Stada: Ausbruch! - 500 Beiträge pro Seite (Seite 14)

    Beiträge: 6.918
    neuester Beitrag 27.11.25 10:53:44
    eröffnet am 15.12.06 08:53:47
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      #6.501
      Noch ein Nachschlag Elliot plant ein Bieterkonsortium mit den beiden anderen Interessenten. Die wollen doch hier ein scheitern sehen. Muss man nur 1 und 1 zusammenrechnen. Dann fällt es doch nur kurzfristig auf 50

      http://www.teleboerse.de/aktien/Paul-Singer-bei-Stada-einges…
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      #6.502
      und genau das versteht der Stada Chef wohl unter Zerschlagung des Unternehmens.
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      #6.503
      Zitat von trade20: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube.....


      Naja, einer könnte schon sagen, ob Spatz oder Taube ist mir eigentlich ziemlich egal, seit dem 10. Lebensjahr bin ich Pianist und „Singer“ bin ich selber, auf einer solchen Vogelhochzeit mache ich meine eigene Musik. Fiderallala. ;)

      Im Ernst:
      Den zu durchblicken, ist nicht so einfach. Im Zweifel hat er schon angedient, möglicherweise ist er aber auch Zaunkönig und sucht sich den Zaun allfällig auch noch selber aus...
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      #6.504
      na ja, Singer geht auf die beiden anderen Interessenten zu. Will ein Bieterkonsortium aufbauen. Annahmeschwelle 50%. Klingel,klingel...der wittert hier ein anderes Geschäft als die jetzige Übernahme mit einem läppischen Euro Gewinn für 66,25€. Bei 66,25€ brauch er kein Bieterkonsortium aufbauen. Wäre ein super Einstieg nach den gescheiterten 66,25€. Seitenlinie ist erst mal besser. Denke ich. Und dann Körbe füllen.
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      #6.505
      und bei so einem Bieterkonsortium kann durchaus ein Kaufpreis von 70 oder 75€ aufgerufen werden. Es ist ein geteiltes Risiko von 2 Firmen. Klingt nice. Dann soll es mal scheitern. Ist doch eine Motivation mehr nicht anzudienen.
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      #6.506
      @ spondon

      ich kann dir einige übernahmen aufzählen bei der singer angedient hat.

      ausserdem hat singer nach platzen des takeovers begonnen zu kaufen und dürfte somit einen einstand um die 60 haben.

      sagt dir der begriff IRR etwas (ziemlich gängige größe bei HF / PE), und der IRR von 1 euro in 1 monat ist deutlich höher als der von 5 euro in 1 jahr...

      und für alle phantasten die von 70 träumen, ein blick auf die peer group genügt (teva, mylan) um zu wissen, dass die 66,25 ein geschenk sind...
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      #6.507
      dann zähl mal auf wo er 1€ Gewinn je Aktie angedient hat und vorherige Ankündigung eines Bieterkonsortiums über den Haufen geworfen hat...bin gespannt.
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      #6.508
      und falls er ein EK mit 60 hat. Zähl auf wo er ein Bieterkonsortium installieren wollte und es doch nicht tut und andient.
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      #6.509
      ankündigen kann ich viel....

      was ist mit slm solutions? auf die nase gefallen und da warten die leute noch immer auf seine großartigen ankündigungen bzgl verbesserung der kapitalstruktur

      schuler: bei 20 angedient

      usw usw

      bitte befasse dich mal mal risikoarbitrage und dann reden wir weiter, danke
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      #6.510
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      #6.511
      Über ein Konzept mit Finanzierungsbeteiligung bei anderen Bietern hat Bloomberg schon im Juli berichtet.

      “E. would also offer to finance the takeover, allowing it to reap fees at the same time, they said. The structure, which is unprecedented in Germany, would allow a bidder to lower the acceptance threshold for the deal to as low as 50 percent, they said.”

      https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-07-06/activist-…

      Ich stelle mir die unmittelbaren Auswirkungen aber kompliziert vor. Z.B. allein in Bezug auf die aktuellen Anleihen (350 Mio. bis 06/18 und 300 Mio. bis 04/22) hätte ein derartiger change of control vielleicht unmittelbare Folgen,

      („Jeder Gläubiger ist berechtigt, die Emittentin zur vorzeitigen Rückzahlung der Schuldverschreibungen zum Nennbetrag zuzüglich aufgelaufener Zinsen aufzufordern, wenn ein Kontrollwechsel eingetreten ist.“ (Prospekt zur Anleihe))

      wobei, nur einmal diesen Gesichtspunkt betrachtet (die Finanzierung der ganzen 50%-Beteiligung würde die Größenordnung noch einmal stark erhöhen) , z.B. mehr oder weniger unter Zwang auferlegte Refinanzierungsbedingungen (evtl. auch noch mit den Aktien besichert) nicht unbedingt förderlich für den langfristigen Aktienpreis sein müssen.

      An einem geringen Übernahmepreis wäre der Finanzier dann aber nicht zwangsläufig interessiert.

      Insofern kann ich mir schon vorstellen, dass ein Andienen eventuell die zweitbeste Lösung wäre.
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      #6.512
      Es gibt hier viele Indizien die gegen ein Andienen sprechen. Kein Kontakt zu Stada von Elliot. Er will seine Ruhe haben. Ankündigung Bieterkonsortium. Elliot geht auf die beiden anderen Interessenten zu. Die Privatanleger die nicht andienen wollen tun ihr übriges. Wie gesagt ich sehe hier mindestens 35% die safe nicht andienen und viele wackelige Prozente. Ein scheitern wäre nicht schlimm. Es gibt 2 weitere Interessenten. Also gelassen bleiben. Ich würde nicht andienen.
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      #6.513
      The World’s Most Feared Investor
      https://www.bloomberg.com/graphics/2017-elliott-management/

      eine aufstellung über die beteiligungen von Paul Singer :cool:
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      #6.514
      Hoer hier mal auf Lügen zu verbreiten.
      Es gibt aktuell KEINE 2 Interessenten.

      Wenn du dich ein bisschen auskennen würdest....Aber um Fakten geht es dir hier nicht.
      Das letzte Bieterkonsortium hatte vor Monaten nur EUR 58,50 geboten. Das war vor dem Kurscrash von Teva.
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      #6.515
      Das ist eine Unterstellung. Elliot ist laut medien auf 2 andere Unternehmen zugegangen und plant ein Bieterkonsortium. Das ging durch die Presse und ich denke das sich jeder da seine Meinung bilden kann. Meine Meinung ist das er nicht andienen wird und das die Übernahme jetzt zumindest wieder knapp scheitert. Es wird ein dritter Versuch kommen, wenn vielleicht auch nicht sofort. Elliot hat ja ein Anlagehorizont von 2,5 Jahren. Entsprechend interessiert auch ein kurzfristiger Kurs von 45 bis 50€ nicht. Meine Meinung.
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      #6.516
      Wann hat Elliott den jemals eine Firma in Eigenregie (wenn auch via Konsortium) übernommen?
      Klar Elliott kauft zu 60-64 und bieten dann 1 Jahr später 50 via Konsortium? Alles unlogisch.

      Elliott weiss auch wie übrigens Shareholder Value auch, die EUR 66,25 bietet kein anderer!
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      #6.517
      dann warten wir es ab. Meine Meinung scheitert Versuch 2. Schönen Tag noch.
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      #6.518
      Abwarten. Ab jetzt kommen ja jeden Tag Wasserstandsmeldungen. Da kann man dann sehen, ob der Aktionärsbrief was bringt.
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      #6.519
      ein Konsortium wird in der Regel auch teurer, aber 2 Firmen teilen sich die Kosten. Also beispielsweise 75€ je Stück. Elliot will ja lt. Presse die Abwicklung übernehmen. Jedenfalls wäre es zu risikoreich jetzt einzusteigen, weil es knapp wird. Geht es in die Hose, geht es erst mal kurzfristig runter.
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      #6.520
      Bis zum 9. August 2017, 18:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) ("Meldestichtag"), ist das Übernahmeangebot für insgesamt 19.274.679 STADA-Aktien angenommen worden. Dies entspricht einem Anteil von ca. 30,92 % des Grundkapitals und der Stimmrechte der STADA AG.
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      #6.521
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      #6.522
      wie bei epi am Mittwoch knapp über 43% und dann am Ende 62 kann hinhauen. Knappe Kiste.
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      #6.523
      Zitat von trade20: Wann hat Elliott den jemals eine Firma in Eigenregie (wenn auch via Konsortium) übernommen?
      Klar Elliott kauft zu 60-64 und bieten dann 1 Jahr später 50 via Konsortium? Alles unlogisch.

      Elliott weiss auch wie übrigens Shareholder Value auch, die EUR 66,25 bietet kein anderer!


      Mit 50 war wohl die Mindestannahmeschwelle gemeint, aber die könnten ja auch Bain und Cinven derzeit noch anpassen. Und ob in einem anderen Szenario vielleicht mehr als die 66,25 möglich wären, darüber kann man nur spekulieren.

      Aber ich bin mir sicher, dass Paul Singer hier nur als Mehrheitsbeschaffer auftritt bzw sein Anteilskauf bereits dazu diente. Auch ohne förmliche Absprachen ist doch klar, dass Bain und Cinven letztlich sein Paket brauchen und er kennt auch die rechtlichen Bedingungen für anschließende Strukturmaßnahmen, also ist sein Risiko praktisch null. Es besteht letztlich einzig darin, dass er selbst zu hoch pokert oder dass ihm noch während der Annahmefrist ein besseres Angebot ins Haus flattert.

      Es ist ja so schon mühsam, ich denke die Motivation für eine Gegenofferte dürfte sich in Grenzen halten.
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      #6.524
      Noch eine andere Option: Vielleicht geht Singer auch mit in das Konsortium. Er bekommt eine Tranche am Akquisitionsvehikel und ist damit auch an den zukünftigen Wertsteigerungen (die sich Bain/Cinven ja ausrechnen) auch mit dabei. Wie das geht, hat man bei letztens bei GFK ja sehr gut gesehen.
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      #6.525
      Auf alle Fälle so faul hier das er meine ich nicht andient. Der hat was vor. Anlagehorizont 2,5 Jahre. Aber schauen wir es uns an.
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      #6.526
      Zitat von honigbaer: Aber ich bin mir sicher, dass Paul Singer hier nur als Mehrheitsbeschaffer auftritt bzw sein Anteilskauf bereits dazu diente. Auch ohne förmliche Absprachen ist doch klar, dass Bain und Cinven letztlich sein Paket brauchen und er kennt auch die rechtlichen Bedingungen für anschließende Strukturmaßnahmen, also ist sein Risiko praktisch null.


      Die Rolle könnte dazu dienen, Mehrheiten zu beschaffen oder sie zu verhindern. Allerdings hat Bloomberg tatsächlich vor der Abgabe des zweiten Angebots ein Szenario aufgezeigt, in dem Elliott auch die Übernahme selbst (teil)finanziert.

      “Elliott is working on a structure that would see them tender their shares to a bidding consortium interested in acquiring Stada, the people said. Elliott would also offer to finance the takeover, allowing it to reap fees at the same time, they said.”

      Da bei Bain und Cinven die aktuellen Finanziers aber im Prinzip die gleichen sind wie beim letzten Mal, ist für ein großes Engagement eines weiteren Teilnehmers kein Platz mehr. Eine direkte Zusammenarbeit mit der Bieterin hätte nicht zur vermeintlich zweiten Zitterpartie geführt („Elliott working together with Bain and Cinven would make the deal “a relatively safe thing,” said Timo Kuerschner, an analyst at Landesbank Baden-Wuerttemberg.“)

      Ein weiteres Konsortium kam deshalb mit dem neuen Investor ins Gespräch.

      „„Das andere Konsortium (aus Advent und Permira) bleibt interessiert“, zitierte die FAZ eine mit den Vorgängen vertraute Person. Voraussetzung sei, dass das konkurrierende Investorenduo Bain und Cinven mit seinem Übernahmeversuch ENDGÜLTIG scheitere“.

      Vgl. dazu

      https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/76810/Unterlegenes-In…

      Momentan werden von der Firma Georgeson Briefe an die Aktionäre verschickt, um mit einem Appell, sich selbständig und v.a. rechtzeitig zur Bank zu bewegen, für ein Andienen zu werben. Bloomberg zitiert daraus:

      https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-08-10/bain-cinv…
      " target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-08-10/bain-cinv…


      “It was your conviction in the trade that got you to this point now make the deal happen, don’t be passive investors.”

      Ist es wirklich so viel aktiver (lobenswerter?), wenn sich B/C, vor dem Hintergrund einer komplizierten Aktionärsstruktur, hinstellen und sich, nach einer bereits gemachten negativen Erfahrung, unflexibel geben („keine Verlängerung der Annahmefrist, kein Absenken der Annahmeschwelle, keine Preisanhebung“). Zur möglichen Verwirrung im Beraterteam in Bezug auf die Ursachen des ersten Scheiterns ist ja eigentlich schon alles gesagt. Conviction, sieht meiner Meinung nach anders aus, als anderen Sturheit und Passivität vorzuwerfen und selbst nicht entschlossen zu handeln.

      Singer selbst sagt von sich, er sei kein typischer aktivistischer Investor, sondern eher pro-aktiv und nicht immer greife sein Team (Pollock, Cohen) zum Telefonhörer, um etwas laut zu fordern. Geduld bringt Rosen. :) Zwar nicht immer, aber auch nicht allzu selten.
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      #6.527
      Dieses Bild von Singer steht aber nunmal ganz und gar nicht in Einklang mit den bisherigen Aktivitäten.

      Er legt den Finger in die Wunde, wenn juristisch etwas zu holen ist, ob nun bei Republik Kongo, Argentinien oder bei den Unternehmen. Ich gehöre bestimmt nicht zu jenen, die das katgorisch als unanständig bezeichnen, sondern bin sogar der Meinung, dass das bei den Übernahmetransaktionen der Wahrung der Interessen der Kleinanleger dienen kann. Bei den Transaktionen in Deutschland ging es ihm eigentlich fast immer darum, sich vor dem Hintergrund des Sicherheitsnetzes anstehender Beherrschungsverträge GEGEN die Übernehmer zu Positionieren.

      Wieso sollte das jetzt plötzlich bei Stada anders sein?
      So ein Bloomberggeblubber ist schnell initiiert, und wir hatten es doch hier im Thread schon vor Wochen davon. Wenn man schon zum Telefonhörer greift, sagt man natürlich nicht, kauf mein Aktienpaket, sonst mache ich Dir Schwierigkeiten oder lass Deinen Deal platzen. Sondern man sagt, man habe ein tolles Finanzierungskonzept erfunden, mit dem man helfen will. Ist ja nicht verboten, aber die Absichten sind ja nun doch recht durchschaubar und Singers Risiko besteht darin, eventuell gar keinen Beherrschungsvertrag zu bekommen, wenn er zu hoch pokert.

      Man kann auch vermuten, dass vielleicht noch andere Hedgefonds genauso unverschämt höhere Preise oder sonstige Extrawürste beim Bieterkonsortium einfordern. Wollen Bain und Cinven günstig zum Zug kommen, gehen sie darauf natürlich nicht ein. Der Deal wurde mit dem Stadamanagement ausgehandelt, das den Preis für angemessen hält.
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      #6.528
      Andienung 31,51% Stand der Dinge.
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      #6.529
      Jetzt schreibt auch noch der Beiratsvorsitzende. Hätten die das mal früher gemacht.
      Der Beiratsvorsitzende und sein Stellvertreter konnten sich persönlich überzeugen, dass es sich den Bietern Bain Capital und Cinven um "finanzstarke und verlässliche Partner" handelt. Wenn die beiden so finanzstark sind, warum haben nicht noch etwas mehr draufgelegt, als nur 0,25€?
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      #6.530
      Die Argumentation ist natürlich umgekehrt, bei einem finanzstarken vertrauenswürdigen Bieter und Investor, weiß man das Unternehmen in guten Händen, nur eine Heuschrecke müsste hingegen mehr bezahlen. Die Grenzen sind da natürlich fließend, aber ich würde "Welten" zwischen Bain und Cinven einerseits und Elliott Management andererseits sehen. Geld verdienen wollen, alle, aber der zeitliche Anlagehorizont und die Renditeerwartungen unterscheiden sich ganz offensichtlich.
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      #6.531
      TM hat schon im Juni für die Übernahme beim ersten Versuch geworben.

      https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/…

      Der Beirat ist ja ein Gremium, welches AR und Vorstand unterstützen soll, zumal er ja durch diese Organe berufen wird. Insofern sind die Statements nicht überraschend. Da der Beiratsvorsitzende auch Apotheker ist, erhofft man sich vielleicht, dass er glaubwürdige Verkaufsargumente für die Pharmazeuten liefert.
      FL ist Mediziner und soll möglicherweise als Zugpferd für die Ärzte unter den Aktionären dienen. Als Psychator wird er wissen, wie die Leute ticken...

      Die beiden beginnen Ihren Aufruf so: "Ist Nichtstun eine Option? – Nein!"

      https://www.stada.de/fileadmin/user_upload/A_stada.de/5_Inve…" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">
      https://www.stada.de/fileadmin/user_upload/A_stada.de/5_Inve…

      Das klingt schon nach dem Solicitor Georgeson "Don’t be passive investors". (vgl. frühere Beiträge).

      Die wurden halt brav gecoacht. Von den PR-Maßnahmen hat man sich ja einiges versprochen (vgl. Q2- Präsentation, Slide 3).

      Es dürfte nicht zu schwer sein, zu beurteilen, wie objektiv solche Ansätze sind...
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      #6.532
      Die Rede war natürlich von einem "Psychiater"
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      #6.533
      B/C lassen was schicken, der CEO und jetzt der Beirat. Die Absicht ist schon klar. Aber ganz vereinfacht gesagt, statt dreimal 0,70€ Porto an die Deutsche Post AG zu zahlen, sollte man das lieber auf den Angebotspreis drauflegen. Viele Privataktionäre hätten dann sicher eher angedient.
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      #6.534
      die frage ist doch, WIESO so viele NICHT verkaufen; diesmal läuft es für die bieter ja offenbar nicht wesentlich besser und es wird vermutlich wieder extrem knapp.

      ich glaube, es hängt vor allem mit dem szenarium zusammen, das 65 bzw., nun, 63 % ergeben: das ist aus sicht der bieter sowieso zum sterben zu viel und zum leben zu wenig; also müssen sie bei erfolg anschließend weiter zukaufen, um möglichst schnell in richtung 90 % zu kommen, denn alles andere ergibt keinen sinn, sie werden sich für die harte nuß stada ja einen zeitraum von allermaximal 10 jahren, wahrscheinlich eher um die 7, gesetzt haben.

      was ich auch von anfang an nicht verstanden habe, ist: wieso begnügen sie sich first step mit 65/63 %, da fehlt dann ja doch noch einiges, denn 27%, so müßte man eigentlich glauben, sind bei dieser komplizierten aktionärsstruktur in der 3. runde schon ein brocken. oder doch nicht, weil entsprechende börsenteilnehmer sich längst für dieses szenarium positioniert haben? deshalb vielleicht jetzt auch nur ein symbolischer aufschlag, da zügig weitere aktienkäufe anstehen, die evtl. etwas teurer werden?

      je länger ich in den vergangenen wochen über alles nachgedacht habe, desto verworrener erscheint mir das alles
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      #6.535
      Wenn B/C 63% der Aktien angedient bekommen und die Übernahmebedingungen damit erfüllt sind, dürfen auch die Index-Fonds ihre Stimmanteile zu den aktuellen Konditionen rausrücken. Das sind ungefähr 12%. Damit bekommen B/C insgesamt mindestens 75% der Stimmanteile auf einer Hauptversammlung, wo ein Beherrschungsvertrag beschlossen werden kann, womit zu Gunsten der Minderheitsaktionäre nur mehr Ausgleichspflichten bestehen, aber im Prinzip gar alles (Kapitalmaßnahmen,...) von dem Eigentümerkonsortium bestimmt wird.

      Die Aktien in den Index-Fonds sind einer der Knackpunkte bei dieser Übernahme. Einerseits wird so der Einfluss der übrigen Aktionäre in ihrer allfälligen Blockadehaltung aufgewertet (auch wenn dieser Umstand z.B. für die Preisrechtfertigung in der Diskussion nur untergeorndet thematisiert wird, warum?), andererseits werden B/C belohnt, wenn sie die Annahmeschwelle erreichen, da dann der Weg für weitere Maßnahmen geebnet wird. Bis zum Squeeze Out ist es dann nicht mehr so weit...
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      #6.536
      Es wird eng und Bain und Cinven machen sich bei einem erneuten Scheitern noch lächerlicher in ihrer Finanzcommunity. Sollten sie allerdings Erfolg haben, wird einem Minderheitsaktionär das Lachen ganz schnell vergehen...§53aaaaahhhhh AktG. Das ist der Grund, warum ich meine Aktien andienen werde.
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      #6.537
      Ich glaube nicht, dass das Übernahmekonsortium ausgelacht würde, wenn der 2. Versuch scheitert. Eine vermeintliche Blamage vor den Peers im PE-Sektor wäre wohl leichter zu verschmerzen als die angefallenen Kosten, die bis zum letzten Mal bereits auf ca. 60 Mio. € beziffert wurden. Bisher scheint es so, als hätten B/C aus dem ersten Versuch nicht so viel gelernt. Vielleicht war man an einigen Stellen zu spendabel und an anderen zu geizig. Gier und Angst sind nun einmal entscheidend mitbestimmende Faktoren an der Börse. Verängstigte oder unersättliche Akteure neigen eher dazu, Fehler zu machen. Wenngleich psychologische Aspekte für viele Entscheidungen prägend sind, sollte man sich nicht davon treiben lassen. Im günstigsten Fall kann man von einem solchen Verhalten anderer Börsenteilnehmer gewinnbringend profitieren. Ob hier jemand darauf setzt?

      Der oben zitierte Grundsatz unterliegt Einschränkungen.
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      #6.538
      Was soll §53 oder 53a damit zu tun haben, verstehe ich nicht.

      @ Terker und LeoF
      Singer hat doch gerade in den letzten Tagen über die Aktien der ETF-Fonds gespottet, dass da weder Strategie noch Gedanken dahinter stecken und diese Aktien von ihren MItspracherechten keinerlei Gebrauch machen. Spätestens wenn Stada mangels Streubesitz Marktkapitalisierung aus dem MDAX genommen wird, kommen diese Aktien auf den Markt.

      Selbst wenn man Singers Anteil an Stada als abwehrend einstufen wollte und somit 10% nicht annehmende Kleinanleger, 10% nicht annehmende Fonds und 10 % Singer in Summe als Sperrminorität sehen will, die einen Beherrschungsvertrag bzw 75% Annahmequote unmöglich macht, dann muss man doch einräumen, dass diese drei Akteure sehr unterschiedlich sind und der Wegfall eines dieser Akteure bereits dazu führt, dass die 75% erreicht werden können. Und da absehbar die Aktien der Fonds auf den Markt kommen, ist Singers Position auch mit 10% Stimmrechtsanteil nicht ausreichend, die Übernahme zu verhindern.

      Allerdings ist auch der Spielraum für einen Verzicht auf die geforderten 63% Annahmequote außerordentlich gering. Dass man sich zurückziehen muss, mangels Zustimmung, wäre sicher das kleinere Unglück im Vergleich zu einer Situation, in der man auf Singers Anteile angewiesen und somit erpressbar wäre.

      Ich denke, weder muss man eine zu große Wissenschaft aus der nun gegebenen Situation machen, noch kann man den Bietern Ratschläge erteilen, wie sie das angestrebte Ziel besser oder sicherer erlangen. Vielleicht hätte man sich von Anfang an mehr um die Zustimmung der Kleinaktionäre werben müssen. Aber vielleicht sehen diese ja auch ein, dass man monate- oder jahrelange Unsicherheit riskiert, wenn man diesmal nicht zustimmt, was sicher nicht im Interesse des Unternehmens ist.
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      #6.539
      Singer hat sich tatsächlich intensiv mit den passiven Fonds auseinandergesetzt und steht diesem Ansatz persönlich kritisch gegenüber. Er sieht ihren Erfolg auch als Folge mangelnder risikoarmer Investitionsmöglichkeiten. Wer überhaupt Geld verdienen will, muss zu eher unkonventionellen Mitteln greifen und nimmt für größere Chancen auch mehr Risiken in Kauf. Ich kann mir schon vorstellen, dass S. in Zukunft eventuell vermehrt in solche Unternehmen investiert, die zu einem großen Anteil durch Indexfonds gehalten werden, da sich dann insbesondere im Rahmen von M&A strategische Optionen ergeben, wie wir sie aktuell im vorliegenden Beispiel beobachten. Daneben hat er natürlich auch andere Selektionskriterien angeführt, die sich für aktivistisches Investieren über einen mittelfristigen Zeitraum eignen (Umsatzstagnation, Leverage, Wachstumsdellen, empfindliche Konzepte, schwache praktische Umsetzung, strukturelle Komplexität, Produktnachfrage, schlechter track record Vorstand+AR,etc…)

      Selbstverständlich wäre die Reduktion des Streubesitzes bei Stada vorteilhaft für die Bieterin, allerdings wollte sie selbst bisher dazu keinen Beitrag leisten, indem man zunächst ein größeres Paket anschafft und den Rest dann einsammelt. Welche Auswirkungen hätte eine solche Vorgangsweise mit der erhöhten Nachfrage und dem Bekanntwerden der Absichten an den Meldeschwellen auf den Aktienpreis gehabt?

      Und um es klar zu stellen, ich glaube, die wenigsten Aktionäre hatten große Lust, Briefe an B/C zu schreiben, um Ratschläge zu erteilen. Die „gutgemeinten“ Tipps ließen doch B/C von Firmen wie Georgeson verschicken, oder?

      Bestimmt wollen B/C nicht in Abhängigkeit von einem aktivistischen Fonds geraten und sich dadurch erpressbar machen (ein Rückzug nach einem solchen Vorbereitungsaufwand wäre schon bitter). Beim Durchspielen der Szenarien könnte man die Zahlen etwas konkretisieren.

      Laut einer Erhebung von Orient Capital, die sich am Aktienregister orientierte, gehörten am 4. Juli 13% der Aktien zu Indexfonds. 24% gehörten Privatanlegern.

      https://www.stada.de/investor-relations/aktie/aktionaersstru…

      In Bezug auf eine mögliche Sperrminorität durch Singer, möchte ich darauf verweisen, dass die SZ im Juli eine Kooperation mit MS tangierte:

      „Die Kursschwäche beim Pharmakonzern Stada nach der geplatzten Übernahme vergangene Woche haben einige Investoren zum Einstieg genutzt. Dazu zählt der US-Hedgefonds Elliott des aggressiven US-Investors Paul Singer. Wie es in Finanzmarktkreisen heißt, steckt er hinter der Beteiligung der Investmentbank Morgan Stanley von, laut Bloomberg, gut sechs Prozent an Stada.“

      http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/einstieg-investoren-ka…

      Aktualisiert durch die Stimmrechtsmitteilungen sieht es Stand heute so aus:

      Singer 8,69% (12.7.) Morgan Stanley 8,40% (9.8.), macht zusammen 17,09%.

      Addiert man die gebunden Aktien aus den ETFs kommt man auf 30,09%, die sich eventuell nicht rühren. Wie viele Kleinaktionäre kann man ignorieren, wenn die Annahmeschwelle bei 63% liegt?

      Da sind wir wieder bei : Kleinanleger, bitte geht!, wie im Mai

      http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/markt/nachricht-det…

      Der Betriebsrat sieht die Übernahme nicht im Unternehmensinteresse und die Arbeitnehmervertreter im AR, JS und UP, wollen ihre Aktien nicht andienen.

      http://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/geplante-stada-uebe…

      Vielleicht: BETTER THE DEVIL YOU KNOW (THAN THE DEVIL YOU DON'T)

      So viel zu den Gedanken zur Unsicherheit innerhalb von Stada…
      Antworten1 Antwort anzeigen
      Avatar
      #6.540
      Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass ich dem Argument, dass es sich bei einer derartigen Allianz um ein fragiles Gebilde handelt, vollkommen beipflichte. Allerdings sind die heterogenen Interessenslagen wohl vielleicht eher bei den großen Blöcken zu verzeichnen. Schließlich hatte AOC beim ersten Übernahmeversuch noch Stimmzurechnungsmeldungen mit der BNYM veröffentlicht. Die dürften keine große Freude gehabt haben, als AOC in der letzten Woche der Annahmefrist abgesprungen ist. Die BNYM hat sich dieses Mal direkt beim Bieterkonsortium zum Andienen verpflichtet. In Bezug auf die vielen Privatanleger (32.000?) ist prinzipiell ein Zusammenhalt durch Lemmingsverhalten ("gemeinsam sind wir dümmer") und "Schwarmintelligenz" (Wahrnehmung und kollektive Lösung komplexer Aufgaben wie im Ameisenstaat) gegeben. Die nächste Woche wird bestimmt spannend.
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      #6.541
      Die Privatanleger verhalten sich doch nicht wie Lemminge, sondern sind hier offenbar in zwei Gruppen gespalten, wobei die ablehnende Fraktion außergewöhnlich hohe fast 2/3 der 24% Privatanleger ausmachen soll. Aber das kann natürlich an der Vorgeschichte liegen, wer verkaufswillig war, hat vielleicht schon während der letzten zwei Jahre verkauft, während die diversen Fonds gekauft haben.

      Ob man, wie Du bei der Sueddeutschen zwischen den Zeilen liest, Singer 17% zurechnen kann, möchte ich bezweifeln. Vermutlich kam das aufgrund fehlender Aktualität der bloomberg Datenbank zu Stande, dass die Sueddeutsche statt auf Singers auf die Stimmrechtsmitteilung von MS hinweist? Singer wäre ja auch mit dem gesamten Volumen meldepflichtig, wenn es so wäre.

      Die Frage ist auch eher, woher kommen die Stimmrechte. Beim ersten Angebot fehlten ja nur 2%, so dass offenbar eines der kleineren Pakete (möglicherweise sogar unter 3%) ausschlaggebend war. Gut 10% der Stimmrechte in Form nicht meldepflichtiger Pakete haben die Bieter im Rahmen ihrer Andienungsvereinbarung zur Annahme verpflichtet. Wenn nun Singer auf fast 9% kommt, hätte er den kleinen Verweigerer vom ersten Mal eingefangen, aber ich unterstelle mal, er hatte unter 3%, die er auch beim ersten Mal nicht angedient hat und darüberhinaus nur Zukäufe von 2-3%. Und diesen Zukäufen wäre ja gerade noch so durch die gesenkte Mindestannahmeschwelle Rechnung getragen, also dann könnte man spekulieren, dass es so gerade eben reicht, auch ohne Singers Zustimmung.

      Sollte Singer mehr als 10% der Stimmrechte haben, (16% ablehnende Kleinanleger + 10% Fonds + 10% Singer = mehr als 36%) reicht es sowieso nur, wenn sich Singer als Mehrheitsbeschaffer einbringt und einen Teil seiner Aktien abgibt. Das wäre dann Plan B.

      Und Plan C, dass Singer wegen seiner Zukäufe von zweimal 3% die Sache platzen lässt, scheint mir doch wenig plausibel. Ein alternatives Angebot müsste feindlich sein, was vermutlich wieder 5% der Zustimmung von Kleinanlegern kosten würde, und hätte sowieso mit den gleichen Problemen (Fondsstimmrechte und harter Kern der Kleinanleger) zu kämpfen. Meines Erachtens hat die Presse da aus einer Mücke einen Elefanten gemacht. Der Zukauf Singers war vorher schon ablehnend, nur weil da jetzt Singer draufsteht und 2-3% dazu kommen, formiert sich kein neues Konsortium.
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      #6.542
      Es wurde nie behauptet, dass sich die Privatanleger kategorisch wie selbstzerstörerische Lemminge oder wie konstruktive Ameisen verhalten. Unter Berücksichtigung der großen Zahl an Privatanlegern müssen aber bei der Beachtung der Instrumente der Massenmedien, die laut Stada eingesetzt werden (S.3, H1 Präsentation, „Laufender Übernahmeprozess unterstützt durch zahlreiche PR-Aktivitäten/Mailings, 2 erfahrene Proxy Solicitors“) kollektive Entscheidungsprozesse im Prinzip („prinzipiell“, vgl. Beitrag Nr. 6.540) berücksichtigt werden, denn für gewisse Vorgangsweisen ist man in der Gemeinschaft eher empfänglich (hier unterhalten wir uns ja auch über alles mögliche), im Guten wie im Schlechten. Ob allfällig ein Bieterkonsortium und die involvierten Banken auch in diese Rubrik fallen können, wenngleich sie zahlenmäßig kleiner sind, sollen andere beurteilen.

      Einige Privatanleger werden vermutlich ganz, andere teilweise und wieder andere überhaupt nicht andienen bzw. angedient haben, unabhängig davon, welche Entscheidungsmechanismen durchlaufen wurden. Vergleicht man den Anteil Ihrer Stimmrechte im Mai (Q1 Präsentation im Mai, S.4) und im Juli (Q2 Präsentation, S. 3), so fällt auf, dass der Anteil der Privatanleger von 27% auf 24% gesunken ist, während die Indexfonds nunmehr 13% und nicht mehr 12% der Aktien haben (Wenn die Geschichte eng wird, könnte allein dieser Umstand (1%) kritisch sein).

      Einige spekulative (Privat-)Investoren wollten vielleicht beim ersten Mal andienen, haben dann aber ihre Aktien infolge des Scheiterns der Übernahme (die Aktien wurden ja nicht alle sofort zurückgebucht) abgegeben, wo sie z.B. von institutionellen Anlegern zu günstigeren Preisen eingesammelt wurden. Diese neuen Eigentümer könnten einer Übernahme freundlich gesonnen sein, wie möglicherweise die alten, die 3% abgegeben haben, oder eben nicht. Hatten ursprünglich ca. die Hälfe der Privatinvestoren angedient, so scheinen es bis dato weniger zu sein. Das wäre eine Erklärungsmöglichkeit („Kopfzerbrechen bereiten uns nun auch die Privataktionäre“, sagte ein mit der Transaktion vertrauter Banker am Mittwoch der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX., vgl. z.B. im Bericht Focus)

      http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/stada-ka…

      Außerdem könnte berücksichtigt werden, dass über das effektive Schicksal der von AOC noch im Juni gehaltenen Aktien nur Spekulationen durch die abgebende Firma verbreitet wurden (z.B. „AOC gehe davon aus, dass die verkauften Anteile den Finanzinvestoren angedient würden, teilte der Investor mit.“). Konkreteres war nicht zu hören.

      http://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/stada-grossaktionae…

      Die Aktivitäten der großen Akteure können ja anhand der Stimmrechtsmitteilungen eruiert werden. S. könnte die zusätzlichen Aktien allerdings grundsätzlich sowohl von ehemaligen „Verweigerern“ (das müssen keine Blöcke sein) als auch von ehemaligen „Übernahme-Sympathisanten“ erhalten haben. Die Rolle von S. als Mehrheitsbeschaffer ist durchaus denkbar, allerdings nicht notwendigerweise für B/C. Im Falle eines weiteren Übernahmeangebots ist selbstverständlich auch ein möglicher feindlicher Versuch einzuplanen, allerdings kann das vermeintliche Problem mit den gebundenen Aktien in den ETFs umgangen werden, wenn der Streubesitz zunächst durch den Einstieg eines größeren Investors gedrückt wird. Als Finanzier könnte zumindest einer der aktuellen „Verweigerer“ allfällig mehr einstreichen als durch Zugewinne im Aktienkurs. Genau dieses Szenario hat die englischsprachige „Fachpresse“ ja gleich ins Spiel gebracht, als von einem Einstieg von S. nur die Rede war (warum sollte man ein loses Gerücht, aber dazu auch gleich die „erfundenen“ Details verbreiten? Mit dem Einstieg von S. hatte man recht.).

      Die Stada-Führung will übernommen werden, und wenn eines der Probleme darin bestünde, dass die Presse aus einer Mücke (die haben tatsächlich gerade Hochsaison) einen Elefanten gemacht hat, dann hätte man bestimmt z.B. ein cortisonhaltiges Mittelchen in Griffweite, welches Linderung verspricht ;). Sollte es diesbezüglich tatsächlich Probleme geben, wären es bestimmt andere „Insekten“.
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      #6.543
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      #6.544
      Das dreht sich aber alles im Kreis.
      Ein Einstieg eines Investors mit einem 25 oder 50% Paket kommt schon deshalb nicht in Frage, weil der Preis von 66,25 nunmal für einen Anteil von 63% ausgelobt wurde, die lettlich einen Beherrschungsvertrag ermöglich sollten. Ein wie auch immer gearteter Investor müsste ja annähernd diesen Preis zahlen, ohne seine Finanzierung auf Stada abladen zu können und ohne entsprechenden Einfluss zu gewinnen. Das ist unrealistisch.

      Man könnte mit etwas Phantasie sagen, dass Singer genau das gerade macht, mit dem einzigen Erfolg, dass er Gefahr läuft, sich zwischen alle Stühle zu setzen.

      Und die Kleinanleger haben nunmal so wie das Übernahmerecht gestrickt ist, keinen direkten Anreiz, so ein Angebot anzunehmen, sie können auf die NAchfrist warten oder (sollen) über die Börse verkaufen. Das Gefangenendilemma, nur wenn viele Zustimmen, kommt die Transaktion auch zu Stande, bereitet da vermutlich den wenigsten schlaflose Nächte. Wobei es vielleicht in diesem Fall ganz gut wäre, wenn einige aus dem Urlaub das Annahmeformular faxen.

