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Anfängerlehrgeld.in einem Jahr..knapp 9000 Eur \"verraucht\", nun mal viele grundsätzliche Fragen... - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo all ihr Experten...

habe WO nun ein Jahr lang als Quell meiner Informationen und Entscheidungen genutzt...leider mit eher negativem Erfolg.
Bisher sind etwa 9k Eur "die Bach runter" (-.

Vor fast genau einem Jahr entschloß ich mich, mich einmal als "Anleger", "Spekulant", "Zocker" zu versuchen. Startkapital waren etwa 40k Eur. Es gab recht viele kleinere Gewinne, die ich recht schnell realisierte (nach dem Motto "was ich hab, das hab ich") und fast ebenso viele größere Verluste (nach dem Motto "...die kommen schon noch..." ...noch schlimmeres Motto : "...wie kann der Markt nur so blöde sein, und den eigentlichen Wert dieses Unternehmens nicht erkennen -))...jetzt kauf ich aber nochmal nach -)))...").

Mittlerweile selbst erkannt : Ein Kardinal-Anfängerfehler :
"Gewinne begrenzen, Verluste laufenlassen...und die Rohrkrepierer dann auch noch nachkaufen..", statt umgekehrt.

Allerdings läßt sich dies nun aus meinen real gemachten Erfahrungen heraus auch nicht als allgemein gültige "Weisheit" pauschalisieren.

Was ich des öfteren tat...und eigentlich auch meist Erfolg brachte, war, das ich z.B. nach etwa 5-7% Kursgewinn einen Wert verkauft habe...und ich den dann einige Tage später wieder zum ursprünglichen Einstiegspreis...oder sogar darunter...wieder rückkaufen konnte.

Ich war so ziemlich in allem dabei : Nebenwerte, solide Titel, Zockerteile wie OTC-Werte, Mäntel und sogar bei der berühmt berüchtigten Cobracrest -)). Bei den Zocker-Titeln aber wohlweislich nur mit ganz kleinen Beträgen (so "schlau" war ich dann auch").

Ich will das "Einstiegsposting" nun mal nicht überfrachten, und stelle in den folgenden mal ein paar Fragen, die mir auf der Seele liegen...was ich so beachten sollte, wie ich Fallen erkenne...wie ich es in Zukunft einfach "besser" machen kann, als bisher.

Gruß
Marc
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.628.094 von marcpeters am 15.10.06 10:55:44Du musst Deinen eigenen Stil finden.
Nicht alles ungeprüft nachplappern und nachtraden,
was hier vorgekaut wird.

In w.o. schreiben 99,9 % aller Leute nur, was sie für tolle Gewinne eingefahren haben.
Dass sie kurz vor dem Bankrott stehen, das schreibt keiner. :(
Aktiendiskussionen auf WO.
In einigen anderen Anlegerforen ist WO leider irgendwie ein bisserl "verschrien", als Tummelplatz von "Puschern" und "Bashern" und einigen ebenso ahnungslosen, die sich aber bei bestimmten Werten als "top-informiert" präsentieren.

Einige Threads zu bestimmten Werten fand ich aber auch sehr "informativ" und ich konnte dort nicht unbedingt ein eindeutiges "puschen oder bashen" erkennen.

Die Frage ist : "Kann ich erkennen, wann eine Aktie in einer Diskussion einfach nur "gepuscht/gebasht" werden soll, oder wann die Diskussion wirklich "sachlich" ist ?

Was mir als gewisses "Alarmzeichen" bisher aufgefallen ist :
Jemand eröffnet einen Thread zu einem Unternehmen...und führt dann dort tagelang Selbstgespräche, wenn niemand darauf eingeht.
Er stellt auch keine Fragen zu dem Titel...sondern lobt ihn einfach nur selbt in "höchsten Tönen".
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.628.094 von marcpeters am 15.10.06 10:55:44Einige Empfehlungen:
Nicht auf zu viele Aktien verzetteln.
Die meistdiskutierten Aktien aus dem WO-Board meiden.
Antizyklisch kaufen.
Bei fundamentalen Werten long bleiben (auch mal Rücksetzer in Kauf nehmen).
Nicht auf jede Nachricht aufspringen.
Vermeintliche gute Werte auf Watchliste setzen (über Musterdepot lernen).
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.628.094 von marcpeters am 15.10.06 10:55:44Mittlerweile selbst erkannt : Ein Kardinal-Anfängerfehler :
"Gewinne begrenzen, Verluste laufenlassen...und die Rohrkrepierer dann auch noch nachkaufen..", statt umgekehrt.


Dass du diesen Fehler schon erkannt hast, bringt dich in Zukunft schon mal ein ganzes Stück weiter!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.628.176 von Heinz01 am 15.10.06 11:04:25@Heinz :

..der "eigene Stil"...das ist/soll auch ein Thema dieses Threads werden.

Das meiste Geld hätte ich in diesem "ersten Jahr" verdient, wenn ich all die Axxien, in denen ich "long" war, leerverkauft hätte :laugh: :( .
Was mir vom "Stil" her bisher am besten gefällt, ist das Ertraden eines "Mini-Gewinnes" an möglichst jedem Börsentag.

z.B. mit einem Kapitaleinsatz von 15-20k Eur/trade ein Plus von ca. 80-100 Eur erwirtschaften. Abzüglich Gebühren wird dabei nur ein Kursanstieg von etwa 0,5-0,6% benötigt. Die Rendite ist dabei -auf´s Jahr gesehen- aber beachtlich.

