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Geneart nach dem Börsengang. Ein Wert, in den es sich lohnt zu investieren? - 500 Beiträge pro Seite


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Hallo zusammen,

in diesem Thread: Kein Titel für Thread 1060501293129235110101 vom Mai 2006 wurde der Börsengang der Geneart AG diskutiert und damals auch zu großer Vorsicht geraten.

Inzwischen liegen die Zahlen für das Jahr 2006 als auch die Planungen für 2007 vor.

Ich würde daher gerne noch einmal die Diskussion über diesen zugegen sehr sehr kleinen Wert aufgreifen, aber schließlich haben alle großen Firmen einmal klein angefangen.

Auf den Wert gestoßen bin ich über einen Bericht im Dezember 2006 über die Verleihung des mit 100.000 Euro dotierten Step-Awards für Wachstumsunternehmen. Danach gehört Geneart laut Pressemeldung mit einem Umsatzwachstum in Höhe von fast 900% über die letzten fünf Geschäftsjahre zu den ersten 10 am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen Deutschlands.

Dies ist zumindest ein Grund, sich näher mit der Aktie zu beschäftigen, auch wenn sich die Wachstumszahlen natürlich auf ein sehr niedriges Ausgangsniveau stützen.

In 2006 wurde erstmals ein positives EBIT erreicht, aufgrund der Sondereffekte/Kosten durch den Börsengang aber noch ein Jahresverlsut ausgewiesen.

Die Planungen für das Jahr 2007 sehen eine Steigerung des Umsatzes von 7,7 Mio € auf 12,5 bis 14 Mio € vor. Das EBIT soll sich von 1,0 Mio in 2006 auf 2 bis 2,5 Mio € noch stärker entwickeln.

Alle Angaben sind aber nur aus firmeneigenen Quellen von der Homepage www.geneart.com erhältlich.

Die Bewertung des Unternehmens ist mit einem Börsenwert von über 80 Mio € sehr ambitioniert und nimmt schon sehr viel der künftigen Entwicklung vorweg. Zudem sind die täglichen Börsenumsätze sehr gering.

Dennoch, oder gerade deswegen würde mich einmal Eure Meinung zu einem solchen exotischen Wert interessieren.

Und hat jemand von Euch nähere Informationen zu diesem Unternehmen, die nicht unmittelbar aus der IR-Abteilung von Genart kommen?

Es wäre schön, wenn sich noch ein paar Diskussionsteilnehmer finden würden.

Danke und schöne Grüße aus Heidelberg

Heiko
Pressemitteilung zum Jahresabschluss 2006 und zum 1. Quartal 2007 der GENEART AG



Corporate news- Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch Hugin.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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- GENEART AG startet mit einer Steigerung der Gesamtleistung um 68
Prozent im 1. Quartal 2007
- Bearbeitung des Großauftrags der US-amerikanischen NIH
(US-amerikanische Gesundheitsbehörde) im 1. Quartal verläuft
planmäßig
- Gensynthesekapazitäten werden aufgrund der starken Nachfrage in
2007 wiederum verdoppelt
- Vorlage der endgültigen Jahreszahlen 2006

Regensburg, 10. Mai 2007 - Die GENEART AG, weltweit führender
Spezialist für die Herstellung und Optimierung synthetischer Gene,
konnte auch im 1. Quartal 2007 ihren Wachstumskurs fortsetzen. Die
Gesamtleistung stieg verglichen mit der Vorjahresperiode um 68
Prozent auf 3,1 Mio. EUR. Der Umsatz ist um 32 Prozent von 1,8 Mio.
EUR auf 2,4 Mio. EUR gestiegen. Damit liegt das Unternehmen bei der
Umsatz- und Wachstumsprognose gut im Plan.
Die Bearbeitung des im Januar akquirierten Großauftrags der
US-amerikanischen NIH (US-amerikanische Gesundheitsbehörde) über die
Synthese von 2.000 bis 3.000 Genen und weiteren 2.000 bis 3.000
Genvarianten verläuft planmäßig und spiegelt sich bereits in der
starken Erhöhung der Gesamtleistung im 1. Quartal wider. Das
Gesamtvolumen von voraussichtlich bis zu 6,5 Mio. US-Dollar wird
überwiegend in 2007 als Umsatz verbucht werden.

Das operative Ergebnis (EBIT) konnte trotz der Anlaufaufwendungen für
den erwähnten Großauftrag auf 0,4 Mio. EUR gesteigert werden. Dies
unterstreicht die Profitabilität des Geschäftsmodells von GENEART.
Seit dem Break Even in 2005 konnte GENEART damit das operative
Ergebnis kontinuierlich ausbauen. Das Netto-Ergebnis vor Steuern
konnte im 1. Quartal von 0,1 Mio. EUR in der Vorjahresperiode auf 0,5
Mio. EUR gesteigert werden.

Neben dem Gewinn des Großauftrags der NIH stand der weitere Ausbau
der Kapazitäten ganz im Mittelpunkt des ersten Quartals. Nach dem
Durchbrechen der Schallmauer von 1 Mio. Basenpaaren (1 Mbp), die wir
in unseren Laboren im industriellen Standard monatlich herstellen
können, haben wir nun das so genannte 2-Mbp-Projekt gestartet, das
uns bis zum Jahreswechsel 2007/2008 wenigstens eine weitere
Verdoppelung der Ressourcen bringen soll. Zusätzlich arbeitet GENEART
an der stetigen Verbesserung der Synthesetechnologie, um die
Produktionskosten weiter zu verringern. Dabei wird eine konsequente
Automatisierung, Miniaturisierung und Parallelisierung der
Arbeitsschritte und Prozesse verfolgt. Entscheidende Fortschritte
wurden in den vergangenen Monaten unter anderem bei der Länge der
Genabschnitte erzielt, die in einem Schritt synthetisiert werden
können. Diese Prozessverbesserung ermöglicht nicht nur deutlich
kürzere Lieferzeiten, sondern erhöht auch den Durchsatz im Labor
wesentlich und reduziert damit die Stückkosten weiter.
Auch unsere 2006 genehmigten und begonnenen Forschungsprojekte
entwickelten sich im 1. Quartal 2007 planmäßig. Die seit 2006
geförderten Projekte DECVAC (EU) und BiochancePlus (BMBF) bzw. das
von uns angestoßene Projekt Autonome Genevolution verlaufen gut.

Gleichzeitig gab die GENEART AG heute die endgültigen Zahlen für das
Geschäftsjahr 2006 bekannt. Die Umsätze wuchsen um über 70 Prozent
von 4,5 Mio. EUR in 2005 auf 7,8 Mio. EUR in 2006. Die Gesamtleistung
konnte um rund 65 Prozent auf 7,9 Mio. EUR gesteigert werden. Beim
Betriebsergebnis (EBIT) konnte GENEART 2006 wie erwartet deutlich
überproportionale Steigerungsraten verbuchen und das Ergebnis auf 1,0
Mio. EUR verbessern.

Die GENEART AG profitierte 2006 sowohl vom sich dynamisch
entwickelnden Weltmarkt der synthetischen Biologie insgesamt als auch
vom nachhaltigen Marktwachstum im eigenen Spezialsegment, dem Markt
für Gensynthese. Die optimierten und synthetisch hergestellten Gene
der GENEART AG werden zum Beispiel bei der Entwicklung von
innovativen Therapeutika und Impfstoffen in der Pharmabranche
eingesetzt oder zur Verbesserung von Industrieenzymen verwendet, die
beispielsweise für die Reinigungsleistung in Waschmitteln zuständig
sind. Durch die Realisierung wichtiger Meilensteine konnte GENEART
2006 über das starke Marktwachstum hinaus überproportional wachsen
und die eigene Weltmarktstellung nachhaltig ausbauen.


Rechtlicher Hinweis
Dieses Dokument kann Schätzungen, Prognosen und Annahmen im Hinblick
auf unternehmerische Pläne und Zielsetzungen, Produkte oder
Dienstleistungen, zukünftige Ergebnisse oder diesen zugrunde
liegenden oder darauf bezogene Annahmen enthalten. Jede dieser in die
Zukunft gerichteten Angaben unterliegt Risiken und Ungewissheiten,
die nicht vorhersehbar sind und außerhalb des Kontrollbereichs der
GENEART AG liegen. Viele Faktoren können dazu führen, dass die
tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denen abweichen, die in
diesen zukunftsgerichteten Angaben enthalten sind.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:


Bernd Merkl Frank Ostermair
GENEART AG Haubrok Investor Relations GmbH
Josef-Engert-Str. 11 Maximilianstraße 45
D-93053 Regensburg 80538 München
Tel.: +49-(0)941-942 76 - 38 Tel: 089-21027-204
Fax: +49-(0)941-942 76 - 11 Fax: 089-21027-298
ir@geneart.com f.ostermair@haubrok.de
www.geneart.com

Hört sich klasse an.
Hab mal einige gekauft

Gruß Supa
Finde Genart interessant, da hohes Wachstum und
in einem Wachstumsmarkt. Zusätzlich ist es ein Mitspieler
mit hohem Marktanteil (Weltmarktführer?) und guter Fokusierung.

Es gibt zwar grosse Mitspieler, bei diesen ist aber die Gensynthese nur ein kleines Teilgeschäft und dürfte deshalb nicht
100% Priorität haben und falls es Priorität bekommen sollte
können diese Geneart locker kaufen ;)

Leider bin ich aber Bio-mässig nicht komplett bewandert, um die Technik/ das Feld zu eventueller aufkommender Konkurrenz abschätzen zu können oder das Gesamtmarktwachstum.

Bei einer MK von E40-50Mio wäre Geneart für mich aber ein super klarer Kauf.
Falls der Markt insgesamt mal seinen Lauf pausieren lässt,
könnten im Sommer sehr gute Einstiegskurse kommen. Der Kurs sieht mir ein bisschen nach Auslaufen eines Lockups??? aus, da bei geringen Umsätzen doch deutlich fällt.

Jetzt hat Geneart ca. 70Mio MK bei geplanten 2-2,5 Mio. Gewinn.
Dies macht dann ein 2007 KGV von ca. 28-35 = ~31,5, nicht billig bei weiteren Wachstum aber auch nicht viel zu teuer.
Ab einem KGV von ~ 25 wäre ich sofort mit dabei.
Hallo zusammen,

ich komme immer mehr zu der Überzeugung hier eine echte Perle vor mir zu haben.

Doch lest selbst:
http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/212948…

Ein KGV von 35 stört mich bei einem Umsatz- und Gewinnwachstum von über 70 % nicht.

Ich habe mir auf dem jetzigen Kursniveau eine erste Position aufgebaut.

Eure Meinung??

Gruß aus Heidelberg

Heiko
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.232.103 von reidenbach am 20.08.07 20:03:36Ich warte insgesamt noch auf die Marktkorrektur.

Geneart find ich wie MOR und Abcam als Basistechnologielieferanten in einem wachsenden Gesamt-Gesundheitsmarkt sehr gut positioniert und deshalb langfristig sehr kaufenswert.

Im September könnte die 1 Jahresfrist rum sein mit Lockup?

Wenn der Gesamtbörsenmarkt in einem zyklischen Boden wäre, sollte man Geneart direkt kaufen. Leider weis man nicht, wie der Gesamtmarkt auf Geneart durchschlägt.

Da Geneart ein sehr sehr geringes Handelsvolumen hat könnte auch nur die Liquidierung einer einzelnen Position zum Beispiel eines Fonds zu deutlichen Kursverlusten führen. Wenn man ein Intraday-V-Shape-Bottom in den Kursen mit Panikverkäufen sieht (ohne Geneart-Nachrichten) könnten man dann eventuell an einen direkten Einstieg denken. Geneart sollte man deshalb auch wegen des Handelsvolumens und der deshalb hohen Spread nur als langfristiges Engagement eingehen.

Ich denke aber mit Geneart sollte man auf 4-6 Jahre hin nicht viel falsch machen können.

Butschi
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.377.052 von butschi am 03.09.07 19:41:57Ich überlege, ob ich hier investieren soll, weil ich ebenfalls denke, dass das Unternehmen gut aufgestellt ist.

Was mich aktuell aber irritiert ist, dass Geneart lt. Halbjahresbericht auf Seite 11 seine Erlöse aus dem Börsengang und damit die Finanzerträge durch die Anlage in Commercial Papers erzielt hat.

Heute kam z. B. die Meldung über die Ticker, dass den Finanzmärkten eine neue Krise drohe, weil in dieser Woche rund 130 Mrd. $ an kurzfristigen Schuldverschreibungen, sogenannten Commercial Papers, fällig werden. Das zurückerhaltene Geld wird üblicherweise sofort in neue Papiere investiert, was Beobachter wegen der Nervosität am Markt aber für kaum noch vorstellbar halten. Dadurch sind Finanzierungsengpässe absehbar.

Ich frage mich, ob auch Geneart möglicherweise hierunter zu leiden haben könnte, bzw. konkret ob hier Abschreibungen auf die eigenen Finanzanlagen drohen könnten.
Vom 11.10.07 Nachrichten WO:

GENEART erneut in der Spitzengruppe von Deutschlands "Technology Fast 50" Unternehmen


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Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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- GENEART gehört zum dritten Mal in Folge zu den Top 30 der am
schnellsten wachsenden Technologieunternehmen in Deutschland
- Unter den Life Science Unternehmen im Wettbewerb belegt GENEART
Platz 2
- Das kumulative Unternehmenswachstum beträgt über 500 Prozent in den
vergangenen fünf Jahren
- Gensynthese entwickelt sich vom Nischen- zum Massenmarkt

Regensburg, 11. Oktober 2007 - Mit einem überdurchschnittlichen
Umsatzwachstum erzielte GENEART in der "Technology Fast
50"-Auszeichnung von Deloitte den 21. Rang der am schnellsten
wachsenden Technologieunternehmen in Deutschland. Die 50 Gewinner des
von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte
ausgeschriebenen Wachstumspreises präsentierten sich gestern Abend in
Frankfurt. Am Wettbewerb hatten deutsche Technologieunternehmen aus
den Bereichen Kommunikation/ Netzwerkbetrieb, Internet, Halbleiter/
Anlagen, Computer/ Peripherie, Life Sciences und Software
teilgenommen. Die Platzierungen basieren auf den kumulativen
prozentualen Umsatzwachstumsraten der vergangenen fünf Jahre.
GENEART, der börsennotierte Weltmarktführer für die Herstellung
künstlicher Gene und Spezialist in der synthetischen Biologie, konnte
ein Wachstum von mehr als 500 Prozent auf 7,8 Mio. € in diesem
Zeitraum erzielen und gehört so mit Firmen wie Q-Cells, QSC und
proventis zu den bestplatzierten Unternehmen Deutschlands. Unter den
Life Science Unternehmen erreichte GENEART im Wettbewerb den zweiten
Platz.

"Die Gensynthese entwickelt sich Schritt für Schritt von einem
Nischen- zu einem Massenmarkt. Denn die Gensynthese allgemein und die
Syntheseplattform der GENEART im Besonderen eröffnen Forschern aus
Industrie und Wissenschaft einen wesentlich schnelleren und
preisgünstigeren Zugang zu Genen, den Bauplänen des Lebens, als
herkömmliche Methoden der Molekularbiologie. Damit lässt sich die
Entwicklungsdauer vieler Medikamente, Impfstoffe oder Industrieenzyme
drastisch verkürzen. Zusätzlich bietet unsere Technologieplattform
Kunden eine unlimitierte Designflexibilität und unterstützt damit
Forscher bei der Entwicklung von Produkten mit verbesserten
Eigenschaften", erläutert Prof. Dr. Ralf Wagner, Vorstand Technologie
der GENEART.

Der Hintergrund: In der Vergangenheit mussten Forscher einzelne Gene
aufwändig und in monatelanger Laborarbeit beispielsweise aus einem
Virus isolieren und dann vermehren, um sie für ihre Forschungs- und
Entwicklungsprojekte nutzen zu können. Mit der GENEART Technologie
werden diese Schritte überflüssig. Die elektronische Information über
eine Gensequenz genügt, um das gewünschte Gen innerhalb weniger Tage
herzustellen. Die GENEART Technologie bietet dadurch entscheidende
Vorteile. Denn moderne Gensequenzier- und Genanalyseverfahren
produzieren mittlerweile ungeheure Mengen an Informationen über
Gensequenzen, wie etwa das Genomprojekt HUGO ("Human Genome
Organization") gezeigt hat. Dieser Datenschatz konnte aber bisher nur
eingeschränkt genutzt werden, da es unverändert schwierig war, die
Gensequenzen mit den konventionellen Methoden der Molekularbiologie
auch tatsächlich "in die Hand" zu bekommen. In den letzten zehn
Jahren ist deshalb eine stark wachsende Lücke zwischen den
konventionell isolierten Genen und der mittlerweile großen Menge an
verfügbaren Gensequenzinformationen entstanden. GENEART schließt
diese Lücke durch industrielle Herstellungsprozesse, die nicht nur
eine schnelle, sondern auch preisgünstige Produktion von Genen zu
jeder elektronisch vorliegenden Sequenzinformation erlauben.
Ein weiterer Vorteil: Mit Hilfe einer speziellen von GENEART
entwickelten Software können Gensequenzen am Computer gezielt
verändert werden - ähnlich wie Bilder in Photoshop. Dadurch lassen
sie sich für ihren späteren Einsatz optimieren. Der Kunde profitiert
durch verbesserte Produkteigenschaften, von höheren Produktionsraten,
stärkerer Wirksamkeit und niedrigeren Produktionskosten.

"Inzwischen haben viele Unternehmen und Forschungseinrichtungen die
Vorteile der GENEART Dienstleistung erkannt. So nutzen fast alle der
weltweit größten Pharmaunternehmen, eine Vielzahl internationaler
Biotechnologieunternehmen und renommierte Universitäten und
Großforschungseinrichtungen die Technologieplattform von GENEART",
sagt Christian Ehl, Vorstand Finanzen der GENEART.

Kontakt für weitere Informationen:

Bernd Merkl
GENEART AG
Josef-Engert-Str. 11
93053 Regensburg
Tel.: +49-(0)941-942 76 - 638
Fax: +49-(0)941-942 76 - 711
ir@geneart.com
www.geneart.com
.........




Das hört sich doch alles sehr gut an!

Ich Frage mich, warum der Kurs seit geraumer Zeit fällt:confused:



sampler;)
Auslaufen des lookups bei minimalen/sporadischen Umsätzen führen bei Geneart sicher zu einem kleinen Abverkauf.

Bei einer positiven Meldung kann der Kurs aber auch direkt wieder stark anspringen.

Wenn Geneart mal richtig in die Knie geht könnte man kaufen.
Langfristig finde ich die Story sehr spannend.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.133.120 von butschi am 24.10.07 13:52:32wenn Geneart noch weitere fallen sollte sind sie bald ein klarer Kauf ungeachtet der Börsenturbulenzen
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.525.506 von butschi am 22.11.07 15:19:40Leider nicht bei 9,00 Euro sondern erst bei 10,00 Euro zum Zuge gekommen.

Geneart sollte aber doch hoffentlich seine Gewinne 2007 erfüllen und auch gute Wachstumszahlen für 2008 vermelden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.166.333 von butschi am 25.01.08 11:18:25
Danke dem edlen Spender, heute zu 9,50 eingestiegen :lick:
Hi,

schade, dass Geneart seine Prognosen für 2007 so deutlich verfehlt hat. Im 9M-Bericht wurde für 2007 noch ein Umsatz von 12,5 bis 14 Mio bei einem Ebit von 2,0 bis 2,4 Mio. in Aussicht gestellt. Geworden sind es 12,3 Mio bei einem Ebit von 1,8 Mio.

Um es kurz zu machen: Eine derart markante Zielverfehlung sollte misstrauisch machen. Hier ist im vierten Quartal irgendetwas angebrannt. Leider geht man mit keinem Wort auf die deutliche Planabweichung ein. Stattdessen werden neue Ziele herausposaunt, die nun natürlich kritisch zu hinterfragen sind.

Gruß
babbelino
...das wird noch, die nachricht über die patente gibt bestimmt noch mehr % her...
Geneart scheint bis jetzt nicht auf dem Radar größerer institutioneller Investoren zu sein (zu klein, als Dienstleister in der Branche irgendwie ein Exot, etc.). Beim Börsengang haben sich wahrscheinlich ein paar "befreundete Investoren der Konsortialbanken" mit der Hoffnung auf schnelle Gewinne eingedeckt, die jetzt langsam abgeben.