      Man kann auch Stada verkaufen / andienen und stattdessen Teva kaufen. Aber was soll man den Stada Kleinanlegern raten? Ist doch ganz OK, wenn da jeder seine eigene Entscheidung trifft. Man muss schon auch sehen, ein unabhängiger Fortbestand von Stada auf Dauer ist kein realistisches Szenario. Spätestens seit Singer seine fast 10% hat, ist das vom Tisch und es geht hier nur darum, entweder mit Bain / Cinven zur Ruhe zu kommen, oder weiteres Geschachere zu riskieren.
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      #6.545
      34,09 % ... (Fr., 18 h)
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      #6.546
      Eine eigenständige Beurteilung der Lage durch die Kleinanleger finde ich ebenfalls begrüßenswert.

      Allein die Urlauber würde ich vielleicht effektiv in Ruhe lassen, das einzige Mal, wenn sie in dieser verdienten Ruhephase 😎 an Stada denken, sollte sein, wenn sie Ladival für den Strand, das Schwimmbad und die Bergwanderung einpacken.

      Hinsichtlich der Bewegung im Kreis, sollte man allerdings schon berücksichtigen, dass B/C praktisch sofort ein „da capo“ verlangt haben.

      Ende Juni hat der damalige CEO noch kein Problem mit der Unabhängigkeit gesehen.

      „Wir respektieren das knappe Votum unserer Aktionärinnen und Aktionäre und verstehen es als Auftrag, unsere erfolgreiche Wachstumsstrategie weiter voranzutreiben. Wir betrachten diese Entscheidung aber auch als Vertrauensbeweis in die Leistungsfähigkeit von Stada, die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem in den vergangenen Monaten eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben. Damit werden wir nachhaltiges Wachstum generieren, eine erfolgreiche Zukunft für Stada sicherstellen und so das Vertrauen unserer Anteilseigner rechtfertigen.“

      Auch der Chef des AR hörte sich damals so an:

      „Ich bin fest davon überzeugt, dass es Stada als unabhängigem Anbieter von Generika und Markenprodukten mit einer am Markt klar anerkannten Wachstumsstrategie gelingen wird, den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Wir werden auch weiterhin alles daran setzen, für unsere Aktionärinnen und Aktionäre signifikanten Mehrwert zu schaffen.“

      http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/markt/nachricht-det…

      S. hat die Meldeschwelle tatsächlich am 4.7. überschritten, das 2. Angebot von B/C kam eine Woche später auf den Schreibtisch der neuen Vorstandsmitglieder. In der Folge wollte man die Kleinanleger bearbeiten (vor einem Jahr lag der Stadakurs bei ca. 50€, eine " 49% Prämie" wurde wieder angepriesen), einigen institutionellen Investoren warf man Spielchen vor, gleichzeitig wollte man mit dem neuen Investor nicht wirklich korrespondieren.

      Naomi Kresge, Bloomberg: „Hallo, hallo! Eine Nachfrage zu Elliott: Warum haben Sie nicht versucht, mit Elliott in Verbindung zu kommen? Hören Sie mich?“

      CFO: „Ja, Frau Kresge, ich höre Sie. Vielen Dank! Warum haben wir es nicht versucht? Weil es gibt einfach...:confused: , wenn Sie Mitteilungen... :confused:, Sie kriegen Mitteilungen über Stimmrechtsanteile, Sie kriegen eventuell ...:confused: , wir haben am Anfang mal einen Brief von Elliott auch bekommen, und es ist da ganz deutlich gewesen, dass Elliott auch gar kein Interesse hat, Kontakt aufzunehmen.“

      CEO: „Eben generell, wenn ich noch mal kurz darf: Es ist klar, dass Elliott nicht am Markt, nicht an uns, nicht an Bain und Cinven, an niemanden offenlegt, was sie vorhaben. Und das ist einfach uns nicht bekannt, und das werden Sie nicht mit uns oder mit jemand anderem teilen. Und deswegen ist Reden über Kontakt mit denen im Moment..., hilft uns nicht. Und das Einzige ist, dass wir hoffen können, dass die Hedgefonds keine Spielchen machen. Weil das ist nicht im Interesse von STADA und nicht im Interesse der Aktionäre jetzt.“

      https://ir.stada.de/stada/German/2017/Q2/20170803_Transcript…" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">
      https://ir.stada.de/stada/German/2017/Q2/20170803_Transcript…

      Auf der IR-Seite von Stada kann man sich auch den Mitschnitt anhören; der gibt die Situation emotional (mit den vielen …) noch viel besser wieder.

      Einige Hedgefonds werden sich nun vielleicht auch denken, erst angeschwärzt und jetzt gebraucht, nachdem nur wenige Kleine Lust hatten, sich vor den Karren spannen zu lassen. 😐
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      #6.547
      34% ist ja auch nicht viel. Mal sehn, wieviele am Wochenende und heute im Laufe des Tages noch angedient haben.

      Aber wenn B/C so überzeugt sind, dass das alles wirtschaftlich sinnvoll und rentabel ist, hätten sie beim Angebotspreis etwas mehr als 25 Cent drautun sollen und vorher über die Börse schon mal Anteile einkaufen sollen.
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      #6.548
      kommen die heute mit der Pflichtmitteilung nicht in die pötte?
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      #6.549
      da die Aktie gerade steigt muss es wohl erheblich gestiegen sein oder?
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      #6.550
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      #6.551
      na ja, ungefähr da stand epi auch 2 Tage vor Schluss. Ein Tag vor Schluss 43 noch was und am Ende 62 noch was. Also ist noch nix durch. Wenn morgen nur 1% Prozent addiert wird, ist weiter alles offen.
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      #6.552
      erstaunlich das die Aktie heute einige Cent fast ein Euro nach oben ging, bevor die Zahlen bekannt waren. Ob da jemand vorher schon was wusste und schnelles Geld machen wollte?
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      #6.553
      Aller guten Dinge sind 2 ;-)
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      #6.554
      Ich sag ja die 62% wären der Oberhammer!
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      #6.555
      Zitat von Spondon: Ich sag ja die 62% wären der Oberhammer!


      62% wären echt der Hammer. Wieder knapp gescheitert würde das heißen.
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      #6.556
      Wenn es morgen knapp 44% sind, bleibt es eine enge Kiste. Sollten es 50% werden, ist es entschieden. Aber wie gesagt ich denke das Elliot blockt 9%, 13% der Privatanleger blocken, ETF blocken 13%. Wären 65%. Bissel unsichere Prozente können natürlich kommen.
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      #6.557
      Aktuelle Aktionärsstruktur (Datum der letzten Stimmrechtsmitteilung), Bieterkonsortium*:

      Bank of America 11,49% (08.08.17) Advent/Permira

      Paul Singer 8,69% (04.07.17) ?

      Morgan Stanley 8,40% (02.08.17) Advent/Permira

      BNY Mellon 7,07% (24.03.16) Bain/Cinven

      Norges Bank 4,79% (20.07.17) (Verwaltung des norwegischen Pensionsfonds)

      Goldman Sachs 4,64% (05.06.15)

      Société Générale 3,70% (23.12.16) Bain/Cinven (hält allerdings auch Lyxor ETFs)

      Farallon 3,58% (01.06.17) Bain/Cinven (erst seit 30.06. Andienungsverpflichtung)

      Blackrock 3,57% (01.06.17) (Muttergesellschaft iShares ETF)

      UBS 3,26% (18.07.17) Bain/Cinven

      * Die Bieterkonsortien beim ersten Versuch wurden durch diese Banken unterstützt:

      "Barclays, Citigroup, Nomura and UBS are among a group of banks backing Bain and Cinven's bid,

      while Bank of America Merrill Lynch, BNP Paribas, HSBC, Morgan Stanley and UniCredit are among banks supporting Advent and Permira, the banking sources said."

      Quelle: http://www.reuters.com/article/us-stada-m-a-bids-idUSKBN16M1…

      Stimmrechtsmitteilungen: https://www.stada.de/investor-relations/aktie/stimmrechtsmit…

      Man beachte, dass MS die Meldeschwelle erstmals am 09.06. überschritten hat und in der Folge 15 meldepflichtige Transaktionen gemacht hat. Die Bank of America hat die Meldeschwelle am 21.06. erstmals überschritten, tags darauf scheiterten B/C mit dem ersten Versuch, danach hat man 11 Transaktionen vermeldet. Die letzte erfolgte am 08.08., der VV schrieb sofort einen Brief, der Beirat verfasste am 09.08. einen Aktionärsbrief.
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      #6.558
      Ich komme auf 59,55% inklusive Andienungsvereinbarung, wenn alle bis auf Singer andienen und ohne die 1,53%, die bei BNY Mellon nicht Gegenstand der Andienungsvereinbarung sind, dann müssten 3,45% von Kleinanlegern oder anderen Fonds kommen, damit es reicht. Allerdings gehen wohl 7,27% von Black Rock und UBS noch ab. Also müssten 3,45 + 7,27% von Kleinanlegern kommen. Wäre durchaus denkbar.

      Ist aber natürlich mit großer Unsicherheit behaftet, da die 3-5% Pakete sich verändert haben könnten.
      Ohne Singer ist es knapp. Urlaubszeit und Motivation der Kleinanleger ??
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      #6.559
      wie kommt man darauf, dass die 8% von morgan stanley advent und permira zuzurechnen sind?

      supporting heißt nix anderes, als dass die capital markets teams der jeweiligen banken bei der due dilligence, finanzierung etc dabei sind.

      morgan stanley ist einer der größten primebroker, welcher kunde da dahintersteht weiss man eben nicht....
      Antworten3 Antworten anzeigen
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      #6.560
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      #6.561
      Die Kleinaktionäre sinds wieder !
      -------------------------------
      Mi, 16.08.17 08:45

      FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Commerzbank hat Stada von "Hold" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel von 66 auf 58 Euro gesenkt. Die Kleinaktionäre schienen das Übernahmeangebot der Finanzinvestoren Bain und Cinven erneut nicht annehmen zu wollen, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Mittwoch mit Blick auf den aktuellen Stand der Annahmequote von lediglich knapp unter 43 Prozent. Er glaubt weder, dass Bain und Cinven ihre Offerte aufstocken, noch dass eine dritte Partei eingreift. So handelt es sich laut Wendorff aktuell um einen Ritt auf der Rasierklinge mit deutlichen Rückschlagsrisiken./ag/ajx

      Datum der Analyse: 16.08.2017

      Quelle: dpa-AFX
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      #6.562
      Zu Advent/Permira

      Die grundsätzliche Interessensbekundung wurde Presseberichten entnommen und letzte Woche in Beitrag Nr. 6.526 angespochen.


      https://m.aerzteblatt.de/news/76810.htm

      „„Das andere Konsortium (aus Advent und Permira) bleibt interessiert“, zitierte die FAZ eine mit den Vorgängen vertraute Person. Voraussetzung sei, dass das konkurrierende Investorenduo Bain und Cinven mit seinem Übernahmeversuch ENDGÜLTIG scheitere“. 

      Das Verb "zuzurechnen" kommt in diesem Zusammenhang meines Wissens erstmals im Beitrag 6.559 vor.

      Die Commerzbank gehört zu den mit B/C kooperierenden Banken (vgl. Angebotsunterlagen). An einem Scheitern der Übernahme dürfte sie kein Interesse habe, allfällig aber an günstigen Aktien...
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      #6.563
      Zitat von Aktienduffy: wie kommt man darauf, dass die 8% von morgan stanley advent und permira zuzurechnen sind?

      supporting heißt nix anderes, als dass die capital markets teams der jeweiligen banken bei der due dilligence, finanzierung etc dabei sind.

      morgan stanley ist einer der größten primebroker, welcher kunde da dahintersteht weiss man eben nicht....


      Das spielt ja auch keine so große Rolle, denn das Paket wurde ja offenbar beim ersten Übernahmeangebot angedient. Jedenfalls wenn man unterstellt, dass das Singer Paket nicht angedient wurde. Bis auf 3 oder 5% kann man ja rechnen, wenn man die Angabe berücksichtigt, dass im ersten Anlauf 13% Privatinvestoren angenommen haben. Dann müssten 52,5% von Fonds gekommen sein. Andienungsverpflichtung + UBS GS und Norges + MS und BoA = 19,6 + 12,69 + 19,89 = 52,18 %.
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      #6.564
      ich glaube trotzdem, dass um singer zuviel wind gemacht wird. hätte der wirklich blocking absichten, wäre elliott schon im zuge des 1. übernahmeversuchs eingestiegen und nicht erst nachher.
      elliott fährt auch des öfteren eine mergerarbitrage strategie und im falle von stada wären des geschätzte 8% in nicht mal 2 monaten auf ein investment von rund 300 mio EUR. dass der sich nicht in die karten schauen lässt ist klar, da so die unsicherheit bleibt und man theoretisch heute für einen return von 3% in 1 tag kaufen kann.
      sollte elliott auf den GuB spielen, muss er danach trachten, dass er wenns knapp wird teile seines pakets andient, alles andere wäre dumm, zumal sich die situation der generikahersteller in den letzten 2 monaten deutlich verschlechtern hat ( siehe TEVA, Mylan etc)
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      #6.565
      und als pikantes detail am rande

      {http://www.activeownershipcapital.de/team.php}

      klaus röhrig ist ein ehemaliger elliott-mann
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      #6.566
      Zitat von Aktienduffy: klaus röhrig ist ein ehemaliger elliott-mann


      und hat das letzte Mal in der finalen Phase die Vereinbarung über ein abgestimmtes Verhalten mit der BNY Mellon gekündigt…Die Übernahme platzte.

      Jetzt dient die BNYM zu praktisch gleichen Konditionen brav an…
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      #6.567
      ja wir werden eh sehen, nur ist mir nicht ganz klar, warum das angebot ökonomisch von vielen als zu tief betrachtet wird... (wenn es so wäre wieso ist der kurs NIEMALS über den 66,25 gelegen?!?!?!), wie gesagt, der generika-sektor hat sich in der letzten 2 monaten gewaltig nach unten entwickelt.

      und zu permira und advent, an deren stelle und durch die seifenoper der letzten paar monate lass ich stada stada sein und gehe auf TEVA (ziemlich under fire aktuell wegen zu hohem leverage) zu und mache ein angebot für ratiopharm...
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      #6.568
      Höchstkurs war am 15.Mai 2017 67,60, also über den 66,25.
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      #6.569
      Auch nur wegen dem Fake China Gerücht.
      Stada zu EUR 66,25 ist überbewertet, deshalb ist dieses Angebot alternativlos.

      Andienen kann hier im Forum nun eh keiner mehr, abwarten und auf die Meldung freuen ist angesagt.
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      #6.570
      Der gebotene Preis reicht bestimmt aus, um mindestens 50-60% der Aktionäre zum Anbieten zu bringen. Ob er ausreicht, um in die Reichweite eines Beherrschungsvertrages zu kommen, wird sich zeigen. Dabei werden bestimmt auch emotionale Faktoren eine Rolle spielen, gilt es doch zu bedenken, dass der Laden 120 Jahre alt ist und wilde Zeiten in Deutschland überlebt hat, und vielleicht auch deshalb mit Geschichten assoziiert wird (das könnte man vielleicht auch mit der ähnlich alten Teva vergleichen, die sich in ein nationales Projekt verwandelt hat), die trotz einiger Dellen einen positiven Kern haben. Das kann man als deutscher Apotheker vielleicht eher nachvollziehen. Dem vorvorletzten CEO waren solche Aspekte z.B. bestimmt bekannt und die Ansprache an die Aktionäre wäre möglicherweise eine andere gewesen.

      Stada hat sich in den letzten Jahren bemüht, den Anteil der Markenprodukte mit den höheren Margen auszubauen, insofern ist die Firma nicht mehr nur ein Generikakonzern, was möglicherweise höhere Bewertungen rechtfertigt, da dieses Marktsegment in bestimmten Bereichen z.B. weniger regulierungsanfällig ist.

      Bain schreibt z.B. in seinem Private Equity M&A Report 2017, der noch im April veröffentlicht wurde:

      “PE investors targeted those generic drugmakers that were most insulated from regulatory and pricing pressures, including manufacturers that focus on difficult-to-make products, operate in small markets less likely to attract pricing scrutiny from payers, or make drugs in niche dosages that are too limited to attract competition from the large corporate manufacturers of generics or biosimilars.”

      http://www.bain.com/publications/articles/global-healthcare-…

      Die haben sich das genau angeschaut, wie andere übrigens auch, so dass es schon wundert, dass man die Risiken eines Gebots kannte

      (“only 30% of large healthcare PE investors have been able to complete more than one deal valued between $500 million and $5 billion (or higher), the range considered the sweet spot for large PE deal makers.”)

      andererseits aber die Ursachen vielleicht nicht genau genug erörtert hat.

      Einen höheren Kurs für die Stada hat man an der Börse auch schon beobachtet, insofern ist das zögerliche Verhalten vielleicht auch erklärbar.
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      #6.571
      Lt. freiwilliger Mitteilung von B/C waren es bis heute 12:00

      46,53%
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      #6.572
      DGAP-Meldung:

      http://www.dgap.de/dgap/News/pvr/stada-arzneimittel-release-…

      9. August

      Bank of America reduziert Stimmrechtsanteil

      Resulting situation 10.28 %

      Previous notification 11.49 %
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      #6.573
      Je laenger die finale Nachricht auf sich warten laesst, desto pessimistischer ist es zu bewerten. Wenn sie sicher über 63% waeren, haetten B/C keinen Grund, die Nachricht zu verzögern. Wenn sie es aber nicht sind und noch auf ein paar Briefe per Post warten müssen, in der Hoffnung die Schwelle zu überschreiten, dann kann man natürlich noch nichts veröffentlichen. Nur dann ist es eben auch als negativ zu werten, analog zum letzten mal. Es waere ja ein dummer Zufall, wenn noch ein paar Briefe das Angebot auf sagen wir 63,01% hochhieven würden.
      Avatar
      #6.574
      heute 18:32 via Guidants News:

      Kreise: Elliott unterstützt Stada-Angebot.

      Wenn das stimmt, dann dürfte es mit der Übernahme wohl geklappt haben, oder?

      Gruß
      Paluru
      Avatar
      #6.575
      BAD VILBEL (dpa-AFX) - Der umtriebige Investor Paul Singer hat Kreisen zufolge vor dem Ablauf der Frist für das Stada -Übernahmeangebot seine Zustimmung signalisiert. Es habe Gespräche mit den Bietern gegeben, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstagabend mit Berufung auf Insider. Die Frist lief in der Nacht zu Donnerstag ab. Noch ist unklar, ob die Offerte der Finanzinvestoren Bain und Cinven dieses Mal von Erfolg gekrönt wurde. Ein abschließendes Ergebnis wird bis Ende der Woche erwartet.

      Ein erster Übernahmeversuch war nur knapp an der Mindestannahmeschwelle gescheitert. Aber auch der zweite Anlauf stand trotz der auf 66,25 Euro je Aktie verbesserten Offerte bis zuletzt auf der Kippe: Bis zum gestrigen Mittwoch um 12 Uhr hatten sich Bain und Cinven 46,53 Prozent der Stada-Anteile gesichert. Damit die Offerte diesmal durchkommt, müssten aber bis Mitternacht 63 Prozent der Aktien angedient worden sein. Marktteilnehmer hatten bereits mit einem sehr knappen Rennen gerechnet.

      Singer hält über seinen Fonds Elliott rund 10 Prozent der Stada-Anteile. Der Amerikaner ist für sein schonungsloses Kalkül berüchtigt und hatte schon bei zahlreichen Übernahmen seine Finger im Spiel. Bis zuletzt war nicht klar, was er mit dem Stada-Aktienpaket vorhat. Weder Singer, die Finanzinvestoren noch Stada wollten sich auf Anfrage von Bloomberg dazu äußern./stk/men


      Quelle: dpa-AFX
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      #6.576
      und um mit der mär, dass indexfonds nicht andienen, einmal aufzuräumen, den screenshot spare ich mir, da bloomberg keinen spass versteht....

      BLACKROCK ULT-AGG 869,509 869,509 08/16/17
      BLACKROCK INC Multiple Portfolios MF-AGG 609,478 609,478 08/16/17
      BLACKROCK ASSET MANAGEMENT ISHARES MDAX UCITS ETF 440,000 440,000 08/16/17
      BLACKROCK ASSET MANAGEMENT ISHARES STOXX EURO ETF 57,209 57,209 08/16/17
      BLACKROCK ASSET MANAGEMENT ISHARES STOXX EURO ETF 43,474 43,474 08/16/17
      BLACKROCK ASSET MANAGEMENT ISHARES STOXX EUR 6 ETF 38,669 38,669 08/16/17
      BLACKROCK ASSET MANAGEMENT ISHARES EURO STOXX ETF 27,517 27,517 08/16/17
      BLACKROCK INVESTMENTS CANA ISHARES CORE MSCI E ETF 1,760 1,760 08/16/17
      BLACKROCK INVESTMENTS CANA ISHARES MSCI EUROPE ETF 849 849 08/16/17
      BLACKROCK GROUP LIMITED Multiple Portfolios MF-AGG 176,692 176,692 08/16/17
      BLACKROCK FUND ADVISORS Multiple Portfolios MF-AGG 83,339 83,339 08/16/17
      DEUTSCHE BANK AG ULT-AGG 758 758 08/16/17
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      #6.577
      Die Kriterien für das Andienen von in ETFs enthaltenen Aktien können variieren.

      In Bezug auf Blackrock und die Stada-Übernahme wurde dies in diesem Artikel der WiWo am Beispiel des ersten Übernahmeversuchs dargestellt:

      Das Dilemma von Blackrock 🤔

      http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/stada-uebernahme-das-dile…
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      #6.578
      ja schon klar, mag sein dass mein bloomberg falsche daten hat... mein voriger post zeigt per 16.8. die holdings von blackrock in den angedienten stada aktien, war übrigens beim ersten übernahmeversuch auch so, dass blackrock am letzten tag als andiener aufschien, aber die wiwo weiss dies sicher besser ;-)
      rational MÜSSTE bei solchen Übernahmen mit annahmeschwellenn >50% von jedem ETF angedient werden, da bei Erreichen der 50% schwelle automatisch vom indexanbieter in die angedienten aktien getauscht wird. klappt die übernahme nicht, wird sowieso wieder zurückgetauscht, am beispiel AIXA konnte man das sehr gut sehen.
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      #6.579
      Die Vorgangsweise, die Aktienpakete von BR unter den zum Andienen gekennzeichneten Aktien zu suchen, finde ich nachvollziehbar.

      Warum sollten die Bloomberg-Daten falsch sein? Die wiedergegebene Auflistung ist bestimmt zutreffend. Es ist absolut richtig, den Screenshot nicht zu zeigen :) (aus Board Regel Nr. 1: "das Verwenden von Bildern ohne Urheber- oder Nutzungsrechte, ist auch im Internet strafbar und wird ggf. entsprechend geahndet.")

      Der oben zitierte Artikel der WiWo lässt BR selbst zu Wort kommen:

      „BR verweist auf die Indexanbieter: Der Indexfonds iShares MDax ETF sei in Deutschland aufgelegt und kaufe und verkaufe streng die im Index enthaltenen Papiere. Deshalb folge der Fonds streng dem Indexregelwerk der Deutschen Börse. Man habe keinen Spielraum, der es erlauben würde, unabhängig vom Indexanbieter eine Entscheidung zu treffen, wie BR sich bei einem solchen Übernahmeangebot verhalte. Derzeit seien die Stada-Aktien unverändert in den Indizes der Deutscher Börse enthalten, dementsprechend seien auch in den Index- Produkten keine Änderungen vorgenommen worden, heißt es bei BR.“

      Die erfahrene Korrespondentin HS, Verfasserin des Berichts, steht mit ihrem Namen für den Inhalt und schreibt mittlerweile seit 15 Jahren für das genannte Blatt, unter anderem auch über Rechtsfragen. Ich bin mir nicht sicher, ob eine falsche Wiedergabe der BR zugeschriebenen Zitate so schlau wäre. Oder wollte sich BR rausreden (falls ja, warum?🤔), da „BR selbst sagt, die Übernahme sei auch daran gescheitert, dass viele Privatanleger die Offerte nicht annehmen wollten.“ Fehler können allerdings immer, praktisch überall und ziemlich jedem unterlaufen, oder?
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      #6.580
      ja klar können Fehler unterlaufen, mir gings eher darum, etwas mit dem Halbwissen aufzuräumen, leider kann ichs aus der BBG-Datenbank die Holdings zum Stichtag erste Übernahme nicht mehr ziehen, daher muss ich für meine Beweisführung der Andienung auf die Veröffentlichung des nächsten Rechenschaftsberichts von Blackrock warten ;-). Dass die zitierten Indexregeln von BR nicht sooo einzementiert sind erkennt man aber diesmal schon...

      https://www.ishares.com/de/professionelle-anleger/de/produkt… einfach die Positionen im xls runterladen und schwupps findet man schon die 440k Stk der ISIN DE000A2GS5A4...

      und zur medialen BR Antwort zur Causa : ETFs sind ja bekanntlich die Guten und NIEMALS schuld ;-)
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      #6.581
      Kurz im Wikipedia "Markteffizienzhypothese" nachlesen reicht aber vielleicht auch schon, um zu erkennen, dass diese Nobelpreisträger für verzapften Stuss belohnt wurden.

      Ihre Theorien erklären, wieso der Markt für Hypothekenkredite allzeit effizient und funktionstüchtig sein wird, während der Wochenmarkt auf dem die kluge Hausfrau einkauft, niemals effizient sein kann, weil die Hausfrauen beschränkte Transportkapazitäten haben. Oder nach einem zwanzig Euro Schein auf der Straße würden sich diese Preisträger auch nicht bücken, weil das ja gegen jede Effizienz ist, dass der noch da liegt. Und noch weniger nach eiem Fuffi, weil das ja noch unwahrscheinlicher ist, dass er da hingefallen ist UND bisher nicht aufgehoben wurde.

      Ein Hinweis auf Komplexität und Vielschichtigkeit ist bei derartigen Irrlehren völlig fehl am Platz.
      Dann lieber eine naive Herangehensweise mit gesundem Menschenverstand.
      (Wobei ch das allerdings bomike auch nicht bescheinigen kann.)
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      #6.582
      Tut mir leid, falscher Thread, kann gerne gelöscht werden #6.581.

      Ausgerechnet jetzt, wo es so spannend wird ... ob es reicht oder nicht. :rolleyes:
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      #6.583
      Danke für den Hinweis, der Link war vielleicht sehr aufschlussreich.

      Das Andienen scheint eventuell nicht konsequent verfolgt zu werden.

      Hinsichtlich Positionen (insgesamt 51) gibt der ishares MDAX UCITIS EFT (DE) für den 16.08.17 (letztes angegebenes Datum) folgendes an:

      Emittententicker: SAZ1
      Name: STADA ARZNEIMITTEL V AG
      Gewichtung (%): 1,32
      Marktwert: EUR 27.896.000
      Sektor: Gesundheitsversorgung
      ISIN: DE000A2GS5A4
      (d.h. für um Verkauf eingereichte Aktien der STADA Arzneimittel Aktiengesellschaft)

      SOWIE

      Emittententicker: SAZ
      Name: STADA ARZNEIMITTEL V AG
      Gewichtung (%): 0,71
      Marktwert: EUR 14.904.015
      Sektor: Gesundheitsversorgung
      ISIN: DE0007251803
      (d.h. für übliche Aktien der STADA Arzneimittel Aktiengesellschaft)

      Teilandienung? Warum in diesem Verhältnis?
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      #6.584
      Die deutsche Börse führt im offiziellen Referenzindex MDAX(R) (50 Positionen) Stada nur unter der ISIN DE0007251803.

      http://www.boerse-frankfurt.de/index/zugehoerige-werte/MDAX#…" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">
      http://www.boerse-frankfurt.de/index/zugehoerige-werte/MDAX#…
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      #6.585
      SAZ1 werden heute nicht mehr gehandelt. Hat jemand eine Erklärung dafür?

      In der Angebotsunterlage heißt es:

      Der Handel mit den Zum Verkauf Eingereichten STADA-Aktien im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse wird eingestellt (i) mit Ablauf des letzten Tages der Annahmefrist, wenn alle Angebotsbedingungen (wie in Ziffer 12.1 der Angebotsunterlage definiert) eingetreten sind oder auf sie wirksam verzichtet wurde oder (ii) am Ende des dritten, der Abwicklung dieses Angebots unmittelbar vorausgehenden Börsenhandelstages.
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      #6.586
      Weil nach Beendingung der Andienungsfrist im Prinzip unmittelbar
      die Meldung der Übernahme erfolgen kann und somit diese
      Aktien (WKN: A2GS5A4) bereits dem Bieter gehören.

      Gruß
      Paluru
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      #6.587
      Du hast die Begründung doch schon selbst zitiert.

      Bei diesen Aktien handelte es sich um bereits angediente Aktien der Stada.
      Vielleicht ist dies dann für Dich verständlicher.

      Gruß
      Paluru
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      #6.588
      Ok, soweit verstanden.

      Aber warum soll man nicht mit seinen angedienten Aktien weiterhin handeln können? Schließlich kann es bis zur technischen Abwicklung des Angebots (sofern es denn erfolgreich war) wegen der möglichen Weiteren Annahmefrist noch eine Weile dauern.

      Nun haben wir die Situation dass diese Gattung "in der Luft hängt", und das bei noch nicht bekannt gemachtem Resultat. Ggfs. haben die Aktionäre für die Dauer der Weiteren Annahmefrist eine nicht handelbare angediente im Depot. Das kenne ich von anderen Übernahmen anders.
      Avatar
      #6.589
      Und noch einen Schritt weitergedacht:

      Ist die Übernahme gelungen und wird es eine Weitere Annahmefrist geben, so müssten doch m.E. SAZ durch die angedienten Aktien (SAZ1) im MDAX ersetzt werden. Haben wir dann eine nicht notierte Aktie im Index?
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      #6.590
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      #6.591
      Wie Kurs aktuell 67,57 € ! (11.30 Uhr!)

      Übernahmeangebot 66,25 €;

      Sind da MÖGLICHERWEISE Shortys "KALT erwischt" worden? (und müssen sich eindecken?)
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      #6.592
      Sollte es allfällig geklappt haben mit mindestens 63%, ist man vielleicht immer noch ein Stückchen vom Beherrrschungsvertrag entfernt und einige spekulieren darauf...
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      #6.593
      DGAP-News: STADA Arzneimittel AG / Schlagwort(e): Übernahmeangebot

      18.08.2017 / 12:12
      Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

      - Mindestannahmeschwelle von 63 Prozent erreicht
      - Alle kartellrechtlichen Freigaben sind erfolgt
      - Übertragung der während der Annahmefrist angedienten Aktien erfolgt noch vor der Hauptversammlung am 30. August 2017

      Bad Vilbel, 18.08.2017 - Die Nidda Healthcare Holding AG, die Erwerbsgesellschaft von Bain Capital und Cinven, hat heute mitgeteilt, dass die Mindestannahmeschwelle erreicht wurde, die die Bieterin in der am 19. Juli 2017 veröffentlichten Angebotsunterlage auf 63 Prozent festgelegt hatte. Die Annahmefrist endete am 16. August 2017 um Mitternacht (24:00 Uhr MEZ).

      "Wir sind froh, dass die Frage der zukünftigen Eigentümerstruktur nun geklärt ist", sagte Engelbert Coster Tjeenk Willink, Vorstandsvorsitzender der STADA. "Jetzt wird sich STADA wieder voll auf das operative Geschäft konzentrieren und die erfolgreiche Wachstumsstrategie mit der Unterstützung zweier starker Partner noch konsequenter vorantreiben können. Mit der umfangreichen Branchenexpertise der neuen Eigentümer und ihrem Zugang zu einem weltweiten Netzwerk im Gesundheitswesen wird STADAs Position als global tätiges Pharmaunternehmen nachhaltig gestärkt."

      "Wir freuen uns, dass unsere Aktionäre der Empfehlung von Vorstand und Aufsichtsrat gefolgt sind und das verbesserte Angebot von Bain Capital und Cinven angenommen haben - zu einem aus unserer Sicht attraktiven Preis", sagte Ferdinand Oetker, Aufsichtsratsvorsitzender der STADA. "Wir sind davon überzeugt, dass STADA dank dieser Entscheidung langfristig erfolgreich sein wird. Davon wird unser Unternehmen und seine Mitarbeiter profitieren."

      Alle kartellrechtlichen Freigaben sind erfolgt. Die Übertragung der während der Annahmefrist angedienten Aktien wird noch vor der Hauptversammlung am 30. August 2017 erfolgen.
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      #6.594
      wie dumm anzudienen. Kurs jetzt viel höher
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      #6.595
      Zitat von Spondon: wie dumm anzudienen. Kurs jetzt viel höher


      besser als nicht investiert zu sein und sinnlose ratschläge zu geben ;)
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      #6.596
      Auch mal denken:
      Ohne die Andienungen wäre der Kurs jetzt wieder bei 50€.

      Gruß
      Paluru
      Avatar
      #6.597
      Wobei 72€ .... da lassen die Shorties aber kräftig Federn.

      Gruß
      Paluru
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      #6.598
      Habe teilweise angedient, den Rest, mit dem ich eigentlich bis ins Squeeze Out gehen wollte, habe ich gerade auch noch rausgeworfen. Leider zu früh. Dachte, die mal im Rausgestandenen 70 seien ganz nett;):rolleyes:
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      #6.599
      Zitat von Spondon: Noch ein Nachschlag Elliot plant ein Bieterkonsortium mit den beiden anderen Interessenten. Die wollen doch hier ein scheitern sehen. Muss man nur 1 und 1 zusammenrechnen. Dann fällt es doch nur kurzfristig auf 50

      http://www.teleboerse.de/aktien/Paul-Singer-bei-Stada-einges…
      [/url]

      :confused::confused:
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      #6.600
      63.85% Annahmequote ist jetzt nicht gerade überzeugend gewesen. Knapp war es. Aktuell sehe ich einen Short Squeeze hier, da wohl ein paar Leute Aktien leerverkauft haben, die sie jetzt irgendwie am Markt zurückkaufen müssen. Der Kurs sollte sich nach dem Squeeze an den zusammengebrochenen Kursen anderer Generikahersteller wie Mylan und Teva orientieren...
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      #6.601
      Nach dem Squeeze ja wohl eher nicht mehr - beim Squeeze eher...

      Hege aufgrund des Branchenumfeldes auch keine höheren Erwartungen an ein Spruchverfahren. Wir befinden uns bereits 10 % über dem Übernahmeangebot. Das ist weder durch die Zwangsdividende noch durch den Squeeze gerechtfertigt.

      Aber es freut mich, dass die Shorties bluten müssen:laugh:
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      #6.602
      Auf finanznachrichten.de kann man lesen, dass Elliot in Kontakt mit dem Bieterkonsortium stand und dass er wahrscheinlich nur einen Teil seiner Aktien andiente. Woher wusste dann Elliot, wieviel er andienen musste, um die Geschichte knapp in den grünen Bereich zu schieben? Sollte er von B/C genannt bekommen haben wieviel noch fehlt, wäre das eindeutiger Insiderhandel. Ich spekuliere nur.
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      #6.603
      Wenn er dann noch eins und eins zusammengezählt hat, hat er gestern weitere Teile seiner Aktien für 72 an die Shorties verkauft - dann hat er seinen höheren Übernahmepreis;)
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      #6.604
      Mal ne Frage an die Fachleute: Ich habe meine Stada auch zu 66,25 "angedient". Im Depot sind sie aber noch. Was passiert wenn ich sie am Montag Morgen einfach zu 72€ verkaufe?????
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      #6.605
      Du hast dich bei der Andienung dazu verpflichtet, über die Aktien nicht mehr anderweitig zu verfügen. Gegebenenfalls müsstest Du sie - ähnlich wie die Shorties - dann ebenso zu einem höheren Preis zurückkaufen:laugh:

      Spaß beiseite, ich nehme an, die Stücke mit der ISIN der angedienten Aktien sind bereits technisch nicht handelbar.
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      #6.606
      Naja, wenn ich das hier schon auf 3 oder 5% ausrechnen kann, was die Annahmequote sein wird, weiß es ein Paul Singer sicher genauer, ob nun mit oder ohne "Kontakt" zum Bieterkonsortium. Er kann ja eine Telefonumfrage unter seinen Hedgefondsgenossen machen, wenn es Unklarheiten gibt. Die Frage ist ja eher, ob da vielleicht auch schon über die Konditionen eines Beherrschungsvertrags nachgedacht wurde, oder zumindest darüber, wie die Bieter auf 75% der Stimmrechte kommen wollen.

      Außerdem wurde Singer genau wie die anderen Aktionäre durch die zermürbenden Briefe von Stada und vom Beirat weichgeklopft. Und dazu noch die Drohungen hier im Board, dass der Kurs auf 50 fällt, wenn er nicht wenigstens einen Teil andient! Da möchte ich euch mal sehen, wenn man mit 400 Mio Einsatz spielt und dann das Bieterkonsortium mitten in der Nacht auf dem Smartphone anruft, dass es nicht reicht?!

