sie diese im Abstand von jeweils wenigen Monaten hätte zur Welt gebracht haben müssen.

Meistens mußten die Mitarbeiter für Nachforschungen jedoch mehrmals in arabische Länder reisen. Dabei waren sie auch auf die Unterstützung des Bundeskriminalamtes und der jordanischen Behörden angewiesen, die sich Walter zufolge sehr kooperativ verhielten. Der Nachweis der Herkunft der angeblich Staatenlosen erwies sich als Sisyphusarbeit - schon bei der Transkription der arabischen Namen ins Deutsche schleichen sich immer wieder abweichende Schreibweisen ein, so daß ein rein technischer Abgleich von Datenprogrammen nicht hilft. Nach Angaben des Landrats nennen einige Asylsuchende gezielt Krisengebiete im Nahen Osten als Herkunftsorte, um derartige Recherchen zu erschweren.

Der Kreis Offenbach hat inzwischen nicht nur die Sozialleistungen eingestellt, sondern auch Strafverfahren wegen Betrugs, Falschbeurkundung und Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet. Auch zu Unrecht erhaltene Zahlungen, die oft mehrere hunderttausend Euro ausmachen, werden zurückgefordert. Dies ist laut Walter keineswegs aussichtslos. In ähnlichen Fällen in der Türkei sei dies schon oft gelungen. Der Kreis erhofft sich von seinem konsequenten Vorgehen auch eine abschreckende Wirkung für potentielle Betrüger. "Denn auch das spricht sich in den Ländern herum", sind Walter wie auch der Polizeipräsident überzeugt. Sie betonen, daß sie keineswegs alle Asylbewerber unter Generalverdacht stellen wollten. Es gebe viele verfolgte Menschen, die unter politischer Verfolgung, Haft oder Folter litten. An deren Bleiberecht wolle man nicht rütteln.



Text: F.A.Z., 13.11.2006, Nr. 264 / Seite 4
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Über Spanien lacht die Sonne, über Deutschland lacht die ganze Welt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.357.805 von redbulll am 13.11.06 13:15:03Massenrangelei in Kreuzberg
Hundert Berliner Jugendliche attackieren Polizisten

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1400 Jobs betroffen
Sparkassen wollen Rechenzentren schließen

Verdacht der Untreue
Großrazzia bei Siemens

Berlin (RPO). Am Mittwochabend ist es im Berliner Stadtteil Kreuzberg zu einer Massenrangelei zwischen Polizei und Jugendlichen gekommen. Als die Beamten zwei Teenager festnehmen wollten, sahen sie sich plötzlich über hundert Jugendlichen gegenüber, die sie attackierten und beschimpften.


Die Polizisten waren nach Kreuzberg gerufen worden, weil zwei Zwölfjährige versucht hatten, einem 15-Jährigen einen MP3-Player zu rauben. Als die Beamten die beiden Tatverdächtigen zum Funkstreifenwagen bringen wollte, tauchten plötzlich die anderen Jugendlichen auf und bedrängten und beschimpften die Beamten massiv.


Die Polizisten wurden nach eigenen Angaben mit Faustschlägen attackiert und bedrängt. Erst als Verstärkung von rund 45 zivilen Beamten und Kripo vor Ort war, beruhigte sich die Situation. Die beiden zwölfjährigen türkischstämmigen Jugendlichen wurden an ihre Eltern übergeben.
http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/panorama/de…
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.410.825 von redbulll am 15.11.06 14:37:14SPIEGEL ONLINE - 15. November 2006, 18:31
URL: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,448621,00.html

BERLIN
Kiez-Keilerei - schwere Vorwürfe gegen Polizei
Von Anna Reimann

Hundert Jugendliche sind in Berlin-Kreuzberg auf Polizisten losgegangen, nachdem Beamte versucht hatten, zwei Zwölfjährige festzunehmen. Die Kiez-Bewohner behaupten, die Polizei habe mit rassistischen Sprüchen provoziert - die Beamten erklären, sie seien beleidigt und bedroht worden.

Berlin - "Hey, du bist jetzt ein Opfer", ruft das Mädchen, das an der Wand des Telefonladens Wrangelstraße Ecke Oppelner lehnt. Das "Opfer" heißt Mehmet, ist 23 Jahre alt, und ist hier heute so etwas wie ein Star - wenn auch ein sehr derangierter: Das Gesicht ist zerbeult, voller grün-blauer Schatten, das Weiß des linken Auges ist blutrot, die Äderchen geplatzt. Um den Hals trägt Mehmet eine Schaumstoffkrause. Sein Aussehen habe er den Polizisten zu verdanken, sagt Mehmet.


Mehmet Yüksel
Polizisten, festgenommene Jugendliche: "Wie Schwerverbrecher" behandelt"
Gestern Nachmittag im Wrangelkiez in Berlin-Kreuzberg: Polizisten nehmen zwei Zwölfjährige fest. Die Jungs sollen versucht haben, einem 15-Jährigen einen MP3-Player zu stehlen. Da eskaliert die Situation: Die Beamten wurden plötzlich von mehreren Jugendlichen "bedrängt, bedroht und beleidigt", berichtet ein Polizeisprechers SPIEGEL ONLINE. Etwa hundert Jugendliche seien es gewesen. Eine Massenschlägerei zwischen den Kiez-Jugendlichen - die meisten Türken - und der Polizei. "Zwei Beamte wurden durch Tritte und Schläge verletzt", sagt der Sprecher.

Für die Leute im Kreuzberger Wrangellkiez stellt sich die Situation anders dar: Der Mann aus dem Computerladen erzählt die Version, die Frau, die in der türkischen Bäckerei am Tresen steht und auch Herr Yüksel aus dem Lotto-Toto-Shop. Die Auseinandersetzung zwischen den Polizisten, den Jugendlichen und den Kiezbewohnern beobachtete er genau, sie fand direkt vor Yüksels Tür statt. "Es war wie bei Miami Vice. Die Polizisten sind mit Schlagstöcken und gezogenen Waffen über die Begrünung auf die Kinder zugestürmt." Kinder, die beiden Festgenommenen seien doch Kinder gewesen, sagt Yüksel.

Eine blonde Frau, die bei ihm im Laden steht, bestätigt seine Version und pflichtet ihm bei: "Das ist nicht nur die Version der Türken, auch alle Deutschen hier finden, dass die Polizei absolut unverhältnismäßig vorgegangen ist. Die kamen hier in 1.-Mai-Montur an - wegen zwei Kindern." Dass die Polizei die Zwölfjährigen wie "Schwerverbrecher ungewöhnlich grob" in Handschellen an eine Wand geschubst habe, das sei nicht angemessen gewesen.

"Ihr denkt, ihr könnt Euch alles erlauben!"

Neben dem "Arslan-Markt", hier fand gestern die Schlägerei statt, kippen heute ein paar türkische Männer Seifenschaum aus und schrubben den Gehweg. Viele Menschen hätten beobachtet, wie die beiden Kinder von den Polizisten an die Hausmauer gestellt wurden, berichtet einer der Männer. Ein Jugendlicher habe die Beamten "zur Rede stellen" wollen - Mehmet, der jetzt mit Halskrause und blauem Auge vor dem Callshop steht.

"Wortwörtlich habe ich gesagt: "Ihr seid doch alle gleich, nur weil ihr Uniformen anhabt, glaubt ihr, ihr könnt euch alles erlauben", schildert Mehmet die Situation. Da habe ihn der Polizist angeherrscht: "Geh dahin wo, du herkommst, du hast in Deutschland nichts zu suchen." Alle im Wrangelkiez bestätigen dieses Zitat, das wie eine Initialzündung wirkte: Die Massenschlägerei zwischen Polizisten und den Jugendlichen begann.

Mehmet war mittendrin. "Ein Cousin eines Bruders", so sagt er, sei einer den Festgenommenen, deshalb habe er sich eingemischt. "Ich wusste gar nicht mehr, woher die Schläge kommen, ständig sind Schlagstöcke auf mich nieder geprasselt. Und dann kam das Tränengas", sagt Mehmet. Polizisten hätten ihn in ihren Wagen gezerrt, ihn als "Kanake" beschimpft. "Und weiter auf mich drauf geschlagen."

"In was für einem Land leben wir?"

Bei der Polizei heißt es, Mehmet habe versucht Gefangene zu befreien, die Fahrzeuge der Polizisten beschädigt und heftigen Widerstand geleistet. Ob bei der Schlägerei "im Einzelfall Schlagstöcke oder Tränengas" zum Einsatz gekommen seien, könne er nicht beantworten, erklärte ein Polizeisprecher.

Anfang des Jahres hatte es in Berlin-Rudow mehrmals Massenschlägereien gegeben - aber im Wrangelkiez sei in der letzten Zeit nichts Ähnliches vorgefallen, so die Polizei. "Die Geschichte ist ein Einzelfall."

Wer wen provoziert hat - für die Jugendlichen in der Wrangelstraße ist der Fall klar. "Die Bullen sind hier doch total rassistisch", sagt einer, der seinen Namen nicht nennen will. Das Mädchen, das Mehmet eben noch mit "Hey Opfer" begrüßt hat, fragt: "In was für einem Land leben wir denn, dass uns Leute sagen, wir sollen nach Hause gehen? Wir sind hier geboren."

Ein dunkelrotes Auto fährt vorbei. Ein Junge brüllt: "He, das sind wieder die Scheiß-Zivilbullen". Gelächter. Die ersten Jugendlichen haben sich schon wieder in die Läden zurückgezogen, ins Callcenter, die Dönerbude oder die Rösterei. Da kommt Senal vorbei. Er ist 31, hat die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Senal trommelt die Jugendlichen zusammen. Er schärft ihnen noch mal ein, wie wichtig es sei, dass die Öffentlichkeit erfährt, wie die Polizei sie hier behandle. Die Situation sei "extrem brenzlig". "Ich sage: Es dauert nicht mehr lange und es ist hier wie in den Pariser Vororten."


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Erst nachdem die "Rassismus"-Vorwürfe gegen die "Bullen" feststanden, hat spiegel.de auch die Herkunft der orientalischen Nachwuchsgangster enthüllt.
Und schuld ist natürlich die deutsche Gesellschaft, nicht aber der Kriminelle und seine Erziehungsberechtigten.
In den USA sitzen solche Leute im nächsten Flugzeug.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.421.326 von redbulll am 15.11.06 19:03:2317:12, ergänzt 18:35 -- Tages-Anzeiger Online
13-Jährige mehrfach von Jugendlichen vergewaltigt

Rolf Nägeli, Chef Fachgruppe Kinderschutz, Peter Rüegger, Chef Kommissariat Ermittlungen, Vera Lang Temperlin, Präsidentin Schulpflege Glatttal (v.l.) vor den Medien.


Die Stadtpolizei Zürich hat heute 13 Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren verhaftet. Sie sollen am letzten Wochenende in Oerlikon ein 13-jähriges Mädchen mehrfach vergewaltigt haben. Die Tat haben sie gefilmt.

Empört und betroffen traten Schulbehörden und Polizei der Stadt Zürich vor die Medien und berichteten über einen der schwersten Fälle von sexuellem Missbrauch unter Minderjährigen der letzten Jahre: Gemäss ersten Erkenntnissen wurde ein 13-jähriges Mädchen über das vergangene Wochenende von mehreren Tätern vergewaltigt.
Die Schülerin hielt sich zur Tatzeit mit ihrem 15-jährigen Freund in der Wohnung seines Kollegen in Zürich-Oerlikon auf. Die Jugendlichen haben ihre Tat mit Handy-Kameras aufgenommen.



Am Montag habe es wegen des Vorfalls Gerüchte im Schulhaus gegeben, berichtet die Polizei. Die Verantwortlichen des Schul- und Sportdepartements der Stadt Zürich nahmen darauf Kontakt mit der Kinderschutztruppe der Stadtpolizei auf.
Die 13 Jugendlichen wurden heute festgenommen. Sie stammen aus der Schweiz, Mazedonien, Serbien-Montenegro, aus der Dominikanischen Republik, Italien und Bosnien-Herzegowina. Alle sind in der Stadt Zürich wohnhaft.

Im selben Schulhaus
Das Mädchen und vier der Jugendlichen gehen in Zürich-Seebach im Schulhaus Buhnrain zur Schule - aber nicht in die gleiche Klasse, wie die Stadtpolizei Zürich und das Schul- und Sportdepartement erklärten.
Offenbar habe es noch weitere Übergriffe gegeben, dies kam aber erst bei den Ermittlungen heraus. Das Opfer wird derzeit von Fachleuten an einem geschützten Ort betreut. (grü/ap/sda)

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/zuerich/688438.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.465.063 von redbulll am 16.11.06 18:50:4017:23 -- Tages-Anzeiger Online
Steffisburg: weiterer Verdächtiger in Haft
Die Steffisburger Behörden haben einen weiteren Verdächtigen im Fall der sexuell missbrauchten 14-jährigen Schülerin ermittelt. Der 18-Jährige wurde in Untersuchungshaft gesetzt.

Damit befinden sich zur Zeit acht junge Männer im Alter zwischen 15 bis 18 Jahren wegen Kollusionsgefahr in Untersuchungshaft. Bei den Jugendlichen soll es sich um Ausländer verschiedener Nationalitäten sowie einen Schweizer tamilischer Herkunft handeln.
Die Jugendlichen werden verdächtigt, sexuelle Übergriffe auf eine 14-Jährige begangen zu haben. Im Laufe der Untersuchungen zeigte sich, dass es bereits vor einem Jahr zu einem ähnlichen Vorfall gekommen ist. Damals handelte es sich beim Opfer um ein vierzehneinhalbjähriges Mädchen. (krj/sda)
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/688442.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.465.096 von redbulll am 16.11.06 18:52:34
SPIEGEL ONLINE - 16. November 2006, 15:11
URL: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,448826,00.html

BERLIN
Eskalation im Kiez - Krawalle alarmieren Polizei
Von Anna Reimann

Jugendliche gehen auf Polizisten los, arabische und türkische Anwohner behindern Feuerwehr und Sanitäter: Drohen in Berlin Zustände wie in Pariser Vorstädten? Kids sprechen von einer "brenzligen Stimmung" und Polizeibeamte geben zu: Sie haben in manchen Straßen ein "mulmiges Gefühl".

Berlin - Die Stimmung im Kreuzberger Wrangelkiez, einem zugigen Altbauviertel mit hohem Ausländeranteil, ist aufgeladen. Ein paar Dutzend Jugendliche, ausnahmslos Kids aus türkischen und arabischen Einwandererfamilien, haben sich vor einem Callcenter versammelt. Einer sagt: "Was wollen die Scheiß-Ostbullen hier, die sind kürzer als wir in der BRD und sagen uns, wir sollen wieder in die Türkei gehen?"


Mehmet Yüksel
Polizeieinsatz im Wrangelkiez: "Stimmung ist sehr brenzlig"
Französische Verhältnisse mitten in Berlin: Am Dienstag eskalierte ein Polizeieinsatz zu einer Massenschlägerei zwischen Ordnungshütern und 100 türkischen Jugendlichen. Entgleitet der Polizei in Deutschland jetzt die Kontrolle über ganze Straßenzüge wie den Flics in Frankreich schon lange die Kontrolle in den Vorstädten?

Die Schlägerei geschah einen Tag vor einer Pressekonferenz von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und Bundesjustizministerin Brigitte Zypries. Ihre Botschaft aus dem Regierungsviertel: Deutschland gehört zu den sichersten Ländern der Welt.

Ein paar Kilometer weiter ist man sich da nicht so sicher. "Die Stimmung ist sehr brenzlig", sagt der 31-jährige Türke Senal, der von den Kids in der Wrangelstraße verehrt wird wie ein Kiezfürst. "Es dauert nicht mehr lange und es ist hier wie in den Pariser Vororten" - was Senal sagt, klingt nicht nur wie eine Drohung. Es ist eine.

Zustände wie in der Pariser Banlieue, wo im letzten Jahr nach dem Tod zweier Jugendlicher heftige Unruhen entbrannten - die Kinder maghrebinischer und schwarzafrikanischer Einwanderer ganze Stadtteile terrorisierten, Busse anzündeten, Angst und Schrecken verbreiteten? Wo die Staatsgewalt zum machtlosen Beobachter verkam? Und wo Innenminister Nicolas Sarkozy schließlich meinte, man müsse die Vororte "durchkärchern", um sie zu säubern?

"Anderen einen Hoffnungsschimmer geben"

Politiker aller Parteien wiegelten schnell ab, als es vor einem Jahr darum ging, ob französische Zustände auch in deutschen Städten drohten. Diese Gefahr gebe es schon deshalb nicht, weil die Einwandererjugendlichen mitten in deutschen Städten lebten und nicht isoliert am Rand. Die Verhältnisse der muslimischen Einwanderer in Frankreich und Deutschland seien nicht zu vergleichen, heißt es unisono. Und der Bielefelder Jugendforscher Jürgen Mansel beruhigte in der "taz", in Frankreich existierten zwar "Stadtviertel, in denen Jugendliche keine Chance haben, einen Platz im Erwerbssystem" zu finden - hierzulande hingegen lebten auch in Problembezirken Jugendliche, die "anderen einen Hoffnungsschimmer" geben könnten.

Nach einem solchen Hoffnungsschimmer muss man in Gegenden wie der Wrangelstraße lange suchen. Und vergleichbare Konfrontationen häufen sich.

Der "Tagesspiegel" berichtet von zwei Fällen, in denen Dutzende bis hundert Jugendliche Polizisten bedroht hatten, oder die Feuerwehr am Löschen eines Brandes gehindert wurde. Im Mai haben in der Naunynstraße in Kreuzberg je zwanzig bis dreißig Türken und Araber an zwei Tagen hintereinander Polizisten nach der Festnahme zweier Straftäter mit Messern bedroht. Im Oktober wurde bei einem Wohnungsbrand in Kreuzberg die Feuerwehr von etwa 200 Ausländern dermaßen bedrängt, dass die Polizei gerufen werden musste. Die Polizisten schützten die Feuerwehr vor Übergriffen. Anders hätten die Löscharbeiten nicht fortgeführt werden können.

Rettungskräfte kamen nicht durch

60 Jugendliche gingen gestern in Berlin-Tempelhof auf einen Schüler los: Der 15-Jährige wurde verletzt. Er nannte Streitigkeiten zwischen Schülern zweier Schulen als Grund für die Auseinandersetzung. Nach Polizeiangaben wurde er von Jugendlichen arabischer und türkischer Abstammung verprügelt. Als die Polizei eintraf, waren die Schläger schon geflüchtet.

Und gestern kam es in der Hauptstadt noch einmal zu einer "Wir gegen die"-Situation, die außer Kontrolle zu geraten drohte: in Berlin-Moabit, nicht weit von den properen Wohnanlagen der Bundestagsabgeordneten entfernt, bei einem Verkehrsunfall. Der Volkszorn richtete sich gegen einen türkischstämmigen Autofahrer, der ein Kind angefahren hatte.

Der Fahrer fühlte sich bedroht und flüchtete zur Polizei. Sanitäter, die sich um das verletzte Kind kümmern wollten, mussten von Polizisten beschützt werden: "Die Rettungskräfte konnten zunächst nicht zu dem Kind durchkommen, weil eine aufgebrachte Menge ausländischer Anwohner sie daran hinderte", erklärte die Polizei SPIEGEL ONLINE.

Es gibt "bestimmte Milieus" in Teilen Deutschlands, in denen es für die Polizei "immer schwieriger ist, einzuschreiten", klagt der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei in der "taz". Doch dass die Polizei bestimmte Viertel bereits aufgegeben habe, bestreitet ein Polizeisprecher aus Berlin heute gegenüber SPIEGEL ONLINE. Er könne auch nicht bestätigen, dass die Gewalt gegen Beamte gestiegen sei. "Das ist eher eine unglückliche Verkettung von Umständen." Dennoch gebe es Straßen, bei denen die Beamten manchmal ein "mulmiges Gefühl" hätten.

Ein mulmiges Gefühl auch deshalb, weil die "Stimmung hier sehr schnell umschlagen kann". Gerade wenn es um ausländische Jugendliche gehe, "müssen wir sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen", so der Sprecher. Zwar seien die Menschen in solchen Problemzonen natürlich froh, wenn beispielsweise ein Autoknacker gefasst werde. Doch wenn man den Täter dann bei der Festnahme "etwas grober anfässt, richtet sich die Wut schnell gegen uns." Gestern, einen Tag nach der Massenschlägerei, hatten die Anwohner im Wrangelkiez der Polizei vorgeworfen mit unverhältnismäßiger Härte durchgegriffen zu haben. Ein Polizist habe einen Jugendlichen zudem mit einem rassistischen Spruch beschimpft, so der Vorwurf. Ein Sprecher der Polizei sagte heute zu SPIEGEL ONLINE, die Ermittlungen gegen die Beamten würden laufen.

Der Wrangelkiez in Berlin gilt nicht erst seit Dienstag als Problemgebiet. Schon in den achtziger Jahren verwandelten militante Linksradikale die Gegend immer wieder in "rechtsfreie Räume" und lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. Die Jugendgangs scheinen diese Ideen inzwischen übernommen zu haben.

Gewalt und Hoffnungslosigkeit in Kreuzberg, Kinderarmut in Berlin-Hellersdorf: Dass ganze Generationen in parallelen Welten aufwachsen, ohne eine berufliche oder gesellschaftliche Perspektive, scheint Politiker nicht weiter zu kümmern. Gerade flatterte dem Hellersdorfer Kinder- und Jugendhilfswerk "Arche" eine Mittelkürzung ins Haus. 18.500 Euro sollen der "Arche" im Jahr 2007 reichen - für 400 Kinder, die jeden Tag dort essen, lernen und spielen. Das ist nur die Hälfte von dem, was der "Arche" versprochen wurde. Aber den Rest könne man ja durch Spenden bekommen, hieß es.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.466.660 von redbulll am 16.11.06 19:46:56
Wiesbaden
Deutschland hat offenbar wieder einen Fall von "Ehrenmord"
Ein Familiendrama, das wohl in einem "Ehrenmord" gipfelte: Eine 24-jährige Türkin, die von ihrem Ehemann getrennt lebte, ist in Wiesbaden auf offener Straße und vor Augenzeugen erstochen worden. Dringend tatverdächtig: der Ehemann.
Wiesbaden - Gegen 16 Uhr teilte ein Zeuge telefonisch der Polizei über Notruf mit, dass ein Mann vor dem Haus Bismarckring 2 in Wiesbaden einer Frau mehrere Stiche in den Oberkörper versetzt hat. Der Mann sei mit einem kleinen Kind vom Tatort geflüchtet.

Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich bei dem Opfer um eine 24-jährige Türkin aus Wiesbaden handelt, der Tatverdächtige soll ihr 27 Jahre alter, von ihr getrennt lebender Ehemann sein, der mit dem gemeinsamen Kind im Alter von vier Jahren flüchtete.

Die Frau wurde lebensgefährlich verletzt und starb wenig später in einer Klinik. Das Kind wurde in einer Wiesbadener Gaststätte abgegeben. Es ist unverletzt und befindet sich in Obhut der Polizei. Für die Nacht sollte es zu Verwandten oder in ein Heim gebracht werden. „Es ist möglicherweise traumatisiert, schließlich hat es die Tat mit angesehen“, sagte der Sprecher.

Die Fahndung nach dem Tatverdächtigen läuft. Gegen den 27-Jährigen hätten die Behörden schon vor der Tat ein Annäherungsverbot verhängt. Offenbar habe es also schon früher Streitigkeiten gegeben.

WELT.de

Artikel erschienen am 16.11.2006

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WELT.de 1995 - 2006
...und die deutsche Justiz greift hart durch.:D
Mottasadeq, rechtskräftig verurteilt wegen Beihilfe zu Mord, bleibt weiter auf freiem Fuß. Das Hamburger OLG sieht keine erhöhte Fluchtgefahr.
Dem Mann drohen bis zu 15 Jahre Haft!!!
Ich verstehs nicht mehr:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.489.369 von unlocker am 17.11.06 17:18:47Bleibt zu hoffen, daß Mottasadeq die Gunst der Stunde nutzt und abhaut.

Dann dürften in der Justiz ein paar Köpfe rollen.
#66

Oder der stellt sich irgendwo 20 Stunden auf ein Dach und nennt seine Forderungen...

:eek:
Deutschland verkommt. Haben die Multikultis jetzt ihr Ziel erreicht. War es wirklich das was sie wollten. Wenn ja dann scheint geistig etwas nicht mit ihnen zu stimmen.:mad::mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.490.437 von ichotolot am 17.11.06 17:46:42Niederlande wollen Burka auf den Straßen verbieten
Aus "Sicherheitsgründen"
Amsterdam - Die Niederlande wollen als erstes europäisches Land die Burka oder andere Kleidung mit Gesichtsschleier von der Straße verbannen. Die Regierung einigte sich am Freitag auf ein entsprechendes Gesetzesvorhaben und begründete die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken.

Einwanderungsministerin Rita Verdonk soll nun ein Gesetz ausarbeiten, dass die komplette Bedeckung des Gesichts in der Öffentlichkeit verbietet. Der Beschluss kommt nur wenige Tage vor der Wahl in den Niederlanden. Derzeitige Gesetze verbieten moslemischen Frauen das Tragen der Burka oder ähnlicher Bekleidungen nur in Schulen oder im öffentlichen Nahverkehr.

Auch die italienische Regierung will ein Gesetz verabschieden, mit dem Burkas verboten werden. In Italien gilt derzeit eine gesetzliche Regelung aus dem Jahr 1931, wonach man sich in der Öffentlichkeit nicht so stark verschleiern darf, dass das Gesicht nicht mehr zu erkennen ist. Es handelt sich also um eine Art von Vermummungsverbot. (APA/Reuters)
http://derstandard.at/?url=/?id=2664711
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.489.491 von detektivrockford am 17.11.06 17:22:28Hat er nichtgenutzt! Nänänänänähhnäääh! :D
o.k., blöder Kommentar.
Nur frage ich mich: was passiert in meiner unmittelbaren Umgebung, von dem ich nichts weiß, was mit solchen Leuten (Terroristischer Hintergrund, Sexual- oder Gewaltstraftäter etc.) passiert?
Welch ein Potential läuft da frei rum? :rolleyes::cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.489.369 von unlocker am 17.11.06 17:18:47Warum werden sie ihm auf freien fußwohl lassen?,du glaubst doch nicht im ernst,er würde nicht unter ständiger beobachtung stehen,es würde nur als schuldanerkennung gesehen werden, wird sicht hüten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.500.434 von shitpalaver am 17.11.06 23:45:22Im Grundsatz gebe ich Dir Recht.
Allerdings: solche Aktionen binden natürlich auch eine Menge Kräfte.
Könnte man die nicht sinnvoller, zielorientierter einsetzen :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.500.508 von unlocker am 17.11.06 23:50:36Polizeipräsidium Frankfurt am Main


POL-F: 061119 - 1230 Innenstadt: Angriff in der S-Bahn

19.11.2006 - 11:19 Uhr

Frankfurt (ots) - Eine zehn bis fünfzehnköpfige Personengruppe
soll am frühen Samstagmorgen drei junge Männer, zwei 20- und
21-jährige Deutsche sowie einen 21-jährigen Bulgaren, in einer S-Bahn
zusammengeschlagen und erheblich verletzt haben. Die Blesssuren der
jungen Männer waren so schwerwiegend, dass sie deswegen zur
ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden mussten.

Nach Angaben der Geschädigten waren sie gegen 04.45 Uhr in der
B-Ebene Hauptwache in eine S-Bahn der Linie S 1 in Fahrtrichtung
Wiesbaden gestiegen. Mit ihnen betrat auch die vermutlich aus Türken,
Marokkanern und Deutschen bestehende 17- bis 20-jährige Tätergruppe
die Bahn. Kurz nachdem der Zug losgefahren war, wurde einer der
Geschädigten von einem der Männer um Zigaretten gefragt. Plötzlich
fielen die Täter jedoch über die drei Männer her, hielten sie fest
und schlugen und traten nach ihnen. Beim nächsten Stopp der Bahn
gelang es den Geschädigten aus dem Zug zu flüchten und per Notruf die
Polizei zu alarmieren. Derweil waren die Beschuldigten vermutlich mit
der gleichen Bahn weitergefahren. Eine nach ihnen ausgelöste Fahndung
verlief ergebnislos(Karlheinz Wagner/ 069/755-82115).


ots Originaltext: Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=4970

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
P r e s s e s t e l l e
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD) oder Verfasser (siehe Artikel)
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage der Hessischen Polizei:
http://www.polizei.hessen.de/
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.548.921 von redbulll am 20.11.06 16:41:51 JUNGE FREIHEIT Verlag GmbH & Co. 48/06 24. November 2006
Der Staat kapituliert
In einem Berliner Ausländerkiez attackierten die Bewohner die Polizei

Die jüngste Attacke in Berlin auf Polizisten im Einsatz aus einer ausländischen Menschenmenge heraus rückt ein lang verdrängtes Problem ins Rampenlicht. Bereits seit geraumer Zeit häufen sich solche Vorfälle (siehe Kasten unten links). Gehen auch bei uns die Stadtbezirke der Parallelgesellschaften ins Stadium der rechtsfreien Räume („No-Go-Area“) über, wo die Polizei keine Kontrolle mehr hat? Sind Aufstände wie vor einem Jahr in Paris auch in Berlin oder Frankfurt möglich? Am 14. November nahmen Beamte im Ausländerproblembezirk Wrangelkiez in Kreuzberg zwei 12jährige ausländischstämmige Kinder fest, die im Verdacht stehen, einen 15jährigen Deutschen überfallen und geschlagen zu haben, als der sich nicht wehrlos berauben ließ. Sofort bildete sich eine überwiegend türkische und arabische Menschenmenge, aus der heraus die Polizisten beschimpft und angegriffen wurden (siehe Seite 4). Jetzt wurde der Vorwurf des Rassismus gegen die Polizei laut. Immer wieder kommt es mittlerweile in Berliner Ausländerbrennpunkten wie Kreuzberg, Wedding oder Moabit zum sonst nur aus dem südosteuropäischen Ausland bekannten Phänomen sich spontan zusammenrottender Menschenmengen, die gegen die Ordnungskräfte vorgehen. (Vereinzelt werden solche Übergriffe auch von seiten linker und rechter Extremisten sowie von Fußballanhängern gemeldet.) (JF)



„Die Hoffnung aufgegeben“
Albrecht D.* wohnt im Berliner Problemstadtteil Wrangelkiez, wo letzte Woche Anwohner Polizisten angriffen
Moritz Schwarz

Herr Derf., Sie leben seit 36 Jahren im Wrangelkiez. Wie ist die Lage dort wirklich?

Derf: Zum Beispiel: Um nach Hause zu kommen, muß ich lediglich über die Kreuzung hier, ich kann aber altershalber nicht so schnell, und so werde ich regelmäßig beschimpft. Allerdings nicht nur von Ausländern, auch von Deutschen. Wenn es dunkel ist, gehen alte Leute wie ich nicht mehr auf die Straße. Ich bin in den letzten Jahren zweimal zusammengeschlagen worden. Einmal auf dem kurzen Weg von der Kirche, die Sie da drüben sehen, nach Hause. Die Täter waren Punker, die mich mit dem Pfarrer verwechselt haben, weil ich im Gottesdienst aushelfe und ein Meßgewand trug. Das zweite Mal hier in meinem eigenen Laden. Die Täter waren Ausländer. Warum sie das mit mir gemacht haben, weiß ich bis heute nicht, denn gestohlen haben sie nichts.

Keiner Ihrer Geschäftsnachbarn war bereit, sich in einem Interview mit uns zu äußern. Einer berichtete hinter vorgehaltener Hand, daß er für seinen Versuch, bei der Polizei Anzeige zu erstatten, mit dem Demolieren seiner Schaufenster bestraft wurde.

Derf: Viele hier fürchten sich, öffentlich zu sagen, was ihnen auf dem Herzen liegt. Ich bin zu diesem Gespräch auch nur bereit, weil Sie garantieren, meine Anonymität zu wahren.

Offiziell dementiert die Polizei die Existenz rechtsfreier Räume in Berlin.

Derf: Die Polizei streift nun immerhin regelmäßig durch den Wrangelkiez. Und als am Mittwoch letzter Woche eine Gruppe von achtzig bis hundert ausländischen Jugendlichen durch die Wrangelstraße zog, um nach der Auseinandersetzung mit der Polizei am Dienstag zu zeigen, wem die Straße gehört, war sie auch da, wenn auch auf Distanz. Die Polizei ist zwar da, aber viel zu zahm.

Wie hat sich der Wrangelkiez seit 1970 verändert?

Derf: Der Kiez ist multikulti geworden.

Also das, was die Politik von den Grünen bis zur CDU sich inzwischen als gesellschaftspolitisches Ziel vorstellt.

Derf: Die Politiker müssen ja hier nicht leben, sie sollten mal herkommen und sich das Ergebnis anschauen. Mit der Gegend ist es in den letzten Jahren massiv bergab gegangen. Die Deutschen, die es sich leisten können, ziehen weg. Das ist auch deshalb schlimm, weil damit unsere Kundschaft wegzieht. Bei uns gibt es Tage, da setzen wir in den zehn Stunden, die wir offen haben, keine 25 Euro um! Die, die im Kiez bleiben, sind Hartz-IV-Empfänger und Ausländer. Denn wo hier ein Deutscher auszieht, zieht ein Türke oder Araber ein.

Auch die alteingesessenen Türken klagen: Ein Verkäufer des Gemüse-Ladens, vor dem sich der Angriff auf die Polizei am Dienstag abgespielt hat, klagte uns hinter vorgehaltener Hand sein Leid.

Derf: Die erste Generation von Türken war eben noch anders. Das waren Leute, die nach Deutschland kamen, um zu arbeiten, und die Sitten hier respektierten. Mit unseren türkischen Nachbarn, die hier ordentliche Geschäfte betreiben, kommen wir auch gut aus. Diese Leute wußten noch, daß, wenn man in ein anderes Land kommt – oder dort geboren wird –, man sich anpassen muß. Aber das interessiert die junge Generation nicht mehr. Die junge Ausländergeneration hat keinen Respekt. In der Heimat sind sie „Deutsche“, hier Türken. Multikulti hat heimatlose Menschen aus ihnen gemacht. Täglich versammeln sie sich an der Ecke Wrangel-/ Oppelner Straße, und dann gehen die Pöbeleien los. Wenn sie kein Geld haben, stehlen sie, auch hier bei uns im Laden.

Warum nehmen die Ausländer das Multikulti-Konzept nicht an?

Derf: Ich weiß nicht, warum sollten sie? Die halten untereinander ja zusammen, wie sie bei diesem Zwischenfall ja gesehen haben. Deutsche Mädchen hier haben zum Beispiel durchaus türkische Freunde, aber türkische Mädchen so gut wie nie deutsche.

Die meisten haben keine Arbeit, keine Ausbildung. Bekommen sie keine Stellen?

Derf: Ach, die bemühen sich doch gar nicht. Wir hier bei uns im Laden haben Ausbildungsplätze angeboten – aber da besteht kein Interesse. Man muß sagen, die türkischen Mädchen bei uns, die sind anders. Die bemühen sich meist, eine Stelle zu bekommen und Fuß zu fassen.

Welche Rolle spielt der Islam hier im Kiez?

Derf: Die Bedeutung des Islam nimmt zu. Erst kamen die türkischen Arbeitskräfte, dann haben sie – menschlich verständlich – ihre Familien nachgeholt. Und nun kommt sozusagen auch noch ihre Religion nachgezogen. Es gibt im Wrangelkiez bereits eine Moschee, jetzt aber soll zusätzlich noch eine zweite gebaut werden.

Jüngst drohten ausländische Jugendliche des Wrangelkiezes vor der Presse: „Nicht mehr lange, und es ist hier wie in den Pariser Vororten.“ Ist das realistisch?

Derf: Noch ist das wohl übertrieben. Ich fürchte allerdings schon, daß das auch einmal auch hier so kommen könnte.

Glauben Sie, die Politik wird sich früher oder später doch noch einmal um Ihre Probleme kümmern?

Derf: Diese Hoffnung habe ich schon lange aufgegeben.



Albrecht Derf* wurde 1946 in Norddeutschland geboren und betreibt seit 1970 ein Einzelhandelsgeschäft im Wrangelkiez.

*Hinweis: Name von der Redaktion geändert



Stichwort „Wrangelkiez“:

Gelegen am nördlichen Rand des Berliner Problembezirks Kreuzberg. Hier leben etwa 12.500 Menschen. Fast vierzig Prozent sind nichtdeutscher Herkunft, die Arbeitslosenquote liegt bei rund dreißig Prozent.



Stichwort „Gewalt gegen Polizisten“:

Nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) wurden 2005 in Berlin knapp 800 Beamte durch gezielte Angriffe oder Widerstand verletzt. Damit hat sich die Zahl in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Eine Aufschlüsselung der Täter nach Staatsangehörigkeit ergab auf den ersten drei Plätzen: Libanesen, Täter mit ungeklärter Staatsangehörigkeit und Vietnamesen. Türken liegen an siebter, Deutsche an 14. Stelle.



„Das ist hier normal“
Warum der Wrangelkiez ein kulturelles, kein soziales Problem ist
Moritz Schwarz

Wer den in die Schlagzeilen geratenen Wrangelkiez besucht, dem fällt kaum etwas Bedrohliches auf. Recht „adrett“ wirkt gar die Ecke, wo sich die Attacken gegen die Polizeibeamten ereigneten: Einzelhändler, Kopfsteinpflaster, Bäume. Doch da sind die Jungs, die am Straßenrand sitzen. Zunächst unauffällig, ein, zwei, offensichtlich ausländischer Herkunft, dann ein Grüppchen, bald hat sich ein ganzer Pulk versammelt. Das ist es, was im Wrangelkiez passiert: Nicht Tristesse und blankes Elend, Verwüstung und Verwahrlosung des öffentlichen Raums, wie man es aus den USA kennt, zeigen hier den Verfall der Ordnung an. Die Horde Jungs, die plötzlich die Wrangelstraße dominiert, ist wohlgenährt, trendig gekleidet und ausgestattet mit Mobiltelefonen. Die Situation erinnert an den Fall der Rütli-Schule. Die Berliner Problemschule machte im April Schlagzeilen, als die Lehrer dort aus Verzweiflung über Chaos, Anarchie und Gewalt den Unterricht einstellten. Wer den Ort des Geschehens besuchte, war überrascht: eine ruhige, grüne parkartige Gegend. Ein gediegener wilhelminischer Bau, Kopfsteinpflaster, saubere Straßen.

Der offensichtliche Verfall der Ordnung findet in gepflegter Umgebung statt. Es handelt sich trotz der hohen Arbeitslosigkeit nicht wirklich um einen sozialen Verfall, sondern um die Abwesenheit einer verbindlichen Kultur, den Verfall einer verbindlichen Autorität. Was hier passiert, wird klar, wenn man die Jugendlichen reden hört: „Das waren doch noch Kinder, die die Polizei da verhaften wollte.“ Haben sie nicht einen anderen Jungen überfallen? „Ach, wegen einem MP3-Spieler, das ist doch hier normal.“ Da sprechen keine „Verdammten dieser Erde“, sondern Menschen, die nicht mehr wissen, was öffentliche Ordnung und Autorität überhaupt ist. „Wir haben nichts gegen die Polizei, wir haben Respekt vor ihr, wenn sie Respekt vor uns hat.“ Immerhin – in ihrer Welt sind den Beamten also noch Höflichkeitsbesuche im Kiez erlaubt.

Ob man, wie im Oktober, die Feuerwehr im Einsatz behindert, weil die nicht so löscht, wie man es für richtig hält, oder wie im November einen Sanitäter angreift, weil der nicht so rettet, wie man sich das vorstellt, oder nun im Fall des Überfalls auf die Kiezschule (siehe Seite 4), die Polizei von der Strafverfolgung für entbunden erklärt, weil die nicht so ermittelt, wie gewünscht, immer ist diese eigentümliche Ignoranz gegenüber jeder anderen Autorität als der der eigenen Gruppe zu spüren – ein dem Mitteleuropäer völlig unbekannter Tribalismus. Hier wirkt ganz offensichtlich eine gruppenbezogene kulturelle Prägung, die in Deutschland über die Jahrhunderte durch das Entstehen staatlicher Instutionen und einer bürgerlichen Gesellschaft ausgestorben ist.

Um so erstaunlicher, daß davon in der Mediendebatte nichts zu hören ist. Die einzige etablierte Stimme, die diese ethno-kulturelle Größe anspricht, ist der SPD-Mann Heinz Buschkowsky: Ursache, so der Berliner Bezirksbürgermeister, sei zum einen „der Werteverfall, der dazu führt, daß staatliche Ordnung nicht mehr akzeptiert wird“ sowie die – wie er die kulturelle Prägung volkstümlich nennt – „südländische Mentalität der Migranten“.


Pariser Verhältnisse in Berlin?

21. April, Berlin-Kreuzberg: Polizeibeamte werden im Wrangelkiez nach Messerstecherei von über 100 Anwohnern bedroht und angegriffen.

25. April, Berlin-Wedding: Beamte im Einsatz wegen einer Ruhestörung werden von 70 Jugendlichen umringt, bedroht und attackiert.

29. April, Berlin-Wedding: 20 Männer aus einem türkischen Lokal befreien einen eben Verhafteten aus Polizeigewahrsam.

10. Mai, Berlin-Kreuzberg: Nach einer Festnahme müssen Beamte Schußwaffen und Schlagstöcke gegen eine Menschenmenge einsetzen.

1. August, Berlin-Wedding: 50 Türken beschimpfen Polizisten als „Nazi-Schweine“ und attackieren sie.

11. Oktober, Berlin-Reinickendorf: Als Beamte eine Massenschlägerei beenden wollen, werden sie von 30 Jugendlichen angegriffen.

27. Oktober, Berlin-Kreuzberg: 200 Ausländer bedrängen die Feuerwehr im Einsatz. Löscharbeiten können nur mit Polizeischutz fortgesetzt werden.

14. November, Berlin-Kreuzberg: Im Wrangelkiez werden Beamte bei einer Verhaftung aus einer vorwiegend ausländischen Menge attackiert.

15. November, Berlin-Moabit: Nach einem Verkehrsunfall werden Feuerwehr und Polizei im Einsatz aus einer Menschenmenge bedrängt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.605.802 von redbulll am 22.11.06 21:21:38 Drei Stunden Dialog mit und über Milli Görüs
Islamische Gemeinschaft hält am Zentrum fest

Vom 09.11.2006

Von

Wolfgang Degen

WIESBADEN "Es gibt keine baurechtlichen Möglichkeiten, das Projekt zu verhindern", fasst Biebrichs Ortsvorsteher Wolfgang Gores (CDU) eine Gesprächsrunde zusammen, die am Dienstag getagt hatte. Anlass der drei Stunden dauernden Runde mit 17 Beteiligten ist das Vorhaben der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs, die in der Kärntner Straße auf dem Gräselberg einen leer stehenden Supermarkt in ein islamisches Zentrum umfunktionieren will. Die Nutzungsänderung ist bereits genehmigt. Anwohner laufen gegen Milli Görüs Sturm.

Am Dienstag trafen sich Oberbürgermeister Hildebrand Diehl (CDU), Integrationsdezernent Peter Grella (CDU) und Stadtplanungsdezernent Joachim Pös (FDP) mit Vertretern des Ortsbeirats, der Islamischen Gemeinde Milli Görüs, Kirchenvertretern und einigen Anwohnern der Siedlung Gräselberg. In der Runde, zu der Ortsvorsteher Gores geladen hatte, fehlten die Vertreter einer Bürgerinitiative, die Milli Görüs unter keinen Umständen in der Siedlung haben will. Die Initiative verweigert gemeinsame Gespräche.