Nun kann das selbstverständlich auch immens in die Hose gehen, wenn Du mit 20k in einer Aktie hängst...und die gibt plötzlich um 5% nach.
Man müßte also -an jedem Handelstag auf´s neue- genau die Werte finden, die "intraday" eine klare Tendenz zeigen, gerade ansteigen zu wollen.
Wie finde ich die "rechtzeitig genug"...um noch diese 0,5% zu machen ? oder ist dieses System...aufgrund des hohen Einsatzes...blankes "Harakiri" ?

...bei sowas darf man natürlich nur mit großen, renomierten Standardwerten handeln...und nicht mit irgendwelchen Klein-Klitschen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.628.426 von marcpeters am 15.10.06 11:22:21Was mir vom "Stil" her bisher am besten gefällt, ist das Ertraden eines "Mini-Gewinnes" an möglichst jedem Börsentag.

Demnach wäre Daytrading für dich was!
Das heisst, du müsstest dich mehr mit der Charttechnik bzw. mit gewissen Handelssignalen beschäftigen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.628.094 von marcpeters am 15.10.06 10:55:44Na ja, jedenfalls musst Du auf Deine 5-7% Gewinne nicht auch noch Spekusteuer zahlen, da Du ja unterm Strich Miese gemacht hast.
Mit "Gewinne laufen lassen", hätte es ja auch nicht unbedingt geklappt, da Du schreibst, Du hättest die Werte später wieder zum Einstandspreis oder billiger zurückkaufen können.
An solchen Kunden wie Dir hat Deine Depotbank sicher viel Freude, da Du sie ja beim nervösen Traden reichlich mit Gebühren versorgst.

Meine Empfehlung:
Die Werte, in Du investierst, genau anschauen, niemals in Zockerwerte gehen.
Fundamentaldaten betrachten: KGV (möglichst <15), KUV(möglichst <1), Eigenkapital, Verschuldungsgrad und Gewinnhistorie betrachten (die sollte es möglichst bereits geben).
Management anschauen (falls möglich [auf der Homepage o. HV])
Schauen, ob es eine langfristige, glaubhafte (überzeugende) Wachstums-Vision des Managements gibt.

Dann die notwendige Geduld von 2-3 Jahren mitbringen, wenn die Story Bestand hat auch viel länger und vom Erfolg der Company profitieren.

Folgende Werte können z.B. in Betracht gezogen werden:

d+s Europe
Silicon Sensor
Tecon
Augusta
Centrotec

Vielleicht mal anschauen und Threads studieren.

Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.628.215 von marcpeters am 15.10.06 11:08:07Dazu ein krasses Bsp.:
Charles_01 bei SEIH ...
:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.628.270 von Datteljongleur am 15.10.06 11:12:03Lies Zeitungen über Politik und Wissenschaft. Wenn mal die Wirtschaftszeitungen gewisse Trends ausmachen ist die Party schon lang im Gange.

Technologieaktien (amerikanische im besonderen) laufen schon ewig lang nicht, allerdings gehts hier schon seit einigen Wochen steil bergauf.

Nächstes Jahr kommt Microsoft Vista auf den Markt. Das führt wahrscheinlich zu schon lang aufgeschobenen Investitionen in dei gesamte Branche. Wahrscheinlich machst du auch noch fette Gewinne im Dollar. Alle Wirtschaftsmedien schreiben den Dollar runter (Twin Deficit). Frag dich mal was mit dem Twin Deficit passiert, wenn der Ölpreis fällt (was er ja bereits tut). Hätte Amerika die gleichen Benzinsteuern wie Deutschland oder Österreich hätten Sie außerdem noch Budgetüberschüsse.

Vielleicht ein paar Anregungen für dich.

Nochwas: Überschätze dich nie, und unterschätze den Wahnwitz der Börse nicht. DIVERSIFIKATION ist alles.

so long
H&M
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.628.176 von Heinz01 am 15.10.06 11:04:25Du sagst es überdeutlich!

Ich habe zufällig von 2 Oberpushern und Superexperten die Idendität erfahren. - Einfach nur peinlich, was da rauskam.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.628.270 von Datteljongleur am 15.10.06 11:12:03@Datteljongleur :

...ja...ist -laut Lehrbuch- ein Kardinalfehler.

Aber ich habe mich während der bisherigen "Lernstrecke" auch oft genug an dieses Lehrbuch gehalten ...und bin damit ebenso auf die Schnautze gefallen.

Hatte z.B. Sinovac-Biotech (SVQ) zu 3,50 gekauft (wg. Vogelgrippe-Phantasie)...sie stiegen auf über 4.- Eur...ich hielt...dann gab der Kurs nach...und nach...ich hielt tapfer weiter.
Irgendwann, bei 2,10 Eur, der erste Tausender war weg, verkaufte ich die Dinger dann entnervt. Sie fielen dann tatsächlich bis auf 1,70. Ich fasste das Zeug nicht mehr an. Dann kamen "gute News"...der Kurs ging wieder hoch (nicht mit mir...die Klitsche hat mich nur Geld gekostet...). Hätte sie zu 2.- Eur auch wieder kaufen können...heute stehen sie wieder bei 2,60.

Also : Halten bei Gewinnen...schön und gut...aber steigt man nie aus, werden die Gewinne irgendwann zu Verlusten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.628.583 von HuginundMunin am 15.10.06 11:30:39Vielleicht noch ein Tipp, da ich mein Posting #10 geschrieben habe, bevor ich dein Posting #6 gelesen habe.