      Ich weiß auch nicht, was jetzt dieses Short-Squeeze-Gerede soll.
      Als ob es keine vernünftigen Argumente gäbe, bei Stada als Aktionär engagiert zu sein. Die Absicherung des Kursniveaus durch einen Beherrschungsvertrag dürfte nur eine Frage der Zeit sein, so dass die Risiken begrenzt sind. Ob man dabei den freiwilligen Angebotspreis als Barabfindung festsetzen kann, hängt doch maßgeblich davon ab, zu welchen Bedingungen weitere Aktienerwerbe durch den neuen Hauptaktionär erfolgen und eventuell auch davon, wie sich der Aktienkurs entwickelt.
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      #6.607
      Meiner Meinung nach wäre es ein Fehler gewesen, hätten sich B/C oder einer ihrer Repräsentanten dazu verleiten lassen, gegenüber S. einen vorübergehenden Andienungsstand als allfälliges Druckmittel zu „präsentieren“. Ich glaube auch nicht, dass er schlaflose Nächte gehabt hätte, sondern vielmehr strategischen Nutzen daraus gezogen hat, dass Vorstand, AR und Beirat praktisch gebettelt haben. Der Mann ist Psychologe (University of Rochester) und kennt sich mit solchen Situationen aus, erfahren ist er sowieso. Er hat einen langen Weg hinter sich, den bestimmt nicht jeder gehen möchte.

      Die Umstände eines Beherrschungsvertrages und eines allfälligen Squeeze Out Verfahrens hat er bestimmt mitberücksichtigt, falls er sich für ein teilweises Andienen entschlossen hat. Die Wahl von 63% war für B/C ja wesentlich den Erfahrungen aus dem ersten Versuch und der Aktionärsstruktur geschuldet. Bestimmt hat man sich zunächst erwartet, dass man bei Erreichen dieser Quote auch Zugriff auf die Stimmrechte der ETFs (können die bei Beibehaltung des aktuellen Kursniveaus überhaupt andienen?) erhält, die man in einer Größenordnung von 12-13% gesehen hat. Wenn aber tatsächlich BR schon den Großteil seiner iShares Aktien (insges. ca. 3,57%) angedient hat und man lediglich 63.76% der Stimmrechte einsammeln konnte, kann man sich denken, dass die 75% noch eine Herausforderung sein könnten. Ob da große Erleichterung bei B/C aufkam, wenn man sogar die Verweigerungshaltung der „Kleinen“ gesehen hat?
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      #6.608
      Ja, den Absatz mit den zermürbenden Briefen hatte ich ja auch bewusst mit ironischem Unterton formuliert. Ich hatte doch selbst Singers Kalkül geschildert, dass er die Sicherheit des Beherrschungsvertrag möchte, aber natürlich davon nur profitiert, wenn er so wenig wie möglich andient. (Andere dachten Singer arbeite an einem eigenen Konsortium oder würde destruktiv alles verhindern.)

      Beim nächsten Schritt Richtung Beherrschungsvertrag haben wir aber vermutlich das gleiche Dilemma.

      Vielleicht muss Singer nochmals seinen Anteil reduzieren, um den Beherrschungsvertrag zu ermöglichen. Vielleicht haben Bain und Cinven aber auch gut geblufft und haben noch zweimal 2,99% der Stimmrechte irgendwo in Reserve und mit 5% der Aktien von Indexfonds und Kleinanlegern (oder einfach alles, was nach MDAX Rauswurf auf den Markt kommt) reicht es dann. Tatsächlich wurde die Rechnung, woher und zu welchem Preis nun die fehlenden 11% der Stimmrechte für den Beherrschungsvertrag kommen, nicht so detailliert offengelegt.
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      #6.609
      Die Ironie an der Darstellung habe ich erst nach der dritten Durchsicht entdecken können. Wochenendmüdigkeit, mein Fehler. ;)

      Ich bin tatsächlich immer noch überzeugt, dass S. mit den beiden ehemaligen Bietern ernsthaft eine Option ausgelotet hat. Ich bin mir nicht sicher, ob die Entscheidung zum (teilweisen) Andienen schon so lange festgestanden ist. Eine prinzipiell destruktive Einstellung gegenüber dieser Übernahme habe ich ihm nicht bescheinigt (er wollte, dass die Leute zu ihm kommen, und spät sind sie wohl auch gekommen), seine Absichten waren nicht wirklich durchsichtig und angesichts der sich offenbarenden komplizierten Konstellation werden sie es möglicherweise auch bleiben. :look:
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      #6.610
      Zitat von Grid-Party: Nach dem Squeeze ja wohl eher nicht mehr - beim Squeeze eher...

      Hege aufgrund des Branchenumfeldes auch keine höheren Erwartungen an ein Spruchverfahren. Wir befinden uns bereits 10 % über dem Übernahmeangebot. Das ist weder durch die Zwangsdividende noch durch den Squeeze gerechtfertigt.

      Aber es freut mich, dass die Shorties bluten müssen:laugh:


      Ich finde es immer gut wenn die Shorties eins auf dem Deckel bekommen. :)
      Bei Stada bin ich nur noch über die Shareholder Value beteiligt.
      Ist jemanden bekannt ob sie angedient haben?
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      #6.611
      Hmmm, kein Hebelzertifikat zu finden, mit dem man heute auf sinkende Kurse spielen kann. Hat jemand ein Instrument mit passender WKN gefunden, welches heute handelbar ist???
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      #6.612
      ja, Shareholder Value Beteiligungen hat vollständig angedient.

      Zitat: "Stada ist bei der Shareholder Value Beteiligungen AG die größte Portfolioposition und wurde vollständig angedient."
      vgl.

      http://www.dgap.de/dgap/News/dgap_media/shareholder-value-be…
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      #6.613
      die Scheine von Morgan Stanley sind handelbar
      Antworten8 Antworten anzeigen
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      #6.614
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      #6.615
      die kurzen sind aber mit Vorsicht hier zu genießen...alles sehr undurchsichtig....shortquote scheint immer noch sehr sehr hoch zu sein.....auch das jetzt die ersten zwei Häuser ihre Shortempfehlung nochmal raushauen verheißt für die kurzen nichts gutes....kann auch wie ein Stein fallen, aber unter risk-Betrachtung erstmal obacht
      Antworten6 Antworten anzeigen
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      #6.616
      Seltsam finde ich, dass laut Bundesanzeiger zwei kleinere ältere Shortpositionen vorhanden sind, die nie glattgestellt wurden. Diese Positionen dürften ein paar Millionen Euro im Minus sein.
      Allerdings soll die Shortquote kurz vor der Übernahme sehr viel höhere 14-15% betragen haben, bis an die 10.000.000 Aktien. 3 Millionen Stück dürften davon am Freitag glattgestellt worden sein. Aktuell sind es wohl weitere 400.000 Aktien. Bei aktuellen Kursen dürften die Shortseller an die 100 Millionen Euro verloren haben?

      Müssen manche Shortseller nicht melden oder verstoßen sie damit gegen die Regeln?
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      #6.617
      Noch etwas verstehe ich nicht. Stada hofft, dass bei der verlängerten Aktienannahme bis 1.9. die Indexfonds ihre Stada-Aktien andienen werden...zu den vereinbarten 66,25€. Würde ein Indexfonds-Betreiber nicht damit gegen die Interessen seiner Kunden handeln, wenn man den aktuell viel höheren Marktpreis betrachtet?
      Antworten4 Antworten anzeigen
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      #6.618
      Wieso sinkende Kurse?
      Haben sich alle Shorties bereits wieder eingedeckt? :confused:
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      #6.619
      das kann ich nicht sagen, wäre gefährliches Halbwissen - und das hat hier nichts zu suchen.

      Ich denke man sollte hier mal ganz nüchtern bilanzieren:

      Das Investorenduo hat mit der Annahme nun eine beherrschende Stellung bei STADA erreicht; d.h. kann nun die Firma entsprechend ihrer Ziele umbauen; mittel -und langfristig soll die Firma ganz vom Markt verschwinden; d.h. 95% und der Rest wird rausgedrängt

      D.h. aber auch das die klassischen Börsenkennziffern nun nicht mehr greifen; der Preis orientiert sich daran was das "Duo" wahrscheinlich bereit ist für die Anteile zu zahlen.

      und da werden Sie (aus den Erfahrungen vergangener Übernahmen) ganz klassisch wie ein Kaufmann agieren; d.h. nicht mehr bezahlen als nötig; sie haben erstmal keinen Zeitdruck. Will sagen das die Wahrscheinlichkeit nicht besonders hoch ist das Sie jetzt - wo alle Augen auf die Story gerichtet sind -die restlichen Anteile medienwirksam erwerben werden; das passiert (auch aus der Erfahrung vergangener Jahre) Stück für Stück wenn der mediale Fokus nicht darauf gerichtet ist.

      Inwieweit der Kurs jetzt nachgeben wird kann man schwer sagen. Aktuell kosten Sie 10% über dem Angebot was schon sportlich sein kann; aber nicht muss. Also wenn Short dann mit Augenmaß! Long bietet sich erst an wenn die Papiere unter den Angebotspreis fallen; und auch dann wieder nur mit Augenmaß.
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      #6.620
      Wer ist denn so blöd und dient weiterhin an? Jetzt kann doch jedoch für knapp 10 EUR mehr pro Stück über den Markt verkaufen. Und das sind nicht Bain/Cinven, die jetzt die Hand aufhalten...
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      #6.621
      Auf Kurse unter dem Angebotspreis wird man vergeblich warten.

      An dramatische Shorteindeckungen glaube ich nichtmal unbedingt, aber jedenfalls fehlen auch den Bietern derzeit noch Stimmrechte für den beabsichtigten Beherrschungsvertrag. Dass die Bieter bereits konkretere Vorstellungen haben, wie sie weitere Aktien erwerben können, erscheint mir plausibel, aber man wird sich damit sicher nicht monatelang Zeit lassen können. Schon finanzierungsbeding. Eine Einschätzung, man habe ja nun 63,8% und müsse nur auf ruhigere Märkte warten, damit einem die 95% von alleine zufallen, scheint mir nicht schlüssig.

      Immerhin hat man noch Rückenwind, wenn Stada aus dem MDAX ausscheidet und vielleicht auch schon durch den nunmehr beendeten Eurex-Handel mit Optionen. Siehe hier:
      http://www.eurexchange.com/exchange-en/products/equ/corporat…

      Ob Singer sich nochmal kooperativ zeigt? Vielleicht kommt es auch darauf an?
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      #6.622
      der beherrschungsvertrag wäre ja wohl nur ein zwischenschritt zum squeeze-out; stada muss meines erachtens, damit die strategie der bieter aufgeht, zügig von der börse genommen werden, u.a. um die verschuldung hochfahren zu können.

      ich bin kein experte des squeeze-out; vielleicht kann jemand hier ja mal kurz die ein, zwei möglichkeiten, wie (und wie schnell) es jetzt laufen könnte, hier umreißen.

      die sehr erfreuliche kursentwicklung verdankt sich meines erachtens einer doppelten konstellation: erstens mussten sich marktteilnehmer, die auf ein scheitern spekuliert hatten, eindecken und zweitens muss es zügigst über 75 % gehen. deshalb vermutlich hat man das erste angebot auch nur minimal erhöht, damit am ende trotzdem noch genug für einen guten schnitt übrigbleibt.

      ob ein kursniveau über 70, 75 nachhaltig ist, da bin ich skeptisch.
      Avatar
      #6.623
      der erwähnte gewinnabführungsvertrag, kann erst bei einer quote von75% erfolgen. sollte Bain Aktien erwerben über dem Kurs von 66,25€ binnen eines Jahre, so müsste er allen, die eingereicht hätten, den höchsten Kurs zahlen,für die er Aktien erworben hat. Also wenn er 100 Aktien zu 75 hier kaufen würde, müsste er alle nachbessern.
      Der GuB wurde erähnt, da man davon ausging, dass sie in einer weiteren Andienungsquote weitere Anteile erwerben können - das wird aufgrund des jetzigen Kurse nicht passieren.
      Es gab viele shorts im Markt - wo die Eindeckungen kann niemand sagen - kann jetzt zu Ende sein-vielleicht schiessen wir aber auch noch auf 85/90. Fakt ist, dass Stada gemessen am Ertrag und an der peer group zu teuer ist - aber wir wissen ja auch, dass der Gesamtmarkt teuer ist :-)
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      #6.624
      Für einen squeeze-out braucht es mindestens 90% der Stimmrechte, das dürfte derzeit außerhalb der Reichweite sein. Ist aber auch nicht nötig, Bain und Cinven finanzieren sich sowieso teuer, an einem Hochfahren der Verschuldung zum Erwerb von Aktien, besteht kein grundsätzliches Interesse, Aktionäre, die beim Beherrschungsvertrag die Ausgleichszahlung statt der Barabfindung wählen, werden vorerst durchaus willkommen sein. Für die volle Kontrolle und die Verlagerung von Schulden (auch der Finanzierungskosten, zumindest steuerlich) auf Stada dürfte der angestrebte Beherrschungsvertrag ausreichend sein.

      Die 90 (bzw 95%) beim Squeeze-out muss man tatsächlich erstmal haben. Für den Beherrschungsvertrag würde theoretisch auch ein Anteil von 75% des auf der HV vertretenen Kapitals ausreichend sein. Sowas gab es zwar meines Wissens noch nicht, dass man sowas mit weniger als 75% durchziehen konnte, aber wenn die ETFs auf der Hauptversammlung nicht vertreten sind oder im Sinne der Verwaltung zustimmen, müssten die Kleinanleger schon mächtig mobil machen, um einen Beherrschungsvertrag zu verhindern. Und wieso ein solcher Vertrag mit Barabfindung und Ausgleich nicht im Interesse der Minderheitsaktionäre liegen soll, wäre auch erst noch zu diskutieren.

      Jedenfalls würde eine höhere Abfindung im Rahmen eines Gesellschaftsvertrags nicht unter die 1-Jahresfrist fallen, in der kein höherer Preis gezahlt werden darf, ohne alle Einreicher gleichzustellen.

      @ LeoF Beim Beherrschungsvertrag werden wohl kaum mehr als 70 Euro geboten werden, wie und wann auch immer. Die derzeitigenBörsenkurse reflektiere die Erwartung, dass die Bieter derzeit noch Mühe haben, die aktien für einen Beherrschungsvertrag zusammenzubekommen. Aber man weiß ja nicht, ob sich Singer nicht auf die Seite der Bieter schlägt und bei wem die Leerverkäufer ihre leerverkauften Aktien geliehen haben bzw hatten).
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      #6.625
      Vor allem muß man sehr aufpassen, wenn man auf fallnede Kurse setzen möchte, da der Singer hier mitliest.
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      #6.626
      ziemliche Kamikaze-Aktion von Polygon...nach meinem Befinden....

      dürfte weiter schwierig sein mit den kurzen zu punkten; bleibt spannend

      Netto-Veränderungen am 21.8.2017
      1. Stada +0,82 %
      2. K+S +0,52 %
      3. GEA Group +0,19 %
      4. Deutsche EuroShop +0,11 % / Bilfinger +0,11 %
      5. Dürr +0,10 % / Aurelius +0,10 % / ZEAL Network +0,10 % / MorphoSys +0,10 %
      6. Medigene +0,06 %
      7. Software +0,01 % / Salzgitter +0,01 % / thyssenkrupp +0,01 %
      8. ADVA Optical Networking -0,03 %
      9. Heidelberger Druckmaschinen -0,07 %
      10. Lanxess -0,09 %
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      #6.627
      Die Aktion von Polygon kann ich bei aktuell publiziertem Wissensstand ebenfalls nicht nachvollziehen.
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      #6.628
      und schon knallts weiter nach oben.....objektiv sollte man die ganze Story hier meiden; entweder man hat noch ein paar Shares, da kann man noch auf nen squezze 2. Raketenstufe spekulieren und halten aber ansonsten kann man hier nur verlieren, ist zumindest meine Meinung. Ich verabschiede mich hier jetzt offiziell von Stada. Euch viel Glück, egal wie ihr positioniert seit!
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      #6.629
      Ich habe mal eine Frage. Wenn der Investor die Firma von der Börse nehmen möchte, muss er dann alle Aktien aufkaufen oder wie funktioniert das genau?
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      #6.630
      Das ist in der Angebotsunterlage erläutert unter Punkt 9.5 (beabsichtigte Strukturmaßnahmen) und 16 (Folgen für nicht annehmende Aktionäre).

      Zunächst streben Bain und Cinven einen Beherrschungsvertrag an. Dieser wäre mit 75% der Stimmen auf einer Hauptversammlung zu beschließen. Im Ergebnis können dann vom Hauptaktionär geschäftliche Weisungen ("Befehle") an Stada gegeben werden und es wird eine "Organschaft" begründet, steuerlich können dann Gewinne und Verluste von Mutter und Tochterunternehmen verrechnet werden. Mit diesem Schritt ist zunächst die Kontrolle gewährleistet. Den verbleibenden Aktionären ist ein gutachterlich ermittelter jährlicher Ausgleich zu zahlen und eine Barabfindung anzubieten.

      "Von der Börse nehmen" wäre ja eigentlich ein Delisting. Das kann beschlossen werden, wenn der Hauptaktionär eine Barabfindung anbietet, die sich am Börsenkurs orientiert. Dann endet der Handel im regulierten Markt, während der Aktienhandel im Freiverkehr meist nicht unterbunden werden kann. Vor allem enden damit bestimmte Mitteilungs- und Berichtspflichten, aber die Aktien bleiben im Streubesitz, das bringt den Hauptaktionär nicht viel weiter.

      Wenn der Hauptaktionär 90% oder 95% der Stimmrechte erworben hat, kann er auf der Hauptversammlung einen umwandlungsrechtlchen Squeeze-out (90%, nur möglich, falls der Hauptaktionär auch selbst AG ist) oder regulären Squeeze-out (95%) beschließen. In beiden Fällen
      ist den Minderheitsaktionären eine gutachterlich ermittelte angemessene Barabfindung zu gewähren, im Gegenzug werden die Aktien aber enteignet, so dass der Hauptaktionär letztlich zu 100% beteiligt ist.

      "angemessene Barabfindung" bedeutet, dass mindestens der durchschnittliche Börsenkurs über drei Monate vor Ankündigung der Maßnahme (Beherrschungsvertrag oder Squeeze-out) anzusetzen ist und außerdem die Abfindung mit einem Ertragswertgutachten ermittelt wird, dessen Ergebnis später in der Regel in einem langwierigen gerichtlichen Spruchverfahren überprüft wird.

      Also die 90% muss der Hauptaktionär erstmal so irgendwie zusammenkriegen, das ist noch längst nicht in Sicht, selbst wenn Singer sein Aktienpaket verkaufen würde. (Singer hatte angeblich teilweise angedient und kauft aber angeblich schon wieder zu.) Insoweit geht es erstmal um den Beherrschungsvertrag und Squeeze-out ist dann eher ein Thema für kommende Jahre.
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      #6.631
      also sind die Chancen auf steigende Kurse höher als auf fallende... wenn ich das richtig verstanden habe
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      #6.632
      Normalerweise ist meine Meinung, die letzten Aktien sind die teuersten.

      Aber bei Stada könnte es auch anders sein, denn der aktuelle Kurs für die letzten Aktien gezahlt werden, die für den Beherrschungsvertrag gebraucht werden, oder von sich eindeckenden Leerverkäufern. Für den Beherrschungsvertrag muss das nicht unbedingt der Maßstab sein. Dreimonatsdurchschnitt lässt dem Hauptaktionär auch Spielraum, entweder abwarten bis der Kurs zurückkommt oder sich auf einen frühen Ankündigungstermin berufen, bevor der Dreimonatsdurchschnitt mit jedem Tag steigt, den der Kurs über dm Angebotspreis liegt.

      Und bis zu einem späteren Squeeze-out spielt natürlich auch die Geschäftsentwicklung wieder eine Rolle. Die "Weisungen" unter Beherrschungsvertrag können auch negative Folgen für Stada haben. Und das Timing für einen Squeeze-out liegt sowieso beim Hauptaktionär.

      Fundamental seien 70 Euro schon sehr teuer war ja hier im Forum oft die Meinung, jetzt glauben einige offenbar an 80?!

      Der Angebotspreis ist natürlich gewissermaßen ein Sicherheitsnetz, aber davon hat sich der Kurs ja jetzt schon weit entfernt. Und wieso wird gestern gemeldet, Singer kaufe angeblich zu? Vielleicht kauf er gar nicht, will nur einen höheren Durchschnittskurs für den Beherrschungsvertrag sehen, selbst noch was teuer abladen und später hilft er den Bietern, indem er dem Beherrschungsvertrag zustimmt oder seine Aktien verkauft. Alles wilde Spekulation, aber es gibt doch erhebliche Unsicherheiten.

      So wie der Kurs läuft, glaube ich inzwischen auch etwas mehr an sich eindeckende Leerverkäufer. aber wenn das dahintersteckt, bricht es vielleicht auch schnell wieder zusammen.

      Noch wilder spekuliert:
      Wenn Singer mauert oder die Apotheker, braucht Stada vielleicht sogar eine Kapitalerhöhung?
      Und künftige Dividendenzahlungen müssten mit Mehrheit auf Hauptversammlungen beschlossen werden, nächste Woche ist das ja noch zugesagt, aber danach?!
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      #6.633
      mir fällt gerade was ein, was ist mit den Vorteilsaktien, die man als Angestellter vergünstigt bekommen hat. Hat sich die Sperrfrist für den Verkauf mit dem Besitzerwechsel erledigt?
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      #6.634
      Bekanntmachung über die Absicht, einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der STADA Arzneimittel Aktiengesellschaft abzuschließen


      http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/bekanntmachung-ueber-…

      Mal sehen zu welchen Preis
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      #6.635
      Interessant sind auch die heutigen Stimmrechtsmitteilungen.
      Morgen müssten weitere folgen. Interessant sind alle mit dem Stichtag ab dem 22.8. dh ab dem Closingtag.
      ZB Norwegen blieb mit 3% im Rennen.
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      #6.636
      Jeder, der jetzt bei Stada auf eine großartige sichere Wette auf sinkende Aktienkurse bei der aktuell nach überwiegender Meinung völlig überteuerten Stada-Aktie setzen möchte, sollte kurz den alten Artikel über das tragische Schicksal des Milliardärs lesen. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-114948789.html

      Schönes Wochenende.
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      #6.637
      Eine sehr bittere Geschichte über den Ratiopharm-Gründer :(, die bestimmt viele Stada-Aktionäre kennen.
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      #6.638
      Hallo-siehe Beitrag 6.591 wg. Shortys bei Stada
      es sind noch 1,1 % des Grundkapitals von Stada "SHORT" gemeldet...

      Quelle: www.Bundeanzeiger.de
      klick Netto-Leerverkaufspositionen.

      Bei der Eurex habe ich noch gar nicht geschaut....

      Bleibt somit sehr spannend - mit einer weiterhin HOHEN Vola - IN BEIDEN Richtungen! (möglich!)
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      #6.639
      http://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/stada-heimlich-mark…

      Neues von Retzlaff....ts ts ts

      Gleichzeitig ging dieser Söhngen als Berater ein und aus:
      "Die Finanzabteilung im Konzern bekommt es regelmäßig mit dem ehemaligen Investmentbanker Ingo Söhngen zu tun. "
      -> http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/markt/nachricht-det…

      Da erinnere ich mich wieder an den Beitrag Nr. 6.086.

      Und nun hat Retzlaff eine neue Firma gegründet: Die Firma Auxilto GmbH ist im Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 107744 registriert. Die eingetragene Rechtsform lautet Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Das Domizil befindet sich in Frankfurt am Main. Die Eintragung erfolgte am 14. Februar 2017.
      Diese Firma residiert: Eppsteiner Str. 42 60323 Frankfurt am Main

      Sitz der Firma Ladival Verwaltungs GmbH - Frankfurt am Main, welche die Markenrechte gekauft hat:
      Eppsteiner Str. 42 60323 Frankfurt am Main

      Sitz einer weiteren Firma von H. Söhngen: Gemini Frankfurt GmbH Eppsteiner Str. 42 60323 Frankfurt am Main

      und noch viele mehr.


      Ich möchte gar nicht wissen wie viel Geld mich das System Retzlaff als Aktionär gekostet hat. Gibts da eigentlich seitens der neuen Inhaber Möglichkeiten sich da was zurück zu holen oder scheint das alles wasserdicht zu sein bzw. verjährt?
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      #6.640
      Zitat von Terker: Eine sehr bittere Geschichte über den Ratiopharm-Gründer :(, die bestimmt viele Stada-Aktionäre kennen.


      Was da im Spiegel präsentiert wurde, ist aber wohl eher das Gegenteil der Wahrheit, sondern Teil der Rufmordkampagne die damals gegen Merckle lief. Die Presse hatte ja nichts besseres zu tun, als gründlich nachzutreten, als der Finanzierungsengpass wegen der Hansonfinanzierung bei Heidelbergcement bekannt wurde. Im Vergleich zu dem Druck, den seinerzeit die Banken ausübten, um an das Topunternehem Ratiopharm ranzukommen und dieses auf den Markt zu bringen, erscheint Singers Trittbrettfahrerei wie ein harmloser Kinderstreich. Und sogar die monatelangen Aktivitäten der aktivistischen Hedgefonds sind im Vergleich dazu noch ehrliche Arbeit.

      Die eigentlichen Akteure Wiedeking, Härter und Piech werden im Spiegelartikel nichtmal erwähnt, und das Stuttgarter Landgericht konnte auch nichts machen, weil in chaotischen Börsenzeiten eine Kursbeeinflussung durch unwahre Presseerklärungen nicht nachzuweisen ist, oder so ähnlich.

      Statt dass man vernünftig berichtet und den Gesamtzusammenhang präsentiert, ist beim Spiegel scheinbar jeder Unternehmer, der am Kapitalmarkt agiert, ein Zocker. Und wenn die ausländischen Großinvestoren kommen und ein paar Euro mehr bieten, kann man sich auch nicht vorstellen, dass die Unternehmen etwas wert sind. Alles nur böse Spekulanten die Aktionäre. Ein Paul Singer weiß dann in letzter Minute eher, was eine Stadaaktie wert ist, als die Dödel, die sein 30 Jahren Aktionär waren oder ihr halbes Leben in der Firma gearbeitet haben.

      Ich sehe auch die Parallele Stada / Ratiopharm nicht, oder war Stada / VW gemeint?
      Natürlich können die Kurse um 80 eher knappheitsbedingt, als fundamental begründet sein. Und auch geheime Absprachen zwischen Singer und den Bietern könnte es geben. Aber VW war ja damals schon wegen der DAX Gewichtung auch eine ganz andere Sache und daran, dass die bieter ein ehrliches Interesse der Stadaaktien haben, besteht im Gegensatz zur Porsche/VW-Manipulation damals kein Zweifel.
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      #6.641
      Analog zu SinnerSchrader bin ich über die Kurshöhe bei Stada überrascht. Es wird doch vermutlich nur der 3-Monatsschnitt geboten oder? Dieser dürfte bei unter 70€ liegen, so das der derzeitige Aufpreis für ein fundamental doch eher uninteressantes Unternehmen recht wenig Spielraum für weitere Kursgewinne zulassen sollte. Die Garantiedividende wird vermutlich in Richtung 3€ gehen. Für mich ist die vergleichbare Situation bei Diebold deutlich interessanter. Auch eine Data Modul dürfte wachstumsbedingt ein viel interessanterer Investmentcase werden. Mal sehen, ob Stada mich da eines besseren belehrt.
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      #6.642
      @ straßenköter 3-Monatsdurchschnitt auf welchen Stichtag? Die Ankündigung von gestern, mit nur 63,8% der Stimmrechte im Rücken, kann da ja vermutlich (noch) nicht ausschlaggebend sein. Und drei Euro Garantiedividende wäre ja immerhin 3,7% Rendite. Bei der Gerantiedividende spielt es vielleicht eine Rolle, welche Zinsen Stada oder die Bieter selbst am Kapitalmarkt zahlen. Ich könnte mir vorstellen, dass diese nicht zu knapp bemessen wird.

      Darüber hinaus glaube ich aber auch nicht an eine höhere Abfindung, als den Durchschnittskurs. Bei Strukturmaßnahmen dürfte man mehr bieten als den Angebotspreis, ohne diesen nachträglich zu erhöhen, aber das macht eigentlich nur Sinn, wenn man dann auch weiß, dass die Aktionäre (vor allem Singer) die erhöhte Barabfindung wählen.

      So lange Singer sein Paket hält, besteht eine gewisse Phantasie, die aber vielleicht auch schnell verfliegen kann, wenn man mit Norwegen oder wie auch immer eine höhere annahmequote am Schluss der Nachfrist präsentieren kann.
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      #6.643
      Zitat von honigbaer: @ straßenköter 3-Monatsdurchschnitt auf welchen Stichtag? Die Ankündigung von gestern, mit nur 63,8% der Stimmrechte im Rücken, kann da ja vermutlich (noch) nicht ausschlaggebend sein. Und drei Euro Garantiedividende wäre ja immerhin 3,7% Rendite. Bei der Gerantiedividende spielt es vielleicht eine Rolle, welche Zinsen Stada oder die Bieter selbst am Kapitalmarkt zahlen. Ich könnte mir vorstellen, dass diese nicht zu knapp bemessen wird.

      Darüber hinaus glaube ich aber auch nicht an eine höhere Abfindung, als den Durchschnittskurs. Bei Strukturmaßnahmen dürfte man mehr bieten als den Angebotspreis, ohne diesen nachträglich zu erhöhen, aber das macht eigentlich nur Sinn, wenn man dann auch weiß, dass die Aktionäre (vor allem Singer) die erhöhte Barabfindung wählen.

      So lange Singer sein Paket hält, besteht eine gewisse Phantasie, die aber vielleicht auch schnell verfliegen kann, wenn man mit Norwegen oder wie auch immer eine höhere annahmequote am Schluss der Nachfrist präsentieren kann.


      Gab es nicht auch schon Fälle, bei denen der Beherrschungsvertrag geschlossen wurde, obwohl der Großaktionär weniger als 75% hält? Muss man jetzt wirklich 75% besitzen oder reichen nicht 75% Zustimmung zum Beherrschungsvertrag? Bei Data Modul wurde ja auch der Beherrschungsvertrag mit 69% angekündigt. Könnte aber in der Tat auch so sein, dass auch dort erst einmal gesammelt werden muss, denn die Konkretisierung der Parameter steht immer noch aus.
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      #6.644
      Ja, es reichen 75% Zustimmung, hatte ich doch schon geschrieben ein paar Beiträge zurück.
      Aber wenn man "einfach so" ankündigen kann, dann wäre das ja vielleicht schon vor oder bei Vorlage der Angebotsunterlage geschehen, mit entsprechendem Stichtag, so einfach kann es auch wieder nicht sein.

      Leider muss man einkalkulieren, dass Singer hoch pokert, aber letztlich nicht unbedingt alle kassieren dürfen. Andererseits war anfangs meine Meinung, 10 oder 15% über Angebotspreis sei schon viel, aber man war gut beraten, die Kurse erstmal laufen zu lassen. (Hatte man bei Data Modul nicht mit einem freiwilligen Angebot zu 27,50 Euro angefangen?) Eine Untergrenze für den Kurs ist in so einer Situation leichter zu definieren, als eine Obergrenze.
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      #6.645
      Zitat von honigbaer: Ja, es reichen 75% Zustimmung, hatte ich doch schon geschrieben ein paar Beiträge zurück.
      Aber wenn man "einfach so" ankündigen kann, dann wäre das ja vielleicht schon vor oder bei Vorlage der Angebotsunterlage geschehen, mit entsprechendem Stichtag, so einfach kann es auch wieder nicht sein.

      Leider muss man einkalkulieren, dass Singer hoch pokert, aber letztlich nicht unbedingt alle kassieren dürfen. Andererseits war anfangs meine Meinung, 10 oder 15% über Angebotspreis sei schon viel, aber man war gut beraten, die Kurse erstmal laufen zu lassen. (Hatte man bei Data Modul nicht mit einem freiwilligen Angebot zu 27,50 Euro angefangen?) Eine Untergrenze für den Kurs ist in so einer Situation leichter zu definieren, als eine Obergrenze.


      Auf Singers Verhalten bin ich extrem gespannt. Zum einen ist er ein hartnäckiger Gegner. Zum anderen hat er aufgrund der Bewertung von Stada auch ein wenig Druck. Ich gehe mal davon aus, dass man die Gewinne bei Stada in den nächsten Jahren nicht auf 5,6 oder 7€ steigern wird und es für Singer auch nicht lohnt hier einige Jahre investiert zu bleiben, um am Ende 90eGab es nicht auch schon Fälle, bei denen der Beherrschungsvertrag geschlossen wurde, obwohl der Großaktionär weniger als 75% hält?rhalten.

      Data Modul begamm in der Tat mit einem ÜA von 27,50€. Ist gar nicht so lange her.
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      #6.646
      Zitat von honigbaer: Im Vergleich zu dem Druck, den seinerzeit die Banken ausübten, um an das Topunternehem Ratiopharm ranzukommen und dieses auf den Markt zu bringen, erscheint Singers Trittbrettfahrerei wie ein harmloser Kinderstreich.


      Stand heute hat die damalige Übernahme den neuen Besitzern nicht allzu viel Glück gebracht... Die aktuelle Situation bei Teva ist schon spannungsgeladen. :(

      Einige wichtige Akteure werden im Sp.-Artikel tatsächlich nicht genannt, insofern teile ich die Einschätzung, dass es sich um eine einseitige Darstellung handelt.
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      #6.647
      Aber Teva hat sich mit der 40 Mrd USD Actavis-Übernahme übernommen. Gegen diesen schwerverdaulichen Brocken, war der Ratiopharmkauf für 3,6 Mrd Euro damals eher ein Leckerli. Das Handelsblatt schrieb damals, Teva zahle den 2,2fachen Umsatz und knapp das 12fache EBITDA für Ratiopharm, während bei anderen Deals seinerzeit der 3fache Umsatz und das 15fache EBITDA gezahlt wurde. Schnäppchenjagd war das seinerzeit.
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      #6.648
      Nur der AOC-Vertreter überlebt im Aufsichtsrat!!
      Es ist schon erstaunlich, dass nur der von AOC vorgeschlagene Kandidat Cornut, der sich in der letzten HV erst in einer Kampfabstimmung gegen den seinerzeitigen Vorsitzenden Dr. Abend durchsetzen musste, im Aufsichtsrat bleiben darf. Im Ergebnis peinlich für die Personalberatung Egon Zehnder, die in einem großen Prozess die anderen Kandidaten (außer Oetker) ausgesucht hat, die nun alle wieder abdanken dürfen...:laugh::laugh::laugh:
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      #6.649
      Ich gehe davon aus, dass die Bieter wg des aktuellen hohen Boersenpreises mit 64% bleiben. Damit der Vertrag zustande kommt, dürfen Max 85% des Grundkapitals erscheinen. Dies dürfte sehr knapp werden. Es sieht eher danach aus, dass der Vertrag kein Durchmarsch ist.
      Falls aber der neue Preis lt Vertrag bei 85€ liegt, dann ... ?
      Ein erstes Friedensangebot gibt es heute Abend bei XETRA: f 85€ können mit einem Klick 500.000 Aktien erworben werden, somit knapp 1% der Aktien.
      Die nächste Woche bleibt spannend. Es kommen die Stimmrechtsmeldungen mit dem Stichtag 22.8. (Closingtag). Dann sehen wir wieviel Singer & Co. andienten. Per heute wissen wir, dass Norwegen noch im Rennen ist. Wer noch am 22.8. verblieb, zeigt sich in der kommende Woche. Eine Echt spannende Kiste.
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      #6.650
      Noch zur Frage von oben, mir ist kein Fall bekannt, in dem ein Beherrschungsvertrag geschlossen wurde, obwohl der Hauptaktionär weniger als 75% der Stimmrechte besaß, also nur mit der nötigen Hauptversammlungsmehrheit. (Allerdings würde ja bei Zustimmung oder Enthaltung eines Paketaktionärs wie Singer recihen, um in dieser Ausnahmekonstellation einen Beherrschungsvertrag zu ermöglichen.)
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      #6.651
      Stada: Singer äußert sich

      StadaStada:
      Der Finanzinvestor Paul Singer und sein Hegdefonds Elliott will den von den Investoren Bain Capital und Cinven angestrebten Beherrschungsvertrag nur gegen eine Mindestabfindung von 74,40 Euro je Aktie unterstützen. Dies wäre ein Aufschlag von mehr als 8,00 Euro je Aktie auf den ursprünglichen Angebotspreis. An der Börse ist das Papier derzeit noch teurer.
      www.boerse.ard.de
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      #6.652
      Die Forderung passt ganz gut zum aktuellen Kurs.
      Um allerdings gegen 64% Stimmrechtsanteil der Bieter einen Beherrschungsvertrag abzuwenden, braucht es immerhin 21% Gegenstimmen, die auch auf der Hauptversammlung präsent sein müssen.

      Immerhin ein Verhandlungsangebot.
      Angesichts der Risiken eines Spruchverfahrens und der zu leistenden Verzinsung der Barabfindung aber sicher eine schwer zu schluckende Kröte für die Bieter. Wobei Singer ja durch eine sofortige Annahme des Barabfindungsangebots und Verzicht auf ohnehin wenig wahrscheinliche Nachbesserungen entgegen kommen könnte.
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      #6.653
      hat schon jemand Dividenden bekommen?
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      #6.654
      Ich gehöre zu denen, die weder mit dem Short Squeeze noch mit Singers Finessen gerechnet, sondern dummerweise ohne Not angedient haben. Gibt es eine gesetzliche Regelung oder eine in den Übernahmebedingungen, dass ein erhöhter Abfindunsgpreis - selbst jetzt im Rahmen des Abschlusses eines GuB-Vertrages - eine Erhöhung an alle zur Folge hat, auch an diejenigen, die bereits angedient haben?
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      #6.655
      Hinterher ist man immer schlauer, dass Singer gleich 10% mehr einfordern kann, war nicht unbedingt abzusehen. Und es heißt ja auch nicht umsonst, wer mit Paul Singer aus einer Schüssel essen will, braucht einen langen Löffel.

