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Neues aus Multikultistan - 500 Beiträge pro Seite (Seite 16)

eröffnet am 13.10.06 23:24:28 von
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    29.01.09 13:10:09
    Beitrag Nr. 7.501 ()
    Akt. 29.01.09; 08:47 Pub. 29.01.09; 08:09
    Fünf Verletzte
    Messerstecherei in der Notfallstation
    Eine tätliche Auseinandersetzung in der Notfallstation des Freiburger Kantonsspitals hat drei Verletzte gefordert. Eine weitere Messerattacke in Bulle hat zwei Verletzte gefordert.

    Die beiden mutmasslichen Täter wurden vorübergehend festgenommen, wie die Freiburger Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte. Zu der tätlichen Auseinandersetzung im Kantonsspital war es bereits am Mittwoch vergangener Woche gekommen. Laut einer Polizeimitteilung vom Donnerstag war es an jenem Nachmittag zunächst im Schönbergquartier zu einem handfesten Streit zwischen zwei Frauen vor einem Lebensmittelgeschäft gekommen. Eine 63-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt ins Spital gebracht. Die andere Frau hatte den Tatort beim Eintreffen der Polizei bereits verlassen. Im Zusammenhang mit dieser Auseinandersetzung kam es dann zwei Stunden später, am frühen Abend, in der Notfallstation des Freiburger Kantonsspitals zu einer Messerstecherei zwischen mehreren Menschen. Dabei wurden drei Personen vermutlich durch einen kleinen Hammer oder durch ein Messer verletzt. Die beiden mutmasslichen Täter, zwei Brüder im Alter von 41 und 43 Jahren aus der Türkei, wurden festgenommen. Sie wurden am (gestrigen) Mittwochabend wieder provisorisch auf freien Fuss gesetzt. Sie werden sich wegen Körperverletzung und Angriffs vor Gericht verantworten müssen.

    Messerstecherei in Bulle

    Zu einer weiteren Messerstecherei kam es am vergangenen Dienstagabend in Bulle. Drei Minderjährige im Alter von 12 bis 15 Jahren sowie ein 21-jähriger Mann hatten in einem Restaurant eine handfeste Auseinandersetzung. Zwei von ihnen wurden durch ein Messer leicht verletzt ins Spital gebracht. Die Polizei nahm alle vier Beteiligten in Gewahrsam. Laut der Polizeimitteilung vom Donnerstag war das Motiv eine Auseinandersetzung zwischen Angehörigen zweier Familien.
    Quelle: AP http://www.20min.ch/news/bern/story/30201493
    (aus PI)
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    29.01.09 14:42:14
    Beitrag Nr. 7.502 ()
    Jugendgewalt
    Schüler und Lehrer verprügelt

    Berlin - Brutale Gewalt an zwei Oberschulen: In Grünau hat ein Schüler (15) einer 7. Klasse seinen Rektor (61) attackiert, ihm am Kopf eine Platzwunde zugefügt: Der Junge störte permanent den Unterricht, wollte aber nicht die Klasse verlassen. Die Lehrerin (44) wusste nicht mehr weiter, rief den Rektor. Der griff dann nach dem Schüler, um ihn aus der Klasse zu bringen. Da packte der einen Kartenständer und schlug zu ... In Mariendorf betraten am Mittag fünf Jugendliche eine Schule, gingen gezielt in eine Klasse. Dort bedrohten sie verbal einen Schüler, verließen anschließend den Raum. Aber nichts war vorbei. Nach dem Unterricht wurden die Schüler am Ausgang von den Jugendlichen erwartet. Scheinbar ging es bei dem Streit um die Ex-Freundin eines 17-jährigen Tatverdächtigen. Denn der beschimpfte die 14-Jährige und schlug ihr zweimal ins Gesicht. Dabei kam es zu einem Handgemenge mit weiteren Schülern. Später ging es sogar noch am U-Bahnhof Westphalweg weiter. Schreckliche Bilanz: Ein 16-Jähriger erlitt eine Platzwunde am Ohr sowie einen Nasenbeinbruch, ein 17-Jähriger eine Riss-wunde im Nacken. Das Mädchen erlitt Prellungen im Gesicht. Gegen zwei Angreifer ermittelt nun die Polizei.

    A.W.
    Berliner Kurier, 29.01.2009
    http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/2508…

    Richter entschied
    Bewährung für Türken-Schleuser

    Berlin - Wegen gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern hat das Gericht Mahmut M. (23) zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Er hat mit seinen beiden in der Türkei lebenden Brüdern Landsleute illegal nach Deutschland geholt (der KURIER berichtete).
    Berliner Kurier, 29.01.2009http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/2508…

    Integration
    Warum sind unsere Vietnamesen viel deutscher als Türken?
    Mit Fleiß und Wissen meistern die Asiaten die Integration

    Berlin - Mit deutschen Tugenden schlagen die Vietnamesen die Türken – so zugespitzt könnte man das Ergebnis der Integrationsstudie des Berlin-Instituts (KURIER berichtete) zusammenfassen. Aber warum ist das so?

    Für Birgit Möske (Herder-Gymnasium Lichtenberg) ist die Antwort ganz einfach: "Sie haben begriffen, dass man mit Fleiß weiterkommt." Die vier Besten ihrer Klasse sind Vietnamesen.

    Nicht nur dort: Elena Marburg, die Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, beobachtet und bewundert die Schulkarrieren vietnamesischer Kinder schon seit der Wende. Ihr Fazit: "Sie heben das Niveau der Klassen." Entscheidend sei der "Leistungswille", der vor allem auf dem "Respekt und der Dankbarkeit gegenüber den Eltern" fußt.

    Ähnlich sieht es in Brandenburg aus: "Wenn vietnamesischstämmige Schüler die Schule verlassen, haben sie in der Tendenz überwiegend bessere Schulabschlüsse als deutsche Schüler", lautet die Erfahrung der Landes-Integrationsbeauftragten Karin Weiss. Ihre Studie belegt das in Zahlen: 74 Prozent der vietnamesischen Kinder besuchen das Gymnasium, 17 Prozent die Gesamtschule und neun Prozent die Realschule.

    Die Erklärung des Berliner Integrationsbeauftragten Günter Piening: "Die Kinder profitieren von der guten Schulbildung ihrer Eltern, die ja zum Teil zur Elite gehörten. Zweitens gibt es keine Kultur weltweit, auch nicht die deutsche, in der das Bild des Gelehrten so positiv verankert ist wie in der chinesisch-konfuzianischen Welt."

    Allerdings hat der asiatische Lerneifer der auch seine Schattenseiten: "Es wird massiv Druck auf die Kinder ausgeübt", hat Detlef Schmidt-Ihnen vom Lichtenberger Barnim-Gymnasium beobachtet.
    Berliner Kurier, 29.01.2009http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/2507…
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    29.01.09 14:50:04
    Beitrag Nr. 7.503 ()
    Revision abgelehnt
    Burim Osmani muss hinter Gitter
    Burim Osmani

    Burim Osmani Foto: dpa

    Der albanische Kaufmann Burim Osmani geht jetzt hinter die Gitter von Santa Fu. Die Staatsanwaltschaft Würzburg hat den 44-Jährigen "zum Strafantritt geladen", nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) die Revision verworfen hat. Das bestätigte Clemens Lückemann, Leitender Oberstaatsanwalt in Würzburg, dem Hamburger Abendblatt. Das Würzburger Urteil ist damit rechtskräftig. Der Mann, den das Hamburger LKA zu den Köpfen der Organisierten Kriminalität zählt, wird eine Reststrafe absitzen müssen, weil er fast zwei Jahre in Untersuchungshaft gesessen hat. Osmani war am 26. Februar 2008 vom Landgericht Würzburg zu drei Jahren Gefängnis wegen Beihilfe zum Betrug verurteilt worden. Er war im Jahr 2004 an einem Scheingeschäft beteiligt, bei dem ein wirtschaftlicher Schaden von mehr als zwei Millionen Euro entstanden ist. 300 000 Euro hatte er sich auf betrügerische Weise als Provision ergaunert. Immer wieder hatte Burim Osmani vor dem Würzburger Gericht die Tat geleugnet und schließlich über seinen Strafverteidiger Revision eingelegt. Doch auch hier scheiterte der als Revisions-Spezialist bekannte Anwalt Gerhard Strate. Der Bundesgerichtshof wies die Revision nun als offensichtlich unbegründet zurück.
    Bilderschau: Das osmanische Reich
    Osmani-Prozess in Hamburg
    Mehr Bilder zum Thema

    Schon im Jahr 2004 war Strate mit einer Revision gescheitert. Damals war Burim Osmani in Lübeck wegen Steuerhinterziehung zu 14 Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldauflage von 50 000 Euro verurteilt worden.
    Mehr zum Artikel

    * Bashkim Osmani zusammengeschlagen
    * "Mopo"-Chefs machten Geschäft mit Osmani
    * Osmani kehrt auf den Kiez zurück

    Der spektakulärste Prozess gegen Burim Osmani endete vor dem Hamburger Landgericht im Oktober 2008 mit einer Verurteilung zu fünf Jahren und acht Monaten Gefängnis wegen Betrugs und Beihilfe zur Untreue. Es ging dabei um die faulen Millionen-Kredite der Volksbank Lauenburg. Sein Bruder Bashkim Osmani wurde in diesem Verfahren zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Beide Brüder waren jedoch nach Zahlung einer Kaution von 1,9 Millionen Euro auf freien Fuß gesetzt worden. Auch in diesem Fall legte Strate Revision ein. Die Hamburger Gerichtssprecherin Sabine Westphalen erwartet, dass der BGH die Entscheidung darüber innerhalb des folgenden halben Jahres treffen wird.
    gek/reba

    erschienen am 29. Januar 2009http://www.abendblatt.de/daten/2009/01/29/1028374.html

    Veddel: Schülerinnen verabreden Schlägerei
    Prügel nach Internet-Chat: Mädchen-Gewalt nimmt zu
    Streit mit Messer und Totschläger: 13-Jährige verliert fast einen Finger, 16-Jährige hat Stichwunde am Hals. Was ein Konfliktforscher sagt.

    Von Denis Fengler, Jan-Eric Lindner und Marie Nürnberg
    In der Schule Slomanstieg auf der Veddel nahm der blutige Streit seinen Anfang.

    In der Schule Slomanstieg auf der Veddel nahm der blutige Streit seinen Anfang. Foto: Rauhe

    Wer das Messer mitbrachte und den Totschläger? Keiner will es sagen. Warum niemand eingriff, als die Mädchen aufeinander losgingen? Die Polizei tappt im Dunkeln. Fest steht: Der Streit, den vier minderjährige Schülerinnen auf der Veddel am Montag austrugen (wir berichteten), nachdem sie sich im Internet beschimpft und verabredet hatten, endete blutig.

    "Da war ein großer Fleck", sagt ein Zehnjähriger zwei Tage später auf dem Hof der Schule am Slomanstieg. Ein Blutfleck. Eine 13-Jährige verlor fast einen Finger, musste lange operiert werden. Eine 16-Jährige wurde mit einer Stichwunde am Hals behandelt. Knapp 70 Jugendliche, Freunde, Bekannte, beobachteten die Auseinandersetzung - auch sie hatten sich verabredet, als gingen sie gemeinsam ins Kino.
    Mehr zum Artikel

    * Kommentieren: Hier ist der Platz für Ihre Meinung

    "Das macht unzufrieden", sagt Schulleiterin Hiltrud Kneuer (56). Eine Erklärung für die Vorgänge hat sie nicht. "Normalerweise greift unser Sicherheitsnetz, wenn wir merken, dass es brodelt", sagt Kneuer. "Es brodelt, wenn zwei Schülerinnen der Schule Griesstraße in Hamm den Unterricht schwänzen und, wie am Montag, Türen in der Slomanschule aufreißen, um ihnen verhasste Mädchen aus den Klassenräumen zu holen. Wenn sich in den folgenden Stunden immer mehr Jugendliche einfinden. Wenn die Gruppe nach Schulschluss nur 100 Meter weiter zum Immanuelplatz zieht und die Mädchen, die auf der Veddel Nachbarn sind, dort übereinander herfallen."

    Am Montag hatte das Sicherheitsnetz ein Loch. Dabei war die Polizei schon früh eingeschaltet. Die Schulleitung hatte sie informiert, nachdem die Schülerinnen am Slomanstieg gewütet hatten. Der Streifenwagen "Elbe 52/1", besetzt mit zwei Wasserschutzpolizisten, hatte 45 Minuten lang nach den Täterinnen gesucht und mit der Schulleitung vereinbart, dass später ein Wagen der nahen Wache zur Schule kommen solle. Die Polizisten riefen die Wache an. Doch ein zweiter Wagen kam nicht. In einer Anfrage an den Senat will die SPD- Fraktion jetzt klären, warum die herbeigerufene Polizisten vor Beginn der Gewalttätigkeiten wieder abrückten und ob Personalengpässe dafür verantwortlich waren.

    Die Prügelei zwischen den beiden Mädchen soll bereits Wochen zuvor im Internet verabredet worden sein. In Chats sollen sich die "gegnerischen Gruppen" angestachelt, mit Beleidigungen überhäuft haben. Eine Modeerscheinung, wie sie von Polizisten erfahren habe, sagt Schulleiterin Kneuer. Immer öfter würden sich Jugendliche über das Internet zu Schlägereien verabreden. Die Polizei kann solche Aussagen nicht bestätigen. "Es gibt keine Zahlen, die eine solche Entwicklung aufzeigen", sagt Sprecher Ralf Meyer. Unbestritten hingegen ist die zunehmende Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen, insbesondere bei Mädchen.

    Das hat auch Dr. Alfred Fleissner, Konfliktforscher im Zentrum für psychosoziale Medizin des UKE und Leiter des Vereins "Klima e. V." (Konflikt-Lösungs-Initiative, Mobbing-Anlaufstelle, E-Mail: klimaev@t-online.de) festgestellt. Fleissner: "Wenn Mädchen sich in der Ehre getroffen fühlen, können sie emotional überreagieren. Ein Streit eskaliert dann schnell." Gewalterfahrungen im Alltag hat auch Sarah N. (Name geändert) schon erlebt. Die Hamburger Schülerin (17): "Die Brutalität auf der Straße nimmt zu. Ein falscher Blick, zu laut gelacht, immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen unter Mädchen." An der Schule am Slomanstieg will man den Streit endgültig aus der Welt schaffen. In einem Mediationsgespräch sollen die verfeindeten Mädchen einander näher gebracht werden.

    erschienen am 29. Januar 2009http://www.abendblatt.de/daten/2009/01/29/1028227.html
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    29.01.09 20:00:33
    Beitrag Nr. 7.504 ()
    Fast zehn Jahre für eine brutale Tat
    Rumäne quälte Apothekerfamilie aus Wehen




    Vom 24.01.2009

    TAUNUSSTEIN (deg). "Eine Stunde ruhig. Sonst erschießen!" Mit diesem Satz verabschieden sich drei rumänische Kriminelle Anfang November 2005 in Taunusstein von ihren Opfern. Diese - ein Apotheker, seine Frau und ihre Tochter - sind fast eine Stunde in der Hand der brutalen Einbrecher. Die Opfer bangen um ihr Leben. Die Erinnerung können sie nicht abschütteln.
    Verteidiger will 18 Monate

    Gestern hört Ilie P., einer der Kriminellen im Schwurgerichtssaal einen Satz, der auch ihm lange in Erinnerungen bleiben wird: Neun Jahre und zehn Monate Freiheitsstrafe, wegen erpresserischem Menschenraub, schwerer räuberischer Erpressung, gefährlicher Körperverletzung und zwei Einbruchsdiebstählen. Das Gericht unter Vorsitz von Rolf Vogel geht mit diesem Urteil für den 25-Jährigen weit über das hinaus, was die Staatsanwaltschaft gefordert hatte - nämlich sieben Jahre. Ein Jahr und sechs Monate, darauf hatte Verteidiger Andreas Groß plädiert.

    Ilie P. ist einzig geblieben für die Verurteilung. Einer seiner Komplizen war früher schon verknackt worden, er hatte ausgepackt, längst ist er abgeschoben und zurück in Rumänien. Der dritte Täter ist noch unbehelligt. Süffisant pflückt Richter Vogel in seiner Urteilsbegründung das Märchen auseinander, warum Ilie P. in jener Nacht in Taunusstein gelandet sein will. Eigentlich sei er unterwegs gewesen von Frankfurt nach Italien, um dort nach einer Arbeit zu suchen, hatte Ilie P. erklären lassen. Taunusstein liege ja nicht gerade auf der Route Richtung Süden, meint Vogel, und es sei auch nicht anzunehmen, dass Ilie P. in der Apotheke des Nachts nach Sonnencreme gesucht habe.

    Nein, die Rumänen waren Einbrecher, als solche einschlägig bekannt. Ilie P. wird am 11. August 2005 aus der Haft entlassen, sieben Tage später findet sich nach einem Einbruch in Frankfurt an einer Bierflasche DNA-Material von ihm. Am 7. November 2005 bleibt nach einem Einbruch nahe Würzburg ein Stück Schnur zurück, mit dem die Einbrecher gekippte Fenster blitzschnell öffnen. An der Schnur wiederum DNA-Material von dem Rumänen.

    Gefesselt und getreten

    In der Nacht zum 11. November 2005 sind sie in Taunusstein auf Beute aus. Ein Hausbesitzer hat Glück, er kriegt nicht mit, dass die Rumänen einsteigen. Ein paar Häuser weiter läuft es brutal ab. Die Einbrecher wollen an den Tresor des Apothekers, sie reißen die völlig überraschten Hausbewohner aus dem Schlaf. Das Ehepaar wird geschlagen, getreten, gefesselt und geknebelt. Die Rumänen halten ihnen eine Pistole an den Kopf, drohen: "Du tot! Mit 6 000 Euro und einer Münzsammlung im Wert von rund 13 000 Euro verschwinden sie schließlich.
    http://www.wiesbadener-kurier.de/region/objekt.php3?artikel_…
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    29.01.09 20:04:14
    Beitrag Nr. 7.505 ()
    Attacke auf Bohlen! Wie ein Nürnberger beim DSDS-Casting ausrastete

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    28.01.09

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    München - "Nürnberger randaliert vor der Superstar-Jury" – so titelte die tz im vergangenen Oktober.
    Polizisten führen Marian K. ab.
    © RTL
    Polizisten führen Marian K. ab.

    Am Mittwoch zeigte RTL die Attacke auf Dieter Bohlen.

    Es geschah am 21. Oktober im Nürnberger Grandhotel Le Meridien: Der arbeitslose Postbote Marian K. wird beim Superstar-Casting abgewiesen, weil er mit 33 Jahren die Altershöchstgrenze um drei Jahre überschreitet. Wütend verschafft sich der Deutsch-Ungar über einen Notausgang Zutritt zu dem Saal, in dem gerade das Casting über die Bühne geht. Vor laufenden Kameras stürzt er in Richtung Jurypult, schreit: „Ich will ins Fernsehen!“ Ehe er Bohlen zu nahe kommt, können Sicherheitsleute Marian K. abfangen. Seit einem Wasserattentat auf Bohlen bei einem Casting in München wird die Jury ständig bewacht.
    Die DSDS-Juroren aller Staffeln - und was sie heute machen
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    * Nürnberger randaliert vor Superstar-Jury
    * Bekommt Bohlen einen Maulkorb?
    * Papa sieht es als Chance

    Die Security drängt Marian K. aus dem Saal. Doch erst der herbeigerufenen Polizei gelingt es, den Mann zu bändigen. Die Beamten führen den fluchenden und spuckenden Mann in Handschellen ab, bringen ihn auf die Wache. Dort droht er, nach seiner Freilassung zum Casting zurückzukehren, sodass ein Richter den verlängerten Gewahrsam anordnet, bis nach Abschluss des Castings um 22 Uhr.Nach der Schreckminute haben sich die Juroren bald wieder beruhigt. Bei bild.de erinnert sich Dieter Bohlen an die Attacke: „Ich hörte nur das Stolpern, Krachen. Dann lief der mit einer Tasche in der Hand, volle Power mit Schreien usw. auf mich zu. Wir waren total überrascht. Wir sind ja einiges gewohnt, aber so was hatten wir noch nie.“ Auf alle Zeugen des Vorfalls wirkte Marian K. alkoholisiert, laut Polizei war er jedoch nüchtern.

    Weder RTL noch das Hotel haben Anzeige gegen Marian K. erstattet, für die Nürnberger Polizei ist der Fall damit erledigt. Für alle anderen Kandidaten hat das Attentat jedoch Folgen: Sie werden seither wie am Flughafen durchsucht, ehe sie vor der Jury ihr Bestes geben dürfen. Dieter Bohlen findet das nach eigenen Worten „völlig bescheuert, aber wir müssen einfach aufpassen“.

    IW.
    Quelle: tzhttp://www.tz-online.de/de/aktuelles/stars/artikel_57405.htm…
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    29.01.09 20:06:52
    Beitrag Nr. 7.506 ()
    Vor Gericht
    Prozess um Mord an siebenfachem Vater
    Es waren DNA-Spuren, die die Ermittler auf die Fährte des mutmaßlichen Mörders brachten. In den Niederlanden konnte der 42-Jährige Mann festgenommen werden, der im April vorigen Jahres den Wirt eines Döner-Imbisses in Wedding erchossen haben soll. Jetzt hat der Prozess um den Tod des siebenfachen Vaters begonnen.

    Von Kerstin Gehrke
    29.1.2009 16:04 Uhr

    Einer der letzten Gäste zog plötzlich eine Waffe. Dabei hatte er sich noch kurz zuvor mit dem Wirt des Dönerladens „Grillhaus Rehberge“ an der Müllerstraße unterhalten. Alles schien friedlich. „Ich dachte erst an Platzpatronen“, sagte gestern ein Augenzeuge. Der Täter feuerte zwei Schüsse ab. Wirt Müslüm B., Vater von sieben Kindern, sank zu Boden. Er erlag noch am Tatort seinen Verletzungen. Es soll der 42-jährige Mirsad M. gewesen sein, der eiskalt abdrückte. Wegen 500 Euro. Seit Donnerstag steht wegen einer Mordanklage vor Gericht.

    Der gebürtige Serbe Mirsad M. saß den Ermittlungen zufolge am 8. April letzten Jahres mit einem holländischen Begleiter in dem Weddinger Imbiss. Sie sollen kurz zuvor von Alkmaar in den Niederlanden, wo M. lebte, gekommen sein. Die Männer aßen und tranken, bis sich der Holländer müde in sein Auto setzte. Gegen 2.40 Uhr soll Mirsad M. auf den Döner-Wirt zugegangen sein. „Der Angeklagte hatte nach unseren Erkenntnissen einem Sohn des Wirtes zuvor Waffen angeboten“, sagte der Staatsanwalt.
    Wie bereits sein Sohn soll auch Müslüm B. das kriminelle Geschäft strikt abgelehnt haben. Mirsad M. verlangte laut Anklage 500 Euro für eine scharfe Waffe. Aus Wut und Verärgerung darüber, dass der Wirt ihm die geforderte Summe nicht gab, habe er den 46-jährigen Müslüm B. erschossen. Knapp drei Wochen nach der Tat war er in den Niederlanden festgenommen worden.
    Schweigend saß der hagere Mann mit Oberlippenbart und kurzen Haaren nun auf der Anklagebank. Er hatte auch im Ermittlungsverfahren die Aussage verweigert. M. halte sich für die verfolgte Unschuld, erklärte der Staatsanwalt am Rande des Prozesses. Aufgrund von DNA-Spuren und Fingerabdrücken an einer Flasche, die auf dem Tresen stand, „können wir beweisen, dass er am Tatort gewesen sein muss“. Von der Tatwaffe allerdings fehlt bis heute jede Spur.

    „Der Mann war zunächst mit dem Wirt in den hinteren Bereich des Lokals gegangen“, erinnerte sich der damalige Imbiss-Gast. Von einer angespannten Atmosphäre sei nichts zu spüren gewesen. Als der Wirt kurz darauf wieder hinter dem Tresen stand, habe der Täter eine Waffe gezogen. „Er könnte es sein. Ich möchte fast sagen, er war es“, sagte der Zeuge mit Blick auf den Angeklagten.

    Mirsad M. soll nach den Schüssen in das Auto seines Begleiters geflüchtet sein. In einem Rutsch seien sie nach Holland gefahren. Dort gab es bereits mehrere Verfahren gegen ihn. Auch bei seiner Festnahme war M. bewaffnet. Der Prozess wird am Donnerstag fortgesetzt.http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Justiz-Mord…
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    29.01.09 20:08:01
    Beitrag Nr. 7.507 ()
    29.01.2009 | 18:43 Uhr
    POL-VER: Jugendliche versprühten Pfefferspray im Linienbus: 17 Verletzte
    Achim (ots) - Zwei Jugendliche aus Achim haben am Donnerstagnachmittag einen Großeinsatz von Rettungskräften in Achim (Landkreis Verden) ausgelöst. Beim Verlassen eines Linienbusses an einer Haltestelle in Uesen sprühte ein 15-Jähriger eine Ladung Pfefferspray in den vollbesetzten Bus, so dass etliche Fahrgäste dadurch Augen- und Hustenreiz bekamen. Der Fahrer des Busses reagierte sofort, hielt am Fahrbahnrand an und setzte einen Notruf ab. Wenige Minuten später waren etwa 100 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort. Auch der Rettungshubschrauber "Christoph Weser" kam zum Einsatz. Da zunächst unklar, um was für eine Flüssigkeit es sich handelte, wurde unter anderem auch der Gefahrgutzug des Landkreises Verden alarmiert. Um den betroffenen Linienbus herum richteten Polizei und Feuerwehr einen Sicherheitsbereich von 50 Metern ein. Die Fahrgäste wurden in einer benachbarten Sporthalle medizinisch versorgt. Zeitgleich kümmerten sich bis zu vier Notärzte um die insgesamt 17 Verletzten, die im Wesentlichen über Husten- und Augenreizungen klagten. Auf Anraten der Ärzte müssen vier Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 13 und 15 Jahren die Nacht im Krankenhaus verbringen. Sie sollen weiter beobachtet werden. Die anderen Fahrgäste konnten im Anschluss an ihre medizinische Erstversorgung nach Hause entlassen werden. Durch Befragungen der Fahrgäste kam die Achimer Polizei den beiden Verusachern sehr schnell auf die Spur. Es handelte sich um zwei 15 und 17 Jahre alte Brüder aus Achim, von denen der jüngere inzwischen eingestanden hat, beim Verlassen des Busses eine Art Pfefferspray, wie es zur Abwehr von Tierangriffen verwendet wird, in die Menge gesprüht zu haben. Einen konkreten Grund dafür konnte er nicht nennen.

    Die betreffende Spraydose konnte von der Polizei sichergestellt werden. Bei Menschen, die damit in Kontakt kommen, löst das Spray Juckreiz und Hautschwellungen aus und kann zu Hustenanfällen, Tränenfluss und Atemnot führen.

    Die Achimer Polizei hat gegen die Brüder, die beide bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten sind, Strafverfahren unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.


    Rückfragen bitte an:

    Polizeiinspektion Verden / Osterholz
    Pressestelle
    Jürgen Menzel
    Telefon: 04231/806-104 Mobil 0177 / 236 42 25
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/68441/1343935/po…
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    29.01.09 20:15:03
    Beitrag Nr. 7.508 ()
    Frattini: "Straffällige Rumänen sollen sofort ausgewiesen werden"
    Außenminister Franco Frattini hat sich für scharfe Maßnahmen gegen straffällige Rumänen ausgesprochen. Rasche Prozesse und sofortige Ausweisungen sollen für höhere Sicherheit in Italien sorgen.

    Straffällige Rumänen sollten sofort ausgewiesen werden und die Haftstrafen in ihrer Heimat absitzen. Es dürfe nicht sein, dass Ausländer in italienischen Gefängnissen sitzen, die der Gemeinschaft viel Geld kosten. Ein Drittel der Insassen in den italienischen Gefängnissen seien Ausländer, so Frattini.
    „Aus der rumänischen Gemeinschaft stammt ein Großteil der Personen, die in Italien Verbrechen verüben. Rumänien würde echte europäische Solidarität beweisen, wenn es zulassen würde, dass in Italien verurteilte Rumänen in ihrer Heimat ihre Haft abbüßen“, sagte Frattini nach Angaben italienischer Medien.

    Die römische Polizei hat am Dienstag vier Rumänen unter dem Vorwurf festgenommen, einen brutalen Übergriff auf ein junges Paar in Guidonia, 30 Kilometer von Rom entfernt, verübt zu haben. Dabei wurde eine 21-Jährige vergewaltigt, während ihr Freund im Kofferraum seines Autos eingesperrt wurde.

    Zwei weitere Rumänen wurden wegen Beihilfe festgenommen. Während des Verhörs in einer Polizeikaserne versammelten sich Dutzende von Menschen vor dem Gebäude, beschimpften die Bande und verlangten abschreckende Strafen.

    Frattini drängte darauf, dass die Rumänen im Alter zwischen 20 und 23 Jahren nach ihrer Verurteilung nach Rumänien abgeschoben werden.

    Der brutale Übergriff auf das Paar in Guidonia schockte Italiens Öffentlichkeit. Am Samstagabend war es zu rassistischen Vergeltungsaktionen gekommen: Eine Gruppe von Jugendlichen griff fünf Albaner und vier Rumänen in Guidonia an.

    Minister Roberto Calderoli schlug die Verteilung von Libido hemmenden Pillen für Sexualstraftäter vor. Bei Sexualdelikten heiße die Parole ab sofort: „Toleranz Null“.

    Innenminister Roberto Maroni warnte vor der rumänischen Kriminalität in Rom. „In ganz Italien sind neun Prozent der Rumänen für Vergewaltigungsdelikte verantwortlich. In Rom steigt dieser Prozentsatz auf 31 an. Dies ist den zahlreichen Roma-Siedlungen in der italienischen Hauptstadt zuzuschreiben“, sagte der Innenminister, der in den vergangenen Monaten eine umstrittene Zählung der Roma-Barackenlager durchführen ließ.

    Mittwoch, 28. Jänner 2009



    http://www.dolomiten.it/nachrichten/artikel.asp?KatID=f&p=5&…


    Rumänischer Außenminister: Verbrechen hat keine Staatsangehörigkeit
    Der rumänische Außenminister Cristian Diaconescu hat einen Fall von Vergewaltigung in Italien verurteilt, nach dem rumänische Staatsbürger als mutmaßliche Täter festgenommen wurden.


    A N Z E I G E
    „Wir bedauern, was in Guidonia passiert ist, und wir sind besorgt, dass diese Situation Auswirkungen auf die gesamte rumänische Gemeinschaft in Italien haben könnte“, sagte Diaconescu seinem italienischen Amtskollegen Franco Frattini laut der Agentur Rompres in einem Telefongespräch am Mittwoch.
    Zugleich sicherte Diaconescu Frattini die Kooperation seines Landes zu, so dass die derzeitige Lage sich nicht zu einer unerwünschten Situation für beide Staaten entwickle. Man werde weiter mit Italien in Sachen Verbrechensbekämpfung eng zusammenarbeiten. Er betonte aber auch: „Verbrechen hat keine Staatsbürgerschaft, und ein Volk kann nicht wegen der Taten einer kleinen Gruppe von Gesetzesbrechern (...) inkriminiert werden.“

    Die römische Polizei hatte am Dienstag vier Rumänen unter dem Vorwurf festgenommen, einen brutalen Übergriff auf ein junges Paar in Guidonia, 30 Kilometer von Rom entfernt, verübt zu haben. Dabei wurde eine 21-Jährige vergewaltigt, während ihr Freund im Kofferraum seines Autos eingesperrt wurde. Zwei weitere Rumänen wurden wegen Beihilfe festgenommen.

    Während des Verhörs in einer Polizeikaserne versammelten sich Dutzende von Menschen vor dem Gebäude, beschimpften die Bande und verlangten abschreckende Strafen. Frattini drängte, dass die Rumänen im Alter zwischen 20 und 23 Jahren nach ihrer Verurteilung nach Rumänien abgeschoben werden. Bereits am Samstagabend war es zu rassistischen Vergeltungsaktionen gekommen: Eine Gruppe von Jugendlichen griff fünf Albaner und vier Rumänen in Guidonia an.

    Seit dem EU-Beitritt Rumäniens Anfang 2007 sind viele Rumänen und darunter auch zahlreiche Roma von dorther nach Italien gekommen. Im November 2007 kam es in Italien nach der Ermordung einer Italienerin durch einen aus Rumänien stammenden Roma zu Ausschreitungen gegen diese Minderheit.

    Die Regierung in Rom kündigte daraufhin an, die Fingerabdrücke sämtlicher im Land lebenden Roma erfassen zu wollen. Nach scharfer Kritik schränkte sie die Maßnahme auf Roma ohne gültige Ausweispapiere ein.

    Diaconescu hält sich gerade zu einem Besuch in Spanien auf. Auch dorthin wanderten viele Rumänen aus. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise, die auch Spanien getroffen hat, zu dieser Diaspora befragt, sagte der Außenminister: Die rumänische Staat informiere seine Bürger über Möglichkeiten zu Hause, aber „es ist das Recht der EU-Bürger ungeachtet ihrer Nationalität, auszusuchen, wo sie leben wollen“.

    Donnerstag, 29. Jänner 2009
    http://www.dolomiten.it/nachrichten/artikel.asp?KatId=f&ArtI…

    Trient: 24-Jährige sexuell belästigt – Rumäne verhaftet
    Erneut ist eine junge Frau in Italien Opfer eines Sexualverbrechens geworden. Ein rumänischer Staatsbürger soll am Sonntag Abend in Trient eine Frau aus Maghreb angegriffen und sexuell belästigt haben.

    Der Vorfall soll sich in der Nähe des Dante-Platzes in Trient zugetragen haben. Die junge Frau befand sich auf dem Nachhauseweg, als sie in der Nähe des Bahnhofes vom Rumänen sexuell belästigt worden sein soll.
    Dank einer guten Täter-Beschreibung ihrerseits und Augenzeugen konnte der Rumäne kurze Zeit später von der Bahnhofspolizei festgenommen werden.

    Montag, 26. Jänner 2009

    http://www.dolomiten.it/nachrichten/artikel.asp?KatID=da&p=5…


    Vergewaltiger: „Wir wollten Spaß“
    Vor wenigen Tagen war ein Paar in Rom von fünf Rumänen im eigenen Pkw überfallen worden. Während der Mann in den Kofferraum gesperrt wurde, wurde seine Freundin von vier Männern vergewaltigt. Einer der mutmaßlichen Vergewaltiger sagte am Donnerstag aus. „Wir wollten Spaß“, so seine "Erklärung" gegenüber den Carabinieri.


    Sie hätten zu viel getrunken und anschließend beschlossen ein Liebespaar zu überfallen. Die Vergewaltigung sei Teil dieses Planes gewesen. „Wir wollten ganz einfach Spaß.“
    Ein erster Versuch sei fehlgeschlagen, „der Ford Ka war zu klein, der Mann hat im Kofferraum nicht Platz gehabt.“ Bei dem Paar in Guidonia habe es dann geklappt, so der 21-jährige Mirel, der jüngste der fünfköpfigen Bande, die der Tat verdächtigt wird.

    Er ist bisher der Einzige, der die Tat gestanden hat. Während seines Verhörs bestritt er, dass sie zu fünft das Paar überfallen hätten. „Wir waren zu viert. Einer hat die Frau zwei Mal vergewaltigt“, so der 21-Jährige.

    „Ich habe versucht, die anderen von der Tat abzuhalten. Es ist mir nicht gelungen. Keiner hat auf mich gehört“, versuchte er sich zu verteidigen. Warum er sich dann selbst an der Frau vergangen hat, erklärte er nicht.

    Nach der Tat hätten sie sich in zwei Appartements versteckt. Als zwei über einen „Mittelsmann“ in dessen BMW flüchten wollten, seien sie von den Ordnungshütern gestoppt worden. Die Freundin des Rumänen, der das Fluchtauto bereitgestellt hatte, bestreitet, dass ihr Freund mit der Tat etwas zu tun habe. Ihm wird Tatbegünstigung vorgeworfen.

    „Er wusste nichts von dem Überfall. Die Fünf haben ihn um Hilfe gebeten, er hat eingewilligt. Mein Freund ist der Sohn eines Staatsanwaltes in Rumänien, der sich auf Sexualverbrechen spezialisiert hat. Hätte er von der Tat gewusst, hätte er sie zur Rede gestellt, ihnen eine gehauen“, so die Freundin.

    Noch steht nicht fest, welches Strafausmaß die fünf mutmaßlichen Täter zwischen 20 und 23 Jahren erwartet. Außenminister Frattini hatet sich am Mittwoch dafür ausgesprochen, dass die tatverdächtigen Rumänen nach ihrer Verurteilung in ihr Heimatland abgeschoben werden, um dort die Haft abzusitzen.

    Außerdem hat er schärfere Maßnahmen gegen straffällige Rumänen gefordert. Rasche Prozesse und sofortige Ausweisungen sollten für höhere Sicherheit in Italien sorgen.

    Joi

    Donnerstag, 29. Jänner 2009



    http://www.dolomiten.it/nachrichten/artikel.asp?ArtID=132286…
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    29.01.09 20:20:36
    Beitrag Nr. 7.509 ()
    Donnerstag, 29.01.2009
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    30.01.2009FAHRLÄSSIGE TÖTUNG

    Raoul B. fuhr Krankenschwester über
    2,3 Promille! / Bewährung
    STEPHANIE LAMPRECHT

    Mit 2,3 Promille liegen die meisten Menschen halb bewusstlos in der Kneipenecke. Raoul B. (23, Typ "Sohn aus gutem Hause") schaffte es am 13. Juni 2007 noch, im Vollsuff seinen Golf zu finden, auszuparken und den Eppendorfer Weg entlangzufahren. Genau um 1.14 Uhr schlingerte er auf die Gegenfahrbahn - das Todesurteil für Manuela W. (33). Die UKE-Intensivschwester verabschiedete sich gerade von ihrer Freundin Claudia St. (35), als der Golf sie in die Luft schleuderte.

    Claudia St., ebenfalls Krankenschwester am UKE, verfolgte den Prozess gegen den jungen Todesfahrer gestern als Nebenklägerin. Sie hatte durch den Unfall nur einige Prellungen erlitten, erinnert sich an die schlimmsten Momente ihres Lebens: "Nach dem Aufprall lag ich zwischen den Autos, bin dann zu Manuela gerannt, aber sie lag schon im Sterben. Ich war völlig hysterisch."

    Am Nachmittag hatten die Kolleginnen sich getroffen, waren Rad gefahren und hatten Zeit mit Freunden verbracht: "Wir beide hatten uns gerade so richtig angefreundet, haben an dem Abend noch gesagt: ,Sind wir Freundinnen oder sind wir Freundinnen?!`"

    Weil spätnachts kaum Autos unterwegs waren, hatten die Frauen mit ihren Rädern zur Verabschiedung kurz auf der Fahrbahn gehalten. Laut Gutachten war Raoul B. rund 50 Stundenkilometer schnell. Er selbst könne sich an nichts erinnern, sagte der Angeklagte und entschuldigte sich unter Tränen bei den Eltern des Opfers. "Diese Tat kann man nicht entschuldigen", entgegnete die Mutter der Toten.

    Manuela W. hatte sich gerade eine Wohnung gekauft. Besonders ihr Bruder leidet unter dem Verlust, erlitt an Weihnachten einen Zusammenbruch. Raoul B., stellvertretender Geschäftsführer eines Restaurants, wurde wegen fahrlässiger Tötung zu 15 Monaten auf Bewährung verurteilt. Er muss 2000 Euro Geldbuße zahlen, darf erst in frühestens neun Monaten eine neuen Führerschein beantragen.


    (MOPO vom 30.01.2009 / SEITE 10)
    http://www.mopo.de/2009/20090130/hamburg/panorama/raoul_b_fu…
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    29.01.09 21:16:28
    Beitrag Nr. 7.510 ()
    Gericht
    Großes Rätsel um Vergewaltigungs-Vorwurf
    Gelsenkirchen, 29.01.2009, Christa Gruber
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    Gelsenkirchen. Was ist dran an den schweren Vorwürfen einer 19-Jährigen gegen ihren ehemaligen Lebensgefährten?Die Anklage spricht von Vergewaltigung und Körperverletzung. Er spricht von Liebe und Fürsorge.

    Einer von beiden lügt in seiner Schilderung der Liebesbeziehung miteinander vor der 16. Strafkammer des Landgerichts Bochum: Die 19-Jährige spricht von unzähligen Schlägen, von der Drohung mit einem Messer am Hals, die mit einem tiefen Schnitt im Arm endete, von Vergewaltigung und Freiheitsberaubung.

    Sie tut sich schwer vor der Kammer, braucht eine Pause in ihrer Vernehmung, bricht im Gerichtsflur schluchzend zusammen. Alles lebe wieder auf, der hilflos wirkende Vater schüttelt den Kopf.

    Aber er soll es gewesen sein, der von Anfang an gegen die Beziehung seiner Tochter mit dem 22-jährigen Bochumer gewesen war. Er und die angeblich dominante Großmutter des Familienclans.
    Verliebt und glücklich?

    Der 22-Jährige selbst stellt die Beziehung zur 19-Jährigen völlig anders dar. Man sei sehr verliebt und glücklich gewesen, er sei allerdings unglücklich gewesen, als die Freundin das gemeinsame Kind abgetrieben habe. Diese Abtreibung sei auch nur unter dem Druck von der Großmutter der Freundin erfolgt.

    Die Familie der 19-Jährigen habe von ihm 15 000 Euro für den zweijährigen Sohn seiner Freundin gefordert. Schließlich habe man ihn durchgefüttert, und dafür wollten sie das Geld. Der kleine Junge war zu den Eltern der 19-Jährigen gekommen, als die junge Frau neun Monate in Haft saß. Wegen Taschendiebstahls und Körperverletzung, wie sie erklärte.

    Die geforderten 15 000 Euro habe er sich zusammen stehlen wollen, führte der 22-Jährige gleichmütig vor Gericht aus. Er habe sich nur etwas Zeit dafür erbeten. Es sei auch der Vater und die Oma gewesen, die seine Freundin immer wieder geschlagen hätten, sie aus der Wohnung gezerrt hätten, die sie nie habe verlassen wollen.

    Das Gericht muss sich mit unzähligen Ungereimtheiten auseinandersetzen, so weiß die 19-Jährige bespielsweise nicht, wann sie abgetrieben hat. Als Grund gab sie emotionslos an, sie habe schon ein Kind ohne Vater. Der Prozess geht Mitte Februar weiter. (cgr)
    http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/gelsenkirchen/20…


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    Aus dem Polizeibericht
    Brutale junge Räuber festgenommen
    Mülheim, 28.01.2009, WAZ-Redaktion Mülheim
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    Mülheimer Kriminalkommissariat ermittelte zwei Jugendliche, 15 und 17, die nun in Untersuchungshaft sitzen

    Das Mülheimer Regionalkommissariat an der Von-Bock-Straße konnte jetzt zwei Jugendliche, 17 und 15, ermitteln, die für drei brutale Raubtaten zwischen dem 23. und dem 26. Januar 2009 verantwortlich gemacht werden. Die Kripo hat die beiden Jugendlichen durch Vernehmungen und eine Auswahl von Fotos, die den Zeugen vorgelegt wurden, als Täter identifiziert, teilt die Polizeipressestelle mit.

    Die tatverdächtigen Teenager wurden dem Haftrichter vorgeführt, welcher Haftbefehle erließ. Was bedeutet, dass sie in Untersuchungshaft genommen wurden.

    Dem Duo wird vorgeworfen, am 23. Januar gegen 17 Uhr zwei zwölfjährige Schüler an der Bushaltestelle Broicher Waldweg bedrängt zu haben. Die Schüler, die schon im Forum von einer Gruppe Jugendlicher verfolgt wurden, habe man dann in einen unbeobachteten Bereich gezerrt, so die Polizei. Hier wurden die beiden Kinder massiv geschlagen und beraubt. Am 25. Januar waren ein 15- und ein 14-Jähriger gegen 21 Uhr auf dem Heimweg, als sie an der Treppe zur Petrikirche von den zwei Tatverdächtigen aufgefordert wurden, ihre Taschen zu leeren. Als sie sich weigerten, wurden sie in eine Ecke gedrängt, geschlagen und durchsucht. Einem Jungen wurde das Handy geraubt.

    Und nur einen Tag später, am 26. Januar, wurden zwei Jungen (18, 12) gegen 15.30 Uhr im Forum von den Beschuldigten angesprochen. Unter dem Vorwand, zusammen eine Zigarette rauchen zu wollen, machte man sich auf dem Weg ins Parkhaus. Als nach einem Handy gefragt wurde und der Zwölfjährige verneinte, wurde er durchsucht und geschlagen. Der 18-Jährige wurde festgehalten, geschlagen und grob in den Bauch getreten. Die Täter raubten ihm sein Handy und seine Halsketten.
    http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/muelheim/2009/1/…

    29.01.2009
    Jugendliche greifen Gleichaltrige an
    Mehrere Opfer in ärztlicher Behandlung / 24-Jährige verletzt

    Bad  Oeynhausen/Lage/Oerlinghausen (sk/lnw). Gleich in zwei Fällen sind am Dienstag im Kreis Lippe Jugendliche von Gleichaltrigen angegriffen und verletzt worden. In Lage wurde ein 15 Jahre altes Mädchen von einer 18-Jährigen so schwer verletzt, dass es in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Noch während der Anzeigenaufnahme sei das Opfer zusammengebrochen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Warum es zu dem Vorfall kam, sei noch nicht bekannt, sagte ein Sprecher. Die 18 Jahre alte Angreiferin sei der Polizei namentlich bekannt.

    In Oerlinghausen wurde ein Elfjähriger von etwa zehn Jugendlichen umringt. Einer aus der Gruppe schlug den Jungen und bedrohte ihn mit einem Messer. Dabei wurde das Opfer an der Hand verletzt. Die Wunde musste ärztlich versorgt werden.



    Wie die Polizei erst gestern mitteilte, fiel bereits am vergangenen Freitagabend eine Gruppe von fünf jugendlichen Mädchen über eine 24-Jährige aus Hildesheim in Bad Oeynhausen her. Nachdem die Frau einen vermeintlichen Streit in der Gruppe schlichten wollte, schlugen und traten die Jugendlichen derart massiv auf sie ein, dass sie im Krankenhaus behandelt werden musste. Erst als Passanten einschritten, ließen die Täterinnen von ihrem Opfer ab und entkamen unerkannt.http://mt-online.de/mt/lokales/nachbarschaft/bad_oeynhausen/…


    Brutale Übergriffe
    Busfahrer brauchen Schutz
    Im Westen, 29.01.2009, Andreas Heinrich
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    Mülheim. Mülheims Busfahrer benötigen Schutz vor brutalen Übergriffen – und sollen ihn auch bekommen. Die Mülheimer Verkehrsgesellschaft (MVG) rüstet in diesem Jahr ihre Busse mit Schutzscheiben zur Fahrerkabine aus. Und Sicherheitspersonal soll nicht nur die Fahrgäste schützen.

    „Gemeinsam mit den Partnern in Duisburg und Essen wollen wir das Projekt angehen”, sagt MVG-Chef Klaus-Peter Wandelenus – und blickt nach Bochum, wo die Bogestra mit Fahrzeugbegleitern gute Erfolge vermeldet. Doch noch ist offen, wie das Projekt finanziert werden kann, eine Umsetzung ist für das nächste Jahr geplant.

    Hintergrund sind die 50 schriftlichen Klagen der Fahrer, die im Jahr bei der MVG eingehen und von unerträglichen Belästigungen berichten. Der brutalste Fall ereignete sich auf einer Nachtexpress-Fahrt: Als die letzten beiden Fahrgäste vorne aussteigen, holt einer unvermittelt aus und schlägt dem Busfahrer mit der Faust ins Gesicht. Der Kieferbruch muss im Krankenhaus behandelt werden.
    Bedrängt, beschimpft, bespuckt

    Solch massive Brutalität sei zum Glück nicht alltäglich, sagt Günter Neuen, Abteilungsleiter Vertriebs- und Verkehrsmanagement bei der MVG. Doch keine Seltenheit sei es, dass Personal bedrängt, beschimpft, bespuckt werde, ergänzt MVG-Chef Klaus-Peter Wandelenus. Rund eine Million Euro muss die MVG jährlich zu Beseitigung von Vandalismus-Schäden aufbringen. „Wir haben mittlerweile kein einziges Fahrzeug mehr, wo nicht Scheiben zerkratzt, Wände beschmiert sind”, sagt Neuen. „Die Realität hat Mülheim eingeholt.” Den in den benachbarten Großstädten seien solche Übergriffe schon länger an der Tagesordnung. http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/im-westen/20…
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    29.01.09 21:40:41
    Beitrag Nr. 7.511 ()
    Was uns wirklich arm macht
    Sie reden aneinander vorbei in parallelen Welten: Wie Beamte und Politiker in Berlin die Integration hintertreiben

    Seit zwei Wochen diskutiert man in Berlin über einen Brief, den Schulleiter an die Politiker der Stadt schrieben, um sie auf offenkundige Notlagen in den Schulen des Regierungsbezirks Mitte aufmerksam zu machen (F.A.Z. vom 10. Januar). Schnell war der Notruf zum "Brandbrief" avanciert, scheinbar in aller Munde, doch ist er im Wortlaut nur wenigen bekannt. Lehrer, die darum auf das angewiesen sind, was Zeitungen (nicht immer geglückt) zitieren, verlangen nun die Veröffentlichung, wenigstens in den Lehrerkollegien der Stadt. Die enormen Bildungsdefizite, besonders der türkischen und arabischen Migranten, sind nicht auf das Regierungsviertel Mitte zu begrenzen. Adressaten wie Absender tun sich mit diesem Wunsch schwer, so viel Öffentlichkeit soll wohl nicht sein.

    Doch ist das öffentliche Interesse enorm, ließ nicht einmal nach trotz teilweise absurder Lösungsvorschläge wie etwa dem nach einer sogenannten Sozialquote für Berliner Gymnasien. Die sollten stadtweit verpflichtet werden, mehr Kinder armer Leute aus den sozialen Brennpunkten aufzunehmen. Würde man das tun, wäre auch noch der letzte funktionierende Teil des Schulsystems in den Problemvierteln gefährdet: Ihre Gymnasien würden dann noch mehr um die Bildung ihrer Kinder besorgte Familien verlieren, als es ohnehin der Fall ist. Eine Senatorin der Linkspartei empfahl Schulleitern wieder einmal, ihre Lehranstalten "zur Stadt" hin zu öffnen - schließlich sei Mitte doch so reich an Kultur. Abgesehen davon, dass die Politikerin damit verriet, wie wenig auch sie vom Bemühen der Lehrer weiß, die dies längst tun, dürfte ein Opernbesuch ab und an kaum die Misere lindern, die die Schulleiter politisch korrekt und recht vorsichtig, gleichwohl nicht misszuverstehen, in ihrem Brief beschrieben.

    Es ist viel über Armut geredet worden, die gerade Migranten treffe, ein gern benutztes Argument, das wiederum übersieht, wie viele Migranten mit einem akademischen Abschluss Väter hatten, die Hilfsarbeiter waren, und Mütter, die putzen gingen, weil sie oft keine oder nur eine geringfügige Schulbildung hatten. Arm waren sie auch, aber sie unterschieden sich von der großen Problemgruppe darin, dass sie etwas wollten für ihre Kinder, dass sie sich dafür anstrengten, sich kümmerten und in der Lage waren, die vielen Chancen zu nutzen, die andere nicht einmal wahrzunehmen in der Lage oder willens sind. Und um diese Wahrnehmungsschwäche, wenn man so will, um diesen Grund für das Scheitern so vieler Integrationsbemühungen ging es auch in dem Schulleiter-Brief.

    Die Katastrophenviertel von Mitte, Wedding und Tiergarten/Moabit liegen nur ein paar Schritte weg vom Bundeskanzleramt. Dort sitzt auch die Staatsministerin für alle Fragen der Integration, Maria Böhmer; und natürlich lud sie die Direktoren umgehend zum Gespräch. Der ebenfalls eingeladene Berliner Integrationsbeauftragte Günter Piening, ein wenig erfolgreicher Mann in dieser Stadt, nimmt man seine Berufsbeschreibung ernst, lehnte mit Aplomb ab, genauso wie seine Kollegin aus dem Rathaus Mitte. Beide sind mit ihren ideologischen Scheuklappen Teil des Problems, das die Migrantenschulen umtreibt, aber das sehen sie natürlich ganz anders. Das Treffen (immerhin am Sitz der Bundesregierung), würde nur den öffentlichen Eindruck verstärken, wurde Piening in einer Zeitung zitiert, dass "die benannten Probleme unmittelbar mit dem hohen Anteil von Schülern nichtdeutscher Herkunft zu tun haben". Vielleicht hat er ja den Brief auch nicht lesen dürfen. Beifall bekam Piening dafür nur vom Türkischen Elternverein und vom Türkischen Bund, die zu den größten und leider auch einflussreichsten Migrantenorganisationen gehören - und ebenfalls Teil der beklagten Bildungsmisere sind, weil sie sich einer Diagnose der nicht hinnehmbaren Zustände konsequent verweigern. Ansonsten wurde Pienings Absage als das gesehen, was sie war: ein Skandal und eigentlich ein Grund zum Rücktritt.

    Zu Pienings Vorzeigespezialisten gehören nie kritische Geister, dafür durchaus zweifelhafte Moscheevereine, darunter bekennende Fundamentalisten, die in ihren Kulturzentren, staatlich gefördert, nun sogar Sprachkurse und allerlei "Jugendarbeit" anbieten. Begründung: Die Schulen und andere staatliche Institutionen würden von der Zielgruppe, den sprachlosen Müttern etwa, nicht angenommen. So stärkt und zementiert man eine muslimische Parallelgesellschaft, denn nicht sie leidet an mangelnder Akzeptanz ihrer Mitglieder, sondern der Staat mit seinen Schulen und Beratungseinrichtungen und die offene Gesellschaft.

    Einer dieser Sozialarbeiter-Imame ohne pädagogische oder sozialpädagogische Vorbildung ist der Jugendimam Ferid Heider, ausgebildet in Kairo und am französischen Château Chinon, einem Institut, das von einer Organisation gegründet wurde, die zum Netzwerk der ägyptischen Muslimbruderschaft gehört; finanzielle Hilfe bekommt die klandestine Lehranstalt aus den Golfstaaten und Saudi-Arabien. Der dort geschulte Ferid Heider hat großen Zulauf in Berlin und arbeitet an zwei sozialen Brennpunkten, im Wedding und Neukölln, mit seinen "interkulturellen Zentren", die der Senat und der Bezirk Mitte großzügig sponsern.

    Wer das kritisiert, wird neuerdings als "islamophob" gegeißelt. Vergeblich machen Kritiker auf die Folgen dieser Entwicklung und den zumindest fragwürdigen ideologischen Hintergrund dieser islamischen Institutionen aufmerksam. Im Spätsommer erst wurde, in letzter Minute, eine sogenannte Handreichung der Berliner Schulbehörde zurückgezogen, in der, unter anderen zweifelhaften Vertretern extrem orthodoxer bis fundamentalistischer islamischer Organisationen, Ferid Heider mit einem großen Interview vertreten war. Die Fibel sollte Lehrern helfen, religiös bedingte Konflikte ihrer überwiegend muslimischen Schüler zu lösen. Der Berliner Tagesspiegel titelte damals "Lehrer-Fortbildung in Scharia", deutschtürkische Politiker liefen gegen diesen bösen Streich ahnungsloser Beamter Sturm. Seitdem wird an einer Neufassung gebastelt. Absurd wirkt der Einwand von Heiders Verteidigern, er sei nun mal eine "wichtige Persönlichkeit mit großem Einfluss" (Tagesspiegel).

    In diesem Interview hatte Ferid Heider unter anderem verkündet, "die Gebote der Scharia" seien "allgemeingültig und zeitlich unbegrenzt", und empfiehlt eigentlich eine Islamisierung des Schulalltags (Gebetszeiten, strenges Fasten im Ramadan bei weniger Leistungstests, die Vorzüge der Geschlechtertrennung, Kopftuch, seine Zweifel am sittlichen Standard der Klassenfahrt usw.). Und er zitiert dort als sein Vorbild Ysuf al-Qaradawi, einen führenden Kopf der Muslimbrüder, der die Scharia über jedes säkulare Recht stellt und Selbstmordattentate rechtfertigt.

