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VER.DI macht die Telekom kaputt !!!! - 500 Beiträge pro Seite



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eins dürfen wir nicht vergessen....!!!


die mitarbeiter sollen streiken weil sie weiterhin 34 stunden und NICHT 38 stunden arbeiten wollen.....und das bei doppelten löhnen wie bei der konkurenz......WAS FÜR EIN KRANKER WAHNSINN !!!VERDI sein dank





WIR AKTIONÄRE SOLLTEN MAL AN DIE BILDZEITUG GEHEN:

38 stunden arbeiten für telekom mitarbeiter unzumutbar !!!

:eek::eek::eek:
yeah gute idee lasst uns auf diesen überbezahlten ver.di sukkulenten rumhacken, so geht die zeit bis zur HV schneller rum:D
hoffentlich streiken sie bald u.hoffentlich streiken sie saulange.....
dann ist die Kasse von ver.di leer.......
:lick::p:rolleyes::lick:
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.465.694 von ShanghaiSchwengel am 23.03.07 23:27:15Ja, ja, hier über Verdi rum eiern,

und dann auf der HV werden deren Heinis im AR wieder mit 99,85 % entlastet!

Mein Vorschlag: Wer Telekom-Aktien hat - entlastet die Verdi-Leute im AR nicht.

mfg
thefarmer
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.467.055 von thefarmer am 24.03.07 00:03:27:laugh: Das ist doch völlig egal, ob die mit 99,85 oder 98,55% der Stimmen entlastet werden. DTE wurde geopfert und wir sollten all denen gedenken, die ihr Geld und ihren Glauben verschenkt haben.
dafür braucht es nicht verdi.
das schafft das sogenannte management schon ganz alleine.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.468.955 von OneYear am 24.03.07 01:34:54Wir haben es hier mit einem Konglomerat des Untergangs zu tun. Danke Deutschland. :kiss:
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.463.709 von rickberlin am 23.03.07 22:10:46woher weisst du denn, ob die Mitarbeiter der TElekom, z.B. die langjährigen Tarifkräfte, nicht bereit wären, statt 34 Stunden z.B. 43 Stunden zu arbeiten? Was VER.DI und der Arbeitgeber will, wollen viele Beschäftigte noch lange nicht.

Ich denke, darum gehts nicht, es geht um das Gehalt, und die Spirale nach unten bei den Gehältern, und nicht nur bei der Deutschen Telekom, sondern auch bei den Wettbewerbern, die dann ihrerseits die Gehälter immer weiter senken würden und damit stets im Wettbewerbsvorteil wären.
Eine Senkung der Gehälter bringt also letztlich nix, ausser der Tatsache, dass sich immer mehr Menschen in Deutschland immer weniger leisten bzw. immer weniger konsumieren könnten und immer mehr Dinge, die ansich wichtig sind, kündigen müssten, um über die Runden zu kommen. Letztlich hätten dann die meisten Menschen nur noch das nötigste zum Leben, vielleicht noch nicht mal das. Und das auf Sicht von 3-5 Jahren. Darüber sollten sich die leute einmal gedanken machen. Nicht unwichtig.

Da man aber das Gehalt nun kürzen wird, auf Sicht von maximal 3 Jahren meiner Meinung nach mindestens 30 % weniger für die TElekom-Beschäftigten (langjährige Tarifkräfte), wird genau diese Spirale in GAng kommen.

