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Siemens bald 100€ - 500 Beiträge pro Seite (Seite 6)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 46.257.625 von CZ35DN am 19.01.14 21:51:351) Nein du musst keine weiteren Schritte unternehmen um die Dividende zu kassieren. Du musst am 28.01. die Aktie in deinem Depot haben, um am 29.01 die Dividende zu kassieren.

2) Es gibt eigentlich keine genaue Uhrzeit. Am 29. wird der Kurs EX Dividende gehandelt und die Dividende wird dir in der Regel im Laufe des Vormittags gut geschrieben.

3) Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Aktie um diese 3 Euro fallen wird plus minus der normalen Tagesschwankung. Wie El matador schon sagt es gilt allerdings nach wie vor Angebot und Nachfrage. Es kann auch sein, dass einige die Dividende noch mitnehmen wollen und dann verkaufen. So würde der Abschlag sicher etwas größer ausfallen. Am Tag der HV also am 28.01. werden ausserdem die Zahlen fürs 1.Q veröffentlicht. Geschäftsjahresende bei Siemens ist der 30.09.

mfg
Steve!
P.s.: Bei deutschen HV's ist es üblich, dass die Dividende 1 Tag nach der Hauptversammlung gezahlt wird. Hauptversammlung bei Siemens ist der 28.01.
gibt es hier im forum siemens-aktionaere? dafuer, dass es der groesste dax-wert ist, ist hier ziemlich wenig los.

wer etwas zurueckblaettert, wird meine frueher negative meinung sehen koennen. durch den fuehrungswechsel im vergangenen sommer hat sich meine meinung allerdings aufgehellt. leider ist cromme immer noch da, aber ich glaube, er wird kaeser keinerlei vorgaben machen, da er zu schwach dazu ist.

sofern die weltkonjunktur nicht einbricht, wird das ergebnis je aktie in den naechsten zwei jahren sicher steigen.

ich habe diese woche gut mit siemens verdient. wenn die maerkte deutlich korrigieren, koennte es auch ein mittelfristiges investment werden.
Angesichts des hohen Goodwills würde ich mit einem Einstieg erst unter 60 Euro anfangen. Auch andere Probleme belasten weiterhin. Die Verschuldung und EK-Quote ist aber sehr viel besser als bei GE oder Alstom.
Eine Einstufung der Siemens Aktie in einen Aufwärtstrend kann im Moment nicht aufrecht erhalten werden. Sie ist deutlich an der Marke von 100 Euro gescheitert. Erst nach einem Schlusskurs über 101 Euro würde ich sie wieder hochstufen. Unterhalb von 88 Euro würde andererseits ein Abwärtstrend beginnen.



Täglich aktuelle Dax Chartanalysen http://www.statistikfuchs.de/Trends/Siemens.

Gruß Statistikfuchs
diesen termin sollte man sich vormerken. neben dem allgemeinen markttrend wird er mitentscheiden, in welche richtung sich die siemens-aktie bewegen wird.


ROUNDUP: Siemens-Chef Kaeser verkündet seine Strategiepläne in Berlin

Mi, 16.04.14 13:46

MÜNCHEN/BERLIN (dpa-AFX) - Siemens-Chef Joe Kaeser wird seine Strategie für den Elektrokonzern mit seinen über 360 000 Beschäftigten in Berlin verkünden. Das geht aus der Einladung zur Halbjahres-Pressekonferenz hervor, die Siemens am Mittwoch verschickte. Demnach soll die Veranstaltung auch einen Tag früher als ursprünglich geplant stattfinden, nämlich bereits am 7. Mai. Zur Begründung verwies Siemens auf "die zu behandelnden strategischen Themen und damit eventuell verbundenen Veröffentlichungspflichten". Hintergrund dürfte aber auch sein, dass der Um- und Neubau der Siemens-Konzernzentrale in München andauert.

Nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwoch) hat die Kapitalseite des Aufsichtsrates unter dem Vorsitz von Gerhard Cromme das Konzept von Kaeser bereits im Grundsatz abgesegnet. Künftig solle Siemens eine Führungsebene weniger haben und verschlankt werden, hieß es in dem Bericht. Die operativen Unternehmensbereiche bekommen nach Informationen der Zeitung mehr Befugnisse.

Noch nicht alle Unternehmensbereiche seien den Vorstandsmitgliedern zugeordnet worden. Die 16 Divisionen sollten auf rund zehn bis zwölf reduziert werden. Ein Siemens-Sprecher wollte den Bericht am Mittwoch nicht kommentieren.

Kaeser war im vergangenen Jahr an die Siemens-Spitze gerückt. Seitdem sucht er nach Stellschrauben, um Siemens im Wettstreit mit der globalen Konkurrenz wie General Electric besser aufzustellen. Sein Vorgänger Peter Löscher hatte das Siemens-Geschäft in vier große Sektoren aufgeteilt: Industrie, Energie, Medizintechnik und Infrastruktur. Diese Struktur dürfte Kaeser nach früheren Medienberichten voraussichtlich auflösen. Die vier Sparten hätten viel zusätzliche Bürokratie geschaffen. Verkäufe einzelner Bereiche, über die in den vergangenen Wochen immer wieder spekuliert worden war, sollen den Berichten zufolge nicht im Fokus stehen./csc/DP/fbr

Quelle: dpa-AFX
bei siemens tut sich im moment einiges: alstom, rolls royce energy, konzernstrategiepraesentation am 7. mai, moeglicher personalabbau, usw. und keiner bei wo scheint sich fuer siemens zu interessieren.
die praesentation der siemens vision 2020 bringt der aktie heute rund 2% gewinn. in der spitze waren es noch mehr.

der gewinn je aktie wurde im zweiten quartal um 11% gesteigert, trotz 300 millionen belastungen bei uebertragungstechnik-projekten. kaeser hat geschworen, dass diese sonderbelastungen in zukunft weniger werden.

die prognose fuer das geschaeftsjahr wurde bestaetigt. der gewinn je aktie soll um mindestens 15% steigen. damit duerfte nach mehreren jahren konstanter dividende zur hv im januar wohl eine erhoehung anstehen.

insgesamt scheint noch mehr potential in dem konzern zu schlummern. es muss nur endlich mehr geliefert werden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 46.938.192 von El_Matador am 07.05.14 17:02:20Hi,
sehe ich das richtig: Siemens generiert genauso viel Umsatz wie 2004. Also kein Umsatzwachstum in den letzten 10 Jahren?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 46.947.370 von Mietzi543 am 08.05.14 19:45:56ja, mietzi, das ist richtig. der grund liegt aber hauptsaechlich darin, dass einige geschaeftsfelder im laufe der jahre dekonsolidiert wurden. ich kann das alles zeitlich nicht mehr exakt einordnen, es kommt ueber die letzten 10-15 jahre aber einiges zusammen:

- telekommunikationsnetze (nokia)
- mobilfunkendgeraete (ben-q)
- firmentelekommunikationssysteme (private equity)
- halbleiter (infineon)
- beleuchtungstechnik (osram)
- computertechnik, vor langer zeit wurde noch nixdorf hinzu gekauft (fujitsu)
- it-systemintegration (atos origin)
- ...

dies waren alles mal sehr grosse bereiche bei siemens, d.h. in den heutigen geschaeftsfeldern wurde so einiges an wachstum generiert. uebernahmen gab es zwar, das waren aber ueberwiegend (von westinghouse abgesehen) kleinere geschaefte, wenn auch oft zu teuer gekauft.

ich hatte lange zeit eine sehr kritische haltung gegenueber siemens als investment. der abgang von loescher im sommer hat meine meinung aber geaendert. cromme hat aus meiner sicht nichts mehr dort zu sagen und wartet nur noch auf einen gesichtswahrenden abgang.

ich sehe potential beim eps und wie es aussieht, kommt im laufenden geschaeftsjahr auch einiges hinzu. die bewertung ist auch nicht exorbitant hoch. die dividendenkontinuitaet ist extrem gut. im dax kann da nur muenchener rueck langfristig mithalten.

gegenueber anderen grossen elektrokonzernen zeichnet siemens trotz aller probleme (hohe verwaltungskosten, immer wiederkehrende verzoegerungen d.h. vertragsstrafen bei grossprojekten) aber aus, dass sie nie in existenzbedrohende krisen gekommen und gut mit ihren finanziellen reserven umgegangen sind. von einigen anderen peers (abb, alstom, ...) kann man das nicht sagen. allerdings gibt es alternative capital goods investmentgelegenheiten in den usa (general electric, honeywell, united technologies), die aber an der boerse alle mittlerweile ausgereizt sein duerften.

bei energie-, automatisierungs- und medizintechnik ist siemens einfach fuehrend. das muss man mal anerkennen. es wird ja ueberall gerne siemens-bashing betrieben.

mit konsumwerten ist siemens zwar langfristig nicht vergleichbar, aber als abrundung im industriesegment, wenn man chemie (basf, air liquide) schon hat oder haben wird, warum nicht?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 46.947.724 von El_Matador am 08.05.14 20:27:30Teuer einkaufen, hektisch umorganisieren, Leitung nach USA verlegen, Milliarden versenken, dann den traurigen Rest zusammen mit ein paar Milliarden verschenken. Es gibt wenige Beispiele in der Wirtschaftgeschichte wie so absurd und ignorant Werte vernichtet werden. Bei Siemens ist es ja schon ein Muster ob Bauteile, Halbleiter, Beleuchtung, Mobil, Photovoltaik, IT, Kommunikation you name it. Man ist bereits versucht zu glauben da steckt System dahinter. Gestern noch wurde der Energiebereich als der wertvollste im Konzern vermittelt. Heute Milliardenabschirften, der Chef muss gehen und die Leitung wechselt nach USA, wusste das der anglophile Herr Josef nicht? Überhaupt, wer meint er müsse seinen Namen ändern weil ihm burgers, freeways und ego-marketing besser zusagen, der sollte eigentlich von der Leitung eines Konzerns wie Siemens von vorneherein ausgeschlossen sein.
Aktionäre, bereitet euch auf einen von deutschen Steuergeldern zwar gebremsten, aber dennoch unaufhaltsamen Niedergang von Siemens vor.

Good Trades,
OGGER
ich wollte mich mit meinem beitrag hier nicht als verteidiger der siemens-strategie aufspielen. es ist ein rein taktisches investment, da die aktie etwas momentum bekommen hat. vor erreichen der 100 euro marke werde ich wieder aussteigen. bei 90 euro kann man wieder kaufen, aber natuerlich immer in abhaengigkeit davon, in welcher verfassung der markt dann ist. heute hat uebrigens der aktienrueckkauf begonnen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 46.964.034 von El_Matador am 12.05.14 13:51:31Die AEG lieferte sich über viele Jahre ein Kopf an Kopf Rennen mit Siemens. Nach großen Verlusten bei dem Bau von Atomkraftwerken und einseitiger Konzentration auf Hausgeräte begann die finanzielle Auszehrung. Mangels besserer Ideen wurden die CEOs mehrmals ausgewechselt was jeweils mit großen Umorganisationen -vergleichbar, dem was Siemens jetzt vorhat- verbunden war. Jede dieser Umorganisationen führte zu einer Schreckstarre in der Belegschaft, verbunden mit weiteren Umsatzeinbrüchen. Nachdem dieses Verfahren mehrmals durchexerziert wurde, war die Weltfirma am Ende und lebt nur noch in der Erinnerung an große Leistungen ihrer Ingenieure.

Good Trades
OGGER
Übrigens GE ist mit Siemens nicht zu vergleichen!!

Seit einigen Vorstandvorsitzenden ist die deutsche Traditionsfirma durch die Schlechtberatung vieler BWLer, deren Sanierungsvorschläge nicht von der Idee der Nachhaltigkeit geprägt waren, sondern ausschließlich dem Ansatz eines kurzfristig zu meldeden (Schein)erfolgs beruht, die man in den nächsten Bilanzen dokumentieren kann, indem man sich von erheblichen Firmenteilen trennt. So schönt man tatsächlich kurzfristig die Bilanz und bis auffällt dass die Firma, die so auf die behaupteten Kernkompetenzen geschrumpft wurde, als Ganzes durch die Verschlankung das aus der Breite kommende Potential eingebüst hat.
Um diesen Umfang des "weggeworfenen know-how" zu erfassen, füge ich folgende willkürlich gewählte Schlagworte auf: Infineon, KWU, Computer, Epcos, Osram.

Absehbar erschein eine Ergänzug der Liste durch das Hausgeräteprogramm, die Bahn-Zugfertigung, der Hörgerätesektor.
Natürlich gehört auch aus meiner Sicht zu einer sinnvollen Geschäftführung die eine oder andere Bereinigung und Erweiterung.
Was ich bei Siemens seit Pierer vermisse ist eine klare auf Dauer angelegte Zielsetzunmg, bei der die Umsetzung konsequent über die Amtszeit einzelner Vorsitzender hinausgeht. Aus meiner Überzeug die zu belegende Schwäche der AR und ihrer Vorsitzenden.

Aus meiner Sicht ist GE eher dieser Gemischtwarenkonzern geblieben, der breit wächst und dabei wenig auf vorhandenes wertvolles Mitarbeiterwissen verzichtet, anstelle wie ein boulemischer Patient mehr erbricht als er zulegt, weil jeder dieser Herrn Vorstandsvorsitzender sich ein Denkmal setzen will.

In so weit meine auch ich viele Ähnlichkeiten zu den Ursachen für den Niedergang der AEG zu sehen, bei dem die Ressource Mitarbeiter und ernsthafte Mitarbeit nicht geachtet wurde.

Tratsch
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.947.724 von El_Matador am 08.05.14 20:27:30
Zitat von El_Matador: ja, mietzi, das ist richtig. der grund liegt aber hauptsaechlich darin, dass einige geschaeftsfelder im laufe der jahre dekonsolidiert wurden. ich kann das alles zeitlich nicht mehr exakt einordnen, es kommt ueber die letzten 10-15 jahre aber einiges zusammen


Hi El_Matador,
ich komme aktuell mit dem lesen gar nicht gegen an. An die Abspaltungen einzelner Bereiche hatte ich gar nicht gedacht.

Kann sich Siemens denn das Aktienrückkauf-Programm und Teile von Alstom leisten?