    Wer der Bildungsmisere und den Integrationsdefiziten gerade muslimischer Familien aus der Unterschicht mit solchen Leuten begegnen will, verfolgt andere Ziele als brave Pädagogen, die immer öfter an der Vergeblichkeit ihrer Arbeit verzweifeln. Und die Notmaßnahme, jetzt erst mal wieder mehr Geld ins Schulsystem zu pumpen, mag für kurze Zeit lindern. Doch können frische Tünche und reparierte Schultoiletten nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Fehlentwicklungen nicht mit Geld auszubügeln sind.

    Die Missachtung der Schulpflicht, die manifeste kulturelle Differenz, die religiösen Konflikte, die Identitätsprobleme und die Gewalt in den Familien, die Verachtung der säkularen Gesellschaft, das alles kann man mit Millionenspritzen nicht retuschieren. Das muss man bekämpfen. Den Islam in die Schule zu holen dürfte ein weiterer Irrweg sein, die platten Verweise auf eine prekäre soziale Herkunft ebenfalls. Die jüngste Migrationsstudie aus dem "Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung" hat gerade erst wieder gezeigt: Fast alle Migranten entstammen dem gleichen sozialen Milieu, aber sie unterscheiden sich deutlich darin, wie sie ihre Kinder erziehen oder nicht erziehen, ob sie sich vormundschaftlichen Verbänden anvertrauen oder ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und wie hoch oder gering sie Bildung wertschätzen. Warum das so ist, darüber wäre endlich ehrlich zu streiten. REGINA MÖNCH

    Text: F.A.Z., 30.01.2009, Nr. 25 / Seite 36
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    30.01.09 11:24:13
    Beitrag Nr. 7.512 ()
    30.01.2009 | 01:56 Uhr
    POL-ME: Nach Diebstahl Ladendetektiv brutal zusammen geschlagen- Hilden-0901230
    Hilden (ots) - Am 29.01.2009 kam es gegen 19:00 Uhr zu einem Diebstahl von Elektrogeräten aus einem Hildener Baumarkt an der Walder Straße. Die Täter konnten dabei beobachtet werden. Bei der anschließenden Verfolgung konnte der Detektiv 2 Täter an der Kreuzung Walder Straße / Oststr. stellen. Hier zeigte sich nun die Brutalität der Täter. Der Detektiv wurde derart zusammengeschlagen, dass er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden musste. Die Täter konnten in bisher unbekannter Richtung flüchten, Sachdienliche Hinweise eventuell noch unbekannter Zeugen des aktuellen Raubdeliktes in Hilden, wie auch sonstige Angaben zu verdächtigen Personen und Beobachtungen, die in einem Tatzusammenhang dazu stehen könnten, nimmt die Polizei in Hilden, Telefon 02103 / 898 -6410, jederzeit entgegen.


    Polizei Mettmann
    Leitstelle

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    E.-Mail: fldleitstelle.mettmann@polizei.nrw.de

    Homepage: www.polizei-mettmann.de

    Digitale Pressemappe:
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43777/polizei_me…
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43777/1344007/po…

    30.01.2009 | 10:54 Uhr
    POL-ME: Kampfsportler ( ? ) - Haan - 0901233
    Haan (ots) - Mit einem vom Sport hinreichend bekannten Ellbogencheck beantwortete ein unbekannter Fahrgast die Aufforderung eines Busfahrers ( 58 ) der Linie 01, doch zukünftig den vorderen Einstieg zu nutzen und einen Fahrausweis vorzuweisen. Eingestiegen war der Unbekannte am Gruitener Bahnhof durch die hintere Bustür. Als der Bus auf der Düsselberger Straße gegen 15.30 Uhr, 29. Januar, anhielt, kam er nach vorne und wurde vom Fahrer angesprochen. Da der Mann Kopfhörer trug, nahm er diese von den Ohren und fragte nach, was der Fahrer gesagt habe. Als der dies wiederholte, kam es zu dem Ellbogencheck gegen den Kopf des Fahrers. Jetzt stieg der 58- Jährige aus dem Fahrzeug, gefolgt vom Täter, der ihm mit der Faust ins Gesicht schlug. Zeitgleich ließ der Schläger seine Sporttasche fallen und trat nach dem Busfahrer. Nach Zeugenaussagen ging er dazu ein wenig zurück, um Anlauf zu bekommen und trat dann, nach Kampfsportmanier, sehr hoch gegen den Körper des Fahrers, der seinerseits rückwärts in ein Gebüsch stürzte. Als sich mehrere Personen näherten, flüchtete der Schläger ins nahe Wohngebiet. Der Busfahrer wurde ins Haaner Krankenhaus gebracht, konnte dieses aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der Täter wird wie folgt beschrieben: Ca. 25 Jahre, 180 - 190 cm, stabile Figur, dunkles kurzes Haar, bekleidet mit einer schwarzen Jacke, hellblauen Jeans, hellbraunen Sportschuhe, hellbrauner Sporttasche. Hinweise an 02129/ 9328 - 6450.


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    Digitale Pressemappe:
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43777/polizei_me…
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43777/1344218/po…
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    30.01.09 19:54:04
    Beitrag Nr. 7.513 ()
    Mehrjährige Haftstrafe

    Geschäftsfrau aus Bad Nauheim erwürgt



    Justitia (Bild: FR)

    Gießen. Weil er seine 48-jährige Geliebte im Affekt getötet hat, ist am Freitag in Gießen ein 46 Jahre alter Mann zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

    Die Schwurgerichtskammer des Landgerichts sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte im vergangenen Juni die Rechtsanwältin und Geschäftsführerin einer Parkinson-Klinik in Bad Nauheim erwürgte.

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    Die Klinikchefin war tot in ihrem Büro gefunden worden. Die Kammer ging von Eifersucht und Existenzangst als Tatmotiv aus. Zum Prozessauftakt hatte der 46- jährige Ägypter eingeräumt, das Opfer geschlagen zu haben. Er könne sich aber nicht daran erinnern, sie auch gewürgt zu haben.

    Nach Auffassung des Gerichts ging der Tat die Eskalation eines Streits zwischen dem Angeklagten und seiner verheirateten Geschäftspartnerin voraus. Die 48-Jährige habe ihr heimliches Verhältnis beenden wollen.

    Zudem drohte sie ihrem Partner auch ein Ende der geschäftlichen Beziehung an. "Das wäre der persönliche und wirtschaftliche Abstieg gewesen", sagte der Vorsitzende Richter in der Urteilsbegründung. Der Ägypter arbeitete für das Opfer als Berater und Dolmetscher.

    Außerdem hatten beide eine Firma mit Sitz in Kairo, die Patienten aus dem arabischen Raum an deutsche Kliniken vermittelte. (dpa)http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hes…
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    30.01.09 20:12:29
    Beitrag Nr. 7.514 ()
    FREITAG, 30. JANUAR 2009, 17:23 UHR
    Jugendliche feuern mit Gaswaffen auf 40-Jährigen - niemand verletzt
    Hamburg (dpa/lno) - Mit Gaswaffen sollen vier Jugendliche bei einem vermutlich fingierten Autoverkauf in Hamburg-Steilshoop auf den Wagen eines Interessenten gefeuert haben. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ein 40-Jähriger wollte ein Auto kaufen, das im Internet angeboten worden war. Am Treffpunkt mit dem angeblichen Verkäufer umringten plötzlich die jungen Männer das Auto, in dem er und seine drei Begleiter saßen. Um sie zum Aussteigen zu bewegen, schossen die Jugendlichen auf das Auto. Der 40-Jährige raste mit dem Wagen davon. Bei einer Fahndung nahm die Polizei die 14- bis 16-Jährigen vorläufig fest und beschlagnahmte ihre Waffen
    http://www.bild.de/BILD/hamburg/telegramm-ct/telegramm,iurl=…

    FREITAG, 30. JANUAR 2009, 12:11 UHR
    Raubüberfall in Hamburg:Verdächtiger gefasst
    Hamburg (dpa/lno) - Zwei Wochen nach einem Raubüberfall in Hamburg hat die Berliner Polizei einen Verdächtigen gefasst. Am 15. Januar hatten zwei maskierte Männer ein Schnellrestaurant in Hamburg- Sinstorf überfallen und dabei rund 1000 Euro erbeutet. Die Ermittlungen der Hamburger Kriminalpolizisten führten auf eine Spur in der Hauptstadt, wo das Sonder-Einsatz-Kommando (SEK) am Donnerstagabend einen der Gesuchten entdeckte. Bei einer Verfolgungsjagd verursachte der 25 Jahre alte Mann einen schweren Unfall. Er kam verletzt ins Krankenhaus und sollte anschließend ins Gefängnis gebracht werden, teilte die Polizei am Freitag mit.
    http://www.bild.de/BILD/hamburg/telegramm-ct/telegramm,iurl=…
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    30.01.09 20:59:22
    Beitrag Nr. 7.515 ()
    Video: Taxler hilft bei Festnahme

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    30.01.09

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    München

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    Schrift a / A
    München - Was muss das für ein Schock für den Taxifahrer gewesen sein: Da fährt er noch eben gemütlich einen scheinbar unbescholtenen Fahrgast in schickem Anzug durch die Gegend – und plötzlich umzingeln ihn gleich mehrere Polizeiautos!
    Der Täter ist geschnappt, die Aufregung legt sich erst langsam.
    © Kruse
    Der Täter ist geschnappt, die Aufregung legt sich erst langsam.
    Video: Raubüberfall auf Münchens Luxusmeile - Polizei fasst Täter
    Video: Raubüberfall auf Münchens Luxusmeile - Polizei fasst Täter

    Über ihm kreist ein Hubschrauber. Der Mann in seinem Wagen ist auf der Flucht. Er hat kurz zuvor versucht, einen Juwelier zu überfallen!

    Es ist 10.45 Uhr, als es bei Juwelier Fochtmann in der Maximilianstraße 16 klingelt. Zur Sicherheit öffnet die Tür nur auf Knopfdruck von innen. Die 51-Verkäuferin ist alleine, schöpft aber keinen Verdacht und öffnet. Der Herr, der hereinspaziert, hat einen feinen Anzug und einen Kurzmantel an und spricht sie auf englisch an. Er will einen Ring mit Diamanten sehen. Die Verkäuferin geht hinter zum Tresor. Was sie nicht merkt: Der Mann folgt ihr! Kurz darauf spürt sie eine Pistole an der Hüfte.

    „Lay down!“ („Leg Sie sich hin!“), raunt der Mann. Die Frau hat Todesangst. Ein Glück: In diesem Augenblick klingelt ihr Chef, der nur kurz weg war, an der Tür. Überrascht lässt der Täter von ihr ab und zielt mit der Pistole auf das Schloss in der Tür. Um schlimmeres zu verhindern, öffnet der 51-jährige Juwelier die Tür von außen, weicht zurück und lässt den Mann flüchten.

    Der Juwelier-Inhaber beobachtet, wie der Täter rechts zum Hofbräuhaus abbiegt, dann aber wieder in die Maximilianstraße zurückkommt. Vermutlich, weil er dort kein Taxi bekommen hat. Denn einige Augenblicke später eilt der Täter zum Hotel Vier Jahreszeiten und setzt sich in ein Taxi. Er wolle zum Hauptbahnhof. Der Juwelier folgt ihm. Er wundert sich: Der Täter steigt aus und setzt sich in das Taxi direkt davor in der Reihe. „Er wollte nicht auffallen“, sagt Polizeisprecher Peter Reichl. „Als der zweite Taxler ihn darauf hinwies, er müsse der Ordnung halber ins erste einsteigen, hat er das brav gemacht.“ Der Juwelier notiert sich geistesgegenwärtig das Kennzeichen des Taxis und ruft die Polizei. Die schickt eine Streife hinterher, knapp 20 weitere werden alarmiert und machen sich auch auf den Weg. Es geht über den Altstadtring an der Staatskanzlei vorbei durch den Tunnel. Am Oskar-von-Miller-Ring beim Platz der Opfer des Nationalsozialismus zwingen die Beamten der Polizeiinspektion 11 das Taxi zum Anhalten.

    Noch ehe der Taxler weiß, was geschieht, klicken die Handschellen und der Täter ist gefasst. Nach ersten Erkenntnissen ist der Täter ein 26-jähriger Kroate ohne festen Wohnsitz. Er wird morgen dem Haftrichter vorgeführt. Die Faustfeuerwaffe ist bislang noch nicht gefunden worden.

    Nina Bautz
    Quelle: tz
    http://www.tz-online.de/de/aktuelles/muenchen/artikel_57748.…
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    30.01.09 20:59:54
    Beitrag Nr. 7.516 ()
    Italien will Tunesier von Lampedusa abschieben
    Rom (dpa) - Die italienische Regierung hat die Abschiebung aller derzeit rund 500 tunesischen Flüchtlinge von der Insel Lampedusa angekündigt. Die Tunesier sollen binnen zwei Monaten in ihre Heimat zurückkehren, sagte Innenminister Roberto Maroni. Eine entsprechende Vereinbarung habe er mit der tunesischen Regierung getroffen. In dem ursprünglich für 800 Menschen konzipierten Auffanglager auf Lampedusa drängen sich derzeit rund 1200 Migranten.
    http://www.focus.de/politik/schlagzeilen?day=20090129&did=98…
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    30.01.09 21:30:42
    Beitrag Nr. 7.517 ()
    Berlin
    Faust im Gesicht
    Detlev Bachmann, Lehrer und Opfer: "Wenn Schulfremde heute das Schulgelände betreten, frage ich vorsichtiger nach, was sie denn wollen." Foto: Markus Wächter
    Detlev Bachmann, Lehrer und Opfer: "Wenn Schulfremde heute das Schulgelände betreten, frage ich vorsichtiger nach, was sie denn wollen."
    Ein Jugendlicher schlug vor fast zwei Jahren einen Lehrer nieder. Erst jetzt wurde er verurteilt

    von Stefan Strauss

    Berlin - Dieses beklemmende Gefühl kommt immer wieder. Detlev Bachmann spürt es, wenn Jugendliche, die er nicht kennt, aufs Schulgelände kommen. Dann erkundigt er sich, was sie denn wollen. "Ich frage jetzt viel vorsichtiger nach, als ich es früher getan habe", sagt der 56-Jährige, der an der Röntgen-Realschule am Richardplatz in Neukölln Geschichte, Erdkunde und Arbeitslehre unterrichtet.

    Vor knapp zwei Jahren, am 19. Juni 2007, war der Lehrer auf dem Hof niedergeschlagen worden - von einem Jugendlichen. Bachmann hatte den 17-jährigen Marko M., der nicht zur Schule gehörte, in der Pause aufgefordert, den Hof zu verlassen. "Da sagte er zu mir: ,Was willst du? Ich hau’ dir gleich eine!‘ Dann hat er zugeschlagen", erinnert sich Bachmann. Der 17-Jährige schlug ihm mit der Faust ins Gesicht, Bachmanns Brille fiel herab, als er sich nach ihr bückte, trat der Junge nach - mit seinem Knie gegen das Ohr des Lehrers. Bachmann kam mit schweren Prellungen im Gesicht ins Krankenhaus.

    Diese Tat gilt als eine der schwersten, die sich im Schuljahr 2006/2007 an Berlins Schulen ereigneten - insgesamt wurden 1735 Gewaltvorfälle registriert. 374 Mal wurden Lehrer von Schülern oder Schulfremden attackiert.

    Erst am vergangenen Mittwoch kam es wieder zu einer ähnlichen Tat. Ein 15-jähriger Schüler schlug dem Schulleiter einer Oberschule in Grünau einen Kartenständer gegen den Kopf. Der Schüler hatte zuvor den Unterricht gestört.

    Gerade an diesem Tag stand Bachmann wieder dem Täter von damals gegenüber, diesmal vor dem Amtsgericht Tiergarten. Fast zwei Jahre nach der Tat wurde Marko M. nach sechsstündiger Verhandlung zu einer Strafe von einem Jahr und zwei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Zudem muss er 300 Euro Schmerzensgeld an Bachmann zahlen. Der Pädagoge sagte nach dem Prozess, er halte das Strafmaß für angemessen. "Aber es wäre pädagogisch sinnvoller gewesen, wenn der Prozess schneller verlaufen wäre." Marko M. war der Polizei schon lange vor dem Juni 2007 bekannt. Vor Gericht musste er sich nicht nur wegen schwerer vorsätzlicher Körperverletzung an Detlev Bachmann verantworten, sondern auch wegen Raubes und versuchter Nötigung.

    An jenem 19. Juni 2007 wollte er seine Ex-Freundin aus der Klasse 9 b in der Hofpause besuchen und mit ihr reden. Daran habe ihn Bachmann gehindert, schrieb er später in einem Entschuldigungsbrief an Bachmann. Er sei "nicht Herr seiner Sinne gewesen", als er den Lehrer niederschlug.

    Im November 2007 wurde Anklage gegen Marko M. erhoben. Zwei Verhandlungstermine im Mai und September 2008 mussten ausgesetzt werden, weil Zeugen nicht gekommen waren und das Gericht vergessen hatte, weitere Zeugen vorzuladen. Zudem war ein Richter für längere Zeit krank. Deshalb wurde Marko M. erst 19 Monate nach seiner Gewaltattacke auf Detlev Bachmann bestraft. Viel zu viel Zeit sei da vergangen, sagt die Jugendrichterin Kirsten Heisig. "So ein langes Verfahren im Jugendstrafrecht widerspricht einer pädagogisch sinnvollen Reaktion auf die jeweilige Straftat." Heisig ist Richterin am Amtsgericht Tiergarten und kümmert sich mit drei weiteren Richtern vor allem um Täter aus dem Neuköllner Rollbergviertel. Sie hat das "Neuköllner Modell" mit ins Leben gerufen: junge Straftäter werden schneller als üblich verurteilt. Wenn die Strafe viele Monate später erfolge, wüssten viele Täter gar nicht mehr, wofür sie eigentlich bestraft würden, sagt sie.

    In der Röntgen-Schule wird kaum noch über den Vorfall vom Juni 2007 geredet. "Das gehört zur Vergangenheit", sagt Schulleiterin Marlis Meinicke-Dietrich. Die Lehrer registrierten damals mindestens zwei Fälle pro Woche, in denen Schulfremde Klassenzimmertüren aufrissen, pöbelten und störten. Seit Dezember 2007 sorgt ein privater Wachschutz vor der Röntgen-Schule und 17 weiteren Schulen Neuköllns dafür, dass Schulfremde die Gelände nicht betreten können. Vor wenigen Wochen war es ein paar Jugendlichen trotzdem gelungen, aufs Gelände zu kommen. Sie waren über den Zaun geklettert. Detlev Bachmann hatte wieder Aufsicht - und Glück: Die Jungen waren weggerannt, bevor er sie ansprechen konnte.

    Berliner Zeitung, 31.01.2009
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/119493/in…

    Messerattacke
    17-jähriger Graffiti-Sprüher lebensgefährlich verletzt
    Erst besprühte er die Wand einer ehemaligen Schule in Neukölln - dann kam es zum Streit mit den unbekannten Tätern. Das 17-jährige Opfer bekam einen Messerstich in den Hals und konnte sich mit letzter Kraft auf die Straße retten. Dort fanden ihn Passanten.
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    Von Tanja Buntrock
    30.1.2009 13:38 Uhr
    Von Tanja Buntrock
    30.1.2009 13:38 Uhr
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    Themen-Alarm
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    Webnews
    Mr. Wong
    Berlin - Durch einen Stich in den Hals ist ein 17-jähriger Deutsch-Türke am Donnerstagabend in Neukölln lebensgefährlich verletzt worden. Cem G. liegt nun im künstlichen Koma und ist nicht ansprechbar. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll Cem G. der Graffiti-Szene angehören. Auch die Tat habe laut eines Ermittlers offenbar "mit der Sprayer-Szene zu tun", wie es hieß.

    Er schleppte sich mit letzter Kraft auf die Straße

    Cem G. soll am Donnerstagabend die Fassade einer ehemaligen Schule in der Christoph-Ruden-Straße besprüht haben. Dann geriet er offenbar mit den noch unbekannten Tätern in Streit. Dabei wurde er durch einen Stich in den Hals lebensgefährlich verletzt. Der 17-Jährige schaffte es noch mit letzter Kraft, sich vom ehemaligen Schulgelände auf die Straße zu schleppen. Dort entdeckten ihn Passanten gegen 18:20 Uhr und leisteten Erste Hilfe. "Das rettete dem Opfer das Leben", sagte ein Ermittler.

    Am Tatort fanden die Ermittler Graffiti-Utensilien

    Wie ein Ermittler sagte, sei Cem G. in der Sprayer-Szene bekannt. Aufgrund der Spuren - offenbar Spraydosen und weitere Utensilien - hatten die Beamten der Mordkommission rasch einen Zusammenhang zur Graffiti-Szene hergestellt. Am Freitag sicherten Kriminaltechniker weitere Spuren am Tatort. Eine Spur zu den Tätern hatte die Polizei noch nicht. "Da das Opfer noch im künstlichen Koma liegt, konnte es noch nicht befragt werden", hieß es. http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Kriminalita…
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    30.01.09 21:40:14
    Beitrag Nr. 7.518 ()
    Wohl bekomm's!


    URL: http://www.welt.de/vermischtes/article3118551/Tuerkisches-Bi…



    Neue Marke
    Türkisches Bier soll Deutschland erobern
    (20) Von Patrick McGroarty 30. Januar 2009, 17:40 Uhr
    Ein deutsch-türkischer Unternehmer setzt beim Bierverkauf auf Landsleute. Bünyamin Türksoy will von Lünen am Rand des Ruhrgebiets aus den deutschen Markt erobern. Zielgruppe des Bey-Biers sind überwiegend junge Deutsch-Türken. Dabei setzt Türksoy vor allem auf Durchschnittlichkeit im Geschmack.

    Foto: AP
    Bünyamin Türksoy zeigt Kästen mit seinem Bier.
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    Bier-Boom in China sorgt für Produktionsrekord Von der Wand in Bünyamin Türksoys Eckbüro lächelt Mustafa Kemal Atatürk, der Vater der modernen Türkei, und hält ein Glas milchig-weißen Raki in der Hand. „Man sieht dieses Bild von Atatürk ganz selten, weil er trinkt“, sagt Türksoy. „Ich habe gedacht, das passt perfekt.“ Von Lünen am Rand des Ruhrgebiets aus soll Türksoys Bey-Bier, benannt nach einem Stadtbezirk in Istanbul und strikt nach deutschem Reinheitsgebot gebraut, den deutschen Markt erobern. Zielgruppe sind vor allem die vielen jungen Deutsch-Türken.

    Voriges Jahr legte Türksoy das Rezept fest und ließ in einer Großbrauerei versuchsweise 5000 Hektoliter brauen. Seither hat er 2000 Kneipen und Kioske in Nordrhein-Westfalen für sein Flaschen-Bey unter Vertrag. Täglich kämen acht hinzu, sagt der Geschäftsmann und hofft, in diesem Jahr auf 5000 zu kommen. „Das ist vorsichtig geschätzt.“


    Foto: AP
    Bünyamin Türksoy will mit seinem Bier den Markt erobern
    Der 48-Jährige ist Unternehmer in zweiter Generation. Sein Vater kam 1963 als Bergmann nach Deutschland, machte sich nach einem Jahr mit einem Supermarkt selbstständig und verlegte sich danach auf die Herstellung kräftig gewürzter türkischer Würste, Sucuk genannt. Später wurde die Marke verkauft, und das Geschäft konzentrierte sich auf den Vertrieb landwirtschaftlicher Produkte. Türksoys Mutter kehrte nach einem Jahrzehnt in die Türkei zurück, und er selbst wuchs zwischen beiden Ländern auf. Nach einem Wirtschaftsstudium in der Türkei lernte er Anfang der 80er Jahre in Münster seine deutsche Frau kennen und zog mit ihr fünf Kinder groß.

    Sein erster Anlauf auf dem Biermarkt, mit einer Brauerei nach deutschem Vorbild in der Türkei, scheiterte. Gegen die Übermacht des türkischen Efes-Biers mit 80 Prozent Marktanteil war nicht anzukommen. Also kehrte Türksoy sein Geschäftsmodell um und kam auf türkisches Bier für Deutschland.

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    „Das ist eine komplette Marktlücke“, findet Willi Möller, einer von zwei Brauereiexperten, die Türksoy von großen Firmen abgeworben hat. „Weil viele Deutsche in der Türkei Urlaub machen, weil viele Türken in Deutschland leben. So hat man von Anfang an eine Kundenklientel, die die Marke liebt und mag.“

    Um auf den richtigen Geschmack zu kommen, ließen Türksoy und seine Mannschaft mehrere Varianten von Studenten der Dortmunder Uni aus verschiedenen Ländern testen und entschieden sich dann für einen Mittelweg. „Wir haben gesagt, wir müssen einen gemeinsamen Geschmack finden“, erklärt der Unternehmer. Heraus kam ein leichtes, helles, mildes Bier.

    Umfrage
    Worauf achten Sie beim Bierkauf vor allem?
    Auf den Preis Auf die Marke Auf die Sorte Auf den Geschmack Ich mag kein Bier
    abstimmen Ergebnis 10% Auf den Preis18% Auf die Marke7% Auf die Sorte51% Auf den Geschmack14% Ich mag kein Bier5181 abgegebene Stimmen Zu unauffällig, als dass eine neue Marke damit auf den dichten deutschen Markt vordringen könnte, glaubt der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Peter Hahn. Bei einem Pro-Kopf-Verbrauch von 110 Litern im Jahr sind immerhin schon 1300 Brauereien mit 5000 Sorten dabei, den Bierdurst in Deutschland zu stillen. „Denkbar wäre, dass man da vielleicht mit einer Innovation kommen kann. Aber dieses Bier ist keine Innovation“, sagt Hahn. „Das ist ein Bier wie alle anderen.“

    Türksoy dagegen setzt darauf, dass gerade die Durchschnittlichkeit zum Erfolg führen kann: Biere mit ausgeprägtem Charakter sind oft nur in ihrer Herkunftsregion beliebt oder nur dort erhältlich. Er wartet auf den richtigen Moment, um nach Berlin mit seinem großen türkischen Bevölkerungsanteil zu expandieren.

    Keywords
    Bier Türkei Getränke Brauerei Berlin Bey Bünyamin Türksoy „Das ist ein großer Markt für uns“, hofft der Unternehmer, der seit zwei Jahren deutscher Staatsbürger ist. „Die Türken hier, die gehören in Deutschland nicht richtig dazu, und sie gehören in der Türkei nicht richtig dazu. Jetzt können sie sagen, das ist etwas, was zu uns gehört.“
    Avatar
    30.01.09 22:30:32
    Beitrag Nr. 7.519 ()
    Akt. 30.01.09; 15:39 Pub. 30.01.09; 15:39
    Jobangst
    Briten streiken gegen Ausländer
    In Grossbritannien wächst der Unmut über ausländische Arbeitnehmer. Ein Streik britischer Vertragsarbeiter gegen die Beschäftigung von Ausländern in einer Raffinerie hat auf andere Energiebetriebe übergegriffen.

    Hunderte Vertragsarbeiter in einem Dutzend Raffinerien und Kraftwerken legten am Freitag solidarisch die Arbeit nieder. Auf Protestkundgebungen forderten sie den Vorrang für britische Arbeiter.

    Entzündet hatte sich der Konflikt an der Entscheidung, den Auftrag für den Bau einer neuen Anlage in einer Total-Raffinerie in Ost-England an eine italienische Firma zu vergeben. Diese beschäftigt nach Gewerkschaftsangaben keine britischen Arbeiter. Viele Streikende äusserten sich in Fernsehinterviews verärgert darüber, dass Bürger aus anderen EU-Ländern ihre Arbeit ausführten.

    Die Arbeitslosigkeit auf der Insel liegt derzeit bei zwei Millionen. Das Land ist von der Rezession härter als andere Industrienationen betroffen; seine Wirtschaftsleistung wird in diesem Jahr um 2,8 Prozent zurückgehen. Fast jeder zweite britische Arbeiter befürchtet einer Umfrage zufolge, entlassen zu werden.
    Quelle: SDA/ATS http://www.20min.ch/news/ausland/story/Briten-streiken-gegen…
    Avatar
    30.01.09 22:34:48
    Beitrag Nr. 7.520 ()
    Verkehrte Welt: In Malmö/Schweden unterdrücken Muslime zugewanderte Muslime

    Udo Ulfkotte
    Viel Flüchtlinge sind froh, wenn sie aus unwirtlichen Ländern nach Europa kommen dürfen. Die schwedische Stadt Malmö hat viele muslimische Flüchtlinge aus dem Irak aufgenommen. Und nun passiert etwas Ungeahntes: Neuankömmlinge aus islamischen Ländern fühlen sich in Malmö nicht wohl. Die dort lebenden Muslime sind ihnen viel zu radikal. In den Herkunftsländern der Neuankömmlinge sei das Leben »liberaler« gewesen als nun in Malmö, sagen sie.

    In Deutschland debattiert man in diesen Tagen über die Integration türkischer Mitbürger. Angeblich sind Türken die am schlechtesten integrierte Zuwanderergruppe und 30 Prozent unserer türkischen Mitbürger haben nicht einmal einen Schulabschluss. Das beschäftigt die Deutschen. Die Schweden haben in diesen Tagen ähnliche Probleme, mit denen sie sich befassen müssen: Dort sorgt in diesen Tagen eine Studie für Aufsehen, nach der zugewanderte Muslime sich in Schweden von den dort lebenden Muslimen unterdrückt fühlen und behaupten, das Leben in islamischen Ländern sei »liberaler« als in moslemischen Wohngebieten in Schweden.

    Malmö-Rosengård ist ein solches islamisches Wohngebiet. Dort wohnen besonders viele irakische Muslime. Und nach Angaben einer nun veröffentlichten schwedischen Studie haben die irakischen Muslime aus Malmö-Rosengård ein radikal-islamistisches Wohngebiet gemacht. Die Moscheen in Malmö-Rosengård seien nun in den Händen radikaler Kräfte, die im gesamten Stadtviertel eigene »Polizeikräfte« aufgebaut hätten. Diese tyrannisierten die Einwohner, unterdrückten Frauen und bestimmten, wer wann was tun dürfe. Die »moderate« Mehrheit der Muslime habe sich längst unterworfen.

    Die schwedische Integrationsministerin Nyamko Sabuni äußerte sich nun schockiert. Sie musste zur Kenntnis nehmen, dass im bekanntesten islamischen Wohnviertel Schwedens, in Malmö-Rosengård, islamische Kinder-Hochzeiten an der Tagesordnung sind, Mädchen unter den Schleier gezwungen werden und Jugendliche dazu angehalten werden, sich keinesfalls in Schweden zu integrieren und keinesfalls schwedische Gesetze und Sitten anzuerkennen. Die Ministerin ist nun sprachlos, weiß aber auch nicht, was sie dagegen tun soll. Denn in Malmö-Rosengård haben längst radikale Muslime das Sagen. Und die bestimmen inzwischen auch, wann und wo es Straßenschlachten gibt und die Polizei herausgefordert wird.



    Mittwoch, 28.01.2009
    Kategorie: Allgemeines, Akte Islam

    © Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg


    Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muß nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.http://info.kopp-verlag.de/news/verkehrte-welt-in-malmoeschw…
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    31.01.09 18:37:29
    Beitrag Nr. 7.521 ()
    Bande lagert geklaute Uhren und Schmuck in Kleingarten
    Polizei klärt Einbruchsserie auf / Mehr als 200000 Euro Schaden

    Hanau (ed) - Eine Serie von mindestens zehn Wohnungseinbrüchen mit einem Schaden von mehr als 200 000 Euro hat die Hanauer Kriminalpolizei aufgeklärt. Ermittlungen gegen einen "alten Bekannten", gegen den schon in der Vergangenheit wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchdiebstahls ermittelt wurde, haben nach Angaben der Polizei jetzt zum Erfolg geführt.
    Die seit Anfang November mit großem Aufwand betriebenen polizeilichen Maßnahmen bestätigten offensichtlich sowohl entsprechende Hinweise aus dem Milieu, als auch die bisherigen Informationen der Polizei. Der 32-jährige Serbe, der schon seit vielen Jahren in Hanau wohnt, bot Landsleuten aus seinem serbischen Heimatdorf seine eigene Wohnung und später ein angemietetes Haus als Unterschlupf an, von wo aus die Diebestouren gestartet worden seien. So sei Anfang November 2008 ein 33-jähriger Landsmann eingereist, mit dem der Serbe im November und Dezember zehn Wohnungseinbrüche in Hanau und Großkrotzenburg begangen haben soll. Der angerichtete Schaden betrage mehr als 200 000 Euro. Bereits Anfang Dezember seien die beiden Tatverdächtigen durch die bayerische Polizei kontrolliert worden. Die Beamten stellten dabei Diebesgut aus mehreren Einbrüchen sicher. Die Beute sollte wohl in Serbien zu Geld gemacht werden, vermuten die Ermittler.

    Die Polizeikontrolle hielt die Täter aber offensichtlich nicht davon ab, nach ihrer Rückkehr weitere Straftaten zu begehen. Mitte Januar sei dem kriminellen Treiben durch die Hanauer Ermittler ein Ende gesetzt worden, berichtet die Polizei gestern. Drei Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen. Während gegen zwei Täter Haftbefehl erging, durfte der kurzzeitig festgenommene dritte Landsmann wieder nach Hause gehen. In den Wohnungen der Festgenommenen stellte die Polizei Schmuck und Uhren sicher.

    Noch mehr Beute stöberten die Beamten in einem von der Bande genutzten Kleingarten auf. Dort waren Schmuck, hochwertige Uhren und Bekleidungsgegenstände gelagert, die teilweise aus den schon bekannten Wohnungseinbrüchen stammten. Umfangreiches Tatwerkzeug konnte ebenfalls sichergestellt werden.

    Während die Tatverdächtigen nun ihrem Strafprozess hinter Gittern entgegen sehen, werden die Ermittler durch die Auswertung der vielen sichergestellten Wertgegenstände vermutlich weitere Wohnungseinbruchsdiebstähle aufklären können.
    http://www.op-online.de/regionalnews/Hanau/73_155_3139343834…
    Avatar
    31.01.09 18:39:17
    Beitrag Nr. 7.522 ()
    Samstag, 31.01.2009
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    31.01.2009STREIT UM DIE GUTACHTERIN ESKALIERT

    Platzt der Morsal -Prozess?
    Vor Gericht: Harter Schlagabtauch zwischen Marianne Röhl und Staatsanwalt / Jetzt muss der Richter entscheiden, ob sie befangen ist
    STEPHANIE LAMPRECHT

    Gehört Morsals Bruder als Patient in Therapie oder als Mörder hinter Gitter? Über diese Frage streiten Gutachterin Dr. Marianne Röhl und Staatsanwalt Boris Bochnik bereits seit mehreren Verhandlungstagen. Gestern eskalierte der Konflikt: Bochnik stellte einen Befangenheitsantrag gegen die Psychiaterin, fordert gleichzeitig die Berufung eines weiteren Gutachters. Sollte Röhl tatsächlich aus dem Prozess ausgeschlossen werden, müsste das Verfahren ganz neu aufgerollt werden - und Ahmad O. müsste zum dritten Mal begutachtet werden.

    "Das Ergebnis ihres Gutachtens erscheint beliebig und aus dem Bauch heraus", ging der Staatsanwalt die Sachverständige an. Die konterte spitz: "Der Erkenntnisprozess ist bei der Staatsanwaltschaft wohl noch nicht eingetreten."

    Röhl hält den Angeklagten Ahmad O. (24) für krankhaft narzisstisch und vermindert schuldfähig. Er habe seine Schwester Morsal (16) im Affekt erstochen. Den Auslöser zu der Bluttat habe Morsal Momente vor ihrem Tod selbst gegeben: Auf die Frage des Bruders "Gehst du auf den Strich?" hatte das Mädchen schnippisch geantwortet: "Das geht dich einen Scheißdreck an!" Daraufhin tötete Ahmad seine Schwester auf dem nächtlichen Parkplatz am Berliner Tor mit 23 Stichen.

    Ahmads Frage sei keine Provokation, sondern eine "ganz normale, aufklärende Frage" gewesen, findet die Gutachterin, und erst Morsals kränkende Antwort habe bei dem narzisstischen Angeklagten zu einem "inneren Zusammenbruch" geführt. Staatsanwalt Bochnik bescheinigt der Psychiaterin eine feindliche Haltung gegenüber Morsal, was diese entschieden zurückwies.

    Ein erster Gutachter ist bereits wegen Befangenheit ausgeschlossen worden. Er hatte den Angeklagten für überdurchschnittlich intelligent und voll schuldfähig erklärt. Marianne Röhl hingegen erklärte, dass Ahmad O. einfachste Fragen nicht beantworten konnte. Ob Richter und Schöffen Marianne Röhl für befangen halten, wird am 5. Februar bekannt gegeben.

    Der Staatsanwalt

    Zitat:
    "Die Frage, ob Morsal auf den Strich gehe, ist doch eine ganz normale Frage"

    Gutachterin Dr. Röhl

    "Das Gutachten erscheint beliebig und aus dem Bauch heraus"

    Staatsanwalt Boris Bochnik

    (MOPO vom 31.01.2009 / SEITE 16-17)
    http://www.mopo.de/2009/20090131/hamburg/panorama/platzt_der…
    Avatar
    31.01.09 18:40:18
    Beitrag Nr. 7.523 ()
    Unfassbar! Bande prügelt Berliner vor die U-Bahn!
    Sekunden später, und ihr Opfer wäre von der tonnenschweren U-Bahn überrollt worden!
    Vor die U-Bahn geschubst und geflohenDie U-Bahn steht im Bahnhof, der erste Mann rennt davon...Foto: Polizei1 von 6
    Die Polizei jagt eine etwa zehnköpfige Bande, die einen Berliner ins Gleisbett des U-Bahnhofs Oranienburger Tor geprügelt hat. Die Überwachungskamera hat die Flüchtenden aufgezeichnet, jeden Einzelnen, Männer, junge Frauen. Einige lachen!

    Aktuell
    Herr Glietsch:
    Tun Sie etwas
    gegen die Gewalt!Die Tat, nachts um 2.40 Uhr. Pawel W. (23) wartete mit zwei Bekannten auf den Zug der Linie U 6. Aus noch unklarer Ursache gerieten sie mit der großen Gruppe in Streit. Einer aus der Bande schlug zu, stieß Pawel dann ins Gleisbett.

    Ein Polizeisprecher: „Der Mann zog sich eine Gehirnerschütterung sowie Prellungen im Gesicht und am gesamten Körper zu.“ Pawel konnte sich trotz der Verletzungen vor dem Zug retten!

    Eine Zeugin rief die Polizei. Als die Beamten am U-Bahnhof eintrafen, waren die Täter bereits weg – die Kamerabilder zeigen die Flucht. Wer kennt die Täter? Hinweise an die Polizei, 030/4664 331 701.
    http://www.bild.de/BILD/berlin/aktuell/2009/01/31/bande/prue…
    Avatar
    31.01.09 18:42:21
    Beitrag Nr. 7.524 ()
    SAMSTAG, 31. JANUAR 2009, 13:45 UHR
    Jugendliche randalieren vor Neuköllner Jugendzentrum
    Berlin (dpa/bb) - Rund 17 Jugendliche haben gestern Abend vor einem Jugendzentrum in Berlin-Neukölln randaliert und Eisbrocken gegen das Gebäude geworfen. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, hatte ein Betreuer in der Oderstraße zwei 9 und 13 Jahre alte Kinder gegen 18.00 Uhr kritisiert, weil sie gegen die Tür getreten hatten. Daraufhin wurde der 42-Jährige attackiert und das Gebäude mit faustgroßen Eisbrocken beworfen. Der Betreuer vertrieb die Kinder und alarmierte die Polizei. Kurz darauf kamen die Randalierer mit rund 15 Freunden zurück und warfen erneut Eisbrocken gegen die Fassade. Verletzt wurde niemand, das Jugendzentrum wurde nicht beschädigt.
    http://www.bild.de/BILD/berlin/telegramm-ct/telegramm,iurl=h…

    SAMSTAG, 31. JANUAR 2009, 14:29 UHR
    Opfer wieder aus Koma erwacht
    Berlin (dpa/bb) - Zwei Tage nach einer Messerattacke gegen einen 17-Jährigen in Berlin-Buckow ist das Opfer am Samstag aus dem künstlichen Koma erwacht. Der Jugendliche sei auf dem Wege der Besserung, sagte ein Polizeisprecher. Der 17-Jährige, der dem Sprayermilieu zuzuordnen sei, war notoperiert worden. Er war am Donnerstagabend von Passanten mit Stichverletzungen in der Christoph- Ruden-Straße vor einer ehemaligen Schule entdeckt worden. Dem Angriff soll ein Streit mit mehreren Personen vorausgegangen sein. Von dem Täter fehlt laut Polizei jede Spur. «Wir ermitteln in alle Richtungen, auch im Sprayer-Milieu», sagte der Sprecher.
    http://www.bild.de/BILD/berlin/telegramm-ct/telegramm,iurl=h…
    Avatar
    31.01.09 18:46:51
    Beitrag Nr. 7.525 ()
    Kriminalität
    Wildwest in Steilshoop
    Vier Jugendliche haben am Fritz-Flinte-Ring mit Gaspistolen auf den Wagen eines 40-Jährigen geschossen. Sie wollten den Mann zwingen, aus dem Auto auszusteigen, um ihn auszurauben. Ihm gelang im letzten Moment die Flucht.

    Der 40-Jährige Hoisdorfer war abends nach Steilshoop gefahren, um ein Auto zu kaufen. Er hatte zuvor ein Angebot im Internet gelesen und sich mit den vermeintlichen Verkäufern in Hamburg verabredet. Mit ihm unterwegs waren zudem zwei Männer (42, 67) und eine 66-jährige Frau. Als die vier am Fritz-Flinte-Ring ankamen, wurden sie plötzlich von den 14 bis 16 Jahre alten Jugendlichen umzingelt. Sie schlugen auf den Wagen und brüllten, dass alle aussteigen sollten. Als die Insassen sich weigerten, zogen die Jugendlichen ohne Vorwarnung ihre Waffen und feuerten mehrmals auf den Wagen. Jetzt endlich gab der 40-Jährige Gas und raste davon.

    Die Polizei schickte kurz darauf mehrere Streifenwagenbesatzungen nach Steilshoop, um die Angreifer zu suchen. In der Nähe des Tatortes nahmen sie Mohamed A (15), Ervin B. (14) und Robin A. (14) fest. Ihre Gaswaffen hatten die drei offenbar vorher weggeworfen. Sie hatten lediglich Messer, Schlagringe und ein Schlagrohr bei sich. Abends fassten die Beamten auch den 16 Jahre alten Ricard A. Die Polizei untersucht nun, ob das Quartett auch für weitere Taten verantwortlich ist. Kurz vor Weihnachten wurde ein Opfer in Steilshoop auf ähnliche Weise überfallen.

    sba
    Aktualisiert am 30. Januar 2009 um 16:33
    http://www.abendblatt.de/daten/2009/01/30/1030848.html
    Avatar
    31.01.09 21:00:48
    Beitrag Nr. 7.526 ()
    28.01.2009, 10:29 Uhr


    Unbekannter versucht 11-Jährige in seinen Wagen zu ziehen

    SPEICHERSDORF. Am Montagmorgen versuchte ein Unbekannter ein 11-jähriges Mädchen in Speichersdorf in sein Fahrzeug zu ziehen.


    Das Mädchen war auf dem Weg zur Bushaltestelle in der Kemnather Straße, als ein Unbekannter neben ihr anhielt. Der Mann stieg aus, sprach sie an, packte sie am Arm und versuchte sie in sein Fahrzeug zu ziehen. Das Mädchen schrie den Mann an und trat ihm gegen das Schienbein. Daraufhin ließ der Unbekannte los und das Mädchen lief davon. In der Schule vertraute sie sich ihrem Lehrer an.

    Sie konnte den Mann wie folgt beschreiben:
    Ungefähr 45 - 50 Jahre alt, 1,70 Meter bis 1,75 Meter groß, stark hervortretender Bauch, graue halblange Haare. Der Mann sprach gebrochen Deutsch, war bekleidet mit einer Mütze mit seitlichen Bommeln, einem halblangen Anorak und schwarzen Lederschuhen mit kleinem Absatz. Außerdem trug der Unbekannte Handschuhe.

    Bei dem Fahrzeug handelt es sich vermutlich um einen grauen oder dunklen Kastenwagen. Das Mädchen konnten den Wagen als größeres Fahrzeug, das hinten geschlossen war und keine Fenster hatte, beschreiben. Ein Kennzeichen ist nicht bekannt.

    Hinweise auf den Unbekannten und das Fahrzeug nimmt die Polizeiinspektion Bayreuth-Land entgegen (Tel. 0921/506-2230). http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/1278691/det…
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    31.01.09 21:06:42
    Beitrag Nr. 7.527 ()
    30.01.2009 | 12:16 Uhr
    POL-HI: Bevölkerung wird um Mithilfe gebeten

    Hildesheim (ots) - (clk.) Die Hildesheimer Polizei ermittelt in einer zur Zeit noch undurchsichtigen Sache. Bislang ist es jedoch noch zu keiner konkreten Straftat gekommen. Um sich aber Klarheit über den Sachverhalt zu verschaffen, wird um Mithilfe aus der Bevölkerung bei der Ermittlung eines Mannes gebeten, der jüngere Mädchen anspricht. Die Ermittler des 1. Fachkommissariates des Hildesheimer Zentralen Kriminaldienstes sind somit im Bereich der Gefahrenabwehr tätig. Zumindest soll mit dem zu ermittelnden Mann ein klärendes Gespräch geführt werden. Nach hier eingegangen Meldungen sind in den vergangenen Wochen an verschiedenen Örtlichkeiten ( zwei Mal in der Straße Am Kupferstrange , ein Mal in der Goethestraße und ein Mal auf dem Aldi-Parkplatz Bischofskamp ) 13 bis 16 Jahre alte Mädchen von einer südländisch aussehenden Person angesprochen und nach einer Wegbeschreibung befragt worden. Während des Fragens habe der Mann in allen Fällen versucht, die Mädchen in sein Auto, einen Minivan, zu lotsen. Vereinzelt hat er Geldgeschenke für den Gefälligkeitsdienst angeboten. Außerdem soll er zwei Mädchen am Po berührt und versucht haben, sie zu umarmen. Das Fahrzeug des Mannes wird wie folgt beschrieben : Minivan, älteres Baujahr, mintgrüne Lackierung mit lila-farbenen Aufklebern in Form von Kreisen und Dreiecken auf beiden Seiten, dunkle Armaturen. Personenbeschreibung : Südländer, zwischen 30 und 40 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlanke Gestalt, dunkle kurze Haare, leichte Glatze, Dreitagebart, buschige Augenbrauen. Der Mann spricht gebrochen deutsch. Die Polizei erhofft sich wegen der auffälligen Beschreibung des Fahrzeugs schnelle Hinweise aus der Bevölkerung. Selbstverständlich kann sich auch der gesuchte Mann melden, um den Sachverhalt aufzuklären. Hinweise nimmt die Polizei Hildesheim unter Telefon 05121-939115 entgegen.


    Rückfragen bitte an:

    Polizeiinspektion Hildesheim
    Schützenwiese 24
    31137 Hildesheim
    Pressestelle
    Claus Kubik, Kriminalhauptkommissar
    Telefon: 05121/939104
    Fax: 05121/939200
    E-Mail: pressestelle@pi-hi.polizei.niedersachsen.de
    http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdgoe/hildesheim/
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/57621/1344364/po…
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    31.01.09 21:11:04
    Beitrag Nr. 7.528 ()
    31.01.2009 | 14:04 Uhr
    POL-F: 090131 - 0122 Frankfurt-Sachsenhausen: Raubstraftat

    Frankfurt (ots) - Am Freitag, den 30. Januar 2009 erschien ein 51-Jähriger aus der Nähe von München beim 1. Polizeirevier und gab an, beraubt worden zu sein. Gemäß seinen Angaben befand er sich am gleichen Tage gegen 21.00 Uhr in der Elisabethenstraße, wo sich plötzlich zwei junge Frauen vor ihm aufbauten und ihn fragten, ob er mit ihnen boxen wolle.

    Obwohl er dies verneinte, schlugen und traten die beiden auf ihn ein. Als er sich dagegen zur Wehr setzte, erschien plötzlich ein Mann und fing an zu schlichten, indem er sich zwischen die Parteien stellte. Die beiden Mädchen flüchteten und auch der "Schlichter" verließ den Tatort. Später stellte der 51-Jährige dann fest, dass 10 EUR Bargeld sowie sein Handy fehlten. Beides trug er in seiner Jackentasche.

    Täterbeschreibung:

    Beide Täterinnen waren etwa 18 Jahre alt und ca. 165 cm groß. Bekleidet mit Jeans, engem Oberteil, dunklen Jacken und flachen Schuhen. Eine der beiden trug ein Tattoo auf dem Steiß. Bei beiden soll es sich um Türkinnen gehandelt haben. (Manfred Füllhardt, 069-75582116)

    Rufbereitschaft hat Herr Sturmeit, Telefon 0173-6597905


    Rückfragen bitte an:

    Polizeipräsidium Frankfurt am Main
    P r e s s e s t e l l e
    Adickesallee 70
    60322 Frankfurt am Main
    Telefon: 069/ 755-00
    Direkte Erreichbarkeit von Mo. - Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
    Telefon: 069 / 755-82110 (CvD) oder Verfasser (siehe Artikel)
    Außerhalb der Arbeitszeit: 0173-6597905
    Fax: 069 / 755-82009
    E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
    Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4970/1344828/pol…
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    31.01.09 21:26:17
    Beitrag Nr. 7.529 ()
    Staatsanwalt poltert im „Ehrenmord“-Prozess Diese Gutachterin ist völlig ungeeignet!
    Von LEWEKE BRINKAMA und ANJA WIEBERNEIT
    Wie lange geht das noch gut? Gutachterin Dr. Marianne Röhl (64) attestierte Schwester-Mörder Ahmad Obeidi (24) verminderte Schuldfähigkeit und eine schwere Persönlichkeitsstörung. Gestern im Kreuzverhör durch Staatsanwalt Boris Bochnik wirkte die Psychiaterin alles andere als überzeugend. Jetzt droht der Prozess zu platzen!

    Vergrößern
    Staatsanwalt Boris Bochnik wirkt entschlossen, zieht sich seine Robe über
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    Ahmad Obeidi (24) tötete seine Schwester mit 23 Messerstichen
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    Morsal Obeidi († 16) wollte frei sein, ohne strenge Regeln leben
    Mehr zum ThemaWie werden Gutachter ausgewählt?
    Richter sind für ihre Urteile oft auf Klärung durch Experten angewiesen. Darum gibt es gibt Gutachter für alle möglichen Fachgebiete, z. B. Kfz- und Unfall-Sachverständige, Alkohol und Drogen, Schrift-, Sprach- und Stimmsachverständige etc.

    1 von 3Der Staatsanwalt warf der Sachverständigen erneut Befangenheit vor, hält sie für völlig ungeeignet. Bochnik zu Röhl: „In diesem Gutachten fehlen etliche Details. Es ist eine Vermengung an Fakten, Befunden und Zeugenaussagen. Ein unstrukturierter Dialog, weder nachvollziehbar noch transparent. Ihre Schlussfolgerungen scheinen beliebig und aus dem Bauch heraus.“

    Wer ist diese Psychiaterin, die Morsals Killer für vermindert schuldfähig hält, ihn damit vor dem Knast bewahren könnte?

    Dr. Marianne Röhl war zuletzt im Klinikum Nord (Ochsenzoll) mehrere Jahre Leitende Oberärztin, III. Psychiatrische Abteilung. Als sie im Januar 2007 in den Ruhestand ging, hatte sie die Abteilung für vier Monate als kommissarische Chefärztin übernommen. Inzwischen führt Dr. Röhl eine Praxis in Lemsahl und bezeichnet sich im Briefkopf als „(ehem.) Chefärztin Ochsenzoll“. Obwohl sie das niemals war!

    Ein renommierter Strafverteidiger zu BILD: „Ich würde sie nicht als Sachverständige nehmen.“

    Einen Räuber (damals 26), der 1997 bei einem Überfall auf einen Aldi-Markt in Lohbrügge eine Kassierin (damals 33) und einen Kunden (damals 22) zu Krüppeln schoss, bewahrte sie vor lebenslanger Haft. Ihm attestierte sie wie Morsals Mörder eine schwere Persönlichkeitsstörung – eigentlich habe er nicht die Kassiererin, sondern seine Mutter treffen wollen: „Ich glaube seiner Darstellung, dass er im Moment des Überfalls einen inneren Drang verspürt hat.“ Die Möglichkeit, dass der Täter sie vielleicht belogen hatte, zog sie nicht in Erwägung.

    Von Aussagen zur Gefährlichkeit von Tätern hält die Ärztin wenig: „Prognosegutachten sind subjektiv und Auslegungssache.“ Auch zur Gefährlichkeit von Morsals Mörder wollte sie nichts sagen: „Das wäre Kaffeesatz-Leserei.“

    Als der Richter sie bat, zu kritischen Fragen des Staatsanwalts Stellung zu nehmen, meinte Dr. Röhl: „Ich lasse mich nicht unter Druck setzen, möchte das ausführlich machen. Das dauert mehrere Wochen lang.“

    Seine Aufforderung, sich vorzustellen, Obeidi habe die Tat geplant und sei psychisch gesund, schien Dr. Röhl zu überfordern. Sie fragte mehrfach nach. Zögernd kam sie zu dem Ergebnis: „Wenn ich davon ausgehen soll, dass der Angeklagte gesund ist, dann sehe ich an der Tötung psychiatrisch nichts Auffälliges.“

    Ob Dr. Röhls umstrittenes Gutachten Bestand hat, entscheidet sich nächsten Freitag. Dann geht der Prozess weiter.
    http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2009/01/31/ehrenmord…
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    31.01.09 21:27:17
    Beitrag Nr. 7.530 ()
    Start > Nachrichten > Politik > Das Kopftuch als Einzelzelle
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    Islamkritik
    Das Kopftuch als Einzelzelle
    Politik, 31.01.2009, Angelika Wölk
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    Düsseldorf. Bei einer „kritischen Islamkonferenz” in Düsseldorf erklärte der Schriftsteller Ralph Giordano seine Position zum Kopftuch. Auch Vertreter des Zentralrats der Ex-Muslime verurteilten das Kopftuch als Symbol des politischen Islam.

    Das Kopftuch für türkische Schulmädchen ist für etliche muslimische Frauen, aber auch für Islam-Kritiker weit mehr als nur eine Kopfbedeckung oder modisches Accessoire. Es ist für sie ein Kriterium für Integration oder auch ein Symbol für die Unterdrückung von Frauen und Mädchen. Für Ralph Giordano, den jüdischen Schriftsteller und Überlebenden des Holocaust, ist das Kopftuch auch eine Schlüsselfrage für die Behandlung der Frauen im Islam. Das machte er am Freitag bei einer Podiumsdiskussion in der Düsseldorfer Universität deutlich.

    Streitbarer Schriftsteller: Ralph Giordano. Foto: ddp (ddp)
    Streitbarer Schriftsteller: Ralph Giordano. Foto: ddp

    Die „kritische Islamkonferenz”, zu der auch der Zentralrat der Ex-Muslime gehört, hat dazu eingeladen, nachdem eine Realschule in Düsseldorf muslimischen Schülerinnen das Tragen des Tuchs unter-sagt hatte. „Das Kopftuch ist ein Symbol für die archaisch-patriarchalische Kultur im Islam”, kritisierte Giordano. „Wenn das offene Haar Begehrlichkeiten bei Männern weckt, wäre es da nicht besser, man legte den Männern Handschellen an, als Frauen das Kopftuch zu verordnen?”

