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HeidelbergCement sieht kein Ende des Wachstums - 500 Beiträge pro Seite


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HeidelbergCement sieht kein Ende des Wachstums
Mi Feb 21, 2007 8:30 MEZ147

Stuttgart (Reuters) - Der weltweit viertgrößte Zementhersteller HeidelbergCement hat von milden Temperaturen in den letzten Wochen des Jahres profitiert und 2006 einen kräftigen Absatzschub verzeichnet.

Preiserhöhungen und Zukäufe in Wachstumsmärkten außerhalb Europas ließen auch den Umsatz steigen. Das Unternehmen teilte am Mittwoch in Heidelberg mit, der Umsatz sei um 18 Prozent auf 9,23 Milliarden Euro gestiegen. Bei guter Nachfrage seien weltweit seien rund 80 Millionen Tonnen Zement und das Vorprodukt Klinker abgesetzt worden, knapp 17 Prozent mehr als im Vorjahr.

Stellenkürzungen und eine schlankere Verwaltung machten eine Verdoppelung des Gewinns auf den Rekordwert von mehr als einer Milliarde Euro möglich. Für das laufende Jahr gab HeidelbergCement keine genaue Prognose ab. "Wir gehen von einer spürbaren Verbesserung von Umsatz und Ergebnis aus", prognostizierte der Vorstand.


dazu kommt noch ein wunderbares Chartbild ...

Klar sehen die Zahlen gut aus und der Chart auch bis vor kurzem, aber das Verfahren sollte wohl weiter belasten:

für mich aktuell ein SELL!

ROUNDUP: Gericht lässt 114-Millionen-Euro-Klage gegen Zementhersteller zu


DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die 114-Millionen-Euro-Klage gegen die führenden
deutschen Zementhersteller ist am Mittwoch vom Düsseldorfer Landgericht
überraschend als zulässig befunden worden. Die Kunden illegaler Kartelle können
Schaden durch überhöhte Preise auch nach dem alten Kartellrecht einfordern,
entschied die vierte Handelskammer des Gerichts in einem Zwischenurteil. Die
Zementindustrie könne gegen die Schadenersatzansprüche kein so genanntes
Rückwirkungsverbot geltend machen.

Die sechs Unternehmen mit bis zu 90 Prozent Marktanteil sollen in
Deutschland ein Kartell gebildet und jahrzehntelang überhöhte Zementpreise
durchgesetzt haben. Ob sie tatsächlich Schadenersatz zahlen müssen, wird das
Gericht frühestens im Spätsommer dieses Jahres entscheiden. Die
Zwischenentscheidung werde sehr wahrscheinlich angefochten, sagte Prof. Klaus
Fett, der die Schwenk- Gruppe vertritt. 'Wir sind einen Schritt weiter
gekommen', zeigte sich Zementabnehmer Peter Klostermann erfreut.

In der Verhandlung Anfang Dezember hatten die Richter noch grundsätzliche
Vorbehalte gegen eine rückwirkende Anwendung des neuen Kartellrechts erkennen
lassen. Am Mittwoch nun gelangte die Kammer unter Vorsitz von Richter Horst Butz
zu der Auffassung, dass das neue Gesetz, das seit Juli 2005 gelte, in zentralen
Punkten nur das alte Recht bestätige und somit die Schadenersatzforderungen bis
zurück ins Jahr 1993 zulässig seien.

Auch dürfe die belgische Gesellschaft Cartel Damage Claim (CDC) als Klägerin
auftreten. Sie hatte die Forderungen von 29 mittelständischen Zementabnehmern
aufgekauft und damit das Verbot von Sammelklagen umgangen. Weitere formale
Bedenken gegen das Vorgehen der CDC wies das Gericht ebenfalls zurück.

Durch eine Änderung des Kartellrechts können nicht nur die vom Markt
verdrängten Wettbewerber, sondern ausdrücklich auch die Kunden von illegalen
Kartellen Schadenersatz verlangen. Nach Angaben der CDC ist den Zementkunden
mitsamt der entgangenen Zinsen insgesamt ein Schaden von 150 Millionen Euro
entstanden. Nach der Zerschlagung des Zementkartells 2003 seien die Preise um
etwa ein Drittel gefallen.

