MLP mal echt billig - dank Riester - 500 Beiträge pro Seite


MLP
ISIN: DE0006569908 | WKN: 656990
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02.04.20
Lang & Schwarz
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[08.01.2007] - Vertriebskosten bei der Riester-Rente: Achten Sie auf das Kleingedruckte!


Wegen missverständlicher Vertragsbedingungen brauchen Sparer des Riester-Produkts „MLP Balance Invest Rentenversicherung“ (Tarif IRVAVMG1) nur wesentlich weniger Abschlusskosten zu bezahlen, als das Unternehmen jährlich abzieht. Das entschied das Amtsgericht Heidelberg (Urteil vom 18.8.2006, Az. 30 C 122/06).

In den Vertragsbedingungen heißt es, dass in den ersten zehn Jahren Abschlusskosten in Höhe von 0,692 Prozent der Beitragssumme fällig werden. Der Versicherer ging davon aus, dass der Anleger die 0,692 Prozent jährlich und damit in zehn Jahren insgesamt 6,92 Prozent bezahlt. Der klagende Sparer verstand den Passus als Einmalzahlung von insgesamt 0,692 Prozent, die auf zehn Jahre zu verteilen wäre.

Dieser Auffassung gab das Gericht jetzt Recht. Bei mehrdeutigen Formulierungen gilt immer die verbraucherfreundlichere Variante. Im konkreten Fall (Beitragssumme von 36.000 Euro) muss der Anleger nun nur 250 Euro statt knapp 2.500 Euro an Abschlusskosten zahlen. Bei größeren Beitragssummen fällt die Ersparnis sogar noch höher aus. Von dem Urteil sind allein bei MLP mindestens 15.000 gleichlautende Verträge betroffen. Allerdings ist es noch nicht rechtskräftig. MLP hat wegen der exemplarischen Bedeutung des Urteils bereits Berufung angekündigt.

Geldtipp: Prüfen Sie, ob in Ihrem Riester-Vertrag ähnlich missverständliche Formulierungen stehen. Achten Sie auch auf die vorgeschriebene Angabe der Abschlusskosten. In der genauen Aufschlüsselung der Abschlusskosten besteht ein Vorteil der Riester-Rente.

Ende

Meine Meinung dazu: Jeder Betroffene sollte sich seinen Vertrag anschauen und entsprechend reagieren. Auf jeden Fall sollte man erst mal nicht (!!!) kündigen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.770.334 von interna am 08.01.07 16:15:41@Interna:
Habe schon reagiert:D:D

Update im Forum folgt in Kürze

Murdo
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.771.759 von Murdo am 08.01.07 17:17:25@all:

Aufgrund einer Boardmail möchte ich die Querverbindung zum Dauerbrenner "MLP Fondspolice / Erfahrungen" herstellen, in der auch das Riesterprodukt diskutiert wird: Thread-Nr: 904677

Ab Beitrag #1106 von Lempika wird es interessant für alle mitzulesen ...

Weitere Links:
http://www.dr-schulte.de/index.php?option=com_letterman&task…
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/357/85272/

u.v.m.

Frage an die Berater: Zahlt meine von MLP vermittelte Concordia den RS-Fall?:laugh:

Ich freue mich auf zahlreiche Updates:D

Murdo
@all:

Welche Vorgehensstrategie haltet Ihr für sinnvoll?

A) mit der Gesellschaft sich einigen

B) Klageweg, d.h. Einschaltung eines Anwaltes

C) Ombudsmann

Zu C) hierzu die Frage. Kann ich den Ombudsmann überhaupt noch einschalten? Es gibt bereits ein Berufungsverfahren - jedoch nicht für meinen Fall. Wenn, dann müßte ich selbst klagen!?! Hierzu wäre eine Deckungszusage der Rechtsschutzversicherung hilfreich.

Wer kann die Erfolgsaussichten über den Ombudsmann für das Versicherungswesen einschätzen? Wer hat Erfahrungen gemacht?

Gruß
Murdo
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.788.554 von Murdo am 09.01.07 12:29:11Hallo Leute, bitte beachtet, dass es sich hier lediglich um ein erstinstanzliches Urteil eines Amtsgerichts handelt. Einzelurteile vom Amtsgerichten haben für die Rechtswirklichkeit in Deutschland keine all zu hohe Bedeutung, weil Sie ja von einem Einzelricher stammen. Soweit ich weiß hat MLP gegen dieses Urteil auch längst Berufung eingelegt. Es gilt abzuwarten, was die nächst höhere Instanz - das Landgericht - dazu sagt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.789.791 von Ole1970 am 09.01.07 13:20:56Ole1970,

Dummheiten müssen auch bestraft werden. Es paßt bei MLP leider ins Bild, es mit den Formulierungen nicht immer zu 100% genau zu nehmen.

Für MLP mal ein kleine Liste:


1. KVP - zu hoher Todesfallschutz
2. Vorschüsse/Darlehen für die Berater (BaFin)
3. BU-Umdeckungen - Listen ohne steuerliche Betrachtung
4. Umschichtungsgebühren nicht aufgeführt und nicht berücksichtigt
5. Riester - falsche Kosten
6. STL-Airbag-Modell - BP anscheinend auch schon vereinnahmt
7. Bilanzprobleme, welche auch Dr. T. zur Abdankung "zwangen"


Das ist einfach unprofessionell und dafür sollte MLP auch zahlen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.790.497 von interna am 09.01.07 13:48:24@Interna & all:

Danke für Deine Aufstellung. Es fehlen nur noch die unwirksamen Kindervorsorgepolicen...:cry:

Neuigkeiten zum Flat-Rate-Riester von MLP:

Für MLP Kunden, die bevor sie klagen, eine Deckungsanfrage an die RS (i.d.R. die Concordia) stellen, sind die beiden Abschlußdatums der RS und des Riestervertrages maßgeblich. D.h. für eine Deckungszusage muß die RS vor dem Riestervertrag gelegen haben.

"Nach den ARB ist der erste tatsächliche oder behauptete Verstoß entscheidend.

Nach dem Inhalt der ARB kommt es nicht darauf an, wann der Versicherungsnehmer von diesem Verstoß erstmals Kenntnis erlangt hat.

Die Ursache für die Auseinandersetzung liegt also vor Beginn des Versicherungsschutzes. Wir können deshalb in dieser Sache leider nicht behilflich sein.":mad:

Egal, warten wir das Berufungsurteil vor dem LG ab und dann klagen wir mit.:D

Murdo
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.158.729 von Murdo am 24.01.07 19:34:24Viel Erfolg!

interna
scheint doch ein gutes Produkt zu sein:

(openPR) - Franke & Bornberg bescheinigt renditeorientiertem Riester-Tarif der Heidelberger Leben exzellente Produktqualität

Heidelberg, 01. Februar 2007. Der Riester-Tarif FörderPerformer Rente der Heidelberger Lebensversicherung AG ist von Franke & Bornberg mit FFF („hervorragend“) bewertet worden. Damit hat die Rating-Agentur eines der wenigen Riester-Produkte am Markt ausgezeichnet, das die staatlich geförderte Riester-Rente mit einem gemanagten Garantiefonds kombiniert und hierdurch zusätzliche Sicherheit und höhere Renditechancen eröffnet.

Als staatlich geförderte Altersvorsorge müssen Riester-Tarife per Gesetz die einbezahlten Beiträge und Zulagen zu Rentenbeginn garantieren (Beitragsgarantie). Die meisten Riester-Anbieter legen den überwiegenden Teil der Kapitalanlage wenig gewinnträchtig in festverzinsliche Wertpapiere an. Anders beim Riester-Produkt der Heidelberger Leben: Bei der FörderPerformer Rente können z.B. bei einer 6-prozentigen Wertentwicklung der eingezahlten Beiträge und Zulagen über 90 Prozent der Sparbeiträge in den gemanagten Garantiefonds A80G (Universe, the CMI Global Network Fund – Access 80% Guaranteed Fund) fließen.

Mehr Sicherheit und höhere Renditechancen

Durch Kapitalanlage in einen Garantiefonds bietet die FörderPerformer Rente neben der gesetzlichen Beitragsgarantie zusätzliche Sicherheit: Es wird garantiert, dass der Rücknahmepreis der Anteile im A80G nie unter 80 Prozent des jemals erreichten Höchststandes fällt. Zu jedem Zeitpunkt der Ansparphase stehen damit mindestens 80 Prozent der im Garantiefonds angelegten Sparbeiträge zur Verfügung – nicht zuletzt, um die erforderlichen garantierten Renten zu bilden. Daher ist die Kapitalanlage beim Riester-Tarif der Heidelberger nur zu einem im Marktvergleich geringeren Teil in festverzinsliche Wertpapiere investiert.

Aktualisierte Rentenberechnung zu Rentenbeginn

Die Heidelberger Leben garantiert bereits bei Vertragsabschluss für ein Vertragsguthaben in Höhe der eingezahlten Beiträge und Zulagen ein bestimmtes Rentenniveau. Bei Rentenbeginn wird eine aktualisierte Rentenberechnung durchgeführt, indem die gegebene Garantie mit einer neu ermittelten Rente verglichen wird, die für die dann zum Rentenbeginn aktuellen Tarife gilt. Sollte diese neu ermittelte Rente einen höheren Wert ergeben, erhält der Rentenempfänger diesen höheren Wert.