Ich habe auch den Eindruck, dass die Kapitalmarktbearbeitung sehr vernachlässigt bis nicht vorhanden ist. Die letzte Roadshow war wahrscheinlich zum IPO. Ist eigentlich schade, denn fundamental halte ich das Unternehmen für sehr gut aufgestellt und momentan unterbewertet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.432.524 von avc123 am 21.02.08 10:13:49Geneart muss einfach seinen Umsatz/Gewinn wie bisher +20% im Jahr steigern, dann werden Sie auch früher oder später auf dem Radar von größeren Investoren auftauchen. Eine Wachstumsstory wird früher oder später immer entdeckt.

Insgesamt glaube ich daß die kleinen "deutschen" Werte einfach durch Probleme wie bei HSH/ACM nicht gerade zu größeren Investitionen für internationale Fonds einladen. Man kann kaum größere Summen investieren ohne die Kurse direkt zu beeinflussen.

Deutsche Fonds scheinen auch lieber in Dax30 Werte zu investieren.

Hier kann man auch große Pakete über Futurues/Optionen oder Index-Derivate absichern/kaufen/verkaufen.

Insgesamt sollteman die ganzen lokalen deutschen Börsen mal einstellt werden und alles auf Xetra konzentriert werden.
Wenn sich läppisches Volumen dann teilweise auch noch auf verschiedenen Börsen verteilt fördert dies nicht gerade die Liquidität.

Bei Geneart sind die Umsätze sehr sehr gering und damit die Spreads sehr groß eine Nachricht oder eine Order und der Kurs steigt oder fällt extrem stark.

Insgesamt finde ich aber die Story von Geneart gelungen, hoffentlich halten Sie in 2008 dann auch die Prognosen ein.
Die Zahlenverfehlungen kann aber natürlich auch teilweise durch den Dollar kommen.
Hugin-News: Geneart AG

GENEART erhält Europäisches Patent zu erfolgreich getestetem HIV-Impfstoff

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Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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- Ergänzend zum US-amerikanischen Patent erhält GENEART das


Europäische Patent mit dem Titel ´Das Genom des HIV-1 Intersubtyps
(C/B´) und seine Anwendungen´ (´Genome of the HIV-1 inter-subtype
(C/B´) and use thereof´)
- Geschützte Gensequenzen werden von EuroVacc zurzeit in einer Phase
I/II Studie getestet

Regensburg, 09. April 2008 - Die GENEART AG informiert, dass das
Europäische Patentamt das Patent EP 1240333 mit dem Titel ´Das Genom
des HIV-1 Intersubtyps (C/B´) und seine Anwendungen´ (´Genome of the
HIV-1 inter-subtype (C/B´) and use thereof´) erteilt hat. Die
genannte Patentschrift schützt den Einsatz bestimmter
maßgeschneiderter HIV-Gensequenzen zur Entwicklung eines
Therapeutikums oder Impfstoffs in folgenden Ländern: Österreich,
Belgien, Schweiz, Spanien, Italien, Deutschland, Frankreich,
Großbritannien, Niederlande und Luxemburg. Das US-amerikanische
Patent der Patentfamilie wurde bereits im Februar erteilt.

Die in dem Patent beschriebenen Gensequenzen haben als
HIV-Impfstoffkandidaten bereits erfolgreich die erste Phase der
klinischen Entwicklung abgeschlossen. Die Ergebnisse der Studie
wurden in der Fachzeitschrift ´The Journal of Experimental Medicine´
(Vol. 205, 63-77) publiziert. Zurzeit werden die Sequenzen von der
EuroVacc Foundation im Rahmen einer Phase I/II Studie untersucht.
GENEART stellt als Lizenzgeber die patentierten Gensequenzen
(Baupläne) für die klinischen Studien bereit.

Kontakt für weitere Informationen:

Bernd Merkl
GENEART AG
Josef-Engert-Str. 11
93053 Regensburg
Tel.: +49-(0)941-942 76-638
Fax: +49-(0)941-942 76-711
ir@geneart.com
www.geneart.com

Frank Ostermair
Better Orange IR & HV AG
Haidelweg 48
81241 München
Tel.: +49-(0)89-88 96 906-10
Fax: +49-(0)89-88 96 906-66
info@better-orange.de
www.better-orange.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.432.524 von avc123 am 21.02.08 10:13:49Ich habe auch den Eindruck, dass die Kapitalmarktbearbeitung sehr vernachlässigt bis nicht vorhanden ist. Die letzte Roadshow war wahrscheinlich zum IPO. Ist eigentlich schade, denn fundamental halte ich das Unternehmen für sehr gut aufgestellt und momentan unterbewertet.

Kaufen, halten und in ein paar Jahren toll freuen ;)
hi zusammen.

beobachte geneart schon etwas länger u. habe sie auch seit einiger zeit im depot. ich denke das unternehmen ist auf einem guten kurs u. sollte weiterhin gute erträge erwirtschaften. auch das wachstum ist ja nicht schlecht (wenngleich die ziele für 2007 verfehlt wurden). ich stelle mir allerdings die frage, ob nicht (aufgrund des schwachen dollars) mal eine übernahme (z.b. eines us-konkurrenten) in frage käme. wie denkt ihr darüber? schließlich wäre es auch eine gute möglichkeit die produktionskapazitäten schnell auszubauen. zukäufe wurden ja auch in den quartalsberichten durchaus als möglichkeit genannt.
leider ist die diskussion hier im forum immer sehr "verzerrt" u. die antworten dauern immer sehr lange. deshalb: wer interesse an einem gedankenaustausch zu geneart hat (via skype, etc.), kann mir ja auch eine pm schicken.
Geneart scheint ja langsam ans laufen zu kommen ;)

- Geneart
- MDG
- Mor

sollte man sich für die nächsten Jahre eigentlich ohne größere Bauchschmerzen in ein Bio-Depot legen können.
Endlich wurde der Abwärtstrend gebrochen u. der Kurs ging wieder in Richtung Norden. Die Frage bleibt allerdings ob es dafür einen Auslöser gab und wenn ja, welchen? Nächste Woche gibt's jedenfalls erstmal die Bilanz dann kann man sich wieder ein besseres Bild machen. Sind einige von Euch auch bei www.sharewise.com aktiv? Ich habe den Eindruck die Argumentation ist oft ähnlich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.951.220 von peterklerivic am 23.04.08 13:13:41hab heute in der süddeutschen einen artikel über geneart gelesen.
musste gleich mal einsteigen...:rolleyes:
bin ja auf die zahlen morgen gespannt.
Börse Online berichtet in der aktuellen Ausgabe über Unternehmens-
präsentationen aus dem Entry-Standard.
Von 90 Unternehmen hat man 10 als sehr interessant herausgesucht.
Drei davon hat man auch kurz im Artikel vorgestellt - darunter auch
Geneart.
Man behält sich vor, in späteren Ausgaben diese Unternehmen jeweils
in einen eigenen Artikel genauer zu behandeln.
Möglicherweise entsteht hier ja langsam die nötige Öffentlichkeit
um Umsatz und Kurs weiter anzutreiben.

Zuletzt ist der Wert ja schon schön gestiegen.
08:42, 14.05.2008
DJ: Qiagen und Geneart starten gemeinsame Genvermarktung


VENLO (Dow Jones)--Die Qiagen NV und die Geneart AG wollen künftig ihre
Sammlung synthetischer Gene gemeinsam vermarkten. Wie die
Biotechnologie-Unternehmen am Mittwoch mitteilten, soll die Gensammlung von
Geneart verbessert und synthetisiert und über das Internetportal von Qiagen
vertrieben werden.

Die Entwicklungskooperation ermögliche unter anderem die verbesserte
Produktion von humanen Proteinen und beschleunige Fortschritte in der
Medikamentenentwicklung. So erleichtere die Produktlinie etwa die Entwicklung
neuer Impfstoffe und Arzneimittel und beschleunige zudem Medikamententests, da
dadurch einfacher als bisher große Mengen an Proteinen produziert werden
könnten, die bei Krankheiten wie Krebs und deren Behandlung eine Schlüsselrolle spielten.

Den Angaben zufolge sind bis heute 35.000 menschliche Proteine
identifiziert. Der Markt für synthetische DNA habe ein geschätztes Volumen von
80 Mio bis 100 Mio USD und wachse jährlich um mindestens 30%, hieß es. Qiagen
hat den Unternehmenssitz im niederländischen Venlo und Geneart in Regensburg.

Webseiten: http://www.geneart.com
http://qiagen.com
DJG/pal/cbr

(END) Dow Jones Newswires

May 14, 2008 02:42 ET (06:42 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2008
Nochmal Börse Online:

Obige Zeitschrift hat in der heutigen Titelgeschichte deutsche
Weltmarktführer herausgefiltert.
Man legt den Fokus auf kleine Wert, die in ihrem Bereich aber
führend sind. Man spricht 10 Kaufempfehlungen aus. Darunter auch
Geneart.
Andere Werte sind u.a. Leoni, SMT Scharf, Pfeiffer Vauum, Bauer.
Das erste Quartal 2008 scheint ja prima gelaufen zu sein!

(Damit der Bericht länger zur Verfügung steht, habe ich ihn mal
von den Nachrichten hierher kopiert)







- Umsatz wächst um mehr als 60 % auf 3,9 Mio. EUR
- EBIT beträgt 0,5 Mio. EUR (Q1 2007: 0,4 Mio. EUR)
- Folgeauftrag durch US-amerikanische Gesundheitsbehörde in Höhe von
rund 1,9 Mio. EUR als erste Bestätigung der Investitionen des letzten
Geschäftsjahres

Regensburg, 29.05.2008 - Die GENEART AG, Weltmarktführer für
Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie, hat auch im
1. Quartal 2008 ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Der Umsatz stieg in
den ersten drei Monaten um 61 % auf 3,9 Mio. EUR (Q1 2007: 2,4 Mio.
EUR). Das EBIT beträgt für den gleichen Zeitraum 0,5 Mio. EUR (Q1
2007: 0,4 Mio. EUR). Die GENEART AG hat nun mit den endgültigen
Zahlen für das 1. Quartal 2008 die vorläufigen Ergebnisse, die im
April veröffentlicht wurden, bestätigt. Erstmalig für das 1. Quartal
2008 erstellt der GENEART Konzern das unterjährige Reporting nach
IFRS.

Im 1. Quartal hat die GENEART AG viele Projekte mit starkem
Referenzcharakter bearbeitet. So wurden mehrere Patente in den USA
und Europa für einen erfolgreich getesteten HIV-Impfstoff erteilt.
Die Patente schützen den Einsatz bestimmter maßgeschneiderter
HIV-Gensequenzen zur Entwicklung eines Therapeutikums oder
Impfstoffs. Die patentierten Gensequenzen haben die erste Phase der
klinischen Entwicklung bereits bestanden und werden jetzt von der
EuroVacc Stiftung in einer Studie der klinischen Phase I/II getestet.

Zudem hat nach Ende des Berichtszeitraums das US National Cancer
Institute der National Institutes of Health (NCI/NIH) seine
Zusammenarbeit mit GENEART verlängert und einen Anschlussauftrag über
rund 1,9 Mio. USD erteilt. Für den erst Anfang des Jahres 2007
geschlossenen Basisvertrag hat die GENEART AG die bestehenden
Verfahren gezielt weiterentwickelt und neue Produktionstechnologien
etabliert, um in Zukunft auch Gene mit dem bestellten hohen
Komplexitätsgrad im Hochdurchsatz produzieren zu können. Die GENEART
AG ist damit im Moment der weltweit einzige Anbieter im Bereich der
Gensynthese, der über solche umfangreichen technischen Möglichkeiten
und Kapazitäten verfügt. Der Folgeauftrag der NIH ist eine erste
Bestätigung, dass sich diese Strategie und die damit verbundenen
Investitionen auszahlen und zeigt außerdem die Anerkennung der
GENEART-Leistung durch die NIH. Ein weiterer Ausbau der
Zusammenarbeit ist darüber hinaus bereits geplant.

Ebenfalls nach Ende des Berichtszeitraums bewilligte die Europäische
Union GENEART einen Zuschuss, um in einem von Sanofi Pasteur
koordinierten Projekt die unternehmenseigene GeneOptimizer®
Technologie weiterzuentwickeln. Die für dieses Projekt
maßgeschneiderten Gensequenzen sollen zur Entwicklung und Produktion
eines breit wirksamen Impfstoffs gegen HIV eingesetzt werden.

Die GENEART AG rechnet für das Geschäftsjahr 2008 mit einem weiterhin
starken Wachstum in allen Geschäftsbereichen und bestätigt die
Finanzprognose vom Jahresbeginn. "Wir sind mit dem 1. Quartal 2008
mehr als zufrieden. Erstklassige Referenzprojekte, gezielte
Kapazitätserweiterungen und der Ausbau unserer technischen
Möglichkeiten lassen auch für die Zukunft eine weiterhin gute
Entwicklung erwarten", so Christian Ehl, Vorstand der GENEART AG.
"Aus der Vielzahl an Chancen und Möglichkeiten, die sich uns aktuell
im Bereich der Gensynthese, aber auch in der weißen, roten und grauen
Biotechnologie durch unseren technologischen Vorsprung bieten, wählen
wir die zukunftsstärksten aus und arbeiten konsequent an ihrer
Umsetzung."

Die Investitionen für Forschung und Entwicklung liegen im Jahr 2008
bei 2,5 Mio. EUR, dem bislang höchstem Wert für F&E bei der GENEART
AG. Damit stellt GENEART aus einer Position der Stärke heraus die
Weichen für die Zukunft. Rund 40 % (1 Mio. EUR) des Betrages sind
durch bereits eingeworbene öffentliche Fördergelder gegenfinanziert.


Kontakt für weitere Informationen:

Bernd Merkl
GENEART AG
Josef-Engert-Str. 11
93053 Regensburg
Tel.: +49-(0)941-942 76-638
Fax: +49-(0)941-942 76-711
ir@geneart.com
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Geneart schreitet beim Preiskampf voran und senkt drastisch die Preise. Sowohl die Tochter (Mr. Gene), als auch Geneart selbst senken ihre Preise mit der Einführung der neuen Optimierungssoftware. Lt. den letzten Berichten hat sich die Zahl der Konkurrenten ohnehin bereits von 5 auf jetzt noch 4 verringert. Was haltet ihr von diesem Preiskampf? Ich bin mir nicht sicher, ob man die Konkurrenten um jeden Preis aus dem Markt drängen sollte (sofern das überhaupt möglich ist).
24.06.2008 07:02
Hugin-News: Geneart AG

Boehringer Ingelheim und GENEART starten eine Kooperation im Bereich Auftrags-Design und Herstellung von DNA-Therapeutika und Impfstoffen

Corporate news- Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch Hugin. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -- --------------

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- Die Kooperation bietet eine ganzheitliche Systemlösung: Vom Design des DNA-Wirkstoffs, bis zur Herstellung für klinische Studien und den globalen Markt - GENEART übernimmt Genoptimierung und Herstellung der Wirkstoffe in Form von Plasmiden für Forschung und Präklinik - Boehringer Ingelheim produziert Plasmide für die nachfolgenden klinischen Studien und den globalen Markt - Der Transfer der Boehringer Ingelheim Technologie zu GENEART garantiert eine einheitliche Wirkstoffqualität für alle Phasen der Entwicklung - Die Zusammenarbeit ist eine Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach DNA-basierten Therapeutika und Impfstoffen

Regensburg, 24. Juni 2008 - Boehringer Ingelheim, weltweit einer der führenden Hersteller von Plasmid-DNA, und GENEART, Weltmarkführer im Bereich Gendesign und Gensynthese, geben heute ihre Technologie- und Vertriebskooperation bekannt. Die Zusammenarbeit sieht einen Transfer und eine Etablierung der Boehringer Ingelheim Technologie bei GENEART zur Produktion und Aufreinigung von Plasmid-DNA vor. Zusätzlich ist eine enge Kooperation bei Vertriebs- und Marketingaktivitäten für das komplementäre Leistungsangebot der Partner geplant.

Durch die Kooperation entsteht eine in dieser Form einzigartige Systemlösung für Entwicklungsprojekte im Bereich DNA-basierter Therapeutika und Impfstoffe. GENEART liefert den DNA-Wirkstoff basierend auf dem Boehringer Ingelheim Produktions- und Reinigungsverfahren für Studien in Forschung, Entwicklung und der Präklinik. Boehringer Ingelheim produziert unter cGMP (current Good Manufacturing Practice) Bedingungen für die anschließenden klinischen Phasen und für den Markt. Zusätzlich bietet GENEART Kunden aus Forschung und Industrie durch die Expertise des Unternehmens im softwarebasierten Design von Gensequenzen und in der Gensynthese einen entscheidenden Mehrwert bei der Verbesserung von Produkteigenschaften. Dies gilt beispielweise für eine verbesserte Immunogenität und Sicherheit von DNA-Wirkstoffen.

"Durch die Zusammenarbeit mit Boehringer Ingelheim erreichen wir eine neue Dimension bei der Betreuung von Kundenprojekten im stark wachsenden Markt für DNA basierte Therapeutika und Impfstoffe. Der optimierte Wirkstoff kann für jede Phase der Entwicklung in einheitlicher Qualität von GENEART bzw. Boehringer Ingelheim bezogen werden, auch in den erforderlichen Mengen für klinische Studien oder für den Markteintritt. Auf diese Weise wird der Forderung der Zulassungsbehörden nach Konsistenz bei der Wirkstoffbereitstellung für den gesamten Entwicklungsprozess in idealer Weise entsprochen. Damit können unsere Kunden unnötige und teure Verzögerungen durch die Wiederholung von Studien zum Nachweis vergleichbarer Wirkstoffqualität vermeiden", erklärt Prof. Dr. Ralf Wagner, Vorstand der GENEART AG. (News/Aktienkurs)

"GENEART ergänzt unseren Service zur Entwicklung und Herstellung von Plasmid-DNA für klinische Studien und Marktversorgung perfekt. Durch den Technologietransfer von Boehringer Ingelheim zu GENEART erhält ein breiterer Kundenkreis in Forschung und Entwicklung flexiblen Zugang zu optimierten DNA-Wirkstoffen mit wirtschaftlicher Produktionstechnologie. Durch die einheitlichen Herstellverfahren helfen wir unseren Kunden die Entwicklungszeit bis zur Markteinführung für neue, innovative, DNA-basierte Therapeutika und Impfstoffe signifikant zu verkürzen", kommentiert Prof. Dr. Dr. h.c. Rolf G. Werner, Senior Vice President der Corporate Division Biopharmaceuticals, Boehringer Ingelheim GmbH.
01.07.2008 07:03
Hugin-News: Geneart AG

US National Cancer Institute erweitert Vertrag mit GENEART um 0,8 Mio. USD

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- Das US National Cancer Institute (NCI) der National Institutes of

Health (NIH) erweitert erneut Zusammenarbeit mit GENEART - Das Auftragsvolumen erhöht sich um 0,8 Mio. USD - Insgesamt platzieren die NIH in 2008 im Rahmen des MGC-Programms damit bisher ein Auftragsvolumen von 2,7 Mio. USD bei GENEART - Die Vertragserweiterung bestätigt erneut die Leistungsfähigkeit der GENEART Technologie

Regensburg, 1. Juli 2008 - Die GENEART AG, (News/Aktienkurs) Weltmarktführer für Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie, gibt eine Erweiterung des laufenden Vertrags mit dem US National Cancer Institute (Teil der amerikanischen Gesundheitsbehörde NIH) um 0,8 Mio. USD bekannt. Damit erhöhen die NIH das Auftragsvolumen zur Produktion von Genen für die "Mammalian Gene Collection (MGC)" im Jahr 2008 auf insgesamt 2,7 Mio. USD. Im Rahmen des Basisvertrags wurden bereits im Vorjahr mehr als 3.500 Gene und Genvarianten mit einem Auftragsvolumen von rund 3,5 Millionen USD von GENEART produziert. Mit den von GENEART synthetisierten Genen ergänzt das National Cancer Institute die "Mammalian Gene Collection" - eine umfassende Sammlung von Genen aus Maus, Ratte und Mensch sowohl für die Grundlagen- als auch für die angewandte medizinische Forschung. Die bereits produzierten Gene sind entweder sehr lang oder weisen komplexe Sequenzwiederholungen auf. Um auch solche Gene mit dem bestellten hohen Komplexitätsgrad effizient im Hochdurchsatz produzieren zu können, entwickelte GENEART im letzten Jahr seine

Syntheseverfahren weiter und etablierte neue Produktionstechnologien. Prof. Dr. Ralf Wagner, Vorstand Technologie der GENEART AG, ergänzt:

"Mit der Weiterentwicklung der Technologie im Rahmen des Basisvertrags hat GENEART seine führende Marktposition im Jahr 2007

weiter ausgebaut - sowohl was die technischen Möglichkeiten als auch was die Kapazitäten angeht. Nach unserem Wissen verfügt kein anderer Gensynthese Anbieter über ähnliche Möglichkeiten."

