checkAd

Neues aus Multikultistan - 500 Beiträge pro Seite (Seite 17)

eröffnet am 13.10.06 23:24:28 von
neuester Beitrag 05.05.10 21:15:31 von


Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Fragen

 Ja Nein
Avatar
14.03.09 16:27:31
Beitrag Nr. 8.001 ()
14. März 2009, 12:59 Uhr

Bremer Verfassungsschützer attackiert
Islamisten greifen Agenten an

Beobachter des Bundesamtes für Verfassungsschutz sind nach einem Bericht des "Focus" in Bremen von vier fanatischen Islamisten angegriffen worden. Die Täter hätten ein ziviles Einsatzfahrzeug eingekeilt und alle Reifen zerstochen. Die bedrohten Verfassungsschützer hätten zuvor das Wohnumfeld eines mutmaßlichen Bremer Islamistenführers observiert. Das Bundesamt für Verfassungsschutz habe auf eine Strafanzeige verzichtet, um die Identität der Beamten zu schützen. http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/politikverfass…
Avatar
14.03.09 16:54:43
Beitrag Nr. 8.002 ()
Samstag, 14.03.2009
| Mopo als Startseite | Impressum | Kontakt | Hilfe


--------------------------------------------------------------------------------
14.03.2009ZEITSCHRIFTEN-DRÜCKER

Sie wollte helfen - und bekam Sex-SMS
18-Jährige bestellte Probe-Abo, um Jugendliche zu unterstützen / Jetzt hat sie einen Knebelvertrag am Hals - und wird belästigt
STEPHANIE LAMPRECHT

Der junge Mann vor dem Einkaufszentrum in Harburg sah harmlos aus, und was er sagte, hörte sich nach einem sozialen Projekt für Jugendliche an. Aber nachdem Schülerin Raffaela B. (18) den Zettel, den der freundliche Werber ihr hinhielt, ausgefüllt hatte, hatte sie nicht nur unwissentlich ein Zeitschriften-Abo bestellt, sondern erhielt wenig später von dem Drücker auch unverschämte Avancen per SMS.

Bei der ersten Textnachricht wunderte Raffaela sich noch. Die Nummer kannte sie nicht. Wer wollte da etwas mit ihr trinken gehen? "He he, süß Levent heiß ich", kam es zurück und der Absender erklärte, dass er "der von der Zeitung heute" sei und ihre Nummer "von dem Zettel" habe: "Ich hoffe, das macht dir nichts aus." Ob er am Wochenende ein Hotelzimmer für sie beide mieten solle, fragte "süß Levent*" weiter, "dann können wir da Spaß haben".

Raffaela wies das Angebot empört zurück: "Ich hab ihm geschrieben, dass ich keine Schlampe bin und er mich in Ruhe lassen soll", sagt die Schülerin. Aber der Absender lies nicht locker, schrieb, dass er mit ihr schlafen wolle und: "Ich find dich einfach geil."

Sie habe nicht mehr geantwortet, sagt die blonde Wirtschaftsgymnasiastin, "dann war irgendwann Schluss". Aber nur mit den SMS. Denn zwei Wochen später kam Post von der Firma VSR in München, die sich für Raffaelas Jahres-Abo für die "Gala" bedankte. Raffaela fiel aus allen Wolken: "Der Typ hatte gesagt, ich würde ein Gratis-Zweimonats-Abo bekommen, das automatisch auslaufen würde. Für die Lieferung zu mir nach Hause würden arme Jugendliche sich ein bisschen Geld verdienen. Ich hätte überhaupt kein Risiko." Es gäbe sogar doppelte Sicherheit: Nach vier Tagen würde ein "Kontroll-Anruf" erfolgen, bei dem sie das Gratis-Abo sogar noch absagen könne. So ist es auch auf dem Formular vermerkt, das Raffaela unterschrieben hat. Dieser Anruf erfolgte natürlich nicht.

Sofort nach Erhalt der "Abo-Bestätigung" rief Raffaela die angegebene VSR-Kunden-Hotline an. Jeden Tag mehrmals: "Da geht nie einer ran," stellte sie fest. Sie schickte mehrere Kündigungen per Post. Keine Reaktion. Wie teuer das Abo sein soll, steht nicht in dem Brief.

"Die Firma VSR ist uns bekannt," sagt Edda Castello von der Hamburger Verbraucherzentrale, "gegen die haben wir schon einmal eine Unterlassung erwirkt, weil sie Abos abgerechnet haben, die niemand bestellt hat." In Internet-Foren tauschen sich geleimte VSR-Kunden aus, die Geschichten gleichen der von Raffaela.

Die Münchner Abo-Firma versprach zunächst, die Fragen der MOPO zu beantworten, meldete sich jedoch nicht zurück.

Zitat:
"Er sagte, das ist ein Gratis-Abo, das nach zwei Monaten ausläuft"

Schülerin Raffaela B. (18)

(MOPO vom 14.03.2009 / SEITE 8-9)

http://www.mopo.de/2009/20090314/hamburg/panorama/sie_wollte…


*Der Name Levent taucht sowohl im Griechischen (griechisch: Λεβεντ) als auch Türkischen auf. Er bedeutet übersetzt „Krieger“, „Soldat“, „der Unbesiegbare“, „der Starke“, „Herrscher“, „Meister“ oder auch „König“.


http://de.wikipedia.org/wiki/Levent
Avatar
14.03.09 16:56:22
Beitrag Nr. 8.003 ()
AktuellRhein-Main-ZeitungFrankfurt
Jugendhaus Frankfurt-Griesheim
„Von gerichtlich verordneten Sozialstunden freigekauft“
Von Katharina Iskandar


Straffällig gewordene Jugendliche müssen oftmals Sozialstunden ableisten - etwa in der Bildhauerwerkstatt Gallus in Frankfurt (Foto)
13. März 2009 In mindestens 28 Fällen sollen Mitarbeiter eines Jugendhauses im Frankfurter Stadtteil Griesheim verurteilten Straftätern die vom Gericht verordneten Sozialstunden erlassen haben – wohl auch gegen Bezahlung. Das geht aus einem internen Bericht von Polizei und städtischen Ämtern hervor. Nach Informationen der Rhein-Main-Zeitung ist in dem Protokoll vermerkt, dass sich einige Jugendliche regelrecht „freigekauft“ hätten.

Für einen gewissen Betrag habe einer der Sozialarbeiter einem Jugendlichen bescheinigt, er habe seine Strafe verbüßt. Tatsächlich aber hatte der Delinquent die Sozialstunden nie angetreten. Dem Vernehmen nach sollen 150 Euro gezahlt worden sein. Wie es weiter heißt, sei dies „kein Einzelfall“. Auch andere Jugendhäuser stünden unter Verdacht.

Ermittlungen wegen Strafvereitelung

Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass gegen einen Mitarbeiter aus Griesheim Ermittlungen wegen Strafvereitelung eingeleitet wurden. Man habe die Wohnung und das Büro des Mannes durchsucht und einige Papiere sichergestellt. Verdächtig gemacht hatte sich der Mann, indem er den Jugendlichen insgesamt mehr als 5500 Stunden in weniger als einem Jahr bescheinigt hatte. In einem Fall hatte er sogar angegeben, ein von ihm betreuter Straftäter habe innerhalb von drei Wochen 400 Stunden abgeleistet – was bedeuten würde, der Jugendliche hätte fast rund um die Uhr gearbeitet. Eine Richterin war daraufhin skeptisch geworden und hatte den Fall näher geprüft.

Wie aus dem Sozialdezernat zu erfahren war, waren die Fälle bekannt. Man wollte jedoch die Ermittlungen abwarten, bevor man Konsequenzen fordere. In erster Linie sei der zuständige Freie Träger dafür verantwortlich, solche Vorfälle zu ahnden. Sollte sich der Verdacht gegen die Mitarbeiter erhärten, werde man aber „darauf drängen, dass die Angelegenheit so schnell wie möglich geklärt wird“.



Text: F.A.Z.
Bildmaterial: Felix Seuffert
http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD4F2882ED5B3C15AC43E2/Doc…
Avatar
14.03.09 17:02:33
Beitrag Nr. 8.004 ()
14.03.2009 | 14:33 Uhr
POL-BO: Bochum
Überfall auf der Ümminger Straße - Polizei sucht Zeugen

Bochum-Langendreer (ots) - In der Nacht zu Samstag, gegen 04.15 Uhr, wurde eine 21 Jahre Bochumerin auf der Ümminger Straße von einem noch unbekannten Täter überfallen. Der Kriminelle ergriff sein Opfer am Arm und drückte es an eine Hauswand. Im Verlaufe der anschließenden Rangelei warf der Beschuldigte die Geschädigte zu Boden und schlug bzw. trat auf sie ein. Als die Bochumerin laut um Hilfe schrie, ließ der Täter von ihr ab und flüchtete zu Fuß in Richtung Unterstraße. Er wurde wie folgt beschrieben: - vermutlich zwischen 20 - 30 Jahre alt; mind. 185 cm groß, eher größer; - Bekleidung: komplett in schwarzem Leder gekleidet; schwarze Lederhandschuhe; - Maskierung: maskiert mit grauer Sturmhaube, wobei die braunen Augen erkennbar waren. Die Hintergründe des Überfalls sind momentan noch vollkommen unklar. Nach Angaben der Geschädigten, die Verletzungen erlitt, die ärztlich versorgt werden mussten, waren sexuelle Motive oder räuberische Absichten nicht erkennbar. Das Kriminalkommissariat 33 sucht dringend Zeugen, die den Überfall beobachtet haben. In diesem Zusammenhang wird eine noch unbekannte Frau gesucht, die um 04.10 Uhr mit der S-Bahn am S-Bahnhof Langendreer-West ankam und kurz vor dem Tatort nach links in eine Straße abbog. Ebenfalls werden die Insassen eines blauen Ford Fiesta, älteres Baujahr, die an dem Opfer vorbeigefahren waren, gebeten, sich unter Tel.: 0234 / 909 3321 zu melden.

Michael Bloch
Polizeipräsidium Bochum
Uhlandstr. 35
44791 Bochum
Tel.: +49 234 909 - 1021
Fax: -1028
michael.bloch@polizei.nrw.de


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11530/1369655/po…


14.03.2009 | 15:11 Uhr
POL-BO: Bochum
Wattenscheid
Brutaler Raubüberfall auf zwei Wittener Autofahrer

Bochum-Innenstadt (ots) - Die Wittener Straße in Bochum in den späten Abendstunden des 13. März. Dort sind gegen 23.30 Uhr zwei junge Wittener (17/19) mit einem roten Seat Ibiza unterwegs - in Richtung Altenbochum. An der Einmündung Wittener Straße / Ferdinandstraße muss der 19-Jährige den Pkw an einer Rotlicht zeigenden Ampel anhalten. Links neben dem Ibiza hält auch ein silberfarbener BMW mit Bochumer Kennzeichen an. Bei Grünlicht setzen die beiden Autos ihre Fahrt fort. Ca. 500 Meter nach obiger Einmündung wechselt der BMW die Fahrspur, setzt sich vor den Seat und hält mit eingeschalteter Warnblinkanlage plötzlich an. Auch der Wittener stoppt den Wagen. Zwei Mitfahrer verlassen den BMW und öffnen die beiden Türen des Seats. Einer der Männer öffnet die Beifahrertür, zieht den 17-Jährigen an den Füßen aus dem Auto, schlägt mit der Faust mehrfach in dessen Gesicht und sagt: "Gib mir dein Handy, sonst steche ich dich ab!" In der Zwischenzeit öffnet sein Mittäter die Fahrertür und fordert den 19-Jährigen ebenfalls auf, sein Handy und sein Bargeld herauszugeben. Nachdem ihre Forderungen erfüllt wurden, rennen die beiden brutalen Straßenräuber sofort zu dem BMW zurück. Sie springen in das Auto hinein, dessen Fahrer den Wagen schon leicht in Bewegung gesetzt hatte. Aus Angst setzten auch die beiden Wittener, die leicht verletzt wurden, sofort ihre Fahrt fort und zeigen den Raubüberfall bei der Wittener Polizei an. Sie beschrieben das gewalttätige Trio wie folgt: 1. Täter: - männlich; Südländer; ca. 19 - 20 Jahre alt; ca. 175 - 180 cm groß; kurze, dunkle Haare; sprach Deutsch mit Akzent; - Bekleidung: dunkle, lange Hose; dunkle Jacke. 2. Täter: - männlich; Südländer; ca. 19 - 22 Jahre alt; ca. 175 - 185 cm groß; kurze, dunkle Haare; sprach Deutsch mit Akzent; - Bekleidung: braune Wolljacke; dunkle Jeanshose. 3. Täter (Fahrzeugführer): - männlich; Südländer; ca. 18 - 22 Jahre alt; ohrlange, dunkle Haare; nach hinten gegelt; - Piercingstecker am linken Ohr. Das Kriminalkommissariat 31 sucht dringend Zeugen, die Angaben zu dem Überfall bzw. zu den beschriebenen Personen machen können. Diese werden gebeten, sich unter Tel.: 0234 / 909 3121 zu melden.

Volker Schütte
Polizeipräsidium Bochum
Uhlandstr. 35
44791 Bochum
Tel.: +49 234 909 - 1023
Fax: -1028
volker.schuette@polizei.nrw.de


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11530/1369660/po…


14.03.2009 | 14:10 Uhr
POL-BO: Witten
Ins Gesicht getreten! - Brutaler Straßenraub in Witten

Witten-Innenstadt (ots) - Am heutigen 14. März kommt es an der Johannisstraße in Witten zu einem brutalen Straßenraub. Gegen 00.20 Uhr ist dort ein alkoholisierter Wittener (36) unterwegs, als er plötzlich von zwei ihm unbekannten Männern angesprochen wird. In Höhe der Hausnummer 22 schlägt und tritt eine dieser beiden Personen unvermittelt auf den 36-Jährigen ein und entwendet ihm ein Handy sowie Bargeld. Danach geht dieser Mann mit seinem Begleiter, der sich nicht aktiv an dem Straßenraub beteiligt hat, in Richtung ZOB/Ruhrstraße/Hauptstraße davon. Wie brutal der Täter auf sein Opfer eingeschlagen und eingetreten hat, zeigen dessen Verletzungen: Diverse Prellungen und Schürfwunden im Bereich der Nase, des Kinnes, des rechten Jochbeines und am Handrücken sowie der Verlust eines Zahnes und eine verbogene Zahnspange. Eine umgehend eingeleitete Fahndung nach den beiden Tatbeteiligten bleibt leider erfolglos. Der Schläger, der mit einem osteuropäischen Akzent (vermutlich russisch) sprach, ist ca. 19 bis 26 Jahre alt, 175 cm groß, kräftig und war mit einer dunklen Stoffjacke sowie mit einer dunklen Wollmütze bekleidet. Sein Begleiter, ebenfalls zwischen 19 und 26 Jahre alt, trug eine weiße Stoffjacke. Dieses Kleidungsstück hat im gesamten Bereich waagerecht verlaufende schwarze Querstreifen. Das Wittener Kriminalkommissariat 37 bittet unter der Rufnummer 02302 / 209-3821 dringend um Hinweise von Zeugen.

Volker Schütte
Polizeipräsidium Bochum
Uhlandstr. 35
44791 Bochum
Tel.: +49 234 909 - 1023
Fax: -1028
volker.schuette@polizei.nrw.de


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11530/1369651/po…
Avatar
14.03.09 19:53:39
Beitrag Nr. 8.005 ()
Islamisten aus Deutschland auf dem Weg nach Pakistan gestoppt

Offenbar ist der Zustrom von Islamisten aus Deutschland nach Pakistan ungebrochen. Am vergangenen Mittwoch stoppten Beamte der Bundespolizei eine Maschine auf dem Frankfurter Flughafen und hinderten Mohammed M. aus Hamburg am Flug nach Doha, Katar. Von dort wollte der einschlägig bekannte Islamist offenbar weiter nach Peschawar reisen. Zeitgleich flogen am Mittwoch zwei Hamburger Konvertiten via Wien nach Doha. Bereits am 4. März war eine Gruppe von fünf Muslimen aus dem Umfeld der Hamburger Kuds-Moschee, in der einige der Attentäter des 11. September 2001 verkehrt hatten, Richtung Peschawar aufgebrochen. Die Ermittler befürchten, dass die Verdächtigen von dort weiter in die Grenzregion zu Afghanistan reisen wollten, wo sich al-Qaida-Ausbildungslager befinden. Bei Mohammed M. entschieden sich die Behörden kurzerhand, ihm den Reisepass zu entziehen und damit die Weiterreise zu verhindern.




© DER SPIEGEL 12/2009
Avatar
14.03.09 19:56:28
Beitrag Nr. 8.006 ()
Nur ein Einzelfall:

Erschienen am 14.03.2009 11:54
MITTEN IN COBURG
18-Jähriger wird von Türken geschlagen
COBURG - Grundlos ist am Freitag, gegen 19.10 Uhr, ein 18-Jähriger in Coburg, in der Spitalgasse, geschlagen worden. Eine Gruppe von acht Türken näherte sich ihm. Zunächst wurde er geschubst und dann grundlos, von einem Mann aus der Gruppe, mit der Faust gegen den Kopf geschlagen. Die Körperverletzung ereignete sich auf Höhe des Anwesens Spitalgasse Nr. 3. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Coburg, unter der Tel.-Nummer 09561/645-209, in Verbindung zu setzen.http://www.np-coburg.de/nachrichten/lokal/coburg/art2394,924…
Avatar
14.03.09 20:55:53
Beitrag Nr. 8.007 ()
Brandenburg
Verscharrte Leiche: Jetzt bohrt die Polizei
Fahnder hofften auf Erfolg bei der Suche in Schildow

K. Oberst, C. Keikus
[Bild vergrößern] Tegel-Knacki Axel St. ist der Tippgeber. Er hat die Leiche des Türstehers vor 13 Jahren in Schildow verbuddelt.
Tegel-Knacki Axel St. ist der Tippgeber. Er hat die Leiche des Türstehers vor 13 Jahren in Schildow verbuddelt. Oberst

Schildow - Sie schienen so nah dran. Es sollte der Endspurt in der wochenlangen Buddelei nach der Leiche des Berliner Türstehers Ahmet werden. Denn gestern entdeckte die Polizei den ersten Fetzen Stoff.

Ist es eine Jacke, die Hose oder ein Stück von dem Teppich, in dem Axel St. vor 13 Jahren die Leiche vergrub? Die Aufregung war gestern Nachmittag in Schildow groß. Immerhin hatten die Fahnder seit Anfang Februar im "Trüben" gebuddelt, obwohl Leichenspürhunde öfter angeschlagen hatten.

Aber diesmal war es anders. Den Tag über lag die Spannung eines erhofften Erfolges in der Luft. Denn Mittwoch dieser Woche hatten die Mordermittler einen weiteren Hinweis zum Grab des Türstehers bekommen. Es sollte nahe der Terrasse in etwa sechs Meter Tiefe liegen. Die Leiche läge damit zwei Meter unter der Bodenplatte des Hauses. Einsturzgefahr!

Um dem vorzubeugen, wurden Spuntwände gezogen. Dann kam ein Riesen-Bohrer zum Einsatz, an dessen Spirale schließlich ein Stück Stoff hing. Ab da machten die Arbeiter mit Schaufeln weiter. Nach anderthalb Metern wurde ihre große Hoffnung zur Enttäuschung: Der Fetzen war nur ein alter Lappen vom Bau.

Damit soll die Schildower Leichensuche auch am Ende sein. Ein Mord ohne Leiche. Der Gewalt-Tod des Türstehers Ahmet bleibt vorerst ungesühnt.

Berliner Kurier, 14.03.2009
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/2561…
Avatar
14.03.09 21:51:54
Beitrag Nr. 8.008 ()
10.03.2009 15:43 Uhr

Bank of America
Ausländer unerwünscht
Die Zusage hatten sie - doch nun dürfen 50 ausländische Absolventen ihren Job bei der Bank of America nicht antreten. Der Konzern verteidigt sich: Schuld sei das US-Konjunkturprogramm.
Von Moritz Koch, New York

ANZEIGE

Die Bank of America muss auf die Dienste von ausländischen MBA-Absolventen verzichten. (Foto: AP )

Als erste Bank in den USA zieht die Bank of America Jobzusagen an ausländische MBA-Absolventen zurück. Sie verweist dabei auf Vorschriften im staatlichen Konjunkturprogramm. "Jüngste Gesetzesänderungen zwingen die Bank of America dazu, Arbeitsangebote an Studenten zu widerrufen, die ein H-1B-Visum brauchen", sagt ein Sprecher.

Tatsächlich sieht das 787-Milliarden-Dollar-Paket vor, dass Finanzinstitute, die mit Steuergeld gerettet werden müssen, keine Visa für hochqualifizierte Ausländer beantragen können, wenn dadurch Jobs von US-Bürgern wegfallen. Die Einschränkung gilt zunächst für zwei Jahre.

ANZEIGE
Mehr zum Thema
Merrill Lynch: Tiefrote ZahlenFass ohne Boden
--------------------------------------------------------------------------------
Millionen für Pleite-BankerDie Bosse des Kapitals
--------------------------------------------------------------------------------
Bank of AmerciaPrivatjets - nein danke
--------------------------------------------------------------------------------
Finanzspritze138 Milliarden Dollar für die Bank of America
--------------------------------------------------------------------------------
30.000 Stellen fallen wegJobkahlschlag bei der Bank of America Die Bank of America hat bereits 45 Milliarden Dollar an Staatshilfen erhalten. Konzernchef Kenneth Lewis musste in den vergangenen Wochen wiederholt Spekulationen über eine Verstaatlichung entgegentreten. Wegen der Eingliederung der Investmentbank Merrill Lynch und des Baufinanzierers Countrywide lässt Lewis mehr als 30.000 Jobs streichen. Damit ist es der Bank of America fast nun unmöglich, Ausländer anzustellen. Denn die neuen Vorschriften sehen vor, dass keine Anträge für H-1B-Visa gestellt werden dürfen, wenn das Finanzinstitut innerhalb der zurückliegenden 90 Tage Amerikaner mit ähnlichen Jobs entlassen hat oder innerhalb der kommenden 90 Tage Entlassungen plant.



Millionen für Pleite-Banker Die Bosse des Kapitals




Vom Widerruf der Jobzusagen sind etwa 50 MBA-Studenten betroffen. Sie alle haben ihren Abschluss an US-Unis erworben. Die galten lange Zeit als die Besten der Welt, gerade für Betriebswirtschaftler.

Nun befürchten die Hochschulen im Wettbewerb um die besten Köpfe ins Hintertreffen zu geraten. Talentierte Ausländer könnten durch die Gesetzesänderung abgeschreckt werden und sich künftig dafür entscheiden, an europäischen oder asiatischen Universitäten zu studieren, vor allem, wenn andere Großbanken dem Beispiel der Bank of America folgen.


Andere Staaten könnten nachziehen
Kritiker der Immigrationsbeschränkungen befürchten zudem, dass andere Staaten die US-Politik mit eigenen Arbeitsschranken quittieren. Allerdings ist noch unklar, wie und ob die Vorschriften anwenden werden.

Kongressmitglieder haben mehrere Passagen in die Gesetzgebung geschleust, die der Regierung zu weit gehen. Einige Verfügungen wurden auf Druck des Weißen Hauses gestrichen. So sah der erste Entwurf des Konjunkturprogramms eine "Buy-American-Klausel" vor, nach der US-Firmen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge bevorzugt werden sollten. Diese Handelsschranke hat eine Intervention von Präsident Barack Obama nicht überstanden. Die Hire-American-Passage hingegen schon.

In den USA finden Arbeitsbeschränkungen für Ausländer derzeit viel Zuspruch. Auch in europäischen Staaten, etwa in Großbritannien, kam es schon zu Demonstrationen gegen die Beschäftigung von Immigranten.

Das H-1B Visum ist in den USA ohnehin hoch umstritten. Lobbygruppen und Medien haben wiederholt einen vermeintlichen Missbrauch angeprangert, bei dem Firmen Amerikaner entlassen, um sie mit billigeren Ausländern zu ersetzen. Immer wieder zitieren sie den Fall eines Computerfachmanns, der sich das Leben nahm, nachdem er einen Ausländer angelernt hatte und daraufhin gefeuert wurde. Sein Arbeitgeber war die Bank of America.

Demetrios Papademetriou, der 1990 als Experte im Arbeitsministerium das Visa-Programm für Hochqualifizierte mitentwickelt hat und heute Präsident des Migration Policy Institutes in Washington ist, verfolgt die Debatte mit Sorge. Die Regierung habe sich zu einer Politik der Einschüchterung treiben lassen, sagt er, und die Finanzkonzerne wie die Bank of America handelten aus Furcht vor neuen Negativschlagzeilen im vorauseilenden Gehorsam: "Banken haben nirgendwo mehr Freunde."
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/534/461161/text/print.ht…
Avatar
14.03.09 22:24:26
Beitrag Nr. 8.009 ()
13.03.2009 | 09:27 Uhr
POL-BO: Herne
Mädchen (12) im Linienbus sexuell genötigt - Couragierter Mitschüler greift ein!

Herne-Wanne-Eickel (ots) - Am gestrigen 12. März ist eine Schülerin (12) mit dem Bus der Linie 340 vom Wanne-Eickeler Hauptbahnhof in Richtung Holsterhausen unterwegs. Schon in dem Bus fällt dem Mädchen ein ungepflegter Mann auf, der ebenfalls am Bahnhof eingestiegen ist. Gegen 08.00 Uhr fragt diese Person das Mädchen, ob es nicht mit zu ihm kommen wolle, denn "er habe noch ein warmes Bett". Als die Zwölfjährige dieses verneint, packt der Mann sie am Arm und sagt: "Wie du willst, dann ziehe ich dich hier raus!" Ein Mitschüler erkennt die bedrohliche Situation und fordert den Täter auf, die junge Wanne-Eickelerin loszulassen. Als dieses nicht sofort geschieht, droht der couragierte Schüler in Höhe der Haltestelle "Scharpwinkelring" damit, den Busfahrer zu holen. Daraufhin steigt der noch unbekannte Sexualtäter dort aus und rennt über die Berliner Straße in die Gegenrichtung zurück. Der Mann, vermutlich ein Türke, ist ca. 24 bis 33 Jahre alt, 175 cm groß, hat schwarze kurze Haare, einen Dreitagebart, blaue Augen (!) und war mit einer braunen Lederjacke, einer Jeanshose sowie mit weißen kaputten Turnschuhen im "Camouflagelook" bekleidet. Die gesamte Kleidung der ungepflegten Person wird als sehr dreckig beschrieben. Zudem roch der Mann nach Alkohol und Knoblauch. Das Bochumer Fachkommissariat für Sexualdelikte (KK 12) hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Rufnummer 0234 / 909-4120 dringend um Zeugenhinweise.

Volker Schütte
Polizeipräsidium Bochum
Uhlandstr. 35
44791 Bochum
Tel.: +49 234 909 - 1023
Fax: -1028
volker.schuette@polizei.nrw.de


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11530/1369003/po…


Nicht der erste Fall in diesem Jahr in Bochum:

16.01.2009 | 11:11 Uhr
POL-BO: Herne
Innerhalb von 40 Minuten - Zwei Exhibitionisten belästigen vier Schülerinnen

Herne-Innenstadt (ots) - Am gestrigen 15. Januar treiben gleich zwei Sexualstraftäter in Herne ihr kriminelles Unwesen. Gegen 11.05 Uhr sind zwei Schülerinnen (18) vom Bahnhofsplatz, wo sie Geld an einem Bankautomaten abgehoben haben, auf dem Weg zu einer am Westring gelegenen Schule. Dabei bemerken sie einen Mann, der hinter ihnen hergeht, seine Hose geöffnet hat und sexuelle Handlungen an sich vornimmt. Als die beiden Hernerinnen die Person ansprechen, flüchtet sie in Richtung Funkenbergstraße. Die 18-Jährigen hatten den Täter zuvor bereits an der Sparkasse im Bereich der Fahrradständer wahrgenommen. Der Südeuropäer, vermutlich ein Türke, ist ca. 20 Jahre alt, ca. 170 cm groß, hat einen Oberlippenbart und war mit einer schwarzen Jacke, einer blauen Jeanshose sowie einer blauen Wollmütze bekleidet. Eine umgehend eingeleitete Fahndung nach dem Sexualtäter bleibt erfolglos. Nur 40 Minuten später kommt es zu einem gleichgelagerten Delikt in einer an der Mont-Cenis-Straße 180 gelegenen Schule. Im dortigen Flur zeigt sich ein unbekannter Mann zwei Schülerinnen (13/15) ebenfalls mit geöffneter Jeanshose. Auch er flüchtet, als er von den beiden Jugendlichen angesprochen wird. Bei diesem Täter handelt es sich um einen Deutschen bzw. Polen, der ca. 20 Jahre alt, 180 cm groß und schlank ist. Der Mann, der keinen Bart trägt, hat kleine blaue Augen und war mit einer schwarzen Wollmütze, einer schwarzen Jacke sowie einer blauen Jeans bekleidet. Das Bochumer Fachkommissariat für Sexualdelikte (KK 12) hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Rufnummer 0234 / 909-4120 dringend um Zeugenhinweise.

Volker Schütte
Polizeipräsidium Bochum
Uhlandstr. 35
44791 Bochum
Tel.: +49 234 909 - 1023
Fax: -1028
volker.schuette@polizei.nrw.de


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11530/1336181/po…
Avatar
14.03.09 22:27:19
Beitrag Nr. 8.010 ()
12.03.2009 | 23:21 Uhr
POL-LIP: 51-Jähriger steht in dringendem Tatverdacht, auf seine 44-jährige Ex-Frau eingestochen zu haben - Tatverdächtiger festgenommen

Lemgo (ots) - (UB) Am Donnerstagabend ist eine 44-jährige Frau aus Oerlinghausen durch mehrere Messerstiche erheblich verletzt worden. Dringend tatverdächtig ist ihr 51-jähriger Ex-Mann, der kurze Zeit später festgenommen werden konnte. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen ist der 51-Jährige dringend verdächtig, gegen 19.45 Uhr seiner Ex-Frau im Industriegebiet "Grevenmarsch" aufgelauert zu haben. Die Frau kam von ihrer Arbeitsstelle und war auf dem Weg nach Hause, als sie plötzlich und unerwartet mit einem Messer attackiert wurde. Trotz ihrer Verletzungen gelang es ihr sich zu befreien und auf ein nahe gelegenes Tankstellenglände kurz vor dem Ortsausgang Lemgo zu laufen. Dort bekam sie Hilfe. Der Täter flüchtete daraufhin zurück ins Industriegebiet. Das verletzte Opfer kam sofort ins Klinikum und ist versorgt worden. Die 44-Jährige schwebt nicht in Lebensgefahr. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte eine Zivilstreife der Polizei den Tatverdächtigen gegen 21.30 Uhr im Bereich der Lageschen Straße sichten. Er versuchte erneut zu entkommen, hatte aber wohl nicht mit der zwischenzeitlich eingetroffenen Verstärkung gerechnet. Darunter befand sich auch ein Diensthundeführer mit seinem Diensthund "Darko". Als der Tatverdächtige gerade wieder zur Flucht in ein dichtes Gebüsch im Bereich des Bega-Ufers ansetzte, stellte Darko den Mann, indem er ihn in den Unterarm biss. Der 51-Jährige mutmaßliche Täter, der zur Zeit ohne Wohnsitz ist, wurde festgenommen. Zum Motiv liegen noch keine konkreten Angaben vor. Es könnte mit der Scheidung des ehemaligen türkischen Ehepaares zusammen hängen. Die Ermittlungen dauern an.

Polizei Lippe
Pressestelle
Uwe Bauer (UB)
Tel.: 05231 / 6091120
Fax: 05231 / 6091199
0171 - 3078230


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/12727/1368913/po…
Avatar
14.03.09 22:33:25
Beitrag Nr. 8.011 ()
Schon wieder Bochum:

14.03.2009 | 14:33 Uhr
POL-BO: Bochum
Überfall auf der Ümminger Straße - Polizei sucht Zeugen

Bochum-Langendreer (ots) - In der Nacht zu Samstag, gegen 04.15 Uhr, wurde eine 21 Jahre Bochumerin auf der Ümminger Straße von einem noch unbekannten Täter überfallen. Der Kriminelle ergriff sein Opfer am Arm und drückte es an eine Hauswand. Im Verlaufe der anschließenden Rangelei warf der Beschuldigte die Geschädigte zu Boden und schlug bzw. trat auf sie ein. Als die Bochumerin laut um Hilfe schrie, ließ der Täter von ihr ab und flüchtete zu Fuß in Richtung Unterstraße. Er wurde wie folgt beschrieben: - vermutlich zwischen 20 - 30 Jahre alt; mind. 185 cm groß, eher größer; - Bekleidung: komplett in schwarzem Leder gekleidet; schwarze Lederhandschuhe; - Maskierung: maskiert mit grauer Sturmhaube, wobei die braunen Augen erkennbar waren. Die Hintergründe des Überfalls sind momentan noch vollkommen unklar. Nach Angaben der Geschädigten, die Verletzungen erlitt, die ärztlich versorgt werden mussten, waren sexuelle Motive oder räuberische Absichten nicht erkennbar. Das Kriminalkommissariat 33 sucht dringend Zeugen, die den Überfall beobachtet haben. In diesem Zusammenhang wird eine noch unbekannte Frau gesucht, die um 04.10 Uhr mit der S-Bahn am S-Bahnhof Langendreer-West ankam und kurz vor dem Tatort nach links in eine Straße abbog. Ebenfalls werden die Insassen eines blauen Ford Fiesta, älteres Baujahr, die an dem Opfer vorbeigefahren waren, gebeten, sich unter Tel.: 0234 / 909 3321 zu melden.

Michael Bloch
Polizeipräsidium Bochum
Uhlandstr. 35
44791 Bochum
Tel.: +49 234 909 - 1021
Fax: -1028
michael.bloch@polizei.nrw.de


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11530/1369655/po…
Avatar
14.03.09 22:38:24
Beitrag Nr. 8.012 ()
06.03.2009 | 08:22 Uhr
POL-GT: Erfolgreicher Abschluss einer Ermittlungskommission: Neun Tatverdächtige befinden sich in Untersuchungshaft

Kreis Gütersloh (ots) - Kreis Gütersloh (CK) - Nach gut fünf Monaten Laufzeit beendet eine bei der Kreispolizeibehörde Gütersloh eingerichtete Ermittlungskommission ihre erfolgreiche Arbeit: Insgesamt neun Tatverdächtige einer europaweit agierenden kosovo-albanischen Tätergruppe befinden sich zur Zeit in Untersuchungshaft in Justizvollzugsanstalten in München-Stadelheim, Traunstein, Gießen, Ravensburg und in Bielefeld-Brackwede . Darüber hinaus wurde eine Vielzahl von Ermittlungsverfahren gegen weitere Mittäter eingeleitet. Alle stehen im dringenden Verdacht, Mitglieder einer europaweit agierenden Einbrecherbande bzw. eines Netzwerkes mit kosovarischen Einbrechern, Anlaufstellen und örtlichen Residenten zu sein, das weit über die hier ermittelten Tatbeteiligten hinausgeht. Über Tatspurenzusammenhänge steht fest, dass mindestens seit dem Jahr 2000 Einbruchsstraftaten von erheblicher Bedeutung aus dieser Bande heraus begangen worden sind.

Ausgehend von einem versuchten Einbruch in die Poststelle Werther im Sommer 2008 wurden im Rahmen der eigens eingerichteten Kommission Ermittlungen gegen die kosovo-albanischen Tätergruppe aufgenommen, da die eingesetzten Polizeibeamten bereits hier davon ausgehen mussten, dass sie es mit Tätern zu tun hatten, die weit über die Grenzen des Kreises Gütersloh, ja sogar der Bundesrepublik hinaus tätig waren. Weiterhin ist davon auszugehen, dass neben diesen ermittelten Männern noch andere Täter diesem kriminellen Netzwerk angehören, die bislang jedoch nicht ermittelt oder dingfest gemacht werden konnten. Bei allen nachgewiesenen Straftaten waren die Tatverdächtigen in wechselnder Zusammensetzung aktiv.

So stahlen in der Nacht zu Donnerstag (21.08.) vier der acht Tatverdächtigen in der Engerstraße einen VW T4 und fuhren anschließend mit diesem kurzgeschlossenen Buli vor einen Getränkemarkt in derselben Straße. Durch Aufhebeln der Schiebetür verschafften sich die Einbrecher gewaltsam Zutritt zu den Innenräumen und somit auch zu einer dort ansässigen Postfiliale. Hier brachen sie dann mit massiver Gewalt einen schweren Tresor aus der Boden- und Wandhalterung, den sie dann mittels eines Hubwagens bis vor das Gebäude zum Buli brachten. Allerdings verluden die Unbekannten den Tresor nicht in den T4, sondern ließen Auto und Tresor am Tatort zurück und flüchteten in unbekannte Richtung. Vermutlich konnten die Täter den Buli infolge Treibstoffmangels nicht mehr starten. Bevor jedoch Benzin aus einem ebenfalls zurückgelassenen Kanister nachgefüllt werden konnte, verließen die Tatverdächtigen den Tatort. Darüber hinaus kann der Tätergruppe im Kreis Gütersloh ein Einbruch in eine Wohnung im November 2000 in Versmold aufgrund aufgefundener Spuren zugeordnet, wobei ebenfalls ein Tresor mit Schmuck gestohlen worden war. Im Jahr 2003 brachen die Tatverdächtigen in einen Lebensmittelmarkt an der Holterstraße in Schloß Holte-Stukenbrock ein und entwendeten hier Bargeld.

Neben diesen Taten im Kreis Gütersloh waren die Tatverdächtigen in insgesamt fünf Bundesländern mit Schwerpunkt in Baden-Württemberg (Friedrichshafen) aktiv. Hier brachen die Täter u.a. in Wohnungen von Gaststättenbetreibern, Poststellen und Verbrauchermärkte ein. Dabei entstanden oftmals hohe, fünfstellige Schadenssummen. Insgesamt konnten den Tatverdächtigen bislang 28 Einbruchsdiebstähle zugeordnet werden. Zu den Einbruchdiebstählen kommen zahlreiche Anschlussstraftaten wie Hehlerei, Geldwäsche usw.; auch hier liegt die tatsächliche Anzahl im Dunklen.

Die tatverdächtigen Männer sind Kosovo-Albaner und zwischen 26 und 38 Jahre alt. Fünf von ihnen hielten sich nach früheren Abschiebungen illegal in Deutschland auf: alle Tatverdächtigen haben einen Bezug in die Region um Bielefeld. Während der Ermittlungen verlagerten die Männer nicht nur deutschlandweit ihren jeweiligen Aufenthaltsort, sondern wichen auch nach Frankreich, Spanien und in die Schweiz aus. Die Beute aus den Einbrüchen wurde neben den Tatverdächtigen auch durch Familienangehörige verwaltet und überwiegend zu Immobilienkäufen im Kosovo genutzt. Aus diesem Grunde laufen Ermittlungsverfahren wegen Geldwäsche und Bandenhehlerei gegen ein 43 und 60 Jahre altes Ehepaar aus Lünen, das sich ebenfalls in Untersuchungshaft befindet. Gegen eine Vielzahl weiterer Tatverdächtiger laufen gleichgerichtete Ermittlungsverfahren.

Kreispolizeibehörde Gütersloh
Pressestelle Tel.: 05241 / 869-2271
Fax: 05241 / 869-1272

Kalla Stehrenberg (KS)
Corinna Koptik (CK)
Manfred Nöger (MN)
Hartmut Witte (HW)

email: pressestelle.guetersloh@polizei.nrw.de


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/23127/1364732/po…
Avatar
14.03.09 22:42:05
Beitrag Nr. 8.013 ()
13.03.2009 | 13:27 Uhr
POL-BI: 16jährige wollte Jungen helfen - zusammen geschlagen

Schildesche (ots) - FB/Am 12.3., gegen 13.45 Uhr, wollte ein 16jähriges Mädchen einem Bekannten von ihrer Schule helfen, der im Bereich der Endhaltestelle der Straßenbahn -An der Reegt- von einer Gruppe Jungendlicher angepöbelt wurde. Im Verlauf wurde das Mädchen dann mehrfach mit der flachen Hand und mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Weiterhin erhielt sie Tritte gegen ihre Beine. Laut Zeugenaussagen war die Schülerin anschließend kurzzeitig ohne Bewusstsein. Die Gruppe um den Schläger flüchtete noch vor Eintreffen der Polizei. Die 16jährige wurde zunächst vor Ort im Rettungswagen untersucht. Anschließend musste sie jedoch in das Johannes-Krankenhaus eingeliefert werden. Sie erlitt einen Schock und Prellungen am Körper und im Gesicht.

Beschreibung des Schlägers: Es soll sich bei ihm um einen Türken/Kurden handeln. Er ist ca. 15 Jahre alt, auffallend klein, (ca. 155 - 160 cm groß), er hat eine schmale Statur, hochgestellte, dunkle Haare (”gezupfte Igelfrisur”), trägt rechts einen Ohrring, bekleidet war er mit einer hüftlangen, hellen Lederjacke, einer Jeanshose, dazu trug er Turnschuhe.

Hinweise unter der Tel.-Nr. 0521/5450.