Die Kombination von Sicherheitsplus und Performance-Chancen für Riester-Sparer eröffnen deutsch-britische Synergien der HBOS-Gruppe: Die Heidelberger Leben steuert ihr versiertes Versicherungs-Know-how zur FörderPerformer Rente bei, während der Garantiefonds A80G durch CMI Asset Management (Luxembourg) SA gemanagt wird.
* * *
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.355.523 von Falk1234 am 01.02.07 20:56:29jetzt haben`s ja auch Unternehmen geführt die etwas von Geldanlage verstehen sollten..
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.355.523 von Falk1234 am 01.02.07 20:56:29@Falk11234

Die (neue) FörderPerformer Rente ist wohl nicht der Tarif, der die schwammige Kostenformulierung hat. Welche Abschluß- und Vertriebskostenformulierung hat denn die neue Power-Performer-Police?:cry:

Dieser Tarif dieses Threads ist der IRVAVMG1, eine MLP balanced invest Rentenversicherung. Das Geld fließt in den OP Aktien Strategie MultiManager Fund, WKN 979946. Ehrlicherweise muß man sagen, daß die Performance gar nicht so schlecht ist (über dem Index).:)

Murdo
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.357.601 von Murdo am 01.02.07 22:42:41falk1234,

die Garantien in Garantiefonds kosten zum Teil sehr, sehr viel Geld. Eine Aussage der Form:

"Als staatlich geförderte Altersvorsorge müssen Riester-Tarife per Gesetz die einbezahlten Beiträge und Zulagen zu Rentenbeginn garantieren (Beitragsgarantie). Die meisten Riester-Anbieter legen den überwiegenden Teil der Kapitalanlage wenig gewinnträchtig in festverzinsliche Wertpapiere an. Anders beim Riester-Produkt der Heidelberger Leben: Bei der FörderPerformer Rente können z.B. bei einer 6-prozentigen Wertentwicklung der eingezahlten Beiträge und Zulagen über 90 Prozent der Sparbeiträge in den gemanagten Garantiefonds A80G (Universe, the CMI Global Network Fund – Access 80% Guaranteed Fund) fließen."

zeigt auf, wie wenig die Schreiber wissen. Man nehme einmal die Garantieprodukte aus dem GarantiefondsA80G heraus und vergleiche dann noch einmal. Ich habe da ein Alternativprodukt:

Den noch nicht existenten Fonds:

Garantie100überdiegesamteLaufzeitmirZerobondfaktor

Dann gehen 100% der Sparbeiträge in diesen Fonds!

Ein "bestimmtes" Rentenniveau wird dann auch garantiert!


Alles klar?

Lasse Dich nicht so leicht überrumpeln!


Nur, bei den 10%-Kosten ist das alte MLP-Riester-Produkt wirklich gut! :laugh:
Guten Tag @all

ich öffne den Thread auf Wunsch wieder für neue Nachrichten.

Gruß
CaveModem :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.122.769 von CaveModem am 11.08.07 00:15:47CaveModem,

? - danke erst mal. Anscheinend sollten wir hier noch mal intensiv darüber diskutieren, wie hoch die Kosten bei MLP wirklich sind und ob das marktüblich ist (inkl. der Dachfondskosten).

Dann mal los!
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.173.113 von interna am 25.01.07 10:56:20@all:

Wie ich erfahren konnte, hat MLP das Verfahren der 2. Instanz, also dem LG, gewonnen. In einer mündlichen Verhandlung hat das Gericht zu verstehen gegeben, daß es der Meinung des Versicherers folgen wird.

Daraufhin hat der Kläger seine Klage zurückgezogen. MLP hat dem Ombudsmann gegenüber auf mehrere, analoge Ombudsmann-Verfahren hingewiesen, wonach für den Versicherer (Heidelberger Leben) entschieden wurde. Weiter wird argumentiert, daß den jährlichen dynamischen Erhöhungen zugestimmt wurde und auch der MLP-Berater ausführlichst und detailliert die Kostenentwicklung erörtert hätte, was aber überhaupt nicht stimmt.

Fazit:
Sowohl der Weg über dem Ombudsmann als auch über den Klageweg ist -für den Kunden - nicht erfolgversprechend.:(:(

P.S. Was mich ein wenig ärgert ist die Tatsache, daß die vertretende Anwaltskanzlei Dr. Schulte (Berlin) in keinster Weise darüber berichtet. Weder auf der HP noch in ihrem Newsletter :mad:
ist darüber zu lesen. Typisch: Es wird immer nur die schokoladen Seite publiziert, wie toll man die Anlegerinteressen vertritt.:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.770.334 von interna am 08.01.07 16:15:41Sparkassen-Gruppe mit 6% an MLP beteiligt

WIESLOCH (Dow Jones)--Die Sparkassen-Gruppe ist mit 6,07% am Finanzdienstleister MLP beteiligt. In einer Pflichtmitteilung der MLP AG mit Sitz in Wiesloch vom Freitag heißt es, die Erwerbsgesellschaft der S-Finanzgruppe mbH & Co KG, halte gegenwärtig 6.595.082 Stimmrechte an der MLP AG. Die Stimmrechte gehören der Landesbank Berlin AG, an deren Muttergesellschaft Landesbank Berlin Holding AG die Erwerbsgesellschaft der S-Finanzgruppe mit 80,95% beteiligt ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.125.468 von Murdo am 11.08.07 17:56:46Murdo,

das ist schade, was war denn der Grund für die Ansichtsweise des Gerichts? Wie wurde die Kostenbeschreibung denn ausgelegt? Wenn man das Vergleichsprogramm Morgen&Morgen genommen hatte, war die Heidelberger Leben teilweise ganz weit oben - das könnte doch mit den angeblich niedrigen Kosten korrelieren.


Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.127.765 von interna am 12.08.07 06:50:57@Interna:

Der LG-Fall ist wirklich lustig. Es gibt widersprüchliche Aussagen, wer denn gewonnen hat. :confused: Bald erfahr ich mehr.

Hier nun die Meinung der Heidelberger Leben, dem Wortlaut nach ist alles klar:

"...Das Berufungsgericht hat sich dieser [=Rechtsmeinung des AG] Rechtsmeinung aber nicht angeschlossen. In der mündlichen Verhandlung über die Berufung der Beschwerdegegnerin hat das Berufungsgericht vielmehr deutlich gemacht, dass es ganz überwiegend der Auffassung der Beschwerdegegnerin zuneigt. Gleichzeitig hat es angesichts des außer Verhältnis zum Streitwert stehenden Prozessaufwandes, insbesondere im Hinblick auf die mit einem sich anschließenden Revisionsverfahren, das das Landgericht zugelassen hätte, verbundenen Kosten, vorgeschlagen, den Rechtsstreit einvernehmlich beizulegen, wobei der dortige Kläger angesichts der für ihn ungünstigen Erfolgsaussichten den überwiegenden Teil der Kosten des Rechtsstreits tragen solle. Dieser Empfehlung folgend ist der Rechtsstreit zwischenzeitlich erledigt worden [!]. Der dortige Kläger hat seine Klage zurückgenommen [!], womit das Urteil des Amtsgerichtes gegenstandslos geworden ist. Die Abschluss- und Vertriebskosten werden in Bezug auf den Vertrag des dortigen Klägers von der Beschwerdegegnerin weiterhin in der bisherigen Weise verrechnet. Das Urteil des Amtsgerichtes gibt dem Beschwerdeführer, weil überholt, somit keine Rechtfertigung, eine abweichende Kostenbehandlung zu verlangen."

Murdo
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.147.345 von Murdo am 13.08.07 22:39:42Hm, melde Dich bitte mal, wenn Du mehr weißt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.148.678 von interna am 14.08.07 08:35:42Kinder, Kinder bald wird's was geben ...:D

Fortsetzung folgt demnächst:D:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.162.825 von Murdo am 15.08.07 00:34:08Guten Morgen Murdo, Details bitte (gerne über Boardmail etc.).

Viele Grüße - interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.163.387 von interna am 15.08.07 07:55:51Update:

Bzgl.

MLP, AZ: 30 C 122/06


ist sich offensichtlich außergerichtlich geeinigt worden. Ich nehme an, daß MLP anerkannt hat. Jedem Riester-Kunden, der betroffen ist, sollte sich meiner Meinung nach unter

www.tintemann.de oder
www.dr-schulte.de

schlau machen. Ich glaube, Herr RA Tintemann ist ein fähiger Anwalt und könnte vielen helfen.


Anmerkung: Ich bin in keiner Weise finanziell mit der Kanzlei von Dr. Schulte oder Herrn Tintemann verbandelt und bin weder Mandant noch Berater dieser Kanzlei. Die machen meiner Meinung nach im Riesterfall nur einen guten Job!


Viele Grüße - interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.580.971 von interna am 27.11.07 13:30:33Update: Es gabe viele Anfragen auf mein letztes Posting. Nun bitte ich alle, hier die Ergebnisse zu veröffentlichen, damit allen Betroffenen geholfen werden kann.

Beste Grüße - interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.583.137 von BoersenMod am 24.07.08 23:42:12Guten Morgen BoersenMod,

ich danke für das Wiedereröffnen dieses Threads!

Wie der User Murdo uns mitgeteilt hat,

@Walter37: Bzgl. des MLP-Riesters möchte ich auf den WO Thread
1.103.912 aufmerksam machen:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1103912-21-30/mlp…

Jeder sollte seinen MLP Riestervertrag auf die Formulierung der Abschlusskosten prüfen. Hier gibt es Kohle in Höhe von 4.000 EUR zurück! Wie es geht, hat Interna in comment 32.580.971 geschrieben.

Also Leute - ran an den Speck

Murdo


-------------------------------------------------------------------

Deshalb ist jedem Kunden dringend zu empfehlen, sich seine Police noch mal anzuschauen. Evtl. kann man alles rückabwickeln und sich eine gute Alternative anschauen.

Ich bitte um Rückmeldungen, wer davon betroffen ist!


Viele Grüße - interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.583.602 von interna am 25.07.08 07:36:48Ich hatte diese Riester natürlich auch, bin aber nun zur DWS gewechselt. Nachträglich ist da jetzt wahrscheinlich nichts mehr zu machen, oder? (Mein MLPler war nicht erfreut über diesen Wechsel...)
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.587.915 von heinaer am 25.07.08 16:21:51Hallo heinaer,

rufe auf jeden Fall mal den Rechtsanwalt Tintemann an!


Viele Grüße - interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.588.434 von interna am 25.07.08 17:16:22@Kosten & Rendite bei Riester:

Hier ein schöner Vergleich: http://www.mathfinance.com/wystup/papers/riesterrente_ver200…" target="_blank" rel="nofollow">http://www.mathfinance.com/wystup/papers/riesterrente_ver200…


MLP ist zwar nicht dabei. Dafür Axa, DWS, Nürnberger und Allianz.

Murdo
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.590.325 von Murdo am 25.07.08 22:17:09Der Link funktioniert leider nicht!
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.590.586 von Mr.Hausse2003 am 25.07.08 23:03:46Guten Morgen:


Gehe auf:


http://www.mathfinance.com/wystup/papers.php

Dann unter articles suchen


Beste Grüße - interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.591.924 von interna am 26.07.08 14:34:01Nochmal für alle Berater, die Kunden mit MLP-Riesterverträgen (Heidelberger Leben) aus dem Jahr 2002/Anfang 2003 (ist zu prüfen) haben:

Die Kunden bekommen mit großer Wahrscheinlichkeit ca. 90% der gebuchten Abschlußkosten (bis 10 Jahre Laufzeit) vorab cash zurück, wenn der Vertrag weiterläuft! Das kann im Einzelfall bis zu ca. 4.000 € cash bedeuten!