Milli Görüs habe die Absicht bekräftigt, das Gebetszentrum errichten zu wollen, sagt Gores. Für Milli Görüs sei der Standort auch deswegen gut gelegen, weil 60 bis 70 Mitglieder der knapp 180 Mitglieder zählenden Gemeinde in der Nähe wohnen sollen, auf dem Gräselberg selbst oder in Dotzheim. Stadtplanungsdezernent Pös habe am Dienstagabend klar gemacht, dass eine Veränderungssperre für Teilbereiche des Gräselbergs rechtlich nicht möglich ist. Eine solche Sperre hatte die Bürgerliste Wiesbaden initiieren wollen, um das Projekt zu verhindern.

Nicht alle auf dem Gräselberg begegnen den islamischen Nachbarn mit Argwohn oder Protest: Die Vertreter der benachbarten Mormonenkirche hätten keine Bedenken. "Sie wünschen ausdrücklich einen Dialog mit der islamischen Gemeinde", so Gores. Alle Seiten hätten ihre Bereitschaft zum Gespräch bekundet. Mit Sozialdezernent Wolfgang Hessenauer soll es demnächst ein Stadtteilgespräch geben.

Sicher scheint, dass auf dem Gräselberg fortan zwei Initiativen um Unterstützung bei den Bürgern buhlen. Neben der Anti-Milli-Görüs-Initiative will sich eine Gruppe um Franz-Joachim Hausmann für die Siedlung engagieren. Sie will Anlaufstelle für die Bürger sein, und als Bindeglied zum Ortsbeirat Biebrich fungieren.


http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=259…
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.605.802 von redbulll am 22.11.06 21:21:38 Schließen Drucken
Aktuell Gesellschaft Hintergründe
Krawall, Randale, Gewalt

Der Wrangelkiez - die Banlieue von Berlin?

Von Christian Schwägerl und Leonie Wild, Berlin





Schüler der Kreuzberger Eberhard-Klein-Oberschule
20. November 2006
Ein zuckender blauer Schein liegt auf den Gesichtern der Jugendlichen, die an diesem Abend in Berlin an der Kreuzung von Wrangelstraße und Oppelner Straße stehen. Noch ist nicht klar, ob sich die Türen der Einsatzfahrzeuge gleich öffnen werden. Die Hundertschaft der Polizei bleibt mit Schlagstöcken in Bereitschaft. Den Einsatzbefehl muß ein schmächtiger, mit dicken Schutzpolstern ausstaffierter Mann geben, der die Nummer 224 auf dem Rücken trägt. Wütende Jugendliche umringen ihn. Sie reden auf ihn ein, beschimpfen ihn als Rassisten und fotografieren ihn mit ihren Handys. Der Einsatzleiter atmet schnell und tief, um die Kontrolle über sich zu bewahren.


Es ist der Abend des vierten Tages, an dem einige Ecken der Berliner Innenstadtbezirke Moabit und Kreuzberg nicht zur Ruhe kommen. Erst irritiert, dann schockiert hat Berlin auf diese Quartiere geschaut nach den jüngsten dramatischen Schlagzeilen. (Siehe auch: Berlin außer Rand und Band)


Liegen mitten in Berlin die potentiellen Bürgerkriegszonen, die sich in Paris am Stadtrand befinden, in sicherem Abstand zu den bürgerlichen Wohnvierteln? Mit dem ritualisierten Krawall am 1. Mai hat die Stadt leben gelernt, aber „Zusammenrottungen mit Migrationshintergrund“, von denen der Chef der Polizeigewerkschaft spricht, stellen das heikle Selbstbild der Vielvölkermetropole in Frage.


Zufällige Eskalation?


Anfangs, nach den ersten Zwischenfällen, wollten Politiker und Leitartikler denn auch vorzugsweise von einer zufälligen Eskalation sprechen, von Einzelfällen ohne inneren Zusammenhang. Aber mit jeder unruhigen Nacht verschärfte sich die Sprache. „Krieg in Kreuzberg“ titelte die türkische Tageszeitung „Hürriyet“ am Donnerstag. Am Samstag sprach Innensenator Körting (SPD) unverhohlen vom „Mob“, dem man die Straßen nicht überlassen werde. Er nahm damit ein Stichwort aus den Klassenkämpfen des neunzehnten Jahrhunderts auf, mit dem der gutbürgerliche West-Berliner „Tagesspiegel“ die Stimmung angeheizt hatte. Man muß in dieser Terminologie wohl ein Signal der Abstiegsangst sehen, die in den restbürgerlichen Schichten um sich greift.


Zuerst sah sich die Polizei am Dienstag abend in der Wrangelstraße achtzig wütenden Jugendlichen gegenüber, als zwei Zwölfjährige wegen versuchten Straßenraubs verhaftet werden sollten. Am nächsten Tag kam es in einer Tempelhofer Schule zu einer Massenschlägerei zwischen verfeindeten Jugendlichen. In Moabit blockierte eine aufgebrachte Menschenmenge den Rettungswagen von Sanitätern, die einen angefahrenen Fünfjährigen ins Krankenhaus bringen wollten. Am Donnerstag überfielen maskierte Jugendliche eine Physikklasse und verletzten einen der Schüler mit einem Messer. Als Motiv werden Rivalitäten zwischen türkisch- und arabischstämmigen Migranten vermutet. Hier schließt sich der Kreis: Die Eberhard-Klein-Oberschule liegt im Wrangelviertel.


Die Schule war vor zwei Jahren in die Schlagzeilen geraten, als die Lehrer nach den Sommerferien feststellen mußten, daß ihnen der letzte „Restdeutsche“ abhanden gekommen war. So heißen hier Kinder, deren Eltern nicht nach Deutschland eingewandert sind. Immer mehr schicken deshalb ihre Sprößlinge auf Privatschulen oder ziehen aus dem Viertel fort. Die Gesamtschule durchlaufen seither nur „n.d.H.-Kinder“, Schüler „nichtdeutscher Herkunft“. Bernd Böttig, der Schulleiter der Eberhard-Klein-Oberschule, versuchte das Beste aus der neuen Lage zu machen. Er bot mehr Deutschkurse an, mobilisierte Studenten, die seither Nachhilfeunterricht erteilen.


Aggression prägt den Alltag


Am Tag nach dem Überfall steht Böttig am Rand eines Nervenzusammenbruchs. Journalisten bestürmen seine Schule, Schüler posieren auf dem Hof als Hip-Hop-Gangster, stellen sich auf die Nachfrage der Medien ein, bieten Interviews für zwanzig Euro an und nennen als Berufswunsch „Mafiaboss“ oder „Pornoregisseur“. Ihre zielstrebigeren Klassenkameraden können von Glück sagen, daß sich „Eberhard-Klein-Oberschule“ nicht so gut als Schlagwort eignet wie „Rütli“. Zu Fuß braucht man von der „Eberhard-Klein“ zur Neuköllner Rütli-Schule, die im Frühjahr durch einen Hilferuf der Lehrerschaft bundesweit in die Schlagzeilen kam, nur eine Viertelstunde. Zwischendrin liegt als Keil aus einer anderen Stadt das Maybach-Ufer, wo Spitzenmieten für Lofts erzielt werden, von denen nur wenige ein Kinderzimmer haben.


Der Wrangelkiez taucht nicht zum erstenmal auf der Landkarte städtischer Krisenherde auf. Das Viertel hat in den vergangenen Jahrzehnten, in denen Industriearbeiter arbeitslos wurden, Hausbesetzer kamen und Einwandererfamilien hierherzogen, schon manchen Niedergang und Neuanfang erlebt. Längst gibt es eine Vielzahl fürsorglicher Initiativen, „Quartiersmanagement“, Ladenbesitzervereine oder das „Wrangelnetz“. Zuletzt ließ sich sogar manch Gutes hören. Entnervt vom glatten Schick der neuen Mitte, kamen Designer, Musiker und andere Kreative zurück auf diese Seite der Spree. Kreuzberg, nach dem Mauerfall immer wieder totgesagt, blühte zaghaft wieder auf.


Die Designerin Claudia Weiler etwa hat vor fünf Jahren einen der ersten Szeneläden auf der Wrangelstraße eröffnet. Mittlerweile aber ist sie in eine Straße gezogen, in der sie nicht den Gemüsehändler bitten muß, herumlungernde Kinder zur Ordnung zu rufen. Fällt der Begriff „Integration“, schnaubt sie abfällig. Aggression präge den Alltag: „Wer nicht pariert, hat schon mal eine Fensterscheibe zu beklagen.“ Im Café „Cream“ nebenan sagt die Bedienung, sie lebe in Reinickendorf: „Fünf Prozent Ausländeranteil, keine Gewalt.“ Ausländerfeindlichkeit kann man der jungen Frau schon wegen ihres dunklen Teints kaum unterstellen.


Reise von Schuldzuweisung zu Schuldzuweisung


Was läuft falsch in einem Viertel, auf dessen Straßen pubertierende Einwandererknaben mit Machogesten den Ton angeben, Jungs, denen ein besorgter türkischer Anwohner „doppelte Halbsprachigkeit“ attestiert, was heißt, daß sie sich in keiner von zwei Sprachen richtig ausdrücken können? Im Lauf eines Tages kann man im Wrangelviertel eine Reise von Schuldzuweisung zu Schuldzuweisung machen. Die Politik helfe nicht, erklärt der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde. Die Gesellschaft verweigere den Migranten das Heimatgefühl, sagt eine Sozialarbeiterin. Die Wirtschaft biete keine Ausbildungsplätze, klagt ein Gemüsehändler. Die Eltern müßten sich um ihre Kinder kümmern, sagt ein Lehrer. Die Kinder müßten sich endlich um sich selbst kümmern, sagt ein türkischer Unternehmer. Was nur, wenn alles stimmt?


Eigentlich möchte Annette Spieler, die seit fünfzehn Jahren die Fichtelgebirgs-Grundschule leitet, nur von den vielen guten Initiativen und manchen ermutigenden Zeichen berichten. Sie erzählt, daß sich viele türkischstämmige Eltern in den Schulen engagieren, daß der Islamlehrer mit dem evangelischen Religionslehrer im Unterricht Gemeinsamkeiten behandelt, daß sich elfjährige „Konfliktlotsen“ auf dem Schulhof mühen, Gewalt im Keim zu ersticken. Aber dabei beläßt es Frau Spieler nicht, obwohl sie Angst hat vor einem „neuen Negativimage“ ihres Quartiers. Sie erzählt auch von Müttern und Vätern, die sich nicht zum Elternabend trauen, weil sie kaum Deutsch sprechen, von Streitigkeiten unter Kindern, bei denen immer häufiger Schimpfworte wie „Christ“ und „Schweinefresser“ fallen. Die Direktorin berichtet von verzweifelnden Lehrern, die aus ihren Schülern nicht mehr als die Vokabeln „Ding“ und „machen“ herausbringen. Und von Kindern, bei denen vor lauter Koransuren die Hausaufgaben zu kurz kommen. Nach den jüngsten Vorfällen im Viertel setzten sich die Lehrer der Fichtelgebirgsschule wieder einmal zusammen. „Wir machen doch schon so viel“, sagt Frau Spieler: „Aber wie sähe es aus, wenn es nur ein bißchen weniger wäre?“


Eine Straßenecke weiter, bei Nihat Sorgeç, landen die Gestrandeten, die eine letzte Chance bekommen, bevor sie in der Onkelwirtschaft im Eckladen verschwinden oder als Ungelernte von Arbeitslosengeld und Schwarzarbeit leben. Sorgeç' „Bildungswerk Kreuzberg“ bietet Ausbildungsgänge für alle, die keine Lehrstelle in einem Betrieb finden können. Hundert Betreuer kümmern sich um achthundert Jugendliche, die Arbeitsagentur fördert das Projekt.


„Energie der Pubertät“ in sinnvolle Bahnen lenken


Der elegant gekleidete Sorgeç zeigt Fotos von Erfolgsgeschichten: arbeitslose Vietnamesen, die er zu Sushi-Köchen ausgebildet hat, türkische Mädchen, die als Modeschneiderinnen abgeschlossen haben. Vielen jungen Männern aus türkischen oder arabischen Familien aber müsse er erst erklären, warum Anstrengung sich lohnen soll. Manchen seiner Wrangel-Jungs sagt er: „Ich schäme mich, daß du mein Landsmann bist.“ Gerade hatte er drei im Büro, die zu spät zum Unterricht kamen, die Arbeit verweigerten und den Lehrer beschimpften. Im Direktorenzimmer bauten sie sich drohend vor ihm auf und schrien auch ihn an. Bis Sorgeç ihnen sagte, daß er ihre Väter informieren werde, und sie fragte, wovon sie in zehn Jahren leben wollten. „Plötzlich“, sagt Sorgeç, „wurden sie kleinlaut.“


Der Leiter des „Bildungswerks Kreuzberg“ sticht dadurch hervor, daß er die Jugendlichen nicht als Opfer behandelt. Er schiebt nicht alles auf die Politik. Die Eltern müßten verstehen, sagt er, daß sie für die Erziehung zuständig seien, nicht allein die Schule. Die Jugendlichen müßten begreifen, daß der Weg zum „Chef“, den viele als Berufswunsch angeben, über „Drecksarbeit“ führe. Sorgeç pendelt zwischen düsteren Prognosen und großen Plänen. Er diagnostiziert Ghettoisierung und Identitätsverlust und schwärmt vom milliardenschweren deutsch-türkischen Handel, der „bikulturelle Kompetenz“ verlange, und davon, „die Energie der Pubertät in sinnvolle Bahnen“ zu lenken.


Bikulturelle Kompetenz müssen auch die Polizisten beweisen, die nach Einbruch der Dunkelheit an der Wrangelstraße Stellung beziehen. Nur hundert von siebzehntausend Berliner Polizisten kommen aus Einwandererfamilien, wegen der Überschuldung der Stadt stellt die Polizei kaum neues Personal ein. Nach einem friedlichen Protestzug gegen angebliche rassistische Äußerungen der Polizei erhitzen sich die Gemüter. Einsatzleiter „224“ hört heraus, daß an diesem Abend die Verzweiflung größer ist als die Wut. Bevor er den Rückzug anordnet, gibt er den Jugendlichen einen gutgemeinten Rat: „Demonstriert doch für mehr Ausbildungsplätze.“

Text: F.A.Z., 20.11.2006
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.619.573 von redbulll am 23.11.06 13:00:37Niedersachsen
Flüchtiger Todesschütze zufällig in Hildesheim gefasst

Polizeiwagen

Zivilfahnder haben auf dem Hildesheimer Bahnhof einen mit internationalem Haftbefehl gesuchten Türken gefasst. Ein Polizeisprecher bestätigte am Dienstag Medienberichte, nach denen der 43-Jährige bereits am vergangenen Mittwoch bei einer "verdachtsunabhängigen" Kontrolle entdeckt wurde. Ein Gericht in Istanbul hatte den Mann 1992 zu lebenslanger Haft verurteilt, unter anderem weil er bei Raubüberfällen drei Menschen erschossen hatte. Wie die "Hannoversche Allgemeine" berichtete, gelang dem Verurteilten bereits im Februar 1993 eine spektakuläre Flucht: In den Uniformen von Gefängniswärtern marschierte er eine Gruppe von Häftlingen aus der Haftanstalt. Der 43-Jährige tauchte unter.
Döner-Imbiss am Bahnhof betrieben

In der Nähe des Hildesheimer Bahnhofs betrieb der Mann seit Juni einen Döner-Imbiss, den er der Zeitung zufolge mit seinem richtigen Namen beantragt hatte - obwohl er seit 1993 über Interpol gesucht wurde. Nach Angaben eines Sprechers des niedersächsischen Landeskriminalamtes gibt es Hinweise, dass der Mann einer linksextremen Terrorgruppe angehöre. Dabei soll es sich um die seit 1983 in Deutschland verbotene "Devrimci Sol" beziehungsweise eine ihrer Nachfolgeorganisation handeln.

Stand: 21.11.2006 11:58
http://www1.ndr.de/ndr_pages_std/0,2570,OID3372564,00.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.619.634 von redbulll am 23.11.06 13:03:49Religion
Kasse muss rituelle Waschungen nicht bezahlen
Gut, dass das mal jemand klarstellt: Rituelle Waschungen gläubiger Muslime gehören nach einem Gerichtsurteil nicht zu den Leistungen der Pflegekasse. Die Kasse einer muslimischen Seniorin muss damit die Hilfe bei deren Waschungen vor den täglichen fünf Gebeten nicht bezahlen.

Dortmund - Die Entscheidung traf das Sozialgericht Dortmund in einem jetzt veröffentlichten Urteil. Eine 61-Jährige Türkin aus Hagen hatte geklagt, weil ihre Pflegekasse für die Hilfe von Angehörigen bei den rituellen Waschungen vor den Gebeten kein Pflegegeld zahlen wollte.

Gläubige Muslime waschen sich vor den fünf täglichen Gebeten mit reinem Wasser. Diese Waschungen seien nicht Teil des Grundpflegebedarfs der herzkranken Frau, entschied das Gericht. Hilfe bei der Religionsausübung sei im Leistungskatalog der Pflegeversicherung nicht enthalten, so das Urteil (Az.: S 39 P 84/04).
WELT.de/dpa

Artikel erschienen am 21.11.2006
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.630.801 von redbulll am 23.11.06 20:26:55Dass solche Themen und Vorgänge überhaupt justiziabel sind ist ein Skandal!
Die Spanier haben damals die Mauren vertrieben. Das gibt mir Hoffnung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.631.860 von unlocker am 23.11.06 20:48:35Die jüngste Einbürgerungsaktion in Spanien ist aber gerade das Gegenteil von einer Maurenvertreibung.





Ausgabe 47/06

Magazin
Pöbeln, kiffen, ficken
Alex Baur

Hinter der mutmasslichen Vielfachvergewaltigung einer Schülerin in Zürich Seebach steckt ein Balkan-Problem. Statt sich zu integrieren, lassen albanische Jugendliche ihre Faszination des Verruchten hochleben und terrorisieren das Quartier.

Es passierte auf dem Fussgängerweg beim Sportplatz Eichrain, gleich neben der Autobahn am Rand des Zürcher Aussenquartiers Seebach. Anna* kam mit ihrer Freundin Dragiza* eben von einer Geburtstagsparty, als die Burschen sie erstmals anrempelten. Das war vor einem Jahr, Anna war eben 14 Jahre alt geworden. Ohne jede Vorwarnung, sagt sie, «wie ein Blitz aus dem heiteren Himmel» seien ein halbes Dutzend Burschen aufgetaucht und hätten die beiden Mädchen umringt. Diese beschleunigten ihren Gang, doch die Burschen liefen mit und schubsten Anna. «Deine Mutter ist eine Hure», sagte Eldar*, die andern grölten, Dragan* stiess sie in den Rücken. Die Burschen hatten es offenbar nur auf sie abgesehen, Dragiza liessen sie links liegen. Schliesslich baute sich Eldar vor Anna auf und versperrte ihr den Weg: «Ich will, dass du mit mir kommst.» Er wolle Sex. Anna versuchte den Burschen wegzustossen, Eldar verpasste ihr eine Ohrfeige, spuckte ihr ins Gesicht. Erst als sie zu heulen anfing, liessen die Burschen Anna wieder ziehen.

Vor einer Woche sind Eldar, Dragan & Co. nun von der Stadtpolizei Zürich verhaftet worden. Insgesamt dreizehn Burschen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren aus der Seebacher Hänger-Szene werden verdächtigt, in verschiedenen Zusammensetzungen die 13-jährige Michelle mehrfach vergewaltigt zu haben. Es waren teilweise dieselben Jungen, die zuvor schon Anna während Monaten drangsaliert hatten. Doch das Mädchen erstattete nie eine Strafanzeige. Mit gutem Grund. Ihre Geschichte macht klar, warum die Burschen, die man im Quartier bestens kannte, lange ungestraft wüten konnten.


Rechtsbrüche steigern das Prestige

Auch Anna kannte ihre Peiniger allesamt. Die meisten waren mit ihr aufgewachsen, einige gingen mit ihr im Buhnrain zur Schule. Einzelne hatten die Schule abgebrochen, andere waren bereits in der Lehre. In ihrem Fall war der 15-jährige Eldar, ein Roma-Junge, der Leithammel. Er ist in der Schweiz geboren, sein Vater arbeitet als Musiker und soll oft unterwegs sein. Eldar lümmelte jeweils mit seinen Kumpels – die meisten von ihnen stammten ebenfalls aus dem Balkan – in den eintönigen Blocksiedlungen aus den 1960er Jahren entlang der Glattalstrasse herum, zwischen der Shell-Tankstelle und der Autobahnbrücke, hin und her. Manchmal versammelten sie sich vor dem Gemeinschaftszentrum. Ein wenig herumpöbeln und kiffen, das sind ihre Lieblingsbeschäftigungen.

Es konnte auch mal vorkommen, dass sie einem Gleichaltrigen ein Handy oder eine Jacke «abnahmen». Eldar wurde angeblich einmal bei einer Messerstecherei verletzt, was ihm einen besonderen Respekt bei seinen Kumpels verschaffte. Die meisten Burschen hatten polizeiliche Vorakten, wegen Körperverletzung, Raubes und dergleichen. Doch das wird gemäss Anna von vielen Jugendlichen im Quartier keineswegs als Makel wahrgenommen. Im Gegenteil, die Burschen zelebrieren ihren miserablen Ruf geradezu. Selbst bei der Einbürgerung ist das offenbar kein Hinderungsgrund. Das rüpelhafte Gehabe war eine Art Markenzeichen der Jungs, das ihnen überdies bei ihren systematischen Einschüchterungen dienlich war. Anna wehrte sich während Monaten nur passiv und bat keine Erwachsenen um Hilfe. Denn sie wusste: Wenn sie Eldar anzeigte, würde er sich rächen. Und wenn er es selber nicht tun konnte, dann hatte er immer noch «Kollegen», die das für ihn erledigen würden.