Polizeipräsidium Bielefeld
Leitungsstab/Pressestelle

Martin Schultz (MS) 0521-5453020
Christine Schmitt (CS) 0521-5453022
Friedhelm Burchard (FB) 0521-5453023

Fax: 0521-5453025
pressestelle@polizei-bielefeld.de


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/12522/1369324/po…
Avatar
14.03.09 22:43:47
Beitrag Nr. 8.014 ()
13.03.2009 | 11:26 Uhr
POL-MS: Jugendlicher im Bus ausgeraubt

Münster (ots) - Ein 17-Jähriger wurde gestern (12. März) gegen 12:45 Uhr in einem Bus von Roxel nach Münster ausgeraubt. Der junge Mann saß im Bus, als vier südländische, etwa 18 Jahre alte Männer in den Bus einstiegen, die zuvor an der Bushaltestelle Roxel / Post auf diesen gewartet hatten. Im Bus ging sofort einer der vier auf den 17-Jährigen zu und würgte ihn. Ein weiterer schlug dann mehrfach auf ihn ein. Ein dritter schlug auch zu und entnahm ihm dann ein Handy aus seiner Jacke. Mit dem entwendeten Handy verließen sie dann am Coesfelder Kreuz den Bus. Die Männer werden wie folgt beschrieben: - der erste war etwa 180 Zentimeter groß, hat schwarze, strähnige Haare mit blonden Strähnchen, hat Koteleten und einen Irokesenschnitt - der zweite ist etwa 170 Zentimeter groß, hat schwarze Haare und trug einen lila Kapuzenpulli mit einer schwarzen Jacke und enger Hose - der dritte hatte schwarze hoch gegelte Haare, wobei die Haare an der Seite sehr kurz waren. Neben einer dunklen Hose trug er eine schwarze Jacke Auch in Anbetracht der Tatzeit erhofft die Polizei dringend Zeugen zu finden. Sie werden gebeten, sich mit der Polizei in Münster unter der Telefonnummer 0251-275-0 in Verbindung zu setzen.

Polizei Münster
Pressestelle
Klaus Laackman
Telefon 0251-275-1013


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11187/1369122/po…
Avatar
14.03.09 22:53:22
Beitrag Nr. 8.015 ()
Gewalt-Serie
Attacke auf BVG-Busfahrer
14. März 2009 14.12 Uhr, BZ
Attacke am Kottbusser Tor: Die Serie von Übergriffen auf BVG-Busfahrer reisst nicht ab.
vorheriges Bild anzeigen
Attacke am helllichten Tag: Ein BVG-Busfahrer wurde am Kottbusser Tor attackiert

Foto: spreepicture


Attacke am helllichten Tag: Ein BVG-Busfahrer wurde am Kottbusser Tor attackiert
Bild vergrößern
Kartendaten ©2009 Tele Atlas - Nutzungsbedingungen

Adresse:
Karte groß Karte groß
Bild groß Bild groß
B.Z. Logo

nächstes Bild anzeigen

spreepicture

Am späten Nachmittag wurde der Fahrer eines BVG-Busses der Linie 140 in Richtung Tempelhof angegriffen. Der Fahrer stoppte den Bus an der Haltestelle Kottbusser Tor und rief die Polizei.

Der Angestellte der BVG musste seinen Dienst beenden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
http://www.bz-berlin.de/bezirk/kreuzberg/attacke-auf-bvg-bus…
Avatar
14.03.09 22:55:44
Beitrag Nr. 8.016 ()
Zukunftskommission
"NRW droht die Entstehung einer neuen Unterschicht"
Politik, 13.03.2009, Katrin Scheib
, 143 Kommentare
, Trackback-URL
Düsseldorf. NRW muss Zuwanderern zu mehr Bildung verhelfen. Zu dem Schluss kommt eine Arbeitsgruppe der Zukunftskommission in ihrem Bericht, der DerWesten vorliegt. Klappt das nicht, zeichnen die Kommissionmitglieder ein düsteres Bild: „Es droht die Entstehung einer neuen ethnischen Unterschicht."

()

Mehr Bildung für Zuwanderer ist nach Einschätzung von Mitgliedern der Zukunftskommission ein Schlüsselfaktor für die Zukunft von Nordrhein-Westfalen. Ansonsten drohe sich in NRW eine "neue ethnische Unterschicht" zu entwickeln. Davon wären vor allem die Bereiche des Ruhrgebiets betroffen, in denen besonders viele Zuwanderer leben. Die konkreten Vorschläge der einzelnen Mitglieder reichen von mehr Bildungsangeboten für Eltern, Stipendien für Jugendliche aus Zuwandererfamilien bis zur Idee eines Kopftuchverbotes für Schülerinnen.

Die Kommission entwickelt seit einem Dreivierteljahr Ideen dazu, wie NRW im Jahr 2025 aussehen soll. Geleitet wird sie vom Soziologen Ralf Dahrendorf. Die Thesen zur Integration kommen aus dem Abschlussbericht der Arbeitsgruppe "Lebensqualität" unter der Leitung des Politikwissenschaftlers Hubert Kleinert.
Ruhrgebiet besonders betroffen

"Integration und Lebensqualität - Wie wir morgen leben werden", hat die Arbeitsgruppe ihren Abschlussbericht überschrieben, der DerWesten vorliegt. Darin gehen die Autoren davon aus, dass die Zahl der Zuwanderer in NRW bis zum Jahr 2025 weiter wachsen wird. "Gelingt es nicht, den Anteil der Menschen mit höheren Bildungsabschlüssen unter den Zuwanderern entscheidend zu vergrößern, wird dies nicht nur den absehbaren Mangel an gut qualifizierten Fachkräften verschärfen", argumentieren die Mitglieder der Gruppe. Eine wenig gebildete Unterschicht drohe sich zu entwickeln - "dies gilt für Teile des Ruhrgebiets mit hoher Konzentration von Zuwandern in besonderer Weise."

Forum

Haben es junge Migranten in Deutschland besonders schwer?

Diskutieren Sie zum Thema mit anderen DerWesten-Lesern

Im Bericht ist eine ganze Reihe von Vorschlägen zum Thema Bildung und Integration genannt. Dabei soll schon bei Kleinkindern angesetzt werden. "Die Einführung einer obligatorischen Vorschulklasse könnte einen wichtigen Beitrag leisten, Sprachentwicklungsrückstände abzubauen", heißt es dort. Außerdem fordern die Autoren des Papiers mehr Ganztagsschulen. Auch Eltern sollen einbezogen werden, für sie sind eigene Bildungsangebote angedacht.
Kopftuchverbot für Schülerinnen?

Zu den Mitgliedern der Arbeitsgruppe gehören unter anderem der Historiker Hans-Ulrich Thamer, der Regisseur Jürgen Flimm und die Journalistin Alice Schwarzer. Sie hat ein Ergänzungspapier zum Bericht der Arbeitsgruppe vorgelegt, in dem sie unter anderem die Idee eines Kopftuchverbotes für Schülerinnen anspricht. "Unabhängig von den persönlichen Motiven einer Frau, die das Kopftuch trägt, ist das Kopftuch seit Beginn der islamistischen Revolution 1979 im Iran objektiv und politisch die Flagge der islamischen Fundamentalisten", argumentiert Schwarzer.

Eine kopftuchfreie Schule "würde den kleinen Musliminnen aus traditionellen Familien eine Ahnung von Freiheit geben". Nordrhein-Westfalen solle sich mit den Erfahrungen auseinandersetzen, die in Frankreich bereits mit einem solchen Verbot gemacht worden seien, fordert Schwarzer. Ende März wird die Gesamtkommission darüber diskutieren, welche der Ideen sie in ihren Abschlussbericht übernimmt. http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/2009/3/13/news-1… (aus AI)
Avatar
15.03.09 00:04:15
Beitrag Nr. 8.017 ()
erstellt am: 14.03.2009
URL: www.rp-online.de/public/article/remscheid/684607/Amoklauf-angedroht.html
Remscheid
Amoklauf angedroht
VON SOLVEIG PUDELSKI - zuletzt aktualisiert: 14.03.2009

Remscheid (RP) Ein 16-jähriger Hauptschüler türkischer Abstammung wurde am Freitag wegen Androhung eines Amoklaufs zu einer zehntägigen Arreststrafe verurteilt. Wie Jugendrichter Uwe Intorf vom Amtsgericht Remscheid mitteilt, handele es sich nicht um einen Trittbrettfahrer, der die grauenvolle Tat in Winnenden nachahmt.

"Der Schüler ist vorher nicht durch körperliche Aggression oder Gewalt aufgefallen", beschrieb er den Täter.

"Hurensohn" und "Nazi"

Der Jugendliche hatte bereits am Montag einen Lehrer der Hauptschule Bökerhöhe mit Schimpfwörtern wie "Hurensohn" und "Nazi" beleidigt. Er sei offenbar frustriert gewesen, dass er nicht in die zehnte Klasse kommt, die ihm einen qualifizierteren Abschluss ermöglicht hätte. Beim Rausgehen habe er noch angekündigt, sein Vater werde für Klarheit sorgen. Als sein Klassenlehrer ihn am Mittwoch zur Rede stellte, drohte er, mit einer Panzerfaust in die Schule zu kommen und gegen alle zu kämpfen.

"Gemäß unseren Vorschriften haben wir den Bezirkspolizisten angerufen und den Vorfall geschildert", berichtete Schulleiterin Gisela Saßenhausen auf Nachfrage der BM. Die Leiterin der AG Jugendkriminalität wurde informiert, es wurde Anzeige erstattet. Seit den Amok-läufen in Emsdetten und Erfurt gibt es auch an Remscheider Schulen Notfallpläne, die diese Schritte verbindlich vorschreiben. Unverzüglich wurde der "Staatsanwalt vor Ort" eingeschaltet. Mit diesem Modellprojekt, das ein rasches Verurteilen jugendlicher Täter durch enge Vernetzung der beteiligten Behörden ermöglicht, hat man in Remscheid gute Erfahrungen gemacht. Der Staatsanwalt ordnete die Festnahme des Schülers an, bei dessen Durchsuchung wurde ein Butterflymesser gefunden.

Das Urteil sei rechtskräftig, sagte Jugendrichter Intorf. Der wegen Beleidigung, Verstoß gegen das Waffengesetz und Störung öffentlichen Friedens Angeklagte habe ein umfangreiches Geständnis abgelegt. Bereits bei der vorläufigen Festnahme sei er eher kleinlaut gewesen.

Seine Strafe dürfe der Hauptschüler in den Osterferien absitzen, damit er keinen Unterrichtsstoff versäumt. Mit welchen Konsequenzen er in der Schule zu rechnen hat, werde in einer Teilkonferenz mit Anhörung des Schülers, der Eltern und des Vertrauensschülers beschlossen, sagte Gisela Saßenhausen. Der Katalog an Ordnungsmaßnahmen reiche von einem schriftlichen Verweis bis zu einem Schulverweis. "Wir werden den Fall im Unterricht besprechen", kündigte die Schulleiterin an. Schülern müsse klar gemacht werden, mit derlei Äußerungen vorsichtig zu sein.
© RP ONLINE GmbH 1995 - 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der RP ONLINE GmbH
Avatar
15.03.09 00:25:57
Beitrag Nr. 8.018 ()
13.03.2009 | 14:38 Uhr
POL-RE: Marl: Jugendlicher überfällt 14-jährigen zum zweiten Mal

Marl (ots) - Bereits zweimal wurde ein 14-jähriger Marler von einem ca. 16-jährigen Jungen überfallen. Die Taten ereigneten sich am Mittwoch (11.03.) gegen 18.20 Uhr und am Donnerstag (12.03.) gegen 14.20 Uhr auf der Bergstraße im Bereich Hüls. In beiden Fällen schlug der Täter den 14-jährigen und erbeutete einen geringen Bargeldbetrag. Der jugendliche Täter ist ca. 170 cm groß, sehr schlank, kurze, schwarze Haare, südländisches Aussehen. Hinweise erbittet das zuständige Regionalkommissariat in Dorsten Tel. 02361/550.

Polizeipräsidium Recklinghausen
Andreas Wilming-Weber
Telefon: 02361/55-1032
Fax: 02361/55-1059
E-Mail: pressestelle.recklinghausen@polizei.nrw.de
www.polizei.nrw.de/recklinghausen


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/42900/1369417/po…
Avatar
15.03.09 10:52:21
!
Dieser Beitrag wurde vom System automatisch gesperrt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an feedback@wallstreet-online.de
Avatar
15.03.09 17:56:11
Beitrag Nr. 8.020 ()
zurückFrankfurt

Aus dem Gericht

Haft für Vergewaltiger vom Oberforsthaus

Zwei Männer zwangen junge Frau fünfmal zum Sex, Staatsanwaltschaft erkennt nur bei einem eine Spur von Gewissen.

VON ANNE LEMHÖFER


Das Plädoyer des Verteidigers von Jurej Z. beginnt ungewöhnlich. "Ich habe mir Mühe gegeben, meinen Mandanten zu verstehen", sagt er. "Doch es ist mir nicht gelungen." Der 37-jährige slowakische Wanderarbeiter Jurej Z., der in Handschellen auf der Anklagebank vor dem Frankfurter Landgericht sitzt, verzieht keine Miene.

Er hat beide Verhandlungstage so dagesessen, nur einmal war auf seinem Gesicht eine Regung zu sehen: Als Katharina M., die Jurej Z. zusammen mit seinem Begleiter Marian S. mehrfach vergewaltigt hat, weinend ihre Aussage macht. Da grinst Jurej Z.

ANZEIGE


Es war Anfang Oktober vergangenen Jahres, als die 21-jährige Katharina M., die bereits einige Jahre heroinsüchtig ist, mit dem Zug aus Freiburg anreist. Am Frankfurter Hauptbahnhof will sie "Kontakt zur Szene finden", und trifft auf ihre späteren Peiniger Z. und S., einer vollbärtig, einer glatzköpfig. Sie hat bereits Entzugserscheinungen, braucht dringend Geld, und willigt ein, als Jurej Z. ihr einen Deal vorschlägt: Dreißig Minuten Sex für 30 Euro.

Im ersten Stock des leer stehenden Oberforsthauses am Stadtwald haben Jurej Z. und Katharina M. Geschlechtsverkehr. Marian S., der entgegen der Abmachung mitgekommen ist, holt solange Bier an der Tankstelle, und kommt später dazu. Was dann geschah, bereitet M. noch immer Alpträume, wie sie mit bebender Stimme im Gerichtssaal erzählt.

Z. und S. vergewaltigen sie fünfmal, zwingen sie zum Oralverkehr. Jurej Z. soll das Opfer geschlagen haben. "Es war alles freiwillig", beteuert er. Marian S. aber räumt ein, dass Katharina M. "ein bisschen geschrieen und ein bisschen geweint" habe, denn Z. habe "ein bisschen übertrieben". M. sagt, dass sie nicht geglaubt habe, die Tortur zu überleben.

"Es tut mir leid", bringt Marian S. am Ende hervor. Jurej Z. schweigt. Mit dem Urteil von vier Jahren und sechs Monaten Haft für Vergewaltigung und Körperverletzung geht der Richter noch über die Forderung der Staatsanwaltschaft, vier Jahre, hinaus.

Marian S. bekommt zwei Jahre und sechs Monate, wegen Vergewaltigung. "Eine Grundtendenz eines Gewissens" bescheinigt ihm die Staatsanwältin in ihrem Plädoyer. Bei Jurej Z. sei eine solche nicht erkennbar.http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/fra…
Avatar
15.03.09 18:01:41
Beitrag Nr. 8.021 ()
15.03.2009 | 11:34 Uhr
POL-OF: Pressebericht des Polizeipräsidium Südosthessen vom Sonntag, 15.03.2009

Offenbach (ots) - Bereich Offenbach

Erfolgreich gegen jugendliche Räuber gewehrt - Mühlheim

(bb) Mit diversen Blessuren am Körper aber noch im Besitz seines Handys, konnte sich ein 19 Jähriger aus Mühlheim vor den Angriffen einer fünfköpfigen Jugendbande retten. Die vom Opfer als Südländer beschriebenen Jugendlichen zwischen 17 und 19 Jahren sind gegen 3.30 Uhr in der Rodaustraße gegen den Jungen Mann gewalttätig geworden und wollten ihm das Handy abnehmen. Die schwarzhaarigen, sehr gepflegt wirkenden Jungs trugen schwarzen Jacken, Jeans und verschiedenfarbigen Turnschuhen. Hinweise auf die Täter nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 069/8098-1234 entgegen.http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43561/1369829/po…
Avatar
15.03.09 18:05:15
Beitrag Nr. 8.022 ()
15.03.2009 | 13:04 Uhr
POL-F: 090315 - 0316 Frankfurt-Sachsenhausen: Räuberische Erpressung

Frankfurt (ots) - Ein 23-jähriger Frankfurter verließ am Samstag, den 14. März 2009, zusammen mit einem Freund ein Lokal in der Großen Rittergasse, mit dem Ziel Hauptbahnhof.

Im Bereich des Schaumainkais wurden sie gegen 00.30 Uhr von zwei bislang unbekannten Tätern angesprochen. Einer der Täter hielt dem 23-Jährigen ein Messer an den Hals und drohte "ihn abzustechen", wenn die beiden nicht alles aushändigten, was sie bei sich führten.

Daraufhin übergaben die Geschädigten ihre Handys und zusammen etwa 50 EUR Bargeld. Die Täter entfernten sich in unbekannter Richtung.

Täterbeschreibung:

1. Täter: 17-20 Jahre alt und etwa 180 cm groß. Vermutlich Türke mit schwarzen, gegelten Haaren. 2. Täter: 17-20 Jahre alt und etwa 180 cm groß. Südosteuropäer mit sehr kurzen, dunkelblonden Haaren. Bekleidet mit einer weißen Jacke mit Fellkragen. (Manfred Füllhardt, 069-75582116)

Rufbereitschaft hat Herr Füllhardt, Telefon 0173-6597905


Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
P r e s s e s t e l l e
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069/ 755-00
Direkte Erreichbarkeit von Mo. - Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD) oder Verfasser (siehe Artikel)
Außerhalb der Arbeitszeit: 0173-6597905
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4970/1369902/pol…


15.03.2009 | 13:02 Uhr
POL-F: 090315 - 0315 Frankfurt-Bornheim: 82-jährige Frau geschädigt

Frankfurt (ots) - Bereits am Freitag, den 6. März 2009, gegen 11.00 Uhr, verschafften sich zwei bislang unbekannte Frauen unter dem Vorwand einer Paketzustellung Zutritt zu der Wohnung einer 82-Jährigen in der Vereinsstraße in Bornheim.

Während eine der Frauen die Tür aufdrückte, schob die zweite Frau die Geschädigte zurück in die Wohnung. Die 82-Jährige wurde in die Küche gedrängt und musste dort verweilen. Eine der Täterinnen bewachte sie, während die andere die Wohnung durchsuchte. Aus dem Kleiderschrank im Schlafzimmer wurde schließlich eine Handtasche entwendet, in der sich etwa 1.500 EUR Bargeld befanden. Die beiden unbekannten Frauen hatten sich ca. 10 Minuten in der Wohnung aufgehalten.

Die Geschädigte war durch die Tat derart eingeschüchtert, dass sie sich erst am 14. März ihrer Tochter anvertraute. Wie sich herausstellte, war ihre Handtasche bereits am 7. März in Offenbach-Kaiserlei aufgefunden und zum dortigen 2. Polizeirevier gebracht worden. Das Geld hatten die Täterinnen daraus entnommen.

Täterbeschreibung:

1. Täterin: 35-45 Jahre alt, etwa 155 cm groß und dick. Dunkle, schulterlange, gewellte Haare, vorne blond gefärbt. Bunte Kleidung, südosteuropäisches Aussehen. 2. Täterin: 35-40 Jahre alt mit braunen, kurzen Haaren. Schlank, bekleidet mit einem langen, grauen Mantel, südosteuropäisches Aussehen. (Manfred Füllhardt, 069-75582116)

Rufbereitschaft hat Herr Füllhardt, Telefon 0173-6597905


Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
P r e s s e s t e l l e
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069/ 755-00
Direkte Erreichbarkeit von Mo. - Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD) oder Verfasser (siehe Artikel)
Außerhalb der Arbeitszeit: 0173-6597905
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4970/1369901/pol…


15.03.2009 | 13:08 Uhr
POL-F: 090315 - 0320 Frankfurt-Innenstadt: Gefährliche Körperverletzung

Frankfurt (ots) - Zwei junge Frauen aus dem Raum Darmstadt fanden am Sonntag, den 15. März 2009, gegen 03.25 Uhr, einen 69-jährigen Frankfurter liegend im Eingangsbereich eines Anwesens in der Schäfergasse vor. Die Frauen wollten dem Mann helfen und baten eine zufällig vorbeikommende Personengruppe sie zu unterstützen. Ein Mann aus der Gruppe half ihnen dann auch, den 69-Jährigen aufzuheben. Ohne Vorwarnung kam nun ein Zweiter aus der Gruppe hinzu und trat dem Geschädigten mit solcher Wucht in den Rücken, dass dieser rückwärts fiel und mit dem Kopf auf den Bordstein schlug. Die Gruppe junger Männer flüchtete anschließend in Richtung der Zeil

Der Geschädigte wurde von der Besatzung eines Rettungswagens vor Ort versorgt und dann in ein Krankenhaus verbracht. Der stark alkoholisierte 69-Jährige erlitt eine Platzwunde am Hinterkopf. Am Sonntagmorgen bedrohte er verbal das Krankenhauspersonal und verschwand aus der Klinik.

Die Ermittlungen in der Sache dauern an.

Der unbekannte "Treter" wird beschrieben als 20-25 Jahre alt und 165-170 cm groß. Er hat schwarze Haare und braunen Teint. War bekleidet mit einem grauen Oberteil und einer schwarzen Jacke. Vermutlich Türke. (Manfred Füllhardt, 069-75582116)

Rufbereitschaft hat Herr Füllhardt, Telefon 0173-6597905


Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
P r e s s e s t e l l e
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069/ 755-00
Direkte Erreichbarkeit von Mo. - Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD) oder Verfasser (siehe Artikel)
Außerhalb der Arbeitszeit: 0173-6597905
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4970/1369907/pol…
Avatar
15.03.09 18:17:50
Beitrag Nr. 8.023 ()
2.1 Räuberische Erpressung im öffentlichen Raum: 61462 Kronberg, Bahnhofsstraße, Bahnsteig, S-Bahn 4 15.03.2009, 00.15 Uhr Zur o.g. Zeit wurde ein 17-jähriger Frankfurter, welcher sich gerade in der stehenden S-Bahn des Kronberger S-Bahnhof befand, von bislang vier unbekannten Personen angesprochen. Nachdem der Frankfurter sich geweigerte hatte, gefordertes Geld auszuhändigen, wurde ihm mit einem Faustschlag die Nase gebrochen und anschließend sein Handy und I-Pod geraubt. Hinweise erbittet die Polizei Königstein.http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/50152/1369799/po…
Avatar
15.03.09 18:21:51
Beitrag Nr. 8.024 ()
15.03.2009 | 16:00 Uhr
POL-GE: Raub

Gelsenkirchen-Buer, Hagenstraße (ots) - Ein Opfer seiner Hilfsbereitschaft wurde eine 20-jährige männliche Person nach eigenen Angaben in der Nacht zum heutigen Sonntag, gegen 04:00 Uhr. Als er einen Streit zwischen zwei männlichen Personen vor einer Gaststätte auf der Hagenstraße in Gelsenkirchen-Buer schlichten wollte, schlug ihm einer der Beteiligten mit der Faust ins Gesicht, so dass ihm die Lippe aufplatzte. Er entfernte sich danach von der Örtlichkeit und schloss sich einer Personengruppe an, die den Vorfall vermutlich beobachtet hatte. Sie boten ihm an, ihn ein Stück zu begleiten und den Ort auf sicherem Weg zu verlassen. Nachdem sich die Gruppe im Bereich Hassel trennte, setzte er seinen Weg in Begleitung von drei männlichen Personen fort. In einer Seitenstraße wurde er dann von seinen Begleitern nach Drogen befragt und aufgefordert, die Taschen zu leeren. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, hielt ihn einer der Täter fest und schlug ihm mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Als er bei seinem Fluchtversucht stürzte, schlugen und traten die Täter weiter auf ihn ein. Sie entwendeten seine Geldbörse, das Handy und andere persönliche Gegenstände und entfernten sich von der Örtlichkeit. Ein Autofahrer, den der Geschädigte anhalten konnte, brachte ihn dann in ein Krankenhaus, aus dem er nach ambulanter Behandlung wieder entlassen wurde. Bei den Tätern soll es sich nach Angaben des Geschädigten um drei Ausländer im Alter von 17 - 23 Jahren gehandelt haben. Einer von ihnen war ca. 170 cm groß, hatte eine kräftige Statur und dunkle Haare. Die beiden anderen Personen waren ca. 180 cm groß, hatten dunkle Haare und waren dunkel gekleidet. Eine dieser Personen hatte ein vernarbtes Gesicht im Bereich beider Wangen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu den Tätern machen können werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. (P. Fensch)

Polizei Gelsenkirchen
Leitstelle

Telefon: 0209-365-2160
Fax: 0209-365-2169
E-Mail: Leitstelle.Gelsenkirchen@polizei.nrw.de


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/51056/1369956/po…
Avatar
15.03.09 18:28:31
Beitrag Nr. 8.025 ()
Bayerische Idylle: Islam-Lehrer verprügelt Schüler

Ein Bericht von Levy Rubinstein aus der Kategorie "Kriminalität "

Schlagworte zu diesem Artikel:
Islam, Islam-Lehrer, Schüler,
Der Islam über alles, auch über die Unversehrtheit von unschuldigen Kindern. Das sind die Erziehungsmethoden von Islam-Lehrer Muhammed A., 33. Er „lehrte“ in der El-Umma-Moschee in München.

Jetzt stellt sich der 33-jährige als Unschulds-Lamm dar. Er behauptet er habe „mit all seiner Liebe“ gelehrt.

Doch in seinem Unterricht mussten die Schüler, 8 bis 10 Jahre, Prügel und Tränen erfahren anstatt Liebe.

Gestern musste der Islam-Prediger vor Gericht.

Die Staatsanwaltschaft führte in der Anklage aus, wie der 33-jährige die wehrlosen Kinder brutal mit einem rund 70 Zentimeter langen, dünnen Stock verprügelte.

Bei Fehlern oder Unaufmerksamkeiten mussten Kinder ihre Hände ausstrecken. Dann gab es rohe Hiebe in die Handinnenflächen. Einem Kind drückte er die Finger zusammen oder zog es an den Ohren.

Die brutalen Attacken hat Muhammed A. nun gestanden. Er zeigte Reue und entschuldigte sich: „Ich entschuldige mich. Ich liebe diese Kinder.“

Offenbar eine Taktik, die aufgeht. Der 33-jährige erhielt lediglich eine Bewährungsstrafe, 18 Monate.

Seiner Arbeit als Islam-Prediger darf der 33-jährige dennoch weiter gehen. Jetzt müssen Eltern den Unterricht überwachen, wie die Amtsrichterin entschied.http://netplosiv.com/bayerische-idylle-islam-lehrer-verprueg…
Avatar
15.03.09 18:35:49
Beitrag Nr. 8.026 ()
Aus NRW:


15.03.2009 | 15:38 Uhr
BPOLD STA: Bundespolizei nahm aggressiven Täter in Gewahrsam

Düsseldorf (ots) - Erst schlug er im Düsseldorfer Hauptbahnhof nach einem verbalen Streit einer Frau mit dem Ellenbogen ins Gesicht, dann wollte er noch Zeugen angreifen.

Dieses Verhalten und seine Alkoholisierung (Atemalkoholwert 1,84 Promille) führten am gestrigen Samstag gegen 03.35 Uhr dazu, dass Beamte der Bundespolizei einen 21-jährigen Düsseldorfer in Gewahrsam nahmen. Auch gegenüber den Einsatzkräften verhielt er sich aggressiv und verbal ausfallend. Erst gegen Samstagmittag entließ die Bundespolizei den Mann aus dem Gewahrsam und teilte ihm mit, dass gegen ihn nun wegen Körpeverletzung ermittelt wird.


Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Düsseldorf
Stefan Beckmann
Telefon: +49 (0) 211 179276-106
E-Mail: bpoli.duesseldorf.presse@polizei.bund.de

Bismarckstraße 108
40210 Düsseldorf

www.bundespolizei.de

Die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin (BPOLD STA) ist eine von neun regional zuständigen Bundespolizeidirektionen und nimmt mit neun Bundespolizeiinspektionen sowie einer Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit mit insgesamt rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (davon rund 3000 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten), die der Bundespolizei obliegenden Aufgaben im Land Nordrhein-Westfalen wahr. Zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben sind ihr neun Bundespolizeiinspektionen (und Reviere) mit Sitz in Aachen (Aachen Nord), Dortmund (Hagen, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Recklinghausen und FH Dortmund), Düsseldorf (Wuppertal, Mönchengladbach, Duisburg und Oberhausen), Flughafen Düsseldorf, Kleve (Straelen), Köln (Bonn, Villa Hammerschmidt, Siegburg und Siegen), Flughafen Köln/Bonn, Münster (Bielefeld, Paderborn und Hamm), Kriminalitätsbekämpfung (mit Sitz in Köln und Außenstelle in Kleve) und eine mobile Kontroll- und Überwachungseinheit mit Sitz in Köln und Außenstelle in Kleve nachgeordnet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse.
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70116/1369944/bu…

15.03.2009 | 15:26 Uhr
BPOLD STA: Mit Messer bedroht und Geld geraubt

Duisburg (ots) - Am gestrigen Samstag, gegen 05.45 Uhr, erschien auf dem Bundespolizeirevier Duisburg ein 23-jähriger Oberhausener und teilte den Beamten mit, dass er kurz zuvor am Duisburger Hauptbahnhof beraubt wurde.

Nach den Aussagen des Geschädigten ging er um ca. 05.25 Uhr durch den Personentunnel an der Mülheimer Straße Richtung Hauptbahnhof. Auf Höhe des Treppenaufganges Richtung Gleise 1 / 2 rissen ihn zwei unbekannte Männer zu Boden und einer der Personen bedrohte ihn mit einem Messer. Der andere Täter entnahm dem Opfer seine Gelbörse aus der Hosentasche. Anschließend wurde er noch mit dem Fuß in den Bauch getreten und mit der Hand ins Gesicht geschlagen. Dabei erlitt der Oberhausener eine blutende Wunde an der Lippe, Rücken- und Bauchschmerzen. Die Täter bedrohten den Verletzten weiter mit dem Messer, entnahmen 70 EUR Bargeld aus der Geldbörse und warfen diese anschließend auf den Boden. Anschließend flüchteten die Täter Richtung Duisburger Hauptbahnhof. Nachdem das verletzte Opfer wieder laufen konnte, hob er seine Geldbörse auf und ging zur Bundespolizei. Eine sofort durchgeführte Fahndung nach den Tätern verlief ergebnislos.

Die Täter werden wie folgt beschrieben: Beide ca. 20 Jahre alt, schlanke Figur, ein Täter hatte eine Glatze und der andere kurze blonde Haare. Beide Männer trugen Jeanshose, der eine Täter eine schwarz-weisse Tarnjacke, der andere ein dunkle Jacke.

Hinweise zur Tat oder Täter bitte an die Bundespolizei in Düsseldorf unter 0211 / 178593-0 oder an die Duisburger Polizei unter 0203 / 280-0.


Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Düsseldorf
Stefan Beckmann
Telefon: +49 (0) 211 179276-106
E-Mail: bpoli.duesseldorf.presse@polizei.bund.de

Bismarckstraße 108
40210 Düsseldorf

www.bundespolizei.de

Die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin (BPOLD STA) ist eine von neun regional zuständigen Bundespolizeidirektionen und nimmt mit neun Bundespolizeiinspektionen sowie einer Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit mit insgesamt rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (davon rund 3000 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten), die der Bundespolizei obliegenden Aufgaben im Land Nordrhein-Westfalen wahr. Zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben sind ihr neun Bundespolizeiinspektionen (und Reviere) mit Sitz in Aachen (Aachen Nord), Dortmund (Hagen, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Recklinghausen und FH Dortmund), Düsseldorf (Wuppertal, Mönchengladbach, Duisburg und Oberhausen), Flughafen Düsseldorf, Kleve (Straelen), Köln (Bonn, Villa Hammerschmidt, Siegburg und Siegen), Flughafen Köln/Bonn, Münster (Bielefeld, Paderborn und Hamm), Kriminalitätsbekämpfung (mit Sitz in Köln und Außenstelle in Kleve) und eine mobile Kontroll- und Überwachungseinheit mit Sitz in Köln und Außenstelle in Kleve nachgeordnet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse. http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70116/1369943/bu…

15.03.2009 | 16:08 Uhr
BPOLD STA: Bundespolizei schlichtete Schlägerei

Oberhausen (ots) - Am gestrigen Samstag, gegen 06.25 Uhr, kam es im Oberhausener Hauptbahnhof zu einer Schlägerei zwischen einem 24-jährigen Oberhausener und einem 18-jährigen Bonner. Dabei erlitt der ältere Mann Verletzungen am Nasenbein und sein T-Shirt wurde beschädigt. Als eine 16-jährige Düsseldorferin den Streit schlichten wollte, schlug der Oberhausener ihr mit der Faust ins Gesicht. Danach hatte sie leichte Prellungen und benötigte nach eigenen Angaben keine ärztliche Hilfe. Als die Verkaufsleiterin eines Schnellrestaurants die Bundespolizei informierte, eilten die Beamten zum Ereignisort und trennten die Kontrahenten.

Auf dem Bundespolizeirevier Oberhausen führten die Beamten die polizeilichen Maßnahmen durch und entließen die Beteiligten wieder gegen 07.30 Uhr. Die Verletzungen des Oberhausener waren dann aber wohl doch ernsthafter, so dass er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gerbracht werden musste.

Die Bundespolizei leitete gegen die beiden Männer Strafverfahren wegen Körperverletzung ein.


Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Düsseldorf
Stefan Beckmann
Telefon: +49 (0) 211 179276-106
E-Mail: bpoli.duesseldorf.presse@polizei.bund.de

Bismarckstraße 108
40210 Düsseldorf

www.bundespolizei.de

Die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin (BPOLD STA) ist eine von neun regional zuständigen Bundespolizeidirektionen und nimmt mit neun Bundespolizeiinspektionen sowie einer Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit mit insgesamt rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (davon rund 3000 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten), die der Bundespolizei obliegenden Aufgaben im Land Nordrhein-Westfalen wahr. Zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben sind ihr neun Bundespolizeiinspektionen (und Reviere) mit Sitz in Aachen (Aachen Nord), Dortmund (Hagen, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Recklinghausen und FH Dortmund), Düsseldorf (Wuppertal, Mönchengladbach, Duisburg und Oberhausen), Flughafen Düsseldorf, Kleve (Straelen), Köln (Bonn, Villa Hammerschmidt, Siegburg und Siegen), Flughafen Köln/Bonn, Münster (Bielefeld, Paderborn und Hamm), Kriminalitätsbekämpfung (mit Sitz in Köln und Außenstelle in Kleve) und eine mobile Kontroll- und Überwachungseinheit mit Sitz in Köln und Außenstelle in Kleve nachgeordnet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse. http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70116/1369957/bu…



15.03.2009 | 11:47 Uhr
POL-K: 090315-1-K Messerangriffe in Köln-Mitte und Porz

Köln (ots) - Bei Auseinandersetzungen sind am Samstag (14. März) zwei Männer erheblich verletzt worden. In beiden Fällen hatten die Täter mit einem Messer zugestochen.

Der erste Zwischenfall ereignete sich gegen 15.30 Uhr nach einem Streit zwischen dem später Verletzten (28) und drei bislang nicht bekannten Frauen auf der Weidengasse. Die Androhung einer der Frauen, ihren Freund zu holen, ignorierte der 28-Jährige. Wenig später wurde er auf dem Gereonswall von einem Unbekannten wegen des Vorfalls auf der Weidengasse angesprochen. Nach einem kurzen Wortwechsel stach der Unbekannte dem jungen Mann mit einem Messer in die Brust.

Nur dem Zufall ist zu verdanken, dass der 28-Jährige schwer aber nicht lebensgefährlich verletzt wurde. Die eingesetzte Mordkommission geht zur Stunde Hinweisen auf den Täter nach.

Nur 30 Minuten vor dieser Messerattacke hatte ein 46 Jahre alter Mann am Bahnhof in Porz-Wahn einem Kontrahenten (29) ein Taschenmesser in die Brust gestoßen. Nach Zeugenaussagen hatten sich die beiden Männer zuvor lauthals über die Gleise hinweg angeschrieen und waren sich dann in der Bahnhofsunterführung begegnet. Der nicht lebensgefährliche verletzte 29-Jährige wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der dem Opfer namentlich bekannte Tatverdächtige wurde in seiner Wohnung festgenommen. Die Ermittlungen zur Ursache der Auseinandersetzung dauern noch an. (de)

Polizeipräsidium Köln
Leitungsstab / Pressestelle
Walter-Pauli-Ring 2-4
51103 Köln
Tel.: 0221/229-5555
E-Mail: pressestelle.koeln@polizei.nrw.de


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/12415/1369844/po…


13.03.2009 | 12:20 Uhr
POL-BN: Randalierer auf der Röttgener Straße
Tatverdächtige nach Zeugenhinweis gestellt

Bonn-Ippendorf (ots) - Am 13.03.2009, gegen 04.00 Uhr, wurde eine Anwohnerin der Röttgener Straße durch einen lauten Knall geweckt. Als sie aus dem Fenster schaute, sah sie eine von einem Auto weglaufende Personengruppe und bemerkte, dass an diesem Auto der Spiegel abgetreten war.

Umgehend wurden mehrere Streifenwagenbesatzungen der Innenstadt und aus Duisdorf zum Tatort entsandt. Auf der Ippendorfer Allee konnten diese fünf Tatverdächtige stellen. Insgesamt fanden die Polizisten auf der Röttgener Straße und der Ippendorfer Allee 22 Autos, an denen die Spiegel abgetreten waren. An weiteren Autos hatten es die Täter offenbar versucht, es war aber kein Schaden entstanden. Insgesamt wurde die Schadenshöhe auf mindestens 3.000 Euro geschätzt.

Die fünf Tatverdächtigen, die aus Bonn, Köln und Pirmasens stammen (???), standen alle deutlich unter Alkoholeinwirkung. Alkoholtests ergaben Werte zwischen 1,2 und 1,9 Promille. Ein Arzt entnahm daher den jungen Männern Blutproben.

Die weiteren Ermittlungen werden beim Kriminalkommissariat 41 geführt. Gegen die Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Darüber hinaus müssen sie mit Schadensersatzansprüchen rechnen.

Polizeipräsidium Bonn
- Pressestelle -
53227 Bonn, Königswinterer Str. 500

Tel: 0228 / 15-1025
Fax: 0228 / 15-1202
pressestelle.bonn@polizei.nrw.de


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/7304/1369202/pol…


15.03.2009 | 15:02 Uhr
POL-BN: Tötungsdelikt in Bornheim-Kardorf
Richter erließ Haftbefehl gegen 47-jährigen Tatverdächtigen
Meldung -2-

Bornheim/Rheinland (ots) - Am Samstagabend soll ein 47-jähriger Mann seine 38-jährige Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung in Bornheim-Kardorf mit einem Messer erstochen haben. Der Tatverdächtige wurde widerstandslos in der Wohnung festgenommen. (s.Pressebericht vom 15.03.2009).

Die Bonner Mordkommission und Staatsanwaltschaft nahmen die Ermittlungen auf. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ heute Nachmittag ein Richter Haftbefehl gegen den 47-Jährigen, der in seiner Vernehmung die Begehung der Tat gestanden hat.

Polizeipräsidium Bonn
- Pressestelle -
53227 Bonn, Königswinterer Str. 500

Tel: 0228 / 15-1025
Fax: 0228 / 15-1202
pressestelle.bonn@polizei.nrw.de


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/7304/1369936/pol…
Avatar
15.03.09 18:39:27
Beitrag Nr. 8.027 ()
15.03.2009, 13:15 Uhr
Jugendlicher in Berlin zusammengeschlagen
Ähnliche Artikel im Textarchiv

* 16.2.09: POLIZEIREPORT
* 18.12.08: Jugendliche prügelten Lehrer krankenhausreif
* 3.12.08: Jugendlicher verletzte fünf Polizisten
* 10.3.08: POLIZEIREPORT
* 15.6.07: Zwei Busfahrer geschlagen

Berlin - In Berlin-Treptow ist gestern Abend ein 18- jähriger Mann zusammengeschlagen worden. Der junge Mann sei am Ehrenfelder Platz aus einer 16-köpfigen Gruppe heraus angegriffen worden, teilte die Polizei heute mit. Ein 33-Jähriger habe auf den jungen Mann eingeschlagen, als dieser bereits am Boden lag. Als Polizisten den Schläger festnahmen, versuchten seine Kumpane, ihn zu befreien. Beim Eintreffen weiterer Polizisten flohen sie jedoch. Täter und Opfer, die rivalisierenden Migrantengruppen angehören sollen, wurden ambulant behandelt. Ihnen wurde Blut abgenommen. Der mutmaßliche Schläger kam wieder auf freien Fuß.
© dpahttp://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/detail_dp…
Avatar
15.03.09 18:46:26
Beitrag Nr. 8.028 ()
Sonntag, 15. März 2009, 13:15 Uhr Jugendlicher in Berlin zusammengeschlagen

Berlin (dpa/bb) - In Berlin-Treptow ist gestern Abend ein 18- jähriger Mann zusammengeschlagen worden. Der junge Mann sei am Ehrenfelder Platz aus einer 16-köpfigen Gruppe heraus angegriffen worden, teilte die Polizei heute mit. Ein 33-Jähriger habe auf den jungen Mann eingeschlagen, als dieser bereits am Boden lag. Als Polizisten den Schläger festnahmen, versuchten seine Kumpane, ihn zu befreien. Beim Eintreffen weiterer Polizisten flohen sie jedoch. Täter und Opfer, die rivalisierenden Migrantengruppen angehören sollen, wurden ambulant behandelt. Ihnen wurde Blut abgenommen. Der mutmaßliche Schläger kam wieder auf freien Fuß.http://www.bild.de/BILD/regional/berlin/dpa/2009/03/15/jugen…

Zum Glück waren's keine "Rechten".
Avatar
15.03.09 19:16:31
Beitrag Nr. 8.029 ()
St. Pauli
Messerstecherei am Hamburger Berg
Bei einer Messerstecherei am Hamburger Berg ist ein 28 Jahre alter Mann schwer verletzt worden.