Wenn du glaubst du wirst jetzt so mal eben Daytrader. Dann ist die Frage nicht, ob du die restlichen 30k verzockst, sondern nur WANN.

Aber jeder ist seines Glückes Schmied.

viel erfolg
H&M
...vielen Dank erstmal für die angeregte Teilnahme und Eure Unterstützung.

Muß mich nun erstmal ausklinken, da ich Schicht habe (die Börse hat mich bisher noch nicht "reich" gemacht und so muß ich mich denn noch als "Lohnsklave" verdingen :laugh: :laugh:

Werde das hier aber bald "fortführen". Vielleicht kann aus meinen Praxiserfahrungen bisher noch der ein oder andere "Novize" was mitnehmen, um nicht auch sein erstes Jahr letztlich mit ein paar Kilo minus abzuschließen ;).

Gruß...und danke erstmal

Marc
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.628.652 von HuginundMunin am 15.10.06 11:34:56Vollkommen richtig! Mit Daytrading Geldverdienen, schafft nur ein kleiner Prozentsatz.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.628.652 von HuginundMunin am 15.10.06 11:34:56..für einen hab ich noch Zeit :
@HuginundMunin :

...Nein, ich glaube nicht daran, nun einfach "von heute auf morgen" ein waschechter Daytrader zu werden...

Definiere mir Deine Version von "Daytrading".

Mit Put´s/Call´s CFD´s...? Das habe ich nicht vor, da viel zu riskant.

Was ich damit sagen wollte :
Einen großen Betrag in eine reinrassige, seriöse Aktie investieren.
Dax, MDAX z.B. ...und auf eine positive Schwankung von einem halben Prozent zu spekulieren. Z.B. wenn das Bid ggü dem Ask sehr stark...und die Spreads nicht allzu groß sind....und sich mit dem rel. kleinen Gewinn von 80-100 Eur zufrieden geben...und solche Gelegenheiten Tag für Tag suchen.

Als Daytrader mit Derivaten will man wohl mehr als die 80-100 Eur machen...hat aber ein wesentlich höheres Risiko, oder ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.628.731 von erfg am 15.10.06 11:39:06Vollkommen richtig! Mit Daytrading Geldverdienen, schafft nur ein kleiner Prozentsatz.


Gilt übrigens für die Börse allgemein!;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.628.592 von marcpeters am 15.10.06 11:31:09Du solltest Dir mal vor Augen führen, dass Du hier
gg. zig tausend profesionelle Trader antrittst.
Die sind deshalb im Geschäft, weil sie schon jahrelang
gute Arbeit abliefern.
(Die andern hat es sowieso schon aus dem Markt gespült).

Und jetzt kommst Du auf das Parkett und meinst
hier gleich die große Tuba spielen zu können.

Du hast noch keine Strategie, noch keine Erfahrung,
wenig Lehrgeld gezahlt, und und und.

Entweder Du machst mal über einen langen Zeitraum papiertrading
oder Du stehst einfach mal an die Seitenlinie und schaust dem
Treiben zu. :cool:
Eben.
Vor allem konkurriert man mit Banken, die immer im Vorteil sind wegen eigener Analysten-Abteilungen und spezialisierten Programmierern. Ich hatte mir auch desöfteren überlegt wie es wäre mit dem Day-Trading Geld zu verdienen, kann davon aber nur abraten. In der heutigen Zeit kann man keinen Vorteil mehr ausnützen, selbst wenn man 10 Bildschirme laufen hat. Es gibt zu viele kleine Marktteilnehmer, womit kein wirklicher Trend erkennbar ist. Die Einzigen die noch lafri Gewinne im Trading einfahren sind die I-Banken, und auch nur weil sie mit so großen Volumina agieren, das sie den Markt teilweise beeinflussen können bzw. Signale setzen.
Das Wichtigste ist, dass Du nie in Werte investierst, die bei WO unter den Top10 sind...

Es gibt aber eine Ausnahmen: Patriot Scientific!!!

Auch wichtig ist: Beschäftige Dich lieber immer mit denselben 10 Aktien, als immer wieder mit Neuen. Vor allem wenn Du traden willst, dann wirst Du diese Aktein irgendwann sehr gut kennen und ein Gefühl für die Entwchicklung (kurzfristig) haben.

Ein letzter Tip: Wenn Du etwas hecktisch kaufst, dann ist es meist ein schlechter KAuf.

lg:D

P.S. Nicht aufgeben! Irgendwann kommt der Tag, an dem es Klick macht und Du kannst an der Börse Geld verdienen (Wenn bis dahin noch nicht alles weg ist).
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.629.057 von Heinz01 am 15.10.06 11:47:48vorallem was machst Du, wenn es ein schlechtes Börsenjahr ist?
Da liegst Du ja gleich mit 50 % im Minus. :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.629.152 von Papasimon am 15.10.06 11:49:52Das Wichtigste ist, dass Du nie in Werte investierst, die bei WO unter den Top10 sind...

Es gibt aber eine Ausnahmen: Patriot Scientific!!!


So fängt`s schon an...
:laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.629.348 von Datteljongleur am 15.10.06 11:53:29Na ja, bitte schau dir mal GLIF an. Dagegen kann ja wohl keiner was sagen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.629.018 von Datteljongleur am 15.10.06 11:46:54Dann gehöre ich wohl zu dem kleinen Prozentsatz! :look:;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.629.723 von calibra21 am 15.10.06 12:00:28Zusatz.