Viele Grüße
Mietzi
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Antwort auf Beitrag Nr.: 46.978.408 von Mietzi543 am 14.05.14 13:02:49Hallo Mietzi,

die vielen Abspaltungen sind natuerlich kein Leistungsnachweis, eher im Gegenteil. Sie zeigen, dass Siemens oft nicht in der Lage war, Stammgeschaefte zu sanieren oder weiterzuentwickeln.

Ich glaube, dass Siemens nicht wirklich daran interessiert ist, das Energiegeschaeft von Alstom zu kaufen. Eine Uebernahme durch GE passt Siemens sicher nicht, andererseits haben sie mit der Umsetzung der Vision 2020 mehr als genug zu tun. Parallel auch noch einen Teilkonzern von Alstom zu integrieren, waere zu viel fuer das Management und die Mitarbeiter. In Frankreich scheint im Moment auch alles eher auf GE hinauszulaufen.

Und wie Du schon sagst, der Aktienrueckkauf und eine Grossakquisition waeren vielleicht finanziell etwas zu viel. Selbst wenn es in der Bilanz darstellbar ist, muss man es nicht unbedingt machen.

Ich vermute eher, dass Siemens eine Chance wittert, die Bahntechniksparte ("Mobility"), die weit hinter ihren Ertragszielen liegt, an Alstom loswerden zu koennen. Womit wir wieder beim ersten Thema sind. Vielleicht geht das ja auch ohne einen Energietechnikdeal.

Ich habe meine Siemens-Aktien gestern wieder verkauft. Heute notieren sie schon wieder etwas tiefer. Es war nur ein Trade, in Antizipierung der Marktreaktion auf die Vision 2020 Praesentation. Im Moment sind die Preise fuer strategische Kaeufe bei allem zu hoch. Siemens ist da auch nur auf meiner B-Liste.

Viele Gruesse

El_Matador
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Antwort auf Beitrag Nr.: 46.978.962 von El_Matador am 14.05.14 14:16:24Ich denke auch, Siemens ist an Alstom nicht ineressiert, alles Kartellspielerei, ein Kauf wird dadurch nicht zustande kommen.

Interessanter Ausblick von den Besten: FuS 12-5-2014 im Capital:

Trotz kurzfristiger Bedenken bleiben Aktien für Kurt von Storch ohne Alternative. Eine Trendwende am Aktienmarkt sieht der Vermögensverwalter derzeit nicht – eher eine Verschnaufpause.

Mein Beruf bringt es mit sich, viele Gespräche zu führen – mit unseren Kunden, aber auch mit Kollegen und anderen Investoren. Eines ist mir dabei in den vergangenen Wochen aufgefallen: eine mitunter erstaunliche Sorglosigkeit. Der Glaube, an den Aktienmärkten ginge es ohne größere Rücksetzer immer nur nach oben, scheint weit verbreitet zu sein.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, auch ich bin fest davon überzeugt, dass wir Anleger in den kommenden Jahren am Aktienmarkt nicht vorbeikommen – in den vergangenen Monaten habe ich das an dieser Stelle wiederholt geschrieben. Zunehmend wird klarer, dass sich mit Anleihen ein Vermögen dauerhaft real nicht erhalten lässt. Der Zins wird noch lange niedrig bleiben. Aktien werden von diesem Umstand profitieren. Und doch sollte jedem Anleger klar sein, dass auch eine Aufwärtsbewegung an der Börse in Wellen verläuft. Einem Anstieg folgt gewöhnlich ein Durchatmen, ehe es dann weiter bergauf geht. Meines Erachtens spricht derzeit vieles für eine solche Pause – ein Cocktail voller Risiken, wenn man so will, die das Kapitalmarktumfeld belasten.

Das wohl größte Fragezeichen steht derzeit hinter China, dessen Wirtschaftswachstum sich zu verlangsamen scheint. So sind Exporte der Volksrepublik zuletzt deutlich gesunken, und auch die chinesischen Importe waren relativ schwach. Sollte das Land künftig sehr viel langsamer wachsen als erwartet, hätte dies Konsequenzen für die Weltwirtschaft und die Aktienmärkte.

Ein weiteres Risiko ist die fragile Situation in der Ukraine, auch wenn dies von vielen Investoren derzeit weitgehend ignoriert wird. Sollte der Konflikt eskalieren und die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen dauerhaft vergiften, würde dies den internationalen Handel belasten, insbesondere die deutschen Unternehmen. Ich bezeichne den Dax gerne als Optionsschein auf die Globalisierung. Viele deutsche Konzerne erwirtschaften mittlerweile einen großen Teil ihrer Umsätze in den Schwellenländern. Entsprechend anfällig ist der Index, sollte es Probleme in Russland oder China geben. Im Laufe der nächsten Monate könnte sich herausstellen, dass die Gewinnerwartungen von manchem Unternehmen der Realität nicht standhalten.

Latent ist nach wie vor die Krise der Eurozone. Die Arbeitslosenzahlen in den Peripheriestaaten sind noch immer auf historisch hohem Niveau, das Wachstum ist kaum der Rede wert. Die bevorstehende Europawahl weckt zudem Ängste, die Stimmung in einigen Ländern könnte sich radikalisieren. Die Ergebnisse der Kommunalwahlen in Frankreich, bei der die Rechtspopulisten der Front National ihren Stimmenanteil vervielfacht haben, waren womöglich ein Vorgeschmack darauf.

Deshalb haben wir bereits im März unsere Aktienquote aus taktischen Gründen leicht reduziert beziehungsweise über Termingeschäfte abgesichert. Eine Trendwende am Aktienmarkt sehen wir jedoch nicht – eher eine Verschnaufpause.

Good Trades
OGGER
Vorsicht bei der Siemens–Aktie! Bund erwägt Beteiligung an Alstom!

Mike Rückert in Investors Daily zum Thema Siemens Aktie
vom 04. Juni 2014, 18:00 Uhr

Eine wichtige Information für Besitzer der Siemens Aktie: Siemens könnte laut Agenturmeldungen gewissermaßen „Begleitschutz" von der Bundesregierung im Zuge der möglichen Übernahme des französischen Allstrom-Konzerns erhalten. Dies will Bloomberg aus informierten Kreisen erfahren haben. Dies dürfte auch für die Perspektiven der Siemens-Aktie eine nicht unwichtige Rolle spielen. Dazu gleich mehr.

Im Zuge des möglichen Deals würde wieder einmal die staatliche KfW-Bank als Käufer von Alstom - Aktien auftreten. Dies hat Tradition, denn die KfW fungiert(e) bereits bei vielen Beteiligungen des Bundes von Deutscher Telekom über die Post bis hin zu EADS bzw. neuerdings Airbus - Aktien als Verwahrstelle. Agieren würde die Bundesregierung wohl nur in dem Fall, dass Frankreich sich ebenfalls über eine Beteiligung einen dauerhaften Einfluss verschaffen würde.

Ich sehe den staatlichen Einfluss kritisch. Denn wie unter anderem das Beispiel EADS gezeigt hat, führt eine solche Konstellation, insbesondere bei der Beteiligung zweier Regierungen, fast immer zu einer Verschleppung oder Verhinderung wichtiger und betriebswirtschaftlich notwendiger Entscheidungen. Dabei stehen genau diese Entscheidungen bei dem profitabilitätsschwachen Alstom-Konzern bereits jetzt fast unausweichlich an. Wie wird es nun weiter gehen?


Siemens - Offerte in den nächsten zwei Wochen



Erstens: Siemens will nach eigenen Angaben bis Mitte Juni eine Gegenofferte für Alstom vorlegen. Vorstandschef Joe Kaeser plant, als Tauschgeschäft die Bahnaktivitäten des Konzerns mehrheitlich an Alstom abzugeben. Alstom stellt den Schnellzug TGV her, der dem ICE von Siemens im Exportgeschäft starke Konkurrenz macht. Das Nukleargeschäft der Franzosen tasten sowohl GE als auch Siemens nicht an.

Ursprünglich wollte die Alstom-Führung Anfang Juni über die Offerte von GE entscheiden. Auf Druck der französischen Politik verschoben sie diesen Zeitplan nach hinten. Nun soll am 23. Juni die Entscheidung fallen. Auf diese Weise erhielt Siemens etwas mehr Zeit, die Bücher zu prüfen. Für Siemens kommt die Schlacht um Alstom eigentlich zur Unzeit, ist der Konzern doch derzeit mit einem von Kaeser verordneten Umbau beschäftigt. Das bindet Kräfte, die für die Integration eines Wettbewerbers fehlen könnten.


Der Markt sagt - Finger weg Siemens!



Der Aktienmarkt hat sein Urteil gefällt: Siemens soll die Finger von Alstom lassen. Wie der relative Vergleich zum DAX (obere blaue Linie) zeigt, weist Siemens, seitdem die Übernahme ein Thema geworden ist, eine relative Schwäche zur Entwicklung des DAX auf.
Aktueller Chart der Siemens Aktie contra Dax 30

siemens Aktie chart

Klarer Gewinner am Aktienmarkt seit dem 24. April, als General Electric (GE) das Angebot für die Energieaktivitäten der Franzosen präsentierte, ist die Alstom-Aktie. Der finanzschwache Konzern hat sich durch die Avance in eine Braut verwandelt, die durch das folgende Werben von Siemens noch attraktiver erscheint. Dem Aktienkurs, der vorher auf Tauchstation war, hat dies jedenfalls gut getan, wie Sie im nachfolgenden Chart sehen können. So weit, so offensichtlich. Interessanter sind in vergleichbaren M & A-Hängepartien die Bewertungen der beiden potenziellen Käufer. Wie sieht es beim Alstom-Poker aus?

Chart Siemens

siemens Aktie chart

Es gibt zwei Hinweise darauf, dass die Investoren einen Erfolg von General Electric leicht präferieren. Erstens rühren die Verluste der Siemens-Aktie vor allem aus der Anfangszeit des Pokers. Als sich die Meinung breitmachte, Siemens meine es gar nicht so ernst, holte das Papier auf - und erhielt einen zusätzlichen Schub durch die positive Aufnahme des Umstrukturierungsplans am 7. Mai. Anschließend wurde die Ambition von Siemens auf Alstom offensichtlicher, prompt schnitt die GE-Aktie zeitweise relativ besser ab. Zweitens zeigte die Siemens-Aktie eine spürbare Reaktion, als am 21. Mai nachmittags die Interpretation die Runde machte, der Konzern steige aus dem Poker-Spiel aus. Das Papier sprang kurzzeitig nach oben.


Siemens droht ein Klumpenrisiko



Ausgangspunkt der Skepsis - die mangels echter Offerte eher auf groben Einschätzungen als auf Details fußt - ist die Erfahrung der Investoren mit dem letzten Mega-Deal von Siemens. Der Einstieg in das Diagnostikgeschäft 2006/2007 für gut 10 Mrd. Euro war überteuert, wurde anfangs schlecht gemanagt, lieferte ein nur niedriges jährliches Wachstum und führte zu einer Abschreibung von 1,2 Mrd. Euro. Nun sind diese Akquisitionen zwar schon lange her, aber Investoren können diesbezüglich ein Elefantengedächtnis haben - zumal wenn es wie im Fall von Alstom um eine Transaktion geht, bei der ein zweistelliger Prozentsatz der eigenen Marktkapitalisierung geboten wird.

Als gewichtigeres Argument allerdings wird am Markt ein Klumpenrisiko im künftigen Siemens-Portfolio eingeschätzt. Schließlich würde der Anteil des Geschäfts mit Energieversorgern steigen. Zwar lassen sich die Dimensionen nicht seriös abschätzen, weil künftige Mehrheitsverhältnisse unklar sind und zudem die denkbare Abgabe des Geschäfts mit Lokomotiven & Co. einen zusätzlichen Effekt hätte. Aber der Anteil am Markt könnte von einem Drittel in die Richtung von 50 % klettern.


Siemens könnte weiter dem DAX hinterherlaufen



Fazit: Nun entbehren derartige Bedenken nicht einer gewissen Ironie, schließlich wurde Siemens in den vergangenen zwei Jahrzehnten immer vorgehalten, ein Gemischtwarenladen zu sein. Ein entsprechender Konglomeratsabschlag fehlte bei kaum einer Unternehmensbewertung. Und nun könnte ein neuer Fokus auf das Energiegeschäft gelegt werden, den Anleger ebenso wenig goutieren - arme Siemens! Damit bleibt das Risiko bestehen, dass die Aktie vorerst weiterhin schlechter als der DAX laufen könnte.
:mad: jetzt lassen die sich von den franzosen richtig schön erpressen... und erhöhen ihr angebot...
Ich bin froh, dass Siemens wohl außen vor ist….sollen die Amerikaner sich die Zähne an den Franzosen ausbeißen und dann noch mit dem Staat ( der eh keine Geld hat, aber zu Marktpreisen einsteigen will!!!) dabei….

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/alstom-114.html

Bieterkampf um Alstom
Frankreichs Regierung für GE-Angebot
Stand: 20.06.2014 17:59 Uhr

Im Ringen um Alstom favorisiert die französische Regierung das Angebot des US-Konzerns General Electric (GE). Das gab Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg bekannt. Komplett will die Regierung den Konzern aber nicht in fremde Hände geben. Die Regierung werde nun selbst größter Anteilseigner von Alstom und übernehme dazu 20 Prozent der Anteile vom bisherigen Hauptaktionär Bouygues. Dazu liefen die Gespräche, die Regierung werde die Aktien zum Marktpreis übernehmen.

Im Rennen um die Energiesparte von Alstom hatte auch der deutsche Konzern Siemens mit seinem japanischen Partner Mitsubishi Heavy Industries (MHI) ein Angebot abgegeben. Konkret bietet Siemens nun 4,3 Milliarden Euro für das Gasturbinen-Geschäft von Alstom, beim ersten Angebot waren es 3,9 Milliarden Euro.