Die CDC hatte 300 000 Rechnungen als Belege für überhöhte Preise gesammelt
und geltend gemacht. Beklagt sind die Unternehmen Cemex (vormals Readymix),
Dyckerhoff , HeidelbergCement , Holcim ,
Lafarge und die Schwenk-Gruppe. Ihre Anwälte hatten
bestritten, dass es ein bundesweites Kartell gegeben habe. Allenfalls sei es zu
regionalen Absprachen gekommen. Dagegen hat es nach Angaben der Klägerin
bundesweit Gebiets-, Quoten- und Preisabsprachen gegeben. Zudem sei das Kartell
massiv gegen Importe aus dem Ausland vorgegangen.

Wegen des Zement-Kartells soll es in diesem Jahr vor dem Düsseldorfer
Oberlandesgericht zum größten Bußgeldverfahren in der deutschen
Wirtschaftsgeschichte kommen. Das Bundeskartellamt hatte gegen die sechs
führenden Konzerne der Zementbranche im Frühjahr 2003 ein Rekordbußgeld von 661
Millionen Euro verhängt.

Die Unternehmen sollen auch nach Erkenntnissen der Bonner Wettbewerbshüter
über mehrere Jahrzehnte ein Preis- und Absatzkartell gebildet haben, durch das
der Zementpreis künstlich hoch gehalten und ausländischen Anbietern der
Markteintritt erschwert wurde. Die Unternehmen bestreiten dies und haben
Einspruch gegen den Bußgeldbescheid eingelegt./fc/bg/DP/mf/
Heidelberg Cement feilt an der Rentabilität

Reingewinn soll 2007 um 10 Prozent zulegen - Beim Umsatz 10 Mrd. Euro im Visier

Börsen-Zeitung, 23.3.2007
po Frankfurt - Nach einem "überdurchschnittlich erfolgreichen" Jahr 2006 mit zweistelliger Wachstumsrate beim Umsatz und einem mehr als verdoppelten Überschuss setzt sich Heidelberg Cement auch für das neue Jahr ehrgeizige Ziele. Beim Umsatz wird die Schwelle von 10 Mrd. Euro angesteuert, der Gewinn nach Steuern soll um 10 % steigen.

"Wir setzen im Jahr 2007 auf internes Wachstum, strategische Akquisitionen, Kostenführerschaft und den Ausbau der Kundenorientierung", betonte Vorstandschef Bernd Scheifele bei der Bilanzvorlage in Heidelberg. Mit einer Nettoumsatzrendite von zuletzt 11,1 % sei der langjährige Rückstand von 3 bis 5 Prozentpunkten zu den Marktführern aufgeholt.

Das Cash-flow-Wachstum habe sich dank eines praktisch stabilen Fixkostenblocks voll in Ertragssteigerung niedergeschlagen. In Europa habe die Produktivität um 25 % gesteigert werden können. Gerade hier aber sieht Scheifele noch Potenzial aus einer stärkeren Integration der übernommenen belgischen CBR und der skandinavischen Scancem. "Wir haben gerade im administrativen Bereich noch Verbesserungspotenzial", ist sich Scheifele sicher. Die im Einsparprogramm "Win" definierten Ziele seien zu 80 % (das entspricht 800 abgebauten Stellen) erreicht worden und würden bis Ablauf Ende 2007 spürbar übertroffen.

Nach anfänglichen Kursgewinnen auf die überzeugend positiven Zahlen wurden in den Aktien des MDax-Schwergewichts von Investoren Gewinne mitgenommen. Bei Xetra- Schluss notierte das Papier mit 111,20 Euro unverändert.

Die weltweiten Rahmenbedingungen im Zementgeschäft seien günstiger als noch bei der Budgetplanung im November unterstellt. Der US-Markt sei zwar etwas schwächer, der Zementabsatz dort dürfte gleichwohl per saldo nur um 1 % sinken. Nach Ansicht Scheifeles ist die allgemeine Einschätzung des US- Immobilienmarktes in Deutschland schlechter als die tatsächliche Lage. Die stärkste Entwicklung für Heidelberg Cement sei aus europäischen und asiatischen Märkten zu erwarten. Das vierte Quartal werde zu einer Herausforderung, weil das Vergleichsquartal 2006 aus verschiedenen Gründen besonders gut gelaufen sei.

Kapazitätsausbau

Bis 2010 will Heidelberg Cement vor allem im Osten Kapazitäten von insgesamt 20 Mill. Tonnen hinzufügen. Aktuell liegen die Kapazitäten bei 90 Mill. t und der Absatz bei 80 Mill. t (+ 16,7 %). Beim weltweiten Absatz rechnet der Konzern 2007 mit einer Zunahme um 4 %. Bei einem Umsatzanstieg 2006 von 18,3 % auf 9,2 Mrd. Euro seien 14,2 Prozentpunkte auf organische Entwicklung zurückzuführen gewesen.