Er und der Täter hatten sich am Freitagabend zunächst in einem Lokal gestritten. Plötzlich zückte der etwa 40 bis 45 Jahre alte Mann ein Messer und stach in den Oberkörper des 28-Jährigen. Die Feuerwehr brachte den Verletzten ins Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Lebensgefahr besteht nicht. Der Täter flüchtete.
ur

Aktualisiert am 15. März 2009 um 13:13http://www.abendblatt.de/daten/2009/03/14/1085688.html
Avatar
15.03.09 19:17:33
Beitrag Nr. 8.030 ()
05.03.2009 | 08:03 Uhr
POL-BO: Bochum
Brutaler Überfall auf Autofahrerin (23) - Polizei sucht dringend Zeugen

Bochum-Hamme (ots) - Wie bereits berichtet stellte am Montagvormittag, 02.03.09, gegen 09.45 Uhr, eine 23-jährige Frau ihren PKW auf dem zu dieser Zeit bereits mit zahlreichen PKW besetzten Supermarktparkplatz Dorstener Str. 192 / Ecke Lohstraße zum Parken ab. Im Fahrzeug befand sich zu dieser Zeit noch das neun Monate alte Kind. Unmittelbar nach dem Aussteigen aus dem PKW näherte sich von der Frau unbemerkt ein bisher unbekannter Täter und schlug sofort mehrfach gegen den Kopf bzw. ins Gesicht der völlig überraschten Geschädigten. Anschließend entriss der Täter dem nun wehrlosen Opfer die mitgeführte Damenumhängetasche und flüchte unerkannt vom Parkplatz. Die Frau erlitt Prellungen im Gesichts- und Kopfbereich. Bezüglich des Täters liegt derzeit lediglich folgende vage Personenbeschreibung vor: - männlich; vermutlich Südländer; dunkle Haare, seitlich kurz geschnitten, oben etwas länger und nach hinten gekämmt. - Bekleidung: schwarze Bomberjacke mit orangefarbenen Innenfutter. Es ist zu vermuten, dass der Täter sich bereits vor der Tatausführung im Tatortbereich aufgehalten haben könnte. Das Bochumer Kriminalkommissariat 31, das die Ermittlungen in diesem Fall führt, bittet unter der Rufnummer 0234 / 909-3121 dringend um Hinweise.

Michael Bloch
Polizeipräsidium Bochum
Uhlandstr. 35
44791 Bochum
Tel.: +49 234 909 - 1021
Fax: -1028
michael.bloch@polizei.nrw.de


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11530/1363934/po…
Avatar
15.03.09 19:21:26
Beitrag Nr. 8.031 ()
11.03.2009 | 14:15 Uhr
POL-MS: Attacke auf Busfahrer

Münster (ots) - Am späten Dienstagabend (10. März) gegen 22:30 Uhr ist ein 50-jähriger Busfahrer von drei bislang unbekannten jungen Männern am Schifffahrter Damm attackiert worden. Diese befanden sich zunächst als Fahrgäste im Bus und verließen, wie auch der Fahrer, an der Endhaltestelle das Fahrzeug. Mindestens einer der drei Täter ging den Fahrer zuerst verbal an, schlug und trat ihm anschließend mehrfach mit den Fäusten und mit dem Knie ins Gesicht. Das Opfer konnte sich in den Bus flüchten und den Notruf betätigen. Der Busfahrer beschrieb die Täter wie folgt: Das Alter der drei Männer liegt zwischen 16 und 20 Jahren, alle haben ein südländisches Aussehen, dunkle Haare und sind schlank. Zwei der Täter waren etwa 1,80 Meter groß und einer ungefähr 1,60 Meter. Alle trugen dunkle Jeans und einer von ihnen hatte eine dunkle Stoffjacke und einen Pullover mit blau-weißen Streifen an. Zeugen können sich bei der Polizei Münster melden unter 0251-275-0.

Verfasserinnen: Johanna Siebert und Anja Hilbing

Polizei Münster
Pressestelle
Klaus Laackman
Telefon 0251-275-1013


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11187/1367927/po…
Avatar
15.03.09 21:38:59
Beitrag Nr. 8.032 ()
http://www.morgenpost.de/berlin/article1055251/
Mord auf der Fischerinsel
Fall Sodenkamp - Mutmaßlicher Todesschütze gefasst
Sonntag, 15. März 2009 20:02 - Von Peter Oldenburger

Der Mord an Friedhelm Sodenkamp steht vor der endgültigen Aufklärung. Der Berliner Geschäftsmann war im November 2008 bei einem Spaziergang auf der Fischerinsel in Mitte erschossen worden. Nachdem die Polizei die beiden Auftraggeber verhaften konnte, ging den Ermittlern nun auch der mutmaßliche Todesschütze ins Netz.
Mordfall Sodenkamp
Foto: Steffen Pletl
Friedhelm Sodenkamp wurde mit drei Schüssen aus nächster Nähe erschossene. Seine Leiche wird in die Gerichtsmedizin gebracht
Der brutale Mord an dem Immobilienhändler und Anwalt Friedhelm Sodenkamp steht mit der jetzt geglückten Festnahme des Todesschützen vor der Aufklärung. Zielfahnder des Bundeskriminalamtes (BKA) haben den 41 Jahre alten Adam M. in Indien aufgespürt und festgenommen. Das bestätigte ein Ermittler. Wann der aus Polen stammende Mann mit Wohnsitz in Berlin-Schöneberg nach Deutschland ausgeliefert wird, steht noch nicht fest. Nähere Einzelheiten zum Zeitpunkt und zu den Umständen der Festnahme konnte der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft Michael Grunwald zunächst nicht nennen. Die Ermittlungen dauern noch an.
Der 59-jährige Unternehmer Sodenkamp war am Abend des 3. November 2008 bei einem Spaziergang mit seinem Jagdhund Max auf der Fischerinsel in Mitte erschossen worden. Der Täter hatte sein Opfer mit Pistolenschüssen aus nächster Nähe in den Oberkörper und den Kopf niedergestreckt. Anschließend war der Schütze auf einem Fahrrad geflüchtet. Ein alarmierter Notarzt konnte nur noch Sodenkamps Tod feststellen.
Mord in Mitte
Weitere Videos
Die im Stil einer Hinrichtung unter Schwerkriminellen begangene Tat hatte enormes Aufsehen erregt. Gerüchte von einer Beteiligung der Russenmafia machten die Runde, da Sodenkamp wegen Handelsgeschäften im Stahlsektor Kontakte nach Osteuropa gepflegt hatte.
Der Polizeipräsident setzte eine Belohnung von 5000 Euro für Hinweise, die zur Aufklärung des Mordes führen, aus. Ein Berliner Geschäftspartner des Opfers bot sogar 100.000 Euro für entsprechende Tipps an, die zur Ergreifung des Schützen führten. Auf die Spur der mutmaßlichen Auftraggeber des Killers kamen die Ermittler der 7. Mordkommission, als sie die beruflichen Tätigkeiten Sodenkamps in der Bau- und Immobilienbranche durchleuchteten.
Avatar
15.03.09 21:59:50
Beitrag Nr. 8.033 ()
http://www.tagesschau.de/ausland/malta104-mobil_pic-1.html



Meldung:
Malta: EU-Kommissar kritisiert Umgang mit Flüchtlingen

Barrot schüttelt einem Flüchtling die Hand.

--------------------------------------------------------------------------------

EU-Innenkommissar Barrot hat die Behandlung von Bootsflüchtlingen auf Malta mit drastischen Worten kritisiert. Der Umgang mit ihnen sei ziemlich rassistisch, sagte er der Nachrichtenagentur ANSA. Zuvor hatte Barrot mehrere Lager inspiziert - schnelle Hilfe konnte er dabei nicht versprechen.

Von Stephan Troendle, ARD-Hörfunkstudio Rom

Die EU-Kommission hat die ausländerfeindliche Haltung von Malta gegenüber Bootsflüchtlingen kritisiert: EU-Innenkommissar Jacques Barrot fand bei seinem Malta-Besuch deutliche Worte. Der italienischen Nachrichtenagentur ANSA sagte er, die Haltung der Malteser gegenüber den Einwanderern sei ziemlich rassistisch, und dass sich dies ändern müsse.

Barrot hatte gestern die mit NATO-Stacheldraht abgesicherten und scharf bewachten Straflager auf Malta besichtigt, in denen illegale Einwanderer untergebracht werden. Die Insassen empfingen ihn dabei mit "Freiheit, Freiheit"-Rufen. Auf ihren Transparenten war zu lesen: "Wir sind keine Kriminellen."

MSF kritisieren Lebensbedingungen als unannehmbar

Der EU-Innenkommissar nahm auch den sogenannten Hermes-Block im Straflager Hal Far in Augenschein. Die dortigen Zustände waren unter anderem von der Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" (MSF) scharf kritisiert worden. MSF hatte angekündigt, ihre Arbeit in den Lagern aus Protest einzustellen, weil die Lebensbedingungen dort unannehmbar sein. Einem maltesischen Internetdienst zufolge sagte Barrot anschließend ziemlich diplomatisch, die Zustände dort entsprächen nicht den "allgemein üblichen Standards".

Am Freitag hatte Barrot die Lager auf der süditalienischen Insel Lampedusa besucht und sich dort eher lobend geäußert, obwohl es auch dort heftige Kritik an den Zuständen in den Flüchtlingslagern gegeben hatte.

Persönliches Gespräch mit Flüchtlingen

Malta benötige Hilfen von der EU, so der Innenkommissar, aber die Malteser müssten auch die Leiden der Migranten verstehen, die sich eine neue Zukunft in Europa wünschten. Mit einigen Lagerinsassen unterhielt er sich auch persönlich. Er versicherte ihnen: "Ich versuche dem maltesischen Minister zu helfen, eine Lösung für Sie zu finden. Aber das ist nicht leicht."

Viele Flüchtlinge berichteten ihm über die Zustände im Lager und über ihre Ängste. In einem Video, das die Zeitung "Times of Malta" auf ihre Internetseite gestellt hat, waren erstmals auch Bilder von den gefängnisartigen Innenräumen zu sehen. Darin berichtete einer der Bootsflüchtlinge über sein Schicksal: "Ich bin aus Somalia. Ich bin jetzt fünf Jahre hier und in meinem Land gibt es eine Menge Probleme. Deswegen kann ich nicht in mein Land zurück."

Barrot verspricht Hilfe der EU

Der Vertreter der EU-Kommission versprach den Bootsflüchtlingen, dass Europa sie nicht im Stich lassen werde. Barrot wurde während seines Besuchs von Maltas Innenminister Mifsud Bonnici begleitet. Außerdem traf er mit Premierminister Lawrence Gonzi zusammen.

Fazit seines Besuchs in Italien und dem kleinsten EU-Staat: Europa darf beide Länder bei der Kontrolle der südlichen Grenzen der EU nicht alleine lassen.


--------------------------------------------------------------------------------
Avatar
15.03.09 23:29:34
Beitrag Nr. 8.034 ()
Sonntag, 15.03.2009

| Mopo als Startseite | Impressum | Kontakt | Hilfe

16.03.2009
ANKLAGE GEGEN BOX-PROMOTOR

"Ich hab überreagiert und Scheiße gebaut!"
Staatsanwaltschaft wirft Ahmet Öner 16 Straftaten vor / Nun packt der 37-Jährige aus

THOMAS HIRSCHBIEGEL

Es geht um Erpressung im noblen Hotel Atlantic, eine "Kopfnuss" in der feinen Schröder-Bank in der City und um das rabiate Ende bei der Beschneidung eines Weltklasse-Boxers: Auf 54 Seiten hat die Hamburger Staatsanwaltschaft penibel 16 Straftaten aufgelistet, die sie Box-Promoter Ahmet Öner vorwirft. (MOPO am Sonntag berichtete). Nun nimmt der 37-Jährige zu den wichtigsten Anklagepunkten Stellung.

- Der Vorwurf: Am 30. September 2006 soll Öner dem Geschäftsführer der Firma "Telespaß" gedroht haben, ihm mehrere Profiboxer auf den Hals zu hetzen, wenn er nicht 100000 Euro zahle. Öner dazu: "Die Firma hat für mich einen Boxkampf übertragen, dann ihren Konkurs verschleppt und mir mein Geld nicht gezahlt. Ich war vielleicht zu druckvoll. Aber der Typ rannte rum in Prada-Jacken, machte so auf wichtig, war großkotzig. Da hab ich mir einen Teil des Geldes geholt. Ich bin ein Gerechtigkeitsfanatiker."

- Der Vorwurf: Am 11. Mai 2007 soll Öner seinem Promoter-Konkurrenten Klaus-Peter Kohl im Hotel Atlantic mit "Erschießen" gedroht haben, wenn er nicht 500000 Euro zahle. Öner dazu: "Schauen Sie mal, ich hab 15 Millionen Euro von meinen Investoren bekommen, glauben Sie wirklich, dass ich 500000 Euro von Kohl brauche? Im Leben nicht! Peter Kohl ist ein Diktator. Der möchte nur sich sehen. Ich passe ihm gar nicht. Ich bin ein kleiner Kanake, der in Hamburg eine Box-Promotion gründet. Ich kann Kohl gar nicht erpressen, weil ich Promoter bin, der in Deutschland weiter veranstalten will. Kohl will, dass ich bei dem Prozess zerrissen werde."

- Der Vorwurf: Am 28. August 2007 soll Öner bei der Beschneidung seines Boxers Carlos Gomez am Speersort den Kopf eines Arztes gegen eine Wand geschlagen haben. Öner dazu: "Der Arzt hat mich rausgeschmissen. Der hat mit mir wie mit einem Asi geredet. Aber ich hab ihn nicht angefasst."

- Der Vorwurf: Am 20. März 2008 soll Öner in der feinen Schröder-Bank an der Bleichenbrücke einem Vorstandsmitglied eine "Kopfnuss" verpasst haben.

Öner dazu: "Der mochte mich von Anfang an nicht. Da sind 16 Rechnungen von mir nicht bezahlt worden. Es gab Streit, aber ich hab nur leicht meine Stirn gegen sein Kinn gedrückt."

Öner gibt zu, dass er ein "kleines" Problem mit seinem Temperament habe, sagt: "Ich hab höchstwahrscheinlich überreagiert und Scheiße gebaut. Aber ich finde, ich war nicht schuldig an diesen Sachen, definitiv nicht. Nicht bei Kohl - nirgendwo."

(MOPO vom 16.03.2009 / SEITE 8)
http://www.mopo.de/2009/20090316/hamburg/panorama/ich_hab_ue…
Avatar
16.03.09 16:36:14
Beitrag Nr. 8.035 ()
16.03.2009 | 10:56 Uhr
POL-REK: Mann brutal zusammengeschlagen und beraubt - Frechen
Frechen (ots) - Der 43 Jahre alte Mann hatte sich am Samstagabend (14. März) in einem Internetchat mit einer Frau in Frechen auf dem Hans-Schaeven-Weg verabredet. Dort wurde er jedoch nicht von einer "Laura", sondern von zwei Männern erwartet, die ihn mit Gummiknüppeln niederschlugen und schwer verletzten.

Gegen 20.30 Uhr war der 43-Jährige, der mit seinem Auto von Siegburg nach Frechen gekommen war, auf den Parkplatz gefahren. Er stellte sein Auto ab und ging zu Fuß den Hans-Schaeven-Weg hinauf. Hinter einem Tor tauchten plötzlich zwei Männer aus einem Gebüsch auf und schlugen mit Gummiknüppeln auf den 43-Jährigen ein, bis er auf den Boden stürzte. Sie zogen ihm das Mobiltelefon aus der Hosentasche und flohen anschließend in Richtung Allee zum Sportpark.

Der 43-Jährige schleppte sich zu einem Haus in der Nähe und bat dort um Hilfe. Die Bewohner verständigten die Rettungsdienste.

Der 43-Jährige wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Bei den Tätern handelt es sich um zwei Männer, die größer als 170 Zentimeter sind. Sie sprachen albanisch.

Das geraubte Mobiltelefon ist von der Marke Nokia, Typ N70.

Das Regionalkommissariat Kerpen bittet Zeugen, die am Samstagabend gegen 20.30 Uhr auf dem Hans-Schaeven-Weg verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen, Telefon: 02233-520.


Rückfragen bitte an:
Landrat Rhein-Erft-Kreis
Abteilung Gefahrenabwehr/Strafverfolgung
Abteilungsstab, Dezernat 3
Polizeipressestelle
Telefon: 02233- 52 - 3305
Fax: 02233- 52 - 3309
Mail: pressestelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de


Außerhalb der Geschäftszeiten:
Telefon: 02233- 52 - 0
Fax: 02233- 52 - 3409 http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/10374/1370202/po…


16.03.2009 | 13:06 Uhr
POL-REK: Ladendieb wieder Haft
Bergheim (ots) - Ein der Polizei aus zahlreichen Straftaten bekannter 37-Jähriger Bergheimer kam nach dem Diebstahl von zehn Nassrasierern in Untersuchungshaft.

Der Mann hatte bis vor 14 Tage in Untersuchungshaft gesessen. Am Freitag (13. März) um 16.30 Uhr wurde er in einem Verbrauchermarkt auf der Straße Am Jobberath nach dem Diebstahl der Nassrasierer festgenommen. Der Haftrichter schickte ihn zurück in die Untersuchungshaft.


Rückfragen bitte an:
Landrat Rhein-Erft-Kreis
Abteilung Gefahrenabwehr/Strafverfolgung
Abteilungsstab, Dezernat 3
Polizeipressestelle
Telefon: 02233- 52 - 3305
Fax: 02233- 52 - 3309
Mail: pressestelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de


Außerhalb der Geschäftszeiten:
Telefon: 02233- 52 - 0
Fax: 02233- 52 - 3409 http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/10374/1370399/po…
Avatar
16.03.09 16:38:00
Beitrag Nr. 8.036 ()
Montag, 16. März 2009, 14:45 Uhr
50 Kilogramm Heroin sichergestellt Der Berliner Polizei ist ein Schlag gegen den Drogenhandel gelungen. Die Fahnder stellten 50 Kilogramm Heroin sicher und nahmen drei verdächtige Männer fest. Ein Bulgare (30) wurde auf einem Autobahnrasthof südlich von Berlin gefasst. In seinem Auto war das Rauschgift in einem eigens eingebauten Schmuggelversteck verborgen. Das Heroin erwarteten zwei in Berlin lebende Türken. Bei Durchsuchungen wurden eine scharfe Schusswaffe mit 25 Patronen und eine erhebliche Menge Bargeld beschlagnahmt.
http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertex…



Prozess: Mysteriöser Mordversuch an Freundin
16.03., 11:00 Uhr

Berlin - Wegen versuchten Mordes an seiner Freundin muss sich seit Montag ein 35-jähriger Mann vor dem Berliner Landgericht verantworten. Der Angeklagte soll die 36-jährige Frau in ihrer Wohnung im Bezirk Charlottenburg mit Skalpell und Messer schwer verletzt haben. Der Mann habe sein Opfer als seinen Besitz betrachtet und keinem anderen Mann gegönnt, heißt es in der Anklage. Der Palästinenser schwieg im Prozess. Seine ehemalige Lebensgefährtin hatte sich durch einen Sprung aus dem Fenster ihrer im Hochparterre gelegenen Wohnung gerettet. Die Choreografin hat eigenen Angaben nach zunächst keine Erklärung für die Tat. Sie habe den Mann geliebt.
© dpa
http://www.berlin.de/aktuelles/berlin/detail_dpa_20654858.ph…
Avatar
16.03.09 17:12:33
Beitrag Nr. 8.037 ()
Polizei
Entführungsopfer in Dortmund befreit
Im Westen, 16.03.2009, DerWesten
, 0 Kommentare
, Trackback-URL
Dortmund. Ein Mann ist in Dortmund entführt und nach mehreren Stunden von der Polizei befreit worden. Fünf Tatverdächtige sind nach Angaben der Polizei festgenommen worden. Das Opfer soll leicht verletzt sein.

In Dortmund ist am Sonntagabend ein 37-Jähriger entführt worden. Ermittlern sei es gelungen, den irakisch-stämmigen Mann bereits wenige Stunden später zu befreien, teilte ein Polizeisprecher am Montag mit. Das Entführungsopfer erlitt leichte Verletzungen. Zu den Hintergründen der Entführung wollte die Staatsanwaltschaft zunächst keine genauen Angaben machen. Es gehe um einen Zahlungsstreit zwischen Irakern und Libanesen, hieß es. Nach intensiven Fahndungsmaßnahmen seien inzwischen fünf männliche Tatverdächtige festgenommen worden.

Ein 34-jähriger Freund des Opfers hatte den Angaben zufolge die Polizei informiert, dass der 37-Jährige am Abend von vier Unbekannten in einen Pkw mit Dortmunder Kennzeichen gezerrt worden sei. Die Männer verlangten daraufhin zunächst 2000, dann 5000 Euro für seine Freilassung.

Die Dortmunder Drogenfahndung, der der Pkw bereits bekannt war, fand den Wagen und befreite den entführten Iraker aus dem Kofferraum. In der Wohnung des Fahrzeugnutzers wurden daraufhin fünf Männer im Alter zwischen 18 und 35 Jahren festgenommen, die mehrheitlich aus dem Libanon stammen. Die Tatverdächtigen, von das Opfer bereits zwei wiedererkannte, sollen am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt werden. (ddp)
http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/im-westen/20…
Avatar
16.03.09 17:17:32
Beitrag Nr. 8.038 ()
Start > Städte > Essen > Nichte ausgenutzt und vergewaltigt
Drucken | Versenden | Schrift - +
Prozesse
Nichte ausgenutzt und vergewaltigt
Essen, 16.03.2009, Stefan Wette
, 0 Kommentare
, Trackback-URL
Eine hässliche Tat. Laut Urteil der V. Essener Strafkammer hat ein 60-Jähriger Bottroper seine als Haushaltshilfe illegal aus Marokko geholte Nichte zweimal vergewaltigt. Er bestritt die Taten zwar, die V. Essener Strafkammer hatte aber keinen Zweifel an seiner Schuld: Fünf Jahre Gefängnis.

„Es ist alles eine Lüge”, sagte der Angeklagte aus dem Stadtteil Fuhlenbrock, ein hagerer Mann, in seinem letzten Wort. Aber es sprach einiges gegen ihn, nicht nur die Aussage der im Jahr 2003 zur Tatzeit 21 Jahre alten Nichte. Die schon länger in Bottrop lebende Familie hatte die junge Frau damals nach Deutschland geholt, damit sie der kranken Ehefrau des Angeklagten im Haushalt helfen solle. Ihr soll dafür versprochen worden sein, sie dürfe später den Sohn der Familie heiraten.
"Kein Hahn kräht nach Dir"

Tatsächlich, so das Gericht im Urteil, nutzte der Angeklagte die Situation der fremd in Deutschland lebenden Frau aus. Als seine Ehefrau nicht da war, soll er Sex gefordert und die Nichte bedroht haben. Er werde sie zerhacken und den Hunden zum Fraß vorwerfen. Denn kein Hahn werde nach ihr krähen, weil sie sich illegal in Deutschland aufhalte. Ein zweites Mal zwang er sie im Keller zum Sex.
Schmerzensgeld gezahlt

Die Nichte hatte sich während ihres Aufenthaltes mit einem Nachbarn angefreundet, den sie später heiratete. Ihren Onkel zeigte sie dann auch an. Eine Vereinbarung zwischen beiden soll das Verfahren aber gestoppt haben. Der Onkel, so das Gericht, hatte sich dazu verpflichtet, 8000 Euro Schmerzensgeld als Ausgleich zu zahlen. Weil er tatsächlich nur 3000 Euro gab, kam der Fall dann doch vor Gericht. Richter Staake erinnerte im Urteil daran, dass die junge Frau heute noch unter den Folgen der Tat leide.
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/essen/2009/3/16/…
Avatar
16.03.09 19:30:23
Beitrag Nr. 8.039 ()
http://www.express.de/nachrichten/region/bonn/mutter-vor-aug…



Bornheim - Ehe-Drama
Mutter vor Augen ihres Sohnes (11) erstochen
Von JAN GERULL
Ehedrama im Vorgebirge. Vladimir G. (47) erstach im Alkoholrausch seine Frau Svetlana (38, Name geändert), weil sie sich von ihm trennen wollte. Der Sohn (11) wurde Augenzeuge der Tragödie, rief die Polizei.
Neueste Meldungen ›
Mehr aus Bonn ›

Der Sankt-Josefs-Weg am Samstagabend. Während in der Kneipe "Zum Sängerheim" eine Party gefeiert wird, eskaliert im Nachbarhaus ein Ehekrach.

"Hilfe, Hilfe!", tönt aus einer Wohnung im ersten Stock. Es sind die verzweifelten Rufe der 38-jährigen Svetlana. Man kennt sie im Ort, sie trägt die Zeitung aus. "Immer sehr freundlich, nett", beschreibt sie ihre ebenfalls aus Russland stammende Nachbarin.

Ihr Leben will die Mutter zweier Kinder (3 und 11) nicht mehr mit ihrem Mann teilen. "Ich werde mich trennen", eröffnet sie ihm am Samstag - ihr Todesurteil. Denn der betrunkene Vladimir sticht auf sie ein, als er diese Worte hört. Vor den Augen seines elfjährigen Sohnes. Die dreijährige Tochter liegt in ihrem Bettchen und schläft.

Der Fünftklässler wählt voller Panik den Notruf. Doch Reanimationsmaßnahmen des Notarzts haben keinen Erfolg. Svetlana erliegt ihren schweren Verletzungen.

Vladimir G., beschäftigt bei einer Alfterer Firma für Hygiene-Service, ließ sich widerstandslos festnehmen. Die Polizei stellte das Messer sicher, mit dem er zustach. Er sitzt in U-Haft, hat die Tat gestern gestanden.

In der Ehe soll es schon länger gekriselt haben. "Getrunken hat er sonst aber nicht", berichtet die Nachbarin. Bis zum Wochenende...

Sie fragt sich besorgt: "Wie geht es mit den Kindern weiter? Immer wenn man Svetlana sah, hatte sie die Dreijährige dabei." Ein Notfallseelsorger kümmerte sich um die Halbwaisen, dann kamen sie bei Verwandten unter.
[16.03.2009]
Avatar
16.03.09 20:46:24
Beitrag Nr. 8.040 ()
4. Kraftfahrer überfallen - Gemarkung Mainhausen /
Kleinostheim

(hf) Eine eher außergewöhnliche Mitteilung erhielt die Polizei Unterfranken am frühen Samstag, gegen 6.35 Uhr: Ein Mann stehe mit seinem Auto, einem Fiat Doblo, in der Aschaffenburger Straße von Kleinostheim - und sei mit einer Kette ans Auto gefesselt. Umgehend waren die Ordnungshüter am besagten Ort und fanden die Mitteilung bestätigt. Ein 57-jähriger Koblenzer war mittels einer Metallkette im Laderaum seines Vans an der Bordwand angeschlossen worden. Zwei unbekannte Männer hätten ihn auf dem Parklplatz Mainhausen an der Autobahn A3 gegen 3.30 Uhr überfallen. Er hatte dort gerade eine Rast gemacht und einen Kaffee getrunken, als das Duo auf ihn zukam und mit einer Schusswaffe bedrohte. Der Koblenzer musste in den Laderaum einsteigen. Hier bewachte ihn einer der Täter, während der andere sich ans Steuer setzte. Etwa 20 bis 30 Minuten dauerte die Fahrt, dann wurde ein Stopp eingelegt. Hier unterhielten sich die beiden Ganoven in einer unbekannten, vermutlich osteuropäischen Sprache, ehe sie dem 57-Jährigen einen Seesack mit Kleidung, einen Computer, die Geldbörse und das Handy wegnahmen. Anschließend fesselten die Räuber ihr Opfer an den Fiat, setzten sich nach vorne, fuhren noch ein Stück, stellten den Wagen in Kleinostheim ab und verschwanden. Etwa zwei Stunden habe der Überfallene um Hilfe gerufen, bis ihn Anwohner hörten und die Polizei verständigten. Unverletzt konnte er von den Ketten befreit werden. Die Kriminalpolizei in Offenbach hat die Ermittlungen nach den Tätern übernommen. Es soll sich um Osteuropäer handeln. Einer sei 38 bis 40 Jahre alt und etwa 1,75 Meter groß gewesen. Er hatte kurze Haare und trug eine Schildkappe sowie dunkle Jeans und dunkle Jacke. Sein Komplize sei etwas kleiner gewesen und habe eine Sonnenbrille getragen.

Der 57-Jährige trat gegen 1.30 Uhr seine Fahrt auf der A3 in Koblenz Richtung Würzburg an. Zwischen 3 und 3.30 Uhr dürfte er etwa den Parkplatz in Mainhausen erreicht haben, gegen 6.35 Uhr wurde der Wagen durch Anwohner in Kleinostheim in der Aschaffenburger Straße entdeckt, wo er schon mindestens zwei Stunden gestanden hatte. Die Beamten des Offenbacher Raubkommissariates fragen nun:

- Wem ist am frühen Samstag ein roter Fiat Doblo, ein Kastenwagen ohne Scheiben im Ladebereich, auf der Autobahn A3 aufgefallen, der eventuell von anderen Fahrzeugen begleitet wurde? - Wer hat am frühen Samstag (zwischen 2 und 4 Uhr) Fahrzeuge oder Personen auf dem Parkplatz in Mainhausen gesehen? - Wem fielen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich von Kleinostheim auf, wo der rote Fiat Doblo etwa gegen 4 Uhr abgestellt wurde?

Hinweise nimmt die Kripo Offenbach unter der Hotline 069/8098-1234 oder die Kriminalpolizei in Aschaffenburg unter der Rufnummer 06021/857-1732 rund um die Uhr entgegen.http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43561/1370456/po…
Avatar
16.03.09 20:53:31
Beitrag Nr. 8.041 ()
Augsburg
Gewalt hinter Gefängnismauern
16.03.2009 14:24 Uhr

Von Peter Richter
Artikel drucken Drucken
Artikel kommentieren Kommentieren
Artikel versenden Versenden
Mr. WongMr Wong WebnewsWebnews DiggDigg Del.icio.usdel.icio.us YahooYahoo GoogleGoogle TechnoratiTechnorati Yigg Yigg Alltagz Alltagz szmtag
X
Bookmark Bookmark
vergrössern

Augsburg/Kaisheim. Bei der Aufklärung jüngster Gewalttaten in der nordschwäbischen Justizvollzugsanstalt Kaisheim tun sich Polizei und Gerichte erkennbar schwer. Hinzu kommen Ermittlungspannen. So endete am Montag ein Prozess in Augsburg mit Freisprüchen für vier der sechs Angeklagten.

Staatsanwalt Christian Engelsberger kritisierte die schleppenden Ermittlungen der Polizei. Beamte einer Abteilung zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität hätten erst ein halbes Jahr nach Bekanntwerden der Vorfälle zu arbeiten begonnen. Zeugen waren nur Fotos Tatverdächtiger zur Identifizierung vorgelegt worden. Ein handwerklicher Fehler, auf den Polizisten schon während ihrer Ausbildung hingewiesen werden.

Wegen räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung wurden zwei Russlanddeutsche zu Haftstrafen von zweieinhalb und zwei Jahren verurteilt. Die beiden 25 und 38 Jahre alten Männer hatten einen Mitgefangenen während des Aufschlusses in einen notdürftig beleuchteten Zellentrakt gelockt und ihn im Kreis von Mitgefangenen zusammengeschlagen. Das Opfer, das sich geweigert hatte Schutzgeld zu zahlen, rettete sich verletzt in eine offenstehende Zelle, wo ihn ein herbeieilender Aufseher einsperrte.

Der Prozess warf abermals ein Schlaglicht auf ein mafiöses System, wie es seit 2006 unter russischstämmigen Häftlingen in Kaisheim beobachtet wird. Mit dem Geld, das jeder Häftling in eine „Sozialkasse“, den „Abschtschjak“, einzahlen muss, werden Heroin und Handys gekauft und ins Gefängnis eingeschmuggelt. Genauere Kontrollen sind wegen fehlenden Personals nicht möglich. So war zunächst auch die Schlägerei von den Beamten im Kontrollraum, wo die Zellengänge auf Monitoren überwacht werden, nicht bemerkt worden. Der Prozess gegen die Rädelsführer in Kaisheim, zwei Russlanddeutsche, die hohe Haftstrafen zu verbüßen haben, soll noch in diesem Jahr stattfinden. Insgesamt wurden 25 Beschuldigte ermittelt.http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/…
Avatar
16.03.09 21:03:21
Beitrag Nr. 8.042 ()
SÜDWEST AKTIV

Im Wahn versucht zu töten


Werbach Wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung muss sich ein 29-Jähriger am 19. März vor dem Schwurgericht in Mosbach verantworten.

Dem 29-jährigen ledigen Beschuldigten, der zuletzt in Werbach wohnte, wirft die Staatsanwaltschaft Mosbach vor, er habe im Zustand der Schuldunfähigkeit aufgrund einer wahnhaften Störung im Oktober letzten Jahres versucht, einen Bekannten aus Werbach mit einem Messer mit einer Klingenlänge von acht Zentimeter zu töten.

Das Opfer soll Schnittwunden im Kopf- und Halsbereich sowie an der Hand davongetragen und wegen der Verletzungen vier Wochen stationär im Krankenhaus gelegen haben.

Der Beschuldigte war zunächst in Untersuchungshaft und befindet sich nunmehr aufgrund eines Unterbringungsbeschlusses des Amtsgerichts Mosbach in einer psychiatrischen Klinik.

Der Beschuldigte ist nicht einschlägig vorbestraft, teilt das Landgericht Mosbach mit. Am Verhandlungstag am 19. März sind ab 8.30 Uhr zwei medizinische Sachverständige, eine Dolmetscherin und zudem elf Zeugen geladen. lgm


Erscheinungsdatum: Freitag 13.03.2009
Quelle: http://www.suedwest-aktiv.de/
http://www.suedwest-aktiv.de/region/tauberzeitung/bad_mergen…
Avatar
16.03.09 21:13:12
Beitrag Nr. 8.043 ()
Terminsvorschau: Strafverfahren am 16.3.2009 beim Landgericht Mosbach, Schwurgericht, wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung

Datum: 09.03.2009

Kurzbeschreibung:
Terminsvorschau: Strafverfahren am 16.3.2009 beim Landgericht Mosbach, Schwurgericht, wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung

Termin: 16.3.2009, 8:15 Uhr, Saal 101, Landgericht Mosbach

Dem Anfang März 1962 geborenen, getrennt lebenden, serbischen, berufslosen Angeklagten wird gemäß Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Mosbach vorgeworfen, er habe zu einem nicht mehr genau feststellbaren Zeitpunkt im Dezember 2007 seiner Ehefrau unter Einsatz eines 20 cm langen Küchenmessers gedroht, sie umzubringen. Am 03.07.2008 habe er sich gewaltsam Zutritt zur gemeinsamen Wohnung verschafft, seine Frau aus dem Haus verbracht und sie vor dem Haus in der Absicht, sie zu töten, massiv getreten. Durch das verbale Einschreiten von Zeugen habe der Angeklagte von seinem Vorhaben Abstand genommen. Seine Ehefrau soll schwerste Verletzungen, u.a. einen Bruch, eine Distorsion der Halswirbelsäule und ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten haben. Der Angeklagte befindet sich seit dem 23.10.2008 in Haft. Er ist wegen vorsätzlicher Körperverletzung vorbestraft.

Die Strafkammer wird mit Dr. Ganter als Vorsitzendem, Richterin am Landgericht Wunderlich, Richter am Landgericht Haas sowie zwei Schöffen besetzt sein. Zu dem Termin sind ein Sachverständiger, ein Dolmetscher sowie 9 Zeugen, u.a. die geschädigte Ehefrau, geladen.
http://www.lgmosbach.de/servlet/PB/menu/1240233/index.html?R…
Avatar
16.03.09 21:21:14
Beitrag Nr. 8.044 ()
Montag, 16.03.2009

| Mopo als Startseite | Impressum | Kontakt | Hilfe

17.03.2009
MESSERSTECHEREI IN JENFELD

Junge (17) im Koma Der Täter ist erst 14!
Wegen eines angeblichen Raubes Giorgio W. attackiert Sebastian H. auf einem Spielplatz

WIEBKE STREHLOW

Er ist erst 14 Jahre alt. Trotzdem hat Giorgio W. ein dickes Vorstrafenregister. Unter anderem gehen Körperverletzung, Diebstahl und räuberische Erpressung auf sein Konto. Sonntagabend schlug der Junge, der Mitglied einer bekannten Hamburger (Zigeuner-?) Sippe ist, wieder zu. Er stach den 17-jährigen Sebastian H. am Bekkamp (Jenfeld) nieder und verletzte ihn lebensgefährlich.

Es ist kurz vor 19 Uhr, als Sebastian H., der früher in Jenfeld wohnte und heute in Norderstedt lebt, mit sechs Freunden (15 bis 16 Jahre alt) an einer Bushaltestelle steht und der 14-Jährige auf ihn zukommt. Giorgio W. sagt: "Ihr habt meine Tante beraubt." Um die Sache zu klären, gehen die Jugendlichen auf einen Spielplatz am Bekkamp. Als sie darauf beharren, seine Tante nicht ausgeraubt zu haben, zieht Giorgio W. ein Messer, rammt es Sebastian H. in den Bauch. Erst als ein Freund (16) des Opfers den Täter mit einem Teleskopschlagstock angreift, lässt er von dem Verletzten ab.

Der Messerstecher versucht noch, den 16-Jährigen einzuholen, doch die Jugendlichen rennen davon, und Giorgio W. kommt aufgrund seiner Körperfülle nicht hinterher.

Während Sebastian H. mit einem lebensgefährlichen Leberdurchstich ins Krankenhaus kommt, nehmen Beamte den Messerstecher in der Nähe des Tatorts fest. Bei ihm ist ein 28-jähriger Bekannter, der jedoch nichts mit der Tat zu tun hat. Er hat eine Machete dabei und wird ebenfalls vorläufig festgenommen.

Giorgio W. wollte keine Aussage machen und wurde einem Haftrichter vorgeführt. Welches Motiv der Täter hatte, ist unklar. Denn nach einer Befragung seiner Tante steht fest: Die Frau wurde nicht beraubt.

Unterdessen ringt Sebastian H. auf der Intensivstation noch immer mit dem Tod. Er liegt im künstlichen Koma.

Info:
Giorgio W. ist unter anderem vorbestraft wegen Diebstahls und Körperverletzung

(MOPO vom 17.03.2009 / SEITE 10)
http://www.mopo.de/2009/20090317/hamburg/panorama/junge_17_i…


16.03.2009 | 09:52 Uhr
POL-HH: 090316-2. Festnahmen nach versuchtem Raub und Körperverletzung

Hamburg (ots) - Tatzeit: 16.03.2009, 00:20 Uhr Tatort: Hmb.-Berne, Berner Heerweg 391

Zwei männliche Jugendliche im Alter von 16 und 18 Jahren sind Opfer eines versuchten Raubes geworden. Die Tatverdächtigen (14, 16 und 17 Jahre alt) konnten kurz nach der Tat vorläufig festgenommen werden.

Die Geschädigten kamen vom U-Bahnhof Berne und wollten nach Hause. Unvermittelt wurden sie von drei Tätern mit Pfefferspray angegriffen. Die Täter forderten die Herausgabe von Handys und Bargeld. Während dem 18-Jährigen die Flucht über die U-Bahngeleise gelang, wurde der 16-Jährige von den Tätern geschlagen und getreten. Er erlitt Prellungen im Gesicht, Verletzungen an der linken Hand sowie eine schwere Reizung der Augen. Schließlich gelang auch dem 16-Jährigen die Flucht und er alarmierte die Polizei.

Während die Polizeibeamten einen Rettungswagen für die Opfer anforderten meldeten Mitarbeiter der Hochbahnwache, sie hätten den Vorfall gesehen und hielten die mutmaßlichen Täter in einem Linienbus fest. Die Beschuldigten wurden von Polizeibeamten vorläufig festgenommen und dem PK 38 zugeführt. Eine Dose mit Pfefferspray wurde in dem Bus sichergestellt.