noch ein Wort zu der offenbar immer weniger werdenden Arbeit pro Mitarbeiter.
Logisch, wenn man immer mehr Leih- und Zeitarbeiter- und Subunternehmer beschäftigt, dann muss die Arbeit für das langjährige Telekom-Personal ja irgendwann mal weniger werden, zumal ja auch mittlerweile weniger Kunden vorhanden sind als Beispielsweise 2005. Meines Wissens werden die Leih- und Zeitarbeiter seit Herbst 2005 beschäftigt, die Subunternehmer schon etwas länger.
Damit dürfte klar sein, was die DTE-Führung letztlich vor hat. Jeglicher weiterer Kommentar erübrigt sich glaub ich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.479.444 von risk0207 am 25.03.07 00:24:23Die Samariter von Ver.di wollen der ganzen Branche helfen. :laugh: Dann erkläre mir doch bitte, warum Ver.di bei Arcor, United Internet, Freenet und Konsorten nicht das Gehaltsniveau von DTE fordert. :D Und komme nicht mit der Mär, dass dort nur Dilettanten arbeiten und bei DTE die Experten, wie von der Gewerkschaftsseite oft behauptet wird. Ich lach` mich kaputt. DTE kann Call Center Mitarbeitern nicht länger 40.000 Euro im Jahr für 34 Stunden Arbeit pro Woche zahlen, das sind einfach utopische Gehälter, gerade wenn man die Preisentwicklung im TK-Sektor bedenkt. Sollte Ver.di nicht zur Vernunft kommen, wird es bald ein bitterböses Erwachen geben, wobei diese durchgeknallte Gewerkschaft nur ein Sargnagel unter vielen ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.479.507 von ShanghaiSchwengel am 25.03.07 00:57:38Wie kommst du denn darauf das Callcenter Mitarbeiter bei der DTE 40000 Euro im Jahr bei einer Arbeitszeit von 34 Wochenstunden bekommen? Etwa nur weil es hier irgendjemand geschrieben hat oder was? Wenn ja, hast du diese Aussage nachgeprüft? Ist sie wahr?

Ich kann Dir zu 100 Prozent sagen das diese Aussage so nicht stimmt. Sicherlich mag es in Callcentern einige wenige Personen geben die diesen Betrag bekommen. Aber das sind nur einige wenige. Die Masse in den Callcentern der DTE verdient bedeutend weniger als 40000 Euro.

Und was die Arbeitszeit betrifft so herrscht in den Callcentern Schichtdienst (24 Stunden, 365 Tage im Jahr)!

Und die 34 Stunden Arbeitszeit haben die Telekom Mitarbeiter dem Herrn Ricke zu verdanken. Dabei wurde auf einen Teil des Gehalts verzichtet um 10000 Arbeitsplätze zu erhalten. Nun soll die Arbeitszeit wieder ansteigen um Arbeitsplätze zu erhalten. Einmal hüh, einmal hott.


Man sollte die Dinge immer erstmal nachprüfen und von beiden Seiten betrachten bevor man hier laut aufschreit.

Hanas
es wird Zeit das bei der Telekom der ganze Ballast über Board geworfen wird , solln die mal zum Streik aufrufen , die schaufeln sich Ihr eigenes Grab
entweder die DTE schafft es aus eigener Kraft mit drastischen Sparmaßnahmen oder sie werden geschluckt
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.480.075 von Hanie500 am 25.03.07 11:14:36Was meinst Du wenn die geschluckt wird, ist dies überhaupt möglich bzw.machbar...und was passiert dann:confused:

Gruß fuj
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.479.507 von ShanghaiSchwengel am 25.03.07 00:57:38das ist doch genau und immer wieder mein Reden shanghai.

Die Konkurrenz müsste sich vom Lohnniveau her DER TELEKOM annähern und nicht umgekehrt. Man könnte das allenfalls noch so machen, da mit es schneller geht, dass die Telekom-beschäftigten meinetwegen 15 % weniger bekommen, die Mitarbeiter der Konkurrenz-Firmen gleichzeitig 15 % MEHR. Und das schon dieses Jahr. Das wäre dann der Schritt in die Richtige Richtung. Und es würde keine Spirale nach unten entstehen.