"Die aktuelle Vertragserweiterung bestätigt, dass die Investition in den Ausbau unserer Technologie die richtige Entscheidung war, von der wir heute und in Zukunft bei weiteren Großaufträgen überproportional

profitieren werden. Darüber hinaus freut es uns natürlich, dass die Vertragserweiterung die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem NCI

noch einmal bestätigt", kommentiert Christian Ehl, Vorstand Finanzen der GENEART AG.

Kontakt für weitere Informationen:

Bernd Merkl GENEART AG Josef-Engert-Str. 11 93053 Regensburg Tel.: +49-(0)941-942 76-638 Fax: +49-(0)941-942 76-711 ir@geneart.com www.geneart.com

Frank Ostermair Better Orange IR & HV AG Haidelweg 48 81241 München Tel.: +49-(0)89-88 96 906-10 Fax: +49-(0)89-88 96 906-66 info@better-orange.de www.better-orange.de

Rechtlicher Hinweis Dieses Dokument kann Schätzungen, Prognosen und Annahmen im Hinblick

auf unternehmerische Pläne und Zielsetzungen, Produkte oder Dienstleistungen, zukünftige Ergebnisse oder diesen zugrunde liegenden oder darauf bezogene Annahmen enthalten. Jede dieser in die Zukunft gerichteten Angaben unterliegt Risiken und Ungewissheiten, die nicht vorhersehbar sind und außerhalb des Kontrollbereichs der GENEART AG liegen. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denen abweichen, die in diesen zukunftsgerichteten Angaben enthalten sind.

Hintergrundinformation:

Über GENEART: Seit dem Markteintritt im Jahre 2000 hat sich GENEART zum Weltmarktführer bei der Herstellung synthetischer Gene entwickelt und ist heute einer der weltweit führenden Spezialisten in der

Synthetischen Biologie. Das Unternehmen stellt Schlüsseltechnologien für die Entwicklung und Herstellung neuer Therapeutika und Impfstoffe

bereit. Gleichzeitig verwenden Kunden die GENEART Dienstleistungen zur Verbesserung von Enzymen z.B. als Waschmittelzusätze und zur

Konstruktion von Bakterien, die komplexe Biopolymere herstellen oder abbauen (z.B. Kunststoffe, Erdöl etc.). Das Leistungsspektrum reicht

damit von der Herstellung synthetischer Gene nach DIN EN ISO 9001:2000, über die Generierung von Genbibliotheken in der kombinatorischen Biologie bis hin zur Produktion und Entwicklung DNA basierter Wirkstoffe. Das Unternehmen mit über 190 Mitarbeitern in Regensburg und bei der Tochtergesellschaft GENEART Inc. in Toronto/Kanada ist seit Mai 2006 an der Deutschen Börse gelistet.

Über das NIH Die NIH (National Institutes of Health) bestehen aus 27 Instituten und Zentren und sind ein Teil des U.S. Gesundheitsministeriums. Die

NIH sind die Bundesbehörde zur Durchführung und zur Unterstützung von Grundlagenforschung sowie anwendungsbezogener Grundlagenforschung in

den Bereichen Medizin und klinischer Forschung. An den NIH werden dabei sowohl Ursachen als auch Behandlungs- und Heilungsmöglichkeiten aller Arten von gewöhnlichen bis hin zu sehr seltenen Krankheiten erforscht. Weitere Informationen über die NIH und deren Programme unter www.nih.gov. Das Projekt ist komplett durch staatliche Mittel des National Cancer Institute, der National Institutes of Health (Vertragsnummer N01-CO-12400) finanziert. Der Inhalt dieser Veröffentlichung gibt nicht notwendigerweise die Grundsätze und Richtlinien des Department of Health and Human Service wieder, noch gewährleistet die Nennung von Markennamen, Produkten oder Organisationen die Billigung durch die U.S. Regierung.

--- Ende der Mitteilung ---
Hi,

sagt mal, kann mir hier jemand weiterhelfen. Ich wollte heute die Tickets für die Geneart AG Hauptversammlung bestellen. Dabei verlagt meine Bank 5.95€ pro Ticket gebühren!? Geht sowas?! Hab ich nämlich noch nie gehört, aber bei Flatex hab ich dann auch nochmal im Preisverzeichnis nachgesehen und die verlangen tatsächlich 5.95€ pro Karte. Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass sowas rechtens ist. Hat jemand von euch Ahnung oder Erfahrung?!

Danke, HUlk
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.430.792 von IHulk am 03.07.08 14:59:55Hallo lHulk,

leider kann ich Dir bei Deiner Frage nicht weiterhelfen. Bei meiner Bank steht im Gebührenverzeichnis nichts bzgl. der Kosten für eine HV-Karte. Auch auf meiner Einladung zur Geneart-HV u. dem Schreiben meiner Bank stand keine Info dazu.
Ich hätte eine Bitte an Dich: Wenn Du zur HV gehst, kannst Du danach einen kleinen Bericht hier veröffentlichen? Ich bin leider verhindert, wäre aber gerne hingegangen. Interessant wären insbesondere Neuigkeiten zur Marktsituation (bzgl. der Preissenkungen), nähere Infos bzgl. des Wechsels in den Prime Standard, etc.

Viele Grüße u. viel Vergnügen auf der HV!
ftpmuc
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.445.604 von ftpmuc am 06.07.08 10:03:50Denk schon, dass ich das machen kann.

Falls doch noch jemand einen Tip für mich hat bzgl. der Kosten, sagt bitte einfach bescheid....

Danke
10.07.2008 07:02
Hugin-News: Geneart AG

GENEART erhält Fördergelder für gezieltes Design von Impfstoffkandidaten

Corporate news- Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch Hugin. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -- --------------

- GENEART erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung Fördermittel in Höhe von rund 0,2 Mio. Euro - Gefördert werden Aktivitäten im Bereich des gezielten Proteindesigns - Ziel des von der niederländischen Crossbeta Biosciences koordinierten Projekts ist die Entwicklung einer neuartigen Impfstofftechnologie

Regensburg, 10. Juli 2008 - Die GENEART AG, (News/Aktienkurs) Weltmarktführer für Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie, beteiligt sich an einem Gemeinschaftsprojekt zur Entwicklung einer neuartigen Impfstofftechnologie am Beispiel eines Impfstoffs gegen das Vogelgrippevirus H5N1. Das Gesamtprojekt wird mit rund 0,8 Mio. Euro öffentlichen Zuschüssen gefördert, wovon rund ein Viertel auf die GENEART AG entfällt. GENEART kann in diesem Projekt die eigene Expertise zur Konzeption sicherer und wirksamer Impfstoffe ausbauen und die Unternehmensaktivitäten im Bereich des gezielten Proteindesigns erweitern.

Das von der niederländischen Crossbeta Biosciences im Rahmen der EuroTransBio Initiative (ETB) koordinierte Projekt firmiert unter dem Titel "Crossbeta Adjuvation of the H5 Subunit Vaccine against the Influenza Virus H5N1: A new Technology for aquiring an Unmet Need". Ziel ist die Entwicklung einer neuartigen Impfstofftechnologie, die auf so genannten Crossbeta Strukturen - bestimmten Fehlfaltungen von Proteinen - beruht. Mehrere Studien haben in der Vergangenheit gezeigt, dass diese Crossbeta Strukturen gewünschte Immunreaktionen verstärken. Sie machen Virusproteine für das Immunsystem leichter erkennbar und eignen sich deshalb sehr gut zum Einsatz als Immunstimulator (Adjuvans) für Impfstoffe. Schon heute enthalten Impfstoffe vielfach Adjuvantien, um die Immunreaktion des Impflings zu steigern. Allerdings ist die Palette der beim Menschen einsetzbaren Adjuvantien bisher sehr begrenzt. In dem Projekt entwickeln die Projektpartner ein Verfahren, um Crossbeta Strukturen generell für proteinbasierte Impfstrategien einsatzfähig zu machen.

Neben der Optimierung der Gensequenz mit der proprietären GeneOptimizer® Technologie für die effiziente Produktion des Impfstoffs verbessert GENEART das Design des Proteinantigens in einem iterativen Prozess. Ziel ist die Produktion eines Antigens mit einer für die Immunreaktion optimalen Crossbeta Struktur.

"Dieses Projekt unterstützt unsere Aktivitäten zur systematischen Erweiterung des Angebots der GENEART AG im Bereich des gezielten Proteindesigns. Denn mittelfristig planen wir nicht nur Gene anwenderspezifisch zu designen - ein Bereich in dem wir heute schon Weltmarktführer sind -, sondern auch deren Produkte - die Proteine. Damit erweitern wir unsere Serviceleistungen komplementär und erhöhen zusätzlich auch die Wertschöpfung für unsere Kunden zum Beispiel aus der Pharmaindustrie", kommentiert Prof. Dr. Ralf Wagner, Vorstand der GENEART AG.

Weitere Informationen zum wissenschaftlichen Hintergrund sind zu finden unter: www.crossbeta.com
Nachdem die Zeitschrift Börse Online Geneart schon öters am
Rande als interessantes Unternehmen erwähnt hat, folgt nun in der
aktuellen Ausgabe eine ausführliche Vorstellung mit klarer Kaufempfehlung.

Die Preissenkungen sieht man positiv. Im wesentlichen sind sie
auf immer günstiger werdende Herstellungskosten zurückzuführen.
Das die Gene immer günstiger werden, eröffne immer neue Kunden-
potenziale. Zur Zeit bediene man ca. 500 Kunden aus den unter-
schiedlichsten Branchen.

Im Fazit kommt man zu dem Schluss, dass Geneart eine solide Möglichkeit ist am Wachstum der Biotechnologiebranche teilzunehmen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.584.414 von taube510 am 25.07.08 09:54:48danke für die info. werde mir gleich mal die aktuelle ausgabe holen. hat es jemand auf die gestrige hv geschafft und kann davon berichten?
Geneart AG wächst im Gewerbepark Regensburg
Google Map
Der Gewerbepark Regensburg baut den Kompetenz-Bereich Medizin/Pharma/Labor weiter aus. Aktuell expandiert die Geneart AG (Regensburg/Toronto), Weltmarktführer bei der Herstellung synthetischer Gene, auf insgesamt 3.300 m². Auf den multifunktionalen Flächen des zentralen Standorts für Büro, Handel und Service in der Region Regensburg wurden die Bereiche Vorstand, Finanzen, Sales, Verwaltung sowie Labor/Technik kombiniert. Da parallel dazu das integrierte Netzwerk "MediPark" mit 80 Fachärzten und Spezialisten stetig Zulauf hat, sieht Gewerbepark-Geschäftsführer Roland Seehofer gute Möglichkeiten, weitere Synergieeffekte auszulösen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.604.564 von meinolf67 am 29.07.08 11:37:38ins anlageportfolio aufgenommen; leider den dip im Frühjar verpaßt...
Anbei die heute veröffentlichten Quartals- / Halbjahreszahlen. Was haltet ihr davon?


Published: 07:00 13.08.2008 GMT+2 /HUGIN /Source: Geneart AG /GER: G6A /ISIN: DE000A0JJ4L4

GENEART AG kombiniert im 1. Halbjahr 2008 Umsatzwachstum mit Ertragsstärke

- Umsatz steigt um 43 % auf 7,9 Mio. Euro
- Prognose für 2008 wird weiterhin bestätigt
- Marktposition in der Gensynthese weiter ausgebaut
- Kooperationen mit QIAGEN und Boehringer Ingelheim stärken Position als führender Zulieferer für die Pharma- und Biotechindustrie

Regensburg, 13.08.2008 - Die GENEART AG, Weltmarktführer für Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie, befindet sich in einem unvermindert positiven Marktumfeld im Kerngeschäft Gensynthese. GENEART konnte, auch dank der unvermindert steigenden Nachfrage aus der Forschung, Pharma- und Biotechindustrie nach synthetisch hergestellten und optimierten Genen, im 1. Halbjahr 2008 Umsatz und Ertrag weiter deutlich steigern und die eigene Marktposition nachhaltig ausbauen.

Der Umsatz im 1. Halbjahr 2008 stieg um 43 % auf 7,9 Mio. Euro (Vorjahr: 5,5 Mio. Euro). Die Gesamtleistung konnte auf 8,3 Mio. Euro (Vorjahr: 7,0 Mio. Euro) ausgebaut werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag im 1. Halbjahr 2008 bei 0,9 Mio. Euro und damit über dem Vorjahreswert von 0,8 Mio. Euro. Die EBIT-Marge bezogen auf den Umsatz lag im 1. Halbjahr 2008 bei 11,4 % (EBIT-Marge 1. Halbjahr 2007: 14,2 %); das Konzernergebnis betrug 0,7 Mio. Euro. Das Netto-Ergebnis der Vorjahresperiode nach IFRS lag bei 0,5 Mio. Euro.

Im 2. Quartal 2008 erzielte GENEART separat betrachtet ein Umsatzplus von 29 % auf 4,0 Mio. Euro im Vergleich zu 3,1 Mio. Euro im 2. Quartal 2007. Das EBIT von 0,4 Mio. Euro sowie das Vorsteuerergebnis (EBT) in Höhe von 0,5 Mio. Euro lagen auf dem Niveau des Vorjahres.

"Mit dem erfolgreichen 1. Halbjahr sind wir auf einem guten Weg, unsere Prognosen für das Gesamtjahr zu erreichen. Der Ende 2007 ausgelaufene Großauftrag der NIH, der das Vorjahr umsatz- und ertragsmäßig stark geprägt hat, konnte durch das stark wachsende operative Geschäft und durch einen Anschlussauftrag der NIH bereits weitgehend ausgeglichen werden. Zusätzlich erwarten wir im weiteren Jahresverlauf, weiter von der jüngsten Kapazitätserweiterung zu profitieren", kommentiert Christian Ehl, Vorstand der GENEART AG.

"Wir sind bereit für den nächsten Schritt", so Prof. Dr. Ralf Wagner, Vorstand der GENEART AG. "Bis Ende 2007 konnten wir unsere Kapazitäten auf 2 Mio. Basenpaare steigern und damit in den letzten zwei Jahren mehr als vervierfachen. Für den nächsten Quantensprung heben wir derzeit die Technologie, die Software aber auch die von uns installierten Prozesse auf ein völlig neues Level. Dazu investieren wir gezielt in die Entwicklung neuer Automatisierungs- und Prozesstechnologien und haben so die Weichen für den weiteren Kapazitätsausbau auf 5 Mio. Basenpaare bis Ende 2009 und auf 10 Mio. Basenpaare bis Ende 2010 gestellt."

Die ausgezeichnete Position im Markt der Gensynthese konnte die GENEART AG auch im 2. Quartal durch neue Projekte und akquirierte Aufträge unterstreichen, einmal mehr durch die Kooperation mit dem NCI (National Cancer Institut, USA). Nach dem weltweit größten und umfangreichsten Einzelauftrag in der Gensynthese 2007 konnte GENEART nach Ende des Berichtszeitraums mittlerweile den zweiten Anschlussauftrag dieses Instituts der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde NIH (National Institutes of Health) in Höhe von 0,8 Mio. US-Dollar verbuchen. Damit erhöht sich das Volumen zur Produktion von Genen für die "Mammalian Gene Collection" der NIH in diesem Jahr auf insgesamt 2,7 Mio. US-Dollar.

Zusätzlich konnte GENEART durch die Technologie- und Vertriebskooperationen mit QIAGEN und Boehringer Ingelheim die führende Stellung als Zulieferer für die Pharma- und Biotechnologieindustrie weiter ausbauen:

Eine strategische Partnerschaft mit QIAGEN zur Vermarktung synthetischer Standardgene von Säugetieren ergänzt perfekt das Kerngeschäft von GENEART zur Herstellung von Gensequenzen nach individuellen Kundenwünschen. Die Gene werden von GENEART optimiert und synthetisiert und über das GeneGlobe Internetportal von QIAGEN vertrieben.

Durch die Kooperation im Bereich Auftrags-Design und Herstellung DNA-basierter Therapeutika und Impfstoffe mit Boehringer Ingelheim bieten die Partner eine einmalige, ganzheitliche Systemlösung zur Betreuung von Kundenprojekten in diesem stark wachsenden Marktsegment. Der Transfer des Boehringer Ingelheim Produktions- und Reinigungsverfahrens zu GENEART gewährleistet für Kunden eine konsistente Wirkstoffqualität für alle Stufen der Entwicklung. Dadurch können Kunden bei der Entwicklung DNA-basierter Therapeutika und Impfstoffe unnötige und teure Verzögerungen durch die Wiederholung von Studien zum Nachweis vergleichbarer Wirkstoffqualität vermeiden. So übernimmt GENEART neben dem Design des Wirkstoffs die Produktion für Forschung und Präklinik. Boehringer Ingelheim produziert den Wirkstoff für klinische Studien und den globalen Markt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.714.663 von ftpmuc am 13.08.08 09:32:16Hallo ftpmuc,


Anbei die heute veröffentlichten Quartals- / Halbjahreszahlen. Was haltet ihr davon?

einerseits positives das weiter die Phantasie anregt, andererseits
zeigen sich doch auch Bremsspuren wie z.b.


-Der Ende 2007 ausgelaufene Großauftrag der NIH, der das Vorjahr umsatz- und ertragsmäßig stark geprägt hat, konnte durch das stark wachsende operative Geschäft und durch einen Anschlussauftrag der NIH bereits weitgehend ausgeglichen werden.

Das EBIT von 0,4 Mio. Euro sowie das Vorsteuerergebnis (EBT) in Höhe von 0,5 Mio. Euro lagen auf dem Niveau des Vorjahres.


Das Betriebsergebnis (EBIT) lag im 1. Halbjahr 2008 bei 0,9 Mio. Euro und damit über dem Vorjahreswert von 0,8 Mio. Euro. Die EBIT-Marge bezogen auf den Umsatz lag im 1. Halbjahr 2008 bei 11,4 % (EBIT-Marge 1. Halbjahr 2007: 14,2 %); das Konzernergebnis betrug 0,7 Mio. Euro. Das Netto-Ergebnis der Vorjahresperiode nach IFRS lag bei 0,5 Mio. Euro.

....würde sagen zur Zeit eher eine Halteposition....

p.s. bin seit 14,73 Euro mit einer Anfangsposition auch dabei

Grüße

Andreas
>Regensburg, 13.08.2008 - Die GENEART AG, Weltmarktführer für
>Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie,
>befindet sich in einem unvermindert positiven Marktumfeld im
>Kerngeschäft

Bei dem Wachstum von Geneart und dem Status als Weltmarktführer sollte hier eigentlich auf Jahre hinaus nichts anbrennen. Wenn Geneart immer vorne mit dabei ist bei der Kostenführerschaft und Technologie dürfte man alle Me-Too's bald überrundet haben.

Wichtig ist ein guter Vertrieb und daß man hierdurch der Partner für andere Technologie-Lieferanten/Unis wird/bleibt, die in diesem Markt verkaufen wollen.

Wichtig ist es die Umsätze so deutlich in den nächsten Jahren 4-5 Jahren zu erhöhen >100 Mio, daß von es unten für weitere Unternehmen schwer oder zu teuer wird in den Markt einzusteigen, außer in Kooperation mit Geneart ;)

Als Weltmarktführer sollte man eigentlich die besten Skalenvorteile haben, wenn man dann auch deutlich größer als der Rest ist. Deshalb sehe ich den Ausbau der Produktion und die Senkung der Kosten auch sehr positiv, so lange der Gesamtmarkt deutlich wächst und damit auch der Marktführer.