Der Alstom-Verwaltungsrat will bis spätestens Montag über die Angebote entscheiden, doch hatte sich Alstom von Anfang an für das GE-Angebot und gegen Siemens ausgesprochen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 47.185.684 von muschelsucher am 20.06.14 18:19:54Frankreich schwimmt ja auch so im Geld, dass die sich leisten können, die 20% zu übernehmen….2,1 Milliarden!!!
Und wie die Amerikaner klar kommen mit einer Beteiligung des sozialistischen Staates , da bin ich echt gespannt drauf……

Siemens wird seinen Weg auch so finden…m.M.

Laut Vereinbarung kann Frankreich binnen 20 Monaten nach Abschluss der geplanten Operationen bis zu 20 Prozent der Alstom-Anteile des Bouygues-Konzerns oder am Markt erwerben. Kauft die Regierung direkt bei Bouygues, sind der Marktwert oder mindestens 35 Euro pro Aktie fällig. Gleichzeitig räumt Bouygues der Regierung bereits mit Abschluss der geplanten Kooperation 20 Prozent der Stimmrechte bei Alstom ein.
Am Wochenende war intensiv über den Preis der Aktien verhandelt worden. Frankreich wollte 28 Euro pro Aktie bezahlen, den Wert bei Handelsschluss am Freitag. Das wären zusammen gut 1,7 Milliarden Euro gewesen. Bouygues sieht den Wert der Alstom-Aktie aber bei 35 Euro, damit kämen mehr als 2,1 Milliarden auf den Staatshaushalt zu.
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Vielleicht setzt GE darauf, dass das Freihandelsabkommen abgeschlossen wird und man den französischen Staat darüber schröpfen kann. Letztlich lohnt sich die Investition doch nur deshalb, weil man die liquiden Mittel nicht aus dem Ausland in die USA holen möchte, da sofort mind. 30 % Steuern fällig würden und lieber investiert...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 47.192.892 von RealJoker am 23.06.14 10:37:46Das mag sein, GE wird sich schon was dabei gedacht haben, und die steuerlichen Vorteile sind schon erheblich...aber, in Frankreich herrscht eine völlig andere Unternehmenskultur, die schwer kompatibel ist mit zum Beispiel der deutschen und erst recht mit der amerikanischen…das wird von ausländischen Unternehmen häufig sehr unterschätzt...
Die Nachricht ist gut für Simens und schlecht für GE.
Schön ist, das Siemens noch mal den Kaufpreis der Amerikaner nach oben getrieben hat.
Das belastet den Wttbewerber (neben der schwierigen Integration) ungemein und man hat selbst genug Ressourcen umd irgendwo anders zuzuschlagen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.192.844 von muschelsucher am 23.06.14 10:30:40Zitat:

Siemens wird seinen Weg auch so finden…m.M.


Wird auch langsam Zeit. Die suchen doch schon seit Jahrzehnten.
der kurs ist bei 100 euro auch erstmal ausgelutscht. nach der strategiepraesentation und dem firlefanz bei hollande wegen ge/alstom muss kaeser jetzt erstmal ueberzeugende quartalszahlen liefern.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 47.210.454 von El_Matador am 25.06.14 22:13:37Da kann ich nur zustimmen. .. und der Kurs zeigt m.E. auch, dass eine Vielzahl der Anleger den schönen Worten der Präsentation nicht glauben sondern lieber gute Zahlen sehen wollen.
Der Einbruch der Siemens Aktie seit Ende Juni war nicht durch Kaufinteressenten an den technischen Marken 94 und 93 Euro aufzuhalten, so dass die Aktie nun in einem Abwärtstrend ist. Das erste Kurziel liegt bei 88 Euro, wo sich der Unterrand einer breiten Seitwärtsrange etablieren könnte. Nach einem Anstieg über 96 Euro wäre meine Einschätzung der Aktie wieder "Neutral".



Täglich aktuelle Siemens Chartanalyse http://www.statistikfuchs.de/Dax/Siemens.

Gruß Statistikfuchs
Die Siemens Aktie hatte den Absturz des Dax Anfang August zunächst mitgemacht, sich dann aber schon früh stärker als dieser entwickelt. Nun ist die Aktie wieder im neutralen Trendbereich angekommen, der sich im Moment von 89 bis 98 Euro erstreckt.



Täglich aktuelle Chartanalyse http://www.statistikfuchs.de/Dax/Siemens.

Gruß Statistikfuchs
Hätte man mit der Siemens Aktie den Dax Rebound treten können? Ja schon. Allerdings wäre der Trade ausgestoppt worden. Das gehört zu einem guten Risikomanagement mit zum Geschäft. Eine Betrachtung dazu in 2 Teilen:

www.statistikfuchs.de/Aktuell/2014/14.08
www.statistikfuchs.de/Aktuell/2014/21.08

Gruß Statistikfuchs
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Antwort auf Beitrag Nr.: 47.599.176 von StatistikFuchs am 25.08.14 09:55:36Mittlerweile kurz vor der 100, das wäre dann ein mächtiges Kaufsignal.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 47.712.732 von StatistikFuchs am 06.09.14 18:23:14Der Satz ist m.E. aber recht missverständlich. Ich sehe um die 100 einen starken Widerstandsbereich und erst, wenn der nachhaltig überwunden ist, kann man von einem mächtigen Kaufsignal sprechen. Meine Sicht der Dinge.
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ist doch voellig egal, ob siemens zur hv im januar bei 90, 100 oder 110 stehen wird. nach dem grossen crash in 2015 wird sie maximal 60 kosten.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 47.712.843 von linkshaender am 06.09.14 18:49:24seh ich auch so.
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.712.888 von El_Matador am 06.09.14 18:55:27
was für ein Schwachsinn...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 47.713.044 von TTkladi am 06.09.14 19:40:00ich werde dich naechstes jahr in diesem thread zitieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.712.843 von linkshaender am 06.09.14 18:49:24Das hatte ich gemeint, linkshaender. Bei 100 gibt es mit Sicherheit erhöhtes Verkaufsinteresse. Nur wenn das "aufgesaugt" wird, entsteht ein Signal. Momentan also nur "Watchlist".
teilweise offtopic

aber es ist doch klar, die Aktien laufen doch deshalb so gut, weil das Geld irgendwo hin muß, aber viele erwarten einen Einbruch, der auch beachtlich sein kann, wobie was sit beachtlioch Dax 8000?

nur niemand weiß , wann dieser kommt, denn irgendwohin muß ja das Geld
Siemens investiert massiv in Russlandgeschäft...oh wait...Meldung von 2011
HV am 27.
Siemens entwickelt Technik, die Blinde und Sehbehinderte bei ihren Wegen in der Stadt unterstützt. Denke das kann man ausweiten. könnte recht provitabel werden.
bin mal gespannt auf Prognosen
Siemens Hauptversammlung!

Veranstaltungsort: München Olympiahalle. Erfahrungsgemäß finden sich in guten Jahren 10- 15.000 Aktionäre zur Hauptversammlung ein.

Das Selbstverständnis von Siemens Aktionären ist mit einer Portion gesunder Arroganz geprägt. Man möchte den DAX als schwersten Wert anführen. Inzwischen hechelt man mit etwas Abstand dem DAX in der Performance hinterher. Nach Marktkapitalisierung größter Wert im DAX ist inzwischen Bayer.

Man hatte im Zuge der Schmiergeldaffäre den Aufsichtsratsvorsitzenden Heinrich von Pierer und den damaligen Vorstandsvorsitzenden Klaus Kleinfeld rausgeworfen. Klaus Kleinfeld ist heute Vorstandsvorsitzender von Alcoa in den USA. Man hatte seinen Rauswurf mit der Schmiergeldaffäre begründet, obwohl er zu keinem Zeitpunkt belastet war. Neuer und immer noch aktueller Aufsichtsratsvorsitzender ist Gerhard Cromme. Er hatte Peter Löscher von General Electric zu Siemens geholt und ihm zum Vorstandsvorsitzenden ernannt. Peter Löscher erhielt aufgrund von schwachen Zahlen einen mehr oder minder freiwilligen Rauswurf bei Siemens ein paar Jahre später. Es gab auch einen Streit im Aufsichtsrat von Siemens. Der Vorsitzende Gerhard Cromme trug einen offenen Machtkampf mit Josef Ackermann aus. Ackermann verlor und musste gehen. Vorstandsvorsitzender bei Siemens ist jetzt der langjährige Finanzvorstand und Siemens Eigengewächs Joe Kaeser. Er war auch schon unter Klaus Kleinfeld Finanzvorstand. Joe Kaeser kaufte letztes Jahr zwei Unternehmen: Turbinensparte von Rolls Royse und Dresser Rand. Es ist in der Öl und Frackingindustrie tätig. Nun hat sich seitdem der Ölpreis mehr als halbiert und in der Frackingindustrie arbeitet so gut wie kein Unternehmen mehr profitabel. Auch schon Peter Löscher hatte zu Beginn seiner Amtszeit ein Medizintechnikunternehmen gekauft Dade Behring und als Kaufpreis erheblich mehr bezahlt als es überhaupt an Umsatz aufzuweisen hatte. Es folgte nach Jahren eine milliardenschwere Abschreibung. Es ist zu erwarten, dass Aktionäre auf der heutigen Tagung Joe Kaeser fragen werden ob diese Praxis nun auch bei Dresser Rand seine Anwendung findet. Auch bucht Siemens in aller Regelmäßigkeit einmalige Sonderbelastungen die das Ergebnis verhageln. Der Wunsch der Aktionäre ist, dass diese Praxis endlich eingestellt wird und Siemens zu einem normalen Unternehmen wird. Jeder neue Vorstandsvorsitzende hat bis jetzt versprochen dies abzustellen, aber keinem ist es erfolgreich gelungen. Es ist davon auszugehen, dass auch dies heute Thema sein wird.

mfg
Steve!
P.s.: Posting war heute morgen gefressen. Daher jetzt erst so spät!
Nun zur eigentlichen Hauptversammlung:

Der größte jemals an Land vergebene Auftrag für einen Windpark zog Siemens an Land mit einem Auftragsvolumen von 1 Mrd Euro in den USA. Die Dividende steigt um 10% auf 3,30Euro. Die Aussschüttungsquote liegt bei 49%. Innerhalb des Zielbands von 40-60%. Es waren knapp über 42% des Kapitals anwesend. Von der Briefwahl haben ca. 1Prozent gebrauch gemacht. Die Div. Rendite liegt bei 3%. Es wurde dargestellt, dass dies vor dem Hintergrund von 0,3% Rendite auf 10y dt. Staatsanleihen einen erheblichen Kaufanreiz darstellt.

Die "Schlacht" um Alstom:
Hier wurden die Interessen der Aktionäre gewahrt. Es wurde bewiesen, dass Siemens jederzeit handlungsfähig ist. Siemens hat sich zu keiner Zeit auf einen Bieterkampf eingelassen.

Im 1.Quartal 2015 konnte die positive Entwicklung fortgesetzt werden. Der Ausblick für 2015 bestätigt. Auch wenn Stromerzeugung und der Bereich fossile Energieträger belasten. [ Ich erinnere mich an frühere Jahre wo man unter Löscher das Ziel sehr lange aufrecht hielt und dann schließlich kassierte]

Der Gewinn wird dank der eingeleiteten Maßnahmen 2014/2015 um über 15% steigen. Europa bleibt der wichtigste Sektor. Wichtig sind auch maßvolle Tarifabschlüsse in D.

In China stieg der Umsatz um 12%. Der Umbruch in China wird schmerzhafte Veränderungen hervorbringen. Siemens erwartet, dass China gestärkt hieraus hervorgeht.

Es gab einen Großauftrag für Bahnen aus San Francisco?, der sogar nochmal aufgestockt wurde.

Die stärkste Volkswirtschaft wird weiter USA sein. In der Aquisitionspolitik ein wichtiger Standort, auch weil es geopolitisch ein extrem stabiles Land ist.

Sonderbelastungen:
Die hohen Sonderblastungen haben uns auch im vergangenen Jahr über Gebühr belastet. Der Anstieg beim Gewinn von 25% ist aber fast ausschließlich auf den Rückgang der Sonderbelastungen zurückzuführen. Fehler dürfen gemacht werden, müssen aber beim nächsten Mal besser gemacht werden. Siemens muss wieder mutiger werden. Cromme führt auch aus, dass Siemens oft als erster einen Markt besetzt und das sei neben hohen Gewinnchancen auch mit dem Risiko verbunden, dass Abschreibungen folgen könnten.

Energiegeschäft ist von hohen aktuelllen Herausforderungen geprägt. Aber es birgt sehr hohe Gewinnpotenziale. Eine Frau namens Lisa Davis führt diesen Bereich wohl jetzt aus den USA (Texas?). Man hat den Standort verlegt. Dies wurde prompt von Aktionärsschützern kritisiert. Einerseits sagt Siemens - Europa sei der wichtigste Markt, andererseits verlegt man den Unternehmensbereich in die USA.

2014 ist ein wichtiger Schritt gelungen. Man konnte die Ertragslage erstmals seit 2011 wieder verbessern. Die Vision 2020 soll dies weiter beschleunigen. Handle stets so als wäre es dein eigenes Unternehmen . Es ist eine Unternehmenskulturelle Veränderung. SIemens ist für seine Kunden zu jeder Zeit für jede Zeit da ist.

Digitalisierung Elektrofizierung Automation EAD Das sind die 3 Schlagworte wo sich bei Siemens in Zukunft alles drehen wird.

Mai 2015 folgt ein neues Konzept. Die Zahl der Divisionen wurde von 16 auf 9 plus Gesundheit reduziert. Man tritt bei den Kunden wieder als eine Firma und eine Marke auf. Man folgt den Grundsätzen der Fokussierung und Priorisierung.

Trennung von Unternehmensteilen: Bosch-Siemens-Hausgeräte BSH. (Randbemerkung von Herrn Kaeser: Die Marke Siemens wird es auch weiter in Küche und Kelller geben.) Trennung von Hörgerätesparte.

Zukäufe: Dresser Rand und (Gas) Turbinen von Rolls Royce

Priorisieren, wir investieren in Wachstumsfelder.
- Dezentrale Energieerzeugung und dezentrale Stromanbieter sind ein weltweiter Trend.
- lokales Öl und Gasgeschäft wichtiger Wachstumsmarkt. Entlang dieser Wertschöpfungskette von Öl und Gas will man stärker auf Elektrofizierung und Automatisierung setzen. Das eröffnet langfristige Wachstumschancen. Der Ölpreisanstieg ist nicht strukturell und keine Bedarfsreduzierung sondern ein Angebotsüberhang. Die langfristigen Fundamentaldaten sind langfristig intakt.