Jungs wie Eldar wissen genau, mit wem sie sich anlegen. Mädchen aus dem Balkan lassen sie normalerweise in Ruhe. Bei Anna war das insofern anders, als sie höchstens eine halbe Albanerin ist. Ihre Mutter stammt zwar aus dem Kosovo, ihr gegenüber traten die Burschen auch immer respektvoll auf. Doch Anna selber ist grösstenteils in der Schweiz aufgewachsen und beherrscht nicht einmal die Sprache ihrer Mutter. Obwohl sie noch keinen Pass habe, fühle sie sich längst als Schweizerin, sagt sie. Und einen älteren Bruder, der sie hätte beschützen können, hatte Anna nicht. So läuft das in Zürich Seebach.

Die Attacken wiederholten sich, Anna fühlte sich nirgends mehr sicher vor Eldar, der zusehends dreister wurde. Einmal drangsalierte er die 14-Jährige in der Badi und wollte sie «auf der Toilette ficken». Als das Mädchen sich wehrte, spuckte er ihr ins Gesicht. Anna rief den Bademeister zu Hilfe. Sie sei seine Schwester, log Eldar dem Mann eiskalt vor, sie habe sich mit ihm zerstritten und veranstalte bloss ein Theater. Erst als Enzo* – ein Kollege von Eldar, der mittlerweile auch in Haft sitzt – auf dem Pausenplatz eine Fotomontage herumzeigte, auf der Anna (angeblich) nackt zu sehen war, vertraute sich das Mädchen endlich seiner Mutter an. Diese intervenierte bei der Schule Buhnrain.

Was in der Folge passierte, ist umstritten: Laut Angaben des Zürcher Schuldepartements sei «mehrfach aktenkundig», dass die Schulleiterin der Mutter zu einer Strafanzeige geraten habe, obwohl zu jenem Zeitpunkt von sexuell motivierten Übergriffen noch nicht die Rede gewesen sei. Die Lehrerin habe sich auf den Standpunkt gestellt, dass sie ohne Anzeige nichts unternehmen könne. Gemäss der Darstellung der Mutter war es genau umgekehrt: die Schulleiterin habe ihr von einer Anzeige abgeraten und Anna nahegelegt, sich etwas dezenter zu kleiden. Tatsache ist, dass es nie zu einer Strafanzeige wegen sexueller Nötigung kam. Und dass Anna im letzten Februar auf eigenen Wunsch hin in eine andere Schule versetzt wurde. Ihre Peiniger blieben im Quartier. Ein Onkel habe einem von Eldars Freunden eine Abreibung verpasst, sagt ihre Mutter, seither habe das Mädchen Ruhe.

So werden in Zürich Seebach Probleme bereinigt. Und, so zynisch das klingen mag: Für Anna war es in diesem Fall wahrscheinlich das Beste. Doch davon später.


Angst vor der Verallgemeinerung

Jetzt, wo der 15-jährige Eldar im Untersuchungsgefängnis sitzt, glaubt jedenfalls niemand mehr, dass Anna übertrieben habe. Der mutmassliche Haupttäter im aktuellen Fall, der 15-jährige Mazedonier Petar*, war allerdings immer anständig zu Anna. Er lebt erst seit zwei Jahren in der Schweiz. Auch er ging im Buhnrain zur Schule, bis er aus disziplinarischen Gründen rausgeschmissen wurde. Seither lümmelte er herum. Die 13-jährige Michelle soll seine Freundin gewesen sein. Eine gute Kollegin des Mädchens will davon allerdings nichts bemerkt haben. Michelle habe sich zwar öfters im Umfeld der Gang aufgehalten, sagt sie, doch mit ihren Pluderhosen und Schlabberpullis habe sie rein stilmässig überhaupt nicht in diese Szene gepasst. Typen wie Petar und Eldar stünden nämlich eher auf «Vamp-Frauen». Gemeint sind damit Schülerinnen, die sich mit knappen Minis und bauchnabelfreien Glitzer-Shirts bekleiden und die Brüste mit Push-up-BHs zur Geltung bringen.

Der gravierendste Vorfall dürfte sich am 11. November zugetragen haben, am Samstag vor der Verhaftungsaktion. Da die Täter einzelne Szenen mit dem Handy gefilmt und unter Kollegen herumgezeigt hatten, machte die Geschichte bereits am Sonntagabend unter den Jugendlichen, die sich auf der Glattalstrasse herumtreiben, die Runde – allerdings nicht im Sinne eines Verbrechens. Die mutmasslichen Vergewaltiger stellten die 13-Jährige vielmehr voller Verachtung als «billige Schlampe» dar, und ein Mädchen aus der Runde behauptete sogar, sie würde es «für 20 Franken mit jedem treiben».

Sogar im Polizeigewahrsam hielten die Jugendlichen offenbar an dieser Darstellung fest. Bei der Lektüre der Einvernahmen seien ihm ob ihrer Kaltschnäuzigkeit «die Haare zu Berge gestanden», erklärte Fahndungschef Peter Rüegger. Entsprechend gross waren die Empörung und natürlich das Bedürfnis nach einer Erklärung. Das Zürcher Schuldepartement setzte sofort ein Heer von Fachleuten Richtung Buhnrain in Marsch, die Fachstellen für Gewaltprävention und der Schulpsychologische Dienst wurden aktiviert. Die Schulleitung erliess umgehend ein Abwehrdispositiv gegen Journalisten und liess präventiv verlauten, dass die Schule mit den Vorfällen nichts zu tun habe.

Das Fehlen harter Fakten liess viel Raum fürs Schwadronieren. «Was läuft schief, wenn Kinder Kinder quälen», werweisste Chefredaktor De Schepper im Blick (der Begriff «Kinder» für 15- bis 18-jährige Vergewaltiger setzte sich dann allerdings doch nicht durch), «Fragen, nur Fragen», rätselte der Tages-Anzeiger. Die Experten waren gefragt, und sie sagten fast unisono, was sie in solchen Fällen schon immer sagten: nämlich dass man jetzt nur nicht verallgemeinern dürfe. Und wenn dann einer das unaussprechbare Thema ansprach, das nicht verallgemeinert werden darf, dann meist nur, um zu relativieren. Fast erleichtert wies man darauf hin, dass immerhin fast die Hälfte der Verdächtigen einen Schweizer Pass hätte.


«Krass-Mann-Slang» dominiert

Mittlerweile wissen wir, dass auch die sechs Schweizer unter den dreizehn Tatverdächtigen erst kürzlich eingebürgert wurden. Immerhin räumen dieselben Experten, die vor gut drei Monaten im «Fall Rhäzüns» – dort ging es um die mutmassliche Vergewaltigung einer 5-Jährigen durch zwei Teenager aus dem Kosovo – noch jeden Zusammenhang mit der Herkunft der Täter weit von sich wiesen (siehe Weltwoche Nr. 36), jetzt ein, dass hinter der Sache vielleicht doch mehr als rassistische Vorurteile steckte. Nachdem kürzlich bekannt wurde, dass es in Steffisburg ebenfalls zu einer Massenvergewaltigung einer 14-Jährigen durch fünf Jugendliche gekommen war, wurde es allmählich schwierig, das Evidente wegzureden. Und doch wagten einmal mehr nur ganz wenige, dem diffusen «Ausländerproblem» einen Namen zu geben: Ob in Rhäzüns, Steffisburg oder Seebach – die Haupttäter stammten fast alle aus dem Balkan und sprechen zu einem grossen Teil Albanisch.

Nun wäre zwar denkbar, dass in einer Art medialer Rückkopplung nur jene Fälle bekannt wurden, an denen Albaner beteiligt waren. Doch die – freilich dürftigen – Statistiken weisen eher in eine andere Richtung (siehe Kasten). Vielmehr verschwiegen die Medien bis anhin bei Gewaltdelikten unter Kindern in einer Art Selbstzensur die Herkunft der Täter meistens. So auch im Fall, der die Region Biel Anfang Jahr bewegte und der Parallelen zum «Fall Seebach» aufweist. Im Oberstufenzentrum Mett-Bözingen hatten vier Achtklässler ein Mädchen monatelang drangsaliert und mutmasslich sexuell genötigt, das Opfer schwieg aus Scham und Angst vor Repressalien. Tatsächlich stammten auch in jenem Fall die mutmasslichen Haupttäter aus dem ehemaligen Jugoslawien. Das ist kein Zufall. Wie in Seebach fanden auch in Biel die sexuellen Übergriffe in einem besonderen sozialen Umfeld statt, das in weiten Teilen der Schweiz allerdings längst zum Alltag gehört.

Ein gepflegter Neubau in einem beschaulichen Park: Das Oberstufenzentrum (OSZ) Mett-Bözingen im traditionellen «Büezer-Quartier» Biels ist durchaus repräsentativ für eine moderne Schule in der sogenannt urbanen Schweiz. Rund die Hälfte der Kinder stammt aus Migranten-Familien, zwanzig Sprachgruppen sind vertreten. Auf dem Sekundarschul-Niveau sind die Schweizer in der Mehrheit, bei der Realschule ist es umgekehrt. Zum Beispiel in der Klasse von Co-Schulleiterin Ruth Wiederkehr: Auf acht Schweizer(innen) kommen eine Thailänderin, eine Kroatin, eine Polin sowie zehn (ethnische) Albaner(innen). Die ungleiche Verteilung zwischen Sekundarschul- und Realschul-Niveau hat gemäss Ruth Wiederkehr nur indirekt mit der Nationalität zu tun, entscheidend ist nach ihrer Erfahrung das Bildungsniveau im Elternhaus. Gebildete Eltern erleichtern ihren Kindern nicht nur den Zugang zum Wissen, sie lehren sie vor allem auch, strittige Fragen zu reflektieren und auszudiskutieren. Andersherum ist es tendenziell schwierig, mit Eltern, die kaum Deutsch sprechen, schulische Probleme im Gespräch zu lösen. Gerade die Albaner, die in der Regel aus den untersten sozialen Schichten stammen, haben hier naturgemäss ganz schlechte Karten.

Ohne strikte Ordnung funktioniert hier überhaupt nichts. «Eine militärische Karriere wird heute bei der Lehrerwahl sehr positiv gewertet», sagt Wiederkehr mit ironischem Unterton. Obwohl auch die meisten Ausländerkinder hier aufgewachsen sind, müssen viele von ihnen ständig an das Abc des zivilisierten Benehmens erinnert werden: Grüssen, nicht auf den Boden spucken, reden statt zuschlagen. «Erst wenn die Basics einmal sitzen, können wir uns überhaupt richtig an den Lernstoff heranmachen», erklärt Wiederkehr. Dadurch geht viel Zeit verloren. Wenn sie die Grundregeln aber nicht durchsetzen, verlieren die Lehrer innert kürzester Zeit die Kontrolle. Dazu braucht es neben einem starken Charakter volle Präsenz. Entsprechend gross ist der Verschleiss an Lehrkräften. Anfänger ohne praktische Erfahrung werfen oft nach wenigen Monaten schon entnervt das Handtuch, Ersatz ist häufig nur mit grossem Aufwand zu finden.

Als grösste ethnische Gruppe haben die Albaner nicht nur ihre geschlossenen Gruppen gebildet, sondern auch eine Art Leaderrolle übernommen. Das zeigt sich vor allem an der Sprache: Viele lernen nie ein korrektes Deutsch, es dominiert der «Krass-Mann-Slang», ein Mix von Basis-Deutsch und Rudimentär-Mundart mit einem minimalen Wortschatz, den auch Schweizer Kinder zusehends übernehmen. Im Kochunterricht steht schon lange kein Schweinefleisch mehr auf dem Menü, und auch auf den Ramadan ist Rücksicht zu nehmen. Religion wird wieder zum Thema, Mädchen mit Tschador sind keine Seltenheit mehr. Jene, die sich etwas freizügiger kleiden, werden schnell einmal als «Schlampen» tituliert – und von ihren Gschpändli entsprechend verächtlich bis aggressiv behandelt.

Als im vergangenen Winter die massiven sexuellen Übergriffe gegen eine Achtklässlerin bekannt wurden, griff die Schulleitung radikal durch und wies den Hauptverdächtigen definitiv von der Schule. Weil keine andere Schule den Missetäter übernehmen wollte, schickte man den Burschen schliesslich in den Privatunterricht – auf Kosten der Öffentlichkeit, was zu harschen Protesten in der Bevölkerung führte.


Aufkommende Getto-Stimmung

«Unsere Schule ist viel besser als ihr Ruf», versichert Co-Schulleiterin Ursula Pfister, «unsere Lehrkräfte leisten einen enormen Einsatz.» Vor allem eines zeichnet die Lehrerschaft am OSZ Mett-Bözingen aus: Sie legt die Probleme mit den Immigrantenkindern offen auf den Tisch, Diskussionen über Nationalitäten sind kein Tabu. Das ist nicht selbstverständlich in einer Branche, die lieber davon redet, wie die Dinge sein sollten. Doch es ist schwierig, der Getto-Stimmung etwas entgegenzusetzen, die von zahlreichen Jugendlichen geradezu kultiviert wird: Nach dem Vorbild der amerikanischen Rapper pfeifen sie auf Political Correctness und lassen die Faszination des Verruchten hochleben. Dagegen sind die Lehrer machtlos.

Viele Familien – Schweizer wie Ausländer –, die es sich leisten können, sind weggezogen aus der Gegend. Andere haben ihre Kinder in Privatschulen geschickt oder mit allen erdenklichen Tricks an eine andere Schule versetzen lassen. Dadurch verstärkt sich der «Getto-Effekt». Genau hier liegt auch das Problem bei der Schule Buhnrain in Zürich Seebach. «Als ich vor zwölf Jahren hierherzog, war das ein schönes Quartier», sagt die Mutter der mittlerweile 15-jährigen Anna, «doch vor ein paar Jahren ist die Stimmung gekippt.» Da hilft auch das Heer von Psychologen, Sonderpädagogen und Sozialarbeitern nicht weiter.

Als ihre schulischen Leistungen vor einem Jahr plötzlich abfielen, wurde Anna zur Schulpsychiaterin geschickt. Nach eigener Darstellung brach sie die Therapie nach einigen netten Gesprächen ab, die nichts gebracht hätten. Die Übergriffe von Kollegen seien dabei wohl thematisiert worden. Doch mit Gesprächen liess sich das Problem nicht lösen, zumal der Schlüssel dazu gar nicht bei Anna lag. Erst nach der Versetzung in einen anderen Schulkreis und der Intervention ihres Onkels, so versichert sie, sei es mit ihr wieder aufwärtsgegangen. Jetzt fühle sie sich wohl, damit sei für sie die Sache erledigt.

Die mangelnde Integration von Immigrantenkindern ist seit Jahren ein Dauerbrenner an den Schulen. Zahllose Fachstellen wurden ins Leben gerufen, allein in Biel hat der Lehrer Alain Pichard (siehe Weltwoche Nr. 38) über zwanzig externe Institutionen gezählt, die den Lehrern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Von einer positiven Trendwende kann trotzdem keine Rede sein. Zwar ist im aktuellen «Fall Seebach» noch vieles unklar, wir wissen nicht, was sich die Jugendlichen effektiv zuschulden kommen liessen (und wir werden es wohl auch nie erfahren, da bei Jugendstrafverfahren ein striktes Geheimhalteprinzip gilt). Allein schon die äusseren Umstände werfen indes ein grelles Licht auf Zustände und Sitten, die für sich sprechen.


Veraltetes Integrationskonzept

Doch statt offensiv über neue Lösungsansätze nachzudenken und die bisherige Integrationspolitik zumindest in Frage zu stellen, verschanzen sich die Verantwortlichen hinter ihren alten, erfolglosen und verideologisierten Rezepten: noch mehr Experten und Fachstellen. Das Einzige, was die Schulleiterinnen und -leiter im betroffenen Kreis Glattal bis anhin offiziell zum aktuellen Fall der Öffentlichkeit mitzuteilen hatten, ist ein schäumendes Communiqué, in dem sie ihrer «absoluten Abscheu» gegenüber der SVP freien Lauf lassen, die «in absolut verwerflicher Ausnutzung der Situation» mit ihren Postulaten Wahlkampf betreibe und mithin als Partei «der Demokratie unwürdig» sei.

Statt eine Assimilation der Kinder voranzutreiben, hält man an einem veralteten Integrationsprinzip fest, das Ausländer als vorübergehende Gäste im Land sieht. Statt dass Kindern von Immigranten möglichst im Vorschulalter zu einer soliden Sprachbasis verholfen wird, sollen die Kleinen nun bereits im Kindergarten Schriftdeutsch lernen – eine Fremdsprache, die ausser Lehrern hierzulande im Alltag nur Ausländer sprechen. Doch die Assimilation findet statt, so oder so: Wenn es den Schweizern nicht gelingt, den Einwanderern ihre Regeln und Werte beizubringen, dann läuft es halt umgekehrt. Dann bestimmen die Zuwanderer die Regeln und Sitten – so wie in Zürich Seebach, Mett-Bözingen oder Steffisburg.


* Namen geändert


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Antwort auf Beitrag Nr.: 25.634.660 von redbulll am 23.11.06 21:49:43Naja, wenn man es einmal geschafft hat, weiß man ja wie es geht? Warum nicht wieder? :rolleyes:
Mechanismen: bleiben gleich. Mittel: ändern sich :rolleyes:
URL: http://www.fr-aktuell.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_…


Bundesverwaltungsgericht
Muslim darf schächten
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat das Schächten von Tieren genehmigt. Mit Verweis auf die Religionsfreiheit ließ der dritte Senat am Donnerstag in einer Grundsatzentscheidung das Schlachten ohne Betäubung zu.

Leipzig - Der hessische Lahn-Dill-Kreis müsse dem muslimischen Metzger Rüstem Altinküpe eine Ausnahmegenehmigung zum Schächten erteilen, damit dieser seine Kunden "entsprechend ihrer Glaubensüberzeugung" mit Fleisch beliefern könne. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht als höchste Instanz.

Dass der Tierschutz als Staatsziel in das Grundgesetz aufgenommen wurde, stehe dem nicht entgegen, so die Richter. Das Tierschutzgesetz sehe die Ausnahme eigens vor.

Mit dem Urteil hat sich der sunnitische Metzger aus dem mittelhessischen Aßlar nach jahrelangem Rechtsstreit gegen den Landkreis durchgesetzt. Es ist das erste höchstrichterliche Urteil, seit Deutschland den Tierschutz ins Grundgesetz aufgenommen hat. Die Richter verwiesen aber auf die strengen Auflagen, die das Tierschutzgesetz für Ausnahmen verlange.

Bis 1995 hatte der türkische Metzger, der seit 25 Jahren in Deutschland lebt, Genehmigungen zum Schächten erhalten. Dann erneuerte der Kreis die Erlaubnis nicht. Altinküpe ging bis zum Bundesverfassungsgericht, das den Fall ans Verwaltungsgericht zurückverwies. Es verurteilte den Kreis, die Genehmigung zu erteilen, wogegen wiederum der Landkreis Revision einlegte. Er berief sich dabei auf das mittlerweile in das Grundgesetz aufgenommene Staatsziel des Tierschutzes. Das Bundesverwaltungsgericht lehnte die Revision nun ab (Az.: BVerwG 3 C 30.05). dpa/fr

URL: http://www.fr-aktuell.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_…



Hintergrund

Unreines Blut

Regeln für das Schächten



Dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Schächten ist ein langer Streit vorausgegangen. Die Leipziger Richter mussten die Belange der Religionsfreiheit und des Tierschutzes gegeneinander abwägen. Dabei hat sich ein türkischer Metzger nun durchgesetzt. Er beruft sich auf religiösen Vorschriften. Diese verbieten den Genuss von Blut, das als unrein gilt. Auch das Judentum kennt solche Regeln.

Mit einer speziellen Art des Schlachtens, dem Schächten, soll das vollständige Ausbluten des Schlachttiers gesichert werden. Dem unbetäubten Tier werden mit möglichst einem einzigen Schnitt Halsschlagader und Luftröhre bis zur Wirbelsäule durchtrennt, so dass sich ein Blutschwall auf den Boden ergießt. Der muslimische Schächter dreht das Tier in Richtung Mekka und ruft Allah an, bevor er das Messer ansetzt. Einzelne islamische Glaubensrichtungen und Geistliche halten die vorherige Betäubung durch Elektroschock auch für zulässig, womit es sich juristisch um normales Schlachten handelt.

Deutsche Tierschützer nennen das Schächten Tierquälerei. Das Tierschutzgesetz verbietet das Schlachten von Wirbeltieren ohne vorherige Betäubung. Seit Juli 2002 ist der Tierschutz außerdem im Grundgesetz verankert. Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht im Januar 2002 das jahrelange Schächt-Verbot für muslimische Metzger aufgehoben. Seither dürfen diesen wie bereits schon jüdischen Metzgern Ausnahmegenehmigungen erteilt werden. Zugleich knüpfte es das Ritual an strenge Auflagen. So darf das Schächten beispielsweise vom Veterinäramt überwacht werden.

In dem speziellen Fall hatte der Lahn-Dill-Kreises dem Metzger seit 1995 eine Ausnahmegenehmigung für das Schlachten ohne Betäubung verweigert. Dieser hatte aber eine vorläufige Ausnahmegenehmigung. Er argumentierte, seine Kundschaft esse nur geschächtetes Fleisch. Mit einem Schächt-Verbot würde seine wirtschaftliche Existenz bedroht. Tierschützer hatten den religiösen Bezug seines Handelns angezweifelt. ap/fr
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.639.075 von redbulll am 23.11.06 23:55:34Nicht nur muslime und juden schächten,es ist durchaus auch bei den griechisch orthodoxen z.B. in kreta üblich.
Tierquälerei?,liegt wohl mehr bei uns vor ,sieht man sich die transporte unsw. mal an,bis die schlachtung ausgeführt wird.
Wurde im Urteil zur Genehmigung des Schächtens eingentlich explizit von Tieren oder von "Wirbel"tieren gesprochen?
Nun ja, humanoide Lebensformen gelten ja auch......:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.655.792 von unlocker am 24.11.06 10:58:09Ehrenmord» im Tessin: Angeklagter voll zurechnungsfähig

Bellinzona. AP/baz. Der wegen eines «Ehrenmordes» an seiner Ehefrau angeklagte Pakistaner kann nicht auf mildernde Umstände hoffen. Ein Gutachten des Gerichtspsychiaters bescheinigte dem 24-Jährigen volle Zurechnungsfähigkeit. Das Urteil wird am Mittwoch kommender Woche erwartet.