Jeder Berater, der darüber etwas weis (und generell muß er sich umfassend informieren - insbesondere als MLP-Berater), könnte in die Maklerhaftung kommen, wenn er seine betroffenen Kunden nicht umfänglich über diese Möglickeiten informiert.

Ich empfehle dabei

www.tintemann.de

Der Anwalt scheint sehr solide und ruhig "mit" MLP dieses Thema zu bearbeiten!

Viel Erfolg!
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.650.721 von interna am 05.08.08 13:46:23Interna verdient hier mehr prov als in seinem metier
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.650.747 von blueend am 05.08.08 13:48:47Lieber blueend,

nein, das wäre wirklich zu schön. Wie hoch schätzt Du denn meinen monetären (!) Verdienst hier im Jahr?

Der nichtmonetäre Verdienst (im Sinne von Leuten geholfen zu haben) ist sehr hoch, ja!

Lieber blueend,

Du vertrittst Du sicher auch die Meinung, daß man in diesem Fall den betroffenen Kunden helfen sollte - oder?

:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.651.217 von interna am 05.08.08 14:41:42@Interna: Also ich habe RA Tintemann auch als besonnen, ruhigen und fairen Partner kennengelernt. :D:D

Murdo
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.654.923 von Murdo am 05.08.08 20:54:40Nun, solche Anwälte sind selten und sollten daher empfohlen werden. Man rechne mal:

Angenommen, es gibt 5.000 Kunden, die im Schnitt 3.000 € von MLP zurückbekommen würden. Das wären 15.000.000 €! Was wäre das Ergebnis:


1. Die Kunden wären begeistert!
2. Die Berater würden empfohlen werden!
3. Herr Tintemann wäre sicher auch begeistert!


Ok, der Aktienkurs von MLP würde sinken - ja und?
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.656.873 von interna am 06.08.08 08:36:49...und die 3.000 EUR könnten direkt in die Altersvorsorge gesteckt werden:D:D
Dorthin, wo sie eigentlich gedacht waren.;)

Murdo
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.664.696 von Murdo am 06.08.08 22:03:42Also Kunden: Auf zu einem geeigneten Anwalt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.667.653 von interna am 07.08.08 11:11:49@Interna:

MLP ist gar nicht erwähnt auf der "Riester-Verweigerer-Seite"::confused:
http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/meldung/-Rie…

Heißt dies, dass MLP alle Zahlen geliefert hat? Völlige Transparenz wäre ein neuer Stil.:eek:

Murdo
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.184.378 von Murdo am 11.12.08 02:27:03Du meinst Heidelberger-Leben - oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.185.699 von interna am 11.12.08 10:51:28genau so ist es

Murdo
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.203.846 von Murdo am 14.12.08 23:41:34Hallo Murdo,

die Umdeckung bringt MLP doch viel Geld - was wollen die Kunden denn?

:D


Im Ernst: Riester ist von der Idee her gut, von den gesetzlichen Vorgaben her viel zu kompliziert (welcher Berater hier kann von sich behaupten, bei allen Kunden stets dafür sorgen zu können, daß

a) kein Riester überspart wird
b) aber auch nicht "unterspart" wird (es sei denn, der Kunde möchte das explizit)

Ich habe hier Umdeckungsbegründungen von MLP-Beratern vorliegen, da würden bei HLE allen die Haare ausfallen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.204.339 von interna am 15.12.08 08:56:03Liebe Leute,

bzgl. der Riester-Verträge mit den hohen bzw. niedriegern Kosten (2002 - Anfang 2003) kann ich jeden Kunden und jedem Berater nur wärmstens empfehlen, diese Verträge von einem Spezialisten überprüfen zu lassen. Es zeigt sich immer wieder, daß der Kunde dann große Vorteile davon haben kann und der Berater sich damit auch aus einem Haftungsrisiko ziehen kann.

Details gerne über Boardmail!


Viele Grüße - interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.539.308 von interna am 09.02.09 10:28:43Zwischenmeldung: Es läuft gut für die, die sich dazu professionell beraten lassen! Gut für die Kunden!

:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.657.188 von interna am 26.02.09 11:38:16Am 3. April gibt es Neuigkeiten!

:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.721.371 von interna am 07.03.09 12:11:28@Interna. na, dann hoffentlich kein Aprilscherz:laugh:

Hat RA Tintemann einen guten Job gemacht?;)

Murdo
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.732.867 von Murdo am 09.03.09 22:04:33Murdo,

der macht für seine Mandanten augenscheinlich gute Vergleiche. Gebt folgendes weiter in die Welt:

Jeder Kunde mit einem HLE-Riester (auch wenn der umgedeckt wurde) aus der Zeit 2002 - 2003 sollte diese Unterlagen prüfen lassen. Fehlt bei den Kosten der Hinweise pro Jahr (diese 0,6...%), dann würde ich als Kunden sofort Herrn Tintemann anrufen.

www.tintemann.de

Es geht aber noch umfangreicher bzw. besser. Schaut mal unter

www.mensch-und-kapital.de

rein! Kunden mit Bauchproblemen wegen Ihrer Verträge sind da meiner Meinung nach gut aufgehoben!

Noch mal an alle geriesterten: Das scheint sich oft vierstellig zu lohnen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.917.851 von interna am 03.04.09 19:59:29Ach ja, bei Verträgen mit halber Provision gibt es natürlich auch nur eine halbe Entschädigung. Aber das ist ja fair!
Hallo zusammen!

Als Betroffener (MLP Riester balanced invest, Abschluß im Juni 2003) habe in den vergangenen Tagen ausgiebig im Internet recherchiert.

Nachdem ich meine Abrechnung für das Jahr 2008 erhalten hatte, war ich mehr als entsetzt, als ich den Verlust meines Fonds (Oppenheim Aktien Strategie MultiManager) sowie die horrenden Abschlusskosten entdeckte.

Mein MLP-Futzi stellte sich natürlich dumm und konnte sich erst nach mehrmaligen Nachfragen an „irgend so ein Urteil“ erinnern und meinte dann im weiteren Verlauf des Telefonates: „ach, sie haben ja einen von diesen Alten Verträgen…“.

Gestern habe ich dann mit dem besagten RA Tintemann Kontakt aufgenommen. Nun stellt sich mir die Frage, wie soll ich weiter vorgehen? Davon hängt nämlich die Höhe einer möglichen Entschädigung ab.

1. MLP Riester balanced invest bestehen lassen und weiterhin 2100 EUR im Jahr einzahlen mit der Hoffung, dass der Fonds (WKN 979946) sich irgendwann man erholt
2. MLP Riester balanced invest beitragsfrei stellen und mit 67 eine monatliche Rente von 23 EUR erhalten
3. Umwandlung in DWS Fonds. Hier habe ich allerdings keinerlei Ahnung wie sinnvoll dies ist und mit welchen Kosten/Verlusten ich bei einem Wechsel rechnen kann? Muss ich dass über MLP machen oder kann ich das auch über meinen Sparkasse abwickeln. Eigentlich möchte ich mit MLP nichts mehr zu tun haben. Meine Frau und ich haben bereits alle Übrigen Verträge/Abschlüsse gekündigt bzw. sind zu einer anderen Gesellschaft gewechselt.

Gruß
Markus
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.015.266 von mohlo am 22.04.09 10:13:37Welche Entschädigung bekommst Du denn wann?

- bei Erhalt
- bei Beitragsfreistellung
- bei Kündigung


Details gerne über Boardmail und: Gut, daß Du als Kunde aktiv geworden bist!


interna
Die Höhe (absteigend) der Entschädigung ist wohl abhängig von den möglichen Varianten:

1. Vertragsfortführung
2. Beitragsfreistellung
3. Rückkauf

Darüber sollte man sich wohl vorab im Klaren sein, bevor man sich über einen RA an die HL wendet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.016.199 von mohlo am 22.04.09 12:00:35Herr Tintemann scheint mir da der Richtige für Dich zu sein! Wenn 90% der Kosten zurückgeführt werden (in Deine Tasche), dann muß ich Dir sagen: So günstig bekommst Du dann keinen Riestervertrag mehr!

War das als Nicht-Freund von MLP offen und deutlich fair genug?


Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.016.199 von mohlo am 22.04.09 12:00:35...ich hatte auch diesen MLP-Riester-Vertrag und habe ihn vor zwei Jahren auf die TopRente von DWS mit 100% Rabatt auf Ausgabeaufschlag übertragen lassen und bin jetzt voll zufrieden (minimale Gebühren, tägliches online-Reporting, jederzeitige Sondereinzahlungen möglich, seriöse Company mit Ansprechpartner und funktionierender EDV, usw...).

Den Übertragungsvorgang haben die Idioten von MLP/HL mit fadenscheinigen Tricks fast ein Jahr hinausgezögert. Mit unzähligen Telefonaten und Briefen und Beschwerden bis hinauf zum Bafin (wenn ich mal Zeit habe schreibe ich ein ausführliches Essay über die katastrophalen Zustände und über die linken Abzockbemühungen der MLP/HL beim Übertragungsvorgang für die Site der Finanzparasiten.de).

An deiner Stelle würde ich über RA Tintemann die überhöhten Abschlusskosten eintreiben und wenn die Kosten rückerstattet wurden, dann hast du immer noch jederzeit das Recht den Riester zu übertragen.

Viel Erfolg ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.017.188 von Lempika am 22.04.09 14:09:07Lempika,

RA Tintemann ist sicherlich eine gute Lösung. Doch es kann sein, daß der Vertrag dann weiterlaufen muß - so fair sollte man schon sein, wenn zukünftige Kosten schon heute abgegolten werden. Ein paar tausend €€€ Cash ist doch schon mal etwas!

Wer hat denn noch die Riesterlis von 2002/2003? Es müßten doch noch einige tausend Verträge da rumliegen. Und Umdeckungen, ja diese würde ich dann auch gleich mal prüfen lassen ...

Wer wagt, kann hier nur gewinnen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.023.933 von interna am 23.04.09 10:16:37...als Makler müsstest du wissen, dass es das Recht des Riestersparers ist, jederzeit und immer den Produktanbieter zu wechseln und dieses Recht kann man durch zuviel bezahlte Abschlusskosten und deren legale Rückerstattung nicht verwirken.