Ich bin für vernünftige Lösungen, die der Masse der Menschen hier in Deutschland weiterhelfen und damit letztlich auch den Anlegern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.480.348 von risk0207 am 25.03.07 12:11:57Deine Vorstellung zur Problemlösung ist zar recht lieb aber -mit Verlaub-völlig weltfremd. Du mußt zur Kenntnis nehmen, dass Deutschland nicht ander Landesgrenze endet und somit auch die DT im internationalen Wettbewerb steht. In dem muss sie bestehen - oder auch nicht. Du bist aber in bester Gesellschaft - auch Verdi und viele Politiker denken so.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.480.075 von Hanie500 am 25.03.07 11:14:36Deine Aussage ist völlig richtig. Wenn es der DT nicht geling, die Kosten massiv zu reduzieren (auf das Niveau der Konkurrenz) wird sie den Bach runtergehen. So gesehen muss man sich wirklich fragen, was und wozu man eigentlich mit Verdi verhandelt. Jede Hausfrau weiss, wenn sie mit ihrem Geld nicht auskommt muss sie die Ausgaben reduziern. Warum geht dieses Grundprinzip schon seit Jahren nicht in das Hirn der DT-Chefs. Von Verdi hats ja keiner erwartet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.479.934 von hansa0815 am 25.03.07 10:32:00Ich habe solche und ähnliche Zahlen an verschiedenen Stellen gelesen, es mag natürlich auch Abweichungen nach unten geben, aber diese sind nicht die Regel. Man muss sich ja nur die Bilanz der Telekom ansehen, was Mitarbeiterzahl und Personalaufwendungen betrifft, da kommt man dann auf noch viel höhere Beträge, natürlich als Durchschnittswert und bezogen auf alle Bereiche. Dann noch ein Ausschnitt aus einem Bericht der Wiwo, den Bulle mal gepostet hatte (Beitrag 28.417.653 im Hauptthread) .

Die Bezahlung der betroffenen Beschäftigten soll nach Vorstellungen der Telekom schrittweise an die Konkurrenz angenähert werden.Das hänge unter anderem von den Vereinbarungen über die wöchentliche Arbeitszeit ab, sagte die mit den Verhandlungen vertraute Person. Ein Mitarbeiter im Call Center der T-Com verdiene derzeit rund 39.000 Euro jährlich, beim Konkurrenten Vodafone seien es etwa gut 32.000 bei einer 38-Stunden-Woche.

Bei den Einstiegsgehältern sieht der Konzern nach eigenen Angaben in bestehenden Regelungen bei den Vertriebsläden (T-Punkt) und beim Kundenservice der Mobilfunktochter T-Mobile eine gute gemeinsame Verhandlungsgrundlage.
Der mit der Verhandlung vertrauten Person zufolge wurden für den T-Mobile-Kundenservice Einstiegsgehälter von 20.000 Euro vereinbart bei einer Wochenarbeitszeit von 38 Stunden.
„Das ist ein Niveau, das wir anstreben“, sagte die Person.
Anfänger bei der T-Com erhielten derzeit 34.000 Euro.

Die Regelungen für T-Mobile seien deutlich besser als in dem ersten von Verdi abgeschlossenen Tarifvertrag für branchenunabhängige Call Center, der für Berufsanfänger jährlich 14.000 Euro bei einer 40-Stunden-Woche vorsehe.
Diesen Tarifvertrag hatte Verdi geschlossen, um den Beschäftigten Schutz zu geben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.480.666 von ShanghaiSchwengel am 25.03.07 13:18:1525.03.2007 11:36


ver.di-Chef mobilisiert seine Gewerkschaft gegen die Telekom


Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, hat den Tarifkonflikt mit der Deutschen Telekom als "Angriff auf den Kern unseres Organisationsbereiches" bezeichnet. Laut Gewerkschaftsmitteilung sagte er vor etwa 300 Delegierten der ver.di-Landesbezirkskonferenz in Bielefeld, "das Motto des Telekom-Chefs Obermann Löhne runter, Rendite rauf, Leute raus" sei für die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft eine Zumutung. Der Konflikt müsse deshalb "von der gesamten Organisation geführt werden".