Ein Paradigmenwechsel stellt die voranschreitende Digitalisierung dar. Privat - persönlich und im Beruf.

Eine kleine Geschichte. Ein junger Unternehmer man mit einem Startup trat an Siemens heran mit der bitte man möge in sein Unternehmen investieren. Er wollte Telefonie übers Internet möglich machen. Siemens Empfang den Unternehmer nichtmal richtig. Dieses Unternehmen war ein kleines Startup namens Cisco. Dies ereignete sich anno 1980. Siemens war bei Telefonie weltweit unangefochtener Marktführer. 10 Jahre später kam Siemens in schweres Fahrwasser in diesem Geschäft und gab es in der Folge mit dem Verkauf an Nokia komplett ab.

- Die Medizintechnik braucht mehr Handlungsspielraum und wird deshalb eigenständig. "Health care ist auch Siemens und nicht noch Siemens". Also eigenständig geführtes Unternehmen im Unternehmen.

Digitalisierung verändert Automatisierungstechnik. Schlagwörter: Industrie 4.0 und digital factory sind neue Divisionen. Automatisierung, Robotik und Software werden produktiv und zuverlässig gestaltet. Siemens stattet die Fabrik der Zukunft aus. Es kommt nicht darauf an was man fertigt sondern wie!

Es gibt ein Effiziensteigerungsprogramm, Ziel: Kosten um 1Mrd senken. Sanierungskonzept für Bereiche wo keine Gewinne rausschauen. Das waren anfangs zu Beginn des Programms 18% des Umsatzes . Im Februar 2015 werden neue Bewertungen vorgenommen und im Mai 2015 vorgestellt / Umgesetzt.

Für Forschung und Entwicklung werden 400 mio euro mehr ausgegeben als im Vorjahr.

Gesamtausgaben für den Vertrieb steigen auf 9 Mrd Euro. Investitionen in Sachanlagen werden um 300 Mio aufgestockt auf 2,2 Mrd. 2015 sollen mehr als 1.000 Mio investiert werden. Mehr als im Vorjahr. Erhebliche Mittel fließen dabei auch nach D. Investitionen und beschleunigstes Wachstum sind die Voraussetzung für Wertschaffung im Unternehmen. 2016 stärker wachsen und 2017 zum Wettbewerb wieder aufschließen. Ganz wichtig wird das Servicegeschäft. 120.000 Turbinen, 280.000 ferngewartete Geräte über sicheres Internet (remote services) 530.000 Medizingeräte im Einsatz.

17500 Softwareingenieure im Unternehmen. Gute Ausgangsbasis für digitales Zeitalter. Wir verwirklichen worauf es ankommt.

Erhebliche Erträge sollen aus der Portfoliooptimierung erzielt werden.

Schmiergeldaffäre geht endlich zu Ende. Aussergerichtliche Einigungg mit
einem ehemaligen Vorstandsmitglied Neubürger. Es wurde ausdrücklich dem ehemaligen Finanzminister Herrn Theo Waigel gedankt.

Es wurde angemerkt, dass Siemens jetzt wieder verstärkt in "dreckigen " Industrien unterwegs sei. Was ist aus der grünen Strategie von Herrn Löscher geworden?

mfg
Steve!
P.s.: Man verzeihe mir die vielen Rechtschreibfehler. Es ist abend und ich kann nicht alles was ich Vormittags schnell mitgeschrieben korrigieren. Ich erhebe keinen Anspruch auf Richtigkeit aller gemachten Angaben. Dies soll lediglich helfen einen groben Überblick zu erlangen. Alle Angaben ohne Gewähr!
Nochmal Allgemeines und Generaldebatte:

Wenn ich es richtig aufgeschnappt habe, wurden für 1,875 Mrd Euro eigene Aktien zu durchschnittlich 88,60 Euro erworben. In dieser Passage wurde so mit Zahlen um sich geworfen... Auch hält Siemens wohl rund 6 Prozent der eigenen Aktien.

Die Urenkelin des Firmengründers rückt in den Aufsichtsrat ein. Eine von Siemens. Sie ist auch in der Siemens Stiftung und es wurde gefragt ob es hier nicht auch einen Interessenskonflikt geben könnte. Aber insgesamt Lob... Frau und Verwandte vom Firmengründer - das zieht.

Es wurde an der einen oder anderen Stelle angemerkt wann denn Herr Cromme abdanken will/wird. Dezenten Druck aufbauen nenne ich sowas. Herr Norbert Reithofer von BMW zieht in den Aufsichtsrat ein. Es wurde von Aktionärsschützern gemunkelt er könnte Herrn Cromme beerben. Bei Siemens gab es ja eine Altersgrenze für Vorstände und Aufsichtsräte. Diese wurde zugunsten von Cromme ausser Kraft gesetzt. Cromme ist wohl schon über 70. Symptomatisch, während er Orga Punkte der HV vortrug, fehlte ihm plötzlich ein Blatt und er war kurzzeitig orientierungslos. Aber auch die die Frau von Siemens wurde als mögliche Nachfolgekandidatin zu Felde geführt. Es wurde auch angemerkt, dass Herr Cromme gesagt hatte, er wird nicht mehr die volle Amtszeit machen. Wann ist dieses Ende?

Rund um Dresser Rand gab es viel Kritik von allen. Einige meinten, wie wären denn die potenziellen (Prozess-)Risiken, weil ja Chemikalien in den Boden gepumpt werden? Auch geht Siemens davon aus, dass der Ölpreis womöglich schon Mitte des Jahres über 80 Dollar je Barrel notieren wird. Was ist wenn der Ölpreis womöglich Jahre auf diesem aktuell niedrigen Niveau verharrt. Siemens hat als Ziel mal ausgegeben, dass nach 3 Jahren ein Zukauf seine Kapitalkosten verdienen muss. Wie sieht es hier aus? Auch hatte wohl der ehemalige Siemens Chef Peter Löscher in einem Bietergefecht um Dresser Rand den Preis getrieben.

Es wurde auch geunkt, warum man jetzt wieder in dreckigen Industrien tätig ist und nicht in grüner Technologie wie es Herr Löscher wollte.

Siemens hat zwar ein glückliches Händchen bei Verkäufen bewiesen, ist aber sehr ungeschickt bei Zukäufen. Man kauft oft auf einem zyklischen Hoch völlig überteuert und macht dann erstmal einen jahrelangen Abschwung mit. Es wurde auch kritisiert, warum Siemens es nicht schafft in diesen Bereichen wo man denkt es könnte Wachstum geben, organisch zu wachsen anstelle immer überteuert Zuzukaufen.

Es wurde auch kritisiert, dass man nicht mehr im Bereich Software macht. Siemens hat zwar 17.500 Softwareingenieure, aber warum kauft man da nicht zu. Es ist bekannt, dass Software höhere Margen abwirft und diese Unternehmen eine höhere Bewertung aufweisen. Ob man hier nicht womöglich zu schnell an Boden gegenüber IBM , Google und Co. verliert.

Man hat Bosch Siemens Hausgeräte viel zu günstig abgegeben.

Der Deal mit dem ehemaligen Vorstandsmitglied Herrn Neubürger bedeutet einen endgültigen Schlussstrich unter die Schmiergeldaffäre zu ziehen. Dies wurde begrüßt.

Es stehen schon wieder Übergangsjahre an. Erst 2017 will man endlich voll verdienen.

Große Gasturbinen sind nicht mehr gefragt, erfolgte deshalb der Zukauf in dieser Sparte von Rolls Royce.

Ich musste zur Mittagszeit die HV verlassen, habe nur einen halben Tag frei bekommen. Ich konnte nichtmal mehr die erste Antwortrunde abwarten.

mfg
Steve!
P.s.: Wie auch in den Postings davor.. alle Angaben ohne Gewähr!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 48.903.071 von Steveguied am 27.01.15 21:13:09Auch von mir ein Danke für diesen Bericht. Möchte aber Teile davon kommentieren.

Wenn man allerdings Siemens schon die letzten Jahre verfolgt hat, kommt einem alles recht bekannt vor: Sonderbelastungen, Unternehmenskulturelle Veränderung, Trennung von Unternehmensteilen, Zukäufe, Paradigmenwechsel, Effiziensteigerungsprogramm, stärker wachsen , zum Wettbewerb wieder aufschließen, ....

Zitat: Die Medizintechnik braucht mehr Handlungsspielraum und wird deshalb eigenständig. "Health care ist auch Siemens und nicht noch Siemens". Also eigenständig geführtes Unternehmen im Unternehmen.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Mitarbeiter dabei ein ungutes Gefühl haben, weil in den letzten Jahren vieles versilbert wurde, was eigenständig war. was nicht unbedingt schlecht sein muss. Aber nach Verkauf der Hörgeräte und health-IT an Cerner sehe ich da Fragezeichen.

Zitat: Digitalisierung verändert Automatisierungstechnik. Schlagwörter: Industrie 4.0 und digital factory sind neue Divisionen. Automatisierung, Robotik und Software werden produktiv und zuverlässig gestaltet. Siemens stattet die Fabrik der Zukunft aus. Es kommt nicht darauf an was man fertigt sondern wie!

Ich denke das erfordert einen hohen Anteil an Software-Know-How und Softwaretechnik. Ist Siemens dafür gerüstet in diesem zentralen Thema ein großer Spieler zu sein. Man hat sich vor ein paar Jahren von dem großen SW-Servicegeschäft verabschiedet.

Ähnliches: Zitat: Ganz wichtig wird das Servicegeschäft. 120.000 Turbinen, 280.000 ferngewartete Geräte über sicheres Internet (remote services) 530.000 Medizingeräte im Einsatz.
Hat man sich nicht vom Know-How der Übertragungstechnik (Telefonie, Netzwerke, ...) verabschiedet? Hier stellt sich auch die Frage nach der Eigenständigkeit der Medizintechnik: Doppelentwicklung oder doch Reinregieren durch den Konzern?

Ein bisschen OT: Zitat: Die Urenkelin des Firmengründers rückt in den Aufsichtsrat ein. Eine von Siemens. Sie ist auch in der Siemens Stiftung und es wurde gefragt ob es hier nicht auch einen Interessenskonflikt geben könnte. Aber insgesamt Lob... Frau und Verwandte vom Firmengründer - das zieht.

Sehe nicht wieso die Urenkelin für ein solches Amt außer Geld und Stimmrechte prädestiniert sein soll und warum es dafür Beifall gibt. Verwandtschaft heißt hier gar nichts, die Fähigkeit muss sich erst noch beweisen. Aber man schon mal die Frauenquote im AR geschafft. Für die Kollegin im Betrieb heißt das noch gar nichts.

Ich würde mich allerdings freuen, wenn der Wandel bei Siemens endlich klappen würde. Für DE und im Bereich Technologie einen weiteren großen Kandidaten zur Auswahl zu haben.

Grüße
Linkshänder
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Antwort auf Beitrag Nr.: 48.935.111 von linkshaender am 30.01.15 15:22:23Hallo, du brauchst mich da gar nicht mit Samthandschuhen anfassen. Weder aus Rücksichtnahme und auch nicht aus Respekt vor meinem Bericht. Ich bin nicht aus Watte und sehe die Entwicklung bei Siemens ebenfalls extrem kritisch. Wenn das so übereuphorisch wirken sollte, täuscht das. Ich habe mich bewusst in den Hintergrund gerückt um die Vorgänge der HV so zu dokumentieren wie sie stattfanden. Ich habe versucht ein paar Aussagen vom Vorstandsvorsitzenden/Aufsichtsratsvorsitzenden so wiederzugeben wie sie diese gefällt haben. Das wirkt, ich habe es nicht bedacht, auf den ersten Blick so, als wäre es meine Meinung was nicht stimmt.

Ich habe meine Meinung in den Hintergrund gerückt, um ein möglichst komplettes Bild von der HV zu geben. So wie sie statt fand.

Siemens hat einen Aufsichtsratsvorsitzenden der in die Jahre gekommen ist und wohl gesagt hat er macht nicht mehr die volle Amtszeit. Da Herr Cromme bei Thyssen Krupp aller erster Güte rausgeworfen wurde, versehe ich seine Kompetenz mit einem Fragezeichen. Ich sehe es als dringend geboten an, dass er baldmöglichst verschwindet. Ich bin mir jedoch wettsicher, dass Herr Cromme die volle Amtszeit machen wird, mit all seinen negativen Folgen für Siemens. Mein Wunschkandidat wäre der Ex Ceo Klaus Kleinfeld. Er war nie belastet durch die Schmiergeldaffäre, auch wenn man immer versucht hat ihm unterschwellig was unterzujubeln. Wäre da was dran gewesen, sie hätten ihn nie bei Alcoa genommen. Kleinfeld kennt das Unternehmen. Ich hatte damals in seiner Amtszeit einen Fehler gemacht und oft kritisch über ihn berichtet. Aber er war/ist ein Vollblutunternehmer und Macher. Auch ist er überaus visionär. Ich habe das damals auf der Hauptversammlung miterlebt, wie er mitreißen kann. Er führt das Unternehmen nicht mit Zahlen, sondern mit Visionen und Innovationen. Das passt auch viel besser zu Siemens als Zahlenmenschen wie Löscher oder Kaeser.

Cromme hat da einen Fehler gemacht. Er hat jetzt erneut einen Zahlenmenschen zum Chef von Siemens ernannt. Vielleicht war es auch dem Machtkampf mit Ackermann geschuldet, der wohl Reitzle zum Aufsichtsratsvorsitzenden machen wollte. Da hat Ackermmann mal einen lichten Moment und dann verliert er den Machtkampf mit Cromme und muss gehen. Cromme's Bauernopfer wurde Peter Löscher. Er hat ihn ins offene Messer laufen lassen und so den Machtkampf um Ackermann gewinnen können.

Wenn Cromme echtes Format hätte, würde er Reitzle oder Kleinfeld zum Aufsichtsratsvorsitzenden ernennen.