Bei der Durchsuchung des 17-jährigen afghanischen Staatsbürgers fanden die Beamten EC-Karte und einen Pfandschein für ein Laptop. Die Gegenstände dürften aus Straftaten stammen und wurden beschlagnahmt.

Der 14-Jährige wurde seinen Eltern übergeben. Die 16- und 17-jährigen Jugendlichen sind nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen worden. Haftgründe lagen nicht vor.

Sw.


Rückfragen bitte an:

Polizei Hamburg
Polizeipressestelle, PÖA 1
Ulrike Sweden
Telefon: 040/4286-56210
Fax: 040/4286-56219
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
www.polizei.hamburg.de
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6337/1370103/pol…
Avatar
16.03.09 21:32:22
Beitrag Nr. 8.045 ()
35-Jähriger betrachtete Frau als Besitz
Aus Eifersucht: Mit Skalpell ihr Gesicht zerstört
Vor Gericht schwieg der brutale Mann, der Olena das antat


Moabit - Die Schnitte in Gesicht waren tief und lang. Sie sollten die Frau für den Rest ihres Lebens zeichnen. Olena W. (36) wurde mit einem Skalpell angegriffen. Im Gericht saß sie gestern dem Mann gegenüber, der ihr das angetan haben soll: Abdelqader G. (35).

Sie waren einst ein Paar. Choreografin W. aus Charlottenburg: "Ich habe ihn sehr geliebt." Bis zu jenem Morgen im August, an dem er sie gnadenlos mit dem Skalpell gehetzt haben soll: "Er zog sich Handschuhe an, dann der erste Stich ins Gesicht."

Narben ziehen sich links und rechts über ihr Gesicht. Sie sind 14 und 8 Zentimeter lang. "Warum hast du das getan? Warum das Gesicht", wollte sie vom Angeklagten wissen. Tränen über Tränen. Er aber spielte an seiner eckigen Brille und schwieg.

Sie kann sich die Tat bis heute nicht erklären: "Ich wollte ihn nicht verlassen." Die Staatsanwältin aber geht von Eifersucht aus: "Er hatte seine Partnerin als seinen Besitz betrachtet."

Er klingelte laut Anklage am des 13. August 2008 bei ihr. Olena W. öffnete ohne Argwohn. Doch er sei sofort aggressiv geworden: "Ich kämpfte um mein Leben. In der Küche wollte er mir mit einem Messer die Kehle durchschneiden."

Ein Nachbar hörte Schreie, klingelte, lenkte den Angreifer ab – und rettet ihr wohl das Leben. Blutüberströmt sprang Olena W. aus dem Fenster ihrer Hochparterre-Wohnung. Der Prozess wegen Mordversuchs geht morgen weiter.
Berliner Kurier, 17.03.2009

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/2565…
Avatar
16.03.09 22:10:01
Beitrag Nr. 8.046 ()
http://www.express.de/nachrichten/news/vermischtes/interpol-…


Gefängnisausbruch
Interpol warnt vor Gewaltverbrechern
Brüssel - Interpol fahndet nach zwei Gewaltverbrechern und hat eine internationale Warnung herausgegeben. Mustapha Lahnachi (30) und Ahmed Yaagoubi (45) sind aus der belgischen Haftanstalt Nivelles bei Brüssel geflohen.
Auch nach Ahmed Yaagoubi (45) fahndet Interpol
Foto: Interpol
Neueste Meldungen ›
Mehr aus Deutschland & Welt ›

Mit der Warnung ("orange notice") macht Interpol deutlich, dass die Gesuchten "eine Gefahr für die Sicherheit von Bürgern weltweit" darstellen.

Die beiden Marokkaner haben bei ihrer Flucht am Sonntag einen Wachbeamten mit einem Messer als Geisel genommen. Das teilte Interpol in Lyon mit.

Lahnachi saß wegen Vergewaltigung und Drogenhandels ein, Yaagoubi wegen Rauschgiftdelikten. Allen 185 Mitgliedstaaten der Polizeiorganisation wurden Fotos und Fingerabdrücke der Marokkaner übermittelt. Ein gemeinsam mit den beiden ausgebrochener dritter Häftling wurde mittlerweile gefasst.
[16.03.2009]


Avatar
16.03.09 22:14:16
Beitrag Nr. 8.047 ()
Sarrazin sieht schwarz für Berlin
Thilo Sarrazin SPD): "In den Kitas wird zu wenig vorgelesen und zu wenig gesungen." Foto: ddp

Soziale Probleme steigen, Bildungseinrichtungen versagen

von Jan Thomsen

Wenige Wochen vor seinem Wechsel in den Bundesbankvorstand hat Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) vor einer in den kommenden Jahren immer schwierigeren Sozialstruktur in der Hauptstadt gewarnt. Daten wie der Anteil von Kindern in Hartz-IV-Haushalten, der von Jahrgang zu Jahrgang rasant steige, seien alarmierend, was die Zukunftschancen der Stadt angehe - und die Kosten für die Sozialsysteme. "Die Zahlen zeigen, dass sich die Sozialstruktur von Jahrgang zu Jahrgang verschlechtert. Dieser Kampf ist kaum zu gewinnen", erklärte Sarrazin, der aus Quellen des Statistischen Landesamtes, der Bundesagentur für Arbeit und der Senatsverwaltung für Gesundheit von Senatorin Katrin Lompscher (Linke) eigene Berechnungen anstellte und Schlüsse zog.

So gebe es in Berlin etwa doppelt so viele Empfänger von Sozialleistungen, also zum Beispiel von Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung wie im Bundesdurchschnitt: Alle sogenannten Transferleistungen zusammengenommen, habe die Hauptstadt eine Bezieher-Quote von 20 Prozent, bundesweit seien es dagegen 10,1 Prozent. Dabei gebe es zwar bekanntlich nicht das eine Berlin, denn die zwölf Bezirke seien ähnlich krass unterschiedlich wie die Länder. Aber über alle Bezirke hinweg gelte, dass sich das Problem verschärfe. Zum Beleg führte der Senator einen Vergleich der Anteile von Kindern und Jugendlichen in Hartz-IV-Haushalten zur Gesamtzahl Berliner Kinder an (siehe Tabelle unten). Berlinweit lebe mit 35,5 Prozent mehr als ein Drittel der unter 18-Jährigen vom Arbeitslosengeld II ihrer Eltern - die demnach häufig mindestens schon ein Jahr lang arbeitslos sind oder ihren Lebensunterhalt nur durch zusätzliche staatliche Unterstützung sichern können. Aus dem überall höheren Anteil der Null- bis Siebenjährigen schließt Sarrazin, dass sich die Probleme ohne Aussicht auf nachhaltige Besserung noch weiter steigern werden. Besonders heftig erwartungsgemäß in den sozialen Problemkiezen von Mitte (vor allem in Wedding), Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln. In Neukölln etwa liege die Quote der jüngsten Hartz-IV-Kinder bei 58 Prozent von allen Kindern dieses Alters. Bei den 14- bis 17-Jährigen im Bezirk liegt die Prozentzahl (mit Stand von Ende 2007) bei 40,3. Daraus ergebe sich das sogenannte Durchwachsen immer höherer Anteile von Kindern aus Haushalten ohne selbst erwirtschaftete Lebensgrundlage.

Die in den vergangenen Jahren vom rot-roten Senat angestoßenen Bemühungen um Abhilfe sind für Sarrazin bislang ohne durchschlagenden Erfolg geblieben. Weder die Sprachtests vor und nach der Einschulung noch das obligatorische Bildungsprogramm für Kindertagesstätten haben bislang für bessere Aussichten gesorgt. "Die Berliner Kita ist nicht bildungsorientiert aufgestellt, obwohl wir den bundesweit höchsten Personaleinsatz haben", sagte Sarrazin. "Zum Beispiel wird viel zu wenig vorgelesen und zu wenig gesungen - schon gar nicht auswendig." Die massive soziale Vernachlässigung, die sich unter anderem beim hohen Fernsehkonsum von Erstklässlern zeige, werde durch die Bildungseinrichtungen nicht ausgeglichen.

Berliner Zeitung, 17.03.2009
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/123057/in…
Avatar
16.03.09 22:28:46
Beitrag Nr. 8.048 ()
Montag, 16. März 2009


http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M509b5ce…


BERLIN. Die Sozialwissenschaftlerin Necla Kelek hat Islamverbänden in Deutschland vorgeworfen, den Vorwurf des Rassismus als Totschlagargument gegen Kritik am Islam zu benutzen.
„Rassismuskeule“: Frauenrechtlerin kritisiert Islamverbände



Aktionsplakat zu den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ Foto: JF

BERLIN. Die Sozialwissenschaftlerin Necla Kelek hat Islamverbänden in Deutschland vorgeworfen, den Vorwurf des Rassismus als Totschlagargument gegen Kritik am Islam zu benutzen.

In der Taz schrieb Kelek, die Dachorganisation der Islamverbände in Deutschland, der Koordinationsrat der Muslime (KRM), stilisiere Moslems zu Opfern des Rassismus. Hintergrund sind die am Montag begonnene „Internationalen Wochen gegen Rassismus“, zu denen unter anderem der KRM sowie der Interkulturelle Rat aufrufen.

Bei letzterem handelt es sich um einen Zusammenschluß von Gewerkschaften, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Ausländer- und Menschenrechtsorganisationen, Medien sowie staatlichen und kommunalen Einrichtungen.

„Das Schreckenswort ‘Rassismus’ wird zum Knüppel gegen Kritik“

Laut den Veranstaltern sei Islamfeindlichkeit „die gegenwärtig am meisten verbreitete Form von Rassismus in Deutschland“. Solche Aussagen dienten jedoch lediglich dazu, so Kelek, die Diskussion über das Wesen und den Alltag des Islam zu verhindern, indem Kritik als rassistisch diskriminiert werde.

„Das Schreckenswort ‘Rassismus’ wird zum Knüppel gegen Kritik“, schreibt die in der Türkei geborene Wissenschaftlerin, die sich als Mitglied der Deutschen Islamkonferenz vor allem gegen Zwangsheirat engagiert. Das Kopftuchverbot für Lehrerinnen werde so beispielsweise als Diskriminierung und somit als rassistisch gewertet.

Dies sei um so perfider, da KRM und Interkultureller Rat versuchten, aus „rassistischer“ Diskriminierung öffentliches Kapital zu schlagen. „Rassismus ist wie Nazismus und Antisemitismus das Schlüsselwort, um zum Beispiel öffentliche Gelder zu akquirieren“, sagte Kelek.

Islamverbände sollen vor der eigenen Tür kehren

Wer es schaffe, Rassismus, Antisemitismus und Islamkritik in einem Atemzug zu nennen, der stehe kurz davor, seine Koranschulen mit Mitteln aus den Geldtöpfen gegen Rechtsradikalismus zu finanzieren. Sicherlich sei es notwendig, über Rassismus in Deutschland zu sprechen, aber die Islamverbände sollten dabei zuerst vor ihrer eigenen Tür kehren.

„Wer mitbekommt, wie eine Gruppe muslimischer Jungen und Mädchen, Männer und Frauen unter sich über deutsche Mädchen, die Deutschen oder die Juden reden, dem wird es schlicht die Sprache verschlagen.“ (krk)
Avatar
16.03.09 22:30:05
Beitrag Nr. 8.049 ()
5 Monate Haft für Bludenzer Messerstecher
Am Landesgericht Feldkirch ist am Montagnachmittag ein 23-jähriger Türke zu 15 Monaten Haft, fünf davon unbedingt, verurteilt worden. Er hatte im Jänner seine 18-jährige Schwester mit einem Butterflymesser verletzt.


23-Jähriger wollte Vaterrolle übernehmen
Der junge Bludenzer zeigte sich geständig. Als Familienoberhaupt - der Vater war vor einigen Jahren gestorben - habe er seine Schwester zur Vernunft bringen wollen, so der Angeklagte. Zum Streit kam es, weil der 23-Jährige glaubte, seine in der Türkei verlobte Schwester würde immer noch ihren Ex-Freund in Vorarlberg treffen.

Vor Gericht sagte er, er habe die Schwester nur einschüchtern und zum Zuhören bringen wollen. In Folge wurde die Schwester aber im Bauchbereich verletzt. Zum Glück nur leicht, wie die Richterin anmerkte, denn der Stich hätte lebensbedrohlich sein können, hätte ihn nicht eine Rippe abgefangen.


Familie steht hinter dem Verurteilten
Sowohl die Schwester, das Opfer der Attacke, als auch die anderen Familienmitglieder stehen hinter dem jungen Türken. Er sei seit dem Tod des Vaters in Psychotherapie gewesen. Am Tag des Vorfalls habe er seine Medikamente nicht genommen, so der Angeklagte, weil sie ihn bei seiner Arbeit beeinflussten.

Negativ für das Urteil war die Tatsache, dass über den Angeklagten bereits ein Waffenverbot verhängt worden war und er dennoch zu einem Messer griff. Die Waffen wurden jetzt eingezogen.

Der 23-Jährige wurde schließlich wegen versuchter absichtlich schwerer Körperverletzung und gefährlicher Drohung verurteilt. Zudem trug ihm das Gericht eine psychosoziale Therapie auf.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
http://vorarlberg.orf.at/stories/349118/
Avatar
16.03.09 22:31:40
Beitrag Nr. 8.050 ()
19-Jähriger wegen Belästigung in der Grünauer Welle festgenommen
Leipzig. Ein 19-jähriger Albaner soll bereits Ende Januar ein 15-jähriges Mädchen in der Schwimmhalle Grünauer Welle belästigt haben. Er habe das Kind mit Küssen und Berührungen bedrängt, teilte die Polizei am Montag mit. Als das Mädchen um Hilfe rief, habe der junge Mann dann von ihr abgelassen und sei geflüchtet. Die Schülerin, die mit ihrer 14-jährigen Freundin unterwegs war, ging nach dem Vorfall nach Hause und berichtete dort über die Geschehnisse. Daraufhin wurde die Polizei informiert. Am nächsten Tag hätten Beamte in der Schwimmhalle Befragungen durchgeführt.

Eine 23-jährige Schwimmmeisterin erinnerte sich an die Vorfälle, hatte ihnen aber keine besondere Bedeutung beigemessen.
Click here to find out more!

Am Sonntagnachmittag erkannte sie den Mann in der Schwimmhalle wieder und alarmierte die Polizei. Der 19-Jährigen wurde aber in Polizeigewahrsam genommen, weil er sich illegal in der Bundesrepublik aufhält. Er wurde inzwischen befragt und räumte ein, mit dem Mädchen Kontakt gehabt zu haben. Allerdings hatte er den Vorfall anders erlebt. Welche Version der Wahrheit entspricht, müssen die weiteren Ermittlungen klären.

ast, LVZ-Online
© LVZ-Online, 16.03.2009, 21:10 Uhrhttp://www.lvz-online.de/aktuell/content/91255.html#car
Avatar
16.03.09 22:32:31
Beitrag Nr. 8.051 ()
16.03.2009 | 09:14 Uhr
POL-BO: Bochum
Herausgabe von Zigaretten verweigert - Täter sticht mit Messer zu

Bochum-Innenstadt (ots) - In der Nacht zu Sonntag, gegen 01.30 Uhr, war ein 26-jähriger Bochumer auf der Dorstener Straße unterwegs und telefonierte mit seiner Mutter, als sich ihm in Höhe der Hausnummer 95 zwei männliche Personen näherten. Einer der Unbekannten forderte von dem Telefonierenden nachhaltig und mehrfach Zigaretten. Da dieser jedoch keine besaß, entgegnete der 26-Jährige dem Mann auf dessen wiederholte und drängende Nachfrage, dass er ihm keine Zigaretten gäbe. Hierbei soll der Bochumer auch eine ausländerfeindliche Beleidigung geäußert haben. Der Unbekannte zog daraufhin ein Messer und stach mit den Worten "Ich steche dich ab" dreimal in den Oberkörper des Geschädigten. Das Opfer flüchtete noch in eine nahe gelegene Gaststätte. Anschließend wurde es zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr bestand nach Auskunft des behandelnden Arztes jedoch nicht gehen. Der Verletzte beschrieb den Täter und dessen Begleiter, die sich nach der Tat in Richtung Präsidentstraße entfernten, wie folgt: Haupttäter: - Türke; ca. 28 - 30 Jahre alt; ca. 175 - 180 cm groß; dunkel gekleidet. Begleiter: - ebenfalls Türke; ca. 20 Jahre alt. Das Fachkommissariat 11, das die Ermittlungen in diesem Fall übernommen hat, sucht dringend Zeugen, die Angaben zur Tat bzw. zum Täter machen können. Hinweise bitte an die Rufnummer 0234 / 909 4110.

Michael Bloch
Polizeipräsidium Bochum
Uhlandstr. 35
44791 Bochum
Tel.: +49 234 909 - 1021
Fax: -1028
michael.bloch@polizei.nrw.de


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11530/1370080/po…
Avatar
16.03.09 22:47:17
Beitrag Nr. 8.052 ()
Auch Mittelfranken wird multikriminell bereichert:

16.03.2009 | 12:09 Uhr
POL-MFR: (492) Zahlreiche Schlägereien am Wochenende

Nürnberg/Fürth (ots) - Die Polizei in Nürnberg und Fürth musste sich am vergangenen Wochenende mit zahlreichen Schlägereien beschäftigen. Dabei gab es etliche Verletzte. In allen Fällen spielte übermäßiger Alkoholgenuss eine wesentliche Rolle.

Die gravierendsten Vorfälle in der Zusammenfassung:

Am Freitagabend (13.03.) gegen 21:00 Uhr kam es im Vorfeld und nach einer Veranstaltung in einem Saal in der Schmausenbuckstraße zu mehreren Körperverletzungsdelikten, an denen mehrere Jugendliche beteiligt waren. Zunächst wurde im Eingangsbereich ein 18-Jähriger von einem Ordner geschlagen. Der Hintergrund ist noch nicht bekannt. Eine Stunde später kam es ebenfalls aus noch unbekannten Gründen zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen einem 17-Jährigen und zwei weiteren jungen Männern, bei dem der Jugendliche zusammengeschlagen wurde. Mit schweren Gesichtsverletzungen musste er in ein Klinikum eingeliefert werden. Zwei Tatverdächtige nahm die Polizei fest, nach einem dritten wird gefahndet.

Einen Stich in den Oberschenkel trug ein 19-Jähriger davon, der am frühen Samstagmorgen (14.03.2009, 01:15 Uhr) vor einer Diskothek in der Frankenstraße eine Zigarette rauchen wollte. Der noch unbekannte Täter bat den Geschädigten zuvor ebenfalls um eine Zigarette, was der Geschädigte allerdings ablehnte. Daraufhin nahm der ca. 25-jährige, 170 cm große und mit einem weißen Pullover bekleidete Unbekannte ein sog. "Butterflymesser" aus der Tasche und stach damit zu. Der Südländer flüchtete anschließend in unbekannte Richtung, eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos. Der Geschädigte musste ärztlich versorgt werden.

Zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Sicherheitskräften einer Diskothek in der Klingenhofstraße und einem 19-jährigen Gast kam es am Sonntagmorgen (15.03.2009) gegen 02:00 Uhr. Der 19-Jährige erlitt dabei erhebliche Handverletzungen und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Der Sachverhalt ist noch unklar, die Ermittlungen diesbezüglich dauern noch an.

In der Nürnberger Straße in Fürth wurde gestern Abend (15.03.2009) gegen 19:30 Uhr ein 41-Jähriger von einer Gruppe Jugendlicher aus ebenfalls noch nicht geklärten Gründen zusammengeschlagen. Die jungen Leute flüchteten, vier Tatverdächtige konnten aber im Rahmen einer Sofortfahndung an der U-Bahnhaltestelle "Jakobinenstraße" festgenommen werden. Alle standen erheblich unter Alkoholeinwirkung (bis zu 3 (i.W. drei) Promille zeigte der Alkomat).

Der Geschädigte kam mit schweren Kopfverletzungen in eine Spezialklinik. Lebensgefahr ist aber nach Angaben des behandelnden Arztes derzeit ausgeschlossen. Auch in diesem Fall dauern die Ermittlungen durch die PI Fürth noch an.

Bert Rauenbusch/n


Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelfranken
Pressestelle
Tel: 0911/2112-1030
Fax: 0911/2112-1025
http://www.polizei.bayern.de/mittelfranken/
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6013/1370302/pol…


16.03.2009 | 13:20 Uhr
POL-MFR: (497) Räuberischer Diebstahl unter Jugendlichen

Nürnberg (ots) - Am Freitagabend (13.03.2009) nahm ein Jugendlicher in der Rothenburger Straße das Handy eines 14-Jährigen an sich. Anschließend weigerte er sich tätlich, das Mobiltelefon dem Eigentümer wieder auszuhändigen.

Gegen 20:15 Uhr rannte ein Gruppe Jugendlicher die Rothenburger Straße auf Höhe des Busbahnhofs entlang. Hierbei verlor ein 14-jähriger Junge sein Handy. Ein 16-Jähriger folgte ihm und nahm das Mobiltelefon an sich. Als der Eigentümer nun sein Handy zurückverlangte, wurde er vom 16-jährigen Tatverdächtigen geschubst und mit der Hand geschlagen. Anschließend flüchtete der Jugendliche mit der U-Bahn.

Die Polizeiinspektion Nürnberg-West machte den Minderjährigen ausfindig. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung konnte das Handy nicht mehr aufgefunden werden, da er es seinen Angaben nach bereits an einen Freund weitergegeben hatte.

Die Kripo Nürnberg ermittelt nun wegen räuberischen Diebstahls und Hehlerei.

Robert Schmitt/hu


Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelfranken
Pressestelle
Tel: 0911/2112-1030
Fax: 0911/2112-1025
http://www.polizei.bayern.de/mittelfranken/
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6013/1370419/pol…


16.03.2009 | 13:15 Uhr
POL-MFR: (496) Junge Frau wurde Opfer eines Sexualdelikts

Nürnberg (ots) - Am Sonntagmorgen (15.03.2009) wurde ein junge Frau im Nürnberger Stadtteil Gleißhammer Opfer eines Sexualdelikts. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.

Gegen 05:30 Uhr fiel einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost eine offensichtlich desorientierte junge Frau in der Bayernstraße auf. Die 22-Jährige gab an, auf dem Nachhauseweg von einem ihr unbekannten Mann angesprochen und von diesem im nahegelegenen Luitpoldhain massiv sexuell genötigt worden zu sein.

Daraufhin wurde eine dienststellenübergreifende Sofortfahndung eingeleitet, die zunächst erfolglos verlief.

Bei einer Lichtbildvorlage identifizierte die Geschädigte einen 30-jährigen Mann, der wenig später angetroffen und vorläufig festgenommen werden konnte. Er macht jedoch zum Sachverhalt keine Angaben.

Die 22-jährige erlitt durch die sexuellen Übergriffe des Beschuldigten erhebliche Verletzungen, die ärztlicher Behandlung bedurften.

Der Beschuldigte wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zur Prüfung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter beim Amtgericht Nürnberg überstellt.

Die Kripo Nürnberg ermittelt nun gegen den Tatverdächtigen wegen eines schweren Sexualdeliktes.

Robert Schmitt/hu


Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelfranken
Pressestelle
Tel: 0911/2112-1030
Fax: 0911/2112-1025
http://www.polizei.bayern.de/mittelfranken/
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6013/1370412/pol…
Avatar
17.03.09 10:06:13
Beitrag Nr. 8.053 ()
Sitzt wegen Mordes in U-Haft: Vladimir G. (47)
Foto: Paul
Bornheim - Bluttat von Bornheim
Kollaps! Mutter des Mordopfers in KlinikVon IRIS KLINGELHÖFER und ERHARD PAUL Die Mutter ermordet, der Vater im Knast. Nach der Bluttat im Ortsteil Kardorf am Samstagabend drohte den beiden Halbwaisen (11, 3), dass sie auch ihre letzte Bezugsperson verlieren – die Oma. Sie hatte die Kinder zu sich genommen. Doch dann musste die alte Dame ins Krankenhaus: Nervenzusammenbruch!
Das Opfer: Svetlana (†38, Name geändert), zweifache Mutter
Foto: Paul Neueste Meldungen › Mehr aus Bonn › Der Verlust ihrer Tochter brach ihr das Herz. Doch sie muss stark sein, stark für ihre Enkelkinder. Die Großmutter konnte die Klinik inzwischen wieder verlassen – und steht den Kindern zur Seite.

Das Mädchen (3) und der Junge (11) müssen Schreckliches verarbeiten. Ihre Mutter wurde vom Vater umgebracht. Während die Dreijährige zur Tatzeit bereits im Bett lag, musste ihr Bruder alles mitansehen.

Gegen 21.40 Uhr. Zwischen den Eltern kam es zum Streit. Die hübsche Svetlana (Name geändert) hatte ihrem Mann Vladimir (47) eröffnet, dass sie ihn verlassen werde. Er war betrunken, drehte durch und ging mit einem Messer auf sie los – vor den Augen des Sohnes. Als kurz darauf der Elfjährige über Notruf die Polizei alarmierte, kam für die zweifache Mutter bereits jede Hilfe zu spät.

Nach der Greueltat sollten die Geschwister zur Oma. Sie wohnt ebenfalls in Bornheim. „Die kleine Enkelin ist auch vorher sehr oft bei ihr gewesen,“ erzählt eine Nachbarin. Doch dann der Schock: Die Großmutter erlitt einen Nervenzusammenbruch.

Laut Markus Schnapka, Beigeordneter der Stadt, sind die Kinder jetzt in fachlicher und familiärer Obhut. „Dort werden sie pädagogisch und psychologisch betreut“, so Schnapka. Nach EXPRESS-Informationen ist die Oma zunächst in derselben Familie untergebracht – sie will ihre Enkel nicht allein lassen.

Die Ermittlung gegen Vladimir G. dauern an. Er hatte die Tat gestanden und sitzt in U-Haft. Der Angestellte einer hygienischen Reinigung galt als fleißig und sehr verschlossen. Als er seine Frau tötete, hatte er Urlaub – weil er angeblich seine kranke Mutter besuchen wollte. „Warum???“, steht auf dem Zettel, den ein Freund vor die Tür der Familie gelegt hat.

Mehr zu dem tragischen Fall:
Mutter vor den Augen ihres Sohnes (11) erstochen ›
[17.03.2009]

http://www.express.de/nachrichten/region/bonn/kollaps-mutter…
Avatar
17.03.09 10:33:41
Beitrag Nr. 8.054 ()
Skandal um U-Bahn-Schläger Prügelopfer entsetzt über Gerichtsurteil
Opfer Bruno N. (76)
U-Bahn-Schläger
Prügelopfer entsetzt über Gerichtsurteil
Opfer Bruno N. (76)
Foto: Siegfried Kiener
1 von 4

Er trat einen Rentner fast zu Tode, sitzt wegen versuchten Mordes im Gefängnis: Als einer der beiden U-Bahn-Schläger von München machte Spiridon L. (19) Schlagzeilen.

Ausgerechnet dieser Mann erklagte vor dem Landgericht Hamburg, das BILD sein Foto nicht mehr unverfremdet zeigen darf!

Spiridons Opfer Bruno N. (76): „Ich kann das nicht verstehen. Die wollten mich totschlagen. Bei so einer Tat gibt es keinen Anspruch auf Privatsphäre. BILD hat die Leser aufgeklärt, indem Fotos der Täter veröffentlicht wurden.“

Bitter: Während Spiridon einen teuren Prozess um sein Foto anstrengte, hat er bis heute keinen Cent an sein Opfer gezahlt. Bruno N.: „Er hatte mir u. a. meine Brille zertreten. Die neue habe ich selbst bezahlt.“ Gegen das Foto-Urteil wird BILD Berufung einlegen.http://www.bild.de/BILD/news/2009/03/17/skandal-um-u-bahn-sc… (aus PI)
Avatar
17.03.09 10:34:36
Beitrag Nr. 8.055 ()
Blutige Szenen
15.03.2009, 18:55
Wien: Drei Messerattacken in nur einer Nacht
Wien: Drei Messerattacken in nur einer Nacht (Bild: AP Images)
Die Bundeshauptstadt Wien war in der Nacht auf Sonntag ein gefährliches und blutiges Pflaster. Laut Polizeiangaben wurden innerhalb weniger Stunden gleich drei Personen durch Messerattacken teilweise lebensgefährlich verletzt. Die Beamten konnten die mutmaßlichen Täter aber jeweils rasch ausforschen und festnehmen.
Infobox

Exklusive Statistik: 668 Verbrechen binnen 72 Stunden in Wien

Gegen 1 Uhr hat sich ein 41-Jähriger mit schweren Schnittverletzungen und stark blutenden Wunden am Kopf, am Hals und im Wirbelsäulenbereich zur Polizeiinspektion Wagramer Straße geschleppt. Die Beamten leisteten sofort Erste Hilfe, während das Opfer berichtete, von einer Gruppe Jugendlicher (fünf Burschen, ein Mädchen) angegriffen worden zu sein. Im Zuge einer Sofortfahndung konnte nahe dem Tatort ein 17-jähriger Schüler trotz eines Fluchtversuches gestellt werden. Der 41-Jährige wurde mit lebensbedrohenden Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Nur knapp am Herz vorbei
Nur eine Stunde später eskalierte auf der Mariahilfer Straße in Wien-Rudolfsheim ein Streit zwischen drei Personen. Dabei wurde ein 48-jähriger Mann von seinen zwei Widersachern mit Schlägen und Tritten attackiert. Daraufhin zückte der 48-Jährige ein Messer, fügte einem seiner Kontrahenten einen Messerstich in die Brust zu und verfehlte dabei das Herz nur knapp. Der mutmaßliche Täter wurde noch an Ort und Stelle verhaftet, das Opfer ins Krankenhaus gebracht. Es bestand keine Lebensgefahr.

WEGA-Beamten von Messerstecher attackiert
In den späten Abendstunden des Samstags wurde ein 27-jähriger Taxilenker von seinem Fahrgast niedergestochen. Der 48-jährige Mann wollte nicht bezahlen und ging mit einem Messer auf den Taxler los. Dieser versuchte den Angriff mit der Hand abzuwehren und wurde dabei mit Stichen und Schnitten verletzt. Schließlich gelang dem 27-Jährigen die Flucht, er verständigte die Polizei.

Der 48-Jährige verschanzte sich in der Zwischenzeit in einem nahe gelegenen Wohnhaus, wo er aber von WEGA-Beamten gestellt werden konnte, die der Mann ebenfalls mit seinem Messer attackierte.

Symbolfoto
http://www.krone.at/krone/S32/object_id__137186/hxcms/index.… (aus PI)
Avatar
17.03.09 16:06:08
Beitrag Nr. 8.056 ()
Waldkirch38-Jähriger bei Schießerei schwer verletzt
Blutiges Ende eines Familienstreits: Ein 38 Jahre alter Mann ist gestern Abend in Waldkirch (Kreis Emmendingen) bei einer Schießerei schwer verletzt worden. Mehrere Männer einer verfeindeten Familie versuchten, den 38-Jährigen mit einer Waffe zu töten, teilte die Polizei mit.

Zunächst hatte die Polizei angenommen, dass der Mann mit einer "scharfen" Waffe verletzt worden war. Später stellte sich heraus, dass seine Schussverletzungen von einer Schreckschusspistole stammten. Allerdings habe auch eine richtige Schusswaffe bei der Schießerei eine Rolle gespielt, hieß es.

Die Tat ereignete sich gegen 21.00 Uhr auf einem Parkplatz in einem Industriegebiet. Mehrere Männer einer verfeindeten Familie feuerten auf dem abseits gelegenen Parkplatz eines Lebensmittelmarktes mehrere gezielte Schüsse auf ihr Opfer ab. Zudem versuchten sie, es mit dem Auto zu überfahren. Das Opfer schwebte zunächst in Lebensgefahr, heute verbesserte sich sein Gesundheitszustand.

Vier Tatverdächtige festgenommen
Vier Männer im Alter zwischen 35 und 51 Jahren wurden festgenommen. Drei Männer aus dem Kreise der tatverdächtigten Familie wurden kurz nach der Schießerei in Waldkirch festgenommen. Ein Vierter wurde wenig später durch ein Sondereinsatzkommando in seiner Wohnung in einem Emmendinger Ortsteil gefasst. Eine Waffe wurde beschlagnahmt.

Bei den Festgenommenen handelt es sich den Angaben zufolge um einen 61 Jahre alten Mann türkischer Abstammung und seine drei Söhne, die zwischen 31 und 34 Jahre alt sind. Als Motiv vermutet die Polizei, dass die Männer der Familie mit der Liebesbeziehung ihres Opfers zu einer Frau nicht einverstanden waren.
http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=4624…
Avatar
17.03.09 22:06:51
Beitrag Nr. 8.057 ()
8. Zeuge observiert Ausspäher - Langen

(aa) Die scharfsinnige Beobachtungsgabe eines Bankkunden wurde am Samstagnachmittag zwei Rumänen zum Verhängnis. Der Zeuge wollte gegen 15.20 Uhr am Automaten eines Geldinstituts in der Bahnstraße Bares abheben. Da entdeckte er einen ominösen Rauchmelder an der Decke im Foyer. Nur wenige Minuten später erschienen laut Beobachter - der die Bank nun in sicherer Entfernung "observierte" - die 25 und 26 Jahre alten Männer und verhielten sich äußerst verdächtig; den Eindruck normaler Sparer erweckten sie wohl nicht. Das Duo fuhr dann mit einem silbernen Ford, an dem rumänische Kennzeichen angebracht waren, davon. Der Langener fuhr dem Focus in Richtung Frankfurt hinterher und verständigte dabei die Polizei, die umgehend die Verfolgung aufnahm. Kurz nach der Abfahrt von der Autobahn 661, auf der Hanauer Landstraße, stoppten die Ordnungshüter den Wagen und ließen die Handschellen klicken. Bei ihrer richterlichen Vorführung räumten die "Touristen" ein, die Attrappe, hinter der sich tatsächlich ein Fotohandy befand, zwecks Ausspähens der Automatentastatur angebracht zu haben. Mit erlassenem Untersuchungshaftbefehl wurden die mutmaßlichen Betrüger in die Justizvollzugsanstalt nach Weiterstadt gebracht.
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43561/1370456/po…

DDP-Meldung vom 16.03.2009, 12:27 Uhr

Prozessauftakt um EC-Kartenbetrug in Millionenhöhe


Wegen EC-Kartenbetrugs in Millionenhöhe müssen sich seit Montag sechs Rumänen vor dem Frankfurter Landgericht verantworten. Laut Anklage sollen die Männer im Alter zwischen 22 und 39 Jahren von Februar 2007 bis August 2008 in mehreren Baumärkten die Lesegeräte von EC-Karten manipuliert und damit 2,9 Millionen Euro erbeutet haben. Als Hauptbeschuldigter gilt ein 28 Jahre alter Informatiker.

Die Methode, mit der die Täter vorgingen, wird in Fachkreisen "Skimming" (abschöpfen) genannt. Dabei bringen die Täter unbemerkt Vorrichtungen an den Kartenlesegeräten an. Die Geheimzahl wird dann über eine Kontaktfolie unter den Tasten ermittelt. Die abgeschöpften Daten sendet das manipulierte Gerät direkt an die Täter.

Den Angeklagten werden Einbrüche in Baumärkte in Hofheim, Gießen, Mainz, Wörth, Königsbrunn, Dresden, Frechen und Heilbronn vorgeworfen. Allein nach dem Einbruch in Hofheim waren 721 Kunden betroffen und ein Schaden von 1,4 Millionen Euro entstanden. Nach dem Einbruch in Heilbronn wurden die Männer observiert und Anfang August in Nürnberg festgenommen. Für den Prozess sind bis Ende Juni 15 Fortsetzungstermine geplant.

(ddp)



© ddp Deutscher Depeschendienst GmbH
Direkt-Link: http://www.derNewsticker.de/news.php?id=95077
Avatar
17.03.09 22:47:27
Beitrag Nr. 8.058 ()
Hamburger Abendblatt
Gewalt: Giorgio W. griff ohne Vorwarnung an
14-Jähriger sticht jungen Mann nieder - Koma
Sebastian H. (17) musste notoperiert werden. Der Täter hat eine dicke Akte bei der Polizei. Wegen seines Alters kam er immer wieder frei.

Von Ulla Reinhard und Denis Fengler
Der 17 Jahre alte Jugendliche aus Norderstedt wurde brutal niedergestochen.

Der 17 Jahre alte Jugendliche aus Norderstedt wurde brutal niedergestochen. Foto: nonstopnews

"Plötzlich hat er ein Springmesser aus der Tasche geholt, es aufklappen lassen und in der Bewegung auf Basti eingestochen", sagt Steven F. (16), noch immer deutlich von den Ereignissen geschockt. Am Sonntagabend war sein Halbbruder Sebastian H. (17) am Bekkamp (Jenfeld) niedergestochen worden - von einem 14-Jährigen.

Zu siebt fährt die Clique aus Norderstedt kurz vor 19 Uhr nach Jenfeld, um einen Freund nach Hause zu bringen. "Plötzlich kam der Typ von einem Spielplatz auf uns zu und sagte, wir sollen mitkommen, er wolle etwas mit uns klären", erzählt ein 15 Jahre alter Freund des Opfers. Drei aus der Clique folgen ihm. "Wir haben uns gar nichts gedacht, schließlich waren wir in der Mehrzahl und er allein."
Mehr zum Artikel

* Trio überfällt Jugendlichen und schlägt ihn zusammen

Zurück auf dem Spielplatz beschuldigt sie Giorgio W., seine Tante belästigt, sogar überfallen zu haben. Sebastian erklärt ihm, dass sie mit der Sache nichts zu tun hätten. Kurz darauf sticht Giorgio unvermittelt zu, verletzt Sebastian mit einem Leberdurchstich so stark, dass dieser noch in der Nacht nach einer Not-Operation im AK Wandsbek in ein künstliches Koma versetzt werden muss.

"Mittlerweile geht es ihm schon besser", berichtet sein Halbbruder. Wie die Untersuchung im Krankenhaus ergab, hatte Sebastian noch Glück: Wäre der Stich nur einen Zentimeter tiefer gegangen, hätte er eine Arterie getroffen - und Sebastian H. wäre vermutlich verblutet. Dass nicht noch mehr passiert ist und dass Giorgio W. nicht auch andere aus der Clique verletzte, hat Steven F. verhindert: Mit einem Teleskopschlagstock schlug er Giorgio W. auf den Kopf, sodass der von seinem Opfer abließ. Danach liefen die Jugendlichen zur nächstgelegenen Bushaltestelle und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Auch der schwer verletzte Sebastian H. schleppte sich mit blutender Wunde dorthin. "Der Messerstecher versuchte dann, hinter uns herzurennen", erinnert sich Steven F. "Allerdings war er viel zu dick, um uns andere einzuholen." Die Polizei leitete nach dem Anruf der Jugendlichen sofort eine Großfahndung mit elf Funkstreifenwagen ein und stellte Giorgio W. kurz darauf in der Nähe des Tatorts.

Wie sich dabei herausstellte, ist der Täter der Polizei seit Jahren bekannt: Diebstahl, Körperverletzung und räuberische Erpressung stehen in seiner Akte. Allerdings wurden sämtliche Verfahren eingestellt, weil Giorgio noch nicht 14 Jahre alt und daher nicht strafmündig war.

Doch nun droht dem jungen Intensivtäter eine Haftstrafe. Er ist nicht der Erste aus seiner Familie, der bereits bei der Polizei in Erscheinung getreten ist. In der gleichen Nacht hatte die Polizei Nino W. festgenommen, weil er an einem versuchten Raub beteiligt war (siehe unten).


Gegenüber den Beamten der Mordkommission wollte Giorgio W. keine Angaben machen. Allerdings sagte die Tante bereits aus, dass sie nicht beraubt worden sei. Sie habe ihren Neffen sogar abhalten wollen, loszuziehen, doch der sei einfach gegangen.

Gestern wurde Giorgio W. ins Untersuchungsgefängnis überstellt. Ein Haftrichter erließ Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags.
Sebastian H. (17) musste notoperiert werden. Der Täter hat eine dicke Akte bei der Polizei. Wegen seines Alters kam er immer wieder frei.

Grundsätzlich müssen bei Jugendlichen erst einmal mildere Maßnahmen, z. B. die Unterbringung in einer Jugendeinrichtung, in Erwägung gezogen werden. Doch der Haftbefehl basiert auf der "ernstlichen Befürchtung, dass der Täter weitere Taten ähnlicher Art begehen könnte", sagte eine Gerichtssprecherin.

Sollte Giorgio W. in einem Prozess verurteilt werden, käme er in den Jugendstrafvollzug nach Hahnöfersand. Dort wäre er mit seinen 14 Jahren deutlich jünger als die meisten Inhaftierten - denn das Durchschnittsalter liegt dort bei 19 Jahren. Jugendstrafen werden höchstens für zehn Jahre verhängt.

Laut Statistik nimmt die Zahl der Gewaltdelikte von Jugendlichen in Hamburg seit Jahren zu: Allein von 2004 bis 2007 registrierte die Polizei einen Anstieg von 2788 auf 3048 Tatverdächtige unter 21 Jahren, gegen die wegen Gewaltdelikten ermittelt wurde. Eingesetzt wurden vor allem Messer, aber auch Flaschen.