      Für eine Aufbesserung sieht es schlecht aus. Zahlt der Bieter innerhalb eines Jahres einen höheren Preis, wäre die Abfindung nachträglich zu erhöhen, allerdings gilt dies nicht bei Strukturmaßnahmen, wie einem Beherrschungsvertrag, da dann eine gesetzliche Pflicht zur Gewährung einer Abfindung besteht.

      Eine Aufbesserung für alle Stada-Aktionäre wäre wohl auch für die Bieter nicht akzeptabel.

      §31 (5) WPUEG
      Erwerben der Bieter, mit ihm gemeinsam handelnde Personen oder deren Tochterunternehmen innerhalb eines Jahres nach der Veröffentlichung gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 außerhalb der Börse Aktien der Zielgesellschaft und wird hierfür wertmäßig eine höhere als die im Angebot genannte Gegenleistung gewährt oder vereinbart, ist der Bieter gegenüber den Inhabern der Aktien, die das Angebot angenommen haben, zur Zahlung einer Geldleistung in Euro in Höhe des Unterschiedsbetrages verpflichtet. Satz 1 gilt nicht für den Erwerb von Aktien im Zusammenhang mit einer gesetzlichen Verpflichtung zur Gewährung einer Abfindung an Aktionäre der Zielgesellschaft und für den Erwerb des Vermögens oder von Teilen des Vermögens der Zielgesellschaft durch Verschmelzung, Spaltung oder Vermögensübertragung.
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      #6.656
      Danke, klingt leider eindeutig.

      Ich bin - trotz meiner Frage - wahrlich kein Frischling im Bereich Übernahmen, hatte mich dieses Mal allerdings wegen des Ausbleibens eines Gegenangebotes in Annahme einer vermeintlichen Ausreizung des Preises (auch im Hinblick auf einen GuB-Vertrages oder einen Squeeze Out) auf eine zeitnahe Andienung eingelassen, völlig ohne Not, ich hätte ja auch die Nachfrist nutzen können. Nun gut...
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      #6.657
      Trotz alle dem, sind die Kleinanleger, die "angedient" haben, die Angeschi......en, man könnte auch sagen, die Betrogenen!!!! :(
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      #6.658
      Es stellt sich natürlich die Frage, ob die Kleinanleger den Firmenwert richtig einschätzen und darüber hinaus das Übernahmerecht und die Konsequenzen ihrer Entscheidungen überblicken.

      Von Betrug kann meines Erachtens keine Rede sein. Schließlich haben ja auch Großanleger angedient, die sind ja auch nicht völlig unbedarft. Und dass bei so einem freiwilligen Angebot, bei dem der Bieter den Angebotspreis benennt und mit dem Firmenerwerb etwas verdienen will, alles sorgfältig zu prüfen ist, versteht sich wohl von selbst. Den Aufklärungspflichten ist man mit der Angebotsunterlage und den bekannten Finanzberichten von Stada sicher hinreichend nachgekommen.

      Nicht jedes im Nachhinein offensichtlich schlechte Geschäft ist Betrug, vielleicht bezahlen die Bieter ja auch viel zu viel für Stada. Da kommt dann ja auch niemand und verleiht einen Trostpreis.

      Der Unterschied zu anderen Übernahmen besteht wohl darin, dass die Bewertungsspielräume hier zeitnah sichtbar werden, während in anderen Fällen der zu niedrige Preis von den Anlegern ohne Murren akzeptiert wird, man dort aber preislich genauso über den Tisch gezogen wird. Im Supermarkt erscheinen nunmal 1,99 auch billig, wenn darüber durchgestrichen 2,99 steht. Dabei hat man als Kunde nicht die Orientierung über den tatsächlichen Wert des Produkts.

      Außerdem muss man sehen, dass natürlich für die Aktie, die zum Überschreiten der 75% Schwelle dient, ein besonderer strategischer Preis zu zahlen ist. Das Übernahmerecht trägt dem ja schon in gewisser Weise Rechnung und will Ungleichbehandlung möglichst erschweren, indem beim Überschreiten der 30% Schwelle ein Angebot an alle Aktionäre fällig ist und eine einjährige Sperrfrist für höhere freiwillige Angebote besteht. Ohne Regulierung, aus strategischen Überlegungen wäre das 75te %, das Singer liefert, immer mehr wert, als die einzelnen Aktien der Kleinanleger. Der "Beschiss" wäre dann noch viel größer, man sollte deshalb die vielleicht unzulängliche Regulierung nicht zu scharf kritisieren.

      Wohlgemerkt nehmen die Andiener ja das Angebot freiwillig an. Bei Delisting oder Beherrschungsvertrag verlieren die Aktionäre direkt Rechte, der Aktionärssschutz entsprechend wichtiger. Letztlich muss ja Vertragsfreiheit und Minderheitenschutz in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Wer auf einem Markt handelt, muss sich eben auch eine Meinung bilden, es ist ja nur normal, dass nicht jeder die gleiche Preisvorstellung hat.
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      #6.659
      Man lernt als Kleinanleger nicht aus. Man lernt zum Beispiel, dass Vorstandsgelaber ("Das ist gut für sie und das maximale Angebot, was wir ihnen betriebswirtschaftlich machen können") und das Gelaber von Bankanalysten ("Ein besseres Angebot wird es nicht geben. Verkaufen sie lieber jetzt zu 55, denn so viel (66) ist die Aktie gar nicht wert.") nicht zum Wohle von Kleinanlegern sind.

      Leid tun mir aber vor allem die Mitarbeiter von Stada, denn den Aufschlag für Singer werden einige der Mitarbeiter mit ihrer wirtschaftlichen Existenz bezahlen. Das ist sicher.
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      #6.660
      Man sollte nicht übersehen, dass der Aufschlag nach derzeitigem Kenntnisstand nicht nur Singer, sondern auch allen anderen Aktionären zu Gute kommt, die das freiwillige Angebot nicht angenommen haben. Die 8 Euro mehr sind nicht nur für seine 15%, sondern auch für die weiteren 20%, die das Angebot nicht angenommen haben, darunter angeblich viele Kleinanleger / Apotheker. Insoweit ein echter Erfolg für die Minderheitsaktionäre, die sich nicht zu 66,25 abspeisen lassen wollten.

      Eine Runde Mitleid für alle, die bei 50 im Vertrauen auf Analysten linientreue Vorstände verkauft haben, aber dass man einen höheren Kaufpreis wirklich mit geringeren Personalkosten reinholen will, möchte ich bezweifeln. Der hier gezahlte Preis lässt sich doch nur rechtfertigen, wenn Stada auch in Zukunft wächst und gedeiht. Ein Aktienmarkt, der den Firmen selbst im Fall von Übernahmen nur niedrige Werte beimisst, bedeutet im Umkehrschluss niedrige Investitionsanreize und somit Arbeitsplätze, die nie geschaffen werden. Je mehr der Wert eines profitablen Unternehmens honoriert wird, umso höher ist der Anreiz, in Unternehmen und deren Aktien zu investieren.

      Der ganze Vorgang bei Stada wirft ja ein Licht auf unsere Aktienkultur hierzulande. Die deutschen Aktionäre wissen gar nicht um den Wert ihrer wertvollen Firmen, weil das selbstherrliche Management sich auf dem Lorbeeren ausruht. Dann müssen erstmal Hedgefonds sie Hauptversammlung stören und Satzungsänderungen erzwingen, damit die hochproftable Firma, die nie viel für ihre aktionäre übrig hatte, ins Ausland verkauft werden kann. Und am Ende meint man noch, es wäre besser gewesen billiger zu verkaufen, damit der Weltkonzern ein paar mehr Arbeitsplätze in Hessen erhalten kann.

      Dass Singer in zwei Monaten 10% für sich rausschlägt, setzt der Veräppelung doch nur die Krone auf. Den Aktionären muss doch klar sein, dass mit so einer Transaktion ALLE KÜNFTIGEN ERTRÄGE an andere Marktteilnehmer verlagert werden, 5% mehr oder weniger beim Kaufpreis somit kaum eine Rolle spielen. Aber in Deutschland möchte man lieber niedrige Aktienkurse und wundert sich, dass das die Heuschrecken anlockt.
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      #6.661
      Kleinanleger beschissen, betrogen? Seh ich nicht!
      35% bzw. sogar fast 100% Aufschlag, je nachdem, ob man den AOC-Schub mitrechnet, für die Spekulanten, also die Späteinsteiger unter den Kleinanlegern. Das ist ok. Aber 230% Aufschlag für die echten Anleger, die STADA "seit damals" also für ca. 20 EUR haben. Das ist toll; da spielt doch die kleine Differenz, die Singer jetzt mehr bekommt fast keine Rolle mehr, finde ich.
      Niemand, auch nicht B&C, muss hinausposaunen ob und ggf. wann er vielleicht mal 75% der Anteile haben will. Singer hat darauf spekuliert, das B&C schnell 75% wollen könnten, und lag damit richtig. Hätte auch schief gehen können.
      Protagonisten wie B&C oder Singer schwimmen zur Zeit im Geld. Das liegt an der ominösen Geldpolitik der EZB. Deswegen ist einerseits Bargeld extrem billig, und andererseits sind Geldanlagen reichlich teuer. Wer seine wertvolle Anlage STADA nicht gegen dieses billige Geld eintauschen wollte, der hätte nicht andienen sollen. Es mag sein, dass der echte Wert von STADA, berechnet in diesem billigen Geld, von den meisten Anlegern nicht hoch genug eingeschätzt wurde.
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      #6.662
      Es ist schon ein Unterschied b man 66€ bekommt oder 83 € bekommen kann. Da spielt der Einstiegszeitpunkt (2003, 2004 u. 2009) doch keine Rolle
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      #6.663
      Wegen der Steuer spielt ja sogar der Einstiegszeitpunkt eine rolle, wer vor Einführung der Abgeltungssteuer 2009 gekauft hat, muss ja den Veräußerungsgewinn nicht versteuern. Und wer danach gekauft hat und versteuern muss, konnte das Angebot zu 66,25 nicht annehmen, weil dann ja unterm Strich viel weniger übrig geblieben wäre.

      Natürlich ist das ein Unterschied, ob man 66,25 Euro bekommt oder 83 Euro. Aber in der Angebotsunterlage wurde doch lang und breit erklärt, dass ein Gewinnabführungsvertrag angestrebt wird und die angemessene Barabfindung dann höher oder niedriger als der Angebotspreis sein kann.
      (9(b) der Angebotsunterlage) Und unter 16. wurde erklärt, dass der Kurs stark schwanken kann, wenn nicht mehr so viele Stada Aktien im Handel sind.

      Das musste man schon in die Entscheidung einbeziehen.
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      #6.664
      Singer hat doch für 74.5 angeboten. Zwar mit einem "mindestens", aber immerhin. Diesen Kurs hatte ich in meiner Argumentation unterlegt und der scheint mir auch realistisch für's erreichen der 75%. Die jetzt teilweise erreichten 82.5 sind nach meiner Meinung völlig aus dem Ruder gelaufen. Würde mich mal interessieren, wie die entstehen. Es kommen sogar immer mal wieder größere Stückzahlen zustande!(?)
      Immer noch Leerverkäufer unterwegs (die vielleicht für einen späteren Zeitpunkt angedient haben, um B&C zu den 75% zu verhelfen)? Ungedeckt? (Geht sowas in Deutschland?)
      Egal wie, solche Auswüchse können bei jedem Übernahme-Angebot auftreten. Auch umgekehrt, als Kursturz danach, letzteres aber eher, wenn das Geld gerade teuer ist.
      Und, bei einem Übernahme-Angebot kann man so etwas wie Seriösität wohl nicht fordern. Jeder versucht den billigsten Preis zu zahlen. Schließlich entscheidet der Markt! Und die Entscheidung war ja nun gerade in diesem Fall nicht einfach. Es wollten eben doch wohl (zu?) viele das Geld, obwohl es gerade so billig ist.
      Zu den Ratschlägen der Banken(-Berater): Die argumentieren immer auf Sicherheit (heißt in diesem Fall "verkaufen" (ehe der Kurs fällt)), denn dann hat der Kunde nachträglich kein Argument.
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      #6.665
      Aktie notiert vollkommen zurecht oberhalb von 80€

      Gucke Dir mal sämtliche Beherrschungsverträge am Markt im Vergleich zum aktuellen Kurs an. Bei allen Aktien notiert der Kurs oberhalb des Abfindungsangebots aus dem BuG. Diejenigen mit operativ guter Entwicklung notieren teilweise bis zu 100% oberhalb der Abfindung (z.B. Mevis, Design Hotel, Homag, Euwax). Es gibt einige Aktien, die analog zu Stada optisch teuer sind. Auch hier gibt es einen Aufschlag auf die Abfindung. Als Beispiel kann man hier MAN (Kurs 94€, Abfindung 80,89€) und DMG Mori (Kurs 53€, Abfindung 37,35€) nennen. Das der Kurs also jetzt da notiert, wo er notiert, hat also nichts mit Verwerfungen oder irgendwelchen Shortsellern zu tun, sondern ist Gang in Gäbe bei Aktien mit Beherrschungsverträgen.
      Sofern jetzt nichts mehr dazwischen kommt, wird es den Beherrschungsvertrag zu 74,40€ geben. Ein Gutachten sollte nicht zu einer höheren Abfindung kommen. Der Aufschlag von 10% ist alles andere als zu hoch. Die Aktie sollte es also am Markt zukünftig nicht mehr billiger als jetzt geben, sofern keine Katastrophen eintreten.

      Aktien mit Beherrschungsverträgen sind eine eigene Anlageklasse. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist asymmetrisch, da bei laufenden Spruchstellenverfahren jederzeit zur gebotenen Abfindung eingereicht werden kann. Gerade, wenn der Aktienkurs nahe an der Abfindung notiert, sind die Risiken minimal. Auf der anderen Seite werden operative gute Entwicklung 1:1 im Kurs abgebildet.
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      #6.666
      Singer hat bisher lediglich angeboten, dem Abschluss eines Beherrschungsvertrags zuzustimmen, wenn die 74,40 von den Bietern angeboten werden. Von einem Verkauf der Aktien zu diesem Preis ist bisher nicht die Rede.

      Der Kurs liegt aus drei bis vier Gründen über dem Barabfindungsangebot des Beherrschungsvertrags, denn dieses kann gerichtlich überprüft und erhöht werden, wird zusätzlich mit einer lukrativen Ausgleichszahlung verbunden sein, ist zu verzinsen und der Aktionär profitiert trotz Beherrschungsvertrag möglicherweise von der künftigen Geschäftsentwicklung, sollte es letztlich zum Ausschluss der Minderheitsaktionäre kommen. Vielleicht sind die 10% Aufschlag etwas sportlich und tatsächlich vor dem Hintergrund niedriger Zinsen zu sehen, so dass selbst eine moderate Ausgleichszahlung lukrativ erscheint, aber Leerverkäufer muss man dafür nicht unbedingt verantwortlich machen.

      Zumindest für die Bieter ist Geld auch nicht wirklich billig, denn es soll ja zur Finanzierung später eine Anleihe ausgegeben werden. Die Ausgleichszahlung kommt insofern für die Bieter vielleicht sogar erstmal billiger, als die Geldbeschaffungskosten bei dieser Anleiheemission. (Singer möchte doch als Financier auftreten und die Bieter wollen natürlich 75%, letztlich sogar vermutlich 100%, aber können vielleicht auch erstmal mit weniger als 75% leben, wenn der Beherrschungsvertrag zu Stande kommt.)

      Die 74,40 konnte man natürlich im Detail nicht vorhersehen, als es darum ging, die 66,25 zu akzeptieren, sonst hätte natürlich NIEMAND das Angebot angenommen und das Angebot wäre auch mangels Zustimmung nicht wirksam geworden. Wegen der oben genannten drei bis vier Gründe ist im deutschen Übernahmerecht eine Annahme einer frewilligen Barabfindung jedenfalls dann wenig lukrativ, wenn ein Beherrschungsvertrag geplant wird, was Übernahmen natürlich allgemein erschwert.

      Aber wir wissen ja nicht, mit welchem Ziel die diversen Akteure zuvor ihre Bestände aufgebaut hatten. Der Angriff auf Stada begann ja vor vielen Monaten und vielleicht bestand ja das stillschweigende Einverständnis der Hedgefonds, dass die am Markt erworbenen Aktien letztlich bei einem Angebot eines Private Equity Fonds eingereicht werden. Die einzelnen Kleinanleger können in so einer Situation dann wenig Einfluss auf den Übernahmepreis ausüben, ein querulierender Paketaktionär wie Singer schon eher.
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      #6.667
      Angenehm ist natürlich, dass Stada grundsätzlich ein nicht-zyklisches Unternehmen ist. Deshalb finde ich den Aufschlag doppelt gerechtfertigt. Nicht nachvollziehen kann ich hingegen die satte Bewertung bei DMG. Gerade bei einem derart zyklsichen Maschinenbauer, der sehr weit oberhalb der Abfinung notiert, besteht bei Gewinneinbrüchen doch eine gewisse Rückschlaggefahr beim Kurs.
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      #6.668
      Hallo allerseits.
      Mein Wirtschaftsenglisch ist leider nicht so gut. :keks:
      Kann mir jemand die unten stehende Pressemitteilung vom Inhalt her übersetzen?
      Auch über Kommentare zum Inhalt wäre ich interssiert.

      Schon mal Danke im vorwege.:)




      Nidda Healthcare Holding AG

      September 22 | 2017

      DGAP-News: Nidda Healthcare Holding AG / Schlagwort(e): Anleihe

      22.09.2017 / 14:27
      Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

      Frankfurt, Germany, September 22, 2017. Nidda Healthcare Holding AG, an Aktiengesellschaft organized under the laws of Germany (the "Senior Secured Notes Issuer"), and Nidda BondCo GmbH, a Gesellschaft mit beschränkter Haftung organized under the laws of Germany (the "Senior Notes Issuer" and, together with the Senior Secured Notes Issuer, the "Issuers"), announced today that they have priced their offering of Notes (as defined below). The Senior Secured Notes Issuer has priced its EUR735,000,000 in aggregate principal amount of Senior Secured Notes due 2024 (the "Senior Secured Notes") at par, with a cash coupon of 3.5% per annum. In addition, the Senior Notes Issuer has priced its EUR340,000,000 in aggregate principal amount of Senior Notes due 2025 (the "Senior Notes" and, together with the Senior Secured Notes, the "Notes") at par, with a cash coupon of 5% per annum. The closing of the sale of the Notes is scheduled to be completed on September 29, 2017, and is subject to customary conditions.
      The net proceeds from the offering of the Notes (i) will be used to refinance each Issuer's indebtedness outstanding under their EUR485,000,000 senior secured bridge term loan facility and EUR340,000,000 senior bridge term loan facility (together, the "Bridge Facilities"), respectively, and pay fees in connection with such offering and (ii) will be deposited into a secured account for future utilization. The indebtedness under the Bridge Facilities was incurred to finance part of the purchase price for the Senior Secured Notes Issuer's acquisition of approximately 64% of the outstanding common shares in STADA Arzneimittel AG ("STADA"), on August 22, 2017.
      The Notes are being offered only to qualified institutional buyers in accordance with Rule 144A under the U.S. Securities Act of 1933, as amended (the "Securities Act"), and outside the United States to non-U.S. persons in accordance with Regulation S under the Securities Act and, if an investor is a resident of a member state of the European Economic Area (the "EEA"), only to an investor that is a qualified investor (within the meaning of Article 2(1)(e) of Directive 2003/71/EC, together with any amendments thereto, including Directive 2010/73/EU, to the extent implemented in the relevant member state (the "Prospectus Directive")).

      ****************

      This document is not an offer of securities for sale in the United States. The Notes may not be sold in the United States unless they are registered under the Securities Act or are exempt from registration. The offering of Notes described in this press release has not been and will not be registered under the Securities Act, and accordingly any offer or sale of Notes may be made only in a transaction exempt from the registration requirements of the Securities Act.

      It may be unlawful to distribute this document in certain jurisdictions. This document is not for distribution in Canada, Japan or Australia. The information in this document does not constitute an offer of securities for sale in Canada, Japan or Australia.

      This document has been prepared on the basis that any offer of the Notes in any member state of the EEA which has implemented the Prospectus Directive (each, a "Relevant Member State") will be made pursuant to an exemption under the Prospectus Directive, as implemented in that Relevant Member State, from the requirement to publish a prospectus for offers of Notes. Accordingly any person making or intending to make any offer in that Relevant Member State of the Notes which are the subject of the placement contemplated in this document may only do so in circumstances in which no obligation arises for the Issuers or any of the initial purchasers of such Notes to publish a prospectus pursuant to Article 3 of the Prospectus Directive or supplement a prospectus pursuant to Article 16 of the Prospectus Directive, in each case, in relation to such offer. Neither the Issuers nor the initial purchasers of such Notes have authorized, nor do they authorize, the making of any offer of Notes in circumstances in which an obligation arises for the Issuers or any initial purchasers of such Notes to publish or supplement a prospectus for such offer.

      This document is only being distributed to, and is only directed at, persons in the United Kingdom that are "qualified investors" within the meaning of Article 2(1)(e)(i), (ii) or (iii) of the Prospectus Directive and that also (i) are "investment professionals" falling within Article 19(5) of the Financial Services and Markets Act 2000 (Financial Promotion) Order 2005 (as amended, the "Order"), (ii) are persons falling within Article 49(2)(a) to (d) (high net worth companies, unincorporated associations, etc.) of the Order, or (iii) are persons to whom an invitation or inducement to engage in investment activity (within the meaning of section 21 of the Financial Services and Markets Act 2000) in connection with the issue or sale of any securities may otherwise lawfully be communicated or caused to be communicated (all such persons together being referred to as "relevant persons"). This document is directed only at relevant persons and must not be acted on or relied on by persons who are not relevant persons. Any investment or investment activity to which this document relates is available only to relevant persons and will be engaged in only with relevant persons.

      Neither the content of STADA's or the Issuers' website nor any website accessible by hyperlinks on STADA's or the Issuers' website is incorporated in, or forms part of, this announcement. The distribution of this announcement may be restricted by law. Persons into whose possession this announcement comes should inform themselves about and observe any such restrictions. Any failure to comply with these restrictions may constitute a violation of the securities laws of any such jurisdiction.

      No money, securities or other consideration is being solicited, and, if sent in response to the information contained herein, will not be accepted.

      This press release may include projections and other "forward-looking" statements within the meaning of applicable securities laws. Forward-looking statements are based on current expectations and involve a number of known and unknown risks, uncertainties and other factors that could cause the results of the Issuers and their subsidiaries or their respective industries' actual results, levels of activity, performance or achievements to be materially different from any future results, levels of activity, performance or achievements expressed or implied by such forward-looking statements. You should not place undue reliance on forward-looking statements and the Issuers and their subsidiaries do not undertake publicly to update or revise any forward-looking statement that may be made herein, whether as a result of new information, future events or otherwise.

      22.09.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
      Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

      Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
      Medienarchiv unter http://www.dgap.de
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      #6.669
      Mein englisch ist zwar auch eher übersichtlich, aber dafür reicht es. Nidda hat über zwei Gesellschaften insgesamt zwei Bonds herausgegeben, die die Brückenfinanzierung ablösen, die zum Kauf der Anteile an Stada aufgenommen wurden.
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      #6.670
      Zitat von straßenköter: Mein englisch ist zwar auch eher übersichtlich, aber dafür reicht es. Nidda hat über zwei Gesellschaften insgesamt zwei Bonds herausgegeben, die die Brückenfinanzierung ablösen, die zum Kauf der Anteile an Stada aufgenommen wurden.


      Kleine Ergänzung: Die Bonds kann man noch in den nächsten Tagen zeichnen. Insofern wird es vermutlich noch eine Vollzugsmitteilung geben.

      Insgesamt ist das ein normaler Vorgang für eine Heuschrecke. Interpretationswert ist vielleicht noch die Laufzeit, die einem normalen Zyklus eines Heuschreckenfonds entspricht.
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      #6.671
      Nidda Healthcare (die Gesellschaft, die das Übernahmeangebot für Stada lanciert hat und hinter der Bain und Cinven stehen) hat eine 7 jährige Anleihe nach deutschem Recht mit 735 Mio Euro Volumen und 3,5% Coupon zum Nennwert aufgelegt.

      The Senior Secured Notes Issuer has priced its EUR735,000,000 in aggregate principal amount of Senior Secured Notes due 2024 (the "Senior Secured Notes") at par, with a cash coupon of 3.5% per annum.

      Die Nachricht kommt wenig überraschend, dass die Übernahme teilweise durch eine oder mehrere "Hochzins"-Anleihen finanziert werden sollte, ist seit längerem bekannt. (Bisher gab es eine Brückenfinanzierung von Banken, die nun abgelöst wird.) Ob und in welchem Umfang da noch weieter Emissionen kommen, dazu steht sicher auch noch etwas in der Angebotsunterlage und bisherigen Pressemitteilungen. Die jeweilige Aussattung mit Laufzeit und Coupon erfolgt natürlich zu den jeweiligen Marktbedingungen, insoweit sind die 3,5% schon eine Nachricht, aber wohl auch unspektakulär.

      Frage wäre noch, wie die Anleihe gestückelt ist (Mindestzeichnung) und ob somit ein börslicher Erwerb durch Kleinanleger überhaupt in Frage kommt.
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      #6.672
      Ach so, die 5% für den Bond mit Laufzeit bis 2025, hatte ich jetzt glatt überlesen.
      Erscheint mir aber sehr sportlich, der hohe Renditeaufschlag für nur 1 Jahr mehr Laufzeit.
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      #6.673
      Ex-Stada-Vorstandschef Wiedenfels wurde vor Rücktritt massiv unter Druck gesetzt
      https://www.focus.de/finanzen/boerse/wirtschafts-news-genera…

      =>
      12.30 Uhr: Der im Sommer ausgeschiedene Vorstandsvorsitzende vom Pharmakonzern Stada, Matthias Wiedenfels, ist vor seinem Rücktritt massiv unter Druck gesetzt worden. Das geht aus Unterlagen hervor, die der "Bild am Sonntag" vorliegen. Demnach präsentierte der damalige Aufsichtsratschef Carl Ferdinand Oetker am 4. Juli Wiedenfels gleich zwei vorbereitete Pressemitteilungen, von denen eine noch am selben Tag veröffentlicht werden sollte.

      Laut der einen Variante verlasse Wiedenfels „aus persönlichen Gründen“ freiwillig das Unternehmen. In der anderen Mitteliung stand, er würde „mit sofortiger Wirkung abberufen“. Weiter heißt es darin, diese Entscheidung wurde „nach einer internen Untersuchung getroffen, in der schwerwiegende Verstöße gegen geltende Rechtsvorschriften“ durch Wiedenfels festgestellt worden seien. Die Abberufung lege demnach im Unternehmensinteresse und sei unvermeidlich.

      Dem Bericht der "BamS" zufolge wirkte das Druckmittel bei Wiedenfels. Auch wenn konkrete Vorwürfe gegen ihn nicht vorlagen, entschied er sich für den freiwilligen Abgang, den Stada am 4. Juli dann offiziell verkündete. Am Tag darauf trat Oetker in einer Mitarbeiterversammlung auf. Auf die Frage, warum Wiedenfels ausgeschieden sei, erklärte Oetker laut einem internen Stada-Video: „Über die persönlichen Gründe will ich nicht spekulieren. Ey, ich habe keine Ahnung.
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      #6.674
      Mann beißt Hund! oder was?
      Der Aufsichtsrat kann den Vorstand auswechseln, grundsätzlich ist das kein so außergewöhnlicher Vorgang, da reicht auch ein gestörtes Vertrauensverhältnis. Bei Stada ging es natürlich darum, dass man sich bei der Übernahme neutral verhalten musste.

      Was jetzt wirklich außerdem noch war, ob und wie Einfluss auf die Übernahme genommen wurde, werden wir wohl nicht erfahren. Aber bezüglich der Vorwürfe zu Beraterverträgen, der Tochter in Serbien und des Vertriebs in Asien, die das Handelsblatt nannte und die angeblich Schadensersatzforderungen begründen sollen, wird es wohl noch Aufklärung geben, deshalb wurde ja die Entlastung verschoben.

      Wenn da wirklich noch Schäfchen ins Trockene gebracht wurden, war es sicher weder im Interesse der Mitarbeiter, noch im Interesse der freien Aktionäre.

      Von außen kann man vielleicht nicht alles verstehen, aber eine Entlassung während der Übernahme (im Interesse der Bieter) wäre vielleicht angreifbar gewesen. Geschrieben wurde sowieso, man tausche den Vorstand mitten im Übernahmepoker aus, aber formal war da ja gerade mal kurz kein Angebot auf dem Tisch, nach Ende des ersten Anlaufs. Und ein Rückzug aus persönlichen Gründen sieht dann natürlich auch besser aus.
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      #6.675
      Parameter BuG festgelegt
      http://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/stada-arzneimittel-dezemb…

      Die Höhe der Abfindung konnte man ja durchaus erwarten. Die Ausgleichszahlung ist erfreulich hoch. Dennoch finde ich die extrem positive Kursreaktion überraschend.
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      #6.676
      Mich wundert das auch. Hatten wohl viele nicht auf der Uhr, obwohl weitestgehend bereits bekannt. Auf diesem Kursniveau wird die Luft im Spruchverfahren nach meiner Einschätzung schon recht dünn.
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      #6.677
      Zitat von Bauglir: Mich wundert das auch. Hatten wohl viele nicht auf der Uhr, obwohl weitestgehend bereits bekannt. Auf diesem Kursniveau wird die Luft im Spruchverfahren nach meiner Einschätzung schon recht dünn.


      Kurstechnisch sollte die Aktie jetzt ausgereizt sein, sofern man fundamental nicht alles auf dem Kopf stellt und die Rentabilität hoch bekommt. Eine Restwahrscheinlichkeit verbleibt ja und die Ausgleichszahlung bringt 4% Grundrauschen.
      Avatar
      #6.678
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      #6.679
      Singer kauft zu
      Bei Stada hat der aktivistische Aktionär Singer seinen Anteil um etwa 2% auf über 15% ausgebaut: http://www.dgap.de/dgap/News/pvr/stada-arzneimittel-release-…

      Es stellt sich ein wenig die Frage, was das Vorhaben von Singer ist, denn die Aktie ist auf dem jetzigen Niveau schon recht ambitioniert bewertet. Sollte er noch weitere 5% hinzuerwerben, könnte er dem beherrschenden Großaktionär zu einem Squeeze Out verhelfen, der im Fall einer Verschmelzung nicht erst mit 95%, sondern schon mit 90% der Anteile möglich ist.
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      #6.680
      Stada hatte ja selbst recht ambitionierte operative Ziele, das kalkuliert Singer sicher ein. Im Vergleich zu den Bedingungen des Beherrschungsvertrags mag der Aktienkurs derzeit selbst unter Einbeziehung einer gewissen Sprcuhverfahrensphantasie ambitioniert erscheinen. Aber im Fall eines Squeeue-outs, den Singer jedenfalls auch mit nur 10% Anteilsbesitz verhindern kann, wäre eine neue Unternehmensbewertung vorzunehmen.

      Einen Ausstieg kann sich Singer hingegen jederzeit bezahlen lassen, denn länger zurückliegende Vorerwerbe müssen bei den Strukturmaßnahmen nicht unbedingt bei der Preisfindung berücksichtigt werden. Singer könnte also theoretisch einen höheren Preis erzielen, als die freien Aktionäre letztlich beim Squeeze-out.

      So komplizierte Ausstiegsszenarien muss man aber gar nicht in Betracht ziehen. Die Konstallation, dass Singer den Squeeze-out dauerhaft verhindern kann, unterdessen aber sichere 4% Ausgleichzahlung erhalten wird, ist ja für sich genommen schon lukrativ. Im Hintergrund arbeiten die neuen Hauptaktionäre ja weiter an einer Steigerung des Firmenwerts, das muss sein Schaden nicht sein.
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      #6.681
      Die Einladungen für die aaHV sind raus.
      Die Rendite der Ausgleichszahlung für die außenstehenden Aktionäre liegt bei 4% nach heutigem Kurs. Das sind 4.7% zum garantierten Barabfindungskurs, der mit 74.4 auf Singer-Angebots-Niveau liegt. Der Garantie-Kurs steht und fällt allerdings mit der Bonität von Nidda.

      Wägt man den Kurs der Stada-Aktie gegen das derzeitige Zins-Niveau ab, dann scheint der derzeitige Kurs der Stada-Aktie vielleicht sogar gerechtfertigt (und fällt auf 74.4, wenn die Zinsen steigen). Allerdings gibt es inzwischen einige große AGs, die ähnliche Dividenden zahlen. (Oder bis vor kurzem, als die Kurse noch etwas niedriger waren).

      Was ist mit diesem möglichen Gutachten? Geht da noch was? Und wer leiert das dann an?
      Wie stimmt man denn bei der aaHV ab, wenn man über eine Anfechtung (Gutachten) nachdenkt?
      Was ist bei einem Sqeeze-Out? Was ist bei einem Weiterverkauf von Stada?
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      #6.682
      Wieso "Singer-Angebots-Niveau"? Singer hatte doch nur die Zustimmung zum Beherrschungsvertrag von diesem Angebotspreis abhängig gemacht. Sobald der Vertrag wirksam wird, gilt dieses Angebot seitens des Hauptaktionärs für alle Aktionäre. Von Singer gibt es hingegen kein Angebot, etwa seine Aktien auch zu diesem Preis zu verkaufen.

      Bei Berechnung der Rendite käme ggfs eine Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2017 in Betracht, während die erste Ausgleichszahlung wohl erst in Q2 2019 für das Geschäftsjahr 2018 fällig wird.

      Gutachten und Prüfungsbericht sind ja bereits jetzt auf der Homepage zu finden. Eine gerichtliche Überprüfung im Rahmen eines Spruchverfahrens findet eigentlich immer statt, bei Firmen wie Stada mit ehemals großem Streubesitz erst recht. Gemäß §3 bzw 4 des Spruchverfahrensgesetzes kann jeder betroffene Aktionär binnen 3 Monaten ab Wirksamwerden des Beschlusses einen Antrag auf Durchführung eines Spruchverfahrens stellen. Dies ist aber insofern unnötig, als eine mögliche Erhöhung von Abfindung oder Ausgleich sowieso allen Aktionären zu Gute kommt, die entsprechende Zahlungen erhalten haben oder noch bis von zwei Monate nach Ende des Spruchverfahrens die Barabfindung einfordern. Im Spruchverfahren kann auch ein neues Gutachten erstellt werden, dann dauert das Verfahren viele Jahre, die Regel ist eher, dass das Gericht aufgrund eingeholter Sachverständigengutachten die Barabfindung anpasst, wenn zum Beispiel der Firmenwert mit einer zu hohen Marktrisikoprämie berechnet wurde.

      Soweit zum Spruchverfahren, in dem es um die Höhe der Abfindung geht. Grundsätzlich kann auch der HV Beschluss ansich angefochten werden, die Anfechtungsklagen haben aber meist nur aufschiebende Wirkung, da der Hauptaktionäre meist durch ein gerichtliches Freigabeverfahren trotzdem die Handelsregistereintragung und damit die Wirksamkeit des Vertrags erreicht.

      Bei einem Squeeze-out wäre wie gesagt eine erneute Begutachtung erforderlich.
      Bei einem Weiterverkauf würde wohl die ganze Nidda Healthcare weiterverkauft, der Beherrschungsvertrag also wohl Bestand haben.
      Ein Barangebot wegen Kontrollwechsels orientiert am Börsenkurs müsste wohl bei einem Weiterverkauf trotzdem erfolgen, wenn man zu gegebener Zeit im regulierten Markt notiert ist.
      (Aber vielleicht gibt es da auch Ausnahmen.)

      Als möglicherweise nachteilig für freie Aktionäre gilt es die Möglichkeit eines Delistings zu beachten und auch die Möglichkeit des Hauptaktionärs auf Stada unter dem Beherrschungsvertrag Einfluss zu nehmen.
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      #6.683
      Stada als Anleihe
      "Singer-Angebots-Niveau" war auch in etwa so gemeint. Mit der Maßnahme, seine Zustimmung von dem Angebotspreis abhängig zu machen, wollte Singer ja einen Mindestwert für seine (alle) Stada-Aktien festlegen.

      Im Prinzip erhält man jetzt als Stada-Aktionär eine Unternehmens-Anleihe wie folgt:
      Ausgabe-%: unbekannt
      Laufzeit: bis Singer verkauft und Squeeze-Out folgt (?)
      Kupon: 4.7%
      Wird z.Zt. gehandelt: mit 118.5%
      Moody's Rating in etwa A3

      oder wie?
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      #6.684
      Ja, allerdings für Singer mit der Nebenbedingung eines Rückzahlungskurses von 118,5 %, denn bei einem Squeeze-out würde ja gelten, dass der Abfindungspreis mindestens dem Dreimonatsdurchschnittskurs entspricht. Und so lange der (Dreimonats-Durchschnitts-) Kurs nicht fällt, indem Singer seinen Bestand weiter aufstockt, droht keine Gefahr eines niedrigeren Squeeze-out-Preises. Und damit wäre vielleicht auch eine Erklärung gefunden, wieso die Anteile weiter ausgebaut wurden, obwohl dafür keine strategische Notwendigkeit bestand.