Kaeser ist ein meinen Augen die falsche Figur für den Vorstandsvorsitzenden. Kaeser ist bewusst, dass es falsch ist das Unternehmen nur über Zahlen zu führen. Aber er war Finanzvorstand jahrelang. Er ist und bleibt ein Zahlenmensch. Ich hab da kein gutes Gefühl. Im Mai wird ein neues Kostensenkungsprogramm der Öffentlichkeit vorgestellt. Das kann Kaeser. Gleichzeitig wird wohl ganz stark in den Vertrieb investiert. Ausserdem belastet die Schwäche in Europa das Unternehmen Siemens.

Ich bin auch nicht amused, dass Siemens sich jetzt wieder in "dreckigen" Technologien bewegt. Ich weiß nicht ob das auf Dauer so nachhaltig ist. Klar hat Löscher auch greenwashing betrieben. Ich glaube aber diese neue Richtung ist nicht richtig. Ich sehe nämlich auch wie auf der HV angesprochen die Prozessrisiken mit Dresser Rand.

Es scheiden sich bei einer Frau von Siemens die Geister. Die einen meinen es ist super nen weiblichen Aufsichtsrat zu haben. Andere kritisieren, dass sie nur ne Quotenfrau ist und gar nicht den Sachverstand mitbringt. Die einen finden es toll dass wieder die Siemens Familie nach Jahrzehnten der Abstinenz eine Rolle übernimmt. Die anderen kritisieren, dass von Beruf "Tochter" kein Qualitätsmerkmal darstellt. Mir persönlich ist in der Beziehung eigentlich alles egal.

Das mit der eigenständigen Sparte Siemens Health Care, sehe ich auch extrem kritisch. Ich werde all meine 830 Aktien verkaufen, sollte hier beschlossen werden die Medizintechnik in irgend einer Form abzugeben. Ich hätte schon längst reduziert, wär dieser Bestand nicht Abgeltungssteuer frei.

Denn über den Kurs bin ich nicht glücklich. Das Ergebnis 2013/14 kam nur durch die geringeren Sonderbelastungen zustande. Die Sonderbelastungen entstanden um Löscher über die Klippe springen zu lassen. Erst 2017 will man durchstarten und produziert inzwischen schon wieder Übergangsjahre. Wer weiß was 2017 ist?!?!?


mfg
Steve!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 48.939.530 von Steveguied am 30.01.15 21:36:42Hallo, ich habe dein Posting auch als Bericht gesehen und nicht als deine persönliche Meinung. Ich beobachte Siemens auch schon seit Jahren und habe eine ähnliche Meinung wie du. Für Mitleser, die das Unternehmen nicht so gut kennen, wollte ich nur aufzeigen, dass sich in den letzten Jahren wenig geändert hat, die Phrasen sich ständig wiederholen vielleicht mit neuen Begriffen. Konsequenterweise habe ich dieses Jahr den Ausstieg vollzogen, obwohl auch abgeltungssteuerfreie Stücke dabei waren. Ich hätte mich sonst wahrscheinlich wieder über die Statements der Führung geärgert. So sehe ich das eher gelassen. Ich denke es braucht eher einen "Wadenbeisser" für die Probleme denn einen Finanzexperten. Nur über Innovationen und Lösungen kommt eine Firma weiter, Kostensenkung ist zwar wichtig aber zweitrangig.

.. 2017 ist mir echt zu weit weg, wobei ich da so auch noch keine Lösung für das Problem Siemens sehe.

mfG
Linkshänder
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Antwort auf Beitrag Nr.: 48.939.530 von Steveguied am 30.01.15 21:36:42
Zitat von Steveguied: Denn über den Kurs bin ich nicht glücklich. Das Ergebnis 2013/14 kam nur durch die geringeren Sonderbelastungen zustande. Die Sonderbelastungen entstanden um Löscher über die Klippe springen zu lassen. Erst 2017 will man durchstarten und produziert inzwischen schon wieder Übergangsjahre. Wer weiß was 2017 ist?!?!?

mfg
Steve!


Und trotz massiver Unterstützung durch das Aktienrückkaufprogramm sank der Kurs nach der HV bis auf 93.

Wo liegt da der börsiale Gleichgewichtswert ohne Rückkäufe? TIEFER !
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Antwort auf Beitrag Nr.: 48.953.204 von Erdman am 02.02.15 14:26:55
ich bin eigentlich Optimistisch für den DAX
Hallo erstmal, ich bin schon verwundert wie wenig hier bei diesem Wert los ist. Eine Firma die jeder auf der Welt kennt und schätzt, nach Bayern München, und Benz, u. Dabbel ju, lach. Wir sind der siche Hafen und ich bin auch der Ansicht dieser Fonds Manager
https://www.youtube.com/watch?v=5sKCRQDbsMQ
allen viel Glück bei Ihren Aktionen.

Danke.
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.940.064 von linkshaender am 30.01.15 22:43:52
Das Hindernis Cromme
Ich trauhe diesem Herrn jedemfalls nicht.
Zumal wir Aktionäre eigentlicht kaum die Rolle der AR-Vorsitzenden einschätzen können, erscheint mir Herr Cromme als reiner Strippenzieher, der selbst meiner Kenntnis nach noch nirgendwo, wo er in Verantwortung stand, vollständig dazu stand, aber immer die Fehler bei anderen fand.

Dass ein Siemens-Eigengewächs der Vorstand führt, finde ich in Ordnung, allerdings meine ich, dass ein exellenter Finanzfachmann wie es Herr Kaeser wohl ist, für einen Technologiekonzern mit diesen komplexen Technikaparten nicht erste Wahl sein kann.
Ich befürchte dass Herr Kaeser, viel zu eindimensional Siemens ausrichten wird, nämlich sein Handeln zu stark durch die Sicht eines Betriebswirtschaftlers geprägt ist, weil ich meine jetzt schon zu erkennen, dass die konzerninterne Synergieen nicht ausreichend genutzt werden, weil ihm die Weitsicht und Visionarität eines technikbegeisterten Naturwissenschaftlers abgeht. Diese meine ich bereits in der formalen Umstrukturierung zu erkennen.
Dabei halte ich es ebenfalls für sinnvoll, den seit Jahren nicht innovativ agierenden Hausgerätebereich an den Partner Bosch zu veräußern.
Nicht akzeptieren kann ich den zögerlichen Umgang mit dem Einstieg in technologisches Neuland. So wird zwar im Rahmen der Netzstabilisierung an Technologien für die Ausgleichsspeicherung gearbeitet, aber die für die Energiewende dringliche Energiespeichertechnologie vernachlssigt.

Zumindest hoffe ich, dass wenn demnächst die Hörgerätesparte aus dem Konzernverbund ausscheidet, sich Kaeser und Vorstand entscheiden deren anteiligenKonzernWert den Siemensaktionären übertragen.

Tratsch
Da mir gestern meine Beiträge wieder mal gefreesen wurden, von wem auch immer:

Siemens als Großer konzern sollte eigentlich ovn dem Leben, dass man Innovationen entwicklet dun im Makrt einführt. Die schiere Größe des Konzerns ermöglichen genau dies, ohne bei einem Fehlschlag eine Idee gleich in den Ruin getrieben zu werden. Floriende Unternehmensteile sollten dann an die Böörse gebracht werden um mit den freiwerdenen Mitteln wieder neue Ideen zu entwicklen. Der Technologiefaktor sollte hier im Vordergrund stehen. Aber da vermute ich, schütte ich hier an dieser Stelle nur Wasser in den Brunnen.

Zum Stellenabbau habe ich mal grob überschlagen sind die ca 8000 Stellen ein Arbeiterjahrgang, der im Laufe des Jahres 2015 sowieso in Ruhestand geht. Für D bringt das wohl etwas Entspannung, da aufgrund des ungünstigen Verhältnis Berufseinsteiger zu Aussteiger sowieso viele freiwerdende Stellen nicht mehr besetzt werden könnten.
Siemens baut für rund 175 Mio EUR Gaskraftwerk in Malta
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Siemens-baut-fuer-r…

Und dies, obwohl dort ständig der Wind bläst und die Sonne viel mehr und länger scheint als in Deutschland.

Ich dachte, Siemens wollte nun verstärkt die neuen Energien vermarkten.

Gibt es dazu vielleicht auch noch EU-Beihilfen für das "arme" Malta?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.039.469 von Erdman am 11.02.15 14:38:43Siemens liefert, n.m.e. seit 1972 Gasturbinen in über 65 Länder.

Warum sollten sie mit dieser Erfolgsgeschichte in Malta aufhören.:)
Lohnt sich jetzt ein Short zum Zocken? Man ist jedesmal an der 100 Euro Marke gescheitert und fiel schnell um im Schnitt rund 10%. Es ging zwar schon mal knapp über 100, aber anschließend sind wir jedesmal gefallen. Jetzt auch?

Fundamental sind wir nämlich sportlich bewertet und echtes Wachstum hat Siemens aktuell nicht vorzuweisen.

mfg
Steve!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.200.812 von Steveguied am 27.02.15 21:03:22Der Kurs steigt immer über die 100, wenn die Hauptversammlung ist und es Divdende gibt. Dann steigen kuz vorher die Dividendenjäger ein und gehen danach wieder direkt raus.

Grüße
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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.205.870 von EinfachNurMartin am 28.02.15 18:30:41wie diese strategie funktioniert, ist mir immer noch schleierhaft. der kurs muesste kurzfristig mindestens um die steuern auf die dividende und die transaktionskosten steigen, damit man mindestens auf breakeven kommt. wenn die aktie sehr schnell den dividendenabschlag wettmacht, kann das funktionieren. aber wer weiss das schon. oftmals ist es so, dass nach der dividendenausschuettung fuer eine weile die luft heraus ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.200.812 von Steveguied am 27.02.15 21:03:22mein eindruck ist auch, dass bei siemens vorerst die luft heraus ist.

wachstum im ergebnis pro aktie wird nur durch aktienrueckkaeufe und beteiligungsverkaeufe erzielt. operativ laeuft es in den traditionell starken sparten schlechter (energietechnik, medizintechnik).

auch wenn die peer group von siemens (ge, abb, ...) nicht im dax ist, hat siemens seine position als unternehmen mit der hoechsten marktkapitalisierung im dax deutlich eingebuesst. bayer, volkswagen und daimler haben mittlerweile deutlich hoehere marktwerte.

kaeser's personalentscheidungen ueberzeugen mich auch nicht. in der regel werden erfahrene fuehrungskraefte (nein sager?) durch juengere (ja sager?) ersetzt, und dazu manchmal auch noch fernab der operativen hauptbasis (energietechnikleiterin in usa und nicht in erlangen).

auch der sehr spaete und teure kauf von dresser rand ueberzeugt nicht.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.206.290 von El_Matador am 28.02.15 20:03:04Im Großen Zustimmung zu diesem Beitrag. Ob Kaeser Nein Sager durch junge unerfahrene "Ja" Sager ersetzt kann ich nicht beurteilen. Ich habe aber ein bisschen den Eindruck, dass Kaeser von allen geliebt werden möchte. Ausserdem hat er recht viel Macht und sowas sehe ich immer auch ein wenig kritisch. Cromme kann nachdem er Löscher vom Hof gejagt hat sich nicht noch einen Fehler eingestehen und muss, wenn er im Amt bleiben will Kaeser nach allen Belangen gewähren lassen und ich habe den Eindruck Kaeser weiß das.

Der Zukauf von Dresser Rand war ein Pyrussieg ( in Anspielung weil auch Löscher das Unternehmen für seinen neuen Brötchengeber kaufen wollte). Siemens geht mit Fracking auch gewisse Prozessrisiken ein.

Ja ein weiblicher Vorstand und dann noch Steuerung aus den USA. Dürfte für den NSA noch leichter sein die auszuspionieren, um es dann GE zuzuspielen. Kann man gleich den E-mail und Handyverkehr aufgezeichnet gratis an GE aushändigen.

Ich denke das Unternehmen wird über Jahre gegenüber dem DAX zurückfallen und ob sie da jemals wieder rausfinden. Nach dem Desaster bei Thyssen wird Cromme bei Siemens nur noch verbrannte Erde hinterlassen. Ein Negativeintrag in den Wirtschaftsgeschichtsbüchern der dt. Nachkriegszeit ist ihm sicher. Erst bei Thyssen nun bei Siemens. Wenn er das irgendwie vermeiden will, sollte er sein Amt aus gesundheitlichen Gründen sofort niederlegen.

#2.562 Vollste Zustimmung. Anscheinend gibt es zu viele, die kurz vor dem Divitermin kaufen um dann mehr oder weniger schnell wieder raus zu gehen. Je mehr Dividende, desto schlimmer dieser Kater danach. Ich hab mir bei dividendenstarken Titeln angewöhnt nach der Dividende zu kaufen. Oft hat man dazu sogar wochenlang Zeit. Die Amis vermeiden das, indem sie quartalsweise ausschütten.

mfg
Steve!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.207.019 von Steveguied am 01.03.15 00:00:05Diesmal war das Spiel doch umgekehrt.
Am Tag vor oder der HV raus um die 101/102
und danach < 94 wieder rein.

Da gab es zwar keine Dividende, doch der Abschlag beim Rückkauf war wesentlich besser.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.209.509 von Erdman am 01.03.15 16:52:48Das setzt prosperitär an meinem Gedankengang auf. Kurz vorher wegen Dividende zu kaufen in der Hoffnung der Diviabschlag wird geringer ausfallen als die Dividende funktioniert in 9 von 10 Fällen nicht. Wie auch bei Siemens letztlich nicht.
Bei BASF hätte es in diesem Jahr nicht funktionert.