Insgesamt sehe ich bei Geneart im Moment eigentlich keine Probleme. Das Management scheint sehr solide zu sein und der Gesamtmarkt wächst deutlich, was will man als Aktionär eigentlich mehr ?
25.08.2008 14:06
Hugin-News: Geneart AG

GENEART erreicht das Finale des "European Biotechnica Award 2008"

Corporate news- Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch Hugin. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -- --------------

- Deutsche Messe Hannover zeichnet die GENEART AG (News/Aktienkurs) als eines der besten europäischen Unternehmen aus Biotechnologie und Life Sciences aus - Hohe Innovationskraft und ein leistungsfähiges Geschäftskonzept führen das Team der GENEART AG ins Finale - Renommierter Biotechnologiepreis wird am 6. Oktober 2008 in Hannover verliehen

Regensburg, 25. August 2008 - GENEART hat als eines von drei Unternehmen das Finale des "European Biotechnica Award 2008" erreicht. Mit der Auszeichnung werden unternehmerische Spitzenleistungen von europäischen Biotechnologieunternehmen honoriert. Nur Firmen mit hoher Innovationskraft und leistungsfähigen Geschäftskonzepten werden mit dem renommierten Biotechnologiepreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet im Rahmen der feierlichen Eröffnung der BIOTECHNICA 2008 am 06. Oktober in Hannover statt.

Die GENEART AG, Weltmarktführer für Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie, konnte seit ihrer Gründung 1999 den Prozess zur Herstellung synthetischer Gene etwa für moderne DNA-Therapeutika, Impfstoffe oder Industrieenzyme in großen Schritten weiterentwickeln. Sämtliche Gene und Genprodukte der GENEART AG sind "Made in Germany" und stammen ausschließlich aus den Laboren der Regensburger Firma.

"Die Auszeichnung als Finalist des "European Biotechnica Award" bestätigt unsere Leistungen der vergangenen Jahre. Aufgrund unserer nachhaltigen Investitionen in Forschung und Entwicklung konnten wir unsere Marktführerschaft rasant ausbauen. Von unserer Kompetenz bei der Abwicklung immer komplexerer Projekte und dem schnellen Ausbau unserer Produktionskapazitäten profitieren nicht zuletzt unsere zahlreichen Kunden in Biotech-Unternehmen und in der pharmazeutischen und chemischen Industrie durch signifikant verkürzte Entwicklungsintervalle, etwa bei der Entwicklung neuer Therapeutika", sagt Prof. Dr. Ralf Wagner, CEO der GENEART AG.

"Der mit insgesamt 100.000 Euro dotierte "European Biotechnica Award" ist der wichtigste und höchstdotierte Preis für kleine und mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie und Life-Sciences in Europa", erläutert Stephan Ph. Kühne, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG, Hannover, die den Preis jährlich auslobt.

Mehr Informationen zum Biotechnica Award unter: www.biotechnica.de/award_d
Mit großer Freude, habe ich gesehen, dass es hier bei w:o ein Forum zu diesem (in meinen Augen) Top-Pick der Biobranche gibt. Ich muss AndreasderPreusse, ftpmuc und butchi außnahmslos zustimmen und finde die zuletzt veröffentlichten Zahlen sehr solide. Das Management ist in meinen Augen sehr fähig und es bleibt zu hoffen, dass die Entwicklung der Gesellschaft so weitergeht. Ich bin gespannt, ob die gesteckten Ziele für dieses Jahr erreicht werden können und wie weit man mit der geplanten Repräsentanz in den USA im zweiten Halbjahr kommt. Ich hoffe die Diskussion bleibt so lebhaft und es beteiligt sich noch der eine oder andere daran.
Abschließend noch eine kurze Info: Leider findet man ja keine aktuelle, unabhängige Analyse zu Geneart, sondern lediglich die Auftragsstudie der Kayenburg AG (über die Geneart Homepage - siehe http://www.geneart.com/fileadmin/media/investor/07-09-14_Gen…. Aktuell läuft bei Sharewise eine Umfrage, bei der man für eine Aktie voten kann und diese dann von unabhängiger Stelle analysiert wird. Siehe hier: http://www.sharewise.com/polls/34 Vielleicht ist es ja möglich, dass man Geneart da etwas "nach vorne bringt" ;-)
Ansonsten nehmen wir sie halt hier im Forum auseinander u. besprechen die Zahlen hier.

Viele Grüße
Volker
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.887.635 von vgeb am 28.08.08 10:33:50Immerhin liegt Geneart bei den Wunschanalysen gerade vorne. Eine Sharewise-Analyse von Sascha Huber würde ich gerne lesen; der Mann ist fähig. Und eventuell würde das auch ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf dieses schlummernde Schätzchen lenken.
Published: 07:00 04.09.2008 GMT+2 /HUGIN /Source: Geneart AG /GER: G6A /ISIN: DE000A0JJ4L4

GENEART erweitert strategische Partnerschaft zur Vermarktung synthetischer humaner Gene mit QIAGEN

- Optimierte, synthetische Standardgene jetzt über GeneGlobe auch für Insekten- und Säugerzellsysteme verfügbar
- Ausbau des gemeinsamen Angebots als Reaktion auf vielfachen Kundenwunsch aus Forschung und Pharmaindustrie
- Synthetische Standardgene von Menschen werden von GENEART optimiert & synthetisiert und über das GeneGlobe Internetportal von QIAGEN vertrieben
- Die Vermarktung standardisierter humaner Gene ergänzt perfekt das Kerngeschäft von GENEART zur Herstellung von Gensequenzen nach individuellen Kundenwünschen

Regensburg, 04.09.2008 - GENEART (Frankfurt, Entry Standard, G6A) gab heute bekannt, dass es seine strategische Partnerschaft mit QIAGEN (Nasdaq: QGEN; Frankfurt, Prime Standard: QIA) erweitert hat. War die komplette Sammlung an optimierten, synthetischen humanen Genen im QIAGEN GeneGlobe Internetportal ("QIAgenes") bis jetzt nur auf die Produktion von Proteinen im Bakterium E.coli ausgerichtet, so ist das neue Set an QIAgenes optimal an den Einsatz in Insekten- und Säugerzellen angepasst. Damit können Kunden aus der Forschung sowie aus der Pharma- und Biotech-Industrie optimierte synthetische Gene jetzt auch für den Einsatz in Säugetier- und Insektenzellen online bestellen. Alle QIAgenes werden von GENEART optimiert und synthetisiert.

"Mit dem neuen Produkt reagieren wir direkt auf offene Kundenwünsche im Zusammenhang mit der Einführung der QIAgenes Expression Kits für E.coli im Mai diesen Jahres. So haben sich die Anfragen nach QIAgenes gehäuft, die für den Einsatz in Insekten- und Säugerzellen geeignet sind. Da Kundenservice für GENEART und QIAGEN sehr wichtig ist, sind wir stolz, dass wir diesen Kundenwunsch gemeinsam so schnell erfüllen können", sagt Dr. Ute Boronowsky, Globale Produktmanagerin bei QIAGEN.

"Eine große Herausforderung für Wissenschaftler bei der Proteinproduktion sind oft zu niedrige Erfolgsraten zusammen mit geringen Ausbeuten", kommentiert Prof. Dr. Ralf Wagner, Vorstand der GENEART. "Mit unserer GeneOptimizer® und GeneAssembler® Technologie sind wir in der Lage, diesen Flaschenhals für die Forschung zu beseitigen. Von GENEART optimierte und produzierte Gensequenzen lieferten in Validierungsstudien um bis zu 50 Mal höhere Proteinausbeuten bei einer Erfolgsquote von mehr als 90%.

Mit den QIAgenes ist es den Partnern gelungen, alle humanen Gene für Forscher aus der ganzen Welt in einem standardisierten Format verfügbar zu machen. Der Kunde wählt im GeneGlobe Internetportal die gewünschte Gen- bzw. Proteinsequenz aus und bekommt das entsprechende QIAgene zugeschickt. Damit ergänzt die Vermarktung der QIAgenes als standardisiertes Katalogprodukt perfekt das Kerngeschäft der GENEART zur Herstellung von Gensequenzen und Genbibliotheken nach individuellen Kundenwünschen.
Unterdessen ist bei ShareWise die Wunschanalyse von Sascha Huber erschienen:

http://www.sharewise.com/news_articles/975

Wie kaum anders zu erwarten, lautet das Ergebnis STRONG BUY. Das Kursziel sieht Sascha Huber zunächst (unter vorsichtiger Berücksichtigung der insgesamt schwierigen Marktlage) bei 18 Euro, auf längere Sicht von 12-18 Monaten hält er eine Kursverdoppelung nicht für ausgeschlossen.
- GENEART verstärkt Vertriebsaktivitäten im wichtigsten Auslandsmarkt - Gründung einer weiteren Vertriebsniederlassung in San Francisco (Kalifornien, USA) abgeschlossen - GENEART rückt näher an Kunden an der Westküste mit Forschungsausgaben von mehr als 12 Mrd. USD heran

Regensburg, 8. September 2008 - Die GENEART AG, (News/Aktienkurs) Weltmarktführer für Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie, gibt heute die Gründung einer Niederlassung an der Westküste der USA in San Francisco/Kalifornien bekannt. Die neu gegründete GENEART Inc. sitzt im Herzen eines der größten Biotech Cluster der Welt in der San Francisco Bay Area. In Kalifornien erwirtschaften mehr als 140 börsengelistete Biotech-Firmen einen jährlichen Umsatz von rund 44 Mrd. USD und geben mehr als 12 Mrd. USD für Forschung&Entwicklung aus.* Neben der großen Anzahl von Biotechnologieunternehmen arbeiten in Kalifornien sowie an der gesamten Westküste der USA außerdem eine Vielzahl renommierter akademischer Forschungseinrichtungen und große Forschungszentren von pharmazeutischen Unternehmen an der Entwicklung neuer biotechnologischer Anwendungen und Produkte. "Mit unseren beiden Niederlassungen in Toronto/Kanada und San Francisco/USA können wir heute die größten Cluster für biotechnologische Forschung in Nordamerika optimal betreuen. Davon profitieren alle Forscher aus der Pharma- und Biotechindustrie sowie aus akademischen Einrichtungen, die an der Entwicklung von innovativen Biopharmazeutika, Impfstoffen oder Industrieenzymen arbeiten. Der direkte Kontakt zu unseren Kunden und ein optimaler Kundenservice ist damit der Schlüssel für ein weiteres starkes Wachstum in Nordamerika, unserem wichtigsten Auslandsmarkt", sagt Christian Ehl, CEO der GENEART AG.

* aus "Beyond Borders" Ernst&Young 2008
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.001.081 von meinolf67 am 05.09.08 18:35:09.... habe ebenfalls aufgestockt und werde wohl long bleiben.
die Story stimmt für mich !!

gruss mattangriff
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.023.940 von Mattangriff am 08.09.08 13:06:30Ich hoffe, du hast brav aus dem Ask gekauft. ;)
Der Kurs ist ja heute wieder unterirdisch. Auch der Blick ins Orderbuch stimmt mich nicht optimistisch. Kaum Nachfrage und das Ask wird ordentlich vollgestellt. Die Rücksetzer, die es hier alle paar Wochen gibt, nerven. Bin aber auch long und hoffe nach dem positiven Newsflow der letzten Wochen auf einen stabilen Anstieg.
Published: 07:00 08.09.2008 GMT+2 /HUGIN /Source: Geneart AG /GER: G6A /ISIN: DE000A0JJ4L4

GENEART gründet Niederlassung an der US-amerikanischen Westküste

- GENEART verstärkt Vertriebsaktivitäten im wichtigsten Auslandsmarkt
- Gründung einer weiteren Vertriebsniederlassung in San Francisco (Kalifornien, USA) abgeschlossen
- GENEART rückt näher an Kunden an der Westküste mit Forschungsausgaben von mehr als 12 Mrd. USD heran

Regensburg, 8. September 2008 - Die GENEART AG, Weltmarktführer für Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie, gibt heute die Gründung einer Niederlassung an der Westküste der USA in San Francisco/Kalifornien bekannt. Die neu gegründete GENEART Inc. sitzt im Herzen eines der größten Biotech Cluster der Welt in der San Francisco Bay Area. In Kalifornien erwirtschaften mehr als 140 börsengelistete Biotech-Firmen einen jährlichen Umsatz von rund 44 Mrd. USD und geben mehr als 12 Mrd. USD für Forschung & Entwicklung aus.* Neben der großen Anzahl von Biotechnologieunternehmen arbeiten in Kalifornien sowie an der gesamten Westküste der USA außerdem eine Vielzahl renommierter akademischer Forschungseinrichtungen und große Forschungszentren von pharmazeutischen Unternehmen an der Entwicklung neuer biotechnologischer Anwendungen und Produkte. "Mit unseren beiden Niederlassungen in Toronto/Kanada und San Francisco/USA können wir heute die größten Cluster für biotechnologische Forschung in Nordamerika optimal betreuen. Davon profitieren alle Forscher aus der Pharma- und Biotechindustrie sowie aus akademischen Einrichtungen, die an der Entwicklung von innovativen Biopharmazeutika, Impfstoffen oder Industrieenzymen arbeiten. Der direkte Kontakt zu unseren Kunden und ein optimaler Kundenservice ist damit der Schlüssel für ein weiteres starkes Wachstum in Nordamerika, unserem wichtigsten Auslandsmarkt", sagt Christian Ehl, CEO der GENEART AG.
Das ist eine super Story.Jetzt muss noch der wechsel ins Prime-Standard folgen und die Aktie wird "Richtig" entdeckt.
Die Kurssprünge stören mich aber auch gewaltig.

MfG egonik

Stay long
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.034.507 von egonik am 09.09.08 11:40:43Jetzt muss noch der wechsel ins Prime-Standard folgen

Dies ist auch die Meinung, welche die SdK (Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger) in ihrem aktuellen Aktionärsreport in einem Artikel unter den Überschriften

"GENEART auf rasantem Wachstumskurs" und

"Weltmarktführer im Bereich der Gensynthese findet noch wenig Beachtung" vertritt.

Gruß Henrig :)
Schade eigentlich: Das, was ich für die natürliche Volatilität der Aktie gehalten habe, entpuppt sich doch als mittelfristiger Abwärtstrend, der wohl erst an der Marke 12,63 EUR gestoppt - oder aber bestätigt - wird.

Bei jedem kleinen Kauf wird direkt gegengeschmissen - selbst an Jubeltagen wie heute, an denen DAX und TecDAX über 4 % im Plus sind.

Man braucht offenbar SEHR viel Geduld mit dieser Aktie ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.189.205 von Cyriaxx am 19.09.08 16:12:23Ja, volatil ist die Aktie sicherlich. Aber andererseits muss man auch sagen, dass sie mit dem DAX und sonstigen Indizes nur sehr gering korreliert, was sicherlich auch ein Vorteil ist.

Heute geht's ja mal wieder richtig in die Grüze. Interessant ist, dass bzgl. der neuen Repräsentanz in Nordamerika (San Francisco) überhaupt keine Kursreaktion zu beobachten war. Immerhin wurde die Niederlassung eröffnet, als der Euro gegenüber dem Dollar sehr stark war. Auf diesem Weg dürfte man die Startinvestitionen natürlich relativ günstig gehalten haben. Andererseits drückt der starke Euro aufs Geschäft. Interessant wäre zu wissen, ob es sich bei der Niederlassung ausschließlich um eine Vertriebsniederlassung handelt oder ob dort auch produziert wird. Macht ja bzgl. der Wechselkursschwankungen schon einen Unterschied.
Weiß jemand näheres?
Für -65% Auftragsbestand hält Sie sich doch unheimlich gut! Wie man sowas als Wachstumswert anpreisen kann? Bestimmt kommen demnächst dicke Auftragseingänge! Die Konjunktur beginnt ja gerade eine Aufschwungfase, oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.420.030 von cabriojoe3 am 05.10.08 11:55:40
Hallo cabriojoe


-65% Auftragsbestand ? (habe diese Info nirgendwo gefunden. Sei doch bitte so freundlich un nenne die Quelle, bzw. die Zeiträume, auf die sich die Angaben beziehen).Danke

Gruss mattangriff
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.423.315 von Mattangriff am 05.10.08 17:28:16Halbjahresbericht Seite 14
Umsatz und Auftragsentwicklung
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.255.746 von vgeb am 24.09.08 16:59:21Außer Kosten wird da in der ersten Zeit wohl nichts kommen, oder? Reiner Erfahrungswert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.423.405 von cabriojoe3 am 05.10.08 17:42:55Danke cabriojoe - mal sehen, was die nahe Zukunft so bringt.
Im Moment lädt das Börsenumfeld ohnehin nur zum Kurzzocken ein.
Denke, halte mein Pulver noch etwas trocken.

Gruss mattangriff
Meiner Erfahrung nach brauchst du solange die EZB im Begriff ist die Zinsen zu senken und der Dollar steigt nicht einsteigen.
Mit dem Auftragsbestand hat cabriojoe3 schon Recht. Allerdings war da letztes Jahr auch der "dicke Fisch" vom NIH mit eingerechnet. Daher die -65 %. Wenn man sich die Vorquartale ansieht war der Auftragsbestand zum 30.06.08 zwar sicher nicht berauschend, aber soweit ich das verfolge, rühren die auch mittlerweile ordentlich die Werbetrommel um das auszugleichen. Die neue Niederlassung in der San Francisco Bay Area dürfte in absehbarer Zeit auch für etwas Schwung sorgen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.423.705 von cabriojoe3 am 05.10.08 18:21:36noch kurz was bzgl. EZB u. Dollar:
Geneart hat in den USA bereits die Niederlassung eröffnet => die Ausgaben dürften wohl schon getätigt sein und das eher zu einer Zeit, als der Dollar noch schwach war.
Wenn jetzt der Dollar wieder steigt, dann ist das doch nur gut. Die Einnahmen, die sie mit einem starken Dollar machen, können Sie in "viele" Euros tauschen => USD-Geschäfte bei starkem Dollar sind eher vorteilhaft. Die Rohstoffe für die Produktion werden wohl eher in Euro gekauft (ist allerdings nur meine Vermutung). Die sollten also eher keinen Einfluss haben.
Was meint ihr?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.424.271 von ftpmuc am 05.10.08 19:35:53Ja eigentlich schon.
Ich habe für mich in den letzten Jahren festgestellt (siehe Gleichlauf TecDax und Nasdaq), wenn es der US-Wirtschaft gut geht/ der Dollar zur schwäche neigt, geht es der Weltwirtschaft und somit vor allem Deutschland gut. Ich vermute der zuletzt starke Dollar wird verherende Auswirkungen auf das Q3 Ergebnis der US-Unternehmen haben. Eventuell kann der US-Konsum durch gefallene Ölpreise helfen, glaube ich aber kaum.
GENEART gewinnt den „European Biotechnica Award“

* GENEART gewinnt den von der Deutschen Messe AG und ihren Partnern verliehenen „European Biotechnica Award“
* Auszeichnung für hohe Innovationskraft und ein leistungsfähiges Geschäftskonzept
* Der renommierte Preis ist mit Geld- und Sachleistungen von insgesamt 100.000 Euro dotiert
* Als Finalisten wurden das britische Unternehmen Astex Therapeutics Limited und das deutsche Unternehmen immatics biotechnologies GmbH ausgezeichnet

Regensburg, 07. Oktober 2008 – Die GENEART AG, Weltmarktführer für Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie wurde gestern Abend im Rahmen der feierlichen Eröffnung der „Biotechnica 2008“ in Hannover mit dem „European Biotechnica Award“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde vom Vizepräsident der Europäischen Kommission Günter Verheugen überreicht. Der mit insgesamt 100.000 € dotierte Preis prämiert innovative europäische Unternehmen mit leistungsfähigen Geschäftskonzepten aus den Bereichen Biotechnologie und Life Sciences. Der Gewinner erhält 20.000 Euro Preisgeld und umfangreiche Sachleistungen. Finalisten waren neben GENEART die beiden Unternehmen Astex Therapeutics Limited und immatics biotechnologies GmbH. Der Preis wurde von der Deutschen Messe und ihren Partnern zum sechsten Mal verliehen. Seit ihrem Markteintritt im Jahre 2000 hat GENEART die Gensynthese revolutioniert und die Produktion von Gensequenzen von einem manuellen Laborprozess auf einen hoch industrialisiertes Level gehoben. Damit hat GENEART Forschern aus Industrie und Wissenschaft innerhalb weniger Jahre den kostengünstigen und schnellen Zugang zu Gensequenzen ermöglicht. Davon profitieren inzwischen zum Beispiel Pharmaunternehmen bei der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen. GENEART ist eines der wenigen Biotechunternehmen in Deutschland, die nachhaltig nicht nur Umsätze, sondern auch Gewinne erwirtschaften. „Wir freuen uns, dass unsere Arbeit durch den renommierten „European Biotechnica Award“ bestätigt wird. Diese Auszeichnung unterstreicht die erfolgreiche Entwicklung der GENEART seit ihrer Gründung und den Nutzen unserer Technologie für Entwicklungen in der roten, weißen und grünen Biotechnologie“, sagt Prof. Dr. Ralf Wagner, CEO der GENEART AG.