      Als Kleinanleger muss man natürlich das Risiko einkalkulieren, dass sich Singer mit dem Hauptaktionär auf einen Anteilsverkauf einigt und danach irgendwann dann doch ein niedrigerer Squeeze-out-Preis festgesetzt wird. Die zusätzliche Phantasie aus einem positiven Geschäftsverlauf oder einem Weiterverkauf und damit einhergehender Aktienaufwertung bleibt aber bestehen, wenn auch mit der Einschränkung des Beherrschungsvertrags, der einen Ausgleich des Jahresüberschusses vorsieht.
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      #6.685
      Heute die HV ist wer da und kann berichten ?
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      #6.686
      Dem Beherrschungsvertrag wurde zugestimmt, das Abstimmungsergebnis ist auf der Homepage.
      Bei 88,17% Präsenz wurden 88,07% gültige Stimmen abgegeben:
      Ja-Stimmen: 54.547.500 (99,3519 %)
      Nein-Stimmen: 355.831 (0,6481 %)

      Verschiedenen Presseberichten ist zu entnehmen, dass das teure Personalkarussell kritisert wurde.
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      #6.687
      STADA Arzneimittel AG: Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen STADA Arzneimittel AG und Nidda Healthcare GmbH erlangt Wirksamkeit / Beginn der Annahmefrist des Abfindungsangebots

      http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/stada-arzneimittel-be…
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      #6.688
      Sehe ich das richtig, daß der Aktionär nur den Nettobetrag von EUR 3,53 ausgezahlt bekommt, von dem noch Kapitalertragssteuer und Soli abgezogen werden?
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      #6.689
      Sehe ich das falsch oder ist das bei 3,82 Euro Barausgleich nicht fast wie eine gute Anleihe > 4,5% Verzinsung? Das Risiko ist mE überschaubar, da der Hauptaktionär ja weiter einsammeln sollte, oder wie sieht ihr das bzw. habe ich in der Logik etwas vergessen? Eher Upside, dass irgendwann, wenn du anderen Aktionäre abgeben, ein SO forciert wird, ggf. dann zu noch besseren Preisen.
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      #6.690
      Die 3,82 sind zwar die vertraglich vereinbarte Ausgleichszahlung, aber darauf entfällt noch Körperschaftsteuer, so dass die ein Nettobetrag von 3,53 ergibt. (Mit "Nettobetrag" ist hier die Bruttodividende, auf die dann noch ggfs Kapitalertragsteuer, Soli und Kirchensteuer beim Empfänger anfällt. Also die 3,53 sind das, was mit der Dividende anderer Firmen vergleichbar ist.)

      Das mag etwas verwirrend sein, zumal noch manche Presseartikel irrtümlich den höheren Betrag zitiert haben. Im Vertrag steht der höhere Bruttobetrag nur, weil sich bei einer vorerst nicht zu erwartenden Änderung der Körperschaftsteuergesetze der Nettobetrag geringfügig ändern könnte, aber der Bruttobetrag dan für die Berechnung ausschlaggebend ist.

      Man kommt dann eher auf 4,25%, aber alles über 4% ist sicher lukrativ, auch im Vergleich zur Ausgleichszahlung bei anderen Firmen. Solche Private Equiti Gesellschaften wie Bain & Cinven können theoretisch natürlich auch mal in Bedrängnis geraten, da sie ihre Übernahmen ja auch mit hohen Bankkredite und Anleiheemissionen finanzieren, aber der Vergleich mit einer Anleihe ist schon richtig. Tatsächlich hat man eine Verzinsung und die Chance auf eine höhere Abfindung durch Squeeze-out oder durch das Spruchverfahren und zusätzlich noch eine Kurssicherung durch die Barabfindung aus dem Beherrschungsvertrag.

      Da sich das Zinsumfeld ändern könnte, sollte man natürlich auch die Barabfindung von 74,40 beachten, die ja sozusagen eine Versicherung gegen Kursverluste bedeutet und bis zum Ende des Spruchverfahrens angenommen werden kann. Ein Squeeze-out wird nur dann in Betracht kommen, wenn Paketaktionär Singer (Elliott Management) seine Aktien verkauft, vermutlich wird dann auch die Barabfindung für einen Squeeze-out festgelegt. Das kann länger dauern oder schnell gehen.
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      #6.691
      Besten Dank für die Rückmeldung, die ausführlichen Informationen und deine persönliche Meinung dazu! Das deckt sich mit meiner Einschätzung, werde mir die Woche dann nochmal ein paar Stücke gönnen - die Zeit bis zu einem SO kann ich mit >4 % Verzinsung auch ganz gut abwarten ;)
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      #6.692
      Danke für die Klarstellung, daß die jährliche Ausgleichszahlung 3,53 € pro Aktie beträgt und daß von diesem Betrag die Abgeltungssteuer und Soli abgezogen werden.. IR von STADA war nicht in der Lage, das zu bestätigen. Aber lt. Auskunft von IR kommt dieses Jahr noch die 0,11 € Minidividende obendrauf. Ob das stimmt, dafür lege ich nicht die Hand ins Feuer.
      Eine Bruttorendite von 4,41% in 2018 und 4,27% in den Folgejahren ist in der heutigen Zeit nur bei Anleihen zu finden, die m.E. ein höheres Risikopotential haben.
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      #6.693
      Da der Beherrschungsvertrag am 20.03.2018 mit Eintagung ins Handelsregister und somit im Geschäftsjahr 2018 wirksam wurde, wird es die Ausgleichszahlung erstmals nach der Hauptversammlung 2019 geben, die über das Geschäftsjahr 2018 beschließt und 2019 stattfinden wird. Für das Geschäftsjahr 2017 erhalten die aktionäre lediglich die vorgeschlagenen 0,11 Euro Dividende, wenn diese beschlossen wird.

      In der Veröffentlichung der Nidda Healthcare GmbH im Bundesanzeiger vom 12.04.2018 kann man die Details (auch zur Besteuerung der Ausgleichszahlung) nachlesen und dort heißt es:
      "Der Ausgleich ist am dritten Bankarbeitstag (Frankfurt am Main) nach der ordentlichen Hauptversammlung der STADA für das jeweils abgelaufene Geschäftsjahr, jedoch spätestens acht Monate nach Ablauf des jeweiligen Geschäftsjahres fällig. Die Ausgleichszahlung wird erstmals für dasjenige Geschäftsjahr der STADA, in dem der Vertrag wirksam wird, gewährt und wird erstmals nach der ordentlichen Hauptversammlung der STADA im darauffolgenden Jahr gezahlt."
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      #6.694
      Besucht wer die HV am Mittwoch in FFM ?
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      #6.695
      Stada ist eine Perle
      Dann behalte ich meine mal noch eine Weile ... : :laugh:

      http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktionaere-fordern-nachs…
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      #6.696
      Hallo zusammen,

      zunächst einmal vielen Dank für eure interessanten Beiträge. Habe mich heute mal mit Stada und dem Thema Garantiedividende beschäftigt und konnte mich gleich ein wenig einlesen.

      Kurz nochmal zum Verständnis nachgefragt:
      Solange es noch keine Entscheidung im Spruchverfahren gibt, könnte ich theoretisch meine Aktien auch jetzt noch zum festgelegten Kurs von rd. 74,- Euro andienen? Somit habe ich zumindest derzeit kein Kursrisiko über die 74,- hinaus?! Falls mal mehr bei rauskommt (über Börse oder Entscheidung Gericht), dann bin ich dabei und kassiere in der Zwischenzeit meine Divivdende?
      Wann wird denn eine Entscheidung im Spruchverfahren getroffen? Erst bei einem Squeeze out? Dann hätten wir die Kurssicherung bei rd. 74,- ja über Jahre hinaus?!
      Danke Euch schonmal herzlich!
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      #6.697
      So lange das Spruchverfahren zur Überprüfung der Abfindung läuft und das dürfte noch Jahre dauern, kann man zur berechneten Abfindung jederzeit annehmen .
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      #6.698
      Die Abfindung ist 74,40 zzgl Zinsen ab 21.03.2018, dürfte also derzeit etwa 75 Euro sein.

      Die Überlegung ist richtig, dass das Verlustrisiko dementsprechend begrenzt ist, die Bonität des Schuldners der Abfindung Nidda Healthcare ist natürlich zu berücksichtigen. Sollte Singer seine Aktien abgeben, kann der Squeeze-out schneller kommen, als gedacht, aber dafür ist gegebenenfalls der 3-Monats-Börsendurchschnittskurs dann auch eine Untergrenze.
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      #6.699
      straßenköter und honigbaer, vielen Dank für eure Rückmeldungen.

      Noch 2 Fragen zur Abrundung:

      - die Zinsen, die zu den 74,40 hinzukommen, laufen vmtl. zurück bis zur letzten Dividendenzahlung, sind quasi eine Art Stückzins?

      - wenn Singer seine Aktien abgibt und Nidda sich für ein squeeze-out entscheidet, sind der 3-Monats-Durchschnitt die Untergrenze: dies sind dann aber nicht die 74,40, sondern der durchschnittliche Börsenkurs, den die Aktie vor Veröffentlichung des squeeze-outs dann gehabt hätte (ob das jetzt grammatikalisch jetzt so richtig war???)

      Herzlichen Dank.
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      #6.700
      Ja, es wird der 3-Monatsschnitt rückwärtsgerechnet ab Verkündung Squeeze Out-Absicht herangezogen.

      Beispiel: SO-Ankündigung 30.09.2018
      3-Monatsschnitt für Juli, August, September ausschlaggebend
      Antworten1 Antwort anzeigen
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      #6.701
      Das würde in der Konsequenz bedeuten, dass bei einem überraschend schnellen squeezeout nicht die Gefahr besteht, mit den 74,x Euro abgespeist zu werden.

      Mit der Dividende kann ich mal ein paar Jährchen überwintern und abwarten, was passiert :p
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      #6.702
      STADA Arzneimittel AG: Xbrane und STADA gehen Kooperation zur Entwicklung von Xlucane ein


      http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/stada-arzneimittel-xb…
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      #6.703
      STADA Arzneimittel AG: STADA entwickelt sich im 1. Halbjahr 2018 erwartungsgemäß

      http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/stada-arzneimittel-st…
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      #6.704
      Heftige Gewinnsteigerung, 13% Nettomarge im Halbjahr und 2,40 Gewinn je Aktie.
      "Erwartungsgemäß" weiß ich jetzt nicht, ob das schon im Bewertungsgutachten stand, dass der Gewinn so stark steigen soll.
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      #6.705
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      #6.706
      Bei Einreichung unter dem Beherrschungsvertrag müssten derzeit etwa 1,60 Zinsen zu den 74,40 dazu kommen, also etwa 76 Euro. Aber das läuft einem nicht davon, man könnte auch bis zur nächsten Ausschüttung warten, der Finanzkalender nennt 29.05.2019 als HV Termin, um anstelle der Zinsen die höhere Garantiedividende zu vereinnahmen.

      Man verzichtet bei Annahme des Delistingangebots auf eine mögliche Nachbesserung aus dem Spruchverfahren.

      Singer hatte zuletzt 15,24% gemeldet. Die 12% kommen dann vermutlich aus dem Kreis der fünf Anteilseigner mit 3-5% der Stimmrechte.
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      #6.707
      Finanzinvestoren nehmen Stada von der Börse

      http://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/finanzinvest…
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      #6.708
      Zitat von pickuru: Finanzinvestoren nehmen Stada von der Börse

      http://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/finanzinvest…


      Warum kann eine Zeitung wie die FAZ nicht wie Honigbaer erkennen, dass Singer höchst wahrscheinlich nicht der Andiener ist? Es ist kein Wunder, dass es Leute gibt, die die journalistische Qualität immer mehr anzweifeln.
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      #6.709
      Vielleicht liege ich ja auch falsch, denn "unter gemeinsamer Kontrolle stehend" kann ja eigentlich nur Singer sein.

      Trotzdem ist die Berichterstattung mal wieder voll daneben, indem die Presseartikel das Abfindungsangebot aus dem Delisting ohne Nachbesserungsmöglichkeit direkt mit dem Angebot aufgrund des Beherrschungsvertrags mit laufendem Spruchverfahren vergleichen.

      Und die Aussage, wer die neue Offerte nicht annimmt, kann seine Papiere danach nicht mehr am Markt verkaufen, ist natürlich auch sehr zweifelhaft. Es geht beim Delisting um den Rückzug aus dem regulierten Markt, höchstwahrscheinlich geht der Handel aber im Freiverkehr weiter. Und Streubesitz bei einem Delisting nie so hoch, kann man auch hinterfragen, bei McKesson (früher Celesio) zum Beispiel sind auch noch viele Aktien im Streubesitz und der Handel im Freiverkehr funktioniert einwandfrei.
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      #6.710
      Hier steht auch, dass angeblich Elliott der Verkäufer ist:

      http://spruchverfahren.blogspot.com/2018/10/elliott-stimmt-v…
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      #6.711
      Das steht heute auch in der Börsen Zeitung. 3% soll Singer über die Börse verkauft haben. VG Valuedeal
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      #6.712
      Zitat von honigbaer: Bei Einreichung unter dem Beherrschungsvertrag müssten derzeit etwa 1,60 Zinsen zu den 74,40 dazu kommen, also etwa 76 Euro. Aber das läuft einem nicht davon, man könnte auch bis zur nächsten Ausschüttung warten, der Finanzkalender nennt 29.05.2019 als HV Termin, um anstelle der Zinsen die höhere Garantiedividende zu vereinnahmen.

      Man verzichtet bei Annahme des Delistingangebots auf eine mögliche Nachbesserung aus dem Spruchverfahren.


      Wenn man jetzt plötzlich bereit ist 81,83 zu bezahlen, dann sollte das doch bei der Bewertung der angemessenen Barabfindung im Spruchverfahren zum Beherrschungsvertrag eine Rolle spielen!?
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      #6.713
      Zitat von SquishyLady:
      Zitat von honigbaer: Bei Einreichung unter dem Beherrschungsvertrag müssten derzeit etwa 1,60 Zinsen zu den 74,40 dazu kommen, also etwa 76 Euro. Aber das läuft einem nicht davon, man könnte auch bis zur nächsten Ausschüttung warten, der Finanzkalender nennt 29.05.2019 als HV Termin, um anstelle der Zinsen die höhere Garantiedividende zu vereinnahmen.

      Man verzichtet bei Annahme des Delistingangebots auf eine mögliche Nachbesserung aus dem Spruchverfahren.


      Wenn man jetzt plötzlich bereit ist 81,83 zu bezahlen, dann sollte das doch bei der Bewertung der angemessenen Barabfindung im Spruchverfahren zum Beherrschungsvertrag eine Rolle spielen!?


      Das spielt keine Rolle, da das Angebot zum Delisting den gewichteten durchschnittlichen inländischen Börsenkurses der STADA-Aktien während der letzten sechs Monate vor der Veröffentlichung der Entscheidung zur Abgabe des Angebots als Grundlage habe. Beim BGAV war es erstens ein anderer Zeitpunkt und zweitens auch ein anderer Bewertungsmaßstab als der Börsenkurs.
      Antworten1 Antwort anzeigen
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      #6.714
      Zitat von Gluese:
      Zitat von SquishyLady: ...

      Wenn man jetzt plötzlich bereit ist 81,83 zu bezahlen, dann sollte das doch bei der Bewertung der angemessenen Barabfindung im Spruchverfahren zum Beherrschungsvertrag eine Rolle spielen!?


      Das spielt keine Rolle, da das Angebot zum Delisting den gewichteten durchschnittlichen inländischen Börsenkurses der STADA-Aktien während der letzten sechs Monate vor der Veröffentlichung der Entscheidung zur Abgabe des Angebots als Grundlage habe. Beim BGAV war es erstens ein anderer Zeitpunkt und zweitens auch ein anderer Bewertungsmaßstab als der Börsenkurs.


      Das ist schon klar. Es geht um die Bereitschaft die höhere Summe aufbringen zu wollen. Man kann doch nicht argumentieren, dass man jetzt deutlich mehr bezahlt aber eigentlich die Gesellschaft viel weniger Wert ist, aber man halt über die Börse nicht weniger durchsetzen kann.
      Es ist ja auch nicht mehr so, dass man zwangsläufig überhaupt ein Angebot bei Delisting machen müsste (s.h. Downlisting --> Delisting).
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      #6.715
      Doch, beim Rückzug aus dem regulierten Markt ist immer ein Angebot zu unterbreiten, auch wenn man die Weiterführung des Handels im Freiverkehr anstreben würde. (Ohne jetzt nochmal nachgelesen zu haben, was die aktuellen Entwicklungen der Rechtsprechung sind, aber der Gesetzgeber hatte das doch geregelt. Ein angebot orientiert am Börsenkurs ohne Berücksichtigung des Firmenwerts bei Rückzug vom regulierten Markt. Nur die Einstellung des reinen reiverkehrshandels geht ohne Angebot. Aber im Freiverkehr macht Hamburg ja meist sowieso meist weiter, bei den liquiden Aktien.)

      Ansonsten würde ich der Meinung zustimmen, man bietet ja nicht 150 Mio mehr für die freien Aktien, um 200.000 Euro Verwaltungskosten zu sparen. Allerdings nach den guten Halbjahreszahlen ist die Aktie ja wohl sowieso wertvoller geworden. Und da man sich die erste Zahlung der Garantiedividende (3,53 Euro) spart, wenn die Aktien jetzt eingereicht werden, ist das Angebot ja auch rein nominal gar nicht so viel höher.

      Man kann das trotzdem positiv sehen, Singer bekommt 5% mehr und verzichtet auf die Option Spruchverfahren, am Ende werden 10% per Squeeze-out abgefunden. Damit nähme die Anzahl der berechtigten Aktien ab, für die das Ergebnis des Spruchverfahrens maßgeblich ist.

      74,40 plus 10% = 81,84

      singer rechnet halt auch lieber mit dem Taschenrechner, statt sich auf die deutschen Gerichte zu verlassen. Zufall, dass das dann noch genau der Durchschnittskurs an der Börse ist. Aber wenn Singer angeblich 3% über die Börse verkauft hat, ist das ja vielleicht gar nicht so ein Zufall.
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      #6.716
      Zitat von honigbaer: Doch, beim Rückzug aus dem regulierten Markt ist immer ein Angebot zu unterbreiten, auch wenn man die Weiterführung des Handels im Freiverkehr anstreben würde. (Ohne jetzt nochmal nachgelesen zu haben, was die aktuellen Entwicklungen der Rechtsprechung sind, aber der Gesetzgeber hatte das doch geregelt. Ein angebot orientiert am Börsenkurs ohne Berücksichtigung des Firmenwerts bei Rückzug vom regulierten Markt. Nur die Einstellung des reinen reiverkehrshandels geht ohne Angebot. Aber im Freiverkehr macht Hamburg ja meist sowieso meist weiter, bei den liquiden Aktien.)


      Ich bin mir eigentlich relativ sicher, dass man eben kein Angebot bei einem Downlisting unterbreiten muss wenn eben sichergestellt ist, dass die Aktien im Freiverkehr weiter handelbar sind.
      Deswegen gab es ja bisher auch meistens erst Down-, dann Delisting und nicht sofort komplettes Delisting.

      @Straßenköter Bitte um Aufklärung. Danke!
      Antworten2 Antworten anzeigen
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      #6.717
      Auf der Seite der BAFIN zu finden:

      "Im Zuge der Umsetzung der neuen europäischen Transparenz-Richtlinie hat der Gesetzgeber auch die Voraussetzungen für den Rückzug eines Unternehmens von der Börse (Delisting) neu geregelt.

      Seit dem 26. November 2015 gilt: Emittenten, die den Widerruf der Zulassung ihrer Aktien zum Handel an einem regulierten Markt anstreben, müssen den Aktionären nach § 39 Börsengesetz neuer Fassung (BörsG n.F.) ein Abfindungsangebot nach dem Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG) unterbreiten.

      ..."
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      #6.718
      Definition: Delisting
      Unter „Delisting“ versteht man den Widerruf der Zulassung von Aktien zum Handel an einem regulierten Markt. Dafür ist eine Widerrufsentscheidung er-forderlich, die der Emittent bei der Börsengeschäftsführung beantragen muss – ebenso, wie Wertpapiere, die am regulierten Markt einer Börse gehandelt werden sollen, dafür der Zulassung durch die Börse bedürfen. Deren Geschäftsführung hat bei ihrer Entscheidung unter anderem darauf zu achten, dass der Widerruf nicht den Interessen der Anleger widerspricht. Hintergrund ist, dass die Handelbarkeit von Aktien durch einen Wechsel vom regulierten Markt in den börslichen Freiverkehr (Downlisting) oder die vollständige Einstellung des Börsenhandels stark eingeschränkt wird. Betroffene Aktionäre können also den Vermögenswert, der in der Aktie steckt, nicht oder nur mit zum Teil erheblichen Einschränkungen realisieren. Vor allem drohen ihnen Kursverluste, weil andere Anleger in Wertpapiere mit unsicheren Veräußerungschancen nur zu Abschlägen investieren. Nach § 39 Börsengesetz n.F. gilt auch ein Downlisting als Delisting, sofern nicht an einem weiteren regulierten Markt die Zulassung zum Handel aufrechterhalten wird.
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      #6.719
      Im Wikipediaartikel Delisting ist die Neuregelung seit Ende 2015 beschrieben, aber BAFIN sagt ganz deutlich:

      https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Facha…

      "Nach § 39 Börsengesetz n.F. gilt auch ein Downlisting als Delisting, sofern nicht an einem weiteren regulierten Markt die Zulassung zum Handel aufrechterhalten wird."

      Also eine Fortsetzung des Handels im Freiverkehr, die man ja auch gar nicht verhindern kann, entbindet nicht von der Pflicht, ein Angebot zu unterbreiten. Das war nur bis September 2015 so.
      Avatar
      #6.720
      Zitat von SquishyLady:
      Zitat von honigbaer: Doch, beim Rückzug aus dem regulierten Markt ist immer ein Angebot zu unterbreiten, auch wenn man die Weiterführung des Handels im Freiverkehr anstreben würde. (Ohne jetzt nochmal nachgelesen zu haben, was die aktuellen Entwicklungen der Rechtsprechung sind, aber der Gesetzgeber hatte das doch geregelt. Ein angebot orientiert am Börsenkurs ohne Berücksichtigung des Firmenwerts bei Rückzug vom regulierten Markt. Nur die Einstellung des reinen reiverkehrshandels geht ohne Angebot. Aber im Freiverkehr macht Hamburg ja meist sowieso meist weiter, bei den liquiden Aktien.)


      Ich bin mir eigentlich relativ sicher, dass man eben kein Angebot bei einem Downlisting unterbreiten muss wenn eben sichergestellt ist, dass die Aktien im Freiverkehr weiter handelbar sind.
      Deswegen gab es ja bisher auch meistens erst Down-, dann Delisting und nicht sofort komplettes Delisting.

      @Straßenköter Bitte um Aufklärung. Danke!


      Da bin ich auch nicht ganz rechtssicher. Ich bin ja eher beim Thema Delisting als beim Thema Downlisting zu Hause. Die damalige katastrophale Macrotron-Entscheidung, die auch auf das Delisting ausgeweitet wurde, wurde doch mit Ausnahme für Freiverkehrsaktien wieder rückgängig gemacht oder? Meines Erachtens müsste man bei einem Downlisting ein ÜA unterbreiten (zumindest bei Downlisting in Freiverkehr). Alles andere wäre ja eigentlich unlogisch, sonst könnte man in einem ersten Schritt ein Downlisting in den Freiverkehr anordnen, um dann in einem zweiten Schritt ein Delisting durchzuführen. Mit der Kette hätte man aus einem geregelten Markt ohne ÜA ein Delisting durchgeführt.
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      #6.721
      Du meist das katastrophale Frosta-Urteil, das den durch die seinerzeitige Macrotron Entscheidung gegebenen und über viele Jahre bestehenden Schutz der Aktionäre vor Delistings ohne Abfindungsangebot aushebelte.
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      #6.722
      Ja, das war in Zusammenhang mit Frosta.
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      #6.723
      Scheint also doch Singer zu sein, der für die 12% eine Zusage gegeben hat:
      http://www.dgap.de/dgap/News/pvr/stada-arzneimittel-release-…
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      #6.724
      Angebotsunterlagen Seite 28/29:
      http://www.niddahealthcare-offer.com/download/companies/ma10…

      "...Es wird darauf hingewiesen, dass STADA gemäß der Weisung auch a
      lle angemessenen Maßnahmen ergreifen soll, um sicherzustellen, dass, so
      weit möglich, die Einbeziehung der STADA-Aktien in sämtliche organisierte Han
      delsplattformen (insbesondere den Freiverkehr) beendet wird. Während die
      Bieterin aufgrund der allgemeinen Bedingungen der jeweiligen Börse davon au
      sgeht, dass die Geschäftsführungen der Börsen in Berlin, München und Stuttg
      art beschließen werden, STADA-Aktien nicht mehr in den jeweiligen Freiverke
      hr einzubeziehen, erwartet die Bieterin,
      dass die Geschäftsführungen der
      Börsen in Hamburg, Hannover und der Tradegate Exchange eine solche Entscheid
      ung nicht treffen könnten. Selbst wenn bestimmte organisierte Handelsplat
      tformen für STADA-Aktionäre zugänglich blie
      ben, verfügen diese Märkte möglicherweise
      nicht über ausreichende Liquidität, um normale Handelsaktivitäten zu ermöglichen... "
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      #6.725
      Versteckte Drohung?
      Nur noch Hamburg, Hannover und Tradegate - das ist schon bedenklich ...

      Nachdem ich die letzten ca. 10 Beiträge hier gelesen habe, blicke ich nicht mehr durch:

      Können die Großaktionäre delisten/downlisten, nachdem sie dies Angebot gemacht haben?
      Das würde ja bedeuten, dass es über diesen Umweg möglich wäre, durch Drohung mit Kurseinbußen (wegen Downlisting) ein Squeeze-out zu erzwingen, obwohl die Schwelle von 95% gar nicht erreicht ist.
      Beim regelgerechten Squeeze-out muss die Abfindung "angemessen" sein. Eine große Rolle spielt dabei der Börsenkurs der letzten drei Monate, aber ggf. eben nicht nur dieser, sondern auch die Prognose über zukünftige Unternehmenserträge (sofern diese nicht durch den Börsenkurs widergespiegelt ist).
      Für mich sieht es so aus, als wenn hier ein Squeeze-out unter 95% versucht wird.
      Zudem ist das Angebot auch noch zeitlich begrenzt ...
      Welche Rechte/Möglichkeiten haben ggf. die Restaktionäre sich dagegen zu wehren?
      Antworten9 Antworten anzeigen
      Avatar
      #6.726
      Zitat von hugon: Nur noch Hamburg, Hannover und Tradegate - das ist schon bedenklich ...

      Nachdem ich die letzten ca. 10 Beiträge hier gelesen habe, blicke ich nicht mehr durch:

      Können die Großaktionäre delisten/downlisten, nachdem sie dies Angebot gemacht haben?
      Das würde ja bedeuten, dass es über diesen Umweg möglich wäre, durch Drohung mit Kurseinbußen (wegen Downlisting) ein Squeeze-out zu erzwingen, obwohl die Schwelle von 95% gar nicht erreicht ist.
      Beim regelgerechten Squeeze-out muss die Abfindung "angemessen" sein. Eine große Rolle spielt dabei der Börsenkurs der letzten drei Monate, aber ggf. eben nicht nur dieser, sondern auch die Prognose über zukünftige Unternehmenserträge (sofern diese nicht durch den Börsenkurs widergespiegelt ist).
      Für mich sieht es so aus, als wenn hier ein Squeeze-out unter 95% versucht wird.
      Zudem ist das Angebot auch noch zeitlich begrenzt ...
      Welche Rechte/Möglichkeiten haben ggf. die Restaktionäre sich dagegen zu wehren?


      Also Tradegate wird den Handel auch noch einstellen. Mit Umsetzung des Delistings wird voraussichtlich nur noch die Börse Hamburg und vielleicht München erhalten bleiben. Das ist nach Delistings schon häufig erprobt, aber letztendlich wird man abwarten müssen, ob bzw. wer weiterhandelt.

      Da die Großaktionäre die Bedingungen für ein Delisting erfüllen, sind sie rechtlich komplett abgesichert. Die Delistingbestimmungen wurden ja nach dem Katastrophenurteil des BGHs neu festgelegt. Insofern wird hier niemand hintergangen, es werden nur die bestehenden Gesetze angewendet.

      Natürlich werden einige aufgrund des Delistings andienen. Zum Teil, weil sie müssen, weil insbesondere bei Fonds die Rahmenbedingungen nicht mehr passen (Liquidität, keine Handel im geregelten Markt usw.), aber auch aus Unkenntnis. Bei letzterem sind die Kleinaktionäre gemeint, die nach wie vor eine Paranioa beim, Thema Delisting haben. Ich glaube aber nicht, dass die Großaktionäre die 90 bzw. sogar 95%-Schwelle erreichen werden, um einen Squeeze Out durchzuführen, was eigentlich das Ziel der Großaktionäre sein sollte. Sollte dem doch so sein, wird halt das Squeeze Out-Prozedere eingeleitet. Preislich sollten wir auf der sicheren Seite sein, wenn Hamburg die Kursstellung beibehält. Bevor der 3-Monatsschnitt aber überhaupt relevant wird, müsste der Gutachter bei der Abfindung eine Abfindung unterhalb des 3-Monatsschnitts errechnen. Bei der Ermittlung des Unternehmenswertes wird auf die Prognose der Geschäftsführung zurückgegriffen, die natürlich gern großaktionärsfreundlich ausfällt.

      Der Squeeze Out ist ein komplett durchgeregeltes Verfahren. Bis zur Ausbuchung der Aktien kann man im Grunde nichts Wirksames machen (max. kann man den SO leicht verzögern), aber im Anschluss würde ein Spruchstellenverfahren zur Überprüfung der Abfindungshöhe starten, dass nicht selten erfolgreich nach mehreren Jahren zu deutlichen Nachzahlungen führt.
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      #6.727
      Die Strategie von Bain und Cinven scheint ja auf den ersten Blick klar zu sein: Sie wollen wieder dieses immer noch (auch wohl für sie) billige Geld gegen von den Anlegern geschätzte Sachwerte eintauschen. Das gilt hier und auch für den kolportierten geplanten Zukauf.
      Insgesamt schätzen sie aber wohl den (erreichbaren) Unternehmenswert noch höher ein, als den jetzt angebotenen Geldwert.
      Widersprüchlich finde ich aber die dafür angewendete Strategie des Delistings:
      Sie argumentieren ja selber, dass dies mit einem Wertverlust verbunden sein könnte. Wenn auch dies nur Angstmache sein mag, um an die Papiere zu kommen, die Gefahr besteht ja real; und Übernahmen/Käufe von gelisteten Unternehmen werden eigentlich nicht als Problem angesehen.
      Also, was wollen Bain und Cinven? Jetzt delisten und später wieder an (eine möglicherweise andere) Börse gehen?
      Oder gibt es einen Markt speziell für nicht gelistete Unternehmen, auf dem der Wert gerade solcher Unternehmen besonders hoch eingeschätzt wird?
      Antworten3 Antworten anzeigen
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      #6.728
      Ich würde davon ausgehen, dass das Delisting ein erster Schritt in Richtung Squeeze Out-Bemühungen sein könnte. Im Gegensatz zu Small Caps kann man mit einem Delisting + ÜA bei Indexaktien schon eine größere Zahl an Aktien einsammeln, weil viele Institutionelle gezwungen sind zu verkaufen.

      Hedgefonds bzw. deren Fonds haben ja meist einen Anlagehorizont von 7 Jahren. Insofern verspricht man sich vermutlich, die heutige Stada weiterzuentwicklen und dann teuerer in Einzelteilen oder als Komplettpaket weiterzuverkaufen. Es muss also nicht zwangsweise in einem späteren IPO enden, könnte aber natürlich auch eine Exitmöglichkeit darstellen.
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      #6.729
      1. Wasserstandsmitteilung (Quelle: Bundesanzeiger)
      Bis zum 17. Oktober 2018, 18:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) ("Meldestichtag"), ist das Delisting-Erwerbsangebot für insgesamt 7.531.301 STADA-Aktien angenommen worden. Dies entspricht einem Anteil von ca. 12,08 % des Grundkapitals und der Stimmrechte der STADA AG.
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      #6.730
      Wer das Delisting-Angebot annimmt, verzichtet auf eine möglicherweise höhere Abfindung im Spruchverfahren. Wie ist dazu eure Meinung, also wie schätzt ihr die Chancen im Spruchverfahren ein?

      Das Delistingangebot kostet Bain & Cinven meines Erachtens kaum etwas mehr, als der Beherrschungsvertrag, dessen Abfindung man sowieso garantieren muss, denn in weniger als zwei Jahren ist die Barabfindung mit Zinsen schon wieder mehr, als die nun gebotenen 81,83 Euro. Und selbst wenn man nicht allzuhohe Erwartungen an den Ausgang des Spruchverfahrens hat, so ist man aus Sicht des Bieters mit jeder im Delistingangebot eingereichten Aktie schon wieder das Risiko aus dem Ausgang des Spruchverfahrens los.
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      #6.731
      Zitat von honigbaer: Das Delistingangebot kostet Bain & Cinven meines Erachtens kaum etwas mehr, als der Beherrschungsvertrag, dessen Abfindung man sowieso garantieren muss, denn in weniger als zwei Jahren ist die Barabfindung mit Zinsen schon wieder mehr, als die nun gebotenen 81,83 Euro. Und selbst wenn man nicht allzuhohe Erwartungen an den Ausgang des Spruchverfahrens hat, so ist man aus Sicht des Bieters mit jeder im Delistingangebot eingereichten Aktie schon wieder das Risiko aus dem Ausgang des Spruchverfahrens los.


      Es sind nur 81,73.
      Spruchverfahren 74,4 und Ausgleich 3,82 (3,53).
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      #6.732
      Daran merkst Du schon, dass mich das Delisting-Angebot nicht interessiert, wenn ich da nichtmal den Preis auswendig weiß. Das lasse ich komplett links liegen.

      Aufgelaufene Zinsen im Spruchverfahren zum Beherrschungsvertrag müssten etwa 1,70 Euro sein, die kommen zu den 74,40 noch dazu.
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      #6.733
      Zitat von honigbaer: Daran merkst Du schon, dass mich das Delisting-Angebot nicht interessiert, wenn ich da nichtmal den Preis auswendig weiß. Das lasse ich komplett links liegen.

      Aufgelaufene Zinsen im Spruchverfahren zum Beherrschungsvertrag müssten etwa 1,70 Euro sein, die kommen zu den 74,40 noch dazu.


      Die Zinsen werden doch durch den Ausgleich überkompensiert. Oder denkst Du ernsthaft drüber nach aktuell für 76,1 anzudienen?
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      #6.734
      Findest Du das unvernünftig?
      Auf die erste Ausgleichszahlung müsste man noch bis Ende Juni 2019 warten.
      Und es scheint mir durchaus denkbar, dass der Kurs nach Ende des Delistingangebots eher etwas fällt.

      Weitere Frage wäre natürlich auch, ob der Unternehmenswert seit abschluss des Beherrschungsvertrags gestiegen ist, eine Bewertung anlässlich eines Squeeze-out höher ausfallen würde.
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      #6.735
      Zitat von honigbaer: Findest Du das unvernünftig?
      Auf die erste Ausgleichszahlung müsste man noch bis Ende Juni 2019 warten.
      Und es scheint mir durchaus denkbar, dass der Kurs nach Ende des Delistingangebots eher etwas fällt.

      Weitere Frage wäre natürlich auch, ob der Unternehmenswert seit abschluss des Beherrschungsvertrags gestiegen ist, eine Bewertung anlässlich eines Squeeze-out höher ausfallen würde.


      Der einzige Grund den ich sehe jetzt in den Beherrschungsvertrag anzudienen ist wenn Du einen Multiplikator generieren möchtest und glaubst der aktuelle Kurs wäre der zukünftig niedrigste (d.h. Kaufen, andienen, Auszahlung kassieren, Kaufen...).

      Ansonsten besteht doch kein akuter Handlungsbedarf. Du hast ja definitiv ein "Reinvestment-Risk". Die Zinsen auf die Barabfindung laufen ja weiter, d.h. die musst Du auch erstmal woanders verdienen.
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      #6.736
      4,12% Zinsen aus dem Beherrschungsvertrag, bringen da nicht inzwischen talienische Staatsanlehen sogar mehr? So langweilige Zinsanlagen nehme ich normalerweise gar nicht ins Depot. Die passen da auch gar nicht zu den anderen Kursraketen. Ich bin lieber in Singers Windschatten unterwegs, und wenn er bei Stada aussteigt, überlege ich mir das natürlich auch.

      Ich frage mal anders, wenn man jetzt verkaufen wollte, dann lieber über die Börse, über das Delistingangebot oder, trotz geringerem Erlös, durch Einreichung unter dem Beherrschungsvertrag?
      Und dann kann ich mir eigentlich die Antwort gleich selbst geben, denn dann muss ich natürlich unter denm Beherrschungsvertrag andienen. Sonst gehe ich ja ein enormes Risiko ein, nicht davon zu profitieren, falls es im Spruchverfahren eine Erhöhung gibt.
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      #6.737
      Gibt es für private Leute alternative zum Verkauf, falls Stada nicht mehr an der deutschen Börsen gehandelt wird?
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      #6.738
      Zitat von investor2014: Gibt es für private Leute alternative zum Verkauf, falls Stada nicht mehr an der deutschen Börsen gehandelt wird?