Zum Thema: Siemens deutlich über der 100 trotz gestiegener Dividende und Teilverkäufen (Osram). Läuft bei uns.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.308.245 von Fritzphantom am 12.03.15 10:04:28
Zitat von Fritzphantom: Zum Thema: Siemens deutlich über der 100


Echt? Da scheiden sich die Geister.

mfg
Steve!
Also der DAX hat seit Jahresanfang 21,5% gemacht. Wenn ich korrekterweise die Dividende bei Siemens berücksichtige, dackelt da Siemens trotzdem mit gehörigem Abstand hinterher. Das sind doch nichtmal 10%.

mfg
Steve!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.381.985 von Steveguied am 20.03.15 12:34:43mit den xetra-schlusskursen von gestern betraegt die dax ytd performance 22,8% gegenueber siemens 10,9%.

bei siemens gibt es zur zeit eine zunahme von problemen:

* sekundaereffekte aus dem niedrigen oelpreis (oelexportierende laender reduzieren ihre infrastrukturinvestitionen)

* uebernahme von dresser rand verzoegert sich und wird teurer

* bereits bekannt waren negative auswirkungen der russland-sanktionen, schwieriger gasturbinenmarkt, ...

die underperformance im dax ist meiner meinung nach gerechtfertigt. relevanter waere trotzdem ein vergleich mit ge und anderen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.391.228 von El_Matador am 21.03.15 22:53:42Ja du hast die aktuellen Probleme von Siemens schön knapp und gut skizziert. Ich sehe das genauso. :)

GE läuft seit Ende der Finanzkrise wie am Schnürchen gezogen nach oben. Siemens hat sowohl als einer der schwersten DAX Werte eine Underperformance zu dem Index aufgebaut, wie auch gegenüber der Peer group. Wenn Kaeser eine bessere Strategie fahren sollte als Löscher, ist die Frage wann das denn irgendwann erkennbar sein sollte?

Ich bin mit Kaeser nicht zufrieden. Das hab ich auch schon zu meinen Berichten zur HV eingestellt, weil er mir viel zu sehr ein Zahlenmensch ist und zu wenig über Innovation leitet. Hat die Zahlen aber dann doch auch wieder nicht so im Griff, sonst wäre Dresser Rand nicht zu diesem Zeitpunkt erworben worden. Es wird gemunkelt Dresser Rand hat so gut wie keine Aufträge aus der Fracking Industrie an Land ziehen können seit der Übernahme. Zahlenmensch und dann schafft er nicht mal das.

_______________________________________________________________________

Henning Gebhardt der latent "arrogante" Fondsmanager der DWS, welcher eine Rede auch auf der HV hielt, hat Siemens ermuntert ihr nicht benötigtes Kapital an die Aktionäre in Form von Dividenden und nicht durch ein ARP weiterzureichen. Ein ARP ist aber, wenn die Aktie nicht gerade überbewertet ist, immer das bessere Signal an die Anteilseigner. Zum einen hebelt man sofern, der Kurs unterbewertet ist die Rendite der Aktie was nicht sofort zur Geltung kommt... aber über Jahre gesehen eine sehr ansehnliche Zusatzrendite bringt. Wir sehen es auch sehr gut bei der Münchener Rück welche positiven Kräfte ein über Jahre gefahrenes ARP bringen kann. Zum anderen ist das Signal am Kapitalmarkt das weitaus wichtigere. Man zeigt, seht her... diese Aktie ist unterbewertet.

Ach ja bevor ich Henning Gebhardt womöglich unrecht tue. Auf der Hauptversammlung dieses Jahr ist die Arroganz nicht so zum Tragen gekommen wie in früheren Jahren. Sein Vorschlag zielt aber mehr auf einen kurzen Renditeschub bei Siemens. Solche Aktien, so ein Management meide ich aber grundsätzlich. Der einzige Hemmschuh für mich. Die Aktien sind Abgeltungssteuerfrei. Die Abgeltungssteuer muss ich aber erstmal als Zusatzrendite erwirtschaften.

mfg
Steve!
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.200.812 von Steveguied am 27.02.15 21:03:22
Zitat von Steveguied: Lohnt sich jetzt ein Short zum Zocken? Man ist jedesmal an der 100 Euro Marke gescheitert und fiel schnell um im Schnitt rund 10%. Es ging zwar schon mal knapp über 100, aber anschließend sind wir jedesmal gefallen. Jetzt auch?

Fundamental sind wir nämlich sportlich bewertet und echtes Wachstum hat Siemens aktuell nicht vorzuweisen.

mfg
Steve!


Wir sind auch diesesmal wieder unter die 100 Euro Marke gefallen. Ein weiterer Kursrücksetzer blieb jedoch (bis jetzt) aus. Ich denke auch, dass die hohen DAX-Kurse bisher schlimmeres verhindert haben. Sollte es jedoch zu einem kleinen Rücksetzer an den Märkten kommen, dürfte Siemens gut dabei sein. Nach oben ist das Potenzial begrenzt nach unten ist man voll dabei.

mfg
Steve!
Zitat von harenberg77: passt ja zum Thema.

Beachte auch nur in der FAZ gelesen.

Kein Spiegel, zeit usw schreibt darüber.

Ölkonferenz in Houston
Siemens-Chef macht Witze über Energiewende
Die Förderung von Photovoltaik in Deutschland sei so sinnvoll wie der Anbau von Ananas in Alaska, sagt Siemens-Chef Kaeser. Auf einer Ölkonferenz in Houston spottet er über die deutsche Energiepolitik.
„Sind wir noch ein deutsches Unternehmen?“ Der Siemens-Chef Joe Kaeser bereitet mit dieser rhetorischen Frage die sorgfältig abgewogene Aussage vor: „Wir sind in Deutschland geboren, in Europa aufgewachsen und in der Welt zu Hause.“ Als er diese Worte mit kraftvollem bayrischem Akzent spricht, ist er in Houston, Texas, auf der wichtigsten Ölkonferenz des Jahres, der IHS Ceraweek. Gemessen an der CEO- und Minister-Dichte, ist diese Veranstaltung nur noch vergleichbar mit dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Kaeser ist hier, um die Energiewirtschaft zu umschmeicheln.
Diese „ziemlich coole Industrie“ sei voller Unternehmer, die auf Powerpoint-Präsentationen pfiffen und für die ein Handschlag noch etwas gelte. Das klingt für deutsche Ohren dick aufgetragen, aber es entspricht dem Pathos-Level amerikanischer Reden. Siemens ist dabei, sich unentbehrlich zu machen für die Öl- und Gaswirtschaft durch die Übernahmen von Rolls-Royce-Turbinen und Dresser-Rand, einem großen Lieferanten der Energiewirtschaft. Die Hinwendung zum Öl- und Gasgeschäft macht Siemens deutlich, indem das Unternehmen erstmals in seiner Geschichte ein Vorstandsressort im Ausland angesiedelt hat. Vorstandsmitglied Lisa Davies, zuständig für das gesamte Energiegeschäft des Münchner Konzerns, sitzt just in Houston.
Lustig machte sich Kaeser über die deutsche Energiewende. Wer je die Energiepolitik eines Landes bestimmen müsse, müsse einfach das Gegenteil von dem machen, was in Deutschland gemacht werde. Deutschland subventioniere erneuerbare Energie mit einer Garantiesumme von knapp 500 Milliarden Euro. Er hoffe, dass es wenigstens gelinge, den Export von Windkraftanlagen zu beflügeln. Die Förderung von Photovoltaik in Deutschland findet er so sinnvoll wie den Anbau von Ananas in Alaska.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/siemens…" target="_blank" rel="nofollow">
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/siemens…


Ich finde die Ansichten des CEO gehören auch in diesen Thread.

Gruß
LH
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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.642.862 von linkshaender am 25.04.15 14:34:06
Zitat von linkshaender: Die Förderung von Photovoltaik in Deutschland findet er so sinnvoll wie den Anbau von Ananas in Alaska.


Schon klar, nachdem Siemens mit Millardenverlusten aus der Photovoltaik ausgestiegen ist. Solarworld kommt inzwischen wieder und dass deutsche Hersteller bei PH so unter die Räder gekommen sind liegt allein an China. Ich bin gespannt welche globale Antwort Siemens auf die Fusion der zwei großen Eisenbahnhersteller in China findet. Nicht, dass es am Ende heißt Züge made by Siemens sind so sinnvoll wie Ananas Anbau in Alaska. Das gilt im übrigen für eine ganze Reihe anderer Siemens Geschäftsbereiche. Langsam müssen sie den Arsch wieder hoch kriegen. Im Dax ist man schon relativ und absolut zurückgefallen. Inzwischen gibt es größere DAX werte und man könnte sich in ein paar Jahren im Mittelfeld wiederfinden. Dann ist aber meiner Meinung nach das Gehalt absolut nicht gerechtfertigt.

Aber ich glaube die markigen Worte dienten hauptsächlich, um ins Gerede zu kommen und so irgendwie einen oder zwei Aufträge zu ergattern. Die Verzweiflung scheint groß!

mfg
Steve!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.655.564 von Steveguied am 27.04.15 21:02:30Man könnte ja ein bisschen weiterspinnen. Nachdem Siemens bei Osram raus ist sind LEDs auch sinnvoll wie Bananenanbau in Alaska. Die Rückkehr der Ölfunzel ist nicht mehr aufzuhalten. Das hilft Siemens. :laugh::laugh:

Du musst recht haben mit der Verzweiflung.

Grüße
LH
In 2 Tagen folgen die Zahlen zum 2. Quartal (Geschäftsjahresende 30.09.). Ich bin sehr gespannt. Wäre Siemens jetzt kursmäßig über 100 Euro könnte man es mit einer Short Tradingidee probieren. So glaube ich zwar auch an sinkende Kurse, bin mir aber nicht sicher genug.

mfg
Steve!
Siemens wurde womöglich mit freundlicher Co Unterstützung vom BND durch die NSA ausspioniert.

NSA wollte vom BND auch geheime Infos zu Siemens
http://www.gmx.net/magazine/politik/nsa-bnd-siemens-ausspion…

Überrascht das jemand??? Nein. Jetzt braucht die NSA zumindest in der Energietechnik nicht mehr die Unterstützung des BND, denn der Bereich wird nun aus Houston von einer US- Amerikanerin geführt. :cry: Ganz kluge Entscheidung. GE freut es.

mfg
Steve!
14. 05. 2015

China gewinnt Ausschreibung für russische Hochgeschwindigkeitsbahn

Die China Railway Group Limited gab am Mittwoch bekannt, dass eines ihrer Tochterunternehmen gemeinsam mit zwei russischen Firmen die Ausschreibung für die Hochgeschwindigkeitsbahn zwischen Moskau und Kazan gewonnen habe.

Das Konsortium wird gemeinsam bis 2016 Untersuchungen durchführen, die regionale Entwicklung planen und das Design des Projekts festlegen. Der Vertrag beläuft sich auf eine Summe von 20 Milliarden Rubel. Das sind umgerechnet 2,42 Milliarden Yuan oder 395 Millionen US-Dollar.

Ende Mai wird voraussichtlich ein formaler Vertrag unterschrieben. Derzeit bespricht die China Railway Group noch mit ihren russischen Partnern die Koordination und das Projektmanagement.

Die Hochgeschwindigkeitsbahn wird Moskau und Kazan, die Hauptstadt der Republik Tatarstan, verbinden. Sie soll 2018 im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft in Russland in Betrieb genommen werden. Mit der Fertigstellung wird sich die Reisedauer von heute 14 Stunden auf rund 3,5 Stunden verkürzen.

http://german.china.org.cn/business/txt/2015-05/14/content_3…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.782.069 von esco7 am 15.05.15 07:54:57Deutsche Bahn will Züge in China kaufen
http://www.welt.de/wirtschaft/article141472929/Deutsche-Bahn…
Konkurrenz für Siemens: Die Deutsche Bahn erwägt den Kauf von Zügen und Ersatzteilen bei chinesischen Herstellern. Im Herbst will der Konzern voraussichtlich ein Einkaufsbüro in Peking eröffnen.

So ist das Leben. Hätte der ehemalige CEO Peter Löscher bei der Auslieferung von ICEs nicht mal eben sein Wort gebrochen usw. Da kommt viel zusammen.

mfg
Steve!
Siemens erhält größten Einzelauftrag der Konzerngeschichte
3. Juni 2015, 18:47 Uhr

Ägypten
Siemens erhält größten Einzelauftrag der Konzerngeschichte


Siemens erhält einen Auftrag im Volumen von acht Milliarden Euro aus Ägypten. Es geht um den Bau von Gaskraftwerken und Windparks.
Jetzt unterschrieben Konzernchef Joe Kaeser und Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi die dazugehörigen Verträge.
Am kommenden Dienstag plant die IG Metall einen Aktionstag, weil ausgerechnet jene Werke von Stellenstreichungen betroffen sind, in denen die 24 Anlagen und die dazugehörigen Dampfturbinen gefertigt werden sollen

Von Christoph Giesen

Weiter lesen unter
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/aegypten-siemens-erhae…

Es ist der größte Einzelauftrag, den Siemens in seiner mehr als 160-jährigen Konzerngeschichte erhalten hat: Die drei leistungsstärksten Gaskraftwerke der Welt und bis zu zwölf Windparks soll Siemens in den kommenden Jahren in Ägypten bauen - insgesamt ein Investitionsvolumen von acht Milliarden Euro.

Am Mittwoch unterschrieben Konzernchef Joe Kaeser und Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi die dazugehörigen Verträge in Berlin. Eine Absichtserklärung für die Projekte hatte Siemens bereits im März unterzeichnet. "Mit diesen noch nie dagewesenen Verträgen unterstützen Siemens und seine Partner die wirtschaftliche Entwicklung Ägyptens", sagte Kaeser.

Jedes der drei Gaskraftwerke, die jeweils mit acht Turbinen bestückt sind, soll 4,8 Gigawatt leisten - das entspricht insgesamt etwa zwölf Atomkraftwerken. Schon im Sommer 2017 sollen die ersten Gasturbinen Strom liefern. Sukzessive sollen sie dann mit Dampfturbinen ausgerüstet werden, wodurch der Wirkungsgrad der Anlagen gesteigert werden kann.

Bis etwa Ende 2020 sollten alle drei Kraftwerke unter Volllast laufen können, sie wären dann die leistungsstärksten Gaskraftanlagen der Welt. Laut Vertrag heißt es: Alle drei Kraftwerke sollen 38 Monate "nach Abschluss der Finanzierung und Erhalt der ersten Vorauszahlungen" übergeben werden.
Meint ihr diese Meldung wird morgen den Kurs beflügeln? Heute war ja noch nichts davon zu sehen
Die Aktie ist sowieso unterbewertet. Ich warte schon seit längerem auf ein gutes kaufsignal aus der Seitwärtsbewegung. Aber am Ende passiert ja eh wieder nix :D
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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.908.376 von Griever am 03.06.15 22:48:30Denke auch, Siemens ist aktuell sehr günstig !