Mehr Informationen zum Biotechnica Award unter: www.biotechnica.de/award_d
Mann o Mann

wer verkauft denn für 8,10€ - so schlimm wird es doch wohl nicht kommen.

Sind spannende Zeiten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.482.087 von Mattangriff am 08.10.08 18:40:29nicht zu fassen, wäre eine tolle Gelegenheit gewesen, billig einzusammeln. Vielleicht sollte ich mal eine Abstauber-Order bei 5,- € ins bid stellen, die wird sicherlich auch noch bedient
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.484.276 von europameister am 08.10.08 20:42:04ich wär mir da mal nicht so sicher, ob die 5 euro erreicht werden. den absturz auf 8,10 € erkläre ich mir nur damit, dass der ein oder andere panik bekommen hat u. alle aktien im depot mit der schubkarre ausgeleert hat. das wahnwitzige dabei ist, dass hier scheinbar leute investiert sind, die noch nicht kapiert haben wie das orderbuch von zeit zu zeit aussieht u. dass dann eben auch mal ein abschlag von 20-30 % drin ist, wenn man ohne limit verkauft. dem glücklichen käufer schonmal herzlichen glückwunsch! das war sicherlich einer der besseren trades am gestrigen tag ;-)
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.492.540 von vgeb am 09.10.08 11:30:04inzwischen sieht das Orderbuch auch wieder etwas "gesünder" aus, die Panik-Attacke eines Einzelnen kann also nicht so leicht einen erneuten Absturz auslösen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.499.628 von europameister am 09.10.08 18:23:54Die Öffentlichkeitsarbeit gefällt mir gut, die Unternehmung scheint noch nicht so sehr in den Fokus der Aktionäre gerückt zu sein. Sehe hier für mein Investment auf Dauer gute Chancen.
Bin noch nicht so lange drin, werde dafür um so länger bleiben.
Gruss mattangriff
aus SdK:


GENEART
Auf rasantem
Wachstumskurs
Was tun, wenn für die Entwicklung eines
Impfstoffes ein spezielles Gen benötigt
wird, das die Natur in dieser Form nicht
bietet? So lautet die Grundfrage, auf die
das Geschäftsmodell der GENEART
AG (ISIN: DE000A0JJ4L4) zurückgeht.
Als Antwort entwickelten die Gründer
synthetische Gene, die große Vorteile ge-
genüber dem herkömmlichen „Genetic
Engineering“ bieten, das schon seit
Jahrzehnten genutzt wird und bei dem
humane Gene in Bakterien eingesetzt
werden, um beispielsweise Insulin pro-
duzieren zu können. Der Flexibilität
sind dabei jedoch durch biologische Re-
striktionen enge Grenzen gesetzt, was
individuelle Lösungen erforderlich macht.
Dies schränkt die Automatisierungs-
möglichkeiten und die Skalierbarkeit
ein und macht die Produktion sehr ko-
sten- und zeitintensiv.
Mit synthetischen Genen lassen sich die-
se Probleme vermeiden, weshalb sie das
herkömmliche Genetic Engineering zu-
nehmend verdrängen. Als Durchbruch
kann der Großauftrag des amerikani-
schen National Institutes of Health (NIH)
gewertet werden, der die Lieferung von
mehr als 2 Mio. Basenpaaren umfasst
und den GENEARTim letzten Jahr gegen die vier großen Wettbewerber aus
den USAund Asien gewonnen hat.
Ausweitung der Kapazitäten im Fokus
Da die produzierten Volumina auch ins-
gesamt rasant zunehmen, steht bei GE-
NEARTschon seit Jahren die Ausweitung
der Kapazitäten im Mittelpunkt. Seit
2000 wurden sie bereits auf 2 Mio. Ba-
senpaare pro Monat verhundertfacht
und bis 2010 soll die Schwelle von 10
Mio. erreicht sein. Mit der Ausweitung der
Menge verfallen zwar die Preise, was
durch die enormen Skaleneffekte aber
mehr als ausgeglichen werden kann. Der
Tatsache, dass sich das Geschäft immer
mehr in Richtung Massenmarkt ent-
wickelt, trägt GENEARTauch mit der
jüngst gestarteten Kooperation mit der
Qiagen AG Rechnung. Gemeinsam ha-
ben die beiden Unternehmen ein Inter-
netportal gestartet, über das künftig als
Ergänzung zu den individuell nach Kun-
denwunsch gefertigten Gensequenzen
unter der Marke „Mr. Gene“ standardi-
sierte Genkonstrukte aus dem Katalog
vermarktet werden, die aufgrund des
enorm hohen Automatisierungsgrads
ein sehr attraktives Preis-Leistungsver-
hältnis aufweisen. Das Kerngeschäft von
GENEARTbleibt aber das Premium-
segment.
Gewinn steigt noch stärker als der Umsatz
GENEARTweist seit vielen Jahren eine
rasante Entwicklung auf. Seit 2003 be-
trägt das durchschnittliche Wachstum
über 50% und der operative Break Even
wurde trotz hoher FuE-Kosten bereits
2005 erreicht, da von Anfang an darauf
geachtet wurde, dass auch zeitnah Geld
verdient werden kann. Im Geschäftsjahr
2007 legte der Umsatz um 59% zu auf
12,3 Mio. Euro, das EBITkonnte auf 1,8
(0,7) Mio. Euro mehr als verdoppelt wer-
den und der Jahresüberschuss erhöhte
sich auf 1,2 (0,4) Mio. Euro, womit alle
Ziele erreicht wurden. Dieser Trend soll
sich in den nächsten Jahren weiter fort-
setzen. Für das laufende Jahr stellte der
Vorstand auf der Hauptversammlung in
Regensburg einen Anstieg der Erlöse auf
16,5 bis 18 Mio. Euro und ein EBITzwi- schen 2,5 und 2,8 Mio. Euro in Aussicht,
was eine Erhöhung der Marge auf rund
20% bedeuten würde.
Fazit
Mit diesem enormen Umsatz- und Ge-
winnwachstum ist GENEARTein hoch-
interessantes Unternehmen. Die Bewer-
tung ist mit einem KGV von über 20 zwar
nicht übermäßig günstig, angesichts der
hohen Wachstumsraten und der führen-
den Marktposition aber durchaus ver-
tretbar. Mit dem angekündigten Wechsel
vom Entry Standard in den Prime Stan-
dard dürfte überdies das Interesse der An-
leger zunehmen. Damit sollte es gelingen,
das splittbereinigte Emissionsniveau von
13,50 Euro, mit dem die Aktie im Mai 2006
an der Börse startete, endlich dauerhaft
nach oben zu verlassen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.424.221 von ftpmuc am 05.10.08 19:29:40Das gute an -65% Auftragsbestand ist doch:
dann kann schon nicht mehr soviel wegbrechen!
O weh!!!


GENEART AG mit vorläufigen Zahlen zum 3. Quartal 2008
06.11.2008 - 07:00

Corporate news- Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch Hugin. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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- Umsatz nach 9 Monaten 2008 bei 11,7 Mio. Euro

- EBIT erreicht 1,4 Mio. Euro

- Für das Gesamtjahr 2008 wird ein Umsatz von 15,5 bis 16,5 Mio. Euro und ein EBIT auf Vorjahresniveau erwartet

- Marktposition konnte in leicht abgeschwächtem Marktumfeld weiter ausgebaut werden

Regensburg, 06. November 2008 - Die GENEART AG, Weltmarktführer für Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie, erreichte nach vorläufigen Zahlen in den ersten neun Monaten 2008 einen Umsatz von 11,7 Mio. Euro. Das sind 30 Prozent mehr als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres mit einem Umsatz von 9,0 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) lag nach neun Monaten bei 1,4 Mio. Euro und damit auf dem Niveau des Vorjahres.

Das Ergebnis im 3. Quartal, mit einem Umsatz von 3,9 Mio. Euro (3. Quartal 2007: 3,5 Mio. Euro) und einem EBIT von 0,5 Mio. Euro (3. Quartal 2007: 0,7 Mio. Euro), ist maßgeblich durch die derzeitige Unsicherheit im Markt beeinflusst. Die Zurückhaltung der Kunden bei Großprojekten im Bereich der Gensynthese führte in den vergangenen Monaten zu einem verlangsamten Marktwachstum. Lagen die Ergebnisse der GENEART AG im ersten Halbjahr 2008 noch präzise im Plan, so muss die Jahresprognose aufgrund der aktuellen Entwicklung beim Umsatz auf 15,5 bis 16,5 Mio. Euro (Umsatz 2007: 12,3 Mio. Euro) angepasst werden. Beim EBIT wird ein Wert auf Vorjahresniveau von ca. 1,8 Mio. Euro erwartet.

Durch ein starkes Wachstum bei kleinen und mittleren Aufträgen im 3. Quartal konnte der aufgrund auslaufender Großaufträge reduzierte Auftragsbestand vollständig ausgeglichen werden. Damit war GENEART in der Lage, in einem schwierigen Marktumfeld die eigene Position gegenüber dem Wettbewerb weiter auszubauen. Zu dieser positiven Entwicklung trug auch die regional und über verschiedene Branchen breit diversifizierte Kundenstruktur der GENEART AG bei, durch die Schwankungen in einzelnen Marktsegmenten soweit möglich abgefedert werden. Für 2009 rechnet das Unternehmen vor diesem Hintergrund mit einem stabilen, nur leicht gedämpften Wachstumstempo.

"In den vergangenen Monaten konnten wir unsere Marktposition und Kundenbasis wiederum deutlich ausbauen und damit die Abhängigkeit von Großaufträgen nachhaltig reduzieren, die sich im Markt derzeit nur zögerlich realisieren", kommentiert Christian Ehl, Vorstand der GENEART AG.

"Unsere Investitionen in Höhe von 3,8 Mio. Euro in den ersten neun Monaten 2008 sind ein Zeichen unseres ungebrochenen Vertrauens in die positive mittelfristige Marktentwicklung. Gleichzeitig haben wir mit der Industrialisierung und Automatisierung unserer Technologie unseren Vorsprung als Technologie- und Kostenführer im Bereich der Gensynthese weiter ausgebaut. Diese Wettbewerbsvorteile sind eine unabdingbare Vorraussetzung zum stetigen Ausbau unseres Marktanteils in der Zukunft", ergänzt Prof. Dr. Ralf Wagner, Vorstand der GENEART AG.
Tja haut mich jetzt nicht grad so vom Hocker die Zahlen.
Wobei es allerdings immer noch so 26 Prozent Umsatzwachstum sind.
Allerdings gehen meiner Ansicht nach die Margen zurück wenn sie ein Ebit wie auf Vorjahresniveau einfahren?? Das ist doch wohl ein schlechtes Zeichen. Das Wachstum schafft keinen Wert, oder seh ich da was falsch?

Positiv finde ich, dass sie die Großaufträge durch kleinere Aufträge vollständig ausgleichen konnten.

Warum das Ebit nachlässt??

Wohl wegen dem Dollar. Allerdings scheint mir das auch so, dass in der Branch enormer Preisdruck herrscht. Geneart hat also keine Preissetzungsmacht gegenüber den Kunden.
Allerdings könnten sie evtl. Skaleneffekte gegenüber den Konkurrenten besitzen das wäre mal zu prüfen.

Wer sind die Konkurrenten weiss da jemand was??

Muss mich noch viel ausführlicher in das ganze einarbeiten. Hab das Ding auf jeden Fall zu teuer gekauft.
Denk mal die 18 Euro von der WestLB sind unrealistisch

Wenn das Ebit etwa auf vorjahresniveau liegt. Liegt wohl auch der Gewinn wieder bei etwa .39 pro Aktien. Bedeutet 18/0,39 = ca. 46 KVG !!!!

Was denkt ihr??
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.857.507 von Waschtl81 am 06.11.08 18:36:57Im Moment kann man sich überall die Finger verbrennen. Der Wert ist doch recht markteng gehandelt, mache mir jedoch keine großen Sorgen, da ich beabsichtige long zu bleiben.
Unternehmenspolitik und Öffentlichkeitsarbeit gefallen mir ganz gut.
Hat mal wer sich wirklich die Mühe gemacht das Unternehmen zu bewerten? Oder die Wettbewerber genau analysiert? Das wäre mal interessant sich da auszutauschen...
GENEART schließt Auftrag zur Vervollständigung der "Mammalian Gene Collection" der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde NIH erfolgreich ab
- Historisches Ereignis: "Mammalian Gene Collection" vervollständigt
- GENEART produzierte für das Projekt rund 2.400 Gene
- Weitere Wachstumsimpulse für den Gensynthesemarkt erwartet

Regensburg, 10. November 2008 - Die GENEART AG, Weltmarktführer für Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie, gibt heute den erfolgreichen Abschluss des Auftrags des US National Cancer Institute (Teil der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde National Institutes of Health - NIH) im Rahmen der "Mammalian Gene Collection" (abgekürzt MGC) bekannt.

Im Laufe der vergangenen beiden Jahre hat GENEART für die Vervollständigung der MGC rund 2.400 Gene und 1.500 Genvarianten mit einem Auftragsvolumen von rund sechs Millionen USD produziert. Dabei handelte es sich zum großen Teil um hochkomplexe Gensequenzen, die sich im Rahmen des MGC-Projekts in den Jahren 2002 bis 2006 mit klassischen Methoden der Biotechnologie nicht isolieren ließen. Mit der MGC haben Wissenschaftler weltweit nun erstmals einen einfachen Zugang zu sämtlichen 25.000 Genen des Menschen. Ein Fortschritt, mit dem sich die Suche nach innovativen Therapien und Medikamenten etwa gegen verschiedene Krebsarten rasant beschleunigen könnte.

"Die Vervollständigung der MGC ist ein ähnlich historisches Ereignis wie der Abschluss des Humangenomprojekts im Jahre 2004", sagt Prof. Dr. Ralf Wagner, CEO/CSO der GENEART AG. "Deshalb freut es uns, dass wir mit unserer Gensyntheseplattform die Probleme herkömmlicher Technologien überwinden und zu dieser wissenschaftlichen Errungenschaft direkt beitragen konnten."
Innerhalb von rund 14 Jahren war es damals gelungen, das Genom des Menschen vollständig zu entschlüsseln und damit die Buchstabenabfolge der menschlichen Gensequenz erstmals als elektronische Information zur Verfügung zu stellen. Mit der Vervollständigung der MGC stehen Forschern nun auch die entsprechenden Gene zur Verfügung.

"Von der MGC Genbibliothek erhoffen wir uns eine zusätzliche Öffnung des Marktes und weitere Wachstumsimpulse für den Gensynthesemarkt", sagt Christian Ehl, CEO/CFO der GENEART AG. "Denn der schnelle Zugriff auf das menschliche Genom eröffnet vielfältige Möglichkeiten für biomedizinische Anwendungen und fördert so auch die Nachfrage nach maßgeschneiderten Genen für die Entwicklung innovativer Medikamente und Therapiekonzepte."

Der Abschluss des NIH Projekts stellte die bislang größte Herausforderung der Unternehmensgeschichte der GENEART AG dar. Viele der hergestellten Gene waren sehr lang und wiesen komplexe Sequenzwiederholungen auf. Um auch solche Gene mit dem bestellten hohen Komplexitätsgrad effizient im Hochdurchsatz produzieren zu können, entwickelte GENEART im letzten Jahr seine Syntheseverfahren weiter und etablierte neue Produktionstechnologien. Insgesamt konnte GENEART die Gensynthese in den vergangenen Jahren vollständig revolutionieren und die Produktion von Gensequenzen von einem manuellen Laborprozess auf einen hoch industrialisiertes Niveau heben. Davon profitieren bereits zahlreiche Biotechnologie- und Pharmaunternehmen oder die Chemieindustrie etwa bei der Entwicklung von Medikamenten, Impfstoffen und bei der Verbesserung von Industrieenzymen.

Weitere Informationen sind unter http://videocast.nih.gov/Summary.asp?File=14665 verfügbar.

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Geschickt, direkt nach dem mauen QB ein kleines Zuckerl nachzuschieben ...
Ja sicherlich nicht schlecht gemacht, wenns absicht war. Allerdings wärs toller wenn Geneart nicht immer wieder seine eigenen Prognosen verfehlen würde. Das schafft kein Vertrauen und schwups ist der Kurs auf 5 Euro.

Allerdings muss man auch sagen, es kommt jetzt wohl eine der schwierigsten Zeiten für das Unternehmen. Was Geneart ja schon selbst, mit der zögerlichen Gewinnung von Großprojekten, angedeutet hat. Jetzt wird sich das Geschäftsmodell bewähren. Geneart könnte hier auch als einer der Gewinner hervorgehen. Sie haben immer noch relativ viel Cash und wenig Schulden auch wenn sie viel investieren müssen und dafür auch anfangen das Geld aus dem Börsengang zu verwenden.
Ihr Glück ist, dass sie den Kapitalmarkt wohl momentan nicht anzapfen müssen.
Andere Konkurrenten sind meines Wissens nicht an der Börse notiert und könnten daher evtl. Schwierigkeiten mit der Bargeldbeschaffung haben.
Published: 07:00 13.11.2008 GMT+1 /HUGIN /Source: Geneart AG /GER: G6A /ISIN: DE000A0JJ4L4

GENEART AG veröffentlicht endgültige Zahlen zu den ersten neun Monaten und dem dritten Quartal 2008

- Umsatz steigt nach neun Monaten um mehr als 30 % auf 11,7 Mio. Euro
- Operatives Ergebnis liegt mit 1,4 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres
- Weiterhin starkes Wachstum bei kleinen und mittleren Aufträgen
- Vorläufige Ergebnisse werden bestätigt

Regensburg, 13. November 2008 - Die GENEART AG, Weltmarktführer für Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie, konnte die Umsätze in den ersten neun Monaten 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 30 % von 9,0 Mio. Euro auf 11,7 Mio. Euro steigern. Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte 1,4 Mio. Euro und damit das Niveau des Vorjahres. Somit bestätigt GENEART die vor kurzem gemeldeten vorläufigen Zahlen.

Durch starkes Wachstum insbesondere bei kleinen und mittleren Aufträgen konnte GENEART die eigene Marktposition in den vergangenen Monaten weiter ausbauen. Der auslaufende Großauftrag der National Institutes of Health (NIH), in seinem Umfang bislang einmalig in der Branche, wurde damit vollständig kompensiert. Gleichzeitig ist die Auftragslage der GENEART AG durch die Zurückhaltung der Kunden bei Großaufträgen beeinflusst, möglicherweise auch bedingt durch die aktuelle Kapitalmarktkrise. Als Resultat werden Aufträge mit Volumina von größer 1 Mio. USD nur teilweise platziert oder in die Zukunft verschoben. In diesem Umfeld erwirtschaftete GENEART im 3. Quartal einen Umsatz von 3,9 Mio. Euro und ein EBIT von 0,5 Mio. Euro. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres, der stark durch den NIH Großauftrag geprägt war, lagen der Umsatz bei 3,5 Mio. Euro und das EBIT bei 0,7 Mio. Euro. Aufgrund der zwischenzeitlich deutlich verbreiterten Auftragsstruktur ist GENEART weniger abhängig von einzelnen Großaufträgen und konnte so die Umsatzverteilung und Risikostruktur des Unternehmens massiv verbessern.

Aufgrund der positiven Entwicklung bei kleinen und mittleren Aufträgen rechnet das Unternehmen für das 4. Quartal mindestens mit einem Ergebnis auf Höhe des Vorquartals. Für das Gesamtjahr 2008 ergeben sich so ein Umsatz von 15,5 Mio. bis 16,5 Mio. Euro und ein EBIT von rund 1,8 Mio. Euro.