So ein Chart ist nur bei Nebenwerten möglich:



Also eine Daimler könnte ich mir so NIE vorstellen :laugh:
Zurück zum Thema. Als ich 19 war bekam ich meinen ersten Bausparer raus. 20.000 Mark damals. Viel Geld für mich.

Binnen 2 Jahren alles verzockt. Aber ich kam zurück und gab nicht auf.
Ich möchte jetzt wirklich nicht prallen. Aber über die 20.000 Mark lache ich jetzt und ja - ich bin sogar froh dass ich das Lehrgeld bezahlt habe. So bleibe ich immer auf dem Boden der Tatsachen.

Ich bin der Meinung Lehrgeld zahlt JEDER! Die Frage ist nicht ob sondern wieviel!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.630.150 von calibra21 am 15.10.06 12:10:02Ich bin der Meinung Lehrgeld zahlt JEDER! Die Frage ist nicht ob sondern wieviel!

Wenn ich mir anschaue, was bei dir unter "Nebenwert" läuft (#25), komme ich zu dem Schluss, dass du dein Lehrgeld noch nicht vollständig bezahlt hast!!!:laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.630.306 von Datteljongleur am 15.10.06 12:13:35Tja, das weiss nur ich ;)

Ich habe zwar bei GLIF nicht das komplette Potenzial ausgeschöpft. Aber für 400 % Gewinn hats gereicht. Und das reicht für einige Totalverluste :D

Manche begnügen sich mit 1,5 % auf dem Sparbuch. Manche begnügen sich aber nicht mal mit 10 % mit einem Fonds etc. Wäre auch schlimm - gäbe es sonst doch keine OS oder Turbo´s mehr. Oder noch viel schlimmer - keine OTC´s mehr.

Im diesem Sinne.
calibra21
P.S.: Ich geh´jetzt essen. Wünsche euch einen "Guten" :lick:
Hallo,

die Strategie mit den kleinen Gewinnen mache ich schon seit einiger Zeit. Gut dafür geeignet ist der M-DAX. Ich trade nur ein paar Aktien, z.b. Pfleiderer, dort long oder short mit 500 Blöcken da geht das auf.

Gruß

Tankist
Hallo zusammen, ich möchte euch einen hervorragenden [thread ]910663[/thread] ans Herz legen, der für die hier stattfindende Diskussion Grundlage und Pflichtlektüre sein sollte.

Jeder, der sich berufen fühlt, ein posting abzusetzten liefert einen kleinen Beitrag aus seiner eigenen Erfahrungswelt, insgesamt kann das kein rundes Bild werden, weil die Ansätze zu unterschiedlich sind.

Ist logisch, dass eine Anfägerfrage lautet:

"Wie geht das?"

Aber dann sollte der Kenner mit Gegenfragen kommen, und erst einmal den Wissenstand bzw. das "Entscheidungsniveau" zu erkennen.

Mein These:

Niemand kann mit "Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen" etwas anfangen; verstehen und abnicken ja, leben? Nein.

Einfache Weisheiten haben einen entscheidenden Nachteil: Sie hören sich einfach an, sind aber weise

Mein Vorgehen: viel lesen, viel lernen, eigenes Ego bekämpfen eigenverantwortliche Strategien entwickeln.

allg. Buchempfehlungen um das "Raubtier Börse" besser kennezulernen:

Buskamp: mentale Börsenkompetenz
Ogger: der Börsenschwindel
Riße: Manager außer Kontrolle
40K als Neuling an die Börse
und nur 9K verbrannt:cool:

ich Denke Nächstes Jahr haste 80K;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.632.911 von Roulett.Profi am 15.10.06 13:26:3140K als Neuling an die Börse
und nur 9K verbrannt


Bei einem insgesamt steigenden Gesamtmarkt ist das dennoch zuviel!
Rückblende: Am Neuen Markt haben die "Anfänger" anfangs recht schnell Geld verdient. Verloren haben sie erst, als die Korrektur einsetzte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.633.000 von Datteljongleur am 15.10.06 13:29:38Das Schlimmste was dir Passieren kann
auch im Casino
Das du gleich Gewinnst:cool:
Die Anfänger haben Ende 99 bis März 00 sogar mehr verdient, da sie bis zum Schluß voll in den schlimmsten NeueMarkt Aktien investiert waren.

Es gibt da übrigens einen Super Thread, wie ein alter Fuchs, super Tipps gegeben hat, wie man sein Vermögen aufbaut, war echt lesenswert, er ist aber immer mehr beschimpft und angeifeindet worden, dann hat er das Handtuch geschmissen. Er hat allerdings recht behalten.

Kann mich leider nicht mehr an seine User ID erinnern,....
vielleicht weiß ja einer, welcher Thread gemeint war, bilde mir sein sein Name fing mit Aktien...... an.

so long
H&M
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.633.339 von HuginundMunin am 15.10.06 13:40:33Kann mich leider nicht mehr an seine User ID erinnern,....