    Er nutzte die Gelegenheit auch, um seine Kritik am Islam, die er bereits in der Auseinandersetzung über den Bau der Moschee in Köln geäußert hatte, zu erläutern. Wegen dieser Kritik war ihm vorgeworfen worden, das Geschäft von Rechten zu betreiben. Dagegen verwahrte sich der renommierte Schriftsteller mit Nachdruck. „Es bleibt die Ehre der Nation, sich vor jeden Muslim zu stellen, der von Fremdenfeinden attackiert wird”, rief er. „Ich bin kein Türkenschreck.” Er stehe vielmehr an der Seite der kritischen Muslime, die sich nicht ausschließlich auf ihre islamische Identität reduzieren ließen.
    Recht auf Selbstbestimmung

    „Sie wollen selbst entscheiden, wann und wen sie heiraten wollen.” Er richte sich auch nicht gegen „die” Muslime, sondern gegen jene Verbands-Muslime, die etwas anderes wollten, als die freiheitliche, demokratische Ordnung. „Man braucht aber kein Überlebender des Holocaust zu sein”, entrüstet er sich, „um auf die schleichende Islamisierung hinzuweisen.”

    Die Muslima Emel Zeynelabidin aus dem Iran, die dreißig Jahre lang ein Kopftuch trug und es vor wenigen Jahren ablegte, erklärte: „Die Verhüllung hat nichts mit Religion zu tun. Es war eine Wüstentradition. Ich staune darüber, dass die Wüstentradition von islamischen Verbänden hier als Bestandteil von Religion verkauft werden kann.”

    Mina Ahadi, die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, sieht im Kopftuch ein Symbol gegen Frauen. „Wir reden nicht über die Tradition. Wir reden heute über ein neues, modernes Phänomen: das Kopftuch als Symbol für den politischen Islam. Die Verhüllung ist eine Einzelzelle.” Und die müssten Frauen in einigen muslimischen Ländern überall hin mitnehmen. „Wenn ich das nicht mache, werde ich geschlagen." http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/politik/2009…
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    31.01.09 21:34:31
    Beitrag Nr. 7.531 ()
    Stadtpolitik
    Spatenstich am Straßenstrich
    Essen, 31.01.2009, Kai Sueselbeck
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    Essen. Die Stadt hat damit begonnen, den Kirmesplatz in Nordviertel für den Straßenstrich umzubauen. Heimlich, still und leise. Sorgen bereiten vor allem die mitziehenden osteuropäischen Frauen.

    Zu diesem ersten Spatenstich hielten Honoratioren keine Reden. Auch zur Eröffnung Mitte März wird der Oberbürgermeister nach kein symbolisches Band durchschneiden. Heimlich, still und leise baut die Stadt den Kirmesplatz zum Straßenstrich um. Hierhin sollen die drogenkranken Prostituierten und der so genannte Hausfrauenstrich umziehen. Mitziehen werden auch die osteuropäischen Frauen. Und das macht Bauchgrimmen.

    Die Arbeiten am Straßenstrich auf dem Kirmesplatz an der B 224 in Essen haben begonnen. 28.01.2009. Foto: Arnold Rennemeyer (WAZ)
    Die Arbeiten am Straßenstrich auf dem Kirmesplatz an der B 224 in Essen haben begonnen. 28.01.2009. Foto: Arnold Rennemeyer

    Die Bezirksregierung Düsseldorf wartet auf das Signal aus Essen: Wir sind fertig mit dem Umbau. Dann wird sie die in jedem Wortsinn sperrige Sperrbezirksverordnung in Kraft setzen, mit der die Prostitution an den bisherigen Standorten Pferdebahn, Helenenstraße und Bottroper Straße verboten wird. „Das Vorgehen ist mit der Bezirksregierung abgestimmt”, sagt Harmut Peltz, Beauftragter des Sozialdezernenten Peter Renzel. Parallel dazu wird die Stadt vor Ort und über die Hilfsorganisationen mit Flyern über die neue Rechtslage aufklären und über den neuen Standort informieren.

    Anders als zum Beispiel in Köln werden auch die Wohnwagen-Prostituierten feste Plätze finden auf dem Kirmesplatz. Das ist Ausdruck des Bemühens, die Prostitution wirklich an der Gladbecker Straße zu konzentrieren. „Wir wollen alle Voraussetzungen dafür schaffen, dass Freier und Frauen hier alles finden, was sie brauchen”, sagt Peltz - Kunden-WC ebenso inklusive wie Verrichtungsboxen für motorisierte Kunden, Fußgänger - und Radfahrer.

    Allerdings gehen Hilfsorganisationen nicht davon aus, den Strich am Kirmesplatz wirklich bündeln zu können, und sagen einen Verrichtungs-Verkehr in die auch jetzt schon genutzten dunklen Ecken voraus. Kritiker warnen zudem vor einem Verdrängungswettbewerb. Es ist längst aktenkundig, dass viele osteuropäische Frauen unter Zwang ihrer Zuhälter auf dem Strich anschaffen. Sollte diese Gruppe Druck ausüben auf die Konkurrenz am Kirmesplatz, wollen Polizei und Stadt eingreifen. Den Osteuropa-Strich grundsätzlich fernhalten wollen sie nicht, sagen die Polizeisprecher Lars Lindemann und Tanja Horn: „Unser Ansatz ist pragmatisch. Der Standort ist politisch gewollt und auch aus unserer Sicht geeignet. Niemand ist so naiv zu glauben, Menschenhandel am Straßenstrich sei etwas Neues.” http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/essen/2009/1/31/…
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    31.01.09 21:39:55
    Beitrag Nr. 7.532 ()
    Kreuzberg
    Wut auf Drogenszene am Kottbusser Tor wächst
    Die Händler am Kottbusser Tor vertreiben Junkies zunehmend auf eigene Faust. Sozialarbeiter fürchten, dass Anwohner Selbstjustiz üben. Eine neue Bürgerinitiative will die Lage entschärfen.

    Problemfall "Kotti": Gewerbetreibende und Anwohner fühlen sich zunehmend von Dealern und Junkies belästigt. Bezirksbürgermeister Franz Schulz soll jetzt helfen. - Foto: Mike Wolff
    Ferda Ataman
    1.2.2009 0:00 Uhr

    Die Blumenverkäuferin Yadigar Igde reißt die Ladentür auf und macht eine Bewegung, als würde sie Hühner verscheuchen. „Geh bitte woanders hin“, sagt sie zu einer jungen Frau. Die lehnt an ihrem Laden im U-Bahnhof Kottbusser Tor, blass, mit strähnigen Haaren und einem Schäferhund an der Leine, sie hat soeben eine Pille eingeschmissen. Jetzt trottet sie weiter. „Ich kann die Miete für mein Geschäft nicht mehr bezahlen“, klagt Yadigar Igde laut, und sie erklärt leise: „Die Kunden schrecken vor diesen Gestalten zurück.“ Die 50-jährige Türkin arbeitet seit 1982 im Kreuzberger Bahnhofsuntergrund, Junkies und Drogenverkäufer sind für sie eigentlich nichts Neues. Doch inzwischen ist sie mit den Nerven völlig am Ende. „Es werden einfach zu viele.“

    Der Betreiber eines Eiscafés, oben auf dem Platz, ist ebenfalls wütend: Auf seinem Klo haben Junkies Blutspritzer und benutze Heroinspritzen hinterlassen. „Das ist eine Katastrophe“, sagt Gonzalo Fiallos, „zu mir kommen Kunden mit Kindern.“ Inzwischen verjage er verdächtig aussehende Menschen gleich an der Tür, „auch wenn sie nur vor dem Café stehen“. Doch seit er das macht, sei ihm drei Mal die Fensterscheibe eingeschlagen worden.

    Die Szene ist aggressiver geworden – das bestätigen viele Gewerbetreibende. Dafür gibt es mehrere Gründe: Die Szene vor Ort hat sich geändert, der „Kotti“ wurde zum Pilgerort für unzählige neue Junkies und Dealer, nachdem sie in anderen Stadtteilen nicht mehr geduldet wurden. Hinzu kommt, dass seit 2008 Rückzugsräume wie in Parkhäusern oder Wohnungen der GSW verschwinden, weil diese kontrolliert werden.

    Die Berliner Polizei beobachtet einen „Trend zum illegalen Handel mit Medikamenten“. Zwar sei der Platz „Schwerpunkt polizeilicher Interventionsmaßnahmen“, doch auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass die Beamten in Grün den Kotti nicht unter Kontrolle haben. „Ich würde mich nicht wundern, wenn die Anwohner bald selber sauber machen“, sagt Eisverkäufer Fiallos achselzuckend.

    Der türkischstämmige Sozialarbeiter Ercan Yasaroglu kann sich das ebenfalls vorstellen. Er kenne viele türkische Väter aus der Nachbarschaft, „die jederzeit bereit sind, mit Baseballschlägern auf Dealer loszugehen“. Sie wollten nicht länger mit ansehen, wie die Hehler ihren Nachwuchs zum Drogenkonsum verführen. „Wenn ihre Kinder als Drogenkuriere und Konsumenten benutzt werden, platzt ihnen der Kragen“, sagt Yasaroglu.

    Um eine Selbstjustiz der Väter zu verhindern, unterstützt der Sozialarbeiter eine Initiative der Kremer Hausverwaltung vom „Kreuzberg Zentrum“ zusammen mit dem Betreiber der Kneipe „Möbel Olfe“. So haben Anwohner und Gewerbetreibende Ende 2008 einen offenen Brief an Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) geschickt, in dem es heißt: „Wir sind nicht länger bereit, dieser Entwicklung tatenlos zuzusehen, können das Problem aber ohne Unterstützung nicht lösen.“ Rund 80 Bürger haben sich dem Aufruf bereits angeschlossen.

    Der Bezirksbürgermeister erkennt das drängende Problem: „Ich nehme den Brief sehr ernst.“ Vor kurzem traf er sich mit den Kreuzberger Akteuren, dem Quartiersmanagement, Verwaltungsmitarbeitern, der Polizei und BVG, um über den Konflikt zu sprechen. Es wurden Vorschläge zur Lösung des Problems notiert, etwa, Toilettenhäuschen für Junkies aufzustellen oder die Öffnungszeiten der Fixerstube zu verlängern. „Es geht uns nicht darum, die Drogenszene in einen anderen Kiez zu verdrängen“, sagt Kneipenbetreiber Richard Stein, der die Initiative mit ins Leben gerufen hat, „wir wollen nur die Situation vor Ort entschärfen.“

    Damit das gelingt, will sich Franz Schulz im Februar ein weiteres Mal mit den Anwohnern und Geschäftsleuten versammeln und „Lösungen erörtern“.

    Für die Blumenfrau Yadigar Igde klingt das nicht vielversprechend. „Wir brauchen härtere Gesetze“, sagt sie kurz, „und die schafft kein Bezirksbürgermeister.“ Dann muss sie wieder vor ihr Geschäft, einen schnurrbärtigen Dealer vertreiben. Ferda Ataman

    (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 01.02.2009) http://www.tagesspiegel.de/berlin/Kottbusser-Tor-Drogenszene…
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    31.01.09 23:38:57
    Beitrag Nr. 7.533 ()
    Liebe Leser,
    das war es für's erste von meiner Seite.

    Ab morgen bin ich im Urlaub,
    ob ich die Seite in der Form weiterführe, werde ich danach sehen.
    Ich überlasse Euch das Feld.

    30. Jan 2009, 17:30 Uhr

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    Vater sucht händeringend bairischen Kindergarten in München

    * Vergrössern
    * D'Tochter soi boarisch redn: Alexander Seemann mit Tochter Leni (9 1/2 Monate).
    * Foto: S. Sperl

    Wenn Alexander Seemann kleine Kinder auf Bairisch miteinander sprechen hört, bekommt er eine Gänsehaut – weil es ihn so rührt. „Herrgott, des is so nett“, denkt sich der gebürtige Neuhauser dann. Gerne hätte er, dass seine Tochter später auch einmal der bairischen Mundart mächtig ist.
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    Die kleine Leni ist zwar erst neuneinhalb Monate alt. Aber schon macht sich ihr Vater (38) Gedanken über den richtigen Kindergarten: „Am schönsten wäre, wenn sie in eine Einrichtung käme, in der Bairisch gesprochen wird.“ Warum ist ihm das so wichtig? „Es geht um Heimatgefühl. Um Identität“, sagt er. Nur dass er dabei nicht Heimat sagt – sondern Hoamat. Seemanns Frau stammt aus dem Erzgebirge. Sie spricht mit ihrer Tochter naturgemäß kein Bairisch. Trotzdem möchten die Eltern, dass Leni den Dialekt richtig lernt. Nur wo?

    Bairisch muss mehr gepflegt werden

    Mit dieser Frage haben sich schon viele Eltern an den Förderverein Bairische Sprache und Dialekte gewandt. „Das Bairische müsste schon im Kindergarten mehr gepflegt werden“, ist Gerhard Holz von dem Verein deswegen sicher. Wie viel Spaß den Kindern die Beschäftigung mit dem Dialekt macht, weiß er aus eigener Erfahrung. Seit Jahren besucht Holz Schulen und Kindergärten und veranstaltet dort eine bairische Singstunde. „Mia san die Scheensten von der Schui“, lässt er die Kleinen dann etwa trällern. „Das macht allen großen Spaß – auch den türkischen Kindern.“
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    "I bin a Bayerin"

    Nur: Die Anfragen, die Holz bekommt, werden immer mehr. Deswegen hofft er, dass viele Einrichtungen in Zukunft auch in Eigenregie das Bairische pflegen. „Eltern, Kindergärten und Schulen müssen zusammenarbeiten, um die Sprache vor dem Aussterben zu bewahren.“ Wenn es nach ihrem Papa geht, soll auch die kleine Leni ihren Beitrag dazu leisten, dass das Bairische lebendig bleibt. „Ich will, dass meine Tochter stolz sagen kann: I bin a Bayerin.“

    lj

    Kennen Sie einen Kindergarten, in dem Bairisch gesprochen wird? Dann melden Sie sich bitte bei der AZ unter telefon 089-2377-345 oder Mail an lokales@abendzeitung.de http://www.abendzeitung.de/muenchen/83408
    Avatar
    15.02.09 23:34:21
    Beitrag Nr. 7.534 ()
    Prozess vor dem Landgericht
    Vergewaltiger drohte: "Ich hacke euch in Stücke"
    Die Staatsanwaltschaft wirft dem 36 Jahre alten Angeklagten und seiner Partnerin (35) vor, die 15- und 17-jährigen Mädchen mit einem Messer bedroht, geschlagen und wiederholt missbraucht zu haben.

    Von Ralf Nehmzow

    Wegen stundenlanger Vergewaltigung und Misshandlung von zwei Mädchen muss sich ein Paar aus Harburg vor dem Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 36 Jahre alten Angeklagten und seiner ein Jahr jüngeren Partnerin vor, die 15- und 17-jährigen Mädchen in der Nacht zum 11. September 2008 in ihrer Wohnung in Harburg mit einem Messer bedroht, geschlagen und wiederholt missbraucht zu haben.

    Susanne und Christine (Namen von der Redaktion geändert) – die beiden Jugendlichen, müssen unendliche Qualen ertragen haben, sollte sich die Anklage bewahrheiten: Stundenlang wurden sie, so die Staatsanwaltschaft, von einem Pärchen in unterschiedlicher Tatbeteiligung misshandelt: geschlagen, vergewaltigt, immer wieder missbraucht. Erst am frühen Morgen konnten die beiden Schülerinnen flüchten.

    Müren A. (36), ein schlanker Mann, Kurzhaarschnitt, mausgrauer Pulli, sitzt gelassen auf der Anklagebank, neben ihm, seine Freundin Mioara P. (35). Sie lächelt ihren Freund in einer Prozesspause einmal an, beide sind in Untersuchungshaft – die Vorwürfe sind ernst und schwer. Der Staatsanwalt verliest die Anklage, ein Martyrium für die Opfer: Am 10. September 2008 gerieten die Jugendlichen demnach abends in die Fänge des Paares. Laut den Ermittlungen soll Müren P. am Tattag die jungen Mädchen an einem Kiosk getroffen und angesprochen haben – eine Zufallsbekanntschaft. Er habe sie zu sich in die Wohnung eingeladen, dort sollen sie gemeinsam Karten gespielt haben. Aus Verärgerung, darüber, dass die Mädchen ihn angeblich bestohlen hätten, habe der Angeklagte sie dann verprügelt. Er werde sie „in kleine Stücke hacken“ drohte Müren A. den Schülerinnen, so die Anklage weiter.

    Dann die Eskalation: Er schlug die Mädchen, schloss sie ein und begann sie zu vergewaltigen. Als seine Freundin dazu kam, beteiligte sie sich an den Misshandlungen, so die Anklage. Immer wieder wurden die hilflosen Mädchen von dem Paar sexuell missbraucht, dass sich demnach auch oral befriedigen ließ. Den Mädchen gelang es erst am frühen Morgen fast nackt aus einem Fenster zu flüchten, nachdem ihre Peiniger eingeschlafen waren.

    Ja, ihre Mandanten wollen sich zur Sache äußern, aber nicht in der Öffentlichkeit, sagen ihre Verteidigerinnen und beantragen, die Öffentlichkeit auszuschließen. Begründung: Eine Erörterung der Taten vor Publikum würde „intime“ Details über Angeklagte und Opfer bekannt machen, „die das Schamgefühl extrem belasten“. Die Große Strafkammer 32 des Landgerichts folgt dem Antrag, ordnet an, die Öffentlichkeit für die Dauer der Vernehmung auszuschließen, weil die schutzwürdige Intimsphäre der Angeklagten betroffen sei.

    Für den Prozess sind insgesamt zehn Verhandlungstage vorgesehen. Die Verhandlung wid am kommenden Mittwoch fortgesetzt. Dann sollen die beiden Mädchen gehört werden, höchstwahrscheinlich auch unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Angeklagten, die aus Rumänien stammen, bleiben weiter in U-Haft: Fluchtgefahr, so die Richter.

    Aktualisiert am 3. Februar 2009 um 8:09http://www.abendblatt.de/daten/2009/02/02/1033568.html
    Avatar
    15.02.09 23:38:00
    Beitrag Nr. 7.535 ()
    Sonntag, 15.02.2009

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    14.02.2009
    ARCHIV: LEBENSLÄNGLICH FÜR MORSALS MÖRDER

    Hass-Tiraden nach dem Urteil

    STEPHANIE LAMPRECHT

    Ahmad-Sobair O.Tumult, Tränen und obszöne Beschimpfungen: Morsals Eltern und Geschwister verlieren die Fassung, als der Richter das Urteil gegen Ahmad O. (24) verkündet: lebenslange Haft für den heimtückischen Mord an seiner Schwester. Die Mutter Nargis O. (42) will sich aus dem Fenster stürzen, der Bruder (14) hämmert gegen die Scheibe im Gerichtssaal, die Schwester Amina (25) muss mit einem Nervenzusammenbruch in die Klinik. Und der Angeklagte schleudert dem Staatsanwalt entgegen: "Du Hurensohn, ich ficke deine Mutter!"

    Der Vorsitzende Richter Wolfgang Backen hat die Worte "verurteilt zu lebenslanger Haft" kaum ausgesprochen, da bricht ein Teil der Zuschauer in Beifall aus, während die Geliebte des Angeklagten und seine Mutter einander laut wehklagend in die Arme sinken. Die Freundin, eine afghanischstämmige Jurastudentin, wird die Journalisten später als "Ihr Nazis" beschimpfen.

    Morsals ältere Schwester Amina (25) wird von heftigen Weinkrämpfen geschüttelt, rennt aus dem Saal, der Angeklagte schreit Sätze auf Afghanisch in Richtung seiner Angehörigen. Ein Mann, vermutlich Afghane, verlässt ebenfalls aufgebracht den Zuschauerraum: "Jeder deutsche Kinderficker bekommt Bewährung, aber er bekommt lebenslänglich!"

    Richter Backen setzt seine Urteilsbegründung fort, spricht über den Angeklagten, der sich alle Freiheiten herausnahm, von seiner jüngeren Schwester aber erwartete, dass sie sich den Regeln unterwarf. Als Backen beschreibt, wie die Familie die aufmüpfige Tochter 2007 zur "Erziehung" nach Afghanistan schickte, schreit die Schwester, inzwischen wieder im Saal, dazwischen: "Das sind doch alles Lügen!"

    Der Richter mahnt Ruhe an, die Justizbeamten positionieren sich, da brüllt der Angeklagte los: "Lasst die Frauen in Ruhe, ihr Fotzen, ich meine euch, ihr deutschen Beamten!" Ahmad O. hat die deutsche Staatsbürgerschaft. Richter Backen verliest weiter die Urteilsbegründung, kommt zum Motiv der Tat: "Der Angeklagte entschloss sich, seine Schwester zu töten, um die Ehre der Familie zu retten." Wieder pöbelt Ahmad O. unbeherrscht los: "Was ist das, Ehre? Ich kenne keine Ehre!"

    Wenig später schlägt das jüngste der Geschwister, der 14-jährige Zahad O. gegen die Scheibe, die den Zuschauerraum vom Gericht trennt. Er schreit: "Ich habe keine Schwester mehr!" Verwandte bringen den Jungen aus dem Saal. "Dieses Verbrechen wäre auch in Kabul verurteilt worden", fährt Richter Backen fort, und wieder schreit Ahmad O. dazwischen: "In Kabul wäre ich längst wieder frei!"

    Nach Ende der Urteilsverkündung eskaliert die Situation vollends: "Habt ihr keine Kinder?", ruft der Vater den Richtern zu, der Angeklagte schleudert dem Staatsanwalt die obszöne Beleidigung entgegen, wirft mit Papieren um sich. Seine Schwester erleidet einen Kollaps, wird von einer Beamtin in die stabile Seitenlage gebracht. Der Notarzt bringt sie später ins UKE. Die Mutter rennt über den Gerichtsflur, schreit immer wieder: "Das ist keine Gerechtigkeit!", klettert auf ein Fensterbrett, will das (nicht zu öffnende) Fenster öffnen und sich in die Tiefe stürzen. Verwandte halten sie zurück.

    Morsals Vater Ghulam O. (46) ist bereits aus dem Gerichtsgebäude gestürmt, an der Terre-des-Femmes-Mahnwache vorbei. Eine Kerze, die die Frauen zum Gedenken an seine ermordete Tochter entzündet haben, wirft er auf den Fußweg. Er wird demnächst wegen Misshandlung Morsals vor Gericht stehen.

    Morsals jüngerer Bruder ging aggressiv auf die Journalisten los. Morsal hatte der Polizei geschildert, dass auch der 14-Jährige sich an den Misshandlungen gegen sie beteiligt hatte.

    Zitat:
    "Was ist das, Ehre? Ich kenne keine Ehre!" Angeklagter Ahmad O. "In Kabul wäre ich für diese Tat längst wieder frei!" Angeklagter Ahmad O.

    Ressort: THEMA DES TAGEShttp://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090214/hamburg/panorama/…
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    16.02.09 00:04:48
    Beitrag Nr. 7.536 ()
    Aus NRW:


    Bonn - Schwere Körperverletzung
    Prediger randaliert in Kneipe & Kirche
    Von DIETMAR BICKMANN
    Er fühlt sich von Gott berufen, hält schon mal unaufgefordert Predigten im Bonner Münster und im Kölner Dom.


    Kürzlich schlug er einem Mann eine Bierflasche auf den Kopf. Dafür saß Dr. Marc J. (49) jetzt auf der Anklagebank.

    „Ich möchte, dass wir alle aufstehen und gemeinsam im Namen Jesu zu Gott beten.“ Dr. Marc J. ergriff in seinem Prozess wegen Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung als Erster das Wort. „Das ist nicht Stil der Kammer“, entgegnete Richter Wolfgang Schmitz-Justen trocken.

    Worauf der Buchautor und selbst ernannte Prediger aufstand, die Arme weit ausbreitete und ein Stoßgebet gen Himmel schickte – ganz allein allerdings.

    Den Doktor der Philosophie will der Nigerianer an der Uni Hollywood erworben haben. In Bonn fällt er immer wieder wegen Randalierens auf (14 Vorstrafen). Trotz Hausverbot saß er im April 2006 im „Castell“ am Tresen, pöbelte die Kellnerin (62) an: „Du bist alt und musst sterben.“

    Tage später schlug er im „Café Duck“ zwei Männern Bierflaschen auf den Kopf. Das Amtsgericht brummte dem Doc 20 Monate Knast ohne Bewährung auf.

    Sein Verteidiger Thomas Ohm ging jetzt in Berufung. Ohm: „Er ist ein einsamer, versprengter religiöser Geist tief aus dem Herzen Afrikas.“ Wohl wahr: Im Dezember 2002 predigte Dr. J. im Bonner Münster erregt gegen Götzenanbetung, warf dabei eine wertvolle Marienstatue um. Im März 2008 predigte er im Kölner Dom am Altar, sprach forsch durchs Mikrofon. Gegen anrückende Domschweizer entfachte er ein Handgemenge. Dr. J. verbrachte fünf Tage in der Psychiatrie.
    [13.02.2009]
    http://www.express.de/nachrichten/region/bonn/prediger-randa…


    15.02.2009 | 09:05 Uhr
    POL-GT: 19-jähriger Mann fügt zwei Familienmitgliedern schwere Stichverletzungen zu

    Gütersloh (ots) - (KS) In einem Mehrfamilienwohnhaus an der Hermann-Lietz-Straße sind am frühen Sonntagmorgen (15.02.) eine Frau und ein Mann durch Messerstiche zum Teil schwer verletzt worden. Die beiden verletzten Personen wurden in Gütersloher Krankenhäuser gebracht und noch in der Nacht operiert. Zumindest für die Frau besteht derzeit noch Lebensgefahr.

    Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen hatte gegen 2.35 Uhr ein 19-jähriger Mann aus Kasachstan mit Wohnsitz in Gütersloh an der Wohnungstür seiner Großeltern in der ersten Etage des Wohnhauses geklingelt. Als die 59-jährige Großmutter des jungen Mannes die Tür öffnete, wurde sie sofort mit einem Messer tracktiert und mit mehreren Messerstichen schwer verletzt. Als der 67-jährige Ehemann seiner Frau zu Hilfe kommen wollte, wurde dieser ebenfalls von seinem Enkel angegriffen und mit der stumpfen Seite des Messers mehrfach geschlagen.

    Die schwer verletzte Frau konnte sich zu Flurnachbarn retten. Von den Nachbarn wurde auch der Sohn des älteren Ehepaares benachrichtigt, der in derselben Straße ein paar Häuser weiter wohnt. Als der 33-jährige Sohn der Familie am Ort des Geschehens eintraf, fügte der 19-jährigen Täter seinem Onkel mit dem Messer ebenfalls mehrere Stichverletzungen zu, die den Mann erheblich verletzten.

    Die beiden durch Messerstiche verletzten Personen sowie der 67-jährige Rentner wurden zur weiteren Behandlung in Gütersloher Krankenhäuser gebracht.

    Die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei konnten den 19-jährigen Täter noch auf der Straße vor dem Haus antreffen und vorläufig festnehmen. Der Mann wurde ins Polizeigewahrsam der Wache Gütersloh gebracht. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet. Das Tatwerkzeug konnte in der Wohnung der Großeltern aufgefunden und sichergestellt werden.

    Über eine Motivlage des Täters ist zurzeit absolut nichts bekannt. Mögliche Hintergründe für die Tat dürften im familiären Umfeld der Beteiligten zu suchen sein. Die Ermittlungsbeamten der Gütersloher Polizei werden im Laufe des Tages eine entsprechende Spurensuche am Tatort und weitere Recherchen zur Klärung des Sachverhaltes durchführen.

    Kreispolizeibehörde Gütersloh
    Pressestelle Tel.: 05241 / 869-2271
    Fax: 05241 / 869-1272

    Kalla Stehrenberg (KS)
    Corinna Koptik (CK)
    Manfred Nöger (MN)
    Hartmut Witte (HW)

    email: pressestelle.guetersloh@polizei.nrw.de


    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/23127/1353009/po…


    Köln - Aufgedeckt
    Jugendliche Einbrecher unterm Bett versteckt
    Diebstahl aufgedeckt! Zwei jugendliche Einbrecher sind in einer Kölner Wohnung von der Polizei erwischt worden. Die 15 und 17 Jahre alten Jungen waren unter das Bett gekrochen, um nicht erwischt zu werden.
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    Nach Angaben der Polizei vom Sonntag hatten die Beamten sich zuvor von der Feuerwehr eine Leiter geborgt und waren dem Duo über den Balkon und durch die aufgebrochene Tür ins erste Stockwerk nachgestiegen.

    Als sich die Jugendlichen in die Enge getrieben fühlten, schlüpften sie kurzerhand unter das Bett. Die beiden polizeibekannten Kriminellen hatten keine Beute gemacht.
    [15.02.2009]
    http://www.express.de/nachrichten/region/koeln/jugendliche-e…


    Aachen - Täter entkommen
    Schießerei in Supermarkt
    Schießerei im osteuropäischen Supermarkt „Mix Markt.“ Am Samstagnachmittag stürmte ein Räuber mit gezogener Waffe den Lebensmittelladen auf der Sittarder Straße.
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    Doch der Inhaber wehrte sich, es kam zur Prügelei. Dann fielen Schüsse. Der Ladenbesitzer wurde getroffen, kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Nur eine Notoperation rettete sein Leben.

    Doch auch der Täter muss einen Schuss abbekommen haben. Als er flüchtete, zog er eine Blutspur hinter sich her. Die angerückte Polizei umstellte den Supermarkt, auch ein nahegelegenes Wohnhaus wurde durchsucht. Vergebens.

    Der Räuber entkam. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen versuchten Raubmordes. Die Mordkommission sucht Zeugen, die Angaben zum Tatgeschehen, dem unbekannten Räuber und dessen Fluchtweg machen können.

    Hinweise an die Polizei Aachen: 02 41/9 57 73 11 01.
    [15.02.2009]
    http://www.express.de/nachrichten/region/aachen/schiesserei-…


    Mönchengladbach - Reizgas-Angriff
    Randale in der Altstadt - Fünf Verletzte
    Randale in der Mönchengladbacher Altstadt. Auf dem Kapuzinerplatz gab es eine handfeste Auseinandersetzung unter mehreren Personen. Die Bilanz: fünf Verletzte.
    Neueste Meldungen ›
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    Ein Täter versprähte Reizgas. Drei Männer (31-34 Jahre alt) erlitten dadurch eine Augenreizung. Auch eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter, die die Auseinandersetzung schlichten wollten, zogen sich in der Reizgaswolke Augenreizungen zu. Alle fünf Personen mussten ambulant behandelt werden.

    Besonders schlimm erwischte es einen Polizeibeamten. Er musste in einer Augenklinik behandelt werden und ist derzeit nicht weiter dienstfähig.

    Die Ermittlungen wegen Körperverletzung richten sich derzeit gegen zwei 22 und 23-jährige Brüder aus Niederkrüchten. Beide standen unter Alkoholeinfluss. Ihnen wurden Blutproben entnommen. Da sie sich weiter randalierten, wurden sie zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen.
    [15.02.2009]
    http://www.express.de/nachrichten/region/moenchengladbach/ra…


    Täter festgenommen
    Duisburger schossen 38-Jährigen nieder
    Rhein-Ruhr, 15.02.2009, Ernst zur Nieden
    , 47 Kommentare
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    Datteln. Ein Mann ist am Sonntagmorgen in Datteln auf offener Straße niedergeschossen worden. Das schwer verletzte Opfer wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die mutmaßlichen Täter, zwei Duisburger, konnte die Polizei am Nachmittag festnehmen.

    Die mutmaßlichen Täter kamen nicht sehr weit: Am nördlichen Stadtrand von Recklinghausen, nur gut zehn Kilometer vom Tatort in Datteln-Meckinghoven entfernt, wurde ihr grüner Kleinwagen von mehreren Streifen- und Zivilfahrzeugen der Polizei eingekeilt und gestoppt. Die Beamten nahmen zwei türkischstämmige Duisburger (30 und 38 Jahre alt) vorläufig fest. Sie sind verdächtig, kurz zuvor einen 38-Jährigen Landsmann aus Datteln nach einem Streit durch mehrere Schüsse schwer verletzt zu haben.
    Zeuge alarmierte die Polizei

    Ein Ohrenzeuge hatte die Polizei alarmiert. Das Opfer musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen und mehrfach operiert werden. Die vermutliche Tatwaffe fand sich bei den Tatverdächtigen.

    Über die Hintergründe des Vorfalls am Sonntagmorgen gegen 9.30 Uhr vor einer Spielhalle und einem Saunaklub konnten die eingesetzte Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Bochum am Sonntag noch keine genaueren Angaben machen. Die beiden Festgenommenen sollen am Montag dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittler gehen von einem versuchten Tötungsdelikt aus. http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/rhein-ruhr/2009/2/15…

    Testphase
    Burkini statt Bikini für Muslime - auch im Revier?
    WR, 15.02.2009, Julia Emmrich
    , 189 Kommentare
    , Trackback-URL
    Berlin/Dortmund. „Pack' die Badehose ein, auch ein Burkini muss mit rein - und dann nüscht wie raus nach Wannsee...” Steigen muslimische Frauen in Deutschland demnächst in der Polyester-Burka ins Wasser? In Berlin läuft eine Testphase, im Ruhrgebiet sind noch viele skeptisch.

    Kein Bikini, keine Burka. Nein, ein Burkini. (AP) (action press)
    Kein Bikini, keine Burka. Nein, ein Burkini. (AP)

    In zwei Hallenbädern der Hauptstadt bietet sich derzeit an Bild, das an türkischen Stränden zum Alltag gehört: Muslimische Frauen, die bis zu den Füßen bekleidet ins Wasser gehen. Mittlerweile tragen die besonders streng Gläubigen den „Hasema”, ein Schwimmanzug der den Körper vom Kopf bis zu den Knien bedeckt. In deutschen Schwimmbädern verbietet meistens die Satzung solche Kleidung: „Badtauglich” soll sie sein.

    Das heißt: Badeanzug oder Badehose. Shorts, Leggings und langärmlige T-Shirts sind in der Regel nicht erlaubt - Hygiene und Sicherheit sprechen dagegen. Für streng gläubige muslimische Frauen bedeutet das: Schwimmverbot.
    Dortmund bietet Frauenschwimmen an

    In zwei Berliner Hallenbädern läuft jetzt bis zum Sommer ein Test: Erstmals sind hier so genannte Burkinis (aus „Bikini” und „Burka”) erlaubt: Ganzkörper-Schwimmanzüge, die allen Sicherheits- und Hygienestandards entsprechen. Innensenator Erhart Körting hat bereits angekündigt: Läuft die Testphase problemlos, wird der Burkini ab Sommer in allen öffentlichen Bädern erlaubt. Berlin, heißt es bei den dortigen Bäderbetrieben, sei eine multikulturelle Stadt - und Toleranz ende nun einmal nicht am Beckenrand.
    "Damit wollen wir hier nicht anfangen"

    Im Ruhrgebiet ist der Burkini noch nicht angekommen. Und ginge es nach Klaus Henter, wird das auch nie passieren. Henter ist Betreiber des Hallenbads in Dortmund-Scharnhorst. Seit vier Jahren kommen jeden Freitag bis zu 200 muslimische Frauen aus Dortmund, Castrop-Rauxel, Hagen, Lünen und Unna in sein Bad - das zweistündige Frauenschwimmen ist ein fester Termin in der muslimischen Welt des Ruhrgebiets. Dabei sind die Kleidervorschriften streng: Wer ins Wasser will, muss einen Badeanzug tragen. Mehr Stoff ist nicht erlaubt. Gibt es Konflikte, sagt Henter, „regeln die Frauen das untereinander. Die, die schon länger dabei sind, überzeugen die Neuen, dass ein Badeanzug völlig in Ordnung ist.” Burkinis in Scharnhorst? „Damit wollen wir hier nicht anfangen.”
    Teilhabe am öffentlichen Leben

    Erika Theißen sieht die Sache anders. „Ich fände es gut, wenn Burkinis überall erlaubt würden.” Die konvertierte Muslimin ist Sportlehrerin und leitet das muslimische Frauenbildungswerk in Köln: „So ein Schritt könnte dazu beitragen, dass Frauen, die bislang aus religiösen Gründen nicht schwimmen gehen können, endlich ins Wasser kommen.” Die Frage sei doch, sagt Theißen, welches Ziel man sich bei der Diskussion um Integration und Emanzipation muslimischer Frauen stecke: „Geht es immer nur ums Ausziehen oder geht es um Teilhabe am öffentlichen Leben?”
    Wie weit kann man auf die Bedürfnisse von Minderheiten zugehen?

    Forum

    Auf Muslime mehr eingehen

    Diskutieren Sie mit anderen DerWesten-Lesern

    Die Debatte um den Burkini kreist um die selben Sorgen wie der Kopftuchstreit: Wie weit kann die Mehrheitsgesellschaft auf die Bedürfnisse von Minderheiten zugehen? Wo stabilisiert sie dadurch aber auch Traditionen, die der hiesigen Freiheitlichkeit widersprechen? Konkret: Wird es in Berlin demnächst Eltern geben, die ihre Töchter bislang im Badeanzug schwimmen ließen, sie jetzt aber in einen Burkini stecken? Und umgekehrt: Wird es Mädchen geben, die dank des Burkini überhaupt erst schwimmen lernen dürfen?

    Die Dortmunder Sportbetriebe planen derzeit, in einigen Bädern zusätzliche Frauenschwimmzeiten einzuführen, mit ausschließlich weiblichem Personal. Der Anstoß kam von den Integrationsexperten in den Stadtteilbüros. Die Kleidervorschriften aber, sagt Sportbetriebe-Chef Dieter Krause, sollen erst einmal unverändert bleiben. Doch die Berliner Testphase beobachtet auch Krause mit Spannung.
    Info

    * Der „Burkini” (auch „Bodykini” oder „Hasema”) gilt als Erfindung der libanesisch-australischen Designerin Aheda Zanetti. Mittlerweile tragen in Australien auch muslimische Rettungsschwimmerinnen Ganzkörper-Badeanzug.
    * Burkinis bestehen in der Regel aus Kunstfasern, sind leicht und saugen sich unter Wasser nicht voll. Weil er nicht auf der Haut klebt, verhindert er, dass die Konturen der Frau sichtbar werden.
    * Der Burkini ist auch in der Türkei umstritten: Säkuläre Kritiker befürchten, dass mit der Verbreitung Trägerinnen normaler Badeanzüge zunehmend als „schlechte Moslems” betrachtet würden.
    http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/2009/2/15/news-111143…

    Mitbewohner hat die Tat gestanden
    Mann in Wohnheim getötet

    Mann in Wohnheim getötet
    Mann in Wohnheim getötet ©ddp

    (PR-inside.com 15.02.2009 12:49:02) - In einem Solinger Caritas-Wohnheim ist in der Nacht zu Samstag
    ein 48 Jahre alter Mann durch Messerstiche getötet worden. Der
    22-jährige Mitbewohner des Opfers hat die Tat gestanden, wie ein
    Polizeisprecher am Sonntag mitteilte. Als Motiv gab er persönliche
    Probleme an. Hinweise auf vorherige Streitigkeiten zwischen den
    beiden Männer gibt es nicht.

    Solingen (ddp-nrw). In einem Solinger Caritas-Wohnheim ist in der Nacht zu Samstag ein 48 Jahre alter Mann durch Messerstiche getötet worden. Der 22-jährige Mitbewohner des Opfers hat die Tat gestanden, wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte. Als Motiv gab er persönliche Probleme an. Hinweise auf vorherige Streitigkeiten zwischen den beiden Männer gibt es nicht. Der 22-Jährige wurde dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl wegen Mordes erließ. (ddp)http://www.pr-inside.com/de/mann-in-wohnheim-getoetet-r10602…
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    16.02.09 00:08:07
    Beitrag Nr. 7.537 ()
    Prozesse
    Gewalt kennt jede Nation
    Essen, 12.02.2009, Stefan Wette
    , 9 Kommentare
    , Trackback-URL
    Türkische Wurzeln, geboren in Essen. Angeklagt, weil er seine Ehefrau nach der Trennung belästigt hatte. Im Prozess kam es zwischen dem Angeklagten und dem Vertreter der Staatsanwaltschaft zu einem Disput über das Frauenbild anderer Kulturen. Amtsrichter Rolf Märten glättete die Wogen.

    Schön war es nicht, wie der 36-Jährige aus Altenessen sich gegenüber seiner Ehefrau verhielt, als diese ihn aus der Wohnung warf. Ständig klingelte er an der Wohnungstür, rief an, schickte SMS und drohte ihr, bald passiere was. Und das, obwohl sie ihm per Gericht verboten hatte, sich ihr weiterhin zu nähern.
    "Harte Sachen gesagt"

    Einsichtig ist der Angeklagte, indem er vor dem Amtsgericht Essen die Taten zugibt. "Das waren schon harte Sachen, was ich gesagt habe." Richtig schuldbewusst ist er aber nicht immer: "Nichts von dem, was ich gemacht habe, habe ich wahr gemacht." Die Trennung, so erzählt er, erfolgte, weil er aus einer anderen Beziehung ein uneheliches Kind bekam. Das wollte die Mutter seiner anderen drei Kinder verständlicherweise nicht hinnehmen. Vor Gericht betont die 25-Jährige, dass es Kontakte nur wegen der Kinder geben müsse. Sie selbst wolle keinen Kontakt mehr mit ihm.
    Ein klarer Fall

    Eigentlich ein klarer Fall. Amtsanwalt Sattler nutzt das Plädoyer aber zu grundsätzlichen Ausführungen über das Frauenbild "bei uns und in anderen Kulturkreisen". Fünf Monate Haft mit Bewährung fordert er, außerdem eine Geldbuße in Höhe von 600 Euro.

    Der Angeklagte fühlt sich mit Sattlers Kritik als Türke angegriffen: "Die Art und Weise, wie man meine Kultur beschuldigt, ist erniedrigend. Die Türkei ist kein kulturloses Land. Da ist die Frau genausoviel wert."
    "Als Mensch falsch verhalten"

    Amtsrichter Märten hält von derartigen nationalen Eingrenzungen offenbar nicht viel. Auf eine Geldstrafe in Höhe von 800 Euro (80 Tagessätze) erkennt er und spricht den kleinen Disput an: "Das Gewaltopferschutzgesetz ist für alle gemacht, für Deutsche, für Türken. Gewalttätige Übergriffe sind auch nichts für die Türkei typisches, die gibt es überall." Und dann spricht er den Angeklagten persönlich an: "Sie stehen vor Gericht, weil sie sich als Mensch falsch verhalten haben, nicht als Türke. Und da hat Ihre Frau guten Grund, von Ihnen nichts mehr wissen zu wollen."
    http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/essen/2009/2/12/…
    Avatar
    16.02.09 00:15:02
    Beitrag Nr. 7.538 ()
    15. Feb 2009, 18:00 Uhr
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    Prozess um U-Bahnschläger: Der Täter zeigt Reue

    Der U-Bahnschläger Ophir W. (23) wurde von der Überwachungskamera im Bahnhof Giselastraße gefilmt – und konnte überführt werden.

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    * Der U-Bahnschläger Ophir W. (23) wurde von der Überwachungskamera im Bahnhof Giselastraße gefilmt – und konnte überführt werden.
    * Foto: az

    Ab Montag beginnt der Prozess gegen den U-Bahnschläger Ophir W. (23), der im U-Bahnhof Giselastraße einen Mann (43) schwer verletzt hat - der Streit ging um eine Zigarette.
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    MÜNCHEN - Der mutmaßliche U-Bahnschläger aus gutem Hause steht ab heute vor dem Münchner Landgericht: Der 23-jährige Immobilienkaufmann Ophir W. soll am 5. Oktober 2008 an der Haltestelle Giselastraße in Schwabing den 43-jährigen Josef K. niedergeschlagen haben (AZ berichtete). Die Anklage lautet auf gefährliche Körperverletzung und Beleidigung.

    „Ich habe keine Erklärung, warum ich das getan habe“, sagte Ophir W. bereits bei seiner ersten polizeilichen Vernehmung, als man ihm das Überwachungs-Video aus dem U-Bahnhof zeigte. Darauf sieht man genau, wie er auf sein Opfer einprügelt.
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    Erst vor sieben Monaten wurden die beiden U-Bahnschläger Serkan A. (21) und Spyridon L. (18), die am Arabellapark beinahe einen Rentner (74) getötet hätten, verurteilt. Serkan A. muss zwölf Jahre Haft absitzen, Spyridon L. achteinhalb Jahre.

    Stark angetrunken mit sechs Maß

    Ophir W. war am Tattag auf der Wiesn. Sechs Maß soll er getrunken haben. Etwa gegen 23 Uhr war er auf dem Heimweg mit der U-Bahn in Richtung Münchner Freiheit. Der Immobilienkaufmann in Ausbildung, der aus einer angesehenen Familie in Frankfurt am Main stammt, zündete sich während der Fahrt eine Zigarette an. Die anderen Fahrgäste forderten ihn mehrfach auf, mit dem Rauchen aufzuhören. Da Ophir W. den Aufforderungen nicht nachkam, drängten sie ihn an der Giselastraße aus dem Waggon. Wütend spuckte Ophir W. in die U-Bahn – und traf dabei den Fernmeldetechniker Josef K. im Gesicht.

    Josef K. verließ daraufhin auch die U-Bahn und folgte dem Angeklagten. Nach etwa zehn Metern drehte sich Ophir W. um und ging mit Fäusten auf Josef K. los, der zu Boden fiel. Es kam zu einer Rangelei. Ophir W. nahm Josef K. in den Schwitzkasten und schlug mit den Fäusten immer wieder auf Josef K. ein – bis der Kellner Mirza T. (26) dazwischen ging. Aber Ophir W. war kaum zu bremsen. Er versuchte immer wieder, sein Opfer anzugreifen.

    Danach flüchtete er zu seinen Eltern nach Frankfurt. Sein Vater riet ihm, sich zu stellen. Ihm drohen bis zu sechs Jahre Haft. Strafverteidiger Thomas Pfister: „Meinem Mandanten tut die Tat unendlich leid. Durch einen angemessen Täter-Opfer-Ausgleich wird er alles daran setzen, den Schaden wieder gut zu machen.“

    Torsten Huber http://www.abendzeitung.de/muenchen/86950
    Avatar
    16.02.09 00:24:11
    Beitrag Nr. 7.539 ()
    SONNTAG, 15. FEBRUAR 2009, 13:15 UHR
    35-jähriger Mann durch Schüsse verletzt
    Berlin (dpa/bb) - In Berlin-Gesundbrunnen ist am späten Samstagabend ein Mann durch mehrere Schüsse verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, fanden Beamte in Zivil den am Boden liegenden 35-Jährigen in der Exerzierstraße auf. Das Opfer wurde zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht, schwebte aber nicht in Lebensgefahr. Die Polizei nahm einen 20-Jährigen fest, der mit einer Schusswaffe in der Hand die Exerzierstraße überquerte. Die Hintergründe der Tat sind noch ungeklärt. Eine Mordkommission des Landeskriminalamtes ermittelt.
    http://www.bild.de/BILD/berlin/telegramm-ct/telegramm,iurl=h…
    Avatar
    16.02.09 00:33:17
    Beitrag Nr. 7.540 ()
    Am 25. Januar sollen die Zwillinge im KaDeWe Schmuck im Wert von rund fünf Millionen Euro erbeutet haben



    Der Millionen-Coup schien perfekt geplant. Doch die Zwillinge machten einen Fehler Ein Tropfen Schweiß überführte die KaDeWe-Räuber
    Von MATTHIAS BECKER, JÖRG BERGMANN und PETER ROSSBERG
    Vergrößern
    Abbas O. (27) war nach einem Diebstahls-Urteil nur auf Bewährung frei
    Zu den Vorwürfen schweigen sie. Doch ein einziger Schweißtropfen könnte sie trotzdem überführen – die Millionen-Diebe vom KaDeWe!

    BILD erfuhr: Ein Latex-Handschuh am Tatort brachte die Ermittler auf die Spur der Zwillinge Hassan und Abbas O. (27) aus Rotenburg (Niedersachsen). Am Mittwoch waren die mutmaßlichen Räuber in der Spielhalle Manhattan am Rasthof Bockel festgenommen worden.

    Bei Wohnungsdurchsuchungen in Rotenburg und Gifhorn, den Heimatorten der Brüder, sowie in Neukölln hatten Beamte Handys, Schuhe, Jacken, Hosen mitgenommen. Die werden derzeit auf DNA-Spuren überprüft, mit denen am Handschuh verglichen.

    Die Ermittler prüfen auch, ob die sichergestellten Kleidungsstücke auch auf den Videoaufzeichnungen des Überfalls am 25. Januar zu erkennen sind.

    AktuellKaDeWe-Raub
    Aus süßen Zwillingen
    wurden Millionen-DiebeVergrößern
    Hassan O. (27) soll mit seinem Bruder nach Berlin überführt werden
    Dafür wurde das Bundeskriminalamt eingeschaltet. In einem Spezialverfahren werden Experten Körperdaten (Größe, Gewicht, Statur) der Maskierten ermitteln. Geprüft wird, ob sie mit denen von Hassan und Abbas O. übereinstimmen.

    Zufall? Der KaDeWe-Coup fand auf den Tag genau 20 Jahre nach der Ablehnung der Asylanträge von Hassan und Abbas O. statt. Seitdem gelten die Brüder in Deutschland als nur geduldet.

    Fast zwei Wochen nach dem Raub hatte Hassan O. sogar noch eine weitere Duldung beantragt. Abbas erhielt hingegen eine Ausweise-Verfügung.

    Die libanesischen Zwillinge, derzeit in Lüneburg in U-Haft, werden in den nächsten Tagen nach Berlin überführt. Und noch zwei weitere Personen gelten als tatverdächtig: Mohammed R. (18) und Yamnar O. (25) aus Neukölln. Beide sind nicht in Haft, beide sind mit den Brüdern verwandt...
    http://www.bild.de/BILD/berlin/aktuell/2009/02/14/kadewe/tro…
    Avatar
    16.02.09 00:38:07
    Beitrag Nr. 7.541 ()
    http://www.bild.de/BILD/news/2009/02/15/mordfall-kardelen/ve…

    Mordfall Kardelen (†8) Das Verhörprotokoll
    Exklusiv in BamS: Ali Kur leugnet, flucht und weint. Was der mutmassliche Killer der kleinen Kardelen ( † 8) der Polizei erzählte.
    Von H. GÖKBULUT und K. NACHTSHEIM
    Didim – Vier Wochen lang suchten deutsche und türkische Behörden nach Ali Kur (29), dem mutmaßlichen Mörder von Kardelen († 8) aus Paderborn. Am vergangenen Dienstag wurde er in der türkischen Küstenstadt Didim verhaftet. Der Vorwurf: sexueller Missbrauch eines Kindes und Totschlag.

    Die Beweise gegen Ali Kur sind erdrückend, doch in seiner Aussage vor der Generalstaatsanwaltschaft und dem Strafgericht streitet er alles ab. In dem Vernehmungsprotokoll heißt es: „Ich habe gegenüber Kardelen keinerlei sexuelle Handlungen vollzogen. Ich lehne auch den Mordvorwurf und die ermittelten Beweise ab.“

    Hintergrund
    Im Interview
    Ali Kurs Schwiegervater
    über seine SucheAls die Behörden ihn darauf hinweisen, dass am Fundort von Kardelens Leiche seine DNA sichergestellt wurde, erklärte er: „Ich lehne die Beschuldigung ab. An diesem Tag ging ich gar nicht aus der Wohnung.“

    Ali Kur und seine Frau Zehra (26) sind Nachbarn von Kardelens Familie. Kur gab an: „Ich kenne Kardelen, seit ich in dieser Stadt wohne. Auch wenn ich nicht so viel Kontakt mit ihrer Mutter und ihrem Vater hatte, kenne ich sie. Kardelen kam ab und zu in unsere Wohnung (. . .). Wir haben keine Kinder. Ich streichelte ihren Kopf und war lieb zu ihr. Zu den religiösen Festen besuchte sie uns und ich gab ihr Süßigkeiten.“

    Kardelen habe er das letzte Mal zwei Tage vor ihrem Verschwinden gesehen. „Am Montag, den 12. Januar, war ich zu Hause (. . .). Am Abend waren in der Wohnung von Kardelen viele Menschen. An diesem Tag war ich alkoholisiert. Aus den Unterhaltungen dieser Menschen konnte ich von meinem Fenster aus hören, dass Kardelen wohl nicht nach Hause gekommen sei.“

    AktuellAli Kur verhaftet!
    Jetzt sucht die
    Polizei seine FrauMordfall Kardelen
    Ali Kur
    bestreitet TatDass er zwei Tage nach dem Verschwinden des Mädchens plötzlich in die Türkei gereist ist, begründet er so: „Auch an meinen kranken Vater denkend, flog ich am 14. 1. in die Türkei. An dem Tag (. . .) war ich sehr schlecht gelaunt.“ In der Türkei wurde Ali Kur von seinem Schwiegervater aufgespürt, konnte festgenommen werden. Ali Kur sitzt jetzt in Söke in Untersuchungshaft. Ein Insider zu BILD am SONNTAG: „Das Gefängnis hat nur vier große Zellen, in denen 88 Männer eingesperrt sind. Ali hat die erste Nacht nur geweint.“

    Die Mutter des getöteten Mädchens zeigte sich nach der Verhaftung erleichtert: „Ich weiß, dass meine Tochter gestorben ist und freue mich, dass andere Kinder gerettet worden sind, weil er gefasst wurde.“ Ihren Schmerz werde die Erleichterung darüber, dass Kur nun seine gerechte Strafe erhalte, aber kaum lindern.

    Ali Kur droht lebenslange Haft.





    http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2009/02/06/kardelen…


    Mordfall Kardelen Angst vor Blutrache
    Der Sexualmord an der kleinen Kardelen (†8) aus Paderborn – droht jetzt Blutrache unter türkischen Familienclans?

    AktuellMordfall Kardelen
    So flüchtete
    der MörderMordfall Kardelen
    In der Nachbar-
    Wohnung missbrauchtVergrößern
    Kardelen wurde geschändet und erstickt
    Vergrößern
    Wird mit einem internationalen Haftbefehl gesucht: Ali Kur (29) soll die Schülerin Kardelen († 8) ermordet haben. Er ist auf der Flucht
    „Leider können wir diese Möglichkeit nicht ausschließen. Deshalb haben wir ein Gespräch zwischen den Familien des Opfers und des Täters vermittelt. Alle waren vernünftig, wollen die Tat nicht auf die Angehörigen übertragen“, sagt Staatsanwalt Ralf Vetter. BILD erfuhr: Kardelens Mutter Döndü (30) erlitt bei dem Treffen einen Zusammenbruch!

    „Nach so einem Verbrechen ist Blutrache im Islam nie ausgeschlossen. Gerade bei Kindesmord ist die Gefahr riesig“, sagt Schriftstellerin Serap Cileli (42), die sich mit Dutzenden Ehrenmorden beschäftigte.

    Auch Arif K. (32) aus Herne hat jetzt Angst. Er hatte Ali Kur und Ehefrau Zehra (26), ohne es zu ahnen, zur Flucht verholfen. „Ali war mein Freund. Er rief an, schilderte, dass er dringend zum kranken Vater in die Türkei müsse. Ich holte ihn und Zehra ab, brachte sie zum Flughafen Köln.“

    Inzwischen jagt die türkische Polizei den Mörder. Er war bei Angehörigen, verschwand dann aber spurlos.

    „Wenn er es getan hat, wird Allah ihn dafür bestrafen“, sagte seine Familie gestern.

    Wenn er gefasst wird, soll ihm der Prozess in der Türkei gemacht werden. Laut Oberstaatsanwalt Horst Rürup aus Paderborn argumentieren die türkischen Behörden, dass Täter und Opfer türkische Staatsangehörige sind.

    Unterdessen ermittelt die Kripo weiter. Spuren haben ergeben, dass Kardelen in Ali Kurs Wohnung umgebracht wurde.

    Der Fernsehsender n-tv und die türkische Tageszeitung „Hürriyet“ meldeten heute, der Mörder sei in der Osttürkei gefasst worden. Beide Medien zogen die Meldungen später wieder zurück. Offenbar handelte es sich um einen Irrtum. „Wir haben diese Nachricht aus dem Programm genommen“, sagte n-tv-Sprecherin Sonja Friedrich. „Es sieht so aus, als sei das ein Fehler gewesen“.