"...so fair sollte man schon sein..."

Sorry Interna das ist dummes Geschwätz, Du selbst weißt doch ganz genau das diese Produkte und vor allem die Oppenheim-Fonds auch abgesehen von Vertriebskosten viel zu teuer sind!

Warum soll der Kunde nicht auf das Riester-Wechselrecht bestehen?

Das Wort "fair" im Zusammenhang mit Buden wie MLP/HLE zu nennen disqualifiziert dich leider!

:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.024.859 von Lempika am 23.04.09 11:48:09Lempika,

man schaue sich die Vereinbarung an, die zwischen Tintemann, Kunde und MLP (HLE) dann geschlossen wird.

Zum Thema fair: Fast immer halte ich das, was MLP herausposaunt, nicht für fair. Doch auch bei MLP/HLE gibt es weiße Flecken in der Schwärze. Und diese sollten wir mehr betonen, um den Ex-Kollegen aufzuzeigen, daß auch Leute wie ich stets versuchen, objektiv zu sein.

Gebe mir die Beraterliste von MLP und das Recht, mit jedem zu sprechen. Von den 2.000 + x Beratern würde ich dann sicherlich gerne eine ansehnliche Zahl als zukünftige Kollegen haben. Es wären sicherlich weniger als 25%, doch auch nur 20% von 2.000 sind 400 Berater und für mich Menschen, mit denen ich gerne zusammenarbeiten würde.

Und ich freue mich auf die Anrufe und Gespräche mit eben diesen Beraterinnen und Beratern!

-------------------------------------------------------------------

Zurück zu Riester: Achtung vor den Umdeckungsempfehlungen, liebe MLP-Kunden. Schaut immer nach, ob nicht noch mal alle Kosten anfallen! (Da bin ich wieder zu 100% bei Dir, Lempika!).
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.025.051 von interna am 23.04.09 12:04:06...was soll ich und andere MLP-Kunden mit dem Beratergeschwätz anfangen. Ich war mal Riester-Kunde bei MLP und das war ein Fehler!

Um das Wohl und Elend der MLP/HLE-Berater gehts hier im Thread ganz sicher nicht, das Thema ist der MLP-Riester.

Leider hast du dich jetzt schon ein zweites mal disqualifiziert - also schreib in diesem Thread was zur Sache oder lass es einfach.

Es gibt doch für dich genügend andere MLP-Rache- und Finet-Akquise-Threads bei wo.. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.025.585 von Lempika am 23.04.09 12:57:07Lempika,

der MLP-Riester mit nur 10% der Kosten ist sicherlich im Markt konkurrenzfähig! Das kann ich nicht bestreiten! Es freut mich für Dich, wenn Du eine gute Alternative gefunden hast und es freut mich, wenn ein Anwalt wie Herr Tintemann aus Berlin Kunden wie Dir helfen kann.

Doch nicht alles und nicht alle Berater ist/sind bei MLP schlecht. Offensichtlich hattest Du einen der schlechten Art. Noch mal: Gut, daß Du draußen bist!

Die Sache hier ist, allen MLP-Riester-Kunden die Augen zu öffnen. Dazu gehört eine harte aber noch faire Information.


Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.025.962 von interna am 23.04.09 13:38:47Zitat: " Doch nicht alles und nicht alle Berater ist/sind bei MLP schlecht"

DOCHbei MP ist alles schlecht vom Kaffe über die Abzock(beratung) bis hin zu den Produkten und Gebühren

:laugh::laugh::laugh::laugh:

@ MLP IHR HABT MICH NICHT GEKRIEGT ,ICH HABE EUCH VERARSCHT :laugh::laugh: Eure ganze Zeigt für "Beratungsgespräche bis hin zu den "Seminaren" war für die Katz

ok, die belegten Brötchen und Kaltgetränke waren in Ordnung :laugh::laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.042.260 von Procera am 26.04.09 13:51:43Procera,

verarschen ist hier fehl am Platz. Richtig ist: Es ist sehr schade, daß sich die "guten" MLPler nicht aufraffen und nicht ausreichend für Ihre Kunden einstehen (so ein Gefühl bekommt man hier draußen).

Alleine beim Riesterthema müßten die Berater doch heiß darein sein, Ihren Kunden ein paar tausend Euro einzusparen (Riester 2002/2003).

Grüße - interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.045.257 von interna am 27.04.09 11:14:16hallo,
auch ich habe einen mlp riester mit dem passus "0,692% der beitragssumme (für maximal 30 jahre) in den ersten 10 jahren".
leider finde ich im internet nirgendwo eine aussage ob das urteil nun rechtskräftig ist oder nicht. kann ich ansprüche geltend machen? wenn nein, dann möchte ich unbedingt kündigen und zu einem anderen anbieter wechseln, weil mir bei der abrechnug jedesmal schlecht wird wenn ich sehe, dass von meinen 2100 euro beitrag wieder 400 euro abschlusskosten abgezogen werden.
habt ihr tipps?
gruss
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.084.053 von niners am 02.05.09 23:33:30Google macht`s möglich!
Und so schwer war es nicht.
Jetzt würde ich bei der Kanzlei anrufen:


Heidelberg, den 11. September 2006 – Nur 0,692 % der Beitragssumme statt 6,92 % als Abschluss- und Vertriebskosten müssen Anleger der MLP Balance Invest Rentenversicherung (Tarif IRVAVMG1) in den ersten 10 Jahren nach Abschluss des Vertrags zahlen. So entschied das

Amtsgericht Heidelberg in seinem Urteil vom 18. August 2006

(30 C 122/06).

„Für den Anleger eine Einsparung von rund 90 % der Kosten, die nun zusätzlich der Altersvorsorge zu Gute kommen können“, meint Anwalt Werner Willeke von der Heidelberger Kanzlei Witt Nittel, Rechtsanwälte.

Auslöser des Streits war eine missverständliche Formulierung in den Vertragsbedingungen. Diese konnten sowohl dahingehend ausgelegt werden, dass der Anleger 10 Jahre lang jährlich Abschluss- und Vertriebskosten in Höhe von 0,692 % der Beitragssumme, also insgesamt 6, 92 % zu bezahlen hat, aber auch dahingehend, dass die Gesamtkosten von 0,692 % der Beteiligungssumme auf 10 Jahre verteilt zu zahlen sind. „Bei einer solchen Mehrdeutigkeit von vorformulierten Vertragsbedingungen“, so Anwalt Willeke, „gilt insbesondere bei Verbraucherverträgen immer die dem Verbraucher günstigere Auslegung.“ Dieser Auffassung schloss sich auch das Amtsgericht Heidelberg an.


Anleger, die zur Altersvorsorge bei MLP Riester-Renten-Verträge geschlossen haben, sollten diese dahingehend prüfen lassen, ob auch bei Ihnen solche ungenauen Vertragsklauseln vereinbart wurden. Ist dies der Fall, können sich leicht ein paar tausend Euro sparen lassen, rät Rechtsanwalt Willeke.

Verantwortlich:
Rechtsanwalt Mathias Nittel, Adenauerplatz 8, 69115 Heidelberg
Tel.: 06221-43401-14, Fax: 06221-43401-24
mail:

Über Witt Nittel, Rechtsanwälte

Die 10 Anwälte von Witt Nittel, Rechtsanwälte in Heidelberg sind seit Jahren erfolgreich in den Bereichen Bank- und Kapitalmarktrecht tätig. Für Anleger von Immobilienanlagen und anderen Anlageformen des grauen Kapitalmarkts wurden zahlreiche richtungweisende Urteile vor Oberlandesgerichten und dem Bundesgerichtshof erstritten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.084.457 von Sorrytodisturb am 03.05.09 10:40:33Hallo Sorrytodisturb,

ja, das habe ich auch schon gefunden. Die Frage aber war ob das Urteil mittlerweile rechtskräftig ist?! Dazu steht leider nichts im Netz. Wie haben sich die anderen tausende MLP Riesterkunden verhalten? Gibt es eine generelle Linie von MLP zu diesem Thema? Muss jeder einzeln klagen oder strebt MLP einen Vergleich an? Es ist noch nicht mal klar ob der Kläger mittlerweile sein Kosten rückerstattet bekommen hat, da MLP in Berufung gehen wollte.
Gruss
niners
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.087.923 von niners am 04.05.09 10:33:21niners,

1. Du hast Boardmail!
2. www.tintemann.de hilft sehr gut - davon habe ich mich persönlich überzeugt!
3. Viel Erfolg!


interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.088.179 von interna am 04.05.09 11:05:54Yes, Sir - Mr. Tinteman is always welcome :D:D

Murdo
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.087.923 von niners am 04.05.09 10:33:21Hallo Niners,
habe das gleiche Problem mit dem MLP-Riester Vertrag und hatte auch die zitierte Seite über Witt/Nittel im Internet gefunden; allerdings wurde mir telefonisch von der Kanzlei gesagt, dass man sich schon seit längerer Zeit nicht mehr um diesen Fall kümmern würde; RA Witt (oder "der Anwalt, der sich mit den Fällen beschäftigt hat" sei auch nicht mehr in der Kanzlei. Hört sich nicht nach einer Erfolgsstory an...
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.094.861 von wattns am 04.05.09 23:27:54wattns,

dann versuche es mit www.tintemann.de Der ist nah dran!
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.095.874 von interna am 05.05.09 09:01:34Richtig. "Tinte" macht die Tinte trocken ...:D:D

Murdo
Hallo,

ich habe den MLP-Riester IRVAVMG (ohne eine Zahl dahinter...). ISt dieser auch von dem Gerichtsurteil von 2006 bzgl. der Kosten betroffen?

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.213.983 von mtb10 am 19.05.09 22:37:57Guten Abend mtb10,

wann hast Du den Vertrag begonnen? Was steht bzgl. der Kosten drin (genauer Wortlaut)? Details über Boardmail.

Schlafe gut - interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.214.209 von interna am 19.05.09 23:10:05Hi,

an Alle die Intersse haben:

Ich habe die letzten Infos zu diesem Fall.

Was ist Vorraussetzung für eine Kostenerstattung

Wie lautet das Berufungsurteil aus 2007 (habe ich als PDF)

Wer der Kläger war, wer die Klagevertretung macht

Und was man machen muss um das Geld zu bekommen.