Am zweiten Prozesstag gegen den Pakistaner vor dem Geschworenengericht in Bellinzona attestierte der Gerichtspsychiater dem Angeklagten volle Zurechnungsfähigkeit. Er habe nach der Tat keine Anzeichen von Stress gezeigt, sagte der Experte am Dienstag vor dem Richter. Der Täter soll keine mildernden Umstände erhalten, da es sich weder um eine Kurzschlusshandlung noch um eine Tat im Affekt gehandelt habe.

Aggression der Frau vorgetäuscht

Der Staatsanwalt wirft dem Pakistaner einen skrupellosen «Ehrenmord» vor. Gemäss Anklageschrift erschlug er seine vier Jahre jüngere Ehefrau im vergangenen Juli mit einem Hammer. Bevor der Täter die Nachbarn alarmierte, habe er sich selber mehrere oberflächliche Schnittwunden zugeführt, um eine Aggression der Frau vorzutäuschen, die eine Notwehr gerechtfertigt hätte. Die junge Frau starb kurz nach der Einlieferung ins Spital an ihren schweren Hirnverletzungen.

Er habe sich und seiner Familie mit dem Mord die angebliche Schande einer unwürdigen Ehefrau ersparen wollen, urteilt die Staatsanwaltschaft in der Anklageschrift. Die beiden Cousins waren erst vier Monate vor der Tat eine von den Eltern arrangierte Ehe eingegangen. Der Ehemann war kurz vor der Heirat aus Pakistan in die Schweiz eingereist. Die junge Frau lebte seit ihrem dritten Lebensjahr im Tessin. Sie wurde muslimisch erzogen, war aber gut integriert: So verweigerte sie den Schleier und trug Hosen. Auch nach der Heirat wollte sie berufstätig bleiben.

Schuld auf den Vater geschoben

Als ihr der Ehemann dies verbieten wollte, antwortete die junge Frau, sie werde sich scheiden lassen. Der Angeklagte hatte am Montag noch ausgesagt, dass er seiner Frau gestattet habe, weiterhin zu arbeiten und Hosen zu tragen. Er hätte auch die Scheidung zugelassen, falls sie insistiert hätte, doch sein Vater in Pakistan habe ihm das strikte verboten.

Die Verteidigung des Pakistaners plädiert auf ein passionales Delikt und schiebt die Ursache auf die traditionelle islamische Kultur des Angeklagten.

http://www.baz.ch/news/index.cfm?keyID=6BF9B4A6-7C45-4B8B-AA…
Läge das Tessin in Deutschland bekäme der Typ wahrscheinlich drei Monate auf Bewährung, 1,475 Stunden Sozialarbeit und eine Integrationsmaßnahme bei der x Sozpäds permanent um ihn rumeiern.

Deutschland 2006! :D und sieben und acht und neun und.......:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.681.834 von unlocker am 25.11.06 00:32:03URTEIL / VERFASSUNGSSCHUTZ DARF BESTIMMTE BEHAUPTUNGEN NICHT VERBREITEN

Milli Görüs erringt Erfolg

Verwaltungsgerichtshof erhielt keinen Einblick in Akten

Der Verfassungsschutz im Land darf bestimmte Behauptungen über die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs nicht mehr verbreiten. Das hat der Verwaltungsgerichtshof entschieden. Daher müssen drei Passagen im Verfassungsschutzbericht 2001 unkenntlich gemacht werden.

Die als extremistisch eingestufte Islamische Gemeinschaft Milli Görüs hat im Streit mit dem Land Baden-Württemberg einen Erfolg errungen: Im Verfassungsschutzbericht 2001 müssen bestimmte Passagen über den Verein unkenntlich gemacht werden - etwa zu seiner angeblichen Gewaltbereitschaft und politischen Zielsetzung. Nach Ansicht des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) in Mannheim konnte keine Seite belegen, ob die im Verfassungsschutz angeführten Äußerungen gefallen sind oder nicht, heißt es in einem gestern veröffentlichten Urteil (Aktenzeichen: 1 S 2321/05).

So darf nicht mehr behauptet werden, ein Funktionär habe gesagt, wenn man drei Millionen Erwachsene für Milli Görüs gewinnen könne, sei es kein Problem, eine Partei zu gründen und ins Parlament in Berlin einzuziehen; in Europa sei Wissen und Bildung Macht, aber man könne auch anders kämpfen, sollte man nichts erreichen. Untersagt wurde auch die Behauptung, bei einer Veranstaltung seien Sprechchöre skandiert worden wie "Hodscha, wenn du sagst, wir sollen kämpfen, dann kämpfen wir. Wenn du sagst, wir sollen töten, dann töten wir!".

Innenminister Heribert Rech (CDU) kündigte an, der Verfassungsschutz werde Milli Görüs auch künftig beobachten, "weil wir bei dieser Organisation weiterhin verfassungsfeindliche Bestrebungen erkennen". Der Verein steht seit 1985 unter Beobachtung. Das Land will nun prüfen, ob es gegen das Urteil Revision beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig einlegt. Die umstrittene Gemeinschaft soll bundesweit rund 26 500 Mitglieder haben, größtenteils türkische Muslime.

Aussageverbot für V-Leute

Die im Verfassungsschutzbericht zitierten Aussagen sollten bei zwei Veranstaltungen der Islamischen Gemeinschaft in Ulm und Neu-Ulm gefallen sein. Diese Behauptungen stützen sich auf die Berichte von V-Leuten des bayerischen Verfassungsschutzes. Aus Gründen der Geheimhaltung konnte der VGH jedoch weder die entsprechenden Akten des Bayerischen Landesamtes verwerten noch die eingesetzten V-Leute vernehmen.

Die ersatzweise befragten Mitarbeiter des Landesamtes hätten nur allgemein über die Arbeitsweise der Behörde Auskunft geben können, sagte ein Sprecher des Verwaltungsgerichtshofs - aber nicht darüber, wie verlässlich die Angaben der V-Leute oder deren Türkischkenntnisse seien. Andererseits habe Milli Görüs das Gericht ebenfalls nicht davon überzeugen können, dass die umstrittenen Behauptungen unwahr seien. Auch in Bayern hatte Milli Görüs im Streit um den Verfassungsschutzbericht 2001 einen Teilerfolg errungen.

Dagegen darf der baden-württembergische Verfassungsschutz nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart unter anderem weiterhin verbreiten, dass Milli Görüs nach den Terror-Anschlägen vom 11. September 2001 sein Internet-Angebot von belastenden Seiten und Links bereinigt hat.

Nach Ansicht des Gießener Islamwissenschaftlers Henner Kirchner könnte die Islamische Gemeinschaft bei der Integration von Muslimen helfen. "Eine Gesprächsverweigerung führt nur in eine Sackgasse", sagte Kirchner. "Den Ansatz, Milli Görüs indirekt an Konferenzen zur Integration von Muslimen zu beteiligen, halte ich für sinnvoll." Die Basis des Vereins "ist mehrheitlich hier in der Bundesrepublik angekommen und sieht hier ihre Zukunft".
VON LSW /EPD

http://www.bietigheimerzeitung.de/html/news/artikel_suedwest…
Die Rechten wirds freuen!!!
Was denken unsere Politiker eigentlich wen wir wählen wenn das mit unserem Land so weitergeht. Ich muss mir nur noch die Threadüberschriften durchlesen das reicht schon zum Kotzen! Randale in Krezberg ,Bleiberecht, Ausnahmezustand etc.etc.
Bin echt mal neugierig wo das noch endet es wird wohl bald wieder "einem starken Mann" brauchen:cry: Wann wird endlich mal aufgewacht und Politik gemacht die die Menschen Verstehen!!!
Kinderschänder Vergewaltiger für Jahrzehnte in den Knast besser noch Steinbruch , Kriminelle Ausländer raus! Erzieht diese Jugendbanden früher gab es Jugendwerkhöfe (DDR) sehr wirksam .Warum muss ich mit meiner Arbeit dieses ganze Pack auch noch Ernähren damit sie mich auf dem Nachhauseweg zusammenschlagen können oder was? Diese Glaubenskrieger haben hier ebenfalls nichts Verloren! Wer meint eine Moschee bauen zu müssen soll das in seiner Heimat machen bauen wir etwa in Afganistan Kirchen? Bin ich Rechtsradikal? Nee nur frustriert!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.727.763 von granni am 26.11.06 18:26:31Wie das enden wird?
Vielleicht mit einem Staatsbankrott, wenn immer weniger einzahlen ins Sozialsystem und immer mehr auf Steuerzahlerkosten leben;
ohne den sozialistischen Länderfinanzausgleich könnten Berlin und einige andere Ost-Gemeinden schon jetzt dichtmachen;
vielleicht kommen demnächst auch einmal Sezessionsgelüste in Bayern und Baden-Württemberg auf-eine Bayernpartei gibt es ja schon...
Peter Scholl-Latour erwartet für den türkischen EU-Beitritt, den die USA fordern und Merkel und die anderen US-Lakaien in der Union mit Sicherheit nicht verhindern werden, zehn Millionen Türken, die nach Deutschland drängen-"und dann bekommen wir einen Bürgerkrieg wie in Bosnien."
Die Türkei werde dann übrigens auch zerfallen, weil sich EU-Minderheitenrechte nicht mit der Unterdrückung des kurdischen Selbstbestimmungsrechtes vertrügen.
http://www.jf-archiv.de/archiv04/52534yy11.htm
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.738.035 von redbulll am 26.11.06 23:51:12 gedruckte Ausgabe
vom 27.11.2006

Ressort: Berlin

GAZETELER Rückblick
„Eine neue Provokation in Kreuzberg“ Wie „Hürriyet“ über die Überprüfung der Personalien von Mehmet S. berichtet

„Die deutsche Polizei provoziert“, titelte die „Hürriyet“ am Freitag. „Erneut trägt eine Provokation im Kreuzberger ,Klein-Istanbul’ die Unterschrift der Polizei“, hieß es in den Unterzeilen. Darunter zeigte das Blatt ein Foto von Mehmet S., einem der Hauptprotagonisten bei der Auseinandersetzung zwischen Polizisten und Jugendlichen im Wrangelkiez vor knapp zwei Wochen. Angeblich wurde er damals im Streifenwagen verprügelt und ausländerfeindlich beschimpft. Gegen die Beamten laufen Ermittlungen.

Als in der vergangenen Woche Mehmet S. erneut von Polizisten zu einem Streifenwagen gebracht wurde, waren Journalisten dabei. „Der von der Polizei krankenhausreif geprügelte Mehmet S. wurde verhaftet, während er mit Journalisten redete. Dieses Mal hat die Polizei ihn nicht verprügelt“, schrieb die „Hürriyet“.

Die Geschichte ging in der Europa-Beilage weiter. „Eine Warnung an Mehmet“, lautete hier die Überschrift. Ein Streifenpolizist habe sich neben die Jugendlichen gestellt, als Reporter mit den Jugendlichen redeten. „Der Polizist, der bei einigen Jugendlichen die Personalien überprüft hat, ist hinter Mehmet S. hergelaufen, als dieser in eine türkische Bäckerei ging“, beschrieb „Hürriyet“ die Szene.

„Mit Schlagstöcken in der Hand haben sie Mehmet an die Wand gestellt und ihn durchsucht,“ ging der Bericht weiter. Danach seien die Polizisten mit Mehmet S. ein Stück gefahren, bevor sie ihn wieder freigelassen hätten. Offenbar sprach die „Hürriyet“ anschließend mit ihm. Die Zeitung zitierte Mehmet S. folgendermaßen: „Weil ich zu schnell gelaufen bin, wurden sie misstrauisch. Verprügelt haben sie mich nicht, aber sie haben gesagt: ,Halt die Schnauze. Wenn du in der Türkei von Polizisten verprügelt wirst, sagst du auch nichts.’“ Nach Informationen des Tagesspiegels hatte Mehmet S. an diesem Tag keinen Ausweis dabei. Die Polizei hat seine Personalien überprüft. Suzan Gülfirat
http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/27.11.2006/2925338.…
Hier mal eine kleine Statistik für die, die glauben, unsere Renten sind sicher:

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Jugendliche Einwanderer in Berlin

Aus aller Welt


-In Berlin leben Einwanderer aus 190 verschiedenen Nationen. Insgesamt sind 13,3 Prozent der Einwohner in der Hauptstadt nichtdeutscher Herkunft - mit deutlich steigender Tendenz. Bei den Jugendlichen im Alter unter 25 Jahren kommen sogar 35 Prozent aus Einwandererfamilien. Experten gehen davon aus, dass bereits im Jahr 2010 die Hälfte der Kinder und Jugendlichen bis 25 Jahre in Berlin aus Einwandererfamilien stammen wird.


Bildung


-Nur 13,9 Prozent der Schüler an Berliner Gymnasien kommen aus Einwandererfamilien. Dagegen machen die Schüler nichtdeutscher Herkunft 43,8 Prozent der Hauptschüler aus. Fast 30 Prozent verlassen die Schule ohne Abschluss.


Arbeit


-Die Arbeitslosenquote unter den Jugendlichen nichtdeutscher Herkunft bis 25 Jahre beträgt in Berlin 49 Prozent. Von den 35 000 betrieblichen Ausbildungsplätzen wurden nur 450 an türkische Jugendliche vergeben.



Artikel erschienen am 26.11.2006

www.welt.de
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Um das Thema Kriminalität hat man vorsorglich einen Bogen gemacht, sonst wäre es wohl zu krass geworden für das Sonntagsfrühstück.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.738.258 von LadyMacbeth am 26.11.06 23:56:25Haider verweigert Sudanesen Paß

R.O. WIEN, 26. November. Der Kärntner Landeshauptmann Haider weigert sich, einem sudanesischen Muslim die Staatsangehörigkeit zu verleihen. "Ich bin nicht bereit, einem fundamentalistischen Moslem die österreichische Staatsbürgerschaft zu verleihen, der Kinder schlägt und Frauen den Handschlag verweigert", sagte Haider am Sonntag in Klagenfurt.

Dem Sudanesen Mohamed al Amin Amir war die österreichische Staatsangehörigkeit "wegen mangelnder persönlicher Integration verweigert" worden. Die zuständige Stelle des Landes Kärnten hat Haider zufolge festgestellt, daß der als muslimischer Religionslehrer tätige Mann nicht nur Schulkinder geschlagen und die Anschläge vom 11. September 2001 gutgeheißen haben soll, sondern überdies auch Frauen den Handschlag verweigere. Der Verfassungsgerichtshof hob den negativen Bescheid des Landes jedoch auf. In der Begründung warf der Verfassungsgerichtshof der Kärntner Behörde "Willkür" vor, weil sie es versäumt habe, "auch auf jene Gründe einzugehen, die für die Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft sprechen würden". Haider sagte, er werde diese Entscheidung nicht hinnehmen und alle verfügbaren Rechtsmittel dagegen ergreifen.

Der Sprecher des Verfassungsgerichtshofs stellte klar, das Gericht habe die Kärntner Behörden lediglich aufgefordert, den Staatsbürgerschaftsantrag des Sudanesen neu zu prüfen, und keine Entscheidung getroffen, ob er sie tatsächlich erhalten soll. Kritisiert worden sei vom Verfassungsgerichtshof, daß die Prüfung nicht entsprechend "gründlich", sondern "einseitig willkürlich" vorgenommen worden sei. Nach Ansicht des Gerichts seien "wichtige Argumente von der Behörde außer acht gelassen" worden, beispielsweise "eine Einladung des Kärntner Landeshauptmanns an den Sudanesen zu einem Dialog der Kulturen und Religionen, was in Sachen Integration zu beachten" sei. Sollten die Kärntner Behörden den Fall nicht noch einmal prüfen, könne sich der Staatsbürgerschaftsbewerber mit einer Versäumnisbeschwerde an den Verwaltungsgerichtshof wenden. Auf diesen gehe auch die Entscheidungskompetenz bezüglich der Einbürgerung über, "sollten sich die zuständigen Stellen nachhaltig weigern, ein entsprechendes Verfahren durchzuführen", sagte der Sprecher.

Text: F.A.Z., 27.11.2006, Nr. 276 / Seite 6
Klasse Deutschland weiter so!:cry:
Vaterland Heimat uns ist nichts mehr heilig wird alles Verramscht damit es keiner merkt wird unsere Jugend=Zukunft Systhematisch vom TV verblödet. Danke@all
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.751.139 von granni am 27.11.06 19:01:50 19:50 | Dienstag, 28. November 2006


Newsticker
"Ehrenmord" vor Geschworenengericht in Bellinzona


BELLINZONA - Ein 26-jähriger Pakistaner, der im Juli 2005 in Bellinzona seine 20-jährige Ehefrau mit einem Hammer erschlug, soll 20 Jahre ins Zuchthaus. Das hat der Staatsanwalt vor dem Geschworenengericht Bellinzona gefordert.

Der Staatsanwalt sprach von einer perversen Tat, die mit Vorsatz erfolgt sei. Der Täter habe dabei kein Skrupel an den Tag gelegt. Gemäss Anklage handelte es sich bei dem Tötungsdelikt um einen so genannten "Ehrenmord" zur Rettung der Familienehre.

Nach vier Monaten Ehe hatte der Angeklagte, ein praktizierender Muslim mit langem Bart, den westlichen Lebensstil seiner Frau nicht mehr länger ertragen können. Die in Pakistan geborene Frau war im Alter von drei Jahren nach Bellinzona gekommen.

Mit einem eineinhalb Kilo schweren Hammer schlug der Angeklagte am Morgen des 24. Juli 2005 mindestens vier Mal auf den Kopf der schlafenden Frau ein. Sie starb an den erlittenen Verletzungen.

Der Angeklagte habe keinerlei Respekt vor dem menschlichen Leben gezeigt, sagte der Staatsanwalt. Nach den Hammerschlägen habe er seine Frau einfach liegen gelassen. Er habe dann versucht, den Tatort so zu arrangieren, dass der Eindruck entstehe, er habe in Notwehr gehandelt.

Zu diesem Zweck fügte sich der Pakistaner mit einem Küchenmesser oberflächliche Schnittwunden zu. Er zerriss seine Kleider und beschmierte sich mit dem Blut seiner Frau. Zu guter Letzt habe er seiner Frau das Messer in die Hand gedrückt, dass er benutzt habe, um sich die Schnittwunden beizubringen, sagte der Staatsanwalt.

Mildernde Umstände wollte die Anklage nicht gelten lassen. Weder der kulturelle Schock des Angeklagten nach der Ankunft in der Schweiz, noch seine mangelnde Bildung oder die Tatsache, dass die Heirat arrangiert war, könnten dazu herangezogen werden.

Der Prozess geht am Dienstag mit den Plädoyers der Verteidigung weiter. Das Urteil wird für Mittwoch erwartet.



© Tamedia AG
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.777.996 von redbulll am 28.11.06 19:55:01Imageschaden befürchtet
NPD-Sympathisant baut Duisburger Großmoschee
Der beauftragte Bauunternehmer ist als Förderer der rechten Szene bekannt. Die Muslime in der Ruhrgebiet-Stadt fürchten einen Imageschaden.
Von Kristian Frigelj

Duisburg - Als vor einem Monat das Richtfest der bundesweit größten Moschee zelebriert wurde, kannte ein kleiner Personenkreis schon lange ein brisantes Problem. Die Geheimnisträger, zu denen der Vorsitzende der DITIB-Merkez-Moscheegemeinde, Mehmet Özay, gehört, wurden daran erinnert, sobald sie die Baustelle in Duisburg-Marxloh besichtigten. Denn auf dem Baugerüst hängt das Transparent der Kissel Rapid GmbH.

Das traditionsreiche Unternehmen aus Solingen ist für den Rohbau mit Minarett zuständig, und einer ihrer Mitgesellschafter, der 89-jährige Günther Kissel, ist dem nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz seit Jahren als Förderer der rechten Szene geläufig. Seitdem bekannt ist, dass das Unternehmen eines bekennenden Sympathisanten der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) ein politisch gelobtes Integrationsobjekt mitbaut und daran verdient, ist eine Kontroverse, auch in türkischen Medien, ausgebrochen. Es geht um Moral und öffentliche Vergaberichtlinien.

Die muslimische Gemeinde und der Beirat für den Moscheebau mitsamt Begegnungsstätte luden Journalisten am Mittwochabend zum Informationsgespräch. "Der Vorwurf, der Bau hätte einen braunen Fleck, ist absolut unverständlich", sagte der Vorsitzende der Gemeinde, Özay. "Wir haben uns an die geltenden Gesetze und Bestimmungen gehalten. Mit Bauchschmerzen haben wir die Arbeiten weiter gewähren lassen."

Der Beirat, dem auch Vertreter der evangelischen Kirche und der Kommunalpolitik angehören, wurde vor einem Jahr von Freunden über diese Problematik informiert und vereinbarte Stillschweigen - bis die Lokalpresse berichtete.

Man sei schockiert über Kissels politischen Hintergrund gewesen, sagte Özay. Dies habe man bei der öffentlichen Auftragsvergabe nicht berücksichtigen können. "Gesinnungsprüfung ist kein Bestandteil der Vergaberichtlinien", sagte Architekt Hans-Georg Brückmann.

Die Moscheegemeinde steckt in einem Dilemma, das die Stadt Solingen gut kennt. Kissel ist dort umstritten, hat viele Aufträge ergattert, fördert soziale Anliegen und privat rechtes Gedankengut. Der Verfassungsschutz hatt Kissel-Spenden "zugunsten rechtsextremistischer Parteien und Organisationen", auch der NPD, vermerkt. Der Staatsschutz der Polizei Wuppertal stuft ihn als "rechten Organisationen nahestehend" ein.