    In Deutschland hatten weder Polizei noch Staatsanwaltschaft eine Festnahme bestätigt.
    Avatar
    16.02.09 01:10:40
    Beitrag Nr. 7.542 ()
    Mönchengladbach
    Mysteriöser Messerstecher
    VON GABI PETERS - zuletzt aktualisiert: 10.02.2009 Mönchengladbach (RP) Zuerst stach er wie von Sinnen mit mehreren Fleischermessern zu, dann legte er bei der Polizei völlig emotionslos ein Geständnis ab. Der Mann, der in Eicken seine Lebensgefährtin tötete, gibt der Polizei Rätsel auf.




    Wer kennt diesen Mann? Wie gestaltete sich die Beziehung zu der 37-jährigen Irakerin? Wo hat er seine Freizeit verbracht? Wo hat er gearbeitet? Mit wem hatte er Kontakt? Hinweise an das Kriminalkommissariat 11 unter 02161-290. Foto: PolizeiNach dem gewaltsamen Tod einer 37-jährigen Mutter in Eicken ermittelt die Mordkommission weiter. Zwar hatte sich der Täter am Freitagabend mit den Worten "Ich habe gerade meine Frau getötet" der Polizei gestellt, dennoch gibt der Fall Rätsel auf. Der Leiter der Mordkommission, Friedhelm Schultz, und Staatsanwalt Stefan Lingens schilderten gestern noch einmal den Fall und baten um Mithilfe aus der Bevölkerung. Denn bis jetzt ist nicht endgültig geklärt, wie der Täter, der sich illegal in Mönchengladbach aufhielt, wirklich heißt. Und auch zu den Hintergründen des Verbrechens gibt es noch Fragen.

    Insgesamt 39-mal hat der Mann am Freitagabend mit unterschiedlichen Fleischermessern auf die auf der Couch sitzende Frau eingestochen. Das hat die Obduktion ergeben. "Von den Stichen waren gleich etliche tödlich", sagte Schultz.

    Info
    Hilfe für Angehörige

    Kinder Die beiden sechs und zehn Jahre alten Söhne des Opfers, die sich zur Tatzeit beim Vater aufhielten, wurden von einem Notfallseelsorger betreut. Außerdem gibt es das Angebot der psychologischen Betreuung.

    Schulpsychologen Sie haben bereits mit Mitschülern und Lehrern der beiden Jungen gesprochen, teilte Wolfgang Speen, Leiter der städtischen Pressestelle gestern mit. Und: "Wir versuchen alles, um den Kindern zu helfen, das Geschehene zu verarbeiten."
    Grausame Tat

    Trotz der bestialischen Art und Weise des Tötens schilderte der Mann, der wie das Opfer aus dem Irak stammt, sein Blutbad bei der Polizei völlig emotionslos. Seine Frau, die er nach islamischen Recht in Roermond geheiratet hatte, habe ihn dauerhaft unterdrückt. Sie habe ihn bei seiner Familie schlecht gemacht, immer beklagt, dass er kein guter Mann sei. Außerdem habe er stets sein Geld abgeben müssen, das er schwarz in einem landwirtschaftlichen Betrieb verdiente, erklärte der Mann in seiner Vernehmung zu seinem Motiv. Für die Polizei sind seine Beweggründe für die grausame Tat jedoch nicht ohne Weiteres nachzuvollziehen. "Wir kennen bisher nur seine Schilderungen", so der Leiter er Mordkommission. Nachbarschaftsbefragungen hätten bisher keine weiteren Erkenntnisse gebracht. "Wir suchen noch Zeugen, die uns berichten können, wie das Verhältnis der beiden in der letzten Zeit war", sagte Schultz. Im Haus hatte offenbar niemand etwas gehört.

    Weitere Artikel
    Blutige Beziehungsdramen
    Seit dem Wochenende ermitteln zwei neue Mordkommissionen. mehr
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    Kennen gelernt hatten sich die geschiedene Frau und Mutter zweier Söhne und ihr späterer Lebensgefährte vor etwa einem Jahr. Der Mann war nach eigenen Angaben gerade über Griechenland und Italien nach Belgien geflüchtet, wo er als anerkannter Flüchtling Sozialleistungen bezog. Friedhelm Schultz: "Er suchte eine Frau, und seine Familie wusste von der 37-Jährigen in Mönchengladbach, die einen Mann suchte." So haben sie sich getroffen und lieben gelernt. In seinem belgischen Pass trägt der Täter den Namen Ahmed Ghassan Abdelmajid und ist 1978 in Kirkuk/Irak geboren. Die Personalien seien jedoch falsch, habe der Mann erklärt. In Wirklichkeit heiße er Ahmad Mahmoud Ahmad und sei 1971 geboren. Ob das jedoch stimmt, weiß die Polizei nicht genau. Die Frage nach der strafrechtlichen Verantwortlichkeit muss ebenfalls noch geprüft werden. War der Mann in ärztlicher Behandlung? Auch das interessiert die Mordkommission. Sie fragt außerdem: Wer kennt den Mann und weiß, wo er seine Freizeit verbrachte? Hinweise unter Tel. 02161 290.
    http://www.rp-online.de/public/article/moenchengladbach/6714…
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    16.02.09 10:32:59
    Beitrag Nr. 7.543 ()
    Richtig verteidigen!
    Nahkampf im Nahverkehr
    Kurs: So lernen Fahrgäste, sich gegen Angreifer zu wehren

    Von Susanne Kröck
    Nahkampf
    So wirkungsvoll kann man einen Angriff abwehren: Ein anderer Fahrgast wirft seine Jacke über den Kopf des Täters. Ulli P.

    Berlin - Es passiert vielleicht gerade jetzt in Berlins Bussen und Bahnen: Ein Fahrer wird bepöbelt, ein Fahrgast bedroht. Was tun? Sich wehren! Aber richtig! Unter diesem Motto trainierten Berliner in einer Straßenbahn den Nahkampf im Nahverkehr.

    „Immer wieder werden BVG-Fahrer oder Passagiere angegriffen. Die Gewaltbereitschaft ist bei vielen Tätern hoch. Wir wollen den Leuten zeigen, wie sie sich dagegen wirksam verteidigen können“, sagt Kampfsportler Marcel Jardinier (22), Organisator des zweitägigen Kurses (60 Euro). Nach „Trocken-Übungen“ in einer Turnhalle (u. a.: „Wie behalte ich bei Pöblern einen kühlen Kopf?“) geht’s in den von der BVG gemieteten „Tatort“ Tram. Jardinier: „Die Leute sollen nicht Rambo spielen. In heiklen Situationen ist es das Beste laut zu schreien, andere Fahrgäste gezielt um Hilfe zu bitten, die Notbremse zu ziehen, notfalls auch das Portemonnaie herzugeben.“

    Doch wenn das alles nicht hilft, wie man dann sich selbst und andere schützt, das lernen die 15 Teilnehmer von einem Kampfsporttrainer und einem Kieler Polizeiausbilder:

    * Ist man zu zweit unterwegs, versucht einer, sich hinter oder seitlich neben den Täter zu stellen. Ihn dann vorn ablenken, von hinten umreißen.
    * Oder von hinten eine Jacke über den Kopf werfen.
    * Gegen einen Messerangriff Rucksack oder Tasche vor die Brust halten.
    * Mit dem Finger gegen den Hals stechen.
    * Wer lieber sicher gehen will - der nächste Kurs ist in einem Bus geplant. Infos finden Sie im Internet unter www.international-self-protection-academy.de.

    http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/berlin/nahkampf/

    Mordversuch
    Die Blutnacht von Wedding
    35-Jähriger in der Exerzierstraße von Schüssen getroffen

    Claudia Keikus

    Berlin - Wedding bei Nacht!

    Im Gesundbrunnen-Kiez bestimmen Überfälle und Schlägereien die nächtliche "Ordnung". Wieder einmal eskalierte die Gewalt. In der Exerzierstraße knallen Schüsse. Am Ende liegt ein Mann in seinem Blut.

    Gleich mehrere Kugeln steckten im Körper des Ex-Jugoslawen Dragan (35). Zum Glück waren Zivilpolizisten in der Nähe. Sie fanden den blutenden Mann gegen 21 Uhr auf dem Gehweg an einer Spielhalle und wählten den Notruf. Als sie über dem verletzten Dragan knieten, sahen sie einen jungen Mann über die Straße huschen.

    Es war der mutmaßliche Schütze, ein Landsmann. Mino (20, Namen geändert) soll sich zuvor mit Dragan gestritten haben. Auch von einer Schlägerei mit einem Knüppel ist die Rede, bei der der ältere Dragan einen Schlag auf den Kopf bekommen haben soll.

    Der festgenommene Mino bestreitet den Mordversuch. Und glaubwürdige Zeugen, die den Tathintergrund erhellen, gibt es bisher nicht. Die Ermittler der 3. Mordkommission stehen also noch vor einem Rätsel. Sogar ein Unfall scheint für sie nicht ausgeschlossen.

    Denn bei den durch die Streiterei erhitzten Gemütern ist gut möglich, dass das Opfer versehentlich getroffen wurde. Vielleicht weil Mino mit der Waffe den starken Mann markieren wollte.
    Berliner Kurier, 16.02.2009http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/2529…
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    16.02.09 10:36:36
    Beitrag Nr. 7.544 ()
    Kopftuchstreit: Kassiererin fühlt sich diskriminiert



    Marktszene in Kabul. Teil eines multikulturellen Europas? Foto: Flickr/Carol Mitchell

    ISENBÜTTEL. Die Kassiererin eines Supermarktes im niedersächsischen Isenbüttel sieht sich aufgrund ihres Kopftuchs von Kunden diskriminiert. „Ich merke nicht selten am Blick der Kunden, wie fassungslos sie über das Tuch sind“, sagte Sabiha Gökkus gegenüber der Braunschweiger Zeitung. „So etwas ärgert mich, wir sind doch ein multikulturelles Europa, das geht über mein Verständnis hinaus.“

    Sie lebe seit dreißig Jahren im Ort und kenne die meisten Kunden beim Namen. Unterstützung erhält Gökkus auch von der Geschäftsinhaberin Katrin Bornemann: „Für mich spielt Toleranz eine große Rolle“, die aber bei ausländerfeindlichen Parolen aufhöre. Auch der SPD-Bürgermeister Peter Zimmermann verurteilt das Verhalten der Kunden: „Das wird nicht geduldet!“

    „Diskriminierungserfahrungen“ muslimischer Frauen?

    Gökkus selbst sieht keinen Widerspruch zwischen ihrem abgrenzenden Verhalten und dem Einfordern von Toleranz: „Das ist meine Religion, das hat nichts mit Zwang oder verweigerter Anpassung zu tun.“ Der Berliner Senat hatte sogar eine Broschüre herausgegeben, in der Muslima von „Diskriminierungserfahrungen“ berichteten.

    Bereits in der Vergangenheit hat der Umgang mit dem islamischen Kopftuch immer wieder für Streit gesorgt. So unterlag kürzlich vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eine Lehrerin und islamische Konvertitin, die auf das Recht klagte, ihre Schüler mit Kopftuch unterrichten zu dürfen. http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5b9b3d4…
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    16.02.09 11:05:31
    Beitrag Nr. 7.545 ()
    20-Jähriger nach Körperverletzung festgenommen
    Ähnliche Artikel im Textarchiv

    * 16.2.09: POLIZEIREPORT
    * 9.12.08: POLIZEIREPORT
    * 13.10.08: Rassist festgenommen
    * 4.10.08: Verletzte bei Streit vor Disko
    * 16.5.07: POLIZEIREPORT

    Berlin - Bereitschaftspolizisten haben am Sonntagmorgen in Berlin-Lichtenberg einen 20-Jährigen festgenommen, der einen 19-Jährigen geschlagen und mit einer Schreckschusswaffe nach ihm geschossen haben soll. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hat der Tatverdächtige gegen 2.00 Uhr an einer Tram-Haltestelle am Weißenseer Weg mehrfach auf den 19-Jährigen eingeschlagen, der daraufhin zu Boden stürzte. Als er vier weitere Angreifer bemerkte, die mit Messern bewaffnet waren, wollte er flüchten. Daraufhin schoss der 20-Jährige mehrmals auf ihn. Dem 19-Jährigen gelang die Flucht und er alarmierte die Polizei.
    © dpahttp://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/detail_dp…


    15.02.2009
    Schießerei auf offener Straße
    Schießerei nach Streit in der Exerzierstraße in Wedding Foto: Thomas Schröder
    Schießerei nach Streit in der Exerzierstraße in Wedding

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    BLZ / dpa / ddp / Polizei

    Schießerei auf offener Straße

    Wedding - In Wedding kam es am späten Samstagabend zu einer Schießerei. Während eines Streits zwischen mehreren Personen schlug ein Mann mit einem Knüppel auf einen anderen ein und verletzte ihn schwer am Kopf. Plötzlich fielen mehrere Schüsse, von denen einer die Person mit den Kopfverletzungen traf. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, fanden Beamte in Zivil den am Boden liegenden 35-Jährigen in der Exerzierstraße. Ein 20-Jähriger wurde als mutmaßlicher Täter von der Polzei festgenommen. Die Hintergründe der Tat sind noch ungeklärt. Eine Mordkommission des Landeskriminalamtes ermittelt.


    Brand in Tiefgarage

    Neukölln - Am Samstagabend kam es zu einem Feuer in der Neuköllner Pannierstraße. Eine Tiefgarge stand in Flammen. Dicker schwarzer Qualm zog durch das Haus und die Straßen. Die Feuerwehr war mit vier Staffeln im Einsatz und brachte den Brand rasch unter Kontrolle.


    Zermülltes Haus fing Feuer

    Lichtenrade - Bei einem Feuer in de Lichtenrader Zescherstraße saind am Samstagabend zwei Menschen verletzt worden. Der Brand brach in einem Keller eines Einfamilienhauses aus. Nach Angaben der Leitstelle schlug den Feuerwehrmänner beim Betreten des Hauses ein übler Geruch entgegen. Das ganze Haus war eine einzige Müllhalde. Der Müll stapelte sich in den Zimmern fast bis zur Decke. Nur schmale Gänge waren noch vorhanden. Die Bewohner wurden mit leichten Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr brauchte vier Stunden um den Kleinbrand zu löschen.


    Erneut Busfahrer angegriffen

    Berlin - Erneut ist ein Busfahrer der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) angegriffen und verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, schlug ein Fahrgast dem 43-Jährigen in der Nacht zum Samstag an der Wollankstraße in Pankow ins Gesicht, weil dieser ihn nicht vor der eigentlichen Haltestelle aussteigen lassen wollte. Vergeblich versuchten der leicht verletzte Fahrer sowie ein weiterer Fahrgast, den Schläger bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Der Täter flüchtete in Begleitung einer Frau. Erst am Donnerstag hatte sich ein Runder Tisch darauf geeinigt, alle BVG-Busse mit Sicherheitsscheiben auszustatten, um die Fahrer vor Angreifern besser zu schützen.http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/polizeire…
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    16.02.09 12:32:31
    Beitrag Nr. 7.546 ()
    16.02.2009 | 09:35 Uhr
    POL-W: W-87-jährige Frau in Wuppertal beraubt
    Wuppertal (ots) - Nachdem sie gestern Nachmittag die Berliner Straße in Wuppertal-Barmen überquerte, wurde eine 87-jährige Fußgängerin von zwei noch unbekannten Tätern auf dem dortigen Gehweg von hinten umgestoßen und ihrer Handtasche beraubt. Die geflüchteten Räuber erbeuteten 20.- Euro und Dokumente der alten Dame. Durch einen Sturz erlitt die Überfallene leichte Kopfverletzungen, die ambulant im Krankenhaus behandelt wurden.


    Polizeipräsidium Wuppertal
    Pressestelle / Öffentlichkeitsarbeit
    Friedrich-Engels-Allee 228
    42285 Wuppertal
    Tel.: 0202 / 284 - 2020
    Fax : 0202 / 284 - 2018
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/1353354/po…

    16.02.2009 | 09:39 Uhr
    POL-W: W-Randalierer verletzt Polizeibeamten
    Wuppertal (ots) - Vor der Wohnung seiner Ex-Freundin randalierte gestern Abend, gegen 18.30 Uhr, ein 29-jähriger Hausbewohner. Als die herbeigerufene Polizei für Ruhe sorgen wollte griff der Mann einen 34-jährigen Polizisten an und verletzt ihn leicht. Noch im Gewahrsam randalierte der Mann und schlug wild um sich. Er wurde anschließend der neurologischen Abteilung eines Krankenhauses überstellt.


    Polizeipräsidium Wuppertal
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    42285 Wuppertal
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    Fax : 0202 / 284 - 2018
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/1353359/po…
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    16.02.09 12:35:29
    Beitrag Nr. 7.547 ()
    DTS-Meldung vom 16.02.2009, 11:23 Uhr

    Staatsanwalt erhält Todesdrohung nach "Ehrenmord"-Urteil

    Hamburg (dts) - Nach dem der 24-jährige Ahmad O. im sogenannten "Ehrenmordprozess" zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, ist nun gegen den Staatsanwalt eine anonyme Todesdrohung eingegangen. Das teilte die Polizei in Hamburg heute mit. Das Schreiben soll am Freitag die Hamburger Morgenpost erhalten haben. "Wir haben es geprüft, bewertet und unsere Rückschlüsse daraus gezogen. Zu Schutzmaßnahmen als solches werde ich aber keine Angaben machen", so ein Polizeisprecher. Das Landgericht Hamburg sah es am Freitag als erwiesen an, dass Ahmad O. seine Schwester Morsal im Mai 2008 mit 23 Messerstichen umgebracht hatte. Der Deutsch-Afghane gab als Tatmotiv an, dass sich die 16-Jährige "von der Familie abgewandt hätte", weil sie sich zu sehr am "westlichen Lebensstil" orientierte.


    © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Info)
    Direkt-Link: http://www.derNewsticker.de/news.php?id=86449


    http://www.dernewsticker.de/news.php?id=86449
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    16.02.09 12:39:13
    Beitrag Nr. 7.548 ()
    DDP-Meldung vom 16.02.2009, 12:06 Uhr

    Thüringer Polizei sucht schwedische Nazi-Schläger

    Kassel/Jena (ddp-hes). Nach dem brutalen Überfall von Rechtsradikalen auf nordhessische Gewerkschafter bei Jena fahndet die Polizei nach drei schwedischen Neonazis. Die rechtsextremen Schläger hatten am Samstagabend auf der Rückreise von Großkundgebungen in Dresden auf der Rastanlage Teufelstal an der Autobahn 4 bei Jena mehrere Gewerkschafter attackiert und fünf verletzt, einen von ihnen schwer. Der schwer verletzte Mann ist Mitte 40, stammt aus dem Schwalm-Eder-Kreis und liegt seit dem Überfall mit einem Schädelbruch in einer Klinik. Er sollte noch am Montag operiert werden. Gewerkschaften und Parteien verurteilten den Überfall und forderten erneut ein Verbot der rechtsextremen NPD.

    Die drei schwedischen Nazis seien wegen Fluchtgefahr bundesweit zur Festnahme ausgeschrieben worden, sagte ein Polizeisprecher in Jena am Montag. Die Gesamtzahl der Tatverdächtigen wollte er nicht nennen. Zur Aufklärung des rechtsextremen Übergriffs wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, an der das Thüringer Landeskriminalamt (LKA) beteiligt ist. Ermittelt wird wegen des Verdachts auf schweren Landsfriedensbruch und gefährliche Körperverletzung.

    Bei den Opfern der Attacke handelt es sich um Gegendemonstranten der Neonazi-Kundgebung in Dresden, die ebenfalls auf dem Rückweg waren. Sie waren in zwei Bussen unterwegs, die der nordhessische DGB gemeinsam mit Unterstützung von SPD, Grünen, Linke und verschiedenen Friedensaktivisten organisiert hatte. Das schwer verletzte Opfer aus dem Schwalm-Eder-Kreis sei Mitglied der IG BAU, sagte der nordhessische DGB-Regionsvorsitzende Michael Rudolph am Montag. Nähere Details zu ihm sind nicht bekannt. «Der Kollege hat uns gebeten, ihn so weit wie möglich zu anonymisieren», erläuterte Rudolph. Auch den anderen Teilnehmern der rund 80-köpfigen Gruppe gehe es «nicht gut», fügte Rudolph hinzu. «Alle hatten große Angst, als sie plötzlich von den Rechten attackiert wurden.»

    Die rechtsextremen Angreifer waren in einem Bus mit insgesamt 41 Insassen im Alter von 14 bis 53 Jahren aus dem Saarland, Hessen, Rheinland-Pfalz und Schweden unterwegs. Sie beschimpften die nordhessischen Gegendemonstranten zunächst, schließlich sollen sie den parkenden Bus mit Gegenständen beworfen haben. Den meisten Mitgliedern der etwa 80-köpfigen Reisegruppe gelang es laut DGB noch, sich in den Bus zu retten. Der Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis sei von den Rechtsextremen aus der halb offenen Tür gezerrt, zu Boden geworfen, getreten und geschlagen worden.

    Der DGB Hessen-Thüringen forderte nach dem Übergriff die Politik auf, sich «für ein Verbot der NPD und anderer neonazistischer Organisationen einzusetzen». Die hessische Linke fragte, wie lange den «neofaschistischen Umtrieben» noch zugeschaut werden solle, «bis bundesweit verstanden wird, dass es endlich ein NPD-Verbot braucht». SPD-Fraktionschef Thorsten Schäfer-Gümbel verurteilte den Übergriff und sagte, die thüringische Regierung müsse «für rasche Aufklärung sorgen», ob Versäumnisse der Sicherheitsbehörden vorlägen. Zum Jahrestag der Bombardierung im Februar 1945 hatten am Samstag in Dresden Tausende Menschen gegen die Vereinnahmung des Gedenkens durch Rechtsextremisten demonstriert. Etwa 6000 Neonazis waren nach Polizeiangaben durch die sächsische Landeshauptstadt gezogen.

    (ddp)


    © ddp Deutscher Depeschendienst GmbH
    Direkt-Link: http://www.derNewsticker.de/news.php?id=86481
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    16.02.09 12:56:21
    Beitrag Nr. 7.549 ()
    16.02.2009, 13:06 Uhr
    75-Jährige in Garage niedergeschlagen


    Hilfeschreie trieben den Täter in die Flucht
    In einer Garage in Bochum ist am Montag eine 75-Jährige von einem Unbekannten angegriffen und schwer verletzt worden. Die Rentnerin bekam nach Polizeiangaben zwei feste Schläge auf den Hinterkopf und sank danach zu Boden. Mit lauten Hilfeschreien trieb sie anschließend den Unbekannten in die Flucht. Die Frau kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizei sucht nun nach dem Mann, der rund 190 Zentimeter groß ist und längeres Haar hat.

    © ddphttp://www.b2b-deutschland.de/koeln/region/detail_ddpb2b_234…

    16.02.2009, 13:22 Uhr
    Verurteilung der «Bickendorf Gangsters» ist rechtskräftig


    BGH weist Revision zurück
    Das Urteil gegen sieben Mitglieder der Kölner Jugendbande «Bickendorf Gangsters» ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) wies mit einem am Montag bekanntgegebenen Beschluss die Revision von zwei der Angeklagten als unbegründet zurück.

    Das Kölner Landgericht hatte im Juli vergangenen Jahres die Mitglieder der sogenannten «Bickendorf Gangsters» zu teilweise langen Haftstrafen verurteilt. Die beiden Haupttäter wurden zu vier und drei Jahren Jugendstrafe verurteilt. Ein weiterer Angeklagter muss für ein Jahr in Haft. Die vier übrigen Angeklagten kamen mit Bewährungsstrafen davon. Mit seinem Urteil war das Gericht weitgehend dem Antrag der Staatsanwaltschaft gefolgt.

    Im Dezember 2006 hatte eine andere Jugendkammer des Landgerichts noch deutlich mildere Strafen verhängt. Dieses Urteil war später vom Bundesgerichtshof als nicht angemessen aufgehoben worden.

    Die sieben Angeklagten waren zum Zeitpunkt ihrer Taten zwischen 15 und 19 Jahre alt. Sie sollen von November 2005 bis März 2006 vor allem behinderte oder alkoholkranke Menschen gequält, verprügelt und ausgeraubt haben. Teilweise wurden auch Wohnungen in Brand gesteckt.

    Die Anklagen in diesem Verfahren hatten auf schweren Raub, Brandstiftung, Einbruch, räuberische Erpressung und gefährliche Körperverletzung gelautet.

    © ddphttp://www.b2b-deutschland.de/koeln/region/detail_ddpb2b_234…
    Avatar
    16.02.09 13:04:15
    Beitrag Nr. 7.550 ()
    Köln - Am Ring
    Messer-Attacke auf TürsteherDie Ringe unzensiert. Erstmals zeigt ein Discobetreiber am Ring das Filmmaterial seiner Überwachungskamera.
    Neueste Meldungen › Mehr aus Köln › „Die Sicherheit unserer Gäste und natürlich auch unser Türsteher hat für uns oberste Priorität“, erklärt „Nachtflug“-Betreiber Dirk Budach. Unter Tausenden friedlichen Partygängern gibt es pro Wochenende auch ein gutes Dutzend Idioten.

    Die sind auf Krawall aus, zücken bei Einlass-Verweigerung im schlimmsten Fall sogar ein Messer. Der Männersender „DMAX“ hat die „Nachtflug“-Türsteher einen Abend lang begleitet (Ausstrahlung Dienstag um 23.24 Uhr).

    Lesen Sie auch:
    Vor der Roonburg: Attentat auf Türsteher ›
    [03.02.2009]


    http://www.express.de/nachrichten/region/koeln/messer-attack…


    Köln - 500 € Belohnung ausgesetzt
    Pfefferspray! Gäste stürmten aus Ring-DiscoVon S. KAYSER Disco-Gäste halten sich erschrocken die Hände vors Gesicht, stürmen von der Tanzfläche, wollen raus - weg vom Pfeffergas! Bilder der Überwachungskamera aus der Disco „Nachtflug“.
    Neueste Meldungen › Mehr aus Köln › Der Vorfall ereignete sich bereits am Freitag vergangener Woche, Disco-Chef Dirk Budach will endlich den Mann dingfest machen, der die Gäste mit Pfeffergas attackierte.

    Die Tat ereignete sich um 2.25 Uhr. Das Video zeigt, wie kurz zuvor ein Gast einen kleineren, ca. 1,70 Meter großen Mann aus Versehen anrempelt. „Der kleinere fängt dann an zu diskutieren, stürmt irgendwann wutentbrannt die Treppe hoch“, sagt „Nachtflug“-Sprecher Felix Wesseler.

    Dann die Attacke: Der Discogänger (hellblaues Hemd, sportliche Figur) dreht sich um, zieht Pfefferspray und sprüht auf die Masse. Erst einmal, dann nochmal – sekundenlang. Frauen reißen die Arme hoch, reiben sich die Augen, dutzende stürmen zum Ausgang. Wesseler: „Wir haben den Ein- und Ausgang geöffnet, um eine Panik zu verhindern, haben auch nicht kassiert.“

    Mehrere Krankenwagen fahren vor, behandeln die Pfefferspray-Opfer. Disco-Chef Dirk Budach hat Strafanzeige gestellt: „Bei Gewalt hört der Spaß auf. Wir suchen jetzt Zeugen und Hinweise, die die zur Ergreifung des Täters führen.“ Es gibt 500 Euro Belohnung.

    Die Tränengas-Attacke im Kölner Nachtflug
    http://www.express.de/nachrichten/region/koeln/pfefferspray-…
    Avatar
    16.02.09 13:18:32
    !
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    16.02.09 14:04:31
    Beitrag Nr. 7.552 ()
    Die Sudeten genügen ihnen nicht mehr:


    Grenzenloses Skivergnügen Großer Arber als Magnet für tschechische Brettlfahrer

    Der höchste Berg des bayerisch-böhmischen Grenzgebirges hat es unseren tschechischen Nachbarn wohl angetan. Rund ein Drittel der Wochenendskifahrer, die man auf dem Großen Arber antrifft, kommt inzwischen aus Tschechien. An manchen Tagen sind es sogar noch viel mehr.

    Stand: 14.02.2009
    Bergbahnstation Großer Arber

    Zehn Pisten mit einer Gesamtlänge von 15 Kilometern und bis zu 50 Zentimetern Neuschnee in diesen Tagen - da schlagen Skifahrerherzen schon mal höher. Und nicht nur die der Einheimischen, sondern auch die unserer tschechischen Nachbarn. Obwohl die eigenen Skigebiete in unmittelbarer Nachbarschaft liegen, zieht offenbar das moderne Angebot im Arbergebiet immer mehr Wintersportler aus Tschechien an.
    Der Große Arber

    Mit seinen 1.456 Metern überragt er das Bayerisch-Böhmische Grenzgebiet. Als größter Berg wird er auch der König des Bayerischen Waldes genannt.
    Das Skigebiet am Großen Arber ist Besitz des Fürstenhauses Hohenzollern.

    Mehr Informationen finden Sie im Internet unter:

    *
    Der Große Arber: Homepage [arber.de ]

    Das Skigebiet im Bayerischen Wald hat sich in den letzten Jahren zu einem der modernsten in Deutschland entwickelt. Somit übertrifft es den Standard der Skigebiete in Tschechien.
    Doch es scheinen nicht nur die guten Pisten und Bergbahnen zu sein, die die sportlichen Grenzgänger zu schätzen wissen. Die Nachbarn sollen sich wie zuhause fühlen. Mögliche Sprachbarrieren versucht man von vornherein zu vermeiden, indem man vom Pistenplan bis zur Speisekarte fast alles ins Tschechische übersetzt hat.
    Wenig Übernachtungen in Grenzstadt
    Tschechischer Mitarbeiter erklärt die Umgebung

    Bildunterschrift: Tschechischer Mitarbeiter erklärt die Umgebung

    Während auf dem Großen Arber das Geschäft mit den tschechischen Skitouristen gut läuft, sieht es in der Grenzstadt Bayerisch Eisenstein noch etwas anders aus. Hier ist die Verweildauer der tschechischen Touristen äußerst kurz, Übernachtungen in Hotels und Pensionen werden kaum gebucht. Bisher sind deshalb hier steigende Umsätze ausgeblieben.http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/schwaben-und-a…
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    16.02.09 19:54:07
    Beitrag Nr. 7.553 ()
    10.2.2009
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    Ehefrau vergewaltigt -
    Mann vor Gericht

    Ein türkisches Ehedrama ist am Dienstag Gegenstand eines Prozesses vor dem Innsbrucker Landesgericht. Ein 31-jähriger soll seine Frau über Jahre misshandelt haben. Er bestreitet die Vorwürfe.
    Innsbruck - Der Leidensweg der Frau soll über die vergangenen 10 Jahre gegangen sein. Ihr türkischstämmiger Mann hätte sie seit 1999 misshandelt, genötigt und vergewaltigt. Die Vorwürfe seien im Zuge des Scheidungsverfahrens bekannt geworden.

    gericht_07.1(1spbreit)
    Der Prozess wurde auf unbestimmte Zeit
    vertagt. Im Falle einer Verurteilung drohen
    dem Mann bis zu 10 Jahre Haft. Bild: Murauer

    2003 soll sie deshalb sogar einen Selbstmordversuch verübt haben. Sie war auf der Inntalautobahn aus dem fahrenden Auto gefallen.

    Dazu meinte der angeklagte Ehemann, seine ebenfalls aus der Türkei stammende Frau hätte sich damals schlafend gegen die Autotüre gelehnt.

    Der 31-Jährige hat am Dienstag vor Gericht sämtliche andere Vorwürfe ebenfalls bestritten. Auch habe die gesamte Familie ja nie etwas von angeblichen Übergriffen mitbekommen. Vielmehr habe sich seine Frau in Tirol nie heimisch gefühlt, und ihn betrogen.

    Seine Frau würde bis heute kein Deutsch können und hätte eine Beziehung mit einem anderen Mann gehabt, behauptete der Angeklagte vor dem Richter.

    Betrug sei das Schlimmste in einer türkischen Ehe. Auf Geheiß ihres Bruders hätte die Frau eigentlich nach Antalya gebracht werden sollen, berichtet der Ehemann weiter. Dazu ist es aber nie gekommen.

    Der Prozess wurde auf unbestimmte Zeit vertagt. Drei Zeugen müssen noch einvernommen werden. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Mann bis zu 10 Jahre Haft. (red)http://tt.com/tt/home/story.csp?cid=3551146&sid=57&fid=20
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    16.02.09 20:10:04
    Beitrag Nr. 7.554 ()
    Haft für schwere Körperverletzung im Gefängnis

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    "Es war eine Auseinandersetzung im Rahmen der organisierten Kriminalität" – so das Fazit das Landgerichts am Ende einer Berufungsverhandlung gegen drei Gefangene aus der Justizvollzugsanstalt Freiburg (JVA). Alle drei sind jetzt auch in zweiter Instanz wegen gemeinschaftlicher schwerer Körperverletzung eines Mitgefangenen schuldig gesprochen worden. Für zwei Angeklagte blieb es bei den dafür erstinstanzlich verhängten 14 Monaten Haft, bei dem dritten wurde die Strafe aus formellen Gründen von 14 auf zwölf Monate reduziert.

    Für die Berufungsverhandlung waren hohe Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden. Polizei und Spezialeinsatzkommandos sicherten nicht nur im Landgericht die Verhandlung ab, sondern behielten auch die Straßen rund um das Landgericht im Auge. Die drei Angeklagten, die aus osteuopäischen Staaten stammen, stehen im Ruf, der so genannten Russenmafia anzugehören. Ihre Mitglieder sollen nicht nur in den Justizvollzugsanstalten in Baden-Württemberg, sondern auch in Bayern ihre Finger bei Erpressungen und Drogenhandel im Spiel haben.

    In Freiburg hatte sich 2007 ein aus der Türkei stammender Türke, der in der JVA einsaß, bei der Polizei gemeldet und seine Mitarbeit angeboten. Er packte über Strukturen und den Ehrenkodex der "Diebe im Gesetz" aus. So nennt sich eine Gruppierung Gefangener, die sich hauptsächlich aus Russen zusammensetzt. Offensichtlich erhoffte sich der Türke mit seinen Angaben Vorteile im Vollzug, möglicherweise wollte er damit auch seine drohende Abschiebung aus der Haft in die Türkei verhindern. Obwohl sich seine Angaben in vielen Punkten laut Aussagen der Polizei als wahr herausstellten, wurde er wenige Tage nach seiner Vernehmung bei einem Richter von der Ausländerbehörde abgeschoben. Er stand deshalb als Zeuge in dem Verfahren gegen die drei Angeklagten weder in der ersten noch in der zweiten Instanz zur Verfügung.

    Diesen Türken sollen die Angeklagten am Vormittag des 14. November 2007 gemeinsam in der Dusche der Justizvollzugsanstalt massiv geschlagen und getreten haben. Zwei Wachtmeister hatten damals Schlaggeräusche aus der Dusche gehört und waren hilfsbereit in die Räume gestürmt. Sie sahen gerade noch, wie der Türke am Boden hockte, die Arme schützend vor das Gesicht hielt und von einem der drei Angeklagten zwei wuchtige Fußtritte erhielt. Die Wachtmeister trennten die Männer sofort.

    Angeklagte plädierten vor Landgericht auf Notwehr
    In erster Instanz hatten die Angeklagten geschwiegen, vor dem Landgericht sagten sie jetzt aus. Sie seien, so erklärten sie, von dem Türken in der Dusche angegriffen worden. Der Angeklagte, dessen Fußtritte die Wachtmeister gesehen hatten, plädierte auf Notwehr. Die beiden anderen Angeklagten wollen von den Ereignisssen überrascht worden sein. Sie hätten nur dabeigestanden.

    Das Landgericht hat den Angeklagten allerdings weder ihre Unschuldsbeteuerungen noch die Notwehrversion abgenommen. Es ist in seiner Urteilsbegründung davon ausgegangen, dass einer der Angeklagten, der jüngst aus Bayern nach Freiburg verlegt worden war, hier die Macht unter den Gefangenen an sich reißen wollte. In der Folgezeit sei es dann zwischen ihm und seinen Leuten sowie dem Türken zu einem Machtkampf gekommen. In dessen Verlauf sei der Türke an jenem Novembervormittag 2007 unter der Dusche mit massiven Schlägen eingeschüchtert worden.

    Das Landgericht übte in der Urteilsbegründung leichte Kritik an der JVA Freiburg: "Es ist ungeschickt gewesen, dass man ausgerechnet den Türken mit den drei Russen gemeinsam zum Duschen schickte." Die Verteidiger hatten angesichts der schillernden Persönlichkeit des vielfach vorbestraften Türken und nach dem Grundsatz, dass im Zweifelsfall zu Gunsten eines Angeklagten zu entscheiden sei, auf Freispruch plädiert. http://www.badische-zeitung.de/freiburg/haft-fuer-schwere-ko…
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    16.02.09 20:13:52
    Beitrag Nr. 7.555 ()
    Es kann immer noch schlimmer kommen
    Güner Yasemin Balci erzählt das trostlose Leben des jungen Libanesen Rashid aus Neukölln / Von Regina Mönch
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    15. Oktober 2008 Aus dem Busfenster besichtigt Rashid das weite, fast menschenleere Land. Er fährt mit dem Onkel nach Iskenderun, eine Hafenstadt tief im Südosten der Türkei, wo die Großeltern leben, deren einer Sohn, Rashids Vater, aus Beirut nach Berlin floh. Der andere Teil der arabischen Kurdenfamilie zog in die Türkei. Rashid versteht kein Türkisch, dem Arabisch des Onkels kann er nur mühsam folgen, Deutsch spricht hier kaum jemand mehr. Er fährt durch ein fremdes Land. Das einzige, was ihm vertraut vorkommt, sind die kleinen Dörfer, die sie durchqueren, mit Männern, die vor Teestuben hocken und Wasserpfeife rauchen, wie zu Hause, in Berlin-Neukölln.

    Dem Familiensinn seines Großvaters hatte Rashid diese Abschiebung nach verbüßter Haft zu verdanken. Der Großvater ließ ihn und seine Geschwister ins türkische Familienregister eintragen, als er Staatsbürger seines Gastlandes wurde. Die Berliner Familie ist sogar erleichtert, den Sohn loszuwerden, der eine Schande ist und für den man im Viertel keine Braut mehr fände. Die Familie des vom Vater ausgesuchten Mädchens im Libanon hat den Brautpreis auf 30 000 Euro erhöht, seit sie erfuhr, dass Rashid drogensüchtig ist. Mit Drogen handelt man, die nimmt man nicht. Dass Rashid ein Zuhältergehilfe, ein Räuber, Schläger, Vergewaltiger und Dieb ist, das alles ist zwar schlimm. Aber die Drogen machen ehrlos, nicht nur ihn, sondern die ganze Familie.
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    Das kurze, erschütternd tragische Leben des libanesischen Flüchtlingsjungen Rashid beginnt in Berlin-Neukölln, im "Araberhaus" in der Kopfstraße, das jeder im Viertel so nennt, weil dort die palästinensischen und libanesischen Kriegsflüchtlinge leben. Es ist ein Ort, der in der offiziellen Topographie der Stadt nicht vorkommt, eine Enklave mit rechtsfreien Räumen, in der allerhand Geschäfte - auch mit minderjährigen Bräuten - abgewickelt werden, für die es keinen Gewerbeschein gibt. Man lebt nach archaischen Traditionen, deren Folgen draußen, in der Stadt, lange ignoriert werden. Die Stadt beginnt das alles erst zur Kenntnis zu nehmen, als es für viele der Kinder, vor allem der Jungen, die im Araberhaus und später im Neuköllner Rollbergviertel aufwachsen, bereits zu spät ist.

    Für Rashid zum Beispiel, dessen Schulkarriere eine Aneinanderreihung von Katastrophen ist, dessen verborgene Intelligenz sich in einer kriminellen Karriere erschöpft, die noch in Kindertagen beginnt und die zu unterbrechen es anderer Interventionen bedurft hätte, als sie der fürsorgliche Staat in Verkennung der Realität vorsah. Rashid ist einer der jungen Intensivtäter, über deren Taten die Zeitungen inzwischen durchaus berichten. Über ihr Leben, ihre unsichtbaren Eltern, ihre Erziehung ohne Liebe, dafür mit umso mehr Prügel und nach kruden Ehrbegriffen aber dringt kaum etwas in die Öffentlichkeit. Sie sind, wie ihre Familien, Bewohner einer unbekannten Insel, mitten unter uns.
    Buchshop

    * Arabboy - Eine Jugend in Deutschland oder Das kurze Leben des Rashid A. von Balci, Güner Yasemin

    Diese Parallelwelt leuchtet Güner Yasemin Balci mit ihrem ersten Buch aus; es ist ein harter Tatsachenbericht aus dem Inneren der Misere. Sie erzählt lakonisch und präzise, mit viel Emphatie für ihre Protagonisten, was sie genau kennt. Wer sich darauf einlässt, begreift, warum diese verlorenen Söhne und Töchter kaum zu einer Vorstellung davon gelangen können, wie ein anderes, ein selbstverantwortetes Leben zu erringen wäre. Balcis Geschichten spielen auf der Hinterbühne unserer Gesellschaft, die sich ja durchaus müht, Angebote zu machen. Sprachförderung, Chancengleichheit, Aufstieg durch Bildung - wenn man diese wie ein Mantra wiederholten Begriffe der Diskussionen um Integration mit dem Alltag vergleicht, den Balci beschreibt, wird nur deutlich, warum sie dort kaum Spuren hinterlassen.

    Rashids Schwester Selma träumt zwar von einem normalen Leben, mit normalen Eltern und netten Brüdern - solchen, die sie aus amerikanischen Serien kennt. Sie aber hat einen Bruder wie die meisten arabischen Mädchen im Viertel, einen gewalttätigen Tugendwächter, für den es nur zweierlei Frauen gibt: Huren und Heilige. Die einen heiratet man oder verheiratet sie, an andere arabische Männer. Die anderen sind Freiwild, ehrlos, und niemals die eigene Schwester. Als Rashid in Selmas Wäschefach Tangas findet, "Nuttenwäsche", tickt er aus. Um seinen Angriffen künftig zu entkommen, fasst sie einen Entschluss, den einzigen, der ihr sinnvoll erscheint: Sie wird einen der Männer aus dem Libanon, deren Fotos die Tanten ihr gezeigt haben, heiraten.

    Die Journalistin Güner Y. Balci ist in diesem Viertel aufgewachsen, doch das Neukölln ihrer Kindheit gibt es nicht mehr. Die meisten angestammten deutschen Familien zogen weg, weil sie es nicht mehr aushielten. Dafür zogen türkische, arabische, albanische Familien zu. Und deutsche. Familien, die "keine Kindergeburtstage mehr veranstalteten", dafür aber jeden Tag in der Eckkneipe beendeten. "Penner eben", sagt Rashids Freund Daniel, der nie so werden will und sich lieber der brutalen, in den Straßen des Viertels bewunderten und gefürchteten Clique der "Arabboys" anschließt.

    Güner Balci kennt diese Kinder von klein auf. Sie hat ihnen in ihrer Erzählung, um sie und sich zu schützen, andere Namen gegeben und zuweilen einen verfremdeten Ort. Viele Jahre hat sie vergeblich versucht, den Lauf der Dinge zu beeinflussen und mit anderen in einer Jugendeinrichtung gearbeitet, die arabische Jugendliche betreute. Als eine ihrer Kolleginnen brutal angegriffen wurde, nach unzähligen Vorfällen hart an der Grenze dazu, kapitulierte sie; vor der Zerstörungswut dieser Jungen genauso wie vor der schier unüberwindbaren Ohnmacht vieler Mädchen, die sich nur selten aus der Umklammerung der Großfamilie zu lösen wagen. Und sie kapitulierte vor den hilflosen Helfern von außerhalb, die sich eine eitle Weltsicht zurechtgelegt hatten und meinten, einen antikapitalistischen Kampf führen zu müssen, wo es klarer Vorbilder und pädagogischer Professionalität bedurft hätte, die gewalttätige Ausbrüche ihrer Schützlinge verschwiegen, um den eigenen Job nicht zu gefährden.

    Jetzt hat sie das aufgeschrieben - so, wie noch niemand über Neukölln geschrieben hat. Es ist eine Reise auf die Insel jenseits bürgerlicher Normalität, eine schonungslose Beschreibung eigentlich unhaltbarer Zustände - mit grausamen Vätern und überforderten Müttern, die nur über Küche und Herd herrschen, und gescheiterten Kindheiten. Lebensverhältnisse, die sich oft so stringent auf das Abseits zubewegen, weil niemand eine Idee hat, ja nicht einmal eine zu entwickeln versucht, um diesen Prozess tatsächlich aufzuhalten. Als der Hauptheld Rashid eines Tages seiner Lehrerin ins Gesicht spuckt, macht diese zwar einen Hausbesuch. Doch dann sieht sie zu, fassungslos und untätig, wie die Mutter des Jungen hinter sich greift, ein Stromkabel aus der Garderobe zerrt und ihren Sohn prügelt, bis der blutet. Dann wird die Tür zugeschlagen. Eine Anzeige gab es nicht. Auch die Vergewaltigung einer Mitschülerin, eines "Mädchens ohne Bruder" und darum schutzlos nach den Gesetzen der Straße, wird nicht angezeigt, obwohl der Schule das Handy vorlag, mit dem die Übeltäter alles filmten und "arabboy44" es via Internet verschickt hatte. Rashid bekam einen Schulverweis, das Schweigen der Erwachsenen und der Opfer aber war für ihn nur ein weiterer Beweis für seine vermeintlich unbegrenzte Macht.

    Güner Balci ist Journalistin, seit ein paar Jahren berichtet sie vor allem für das ZDF, eine Aufklärerin im besten Sinne, keine Anklägerin. In einschlägigen Internetforen nennt man sie zuweilen abfällig "die Getaufte" - was wohl heißen soll, sie sei eine Nestbeschmutzerin geworden und habe die Seiten gewechselt. Aber sie ist auf der Seite derer geblieben, für die sie immer schon einzustehen versuchte und nutzt nur das, was sie anderen voraushat: die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, und ihre Begabung, die Geschichten aufzuschreiben, wofür ihren tragischen Helden die Sprache fehlt.

    Güner Yasemin Balci: "Arabboy". Eine Jugend in Deutschland oder Das kurze Leben des Rashid A. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2008. 288 S., br., 14, 90 [Euro].



    Buchtitel: Arabboy - Eine Jugend in Deutschland oder Das kurze Leben des Rashid A.
    Buchautor: Balci, Güner Yasemin

    Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.10.2008, Nr. 241 / Seite L32
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    16.02.09 20:15:19
    Beitrag Nr. 7.556 ()
    Terroristen in Deutschland
    Der Islamist hat keinen, der ihn schreckt

    Von Markus Wehner, Berlin
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    Youssef El Hajdib wurde im “Kofferbomber-Prozess“ zu lebenslanger Haft verurt...

    Youssef El Hajdib wurde im "Kofferbomber-Prozess" zu lebenslanger Haft verurteilt

    15. Februar 2009 Er kam wie gerufen. Sermet I. landete am Freitag vor einer Woche auf dem Stuttgarter Flughafen. Dort wurde er von Beamten des Landeskriminalamtes festgenommen. Der 30 Jahre alte Deutsche, der als Kind aus der Türkei in die Bundesrepublik kam, ist dringend verdächtig, Mitglied von Al Qaida zu sein. Ein Haftbefehl wurde erlassen. Sermet I. soll Entfernungsmesser, Nachtsichtgeräte und Geld besorgt haben für die Terrororganisation. Er soll sie einem anderen mutmaßlichen Al-Qaida-Mann, Aleem Nasir, übergeben haben. Der 46 Jahre alte Deutsch-Pakistaner war in den Augen der Ermittler eine Spinne im Netz deutscher Islamisten, er soll Leute für Al Qaida rekrutiert haben. Seit Dezember steht er vor dem Oberlandesgericht Koblenz. Ein weiterer Mann aus Nasirs Umfeld, der Türke Ömer Ö. aus Sindelfingen, ist im September bei seiner Einreise verhaftet worden.

    Warum aber kommt Sermet I. nach Deutschland, wenn der Kopf seiner Gruppe vor Gericht steht, sein Freund Ömer Ö. in U-Haft sitzt? Vielleicht dachte er, es sei unbeobachtet geblieben, als er die Ausrüstungsgegenstände bei drei Treffen übergeben hat. Vielleicht hat er es einfach darauf ankommen lassen.

    Bessere Vorraussetzungen für Ermittler und Strafverfolger
    Der Deutsch-Pakistaner Aleem Nasir soll Leute für die Al Qaida rekrutiert haben

    Der Deutsch-Pakistaner Aleem Nasir soll Leute für die Al Qaida rekrutiert haben

    Sicher ist: Deutschland steht vor einer Reihe von Prozessen gegen mutmaßliche Mitglieder von Al Qaida und der Islamischen Dschihad Union (IJU). Der große Prozess gegen die Mitglieder der „Sauerland-Gruppe“, die zur IJU gehört haben soll, wird voraussichtlich Ende April vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf beginnen.

    Dass militante Islamisten nun vor deutschen Gerichten stehen, ist ein Erfolg für Ermittler und Strafverfolger. Es zeigt, dass sie nicht hilflos sind. Über die islamistische Szene in Deutschland und deren Kontakte und Reisebewegungen wissen sie ungleich mehr als vor wenigen Jahren. Bundeskriminalamt, Bundesnachrichtendienst und Verfassungsschutz haben seit 2001 deutlich mehr Personal, um militante Islamisten zu beobachten und Straftäter zu verfolgen.
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    * Terrorismus: Die willigen Dschihad-Krieger aus Deutschland

    Mit Polizei und Nachrichtendiensten in für den Islamismus wichtigen Ländern wie der Türkei, Pakistan, Afghanistan oder in Staaten im Nahen Osten arbeiten die Deutschen heute, anders als früher, mehr oder weniger eng zusammen.

    Wenn auch manche Reformen, wie die Einrichtung einer Anti-Terror-Datei, in ihrer Bedeutung stark überschätzt wurden, so haben andere, wie das Gemeinsame Terrorabwehrzentrum (GTAZ) von Polizeibehörden und Nachrichtendiensten von Bund und Ländern, sich bewährt.

    Allerdings sind auch die Probleme größer geworden. Die etwa 500 gewaltbereiten Islamisten und die etwa hundert Führungspersonen im Blick zu behalten bedeutet einen hohen Aufwand. Eine Person rund um die Uhr zu beobachten bindet drei Observationstrupps von je sechs Leuten, also 18 Beamte. Für Dauerbeobachtungen fehlt rasch das Personal.

    Einschüchterungen funktionieren nicht

    Normale Telefonüberwachungen bringen selten Inhalte zutage, da immer mehr verschlüsselt, über Skype, telefoniert wird. Ermittlungen sind aufwendig: In Accounts im Ausland lagernde E-Mail-Nachrichten müssen auf dem Weg der Rechtshilfe erlangt, übersetzt und ausgewertet werden, Stimmen abgeglichen, Decknamen in Übereinstimmung mit Klarnamen gebracht werden. All das dauert Monate.

    Was die Ermittler immer wieder überrascht, ist die Reaktion der militanten Islamisten auf Schritte der Polizei. Eine Einschüchterung, etwa durch sogenanntes präventives Ansprechen, gelingt in der Regel nicht. Selbst offene Observationen, Vernehmungen oder Durchsuchungen der Wohnung führen nicht dazu, dass die Täter von ihren Plänen ablassen.

    Planungstreue bis zum Schluss

    So war es bei der Sauerland-Gruppe. Selbst als über ihr Treiben im „Focus“ zu lesen war, ließen die Konvertiten Fritz Gelowicz und Daniel Schneider und der Türke Adem Ylmaz keinesfalls von ihrem Plan ab, Bomben für den großen Anschlag gegen amerikanische Ziele in Deutschland zu bauen. Sie änderten nicht einmal ihren Zeitplan.

    Planungstreue nennen das die Fachleute. Die „Sauerland-Gruppe“ stand unter dem Druck der IJU-Führung, die darauf drängte, den Anschlag bald auszuführen. Ursprünglich hatten Gelowicz, Schneider und Ylmaz in Pakistan und Afghanistan bleiben wollen und dort den Märtyrertod suchen wollen. Der Dschihad und die Anweisungen des Emirs waren entscheidend für sie - nicht die Schritte der Polizei, Justiz oder etwa die deutsche Rechtsordnung.

    Im Bundesinnenministerium befürchtet man, dass die islamistische Szene im Zuge der kommenden Prozesse zunehmend konspirativer agieren wird. Denn vor Gericht müssen die Ermittlungsmethoden, etwa die Telefonüberwachung und Observationspraxis, offengelegt werden.

    Islamistischen Kreise agieren konspirativer

    Im Raum Köln/Bonn, der als ein neues Zentrum islamistischer Gruppen gilt, hat die vorübergehende Festnahme zweier vermeintlicher Selbstmordattentäter - sie wurden im September aus dem abflugbereiten Flugzeug geholt - dazu geführt, dass die islamistischen Kreise sich seitdem weit konspirativer als zuvor verhalten.

    Zudem registrieren Verfassungsschützer eine Zunahme geheimer Netzwerke, die sich in kleinen Zirkeln weiter radikalisieren. Schon befürchten manche Sicherheitsfachleute, Deutschland werde ein Déjà-vu erleben, eine Parallele zur Roten Armee Fraktion (RAF). Damals war der Staat gegen die Täter der ersten Generation noch erfolgreich gewesen, von der zweiten Generation wurden viele Täter erst spät gefasst, die Täter der dritten Generation sind in der Mehrzahl bis heute unbekannt.

    Sie müssen ihre Drohungen wahr machen

    Der Vergleich mit der RAF stößt jedoch schnell an Grenzen. Islamistische Täter sind bisher nicht in die Illegalität, in ein Leben im Untergrund abgetaucht. Während die RAF konspirative Wohnungen mietete, meldet sich mancher militante Islamist nach seiner Rückkehr nach Deutschland wieder bei der Arbeitsagentur. Ihr religiöses Bekenntnis dokumentieren die Dschihadisten durch ihre Lebensführung nach außen. Die Bekennermentalität verhindert ein Abtauchen.

    Dass die Umwelt die Metamorphose eines jungen Mannes zum Jünger des Dschihads miterleben kann, gibt den Behörden die Möglichkeit, aufmerksam zu werden. Bisher ist das jedenfalls so.

    Allerdings stehen Al Qaida und auch die Islamische Dschihad Union unter Druck - in den Stammesgebieten in Pakistan unter dem Druck der Amerikaner, die am Samstag durch einen Raketenangriff 27 militante Islamisten töteten. Es war der dreißigste Angriff seit Juli 2008. Dass diese Organisationen und die Taliban zusammenrücken, ist ein Zeichen dafür, dass dieser Druck steigt.