"Die positive Entwicklung von GENEART lässt sich sehr gut am Cashflow ablesen. Mit 1,7 Mio. Euro konnten wir den höchsten operativen Cashflow der Unternehmensgeschichte erwirtschaften. Das versetzt uns in die Lage, unser Investitionstempo wie geplant fortzuführen. Mit Investitionen in Höhe von bisher 3,8 Mio. Euro im laufenden Jahr untermauern wir unsere Marktstellung und bauen Markt- und Kostenführerschaft zügig aus", kommentiert Christian Ehl, Vorstand der GENEART AG.

GENEART schafft durch den Aufbau der weltweiten Präsenz und durch zielgerichtete Kooperationen die Voraussetzungen für das Wachstum von morgen. "Die neu gegründete GENEART Inc. liegt im Herzen eines der größten Biotech Cluster der Welt in der San Francisco Bay Area. Damit können wir jetzt auch die Kunden an der Westküste der USA optimal betreuen und unsere Marktanteile dort systematisch weiter ausbauen", erläutert Prof. Dr. Ralf Wagner, Vorstand der GENEART AG. Ein weiteres Highlight des 3. Quartals ist der Ausbau der Kooperation mit QIAGEN, der es jetzt auch möglich macht, optimierte Standardgene für den Einsatz in Säugetier- und Insektenzellen schnell und einfach über das QIAGEN GeneGlobe Internetportal zu bestellen. "Über unseren Partner vertreiben wir nun auch ein Katalogprodukt für die wichtigsten Zellsysteme, um alle Marktsegmente kundengerecht abzudecken. Gleichzeitig ergänzen wir damit unser Kerngeschäft zur Herstellung von Gensequenzen nach individuellen Kundenwünschen perfekt", ergänzt Prof. Dr. Ralf Wagner.

Der GENEART Konzern Jan-Sep 2008:

In Mio. Euro

Jan-Sep 2008

Jan-Sep 2007
Umsatz

11,7

9,0
Gesamtleistung

12,3

11,7
Vorsteuerergebnis

1,6

1,9
EBIT

1,4

1,5
EBIT-Marge (bez. auf Gesamtleistung)

11,4 %

12,5 %
Hallo,

wie seht ihr die Chancen für den weiteren Kursverlauf? Ich bin derzeit etwas verunsichert und denke darüber nach, meine Geneart-Position (200 Aktien, durchschnittlicher Kaufkurs inkl. Gebühren 13,49 EUR) mit ca. 1.000 EUR Verlust zu verkaufen.

Charttechnisch sieht es schon einmal zappenduster aus: intakter Abwärtstrend seit August 2008, ständig werden neue Allzeittiefs markiert. Rein technisches Kursziel 0 EUR.

Auch die Unternehmens-News sind zumeist nicht von der Art, was Aktionäre gerne lesen: hier ein Preis gewonnen, dort ein Event gesponsert, da an einem Kongress teilgenommen. Nix, was mit einer direkten Wertschöpfung verbunden ist. Die Firma erinnert mit ihren News eher an den Fachbereich einer Uni.

Ich weiß, hier hat keiner eine Kristallkugel, aber wie schätzt ihr die Chancen ein, dass ich auf 12-Monats-Sicht wenigstens wieder an meinen Einstandskurs herankomme? Oder, umgekehrt gefragt, wie schätzt ihr das Risiko ein, dass sich der Kurs ein weiteres Mal halbiert?

Grüße
Cyriaxx
Hi,

also Kursziel 0 Euro halt ich doch für etwas harrig. Sehe Geneart nicht Pleite gehen. Sie haben noch ne ganze Menge Cash praktisch keine Schulden. Und der operative Cash Flow war ja der beste überhaupt bisher. Klar die hohen Investitionskosten knappern an der Kapitaldecke.

Bin auch übel getroffen von dem Kursverfall. Wird mir eine bittere Lehre sein.

Der Buchwert müsste so bei etwa 5 liegen genau hab ich mir das nicht ausgerechnet. Vielleicht gehts auch noch bis dahin.

Wegen News da war z.B. die wichtige Eröffnung der Vertriebsstelle in Kalifornien und die Zusammenarbeit mit Quiagen. Sind schon zwei sehr wichtige Dinge.

Wettbewerb gesponsort dient reinem Marketingzweck. Was allerdings dabei recht interessant ist die haben das von Codon Devices übernommen die finanziell total in Problem gekommen sind und mittlerweile nicht mzu den Konkurrenten gehören.

Was mich jetzt voll zuschlägt denke ich ist, dass das EBIT nur auf Vorjahresniveau liegt. Somit ist zwar Umsatzwachstum aber kein Gewinnwachstum da. Im Kurs ist aber sehr viel Wachstum drin gewesen meiner Ansicht.
Ich denk mal das kommt von den Preissenkungen. Oder aber von den deutlich gestiegenen Personalkosten. Ich konnt mir das heute noch nicht sogenau anschauen.
Hat wer was dazu?

Letztlich ist das genau der Punkt den ich nicht vernünftig bewerten kann.

Was ich als positiv sehe ist, dass sie die Großaufträge durch kleiner und mittlere kompensieren konnten und die großen werden auch irgendwann wieder investieren. Wird aber sicherlich nicht einfach werden.

Ob sich der Kurs nochmal halbiert kann ich überhaupt nicht einschätzen.

Schönen Gruss,
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.940.102 von Waschtl81 am 13.11.08 17:47:46Hallo Waschtl,

vielen Dank für deine Einschätzung. Ich halte Geneart nach wie vor für ein sehr interessantes und aussichtsreiches Unternehmen. Was meine Entscheidung angeht, bin ich jetzt den Mittelweg gegangen: Ich habe die Position um 100 Stück halbiert und bin mit dem Geld der verkauften Hälfte in 4SC (WKN 575381, meiner Meinung nach aussichtsreich) reingegangen, um Risiko bisschen zu streuen.

Grüße
Cyriaxx
Hi Cyriaxx,

vielleicht keine schlechte Sache die du da machst. Allerdings das andere Unternehmen hat ja im letzen Jahr hohe Verluste geschrieben und jetzt kommen noch wirtschaftlich richtig schwere Zeiten auf uns zu. Aber habs mir nicht weiter angeschaut.


Buchwert müsste so bei 4,5 liegen. Am Ebit knappern meiner Ansicht nach die Personalkosten. Sind um ca. 1,6 Mio mehr.

Aber woher soll ich wissen ob wirklich noch auf 5 oder runter geht?

Fazit ich bin zu teuer rein. Viel zu teuer. Denk mal man muss einfach abwarten ob die ihr hohes Wachstum halten können und dann effektiv auch beim Gewinn was davon zu spüren ist.

Andere Meinungen gern erwünscht!

Viele Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.947.375 von Waschtl81 am 14.11.08 14:18:36hallo zusammen, bin ebenfalls in geneart investiert und auch positiv gestimmt. habe gerade bei 9 euro nachgelegt aber nur zum teil wegen der stimmung am markt und der finanzkrise. hatte früher oft den fehler gemacht gleich "voll" in eine aktie einzusteigen und konnte dann nicht mehr nachlegen. so fahr ich jetzt besser weil ich immer noch was in der hinterhand habe falls es noch weiter runtergeht. denke, dass man bei geneart und grundsätzlich bei jungen firmen mit einem interessanten geschäftsmodell geduld haben muss (ich weiß auch mir fällt das schwer). aber auch eine microsoft oder sap sind erst nach einigen jahren, als sich das geschäftsmodell auf breiterer basis durchgesetzt hatte, zum börsen-höhenflug gestartet.
Was haltet ihr von diesem Video zu Geneart? http://aktien.wallstreet-online.de/293129/video.html Ist zwar noch vor der Bekanntgabe der Prognosekorrektur, aber die Tatsache, dass wohl schon mehrere Konzerne ernsthaft an einer Übernahme interessiert sind sollte den Kurs eigentlich schon stabilisieren.
Ich bin heute mal für 7,15 EUR eingestiegen. Ist zur Zeit sehr sehr ruhig um Geneart geworden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.059.804 von D2Chris am 25.11.08 13:00:08Was genau willst du mit sehr sehr ruhig sagen.

Meinst du weil sie ihre Prognose schon wieder verpasst haben?
Auszug aus der heutigen Pressemitteilung:

Wellcome Trust Sanger Institut vergibt Großauftrag an GENEART

Das Wellcome Trust Sanger Institut erteilt GENEART einen Großauftrag zur Herstellung von bis zu 600 Genen in den nächsten 10 Monaten


Stellt sich nur noch die Frage welcher Preis verhandelt wurde. Legt man den Wert des NIH-Auftrags und die Anzahl der dort produzierten Gene zu Grunde, so sollte sich das Geschäft auf ungefähr 600.000 € belaufen. Allerdings hab ich keine Ahnung, ob die Aufträge nur annähernd vergleichbar sind. Zudem gehe ich davon aus, dass bei einem Auftragsvolumen von ca. 3,5 Mio Basenpaaren (NIH-Auftrag) ein niedrigerer Preis vereinbart wurde, als beim aktuellen Auftrag. Ist also eher als konservative Schätzung zu sehen. Was meint ihr?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.070.569 von ftpmuc am 26.11.08 09:13:30Ich sehe es postiv das ein Auftrag dieser Größe an Geneart gegangen ist. Die Kalkulation wird Geneart schon so gemacht haben das für die Firma noch was übrig bleibt. Der Auftrag wurde ja nach einen Ausschreibungsverfahren verteilt.
News-Typ: AnalystenmeinungDatum & Zeit: 26.11.2008 09:07
*WESTLB SETZT GENEART UNDER REVIEW (BUY, ZIEL 18,30 EUR)----------------------- dpa-AFX Broker - die Trader News im dpa-AFX ProFeed -----------------------


Quelle: dpa-AFX
Langfristig ist Geneart auf jeden Fall ein Kauf, da sehr weit vorne mit dabei.

Ein (Großes)-Pharma-Unternehmen das den Markt beackern möchte dürfte deshalb kaum an Geneart vorbei kommen und bei dem jetzigen Kurs sicher einfach mal kaufen. Habe noch 2/3 meiner Erstposition 1/3 habe ich bei 13,80 dann mal verkauft gehabt, da ich gerade das Geld für andere Invests brauchte.

Sollte Geneart aber auf 5 Eur fallen würde ich sofort zugreifen,
ansonsten aber eventuell auf den Gesamtmarkt schauen, der leider in den nächsten 1-2 jahren eher tiefer stehen dürfte allerdings mit einigen Bären-Rallies.

Leider hats durch den Gesamtmarkt und die Gewinnwarnung den Kurs auch deutlich runtergeprügelt. Wenn Geneart Kunden auch viele aus dem Biotech-Startups-Bereich kommen dürfte es hier viele zersieben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.094.281 von butschi am 27.11.08 18:18:18Hi Butschi,

seh die langfristig ebenfalls positiv.

Kritisch schätze ich das Kursziel der WestLB ein. Die implizieren ein EPS Wachstum von 50 % bis 2010. Halt ich für nicht realistisch.

Geneart wächst sicherlich sehr stark und kann wenn sicher der Markt positiv entwickelt sicher weiter stark wachsen. Aber diese Raten, die die da zum Teil ansetzen halt ich nicht ganz für gerechtfertigt.
Die Margen bewegen sich ja auch nicht wie z.B. in der Kayenburgstudie Richtung 20 % sondern eher in die andere Richtung.

Die Preise werden denke ich tendenziell noch weiter sinken um die Genesynthese für einen noch größeren Kundenkreis zu öffnen.

Bin mit dir einer Meinung bei 5 oder 4,5 würd ich auf jeden Fall wieder zugreifen. Dann sind wir in etwa beim Buchwert!!
Wenn ichs kurzfristig/mittelfristig betrachte wäre ich ab bei 10 wieder raus.
Scheint mir momentan ein realistischer Preis als die 18 Euro zu sein.
Wobei das ganz klar hier nur groben Schätzungen meinerseits sind.

Hat wer da genauer Berechnungen angestellt.

Leider sind die Hauptkonkurrenten alle nicht an der Börse, dann könnte man mal etwas besser vergleichen.
News-Typ: UnternehmensmeldungDatum & Zeit: 16.12.2008 11:00
Hugin-News: Geneart AG
GENEART und MorphoSys kooperieren erfolgreich bei HuCAL PLATINUM® Projekt

Corporate news- Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch Hugin. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. ---------------------------------------------------------------------- --------------

- Neue HuCAL PLATINUM® Antikörperbibliothek nutzt von GENEART hergestellte DNA-Bausteine - Hohe Qualität der produzierten DNA-Bausteine verbessert Diversität und Bindungsstärke von Antikörpern der neuen HuCAL PLATINUM® - Rationales Gensequenzdesign über proprietäre GeneOptimizer® Software von GENEART führt bei getesteten Antikörpern zu signifikant höheren Produktionsraten - Verbesserte Antikörperbibliothek HuCAL PLATINUM® ermöglicht verkürzte Entwicklungszeiten z. B. bei der Entwicklung von Medikamenten

Regensburg, 16. Dezember 2008 - GENEART (FSE: G6A, Entry Standard Segment) und MorphoSys (FSE: MOR; Prime Standard Segment, TecDAX) geben heute die erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen des HuCAL PLATINUM® Projekts bekannt. Durch Einsatz der proprietären GENEART Sequenzdesign-Software GeneOptimizer® und Herstellung von wesentlichen Teilen der Antikörperbibliothek konnte GENEART einen wichtigen Beitrag im Rahmen dieses Projekts leisten. Erste Tests zeigen, dass die HuCAL PLATINUM® eine bis zu 25-fach höhere Diversität gegenüber der Vorgängerversion HuCAL GOLD® aufweist und damit eine größere Vielfalt an vollständig humanen Antikörpern bereitstellt, sowie die Selektion von Antikörpern mit einer durchschnittlich höheren Bindestärke ermöglicht. Aufgrund der umfassenden Sequenzoptimierung sind außerdem die Produktionsraten der selektierten Antikörper signifikant erhöht. Damit lassen sich mit dieser Antikörperbibliothek der nächsten Generation nicht nur Antikörper mit verbesserten Eigenschaften identifizieren, sondern auch die Zeiträume für Medikamentenentwicklungen bis zu präklinischen Studien signifikant verkürzen.

'Mit GENEART haben wir den richtigen Partner im Bereich DNA Engineering und Directed Evolution für dieses komplexe Projekt gefunden. Die hohe Qualität der produzierten Genbibliotheken und der GENEART Sequenzoptimierung waren eine wesentliche Vorraussetzung, die erhöhte Diversität und die verbesserten Expressionsraten bei der HuCAL PLATINUM® realisieren zu können', erklärt Dr. Marlies Sproll, Forschungsvorstand der MorphoSys AG.

Die HuCAL PLATINUM® enthält die genetische Information von ungefähr 45 Milliarden vollständig humanen Antikörpern. Mit Hilfe der GeneOptimizer® Software entfernte GENEART vor allem DNA-Motive, die bei der späteren Produktion der Antikörper störend wirken könnten. Zusätzlich wurden von MorphoSys limitierende Motive auf Proteinebene ausgeschlossen. Die dadurch erzielte Verdoppelung der Ausbeuten von selektierten Antikörpern wird den Entwicklungszeitraum von Projekten zur Antikörpergenerierung voraussichtlich signifikant reduzieren und die Effizienz deutlich steigern, da in kürzerer Zeit eine größere Anzahl geeigneter Kandidaten mit verbesserten Eigenschaften vorliegen.

'Die MorphoSys Technologie hat bereits in der Vergangenheit einen Standard zur Entwicklung therapeutischer Antikörper gesetzt. Umso mehr freut es uns, dass wir einen Beitrag zur Weiterentwicklung dieses mächtigen Werkzeugs leisten konnten. Zusätzlich ist unsere Zusammenarbeit ein gutes Beispiel wie wir bei GENEART, durch die Kombination der eigenen proprietären Optimierungstechnologie mit unserem Know-how im Bereich Directed Evolution, einen klaren Mehrwert für den Kunden schaffen', kommentiert Prof. Dr. Ralf Wagner, Vorstand der GENEART AG.

Kontakt für weitere Informationen:

Bernd Merkl GENEART AG Josef-Engert-Str. 11 93053 Regensburg Tel.: +49-(0)941-942 76-638 Fax: +49-(0)941-942 76-711 ir@geneart.com www.geneart.com

Frank Ostermair Better Orange IR & HV AG Haidelweg 48 81241 München Tel.: +49-(0)89-88 96 906-10 Fax: +49-(0)89-88 96 906-66 info@better-orange.de www.better-orange.de

Rechtlicher Hinweis Dieses Dokument kann Schätzungen, Prognosen und Annahmen im Hinblick auf unternehmerische Pläne und Zielsetzungen, Produkte oder Dienstleistungen, zukünftige Ergebnisse oder diesen zugrunde liegenden oder darauf bezogene Annahmen enthalten. Jede dieser in die Zukunft gerichteten Angaben unterliegt Risiken und Ungewissheiten, die nicht vorhersehbar sind und außerhalb des Kontrollbereichs der GENEART AG liegen. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denen abweichen, die in diesen zukunftsgerichteten Angaben enthalten sind.

Hintergrundinformation:

Über die MorphoSys AG Die MorphoSys AG, ein börsennotiertes Biotechnologieunternehmen mit Sitz in Martinsried (München), ist auf die Entwicklung vollständig menschlicher Antikörper spezialisiert, um neue Therapieansätze zur Behandlung lebensbedrohlicher Krankheiten zu entdecken und innovative Antikörper-basierte Medikamente gegen diese zu entwickeln. MorphoSys' Ziel ist es, die firmeneigene HuCAL-Antikörperbibliothek weltweit als Standard für die Entwicklung von Antikörpern der nächsten Generation sowohl für die Forschung und Diagnostik wie auch für die Entwicklung von Medikamenten hervorzubringen. Die Gesellschaft unterhält Allianzen und Forschungskooperationen mit den meisten renommierten Pharmakonzernen, darunter Boehringer Ingelheim, Centocor/Johnson & Johnson, Novartis, Pfizer und Roche. Im Rahmen dieser Partnerschaften verfolgt MorphoSys mehr als 50 aktive therapeutische Antikörperprogramme. Dabei wird die Firma durch exklusive Lizenz- und Meilensteinzahlungen sowie über umsatzabhängige Tantiemen auf alle Endprodukte am Erfolg dieser Entwicklungen beteiligt. Darüber hinaus ist MorphoSys durch seine Geschäftseinheit AbD Serotec im Markt für Forschungsantikörper aktiv. AbD Serotec hat Niederlassungen in Deutschland (München), den USA (Raleigh, NC) und Großbritannien (Oxford). Weitere Informationen finden Sie unter http://www.morphosys.de/.

Über die GENEART AG Seit dem Markteintritt im Jahre 2000 hat sich GENEART zum Weltmarktführer bei der Herstellung synthetischer Gene entwickelt und ist heute einer der weltweit führenden Spezialisten in der Synthetischen Biologie. Das Unternehmen stellt Schlüsseltechnologien für die Entwicklung und Herstellung neuer Therapeutika und Impfstoffe bereit. Gleichzeitig verwenden Kunden die GENEART Dienstleistungen zur Verbesserung von Enzymen z.B. als Waschmittelzusätze und zur Konstruktion von Bakterien, die komplexe Biopolymere herstellen oder abbauen (z.B. Kunststoffe, Erdöl etc.). Das Leistungsspektrum reicht damit von der Herstellung synthetischer Gene nach DIN EN ISO 9001:2000, über die Generierung von Genbibliotheken in der kombinatorischen Biologie bis hin zur Produktion und Entwicklung DNA basierter Wirkstoffe. Das Unternehmen mit über 190 Mitarbeitern in Regensburg und bei den Tochtergesellschaften GENEART Inc. in Toronto/Kanada und GENEART Inc. in San Francisco/USA ist an der Deutschen Börse gelistet.