Strittig ist unter Fachleuten allerdings, ob Gewalt durch Jugendliche tatsächlich so massiv zugenommen hat - oder ob heute nur mehr Taten angezeigt werden. Zudem verweist die Polizei auf ihre gestiegene Polizeipräsenz - dadurch sei die "Entdeckungshäufigkeit" von Straftaten deutlich gestiegen.

erschienen am 17. März 2009http://www.abendblatt.de/daten/2009/03/17/1087742.html?prx=1
Avatar
17.03.09 22:49:16
Beitrag Nr. 8.059 ()
Trio überfällt Jugendlichen und schlägt ihn zusammen

Die Polizei hat in Berne drei junge Räuber (14, 16 und 17 Jahre alt) festgenommen - darunter einen Verwandten des 14 Jahre alten Messerstechers von Jenfeld. Die Minderjährigen hatten zwei junge Männer in der Nacht zu Montag auf dem Berner Heerweg überfallen und eines der Opfer verletzt.

Julius T. (16) und Kai G. (18) waren gegen 0.20 Uhr vom U-Bahnhof Berne gekommen und nach Hause gelaufen, als sie unvermittelt von Nino W. (16), Rahatgol Z. (17) und einem 14-Jährigen mit Pfefferspray angegriffen wurden. Während Kai G. über die U-Bahn-Gleise flüchtete, wurde sein Freund Julius T. von den drei jungen Gewalttätern geschlagen und getreten. Er erlitt Prellungen im Gesicht, Verletzungen an der linken Hand und eine schwere Augenreizung. Erst nach wenigen Minuten konnte auch er flüchten. Er alarmierte die Polizei, die eine Großfahndung auslöste. Die drei minderjährigen Schläger kamen nicht weit: Mitarbeiter der Hochbahn, die den Überfall beobachtet hatten, hielten sie in einem Linienbus fest, in dem sie vom Tatort wegfahren wollten. Die Polizei nahm den 16- und 17-Jährigen vorläufig fest, der 14-Jährige wurde seinen Eltern übergeben.
dfe/ur

erschienen am 17. März 2009http://www.abendblatt.de/daten/2009/03/17/1087865.html
Avatar
17.03.09 22:54:10
Beitrag Nr. 8.060 ()
Harburg
Räuber stechen 13-Jährigem ins Knie
Zwei unbekannte Männer haben an der Bremer Straße drei Jugendliche ausgeraubt. Weil eines der Opfer kein Mobiltelefon bei sich hatte, das die Täter hätten erbeuten können, stachen sie dem Jungen kurzerhand mit einem Messer ins Knie.

Zwei unbekannte Männer haben an der Bremer Straße drei Jugendliche beraubt und dabei einem 13-Jährigen mit einem Messer ins Knie gestochen. Der Junge saß mit einem 17-jährigen Mädchen und einem Freund (15) auf einer Parkbank am „Alten Friedhof“, als die Täter hinzu kamen. Sie forderten die Jugendlichen auf, ihre Handys herauszugeben. Das Mädchen und der 15-Jährige gaben den Tätern ihre Mobiltelefone, der 13-Jährige sagte, er habe kein Handy. Einer der Räuber stach ihm daraufhin mit dem Messer ins Knie. Die Opfer flüchteten auf einen Spielplatz an der Maretstraße und baten Passanten, die Polizei zu alarmieren. Trotz einer Sofortfahndung mit acht Streifenwagen gelang den Räubern die Flucht. Der 13-Jährige musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Hinweise zu den Tätern bitte an die Polizei unter der Rufnummer 428656789.
ur

Aktualisiert am 17. März 2009 um 14:09http://www.abendblatt.de/daten/2009/03/17/1088628.html

Wandsbek
Handtaschenraub
Ein 19-Jähriger hat am Montagabend eine 57-Jährige in Wandsbek überfallen. Dabei zog er so heftig an ihrer Handtasche, dass sein Opfer stürzte und sich am Schienbein verletzte.

Wandsbek -

Der junge Mann aus Rumänien konnte aber wenig später festgenommen werden. Die 57-Jährige lief gegen 19.30 auf der Schlossstraße in Richtung Robert-Schumann-Brücke. Kurz vor dem Eingang zur U-Bahn in der Claudiusstraße wurde sie plötzlich von hinten angegriffen. Der 19-Jährige raubte ihre Handtasche und flüchtete, während sein Opfer auf dem Boden liegen blieb. Sechs Streifenwagen verfolgten den jungen Räuber und konnten ihn schließlich in einem Vorgarten schnappen, in dem er sich verstecken wollte. Der Mann wurde dem Haftrichter vorgeführt und kam in Untersuchungshaft. Die 57-Jährige erhielt ihre Tasche zurück.
dfe

Aktualisiert am 17. März 2009 um 14:09http://www.abendblatt.de/daten/2009/03/17/1088308.html
Avatar
17.03.09 22:56:40
Beitrag Nr. 8.061 ()
Handyverkäufer überführen liebeskranken Kripo-Betrüger

017.03.09|MünchenRSS-Feed aus diesem Bereich|1
Artikel drucken|Artikel empfehlen|Schrift a / A

Liebeskranke Menschen können extrem erfinderisch sein, um Kontakt zur/zum Angebeteten zu bekommen. Ein 19-Jähriger muss dabei besonders verzweifelt gewesen sein:
Handy-Verkäufer Coskun Schrader (23) und seine Kollegen aus dem Telefonladen ließen sich vom falschen Kripo-Beamten nicht beirren

© Westermann

Handy-Verkäufer Coskun Schrader (23) und seine Kollegen aus dem Telefonladen ließen sich vom falschen Kripo-Beamten nicht beirren

Ein Iraker (19) aus Bayreuth hat sich am Samstag in einem Mobilfunkladen in der Münchner Fußgängerzone als Kripo-Beamter ausgegeben, weil er die Handynummer einer Dame haben wollte. Das Verkäufer-Team und die echten Polizisten aber zeigten für diese Aktion gar kein Verständnis …

„Guten Tag, ich bin Kriminalhauptkommissar. Ich brauche die Daten einer gewissen Dame.“ Mit diesen Worten soll der Iraker gegen 12 Uhr den Vodafone-Shop in der Neuhauser Straße 2 betreten haben – in Kapuzenpulli und Jeans. Nicht zuletzt dieses Auftreten macht Filialleiter Fabio D. stutzig, er verlangt einen Ausweis. Das bringt den Betrüger noch nicht aus der Ruhe: Er zieht seinen blauen Reiseausweis für Flüchtlinge aus der Tasche. Ob der Mann gehofft hat, dass er es mit einem sehschwachen Angestellten zu tun hat? „Der hat tatsächlich geglaubt, er kommt damit durch“, so Filalleiter D. Denn erst als D. eine Erklärung verlangt, wird der liebeskranke Mann nervös. Stotternd entgegnet er: „Ich bin in zivil unterwegs. Deswegen habe ich den richtigen Ausweis nicht dabei.“

Die Angestellten bitten den Mann höflich zu gehen und lassen sich auch von seiner Hartnäckigkeit nicht beeindrucken. Daraufhin wird der Iraker aggressiv. „Er meinte: ‚So brauchen Sie mit einem Beamten nicht zu reden!’“, erinnert sich D. Ein Glück: In diesem Moment laufen zwei Streifenbeamte vor dem Schaufenster vorbei. Fabio D. geht ruhigen Schrittes nach draußen und schnappt sich die Beamten. So stehen dem Kripo-Betrüger plötzlich zwei echte Beamte gegenüber. Ihre Worte: „Guten Tag, Herr Kollege. Dann weisen Sie sich doch mal aus.“ Nun ist der Mann ganz kleinlaut. Die Beamten führen ihn ab und nehmen ihn mit auf die Wache.

Damit nicht genug: Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Amtsmissbrauchs. „Normalerweise bedienen sich vorrangig kriminelle Trickbetrüger des Amtsmissbrauchs“, erklärt Andreas Ruch von der Polizei. „Hier ging es wohl um eine Herzensangelegenheit und niemand ist zu Schaden gekommen. Aber Amtsanmaßung ist ein Delikt. Ich denke, so etwas wird er in Zukunft nicht mehr versuchen.“ Vielleicht bekommt er die gewünschte Nummer nächstes Mal auch auf dem üblichen Weg – indem er die Dame einfach fragt!

Nina Bautzhttp://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/handyverkaeufer-u…
Avatar
17.03.09 22:58:19
Beitrag Nr. 8.062 ()
Diskriminierung
Keine Wohnung für Afrikaner
Im Westen, 17.03.2009, Dagobert Ernst
, 23 Kommentare
, Trackback-URL
Aachen/Duisburg. Eine afrikanisch-stämmige Familie klagte vor dem Landgericht Aachen gegen eine Hausverwaltung, die ihr eine Wohnung nicht vermieten wollte. Das Gericht hat die Klage heute abgewiesen. Grund: der "falsche" Beklagte.

"Wir vermieten nicht an Neger, äh, Schwarzafrikaner und Türken": Mit diesem Satz soll laut Klageschrift eine Hausmeisterin eine afrikanisch-stämmige Familie mit vier Kindern in Aachen im September 2006 bei einer Wohnungsbesichtigung abgewiesen haben. Die Familie beschwerte sich daraufhin telefonisch bei der Hausverwaltung. Weil die Familie, die die deutsche Staatsangehörigkeit hat, auch dort abgewiesen wurde, zog sie vor Gericht. Die Richterin einer Zivilkammer des Aachener Landgerichtes aber wies heute die Klage zurück. Begründung: Die Klage hätte sich gegen "den falschen Beschuldigten" gerichtet.

Laut Gericht sei entscheidend, wer als "Benachteiligender" im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) gilt, das im August 2006 in Kraft getreten war. Dies könne im Falle einer Wohnungssuche nur der Wohnungseigentümer sein, mit dem der Mietvertrag geschlossen würde - nicht aber eine Hausverwaltung oder gar eine Hausmeisterin. Eine Sicht, die an der Praxis vorbei geht, kritisiert Isabel Teller, Juristin des Aachener "Gleichbehandlungsbüro": "Oft sind es die Hausverwaltungen, die die Mieter aussuchen."
Gesetz zu spitzfindig ausgelegt

Für Hartmut Reiners vom Antirassismus-Informationszentrum NRW (aric) in Duisburg hat die Richterin das Gesetz "zu spitzfindig ausgelegt". Aus seiner Erfahrung sind Fälle, wie ihn die aus Guinea stammende Familie in Aachen erlebte, "leider Alltag". Gleiches hat die Initiative "Planungsbüro" in Dortmund aus den Jahren 2006 und 2008 mit eigenen Praxistests in acht Ruhrgebietsstädten belegt. Dabei gaben türkische Versuchspersonen vor, eine Wohnung zu suchen. Ergebnis: "Beim Kontakt nur auf Email-Basis über Immobilienportale im Internet waren 42 Prozent der Antworten abschlägig", sagt Planungsbüro-Mitarbeiterin Regina Hermanns auf Anfrage. Bei einer telefonischen Umfrage seien immerhin noch 19 Prozent der Reaktionen ablehnend gewesen. Trotz der dabei deutlich weiter verbreiteten "Gleichbehandlung" für Hermanns "ein alarmierender Wert".

Das Aachener Gleichbehandlungsbüro hatte die Angaben der afrikanisch-stämmigen Familie ebenfalls überprüft und eine Woche nach dem Vorfall ein anderes afrikanisches Paar bei der Hausverwaltung einen Besichtigungstermin absprechen lassen. Ergebnis: "Es ist alles gleich gelaufen", sagt Juristin Isabel Teller: "Wieder hatte erst die Hausmeisterin, dann die Hausverwaltung mitgeteilt, dass nicht an Afrikaner vermietet würde".

Ob das juristisch doch belangt werden kann, steht allerdings in Frage. "Wir überlegen eine Berufung", sagt Hartmut Reiners, der auch Beirats-Vorsitzender der Stiftung "Leben ohne Rassismus" ist, die die Aachener Familie unterstützt. Für ihn stimmt die Entscheidung des Gerichts nicht mit den EU-Vorgaben überein: "Die Antirassismus-Richtlinien schreiben vor, dass der Diskriminierungsschutz wirksam und abschreckend sein muss." Seine Forderung: "Das Gericht hätte Rechtssicherheit für die Benachteiligten schaffen müssen - und nicht für die Benachteiliger." http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/2009/3/17/news…
Avatar
17.03.09 23:12:42
Beitrag Nr. 8.063 ()
Aus NRW:

17.03.2009 | 14:27 Uhr
BPOLD STA: Beamtin verletzt - Bundespolizei nahm renitenten Mann in Gewahrsam

Düsseldorf (ots) - Erst versuchte er seine Lebensgefährtin zu schlagen und dann wehrte er sich mit Schlägen gegen die Maßnahmen der Bundespolizisten.

Dieses renitente Verhalten eines 26-jährigen Düsseldorfers führte am gestrigen Abend dazu, dass die Beamten ihn in Gewahrsam nahmen. Gegen 23.25 Uhr stellten die Einsatzkräfte den alkoholisierten Mann im Düsseldorfer Hauptbahnhof fest, als er gegenüber seiner 33-jährigen Freundin handgreiflich wurde. Die Bundespolizisten beleidigte er auf übelste Art und wehrte sich bei den polizeilichen Maßnahmen. Dabei wurde eine Beamtin an der Hand verletzt, so dass sie ihren Dienst nicht fortsetzen konnte.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,69 Promille. Ein Polizeiarzt untersuchte den Mann und stellte die Gewahrsamsfähigkeit fest. In der Zelle selbst beschädigte er noch eine Matratze und verhielt sich weiter aggressiv. Nachdem er sich dann beruhigt hatte und er ausgenüchtert war, entließen ihn die Beamten am heutigen Morgen. Gegen den Mann wird nun strafrechtlich wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt.


Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Düsseldorf
Stefan Beckmann
Telefon: +49 (0) 211 179276-106
E-Mail: bpoli.duesseldorf.presse@polizei.bund.de

Bismarckstraße 108
40210 Düsseldorf

www.bundespolizei.de

Die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin (BPOLD STA) ist eine von neun regional zuständigen Bundespolizeidirektionen und nimmt mit neun Bundespolizeiinspektionen sowie einer Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit mit insgesamt rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (davon rund 3000 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten), die der Bundespolizei obliegenden Aufgaben im Land Nordrhein-Westfalen wahr. Zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben sind ihr neun Bundespolizeiinspektionen (und Reviere) mit Sitz in Aachen (Aachen Nord), Dortmund (Hagen, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Recklinghausen und FH Dortmund), Düsseldorf (Wuppertal, Mönchengladbach, Duisburg und Oberhausen), Flughafen Düsseldorf, Kleve (Straelen), Köln (Bonn, Villa Hammerschmidt, Siegburg und Siegen), Flughafen Köln/Bonn, Münster (Bielefeld, Paderborn und Hamm), Kriminalitätsbekämpfung (mit Sitz in Köln und Außenstelle in Kleve) und eine mobile Kontroll- und Überwachungseinheit mit Sitz in Köln und Außenstelle in Kleve nachgeordnet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse.
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70116/1371326/bu…


16.03.2009 | 17:00 Uhr
BPOLD STA: Bundespolizei und Polizei Köln zerschlagen Schleuser- und Betrügerbande aus dem Großraum Köln

/Sankt Augustin/Köln (ots) - Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Köln, der Polizei Köln und der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin.

In einer schlagartigen Aktion haben in den Morgenstunden des 16. März Beamte der Polizei Köln und der Bundespolizei gleichzeitig 25 Wohnungen und Geschäftsräume im Großraum Köln durchsucht. Bereits seit Monaten hatte die gemeinsame Ermittlungsgruppe "BAKLAVA" verdeckt gegen eine türkische Schleuserbande operiert. Nun klickten die Handschellen.

Wegen des Verdachts der gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusung von Ausländern und des schweren Betruges hatte die Staatsanwaltschaft Köln die gemeinsame Ermittlungsgruppe gegen die Tätergruppierung eingesetzt.

Bei den Schleusungen waren die in Köln, Istanbul und London ansässigen Beschuldigten folgendermaßen vorgegangen:

Aus der Türkei beförderten sie ihre Opfer zunächst nach Paris. Im Pkw wurden die Personen - mit in Istanbul hergestellten Personalpapieren - nach Köln gefahren. Der Weitertransport nach London oder Schweden erfolgte dann in Linienbussen.

Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen stellten die Fahnder außerdem fest, dass die Beschuldigten in verschiedenen Geschäftsräumen, Kiosken und Gaststätten betrügerisch erlangte Geldspielautomaten aufgestellt und betrieben hatten. Bei den Durchsuchungen konnten 23 Geldspielautomaten im Gesamtwert von ca. 320.000 Euro sichergestellt werden.

Zwei der drei Hauptbeschuldigten (Alter: 38, 43 Jahre) wurden von den Einsatzkräften in Porz-Wahn und Köln-Bayenthal überrascht. Sie ließen sich widerstandslos festnehmen.

Die Ermittlungen dauern an.

Für weitere Rückfragen steht die Staatsanwaltschaft Köln (0221 / 477-4348) zur Verfügung. Rückfragen bzgl. des Einsatzverlaufs werden durch die Pressestellen der Polizei Köln (0221 / 229-5555) oder der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin (02241 / 238-1144) beantwortet.


Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Pressestelle
Günter Ahr
Telefon: 02241 238 1141 o. Mobil 0160 90 700 510
Fax: + 49 (0) 2241 238 1149
E-Mail: presse.sanktaugustin@polizei.bund.de

Bundesgrenzschutzstraße 100
53757 Sankt Augustin

www.bundespolizei.de

Die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin (BPOLD STA) ist eine von neun regional zuständigen Bundespolizeidirektionen und nimmt mit neun Bundespolizeiinspektionen sowie einer Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit mit insgesamt rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (davon rund 3000 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten), die der Bundespolizei obliegenden Aufgaben im Land Nordrhein-Westfalen wahr. Zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben sind ihr neun Bundespolizeiinspektionen (und Reviere) mit Sitz in Aachen (Aachen Nord), Dortmund (Hagen, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Recklinghausen und FH Dortmund), Düsseldorf (Wuppertal, Mönchengladbach, Duisburg und Oberhausen), Flughafen Düsseldorf, Kleve (Straelen), Köln (Bonn, Villa Hammerschmidt, Siegburg und Siegen), Flughafen Köln/Bonn, Münster (Bielefeld, Paderborn und Hamm), Kriminalitätsbekämpfung (mit Sitz in Köln und Außenstelle in Kleve) und eine mobile Kontroll- und Überwachungseinheit mit Sitz in Köln und Außenstelle in Kleve nachgeordnet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse.http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70116/1370704/bu…


15.03.2009 | 16:08 Uhr
BPOLD STA: Bundespolizei schlichtete Schlägerei

Oberhausen (ots) - Am gestrigen Samstag, gegen 06.25 Uhr, kam es im Oberhausener Hauptbahnhof zu einer Schlägerei zwischen einem 24-jährigen Oberhausener und einem 18-jährigen Bonner. Dabei erlitt der ältere Mann Verletzungen am Nasenbein und sein T-Shirt wurde beschädigt. Als eine 16-jährige Düsseldorferin den Streit schlichten wollte, schlug der Oberhausener ihr mit der Faust ins Gesicht. Danach hatte sie leichte Prellungen und benötigte nach eigenen Angaben keine ärztliche Hilfe. Als die Verkaufsleiterin eines Schnellrestaurants die Bundespolizei informierte, eilten die Beamten zum Ereignisort und trennten die Kontrahenten.

Auf dem Bundespolizeirevier Oberhausen führten die Beamten die polizeilichen Maßnahmen durch und entließen die Beteiligten wieder gegen 07.30 Uhr. Die Verletzungen des Oberhausener waren dann aber wohl doch ernsthafter, so dass er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gerbracht werden musste.

Die Bundespolizei leitete gegen die beiden Männer Strafverfahren wegen Körperverletzung ein.


Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Düsseldorf
Stefan Beckmann
Telefon: +49 (0) 211 179276-106
E-Mail: bpoli.duesseldorf.presse@polizei.bund.de

Bismarckstraße 108
40210 Düsseldorf

www.bundespolizei.de

Die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin (BPOLD STA) ist eine von neun regional zuständigen Bundespolizeidirektionen und nimmt mit neun Bundespolizeiinspektionen sowie einer Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit mit insgesamt rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (davon rund 3000 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten), die der Bundespolizei obliegenden Aufgaben im Land Nordrhein-Westfalen wahr. Zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben sind ihr neun Bundespolizeiinspektionen (und Reviere) mit Sitz in Aachen (Aachen Nord), Dortmund (Hagen, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Recklinghausen und FH Dortmund), Düsseldorf (Wuppertal, Mönchengladbach, Duisburg und Oberhausen), Flughafen Düsseldorf, Kleve (Straelen), Köln (Bonn, Villa Hammerschmidt, Siegburg und Siegen), Flughafen Köln/Bonn, Münster (Bielefeld, Paderborn und Hamm), Kriminalitätsbekämpfung (mit Sitz in Köln und Außenstelle in Kleve) und eine mobile Kontroll- und Überwachungseinheit mit Sitz in Köln und Außenstelle in Kleve nachgeordnet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse.
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70116/1369957/bu…


16.03.2009 | 12:08 Uhr
POL-GE: Jugendliche beschäftigten in Rotthausen die Polizei.

Gelsenkirchen - Rotthausen (ots) - Zwei Jugendliche (beide 15 J.) beschäftigten am Sonntag im Ortsteil Rotthausen die Polizei . Gegen 13.15 Uhr versuchten sie, von einem Balkon an der Chaudronstr. Getränke zu stehlen. Der Wohnungsinhaber folgte ihnen und hielt sie bis zum Eintreffen der Polizei fest. Zuvor hatten sie schon an einem Imbiss an der Mechtenbergstr. zwei Werbefahnen samt Metallhalterung abgerissen. In der Wache gaben sie dann zu, in der Nacht zu Sonntag von einem Balkon im selben Haus auch noch eine Kiste Wasser und eine Kiste Sinalco entwendet zu haben. Beide waren leicht alkoholisiert. Sie wurden von ihren Erziehungsberechtigten abgeholt. Einer der 15-Jährigen hielt es allerdings nicht sehr lange zu Hause aus. Seine Mutter meldete ihn um 20.30 Uhr vermisst. Am frühen Montagmorgen um kurz nach 03.00 Uhr fuhr eine Polizeistreife zu einem Einbruch in die Grundschule an der Schonnebecker Str.. Zunächst nahmen die Polizisten einen weiteren 15-Jährigen an der Nordseite der Schule fest, der dort offensichtlich Schmiere stand. Er sprach mit zwei weiteren Jugendlichen, die sich im Gebäude befanden. Diese hatten zuvor mit einem Hammer eine Scheibe eingeschlagen und gelangten so in das Innere der Schule. Außen, unterhalb des eingeschlagenen Fensters, hatten sie schon 8 Kästen Mineralwasser zu zwei Türmen zum Abtransport bereitgestellt. Die eingesetzten Polizisten staunten nicht schlecht. Sie nahmen im Schulgebäude anschließend die beiden 15-Jährigen fest, die schon am Nachmittag aufgefallen waren. Einer hatte sich hinter einer Waschmaschine versteckt, der zweite Jugendliche lag hinter einem Küchenblock. Am heutigen Vormittag zeigten sich die drei 15-Jährigen geständig. Anschließend übergaben die Beamten sie wieder an ihre Erziehungsberechtigten. (K. Kordts)

Polizei Gelsenkirchen
Pressestelle
Konrad Kordts
Telefon: 0209-365-2010
Fax: 0209-365-2019
E-Mail: pressestelle.gelsenkirchen@polizei.nrw.de


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/51056/1370300/po…


16.03.2009 | 11:05 Uhr
BPOLD STA: Blutige Schlägerei im Essener Hauptbahnhof - Bundespolizei ermittelt

Essen Gelsenkirchen Herne (ots) - Beamte der Bundespolizei nahmen in den gestrigen Morgenstunden (15. März) am Essener Hauptbahnhof einen 20-jährigen Mann aus Gelsenkirchen nach einer gefährlichen Körperverletzung vorläufig fest. Nach Zeugenaussagen kam es auf dem Bahnsteig 21 zwischen zwei Männern zu einem heftigen Wortgefecht. Plötzlich schlug der 20-jährige Mann aus Gelsenkirchen mit einem massiven Mehrzweckmesser auf seinen 27-jährigen Kontrahenten aus Herne ein. Mehrere Schläge mit dem geschlossenen Klappmesser fügten dem Opfer erhebliche Gesichtsverletzungen zu. Mitarbeiter der DB-Sicherheit trennten die beiden Streithähne bis zum Eintreffen der Bundespolizeibeamten. Aufgrund der Verletzungen musste das Opfer nach erfolgter Erstversorgung in das Hyssenstift Krankenhaus eingeliefert werden. Der Schläger selbst stand unter dem Einfluss von Alkohol. Ein, vor der angeordneten Blutentnahme, durchgeführter Atemalkoholtest hatte einen Mittelwert von 1,52 Promille ergeben. Während des Aufenthaltes auf der Bundespolizeidienststelle verhielt sich der Beschuldigte gegen alle anwesenden Personen aggressiv und provokant. Der 20-Jährige wurde über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens in Kenntnis gesetzt. Das Mehrzweckmesser wurde sichergestellt. Einzelheiten und Hintergründe zur Tat ergaben sich nicht. Die Ermittlungen dauern an. Nach Beendigung der strafprozessualen Maßnahmen wurde der Beschuldigte durch seine Mutter von der Bundespolizeidienststelle in Essen abgeholt.


Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Dortmund
Jürgen Karlisch
Tel.: 0201 24523120
Mobil: 0171 3055131
E-Mail: bpoli.dortmund.presse@polizei.bund.de

Untere Brinkstraße 81-89
44141 Dortmund

www.bundespolizei.de

Die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin (BPOLD STA) ist eine von neun regional zuständigen Bundespolizeidirektionen und nimmt mit neun Bundespolizeiinspektionen sowie einer Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit mit insgesamt rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (davon rund 3000 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten), die der Bundespolizei obliegenden Aufgaben im Land Nordrhein-Westfalen wahr. Zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben sind ihr neun Bundespolizeiinspektionen (und Reviere) mit Sitz in Aachen (Aachen Nord), Dortmund (Hagen, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Recklinghausen und FH Dortmund), Düsseldorf (Wuppertal, Mönchengladbach, Duisburg und Oberhausen), Flughafen Düsseldorf, Kleve (Straelen), Köln (Bonn, Villa Hammerschmidt, Siegburg und Siegen), Flughafen Köln/Bonn, Münster (Bielefeld, Paderborn und Hamm), Kriminalitätsbekämpfung (mit Sitz in Köln und Außenstelle in Kleve) und eine mobile Kontroll- und Überwachungseinheit mit Sitz in Köln und Außenstelle in Kleve nachgeordnet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse.
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70116/1370223/bu…


16.03.2009 | 11:25 Uhr
POL-GE: Festnahme nach häuslicher Gewalt.

Gelsenkirchen - Schalke (ots) - Nach mehrfachen körperlichen Übergriffen ihres Ehemannes (35 J.), entschloss sich die Ehefrau (39 J.) mit ihren Kindern (7, 8, 11 u. 12 J.) am Freitag von ihrer Wohnung am Hüttweg in Bismarck ins Frauenhaus zu ziehen. Nach ihren Angaben hatte ihr Mann sie und die Kinder geschlagen. Sie wollte sich von ihm trennen. An Sonntag ist sie dann zu ihren Brüdern von dort in die Liebfrauenstraße nach Schalke gezogen. Ihr Ehemann hatte sie noch mehrfach per -sms- bedroht. Als die 39-Jährige ein Ultimatum zur Rückkehr in die eheliche Wohnung verstreichen ließ, tauchte ihr Mann am Sonntagabend um 20.50 Uhr an der Wohnanschrift Liebfrauenstraße auf. Mit einem Messer bewaffnet stürmte er in die Wohnung. Dort überwältigten ihn sein Schwager ( 40 J.) und zwei weitere Familienangehörige, nachdem er wüste Drohungen gegenüber seiner Frau ausgestoßen hatte. Bei dem Gerangel zogen sich der Schwager sowie der Ehemann oberflächige Schnittverletzungen zu. Die eingesetzten Polizisten nahmen den 35-Jährigen fest, das Messer stellten sie sicher. Nach Rücksprache mit der StA Essen entließen die ermittelnden Beamten den Festgenommenen am heutigen Vormittag. Zuvor führten sie eine Gefährdeansprache durch und erteilten ihm ein Rückkehrverbot für 10 Tage. (K. Kordts)

Polizei Gelsenkirchen
Pressestelle
Konrad Kordts
Telefon: 0209-365-2010
Fax: 0209-365-2019
E-Mail: pressestelle.gelsenkirchen@polizei.nrw.de


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/51056/1370242/po…
Avatar
18.03.09 00:12:29
Beitrag Nr. 8.064 ()
Sigmaringen
Mann brutal zusammengeschlagen
[0]

Ein 46-Jähriger ist von zwei Männern auf seinem eigenen Betriebsgelände brutal zusammengeschlagen worden. Die Polizei hat das Duo festgenommen.

Ein 46-jähriger Gewerbetreibender ist am Montag, kurz vor 24 Uhr, in Sigmaringen auf brutale Weise zusammengeschlagen worden. Auf seinem eigenen Betriebsgelände im Gewerbegebiet „Wachtelhau“ lauerten ihm zwei Schläger auf. Nach Angabe des 46-Jährigen packte ihn einer der Täter und hielt ihm den Mund zu. Der andere habe dann wahllos vermutlich mit einer Hiebwaffe auf ihn eingeschlagen. Schließlich hätten sie wieder von ihm abgelassen und die Flucht ergriffen. Der Schwerverletzte konnte noch aus eigener Kraft die Polizei verständigen. Er wurde stationär ins Kreiskrankenhaus Sigmaringen eingeliefert. Einer Zeugin war unmittelbar vor der Tat ein schwarzes Auto mit zwei Personen aufgefallen. Im Zuge der Fahndung konnte dieses Fahrzeug gegen 1 Uhr in der Mühlbergstraße in Sigmaringen von Beamten des Polizeireviers angehalten werden. Die zwei Insassen, eine 22-jähriger Albaner und ein 24-jähriger Türke, wurden wegen dringenden Tatverdachts vorläufig festgenommen. Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht ihre Ermittlungen aufgenommen. http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/sigmarin…
Avatar
18.03.09 00:24:55
Beitrag Nr. 8.065 ()
Gewalt in Stuttgart Cannstatt und City sind am gefährlichsten
• Noch nie so viele Stuttgarter durch Gewalttäter verletzt • 117 Fälle allein am Frühlingsfest • Polizei-Studie schlägt Alarm!
Polizei-Studie schlägt Alarm! : Cannstatt und City sind am gefährlichsten
Gewalt in Stuttgart
Cannstatt und City sind am gefährlichsten
Auch in Stuttgart werden immer mehr üble Schlägereien in S-Bahntunnels registriert
Foto: Imago
1 von 3
Von Dagmar Sponsel

Die Zahlen sind alarmierend! Gestern stellte Polizeipräsident Siegfried Stumpf (58) die Stuttgarter Kriminalstatistik vor. Das Ergebnis: Insgesamt 6522 Körperverletzungsdelikte wurden 2008 in der Landeshauptstadt angezeigt, 520 Fälle mehr als im Vorjahr.

Polizeisprecherin Stephanie Reh (40) zu BILD: „Das ist der höchste Wert, seit Beginn der Kriminalstatistik.“ Allein in den vergangenen 10 Jahren sei die Quote um über 70 Prozent gestiegen!

Besonders gefährlich ist es im Innenstadt-Bereich und in Bad Cannstatt – gerade bei schweren Körperverletzungen in der Öffentlichkeit.
Polizeisprecherin Reh erklärt: „In der Partyzone in Stuttgart-Mitte treffen in Kneipen und Diskotheken jede Menge junge, alkoholisierte Leute zusammen. Dabei kommt es stets zu besonders vielen Vorfällen“ (insgesamt 273 schwere Körperverletzungen).

In Bad Cannstatt war es beim Frühlingsfest besonders brutal (117 Fälle).

Wie beschaulich dagegen im Stadtteil Birkach: Hier gab es 2008 nur einen einzigen Fall von Körperverletzung.

„Insgesamt stellen wir fest, dass das Aggressions-Potenzial in den vergangenen Jahren, vor allem bei Heranwachsenden, gestiegen ist“, sagt Reh. „Die Gewalt richtet sich häufig auch gegen Polizeibeamte. Wir versuchen einen Streit zu schlichten, werden dabei selbst zum Opfer.“

Die Stuttgarter Kriminalstatistik weist noch weitere Schreckensmeldungen auf. So sank die Aufklärungsrate um drei Punkte auf 61,2%. Damit liegt die Quote auf dem niedrigsten Stand seit 2003 (60,3%).

Insgesamt ging die Zahl der Straftaten in der Schwaben-Metropole allerdings zurück (56388 Fälle, -6,3%). Den deutlichsten Rückgang gab es bei Beteiligungs- und Kapitalanlagenbetrug (-3126 Fälle). http://www.bild.de/BILD/regional/stuttgart/aktuell/2009/03/1…
Avatar
18.03.09 00:28:47
Beitrag Nr. 8.066 ()
*
*

Stadt greift durch Dresden will Lügen-Bettler verbieten!
Wer vortäuscht alt und krank zu sein, begeht künftig eine Straftat
Lügen-Bettlerin
Dresden will Lügen-Bettler verbieten!
Als BILD am 9. Juli 2008 zum ersten Mal diese Lügen-Bettlerin fotografierte, wurde sie plötzlich sehr agil und wütend. Dann rannte (!) sie weg
Foto: Olaf Rentsch
1 von 6
Von WIEBKE MÜLLER

Der Bettel-Skandal in Dresdens Innenstadt. Sobald das Wetter wärmer wird, erschleichen Betrüger – verkleidet als Schwerbehinderte mit Krückstock – viel Geld von mitfühlenden Passanten.

Vorigen Sommer enthüllte BILD wie rumänische Banden uns abzocken. Der Skandal sorgte für Wirbel. Jetzt reagiert das Rathaus knallhart: Als erste Stadt bundesweit will Dresden die fiesen Tricks per Polizeiverordnung verbieten!

• So war es bisher: Ein altes Muttchen humpelt mit Krücke über den Schlossplatz, erbettelt sich Spenden. Doch unter der Maskerade verbirgt sich eine junge, gesunde Frau. Nach dem BILD-Bericht über die fiese Bettler-Masche rückte die Polizei aus. Sie nahm die Personalien auf. Viel mehr passierte nicht.

• Das ändert sich: In seiner Polizeiverordnung soll Dresden den Paragraphen zu „aggressivem Betteln“ ergänzen. Die Vorlage aus dem Dezernat für Ordnung und Sicherheit liegt BILD vor. Danach wird künftig Betteln „unter Vortäuschung körperlicher Gebrechen“ verboten. Es drohen Bußgelder bis zu 1000 Euro!
Aktuell
Dreister Betrugsversuch in Österreich: Deutsche mit 1,5 Milliarden Dollar Falschgeld gefasst
1,5 Mrd. Dollar!
Deutsche mit Falschgeld
in Österreich gefasst
Hartz-IV-Betrug!
Promi-Malerin zockt
über 100 000 Euro ab

Ordnungsamtsleiter Ralf Lübs (46): „Durch Recherchen konnte der Nachweis erbracht werden, dass in Größenordnungen körperliche Gebrechen vorgetäuscht werden. Dadurch wird enormer psychischer Druck gegenüber den Passanten aufgebaut.“

Der Stadtrat muss die Vorlage noch beschließen. Schon jetzt gibt es Zustimmung. Christian Hartmann (34, CDU, Polizist): „Wenn jemand Leistungen erschleicht unter Vortäuschen solcher Gebrechen, muss man den Riegel vorschieben.“ Auch der Verwaltungs-Ausschuß im Rathaus segnete gestern mit 9:2 Stimmen den Plan ab.

PS.: Die neue Regel funktioniert aber nur, wenn die Stadt sie konsequent durchsetzt. BILD bleibt dran!http://www.bild.de/BILD/regional/dresden/aktuell/2009/03/17/…
Avatar
18.03.09 00:32:13
Beitrag Nr. 8.067 ()
20-Jährige in Rees wurde erschlagen
Dienstag, 17. März 2009, 17:12 Uhr

Rees/Krefeld (dpa/lnw) - Der Mörder der 20 Jahre alte Kurdin, deren Leiche vor zwei Wochen im niederrheinischen Rees entdeckt worden war, hat die Frau erschlagen. Das gab die Polizei am Dienstag in Krefeld bekannt. Am Fundort der Leiche seien auch mögliche Tatwaffen mit Blutspuren des Opfers entdeckt worden. Womit die Frau erschlagen wurde, wollten die Ermittler aus taktischen Gründen nicht mitteilen. Spuren vom Täter seien nicht gefunden worden. Die junge Frau war Anfang März zuletzt lebend gesehen worden. Zwei Tage später fand ein Spaziergänger die Leiche der 20-Jährigen. Für Hinweise auf den Täter hat die Staatsanwaltschaft 1500 Euro Belohnung ausgesetzt.http://www.bild.de/BILD/regional/ruhrgebiet/dpa/2009/03/17/2…
Avatar
18.03.09 10:24:56
Beitrag Nr. 8.068 ()
http://www.express.de/nachrichten/region/koeln/schoene-hoste…


Köln - Aus rasender Eifersucht
Schöne Hostess wollte Ex erstechenVon PHILIPP MECKERT und HENDRIK PUSCH Sie war nur noch rasend vor Eifersucht. Die schöne Hostess Koyo M. (33) wollte die Trennung von ihrem Liebhaber Jürgen S. (41) nicht akzeptieren.
Neueste Meldungen › Mehr aus Köln › Im August lauerte sie ihrem Ex vor dessen Haustür in Rodenkirchen auf. Und sprang mit einem Steakmesser bewaffnet aus dem Gebüsch!

Koyo weinte bitterlich, als eine Wachtmeisterin sie am Dienstag in Gerichtssaal 23 des Landgerichts vorführte.

Oberstaatsanwalt Alf Willwacher hat die Kongolesin wegen versuchten Totschlags angeklagt, ihr drohen mehrere Jahre Haft. Seit der Tat, also seit rund acht Monaten, sitzt sie bereits in Untersuchungshaft.

Mit dem Steakmesser bewaffnet (10 cm-Klinge) hatte Koyo ihren Ex Jürgen S. in den Hauseingang gedrängt.

„Ich werde dich töten, ich bringe dich um!“, soll Koyo ihrem Opfer entgegengebrüllt haben. „Aus Eifersucht stach sie immer wieder in Richtung des Oberkörpers des Geschädigten“, so Willwacher.

Der Kampf dauerte minutenlang, immer wieder wollte sie schreiend im Handgemenge auf Jürgen S. einstechen, schnitt ihm auch in Bauch und Hand. Blut floss.

Schließlich konnte sich der in Köln bekannte Eventmanager wehren, griff Koyos Hand, fixierte ihre Arme. Notarzt und Polizei waren schnell vor Ort und führten sie ab.

Koyos Anwältin deutete ein umfassendes Geständnis ihrer Mandantin an. „Wenn Sie uns Märchen erzählen, wird es gefährlich“, mahnte Richter Helmut Möller. Und sagte zur Angeklagten: „Wir haben nicht das Messer auf Sie gewetzt.“

Freitag wird der Prozess fortgesetzt, Zeugen sind geladen. Jürgen S. zum EXPRESS: „Ich lebe und habe sehr viel Glück gehabt. Ich bin froh, wenn die Sache vorbei ist. Der Schrecken verfolgt mich immer noch.“
[17.03.2009]
Avatar
18.03.09 10:26:02
Beitrag Nr. 8.069 ()
Bonn - Tapfer und mutig
Räuber-Jagd in KessenichVon JAN GERULL In unserem Veedel hält man zusammen. In Kessenich stimmt dieser Spruch noch.
Neueste Meldungen › Mehr aus Bonn › In einer spektakulären Aktion halfen fünf Veedelsbewohner sich gegenseitig und schnappten einen Einbrecher. Die Polizei musste ihm nur noch die Handschellen anlegen.

Die Pützstraße zur Mittagszeit. Plötzlich Schreie. „Hilfe! Haltet den Dieb!“ Aufgeregt rennt Hannah Z. (30) aus Hausnummer 34 hinter einem Mann her.

Sie war vom Shoppen nach Hause gekommen, hatte den Ganoven zusammen mit seiner Partnerin beim Einbruchsversuch gestört.

Das Gauner-Duo sucht das Weite. Sie flieht zur Hausdorffstraße, entkommt. Der 30-Jährige türmt Richtung Rheinweg. Sofort heftet sich ein flinker Asiate an seine Fersen.

Dann schlägt die Stunde von Sportlehrer Rolf Quandt. Er ist trainiert, spielt Volleyball. „Ich habe dem Täter in die Beine getreten. Er ist gestrauchelt und kam einige Meter später zu Fall.“

Quandt stürzt sich mit dem Asiaten auf ihn. Als der Mann aus Fernost zurück zu seinem Kind geht, packt Klaus Giesecke (55) mit an.

Er hat die Szene aus seinem Schreibwarenladen beobachtet und war ebenfalls auf die Straße gestürzt, um seinem Volleyball-Kumpel Rolf zu helfen.