    Hinzu kommt der Druck, einen Anschlag im Westen hinzubekommen, die schon Jahre andauernde „Erfolglosigkeit“ zu beenden. Al Qaida und auch die IJU haben solche Anschläge angekündigt. Sie müssen die Drohung wahrmachen, um glaubwürdig zu bleiben. „Die wollen weiter Anschläge begehen“, sagt ein führender Ermittler. „Und wir sollten das unbedingt ernst nehmen.“



    Text: F.A.S.
    Bildmaterial: ddp, picture-alliance/ dpahttp://www.faz.net/s/RubF359F74E867B46C1A180E8E1E1197DEE/Doc…
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    16.02.09 20:23:17
    Beitrag Nr. 7.557 ()
    Haftbefehl gegen Ehemann von erstochener Schwangeren erlassen
    Zum Thema:



    Haftbefehl gegen Ehemann von erstochener Schwangeren erlassen

    Hochschwangere 27-Jährige erstochen - Polizei sucht Ehemann

    Mann nach Verbrechen an schwangerer Frau noch nicht aufgetaucht



    Groß Börnecke/Magdeburg. Einen Tag nach dem Fund einer erstochenen hochschwangeren Frau in Groß Börnecke (Salzlandkreis) ist Haftbefehl gegen den Ehemann erlassen worden. Dem 29-Jährigen wird Totschlag vorgeworfen, teilte die Polizei in Magdeburg am Montag mit. Von dem Mann fehlt seit dem Leichenfund am Sonntagmorgen jede Spur. Am Montagnachmittag wurde er zur Fahndung ausgeschrieben, die bis zum Abend noch keinen Erfolg gebracht hatte. Der Mann soll die 27-Jährige in der gemeinsamen Wohnung mit zahlreichen Messerstichen getötet haben, im Bauch der im achten Monat schwangeren Frau starb auch das Baby. Die Mutter der 27-Jährigen hatte die blutüberströmte Leiche der Frau in deren Schlafzimmer entdeckt.
    Die Tatwaffe, ein Messer, wurde in der Wohnung gefunden. Die Polizei hatte den Mann zunächst als Verdächtigen bezeichnet, ehe die Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Totschlags gegen ihn beantragte. „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hat sich ein dringender Tatverdacht erhärtet“, sagte Oberstaatsanwältin Silvia Niemann der dpa. Zu den Anhaltspunkten, die zu dem dringenden Tatverdacht führten, wollten die Ermittler keine Angaben machen.
    Die Frau und ihr Baby sollen vermutlich am Mittwoch obduziert werden. Die 27-Jährige stammt aus Groß Börnecke. Sie hatte ihren aus der Türkei stammenden Mann erst im Sommer 2008 geheiratet. Die Frau hatte im Döner-Imbiss ihres Mannes gearbeitet. Das Paar lebte in einem älteren Mehrfamilienhaus am Rande der Gemeinde. Groß Börnecke, rund 35 Kilometer südwestlich von Magdeburg gelegen, hat rund 1800 Einwohner und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Hecklingen.

    dpa

    © LVZ-Online, 10.02.2009, 23:17 Uhrhttp://www.lvz-online.de/aktuell/content/87528.html
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    16.02.09 20:25:52
    Beitrag Nr. 7.558 ()
    erstellt am: 14.02.2009
    URL: www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/673448/Mutmasslicher-Terror-Helfer-aus-Haft-entlassen.html
    Sauerland-Gruppe
    Mutmaßlicher Terror-Helfer aus Haft entlassen
    zuletzt aktualisiert: 14.02.2009 - 15:33

    München/Düsseldorf (RPO). Ein mutmaßlicher Helfer der sogenannten Sauerländer Terror-Zelle ist Medienberichten zufolge nach einem Teilgeständnis aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

    Der 23-jährige Burhan Y. aus dem hessischen Langen sei vor zehn Tagen unter strengen Auflagen von der Haft verschont worden, berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf die Bundesanwaltschaft. Der türkische Extremist habe zuvor in einer Vernehmung eingeräumt, über einen Mittelsmann in der Türkei militärische Ausrüstungsgegenstände an die Terror-Organisation "Islamische Dschihad Union" in das pakistanisch-afghanische Grenzgebiet geliefert zu haben, schreibt das Magazin.

    Den Auftrag soll ihm den Angaben zufolge sein 30-jähriger Bruder Adem Y. erteilt haben. Letzterer zählt zur im Herbst 2007 im Sauerland verhafteten dreiköpfigen Truppe, die offenbar in Deutschland Anschläge mit Autobomben verüben wollte. Das Trio muss sich zusammen mit einem Helfer von März an in einem Verfahren vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf verantworten.

    Das Trio der sogenannten Sauerländer Terror-Zelle war am 4. September 2007 in einer spektakulären Aktion im sauerländischen Medebach-Oberschledorn festgenommen worden.

    Die Männer hatten offenbar geplant, Sprengstoffanschläge insbesondere gegen amerikanische Staatsbürger und US-amerikanische Einrichtungen mit einer möglichst hohen Opferzahl zu begehen. Schon vor der Festnahme hatten Ermittler heimlich zwölf Fässer mit Chemikalien für den Bombenbau ausgetauscht, um jede Gefahr für die Bevölkerung auszuschließen.

    Die Bundesanwaltschaft wirft den beiden zum Islam konvertierten Deutschen Fritz G. und Daniel S. sowie dem Türken Adem Y. u.a. Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Vorbereitung eines Sprengstoffverbrechens sowie Verabredung zu Mord und zu Sprengstoffverbrechen vor.
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    16.02.09 20:58:21
    Beitrag Nr. 7.559 ()
    London verweigert Islam-Gegner Wilders die Einreise
    Den Haag (dpa) - Die Verweigerung der Einreise für den niederländischen Islam-Gegner Geert Wilders durch Großbritannien hat eine diplomatische Verstimmung zwischen beiden Ländern ausgelöst.

    Den Haags Botschafter in London, Pim Waldeck, habe das «Missfallen» seiner Regierung zum Ausdruck gebracht, berichteten holländische Zeitungen am Freitag. Der christdemokratische Außenminister Maxime Verhagen sah sich gezwungen, dem Rechtspopulisten Wilders Unterstützung bei einer möglichen gerichtlichen Beschwerde gegen die britischen Behörden anzubieten.

    Zugleich machte Verhagen deutlich, dass Den Haag kein Interesse an einer Eskalation des Streits mit einem seiner engsten Verbündeten habe. Mit dem Versuch, Druck auszuüben, sei eine Einreise Wilders in Großbritannien nicht zu erreichen, sagte er. Nach Angaben der Zeitung «Trouw» reagierte London auf diplomatischem Wege «gereizt» auf die niederländische Kritik. In Kommentaren hieß es, das Vorgehen der Briten gegen ein gewähltes Mitglied des niederländischen Parlaments sei ungeachtet der Ansichten von Wilders eine klare Verletzung des Rechts auf Bewegungs- und Meinungsfreiheit in der EU.

    Dem Rechtspopulisten war am Vortag am Londoner Flughafen Heathrow die Einreise verweigert worden. Er war auf Einladung eines Mitglieds des britischen Oberhauses nach London geflogen, um dort seinen Anti-Islam-Film «Fitna» zu zeigen. Bei dem Streifen, der den Koran als faschistisches Buch kritisiert, handelt es sich um eine Collage von blutrünstig anmutenden Koran-Zitaten mit Bildern von Terroranschlägen, darunter in New York und London.

    © sueddeutsche.de - erschienen am 13.02.2009 um 09:43 Uhr
    http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/434011
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    17.02.09 11:59:50
    Beitrag Nr. 7.560 ()
    Lag es am garstigen deutschen Winterwetter?


    16.02.2009 | 05:40 Uhr
    POL-WI-KvD: Häusliche Gewalt

    Wiesbaden (ots) - Am Sonntag, 15.02.09, 22:30 Uhr, kam es in der Sedanstraße (Innenstadt Wiesbaden) zu einer häuslichen Gewalt. Der stark alkoholisierte (2,58 Promille) portugiesische Ehemann würgte seine Frau am Hals, zerriss ihr den Pullover und forderte sie auf, die Wohnung nackt zu putzen. Die Polizei nahm den nicht zum ersten Mal tätlich gewordenen Mann mit zum 1. Polizeirevier. Hier erfolgten eine Blutentnahme und eine erkennungsdienstliche Behandlung. Ihm wurde ein Wegweisungsverfügung, Betretungsverbot und Aufenthaltsverbot für die gemeinsame Wohnung ausgesprochen. Der Mann hielt sich nicht an die Unterlassungsverfügung und marschierte erneut zur besagten Wohnanschrift um seine Ehefrau einzuschüchtern. Die Polizei verbrachte ihn wie zuvor angekündigt in das Polizeigewahrsam.

    Furk, POK


    Rückfragen bitte an:

    Polizeipräsidium Westhessen
    Polizeidirektion Wiesbaden
    Kommissar vom Dienst

    Telefon: (0611) 345-2142
    E-Mail: KvD.Wiesbaden.ppwh@polizei.hessen.de
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11815/1353284/po…
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    17.02.09 12:08:12
    Beitrag Nr. 7.561 ()


    WILHELMSBURG

    Wer kennt diesen Sex-Gangster?
    Unbekannter versucht, Frau zu vergewaltigen / 21-Jährige schwer verletzt
    WIEBKE STREHLOW

    Ein Mann mit schwarzer Mütze (Aufschrift: "Billstedt") steht lässig im Bus der Linie 154. Er hat die Hände in den Hosentaschen, blickt sich um. Der Unbekannte ist auf der Suche nach einem Opfer. Kurz nachdem dieses Bild aus einer Überwachungskamera entstand, versuchte der Mann, eine 21-Jährige am Niedergeorgswerder Deich (Wilhelmsburg) zu vergewaltigen. Er verletzte die Frau schwer.

    Gemeinsam mit seinem Opfer sitzt der Mann Sonntag gegen 23.45 Uhr im Bus der Linie 154 vom Bahnhof Veddel zum Niedergeorgswerder Deich. Als die junge Frau aussteigt, verfolgt der Unbekannte sie. Nur wenige Meter von der Bushaltestelle entfernt, stößt er das Opfer eine Böschung hinunter. Auf Türkisch fordert der ca. 30 Jahre alte Täter, dass die Frau ihn befriedigen soll. Als die 21-Jährige versucht, sich zu wehren, schlägt der Sexgangster immer wieder zu. Er klaut das Handy, eine Digitalkamera und Geld. Dann flüchtet er.

    Die junge Frau kann sich noch bis zur Straße schleppen und ein Taxi anhalten, dessen Fahrer sofort einen Rettungswagen alarmiert. Im Krankenhaus stellen die Ärzte fest, dass das Opfer schwere Gesichtsverletzungen (u. a. einen Jochbeinbruch) und Prellungen am ganzen Körper erlitten hat.

    Von dem rund 1,70 Meter großen Täter fehlt jede Spur. Wer kennt den Mann mit der "Billstedt"-Mütze? Hinweise bitte dringend an Tel. (040) 428656789.

    (MOPO vom 17.02.2009 / SEITE 16)

    http://www.mopo.de/2009/20090217/hamburg/panorama/wer_kennt_…


    Dienstag, 17.02.2009
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    17.02.2009NACH MORDDROHUNG

    Polizeischutz für Morsal-Staatsanwalt
    Wohnung wird überwacht / Geleitschutz zum Gericht
    THOMAS HIRSCHBIEGEL

    Noch im Gerichtssaal wurde er von Morsals Mörder Ahmad Obeidi (24) übelst bepöbelt, wenig später ging bei der MOPO eine Todesdrohung ein: "Boris Staatsanwalt wird bald tot sein!" Nun haben Polizei und Justiz entschieden: Staatsanwalt Boris Bochnick bekommt Polizeischutz.

    Die Fachleute des Landeskriminalamts (LKA) haben sich bereits mit dem 41-Jährigen getroffen und ein Sicherheitskonzept erarbeitet. Die Privatwohnung Bochnicks wird abgesichert. Zwei Personenschützer begleiten den Staatsanwalt ab sofort auf Schritt und Tritt, vor allem aber auf dem Weg zu den Gerichtsverhandlungen, bei denen er die Anklage vertritt.

    Bochnick ist bei Strafverteidigern gefürchtet und gilt als einer der besten Staatsanwälte Hamburgs. Er hatte im Verfahren um den Mord an Morsal (16) wie ein Löwe für die Verurteilung Ahmad Obeidis wegen Mordes an seiner Schwester gekämpft.

    Als tatsächlich am Freitag das Urteil "Lebenlang" fiel, entlud sich der ganze Hass Obeidis auf Bochnick. Der Angeklagte schleuderte Akten in seine Richtung und schrie unter anderem: "Du Hurensohn!"

    Wegen dieser Drohung erwägt die Staatanwaltschaft nun Anzeige zu erstatten. Behörden-Sprecher Wilhelms Möllers sagte dazu: "Grundsätzlich darf ein Angeklagter Emotionen zeigen, gerade wenn er ein lebenlanges Urteil bekommen hat. Aber Angriffe in dieser Massivität haben wir nicht erwartet und so auch noch nicht erlebt." Möllers erklärte im Namen der Staatsanwaltschaft weiter: "Das trifft uns schon, vor allem weil wir den Eindruck haben, dass es mehr um allgemeine Angriffe gegen Justiz und Staatsanwaltschaft ging."

    Die Fachleute des LKA versuchen nun den Absender der Todesdrohung zu ermitteln. Bisher gibt es noch keine heiße Spur. Den Täter erwartet ein Verfahren wegen Bedrohung.

    (MOPO vom 17.02.2009 / SEITE 11)

    http://www.mopo.de/2009/20090217/hamburg/panorama/polizeisch…

    Einbrecher im „Schmidts Tivoli“ Das „Schmidts Tivoli“ am Spielbudenplatz liegt direkt neben der Davidwache. Auf der Rückseite des Theaters will ein Ganove einbrechen, schlägt die Scheibe einer Tür ein



    Schüsse, Einbrecher, Trickdiebe! Ein Jugendlicher (14) nach Saufparty in Klinik Blaulicht-Report
    BILD dokumentiert, was für die Polizei ein ganz normales Wochenende ist
    Von Mark Bittner und THOMAS RÖTHEMEIER
    Schlägereien, Einbrüche. Jugendliche, die sich bewusstlos saufen! Ein ganz „normales“ Wochenende in unserer Stadt. BILD dokumentiert die wichtigsten Einsätze von Polizei und Feuerwehr.

    Freitag, 12.45 Uhr:

    Zivilfahnder nehmen am Vielohweg (Niendorf) ein Pärchen (53, 62) aus Polen fest. Die beiden sind mit einem Mercedes unterwegs, die Frau trägt einen Mantel mit Pelzkragen. Im Laufe des Wochenendes stellt sich heraus: Die beiden sind Serien-Betrüger, wollten bei einer Rentnerin (84) 10 000 Euro mit dem „Enkeltrick“ erschwindeln.

    Mehr zum ThemaSchüsse auf S-Bahnhof

    Nach den Schüssen am S-Bahnhof Hochkamp stoppt die Polizei mehrere S-Bahnen. Eine Großfahndung nach dem Täter verläuft ohne Erfolg. Auf dem Bahnsteig finden Ermittler später zehn Hülsen – offensichtlich Platzpatronen

    Foto: dpa1 von 322.25 Uhr:

    Bei einer Feier im Swatten Weg (Lurup) spielt ein 14-Jähriger mit einem Messer herum, rammt es sich aus Versehen selbst ins Bein. Klinik!

    Sonnabend, 2.25 Uhr: Am Beatles-Platz wird ein Kiez-Besucher mit einer Flasche angegriffen, an der Hand verletzt. Als die Polizisten die Täter festnehmen wollen, schlägt Dilir G. (28) auf die Beamten ein, verletzt zwei. Festnahme!

    3.30 Uhr: 60 betrunkene Jugendliche prügelten sich in einer Disco im Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof, werfen mit Flaschen, greifen alarmierte Polizisten an. Dreizehn Schläger (16, 18, 21) festgenommen.

    17.15 Uhr: Polizeieinsatz in einem Eis-Café in der Lüneburger Straße (Harburg). 180-Kilo-Gast Roman R. (50) will seinen Kaffee nicht bezahlen. Als die Beamten ihn mit zur Wache nehmen wollen, tritt er einem Polizisten gegen die Brust.

    Aktuell
    26 Brände in 7 Wochen
    Wer zündelt da rund
    um die Feuerwache?Roger Kusch
    6500 Euro pro
    Sterbehilfe-EinsatzSchulbehörden-Plan
    Erziehungs-Unterricht
    für Eltern!23. 50 Uhr:

    Ein Mann schießt mit einer Waffe auf dem S-Bahnhof Hochkamp (Osdorf) auf Fahrgäste. Dann flüchtet er.

    Sonntag, 1.35 Uhr:

    Tim H. (14) feiert den 15. Geburtstag seines Freundes in der Börnestraße (Eilbek). Die Jungs trinken kräftig Alkohol. Plötzlich sackt Tim zusammen, ist nicht mehr ansprechbar. Klinik!

    1.44 Uhr: Drei Südländer steigen im Böttcherkamp (Lurup) in den Bus der Linie 21, wollen die Fahrkarten nicht bezahlen. Als der Busfahrer (42) sie darauf hinweist, schlagen sie ihm ins Gesicht, flüchten.

    2.55 Uhr: Auf der Rückseite vom Theater „Schmidts Tivoli“ am Spielbudenplatz wirft ein Unbekannter eine Scheibe ein, will einbrechen. Dann merkt der Täter, dass nebenan die Davidwache liegt, flüchtet.

    3.20 Uhr: Nach einer Schlägerei am Immenbusch (Osdorf) wollen Polizisten Marcel K. (18) festnehmen. Er greift die Polizisten an, muss überwältigt werden.
    http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2009/02/09/blaulicht…

    MONTAG, 16. FEBRUAR 2009, 18:09 UHR
    Verteidiger im Morsal-Prozess legt Mandat nieder
    Hamburg (dpa/lno) - Nach dem Abschluss des Morsal-Prozesses in Hamburg hat einer der beiden Verteidiger sein Mandat niedergelegt. Das berichtete NDR 90,3 am Montag. Aus Gründen der Schweigepflicht machte Anwalt Thomas Bliwier dazu keine näheren Angaben, ließ aber durchblicken, dass nicht das Urteil, sondern die folgenden Tumulte dafür ausschlaggebend waren, meldet der Sender. Direkt nach dem Richterspruch hatte Bliwier angekündigt, Revision einzulegen.
    http://www.bild.de/BILD/hamburg/telegramm-ct/telegramm,iurl=…

    DIENSTAG, 17. FEBRUAR 2009, 11:27 UHR
    Verteidigung legt gegen «Ehrenmord»-Urteil Revision ein
    Hamburg (dpa/lno) - Nach dem Urteil im Hamburger «Ehrenmord»- Prozess hat die Verteidigung Revision gegen die lebenslange Haftstrafe eingelegt. Der Schriftsatz sei gestern beim Landgericht eingegangen, sagte eine Sprecherin heute. Die Verteidigung muss die Revision erst begründen, wenn das schriftliche Urteil vorliegt. Dafür hat das Gericht vom Zeitpunkt des Urteils an neun Wochen Zeit. Das Gericht hatte am Freitag einen 24-jährigen Deutsch-Afghanen wegen heimtückischen Mordes an seiner 16 Jahre alten Schwester Morsal verurteilt. Nach Ansicht der Richter hatte er sie aus Wut über ihren westlichen Lebensstil getötet.
    http://www.bild.de/BILD/hamburg/telegramm-ct/telegramm,iurl=…
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    17.02.09 12:13:18
    Beitrag Nr. 7.562 ()
    17. Februar 2009, 09:29Falsche Polizisten von echten Kollegen erwischtDie Männer gerieten auf der A4 in eine Schwerpunktkontrolle
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    Eisenstadt- Zwei Ungarn, die im Burgenland als falsche Polizisten unterwegs waren, sind am Montag von ihren echten österreichischen Kollegen erwischt worden. Im Wagen eines 39-Jährigen, der auf der A4 bei Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) in eine Schwerpunktkontrolle geriet, fanden die Beamten ein am Zigarettenanzünder angeschlossenes, abnehmbares Blaulicht sowie eine Spiegelreflexkamera, mit der Bilder von überholenden Autos aufgenommen worden waren, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland.
    Auch eine ungarische Polizeikokarde, Handschellen und ein Teil eines Funkgeräts befanden sich im Fahrzeug. Der Lenker wurde wegen Verdacht auf Amtsanmaßung, Urkundenfälschung und schweren Betrug vorläufig festgenommen und zur Polizeidienststelle gebracht. Dort tauchte wenig später sein 28-jähriger Komplize auf, der eine Warnweste der ungarischen Polizei (Rendörseg) trug und seinen "Kollegen" suchte. Der vermeintliche Polizist wies sich mit einer ungarischen Polizeikokarde aus und zeigte den Beamten auch einen - wie sich herausstellte, gefälschten - Polizeiausweis.
    Die Männer bestritten die ihnen vorgeworfene Amtsanmaßung. Den Beamten erklärten sie, sie würden gerne Polizisten sein und hätten sich deshalb die Polizeiausrüstung zugelegt. Die beiden wurden angezeigt. (APA)http://derstandard.at/?url=/?id=1234507233124
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    17.02.09 12:15:07
    Beitrag Nr. 7.563 ()
    16. Februar 2009, 19:56 UhrMORDPROZESS
    Lebenslange Haft für ehemaligen V-Mann
    Gemeinsam mit der Person, die er bespitzeln sollte, soll er drei Georgier getötet haben: Das Landgericht Frankenthal verurteilte einen ehemaligen V-Mann des rheinland-pfälzischen Landeskriminalamtes und einen Somalier zu lebenslanger Haft wegen dreifachen Mordes.

    Frankenthal - Hohe Haftstrafen wegen dreifachen Mordes: Ein ehemaliger V-Mann des rheinland-pfälzischen Landeskriminalamtes (LKA) und ein Somalier, den er im Auftrag des LKA bespitzelte, müssen lebenslang in Haft. Das Landgericht Frankenthal sah es am Montag als erwiesen an, dass der aus dem Irak stammende 40-jährige Ex-V-Mann, Talib O., drei georgische Gebrauchtwagenhändler tötete, um an ihr Geld zu kommen.


    DPA
    Talib O. und Ahmed H.: Dilettantisches Verbrechen


    Der 27-jährige Somalier Ahmed H. habe ihm geholfen, obwohl ihm klar gewesen sei, dass es den Männern ans Leben gehen werde, sagte der Vorsitzende Richter Michael Wolpert. Bei dem V-Mann stellte das Gericht zudem die besondere Schwere der Schuld fest.

    Die Angeklagten, die mit Tränen auf das Urteil reagierten, hatten sich bis zuletzt gegenseitig der Tat beschuldigt. Der Fall war bundesweit in die Schlagzeilen geraten, nachdem sich herausgestellt hatte, dass der Deutsch-Iraker als V-Mann auf Ahmed H. wegen möglicher islamistischer Umtriebe angesetzt worden war.

    Es war ein dilettantisch geplantes Verbrechen, das drei Menschen das Leben kostete: Die drei Georgier waren Anfang vergangenen Jahres nach Deutschland gekommen, um Gebrauchtwagen zu kaufen. Die Händler wurden nach Überzeugung des Gerichts von Talib O. zu einer fingierten Autobesichtigung gefahren. Dort habe der Deutsch-Iraker zwei der Georgier mit einer Neun-Millimeter-Pistole erschossen und den dritten erdrosselt.

    Auf der Fahrt zum Tatort soll der mitangeklagte Somalier in den Wagen gestiegen sein. Nach Auffassung der Richter war er an der Tat beteiligt, weil er die Osteuropäer am Tatort fesselte. Zwar hatte der Somalier dies auch vor Gericht eingeräumt, hatte dabei aber darauf bestanden, er habe nur aus Angst vor Talib O. gehandelt.

    Dies wiesen die Richter als Schutzbehauptung zurück. Erschwerend komme hinzu, dass der Angeklagte von dem Deutsch-Iraker am Tatabend 2000 Euro bekommen habe. Auch dass der Somalier dabei geholfen habe, die drei Leichen in einen Altrheinarm bei Mannheim-Sandhofen zu werfen, spreche für eine Mittäterschaft.

    Die beiden Rechtsanwälte der Angeklagten kündigten an, Revision gegen das Urteil einzulegen. Sie hatten Freispruch für ihren jeweiligen Mandanten gefordert.

    Das Urteil war mit Spannung erwartet worden, da sich die beiden Angeklagten bis zum Urteilsspruch wechselseitig der Tat beschuldigt hatten. Eigentlich sollte der V-Mann den Somalier, der unter Islamismus-Verdacht steht, für das LKA bespitzeln. Der Angeklagte Talib O. hatte behauptet, die Tat sei von mehreren überraschend aufgetauchten Islamisten verübt worden.

    Die Urteilsverkündung hatte sich stark verzögert, nachdem der Rechtsanwalt des somalischen Angeklagten einen Befangenheitsantrag gegen einen der beisitzenden Richter gestellt hatte. Hintergrund ist ein Brief seines Mandanten an die Angehörigen der Opfer. Darin drückte der Somalier, der den Mord seinem Mitangeklagten anlastet, sein Bedauern aus, dass er die Tat nicht habe verhindern können.

    Den Brief hatte der Angeklagte dem beisitzenden Richter gegeben, der ihn zwar an die Anwältin der Nebenklage weiterleitete, nicht aber an die übrigen Richter. Dies hatte er in der Verhandlung am vergangenen Mittwoch mit den Worten begründet, der Brief sei "garniert mit Mitleidsbekundungen". Damit, so der Anwalt, habe der Richter suggeriert, der Angeklagte betreibe Heuchelei, was wiederum einer Vorverurteilung entspreche. Die Richter wiesen den Befangenheitsantrag zurück.

    Und noch in einem weiteren Aspekt sorgte das Verfahren für Aufsehen. Im Laufe der Ermittlungen wurde bekannt, dass sich im Wagen von Talib O.

    DNA-Spuren von jener Frau fanden, die für den Heilbronner Polizistenmord verantwortlich sein soll.

    Dieselbe Serientäterin hatte auch an zahlreichen weiteren Tatorten vorwiegend bei Einbrüchen in Südwestdeutschland, Frankreich und Österreich DNA-Spuren hinterlassen. Die Frau wird aber auch mit den Morden an einer Rentnerin in Idar-Oberstein 1993 und an einem Rentner in Freiburg 2003 in Verbindung gebracht. Eine Beteiligung an der Ermordung der drei Georgier lässt sich nicht nachweisen.

    jjc/ddp/dpa/AP



    URL:
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,607990,00.html
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    17.02.09 12:16:07
    Beitrag Nr. 7.564 ()
    16. Februar 2009, 15:52Wieder ein Verdächtiger freigelassenMangel an dringendem Tatverdacht - Vier Männer sitzen noch in U-Haft
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    Ein weiterer Verdächtiger im Mordfall Umar Israilov ist am Montag nach einem richterlichen Haftprüfungstermin freigelassen worden. Nachdem der politische Flüchtling Israilov aus Tschetschenien am 13. Jänner erschossen wurde, hatte die Polizei insgesamt acht Landsmänner des Opfers wegen mutmaßlicher Beteiligung festgenommen. Nur mehr vier davon sitzen noch in U-Haft. Bei der fünften Person wurde der Haftantrag am Montag mangels dringendem Tatverdacht aufgehoben, sagte Christian Gneist, Sprecher des Landesgerichts.
    Bereits in den Wochen zuvor konnten drei Männer wegen der dürftigen Verdachtslage das Gefängnis verlassen, gegen sie wird weiterhin ermittelt. Verlängert wurde die U-Haft am Montag laut Gneist bei drei der mutmaßlichen Täter. Zwei davon werden weiter wegen Beteiligung an dem Mord verdächtigt. Dem dritten Mann wird schwere Nötigung vorgeworfen, es bestehe außerdem Flucht- und Verdunkelungsgefahr. Im Gefängnis sitzt außerdem der Tschetschene Otto K., der den Mördern als Fahrer des Fluchtwagens geholfen haben soll. Seine U-Haft wurde bereits am 2. Februar verlängert.
    Umar Israilov wurde in Wien-Floridsdorf auf offener Straße erschossen. Der politische Flüchtling hatte seit dem Sommer 2008 mehrmals vergeblich um Polizeischutz gebeten. Die Familie des Opfers sprach nach der Tat von einer Verfolgung des 27-Jährigen durch Männer des Tschetschenen-Präsidenten Ramsan Kadyrow. Laut Staatsanwaltschaft ist das Motiv "in alle Richtungen hin offen", über den Ermittlungsstand gab es am Montag keine Bekanntgabe. (APA)
    http://derstandard.at/?url=/?id=1234507233124
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    17.02.09 12:30:38
    Beitrag Nr. 7.565 ()
    Getreten und Geschlagen Schäm Dich, Du brutaler U-Bahn-Schläger!
    Dieser Azubi verprügelte am Bahnhof Giselastraße einen Fernmeldemonteur. Der kam jetzt, vier Monate nach der Tat, auf Krücken zum Prozess gegen seinen Peiniger
    Von OLIVER GROTHMANN
    Nimmt das denn nie ein Ende? Schon wieder steht ein U-Bahn-Schläger vor dem Landgericht. Unglaublich: Ophir W. (23) schlug und trat im U-Bahnhof Giselastraße hemmungslos auf Josef K. (44) ein – weil der ihn darum bat, nicht zu rauchen!

    Vergrößern
    Josef K. am Boden - Ophir W. tritt auf den wehrlosen Mann ein. Der versucht verzweifelt, auf die Beine zu kommen, aber keine Chance: Der Täter traktiert das hilflose Opfer wie im Rausch
    Vergrößern
    Bis heute ist Josef K. (44) auf Gehhilfen angewiesen
    Mehr zum ThemaPure Gewalt!
    Horror-Bahnhof
    GiselastraßeSchwerverletzt kam das Prügelopfer ins Krankenhaus. Er leidet noch heute an den Folgen der schlimmen Attacke. Auch gestern zum ersten Prozesstag humpelte der Fernmeldemonteur mit Gehhilfen schwerfällig in den Saal. W. wird wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt – räumt die Tat ein.

    Rückblick: Auf der Wiesn hatte der Angeklagte mit seinen Freunden am 5. Oktober 2008 ausgiebig gebechert. „So viel habe ich noch nie getrunken.“ Irgendwann nachts gegen 23 Uhr wollte er mit der U-Bahn nach Hause fahren. Im Abteil hatte der Hobby-Rapper angefangen zu rauchen. Das spätere Opfer bat ihn, damit aufzuhören. Keine Reaktion. „Da haben wir ihn bei der nächsten Station rausgedrängt“ – die Haltestelle Giselastraße.

    Mucksmäuschenstill ist es im Gerichtssaal, als das Überwachungsvideo vom 5. Oktober abgespielt wird.

    Es zeigt, wie der Täter damals ins Abteil spuckte. „In mein Gesicht“, so K.! Er rannte dem Hobby-Rapper hinterher, wollte ihn zur Rede stellen. Der Azubi blieb stehen, schlug den Verfolger mit der Faust ins Gesicht – der ging sofort zu Boden.

    Dann der Horror: In Rage trat der Schläger auf das wehrlose Opfer ein, immer wieder – brach ihm Hüfte und Schulter. Ein Raunen gestern im Saal bei dieser Videosequenz!

    Erst das mutige Eingreifen von Zeuge Mirca Tankic (26) hatte schlimmeres verhindert. Er trennte die zwei! Der Azubi floh – hatte sich erst Tage später der Polizei gestellt. Das Opfer heute: „Ich fahre keine U-Bahn mehr.“

    Da helfen auch die 10 000 Euro nicht, die ihm der Täter als Schadenersatz übergab. „Ich entschuldige mich und kann mir selbst nicht erklären, warum ich so überreagiert habe.“ Die Verhandlung wird fortgesetzt.
    http://www.bild.de/BILD/muenchen/aktuell/2009/02/17/u-bahn-s…
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    17.02.09 12:44:23
    Beitrag Nr. 7.566 ()
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    13.01.2009
    Erst hat das Landgericht das Sagen
    Von Heinz Habermehl

    Oberursel. Weil er seine Ehefrau bedroht und geschlagen haben soll, stand ein 38 Jahre alter Ingenieur jetzt vor dem Bad Homburger Amtsgericht. Laut Vorwurf der Staatsanwaltschaft Frankfurt soll der aus Syrien stammende Mann am 10. Januar vergangenen Jahres seine Ehefrau und Mutter des gemeinsamen Kleinkindes in der gemeinsamen Wohnung heftig attackiert haben.


    Mit Schlägen und kräftigem Ziehen an den Haaren soll der Mann der Ehefrau arge Schmerzen zugefügt haben. Der Angeklagte soll seine auf dem Boden liegende Gattin auch noch mit Fußtritten verletzt haben, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft.


    Ein Urteil gab’s an diesem Tag aber noch nicht, denn im Gericht wurde gegen Ende der Verhandlung bekannt, dass vor dem Landgericht Frankfurt eine weitere Verhandlung gegen den 38-Jährigen aussteht, weil der Syrer seine Ehefrau vergewaltigt haben soll. In Anbetracht dieses noch ausstehenden Verfahrens entschied die Richterin mit Zustimmung der Staatsanwältin, die beim Bad Homburger Amtsgericht eröffnete Klage vorläufig einzustellen, um das Urteil in Frankfurt abzuwarten.


    Zuvor waren aber schon Zeugen der Übergriffe des Ehemanns gehört worden. Auslöser des Streits waren offenbar Mitteilungen der Ehefrau per Internet an ihre Eltern in Syrien gewesen sein. Bei diesem Internetkontakt habe die Frau verschlüsselt ihren Eltern offenbar Nachteiliges über ihren Ehemann mitgeteilt, hieß es vor Gericht. Der 38-Jähriger habe daraufhin seine Frau geschlagen. Dennoch hatte der Ehemann danach die Polizei verständigt.


    Der Angeklagte bestätigte in der Verhandlung den Streit. Er bestritt aber, gewalttätig gewesen zu sein. Laut seiner Darstellung hatte seine Frau die Beherrschung verloren und zwei Laptops und eine Digitalkamera auf den Boden geworfen und zerstört.


    Wie wenig die gegenseitigen Aussagen zueinander passten, machte ein ärztliches Attest deutlich, das vier Tage nach dem Vorfall erstellt worden war. Darin waren erhebliche Prellungen und Hämatome, Schürfwunden am Knie und ein Hals-Wirbel-Syndrom bei der Frau aufgeführt worden. Doch diese Verletzungen hatte die Polizeistreife an jenem Januar-Mittag nicht feststellen können.


    Die Frau sei recht aufgeregt gewesen, berichtete die Oberkommissarin. «Es war nicht die typische häusliche Gewalt», fügte ihr Kollege hinzu.


    Dennoch hatte die Streife der Frau auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht, ins Frauenhaus zu ziehen, was die Frau auch tat. Sie kehrte nicht mehr zu ihrem Mann zurück. «Seitdem habe ich mein Kind nicht mehr gesehen», sagte der Angeklagte vor Gericht.

    Vom bis

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    © 2009 Frankfurter Neue Pressehttp://www.fnp.de/fnp/print_rmn01.c.5459602.de.htm
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    17.02.09 12:49:35
    Beitrag Nr. 7.567 ()
    Zum Auftakt ist noch vieles unklar

    14.02.2009 - WIESBADEN

    Prozess gegen Quad-Fahrer / Zeugen sagen aus

    (cc). Unumstritten ist eigentlich nur das tragische Resultat jenes Vorfalls, der seit gestern vor dem Landgericht verhandelt wird, und der sich am 21. Juni vergangenen Jahres am Hochkreisel in Kastel gegen 22 Uhr ereignet hatte.

    Ein 29 Jahre alter Quadfahrer hatte an jenem Abend einen 55-Jahre alten Passanten geschlagen. Der Mann musste schwer verletzt in die Klinik gefahren werden, wo er starb. Körperverletzung mit Todesfolge lautet die Anklage gegen den Quad-Fahrer aus Mainz, der die Tat im Kern bestätigt und zufügt: "Das tut mir sehr leid. Aber ich kann das nicht mehr rückgängig machen".

    Die unterschiedlichsten Aussagen haben die Zeugen gestern in ihren Schilderungen der Details gemacht. Der eine erinnert sich, dass der Quad-Fahrer mit lauten Motorengeräuschen in den Kreisel gefahren war. Der andere hat das Fahrzeug gar nicht kommen hören. Unklar auch, ob der 55 Jahre alte Passant den Quad-Fahrer anschrie: "Du Arschloch, ich hau Dir eine aufs Maul!" - was den Angeklagten veranlasste, sein Gefährt zu stoppen und abzusteigen. Oder hatte der Passant nur gerufen: "Pass doch auf. Mach´ langsam"? So erzählt das die Frau des Verstorbenen mit tränenerstickter Stimme.

    War der Quad-Fahrer aggressiv auf den Passanten zugegangen? Oder war der Passant der Aggressive, der in Richtung Quad-Fahrer stürmte? Unsicher wird für einen kurzen Moment sogar, ob der Angeklagte kräftig sei. Vorsitzender Richter Rolf Vogel mutmaßt Muskeln unter den dicken Oberarmen. "Das ist Fett", sagt der Angeklagte. "Ich habe 50 Kilo zu viel auf den Rippen".

    Zu den wenigen Fakten gehört, dass dem Verstorbenen bei Entnahme einer Blutprobe 0,96 Promille Alkohol nachgewiesen werden konnten. Zurückgerechnet auf den Zeitpunkt der Auseinandersetzung wären dies zwischen 1,4 und zwei Promille gewesen - was nicht zur Aussage der Ehefrau passt, er habe binnen mehrerer Stunden auf dem Johannisfest in Mainz ein Hefeweizen und drei Weinschorle getrunken.

    Fakt ist auch, dass dem Quad-Fahrer - einem Portugiesen - kein Alkohol nachgewiesen werden konnte, und dass er nach dem Schlag mit seinem Fahrzeug - eine Yamaha Raptor (Raubvogel) - flüchtete.

    Noch am kommenden Donnerstag will die 2. Strafkammer gegen den Portugiesen verhandeln, dann womöglich schon das Urteil verkünden. Bleibt es bei der Anklage, droht dem 29-Jährigen ein Strafmaß zwischen drei und 15 Jahren Haft.
    http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/6146056.htm
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    17.02.09 13:04:51
    Beitrag Nr. 7.568 ()
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    13.02.2009
    Diebstahl im Kaufhaus bringt sechs Monate Haft
    Höchst. Die Aussicht auf ein besseres Leben hatte den Mann aus Litauen vor knapp drei Jahren nach Deutschland gelockt. Nach eigenen Angaben habe ihm ein Fremder auf einer Party ein Arbeitsangebot in Deutschland unterbreitet. Kurzentschlossen hatte sich der damals 20 Jahre alte Schüler auf den Weg gemacht, war am 1. April 2006 am Frankfurter Bahnhof angekommen, wo er schon erwartet wurde. Der ersten Nacht im Hotel folgte am nächsten Tag der erste Arbeitsauftrag: In Sulzbach sollte er eine Tasche entgegennehmen, sie zurück nach Frankfurt bringen.


    Doch soweit kam er nicht. Mit gestohlenen Navigationsgeräten in besagter Tasche wurde er von der Polizei verhaftet und verbrachte zwei Monate in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht Höchst verurteilte ihn im Juni 2006 zu einer Bewährungsstrafe. Doch die hielt ihn im August und September des gleichen Jahres nicht davon ab, im Main-Taunus-Zentrum auf Diebestour zu gehen. Aber auch hier wurde er erwischt.


    In Deutschland ohne festen Wohnsitz überlegte er nicht lange, verließ unverzüglich das Land und ging zurück nach Litauen. Von dort reiste er nach England, dann wieder zurück nach Litauen, noch einmal England, Holland, bis er Ende 2008 wieder nach Deutschland einreiste.


    Was er nicht wusste: Die deutschen Behörden hatten mittlerweile Haftbefehl gegen ihn erlassen. So kam er auch bei seinem nächsten Aufenthalt in Deutschland nicht weit: Festnahme und Untersuchungshaft folgten.


    Zweieinhalb Jahre nach den Diebstählen im Einkaufszentrum musste er sich nun dem Amtsgericht stellen und gab ein umfassendes Geständnis ab. Alles habe sich so zugetragen, wie in der Anklage beschrieben, übersetzte seine Dolmetscherin. Er hoffe aber dennoch auf ein mildes Urteil, um in seine Heimat zurückkehren zu können.


    Doch die Jugendrichterin machte ihm einen Strich durch die Rechnung. In Handschellen war er hereingeführt worden und wurde nach gesprochenem Urteil ebenso wieder abgeführt. Sie hielt ihm zwar sein Geständnis zu Gute und berücksichtigte, dass die Tat lange zurücklag, der Wert des Diebesguts nicht eben hoch war. Dennoch verurteilte sie ihn zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten ohne Bewährung. Sie folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft und gab zur Begründung an: «Nach der Untersuchungshaft sollte man eigentlich kapiert haben, was passiert, wenn man straffällig wird.» ehm
    http://www.fnp.de/tz/print_rmn01.c.5554179.de.htm
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    17.02.09 15:24:34
    Beitrag Nr. 7.569 ()
    Ein feines Früchtchen haben die "Volks"parteien da ins Land gelassen:

    SPIEGEL ONLINE

    17. Februar 2009, 13:05 UhrNACH MORSAL-PROZESS
    Staatsanwaltschaft prüft Vorwurf des sexuellen Missbrauchs
    Der Mörder der 16 Jahre alten Deutsch-Afghanin Morsal ist auch nach seiner Verurteilung weiter im Visier der Hamburger Staatsanwaltschaft. Die Behörde prüft in einem anderen Fall den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs.

    Hamburg - Wegen heimtückischen Mordes an seiner 16-jährigen Schwester Morsal wurde in Hamburg ein 24-jähriger Deutsch-Afghane zu lebenslanger Haft verurteilt. Gegen das Urteil legte die Verteidigung jetzt wie angekündigt Revision ein.

    Die Hamburger Staatsanwaltschaft prüft indes den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs gegen den 24-Jährigen, wie Sprecher Wilhelm Möllers am Dienstag berichtete. Er bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung.

    Morsals Bruder soll im November 2007 gemeinsam mit einem weiteren Verdächtigen eine Frau - sie wurde 1977 in Afghanistan geboren - vergewaltigt haben. Die Staatsanwaltschaft habe im April 2008 Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen aufgenommen, sagte Möllers. Weitere Einzelheiten konnte er zunächst nicht nennen: "Wir haben die Akten nicht im Haus."

    Der Schriftsatz zur Revision des Mord-Urteils sei am Montag beim Landgericht eingegangen, sagte eine Sprecherin. Die Verteidigung muss die Revision erst begründen, wenn das schriftliche Urteil vorliegt.

    Einer der beiden Verteidiger des 24-Jährigen hat unterdessen sein Mandat niedergelegt. Zu den Gründen wollte Rechtsanwalt Thomas Bliwier keine Angaben machen.

    Bis Ende der Woche will die Staatsanwaltschaft zudem prüfen, ob sie gegen den verurteilten Mörder Strafanzeige wegen Beleidigung stellt. Nach dem "Ehrenmord"-Urteil war es zu tumultartigen Szenen im Gericht gekommen. Bevor der Angeklagte aus dem Gerichtssaal geführt wurde, warf er einen Papierstapel in Richtung Staatsanwalt und beschimpfte ihn unter anderem als "Hurensohn".

    Am Montag war bekanntgeworden, dass gegen den Staatsanwalt eine Todesdrohung aufgetaucht ist.

    pad/dpa



    URL:
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,608144,00.html

    Was gibt es da noch zu prüfen?
    Haben die Damen und Herren Juristen nicht die Fernsehbilder gesehen und die volksverhetzenden Parolen gehört?
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    17.02.09 15:26:59
    Beitrag Nr. 7.570 ()
    Attacke vom Hansaplatz aufgeklärt Opfer war durch Scheibe gestoßen worden

    7.2.2009 0:00 Uhr

    Knapp zwei Wochen nach dem Überfall auf einen Fahrgast in der U-Bahn sind gestern drei Täter verhaftet worden. Sie sollen am Sonntag vor zwei Wochen um drei Uhr früh den 30-jährigen Baris K. während der Fahrt provoziert und beleidigt haben. Im U-Bahnhof Hansaplatz sollen sie den Mann durch eine geschlossene Scheibe des Waggons geschleudert haben, so dass Baris K. auf den Bahnsteig fiel. Eine Zeugin, die gerade die Treppen herunterkam, hatte gesehen, wie das Opfer auf den Bahnsteig stürzte und dort noch weiter geschlagen wurde. Obwohl die Frau sofort den Notruf wählte, konnten die Täter entkommen.

    Durch die Aufzeichnung der Videokameras im Bahnhof konnten zwei 18 und 21 Jahre alte Schläger schnell identifiziert werden: Ihre Gesichter waren den Ermittlern des Kommissariats für Jugendgruppengewalt gut bekannt. Beide sind bereits wegen Körperverletzung bei Polizei und Justiz registriert, sie sind jedoch keine Intensivtäter. Ihr Komplize, ein bislang der Justiz nicht bekannter 21-Jähriger, wurde durch Ermittlungen im Umfeld namentlich identifiziert. Gegen alle drei wurden Haftbefehle wegen gefährlicher Körperverletzung erlassen, die gestern früh zeitgleich vollstreckt wurden. Alle drei sitzen jetzt in U-Haft. Sie stammen aus dem Libanon, der Türkei und Portugal, dennoch sollen sie ihr Opfer türkenfeindlich beleidigt haben.

    Wie berichtet, war das Opfer nur leicht verletzt worden. Baris K. erlitt Prellungen und einen Nasenbeinbruch. Das Opfer hatte berichtet, dass es die Männer, die in Begleitung ihrer Freundinnen waren, nur gebeten hatte, die Schuhe von der Bank zu nehmen. Ha

    (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 07.02.2009) http://www.tagesspiegel.de/berlin/art270,2725302

    Na, wenn das reinblütige deutsche "Neonazis" gewesen wären.....
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    17.02.09 15:27:43
    Beitrag Nr. 7.571 ()
    Polizei
    Grabung nach Vermisstem wird am Montag fortgesetzt
    Samstag, 7. Februar 2009 02:43
    Eine Woche lang haben Einsatzkräfte der Polizei und des Technischen Hilfswerkes (THW) auf einem Grundstück im brandenburgischen Schildow (Oberhavel) vergeblich nach der Leiche eines seit zwölf Jahren vermissten Mannes gegraben.
    - Aufgeben wollen sie dennoch nicht. "Die Kollegen des Landeskriminalamtes sind sicher, die Leiche des vermutlich ermordeten Mannes zu finden", sagte Polizeisprecher Guido Busch gestern.
    Seit Montag dieser Woche wurde nach der Leiche gesucht, ohne Ergebnis. Dann ergaben Geo-Radaruntersuchungen einer Spezialfirma aus Potsdam, dass sich an einer anderen Stelle des Grundstücks, wenige Meter neben der ersten Grabungsstelle, in fünf Metern Tiefe etwas befindet, was nach den Umrissen ein menschlicher Körper sein könnte. Auch die neuerlichen Grabungen, die am Freitag bis Mitternacht andauerten, blieben bislang erfolglos. Inzwischen geht die Polizei davon aus, dass sich der Tote nur wenige Meter neben der jüngsten Grabungsstelle befindet. Von Montag an soll daher ein Bagger zum Einsatz kommen, der das bereits entstandene Loch ausdehnt. Zuvor, sagte Polizeisprecher Guido Busch, müssten zum Schutz der in fast sechs Meter Tiefe grabenden Beamten Stützwände eingebaut werden.
    Bei dem Vermissten soll es sich um den vermutlich Silvester 1996 vor der Diskothek "Paparazzi" an der Schlüterstraße in Charlottenburg erschossenen Türken Achmed K. - in Türsteherkreisen auch Achmed, der Bär genannt - handeln. Im Zusammenhang mit Ermittlungen in einem anderen Fall erhielten die Beamten den Tipp, die Leiche sei, in einen Teppich eingewickelt, auf dem Grundstück in Schildow vergraben worden. Der Tippgeber selbst sitzt derzeit in Haft.http://www.morgenpost.de/printarchiv/brandenburg/article1029…
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    17.02.09 15:31:43
    Beitrag Nr. 7.572 ()
    Groß Börnecke

    Getötete Schwangere obduziert
    Nach dem gewaltsamen Tod einer im achten Monat schwangeren Frau aus Groß Börnecke im Salzlandkreis ist die Leiche der 27-Jährigen am Mittwoch obduziert worden.



    Der dringend tatverdächtigen 29-jährige Cengiz KüfteNach Angaben der Staatsanwaltschaft Magdeburg wurde auch der bei der Tat getötete Fötus rechtsmedizinisch untersucht. Die 27-jährige Frau starb demnach aufgrund der Stichverletzungen an inneren Blutungen. Entgegen erster Meldungen starb der Fötus nicht, weil Blut in die Lunge eingetreten war, sondern weil er nach dem Tod der Mutter nicht mehr mit Sauerstoff versorgt wurde.

    Der Ehemann des Opfers, der seit Dienstag mit EU-Haftbefehl gesucht und dem Totschlag vorgeworfen wird, bleibt weiter verschwunden. Seit Mittwochnachmittag sucht die Polizei mit einem Fahndungsfoto nach dem unter Totschlagverdacht stehenden Cengiz Küfte. Der Ehemann des Opfers wurde anfangs noch als Zeuge gesucht. Erst am Montag wurde Haftbefehl gegen ihn erlassen. Seitdem gilt er als Verdächtiger.





    http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/6123275.html
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    17.02.09 15:47:45
    Beitrag Nr. 7.573 ()
    Streiks in Großbritannien
    Gegen die Italiener – und gegen Labour

    Von Johannes Leithäuser, London

    Gordon Brown und sein Wirtschaftsminister Peter Mandelson sind momentan eher hilflos

    03. Februar 2009 Je länger der britische Premierminister Brown seine Regierung durch die Finanz- und Wirtschaftskrise steuert, desto mehr splittert der Lack des „New-Labour“-Vehikels, mit dessen Hilfe sich die Labour Party seit elf Jahren an der Macht hält. Dass Browns finanzpolitische Lehren über knappe staatliche Verschuldung und großzügige Banken-Liberalisierung in der Krise plötzlich ins Gegenteil verkehrt wurden, versetzte der New-Labour-Programmatik einen Stoß, wie ihn sonst bloß Fahrzeugprototypen im Unfall-Labor aushalten müssen.

    Jetzt erzwingen die britischen Gewerkschaften einen zweiten Crash-Test, indem sie durch gezielte Aktionen in der Energiewirtschaft das Freihandelscredo der Labour-Regierung angreifen. Die Proteste, die vor einer Woche in der nordenglischen Ölraffinerie North Killingholme an der Nordsee ihren Ausgang nahmen, haben sich in Fabriken der Ölindustrie bis hinauf nach Schottland und hinunter nach Kent ausgebreitet und sind seit Wochenbeginn auch auf die englische Ostküste übergesprungen: Dort traten mehrere Hundert Beschäftigte der nuklearen Wiederaufarbeitungsanlage in Sellafield in einen wilden, wenn auch auf 24 Stunden befristeten Streik.

    Gastarbeiter sind nicht erwünscht
    Die Streiks an der Ölraffinerie North Kilinghome waren kurz, aber heftig

    Die Streiks an der Ölraffinerie North Kilinghome waren kurz, aber heftig

    Die Karte der Protestaktionen in der Energieindustrie ist zugleich eine Karte hohen Gewerkschaftseinflusses. Der Anlass des Aufruhrs bot ein Neubauvorhaben am Raffinerie-Standort in North Killingholme. Die Inhaberin der Anlage, der Treibstoffproduzent Total, vergab den Auftrag nach einer Ausschreibung an eine italienische Baufirma. Diese hat vor, den Bau mit italienischen Arbeitskräften auszuführen. Achtzig Bauarbeiter aus Italien sind schon eingetroffen, sie sind auf einem Wohnschiff im Hafen von Grimsby untergebracht.

    Die Stammbelegschaft der Killingholmer Raffinerie begann ihre Protestaktionen mit einem Schlagwort, das vor eineinhalb Jahren der – damals gerade ins Amt gekommene – Premierminister Brown im Munde geführt hatte. „Britische Jobs für britische Arbeiter“, hatte Brown auf dem ersten Labour-Jahresparteitag ausgerufen. Damit wollte er sich den Gewerkschaften empfehlen. Denn er hatte auf eben jenem Parteitag deren Einfluss auf Labour-Parteibeschlüsse durch organisatorische Änderungen weiter vermindert.
    Zum Thema

    * Zurück an die Nähmaschinen: Großbritannien und die Krise
    * Sehnsucht nach Greisen
    * Wechselkurs gedrückt: Britischer Haushalt ächzt unter der Bankenrettung
    * Washington und London eilen bedrängten Banken zu Hilfe
    * Britische Regierung bastelt an Konjunkturprogramm

    Jetzt, zu Zeiten der ökonomischen Krise, steigender Arbeitslosenzahlen und – nach einem Zwischenhoch – wieder sinkender Beliebtheitswerte der Regierung, sahen die Funktionäre der mächtigsten britischen Gewerkschaft „Unite“ eine Gelegenheit zur Vergeltung gekommen. Eine Rolle bei der Wahl des Augenblicks werden aber auch interne Querelen der erst kürzlich aus der Fusion von zwei Großgewerkschaften – der größten Industriegewerkschaft Amicus und der Transportarbeitergewerkschaft – geformten „Unite“ gespielt haben.

    Die Labour-Führung wurde von der Aktion der Energiearbeiter jedenfalls zielsicher getroffen: Sowohl der Premierminister als auch sein Wirtschaftsminister Mandelson weilten tagelang auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Von dort gaben sie widersprüchliche und unklare Stellungnahmen ab: Brown verurteilte die wilden Streiks zuerst scharf, äußerte dann aber Verständnis für die „Befürchtungen der Arbeitnehmer“. Mandelson gab sich erst verständnisvoll, später unnachgiebig: Eine Änderung der EU-Freizügigkeitsregeln für Arbeitskräfte komme keinesfalls in Frage.

    Die Italiener nehmen es mit Galgenhumor

    Zu Hause in London blieb das Feld unterdessen dem Gesundheitsminister Johnson überlassen. Der war selbst einstmals Gewerkschaftsfunktionär und kündigte jetzt prompt britische EU-Initiativen an, um die Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofs gesetzlich zu korrigieren, der jüngst zu freundlich im Sinne ausländischer Firmen geurteilt habe. Am Dienstag stellten Hinterbänkler des linken Labour-Flügels einen Unterhaus-Antrag vor, in dem verlangt wird, bei neuen britischen Kraftwerksbauten sei eine angemessene Beteiligung britischer Arbeitskräfte sicherzustellen.

    Unterdessen halten die Protestierer ihre Forderungen weiter im Ungefähren – abgesehen von der Verwendung des Brown-Slogans, dass britische Jobs an Briten zu vergeben hätten. Damit fehlt der Regierung ein Ansatzpunkt, um auf detaillierte Gewerkschaftsforderungen einzugehen oder sie abzuweisen. Stattdessen versucht die Regierung, die Gewerkschaftsaktivisten fremdenfeindlicher Bestrebungen zu verdächtigen; schließlich hat sich die Partei der britischen Nationalisten sofort an die Protestkampagne angehängt. In Stellungnahmen der Regierung hagelt es Belehrungen wie jene, dass zwar 1,5 Millionen ausländischer Arbeitskräfte in Großbritannien tätig seien, dass aber schätzungsweise ebenso viele Briten im Ausland arbeiteten.

    Einer der italienischen Arbeiter im Hafen von Grimsby wurde – im Blick auf seine streikenden britischen Kollegen – mit der Bemerkung vernommen: „Wenn die uns hier nach Hause schicken, dann verlangen wir auch Fabio Capello zurück.“ Und dieser Italiener ist immerhin der Trainer der englischen Fußballnationalmannschaft.



    Text: F.A.Z.
    Bildmaterial: AP, REUTERShttp://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc…
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    17.02.09 19:35:08
    Beitrag Nr. 7.574 ()
    Gericht
    In den Bauch gestochen
    Erstellt 17.02.09, 13:50h

    Im vergangenen Sommer sollen drei Männer bei einem Streit in Weiden ihre Kontrahenten lebensgefährlich verletzt haben. Der Hauptangeklagte muss sich wegen versuchten Totschlags verantworten.

    Die mutmaßlichen Täter müssen sich vor Gericht verantworten. (Bild. ddp)

    Die mutmaßlichen Täter müssen sich vor Gericht verantworten. (Bild. ddp)Innenstadt - Der eine sitzt seit gut einem halben Jahr in Köln in Untersuchungshaft, die beiden anderen sind auf freiem Fuß und wohnen in Berlin beziehungsweise der Stadt Brandenburg. Am Dienstag trafen sie sich in Saal 210 des Kölner Landgerichts wieder: Haki H. (39), Flijorim K. (45) und Bajram I. (35). Alle stammen vom Balkan und sind der gemeinschaftlichen Körperverletzung angeklagt. Haki H., der als Haupttäter gilt, muss sich vor der 11. Großen Strafkammer zusätzlich wegen versuchten Totschlags und fahrlässiger Körperverletzung verantworten.