Laut Finanzvorstand Lorenz Näger fiel die Steigerung des Reingewinns auf 1,03 Mrd. Euro (vor Anteilen Dritter) überproportional zur operativen Entwicklung aus, weil das zusätzliche ordentliche Ergebnis (aufgrund Verkaufserlöses aus CO2 -Rechten), das Beteiligungsergebnis und das Finanzergebnis verbessert waren. Das Übrige steuerten der angesetzte Barwert des Körperschaftsteuerminderungsguthabens sowie die deutlich gesenkte Steuerquote bei.

Weitere Schuldentilgung

Die zum Verkauf gestellte französische Beteiligung Vicat, an der Heidelberg Cement 35 % hält, soll einen Mittelzufluss von etwa 1,4 Mrd. Euro bringen. Laut Näger werden die Mittel zunächst einmal in den Schuldenabbau gesteckt, vermutlich wird die Hochzinsanleihe, bei der noch 477 Mill. Euro ausstehen, im Juli vorzeitig zurückgekauft (vgl. BZ vom 3. März). At Equity steuert Vicat bislang den Großteil zum Beteiligungsergebnis bei. Als Dividende fließen aber nur bescheidene Beträge von 8 bis 10 Mill. Euro zu.

Für etwaige Schadenersatzforderungen von Kunden aufgrund vom Bundeskartellamt 2003 mit Bußgeld geahndeter Kartellabsprachen habe man "ausreichend" Rückstellungen gebildet, betonte Scheifele. Heidelberg Cement setzt sich weiter gegen das Rekordbußgeld von 252 Mill. Euro zur Wehr
Euro am Sonntag empfiehlt HDCement:

Finanztreff.de 22.05.2007 - 11:20 Uhr
HeidelbergCement kaufen

München (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "EURO am Sonntag" empfehlen die die Aktie von HeidelbergCement (ISIN DE0006047004/ WKN 604700) zu kaufen.

Wie die Experten berichten würden, katapultiere die geplante Übernahme des britischen Baustoffproduzenten Hanson den deutschen Zementhersteller HeidelbergCement in eine neue Größenordnung. Damit steige das von Adolf Merckle (Ratiopharm) kontrollierte Unternehmen zum drittgrößten Baustoffhersteller der Welt nach der mexikanischen Cemex und der französischen Lafarge auf. Die Heidelberger würden es in der neuen Struktur auf einen Umsatz von 15 Mrd. Euro und 70.000 Mitarbeiter bringen. Jedoch sei der Kaufpreis mit 14 Mrd. Euro ambitioniert und solle unter anderem durch eine Hybridanleihe, die Einbringung frischen Kapitals durch Merckle sowie Verkäufe von Randaktivitäten finanziert werden.

Zwar würden sich Ratingagenturen eine Abstufung des Konzerns vorbehalten. Dennoch spreche einiges für die Aktie von HeidelbergCement: Neben der Stärkung der Marktposition dürfte das Unternehmen weiter von der guten Baukonjunktur profitieren. Hinzu komme, dass die Aktie auf mittlere Sicht sogar als DAX-Kandidat gelte.

Mit einem Kursziel in Höhe von 130 Euro raten die Experten der "EURO am Sonntag" die HeidelbergCement-Aktie zu kaufen. Zur Absicherung sollte ein Stoppkurs bei 105 Euro platziert werden. (Ausgabe 20) (21.05.2007/ac/a/d) Analyse-Datum: 21.05.2007


Quelle: Finanzen.net

;)
Die in enger Beziehung zum Aufsichtsrat Adolf Merckle stehende VEM Vermögensverwaltung GmbH hat am 10.05.2007 rund 3,6 Mio. HDC-Aktien für rund 430 Millionen € gekauft..!
Quelle: http://insiderdaten.de/ ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.419.176 von taurus11 am 22.05.07 15:21:40Das war eine reine Umplatzierung von Aktien, die bis dahin von der Vorschaltholding (Spohn) gehalten wurden. Damit hat man (Merckle) nur den Spielraum von Spohn bei der Hanson-Akquisition erweitert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.419.695 von Shortguy am 22.05.07 15:44:46s.hier....