      Sofern die Börse Hamburg oder München nicht weiterhandelt, bliebe dann nur noch Valora als außerbörsliche Plattform. Der Handel funktioniert dort sehr gut, aber man muss sich separat anmelden.
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      #6.739
      Zitat von straßenköter:
      Zitat von investor2014: Gibt es für private Leute alternative zum Verkauf, falls Stada nicht mehr an der deutschen Börsen gehandelt wird?


      Sofern die Börse Hamburg oder München nicht weiterhandelt, bliebe dann nur noch Valora als außerbörsliche Plattform. Der Handel funktioniert dort sehr gut, aber man muss sich separat anmelden.


      danke. Dann Spread, der Spanne zwischen An- und Verkauf wird viel größer.
      Und wie lange dürfen dann die Aktie außerbörslich gehandelt werden, wenn die Umsätze sehr gering werden?
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      #6.740
      Zitat von investor2014:
      Zitat von straßenköter: ...

      Sofern die Börse Hamburg oder München nicht weiterhandelt, bliebe dann nur noch Valora als außerbörsliche Plattform. Der Handel funktioniert dort sehr gut, aber man muss sich separat anmelden.


      danke. Dann Spread, der Spanne zwischen An- und Verkauf wird viel größer.
      Und wie lange dürfen dann die Aktie außerbörslich gehandelt werden, wenn die Umsätze sehr gering werden?


      Da gibt es keine Frist. Die Entscheidung liegt allein bei Valora und die handeln zeitlich unbegrenzt. Die Spanne müsste man abwarten. Es gab ja so einen Fall noch gar nicht, dass ein ansonsten hoch liquider Titel nur noch außerbörslich zu handeln wäre. Vergleichbar wären da nur McKesson (ehemals Celesio) und Kabel Deutschland, die beide allerdings fleißig an der Börse Hamburg gehandelt werden.
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      #6.741
      Die Gefahr, dass man auf einen Handel bei Valora angewiesen ist, sehe ich überhaupt nicht. Hamburg wird bestimmt weiter handeln. An die eingetragenen Aktionäre ging nun nochmal ein Schreiben raus, sinngemäß, man möge doch so nett sein und das bis 08. November laufende Delisting-Angebot annehmen.

      Für private Anleger bleibt ja auch während der Dauer des Spruchverfahrens die Möglichkeit, unter dem Spruchverfahren anzudienen. Da gibt es zwar derzeit einschließlich der Zinsen nur gut 76 Euro, aber eine gewisse Sicherheit bedeutet das doch.

      Haken beim Delistingangebot ist, dass sich dieses am Börsenkurs und nicht am Unternehmenswert orientiert. Wer bis hierhin durchgehalten hat, kann auch auf den Squeeze-out warten.

      Laut Wasserstandsmeldung vom 24.10. wurden bis dahin 12,26% der Aktien beim Delistingangebot angedient, also nur wenig mehr als die 12,06% für die man die Andienungszusage von Singer hat.
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      #6.742
      Es gibt doch noch einen 10%-Halter:
      http://www.dgap.de/dgap/News/pvr/stada-arzneimittel-release-…

      Da erst kürzlich zugekauft wurde, gehe ich mal davon aus, dass Braxton nicht andienen wird.
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      #6.743
      Etwas unübersichtlich. Kann es nicht sein, dass das Singers 10% (oder 11,64%) sind, die zuvor über Finanzinstrumente gehalten wurden und in Aktien getauscht werden mussten, um das Delistingangebot anzunehmen?
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      #6.744
      Die von straßenköter in Beitrag Nr. 6742 als Link angegebene Meldung erscheint gleichlautend heute im fünf-Minuten-Abstand von folgenden Adressen:
      Paul E. Singer, Braxton Associates Inc., Elliott Asset Management LLC, Elliott Capital Advisors.
      Das sieht erstens so aus, als wären alle, also auch Braxton, Anteilseigner des gleichen Topfes.
      Das sieht zweitens so aus, als wären das die bisher Singer zugeordneten ca. 12%.
      Das sieht drittens so aus, als würden diese ca. 12% nicht auf das Delisting-Angebot eingereicht.
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      #6.745
      Also die Stücke von Singer sollten angedient worden sein. Das würde auch zur ersten Wasserstandsmitteilung passen.
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      #6.746
      Ja, das sind sicher keine anderen 12,08%, als die, die schon laut der ersten Wasserstandsmeldung angedient waren. Das unwiderrufliche Erwerbsrecht wurde ja bereits am 05.10.2018 von Bain und Cinven gemeldet.

      Die Stimmrechtsmitteilungen und die erläuternden Mitteilungen beziehen sich auf eine Schwellenberührung am 01.10., somit noch davor.

      Dass sich die anderen 4 Pakete mit 3-5% irgendwie zu 10% zusammengefunden hätten, kann ja nicht sein, sonst hätten wir entsprechende Meldungen gesehen. Siehe hier:
      https://www.stada.de/investor-relations/aktie/stimmrechtsmit…
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      #6.747
      Nächster Wasserstand
      Bis zum 31. Oktober 2018, 18:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) ("Meldestichtag 31. Oktober 2018"), ist das Delisting-Erwerbsangebot für insgesamt 7.899.621 STADA-Aktien angenommen worden. Dies entspricht einem Anteil von ca. 12,67 % des Grundkapitals und der Stimmrechte der STADA AG.
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      #6.748
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      #6.749
      Da heißt es:
      Alternativ besteht die Möglichkeit, seine Anteile zu der in dem BuG festgelegten Betrag von 74,40 Euro pro Stück anzudienen. Mit Blick auf den aktuellen Kurs ist die BuG-Andienungsvariante kurzfristig ist also keine Option.

      Gleich mal verhaspelt und kein gescheiter Satz.
      Naja, das kann ja mal vorkommen.
      Grundsätzlich ist die Analyse richtig, Börsengeflüster ist schon eine gute Quelle, aber wir sind hier im Thread noch etwas besser, indem wir uns alle Optionen offen halten und auch auf die zwischenzeitlich beim Beherrschungsvertrag aufgelaufenen Zinsen von etwa 1,60 Euro und die mögliche Nachbesserung im Spruchverfahren hinweisen.

      Es wird ja angesichts des Marktumfeld sicher einige verkaufswillige aktionäre geben, die vielleicht woanders bessere Chancen sehen. Und dann gilt es abzuwägen zwischen den beiden Angeboten.

      Hat man ausreichend Zeit und MIttel kann man hingegen natürlich dabei bleiben und bestimmt noch mehrmals die Garantiedividende vereinnahmen, bevor es zum Squeeze-out kommt.
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      #6.750
      Wasserstandsmeldung zum Delistingangebot von heute:
      Bis zum 6. November 2018, 18:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) ("Meldestichtag"), ist das Delisting-Erwerbsangebot für insgesamt 9.685.469 STADA-Aktien angenommen worden. Dies entspricht einem Anteil von ca. 15,54 % des Grundkapitals und der Stimmrechte der STADA AG.

      Insgesamt kommen die Bieter nun, kurz vor Ende der am 08. November um 24:00 Uhr endenden Annahmefrist, auf 50.403.316 STADA-Aktien. Dies entspricht einem Anteil von ca. 80,85 % des Grundkapitals und der Stimmrechte der STADA AG.
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      #6.751
      Anzahl Aktien in Mio. 62,34
      Wenn nun noch fast 12 Millionen Aktien ausstehen, wird sich die Hamburger Börse das Geschäft nicht wegnehmen lassen.
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      #6.752
      Mit der Bitte um Meinungen:

      Gilt für eine Aktie, die nach einem Delisting im Freiverkehr (z.B. Börse Hamburg) notiert wird, im Falle eines späteren Squeeze-Out die Maßgeblichkeit des 3-Monats-Durchschnittskurses als Mindestpreis?

      Ja oder Nein?

      Vielen Dank vorab!
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      #6.753
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      #6.754
      Bist Du da sicher?
      Hier
      https://www.goingpublic.de/squeeze-out-und-abfindung
      steht:
      Als Untergrenze der Abfindung kommen auch im Freiverkehr ermittelte Aktienkurse in Betracht.

      Müsste z.B. bei Custodia im Gutachten stehen, wie die Regeln sind, die waren ja zuletzt nach Delisting auch nur noch in Hamburg gehandelt. Bei Marktenge gibt es aber Ausnahmen.
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      #6.755
      Grundlage des 3-Monatsschnitts als Untergrenze der Abfindung ist ein BGH Urteil. Hier ist nur von geregelten Markt und nicht von Freiverkehr die Rede. Meines Wissens gibt es kein Gesetz oder BGH Urteil das zwingend die Anwendung im Freiverkehr vorschreibt.
      Möglicherweise können Gerichte im Spruchverfahren das im Rahmen ihrer Schätzung - Freiheit anders sehen.
      Den Artikel im Going Public hab ich gelesen. Ich vermisse da etwa die Quelle. VG Valuedeal
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      #6.756
      Zitat von valuedeal: Grundlage des 3-Monatsschnitts als Untergrenze der Abfindung ist ein BGH Urteil. Hier ist nur von geregelten Markt und nicht von Freiverkehr die Rede. Meines Wissens gibt es kein Gesetz oder BGH Urteil das zwingend die Anwendung im Freiverkehr vorschreibt.
      Möglicherweise können Gerichte im Spruchverfahren das im Rahmen ihrer Schätzung - Freiheit anders sehen.
      Den Artikel im Going Public hab ich gelesen. Ich vermisse da etwa die Quelle. VG Valuedeal


      Für den Freiverkehr wäre es unstrittig, ob man bei einer Stada den 3-Monatsschnitt heranziehen müsste. Dem wäre so, weil keine gestörte Informationsverarbeitung vorhanden ist und auch die Umsätze in Zukunft ausreichen werden, so dass die Kurse eine ungestörte Marktmeinung abbilden. Dazu gab es mal ein Grundsatzurteil zur Alpenrose AG:
      http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/Y-300-Z-BECKRS…

      Stellt sich eher die Frage, wie der Handelsplatz HH in einer gerichtlichen Überprüfung eingeschätzt wird, weil das ja offiziell kein Börsenlisting im Freiverkehr ist. Meines Erachtens dürfte für die Börse HH analog das aus dem Urteil zur Alpenrose AG im Freiverkehr zutreffen, sofern ausreichend Handel stattfindet, aber das wäre nur meine private Einschätzung.
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      #6.757
      Wenn die Handelspreise den Verkehrswert abbilden, würde ich annemen, so kommt man nicht umhin, diesen zu berücksichtigen. Ob man jetzt aus der Uteilsbegründung im Fall Allgäuer Alpenwasser viel mehr herauslesen kann?

      Ich glaube, wir steuern eher auf einen schnellen Squeeze-out zu.
      Falls heute, am letzten Tag der Angebotsfrist, noch zwei 3% Pakete reinkommen, reicht es fast schon für die erforderlichen 90%.

      Laut heutiger Wasserstandsmeldung:

      Bis zum 7. November 2018, 18:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) ("Meldestichtag"), ist das Delisting-Erwerbsangebot für insgesamt 11.450.475 STADA-Aktien angenommen worden. Dies entspricht einem Anteil von ca. 18,37 % des Grundkapitals und der Stimmrechte der STADA AG.

      Insgesamt nun 52.168.322 STADA-Aktien. Dies entspricht einem Anteil von ca. 83,68 % des Grundkapitals und der Stimmrechte der STADA AG.
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      #6.758
      Zitat von straßenköter: Für den Freiverkehr wäre es unstrittig, ob man bei einer Stada den 3-Monatsschnitt heranziehen müsste.
      ...
      Stellt sich eher die Frage, wie der Handelsplatz HH in einer gerichtlichen Überprüfung eingeschätzt wird, weil das ja offiziell kein Börsenlisting im Freiverkehr ist.


      straßenköter, warum ist denn der Handel an der Börse Hamburg keine Freiverkehrsnotiz (im Sinne des BörsG)?

      http://www.gesetze-im-internet.de/b_rsg_2007/__48.html
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      #6.759
      Zitat von honigbaer: Wenn die Handelspreise den Verkehrswert abbilden, würde ich annemen, so kommt man nicht umhin, diesen zu berücksichtigen. Ob man jetzt aus der Uteilsbegründung im Fall Allgäuer Alpenwasser viel mehr herauslesen kann?

      Ich glaube, wir steuern eher auf einen schnellen Squeeze-out zu.
      Falls heute, am letzten Tag der Angebotsfrist, noch zwei 3% Pakete reinkommen, reicht es fast schon für die erforderlichen 90%.

      Laut heutiger Wasserstandsmeldung:

      Bis zum 7. November 2018, 18:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) ("Meldestichtag"), ist das Delisting-Erwerbsangebot für insgesamt 11.450.475 STADA-Aktien angenommen worden. Dies entspricht einem Anteil von ca. 18,37 % des Grundkapitals und der Stimmrechte der STADA AG.

      Insgesamt nun 52.168.322 STADA-Aktien. Dies entspricht einem Anteil von ca. 83,68 % des Grundkapitals und der Stimmrechte der STADA AG.


      Zumindest wäre man nicht weit weg von den 90%. Erfahrungsgemäß sind der vorletzte und drittletzte Andienungstag die wichtigsten. Am letzten Tage passiert in der Regel wenig. Insofern würd ich eher vermuten, dass man "nur" Richtung 85% raus kommt, aber das werden wir ja in wenigen Tagen beantwortet sehen.
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      #6.760
      Zitat von Bauglir:
      Zitat von straßenköter: Für den Freiverkehr wäre es unstrittig, ob man bei einer Stada den 3-Monatsschnitt heranziehen müsste.
      ...
      Stellt sich eher die Frage, wie der Handelsplatz HH in einer gerichtlichen Überprüfung eingeschätzt wird, weil das ja offiziell kein Börsenlisting im Freiverkehr ist.


      straßenköter, warum ist denn der Handel an der Börse Hamburg keine Freiverkehrsnotiz (im Sinne des BörsG)?

      http://www.gesetze-im-internet.de/b_rsg_2007/__48.html


      Ok, Guter Link. Nach dem Lesen des Paragraphen sollte die Frage, ob der 3-Monatsschnitt bei Stada irgendwie unbeachtlich sein kann, klar zu negieren sein. Danke für den Link.
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      #6.761
      Ob überhaupt schon eines der kleinen Pakete eingereicht wurde?
      Vielleicht teilweise.
      Außer den anfangs mutmaßlich von Singer eingereichten 12,08% ging das eigentlich immer in kleinen Schritten, die letzten 2,83% waren der größte Sprung.

      Ich tippe auf 88,88% Endstand, kann aber auch über 90% gehen.

      Die Frage nach der Relevanz des Durchschnittspreises im Freiverkehr verstehe ich so, dass man fürchten muss, dass der Preis erstmal gedrückt wird, damit man weniger bieten kann, als den aktuellen Dreimonatsdurchschnitt.
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      #6.762
      Hat jemand gesicherte Kenntnisse wann bei Andienung die Rückzahlung erfolgt?
      Meine Vorstellung wäre Prozedere der Banken morgen bis 10 Uhr und dann Rückzahlung am Dienstag im Laufe des Tages...
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      #6.763
      Unverzüglich, aber spätestens 12 Bankarbeitstage nach Ende der Annahmefrist, heißt es in der Angebotsunterlage.

      Frage ist eher, wann die Mitteilung zum Ergebnis kommt, vermutlich erst am Montag odfer sogar noch später?!
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      #6.764
      93,61 % - kommt hier dann morgen die Squeeze-out-Ankündigung?

      Die Gesamtzahl der Aktien der STADA AG, für die das Delisting-Erwerbsangebot bis zum Meldestichtag angenommen wurde (siehe oben 1.), zuzüglich der STADA-Aktien, die von der Bieterin zum Meldestichtag unmittelbar gehalten werden (siehe oben 2.), zuzüglich der auf den Erwerb von STADA-Aktien bezogenen Finanzinstrumente im Sinne des § 38 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG, die von der Bieterin zum Meldestichtag unmittelbar gehalten werden (siehe oben 4.), beläuft sich folglich auf 58.357.092 STADA-Aktien. Dies entspricht einem Anteil von ca. 93,61 % des Grundkapitals und der Stimmrechte der STADA AG.

      (Bin ich wieder zulangsam?)
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      #6.765
      Ich habe Dir jetzt einfach eine Mitteil7ng überlassen. ;)

      93%. Da hast Du mit Deiner Einschätzung gut gelegen. Bei der hohen Ausgleichszahlung kann man durchaus fix mit einem Squeeze Out rechnen.
      Antworten2 Antworten anzeigen
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      #6.766
      Überlassen?
      Wer den Knochen als erster im Maul hat, dem gehört er auch!
      Das müsstest Du als straßenköter eigentlich wissen.

      Ja, hohe Ausgleichszahlung, aber seit MAN denkt man da ja eher an Kündigung des Beherrschungsvertrags, als an Squeeze-out.

      Wobei Bain und Cinven natürlich mit den nötigen Stimmrechten für einen Squeeze-out nun am Wunsch aller Ziele sind. Eher eine Preisfrage, als ob und wann. Der Wert des Unternehmens soll ja auch gesteigert werden, das wird durch jede Verzögerung nur teurer.
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      #6.767
      Habe zu Abfindungsangebot entschieden.
      Weiss jemand wann die Rückzahlung erfolgt?

      Bin bei Consors und das Geld für Stada ist noch nicht da.
      Antworten1 Antwort anzeigen
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      #6.768
      Zitat von investor2014: Habe zu Abfindungsangebot entschieden.
      Weiss jemand wann die Rückzahlung erfolgt?

      Bin bei Consors und das Geld für Stada ist noch nicht da.


      Normalerweise dauert das nicht so lange. Meistens so 7-10 Tage nach Ablauf des ÜA, so dass es in der kommenden Woch3 drauf sein sollte, gerade bei Consors, die die schnellsten bei Strukturmaßnahmen sind.
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      #6.769
      auch bis heute keine Rückzahlung.
      Hat schon jemand die Ausgleichszahlung bekommen?
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      #6.770
      Zitat von investor2014: auch bis heute keine Rückzahlung.
      Hat schon jemand die Ausgleichszahlung bekommen?


      Die Rückzahlung ist für den 28.11. geplant. S. Pressemitteilung der Nidda.
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      #6.771
      Zitat von goldenshare:
      Zitat von investor2014: auch bis heute keine Rückzahlung.
      Hat schon jemand die Ausgleichszahlung bekommen?


      Die Rückzahlung ist für den 28.11. geplant. S. Pressemitteilung der Nidda.


      Hast Du einen Link?
      Eigentlich sind doch die Max 12 Börsentage heute abgelaufen...
      Da werden wohl schon einige nervös oder warum fällt der Kurs?
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      #6.772
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      #6.773
      Und was soll man da sehen?

      Wichtiger ist vermutlich, dass per heute das Delisting vom reguierten Markt in Frankfurt umgesetzt wird.

      https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-11/4534822…

      Das bringt wohl etwas Verunsicherung, wie lange man dann wo noch handeln kann und vielleicht werden auch noch CFD oder Termingeschäfte beendet. Andererseits kann natürlich auch jederzeit eine Meldung kommen, dass der Squeeze-out angestrebt wird.
      Antworten1 Antwort anzeigen
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      #6.774
      Aber selbst bei einem SO wird der Preis meines Erachtens nicht unter dem letzten Angebot liegen, oder wie seht ihr das?
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      #6.775
      Meistens sind die letzten Aktien die teuersten, aber es ist zu gegebener Zeit eine Unternehmensbewertung durchzuführen. Wobei die derzeit gute Gewinnentwicklung eher für einen höheren Unternehmenswert spricht.

      Sicherheit ist während der Dauer des Spruchverfahrens jedenfalls noch durch die Barabfindung aus dem Beherrschungsvertrag gegeben, zzgl. zeitanteilige Zinsen und Ausgleichszahlung.

      Die Farge, ob der Börsenkurs vielleicht nach unten gedrückt werden kann, hatten wir schon, durch den Beherrschungsvertrag dürfte hierfür nur ein geringer Spielraum bestehen. Die Höhe des Delistingangebots ansich spielt aber keine Rolle bei einer Unternehmensbewertung. Eher noch die Höhe der ausgleichszahlung und mögliche Preise im Handel mit den Aktien, wenn diese den Verkehrswert darstellen.
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      #6.776
      In Hamburg notierte die Aktie dann heute so bei etwa 80 Euro, Hoch bei 80,80 und Tief 79,40.

      Die Bank hat heute nochmal auf den Beherrschungsvertrag hingewiesen, dass die Annahme der Barabfindung weiterhin möglich ist, nach meiner Rechnung derzeit etwa 74,40 + 2,20 Zinsen, also 76,60.

      Das ist ein paar Euro unter dem Börsenkurs, aber wenn man die Ausschüttung Ende des zweiten Quartals 2019 abwartet, bekommt man 3,53 Euro Ausgleichszahlung und die Zinsen vom ersten Halbjahr kommen dann trotzdem zu den 74,40 dazu. Außerdem bleibt noch die Chance, dass bis dahin ein Squeeze-out Angebot vorbereitet wird.
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      #6.777
      Jetzt wo das Geld da ist steigen alle wieder ein... so ein Blödsinn.
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      #6.778
      Wieso soll das Blödsinn sein?
      Und der Kurs war doch gestern zeitweise fast 3% unter dem Abfindungsangebot.
      Dass am Ende beim Squeeze-out viel weniger geboten werden kann, ist wohl unwahrscheinlich.

      Außerdem weiß man ja nicht, wer kauft. Würde Nidda Healthcare die fehlenden Aktien zukaufen, um einen regulären 95% Squeeze-out durchzuführen, wäre es auch nicht überraschend. Außerdem vermeidet Nidda mit jeder zugekauften Aktie das Risiko, für diese in späteren Spruchverfahren etwas nachzahlen zu müssen.
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      #6.779
      Ich meine Blödsinn, dass der Kurs überhaupt runter gegangen ist!
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      #6.780
      Ach so.
      Aber ohne Geld kann man nicht kaufen, deshalb ist das ja auch nicht so überraschend.
      Kam denn das Geld aus der Delistingabfindung gestern oder heute?
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      #6.781
      Zitat von honigbaer: Kam denn das Geld aus der Delistingabfindung gestern oder heute?


      Heute 9:30
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      #6.782
      "UNTERNEHMENSBETEILIGUNG ERHÖHT

      Stada investiert in vietnamesischen Markt

      07.12.2018 Stada hat angekündigt, seine indirekte Beteiligung am Pharmaunternehmen Pymepharco aus Vietnam auf 72 % zu erhöhen. Das Land sei „einer der wichtigsten Wachstumsmärkte in Asien“ und damit ein Ziel für die zukünftige Expansion des Pharmakonzerns.

      Der vietnamesische Pharmamarkt ist in den letzten Jahren zweistellig gewachsen, wie Berechnungen
      der deutschen Außenwirtschaftsagentur GTAI zeigen. Auch den Ausblick für die nächsten Jahre hält
      Stada für stabil. 2016 hat das Unternehmen in Vietnam einen Umsatz in dreistelliger Millionenhöhe in
      Euro erzielt. Neben der Beudeutung von Pymepharco als zweitgrößtem Hersteller von
      verschreibungspichtigen Generika in Vietnam, soll das Unternehmen für Stada in Zukunft auch eine
      verstärkte Rolle bei der Erschließung der angrenzenden südostasiatischen Märkte spielen."

      https://www.pharma-food.de/stada-erhoeht-unternehmensbeteili…
      " target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">https://www.pharma-food.de/stada-erhoeht-unternehmensbeteili…
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      #6.783
      Naja, villeicht nicht so eine wichtige Meldung, eher in Bezug auf die früheren Streitigkeiten über das andere Joint Venture in Vietnam interessant. Aber inzwischen scheinen ja selbst die früheren Manager ihren Frieden mit der Übernahme gemacht zu haben, jedenfalls scheint da der "Krieg" (so nenne ich es mal) beendet zu sein, nachdem auch die Gutachten zu dem Schluss kamen, es habe keine Verfehlungen gegeben.

      Meine Frage ist nun wirklich eher, wie es mit dem Spruchverfahren aussieht, ob man da auf eine Erhöhung der Abfindung hoffen kann. Ist halt ein ziemliches Risiko, da etwas einzureichen, da ja vermutlich eher die Ausgleichszahlung als die Barabfindung angehoben wird, wenn überhaupt eine Aufbesserung erreicht werden kann.

      Obwohl der anlässlich des Delistings gezahlte höhere Preis, wenn er auch nicht für das Spruchverfahren relevant ist, doch irgendwie ein Indiz für den tatsächlichen Wert der Aktien ist.

      Aber es spricht natürlich auch einiges dafür, dass bereits vor der Hauptversammlung im Juni der Squeeze-out angekündigt wird.
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      #6.784
      Naja, villeicht nicht so eine wichtige Meldung, eher in Bezug auf die früheren Streitigkeiten über das andere Joint Venture in Vietnam interessant.

      ich habe mich erst seit kurzem mit der Stada-Aktie befasst und habe nur wenig Kenntnisse zu diesem Sachverhalt und zum Unternehmen Stada überhaupt.

      Bei einem kürzlichen Kauf von Stada-Aktien über die Börse Hamburg ist mir 0.08 Prozent Maklercourtage belastet worden. Da wäre ein Erwerb über die Börse Düsseldorf vermutlich kostengünstiger gewesen. Der Düsseldorfer Gebührensatz ist mir allerdings nicht bekannt.
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      #6.785
      Heute Kurskapriolen, Spread aktuell 82,10 zu 85,90, nachdem es in letzter Zeit nur ganz zäh von unter 80 Richtung 82 ging.
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      #6.786
      In Hamburg wurden sogar 200Stück zu 86€ gehandelt... :eek:
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      #6.787
      Hatte ich auch gesehen.
      Überrascht mich, dass der Markt ganz schön leergefegt ist.
      So wenige Aktien sind das auch nicht, die da noch im Streubesitz sind.
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      #6.788
      Vielleicht will ja einer die Garantiedividende mit einstreichen....:cool:
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      #6.789
      HV ist am 29. Mai, dafür muss man nicht am 5. Februar kaufen, ohne ein Limit zu setzen.
      Außerdem läuft der Zins doch sowieso.
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      #6.790
      Wie hoch war nochmal die Garantiedividende vor Abzug der Abgeltungssteuer?
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      #6.791
      Im Abfindungsangebot stand:
      ... Daraus ergibt sich nach den Verhältnissen zum Zeitpunkt des Abschlusses des Vertrags ein Nettoausgleichsbetrag in Höhe von EUR 3,53 je STADA-Aktie für ein volles Geschäftsjahr der STADA. ...

      Da die Zinsen auf die Barabfindung von 74,40 seit 21.03.2018 bis 31.12.18 nur etwa 2,40 betragen, sollte es sich lohnen, erst die Hauptversammlung und Zahlung der Ausgleichszahlung abzuwarten, auch wenn man beabsichtigt, die Aktien unter dem Beherrschungsvertrag zur Abfindung einzureichen.
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      #6.792
      Handelsblatt Online schreibt heute lustig und verwirrend über die anstehende Stada HV.
      Ich kann das zwar nur im Handelsblattarchiv lesen, nehme aber an, dass das genau gleich lautet.

      Fängt schon mit dem falschen Wochentag an (Freitag statt Mittwoch).
      Dann ist von öffentlicher HV die Rede, als ob da jeder einfach so hingehen könne, gemeint ist bestimmt ordentliche HV.

      Es werde vorraussichtlich die letzte HV sein, stimmt ja sicher auch nicht, denn der Squeeze-out steht noch nicht auf der Tagesordnung. Jedenfalls dafür muss nochmal mindestens eine HV stattfinden.

      Im November habe Bain und Cinven eine Mitteilung verschickt, ein Antrag auf Delisting sei gestellt, verbliebene Aktionäre würden vielleicht das Weite suchen, da der Börsenhandel mühevoll werde.
      Liest sich, als ob das Delisting nicht schon längst wirksam geworden wäre, was aber der Fall ist, und trotzdem finden in Hamburg durchaus noch nennenswerte Umsätze in der Aktie statt.

      Weiter dann noch, ob es für einen Squeeze-out reiche, sei fraglich, dafür sei es nötig, dass der Anteil der Kleinanleger auf 5% schrumpfe. Auch nicht richtig, denn für den verschmelzungsrechtlichen Squeeze-out reichen 90% der Aktien.

      Das eigentlich Interessante, die Möglichkeit, die Aktien bis zum Ende des laufenden Spruchverfahrens jederzeit unter dem laufenden Beherrschungsvertrag an Bain und Cinven zu verkaufen, wird ebenso wenig erwähnt, wie der unter dem laufenden Beherrschungsvertrag jährlich zu zahlende Ausgleich ("Garantiedividende").
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      #6.793
      Hört sich nach einem schlecht recherchierten Artikel an.

      Ich persönlich habe ja die Hoffnung, dass sich das Squeeze out noch ein paar Jahre hinzieht. Vielleicht mit der Chance auf Nachbesserung?!
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      #6.794
      War jemand gestern auf der HV und kann berichten, was los war? Wurde über das Thema Squeeze out gesprochen?
      Danke!
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      #6.795
       Dieser Beitrag wurde von MODelfin moderiert. Grund: keine Schreibrechte in diesem Thread
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      #6.796
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      #6.797
      Zitat von Forscher666: War jemand gestern auf der HV und kann berichten, was los war? Wurde über das Thema Squeeze out gesprochen?
      Danke!


      Der Kurs hat die erfolgte Ausgleichszahlung mehr als aufgeholt, also 5% Kurssprung.
      Ich würde deshalb annehmen, dass auf der Hauptversammlung natürlich die Frage im Raum stand, wann der Squeeze-out erfolgt, auf die das Management natürlich keine gescheite Antwort geben kann und darf.

      Das kann schnell gehen, oder 2-3 Jahre dauern.

      Die Abfindung inkl. Zinsen bei Einreichung unter dem Beherrschungsvertrag dürfte derzeit knapp unter 76 Euro liegen. Da werden ungeduldige Aktionäre, die nicht auf den Squeeze-out warten wollen, wohl eher an der Börse verkaufen, als einzureichen.

      Ob man an der Börse an Squeeze-out Spekulanten verkauft oder an den Hauptaktionär, weiß man natürlich nicht. Wenn in Hamburg monatlich 20.000 Aktien gehandelt werden und fast 4 Mio Aktien im Streubesitz sind, kann über den Börsenhandel nicht besonders viel eingesammelt werden. Alle scheinen an ihren Aktien festzuhalten.
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      #6.798
      Zum Thema: Höhe des Abfindungskurses sei erwähnt, dass schon alleine der Durchschnittskurs der letzten drei Monate (der nach BGH-Rechtsprechung die Untergrenze darstellt) bei fast über 83 Euro liegt.

      Die Anleihe von Stada wird zurück gekauft (300 Mio. Euro !!!!!!).
      Nur 6,2 % +/- Streubesitz. Handel in Hamburg.

      Mindestdividende: 3,53 Euro
      Gewinn pro Aktie: fast 5 Euro (2019)

      Das sieht doch alles sehr gut aus.
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      #6.799
      Muss da nicht die Dividende einkalkuliert werden beim Mindestkurs?
      Der Kurssprung war doch nach der HV, indem die Aktie nicht gefallen ist nach der Ausschüttung. Und wenn in drei Monatehn der Squeeze-out angekündigt würde, wären die kommenden drei Monate maßgeblich, nicht die letzten drei. Außerdem kann sich das auch alles länger hinziehen.
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      #6.800
      Berechnung Drei-Monats-Kurs
      Bei der Berechnung des 3-Monats-Zeitraum wird eben nach der neuen Rechtsprechung der Zeitraum VOR Ankündigung des Squeeze Out massgebend
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      #6.801
      So meinte ich ja auch, wenn in drei Monaten der Squeeze-out angekündigt würde, wären ab heute die kommenden drei Monate maßgeblich.

      Naja, das bleibt alles spannend hier.
      Aber man muss einkalkulieren, dass jetzt erstmal ein halbes Jahr oder länger gar nichts passiert.
      Und in der Zeit kann der Kurs auch fallen, wenn manche Anleger die Geduld verlieren.
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      #6.802
      Keine Erhöhung der Abfindung Nach BuG. Es bleibt bei 74,40€, zumindest voerst., laut LG Ffm.
      http://spruchverfahren.blogspot.com/2019/07/spruchverfahren-…
      STADA Arzneimittel | 83,10 
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      #6.803
      Zitat von goldenshare: Keine Erhöhung der Abfindung Nach BuG. Es bleibt bei 74,40€, zumindest voerst., laut LG Ffm.
      http://spruchverfahren.blogspot.com/2019/07/spruchverfahren-…
      [/url]

      Das ist auch nicht verwunderlich, denn das LG Frankfurt stellt immer häufiger, wie auch jetzt bei Stada, nur auf den Börsenkurs ab. Das ist absolut indiskutabel, was da da einige LG machen.
      STADA Arzneimittel | 83,10 
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      #6.804
      Das ging aber schnell.

      Wenn das Spruchverfahren wenig Phantasie hat, dann werden Kurse 10% über dem Andienungspreis wohl kaum Bestand haben.

      Obwohl eine Bewertung bei einem möglichen Squeeze-out durchaus höher ausfallen könnte und sich jedenfalls am 3 Monatsdurchschnitt orientieren muss. 4,5% Rendite aus der Ausgleichszahlung sind unterdessen ganz akzeptabel, aber unspektakulär.
      STADA Arzneimittel | 83,10 
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      #6.805
      das LG Ffm hat auch zu diesem Nebenthema abschlägig entschieden. Hier wollte der Kläger von den Stada-Bietern eine Nachzahlung in Höhe der Differenz zwischen 74,40€ und 66,25€. Vorwurf: Betrug. Der Kläger behauptete, dass er die Aktien seinerzeit niemals zu 66,25€ eingereicht hätte, wäre er rechtzeitig über die Verhandlungen zwischen Elliot und den Bietern zum BuG zu 74,40€ rechtzeitig informiert worden.

      LG Ffm v 21.3.2019, 3-05 O 138/18.
      https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document
      STADA Arzneimittel | 84,40 
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      #6.806
      Hier wollte der Kläger von den Stada-Bietern eine Nachzahlung in Höhe der Differenz zwischen 74,40€ und 66,25€.

      weißt Du, wer der Kläger ist? War dies etwa Shareholder Value?
      STADA Arzneimittel | 84,40 
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      #6.807
      Eher nicht Shareholder Value, da in der Veröffentlichung zum Aktenzeichen steht:
      "Die Klägerin ist eine rechtsfähige kirchliche Stiftung des bürgerlichen Rechts die ihr Vermögen in Aktien angelegt." ...
      "Innerhalb dieser Annahmefrist reichte die Klägerin am 9.8.2017 60.000 Aktien zur Annahme ein."


      Grundsätzlich ist die Frage interessant, ob das erlaubt ist, dass Bieter und ein Paketaktionär sich auf einen höheren Preis oder bestimmte Zugeständnisse einigen, während die anderen Aktionäre auf ein Übernahmeangebot mit geringerem Preis hereinfallen.

      Auch innerhalb eines Jahres nach Ende der annahmefrist darf kein höherer Preis gezahlt werden, außer, wenn dieser rechtlich geschuldet ist. Laut Klageschrift war die Meinung: "Die Beklagten könnten sie auch nicht darauf berufen, dass der Anspruch nach § 31 Abs. 5 S. 2 WpÜG ausgeschlossen sei."

      Mit den Ausnahmen für Strukturmaßnahmen, Beherrschungsvertrag, Delisting ist natürlich generell eine Hintertür geöffnet, so dassoffenbar einzelnen Paketaktionären Zugeständnisse gemacht werden können, ohne alle Aktionäre gleichzustellen, die das Übernahmeangebot angenommen haben.

      Ich hatte ja selbst damals geschrieben, dass Singer etwas für alle Aktionäre getan hat mit dem Beherrschungsvertrag. Aber klar, in den Genuss des höheren Preises beim Beherrschungsvertrag kamen nur jene Aktionäre, die nicht angedient haben.
      STADA Arzneimittel | 84,40 
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      #6.808
      Eher nicht Shareholder Value, da in der Veröffentlichung zum Aktenzeichen steht

      ich hatte vermutet, dass eventuell die Stiftung unter

      https://shareholdervalue.de/share-value-stiftung/ueber-uns/

      die Klägerin gewesen sein könnte.
      STADA Arzneimittel | 84,40 
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      #6.809
      Das kann vielleicht sein.
      STADA Arzneimittel | 84,40 
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      #6.810
      In den letzten Wochen wurden mehrere Zukäufe bei Stada gemeldet zum Ausbau des Osteuropageschäfts:
      https://www.finance-magazin.de/deals/private-equity-private-…
      STADA Arzneimittel | 85,60 
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      #6.811
      Der Stada-Kurs robbt sich langsam aber sicher zu einem neuen Allzeithoch :D. Mal schauen, ob wir diese Woche noch die 90 € knacken 🙃.

      Der_Analyst
      STADA Arzneimittel | 89,00 
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      #6.812
      Ja, schon sehr interessant zu sehen, wie der Kurs die ganze Zeit ganz unauffällig noch oben trippelt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier jemand sukzessive die verbliebenen Stücke aufsammelt.
      STADA Arzneimittel | 89,10 
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      #6.813
      Ich behalte meine bis zum bitteren Ende 😎.