    Zum Auftakt des Prozesses, für den fünf Sitzungstage vorgesehen sind und der am kommenden Freitag fortgesetzt werden soll, blieb es bei der Aufnahme der persönlichen Angaben, der Klärung von Formalien und der Verlesung der Anklageschrift. Laut Staatsanwältin Margarete Heyman machten sich die drei Männer gemeinsam am 25. Juli vergangenen Jahres strafbar, als sie gegen 21 Uhr in Weiden an einem handgreiflichen Streit beteiligt waren. Alle sollen vor auf den Geschädigten D. immer wieder mit Fäusten eingeschlagen haben. Dann habe Haki H. ein Messer gezogen und den Kontrahenten zunächst in den Bauch und dann in den Arm gestochen; er habe den Tod seines Gegners „zumindest billigend in Kauf genommen“, heißt es in der Anklageschrift. Verletzt wurde auch ein Zeuge, der zur Hilfe eilte: Als er einen Stich abwehren wollte, soll der mutmaßliche Haupttäter ihm die die Hand durchstochen haben.

    Beide Opfer mussten im Krankenhaus behandelt werden. D., den Haki H. unterhalb des Bauchnabels getroffen hatte, war der Dünndarm mehrfach durchtrennt worden; nur durch eine Notoperation konnte er gerettet werden. Auch der andere Mann wurde operiert. (cs)

    http://www.ksta.de/html/artikel/1233584056826.shtml
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    17.02.09 19:44:34
    Beitrag Nr. 7.575 ()
    Mindestens 265 Kilogramm Heroin illegal in die Niederlande verkauft
    Schlag gegen international tätige Drogenbande


    Schlag gegen international tätige Drogenbande ©ddp


    (PR-inside.com 17.02.2009 14:34:04) - Mit einer länderübergreifenden Polizeiaktion haben Fahnder am Dienstag drei mit Haftbefehl gesuchte mutmaßliche Rauschgifthändler festgenommen. Die türkischen Männer sollen im Jahr 2007 mindestens 265 Kilogramm Heroin illegal in die Niederlande verkauft haben, wie die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das hessische Landeskriminalamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilten.

    Wiesbaden (ddp-hes). Mit einer länderübergreifenden Polizeiaktion haben Fahnder am Dienstag drei mit Haftbefehl gesuchte mutmaßliche Rauschgifthändler festgenommen. Die türkischen Männer sollen im Jahr 2007 mindestens 265 Kilogramm Heroin illegal in die Niederlande verkauft haben, wie die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das hessische Landeskriminalamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilten. Damals konnten jedoch nur die Abnehmer in Den Haag verhaftet und das Rauschgift sichergestellt werden.
    Die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit Europol, der niederländischen, der türkischen und der rumänischen Polizei führten die Beamten nun zu einem 35-Jährigen aus Nürnberg, einem 37-Jährigen aus Rüsselsheim und einem 41-Jährigen aus Rumänien. Dort wurden die drei Männer am Dienstag auch festgenommen, weiteres Beweismaterial wurde sichergestellt. (ddp)
    http://www.pr-inside.com/de/schlag-gegen-international-taeti…
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    17.02.09 20:07:37
    Beitrag Nr. 7.576 ()
    11.02.2009 | 17:37 Uhr
    POL-F: 090211 - 0183 Frankfurt-Fechenheim: Festnahme nach Messerstecherei

    Frankfurt (ots) - Wegen einer von Anwohnern gemeldeten lautstarken Auseinandersetzung mussten heute, gegen 08.00 Uhr, Beamte des 7. Reviers in die Ankergasse ausrücken. Vor Ort trafen die Beamten eine Frau (29) und einen Mann (34) an, der offenbar leicht verletzt war. Beide waren reichlich alkoholisiert. Sie wurden zur Klärung des Sachverhaltes zunächst mit auf das Revier genommen.

    Im Rahmen einer Befragung kristallisierte sich dann heraus, dass es offenbar vorher, etwa gegen 07.00 Uhr, in einer Wohnung in Alt Fechenheim 49, zu einer Auseinandersetzung mit einem weiteren Landsmann (Bulgaren) gekommen war. Daraufhin wurde die besagte Wohnung aufgesucht. Unter mehreren Personen befand sich ein durch Messerstiche in den Oberkörper schwer verletzter 49 Jahre alter Mann. Er wurde sofort in eine Klinik verbracht. Die Verletzungen sind dem ersten Anschein nach nicht lebensbedrohlich.

    Eine weitere Person (48) war ebenfalls durch Messerstiche verletzt worden. Er begab sich später in ambulante Behandlung.

    Nach ersten Vernehmungen scheint sich der Streit zwischen dem 34-Jährigen und dem 49-Jährigen wegen der 29 Jahre alten Frau entzündet zu haben. Der ebenfalls verletzte 48-Jährige hatte wohl noch versucht, schlichtend einzugreifen.

    Dem 34-Jährigen wurde die vorläufige Festnahme erklärt; er wird im Laufe des morgigen Tages dem Haftrichter vorgeführt.

    Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Kommissariat 11, Telefon 069-75551108 oder dem Kriminaldauerdienst, Telefon 069-75553111 in Verbindung zu setzen.

    Die Ermittlungen dauern an. (Manfred Vonhausen, 069-75582113)

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    17.02.2009 | 13:42 Uhr
    POL-F: 090217 - 0209 Unterliederbach/Höchst: Brände an Kirchen aufgeklärt

    Frankfurt (ots) - Die seit dem vergangenen Jahr immer wieder an den Außenwänden von Kirchen festgestellten Brände in den Stadtteilen Höchst und Unterliederbach sind aufgeklärt.

    Gestern Abend gegen 20.55 Uhr gelang es im Rahmen von gezielten Überwachungsmaßnahmen an den Gotteshäusern zwei Personen auf frischer Tat vorläufig festzunehmen. Beamte des Sonderkommandos Süd hatten zuvor beobachtet, wie ein 33-jähriger Mann und eine 30-jährige Frau sich der evangelischen Kirchengemeinde in der Liederbacher Straße näherten. Beide stellten an der Kirchenwand zwei Pakete mit Kerzen ab und entzündeten sie. Die eingesetzten Beamten konnten das Feuer sofort wieder löschen.

    Bei den beiden Personen handelt es sich um Brasilianer, die einen in ihrem Heimatland üblichen Brauch gefolgt sind. So gaben sie an, dass sie sehr religiös sind und die Kerzen für ihre Mutter entzünden wollen, die sehr krank ist. Beide sind auch im Hinblick auf die vorausgegangen 14 Fälle geständig. Weiter gaben sie an, dass sie keinesfalls irgendwelchen Schaden anrichten wollen.

    Sie wurden nach ihren Vernehmungen und erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen.

    (André Sturmeit, Telefon 069 - 755 82112)

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    13.02.2009 | 12:11 Uhr
    POL-F: 090213 - 0191 Innenstadt: Festnahme nach räuberischem Diebstahl

    Frankfurt (ots) - Wegen einer gemeldeten Auseinandersetzung und dem Diebstahl von drei Handys mussten gestern, gegen 19.15 Uhr, Beamte des 1. Reviers in die Große Friedberger Straße ausrücken. Obwohl der Täter (23) beim Anblick der Streife sofort die Flucht ergriff, konnte er noch in unmittelbarer Nähe des Tatortes - gegen seinen erbitterten Widerstand - festgenommen werden. Für die eigentliche Festnahme mussten die Beamten noch Verstärkung herbeiholen, weil sich etwa 30 Personen in bedrohlicher Art und Weise am Festnahmeort verhielten und verbal die Freilassung des Diebes forderten.

    Der hinreichend bekannte 23-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die entwendeten Handys befinden sich wieder bei ihrem rechtmäßigen Besitzer.

    (Manfred Vonhausen/-82113)

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    12.02.2009 | 12:26 Uhr
    POL-F: 090212 - 0184 Flughafen: Widerstand gegen Polizeibeamte

    Frankfurt (ots) - Am 11.02.2009, gegen 21.00 Uhr kam ein 45-Jähriger schwedischer Seemann mit einem Flug aus Kroatien am Frankfurter Flughafen an, um weiter nach Göteborg zu reisen.

    Da er ausgiebig Alkohol konsumiert hatte, fand er sich am falschen Abfluggate ein und begann hier Bedienstete zu beleidigen. Durch eine Streife der Bundespolizei wurde er zunächst zu seinem Abfluggate geführt. Hier wurde ihm eröffnet, dass er wegen zu starker Alkoholisierung vorerst nicht das Flugzeug betreten darf, worauf er die Mitarbeiter der Fluggesellschaft und die Polizeibeamten verbal beleidigte. Als man ihn zu einer nahegelegenen Sitzgruppe führte, schlug er auf die Beamten ein. Ihm wurden nun Handschellen angelegt und auf die Sitzgruppe gesetzt. Dort ließ er sich von der Bank fallen und stürzte auf den Boden. Er zog sich dabei eine leichte Verletzung am Kopf zu. Von Polizeibeamten des 19. Reviers wurde er dann mit zur Wache genommen. Während des Transportes mit einem Streifenwagen zum Revier trat er einen Beamten und verletzte ihn am Kopf. Er musste nun auch an den Füßen fixiert werden. Der Beschuldigte trat nun so stark um sich, dass er noch zwei weitere Beamte verletzte. Bei dem 45-Jährigen wurde eine Blutentnahme angeordnet. Nach Vorstellung bei einem Arzt wurde er bis zu seiner Ausnüchterung in Verwahrung genommen.

    Gegen den Mann wird eine Anzeige vorgelegt. (Franz Winkler, Telefon 069 - 755 82114)


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    17.02.09 20:24:58
    Beitrag Nr. 7.577 ()
    10.02.2009 | 15:07 Uhr
    POL-F: 090210 - 0176 Höchst: Abschied vom ehemaligen Arbeitgeber selbst mit rund 222.000 Euro versüßt

    Frankfurt (ots) - Ein mit einem Zeitvertrag angestellter Konsulatsmitarbeiter hat sich nach bisherigen Ermittlungen seinen Abschied zum Ende Januar 2009 mit rund 222.000 Euro selbst versüßt. So hat der ehemalige Mitarbeiter, ein 41-jähriger Marokkaner, während seiner Tätigkeit in der Buchhaltung des Hauses mit mehreren gefälschten Überweisungen auf ein fingiertes Konto insgesamt rund 222.000 Euro erschlichen.

    Auf der Bank, bei der die hohen Geldbeträge eingingen, fielen die Vorgänge auf. Eine entsprechende schriftliche Anfrage zur Überprüfung beim Konsulat hat der Mitarbeiter vermutlich abgefangen.

    Die Gelder hat der mutmaßliche Betrüger zunächst mit kleineren Beträgen von dem Konto bar abgehoben. Als dies offenbar keine Probleme bereitete, trat er zu seinem letzten und größten Coup an. In einer großen Bankfiliale ließ er sich den enormen Betrag von 183.000 Euro in bar auszahlen und verschwand anschließend sofort.

    Bei der Durchsuchung seines alten Arbeitsplatzes konnten weitere vorbereitete Überweisungen in Höhe von 1,38 Millionen Euro festgestellt werden. Diese waren allerdings noch nicht ausgeführt.

    Die internationale Fahndung nach dem flüchtigen Marokkaner ist eingeleitet.

    (André Sturmeit, Telefon 069 - 755 82112)


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    31.01.2009 | 14:04 Uhr
    POL-F: 090131 - 0122 Frankfurt-Sachsenhausen: Raubstraftat

    Frankfurt (ots) - Am Freitag, den 30. Januar 2009 erschien ein 51-Jähriger aus der Nähe von München beim 1. Polizeirevier und gab an, beraubt worden zu sein. Gemäß seinen Angaben befand er sich am gleichen Tage gegen 21.00 Uhr in der Elisabethenstraße, wo sich plötzlich zwei junge Frauen vor ihm aufbauten und ihn fragten, ob er mit ihnen boxen wolle.

    Obwohl er dies verneinte, schlugen und traten die beiden auf ihn ein. Als er sich dagegen zur Wehr setzte, erschien plötzlich ein Mann und fing an zu schlichten, indem er sich zwischen die Parteien stellte. Die beiden Mädchen flüchteten und auch der "Schlichter" verließ den Tatort. Später stellte der 51-Jährige dann fest, dass 10 EUR Bargeld sowie sein Handy fehlten. Beides trug er in seiner Jackentasche.

    Täterbeschreibung:

    Beide Täterinnen waren etwa 18 Jahre alt und ca. 165 cm groß. Bekleidet mit Jeans, engem Oberteil, dunklen Jacken und flachen Schuhen. Eine der beiden trug ein Tattoo auf dem Steiß. Bei beiden soll es sich um Türkinnen gehandelt haben. (Manfred Füllhardt, 069-75582116)

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    06.02.2009 | 10:58 Uhr
    POL-F: 090206 - 0149 Frankfurt-Innenstadt: Nachbar nach Einbruch in die Tiefe gestürzt

    Frankfurt (ots) - Ein mutmaßlicher Einbrecher ist in der vergangenen Nacht gegen 00.20 Uhr bei seiner Flucht in die Tiefe gestürzt. Bei dem Einbrecher handelt es sich um einen 35-jährigen Türken, der zuvor in eine Nachbarwohnung im eigenen Wohnhaus eingebrochen war und einen Fernseher gestohlen hatte.

    Die betroffenen Nachbarn waren kurz nach Mitternacht heimgekehrt und bemerkten den Einbruch durch ihre Wohnungstür. Den 35-Jährigen hatten sie vorher noch im Treppenhaus gesehen, als er schnell in seiner im zweiten Obergeschoss liegenden Wohnung verschwand und die Tür absperrte. In ihrer Wohnung stellten sie den fehlenden Fernseher fest und verständigten die Polizei.

    Fast zeitgleich meldete ein anderer Zeuge beim Polizeinotruf, das im Hinterhof eine Person am Regenrohr hing und dann etwa acht Meter in die Tiefe stürzte. Wie sich herausstellte handelte es sich um den mutmaßlichen Einbrecher. In seiner Wohnung entdeckten die Beamten den gestohlenen Fernseher. Außerdem fanden sich weitere Gegenstände, die bei einem anderen Einbruch vor einigen Wochen gestohlen worden waren.

    Der abgestürzte Mann wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. (André Sturmeit, 069-75582112)

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    08.02.2009 | 13:04 Uhr
    POL-F: 090208 - 0159 Frankfurt-Innenstadt: Diebstahl

    Frankfurt (ots) - Ein zunächst Unbekannter betrat am Samstag, den 7. Februar 2009, gegen 13.05 Uhr, ein Juweliergeschäft in der Zeil Von der 48-jährigen Verkäuferin ließ er sich mehrere Goldketten zeigen. Plötzlich griff er sich eines der Stücke und rannte aus dem Laden. Die Verkäuferin lief ihm hinterher und rief lautstark um Hilfe.

    Von einem dort befindlichen Polizeibeamten in Zivil und einer Streife des 1. Polizeirevieres konnte der Mann schließlich in der Hasengasse festgenommen werden. Bei ihm handelt es sich um einen 27-jährigen polnischen Touristen.

    Die fragliche Kette konnte zunächst nicht vorgefunden werden. Erst bei einer genaueren Durchsuchung der Person im Zellentrakt des Revieres konnte das Versteck der Kette ausfindig gemacht werden. Der 27-Jährige hatte es während der Flucht verstanden, die Kette zwischen die Pobacken zu bugsieren. (Manfred Füllhardt, 069-75582116)

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    06.02.2009 | 11:06 Uhr
    POL-F: 090206 - 0152 Frankfurt/Nieder-Eschbach: Kontoeröffnungsbetrüger festgenommen

    Frankfurt (ots) - Am vergangenen Mittwochvormittag wurde ein Detektiv in einem Baumarkt in der Züricher Straße auf drei Männer aufmerksam, die beim Bezahlvorgang an der Kasse offenbar Schwierigkeiten hatten. Zwei der drei vorgelegten Debitkarten wurden vom System als "gesperrt" abgelehnt. Der geplante Kauf von Waren im Wert von 1.300 EUR war deshalb nicht möglich. Eine dritte Karte jedoch akzeptierte das System und Waren im Wert von 1.000 EUR konnten den Besitzer wechseln.

    Dem Detektiv gelang es noch, zwei der Männer bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten, der Dritte konnte mit seinem Einkauf das Weite suchen.

    Wie sich später herausstellte, hatten die beiden Festgenommenen (35 und 36 Jahre alt), die hier über keinen festen Wohnsitz verfügen, die vorgelegten Karten auf betrügerische Art von Kreditinstituten erhalten und waren damit auf Einkaufstour gegangen.

    Der flüchtige dritte Mann konnte zwischenzeitlich identifiziert werden. Auch er ist hier ohne festen Wohnsitz. Nach ihm (26) wird gefahndet.

    Die Ermittlungen zur genauen Schadenshöhe dauern an. Warum und wie das aus Rumänien stammende Trio von den Geldinstituten mit Debitkarten ausgestattet wurde, bleibt vorerst deren Geheimnis. (Manfred Vonhausen/-82113)

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    09.02.2009 | 12:19 Uhr
    POL-F: 090209 - 0166 Bornheim: Was dabei herauskommt, wenn man "Befehle" blind befolgt!

    Frankfurt (ots) - Eine Begegnung der "dritten Art" hatte in der Nacht zum vergangenen Samstag ein 25 Jahre alter Wohnungsinhaber in Bornheim.

    Als er weit nach Mitternacht nach Hause kam, fand er seinen Nachbarn (22) in seiner Wohnung an seinem Schreibtisch vor dem PC sitzend vor. Dieser Umstand für sich war für den Wohnungsinhaber schon erschreckend genug. Gleichwohl kam es noch schlimmer. Als er sich nämlich fragte, wie denn sein Nachbar überhaupt in die Wohnung gekommen war, verschlug es ihm vollends die Sprache.

    Der liebe Nachbar hatte nämlich mit schwerem Gerät (Bohrhammer etc.) ein Loch in die Trennwand zwischen seiner und der Nachbarwohnung gestemmt und war durchgeklettert.

    Der alarmierten Streife des 5. Reviers erklärte der 22-Jährige auf Nachfrage, dass er seit geraumer Zeit Stimmen aus dem "Off" höre, die ihm gewisse Aufträge erteilen. Unter anderem erhielt er kürzlich von der Stimme den Befehl, in die nachbarliche Wohnung einzudringen um dem PC des Wohnungsinhabers nahe zu sein. Diesen Befehl habe er - wie man unschwer erkennen konnte - auch ausgeführt.

    Um den jungen Mann an der unkritischen Ausführung möglicher weiterer "Befehle" zu hindern, wurde er vorübergehend in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

    Warum offenbar keiner aus dem Mehrfamilienhaus etwas von dem Mauerdurchbruch bemerkt hatte bedarf noch weiterer Ermittlungen.

    (Manfred Vonhausen, Telefon 069 - 755 82113)

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    Ich höre auch manchmal "Stimmen", und zwar immer dann,
    wenn ich einen solchen Polizeibericht lese,
    und sie sagen mir,
    daß es sich bei den ethnoneutral beschriebenen Tätern um Südfrüchtchen oder einen Ostimport handelt.


    06.02.2009 | 11:42 Uhr
    POL-F: 090206 - 0153 Frankfurt-Hauptbahnhof: Mann aus Fulda wird von acht Personen beraubt

    Frankfurt (ots) - Am Donnerstag gegen 05.15 Uhr wurde ein 22-Jähriger aus Fulda am Hauptbahnhof Opfer eines schweren Raubes.

    Zusammen mit einem männlichen Begleiter war der junge Mann von einer ungefähr achtköpfigen Personengruppe angesprochen worden. Da das Opfer zu diesem Zeitpunkt gerade mit seinem Handy am Telefonieren war, konnte eine der acht Personen dem Geschädigten sein Handy entreißen.

    Im weiteren Verlauf verlangten die Täter immer höhere Bargeldbeträge von dem Geschädigten, damit er sein Handy zurückerhalte. Um die Forderungen erfüllen zu können, ging der Geschädigte begleitet von drei Tätern zu einem nahegelegenen Geldautomat. Nachdem er seine Geheimzahl eingegeben hatte, wurde der 22 Jährige zur Seite gestoßen und mit einem Messer bedroht. Die Täter haben dann einen unbekannten Geldbetrag zur Auszahlung angewiesen und sind nach Erhalt des Geldes nebst dem Handy des Geschädigten geflüchtet.

    Der Wortführer der Tätergruppe wird als ca. 22-25 Jahre alter Südländer beschrieben. Er soll ca. 180 cm groß gewesen sein, seine Haare müssten kurz und schwarz gewesen sein, er soll einen Kinnbart gehabt haben. Zur Tatzeit trug er wahrscheinlich eine schwarze enge Hose und eine schwarze Stoffjacke. Die restlichen Täter können nur vage, als männlich, ca. 18 - 25 Jahre alt und südländisch, beschrieben werden.

    Zeugen, die die Tat am Hauptbahnhof beobachtet haben, werden gebeten, sich entweder mit dem Kriminaldauerdienst unter 069-75553111 oder mit dem Kommissariat 14 unter 069-75551408 in Verbindung zu setzen.

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    05.02.2009 | 14:18 Uhr
    POL-F: 090205 - 0147 Ginnheim: Besuch der Oper endet mit Straßenraub

    Frankfurt (ots) - Die zwei 41 und 43 Jahre alten Frankfurterinnen waren nach dem Besuch der Oper gegen 23:25 Uhr auf dem Heimweg nach Ginnheim. Von der U- Bahnstation " Am Lindenbaum" liefen die beiden Frauen in die Heylstrasse, als die 41 Jährige von hinten ergriffen wurde. Ihr wurde ein Messer an den Hals gesetzt und der Täter forderte in englischer Sprache die Herausgabe von Wertgegenständen. Auch die Begleiterin wurde durch den Täter aufgefordert ihre Wertgegenstände zu übergeben, bevor der Täter über die Kleinschmittstrasse in Richtung Eschersheimer Landstrasse flüchtete.

    Beide Frauen händigten dem Täter jeweils ihre Mobiltelefone und insgesamt ca. 400,- Bargeld aus.

    Der Täter wurde beschrieben als ca. 20 Jahre alt, ca. 180 bis 185 cm groß und mit schlanker bis sportlicher Figur. Er trug bei Tatausführung eine dunkle Jacke mit Fellbesatz. Auffallend war der dunkle Hautteint und die englische Wortwahl.

    Zeugen, die die Tat gesehen haben, werden gebeten sich mit dem Kriminaldauerdienst unter 069/ 755- 53111 oder dem Kommissariat 14 unter 069/ 755- 51408 in Verbindung zu setzen.

    ( Alexander Löhr, 069/ 755-82117)

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    05.02.2009 | 11:56 Uhr
    POL-F: 090205 - 0144 Sachsenhausen: Senior in Altenwohnanlage überfallen

    Frankfurt (ots) - Opfer eines dreisten Raubes wurde gestern, kurz vor 09.00 Uhr, ein 72 Jahre alter Mann. Um diese Zeit klingelte es an seiner Wohnungstür in einer Altenwohnanlage in der Mörfelder Landstraße. Auf seine Frage, wer denn um Einlass bitte, antwortete eine männliche Stimme, dass ein Einschreiben abgegeben werden solle. Als der 72-Jährige daraufhin die Tür öffnete, wurde er sofort von einem der beiden Täter mit einem Faustschlag ins Gesicht niedergestreckt und anschließend mit Klebeband gefesselt und geknebelt. Nachdem die beiden Täter die Wohnung durchsucht hatten, verließen sie diese wieder. Ob und gegebenenfalls was sie als Beute mitnahmen ist noch nicht bekannt. Ihr hilfloses Opfer ließen sie gefesselt am Boden liegend zurück. Glücklicherweise gelang es diesem jedoch, sich über ein Notruftelefon bemerkbar zu machen. Er wurde sofort wegen vermuteter Herzprobleme in eine Klinik verbracht.

    Von den beiden etwa 170 cm großen und mit einer schwarzen Sturmhaube maskierten Männern fehlt jede Spur.

    Die Ermittlungen dauern an.

    Hinweise nimmt das Kommissariat 12 unter der Nummer 069/755-51200 oder der Kriminaldauerdienst, Tel. 069/755-53111 entgegen.

    (Manfred Vonhausen/-82113)

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    04.02.2009 | 12:53 Uhr
    POL-F: 090204 - 0141 Nordend: 14-jährige Nachwuchsräuber überfallen 92-Jährige

    Frankfurt (ots) - Gestern Abend, gegen 18.30 Uhr, lauerte eine Gruppe von vier 14-Jährigen einer 92-jährigen Seniorin vor dem Tengelmannmarkt in der Hallgartenstraße auf um diese zu überfallen. Zunächst folgten sie der alten Frau in gebührendem Abstand. Dann, im Kreuzungsbereich der Hallgartenstraße / Martin-Luther-Straße, rannte einer aus dem Quartett los, entriss der laut um Hilfe rufenden Frau die Einkaufstasche und flüchtete. Glücklicherweise wurde die Tat von einigen aufmerksamen Passanten beobachtet, die sich sofort an die Verfolgung des Flüchtenden machten und diesen auch stellen konnten. Anschließend wurde er der zwischenzeitlich verständigten Polizei übergeben.

    Den Beamten gelang es wenig später die anderen drei Jugendlichen im Günthersburgpark aufzuspüren und vorübergehend festzunehmen.

    Alle vier Festgenommen waren geständig und wurden nach einer Vernehmung ihren verdutzten Eltern übergeben.

    (Manfred Vonhausen, Telefon 069 - 755 82113)


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    04.02.2009 | 12:45 Uhr
    POL-F: 090204 - 0140 Frankfurt: Straßenräuber auf Raubzug durch den Frankfurter Norden

    Frankfurt (ots) - Einen regelrechten Raubzug durch die Stadtteile Bornheim, Bergen-Enkheim und Preungesheim mit mehreren Überfällen auf Jugendliche veranstaltete gestern eine Gruppe bislang unbekannter junger Männer.

    Zum Auftakt sprachen sie gegen 12.45 Uhr in der Wöllstädter Straße einen 14-jährigen Schüler an, bedrohten ihn und nahmen ihm schließlich 6.- Euro Bargeld sowie einen MP 3 Player weg.

    Etwa eine Stunde später umringte die Gruppe zwei 14-jährige Schüler, die ihre Pause in der Nähe eines Tengelmannmarktes in der Dahlmannstraße verbrachten. Die beiden Schüler wurden ebenfalls bedroht und durchsucht. Einem wurde dabei ein MP 3 Player, dem anderen ein Handy abgenommen. Die Gruppe flüchtete anschließend in Richtung Parlamentsplatz und von dort aus weiter mit der U 7 in Richtung Bergen-Enkheim.

    In der Röntgenstraße schließlich wurden kurz vor 15.00 Uhr zwei Jugendliche (17 Jahre alt) von der Gruppe angehalten und zunächst nach Zigaretten und der Uhrzeit befragt. Kurz darauf drohte einer der Täter mit einem etwa 20 cm langen Messer während ein weiterer die 17-Jährigen durchsuchte. Mit einem Handy und einer Schachtel Zigaretten als Beute suchten die Räuber anschließend das Weite und fuhren wieder mit der U 7 in Richtung Innenstadt.

    Kurz nach 16.00 Uhr traf vermutlich wieder die gleiche Gruppierung auf einen 16-jährigen Jugendlichen, der gerade die U 5 an der Endhaltestelle in Preungesheim besteigen wollte. Sie hielten ihn fest und durchsuchten ihn nach Wertgegenständen. Diesmal konnten sie mit 230.- Euro, einem Handy, einem MP 3 Player, Zigaretten samt Feuerzeug und einer DB-Dauerfahrkarte größere Beute machen. Bevor sie ihr Opfer verließen, drohten sie ihm noch mit den Worten: "Wir sind Frankfurter Berg, wenn du Faxen machst, stech ich dich ab oder schlag dich tot!"

    Aufgrund der übereinstimmenden Personenbeschreibungen der Opfer und der Tatbegehungsweise geht das ermittelnde Fachkommissariat von einer Tätergruppierung (fünf junge Männer) aus, welche die geschilderten Straftaten verübt hat.

    Sie werden als 16 - 18 Jahre alt, etwa 175 cm groß, schlank und dunkelhäutig beschrieben.

    Fahndungsmaßnahmen verliefen zunächst ergebnislos. Die Ermittlungen dauern an.

    (Manfred Vonhausen, Telefon 069 - 755 82113)


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    02.02.2009 | 12:27 Uhr
    BPOL-F: 24-Jähriger rastet bei Personalienfeststellung aus

    Darmstadt-Reinheim (ots) - Am Sonntag, gegen 16.50 Uhr, wurde ein 24-jähriger Mann durch einen Beamten der Bundespolizei bei der unerlaubten Gleisüberschreitung am Bahnhof Reinheim/Odenwald beobachtet. Beide Personen stiegen in den Zug in Richtung Darmstadt ein. Der Beamte, welcher sich allein auf dem Weg zum Dienst befand, erklärte dem 24-Jährigen im Zug sein Fehlverhalten und wollte die Personalien feststellen.

    Hierauf reagierte der Betroffene verbal aggressiv und titulierte den Bundespolizisten unter anderem als "NAZI-Schwein". Dabei legte er sich auf den Boden und schrie lautstark.

    Mit Unterstützung einer Streife der Landespolizei konnte die Identität des Mannes festgestellt werden. Da er zudem über keine gültige Fahrkarte verfügte, bekam er neben der Ordnungswidrigkeitenanzeige und der Beleidigung auch noch eine Anzeige aufgrund der Leistungserschleichung.


    Rückfragen bitte an:

    Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main
    Polizeikommissar Sven Gellert
    Telefon: 069-3400 6900
    E-Mail: bpoli.frankfm@polizei.bund.de
    http://www.bundespolizei.de
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/63987/1345477/bu…

    Man darf gespannt sein,
    was passiert, wenn zur Abwechslung mal ein "NAZI-Schwein"
    ausrastet...
    Avatar
    17.02.09 21:13:51
    Beitrag Nr. 7.578 ()
    Logo der Berliner Morgenpost
    http://www.morgenpost.de/berlin/article1035346/Raetsel_um_wi…

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    Kriminalität
    Rätsel um wilde Schießerei in Gesundbrunnen
    Montag, 16. Februar 2009 15:15 - Von Hans H. Nibbrig und Steffen Pletl
    Ein 35-Jähriger ist in Gesundbrunnen durch mehrere Schüsse verletzt worden. Zivilpolizisten nahmen den mutmaßlichen Schützen fest. Die Hintergründe der gewalttätigen Auseinandersetzung sind noch unklar. Am Tatort kursierten Gerüchte über Kämpfe rivalisierender Gruppen aus dem Drogenmilieu.
    Schießerei in Wedding
    Foto: Steffen Pletl
    Tatort Exzerzierstraße: Polizisten sichern Spuren, auf der Fahrbahn liegen Patronenhülsen
    Es war am Sonnabend gegen 21 Uhr, als plötzlich Schüsse die Bewohner der Exerzierstraße in Gesundbrunnen aufschreckten. Anwohner sahen unmittelbar danach, wie ein Mann mitten auf der Straße zusammenbrach. Kurz darauf waren auch schon Zivilbeamte der zuständigen Polizeidirektion 3, die sich zufällig in der Nähe aufhielten, zur Stelle. Während sich einer um den Verletzten kümmerte, bemerkten seine Kollegen einen weiteren Mann, der gerade mit einer Waffe in der Hand die Straße überquerte, und nahmen ihn fest.
    Das 35 Jahre alte Opfer wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr besteht nach Angaben eines Polizeisprechers nicht. Der mutmaßliche Schütze, ein 20-Jähriger, wurde der Kripo übergeben. Inzwischen ermittelt eine Mordkommission des Landeskriminalamtes (LKA) und rätselt über die Hintergründe des Weddinger Falls. Beide Männer sollen nach Information von Morgenpost Online Slowenen sein. Die Polizei teilte zunächst nur mit, es handele sich bei den an der Auseinandersetzung Beteiligten um Südosteuropäer.
    Die Polizisten stehen vor schwierigen Ermittlungen. Der Verdächtige schweigt, das Opfer ebenso. Auch die Auskunftsbereitschaft von Anwohnern, die bislang als mögliche Zeugen befragt wurden, hält sich in sehr engen Grenzen, zumindest gegenüber den Ermittlern, hieß es aus Polizeikreisen. So bleibt den Ermittlern vorerst nichts anderes übrig, als jeden denkbaren Hintergrund zu überprüfen. Die Bandbreite reiche von persönlichen Streitigkeiten, die außer Kontrolle gerieten, bis hin zu Revierkämpfen im kriminellen Milieu, hieß es dazu. „Wir ermitteln mal wieder in alle Richtungen“, beschrieb ein Beamter gestern das Problem.
    Gerüchte um Drogenhandel
    Während die Polizei sich zu Details ihrer Ermittlungen bedeckt hielt, kursierten am Tatort gestern die Gerüchte. „Da ging es bestimmt mal wieder um Drogen“, erklärte ein 62-jähriger Anwohner. Der Mann wusste zu berichten, dass in verschiedenen Lokalen in der Nähe mit Rauschgift gehandelt werde. Tag und Nacht könne man „dubiose Gestalten“ beobachten, die dort ein und aus gingen. „Und vor den Lokalen stehen ständig protzige Luxuswagen, die für diese Gegend eher untypisch sind“, erzählte eine weitere Nachbarin.
    Rivalisierende kriminelle Gruppen
    Seit Jahren gilt die Gegend rund um den S-Bahnhof Gesundbrunnen als schwierig. So wohnen dort überproportional viele Hartz-IV-Empfänger und Migranten. Der Senat versucht, mit Sozialarbeitern gegen die Spannungen vorzugehen. Die Straßenkriminalität ist hier höher als im Berliner Durchschnitt, die Anzahl der in dem Stadtteil lebenden Intensivtäter ebenso. Gewalttätige Auseinandersetzungen sind nichts Ungewöhnliches. Streitigkeiten zwischen rivalisierenden kriminellen Gruppen aus dem Drogenmilieu, aber auch zwischen verfeindeten Großfamilien aus dem Nahen Osten eskalierten häufiger, berichtete ein szenekundiger Beamter gestern. Dass es dabei zu Schießereien auf der Straße komme, sei aber eher die Ausnahme.
    Wenn diese Gruppen oder Familien aufeinanderlosgehen, seien schon mal 100 oder mehr Personen beteiligt. Dass Messer oder Baseballschläger eingesetzt werden, ist dabei die Regel. Greift die Polizei ein, kommt es nicht selten vor, dass sich die eben noch verfeindeten Gruppen gemeinsam gegen die Beamten wenden.
    „Dass eine Funkwagenbesatzung hier plötzlich einer ganzen Menschenmenge gegenübersteht, ist nichts Neues“, sagte ein Beamter. Und häufig, so der Zielfahnder, würden scheinbar normale Einsätze zum Risiko: „Da stehen uns fünf Leute gegenüber, von denen zwei ein wenig mit dem Handy telefonieren, und plötzlich sind es 50.“ Und mit der Zahl der Leute wachse die aggressive Stimmung. „Da kann einem die Zeit, bis Verstärkung eintrifft, sehr lang werden“, sagte der Beamte.
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    17.02.09 21:20:49
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    17.02.09 21:28:51
    Beitrag Nr. 7.580 ()
    Vier Jahre Haft für U-Bahn-Schläger

    0

    17.02.09

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    München

    12

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    Schrift a / A
    München - Der Münchner U-Bahn-Schläger Ophir W. ist am Dienstag vom Landgericht München I wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung zu vier Jahren Haft verurteilt worden.
    Als er dieses Fahndungsfoto von sich sah, stellte sich der U-Bahn-Schläger der Polizei.
    © dpa
    Als er dieses Fahndungsfoto von sich sah, stellte sich der U-Bahn-Schläger der Polizei.
    Lesen Sie auch:

    * U-Bahn-Schläger wegen versuchten Totschlags angeklagt
    * "Das lass’ ich mir nicht gefallen!"
    * U-Bahn-Schläger entschuldigt sich
    * So leide ich bis heute unter der Attacke

    Der 23 Jahre alte angehende Immobilienkaufmann hatte nach einem Oktoberfestbesuch im vergangenen Jahr in einem U-Bahnhof in Schwabing dem 43-jährigen Fahrgast Josef K. ins Gesicht gespuckt, ihn niedergeschlagen und gegen Kopf und Oberkörper getreten.

    Das Opfer erlitt bleibende Schäden. Die Staatsanwaltschaft hatte fünf Jahre Haft gefordert, die Verteidigung plädierte auf Bewährung.

    Wie in dem spektakulären Fall der beiden Münchner U-Bahn-Schläger, die im vergangenen Sommer zu Haftstrafen verurteilt worden waren, hatte die Aufzeichnung einer Überwachungskamera zur Aufklärung beigetragen. Auch bei der Vorgeschichte der Tat gab es Parallelen. In beiden Fällen hatte das Opfer den oder die Schläger zuvor ermahnt, in der U-Bahn nicht zu rauchen, und in beiden Fällen war Alkohol im Spiel.

    Ophir W. hatte am 5. Oktober 2008 bei einem Wiesn-Besuch im Kollegenkreis nach eigenen Angaben etwa fünf Maß Bier getrunken. Auf der nächtlichen Rückfahrt in der U-Bahn zündete er sich eine Zigarette an. Er wurde deswegen von Fahrgästen, darunter das spätere Opfer, scharf ermahnt und an der nächsten Station aus dem Zug geschoben. Daraufhin spuckte er dem 43-Jährigen ins Gesicht, der Fernmeldemonteur folgte ihm und wollte ihn zur Rede stellen. Der Angeklagte schlug auf ihn ein und trat den Mann, als dieser mit einer Hüftverletzung hilflos am Boden lag. Ein beherzter Fahrgast konnte den Schläger schließlich in die Flucht schlagen. Der 23-Jährige kehrte nach Frankfurt zurück und stellte sich vier Tage später nach Veröffentlichung seines Bildes aus der Videoüberwachung.
    t
    Opfer Josef K. (43) humpelte mit Krücken in den Gerichtssaal
    © Kurzendörfer
    Opfer Josef K. (43) humpelte mit Krücken in den Gerichtssaal

    Zugunsten des Angeklagten wirkte sich aus, dass er von Anfang an sein Verhalten nicht zu beschönigen versucht habe und die Tat bereue. Er habe andererseits aus nichtigem Anlass das Opfer mit unerhörter Brutalität misshandelt. Die Vorsitzende Rosi Datzmann empfahl dem 23- Jährigen dringend eine psychologische Behandlung. “In Ihnen schlummert ein Aggressionspotenzial, da läuft es einem kalt den Rücken herunter“, sagte die Richterin.

    Für Josef K. hätte es “noch schlimmer ausgehen können, wenn der Helfer nicht gewesen wäre“. Der Monteur ist in seiner Berufsausübung beeinträchtigt, der Judoka wird seinen Sport nie mehr ausüben können. Auf ihn wartet noch eine Operation, bei der ihm eine künstliche Hüfte eingesetzt wird. Er ist in psychologischer Behandlung und wagt bis heute nicht mehr, U-Bahn zu fahren.
    Quelle: DPAhttp://www.tz-online.de/de/aktuelles/muenchen/artikel_59381.…
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    17.02.09 21:33:33
    Beitrag Nr. 7.581 ()
    http://www.ostpreussen.de/index.php?id=166&tx_ttnews[tt_news…


    Islam-Lehrer meist unqualifiziert
    Erregung um eine Studie über Islam-Unterricht in Österreich – Libanesischer Autor

    Das Schicksal der meisten Dissertationen ist es, in Universitätsbibliotheken dahinzudämmern, nachdem sie ihren Verfassern den Weg zum Doktorat geebnet haben. Aber manche sorgen für Aufsehen, so etwa eine nun bekannt gewordene Arbeit mit dem Titel „Der islamische Religionsunterricht zwischen Integration und Parallelgesellschaft“. Der im Libanon geborene Autor Mouhanad Khorchide lebt seit 1989 in Österreich und ist selbst Religionslehrer.
    Die Studie beruht auf einer 2007 eingeleiteten Umfrage unter den damals 330 Islam-Lehrern an öffentlichen Schulen. Von den ausgesandten Fragebögen kamen 210 ausgefüllt zurück und konnten ausgewertet werden. Die wichtigsten Ergebnisse: 73 Prozent der Islam-Lehrer haben weder eine theologische noch eine pädagogische Ausbildung. Für 44 Prozent ist es ein vorrangiges Ziel, „Überlegenheitsgefühle“ zu vermitteln. 20 Prozent lehnen die Demokratie ab. Und 18,2 Prozent haben „Verständnis dafür“, Abtrünnige mit dem Tod zu bestrafen. Khorchide kommt zu dem Schluß, daß 22,6 Prozent eine „fanatische Haltung“ haben.
    Die tatsächlichen Werte dürften noch viel bedenklicher sein. Denn man geht wohl nicht fehl in der Annahme, daß bei jenen 120 Islam-Lehrern, die den Fragebogen nicht ausfüllen wollten, Bildungsniveau, Demokratie-Freundlichkeit und Toleranz eher unterdurchschnittlich ausgeprägt sein werden. Bemerkenswert ist auch, daß die Dissertation zwar schon seit einem halben Jahr vorliegt, der Autor aber, wie er in einem Zeitungsinterview einräumte, nicht kurz vor den Parlamentswahlen damit an die Öffentlichkeit treten wollte, um nicht „der FPÖ Wahlkampfmunition zu liefern“.
    Dank der durch die Studie ausgelösten Kontroverse dringt nun aber auch einiges an die Öffentlichkeit, was der „Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich“ (IGGiÖ) und den Multikulti-Verharmlosern gar nicht paßt: Die IGGiÖ ist zwar wie alle anerkannten Konfessionsgemeinschaften eine Körperschaft öffentlichen Rechts, hat aber Statuten eines Vereins – was jeder Willkür Tür und Tor öffnet. Tatsächlich dürfte nur ein sehr kleiner Teil der etwa 400000 in Österreich wohnenden Muslime IGGiÖ-Mitglied sein – Zahlen werden von IGGiÖ-Präsident Anas Schakfeh tunlichst verschwiegen.
    Von den landesweit über 100000 muslimischen Schülern ist mehr als die Hälfte vom Religionsunterricht abgemeldet, weil die Eltern mit der Nationalität, der Ausbildung oder der Ausrichtung des jeweiligen Lehrers nicht einverstanden sind. Oder – wie das ein Pädagoge ausdrückte – weil das wichtigste Qualifikations-Kriterium für Islam-Lehrer darin bestehe, „nicht die IGGiÖ-Führung zu kritisieren“. Problematisch ist zum Teil auch das Unterrichtsmaterial mit der Verherrlichung des „Märtyrertums“. Die zahlreichen Beschwerden von islamischen Eltern wurden von dem für Kultusfragen zuständigen Unterrichtsministerium bisher nicht beachtet.
    Allerdings haben die Behörden auch nur im Fall strafrechtlicher Verfehlungen die Möglichkeit einzugreifen, denn die Religionsgemeinschaften sind in Österreich autonom. Sie müssen sich selbst um Mitgliedsbeiträge kümmern, entscheiden aber auch allein über die Qualifikation von Religionslehrern, selbst wenn diese von der öffentlichen Hand besoldet werden. Die österreichische Religionsordnung geht auf das zurück, was zunächst nur für die katholische Kirche galt, als in den Jahren nach der Revolution von 1848 die Trennung von Kirche und Staat vollzogen wurde. Diese Regelungen wurden später auf alle anerkannten Gemeinschaften ausgedehnt. Der Islam wurde in Österreich bereits 1912, vier Jahre nach der Annexion von Bosnien-Herzegovina, anerkannt.


    Richard G. Kerschhofer
    Veröffentlicht am 11.02.2009
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    17.02.09 23:10:40
    Beitrag Nr. 7.582 ()
    erstellt am: 06.02.2009
    URL: www.rp-online.de/public/article/moenchengladbach/669937/Rentner-mit-Intim-Fotos-erpresst.html
    Mönchengladbach
    Rentner mit Intim-Fotos erpresst
    zuletzt aktualisiert: 06.02.2009

    Mönchengladbach (RP) Zu mehrjährigen Gefängnisstrafen hat das Landgericht am Donnerstag zwei Mönchengladbacher wegen Erpressung eines 65-jährigen Rentners verurteilt. Beide hatten zugegeben, das Opfer mit angeblichen Intim-Fotos und Andeutungen von Gewalt um rund 35.000 Euro erpresst zu haben.

    Der 28-jährige Geliebte des Opfers erhielt dafür drei Jahre Haft, ein 35-jähriger Kumpan muss für vier Jahre hinter Gitter. Der eine gab sich als 15-jähriger Thailänder aus, obwohl er schon 28 Jahre alt ist. Der andere (35) gab sich mit kahlrasiertem Kopf und rund 120 Kilo Gewicht als "äußerst gewaltbereiter Albaner" aus.

    In der Altstadt waren sich der Rentner und der zierliche Asiate nach Erkenntnissen der Ermittler erstmals begegnet. Der Rentner nahm den neuen Bekannten gleich mit zu sich nach Hause, zahlte ihm für Liebesdienste 200 Euro – und legte noch 100 obendrauf. Die Beziehung ging weiter. Später gaukelte der 28-Jährige dem Opfer vor, minderjährig zu sein und angebliche Intim-Fotos mit dem Rentner für 600 Euro zurückkaufen zu können.

    Kaum hatte das Opfer das Geld gegeben, hatte laut Anklage der 35-jährige Kumpan seinen Auftritt. Er gab sich als Zuhälter aus und wollte 35 000 Euro erpressen – sonst würde dem 28-Jährigen oder dessen Kind etwas passieren. Der Rentner zahlte.

    Die Richter rechneten beiden Täter strafmildernd an, dass sie das Opfer in dessen Auto nicht mit einer Waffe, sondern bloß mit einem Schlüsselanhänger bedroht hatten. Zusätzlich zu den Haftstrafen müssen sie dem 65-Jährigen jetzt dessen Geld zurückzahlen.
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    17.02.09 23:49:22
    Beitrag Nr. 7.583 ()
    17. Februar 2009 22:56 Uhr
    URL: http://www.wormser-zeitung.de/region/rhein-neckar/meldungen/…
    Wormser Zeitung
    Rhein-Neckar
    19 Jahre alter Mann schlägt Polizisten fast tot

    11.02.2009 - FRANKENTHAL

    Von Christina Jost-Mallrich

    Gewalttäter vor Frankenthaler Landgericht

    /LIMBURGERHOF. Weil er einen Polizisten fast getötet hat, muss sich seit gestern ein 19-jähriger aus Mutterstadt vor der Jugendkammer des Frankenthaler Landgerichts verantworten. Beim Versuch, eine Schlägerei zwischen Jugendlichen auf dem Straßenfest in Limburgerhof zu beenden, wurde ein Polizist in Zivil erst zu Boden geschlagen und dann mehrmals ins Gesicht getreten und fast getötet. Dabei erlitt der 49-jährige Polizist eine schwere Mittelgesichtsfraktur mit Jochbein-, Oberkiefer- und Augenhöhlenbruch sowie einen Trümmerbruch des Nasenbeins. Die Wiederherstellung des Gesichts gelang nur durch mehrere Operationen, bei denen Plastiken, Schienen und Schrauben einsetzt wurden.

    Aus Furcht vor Randale wurde vor Prozessbeginn der Flur gesperrt. Der Angeklagte wurde mit Fuß- und Handfesseln in den Gerichtssaal geführt und blieb während der ruhigen Verhandlung an den Füßen angekettet.

    Alkoholkontrollen

    Staatsanwalt Lutz Pittner klagte den jungen Libanesen wegen versuchten Totschlags, gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte an. Nach seinen Ausführungen befanden sich zwei Zivilbeamte der Polizei mit einem Sozialpädagogen des Kreisjugendamts in der Nacht vom 5. auf den

    6. September vergangenen Jahres auf dem Straßenfest in Limburgerhof, um dort Alkoholkontrollen bei Besuchern durchzuführen. Gegen 0.30 Uhr, bei dem Versuch eine ausgebrochene Schlägerei zu schlichten und die Personalien der Beteiligten aufzunehmen, wurde einer der Polizeibeamten durch mehrere Schläge auf den Kopf von einer unbekannten Person niedergeschlagen, so dass er bewusstlos auf dem Boden lag. Der Angeklagte habe dann mehrmals mit großer Wucht mit seinem Schuh auf den Kopf des am Boden liegenden Polizisten getreten.

    "Ich bekam einen Blackout. Ich habe gar nicht gedacht und hab´ einfach getreten", sagte der Angeklagte kleinlaut zum Vorsitzenden Richter Michael Wolpert. Er gab zwar die Tritte zu, doch versuchte er die Tat wegen einer ausländerfeindlichen Provokation "von zwei schwarz gekleideten Männern" zu rechtfertigen. Zu seiner Vita gab der berufslose junge Mann an, seit 2007 zu Hause "rumgehangen" zu haben, die Droge "Spice" konsumiert und Alkohol getrunken zu haben, so auch in der Tatnacht.

    Der Polizist sagte aus, er habe die beiden Gruppen bereits getrennt gehabt. Der Angeklagte sei durch Schreie und aggressives Verhalten aufgefallen. "Ich wollte für Ruhe sorgen und ihn festnehmen", so der Polizist.

    Aufgeheizte Stimmung

    Dann sei der Angeklagte weggerannt, zwei Unbekannte hätten sich ihm in den Weg gestellt und mit Gürtelschnallen auf seinen Kopf geschlagen. Er sei zu Boden gegangen, habe nicht mehr aufstehen können und sei dann direkt ins Gesicht getreten worden. Nachdem der Polizist von seinen Operationen und dem verschraubten Ober- und Unterkiefer berichtete, sagte der Angeklagte: "Ich will mich entschuldigen. Ich wollte das alles nicht. Mir tut es leid. Am liebsten wäre es mir, wenn es nicht passiert wäre."

    Der zweite Polizist berichtete von dem Tumult, dass er mindestens drei Tritte ins Gesicht der am Boden liegenden Person gesehen habe - erst später habe er erkannt, dass es sein Kollege war, der da so schwer verletzt am Boden lag. Der Sozialpädagoge fürchtete sich vor der "aufgeheizten Stimmung" und ging erst gar nicht zu dem "Menschenknäuel." Ein weiterer Festbesucher, der aber zur Ergreifung des Täters beigetragen hatte, erzählte von "drei bis vier stampfenden, festen Tritten auf die offensichtlich wehrlose Person."

    Über den Anfang der Streitigkeit berichtete ein weiterer Festbesucher. Der Angeklagte habe grundlos seinen Freund, einen Griechen, beleidigt und ihm eine Flasche auf den Kopf geschlagen. Dann hätten sich die Ereignisse überschlagen, er sei zu Boden gegangen und verprügelt worden, erzählte der 28-Jährige, der Platzwunden und abgebrochene Zähne davontrug. Auch der 30-jährige Grieche sprach von Schlägen. Beide bestätigten zwar, schwarze Oberteile getragen zu haben, aber selbst Migrationshintergrund zu haben und nicht der rechten Szene anzugehören.

    Der Prozess wird am Donnerstag fortgesetzt.
    http://www.wormser-zeitung.de/region/rhein-neckar/meldungen/… (aus PI)
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    18.02.09 00:02:25
    Beitrag Nr. 7.584 ()
    Der Kult-Kneipe an der Reeperbahn droht das Aus
    Osmani-Plan: Penny-Markt statt "Lehmitz"
    Nach Abendblatt-Informationen soll der Billig-Discounter an der Reeperbahn 22 entstehen. Das würde neben dem Lehmitz womöglich auch das Aus für den Quatsch-Comedy-Club im benachbarten Café Keese bedeuten, weil der auf eine noch bestehende Freifläche hinter dem Lehmitz angewiesen ist. Der Bezirk hat rechtlichen Widerstand angekündigt. Bilder: Das Osmanische Reich.
    Die Kult-Kneipe Lehmitz an der Reeperbahn.

    Die Kult-Kneipe Lehmitz an der Reeperbahn. Foto: Martin Brinckmann

    Eine Welle des Protestes löst der mögliche Plan des mehrfach verurteilten Albaners Burim Osmani aus, an der Reeperbahn einen weiteren Billig-Discounter anzusiedeln. Das Bezirksamt Mitte will „alles, was möglich ist“ unternehmen, um die Ansiedlung zu verhindern. Das heißt: Die sogenannte „Reeperbahnregelung“, die jetzt den Ladenschluss weitgehend aufhebt, könnte gekippt werden. Ein weiterer Discounter „wäre eine Katastrophe“ für Hamburg, sagte Bezirkschef Markus Schreiber dem Abendblatt. „St. Pauli wäre kaputt, und Hamburg würde seinen einzigartigen Ruf gefährden.“ Schreiber hat bei Penny nachgefragt, was an den Plänen dran ist; eine entsprechende Anfrage des Abendblattes ist bis heute unbeantwortet.
    Das Osmanische Reich
    Das Osmanische Reich
    Mehr Bilder zum Thema

    Nach Abendblatt-Informationen soll der Penny-Markt an der Reeperbahn 22 entstehen. Das würde auch das Aus für die Kult-Kneipe „Lehmitz“ und womöglich den Quatsch-Comedy-Club im benachbarten Café Keese bedeuten, weil der auf eine Freifläche hinter dem Lehmitz angewiesen ist. Die Rechnung der Politiker: Ohne die Sonderregelung der Sonntagsöffnung würden Discounter die Reeperbahn (und die dortigen hohen Mieten) meiden.
    Burim Osmani.

    Burim Osmani. Foto: AP

    Diese Sonderregelung aus dem Jahr 1967 erlaubt es Einzelhändlern auch an Sonn- und Feiertagen bis Mitternacht zu öffnen. Der damalige Grund für die Ausnahme: Die Touristen, die das Rotlichtviertel an der Reeperbahn, Davidstraße und am Spielbudenplatz besuchen, sollen sich mit Waren des „Fremdenverkehrsbedarfs“ eindecken können.

    Aktualisiert am 17. Februar 2009 um 18:40http://www.abendblatt.de/daten/2009/02/17/1052608.html

    @Penny:
    Pecunia non olet
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    18.02.09 15:41:47
    Beitrag Nr. 7.585 ()
    Mittwoch, 18.02.2009
    | Mopo als Startseite | Impressum | Kontakt | Hilfe


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    18.02.2009DER FALL MORSAL

    Jetzt macht der Anwalt alleine weiter
    Hartmut Jacobi (68) geht für den Schwestermörder in Revision
    JESSICA KRÖLL

    Das Urteil im "Ehrenmord"-Prozess beschäftigt weiter die Justiz: Nachdem einer der beiden Verteidiger nach der Urteilsverkündung überraschend sein Mandat niedergelegt hat, kämpft der noch verbliebene Anwalt Hartmut Jacobi (68) alleine weiter für den Schwestermörder Ahmad O. Gestern legte er gegen das Urteil (lebenslänglich) Revision ein.

    Dass sein Kollege Thomas Bliwier so kurz nach der Urteilsverkündung hinschmiss, dazu wollte er sich gegenüber der MOPO nicht äußern: "Das geht mich nichts an." Jetzt will er erst einmal das schriftliche Urteil abwarten, "danach habe ich noch einen Monat Zeit, die Revision zu begründen", sagte Jacobi. Vor Gericht plädierten er und Bliwier auf Totschlag, forderten für O. die Einweisung in eine psychiatrische Klinik. Sollte die Revision erfolgreich sein, wird der Fall vor einer anderen Kammer des Landgerichts neu aufgerollt, inklusive neuer psychiatrischer Gutachten.

    Unterdessen verdichten sich die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen Ahmad O. Im November 2007 soll er gemeinsam mit einem weiteren Verdächtigen eine Afghanin vergewaltigt haben. Wenige Stunden vor Morsals Tod durchsuchte die Polizei noch den mutmaßlichen Tatort, ein Büro. Hinweise auf eine Vergewaltigung konnten jedoch nicht gefunden werden. Wilhelm Möllers, Sprecher der Hamburger Staatsanwaltschaft, erklärte, dass im April 2008 Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen aufgenommen wurden. Weitere Einzelheiten konnte er aber nicht nennen.

    Bis Ende der Woche will die Staatsanwaltschaft außerdem prüfen, ob sie gegen Ahmad O. Anzeige wegen Beleidigung stellt. Nach der Urteilsverkündung warf O. einen Papierstapel in Richtung Staatsanwalt und beschimpfte ihn als "Hurensohn".

