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Australien sagt Ja zu Uran-Minen
Anleger reagieren gelassen auf die Zustimmung der Opposition
< zurück 02.05.2007 , Ausgabe: 34 Finanzundwirtschaft


Die Investoren zeigten wenig Reaktion auf das Ja der australischen Oppositionspartei zur Ausweitung der Uranförderung. An der australischen Börse legten Urantitel wie Energy Resources of Australia und Deep Yellow zu Wochenbeginn nur unwesentlich zu. Man hatte damit gerechnet, dass die Labor-Partei an ihrer Jahreskonferenz der aus den Achtzigerjahren stammenden Politik ein Ende setzen würde. Damals beschloss die Partei, keine weiteren Uranminen mehr zu bewilligen. Australien hat drei produzierende Minen, kontrolliert jedoch mindestens ein Drittel aller global bewiesenen Uranvorräte.
Der Anstieg des Preises für den nuklearen Brennstoff in den letzten Jahren und die hohe Nachfrage vor allem in China haben die Führung der Labor-Partei dazu bewogen, die Beschränkung aufzuheben. Sie schliesst sich damit der konservativen Regierung unter Premierminister John Howard an, die den Ausbau der Uranindustrie anstrebt. Die Bewilligung neuer Uranminen liegt aber in der Hand der von Labor regierten Bundesstaaten. Dass es landesweit zur Ausbeutung dutzender Uranerzdepots kommt, ist unwahrscheinlich. Die wenigsten Lagerstätten sind bereits abbaubereit; bei vielen ist nicht einmal die Wirtschaftlichkeit bewiesen. Ausserdem sträuben sich die Regierungschefs zweier besonders uranreicher Bundesstaaten weiter gegen den Ausbau: Westaustralien und Queensland.
Westaustralien hat es wegen der anhaltenden Hausse im Bergbausektor derzeit nicht nötig, weitere Ressourcen zu erschliessen. Queensland könnte sich dagegen eher entschliessen, die Opposition noch aufzugeben. Erleichterung herrscht in Südaustralien (SA), dem Heimatort des grössten einzelnen Urandepots der Welt, Olympic Dam. Dem Ausbau von Olympic Dam (BHP Billiton) sowie neuen Projekten steht nichts mehr im Weg.
Gleichzeitig mit dem Entscheid von Labor, ihre Minenpolitik zu modernisieren, bestätigte Premierminister John Howard erneut seinen Willen, den Aufbau einer Kernenergieindustrie zu prüfen. Atomkraftwerke seien ein Mittel im Kampf gegen den Klimawandel. Australien produziert 85% der Energie mit Kohle und hat den höchsten Pro-Kopf-Ausstoss an Treibhausgasen.UW, Sydney
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.118.288 von Big Charly am 03.05.07 19:35:46Hallo,
welche Uran-Förderer wären davon betroffen, außer Energy Resources of Australia und Deep Yellow ?
Einer der wenigen (25) Diamantenfoerderer, Elkedra, hat 8000 Quadratkilometer Land in Nordaustralien erschlossen, um Uran zu foerdern. Die Aktien daraus sollen getrennt von dem Diamantengeschaeft auf den Markt gebracht werden. Da die Diamantenfoerderung in Brasilien dank neuer Abbaumethoden auch gesteigert werden konnte, ist Elkedra ein Kauf. Allerdings ist ist Elkedra ein maktenger Wert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.121.203 von rolf12345 am 03.05.07 21:39:29"Erleichterung herrscht in Südaustralien (SA), dem Heimatort des grössten einzelnen Urandepots der Welt, Olympic Dam. Dem Ausbau von Olympic Dam (BHP Billiton) sowie neuen Projekten steht nichts mehr im Weg."

Marathon Resources hat ein großes Uranvorkommen in Südaustralien.


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