ver.di wendet sich gegen Pläne der Telekom, 50.000 Mitarbeiter in neue Gesellschaften unter den Namen T-Service auszulagern. Außerdem will die Telekom die Wochenarbeitszeit von 34 Stunden auf mindestens 38 Stunden verlängern und die Löhne senken. Am ersten Tag der Verhandlungen zwischen ver.di und der Telekom darüber wurden keine Ergebnisse erzielt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.480.506 von rockerlein am 25.03.07 12:45:29ich denke, du weisst aus der GEschichte, und auch aus der Gegenwart, wieviele weltfremde Menschen schon Staaten und Unternehmen regiert bzw. geführt und die Weltpolitik und -Wirtschaft bestimmt haben und im Moment bestimmen.

Wichtig ist für mich nicht die Frage der Weltfremdheit, sondern ob die Ziele der Leute, die an der Spitze von Staaten und Unternehmen stehen, und damit die Zukunft und das Schicksal von Menschen in ihren Händen halten, im Einklang stehen mit gesundem Menschenverstand und honorigen Absichten für die Weltbevölkerung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.480.348 von risk0207 am 25.03.07 12:11:57Nun, wenn die Konkurrenz ein ähnliches Gehaltsniveau wie DTE hätte und zudem noch ein Teil der Beamten übernehmen müsste, dann wären die Probleme nicht so virulent. Aber das sind Phantastereien. Es zählen die Fakten und sonst nichts. Ein Bekannter von mir arbeitet in einem Call Center für Tchibo und verdient dort unter 7 Euro brutto pro Stunde, da kann man dann günstig tchibofonieren. Die Gehälter bei DTE sind in vielen Bereichen absurd hoch, gerade wenn man die Arbeitszeit bedenkt, da muss sich jetzt grundlegend etwas ändern. Vom Personalüberhang, der Beamtenproblematik und der Ineffizienz einmal ganz zu schweigen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.480.821 von ShanghaiSchwengel am 25.03.07 13:51:32"Die Wirtschaft brummt - mehr Geld für alle"

Michael Sommer

Sommer sagte bei busch@n-tv zu Kritik am DGB als Arbeitgeber: „Es ist schwierig Arbeitgeber zu sein – insbesondere wenn man nicht nur Wohltaten zu verteilen hat. Wir haben immer noch Mitgliederrückgang und Beitragsrückgänge. Das heißt, dass wir unsere Leute zwar nicht schlechter bezahlen und wir entlassen auch niemanden, aber wir stellen eben nicht mehr so schnell wieder ein, wenn wir jemanden verlieren.“

Zum Abbau der Steinkohlesubventionen: „Die Auseinandersetzung ist noch nicht vorbei. Es geht auch darum, für Deutschland eine Perspektive im Kohlebergbau zu haben, um nicht völlig abhängig von Kohlelieferungen aus China, Australien oder Kolumbien zu sein. Wir machen uns völlig vom Weltenergiemarkt abhängig ohne – außer der Braunkohle – eigene Ressourcen zu haben.“

Zur DGB-Forderung von Euro 7,50 Mindestlohn: „Der Streit zwischen Müntefering und uns ist höchstens, ob wir einen einheitlichen Mindestlohn über alle Branchen brauchen, oder branchenspezifische Mindestlöhne. Das ist ein Bündnis mit der Realität. Unser Ziel ist es natürlich möglichst Tarifverträge abzuschließen und so auf die Hilfe des Staates zu verzichten, aber das geht nicht immer. Im Industriebereich und auch in vielen Dienstleistungsbereichen sind wir als Gewerkschaften durchaus handlungsfähig.“

Zu den aktuellen Tariforderungen: „Im vergangenen Jahr hat die Inflation die Lohnerhöhung aufgefressen, deswegen werden wir dieses Jahr die Lohnerhöhung so durchsetzen, dass sie eben nicht aufgefressen wird.“