--- Ende der Mitteilung ---

Geneart AG Josef-Engert-Str.11 Regensburg Deutschland

WKN: A0JJ4L ; ISIN: DE000A0JJ4L4; Notiert: Freiverkehr in Börse Düsseldorf, Freiverkehr in Börse Berlin, Freiverkehr in Frankfurter Wertpapierbörse, Freiverkehr in Börse Stuttgart;

http://hugin.info/136633/R/1277562/284812.pdf

http://www.geneart.com

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Quelle: dpa-AFX
Christian Ehl, der Finanzvorstand von GENEART, hat vor einigen Wochen ein Videointerview gegeben. Hier nochmal die zentralen Aussagen zu Übernahmeofferten für GENEART:

- "Fortlaufend Interesse von Pharmafirmen und anderen Dienstleistern der Branche"

- "Zurzeit möchte GENEART eigenständig bleiben"

- "Langfristig kann sich sehr viel tun"

- "Zurzeit nimmt Interesse potentieller Partner eher zu als ab"

Insgesamt sehe ich die Aussagen sehr positiv, da ich davon ausgehe, dass die Hauptanteilseigner / Gründer sehr wohl wissen werden, welches Potential im Markt steckt. Wagner, Wolf & Co wären also sicherlich schlecht beraten, wenn sie die Investitionsphasen im Unternehmen mittragen und dann zur momentanen Zeit einen Teil ihrer Anteile an einen übernehmenden Konzern verkaufen. Halten Sie aber die Anteile weiter und der Markt für Gensynthese entwickelt sich positiv, so können sie (und die anderen Aktionäre) den vollen Nutzen aus dem Alleingang ziehen. Für den Aktienkurs sollte es nach den letzten schwachen Wochen jedenfalls ein Polster sein. Die Tatsache, dass der beendete NIH-Auftrag durch kleinere u. mittlere Aufträge kompensiert wurde lässt hoffen, dass beim Abschluss eines zusätzlichen neuen Großauftrags der Kurs wieder eine andere Richtung einschlägt.

Wie ist eure Meinung dazu?
hallo,

na bei der aktuellen marktkapitalisierung ist geneart immer ein potentieller übernahmekanditat, sollten die alteigner verkaufswillig sein und daran glaube ich nicht....

interressant wäre es zu wissen in wie weit man jährliche lizenzzahlungen für das projekt mit morphosys bei hucalplatinum bekommt....den an solchen fixen zahlungen/tantiemen ohne weitere gegenleistungen fehlt es geneart meiner meinung nach....

von hucalplatinum als verkaufsschlager bin ich nämlich überzeugt und das war auch ein grund für mich bei ge einzusteigen....

aber die gehandelten aktien sind ja ein witz, da kann man schlecht zukaufen/verkaufen, weshalb ich vin einer weiteren aufstockung zur zeit absehe...auch deshalb weil ich seit einer wche auf eine antwort der ir-abteilung warte und so sollte man nicht mit seinen aktionären umgehen....

also auf weiterhin steigende kurse
bulle
Hi Bulle,

die selbe Frage hab ich mir auch gestellt. Geneart wollte und will ja ebenfalls ein Meilensteinsystem, wie Morphosys es bereits hat, aufbauen.
Leider weiß ich ebenfalls nicht ob sie das schon getan haben. Darüber habe ich nichts im letzten Bericht gefunden.
Dieses Meilensteinsystem könnte für Geneart sehr lukrativ werden da sie ja eine Schlüsseltechnologie betreiben.

Mit der IR-Abteilung hab ich bisher positive Erfahrungen gemacht. Vielleicht vor Weihnachten etwas stressig.

Das die Alteigentümer jetzt verkaufen glaub ich irgendwie nicht so recht. Die haben seit Jahren ihr "Baby" aufgebaut und viel viel Arbeit investiert. Denke die Früchte werden sie auch voll auskosten wollen. (Lieber in ein paar Jahre verkaufen wenn sich die Technik vollständig durchgesetzt hat und das Paket vielleicht 100 Mio. wert ist)

Was ich mich doch allerdings manchmal frage ist inwiefern Herr Prof. Wagner den Spagat zwischen Uni und Geneart hinbekommt. Das ist ja ne Dreifachbelastung + Familie.

Zu ftpmuc:

Sehe das genauso wie du.

Was mir etwas Sorgen bereitet ist der schwache Dollar. Hauptkonkurrenten sitzen in USA und da wirds irgendwann schwierig preislich mitzuhalten. Das drückt auf den Gewinn.
Finanzierung des Wachstum wird in 2-3 Jahre auch ein Thema werden.

Alles in allem sehe ich Geneart weiterhin positiv!
Habe zuletzt einen interessanten Artikel über die Synthetische Biologie gelesen. Dort wird Geneart als Marktführer genannt. Zudem wird dort das geschätzte Marktvolumen für Ende 2007 angegeben. Wer Interesse daran hat kann mir gerne mailen. Hat jemand von Euch nähere Infos zu Schätzungen des (aktuellen) Marktvolumens?
In dem Artikel wird ein Umsatz für Ende 2007 von 40 Mio. Dollar, für die Gensynthese weltweit, geschätzt.
Geneart hatte nur im Bereich Gen Synthese 71 % Prozent des Umsatzes gemacht = ca. 8,7 Mio Euro. Legt man einen Dollarkurs von 1,25 zu Grunde sind das so um die 27 % Marktanteil.
Das ist stattlich wie ich finde.

So langsam kommt da Musik rein und durch die Möglichkeiten der neuen Technik wird es viel Aufmerksamkeit für das Thema geben.

Nach dem wechsel in de Prime Standard wirds denk ich richtig interessant.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.272.614 von Waschtl81 am 29.12.08 10:00:11+18% heute...
Hola heute war ganz schön Musik drin.

Kleiner Nachtrag zu meinem Beitrag von heute vormittag.

In dem Artikel steht was von 40 Mio. Dollar Marktvolumen und ca. 50 Unternehmen die in der Gensynthese unterwegs sind.

Davon hat Geneart ca. 27 %. In ihrem Bericht zum 3. Quartal wird von 4 Konkurrenten gesprochen.
1 Konkurrent ist meines Wissens ausgeschieden. Bleiben drei die Geneart als Konkurrenz sieht.
Sprich sie verfügen ebenfalls über wesentliche Produktionskapazitäten.
Sollten sie ähnliche Marktanteile wie Geneart haben bleibt für die restlichen Unternehmen kaum was übrig.

Denke allerdings Geneart ist da mit Abstand vorne.
Deutet für mich auf ein Oligopol hin. Wenn sich das stabil herausbildet wirds richtig spannend. Vielleicht fällt auch noch ein Konkurrent aus dem Markt.

Würd mich über entsprechende Beiträge von Anderen freuen!

Langsam wird ein bisschen langweilig hier immer Infos zu liefern. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.276.418 von Waschtl81 am 29.12.08 18:17:07gutes 09,

also ich setze immer noch auf geneart, leider wurd meine anfrage von der ir noch immer nicht beantwortet, dadurch habe ich beigenart auch nicht mehr nachgekauft.....was mich bei der rallye der letzten tage natürlich geärgert hat...

ich denke geneart ist grundsolide, könnte etwas mehr eigenkapital habe, h0ffe stark auf hucal platinum...

meine rechnung dazu, da ja ir nicht antwortet:keks:...

für morphosys eine lizenz mit 750.000 euro jährliche einnahmen für ga. mor hat recht unterlizenzen zu vergeben an pharmafirmen die auf hucalplatinum umsteigen....dadurch bekommt ga pro unterlizenz nochmal 100k jährlich....und das ohne weitere kosten....

also rechne ich für09 mit umsatz und gewinnanstieg....

in den geschäftsberichten von mor und geneart kann man irgendwann sicher einmal die zahlen ableiten...

auf steigende kurse in 09
bulle
Hi Bulle,

interessante Berechnung. Auf welche Quelle stützt du diese Daten. Würde bedeuten, Geneart hat schon ein Meilenstein-System eingeführt. Wenn das so ist, dann wird es wirklich interssant, denn Morphosys verdient ja mit sowas schon ne ordentliche Stange Geld.

Ob IR dir die genauen Zahlen zur Verfügung stellt, wenn sie nirgendwo offizell stehen, bezweifel ich.

Sehr interessante Info!!

Mal sehen ob der Anstieg in den letzten zwei Tagen andauert oder sich nur die letzten Abgeltungssteueranleger eingedeckt haben.
sers,
einfach mal geschätzt und in den alten mor geschäftsberichten nachgeschaut, was andere so an lizenzen bekommen, ein bisschen wunschdenken ist da natürlich schon dabei....vielleicht sind die zahlen auch zu hoch...

in einen gb 09, 10 0der 11 wird man es bei mor schon rauslesen können...dann ist geneart hoffentlich weltmarktführer:laugh: und hat andere umsatzregionen erreicht...

mfg
bulle
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.293.584 von bulle12 am 02.01.09 17:37:32was sind denn schon Zahlen im Moment, und wie wären diese zu interpretieren.

Im Moment ist (meine Meinung) tatsächlich mehr Bauchgefühl angesagt.

Egal - welcher Prime Standard ist denn angesagt? würde mich echt interssieren.

Gruss mattangriff
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.293.950 von Mattangriff am 02.01.09 18:16:51zahlen sind nach wie vor das a und o. wenn eine firma in den momentanen zeiten solide zahlen präsentiert ist das für mich als anleger doch ein sicheres zeichen. ob die anderen anleger das dann honorieren oder nicht ist mir beim einstieg doch zunächst mal egal. firmen mit anhaltend guten zahlen fahren auf dauer immer besser als der rest. u. darauf kann man auch (oder gerade) in krisenzeiten setzen.
Heute nach längerer Zeit mal wieder eine News von Geneart:

"GENEART erhält europäisches Patent zur zielgerichteten Evolution von Proteinen"

Das Patent für Deutschland wurde bereits 2007 erteilt, das für Nordamerika ist beantragt. Das Patent wird im Bereich Gene Evolution für eine neue Technologieplattform benötigt.
Published: 07:00 20.01.2009 GMT+1 /HUGIN /Source: Geneart AG /GER: G6A /ISIN: DE000A0JJ4L4

GENEART erhält europäisches Patent zur zielgerichteten Evolution von Proteinen

- Europäisches Patentamt erteilt Schutzrecht mit dem Titel "Verfahren für die kontinuierliche, zielgerichtete Evolution von Proteinen in vitro"
- Eine vergleichbare Patentanmeldungen für Nordamerika ist beantragt
- Das Patent schützt GENEART-Technologie zur zielgerichteten Identifikation von verbesserten Proteinvarianten, z.B. für die Entwicklung neuartiger Medikamente

Regensburg, 20. Januar 2009 - Die GENEART AG, Weltmarktführer im Bereich Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie, informiert über die Erteilung des Patents EP 1913140 mit dem Titel "Verfahren für die kontinuierliche, zielgerichtete Evolution von Proteinen in vitro" durch das Europäische Patentamt. Das Patent schützt ein Verfahren zur zielgerichteten Identifikation von verbesserten Proteinvarianten (= Evolution) in den Ländern Österreich, Belgien, Schweiz, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Schweden und Deutschland. Das deutsche Patent der Patentfamilie wurde bereits 2007 erteilt. Ein vergleichbarer Schutz für Nordamerika wurde im Rahmen des internationalen Patentverfahrens beantragt.

Das Patent bildet die Grundlage für eine proprietäre Technologieplattform, mit deren Hilfe sich Wirksamkeit und Aktivität von proteinbasierten Therapeutika, Impfstoffen und Industrieenzymen erheblich verbessern lassen. Die neue Technologie setzt dabei auf einen kontinuierlichen, einstufigen Prozess, bei dem die Generierung und das Screening von Proteinvarianten quasi gleichzeitig ablaufen. Mit dem Verfahren lassen sich optimale Varianten eines Proteins aus einem um Größenordnungen umfangreicheren Pool schneller identifizieren als mit konventionellen, mehrstufigen Techniken. Damit steigt mit diesem Verfahren die Wahrscheinlichkeit, die ideale Proteinvariante, wie z.B. einen stark bindenden Antikörper für eine Krebstherapie, zu finden.

"Durch die Erteilung des europäischen Patents haben wir einen weiteren Meilenstein zum Ausbau unseres proprietären Technologieportfolios im Geschäftsbereich Gene Evolution erreicht. Es ist unser erklärtes Ziel, nicht nur wie bisher dem Kunden Genvarianten und Genbibliotheken für Screeningexperimente anzubieten, sondern mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Projekts mittelfristig direkt das verbesserte Protein zu liefern", erläutert Prof. Dr. Ralf Wagner, CEO der GENEART AG.
Published: 10:00 05.02.2009 GMT+1 /HUGIN /Source: Geneart AG /GER: G6A /ISIN: DE000A0JJ4L4

GENEART erhält europäisches Patent für Screeningverfahren nach antiviralen Therapeutika

- GENEART erhält europäisches Patent "Kernexportreportersystem"
- System zum Screening nach antiviralen Therapeutika basiert auf maßgeschneiderten und künstlich hergestellten Genen
- Entwicklung unterstreicht innovatives Potential von künstlichen Genen für die pharmazeutische Forschung

Regensburg, 5. Februar 2009 - Die GENEART AG, Weltmarktführer im Bereich Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie, informiert über die Erteilung des Patents EP 1 356 111 "Kernexportreportersystem" durch das Europäische Patentamt. Das Patent beschreibt ein neuartiges Screeningverfahren, das auf künstlich hergestellten, virusähnlichen Reportergenen basiert und die Identifikation einer neuen Klasse antiviral wirksamer Medikamentenkandidaten ermöglicht. Damit kann im Hochdurchsatz untersucht werden, inwieweit solche Medikamentenkandidaten den Export viraler Boten-RNA aus dem Zellkern blockieren und so die Vermehrung eines Virus unterdrücken. Zusätzlich kann das Verfahren zur Identifikation von DNA-Motiven eingesetzt werden, die Produktionsraten von Zellfabriken und damit die Produktionskosten für Proteine positiv beeinflussen. Das Patent hat in den Ländern Österreich, Schweiz, Spanien, Liechtenstein, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg, Niederlande, Schweden, Belgien, Italien und Deutschland Gültigkeit. Das deutsche Patent der Patentfamilie wurde bereits 2008 erteilt. Ein vergleichbarer Schutz für Nordamerika wurde im Rahmen des internationalen Patentverfahrens beantragt.

"Mit der Erteilung des europäischen Patents haben wir nicht nur ein Verfahren geschützt mit dem sich auf Basis optimierter Gene neue antivirale Wirkstoffe identifizieren lassen. Wir verfügen jetzt neben unserer Genoptimierungssoftware GeneOptimizer® über eine weitere proprietäre Technologie, um die Produktionseffizienz von proteinbasierten Therapeutika und Impfstoffen systematisch zu verbessern. Dies unterstreicht erneut unsere Ausnahmestellung als Entwicklungspartner für die pharmazeutische Industrie und das innovative Potential von synthetischen Genen für die Forschung", erläutert Prof. Dr. Ralf Wagner, Vorstand der GENEART AG.
Hi,

momentan tut sich ja kaum etwas bei Geneart. Allerdings finde ich es schon komisch, dass es gar keine vorläufige Zahlen zum 4. Quartal samt Prognose gibt? Das war doch letztes Jahr anderes. Da gab es die Zahlen Anfang Februar? Hat da wer ne Erklärung dafür?

Schönen Gruß
nein, leider hab ich auch keine näheren informationen. ich finde es auch äußerst schade, dass man lediglich die vier termine für die veröffentlichung der quartalsberichte terminiert hat. weder unter events gibt es auf der homepage näheres zu erfahren, noch der zeitpunkt einer prognose-veröffentlichung (oder wenigstens der vorläufigen zahlen) sind zu finden. sicherlich ist die informationspolitik hinsichtlich der patente u. kooperationen i.o., aber als aktionär interessieren mich v.a. natürlich auch die fakten (also die quartalszahlen). angesichts des brökelnden aktienkurses wäre hier etwas mehr information wünschenswert.
leider bekommt man auch auf mails an die ir-abteilung wenig resonanz. das war auch schonmal besser.
so, jetzt muss ich mich korrigieren. unter events findet man seit gerade eben vier einträge auf der homepage. das führe ich mal nicht auf mein posting zurück ;-)
vielleicht klappt's ja dann mit den vorläufigen zahlen u. prognose auch noch in absehbarer zeit.
Was ist denn da heute los?
Minus 20% bei mehr als 10fachem Volumen? Und ohne News?

:confused:
Na das würde ich auch gern wissen ... ist das etwa doch ein Pleiteladen? Mit dem Wert hat man ja bisher nur Geld verloren...
Also so wie's aussah, wollte da wohl jemand mit einer ganzen menge an aktien gestern raus. dafür sprechen die umsätze u. wie sie gehandelt wurden (ist allerdings nur meine vermutung). bzgl. dem pleiteladen: die operative entwicklung ist ja nach wie vor nicht schlecht. umsatz- u. gewinnwachstum (wer hat das zur zeit schon noch). sicherlich haben sie die prognose im herbst reduziert, aber das als grund? ich weiß nicht. u. bei so einem dünnen orderbuch sind solche schwankungen locker drin (siehe auch die ausschläge um den jahreswechsel: +50% mit 5000 stk. umsatz). ruhe brächte auf jeden fall eine veröffentlichung der vorläufigen zahlen für 2008 u. evtl. eine prognose.
Gebe ftp recht.

Beschäftige mich schon eine ganze Zeit mit dem Wert und kann mir nicht vorstellen, dass sie von einem Quartal ins andere nix mehr verdienen.
Aber sicherlich wird die Rezession sich auch spürbar machen. Nicht destotrotz sind sie 2008 noch gewachsen.

Denk mal da geht ein Fonds komplett raus, warum ist doch nur wilde Spekulation.

Was allerding extrem seltsam ist, dasse es keine Prognose gibt. Da sollte jeder von uns mal ne mail an IR schicken. Die müssen merken, dass es so nicht geht.
Oder noch besser gleich an den CEO oder CFO.

Das muss Klarheit her sonst drehen die Leute hier durch und dann gibts einen Kursrutsch.

Kurzfristig sehe ich den Kurs weiter fallen.

Wer langfristig denkt kann sich aber über die Kurse nur freuen.

Ruhe bewahren und Fakten sammeln
Hi hat irgendwer ne Erklärung gefunden, warum es keine Quartalszahlen gibt?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.658.709 von Lazard001 am 26.02.09 14:17:59hier die antwort auf meine anfrage bzgl. quartalsbericht an die ir:
wie Sie unserem Unternehmenskalender auf der GENEART Web-Seite (http://www.geneart.com/deutsch/investor-relations/finanzkalender/index.html) entnehmen können wird der Geschäftsbericht der GENEART zum Jahr 2008 am 30. April 2009 veröffentlicht. Dieser enthält auch die Zahlen zum 4. Quartal. Zusätzlich werden wir in Kürze vorläufige Ergebnisse zum Jahr 2008 und zum 4. Quartal veröffentlichen.
Hey super! Danke, dass du nachgefragt hast!

Dann bin ich gespannt was sie für Zahlen liefern. Hoffe sie unterstützen den Kurs ein bisschen.

Seltsam war es schon finde ich, dass die Zahlen ohne Begründung später kamen als die letzten beiden Jahre.

Aber gut vielleicht löst sich alles in wohlgefallen auf. Zumindest gibt es dann mal Klarheit und einen Ausblick für 09.
Wird sicher nicht ganz leicht werden...
Exakt die gleiche Antwort (bzgl. vorläufiger Zahlen) habe ich heute auch auf meine Frage erhalten. Stellt sich nur die Frage wann "in Kürze" ist.
Tja jetzt sind die Zahlen ja auf dem Tisch.

Angesichts der unglaublichen Wirtschaftsverwerfungen nicht so überraschend.

Wir sicher ne schwere Zeit werden bis die Wirtschaft wieder anzieht, aber denke Geneart könnte als Gewinner aus der ganzen Sache hervorgehen.
Na ja ... der Kurs spricht aber ne andere Sprache! Sieht gar nicht gut aus denke ich.
Bei so nem kleinen Wert und -16 % bei 1600 Stück weiß ich nicht unbedingt ob ich mich am Kurs orientieren will. Wer weiß wer da jetzt wieder Panik bekommt...

Am Jahresende haben ca. 5000 Stück eine 50 % Kursrally ausgelöst?

Ich will da auch gar nix schön reden. Geneart ist ebenso wie viele andere Unternehmen von dem scharfen Wirtschaftsabschwung getroffen. Welch außergewöhnliche Überraschung. Die Pressemittelung ist doch sehr aufschlussreich.