Da gab es auch mal nen genialen Thread, in dem ein User (Daytrader,Derivate) offen zugegeben hat, dass er jetzt Pleite ist. Er hat mit mächtig Kohle rumhantiert und hat dabei das Moneymanagement völlig ausseracht gelassen.
Hab schon nach dem Thread gesucht, aber nix gefunden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.633.035 von Roulett.Profi am 15.10.06 13:30:43:laugh::laugh::laugh:

Bei uns beim Kartenspielen (Schafkopf) heißt es:

"Der erste Gewinn macht das Sackl gring (leicht)"


:laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.630.306 von Datteljongleur am 15.10.06 12:13:35@Dattel:
kann dir nur recht geben.
Wer solche Schrottaktien als Paradebeispiel anführt, der kann
wohl noch nicht trocken hinter den (Börsen-)Ohren sein.
:confused::confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.637.990 von Heinz01 am 15.10.06 16:36:57So, ich habe jetzt doch noch den Thread des Pleite gegangenen Daytraders gefunden. Sollte Pflichtlektüre für jeden hier im Board sein. Thread: AUS! AUS! AUS! DAS SPIEL IST AUS!

Toller Thread, der einen nachdenklich stimmen sollte!!!:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.628.215 von marcpeters am 15.10.06 11:08:07Zur Frage: Was ist ein "seriöser" Thread?
- Du bekommst umfassende Infos zum Unternehmen
- Die beteiligten User bilden keinen "Fanclub" oder eine "sektenähnliche" Gemeinschaft, die jeden vertreibt, der nicht in ihren Lobgesang mit einstimmt.
- Auf sinnvolle, kritische Fragen wird eingegangen und der Fragesteller nicht als Basher beschimpft, bzw. die Frage einfach komplett ignoriert.
- Es überwiegen nicht die Postings von Realtime-Kursen im Minutentakt bzw solche intelligenten Posts, wie " morgen geht`s up". Sowas hat den Informationswert von null.
- Die User handeln diese Aktie nicht nur ausschliesslich auf Grund einer Guru-Empfehlung, sondern beschäftigen sich selber damit und bilden ihre eigene Meinung.
- Vorsicht bei angeblichen Insidern mit vermeintlich gutem Kontakt zur Firmenleitung. Hier werden meistens über diesen Weg die Anleger komplett manipuliert, um sie bei der Stange zu halten. Wirklich relevante und wahrheitsgemässe Infos bekommt man auf diesem Wege in aller Regel nicht. Insider - d.h. das Management und Grossinvestoren werden niemals ihr Wissen mit den Kleinanlegern teilen. Wer was anderes sagt, erzählt Blödsinn.
- Niemand versucht andere User zu beeinflussen, nach dem Motto: "Du bist doch noch dabei, oder?" bzw. "Wer jetzt verkauft muss ja schön blöd sein!" oder ähnliche Sachen. In einem seriösen Thread lässt man jeden in Ruhe seine eigene Meinung bilden.
- Glaube niemandem, der schreibt mit 100 tausenden in dem Papier investiert zu sein. Das dürfte zu mindestens 95% gelogen sein.
- Fallen Dir Mehrfach-ID`s auf, dann kannst Du diesen User schon mal als unseriös aussortieren. Normal hat sowas niemand nötig. Am "besten" sind die Threads, wo sich jemand seitenlang mit sich selber als Zweit- und Dritt-ID unterhält und meint, das merkt keiner...

Das sind so paar Sachen, die mir auf die Schnelle eingefallen sind. Sicherlich ist die Sammlung - leider - noch nicht vollständig.

Gruss
s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.631.895 von wasn am 15.10.06 12:51:35Gut, dass Du Buskamp mit "Mentale Börsenkompetenz" ansprichst. Super-Buch, hat mich vor manchem Scheiss bewahrt.

Alle Bücher vom Lynch sollte man auch gelesen haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.633.339 von HuginundMunin am 15.10.06 13:40:33Das war Aktienfilter, ein seltsamer und langer Thread. Der hat mich 4,5 Nicks in diesem Thread geschrieben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.642.384 von stupidgame am 15.10.06 19:29:24- Fallen Dir Mehrfach-ID`s auf, dann kannst Du diesen User schon mal als unseriös aussortieren


hi stupidgame,

wie fallen dir mehrfach-id´s auf?

am gleichem schreibstil?
gleiche rechtschreibfehler?
ähnliche "schreibweise" (blockbildung, gramatik, ausdrucksweise?)


danke, gruß, der SMY



ähm, war natürlich auch frage an alle, nicht nur an stupidgame
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.652.622 von SMY am 16.10.06 10:43:34@SMY
Am meisten fällt mir die Ausdrucksweise auf. Also, die spezielle Art zu pushen. Das lässt sich kaum verstecken. Ich habe aber auch schon grossangelegte Pushs erlebt, wo tatsächlich mehrere User das Spiel spielten. Alles schön abgesprochen über Boardmail oder eMail. Und dann sind das in der Regel 2 oder 3 Leute, die sich im Thread die Bälle zuspielen und manchmal kommt dann noch ein "guter Cop" dazu, der andere beschwichtigt, die diese Pusherei kritisieren. So nach dem Motto: Er kenne die Leute, die wären schon o.k., nur manchmal halt ein bischen emotional...aber die Aktie wäre doch eigentlich wirklich ganz o.k.
Bei solchen Threads habe ich meist schon den Verdacht einer gezielten Kampagne. (paid pusher) Meist kommen nämlich zeitgleich - oh Wunder - dann auch entsprechende PR-Meldungen des Unternehmens und Empfehlungen von diversen Börsenbriefen und Tipdiensten. Das Muster ist nahezu immer das Gleiche. Ist der Zock gelaufen und hat die Firma ihre neuen Aktien zu Höchstkursen abgeladen, o.ä., dann gibt es wieder 3 oder 6 Monate Ruhe, bis wieder neues Geld gebraucht wird.
Es gibt natürlich auch Pusherthreads, die von Amateuren aufgezogen sind. Dementsprechend sehen die dann aber meist auch aus. Und diese Leute halten das auch meist nicht lange durch. Eine gezielte Fachfrage reicht meist aus, um zu zeigen, dass der / diejenige von der Firma kaum Ahnung hat, sondern einfach nur Aktien loswerden will, die dummerweise - oder so - gekauft wurden.