Im Jahre 1979 hatte Kissel den Holocaust-Leugner David Irving auf seinem Bauhof zu einem Vortrag eingeladen. Kissel setzte sich auch für einen wegen Mordes verurteilten Aufseher im Konzentrationslager Auschwitz ein. In rechten Publikationen kritisierte Kriegsveteran Kissel in den 80er-Jahren die "Lüge von der Alleinkriegsschuld Deutschlands" und forderte eine Rückführung islamischer Einwanderer. Kissel bezeichnet sich selbst als "national-konservativ".

Die politische Haltung Kissels belastet das gleichnamige Unternehmen. Einer der Geschäftsführer der Kissel-Gruppe, Norbert Zimmermann, betonte, Kissel habe sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Zimmermann ist bemüht, das braune Image des Firmeninhabers vom Betrieb zu trennen, und betonte, auch Ausländer gehörten zur Belegschaft. Kissel habe schon 2001 in Düsseldorf an einem Moscheebau mitgewirkt.

Für die Duisburger DITIB-Merkez-Gemeinde ist dies kein Trost. Bei einer freihändigen Vergabe hätte Kissel nicht den Zuschlag bekommen, sagte Gemeindesprecher Mustafa Kücük. Da aber der 7,7 Millionen Euro teure Bau zur Hälfte von der EU und dem Land NRW gefördert wird, war eine öffentliche Ausschreibung notwendig. Kissel lieferte das günstigste Angebot für den Rohbau ab. "Ein Rücktritt vom Vertrag war rechtlich nicht möglich", sagte Kücük. Bei Vertragsbruch hätte eine hohe Geldstrafe gedroht, die das gesamte Projekt gefährdet hätte. Kissel-Rapid wird seine Arbeiten wohl zum Monatsende abschließen.

Artikel erschienen am 13.10.2006

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WELT.de 1995 - 2006
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.806.263 von redbulll am 29.11.06 20:30:27Hamburg
Türkischkurs für Fahrgäste im Omnibus
Die Hansestadt beteiligt sich an einem EU-Projekt zur Sprachförderung. Bei nicht allen Bürgern stößt das auf Verständnis.
Von Eva Eusterhus

Hamburg - Auf dem Plakat steht "Wir verbinden auch Kulturen", dann fällt die Bustür zischend zu, und der schnellste Türkisch-Deutsch-Sprachkurs kann beginnen. Auf der Sitzbank schräg gegenüber vom Plakat sitzen Nurcan und Seyran. Die beiden Deutsch-Türkinnen teilen sich ein paar Kopfhörer, im Takt der Musik nicken ihre Köpfe. Buchstabe für Buchstabe entziffert Seyran den Satz auf dem Plakat: "Afiyet olsun" steht dort und darunter: "Guten Appetit". Als sie fertig ist mit Lesen, tippt sie ihre Freundin an und sagt: "Krass, guck mal, Afiyet olsun." Ihre Freundin zieht den Ohrstöpsel heraus, schaut sich suchend um und fragt irritiert: "Echt - wo gibt's was zu essen?"

Seit zwei Wochen verbindet die Buslinie Nummer 5 auf ihrer Fahrt nicht nur den Hamburger Rathausplatz mit dem schmucklosen Industriegebiet Nedderfeldt - sie verbindet auch Kulturen. So zumindest sieht es ein EU-Projekt zur Sprachförderung vor, das die Hamburger Hochbahn in Zusammenarbeit mit der Hamburger Volkshochschule initiiert hat. Als einzige Stadt Deutschlands nimmt Hamburg an der Aktion "Learning by Moving" teil. Fahrgäste lesen auf Bildschirmen in den U-Bahnen, auf Plakaten und Handzetteln in U-Bahnhöfen und in Bussen türkische Alltagssätze wie "Guten Tag" oder "Wie spät ist es?", "Was kostet das?" Daneben sind Fotos abgebildet, neben den Wörtern "Afiyet olsun" etwa ein Fischbrötchen und ein Döner.

Es gehe darum, Appetit auf Türkisch zu machen, erklärt Hans-Hermann Groppe von der Hamburger Volkshochschule. Leider sei das Projekt von einigen falsch verstanden worden. "Es geht nicht darum, dass Deutsche nun Türkisch lernen sollen." Vielmehr sei der Mini-Türkischkurs eine Geste an die rund 85 000 türkischstämmigen Bürger, die in der Stadt leben. Das Projekt, das über einen Zeitraum von drei Jahren laufen wird und rund 50 000 Euro kostet, sei auch nicht etwa eine Verschwendung von Steuergeldern, schließlich werde die Aktion von der EU finanziert, so Groppe. In sechs anderen Ländern werden die Bürger gleichermaßen angesprochen: Die Litauer lernen Polnisch, auf Malta gibt es Italienisch-Unterricht, die Polen in Breslau sollen Deutsch pauken. Weitere Sprachkurse gibt es in Mailand, in London, im rumänischen Iasi und im litauischen Rastrum.

Durch den alltäglichen Kontakt zu einer fremdem Sprache sollen die Fahrgäste für die Minderheitensprachen sensibilisiert werden. "Sensibili . . . - was?", fragt der 16-jährige Maurice und zieht die tief sitzende Jeanshose mit beiden Händen am Bund hoch. Auf die Frage, ob er nun sensibilisiert sei für die türkische Sprache entgegnet er, er fände die Aktion "relativ überflüssig". In seiner Grundschule sei er "einer von sechs Deutschen in der Klasse" gewesen, "ich konnte ,Merhaba" schon buchstabieren, bevor ich meinen Nachnamen richtig schreiben konnte", sagt er. Neben Maurice sitzt Rentnerin Annelie Landers. Sie hält zwei Einkaufstüten auf ihrem Schoß und zieht pikiert die Augenbrauen hoch. Sie findet die Aktion einseitig. "Warum nur Türkisch, warum nicht auch Spanisch, Französisch und Englisch?", fragt sie.

Türkisch habe man gewählt, da die Türken die größte Gemeinde in Hamburg darstellen, sagt Tina Allerheiligen, Sprecherin der Hamburger Hochbahn. Die Aufregung um die Aktion versteht sie nicht. "Es wird doch niemand gezwungen, die türkischen Redewendungen zu lernen." Die Hochbahn unterstützt die Aktion, indem sie kostenfrei Werbeflächen für die Plakataktion zur Verfügung stellt. Dort, wo sonst blonde Damen in schneeweißen Bademänteln für das Nivea-Haus posieren, steht jetzt "Hos Geldiniz", auf Deutsch "Willkommen". Daneben sind zwei Fotos abgebildet, auf dem einen ist die Köhlbrandbrücke, auf dem anderen die Bosporusbrücke zu sehen. Kurz bevor die Mädchen Seyran und Nurcan kopfnickend am Veilchenweg aussteigen, sagt Nurcan, sie fände die Aktion "echt korrekt". "Ich finde es gut, dass die Hamburger endlich gecheckt haben, dass es Deutsche und dass es Türken gibt", sagt sie. "Besser wie wenn alle nur so straight ihr Ding machen, weiß du", sagt sie und zieht den Reißverschluss ihres Parkas hoch bis unter ihr Kinn.

Artikel erschienen am 14.10.2006

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WELT.de 1995 - 2006
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.806.358 von redbulll am 29.11.06 20:32:44 Das Projekt, das über einen Zeitraum von drei Jahren laufen wird und rund 50 000 Euro kostet, sei auch nicht etwa eine Verschwendung von Steuergeldern, schließlich werde die Aktion von der EU finanziert, so Groppe.


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Will der uns verarschen



Sosa
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.806.358 von redbulll am 29.11.06 20:32:44
Niederlande
Türken drohen den Parteien mit Wahlboykott
Mehrere Kandidaten werden wegen ihrer Position in der Armenien-Frage aussortiert.
Berlin - In den Niederlanden hat eine neue Integrationsdebatte begonnen. Türkischstämmige Bürger erwägen offenbar derzeit einen Boykott der Parlamentswahlen am 22. November. Ursache der Aufregung bei den aus der Türkei stammenden Neubürgern, die bislang in den Niederlanden als mustergültig integriert galten, war der Ausschluss von drei türkischstämmigen Abgeordneten von den Kandidatenlisten der Sozialdemokraten (PvdA) und Christdemokraten (CDA).

Beide Parteien hatten in ihrem Programm eine Passage aufgenommen, in der der Völkermord an den Armeniern durch die Türken zwischen 1915 und 1917 verurteilt wird. Drei türkischstämmige Abgeordnete, Erdinc Sacan von der PvdA und Ayhan Tonca sowie Osman Elmaci von der CDA, weigerten sich daraufhin, die Programme zu unterschreiben, und wurden von der Kandidatenliste gestrichen.

Die Parteien reagierten dabei nicht wegen der Weigerung, sich für ein historisches Ereignis zu entschuldigen, sondern wegen der Leugnung des Ereignisses. So argumentierte die an Nummer zwei der sozialdemokratischen Partei gesetzte Abgeordnete Nebarat Albayrak in der Zeitung "Trouw", es habe zwar Morde gegeben, aber es sei "noch nicht bewiesen, dass ein Völkermord überhaupt stattgefunden hat". Damit nahm sie den Standpunkt ein, den die Nationalisten in der Türkei vertreten.

Die Emotionen um den Versuch politisch korrekter Geschichtsdeutung in Parteiprogrammen gehen unvermindert hoch. Sabri Kenan Bagci von der Vereinigung der Türken in den Niederlanden drohte, dass jetzt viele seiner Mitbürger "der Politik den Rücken zukehren werden". Das langjährige CDA-Mitglied Talip Demirhan wird noch deutlicher und interpretiert in der Zeitung "Volkskrant" die Stimmung der türkischen Niederländer so: "Wenn von uns verlangt wird, dass wir - nur um euer Gewissen zu beruhigen - für mögliche Untaten unser Vorfahren Rechenschaft ablegen sollen, sagen wir, lasst uns mit euren Normen und Werten in Ruhe."

Auf der anderen Seite legen die Vertreter westlicher Werte nach. Der Schriftsteller Leon de Winter greift in einer Kolumne in den Wahlkampf ein, in der er der PvdA vorwirft, sich nicht schnell und energisch genug von den umstrittenen türkischstämmigen Kandidaten distanziert zu haben: "Wer die PvdA wählt, unterstützt Leugner des dunkelsten Kapitels türkischer Geschichte und damit den Rassenhass", lautet das Fazit des streitbaren Niederländers.

In den Umfragen hat sich die Debatte unter den 250 000 türkischstämmigen Wahlberechtigten allerdings noch nicht niedergeschlagen. Beide Parteien mussten derzeit noch keine gravierenden Stimmverluste hinnehmen.

jk

Artikel erschienen am 07.10.2006

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WELT.de 1995 - 2006
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.808.982 von redbulll am 29.11.06 21:49:13"Wenn von uns verlangt wird, dass wir - nur um euer Gewissen zu beruhigen - für mögliche Untaten unser Vorfahren Rechenschaft ablegen sollen, sagen wir, lasst uns mit euren Normen und Werten in Ruhe."


Lasst uns damit in Ruhe. Aha!

Mustergülige Reaktion im beleidigtsein. Hat zwar nichts damit zu tun aber einen Vorwand muß man ja nur finden...



Sosa
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.809.408 von A_Sosa am 29.11.06 22:01:21
diepresse.com

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26.09.2006 - Kultur&Medien / Kultur News

"Angepasst an die islamische Drohstrategie"

VON ANNE-CATHERINE SIMON

INTERVIEW. Der deutsche Islamkritiker Hans-Peter Raddatz sieht den "Dialog mit dem Islam" als "sanfte Diktatur".

Die Presse: Der deutsche Innenminister hat für Mittwoch einen "Islam-Gipfel" mit führenden Vertretern der deutschen Muslime einberufen. Sie haben bereits erklärt, dass Sie sich nichts davon erwarten. Warum?


Hans-Peter Raddatz: Der sogenannte "Dialog mit dem Islam" hat sich zu einer sanften Diktatur entwickelt, die die deutsche Bevölkerung zwingt, ihre eigenen Rechtsgrundlagen durch die Brille islamischer Forderungen zu sehen. Starke westliche Kompromissbereitschaft trifft auf ebenso starke Kompromissschwäche: Außer Muslimen nehmen am Islam-Gipfel fast nur ausgewählte Islamreferenten der Institutionen teil. Ich nenne sie Quasi-Missionare, weil sie ihre Loyalität den islamischen Interessen unterstellen.


Inwiefern?


Raddatz: Seit Jahren predigen sie den Islam als "Frieden", dessen Gewaltformen nicht unter "Generalverdacht" gestellt, also nicht hinterfragt werden dürfen. Das hat zur Aushöhlung des Rechtsstaats beigetragen, in den Ballungszentren haben wir de facto rechtsfreie Räume - natürlich hinsichtlich des deutschen Rechts, nicht des islamischen. Ob Karikaturen- oder Papststreit - die Regierungen in Europa weichen vor den radikalen Reaktionen zurück. Deutschlands Politiker wissen genau, dass bestimmte Organisationen leicht mehrere zehntausend Randalierer auf die Straße schicken können.

Die Massenproteste gegen den Papst im arabischen Raum sind jedenfalls kleiner, als die geschickt montierten Bilder in den Medien sie präsentieren.


Raddatz: Trotzdem müssen wir sie ernst nehmen. Sie haben eine aggressive Presse und die Mehrheit der Regierungen im islamischen Raum hinter sich, ganz zu schweigen von der Moschee-Strategie in Europa. Amerikanische Rechercheure haben unlängst auf mindestens 5000 Schläfer in den USA hingewiesen und Europa vor der Illusion gewarnt, davon verschont zu sein. In Deutschland haben wir, wie ein Politiker jüngst sagte, "das Schläferproblem überhaupt nicht auf dem Schirm". Wir verschweigen, dass die zukünftigen Islamkämpfer nicht nur zuwandern, sondern von Kindesbeinen an in den sogenannten "Kulturzentren" der Moscheen gegen die deutsche Rechtsordnung indoktriniert werden.


Wie erklären Sie sich, dass die Entwicklung so spät erkannt wird?


Raddatz: Der Meinungsdruck hat eine historisch korrekte Analyse, eine realistische Auseinandersetzung mit dem Islam verhindert. Hier wirkt eine ungute Mischung aus traditioneller Orientophilie und neuen Blütenträumen des alten deutschen Links- und Rechtsradikalismus nach. Zudem glaubt man, durch die Verbindung von Islam und Anti-Amerikanismus eine eigene Position gegen die USA aufbauen zu können - eine groteske Verkennung der Realität.


Sie haben im Juni in einem Essay die Kluft zwischen Johannes Paul II. und Benedikt XVI. in ihrer Haltung zum Islam analysiert. Das liest sich fast wie eine Voraussage der jüngsten Papst-Äußerungen.


Raddatz: Und doch war ich überrascht, wie deutlich der Papst gesprochen hat. Nach fast 30 Jahren führt er einen neuen Ton, ein neues christliches Selbstbewusstsein ein, das man in der Kirche so nicht mehr gewöhnt war. Durch seine Bücher zieht sich ein roter Faden der Vernunft im Glauben, im Gegensatz zu seinem eher gefühlsgeleiteten Vorgänger.

Die meisten Kommentatoren gingen anfangs davon aus, dass der Papst missverstanden worden sei. Er habe nicht als Papst, sondern als Gelehrter argumentiert.


Raddatz: Fest steht, dass er Papst ist und dem Bestand der Kirche verpflichtet. Der von Benedikt zitierte Kaiser Manuel war in Sorge um Volk und Reich, er versuchte, sich mit den Osmanen zu arrangieren. Der Klerus zeigte vorauseilenden Gehorsam, indem er Kritik an den islamischen Herrschern als "Kampf gegen Gott" verbot. Heute bahnt sich Ähnliches an. Das westliche Verhalten wird an die islamische Drohstrategie angepasst. Den Eliten Europas ist die Tendenz offenbar recht. In Brüssel spricht man vom Islam als "Teil des westlichen Wertesystems".


Das Islam-Zitat des Papstes wurde aus einem schwierigen Kontext, in dem es ums Verhältnis Vernunft - Glaube ging, herausgerissen . . .


Raddatz: Die Proteste haben nicht nur mit mangelnder Differenzierungsfähigkeit zu tun. Der Papst rührt an den neuralgischen Punkt des Islam. Indem er sagt, dass die Gewalt nicht zu "Gottes Wesen", also auch nicht zu Allah, gehöre, scheint er in dessen Machtmonopol einzugreifen. Ebenso ist die Vorbildwirkung Muhammads tangiert, der die Ausbreitung des Islam durch die gewaltsame Eroberung Arabiens in Gang setzte.


Gewalt habe auch die christliche Geschichte geprägt, ist oft die Antwort auf diese Feststellung.


Raddatz: Der proislamische Meinungsdruck missbraucht das Faktum der Kreuzzüge dazu, das Faktum islamischer Gewalt zu leugnen. Man braucht nur an die Wurzeln der Religionen und die Verläufe der anschließenden Geschichte zu gehen, um weniger die viel beschworene Gemeinsamkeit als den großen Unterschied in der Vernunft zu sehen. Der Papst betont, dass eine Gottesidee, die sich mit Gewalt ausdrückt, in dem Sinne "unvernünftig" ist, dass sie nicht mit dem Menschen verbunden ist und von ihm nicht nachvollzogen werden kann. Im Abendland geht die Vernunft dem Glauben voran - als Resultat des christlichen Ereignisses -, im Islam ist sie Ergebnis des Glaubens, der eine Aufklärung verhindert hat.



Sehen Sie eine Trendwende in Europa?


Raddatz: Die Zeichen für eine realistischere Sicht mehren sich. Die Briten etwa haben sich einen Sinn dafür bewahrt, wo der Liberalismus Grenzen hat. Auch in den oberen Etagen von Banken und Wirtschaftsunternehmen beginnt zu dämmern, dass ein ungezügeltes Profitprinzip die eigene Basis in Frage stellt. Wichtig sind Strategien, die langfristig die mafiose Tendenz des islamischen Radikalismus unterlaufen. Man muss abwarten, wie sich die Ansätze des Golf-Islam in Richtung Zivilgesellschaft und die Ansätze der EU zur Abkühlung der Islam-Euphorie entwickeln. Fest steht: Europa wird sich nicht mehr lange einem fundamentalen Kassensturz entziehen können: der überfälligen Prüfung seiner gesamten wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bedingungen.



© diepresse.com | Wien

http://www.diepresse.com/textversion_article.aspx?id=587963
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.812.948 von redbulll am 29.11.06 23:45:20Daß du keine Schande bringst
Wie sich die Deutschtürkin Serap Çileli gegen ihre Familie eine eigene Familie erkämpfte / Von Timo Frasch


FRANKFURT, im November. Serap Çileli war 22 Jahre alt und gegen ihren Willen schon sieben Jahre verheiratet, als sie in ihrem Heimatort Mersin die Idylle durchs Fenster sah, nach der sie sich selbst immer gesehnt hatte: In der gegenüberliegenden Wohnung saß die ganze Familie um einen großen Tisch, und alle lachten über den schon erwachsenen Sohn, der mit einem Kochlöffel auf einen Topf trommelte. Ali. Der Weg nach nebenan war lang. Er dauerte Jahre. Heute ist Serap Çileli mit Ali verheiratet, mit dem Mann, den sie jahrelang nicht heiraten durfte, den sie schließlich heiraten mußte, sonst hätte ihr Vater sie, wie er ihr mitteilen ließ, um die Welt gejagt wie ein Tier.


Ali. Ohne ihn hätte sie es wohl nicht geschafft, aus ihrem Gefängnis auszubrechen, sagt Serap Çileli, während ihr Mann ihr eine Marlboro reicht. Er ist ihr nach Deutschland gefolgt. Er hat sie unterstützt, nachdem sie mit ihren beiden Kindern vor ihrer Familie geflohen war. Er hat als Illegaler in einer Dönerbude geputzt und auf deutschen Bahnhöfen geschlafen. Und er brachte ihr vom Flohmarkt eine Schreibmaschine mit und ermutigte sie, ihre Tagebücher an Verlage zu schicken. Die schrieben ihr jahrelang zurück: "Interessante Geschichte, aber zu brisant für Deutschland." Alis Familie und die seiner Frau unterscheidet eigentlich nicht viel. Beide kommen aus dem türkischen Mittelstand, beide aus einer Touristenstadt am östlichen Mittelmeer. Alis Vater hatte einen Marmorvertrieb, Seraps Vater eine Schreinerei. Alis Mutter ging bis zur fünften Klasse zur Schule, Seraps Mutter sogar bis zur neunten. In Deutschland herrsche immer noch die Vorstellung, daß nur ungebildete anatolische Bauern wie im Mittelalter lebten, sagt Serap Çileli. Das sei ein großer Irrtum. Ihr Bruder habe sich als Flugzeugbauingenieur mit einem 17 Jahre alten türkischen Mädchen verheiratet. Und von den Türkinnen, die in Deutschland auf den Universitäten studieren, trügen viele Kopftuch und seien von islamistischen Organisationen gezielt dorthin geschickt worden, um später wichtige Positionen einnehmen zu können. Der deutsche Staat verstehe das aber noch immer nicht, sagt Serap Çileli. Er lasse sich täuschen von den Masken der Islamisten, von geschliffener Rede und Tagen der offenen Tür. Von dem, was in Köln oder in Neukölln passiere, hätten die meisten wenig Ahnung.
Mittlerweile gibt es einige Türkinnen in Deutschland, die so sprechen. Seyran Ates zum Beispiel, die aus Angst vor Anfeindungen ihre Zulassung als Anwältin zurückgab. Oder Necla Kelek. Der Soziologin ("Plädoyer für die Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes") unterstellten Anfang des Jahres Pädagogen und Migrationsforscher, sie schüre Ängste und arbeite nicht wissenschaftlich. Auch Serap Çileli arbeitet nicht wissenschaftlich. Sie erzählt eine Geschichte - die eine Geschichte vieler türkischer Frauen sein könnte.