Grüße

harry
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.238.214 von Linethx am 23.05.09 11:02:15Linethx,

dann mal her damit. Aber passe auf: MLP muß das nicht unbedingt haben! Es geht hier um Kunden!

Danke - interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.243.288 von interna am 25.05.09 09:44:19Hallo,

ich bin gerade über die Beiträge zu mlp gestoßen und hab bei meinem MLP Riester auch so ein "schätzchen" aus 2003 gefunden. Kann mir jemand sagen ob das Urteil jetzt durch ist und wie man zu seinem Geld kommt freu mich auf Unterstützung gerne auch per Boardmail.

Danke schon mal.

Marco
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.249.185 von maheso am 26.05.09 01:17:21Guten Morgen maheso,

Du hast Boardmail! Für alle anderen:

www.tintemann.de

Das/Der hilft!
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.249.814 von interna am 26.05.09 09:00:07uups, beim letzten Fall stand "jährliche Abschlußkosten" - da ist dann wohl nichts zu machen.

Fazit: Kurze Frage, kurze Prüfung, kurze Antwort, fertig ist der Kuchen!
Hi und schönen guten Tag erstmal an die ganze community,

ich habe noch einen Riester Vertrag von MLP aus dem späten Jahre 2002, welcher nicht von jährlichen Abschlusskosten, sondern von den genannten 0,692% verteilt auf 10 Jahre spricht.
Kann ich die zuviel gezahlten Kosten jetzt noch mit Erfolg zurückfordern und gibt es einen Anwalt, der gerade noch mit der Materie vertraut ist? Aus den vorangegangenen Postings entnehme ich mal das tintemann da ein Ansprechpartner ist.

Falls gerade jemand die zuviel gezahlten Gebühren ebenfalls zurückfordert oder bereits zurückgefordert hat, würde ich mich über eine boardmail sehr freuen;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.674.287 von gemgem am 30.07.09 00:30:40@gemgem: Ran an den Speck !:D:D

"Tinte" macht die Tinte für Dich trocken:D

Bei Dir steht das Zauberwort "jährlich" nicht => Hol Dir ein Stück vom Gebührenkuchen. Ein nettes Handgeld (ca. 13 Monatsgeld), was man mitnehmen sollte:laugh::laugh:

Murdo
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.682.687 von Murdo am 30.07.09 22:22:25Gem steht doch für etwas - schön für ihn! Das sollte alle machen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.238.214 von Linethx am 23.05.09 11:02:15Hallo Harry;
ich bin ebenfalls betroffen. Kannst Du mir Informationen zukommen lassen oder sagen, wie ich weiterkommen kann.
Danke Dir.

Ciao Arwed
Hallo Harry;
ich bin ebenfalls betroffen. Kannst Du mir Informationen zukommen lassen oder sagen, wie ich weiterkommen kann.
Danke Dir.

Ciao FinanzministerTop100
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.264.989 von FinanzministerTop100 am 27.10.09 20:27:40Und schon wieder ein so ein Beratungsfall:

Kunde bekommt MLP-Riester

Umdeckung 1 auf das neue Konzept (wegen der Höchststandsgarantie) bei vollen Kosten

Umdeckungsangebot 2 nun wieder auf ein angeblich noch bessere Konzept bei wieder vollen Kosten


Leute, wo führt das hin?
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.269.291 von interna am 28.10.09 12:24:45Nun mal für manche Kunden hier an Board, die nicht lesen können:

Lieber Riester-Betroffener, wenn bei Dir steht:

"Jährliche" Abschlußkosten, dann ist der Fall klar und MLP bzw. HLE haben keinen Fehler gemacht. Dann geht in diesem Fall auch nichts.

Aber wenn dieser Passus fehlt (bzw. auch p.a. oder ähnliches fehlt), dann hast Du eine Möglichkeit. Das gilt auch, wenn ein solcher Vertrag von Deinem MLPler mal umgedeckt wurde.

Die überzillmerten Riester-Policen sind auch interessant. Hier sind Massen von Kunden betroffen. Das Feld und der mögliche Schaden ist noch viel größer für HLE/MLP.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.307.000 von interna am 03.11.09 08:35:38Achtung, Achtung an alle Kunden, die einen Riestervertrag wie folgt abgeschlossen haben:


- Jahresbeitrag 2.100 € (bzw. mindestens 4% vom Jahresbrutto, sofern die 4% davon unter 2.100 € liegen)

- Verrechnung der Zulagen nachträglich mit den Eigenbeiträgen

- besonders häufig bei Allianz und Heidelberger Leben gesehen


Achtung, evtl. wurden zu viele Provisionen bezahlt. Warum?


Bsp. Mann 30, Laufzeit 35 Jahre, max. Beitrag Riester, zwei Kinder (vor 2006, 2008 geboren):

Zulagen: 154 + 185 + 300 = 639 €


Sinnvoll: Eigenbeitrag 2.100 - 639 € = 1.461 €

Warum?

Provision I (Eigenbeitrag 2.100 €) bei 5% Provisionssatz: 3.675 €

Provision II (Eigenbeitrag 1.461 €): 2.557 € + 5% ratierlich auf die Zulagen (ca. 620 €).

Verlust 3.675 € - 2.557 € - 620 € = 498 €

Das nenne ich Überzillmerung!

Achtung, evtl. wird bei der unsauberen Variante doppelt verprovisioniert:


a) 3.675 € auf die Eigenbeiträge
b) 620 € (mit 4% diskontiert) auf die Zulagen

=> Verlust bis zu 1.118 € möglich!


Ich nenne das "Optimierte Überzillmerung":


"Überzillmerung" Teil I) ist so - aktenkundig geklärt!

"Optimierte Überzillmerung" ist noch in Klärung bis zum 11. Januar!


Wer es nicht glauben will, frage seinen "Verkäufer" oder wende sich an einen seriösen Berater!
Ich glaube sehr "gerne", dass ich zuviel Provision bezahlt habe,
aber was ist die Konsequenz aus der Feststellung, gibt es da einen Ansatzpunkt für eine begründete Rückforderung oder ist das nur die rechnerische Darstellung meiner bisherigen Vermutung?

Gibt es eine (gesetzl.) Regelung, auf welchen Betrag die Provision berechnet werden darf?
:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.716.744 von wattns am 12.01.10 13:11:18wattns,

es hängt davon ab, welche Art von Vertrag Du hast. Details über Boardmail. Nur vorab:

Heidelberger Leben oder Allianz?


Grüße - interna
Ich glaube ich hatte so einen Vertrag über Heidelberger Leben.
Regelmäßiger Beitrag war 175 Euro/Monat und einmal im Jahr wurde dann weniger Abgebucht durch die Zulage (in meinem Fall nur die Grundzulage).
Müsste aber nochmal in die Unterlagen schauen.

Habe den Vertrag jetzt aber sowieso gewechselt, von daher ists bei mir nicht mehr so relevant.
Würde mich aber auch über weitere Details per BoradMail freuen.
Lass mich wissen, welche Infos du benötigst.
Vielen Dank und viele Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.699.822 von interna am 09.01.10 12:25:48Ist es denn so, dass der MLP Berater 5 % Provison bekommt ?

Ich versteh die Rechnung mit der Provison auch nicht:

35 Jahre x 2100 € x 5 % = 3675 €

(35 Jahre x 1461 € x 5 %) + (35 Jahre x 639 € x 5 % ) = 3675 € ??

5 % sind doch 5 % ????

Ich hab meinen Riestervertrag seit 2002 - mit vollen 175 € im Monat - das das was kostet ( wie jeder andere Vertrag wohl auch) war mir auch damals schon klar.
Mein Berater hat mir damals ausgerechnet, wie hoch die Kosten insgesamt sein werden - und dass ich auch weniger Beitrag zahlen könnte - damals hatte ich weniger Einkommen und keine Kinder.

Heute verdiene ich genug und hab zwei Kinder - das Schöne ist, ich muss mich um nix kümmern, der Vertrag läuft - und ich laufe nicht Gefahr, irgendwelche Zulagen zu verlieren, weil ich zu niedrige Beiträge bezahlt habe.

Ich hab einen Kollegen, der zahlt nur 20 € im Monat - und dann im Dezember immer den Rest - das soll kostengünstiger sein. 2007 hat er dann die Zahlung im Dezember nicht geschafft - jetz hat er wohl überhaupt keine Zulagen bekommen. Der Typ der ihm den Vertrag verkauft hat, hat auch nicht angerufen - vielleicht war er auch damit beschäftigt hier 10.000 postings zu schreiben, anstatt sich um seine Kunden zu kümmern ?

Wenn mein MLP Berater mich damals nicht überredet hätte, hätte ich wahrscheinlich bis heute gar keinen Vertrag - weil ich mich damit gar nicht beschäftigen würde. Der Verlust wäre glaube ich höher...
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.719.126 von Pirke am 12.01.10 16:50:38Pirke,

ich habe gestern bzgl. den Verträgen mit der Allianz mal überprüft, was wie verprovisioniert wird. Der von der Allianz sagte: Zulagen werden nicht verprovisioniert. Aber die Provisionsliste (nicht von MLP) sagt doch. Wie auch immer, für Euch als Kunde könnte damit folgendes sein:


1) Annahmen:
5% Provision auf die Eigenbeiträge, diskontiert am Anfang
5% auf die Zulagen, Zufluß bei Zahlung
keine Provisionsverrechnung bei Zahlungsverrechnung

2) Nehmen wir mal weiterhin eine Grundzulage und zwei Kinder (eines vor, eines ab 2008) an: Zulagen = 154 + 185 + 300 = 639 € p.a.

3) 35 Jahre Laufzeit, max. Beitrag (2.100 €)


Provision MLP-Spezial-Abzock: 2.100 € * 35 * 5% = 3.675 € + Zulagen ratierlich

Provision-Makler-Fair: 1.461 € * 35 * 5% = 2.557 € + Zulagen ratierlich


Fazit: 1.118 € zu viel bezahlt! Jeder möge das prüfen!

outsida, mit Verlaub, aber Du klingst sehr stark nach einem Jung-MLPler. Wenn Du aber so einen Vertrag hast, wie Du beschrieben hast, dann stimmt es: Dein Berater hat sich nicht um Dich gekümmert. Er hat Dich einmal zum Abschluß gebracht und das war es. Klar, er bekommt ja auch keine oder nur minimale Bestandsprovision. Warum sollte er sich darum kümmern? :D

Also, entweder bist Du - nach langer Zeit - mal wieder so ein MLPler, der hier den Kunden machen will oder Du solltest Deinem Berater mal vier Fragen stellen (Boardmail an mich, bekommst Du dann alles zugemailt). Du wirst dann sehen, wer Dich warum wie berät oder auch nicht.