Merckle schafft Luft für Hanson-Übernahme
Großaktionär von Heidelberg Cement hängt Pakete um - Bei Kauf Kapitalerhöhung wahrscheinlich


Von Bernd Freytag, Frankfurt
Börsen-Zeitung, 12.5.2007

Im Ringen um die Übernahme des britischen Baustoffriesen Hanson hat sich Heidelberg-Cement-Großaktionär Adolf Merckle neu positioniert. Merckle übernimmt direkt ein Heidelberg-Cement-Aktienpaket im Wert von 430 Mill. Euro aus dem Bestand von Spohn Cement, einem ebenfalls von ihm und seiner Familie kontrollierten Beteiligungsvehikel. Die Beteiligung der Familie Merckle von rund 77 % an Heidelberg Cement bleibt damit unberührt. Das Umhängen der Pakete sehen Marktbeobachter in direktem Zusammenhang mit den Plänen von Heidelberg Cement, den britischen Baustoffriesen Hanson zu übernehmen - eine Transaktion, die inklusive Schulden bis zu 13 Mrd. Euro schwer sein könnte. Heidelberg Cement hatte Anfang des Monats gemeldet, man prüfe bei Hanson alle Optionen (vgl. BZ vom 4. Mai). Durch das Umhängen des Paketes haben die Merckles nun ihrem Beteiligungsvehikel Spohn Cement mehr Luft verschafft. Sollte der Kauf von Hanson zum Teil über eine Kapitalerhöhung finanziert werden, hätte der Großaktionär Spohn nun noch mehr Kraft, frisches Geld über neue Schulden zu finanzieren. Spohn ist als Gesellschaft zudem für die Kredit- und Anleihemärkte transparenter als die Familie. Das Unternehmen gehört zu 49 % der von Adolf Merckle kontrollierten Kötizer Leder AG, 51 % verteilen sich auf Merckles Kinder.

Spohn steht voll im Saft

Nach dem Teilrückkauf liegen bei Spohn noch knapp 63 % der Heidelberg-Cement-Anteile. Der Verkaufserlös für die 3,7 Millionen Aktien (Durchschnittskurs 118,55 Euro) fließt nach den Worten von Spohn-Geschäftsführer Werner Harder komplett in den Schuldenabbau. Damit verringere sich die Kreditschuld bei der Royal Bank of Scotland auf 1,3 Mrd. Euro. Als Vermögenswerte steht bei Spohn das Aktienpaket an Heidelberg Cement gegenüber, das seit dem Kauf Mitte 2005 enorm an Wert gewonnen hat und nach Harders Worten mittlerweile eine stille Reserve von 4 Mrd. Euro repräsentiert. Mit einer Nettoliquidität von über 2,5 Mrd. Euro wäre Spohn also für Kapitalmaßnahmen bei Heidelberg Cement bestens gerüstet. Unterdessen verdichten sich die Hinweise, dass bei einem Hanson-Kauf eine Kapitalerhöhung eine der Finanzierungskomponenten sein wird. Im Analysten-Gespräch zu den Quartalszahlen kündigte das Management an, bei einer Übernahme am Investment Grade ("Baa3s"/ "BBB-rd"/"BBB-s") festhalten zu wollen. Marktbeobachter gehen nun von einem Finanzierungsmix ähnlich wie bei der Übernahme des britischen Gaseherstellers BOC durch Linde aus, also Kapitalerhöhung, Anleihe und Assetverkäufe. Spohn-Geschäftsführer Harder wollte sich am Freitag nicht zu Vermutungen äußern, ob das Unternehmen eine Kapitalerhöhung mittragen würde.
Die Hanson-Aktie notierte zum Wochenschluss mit 1 036 Pence und liegt damit nur knapp unter dem gerade erreichten Allzeithoch von 1 075 Pence. Die Marktkapitalisierung beläuft sich auf gut 11 Mrd. Euro, inklusive Nettoschulden kommt Hanson auf einen Wert von 13 Mrd. Euro. Das ist rund das Zwölffache des für 2007 erwarteten operativen Gewinns (Ebitda) von 1,1 Mrd. Euro und gilt als sehr ambitioniert.
Auch mal ein "hoher Preis"
An den ernsthaften Ambitionen einer Übernahme zweifeln Marktbeobachter dennoch nicht. Heidelberg-Finanzchef Lorenz Näger hatte dieser Tage in einem Gastbeitrag für die Börsen-Zeitung über das Führen von Unternehmen geschrieben: das Management müsse gegebenenfalls akzeptieren, dass zumindest kurzfristig nur die tatsächlichen Fremdkapitalkosten, nicht aber die durchschnittlichen Gesamtkapitalkosten (WACC) erwirtschaftet werden könnten. Dies komme dann vor, "wenn für ein gut passendes Wettbewerbsunternehmen aus strategischen Gründen ein hoher Preis bezahlt werden muss".
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.419.802 von Shortguy am 22.05.07 15:49:08Verkauf Spohn-Cement 3,6 Mio Heidelcement-Aktien zu 118,55 Euro

Bezug 4 Mio Heidelcement-Aktien zu 114,00 Euro mit voller Gewinn-berechtigung

Könnte der Ausschluß des BR für die Minderheitsaktionäre eine schleichende Verwässerung des Anteilbesitzes der Minderheitsaktionäre ergeben?????