2009 wird ohne Zweifel sehr schwierig. Aber die Schlüsselaspekte bleiben weiterhin voll aktiv...

und die Negativfolgen gelten auch für die Konkurrenten.
Aber ich freu mich über jede Diskussion und begründete Gegenstimme!!
Baaahhhhmmm!!!! Jetzt kracht der Kurs aber übelst in den Keller .... Kaufkurse oder der Laden steht kurz vor der Pleite!
Gut (ich meine schlecht - angesichts der Kurse), fassen wir mal zusammen:
- Umsatz gestiegen (wg. der kleinen Aufträge), dafür scheinbar sehr geringe Margen bei den kleinen Aufträgen => Basis passt, Großaufträge fehlen
- Preisprobleme bei Rohstoffen (wohl im ganzen 1. Halbjahr)
- Vorstandswechsel
- Vorsteuerergebnis halbiert (liegt hauptsächlich an dem Rohstoffproblem u. den fehlenden Großaufträgen)
- Ende Q3 war ein knappes Drittel der Bilanzsumme Cash => pleite sind sie vorerst mal noch überhaupt nicht
- Buchwert des EK lag Ende Q3 bei 4,64 => D.h. beim momentanen Kurs zw. 3 u. 4 Euro ist ein Puffer für das ein oder andere schwache Quartal drin
- Vor einem halben Jahr hieß es noch: "mehrere interessierte Unternehmen" bzgl. einer Übernahme. Je niedriger der Kurs fällt, desto interessanter ist es für die Unternehmen einzusteigen. Zudem dürfte das Management auch Interesse an wieder steigenden Kursen haben. Immerhin gehören ihnen knapp 40 % der Gesellschaft.
- Konkurrenzsituation: 3-4 ersthafte Konkurrenten, die sicherlich mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben. Als Marktführer sollte man da jedoch eine bessere Position haben, als die übrigen Unternehmen.

Was heute passiert ist mal wieder ein deutlicher Beleg dafür wie gefährlich dünne Orderbücher bei Small-Caps sind (gepaart mit schlechten Nachrichten). Anderseits wurde ja in den letzten Jahren bewiesen, dass das Geschäftsmodell erfolgreich ist. Meiner Meinung nach kurzfristig richtig übel, aber langfristig weiterhin (oder gerade jetzt) interessant.

Meinungen dazu?
Mit einen schlechteren Ergebnis war zu rechnen.

Was mir aber mehr sorgen macht ist die Knappheit von Acetonitril.

Industriell fällt Acetonitril bei der Herstellung von Polyacrylnitril in relativ geringen Mengen als Nebenprodukt an. Preis und Verfügbarkeit sind daher an die Produktion dieses Polymers gekoppelt. (Quelle Wikipedia)

http://de.wikipedia.org/wiki/Acetonitril

Das heißt wenn die Autoindustrie nicht bald wieder auf die Beine kommt wird dieser Stoff immer teuerer werden.
Was ist wenn die Krise sich nicht im 2ten Halbjahr 2009 abschwächt?
Dann werden die Preise für diesen Rohstoff woll weiter in die Höhe schnellen und die Bilanz für 2009 ganz schön verhageln.

Sehr negativ Stuffe ich auch das ausbleiben der Großaufträge ein. Welche Firma kann bei der aktuellen Wirtschaftlichen Lage nur von Kleinaufträgen leben?
Sollte sich hier nicht bald etwas mit größeren Adressen bewegen sehe ich die Zukunft von Geneart als ungewiss an.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.753.747 von ftpmuc am 12.03.09 16:00:18Meine Antwort:

Zukaufen.

Habe ich auch gemacht.

Leider ist der Handel aber insgesamt sehr sehr dünn. Deshalb geht auch mir ein paar Miniaufträgen von ein paar hundert Aktien der Kurs in alle Richtungen. Jetzt leider runter.

Das war am Jahresende so, da gings ohne Volumen deutlich rauf, bei schlechten Nachrichten und eventuell Fonds die Verkaufen müssen, gehts halt schnell runter. Somit ist eine solche Marktenge Aktien stärker vom Sentiment abhängig als eine Aktie mit deutlichen höherem Handelsvolumen.

Xetra-Volumen wird bei mir mit 11.295 Aktien angezeigt. Dies ist GAR NICHTS. Multipliziert mit 5,50 oder jetzt mit ca. 4 Euro. Hier ist durch ein paar Stop-Loss und einige wenige Verkäufe der Kurs einfach mal abgeschmiert.

Das ist ein Volumen von 50.000 Euro bei einer MK von jetzt ca. 16-20 Mio. Das ist nicht mal 1% Handelsvolumen. Evntuell wenn man alle Handelsplätze zusammenrechnet und die Schlußauktion mitnimmt kommt man dann da hin. Dies bei einer bedeutenden Nachricht für eine Aktie ist leider vom Volumen her erbärmlich. In Usa würde ich hier mit 5-10% Trading-Volumen von der MK her ausgehen.

Ich hoffe das Management hat zur Pressekonferenz schon näheres. Man wird sehen müssen, wie lang die Durststrecke wird. Aber in einen Marktführer zu investieren sollte auf Sicht von ca. 2 Jahren nicht falsch sein. Jetzt werden billige Einstiegskurse gemacht. Ob es noch deutlich billiger wird, muss man sehen. Wenn alles an die Wand fährt, kann man mit seinem Geld dann auch die Wand tapezieren, deshalb gehe ich davon nicht aus ;)

Hoffentlich gibts keine Verluste, aber ausschließen kann man dies für Q1/Q2 natürlich auch nicht. Insbesondere wenn jetzt alle Angstsparen und ein paar Bios gegen die Wand laufen und damit als Kunden ausfallen, könnte es für Q1 und Q2 schlecht aussehen.

Werde jetzt langsam mal mehr Geld von Festanlagen zum Broker transferieren um handlungsfähig zu sein ;)
Ja, das Rohstoffproblem ist sicherlich gravierend. V.a. wundert es mich, dass man Lieferverträge hat, diese aber nicht preisgebunden sind. Andererseits: hohe Rohstoffpreise treffen auch nicht nur Geneart sondern eben auch die Konkurrenten.
1. Halbjahr kann man sicherlich abhaken. Für die Zukunft wird sonst wohl keiner eine Prognose geben können.
Wenn man sich aber auch vor Augen hält, dass die Gesellschaft fast nur mir EK finanziert ist u. somit auch noch auf der FK-Seite etwas Spielraum für schlechtere Zeiten haben dürfte, sehe ich noch nicht so schwarz.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.754.184 von ftpmuc am 12.03.09 16:53:13Ja, das Rohstoffproblem ist sicherlich gravierend. V.a. wundert es mich, dass man Lieferverträge hat, diese aber nicht preisgebunden sind. Andererseits: hohe Rohstoffpreise treffen auch nicht nur Geneart sondern eben auch die Konkurrenten.

Dürfte eher so sein:

"Du zahlen mehr, oder du darfst uns verklagen und wir liefern nicht".

Dies war auch im Solar-Boom so. Da gabs dann auch Lieferverträge, haben sich aber auch nicht alle dran gehalten, sondern man hat mehr gefordert oder gesagt, dann verkaufe ich an einen anderen.

Da kann Geneart sich dann aussuchen ob Sie Pleite machen, da Sie selbst nicht liefern können ohne Vorprodukt oder zähneknirschend mehr zahlen und mittelfristig nach Alternativen suchen, dies scheinen Sie auch zu machen.

http://www.geneart.com/fileadmin/media/investor/08-11-13_Int…
The cash ratio is calculated as the ratio from available
liquid assets (consisting of the cash, bank deposits and
financial securities) totaling EUR 7.1M (EUR 8.9M as of
December 31, 2007) and current liabilities totaling EUR

Wenn die Zahlen stimmen und Geneart nicht die "financial securities" von ca. 4,9 Mio in Schrott investiert hat, dann hat man mit ca. 7,1 Mio an Cash auch genug Geld für mehrere schlechte Quartale. Die Investitionen kann man eventuell dann auch in 2009 zurückfahren und somit mehr free cash flow schaffen.

Insgesamt gefällt mit die Geneart-Bilanz Ende Q3/2008 mit 45% Cash+Securities vom Umsatz sehr sehr gut, da habe ich leider schon in Firmen mit deutlich schlechteren Bilanzen investiert. Geneart sollte wenn nicht alle Stricke reißen keine Finanzprobleme bekommen. Somit gibts dann hoffentlich keine teuren Kapitalerhöhungen.
Ich denke aber trotz meines kritischen Beitrag von vorhin das der heutige Kurssturz nicht gerechtfertigt ist. Das dürfte wirklich auf das sehr dünne Orderbuch zurückzuführen sein. Ich denke Kurse von unter 4 EUR sehen wir nicht mehr lange.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.754.333 von D2Chris am 12.03.09 17:12:35Ja, sehe ich aus so. Leider konnte ich nicht zu 3,50 kaufen.

so um die 4,- Euro waren aber auch nicht schlecht

Vielleicht gibts morgen ja noch eine Chance ;)

2 Euro wären auch nicht schlecht, dann würde ich meine restlichen Aktien verkaufen und alles in Geneart investieren ;)

Geneart hat reichtlich Cash.

Das Vorsteuerergebnis 2008 lag bei 1,1 Mio. Euro nach 2,2 Mio. Euro im Jahr zuvor. Erfreulich entwickelte sich der operative Cashflow, der auf 2,8 Mio. Euro (Vj. -0,9 Mio. Euro) gesteigert werden konnte. Davon entfielen 1,1 Mio. Euro auf das vierte Quartal 2008.

Operativer Cashflow ware in Q4 auch positiv. Zahlen zu den Invests in Q4 habe ich leider nicht gefunden/ausgerechnet um den Gesamtcashflow in Q4 zu berechnen.

Im Moment zählt nur Cash und solange Geneart keine cash-flow Verluste in nennenswerter Größenordnung hat, sollte es keine Probleme geben. Dann werden halt die Investitionen in 2009 reduziert. Geneart hat ja auch in 2008 ordentlich in Kapazitäten investiert, da sollte jetzt bei dem sinkenden Markt genug vorhanden sein. Mit Glück zerlegt es auch ein paar Mitbewerber ;)
Die vorbörslichen Taxen schauen ganz gut aus. Evtl. wird ja heute ein großteil der gestrigen Übertreibung wieder korrigiert. Kurse von über 4,50 halte ich auf jeden Fall für sehr wahrscheinlich!
Wer verkauft denn das ständig bei 4,00 wenn wir in FFM schon auf 4,99 stehen?
Außer Xetra ist wohl kein Handelsplatz wirklich repräsentativ. Sicherlich gibt's mal den ein oder anderen, der ne Order auf nen anderen Börsenplatz einstellt, aber die sind nicht wirklich aussagekräftig (v.a. wenn man mal versucht hat den Kurs der Taxe in FFM tatsächlich zu bekommen). In FFM hab ich schon oft schlechte Erfahrungen gemacht. Da wird dann plötzlich die Taxe geändert, wenn sie sehen, dass ne Order in die ein oder andere Richtung reinkommt. da geh ich lieber das risiko von Teilausführungen ein u. hab ein Orderbuch (Xetra).
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.758.733 von ftpmuc am 13.03.09 09:52:01Na immerhin sind aber 500 bei 4,99 EUR in FFM gehandelt worden. Auf Xetra ist auf jeden Fall aus welchen Gründen auch immer jemand sichtlich darum bemüht den Kurs unten zu halten!
Ob jemand den Kurs absichtlich unten halten will weiß ich nicht. Denke einfach, dass da ein paar der Fonds-Investoren ihre Bestände reduzieren bzw. einige Privatanleger Nervenflattern kriegen. Dass das Verhalten von Publikumsfonds in diesen Marktzeiten nicht immer rational ist (ist es ja bei Privatanlegern auch nicht), liegt auf der Hand. Andererseits ist das eben u.U. auch die Chance für die "Hartgesottenen".
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.758.809 von ftpmuc am 13.03.09 10:00:06Naja selbst auf Xetra gibts eigentlich kaum ein "Orderbuch" in nennenswert Größenordung.

Bid/Ask war teilweise bei 4,20/5,00 das ist eine Spread von 20%!

Das ist leider das Hauptproblem, bei diesem geringen Handel selbst an Tagen mit einer nennenswerten News gibts kaum Umsatz vom Euro-Volumen her oder auch selbst von der MK/Aktienzahl.

Ein Fonds kann eigentlich kaum/nicht in Geneart investieren, außer durch Kauf bei Geneart/anderen Großinvestor und halten der Aktien 5+ Jahre. Aber welcher Fonds kann sich einen Solchen langen Horizont leisten ? Geneart ist mit <20Mio Euro in der MK ja jetzt schon eher ein Nano-Cap. Hier kann ein Fonds ja auch kaum Geld investieren ohne direkt Mega-Groß-Aktionär zu sein. Dafür ist Geneart leider zu klein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.758.809 von ftpmuc am 13.03.09 10:00:06die Verkäufe bei 4 € finde ich auch erstaunlich, denn das Ask wird auch immer wieder aufgefüllt.
Man muss ja davon ausgehen, dass derjenige mit einem dicken Minus verkauft. Da würde ich doch versuchen, noch einen besseren Preis zu bekommen, statt immer wieder bei 4 € aufzufüllen.
aha, jetzt hat der Spuk aufgehört, es ist weggeräumt. Ask bei 5 € (XETRA)
@Lazard

Ich verstehe nicht ganz wieso Geneart mit der Pleite bedroht ist, nur weil der Kurs fällt? Hab ich da was nicht mitbekommen.

Der Kursrutsch ist sicher bitter, aber was genau hat das mit der Kapitalbasis oder Liquidität der Firma zu tun? Außer natürlich, dass die Ausgabe von neuen Aktien deutlich weniger Geld einspielt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.750.918 von Waschtl81 am 12.03.09 09:48:29GENEART veröffentlicht vorläufige Ergebnisse 2008 (Konzern IFRS)

- Umsatz steigt im Rahmen der Erwartungen um 27,5 % auf 15,7 Mio. Euro
- EBIT von 0,8 Mio. Euro bleibt beeinflusst durch Sondereffekte hinter der Prognose zurück (Vj. 1,8 Mio. Euro)
- Vorsteuerergebnis beläuft sich auf 1,1 Mio. Euro (nach 2,2 Mio. Euro im Vj.)
- Operativer Cashflow auf 2,8 Mio. Euro (Vj. -0,9 Mio. Euro) gesteigert
- Erweiterung und Veränderung im Vorstandsteam

Regensburg, 12. März 2009 - Die GENEART AG, Weltmarktführer für Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie, konnte 2008 in einem zunehmend herausfordernden konjunkturellen Umfeld und ungeachtet eines schwierigen vierten Quartals 2008 nach vorläufigen Zahlen ein Umsatzplus von 27,5 % erzielen. Die Umsätze addierten sich auf 15,7 Mio. Euro nach 12,3 Mio. Euro im Jahr zuvor. Damit konnte das Unternehmen den im Vorjahr verbuchten und im dritten Quartal 2008 ausgelaufenen Auftrag der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde (NIH) durch organisches Wachstum ausgleichen. Während das Wachstum im Bereich kleiner und mittlerer Aufträge stabil war, führte das Ausbleiben von weiteren, fest eingeplanten Großprojekten im vierten Quartal allerdings zu einer gedämpften Umsatz- und Ertragsentwicklung zum Jahresende hin.

Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte 2008 0,8 Mio. Euro (Vj. 1,8 Mio. Euro) und blieb damit hinter den Erwartungen zurück. Mehrere Sondereffekte haben zu dieser Entwicklung geführt. Dazu zählen insbesondere Einmalbelastungen aus Abschreibungen auf Vorratsvermögen aufgrund gesunkener Herstellkosten und andere notwendige bilanzielle Maßnahmen sowie eine für GENEART ungünstige Wechselkursentwicklung des US-Dollars.

Darüber hinaus kam es zu einer unvorhersehbaren Verknappung eines für den Produktionsprozess der GENEART benötigten Rohstoffs (Acetonitril) auf dem Weltmarkt. Hierbei handelt es sich um ein Nebenprodukt aus der Automobilzulieferindustrie, das aufgrund der Produktionsdrosselung in deutlich niedrigeren Mengen angefallen ist. Trotz langfristig geschlossener Lieferkontrakte musste GENEART außerplanmäßige Preiserhöhungen akzeptieren, die auch nach Geschäftsjahresende noch zu erheblichen Mehraufwendungen geführt haben.

Im vierten Quartal 2008 lag das Betriebsergebnis (EBIT) inklusive der Einmaleffekte bei
-0,6 Mio. Euro (Vj. 0,3 Mio. Euro) und der Umsatz bei 4,0 Mio. Euro (Vj. 3,3 Mio. Euro). Unter Bereinigung der Einmaleffekte konnte im vierten Quartal ein knapp ausgeglichenes Betriebsergebnis (EBIT) erzielt werden.

Das Vorsteuerergebnis 2008 lag bei 1,1 Mio. Euro nach 2,2 Mio. Euro im Jahr zuvor. Erfreulich entwickelte sich der operative Cashflow, der auf 2,8 Mio. Euro (Vj. -0,9 Mio. Euro) gesteigert werden konnte. Davon entfielen 1,1 Mio. Euro auf das vierte Quartal 2008.

Bei den internen Prozessen und Strukturen konnte GENEART 2008 wiederum deutliche Fortschritte erzielen. Die in der Unternehmensgeschichte mit 4,8 Mio. Euro bislang höchsten Investitionen und ein Budget für Forschung und Entwicklung von 2,0 Mio. Euro wurden eingesetzt, um die Produktionskapazitäten erneut signifikant auszubauen, den Automatisierungs- und Miniaturisierungsgrad deutlich zu erhöhen und vor allem für die Zukunft neuen Freiraum für flexible Anpassungen der Produktionskapazitäten zu schaffen. Die Produktionskosten je Einheit (Basenpaar) konnten entsprechend 2008 wiederum deutlich gesenkt werden. Die so ausgebaute Kostenführerschaft ist die Basis, um die eigene Preisstrategie weiter unabhängig umsetzen zu können und so mittelbar den Markt weiter zu konsolidieren.

In der ersten Jahreshälfte 2009 wird die GENEART AG ihren Vorstand um die Ressorts Vertrieb und Produktion erweitern und das Finanzressort neu besetzen.

Zusätzlich ins Vorstandsteam um Professor Dr. Ralf Wagner (Vorsitzender und Chief Scientific Officer), rückt Dr. Marcus Graf. Der Mitbegründer des Unternehmens ist ab 01. Mai 2009 zuständig für das Ressort Produktion (Chief Operating Officer). Außerdem verstärken wird das Vorstandsteam ab 01. Mai 2009 der neue Vorstand für Unternehmensentwicklung (Chief Business Officer), Bernd Merkl, der zukünftig die Bereiche Sales, Marketing und Business Development auf Vorstandsebene verantworten wird. Bisher hat der Diplomkaufmann und studierte Biologe die Bereiche Business Development und Investor Relations bei GENEART geleitet. Das rasante Wachstum des Unternehmens ist der Hauptgrund für die Erweiterung des Vorstands.

Der bisherige Finanzvorstand, Diplomkaufmann Christian Ehl, wird auf eigenen Wunsch hin den auslaufenden Vertrag nicht verlängern und am 25. April 2009 das Unternehmen verlassen. Der Aufsichtsrat hat Herrn Bernd Merkl damit beauftragt, die Aufgaben interimistisch zu übernehmen, bis ein endgültiger Nachfolger vorgestellt wird. Vorstand und Aufsichtsrat danken Herrn Christian Ehl für die erfolgreiche Arbeit in den vergangenen Jahren und wünschen ihm alles Gute für die neuen Aufgaben, denen er sich nach den erfolgreichen Jahren des Unternehmensaufbaus und der Expansion hin zum Marktführer nun zuwenden wird.

Die beiden ersten Quartale 2009 werden unter Ertragsgesichtspunkten herausfordernd. Auch wenn GENEART hinsichtlich der Lieferengpässe bei Acetonitril umgehend mit der Etablierung alternativer Produktionsverfahren reagiert hat, geht die Gesellschaft derzeit davon aus, dass sich die Situation beim Materialeinsatz erst ab dem dritten Quartal 2009 wieder verbessern wird. Umsatzseitig erschweren die konjunkturell bedingt kleineren Losgrößen der Einzelaufträge und das zunehmend kurzfristigere Orderverhalten Planung und Prognose für das aktuelle Kalenderjahr. GENEART wird mit Vorlage der endgültigen Zahlen 2008 am 30. April 2009 auch einen Ausblick für das Gesamtjahr geben.
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