Im Jahr 1974, mit acht Jahren, wurde sie nach Deutschland geholt, wo der Vater mittlerweile in einer Papierfabrik arbeitete. Er hatte Angst, daß Serap den Großeltern in der Türkei über den Kopf wachsen könnte. Als sich vier Jahre später erste weibliche Formen an ihrem Körper abzeichneten, wurde sie einem acht Jahre älteren Mann versprochen, den sie zuvor nie gesehen hatte. In der Schule legte sie ihren Verlobungsring ab, weil sie sich vor den anderen Mädchen schämte. Am Sportunterricht konnte sie oft nicht teilnehmen - sonst hätten die Mitschüler ihre blauen Flecken gesehen. Was ihren Vater vom Prügeln abhielt: die Sorge um ihr Jungfernhäutchen. Bei einem Besuch der Familie ihres Verlobten war Serap dann am Ende. Mit dreizehn. Sie ging ins Badezimmer und stopfte sich mit allen Tabletten voll, die sie finden konnte. Als sie ein paar Tage später aus dem Krankenhaus nach Hause kam, wartete der Vater schon auf sie. "Geh in die Küche", sagte er zu seiner Frau, "und bring mir das Nudelholz."

Die andere Familie wollte ihren Sohn keiner Aufsässigen geben. Die erste Verlobung wurde deshalb gelöst - eine zweite bald eingefädelt. Mit 15 Jahren heiratete Serap einen 25 Jahre alten Mann in der Türkei. Erst nach sieben Jahren Ekel und der Geburt eines Sohnes sowie einer Tochter willigten ihre Eltern in die Scheidung ein. Sie hatte damit gedroht, sich und ihre Kinder umzubringen. Seraps Mutter holte die beiden mit nach Deutschland - damit sie der beschämte Ehemann nicht entführen konnte. Serap mußte bald folgen, sonst, so prophezeiten ihr die Eltern, würde sie ihre Kinder nie wieder sehen.

Sie hatten von Seraps Schwester erfahren, daß ihre Tochter eine Beziehung zu Ali habe. Um das Allerschlimmste abzuwenden, wurde ein anderer Mann gesucht, durch den Heiratsvermittler, der schon für das erste Arrangement zuständig war. "Sei zufrieden, daß dich überhaupt jemand als Frau nimmt", sagte ihre Mutter. Und ihr Vater: "Meinen Stolz kriegst du nicht nieder, und wenn du meine Familienehre verletzt, werde ich dich umbringen." An einem der letzten Abende, die Serap Çileli in ihrer kleinen deutschen Wohnung in Sichtweite der Eltern verbrachte, wäre ihm das fast gelungen. Serap Çileli hatte sich geweigert, wegen eines Treffens mit dem neuen Verlobungskandidaten ihrer Arbeit als Schichtführerin in einem Schnellimbiß fernzubleiben. Daraufhin schlug ihr Vater sie halb tot. Sie wagte zum ersten Mal, sich an die Polizei zu wenden, um mit ihren Kindern abgeholt zu werden. Das Jugendamt vermittelte ihr eine Frauenorganisation, mutige Leute, die sie nachts aus ihrer Wohnung holten und mit ihren Kindern in ein Frauenhaus brachten, weit weg.

Sie blieb dort 16 Monate, mit überforderten Sozialarbeiterinnen, mit Prostituierten und Immigrantinnen, die ihr Schicksal teilten und oft doch wieder zu ihren Peinigern zurückkehrten. Eine der eindringlichsten Szenen in dem Buch "Wir sind eure Töchter, nicht eure Ehre", für das Serap Çileli 1999 doch noch einen Verlag fand, spielt im Frauenhaus. Als ihre Tochter mit Lidschatten und Lippenstift aus dem Zimmer einer anderen Türkin kommt, wird die Mutter zornig: "Du wirst dein Gesicht ordentlich mit Waschlappen und Seife waschen. Du weißt, daß ich das bei kleinen Kindern hasse." Das sei die Serap von damals gewesen, noch unter dem Eindruck des Erlittenen, sagt Serap Çileli heute. Ihre Mutter sei, als Serap gerade neun Jahre alt war, mit einem Schminkkoffer von Karstadt gekommen: "Du bist jetzt eine junge Frau!" Zu Hochzeitsfeiern mußte sie hohe Absätze und Abendkleider tragen, sie bekam rückenfreie Tops und Röcke mit Schlitzen. "Bis die Ware verkauft ist", sagt Serap Çileli, "wird sie auf dem Silbertablett präsentiert." Sie kenne junge Frauen, Jungfrauen, sagt Çileli, die für 25000 Euro ihren Besitzer gewechselt haben. Als Sexobjekt oder als Ticket nach Deutschland. Schon nach der Verlobung trete der Protektionismus an die Stelle des freien Marktes. Als sie im Imbiß arbeitete, sei ihr Vater dauernd gekommen, um sie zu kontrollieren. Sie wisse von verlobten Mädchen, denen, wenn sie auf Klassenfahrt mitdurften, vorher die Haare geschoren wurden - für den Fall, daß ihr Kopftuch verrutscht. Das wichtigste sei, bis zur Hochzeit Jungfrau zu bleiben. Ohne Jungfernhäutchen und ohne Mann sei man sozial tot. Das gelte dann für die gesamte Familie. Beflecktes Laken oder befleckte Ehre - jeder bekomme das mit.

Während ihrer Zeit im Frauenhaus wurde Serap Çileli zum dritten Mal schwanger. Diesmal von Ali. Auch seine Eltern waren nicht begeistert. Aber sie hielten zu ihrem Sohn. Weil Serap anfangs nur 400 Mark bei sich hatte und sich als Schwangere mit zwei Kindern schwertat, in Deutschland eine Wohnung oder eine Arbeit zu bekommen, mußte sie beim Sozialamt Antrag auf Sozialhilfe stellen. Der Bescheid wurde, wie in solchen Fällen üblich, an ihre Eltern geschickt, die so ihren Aufenthaltsort ausfindig machen konnten. Seraps Vater schickte zwei ihrer Brüder mit einem Brief. "Ich werde dich jagen wie ein Tier." Vaters Wunsch sei es, sagten die Brüder zu Ali, "daß du unserer Schwester keine Schande bringst". Das war 1993.

Serap Çileli hat seitdem nie Personenschutz beantragt. Sie verläßt aber bis heute nur in Begleitung die Wohnung. Ihr Mann gab seine Arbeit auf, um sie auf ihren Vortragsreisen begleiten zu können. Er filmt jeden Auftritt. Je mehr sie in der Öffentlichkeit stehe, sagt sie, desto sicherer fühle sie sich. Von ihrer Familie gehe heute keine Bedrohung mehr aus. Eher schon von radikalen Muslimen, die sie in Briefen regelmäßig beschimpften oder nach Vorträgen als Verräterin anprangerten. Eine deutsche Lehrerin habe sie einmal darum gebeten, nicht an die Schule zu kommen. Junge Türken hätten gedroht, wenn Frau Çileli spreche, dann würden sie die Aula kurz und klein schlagen. Sie ist trotzdem hingegangen. Passiert ist nichts.

Serap Çileli fühlt sich nicht als Muslima, aber auch nicht als Atheistin. Ihre jüngste Tochter ging vier Jahre lang in den katholischen Religionsunterricht, die Familie feiert Weihnachten und das muslimische Zuckerfest. Sie seien gut integriert, sagt Serap Çileli. Die ältere Tochter, die im kommenden Jahr ihr Abitur macht, hat einen deutschen Freund. Der Sohn, der Politikwissenschaft studiert, spielt im Handballverein. Bei Festen, sagt Serap Çileli, koche sie manchmal türkisch. Das komme gut an. Mit Fremdenfeindlichkeit habe sie in Deutschland keine Erfahrungen gemacht.

Im Sommer seien sie und ihr Mann im Städtchen spazierengegangen, sie mit einem Top, ihr Mann in kurzen Hosen. Es war heiß. Auf der anderen Straßenseite hörten sie zwei türkische Frauen, die Serap Çileli in einem Deutschkurs unterrichtete. "Schau mal", habe die eine laut zur anderen gesagt, "Ist das ein Mann?" - "Nein", habe die andere geantwortet, "das ist kein Mann. Das ist ein Waschlappen." Ali serviert türkischen Mokka. Die Frauen, sagt Serap Çileli, seien die eigentlichen Stützen des Weltbildes, das in Deutschland noch immer den grausamen Alltag vieler türkischer Familien bestimme. Serap Çileli hält eine Untersuchung der Konrad-Adenauer-Stiftung, nach der die Entscheidung zum Tragen eines Kopftuchs bei den meisten Deutschtürkinnen persönlicher Natur und kaum durch andere beeinflußt sei, für eine Farce. Die Wirklichkeit, die sie aus der Beratung vieler türkischer Mädchen kenne, sehe ganz anders aus.

Serap Çileli ist heute 40 Jahre alt. Nach fast zwanzig Jahren lebt sie in der Familie, die sie sich immer gewünscht hatte. "Wir haben gemeinsam alles verarbeitet." Das gelte auch für die beiden Kinder aus ihrer ersten Ehe. Ihren Vater kann man nicht mehr nach seiner Version der Geschichte fragen: Er ist vor einigen Jahren an einem Herzinfarkt gestorben, Serap Çileli hat es von einer ehemaligen Klassenkameradin erfahren. Nach der Hochzeit mit Ali hatte sie hin und wieder versucht, Kontakt mit den Eltern aufzunehmen. Familie sei eben Familie. Die Mutter habe aber immer abgeblockt. Das letzte Mal von ihrer Familie erfahren hat Serap Çileli aus der türkischen Zeitung "Hürriyet", die sie trotz anderen Namens aufgespürt hatte. In der Ausgabe, in der "Hürriyet" eine Kampagne gegen häusliche Gewalt gestartet hat, wurde auch ein Foto von der lächelnden Serap bei ihrer ersten Hochzeit gedruckt. Darüber steht: "Sieht so eine Frau aus, die zwangsverheiratet wurde?"


Text: F.A.Z., 30.11.2006, Nr. 279 / Seite 9
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.822.749 von redbulll am 30.11.06 12:44:13Nichts gesehen, nichts gehört
Gerichtstermin im Fußballkreis Siegerland-Wittgenstein: "Für uns ist das der Alltag" / Von Gerd Schneider


ANZHAUSEN. Wer die "Hüttenklause" im Industriegebiet von Anzhausen finden will, braucht gute Ortskenntnisse. Man fährt auf engen, dunklen Wegen zwischen Fabrikhallen entlang, selbst das Navigationssystem kapituliert. Irgendwann steht man doch an der Gaststätte. Es sind viele Leute da, Zeugen, Beschuldigte, Neugierige und sogar drei Journalisten, was bis vor ein paar Wochen ganz unüblich war für Sportgerichtsabende im Fußballkreis Siegerland. "Ich habe meine Kamera mal mitgenommen", sagt der Reporter von der "Westfalenpost" in einer Verhandlungspause, "falls es Turbulenzen gibt, man weiß ja nie."


Vorn auf dem Zeugenstuhl sitzt eine hübsche Teenagerin namens Marina Schneider. Sie hat lange blonde Haare und eine undurchdringliche Miene. Sie soll erzählen, was sich mit ihr als Schiedsrichterin an jenem 27. August im Spiel zwischen dem FC Ebenau II und TuS Johannland zugetragen hat. Vor ihr sitzen an weißen Resopaltischen vier Männer und eine Frau, sie bilden die "Spruchkammer" an diesem Abend. Der Vorsitzende Sportrichter trägt eine Lesebrille auf der Nase, er versucht Würde auszustrahlen, die Zeugen und Beschuldigten nennt er "Sportkameraden", als trügen sie einen Titel. Die Sportkameradin Schneider also schildert emotionslos, wie sie versucht hat, das offenbar aufgeladene Spiel in den Griff zu bekommen, und mit welchen Worten sie von den Zuschauern beschimpft wurde. "Soll ich die Wörter sagen?", fragt sie den Richter, der zustimmend nickt: "Also, Hure, Nutte, Schlampe und so was."

Die Geschichte der jungen, als begabt eingestuften Schiedsrichterin hat Aufsehen erregt in der südlichsten Region Westfalens, sie ging durch alle Zeitungen. Es war einer jener Fälle, die dazu geführt haben, daß der Kreisspielleiter Ende Oktober den kompletten Spieltag abgesagt hat. Das hat den Fußballkreis Siegerland-Wittgenstein in ganz Deutschland bekannt gemacht. Der stellvertretende Kreisvorsitzende, ein Mann namens Rolf Plate, erzählt, daß er am vergangenen Sonntag bei der Sendung "Christiansen" eingeladen war; er mußte aus beruflichen Gründen absagen. "Die Absetzung des Spieltags war ein Hilferuf", sagt Plate, "erst haben das alle gut gefunden. Aber jetzt betrachten uns viele als Nestbeschmutzer."

Die junge Schiedsrichterin Marina Schneider hat seit ihrem damaligen Einsatz kein Spiel mehr gepfiffen. Sie will nicht mehr. Ihr Freund, der damals dabei war, sagt, sie sei hinterher im Auto in Tränen ausgebrochen. "Von der Psyche her machte sie einen kaputten, fertigen Eindruck", schildert der Schiedsrichter-Betreuer des Verbandes dem Gericht. Der Vorsitzende des FC Ebenau hat sich später in einem Brief an die Schiedsrichterin entschuldigt. Doch bei der Verhandlung will keiner der geladenen Zeugen - Spieler, Trainer, Betreuer beider Vereine - etwas von den Beschimpfungen gehört haben. "An und für sich habe ich nichts bemerkt", sagt ein Spieler, und ein anderer versichert: "Es war ein stinknormales Spiel." Wenig später berät die Kammer über das Urteil, und draußen im Gastraum schimpft Marina Schneiders Vater: "So wird meine Tochter behandelt! Normalerweise müßte ich Amok laufen."

Das Gericht verurteilt den FC Ebenau zu 200 Euro Geldstrafe. Der Verein sei für seine Zuschauer verantwortlich, sagt der Sportrichter: "Ich hoffe, das Urteil hat generalpräventive Wirkung. Es soll darüber gesprochen werden."

Nichts gesehen, nichts gehört, nichts bemerkt: Das ist auch so im Fall des C-Liga-Spiels zwischen dem SV Langenau und dem Türkischen Familienverein Kreuztal. Die Partie fand eine Woche nach der Absage des Spieltags statt. Der Schiedsrichter zeigte einem türkischen Spieler die Rote Karte, und dann muß es drunter und drüber gegangen sein. Der bestrafte Spieler soll den Schiedsrichter beschimpft ("du dummes Arschloch") und bedroht haben. Es gab Tumulte, ein gegnerischer Spieler bekam einen Schlag ins Gesicht, der Schiedsrichter flüchtete nach dem Abpfiff in seine Kabine und schloß sich ein. "Es war knapp davor zu eskalieren", sagt ein Zeuge. Alles unwahr, behaupten die Beteiligten des türkischen Klubs. Das Gericht spricht gegen einen ihrer Spieler eine achtwöchige Sperre aus und gegen zwei andere jeweils vier Wochen. Der Vorsitzende von Kreuztal wertet das als Zeichen, daß "das Gericht voreingenommen war".

Das Kammer-Spiel in der "Hüttenklause" endet mit einem weiteren Fall von Schiedsrichterverunglimpfung. Im Pokalspiel zwischen Schameder und Diedenshausen fand der Schiedsrichter in der Halbzeitpause einen Zettel. Darauf stand: "Arschloch" und, sinngemäß: "Wenn Du nicht für uns pfeifst, gibt's Ärger." Selbstverständlich konnte der Urheber, trotz umfangreicher Recherchen, nicht gefunden werden. Der Vorsitzende des SV Schameder sagt, es habe sich vermutlich um einen bösen Scherz gehandelt. Sein Verein bekommt eine Strafe in Höhe von 200 Euro. Nach fast fünf Stunden geht der Gerichtsabend in der "Hüttenklause" zu Ende. "War ja heute nichts Besonderes", sagt Plate, der stellvertretende Kreisvorsitzende, "für uns ist das Alltag."


Text: F.A.Z., 01.12.2006, Nr. 280 / Seite 36



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Antwort auf Beitrag Nr.: 25.851.815 von redbulll am 01.12.06 12:47:38
Italien
Politiker rufen zu Ikea-Boykott auf
Weil Ikea keine Weihnachtskrippen im Sortiment führt haben Abgeordnete des Mitte-Rechts-Bündnisses in Italien zu einem Boykott des Möbelhauses aufgerufen. Das Fehlen der volkstümlichen Darstellungen der Geburt Jesu sei Folge einer „schändlichen Kolonisation" die darauf ziele, die christliche Identität auszumerzen, sagte der Konservative Luca Volonte nach einem Bericht der Zeitung „La Repubblica“.
Rom - Das Unternehmen wehrte sich dem Bericht zufolge mit der Erklärung, Ikea habe seit jeher keine Krippen vertrieben, da diese nicht zur skandinavischen Tradition gehörten. Die Senatoren Alfredo Mantovano (Alleanza Nazionale) und Gaetano Quagliariello (Forza Italia) warfen dem schwedischen Möbelhaus daraufhin vor, das Zeigen religiöser Symbole bewusst vermeiden zu wollen. Angesichts des Verkaufs von Ethno-Kunst mit animistischem Hintergrund und Zen-Gärten beweise die Ikea-Entscheidung gegen die Krippen ein „antikatholisches Vorurteil“.

Die Parlamentarierin Dorina Bianchi (Margherita) äußerte sich in der „Repubblica“ verwundert über den „weihnachtlichen Eifer“ im Oppositionslager. Wenn die Bündnispartner Silvio Berlusconis gegen die Säkularisierung zu Felde ziehen wollten, sollten sie auch einen Blick auf die Fernsehsender ihres politischen Führers werfen. Dort werde selbst zu Zeiten des Familienprogramms Unterhaltung zweifelhaften Geschmacks geboten.

ZUvor hatte in Wien ein angebliches Nikolaus-Verbot in Kindergärten für Aufruhr gesorgt. Die Wiener Vizebürgermeisterin Grete Laska versicherte jedoch, der Nikolaus sei am 6. Dezember weiter willkommen. „Es gab nie ein Verbot für den Nikolaus in Wiens Kindergärten“, sagte sie. Die Meldung in österreichischen Medien, dass der Nikolaus verbannt werden solle, hatte landesweit Proteste von Anhängern der uralten Tradition ausgelöst.

Es werde in Wien darauf geachtet, dass die Kinder der Figur des Nikolaus ohne Angst begegnen könnten, hieß es in Laskas Büro. Deshalb werde auf Fremde als Nikolaus-Darsteller verzichtet. Stattdessen sollten die Kinder selbst, die Kindergärtnerinnen oder Eltern in die Rolle des Nikolaus schlüpfen. „Es geht uns um einen Nikolaus, der nicht droht und die Kinder nicht fragt, ob sie auch brav waren“, sagte eine Sprecherin Laskas.

In österreichischen Medien wurde vermutet, dass das kolportierte Nikolaus-Verbot mit den muslimischen Kindern in den Wiener Kindergärten in Zusammenhang stehe. Die Sprecherin Laskas wies dies zurück. Das Gerücht komme aus dem Umfeld der rechtspopulistischen Freiheitlichen Partei (FPÖ). „Die muslimischen Kinder feiern im Kindergarten alle Feiern mit – da hat es noch keine Beschwerden gegeben“, sagte sie.

WELT.de/KNA

Artikel erschienen am 01.12.2006

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WELT.de 1995 - 2006
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.874.419 von redbulll am 01.12.06 22:57:33Westenthaler befremdet auch das Gericht
Der BZÖ-Chef darf nicht mehr behaupten, die Islamische Glaubensgemeinschaft wolle Halbmonde auf den Bergen errichten.

apa Peter Westenthaler saß im Wahlkampf einer plumpen Fälschung auf.

* Hintergrund
o 58 Prozent gegen EU-Beitritt AnkarasDie Mehrheit der Österreicher will die Türkei nicht in der EU haben.

Die von BZÖ-Chef Peter Westenthaler losgetretene "Halbmond statt Gipfelkreuz"-Debatte gehörte zu den bizarrsten Anekdoten im Wahlkampf.
Das Wiener Handelsgericht hat Westenthaler nun mit einer Einstweiligen Verfügung in die Schranken gewiesen: Das BZÖ darf ab sofort nicht mehr behaupten, der Wiener SPÖ-Gemeinderat und Integrationsbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Omar Al-Rawi, würde die Forderung nach Aufstellung von Halbmonden statt Gipfelkreuzen erheben.

"Eine solche Forderung mutet schon vom gedanklichen Ansatz her als dermaßen befremdend an, dass sie den Betreffenden als wohl nicht (mehr) ernst zu nehmende Persönlichkeit erscheinen lässt." Aus der Begründung des Gerichts"Eine solche Forderung mutet schon vom gedanklichen Ansatz her als dermaßen befremdend an, dass sie den Betreffenden als wohl nicht (mehr) ernst zu nehmende Persönlichkeit erscheinen lässt", heißt es in der Begründung des Handelsgerichts Wien.
"Berücksichtigt man ferner die mit der Verwirklichung dieses Ansinnens verbundenen Kosten (welche wohl die Allgemeinheit zu tragen hätten), so liegt die langläufig anzutreffende Meinung, ein derartiges Verlangen der Politiker sei verrückt, schon überhaupt nicht mehr fern", begründet das Gericht weiter.