      Der_Analyst
      STADA Arzneimittel | 89,10 
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      #6.814
      Das habe ich mir auch fest vorgenommen. Zumal das Warten mit schöner Dividende versüsst wird.
      Mal schaun, wie lang noch :)

      Hier im Forum ist es aber schon wie ausgestorben. Sind wir womöglich schon die letzten?
      STADA Arzneimittel | 89,00 
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      #6.815
      Zitat von Forscher666: Das habe ich mir auch fest vorgenommen. Zumal das Warten mit schöner Dividende versüsst wird.
      Mal schaun, wie lang noch :)

      Hier im Forum ist es aber schon wie ausgestorben. Sind wir womöglich schon die letzten?


      Es gibt schon noch die üblichen Verdächtigen...
      STADA Arzneimittel | 89,00 
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      #6.816
      "Hier im Forum ist es aber schon wie ausgestorben. Sind wir womöglich schon die letzten?"
      .... nein, ist noch mein größter Posten, obwohl ich etwas verkaufte.
      STADA Arzneimittel | 89,00 
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      #6.817
      Danke für euer Lebenszeichen!!! Das fühlt sich jetzt wieder richtig gut an:laugh:

      Neuigkeiten scheint es für uns derzeit keine zu geben. Zumindest finde ich derzeit nichts zum evtl. geplanten Squeeze out. Ich habe Zeit....

      Habt ihr was neues?
      STADA Arzneimittel | 89,00 
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      #6.818
      Bei niedrigem Volumen eine stetige Aufwärtsentwicklung.
      STADA Arzneimittel | 89,90 
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      #6.819
      Ich bin auch noch dabei.... das Warten wird einem ja ordentlich verzinst :)
      STADA Arzneimittel | 89,90 
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      #6.820
      670 Stücke zu 92 € - neues Alltime-High 🤑.

      Der_Analyst
      STADA Arzneimittel | 92,00 
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      #6.821
      Das Handelsblatt Printausgabe von heute Seite 21 berichtet über einen 300 Mio schweren Zukauf von Glaxo-Smithkline, "Consumer-Health-Marken". Die jüngeren Zukäufe würden erst 2020 umsatzwirksam. Bereits 2019 waren Zukäufe von Glaxo und Takeda zu verzeichnen (Hautpflege und Osteuropa).

      Zahlen für 2019 sollen am 12. März kommen.
      Umsatz +11% im ersten Halbjahr auf 1,3 Mrd lasse 2,6 Mrd Umsatz im Jahr 2019 erwarten.

      Im Bereich Consumer Health habe es mehrere Transaktionen gegeben.
      Novartis habe an Glaxo verkauft und Glaxo wolle zusammen mit Pfizer die Sparte an die Börse bringen.
      Merck hätte für 3,4 an Procter & Gamble verkeuft.
      Böhringer habe die sparte Selbstmedikation an Sanofi verkauft, im Gegenzug für die Tiermedizinsparte.

      https://www.handelsblatt.com/dpa/wirtschaft-handel-und-finan…
      STADA Arzneimittel | 92,20 
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      #6.822
      Sehr gute Zahlen für 2019 und ein guter Ausblick:
      https://www.stada.com/media/5545/gj2019-geschaeftsbericht-st…

      Für das Geschäftsjahr 2020 geht der Vorstand im Vergleich zum Vorjahr von weiterem Konzernwachstum aus. Dabei sollte in beiden Segmenten der um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigte Konzernumsatz stark wachsen und das bereinigte EBITDA deutlich wachsen
      STADA Arzneimittel | 84,90 
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      #6.823
      Was passiert denn gerade hier bei der Aktie? Umsätze unterhalb der Abfindung?
      STADA Arzneimittel | 79,70 
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      #6.824
      Ich hatte eine Spaßorder zu 72,50€ über 300 Aktien über Orderbuch. Die wurde zu 71€ ausgeführt.
      STADA Arzneimittel | 79,70 
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      #6.825
      Unter der Abfindung kann man natürlich besser andienen, obwohl man da vielleicht Wochen auf die Abfindung warten muss. Squeeze-out war ja bisher noch nicht konkret?

      Aber Kurse deutlich über der Abfindung wie heute morgen, sind in dem Marktumfeld auch verlockend für Verkäufe. Es gibt ja reichlich Aktien, die 20% billiger sind, als vor 4 Wochen.
      STADA Arzneimittel | 79,00 
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      #6.826
      Hatte auch wie straßenköter ein Abstauberlimit seit ein paar Wochen drin und bin zu 72,10 bedient worden. Nach etwas Verwirrung dann aktuellen Kurs abgeglichen und mal ein Grinsen im Gesicht gehabt. Tut in diesen Zeiten auch mal gut.

      Denke auch, dass ein größerer Investor Liquidität brauchte oder wie honigbär meint, in mehr verprügelte Aktien gehen wollte.

      Wenn ich mir die geschäftliche Entwicklung bei Stada so anschaue, habe ich das Gefühl, dass es richtig gut läuft - wovon wir streng genommen eigentlich nix mehr haben.

      Aber die ich meine 74,40 plus ein wenig Zins sollten sicher sein. Und ich habe Hoffnung, dass der squeeze out weiter auf sich warten lässt und wir schön Garantiedividende bekommen.
      STADA Arzneimittel | 79,90 
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      #6.827
      Zitat von honigbaer: Unter der Abfindung kann man natürlich besser andienen, obwohl man da vielleicht Wochen auf die Abfindung warten muss. Squeeze-out war ja bisher noch nicht konkret?

      Aber Kurse deutlich über der Abfindung wie heute morgen, sind in dem Marktumfeld auch verlockend für Verkäufe. Es gibt ja reichlich Aktien, die 20% billiger sind, als vor 4 Wochen.


      Aber so blöd kann man ja eigentlich nicht verkaufen. Ich hatte mir die Liquidität auch nur beschafft, weil ich sukzessive IFA nachkaufen will. Insofern habe ich auch jetzt wieder verkauft. Ich habe mich nur erneut über die Ausführung gewundert, da ich bei einem Limit von 79€ am Ende 80€ bekommen habe. 9 Euro Gewinn je Aktie für ein paar Minuten investiert sein. Paradox. Leider nicht einmal ein Tropfen auf die Verluste der letzten Tage.
      STADA Arzneimittel | 79,90 
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      #6.828
      STADA Arzneimittel | 95,00 
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      #6.829
      Hi,Mit wie viel rechnest du den.jetzt bei s-aut.
      die haben ja auch viel zu gekauft
      STADA Arzneimittel | 95,00 
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      #6.830
      Abfindung für Squeeze Out wohl bei mindestens 120 Euro
      Na bitte, geht doch:

      Vergleicht man EBIT, Jahresüberschuss pp. von 2017 (bei Abschluss des Beherrschungsvertrages mit Garantiedividende von 3,53 Euro) mit den Ergebnissen 2019 und dann noch die Meldungen über die Geschäftsentwicklung 2020 dürfte sich die Abfindung wohl bei mindestens 120-130 Euro einpendeln.
      Nur kurz zur Erinnerung:
      Jahresüberschuss 2017 (Basis BHV)= 85 Mio; Jahresüberschuss 2018 und 2019: mehr als 300 Mio.
      DAS WIRD TEUER ;-))

      Die Finanzmathematiker unter uns können ja schon mal eine Berechnung anstellen, wie sich das bei einem Kapitalisierungszinsfuss (auch niedriger als 2017) auf heutiger Basis darstellt.
      DA KOMMT FREUDE AUF.

      Der Zeitpunkt für die Ankündigung durch die Muttergesellschaft NIDDA ist geschickt gewählt, da in die Durchschnittsberechnung des Mindestabfindungspreises (Kurse der letzten drei Monate) der Rückgang der Kurse durch Corona mit einbezogen wird (der von mir überschlägig errechnete Mindestkurs/3 Monate liegt bei 88 Euro - auch nach Dividendenabschlag).

      Ich gehe von einer schnellen Mitteilung des Abfindungsbetrages aus. Bei der erwähnten positiven Entwicklung des Unternehmens für 2020 führt längeres Warten zu immer höheren Beträgen für die Abfindung, da immer klarer werden wird, dasss 2020 ein Topppppp-Jahr wird.

      Spruchverfahren ist dann wohl garantiert, wenn nicht bei nur 2,5% ausstehender Aktien die Aktionäre durch gute Zahlungen "still gekauft werden"
      STADA Arzneimittel | 95,00 
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      #6.831
      Zitat von Sven1977: Hi,Mit wie viel rechnest du den.jetzt bei s-aut.
      die haben ja auch viel zu gekauft


      Da bin ich echt überfragt.
      STADA Arzneimittel | 95,00 
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      #6.832
      Abfindung für Squeeze Out wohl bei mindestens 120 Euro
      Abfindung für Squeeze Out wohl bei mindestens 120 Euro Na bitte, geht doch: Vergleicht man EBIT, Jahresüberschuss pp. von 2017 (bei Abschluss des Beherrschungsvertrages mit Garantiedividende von 3,53 Euro) mit den Ergebnissen 2019 und dann noch die Meldungen über die Geschäftsentwicklung 2020 dürfte sich die Abfindung wohl bei mindestens 120-130 Euro einpendeln. Nur kurz zur Erinnerung: Jahresüberschuss 2017 (Basis BHV)= 85 Mio; Jahresüberschuss 2018 und 2019: mehr als 300 Mio. DAS WIRD TEUER ;-)) Die Finanzmathematiker unter uns können ja schon mal eine Berechnung anstellen, wie sich das bei einem Kapitalisierungszinsfuss (auch niedriger als 2017) auf heutiger Basis darstellt. DA KOMMT FREUDE AUF. Der Zeitpunkt für die Ankündigung durch die Muttergesellschaft NIDDA ist geschickt gewählt, da in die Durchschnittsberechnung des Mindestabfindungspreises (Kurse der letzten drei Monate) der Rückgang der Kurse durch Corona mit einbezogen wird (der von mir überschlägig errechnete Mindestkurs/3 Monate liegt bei 88 Euro - auch nach Dividendenabschlag). Ich gehe von einer schnellen Mitteilung des Abfindungsbetrages aus. Bei der erwähnten positiven Entwicklung des Unternehmens für 2020 führt längeres Warten zu immer höheren Beträgen für die Abfindung, da immer klarer werden wird, dasss 2020 ein Topppppp-Jahr wird. Spruchverfahren ist dann wohl garantiert, wenn nicht bei nur 2,5% ausstehender Aktien die Aktionäre durch gute Zahlungen "still gekauft werden"

      Stada: Ausbruch! | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
      https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1100582-6821-683…
      STADA Arzneimittel | 91,50 
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      #6.833
      Ein blanker Vergleich von Kennzahlen ist sicher nicht zielführend. Welche Planzahlen sind denn bei der Ermittlung der Abfindung zum Beherrschungsvertrag für die Jahre 2018 und folgende in die Berechnung eingeflossen?
      STADA Arzneimittel | 91,50 
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      #6.834
      Vergleich Berechnung 2017 - 2020
      Natürlich ist die Berechnung viel komplexer und meine Annahmen beruhen schon auf belastbaren Fakten.

      Hier der Link zum damaligen Bewertungsgutachten:

      https://www.stada.com/media/3197/top1-3-pruefungsbericht_gem…
      (sehr gute Arbeit, alle Werte jetzt für Vergleichszwecke perfekt nachvollziehbar)

      So im Gutachten JÜ für 2018: 219 Mio - tatsächlich 307 Mio 30% über Gutachtenansatz
      So im Gutachten JÜ für 2019: 262 Mio - tatsächlich 303 Mio 15% über Gutachtenansatz

      Hinzu kommen dann die für die Kapitalisierung anzusetzenden neueren -viel besseren- Werte für die Jahre ab 2020 pp.; und natürlich deutlich höhere Werte für die Vergangenheitsberücksichtigung im Rahmen der künftig erzielbaren Überschüsse.

      Auf den nochmals niedrigen Basiszinssatz (im Gutachten wurden seinerzeit 1,25% angesetzt) sei nochmals hingewiesen. Dieser dürfte im Moment allenfalls bei 0,4% anzusetzen sein. Dies wird auch wertsteigernd sein.

      Meine Ausführungen sollen auch nur den Spielraum zeigen, der wohl mindestens besteht. Eher ist hier ein Wert auch noch höher möglich.

      We will see.....
      STADA Arzneimittel | 93,50 
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      #6.835
      Gute Konkretisierung von Dir. Könnte in der Tat etwas gehen.
      STADA Arzneimittel | 93,50 
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      #6.836
      Man muss aber berücksichtigen, dass das damalige Gutachten einen Wert von 74,40€/Aktie ausgewiesen hat, der dann zwar später durch Nachbesserung auf 81,73 €/Aktie erhöht wurde ( im Rahmen eines frw. Kaufangebotes )

      Trotzdem sehe ich aufgrund all dieser Umstände und der relativ geringen Aktienzahl (2,3%=1,4 Mio. Aktien) gute Chancen auf einen auch noch über dem heutigen Börsenkurs (rd. 95 Euro) liegenden Wert.

      Ich werde selbst auf den a.o. Hauptversammlung sein und Fragen stellen zu den Themen:

      - Wieviel Euro hat NIDDA im Vorfeld ausserbörslich für Aktien bezahlt um auf 97,7% zu kommen und wurden im Zusammenhang mit diesen Käufen Zusagen gemacht ?

      Der Kurs der Aktie ist bei 86 Euro (3-Monats-Durchschnitt) nach unten abgesichert.
      Ich hatte in den letzten Tagen immer einige Stücke zum VK zu höheren Kursen eingestellt (Börse Hamburg).
      Diese sind dann auch stets mit etwas Verzögerung aufgenommen worden (91, 93, 95 ;-)) ).
      Heute dann in der Spitze wurden 97 gezahlt.

      Merke: STADA - und Sie bleiben gesund (Copyright sorolla) ;-))
      STADA Arzneimittel | 93,50 
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      #6.837
      Noch ein letzte Kommentar:

      NIDDA hat in den letzten 14 Monaten von 93,5 % auf 97,7% erhöht.
      Im gesamten letzten Jahr wurden aber insgesamt nur 253.000 Aktien gehandelt. Und das zu einem durchschnittlichen Börsenkurs von 91,14 Euro/Aktie !

      NIDDA muss aber in den letzten 18 Monaten mehr als 2,5 Mio. Aktien (!) erworben haben um von 93,5% auf 97,7% zu kommen. Woher sind die anderen Stücke gekommen und zu welchen Konditionen?

      Das wir interessant..........
      STADA Arzneimittel | 93,50 
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      #6.838
      Die Stücke werden sie von Fonds wie Greiff special situations, KR Fonds und Co haben.
      STADA Arzneimittel | 93,50 
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      #6.839
      Danke euch für die Ausführungen hier, das spricht alles für einen höheren Wert, allerdings sehe ich zwei Gegenargumente, da würde mich eure Meinung interessieren:

      1. Wichtig für das GA ist nicht der Rückblick sondern verstärkt der Ausblick. Was passiert wenn die 3-Jahrensplanung nach vorne (mE ist diese der relevante Zeitraum nach vorne) durch Coronaeffekte nach untern korrigert wurde? Nicht, dass es so sein muss, aber einem Gutachter ist das sicherlich plausibel und es gibt eine gewisse Chance für Nidda.

      2. Der 3-Monatskurs gilt bei einer Börsennotierung, soweit ich weiß haben wir nur noch Hamburg. Dort ist man sicherlich unfreiwillig notiert. Zudem wird ja immer die Frage nach der Liquidität des Handels gestellt für die 3M Regel. Gilt daher in diesem Fall die 3M Regel wirklich als Untergrenze?
      STADA Arzneimittel | 94,00 
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      #6.840
      Zitat von Juergen_2000: Danke euch für die Ausführungen hier, das spricht alles für einen höheren Wert, allerdings sehe ich zwei Gegenargumente, da würde mich eure Meinung interessieren:

      1. Wichtig für das GA ist nicht der Rückblick sondern verstärkt der Ausblick. Was passiert wenn die 3-Jahrensplanung nach vorne (mE ist diese der relevante Zeitraum nach vorne) durch Coronaeffekte nach untern korrigert wurde? Nicht, dass es so sein muss, aber einem Gutachter ist das sicherlich plausibel und es gibt eine gewisse Chance für Nidda.

      2. Der 3-Monatskurs gilt bei einer Börsennotierung, soweit ich weiß haben wir nur noch Hamburg. Dort ist man sicherlich unfreiwillig notiert. Zudem wird ja immer die Frage nach der Liquidität des Handels gestellt für die 3M Regel. Gilt daher in diesem Fall die 3M Regel wirklich als Untergrenze?


      Ein negativer Effekt auf die Umsätze aus Corona bei einem Generikahersteller?

      In der Tat verleiben Restunsicherheiten bei nicht beantragten Listings in HH. Die Liquidität ist Aber sicher kein Problem. In einem Musterverfahren wurde festgehalten, dass ein Schnitt nicht herangezogen werden muss, wenn an weniger als ein Drittel der Handelstage Umsätze stattfanden bzw. die Informationsverarbeitung gestört ist (Alpenroseurteil). Beides Anschlusskriterien greifen nicht.
      STADA Arzneimittel | 94,00 
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      #6.841
      Abfindung für Squeeze Out wohl bei mindestens 120 Euro
      Der gewichtete Durchschnittskurs vor Ankündigung liegt bei rd. 86 Euro (durch Corona-Einbruch im März bedingt) -und das trotz Dividendenzahlung am 14.05.2020 für 2019.
      Ohne Corona läge der Kurs bei rd. 93 Euro - aber das hilft wohl nicht.

      NIDDA hat sicherlich die "Gunst der Stunde" nutzen wollen und hier eher agiert als vielleicht geplant.
      Interessant wird die Antwort auf die Frage sein, was hat NIDDA selbst an frühere Eigentümer bezahlt und ggf. mit welchen Zusicherungen. Nach der aktuellen Rechtsprechung müssten sie hierzu m.E. Auskunft geben. Dies zumal auf dem Internet-Auftritt der Gesellschaft noch immer eine Beteiligungsquote für NIDDA von deutlich unter 95% ausgewiesen wird.
      Hier wird man auch prüfen müssen, ob die Angaben irreführend sind/waren und ob NIDDA innerhalb der Anzeigefristen die enstprechenden Mitteilungen nach WpHG gemacht hat.

      1. Für die Feststellung des Abfindungs-Wertes sind sowohl Vergangenheit als auch Zukunft bedeutsam:
      Die vergangenen Jahre 2018-2019 sind deutlich besser gelaufen als im Gutachten aus 2017 prognostiziert. Das bedeutet, dass die Vergangenheit positivere Werte ergibt als im Gutachten 2017 angesetzt.
      Für die Zukunft (für 2020 gibt es ja schon konretere Ansätze) rechnet das Unternehmen selbst auch durch die getägten Zukäufe an Produkten (siehe Pressemitteilungen) mit deutlichen Steigerungen.

      Darüber hinaus sind die für die Kapitalisierung heranzuziehenden Zinssätze seit 2017 nochmal deutlich gefallen. Niedrigere Kapitalisierungszinssätze bedeuten höheren Unternehmenswert !!!!

      2. Der Beschluss zum Squeez-Out wird wohl noch vor Jahresende fallen und soll dann auch schnellstmöglich eingetragen werden. Dadurch spart man sich die Diskussion inwieweit die Dividende für 2020 (im Moment Garantiedividende) in die Gesamtbeurteilung des Vorgangs einzubeziehen ist.

      Geht man von einer Ankündiungsfrist von 6 Wochen vor Sitzung aus und einem Sitzungstermin bis spätestens 15.12.2020 dürften die Werte wohl spätestens Ende Oktober public gemacht werden.


      Bleibt spannend !!
      STADA Arzneimittel | 93,50 
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      #6.842
      Bei einem Durchschnittskurs von 86€ sollte die Aktie, selbst bei einer Abfindung in Höhe des Mindestwertes, mindestens bei 89€ notieren. Das Downside hält sich vom jetzigen Kurs von 93,50€ also arg in Grenzen.
      STADA Arzneimittel | 93,50 
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      #6.843
      SPI (Stada Production Ireland) wurde von Mutares übernommen. Kaufpreis unbekannt.
      STADA Arzneimittel | 94,00 
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      #6.844
      Zitat von straßenköter: Bei einem Durchschnittskurs von 86€ sollte die Aktie, selbst bei einer Abfindung in Höhe des Mindestwertes, mindestens bei 89€ notieren. Das Downside hält sich vom jetzigen Kurs von 93,50€ also arg in Grenzen.


      Ist der Durchschnittskurs auch bei einem Unternehmen zu berücksichtigen das nur im Freiverkehr gehandelt wird?
      STADA Arzneimittel | 94,00 
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      #6.845
      Stada notiert nicht im Freiverkehr. Im Freiverkehr ist es unstrittig, dass der Schnitt herangezogen werden muss, sofern mindestens an einem Drittel der Handelstage Umsätze stattfanden und keine offensichtliche Kursstörjng vorlag. Ohne Börsennotiz gibt es da teilweise unzerschiedliche Auffassungen. Aufgrund der hohen Liquidität in der Stada-Aktie sollte der Schnitt meines Erachtens auf alle Fälle relevanz haben.
      STADA Arzneimittel | 94,00 
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      #6.846
      Zitat von straßenköter: Stada notiert nicht im Freiverkehr. Im Freiverkehr ist es unstrittig, dass der Schnitt herangezogen werden muss, sofern mindestens an einem Drittel der Handelstage Umsätze stattfanden und keine offensichtliche Kursstörjng vorlag. Ohne Börsennotiz gibt es da teilweise unzerschiedliche Auffassungen. Aufgrund der hohen Liquidität in der Stada-Aktie sollte der Schnitt meines Erachtens auf alle Fälle relevanz haben.


      Ja wird als Begründung mit dem Angebotspreis angegeben. Heißt nicht dass es einen Aktionär zu interessieren hat.
      STADA Arzneimittel | 94,00 
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      #6.847
      Zitat von Daizz9: Ja wird als Begründung mit dem Angebotspreis angegeben. Heißt nicht dass es einen Aktionär zu interessieren hat.


      Die Frage, ob der Preis zu berücksichtigen sei, bezog sich sicher darauf, ob der Kursdurchschnitt als Mindestpreis für den Squeeze-out berücksichtigt werden muss. Ich bin auch der Meinung, dass das angesichts des recht liquiden Handels bei Stada der Fall sein sollte.

      Nicht im Freiverkehr notiert stimmt doch eigentlich nicht, die Notierung in Hamburg ist doch nur ohne Zustimmung des Emittenten und nicht in einem Qualitätssegment mit irgendwelchen Zulassungsprlichten. Aber eine Notierung ist es doch nichtsdestoweniger? Aber vielleicht bin ich da auch nicht auf dem Laufenden. Gab es nicht neulich einen Fall, in dem das relevant war, ob der Durchschnittskurs einer Delistingaktie in Hamburg relevant ist?
      STADA Arzneimittel | 94,00 
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      #6.848
      Ach so, hier Softship war der Fall:
      http://spruchverfahren.blogspot.com/2020/04/lg-hamburg-auch-…

      Aber im Thread Abfindungsphantasie bei Nebenwerten war dann die Meinung, dass das jedes Gericht anders sehen kann. Und gerade in Frankfurt sitzen da ja so "Experten".
      STADA Arzneimittel | 94,00 
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      #6.849
      STADA Arzneimittel | 100,00 
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      #6.850
      98,51 Abfindung
      STADA Arzneimittel | 102,00 
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      #6.851
      Zitat von trade20: Kurs explodiert

      News???


      Es ist nichts zu finden.
      STADA Arzneimittel | 102,00 
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      #6.852
      Zitat von Aktienduffy: 98,51 Abfindung


      Sehe ich noch nichts.
      STADA Arzneimittel | 102,00 
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      #6.853
      Danke für die Info. Woher hast Du das? Bloomberg?
      STADA Arzneimittel | 102,00 
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      #6.854
      @straßenköter, exakt

      Stada-Eigner wollen in Squeeze-Out 98,51 Euro pro Aktie zahlen
      (Dow Jones) -- FRANKFURT (Dow Jones)--Die Private-Equity-Eigentümer der
      Stada Arzneimittel AG haben die Barabfindung für die verbliebenen
      Minderheitsaktionäre auf 98,51 Euro pro Aktie festgelegt. Über die Übertragung
      der Aktien der Minderheitsaktionäre soll eine außerordentlichen
      Hauptversammlung befinden, die kurzfristig einberufen und voraussichtlich am
      24. September stattfinden werde, teilte Stada mit. Ob die Höhe der
      Barabfindung angemessen ist, werde durch einen sachverständigen Prüfer
      geprüft. Die Finanzinvestoren Bain und Cinven hatten Stada 2017 übernommen.
      Sie sind über ihre Holding Nidda Healthcare GmbH inzwischen mit 97,7 Prozent
      an Stada beteiligt.
      STADA Arzneimittel | 103,00 
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      #6.855
      Vielen Dank für Info!
      Die Herrschaften drücken ja ganz schön aufs Tempo. So schnell will ich mich eigentlich noch nicht von den Aktien trennen. Da sollte doch mehr drin sein.....
      STADA Arzneimittel | 102,00 
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      #6.856
      Jetzt ist es also soweit.
      Mit 98,51 € wird wohl ein Wert angesetzt -oder wie STADA sagen wird berechnet- der mehr NIDDA passt als den verbleibenden Aktionären.

      Dass der Wert deutlich unter den Berechnungen liegt, die ich bereits weiter oben dargelegt haben zeigt, dass man warten muss - notfalls bis zur Beendigung des Spruchverfahrens.
      Man bekommt zwar seine Aktien abgenommen -ich denke dagegen wird man nichts machen können- da das zuständige Gericht sicher im ersten Schritt für NIDDA/STADA entscheiden wird und die Eintragung umsetzt.
      Allenfalls wenn man beweisen könnte, dass im Vorfeld höhere Beträge gezahlt wurden und/oder konkrete Verkaufsgespräche an einen Dritten stattgefunden haben könnte man hier erfolgreich seiin.

      Also: abwarten, kann nur besser werden
      - 1. Alternative: 98,51 kassieren und warten
      -2. Alternative: bei 102-105 verkaufen, dann ist man später aber nicht mehr dabei.

      Spannend
      STADA Arzneimittel | 103,00 
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      #6.857
      @sorolla: Respekt für deine Einschätzungen der letzten Wochen. Bisher läuft es genauso wie von dir beschrieben.

      Bei dem geringen downside-Risiko bei einem Kurs von um die 103 macht ein Verkauf kaum Sinn. Es sei denn, man braucht Geld.

      Ich glaube, dass der Kurs in den nächsten Wochen deshalb noch etwas anziehen wird.
      STADA Arzneimittel | 103,00 
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      #6.858
      Achtung: Verfahrensdauer vs. Rendite
      Danke für das Kompliment.

      Zum Verfahren bin ich grundsätzlich optimistisch - aber es kann bis zu Entscheidung des zuständigen OLG wohl bis zu 10 Jahren dauern.

      Den nicht realisierten "Mehrwert" von rd. 3-4 Euro kann man als eine Art "Option" ansehen, die dann in 10 Jahren evtl. 20-30 Euro bringen kann.

      Allerdings sind die Gerichte in den letzten Jahren immer eher auf Seiten der Gesellschaften gewesen als auf Seiten der ausgekauften Aktionäre.

      Vielleicht gibt es ja auch noch ein verbessertes Angebot von NIDDA im Rahmen der Gerichtsverfahren zur "vergleichsweisen Erledigung". Hat es auch schon mehrfach gegeben.
      Bei der geringen Anzahl der noch ausstehenden Aktien, die NIDDA bezahlen muss durchaus denkbar.

      Gruss zum Wochenende
      STADA Arzneimittel | 103,00 
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      #6.859
      Wie ich gerade im Bundesanzeiger gesehen habe, haben Aktionäre Anfechtungsklagen (§ 246 AktG) und hilfsweise Nichtigkeitsklagen (§ 249 AktG) gegen einige Beschlüsse der ordentlichen Hauptversammlung vom 14. Mai 2020 erhoben :rolleyes:.

      Der_Analyst
      STADA Arzneimittel | 102,00 
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      #6.860
      Wie muss man denn beim Gegenantrag A zur HV abstimmen? Mit "ja", oder?
      Hinterher heißt das, man habe zwar gegen den Squeeze-out gestimmt, aber für die Barabfindung, wenn man nicht Erst- und Zweitstimme richtig abgibt?
      STADA Arzneimittel | 101,00 
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      #6.861
      Heute ist HV zum Squeeze-out.
      80 Fragen von 8 Aktionären waren zu beantworten, jetzt beginnt die Abstimmung.
      STADA Arzneimittel | 101,00 
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      #6.862
      Zitat von honigbaer: Heute ist HV zum Squeeze-out.
      80 Fragen von 8 Aktionären waren zu beantworten, jetzt beginnt die Abstimmung.


      Wurden alternative Abfindungswerte bei Änderung der üblichen Parameter abgefragt, die Du widergeben kannst?
      STADA Arzneimittel | 101,00 
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      #6.863
      Ganz bestimmt, aber ich habe nicht zugehört, denn ich hatte hier wichtige Wertpapiertransaktionen zu erledigen. Hoffentlich hat später jemand den GSC Bericht und man kann das da entnehmen. Wobei das dem Landgericht Frankfurt aber vermutlich sowieso wieder komplett egal ist?
      Wobei man das natürlich nie wissen kann.

      Abstimmungsergebnis 97,89% Präsenz 88 Stimmkarten Stimmrechtsvertreter und 62 Stimmkarten Briefwahl.
      99,7792% = 60.890.235 Zustimmung und 0,2208% = 134.727 Neinstimmen
      STADA Arzneimittel | 101,00 
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      #6.864
      Zitat von honigbaer: Ganz bestimmt, aber ich habe nicht zugehört, denn ich hatte hier wichtige Wertpapiertransaktionen zu erledigen. Hoffentlich hat später jemand den GSC Bericht und man kann das da entnehmen. Wobei das dem Landgericht Frankfurt aber vermutlich sowieso wieder komplett egal ist?
      Wobei man das natürlich nie wissen kann.

      Abstimmungsergebnis 97,89% Präsenz 88 Stimmkarten Stimmrechtsvertreter und 62 Stimmkarten Briefwahl.
      99,7792% = 60.890.235 Zustimmung und 0,2208% = 134.727 Neinstimmen


      Ok. Dann warte ich mal auf den GSC-Bericht.
      STADA Arzneimittel | 101,00 
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      #6.865
      Was passiert, wenn der Squeeze Out Beschluss nicht bis 31.12. eingetragen werden kann? Kriegen die Aktionäre dann noch die Ausgleichszahlung für 2020?
      STADA Arzneimittel | 101,00 
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      #6.866
      Nein, selbst wenn sich die Eintragung hinauszögern würde bis zum Zeitpunkt der HV für das Geschäftsjahr 2020, wäre keine Ausgleichzahlung fällig, auch nicht zeitanteilig, etwas für die Zeit des Geschäftsjahrs 2020, die bis zum Beschluss der aktuellen Hauptversammlung schon vergangen ist. Erst mit der HV, die in 2021 über das Geschäftsjahr 2020 beschließt oder spätesten 8 Monate nach Ende des Geschäftsjahrs 2020, würde nochmals eine Ausgleichzahlung fällig. Und es ist sehr unwahrscheinlich, dass der Squeeze-out bis dahin nicht wirksam wird.
      STADA Arzneimittel | 101,00 
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      #6.867
      Quelle: Bundesanzeiger 06.11.2020
      STADA Arzneimittel Aktiengesellschaft
      Bad Vilbel
      WKN 725180
      ISIN DE0007251803

      Zum Spruchverfahren nach §§ 304, 305 AktG i.V.m. §§ 1 ff. SpruchG anlässlich des im Dezember 2017 abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags zwischen der STADA Arzneimittel Aktiengesellschaft, Bad Vilbel, als abhängigem Unternehmen und der Nidda Healthcare GmbH, Bad Vilbel, als herrschendem Unternehmen machen der Vorstand der STADA Arzneimittel Aktiengesellschaft und die Geschäftsführung der Nidda Healthcare GmbH hiermit folgenden Vergleich bekannt, der am 30. Oktober 2020 vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main zur Beendigung des dort unter dem Az. 21 W 110/19 anhängigen Spruchverfahrens geschlossen wurde:

      „Vergleich

      zwischen

      […]
      - Beschwerdeführer -

      Verfahrensbevollmächtigte: […]

      Gemeinsamer Vertreter der nicht selbst als Antragsteller am Verfahren beteiligten ehemaligen außenstehenden Aktionäre (§ 6 SpruchG):

      Rechtsanwalt Dr. Martin Weimann, Prenzlauer Allee 8, 10405 Berlin

      und

      Nidda Healthcare GmbH,
      vertreten durch die Geschäftsführer Andreas Grundhöfer und Dr. Wolfgang Ollig,

      c/o STADA Arzneimittel Aktiengesellschaft, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel
      - Beschwerdegegnerin -

      Verfahrensbevollmächtigte:
      Gleiss Lutz Hootz Hirsch PartmbB, Rechtsanwälte,
      Steuerberater, Rechtsanwalt Dr. Dirk Wasmann,
      Lautenschlagerstr. 21, 70173 Stuttgart
      PRÄAMBEL
      A

      Am 19. Dezember 2017 schlossen die Beschwerdegegnerin und die STADA Arzneimittel AG (AG Frankfurt am Main, HRB 71290) einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (BGAV). Die Hauptversammlung der STADA Arzneimittel AG stimmte dem Abschluss des BGAV am 2. Februar 2018 zu, und der BGAV wurde am 20. März 2018 in das Handelsregister der STADA Arzneimittel AG eingetragen und bekannt gemacht und damit wirksam. Im BGAV wurde den außenstehenden Aktionären der STADA Arzneimittel AG angeboten, ihre STADA-Aktien auf deren Verlangen gegen Zahlung einer Barabfindung in Höhe von EUR 74,40 je Stückaktie zu erwerben. Alternativ wurde den außenstehenden Aktionären im Falle des Verbleibs in der Gesellschaft eine Ausgleichszahlung in Höhe von EUR 3,82 brutto je Stückaktie für jedes volle Geschäftsjahr angeboten.
      B

      Die Beschwerdeführer sowie einige weitere Antragsteller leiteten beim Landgericht Frankfurt am Main unter dem Aktenzeichen 3-05 O 38/18 ein aktienrechtliches Spruchverfahren zur Überprüfung der Angemessenheit der im BGAV angebotenen Barabfindung gemäß § 305 AktG sowie des darin angebotenen Ausgleichs gemäß § 304 AktG ein.
      C

      Am 27. Juni 2019 erließ das Landgericht Frankfurt am Main nach mündlicher Verhandlung am 27. Juni 2019 einen Beschluss, in welchem es die Angemessenheit sowohl der im BGAV angebotenen Abfindung sowie des Ausgleichs feststellte und eine Erhöhung der angebotenen Kompensationen ablehnte.
      D

      Die Beschwerdeführer, d. h. nicht sämtliche in erster Instanz an dem Spruchverfahren beteiligten Antragsteller, legten gegen den Beschluss des Landgerichts Frankfurt am Main Beschwerde ein. Das Landgericht Frankfurt am Main half den Beschwerden durch Beschluss vom 20. August 2019 nicht ab. Die Beschwerden sind derzeit beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main unter der Geschäftsnummer 21 W 110/19 anhängig.
      E

      In ihrem Delisting-Angebot vom 11. Oktober 2018, das bis zum 8. November 2018 angenommen werden konnte, hat die Beschwerdegegnerin EUR 81,73 je Aktie der STADA Arzneimittel AG angeboten. Dies entspricht dem gemäß §§ 39 Abs. 3 BörsG, 31 WpÜG dafür maßgeblichen Börsenkurs als gesetzlichem Mindestpreis. Die im Rahmen des Delisting-Angebots angedienten Aktien sind nicht Gegenstand dieses Vergleichs.
      F

      Sämtliche Beschwerdeführer, die Beschwerdegegnerin sowie der gemeinsame Vertreter sind sich einig, das Spruchverfahren BGAV im Wege des vorliegenden Vergleichs einvernehmlich zu beenden. Dies vorangestellt, schließen die Parteien – ohne Aufgabe ihrer jeweils gegenteiligen Rechtsauffassungen – auf Anraten des Gerichts nachfolgenden verfahrensbeendenden Vergleich:
      VERGLEICH
      I.

      Erhöhung der Barabfindung
      1.

      Als Ergebnis von Verhandlungen zwischen der Beschwerdegegnerin und den außenstehenden Aktionären der STADA Arzneimittel AG erhöht die Beschwerdegegnerin die im Rahmen des BGAV den ehemaligen außenstehenden Aktionären der STADA Arzneimittel AG angebotene Barabfindung von ursprünglich EUR 74,40 je Stückaktie um EUR 7,33 – ohne Präjudiz für andere Verfahren einschließlich Zinsen („Erhöhungsbetrag“) – auf EUR 81,73 je Stückaktie („erhöhter Abfindungsbetrag“).
      2.

      Verzugszinsen gemäß § 288 Abs. 1 BGB sind nur zu entrichten, wenn die Voraussetzungen des § 286 Abs. 1 BGB gegeben sind; § 305 Abs. 3 Satz 3 AktG und § 286 Abs. 2 BGB finden keine Anwendung.
      3.

      Ehemalige Aktionäre der STADA Arzneimittel AG, die von ihrem Wahlrecht auf Erhalt der Barabfindung bereits Gebrauch gemacht haben, müssen sich die erhaltene Barabfindung von EUR 74,40 und die darauf erhaltenen Zinsen (nicht aber erhaltene Ausgleichszahlungen) auf den erhöhten Abfindungsbetrag anrechnen lassen und erhalten somit nach diesem Vergleich eine Barabfindung in Höhe von gesamt EUR 81,73 je Stückaktie.
      4.