Und die neuen Groß-Aufträge aus Ägypten, Großbritannien und Deutschland sollten dem Konzern Auftrieb geben.


( wie immer, nur meine Meinung )
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Antwort auf Beitrag Nr.: 50.139.678 von Durando am 08.07.15 14:40:54Beim Großauftrag in Ägypten bleibt bei weitem nicht alles bei Siemens hängen.

Ich sehe aber die Einigung mit Iran sehr positiv für Siemens. Da hat das Unternehmen schon immer "geiles" Geschäft gemacht.

Weiß jemand auf die schnelle wann die Q-Zahlen kommen?

mfg
Steve!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 50.198.850 von Steveguied am 16.07.15 11:24:57ja, da bin ich auch sehr gespannt, wie sich der Atomdeal auswirkt.

Q-Zahlen kommen am 30.07.


VG
ChrisBo
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/siemens-…

Ich finde an diesem Artikel weniger bemerkenswert, dass Volpe 113 Mio$ kassiert, sondern mehr die Tatsache, dass das Management umgebaut wird. War Volpe nicht gut genug? Oder meint Siemens es mit deutschem Einfluss besser regeln zu können? Mich würden da schon die Gründe interessieren.

Irgendwie erinnert mich das an den Ausflug Daimlers mit dem Kauf von Chrysler. Siemens wird darin sicher nicht kaputt gehen, aber hoffentlich kostet der Spaß nicht zu viel Geld.
HAAAAALLLLOOOOOOO:confused:

Okay die Aktie ist hier nicht beliebt, aber das kann sich ja noch ändern.

Die SIEMENS Zahlen letzte Woche waren eine positive Überraschung.

Die Aktie hat einen Satz von 91 auf 97 hingelegt.

Sollte mich nicht wundern wenn sie nun endgültig den Weg zu neuen Kurshöhen einschlägt - oberhalb von 110 EURO.

:kiss::kiss::kiss:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 50.315.304 von 007spekulatius am 02.08.15 13:57:18Hello James Bond Fan,:)

denke auch, Siemens wird zur Zeit unterschätzt.;)

Aber 110€ und mehr sehen wir hier wahrscheinlich in diesem Jahr nicht mehr.

Mein Kursziel für Siemens bis zum Jahresende: 105-107€



( wie immer, nur meine Einschätzung, keine Garantie );)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.908.376 von Griever am 03.06.15 22:48:30
Zitat von Griever: Die Aktie ist sowieso unterbewertet. Ich warte schon seit längerem auf ein gutes kaufsignal aus der Seitwärtsbewegung. Aber am Ende passiert ja eh wieder nix :D


Die Aktie ist eher überbewertet. KGV dürfte bei 17 sein. KBV ist über 2 und die Nettoverschuldung liegt fast bei 2x EBITDA. Leasingschulden und Pensionslöcher kommen sicher noch oben drauf.

Die EK-Quote ist im Vergleich zu GE und Alstom mit 30% zwar recht gut, aber wird auch immer löchriger. Ich kann mich an Werte über 40% erinnern, die wir vor Lehman hatten. Ich werde weiterhin zuschauen. Kurse von 40-50 Euro sind nur eine Frage der Zeit. Dann kann man sich den Einstieg überlegen. :laugh:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 50.320.749 von MisterGoodwill am 03.08.15 15:25:15
Zitat von MisterGoodwill:
Zitat von Griever: Die Aktie ist sowieso unterbewertet. Ich warte schon seit längerem auf ein gutes kaufsignal aus der Seitwärtsbewegung. Aber am Ende passiert ja eh wieder nix :D


Die Aktie ist eher überbewertet. KGV dürfte bei 17 sein. KBV ist über 2 und die Nettoverschuldung liegt fast bei 2x EBITDA. Leasingschulden und Pensionslöcher kommen sicher noch oben drauf.

Die EK-Quote ist im Vergleich zu GE und Alstom mit 30% zwar recht gut, aber wird auch immer löchriger. Ich kann mich an Werte über 40% erinnern, die wir vor Lehman hatten. Ich werde weiterhin zuschauen. Kurse von 40-50 Euro sind nur eine Frage der Zeit. Dann kann man sich den Einstieg überlegen. :laugh:





Gibt es eigentlich auch eine Aktie die deiner Ansicht nach nicht Überbewertet ist und der Kurs Rückgang von 50% keine frage der Zeit ist ?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 50.325.750 von _Opel_ am 04.08.15 09:44:14... Ich werde weiterhin zuschauen. Kurse von 40-50 Euro sind nur eine Frage der Zeit. Dann kann man sich den Einstieg überlegen.

Und ich werde nicht zuschauen, schön stopp loss setzen und nach 'Rückeroberung' dieser Marke wieder zurückkaufen. Und von den Kursgewinnen und Dividenden einen schönen Urlaub machen. Verschuldung interessiert mich nicht. Hier ist jeder verschuldet. Nach uns die Sintflut!!!
be.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 50.320.749 von MisterGoodwill am 03.08.15 15:25:15Leasingschulden und Pensionslöcher kommen sicher noch oben drauf.

Hört sich erst mal wie eine pauschale Beschwörung einer Gefahr an. Pensionslöcher sind ja in den Medien schon mal öfter präsent. Oder gibt es da konkrete Fakten zu Siemens?
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Wieder mal ein erfreulicher Großauftrag für Siemens !

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/7849725-siemens-ru…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 50.327.658 von Durando am 04.08.15 13:02:41Find gerade die Entwicklung des Kurses hier ganz spannend. In der Vergangenheit war ja bei 100 Euro, wir hatten dieses Jahr auch schon 106 Euro, immer der Deckel drauf.

Mal sehen jetzt stehen wir wieder bei 100, was mit der Aktie nun passiert. Was in Tagen passiert ist irrelevant aber in 6 - 12 Monaten wird sich zeigen ob man die 100 hinter sich lassen konnte oder man immer wieder ins alte Muster zurück fällt.

Ich denke nicht in Zyklen von Tagen oder Wochen.

mfg
Steve!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 50.366.487 von Steveguied am 10.08.15 14:33:09Ich denke und investiere auch mittel- bis langfristig !

Wahrscheinlich sehen wir für Siemens bis zum Jahresende noch Kurse von 105-110€.

Wobei es im Bereich von ca. 105€ wirklich spannend werden kann.

Aber heute geht's leider mal wieder mit einem schwachen DAX etwas zurück.


( wie immer, nur meine Meinung )


MfG

Durando
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Antwort auf Beitrag Nr.: 50.374.947 von Durando am 11.08.15 13:04:20Hallo, ich bin mir da nicht so sicher und schon gar nicht so optimistisch. Sehe das eher bearisch bei Siemens und ich seh auch die Gesamtmärkte nicht so euphorisch.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 50.325.966 von dr.wssk am 04.08.15 10:02:59Eigentlich überzeugt mich keine Aktie so wirklich. Allenfalls australische Bauwerte ein wenig, vielleicht auch Norsk Hydro und etwas Verbund und paar Nebenwerte wie DNXcorp und Effectenspiegel. Aber DAX-Familie finde ich zur Zeit nicht sehr berauschend, USA auch ned^^
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.387.394 von Steveguied am 12.08.15 18:15:53Guten Abend,

Dein letztes posting hörte sich für mich aber etwas positiver an.;)

Im Moment wird ja der Gesamtmarkt heftig von den Chinesen (Abwertung des Yuan) gedrückt !

Das kann sich auch schnell wieder ändern.

Wie gesagt, ich denke nicht kurzfristig.

Denke, es geht mit Siemens mittelfristig wieder aufwärts.

Es ist, wie Du weißt, auch ganz gut, wenn der Gesamtmarkt nicht so euphorisch eingeschätzt wird.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 50.388.696 von Durando am 12.08.15 20:55:59Dann solltest du hier bei Siemens mal blättern, was ich so über die von mir gegeben habe.

Das ist was ich mir für den DAX vorstellen könnte:
http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph…

Jetzt kam schon wieder im Fernsehen es kommt zu weltweiten Turbulenzen an den internationalen Kapitalmärkten.

Was ich auch ganz interessant finde Durando, schau dir mal den Dow an. 2000 kippte der Trend du hast wirklich gesehen wie es zu einem topping out kam und es anfangs noch langsam nach unten ging genau wie 2007. Jetzt sieht es wieder ganz genauso aus. Ich bin kein Charttechniker und es muss auch gar nicht so kommmen, aber es ist schon auffällig. Da finde ich bin ich mit DAX 8k sogar noch optimistisch.

mfg
Steve!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 50.326.284 von linkshaender am 04.08.15 10:35:11@MisterGoodwill Hier gibt es konkreteres zu dem Thema:
http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/exklusive-studie-dax-konz…

Zumindest bei den Pensionsverpflichtungen steht Siemens sehr gut da. Zitat aus dem Artikel:
Über die größten Überschüsse aus Rückstellungen und ausgelagertem Pensionsvermögen verfügen Siemens (958 Mio. Euro) und die Deutsche Bank (926 Mio. Euro).
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.392.170 von Steveguied am 13.08.15 11:03:13Ich hab ja so über Siemens geunkt, aber langsam hat sich die Überbewertung abgebaut. Wenn die Dividende nicht gesenkt wird, wären es jetzt aktuell über 4% Div. Rendite.

Dividende war zuletzt 3,3 Euro... und Zahltag ist schon am 27.01. weil bei Siemens das Geschäftsjahresende der 30.09. ist.

mfg
Steve!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 50.713.188 von Steveguied am 25.09.15 23:29:42Dividende 3,50 und weiterer Aktienrückkauf für 3 Milliarden Euro angekündigt, da kann für mich als Langfristanleger der Kurs de facto egal sein.
be.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.069.747 von dr.wssk am 12.11.15 10:13:57und 9 Mrd. Euro Pensionsdefizit
Wem interessiert das!!!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.130.125 von dr.wssk am 19.11.15 14:40:49
Mir
interessiert das!;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.069.747 von dr.wssk am 12.11.15 10:13:57
Zitat von dr.wssk: Dividende 3,50 und weiterer Aktienrückkauf für 3 Milliarden Euro angekündigt, da kann für mich als Langfristanleger der Kurs de facto egal sein.
be.



Das denke ich auch !

Siemens zahlt eine gute Dividende und die Auftragslage sieht auch weiterhin gut aus.
Außerdem hat Siemens schon Ende Januar die HV !
Das heißt, die nächste Dividende wird schon im nächsten Monat gezahlt !;)
Sieht so aus, als sei der Siemens-Vorstand gar nicht glücklich über die neue Strategie von Osram:
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/8211942-agressive-…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.336.273 von BlueLion1 am 18.12.15 19:05:55Siemens erhöht seine Prognosen für 2016.
Sollten also demnächst wieder mindestens Kurse von über 100 Euro drin sein.
Der Kurs steigt schon jetzt 85,65
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.575.085 von Reservesplit am 25.01.16 18:42:11
Zitat von Reservesplit: Siemens erhöht seine Prognosen für 2016.
........
Der Kurs steigt schon jetzt 85,65


Wegen der Dividende !

http://www.onvista.de/news/siemens-in-dieser-woche-gibt-es-d…" target="_blank" rel="nofollow">http://www.onvista.de/news/siemens-in-dieser-woche-gibt-es-d…

Antwort auf Beitrag Nr.: 51.575.085 von Reservesplit am 25.01.16 18:42:11Das sieht gut aus für Siemens !
Die UBS empfiehlt die Aktie weiterhin zu kaufen:

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/8285373-analyse-fl…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.582.471 von Durando am 26.01.16 16:03:12Wer kauft da !?Morg Gehts dann steil bergab , die kann man westentlich günstiger Haben !Mfg
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.583.827 von Lachkater am 26.01.16 18:11:02
Zitat von Lachkater: Wer kauft da !?Morg Gehts dann steil bergab , die kann man westentlich günstiger Haben !Mfg



Man hätte ja Siemens in der letzten Woche für ca. 80-82€ sehr günstig kaufen können.

Nun gab es gestern schon positive Meldungen und die HV lief anscheinend auch sehr gut !

Morgen wird die Dividende ausgeschüttet und dann gibt es natürlich auch den Dividenden-Abschlag.

Aber ich denke nicht, dass der Aktienkurs in den nächsten Wochen nochmal deutlich runter geht.
was nun mit siemens passiert ist, nennt man schwarzer schwan.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.584.721 von El_Matador am 26.01.16 20:05:50
Zitat von El_Matador: was nun mit siemens passiert ist, nennt man schwarzer schwan.



Hm, könntest Du das mal bitte etwas näher erläutern ?

Laut Wikipedia ist "der schwarze Schwan" ein sehr seltenes Ereignis !?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.600.781 von Durando am 28.01.16 13:51:38ein schwarzer schwan im sinne der finanzmaerkte ist etwas, was sehr selten und von niemandem vorhergesehen wurde.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.602.572 von El_Matador am 28.01.16 16:34:26Na gut, aber wie meinst Du das in Bezug auf Siemens ?

Meiner Meinung nach, läuft es bei Siemens seit dem letzten Quartal wieder ziemlich gut.

Und der Aktienkurs hat wieder Kurspotenzial in 2016.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.602.749 von Durando am 28.01.16 16:48:45ganz einfach. der siemens kurs hat sich in den letzten 10 jahren unterm strich nicht bewegt. fuer buy-and-hold anleger ist ausser dividende nichts dabei herausgekommen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.603.004 von El_Matador am 28.01.16 17:07:11Ach so meinst Du das !

Das ist aber bei vielen Aktien der Fall.:rolleyes:

Buy and hold über 10 Jahre ist in den meisten Fällen auch nicht die beste Strategie.
Man sollte schon versuchen, die Volatilität einer Aktie, zu nutzen.