Omar Al-Rawi begrüßte diese Entscheidung des Handelsgerichts und wertete sie als "wichtiges Signal gegen den fremden- und islamfeindlichen Populismus von BZÖ-Chef Westenthaler". Die einstweilige Verfügung zeige, dass man mit "diesem menschenverachtenden Populismus nicht weit komme".
Fälschung

Westenthaler hatte in der TV-Konfrontation mit SP-Chef Alfred Gusenbauer am 7.September vor der Errichtung von Halbmonden auf den Bergen, an Stelle der Gipfelkreuze, gewarnt. Zum Beleg zitiert er aus einem angeblichen Briefwechsel zwischen Al-Rawi und dem Alpenverein, der sich tags darauf als plumpe Fälschung entpuppt.
Al-Rawi hatte daraufhin Westenthaler und das BZÖ geklagt.

Artikel vom 15.11.2006, 15:58 | apa | aho
http://www.kurier.at/nachrichten/oesterreich/39529.php
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.877.643 von redbulll am 02.12.06 01:20:53NPD darf gegen Moschee demonstrieren
Verwaltungsgerichtshof revidiert Beschluß aus Wiesbaden / Auch Gegner formieren sich

müg. WIESBADEN. Die NPD darf heute doch gegen das auf dem Gräselberg geplante "Gebetszentrum" der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs demonstrieren. Das hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) gestern entschieden und damit der Beschwerde des NPD-Landesverbands gegen einen anderslautenden Beschluß des Verwaltungsgerichts Wiesbaden stattgegeben. Die Landeshauptstadt hatte die Demonstration, wie berichtet, wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung untersagt.

Die Zweite Kammer des Wiesbadener Verwaltungsgerichts hielt die Verbotsverfügung nach summarischer Überprüfung im Eilverfahren für "offensichtlich rechtmäßig". Dabei bezog sich das Gericht wesentlich auf ein Flugblatt, das bei der Demonstration verteilt werden sollte. Dessen Inhalt gebe Anlaß zu der Annahme, "daß die öffentliche Sicherheit bei Durchführung der Demonstration unmittelbar gefährdet ist". Insbesondere in einer Passage des Flugblatts, in der die Rede ist von "schleichender Islamisierung unserer Heimat" und "zunehmender Überfremdung" sahen die Richter der ersten Instanz den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllt: Solche Äußerungen zielten ab auf eine Ausgrenzung muslimischer Mitbürger und seien geeignet, den inländischen Frieden zu stören, befand das Gericht.

Nach Auskunft von Ordnungsdezernent Peter Grella hat der VGH der NPD zwar die Demonstration im geplanten Zeitrahmen von 13 bis 21 Uhr gestattet, der Stadt aber das Recht eingeräumt, den Veranstaltern Auflagen zu machen. So dürften sie nicht auf dem Gräselberg selbst demonstrieren, sondern nur auf der Erich-Ollenhauer-Straße.

Dort ist auch das Ziel einer angemeldeten Gegendemonstration "für ein tolerantes und friedliebendes Miteinander, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus". Veranstaltet wird sie von einem Bündnis, dem Gewerkschaften, demokratische Parteien sowie katholische und evangelische Christen angehören sollen. In dem Aufruf zur Gegendemonstration heißt es, die NPD instrumentalisiere und schüre "rücksichtslos Befürchtungen im Zusammenhang mit der genehmigten Einrichtung eines muslimischen Gebetszentrums am Gräselberg für ihre menschenverachtende Propaganda". Die Teilnehmer wollen sich um 12 Uhr am Haupteingang von Schloß Freudenberg treffen und dann über die Erich-Ollenhauer-Straße bis zur Kärntner Straße ziehen, wo in der Nähe das "Gebetszentrum" der islamistischen Organisation Milli Görüs geplant ist.


Text: F.A.Z., 02.12.2006, Nr. 281 / Seite 65

Kommentar Rhein-Main
Ignoranz
VON HEIDI MÜLLER-GERBES

Das war zu befürchten. Nicht nur, weil die Rechtsextremen, wo immer die Bürger mit "denen da oben" unzufrieden sind, ihr braunes Süppchen anrühren. Im Fall der geplanten Milli-Görüs-Moschee auf dem Gräselberg haben die Beschwichtigungspolitiker im Rathaus geholfen, den Rechtsextremen den Boden zu bereiten.

Die islamistische Organisation Milli Görüs wird doch "nur" beobachtet vom Verfassungsschutz - na und? Wer sich dagegen auflehnt, daß sie vor seiner eigenen Haustür ein Gebetszentrum baut, hegt im offiziellen Duktus bestenfalls Ressentiments "gegen unsere muslimischen Mitbürger", wenn er nicht überhaupt ausländerfeindlich gesinnt ist.

Die auf diese Weise flugs in die "rechte Ecke" gedrängten Bürger können sich noch so ernsthaft berufen auf die Nachrichtendienste, denen zufolge islamistische Organisationen die innere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland gefährden. Die Kommunalpolitik kümmern selbst die Erkenntnisse des Bundesamts für Verfassungsschutz nicht, die besagen, daß speziell von Milli Görüs, der mit 26 000 Mitgliedern größten Gruppe der in Deutschland "legalistisch" agierenden Islamisten-Organisationen, "eine besondere Gefahr für den inneren Zusammenhalt unserer Gesellschaft" ausgehe.

Solche Ignoranz muß sich rächen. Kein Wunder also, daß die NPD samt ihrem neonazistischen Gefolge versucht, daraus Nutzen zu ziehen. Den Rechtsextremen, wo immer sie ihre dumpfe Hetze zu verbreiten suchen, Einhalt zu gebieten, versteht sich von selbst. Die Gegendemonstranten aber machen sich von vornherein unglaubwürdig. Weil sie sich nämlich in einem wesentlichen Punkt auf dasselbe Niveau begeben wie die braunen Vereinfacher. Es handelt sich auf dem Gräselberg eben nicht um irgendeine "genehmigte Einrichtung eines muslimischen Gebetszentrums", sondern um eines der islamistischen Milli Görüs. Und es wäre gut, wenn wenigstens Kirchen, Gewerkschaftler, und "etablierte Parteien" diese Differenzierung vornähmen - nicht zuletzt der großen muslimischen Mehrheit wegen, die aller Unterstützung unseres demokratischen Gemeinwesens Wert ist. "Keine rechten Volksverhetzer, aber auch keine Islamisten" - das wäre die einzig angemessene Antwort auf die braunen Umtriebe.


Text: F.A.Z., 02.12.2006, Nr. 281 / Seite 65

Polizei schreitet gegen NPD ein

Wiesbaden (lhe). Die Polizei in Wiesbaden hat gestern eine Demonstration der NPD aufgelöst. Die rund 70 Teilnehmer hätten volksverhetzende Parolen gerufen, sagte ein Sprecher. Die Partei hatte zu der Kundgebung unter dem Motto "Stoppt die Islamisierung Europas!" aufgerufen, um gegen den Bau einer Moschee im Wiesbadener Stadtteil Gräselberg zu protestieren. Die Demonstration war vom hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel genehmigt, aber mit Auflagen versehen worden, nachdem die Stadt sie zunächst verboten hatte. Eine angemeldete Gegendemonstration verlief nach Polizeiangaben friedlich. An ihr nahmen 100 Menschen teil.

Eine weitere Gegendemonstration wurde ebenfalls von der Polizei aufgelöst, als die Teilnehmer versuchten, Straßen zu blockieren. Insgesamt gab es mindestens fünf Festnahmen. Verletzt wurde trotz kleiner Rangeleien niemand.


Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 03.12.2006, Nr. 48 / Seite R2
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.902.969 von redbulll am 03.12.06 13:17:01Ehemann in Rage
Sohn rettet Mutter in letzter Sekunde
Die Polizei nahm einen 36-Jährigen fest, der versucht hatte, seine Frau zu überfahren
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Die Polizei nahm einen 36-Jährigen fest, der versucht hatte, seine Frau zu überfahren (Bild: picture-alliance/dpa)
Szenen wie in dem Film "Rosenkrieg". In Rüsselsheim versuchte ein Mann seine Frau mit dem Auto zu überfahren - der 13-jährige Sohn konnte seine Mutter in letzter Sekunde zur Seite ziehen.

Die Tat ereignete sich bereits am Freitagnachmittag gegen 16.30 Uhr. Der 36-jährige Türke war mit seinem Wagen in Rüsselsheim unterwegs, als er seine von ihm getrennt lebende Ehefrau auf dem Bürgersteig sah.

Junge riss Mutter hinter Auto
Der Mann habe beim Anblick von Frau und Sohn zunächst seinen Wagen gewendet und sei davon gefahren, berichtete die Polizei am Samstag. Kurz darauf sei der Mann erneut herangefahren und sei mit Vollgas zwischen zwei geparkten Fahrzeugen hindurch auf den Gehweg gefahren, auf dem Frau und Sohn unterwegs waren. Dem Jungen gelang es in letzter Sekunde, seine Mutter hinter ein parkendes Auto zu reißen. So verhinderte er, dass seine 36-jährige Mutter von dem Wagen ihres Mannes erfasst wurde, so der Polizeisoprecher.

Bruder verhinderte Schlimmeres
Nach der missglückten Attacke stieg der Mann aus dem Wagen und beschimpfte und bedrohte seine Frau. Sein zufällig vorbei kommender Bruder konnte ihn von weiteren Taten abhalten, so die Polizei. Während die Frau und ihr Sohn sich zur Polizei begaben, fuhr der Mann zu einem weiteren Bruder nach Zeppelinheim. Dort wurde er am Abend von Polizisten festgenommen. Da er offenbar unter dem Einfluss von Drogen stand, wurde eine Blutprobe entnommen.

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.j…
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.902.989 von redbulll am 03.12.06 13:18:19Schläge und Todesdrohungen
Mutmaßlicher Chef von Zuhälterbande unter Anklage

Auch in der Kurzfassung ist die Liste der Straftaten lang, die Staatsanwältin Annette von Schmiedeberg einem 31 Jahre alten deutsch-türkischen Geschäftsmann vor dem Frankfurter Landgericht zur Last legt: ausbeuterische Zuhälterei, Förderung der Prostitution, erpresserischer Menschenraub, Nötigung, Erpressung, Bedrohung, Körperverletzung. Die Anklägerin hält den Mann für den Anführer einer Zuhälterbande, gegen deren drei weitere Mitglieder bereits hohe Freiheitsstrafen verhängt worden sind. Gegen einen fünften Komplizen soll in der nächsten Woche der Prozeß beginnen.

Laut Ermittlungsergebnis hat der Angeklagte fünf Frauen aus Osteuropa und der Türkei, an deren Verschleppung er beteiligt gewesen sein soll, in Bordelle bei Hanau und in einer Taunusgemeinde vermittelt, dort ihre Tätigkeit kontrolliert und regelmäßig einen großen Teil der Einnahmen kassiert. Dabei sollen die Frauen, denen die Zuhälter die Papiere abgenommen haben sollen, gezwungen worden sein, unabhängig von ihren Einnahmen wöchentlich bis zu 1000 Euro als angeblichen Schuldenausgleich abzuliefern. Als Druckmittel soll der Angeklagte Schläge ausgeteilt und in einigen Fällen mit dem Tod gedroht haben. Die Opfer hielten es offenbar nicht lange unter der Tyrannei des Mannes aus und flüchteten bald zurück in ihre Heimatländer. Eine Frau hat sich den Behörden offenbart. tk.

Text: F.A.Z., 02.12.2006, Nr. 281 / Seite 62
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.903.035 von redbulll am 03.12.06 13:20:56Rabiater Falschparker verletzt Ordnungshüter

Frankfurt/Main (ddp-hes). Ein rabiater Falschparker hat einen Mitarbeiter des Frankfurter Ordnungsamts krankenhausreif geschlagen. Wie die Polizei gestern mitteilte, habe der 30-Jährige einen Kleintransporter in einer Einkaufsstraße ausgeladen, als er von zwei Ordnungshütern ein Knöllchen erhielt. Der Mann sei darüber so erbost gewesen, dass er zunächst mit Gemüsekisten um sich warf und schließlich einem der Bediensteten ins Gesicht schlug.
Der attackierte Ordnungshüter musste mit Verdacht auf Gehirnerschütterung und Kieferbruch in eine Frankfurter Klinik eingeliefert werden. Dem rabiaten Falschparker drohe nun neben dem Knöllchen auch noch eine Strafanzeige wegen Körperverletzung und Schmerzensgeldforderungen, hieß es weiter.

02.12.2006 SR
http://www3.e110.de/artikel/detail.cfm?pageid=67&id=78740
Hier ein Interview mit Claudia Roth:


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,452198,00.h…


Hervorheben möchte ich den letzten Abschnitt:


SPIEGEL ONLINE: In Ihrer Grundsatzreden und in anderen Redebeiträgen der Parteiführung spielte das Thema Integration fast keine Rolle. Die Drohungen gegen Ihre Abgeordnete Ekin Deligöz, die hier lebende Türkinnen zum Ablegen des Kopftuchs aufgerufen hatte, wurden nicht thematisiert. Den ganzen Sommer über - von Rütli-Schule über Kofferbomben bis Massenschlägereien unter Migranten - war Integration ein Mega-Thema, in dem die Grünen besondere Kompetenz reklamierten. Aber hier in Köln fehlte es auf der Tagesordnung.

Roth: Dem kann ich so nicht zustimmen. Der Kampf gegen Rechtsextremismus und die Auseinandersetzung mit der "deutschen Leitkultur" hat durchaus eine Rolle gespielt. Wir haben aber als Partei und Fraktion bereits sehr weit reichende Beschlüsse gefasst, wie wir uns Integration vorstellen, sodass wir da im Moment keinen unmittelbaren konzeptionellen Diskussionsbedarf haben. Aber dass das Thema Integration in der alltäglichen Politik hoch auf der Tagesordnung steht, ist ganz klar.

Das Interview führte Yassin Musharbash



Was fällt euch auf? Also ich sehe nur, daß der Journalist die Auseinandersetzung mit der Bedrohung der eigenen(!) Abgeordneten auf dem Parteitag vermisst und bemängelt, daß die Rütli-Schule-Problematik nicht besprochen wurde. Ganz zu schweigen von den Problemen mit den jungen Migranten mit islamischer Prägung.

Claudia Roths Antwort:

Dem kann ich so nicht zustimmen. Der Kampf gegen Rechtsextremismus und die Auseinandersetzung mit der "deutschen Leitkultur" hat durchaus eine Rolle gespielt.



Rechtsextremismus

Wie ist eure Meinung will diese Frau Deutschland kaputtmachen. Nicht aus ideologischem Irrtum sondern bewußt? Womöglich ist ihre Intention nie wieder Ausschwitz. Keine Deutsche, kein Ausschwitz?


Was treibt diese Frau an?





Sosa
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.905.531 von A_Sosa am 03.12.06 16:02:40Wäre sie Mnagerin von Extrabreit gebliebe, hätte sie weniger Schaden anrichten können :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.914.111 von unlocker am 03.12.06 22:39:59Ton Steine Scherben. Rio Reiser hätte sich früher aus dieser politischen Bevormundung lösen sollen.

Claudia ist eine tragische Figur. Vor gerade einem Jahr wetterte sie noch über die "Zwangsgermanisierung". Im Sommer schwenkte sie in diesem Punkt ungeniert auf CDU-Linie ein, (mit pädagogischer Stütze wohlgemerkt). Jetzt schwingt sie beim Begriff Integration vorab ihre Nazikeule und verweist auf ein lückenloses Konzept im Hintergrund.

Die Grünen haben ihre Meinungsführerschaft auf diesem Gebiet eingebüßt, deswegen auf dem Parteitag dazu kein Wort.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.914.595 von Tutnix am 03.12.06 23:15:27Beim User AdHick habe ich noch in gewisser Weise Verständnis für so ein rüpeliges Verhalten - Tag für Tag im braunen Sud.

Wer hatte noch gleich die Fotomontage von Claudi und AdHicks Bart eingestellt? Die hätte ich an dieser Stelle gern nochmal.
Ja, die Claudi...

Kann sich hier noch jemand an Klaus Theweleit erinnern?

http://www.bbpp.de/altaufgelesen/theweleit080100/theweleit08…

daraus:

Klaus Theweleit, geboren 1942 in Ostpreussen, wurde bekannt durch das doppelbändige Werk "Männerfantasien" (1977). Auf etwa tausend Seiten analysierte er faschistische Körperformationen, wozu er unter anderem die Tagebuchaufzeichnungen von Freikorpssoldaten heranzog. Furore machten die "Männerfantasien" auch deshalb, weil die darin aufgedeckten Strukturen im Laufe der Erzählung auf alle Männer aller Epochen ausgedehnt wurden, die bundesrepublikanischen Verhältnisse der siebziger Jahre nicht ausgenommen.


Man mag die Wertungen, Deutungen und Argumentationsfiguren dieses Ouevres evtl. überhaupt nicht teilen, interessant aber bleibt m.M.n. dieser Versuch einer Erklärung eines bestimmten Aggressionsverhaltens aus einer Gemengelage von Triebunterdrückung respektive repressiver Sexualmoral, männlichem Körperkult und rechtslastiger politischer Ideologie allemal.

Ich hoffe eines Tages ein Buch zu entdecken ("Frauenfantasien"?), das analog zu Theweleits Analysen den Irrsinn dieses Typs "Claudia Roth" untersucht. Wenn das einer der Gurus bei W:0 (von denen es ja nur so wimmelt ;) ) schaffen könnte, würde er sich bei mir unsterbliche Dienste erwerben :laugh: ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.915.305 von ViccoB. am 03.12.06 23:57:40Claudi ist in der Tat ein "Thema". Ich bleib am Ball.


(Ihr könnt mich gleich steinigen, aber auf manchen Fotos finde ich die rein optisch garnicht mal so fürchterlich unatraktiv.)
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.915.443 von Tutnix am 04.12.06 00:11:01Irgendwer war hier mal so reizend, und hat ein Foto eingestellt, wie die Claudi gerade in einer Moschee kniet und voller Inbrunst an so einer moslemischen Version des Rosenkranzes knibbelt und dabei den Blick gen Himmel richtet. Der Gesichtsausdruck war einmalig - ganz großes Kino....leider finde ich das Bild jetzt nicht wieder - es war BOMBASTISCH.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.915.443 von Tutnix am 04.12.06 00:11:01Tutnix, dass Du am Ball bleibst, versüßt mir den Einstieg in die kommende Arbeitswoche ;) ...

Das Foto, was Du eingestellt hast, finde ich in der Tat auch gar nicht unattraktiv. Aber, wie es so schön heißt, ab 30 (oder 25?) ist man ja für sein Aussehen selbst verantwortlich - soll heißen, dass Lebensweise, -einstellung und -erfahrung das Gesicht mitprägen. Und das heutige "Antlitz" von C.R. ist einfach zum

a) zensiert
b) zensiert
c) zensiert
d) zensiert

:cry::(
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.915.558 von ViccoB. am 04.12.06 00:24:52Hallo Vicco,

meinst Du vielleicht so ein Foto hier (ok, jeder hat mal einen schlechten Tag):



LM

Apropos: Glückwunsch nachträglich an Dich und die Tauroggenerin samt Klein Vicco oder Viccorine. Passt nicht ganz in das Claudia Roth-Posting, aber sollte dennoch nicht ganz vergessen sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.915.516 von LadyMacbeth am 04.12.06 00:18:57Kenn ich! Hab ich gleich die Antje mit ihrem Notschleier zugestellt.

Ganz grosses Theater. Und letzlich Teil der Basis für den Erfolg bei der "Öko"partei.

Antwort auf Beitrag Nr.: 25.915.627 von Tutnix am 04.12.06 00:34:07Ja, da merkt man doch irgendwie den katholischen Background. Ein Prostestant bringt das einfach nicht fertig, in einem Gotteshaus eine richtige Bühnenshow zu inszenieren.
Müsst ihr immer gleich breichreiz bilder reinstellen,liegt asber nicht an ihrem aussehen,dafür kann kein mensch was.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.915.753 von shitpalaver am 04.12.06 01:06:14Hallo Sp,

das
liegt aber nicht an ihrem aussehen, dafür kann kein mensch was
möchte ich aber in Bezug auf Mick Jagger bezweifeln :laugh:...

Antwort auf Beitrag Nr.: 25.915.753 von shitpalaver am 04.12.06 01:06:14Es geht nicht um die Grundausstattung des Gesichtes sondern um den Einsatz von Mimik im Politgeschäft. Claudi gilt als die Emotionale, die gibt sich begeistert, demütig, ehrfurchtsvoll, straft ab, zieht Fleppe wenn ihr was nicht passt.

Macht auch meine Frau.

Fleppe (auch: Flappe)
traurige, enttäuschte Gesichtszüge als Reaktion auf eine schlechte Nachricht; "ne Fleppe ziehn" - plötzliche mimische Veränderung, die besonders an der Tiefe der Mundwinkel und der Traurigkeit in der Augenpartie abgelesen wird
(Wie dat Tresken gedibbert hat, dat nich son Stenz von Rio sein tu und dat se ihren Milchschake selbs latzen muss, hat se ne Fleppe gezogen.")
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.979.590 von redbulll am 06.12.06 19:51:44Die Grünen im NRW-Landtag übten scharfe Kritik am Vorgehen Meisners. "Herr Kardinal, wir brauchen keine katholische Parallelgesellschaft", erklärte die Düsseldorfer Grünen-Migrationsexpertin Monika Düker.


Und schon wieder zelebrierter Selbsthaß. Parallelgesellschaft. Wo bleibt der Respekt vor Religion?

Hätten Muslime eine ähnliche Forderung aufgestellt hätte von denen keiner was gesagt. Sie hätten sich eher daran ergötzt, daß die Religionsfreiheit ausgelebt werden kann.

Wo ich übrigens auch nichts gegen habe. Was mich zum Kotzen bringt, ist die Verachtung ggü. den kulturellen Wurzeln im Rheinland, welche nunmal überwiegend katholisch sind. Und da faseln die was von Parallelgesellschaft?

Unglaublich :mad:

Des Grünen Fundis Lieblingsbeschäftigung scheint der pompös zelebrierte Selbsthaß zu sein :look:



Sosa
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.979.590 von redbulll am 06.12.06 19:51:44:laugh:

Ich hoffe wirklich auch, dass der Kardinal durc