DERBAUER
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.422.108 von DERBAUER am 22.05.07 17:53:16Anhebung auf 120 ist o.k.

-eine Aufstockung des Mehrheitsaktionärs wäre über die Börse zwar sehr viel teurer geworden

-die 120 kommen voll der Bilanz Heidelbergcement zugute

DERBAUER
14.06.2007 09:23 (boerse.ard)

Milliarden-Zubrot für HeidelCement

Die 35-prozentige Beteiligung am französischen Zementproduzenten Vicat ist verkauft. Dadurch fließt HeidelbergCement die ansehnliche Summe von 1,4 Milliarden Euro zu.

Deutschlands größter Baustoffhersteller HeidelbergCement hatte bereits im März angekündigt, seinen Minderheitsanteil am französischen Zementhersteller Vicat abstoßen zu wollen. Die erlösten 1,4 Milliarden Euro können gut für die milliardenschwere Übernahme des britischen Wettbewerber Hanson verwendet werden.

In der heute verbreiteten Unternehmensmitteilung bleibt man etwas vager: "Wir werden die Mittel zielgerichtet zum einen in die Verstärkung unserer Marktpositionen im Zementbereich in Wachstumsmärkten einsetzen", wird Vorstandschef Bernd Scheifele zitiert. Zudem solle damit der Ausbau der Sand- und Kiesgeschäfte finanziert werden.

HeidelbergCement will Hanson für rund acht Milliarden britische Pfund (11,7 Milliarden Euro) kaufen. Um die Übernahme zu stemmen, sucht das Unternehmen weiter nach Geldquellen. Das MDax-Unternehmen erwägt zum Beispiel auch einen kompletten Verkauf seines nicht mehr zum Kerngeschäft zählenden Baustoffgeschäfts Maxit. Auch ein Börsengang wird nicht ausgeschlossen.

bs
es interessiert sich hier zwar keiner für diese solide Aktie, aber dennoch mal ein posting ...

06.11.2007 - 12:49 Uhr
FTD: Übernahme hilft Heidelberg Cement

Der weltweit viertgrößte Zementhersteller Heidelberg Cement hat im dritten Quartal Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Das Unternehmen profitierte vor allem von einer milliardenschweren Übernahme.

Das Ergebnis vor Steuern habe sich von 468 Mio. Euro im Vorjahr auf 690 Mio. Euro erhöht, teilte Heidelberg Cement am Dienstag mit. Unter dem Strich stieg der Gewinn von 331 auf 500 Mio. Euro. Der Umsatz legte von 2,22 auf 3,09 Mrd. Euro zu. Die Prognose für das laufende Jahr bestätigte Heidelberg Cement. Das Unternehmen rechnet mit zweistelligen Zuwächsen bei Umsatz und Gewinn. Anleger zeigten sich erfreut: Die Aktie notierte zeitweise mit 1,3 Prozent im Plus.

Heidelberg Cement profitierte von der 14 Mrd. Euro schweren Übernahme des britischen Baustoffherstellers Hanson. Zur Finanzierung zieht das Unternehmen eine weitere Kapitalerhöhung
in Betracht.
Heidelberg (aktiencheck.de AG) - Die Royal Bank of Scotland Group plc (RBS) (ISIN GB0007547838/ WKN 865142) hat ihre Beteiligung an der HeidelbergCement AG (ISIN DE0006047004/ WKN 604700) erhöht.

Wie aus einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, hat der Stimmrechtsanteil der Bankgesellschaft an dem im MDAX notierten Zementhersteller am 18. März die Schwellen von 3 und 5 Prozent überschritten und liegt seitdem bei 5,36 Prozent.

Die Aktie von HeidelbergCement gewinnt derzeit 0,83 Prozent auf 110,00 Euro. (28.03.2008/ac/n/d)
Quelle: http://www.worldofinvestment.com/news/intern//48234/


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