Gruss
s.
Was ich in 6 Jahren Börse gelernt habe:

"Alle paar Jahre ergibt sich die Möglichkeit nahezu blind einen Wert zu kaufen und innerhalb weniger Tage/Wochen mindestens 50% zu gewinnen. Die Unternehmensmeldungen sind absolut nebensächlich, es zählt einzig und alleine die politische Großwetterlage. September 2001 und März/April 2003 waren die letzten zwei Gelegenheiten dazu. September 2001 habe ich genützt, 2003 habe ich erahnt aber verpasst, weil ich das absolute Minimum erwischen wollte."

Ansonsten hatte ich immer mehr Verluste als Gewinne. Deshalb interessiert mich die Börse bis zum nächsten Donnerwetter kaum.

(Es gibt eine Ausnahme für meine Aussage. Die wird irgendwann auch eintreten.)
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.662.337 von Babyelch am 16.10.06 17:40:55@stupid:
das wäre mir zu aufwändig
ich gebe einfach nix auf Pusherwerte, sind ja sowieso nur Pennystocks für Glücksritter.

@Babyelch:
solch eine Strategie hat hier auch noch keiner gefahren.
Wohl doch etwas zu anstrengend, jeden Tag drauf zu warten,
dass endlich das Donnerwetter einsetzt und dann auch noch
den Einstieg zu verpassen.
Blöd gelaufen was??
:confused::confused:
tja marc.

9 kilo ist ne menge geld.
hast es deiner chilena schon gebeichtet?

daytrader...hm... wieviele gibts von denen, die davon leben können??? keine ahnung.

ich bin übrigens immer noch der meinung, dass vermögensaufbau langfristig erfolgen sollte. als daytrader hockt man den ganzen tag vor dem schirm und hat keine lebensqualität mehr.
aber wenn du das so willst...

ich selbst habe übrigens von 2001 bis ende 2002 80% verzockt.
dann zog ich die reissleine. jetzt kommen nur noch valuewerte ins depot. damit kann ich sehr gut leben.

viel erfolg, marc;)
@hopy :

...also 9k hab ich bei der Chilena eigentlich "gut". Die hat mir damals nämlich meinen geliebten Rentner-190D...mit gerade mal 60k Km auf der Uhr auf den Weg zum Aldi "zu Klump" gefahren.
Damit hat sie damals zwar nur etwa 9500.- DM, also ~5k Eur "vernichtet", aber zwischenzeitlich gab es ja auch eine gewisse "Inflation"...und außerdem bin ich "der Mann"...und darf daher auch mal "das doppelte" verzocken :laugh: .

Die "bittere Wahrheit" (Teilgeständnis wurde schon abgelegt) kommt sowieso mit der Steuererklärung 2006 unter KE an´s Licht.
Habe also noch knapp 2,5 Monate um "auszugleichen", wobei mir das rel. "unrealistisch" vorkommt :laugh: :laugh: .

...sicheres Mittel, um´s zu vertuschen :
Die Verlustpositionen nicht glattstellen...und sie in´s Jahr 2007 retten :laugh: ...dann habe ich noch ein bisserl mehr Zeit.

Gruß
Marc
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.728.770 von marcpeters am 19.10.06 20:28:31Die hat mir damals nämlich meinen geliebten Rentner-190D

auweia, das ist natürlich bitter. schad ums schöne auto.

ich wünsche dir natürlich, dass du einen weg findest, der dir spass macht und wo auch noch was hängen bleibt.
vielleicht solltest du die als sicher angepriesene 1000prozenterthreads meiden, denn dort tummelt sich wirklich kein gutes niveau oder klientel.
man kann z.b. auch auf chancen warten, man muss nicht immer voll investiert sein

sag mal bescheid, wenn du an deinem investmentstil was änderst. würde mich, und die anderen sicher auch, interessieren.


mfg hopy
...so, endlich Wochenende...und mal frei :laugh:

jetzt will ich mal weitermachen, mit meiner Frage...und Newbie-Erfahrungsrunde.

Vielen Dank für die beiden Boardmails...einmal "unbekannt" und von Mitglied "SW". Wollte euch beiden persönlich antworten, aber irgendwie weiß ich nicht, wer die Antwort erhält...denke mal die Retour-Mail geht wieder an WO :confused: .

Zur Frage, ob ich "verläßlichere" oder "seriösere" Börsenboards kenne : Nein !...d.h. es gibt wohl ein Diskussionsforum der Börse Stuttgart...dort wurde mal eine ganz gute Diskussion zur mittlerweile so "abgeschmierten" Albis-Leasing geführt. (war eine meiner "Killer-Aktien"...die alleine für -2k Eur verantwortlich war :laugh: ). Diese Diskussions-Plattform scheint weniger bekannt...die dortigen Beiträge empfand ich gefühlsmäßig als "stichhaltig". Immerhin.