    (MOPO vom 18.02.2009 / SEITE 9)

    http://www.mopo.de/2009/20090218/hamburg/panorama/jetzt_mach…
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    18.02.09 15:42:18
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    18.02.09 15:52:28
    Beitrag Nr. 7.587 ()
    Aachen - Von der eigenen Frau
    Bankräuber nach zehn Jahren verpfiffenDas ist doof gelaufen für den Gangster: Nach einem Hinweis von der Ehefrau des mutmaßlichen Täters hat die Polizei in Goslar einen mehr als zehn Jahre zurückliegenden Bankraub in Aachen aufklären können.
    Neueste Meldungen › Mehr aus Aachen › Der aus Weißrussland stammende 40-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Ehefrau hatte ihren Mann kürzlich wegen Körperverletzung angezeigt und dabei erwähnt, dieser habe ihr von einem Bankraub in Aachen Ende 1998 berichtet.

    Damals wurde Kleidung des Räubers gefunden. Die daran entdeckten DNA-Spuren reichten nun zur Überführung des Mannes aus.
    [18.02.2009]


    http://www.express.de/nachrichten/region/aachen/bankraeuber-…
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    18.02.09 15:54:28
    Beitrag Nr. 7.588 ()
    17.02.2009 | 09:33 Uhr
    POL-H: Zeugenaufruf! 78-jähriger überfallen Im Othfelde
    Vahrenwald
    Hannover (ots) - Ein 78 Jahre alter Mann ist gestern gegen 14:00 Uhr an der Straße Im Othfelde von fünf jung wirkenden Tätern überfallen und mit Schlägen traktiert worden. Ohne vom Opfer Geld zu erlangen ist das Quintett geflüchtet.Nach bisherigen Erkenntnissen war der Senior am frühen Nachmittag am Kanal Richtung Büttnerstraße unterwegs. Dabei benutzte er den etwas größeren Weg (parallel zum Kanal), der auch aus Zugang zu den Kleingärten dient. In Höhe der Einmündung Im Othfelde standen fünf junge Männer und versperrten dem 78-Jährigen den Weg. Von dem offensichtlichen Haupttäter erhielt das Opfer einen Tritt gegen den Oberkörper und stürzte. Als er sich wieder aufgerappelt hatte, fragte ihn der Rädelsührer nach Geld. Als der Senior verneinte, erhielt er von dem "Anführer" einen Schlag ins Gesicht. Als sich der ältere Herr gegen den Angreifer zur Wehr setzte, bekam er erneut einen Schlag gegen die Nase. Alle fünf flüchteten anschließend zu Fuß Richtung Kanalbrücke, Büttnerstraße. Der Haupttäter und die umstehenden vier Mittäter sind zirka 16-18 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß. Der "Anführer" hat dunkle, kurze Haare, sprach akzentfrei deutsch und war mit einer grauen Kapuzenjacke bekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich mit der Polizeiinspektion Ost unter der Telefonnummer 0511 109-2717 in Verbindung zu setzen./st, zz


    Rückfragen bitte an:

    Polizeidirektion Hannover
    Martina Stern
    Telefon: 0511 - 109 - 1045
    Fax: 0511 - 109 - 1040
    E-Mail: pressestelle@pd-h.polizei.niedersachsen.de
    http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdhan/
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/66841/1354150/po…

    15.02.2009 | 12:13 Uhr
    POL-H: Zeugenaufruf! 25-Jähriger überfallen Braunstraße, Stärkestraße
    Calenberger Neustadt, Linden
    Hannover (ots) - Ein 25 Jahre alter Mann ist gestern gegen 02:15 Uhr an der Braunstraße von zwei Männern überfallen und beraubt worden. Einer der beiden -ein 17-jähriger Tatverdächtiger- ist kurze Zeit später an der Stärkestraße vorläufig festgenommen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war der junge Mann am frühen Samstagmorgen zu Fuß von der Königsworther Straße Richtung Braunstraße unterwegs. In Höhe der Stadtbahnhaltestelle "Glocksee" sprachen ihn der 17-Jährige und dessen Begleiter an. Plötzlich zog einer der Männer ein Messer und verlangte Bargeld. Nachdem das Opfer daraufhin einen 20 Euro-Schein herausholte, nahm das Duo das Geld an sich, zog dem 25-Jährigen noch das Handy aus der Jackentasche und flüchtete mit der Beute Richtung Spinnereistraße. Das Opfer sprach zwei Zeuginnen an und informierte die Polizei. Die alarmierten Beamten konnten den 17-jährigen Tatverdächtigen wenig später auf einem Spielplatz an der Stärkestraße vorläufig festnehmen. Die Verfolgung des zweiten Täters verlor sich im Bereich Koch-/Ottensstraße. Ein freiwilliger Alkoholtest ergab bei dem 17-Jährigen einen Atemalkoholwert von 1,0 Promille, ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er in die Obhut seiner Erziehungsberechtigten übergeben. Der noch unbekannte, zweite Täter ist zirka 18 Jahre alt, etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß, hat ein südländisches Erscheinungsbild, kurze schwarze Haare und war beim Überfall mit einer blauen Jeanshose und einem weißen Kapuzenpullover bekleidet. Weitere Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizeiinspektion West unter der Telefonnummer 0511 109-3920./st


    Rückfragen bitte an:

    Polizeidirektion Hannover
    Martina Stern
    Telefon: 0511 - 109 - 1045
    Fax: 0511 - 109 - 1040
    E-Mail: pressestelle@pd-h.polizei.niedersachsen.de
    http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdhan/
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/66841/1353124/po…
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    18.02.09 16:01:20
    Beitrag Nr. 7.589 ()
    Der Fall Morsal Kann es jederzeit wieder passieren?
    Ahmad (24) ist wegen Mordes an seiner Schwester zu lebenslanger Haft verurteilt wordenFoto: dpa1 von 13
    Von STEFAN HILDEBRANDT, OLAF SCHIEL und DINO SCHRÖDER
    Diesen Prozess wird Hamburg nicht vergessen!

    Lebenslang für den Schwester-Mörder Ahmad Obeidi (24) – doch statt Reue zu zeigen, wütete der im Gerichtssaal. Auch seine Familie rastete aus, beschimpfte Richter und Staatsanwaltschaft.

    Haben sie nichts aus dem qualvollen Tod von Morsal († 16) gelernt?

    Jahrelang schlug und drangsalierte die afghanische Familie das Mädchen, weil es wie eine Deutsche leben wollte.

    Mehr zum ThemaMeinungen zum Morsal-Urteil

    Shalimar Sahin (14, Türkin) aus Eilbek, in Hamburg geboren:
    „Der Koran schreibt, man darf keinem das Leben nehmen. Ich kenne viele türkische und afghanische Mädchen, die reglementiert leben müssen.“

    Foto: Marco Zitzow1 von 3Ein bedauerlicher Einzelfall? Oder kann so etwas jederzeit wieder passieren? Die Statistik zeigt Erschreckendes:

    Ausländerinnen werden häufiger Opfer von Gewalt. Fast jede zweite Frau (42 %), die sich an die Hamburger Beratungsstelle „pro-aktiv“ wendet, hat einen Migrationshintergrund – bei einem Bevölkerungsanteil von nur 14 Prozent.

    Pro Jahr gibt es Schätzungen zufolge rund 200 Fälle von erfolgter oder drohender Zwangsheirat.

    Gibt es in Hamburg eine Parallelgesellschaft, in der das Leben einer Frau nichts zählt?

    So weit möchte die Sozialbehörde nicht gehen. Dennoch will sich Senator Dietrich Wersich (CDU) stärker um Risikofamilien kümmern. Noch in diesem Jahr soll ein Schutzhaus für Familien-Aussteiger eingerichtet werden: „Seit dem Fall Morsal sind alle Stellen sensibler geworden.“

    SPD-Migrationsexperte Bülent Ciftlik ist das zu wenig: „Es hat sich in einigen Stadtteilen ein abgeschottetes Nebeneinander der Kulturen entwickelt.“ Mangelnde Integration habe auch soziale Ursachen: „Wer keine Perspektive hat, verharrt in seinem Milieu.“

    Damit spricht er vielen aus der Seele!

    Hintergrund
    Nach Gerichts-Krawall!
    Polizei ermittelt
    gegen Morsals VaterEin afghanischer Kiosk-Besitzer (35) aus Billstedt – er will namentlich nicht genannt werden – sagt, was viele nur denken: „Es gibt in unserem Stadtteil zu viele Afghanen auf einem Haufen. Manche wissen daher gar nicht, welche Traditionen es in Deutschland gibt. Die kommen aus ihrem Umfeld einfach nicht raus.“.

    Metin Demir (43): „Niemand hat das Recht, einen Menschen umzubringen.“ Seit 14 Jahren lebt der Türke in Wilhelmsburg, an seinem Schlüsselbund hängt eine Deutschlandfahne. Er sagt: „Wer dieses Land ablehnt, sollte sich die Frage stellen, was er hier überhaupt macht.“

    Aber wie viele Mädchen erleiden ein ähnliches Martyrium wie Morsal? Die Deutsch-Türkin Shalimar Sahin (14): „Ich trage mein Kopftuch nur in der Moschee. Aber es gibt viele afghanische und türkische Mädchen, die sehr reglementiert leben müssen.“
    http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2009/02/16/der-fall-…
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    18.02.09 16:53:49
    Beitrag Nr. 7.590 ()
    http://www.morgenpost.de/berlin/article1037344/Betrueger_pre…

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    Razzia
    Betrüger prellen Berliner Banken um 400.000 Euro
    Mittwoch, 18. Februar 2009 14:36
    Dem Landeskriminalamt (LKA) Brandenburg ist ein Schlag gegen Kredit-Betrüger in der Region gelungen. In einer groß angelegten Durchsuchungsaktion vor allem in Berlin nahmen die Beamten acht Personen fest. Sie sollen Berliner Banken um mehr als 400.000 Euro gebracht haben.
    Berliner und Brandenburger Ermittler durchsuchten am Vormittag 22 Wohnungen, 20 in Berlin und jeweils eine im Kreis Havelland und im Kreis Potsdam-Mittelmark. Acht Personen wurden festgenommen, teilte das LKA mit, fünf Männer im Alter von 34 bis 53 Jahren sowie drei Frauen im Alter von 22 bis 52 Jahren. Gegen sieben lagen bereits Haftbefehle vor, gegen einen weiteren fanden sich während der Durchsuchungen ausreichend Beweismittel. Die Ermittlungen im Auftrag der Schwerpunktstaatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) richten sich gegen eine "größere ex-jugoslawisch-deutsche Tätergruppe", hieß es.
    Die Tatverdächtigen sollen dem LKA und der Staatswanwaltschaft zufolge Ex-Jugoslawen nach Deutschland einreisen lassen haben. Diese meldeten sie in Deutschland und statteten sie mit gefälschten Arbeitsverträgen, Lohnbescheinigungen und Gehaltseingangsnachweisen aus. Dann beantragten diese Personen Kredite in Höhe von bis zu 30.000 Euro bei Banken. Teilweise ließ die Bande die Antragsteller noch die erste Rate tilgen, dann verließen die Kreditnehmer aber wieder das Land. Die Kreditsumme teilten sich Kreditnehmer und Bandenmitglieder.
    Bereits bekannt sind 15 Betrugsfälle mit einem Schaden von etwa 450.000 Euro. Den Schaden haben vor allem Berliner Banken, aber auch ein Brandenburger Autohaus, bei dem ein über eine Bank finanziertes Auto gekauft wurde.
    Erste Hinweise auf die Bande hatten sich im Rahmen von Ermittlungen zu Bunt- und Edelmetalldiebstählen im Kreis Barnim und in Niedersachsen ergeben. Dabei sammelten die Ermittler Informationen über die Beschuldigten und mögliche beteiligte Firmen, die sie zu der Serie von Kreditanlagebetrügen führte.
    Die acht Festgenommenen sitzen nun in Potsdam in Haft, sie sollen am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden.
    Rund 250 Bamte des Landeskriminalamtes, der Landeseinsatzeinheit Brandenburg, der Steuerfahndung Potsdam, der Berliner Polizei, des Zoll und der Bundespolizei waren für die Durchsuchungen im Einsatz.
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    18.02.09 16:59:17
    Beitrag Nr. 7.591 ()
    Neukölln/Treptow-Köpenick
    Raser mit 168 statt 80 km/h unterwegs
    Mittwoch, 18. Februar 2009 12:27
    Zivilbeamte des Verkehrsdienstes stoppten Dienstagabend an der Autobahnausfahrt Grenzallee in Neukölln einen "Mercedes-S-Klasse"-Fahrer, der durch die Straßen raste. Der 65-Jährige fiel den Verkehrspolizisten kurz nach 19 Uhr zwischen den Anschlussstellen Stubenrauchstraße und Johannisthaler Chaussee auf, weil er die dort zulässigen 80 km/h deutlich überschritt. Mit ihrem Videowagen ermittelten sie die Beamten eine Geschwindigkeit von 168 km/h, obwohl die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt lagen und leichter Schneefall eingesetzt hatte. Der Geschäftsmann gab bei seiner Überprüfung an, einen wichtigen Termin zu haben und machte sich zudem über das Einschreiten der Beamten lustig. Ihn erwarten vier Punkten in der Flensburger Verkehrskartei sowie einem Fahrverbot von drei Monaten und eine empfindlichen Geldbuße im vierstelligen Bereich.http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article103733…
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    18.02.09 19:24:43
    Beitrag Nr. 7.592 ()
    Polizei: Größter Drogenfund der letzten zehn Jahre in München
    13 Kilo Heroin als Tankfüllung

    0

    18.02.09

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    München

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    Schrift a / A
    München - In der Neuperlacher Nachbarschaft galt der Albaner Naser B. (45) als bestens integrierter Biedermann.
    Das sichergestellte Heroin
    © dpa
    Das sichergestellte Heroin

    Eine nette Lebensgefährtin, zwei wohlgeratene Kinder und eine hübsche Wohnung. Beruflich überführte er offiziell Autos. Nun jedoch weiß man mehr über den Mann, der mit illegalen Rauschgiftgeschäften vermutlich über Jahre jeden Monat eine halbe Million Euro verdiente. Im Kosovo nämlich besitzt er scheinbar Grund und Immobilien. Außerdem lebt dort seine Ehefrau.

    Bei der Zufalls-Kontrolle eines Dealers bekamen die Münchner Rauschgiftfahnder Mitte Dezember 2008 erste Hinweise auf den 45-Jährigen, der in München im großen Stil mit Heroin handelte. Eine Lieferung Ende Januar kam nicht in München an, weil die Polizei in Oberösterreich den Transport abfing. Am Dienstag jedoch traf sich Naser B. in einer Neuperlacher Tiefgarage mit zwei Kurieren, die elf Kilo Heroin dabei hatten – pfundweise in Folien eingeschweißt, frei schwimmend im Tank ihres Ford Galaxy. Um an die Pakete heranzukommen, musste die Polizei erst die Rückbank ausbauen und eine verborgene Klappe zum Tank aufschrauben. Insgesamt stellte die Polizei rund 13 Kilo Heroin sicher – „der größte Fund der letzten zehn Jahre in München,“ wie Dezernatsleiter Armin Aumüller mit Stolz auf seine Mannschaft anmerkte.

    Ebenfalls am Mittwoch berichtete die Ingolstädter Polizei über den zweitgrößten Kokainfund der letzten zehn Jahre in Bayern. Details dazu sollen erst heute bekannt gegeben werden.

    dop
    Quelle: tzhttp://www.tz-online.de/de/aktuelles/muenchen/artikel_59470.…
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    18.02.09 19:35:36
    Beitrag Nr. 7.593 ()
    Immer mehr Messerangriffe in Kopenhagen – Blutkonserven werden knapp

    Udo Ulfkotte
    Seit Langem schon nennt die dänische Zeitung »Copenhagen Post« die dänische Hauptstadt ein »Kriegsgebiet«. Im Ausland nimmt man das (noch) nicht zur Kenntnis. Nun werden die Blutkonserven wegen der vielen Messerüberfälle knapp.

    Seit September 2008 spricht die dänische Zeitung Copenhagen Post vor dem Hintergrund der immer schlimmer werdenden Bandenkämpfe in Kopenhagen von einem »Kriegsgebiet«. Die dänische Hauptstadt ähnele immer mehr den schlimmsten amerikanischen Ghettos. Längst schon bestimmen gewalttätige junge Zuwandererbanden in vielen Teile von Kopenhagen, wer dort das Sagen hat. Und die Polizei ist hilflos. Vor allem das Kopenhagener Einwandererviertel Nørrebro, in dem viele Zuwanderer aus islamischen Staaten leben, gleicht einem Kriegsgebiet. Die Schulen und Kindergärten fordern ihre Zöglinge dazu auf, auf dem Weg zu Schule und Kindergarten den Schießereien in Nørrebro auszuweichen.



    Geändert hat sich seither nichts – im Gegenteil: es ist noch schlimmer geworden. Vor dem Hintergrund der vielen Schießereien und Messerangriffe braucht man in Kopenhagen immer mehr Blutreserven. Und die gehen nun zur Neige. Die größte Blutbank von Kopenhagen – sie hat ihre Reserven im Rigshospitalet-Krankenhaus – hat sich nun in einem dramatischen Appell an die Öffentlichkeit gewandt und Blutspender zur Hilfe aufgerufen. Nach immer neuen Messerangriffen und Schießereien steigt Woche für Woche der Bedarf. Und die Vorräte an Blutkonserven gehen zur Neige.



    Samstag, 14.02.2009
    Kategorie: Allgemeines, Politik, Terrorismus, Akte Islam

    © Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg


    Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muß nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.http://info.kopp-verlag.de/news/immer-mehr-messerangriffe-in…
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    18.02.09 19:51:38
    Beitrag Nr. 7.594 ()
    LOKALES

    Angeklagter ist nicht schuldfähig
    17.02.2009
    Nach Angriff auf Vater ordnet Landgericht Einweisung in eine geschlossene Anstalt an

    Der Messerangriff gegen den Vater, eine vorherige Todesdrohung und der Raubüberfall auf einen Taxifahrer bleibt für einen 26-jährigen Türken straflos, weil er die Taten im Zustand eines psychischen Wahns beging. Um aber die Allgemeinheit vor ihm zu schützen, ordnete das Gericht seine Einweisung in eine geschlossene Anstalt an.

    Bernd Winckler

    Wernau. An jenem 11. Juni letzten Jahres trafen sich Vater und Sohn in einem türkischen Vereinslokal in Wernau, wobei der Sohn dem Vater zuerst androhte, er werde ihn umbringen, weil er ihn an die Amerikaner verkauft habe. Dies jedoch, so ein psychiatrisches Gutachten vor der 7. Großen Strafkammer des Stuttgarter Landgerichts, war lediglich eine Einbildung des 26-Jährigen infolge einer schweren krankhaften seelischen Störung. Er fühlte sich verfolgt und hörte Stimmen, die ihm auftrugen, nach dem Leben seines Vaters zu trachten. Vor allem auch deshalb, weil der Vater ihn einige Tage zuvor bei der Polizei wegen der Todesdrohung angezeigt hatte.

    Mit einem Küchenmesser war der 26-Jährige dann in dem Lokal von hinten auf seinen Vater losgegangen und hatte ihm im Halsbereich einen 14 Zentimeter langen Schnitt verabreicht, der allerdings nicht lebensgefährlich war. Im anschließenden Gerangel ließ er allerdings von seinem Vater ab und flüchtete mit dem Messer in der Hand zum nahen Wernauer Bahnhof.

    Dort überfiel er einen Taxifahrer und raste mit dessen Fahrzeug auf der Bundesstraße 10 in Richtung Stuttgart. Jedoch wurde er bei Esslingen von der Polizei eingeholt und eingekeilt. Dabei rammte der Angeklagte einen Streifenwagen mehrfach, sodass letztlich nach seiner Festnahme ein demoliertes Polizeifahrzeug und ein schrottreifes Taxi übrig blieben.

    Für die Richter war der Fall nun nach drei Prozesstagen in juristischer Hinsicht klar: Der Angeklagte ist wegen seines paranoiden psychischen Wahns nicht schuldfähig und kann daher auch nicht zu einer Haftstrafe verurteilt werden, obwohl es sich bei den Taten um eine Todesdrohung, gefährliche Körperverletzung, räuberische Erpressung und Sachbeschädigung handelt. Da er aber in seinem krankhaften Zustand eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt, musste diese vor ihm geschützt werden. Die Folge: Das Gericht ordnete seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Dort soll versucht werden, ihn zu behandeln und möglicherweise auch von seinen Wahnvorstellungen zu heilen. http://www.teckbote.de/region/lokales/Artikel2057789.cfm
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    18.02.09 19:55:08
    Beitrag Nr. 7.595 ()
    Prozesse
    Liebe, "Zwangsheirat" und ein Freispruch
    Essen, 18.02.2009, Stefan Wette
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    Damit sie ihn heiratet, soll in Essen ein 24-Jähriger seine Freundin aus Duisburg in der Wohnung eingesperrt haben. Das Amtsgericht Essen sprach ihn aber frei. Was zunächst an Zwangsheirat im türkischen Milieu erinnerte, entpuppte sich als Mischung aus Widersprüchen, Liebe und Enttäuschung.

    Zwangsheirat sieht anders aus. Liebe, Heiratsversprechen und Enttäuschung bot der Fall, bei dem das Amtsgericht Essen zum Schluss den 24-jährigen Angeklagten vom Vorwurf der Freiheitsberaubung freisprach. „Ein Freispruch zweiter Klasse”, bemerkte Richter Roland Wissel, weil seine Schöffen und er die Wahrheit in diesem Konflikt nicht herausfanden.

    Laut Anklage sah es nach einer gescheiterten Zwangsheirat aus. Der 24-jährige Kurde soll eine Deutsch-Türkin aus Duisburg, mit der er in Essen-Altendorf zusammenlebte, im Sommer 2008 zwei Wochen lang in seiner Wohnung eingesperrt und bedroht haben, damit sie ihn heiratet. So wollte er eine Aufenthaltserlaubnis erhalten.

    Aber ganz so einfach liegt der Fall nicht. Erst spricht Rechtsanwalt Herbert Lederer für seinen Mandanten. Die Geschichte des mutmaßlichen Opfers sei frei erfunden. Am 8. Juni sei der Angeklagte eingereist, weil die Frau einen Mann zum Heiraten suchte, um ihrer Familie zu entfliehen. Alles sei nach Plan gelaufen, Hochzeitskarten bereits gedruckt. Da habe der Mann die Heirat verschieben müssen. So sauer sei die 22-Jährige gewesen, dass sie ging und am 30. Juli Anzeige erstattete. Am 25. Februar, so Lederer, wird sein Mandant doch heiraten. Die neue Dame sitzt hinten im Saal. Ob es normal sei, dass man die Braut so schnell wechselt, fragt Wissel, ohne auf eine Antwort zu drängen.

    Es tritt die 22-Jährige auf. Selbstbewusst ist sie. Am 9. Juni habe sie den Mann kennen gelernt. Zwei Wochen später wollte sie ihn heiraten. Wissel wundert sich über das Tempo. „Waren Sie mal verliebt”, fragt sie zurück. Sie erzählt, dass sie nach einem Streit im Juli nicht mehr heiraten wollte und er sie einsperrte. Am 30. Juli habe sie ihm den Schlüssel entwenden können und sei geflüchtet.

    Aus rechtlichen Gründen, aber auch weil es Zweifel an der Aussage der Frau hat, spricht das Gericht den Angeklagten frei. Staatsanwältin Violette Klima sah es anders und forderte ein Jahr und neun Monate Haft ohne Bewährung. Widersprüche in der Aussage der Frau sprach auch sie an. Dazu gehörte wohl ein emotionaler Ausbruch der 22-Jährigen: „Ich liebe ihn immer noch. Der hat mich nie wirklich geliebt, der will nur hier bleiben. Das tut mir weh.” Eine Woche nach ihrem Auszug, so klagt sie, sei schon die neue Braut eingezogen. -ette
    http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/essen/2009/2/18/…
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    18.02.09 20:13:20
    Beitrag Nr. 7.596 ()
    Berlin
    Wett-Trinken als Mutprobe?
    In der Kneipe „Eye T“ bekamen Jugendliche regelmäßig harte Sachen – Wirt Aytac G. steht nun vor Gericht

    von Sabine Deckwerth

    Berlin - Sie waren 15, 16, 17 Jahre alt und sie bekamen im „Eye-T“ immer was sie wollten – Schnäpse oder Cocktails. „Da wurde immer Alkohol getrunken, das war ja der Grund, warum man da hin ging“, sagte der heute 17-jährige Aron gestern vor Gericht. Meistens wurde Tequila bestellt, das war so eine Art Mode. „Wir haben immer was bekommen“, sagte Aron. Nie habe der Wirt oder ein Kellner nach dem Ausweis gefragt.
    Lesen Sie auch:

    * Tödliches Saufen: Kellnerin vor Gericht
    * Berauschte Jugend
    * Milde Urteile nach tödlichem Wett-Trinken

    Im „Eye-T“ am Spandauer Damm in Charlottenburg fand vor zwei Jahren, in der Nacht zum 25. Februar, ein Wett-Trinken zwischen dem Wirt Aytac G. und dem 16-Jährigen Lukas W. statt, bei dem der Schüler binnen höchstens einer Stunde mindestens 45 Tequila trank. Lukas W. ist vier Tage später an einer Alkoholvergiftung gestorben. Seit dem 11. Februar steht deshalb der heute 28-jährige Wirt wegen Körperverletzung mit Todesfolge vor dem Landgericht. Er hatte bei dem Wett-Trinken eine Zeit lang nur Wasser getrunken. Aufgrund seiner allgemeinen Lebenserfahrung hätte Aytac G. voraussehen können, dass Lukas an einer Alkoholvergiftung sterben könnte, heißt es in der Anklage.
    Schüler waren offenbar die besten Kunden im „Eye-T“. Die Mehrheit der Gäste sei unter 18 gewesen, sagte Aron. Es hatte sich herumgesprochen, dass es dort immer etwas zu trinken gab. Auch ließ der Wirt anschreiben. „In anderen Bars war es so gut wie unmöglich, dass jemand unter 18 Alkohol bekommt“, sagte eine Gymnasiastin. Auch soll der Tequila dort günstig gewesen, ein „Shot“, ein kleines Glas (2 cl), habe seiner Erinnerung nach einen Euro gekostet, sagte ein Schüler.

    Man bestellte nicht erst mal einen Schnaps, man bestellte gern mehrere auf einmal. So habe Lukas W. gern gleich fünf „Shots“ auf einmal geordert.
    Alkohol war oft ein Thema unter den Schülern. Lukas Freunde wissen wenig darüber, wie gut oder schlecht Lukas in der Schule war oder wie er sich mit seinen Eltern verstand. Aber sie wissen, wie viel er vertragen konnte. „Er hat schon was ausgehalten, auf jeden Fall mehr als andere in diesem Alter“, sagte einer seiner Freunde. „Ich konnte nicht so viel trinken, er konnte das“, erinnerte sich ein anderer. Manchmal seien es sechs Cocktails an einem Abend gewesen und dann noch Bier dazu.

    Die Freunde von Lukas wussten auch von dem geplanten Wett-Trinken mit dem Wirt, das Lukas offenbar sehr wichtig war. „Er wollte mich zur Sicherheit mitnehmen, damit ich ihn nach Hause schaffen kann“, erzählte Jascha, Lukas bester Freund, heute 17 Jahre alt. Jascha war dann doch nicht dabei, weil er nicht so spät zu Hause sein durfte.

    Die 19-Jährige Franziska, damals „ziemlich gut mit Lukas befreundet“, sagte, es sei „ja normal, dass man am Wochenende weggeht und gemeinsam mit Freunden etwas trinkt“. Auch ihr hatte Lukas mehrmals von dem geplanten Wett-Trinken erzählt. Warum Lukas soviel daran lag, wollte der Richter wissen. Sie sagte, „vielleicht, weil er sich damit ein bisschen beweisen wollte“. Für sie als Mädchen sei das nichts, aber für Jungs sei so etwas offenbar schon etwas Tolles. Sie habe nichts davon gehalten und ihm noch gesagt, dass er sich nicht überschätzen soll. Sie hatte ihm auch angeboten, „dass er mich anrufen kann, wenn er Hilfe braucht“. Allerdings habe sie sich „kein Bild davon gemacht, wie das Wett-Trinken ausgehen könnte“.

    Der Prozess wird kommenden Mittwoch fortgesetzt.

    Berliner Zeitung, 19.02.2009
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/120757/in…
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    18.02.09 20:15:19
    Beitrag Nr. 7.597 ()
    Bonn/Bornheim - Mit der Faust
    Torwart (32) schlägt Linienrichter k.o.
    Von DIETMAR BICKMANN
    Er schlug den Linienrichter mit einem kräftigen Faustschlag k.o.. Jetzt wird der Torwart des FV Duisdorf per Haftbefehl gesucht.
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    Grund: Mehmet K. (32) lief nicht zu seiner Gerichtsverhandlung auf, schwänzte sein Strafverfahren wegen Körperverletzung.

    Jagdszenen in der Kreisliga D: 3:0 stand es im Meisterschaftsspiel zwischen TuS Germania Hersel und FV Duisdorf. Doch in der 83. Minute eskalierte das Fußballspiel zu einer Massenschlägerei. Nichtiger Anlass: ein harmloses Foul im Mittelkreis.

    Das sah der gefoulte Spieler des FV Duisdorf allerdings komplett anders. Er würgte seinen Gegenspieler umhegend. Und schon herrschte Chaos komplett auf dem Platz. Die Spieler strömten zusammen, Zuschauer liefen auf den Platz. Es entwickelte sich eine zünftige Massenschlägerei.

    Eine besondere Rolle übernahm der Duisdorfer Torwart, der bis zu dem Foul im Mittelkreis brav zwischen seinen Pfosten gestanden hatte. Nach Aussagen der Herseler soll er regelrecht Amok gelaufen sein.

    Erst stürmte Mehmet K. auf den Pulk zu, mischte ein wenig mit. Dann nahm er Linienrichter Jürgen Flügger (32), gleichzeitig Teamchef der Reserve des TuS Hersel, ins Visier. Flügger: „Mir flogen zwei Fäuste ins Gesicht.“

    Patrick Oehlkom (41), Vater eines Mittelfeldspielers: „Er schwang die Fäuste wie in einem schlechten Asterix-Film.“ Der Torwart: „Der Linienrichter hat mich mit der Fahne bedroht.“ Den Schiri-Assistenten raffte es vorerst dahin: Er lag zwei Minuten bewusstlos auf dem Platz. Punkte wurden keine verteilt: Das Sportgericht bestrafte beide Vereine.

    Torwart Mehmet wird jetzt per Haftbefehl gesucht. Der Torwart hat ein Eigentor geschossen: Der Duisdorfer kam nicht zu seiner Gerichtsverhandlung.
    [17.02.2009]
    http://www.express.de/nachrichten/region/bonn/torwart-32-sch…
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    18.02.09 21:01:43
    Beitrag Nr. 7.598 ()
    TENNENGAU 18.02.2009
    Brutaler Überfall auf Schüler
    Vier junge Türken werden wegen Verdachtes der Körperverletzung angezeigt. Das Quartett habe in einem Nachtbus einen Schüler aus Hallein (Tennengau) geschlagen und verletzt, teilt die Polizei mit.


    Küssen der Schuhe verweigert
    Der 16-Jährige habe sich geweigert, einem der Türken die Schuhe zu küssen. Daraufhin habe ihm einer des Quartetts gegen den Kopf getreten, so die Polizei. Ein anderer soll mit der Faust auf das Opfer eingeschlagen haben. Der Schüler erlitt eine Schädelprellung und Gesichtsverletzungen.http://salzburg.orf.at/stories/343240/ (aus PI)
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    19.02.09 10:23:56
    Beitrag Nr. 7.599 ()
    Groß Rönnau: Marlies Borchert in ihrem Haus überfallen
    Klinik-Chefin eine Stunde in der Gewalt von Einbrechern
    Die Täter zwangen die 65-Jährige, den Tresorschlüssel herauszugeben. Sie entwendeten Geld und Schmuck.
    Von Florian Büh und Wolfgang Klietz

    Groß Rönnau/Bad Segeberg -
    Die Täter lauerten an der Haustür: Drei Männer haben am Dienstagabend in Groß Rönnau die Chefin der Segeberger Kliniken, Marlies Borchert (65), überfallen. Die Täter griffen die Frau vor ihrer Villa an, überwältigten sie und durchsuchten das gesamte Gebäude. Danach räumten sie den Tresor leer und entkamen. Eine Großfahndung der Polizei verlief bislang ohne Erfolg.

    Marlies Borchert war am Dienstag nach einem langen Arbeitstag gegen 20.30 Uhr nach Hause gekommen. Sie parkte ihren schwarzen Mercedes vor dem Anwesen an der Segeberger Straße und stieg aus - der Moment, auf den die Täter gewartet hatten. "Drei Ausländer stürmten auf mich zu", berichtete sie später der Polizei. Die Täter überwältigten die 65-Jährige und drangen gemeinsam mit ihr in das abseits gelegene Anwesen ein, das aus mehreren Gebäuden besteht und von einer Mauer umgeben ist.

    Mehr zum Artikel
    Von der Sekretärin zur Chefin
    Im Haus musste Marlies Borchert hilflos warten, während die Männer das gesamte Wohnhaus durchsuchten. Außerdem zwangen sie Marlies Borchert, den Tresorschlüssel herauszugeben. "Die Täter entwendeten mehrere Hundert Euro Bargeld und Schmuck in noch nicht bekannter Höhe", sagte Polizeisprecherin Silke Tobies. Bei dem Schmuck soll es sich um viele sehr hochwertige Stücke handeln. Eine Stunde war die Frau in der Gewalt der Täter.

    Nachdem das Trio geflüchtet war, ging die offenbar unter Schock stehende Frau auf die Straße und rief immer wieder um Hilfe. Anwohner alarmierten die Polizei. Erst als der erste Streifenwagen eintraf, wurde klar, dass die 65-Jährige Opfer von drei Räubern geworden war. Die Großfahndung begann. Außerdem alarmierten die Beamten den Rettungsdienst. Ein Notarztteam betreute Marlies Borchert, die sich jedoch weigerte, sich in ein Krankenhaus fahren zu lassen.

    Die Segeberger Kripo übernahm die Ermittlungen und sicherte Spuren. An der Eingangstür fanden Beamte zahlreiche Fingerabdrücke, im Garten fotografierten sie Schuhabdrücke im Schnee. Außerdem begannen die Ermittler bereits mit ersten Befragungen. Familienangehörige kümmerten sich um die 65-Jährige.

    Gestern Morgen waren drei Personensuchhunde am Grundstück im Einsatz. Sie sollten die Fährte finden, die die Ermittler zu dem Ort führt, wo das Fahrzeug der Männer gestanden hat.

    "Geschäftsführung und Mitarbeiter des Hauses sind über den Vorfall zutiefst geschockt", sagte am Morgen Klinik-Sprecher Robert Quentin. Marlies Borchert gehe es nach dem Überfall den Umständen entsprechend gut. "Sie wird in Kürze ihre geschäftsführenden Aufgaben wieder aufnehmen können."

    Die wohlhabende Unternehmerin hatte vor wenigen Tagen mit 400 Gästen und viel lokaler Prominenz ihren 65. Geburtstag und das 35-jährige Bestehen der Kliniken gefeiert. Der Hamburger Sänger Stefan Gwildis sang ein Geburtstagsständchen für Marlies Borchert.

    Die Kripo bittet um Hinweise. Die Ermittler vermuten, dass die Täter in der Nähe des Tatorts gewartet haben, bis die Klinik-Geschäftsführerin nach Hause kam. Einer der Männer ist etwa 1,75 Meter groß, hat dunkle Augen und sprach gebrochen Englisch. Er war maskiert und trug dunkle Kleidung. Der zweite Täter ist etwas kleiner und schmaler als sein Komplize, hat einen dunklen Bart und sprach in einer Sprache, die die Frau nicht verstand. "Die dritte Person hielt sich im Hintergrund, eine Beschreibung liegt noch nicht vor", teilte die Polizei mit. Hinweise nehmen die Ermittler der Kripo Segeberg unter der Rufnummer Tel. 04551/8840 entgegen.

    Für Marlies Borchert war es bereits der zweite Überfall in ihrem Leben. Im Juni 1989 war ein maskierter junger Mann in das Haus an der Segeberger Straße eingedrungen und hatte die Frau und ihren mittlerweile verstorbenen Ehemann mit einem Messer und Pistole bedroht. Er fesselte das Paar mit Mullbinden und verlangte Geld. Der Täter entkam mit 100 Euro.

    erschienen am 19. Februar 2009
    http://www.abendblatt.de/daten/2009/02/19/1055112.html
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    19.02.09 10:24:43
    Beitrag Nr. 7.600 ()
    Autokäufer brutal zusammengeschlagen und dann ausgeraubt



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    BREISACH/FREIBURG. Knapp zwei Jahre nach den Überfällen auf zwei durch fingierte Verkaufsanzeigen im Internet nach Bad Krozingen und Breisach gelockte Autokäufer ist jetzt der dritte von insgesamt vier Tätern vom Landgericht Freiburg wegen versuchten schweren Raubes und schwerer räuberischer Erpressung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt worden. Zwei Mittäter, die eigentlichen Drahtzieher der Überfälle, sind bereits zu Freiheitsstrafen von je sechseinhalb Jahren verurteilt worden.

    Anfang Mai 2007 waren die Drahtzieher der Überfälle in Freiburg auf die Idee gekommen, zahlungskräftige Autokäufer mittels Anzeigen im Internet in eine Falle zu locken und so um die mitgebrachte Barschaft zu erleichtern. Sie suchten noch zwei Mittäter und bekamen über freundschaftliche Beziehungen Verstärkung aus Litauen. Der jetzige, 34-jährige Angeklagte, der in seiner Heimat als Arbeiter rund 500 Euro im Monat verdiente, wurde mit dem Vorschlag geködert, für 400 Euro Lohn ein Auto von Freiburg nach Litauen zu überführen. Er wurden in die wahren Absichten seiner Auftraggeber erst in Freiburg und unmittelbar vor der ersten Tat eingeweiht.

    Am 25. Mai 2007 meldete sich ein Autohändler aus Norddeutschland bei den Drahtziehern und wollte den für 84 900 Euro im Internet zum Verkauf stehenden Porsche kaufen. Einen Tag später kam er zum vereinbarten Übergabetermin nach Bad Krozingen. Die angegebene Adresse erwies sich jedoch als Brachland ohne Porsche weit und breit. Der vorsichtige Käufer, der das Geld in einem Koffer hatte, verließ sein Taxi nicht und ließ sich an den Hauptbahnhof in Freiburg zurückbringen. Die vier Täter sahen sich um den Erfolg ihrer Idee betrogen. Sie verfolgten den Mann bis auf den Bahnsteig, wo ihm in einer Verzweiflungsaktion der Koffer geraubt werden sollte. Doch auch dieser Versuch scheiterte. Der Autokäufer, von einem Stoß Pfefferspray getroffen, warf sich geistesgegenwärtig über seinen Koffer. Zahlreiche Passanten eilten dem Angeschlagenen zur Hilfe, der Raub des Geldes war gescheitert.


    Die Überfallenen leiden heute noch unter den Folgen der Tat
    Pech für die Täter, dass einem aufmerksamen Beobachter ein wartendes Auto mit polnischem Kennzeichen vor dem Bahnhof aufgefallen war. Sein Kennzeichen führte in Verbindung mit der Überprüfung der Herkunft der Autoanzeigen im Internet zur Festnahme der beiden Drahtzieher.

    Am Tag darauf lockten die Männer per Internet einen Autokäufer aus dem Raum Frankfurt nach Breisach. Für 34 900 Euro sollte dort ein Audi A 6 zu erwerben sein. Diesmal holte man den Käufer mit einem Leihwagen vom Bahnhof in Breisach ab, der jetzt angeklagte Litauer, der am Vortag auf dem Bahnsteig aktiv geworden war, sollte in Breisach eine Flucht des Mannes verhindern und saß deshalb im Wagen hinter ihm. Die Fahrt ging zum Rhein, wo der Verkäufer aus dem Auto gezerrt und unter Prügeln und Fußtritten zur Herausgabe seines Bargeldes gezwungen wurde. Mit schweren Kopfverletzungen, darunter einigen Brüchen, gab der selbstständige Autohändler schließlich nach und warf den Tätern einen Briefumschlag mit 38 000 Euro zu. Die flüchteten Richtung Wyhl, tauschten dort das Auto und fuhren zurück nach Freiburg. Dort teilten sie die Beute, der Mann aus Litauen bekam allerdings nur 1000 Euro.

    Die beiden Überfallenen leiden bis heute unter den psychischen und physischen Folgen der Tat. Der Mann aus Frankfurt ist bis heute wegen seiner Verletzungen nicht arbeitsfähig.

    Der jetzige Angeklagte wurde mittels eines europäischen Haftbefehls in Litauen ausfindig gemacht. Nach einer Tumoroperation stellte er sich freiwillig den Behörden und flog nach Deutschland. Hier legte er ein umfassendes Geständnis ab. Die Drahtzieher der Überfälle verweigerten vor Gericht jede Aussage. Sie gaben an, im Gefängnis in Freiburg von Landsleuten und Russen dazu gezwungen worden zu sein. Das Gericht merkte in seiner Urteilsbegründung dazu ausdrücklich an, dass diese Zustände im Gefängnis so nicht länger hingenommen werden können.

    Zugunsten des Angeklagten zählten sein Geständnis, seine Reue, seine Entschuldigung bei den Opfern und die Tatsache, das er sich freiwillig dem Verfahren in Freiburg gestellt habe und nicht Drahtzieher der Überfälle gewesen sei. Zu seinen Lasten wog die Brutalität der Überfälle. Der Staatsanwalt hatte eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren, der Verteidiger von nicht mehr als vier Jahren beantragt. http://www.badische-zeitung.de/kreis-breisgau-hochschwarzwal…
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    19.02.09 19:58:04
    Beitrag Nr. 7.601 ()
    Erstunken und erlogen


    19. Februar 2009, 17:23 UhrERMITTLUNGEN IN ZÜRICH
    Paula O. räumt Falschaussage ein
    Sie gab an, in Zürich von drei Männern, vermutlich Neonazis, überfallen und misshandelt worden zu sein, alarmierte selbst die Polizei - nun hat Paula O. eingeräumt, falsche Aussagen gemacht zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Brasilianerin wegen "Irreführung der Rechtspflege".

    Hamburg - Die Ermittler zweifelten von Beginn an der Geschichte, die Paula O. ihnen erzählte: Die 26-Jährige behauptete, sie sei von drei unbekannten, in Schwarz gekleideten Männern überfallen, mit Fußtritten traktiert und mit einem Teppichmesser an Bauch, Beinen, Armen und im Nacken verletzt worden.


    AP
    Schnittwunden an Paula O.s Bauch: Aussage widerrufen
    Auf beiden Oberschenkeln waren der Juristin die Initialen der rechtspopulistischen Schweizerischen Volkspartei SVP eingeritzt worden. Paula O. gab zudem an, nach der Tat auf einer Toilette am Bahnhof eine Fehlgeburt erlitten zu haben. Sie sei mit Zwillingen im dritten Monat schwanger gewesen, erklärte die Anwältin, die mit einem Schweizer verlobt ist.

    Vieles von dem, was Paula O. den Ermittlern erzähle, schien von Anfang an unplausibel zu sei. In einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Zürich heißt es nun: "Die Frau, die behauptet hatte, sie sei überfallen worden, hat gegenüber der Polizei eingeräumt, falsche Aussagen gemacht zu haben."

    Demnach hat Paula O. bereits am 13. Februar, vergangenen Freitag, erklärt, dass kein Überfall stattgefunden habe. Sie habe sich selber die Schnittverletzungen zugefügt. "Auf Vorhalt der gynäkologischen Befunde bestätigte sie auch, dass sie nicht schwanger gewesen sei", heißt es weiter.

    Nun untersucht die Staatsanwaltschaft Zürich, aus welchen Gründen O. handelte, ob sie geplant vorging und ob weitere Personen beteiligt waren. Es wurde ein Verfahren wegen des "Verdachts auf Irreführung der Rechtspflege" gegen sie eingeleitet.

    Der zuständige Staatsanwalt Marcel Frei sagte "20 Minuten Online", die Angeklagte müsse mit einer Geldstrafe oder mit einer Haft von bis zu drei Jahren rechnen. Zunächst darf Paula O. demnach die Schweiz nicht verlassen.

    Derzeit läuft auch die von Paula O. erstattete Anzeige wegen Angriffs weiter.

    han



    URL:
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,608741,00.html
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    19.02.09 20:51:34
    Beitrag Nr. 7.602 ()
    Donnerstag, 19.02.2009
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    20.02.2009VOR GERICHT

    "Er wollte mich umbringen!"
    Frau (39) schildert, wie ihr Ex-Mann mit der Axt auf sie einschlug
    STEPHANIE LAMPRECHT

    Sie hat den Beil-Angriff ihres Ex-Mannes schwer verletzt überlebt: Gestern sagte Friseurin Sevda Y. (37) vor dem Landgericht aus und schilderte, wie ihr geschiedener Mann sie vor der Bluttat bedrohte und verfolgte.

    "Er sagte zu mir ,Dieser Laden wird dein Grab sein`", ließ die zierliche Frau mit der schwarzen Mähne den Dolmetscher übersetzen. Am 20. August 2008 hatte ihr geschiedener Mann sie in dem Friseursalon "Hair Creativ" im Hermannstal (Horn) aufgesucht. Sie hatte den Laden erst wenige Tage zuvor übernommen. Dem Fernfahrer war von der Polizei längst verboten worden, sich seiner Frau und ihrem Geschäft zu nähern, doch Hanefi K. (45) ignorierte das Verbot.

    "Er stand auf einmal mitten im Laden", erinnert sich das Opfer, "ich wollte mit meinem Handy die Polizei holen, da schubste er mich, schlug meinen Kopf an die Wand." Sie sei die Treppe zum Keller hinuntergefallen, ein Nachbar kam, als er ihre Hilfeschreie hörte, lief aber weg, um die Polizei zu rufen.

    In dem Moment habe sie das Hackebeil in der Hand ihres tobenden Ex gesehen: "Ich dachte, ich werde verrückt", schilderte Sevda den Horror-Anblick, "er schlug mich, wo immer er mich traf, er wollte mich umbringen! Wäre ich ohnmächtig geworden, er hätte mich zerhackt." Mit zitternder Stimme setzt sie hinzu: "Es ist ein Wunder, dass ich am Leben bin. Niemand verdient so einen Tod."

    Hanefi K. trennte seiner Ex-Frau bei dem Angriff nahezu den linken Daumen ab, fügte ihr schwere Schnittverletzungen an den Armen zu. Vor Gericht bestreitet er die Tötungsabsicht: "Ich wollte sie nur berufsunfähig machen." Er sei gekränkt, weil seine Frau ihn nur wegen seiner deutschen Staatsbürgerschaft geheiratet habe. Angeblich habe er sein gesamtes Erspartes in seine Frau investiert und wollte nun Geld zurückfordern. Das Hackebeil habe er als Kraftfahrer immer dabei, um sich unterwegs Fleisch zuzubereiten.

    Das Paar war von 2005 bis Mai 2008 verheiratet. Sevda Y. beschrieb die Ehe als unglücklich und gewalttätig: "Er schlug mich, nannte mich Hure und war immer unzufrieden mit mir, aber eine Trennung wollte er auch nicht akzeptieren." Ihre Vernehmung wird am 24. Februar fortgesetzt.

    Zitat:
    "Wäre ich ohnmächtig geworden, hätte er mich zerhackt"

    Friseurin Sevda Y.

    (MOPO vom 20.02.2009 / SEITE 15)

    http://www.mopo.de/2009/20090220/hamburg/panorama/er_wollte_…
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    19.02.09 20:53:34
    Beitrag Nr. 7.603 ()
    Zweieinhalb und drei Jahre Haft nach Schießerei im Schweinske
    19. Februar 2009, 10:02 Uhr Drei Jahre Haft für Serkan C. (27) und zweieinhalb Jahre Haft für seinen fünf Jahre jüngeren Komplizen. Das ist das Urteil des Landgerichts im Fall der "Schweinske-Schiesserei". In dem Lokal an der Rodigallee in Jenfeld waren Anfang Dezember 2007 zwei rivalisierende Gruppen aus dem Zuhältermilieu aufeinander gestoßen. Bei der Auseinandersetzung zwischen den zehn beteiligten Männern wurde wild um sich gefeuert. Mindestens 15 Schüsse peitschten durch das Lokal. Gäste flüchteten auf die Toilette und in die Küche. Nur wie durch ein Wunder wurden keine Unbeteiligten Verletzt. Drei der Angreifer erlitten Schussverletzungen an den Beinen. Der Richter sprach in seiner Urteilsbegründung von einer "Art Selbstjustiz". Ursprünglich, so die Aussage eines Beteiligten, hatte das Aufeinandertreffen eine "Aussprache" werden sollen. zv
    http://www.welt.de/welt_print/article3232427/Zweieinhalb-und…
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    19.02.09 20:54:25
    Beitrag Nr. 7.604 ()
    Donnerstag, 19.02.2009
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    20.02.2009DER BEUTEZUG DER AUDI-BANDE

    Dreiste Räuber rasen in Edel-Juwelier
    5.32 Uhr an der Mö: Duo benutzt geklauten Audi als Rammbock / Panische Flucht ohne Beute, weil die Nebelmaschine losging / Schon der 7. Fall Waren bei "Wempe"Serientäter am Werk?
    THOMAS HIRSCHBIEGEL

    Der Motor des alten Audi 80 heulte auf, dann ein ohrenbetäubendes Krachen: Zwei Gangster sind gestern früh ins Schaufenster des Juweliers "Wempe" an der Mö gerast. Obwohl Luxusuhren im Wert von mehr als 250000 Euro zum Greifen nah waren, flüchteten die Einbrecher ohne Beute. Sie gehören offenbar zu einer Bande, die bereits sechs ähnliche Coups verübt hat - mit mäßigem Erfolg.

    Es war 5.32 Uhr, als der Audi-Fahrer den rabiaten Bruch versucht hatte. Die stählernen Rollläden durchbrach er mit dem Auto ohne Probleme, raste dann in ein Schaufenster, in dem unter anderem Uhren der Marken Rolex, Oris und Breitling lagen. Doch dann griff das Alarmsystem des Nobel-Juweliers. Eine Nebelmaschine sorgte dafür, dass der Täter seine Hand nicht mehr vor Augen sehen konnten. Gleichzeitig ging das beschädigte Rolltor hinter dem Audi ratternd nieder. Der Einbrecher geriet in Panik. Ein Komplize, der vorm Geschäft gewartet hatte, half seinem Kumpanen aus dem verbeulten Audi. Dann rannte das Duo, das schwarze Motorrad-Kleidung und Helme trug, zu einem Suzuki-Motorrad und raste davon. Trotz Großfahndung mit einem Dutzend Streifenwagen entkamen die Gangster. Später entdeckte ein Passant das Flucht-Motorrad etwa 500 Meter entfernt vom Tatort an der Rückseite der Innenbehörde an der Springeltwiete (Altstadt). Die Suzuki und auch der Audi waren im Raum Bremen als gestohlen gemeldet. Dort war erst am Montag ein ähnlicher Coup gescheitert. Die Kripo prüft, ob immer dieselben Täter schon seit 2007 sechs ähnliche Einbrüche begangen haben (siehe S. 4).

    "Wempe" in Hamburg war im Gegensatz zu anderen Hamburger Nobel-Juwelieren bisher von ähnlichen Einbrüchen verschont geblieben. Doch 1978 war genau die jetzt betroffene Filiale schon einmal Schauplatz eines Mega-Coups. Damals hatte ein bewaffneter Räuber den Geschäftsführer nachts in seiner Wohnung am Mittelweg (Harvestehude) überfallen, mit Tabletten betäubt und ihm Tresor- und Ladenschlüssel abgenommen. Doch der nervöse Räuber, der offenbar einen Komplizen hatte, brach morgens im Laden den Tresorschlüssel im Schloss ab. Dem Duo blieb nur noch, die Auslagen zu plündern - auch hier machten sie noch eine Millionen-Beute an Schmuck und Luxusuhren. Gestern Abend war bei "Wempe" an der Mö kaum noch etwas von dem rabiaten Einbruch zu sehen. Wie durch ein Wunder haben auch die Uhren, die nach dem Rammstoß mit dem Audi aus den Auslagen purzelten, kaum Kratzer. Eine Mitarbeiterin: "Wer hoffte, Rolex im Ausverkauf zu bekommen, den müssen wir leider enttäuschen. Die Uhren sind fast alle mit Schutzfolien versehen, haben keine Kratzer." Nun wird das Traditionshaus "Wempe", das seit mehr als 130 Jahren besteht, seinen Schutz nochmals verstärken. Wachleute, die jetzt bereits am Tag die Filialen bewachen, werden ab sofort auch nachts im Einsatz sein.

    Info:
    Luxus-Uhren im Wert von 250 000 Euro lagen zum Greifen nahe

    Trotz Großfahndung konnten die Gangster unerkannt entkommen

    (MOPO vom 20.02.2009 / SEITE 2-3)
    http://www.mopo.de/2009/20090220/hamburg/panorama/dreiste_ra…
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    19.02.09 21:43:12
    Beitrag Nr. 7.605 ()
    Schnelsen
    Sonderkommission fasst Serieneinbrecher

    Drei staatenlose Männer (20, 22 und 28 Jahre) sind nach einem Einbruch an der Oldesloer Straße festgenommen worden. Ein vierter Tatbeteiligter ist in einem gemieteten Peugeot 308 geflüchtet. Die mutmaßlichen Serientäter waren von einem Zeugen beobachtet worden, als sie ein Fenster des Einfamilienhauses in Schnelsen aufhebelten. Bei einer Sofortfahndung wurden die Täter gestellt, Diebesgut und Tatwerkzeuge sichergestellt. Die SoKo Haus- und Wohnungseinbruch hat die Ermittlungen übernommen, hofft, den reisenden Einbrechern weitere Taten zuordnen zu können.
    jel

    Aktualisiert am 19. Februar 2009 um 14:54http://www.abendblatt.de/daten/2009/02/19/1055788.html
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    19.02.09 21:47:26
    Beitrag Nr. 7.606 ()
    Polizei nimmt in Sauerlach drei Tatverdächtige fest
    Mit der Maschinenpistole auf Ehepaar geschossen

    0

    19.02.09

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    München

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    Schrift a / A
    Pfaffenhofen - "Ich hab grad Fernsehen geschaut. Erst Nachrichten, dann Anne Will. Auf einmal Brratttararatt! Wie ein Maschinengewehr!"

    ""Wos is‘n des?“ hab ich geschrien. Überall Rauch, es hat g’staubt, von der Mauer, von den Glassplittern. „Kruzifix“, sag’ ich. Ich hab nix mehr gesehen vor lauter Staub!"

    So schildert der Pfaffenhofener Rentner Bartholomäus H. (73) die furchterregenden Sekunden, als wildfremde Männer von draußen sein Wohnzimmer unter Beschuss nahmen. Zwei Schritte weiter links – und der Mann und seine schwer sehbehinderte Ehefrau Hannelore (69) hätten tot sein können. So geschehen am Abend des 25. Januar in der Löwenstraße, mitten in der Pfaffenhofener Innenstadt.

    Zwölf Projektile durchschlugen die Terrassentür, blieben in Schrankwand, Türstock und Wohnzimmertür stecken. Ein unerklärliches Mysterium zunächst. Nun aber hat die „Ermittlungsgruppe Löwe“ offenbar eine Spur. Und die führt geradewegs in den Landkreis München.