Gegen die kräftigen Männer hat der Ede null Chance. „Obwohl er durchtrainierte Arme hatte“, berichtet der Sportlehrer. Die Kessenicher „Hilfssheriffs“ haben Glück.

Ein Zeuge der Verfolgungsjagd hält an der Hausdorffstraße einen vorbeifahrenden Streifenwagen an. Die Beamten nehmen den Mann im Zangengriff vorläufig fest. Er ist bei der Polizei kein Unbekannter.

Für Rolf Quandt ist es Ehrensache, in Notfällen einzugreifen. „Zu oft wird einfach weggeschaut, wenn etwas passiert. Man muss selbst mit gutem Beispiel vorangehen.“
[17.03.2009]

http://www.express.de/nachrichten/region/bonn/raeuber-jagd-i…
Avatar
18.03.09 10:48:44
Beitrag Nr. 8.070 ()
Mehr Gewalt bei Weiberfastnacht in Bad Kreuznach

Bad Kreuznach/Mainz Bei der Weiberfastnacht am Donnerstag in Bad Kreuznach haben die Polizisten mehr Gewalt als im Vorjahr registriert. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, kam es bis Donnerstagabend zu 14 Schlägereien und 11 Körperverletzungen.

Insgesamt wurden 26 Strafanzeigen gestellt und 10 Menschen in Gewahrsam genommen. Zudem gab es 55 Platzverweise. Laut Polizei waren dieses Jahr auch einzelne Gruppen rund um den Kornmarkt unterwegs, die gezielt Auseinandersetzungen suchten. Sogar die Gewaltbereitschaft gegenüber den Einsatzkräften sei stark gestiegen, so die Polizei.

dpa-infocomhttp://rhein-zeitung.de/on/09/02/20/rlp/t/rzo536723.html


Schlägereien am Schwerdonnerstag im Raum Koblenz

Koblenz Mit Prellungen, Schürfwunden und «blauen Veilchen» ist der Schwerdonnerstag für einige Narren im nördlichen Rheinland-Pfalz zu Ende gegangen. Die Polizei Koblenz berichtete am Freitag von zahlreichen Einsätzen. In der Nacht zum Freitag kam es zu einer Schlägerei in einer Kneipe im Stadtteil Arenberg. Beteiligt waren rund 10 bis 15 Menschen.

Vor einer Disco in Koblenz lieferten sich junge Männer eine Auseinandersetzung, bei der laut Polizei auch reichlich Pfefferspray versprüht wurde. Zu einem Handgemenge kam es auch in einem weiteren Koblenzer Lokal. Doch auch hier waren die Beteiligten laut Polizei zu betrunken, um Angaben zur Aufklärung des Geschehens machen zu können. http://rhein-zeitung.de/on/09/02/20/rlp/t/rzo536864.html
Avatar
18.03.09 22:15:33
Beitrag Nr. 8.071 ()
Bonn - Angst geht um
Bonn: Die Stadt der Terror-SchläferVon IRIS KLINGELHÖFER Terror, es ist das Thema. Nicht öffentlich, aber hinter vorgehaltener Hand reden Bonner über ihre Angst.

Denn wieder ist ein Video aufgetaucht, wieder wird mit Selbstmordanschlägen gedroht und wieder taucht in dem Zusammenhang eine Stadt auf: Bonn.

Bonn, die Stadt der Terror-Schläfer. Und tatsächlich: „Das Thema »Islamistischer Extremismus« ist und bleibt für uns eine Schwerpunktaufgabe“, erklärt Polizeisprecher Frank Piontek.

„Wir haben eine Vielzahl von Personen und Objekte sorgfältig im Blick.“ Dafür gibt es speziell ausgebildete Kriminalbeamte, die in einem eigenen Kommissariat jedem Hinweis nachgehen.

Piontek: „Unsere Sicherheitsmaßnahmen befinden sich unverändert auf einem hohem Niveau.“ Denn Terrorverdächtige wie Bekkay Harrach, Monir oder Yassin C. lebten in Bonn jahrelang unter uns, saßen neben uns in der Uni oder spielten mit uns Fußball.

Fünf Beispiele für Terror-Schläfer hier klicken ›
[17.03.2009]

http://www.express.de/nachrichten/region/bonn/bonn-die-stadt…
Avatar
18.03.09 22:31:28
Beitrag Nr. 8.072 ()
18.03.2009 | 13:47 Uhr
POL-DA: Darmstadt: 31-jähriger Mann nach Sozialleistungsbetrug in Untersuchungshaft
Zur Vernehmung aus Italien eingeflogen
Schaden von rund 53.000 Euro
Darmstadt (ots) - Nach einer Strafanzeige der ARGE Darmstadt wegen des Verdachts des Sozialleistungsbetruges ist gegen einen 31-jährigen italienischen Staatsangehörigen Untersuchungshaftbefehl durch das Amtsgericht Darmstadt erlassen worden. Der Mann, der in Darmstadt einen gemeldeten Wohnsitz in Darmstadt hat, wird beschuldigt seit dem Jahr 2004 unrechtmäßige Leistungen in Höhe von rund 53.000,- EUR bezogen zu haben. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hatte den Antrag auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehls aufgrund von Fluchtgefahr gestellt. Die Polizei hatte den 31-Jährigen zur Beschuldigtenvernehmung ins Polizeipräsidium vorgeladen. Hier wurde er erkennungsdienstlich behandelt. Bei ihm wurden u.a. eine Boarding Card, eine Faxkopie der Vorladung mit italienischer Empfangsbestätigung und die Reservierung eines Rückflugs für den 26. März 2009 nach Italien gefunden. Daraus wird nun nichts. Nach den bisherigen Ermittlungen wohnt der Mann tatsächlich in Italien und geht dort einer selbstständigen Arbeit nach. In der Gewahrsamszelle erlitt der Mann einen Schwächeanfall, so dass er zunächst unter Bewachung in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Da aber aus medizinischer Sicht kein Anlass für einen weiteren Aufenthalt im Krankenhaus bestand, wurde er nach Verkündung des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.


ots Originaltext: Polizeipräsidium Südhessen
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=4969

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Südhessen
Klappacher Straße 145
64285 Darmstadt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ferdinand Derigs
Telefon: 06151-969 2400 o. 0173-659 6648
Fax: 06151-969 2405
E-Mail: ferdinand.derigs (at) polizei.hessen.de

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4969/1371999/pol…
Avatar
18.03.09 22:37:21
Beitrag Nr. 8.073 ()
Angreifer bricht Polizist den Ringfinger
Mittwoch, 18. März 2009, 16:35 Uhr

Fehmarn/Lübeck (dpa/lno) - Auf der Ostseeinsel Fehmarn hat ein 27- jähriger Mann einem Polizisten einen Finger gebrochen. Der 33 Jahre alte Polizeiobermeister hatte in seiner Freizeit bemerkt, wie der Mann seine 20 Jahre alte Ex-Freundin und deren Kleinkind attackierte, berichtete die Polizeidirektion Lübeck am Mittwoch. Der Polizist ging dazwischen und brachte den Angreifer zu Boden. Plötzlich griff der 27-Jährige nach der linken Hand des Beamten und brach ihm den Ringfinger. Gegen den Mann wird jetzt wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.http://www.bild.de/BILD/regional/hamburg/dpa/2009/03/18/angr…
Avatar
18.03.09 22:40:55
Beitrag Nr. 8.074 ()
17.03.2009 | 13:04 Uhr
POL-F: 090317 - 0329 Frankfurt: Warnmeldung - Anwerbung sogenannter "Paketagenten" durch osteuropäische Banden
Frankfurt (ots) - Seit November 2008 werden in Frankfurt (über 50 Fälle bekannt) und auch im weiteren Bundesgebiet vermehrt Betrugsfälle im Zusammenhang mit Interneteinkäufen festgestellt, bei denen vorzugsweise

- arbeitslose, sozialschwache Bürgerinnen und Bürger oder Studenten - überwiegend osteuropäischer Herkunft - mit gemeldetem Wohnsitz oder vorübergehender Einquartierung bei hier wohnenden Landsleuten

als sogenannte "Paketagenten" benutzt werden. Sie werden in den Printmedien per Stellenangebotsanzeigen, in Chatrooms über das Internet oder in ihren Heimat-ländern von Bekannten angeworben, um an ihren Wohnanschriften oder in Wohnungen von Landsleuten in Frankfurt am Main Pakete anzunehmen und sie dann in das Ausland mit neuen Adressen weiterzuleiten.

Für die Annahme dieser Pakete und die Weiterversendung wird ihnen pro Paket ein Entgelt zwischen 20 und 40 EUR versprochen. Teilweise werden sogar Arbeitsverträge mit gefälschten bzw. nicht existenten Firmenlogos online abgeschlossen, um Seriosität vorzugaukeln. Oftmals stellen sich diese Personen gutgläubig zur Verfügung oder finanzielle Engpässe sind ausschlaggebend, die scheinbar leichte Arbeit anzunehmen.

Jedoch begeben sie sich damit auf "Glatteis", denn ihr Tatbeitrag kann durchaus strafrechtlich relevant sein. In den Paketen befinden sich begehrte hochwertige Waren, überwiegend Elektronikartikel wie Laptops, Handys, PC, Fernseher, iPods, Kameras, Videospiele und Navigationssysteme.

Dabei handelt es sich um betrügerische online-Bestellungen, die mit abgegriffenen, überwiegend deutschen Kreditkartendaten, bezahlt werden.

Da die Händler ihre Waren, wenn diese mit deutschen Kreditkartendaten bezahlt worden sind, in der Regel auch nur in Deutschland versenden, wird für den erfolgreichen Abschluss der Betrugsmasche eine deutsche Versandanschrift benötigt. Zum Tatplan gehört deshalb die Angabe von Namen und Adressen der "Paketagenten".

Die Aufgabe der "Paketagenten" besteht darin, die bevorstehenden Lieferungen anzunehmen und an die eigentlichen Auftraggeber, z. B. in der Ukraine, Litauen, Estland usw. weiterzuleiten.

Die Paketagenten kennen ihre anonymen "Auftraggeber" nicht persönlich, sie stehen mit ihnen per Mail in Kontakt, manchmal wird ihnen eine ausländische Handynummer für Rückfragen zur Verfügung gestellt.

Die Polizei Frankfurt am Main warnt ausdrücklich davor, sich auf solche dubiosen "Arbeitsangebotsanzeigen mit gutem Nebeneinkommen"" einzulassen. Meist stecken hochkriminelle organisierte osteuropäische Banden dahinter, die die "Paketagenten" lediglich als Teil ihres kriminellen Plans ansehen und ausnutzen.

Strafrechtlich gesehen liegt ein Betrugstatbestand im Sinne des Strafgesetzbuchs vor. Zumindest besteht für den "Paketagenten" zunächst ein Anfangsverdacht, Beihilfe zu einer Betrugsstraftat geleistet zu haben. Das bedeutet, dass er sich strafrechtlicher Verfolgung mit allen Konsequenzen aussetzt. (André Sturmeit, 069-75582112)

Rufbereitschaft hat Herr Füllhardt, Telefon 0173-6597905


Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
P r e s s e s t e l l e
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069/ 755-00
Direkte Erreichbarkeit von Mo. - Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD) oder Verfasser (siehe Artikel)
Außerhalb der Arbeitszeit: 0173-6597905
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4970/1371214/pol…
Avatar
18.03.09 22:42:05
Beitrag Nr. 8.075 ()
18.03.2009 | 13:21 Uhr
POL-K: 090318-2-K Bewaffnetes Räuberduo in die Flucht "geschlagen"
Köln (ots) - In Köln-Nippes hat ein 52 Jahre alter Kioskbesitzer am Dienstagabend (17.März) ein Räuberduo in die Flucht "geschlagen".

Gegen 22:00 Uhr betraten ein maskierter- und ein unmaskierter Räuber ein Büdchen nahe der Neusser Straße. Der Unmaskierte richtete mit den Worten: "Sofort Geld raus!" eine Waffe auf den 52-Jährigen.

Der Bedrohte glaubte, in der Pistole ein Spielzeugwaffe zu erkennen und entriss diese dem Täter. Darüber hinaus enttarnte er den Maskierten mit einem schnellen Handgriff. Das Räuberduo flüchtete daraufhin aus dem kleinen Geschäft in Richtung Turmstraße.

Beschreibung der beiden Männer:

Zunächst maskierter Täter:

- ca. 175 cm - normale Statur - rundliches Gesicht - ca. 20 Jahre alt - sehr dunkler Teint

Von Anfang an unmaskierter Täter:

- ca. 170 cm - normale Statur - ca. 20 Jahre alt

Auch wenn es dem Kioskbetreiber gelungen ist die beiden Räuber in die Flucht zu schlagen, so warnt die Polizei vor derartigen Handlungen. Es ist bekannt, dass es als Spielzeugwaffen getarnte echte Schusswaffen gibt. Auch das Enttarnen eines vermeintlich bewaffneten Räubers birgt Gefahren. Dies insbesondere dann, wenn man als Einzelpersonen zwei Räubern gegenüber steht, deren Reaktionen in Stresssituationen kaum vorhersehbar sein dürfte.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise erbittet das Kriminalkommissariat 14 unter Tel: 0221 / 229-0.(dr)


Polizeipräsidium Köln
Leitungsstab / Pressestelle
Walter-Pauli-Ring 2-4
51103 Köln
Tel.: 0221/229-5555
E-Mail: pressestelle.koeln@polizei.nrw.de
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/12415/1371970/po…
Avatar
18.03.09 22:47:06
Beitrag Nr. 8.076 ()
DARMSTADT: Weil er den Ortsvorsteher seines türkischen Heimatdorfes getötet hatte, wurde ein ein Deutsch-Türke am Mittwoch vom Landgericht zu lebenslanger Haft verurteilt. Der 48-Jährige hatte gemeinsam mit seinen drei Brüdern das Opfer mit Beilen erschlagen. Anlass war ein Streit um die Anhebung des Wasser- und Hirtengeldes in der Gemeinde.http://www.hr-text.hr-online.de/ttxHtmlGenerator/index.jsp?p…
Avatar
18.03.09 22:50:09
Beitrag Nr. 8.077 ()
„Den müssen wir töten“

611.03.09|Rhein-MainRSS-Feed aus diesem Bereich
Artikel drucken|Artikel empfehlen|Schrift a / A

Darmstadt - Robert B. ist ein kleiner Mann mit ausladendem Bierbauch. Rundes Gesicht, Brille, Schnauzbart. Gemütlich wirkt er, vielleicht ein bisschen griesgrämig, aber nicht besonders Furcht einflößend. Und doch soll der 48-jährige Taxifahrer den Mord an einem ehemaligen Kollegen geplant und in Auftrag gegeben haben. Seit gestern muss sich Robert B. vor dem Landgericht Darmstadt verantworten.

Mit angeklagt sind Pietro L. und Giovanni P., die laut Anklage das Verbrechen ausgeführt haben.

Weil das Opfer Claus H. sich rufschädigend über seinen früheren Arbeitgeber, bei dem Robert B. weiterhin tätig war, geäußert habe, soll B. sich entschlossen haben, H. töten zu lassen. Pietro L. habe sich zur Tat bereit erklärt und diese mit seinem Komplizen Giovanni P. ausgeführt – gegen eine Zahlung von 4 000 Euro. Das Opfer wurde am Morgen des 1. Juni 2008 in der Aussinger Straße in Hainstadt blutüberströmt in seinem Taxi gefunden. H. war den Ermittlungsergebnissen zufolge mit einem langen Messer erstochen und mit einem Schal erdrosselt worden.

Der „Taximord“ im Hainburger Stadtteil Hainstadt ist vielfach durch die Medien gegangen, das Interesse der Öffentlichkeit groß. Zum Prozessbeginn sind alle Plätze im Saal besetzt. „Wegen Überfüllung kein Einlass mehr“, steht auf einem Zettel an der Tür. Erst nach der Mittagspause ist ein größerer Raum verfügbar. Auf den Tischen von Richtern, Staatsanwälten und Verteidigern stapeln sich dicke Aktenordner. In den Unterlagen ist zum Beispiel festgehalten, dass der Angeklagte Robert B. bei der polizeilichen Vernehmung zunächst jegliche Verbindung zu dem Mord als „schwachsinnig“ abgetan hat. Vor Gericht gibt er zwar zu, einen Auftrag erteilt zu haben. Aber nur für eine „Abreibung des Claus H. in Form des Vermöbelns.“ Dieser habe nach seinem Wechsel zu einem anderen Unternehmen gegen seinen früheren Arbeitgeber gearbeitet, „schlecht geredet und Kunden weggenommen“, ließ B. durch seinen Anwalt eine Aussage verlesen.

Er habe seinem Bekannten Pietro L. von diesen Problemen erzählt und den Wunsch geäußert, dass der Konkurrent „auf die Fresse kriegt“. Pietro habe gesagt, er kenne jemanden, der das erledigt. Niemals habe er einen Auftrag zum Mord erteilt, beteuert B. Er berichtet, wie er die Täter in der fraglichen Nacht abgeholt und erst im Nachhinein vom Ausmaß der Tat erfahren habe. Dem psychiatrischen Gutachter hat B. laut Protokoll gesagt, er fühle sich sehr schlecht und es tue ihm Leid, dass er den Stein ins Rollen brachte, der zum Tod des 47-Jährigen führte.

Zum ersten Mal belastet B. vor Gericht auch seinen derzeitigen Arbeitgeber. Dieser sei eingeweiht gewesen und habe die Hälfte der verlangten Summe gezahlt. Er habe den Chef raushalten wollen, sagt B., weil er ihn bei dessen Pensionierung als Nachfolger beerben dürfe. Der Vorgesetzte bestreitet im Zeugenstand eine Mitwisserschaft.

Der 56-jährige Giovanni P. schildert die Ereignisse der Mordnacht ausführlich, stellt sich aber als unwissendes Opfer der Umstände dar. Er habe sich mit L. in dessen Wohnung in Offenbach zum Drogenkonsum getroffen. P. spritzt sich Heroin, L. snieft. Auch Alkohol und Rohibnol sind im Spiel. Dann will L. noch auf ein Fest, ruft ein Taxi, sie fahren durch die Gegend, irgendwann sagt L.: „Den müssen wir töten.“

Die beiden Männer sind klein, zumindest im Vergleich mit dem Taxifahrer Claus H., der 1,90 Meter misst. Im Sitzen aber ist er seinen Angreifern ausgeliefert. Die Ermittlungsbeamten können ihn später nur schwer aus seinem Wagen bergen, weil er zwischen den Vordersitzen eingeklemmt ist.

Es sei der 39-jährige Pietro gewesen, der das Opfer mit einem Schal gewürgt und auf ihn eingestochen habe, sagt Giovanni P. Er selbst habe auch zugestochen – als der Taxifahrer schon tot war. „Pietro sagte, gib ihm auch zwei Stöße mit dem Messer. Immer wieder. Dann hab ich das getan... Ich weiß nicht, warum.“

Pietro L. will sich zunächst nicht zu den Vorwürfen äußern. Seine Einlassung wird für heute erwartet, wenn der Prozess fortgesetzt wird. Weitere Termine: 16., 17. und 18. März.
Quelle: op-online.dehttp://www.da-imnetz.de/nachrichten/frankfurt-rhein-main/den…
Avatar
18.03.09 22:57:13
!
Dieser Beitrag wurde moderiert. Grund: Beschwerde durch Firma liegt w:o vor
Avatar
18.03.09 23:03:13
Beitrag Nr. 8.079 ()
http://www.wz-newsline.de/index.php?redid=464766


15. März 2009 - 15:51 Uhr

Türkisch-Olympiade in der Stadthalle
von Julia Perkowski
Schüler aus ganz Deutschland präsentieren ihre Türkischkenntnisse im Wettbewerb.

Der Bahar Kinderchor aus Wuppertal bei der Türkisch-Olympiade in der Stadthalle. (Foto: Uwe Schinkel)

Wuppertal. Nicht nur die Sprache perfekt beherrschen, auch die Kultur kennen und Gedichte präsentieren, das war bei der siebten Internationalen Türkischolympiade gefragt. Neben Berlin dient dieses Mal auch Wuppertal als Austragungsort für den Wettbewerb. Als Kulisse fungierte die Wuppertaler Stadthalle – mit mehr als 1000 Zuschauern.

Mehr als vier Stunden präsentierten am Samstag die jungen Teilnehmer, oftmals traditionell gekleidet, ihre Texte – die gesamte Veranstaltung wurde live im türkischen Fernsehen übertragen. Vielleicht auch ein Grund, warum man ohne türkische Sprachkenntnisse wenig mit der Veranstaltung anfangen konnte. Bis auf wenige Ehrungen auf Deutsch, zieht sich die türkische Sprache wie ein roter Faden durch Wettbewerb und Moderation. Integration war deshalb für die wenigen Deutschen, die sich für den Wettbewerb interessierten, fast nicht machbar.

Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren, sowohl türkische Muttersprachler als auch Nicht-Muttersprachler versuchten indes die Jury zu überzeugen.

Der Wettbewerb ist in drei Kategorien unterteilt. Neben der Kategorie "Muttersprachler" werden auch die besten Beiträge von Kindern und Jugendlichen bewertet, bei denen nur ein Elternteil türkischer Herkunft ist. Auch Schüler, die keinen türkischen Hintergrund haben können am Wettbewerb teilnehmen.

Seit vier Jahren gibt es ein Finale der Türkischolympiade auch in Deutschland. Die Gewinner werden am 21. März in Darmstadt geehrt. Ehrengast ist unter anderem Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.

Die geehrten Teilnehmer reisen in die Türkei und werden dort gegen Schüler anderer Nationen antreten, die an der Türkisch-Olympiade teilnehmen. Dabei werden 600 Schüler aus 115 Nationen in fünf Kategorien gegeneinander antreten.
Avatar
18.03.09 23:16:28
Beitrag Nr. 8.080 ()
Korbach/Waldeck Versenden | Drucken | Kommentieren
Ertappter Autoknacker verprügelt
Täter erstattete Anzeige - und wurde verhaftet
Korbach. Ein Autoknacker ist bei der Tat ertappt und verprügelt worden. Der Täter erstattete Anzeige - und wurde verhaftet. Der polizeibekannte 35-Jährige hatte nach Angaben der Korbacher Polizei am Dienstagabend gegen 19.30 Uhr in der Schlesischen Straße einen älteren Opel Kadett aufgebrochen und setzte sich in den Wagen, um diesen nach Diebesgut zu durchsuchen.


In diesem Moment kam der 38 Jahre alte Autobesitzer und dessen 73 Jahre alter Bekannter hinzu.

Beide erkannten die Situation und zögerten nicht lange: Sie zogen den Täter aus dem Fahrzeug und verprügelten ihn. Anschließend hielten sie ihn fest, um auf die bereits informierte Polizei zu warten. Der Autoknacker riss sich jedoch los und bedrohte die beiden anderen Männer, er würde sie beim Näherkommen "abstechen". Nach Aussprechen dieser Drohung lief der 35-Jährige davon.

Etwa eine halbe Stunde später setzte der drogenabhängige Verbrecher noch eins drauf: Er ging zur Polizeistation in der Hagenstraße und wollte dort Anzeige wegen Körperverletzung gegen den Autobesitzer erstatten. Die Beamten nahmen den Mann, der den Angaben zufolge bereits zahlreiche Autoaufbrüche zur Finanzierung seiner Drogensucht begangen hat, fest. Nach einer Blutentnahme musste er die Nacht in der Zelle verbringen.

Heute werde er eventuell dem Haftrichter vorgeführt, der über die mögliche Einlieferung in Untersuchungshaft entscheiden werde, sagte der Dienstgruppenleiter. Die Entscheidung dazu müsse die Staatsanwaltschaft treffen. (nh/jun)

Quelle: www.112-magazin.de


18.03.2009
http://www.hna.de/korbachsolo/00_20090318072600_Ertappter_Au…
Avatar
18.03.09 23:54:14
Beitrag Nr. 8.081 ()
Haftbefehle aufgehoben
KaDeWe-Räuber sind frei
Brüder lassen sich nicht unterscheiden

Berlin - Knapp zwei Monate nach dem spektakulären Schmuckdiebstahl im Berliner KaDeWe sind die tatverdächtigen Zwillingsbrüder wieder aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Zwar sei der Beweislage zufolge mindestens einer der beiden 27-Jährigen an der Tat beteiligt gewesen, erklärte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Eine eindeutige Zuordnung, welcher von beiden dies war, sei jedoch unmöglich, da neben dem Aussehen auch die DNA der eineiigen Zwillinge identisch sei.

So habe neben anderen Spuren und Beweisen auch die am Tatort gesicherte DNA-Spur keine eindeutige Antwort auf die Frage nach der Tatbeteiligung gebracht, erklärte die Anklagebehörde. Daher sei von Gesetzes wegen "zugunsten von jedem der beiden davon auszugehen, dass nur der jeweils andere am Tatort war". Der für den Vollzug der U-Haft erforderliche dringende Tatverdacht habe sich vor diesem Hintergrund nicht aufrechterhalten lassen. Den Haftbefehl hob das Amtsgericht Tiergarten auf.

Bei dem spektakulären Einbruch am 25. Januar hatten die Täter aus einer Juwelierfiliale im Erdgeschoss des Kaufhauses Schmuck und Luxusuhren im Millionenwert entwendet. Überwachungsvideos zufolge handelte es sich dabei um mindestens drei Einbrecher. Die 27-jährigen Zwillingsbrüder aus Niedersachsen waren zweieinhalb Wochen später verhaftet worden. Laut Staatsanwaltschaft gelten sie auch weiterhin als Beschuldigte des Ermittlungsverfahrens.http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/berlin/kadewe_ska…
Avatar
19.03.09 00:09:22
Beitrag Nr. 8.082 ()
Drei Hauptverdächtige in Hamburg gefasst
Bundespolizei zerschlägt Schleuser-Ring
Bundespolizisten führen einen der Tatverdächtigen ab.

Bundespolizisten führen einen der Tatverdächtigen ab. Foto: Michael Arning

Beamte der Bundespolizei haben einen Schleuserring gesprengt. Drei mutmaßliche Haupttäter sitzen wegen Schleusung, Urkundenfälschung und gewerbsmäßiger Hehlerei in Untersuchungshaft. Dies teilte Wilhelm Möllers, Sprecher der Staatsanwaltschaft Hamburg am Mittwoch mit. Mehr als 200 Beamte der Bundespolizei durchsuchten in der Nacht zu Mittwoch 15 Wohnungen in Hamburg, Hannover, Osnabrück und Schneverdingen. Sie stellten dabei Computer, eine Pistole und rund 30.000 Euro Falschgeld in Form von 200-Euro-Scheinen sicher. Woher das Geld stammte war zunächst unklar.
Schlag gegen Schleuser
Schlag gegen Schleuser
Mehr Bilder zum Thema

Seit Oktober 2008 laufen die Ermittlungen gegen Majid S. (33), Mohamad S. (42) und Shefget H. (53). Sie sollen 18 Schleusungen organisiert haben. Außerdem wirft die Staatsanwaltschaft den dreien Urkundenfälschung und Hehlerei vor. Nach bisherigen Erkenntnissen organisierten sie die illegale Einreise von Iranern, Afghanen und Kosovaren nach Deutschland. Sie besorgten ihnen falsche Pässe, die qualitativ hochwertig waren und schleusten sie über die Türkei und Griechenland ein. Mit dem Flugzeug oder Auto erreichten sie dann schließlich die Bundesrepublik. Sie sollen dafür jeweils 6 000 bis 12 000 Euro kassiert haben. Insgesamt werden ihnen zwölf geglückte und vier versuchte Schleusungen zugeschrieben.

„Mit dieser Aktion ist der Staatsanwaltschaft und der Bundespolizeiinspektion ein bedeutender Schlag gegen die organisierte Schleuserkriminalität gelungen“, sagte Rüdiger Carstens, Sprecher der Bundespolizei. Bei den Durchsuchungen waren mehr als 200 Beamte der Bundespolizei im Einsatz.
HA

Aktualisiert am 18. März 2009 um 18:25http://www.abendblatt.de/daten/2009/03/18/1089508.html
Avatar
19.03.09 00:10:55
Beitrag Nr. 8.083 ()
St. Pauli
Polizei fahndet nach brutalem Kiez-Schläger
Der Unbekannte hat einen 24-Jährigen in der Disco "Passion" an der Reeperbahn schwer verletzt. Durch eine Kopfnuss erlitt das Opfer Platzwunden und einen Nasenbeinbruch. Dieser war so schwer, dass der Mann ein zweites Mal operiert werden muss.

Die Polizei sucht einen bislang unbekannten Schläger, der einen 24-Jährigen auf St. Pauli schwer verletzt hat. Der Angreifer versetzte seinem Opfer am Sonnabend um 7.40 Uhr auf der Tanzfläche der Disko „Passion“ an der Reeperbahn ohne Vorwarnung eine Kopfnuss. Dabei erlitt der 24-Jährige Platzwunden und einen Nasenbeinbruch. Dieser war so schwer, dass der Mann ein zweites Mal operiert werden muss. Zeugen sagen aus, dass der flüchtige Täter muskulös ist und eine Glatze trägt. Hinweise auf ihn unter der Rufnummer 428656789.

Aktualisiert am 18. März 2009 um 12:51http://www.abendblatt.de/daten/2009/03/18/1089848.html
Avatar
19.03.09 00:15:04
Beitrag Nr. 8.084 ()
Gastwirt mehrere Einbrüche in sein Lokal nachgewiesen – Westend
In der Zeit vom 17.04.2008 bis 08.09.2008 kam es in einer Gaststätte in der Schwanthalerstraße im Westend zu insgesamt sechs Einbruchsdiebstählen. Bei den Taten wurden jeweils die Zigaretten- bzw. Geldspielautomaten aufgebrochen und daraus Waren und Geld entnommen.

Im Laufe der Ermittlungen geriet der Betreiber des Lokal, ein 23-jähriger in Kroatien geborener Deutscher, in Tatverdacht. Da sich der Täter beim letzten Einbruch im September 2008 verletzte, konnte nun aufgrund der gesicherten Blutspur tatsächlich der Wirt als Einbrecher in sein eigenes Lokal als Täter überführt werden.

Bei den Taten entstand ein Diebesschaden in Höhe von ca. 12.000 Euro sowie ein Sachschaden an den Automaten in Höhe von ca. 4.800 Euro.

Der 23-jährige Gastronom sitzt zwischenzeitlich wegen anderer Delikte in Untersuchungshaft. Zum Tatvorwurf gefragt, legte er ein Teilgeständnis ab. http://www.polizei.bayern.de/muenchen/news/presse/aktuell/in…
Avatar
19.03.09 00:21:53
Beitrag Nr. 8.085 ()
Berlin
18.3.2009
19-Jähriger bei Überfall auf Döner-Imbiss verletzt
Polizeiabsperrung Foto: ddp
Hier gelangen Sie zu unserer Polizeireport-Übersichtsseite

BLZ / dpa / Polizei

19-Jähriger bei Überfall auf Döner-Imbiss verletzt

Moabit - Bei einem Überfall auf einen Döner-Imbiss in Moabit ist in der Nacht zum Mittwoch ein 19 Jahre alter Angestellter leicht verletzt worden. Drei Jugendliche hatten ihn in dem Stand in der Straße Alt-Moabit geschlagen und die Herausgabe von Bargeld verlangt, wie die Polizei mitteilte. Anschließend flüchteten sie unerkannt mit ihrer Beute.

Maskierte Bewaffnete überfallen Supermarkt

Kreuzberg - Zwei maskierte und bewaffnete Männer haben am Dienstagabend einen Supermarkt in der Köthener Straße in Kreuzberg überfallen. Sie bedrohten eine 24 und eine 40 Jahre alte Angestellte mit Schusswaffen und forderten die Herausgabe von Bargeld, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Mit einer Summe in unbekannter Höhe flüchteten sie danach unerkannt. Die Angestellten kamen mit dem Schrecken davon.

Neunjährige angefahren und verletzt

Rudow - Ein neun Jahre altes Mädchen ist am Dienstagnachmittag von einem Auto in Rudow angefahren und verletzt worden. Sie war in der Lieselotte-Berger-Straße plötzlich zwischen parkenden Autos auf die Fahrbahn gelaufen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Eine 33 Jahre alte Autofahrerin konnte ihr Fahrzeug nicht mehr bremsen und erfasste die Neunjährige. Das Mädchen kam mit Brustschmerzen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die 33-Jährige kam mit dem Schrecken davon.

Unbekannte zertrümmern Busscheibe mit Stahlstück

Tiergarten - Unbekannte haben am späten Dienstagabend in der Potsdamer Straße in Tiergarten die Seitenscheibe eines Busses mit einem Stück Stahl zertrümmert. Sie schleuderten es gegen die Scheibe des Busses der Linie M 48, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die 20 Fahrgäste blieben unverletzt, der 43 Jahre alte Busfahrer musste wegen eines Schocks seinen Dienst beenden.

Hier gelangen Sie zu unserer Polizeireport-Übersichtsseite

Berliner Zeitung, 18.3.2009
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/polizeire…


Berlin
Im Zweifel für die Zwillinge
Die Schmuckabteilung im Kaufhaus des Westens: Die Einbrecher stiegen unbemerkt über das Dach ein. Foto: Markus Wächter
Die Schmuckabteilung im Kaufhaus des Westens: Die Einbrecher stiegen unbemerkt über das Dach ein.
Nach dem KaDeWe-Coup sind die Verdächtigen wieder frei / Die DNA-Spur ist nicht Beweis genug

von Andreas Kopietz

Hassan und Abbas O. sind glücklich. Sie lassen sich umarmen - abwechselnd von ihrer Mutter, von ihren vier Schwestern und ihren zwei Brüdern. Dazwischen nippen sie am Kaffee. Es ist ein Freudenfest in der Neuköllner Wohnung. Am Morgen noch saßen die beiden 27-jährigen Zwillinge hinter Gittern - in Untersuchungshaft. Im Kaufhaus des Westens sollen sie bei einem Einbruch Schmuck und Uhren im Wert von mehreren Millionen erbeutet haben. Nun aber feiern sie mit ihrer libanesischstämmigen Familie. Denn die Ermittler haben nichts gegen sie in der Hand - zumindest nichts Gerichtsverwertbares. Sie sind eineiige Zwillinge, ihre DNA ist identisch. Und weil am Tatort außer einer DNA-Spur, die dann zu ihnen führte, nichts gefunden wurde, hob das Amtsgericht Tiergarten gestern die Haftbefehle auf. Schließlich könne keinem der beiden eine Tatbeteiligung nachgewiesen werden.

Am 11. Februar hatten Polizisten die aus Rotenburg stammenden Zwillingsbrüder in einer Spielothek an einer Autobahn zwischen Hamburg und Bremen festgenommen. Sie wurden in getrennten Zellen in der Untersuchungshaftanstalt Moabit untergebracht - Hassan in einer Doppelzelle, Abbas in einem anderen Trakt mit Blick auf den Hof. In der nächsten Woche sollte es einen Haftprüfungstermin geben.

Aber nun beantragte die Staatsanwaltschaft selbst die Aufhebung der Haftbefehle. "Nach der derzeitigen Beweislage war zwar mindestens einer der beiden an der Tat beteiligt", erklärt Justizsprecher Michael Grunwald. "Eine eindeutige Zuordnung, welcher von beiden dies war, ist aber nicht möglich. Die DNA der eineiigen Zwillinge ist so gut wie identisch und mit derzeitigen medizinischen Erkenntnissen nicht zu unterscheiden", so Grunwald. "Von Gesetzes wegen ist daher zugunsten von jedem der beiden davon auszugehen, dass nur der jeweils andere am Tatort war." Grunwald betont aber, dass die beiden weiterhin als Beschuldigte gelten.

"Eine DNA-Spur allein reicht eben nicht aus", sagt Rechtsanwalt Axel Weimann, der einen der Brüder vertritt. Selbst wenn eine DNA einem Verdächtigen genau zugeordnet werden könnte und an der Strickleiter wäre, mit der sich die Täter abseilten, hieße das nach Weimanns Ansicht noch nicht, dass dieser auch am Tatort gewesen sei sondern nur, dass der DNA-Verursacher die Leiter berührt habe. "Ich kann nicht nachvollziehen, wieso beide in U-Haft genommen wurden, wo doch klar war, dass man mindestens einen Unschuldigen in Haft hat", so Weimann. Justizsprecher Grunwald räumt ein, dass weitere Spuren nötig wären, um einen Täter zu überführen: "Doch auch die weiteren Tatortspuren, Beweismittel und Untersuchungen führten zu keinem eindeutigen Ergebnis."

Wegen der Haft hat der arbeitslose Hassan nach eigener Aussage tausende Euro Schulden. "Ich sollte eine Arbeit bei Holzkohle Lüneburg anfangen und wollte da auch meinen Bruder reinholen, jetzt ist der Job weg."
Die Wohnung, in der sich die Familie der Zwillinge trifft, gehört Verwandten und liegt in einem gepflegten Mietshaus im Norden Neuköllns. Die Dielen sind abgezogen, es gibt Wandteppiche, bunte Vasen, Kinder toben durchs Wohnzimmer. Die Mutter, eine ältere Frau mit Kopftuch, sitzt auf dem Ledersofa. Sie ist aus Rotenburg nach Berlin gekommen. "Ich hatte solche Angst um meine Söhne", sagt sie. Gestern Abend fuhr sie mit ihren Zwillingen wieder nach Hause. Eine Erklärung, wie die DNA an den Tatort kam, hat in der Familie niemand, auch die Zwillinge nicht. Wo sie zur Tatzeit waren, wollen sie nicht sagen.
-------------------------


Mit der Strickleiter ins Erdgeschoss

Millionen-Coup: In der Nacht zum 25. Januar erbeuteten drei Diebe aus dem Kaufhaus des Westens Uhren und Schmuck im Wert von mehreren Millionen Euro. Es war der spektakulärste Einbruch der vergangenen Jahre.

Einstieg: Die Täter kamen über eine Leiter auf das Vordach und hebelten ein Fenster auf. Sie mieden Treppen wegen der Bewegungsmelder und Lichtschranken und stiegen an einer Strickleiter ins Erdgeschoss hinab.

Spuren: Die maskierten Täter, die Handschuhe trugen, ließen sich Zeit. Sie wurden von Überwachungskameras gefilmt. Einer der Täter hinterließ eine DNA-Spur, die die Fahnder zu den Zwillingsbrüdern führte.
-------------------------


DNA-Experte

"Das perfekte Verbrechen"

Das Gespräch führte K. Bischoff

Herr Professor Klintschar, es klingt unglaublich. Da spazieren zwei Zwillingsbrüder aus der Untersuchungshaft, von denen mindestens einer bei dem Millionen-Coup im KaDeWe dabeigewesen sein soll. Aber weil man nicht weiß, von wem die DNA-Spur am Tatort stammt, kommen beide frei.

Das hört sich für den Laien skurril an, aber es ist so: Der genetische Fingerabdruck von eineiigen Zwillingen ist gleich. Jedenfalls so gut wie, denn es gibt bisher keine standardisierte Methode, sie zu unterscheiden.

Heißt das, die vielen Millionen Stellen der DNA sind identisch?

Nein, wahrscheinlich nicht alle. Aber in Deutschland werden nur acht dieser Stellen untersucht. Das ist standardisiert, damit man Ergebnisse, die in Berlin bei der Untersuchung einer DNA gemacht wurden auch mit Untersuchungsergebnissen in München oder Dresden vergleichen kann.

Acht Stellen, das hört sich ziemlich wenig an.

Für den Löwenanteil der Verwendungszwecke reicht das aus. Es ist möglich, aber wenig wahrscheinlich, dass bei der Untersuchung aller Stellen der DNA Abweichungen entdeckt würden.

Das kann einen Wissenschaftler doch nicht befriedigen.

Nein, natürlich nicht. Deshalb erforscht beispielsweise in Freiburg eine Kollegin die Mitochondrien, das ist eine Art Kraftwerk der Zellen. Die Kollegin untersucht die DNA darin. Und da gibt es offenbar auch manchmal bei eineiigen Zwillingen kleine Unterschiede. Aber es sind Forschungsansätze, die vor Gericht noch keinerlei Rolle spielen.

Haben eineiige Zwillinge denn auch die gleichen Fingerabdrücke?

Nein, bei den Fingerabdrücken gibt es selbst bei solchen Leuten gewisse Unterschiede. Anhand dieser Spuren kann der richtige Täter unter den eineiigen Zwillingen identifiziert werden. Vorausgesetzt natürlich, man findet am Tatort einen Fingerabdruck.

Einem eineiigen Zwilling, der bei der Tat Handschuhe trägt und nur seine DNA-Spur hinterlässt, wird man ein Verbrechen somit gar nicht nachweisen können.

So ist es. Leider. Das Dilemma ist: Der Täter hinterlässt mit seiner DNA Spuren am Tatort oder Opfer, die eigentlich so einmalig sind, dass man sie nur einem einzigen Menschen auf der Welt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zuordnen kann. Aber bei eineiigen Zwillingen sind es eben zwei Menschen, die diese Spur verursacht haben könnten. Und wenn man einem der beiden die Tat nicht nachweisen kann, muss man eben beide freilassen. Wenn man so will, ist das das perfekte Verbrechen.