Ansonsten muß ich -trotz gerade mal einem Jahr Börsenerfahrung- sagen : "Vorsicht, mit Foren" ! Gerade mit den "bekannten".

WO ist wahrscheinlich das größte...und somit auch Tummelplatz vieler "böse-meinender", die mit den kleinen Frischlingen (wie mir) ihr Geld verdienen möchten.

Ganz zu Anfang...ich wollte nun endlich mal versuchen, mir die "finanzielle Unabhängigkeit" zu "ertraden" (wie das sicherlich viele wollen...aber nur die wenigsten erreichen)... war ich auch überall dabei, was min. 1000% Gewinn innerhalb von gerade mal 6 Monaten versprach.
Zum Glück -für mich- bin ich ein eher vorsichtiger Mensch...und ich habe gerade mal mit 5-600 Eur/Position solche Werte "angetestet".

Hier mal die Auswahl, wo wich überall "drin" war :

In folgenden 1000%-Raketen :
Quest Mining (QMN), Livedoor nach Crash (Lii), Halo-Resources (HRL), Seamless-WiFi (Ibu1).

Dann beim angeblichen Reaktivierungs-Zock der Gontard-Bank (GMB). Diese Nummer war eigentlich ein echter "Klassiker" :
Es war einmal ein Aktien-Club :laugh: ...dieser erwarb die Anteile der insolventen Gontard-Bank für wenige Cent. Dann wurde die Werbetrommel gerührt...man wolle die Gontard wieder reaktivieren/rekapitalisieren...und eine neue Mittelstands-Bank schaffen, die ja soo dringend gebraucht würde. Dazu gab es dann auch eine "öffentliche" Informationsveranstaltung...man investierte also wirklich Geld in das Projekt...hauptsächlich aber in die PR :laugh: :laugh: .
Der Kurs "explodierte" dann wie erhofft...glaube in der Spitze waren´s über 50ct. Dann wurde "abgeladen...und ich mit insgesamt -600 Eur bestraft :laugh:

Beim Zock mit Cobracrest war ich auch dabei. Hier hätte ich ausnahmsweise mal 1000.- Eur verdienen können, da mein Einstieg vor dem "Hype" erfolgte. Leider wurde mir recht schnell (zu schnell) selbst klar, das es sich hier um "blanke Verarsche" handelt (die Meldungen über die 5.- Eur/share Übernahme waren keine börsenrechtlich relevanten Adhocs, sondern nur einfache "Unternehmensmitteilungen"...die "Konzernzentrale" in Berlin wohl eine Fotomontage...
Bin mit meinen Anteilen mit - 80.- Eur Verlust raus...bis auf eine einzige Aktie. Die habe ich dann mit über 200% Gewinn zu 3,20 Eur an die Lemminge verscheuert, die wirklich auf die sicheren 5.xx Eur hofften.

Dann habe ich mir mit dem "supergünstigen" Einkauf von 111.000 shares der Gateway-Communications (GAW4) zu 0,001 in Bremen eine wohl "unveräußerliche" Depotleiche an Land gezogen.
Irgendjemand hat sich das Material an der OTC wohl zu 0,0002 gezogen...und dann auf WO die Werbetrommel gerührt. Nach dem Motto "billiger wirds wohl nimmer".
Da man hier (bei den meisten Brokern) nur für minimal 0,001 ordern kann (die 4te Nachkommastelle funzt nicht) ...gab ich ihm recht...und hoffte irgendwann auf einen Anstieg auf vielleicht 0,01 (1000%) ...natürlich kannte ich zu diesem Zeitpunkt weder die OTC noch die dortigen Preise für den "Müll" :laugh:

Demnächst mehr...

Marc
...womit ich dann zu weiteren Dingen (Fragen) komme, die mir auf der Seele liegen :

1.) wie genau entsteht eigentlich ein "Hype" (Kaufpanik) ?

...bestes Beispiel : die DCI-AG. Erst wurde von Börsendiensten dazu geraten, Kurse um 0,50.- Eur zum Ausstieg zu nutzen...dann lief das Papier...ohne großartige News...ganz plötzlich auf über 1,50...um danach scheibchenweise wieder (kursmäßig) in sich zusammenzufallen.
Ist es wirklich so, das der Großteil der Anleger (noch) käuft, wenn der Kurs innerhalb weniger Tage um 100% und mehr zugelegt hat ?...vor allem, wer macht den "Anfang", das ein Pennystock so dermaßen ausbrechen kann ?

...womit wir dann zur nächsten Frage kommen :

2.) gibt es soetwas wie "Kursmanipulation" tatsächlich, oder sind das "Hirngespinste" in der Verzweiflung eines Anlegers, wenn der Kurs seines Investments mal (stark) nachgibt ?

Beispiel : eine kleine, aber feine AG steht vor einem wirklichen Durchbruch...einem immensen Gewinnsprung...und einige "Eingeweihte" mit sehr viel Geld wissen davon. Bis zur Veröffentlichung dieser tollen News sind aber noch ein paar Monate Zeit. Der Wert ist "markteng"...und schon kleinere Verkäufe können zu starken Kursschwankungen nach unten führen.
Die "Eingeweihten" investieren nun einige zigtausend Eur...und prügeln den Kurs mit eigenen Verkäufen nach unten.
Der "uninformierte" muß an baldigst anstehende "Horror-News" glauben...und wirft ebenfalls "panikartig" seine Stücke in´s Bid.
Oder aber...man geht gemächlicher an die Sache...und läßt den Kurs über Wochen sinken und sinken...um dann zwischenzeitlich immer mal wieder was "aufzusammeln".