-------


Für die anderen Kunden: Fragt doch mal nach:


Hallo Berater,

ich habe den Vertrag xyz. Einmal im Jahr werden meine Beiträge mit den Zulagen verrechnet. Legen Sie bitte dar, welche Provisionen Ihrem Haus seit dem Abschluß zugeflossen sind und welche zugeflossen wären, wenn ich von Beginn an nur den sinnvollen Eigenbeitrag gezahlt hätte und einmal im Jahr die Zulagen dann geflossen wären. Es genügt mir im ersten Schritt, wenn Sie das in %-Sätzen angeben - also:

100% in Variante I (wie derzeit)
75% in Variante II (also ohne Verrechnung)

Ich erwarte Ihre rechtlich verbindliche Antwort bis ...


MfG - Ihr (Noch) Kunde


Traut Euch!
Bei der ganzen Diskussion über Beiträge und Zulagen...
Für meinen HLE-Riester-Vertrag hab ich im letzten Jahr den max. Beitrag abzgl. Grundzulage eingezahlt, 2.100-154=1.946 Euro, dh.in einem Monat wurden mir nur 21 Euro abgebucht statt 175.
Auf dem letztjährigen Beleg von HLE für die Steuererklärung/das Finanzamt (also noch für 2008) ist allerdings angegeben: "Einzahlungen jhrl. 2.100 Euro (ohne Zulagen)".
Wie ist denn das zu werten? Eigentlich dürfen doch nur die tatsächlich gezahlten Beiträge steuerbegünstigt werden, nicht die staatlichen Zuschüsse, oder seh ich das falsch?
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.735.043 von wattns am 14.01.10 12:57:29Du scheinst für die 175 - 21 = 154 € Provision gezahlt zu haben, und zwar bis zum Ablauf diskontiert ...!

Ja, das Leben ist teuer - Details gerne über Boardmail!


interna
An alle Kunden, die einen Allianz-Riester wie folgt abgeschlossen haben:

Beitrag: bis zu 2.100 €
Zulagen: werden nachträglich (!) verrechnet also nicht noch zu den Eigenbeiträgen zusätzlich angelegt


Bitte über Boardmail melden wegen möglicher zu viel gezahlter Provision!

Wer es ist nicht glauben will, schaue in seinen Vertrag rein!
Also ich hab mal in meinen HLE Vertrag geschaut.
Bei den Provisionen war es so, dass die sich glaube ich rein nach der Vertragssummer gerichtet haben (für maximal 35 Jahre verteilt auf die ersten 5 Jahre)
Da ist es doch IMO irrelevant ob die Zulagen nachträglich verrechnet werden oder nicht, oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.773.364 von Pirke am 20.01.10 14:36:14Pirke,

Zulagen werden ratlierlich verprovisioniert, da ist einer der Haken. Außerdem ist es für den Kunden schlechter, vorab zu zahlen als die gleichen Beiträge ratierlich.

Möchtest Du heute 2.000 € zahlen oder 40 Jahre lang 50 €?

Her mit den Daten - ich kläre das gerne auch bzgl. HLE ab. Vorab habe ich nur Daten/Unterlagen bzgl. Allianz.

Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.774.103 von interna am 20.01.10 15:44:06Stand der Dinge:


Allianz-Riester: Die Allianz ziert sich, die Antworten zu geben. Nun, die letzte Email an die Allianz dürfte an Deutlichkeit ausgereicht haben.

Heidelberg-Riester: Hier ist eine Klärung zeitnah in Sicht - garantiert :D:D:D!

Nun benötige ich die Hilfe von Euch:

Wieviele Riester-Verträge über HLE und Allianz haben die MLPler ca. abgeschlossen, bei denen das Modell:

Eigenbeitrag mit Verrechnung Zulage(n)

gewählt wurde?


Danke vorab!
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.833.190 von interna am 28.01.10 17:15:25Danke für die Boardmail!

Ich erweitere meine Anfrage auf:

Nürnberger

und alle anderen Riesterverträge, welche von MLPlern vermittelt wurden.

Hallo Herr Schroeder-Wildberg, nur ganz ruhig, es ist doch sicher alles hochlegal und kundenorientiert abgelaufen.

Die Allianz wird sicher rechtsverbindlich erklären, daß nur der Eigenbeitrag abzgl. der Zulagen diskontiert bzw. die Zulagen ratierlich verprovisioniert wurden.

HLE wird das sicher auch bestätigen ...
Hallo zusammen,

jetzt läuft da schon über Jahre ein Thread zum Thema jährliche oder nicht-jährliche Kosten, und irgendwie scheint immer noch niemand mal was Aktuelles & Konkretes nennen zu können.
Man googelt nach dem Aktenzeichen AZ: 30 C 122/06, und haufenweise voneinander abgeschriebene Artikel sagen "das Urteil ist noch nicht rechtskräftig", sind allerdings nie aktualisiert worden.

Weiß denn wirklich niemand, wie die Sache ausgegangen ist und ob das eine Relevanz für andere Betroffene hat?

Schönen Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.908.971 von MME99 am 09.02.10 11:37:25...spar dir die Mühe! Hier wird nur geblubbert, wenn du verwertbare Fakten suchst bist du hier falsch, außer du hast Spaß an Bodennebel und Nachtwanderungen!

:laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.909.512 von Escamillo am 09.02.10 12:57:01Ja ganz genau Bodennebel verbreiten hat mein MLP- Geschäftsstellenleiter auch immer gesagt, wenn er in der Beratung nicht mehr weiter musste. Das sollte ich als MLP- Berater auch machen und den Kunden damit vertrösten, dass die gestellte Frage des Kunden was gaaaaaaanz besonderes ist. Und zwar derart, dass damit 1000 Spezialisten in Wiesloch, die tagtäglich den Markt Scannen und nichts anderes, erst am nächsten Tag eine perefekte Antwort für das Kundenanliegen haben.

Soviel zum Bodennebel, Tiefflug und Nachwanderung aus Wieshole

Das ist und finde ich auch lächerlich :laugh::laugh::laugh:

Man geht´s mir gut - auch ohne MLP :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.909.770 von MahatmaG am 09.02.10 13:30:36Lieber MME99, lieber Escamillo,

derzeit geht es um die Überzillmerung der von MLPlern vertickten Riester-Biester.

Die Fakten dazu liegen jetzt bzgl. der Provisionen und der Verrechnungen vor. Die Nachteile für die Kunden werden derzeit von Allianz und HLE geprüft.

Und dann?

Dann gibt es sicher ein klärendes Gespräch mit den Beratern - oder gleich ganz oben?

Aber Ihr beide habt sicher so etwas nie gemacht, nein, nein!

:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.910.074 von interna am 09.02.10 14:08:11...und schon wieder jongliert ein trauriger Geselle mit der Nebelkerze...

:laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.910.180 von Escamillo am 09.02.10 14:20:01Lieber Escamillo,

die Aufforderung war ja eindeutig: Jeder Riesterkunde, bei

a) dem die Zulagen mit den Eigenbeiträgen verrecnet werden oder
b) der Riester überspart wird

möge sich bitte mit einem seriösen Berater zusammensetzen und klären, ob und wenn ja wieviel Provision er zu viel gezahlt hat.

Escamillo, keine Sorge, ich poste lange nicht alles, was ich weiß. Schaue mal auf den Kurs von MLP seit September 2000. Alles klar?

GUT!
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.910.074 von interna am 09.02.10 14:08:11@interna
Ich habe keine Ahnung, was Sie mir sagen möchten, insbesondere mit dem letzten Satz.

Haben Sie eine konstruktive Antwort auf meine Frage nach Neuigkeiten zum ursprünglichen Thema dieses Threads?
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.913.090 von MME99 am 09.02.10 19:06:46Hallo MME99,

bleibe doch einfach freundlich und höflich. Es geht hier um das Thema Riester.

Bzgl. der falsch titulierten Kosten haben schon einige Kunden viel Geld zurückbekommen. Schön!

www.tintemann.de

hilft da ruhig und professionell und HLE sollte das auch ganz zügig bearbeiten und sich von MLP wiederholen!

Nun geht das Leben weiter und MLP hat evtl. ganz aus Versehen zu viel Provision kassiert. Gut, davon soll eben das "Zuviel + Entschädigung" mal brav zurückfließen. Schon ist der Thread "MLP mal echt billig - dank Riester" wieder aktuelle.

Wer als Kunden nicht tätig wird, ist selber daran schuld!
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.914.090 von interna am 09.02.10 21:08:06die forums-blockwarte äääh entschuldigung "MODERATOREN", die hier von zeit zu zeit in stasi-manier kommentarlos beiträge löschen, könnten ja mal zur abwechslung etwas sinnvolles tun, indem sie die folgenden threads mit ihren irreführenden thread-überschriften eliminieren, jedesmal wenn ich mlp als suchbegriff eingebe, bekomme ich dieses irrelevante zeug angezeigt...

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was soll das hier? oil and gas, daran stört sich niemand, aber wenn einer schreibt "usw ist doof", kommen sofort die büttel und löschen
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.914.605 von gras-plus-halm am 09.02.10 22:14:59@gras
"MLP" = Master Limited Partnership, hat nun wirklich gar nichts mit unseren heißgeliebten Wiesholes zu tun.
Diese speziellen US-Gesellschaften können übrigens meist ihre Erträge steuerfrei ausschütten (sofern Sie in die nationalle Infrastruktur investieren);
insofern wäre unser MLP sicher auch gerne eine "MLP"...:D
Gruß
B.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.918.480 von beobachter1 am 10.02.10 14:53:37Zurück zu Riester:

Ich hatte heute ein Telefonat mit der Allianz zum Thema Riesterverträge über MLP. Tja, die werden sich sehr bemühen (müssen), bis zum 17. Februar alle Fakten offenzulegen.

Die Fakten von HLE habe ich schon.

An welche Gesellschaft wurde denn noch massiv vermittelt?

Oh, Schroeder-Wildberg, hast Du wirklich zweimal kassiert?