Zum Verhältnis zur SPD: „Es gibt eine besondere historische Beziehung zwischen DGB und SPD – die hat unter der Regierung Schröder stark gelitten. Wir sind gerade dabei, diese Beziehung mit vielen kleinen Schritten zu normalisieren. Jetzt wird es vom Klima her besser. Manchmal wünschte ich mir schon, dass wir im Bundestag so eine starke Lobby hätten wie die private Krankenversicherung in der CSU.“

Michael Sommer studierte von 1971 bis 1980 Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Seit 1971 ist er Mitglied der Deutschen Postgewerkschaft, die 2001 in der Gewerkschaft ver.di aufgegangen ist. Seit 1981 Mitglied der SPD.
Sein Studium finanzierte er mit einer Teilzeitbeschäftigung bei der Deutschen Bundespost in Berlin. Er wurde direkt mit Eintritt in die Dienste der Post auch Mitglied der Deutschen Postgewerkschaft (DPG), wo er verschiedene ehrenamtliche Gewerkschaftsfunktionen übernahm.
Nach dem Studienabschluss arbeitete er hauptberuflich für die Postgewerkschaft. Über mehrere Zwischenstationen stieg er in der Gewerkschaft auf, bis er 2001 stellvertretender Bundesvorsitzender von ver.di wurde. Ein Jahr später wurde er zum Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes gewählt.

cc
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.480.821 von ShanghaiSchwengel am 25.03.07 13:51:32im Moment werden viele Leih- und Zeitarbeitskräfte und Subunternehmer beschäftigt, die zusätzlich zu den langjährigen Kräften Personalkosten bei der DTE verursachen. Auch das ist Fakt.
Oder wie glaubst du, bezahlen die Leih-und Zeitarbeitsfirmen ihre Angestellten.

Folge ist: Personalkosten müssen in der letzten Bilanz ja auch extrem hoch sein und zum anderen gibt es natürlich pro Person weniger Arbeit, da im Moment ja sehr viel mehr Leute für die DTE arbeiten, bei gleichzeitig weniger Kundschaft und immer besser werdender IT.

Noch ein Wort zu den in den letzten Jahren ausgehandelten Tarifverträgen: Da waren immer ZWEI dran beteiligt, einmal die Arbeitgeberseite, und dann wiederum die Gewerkschaften. Das gilt auch für die seinerzeit ausgehandelte 34-Stunden-Woche. Ich kenne viele Mitarbeiter, die genau DAS nicht wollten.

Als die Telekom 1996 als AG an die Börse gegangen ist, hätte man gleich zu den Mitarbeitern sagen müssen: Hört zu, ab jetzt gibt es keine Lohnerhöhungen mehr und wenn, dann nur Inflationsausgleich und gut ist. Wo wäre man jetzt, wenn man das seinerzeit getan hätte.
Gekungelt wurde zwischen Betriebsräten und Vorständen doch immer schon, das wäre dann mal das richtige gewesen.
Zum anderen hätte man vielleicht sagen können: Weniger Mitbestimmung, und dafür mehr Beteiligung der Beschäftigten an den Unternehmensgewinnen, aber da waren die Gewerkschaften ja immer schon dagegen.

Wenn ich z.B. 1998 oder 1999 gesagt hätte, steckt den Mitarbeitern der DTE nich so viel Gehalt in die Hose, ich wäre wahrscheinlich ....worden. Deswegen hab ichs nur gedacht.

Heute versucht man das genaue Gegenteil von damals. Heute mache ich den Mund auf, bzw. schreibe meine Meinung.... und man würde mich am liebsten......

Lieber als weltfremd, naiv, keine Ahnung habend oder Unverbesserlich abgestempelt werden, als das ich mir hinterher sagen lassen müsste, nicht rechtzeitig was gesagt zu haben.