Berliner Zeitung, 19.03.2009
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/123278/in…


18.03.2009, 15:42 Uhr
Berliner U-Bahn-Schläger stellen sich
Ähnliche Artikel im Textarchiv

* 24.6.08: U-Bahn-Schläger von München gestehen
* 13.3.08: Haftbefehl gegen Berliner U-Bahn-Schläger
* 29.12.07: Betrunkene attackieren Jordanier in der U-Bahn
* 14.9.07: S-Bahn-Schläger stellt sich
* 11.6.07: Afrikaner ins Koma geprügelt

Berlin - Nach dem brutalen Angriff auf einen Familienvater in der Berliner U-Bahn haben sich vier junge Männer im Alter von 16 bis 18 Jahren gestellt. Das teilte die Polizei, die ein Video aus der Überwachungskamera aus dem U-Bahnhof Haselhorst veröffentlicht hatte, am Mittwoch mit. Das 34 Jahre alte Opfer erlitt bei der Attacke in der Silvesternacht schwerste Kopfverletzung und musste zwei Monate in einer Reha-Klinik behandelt werden. Die Angreifer, die die Tat gestanden, sollten einem Haftrichter vorgeführt werden. Auf dem Video ist zu sehen, wie die Männer anfangen, ihr Opfer zu traktieren.
© dpahttp://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/detail_dp…
Avatar
19.03.09 00:25:43
Beitrag Nr. 8.086 ()
Eine Schlägerei und zwei Darstellungen

Werbung
BAD SÄCKINGEN/WALDSHUT. Eine Schlägerei vor einer Diskothek in Bad Säckingen an Ostern 2008 hat nun ein Nachspiel vor dem Landgericht in Waldshut. Einer der Beteiligten war zunächst vom Amtsgericht Bad Säckingen wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 2000 Euro verurteilt worden. Dagegen hat der 43-Jährige Einspruch erhoben.

Die Geschädigten, von denen einer derzeit auf der Flucht vor einer mehrjährigen Haftstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung ist, werfen dem Türken vor, sie mit den Fäusten und einem Schlagstock verletzt zu haben, während sie vor einer Diskothek friedlich im Auto saßen und auf einen Bekannten warteten. Der Angeklagte, der dort an jenem Abend als Türsteher arbeitete, behauptet hingegen, die drei Kosovo-Albaner hätten ihn mit überlauter Musik aus ihrem Auto provoziert. Außerdem hätten sie weibliche Gäste verbal belästigt und mit ihrem Auto einen Platz besetzt, an welchem das Diskothekenpublikum zu rauchen pflegt.

"Ich habe mir das 15 Minuten angesehen und habe sie dann aufgefordert, den Platz zu verlassen", schilderte der Türsteher dem Gericht, "da griff der Beifahrer durchs geöffnete Fenster nach meinem Arm und versuchte, mich ins Auto zu zerren, wogegen ich mich mit der Faust zur Wehr setzte."

Fotos zeigen geringere Verletzungen als die Opfer angezeigt hatten
Anders die Darstellung der Albaner. Sie behaupten, dem Angreifer keinerlei Anlass zum Einschreiten gegeben zu haben. "Die Musik war ganz leise", beteuerte einer von ihnen, "und seit ich verheiratet bin, spreche ich sowieso keine Mädchen mehr an." Der Türsteher sei ohne erkennbaren Grund zum Auto gekommen, habe aus der Gesäßtasche einen Schlagstock gezogen und durch das geöffnete Fenster auf der Beifahrerseite auf zwei von ihnen eingeschlagen. Zuvor habe er noch erklärt, sie stünden mit ihrem Auto auf einem Privatparkplatz.

Tatsächlich liegen der Kammer Fotos vor, auf denen Verletzungen der beiden Geschädigten zu erkennen sind, allerdings in geringerem Umfang als von ihnen geschildert. Unklar ist neben dem Motiv des Angeklagten die Frage, warum seine Opfer zum nächsten Polizeirevier gefahren sind, obwohl wenige Meter entfernt ein Streifenwagen der Polizei postiert war. Dessen Besatzung konnte übrigens die Behauptung der Opfer nicht bestätigen, der Beschuldigte habe eine Waffe in der Hand gehabt. Auch konnte diese Waffe nie gefunden werden. Der Angeklagte kann darüber hinaus für sich geltend machen, dass er den Job als Türsteher seit 20 Jahren ausübt und noch nie Ärger mit der Polizei hatte.

Dagegen muss einer der drei Kosovo-Albaner wegen gefährlicher Körperverletzung eine mehrjährige Haftstrafe antreten , wegen der er sich gegenwärtig auf der Flucht befindet. Die Verhandlung wird am Freitag, 27. März, fortgesetzt. http://www.badische-zeitung.de/bad-saeckingen/eine-schlaeger…
Avatar
19.03.09 00:29:54
Beitrag Nr. 8.087 ()
Mittwoch, 18. März 2009, 20:15 Uhr
Jugendliche schlagen 2 Iraker zusammen

Zwei Jugendliche haben zwei Iraker in Bremen mit einem Baseballschläger zusammengeschlagen. Zunächst sprach einer der beiden die 17 und 29 Jahre alten Iraker an. Dann attackierte der Täter sie mit Pfefferspray. Anschließend holte er einen Komplizen hinzu. Gemeinsam schlugen sie abwechselnd auf ihre Opfer ein. Danach flüchteten sie. Den Baseballschläger ließen sie zurück. Die Opfer erlitten Prellungen und Platzwunden am Kopf. Der 17-jährige Iraker gab bei der Polizei an, dass die beiden Täter vermutlich Kurden seien.http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertex…
Avatar
19.03.09 00:48:02
Beitrag Nr. 8.088 ()
Brutale Tritte auf dem Fußballplatz: Prozessauftakt
Von Elmar Venohr am 18. März 2009 15:52 Uhr
BOCHUM Zwei Kreisliga-Fußballer (23 und 37) von Inter Bochum müssen sich seit Mittwoch wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Bochumer Amtsgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, am 20. April 2008 während eines Ligaspiels gegen Langendreer 04 einen Gegenspieler so stark geschlagen und getreten zu haben, dass das Opfer Knochenbrüche im Gesicht erlitt.
Die Tat passierte auf dem Fußballplatz an der Steinkuhlstraße. Zum Prozessauftakt erklärten die angeklagten Fußballer, dass die Vorwürfe übertrieben dargestellt seien.

Nach den Erkenntnissen der Ermittler hatte das spätere Opfer den jüngeren der beiden Angeklagten zunächst gefoult. Quasi als Revanche soll der 23-Jährige dem Spieler von Langendreer 04 anschließend mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Dabei ging der Spieler zu Boden. Danach soll der 37-Jährige, ein Onkel des jüngeren Angeklagten, das Opfer aus vollem Lauf ins Gesicht getreten haben. In der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft heißt es dazu wörtlich: „So als wollte er einen Abschlag vom Tor machen.“

Verletzungen bis heute nicht endgültig verheilt
Das Opfer erlitt schwerste Verletzungen, die bis heute nicht endgültig verheilt sind. Die Ärzte hatten damals unter anderem eine Orbitalbodenfraktur festgestellt. Das Gericht will nun weitere Zeugen vernehmen. Außerdem wird ein Rechtsmediziner eingeschaltet. Mit den Urteilen ist erst in einigen Wochen zu rechnen.http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/bolo/Bochum;art932,512…
Avatar
19.03.09 11:14:04
Beitrag Nr. 8.089 ()
18. März 2009, 15:48 Uhr
SCHÄRFERE EINWANDERUNGSPOLITIK
Großbritannien erhebt Migranten-Steuer

Von Carsten Volkery, London

Die Arbeitslosenzahl in Großbritannien hat die Zwei-Millionen-Marke überschritten, viele Bürger suchen die Schuld bei den Einwanderern. Die Brown-Regierung fürchtet einen Aufschwung der rechten BNP-Partei. Daher verschärft sie die Rhetorik gegen Einwanderer - und erhebt eine Migranten-Steuer.

London - Als der britische Einwanderungsminister Phil Woolas am Dienstag vor dem Innenausschuss des Unterhauses erschien, warteten die Labour-Abgeordneten schon auf ihren Parteifreund, um ihn ordentlich zu grillen. Der Ausschussvorsitzende Keith Vaz fragte spitz, warum indische und chinesische Restaurants ihre Köche unbedingt aus Asien importieren müssten. Sie könnten sich doch auch unter den arbeitslosen Chinesen in seinem Wahlkreis Oldham umsehen.

Raffinerie-Arbeiter aus Immingham im Nordosten Englands demonstrieren gegen Migranten: "Britische Jobs für britische Arbeiter"
DPA

Raffinerie-Arbeiter aus Immingham im Nordosten Englands demonstrieren gegen Migranten: "Britische Jobs für britische Arbeiter"
Der Labour-Abgeordnete David Winnick flankierte die Attacke: Die Arbeitslosigkeit unter Asiaten in Großbritannien sei sehr hoch. Es sei kaum nachvollziehbar, warum die Restaurants diese nicht einstellen und ausbilden könnten. Dem Minister blieb nichts anderes übrig, als zuzustimmen. Die Regierung werde entsprechende Ausbildungsmöglichkeiten verbessern, versprach Woolas.

Die Szene im Unterhaus spiegelt die derzeitige Stimmung in Großbritannien wider. Nach zwölf Jahren einer Politik der offenen Tür schwingt das Pendel zurück: Die Rezession führt dazu, dass Einwanderung wieder verstärkt als Problem wahrgenommen wird. Die Zahl der Arbeitslosen überstieg am Mittwoch erstmals seit 1997 die Zwei-Millionen-Marke. Bis Ende des Jahres soll sie Prognosen zufolge auf drei Millionen steigen. Das ist immer noch weniger als in Deutschland, aber Gewerkschaftsboss Brendan Barber warnt bereits vor einer Rückkehr der Massenarbeitslosigkeit.

Ministerin fordert "ehrliche Debatte" über Einwanderung

Vor diesem Hintergrund ändert die Labour-Regierung ihre Rhetorik gegenüber Einwanderern. Hatte sie in den Jahren des Wirtschaftsbooms die Einwanderung nach Kräften gefördert - die Einwandererzahlen haben sich binnen eines Jahrzehnts verdreifacht -, so sind jetzt protektionistische Töne angesagt.

Man müsse eine "ehrliche Debatte" über die Belastungen führen, die durch Einwanderung entstehen, fordert etwa Hazel Blears, Ministerin für lokale Entwicklung. Sie wird am Donnerstag eine neue Migranten-Steuer verkünden: 50 Pfund sollen Einwanderer aus Nicht-EU-Staaten künftig für ihre Visa bezahlen. In zwei Jahren will die Regierung damit 70 Millionen Pfund einnehmen, die Kommunen mit hohem Migrantenanteil zur Verfügung gestellt werden.

50 Pfund sind keine drakonische Summe. Was zählt, ist die Symbolik. Die Brown-Regierung trägt der neuen Stimmung Rechnung. In der jüngsten Ipsos-Mori-Umfrage zu den größten Problemen des Landes rangierte Einwanderung nach Wirtschaft und Kriminalität an dritter Stelle. "Der Druck auf die Regierung wächst", sagt die politische Leiterin des Meinungsforschungsinstituts, Julia Clark. Die Rezession lenke die Aufmerksamkeit auf die Einwanderung. Die Sorge darüber steige aber bereits seit zwölf Jahren stetig an - genauso lang wie die Labour-Regierung im Amt ist.

Nicht weniger verheerend war diese Woche eine Harris-Umfrage im Auftrag der "Financial Times". 78 Prozent der Briten sagten, arbeitslose Migranten sollten die Insel verlassen. 54 Prozent waren sogar der Meinung, EU-Bürger sollten nicht in Großbritannien arbeiten dürfen.

Rechte BNP im Aufschwung

Die Umfragen spiegeln laut Clark auch die jüngsten Streiks wider. Im Januar hatte es wilde Streiks gegen die Anstellung von italienischen und portugiesischen Arbeitern in einer Ölraffinerie im Norden Englands gegeben. Unter dem Slogan "Britische Jobs für britische Arbeiter" hatten Arbeiter in den Industriezentren zeitweise die Arbeit niedergelegt. Die Streiks hatten für eine wochenlange nationale Debatte gesorgt und den Wirtschaftsminister Peter Mandelson dazu bewegt, vor einer "Politik der Fremdenfeindlichkeit" zu warnen.

Doch will Labour auch nicht zuschauen, wie die Konservativen und die rechte British National Party (BNP) von der Stimmung profitieren. In den vergangenen Monaten hat die BNP bei lokalen Wahlen bereits Erfolge in mehreren Labour-Hochburgen verzeichnen können. Bei der Europawahl im Juni werden Parteichef Nick Griffin sogar Chancen eingeräumt, das erste Mandat für die Außenseiterpartei zu erringen.

Die oppositionellen Tories nutzen die Gelegenheit, um ihrer alten Forderung nach Einwanderungsquoten und schärferem Vorgehen gegen illegale Einwanderer Nachdruck zu verleihen. "Wir sind eine Insel, und es sollte relativ einfach sein, unsere Grenzen zu verteidigen", sagt Schatteninnenminister Damian Green. Leider seien die Grenzen in den vergangenen zehn Jahren unter Labour "viel zu porös" geworden.

Labour will Laissez-Faire-Image loswerden

Großbritannien ist ein klassisches Einwanderungsland. Jährlich kommen rund 200.000 Einwanderer auf die Insel. Bis 2031 wird sich die Bevölkerung von derzeit 61 Millionen auf 71 Millionen vergrößern, erwartet die Regierung. Die unternehmerfreundliche Labour-Regierung hatte diese Entwicklung gefördert und stets argumentiert, dass zusätzliche Arbeitskräfte gut für die Wirtschaft seien.

Für den anstehenden Wahlkampf in Rezessionszeiten will die Regierungspartei ihr Laissez-Faire-Image nun loswerden. Einwanderungsminister Woolas versichert bei jeder Gelegenheit, dass sein Ministerium die Menschenströme unter Kontrolle habe. Seine Beamten wüssten genau, wie viele Menschen die Insel betreten und verlassen. In ihrer Rede am Donnerstag sagt Blears einem Bericht der "Sunday Times" zufolge laut Manuskript, es sei "jetzt entscheidender denn je, dass wir Migration und Migrantenzahlen im Sinne unseres Landes kontrollieren".

Vor einem Jahr hatte die Regierung ein neues Punktesystem nach dem Vorbild Australiens eingeführt. Damit sollen die Einwanderer herausgefiltert werden, die in der britischen Wirtschaft tatsächlich gebraucht werden. Noch ist unklar, ob es funktioniert. Für eine Evaluierung sei es zu früh, sagt eine Sprecherin des Innenministeriums. Damals wurden auch die Steuerprivilegien der "Non-Doms", der Ausländer, die zwar in Großbritannien leben, aber ihr Einkommen von außerhalb beziehen, beschnitten - ein weiteres Thema, was den britischen Boulevard zum Kochen bringen kann.

Doch kann Labour hoffen. Die Rezession selbst sorgt dafür, dass der Einwanderungsdruck nachlässt. Insbesondere die Osteuropäer, die nach dem EU-Beitritt 2004 zu Hunderttausenden nach England geströmt waren, ziehen nun angesichts des schlechten Arbeitsmarkts wieder zurück. John Cridland, Chef des Arbeitgeberverbands CBI, beruhigte denn auch die Abgeordneten im Parlament: "Der Markt wird sich selbst korrigieren."

URL:

* http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,614058,00.html
Avatar
19.03.09 19:40:16
!
Dieser Beitrag wurde vom System automatisch gesperrt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an feedback@wallstreet-online.de
Avatar
19.03.09 19:58:52
Beitrag Nr. 8.091 ()
Donnerstag, 19. März 2009

BERLIN. Die Visumspflicht für Türken in Deutschland ist nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs möglicherweise hinfällig. Die Entscheidung könnte weitreichende Folgen haben.
Visumspflicht für Türken weitgehend aufgehoben



Straßenszene in Istanbul: Einreiseerlaubnis für Deutschland wohl nicht mehr nötig Foto: Flickr/illustir

BERLIN. Weitreichende Folgen für Deutschland dürfte eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs haben. So sei die bisher geltende Visumspflicht für türkische Staatsangehörige in Deutschland hinfällig, schätzen Rechtsexperten die Wirkung des sogenannten Soysal-Urteils ein. Demzufolge können Türken „zur kurzfristigen Inanspruchnahme der Dienstleistungsfreiheit“ ohne Visum nach Deutschland einreisen.

Hintergrund ist ein Rechtsstreit zwischen den Fernfahrern Mehmet Soysal und Ibrahim Savatli, welche die Bundesrepublik Deutschland aufgrund ihrer gesetzlichen Visumspflicht für türkischen Staatsangehörige verklagt hatten. Grundlage der Klage ist dabei das Assoziierungsabkommen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft mit der Türkei, das 1973 in Kraft trat.

Deutsche Visumspflicht durch EU-Recht hinfällig

Artikel 12 des Abkommens hält dabei das Bestreben der Vertragsparteien fest, „untereinander die Freizügigkeit der Arbeitnehmer schrittweise herzustellen“. Im Artikel 41 des Zusatzprotokolls heißt es: „Die Vertragsparteien werden untereinander keine neuen Beschränkungen der Niederlassungsfreiheit und des freien Dienstleistungsverkehrs einführen.“

Auf diese „Stillhalteklausel“ beruft sich die Klage, da die allgemeine Visumspflicht von der Bundesrepublik erst 1980 eingeführt wurde. Demzufolge hätte diese keine rechtliche Grundlage gehabt. Eine Argumentation, welcher der Europäische Gerichtshof in seinem Entscheid vom 19. Februar dieses Jahres folgte.

Diese Entscheidung hat in der Türkei für großes Aufsehen gesorgt. Zwar wird von seiten der Bundesregierung verlautbart, dies sei eine Einzelfallentscheidung, doch sind Rechtsexperten anderer Ansicht. „Laut dem Urteil darf die Masse der Türken visumfrei nach Deutschland kommen“, sagte der Experte für Ausländerrecht Edgar Stoppa der Frankfurter Rundschau. (FA)


Anzeige: 1 - 1 von 1.

Peter H. aus bochum

Donnerstag, 19-03-09 17:42

Am 1. März 1945 hatte die heldenhafte Türkei dem Deutschen Reich den Krieg erklärt, um auf billige Weise zu den Kriegsgewinnlern zu gehören.
Die heutige Welt ist zivilisierter. Es reicht ein Gericht dem sich die teilsouveräne Bundesrepublik unterwirft um weitere Menschen einer differenten Kultur Einlaß zu erlauben. Das nennt sich dann wohl Fortschritt.



© JUNGE FREIHEIT Verlag GmbH & Co.
Dies ist ein Ausdruck aus www.jungefreiheit.de

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154.98.html?…
Avatar
19.03.09 20:15:36
Beitrag Nr. 8.092 ()
Prozess gegen Messerstecher wegen zweifachen Mordes beginnt

Mainburg/Regensburg. Ab heute muss sich der 35-jährige Taifur T. wegen "Mordes in zwei Fällen" vor dem Schwurgericht des Landgerichts Regensburg verantworten. Es sind zunächst sechs Verhandlungstage angesetzt, die sich bis in den April hineinziehen.


Wie mehrfach berichtet, soll der türkisch-stämmige, zweifache Familienvater den über ihm wohnenden Rentner Helmut A. (66) mit 15 Messerstichen so schwer verletzt haben, dass dieser noch am Tatort vor dem gemeinsam bewohnten Haus am Mitterweg seinen Verletzungen erlag. Seine Ehefrau Helga (72) wurde mit zehn Stichen niedergestreckt. Sie verstarb im Kreiskrankenhaus kurz nach ihrer Einlieferung.


Der Angeklagte hatte sich nach der Bluttat selbst der Polizei gestellt und dieser auch die Tatwaffe - ein Küchenmesser - übergeben. Die Staatsanwaltschaft geht in ihrer Anklageschrift von Heimtücke und damit von Mord aus.http://www.idowa.de/moosburger-zeitung/container/container/c…
Avatar
19.03.09 20:16:10
Beitrag Nr. 8.093 ()
Strafprozess nach brutaler Attacke beim Kreisliga-Fußball Rächten SIE sich so für ein Foulspiel?
Adrian M. (28) erlitt schwere Kopf- und
Foto: Lichtblick1 von 6
Von FRANK KLAUSS
Es fing als normales Kreisligaspiel an. Doch es endete mit einer brutalen Schlägerei. Seit gestern müssen sich zwei Männer vor dem Amtsgericht Bochum wegen gemeinschaftlicher schwerer Körperverletzung verantworten. Sie sollen einen Gegenspieler auf dem Platz zusammengetreten haben.

20. April 2008: Kreisliga C, Meisterschaftsspiel zwischen Inter Bochum II und Langendreer 04 II. Mitte der zweiten Halbzeit foulte Adrian M.(28) den Angeklagten Samier S.(23). Dessen „Revanche“: Ein Faustschlag ins Gesicht. Als Adrian am Boden lag, rannte Samiers Onkel und Mitspieler Rahmattullah S. (37) heran und trat ihm mehrfach mit voller Wucht gegen den Kopf. Die Staatsanwältin: „Als wolle er einen Abschlag machen.“

Adrian M. erlitt schwerste Verletzungen. Sein Jochbein ist zersplittert, ihm wurde eine Titan-Platte eingesetzt, die den Augapfel in der Augenhöhle fixiert. Adrian zu BILD: „Ich verstehe nicht, wie man sowas machen kann - es war doch nur ein Fußballspiel.“

Die Angeklagten bestritten die Darstellung der Staatsanwaltschaft. Dabei hatte der Richter ihnen für ein Geständnis sogar ein mildes Urteil in Aussicht gestellt: eineinhalb Jahre auf Bewährung für den Onkel, 100 Sozialstunden für den Neffen.

Darauf ließen sie sich aber nicht ein. Jetzt wird ein medizinisches Gutachten angefertigt. Je nach Ausgang könnte sich die Anklage gegen den Onkel dann noch ändern - in versuchten Totschlag. Fortsetzung: 27. April.
http://www.bild.de/BILD/regional/ruhrgebiet/aktuell/2009/03/…
Avatar
19.03.09 20:28:03
Beitrag Nr. 8.094 ()
http://www.bild.de/BILD/regional/muenchen/dpa/2009/03/19/sta…


Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Islam-Funktionäre
Donnerstag, 19. März 2009, 18:18 Uhr

München (dpa/lby) - Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen führende Islam-Funktionäre in Deutschland wegen Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Den sieben Männer werden krumme Geldgeschäfte und Betrug vorgeworfen, wie der «Kölner Stadt- Anzeiger» (Freitag) berichtete. Mit den Geldern sollen sie politisch- religiöse Ziele verfolgt haben. Ein Sprecher der Münchner Staatsanwaltschaft bestätigte, dass ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Unter den Beschuldigten sind laut Bericht der Chef der türkischen Milli Görüs-Gemeinde, Oguz Üçüncü und der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGM), Ibrahim El-Zayat. Beide wiesen in der Zeitung die Anschuldigungen zurück.
Avatar
19.03.09 20:34:17
Beitrag Nr. 8.095 ()
*
*

Weniger Kriminalität in Bussen und Bahnen! Kameras machen Hamburg sicherer
Mehr Gewalttaten am Kiez aufgedeckt!
Kamera
Kameras in Hamburg
Vor allem an den Bahnhöfen sind sie von Nutzen
Die Kamera hat alles im Blick
Foto:
1 von 3
Von CHRISTIAN KERSTING

Das ist mal eine gute Nachricht für Hamburg: Die Video-Überwachung von Bussen und Bahnen sowie Kriminalitätsschwerpunkten wie der Reeperbahn hat die Stadt sicherer gemacht.

Hochbahn und Bahn AG melden einen deutlichen Rückgang an Gewalttaten in ihren Fahrzeugen und auf den Bahnhöfen. Auch die Kriminalstatistik der Polizei beweist, dass Video-Kameras eine abschreckende Wirkung haben.

2003 hat die Hochbahn in allen Zügen und auf den 89 Bahnhöfen insgesamt 950 Kameras installiert. Von den rund 800 Bussen werden mehr als 500 per Video überwacht. Bis Jahresende sollen alle mit Video-Anlagen ausgerüstet werden.
ARCHIV
Neue Statistik über Gewalt: Das sind Hamburgs gefährlichste Stadtteile
Drogen, Raub, Gewalt!
Das sind Hamburgs
gefährlichste Stadtteile
U-Bahn-Schläger
Ophir W. (23) muss
4 Jahre in den Knast
Video-Aufnahmen
Hier schubst er sein
Opfer vor die U-Bahn
Gewalt in Hamburg
So schlimm ist es
in ihrem Stadtteil

Vor dem Einbau der Kameras registrierte die Hochbahn in den U-Bahnen jährlich zwischen 288 und 221 Gewalttaten – Überfälle, Körperverletzungen, Vergewaltigungen. Zwischenzeitlich war die Zahl auf 167 zurückgegangen, ist aber seit 2005 mit Einführung des Nachtbetriebs an Wochenenden wieder leicht auf rund 200 gestiegen. In den Bussen ging die Zahl der Gewalttaten seit 2004 von 74 auf 45 zurück. Das geht aus der Senats-Antwort auf eine Anfrage des CDU-Sicherheitsexperten Karl-Heinz Warnholz hervor.

Deutlicher Rückgang auch bei erheblichen Sachschäden (Schaden über 150 Euro). 2004 musste die Hochbahn noch 625 Strafanzeigen erstatten, letztes Jahr nur noch 350. Hochbahn-Sprecherin Tina Allerheiligen: „Wir befördern pro Tag rund eine Million Fahrgäste. Ihre Sicherheit war schon immer hoch, ist aber durch den Kamera-Einsatz nochmals verbessert worden.“

Auch die S-Bahn stellt einen deutlichen Rückgang an Straftaten fest, sagt Bahn-Sprecher Egbert Meyer-Lovis. Seit 2007 hat sie alle Züge mit 1044 Kameras ausgerüstet und überwacht auch die Bahnhöfe per Video.

Im videoüberwachten Bereich der Reeperbahn wurden vor dem Kameraeinsatz (2005) von der Polizei 856 Straftaten registriert, im ersten Halbjahr 2008 insgesamt 527. Eine Zunahme, aber Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) ist trotzdem zufrieden.

„Durch die Video-Kontrolle konnten wir das Dunkelfeld deutlich aufhellen. Und wenn man berücksichtigt, dass seit 2006 zusätzlich massiv verstärkte Polizeikontrollen durchgeführt und folglich auch mehr Straftaten festgestellt werden, ist das Einsatzkonzept durchaus erfolgreich“, sagt Behörden-Sprecher Thomas Butter.http://www.bild.de/BILD/regional/hamburg/aktuell/2009/03/19/…
Avatar
19.03.09 20:40:58
Beitrag Nr. 8.096 ()
Roma-Kinder integrieren
Mediatoren bauen Brücken zwischen Kulturen

Von Anja Katzmarzik, 19.03.09, 18:30h
Nach Berlin und Hamburg gibt es nun auch in Köln die ersten zertifizierten Mediatoren. Sie sollen an den Schulen für eine bessere Intergration von Roma-Kindern sorgen und Mittler zwischen den Kulturwelten sein.
Porz - Sie wollen Mittler sein zwischen sich scheinbar widersprechenden Kulturwelten - und zugleich Sprachrohr für Sorgen und Ängste auf beiden Seiten. Sie wollen den Dialog zwischen Familie und Schule fördern, begleiten, motivieren und auch bei Sommerfesten oder Elternabenden anwesend sein.

Die ersten elf interkulturellen Mediatoren zur besseren Integration von Roma-Kindern in den Schulalltag haben im Internationalen Zentrum der Caritas in der Stolzestraße nach siebenmonatiger Qualifizierung ihre Zertifikate erhalten.

„Sie haben ein immenses Aufgabenpaket“, attestierte Rainer Tüschenbönner, stellvertretender Leiter des Katholischen Bildungswerks, den Teilnehmern, die 109 Unterrichtsstunden neben Familie und Beruf absolvierten. Einige von ihnen waren und sind bereits in und um Flüchtlingswohnheime herum sowie zeitweilig auch an vereinzelten Schulen aktiv - jedoch immer nur punktuell und für wenige Stunden auf Honorarbasis.

So etwa an der Katholischen Grundschule Altenberger Kreuz in Poll nahe der Salmstraße, wo die Grundschullehrerin Carmen Schrader zum besseren gegenseitigen Verständnis auch eine Elternschule für Roma aufbauen will. Die 29-Jährige ließ sich ebenfalls zur Mediatorin ausbilden und ist von der Erfahrung hellauf begeistert: „Ich habe Freundschaften geschlossen, viel gelernt und kann nun auch die Roma-Kinder in meiner Klasse besser verstehen.“

Schon vor ihrer Weiterbildung und auch in Zukunft arbeitet sie mit der Romni Anna Strauß zusammen, die bereits stundenweise in der Schule vermitteln konnte. Resultat sei, dass Kinder, deren Eltern aus kulturellen Gründen Vorbehalte gegen fremde Menschen pflegten, die ihre Kinder erziehen, „nun deutlich öfter in die Schule kommen“. Die Zahl der sonstigen Konflikte sei deutlich zurück gegangen.

Auch Anna Strauß ist nun anerkannte Mediatorin. Sie ist Rom wie auch Goran Tasic, der im Namen seiner „Klassenkameraden“ bilanzierte: „Wir haben viel diskutiert und uns auch selbst hinterfragt.“ Alle Teilnehmer kamen aus sehr unterschiedlichen Kulturkreisen. „Aber wir haben alle eins gemeinsam: Wir wollen die Welt etwas freundlicher und friedlicher gestalten.“

Es sei viel erreicht, es werde aber auch noch viel Zeit brauchen, um alle Missstände und Vorbehalte zu klären: „Wir brauchen noch mehr Fingerspitzengefühl.“ Auch „kleinen“ und „großen“ Diskriminierungen müssten sich die Geschulten stellen, sagte Juan J. Vera Rodriguez, Leiter des Internationalen Zentrums. „Wir dürfen Kinder und Jugendliche in keinem Moment alleine lassen.“ Das habe der jüngste Amoklauf eines Schülers wieder auf traurige Weise belegt.

Peter Irmer vom Schulamt der Stadt Köln, der die Zertifikate überreichte, sagte, es handle sich bei der Qualifizierung nur um einen ersten Schritt, „dem viele weitere folgen müssen“. Beate Blüggel als Vertreterin des Amtes für Weiterbildung appellierte an die Schulen in der Stadt, die nun ausgebildeten Mediatoren auch einzuladen und zu engagieren. „Wir brauchen ganz dringend Vermittler, die sprachlich und kulturell in der Lage sind, eine Brücke zu schlagen. Es ist wichtig, dass wir miteinander leben.“

Die Qualifizierung organisierten und finanzierten der Caritasverband, das Amt für Weiterbildung, das Schulamt und das Katholische Bildungswerk mit einer weiteren Finanzspritze des Europäischen Sozialfonds. Die Kosten hat jedoch jede Schule selbst zu tragen, einige suchen bereits Sponsoren. In Köln leben 3000 Kinder und Jugendliche aus Roma-Familien, die Regelschulen besuchen.
http://www.ksta.de/html/artikel/1233584155503.shtml
Avatar
19.03.09 20:44:08
Beitrag Nr. 8.097 ()
http://www.kanal8.de/default.aspx?ID=2908&showNews=393761

Donnerstag, 19. März 2009 08:39

Raubüberfall auf Schmuckgeschäft
Schwandorf. Zwei bislang unbekannte Täter haben am Mittwoch gegen 19 Uhr ein Schmuckgeschäft in Schwandorf überfallen. Mit Sturmhauben maskiert betraten sie den Laden in der Friedrich-Ebert-Straße, schlugen den Inhaber bewusstlos und fesselten ihn. Als der 70-Jährige wieder zu Bewusstsein kam, stellte er fest, dass die Täter Schmuck und Bargeld in geschätzter Höhe von rund 10 000 Euro entwendeten.


Anschließend flüchteten beide Täter zu Fuß. Eine großangelegte Fahndung der Polizei brachte bislang noch kein Ergebnis. Der Ladeninhaber erlitt durch den Schlag eine Kopfplatzwunde und wird im Krankenhaus behandet. Die Polizei sucht nun nach den beiden Tätern, die sich vor und nach der Tat gegen 19 Uhr im Bereich Marktplatz/Friedrich-Ebert-Straße aufgehalten haben müssten. Sie waren beide dunkel gekleidet, ca. 20 bis 30 Jahre alt, hatten eine sportliche Statur und waren schätzungsweise 1,80 m groß. Einer der beiden Täter war dunkelhäutig und sprach gebrochen Deutsch. Sein Mittäter war hellhäutig und verhielt sich während der Tatausführung ruhig. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Amberg oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Avatar
19.03.09 20:48:22
Beitrag Nr. 8.098 ()
Knapp drei Jahre für Sextäter

Von Clemens Schminke, 18.02.09, 09:12h, aktualisiert 18.02.09, 15:39h
Der 25 Jahre alte Mann, der angeklagt war, einen Fünfjährigen sexuell misbraucht zu haben, wurde zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Der Richter bescheinigte ihm eine pädophile Störung.
Gericht
Bild vergrößern
Vor dem Langericht muss sich der mutmaßliche Kinderschänder verantworten. (Bild: dpa)
Gericht
Bild verkleinern
Vor dem Langericht muss sich der mutmaßliche Kinderschänder verantworten. (Bild: dpa)
Innenstadt/Kalk - Zwei Jahre und neun Monate muss der 25 Jahre alte Angeklagte in Haft, der im Oktober vergangenen Jahres einen fünfjährigen Jungen in Vingst sexuell missbrauchte. "Er bereut es und schämt sich zutiefst “, sagte Rechtsanwalt Lothar Murzik in der Erklärung für seinen Mandanten. Sadun K. selbst ergänzte: „Es tut mir sehr Leid.“ Der Richter bescheinigte dem Geständigen, der seine Tat bereut, eine pädophile Störung.

Einige Monate vor der Tat sei ihm „zum ersten Mal der Gedanke gekommen, etwas mit Kindern zu machen“, sagte Sadun K. (Name geändert), der nach seinen Angaben vor Gericht nur einmal eine Freundin hatte. Da war er erst 17 Jahre alt, und zu mehr als Küssen sei es nicht gekommen, „weil sie nicht wollte“. Offenbar blieb er in einem Zustand weitgehender Unerfahrenheit stecken. Das Empfinden, das ihm dabei immer wieder zu schaffen machte, beschrieb er als „notgeil“.

Am 30. September vergangenen Jahres kam er am Abenteuerspielplatz Homar Straße/Kampgasse in Köln-Vingst vorbei. Nach seinen Worten war er auf dem Rückweg von einem Freund zu seinen Eltern gewesen, mit denen er vor seiner Inhaftierung zusammen in einem Mietshaus wohnte. Auf dem Platz sah er einen fünf Jahre alten Jungen mit seinem drei Jahre älteren Bruder spielen; ein Erwachsener war nicht in Sicht. Sadun K. sprach den kleineren Jungen an und lockte ihn mit dem Versprechen, er werde ihm 20 Cent geben, unter ein nicht einsehbares Klettergerüst. Dort hielt er das Kind am Arm fest, zog ihm die Hose bis auf die Knie herunter und begann, es oral zu missbrauchen. Andere sexuelle Handlungen folgten.

Der achtjährige Bruder rannte unterdessen nach Hause und informierte die Mutter. Als sie am Klettergerüst erschien, ließ Sadun K. von dem Kind ab und ergriff die Flucht. Die Mutter und ihre beiden Jungen konnten den Mann später bei der Polizei identifizierten. Zeugen zufolge hat er sich öfter an dem Spielplatz aufgehalten. http://www.ksta.de/html/artikel/1234873763398.shtml
Avatar
19.03.09 20:51:36
Beitrag Nr. 8.099 ()
19.03.2009 | 16:14 Uhr
POL-HB: Nr.: 0199--Raub an Gegenwehr gescheitert--

Bremen (ots) - - Ort: Bremen-Nord, Vegesacker Heerstraße Zeit: 18. März 2009, 14:00 Uhr

Unangenehm überrascht worden, ist gestern ein noch unbekannter Täter, als er versuchte ein Handy zu rauben.

Der 17 Jahre alte Geschädigte hatte am Bahnhof Vegesack einen Bus in Richtung Gröpelingen bestiegen. Hier war ihm schon der spätere Täter aufgefallen, als dieser ihn in auffälliger Weise gemustert hatte. An der Haltestelle "Schafgegend" verließ der 17-Jährige den Bus, ohne zu bemerken, dass der Fremde ihm folgte. Er schloss zu dem Jugendlichen auf, hielt ihn am Jackenkragen fest und forderte sein Handy. Das kam dem 17-Jährigen jedoch nicht in den Sinn. Mit den Worten "Was glaubst du eigentlich, wer du bist?" zeigte er deutlich seine Ablehnung. Er hatte jedoch den Satz noch nicht beendet, als ihm sein Gegenüber zur Unterstreichung seiner Forderung mit der Faust ins Gesicht schlug. Reflexartig schlug der Angegriffene zurück und brach nach eigener Einschätzung höchstwahrscheinlich die Nase des verhinderten Räubers. Dieser ergriff daraufhin die Flucht. Der Tatverdächtige wird beschrieben als ein etwa 18 Jahre Südländer, der jetzt neben einer zu vermutenden Nasenfraktur durch eine zirka fünf Zentimeter lange Narbe unter seinem Kinn gekennzeichnet ist.

Hinweise auf den Tatverdächtigen werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 835 44 88 erbeten.


ots Originaltext: Pressestelle Polizei Bremen
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=35235

Rückfragen bitte an:
Pressestelle Polizei Bremen
Ralf Pestrup
Telefon: 0421/362-12114/-115
Fax: 0421/362-3749
pressestelle@polizei.bremen.de
http://www.polizei.bremen.de
http://www.polizei-beratung.de
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/35235/1372856/po…
Avatar
19.03.09 22:29:54
Beitrag Nr. 8.100 ()
Donnerstag, 19.03.2009

| Mopo als Startseite | Impressum | Kontakt | Hilfe

20.03.2009
KRIMINALSTATISTIK FüR 2008

Dramatischer Anstieg bei Vergewaltigungen
Ein Plus von 28 Prozent bei Sexual-Delikten / Andere Straftaten gehen zurück

Die gute Nachricht zuerst: Hamburg ist so sicher wie seit 1983 nicht mehr. Die schlechte: Die Anzahl der Tötungs- und schweren Sexualdelikte ist im vergangenen Jahr explodiert. Das geht aus der gestern vorgestellten Polizeilichen Kriminalstatistik 2008 (PKS) hervor. Die MOPO hat die wichtigsten Fakten zusammengefasst: ½ Straftaten insgesamt: Die Gesamtzahl der registrierten Delikte sank 2008 um 604 Taten auf insgesamt 236444 Delikte (-0,3 Prozent).

- Tötungsdelikte: Die Polizei verzeichnete 77 Morde, Totschläge und Tötungen auf Verlangen. Das sind 33 Fälle mehr als 2007 (+ 43 Prozent). Zur Einordnung: Die Fallzahl im Jahr 2007 war mit 44 Fällen auffallend niedrig. Die Fälle aus 2008 sind also in etwa auf dem Niveau der vergangenen Jahre.

- Schwere Sexualdelikte: In der Hansestadt wurden 249 Fälle von Vergewaltigung und besonders schwerer sexueller Nötigung registriert (+ 28 Prozent). Die steigende Anzahl der Taten ist laut Polizei aber vor allem auf die erhöhte Anzeigebereitschaft der Opfer zurückzuführen. ½ Drogen: Die Zahl der Rauschgiftdelikte sank auf 10467 Fälle (- 3 Prozent). Rund drei Viertel der Taten hatten mit dem Konsum, ein Viertel mit dem Handel und Schmuggel von Drogen zu tun. Polizeipräsident Werner Jantosch: "Wir haben in Hamburg keine offene Drogenszene mehr."

- Gewalt: Auch die Gewaltkriminalität ging leicht zurück und lag bei 8846 Fällen (- 0,2 Prozent).

- Diebstahl: Fast die Hälfte aller Straftaten sind Diebstähle (108296 Fälle, - 1,5 Prozent). Vor allem die 6811 Wohnungseinbrüche machen den Beamten zu schaffen: Die Aufklärungsquote lag bei nur acht Prozent.

- Weniger Straftaten aufgeklärt: Die Aufklärungquote ist 2008 leicht gesunken auf 45,5 Prozent (- 0,3 Prozent). Innensenator Christoph Ahlhaus: "Trotzdem ist das Sicherheitsniveau für die Hamburger und unsere Gäste noch immer außerordentlich gut." Am schlechtesten ist die Quote im Bereich Diebstahl in, an und aus Autos (vier Prozent), am besten bei den Tötungsdelikten (97 Prozent).