    In Sauerlach nahm das schwerbewaffnete Sondereinsatzkommando (SEK) am Mittwoch drei Männer fest – zwei Polen (24 und 29 Jahre) und einen deutschen Rentner (68). In der Werkstatt des 29-Jährigen Mechanikers wurden außer drei Schusswaffen samt Munition auch eine Maschinenpistole (Typ Ceska, Marke Skorpion) gefunden. Diese Maschinenpistole wurde bei dem Anschlag auf das Rentner-Ehepaar verwendet. Über Details und Hintergründe konnte das Polizeipräsidium Oberbayern gestern keine Angaben machen. Die tz erfuhr jedoch, dass eine mögliche Spur zum Sohn (42) des Ehepaares führt. Der 42-Jährige – so wird in Pfaffenhofen gemunkelt – soll hohe Schulden und einen fatalen Hang zum Glücksspiel haben. Ein Denkzettel, weil er nicht zahlte? Auch eine Mieter-Auseinandersetzung könnte dahinter stecken. Das Ehepaar H. hat mehrere Häuser und deshalb auch mal Ärger mit Mietern. Einer soll im Zorn gedroht haben: „Das können wir auch anders regeln…!“

    Das Ehepaar H. jedenfalls hat schlaflose Nächte hinter sich und ist jetzt der Polizei unendlich dankbar. Gestern gönnten sich die beiden ein Weißwurscht-Frühstück und feiern ab sofort zweimal im Jahr Geburtstag „weil wir den Anschlag überlebt haben.“

    dop.
    Quelle: tzhttp://www.tz-online.de/de/aktuelles/muenchen/artikel_59600.…
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    20.02.09 17:01:14
    Beitrag Nr. 7.607 ()
    20. Februar 2009, 14:30 UhrBELEIDIGUNG
    Staatsanwaltschaft ermittelt erneut gegen Morsals Mörder
    Seine Schimpftiraden haben Konsequenzen: Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den Mörder der 16-jährigen Morsal wegen Beleidigung. Er hatte nach dem Urteil gegen ihn den Anklagevertreter massiv beschimpft.

    Hamburg - Die Staatsanwaltschaft leite ein offizielles Ermittlungsverfahren gegen den 24-Jährigen ein, wie Behördensprecher Wilhelm Möllers am Freitag sagte. "Wir halten es aus Gründen der Achtung vor der Justiz für geboten, die Tat zu verfolgen." Nach dem lebenslangen Urteil am Freitag vor einer Woche hatte Morsals Bruder Staatsanwalt Boris Bochnik unter anderem als "Hurensohn" beschimpft.


    DDP
    Ermordete Morsal O.: Tumulte im Gerichtssaal
    Die Staatsanwaltschaft sei der Auffassung, dass das Verhalten des Verurteilten "deutlich jenseits bloßer Taktlosigkeiten liegt, wie sie ein Angeklagter berechtigterweise bei einer Verurteilung zu lebenslanger Haft haben darf", sagte der Sprecher.

    Gegen Bochnik war später eine anonyme Todesdrohung aufgetaucht. Seit Anfang der Woche ermittelt die Staatsanwaltschaft daher wegen Verdachts der Bedrohung gegen Unbekannt. Noch am Tag der Urteilsverkündung war bei der "Hamburger Morgenpost" eine E-Mail eingegangen, in der laut Möllers stand: "Boris Staatsanwalt wird tot sein, denn wir Afghanen nehmen Rache."

    Das Landgericht hatte den 24-Jährigen wegen heimtückischen Mordes an seiner Schwester Morsal zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach Ansicht der Richter hat er die 16-Jährige im Mai 2008 aus Wut über ihren westlichen Lebensstil mit 23 Messerstichen getötet. Nach dem Urteil war es zu tumultartigen Szenen gekommen. Die Verteidigung hat Revision gegen die Gerichtsentscheidung eingelegt.

    Die "beleidigenden Äußerungen" nach dem Urteil gingen "über eine noch vertretbare bloße Unhöflichkeit oder Taktlosigkeit" hinaus, betonte Möllers. Die Staatsanwaltschaft habe zudem Anhaltspunkte dafür, dass O. sich auch gegenüber dem Gericht und Justizwachtmeistern "abfällig verhalten" habe.

    Die Behörde werde die entsprechenden Akten an Landgericht und Justizverwaltung weiterleiten - diese könnten dann prüfen, ob sie ebenfalls Strafanzeige stellen. Beleidigung kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe geahndet werden.

    Die Hamburger Staatsanwaltschaft prüft gegen den verurteilten Mörder auch den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs. Er soll im November 2007 gemeinsam mit einem weiteren Verdächtigen eine Frau - sie wurde 1977 in Afghanistan geboren - vergewaltigt haben.

    jdl/dpa



    URL:
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,609013,00.html
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    20.02.09 19:15:24
    Beitrag Nr. 7.608 ()
    Flughafen: Polizei verhindert Kindesentführung

    0

    20.02.09

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    München

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    Schrift a / A
    München - In letzter Sekunde hat die Bundespolizei am Flughafen München die Entführung einer Minderjährigen vereitelt. Der leibliche Vater, dem das Sorgerecht für die Tochter entzogen worden war, wollte seine Tochter in die Türkei verschleppen.
    In letzter Sekunde verhindert: Beamter der Bundespolizei schnappten den Entführer bei der Ausweiskontrolle.
    © dpa
    In letzter Sekunde verhindert: Beamter der Bundespolizei schnappten den Entführer bei der Ausweiskontrolle.

    Wie die Bundespolizeiinspektion Flughafen München mitteilte, erschien am Donnerstag (19. Februar) ein 15-jähriges Mädchen mit seinem türkischen Vater bei der Ausreisekontrolle. Die Beamten stellten fest, dass das Mädchen als vermisst gemeldet war und der Vater von französischen Behörden gesucht wurde. Er wurde von Beamten der Bundespolizei festgenommen.

    Die ersten Ermittlungen ergaben, dass den in Frankreich lebenden türkischen Eltern bereits im Jahre 2002 das Sorgerecht für ihre Tochter entzogen worden war. Zu dieser drastischen Maßnahme waren die französischen Behörden gezwungen gewesen, da der Vater seine Tochter wiederholt körperlich misshandelt hatte. Das Kind kam in die Obhut einer französischen Familie in Saint Dizier, einer Kleinstadt in der Region Champangne-Ardenne.

    Bei einem Besuch bei der Adoptionsfamilie am 13. Februar entführte der Vater das Mädchen. Mit dem Auto fuhr er von Frankreich zurück nach München. Von hier aus sollte es mit dem Flieger in Richtung Türkei gehen. Die Behörden in Frankreich hatten unmittelbar nach der Entführung gegen den Vater einen nationalen Haftbefehl erlassen und den Antrag auf einen europäischen Haftbefehl gestellt. Am Münchner Flughafen nahm die Entführung dann ein Ende.

    Über die Auslieferung an die französischen Behörden entscheidet nun das Gericht in Erding. Das Jugendamt nahm das Mädchen auf und betreut es bis zur Rückreise nach Frankreich. Um eine rasche Heimreise nach Frankreich zu ermöglichen, arbeiten deutsche Behörden und das französische Konsulat mit Hochdruck, teilte die Polizei mit.

    Quelle: Münchner Merkurhttp://www.tz-online.de/de/aktuelles/muenchen/artikel_59786.…
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    20.02.09 19:55:54
    Beitrag Nr. 7.609 ()
    20. Februar 2009, 18:16 Uhr
    VERGEWALTIGUNGSWELLE
    Italien erlaubt Bürgerwehren
    Zusätzliche Polizisten, mehr Geld für Sicherheit: Italien versucht einer Welle von Vergewaltigungen Herr zu werden -jetzt sollen Freiwillige mit Handys auf Verbrecherjagd gehen.

    Rom - Eine Reihe brutaler Vergewaltigungen hat Italien in den vergangenen Wochen geschockt - jetzt will die Regierung von Ministerpräsident Silvio Berlusconi das Problem mit Hilfe von Bürgerwehren lösen. Sie verabschiedete am Freitag eine entsprechende Eilverordnung zur Sicherheitspolitik. "Die Maßnahmen, die sich unter anderem gegen sexuelle Gewalt richten, sind einstimmig verabschiedet worden und enthalten auch die umstrittenen Bürgerwehren", erklärte der italienische Verteidigungsminister Ignazio La Russa am Ende der Ministerratssitzung in Rom.


    AP
    Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi: Handys und Funkgeräte für Bürgerwehren
    "Die Bürgerwehren sind nur mit Handy und Funkgeräten ausgestattet und müssen vom jeweiligen Bürgermeister und der Polizeipräfektur organisiert und kontrolliert werden", sagte Innenminister Roberto Maroni. Es ginge darum, "unkontrollierte Selbstjustiz" zu vermeiden und "Freiwillige für die öffentliche Sicherheit zu fördern". Man werde im Übrigen ehemalige Mitglieder der Polizei und Carabinieri als Freiwillige bevorzugen, hieß es.

    Regierung will Tausende neue Polizisten einstellen

    "Die Regierung hat die Form der Eilverordnung gewählt, um schnell auf die Ereignisse der letzten Zeit und ihre Folgen einzugehen", erklärte Berlusconi. Eine Reihe von Vergewaltigungen in italienischen Großstädten hatte in den vergangenen Wochen für ein großes Interesse der Medien gesorgt. In der Folge war es mehrfach zu rassistischen Übergriffen vor allem auf rumänische Einwanderer gekommen. Das Dekret war vor allem wegen der Bürgerwehren stark umstritten gewesen.

    Neben den Bürgerwehren sieht die Verordnung auch eine Erhöhung des Budgets des Innenministerium um 100 Millionen Euro und eine personelle Aufstockung der Polizei um 2500 Mann bis spätestens Ende März vor. Die Regierung hatte in ihrem Ende 2008 verabschiedeten Haushaltsplan die Gelder für die öffentliche Sicherheit stark gekürzt. Außerdem der Aufenthalt von Flüchtlingen in den Auffangzentren ab sofort verlängert werden. Die illegalen Einwanderer können nun maximal sechs Monate statt wie bisher zwei Monate in Lagern wie auf der Insel Lampedusa festgehalten werden.

    Maroni hatte bereits kurz nach Weihnachten angekündigt, die Bootsflüchtlinge auf Lampedusa länger festhalten zu wollen, um sie von dort direkt wieder abschieben zu können. Das Vorhaben provozierte heftige Proteste vonseiten der Inselbevölkerung und den Flüchtlingen. Menschenrechtsorganisationen wie das UN-Flüchtlingshochkommissariat befürchteten ebenfalls eine Verletzung von Menschenrechten und des Asylrechts. In den vergangenen Tagen hatten tunesische Flüchtlinge auf Lampedusa einen Brand entfacht, um gegen ihre Abschiebung zu protestieren.

    beb/dpa



    URL:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,609079,00.html


    Wer nun hinter den Taten steckt, erfährt der sonst so mehrwissende SPIEGEL-Leser nicht--Zufall oder Absicht?
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    20.02.09 20:21:59
    Beitrag Nr. 7.610 ()
    20.02.2009, 16:23 Uhr
    Drei 16-Jährige nach brutaler Raubserie festgenommen

    Berlin - Für Cola, Döner und Zigaretten sollen drei Jugendliche in Straßenbahnen in Berlin-Hellersdorf und Lichtenberg Fahrgäste brutal ausgeraubt haben. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, haben die 16-Jährigen ihren Opfern mit Gewalt und Messern gedroht oder an Haltestellen aufgelauert haben, um Handys zu rauben. Videos aus der Tram halfen bei der Tätersuche. In den vergangenen Tagen sei das Trio festgenommen worden. In einem Schließfach und in Wohnungen fand die Polizei geraubte Handys und Beweismaterial. Die Jugendlichen sollten noch am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden.

    © dpahttp://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/detail_dp…

    Berlin-Brandenburg: Räubertrio mit Schlagstock

    Mit einem Schlagstock bewaffnet zogen drei Männer gestern Abend raubend durch Spandau.

    Das Trio hatte gegen 19 Uhr 15 zunächst einen 26-Jährigen in der Stresowstraße angesprochen, ihn sogleich umzingelt und durchsucht. Als einer der Täter in die Jackeninnentasche greifen wollte, gelang es dem 26-Jährigen, sich loszureißen und zu fliehen. Dabei erhielt er jedoch mittels Teleskopschlagstock einen Schlag gegen den Ellenbogen und wurde leicht verletzt.

    Im Gorgasring fragten die Räuber kurz vor 21 Uhr einen 16-Jährigen nach seinem Handy. Als er nicht darauf reagierte, schlug ihm einer der Täter mit einem Schlagstock auf den Kopf und gegen die Brust. Anschließend schubsten sie ihn gegen ein geparktes Auto. Als der Jugendliche am Boden lag, traten sie auf ihn ein und raubten ihm das Handy. Der 16-Jährige wurde leicht verletzt und begab sich selbst in ärztliche Behandlung.

    Gegen 21 Uhr 15 verfolgte das Trio im Lenther Steig einen weiteren Jugendlichen, der auf dem Weg nach Hause war. Der 16-Jährige bemerkte die Verfolger und versuchte seine Mutter anzurufen. Sofort rannten die Täter zu ihm und rissen ihm das Handy aus der Hand. Nun fuhr einer der Männer den Teleskopschlagstock mit einer Schwungbewegung aus, wobei der 16-Jährige einen Schlag gegen das Knie erhielt. Die Täter durchsuchten die Sporttasche des Opfers, entnahmen ein weiteres Handy sowie die Brieftasche und flüchteten. Der Jugendliche wurde leicht verletzt.

    Veröffentlicht: 20. Februar 2009http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&ccc…
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    20.02.09 20:37:44
    Beitrag Nr. 7.611 ()
    Freitag, 20. Februar 2009


    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5f7c002…


    MALMÖ. Aus Angst vor antiisraelischen Ausschreitungen wird das Publikum brim Davis Cup in Schweden teilweise vom Spiel ausgeschlossen. Die israelische Tennismannschaft spielt vor leeren Zuschauertribünen.
    Angst vor Gewalt gegen Israelis: Tennisspiele vor leeren Rängen



    Die Tennisspielerin Shahar Peer durfte nicht nach Dubai Foto: Wikipedia

    MALMÖ. Aus Angst vor antiisraelischen Ausschreitungen wird das Publikum beim Davis Cup in Schweden teilweise vom Spiel ausgeschlossen. Die israelische Tennismannschaft der Herren trifft Anfang März vor leeren Zuschauertribünen auf den Gastgeber Schweden.

    Demonstranten hatten Aktionen vor den Veranstaltungshallen angekündigt. Unter diesen Umständen sähe sich die Stadt Malmö außerstande, für die Sicherheit zu garantieren, hieß es von amtlichen Stellen.

    Tennisverbände drohen mit Boykott

    Bereits zuvor sorgte der Ausschluß der israelischen Tennisspielerin Shahar Peer von den Tennismeisterschaften in Dubai für Proteste. Auch das Emirat begründete die Verweigerung eines Visa mit Sicherheitsbedenken.

    Inzwischen soll nach Drohung von Tennisverbänden, das Turnier zu boykottieren, dem Israeli und Doppel-Spezialist Andy Ram die Teilnahme erlaubt werden. „Es ist eine der größten Veranstaltungen im Turnier-Kalender, also müssen sie Wege finden, dass Israelis dort spielen können“, sagte Ram im Vorfeld.


    Die Befürchtungen sind m.E. wohlbegründet, weiß man doch,
    wie südländische Heißsporne auf solch unkeusche Kleidung reagieren...
    Avatar
    20.02.09 21:49:31
    Beitrag Nr. 7.612 ()
    Freitag, 20.02.2009
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    21.02.2009DER BRUCH DER AUDI-BANDE

    So arbeiten die Gangster
    Die wichtigsten Fakten zu dem brachialen Überfall auf den Edel-Juwelier "Wempe" in der City
    THOMAS HIRSCHBIEGEL

    Hamburgs Nobel-Juweliere müssen zittern. Die Kripo befürchtet, dass die Audi-Bande, die versucht hat, "Wempe" an der Mö auszuplündern (MOPO berichtete), bald wieder in der Hansestadt zuschlägt. Ihren letzten erfolgreichen Coup hatten die Gangster vor mehr als einem Jahr in Stade. Seitdem gingen vier Brachial-Einbrüche schief. Die MOPO beantwortet die wichtigsten Fragen zu den dreisten Einbrechern.

    - Hat die Kripo schon eine heiße Spur? Nein. Es gibt bisher keine brauchbaren Zeugenhinweise. Der Audi 80, den die Einbrecher als Rammbock benutzten, und das Suzuki-Fluchtmotorrad der beiden Täter werden nun kriminaltechnisch untersucht. ½ Warum haben die Diebe bei sechs von sieben Coups einen alten Audi 80 als Rammbock benutzt? Vermutlich kennt sich einer der Täter mit diesem Fahrzeug gut aus, kann es schnell knacken. Neue Fahrzeuge haben wirksame Diebstahlsicherungen.

    - Gibt es Zusammenhänge mit der Raubserie der "Hammerbande", die ab 2001 in Hamburg tagsüber Juweliere überfiel, die Vitrinen zertrümmerte und eine Millionen-Beute machte? Die Kripo prüft das. Die Täter stammten damals aus dem polnischen Ort Koszalin, zogen durch ganz Europa und machten allein in Deutschland Beute im Wert von 30 Millionen Euro. In Hamburg wurde der "Statthalter" der Bande 2006 zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Es ist möglich, dass ehemalige Mitglieder der "Hammer-Bande" ihr Wissen in Sachen Luxusuhren nutzten und sich als "Audi-Bande" neu formierten.

    - Was geschieht mit der Beute der Gangster? Diese Banden sind straff organisiert. Einer baldowert den Tatort aus, ein Zweiter ist für die Beschaffung der Ramm- und Fluchtfahrzeuge veranwortlich. Zwei bis drei Täter begehen meist frühmorgens den Einbruch. Ein vierter Mann übernimmt dann sofort die Beute und bringt sie zum Banden-Boss oder zu einem Hehler.

    Da die gestohlenen Luxusuhren von Rolex, Patek-Philippe oder Glashütte eingestanzte Nummern haben, wird vermutet, dass die bis zu 25000 Euro teuren Stücke nach Osteuropa oder Asien verkauft werden.

    Der Audi 80 durchbrach bei "Wempe" an der Mö das Rolltor. Doch dann wurden die Täter nervös, flüchteten ohne Beute. Eine Mitarbeiterin kümmert sich nach dem Einbruch um die Auslage.

    (MOPO vom 21.02.2009 / SEITE 10)
    http://www.mopo.de/2009/20090221/hamburg/panorama/so_arbeite…
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    20.02.09 23:46:32
    Beitrag Nr. 7.613 ()
    Wieder schlugen Kuschelrichter zu

    Freitag, 20. Februar 2009

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M57e4096…

    KÖLN. Der als „Koma-Schläger“ von Köln bekanntgewordene Erdinc S. ist wieder auf freiem Fuß. Der zuständige Richter sah den Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung als nicht gerechtfertigt an.
    Kölner Koma-Schläger wieder frei



    Erdinc S. beim Verlassen des Gerichtssaals. Der Kölner „Express“ berichtete vom Prozeß Screenshot: JF

    KÖLN. Der als „Koma-Schläger“ von Köln bekanntgewordene Erdinc S. befindet sich wieder auf freiem Fuß. Jugendrichter Michael Klein sah den Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung als nicht gerechtfertigt an.

    Vor zwei Jahren schlug Erdinc S. den Familienvater Waldemar W. grundlos nieder. Dieser kam nur knapp mit dem Leben davon und trug bleibende Schäden davon. Ein aufsehenerregender erster Prozeß ging für den polizeibekannten Gewalttäter unter Kleins Amtskollegen Hans-Werner Riehe straffrei aus. Riehe stellte lediglich die Schuld des Angeklagten fest.

    Opfer durch unglückliche „Ohrfeige“ schwer geschädigt

    Auf Antrag der Staatsanwaltschaft kam es nun zu einem zweiten Prozeß, in dem Klein im wesentlichen der Argumentation seines Vorgängers folgte. Die schwere Verletzung des Opfers sei unglücklich durch den Sturz entstanden, nicht durch den Angriff Erdinc S’: „Jeden Tag werden Ohrfeigen verteilt, und in 99,9 Prozent der Fälle gibt es keine schlimmen Folgen“, zitiert ihn der Kölner Express.

    Klein beklagte die öffentliche Berichterstattung zu diesem Fall, in der Erdinc S. „zu einem Monster aufgeblasen“ sei, berichtet der Kölner Stadtanzeiger. Aufgrund negativer Presseberichte hatte sich Riehe bereits für den Fall von einem Kollegen für befangen erklären lassen.

    Homosexuelles Männerpaar gebissen

    „Wir haben es aber nicht mit einem Monster“ zu tun, stellte Klein in dem Prozeß erneut fest. Auch den Überfall auf ein homosexuelles Männerpaar, bei der Erdinc S. einem Opfer schwere Bißverletzungen zufügte, sah der Jugendrichter nur als leichte Körperverletzung. Die neun Monate Haft, zu denen ihn Klein verurteilte, kann Erdinc S. vermeiden, wenn er eine Ausbildung beginnt und an einem Anti-Agressions-Training teilnimmt.

    Erdinc S. zeigte beim Verlassen des Gerichtssaals den Mittelfinger. „Die Urteile werden nicht auf der Straße gefällt“, begründete Klein seine Milde. Ein „Strafrecht ohne Hoffnung“, das dem Täter keine Chance gebe, sich zu bessern, sei unmenschlich und schade auch der Gesellschaft, sagte Klein.
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    21.02.09 00:37:30
    Beitrag Nr. 7.614 ()
    Samstag, 21. Februar 2009


    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M595bfd1…


    ESSEN. Die Zahl der Gewalttaten gegen Polizeibeamte hat im Jahr 2008 ein nie zuvor gekanntes Ausmaß angenommen. Gewerkschafter und Politiker äußern sich besorgt.
    Gewalt gegen Polizisten nimmt deutlich zu



    Polizisten im Einsatz: Angriffe häufen sich Foto: Pixelio/Andreas Hilbeck

    BERLIN. Die Zahl der Gewalttaten gegen Polizeibeamte hat im Jahr 2008 ein nie zuvor gekanntes Ausmaß angenommen. Das gaben Gewerkschaften und die zuständigen Ministerien bekannt. „Bei kleinsten Anlässen gibt es kein Halten mehr“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Uwe Koßel.

    Rekordstände von Gewalt gegen Polizisten wurden aus Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Hamburg gemeldet, andere Bundesländer verzeichnen ebenfalls eine enorme Zunahme von zum Teil brutalster Gewalt. Nach einer statistischen Auswertung der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) kam es 2008 in Nordrhein-Westfalen zu mehr als 6.000 Fällen von Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte.Gegenüber 1998 (3.200 Delikte) hat sich Zahl nahezu verdoppelt.

    Selbst bei harmlosen Überprüfungen artet die Gewalt aus

    Auch die Hansestadt Hamburg vergegenwärtigt mit 1.153 Taten einen starken Anstieg von Auseinandersetzungen mit Polizisten. Seit 1999 gebe es 40 Prozent mehr Delikte. Davon betroffen seien Streifenbeamte ebenso wie Polizisten, die bei Demonstrationen und Fußballspielen eingesetzt werden: „Rund um die Reeperbahn sind wir jedes Wochenende mit ganzen Zügen im Einsatz“, beschrieb Koßel die Lage. „Dort geht es inzwischen nur noch um Gewalt.“

    Ebenso schlimm ist die Situation im benachbarten Schleswig-Holstein. Nach Angaben des Innenministeriums schnellte 2008 die Zahl von Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte auf 713 nach oben – ein Jahr zuvor waren es noch 545.

    Auch Wissenschaftler sprechen von einer „dramatischen Entwicklung“. Routine-Einsätze bei Ruhestörungen oder Verkehrskontrollen arteten häufig vollkommen aus. Anwohner oder Unbeteiligte solidarisierten sich vielfach und gingen gemeinsam gegen die Vertreter des Staates vor.

    Gewaltkriminalität gefährlicher als Terrorismus

    Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, klagte gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, der Staat habe es „bislang sträflich versäumt, ein abschreckendes Signal zu setzen. Wir vermissen eine eindeutige Ächtung“. Die Folge sei, „daß Gewalt bis ins bürgerliche Milieu hinein salonfähig geworden ist“.

    Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) nannte die Gewaltkriminalität das größte Sicherheitsproblem in europäischen Großstädten – vor dem Terrorismus. Laut der Welt sagte Körting bei der Eröffnung des Europäischen Polizeikongresses in Berlin, die Terrorismusbekämpfung sollte in der öffentlichen Diskussion nicht überbetont werden, um andere Bereiche nicht aus den Augen zu verlieren.
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    21.02.09 00:55:36
    Beitrag Nr. 7.615 ()
    Kriminalität
    Künftig bewaffnete Eskorte gegen Schläger im Bus?
    Nachrichten, 20.02.2009, Andreas Winkelsträter
    , 58 Kommentare
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    Dortmund. Nach einem brutalen Überfall auf einen Passagier im Nachtexpress überlegen die Dortmunder Stadtwerke, ob künftig bewaffnete Sicherheitskräfte die Fahrgäste schützen sollen. Anlass: Ein 39-Jähriger hatte Zivilcourage gezeigt und ist dafür übel verprügelt worden.

    Jochen B. wurde im Nachtexpress von Jugendlichen schwer verletzt. (Foto: privat) (Jochen Buchholz)
    Jochen B. wurde im Nachtexpress von Jugendlichen schwer verletzt. (Foto: privat)

    Die Dortmunder Stadtwerke prüfen derzeit, ob sie die Servicekräfte auf den Nachtexpresslinien durch bewaffnete Sicherheitskräfte ersetzen lassen. Anlass für die Überlegungen ist ein brutaler Überfall dreier Schläger auf einen 39-jährigen Dortmunder. Er war in der Nacht zum 14. Februar vor einem Bus in Körne schwer verletzt worden.

    Eine solche Brutalität sei zum Glück die Ausnahme und geschehe ganz, ganz selten, so Bernd Winkelmann, Sprecher der Stadtwerke. Man nehme den Fall allerdings zum Anlass, die Strategie in den Nachtexpress-Linien, die auf Deeskalation hinzielt, zu überprüfen. Ob durch eine Bewaffnung aus den Service- Sicherheitskräfte werden, werde man diskutieren. „Ob das die Fahrgäste aber wollen, ist doch fraglich”, betonte Winkelmann, zumal sich dieser Vorfall vorm Bus ereignet hat.

    Schulter gebrochen, blaue Flecken und etliche Blutergüsse am ganzen Oberkörper, ein Schuhabdruck im Gesicht, Knie geprellt - „Schmerzen habe ich immer noch, werde noch einige Wochen darunter zu leiden haben”, so das Opfer Jochen B.. Ein Rucksackverband an der Schulter schränkt ihn in seiner Bewegungsfreiheit stark ein.
    Dem Helfer half niemand

    Ob er noch einmal mutig einschreitet? „Das weiß ich nicht, das kommt sicher auf die Situation an”, blickt er skeptisch. Er habe den vier Frauen nur helfen wollen, als diese aufs übelste von den drei Typen im Nachtexpress angemacht und bedrängt worden waren. In der Nacht zu Samstag, dem 14. Februar, sei das passiert, gegen 4.30 Uhr, auf der Fahrt von der Reinoldikirche in Richtung Brackel.

    Er habe dem Trio lediglich gesagt „Jetzt ist aber Schluss, jetzt reicht's”. Er hätten ihnen gesagt, sie sollten auf ihre Wortwahl achten. So verhalte man sich Frauen gegenüber nicht. Die drei hätten zunächst dann auch Ruhe gegeben. Als er dann ausgestiegen sei, „bin ich unvermittelt in den Rücken getreten worden”, so der Dortmunder. Jochen B. stürzte, dann prasselten Tritte auf ihn ein. Er habe nur noch sein Gesicht geschützt. Irgendwie habe er es zurück in den Bus geschafft. In diesem Moment sei die Polizei gekommen, die der Busfahrer alarmiert hatte. Das Trio flüchtete. Doch einer der Schläger ließ seine Geldbörse zurück. Niemand schritt ein, keine Servicekraft, kein einziger Fahrgast im Bus.

    Forum

    Tagtägliche Gewalt in Deutschland - Wie sicher leben wir?

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    „Das ganze Sache ist erst draußen so eskaliert”, erklärte DSW 21-Sprecher Bernd Winkelmann zu dem Vorfall. Weder Servicekräfte noch Busfahrer hätten etwas von den Dingen im Bus mitbekommen. „Draußen hat sich die Sache so schnell abgespielt, alles in ein, zwei Minuten.” Der Busfahrer habe unverzüglich die Polizei alarmiert. Die unbewaffenten Servicekräfte wären der Sache vor dem Bus auch nicht mehr Herr geworden.

    Durch die Geldbörse konnte die Polizei einen Tatverdächtigen, einen 25-jährigen Dortmunder, ermitteln. Er soll am Dienstag angehört werden. „Wir haben zudem weitere Zeugen gefunden”, sagte Polizeisprecher Manfred Radecke. Nachdem die ihre Aussagen gemacht haben, werde man gucken, ob man gegen die DSW-Kräfte wegen unterlassener Hilfeleistung ermittelt.
    http://www.derwesten.de/nachrichten/2009/2/20/news-112013750…

    Nach Angriff im Nachtexpress: Polizei prüft Tatbestand "Unterlassene Hilfeleistung"
    Von Arne Niehörster am 17. Februar 2009 18:42 Uhr
    DORTMUND Vier Tage, nachdem ein 39-Jähriger vor einem voll besetzten Nachtexpress inklusive DSW21-Servicekräften zu Boden geschleudert, geschlagen und getreten wurde, ist das Schläger-Trio weiterhin auf der Flucht. Neben der Täter-Fahndung setzt sich die Polizei jetzt allerdings auch mit dem Thema "Unterlassene Hilfeleistung" auseinander.
    Haltestelle_6243.jpg
    Hier spielten sich die brutalen Szenen ab: Die Haltestelle Von-der-Tann-Straße an der Kaiserstraße.
    Foto: Dieter Menne
    Nicht die gesamte polizeiliche Aufmerksamkeit bezüglich des Vorfalls am frühen Samstagmorgen gilt der Fahndung nach den Tätern. „Wir prüfen zumindest auch den Gegenstand der unterlassenen Hilfeleistung“, sagte Wolfgang Wieland, Leiter der Polizei-Pressestelle, am Dienstag. Unterlassene Hilfeleistung der Service-Kräfte und der tatenlosen Fahrgäste. Dazu wird neben Zeugen heute auch das Opfer vernommen, das nicht mehr stationär behandelt werden muss.

    Die Reaktion: richtig oder falsch?

    Mehr zu diesem Thema
    Artikel: Servicekräfte und 80 Fahrgäste sahen tatenlos zu
    Forum: Zivilcourage ein Fremdwort?
    Es gilt, die Frage in Sachen Zivilcourage zu klären: Haben die Unbeteiligten richtig oder falsch reagiert? Auf rechtlicher Basis prüft das die Polizei. Aber moralisch? „Der Mensch ist äußerst emotional, gerade in solchen Ausnahme-Situationen. Und trifft seine Entscheidungen dann auch auf dieser Ebene. Das lässt sich nicht pauschal verurteilen“, weiß Detlef Friedrich, Experte für Zivilcourage und Prävention bei der Dortmunder Polizei.

    Detlef Friedrich
    Detlef Friedrich, Experte für Zivilcourage und Prävention.
    Foto: Arne Niehörster
    „Ganz oben steht erstmal die Angst. Darauf basieren die folgenden Entscheidungen.“ Und eine Schlägerei wie etwa vergangenen Samstag ist meist schnell vorbei. Friedrich: „Die Zeit wird da häufig völlig falsch eingeschätzt.“

    Thema Zivilcourage wird heiß diskutiert

    Das Thema Zivilcourage wird in jedem Fall auch in unserem Forum diskutiert. So schreibt etwa djmicha63: „Ich wunderte mich schon des Öfteren, warum die Fahrer sowie Sicherheitskräfte, aggressive und offensichtlich stark betrunkene Fahrgäste einsteigen lassen.“ Er würde einem Hilflosen Beistand leisten.

    Forumsbesucher tonysoprano: „In unserer Gesellschaft leider normal, wegschauen ist einfacher! Diese ‚Servicekräfte‘ gehören wegen unterlassener Hilfeleistung angezeigt.“ Auch er würde stets einschreiten, wenn jemand Hilfe braucht. Packer meint: „Ohne die innere Einstellung zur Hilfe in solchen Fällen sind erwachsene, bewegungsfähige Männer nur Mäuschen.“http://www.halternerzeitung.de/lokales/dolo/Dortmund;art930,…

    Angriff im Nachtexpress: Servicekräfte und 80 Fahrgäste tatenlos
    Von Arne Niehörster am 16. Februar 2009 19:18 Uhr
    DORTMUND Ein Nachtexpress-Fahrgast wurde am frühen Samstagmorgen zum Opfer. Zwei pöbelnde Männer haben ihn angegriffen und niemand hat geholfen. Weder Fahrgäste noch DSW-Servicekräfte. Wo blieb die Zivilcourage?
    Haltestelle_6243.jpg
    Hier spielten sich die brutalen Szenen ab: Die Haltestelle Von-der-Tann-Straße an der Kaiserstraße.
    Foto: Dieter Menne
    Mehrere Fahrgäste schilderten folgendes Szenario gegenüber unserer Zeitung: Zwei Männer pöbeln rund 80 Businsassen des Nachtexpress 3 lautstark an. Der bremst am frühen Samstagmorgen an der Haltestelle Von-der-Tann-Straße. Die Streithähne prügeln einen Mann, der Widerworte gab, aus dem Bus. Sie stoßen ihn auf den Boden, schlagen und treten auf den Hilflosen ein. Direkt neben dem voll besetzten Nachtexpress. Niemand hilft. Auch nicht die fünf mitfahrenden Service-Kräfte der DSW.

    Entschieden für einen Anruf bei der Polizei

    Mehr zu diesem Thema
    Forum: Zivilcourage ein Fremdwort?
    Einige Details konnte Bernd Winkelmann, DSW21-Sprecher, revidieren: „Es waren nur zwei Service-Kräfte im Bus. Und insgesamt drei Täter.“ Die Mitarbeiter, auch für eine sichere Fahrt zuständig, wollen die pöbelnden Männer erst bemerkt haben, als diese ihr Opfer an der Haltestelle auf die Straße zerrten, zu Boden schleuderten und los prügelten. Glaubwürdig?

    „So eine Entscheidung ist immer ein schmaler Grat. Unsere Mitarbeiter haben sich dann entschieden, es bei einem Anruf bei Polizei und Rettungskräften zu belassen“, sagt Winkelmann. Warum? „Das Maß der Brutalität war uns bis zu diesem Fall unbekannt. Eine weitere Eskalation sollte vermieden werden.“ Glaubwürdig?

    Täter verlor Geldbörse

    Nach notärztlicher Behandlung wurde das 39-jährige Opfer ins Krankenhaus gebracht. Das Prügel-Trio suchte sein Heil in der Flucht, kurz vor dem Eintreffen der Polizei. Ein Nachspiel dürfte allerdings sicher sein: „Es wurde die Geldbörse eines Täters im Bus gefunden“, so Polizeisprecher Peter Schulz. Die Fahndung läuft.

    Bleibt die Entscheidung der Service-Mitarbeiter im Bus: richtig oder falsch? Als falsch möchte Bernd Winkelmann das Verhalten nicht bezeichnen. Immerhin: „Die Entscheidung als richtige abzutun, wäre zu einfach.“ Darüber hinaus werde der jüngste Vorfall im Hause DSW21 diskutiert. Winkelmann: „Wir nehmen das nicht auf die leichte Schulter und wollen die Geschichte aufarbeiten.“ Winkelmann denkt dabei nicht an „Aufrüstung“ der unbewaffneten Mitarbeiter, vielmehr will man aus Erfahrungen von entsprechenden Unternehmen lernen: „Wir wollen Kontakt nach Hamburg und Frankfurt aufnehmen.“

    Die Polizei betreibt eine Initiative für mehr Zivilcourage: www.aktion-tu-was.de http://www.halternerzeitung.de/lokales/dolo/topnews/Topnews;…


    Busfahrer brauchen Schutz
    Im Westen, 29.01.2009, Andreas Heinrich
    , 13 Kommentare
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    Mülheim. Mülheims Busfahrer benötigen Schutz vor brutalen Übergriffen – und sollen ihn auch bekommen. Die Mülheimer Verkehrsgesellschaft (MVG) rüstet in diesem Jahr ihre Busse mit Schutzscheiben zur Fahrerkabine aus. Und Sicherheitspersonal soll nicht nur die Fahrgäste schützen.

    „Gemeinsam mit den Partnern in Duisburg und Essen wollen wir das Projekt angehen”, sagt MVG-Chef Klaus-Peter Wandelenus – und blickt nach Bochum, wo die Bogestra mit Fahrzeugbegleitern gute Erfolge vermeldet. Doch noch ist offen, wie das Projekt finanziert werden kann, eine Umsetzung ist für das nächste Jahr geplant.

    Hintergrund sind die 50 schriftlichen Klagen der Fahrer, die im Jahr bei der MVG eingehen und von unerträglichen Belästigungen berichten. Der brutalste Fall ereignete sich auf einer Nachtexpress-Fahrt: Als die letzten beiden Fahrgäste vorne aussteigen, holt einer unvermittelt aus und schlägt dem Busfahrer mit der Faust ins Gesicht. Der Kieferbruch muss im Krankenhaus behandelt werden.
    Bedrängt, beschimpft, bespuckt

    Solch massive Brutalität sei zum Glück nicht alltäglich, sagt Günter Neuen, Abteilungsleiter Vertriebs- und Verkehrsmanagement bei der MVG. Doch keine Seltenheit sei es, dass Personal bedrängt, beschimpft, bespuckt werde, ergänzt MVG-Chef Klaus-Peter Wandelenus. Rund eine Million Euro muss die MVG jährlich zu Beseitigung von Vandalismus-Schäden aufbringen. „Wir haben mittlerweile kein einziges Fahrzeug mehr, wo nicht Scheiben zerkratzt, Wände beschmiert sind”, sagt Neuen. „Die Realität hat Mülheim eingeholt.” Den in den benachbarten Großstädten seien solche Übergriffe schon länger an der Tagesordnung. http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/rhein-ruhr/2009/1/29…
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    21.02.09 00:57:12
    Beitrag Nr. 7.616 ()
    18.02.2009 | 09:05 Uhr
    BPOLD STA: Beamter der Bundespolizei durch Widerstandshandlungen dienstunfähig verletzt.

    Dortmund (ots) - In der Nacht (1.50 Uhr) wollten zwei Beamte der Bundespolizei die Personalien eines jungen Mannes feststellen. Der Anlass war ein Verstoß gegen das Bundesnichtraucherschutzgesetz auf einem Bahnsteig im Dortmunder Hauptbahnhof. Während der Personalienüberprüfung versuchte dann der 18-Jährige plötzlich sich der Feststellung seiner Personalien zu entziehen, in dem er vom Bahnsteig in die Gleise sprang. Ein Beamter, der ihm folgte, wurde hierbei von dem Flüchtenden gegen einen Ausfahrenden ICE gestoßen. Hierbei kam der Beamte zu Fall und die Räder des fahrenden Zuges verfehlten den Kopf nur um wenige Zentimeter. Noch im Gleisbett gelang es, den Flüchtenden, der sich vehement wehrte, festzuhalten und gemeinsam mit hinzu gerufener Verstärkung dann auch zu überwältigen. Auf der Dienststelle wurde dann in einer Jackentasche des Mannes Marihuana gefunden. Hierin dürfte der Grund seiner Handlungen zu sehen sein. Durch die Bundespolizei wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in einem besonders schweren Fall und wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Der Beamte, der sich bei dem Sturz zahlreiche Prellungen und Schürfwunden an Armen und Beinen zuzog, ist dienstunfähig.


    Rückfragen bitte an:

    Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
    Bundespolizeiinspektion Dortmund
    Udo Gerhard
    Tel.: 0231-562247-515
    E-Mail: bpoli.dortmund.presse@polizei.bund.de

    Untere Brinkstraße 81-89
    44141 Dortmund

    www.bundespolizei.de

    Die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin (BPOLD STA) ist eine von neun regional zuständigen Bundespolizeidirektionen und nimmt mit neun Bundespolizeiinspektionen sowie einer Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit mit insgesamt rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (davon rund 3000 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten), die der Bundespolizei obliegenden Aufgaben im Land Nordrhein-Westfalen wahr. Zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben sind ihr neun Bundespolizeiinspektionen (und Reviere) mit Sitz in Aachen (Aachen Nord), Dortmund (Hagen, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Recklinghausen und FH Dortmund), Düsseldorf (Wuppertal, Mönchengladbach, Duisburg und Oberhausen), Flughafen Düsseldorf, Kleve (Straelen), Köln (Bonn, Villa Hammerschmidt, Siegburg und Siegen), Flughafen Köln/Bonn, Münster (Bielefeld, Paderborn und Hamm), Kriminalitätsbekämpfung (mit Sitz in Köln und Außenstelle in Kleve) und eine mobile Kontroll- und Überwachungseinheit mit Sitz in Köln und Außenstelle in Kleve nachgeordnet.

    Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse.
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70116/1354858/bu…

    18.02.2009 | 17:52 Uhr
    BPOLD STA: Schlägerei vor der Bahnhofsmission - Bundespolizei stellte Täter

    Düsseldorf (ots) - Die Bundespolizei stellte am heutigen Tage sieben Täter nach einer Schlägerei im Düsseldorfer Hauptbahnhof und leitete gegen sie Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

    Gegen 15.00 Uhr ging bei der Leitstelle der Bundespolizei am Hauptbahnhof eine Meldung über eine Schlägerei vor der Bahnhofsmission ein. Die eingesetzten Kräfte konnten vor Ort die Täter zunächst nicht mehr feststellen, da sie bereits geflüchtet waren. Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen konnten sechs Täter und eine Täterin (13 bis 17 Jahre alt, alle aus Düsseldorf) dann am Worringer Platz gestellt und der Bundespolizeiwache zugeführt werden.

    Nach den Ermittlungen der Bundespolizei kam es gegen 14.55 Uhr vor der Bahnhofsmission zu einer verbalen Provokation der siebenköpfigen Gruppe gegenüber einem männlichen Trio (18 bis 24 Jahre alt). Nach Angaben der drei Personen schlugen die Täter dann grundlos mit Fäusten zu. Dabei erlitten die Opfer Platzwunden am Kopf und mussten aus diesem Grund mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei einer Person bestand sogar der Verdacht auf Nasenbeinbruch.

    Nach den polizeilichen Maßnahmen entließ die Bundespolizei die Täter wieder.


    Rückfragen bitte an:

    Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
    Bundespolizeiinspektion Düsseldorf
    Stefan Beckmann / Wolfgang Heimann
    Telefon: +49 (0) 211 179276-106 / -150
    E-Mail: bpoli.duesseldorf.presse@polizei.bund.de

    Bismarckstraße 108
    40210 Düsseldorf

    www.bundespolizei.de

    Die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin (BPOLD STA) ist eine von neun regional zuständigen Bundespolizeidirektionen und nimmt mit neun Bundespolizeiinspektionen sowie einer Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit mit insgesamt rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (davon rund 3000 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten), die der Bundespolizei obliegenden Aufgaben im Land Nordrhein-Westfalen wahr. Zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben sind ihr neun Bundespolizeiinspektionen (und Reviere) mit Sitz in Aachen (Aachen Nord), Dortmund (Hagen, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Recklinghausen und FH Dortmund), Düsseldorf (Wuppertal, Mönchengladbach, Duisburg und Oberhausen), Flughafen Düsseldorf, Kleve (Straelen), Köln (Bonn, Villa Hammerschmidt, Siegburg und Siegen), Flughafen Köln/Bonn, Münster (Bielefeld, Paderborn und Hamm), Kriminalitätsbekämpfung (mit Sitz in Köln und Außenstelle in Kleve) und eine mobile Kontroll- und Überwachungseinheit mit Sitz in Köln und Außenstelle in Kleve nachgeordnet.

    Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse.
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70116/1355427/bu…
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    21.02.09 09:02:06
    Beitrag Nr. 7.617 ()
    13.02.2009, 17:44 Uhr
    Schreckliche Szenen einer Ehe vor Gericht


    Mann soll Frau wegen angeblicher Verständigungsprobleme gefesselt und misshandelt haben
    Die Verständigung zwischen dem 48-jährigen US-Amerikaner und dem Gericht funktionierte am Freitag zum Prozessauftakt nur dank eines Dolmetschers. Auch in der Ehe mit seiner deutschen Frau gab es offenbar einige Missverständnisse, die im September 2008 zur Eskalation führten. Rund 19 Stunden soll der Mann seine Frau gefesselt, misshandelt und mit einer Waffe bedroht haben. Zum Verhandlungsauftakt am Landgericht Frankfurt am Main legte der Mann nun ein Teilgeständnis ab. Er räumte ein, seine Frau im September 2008 mit Kabelbindern an Händen und Füßen gefesselt zu haben, um «normal mit ihr reden» zu können. Allerdings stritt er ab, mit ihr russisches Roulette gespielt und sie mit einer Pistole zu sexuellen Handlungen gezwungen zu haben, wie es zuvor die Anklage formuliert hatte.

    Der Angeklagte und seine Frau hatten im August 2005 geheiratet. Im Jahr 2006 erfuhr sie dann über eine Bekannte, dass ihr Ehemann ein außereheliches Kind gezeugt hatte. Danach sei das «Vertrauen angeknackst» gewesen, schilderte die Ehefrau. Als sie im Jahr 2008 von einer weiteren angeblichen Affäre erfuhr, sei das ein erneuter Rückschlag für ihr Vertrauen gewesen, sagte sie weiter. Daraufhin habe sie beschlossen, aus dem gemeinsamen Haus auszuziehen.

    Die darauf folgenden Streitigkeiten und Vorwürfe hätten ihn so zermürbt, dass er seinem Leben ein Ende setzen wollte, gab dagegen der Angeklagte an. Am 26. September eskalierte die Situation, als der Mann seine Frau gegen den Kopf schlug und sie daraufhin mit Kabelbindern an Händen und Füßen fesselte. Er habe lediglich «normal» mit seiner Frau reden wollen, sagte der 48-Jährige.

    Doch die Kabelbinder reichten scheinbar nicht aus, um die Frau «zu beruhigen». Die Frau gab an, dass er zudem eine Waffe auf sie gerichtet und sie bedroht habe. Der Angeklagte hingegen sagte, dass er sich die Pistole selbst an die Schläfe setzte, um sich das Leben zu nehmen. Mehrmals habe er abgedrückt, ein Schuss löste sich jedoch nicht.

    Nach einiger Zeit seien sie ins Schlafzimmer im Obergeschoss gegangen. Dort habe ihr Mann sie mit Stahlhandschellen am Bett festgekettet, sagte die Frau weiter aus. Er habe ihr die Hose und Unterwäsche ausgezogen und dann mit einem Vibrator an ihrem Unterleib hantiert. Später habe sie mit Gegenwehr eine Vergewaltigung durch ihren Mann verhindert. Am nächsten Morgen habe er sie losgemacht, dass sie ins Bad konnte. Sie sei jedoch erst am Nachmittag gegangen, da ihr Mann sie daran hinderte und drohte, sich selbst etwas anzutun, gab sie an.

    Er sei zum Zeitpunkt der Tat nicht er selbst gewesen, sagte der 48-Jährige, der laut Gutachten unter Medikamenteneinfluss stand. Er entschuldigte sich bei seiner Ehefrau, die sich seit der Tat in psychologischer Handlung befindet und inzwischen die Scheidung eingereicht hat.

    Die Ehefrau sagte mit zitternder Stimme, dass sie am 26. September 2008 eine Seite an ihrem Mann kennengelernt habe, die sie vorher nie gekannt habe. Der Prozess wird am Mittwoch (18. Februar) fortgesetzt.

    © ddphttp://www.b2b-deutschland.de/frankfurt/region/detail_ddpb2b…
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    21.02.09 09:05:13
    Beitrag Nr. 7.618 ()
    Missbrauch an deutscher Stieftochter: Unternehmer in Palma gefasst

    20-02-2009

    Die Polizei hat am Donnerstag (19.2.) im Großmarkt Mercapalma einen spanischen Unternehmer verhaftet, der in Deutschland zu einer Haftstrafe von acht Jahren wegen Missbrauch an seiner deutschen Stieftochter verurteilt worden war. Das Gericht in Frankfurt hatte es bereits Anfang der 90er Jahre als erwiesen angesehen, dass er das Opfer zwischen 1979 und 1987 in mehr als 700 Fällen vergewaltigt hat. Die Übergriffe hatten begonnen, als die Stieftochter 16 Jahre alt war. Sie hatte auch für den Spanier in Deutschland gearbeitet.

    Der Mann war Mitte der 90er Jahre nach Mallorca gekommen und hatte hier eine Firma in der Lebensmittelbranche gegründet. Das Gericht in Frankfurt stellte schließlich einen internationalen Haftbefehl aus. Die Behörden auf Mallorca lokalisierten den Mann schließlich. Er wird nun nach Madrid gebracht, wo über seine Auslieferung entschieden werden soll.
    http://www.mallorcazeitung.es/secciones/noticia.jsp?pRef=200…
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    21.02.09 09:06:12
    Beitrag Nr. 7.619 ()
    20.02.2009 | 14:09 Uhr
    POL-BI: PKW-Serienaufbrecher von der Polizei gefasst
    Bielefeld (ots) - FB/Bereits am 23.01.2009 wurde bei der Polizei Bielefeld eine Ermittlungskommission (EK) mit Zielrichtung der Aufklärung einer Serie besonders schwerer Fälle des Diebstahls von fest eingebauten hochwertigen Navigationsgeräten eingerichtet. Die nachfolgenden Ermittlungen und Auswertungen brachten einen konkreten Tatverdacht gegen einen 28jährigen litauischen Staatsangehörigen. Dieser Mann konnte unmittelbar vor seiner Abreise nach Litauen am Samstag, den 14.02., um 17:19 Uhr, in Bielefeld am Kesselbrink festgenommen werden. In seinem Besitz befanden sich vier hochwertige Navigationsgeräte. Zwei weitere bei ihm aufgefundene CD-Player konnten ebenfalls konkreten Straftaten zugeordnet. Der Litauer ist in beiden Ländern ohne festen Wohnsitz. In Litauen ist er bereits seit 1998 polizeilich bekannt. Er wurde jetzt dem Richter vorgeführt und ging anschließend in Untersuchungshaft. Dem derzeitigen Ermittlungsstand soll er Mann seit 6 Jahren zwischen Litauen und Deutschland pendeln. Seit dem Jahr 2002 kam er regelmäßig ein Mal im Monat mit dem Bus nach Bielefeld, hielt sich hier 2 - 3 Tage auf, beging in der Zeit mehrere Straftaten und reiste dann wieder mit dem Bus nach Litauen. Ihm werden derzeit für den Tatzeitraum August 2007 bis zu seiner Festnahme 96 Diebstähle von fest eingebauten Navigationsgeräten zugeordnet. Der Wert eines solchen Navigationsgerätes beläuft sich je nach Hersteller und Ausstattung von ca. 2.500 bis 5.000 Euro. Damit dürfte ein Gesamtschaden von ca.300.000 Euro entstanden sein. Der 28jährige hatte die gestohlenen Geräte erst nach Litauen gebracht und von dort über eine Internet-Plattform gewinnbringend verkauft. Die EK prüft nun, ob der Mann auch für eine Serie von weiteren Diebstählen aus den Jahren 2004, 2005, 2007 und 2008 in Frage kommt. Die Ermittlungen diesbezüglich dauern an.


    Polizeipräsidium Bielefeld
    Leitungsstab/Pressestelle

    Martin Schultz (MS) 0521-5453020
    Christine Schmitt (CS) 0521-5453022
    Friedhelm Burchard (FB) 0521-5453023

    Fax: 0521-5453025
    pressestelle@polizei-bielefeld.de
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/12522/1356622/po…
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    21.02.09 09:08:34
    Beitrag Nr. 7.620 ()
    Brutale Vergewaltigung

    Geständiger Täter hofft auf Abschiebung

    VON STEFAN BEHR


    Am 13. November 1999 vergewaltigt Mohamed T. gegen 22.30 Uhr im Bethmannpark eine Frau. Es ist ein besonders grausiger Fall: T. spricht die Frau an und fragt nach dem Weg zur Bockenheimer Warte. Plötzlich packt er sie am Schal, würgt sie, verlangt Geld. Sie hat keins. Er zerrt sie in einen Torbogen, würgt weiter, tritt sie - sein Opfer bricht sich den Fuß und prellt sich die Rippen. Dann zwingt er sie zum Oralverkehr. Danach will sie fliehen, doch er würgt sie weiter, wirft sie zu Boden, vergewaltigt sie. Schließlich flieht er.

    Jetzt steht der 48-jährige T. vor dem Frankfurter Landgericht. Er ist voll geständig. Durch seinen Anwalt lässt er erklären, er bedaure die "unschöne Begebenheit". So ganz könne er sich an die Tat nicht mehr erinnern. Er sei damals von Crack und Kokain abhängig gewesen, habe zudem tüchtig gesoffen. Die Frau ist bis heute traumatisiert, unfähig, feste Beziehungen einzugehen. "Der Angeklagte bedauert das sehr", sagt sein Anwalt. Ursprünglich hätte er die Frau gar nicht vergewaltigen wollen. Er habe gehofft, sie könne ihm Drogen verkaufen.

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    T., gebürtiger Marokkaner, der als Beruf Landarbeiter angibt, ist mehrfach vorbestraft, wegen Rauschgifthandel und Urkundenfälschung. Die gefälschten Urkunden brauchte er, um immer wieder nach Deutschland zu kommen. 1988 tat er das das erste Mal. 1995 wurde sein Asylantrag abgelehnt, 1997 und 2002 wurde er in seine Heimat abgeschoben. Er kam wieder. Als der Haftbefehl wegen Vergewaltigung am 10. Juni diesen Jahres kam, saß er bereits hinter Schloss und Riegel: in Abschiebehaft. Die Abschiebung sollte am 1. Juli erfolgen.

    Es ist einer der Fälle, die Jahre später durch DNA-Spuren aufgeklärt wurden. T. hinterließ welche: an seinem Opfer, an einem Kondom, an einem weggeworfenen Taschentuch. "Aus irgendwelchen Gründen, die wir noch nicht geklärt haben", so der Vorsitzende Richter, wurden sie erst jetzt verglichen. Gewissermaßen in letzter Sekunde.

    T. verfolgt die Verhandlung mit relativ unbeteiligter Mine. Er hoffe darauf, abgeschoben zu werden, so sein Anwalt, um mit seiner Frau und seinen Kindern "ein ganz normales Leben als Landarbeiter" zu führen.

    Der Prozess wird fortgesetzt.
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    21.02.09 09:11:56
    Beitrag Nr. 7.621 ()
    Frankfurt

    Gesammelte Kurznachrichten

    Prügelnder Vergewaltiger bekommt fünf Jahre

    Wegen der brutalen Vergewaltigung seiner ehemaligen Lebensgefährtin muss ein Krankenpfleger fünf Jahre und zwei Monate ins Gefängnis. Wie das Landgericht Frankfurt am Freitag, 20. Februar, bekanntgab, hatte der geständige Angeklagte die 34 Jahre alte Frau im vergangenen November in einem Tageshotel mehrere Stunden lang in seiner Gewalt. Zunächst schlug er ihr einige Male eine volle
    Sektflasche auf den Kopf. Danach vergewaltigte er sie mehrmals
    hintereinander, während er ein Messer hielt. Ausgelöst wurde die Irrsinnstat durch die Trennung der Frau von dem 36-Jährigen. Strafverschärfend wertete das Gericht die außergewöhnlich brutale Vorgehensweise des Angeklagten.


    Zwischen Bulgarien und Marokko

    Maximales Pech ereilte einen 23-Jährigen in den Abendstunden des Donnerstags, 19. Februar: Beamte des Sonderkommandos Süd kontrollierten eine Gaststätte an der Offenbacher Landstraße und der junge Mann war unter den Gästen. Er legte den Beamten seinen bulgarischen Pass vor, den die ziemlich schnell "als Totalfälschung" entlarvten, wie der Polizeibericht schreibt. Das war aber nicht alles. Das Sonderkommando identifizierte den "Bulgaren" als gebürtigen Marokkaner. Noch dazu als Person, gegen die ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag. Der Mann wurde von den Beamten mitgenommen, und weil er angab, bei seiner Mutter in der Nordweststadt zu wohnen, wurde sein dortiges Zimmer durchsucht. Dabei fand das Kommando 80 Gramm Haschisch.
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    21.02.09 09:15:02
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