Bis denne

Stevie
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.480.821 von ShanghaiSchwengel am 25.03.07 13:51:32ich kenne eine die arbeitet im Call Center für 1,50 die Stunde :D

dafür sieht sie auch jeden Tag neue Kollegen :D

solche Fehlentwicklungen wie bei der Telekom zwischen Lohn und Arbeitszeit rächen sich jetzt eben bitterlich und nehmen dem Unternehmen die Konkutenzfähigkeit
daran sind zum großen Teil die Gewerkschaften schuld

man nennt das auch Globalisierung :D
die Arbeit bei der DTE können bei dem gegenwärtigen Service auch Arbeitssklaven machen dazu brauchen sie nicht mal deutsch sprechen da man sowieso immer nur von einer Stelle zur nächsten durchgereicht wird
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.481.174 von risk0207 am 25.03.07 14:13:29Jahr der Lohnerhöhungen

Bsirskes Forderung für 2007

Der Vorsitzende der Gewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, hat sich für deutliche Lohnerhöhungen in allen Branchen ausgesprochen. "2007 muss zum Jahr der Lohnerhöhungen für alle werden. Damit nicht nur die Wirtschaft richtig brummt, sondern alle etwas davon haben. Und damit endlich an die Stelle der Massenarbeitslosigkeit massenweise gute Arbeit tritt", schreibt Bsirske in einem Gastbeitrag für "Bild am Sonntag".

"Alle reden vom Aufschwung. Bislang aber gab es nur einen Aufschwung der Gewinne von Aktionären und Managern, die das Geld gleich säckeweise heim schleppen", kritisierte der Ver.di-Vorsitzende. Gewinn- und Vermögenseinkommen hätten seit dem Jahr 2000 um 40 Prozent zugelegt, sechs mal mehr als die Einkommen der Arbeitnehmer. "Diese Ungerechtigkeit schreit zum Himmel und ruiniert den Aufschwung", so Bsirske weiter.


Der Ver.di-Chef sprach sich zudem für einen gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 Euro für alle Branchen aus. Bsirske in "Bild am Sonntag": "Arbeit darf nicht arm machen. Der Lohn muss mindestens reichen, um Miete zu zahlen und genug zum Leben zu haben. In Frankreich beträgt der Mindestlohn 8,27 Euro, in England 7,96. Warum sollen 7,50 Euro bei uns als Einstieg nicht möglich sein?"

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Also ich schleppe als telekom aktionär,SÄCKEWEISE geld nach hause.....na herr bsirske muss es ja wissen :confused: :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.480.801 von risk0207 am 25.03.07 13:47:36Erfolgreich waren aber nur jene in Politik und Wirtschaft, deren Blick für das Machbare nicht verstellt war. Es können eben bei einem international tätigen Betrieb wie die DT keine Traumgehälter bezahlt werden und das an eine Überzahl an Mitarbeitern. Das hats nämlich auch in der Geschichte schon gegeben - du weisst wie das ausgegangen ist.
und das beste kommt ja erst noch , falls wirklich richtig gestreikt wird.
da ja der arbeitgeber auch mittel hat, kann er anschliessend die tore des konzerns schliessen und die ach so tollen streiker bleiben eben draussen bis bei ver.di der verstand einsetzt (möchte ich bezweifeln!!!).

et voila ver.di darf feste seine streikkasse plündern und die telekom spart sich reich:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.485.408 von Hendrix_Q am 25.03.07 16:09:54Die werden nicht streiken, Verdi ist doch nicht doof.

Wenn die auch nur für einen Monat die Gehälter zahlen müssten, wäre Verdi pleite.

Alles nur Bluff. Hoffentlich kommt es zum Streik und es fliegen dabei ein paar Tausen Mitarbeiter raus. Die Telekom muss hart spielen, sonst geht sie unter. Das hat der Obermann verstanden und deshalb wird und kann er nicht groß nachgeben. Die Vorgänger von Obermann haben leider kein Rückrad gehabt und sind viel zu schnell weich geworden.

Die Fehler aus der Vergangenheit rächen sich irgendwann, das muss jetzt der Obermann auslöffeln. Hoffentlich geht er nicht den einfachen Weg und macht die gleichen Fehler, wie seine Vorgänger. Nur so kommt man aus dem Teufelskreis raus.