      Aktionäre, die noch nicht aus der STADA Arzneimittel AG ausgeschieden sind, können das Andienungsrecht zum erhöhten Abfindungsbetrag noch bis zu einem etwaigen Beschluss der Hauptversammlung auf Ausschluss der Minderheitsaktionäre und darüber hinaus bis zur Eintragung des Ausschlusses der Minderheitsaktionäre im Handelsregister und damit bis zu einer zwangsweisen Übertragung ihrer Aktien auf den Hauptaktionär annehmen. Zwischenzeitlich erhaltene Ausgleichszahlungen werden nicht auf den erhöhten Abfindungsbetrag angerechnet. Mit Eintragung des Ausschlusses der Minderheitsaktionäre im Handelsregister erlischt dieses Wahlrecht. Die dann noch anspruchsberechtigten außenstehenden Aktionäre haben von da an (nur noch) Anspruch auf die im Squeeze-out beschlossene Barabfindung. Deren Überprüfung in einem Spruchverfahren bleibt unberührt.
      5.

      Eine Erhöhung der Ausgleichszahlung findet nicht statt.
      II.

      Fälligkeit, Zahlung und Abwicklung
      1.

      Der erhöhte Abfindungsbetrag wird nach Maßgabe der vorstehenden Regelungen einen Monat nach Bekanntgabe der Abwicklungshinweise gemäß Ziffer III. zur Zahlung fällig, frühestens jedoch einen Monat nach Erklärung des Verlangens auf Erhalt der Barabfindung, soweit die Aktien noch nicht aufgrund Ausübung des Wahlrechts gemäß BGAV der Beschwerdegegnerin angedient wurden.
      2.

      Der erhöhte Abfindungsbetrag wird mit seiner Fälligkeit allen abfindungsberechtigten außenstehenden Aktionären, die dies in Ausübung ihres Andienungsrechts verlangen, soweit möglich, ohne Weiteres bankmäßig gutgeschrieben. Abfindungsberechtigte außenstehende Aktionäre, die ihre Aktien bereits unter dem BGAV angedient haben und nach wie vor bei dem Kreditinstitut ein Konto unterhalten, über das seinerzeit die Zahlung der im BGAV angebotenen Abfindung abgewickelt wurde, brauchen hinsichtlich der Entgegennahme der Nachzahlung des Erhöhungsbetrages über die Erklärung des Verlangens hinaus nichts zu veranlassen. Die Nachzahlung erfolgt nach Prüfung der Anspruchsberechtigung auf Initiative ihrer Depotbank auf das bestehende Konto. Diejenigen abfindungsberechtigten außenstehenden Aktionäre, die inzwischen ihre Bankverbindung gewechselt oder aus sonstigen Gründen innerhalb der vorgenannten Fristen keine Gutschrift des Erhöhungsbetrages erhalten haben, werden gebeten, sich umgehend mit ihrem damaligen Kreditinstitut in Verbindung zu setzen, damit ihre Ansprüche ebenfalls zeitnah abgewickelt werden können. Für die Abwicklung der Zahlungen unter diesem Vergleich ist von der Beschwerdegegnerin die BNP Paribas, Frankfurt am Main (die Abwicklungsstelle) beauftragt worden.
      3.

      Die Erfüllung aller sich aus den vorstehenden Regelungen ergebenden Zahlungsverpflichtungen ist für die abfindungsberechtigten außenstehenden Aktionäre kosten-, provisions- und spesenfrei.
      III.

      Bekanntmachung
      1.

      Die Beschwerdegegnerin verpflichtet sich, diesen Vergleich ohne Ziff. VI. im Bundesanzeiger, den AnlegerPlus News der SdK sowie in einem täglich erscheinenden Börsenpflichtblatt (jedoch nicht in der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“) – auf ihre Kosten – unverzüglich mit Wirksamkeit dieses Vergleichs zu veröffentlichen.
      2.

      In sämtlichen Veröffentlichungen werden die Namen und Anschriften der Beschwerdeführer sowie die ihrer Verfahrensbevollmächtigten nicht genannt.
      IV.

      Wirksamwerden

      Dieser Vergleich wird mit seiner Protokollierung wirksam. Mit der Protokollierung dieses Vergleichs ist das gerichtliche Spruchverfahren beendet. Die Beschwerdeführer nehmen ihre Beschwerden hiermit vorsorglich zurück. Der gemeinsame Vertreter stimmt diesem Vergleich zu und verzichtet gegenüber dem Gericht unwiderruflich auf das Recht zur Fortführung der Verfahren gemäß § 6 Abs. 3 Satz 1 SpruchG.
      V.

      Wirkung

      Dieser Vergleich wirkt für sämtliche berechtigten außenstehenden Aktionäre der STADA Arzneimittel AG. Er stellt insoweit jeweils einen echten Vertrag zugunsten Dritter dar (§§ 328 ff. BGB). Die Beschwerdegegnerin trägt die Gewähr dafür, dass die Verpflichtungen aus diesem Vergleich auf etwaige Rechtsnachfolger übergeleitet werden.
      VI.

      […]
      VII.

      Schlussbestimmungen
      1.

      Mit der Erfüllung dieses Vergleichs sind alle Ansprüche der Beschwerdeführer und sämtlicher abfindungsberechtigter außenstehender Aktionäre der STADA Arzneimittel AG (d. h. insbesondere einschließlich der vom gemeinsamen Vertreter vertretenen Anspruchsberechtigten) sowie des gemeinsamen Vertreters, gleich welcher Art und gleich welchen Rechtsgrundes im Zusammenhang mit dem Spruchverfahren, insbesondere einschließlich einer etwaigen Erhöhung des Ausgleichsbetrags unter dem BGAV, sowie etwaiger Ansprüche nach § 305 Abs. 3 Satz 3, Halbs. 2 AktG insgesamt erledigt und abgegolten.
      2.

      Änderungen und Ergänzungen dieses Vergleichs, einschließlich dieser Klausel, bedürfen der Schriftform.
      3.

      Der Vergleich enthält alle Abreden der Parteien, die zur Beilegung des Rechtsstreits im Zusammenhang mit dem Spruchverfahren getroffen wurden. Weitere Abreden erfolgten nicht. Insbesondere wurden von der Beschwerdegegnerin, den Beschwerdeführern und ihren jeweiligen Verfahrensbevollmächtigten, Vertretern oder Dritten keine sonstigen Zahlungen oder Sondervorteile, gleich welcher Art, unmittelbar oder mittelbar im Hinblick auf die Beilegung dieser Rechtsstreitigkeiten gewährt oder in Aussicht gestellt.
      4.

      Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vergleichs ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, oder sollte sich bei Durchführung dieses Vergleichs herausstellen, dass dieser eine Lücke enthält, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dieses Vergleichs hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen, undurchführbaren oder fehlenden Bestimmung dieses Vergleichs soll eine solche angemessene oder rechtlich gültige Bestimmung treten, die die Parteien vernünftigerweise vereinbart hätten und die wirtschaftlich demjenigen nahekommt, was die Parteien bei Abschluss dieses Vergleichs vereinbart hätten, wenn sie den nunmehr in Frage stehenden Punkt bedacht hätten.
      5.

      Der Vergleich unterliegt dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des Internationalen Privatrechts. Für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vergleich oder seiner Gültigkeit ist ausschließlich das Landgericht Frankfurt am Main zuständig, soweit gesetzlich zulässig.“

      Bad Vilbel, im November 2020
      STADA Arzneimittel Aktiengesellschaft
      Der Vorstand Nidda Healthcare GmbH
      Die Geschäftsführung
      STADA Arzneimittel | 102,00 
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      #6.868
      Der Squeeze Out wurde am 6.11.20 in das Handelsregister eingetragen (Quelle: http://news.freshfields.com/r/Global/r/5935/freshfields_ber_… und heute wurde der Börsenhandel in Hamburg endgültig eingestellt.

      Der_Analyst
      STADA Arzneimittel | 103,00 
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      #6.869
      Dann warten wir nun mal bis das Geld da ist und ob es zu einer Nachbesserung noch kommen wird....
      STADA Arzneimittel | 103,00 
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      #6.870
      Immer noch kein Geld da.aber das investment hat sich gelohnt.
      STADA Arzneimittel | 103,00 
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      #6.871
      Das Geld soll erst am Montag eingebucht werden.

      Was gibt es für Möglichkeiten, gegen die Zwangsenteignung vorzugehen? Wer will gerichtlich dagegen vorgehen und hat das eine Aussicht auf Erfolg?
      STADA Arzneimittel | 103,00 
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      #6.872
      Zitat von nickelich: Das Geld soll erst am Montag eingebucht werden.

      Was gibt es für Möglichkeiten, gegen die Zwangsenteignung vorzugehen? Wer will gerichtlich dagegen vorgehen und hat das eine Aussicht auf Erfolg?


      Gegen den Squeeze Out kann man nichts mehr machen. Ist ja im Handelsregister eingetragen. Und ein Spruchverfahren zur Überprüfung der Abfindung wird es geben. Ob da was heraus kommt, ist nicht zu prognostizieren.
      STADA Arzneimittel | 103,00 
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      #6.873
      Erhöhung der Abfindung um 0,10€
      Quelle: Bundesanzeiger

      Nidda Healthcare GmbH
      Bad Vilbel
      Bekanntmachung
      über die Abfindung der ausgeschlossenen Minderheitsaktionäre
      der
      STADA Arzneimittel Aktiengesellschaft
      Bad Vilbel
      – ISIN DE0007251803 / WKN 725 180 –

      Die außerordentliche Hauptversammlung der STADA Arzneimittel Aktiengesellschaft („STADA“) vom 24. September 2020 hat die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre auf die Hauptaktionärin, die Nidda Healthcare GmbH, Bad Vilbel, die unmittelbar über 95 % der Aktien der STADA hält, gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung gemäß §§ 327a ff. AktG beschlossen.

      Der Übertragungsbeschluss wurde am 6. November 2020 in das Handelsregister der STADA beim Amtsgericht Frankfurt am Main (HRB 71290) eingetragen. Dadurch sind kraft Gesetzes alle Aktien der Minderheitsaktionäre der STADA auf die Nidda Healthcare GmbH übergegangen.

      Gemäß Übertragungsbeschluss erhalten die ausgeschiedenen Minderheitsaktionäre eine von der Nidda Healthcare GmbH zu zahlende Barabfindung i. H. von € 98,51 je auf den Namen lautende Stückaktie der STADA. Die Angemessenheit der Barabfindung wurde durch die vom Landgericht Frankfurt am Main ausgewählte und zum sachverständigen Prüfer bestellte ADKL AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Breite Straße 29 - 31, 40213 Düsseldorf, geprüft und bestätigt.

      Die Barabfindung ist von der gerichtlichen Bekanntmachung der Eintragung des Übertragungsbeschlusses in das Handelsregister der STADA an mit jährlich fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz gemäß § 247 BGB zu verzinsen.

      Die Nidda Healthcare GmbH hat sich in einem gerichtlichen Vergleich betreffend die Höhe der Barabfindung und der Ausgleichszahlung unter dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen STADA und der Nidda Healthcare GmbH, darüber hinaus dazu verpflichtet, sämtlichen zum Abwicklungszeitpunkt des Squeeze-Out außenstehenden Aktionären der STADA einen Betrag i. H. von € 0,10 („Zusatzbetrag“) je auf den Namen lautende Stückaktie der STADA zu zahlen.

      Die wertpapiertechnische Abwicklung und die Auszahlung der Barabfindung sowie des Zusatzbetrags sind bei der
      Deutsche Bank AG

      zentralisiert. Die Auszahlung der Barabfindung (zzgl. etwaiger Stückzinsen) an die aufgrund der Eintragung des Übertragungsbeschlusses ausgeschiedenen Minderheitsaktionäre sowie des Zusatzbetrags in Höhe von € 0,10 je auf den Namen lautende Stückaktie der STADA erfolgt unverzüglich nach der Eintragung des Übertragungsbeschlusses in das Handelsregister der STADA Zug um Zug gegen Ausbuchung ihrer Aktien über die jeweilige Depotbank. Von den ausgeschiedenen Minderheitsaktionären ist hinsichtlich der Ausbuchung der Aktien und der Entgegennahme der Barabfindung und des Zusatzbetrags nichts zu veranlassen.

      Die Entgegennahme der Barabfindung und des Zusatzbetrags sollen für die ausgeschiedenen Minderheitsaktionäre der STADA provisions- und spesenfrei sein.


      Bad Vilbel, im November 2020

      Nidda Healthcare GmbH

      Die Geschäftsführung
      STADA Arzneimittel | 103,00 
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      #6.874
      98,720891 sollen zur auszahlung kommen, dann sind vermutlich außer den 10 Cent Aufschlag auch noch 11,0891 Cent Zinsen dabei.
      STADA Arzneimittel | 103,00 
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      #6.875
      Ein trauriger Abschied von der Stada, nach Haltedauer von 22 Jahren werde ich enteignet.
      STADA Arzneimittel | 103,00 
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      #6.876
      Der Abfindungsbetrag wurde heute auf dem Konto gutgeschrieben.
      Das Kapital Stada ist somit beendet. :rolleyes:

      Gruß
      Value
      STADA Arzneimittel | 103,00 
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      #6.877
      also ich bin ja erst vor 2 Jahren zu 80 rein, da ich mir die Dividenenrendite noch ein paar Jahre sichern wollte und der Kurs nach unten mit ich mein 74,40 abgesichert war. Hab gedacht, das Ganze Verfahren dauert länger. Aber wenn professionelle Investoren einen Laden kaufen, ziehen sie es halt durch.
      Bin echt ein bisschen traurig😢

      was wären denn so aus eurer Sicht derzeit noch interessante deutsche Kandidaten?

      Grüße
      Antworten5 Antworten anzeigen
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      #6.878
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      #6.879
      Ähnliche Situation sah ich bei RIB Software AG. Die Schneider Electric aus Frankreich wollte den Laden zu 29,00 Euro pro Aktie übernehmen unter der Einschränkung, 50% der Aktien zu bekommen. Annahmequote blieb bei 32,47%, aber nun taucht die RIB Software AG in der Bilanz von Schneider Electric auf.
      Antworten2 Antworten anzeigen
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      #6.880
      Zitat von Forscher666: also ich bin ja erst vor 2 Jahren zu 80 rein, da ich mir die Dividenenrendite noch ein paar Jahre sichern wollte und der Kurs nach unten mit ich mein 74,40 abgesichert war. Hab gedacht, das Ganze Verfahren dauert länger. Aber wenn professionelle Investoren einen Laden kaufen, ziehen sie es halt durch.
      Bin echt ein bisschen traurig😢

      was wären denn so aus eurer Sicht derzeit noch interessante deutsche Kandidaten?

      Grüße


      Abfindungskandidaten gibt es jede Menge.
      MAN, Centrotec, Rocket Internet, RIB usw.
      Die genannten Aktien befinden sich aber in verschiedenen Squezze Out Stufen.
      Das Beispiel Centrotec hat gezeigt das ein Angebot auch praktisch "über Nacht" möglich ist.
      In den USA werden bei Übernahmen satte Aufpreise bezahlt - bei uns wird man eher über den Tisch gezogen. :rolleyes:

      Gruß
      Value
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      #6.881
      Zitat von nickelich: Ähnliche Situation sah ich bei RIB Software AG. Die Schneider Electric aus Frankreich wollte den Laden zu 29,00 Euro pro Aktie übernehmen unter der Einschränkung, 50% der Aktien zu bekommen. Annahmequote blieb bei 32,47%, aber nun taucht die RIB Software AG in der Bilanz von Schneider Electric auf.


      Das stimmt so nicht. Schneider hielt nach Ablauf m.W. über 87%. Siehe www.se-offers.com.
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      #6.882
      herzlichen Dank für Eure Infos.

      da hab ich ja was zum Recherhieren :-)

      Mit USA mögt Ihr Recht haben. Ich tu mich aber ein bisschen schwer, diese Dinge im Ausland einzuschätzen.

      Insofern war mir eine Stada angenehm: gute Branche, in Deutschland, gute Div.rendite und nach unten schon gut abgesichert gewesen. Und: der Übernehmer hat ne gute Bonität gehabt. Geld ist dort kein Problem.

      Bei Nixdort vor ca. 2 Jahren hatte ich eingereicht, aber ganz schön geschwitzt, weil die Diebold in USA kurz vor dem Kollabieren schien. Ging aber gut.

      Vielleicht kommt eine Osram dem am nächsten?!

      Grüße
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      #6.883
      wenn das kapietel für dich damit beendet ist, wieso hast du nicht an der börse verkauft? da hättest du doch mehr für deine aktien bekommen?
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      #6.884
      Zitat von LeoF: wenn das kapietel für dich damit beendet ist, wieso hast du nicht an der börse verkauft? da hättest du doch mehr für deine aktien bekommen?


      Durch den Squezze Out ist das Kapitel für mich zwar beendet, aber sollte es doch noch zu einer Nachbesserung kommen bin ich mit dabei obwohl ich kein Geld mehr investiert habe.
      Deshalb lasse ich mich meist out squezzen.
      Funktioniert öfter als man denkt.

      Gruß
      Value
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      #6.885
      Richtig nett, die eingestreute Werbung von Smartbroker:
      "Die Zeit ist reif für unkompliziertes Trading. Handeln Sie hier STADA Arzneimittel ab 0 € pro Trade."

      Bleibt die Frage, an welcher Börse die Stada Aktie noch gehandelt werden soll?
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      #6.886
      Weiß jemand zufällig, was mit den Voerwerben war, die dann letztlich zum SO führen konnten? Ich meine die Vorerwerbe, die von den bekannten deutschen Fonds getätigt wurden? Müsste ca im Mai/Juni 2020 gewesen sein. Diese Vorerwerbe tauchen im Gutachten nicht auf. Nach meiner Einschätzung sind da Preise gezahlt worden, deutlich über 100 EUR.
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      #6.887
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      #6.888
      Ich wäre ja bei Stada gern dabei geblieben, man ließ mich nicht.
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      #6.889
      Was ist denn mit dem LG Frankfurt los:
      https://spruchverfahren.blogspot.com/2021/11/spruchverfahren…

      Wurde Canabis schon frei gegeben? :D
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      #6.890
      Zitat von straßenköter: Was ist denn mit dem LG Frankfurt los:
      https://spruchverfahren.blogspot.com/2021/11/spruchverfahren…

      Wurde Canabis schon frei gegeben? :D


      Na bitte. Die Richtung ist die von mir erwartete. Das dürften auch so ziemlich die Preise der (nicht öffentlich bekannten) Vorerwerbe sein. Bin hier prozentual recht hoch gewichtet gewesen und freue mich jetzt über die Nachbesserungsrechte. Mal abwarten.
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      #6.891
      Tut sich beim LG Frankfurt garnichts?
      Nachdem vor knapp einem Jahr (16. November 2021) ein Gutachten in Auftrag gegeben worden ist, habe ich nichts mehr gehört.
      Gibt es da irgendwelche Neuigkeiten? Da müsste doch eigentlich ein neuer Termin anstehen, oder?
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      #6.892
      Spruchverfahren Squeeze-out STADA
      In Sachen STADA liegt nunmehr das gerichtliche Sachverständigengutachten vor:

      https://spruchverfahren.blogspot.com/2023/03/spruchverfahren…

      Mit Beweisbeschluss vom 15. November 2021 hatte das Landgericht Frankfurt am Main eine Unternehmensbewertung durch Frau WP/StB Dipl.-Kffr. Miriam Roll, c/o HLB Dr. Stückmann und Partner mbB, in Auftrag gegeben. In dem nunmehr vorgelegten Gutachten kommt die Sachverständige bei kumulierter Betrachtung auf einen Wert von EUR 123,06 je STADA-Aktie.
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      #6.893
      Vielen Dank.Wie wäre jetzt das übliche Prozedere? Setzt der Richter idR diesen Betrag als Beschluss für die 1. Instanz fest ?
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      #6.894
      Hervorheben möchte ich aus der Zusammenfassung von Herrn Arendts, dass der Kommentar auch einen Link zum GB 2022 enthält:
      https://www.stada.de/media/11sbxdmq/gj2022-geschaeftsbericht…
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      #6.895
      Zitat von straßenköter: Hervorheben möchte ich aus der Zusammenfassung von Herrn Arendts, dass der Kommentar auch einen Link zum GB 2022 enthält:
      https://www.stada.de/media/11sbxdmq/gj2022-geschaeftsbericht…
      [/url]

      Hier auch die Zusammenfassung zum Verlauf:
      https://spruchverfahren.blogspot.com/2023/03/stada-arzneimit…
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      #6.896
      Zitat von arendts: In Sachen STADA liegt nunmehr das gerichtliche Sachverständigengutachten vor:

      https://spruchverfahren.blogspot.com/2023/03/spruchverfahren…

      Mit Beweisbeschluss vom 15. November 2021 hatte das Landgericht Frankfurt am Main eine Unternehmensbewertung durch Frau WP/StB Dipl.-Kffr. Miriam Roll, c/o HLB Dr. Stückmann und Partner mbB, in Auftrag gegeben. In dem nunmehr vorgelegten Gutachten kommt die Sachverständige bei kumulierter Betrachtung auf einen Wert von EUR 123,06 je STADA-Aktie.


      Ich bedanke mich herzlich für die Arbeit und das nachhalten von Informationen aus dem Umfeld der Strukturmaßnahmen!
      Avatar
      #6.897
      Ich möchte mal kurz die Eckpunkte zusammenfassen und hoffe mir bei Fehlern noch ne korrektur um in dem Bereich mehr zu verstehen:
      Stada war gelistet 2016 noch zu 30 €

      Der Wert war am Boden unter anderem hat auch Smirke hat einen Artikel geschrieben nach dem das schlimmste durch ist....

      Dann im weiteren Verlauf habt Ihr mitbekommen, dass ein SO bevorstehen könnte. Erst Dementi dann offiziell

      Sommer 2017 Übernahmeangebot von € 66,00
      "12. Februar 2017, kurz nach 22 Uhr, habe STADA verkündet, dass zwei Investoren das Interesse bekundet hätten, das gesamte Unternehmen zu kaufen. (Barzahlung von 65,28 Euro je Aktie plus eine Dividende für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von 0,72 Euro bekommen)"

      Dezember 2017
      Barabfindung in Höhe von EUR 74,40 je Stückaktie
      Alternativ im Falle des Verbleibs eine Ausgleichszahlung in Höhe von EUR 3,82 brutto je Stückaktie

      Dann lese ich etwas von einer Barabfindung i. H. von € 98,51 im November 2020, zu der die Aktie bei euch ausgebucht wurde.

      Am Ende nach einigen Einsprüchen vor Gericht werden aus den 98,51 nun insgesamt 123,06?
      "Sachverständige bei kumulierter Betrachtung auf einen Wert von EUR 123,06 je STADA-Aktie."

      Gab es dann jetzt jährlich noch eine Zahlung oben auf die 123,06 für alle die sich vollständig verweigert haben los zu lassen?

      👌 freut mich für euch
      Antworten1 Antwort anzeigen
      Avatar
      #6.898
      Zitat von MungerBagger: Ich möchte mal kurz die Eckpunkte zusammenfassen und hoffe mir bei Fehlern noch ne korrektur um in dem Bereich mehr zu verstehen:
      Stada war gelistet 2016 noch zu 30 €

      Der Wert war am Boden unter anderem hat auch Smirke hat einen Artikel geschrieben nach dem das schlimmste durch ist....

      Dann im weiteren Verlauf habt Ihr mitbekommen, dass ein SO bevorstehen könnte. Erst Dementi dann offiziell

      Sommer 2017 Übernahmeangebot von € 66,00
      "12. Februar 2017, kurz nach 22 Uhr, habe STADA verkündet, dass zwei Investoren das Interesse bekundet hätten, das gesamte Unternehmen zu kaufen. (Barzahlung von 65,28 Euro je Aktie plus eine Dividende für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von 0,72 Euro bekommen)"

      Dezember 2017
      Barabfindung in Höhe von EUR 74,40 je Stückaktie
      Alternativ im Falle des Verbleibs eine Ausgleichszahlung in Höhe von EUR 3,82 brutto je Stückaktie

      Dann lese ich etwas von einer Barabfindung i. H. von € 98,51 im November 2020, zu der die Aktie bei euch ausgebucht wurde.

      Am Ende nach einigen Einsprüchen vor Gericht werden aus den 98,51 nun insgesamt 123,06?
      "Sachverständige bei kumulierter Betrachtung auf einen Wert von EUR 123,06 je STADA-Aktie."

      Gab es dann jetzt jährlich noch eine Zahlung oben auf die 123,06 für alle die sich vollständig verweigert haben los zu lassen?

      👌 freut mich für euch


      Fast richtig. Das Ende ist noch nicht geschrieben. Das Gutachten sieht 123.06 plus Verzugszinsen auf den Differenzbetrag zwischen dieses 123.06 und den schon gezahlten SO Betrag als korrekt an. Das Gericht (1. Instanz) hat aber noch nicht entschieden.
      Avatar
      #6.899
      Avatar
      #6.900
      Ist nicht für november eine Entscheidung 1. Instanz terminiert? Ich meine so was gelesen zu haben, finde aber die Quelle nicht mehr.
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      #6.901
      Zitat von uuoc: Ist nicht für november eine Entscheidung 1. Instanz terminiert? Ich meine so was gelesen zu haben, finde aber die Quelle nicht mehr.


      Nach der Vorlage des Sachverständigengutschtens im März 2023 habe ich mir nur notiert "Juli 2023: Neue Richterin, die sich einarbeiten muss muss"
      Inzwischen sollte das möglich gewesen sein.
      Avatar
      #6.902
      Mich verwundert was ich in meinen Postfach hatte wg der Nachbesserungsrechte (Ob man das als Aktionärsschützer machen sollte Naja...)

      SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.MünchenAufforderung an die ehemaligen Aktionäre der STADA Arzneimittel AG (ISIN DE000A2GS5A4 und ISIN DE000A2GS5B2) zur Abgabe von Verkaufsangebotenin Bezug auf der diesen zustehenden Nachzahlungsansprüche gegenüber der Nidda Healthcare Holding GmbH (vormals: Nidda Healthcare Holding AG) („Nachzahlungsanspruch“) zu einem Preis von bis zu 0,20 Euro je Aktie und somit je Nachbesserungsrecht.

      Siehe alternativ im Bundesanzeiger unter sdk vom 09.04.2024
      Avatar
      #6.903
      Stada soll spätestens q3 verkauft oder an die Börse gebracht werden. Preisvorstellung ca 10mrd. Würde ca 160€ entsprechen. Wäre nett, wenn wir dann die ca 130€ bekommen 😜
      Avatar
      #6.904
      Nachbesserung Stada
      Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.: SdK bietet Prozesskostenfinanzierung zur Geltendmachung von Nachzahlungsansprüchen für ehemalige Aktionäre der STADA Arzneimittel AG an
      Pressemitteilung

      Ehemalige Aktionäre der STADA Arzneimittel AG, die ihre Stada-Aktien im Rahmen des Übernahmeangebotes der Nidda Healthcare Holding AG im August oder September 2017 angedient hatten, haben einen Anspruch auf Nachzahlung in Höhe von 8,15 Euro je Aktie. Dies hat der Bundesgerichtshof im Mai 2023 entschieden. Da die Nidda Healthcare Holding AG eine freiwillige Nachzahlung an alle ehemaligen STADA-Aktionäre verweigert, bietet die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. den betroffenen ehemaligen STADA-Aktionären eine Prozessfinanzierung für eine klageweise Geltendmachung ohne eigenes Kostenrisiko an.

      Am 19. Juli 2017 wurde den Aktionären der STADA Arzneimittel AG durch die Nidda Healthcare Holding AG, einem Gemeinschaftsunternehmen der internationalen Finanzinvestoren Bain Capital und Cinven Partners, ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot zum Erwerb ihrer Aktien zum Preis von 66,25 Euro je Anteilsschein unterbreitet. Innerhalb der Annahmefrist (bis zum Ablauf des 16. August 2017) wurde das Angebot der Bieterin von 63,76 % der STADA-Aktionäre und innerhalb einer weiteren Annahmefrist (bis zum 01. September 2017) von weiteren 0,11 % der STADA-Aktionäre angenommen. Die Bieterin erlangte somit ein Andienungsvolumen, das unter Einschluss eigener Aktien ca. 63,87 % des Grundkapitals und der Stimmrechte der STADA betrug. Am 30. August 2017 verpflichtete sich eine damals an STADA mit 8.265.142 Aktien (entsprechend 13,26 % der Aktien und Stimmrechte) beteiligte Aktionärin gegenüber der Bieterin, dem Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags („BGAV“) zwischen Nidda Healthcare und STADA zuzustimmen, sofern die Höhe der gesetzlichen Abfindung unter dem BGAV mindestens 74,40 Euro je STADA-Aktie beträgt. Mehrere ehemalige Aktionäre der STADA, die das Übernahmeangebot angenommen hatten, verlangten von der Bieterin auf dem Rechtsweg den Differenzbetrag zwischen dem Angebotspreis und der Abfindung unter dem BGAV von 74,40 Euro. Mit zwei gleichlautenden Urteilen vom 23. Mai 2023 (Az. II ZR 219/ 21 und II ZR 220/ 21) entschied der Bundesgerichtshof („BGH“) unter Bezugnahme auf die Grundsätze der sogenannten Celesio-Rechtsprechung zugunsten von zwei Klägerinnen nach §§ 31 Abs. 5, 6 WpÜG. Grundsätzlich steht dieser Anspruch auf Zahlung des Differenzbetrages allen ehemaligen Aktionären der STADA Arzneimittel AG zu, die Ihre regulären Aktien zunächst in die zum Verkauf eingereichten Wertpapiere mit der ISIN DE000A2GS5A4 oder in nachträglich zum Verkauf eingereichten Wertpapiere mit der ISIN DE000A2GS5B2 eingetauscht hatten und diese im Anschluss im Rahmen des Übernahmeangebotes angedient hatten. Nach Aufforderung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) hat die Bieterin eine entsprechende Mitteilung im Bundesanzeiger veröffentlicht, jedoch darauf hingewiesen, dass aus ihrer Sicht etwaigen Zahlungsansprüchen ehemaliger Aktionäre die Einrede der Verjährung entgegengehalten werden kann. Die Verjährung begann nach Auffassung der Bieterin pauschal spätestens mit Schluss des Jahres 2017. Dies ist allerdings unrichtig. Die Ansprüche der ehemaligen Aktionäre der STADA sind noch nicht verjährt. Denn nachdem die Gerichte des 1. und des 2. Rechtszugs den Nachzahlungsanspruch noch abgelehnt hatten, bestätigte erst der BGH diesen Nachzahlungsanspruch. Dieser ist Stand heute somit noch nicht verjährt.

      Ehemaligen Aktionären der STADA AG, die ihre regulären Aktien zunächst in die zum Verkauf eingereichten Wertpapiere mit der ISIN DE000A2GS5A4 oder in nachträglich zum Verkauf eingereichten Wertpapiere mit der ISIN DE000A2GS5B2 eingetauscht hatten und diese im Anschluss im Rahmen des Übernahmeangebotes angedient hatten, steht je Aktie ein Nachzahlungsanspruch in Höhe des Differenzbetrags zwischen dem Angebotspreis von 66,25 Euro und der Abfindung unter dem BGAV von 74,40 Euro - somit von 8,15 Euro – zu.

      Die SdK bietet betroffenen ehemaligen STADA-Aktionären eine Prozesskostenfinanzierung zur Geltendmachung der Nachzahlungsansprüche an. Die Ansprüche können somit ohne eigenes Kostenrisiko geltend gemacht werden. Dabei übernimmt die SdK als Prozesskostenfinanzierer alle Kosten des Klageverfahrens gegen eine im Erfolgsfall vom Erlös zu zahlende Erfolgsbeteiligung in Höhe von 30 %. Ehemalige Aktionäre können sich unter www.sdk.org/stada kostenlos und unverbindlich registrieren und erhalten dann sämtliche Informationen zum Verfahren.

      Ihren betroffenen Mitgliedern steht die SdK für Fragen gerne per E-Mail unter info@sdk.org oder unter der Telefonnummer 089 / 2020846-0 zur Verfügung.

      München, den 09.07.2024

      SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.
      Posted by RA Martin Arendts at 12:42 Keine Kommentare:
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      #6.905
      Hallo zusammen,

      was haltet Ihr von dem SdK-Angebot zur Prozessfinanzierung? Hat jemand Erfahrungen; ist das seriös? Danke!
      Antworten1 Antwort anzeigen
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      #6.906
      Die SdK würde ich jetzt erstmal als seriös bezeichnen. Das die 30% Erfolgsbeteiligung haben wollen ist auch nicht ungewöhnlich.

      Allerdings sollte man nicht zu viel davon erwarten und Geduld mitbringen. So ein Verfahren kann einige Jahre dauern. Bei einem ähnlichem Verfahren wegen der Telekom / T-Online hat das ja glaube ich so 10 Jahre gedauert, bis es ein Urteil gab. Bei Daimler bzw. jetzt Mercedes-Benz-Group hat das mit der Anlegerklage 2018 angefangen und der erste Verhandlungstermin soll wohl 2025 stattfinden.
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      #6.907
      vielen Dank für die Einschätzung.

      Wieso es bei den Zivilgerichten immer länger dauert, ist mir nicht klar: die Statistik zeigt ja, dass es viel weniger Verfahren gibt (hat sich ca. halbiert die letzten 20 Jahre). Und so viel weniger Richter gibt es doch auch nicht...
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      #6.908
      Stada steht wohl kurz vor Verkauf an die us Gesellschaft GTCR für 10 mrd €. Deal aber noch nicht fix, ebenso wie die Finanzierung lt. Bloomberg
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      #6.909
      Mit welcher Bewertung erfolgte der SO?
      Antworten2 Antworten anzeigen
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      #6.910
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      #6.911
      Die Bewertung von 10mrd entspricht ungefähr 160€ pro Aktie , squeeze out war bei 98,51€. Es wurde ja bereits bei den ersten Verhandlungsrunden ein Vergleichsbetrag von ca 130€ von dem Richter in den Raum geworfen (soweit ich mich erinnere). Den hat aber Stada als zu hoch verworfen.
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      #6.912
      Möglicherweise stehen wir hier jetzt auch für uns Restaktionäre kurz vor einer Lösung/Vergleich. Wenn ein Verkauf tatsächlich stattfinden soll, wäre es sicherlich im Sinne des Käufers alle finanziellen Details final zu klären. Könnte also sein, dass es dann jetzt doch schnell geht...
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      #6.913
      hatte grade nochmal nach dem post gesucht …. War ein Bericht von Herr Arendts von august 2023. der von dem Richter vorgeschlagene Vergleichsbetrag war 123,06€ und nicht 130, wie von mir vorher gemutmaßt.:

      In dem Spruchverfahren zu dem Squeeze-out bei der STADA Arzneimittel Aktiengesellschaft, Bad Vilbel, zugunsten der Hauptaktionärin Nidda Healthcare GmbH ("Nidda") kam der gerichtliche Sachverständige kürzlich auf einen Wert von EUR 123,06 je STADA-Aktie. Bei einer Kapitalisierung der BuG-Ausgleichszahlungen ergebe sich ein Betrag von EUR 124,51 (im Vergleich zu der gezahlten Barabfindung in Höhe von EUR 98,51 zzgl. eines in einem Vergleich vereinbarten Zusatzbetrags von EUR 0,10 entspricht diese einer Anhebung um mehr als 25 %).

      Die hinter Nidda stehenden Investoren Bain Capital und Cinven überlegen sich derweil, wie ein "Exit" aussehen könnte. Sie prüfen nach Presseberichten, das Pharmaunternehmen weiterzuverkaufen oder sogar einen neuen Börsengang durchzuführen. Bei einem Verkauf könnte STADA mit etwa EUR 10 Milliarden bewertet werden. Diese Prüfungen befänden sich in einem frühen Stadium. So hole man bei Investmentbanken Angebote für eine mögliche Transaktion ein. Auch ein Börsengang sei eine Möglichkeit für die weitere Zukunft des Unternehmens.
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      #6.914
      Hypothetisch betrachtet : mit welchem Zinssatz p.a. Müsste eine potentielle Anhebung verzinst werden ?
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      #6.915
      Zitat von uuoc: Hypothetisch betrachtet : mit welchem Zinssatz p.a. Müsste eine potentielle Anhebung verzinst werden ?


      Mit dem jeweiligen Basiszins seit Eintragung im HR. Diese Zinssätze werden regelmäßig veröffentlicht und sind problemlos im Internet abrufbar. Er war seinerzeit ziemlich lange bei 4,12 % und steht aktuell bei 8,37 %.
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      #6.916
      Zitat von sergiodq:
      Zitat von uuoc: Hypothetisch betrachtet : mit welchem Zinssatz p.a. Müsste eine potentielle Anhebung verzinst werden ?


      Mit dem jeweiligen Basiszins seit Eintragung im HR. Diese Zinssätze werden regelmäßig veröffentlicht und sind problemlos im Internet abrufbar. Er war seinerzeit ziemlich lange bei 4,12 % und steht aktuell bei 8,37 %.

      Basissatz +5%, hast Du ja auch schon einberechnet.
      Antworten1 Antwort anzeigen
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      #6.917
      Avatar
      #6.918

      Hier ruht der See sehr stille, oder? Im Januar 2025 gab die Gutachterin wohl ihre ergänzende Stellungnahme ab, aber ist irgendetwas seitdem passiert? Weiß jemand etwas von einem Termin?

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