Wie gesagt : gibt es solche Praktiken...oder ist´s blanke Illusion ?

Gruß
Marc
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.754.292 von marcpeters am 21.10.06 09:35:12@marcpeters

Zu Deiner Aussage zu den Super-Subpennies, am Schluss...
Natürlich reizt das "tiefer kanns eigentlich nicht gehen". Ich habe das auch schon probiert. Aber, dann kannst Du auch Lotto spielen. Wenn das Ding nicht zufällig nochmal gepusht wird, dann wird man darauf sitzen bleiben. Ich hab auch noch eine Depotleiche zu 0,0001$, die, glaub ich, gar nicht mehr gehandelt wird. Bei diesen Kursen kann man nur von einem ausgehen: So ein Wert ist Schrott. Ansonsten hätte er den Preis nicht. Und - es kann im Zweifelsfalle doch noch tiefer gehen. Reverse-Split 1:100 oder 1:1000, und das Spiel geht weiter.
Noch ein weiterer Punkt: Die berühmten Übernahme- oder Rückkaufangebote bei OTC-Werten... 80-90% davon sind Scam. Finger weg von solchen Zocks. Einigermassen verlässlich ist das nur, wenn es ein 8k-Filing des Unternehmens bei der SEC gibt. Dann ist es offiziell, man sollte sich aber trotzdem den Wortlaut genau durchlesen, nach eventuellen Hintertürchen. Filings gibt es aber nur bei OTCBB-Werten. Bei Pink Sheets in aller Regel gar nicht. Die müssen auch nicht "filen". Das heisst, in diesem Fall hat man null Garantie, dass an solcher Sache irgendetwas dran ist.

Gruss, und Erfolg in der Zukunft
s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.757.582 von marcpeters am 21.10.06 12:45:09Wir haben wohl gerade parallel geschrieben.
Kurz zu Deinem letzten Posting. Manipulationen gibt es. Aber nicht so viele, wie sich die Leute einbilden. Meist wird sich eine Aktienposition schöngeredet, mit der man so langsam in den Keller rutscht. Wir kennen doch alle die Postings: "Da drückt einer um zu sammeln..." und die bösen Marketmaker und Shortseller u.s.w...
Man muss sich einfach den Mechanismus bei den Smallcaps anschauen. Die können sich in aller Regel nur durch Ausgabe neuer Aktien finanzieren. Dafür laufen dann in grösseren Abständen immer wieder mal inszenierte Pushs, die den Kurs hochziehen. Plötzlich gibt es einen Haufen Empfehlungen und PR-News etc. Wenn die dann die neuen Zettel unters Volk gebracht haben, dann tritt wieder Ruhe ein, und die Kurse bröckeln vor sich hin.
Einfache Regel kann hier nur sein, entweder man ist als einer der ersten mit dabei, oder man lässt die Finger davon. Je später - und teurer man kauft, desto grösser ist das Risiko, dass man aus dem Papier nur noch mit Verlusten wieder rauskommt.
Und, ganz vorsichtig bei den Postings: "Heute geht es bei den Amis weiter rauf..." Das sind in der Regel Leute, die am Vortag in USA gekauft haben und ihre Zettel auf die gutgläubigen in D 20-100% über Pari abladen. Die einen haben ein Top-Geschäft gemacht, die andern schauen in aller Regel in die Röhre, wenn kurz nach 15:30 der Kurs zusammensackt.

s.
hi Leute, bin neu und hätte da auch mal ne Frage:
Ich möchte in Zukunft online traden. Welcher Anbieter
ist empfehlenswert. Ist der Billigste (Flatex) auch
gut oder sollte man lieber über Concors oder Comdirekt
trade? Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar,gell!
Greetings:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.861.901 von lepjag am 26.10.06 11:12:31Hallo lepjag!

Vor der Entscheidung standen wohl die meisten hier schon mal.
Ich kann Dir nur schreiben, wie ich heran gegangen bin.
Man muss wissen, was konkret man mittelfristig handeln will. Danach sollte man seinen Broker aussuchen.
Je mehr man machen will, desto schwieriger fällt die Auswahl.
-nur in Deutschland gehandelte Aktien, Anleihen, Derivate und Fonds und nur an den Börsen
-wie oben, aber auch ausserbörslich
-Handel auch im Ausland, speziell USA

Wenn Du Dir darüber im klaren bist, was Du in etwa willst, dann kannst Du Dir über die diversen Brokervergleiche im Netz den, für Dich günstigen, aussuchen. (Darauf achten, z.B. ob Limitänderungen kostenlos, für Teilausführungen nicht jedesmal die Grundgebühr berechnet wird, Depotführung kostenlos etc. und was bei dem jeweiligen Broker über die Stabilität und Zuverlässigkeit seiner Handelssysteme berichtet wird. Und natürlich auch, wie hoch die Kosten für Realtime-Kurse sind und die Ordergebühren, speziell bei den von Dir meistens gehandelten Ordergrössen u.s.w.

Gruss
s.
hi Stupidgame, vielen Dank für die Ausführliche Antwort.
Traden werde ich vorerst nur Aktien und Optionsscheine,
auch ausserbörslich. Werde mal, wie von Dir vorgeschlagen,
Vergleiche erstellen. Wichtig sind mir ja auch die Charts zu
den Werten.
Viel Glück und Greetings
lepjag


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