@Hr. Obermann viel Glück bei der nächsten HV, das wird sicherlich nicht einfach werden.

@Aktionäre: Nehmt weiche Tomaten und Eier mit auf die nächst HV, das dürfen wir uns nicht mehr bieten lassen. Nur die Geschlossenheit kann was bezwecken.

Schönen Sonntag noch, da gehts mit dem Kurs der Aktie wenigsten nicht nach unten :keks:
ver.di nicht doof?????
na da würde ich aber ein grosses fragezeichen dahinter packen:laugh:
Das wahre Problem der DT ist, dass jeder noch so unverantwortliche Verdi - Sager sofort in allen Medien erscheint. Es öffnet somit Tür und Tor für Profilierungsneurotiker. Die Qualität der Sager ist dabei Nebensache- heizt aber die Stimmung an. Jede Hausfrau hat mehr Wirtschaftskenntnisse als die Verdi-Leute,aber auch das ist scheinbar Nebensache. Und vom Geschäft der DT verstehen sie ohnedies nichts, warum auch, sie telefonieren sicherlich mit einem Billiganbieter.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.489.162 von rockerlein am 25.03.07 18:51:43
ver.di bringt 8000 Menschen in den Warnstreik.

vom 12.04.2007 09:33

Parallel zur dritten Verhandlungsrunde mit der Deutschen Telekom weitet die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ihre Warnstreiks aus. Bundesweit werden am Donnerstag rund 8000 Telekom-Beschäftigte in den Ausstand treten, wie die Gewerkschaft ankündigte. Bereits am Mittwoch hatten etwa 1000 Mitarbeiter in Berlin und Niedersachsen die Arbeit niedergelegt. Am Donnerstag sind Ausstände in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Bremen, Niedersachsen, Bayern und im Saarland geplant.

Bis zu 50.000 Menschen betroffen
Bei den Verhandlungen geht es um die geplante Ausgliederung von 50.000 Stellen. Der Konzern will seine Mitarbeiter in drei Tochtergesellschaften auslagern und dort zu schlechteren Bedingungen beschäftigen. Die ersten beiden Verhandlungsrunden waren ohne Einigung vertagt worden. Die dritte Runde soll am Donnerstagvormittag beginnen.

Länger arbeiten für Kündigungsschutz
Für die von den Ausgliederungsplänen betroffenen Beschäftigten der Festnetzsparte T-Com und der Mobilfunktochter T-Mobile ist eine Anhebung der Wochenarbeitszeit von 34,5 auf 38,0 Stunden bei geringerer Bezahlung vorgesehen. Die Telekom will als Gegenleistung den Ende 2008 auslaufenden Kündigungsverzicht verlängern.

Ver.di: Der Service wird nicht besser
ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder sagte am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin", aus Sicht der Gewerkschaft sei die von der Telekom angestrebte Kostensenkung nicht mit dem Ziel des Konzerns zu vereinbaren, den Service zu verbessern und wieder mehr Kunden zu gewinnen. Die von der Telekom angebotene Beschäftigungsgarantie und die Verlängerung des Kündigungsschutzes sei "eine gute Sache", ver.di werde dem aber "nicht um jeden Preis" zustimmen.

Wettbewerber nicht schlechter gestellt
Schröder wies den Vorwurf zurück, die Gewerkschaft würde mit Wettbewerbern der Telekom Tarifverträge zu schlechteren Bedingungen abschließen. Dabei würden die niedrigsten mit den höchsten Einkommen verglichen, zudem würden bei den Wettbewerbern andere Branchenbedingungen gelten. Bei dem aktuellen Streit gehe es um einen Unterbietungswettbewerb, sagte Schröder. Vorrangiges Ziel von ver.di sei es, die vorhandenen Beschäftigten zu schützen. Quelle: ddp
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.415.806 von Akkin am 22.05.07 11:53:43hoffentlich geht verdi bald kapuuut:laugh::laugh::laugh:
Hier mal ein interessanter Test des Services. Wir wissen ja alle, dass der Telekom-Service nur mäßig ist - allerdings ist die Konkurrenz noch viel schlechter. Das Ergebnis deckt sich mit meinen persönlichen Erfahrungen nicht nur im Internet-, sondern auch im Mobilfunkbereich. Den Vodafone-Service (wenn man ihn überhaupt so nennen kann) habe ich als Katastrophe empfunden und bei E-Plus bekommt man dank der Outsourcing-Strategie nur noch völlig unwissende Mitarbeiter von irgendwelchen Call-Center-Betreibern zu sprechen.