Aber damit sage ich Dir bestimmt nichts Neues.;)

Ich denke z.B., dass die Siemens Aktie wahrscheinlich in diesem Jahr wieder die 100€ Marke erreichen wird.
Das wären vom aktuellen Kurs her gesehen, immerhin ca. 15% Kursaufschlag.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.603.004 von El_Matador am 28.01.16 17:07:11Eigentlich hat sich Siemens seit dem Jahr 2000 nicht bewegt also seit 16 Jahren.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.605.899 von Durando am 28.01.16 22:47:19Also tatsächlich bin ich Anhänger von buy and hold. Wenn man Aktien hat die dafür nicht geeignet sind, sollte man vielleicht auch die Finger davon lassen.

Ich persönlich glaube bei Siemens nicht an 100 Euro. Das ist ein spätzyklischer Wert. Die gute Konjunktur in den letzten Jahren macht sich jetzt erst bei Siemens bemerkbar. Man darf aber nicht aber nicht vergessen, dass sich die Konjunktur eingetrübt hat. Dies trifft dann Siemens mit zeitlicher Verzögerung.

Ausserdem glaube ich an DAX 8k. Da passt ein Kurs von 100 Euro bei Siemens nicht in die Welt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.626.134 von Steveguied am 01.02.16 12:09:22Gefühlt ist Siemens schon genau solange eine einzige Baustelle. Wenn dort mal ein Ende abzusehen wäre und der Konzern sich eine eindeutige Ausrichtung geben würde, könnte man vielleicht hoffen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.626.317 von linkshaender am 01.02.16 12:30:07Ich war auch dieses Jahr wieder auf der Hauptversammlung. Es ist unglaublich welche Phrasen da gedroschen wurden. Aber echt handfestes, Begeisterung und Visionen habe ich vermisst. Das ist wirklich schade und macht mir auch Angst. Ich habe in der Facebook Gruppe Hauptversammlungen einen Bericht eingestellt. Aber wirklich greifbar neues gibt es nicht zu berichten. Nur über das Buffet möchte ich aber nicht reden.

mfg
Steve!
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.626.191 von Steveguied am 01.02.16 12:16:09Zitat von Steveguied:
Ausserdem glaube ich an DAX 8k. Da passt ein Kurs von 100 Euro bei Siemens nicht in die Welt.


Das hast Du ja im letzten Jahr auch schon gedacht.

Wenn man an einen 8000er DAX glaubt, dann sollte man tendenziell die meisten DAX Aktien verkaufen oder ?

Ich glaube daran nicht, denke sogar dass die Höchststände vom letzten Jahr, in diesem Jahr wieder erreicht werden könnten.

Allerdings ist das, nach dem miserablen Januar, nicht so wahrscheinlich.
Das Jahr ist noch lang, es ist schwierig da jetzt schon eine Prognose zu geben.
Man kann aber schon jetzt sagen, dass 2016 wieder ein volatiles Jahr wird.

Denke eher 11.000 bis 12.000 sind im DAX bis zum Jahresende realistisch.

( wie immer, nur meine Meinung, keine Garantie )
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.626.494 von Durando am 01.02.16 12:50:12Da hast du mich falsch verstanden. Ich habe niemals gesagt Dax 8k am 31.12. sondern ich habe das Datum offen gelassen. Seit letztem Frühjahr da war der Dax noch bei 12k fasel ich DAX 8k. Inzwischen haben wir längst den größeren Teil der Strecke zurück gelegt.

Warum sollte ich meine Aktien verkaufen oder den größeren Teil meiner Aktien verkaufen. Ich halte mein Pulver an der Seitenlinie trocken und tätige dann bei DAX 8k intensivere Käufe und jetzt nur sehr selektiv. Sonst hätte ich jetzt schon massiv aufgestockt.

Ich weiß schon was ich mache.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.626.644 von Steveguied am 01.02.16 13:06:32Na dann ist es doch gut, wenn wir alle wissen, was wir machen !;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.626.659 von Durando am 01.02.16 13:08:56Nur damit keine Missverständnisse aufkommmen. Das war null überheblich gemeint. Ich bin nur zum Meinungsaustausch hier nicht wegen meines Egos.
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Nomura erhöht das Kursziel für Siemens:

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/8299900-analyse-fl…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.627.259 von Durando am 01.02.16 14:25:20Morgan Stanley hebt Ziel für Siemens auf 96 Euro - 'Equal-weight'

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-02/36310132…

Commerzbank belässt Siemens auf 'Hold' - Ziel 96 Euro

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-02/36310850…

Baader Bank belässt Siemens auf 'Hold' - Ziel 100 Euro

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-02/36312703…

Auch alles von heute. Das durchschnittliche Ziel liegt knapp unter 100€. Betrachtet man das Ganze ab November 2014 ist dieser Schnitt kontinuierlich gefallen und wurde nur in Peaks vom Kurs durchschnitten bzw. die Nähe erreicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.626.704 von Steveguied am 01.02.16 13:13:13
Zitat von Steveguied: Nur damit keine Missverständnisse aufkommmen. Das war null überheblich gemeint. Ich bin nur zum Meinungsaustausch hier nicht wegen meines Egos.


Schon gut, wir wollen uns hier ja auch nicht streiten.

Ich hoffe, dass die meisten User hier zum Meinungsaustausch und zum Info-Austausch schreiben !

Es gibt zwar einige, die hier in den Threads anders drauf sind, aber dazu gehören wir beide sicherlich nicht !

mfg

Durando
Die Siemens Aktie ist seit Wochen konsequent stärker als der Markt. Sie gehört zu der Handvoll Aktien, in die das nach Anlagemöglichkeiten suchende Geld im Moment hineinströmt. Kleiner mittelfristiger Long über 90.

http://www.statistikfuchs.de/Dax/Siemens
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.633.451 von Scaly am 02.02.16 08:52:26 Ich würd erst bei 81-82 einsteigen wenn nicht so gar niedriger es wird sich dieses Jahr da nicht viel bewegen !
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.647.803 von Lachkater am 03.02.16 14:56:23
Zitat von Lachkater: Ich würd erst bei 81-82 einsteigen wenn nicht so gar niedriger es wird sich dieses Jahr da nicht viel bewegen !



Woher willst Du wissen, dass sich in diesem Jahr nicht viel beim Siemens Aktienkurs bewegen soll ?

Ich denke, wir sehen aktuell Einstiegskurse !


( wie immer, nur meine Meinung )
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.746.647 von Durando am 15.02.16 08:59:09
Sehen wir bei Siemens Einstiegskurse?
Bei Siemens von Einstiegskursen zu sprechen ist in meinen Augen nicht zielführend. „Einstiegskurse“ suggerieren doch großes Potential nach oben, im Sinne von „jetzt bricht die Aktie bald aus“. Das wird bei einem Schwergewicht wie Siemens vermutlich nicht passieren, dafür ist Siemens viel zu wenig dynamisch.

Allein dieser Thread zeigt doch schon seit welch langer Zeit manche Foristen auf das nachhaltige Überspringen der 100 Euro Hürde wetten. Auch Chartisten verzweifeln gerne an Siemens: Thread: Siemens ist aus einem bärischen Keil gefallen

Daher stellt sich für mich nicht die Frage ob es sich bei Siemens aktuell um „Einstiegskurse“ handelt, sondern ob Siemens grundsätzlich ein gutes, konservatives Investment ist?!

Siemens konnte ja für 2015 einen ordentlichen Gewinnsprung vermelden und steigerte damit im Durchschnitt der letzten Jahre den Gewinn je Aktie um ca. 10% p.a. Damit steht das KGV aktuell bei 11, d.h. 30% über dem langjährigen Tief von 8. Bezogen auf das KGV ist Siemens damit sicherlich nicht überbewertet; das KBV von 3 zeigt ebenfalls eine faire Bewertung an.

Siemens hat in den letzten Jahren kontinuierlich die Dividende erhöht, die aktuelle Dividendenrendite liegt bei 3,7%. Bei einer Ausschüttungsquote von 40% kann die Dividende auch in Zukunft als „sicher“ gelten, selbst wenn die Gewinne zurückgehen sollten.

Das unterdurchschnittliche KBV lässt vermuten, dass der Kurs sich wieder an den langjährigen Durchschnitt annähert. Das in Kombination mit einer ansehnlichen Dividende ist für viele konservative Anleger Grund genug bei Siemens zuzugreifen. Es lässt erahnen, dass Siemens mittelfristig eine hohe einstellige Rendite pro Jahr (Kursplus + Dividende) einfahren wird.

Sind das nun Einstiegskurse? Naja, jedenfalls gab’s Siemens schon seit Jahren nicht mehr so günstig.

.. und wer mit Siemens auf den Industrie 4.0 Hype setzen will ist sicher nicht schlecht beraten jetzt zuzugreifen (http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1211210-1-10/indu…).
Schenkt man dem Handelsblatt Glauben scheint Siemens dabei ganz und gar nicht schlecht aufgestellt zu sein: http://www.handelsblatt.com/technik/hannovermesse/wettlauf-u…


Über eine Bewertung mit „Daumen hoch“, jedwede andere Rückmeldung zu diesem Beitrag oder Vormerkungen für mein wikifolio (https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/sec-love-me-foreve…) freue ich mich sehr!

---------
wikifolio "SEC - Love me forever" - 10 konservative Werte mit Potential im Überblick http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1205303-11-20/wik…
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Mehr als ein 13er KGV würde ich für Siemens nicht zahlen. Käser überzeugt mich nicht: http://www.investresearch.net/siemens-aktie/

Siemens hat ja schon wieder einen neuen Offshore-Großauftrag aus Schottland bekommen !


http://www.it-times.de/news/siemens-wind-offshore-windturbin…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 52.473.874 von Durando am 25.05.16 13:32:16Na schau mal an. Wird sicherlich erfolgreicher werden als das AKW in Finnland an dem die jahrelang rumgebatelt haben...oder basteln die immer noch mit?!

Leider steht in dem Bericht das Auftragsvolumen nicht dabei.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 52.476.781 von sdaktien am 25.05.16 19:11:37Es soll ein 588 MW großer Offshore-Windpark werden !

84 mal 7MW Turbinen !
Das sind schon Giganten.

Onshore rechnet man mit ca. 1 Mio. € pro MW.

Offshore war bisher immer deutlich teurer, aber da kenne ich die aktuellen Preis-Schätzungen nicht.
Naja, so liesse sich das schonmal einordnen. Wäre selbst für Siemens ein ordentlicher Brocken. :)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 52.481.002 von sdaktien am 26.05.16 11:17:12Genau, dazu kommt wohl noch ein Service-Auftrag (Wartung) für 15 Jahre !
Das hab ich gerade in einem Bericht von Robert Sasse gelesen.

Außerdem ist Siemens auch an der Verkabelung beteiligt.

Ich vermute mal, dass dieser Großauftrag insgesamt über 1 Milliarde Euro Umsatz bringt.

Das ist nur eine grobe Schätzung, weil ich natürlich nicht weiß, was die Verkabelung und der langfristige Wartungsauftrag kostet.

Siemens ist übrigens anscheinend schon Marktführer im Offshore-Windkraft-Bereich !:)
Mit der Verkabelung muss man bei Siemens etwas vorsichtig sein. Die hatten vor einigen Jahen noch Probleme, den Saft auch an Land zu bringen. Hab seitdem zwar nicht's mehr gehört, aber das hier scheint mir schon ein großer Auftrag in Bezug auf diese Windparks zu sein.
Ich find's aber immer gut, dass Siemens solche Herausforderungen annimmt. :)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 52.481.932 von sdaktien am 26.05.16 13:36:22Im Verkabelungs-Bereich kooperiert Siemens bei diesem Großauftrag mit Nexans.
Wahrscheinlich kann man dadurch wesentlich effizienter arbeiten und Probleme vermeiden.


Hier ist der Bericht dazu von Hr. Sasse:

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/8634631-siemens-me…
Nexans S.A. ? Da lohnt sich ein Blick auf den Chart. :)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 52.482.481 von sdaktien am 26.05.16 15:02:08Stimmt schon, Nexans hat sich in letzter Zeit wirklich gut entwickelt.

Wenn man das immer alles vorher wüsste...:rolleyes:
Dann wärs ja langweilig
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Antwort auf Beitrag Nr.: 52.498.237 von sdaktien am 29.05.16 19:02:58Langweilig würde ich es dann wahrscheinlich nicht finden.

Aber man könnte dann natürlich richtig Geld verdienen !

Eine gut funktionierende Kristallkugel wäre schon nicht schlecht.;)
Wenn due Kristallkugel die Lottozhlen vorhersagt ist es auch langweilig...und dann ist es nicht von Osram und das ganze hat einen Wackelkontakt? Und dann? Siemens ist unschuldig. Hat sich von Osram getrennt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 52.503.784 von sdaktien am 30.05.16 18:00:45Es muss ja nicht immer alles aufregend sein !

Wichtig ist doch, dass man mit seinen Investments Geld verdienen kann.;)


Ich denke aber, Siemens gehört schon zu den interessanten und soliden Investments.
Na, daran gemessen, schein ich relativ viel vorher zu wissen. :laugh: Interessant ist Siemens allemal, aber manchmal etwas bockig für einen Aktionär. Das liegt daran, dass man sich vor keiner noch so schweren Aufgabe scheut, was für das Unternehmen auch der richtige Ansatz ist. Nur dem Aktionär kostet das Geld. Siemens liegt immer noch unter den Niveaus von 2000 und 2007.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 52.508.954 von sdaktien am 31.05.16 13:11:34Hier mal eine kurze Übersicht über die schweren Aufgaben, die Siemens in den letzten Jahren gestemmt hat:

- Epcos an die Börse gebracht und die Anteile komplett verkauft
- Infineon an die Börse gebracht und die Anteile komplett verkauft
- Verkauf der Handysparte an BENQ
- Netzwerke komplett an Nokia abgegeben
- Gigaset verkauft.
- Hörgeräte verkauft.
- Osram an die Börse gebracht und die Anteile zum großen Teil abgegeben.
- Wincor verkauft.
- BSH an Bosch abgegeben.
- Computersparte komplett an Fujitsu abgegeben.
- Automotivesparte VDO komplett an Conti abgegeben.
- IT-Sparte verkauft
- Telefonanlagen verkauft.

Die Bockigkeit könnte auch in der mangelnden Strategie begründet sein.