:eek:
Zurück zu Riester oder besser eine Frage/Anmerkung dazu:

Wurde hier schon über die Riester-Verträge vom Gerling (war es glaube ich) mit "verminderten Anfangsbeitrag" berichtet??
Heißt: Jetzt 5 Euro und gleich die Steigerung auf 175 Euro in spätestens drei Jahren im Antrag aufnehmen und Provision bekommen für
(bitte Ankreuzen)

a) 5 Euro für die gesamte Laufzeit und dann nochmal bei Erhöhung für eben diese Erhöhung?:keks:
b) 36 x 5 Euro (bei drei Jahren Verminderung) + Restlaufzeit x 170 Euro bei Abschluß?:p

Naja, wenn dann die Erhöhung nicht voll angenommen wurde, gabs halt einen Storno - aber da waren ja die Berater teilweise gar nicht mehr da, die die Verträge abgeschlossen haben!:laugh:
Achja, wie hieß es doch gleich - DAS waren ja die bösen und schlechten - und nicht die, denen der GL gesagt hat, dass sie dadurch die Karte zur Weiterfahrt lösen! Und in drei Jahren, kann sich der Kunde das bestimmt, bestimmt leisten!!:(
Achso, der studiert erst im 2. Semester?
Naja, das klappt schon - und wenn nicht, gibt es mit Sicherheit ein neues Einkommenssicherungsmodell!
In der Schicht 3 hieß das Pondon dazu FU04.
Ich erinnere mich noch daran, dass irgendwann die BVs in den GSn anriefen und davon erzählten, dass dieser Art von provisionsoptimierten Verkauf nicht gewünscht sei!
War wohl dann doch aufgefallen...tsts.:mad:
Aber nöö, das wurde auch in keiner Runde angepriesen...und die GLs haben immer alle davon abgeraten...und Gurken sind übrigens auch gelb!:laugh::laugh:
Ich habe auch von einem GL gehört, der kurz vor der vermeintlichen Stornowelle (Sie können jetzt nicht 175 Euro anstatt 5 Euro zahlen? Kein Bafög mehr oder wie?;-) ) gekündigt hat...
Jeder Ex-Studi, der im Studium so einen Vertrag empfohlen bekommen hat, sollte mal überlegen was er mit dem Vertrag macht!

Grüße schonmmal an die Unabhängigkeit!:kiss::kiss:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.930.693 von SoonEx am 11.02.10 23:29:20Jaja, die frontgeladenen Meisterstücke der Firma Gerling waren schon im LV-Schlussverkauf 2004 der grosse Renner. Verminderter Anfangsbeitrag und sofort volle Provision. Da waren selbst die FLVs von HLE aus Kundensicht fairer. Mancher damalige Junior hat in den ersten Jahren dadurch überproportional verdient und in der traurigen Zeit danach das Genick gebrochen bekommen. Weniger Einnahmen plus Stornowelle, das hält keiner lange aus.
Und die Berater, die solche Zauberei gemacht haben, mussten also später die Storno-Löcher mit den verminderten Riesterverträgen oder ähnlichem stopfen.

Ein Wunder, dass das hier vorher noch keiner thematisiert hat.

:cry:Liebe Kunden: wenn in Euren Verträgen etwas von "vermindertem Anfangsbeitrag" steht, holt Euch auf jeden Fall irgendwo eine zweite Meinung zur Sinnhaftigkeit Eures Vertrages.:cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.932.048 von weisserkoenig am 12.02.10 10:05:16verminderter Anfangsbeitrag = Ausbildungstarif

:D:D:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.933.785 von gras-plus-halm am 12.02.10 13:11:53...was man kinderleicht durch entsprechende Erhöhungsoptionen darstellen kann, ohne gleich die volle Provision abzugreifen. Wäre auf jeden Fall für den Kunden besser. Gerade, wenn die geplante Erhöhung in eine Phase fällt, wo das Einkommen doch noch nicht reicht.:eek:
Natürlich kommt der verkaufende Berater auf sowas nur dann, wenn die Produktselektion nicht für solche Fälle "verminderten AB" sondern "Erhöhungsoption bei Ausbildungsende" vorgeben würde.
Stattdessen wird dann erstmal ein verminderter AB mit Stellenvorbehalt abgeschlossen - dann ist der Kunde schön "im Sack" (= mit schön hoher Wertungssumme in der Statistik), und es gibt auch weniger Zahlendruck vom GL.
:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.934.077 von weisserkoenig am 12.02.10 13:49:13weisserkoenig,

ich gehe einen Schritt weiter: Warum wurden die Riesterlis von Allianz wohl auf Papier gemacht?

Kunde, wenn DU hier nicht wach wirst, dann überweise doch gleich das Geld an Deinen Berater. Dann hat er 100% davon und nicht ca. 30% (im Schnitt). Nur wenn die Kunden mitmachen, kann sich das marode System her häuten und besser werden.

Danke an all die Informationen dazu übrigens!
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.951.989 von interna am 16.02.10 16:09:59Noch mal dringlich an alle Kunden:

RIESTER ÜBRPRÜFEN!

Das sieht nach einer möglichen Überzillmerung (= Kundenabzocke) aus!
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.951.989 von interna am 16.02.10 16:09:59Hallo FK, warum sollte die Kamera damals ausbleiben?

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.958.691 von interna am 17.02.10 13:37:44und wieder ein Schritt weiter:

Stand der Dinge:

HLE: Es wurde definitiv vorgeschlagen, immer den Eigenbeitrag max. abschließen zu lassen - angeblich, um damit die max. steuerliche Förderung auszunutzen. Natürlich fließen dann auch die Provisionen für alles gezillmert. Angeblich fließen dann keine Provisionen mehr für die Zulagen.

Welche Auswirkungen hat das bei einem Kunden mit zwei Kindern z.B.?

Kunde: 30 Jahre - Laufzeit bis 65
Zwei Kinder, beide vor 2008: 370 € Zulage
Eigenzulage: 154 €
Max. Beitrag = 2.100 €

Version HLE-Max-Prov:

Eigenbeitrag 2.100 € * 35 Jahre = 73.500 € Werttungssumme
Provision bei 5,5% = 4.042,50 €

Version HLE-Gut-für-Kunde:
Eigenbeitrag: 1.567 € * 35 Jahre = 55.160 € Werttungssumme
Provision bei 5,5% = 3.033,80 €

Zusätzlich: 35 Jahre 5,5% auf 524 €, bei 5% Diskontierung: 495,50 €

Version HLE-Max-Prov versus HLE-Gut-für-Kunde:

4.042,50 € versus 3.529,30 €

Sind doch nur 513,20 € pro Kunde! :D

Ach ja, bei einem Wechsel ist natürlich auch weniger im Depot, evtl. ist der Beitrag in Elternzeit etc. auch zu hoch etc. etc.!

Gehen wir mal von 100.000 € Riesterlis bei MLP aus. Dann sind schnell mal einige Million € zusätzlich "verdient" worden.


Offen ist aber weiterhin:

HLE: Ob nicht doch doppelt gezahlt wurde!
Allianz: Hier gibt es noch gar keine Antwort!

Ich danke dem Informanten, auch wenn es bei HLE dann wahrscheinlich nur die kleine Keule war.
Bevor ich Herrn RA Tintemann anrufe, wollte ich mal fragen, wie Ihr folgenden Fall seht:

Habe 2003 über MLP (jetzt HLE) einen Riestervertrag abgeschlossen. In dem Versicherungsschein steht zu den Kosten wörtlich:

"jährliche Abschluss- und Vertriebskosten: 0,692 ./. der Beitragssumme (für maximal 30 Jahre) in den ersten 10 Jahren"

Das sieht ja nun erst einmal wegen des Wörtchens "jährlich" nicht so gut aus.

Unter "Vertragsgrundlagen" steht jedoch u.a.:
"Es gelten (...) Allgemeine Bedingungen für die staatlich geförderte Altersvorsorge nach dem MLp bestpartner Concept ... (Stand 01.07.2002)."

Und in § 11 dieser Bedingungen steht:
"Die bei der Beitragskalkulation in Ansatz gebrachten Abschluss- und Vertriebskosten verteilen wir in gleichmäßigen Beträgen je Versicherungsperiode über einen Zeitraum von 10 Jahren, aber nicht länger als bis zum Rentenbeginn".


Für mich beißt sich das und verwirrt mehr als dass es aufhellt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.179.218 von Viadrus am 19.03.10 16:54:56Hallo Viadrus,

das "jährlich" ist leider nicht gut für Dich!

Schade!

interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.182.231 von interna am 19.03.10 23:45:47Liebe Noch-MLPler und ...,

ich bitte um Rückmeldung zum Thema:

MLPLer decken von der Basisrente-BU bei HLE jetzt doch öfter zur Alte Leipziger etc. um. Ist das korrekt bzw. wie wurde das vertrieblich wann wo möglicherweise forciert?

Ich freue mich auf Antworten!

interna
Da werden sich dann die ausgeschiedenen Berater über allerlei Rückbuchungen freuen dürfen. Ist ja nichts neues. So praktizieren es ja manche GSen in großen Stil, habe ich mal gehört.

Apropos AL: Haben die immernoch den nachteiligen Passus in Ihren "Zusatz(!)bedingungen über die Dynamik", dass bei weniger Verdienst nicht die versicherte BU, sondern nur die Höhe des gegenwärtigen Einkommens ausgezahlt wird und die zuviel bezahlte Prämie "ohne Zins(!)" zurückgezahlt wird? Schaut ein MLP-Berater da überhaupt genau rein? Wir wissen es nicht...
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.207.172 von Hunter_66 am 24.03.10 16:27:04Hallo Hunter_66,

die Ex-MLPler können sich dagegen schon wehren. Nur leider sind manche Produkte von HLE nicht optimal - oder? Das macht das Umdecken schon ziemlich verführerisch?

Hallo Kunden, aufwachen und Umdeckungen melden - bei Riester wie bei Rürup ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.227.087 von interna am 26.03.10 21:49:08Solange es keine Fondspolice (:cry:) ist und schon sehr lange eingezahlt wurde, isses ein viel größerer Verlust, zu kündigen.
Die klassichen Policen sollten doch nicht so schlecht sein.

Außerdem steckt dort oftmals die BU mit dran. Und ich weiß nicht, ob dann bei den Gesundheitsfragen im allgemeinen Umdeckungswahn geschludert wird.