In der öffentlichen Diskussion kommt die Telekom und ihr Service zur Zeit viel zu schlecht weg. Man sollte sich auch ruhig einmal den Wettbewerb anschauen, bevor man über die Telekom und ihre Mitarbeiter/innen urteilt.

Hier jetzt der Text:

BERLIN (dpa-AFX) - Der Kundenservice der Internet-Anbieter in Deutschland ist in der Bewertung der Stiftung Warentest miserabel. Bei den acht untersuchten Unternehmen stellten die Verbraucherschützer für die Beratung vier Mal das Urteil "Ausreichend" aus und vier Mal "Mangelhaft". Als bester Anbieter habe sich T-Online herausgestellt, berichtet die Zeitschrift "Test" in ihrer Juni-Ausgabe. Als Gesamturteil erhalte das Angebot der Deutschen Telekom aber lediglich ein "Befriedigend".

Kundenanfragen per Telefon und E-Mail werden nach Feststellung der Stiftung häufig zur Geduldsprobe. Im schlechtesten Fall, beim Anbieter Freenet, hätten die Testkunden durchschnittlich 14 Minuten in der Telefon-Warteschleife gehangen. Erst nach 17 Tagen und 3 Stunden bekamen sie eine Antwort auf ihre E-Mail-Anfrage.

Auch bei der Einrichtung der Anschlüsse wurden die Testkunden immer wieder enttäuscht. Bei Alice und Freenet seien Bestellungen einfach verloren gegangen. Alice und Versatel ließen nach Angaben von Stiftung Warentest angekündigte Termine zur Freischaltung des Internetanschlusses einfach verstreichen, ohne den Kunden zu benachrichtigen. Positiv vermerkten die Verbraucherschützer, dass nach einem Neuanschluss oder Wechsel die Internetverbindung bei allen Anbietern weitgehend störungsfrei und annähernd so schnell laufe wie versprochen./br/DP/wiz
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.445.639 von Herbert H am 24.05.07 09:00:31Der Ver.di-Chef sprach sich zudem für einen gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 Euro für alle Branchen aus. Bsirske in \"Bild am Sonntag\": \"Arbeit darf nicht arm machen. Der Lohn muss mindestens reichen, um Miete zu zahlen und genug zum Leben zu haben. In Frankreich beträgt der Mindestlohn 8,27 Euro, in England 7,96. Warum sollen 7,50 Euro bei uns als Einstieg nicht möglich sein?\"

Eine Frechheit ist das!:mad:
digitalfernsehen.de


T-Com-Streik verlängert Premiere-Sendeausfall
[fr] München - Montag Abend zwischen 21 und 21:30 Uhr ist Premieres Pay-Kanal "Big Brother" ausgefallen. "Wir sind gestern und heute leider Opfer des T-Com-Streiks geworden", erklärte eine Premiere-Pressesprecherin auf Nachfrage von DIGITAL FERNSEHEN.

So konnte der reguläre Sendebetrieb erst wieder am Dienstag um 11:30 Uhr aufgenommen werden. Laut Angaben der Premiere-Sprecherin musste eine Port-Karte an einem ATM-Netzknoten ausgetauscht werden, was sich aufgrund des durch die Streiks eingeschränkten T-Com-Services verzögerte.

So entschied sich die Premiere-Programmführung, in der Zwischenzeit den Sender Hit 24 auf der "Big Brother"-Frequenz auszustrahlen.


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