Links:

Die Kriminaldelikte 2008



Die Kriminaldelikte 2008
1. Diebstahl 46%

2. Sonstige Straftaten 19%

3. Sachbeschädigung 11%

4. Rauschgiftkriminalität 4%

5. Sonstige Vermögens- und Fälschungsdelikte 15%

6. Wirtschaftskriminalität 1%

7. Gewaltkriminalität 4%


Die Grafik zeigt die Anteile der jeweiligen Straftaten an der Gesamtmenge. Fast die Hälfte (46 Prozent) aller 236444 registrierten Verbrechen sind Diebstahldelikte. Dazu gehören Laden-, Fahrrad-, Auto- und Taschendiebstahl sowie Wohnungs- und Kellereinbrüche. Seit 2002 ist die Diebstahlkriminalität rückläufig. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Anzahl der Fälle um 1,5 Prozent. Zu der Gruppe der Sonstigen Straftaten gehören unter anderem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung oder Verstoß gegen das Waffengesetz." TARGET="_blank">Die Grafik zeigt die Anteile der jeweiligen Straftaten an der Gesamtmenge. Fast die Hälfte (46 Prozent) aller 236444 registrierten Verbrechen sind Diebstahldelikte. Dazu gehören Laden-, Fahrrad-, Auto- und Taschendiebstahl sowie Wohnungs- und Kellereinbrüche. Seit 2002 ist die Diebstahlkriminalität rückläufig. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Anzahl der Fälle um 1,5 Prozent. Zu der Gruppe der Sonstigen Straftaten gehören unter anderem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung oder Verstoß gegen das Waffengesetz.

Zitat:
"Hamburg ist wieder ein Stück sicherer geworden"

C. Ahlhaus (CDU), Innensenator

(MOPO vom 20.03.2009 / SEITE 12)
http://www.mopo.de/2009/20090320/hamburg/politik/dramatische…





Home > Hamburg & Region > Hamburg
zurück zu Nachrichten Hamburg
Hamburger Abendblatt
Ausbildung: Unternehmen in Sorge
Handelskammer klagt: Schüler sind zu schlecht
16 Prozent der Betriebe fanden keine Azubis. Den Bewerbern mangele es an Kenntnissen, Disziplin und Motivation.

Von Vanessa Seifert, Ulrich Gaßdorf und Denis Fengler
Karl-Joachim Dreyer, Vizepräses der Handelskammer, übt Kritik.

Karl-Joachim Dreyer, Vizepräses der Handelskammer, übt Kritik. Foto: dpa

Mehr Lehrstellen, aber zu wenig gute Bewerber - das ist die Bilanz des Ausbildungsjahres 2008. Die Handelskammer spricht von einem "beunruhigenden Rekord": Denn 16 Prozent der Betriebe hätten nicht alle ihre Stellen besetzen können - fast doppelt so viele wie noch 2006. Der Grund: Viele Bewerber seien nicht ausreichend qualifiziert. "Die mangelnde Ausbildungsreife der Schulabgänger macht den Unternehmen immer mehr zu schaffen", sagt Vizepräses Karl-Joachim Dreyer. "Sie ist das Ausbildungshemmnis Nummer eins."

Denn trotz Finanzkrise will die Mehrheit der Unternehmen keine Ausbildungsplätze streichen, 18 Prozent bieten in diesem Jahr sogar zusätzliche Stellen an. Die Zahlen sind besser als im Bundesschnitt, nach dem jedes vierte Unternehmen weniger ausbilden will, wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mitteilte. Dagegen würden 68 Prozent der Hamburger Firmen ihre Stellen aufstocken - wenn es denn geeignete Kandidaten gäbe. Doch nach Angaben von 61 Prozent der Firmenchefs fehlt es angehenden Azubis zunehmend an Ausdrucksvermögen, Mathekenntnissen, Disziplin und Motivation. Das gilt auch für Bewerber in handwerklichen Berufen, bestätigt Harald Scheer, Geschäftsführer der Egon Knoop Bauunternehmung in Bergedorf: "Eigentlich stellen wir jedes Jahr einen Maurer-Lehrling ein. Aber es gibt Jahre, in denen finden wir keine guten Leute." Die Bewerbungen wimmeln teils vor Fehlern. "Die Rechtschreibung ist oft ein Desaster. Daran störe ich mich schon fast nicht mehr."
Mehr zum Artikel

* Lehrstellen: Kulturtechniken sind Schul-Pflicht
* Bewerber zu schlecht - viele Hamburger Lehrstellen unbesetzt

Gregor Maihöfer, Hauptgeschäftsführer des Dehoga Hamburg, kennt das Problem: "Auch in der Gastronomie und Hotellerie, in der derzeit rund 2450 junge Menschen ausgebildet werden, wird es zunehmend schwieriger, die passenden Azubis zu finden - aus verschiedenen Gründen."

Einer davon sei schlechtes Benehmen, sagt Gastronom Jens Stacklies, der die Gröninger Brauerei, das "Schöne Leben" (HafenCity) und die Fischauktionshalle betreibt und zwölf Lehrlinge ausbildet: "Normal ist inzwischen, dass von zehn Bewerbern nur zwei geeignet sind."

Die Qualifikation der Bewerber könnte besser sein, sagt Elke Hollensteiner, Personalleiterin bei der Firma etracker aus Winterhude: "Wir suchen dringend zwei angehende Fachinformatiker, finden aber einfach keine."

Die Handelskammer hatte für das Jahr 2008 mehr als 7500 Lehrstellen gemeldet, das waren knapp 750 mehr als noch 2007. Auch im Handwerk gab es einen Zuwachs. Die Polizei, einer der größten Ausbilder in der Hansestadt, bildete 51 Azubis für den mittleren Polizeidienst aus. 28 Bewerber wurden für das Studium zum gehobenen Dienst zugelassen. In diesem Jahr werden 126 Ausbildungsstellen im mittleren Dienst und 56 Studienplätze für den gehobenen Dienst besetzt. Doch auch bei der Hamburger Polizei gestaltet sich die Suche nach den richtigen Auszubildenden immer schwieriger: "Um einen einzigen Ausbildungs- oder Studienplatz zu besetzen, benötigen wir heute 24 Bewerber", sagt Polizeisprecherin Ulrike Sweden. Das Problem: "Wir können nur Bewerber in die engere Wahl ziehen, die nicht nur intelligent, sondern auch sportlich und gesund sind." Voraussetzungen, die immer weniger junge Erwachsene erfüllten.

Hinzu komme, dass die geburtenstarken Jahrgänge ausliefen und so schon grundsätzlich weniger potenzielle Bewerber auf den Arbeitsmarkt strömten - der Bedarf sinke aber nicht. "Wir müssen um die Besten kämpfen", sagt Sweden. Denn die Polizei werde keine Abstriche bei den Anforderungen an die zukünftigen Polizisten machen.

erschienen am 19. März 2009http://www.abendblatt.de/daten/2009/03/19/1090442.html?prx=1
Avatar
19.03.09 22:48:34
Beitrag Nr. 8.101 ()
19.03.2009 | 17:41 Uhr
Kölner Stadt-Anzeiger: Milli-Görüs-Generalsekretär im Visier der Staatsanwaltschaft/Islam-Funktionäre unter mehrfachem Verdacht: Geldwäsche, Betrug, Bildung einer kriminellen Vereinigung

Köln (ots) - Die Münchener Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Spitzenfunktionäre deutscher Islam-Vereine. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe) berichtet, steht der Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs, Oguz Üçüncü, im Verdacht, zusammen mit dem Vorsitzenden der "Islamischen Gemeinschaft in Deutschland" (IGM), Ibrahim El-Zayat, und fünf weiteren Verdächtige an der Bildung einer kriminellen Vereinigung beteiligt zu sein. Die Gruppe habe durch Straftaten Geld einnehmen wollen, um "politisch-religiöse und letztlich islamistische Ziele" zu verfolgen. Mit dem Geld könnten islamistische Gruppen im Raum München und Ulm unterstützt worden sein, sagte der Behördensprecher, Oberstaatsanwalt Anton E. Winkler, der Zeitung. Den Verdächtigen wird unter anderem Geldwäsche und Betrug vorgeworfen. Üçüncü und El-Zayat wiesen auf Anfrage der Zeitung alle Vorwürfe zurück. Die Ermittler halten El-Zayat, der von Köln aus seine weltweiten Geschäfte organisiert und unter anderem arabische Investoren berät, für den "Kopf der Gruppierung". Ihm und den von ihm vertretenden Gruppierungen werfen die Ermittler "direkte Bezüge zur Muslimbruderschaft und zu einer auch in Deutschland agierenden türkischen Islamistengruppierung" vor. Die Muslimbruderschaft strebt die (gewaltsame) Errichtung islamischer "Gottesstaaten" an. El-Zayat gilt als Strippenzieher hinter den Kulissen des "Koordinierungsrats der Muslime in Deutschland". Als Generalbevollmächtigter der "Europäischen Moscheebau- und Unterstützungsgesellschaft" verwaltet er mehr als 600 Moscheen in Europa und betreut die Immobilien von "Milli Görüs". Dieser Verein ist die dominierende Kraft im "Islamrat", der an der Islamkonferenz von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) teilnimmt. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" weiter berichtet, ermittelt die Kölner Staatsanwaltschaft gegen drei vertretungsberechtigte Vorstandsmitglieder der großen Migrantenorganisation außerdem wegen Steuervergehen und falscher Bilanzen für die Jahre 2001 bis 2005.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Politik-Redaktion
Telefon: +49 (0221)224 2444
ksta-produktion@mds.de
http://www.presseportal.de/pm/66749/1372905/koelner_stadt_an…
Avatar
19.03.09 23:33:41
Beitrag Nr. 8.102 ()
KaDeWe-Zwillinge
Polizei schwört: Wir kriegen euch doch!
Hoffentlich haben sie sich nicht schon abgesetzt

MAW, NKK
[Bild vergrößern] Das Kaufhaus des Westens: Hier passierte Ende Januar der Millionen-Coup
Das Kaufhaus des Westens: Hier passierte Ende Januar der Millionen-Coup ddp

Berlin - Die beiden mutmaßlichen KaDeWe-Räuber: Hassan und Abbas O. sind dank des deutschen Rechtsstaates, wie sie nach ihrer Entlassung höhnten, freie Männer. Obwohl sie noch immer als tatverdächtig gelten, sind die Zwillinge so frei, dass sie sogar das Land verlassen dürfen. Sind sie mit ihrer Millionen-Beute schon über alle Berge?

Weil Hassan und Abbas eineiige Zwillinge sind, ließ der Richter sie laufen. Und das, obwohl sie einen genetischen Fingerabdruck beim Einbruch in der Christ-Filiale im KaDeWe hinterlassen haben. Keinem von beiden konnte dieser eindeutig zugeordnet werden. Ihre DNA ist fast identisch (KURIER berichtete). Der Richter musste sie darum laufen lassen.

Die Aufhebung des Haftbefehls: Für die Ermittler wird es nun noch schwerer, den Zwillingen den Juwelen-Raub nachzuweisen. Abbas und Hassan müssen sich noch nicht einmal bei der Polizei melden, obwohl sie für die Ermittler noch immer die Tatverdächtigen sind. Ihre Telefongespräche dürfen nicht abgehört, ihre Bankkonten nicht überwacht werden. Denn dort könnten womöglich größere Geldbegungen stattfinden, die vielleicht mit dem Coup im Zusammenhang stehen.

Den Fahndern bleibt nur eine Taktik: Die Zwillinge durch ständiges Observieren mürbe machen. "Egal mit wem sie sich treffen, wohin sie gehen – die Jungs sollen ruhig wissen, dass wir immer in ihrer Nähe sind", sagt ein Ermittler. "Es kommt nun darauf an, wer am Ende die stärkeren Nerven hat. Der Druck auf die Brüder muss so groß werden, dass sie Fehler machen. Darauf setzen wir."

Doch was nützt das alles, wenn sich Hassan und Abbas ins Ausland absetzen und sich so der Polizei entziehen? Und laut Gesetz dürfen sie das auch. "Ihr Haftbefehl ist aufgehoben. Das heißt, sie sind nicht mehr dringend tatverdächtig, können sich also auch in ein Flugzeug setzen", sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Michael Grunwald.

Es gibt für die Fahnder noch einen anderen Weg: Sie müssen den unbekannten Dritten finden, der bei dem Einbruch mit dabei war und ihn zum Reden bringen.
Berliner Kurier, 20.03.2009http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/2568…
Avatar
19.03.09 23:40:40
Beitrag Nr. 8.103 ()
Donnerstag, 19. März 2009


http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5a6e472…


BERLIN. Am Donnerstag treffen die ersten irakischen Flüchtlinge im Lager Friedland in Niedersachen ein. Lobbyorganisationen haben unterdessen eine Ausweitung der deutschen Flüchtlingspolitik gefordert.
Irak-Flüchtlinge: Böhmer erklärt Deutschland zum „Integrationsland“



Flüchtlinge aus dem Irak sollen in Deutschland dauerhaft aufgenommen werden Foto: Flickr/publik15

BERLIN. Heute treffen die ersten irakischen Flüchtlinge im Lager Friedland in Niedersachen ein. Anläßlich ihrer Ankunft haben Lobbyorganisationen wie Pro Asyl, Amnesty International und das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) eine Ausweitung der deutschen Flüchtlingspolitik gefordert. Deutschland solle sich an dem Umsiedlungsprogramm der Vereinten Nationen beteiligen, in dem sich Länder dazu verpflichten, jährlich bestimmte Kontingente von Flüchtlingen dauerhaft anzusiedeln.

Deutschland nimmt nun zwar rund 2.500 irakische Flüchtlinge nach Kriterien des Uno-Programms auf, betrachtet dies jedoch offiziell als singuläre Maßnahme. Dennoch erklärte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), Deutschland zum „Integrationsland“: „Wir müssen unseren Beitrag leisten, um Menschen, die solche Schicksale erleiden, zu helfen.“

Iraker haben hier bereits Verwandte

Insgesamt sollen bis zu 10.000 Iraker in die Europäische Union aufgenommen werden, die derzeit überwiegend in jordanischen und syrischen Lagern leben. Das UNHCR schätzt die Zahl derjenigen, die dauerhaft keine Rückkehrperspektive in den Irak haben, auf 60.000.

Die in Deutschland aufgenommenen Iraker sind voraussichtlich zu rund 80 Prozent Christen und haben mehrheitlich bereits hier lebende Verwandte. Nach zwei Wochen im Lager Friedland, wo die Ankömmlinge zunächst versorgt werden, sollen sie an 124 Orte in Deutschland verteilt werden.

Neben Integrations- und Sprachkursen erhalten sie eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis für drei Jahre. Nach dieser Zeit können die Flüchtlinge Sozialhilfe beantragen, sofern sie bis dahin keine Beschäftigung gefunden haben oder annehmen können. (FA)
Avatar
19.03.09 23:45:07
Beitrag Nr. 8.104 ()
Bildung statt BMW
Lernen fürs Leben, weil die Eltern es so wollen und weil es auch Spaß macht: Thang und An (Mitte) in ihrem Mathematikkurs. Foto: Gerd Engelsmann
Lernen fürs Leben, weil die Eltern es so wollen und weil es auch Spaß macht: Thang und An (Mitte) in ihrem Mathematikkurs.
Die Kinder ehemaliger vietnamesischer Vertragsarbeiter gehören in den Schulen zu den Besten. Ihre Eltern erwarten das auch

von Julia Haak

Das Mädchen An ist ungeduldig, weil der Lehrer nicht gleich zur Sache kommt. Es ist kurz vor 12 Uhr: Profilkurs Mathematik, die Vorbereitung auf den Leistungskurs im Abitur. Das 17 Jahre alte Mädchen bereitet einen Vortrag vor, über mathematische Erkenntnisse, die die Welt veränderten. Jetzt will sie offene Fragen besprechen, damit sie und Mitschüler Thang die anderen fehlerfrei unterrichten können. Für An ist selbstverständlich: Der Vortrag muss perfekt sein.

Ngoc An Nguyen und der 16-jährige Thang Vu Duc besuchen die 11. Klasse des Barnim-Gymnasiums in Falkenberg. Ihre Eltern kommen aus Vietnam, so wie die Mütter und Väter von 136 anderen Kindern dieses Gymnasiums. 17 Prozent der Kinder an der Schule sind nichtdeutscher Herkunft, davon 75 Prozent aus Vietnam. Ihr Anteil steigt. In der siebten Klasse sind ein Drittel der Kinder vietnamesischer Herkunft. Und die sind in der Regel die Besten ihrer Klassen.

Keine andere Einwanderergruppe kann in der zweiten Generation mit solchen Schulerfolgen aufwarten. Etwa 50 Prozent der vietnamesischen Kinder schaffen es in Deutschland aufs Gymnasium, in Brandenburg sind es sogar 74 Prozent. Damit sind sie ihren deutschen Mitschülern weit überlegen - von Kindern anderer Einwanderergruppen ganz zu schweigen. Erst im Januar löste eine Studie, die sich mit der Integration von Migranten beschäftigte, heftige Debatten aus. Die Erkenntnis, dass nur 14 Prozent der türkischstämmigen Einwanderer Abitur machen und 30 Prozent ohne Schulabschluss bleiben, gilt als Beleg für schlechte Integration. Türkischstämmige Kinder gelten als Sorgenkinder, auch wenn das pauschal längst nicht zutrifft.

An und Thang haben mit der Schule keine Probleme. Im Gegenteil. Aber als sie ihre schulischen Leistungen einschätzen sollen, müssen sie erst mal eine Gegenfrage stellen. "Unter Deutschen oder unter Vietnamesen?", möchte An wissen. "Unter Deutschen bin ich richtig gut", sagt sie, Notenschnitt 1,9. Unter Vietnamesen sei das aber höchstens Mittelmaß. "Die Erwartung ist 1,0", sagt Thang. Er hat 2,1 zu bieten und verzieht entsetzt das Gesicht, als erst versehentlich 2,6 notiert wird. 2,2 - das würden seine Eltern gerade noch mitmachen. "2,6 das wäre fatal", sagt er.

Ans Eltern haben ein Blumengeschäft, die von Thang eine Gaststätte. Beide kamen in den 80er-Jahren in die DDR. Ihre Kinder sehen ihre Zukunft nicht im Dienstleistungssektor. "Ich will studieren, Mathematik oder Physik", sagt An und blickt Thang auffordernd an: "Du doch auch, oder etwa nicht?" Thang lächelt: "Ja, natürlich." Detlef Schmidt-Ihnen, der Rektor am Barnim-Gymnasium, kennt dieses Zielstreben aus Gesprächen mit vielen Schülern. "Aus der Lehrersicht betrachtet, sind die vietnamesischen Kinder pflegeleicht, kaum Probleme, leistungsorientiert, kein Gewaltstress", sagt er.

Eltern sprechen kaum Deutsch

Schwierig sei die Kommunikation mit den Eltern. An und Thangs Eltern können Deutsch, die Mehrheit der vietnamesischen Eltern spreche jedoch kaum oder gar nicht die Sprache jenes Landes, in dem sie seit Jahrzehnten leben. Die Schule veranstaltet deshalb Elternabende mit vietnamesischem Dolmetscher. Jeden Freitag kommt eine vietnamesische Sozialpädagogin, um mit Schülern, Eltern, Lehrern Probleme zu besprechen. Schmidt-Ihnen spricht von einer vietnamesischen Parallelgesellschaft und von Kindern, die in zwei Welten leben. "Zu Hause der Ahnentempel und vietnamesische Nachrichten, hier deutsche Freunde und Hip-Hop-Musik", sagt Schmidt-Ihnen.

Aber warum sind sie dann so gut? Aus unzähligen Integrationsdebatten folgte doch immer wieder die Erkenntnis, dass gute Deutschkenntnisse im Elternhaus mitverantwortlich für die Schullaufbahn der Kinder sind. "Ich möchte, dass meine Kinder gut sind in der Schule. Alle vietnamesischen Eltern wollen das", sagt Thangs Vater. Er hat noch eine ältere Tochter, die studiert, und einen Sohn, der bald aufs Gymnasium kommen soll. "Wir Eltern wollen, dass unsere Kinder es besser haben als wir", sagt er und man fühlt sich an die deutsche Elterngeneration der 50er-Jahre erinnert. Er müsse jeden Tag länger als acht Stunden arbeiten, um über die Runden zu kommen, sagt Thangs Vater: "Nur wenn man gut lernt, kann man mehr erreichen." So einfach ist das? Die Eltern und ihre Einstellung hält Schuleiter Schmidt-Ihnen tatsächlich maßgeblich für den Erfolg verantwortlich. "Bildung hat einen hohen Stellenwert bei vietnamesischen Eltern. Sie sind unheimlich hinterher, dass ihre Kinder gebildet werden", so Schmidt-Ihnen. Der Lehrerberuf sei hoch angesehen in Vietnam. "Bildung ist für vietnamesische Eltern wichtig, sie wollen, dass ihre Kinder einen guten Beruf erlernen", sagt auch An. Ihr geht es ja selbst nicht anders. Sie geht so gern zur Schule, dass sie im Herbst sogar auf die Teilnahme an der Matheolympiade verzichtete, weil sie keinen Schulunterricht versäumen wollte. So begründete sie jedenfalls bei Schmidt-Ihnen ihre Absage.

"Was für Deutsche das dicke Auto vor der Tür ist, ist für Vietnamesen der Schulerfolg", sagt Karin Weiss, Brandenburgs Integrationsbeauftragte, eine Expertin für vietnamesische Familien. Also: Bildung statt BMW. In ihrem Hause wurde im Herbst 2008 eine Studie veröffentlicht, die die Erfolge und die Motivation untersuchte. Die Familien seien bildungsfördernd und auch -fordernd eingestellt. "Da wird der letzte Cent dafür investiert", sagt Karin Weiss.

Schulleiter Schmidt-Ihnen weiß allerdings auch, wohin das führen kann: Bildungsdruck. Es wurden schon Arztatteste gefälscht, um sich vor Tests zu drücken. "Ich habe mal einen Schüler zur Rede gestellt, der eine Lehrerin bedroht hatte. Ich habe gesagt, dass ich die Polizei informieren werde", so Schmidt-Ihnen. Da sei der Schüler auf die Knie gefallen und habe gebettelt, das nicht zu tun. So etwas hatte Schmidt-Ihnen noch nicht erlebt. "Schule muss nach vietnamesischer Vorstellung mit Druck einhergehen", sagt Elena Marburg, Marzahn-Hellersdorfs Integrationsbeauftragte, "die Kinder lernen für ihre Eltern - aus Dankbarkeit". Ein Buch nur zum Vergnügen zu lesen, sei nach ihrer Vorstellung vertane Zeit. Elena Marburg findet das bedenklich. Thangs Vater ist anderer Meinung. Man spürt, wie stolz er auf seine Kinder ist, aber er sagt: "Thang will auch Sport machen, aber ich sage, erst mal lernen, dann Sport." Elena Marburg denkt viel über diese Kinder nach: "Ob wir sie in Deutschland halten können mit ihren guten Bildungsstandards?" Für An ist das geklärt. Sie sei zwar Vietnamesin, "aber meine Zukunft sehe ich in Deutschland", sagt sie.

Berliner Zeitung, 20.03.2009
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/123365/in…
Avatar
20.03.09 11:57:49
Beitrag Nr. 8.105 ()
Niedersachsen
Festnahme nach tödlichen Schüssen in Schwanewede

Die tödlichen Schüsse von Schwanewede beschäftigen die Ermittler seit sieben Wochen.Im Mordfall von Schwanewede bei Bremen hat die Polizei einen Tatverdächtigen gefasst. Es handele sich um einen 47 Jahre alten Mann türkischer Abstammung, wie die Polizei am Freitag in Verden mitteilte. Er soll "in erheblichem Maße" an der Erschießung eines 43-jährigen Häftlings Ende Januar 2009 in Schwanewede mitgewirkt haben. Die Festnahme sei im Auftrag der Verdener Mordkommission "Rocco" erfolgt.

Das Amtsgericht Verden erließ Haftbefehl gegen den Mann. Die Polizei fahndet aber offenbar nach weiteren Tatbeteiligten. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, auch nach der Festnahme gingen die Ermittlungen weiter.

War es ein Racheakt?
Der Häftling war Ende Januar 2009 vor dem Elternhaus seiner Lebensgefährtin von mehreren Schüssen getroffen worden und verblutet. Bei dem Angriff wurde die Frau lebensgefährlich verletzt. Polizei und Staatsanwaltschaft vermuten als Motiv für den Mord Rache nach einer Familienfehde in Bremen.

Laut Bremer Justizsenat hatte der erschossene 43-Jährige im Jahr 2006 bei einem Überfall auf ein Bremer Lokal einen Menschen getötet. Hintergrund sollen Revierkämpfe im Drogenhandel gewesen sein. Für die Tat wurde der 43-Jährige zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Nach Angaben der Justizbehörde ging der Mann tagsüber im Blumenladen seiner 41-jährigen Lebensgefährtin arbeiten und musste nur die Nächte hinter Gittern verbringen. Dies nutzten der oder die Täter für das Attentat.

Stand: 20.03.2009 10:40http://www1.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/schwanewede104.…
Avatar
20.03.09 12:15:35
Beitrag Nr. 8.106 ()
Drei Mädchen vergewaltigt
Drei Mädchen im Alter zwischen 14 und 15 Jahren sollen in Wedel von vier jungen Männern brutal vergewaltigt worden sein.

Sie waren zwischen 14 und 15 Jahre alt, als eine kleine private Feier in einem Appartement in Wedel in einer brutalen Vergewaltigung der drei Mädchen aus Hamburg endete. Die Täter: Vier Männer im Alter zwischen 18 und 21 Jahren. Sie müssen sich ab Donnerstag, 26 März, vor dem Landgericht Itzehoe für den sexuellen Missbrauch verantworten.
Die Tat liegt bereits geraume Zeit zurück. Es war der 22. September 2007. Ein Sonnabend, an dem sich die Mädchen laut Gericht mit ihren Peinigern, die eines der späteren Opfer wenige Tage zuvor in einem Hamburger Park kennengelernt hatte, in der Wohnung des 21 Jahre alten Kadir C. trafen. Es soll Alkohol geflossen sein, Vodka-Cola.
Um 22 Uhr, so teilte Gerichtspressesprecherin Lysann Mardorf gestern mit, fielen die jungen Männer, drei besitzen die deutsche und einer die türkische Staatsangehörigkeit, über die Mädchen her. Eine der Jugendlichen laut Mitteilung des Landgerichts ins Bad gelockt. Dort soll ihr von Nebi S. (19) und seinem Bruder Emir (18) die Kleidung gewaltsam vom Leib gerissen worden sein. Nachdem der 18-Jährige das Bad zunächst verlassen hatte, sei das Opfer zunächst von Kadir und Nebi vergewaltigt worden sein. Kurze Zeit später sei Emir zurückgekommen und habe sich an dem Missbrauch beteiligt. Anschließend soll das Mädchen laut Gericht von Mehmet A. (19) missbraucht worden sein.
Mehmet habe zuvor im Wohnzimmer des Appartements ein anderes der Mädchen an die Brust gefasst, während Kadir C. (21) das Opfer festgehalten habe. Nachdem Mehmet ins Bad gegangen war, soll sich der 21-Jährige an dem Mädchen vergangen haben. Vom Missbrauch des ersten Opfers zurückgekehrt, vergewaltigte auch Nebi die Jugendliche.
Das dritte Mädchen, das sich während der Vergewaltigung ihrer Freundin im Wohnzimmer befunden haben soll, sei ebenfalls von Emir vergewaltigt worden sein, so Mardorf. Laut der Gerichtssprecherin soll der 18-Jährige den Kopf der Jugendlichen gegriffen und seinen Penis in deren Mund eingeführt haben.
Bis etwa 24 Uhr soll die Tortur der drei Mädchen, die in einer Wohngruppe in Hamburg leben, gedauert haben. Die drei Jugendlichen berichteten laut Informationen unserer Zeitung umgehend nach Rückkehr in die Hansestadt ihrer Betreuerin von den Vergewaltigungen. Diese alarmierte die Polizei. Die Opfer wurden umgehend von Gerichtsmedizinern untersucht.
Der Prozess vor der 3. Jugendkammer des Landgerichts Itzehoe beginnt um 9 Uhr. Nach den bisherigen Planungen sollen an diesem Tag auch die drei Mädchen aussagen. Insgesamt sind fünf Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil soll am 29. April gesprochen werden.

von Thomas Klink
19.03.2009 00:00 Alter: 1 Tage http://www.pinneberger-tageblatt.de/nachrichten/aus-der-regi…
Avatar
20.03.09 21:29:32
Beitrag Nr. 8.107 ()
Ludwigshafen - "Rapper-Gang" am Ebertpark ermittelt

Polizeimeldungen | 20.03.2009 - 12:40:19

Ludwigshafen / Metropolregion Rheinneckar - "Ripping-Serie" im Bereich Ebertpark geklärt - Die Polizei konnte bisher vier angezeigte Raubüberfälle, die in der Zeit von Ende Januar bis Anfang März begangen worden sind, im Bereich Ebertpark aufklären und die jugendlichen Täter ermitteln.

Die fünf Täter sind ihren eigenen Angaben nach Mitglieder einer "Rapper-Gang" aus Ludwigshafen und sind zwischen 14 und 16 Jahre jung. Gemeinsam wurden die Raubtaten geplant und ausgeführt. Schnell hatte man sich einen Plan ausgedacht, wie man an die Opfer herankommt. In Chat-Foren wurde nach Internetbekanntschaften gesucht und schließlich auch gefunden. Man verabredete sich zu einem "Date" im Bereich Ebertpark, wobei sich einer der Jugendlichen bei den männlichen Bekanntschaften als Mädchen ausgab. Die Täter gingen davon aus, dass sich ihre Opfer für ein Rendezvous chic kleiden, Bargeld, Schmuck und Handy dabei haben würden. Im Bereich Ebertpark ging die Gang arbeitsteilig vor. Ein Teil stand Schmiere und die anderen Mitglieder beraubten ihre ahnungslosen Opfer. Gar nicht zimperlich gingen die Jugendlichen dabei vor. Mit massiver Gewalt, Kopfstößen, Schlägen und Tritten, und sogar in einem Fall unter Vorhalt eines Messers, zwangen sie ihre Opfer zur Herausgabe der Beute. Die Fünf hatten es hauptsächlich auf Handys, Schmuck, Bargeld und teure Turnschuhe abgesehen. Die Handys wurden umgehend verkauft. Nach bisherigen Ermittlungen haben sie Beute in Höhe von ca. 1200 Euro gemacht.

Bei mehreren zeitgleichen Durchsuchungen konnten die geraubten Turnschuhe sowie Schmuck sichergestellt werden. Im Rahmen der bisherigen Vernehmungen durch Beamte des Haus des Jugendrechts räumten vier der fünf Beschuldigten die Taten ein. Die Ermittler gehen jedoch davon aus, dass die bislang nur geringfügig vorbelasteten Jugendlichen mehr als die vier angezeigten Raubüberfälle begangen haben. Aus Angst oder Scham der Opfer dürften diese weiteren Taten bislang nicht angezeigt worden sein. Die beraubten Jugendlichen haben ihren Eltern wohl auch nicht von den Raubtaten erzählt.

Die Ermittlungsbehörden bitten daher eventuell weitere Opfer, die sich bisher nicht gemeldet und die Raubtaten angezeigt haben, sich mit der Polizeiinspektion Ludwigshafen 1, Tel. 0621 / 963 - 1158, in Verbindung zu setzen.

Die Ermittlungen werden mit Nachdruck fortgeführt. Nach dem Abschluss haben die Beschuldigten mit einer Anklageerhebung zu rechnen.http://www.luaktiv.de/scripts/cms_rnnews/news.php?id=12591
Avatar
20.03.09 21:48:28
Beitrag Nr. 8.108 ()
STADT UND KREIS

DNA-Spuren wurden zum Verhängnis


19.03.2009

Backnang/Plüderhausen – Ein Backnanger sitzt seit gestern vor dem Stuttgarter Landgericht auf der Anklagebank. Er soll zusammen mit einem Komplizen mit Pistolen- und Messerdrohung den Plüderhausener Lidl überfallen und dabei knapp 5000 Euro erbeutete haben. Doch er beteuert seine Unschuld.

VON BERND S. WINCKLER

Das einzige Indiz, welches zunächst für die Täterschaft des 39-jährigen ehemaligen Gastwirts sprach, war eine DNA-Spur auf einer schwarzen Strumpfmaske, die die Polizei damals unweit des Tatortes gefunden hatte. Nachdem der Mann später wegen anderer Straftaten mehrfach in Haft kam und dabei auch eine Speichelprobe abgab, setzte es einen Treffer. Doch der Mann war aus Backnang verschwunden. Er hatte Anfang 2005 seine Gaststätte aufgegeben und Arbeit in Österreich gefunden. Der gegen ihn erlassene internationale Haftbefehl konnte erst am 21. Juni vergangenen Jahres dort vollstreckt werden. Am 1. August wurde der 39-Jährige nach Stuttgart ausgeliefert.

Laut Anklage soll er am frühen Morgen des 9. Dezember 2004 zusammen mit seinem Mittäter maskiert und mit einer Pistole und einem Messer bewaffnet an der Laderampe des Lidl-Markts in Plüderhausen erschienen sein und den anwesenden Geschäftsführer zur Öffnung des Geldtresors aufgefordert haben. Daraus soll der Angeklagte knapp 5000 Euro an sich genommen und den Lidl-Geschäftsführer gefesselt zurückgelassen haben, ehe er flüchtete. „Mit der Sache habe ich nichts zu tun“, sagt der Angeklagte jetzt den Richtern. Er gibt an, dass ein Landsmann von ihm, der sich gegenwärtig wegen Drogenhandel, Körperverletzung und schwerer räuberischer Erpressung ebenfalls vor dem Landgericht verantworten muss (wir berichteten), den Raub in Plüderhausen begangen hat. Dieser habe ihm mit vorgehaltener Waffe die Strumpfmaske einmal übergezogen und ihn zum Mitmachen aufgefordert. Er habe abgelehnt und die Maske wieder von seinem Gericht gezogen. Nur daher könne die DNA-Spur stammen. Im Übrigen sei er in der Untersuchungshaft bedroht worden, er dürfe vor Gericht keine Aussage machen, weil sonst seine Familie in Gefahr käme. Als er noch seine Gaststätte betrieben hatte, habe der Landsmann ihm Schutzgeld abkassiert. Diese Beteuerungen sieht der Ankläger zunächst als eine Schutzbehauptungen an.http://www.bkz-online.de/modules/news/article.php?storyid=41…
Avatar
20.03.09 21:54:12
Beitrag Nr. 8.109 ()
Ulm
Schrift: Kleiner Größer
Anklage gegen mutmaßliches Mitglied einer Kreditfälscherbande

Einen 43 Jahre alten Rumänen hat die Staatsanwaltschaft Ulm wegen sogenannter "Skimmingtaten" zur Großen Strafkammer des Landgerichts Ulm angeklagt.

Ulm (sz) Als Mitglied einer international agierenden Bande soll er im Sommer und Herbst 2007 Geldautomaten in Ulm, Köln, Karlsruhe, Mannheim und Darmstadt manipuliert und mit den dabei erlangten Daten mindestens 39 gefälschte Kreditkarten erstellt haben. Die Bande setzte diese Kreditkarten in der Folge - so der Anklagevorwurf - in Italien ein, wodurch ein Gesamtschaden in Höhe von über 70.000 Euro entstand.Unter "Skimming" ist eine besondere Art des Ausspähens von Daten zu verstehen, wobei an Geldautomaten technische Aufsätze angebracht werden, mit deren Hilfe die Konto- und EC-Kartendaten der geschädigten Kunden ausgelesen werden, um damit anschließend unberechtigte Abhebungen an Geldautomaten vornehmen zu können.Einer der drei Mittäter, die aus Italien und Rumänien stammen, wurde bereits vor et-wa einem Jahr durch das Landgericht Ulm zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Zum Teil hat der 43-Jährige, der aufgrund eines Europäischen Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Ulm aus Rumänien nach Deutschland ausgeliefert wurde, seine Tatbeteiligung eingeräumt. Er befindet sich in Untersuchungshaft.Rechtlich wertet die Anklagebehörde das Vorgehen des Angeschuldigten als gwerbs- und bandenmäßige Fälschung von Zahlungskarten mit Garantiefunktion in 41 Fällen, davon in 2 Fällen als Versuch, dies jeweils in Tateinheit mit Ausspähen von Daten und gewerbs- und bandenmäßigem Computerbetrug.

Einen 43 Jahre alten Rumänen hat die Staatsanwaltschaft Ulm wegen sogenannter "Skimmingtaten" zur Großen Strafkammer des Landgerichts Ulm angeklagt.

Ulm (sz) Als Mitglied einer international agierenden Bande soll er im Sommer und Herbst 2007 Geldautomaten in Ulm, Köln, Karlsruhe, Mannheim und Darmstadt manipuliert und mit den dabei erlangten Daten mindestens 39 gefälschte Kreditkarten erstellt haben. Die Bande setzte diese Kreditkarten in der Folge - so der Anklagevorwurf - in Italien ein, wodurch ein Gesamtschaden in Höhe von über 70.000 Euro entstand.Unter "Skimming" ist eine besondere Art des Ausspähens von Daten zu verstehen, wobei an Geldautomaten technische Aufsätze angebracht werden, mit deren Hilfe die Konto- und EC-Kartendaten der geschädigten Kunden ausgelesen werden, um damit anschließend unberechtigte Abhebungen an Geldautomaten vornehmen zu können.Einer der drei Mittäter, die aus Italien und Rumänien stammen, wurde bereits vor et-wa einem Jahr durch das Landgericht Ulm zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Zum Teil hat der 43-Jährige, der aufgrund eines Europäischen Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Ulm aus Rumänien nach Deutschland ausgeliefert wurde, seine Tatbeteiligung eingeräumt. Er befindet sich in Untersuchungshaft.Rechtlich wertet die Anklagebehörde das Vorgehen des Angeschuldigten als gwerbs- und bandenmäßige Fälschung von Zahlungskarten mit Garantiefunktion in 41 Fällen, davon in 2 Fällen als Versuch, dies jeweils in Tateinheit mit Ausspähen von Daten und gewerbs- und bandenmäßigem Computerbetrug.

(Erschienen: 19.03.2009)
http://www.szon.de/lokales/ulm/ulm/200903191766.html
Avatar
20.03.09 21:54:57
Beitrag Nr. 8.110 ()
Freitag, 20. März 2009, 16:42 Uhr
Ermordete Frau sollte verheiratet werden

Eine im niederrheinischen Rees ermordete Kurdin hat sich vor ihrem Tod dagegen gewehrt, einen Landsmann aus dem Raum Hannover zu heiraten. Die 20-Jährige hatte sich dazu entschlossen, den gegen ihren Willen ausgewählten Bräutigam nicht zu heiraten, gab die Mordkommission der Polizei am Freitag in Krefeld bekannt. Der in Niedersachsen lebende Mann sei kurzfristig festgenommen worden – wegen des Verdachtes auf einen Verstoß gegen das Ausländergesetz. Derzeit befinde er sich jedoch wieder auf freiem Fuß. Ein dringender Tatverdacht in dem Mordfall bestehe gegen ihn nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht. Am 2. März war die 20-Jährige zuletzt lebend gesehen worden. Zwei Tage später hatte ein Spaziergänger ihre Leiche an einem Feldweg entdeckt. Die junge Frau war erschlagen worden.http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertex…
Avatar
20.03.09 21:58:38
Beitrag Nr. 8.111 ()
Statt leerstehende Ladenlokale und triste Atmosphäre – bald mediterranes Flair und Leben in unseren Fußgängerzonen?

*
*

Ist das die Lösung für leere Läden im Revier? Professor will Orient-Basare in unseren Städten
Von N. DELISTAT und M. BAUMEISTER

Es ist eine Idee wie aus 1001 Nacht. Prof. Dr. Volker Eichener (50), Rektor der EBZ Business School in Bochum, will unsere Einkaufsmeilen in den Revierstädten in orientalische Basare verwandeln.
Vergrößern
Ist das die Lösung für leere Läden im Revier? Professor will Orient-Basare in unseren Städten.

Das Original: ein Basar in Istanbul
Mehr zum Thema
Basare in unseren Städten?

Layla Labik (22),
Studentin aus Essen:
„Ich stamme aus
Marokko. Dort gibt
es an jeder Ecke Basare.
Ich würde sie
auch in Deutschland
besuchen.“
1 von 4

Prof. Eichener: „Unsere Innenstädte sterben aus. Angesichts von immer mehr Leerständen müssen wir die Revier-Citys für unsere türkischen Mitbürger attraktiver machen.“

Wie stellt sich der Wissenschaftler die neuen südländischen Einkaufsmekkas vor? „Wie einen Basar in Istanbul – mit orientalischem Flair, aber ohne Schmuddel-Image. Dazu den passenden Mix aus Lebensmitteln, Restaurants und Entertainment. Wichtig ist ein professionelles City-Management.“

Lösen solche Basare unser Leerstandsproblem? Stefan Postert (37) von der IHK Bochum ist kritisch: „Kaum umsetzbar. Ein Basar ist sehr großflächig. Wir haben kaum geeignete Flächen zur Verfügung.“ Rainer Gallus (36) vom Einzelhandelsverband NRW: „Originelle Ideen haben oft Potenzial. In Städten mit hohem Migranten-Anteil ist so ein Konzept vorstellbar.“

Wird das Revier tatsächlich zum „Rührgebüt“?

Jutta Daniel (57), Sprecherin der Stadt Herne: „Ich kann es mir nicht vorstellen, aber denkbar ist vieles. Umfeld und Qualität müssten aber stimmen.“

Gallus: „Ein solches Projekt braucht zwei Jahre Vorlauf.“
http://www.bild.de/BILD/regional/ruhrgebiet/aktuell/2009/03/…