Außerdem ist Umdecken im eigenen oder übernommenen Bestand recht unkreativ für Berater, die sich anschicken, Premium Kunden zu betreuen, aber keine Neukunden generieren können.

Mir geht es vielmehr um die Mentalität. Dass ein Makler das gerne umdeckt, kann ich gut nachvollziehen. Wenn aber die eigenen Leuten die Arbeit der früheren Kollegen schlecht reden und das auch bewusst, um die Kunden zum umdecken zu bewegen, dann steckt nur Gier dahinter. Wer sagt den Kunden, dass Sie jetzt wieder 5-6 Jahre brauchen bis endlich was im Topf ist. Wird dann wieder eine Fondspolice, nur bei einer anderen Gesellschaft gewählt oder rät man dem Kunden zu konservativeren Modellen?

Wieviel Weitsicht steckt überhaupt in der "lebenslangen, ganzheitlichen Beratung" bei MLP?

Wer Verträge bis zum Anschlag füllt und Kinder- und Immobilienwunsch ausblendet, hat von Beratung keine Ahnung und verdient den Storno zurecht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.227.824 von Hunter_66 am 27.03.10 08:46:00Hunter_66,

Deinen Satz

Wer Verträge bis zum Anschlag füllt und Kinder- und Immobilienwunsch ausblendet, hat von Beratung keine Ahnung und verdient den Storno zurecht.

sollte sich jeder Kunde auf einen Zettel aufschreiben und in die Beratung mitnehmen! Danke!
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.230.277 von interna am 27.03.10 21:51:33@Interna:

Ich habe einen MLP Riestervertrag (Abschluß 2002). Mir wurde von meinem MLP Berater nun vorgeschlagen, diesen umzudecken. Ich sollte das angesparte Kapital in den DWS Riester Premium umstellen. Begründung: wenn man beide Produkte heute von Null an besparen würde, käme beim DWS eine höhere Ablaufleisteung heraus, z.B. beim 6 % Szenario. Die Kostenstruktur wäre wohl mit dem neuen besser!?

Was meinst Du dazu? :confused:

Zwei Sachen, die mich stutzig machen:
a) die hauptsächlichen Abschlusskosten sind schon geleistet - bei einem neuen Vertrag fange ich wieder von vorne an:mad:
b) Warum hat mir MLP vor 8 Jahren nicht einen vernünftigen Vertrag vermittelt:cry:

Ach, ja noch ein Punkt: Warum muss es immer ein Versicherungskonstrukt sein bei der Riestervariante?:confused:

Gruß
Murdo
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.510.537 von Murdo am 12.05.10 20:04:58Hallo Murdo,

ja, frage doch mal Deinen Berater, ob 80% der neuen Abschlußkosten erlassen werden (weil schon 8 Jahre vorbei sind) und welche Unterschiede es in den beiden Produkten gibt.

Frage weiterhin, wie die beiden Produkte sich bei 3% und 0% Wertentwicklung entwickeln.

Und suche Dir endlich einen guten Berater!
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.511.489 von interna am 12.05.10 22:17:03hallo murdo,

ich kann interna nur beipflichten.

es ist doch immer wieder dasselbe. stornohaftungszeit für den berater ist um und schon wird er aktiv. das ist übrigens nicht nur ein mlp phänomen.

zudem würde ich an deiner stelle mal schauen, ob du die förderung in vollem umfang auch gutgeschrieben bekommen hast. ein mandant von mir wunderte sich nämlich, dass er nur 390 euro gutgeschrieben bekam statt 524 für ihn und zwei kinder.

das dws produkt ist übrigens keine versicherung, sondern ein fondsprodukt.

such dir einen berater. vergleiche die kosten. und schaue dir auch die fonds an. was nützt dir ein produkt was zb. 2 prozent günstiger ist, aber 4 prozent weniger rendite erwirtschaftet.

was mich auf jeden fall zum grübeln bringen würde ist die tatsache, dass der mlp berater jetzt auf einmal mit diesem produkt, was es schon mehrere jahre gibt, ankommt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.510.537 von Murdo am 12.05.10 20:04:58Klar sollst du Umdecken, denn dann kassiert er nochmal von vorne. Du hast einen Neuabschluss und darfst deinem "Berater" ein weiteres mal Geld in den A. schieben.
Ich meinte mich zu erinnern, dass bei den Kosten des DWS Produkts ein Fragezeichen steht und erst am Ende der Laufzeit beziffert werden können. Kann man mich berichitigen, falls dies so nicht stimmen sollte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.517.011 von MahatmaG am 13.05.10 21:03:48Guten Morgen mg

die Kosten betragen laut Prospekt 5,5 % auf die gesamte Beitragssumme. Auf die Zulagen werden jährlich nach Verursachungsprinzip 5 % in Rechnung gestellt. Hinzu kommen Verwaltungskosten von 15,40 Euro jährlich.

Bei der mir vorliegenden Heidelberger Leben sind die Kosten laut Vertragsunterlagen:

6,075 % auf die Beitragssumme, allerdings schon incl. der zu erwartenden Zulagen. Zusätzlich fällen Verwaltungskosten 2 % des Jahresbeitrages und pauschal 21 € jährlich an.

Sollte dies nicht mehr stimmen bitte ich um kurze Info per PN.

Birkenbihl
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.518.275 von Birkenbihl am 14.05.10 08:53:16Hallo Birkenbihl deine Ausführungen stimmen fast. Bei DWS Riester fallen an: 15,40 € p.a. sind sog. Depotgebühren, Zulagen und Zuzahlungen schlagen mit 5% Kosten zu Buche und dann gibt es noch eine Kostenpauschale für die Fonds von max. 1,5% p.a., die Abschluss- und Vertriebskosten liegen bei 5,5%. Und alles entscheidender Punkt, natürlich wird bei einem Neuabschluss neu verdient ist ja auch legitim, wenn der Kunde durch den Neuabschluss keine Nachteile erleidet. Idealer Weise würden wir als Berater, ähnlich wie ein Arzt ritsch, ratsch eine Kundenkarte durchziehen. Der Kunde müsste vor der Beratung bezahlen, wüsste also um den Preis der Beratung und der Berater hat seinen Verdienst und kann sich voll auf seinen Kunden einstellen, im Sinne des Kunden. Und ähnlich wie bei einem schlechten Arzt, käme der "Patient" bei Unzufriedenheit nicht mehr, Verdienst als Messlatte guter Leistung; meine Lieblinsvision. Übrigens kann es durchaus sinnvoll sein einen Altvertrag aufzulösen und das Guthaben zu übertragen, wenn der Altvertrag teurer war, Geldanlage eine Katastrophe ist, das Altprodukt von den Vertragsbedingungen nicht so komfortabel ausgestaltet ist. Z.B. konnte man früher nach Reduzierung wegen Elternzeit, Arbeitslosigkeit, Anschaffung einer Immobilie etc. nur prozentual Beitrag wieder erhöhen viele moderne Tarife sind da viel flexibler, was den Kunden sehr entgegen kommt.
Daher gilt grundsätzlich bei Vertragsgestaltung nicht nur das heute und hier berücksichtigen sondern ein wenig vorausschauender beraten! Und liebe Kunden, immer die richtigen Fragen stellen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.510.537 von Murdo am 12.05.10 20:04:583 Gründe sollten dich stutzig machen.

1) Warum fällt erst jetzt auf, dass es was SCHEINBAR Besseres geben soll. Frage dazu deinen Berater, wie lange die Stornohaftungszeit, das gibt Klarheit.:laugh:

2) Diese "Null-Rechnung" wurde offensichtlich nicht unter Eimberechnung der neuen Abschlusskosten gemacht. 8 Jahre holt man nicht mal so eben auf.

3) Frage deinen "Berater", ob er auch etwas anderes auf den Kasten hat als nur die 10te LV.

Ist deine Gesundheitsabsicherung gut aufgestellt? Hast du noch genügend Geld für ein größeres Auto wenn Familie kommt? Bist du gegen alle existenziellen Risiken abgesichert?

Beantwortest du eine Frage mit nein, dann kannst du deinen Berater ja mal die Beratungsprotokolle um die Ohren hauen und dir selbst Abhilfe verschaffen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.524.701 von Hunter_66 am 14.05.10 22:32:24Ergänzung: und wenn Du immer noch wechseln willst, dann nutze das, um mit einem freien und unabhängigen Berater neu anzufangen!

:laugh:
Versicherungen sind ein Geschäft mit der Angst der Menschen.

Einen Versicherungsbeitrag immer nur einzuzahlen, macht keinen Spass ;)

Meine Versicherer haben an mir keinen cent gewonnen - ich aber zig Tausende.
Gut versichert ist halb kasssiert ;-)

Riester ist Oberkacke und nur ein Geschäft der Versicherer.
Das durchschnittl. Sterbealter bei Riester ist 98 Jahre - ha ha
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.062.980 von Siemenspush am 29.08.10 12:39:04Siemenspush,

ach ja? Eine Versicherung soll diese Risiken absichern, die der Kunden nicht bezahlen kann (wie bei Unfall/BU/Haftpflicht) oder nicht zahlen will (z.B. Diebstahl Hausrat, Sturm Wohngebäude ... - alles vorliegende Fälle).

Die Reisegepäckversicherung gehört für mich fast nie dazu.

Zu Riester dann: Siemenspush, es gibt genügend Beispiele, wo ein guter Riestervertrag Sinn macht. Wie hoch ist denn die Förderung (in % des Gesamtbeitrags) bei:

Ehepaar, ein Verdiener, Brutto 30.000 € p.a., 2 Kinder 2009/2010 geboren?

Hilfestellung:

4% von 30.000 € =1.200 €

Zulagen: 154 + 154 + 600 = 908 €

Schlage das mal nach Steuern!

Die sorgfältige Auswahl des Tarifs ist natürlich wichtig, klar!
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.099.327 von interna am 03.09.10 22:16:05wie hoch sind denn die kosten interna, abermals eine pauschal-rechnung deinerseits. ob riestern für den kunden lohnt hat nichts aber auch gar nichts mit steuervorteilen oder zulagen zu tun.

der vertrag muß in des kunden vermögenskonzept passen.

gruß
der king
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.213.343 von lesking am 26.09.10 21:33:57lesking,

bei 90% Zulagenanteil sehe ich selbst bei sehr hochpreisigen Riesterlis kein Gegenargument mehr!

Manchmal paßt es eben wegen der (meiner Meinung nach falschen) Anreize vom Staat!


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